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sie weiter fest. Ich

sie weiter fest. Ich fühlte die Energie durch unsere Hände fließen. Ermunternd lächelte ich ihr zu. „Ja, Mama“, sagte sie ironisch. „Ist gut, Mama. Werde ganz doll auf mich aufpassen.“ Dann wieder ernst: „Ja, natürlich weiß ich, wie du es meinst, Katja. – Ja, ich mag dich auch sehr. – Ach, Katja? Tust du mir den Gefallen und sagst den Schuberths wegen dem Auto Bescheid. Wenn es sie stört, sollen sie es von mir aus abschleppen lassen. – Nein, das glaube ich auch nicht.“ Katja wollte wissen, wo das Ferienhaus sich befand und Lara beschrieb es ihr so genau, wie sie es selbst noch wusste. Mir wurde klar, dass das nicht sehr genau war. Nachdem sie das Gespräch beendet hatte, behielt Lara das Telefon noch lange in der Hand. Nachdenklich schaute sie auf die vorüber fliegende Landschaft. „Ist es richtig“, fragte sie schließlich, „was wir tun?“ „Ganz sicher“, sagte ich. „Ich habe keine Zweifel. – Du?“ Sie schüttelte den Kopf und steckte das Telefon zurück. „Nein“, sagte sie. „Es ist richtig.“ Sie legte nun auch die rechte Hand auf meine, sodass diese von ihren beiden Händen fest umschlossen war. Sanft drückte sie zu. Die Energie zwischen uns floss wie nie zuvor. Wie Touristen parkten wir auf dem großen Strandparkplatz und lösten ein Ticket im Parkautomaten. An dem kleinen Kassenhäuschen auf dem Deich zahlten wir Eintritt und schlenderten, äußerlich entspannt, den Strand entlang. Schon vom Deich aus sahen wir das Duschhäuschen. Lara hatte gewollt, dass wir diesen Weg gingen: Zuerst zum runden Backsteinbau, der mittlerweile verputzt worden war und einen hellgelben Anstrich erhalten hatte, dann am Wasser entlang weiter den Weg, den sie damals zurück gerannt war bis zum Ferienhaus. Die Sonne hatte sich noch kaum durchgesetzt und der Strand war weniger voll, als ich befürchtet hatte. Viele Urlauber nutzten solche Tage, um die umliegenden Städte zu erkunden. Trotzdem erkannte 240

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    Ole Hansen Das gefundene Kind Roman

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