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Auf diesem Weg konnte

Auf diesem Weg konnte ich sogar wieder regelmäßig schreiben. Nicht lange, eine gute Stunde vielleicht, die mir netto blieb, aber eben doch regelmäßig. Tatsächlich begann ich mit einem Roman. Mein Druck war nicht so groß, weil Nina in der Werbeagentur gut verdiente. Sie ging vollständig in ihrer Arbeit auf. Oft war sie tagelang nicht zu Hause, weil sie an großen Aufträgen in verschiedenen Städten arbeitete. Eine Weile gelang es mir, die Augen davor zu verschließen, dass wir dabei waren, uns im Höllentempo auseinander zu leben. Kapitel 3 Anzeige Nina wurde nicht schwanger. Vom ersten Tag unserer Ehe an verzichteten wir auf sämtliche Verhütungsmethoden, aber nichts passierte. Da Nina bis dahin die Pille ge- 22

nommen hatte, dachten wir uns anfangs nichts dabei. So was konnte dauern. Ein halbes Jahr verging. Zwar wurden wir nicht gerade unruhig, aber wir waren auch nicht mehr ganz so gelassen wie noch zu Beginn. Nach einem Jahr verlor Nina die Geduld und besprach die Sache noch einmal ausführlich mit ihrem Frauenarzt. Noch von der Stadt aus rief sie mich an, es war früher Abend. „Kommst du hierher?“, fragte Nina. „Wir könnten zusammen essen gehen.“ Sofort war mir klar, dass irgendetwas passiert war. Ninas Stimme verriet mir, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Einladung zum Essen handelte. „Wie wär’s mit chinesisch?“, schlug sie vor, und ich willigte ein. Eine halbe Stunde später standen wir nebeneinander am Buffet eines neu eröffneten chinesischen Restaurants und legten Vorspeisen auf unsere Teller. Nina hielt sich nicht lange mit der Vorrede auf. „Ich war bei Dr. Bode“, sagte sie und schaute lange eine Frühlingsrolle an, ließ sie am Ende doch liegen. Das Thema des Abends war damit klar. Unsere Versuche, ein Kind zu zeugen, hatten seit einiger Zeit geradezu zwanghafte Züge angenommen. Schon lange ging es, wenn wir miteinander im Bett waren, nicht mehr um Lust, sondern um Schwangerschaft. Kam der Eisprung, dann schliefen wir so oft wie möglich miteinander. Wir benahmen uns nicht mehr wie ein Liebespaar, sondern wie Zeugungsroboter. Aber wir beide wollten ein Kind. Wir handelten in stillem Einverständnis, keiner hätte jemals den anderen überreden müssen. „Und?“, fragte ich in einer seltsamen Mischung aus Spannung und Langeweile. „Was sagt er?“ Mich selbst fragte ich dagegen, ob sie mir das – was immer es sein mochte ¬– nicht auch am Telefon hätte sagen können. Oder später zu Hause. Etwas Spektakuläres konnte es kaum sein. Soweit ich informiert war, hatte es keine neuen Untersuchungen gegeben. Mit meinen Gedanken war ich mehr bei dem Roman, den ich gerade schrieb. 23

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  • Seite 3 und 4: Ole Hansen Das gefundene Kind Roman
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  • Seite 7 und 8: Prolog Es war der Abend des vierund
  • Seite 9 und 10: jetzt, aber er fand nichts. Dabei s
  • Seite 11 und 12: Er selbst konnte nicht mal sagen, o
  • Seite 13 und 14: Grund dafür haben. Hab ich ihn nic
  • Seite 15 und 16: „Nett!“, rief ich und sprang au
  • Seite 17 und 18: len, wie unsere Kinderpläne es erf
  • Seite 19 und 20: 19
  • Seite 21: „So? Und was, bitte schön, sollt
  • Seite 25 und 26: ihr lag. „Dr. Bode meint“, sagt
  • Seite 27 und 28: Kapitel 4 „Was macht Ihre Frau?
  • Seite 29 und 30: 29 Anzeige
  • Seite 31 und 32: „Ich habe jemanden fliehen sehen
  • Seite 33 und 34: entscheiden. Augenblicke, in denen
  • Seite 35 und 36: weit, dass sie sich auf den Urlaub
  • Seite 37 und 38: 37 Anzeige
  • Seite 39 und 40: vom anderen zu trennen. Vielleicht
  • Seite 41 und 42: Anzeige heulenden Motor eines Autos
  • Seite 43 und 44: Hübner hatte ich zu diesem Zeitpun
  • Seite 45 und 46: Anzeige die Mutter nicht gefunden w
  • Seite 47 und 48: Ich glaubte zunächst, mich verhör
  • Seite 49 und 50: 49 Anzeige
  • Seite 51 und 52: „Es hakt nicht“, behauptete ich
  • Seite 53 und 54: sich selbst. Nicht vom Schreiben, s
  • Seite 55 und 56: „Mit einer Chemotherapie und mit
  • Seite 57 und 58: „Du hättest sie zum Arzt fahren
  • Seite 59 und 60: 59 Anzeige
  • Seite 61 und 62: Anzeige band jetzt schon viel weite
  • Seite 63 und 64: Kapitel 10 Jetzt erfuhr ich ihren N
  • Seite 65 und 66: Anzeige Irrte ich mich oder klang d
  • Seite 67 und 68: 67 Anzeige
  • Seite 69 und 70: Ich musste zweimal schlucken. Entt
  • Seite 71 und 72: herein.“ So viel zusammengestotte
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    unerwartet, gab sie sich einen Ruck

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    „Gute Nacht“, sagte sie förmli

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    „Ich bin der Vater von Maurice“

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    lag ein kleiner, lebloser Körper.

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    Anzeige … ich … ich kann doch n

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  • Seite 87 und 88:

    „Und warum?“ Plötzlich grinste

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    „Das befürchte ich auch“, sagt

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    „Sie hat es Ihnen anvertraut“,

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    einer sah sie erstaunt an. „Ich w

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    weißes T-Shirt übergestreift. Der

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    de stärker. Es dauerte nicht lange

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    Lara noch ich hätten es in irgende

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    ner linken Hand, bevor ich es sah.

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    daraus die Möglichkeit ergab, das

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    Anzeige 113 müssen dringend reden.

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    Frank Schulte war ihr Chef. „Nich

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    „Ich weiß“, sagte Nina, und ic

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    Vor Laras Wohnung gab es keinen fre

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    ne eigentliche Absicht immer mehr i

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    Kapitel 18 Nina verließ unser geme

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    „Was ist nur?“, fuhr ich ungedu

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    Anzeige sie offenbar kein besonders

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    „Nicht nötig“, sagte ich. „L

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    sen wirkten von hier oben angenehme

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    Anzeige „Wieder ja“, sagte sie.

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    139 hatte, da Laras Vorliebe für M

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    Anzeige wohl sie der Mensch war, be

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    entfernt. Und meine angeblich neuen

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    Am übernächsten Tag tauchte plöt

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    überzahlt hat. Er bekommt noch Gel

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    Anzeige nern einen Schalter dafür.

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    Mein Kaffee wurde kalt, ich rührte

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    Anzeige „Nichts da.“ Charlottes

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    „Die Hilfe, die Sie brauchen“,

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  • Seite 169 und 170:

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    Kapitel 25 Auf der Hamburger Stadta

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    „Nun, was halten Sie davon, Frau

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    Paul, hab dein Auto zufällig entde

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    Ich betrachtete Möwen, Tauben, Ska

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    hen. „Nein“, sagte ich und zog

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    kann.“ „Holst du uns ein Glas C

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    schon im Bad. Ich hörte die Dusche

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    Anzeige Ich dachte auch nichts. Jed

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    Anzeige Katja schüttelte den Kopf,

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    sagen. Lara hatte ihr, vielleicht u

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    „… bei denen sie selbst nicht b

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    Ich lächelte verkrampft. Mit herun

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    ein einziges Mal zu mir um. Das Hau

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    lassen. „Wir haben nicht denselbe

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    Sie holte mich ein und hielt mich a

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    Kälte nicht mehr. Ich hab keine An

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    Anzeige „Hallo?!“, ruft sie ver

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    „Was machen Sie hier? Ich denke,

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    „Bruno ist genauso überrascht“

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    „Wären Ihnen Rindsrouladen recht

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    anderes. Bis an mein Lebensende hä

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    Kapitel 31 Fast im Vorübergehen ha

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    ere, aber Lara schien unschlüssig.

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    end sie mit den Berliner Eltern im

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    die Lehne des Sofas, zog ihre Schuh

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    zu kommen. Bruno kommt ebenfalls ho

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    den. Ich setze mich neben sie, nehm

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    Nachtrag von Paul Thailer: Später

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