Aufrufe
vor 6 Tagen

15042018howardchance

Manuskript "Das neue Prostitutionsgesetz 2017 - Todesstoß für das Rotlicht-Gewerbe?"

weiterer bezahlter

weiterer bezahlter Kolleginnen, in ihrer Wohnung zu einem kleinen Gangbang einlädt, dürfte dies rechtlich nicht zu rügen oder gar zu verbieten sein. Hier tun sich wahrscheinlich diverse „Gestaltungsmöglichkeiten“ auf, wenn man nur ein wenig intensiver darüber nachdenkt! - Es ist ein bisschen wie beim Schach: die Strategie entscheidet und es dauert, bevor man „matt“ steht! Der Ausblick auf die Zukunft … An dieser Stelle, sind die wichtigsten Punkte des Gesetzes, die die „Prostituierten“ betreffen, beschrieben. Doch die besonderes einschneidenden „Werkzeuge“ des Gesetzes, die den Bereich „Regulierung des Prostitutionsgewerbes“ betreffen, werden nun im nachfolgenden Kapitel beschrieben und analysiert. Auch wenn die Regeln der darauf ausgerichteten Paragraphen nicht unmittelbar für die Prostituierten gelten, so ist doch klar, das diese davon auch betroffen sein werden, wenn bisherige Geschäftsmodelle, an denen Prostituierte beteiligt waren, nicht mehr zulässig sind. Will sagen: wenn es keine „Flat-Rate-Clubs“ mehr gibt, kann ich nicht mehr als „Flat-Rate-Prostituierte“ arbeiten; wenn „FKK“ nicht mehr erlaubt ist, kann ich meine schönen Reize nicht mehr entsprechend „umsatzfördernd“ präsentieren. Was diese ganzen Umstände für die wirtschaftliche Entwicklung bei den Prostituierten bedeuten, ist nicht exakt abzusehen. Unterstellt man eine Marktbereinigung, wird die Zahl der legalen Anbieterinnen sicher abnehmen, weil den einen die Anmeldemöglichkeit aus ausländerrechtlichen Gründen fehlt und die anderen sich einfach nicht amtlich zur „Hure“ stempeln lassen können oder wollen. Wenn die „Nachfrage“ der Freier gleich bleibt, woran man eigentlich nicht zweifeln kann, dürfte die gleiche Nachfrage auf deutlich weniger Angebote treffen, mit der Konsequenz, das die einzelne Dame mehr Kunden haben könnte. Den Prostituierten, die nur über den speziellen tabulosen Service am Markt erfolgreich sein konnten, wird das nicht viel nützen, weil deren Stammkunden nun mal die „Ohne-Gummi-Ottos“ sind, die demnächst nur noch „schwer bedienbar“ sein werden oder unter dem Eindruck des 50.000er-Bußgelds gänzlich ihre Libido verlieren. Oder praktiziert man bei „Stammkunden“ einfach „AO“ lustig weiter, ohne bei der Neukunden- Werbung verräterische Begriffe zu verwenden? Lässt man sich diesen „Verstoß“ dann einfach gut bezahlen? – Meine Gedanken sind hier durchaus schmutzig, weil ich gut weiß, dass im Bereich der Prostitution schon immer mit Tricks gearbeitet wurde, wobei die Anpassungsfähigkeit der Akteure immer wieder erstaunlich ist. Verbotene Früchte sind nun mal teurer, aber wo es eine Nachfrage gibt, findet sich auch immer ein passendes Angebot! – Wir hörten davon! Beim Angebot der Prostitution geht es viel mehr um Geld, als um Sex und Geilheit! Eine Wahrheit, die der Freier gerne übersieht, um weiter an den „Spermahunger“ der Prostituierten zu glauben, die ja grundsätzlich das unbedingt „Angenehme“ (also beispielsweise AO-Sex in alle drei Körperöffnungen) mit dem „Nützlichen“ (dem Geldverdienen) verbinden. Bin ich heute nicht wirklich böse? - Pfui … Howard … geh sofort auf Dein Zimmer! – Stubenarrest! 37

Kapitel 5 - Fakten – Betreiben eines Prostitutionsgewerbes In Kapitel 3 habe ich mich bereits mit der Definition des Begriffes „Prostitutionsgewerbe“ befasst und die vier „Geschäftszweige“, nämlich das „Betreiben einer Prostitutionsstätte“, die „Bereitstellung eines Prostitutionsfahrzeugs“, die „Organisation oder Durchführung von Prostitutionsveranstaltungen“ und die „Prostitutionsvermittlung“, aufgeführt. Dass diese Auflistung noch unvollständig war und der Gesetzgeber auch „ähnliche Hilfsgewerke“ unter den Oberbegriff „Prostitutionsgewerbe“ fasst, haben sie noch in Erinnerung? – Gut, dann machen wir uns einmal auf den Weg in den Dschungel der unzähligen Paragraphen, die bestimmt nicht erfunden wurden, um Sie zu erfreuen, sondern die ganz klar der umfassenden Regulierung einer ganzen Branche dienen. Ich würde sogar so weit gehen, dass die Politik im vorliegenden Gesetz maßgeblich nach „gut“ und „böse“ oder etwas exakter nach „schlecht“ und „noch viel schlechter“ gewichtet, und dass sich diese wertende Einschätzung an den vorherrschenden Moralvorstellungen orientiert. – Das Klischee sieht etwa folgendermaßen aus: Die Prostituierten sind die „Guten“ oder zumindest die „Besseren“, die mangels Bildung, durch sozial Notlagen oder ähnliche Umstände, quasi gezwungen sind, der Prostitution nachzugehen. Die Betreiber von Prostitutionsstätten sind die „Bösen“, die am pauschal unterstellten Leid der Prostituierten verdienen, indem sie diese eher mehr als weniger wirtschaftlich ausbeuten. Die Huren halten in einem merkwürdigen Geschäft ihren Hintern hin und im Hinterzimmer sitzen die Damen und Herren, die davon kräftig profitieren und ihre Hosen dabei selbstverständlich anbehalten! Das mag nun etwas überspitzt formuliert sein, aber genau darum geht es doch bei der neuen Regulierung des Gewerbes. Man will die gewerblichen Anbieter in eine Position bringen, wo sie ihre bisherige Selbstbestimmung verlieren und zukünftig sogar gezwungen sind eine Fülle von Formalien und Auflagen zu erfüllen, um ihrem bisherigen Geschäft überhaupt weiter nachgehen zu dürfen. Dabei wird alles bis ins kleinste hinein „geordnet“, wie wir im Verlauf der Buches noch sehen werden. In fast allen Abschnitten und Paragraphen lauert zwischen den Zeilen der Generalverdacht, „unsauber“ zu arbeiten. Das immer wieder auf die hohe Kriminalität und die unzuverlässigen Gestalten des Milieus abgezielt wird, ist natürlich kein Zufall, sondern ein Ergebnis aus dem „Lagebild“ des Bundeskriminalamts, das in den Kriminalitätsstatistiken einen gesonderten Bericht zur „Milieukriminalität“ führt. Dass seit der Osterweiterung der EU mit den danach offenen Grenzen die Straftaten bei Menschenhandel, Zwangsprostitution und ähnlichen schlimmen Delikten zugenommen haben, verwundert mich nicht sonderlich. Das Aufzeigen von zugenommenen Missständen, die einen Handlungsbedarf rechtfertigen, ist dabei einfach. Doch wo gibt es eine Statistik, die einmal die Bereiche des Milieus, wo alles seit Jahren ordentlich und friedlich läuft, in ein Verhältnis zu denen setzt, wo eben Kriminalität und brutale 38

Die Rechte der Prostituierten nach dem neuen ... - Hamburg
Neue Umwelthaftung
Neues Gesetz bringt endlich Rechtssicherheit
FLÜCHTLINGE
Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes - Bundesministerium für ...
Liberales Prostitutionsgesetz - Das Erste
10 Jahre Prostitutionsgesetz - Dona Carmen e.V.
10 Jahre Prostitutionsgesetz - Dona Carmen e.V.
Prostitutionsgesetz - ProstG
anhoerung-regulierung-prostitution-stellungnahme-panel-4,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true
3_2 Von der Sittenwidrigkeit zur - hau-werner.de
Sehr geehrte Damen und Herren - beim Kirchgemeindeverband des ...
ber-br-prost-mh-d
Dodillet_Oestergren_Das_schwedische_Sexkaufverbot
ProstG - Phoenix Beratung Hannover
Bremisches Prostitutionsstättengesetz - Dona Carmen e. V.
Gewerbe-Anmeldung
Gewerbe - Ummeldung
Gewerbe Anmeldung
Prostitution: der verkannte Wirtschaftsfaktor - Gesellschaft für ...
2011_10_04 Orf.at Volle Härte gegen den Strassenstrich - SOPHIE ...
Bereich Medien- und Lobbyarbeit - Phoenix Beratung Hannover
Anträge zum Bundesparteitag 2013 aus Reihen der LAG ...
ÖJZ 2012, 784-786
Verordnung über das Verbot der ... - Bürgerverein St. Georg
Das Gesetz schützt Zuhälter - Kein Bordell für Schorndorf
utopie 216
Gewerbe - Gemeinde Gilching
Gewerbe: Gewerbeanmeldung - Gemeinde Gilching
Gewerbe-Ummeldung - in Weil im Schönbuch