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HANSEstyle 1 | 2018

Erleben Sie Sylvie Meis im 360 Grad Rundumblick.

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Nr. 1 | 2018

4,90 €

AUTONOM & DIGITAL

Der Hochbahn-Chef

über Hamburgs Zukunft

THE CHUG CLUB

Kennen Sie schon die

Bar des Jahres?

FÜR VERLIEBTE

Heiraten in Hamburg

SPORT

Beach Girls vom HSV

ABC-VIERTEL

Tipps aus der City

SYLVIE MEIS

EXKLUSIV. Erfolgreich und aufregend!

DER

VISIONÄR

NEUE SERIE: HAMBURGER IKONEN

Dr. Michael Otto

im Interview

4

1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9


»JOHN VARVATOS«

EXKLUSIV BEI DIFFERENT FASHION

IN HAMBURG UND AUF SYLT

NEU – DIFFERENT FASHION

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EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser,

UNSER

DAY SPA-SPECIAL!

schnell, autonom, digital: Die Mobilität in Metropolen

muss und wird sich verändern. Einer,

der die Zukunft des Stadtverkehrs aktiv mitgestaltet,

ist der Vorstandsvorsitzende der Hamburger

Hochbahn AG, Henrik Falk. Wie die

Herausforderung gemeistert werden kann, in

einer wachsenden Stadt immer mehr Menschen

mit gleichbleibender Qualität zu befördern und

zudem die Umweltbelastung zu reduzieren? Das

erzählte er Polit-Kolumnist Klaus May und mir.

Mit dieser Ausgabe starten wir die Serie „Hamburger

Ikonen“. Dabei ist Jenny Falckenberg als

Co-Autorin an meiner Seite. Gemeinsam treffen wir im traditionsreichen

Café Funk-Eck in der Rothenbaumchaussee Menschen zum Interview und

Fotoshooting, die sich in besonderem Maße um unsere Stadt verdient gemacht

haben. Als erste „Ikone“ – und darüber freue ich mich sehr – stellen

wir Ihnen den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Otto Group, Dr. Michael

Otto, vor. Er ist einer der großen deutschen Unternehmer, Mäzen und

Visionär – und nicht zuletzt ein ganz außergewöhnlich interessanter und

angenehmer Gesprächspartner.

Sie werden noch viele andere interessante

Beiträge in dieser Ausgabe finden.

Wie unsere Cover-Story: das 360-Grad-

Treffen mit Sylvie Meis. Sie gehört zu den

meist fotografierten Frauen Deutschlands.

Doch so gefragt die Moderatorin

und Unternehmerin ist, so sehr versucht

sie, ihr privates und öffentliches Leben

voneinander zu trennen. Für HANSEstyle

macht die sympathische Wahl-

Hamburgerin eine Ausnahme und erzählt

offen aus ihrem Leben mit „Ecken

und Kanten“.

Ich wünsche Ihnen eine spannende

Lektüre.

Ihr

Christian Bauer

Foto: Marius Engels

Gönn Dir eine kleine Auszeit und

entspann Dich! Starte mit einem leckeren

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gibt es selbstverständlich auch für euch.

Abgerundet wird unser DAY SPA - Special

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INHALTSVERZEICHNIS

32

Sylvie Meis

44

INHALTSVERZEICHNIS

HANSEstyle #1

FRÜHLING 2018

Dr. Michael Otto

Bettina Kupsa

84

70

76

SPORT

Beach Girls

Zwei Europameisterinnen vom HSV

WINE & DINE

Mittelmeer-Feeling im Bianc

Franzi zu Gast in der HafenCity

78

82

Von Italien nach Winterhude

Sandro und das „La Bruschetta“

Sandros Rezept-Tipp

Steinbuttfilet alla Livornese

Erfinden Sie sich jeden Tag neu –

mit Voyage BY KIM

JETZT WIRD GEHEIRATET

GESUNDHEIT & BEAUTY

84

The Chug Club

Tequila kippen mit Betty

8

Gut geplant

Tipps von Hochzeitsprofi Nadine Metgenberg

50

Der Weg zum Wohlfühlen

Johanna Piening kennt ihn

KUNST & UNTERHALTUNG

12

Kleider machen Bräute

Brautkleid-Inspiration

52

Naturschönheit

Pflegetipps, natürlich!

88

Wacken: Thomas Jensen …

… und sein Heavy-Metal-Mekka

14

Styling, Torte & Co.

Hochzeits-Helfer aus Hamburg

54

Farbspiele

Make-up-Trends 2018

EVENTS

18

20

26

32

44

6

Freude machen

Geschenk-Ideen zur Hochzeit

WIRTSCHAFT & POLITIK

ABC-Viertel

Das Innenstadtgespräch mit Brigitte Engler

Autonom & digital

Henrik Falk bewegt Hamburgs Zukunft

FACES

360 Grad Sylvie Meis

Exklusiv – und aufregend!

Neu: Hamburger Ikonen

Dr. Michael Otto macht den Auftakt

VON HAMBURG GEN LÜBECK

56 Happy Birthday, Lübeck!

Wenn Bürger zu Botschaftern werden

60 Kulturwerft Gollan

Events zwischen Tradition & Moderne

62 Männermedizin in Lübeck

mit Maher Babakerd

64 Hinter Lübecks Fassaden

Ein Besuch im Klassik Altstadt Hotel

66

68

The Newport

Cool & lecker: der Stadthafen

Das Jahr der vielen Feste

Termine: Jubiläums-Highlights

92

94

96

96

4

6

94

98

Der HAMMA!

So wird Marketing gemacht

Different Fashion Men

Eröffnung in der HafenCity

Brian Bojsen: Gastro-Party

Zu Gast beim verrückten Dänen

VRHAM!

Virtual Reality & Arts Festival in Hamburg

STANDARDS

Editorial

Inhalt

Impressum

Ausblick: „Moin Hamburg!“, …

… sagt Cro

Fotos: Marius Engels (1), Michael de Boer (1), Ulrich Lindenthal-Lazhar (1)

Hamburg: Jungfernstieg 8, T 040.33 44 88 24 · Mönckebergstraße 19, T 040.33 44 88 22

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ist wie Sie: Voyage BY KIM – erhältlich bei Wempe an den besten Adressen Deutschlands und in

London, Paris, Madrid, Wien und New York. Oder gehen Sie auf Entdeckungsreise unter www.wempe.com


JA, ICH WILL!

Von der Gästeliste bis zur perfekten Hochzeits-Location:

Die Hamburgerin Nadine Metgenberg (42) ist Profi in

Sachen Hochzeit. Freuen Sie sich – passend zur

Hochzeitssaison – auf ausgewählte Tipps & Tricks.

Mit funkelnden Augen

spricht Nadine Metgenberg

über das Heiraten


JETZT WIRD GEHEIRATET

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edding Plannerin – ein Traumberuf?!

Nadine Metgenberg: „Definitiv! Mein eigentlicher

Traumberuf war und ist es, Mutter meiner

vier Kinder zu sein und weil wir alle sehr gerne Feste feiern,

wurde aus meiner Passion meine Profession.“

Verliebt, verlobt … und jetzt?

„Wenn es die Umstände erlauben, geht man die Hochzeitsplanung

zwölf Monate vorher an. Klingt lange, doch Hochzeiten

finden meist an den Wochenenden zwischen Ostern

und Oktober statt. Dem gegenüber stehen in Deutschland

derzeit über 400.000 Eheschließungen pro Jahr. Vor allem

bei einer Hochzeit im Ausland (Destination Wedding) sollten

die Gäste frühzeitig informiert werden.“

Von der Pflicht bis zur Kür

„Paare geben durchschnittlich 10.000 bis 15.000 Euro für

ihre Hochzeit aus. 20 Prozent aller Hochzeiten befinden

sich im Hochpreissegment bis zu 100.000 Euro und mehr.

Die großen Treiber sind das Catering sowie die Blumen und

Dekoration. Beides nimmt jeweils etwa 25 bis 30 Prozent

des Gesamtbudgets ein. Meiner Meinung nach sind gutes

Essen, coole Drinks, tolle Musik, schöne Blumen und ein guter

Fotograf Pflicht – zur Kür gehören besondere Dekorationselemente,

hochwertige, gedruckte Einladungskarten und

ein Videograf.“

Hochzeits-Trends 2018

„Verlobungen sind wieder en vogue und werden gerne groß

gefeiert. Klare Trends gibt es auch bei Hochzeitskleidern und

dem Brautstyling: Der Griechische-Göttinnen-Look sowie

Fransen, Federn und leichte, wehende Stoffe sind gefragt.

Brautfrisuren werden gerne lässig und offen getragen.“

Die perfekte Location in Hamburg

„Die Locations in Hamburg und Umgebung bieten Hochzeitspaaren

einfach alles: von der romantischen Schlosshochzeit

über urbane, stylische Locations und Gutshöfe für

Country Weddings bis hin zur Luxus-Hotelhochzeit mitten in

der Stadt und lässigen Events am Elbstrand. Wir verstehen

uns bei Fine Weddings als Trüffelschweinchen und finden

immer die richtige Location, die zu den Wünschen unserer

Kunden passt.“

Heikles Thema: Gästeliste

„Wenn Sie mich fragen, ist die Gästeliste die größte Hürde

für das Brautpaar während der gesamten Hochzeitsplanung.

Noch schwieriger ist allerdings die Planung der Sitzordnung

im Anschluss. Mein Tipp: Gemeinsam einen Termin dafür ansetzen,

eine Flasche Champagner öffnen und dann loslegen.

Da entwickelt sich eine ungeahnte Dynamik!“

Der Expertenrat

„Das Wichtigste ist, dass unsere Kunden in der Liebe bleiben.

Alles andere ist "irdischer Firlefanz" und lässt sich regeln.

Mein wichtigster Rat ist daher: Sit back and relax! Klingt

banal, ist es aber nicht. Denn heiraten bedeutet Stress: Kommen

alle? Schmeckt es allen? Sieht alles hübsch aus? Sich

trotzdem zu entspannen, ist extrem wichtig, denn bei aller

Verpflichtung den Gästen gegenüber – am Ende soll der Tag

vor allem für das Paar selbst perfekt sein.“

Dos & Don'ts für Hochzeitsgäste

„Absolutes Do, glauben Sie mir: der polnische Abgang.

Die Party ist in vollem Gange, das Brautpaar feiert …: Nun

bitte auf keinen Fall persönlich vom Brautpaar verabschieden.

Verlassen Sie einfach die Party, senden Sie am nächsten

Tag eine handgeschriebene

Karte mit Blumengruß und

bedanken Sie sich für das

schöne Fest. Don'ts: den

Dresscode missachten, unlogische

Spiele gegen den

ausdrücklichen Willen des

Brautpaares veranstalten

oder eine unangekündigte

oder einfach viel zu lange

Rede halten.“

Im Gespräch mit:

Louisa Wölke

Fotos: Marius Engels

Über Nadine Metgenberg und Fine Weddings

Mit Herz und erstklassigem Know-how steht Nadine Metgenberg

Paaren mit ihrer Agentur „Fine Weddings & Parties“ während der

Hochzeitsplanung – vom Junggesellenabschied bis zu den Flitterwochen

– zur Seite. Ob Locationsuche, Gästemanagement oder

Designkonzept – die Hamburgerin mit Sinn für die Liebe hat

die Planungen fest im Griff. Als erstes und einziges deutsches

Mitglied der Event Planners International Collaborative (EPIC),

einem weltweiten Luxus-Netzwerk von professionellen Eventund

Hochzeitsplanern, verfügt Nadine Metgenberg über ein internationales

Branchennetzwerk und ist immer up-to-date. Neben

Hochzeiten in Hamburg oder zum Beispiel auf Mallorca, Hawaii

oder in Venedig organisiert sie auch private Feste wie Geburtstage

oder Babypartys.

www.fine-weddings.de

Showroom: Sophienterrasse 14 | Termine nach Vereinbarung

Hotel Castel*****

Vielfältig, individuell und charmant

Weniger ist mehr. Im privaten, exklusiven

Ambiente von nur 25 Zimmern & 20

Suiten ist persönliche Servicequalität

garantiert. Die vielfach ausgezeichnete

Küche, die ruhige Traumlage oberhalb

von Meran und die große Privatsphäre

machen das Castel einzigartig. Charme

und ehrliche Herzlichkeit prägen den

Charakter der Gastgeber-Familie. Erfahren

Sie mehr und besuchen unsere Webseite.

Hochzeitsstress ade

„Dem Feedback „unserer“ Brautpaare nach zu urteilen, wird

es stressfrei für sie, sobald wir ins Spiel kommen. Das ist

das schönste Kompliment. Dank fester Termine wissen sie

genau, wann welche Planungsschritte erfolgen und bis wann

sie etwas entscheiden müssen. Zudem habe ich ein großes,

branchenübergreifendes Netzwerk, von dem meine Kunden

profitieren – einmal habe ich sogar einen Mediator vermittelt,

da eine Braut blockiert war durch den zur Diskussion

stehenden Ehevertrag. Es konnte eine Lösung erzielt werden

und es folgte ein wunderschönes Fest.“

Von Torten über Geschirr bis hin zu

Blumen – Nadine Metgenbergs

Showroom versprüht Heiratslaune

10

Tel. 0039 0473 923 693

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Hamburger

Hochzeits-Helfer

Von der Blumendekoration über die Brautfrisur

bis hin zur Hochzeitstorte – an Ihrem großen Tag

soll alles perfekt sein. Um Ihre Hochzeit zu einem

unvergesslichen Erlebnis zu machen, braucht es

den einen oder anderen Helfer. Hier zeigen wir

Ihnen einige davon.

Wempe

Der Verlobungsring

„Promise“ by Kim –

handgefertigt im Wempe

Atelier und bestehend

aus 18 Karat Weißgold,

einem Brillanten mit 0,2

Karat und 22 Brillanten

mit 0,16 Karat –

besiegelt den ersten

Schritt in Richtung

gemeinsame Zukunft.

Die Hamburger

Kalligraphie-

Künstlerin

Jeannine Platz

Ob Save-the-Date-Karten oder ein kalligraphiertes Brautkleid:

Jeannine Platz beherrscht die Schreibkunst

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Mönckebergstraße 19

und Jungfernstieg 8

Jeannine Platz

Calligraphie

Aus der Feder von

Künstlerin Jeannine

Platz stammen wohl

einige der schönsten

Einladungs-, Namensund

Menükarten. Mit

unvergleichbarer Liebe

zum Detail gibt ihre Kalligraphie

jeder Papeterie

eine ganz persönliche

Note. Auf Wunsch bringt

sie sogar das Ehegelübde

auf Ihr Brautkleid.

www.jeannine-platz.de

Atelier: Hohenesch

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Vereinbarung

Fotos: Jeannine Platz Calligraphie in Koop. mit Julia Löwe, Confetti & Cream, Halima Adelsheimer & Fine Weddings (1), Julia Löwe (1), PR (2)

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Verliebte

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DER NEUE VOLLELEKTRISCHE JAGUAR

Claudia Möller-

Eichholz erfüllt

Tortenträume

Julia Wendt Eventstyling

Für den Wow-Effekt beim Betreten der Hochzeitslocation

sorgt Dekorationsprofi Julia Hass. Ob Naturverbundenheit,

Farbexplosion oder Pastelltraum: Perfekt

aufeinander abgestimmte Blumen-Arrangements,

Farb-Konzepte und Accessoires schaffen eine unvergessliche

Wohlfühl-Atmosphäre.

www.juliawendt.com

Lovely Bakery

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und

das Auge ist beim Essen stets treuer Begleiter.

Geschmack und Design in seiner Perfektion

zu verbinden, ist für Claudia Möller-Eichholz

als Konditorstochter in fünfter Generation eine

Passion. Besonders beliebt sind ihre Kreation

aus Schoko Fudge Cake mit hausgemachter

Himbeerkonfitüre und Vanillecreme mit frischen

Himbeeren sowie der Lemon Cake mit Vanillecreme

und Mango oder Passionsfrucht. Das

Highlight der neuen Saison: Schoko Fudge Cake

mit Oreo-Creme. Doch egal wonach Ihnen ist –

jede Torte spiegelt die individuellen Wünsche

und Geschichten des Brautpaares wider.

Mindestbestellwert: 300 Euro (2-stöckig)

www.lovelybakery.com

Showroom: Große Brunnenstraße 115

Besondere Design-Konzepte

verleihen Ihrer Hochzeit eine

persönliche Note

Abb. zeigt Sonderausstattung.

AB 77.850,– €

16

Wendy Verdin-Kohlmeier

ist das Gesicht

hinter der Beautery

Beautery

Ob das Brautstyling oder eine „Get-ready-Night“ für den Junggesellinnenabschied –

Wendy Verdin-Kohlmeier lässt Bräute glänzen. In ihrer Beautery in Eppendorf zaubert

sie individuelle Braut-Looks. Besonders beliebt: Natürlich frische Make-ups mit

betonten Augen und nudefarbenen Lippen. Ihre Haare lassen sich die Bräute oft zu

einem „Effortless Updo“ – einer lockeren Hochsteckfrisur – frisieren. Auch in der

kommenden Saison sind weiterhin Blumenkränze im Boho-Stil gefragt. Wendys Tipp:

Unbedingt vorab einen Probetermin vereinbaren, denn nicht jede Braut ist auch ein

Blumenmädchen. www.beautery.de | Eppendorfer Weg 285

Fotos: beautery (2), Nicole Otto Photographie (2), Libelle Wedding Photography & Zuckermonarchie (1)

Jeder Jaguar vermittelt ein einzigartiges Fahrgefühl. Daran ändert auch

ein rein elektrischer Antrieb nichts. Der neue Jaguar I-PACE wurde von

Grund auf als reines Elektrofahrzeug mit Batterie (Battery Electric Vehicle,

BEV) konzipiert. Der Jaguar I-PACE beeindruckt nicht nur mit seiner

atemberaubenden Optik und dem aufregenden Fahrverhalten, er ist auch

einer der intelligentesten Sportwagen mit fünf Sitzen.

I-PACE EV400 AWD 294 kW (400 PS):

Mit inkludierten Ausstattungshighlights wie Navigation Pro,

Connect Pro Paket, Smartphone-Paket, Meridian TM Soundsystem,

LED-Scheinwerfer, Parkhilfe-Paket, Standheizung, Keyless Entry u.v.m.

Hauptsitz: Hugo Pfohe GmbH

Alsterkrugchaussee 355, 22335 Hamburg

Mehr Informationen und Bedingungen zu Jaguar Care unter: jaguar.de/JaguarCare

BESCHLEUNIGUNG

0–100 km/h in 4,8 Sekunden

ELEKTR. REICHWEITE (WLTP*):

420-480 km**

STROMVERBRAUCH (kombiniert):

ab 24,2-21,2 kWh/100km**

CO2-EMISSIONEN (kombiniert):

0 g/km

Hindenburgstraße 167 • 22297 Hamburg

Telefon 040-50060-500

www.hugopfohe.de

Reichweite und Emissionen bei PKW, das 2017 eingeführt wurde. Es dient dazu, realistischere Verbrauchswerte zu liefern. Die Fahrzeuge werden dabei mit

Sonderausstattung und einem anspruchsvolleren Fahrprofil unter schwierigeren Testbedingungen geprüft.

** Die Spannbreite der angegebenen Werte ergibt sich aus den vier Phasen des WLTP-Zyklus. Der bessere Wert stellt die Fahrsituation mit der für den Verbrauch

bzw. die Reichweite günstigsten Ausstattungsvariante dar. Der schlechtere Wert stellt die Fahrsituation mit der für den Verbrauch bzw. die Reichweite ungünstigsten

Ausstattungsvariante dar.


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HOCHZEITS-FREUDEN

Geschenke: Ideen für Brautpaar und Gäste

Hochzeitstraum:

Monochromes Rosa

Hochprozentiges Gastgeschenk

„In Einklang mit seinem einzigartigen Geschmack

und individualisierbaren Design lässt Skin Gin

jede Hochzeit zu einem unvergesslichen Ereignis

werden", weiß Skin Gin Gründer Martin Birk

Jensen. Produziert im Alten Land und ummantelt

von einer personalisierbaren Kunstlederhaut geben

Sie Ihren Gästen mit Skin Gin ein besonderes

Andenken mit auf den Weg.

www.skin-gin.com

Essbares Glück

Die hübschen Keksboxen von der Henk

und Henri Keksmanufaktur – gefüllt mit

bezaubernden, handbemalten und auf

Wunsch personalisierten Mürbeteigkeksen

– sind ein Geschenk der besonders

leckeren Art.

Lehmweg 46 | www.henkundhenri.de

Trends kommen und gehen, doch es gibt ein

gleichbleibendes, zentrales Thema beim Braut-Makeup.

Sie muss der Inbegriff der Schönheit sein, leuchtend

und strahlend. In dieser Saison sehen wir eine Fülle von

Rosatönen mit einem Fokus auf sowohl Augenlidern und

Lippen. Der schmeichelhafte und elegante monochrome Stil

vermittelt einen schlichten, leichten Charme.

Ein strahlender Teint ist der Schlüsselfaktor.

Kunstvoll

Außergewöhnliche Kunstwerke sind ein persönliches Geschenk von

Gästen, die den Geschmack des Brautpaares gut kennen. Fündig

werden Sie zum Beispiel in der Galerie von Unique Art Concepts

(Große Elbstraße 68) oder der Levy Galerie (Osterfeldstraße 6).

www.jennyfalckenberg.com | www.levy-galerie.de

Traditionell: Hochzeitstisch

Die Handwerkskunst der

Porzellanmanufaktur Meissen

ist der Grundstein für eine stilsichere

Tischkultur. Eine Liste

mit Ihren Wunschprodukten –

zum Beispiel das Tafelgedeck

„Royal Blossom“ – können Sie

in einer Meissen Boutique oder

telefonisch erstellen.

Meissen Boutique Hamburg:

Alsterarkaden 7

www.meissen.com

18

Billi Methe

Goethe / Tiergarten, 2017

64 x 50 cm

Unique Art Concepts

Allen Jones

„Body Amour“, 2013

127 x 127 cm

Levy Galerie

Zuckersüßes Andenken

Das Beste kommt zum

Schluss – wenn die Gäste

die Candy Bar mit Leckereien

wie Macarons, Cupcakes,

Tartes und Cakepops von

der Hamburger Zuckermonarchie

entdecken. Ob

zum „Gleich-Vernaschen“

oder für zu Hause – die

Candy Bar ist eine tolle

Alternative zum

klassischen Gastgeschenk.

Taubenstraße 15

www.zuckermonarchie.de

Fotos: Natalie Shelton (1), Skin Gin (1), Henk und Henri (1), Meissen (1), Levy Galerie (1), Unique Art Concepts (1)

schritt 1 schritt 2

Für einen hauchzarten Teint Dermacolor

Camouflage Creme mit Make-up Blend

mischen und applizieren. Shimmering Event

Foundation in ‘Golden Beige’ leicht auf

Wangen, Brauenbögen, Kinn, Amorbogen

und Nasenrücken aufbringen. Lip N’ Cheek

in ‘Hibiscus’ auf die Wangen auftupfen und

zu den Wangenknochen hin verblenden;

entlang der Konturlinie ‘Amaryllis’ auftragen.

schritt 4

Natürlich wirkende Brauen sind wesentlich

bei diesem Make-up. Das Puder Eyebrow

Powder in ‘Light’ am Anfang und Ende

der Braue auftragen; ‘Medium’ in der

Brauenmitte sorgt für die gewünschte

Tiefenwirkung.

Glamour Glow in ‘Juicy Moon’ verleiht den

Wangen einen leichten ‚errötenden’ Glanz,

während Glamour Glow in ‘Pale Tan’ die

inneren Augenwinkel betont.

HD Cream Liner in ‘Sahara’ schafft eine

haltbare Grundierung für das Augen-Makeup.

Auf das gesamte Lid, bis unter den

unteren Wimpernkranz auftragen. Aus der

Eye Shadow Palette 15 Farben ‘Smokey

Rose’ zuerst Eye Shadow Matt ‘M13’ auf

dem Lid und in der Lidfalte aufbringen.

Anschließend ‘Timber’ in die Lidfalte

einarbeiten und bis unter den unteren

Wimpernkranz verblenden.

schritt 5

Die Lippen mit Lip Care Balm pflegen.

Faceliner in ‘36’ definiert die Lippenkontur

und wird auf den gesamten Mund

aufgetragen. Für ein lang anhaltendes

Ergebnis Lip Stain in ‘Latin’ auftupfen. Nach

dem Trocknen High Gloss in ‘Seduction’ und

‘Candy’ vermischen & sparsam aufbringen.

Am Ende einen Mix aus Glamour Glow

in ‘Sun Kissed’ und ‘Moon Dust’ auf die

Wangen tupfen.

schritt 3

Eye Shadow Matt in ‘Maroon’ in die Lidfalte

auftragen und sanft bis unter den unteren

Wimperkranz verblenden. Für mehr Tiefe auf

den gleichen Bereichen ‘Congo’ applizieren.

Eyelashes Individual in ‘Small’ aufkleben.

Für Definition der Wimpern sorgt Mascara

Color Intensifier in ‘Black’. Ein zusätzlicher

Layer HD Cream Liner in ‘Cacao’ auf den

oberen Wimpern verlängert diese optisch.

Make-up, Beratung & Workshops:

der Profi-Make-up-Store in Hamburg

KRYOLAN CITY HAMBURG

Schauenburgerstr. 61

20095 Hamburg

Tel: +49 40/360 039 03

E-Mail: hamburg@kryolan.com


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

SERIE

City-Managerin Brigitte Engler (l.)

beim HANSEstyle Shooting mit

den drei Vorstandsmitgliedern des

ABC-Viertel Hamburg e. V.

Das Innenstadtgespräch

Für jede HANSEstyle trifft Hamburgs City Managerin, Brigitte Engler, Menschen,

die die Innenstadt bewegen. Diesmal den Vorstand der Interessengemeinschaft

ABC-Viertel Hamburg e.V.: (v.r.) Silke Griebel, die Geschäftsführerin vom Seconhand-

Designer-Store Secondella, Ina Krug, die Geschäftsführerin vom Restaurant Die Bank

und Peter Oschätzchen, den Gründer des gleichnamigen Feinkostgeschäfts.

20 21


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

HANSEstyle: Wie unterscheidet sich

das ABC-Viertel von anderen Quartieren

in der Hamburger Innenstadt?

ABC-Viertel: Vor allen Dingen die

Architektur macht das ABC-Viertel –

also die Straßen Hohe Bleichen, ABC-

Straße, Neue ABC-Straße, Poststraße

und Amelungstraße – einzigartig. Die

Kombination aus Jugendstilbauten,

Hamburger Rotklinker und modernen

Bauten ist ein wahrer Hingucker. Außerdem

zeichnet sich das ABC-Viertel

durch besonders viele individuelle,

inhabergeführte Geschäfte und kleinere

internationale Marken, zum

Beispiel das Kosmetiklabel Aesop,

aus. Das ist in der Hamburger City ein

einmaliger Mix, der diesen Teil der

Innenstadt von anderen abhebt. Die

Gemeinschaft innerhalb des Viertels

ist großartig, wir können Kunden viele

wertvolle Empfehlungen für ihren

weiteren Bummel geben und auf unsere

Nachbarn verweisen.

Ein einzigartiges Netzwerk in der

Hamburger Innenstadt:

Für das HANSEstyle-Shooting

kam die ABC-Viertel-Gemeinschaft

in ihrem Quartier zusammen; (v. l.)

Brigitte Kasper (Secondella)

Peter Oschätzchen (Oschätzchen)

Silke Griebel (Secondella)

Ina Krug (Brasserie & Bar Die Bank)

Heike Stanjeck (Friendly Hunting)

Sybille Krüger (Patio Antiques)

Daniel Irurre-Wolfisberg (Friendly Hunting)

Iris Holt (Hamburg Marriott Hotel)

Amanda Blumreder (Jacadi Paris)

Bianca Endres (Bethge)

Michael Klagge (Riviera Maison)

Petra Beck (Kennel & Schmenger)

Dr. Christine Martinson (Dibbern)

Anna Wisniewska (Zoe)

Ute Teike (Niessing) und

City Managerin Brigitte Engler

Wie wichtig ist der individuelle Einzelhandel

für die Attraktivität der

Hamburger City?

Der individuelle Einzelhandel in

der Hamburger Innenstadt ist sehr

wichtig, da er der Stadt Persönlichkeit verleiht.

Vor allem Touristen werden durch kleine, besondere

Geschäfte, die sie von zu Hause nicht kennen,

angezogen. Aber auch die Hamburgerinnen

und Hamburger müssen wieder mehr von einem

Besuch in der Innenstadt überzeugt werden, indem

die City noch attraktiver gestaltet wird und

so einen Vorteil gegenüber Einkaufszentren und

umliegenden Outlets bietet. Wenn der individuelle

Einzelhandel weiter abnimmt, wird Hamburg

irgendwann austauschbar sein.

Wie wirkt sich der Online-Handel auf Ihre Unternehmen

aus und wie können die Hamburger auch künftig

für den stationären Einkauf begeistert werden?

Es ist zu beobachten, dass der prozentuale Anteil

des Online-Umsatzes steigt und der stationäre Teil

stagniert oder rückläufig ist. Die Online-Sparte wird

immer wichtiger und auch von einigen Mitgliedern

des ABC-Viertels zusätzlich zum stationären Geschäft

betrieben. Wir haben bei Oschätzchen gerade

eine Analyse durchführen lassen, die ergab,

dass 38 Prozent aller Zugriffe auf den Onlineshop

Über Brigitte Engler

Brigitte Engler ist seit dem Jahr 2006 Geschäftsführerin des City Management Hamburg. Ihre umfangreichen beruflichen

Erfahrungen erwarb die studierte Betriebswirtin zuvor in verschiedenen Tätigkeitsfeldern bei der Peek & Cloppenburg KG

in Hamburg. Parallel engagiert sich die gebürtige Münsteranerin in den Aufsichtsräten der Hamburg Tourismus GmbH

und der Hamburg Messe und Congress GmbH. Seit 2013 ist sie zudem als Vorstandsmitglied im Tourismusverband

Hamburg tätig. Das City Management wurde vor 19 Jahren gegründet und ist der Zusammenschluss der Anlieger in

der Hamburger Innenstadt und der HafenCity. Über 850 Partner engagieren sich in diesem Netzwerk, um Hamburgs

Innenstadt im (inter-) nationalen Wettbewerb zu stärken.

Fotos: Sabine Skiba (2)

aus Hamburg kommen, jedoch nur 20 Prozent des

Online-Umsatzes. Das heißt, der Kunde informiert

sich vorab online über die Produkte, kauft dann

aber doch im Geschäft. Ein Online-Shop kann also

auch als unterstützendes Tool zum stationären Geschäft

verwendet werden. Dennoch nimmt das Online-Geschäft

immer mehr Relevanz ein, weshalb

es umso wichtiger ist, dem Kunden stationär noch

mehr zu bieten. Denn beim Einkaufen geht es nicht

nur um die Ware, sondern um das Einkaufserlebnis

und, wie zum Beispiel bei Secondella um die Beratung

und das individuelle Konzept.

Was wünschen Sie sich als inhabergeführte

Händler vom Senat?

Ein wichtiges Thema ist die Straßenführung.

Teilweise gibt es keine Wegweiser, die die Menschen

– zum Beispiel vom Gänsemarkt – zu uns

ins ABC-Viertel leiten. Wer das Viertel nicht kennt,

kann nicht erahnen, dass sich hier weitere, tolle

Geschäfte verbergen. Beispielsweise könnte

man in jedem Viertel stadtübergreifend eine

einheitliche Beschilderung mit Verweis auf die

jeweiligen Quartiere der Innenstadt einsetzen.

Insgesamt haben wir das Gefühl, dass die Unterstützung

durch die Politik gesunken ist, seitdem

die Grundeigentümer zur Verschönerung ihrer

Viertel selbst Geld in die Hand nehmen und BIDs

(Business Improvement Districs) gründen. Außerdem

wünschen wir uns, dass die Innenstadt auch

nach 19 Uhr noch lebendiger und attraktiver wird.

Zum Beispiel durch mehr (Außen-)Gastronomie,

mehr Bepflanzung, aber auch durch eine bessere

Koordination von Baustellen, Großveranstaltungen

und Demonstrationen, denn diese bilden große

Hürden beim Besuch der Innenstadt.

Wodurch zeichnet sich die Hamburger Innenstadt

im Vergleich zu anderen Metropolen aus?

Die Kombination aus Wasser und Grünflächen in

der Hamburger Innenstadt ist einzigartig. Mit der

anstehenden Eröffnung der Stadthöfe und dem

erneuerten Alten Wall wird das City-Areal erweitert

und gleichzeitig wächst die Innenstadt weiter

zusammen – alles gemeinsam wird ein großes

Ganzes werden und die Menschen zum Flanieren

einladen. Außerdem bieten diese neuen Flächen

das perfekte Umfeld für neue, inhabergeführte Geschäfte,

die die Hamburger Innenstadt noch weiter

individualisieren werden.

22 23


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

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CREATE_PDF4820044692679901630_2203460376_1.1.eps;(91.60 x 258.00 mm);09. Apr 2015 14:12:38

Außergewöhnlich.

Besonders. Charmant.

Das ABC-Viertel ist ein Schmuckstück in der Hamburger

Innenstadt: Individuelle Geschäfte und kleinere, internationale

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WIRTSCHAFT & POLITIK

SCHNELL.

AUTONOM.

DIGITAL.

Henrik Falk bringt Bewegung in

Hamburgs Zukunft

Ob mit U-Bahn oder Bus: Die Hamburger Hochbahn AG befördert

täglich rund 1,2 Millionen Menschen. Tendenz steigend. Der

Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Henrik Falk (47),

berichtet in HANSEstyle über Zukunftsvisionen des öffentlichen

Personennahverkehrs.

Henrik Falk

bewegt Hamburg

26


DEUTSCHE GESELLSCHAFT DER PLASTISCHEN, REKONSTRUKTIVEN UND ÄSTHETISCHEN CHIRURGEN

WIRTSCHAFT & POLITIK

Die Hochbahn – Herausforderungen und Lösungen

Henrik Falk: „Die heutige Zeit ist für Hamburgs Mobilität eine

der spannendsten der letzten 100 Jahre: Emissionsfreies und

autonomes Fahren bestimmen die Debatte. Als Hochbahn

sind wir Pioniere bei emissionsfreien Bussen. Auch wenn

das Problem der Umweltbelastung vor allen Dingen bei den

Autos und nicht beim Öffentlichen Personennahverkehr

(ÖPNV) liegt, werden wir als erste in Deutschland ab 2020

ausschließlich emissionsfreie Busse beschaffen. Viele denken,

gerade die jüngere Generation würde auf ein eigenes

Auto automatisch verzichten. Das ist ein Trugschluss. Im

Gegenteil: Die PKW-Zulassungszahlen steigen, was auch

logisch ist, da man in vielen Lebenssituationen, zum Beispiel

mit Kindern oder für den Großeinkauf am Wochenende,

noch keine wirkliche Alternative zum eigenen Auto hat. Ich

bin selbst gelegentlich Autofahrer und möchte niemanden

zwingen, komplett auf den ÖPNV umzusteigen, aber ich bin

davon überzeugt, dass in Zukunft die Kombination aus ÖPNV

und weiterentwickelten Carsharing-Angeboten eine echte Alternative

zum Auto bietet.

Im Sinne der Luftreinhaltung sollten auch die Flotten der

Carsharing-Anbieter wie car2go und DriveNow auf emissionsfreie

Antriebe umgestellt werden. Da es bisher noch

keine entsprechende Infrastruktur mit genügend Ladestationen

gab, wird Hamburg bis Ende 2019 etwa 1.200 neue

Ladepunkte errichten. Mit dieser Anzahl an Ladestationen ist

Hamburg in Deutschland führend. Außerdem wird im Bereich

des Carsharing gerade ein neues Projekt von VW angestoßen:

MOIA. Das ist ein speziell für Hamburg gebautes emissionsfreies

Fahrzeugkonzept, in dem sich fünf bis sechs Fahrgäste

bequem und auf Abruf eine Fahrt teilen können. Das Projekt

soll zunächst als Pilot in Hamburg umgesetzt werden. 2019

sollen hier fast 1.000 Fahrzeuge unterwegs sein.“

Die von der Hochbahn eingerichteten ‚switchh‘-Punkte ermöglichen

die Kombination verschiedener Mobilitätsangebote

Autonomes Fahren

Henrik Falk: „Es ist eine spannende Frage, ob sich selbstfahrende

Fahrzeuge im Straßenverkehr durchsetzen werden. Wer

heute Zeitung liest, hat mitunter den Eindruck, dass schon

morgen nur noch autonome Fahrzeuge unterwegs sein könnten.

Davon sind wir weit entfernt. Doch wenn es gut orchestriert

wäre, würde komplett autonomer Verkehr Sinn machen:

Man kann mit weniger Fahrzeugen mehr Kapazität schaffen.

Wir gehen gerade ein Projekt in der HafenCity an: Zwei Fahrzeuge

sollen dort selbsttätig mit bis zu 50 km/h unterwegs

sein. Aktuell fahren autonome Fahrzeuge mit 15 km/h erst

relativ langsam. Das Thema wird wichtig sein für den Weltkongress

2021 in Hamburg mit dem Thema „Intelligente Verkehrssysteme“.

Die Hamburger Hochbahn hat bei diesem

Thema die Projektleitung übernommen. Dabei möchten wir

ein Schaufenster der Moderne sein.“

Ultherapy (Hautstraffung

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Busse mit Zukunft

Wo bleibt der Mensch?

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Henrik Falk: „Unsere ersten 30 serienreifen Elektrobusse sollen

2019 auf die Straße kommen. Wichtig ist die Umstellung

der ganzen Flotte auf emissionsfreie Antriebe, ohne dass es

bei der Qualität Einbußen gibt. Wir brauchen in Bezug auf

Zuverlässigkeit mindestens so gute Fahrzeuge wie heute.

Erst seit kurzem können Hersteller die von uns gewünschte

Fahrzeugqualität in Serie liefern. Wir eröffnen Ende des

Jahres einen Betriebshof für unsere zukünftigen batteriebetriebenen

Fahrzeuge. Es ist wichtig, dass es für diese auch

entsprechende Infrastruktur gibt. Ein weiterer alternativer

Antrieb kann in Zukunft auch aus der Wasserstofftechnologie

kommen. Zurzeit fokussieren sich die Hersteller jedoch

noch auf den Batteriebetrieb, weil wasserstoffbetriebene

Fahrzeuge noch nicht serienreif sind. Langfristig könnte es –

denke ich – ein Mix aus beidem sein.“

Henrik Falk: „Wir sind bei der Digitalisierungsdebatte innerhalb

unseres Unternehmens sehr offen. Zunächst hat sich

die Management-Ebene Gedanken über den Nahverkehr im

Zeitalter der Digitalisierung und die entsprechende Vorgehensweise

gemacht. Unsere Mitarbeiter äußern natürlich

auch Ängste um ihren Job als Fahrerin oder Fahrer. Und es

ist verständlich, dass sie von uns erwarten, dass wir ihnen

Alternativen aufzeigen. Deswegen haben wir gesonderte

interne Informationsveranstaltungen zum Thema Digitalisierung

im Unternehmen organisiert, wofür sich 2.000 Mitarbeiter

anmeldeten. Es ist wichtig, über diese Thematik miteinander

im Gespräch zu sein. Mein Anspruch ist es, eine

Unternehmenspolitik zu gestalten, in der Berufsbilder, die

im Umbruch sind, für Mitarbeiter auch neue Zukunftschancen

aufzeigen.“

Foto: PR (1)

28


Jetzt wirds digital

Henrik Falk: „Schon heute ist die komplette Busflotte mit WLAN

ausgestattet. Bis Ende 2018 sollen nach und nach die U-Bahn-

Stationen dazu kommen. Die Linien U2, U3 und U4 sind bereits

komplett WLAN-ausgestattet. Dabei nehmen wir Datenschutz

ernst. Wir wollen für den Kunden einen Mehrwert schaffen. Ein

weiteres Thema im Rahmen der Digitalisierung ist das Bezahlsystem.

Als Kunde möchte ich doch gar nicht darüber nachdenken

müssen, für welche Zone ich welches Ticket benötige.

Dafür wird es eine digitale Lösung geben. Bahnhöfe und Fahrzeuge

werden mit elektronischen Vorrichtungen ausgestattet.

Per HVV-App erkennt das Handy automatisch diese Module

und die Strecke, die ein Kunde fährt. Nach dem Aussteigen

wird der Kunde ausgecheckt. 24 Stunden nach der Fahrt wird

ihm automatisch der günstigste Preis von dem hinterlegten

Kundenkonto abgebucht. So kaufen unsere Kunden automatisch

die richtige und preiswerteste Fahrkarte.

Wir möchten zukünftig außerdem alle Mobilitätsformen –

den ÖPNV und alternative Möglichkeiten wie car2go, Drive-

Now oder MOIA – über eine App verbinden. Damit langfristig

eine echte Alternative zum eigenen Auto entsteht, müssen

wir alle Angebote Schritt für Schritt zusammenlegen und so

ein neues Kundenerlebnis schaffen. So ist es für den Kunden

einfach, die für ihn beste Variante zu nutzen.“

Nie wieder warten

WIRTSCHAFT & POLITIK

Henrik Falk: „Bevor man ein U-Bahn-System ausbaut, steht

die Frage: Warum soll wo eine neue Linie entstehen? U-

Bahnen machen vor allem in Gebieten Sinn, wo bereits viele

Menschen wohnen, die noch nicht optimal angeschlossen

sind oder dort, wo neue Wohngebiete entstehen sollen. Die

geplante, neue Linie U5 in der wachsenden Metropole Hamburg

ist in dieser Hinsicht für mich alternativlos. Ein wichtiges

Thema ist hierbei auch die Reisezeitverkürzung. Es ist

nicht so, dass es in Hamburg Gebiete gäbe, die gar keinen

Über die Hamburger Hochbahn AG

Der Februar 1912 war für Hamburg

ein historischer Monat: Zum ersten

Mal fuhr die Hoch- und Untergrundbahn.

Heute ist die Hamburger

Hochbahn AG in Deutschland

das zweitgrößte Unternehmen im

Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs

und beschäftigt rund

5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Hamburger Hochbahn

AG hält mehrere Beteiligungen im

öffentlichen Personennahverkehr,

so zum Beispiel an der ATG Alster-

Touristik GmbH oder dem ZOB Bus-

Port Hamburg.

ÖPNV hätten. Aber die Verbindungen sind teilweise nicht optimal

oder die Reisezeiten nicht attraktiv genug. Hamburg ist

übrigens zurzeit die einzige deutsche Stadt, die gerade ein

großes U-Bahn-Projekt wie die Linie U5 umsetzt.

Der Vorteil der U5 wird sein, dass sie unabhängig vom übrigen

U-Bahnnetz als eine automatisch betriebene Linie gebaut

werden kann. Das bedeutet, dass die Schienen mit einem System

versehen sind, das Signale an den Zug sendet, die diesen

automatisch bewegen (Anm. Das fahrerfreie Fahren wird

bei Schienenfahrzeugen als „automatisch“ bezeichnet.

Der Begriff „autonom“ bezieht sich lediglich auf Fahrzeuge im

offenen Straßenverkehr). Dabei geht es nicht darum, Personalkosten

zu sparen, sondern eine bessere Taktung zu erzielen.

Fast alle 1,5 Minuten könnte so auf der Linie U5 ein Zug

kommen. Eine solche Frequenz wäre optimal und ist auch notwendig,

da das Fahrgastaufkommen weiterhin steigen wird.

Mein Wunsch ist, dass es in 2035 das Wort Fahrplan nicht

mehr gibt, weil die Kunden sich darauf verlassen können,

dass fast jede Minute ein Fahrzeug kommt.“

Das Gespräch führten: Klaus May und Christian Bauer

Fotos: Marius Engels

Über Henrik Falk

Henrik Falk studierte Rechtswissenschaften an

der Freien Universität Berlin und absolvierte eine

betriebswirtschaftliche Ausbildung in St. Gallen in

der Schweiz. 1999 begann er als Rechtsanwalt mit

Schwerpunkt Wirtschaftsrecht in Berlin zu arbeiten.

2004 wurde er bei den Berliner Verkehrsbetrieben

(BVG) tätig, wo er ab 2008 den Vorstandsbereich

Finanzen und Vertrieb führte. Seit Februar 2016 ist

Henrik Falk Vorstandsvorsitzender bei der Hamburger

Hochbahn AG. Der gebürtige Berliner nutzt selbst

regelmäßig das Fahrrad und die S-Bahn, zum Beispiel

für seinen Arbeitsweg.

Backstage im Büro des Hochbahn-Chefs: Henrik Falk (m.) mit

Polit-Kolumnist Klaus May (l.) und Verleger Christian Bauer

30


FRANZISKA

WEISZ

JOHN

NEUMEIER

WOTAN WILKE

MÖHRING

ARMIN

ROHDE

LISA

TOMASCHEWSKY

LESLIE

CLIO

ALEXANDER

BOMMES

STEPHAN

LUCA

KAI

WIESINGER

ESTHER

SCHWEINS

KOSTJA

ULLMANN

TIL

SCHWEIGER

MORITZ

FÜRSTE

LINDA

ZERVAKIS

ANNA

BEDERKE

STEVEN

GÄTJEN

JASMIN

GERAT

SIBEL

KEKILLI

TILL

BRÖNNER

SUSANNE

BÖHM

Die 360-Grad-Beiträge finden Sie online unter

www.hansestyle.hamburg

SEXY. BUSINESS.

WOMAN.

Parallel zu ihrer Karriere als Moderatorin und Model hat Sylvie Meis ein eigenes

Modeunternehmen aufgebaut. Pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag erzählt die Wahl-Hamburgerin

aus ihrem Leben mit vielen „Ecken und Kanten“. Persönlich, offen, ehrlich,

aufregend: Lernen Sie Sylvie Meis jetzt rundum kennen.

Fotos: Tim Wendrich (15), Ulrich Lindenthal-Lazhar (2), Michael de Boer (5)

Ich war fünf Jahre lang Lizenzmodel für Hunkemöller

mit meiner eigenen Linie. Es waren ‚record breaking

sales‘. Zusammen sind wir gewachsen. Dann war es

Zeit, das Nest zu verlassen. Wir haben auf dem Höhepunkt

des gemeinsamen Erfolgs aufgehört.

Als der Vertrag auslief, habe ich das erste Mal meinen

Traum von einem eigenen Modeunternehmen laut

ausgesprochen. Ich war damals etwa 37 Jahre alt.

Diesen Schritt zu gehen, war heftig – denn du gewöhnst

dich an die Shootings mit großen Marken.

Das gehört ja auch zu deinem Image und dein Selbstwertgefühl

ist zum Teil damit verbunden.

Innerhalb von zwei Jahren haben wir mit ‚Sylvie Designs‘

eine eigene Marke aufgebaut. Wir designen und

produzieren selbst, wir kümmern uns um Logistik und

Marketing. Es ist eine ‚full grown company‘ geworden.

Das ist großartig!

360 Grad:

Sylvie Meis

rundum

32 33


Hätte mir jemand vor fünf Jahren

gesagt, dass ich mit Vierzig

meine eigene Lingerie- und

Swimwear-Marke habe, hätte

ich es nicht geglaubt.

Vierzig zu werden empfinde

ich nicht als schlimm. Ich freue

mich tierisch auf meinen Geburtstag.

Zu Hause habe ich ein Zitat

von Coco Chanel an der Wand:

‚In order to be irreplaceable one

must always be different.‘ Genau

darum geht es doch (Anm.

Um unersetzbar zu sein, muss

man immer anders sein).

In unserer Welt ist fast jeder

ersetzbar. Es gibt immer das

nächste hübsche Mädchen.

Ich möchte nicht abhängig

sein von der Laune eines CEO.

Ich möchte selbst CEO sein und

entscheiden.

Ich habe keinen externen Investoren

gesucht, sondern ich

habe alles selbst finanziert.

Durch mein eigenes Business

bin ich auch persönlich weiter

gereift.

Es ist eine besondere Herausforderung,

wenn man plötzlich

Unternehmerin ist und in

einem Team-Meeting in die

Gesichter der Menschen guckt,

deren Existenz davon abhängt,

dass du die Gehälter bezahlen

kannst. Sie zählen auf mich.

„Als Chefin bin ich die

Mischung, die ich auch als

Mensch bin: Wenn es darauf

ankommt, bringe ich die

Leistung. Dann weiß ich, was

zu tun ist. Aber zwischendurch

kann ich auch einfach mal

wieder das kleine Mädchen

sein.“

Sylvie Meis

Sylvie Meis in einem

Hosenanzug von Saint

Laurent. Dazu ein BH

aus ihrer eigenen

Lingerie-Kollektion:

Sylvie Flirty Lingerie

34 35


Manchmal können mich Kleinigkeiten

nerven – zum Beispiel

wenn ich Hunger habe

oder wenn die Dinge mal nicht

ganz so laufen, wie ich mir das

vorstelle. Aber wenn richtig

krasse Dinge passieren – when

shit really hits the fence – bin

ich die ruhigste Person.

Unsere Head-Designerin,

Shirin Gadea, und ich tauschen

uns ständig und intensiv aus –

sie schafft es, das zu designen,

was 100 Prozent Sylvie ist.

Unsere Marke ist authentisch.

Vielleicht machen wir irgendwann

eine Sportkollektion. Das

ist ein Traum von mir.

Ich möchte, dass alle Frauen –

wenn sie Sylvie Designs sehen

– denken: Ja, das könnte auch

mich und meinen Körper noch

schöner machen. Nicht nur

Frauen mit Modelfiguren. Auch

kurvigere Girls und Frauen mit

weniger oder mehr Busen.

Noch in diesem Jahr möchten

wir auch in den stationären

Handel.

Ich liebe Sport – für meinen

Kopf, aber natürlich auch für

meinen Körper.

Ich liebe es, Fernsehen zu

machen. Auch da wird wieder

etwas kommen.

Mein Vater hat meinen Musikgeschmack

geprägt. Er sammelt

Musikalben – hauptsächlich

Blues, Jazz und Country.

Sylvie Meis: stark,

verträumt und

durchtrainiert.

„Meine wirkliche Stärke

ist, dass ich auch in den

schwierigsten Situationen

die Ruhe bewahre.“

Sylvie Meis

Als Kind habe ich in Belgien – in

Antwerpen – und in Holland – in

Rotterdam und Breda – gelebt.

Während meiner Kindheit in Belgien

waren wir jeden Sonntag bei meiner

Oma. Meine Mutter kommt aus einer

Familie mit zehn Kindern. Jeder kann

sich vorstellen, was da los war! Die

Tanten saßen rund um den Küchentisch

und haben gehäkelt, die Kinder

haben gespielt. Diese Erinnerungen

werden für mich immer wichtig sein.

Als ich etwa zehn Jahre alt war, sind

wir nach Holland umgezogen. Ich wäre

lieber in Belgien geblieben.

Ich war um die 18, als ein Friseur aus

Breda bei einem Wettbewerb mitmachen

wollte. Er fragte mich, ob ich für

ihn modeln würde. Er färbte mir die

Haare und organisierte ein professionelles

Fotoshooting – so konnte er

am Wettbewerb teilnehmen, und ich

bekam das erste Foto für meine Mappe.

Ich habe an einem Moderatoren-Casting

des Fernsehsenders TMF für die

Sendung Vox Kids teilgenommen. Dort

habe ich mich mit dem Foto von dem

Friseur beworben. Ich wusste, dass es

mein Leben verändern würde, wenn

ich diesen Job bekomme. Die erste

Show war eine Live-Sendung. Das hat

mich geprägt.

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Tour 2018

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07.05.18 – Queen Kwong, Nochtspeicher

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30.05.18 – Tex, Nochtspeicher // 12.06.18 – Powerflo, Headcrash

05.07.18 – Parquet Courts, Molotow // 28.10.18 – Sharon Shannon + Band, Knust

36

TICKETS: → (0 40) 4 13 22 60 → KJ.DE


„Ich werde meinen Namen nie

wieder für einen Mann ändern.“

Sylvie Meis

Rafaels und meine Beziehung

war mehr oder weniger die

erste große mediale Beziehung

in Holland.

Eine bekannte Frau und der populärste

Fußballer des Landes

– das gab es so zuvor noch nicht

in Holland.

Als wir in Deutschland ankamen,

war die mediale Aufmerksamkeit

genauso groß

wie in Holland.

Warburgstraße

HAMBURG

Ich bin mit nach Deutschland

gegangen, weil ich unserer

Liebe eine Chance geben wollte.

Das war mir wichtiger als

meine Karriere.

Ich wollte Rafael bei seinem

ersten Auslands-Abenteuer

unterstützen. Seine Karriere

hatte für mich Vorrang. Wir

waren jung und in love.

Party-Stimmung während

des HANSEstyle-Shootings

Damals war mein größter Wunsch, bei MTV zu

moderieren. Ich habe mich unzählige Male beworben.

Doch mal war ich zu jung, dann zu mädchenhaft,

ein anderes Mal war meine Stimme zu hoch. Irgendetwas

war immer.

Ich bekam als Schauspielerin eine Rolle in einer

Jugendserie. Dadurch wurde ich populär und bald

auch zur ‚most sexiest woman‘ in Holland gewählt.

Dann wollte mich auch MTV.

Nach MTV bin ich zu TMF. In dieser Zeit habe

ich meinen Ex-Mann kennengelernt.

38

Hamburg hat uns damals mit

sehr viel Herzlichkeit willkommen

geheißen. Wir haben

viel Liebe empfangen und viel

Liebe gegeben.

Es ist crazy – und eigentlich

nicht mit der hanseatischen

Zurückhaltung zu vereinbaren,

doch in Hamburg ist es mit den

Paparazzi mittlerweile krasser

als in anderen deutschen

Städten.

Immer unter Beobachtung zu

stehen, ist Fluch und Segen

zugleich: Es erlaubt mir, das

Leben zu leben, von dem ich

als kleines Mädchen geträumt

habe. Aber manche Dinge, die

für andere Menschen ganz

normal sind, kann ich nicht


„Der Kampf hat mich zu der Frau

geformt, die ich jetzt bin.“

40

Sylvie Meis

Sylvie Meis voller

Lebensfreude

einfach so machen. Ich muss immer über alles

nachdenken und alles gut planen.

Ich habe immer einen kleinen Rebell in mir, der

ausbrechen will.

Meine Geschichte hat viele Ecken und Kanten.

Dazu gehört auch meine Krankheit, die ich

überwunden habe.

Natürlich wünscht man sich eine solche Krankheit

nicht. Und schon gar nicht, wenn man so jung ist.

Aber das ist das Leben. Ich habe mir in dieser Zeit

selbst bewiesen, wie stark ich sein kann. Es war der

größte Kampf meines Lebens. Doch er hat mich

stärker gemacht. Ich glaube nicht, dass ich sonst so

viel erreicht hätte.

Man muss akzeptieren: So etwas passiert. Und dann

musst du damit dealen. Natürlich hätte ich mich zu

Hause verstecken können. Aber das war nicht meine

Strategie. Ich war offensiv, bin nach draußen gegangen

und habe weitergearbeitet.

Wenn etwas Schlimmes passiert: Steck den

Kopf nicht in den Sand! Du musst das Beste aus den

Umständen machen.

Ich kann nur raten: Geh zu den Untersuchungen.

Wenn du etwas spürst, dann geh zum Arzt und

ignoriere es nicht. Das kann dein Leben retten.

Ich ernähre mich gerne gesund, weil ich mich dann

besser fühle. Mittlerweile ist es eher ein Lifestyle

als eine Diät. Außer etwa eine Woche vor einem

Shooting: Dann lasse ich jeden Champagner stehen

und Kohlenhydrate gibt es auch keine mehr.

Ich halte mich mit Freude am Leben und ganz viel

Disziplin fit.

Selbst in der Zeit, in der ich nicht fit sein muss

für Lingerie- oder Bikini-Shootings, mache ich Sport.

Denn ich liebe es.

Auch ich bin ein Lebensgenießer und liebe essen.

Und ich liebe es, mit Freunden bei einer Flasche Wein

zusammen zu sein.

Frühstück ist meine Lieblingsmahlzeit.

American Pancakes –

I love it. Dazu ein leckerer

Kaffee, das finde ich herrlich.

Tony`s Chocolonely: Ich liebe

holländische Schokolade.

Ich werde sehr oft nach Autogrammen

und Selfies gefragt.

Es ist extrem, aber auch schön –

ich sage eigentlich auch immer

ja. Angesprochen zu werden

empfinde ich als Wertschätzung

– solange es höflich und

mit Respekt geschieht.

Schlechte Laune habe

ich fast nie.

Noch nie bin ich am Arbeitsplatz

sexuell bedrängt worden.

Dafür danke ich Gott.

Als Frau bin ich stolz auf die

Frauen, die den Mut zusammennehmen

und über ihre negativen

Erlebnisse sprechen.

Wir Frauen müssen immer und

überall für unsere Positionen

kämpfen. Auch deshalb genieße

ich es so, dass wir bei Sylvie Designs

nur Frauen sind – Frauen,

die ihr Ding durchziehen.

Männer, die ihre Machtposition

missbraucht haben, haben

es versaut. Aber so sind eben

nicht alle Männer.

Flirten ist doch eine der

schönsten Sachen im Leben.

Dass man sich anlacht, dass

man sich zuzwinkert. Doch

viele Männer trauen sich im

Moment nicht mehr, spontan

zu sein und zu flirten. Sie sind

sehr zögerlich geworden – auch


„In Freundschaften ist mir

Vertrauen am wichtigsten.“

Sylvie Meis

aus der Angst heraus, ungewollt eine Grenze überschreiten

zu können.

Beim Boxen kann ich alles rauslassen, dabei kann ich

auch mal Frust abbauen. Beim Cardiotraining höre ich

Musik, so kann ich mich sehr gut fokussieren und Pläne

schmieden. Und die vielen Stunden Bauchtraining pro

Woche gehören einfach zu meinem Beruf dazu.

Meinen Körper durch Sport zu formen, ist für mich

auch ein kleiner Kick. Doch Sport allein reicht nicht.

Es kommt genauso auf die Ernährung an.

Schnee mag ich nicht so gerne und ich fahre auch

kein Ski. Ich liebe den Strand und die Wärme. Ich bin

ein Beach Babe.

Ich möchte noch nach Bora Bora und Jamaika. Und

nach St. Barth möchte ich mal wieder.

Mein Sohn macht mich glücklich. Meine Liebe für

ihn und auch die Liebe, die er mir zurückgibt: Das

bedeutet mir alles.

Bei einem Mann finde ich Augen und Haare

besonders sexy.

Die Marke Isabel Marant ist

mein Favorit für den

Sommer. Saint Laurent mag

ich auch sehr.

Trends registriere ich, von

manchen Ideen lasse ich mich

auch beeinflussen, doch ich

bleibe meinem Stil treu.

Ich habe um die 850.000

Follower auf Instagram. Auf

meinem Account zeige ich

fast ausschließlich Inhalte

aus meinem Berufsleben. Ich

weiß, dass ich noch viel mehr

Follower hätte, wenn ich

auch Privates – zum Beispiel

meinen Sohn – zeigen würde.

Das mache ich aber nicht.

Ich flirte mit Männern und ich flirte mit Frauen. Ich bin

einfach eine flirty Person. Und ich bin ein Frauen-Fan.

Mein Sternzeichen ist Widder, mein Aszendent

ist Skorpion.

Ein Outfit, das im Sommer immer geht: Skinny Jeans,

dazu ein Shirt und ein Cashmere-Cardigan kombiniert

mit Ballerinas und Sonnenbrille. Und im Winter: eine

Lederröhre mit kleinen Stiefeletten und einem großen

Cashmere-Oberteil. Dazu ein schicker Mantel. Das ist

basic, aber sexy.

Backstage am HANSEstyle-Set:

Sylvie Meis und Christian Bauer

Fotograf: Michael de Boer

Foto-Assistent: Mirko Plha

Hair- und Make-up: Serena Goldenbaum

Das HANSEstyle-Set wird

zum Dancefloor. Sylvie Meis

denkt gerade an ihre Feier zum

40. Geburtstag

ÜBER SYLVIE MEIS

Sylvie Françoise Meis wurde 1978 im holländischen Breda geboren. Später wurde die ausgebildete Personal Managerin in

Holland als Model, Moderatorin und Schauspielerin bekannt. 2005 heiratete Sylvie Meis den Fußballer Rafael van der Vaart

und zog mit ihm nach Hamburg. Ein Jahr später wurde Sohn Damian geboren. Nach der Scheidung 2013 nahm Sylvie Meis

wieder ihren Mädchennamen an. In Deutschland machte sich die Moderatorin in TV-Formaten wie „Let's Dance“ und „Das

Supertalent“ einen Namen. Heute ist Sylvie Meis erfolgreiche Unternehmerin. Mit ihrer 2015 gegründeten Firma Meis Enterprise

produziert sie TV- und Viral-Spots für sich und andere bekannte Persönlichkeiten. 2016 lancierte sie außerdem ihre

erste eigene Lingerie- und Swimwear-Marke Sylvie Designs, die sie ein Jahr später auf den Markt brachte.

42

43


FACES

NEUE SERIE: HAMBURGER IKONEN

Hinfallen. Aufstehen.

Weitermachen!

Er ist Unternehmer, Mäzen und Visionär. Und der erste Gesprächspartner

für die neue HANSEstyle-Serie „Hamburger Ikonen“: Dr. Michael Otto.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Otto Group gilt als einer der erfolgreichsten und

einflussreichsten Unternehmer des Landes. Unter anderem baute Dr. Michael Otto das

Hamburger Unternehmen mit einem Onlineumsatz von rund 7,7 Milliarden Euro zu einem

der weltweit größten Onlinehändler und zum zweitgrößten E-Commerce-Player Deutschlands

aus. Wer mit diesem deutschen Unternehmer zum Beispiel über die Digitalisierung spricht,

wird sofort von seinen Visionen und seinem andauernden Tatendrang mitgerissen. Neben

seinen beruflichen Erfolgen zeichnet den Hamburger Ehrenbürger ein tiefgreifendes soziales

Engagement aus: Er gehört nicht nur zu den wichtigsten Mäzenen der Stadt, sondern er

arbeitet auch an den Lösungen für die drängenden Fragen unserer Zeit mit – wie Klimaschutz

und Migrationsbewegungen. Dr. Michael Otto feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag.

Herausragend: Dr. Michael Otto

während des Treffens im Café

und Restaurant Funk-Eck in der

Hamburger Rothenbaumchaussee

HANSEstyle: Empfinden Sie es als

Verpflichtung, dass sich wohlhabende

Menschen für sozial Schwächere

einsetzen?

Dr. Michael Otto: Wenn jemand finanziell

besser gestellt ist, erwarte ich, dass

er auch Verantwortung gegenüber der

Gesellschaft wahrnimmt. Doch es spielt

keine Rolle, wie vermögend jemand

ist. Zum Beispiel kann man sich im Eltern-

oder Kirchenkreis engagieren. Alle

Bürger sollten sich einbringen. Wer die

Möglichkeit hat, die Gesellschaft zu

verbessern, hat auch die Verpflichtung,

es zu tun.

Sie engagieren sich intensiv für Nachhaltigkeit.

Welche Ziele verfolgen Sie

mit der Stiftung „2 Grad – Deutsche

Unternehmer für Klimaschutz“?

Das Ziel der Stiftung ist, den CO2-Ausstoß

zu verringern und schrittweise auf

Null zu senken. Doch dafür müssen wir

als Gesellschaft sehr viel mehr tun, als

wir derzeit unternehmen. Der Kohleausstieg

zum Beispiel: Es ist irrwitzig, dass

heute noch Dörfer umgesiedelt werden,

um Braunkohle abzubauen, obwohl

wir wissen, dass Kohle keine Zukunft

hat. Wir benötigen dringend die konse-

45


FACES

FACES

quente Energiewende, doch leider gibt

es keine klaren Etappen-Ziele für die

nächsten 30 Jahre. Es reicht nicht zu

sagen, dass der CO2-Ausstoß im Jahr

2050 um 90 Prozent im Vergleich zu

1990 reduziert sein soll. Uns fehlen eindeutige

Zwischenziele, die verfolgt werden.

Außerdem haben wir noch immer

Gesetze und Verordnungen,

die innovative

Ansätze verhindern. Es

hapert am Mut, neue

Wege zu gehen. Ängstlichkeit

und Bürokratie

verhindern Veränderung.

Das ärgert mich.

Sie selbst gehen mit der Otto Group

konsequent neue Wege – auch im Hinblick

auf die Herausforderungen, die

die Digitalisierung mit sich bringt.

Worin sehen Sie für Ihr Unternehmen

derzeit das größte Potenzial?

Wir sind ein absolut digitales Unternehmen.

90 Prozent unseres Umsatzes

im Einzelhandel generieren wir online.

Das größte Potenzial sehe ich derzeit

beim vernetzten Heim. Kunden steuern

über ein Gerät, zum Beispiel das

Smartphone, ihr ganzes Zuhause: Licht

an, Musik ein oder die Rollläden runter.

Dieser Ansatz des „Smart Homes“ wird

„Sie müssen von ihrer Sache überzeugt

und mit ganzem Herzen dabei sein.“

Dr. Michael Otto

weiter zunehmen – bis hin zu der Idee,

dass die Kaffeemaschine automatisch

Kaffeekapseln nachbestellt, wenn sie

leer sind. Besonderes Potenzial sehe

ich für uns im Moment bei der Individualisierung

der Artikelangebote. Wir haben

auf unserer Online-Seite rund zwei

Millionen Produkte, bald werden es

Über Dr. Michael Otto

Dr. Michael Otto ist eine der erfolgreichsten deutschen Unternehmerpersönlichkeiten

der Gegenwart. Mit 28 Jahren trat er 1971 nach

erfolgreich absolvierter Ausbildung zunächst als Vorstandsmitglied in

das väterliche Unternehmen ein, 1981 übernahm er den Vorstandsvorsitz.

Bis zu seinem Wechsel in den Aufsichtsrat 2007 entwickelte Dr.

Michael Otto den einstigen Otto Versand Hamburg zu einer weltweit

agierenden Handels- und Dienstleistungsgruppe mit mehr als 49.000

Mitarbeitern. Heute ist die Otto Group in mehr als 30 Ländern Europas,

Nordamerikas und Asiens aktiv. Im März 2014 brachte er die Mehrheit

der Otto-Gesellschafteranteile in die Michael Otto Stiftung ein, um die

Zukunft des internationalen Handels- und Dienstleistungskonzerns

als Familienunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg für weitere Generationen

zu sichern. Die Ausschüttungen der Otto Group kommen

künftig sozialen, umweltorientierten, kulturellen und mildtätigen Projekten

zugute. Der Unternehmer gehört mit einem geschätzten Vermögen

von über sieben Milliarden Euro zu den reichsten Deutschen.

Doch unabhängig von seinem Vermögen hält er gesellschaftliches

Engagement für eine Pflicht: Unter anderem ist er Mitbegründer und

Initiator zahlreicher wegweisender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher

Initiativen. Auch für dieses Engagement erhielt Dr. Michael

Otto zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem ist der Unternehmer

Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg und Träger des Großen

Bundesverdienstkreuzes.

drei bis fünf Millionen sein. Bei dieser

Größenordnung müssen wir einem Kunden,

der nicht gezielt nach einem Produkt

sucht, sondern der einfach etwas

bummeln möchte, Artikel anzeigen, die

ihn auch wirklich interessieren.

Im Hinblick auf die Zukunft investiert

die Otto Group unter

anderem in junge Unternehmen.

Nach welchen

Kriterien wählen Sie die

Start-ups aus, an denen

Sie sich beteiligen?

Sie sollten technologieaffin

und digital

aufgestellt sein. Dabei unterstützen wir

sie nicht nur finanziell, sondern auch im

Marketing oder der IT. Derzeit haben

wir mehr als 250 Beteiligungen. Doch

nicht nur sie durch uns, auch wir profitieren

stark von den Start-ups. Durch

sie sind wir immer nah dran an den

Entwicklungen in der Welt und das

durch sie gewonnene Know-how treibt

zugleich die Digitalisierung unseres

ganzen Unternehmens voran.

Welchen Rat haben Sie für junge Unternehmerinnen

und Unternehmer?

Sie müssen von ihrer Sache überzeugt

und mit ganzem Herzen dabei sein.

Dafür müssen sie einen

hohen persönlichen

Einsatz in Kauf nehmen.

Dazu gehört natürlich

auch, viel Zeit in die eigene

Firma zu investieren.

Sie dürfen sich nicht

vom Scheitern abhalten

lassen. Ich sage: hinfallen, aufstehen,

weitermachen! Und sich niemals entmutigen

lassen.

Bei Ihrer Stiftung „Aid by Trade Foundation“

verfolgen Sie den nachhaltigen

Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wie sieht

das konkret aus?

Die Stiftung „Aid by Trade Foundation“

habe ich mit dem Ziel gegründet, afrikanischen

Baumwollkleinbauern bessere

Anbautechniken mit Nachhaltigkeitsund

Sozialstandards beizubringen. Zu

unseren Nachhaltigkeitsstandards gehört

zum Beispiel, dass der Boden dauerhaft

fruchtbar bleiben soll und zu den

„Die Menschen in Afrika hängen doch

genauso an ihrer Heimat wie wir.“

Dr. Michael Otto

Sozialstandards das Verbot von Kinderarbeit.

Wir schulen die Baumwollbauern,

so dass sie dauerhaft nachhaltig

anbauen und mit ihrer Familie von der

eigenen Arbeit leben können.

Während der Flüchtlingskrise haben

Sie sich sofort für die zugereisten Menschen

in Hamburg eingesetzt. Wie kann

sich zum Beispiel Ihre Stiftung „Aid by

Trade Foundation“ auf die Migrationsbewegungen

in Afrika und die Flüchtlingssituation

in Europa auswirken?

Menschen verlassen ihre Heimat ja nur,

wenn sie dort nicht überleben können.

Wenn sie zu Hause ihre Familien ernähren

und ihren Kindern

Bildung garantieren können,

werden sie ihr Land

nicht verlassen. Die Menschen

in Afrika hängen

doch genauso an ihrer

Heimat wie wir. Unser Ansatz

funktioniert: Ich bin

jedes Jahr in ein bis zwei afrikanischen

Ländern. Zu Beginn dieses Jahres war

ich in Tansania. Dort habe ich mir zum

Beispiel die Schulungen der Baumwollbauern

angeschaut. Ich bin erfreut,

wie es vorangeht – sie haben ihre Ernteerträge

verdoppeln und teilweise

verdreifachen können. Heute nehmen

rund 780.000 Baumwollbauern in zehn

afrikanischen Ländern an unserem Programm

teil. Mit ihren Familien sind es

mittlerweile rund 6,5 Millionen Menschen,

die von unserem Engagement

profitieren.

Nachhaltigkeit ist auch für Hamburg

ein wichtiges Thema, zum Beispiel

in der Diskussion um den Verkehr in

Großstädten. Welchen Ansatz sehen

Sie für die Hansestadt?

Generell muss es im Stadtverkehr eine

Entwicklung hin zu Elektrofahrzeugen

geben. Wir als Unternehmen müssen

in Hamburg – und überall sonst – bei

der Paketzustellung deutlich umweltfreundlicher

werden. Unser Ziel ist, dass

wir Pakete in den Großstädten nur noch

mit Elektrofahrzeugen zustellen. Kürzlich

haben wir die ersten 1.500 Elektrosprinter

bestellt. Ein anderer, zusätzlicher

Weg kann sein, die Pakete aus Depots

mit Elektrofahrrädern zuzustellen.

Voller Visionen und Tatendrang:

Dr. Michael Otto im

„Hamburger Ikonen“-Gespräch

mit Jenny Falckenberg und Christian Bauer

46 47


FACES

Also ist die Vision der Paketauslieferung

mit Drohnen vom Tisch?

Die Vorstellung von Drohnen in der

Stadt wäre dann doch zu futuristisch.

Ich möchte auch nicht in einer Stadt

leben, in der hunderttausend Drohnen

umherschwirren. Drohnen haben eine

Chance, wenn es um den eiligen Versand

von medizinischen Produkten in

entlegene Gegenden geht oder darum,

ein Paket an einen Hallig-Bewohner

oder Bergbauern zuzustellen. Wir testen

derzeit Roboterfahrzeuge, die von

den Paketshops zu den

Kunden fahren. Der Kunde

erhält eine Benachrichtigung,

sobald der Roboter

vor der Tür steht. Anhand

eines Codes kann der Kunde

sein Paket auslösen.

Der Roboter wird derzeit

permanent von einem Mitarbeiter begleitet.

Wie sich dieses Projekt weiterentwickelt,

ist heute allerdings noch

nicht abzusehen.

Sie sind einer der wichtigsten Stifter

und Mäzene der Stadt. Unter anderem

unterstützen Sie das Jugendmusikprojekt

„The Young ClassX“, mit dem

Sie Kinder im Bereich der klassischen

Musik fördern. Aus welchem Grund

haben Sie sich für diese Unterstützung

entschieden?

Wir möchten junge Menschen an klassische

Musik heranführen. Begonnen

haben wir an Brennpunktschulen, weil

die Schülerinnen und Schüler dort zum

Teil überhaupt keinen Musikunterricht

erhalten. Dabei haben wir festgestellt,

dass dort eine unwahrscheinliche

Begeisterung für Musik herrscht. Wir

haben Schülerinnen und Schüler entdeckt,

die zuvor selbst nicht wussten,

„Ich habe also eine ganz

persönliche Beziehung zur Stadt.“

Dr. Michael Otto

was für eine tolle Stimme oder was für

ein Talent sie für ein Musikinstrument

haben. Musik ist eines dieser Dinge,

die Menschen unabhängig von Alter,

ethnischer Herkunft, sozialer Schicht

oder Sprache verbindet. Und da wir die

Elbphilharmonie in Hamburg haben,

ist es doch auch toll, dass wir ein dazu

passendes, musikinteressiertes Publikum

aufbauen.

Sie haben festgelegt, dass der Konzernsitz

der Otto Group langfristig in

Hamburg bleiben wird. Was bedeutet

Ihnen die Stadt?

Hamburg ist eine internationale, tolerante

und weltoffene Stadt. Unser

Unternehmen wurde hier gegründet,

ich selbst bin in Hamburg aufgewachsen.

Ich habe also eine ganz persönliche

Beziehung zur Stadt. Unser

Unternehmen profitiert von der Infrastruktur,

von der Ausbildung unserer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor

Ort und natürlich auch von

unseren Kundinnen und

Kunden hier. Ich bin der

Meinung, dass man dann

auch seine Steuern hier

zahlen sollte. Ich möchte

sicherstellen, dass die

Arbeitsplätze in Hamburg

erhalten bleiben. Mit der Entscheidung,

dass der Konzernsitz dauerhaft

in der Stadt bleibt, ist unsere Zukunft

in Hamburg gesichert.

Das Gespräch führten: Jenny Falckenberg

und Christian Bauer

Fotos: Ulrich Lindenthal-Lazhar

Über die Serie „Hamburger Ikonen“

Diese neue Serie ist in Zusammenarbeit

mit der Galeristin Jenny

Falckenberg – sie wirkt als Co-Autorin

mit – entstanden. Gemeinsam

werden wir Ihnen von nun ab Menschen

vorstellen, die Hamburg in

besonderem Maße bewegen: unsere

Hamburger Ikonen. Getroffen

haben wir uns im traditionsreichen

Café und Restaurant „Funk-Eck“ in

der Rothenbaumchaussee.

Hinter den Kulissen: Dr. Michael Otto mit Funk-Eck-Inhaberin Alexa Grau.

Sie war unsere Gastgeberin während des Treffens für Hamburger Ikonen

48


GESUNDHEIT & BEAUTY

ZEIT ZUM WOHLFÜHLEN

Müde, schlapp und unzufrieden? Durchbrechen Sie den Teufelskreis! In HANSEstyle erzählt

Johanna Piening (34), Wellbeing Supervisor im Sport- und Lifestyleclub Aspria Uhlenhorst, wie

Sie fit werden und warum Sie dafür nicht immer bis ans Limit gehen müssen.

Was macht das eigene Wohlbefinden aus?

Für jeden Menschen bedeutet es etwas anderes, sich in

seiner Haut wohlzufühlen. Objektive Faktoren sind zum

Beispiel der Gesundheitszustand, die soziale Vernetzung

und die finanzielle Situation.

Wie können Sie Kunden dabei unterstützen, sich noch

wohler zu fühlen?

Unsere Kunden machen zu Beginn ihrer Mitgliedschaft einen

Gesundheitscheck, bei dem unter anderem die Körperzusammensetzung,

die Blutfett- und Blutzuckerwerte sowie die

Konstitution der Wirbelsäule überprüft werden. Außerdem

werden Tests zur Stressresistenz und dem Herz-Kreislauf-

Niveau durchgeführt. Auf dieser Grundlage sprechen wir

Empfehlungen zum Training und zur Ernährung aus. Diese

Werte werden halbjährlich überprüft und Trainingspläne alle

drei Monate angepasst.

Sport und Ernährung sind wesentliche Bestandteile eines

gesunden Körpers. Inwiefern sollten beide Komponenten

aufeinander abgestimmt werden?

In der Regel ist die Kombination aus 70 Prozent Ernährung

und 30 Prozent Sport optimal, um abzunehmen. Um die Fit-

ness zu steigern, ist es andersherum. Viele unterschätzen

auch die Relevanz von Aktivität im Alltag. Oft sind Personen,

die viel zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren fitter als

diejenigen, die zwar dreimal die Woche zum Sport gehen, sich

dafür aber im Alltag kaum bewegen.

Wie effektiv sind strikte Trainingspläne und wieviel Flexibilität

im Training ist erlaubt?

Wer zeitlich eingespannt ist, schafft es kaum, einen

Trainingsplan strikt einzuhalten. Wichtig ist vor allem die

Regelmäßigkeit des Trainings. Abwechslung in den Übungen

oder der Sportart gibt dem Körper neue Impulse und kann

sich positiv auswirken. Hat man allerdings ein bestimmtes

sportliches Ziel, sollte der Trainingsplan diszipliniert abgearbeitet

werden.

Einer Ihrer Schwerpunkte ist das „Functional Training“. Was

beinhaltet dieses Training und wem empfehlen Sie es?

Functional Training zielt darauf ab, mit einer Übung nicht

nur einen Muskel, sondern ganze Muskelketten zu trainieren.

Dabei steht die Stärkung der Körpermitte als unser Zentrum

im Vordergrund. Functional Training umfasst sowohl

Übungen mit dem eigenen Körpergwicht, wie zum Beispiel

Ausfallschritte, aber auch Training

mit Equipment wie Kettlebells. Da

mit einer Übung mehrere Muskeln

trainiert werden, ist es anspruchsvoller

als klassisches Gerätetraining.

Wichtig ist, zu Beginn die

richtige Ausführung der Übungen

zu lernen. Daher empfehle

ich Sportanfängern, zunächst an

den Geräten eine Grundfitness aufzubauen.

Über Johanna Piening

Nach dem Studium der Sportwissenschaften

in Kiel arbeitete

Johanna Piening als Fitnesstrainerin

und Sporttherapeutin

auf einem Kreuzfahrtschiff. Seit

der Eröffnung des Aspria Uhlenhorsts

2012 ist sie dort als

Wellbeing Supervisor tätig. Sie

verfügt über die B-Lizenzen

„Fitnesstraining“ und „Group

Fitness“. Zudem ist sie zertifizierte

medizinische Fitnesstrainerin.

Einer ihrer Schwerpunkte

ist das Functional Training. Das

Aspria Uhlenhorst ist ein privater

Mitgliederclub mit Angeboten in

den Bereichen Sport, Gesundheit

und Lifestyle. Neben verschiedenen

Trainingsflächen

und einem vielseitigen Spa-

Bereich verfügt der Club nahe

der Alster über 48 luxuriöse

Hotelzimmer.

www.aspria.com | Hofweg 40

Funktional und einladend zugleich: Einer der Trainingsbereiche im Aspria Uhlenhorst

Wie halten Sie sich fit?

Ich gebe im Aspria mindestens fünf

Sportkurse pro Woche und gehe

privat gerne laufen. Außerdem habe

ich seit letzter Saison mein Volleyballtraining

wieder aufgenommen.

Das Gespräch führte: Louisa Wölke

Aufmacherfoto: Marius Engels

Foto: PR (1)

Johanna Piening

beim Functional Training

mit der Kettlebell

50


GESUNDHEIT & BEAUTY

Naturkosmetik

Woran erkennt man natürliche

Inhaltsstoffe? Einheitliche Richtlinien

gibt es nicht. Als kontrollierte Naturkosmetik

zertifizierte Produkte tragen

in Deutschland Siegel wie BDIH oder

Natrue, die strenge Anforderungen

an die Hersteller stellen. Der Verzicht

auf Mineralöle, Silikone, Parabene,

synthetische Farb- und Duftstoffe und

auf Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs

gehört dazu. Doch aufgepasst: Naturkosmetik

und naturnahe Kosmetik

erlauben teils naturidentische

Inhaltsstoffe. Um sich im Dschungel

der Natur-, Vegan- und Biokosmetik

zurechtzufinden, hilft ein kritischer

Blick auf die Wirkstoffe.

Luxuspause

Die „Revitalisierende

Maske“ verwöhnt die

Haut in 20 Minuten. Sie

beruhigt und reguliert

strapazierte Haut.

Wirkstoffe aus Quitte,

Wundklee und Kamille

helfen, den natürlichen

Feuchtigkeitsgehalt der

Haut zu bewahren und

sorgen für einen glatten

Teint. Von Dr. Hauschka

Rathaus-Apotheke

Ozeanischer Schutz

Omega-3-reiches

Mikroalgenöl,

maritimes Wachs aus

Braunalgen und reines

Meeresquellwasser

pflegen gestresste Hände.

Provitamin B5 sorgt

für starke Nägel. „Cold

Creme Marine“ kann

auch als Hand-Maske

verwendet werden. Von

Thalgo | Spa-Rosa A-

ROSA Travemünde

GESUNDHEIT & BEAUTY

Natur

boomt

Muntermacher

„Daily Reviving Concentrate“

aus 100 Prozent

natürlichen Inhaltsstoffen

wie Sonnenblumenkern-

und Tamanuöl

sowie Ingwerwurzel soll

die Oxidation in der Haut

reduzieren. Das leichte

schnell einziehende

Tages-Gesichtsöl revitalisiert

und schenkt ein

strahlendes Aussehen.

Von Kiehl's Alsterhaus

Körperspannung

Aus der Anti-Aging Serie

„Nuxuriance Ultra“

kommt die reichhaltige

Körpercreme mit

Samthaut-Effekt und

Duft aus floralen Noten.

Ein Wirkstoffkomplex

aus der Safranblüte, der

pflanzlichen Bougainvillea

und Roggenextrakt

gibt der Haut neue

Spannkraft. Von Nuxe |

Rathaus Apotheke

Mit 3-fach Wirkung

Dank des Blue Light-Filters

der Studentenblume

Tagetes schützt das vegane

„3 in 1 Gesichtsöl“

vor Handy- und TV-Licht.

Es wirkt antioxydativ

und hautverjüngend.

Inka-Omega-Öl und

Rosenkirschöl aus sozioökologischen

Projekten

pflegen trockene Haut.

Von Annemarie Börlind

Galeria Kaufhof

Naturtalent

Die reichhaltige „Natur

Pur N“ Nachtpflege wirkt

mit Grüntee-Extrakt

gegen freie Radikale,

Schisandra-Beeren-

Extrakt und Bisabolol

beruhigen. Für den

Feuchtigkeitskick sorgen

natürliche Öle wie Nachtkerzenöl

aus kontrolliert

biologischem Anbau.

Von Charlotte Meentzen |

Schuback Parfümerien

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Karité-Butter aus Burkina Faso mit Duft

südfranzösischer Aprikosen: „Baume Solidaire“

ist ein Projekt zugunsten

burkinischer Frauen.

Von L'Occitane

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Die „Bio-Cranberry

Tuchmaske“ aus der Bio-

Végane Skinfood Serie

ist auf die Powerfrucht

Cranberry aus kontrolliert

biologischem Anbau

fixiert. Vitamin B und C,

Antioxidantien sowie Feigenextrakt

und Aprikosenkernöl

bewirken ein

geschmeidig-gesundes

Hautbild. Von Dr. Scheller

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Die parfümfreie „Botanique

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kontrolliert biologischem

Anbau wirkt feuchtigkeitsspendend.

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Squalan pflegt,

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Wette. Mutigere wählen für die Lippen frisches

Orange oder mattes Violett und natürliche

Schimmer-Effekte auf Wangen

und Augen.

Beitrag: Beate Reichmann, Fotos: PR (10), privat (1), IsaDora (1)

Traumaussichten im Sommer: Genießen Sie vom

Logenplatz aus eine Auszeit im ungezwungenen

Luxus mit der besten Küche Südtirols.

Weniger ist mehr. Im privaten, exklusiven Ambiente von nur 25 Zimmern

& 20 Suiten – alle im vergangenen Winter komplett neu renoviert – ist

persönliche Servicequalität garantiert. Ruhe, Privatsphäre und Geborgenheit

bei legerem Luxus sind die Werte der Gastlichkeit und machen das

Castel einzigartig. Die ausgezeichnete Küche prägt das Hotel ebenso wie der

Charme und die ehrliche Herzlichkeit der Gastgeber-Familie.

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Unzählige Geschichten, Traditionen und Persönlichkeiten verbindet man mit

der Hansestadt Lübeck – Heimat einiger der weltberühmtesten Schriftsteller,

Ursprung des Niederegger Marzipans und seit 1987 UNESCO Welterbe.

In diesem Jahr feiert die Stadt mit den sieben Kirchtürmen

und den malerischen Giebelhäusern ihr 875-jähriges Jubiläum.

Das nehmen wir zum Anlass, um Ihnen auf den folgenden Seiten

einige Menschen vorzustellen, die die Hansestadt bewegen.

Zum Beispiel Christian Martin Lukas, den Geschäftsführer der

Lübeck und Travemünde Marketing GmbH.

Lübeck-Fan:

Christian Martin Lukas

beim HANSEstyle-Shooting

vor dem Holstentor

Von Hamburg gen Lübeck

Happy Birthday: 875 Jahre „Königin der Hanse“

56 57


875 JAHRE LÜBECK

875 JAHRE LÜBECK

875 Jahre Lübeck: In die Gestaltung des Stadtjubiläums

beziehen Sie bewusst die Bürger mit ein.

Was ist der Gedanke dahinter und wie können die

Lübecker sich einbringen?

Wir sehen uns bei Lübeck Travemünde Marketing

als Motor einer touristischen Gesamtentwicklung.

Um die Stadt optimal im Wettbewerb zu platzieren

ist es wichtig, die

Bürger zu Botschaftern

zu machen. Das ist

eine Art des Influencerbzw.

Freundschafts-

Marketings, das eine

große Wirkung hat. Wir

stärken die positive Botschaft über Lübeck und

schaffen bei den Bürgern eine Identifikation mit

ihrer Stadt. Zum Beispiel geht es um das Thema

‚Spuren hinterlassen‘. Dafür wird es fünf Spurenbücher

geben, eine Art Poesiealbum, die an fünf

Personen in der Stadt verteilt werden. Jede Person

schreibt ihre persönliche Lübeck-Geschichte in

das Buch und gibt es anschließend an eine andere

Person weiter. Am Ende stehen fünf Bücher voll

wunderbarer Stadtgeschichten.

„Mit dem HanseKulturFestival

präsentieren sich die Lübecker

als ‚Gastgeber der Herzen‘."

Christian Martin Lukas

Sie sind für die Vermarktung Lübecks verantwortlich.

Worauf legen Sie dabei den Fokus?

Lübeck und Travemünde gehören zusammen wie

der Mast und das Segel und werden von uns gemeinsam

vermarktet. Beide Destinationen haben

ihre Stärken und profitieren voneinander. Lübeck

punktet mit seinem Altstadterlebnis, Travemünde

mit der Nähe zum Meer –

das Beste aus zwei Welten

nur 20 Autominuten voneinander

entfernt. Mittlerweile

stellen wir auch das

Thema Kultur verstärkt in

den Fokus, denn unsere

Gäste sind klassische Städtereisende, die gern

ins Museum gehen, bei Niederegger eine Torte essen

und eine Stadtführung machen.

Wie zufrieden sind Sie mit der jüngsten

Entwicklung des Tourismus in Ihrer Hansestadt?

Es gibt eine touristische Wachstumsstrategie für

Lübeck. Diese Strategie verfolgt das Ziel, pro Jahr

etwa zwei Millionen Übernachtungen verzeichnen

zu können. Aktuell liegen wir bei etwa 1,75

ob durch das kulinarische oder das kulturelle

Angebot. Dabei möchte ich das Produkt Lübeck

qualitativ noch hochwertiger gestalten. Meiner

Meinung nach sollte sich eine erfolgreiche Tourismusstrategie

nicht an den Mitbewerbern, sondern

an den Mega-Trends orientieren. Die Leute wollen

nicht mehr in die Bierkneipe gehen, sondern bei

leichter Hintergrundmusik entspannt am Wasser

sitzen und einen guten Wein trinken.

Welche Rolle spielt die Stadt Hamburg für Sie als

Tourismus-Chef?

Die Hamburger sind als Tagesgäste sehr wichtig.

Auch im Rahmen des Auslandsmarketings ist

Hamburg für uns und für ganz Norddeutschland

die treibende Kraft. Ich sehe Hamburg nicht als

Konkurrenz zu Lübeck, sondern denke, dass sich

die Städte gegenseitig beflügeln.

Als wie wichtig empfinden Sie den Zusammenschluss

zur Metropolregion?

Ich bin ein Fan des Zusammenschlusses zur Metropolregion.

Kleinere Städte wie Lübeck profitieren

von der gemeinsamen Vermarktungsmöglichkeit.

Im Gespräch mit: Louisa Wölke | Fotos: Marius Engels

Über Christian Martin Lukas

Nach einer Ausbildung zum Hotelfachmann

sowie Stationen in der Sternegastronomie

und auf einem Kreuzfahrtschiff, studierte

Christian Martin Lukas Kulturwissenschaften

und Amerikanistik an der Universität

Leipzig. Anschließend zog es den gebürtigen

Bayern nach Norddeutschland. In

Lübeck arbeitete er zunächst im Bereich

der Unternehmenskommunikation der

Lübecker Musik- und Kongresshalle. 2009

wechselte er zur Lübeck und Travemünde

Marketing GmbH (LTM). Der Leitung der

Veranstaltungsabteilung folgten 2012 die

Position des Prokuristen und eine leitende

Funktion in der Unternehmensführung.

Seit 2014 hat Christian Martin Lukas die

Geschäftsführung der LTM inne.

Tourist-Information Lübeck:

Holstentorplatz 1, 23552 Lübeck

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Herzlich Willkommen in Lübeck! Mitarbeiterin Alexandra Grothe berät Gäste in der Tourist-Information

Wie wird das diesjährige Stadtjubiläum in der

Hansestadt Lübeck gefeiert?

Es wird nicht eine große Veranstaltung, sondern

über 100 kleinere Events über das ganze Jahr verteilt

geben, darunter einige Besuchs- und auch

Reiseanlässe, wie die Ausstellung ‚875 – Lübeck

erzählt uns was‘ – 87,5 Exponate, die ihre Geschichte

über die Stadt erzählen. Indem wir die

Bürger in das Projekt Stadtjubiläum mit einbeziehen,

tragen wir dazu bei, dass die Stadtgemeinschaft

noch enger zusammenwächst. Das Hanse-

KulturFestival wird die größte Bürgerbeteiligung

sein. Wir machen das Aegidienviertel zur Bühne

für die Lübecker. Jeder darf zur Bespielung der

Fläche seinen Teil beitragen: Kuchen anbieten,

Hauskonzerte veranstalten oder Bilder ausstellen.

Mit dem HanseKulturFestival präsentieren sich

die Lübecker als ‚Gastgeber der Herzen‘.

Millionen Übernachtungen, entwickeln uns also

in die richtige Richtung. In Anbetracht der Frage

‚Wie viel Tourismus tut einem Ort gut?‘, finde ich

es wichtig, die Strategie nicht nur auf die Menge

der Übernachtungen auszurichten, sondern auch

auf die Qualität des ganzjährigen Tourismus. Der

Tourismus ist eine große Wirtschaftskraft, die

von dem Ort getragen werden muss. Wird sie das

nicht, wie zum Beispiel in Barcelona oder Venedig,

gehen die Bürger auf die Straße. Öffentlicher

Raum ist immer ein Spannungsfeld. Menschen

haben verschiedene Interessen, für die man einen

Kompromiss schaffen muss.

Welche Ziele verfolgen Sie, um Lübeck für Touristen

noch attraktiver zu machen?

Ich möchte, dass unsere Zielgruppe sich bei

uns rundum wohl und als Teil der Stadt fühlt –

Auf der Straße Richtung Zukunft – seit 70 Jahren.

Als Händler der ersten Stunde gratulieren wir vom

Porsche Zentrum Lübeck Porsche zum 70. Geburtstag.

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): innerorts 13,5–11,5 · außerorts 7,1–6,8 · kombiniert 9,5–8,5; CO 2

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58


875 JAHRE LÜBECK

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TRADITION IM JETZT

„Zukunft braucht kreative Visionen“ – so lautet das Motto

des Unternehmerehepaares Katrin und Thilo Gollan.

Sie haben mit der Kulturwerft Gollan eine ganz besondere

Kulturstätte im Norden geschaffen.

Konzerte, Festivals, Kunstausstellungen, Messen – in der Kulturwerft

Gollan jagt ein kulturelles Highlight das nächste. Das Besondere: In

den historischen Hallen des von 1870 bis 1920 errichteten Gebäudes im

Lübecker Hafen können Veranstaltungen mit bis zu 2.500 Menschen

realisiert und miteinander kombiniert werden.

Als Katrin und Thilo Gollan das älteste Industriegelände Schleswig-

Holsteins vor einigen Jahren für eine Feier zum 60. Jubiläum ihres Bauunternehmens

besichtigten, hätten sie nicht gedacht, dass sie mit dem

verwahrlosten Gelände einmal einen bedeutenden Teil zu Lübecks

Kulturlandschaft beitragen würden. Eines hingegen merkte Bau-Experte

Thilo Gollan sofort: „Beim Betreten des Gebäudes bekommt man direkt ein

positives Feeling. Das hat uns damals davon abgehalten, es abzureißen.“

Ohne Vorkenntnisse über Lübecks Kulturlandschaft, die Eventbranche

oder entsprechende Kontakte, dafür aber mit erfahrenen Architekten und

einer Vision, sanierten die Gollans das heruntergekommene Gebäude und

installierten sanitäre Anlagen und hochwertige Lichttechnik.

Über Katrin und Thilo Gollan

In Beusloe, nahe Neustadt,

führt Thilo Gollan erfolgreich

die im Bau-, Recycling- und

Immobilienbereich agierende

Unternehmensgruppe Gollan.

2014 startete er mit seiner

Frau Katrin das Projekt

„Kulturwerft Gollan“. Unter

anderem fand dort die Wahlarena

2017 mit Angela Merkel

und Martin Schulz statt. 2018

können Besucher sich jedes

Wochenende auf besondere

Veranstaltungen wie die

Kunstausstellung ArtdeFak,

ein Indoor-Festival oder ein

Weihnachtskonzert freuen.

Kulturwerft Gollan: Einsiedelstraße

6, 23554 Lübeck

www.kulturwerft-gollan.de

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Ein starkes Team

mit Visionen:

Katrin und Thilo Gollan

Und es hat sich gelohnt. 2016 wurde die Kulturwerft Gollan von der Kaufmannschaft

zu Lübeck für den Erhalt der historischen Gemäuer im Kontext

einer modernen Veranstaltungslocation mit dem Architekturpreis ausgezeichnet.

Roter Backstein und alte Rohre schaffen einen faszinierenden

Industriecharme. Kombiniert mit modernster Technik entsteht ein außergewöhnliches

Ambiente. Für Thilo Gollan bedeutet die Kulturwerft aber

viel mehr: „Oft kommen Menschen mit alten Fotos auf mich zu, die ihre

Familie oder Freunde in den damaligen Räumlichkeiten zeigen. Das ist

erlebte Geschichte.“

Eine Geschichte, die das Ehepaar gemeinsam mit einem mittlerweile

mehrköpfigen Team aus Event-Profis in die Zukunft tragen möchte. Das

Unternehmer-Ehepaar ist stolz darauf, mit ihrem Projekt den Nerv der

Zeit getroffen zu haben. „Wir merken, dass unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter voll und ganz hinter der Kulturwerft stehen“, so Katrin Gollan.

Und Zuspruch erhalten sie nicht nur von ihnen. Seit ihrem Engagement für

die Stadt sind die Gollans in den Fokus der Wahrnehmung der Lübecker

gerückt und fühlen sich dort mit der Kulturwerft „absolut angekommen“.

Text: Louisa Wölke

Foto: Marius Engels

Tradition trifft auf

Moderne in der

Kulturwerft Gollan

Foto: Kulturwerft Gollan (1)

Genießen im Wullenwever

Roy Petermann lädt Sie ein zu einem

Geschmackserlebnis auf höchstem

Niveau. Im Wullenwever genießen Sie

leichte, moderne Küche präsentiert in

gepflegter und vor allem entspannter

Atmosphäre. Auf Grundlage feinster

Qualität werden hier je nach Saison

stets passend und kreativ andere

Schwerpunkte gesetzt. Im Wullenwever

bekommen Sie mehr als nur das Beste

aus heimischer Küche, gemischt mit

mediterranen und maritimen Einflüssen.

Entfliehen Sie dem Alltag in eine

Genusswelt, die jeden Besuch zu

einem Erlebnis macht.

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875 JAHRE LÜBECK

875 JAHRE LÜBECK

MÄNNERMEDIZIN

in Lübeck

DIE SCHWÄCHEN

DES „STARKEN

GESCHLECHTS“

Maher Babakerd (47),

Facharzt für Urologie am

Urologischen Zentrum

Lübeck, weiß wie ungeliebt

Vorsorgeuntersuchungen

und die Auseinandersetzung

mit dem Thema Gesundheit

bei den männlichen

Patienten sind. Warum es

wichtig ist, trotzdem regelmäßige

Kontrolltermine

wahrzunehmen und das

Bewusstsein der Männer

für die eigene Gesundheit

zu stärken, erklärt er im

Interview mit HANSEstyle.

Was umfasst die „Männermedizin”?

Innere Medizin, Urologie, Ernährungsund

Sportmedizin, Endokrinologie, Sexualmedizin

und Psychologie sind zentrale

Themen. Es geht um den Erhalt von

Gesundheit, Fitness, mentaler Stärke

und Wohlbefinden. Einen großen Teil

nehmen die Wechseljahre des Mannes

ein. Vielen ist nicht bewusst, dass es

auch beim Mann einen Hormonmangel

geben kann, der das physische, psychische

und sexuelle Wohlergehen beeinflusst.

Oft bleiben Krankheiten wie Bluthochdruck

und Diabetes bei Männern lange

unentdeckt. Woran liegt das?

Männer haben Angst vor schlechten

Nachrichten und sind Vorsorgemuffel.

Das sogenannte „starke Geschlecht“

zeigt hier Schwächen. Der Termin zur

Autoinspektion fällt da leichter.

Welche Vorsorgeuntersuchungen sollten

Männer regelmäßig durchführen?

Ein Mann sollte ab dem 35. Lebensjahr

den zweijährlichen Check-up beim

Hausarzt, ab dem 45. Lebensjahr die

jährliche Früherkennungsuntersuchung

auf Prostatakrebs beim Urologen und

ab dem 55. Lebensjahr die Darmkrebs-

Früherkennung beim Internisten durchführen

lassen. Durch diese Vorsorgeuntersuchungen

können lebensbedrohliche

Herz-Kreislauf- oder Tumor-

Erkrankungen verhindert werden.

Wo liegen die gesundheitlichen Unterschiede

von Frauen und Männern?

Die mittlere Lebenserwartung von Männern

beträgt knapp 78 Jahre, bei Frauen

sind es knapp 83 Jahre. Viele Krankheiten

wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und

bösartige Neubildungen – zwei der Haupttodesursachen

– treten bei Männern häufiger

auf als bei Frauen. Die Gründe haben

zum einen einen biologischen Ursprung,

zum anderen leben Männer aber auch

risikoreicher. Knapp zwei Drittel aller

Todesfälle aufgrund von Unfällen, Angriffen

und Suiziden entfallen auf Männer.

Über Maher Babakerd

Nach seinem Studium der Humanmedizin

in Kiel und in Kapstadt

begann Maher Babakerd

seine Facharztausbildung an

der Klinik für Urologie am Städtischen

Krankenhaus Kiel. Nach

einigen weiteren Stationen übernahm

er 2009 eine bestehende

Praxis in Lübeck. Er baute das

Leistungsangebot für stationäre

und ambulante Eingriffe an der

Sana-Klinik aus. 2016 folgte der

Eintritt in das Urologische Zentrum

Lübeck. Maher Babakerd ist

besonders spezialisiert auf die

Seeds-Implantation bei Prostatakrebs.

Vasektomien, endoskopische

Eingriffe der Blase, Prostata

und bei Harnsteinleiden gehören

auch zu seinen Spezialgebieten.

Was zeichnet das Urologische Zentrum

Lübeck aus?

Unser Leitspruch ist „Urologie aus einer

Hand“. Wir behandeln die Patienten

von der Diagnose über die Therapie

bis zur Nachsorge. Außerdem sind wir

besonders stolz, als Prostatakrebszentrum

von der Deutschen Krebsgesellschaft

zertifiziert zu sein.

Wie schätzen Sie die Metropolregion

als Gesundheitsstandort im bundesweiten

Vergleich ein?

Jeder fünfte Beschäftigte in Lübeck / Ostholstein

ist in der Gesundheitswirtschaft

tätig. Damit hat die Bundesregion den

höchsten Beschäftigtenanteil in diesem

Sektor. Auch die medizinische Versorgung

mit über 10.000 praktizierenden

Ärzten und einer Bettendichte in Krankenhäusern

von 807 Betten je 100.000

Einwohner sprechen für sich. Der bundesdeutsche

Schnitt liegt bei 623 Betten.

In diesem Jahr feiert Lübeck das

875-jährige Stadtjubiläum. Was lieben

Sie am Leben in der Hansestadt?

Lübeck hat eine tolle Altstadt mit wunderschönen

Kaufmannshäusern, Fachwerkgebäuden

und kleinen Gassen.

Eine Schiffsrundfahrt um die Altstadtinsel

ist immer wieder schön. Es lohnt

sich aber auch, die Strecke mit einem

Ruderboot zu genießen und dabei in

kleinen Lokalen einzukehren.

Im Gespräch mit: Louisa Wölke

Foto: Marius Engels

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„Männer haben

Angst vor schlechten

Nachrichten und sind

Vorsorgemuffel. “

Maher Babakerd

Maher Babakerd in der Sana-Klinik,

hier betreibt das Urologische Zentrum

Lübeck die urologische Hauptabteilung

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875 JAHRE LÜBECK

HINTER LÜBECKER FASSADEN

Hilke Bünis-Flebbe, Kulturmanagerin und Reisejournalistin, führt seit 1984 das Lübecker Klassik

Altstadt Hotel, ein echtes Kulturgut der Hansestadt.

Passend zum Lübecker Stadtjubiläum feiert das Klassik

Altstadt Hotel in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum.

Was macht den Aufenthalt in Ihrem Hotel besonders?

Unser Haus ist typisch lübsch. Wir haben den spät klassizistischen

Stil des Kaufmannshauses erhalten und die Zimmer,

jedes ist einer Lübecker Persönlichkeit gewidmet, im

modernen Contemporary Stil eingerichtet – nach unserem

Motto „der Vergangenheit verbunden, der Zukunft entgegen“.

Aufgrund der Nähe zum Lübecker Theater kehren

bei uns viele Kultur- und Kunstschaffende ein, mit denen

unsere Gäste in Kontakt treten können.

Wie lässt sich Ihr Motto „der Vergangenheit verbunden,

der Zukunft entgegen“ auf Lübeck übertragen?

Lübeck ist sich seines Traditionsreichtums als UNESCO Weltkulturerbe

bewusst. Trotzdem gibt es hinter den Fassaden

immer wieder Neues zu entdecken. So bleibt die Altstadt

lebendig und hat auch in der Zukunft Bestand.

Wie schätzen Sie die Entwicklung Lübecks ein?

Früher sind die Lübecker zum Einkaufen oft nach Hamburg

gefahren. Mittlerweile kommen die Hamburger öfter für Tagesausflüge

zu uns. In Zeiten der Digitalisierung gibt es ein

Bedürfnis nach dem Ursprünglichen. Lübeck bietet genau das.

Welche Tipps haben Sie für Lübeck-Besucher?

Ich empfehle, sich einfach durch die 83 Gänge und Gassen

Lübecks treiben zu lassen. Wir bieten Stadtführungen an,

bei denen Lübeck-Insider-Tipps wie Kunstgalerien und Süßwarenmanufakturen

besucht werden können. Viele Gastronomien

in Lübeck, zum Beispiel das Restaurant Miera,

haben mittlerweile außerdem ihre Hinterhöfe geöffnet, in

denen man verweilen kann. So lernt man hinter den traditionellen

Fassaden das „neue“ Lübeck kennen.

Das Gespräch führte: Louisa Wölke

Fotos: Marius Engels

Hilke Bünis-Flebbe liebt die

Kultur & Geschichte Lübecks,

hier in der Günter Grass-Suite

des Klassik Altstadt Hotels

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luebeck-hat-geburtstag.de

Über das Klassik Altstadt Hotel

Früher als Badehaus und später als Ankerschmiede genutzt, wurde das Klassik

Altstadt Hotel 1978 von Inga Hoffmann, der Mutter von Hilke Bünis-Flebbe,

gekauft. Schon damals wurde das Hotel als eine Herberge der Kultur geführt.

Nachdem Hilke Bünis-Flebbe das denkmalgeschützte Gebäude 1984 übernommen

hatte, restaurierte und sanierte sie es aufwendig. 2018 wird das Boutique-Hotel

erneut Gastgeber in Lübeck für das Salonfestival Deutschland sein.

Klassik Altstadt Hotel Lübeck: Fischergrube 52, 23552 Lübeck

www.klassik-altstadt-hotel.de

Salonkultur: Hilke Bünis-Flebbe mit Redakteurin

Louisa Wölke im neuen Salon des Hotels

2018


875 JAHRE LÜBECK

THE NEWPORT

Ein Stadthafen für Lübeck

Vis-à-vis der historischen Altstadt Lübecks hat Ralf Schulte (52) mit dem „The Newport“ einen

Treffpunkt für Seefahrer, Bootsliebhaber und Freunde des guten Geschmacks geschaffen.

Maritimes Flair mischt sich mit kosmopolitischer

Eleganz im „The Newport“.

Mit seinem neuen Yachthafen hat Ralf

Schulte, Segelfan und Gastronomie-

Neuling, einen – wie er selbst sagt –

„Ort internationaler Begegnung und

des Fernwehs“ geschaffen. Die zentral

gelegene Marina mit 50 Liegeplätzen

und Kapazität für Yachten mit bis zu

30 Metern setzt mit ihren Ausstattungsstandards

neue Maßstäbe und

lädt Sportbootfahrer dazu ein, in unmittelbarer

Stadtnähe festzumachen.

Ein echter Zugewinn auch für Lübeck.

„Masten inmitten einer Altstadt passen

zu einem Ort mit solch einer bedeutenden

Seefahrertradition“, so Schulte.

Diese ganz besondere „The Newport“-

Atmosphäre zieht sich bis auf die andere

Seite der Kaikante durch: Das neu

gestaltete Restaurant begrüßt seine

Gäste mit offener Küche, moderner Einrichtung

und einem lichtdurchfluteten

Glaspavillon. Dunkler Marmor und silberne

Champagnerkühler im Kraken-

Design spiegeln die einzigartige Fusion

Über Ralf Schulte

Aus der Textilbranche stammend,

ist Ralf Schulte als Gastgeber

ebenso stilvoll wie sein

Restaurant und die dazugehörige

Marina. Für eine Schneiderlehre

bei Jil Sander kam der gebürtige

Nordrhein-Westfale nach

Norddeutschland. Später folgten

ein Studium der Betriebswirtschaftslehre

und verschiedene

Stationen in der Modebranche.

Ab 2004 führte Ralf Schulte seine

eigene Firma Trendbroker in

den Lübecker Mediadocks bevor

er 2017 The Newport Restaurant

& Marina ins Leben rief.

The Newport Restaurant & Marina:

Willy-Brandt-Allee 31, 23554 Lübeck

www.the-newport.de

aus Wasserverbundenheit und Metropolen-Gefühl

wider. Kein Wunder, dass

Ralf Schulte nicht nur einmal gefragt

wurde, ob sein Konzept aus Hamburg

komme. „Wir sind echt lübsch“, antwortet

er dann. Und auch die saisonal

regionale Küche überzeugt. Sie sättigt

nicht nur von Meer und Wind hungrige

Seefahrer, sondern erfreut zum Beispiel

mit „Rinderfilet mit Feigen-Pfefferkruste,

Austernpilzen, Rotweinschalotten

und getrüffeltem Kartoffelpüree“ auch

Gourmets vom Land und die kreativen

Köpfe der benachbarten Mediadocks.

Ab diesem Sommer können „The

Newport“-Gäste sich über ein weiteres

Highlight freuen: das Sonnendeck mit

Barbereich auf dem schwimmenden

Serviceponton. Oberhalb des Wassers,

inmitten der Yachten und mit Blick auf

das Hafentreiben können in der warmen

Jahreszeit Gin Tonic, Champagner

und Co. genossen werden.

Text: Louisa Wölke

Foto: Marius Engels

Außergewöhnliche Momente erleben

Sie in einer Umgebung, in der alles stimmt.

Mit Formen, die einfach und klar sind.

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Ralf Schulte betreibt in Lübeck

einen einzigartigen Stadthafen.

Unterstützt wird er dabei von

seiner Frau Barbara

Max & Co.

Küchenhandelsgesellschaft mbH

An der Untertrave 76

23552 Lübeck

Tel. 0451 70 22 70

maxundco.bulthaup.de

66


875 JAHRE LÜBECK

DAS JAHR DER FESTE

2018 wird in Lübeck gefeiert: Das Stadtjubiläum

„875 Jahre Lübeck“ hält das ganze Jahr über

Highlights aus Kunst und Kultur sowie musikalische

und kulinarische Überraschungen bereit.

Salonfestival | 17. bis 20. April 2018

LANGER

DONNERSTAG

IMMER BIS 22 UHR

IN LÜBECK

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Eine moderne Variante des Hauskonzerts erleben Sie

beim Salonfestival. Singen, tanzen und musizieren:

Treffen Sie spannende Menschen an besonderen Orten.

Ort: Klassik Altstadt Hotel, Fischergrube 52

Weitere Informationen: www.salonfestival.de

Brahms-Festival | 5. bis 13. Mai 2018

Die Lübecker Gänge sind während des Jubiläums reich

geschmückt und laden zum Verweilen ein

Unter dem Motto „Fremde“ steht das Brahms-Festival 2018

der Musikhochschule Lübeck. Studierende, Dozierende

und Gäste stehen hier gemeinsam auf der Bühne.

Ort: Musikhochschule Lübeck, Große Petersgrube 21

Weitere Informationen: www.mh-luebeck.de

Herzensheimat | 7. Mai bis 18. November 2018

Die Ausstellung „Herzensheimat“ nimmt die Perspektive

der Brüder Heinrich und Thomas Mann ein und zeigt deren

lebenslange Beschäftigung mit der eigenen Herkunft, ihrer

Heimat Lübeck.

Ort: Buddenbrookhaus, Mengstraße 4

Weitere Informationen: www.buddenbrookhaus.de

HanseKulturFestival | 8. bis 10. Juni 2018

Während des HanseKulturFestivals werden die bunt

dekorierten Straßen, Gänge und Höfe zur Bühne und

die Gärten und Wohnzimmer der Altstadtbewohner

versprühen lübsche Gastfreundschaft.

Beim HanseKulturFestival erwarten Sie

jede Menge Attraktionen

Ort: Aegidienviertel auf der Altstadtinsel

Weitere Informationen: www.luebeck-tourismus.de

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Moisling, bequem parken auf 2.800 kostenlosen Parkplätzen.

Sonderausstellung „875 Jahre – Lübeck erzählt uns was“ | 9. September 2018 bis 6. Januar 2019

Aus den Lübecker Sammlungen werden neben faszinierenden

Grabungsfunden und wertvollen Urkunden erstmalig

viele wundersame Dinge gezeigt, die spannende

Geschichten erzählen.

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Orte: Museumsquartier St. Annen, St.-Annen-Straße 15 /

Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1

Weitere Informationen zum Beispiel unter:

www.museumsquartier-st-annen.de

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter: www.luebeck-hat-geburtstag.de

Fotos: Olaf Malzahn (1), LTM/Thorsten Wulff (1)

/cittipark.luebeck /cittipark.luebeck citti-park-blog.de

www.citti-park-luebeck.de

Besser einkaufen. Besser leben.


SPORT

SPORT

Zwei für den

perfekten Moment

Im Viertelfinale der Beachvolleyball-Europameisterschaft 2017 setzten sie sich

gegen die amtierenden Olympiasiegerinnen durch und gewannen am Ende den

Wettbewerb: Julia Großner (29) und Nadja Glenzke (22), die Hoffnungsträgerinnen

des HSV-Beachvolleyballs. Wie es sich anfühlt gegen Laura Ludwig und

Kira Walkenhorst zu gewinnen und was den Beachvolleyballsport so besonders

macht, erzählen die Wahl-Hamburgerinnen im Gespräch mit HANSEstyle.

Julia Großner (l.) und Nadja Glenzke sind

seit 2017 ein erfolgreiches Team – für das

HANSEstyle Shooting trafen wir uns im

Beach Hamburg, dem Olympia-Stützpunkt

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SPORT

SPORT

ar der Ball im Aus? Haben wir

gewonnen? Oder verloren? Eine

klare Sache war es nicht 2017

im lettischen Jurmala. Doch als der Schiedsrichter

das „Aus“ für das gegnerische Team

anzeigte, stand fest: Julia Großner und

Nadja Glenzke sind Europameisterinnen.

Ein Gefühl, das sogar ihren Viertelfinal-Sieg

gegen die Olympia-Siegerinnen Laura Ludwig

und Kira Walkenhorst in den Schatten

stellt – wenn auch ein Erlebnis, das sie so

schnell nicht vergessen werden. Die beiden

Sportlerinnen schafften es, im entscheidenden

Moment einen kühlen Kopf zu bewahren.

„Wir haben beide nicht mehr auf den

Punktestand geschaut und waren nicht mal

sicher, ob wir schon gewonnen oder verloren

hatten“, erinnert sich Nadja Glenzke.

„Als klar war, dass wir die Sieger sind, war

das der absolute Wahnsinn.“ Denn das

Viertel-Finale war eben nicht irgendein Sieg,

sondern der gegen die amtierenden Golden

Girls. Ein Sieg, der für das HSV-Gespann ein

neues Level ihrer Sport-Karriere bedeutete.

Ab in den Sand:

Die Beachvolleyball-Europameisterinnen zeigten

beim HANSEstyle-Shooting spontan ihr Können

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SPORT

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Beachvolleyball ... ein Sport, der Strand, Meer und

Sonne verspricht, dem aber auch besondere Herausforderungen

gegenüber stehen: Es gibt keine Ausreden!

Und genau das macht für Julia Großner und

Nadja Glenzke den Reiz aus. Dieser eine Moment,

das eine Spiel, in dem beide Spielerinnen funktionieren

und perfekt zusammenarbeiten müssen.

„Wir sind nur zu zweit und können uns keine

schlechten Phasen erlauben“, so Nadja Glenzke.

Auf dem Feld fühle sie sich mit ihrer Teampartnerin

wie eine Person. Das schweißt zusammen. „Irgendwann

kennt man sich sehr gut. Man durchlebt alles

gemeinsam, sowohl die schlechten als auch die

schönen Momente“, betont Julia Großner.

Das perfekte Team

Von Anfang an war den beiden Frauen wichtig, dass

sie sich vertrauen und Dinge offen aussprechen

können. „Es ist fast wie in einer Beziehung“, so

Julia Großner. Vor allem nachtragend dürfe man

nicht sein, ergänzt ihre Spielpartnerin. „Ich muss

darauf vertrauen, dass der andere gerade die ihm

bestmögliche Leistung abruft. Das geht nur, wenn

man ehrlich zueinander ist.“

Dass die beiden ein eingespieltes Team sind, merkt

man sofort. Und das obwohl – oder gerade weil –

Julia Großner einige Jahre mehr Übung und Erfahrung

mitbringt. Nadja Glenzke, die erst seit 2012

im Beachvolleyball zu Hause ist, war froh, dass sie

mit Großner eine erfahrene Spielerin an ihrer Seite

hatte, die die Leitrolle übernahm: „Es ist gut zu

wissen, dass dich jemand an die Hand nimmt.“

Julia Großner hingegen habe sich vor allem über den

„frischen Wind“ gefreut, den ihre neue Teampartnerin

mitbrachte. Das perfekte Match – kein Wunder

also, dass gleich ihre erste gemeinsame Saison den

größtmöglichen Erfolg brachte.

Über Julia Großner und Nadja Glenzke

Julia Großner begann 1997 in Erfurt Volleyball zu spielen,

bevor sie 2003 zum Beachvolleyball überging. Nebenbei

schreibt sie derzeit an der Masterarbeit ihres Lehramtstudiums

mit den Schwerpunkten Mathematik und Sport.

Ihre Teampartnerin Nadja Glenzke startete 2004 mit dem

Volleyball beim Marzahner VC. 2013 wechselte sie zum Beachvolleyball.

Die gebürtige Berlinerin studiert Psychologie.

Beide sind Mitglieder der Sportfördergruppe der Bundeswehr.

In Hamburg verbringen Julia Großner und Nadja Glenzke ihre

Zeit am liebsten am Hafen oder im Sommer beim Grillen an

der Alster.

Stolze HSV-Mitglieder

Willkommen in der HSV-Familie

Erst Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, nun Julia

Großner und Nadja Glenzke – der HSV-Beachvolleyball

ist eindeutig auf Erfolgskurs mit seinen Beachvolleyball-Teams.

Und was hat Julia Großner, die

vorher in Erfurt und Berlin lebte, und die Berlinerin

Nadja Glenzke von dem Verein überzeugt? Obwohl

im Beachvolleyball nicht üblich, stehe der Verein

immer ganz nah hinter den beiden und sei stets als

Ansprechpartner verfügbar. „Ein cooles Gefühl“,

findet Julia Großner. Die familiäre Atmosphäre war

neben der Bekanntheit und Größe des Vereins für

die Talente ausschlaggebend für ihre Entscheidung.

Zurzeit lässt Nadja Glenzke es ruhiger angehen. Sie

befindet sich aufgrund Beschwerden in den Knien in

einem Reha-Prozess. Doch auch, wenn sie und ihre

Partnerin momentan getrennt trainieren, möchten

beide zukünftig wieder gemeinsam im Sand an die

Erfolge anknüpfen. Die Entscheidung über die Aufstellung

der Nationalteams liegt zwar beim Deutschen

Volleyball-Verband, aber die Beachvolleyball-

Weltmeisterschaft 2019 in Hamburg ist ein großes

Ziel auf dem weiteren Weg der beiden Sportlerinnen.

Und auch bei den Olympischen Spielen in Tokio ein

Jahr später möchten Julia Großner und Nadja Glenzke

wieder ihren perfekten Moment erleben.

Text: Louisa Wölke | Fotos: Sabine Skiba

Im Gespräch mit Redakteurin Louisa Wölke

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WINE & DINE

Kolumne: Franzis kulinarische Seiten

MEDITERRAN.

MODERN.

MATTEO.

Wenn italienische Heimatverbundenheit und

internationales Sterne-Niveau auf eine tadellos

weiße Küche treffen, wenn sich Geschmack in

Perfektion mit ausgefallenen Menükreationen

paart, dann weiß man: Man ist im „Bianc“. Das

neu eröffnete Restaurant von Matteo Ferrantino

bringt Mittelmeer-Feeling in die HafenCity.

Salute! Franziska Heinemann-Schulte

ist gern zu Gast bei Matteo Ferrantino

Über Matteo Ferrantino

Geboren 1979 im italienischen

Apulien, bewunderte

Matteo Ferrantino schon als

Kind die Kochkünste seiner

Mutter, die ihn noch heute

oft zu neuen Gerichten

inspirieren. Im Alter von 18

Jahren startete er seine Kochkarriere

und perfektionierte

sein Können später in der

Zusammenarbeit mit Sterneköchen

wie Eckart Witzigmann

oder Roland Trettl im

österreichischen Hangar-7. In

der Vila Joya in Portugal

arbeitete Matteo Ferratino

zuletzt neun Jahre lang in der

Position des Chef de Cuisine

an der Seite von Dieter Koschina,

mit dem er sich zwei

Michelin-Sterne teilte.

Bianc steht für weiß, eben bianco im Jargon der italienischen

Heimatstadt von Matteo Ferrantino, Gastgeber und Koch

des im November 2017 neu eröffneten Restaurants Bianc in

der HafenCity. Der Mittelpunkt des Restaurants: ein 72 Jahre

alter Olivenbaum, mitgebracht aus Matteos Garten in Mattinata,

Apulien. Auch der Steinboden stammt aus selbigen

Straßen. Holz aus Olivenbäumen und Pinien, Korallen aus

Porzellan und pure weiße Formen komplettieren die Fusion

aus Natur und der in Sichtweite gelegenen

Elbphilharmonie: eine äußerst

gelungene Kombination.

Das Bianc-Erlebnis beginnt vorweg mit

Brot nach einem Rezept von Matteos

Mutter und auch die Präsentation in

Papiertüten spiegelt das Schulbrot von

damals wider – Inspiration durch geschmackliche

Kindheitserinnerungen.

Genau diese heimatverbundene Persönlichkeit

in vielen Details umgibt

die für mich Zwei-Sterne-verdächtige

mediterrane Küche. Kein unrealistischer

Blick in die Zukunft – immerhin

ÜBER DIE AUTORIN

Regelmäßig schreibt die Hamburger

Food-Bloggerin und

leidenschaftliche Restauranttesterin

Franziska Heinemann-

Schulte über Gastronomien,

in denen sie sich besonders

wohl fühlt.

Mehr von ihr finden Sie unter

www.tastehamburg.com und

auf Instagram: @tastehamburg

erkochte sich Matteo eben diese zwei Sterne schon in der

„Vila Joya“ in Portugal. Was für ein Glück für uns Hamburger,

dass er sich seinen Traum eines eigenen Restaurants nun in

unserer Hansestadt erfüllt hat.

Dreierlei Menüs werden aus saisonalen Produkten und je

nach Verfügbarkeit auf dem Markt angeboten, das Garten-

Menü bildet die komplette Vielfalt sogar vegetarisch ab.

Schon die zu Beginn künstlerisch

präsentierten sechs Amuse-Bouches

begeistern uns einstimmig. Eine Granny

Smith Gazpacho in einem Reagenzglas,

Radieschen auf Eis in Büffelbutter

getaucht, Entenleber auf Mango, Hähnchen

Piri Piri, Rindertatar Aioli in der

Waffel und Sardellen Tapenade mit

Balsamico, alles außerordentlich fein

im Geschmack.

Matteos Credo, die besten Produkte

vom Land, aus dem Meer und nach

Jahreszeit auszuwählen, wird hervorragend

umgesetzt.

Foto: Tastehamburg / Franziska Heinemann-Schulte (1)

Die sechs verschiedenen Amuse-Bouches

machen Lust auf mehr Außergewöhnliches

So auch in den weiteren fünf Gängen unseres Markt-Menüs:

Loup de Mer/Rote Beete/Salzzitrone, Thunfisch/Avocado/

Zwiebel/Bergamotte, Kabeljau/Artischocke/Topinambur/

Trüffel oder Kalb/Aal/Petersilie/Rotwein. Nur noch zu übertreffen

durch das vielfältige Dessert, genannt „Herbst“, mit

Pistazien-Schwamm, Lakritz, Schokoladencrumble und

einigen anderen Texturen.

Bei jedem Gericht erspürt und erschmeckt man die enthusiastische

Leidenschaft Matteos. Flexibel wechselt er Menüs,

nah am Markt, je nachdem, was er selber gerne isst, sodass

man als Gast immer auf ein Neues vorfreudig überrascht

sein kann.

Anfang Mai 2018 eröffnet der zwei Häuser weiter gelegene

kleine Bruder vom Bianc, das „Picnic“. Passend zum Namen

gibt es verschiedene Boxen to go oder zum Verweilen auf

einem der Plätze im Innenbereich oder auf der Terrasse.

Perfekt auch für alle, die vor der Veranstaltung in der

Elbphilharmonie keine Zeit für einen Besuch im Bianc haben

– ein wunderbarer Vorgeschmack.

Autorin: Franziska Heinemann-Schulte

Aufmacherfoto: Marius Engels

76 77


WINE & DINE

ALLA

GRANDE

IN WINTERHUDE

Vor über zwei Jahrzehnten

schaffte Alessandro „Sandro“

Convertino mit seinem

italienischen Restaurant

„La Bruschetta“ in Winterhude

eine Piazza des guten

mediterranen Geschmacks.

Von Italien über die Schweiz

und Timmendorfer Strand

bis an den beliebten Standort

in der Hamburger Dorotheenstraße

war es für den

temperamentvollen Apulier ein

nicht immer einfacher Weg ...

Zwei Generationen,

die sich ergänzen: Sandro mit

Geschäftspartner Dragan

79


WINE & DINE

WINE & DINE

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aci – Baci – Baci

Energie – die hat er: Schon bei der Begrüßung

sprüht er wie ein Feuerwerk und

schießt italienische Salven der Begeisterung ab:

„Baci, baci, baci“ – Küsse, ja, die bekommt man

gleich rechts und links und wieder rechts, kaum hat

man – oder besser „Frau“ – den Laden betreten.

Über 20 Jahre kennt man im Viertel das „La Bruschetta“

mit seinem vor Lebensfreude und Großherzigkeit

sprudelnden Wirt Sandro. Unterstützung bekommt

er durch seinen Ex-Schwiegersohn Dragan Kolik.

Wie „padre e figlio“ (ital. Vater und Sohn) sind sie

ein Team und seit zwei Jahren Geschäftspartner. Vier

Jahre lang betrieb Dragan

mit einem Partner das

„Bistrolino“ am Winterhuder

Marktplatz, ist routinierter

Gastwirt. Im „La

Bruschetta“ hält er sich in

seiner ruhigen Art im Hintergrund,

lässt dem Patrone

den Vortritt.

Über Umwege von Italien

nach Hamburg

Sandro war fünf Jahre alt,

als seine Mama starb –

vier Jungs und ein Mädchen

waren sie zu Hause.

Für eine Schulausbildung

war kein Geld da, so kellnerte

der junge Mann aus

einfachen Verhältnissen

bereits mit 17 Jahren in

Rimini. Schnell merkte er:

Wer die deutsche Sprache

beherrscht, hat mehr

Erfolg. Gesagt, getan. Um

Deutsch zu lernen und so

den ersten Schritt in Richtung

erfolgreiche Zukunft

zu tun, ging Sandro in die

Schweiz. Doch sein Aufenthalt

sollte nicht von

langer Dauer sein. Was

fehlte, war die Arbeitserlaubnis.

Was nun? Ein Wink des Schicksals war die

Lösung, die ihm ein englischer Arbeitskollege daraufhin

anbot. Er zeigte ihm einen Arbeitsvertrag für

einen Job in Norddeutschland, den er selbst nicht antreten

konnte. Und trotz der noch größeren Distanz

zu seiner Heimat und seiner Familie, nahm der junge

Italiener all seinen Mut zusammen und übernahm

den Vertrag.

Also fuhr er 1974 mit dem Zug an die Ostsee und

kellnerte in den Sommer-Monaten in Timmendorfer

Molto simpatico – Sandro

Strand. Gerade angekommen, sollte das Auf und

Ab weitergehen: Das Militär rief ihn zurück in sein

Heimatland. Ein Jahr diente Sandro, bevor er im Anschluss

ohne Umwege an die deutsche Küste zurückkehrte.

Er brachte sich selbst innerhalb kurzer Zeit

durch das Zeitungslesen die fremde Sprache bei. Mit

Ende der Saison wurden seine Dienste in der Ferienregion

nicht mehr gebraucht. So zog es Sandro in

die Großstadt, nach Hamburg, seinem Zuhause bis

heute. Seiner ersten Station in dem italienischen Restaurant

„Ennio’s“ an der Alster folgte bis 1981 die

Arbeit in einem griechischen Restaurant in Wedel, wo

Sandro seine spätere Frau kennenlernte. Mit seinem

Bruder Angelo und dem

Zwillingsbruder Vito betrieb

Sandro später einen italienischen

Stand in der ehemaligen

Gänsemarkt-Passage

„Essen und Trinken“.

Doch auch dieses Mal sollte

es nicht für immer sein. Aufgrund

der steigenden Miete

war Sandro gezwungen,

sich nach Alternativen umzuschauen.

Sandro greift nochmal an

1995 entdeckte er einen

„Italiener“ in der Dorotheenstraße

in Winterhude,

der augenscheinlich gut

zu laufen schien, es waren

reichlich Gäste da. Umso

enttäuschter war Sandro

vom dort servierten Essen.

Das gab ihm den Anstoß

für seine Vision: genau

hier qualitativ hochwertige

italienische Speisen

anzubieten. Die Umstände

entpuppten sich als

Glücksfall: Sandro konnte

das Lokal gemeinsam mit

seiner Frau übernehmen.

Mit der Übernahme des

Restaurants, das auch damals schon den heutigen

Namen trug, änderte Sandro die Speisekarte gemäß

dem Motto „Alles muss ‚alla grande‘ (ital. großartig)

sein“. Aus seiner Heimat Apulien holte er sich nicht

nur Ideen für gesundes Essen, sondern auch das

Olivenöl von Alba Guarini – sie wohnt auf der Farm

neben der seinigen in Montalbano di Fasano: „Du

kannst das Öl pur trinken – so gut schmeckt es!“

Dank der besonderen Qualität der Speisen und seiner

beliebten Gastfreundlichkeit florierte sein neues

Restaurant.

Doch auch der fröhlichste Mensch durchlebt Krisen:

Die Trennung von seiner Frau eines Tages machte

Sandro emotional zu schaffen, er wurde melancholisch.

2006 begann er, seine ersten Kochbücher zu

schreiben, versuchte, sich wieder aufzuraffen, bekam

sogar eine eigene Koch-Show im lokalen Fernsehen.

Trotzdem ging es ihm nicht gut – er überlegte

sogar, zu verkaufen. Erst durch die Partnerschaft mit

Dragan 2016 bekam er die nötige Energie, um weiterzumachen.

Mit Hilfe von Sponsoren wurde das Lokal renoviert,

die Außenterrasse mit 50 Plätzen wetterfest ausgebaut

– ein Zugewinn zu den 85 Plätzen im Innenbereich.

Eine wunderbare Atmosphäre wurde geschaffen,

passend zu den Persönlichkeiten der Gastgeber.

Dragan erklärt: „Sandro ist die Gallionsfigur, der

Einkaufsexperte, der für die frische und hochwertige

Ware sorgt – ich bin der Ruhige im Hintergrund, der

eine Mischung der Generationen schafft.“ Und Sandro

fügt lachend hinzu: „Zu zweit ist es einfach besser.

Du bringst deine Leute und ich meine.“ So wird jeder

Besuch in dem italienischen Ambiente mit leckerer

Küche zum Erlebnis. Und wehe, ein Gast äußert einen

besonderen Wunsch – da kann es passieren,

dass sich „il capo“ (ital. der Chef) spontan selbst an

den Herd stellt und lautstark anfängt zu kreieren ...

Text: Nathalie E. Reinschmidt | Fotos: Marius Engels

Über Sandro Convertino

Sandro Convertino und sein italienisches

Restaurant „La Bruschetta“ sind in Winterhude

eine Institution. Nicht selten genießen dort prominente

Hamburgerinnen und Hamburger die

hochwertige mediterrane Küche. Viele typische

Gerichte aus seiner Heimat hat der quirlige

Gastronom in verschiedenen Kochbüchern,

darunter „Sandro – Alla Grande“, veröffentlicht.

Sein neuestes Werk „Gesundheit fängt beim

Kochen an – die besten Rezepte für eine moderne

mediterrane Vollkost“ bietet Inspiration für

eine leckere, ausgewogene Ernährung. Sandro

verfasste es mit Fachärzten aus dem renommierten

„Prävent Centrum Dortmund“.

La Bruschetta | Dorotheenstraße 35

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Sandro mit Autorin Nathalie E. Reinschmidt

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ausdrücken, Petersilie darüberstreuen und

das Ganze etwa sechs Minuten köcheln

lassen.

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mit etwas Chili-Öl verfeinern.

Dazu einen Greco di Tufo 2016 genießen ...

Alla salute!

Fotos: Marius Engels (2)

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82


DIE GASTGEBERIN

DES JAHRES

Bei Betty wird Tequila gekippt

Leidenschaftlich, sexy und mit viel mexikanischer

Sonne intus: Bettina Kupsa, genannt

Betty, hat mit ihrer Bar „The Chug Club“ eine

Hommage an ihre Lieblings-Spirituose, den

Tequila, geschaffen. Die Jury des Mixology

Bar Awards, dem „Oscar der Barszene“, ist

überzeugt von dem Konzept und zeichnete

nicht nur den „The Chug Club“ als Bar des

Jahres, sondern auch Betty als Gastgeberin

des Jahres aus. Ein Besuch auf St. Pauli.

Die Gastgeberin des Jahres:

Bettina Kupsa


WINE & DINE

ine unvergleichlich herzliche Aura umgibt

uns, als wir von Betty mit einem Lächeln

in ihrem „The Chug Club“ begrüßt werden.

Schwarzer Pagenkopf, rote Lippen und auffällige

Tattoos – dass sie aus einem kleinen österreichischen

Dorf kommt, merkt man der Wahl-

Hamburgerin nur am sympathischen Dialekt an. „Ich

hol' noch schnell ein paar Cupcakes von nebenan

aus der Zuckermonarchie, das sind die besten“, sagt

sie. Und schon jetzt ist klar: Die Jury des Mixology

Bar Awards hat definitiv richtig entschieden als sie

Betty zur Gastgeberin des Jahres gewählt hat.

„Mit jedem Schluck Tequila nehmen

wir das Herz einer Göttin in uns auf.“

Bettina Kupsa

Wir nehmen Platz. Über uns hängt eine Tafel, auf der

„Spiced Choc Berry“ geschrieben steht. „Das ist der

Chug of the Day“, erklärt Betty. Moment – Chug … was?

„To chug“ kommt aus dem Englischen und bedeutet

„kippen“. Denn die Idee hinter „The Chug Club“

ist so besonders wie raffiniert: Die meist Tequilahaltigen

Drinks werden als Chug serviert – etwa ein

Drittel der Menge eines normalen Cocktails. So können

die Gäste mehr probieren und bekommen einen

Einblick in die Vielfalt der feurigen Spirituose. Wer

Tequila-Neuling ist, dem sei das täglich wechselnde

Chug-Menü ans Herz gelegt: fünf verschiedene Chugs

und ein „Zwiebie“, ein frischgezapftes Bier. Ob mit

Portwein und Pfeffersirup, als geklärter Milchpunsch

oder gemischt mit Hibiskus und Orange – im „The

Chug Club“ sind der Tequila-Fantasie keine Grenzen

gesetzt. Übrigens: Wer auf Klassiker wie Gin Tonic

oder Whiskey Sour steht, kommt natürlich auch auf

seine Kosten.

Schaut man sich im „The Chug Club“ um, dann fällt

ein Element besonders auf: die Agave. Die Pflanze

liefert den Grundstoff des Tequilas. Mindestens

sieben Jahre braucht sie, um zu reifen. „Sieben Jahre

Power aus mexikanischer Sonne und Erde“, betont

Betty. „Tequila vermittelt so viele Emotionen“, sagt

sie und erzählt gleich darauf die aztekische Sage von

Mayahuel, der Göttin der Agave und der Fruchtbarkeit,

die sich gemeinsam mit dem Gott des Windes

als Strauch auf der Erde niederließ. Ein Blitz aus dem

Himmelreich, gesandt von ihrer Großmutter, tötete

Mayahuel. Aus ihren Gebeinen – begraben vom Gott

des Windes und getränkt mit seinen Tränen – entstand

die erste Agave. „Mit jedem Schluck Tequila

nehmen wir das Herz einer Göttin in uns auf“, erklärt

Betty mit einem Funkeln in den Augen.

Doch es ist nicht nur die Leidenschaft für das Produkt,

vielmehr sind es die Freude an der Inszenierung

eines besonderen Abends für die unterschiedlichsten

Gäste und vor allem ihr ganz eigener, ehrlicher und

liebenswerter Stil, der Betty zur einer der besten

Gastgeberinnen Hamburgs macht.

Text: Louisa Wölke | Fotos: Marius Engels |

Let's Chug – Bettina Kupsa führt Redakteurin

Louisa Wölke durch das Chug-Menü

Über Bettina Kupsa

Nach einem Job in einer Booking-Agentur, dem Marketingkommunikations

Studium und der Ausbildung zum

Business Coach, arbeitete Bettina Kupsa (40), die

schon immer einen Hang zur Gastronomie hatte, als Barkeeperin

in der preisgekrönten Hamburger Bar Le Lion.

Der Drang nach Freiheit und eigenen Entscheidungen

führte sie jedoch schlussendlich zur Selbständigkeit

und zur Eröffnung ihrer Bar „The Chug Club“ auf St. Pauli.

The Chug Club | Taubenstraße 13 (Ecke Hopfenstraße)

In diesen Bars geht Betty gerne selbst etwas trinken:

Fitzgerald Bar | Große Elbstraße 14: „Hier serviert meine

ehemalige Mitarbeiterin Paola Labansant feinste

Drinks in stylischem Sechziger-Jahre-Flair." | Bettys

Lieblingsdrink dort ist der Poivre Rouge

Jahreszeiten Bar | Neuer Jungfernstieg 9 - 14: „Schon

vor Sonnenuntergang gibt es im Hotel Vier Jahreszeiten

eiskalte Drinks in klassischem Ambiente.“

Bettys Lieblingsdrink dort ist der French 75

86


Walk on the wild side:

Thomas Jensen auf den

Straßen von Wacken beim

HANSEstyle-Shooting

KUNST & UNTERHALTUNG

WACKEN

OPEN

AIR

Das Heavy-Metal-Mekka des Thomas Jensen

Einmal im Jahr wird ein 1.900-Seelen-Dorf im schleswig-holsteinischen Kreis Steinburg in den

Ausnahmezustand versetzt. „Wacken“ ist längst nicht mehr nur ein Ortsname, sondern eine Marke,

geschaffen von Thomas Jensen und seinem Geschäftspartner und langjährigen Freund Holger Hübner.

Ein HANSEstyle-Treffen am Geburtsort des größten Heavy-Metal-Festivals der Welt.

An jedem ersten August-Wochenende

im Jahr wird Wacken zum Pilgerort für

zigtausende Heavy-Metal-Fans. Rund

75.000 waren es im letzten Jahr. Auf

der Bühne: über 170 Bands, unter anderem

Rock-Legende Alice Cooper und

der amerikanische „Schockrocker“ Marilyn

Manson. Hinter diesen Namen und

Zahlen stehen fast 30 Jahre harte Arbeit

und die ungebrochene Liebe zur Musik.

Wir treffen uns zum Interview im Wackener

Landgasthof „Zur Post“. Hier

fing 1990 alles an. „Da drüben standen

Holger und ich und wir wussten: Das

wollen wir machen“, dabei zeigt Thomas

Jensen auf eine Ecke am Tresen.

Das war die Geburtsstunde des Wacken

Open Air, kurz W:O:A, einem der größten

Heavy-Metal-Festivals der Welt.

Als Rockmusik-Fan hatte Jensen bereits

als Teenager seine eigene Band. Vom

selbst verdienten Taschengeld kauften

er und seine Bandkollegen sich

die Instrumente, unter anderem ein

unvollständiges Schlagzeug – für mehr

reichte das Geld nicht. Trotzdem fingen

die jungen Musiker einfach an und hatten

schon bald ihren ersten Auftritt in

einem Club in Itzehoe. Zurückblickend

„Ich bin ein

Fan von zweiten

Chancen.“

Thomas Jensen

erzählt der Wacken-Gründer grinsend:

„Ich schrieb damals die Songtexte und

musste sie auch singen, denn niemand

anderes konnte sich die Texte merken.“

Später folgten die Bundeswehr und eine

Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Die Jugendband war Geschichte.

Doch die Leidenschaft für die

Musik blieb. So entschied sich Jensen

– entgegen seiner Abneigung gegen jeden

Kommerz – die Chance wahrzunehmen

in einer Wackener Cover-Band als

Bassist anzuheuern. Auftritte für den

NDR und auf örtlichen Motorradtreffen

etablierten Thomas Jensen weiter in der

Hardrock- und Heavy-Metal-Szene.

Ein Rückschlag führte zum Erfolg

Doch gute Kontakte und die Freude an

der Musik reichen eben nicht aus, um

ein Festival auf die Beine zu stellen.

Auf ihrem Weg zum Festivalveranstalter

mussten sich Thomas Jensen und Holger

Hübner mehrere Standbeine aufbauen.

Vom Volksmusikduo Marianne

und Michael bis hin zu den Fantastischen

Vier – Thomas Jensen sammelte

89


KUNST & UNTERHALTUNG

KUNST & UNTERHALTUNG

Über Thomas Jensen und das Wacken Open Air

1990 organisierte Thomas Jensen gemeinsam mit Freunden erstmals das Wacken Open Air. Ein Jahr später

eröffnete er mit Holger Hübner die Firma „Stone Castle Rock“, die zunächst als veranstaltende Firma des Wacken

Open Air agierte. 1999 gründeten die beiden das neue Unternehmen ICS Festival Service GmbH. Neben der

Wacken Foundation und den Metal Battles haben sie außerdem das Wacken Music Camp ins Leben gerufen. Eine

Woche nach dem Wacken Open Air können Jugendliche gemeinsam mit erfahrenen Rockmusikern und Produzenten

der Szene eigene Songs schreiben, die sie am Ende des Camps unter professionellen Bedingungen auf die

Festival-Bühne bringen.

Von der „Gartenparty“ zum Mega-Event. Im letzten Jahr kamen rund 75.000 Fans zum Wacken Open Air

in fast allen Genres und Bereichen der

Konzert- und Tournee-Organisation seine

Erfahrungen. Doch seine „große Liebe“,

wie er selbst sagt, war immer das

Wacken Open Air. „Es ist ein Stück Heimat.

Alles andere haben wir gemacht,

um das Festival zu finanzieren.“

Aber gehört nicht zu jeder Erfolgsstory

auch ein Moment des Rückschlags? Den

gab es bei Thomas Jensen und Holger

Hübner Mitte der neunziger Jahre, als

ihre Firma Insolvenz anmelden musste.

Doch die beiden gaben nicht auf. „Ich

bin ein Fan von zweiten Chancen.

Nachdem wir pleite gingen,

haben wir uns auf den Heavy-

Metal-Bereich und das Festival

fokussiert und es professionalisiert“,

so Jensen. Und so wurde

aus der „Gartenparty“, wie

der 51-Jährige das erste Festival

von 1990 nennt, eine der erfolgreichsten

Heavy-Metal-Veranstaltungen

der Welt.

Jahren treffen – Menschen, die sich

sonst wohl niemals begegnet wären. In

der Community herrscht eine besondere,

familiäre Atmosphäre.“

Heimat, Freiheit & Freundschaft

Geburtsort: Thomas Jensen mit Christian

Bauer in Wackens Landgasthof „Zur Post“.

Hier entstand die Festival-Idee

Und eben weil Thomas Jensen seine

Gäste als Familie betrachtet, möchte

er für sie an diesem einen Wochenende

ein unvergessliches Erlebnis schaffen

und ihnen ein Gefühl von „Heimat,

Freiheit und Freundschaft“ geben. Denn

genau das mache für ihn das einzigartige

Wacken-Gefühl aus. Für viele der

Gäste sei der Festivalbesuch wie „nach

Hause kommen“, weiß der Veranstalter.

Da verspürt selbst ein hartgesottenes

Nordlicht wie Thomas Jensen einen

Leistungsdruck. „In dem Moment, wo

jemand ein Festivalticket kauft, oft 12

Monate vor dem Event, gibt er uns einen

Vertrauensvorschuss. Das nimmt uns in

die Verantwortung“, erklärt Jensen. Es

müssen nicht nur die richtigen Bands

gebucht und die passenden Drinks an

der Bar bereitstehen – wichtig sei vor allem

die Balance aus Sicherheit und Freiheitsgefühl

während des Festivals.

Damit das gelingt, werden

die Wacken-Chefs von den örtlichen

Ordnungsbehörden unterstützt

und haben auch unter

den Sicherheitskräften schon

den einen oder anderen Heavy-

Metal-Fan entlarvt. Das stärke

die Zusammenarbeit.

Engagement aus Wacken

einmalige Gelegenheit, sich zu präsentieren.

„So kämpfen wir gemeinsam für

den Metal“, sagt Thomas Jensen stolz.

Außerdem gründeten er und sein Geschäftspartner

die Wacken Foundation:

Gemeinsam mit einem hochkarätigen

Kuratorium, dem unter anderem Rocksängerin

Doro Pesch und der Musikproduzent

Thorsten Brötzmann angehören,

unterstützt die Stiftung junge

Bands finanziell – zinsfreie Darlehen

Bei Buchung unter dem

Stichwort „HANSEstyle

erhalten Sie ein Upgrade in ein

Premium Zimmer.

Gültig für das Arrangement Wellness

für Geniesser und bei einer Reise

bis März 2019.

oder Zuschüsse helfen den jungen Musikern

zum Beispiel dabei, eine Tournee

auf die Beine zu stellen.

Das Wacken Open Air ist ein Imperium,

das trotz der Größe und des Erfolgs

eine Herzensangelegenheit geblieben

ist. Und wenn es im August heißt

„Welcome to Wacken“, wird das norddeutsche

Dorf wieder zu einer riesigen

Heavy-Metal-Familie.

Weitere Informationen:

www.wacken.com

www.wacken-foundation.com

www.metal-battle.com

www.wacken-music-camp.de

Text: Louisa Wölke

Fotos: Ulrich Lindenthal-Lazhar

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Das W:O:A ist kein gewöhnliches

Festival mehr, sondern

es gleicht eher einer Familienzusammenkunft.

Fans aller Altersgruppen

und Bevölkerungsschichten,

Jung und Alt aus allen

Nationen treffen aufeinander,

um ihre gemeinsame Liebe zum

Metal zu feiern. Dem Vorwurf einiger

Kritiker, das Wacken Festival

sei aufgrund seiner Größe zu

einem zu kommerziellen Happening

geworden, entgegnet Thomas

Jensen: „Das Festival ist ein

Mikrokosmos, in dem sich unsere

Gäste teilweise seit über zehn

Thomas Jensen und Holger Hüber

haben mit dem Wacken

Open Air eine Marke kreiert, die

in die Zukunft schaut. Daher

ist ihr Engagement für den Musiknachwuchs

besonders groß.

Unter anderem haben sie im

Rahmen des Wacken Open Air

den Metal Battle ins Leben gerufen:

20 internationale Bands

bekommen während des Festivals

die Chance zum Auftritt.

Publikumsgrößen von 3.000

Personen sind bei den Nachwuchskonzerten

keine Seltenheit

und bieten den Bands die

Foto: PR (1)

WELLNESS FÜR GENIESSER

• 2 Übernachtungen

• Täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet

• 3-Gang Überraschungsmenü am ersten Abend

• 5-Gang Überraschungsmenü am zweiten Abend

• Ganzkörper-Wohlfühlmassage (55 Minuten)

• Nutzung der Wellness-Lounge

ab 304 € p. P. im Doppelzimmer

ab 333 € p. P. im Einzelzimmer

RAUS AUS DER STADT

• 2 Übernachtungen

• Täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet

• 3-Gang Überraschungsmenü an beiden Abenden

• Nutzung der Wellness-Lounge

ab 199 € p. P. im Doppelzimmer

ab 238 € p. P. im Einzelzimmer

Buchbar von Oktober 2018 bis März 2019 und nach Verfügbarkeit.

Ausgenommen sind Feiertage.

90 Strandhotel Glücksburg · Kirstenstraße 6 · 24960 Glücksburg · Tel.: 04631 6141-0

www.strandhotel-gluecksburg.de · info@strandhotel-gluecksburg.de · Figaro Hotelbetrieb GmbH & Co. KG


Nr. 1 | 2017

4,90 €

4

1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9

Der HAMMA!

Im Rahmen der Online Marketing Rockstars verliehen

der Marketing Club Hamburg und das Hamburger

Abendblatt den begehrten Marketingpreis

„HAMMA“ in vier Kategorien. Im Schmidt's Tivoli

wurden unter dem Motto „Marketing made in Hamburg“

die besten Geschäftsmodelle und Marketingideen

ausgezeichnet. So erhielt die Influencer

Agentur Pulse Advertising den Award 2018 als bestes

Start-up. Der Preis für die beste Marketingidee

ging an die Agenturen Jung von Matt und Achtung!,

die in Kooperation mit Hamburg Marketing die

Kampagne zur Eröffnung der Elbphilharmonie kreierten.

Als Marketingpersönlichkeit wurde Matthias

Schrader ausgezeichnet, dessen Digitalagentur

SinnerSchrader zu den führenden Europas gehört.

Im Bereich „Social Business“ wurde dem Team von

Bridge & Tunnel der HAMMA Award überreicht. Das

Social-Design-Label bringt professionelles Design

und gesellschaftlich benachteiligte, handwerklich

begabte Menschen zusammen.

EVENTS

Die Gewinner der Kategorie „Marketingidee aus Hamburg in die Welt“

mit ihrem Laudator Lars Haider (5. v. r.) und Moderator Yared Dibaba (l.)

DIRNDL

Trends aus Hamburg

Was die Welt

zusammenhält?!

Mit Kultursenator Dr. Carsten Brosda

Essen gehen

HIER IST HAMBURG

GANZ NEW YORK

GESUND &

GLÜCKLICH

Experten geben Tipps

Neue App aus Hamburg:

Die so lten Sie

AUSPROBIEREN

Jung, sexy &

erfolgreich

Bloggerin Marie von Behrens

HAMBURGER LEIDENSCHAFT

LEIDENSCHAFTLICHE HAMBURGER

Im Abonnement für 20 € pro Jahr

HANSEstyle erscheint viermal im Jahr. Sie können Ihr

Abonnement jederzeit kündigen. Auslandsangebote

auf Nachfrage. Die Abrechnung erfolgt in Jahresrhythmen.

In den 20 Euro ist das Porto bereits enthalten.

Teilen Sie uns einfach Ihren Namen und Ihre Adresse mit.

Per Mail: abo.hansestyle@ckb.hamburg

Oder rufen Sie uns an: 040 - 41 53 76 80

HANSEstyle Backstage?

Das und noch vieles mehr finden Sie online unter:

instagram.com/hansestyle

facebook.com/hansestyle

www.hansestyle.hamburg

HANSEstyle: eine Publikation der CKB mediahouse GmbH | Alsterterrasse 7 | 20354 Hamburg | Geschäftsführer: Christian Bauer

ANZEIGE

92

(v. l.) Stephan von Naguschewski von Wall Decaux

mit den glücklichen Preisträgerinnen Hanna

Charlotte Erhorn und Constanze Klotz von Bridge

& Tunnel sowie der Laudatorin Sandra Quadflieg

Zu den begeisterten Gästen

gehörten unter anderem Kristina

Tröger (l.) und Christina Block

Die Gründer von Pulse Advertising, Lara

Daniel und Christoph Kastenholz (m.)

sind stolz auf ihre Auszeichnung. Rechts:

Laudator und Kommunikationsexperte

Wulf-Peter Kemper

(v. l.) Wirtschaftssenator Frank Horch

mit Professor Norbert Aust, dem

Mitbegründer des Schmidt's Tivoli

Laudator Reinhard Springer (r.)

freute sich mit Matthias

Schrader, der als Marketingpersönlichkeit

des Jahres

ausgezeichnet wurde

Die Gastgeber (v. l.): Philipp Westermeyer,

Gründer der „Online Marketing Rockstars“,

Vivian Hecker, Gesamtleitung Marketing und

Events beim Hamburger Abendblatt und

Dr. Wolfgang Merkle, Präsident des Marketing

Club Hamburg

Fotos: PR (7)

PRIVATPRAXIS „HAUTPROFIL“

SCHMERZARME BEHANDLUNG

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in

Deutschland, allein im Jahr 2012 erkrankten mehr als 1,5 Millionen

Bundesbürger an bösartigen Neubildungen der Haut.

Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist eine möglichst

frühzeitige und exakte Diagnose. „Für die Hautkrebsvorsorge-

Untersuchung nehme ich mir ganz besonders viel Zeit“, erklärt

Dr. Christina Hintz-König, Fachärztin für Dermatologie und

Allergologie sowie Leiterin der Dermatologischen Privatpraxis

„Hautprofil“ in Hamburg-Wellingsbüttel. „Wir setzen für die Diagnostik

modernste und hochkomplexe Analysegeräte ein, um hautkrebsverdächtige

Veränderungen aufzuspüren. Die Ganzkörperuntersuchung

mit eingehender Beratung erfolgt im Hinblick auf den hellen sowie den

schwarzen Hautkrebs, um im Anschluss die Therapiekonzepte individuell

auf jeden Patienten abstimmen zu können.“ Ambulante Operationen

können vor Ort zeitnah in einem hochausgestatteten Eingriffsraum

durchgeführt werden. Dabei legt Dr. Hintz-König größten Wert

auf modernste Operationsverfahren und Nahttechniken, um für ihre

Patienten und Patientinnen auch ästhetisch das bestmögliche Ergebnis

zu erzielen. Auch für die photodynamische Therapie (PDT) hält die

Praxis für ihre Patienten etwas Besonderes bereit. „Wir verwenden zur

Bestrahlung einen sogenannten Gentlewave“, erläutert Dr. Hintz-König.

Das Gerät strahlt ein emittierendes Licht aus, wodurch die erkrankten

Zellen, in denen sich das drei Stunden zuvor aufgetragene Gel angereichert

hat, gezielt zerstört werden. „Der Clou dieses Geräts ist die relativ

schmerzarme Behandlung“, so die Ärztin. „Wer die PDT bereits kennt,

weiß diesen Vorteil zu schätzen“. Die PDT ist nicht nur die Behandlung

der ersten Wahl gegen aktinische Keratosen – durch die sichtbare Ver-

Modernste

OP-Verfahren und

Nahttechniken

Dr. Christina Hintz-König ist Fachärztin für Dermatologie und

Allergologie sowie Leiterin der Dermatologischen Privatpraxis

„Hautprofil“ im Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel

besserung des Hautbildes lässt sich die PDT auch sehr wirkungsvoll im

Bereich der Hautverjüngung einsetzen. Dr. Hintz-König: „Die gesamte

Behandlung kann selbst bei großflächiger Anwendung an einem Tag erfolgen.

Insbesondere in Kombination mit fraktioniertem Laser bewirkt die

anschließende PDT-Behandlung eine erhöhte Kollagenneubildung: Die

Haut regeneriert sich, wird straffer und sieht deutlich jünger aus.“ Schnelle

Terminreaktion ohne Wartezeit, fachliche Kompetenz, das Schaffen einer

Vertrauensbasis sowie Beratung in entspannter Atmosphäre runden das

Servicekonzept der privaten Hautarztpraxis in Wellingsbüttel ab.

Dermatologische Privatpraxis Hautprofil

Wellingsbütteler Markt 1, Hamburg

Tel. 040 / 600 90 760

www.hautarzt-hamburg.de


EVENTS

IMPRESSUM

(v. l.) Belstaff Sales Manager

Sebastian Hilbig mit

Schauspieler Clemens Schick

Model Marie Amière kam mit ihren Brüdern

Samuel Amière (r.) und Marcus Karallus (l.)

VERLEGER

Christian Bauer (V.i.S.d.P. / cb@ckb.hamburg)

VERLAGSBEIRAT

Marie Brömmel, Heinz H. Behrens, Hans-Ulrich Jörges,

Klaus Liedtke, Stephan Luca, Klaus May, Michael Waack,

Prof. Dr. Michael Zerres

REDAKTIONSLEITUNG

Louisa Wölke (lw@ckb.hamburg)

ART DIREKTION

Annette Reineke

REDAKTION / FREIE MITARBEITER

Michael de Boer, Marius Engels, Brigitte Engler, Jenny

Falckenberg, Natalja Fischer, Serena Goldenbaum,

Franziska Heinemann-Schulte, Ulrich Lindenthal-Lazhar, Mortimer

Newell, Mirko Plha, Beate Reichmann,

Nathalie E. Reinschmidt, Sara Lisa Schäubli, Sabine Skiba

POLITIK: Klaus May

STADTGESCHICHTE(N): Heinz H. Behrens

COVER FOTOGRAFIE

Michael de Boer für HANSEstyle

VERMARKTUNG

Yvonne Popall, Aline Sodjinou, Inke Hirsch, Lutz Egloff, Christian

Bauer (verantwortl. für den Inhalt der Anzeigen), Tel.: 040 - 4153-

7680, Mail: anzeigen@ckb.hamburg

VERTRIEB / MAGAZIN-DISTRIBUTION

Christian Ackermann

DRUCK: Möller Druck und Verlag GmbH,

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg

VERTRIEB: Direktvertrieb. Kontrollierte Verbreitung

über festgelegte Vertriebspartner. Für Direktbezug und

Schauspieler

Yasin el Harrouk

Das Different Fashion Team: Geschäftsführer Manuel

Rivera (l.) mit seiner Frau Alexandra v. Schöning

und Store-Leiter Maurizio Alligri (r.)

Fashion in der HafenCity

Zum Opening des Hamburger Different Fashion Men Stores kamen rund

400 Gäste in die HafenCity. James Bond-Bösewicht Clemens Schick, Model

Monica Ivancan und viele andere inspizierten den neuen Store auf zwei

Ebenen. Entgegen des Online-Trends trafen Inhaber und Geschäftsführer

von Different Fashion Sylt, Manuel Rivera und seine Frau Alexandra v. Schöning

die Entscheidung, einen weiteren Store zu eröffnen: „In Zeiten, wo der

stationäre Retail durch das Internet immer mehr verdrängt wird, die Innenstädte

wie leer gefegt sind, ist es umso wichtiger für uns, die Flagge zu

hissen und ein modisches Zeichen zu setzen“, so Manuel Rivera.

Abonnement wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Teilauflage über Pressevertrieb Nord KG, Schnackenburgallee 11,

22525 Hamburg. Teilauflage über Valora Retail Services GmbH,

Danziger Straße 35a, 20099 Hamburg

HEALTHCARE & LIFE – DAS GESUNDHEITSPORTAL

FÜR HAMBURG UND DIE METROPOLREGION

Ihr Kontakt via E-Mail: anzeigen@ckb.hamburg

(Ansprechpartnerin ist Yvonne Popall)

ABONNEMENT: Hamburger Leidenschaft – leidenschaftliche

Hamburger. HANSEstyle erscheint derzeit viermal im Jahr. Abo-

Jahrespreis: 20 € (entspricht 5 € pro Ausgabe / Porto hier bereits

enthalten). Jederzeit kündbar. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit

Adresse und Namen an: abo.hansestyle@ckb.hamburg

VERLAGSINFORMATION: HANSEstyle ist eine

Publikation der CKB mediahouse GmbH und darf nur mit

Verlagsgenehmigung in Lesezirkeln geführt werden.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme in

Onlinedienste und Internet sowie Vervielfältigung auf Datenträgern

dürfen nur nach Zustimmung des Verlages erfolgen.

Der Verlag haftet nicht für unverlangte Zusendung von Fotos,

Manuskripten etc.

VERLAG: CKB mediahouse GmbH,

Alsterterrasse 7, 20354 Hamburg

Tel: 040 - 4153-7680 | Geschäftsführer: Christian Bauer

www.hansestyle.hamburg

www.healthcare-life.hamburg

www.metropole-kreativ.hamburg

www.hanseat-des-jahres.de

www.ckb.hamburg

Fotos: Klaus Knuffmann (4)

Exklusive Erweiterung!

Viel neuer Raum für Ihren Urlaubsgenuss! Bis zur nächsten Sommersaison entstehen

17 neue exklusive Strandhäuser am Leuchtturm. Die drei neuen Ferienhaustypen bieten

viel Platz auf 95 bis 115 Quadratmetern Wohnfläche. Sie erwartet höchster Komfort -

selbstverständlich mit einer Sauna und einem Kaminofen. Jedes Ferienhaus ist für die

Klassifizierung mit 5-Sternen konzipiert und verfügt über ein 800 Quadratmeter großes

Grundstück. Die neuen exklusiven Strandhäuser am Leuchtturm sind bereits buchbar

und ab Juli 2018 bezugsfertig.

Ankerplatz – das Vitalcenter

Mit dem Ankerplatz im Ostseeferiendorf entsteht ein neues Angebot für

Medical Wellness. Es erwarten Sie vielfältige Möglichkeiten mit Massagen,

heilpraktischen Anwendungen, Physiotherapie, Ernährungsberatung und

Kosmetikanwendungen. Die Eröffnung ist für Herbst/Winter 2018 geplant.

Weitere Informationen unter www.ankerplatz.fit

STRANDHÄUSER AM LEUCHTTURM

Neustadt-Pelzerhaken

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Gplus - Reederhäuser

Die Strandhäuser am Leuchtturm

Die Seele baumeln lassen, durchatmen in der klaren Ostseeluft

und einfach mal eine kleine Auszeit nehmen: genießen Sie ein

langes Wochenende in den Strandhäusern am Leuchtturm. Die

Ferienhäuser sind mit 4- und 5-Sternen klassifiziert und liegen

in reiner Südlage auf der Landspitze in Pelzerhaken. Insgesamt

stehen 36 hochwertig ausgestattete Strandhäuser am Leuchtturm

in acht Haustypen zur Auswahl. Aktuelle Arrangements

für die Winterzeit finden Sie unter: www.ostseeferiendorf.de

Größe: 100 qm

Schlafzimmer: 2

Personen: 4

Familie Ellen & Christian Schwerin

Telefon 04561-528 22 94

17 neue Ferienhäuser ab Juli 2018!

Entfernung Strand: 100m

Haustiere erlaubt: Ja

17 neue Ferienhäuser

3 neue Haustypen

95-115 qm

für 5-Sterne konzipiert

4-8 Personen

Sauna und Kamin

E-Bike Lademöglichkeit

E-Mobilität

Destination Charging Partner

E-Mail info@ostseeferiendorf.de

Internet www.ostseeferiendorf.de


EVENTS

Erst brachte Star-DJ Kai Schwarz

die Gäste zum Tanzen ...

... dann heizte Nachwuchs-DJ

Jaden Bojsen der Menge ein

Gastgeber Brian Bojsen (r.)

mit Frantz Konzen vom Beefer-Team

Beefer-Party

Im Brian's Steak & Lobster in Pöseldorf wurde gefeiert, getanzt und geschlemmt. Zahlreiche

Hamburgerinnen und Hamburger folgten der Einladung von Gastronom Brian

Bojsen zu einer kulinarischen Party in seinem Restaurant. Für ausgelassene Stimmung

sorgten Star-DJ Kai Schwarz sowie Teenieschwarm und Sohn des Gastgebers, Jaden

Bojsen. Das im legendären Beefer – einem Premium-Grillgerät, für das Brian Bojsen als

Markenbotschafter agiert – zubereitete Fleisch und andere Köstlichkeiten erfreuten

die Gourmets unter den Gästen. Ein rundum gelungener Abend!

Wenn Kunst auf virtuelle Welten trifft

VRHAM! 2018: In Hamburg findet das erste deutsche Festival für Virtual Reality & Arts mit dem

Thema „Breaking Point. Searching for Change“ statt.

VRHAM! 2018:

die Welt mit anderen

Augen sehen

Partystimmung im

Restaurant „Brian's

Steak & Lobster“

Kreativ, einzigartig und inspirierend: Die

auf dem Festival präsentierte virtuelle Kunst

überschreitet die Grenzen der Sinneswahrnehmung

und beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen

und kulturellen Umbrüchen

unserer Zeit.

Kuratiert von einer internationalen Jury,

wird im Rahmen des Festivals der mit 5.000

Euro dotierte “VRHAMMY! Award” verliehen.

Außerdem wird ein aufstrebender Hamburger

Virtual Reality Künstler mit einem weiteren

mit 2.500 Euro dotierten Award ausgezeichnet.

Wann? 07. bis 17. Juni 2018

Wo? Kreativzentrum Oberhafenquartier,

Halle 2, Hongkongstraße 5, 20457 Hamburg

Weitere Informationen: www.vrham.de

Fotos: PR (4), istockphoto.com / #623931284

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PFINGSTEN OPEN AIR 2018

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OUTRO

„Moin Hamburg!“, sagt …

Carlo Waibel alias Cro

Wie kam es zu der Idee, als Cro nur mit Maske aufzutreten?

Mir war es wichtig, den Fokus auf meine Musik zu legen

und nur damit etwas in den Menschen zu bewegen.

Wird Cro seine Maske vor den Fans jemals abnehmen?

Nein, erstmal nicht. Ich schätze meine Privatsphäre sehr.

Es ist ein Luxus, den ich mir nicht nehmen lassen möchte.

Ihr neues Album heißt “tru.” und handelt von Ehrlichkeit

und Authentizität. Welche Wahrheit über Ihre Person

kennen die wenigsten?

Ich glaube, dass die wenigsten wissen, was ich alles selbst

mache: vom Schreiben und Produzieren der Songs über die

Covergestaltung bis hin zum Videoschnitt. Außerdem male ich

viel, fotografiere und designe meine Klamotten selbst. Aber es

ist gut, wenn man nach und nach immer mehr enthüllen kann.

So bleibt es spannend.

Im Juli 2018 treten Sie in der Elbphilharmonie für den

gemeinnützigen Youtube-Kanal Channel Aid auf. Wie wichtig

ist YouTube für die heutige Musikszene?

Youtube ist eine der wichtigsten Plattformen für den kreativen

Austausch in meiner Generation und für die Musikszene. Jeder

kann dort Videos hochladen und sich so schnell einem breiten

Publikum vorstellen. Das hat natürlich auch negative Seiten, da

der Content relativ ungefiltert ins Netz gelangen kann.

Was gefällt Ihnen an Hamburg?

Hamburg ist eine geile und extrem weltoffene Stadt. Ich habe

viele Freunde dort, weshalb ich sehr gerne in die Stadt komme

und mich einfach vom Vibe treiben lasse.

In Hamburg sagt man Tschüss. Was sagen Sie?

Auf Wiedersehen! Ich komme noch ein paar Mal nach Hamburg

dieses Jahr. Für meine Tour am 9. November gibt es noch

Tickets – also greift zu, dann haben wir ein Date.

Über Cro

1990 bei Stuttgart geboren, gehört Carlo Waibel

alias Cro heute zu den erfolgreichsten Rappern

Deutschlands. Sein Markenzeichen ist die Pandamaske,

die er bei Konzerten und öffentlichen Terminen

trägt. Cro selbst bezeichnet seine Musik

als „Raop“, eine Mischung aus Rap und Pop. Seine

erste Single „Easy“ hielt sich über acht Wochen in

den deutschen Top Ten. Als bisher jüngster Künstler

veröffentlichte Cro 2015 ein MTV Unplugged

Album, welches direkt Platz 1 in den Charts belegte.

Mittlerweile darf der Rapper mehrfache Gold- und

Platin-Auszeichnungen, einige Echo Awards, 1LIVE

Kronen und einen Bambi sein Eigen nennen. Im Juli

wird Cro das YouTube-Charity-Projekt Channel Aid

mit einem Konzert in der Elbphilharmonie unterstützen.

Außerdem kommt er am 9. November 2018

im Rahmen seiner Hallentour erneut zu Besuch in

die Hansestadt, um das Hamburger Publikum mit

seinem 2017 erschienenen Album „tru.“ zu begeistern.

Die nächste HANSEstyle erscheint Mitte Juni 2018.

AUSBLICK

Seien Sie wieder gespannt auf Hamburger Persönlichkeiten,

Unternehmen und Trends. HANSEstyle. Journalistisch

unabhängig – immer mit Blick auf das, was für Hamburg und

den Norden von Bedeutung ist.

Fotos: Saeed Kakavand (1), Sylt Marketing / Dominik Täuber (1)

Meine Wohlfühloase

Mein Genussmoment

Mein Resort

Wohlfühlraum mit Kulinariktraum

Passender könnte ein Aufenthalt nicht abgeschmeckt werden. Wenn ein Sternekoch und eine Traumsuite

aufeinander treffen, ist das Genuss pur – und das rund um die Uhr. Erleben Sie eine Auszeit in unserem

Resort und lassen Sie sich von Dirk Seiger und seinem Team verzaubern. Serviert wird Ihnen französische

Küche, modern interpretiert mit asiatischen und orientalischen Einflüssen. Lässig kombiniert. Köstlich zubereitet.

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Schönste überrascht werden und eine Hotelsuite, aus der Sie nicht mehr auschecken möchten.

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oder per E-Mail: buddenbrooks.tra@a-rosa.de

* Preis pro Person/Nacht in der Junior Suite Parkseite mit Halbpension, Gewährung des Preisvorteils in Höhe von 20% nur auf Neubuchungen bei

Doppelbelegung, für ausgewählte Reisezeiträume bis 30. April 2018, nicht kombinierbar mit anderen Angeboten, besondere Buchungsbedingungen,

limitiertes Kontingent, Preisangaben verstehen sich bereits inkl. des Preisvorteils, buchbar auf Anfrage und nach Verfügbarkeit.

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A-ROSA Travemünde, Außenallee 10, 23570 Lübeck-Travemünde

DSR Hotel Holding GmbH, Lange Straße 1a, 18055 Rostock, www.a-rosa-resorts.de

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