Spielzeitheft - Theater Augsburg

theater.augsburg.de

Spielzeitheft - Theater Augsburg

Wir von UPM sind überzeugt, dass

wir uns schon mal begegnet sind.

Zum Beispiel in Form Ihrer Morgenzeitung,

als Katalog oder als gutes

Buch. Es gibt tausend Varianten, in

denen Sie bereits die Bekanntschaft

unserer hochwertigen Schreib- und

Druckpapiere gemacht haben, wie

Jean Broekhuizen, Mezzosopranistin

am Theater Augsburg.

www.upm-kymmene.de

Kennen wir uns nicht?


Spielstätten

Theater Augsburg

Großes Haus

Kennedy-Platz

Komödie

Vorderer Lech 8

Hoffmann-Keller

Kasernstraße 4-6

Kongresshalle

Gögginger Straße 0

Freilichtbühne

Am Roten Tor

Inhaltsverzeichnis

Grußwort 4

Vorwort 6

Spielplan 2007/2008 0

Premieren Musiktheater 4

Premieren Schauspiel 28

Premieren Ballett 48

Konzerte 56

Theaterpädagogik 68

Mitarbeiter 72

Opernball 82

Theater extra 84

Tickets und Besucherservice 85

Abonnements 92

Sitzpläne 4

Adressen und Kontakte 8


Augsburg Brecht Connected

17.bis20.Juli

2008

Das III.

Internationale

Brecht

Festival

Im Dickicht der Städte

Das Alphabet

des urbanen Lebens

und Überlebens.

Künstlerische Leitung:

Albert Ostermaier

Musik Programm:

Hans Platzgumer

Slam Master:

Rayl Patzak & Ko Bylanzky

Info:

Kulturbüro der Stadt Augsburg

abc-festival@augsburg.de

www.abc-festival.de


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Liebe Theaterfreunde,

die Spielzeit 2007/2008 an unserem Theater steht im Zeichen des Aufbruchs. Der Wechsel an der Spitze unseres

Hauses, das sich in den letzten Jahren sehr gut aufgestellt hat, ist eine Herausforderung für alle, neue künstlerische

Handschriften kennen zu lernen.

Die neue Intendantin Juliane Votteler inszeniert nicht selbst, sondern wird mit ihren drei Spartenleitern eine Vielfalt

von Regisseuren und Choreografen nach Augsburg verpflichten. Erstmals wird es verschiedene künstlerische Leiter im

Tanz geben, eine Reaktion auf die sich verändernden Bedingungen der Tanzszene. Neue Mitglieder in den Ensembles

werden das Haus verändern. Zusammen mit den in unserer Stadt bereits bekannten Künstlern werden sie die Kulturarbeit

der Stadt prägen und die Theaterbesucher einladen, gemeinsam Experimente zuzulassen und die schöpferischen

Möglichkeiten unserer wichtigsten Kultureinrichtung zu erforschen und zu genießen.

Die anstehende Sanierung des Hauses kann dabei durchaus eine Chance sein, das Theater neu zu entdecken und

andere Spielorte in der Stadt als eventuelle Ausweichspielstätten zu erschließen.

Unser Theater lebt vom Wechselspiel mit seinem Publikum. Wir laden Sie herzlich ein, in alter Treue zum Theater den

Aufbruch zu wagen.

Dr. Paul Wengert Eva Leipprand

Oberbürgermeister Kulturbürgermeisterin


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Liebes Publikum,

mit großer Freude begrüßen wir Sie zur neuen Spielzeit und möchten Ihnen mit diesem Heft den Spielplan und die

Mitglieder des Ensembles und des Hauses vorstellen. Das Theater ist kein Ort des Stillstands, es lebt aus der Bewegung

und Veränderung. Zum einen, weil jede Theateraufführung jeden Abend, bei jeder Vorstellung live stattfindet und das

Publikum überzeugen muss, zum anderen, weil jeden Tag neue Texte, Partituren, Choreografien überall auf der Welt

entstehen.

Meine Überzeugung ist, dass wir den alten wie den neuen Stücken nur dann zu einem lebendigen Theatererlebnis

verhelfen können, wenn wir sie unserem Publikum so nahe bringen, dass sie aus der heutigen Zeit heraus verstanden

werden können. Wir müssen uns immer wieder fragen, was uns heute noch an den alten Stoffen reizt und was uns die

neueren und neuesten Stücke sagen, wo sie uns ergreifen. Kunst soll nicht nur unterhalten, Kunst soll uns unser Dasein

konkreter, bewusster und vielleicht auch leichter erleben lassen.

Im Folgenden möchte ich drei Punkte ansprechen, die für meine Arbeit in Augsburg in dieser Spielzeit wesentlich sein

sollen:

das Team, unser Thema für die kommende Saison und das Neue am Theater Augsburg.

Das Team

Neben Steffen Rohr, dem kaufmännischen Direktor, und Rudolf Piehlmayer, dem Generalmusikdirektor, gibt es drei

neue Direktoren am Haus: Ralf Waldschmidt für die Oper, Markus Trabusch für das Schauspiel und Robert Conn für

das Ballett. Diese Direktoren verstehen sich als ein Team und werden die drei Ensembles von Schauspiel, Oper und

Ballett miteinander ins Gespräch bringen. Es ist uns wichtig, dass alle am Haus Beschäftigten miteinander gemeinsam

den Spielplan realisieren und voneinander um ihre Arbeiten wissen. In diesem Sinne verstehen wir das Konzertprogramm

und die Arbeit, die Rudolf Piehlmayer hier mit dem Philharmonischen Orchester gestaltet, als eine eigene,

vierte Sparte unseres Hauses, die mit der Arbeit der anderen ebenso verbunden ist.

Es gibt eine Gruppe von Künstlern, die sich längerfristig mit dem Augsburger Theater verbinden werden. Es sind sowohl

junge als auch etablierte Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner, Musiker und Pädagogen. Im Dezember haben wir

uns zum ersten Mal in Augsburg getroffen und gemeinsam darüber nachgedacht, was es für uns heißt, in dieser Stadt

Theater zu machen. Dabei entstanden Pläne für gemeinsame Projekte in allen Sparten, denn alle sind aufgefordert, mit

dem gesamten Ensemble zu arbeiten. Einen kleinen Einblick in unser erstes Arbeitstreffen finden Sie auf den Seiten 70

bis 7 . Und am 5. September wollen wir Ihnen bei unserem Start die ersten Ergebnisse im gesamten Haus vorstellen:

Gehen Sie mit uns auf die Reise durch das Universum Stadttheater!

Das Thema

„Wenn man bedenkt, wie weit es wir Menschen schon gebracht haben...“

sagt eine Figur aus Horváths Kasimir und Karoline, unserem Eröffnungsstück. Und dieser Satz ist ein Kerngedanke, der


Das künstlerische

Team

Markus Trabusch

Juliane Votteler

Robert Conn

Rudolf Piehlmayer

Ralf Waldschmidt


unserem Spielplan zu Grunde liegt. Wir haben uns vorgenommen, einen Schwerpunkt unserer Arbeit unter das Thema

Jahrhundertwende ins 20. Jahrhundert zu stellen: Aufbruch, Umbruch, Neuanfang.

Was ist daran interessant? Wenn man die Zeit von 890 bis 933 mit unserer Gegenwart vergleicht, so gibt es viele

Parallelen: Arbeitslosigkeit, Glaubenskriege, politische Umwälzungen durch Ressourcenverteilung, Klimawandel,

Erschließung der letzten Reservate. Gerade den „Goldenen Zwanzigern“ haftet bis heute ein eigener Mythos von der

Gleichzeitigkeit des Elends und Glanzes, des rapiden Aufstiegs und jähen Verfalls an. Vieles davon erinnert an heute,

und daher lohnt sich ein Blick in diese Jahre und ihre künstlerischen Ausdrucksformen. Theaterstücke und Opern

aus dieser Zeit werden Sie erleben, eine Vortragsreihe, Lesungen und Projekte in der Stadt zusammen mit anderen

kulturellen Institutionen. Die Texte der heutigen Zeit liefern einen Beitrag zur anderen Wahrnehmung der gleichen

Themen, so erzählen zu Beginn im Schauspiel zwei Stücke etwas zum Thema der Arbeitslosigkeit und des Kampfes

um den Erhalt des Arbeitsplatzes.

Neues

Besonderes Gewicht wird die Jugendarbeit in unserem Haus bekommen. Neben dem bereits erfolgreich etablierten jtt

soll sich die Theaterarbeit mit Jugendlichen auch auf die Sparten Musiktheater und Tanz erweitern. Neu im Programm

sind auch Lehrerfortbildungen am Nachmittag. Auch hier kann unser Spielzeitthema Anstoß sein, Geschichte neu zu

erleben und zu befragen.

Das Theater für Senioren bleibt erhalten und soll unter dem Namen stt einen eigenen Stellenwert im Spielplan

erhalten.

Eröffnet wird die Spielzeit mit einem Theaterfest, das Ihnen nicht nur Einblicke in den Spielplan und die Vorproben

ermöglichen soll, sondern bei welchem sich das gesamte Ensemble vorstellen wird und Sie den Künstlern begegnen,

die sich in der kommenden Zeit mit Augsburg verbinden werden. Das soll im ganzen Theater, an den verschiedensten

Orten und Plätzen geschehen.

Den traditionellen Blick hinter die Kulissen haben wir ans Ende der Spielzeit gerückt, ein Tag der offenen Tür soll die

erste Saison beschließen.

Der Opernball wird diese Saison am 26. . 2008 stattfinden und steht unter dem Thema „Die goldenen Zwanziger“.

Viele Themen stehen noch aus. Vieles an Veränderungen erwartet uns auch hinsichtlich der Spielstätten, der Sanierungsphase

und der Erprobung anderer Räume in der Stadt.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen uns, mit Ihnen das Theater in Augsburg lebendig zu halten.

Juliane Votteler

Intendantin

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Spielplan 2007 / 2008

Musiktheater

Jaromír Weinberger

Schwanda, der Dudelsackpfeifer

Volksoper in zwei Akten

Premiere: 3. Oktober 2007, Großes Haus

Christoph Willibald Gluck

Orfeo ed Euridice

(Orpheus und Eurydike)

Azione teatrale per musica

Premiere: 9. November 2007, Großes Haus

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in drei Aufzügen

Premiere: 6. Januar 2008, Großes Haus

Peter Maxwell Davies

Die beiden Musikanten

Oper in zwei Akten für jugendliche Spieler

und Zuhörer

Premiere: 20. Januar 2008, Komödie

Giuseppe Verdi

Un ballo in maschera

(Ein Maskenball)

Melodramma in drei Akten

Premiere: 7. Februar 2008, Großes Haus

Paul Hindemith

Cardillac

Oper in drei Akten

Premiere: 2. April 2008, Großes Haus

Gioachino Rossini

Il barbiere di Siviglia

(Der Barbier von Sevilla)

Commedia in zwei Akten

Premiere: . Juni 2008, Großes Haus

Ralph Benatzky

Im weißen Rössl

Singspiel in drei Akten

Premiere: 27. Juni 2008, Freilichtbühne

Wiederaufnahme

Wolfgang Amadeus Mozart

Così fan tutte

Dramma giocoso in zwei Akten

ab . Oktober 2007


Schauspiel

Ödön von Horváth

Kasimir und Karoline

Ein Volksstück

Premiere: 22. September 2007, Großes Haus

Roland Schimmelpfennig

Push Up -3

Premiere: 23. September 2007, Komödie

Thomas Freyer

Amoklauf mein Kinderspiel

Premiere: 27. September 2007, Hoffmann-Keller

August Strindberg

Fräulein Julie

Ein naturalistisches Trauerspiel

Premiere: 6. Oktober 2007, Komödie

Oscar Wilde

Bunbury oder Ernst muss man sein

Premiere: 24. November 2007, Komödie

Erich Kästner

Emil und die Detektive

Premiere: 25. November 2007, Großes Haus

William Shakespeare

Was ihr wollt

Premiere: 8. Januar 2008, Großes Haus

Johann Wolfgang Goethe

Clavigo

Ein Trauerspiel

Premiere: 2. März 2008, Komödie

Sophokles

König Ödipus

Premiere: 8. März 2008, Großes Haus

Bertolt Brecht

Baal

Premiere: 9. April 2008, Komödie

Yasmina Reza

Der Gott des Gemetzels

Premiere: 26. April 2008, Großes Haus

jtt

Premiere: 22. Mai 2008, Komödie

Simon Stephens

Motortown

Premiere: Juni 2008, Hinterbühne Großes Haus


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Spielplan 2007 / 2008

Ballett

Itzik Galili, Emily Molnar, Roberto Campanella

Dance AMONG Friends

Premiere: 7. Dezember 2007, Großes Haus

Christian Spuck, Trey McIntyre, Kevin O’Day

Schritt.Macher

Premiere: 5. März 2008, Großes Haus

Leo Mujic

Traumgekrönt

Premiere: 9. Mai 2008, Komödie

Konzert

. Sinfoniekonzert

24./25. September 2007

Werke von Bohuslav Martinů

und Antonín Dvořák

2. Sinfoniekonzert

29./30. Oktober 2007

Werke von Ludwig van Beethoven

und Johannes Brahms

3. Sinfoniekonzert

9./20. November 2007

Werke aus dem 2. bis 4. Jahrhundert (anonym)

und von Antonín Dvořák

4. Sinfoniekonzert

4./ 5. Januar 2008

Werke von Wilhelm Stenhammar,

Wolfgang Amadeus Mozart

und Peter Tschaikowsky

5. Sinfoniekonzert

4./5. Februar 2008

Werke von Hans Rott, Béla Bartók

und Maurice Ravel


6. Sinfoniekonzert

3 . März / . April 2008

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart

und Anton Bruckner

7. Sinfoniekonzert

9./20. Mai 2008

Werke von Alban Berg und Gustav Mahler

8. Sinfoniekonzert

9./ 0. Juni 2008

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy,

Franz Schubert und Dimitrij Schostakowitsch

. Sonderkonzert

3./4. März 2008

Werke von Olivier Messiaen

und Anton Bruckner

2. Sonderkonzert

28./29. April 2008

Werke von Joseph Haydn, Robert Schumann

und Béla Bartók

Konzert im Curt-Frenzel-Stadion

9./20. Juli 2008

Auferstehungssinfonie von Gustav Mahler

. Familienkonzert

2 . Oktober 2007, Großes Haus

Werke von Scarlatti,

Rossini und anderen

2. Familienkonzert

20. April 2008, Großes Haus

Werke von

Joseph Haydn und anderen

. Jugendkonzert

24./25. Februar 2008, Großes Haus

Außergewöhnliche Solokonzerte

2. Jugendkonzert

4./5. Mai 2008, Großes Haus

Schüler musizieren mit den

Augsburger Philharmonikern

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4

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebes Augsburger Publikum!

In Jaromír Weinbergers in den zwanziger Jahren so erfolgreicher Oper Schwanda, der Dudelsackpfeifer gelingt es

dem Teufel, den Titelhelden in die Hölle zu entführen, aber den Dudelsack spielen kann er nicht: Das vermag nur

ein Mensch. Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice erzählt, wie Musik und Liebe den Tod überwinden, und in

Peter Maxwell Davies’ Kinderoper Die beiden Musikanten lassen sich selbst die Trolle von Gesang und Geigenspiel

verzaubern.

Seit 400 Jahren erzählt die Oper vom Menschen, von seinen Sehnsüchten und Widersprüchen. Verstand und Emotion,

Konstruktion und Intuition verschränken und bedingen sich in der Musik und Theater vereinenden Oper wie in keiner

anderen Kunstform sonst.

Jeder Opernabend muss seine Aktualität neu bekräftigen, soll Brücken schlagen aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

Medium und Zentrum jeder Aufführung sind die Musiker im Orchestergraben, der Dirigent und die Sängerdarsteller.

Sie werden in der neuen Spielzeit vertrauten und neuen Gesichtern begegnen. Sally du Randt wird dem

Ensemble ebenso verbunden bleiben wie Manuel Wiencke. Vom Staatstheater Oldenburg wird die Sopranistin Anja

Metzger nach Augsburg wechseln. Aus New York kommend tritt die Mezzosopranistin Jean Broekhuizen ihr erstes

festes Engagement an. Der junge Tenor Roman Payer aus Wien wird das Ensemble ebenso bereichern wie der Bassist

Per Bach Nissen vom Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Als Bassbariton wird Christian Tschelebiew zu uns

kommen, der zuletzt an der Komischen Oper Berlin fest engagiert war. Der Tenor Tilmann Unger wird als Gast zurückkehren,

und als Gast im Baritonfach wird George Stevens erstmals in Augsburg singen. Ganz besonders freuen wir

uns, dass der gebürtige Augsburger Johannes Martin Kränzle, Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und als Gast immer

wieder an den Staatsopern München, Hamburg und Stuttgart tätig, zum ersten Mal im Theater seiner Heimatstadt zu

erleben sein wird: Er verkörpert die Titelpartie in Schwanda, der Dudelsackpfeifer. Sie alle freuen sich darauf, für Sie

Musiktheater immer neu lebendig werden zu lassen; so wie ich mit großer Freude der Einladung Juliane Vottelers

gefolgt bin, gemeinsam mit ihr und Generalmusikdirektor Rudolf Piehlmayer Verantwortung für die Oper am Theater

Augsburg zu übernehmen. Wir alle haben natürlich auch ein wenig Lampenfieber, aber vor allem freuen wir uns auf

die Begegnung mit Ihnen!

Ralf Waldschmidt

Operndirektor


Ralf Waldschmidt, Operndirektor

Steffen Rohr, Kaufmännischer Direktor

Reiner Darr, Technischer Direktor

Johannes Martin Kränzle, Bariton


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M u s I K T H e A T e R

G R o s s e s H A u s

PREMIERE

3. Oktober 2007

Musikalische Leitung

Rudolf Piehlmayer

Inszenierung

Paul Curran

Bühnenbild und Kostüme

Kevin Knight

Dramaturgie

Juliane Votteler

Jaromír Weinberger

Schwanda,

der Dudelsackpfeifer

Volksoper in zwei Akten

Libretto von Milos Kareš

Jaromír Weinbergers Märchenoper, uraufgeführt 927 in Prag, schien

zunächst wenig erfolgreich zu sein. Man hielt Sujet und Musik für zu

volkstümlich und nur national verständlich. Doch nach der deutschen

Erstaufführung in Breslau bahnten sich die sinnliche Strahlkraft der

Musik und der Witz des Librettos in Kürze einen Weg – das Werk wurde

an zahlreichen Bühnen in Europa und den USA gespielt. Es ist unklar,

warum Weinberger diesen Erfolg nie wiederholen konnte. Die Emigration

ins amerikanische Exil war sicher eine Ursache. Aber vielleicht hatte

er sich mit dem Ruhm auch übernommen, ähnlich wie seine Hauptfigur.

Schwanda nämlich, Dudelsackspieler aus Strakonitz, fordert das Schicksal

heraus: Erst lässt er sich von Babinsky, einem Räuber vom Schlage Robin

Hoods, dazu überreden, die Eiskönigin aufzumuntern. Dies gelingt,

doch sie verliebt sich in ihn. Und als sie erfährt, dass er schon vergeben

ist, verurteilt sie ihn zum Tod, weil er sie geküsst hat. Babinsky rettet ihn,

doch als Schwanda den Kuss gegenüber Dorota, seiner Frau, leugnet,

muss er in die Hölle. Da muss Babinsky schon alle Kniffe anwenden, um

Schwandas Seele zu befreien. Als Schwanda endlich wieder zu Hause

ist, reizt ihn die Welt scheinbar nicht mehr ...

Zu den letzten Arbeiten von Paul Curran gehören Tannhäuser an der

Mailänder Scala, Ariadne auf Naxos und Daphne am Teatro La Fenice

in Venedig und Tristan und Isolde für die BBC. Nach Lucia di Lammermoor

in Halle wird Schwanda seine zweite Inszenierung in Deutschland

sein.


PREMIERE

9. November 2007

Musikalische Leitung

NN

Inszenierung und Bühnenbild

Thaddeus Strassberger

Kostüme

Madeleine Boyd

Dramaturgie

Ralf Waldschmidt

Christoph Willibald Gluck

Orfeo ed Euridice

(Orpheus und Eurydike)

Azione teatrale per musica (Wiener Fassung von 762)

Libretto von Ranieri Simone Francesca Maria de’ Calzabigi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Orpheus-Mythos erzählt davon, wie der Mensch der Unausweichlichkeit

des Todes die Macht der Musik und der Liebe entgegensetzt.

Orpheus vermochte mit seinem Gesang die wilden Tiere zu bändigen

und besänftigte selbst die Furien und Götter der Unterwelt. Die

Geschichte um Orpheus und Eurydike wurde zum Ursprungsmythos

der Oper: Im Jahre 600 kam Jacopo Peris Euridice als erste erhaltene

Oper zur Uraufführung, 607 folgte Claudio Monteverdis Orfeo. Als

Christoph Willibald Gluck ( 7 4– 787) mehr als 50 Jahre später daran

ging, die Oper zu reformieren, griff auch er auf den Orpheusmythos

zurück. Das Libretto konzentrierte sich auf einen klaren Handlungsverlauf.

Musik und Text sollten sich zu schnörkelloser, direkter dramatischer

Wahrhaftigkeit verbinden.

Eurydike wird durch einen Schlangenbiss getötet. Amor fordert den

verzweifelten Orpheus auf, in die Unterwelt hinabzusteigen, um sie

wiederzugewinnen. Aber er dürfe sie nicht ansehen, bevor er das Tageslicht

mit ihr erreicht habe. Orpheus überwindet alle Hindernisse, nur

Eurydikes Verdacht, er liebe sie nicht mehr, kann er nicht standhalten: Er

wendet sich zu ihr um, sie stirbt erneut. Nach der Konvention der Zeit

fügten die Autoren ein glückliches Ende hinzu: Amor erweckt Eurydike

noch einmal zum Leben.

Der junge amerikanische Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus

Strassberger erhielt 2005 den Europäischen Opernregie-Preis. Nach La

Cenerentola am Staatstheater Wiesbaden erarbeitet er mit Orfeo ed Euridice

seine zweite Inszenierung in Deutschland.

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G R o s s e s H A u s

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Kostüme

Walter Schwarz

Marianne Federle

Matthias Vogler

Gertraud Moritz

Sascha Bäumchen


PREMIERE

6. Januar 2008

Musikalische Leitung

NN

Inszenierung

Tatjana Gürbaca

Bühnenbild und Kostüme

Sigi Colpe

Dramaturgie

Ralf Waldschmidt

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Entführung aus

dem Serail

Singspiel in drei Aufzügen

Libretto von Gottlieb Stephanie dem Jüngeren

nach Christoph Friedrich Bretzner

Mozarts 782 im Wiener Burgtheater uraufgeführte »Türkenoper« griff

ein Modethema der Zeit auf: Die Verschleppung von Europäern und Europäerinnen

in einen türkischen Harem. In seinem Wechsel von Dialogszenen

und musikalischen Nummern gelingt es Mozarts Singspiel, in der

Wahrhaftigkeit und psychologischen Ausdeutung der Charaktere weit

über jedes Klischee hinaus zu gelangen. Dies gilt für alle Personen des

Stücks: für die vier Europäer Konstanze, Belmonte, Blonde und Pedrillo

ebenso wie für Osmin und den Bassa Selim. Jenseits jeder vordergründigen

Aktualisierung lässt sich Die Entführung aus dem Serail als Parabel

auf die Situation des Fremdseins, des Verlustes scheinbar sicherer kultureller

und damit auch emotionaler Verbindlichkeiten verstehen. In der

Fremde auf sich selbst zurückgeworfen, ist alles ungewiss, selbst auch

ob die Liebe letzte Sicherheit zu geben vermag.

Tatjana Gürbaca machte in den letzten Jahren mit Inszenierungen

wie Mavra an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Hoffmanns

Erzählungen und Rigoletto an der Oper Graz, Mazeppa am Opernhaus

Bern oder Così fan tutte in Luzern auf sich aufmerksam. In der

Saison 2007/2008 wird sie an der Deutschen Oper Berlin Der fliegende

Holländer inszenieren.

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Maske

im Uhrzeigersinn,

begonnen

rechts unten:

Ingo Kiesel

Anneliese Leder

Jürgen Endres

Gisela Anders

Anne Preuß

Brigitte Ohnmeiß

Petra Schwung

Monika Plant

Eva Leder


PREMIERE

20. Januar 2008

Musikalische Leitung

Wolfgang Weber

Inszenierung

Mira Ebert

Dramaturgie

Johannes Fuchs

Peter Maxwell Davies

Die beiden Musikanten

Oper in zwei Akten für jugendliche Spieler und Zuhörer

Libretto vom Komponisten nach einer Idee von George Mackay Brown

Für alle ab 8 Jahren

Eine Oper mit Kindern und Jugendlichen für Kinder, Jugendliche und

natürlich auch alle anderen! Seit es Menschen gibt, machen sie Musik

und lassen sich von ihr verzaubern. Dass sich selbst die Trolle durch Musik

begeistern lassen, erfahren die beiden Musikanten Gavin und Storm: Auf

dem nächtlichen Heimweg von einer Hochzeitsfeier locken sie diese

unterirdischen Kobolde mit ihrem Gesang an; Gavin kann flüchten,

doch Storm wird von den Trollen entführt. Er spielt vor dem Königspaar

der Trolle auf seiner Geige, voller Begeisterung für seine Musik geben

sie ihm einen Wunsch frei. Storm wünscht sich, dass die Menschen in

seinem Dorf nie mehr arbeiten müssen. Während er glaubt, nur einige

Tage bei den Trollen zu verbringen, vergehen auf der Erde Jahrzehnte.

Als er wieder ans Tageslicht kommt, ist sein Freund Gavin längst Großvater

geworden, die Dorfbewohner verbringen ihre Tage ohne sinnvolle

Beschäftigung mit Essen, Schlafen und Fernsehen … Schließlich gelingt

es Storm, mit seiner Geige den Zauber zu brechen.

Der Komponist Peter Maxwell Davies wurde 934 geboren und lebt auf

den Orkney-Inseln, wo auch die meisten seiner Werke entstehen und

Die beiden Musikanten 978 uraufgeführt wurde. Peter Maxwell Davies

hat zahlreiche Orchesterwerke und Opern komponiert und zählt zu den

führenden Komponisten der Gegenwart. Mira Ebert hat zuletzt an der

Jungen Oper Stuttgart Die Prinzessin auf der Erbse von Ernst Toch und

Brundibár von Hans Krása inszeniert.

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M u s I K T H e A T e R

K o M ö D I e


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PREMIERE

7. Februar 2008

Musikalische Leitung

Rudolf Piehlmayer

Inszenierung

Freo Majer

Bühnenbild

Okarina Peter und Timo Dentler

Kostüme

Ingo Krügler

Dramaturgie

Ralf Waldschmidt

Giuseppe Verdi

Un ballo in maschera

(Ein Maskenball)

Melodramma in drei Akten

Libretto von Antonio Somma

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie so oft in seiner Laufbahn geriet Giuseppe Verdi ( 8 3– 90 ) auch

mit seiner 859 in Rom uraufgeführten Oper Un ballo in maschera bereits

während der Entstehung in Konflikte mit der allgegenwärtigen Zensur. Im

Zentrum der Handlung sollte der schwedische König Gustav III. stehen,

auf den während eines Maskenballs am 6. März 792 in Stockholm

ein Attentat verübt wurde. Doch es war undenkbar, den Mord an einem

regierenden Monarchen auf der Bühne zu zeigen, und so verlegten die

Autoren die Handlung schließlich in das amerikanische Boston, aus dem

König wurde ein Gouverneur. Die historische Figur Gustavs III. ist für das

Verständnis der Handlung von großer Bedeutung. Der theaterbegeisterte

König war eine schillernde Persönlichkeit, fasziniert von der Kultur des

französischen Rokoko; gleichzeitig war er permanent in Auseinandersetzung

mit den politisch starken Adelsständen verstrickt. Das tödliche

Attentat fand im Stockholmer Opernhaus statt, ein Ort, den der mit ständiger

Selbstinszenierung beschäftigte König besonders liebte. Auch die

Figurenkonstellation der Oper, mit dem König als Zentrum und den vielschichtigen

Beziehungen, die zwischen ihm, den Verschwörern, dem

Pagen Oscar und zu Amelia bestehen, wird erst durch die ursprünglich

geplante Fassung des Werkes deutlich.

Freo Majer hat zuletzt Solaris am Bremer Theater, Die Zauberflöte und

Das schlaue Füchslein am Theater Kiel und Der Wildschütz am Theater

Heidelberg inszeniert.


PREMIERE

2. April 2008

Musikalische Leitung

Rudolf Piehlmayer

Inszenierung

Jörg Behr

Bühnenbild und Kostüme

Marc Weeger und Silke Willrett

Dramaturgie

Juliane Votteler

Paul Hindemith

Cardillac

Oper in drei Akten

Originalfassung von 926

Libretto von Ferdinand Lion nach

Das Fräulein von Scuderi von E. T. A. Hoffmann

E. T. A. Hoffmanns Erzählung Das Fräulein von Scuderi schildert einen

Kriminalfall als Studie eines psychopathologischen Charakters. Ferdinand

Lion konzentriert sich in seinem Libretto auf die Hauptlinie der Erzählung:

Der geniale Goldschmied Cardillac fertigt seine Ware nur für sich.

Verkauft er trotzdem eines seiner Werke, treibt es ihn so lange, bis er –

notfalls durch Gewalt – den Schmuck wieder hat. Nach einigen Morden

schöpft ein Offizier Verdacht, als der Goldschmied ihm leichtfertig seine

Tochter gibt, aber nicht bereit ist, ihm eine Kette als Brautgeschenk zu

verkaufen. Der Offizier kauft sie dennoch, Cardillacs Anschlag auf ihn

scheitert. Cardillac gesteht seine Taten und wird von der entfesselten

Menge umgebracht.

Hindemiths Komposition orientiert sich im formalen Aufbau an der Oper

des 8. Jahrhunderts, nutzt kontrapunktische Techniken und wendet

sich vom engen Wort-Musik-Verhältnis ab. Ihre von Klarheit geprägte

Ästhetik weist über mögliche Vorbilder wie Bergs Wozzeck hinaus.

Nach der erfolgreichen Premiere 926 in Dresden wurde das Werk mit

der zweiten Aufführung in Wiesbaden zum Triumph.

Jörg Behr inszenierte 2003 Bruno Madernas Hyperion am Theater Freiburg,

wofür er mit dem Götz-Friedrich-Preis für Nachwuchsregisseure

ausgezeichnet wurde. Er arbeitete an der Staatsoper Stuttgart, am Theater

Krefeld/Mönchengladbach und zuletzt am Theater Osnabrück und dem

Staatstheater Oldenburg.

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Malsaal

vordere Reihe von

links nach rechts:

Robert Müller

Annika Funken

Claudius Bartha

mittlere Reihe:

Eva Röthinger

Anna Münchmeyer

Markus Priebe

Horst Bomball

hintere Reihe:

Thomas Koch

Harald Gaschnitz


PREMIERE

. Juni 2008

Musikalische Leitung

NN

Inszenierung

Adriana Altaras

Dramaturgie

Ralf Waldschmidt

Gioachino Rossini

Il barbiere di Siviglia

(Der Barbier von Sevilla)

Commedia in zwei Akten

Libretto von Cesare Sterbini nach Beaumarchais

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit Il barbiere di Siviglia schuf Gioachino Rossini ( 792– 868) eine

perfekte musikalische Komödie, die bis auf den heutigen Tag von ihrer

Rasanz und Faszination nichts eingebüßt hat.

Die Handlung um den ältlichen Vormund, der sein Mündel Rosina zur

Heirat zwingen will und doch erfolgreich düpiert und überlistet wird,

folgt einem klassischen Schema der italienischen Commedia. Mit Hilfe

des listigen Barbiers Figaro gelingt es dem Grafen Almaviva schließlich,

Rosina zu seiner Frau zu machen. Den um das erhoffte Eheglück betrogenen

Bartolo kann nur noch trösten, dass der Graf auf die Mitgift zu

verzichten bereit ist.

Rossinis musikalische Gestaltung, nicht nur der Titelfigur Figaro, dessen

Auftrittsarie zum Inbegriff der italienischen Oper überhaupt wurde,

verbindet rhythmische Energie mit Melodie und Tempo und erreicht

besonders in den Finalszenen eine Art von »höherem musikalischen

Wahnsinn«, der in seiner faszinierenden Absurdität dem des Geschehens

entspricht.

Beaumarchais’ Vorlage ist eigentlich der erste Teil einer Trilogie, die

Fortsetzung kennen wir aus Mozarts Die Hochzeit des Figaro, wo uns

Rosina, nun zur Gräfin geworden, der Graf Almaviva, Figaro, Basilio und

Bartolo wieder begegnen.

Adriana Altaras inszeniert im Herbst 2007 in Augsburg auch Horváths

Kasimir und Karoline.

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Christine Kraft, Modistin

Damenschneiderei: Christine Wanke, Maria Wollnik, Caroline

Einfalt, Heike Zymara, Annemarie Kolb, Claudia Schurer

Evelyn Lessmann, Stellwerksbeleuchterin, Thomas Rembt, Tontechnik

Claudia Norma Stöckl de Keller, Kostüm


PREMIERE

27. Juni 2008

Musikalische Leitung

NN

Inszenierung

Valentina Simeonova

Dramaturgie

Geeske Otten und Juliane Votteler

Ralph Benatzky

Im weißen Rössl

Singspiel in drei Akten von Hans Müller und Erik Charell

nach dem gleichnamigen Lustspiel von Oskar Blumenthal

und Gustav Kadelberg

Hochsaison im Hotel »Zum Weißen Rössl« am Wolfgangsee. Zum

Trubel mit den Touristen, die mit jedem Dampfer eintreffen, kommen

die Gefühle: Der Kellner Leopold liebt die Wirtin Josepha, diese aber

den Rechtsanwalt Dr. Siedler aus Berlin. Der liebt Ottilie. Ottilie ist

die Tochter von Giesecke, dem Konkurrenten von Siedlers Mandanten

Sülzheimer. Und Giesecke will Ottilie mit Sigismund, dem Sohn von

Sülzheimer, verheiraten. Sigismund wiederum hat sich gerade in Klärchen

verliebt. Und dann kündigt auch noch Kaiser Franz Josph II. seinen

Besuch an ...

Die 930 in Berlin uraufgeführte Operettenrevue ist Benatzkys größter

Erfolg. Seit Mitte der neunziger Jahre erlebt sie im Zuge des wiedererwachten

Interesses an der Kultur der zwanziger Jahre eine Renaissance,

die sie aus der Pappmachéwelt der idyllischen Alpenkulisse befreit. Denn

Benatzky und seine Mitautoren spielen zwar mit den Gegensätzen von

preußischen Stadt- und österreichischen Landbewohnern, von Berliner

Witz und Wiener Schmäh, demontieren aber die Gattungsklischees der

Operette mit parodistischer Lust. Sie haben die rasante Bilderfolge von

Tanz- und Choreinlagen, witzigen Dialogen und eingängigen Melodien

mit einer guten Prise Ironie und Augenzwinkern gewürzt.

Valentina Simeonova arbeitet freischaffend als Regisseurin und Choreografin.

Sie inszenierte in der Saison 2006 /2007am Stadttheater Klagenfurt

L’elisir d’amore, in Kassel Anything goes, La cenerentola am

Landestheater Eisenach und auf der Seebühne Magedeburg Die Blume

von Hawaii.

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M u s I K T H e A T e R

F R e I l I c H T b ü H n e

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Wertes Publikum,

schon vor zweieinhalbtausend Jahren spielten im Abendland Schauspieler für die Bürger ihrer Stadt. Das älteste

erhaltene Theaterstück, Die Perser, zeugt von einer besonderen Aufgabe des Theaters: Es spielt nur kurze Zeit nach

Kriegsende auf Seiten der Feinde der Griechen und zeigt deren Not. Im Publikum saßen die Kriegswitwen und -waisen. So

mischt sich Theater seit jeher ein, mit ganz aktuellen Geschichten, bezieht Stellung, widerspricht den Gewissheiten

einer Gesellschaft -- etwas ist immer „faul im Staate Dänemark“. Die neuen und alten Geschichten des Theaters

erzählen vom Ringen des Menschen, vom Nichtgelingen, auch vom Scheitern. Sie erfüllen im besten Fall ein Grundbedürfnis,

indem sie unser Leben bewusster machen, uns helfen, die Welt auch anders sehen zu können.

Im Zentrum des Theaters stehen dabei die Schauspieler. Erst sie verhelfen den Geschichten der Autoren zum Leben,

lassen besondere Deutungen durch Regie und Bühnenbild überhaupt entstehen. Insofern wird im Augsburger Schauspiel

auch weiterhin das Ensemble der Star sein. Franziska Arndt aus Hamburg, Alexander Koll aus Rostock, Ines

Kurenbach aus Bochum, Ute Fiedler aus Wiesbaden, Martin Herrmann und Philipp von Mirbach aus Heilbronn,

Karoline Reinke und Michael Stange aus Salzburg und André Willmund aus Wien werden gemeinsam mit den Ihnen

bereits vertrauten Schauspielern Christine Diensberg, Gabriele Fischer, Eva Maria Keller, Klaus Müller, Eberhard Peiker

und Frank Siebenschuh den Kern des Ensembles bilden. Dazu kommen immer wieder Gäste, in dieser Spielzeit unter

anderem Mirjam Smejkal aus Zürich und Toomas Täht aus Tallinn.

Auch in der Regie und Ausstattung wird es Kontinuität geben. Mehrere Regisseure werden sich mit zwei Inszenierungen

pro Spielzeit vorstellen und auch einige Bühnen- und Kostümbildner werden wiederholt in der Spielzeit hier

arbeiten. Die am Hause wirkenden Künstler können so einen Bezug zur Stadt Augsburg entwickeln und in einen

künstlerischen Dialog eintreten, für den gilt: Nur das lebendige Theaterereignis zählt, es muss ohne weitere Erklärungen

Interesse erwecken – und bedarf des Zusammenspiels mit dem Publikum.

Über den hier angekündigten Spielplan hinaus werden weitere Schauspielproduktionen im Keller angeboten, erfolgreiche

Reihen fortgesetzt und neue Veranstaltungsreihen im Laufe der Spielzeit entwickelt. Die Arbeit des jtt mit

Jugendlichen wird fortgeführt, und auch das Angebot für die Senioren soll als stt erhalten bleiben.

So hoffen wir, das Theater als den Ort zu etablieren, an dem der kreative Umgang mit Wirklichkeit erfahrbar wird und

an dem Abend für Abend Welten entstehen, gegen die Welt zu halten.

Markus Trabusch

Schauspieldirektor


Markus Trabusch, Schauspieldirektor

Geeske Otten, Dramaturgin

Hilko Eilts, Dramaturg

Renate Baumiller-Guggenberger, Dramaturgin


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G R o s s e s H A u s

PREMIERE

22. September 2007

Inszenierung

Adriana Altaras

Bühnenbild und Kostüme

Kaspar Glarner

Dramaturgie

Markus Trabusch

Musik

NN

Ödön von Horváth

Kasimir und Karoline

Ein Volksstück

Kasimir, ein Chauffeur, ist gestern arbeitslos geworden und kann sich

heute auf dem Oktoberfest nicht richtig amüsieren. Seine Freundin Karoline

aber will sich unbedingt vergnügen. Auch sein Bekannter, der Merkl

Franz und dessen Erna sind da, können aber Kasimirs Laune genauso

wenig verbessern. Zu allem Überfluss bemühen sich der Zuschneider

Schürzinger, der Kommerzienrat Rauch und der Landgerichtsdirektor

Speer vehement um die Gunst Karolines. Und dann geht alles ganz

schnell: Eine Achterbahnfahrt und ein paar Biere später singen Kasimir

und dem Merkl Franz seine Erna ein Lied über die Liebe, und Karoline

zieht mit »gebrochenen Flügeln« und dem Zuschneider Schürzinger ab.

»Die allgemeine Krise und das Private«, so Kasimir, sind offenbar doch

nicht zu trennen.

Ödön von Horváth ( 90 - 938) hat mit dem 932 geschriebenen Stück

über die Liebe in ökonomisch rauer Zeit eine Ballade erschaffen, »von

stiller Trauer, gemildert durch Humor, das heißt durch die alltägliche

Erkenntnis: Sterben müssen wir alle« (Horváth).

Die Regisseurin und Schauspielerin Adriana Altaras hat nach einem

Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Berlin das Theater

zum Westlichen Stadthirschen mitbegründet und dort, wie auch an zahlreichen

anderen Häusern, gespielt und inszeniert. Neben vielen Filmrollen

realisierte sie zudem diverse Projekte an der Staatsoper Unter den

Linden und dem Maxim Gorki Theater. Zuletzt inszenierte sie am Hans-

Otto-Theater in Potsdam Die Fledermaus von Johann Strauß.


PREMIERE

23. September 2007

Inszenierung

Anne Lenk

Bühnenbild und Kostüme

Marc Bausback

Dramaturgie

Hilko Eilts

Roland Schimmelpfennig

Push Up -3

Sie alle träumen von Delhi, denn Delhi steht für Expansion, für den Markt

der Zukunft, für Erfolg. Sie sitzen in klimatisierten Räumen hinter einer

Fassade aus Glas, sie bluffen, sie intrigieren, sie lügen und sind bereit,

alles zu opfern, wenn es denn der eigenen Karriere dient. Bewahren

wollen sie dabei nur eines: ihre Contenance. Sie – das sind die Angestellten

einer jungen, dynamischen Firma im Aufbruch, die die Chancen

der Globalisierung für sich entdecken will mit Firmendependancen in

Amerika und Asien. Sie heißen Sabine und Angelika, Robert und Patrizia,

Hans und Frank. In drei Episoden wirft das Stück einen Blick hinter diese

Fassade – hinein in die Kampfstätte Büro und die Abgründe einer karrierezentrierten

Angestelltenwelt.

Roland Schimmelpfennig, geboren 967 in Göttingen, ist einer der meistgespielten

und auch schreibfreudigsten Autoren der neuen deutschsprachigen

Gegenwartsdramatik.

Anne Lenk beendete im Frühjahr ihre Regieausbildung an der Otto-

Falckenberg-Schule in München mit ihrer Diplominszenierung von

Kleists Käthchen von Heilbronn. Ihre Inszenierung von Schnitzlers

Liebelei war im Rahmen des Körber Studio Junge Regie am Hamburger

Thalia in der Gaußstraße zu sehen. Anne Lenk wird sich mit mehreren

Arbeiten am Theater Augsburg vorstellen.

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Insa Jebens, Tobias Ofenbauer, Sabrina Tannen, Schauspieler

Pia Konstanze Beyer, Chefdisponentin

Okarina Peter und Timo Dentler, Bühnen- und Kostümbildner, mit Luna

Susanne Inkiow, Regisseurin


PREMIERE

27. September 2007

Inszenierung und Bühnenbild

Susanne Inkiow

Kostüme

NN

Dramaturgie

Markus Trabusch

Thomas Freyer

Amoklauf mein

Kinderspiel

Aufwachsen in Deutschland. Alles ist wie überall: Eltern, Familie, Schule,

Lehrer, Mitschüler. Aber etwas ist anders. Erzählt wird vom Alltag dreier

Jugendlicher der Nachwendegeneration: Vom Schweigen der Lehrer

über die eigene Stasi-Vergangenheit, dem Urlaub im nun zugänglichen

Feindesland, vom Familienleben zwischen Doppelsparpackung und

Kleingartenanlage. »Man darf sich nicht beklagen«, lautet die Daseinsformel

der Elterngeneration, die mit dem Fall der Mauer ihre einstige

Identität verloren hat. Die Jugendlichen verstummen zunächst hinter der

Fassade der falschen Heimat. Doch sie begeben sich mit ihrer Wut auf

die Suche nach dem, was Heimat sein könnte. Aus dieser Wut ergibt sich

die spielerische Simulation des Amoklaufs in Erfurt, in Anlehnung an

Kinder- und Computerspiele: Amoklauf mein Kinderspiel.

Ausgangspunkt des Schreibens war für Thomas Freyer, 98 in Gera geboren,

eine Verbindung zu suchen zwischen seiner eigenen Geschichte

als Heranwachsendem der Nachwendezeit und dem Amoklauf in einer

Erfurter Schule. Denn, so der Autor, »der Zusammenhang von Computerspielen

und jugendlicher Gewalt allein wäre eine viel zu schnelle

Antwort.« Das Stück erhielt 2006 den Förderpreis des Stückemarkts des

Berliner Theatertreffens.

Die Regisseurin Susanne Inkiow, 98 in München geboren, beendet

gerade – nach Regieassistenzen in München und Luzern – ihre Regie-

Ausbildung am Mozarteum. Mit Amoklauf mein Kinderspiel stellt sie ihre

erste Inszenierung außerhalb Salzburgs vor.

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H o F F M A n n - K e l l e R

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George Stevens und Roman Payer, Sänger, Martin Herrmann, Schauspieler Philipp von Mirbach, Toomas Täht, Schauspieler

Adriana Altaras, Regisseurin, Ute Fiedler, Schauspielerin

Franziska Arndt, Alexander Koll, Schauspieler


PREMIERE

6. Oktober 2007

Inszenierung

Alexander May

Bühnenbild

Christiane Becker

Kostüme

Monika Staykova

Musik

Florian Grupp

Dramaturgie

Geeske Otten

August Strindberg

Fräulein Julie

Ein naturalistisches Trauerspiel

Mittsommernacht in Schweden. Alle feiern, es wird getanzt und getrunken.

Der Gutsherr ist nicht da. In der Küche des Gutshofs kokettiert

Julie mit Jean. Sie ist Tochter des Gutsherrn, er ist Diener und mit

der Köchin Kristin verlobt. Trotz der Standesgrenzen kommen sich

Jean und Julie immer näher. Vor dem Spott der Bediensteten fliehen

sie gemeinsam in sein Zimmer. Nach dem Liebesakt machen sie sich

Vorwürfe, schmieden dann wieder gemeinsame Pläne, in die sogar

Kristin einbezogen wird. Doch die Rückkehr des Gutsherrn macht Jean

wieder zum gefügigen Diener, Julie packt die Angst vor den Folgen des

Geschehenen.

Nach der zensurbedrohten Uraufführung 889 in Kopenhagen und

Proteststürmen des Berliner Publikums verhalf der Triumph der Pariser

Aufführung von 893 August Strindbergs Fräulein Julie zum Durchbruch.

Was dem damaligen Skandalstück bis heute seine Brisanz verleiht, ist

das facettenreiche Verhältnis von Julie und Jean, die sich ständig auf dem

schmalen Grat zwischen verboten und erlaubt, Macht und Unterwerfung,

Spiel und Ernst bewegen …

Der Regisseur und Steinbildhauer Alexander May hat nach langer Zeit

als Regieassistent, unter anderem bei Christoph Schlingensief, Claus

Peymann, Thomas Langhoff und Barbara Frey und nach freien Produktionen

2005 seine erste Inszenierung am Münchner Residenztheater erarbeitet.

Zuletzt inszenierte er in München Drei Schwestern nehmen den Bus, ein

Projekt nach Anton Tschechow.

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PREMIERE

24. November 2007

Inszenierung und Bühnenbild

Marcel Keller

Kostüme

Werner Fritz

Dramaturgie

Geeske Otten

Oscar Wilde

Bunbury oder

Ernst muss man sein

Um die Verlockungen der Großstadt ungestört genießen zu können, hat

sich Jack einen Bruder namens Ernst erfunden, unter dessen Namen er

in der Stadt seinen Interessen nachgeht. Als Ernst hat er auch Algernon

kennengelernt, um dessen Kusine Gwendolen er wirbt. Algernon

wiederum entgeht gerne lästigen gesellschaftlichen Verpflichtungen unter

dem Vorwand, seinen kranken Freund Bunbury besuchen zu müssen. Als

Algernon zufällig von Jacks Doppelleben erfährt, erscheint er in Jacks

Abwesenheit als dessen Bruder Ernst auf Jacks Landsitz. Dort verliebt er

sich in Jacks Ziehtochter Cecily. Sowohl Cecily als auch Gwendolen sind

der festen Überzeugung, nur ein Mann mit Namen Ernst sei heiratbar. So

kommt es zu einigen Verwicklungen, als die wahren Identitäten von Jack

und Algernon ans Licht kommen ...

Als Skandalautor und Dandy im viktorianischen England gleichzeitig

bewundert und verschrieen, zeichnet Oscar Wilde in dieser Täuschungskomödie

ein satirisches Bild der englischen Oberschicht. Deren gesellschaftliche

Gepflogenheiten und Moralbegriffe werden von Wilde wortgewandt

und geistreich ad absurdum geführt.

Marcel Keller ist Regisseur und Bühnenbildner. Nach langjähriger Assistenz

bei Jürgen Rose arbeitet er seit 985 als Bühnenbildner (unter

anderem an den Münchner Kammerspielen, dem Schillertheater Berlin,

dem Bremer Theater und der Comédie Française). Seit 993 führt er auch

Regie, zum Beispiel am Staatstheater Stuttgart und dem Theater Basel.

Zudem ist er als Ausstellungsmacher und Bildender Künstler tätig.


PREMIERE

25. November 2007

Inszenierung

Cordula Däuper

Bühnenbild und Kostüme

NN

Musik

NN

Dramaturgie

Hilko Eilts

Erich Kästner

Emil und die Detektive

Für alle ab 6 Jahren

Was einem auf Reisen nicht alles passieren kann! Erst recht, wenn man

allein unterwegs ist in Richtung Großstadt – Berlin etwa – und wenn

man obendrein mit einer finsteren Gestalt in einem leeren Abteil sitzt,

die einen um das Geld fürchten lässt, das die Mutter einem mit auf den

Weg gegeben hat. So ist das nämlich bei Emil. Im Zug sitzend freut er

sich auf die Ferien im großen Berlin bei den Verwandten, besonders

natürlich auf die Großmutter und Pony Hütchen, seine Cousine. Aber

dann wird Emil beklaut. Im Schlaf. Kurz vor der Ankunft in Berlin. Von

der finsteren Gestalt. Emil jedoch wäre nicht Emil, wenn er nicht sofort

die Verfolgung des Diebes aufnehmen würde, kreuz und quer durch die

fremde Stadt, nur auf sich gestellt. Die Sache wäre wohl aussichtslos

– wenn Emil nicht zufällig auf Gustav mit der Hupe und seine Bande

treffen würde, die ihn tatkräftig unterstützen. Was für Emil als großes

Unglück beginnt, wird zur spannenden Verbrecherjagd, an deren Ende

Emil viel mehr als nur sein Geld zurückbekommt.

Das Stück Emil und die Detektive basiert auf dem gleichnamigen Roman

von Erich Kästner, mit dem der Autor zu Weltruhm kam.

Die Regisseurin Cordula Däuper studierte Musiktheaterregie an der

Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin. Von 2003 bis 2005 war

sie Stipendiatin und Förderpreisträgerin der Akademie »Musiktheater

heute« der Deutschen Bank. Sie gastierte seit 2000 an verschiedenen

Theatern, so am Staatstheater Braunschweig, an der Neuköllner Oper

oder der Komischen Oper Berlin.

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schreinerei

von links nach

rechts: Stefan

Schneeberger

Josef Keller

Wolfgang Strehle

Bettina Rett

Ingemar Tschöpe


PREMIERE

8. Januar 2008

Inszenierung

Manfred Weiß

Bühnenbild und Kostüme

Timo Dentler und Okarina Peter

Musik

Axel Nitz

Dramaturgie

Hilko Eilts

William Shakespeare

Was ihr wollt

Die junge, aus gutem Hause stammende Viola erreicht nach einem

Schiffbruch auf stürmischer See die Küste Illyriens, das von dem Herzog

Orsino regiert wird. Viola hat nicht nur ihre Habe verloren, sondern auch

ihren Bruder Sebastian. Um sich in der Fremde besser behaupten zu

können, verkleidet sie sich als Mann und tritt unter dem Namen Cesario

in die Dienste des Herzogs. Der fasst sofort Vertrauen zu dem jungenhaften

Bedienten und schickt ihn als Boten zu der reichen Gräfin Olivia.

In sie ist Orsino leidenschaftlich verliebt. Olivia jedoch verschließt

sich aus Trauer um ihren jüngst verstorbenen Bruder vor der Welt. Aber

dem vermeintlichen Cesario gelingt das Unwahrscheinliche. Er wird

von Olivia vorgelassen und alles kommt, wie es kommen muss: Olivia

verliebt sich in Cesario, und das ist nur der Anfang der zahlreichen Wirrnisse

dieser echt shakespeareschen Komödie voller Verwechslungen,

Travestien und Finten.

Manfred Weiß arbeitet seit 992 als freischaffender Regisseur und Autor.

Er inszenierte an zahlreichen Häusern, unter anderem in Freiburg,

Mannheim, Dortmund, Hannover und am Schauspielhaus Bochum. Von

2002 bis 2006 war er Leiter der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart. Als

Dozent arbeitete er unter anderem an den Hochschulen in Hannover

und Stuttgart sowie am Mozarteum in Salzburg.

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Herrenfundus

von links nach rechts:

Johann Lutsch

Christine Göttinger

Richard Fischer

Monika Neidlinger

Angelika Wittmeier

Sabri Alp


PREMIERE

2. März 2008

Inszenierung

Jan Philipp Gloger

Bühnenbild und Kostüme

Franziska Bornkamm

Dramaturgie

Geeske Otten

Johann Wolfgang Goethe

Clavigo

Ein Trauerspiel

Clavigo, gerade zum spanischen Hofdichter aufgestiegen, ist jung,

ehrgeizig, begabt und wieder solo. Die Französin Marie hat er trotz Eheversprechen

nach sechs Jahren verlassen, nicht nur wegen schwindender

Leidenschaft, sondern auch für die Karriere: Die kränkelnde Ausländerin

steht seinem Verlangen nach Ruhm und Erfolg im Weg.

Um seine entehrte Schwester zu rächen, kommt Maries Bruder Beaumarchais

aus Frankreich. Doch Clavigo entgeht der Rache, indem er sich

wieder mit Marie versöhnt. Alle scheinen glücklich – bis auf Clavigos

Freund und Wegbereiter Carlos. Für ihn verhindert das bürgerliche Liebesglück

Clavigos künstlerische Entfaltung und Politkarriere. Clavigo steht vor

der heiklen Frage, ob er sein Versprechen ein zweites Mal brechen soll.

Goethes Trauerspiel war schon 774, im Jahr seiner Entstehung, in Augsburg

zu sehen – übrigens in Anwesenheit des historischen Beaumarchais.

Die Konflikte zwischen Selbstverwirklichung und erfüllendem Privatleben

und zwischen Wertvorstellungen unterschiedlicher Kulturen liefern einen

Stoff unserer Zeit. Seine Unentschlossenheit macht Clavigo, der sich

wundert, »dass man so veränderlich ist«, zum modernen Menschen.

Jan Philipp Gloger beendet im Sommer 2007 sein Regiestudium in Zürich

mit seiner Diplominszenierung von Schillers Verschwörung des Fiesko zu

Genua. Zuletzt war seine Zürcher Inszenierung von Max Frischs Biedermann

und die Brandstifter im Rahmen des Körber Studios Junge Regie im

Hamburger Thalia in der Gaußstraße zu sehen. Er wird sich mit mehreren

Inszenierungen in Augsburg vorstellen.

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G R o s s e s H A u s

PREMIERE

8. März 2008

Inszenierung

Markus Trabusch

Bühnenbild

Bernhard Kleber

Kostüme

NN

Dramaturgie

Juliane Votteler und Hilko Eilts

Sophokles

König Ödipus

Theben steuert auf eine Katastrophe zu: Stürme verheeren die Stadt, die

Frauen gebären keine Kinder mehr, Felder und Weiden sind unfruchtbar.

In der Stadt wird vermutet, dass all dies kein Zufall ist, sondern Folge

menschlichen Verhaltens. Offenbar zürnen die Götter. Ursache – so

erklärt das Orakel – ist die Verfehlung eines Mitbürgers: Er soll den

vorhergehenden Herrscher Thebens, König Laios, ermordet haben.

Ödipus, seit einigen Jahren äußerst erfolgreicher und geschätzter Nachfolger

von Laios, der zudem die Witwe von Laios geheiratet hat, setzt

unverzüglich einen schonungslosen Aufklärungsprozess in Gang – der

tatsächlich innerhalb von wenigen Stunden die Wahrheit ans Licht

bringt.

Diese Geschichte ist in der Zuspitzung durch Sophokles zu einer der

berühmtesten im Gedächtnis der Menschheit geworden. Das hat nicht

nur damit zu tun, dass Sigmund Freud die Grundkonstellation des Mythos

zu einer Urszene der Psychoanalyse machte und den Ödipus-Mythos zu

Beginn der Moderne damit wirkungsvoll aktualisierte. Vielmehr werden

in dieser Tragödie einige Grundkonflikte des Menschen exemplarisch

verhandelt: wie zwiespältig der Wissensdrang des Menschen sein kann,

wie zerbrechlich menschliches Glück ist – und wie Menschen unschuldig

schuldig werden können. All das wirkt modern, geradezu heutig. Doch

eine irritierende Differenz bleibt: Schuld auf sich zu nehmen ist dem

modernen Menschen fremd geworden.


PREMIERE

9. April 2008

Inszenierung

Manfred Weiß

Bühnenbild und Kostüme

NN

Musik

Axel Nitz

Dramaturgie

Geeske Otten und Ralf Waldschmidt

Bertolt Brecht

Baal

Der junge Künstler Baal nimmt, was sich ihm bietet. Seiner unersättlichen

Begierde und seinem Lebenshunger fallen gleichermaßen Mäzene,

Bewunderer, Frauen und Freunde zum Opfer. Baal lässt sich nicht von

der bürgerlichen Gesellschaft und ihrem Kunstbetrieb vereinnahmen. Er

dichtet und singt, wann und für wen er will. Bedingungslos lebt er sein

Verlangen und seinen Drang aus, alles auszukosten, und schöpft daraus

für seine Dichtungen. Nachdem er im Suff einen Freund erstochen hat,

kommt er auf der Flucht um.

In der Atmosphäre der Gassen und Kneipen seiner Heimatstadt Augsburg

spielt Brechts erstes Drama: Inspiriert von der Sprache und den Lebensläufen

der Lyriker François Villon, Arthur Rimbaud und Paul Verlaine,

schuf Bertolt Brecht mit Baal ein wildes Künstlergenie, das kompromisslos

seinem Lebensdrang und seiner Kunst nachgeht. Mit diesem

Stück begann die Weltkarriere des aus Augsburg stammenden Autors.

Die Aufführung von Baal versteht sich als Prolog zum abc-Festival, das

sich 2008 mit dem dramatischen Werk von Brecht befasst und dessen

Schwerpunktthema Brechts Im Dickicht der Städte sein wird. Baal ist

nach Was ihr wollt die zweite Inszenierung von Manfred Weiß am

Theater Augsburg.

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schlosserei

von links nach

rechts:

Rudolf Seizinger

Bernd Rädle

Stefan Högg


PREMIERE

26. April 2008

Inszenierung

Sigrid Herzog

Bühnenbild

Bernhard Kleber

Kostüme

NN

Dramaturgie

Hilko Eilts

Yasmina Reza

Der Gott des Gemetzels

Véronique und Michelle haben Annette und Alain zu einem Nachmittagskaffee

eingeladen. Nicht etwa, weil man befreundet wäre, sondern

weil die beiden Söhne der Ehepaare sich auf dem Schulhof geprügelt

haben und der eine dabei einen Schneidezahn verloren hat. Gemeinsam

will man, wie es sich für aufgeklärte Menschen gehört, den Schaden

regulieren und die nötigen Versicherungsformulare ausfüllen. Gegenseitig

bestätigt man sich, dass der Vorfall nicht überzubewerten sei und

Raufereien auf dem Schulhof doch ganz normal wären. Doch was als

versöhnungsambitionierter Nachmittag beginnt, entwickelt sich schnell

zu einer Reise durch die Abgründe der Be- und Erziehungshöllen aller

Beteiligten. Aus kleinen Differenzen entwickeln sich unüberwindbare

Widersprüche, dezent geäußerte Kritik steigert sich zur Hassrede, aus

forcierter Harmonie entspringt ein Krieg aller gegen alle. Am Ende

erscheint die Rauferei der Kinder gegenüber der entfesselten Aggression

der Eltern in der Tat als harmlose Bagatelle.

Nach ihren großen Bühnenerfolgen wie etwa Kunst oder Drei mal Leben

hat die französische Autorin Yasmina Reza mit Der Gott des Gemetzels

eine Komödie geschrieben, die erneut zu einem der meistgespielten

Stücke der aktuellen Dramenliteratur zu werden verspricht.

Die Regisseurin Sigrid Herzog arbeitete an zahlreichen Theatern, unter

anderem in Bremen und Freiburg sowie am Volkstheater Wien und an

den Münchner Kammerspielen. Zudem inszenierte sie wiederholt in

Nordamerika und Westafrika. Seit 994 ist sie Vizedirektorin der Otto-

Falckenberg-Schule in München.

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Daniel Zaboj, Tänzer


PREMIERE

Juni 2008

Inszenierung

Markus Trabusch

Bühnenbild und Kostüme

NN

Dramaturgie

Hilko Eilts

Simon Stephens

Motortown

Danny, ein junger britischer Soldat, kehrt heim aus dem Krieg im Irak, nach

Jahren des Drills in der Kaserne und einem Einsatz in Basra zurück in seine

kleine enge Heimatstadt Motortown. Die Gesellschaft, in die er zurückkehrt,

erlebt er als fremd. Die Werte, für die er glaubte, im Krieg gewesen zu

sein, sind offenbar nicht verbindlich. Die Kritik seiner islamischen Kriegsgegner

an der westlichen Zivilisation kommt ihm plötzlich berechtigt vor.

Hat die Welt zu Hause sich verändert, oder betrachtet Danny sie mit der

Erfahrung seines Auslandseinsatzes nun anders? Auf jeden Fall verändert

sich Danny. Seine Freundin, schon vor dem Krieg seine Exfreundin, hält

ihn kaum noch aus. Seine Briefe aus dem Irak haben sie verschreckt, sein

Benehmen jetzt ist ihr unheimlich. Zu seiner Familie will Danny auch nicht

zurück, nur sein Bruder Lee scheint ihn zu verstehen. Aber Danny ist kaum

noch aufzuhalten, er handelt, wie eben ein »Woyzeck aus Dagenham«, so

der Autor, handeln muss.

Mit diesem Kriegsheimkehrerstück in der Tradition von Brechts Trommeln

in der Nacht und Borcherts Draußen vor der Tür reagiert der 97 geborene

Autor Simon Stephens auf die Vorfälle um das Verhalten britischer Soldaten

im Irakkrieg. Der ehemalige Lehrer im Londoner Vorort Dagenham schreibt

seit 992 Theaterstücke und erlangte internationalen Ruhm unter anderem

mit seinen Stücken Reiher, Port und Am Strand der weiten Welt.

Die Uraufführung von Motortown erfolgte 2006 am Royal Court Theatre,

im gleichen Jahr wählten die deutschen Theaterkritiker Simon Stephens für

Motortown und Am Strand der weiten Welt zum »ausländischen Dramatiker

des Jahres«.

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Liebe Ballettfreunde, liebes Publikum!

Die Spielzeit 2007/2008 wird für das Ballett Augsburg eine aufregende Zeit werden, und ich bin stolz, dass ich

gemeinsam mit der neuen Compagnie ein weiteres Kapitel der Geschichte aufschlagen darf.

Mein ganzes Leben widmete ich bislang der Magie des Tanzes und steuere jetzt Augsburg als kreativen Hafen an, um

die Rolle ins Auge zu fassen, die diese Stadt für die Zukunft des Tanzes spielen kann.

Unser Ziel ist ein Repertoire, das durch Arbeiten renommierter Choreografen bereichert ist: einerseits durch international

anerkannte Stücke, andererseits durch neue, speziell für das Ballett Augsburg entstehende Werke.

Mein Anliegen ist eine Compagnie, deren TänzerInnen versiert den neoklassischen Stil präsentieren, gleichzeitig aber

im zeitgenössischen Tanz zu Hause sind. Tänzerpersönlichkeiten, die die bekannten Choreografen dank ihrer Flexibilität

und Offenheit während des kreativen Produktionsprozesses inspirieren und die dann wiederum Sie, unser

Publikum, mit virtuoser Vielseitigkeit begeistern sollen. Wir freuen uns darauf, mit den ausgewählten Choreografen

verlässliche Beziehungen aufzubauen, die bald sowohl für die Compagnie als auch für Sie zu eng vertrauten Größen

und einem Bestandteil des Ballettlebens werden. Auch sie freuen sich schon darauf, mit den Tänzern und mir hier zu

arbeiten, um ein Repertoire und eine Compagnie auf höchstem Standard zu etablieren. Ein wesentlicher Bestandteil

unseres neuen Profils soll auch die behutsame Pflege talentierter Nachwuchschoreografen sein, denen ich die Chance

eröffne, neue Arbeiten im Rahmen von speziellen Workshops und Programmen zu kreieren.

Wir möchten Sie sehr gerne auch mit außergewöhnlichen Projekten an bislang eher ungewohnten Schauplätzen

inmitten der Stadt erreichen. Somit stehe ich in „Startposition“ für die Arbeit, die vor uns liegt und die die Wünsche

und Träume auch der Compagnie einschließt. Ich hoffe, dass Sie dies genauso spannend finden wie ich! Gleichzeitig

weiß ich, dass sich die großen Träume, mit denen man Exzellentes erreichen will, nur in kleinen Schritten und stufenweise

erreichen lassen, die Sie jedoch sicher von Anfang an wahrnehmen werden.

Meine Familie und ich sind stolz darauf, bald ein Teil dieser Stadt, ihres Theaters und der wundervollen Tanzabende

zu sein, die wir hier gemeinsam realisieren!

Robert Conn

Ballettdirektor

Aus dem Englischen von Renate Baumiller-Guggenberger


Robert Conn, Ballettdirektor


Svenya Höhle, Tänzerin


PREMIERE

7. Dezember 2007

Choreografie

Itzik Galili, Emily Molnar,

Roberto Campanella

Musikalische Leitung

NN

Philharmonisches

Orchester Augsburg

Dance AMONG Friends

Drei neue Werke von Itzik Galili, Emily Molnar

und Roberto Campanella

Bewusst schwebt als Leitmotiv die Idee des »Tanz(ens) inmitten von

Freunden« über dem Eröffnungsabend. Damit nimmt Robert Conn das

erfolgreiche Konzept auf, mit dem er dank persönlicher Kontakte im Jahr

200 in St. Pölten arrivierte Choreografen gemeinsam in einem Tanzfestival

präsentierte.

Mit jeweils einer neuen Kreation, die neu für das Augsburger Ballett choreografiert

wird, begegnen sich an diesem vom Philharmonischen Orchester

begleiteten Abend drei richtungsweisende, mehrfach preisgekrönte und

seit Jahren in der ersten Liga agierende Choreografen.

»Tanz handelt von der menschlichen Bewegung, der physischen, der

seelischen und der geistigen«, sagt der in Tel Aviv geborene Itzik Galili,

der ein dynamisches Werk für zehn Tänzer zur Musik von Percossa zeigen

wird. Der heute in den Niederlanden lebende Galili schuf für Compagnien

in Europa und Amerika sowie für Galili Dance über 60 Werke. Die in

Kanada geborene Tänzerin Emily Molnar (zuletzt Erste Solistin beim Ballet

British Columbia) gehört zu der »new generation of ballet sensations«,

wie ein Fachmagazin resümierte. Als Ex-Solistin bei William Forsythes

Frankfurt Ballett fokussiert sie seit 998 mit enormem Erfolg ihre choreografische

Laufbahn. Der Italiener Roberto Campanella, der als Solist im

italienischen Aterballetto und im National Ballet of Canada weitreichende

tänzerische und seit 995 auch choreografische Erfahrungen sammelte,

sorgt als künstlerischer Leiter von proartedanza kontinuierlich für innovative

Tanzprojekte. Zu seinem Ensemblewerk lässt er sich von Beethovens

Großer Fuge inspirieren.

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b A l l e T T

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Ceren Yavan, Tänzerin


PREMIERE

5. März 2008

Choreografie

Kevin O’Day,

Trey McIntyre,

Christian Spuck

Dramaturgie

Renate Baumiller-Guggenberger

Schritt.Macher

Kinetische Handschriften von Christian Spuck, Trey McIntyre

und Kevin O’Day

Christian Spuck, der »Shooting-Star« des Tanzes, dessen Kreationen bei

USA-Tourneen für nachhaltige Wirkung sorgten, gemeinsam mit zwei

amerikanischen Choreografen: Dieser Abend darf durchaus als augenzwinkernde

Reminiszenz an die Heimat des neuen Ballettdirektor Robert

Conn gesehen werden.

Mit Kevin O’Day (seit 2002 Ballettdirektor und Chefchoreograf am Nationaltheater

Mannheim), Trey McIntyre (Künstlerischer Leiter der gleichnamigen

Project-Company) sowie dem Stuttgarter Hauschoreografen Christian

Spuck konnte Conn drei Gäste gewinnen, die sich seit geraumer Zeit auf

den oberen Plätzen der internationalen Choreografenszene behaupten.

Trey McIntyres Auftraggeber, die vom New York City Ballet bis ans Hubbard

Street Dance Chicago reichen, profitieren von seinem Geschick, das Virtuosentum

der Tänzer mit einer lebendig-emotionalen Szenerie effektvoll

zu verschmelzen. Die Auseinandersetzung mit spannenden Komponisten

der Neuzeit prägte das Schaffen des in Phönix geborenen Choreografen

Kevin O’Day, der zuvor eine kometenhafte Karriere als Tänzer absolvierte:

Raum und Zeit sind für ihn keine festen Größen mehr in Stücken wie

etwa Delta Inserts, in dem extreme Schnelligkeit für Staunen sorgt. Hohe

Musikalität, stilsichere Inszenierungskunst sowie die Fähigkeit, mit großen

Besetzungen zu arbeiten, kennzeichnen die Arbeit von Christian Spuck.

Mit seinen großen Formaten schrieb er nicht nur als Hauschoreograf des

Stuttgarter Balletts die Tradition des Handlungsballetts fort. Im Jahr 2006

wurde ihm der Tanzpreis „Zukunft“ verliehen, und so darf man gespannt

sein, welches Werk aus seinem ansehnlichen Repertoire er nach Augsburg

mitbringen wird.

b A l l e T T

G R o s s e s H A u s

53


Ema Kawaguchi, Tänzerin


PREMIERE

9. Mai 2008

Choreografie

Leo Mujic

Ausstattung/Lichtdesign

Thomas Mika

Dramaturgie

Renate Baumiller-Guggenberger

Traumgekrönt

Ein Rilke-Tanz-Projekt

»Alle Dinge sind dazu da, damit sie uns Bilder werden in irgendeinem

Sinn«, schrieb Rainer Maria Rilke, der 875 in Prag geboren wurde und

926 an Leukämie starb, in einem Brief. Ungebrochen ist bis heute die

Magie seiner vielen Gedichte. Das künstlerische Sehen, das Rilke für seine

»Ding-Gedichte« – eines der bekanntesten ist Der Panther – entwickelte,

um die Schranke zwischen Innen und Außen, Subjekt und Objekt zu überwinden,

interessiert auch den Choreografen Leo Mujic.

Die in Rilkes Prosawerk thematisierten existentiellen Grenzerfahrungen

des modernen Menschen finden sich in diesem für das Ballett Augsburg

entstehenden Rilke-Tanzabend spannungsvoll verflochten mit Schlüsselmomenten

der bewegten Biografie dieses Getriebenen, der mit zahlreichen

bildenden Künstlern wie etwa Auguste Rodin in regem Austausch

stand und stark von Nietzsches Schriften beeinflusst wurde. Traumgekrönt

ist der Titel eines der frühen Lyrikbände Rilkes.

Leo Mujic machte sich mit Kreationen für Stuttgart, das Israel Dance

Festival sowie 2006 mit einem Werk für einen dreiteiligen Ballettabend

an der Deutschen Oper Berlin einen Namen und wird von der Fachpresse

nicht allein wegen seiner intensiven Bewegungssprache als hochbegabter

Nachwuchs-Choreograf gefeiert.

b A l l e T T

K o M ö D I e

55


56

Sehr verehrte, liebe Freunde des

Philharmonischen Orchesters und des Theaters Augsburg!

Nun stehen das Philharmonische Orchester Augsburg und ich bereits vor unserer sechsten gemeinsamen Spielzeit, zu

der ich Sie als Generalmusikdirektor recht herzlich begrüßen möchte.

Wir werden weiter unserer Linie gerecht werden, Sie noch mehr als gewöhnlich mit einem besonders ausgewählten

Konzertprogramm zu überraschen.

Neben Haydn, Mozart, Beethoven und Brahms hören Sie im fünften Sinfoniekonzert außer Bartóks Konzert für Orchester

und Ravels La valse in dieser Saison ein Werk, das sicherlich vielen Konzertbesuchern unbekannt ist:

Die Erste Sinfonie von Hans Rott, einem Komponisten, der Mitte des 9. Jahrhunderts lebte (er wurde nur 25 Jahre alt)

und Züge des späteren Gustav Mahler vorweggenommen hat.

Des Weiteren wird zum ersten Mal in unserem Konzertzyklus ein Werk Olivier Messiaens, Les offrandes oubliées (Zum

Gedenken an die vergessenen Opfer), mit Bruckners einzigartiger Fünfter Sinfonie zu hören sein.

Mit der Verpflichtung international anerkannter Solisten wie beispielsweise dem Geiger Ingolf Turban, dem Pianisten

Freddy Kempff und dem Klarinettisten Rainer Müller-van Recum bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches

Programm.

Nachdem das Sport- und Bäderamt der Stadt Augsburg aufgrund technischer Auflagen im Curt-Frenzel-Stadion unsere

Aufführung von Gustav Mahlers Zweiter Sinfonie im Jahr 2007 absagen musste, ist es uns gelungen, dort die Zusage

für diese einzigartige Sinfonie im Juli 2008 zu bekommen.

Ich wünsche Ihnen eine aufregende und spannende Konzertsaison 2007/2008!

Ihr

Rudolf Piehlmayer

Generalmusikdirektor


Rudolf Piehlmayer, Generalmusikdirektor

Juliane Votteler, Intendantin

Anna Loose, Sprecherin der Intendanz und Öffentlichkeitsarbeit

Ursula Pickartz, Fundraising und Sponsoring


58

1. sinfoniekonzert

24./25. September 2007

Solist: Reto Kuppel

Dirigent: Rudolf Piehlmayer

s I n F o n I e K o n Z e R T

K o n G R e s s H A l l e

Bohuslav Martinů:

Les Fresques de Piero della Francesca

Ein Bilderzyklus aus der italienischen Frührenaissance

von Piero della Francesca dient Bohuslav

Martinů als Vorlage für eines seiner Hauptwerke.

In reicher Orchestrierung vertont er die Fresken

des toskanischen Malers, wobei er in dieser 953

entstandenen neoimpressionistischen Komposition

Formen der seriellen Musik vorwegnimmt.

Antonín Dvořák:

Violinkonzert a-Moll op. 53

Nach dem überwältigenden Erfolg der Slawischen

Tänze schrieb Antonín Dvořák 879 binnen weniger

Wochen das Violinkonzert a-Moll, welches er dem

Geiger Joseph Joachim widmete. Doch arbeitete er

das Werk, auch auf Rat Joachims hin, noch umfassend

um, bis es 882 endgültig fertig war. Das

virtuose dreisätzige Werk vermittelt jenen Tonfall des

Böhmischen, der als typisch für Dvořák gilt.

Antonín Dvořák:

Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Bei der Komposition seiner Achten Sinfonie setzte

sich Dvořák zum Ziel, ein Werk von ganz individueller

Prägung zu schaffen, das auf besondere Weise

seine Gedanken ausdrückt. Tatsächlich zeichnen

sich alle vier Sätze durch formale Besonderheiten

aus. Die Sinfonie hatte nach ihrer Uraufführung in

Prag 890 unter der Leitung von Dvořák vor allem in

England besonderen Erfolg, weshalb sie auch als Die

Englische bezeichnet wird.

2. sinfoniekonzert

29./30. Oktober 2007

Solist: Freddy Kempff

Dirigent: Rudolf Piehlmayer

Ludwig van Beethoven:

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Beethovens Achte Sinfonie hebt sich durch ihren

heiteren Charakter aus seinem sinfonischen Schaffen

heraus. Wie die kurz zuvor entstandene Siebte

Sinfonie hat sie keinen langsamen Satz. Stattdessen

komponierte Beethoven ein Allegretto scherzando, in

dem er Johann Nepomuk Mälzel, dem Erfinder des

Metronoms, ein Denkmal setzte.


Johannes Brahms:

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83

Nach der Rückkehr von seiner zweiten Italienreise

schrieb Brahms 88 die Partitur des Zweiten Klavierkonzerts

nieder, für das Skizzen bis ins Jahr 878

zurückreichen. 882 fand die Uraufführung des

sinfonisch konzipierten Werkes statt, das bereits mit

seinen Eingangstakten eine romantische Stimmung

hervorruft.

3. sinfoniekonzert

9./20. November 2007

Philharmonischer Chor: Münchner

Scholaren (Leitung: Fr. Gregor Baumhof OSB)

Solisten des Theaters Augsburg

Dirigent: NN

Sequenz Stabat mater, anonym,

2.- 4. Jahrhundert

Antonín Dvořák: Stabat mater für

Soli, Chor und Orchester op. 58

Aus der Sicht eines mitfühlenden Beobachters malt

das Stabat mater die Trauer Marias angesichts der

Kreuzigung ihres Sohnes aus. Der Text des italienischen

Mönchs Jacopone da Todi veranlasste seit

seiner Entstehung viele Komponisten zu einer Vertonung.

Die Sequenz Stabat mater stammt aus dem

2.- 4. Jahrhundert und wurde in die Vaticana, die

verbindliche Ausgabe aller Kirchengesänge, aufgenommen.

Ihr gegenüber steht in diesem Konzert Dvořáks groß

angelegtes spätromantisches Stabat mater, mit dem

er an die klassische Oratorienform anknüpfte. Es

zählt zu den herausragenden Werken tschechischer

Kirchenmusik und bildet einen Höhepunkt in Dvořáks

vokalem Schaffen.

4. sinfoniekonzert

4./ 5. Januar 2008

Solist: Rainer Müller-van Recum

Dirigent: Eric Solén

Wilhelm Stenhammar:

Konzertouvertüre »Excelsior« ( 897)

Wilhelm Stenhammar ( 87 - 927) ist einer der

führenden Komponisten der schwedischen Musikgeschichte.

Er beschäftigte sich unter anderem mit

Wagner, Liszt und Brahms und studierte die späten

Streichquartette Beethovens ebenso wie die Vokalpolyphonie

des 6. Jahrhunderts. Wie viele seiner

Werke verbindet die Konzertouvertüre Excelsior

klassische Kompositionstechniken mit schwedischer

Volksmusik.

s I n F o n I e K o n Z e R T

K o n G R e s s H A l l e

59


Philharmonisches Orchester Augsburg


Wolfgang Amadeus Mozart:

Klarinettenkonzert A-Dur KV 622

Sein Klarinettenkonzert widmete Mozart seinem

Logenbruder und Freund Anton Stadler, der Klarinettist

an der Wiener Hofoper war. Mozart verstand es

in diesem Werk, die technischen Spielmöglichkeiten

der Klarinette so einzusetzen, dass ihre Klangfarben

in allen Registern präsentiert wurden. Das Konzert

motivierte auch andere Komponisten, sich diesem

Instrument zu widmen. Es ist bis heute eines der

bekanntesten seiner Gattung.

Peter Iljitsch Tschaikowsky:

Sinfonie Nr. g-moll »Winterträume« op. 3

Als junger Professor des Moskauer Konservatoriums

schrieb Tschaikowsky seine Erste Sinfonie. Der

Erfolg der Uraufführung unter Leitung seines Bruders

Nikolaj beflügelte ihn zu einer Überarbeitung. Die

Überschriften der beiden ersten Sätze – Träumerei

auf winterlicher Fahrt und Raues Land, Nebelland

waren eigentlich als Stimmungshinweise gedacht. Sie

führten dann zu dem bekannten Titel Winterträume.

5. sinfoniekonzert

4./5. Februar 2008

Solist: Dejan Lazic

Dirigent: Rudolf Piehlmayer

Hans Rott:

Sinfonie Nr. E-Dur

Ein musikwissenschaftlich besonderes Ereignis der

neunziger Jahre war die (Wieder-) Entdeckung des

Komponisten Hans Rott. Der 858 geborene Komponist

erhielt unter anderem von Bruckner Unterricht.

Der Kopfsatz seiner Ersten Sinfonie entstand für

einen Kompositionswettbewerb, wurde aber wegen

der Anklänge an Wagner abgelehnt – Brahms saß in

der Jury. Die 880 fertiggestellte Sinfonie wurde zu

Lebzeiten des Komponisten nie aufgeführt. Rott, der

mittlerweile an Verfolgungswahn litt, wurde 88

in die psychiatrische Klinik Wien eingeliefert, wo er

25jährig starb. Seine Sinfonie wurde erst 989 in den

USA uraufgeführt. Das erstaunlich modern anmutende

Werk nimmt Elemente der Sinfonik Gustav

Mahlers vorweg.

Béla Bartók:

Klavierkonzert Nr. 3

Bartoks Drittes Klavierkonzert ist das letzte Werk des

ungarischen Komponisten. Er widmete es seiner Schülerin

und zweiten Frau, der Pianistin Ditta Pászory. Es

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6

K o n G R e s s H A l l e


62

s I n F o n I e K o n Z e R T

K o n G R e s s H A l l e

entstand 945 kurz vor seinem Tod und zeichnet sich

durch seine musikalische Reife aus, wobei Bartók

die Synthese zwischen ungarischen Elementen und

universellem Stil gelang. Auffallend ist der Choral im

»Andante religioso«, der sich als Hauptthema des

Satzes wie ein Gebet erhebt.

Maurice Ravel:

La valse – Poème choréogra- choréographique

phique pour orchestre pour orchestre ( 920)

( 920)

Maurice Ravels La valse – Poème choréographique

pour orchestre war vom Komponisten als sinfonische

Dichtung zu Ehren Wiens gedacht – ein Projekt, das

er bereits seit 906 plante. Als der Choreograf Diaghilew

für seine Pariser Compagnie Ballets russes ein

neues Werk wünschte, schuf Ravel nach dem Untergang

der Wiener Monarchie 9 9 diese »Apotheose

des Wiener Walzers«, die musikalisch eine Festszene

am kaiserlichen Hof um 855 mit walzertanzenden

Paaren ausmalt.

6. sinfoniekonzert

3 . März / . April 2008

Dirigent: Francesco Corti

Wolfgang Amadeus Mozart:

Sinfonie Nr. 36 C-Dur »Linzer« KV 425

Mozarts Sinfonie Nr. 36 C-Dur entstand 783 in

Linz beim Grafen Thun, bei dem Mozart auf einer

Reise Station machte. Ein Konzert war geplant, wie

Mozart seinem Vater schrieb, »…und weil ich keine

einzige Sinfonie bey mir habe, so schreibe ich über

hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig

seyn muß«. Die »Linzer« ist Mozarts erste Sinfonie

mit einer langsamen Einleitung und lässt bereits den

Spätstil Mozarts erkennen.

Anton Bruckner:

Sinfonie Nr. c-Moll

Auch Bruckners Erste Sinfonie entstand in Linz,

wurde aber 25 Jahre später, 890/9 , vom Komponisten

noch einmal umgearbeitet. Sie zeigt neben

Einflüssen von Wagner in Instrumentation, Harmonik

und Kolorit bereits alle wesentlichen Merkmale des

brucknerschen Stils.

7. sinfoniekonzert

9./20. Mai 2008

Solisten: Ingolf Turban (Violine),

Sally du Randt (Sopran)

Dirigent: Rudolf Piehlmayer


Alban Berg:

Passacaglia für Orchester ( 9 3)

Als Passacaglia wurde im 6. Jahrhundert ein

spanischer Volkstanz bezeichnet. Das Kompositionsmodell

mit einer ostinaten Basslinie und achttaktiger

Phrase, über der sich kontrapunktische Variationen

bilden, wurde von polyphon arbeitenden Komponisten

wie Bach gerne verwendet. Es fand wieder

vermehrtes Interesse unter den Zwölftonmusikern.

Alban Bergs Passacaglia für Orchester ist ein Fragment,

das von Christian von Borries aus dem Particell

bearbeitet wurde. Unter seiner Leitung fand

die Uraufführung dieser Bearbeitung 999 in Berlin

statt.

Alban Berg:

Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels«

Bergs Violinkonzert entstand 935 ursprünglich als

Auftragswerk des amerikanischen Geigers Louis

Krasner. Als Berg vom Tod der 8jährig verstorbenen

Manon Gropius hörte, mit deren Eltern Alma Mahler

und Walter Gropius er befreundet war, wollte er ihr

in diesem Werk ein Denkmal setzen. Er zitiert Bachs

Choral Es ist genug und die Kantate O Ewigkeit, du

Donnerwort. Die Fertigstellung des Violinkonzerts

überlebte der gesundheitlich angeschlagene Alban

Berg nicht lange, so dass die Komposition gleichzeitig

zu seinem eigenen Requiem wurde.

Gustav Mahler:

Sinfonie Nr. 4 G-Dur

In der um 900 entstandenen Vierten Sinfonie kehrte

Gustav Mahler zur klassischen Viersätzigkeit zurück.

Die Sinfonie beschreibt in ihren Sätzen einen Weg

von der hiesigen Welt ins Paradies. Dem Finalsatz

liegt Mahlers Vertonung des Gedichtes Der Himmel

hängt voller Geigen aus der Wunderhorn-Sammlung

zugrunde. Das Lied, bereits 892 komponiert und

von Mahler mit dem Titel Das himmlische Leben

versehen, wurde die Keimzelle der Sinfonie. Wie

auch in anderen Werken erzielt Mahler besondere

Klangeffekte durch seinen Umgang mit den Instrumenten.

So spielt im zweiten Satz der Tod auf – eine

Solovioline, die einen Ton höher als normal gestimmt

ist und entsprechend »schreiend und roh«, so Mahler,

klingt.

8. sinfoniekonzert

9./ 0. Juni 2008

Dirigent: Julian Kovatchev

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Ouvertüre »Hebriden« op. 26 (Urfassung)

Die Hebriden-Ouvertüre von Felix Mendelssohn

Bartholdy entstand ähnlich wie die Schottische

Sinfonie aus der unmittelbaren Begegnung mit der

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Christine Gruber, Harfenistin

Wilhelm F. Walz, . Konzertmeister

Sachiyo Sakamoto, Hornistin

Barbara Martens, 2. Violine


Landschaft Schottlands. Mendelssohn besuchte 829

auf einer Bildungsreise auch die Fingalshöhle auf der

Insel Staffa, die ihn so beeindruckte, dass er noch

vor Ort das Eingangsthema der Ouvertüre notierte.

Die Idee des Wassers als Urelement ist Kerngedanke

dieses musikalischen Tongemäldes.

Franz Schubert:

Sinfonie Nr. 8 h-Moll »Unvollendete« D 759

Die »Unvollendete« zählt zwar zu den bekanntesten

Werken Schuberts, dennoch weiß man über ihre

Entstehung kaum etwas. Unklar ist auch, ob die zwei

eng miteinander verknüpften Sätze von Schubert als

fertiges Werk oder als Fragment angesehen wurden.

Nach Schuberts Tod 828 hielt der Schubert-Freund

Anselm Hüttenbrenner die Sinfonie lange unter

Verschluss, bis er sie 865 für eine Aufführung zur

Verfügung stellte.

Dimitrij Schostakowitsch:

Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Die kulturpolitischen Entwicklungen der Sowjetunion

forderten während der Herrschaft Stalins

von den Künstlern eine regimekonforme Haltung.

Dimitrij Schostakowitsch, der sich mehrfach vor

Gericht verantworten musste, ging, um zu überleben,

in die innere Emigration. Anders als es manche von

ihm unterzeichneten oder verlesenen Schriftstücke

vermuten lassen, folgte seine Musik nicht immer

den Erwartungen der Herrschenden. Seine Neunte

Sinfonie von 945 beispielsweise enttäuschte die

sowjetischen Kulturbehörden. Nach dem gewonnenen

Weltkrieg war man auf eine Triumphsinfonie

gefasst. Stattdessen schrieb Schostakowitsch in klassizistischem

Stil ein Werk, das weniger pathetisch als

ironisch verspielt war und von naiver Heiterkeit und

Freude am Spott durchzogen ist.

1. sonderkonzert

3./4. März 2008

Dirigent: Rudolf Piehlmayer

Olivier Messiaen:

Les offrandes oubliées (Zum Gedenken

an die vergessenen Opfer)

Die Musik des Komponisten Olivier Messiaen, der

sich 963 mit anderen Mitgliedern der Gruppe »La

Jeune France« in Paris dem Publikum vorstellte,

versucht mit neuartigen musikalischen Mitteln neue

Ausdruckswelten zu erschließen. Er ist der Gregorianik

ebenso wie der Musik javanischer Gamelan-

Orchester verpflichtet und weiß griechische Versmaße

mit indischen Ragas zu verbinden oder auch

nach seriellen Prinzipien zu arbeiten. In dem dreiteiligen

Werk Les offrandes oubliées wird synästhetisch

durch einzelne Akkorde »das Rot, Gold und Blau der

Kirchenfenster« dargestellt.

s I n F o n I e K o n Z e R T

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Anton Bruckner:

Sinfonie Nr. 5 B-Dur

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Anton Bruckners Fünfte Sinfonie wird wegen der groß

angelegten Doppelfuge im Finalsatz und des weihevollen

Stils auch die Katholische genannt. Er selbst

bezeichnete sie als sein »kontrapunktisches Meisterwerk«

oder auch als die Phantastische. Die Sinfonie

war 875 entstanden und wurde, stark gekürzt,

erfolgreich 894 uraufgeführt. Als einzige Sinfonie

Bruckners hat sie eine langsame Einleitung im Stil

der Wiener Klassik. In der Gestaltung der Themen

nähert sich Bruckner hier dem Ideal beethovenscher

Sinfonik.

2. sonderkonzert

28./29. April 2008

Dirigent: Rudolf Piehlmayer

Joseph Haydn:

Sinfonie Nr. 49 f-Moll »La Passione« Hob I:49

Nach über 40 Sinfonien in Dur schrieb Haydn

zwischen 766 und 772 etliche in Moll. Er experimentierte

auch mit der Verbindung alter und neuer

musikalischer Strukturen. So finden sich in der

Sinfonie Nr. 49 barocke Satztechniken und neue

musikalische Inhalte: Die Form der »Sonata da

chiesa« wird belebt durch Elemente aus dem Sturm

und Drang. Ihren Beinamen erhielt die Sinfonie erst

in späterer Zeit.

Robert Schumann:

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, »Rheinische« op. 97

Schumanns Dritte Sinfonie erhielt ihren Beinamen

nach der Uraufführung durch die Bemerkung eines

Rezensenten, Schumann habe »ein Stück rheinisches

Leben« vertont. Die »Rheinische« zeichnet sich durch

eine heitere Grundstimmung und leichte Zugänglichkeit

aus. Die traditionelle sinfonische Form ist um

einen Satz erweitert.

Béla Bartók:

Konzert für Orchester ( 943)

Im Zentrum von Bartóks fünfsätzigem Konzert für

Orchester steht die Elegie, um die sich bogenförmig

verschiedene Lebensbilder gruppieren. Zur Uraufführung

944 schrieb Bartók einige Erläuterungen: »Die

Grundstimmung des Werkes besteht – mit Ausnahme

des heiteren zweiten Satzes – in allmählichem Übergang

vom Ernst des ersten und Klagelied des dritten

Satzes zur Lebensbejahung des Schlusssatzes.« Die

Bezeichnung des sinfonieartigen Orchesterwerks

leitet sich aus seiner Tendenz her, einzelne Instrumente

oder Instrumentengruppen konzertant oder

solistisch zu behandeln.


Konzert im curt-Frenzel stadion

9./20. Juli 2008

Sopran: Sally du Randt

Alt: Christa Mayer

Augsburger Chöre NN

Philharmonisches Orchester Augsburg

Dirigent: Rudolf Piehlmayer

Gustav Mahler:

Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Die Uraufführung seiner Zweiten Sinfonie brachte

Mahler den entscheidenden Durchbruch als Komponist.

Das metaphysische Programm der Sinfonie von

Vergehen und Auferstehung entspringt der Idee der

»Kunstreligion«. Den Titel Auferstehungssinfonie

erhielt das Werk, weil Mahler neben Zitaten aus den

Wunderhorn-Liedern im Finale Klopstocks Auferstehungshymnus

vertont, mit dem der Chor schließt:

»Sterben werd’ ich, um zu leben! Auferstehn, ja

auferstehn wirst du, mein Herz, nach kurzer Ruh’;

was du geschlagen, zu Gott wird es dich tragen!«

1. Familienkonzert

2 . Oktober 2007, Großes Haus

Katzenmusik. Werke von Scarlatti, Rossini und

anderen

2. Familienkonzert

20. April 2008, Großes Haus

Haydnspaß. Musik von Joseph Haydn und anderen

1. Jugendkonzert

24./25. Februar 2008, Großes Haus

Klingende Spezialitäten: Außergewöhnliche Solokonzerte

2. Jugendkonzert

4./5. Mai 2008, Großes Haus

Schüler musizieren mit den Augsburger Philharmonikern

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Theaterpädagogik

Projektreader

Begleitend zum Spielplan von Oper, Ballett und

Schauspiel finden am Theater Augsburg Projekte für

Gruppen, Schulklassen und Lehrer statt. Über die

verschiedenen Formate und Termine gibt ein Projektreader

Auskunft, den wir Ihnen gerne zusenden.

Workshops zur Szenischen Interpretation

Unter der Anleitung des Theaterpädagogen werden

die Teilnehmer zu Schauspielern, Opernsängern,

Regisseuren, Bühnen- und Kostümbildnern und

erschaffen ihre eigene Interpretation eines Werkes,

noch bevor sie die Inszenierung im Theater sehen.

Mit der Einfühlung in eine konkrete Figur, unterstützt

durch eine passende Kostümierung, leisten sie den

Akt der Verkörperung und sehen sich mit den Schicksalen

und Gefühlen der Personen konfrontiert. Junge

Theaterbesucher erleben die Handlung aus der

Innenperspektive, was am spannendsten ist, wenn sie

vorher keinerlei Informationen über den Stückverlauf

erhalten. Als Vorbereitung eines Vorstellungsbesuches

oder als Vorerfahrung zu einer vertiefenden Behandlung

im Unterricht eignen sich die Workshops für alle

Klassenstufen.

Premierenklassen

Bei jeder Produktion können zwei Klassen gemeinsam

mit dem Theaterpädagogen die Entstehung einer

Inszenierung bis zur Premiere verfolgen. Zum Paket

gehört ein Workshop zur Szenischen Interpretation,

der Besuch von zwei szenischen oder musikalischen

Proben sowie Gespräche mit Darstellern und dem

Regieteam. Nach dem gemeinsamen Premierenbesuch

werden Kritiken in Echtzeit verfasst.

Lehrerfortbildungen

Etwa sechs Wochen vor einer Premiere werden stückbezogene

Unterrichtsmaterialien vorgestellt und die

Methoden zur Szenischen Interpretation spielpraktisch

vermittelt. Die Teilnehmer erhalten Anregungen

und ein Spielkonzept für eigene, einfach zu realisie-


ende Unterrichtseinheiten. Die Lehrerfortbildungen

finden nachmittags statt. Weiterführend bietet

Johannes Fuchs auch ein Spielleitertraining und

Arbeitsgruppen zur Entwicklung von fächerverbindenden

Schulprojekten an.

Infos, Anmeldungen und Kontakt

Johannes Fuchs, Theaterpädagoge

082 – 324 4548

jtt.theater@augsburg.de

Das junge team theater jtt

Im jtt versammeln sich interessierte Jugendliche im

Alter von 5-24 Jahren, um selbst aktiv Theater zu

machen. In den acht Jahren seines Bestehens wurden

bereits mehr als zwanzig erfolgreiche Produktionen

an verschiedenen Spielstätten gezeigt.

Angeleitet von Johannes Fuchs, dem musikalischen

Leiter Alexander Freise, Schauspielern des Ensembles

und der Regisseurin Andrea Udl werden stimmliche,

körperliche, musiktheatralische und multimediale

Ausdrucksmittel erarbeitet. Aus den Improvisationen

entsteht ein eigenes Stück, oder es wird ein experimentelles

Werk inszeniert und ab dem 22. Mai in der

Komödie aufgeführt.

Das jtt ist im Juli 2008 zum dritten Bayerischen

Jugendclubtreffen an den Münchner Kammerspielen

eingeladen.

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Paul Curran, Thaddeus Strassberger, Regisseure

Sigrid Herzog, Regisseurin

Timo Dentler, Bühnenbildner

Mira Ebert, Tatjana Gürbaca, Freo Majer, Regisseure

Ursula Pickartz, Fundraising und Sponsoring

und Pia Konstanze Beyer, Chefdisponentin

Freo Majer

Tatjana Gürbaca, Regisseurin

Jörg Behr, Regisseur

Marc Weeger, Silke Willett, Ausstattung


Marc Weeger, Bühnenbildner

Thadddeus Strassberger, Regisseur

Jan Philipp Gloger und Anne Lenk, Regisseure

Juliane Votteler, Intendantin

Markus Trabusch, Schauspieldirektor

und Anne Lenk, Regisseurin

Marcel Keller, Regisseur

Alexander May, Regissseur

Okarina Peter, Bühnenbildnerin

Manfred Weiß, Regisseur

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72

Theaterleitung

Juliane Votteler

Intendantin

Steffen Rohr

Kaufmännischer Direktor

Rudolf Piehlmayer

Generalmusikdirektor

Dr. Ralf Waldschmidt

Operndirektor

Markus Trabusch

Schauspieldirektor

Robert Conn

Ballettdirektor

Reiner Darr

Technischer Direktor

Künstlerisches Betriebsbüro

Pia Konstanze Beyer

Chefdisponentin

Julia Grunwald

Leiterin des künstlerischen

Betriebsbüros

Öffentlichkeitsarbeit

und Marketing

Anna Loose

Sprecherin der Intendanz

und Öffentlichkeitsarbeit

Ursula Pickartz

Fundraising und Sponsoring

NN

Pressereferentin

Nik Schölzel

Theaterfotograf

Marita Tirschmann

Werbeassistentin

Theaterpädagogik

Johannes Fuchs

Dramaturgie

Renate Baumiller-

Guggenberger

Hilko Eilts

Geeske Otten

Markus Trabusch

Juliane Votteler

Dr. Ralf Waldschmidt

Bibliothek

Alexander Freise

Sekretariate

Doris Baumeister

Assistentin

der Intendanz

Barbara Mucha

Kaufmännische Direktion

Karin Coenen

Generalmusikdirektion

Britta Fladerer

Dramaturgie und

Pressearbeit


Musiktheater

Rudolf Piehlmayer

Generalmusikdirektor

Dr. Ralf Waldschmidt

Operndirektor

NN

. Kapellmeister

NN

Chordirektor

NN

Studienleiter und

Kapellmeister

Wolfgang Weber

Kapellmeister und

Solorepetitor

Jugendarbeit

Michael Weiger

Solorepetitor, Kapellmeister

und Assistent des GMD

Manfred Hermann Lehner

Solorepetitor und

Kapellmeister

Sigurd Emme

Orchestergeschäftsführer

Sängerinnen und Sänger

Jean Broekhuizen

Anja Metzger

Sally du Randt

NN

NN

Per Bach Nissen

Ji-Woon Kim

Johannes Martin Kränzle*

Roman Payer

George Stevens*

Christian Tschelebiew

Tilmann Unger*

Manuel Wiencke

NN

* Gast

Regie

Adriana Altaras

Jörg Behr

Paul Curran

Mira Ebert

Tatjana Gürbaca

Roland Hüve

Freo Majer

Valentina Simeonova

Thaddeus Strassberger

Bühne

Sigi Colpe

Timo Dentler

Kevin Knight

Okarina Peter

Thaddeus Strassberger

Marc Weeger

Silke Willrett

Kostüme

Madeleine Boyd

Sigi Colpe

Timo Dentler

Kevin Knight

Ingo Krügler

Okarina Peter

Marc Weeger

Silke Willrett

Regieassistenz

Ida Elling Magnus

Regina Stöberl*

Inspizienten

Marie-Christine Molnar

Hans Oebels

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74

Souffleusen

Anke Musetescu-Burmester

Jutta Staiger

schauspiel

Markus Trabusch

Schauspieldirektor

Schauspielerinnen

und Schauspieler

Franziska Arndt

Christine Diensberg

Ute Fiedler

Gabriele Fischer

Insa Jebens*

Eva Maria Keller

Ines Kurenbach

Karoline Reinke

Mirjam Smejkal*

Sabrina Tannen*

Martin Herrmann

Alexander Koll

Philipp von Mirbach

Klaus Müller

Tobias Ofenbauer*

Eberhard Peiker

Frank Siebenschuh

Michael Stange

Toomas Täht*

André Willmund

NN

NN

* Gast

Regie

Adriana Altaras

Cordula Däuper

Jan Philipp Gloger

Susanne Inkiow

Sigrid Herzog

Marcel Keller

Anne Lenk

Alexander May

Markus Trabusch

Andrea Udl

Manfred Weiß

Bühne

Marc Bausback

Christiane Becker

Franziska Bornkamm

Timo Dentler

Kaspar Glarner

Susanne Inkiow

Marcel Keller

Bernhard Kleber

Okarina Peter

NN

Kostüme

Marc Bausback

Franziska Bornkamm

Timo Dentler

Werner Fritz

Kaspar Glarner

Okarina Peter

Monika Staykova

NN

NN

Musik

Florian Grupp

Axel Nitz

NN

Regieassistenz und

Abendspielleitung

Caroline Ghanipour

Nina Schwerdtfeger*

NN

Inspizienten

Maike Eichner

NN


Souffleusen

Jacqueline Hiller

Sonja Reiserer

Leitung Statisterie

Sieglinde Hahn

ballett

Robert Conn

Ballettdirektor

Renate Baumiller-

Guggenberger

Ballettmanagement

und Dramaturgie

Yseult Lendvai

Trainingsleiterin,

Probenassistenz

Tänzerinnen und Tänzer

Svenya Höhle

Ema Kawaguchi

Ceren Yavan

NN

NN

NN (Elevin)

Emil Galazka

Daniel Zaboj

NN

NN

NN

NN (Eleve)

Ilja Welitschko

Ballettrepetitor

orchester

Wilhelm F. Walz

. Konzertmeister

Agnes Malich

Stellvertretende

. Konzertmeisterin

Ludwig Hornung

2. Konzertmeister

Anny Shaw

Jörg Bastl

Peter Hain

Gülden Beklen

Karl Orthofer

Thomas Zbiral

Martin Franke

Thomas Gast

Agnes Bilowitzki

. Violinen

Markeljan Kocibelli

Christian Echl

Jane Berger

Werner Sirch

Wolfgang Exner

Eva Berschet

Beate Färber

Barbara Martens

Lydia Horwath

Christian Döring

Katja Duffek

Olinta Clavijo-Rojas

2. Violinen

Angel Makedonski

Solobratsche

Daniela Döhler

Kirill Kapchiev

Stefan Kren

Beate Emme-Heidemann

Sigurd Emme

Ludwig Schmalhofer

Annegret Kuhlmann

Olga Pröbstl

Sebastian Thiel

Bratschen

75


76

Julien Chappot

Solocellist

René Correa

Johannes Gutfleisch

Jakob Janeschitz-Kriegl

Gundi Correa

Konrad Bihler

Li Li

Celli

Michael Koch

Frank Lippe

Detlef Kubaczyk

Herbert Engstler

Ursula Trappe

Kontrabässe

Christine Gruber

Harfe

Mathias Dittmann

Judith Müller

Anna-Christine

Zimmermann

Flöten

Gerhard Veith

Wolfgang Renz

Bernt Seeger

Antonia Hintsche

Oboen

Stefan Schwab

Edwin Stamm

Karl Reinhardt

Klaus Schwarzkopf

Klarinetten

Wolfgang Fritzen

Gottlob Schmücker

Julia Nagel-Santarius

Jacob Karwath

NN

Fagotte

Annamaria Oberroither-Sieler

Barbara Vogler

Reinhard Borchers

NN

Sachiyo Sakamoto

Hörner

Wolfgang Siegert

Manfed Schäfer

Michael Hermann

Siegfried Ratz

Trompeten

Bernd Maucher

Thomas Ehrmann

Ralf Müller

Posaunen

Lothar Uth

Tuba

Claus Weißerth

Pauke

Günther Möller

Gerhard Rehberger

Schlagwerk

Tiberiu Manea

Yasar Turhan

Orchesterwarte

chor

NN

Chordirektor

Julia Diling

Marianne Königer

Cornelia Lindner

Susanne Simenec

Regine Stetter

. Sopran

Regine Becker

Andrea Berlet

Constanze Friederich

Janou Vuilleumier

2. Sopran


Britta Dudek

Maria Theresia Hasler

Jutta Lehner

Penelope Stewart

. Alt

Carola Bach

Wilhelmine Busch

Anna Pelek

2. Alt

Oliver Marc Gilfert

Se-Young Kwon

Oliver Scherer

Jong-Oh Shim

. Tenor

Michael Cooney

Herbert Holbaum

Gerhard Werlitz

Reinhold Zott

2. Tenor

Josef Krepold

Szymon Kubiak

Eberhard Pöhner

André Wölkner

. Bass

Eckehard Gerboth

Markus Hauser

Robert Meier

Markus Straub

2. Bass

Kostümwerkstätten

Elisabeth Wittig

Leiterin der Kostümabteilung

Claudia Norma

Stöckl de Keller

Assistentin

Angelika Wittmeier

Mitarbeiterin

Christine Kraft

Modistin

Waltraud Fischer

Monika Neidlinger

Fundusmeisterinnen

Christine Wanke

Gewandmeisterin

Walter Schwarz

Gewandmeister

Christine Asam

Sascha Bäumchen

Carolin Einfalt

Marianne Federle

Marion Jakob

Annemarie Kolb

Gertraud Moritz

Maria Schaipp

Claudia Schurer

Silvia Spannbauer

Matthias Vogler

Maria Wollnik

Heike Zymara

Schneider/innen

Christine Göttinger

Gerda Holzinger

Brigitte Metzger

Daniela Viola

Andrea Waldhier

Hiltrud Zachlod

Garderobieren

Sabri Alp

Richard Fischer

Johann Lutsch

Garderobiers

Andrea Klaus

Gewandmeisterin und

Leiterin der Ausbildungswerkstätte

77


78

Josefine Berlik

Magdalena Emmerig

Eva Kuppelmayer

Frances Maslin

Stefanie Nühlen

Sabrina Pronold

Auszubildende

Maske

Petra Schwung

Chefmaskenbildnerin

Jürgen Endres

Stellvertreter der Chefmaskenbildnerin

Gisela Anders

Elke Günther

Ingo Kiesel

Anneliese Leder

Heidi Martin

Brigitte Ohnmeiß

Monika Plant

Andrea Stech

Maskenbildner/innen

Eva Leder

Anne Preuß

Auszubildende

Technik

Reiner Darr

Technischer Direktor

Bernd Piske

Assistent des Technischen

Direktors

Helga Sontheimer

Mitarbeiterin der Technischen

Direktion

Bühne

NN

Bühneninspektor

Rüdiger Gösch

Ulrich Lindenfelser

Claus Walch

Chris Weidner

Theatermeister

Gerhard Herrmann

Norbert Steffan

Jürgen Storf

NN

Schnürmeister

Günter Heigl

Christoph Lotze

Seitenmeister

Helmut Bürgstein

Dorsey Funk

Franz Gleich

Gerhard Lilla

Matthias Schneider

Vorarbeiter

NN

Vorarbeiter Bühnentapezierer

Robert Bronner

Robert Thiemann

Dieter Wohlauf

Bühnentapezierer

Jürgen Bail

Rainer Decker

Moritz Fettinger

Hartmut Furmanek

Jürgen Heimann

Christian Hoffmann

Marko Krabler

Elmar Lindermayer

Christoph Melzer

Christian Palluch

Hans-Peter Schwald

Calogero Trovato

Johann Übelhör


Ali Ugur

Emil Vogl

Andreas Wagner

Christian Wagner

Kurt Weidner

NN

Bühnentechniker

Christine Bauer

Silvia Hasenmüller

Örü Hendes

Ursula Stock

Reinigungspersonal

Beleuchtung

Gerhard Funk

Leiter der Beleuchtungsabteilung

Alfred Eckstein

Dieter Zimmermann

Beleuchtungsmeister

Karlheinz Steininger

Beleuchtungsmeister

und Leiter der

Betriebselektrik

Dieter Bürgstein

Evelyn Lessmann

Hermann Lotter

Hans-Joachim Schadowske

Stellwerkbeleuchter

Wolfgang Becker

Wolfgang Jürgen Fackler

Robert Gansbühler

Florian Lechelmayr

Markus Model

Kurt Robeller

Harald Ruisinger

Benjamin Schmitz

Jan Valenta

Markus Weidner

Günther Zott

Beleuchter

Georg Wagner

Elektriker

Ton

Thomas Rembt

Leiter der Tontechnik

Kurt Fettinger

Andreas Füg

Anton Götzfried

Bernhard Schurig

Tontechniker

Veranstaltungstechnik

Rüdiger Gösch

Ausbilder

Uli Högg

Thomas Wolff

Veranstaltungstechniker

Kilian Brack

Tobias Kaschke

Marco Vitale

David Hammer

Sandra Wildner

Stephan Zeitlmeier

Auszubildende

Requisite

Birgit Diaz

Leiterin der Requisite

Karoline Kuschmitz

Gerd Lange

Angela Steinle

Requisitenmeister

Maschinerie

Armin Steinle

Leiter der Maschinerie

79


80

Helmut Abold

Klaus Gnädinger

Norbert Kraus

Wolfgang Kraus

Peter Pfisterer

Maschinisten

Rainer Donderer

Klimatechniker

Magazin

Georg Weber

Magazinverwalter,

Vorarbeiter und Fahrer

Karl-Heinz Stetskamp

Stephan Unglert

Magazinarbeiter

Hausinspektion

Bruno Schmid

Hausmeister

Klaus Bachhuber

Manfred Plangger

NN

Pförtner

Harald Schmid

Nachtpförtner

Dekorationswerkstätten

NN

Produktionsleitung

Malsaal, Tapezierwerkstatt

und Kascheurwerkstatt

Wolfgang Buchner

Vorstand des Malsaales und

Leiter der Kascheur- und

Tapezierwerkstätte

Harald Gaschnitz

Robert Müller

Markus Priebe

Theatermaler

Claudius Bartha

Horst Bomball

Theaterplastiker

Thomas Koch

Tapezierer

Eva Röthinger

Dekorationsnäherin

Anna Münchmeyer

Volontärin

Schreinerei

Hubert Schmaus

Leiter der Schreinerei

Stefan Schneeberger

Wolfgang Strehle

Vorarbeiter

Josef Keller

Martin Kreidenweis

Thomas Schmidt

Ingemar Tschöpe

Helmut Zott

Schreiner

Schlosserei

Armin Steinle

Leiter der Schlosserei

Stefan Högg

Bernd Rädle

Rudolf Seizinger

Schlosser


Verwaltung

Steffen Rohr

Kaufmännischer Direktor

Claudia Menter

Personalleitung

Barbara Mucha

Sekretärin des Kaufmännischen

Direktors

Rechnungswesen

Vera Guggenmos

Controlling

Wolfgang Machura

Leiter Zahlstelle

Gudrun Scheerer

Gästeabrechnung

Tatjana Walter

Sachbuchhaltung

Sara Hedgpeth

Systemadministration

besucherservice

und Theaterkasse

Julia Weinkamm

Leitung

Luise Bacherle

Centa Boehm

Aurelia Galabuzi

Angelika Hertle

Hildegard Meyer

Josefine Strehler

Martina Trommer

Sabine Wirner

einlass und

Garderobe

Marianne Banner

Daniela Bartl

Renate Bradter

Hildegard Doser

Edith Durm

Mirjam Frank

Barbara Heinzel

Elfriede Isner

Theresia Leutgeb

Christian Meixner

Appolonia Patschicke

Marina Ratzinger

Herbert Rauner

Christel Reber

Ingeborg Schiele

Christine Stellwag

Sebastian Volk

Kulturpersonalrat

Gottlob Schmücker

Vorsitzender

Karl Rosengart

Günther Zott

Stellv. Vorsitzende

Werner Sirch

Schriftführer

Hartmut Furmanek

Elisabeth Griesel

Eva-Maria Keller

Christoph Melzer

Monika Neidlinger

Helga Sontheimer

Angela Steinle

Silvia Kettlitz

Schwerbehindertenvertreterin

8


82

Opernball 2008

Auch im Jahr 2008 wird es einen Opernball im Augsburger

Theater geben. Unter der Intendanz von Juliane

Votteler wird sich das gesamte Haus am Samstag,

dem 26. Januar 2008, eine ganze Nacht lang festlich

geschmückt seinen Besuchern präsentieren:

vom Großen Haus bis zum Hoffmann-Keller und von

der Malsaal-Lounge bis zur Ballettsaal-Lounge.

Eine Neuerung wird die Ballbesucher sicher schon in

der Vorbereitung auf das große Ball-Ereignis beschäftigen:

Die Ballnacht 2008 wird mit Bezug zum Spielplan

unter dem Motto: »Die Goldenen Zwanziger«

stehen.

Frack und Federboa sollen Ihre Begleiter durch dieses

rauschende Fest des Theaters Augsburg sein, und auch

die Darbietungen der Künstler werden um dieses

Motto kreisen.

Die Conférence wird in diesem Jahr der Schauspieler

Walter Sittler übernehmen, den viele von Ihnen

sicherlich aus Film und Fernsehen kennen.

Auch der Opernball 2008 wird ein Vorzeichnungsrecht

der Abonnenten für die begehrten Karten

umfassen, vielleicht kann dieser Umstand ja auch

noch eine Entscheidungshilfe für die Zeichnung eines

Abonnements sein.

Unser Besucherservice berät Sie gerne!


84

Theater Extra

Vor den Premieren bietet eine Matinee die Gelegenheit,

sich über die neue Produktion im Musiktheater,

Schauspiel und Ballett zu informieren. Ort und Zeit

werden vorher bekannt gegeben.

Vor allen Konzerten in der Kongresshalle bietet die

Dramaturgie eine Einführung zum Konzertprogramm.

Senioren-Theatergruppe

Einmal wöchentlich proben ältere Schauspieltalente

mit einem Mitglied des Ensembles. Neueinsteiger willkommen!

Informationen erhalten Sie bei

stt.theater@augsburg.de, Tel. 082 / 324 4548.

Tanztee

Im Frühjahr lädt das Tanz-Orchester Frank Lippe zum

Tanz im Theaterfoyer.

Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür am 7. Juni 2008 bietet einen

Einblick hinter die Kulissen. Mit einem Theaterfest

klingt der Tag aus.

Kooperationspartner

- abc-Festival

- Kulturbüro der Stadt Augsburg

- Kresslesmühle

- Musikhochschule Augsburg-Nürnberg

- abraxas (Kinderabonnement)

- VHS

- FH Augsburg

- PAX-Büro – Projektbüro Frieden und Interkultur

der Stadt Augsburg

- Buchhandlung am Obstmarkt

- Literatur-Team Augsburg

- Brecht-Freunde Augsburg

- Wißner-Verlag

- Angela Eßer


Besucherservice

Besucherservice

in der Kassenhalle des Theaters Augsburg

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 9:00 bis 8:30 Uhr

Samstag 0:00 bis 6:00 Uhr

Der Vorverkauf ist an Sonn- und Feiertagen

geschlossen.

Kartentelefon 082 / 324 49 00

Fax 082 / 324 45 7

theater@augsburg.de

theater.augsburg.de

Abendkasse:

Die Abendkassen sind in der Regel eine Stunde vor

Vorstellungsbeginn geöffnet.

Im Hoffmann-Keller beginnt die Abendkasse eine

halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

An der Abendkasse ist der Vorverkauf für andere Veranstaltungen

nicht möglich.

Der Vorverkauf beginnt ab September 2007. Abweichende

Regelungen bleiben vorbehalten.

Freilichtbühne 2008

Um Ihnen frühzeitig einen entspannten Kartenerwerb

für die Freilichtbühne zu ermöglichen, startet der

Vorverkauf im Herbst 2007. Wir schicken Ihnen Ihre

Karten gerne zu. Als Zahlungsweise empfehlen wir das

Lastschrifteinzugsverfahren. Das hat für Sie den Vorteil,

dass der Kartenpreis erst nach Durchführung der

Vorstellung abgebucht wird und Sie sich nicht um die

Erstattung bei Vorstellungsausfall kümmern müssen.

Am Vorstellungstag informiert Sie unser Wettertelefon

ab 7 Uhr, ob die Veranstaltung stattfinden kann:

Telefon 082 / 324 9-84 /-85 /-86

Ermäßigungen

Ermäßigungsberechtigte Personen erhalten die Karten

im Vorverkauf mit 30 % Ermäßigung, der Mindestpreis

beträgt jedoch 8,- Euro.

An der Abendkasse erhalten ermäßigungsberechtigte

Personen Karten ab 5 Minuten vor der Vorstellung

zum Einheitspreis von 8,- Euro, soweit die Nachfrage

dies zulässt. Inhaber des »Bayern-Tickets« erhalten bei

den Vorstellungen 0 % Ermäßigung.

Ermäßigungsberechtigte Personen

Schüler und Studenten, Azubis, Wehr- und Zivildienstleistende

bis einschließlich 27 Jahren, Arbeitslose,

Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte (ab 50 %)

gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

85


86

Gruppen

Bestellungen für Gruppen werden nur schriftlich entgegengenommen.

Bei Gruppenbuchungen ab 20 Personen erhalten Sie

von uns eine Ermäßigung von 0 % auf den Normalpreis

für alle Karten.

Rollstuhlplätze

In allen unseren Spielstätten mit Ausnahme des Hoffmann-Kellers

können wir in begrenzter Zahl Rollstuhlplätze

zum Preis von 8,- € anbieten.

Eine Begleitperson erhält 30 % Ermäßigung auf den

Normalpreis.

Newsletter

Unseren Monatsspielplan können Sie gegen eine

Schutzgebühr von 8,– € pro Spielzeit gedruckt abonnieren

oder als Gratismail ordern unter:

sekretariat.theater@augsburg.de

Eintrittskarten für das Theater Augsburg können auch

bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:

Augsburg

Alle Süd-Lotto Annahmestellen

ABS Kartenservice im K+L Ruppert

Augsburger Kartenservice ATS,

Carl-Maria-von-Weber-Str. 2h

AZ-Kartenservice RT. , Maximilianstr. 3

Lechwerke AG, Kundenforum, Schaezlerstr. 3

Mediencenter Göggingen, Klausenberg 4

Regio Augsburg, Bahnhofstr. 7

Stadtzeitung, Konrad-Adenauer-Allee

Aichach

Aichacher Nachrichten, Stadtplatz 28

Dinkelscherben

Optiker Zimmermann, Augsburger Str. 5

Donauwörth

Donau-Ries Kartenverkauf, Kronengasse 5b

Friedberg

Friedberger Allgemeine, Marienplatz a

Gersthofen

AZ/Gersthofer Zeitung, Bahnhofstr. 8

Königsbrunn

Stadtzeitung, Bürgermeister-Wohlfarth-Str. 3

Landsberg

Landsberger Tagblatt, Ludwigstr. 62

Mindelheim

Mindelheimer Zeitung, Maximilianstr. 4

Nördlingen

Donau-Ries Kartenvorverkauf,

Egerländer Str. 2

Schwabmünchen

Stadtzeitung, Schrannenplatz 9

Schwabmünchener Allgemeine, Bahnhofstr. 7


Wertingen

Stadtzeitung Service-Point, Marktplatz 4

Wertinger Zeitung, Marktplatz 4

München

ZKV Zentraler Kartenvorverkauf, Marienplatz UG und

Stachus (Karlsplatz) 2. UG

Unsere externen Vorverkaufsstellen sind berechtigt,

zusätzlich Vorverkaufsgebühren zu erheben.

Anfahrt und Parkhäuser

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Großes Haus, Kennedy-Platz : Haltestelle Theater,

Straßenbahn-Linie 4

Kongresshalle, Gögginger Straße 0: Haltestelle

Kongresshalle Straßenbahn-Linie ,

Freilichtbühne am Roten Tor: Straßenbahn-Linie 2 & 3

Komödie, Vorderer Lech 8: Haltestelle Moritzplatz

Straßenbahn-Linie & 2

Ihre Theaterkarte können Sie auch als Fahrkarte nutzen,

sie gilt zur Hin- und Rückfahrt zum angegebenen

Veranstaltungsort drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn

bis 3 Uhr des folgenden Tages auf allen Linien

von AVV und der Stadtwerke Augsburg und Gersthofen,

außer bei der . Klasse der DB, beim Nachtex-

press und an Werktagen vor 4 Uhr.

Inhaber des »Bayern-Tickets« erhalten bei den Vorstellungen

0 % Ermäßigung. Das Theater ist vom Bahnhof

in ca. 0 Minuten zu Fuß erreichbar oder über zwei

Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel.

Parkhäuser

Parkhaus Ludwigstraße (P ) Tel. 082 / 384 97

Öffnungszeiten: werktags von 7.00–2.00 Uhr, sonn-

und feiertags von 8.30–2.00 Uhr.

Theatertarif: Bei Abendveranstaltungen kann ab einer

Stunde vor Vorstellungsbeginn die gezogene Parkkarte

an der dortigen Kasse bei Vorlegen der Eintrittskarte

des Theaters abgegeben werden. Der Besucher erhält

dann ein besonderes Parkticket für 4 €, das zum Parken

bis zur Schließung berechtigt.

Parkhaus Ernst-Reuther-Platz (P2) Tel. 082 / 5 2 00

Öffnungszeiten: werktags von 7.00–24.00 Uhr, sonntags

von 0.00-20.00 Uhr, feiertags geschlossen

Theatertarif ab 9.00 Uhr: 4,- €

Parkgarage im Annahof (P3) Tel. 082 / 24 0 2 5

Öffnungszeiten: täglich von 7.00– .00 Uhr

Theatertarif ab 8.45 Uhr: -,60 € / Stunde.

Alle Angaben ohne Gewähr.

87


Schwäbisch-bayerischer

Besucherring

Der schwäbisch-bayerische Besucherring, seit 953

am Theater Augsburg tätig, ermöglicht besonders den

auswärtigen Besuchern den Weg ins Theater und bietet

einen kulturellen Service rund um das Theater. Sein

Ziel ist es, Theater- und Musikfreunden, die im Umland

von Augsburg leben, durch einen speziellen Service

regelmäßige Theaterbesuche zu ermöglichen.

- Monatliche Theaterfahrten mit dem Theaterbus

vom jeweiligen eigenen Wohnort

- Ein Neuner-Wahlabonnement, welches selbst

gestaltet werden kann

- Die Möglichkeit, als Kunde ohne Bindung stets

aktuell informiert beliebig oft Vorstellungen

besuchen zu können

- Betreuung von Vereinen, Theaterkreisen, Senioren,

Volkshochschulen und Freizeitgruppen

- Betreuung von Schulen, Jugend- und

Kindergruppen

Wir sind stetig bemüht, unser Organisationsnetz

weiter auszubauen. Wir benötigen die Unterstützung

aus der Region durch Menschen, für die der Theaterbesuch

sehr wichtig und selbstverständlich ist. Helfen

Sie uns, Gruppen von Interessenten zu bilden, damit

diese in einer mehr oder weniger lockeren Abonne-

ment-Form sicher sein können, die wesentlichen

Theatererlebnisse in ihrem Theater miterleben zu

können.

Fragen Sie in unserem Büro nach, wie Sie unsere

Arbeit unterstützen können, wir informieren Sie gerne.

Das Theater wird es Ihnen wie schon in der Vergangenheit

durch künstlerisch engagierten Einsatz

danken.

Schwäbisch-bayerischer Besucherring

Kasernstr. 4

Postfach 0203

86027 Augsburg

Tel. 082 / 5 63 96

Fax 082 / 349 4 5

www.augsburg-besucherring.de

augsburg@besucherring.de

89


90

Die Theatergemeinde Augsburg besteht seit 949 und

besorgt seit dieser Zeit regelmäßig Theater- und

Konzertkarten für ihre Mitglieder. Hier finden Sie interessante

Theater- und Konzertabonnements. Zudem ist

die Theatergemeinde Vorverkaufstelle für alle Aufführungen

des Theaters Augsburg und anderer Veranstaltungen.

Im Rahmen ihres Kulturengagements bietet sie theaterbegleitende

Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen

zu aktuellen Inszenierungen und Führungen an.

Darüber hinaus ist die Theatergemeinde auch selbst

Veranstalter, u.a. der alljährlich im Juli stattfindenden

»Open-Air Konzerte im Fronhof« und der Philharmonischen

Matinéen im Kleinen Goldenen Saal. Theaterfahrten

und Kulturreisen runden das Profil ab.

Als gemeinnütziger Verein erstrebt die Theatergemeinde

keinen Gewinn. Sie setzt sich für die Vermittlung

kultureller Veranstaltungen ein und vertritt die

Interessen ihrer Mitglieder. Für die Betreuung der

Mitglieder unterhält sie eine Geschäftsstelle. Der

Vorstand und Kunstbeirat arbeitet ehrenamtlich.

Theatergemeinde Augsburg

Karolinenstr. 2

86 50 Augsburg

Tel.: 082 / 3 09 84

Fax: 082 / 349 40

www.theatergemeinde.org

info@theatergemeinde.org

Verein der Freunde des

THEATER AUGSBURG e.V.

Der »Verein der Freunde des Theater Augsburg e.V.«

unterstützt die Arbeit des Theaters seit 954. Die 303

Mitglieder leisten mit ihrem Beitrag eine große Hilfe

bei der Finanzierung und Realisierung wichtiger

Projekte. Zuletzt haben wir die Orchesterpulte auf der

Freilichtbühne und den neuen Vorhang in der Komödie

gesponsert.

Ziel unseres Vereins ist die Vertiefung des Kontaktes zu

den Theatermachern. Um die Kommunikation enger

und den Dialog lebendiger zu gestalten, veranstalten

wir jeden ersten Montag im Monat ein Treffen »Theater

im Gespräch«, bei dem Künstler und Kulturschaffende

von ihrer Arbeit erzählen und mit den Mitgliedern ins

Gespräch kommen.

Es lohnt sich, bei uns Mitglied zu werden, weil Sie

dem Theater näher sind.

Das Theater lebt vom Wechsel. Wir heißen die neue

Mannschaft mit ihrer Intendantin Juliane Votteler herzlich

willkommen und wünschen viel Erfolg für die

bevorstehende Arbeit am Theater Augsburg. Dem

scheidenden Team unter Dr. Ulrich Peters sagen wir

ein herzliches Dankeschön für die letzten 8 Jahre

Einsatz und Arbeit.

Vereinsadresse:

Verein der Freunde des THEATER AUGSBURG e.V.

Breslauerstr. 26, 86356 Neusäß

Telefon 082 / 439 76 6


Chor des Theaters Augsburg

Frank Siebenschuh, Schauspieler;

als Bilder: Christian Tschelebiew, Per Bach Nissen, Sänger

Johannes Fuchs, Theaterpädagoge

Karoline Reinke, Schauspielerin


Wie komme ich preiswert,

regelmäßig und bequem ins Theater?

Sichern Sie sich Ihren persönlichen Platz und sparen Sie bis zu 25 % des Eintrittspreises. Wir reservieren

Ihnen feste Vorstellungen, und Sie erhalten außerdem bei vielen der angebotenen Abo-Varianten zusätzlich

zu Ihrem Abonnement Ermäßigungsgutscheine für weitere Repertoirevorstellungen im Großen Haus,

in der Komödie oder in der Kongresshalle. Die Termine für die einzelnen Abonnements finden Sie auf den

Seiten, die der Übersicht folgen.

Wenn Sie sich für ein Abo entschieden haben, erhalten Sie zu Beginn der neuen Spielzeit Ihre Eintrittskarten.

Schüler, Studenten, Auszubildende und Wehr- und Zivildienstleistende bis 27 Jahre, Arbeitslose,

Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten gegen Vorlage eines aktuellen Ausweises auf alle

Abos (außer dem Jugend- und dem Schnupper-Abo) eine zusätzliche Ermäßigung von ca. 30 %. Näheres

erfragen Sie bitte bei unserem Besucherservice.

Telefon 082 / 324 49 00

Mo–Fr 9.00 bis 8.30 Uhr

Sa 0.00 bis 6.00 Uhr

Premieren-Abos | P | PK | PT

5 % | 0 % | 5 % | Ermäßigung

Premieren sind und bleiben eine Besonderheit für Publikum und Ensemble. Sichern Sie sich einen festen

Platz Ihrer Wahl für die häufig ausverkauften Premieren und feiern Sie nach Premieren im Großen Haus

auf der Premierenfeier im Foyer. Wählen Sie zwischen dem Premieren-Abo im Großen Haus, dem Premieren-Abo

in der Komödie und dem Abo-Total mit allen 20 Premieren der Spielzeit 2007/2008.


12 Vorstellungen: Großes Haus

p

6 x Musiktheater | 4 x schauspiel | 2 x ballett

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

74,- 250,- 326,- 386,- 443,- 504,-

6 Vorstellungen: Komödie

pK

5 x schauspiel | 1 x ballett

pG 3 pG 2 pG 1

Reihen 5– 8 Reihen 8– 4 Reihen –7

63,- 79,- 95,-

20 Vorstellungen im Großen Haus, in der Komödie und auf der Freilichtbühne

Großes Haus

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

Komödie

Reihen 5– 8 Reihen 5– 8 Reihen 8– 4 Reihen 8– 4 Reihen –7 Reihen –7

2 5,- 287,- 366,- 422,- 485,- 54 ,-

pT

93


94

10 Vorstellungen im Großen Haus und in der Komödie

A Dienstag 5 x Musiktheater 4 x Schauspiel x Komödie

b Mittwoch 5 x Musiktheater 4 x Schauspiel x Komödie

c Donnerstag 6 x Musiktheater 3 x Schauspiel x Komödie

F Samstag 5 x Musiktheater 3 x Schauspiel 2 x Komödie

M Samstag 5 x Musiktheater 4 x Schauspiel x Komödie

n Freitag 6 x Musiktheater 3 x Schauspiel x Komödie

R Freitag 5 x Musiktheater 3 x Schauspiel 2 x Komödie

Großes Haus

Komödie

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

Reihen 5– 8 Reihen 5– 8 Reihen 8– 4 Reihen 8– 4 Reihen –7 Reihen –7

A 89,- 26,- 65,- 92,- 225,- 263,b

89,- 26,- 65,- 92,- 225,- 263,c

90,- 29,- 68,- 95,- 229,- 267,-

F 98,- 38,- 8 ,- 207,- 24 ,- 277,-

M 98,- 42,- 88,- 2 6,- 252,- 292,n

00,- 46,- 93,- 222,- 258,- 299,-

R 98,- 38,- 8 ,- 207,- 24 ,- 277,-


Abos an festen Wochentagen

A | B | C | F | M | N | R

20 % oder 25 % Ermäßigung

Sie wählen Ihren bevorzugten Theatertag – Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag oder Samstag –,

sichern sich Ihren ganz persönlichen Platz, und Ihnen ist immer, auch bei ausverkauften Vorstellungen,

Ihre Karte sicher. Sie sparen freitags und samstags 20% des Eintrittspreises, dienstags bis donnerstags sogar

25 %.


Sonntag-Nachmittag-Abo | NA

25 % Ermäßigung

Wenn Sie nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht abends ins Theater hetzen oder wenn Sie einfach

den Sonntagnachmittag der Kultur widmen wollen, dann ist dieses Abonnement genau das Richtige für

Sie. Vorstellungsbeginn: 5 Uhr. Sichern Sie sich einen festen Platz Ihrer Wahl und kommen Sie noch bei

Tageslicht wieder nach Hause

Sonntag-Abend-Musiktheater-Abo | MA

20 % Ermäßigung

Das Abo für alle Theaterbegeisterten, deren Liebe vor allem dem Genre Musiktheater gehört. Wer hin

und wieder sein Wochenende mit einem musikalischen Höhepunkt ausklingen lassen möchte, für den ist

dieses Abonnement mit 20 % Ermäßigung ideal.

Achtung: Die Vorstellungen beginnen um 18.00 Uhr.


8 Vorstellungen: Großes Haus

nA

6 Vorstellungen: Großes Haus

MA

5 x Musiktheater | 3 x schauspiel

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

73,- 06,- 40,- 64,- 92,- 226,-

6 x Musiktheater

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

6 ,- 90,- 9,- 38,- 62,- 9 ,-

97


98

10 Konzerte in der Kongresshalle

8 Konzerte nach Wahl in der Kongresshalle

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

5. Parkett 4. Parkett 3. Parkett 2. Parkett . Parkett Balkon Mitte

Reihen 25–26 Reihen 23–24 Reihen 7–22 Reihen 9– 6 Reihen –8

Balkon Mitte

Reihen –6

Ko

KoW

7 Vorstellungen

3 x im Großen Haus | 4 x in der Komödie

Großes Haus

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

Komödie

s

8 ,- 2 ,- 6 ,- 93,-

Reihen 7–9

Seite

225,- 265,-

W8K 69,- 03,- 37,- 64,- 9 ,- 225,-

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

Reihen 5– 8 Reihen 5– 8 Reihen 8– 4 Reihen 8– 4 Reihen –7 Reihen –7

57,- 68,- 85,- 94,- 2,- 24,-


Konzert-Abo | KO | KOW | W8K

20 % Ermäßigung

Das klassische Abonnement umfasst 0 Konzerte (aufgeteilt in 8 Sinfonie- und 2 Sonderkonzerte) montags

oder dienstags in der Kongresshalle. Ihr Vorteil: Fester Tag und fester Platz bei allen 0 Konzerten mit 20%

Ermäßigung. Alternativ bieten wir Ihnen ein flexibles Konzert-Abonnement: 8 Sinfoniekonzerte montags

oder dienstags in der Kongresshalle und 2 Wahlgutscheine für Zusatzkonzerte. Sie können unter folgenden

Zusatzveranstaltungen wählen:

. Sonderkonzert 3./4. März 2008; 2. Sonderkonzert 28./29. April 2008; Familienkonzerte 2 . Oktober

2007 und 20. April 2008 (hier sind die Wahlgutscheine gültig für je einen Erwachsenen und ein Kind.)

Schauspiel-Abo | S

25 % Ermäßigung

Unser Schauspiel-Abo umfasst 7 Schauspiel-Vorstellungen im Großen Haus und in der Komödie.


Musiktheater-Plus-Abo | MP

20 % Ermäßigung

Für alle, die gern ins Musiktheater und ins Konzert gehen, denen aber zwei Abonnements zu viel sind, hat

sich unser Musiktheater-Plus-Abo bewährt. Sie können wählen zwischen Variante A (montags Konzert und

mittwochs Theater) und Variante B (dienstags Konzert und donnerstags Theater).


10 Vorstellungen im Großen Haus und in der Kongresshalle

5 x Musiktheater | 5 x Konzert

Großes Haus

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 PG

Kongresshalle

Mp

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

5. Parkett 4. Parkett 3. Parkett 2. Parkett . Parkett Balkon Mitte

Reihen 25–26 Reihen 23–24 Reihen 7–22 Reihen 9– 6 Reihen –8 Reihen –6

Balkon Mitte

92,- 36,- 80,- 2 2,-

Reihen 7–9

Seite

248,- 292,-

0


02

W12

W8

sch

12 Vorstellungen im Großen Haus, in der Komödie und in der Kongresshalle

6 x Musiktheater | 2 x schauspiel | 2 x Komödie | 2 x Konzert

8 Vorstellungen im Großen Haus und in der Komödie

4 x Musiktheater | 2 x schauspiel | 2 x Komödie

3 Vorstellungen im Großen Haus und in der Komödie

1 x Musiktheater (Fr/sa) | 1 x Musiktheater (so–Do) | 1 x Komödie

Großes Haus

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

Komödie

3. Rang 3. Rang 3. Parkett 2. Parkett . Parkett . Rang

Reihen 5–6 Reihen –4 2. Rang Mitte . Rang Seite

. Rang Seite Plätze 4– 6

2. Rang Seite Plätze 39–4

Reihen 5– 8 Reihen 5– 8 Reihen 8– 4 Reihen 8– 4 Reihen –7 Reihen –7

W12 4,- 6 ,- 2 2,- 244,- 285,- 330,-

W8 8 ,- 2,- 46,- 66,- 95,- 224,scH

28,- 38,- 49,- 55,- 65,- 74,-


Wahlabo/Theaterschecks | W 2 | W8 | W8K

W 2 20 % Ermäßigung, W8 und W8K 5 % Ermäßigung

Das Wahlabo ermöglicht den spontanen Weg ins Theater! Sie kaufen ein Scheckheft mit 8 oder 2 Wahlgutscheinen

in einer Platzkategorie Ihrer Wahl und entscheiden selbst, welche Vorstellung Sie wann sehen

wollen. Sie können mit einem Abonnement allein, zu zweit oder zu mehreren zum Vorzugspreis ins

Theater gehen. Stellen Sie sich Ihren ganz persönlichen Spielplan zusammen! Hinweis: Ausgenommen

sind Premieren, die Vorstellungen auf der Freilichtbühne sowie Silvester- und Sonderveranstaltungen. (Die

Preise für das Konzert-Wahlabo W8K finden Sie bei der Konzert-Abo-Übersicht.)

Hinweis: Die Wahlgutscheine berechtigen nicht zum Eintritt in die Vorstellung, sondern können beim

Besucherservice oder an der Abendkasse eingelöst werden.

Bitte beim Wahlabo beachten, dass sich der Kunde nur in der vorgegebenen Kategorie seinen Spielplan

selber zusammenstellen darf!!

Verschenk- oder Schnupper-Abo | SCH

25 % Ermäßigung

Verschenken Sie drei Theaterabende oder testen Sie selbst unverbindlich, bequem und zum Vorzugspreis

unser Theater. Sie sparen sogar 25% des Eintrittspreises. Sie erhalten 3 Wahlgutscheine in der Preisgruppe

Ihrer Wahl. Als echtes Schnupper-Abo wird es nur ein Mal pro Person verkauft.

Jugend-Wahlabo

Extra für theaterbegeisterte Jugendliche bieten wir ein Jugend-Wahlabo an: ein Scheckheft mit 0 Vorstellungen,

gültig im Großen Haus und in der Kongresshalle Platzgruppe 3, sowie in der Komödie Platzgruppe

2 und im Hoffmannkeller. So können Sie alle Sparten des Theaters Augsburg kennen lernen. Gültig nur

für reguläre Repertoirevorstellungen. Erhältlich für Schüler und Studenten, Auszubildende, Wehr- und

Zivildienstleistende bis 27 Jahre gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Der Preis beträgt 55,- €.

Hinweis: Die Wahlgutscheine berechtigen nicht zum Eintritt in die Vorstellung, sondern können beim

Besucherservice oder an der Abendkasse eingelöst werden (pro Vorstellung 2 Stück).


Kinder-Abo | LE | LK

Zusätzlich Kinder-Mini-Abo: wie reguläres Kinder-Abo ohne abraxas

Auch diesmal gibt es wieder in Kooperation mit dem Kulturhaus abraxas ein Kinder-Abo, das jungen

Theatergängern von 6- 2 Jahren und ihren Eltern den Spaß etwas preiswerter machen soll. Vom Theater

Augsburg aus sind jeweils um 5.00 Uhr die beiden Familienkonzerte und Emil und die Detektive im

Großen Haus Teil des Kinder-Abos. Drei weitere Kinderstücke werden jeweils um 5.00 Uhr und 7.00

Uhr im abraxas angeboten:

2. + 3. Januar 2008

Moussong Theater mit Figuren: Geschichten aus dem Märchenschrank

6. + 7. Februar 2008

Junges Theater Augsburg: Hinter der Tür

0 . + 02. März 2008

Moussong Theater mit Figuren: Das hässliche Entlein

Es gibt einen Einheitspreis auf allen Plätzen: 38,-€ für Erwachsene und 26,-€ für Kinder bis zu 2 Jahren.

Theater-Card | 50 % Ermäßigung

Aufgrund des großen Erfolgs bieten wir wieder in limitierter Stückzahl zwei Varianten der Theater-Card an:

Theater-Card Gold: Gegen Vorlage der Theater-Card erhalten Sie zu jeder Zeit auch im Vorverkauf auf alle

Karten in allen Preiskategorien 50% Ermäßigung (eine Karte pro Vorstellung). Der Mindestpreis beträgt

jedoch 8,-€. Die Theater-Card Gold kostet 90,-€.

Theater-Card Silber: Gegen Vorlage der Theater-Card Silber erhalten Sie – allerdings nur an der Abendkasse

– auf alle Karten in allen Preiskategorien 50% Ermäßigung (eine Karte pro Vorstellung). Der Mindestpreis

beträgt jedoch 8,-€. Die Theater-Card Silber kostet 50,-€.


Abobedingungen

Umtausch

Sollten Sie einmal eine Vorstellung nicht besuchen

können, so können Sie gegen eine Umtauschgebühr

von 3,-- € auf andere Vorstellungstermine

ausweichen. Ihre Eintrittskarte muss bis zum Kassenschluss

einen Tag vor der Vorstellung, während der

normalen Öffnungszeiten bei unserem Besucherservice

vorliegen.

Zahlungsweise

Der Abo-Preis kann in voller Höhe oder in zwei Raten

zum 5. Oktober 2007 und zum 5. Februar 2008

entrichtet werden. Am bequemsten ist für Sie die

Erteilung einer Bankeinzugsermächtigung. Ansonsten

ist der fällige Betrag unter Angabe des Namens, der

Kundennummer und der Rechnungsnummer auf das

Konto des Theaters Augsburg, Kontonummer 48 553,

BLZ 720 500 00 bei der Stadtsparkasse Augsburg zu

überweisen. Das Theater Augsburg ist berechtigt, für

erforderliche Mahnungen Gebühren zu erheben.

Gültigkeit, Verlängerung, Kündigung

Ihr Abonnement gilt für die Dauer einer Spielzeit

(September 2007 bis Juli 2008) und kann während

der Spielzeit nicht gekündigt werden. Ein Wechsel

der Abo-Arten und Platzänderungen sind während

der Spielzeit nicht möglich. Das Theater Augsburg

übermittelt Ihnen im April 2008 den neuen Spielplan,

die für die neue Spielzeit geltenden Preise sowie

Änderungen der Abo-Bedingungen. Ihr Abonnement

verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit,

wenn es nicht bis zum 5. Mai 2008 schriftlich

gekündigt wird.

Eintrittskarte als Fahrausweis

Nutzen Sie Ihre Eintrittskarte gleichzeitig als Fahrausweis!

Diese berechtigt Sie zur Hin- und Rückfahrt

zum angegebenen Veranstaltungsort ab drei Stunden

vor Veranstaltungsbeginn bis 3 Uhr des folgenden

Tages auf allen Linien von AVV und Stadtwerke

Augsburg/Gersthofen (außer Nachtexpress, . Klasse

der DB AG und an Werktagen vor 4 Uhr).

Sonstige Vereinbarungen

Änderungen des Spielplans der laufenden Spielzeit

bleiben ausdrücklich vorbehalten. Ein Anspruch auf

bestimmte Werke besteht nicht. Muss eine im Abo

enthaltene Vorstellung ausfallen oder vor der Pause

abgebrochen werden, erhält der Abonnent einen

Umtauschbon. Kein Anspruch auf Ersatz besteht bei

Vorstellungsänderungen, bei Abbruch einer Vorstellung

nach der Pause, bei Änderung der angekündigten

Besetzung, bei Versäumnis durch den Abonnenten

oder seinem verspäteten Eintreffen. Hinweis

nach dem Datenschutzgesetz: Der Abonnent ist

damit einverstanden, dass die mit der Abonnementanmeldung

erhobenen Daten gespeichert werden.

Mit dem Abschluss oder der Verlängerung des Abos

werden die Abonnementsvereinbarungen anerkannt.

Bitte beachten Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen,

die beim Besucherservice aushängen.

Bitte beachten Sie, dass an Sonn- und Feiertagen die

Vorstellungen im Großen Haus und in der Komödie

bereits um 8 Uhr beginnen!

05


06

Abos 2007/2008

Premierenabos

Abos an festen Wochentagen

Abos nach Sparten

premiere | Grosses Haus | Abo p

Grosses Haus

p Sa. 22.09.2007 Kasimir und Karoline

Mi. 03. 0.2007 Schwanda

Fr. 09. .2007 Orfeo ed Euridice

Fr. 07. 2.2007 Dance AMONG Friends

So. 06.0 .2008 Entführung aus dem Serail

Fr. 8.0 .2008 Was ihr wollt

So. 7.02.2008 Un ballo in maschera

Sa. 08.03.2008 König Ödipus

Sa. 5.03.2008 Schritt.Macher

Sa. 2.04.2008 Cardillac

Sa. 26.04.2008 Gott des Gemetzels

So. 0 .06.2008 Il barbiere di Siviglia

premiere | Komödie | Abo pK

Komödie

pK So. 23.09.2007 Push Up -3

Sa. 06. 0.2007 Fräulein Julie

Sa. 24. .2007 Bunbury

So. 02.03.2008 Clavigo

Sa. 9.04.2008 Baal

Fr. 09.05.2008 Traumgekrönt

premiere total | Abo pT

pT Sa. 22.09.2007 Kasimir und Karoline

So. 23.09.2007 Push Up -3 (Komödie)

Mi. 03. 0.2007 Schwanda

Sa. 06. 0.2007 Fräulein Julie (Komödie)

Fr. 09. .2007 Orfeo ed Euridice

Sa. 24. .2007 Bunbury (Komödie)

So. 25. .2007 Emil und die Detektive

Fr. 07. 2.2007 Dance AMONG Friends

So. 06.0 .2008 Entführung aus dem Serail

Fr. 8.0 .2008 Was ihr wollt

So. 7.02.2008 Un ballo in maschera

So. 02.03.2008 Clavigo (Komödie)

Sa. 08.03.2008 König Ödipus

Sa. 5.03.2008 Schritt.Macher

Sa. 2.04.2008 Cardillac

Sa. 9.04.2008 Baal (Komödie)

Sa. 26.04.2008 Gott des Gemetzels

Fr. 09.05.2008 Traumgekrönt (Komödie)

So. 0 .06.2008 Il barbiere di Siviglia

Fr. 27.06.2008 Im weißen Rössl

(Freilichtbühne)


Dienstag | Abo A

Grosses Haus

A Di. 6. 0.2007 Schwanda

Komödie

Di. 3. .2007 Orfeo ed Euridice

Di. . 2.2007 Kasimir und Karoline

Di. 08.0 .2008 Entführung aus dem Serail

Di. 9.02.2008 Was ihr wollt

Di. 8.03.2008 König Ödipus

Di. 5.04.2008 Schritt.Macher

Di. 3.05.2008 Gott des Gemetzels

Di. 03.06.2008 Cardillac

A1 Di. 25.09.2007 Push Up -3

A2 Di. 22.0 .2008 Fräulein Julie

A3 Di. 0 .04.2008 Clavigo

Mittwoch | Abo b

Grosses Haus

b Mi. 0. 0.2007 Kasimir und Karoline

Mi. 4. .2007 Schwanda

Mi. 2. 2.2007 Dance AMONG Friends

Mi. 06.02.2008 Was ihr wollt

Mi. 27.02.2008 Un ballo in maschera

Mi. 26.03.2008 Entführung aus dem Serail

Mi. 6.04.2008 König Ödipus

Mi. 30.04.2008 Gott des Gemetzels

Mi.

Komödie

4.05.2008 Cardillac

b1 Mi. 24. 0.2007 Frläulein Julie

b2 Mi. 3 . 0.2007 Push Up -3

b3 Mi. 02.0 .2008 Bunbury

Donnerstag | Abo c

Grosses Haus

c Do. 8. 0.2007 Così fan tutte

Do. 0 . .2007 Schwanda

Do. 3. 2.2007 Dance AMONG Friends

Do. 3 .0 .2008 Was ihr wollt

Do. 2 .02.2008 Un ballo in maschera

Do. 3.03.2008 Entführung aus dem Serail

Do. 24.04.2008 Schritt.Macher

Do. 22.05.2008 König Ödipus

Do.

Komödie

05.06.2008 Gott des Gemetzels

c1 Do. 29. .2007 Fräulein Julie

c2 Do. 27. 2.2007 Bunbury

c3 Do. 08.05.2008 Baal

Freitag Abo | n

Grosses Haus

n Fr. 2. 0.2007 Schwanda

Fr. 26. 0.2007 Kasimir und Karoline

Fr. 23. .2007 Orfeo ed Euridice

Fr. .0 .2008 Entführung aus dem Serail

Fr. 29.02.2008 Was ihr wollt

Fr. 28.03.2008 Schritt.Macher

Fr. .04.2008 König Ödipus

Fr. 02.05.2008 Cardillac

Fr.

Komödie

06.06.2008 Il barbiere di Siviglia

n1 Fr. 09. .2007 Push Up -3

n2 Fr. 07. 2.2007 Bunbury

n3 Fr. 4. 2.2007 Fräulein Julie

n4 Fr. 6.05.2008 Baal

07


08

Freitag | Abo R

Grosses Haus

R Fr. 6. .2007 Kasimir und Karoline

Fr. 2 . 2.2007 Dance AMONG Friends

Fr. 0 .02.2008 Orfeo ed Euridice

Fr. 5.02.2008 Was ihr wollt

Fr. 04.04.2008 Schritt.Macher

Fr. 25.04.2008 Cardillac

Fr. 6.05.2008 Gott des Gemetzels

Fr.

Komödie

3.06.2008 Un ballo in maschera

R1

Fr.

Fr.

2. 0.2007

04.0 .2008

Fräulein Julie

Push Up -3

R2

Fr.

Fr.

9. 0.2007

07.03.2008

Fräulein Julie

Clavigo

R3

Fr.

Fr.

26. 0.2007

30.05.2008

Push Up -3

Baal

R4

Fr.

Fr.

.0 .2008

4.03.2008

Bunbury

Clavigo

samstag | Abo F

Grosses Haus

F Sa. 3. 0.2007 Kasimir und Karoline

Sa. 03. .2007 Schwanda

Sa. 5. 2.2007 Dance AMONG Friends

Sa. 23.02.2008 Entführung aus dem Serail

Sa. 29.03.2008 Was ihr wollt

Sa. 9.04.2008 Cardillac

Sa. 0.05.2008 Un ballo in maschera

Sa.

Komödie

3 .05.2008 König Ödipus

F1

Sa.

Sa.

29.09.2007

29. 2.2007

Push Up -3

Bunbury

F2

Sa.

Sa.

7. .2007

2.0 .2008

Fräulein Julie

Push Up -3

F3

Sa.

Sa.

0 . 2.2007

08.03.2008

Bunbury

Clavigo

F4

Sa.

Sa.

5.03.2008

4.06.2008

Clavigo

Baal


samstag | Abo M

Grosses Haus

M Sa. 29.09.2007 Kasimir und Karoline

Sa. 7. .2007 Così fan tutte

Sa. 29. 2.2007 Orfeo ed Euridice

Sa. 2.0 .2008 Dance AMONG Friends

Sa. 02.02.2008 Was ihr wollt

Sa. 0 .03.2008 Un ballo in maschera

Sa. 05.04.2008 König Ödipus

Sa. 03.05.2008 Gott des Gemetzels

Sa.

Komödie

24.05.2008 Cardillac

M1 Sa. 3. 0.2007 Fräulein Julie

M2 Sa. 20. 0.2007 Push Up -3

M3 Sa. 22.03.2008 Clavigo

sonntagnachmittag | Abo nA

Grosses Haus

NA So. 23.09.2007 Kasimir und Karoline

So. 28. 0.2007 Così fan tutte

So. 6. 2.2007 Orfeo ed Euridice

So. 0.02.2008 Was ihr wollt

So. 09.03.2008 Entführung aus dem Serail

So. 30.03.2008 Un ballo in maschera

So. 27.04.2008 Schritt.Macher

So. 25.05.2008 Gott des Gemetzels

sonntagabend-Musiktheater | Abo MA

Grosses Haus

MA So. 07. 0.2007 Schwanda

So. . .2007 Orfeo ed Euridice

So. 09. 2.2007 Dance AMONG Friends

So. 03.02.2008 Entführung aus dem Serail

So. 06.04.2008 Un ballo in maschera

So. 5.06.2008 Cardillac

schauspiel-Abo | Abo s

Grosses Haus

Sa. 06. 0.2007 Kasimir und Karoline

s So. 20.0 .2008 Was ihr wollt

Mi. 2 .05.2008 König Ödipus

Komödie

Di. 23. 0.2007 Fräulein Julie

s1

Mi.

Do.

07. .2007

3. 2.2007

Push Up -3

Bunbury

Mi. 23.04.2008 Baal

Do. 25. 0.2007 Push Up -3

s2

Sa.

So.

22. 2.2007

6.03.2008

Bunbury

Clavigo

Sa. 03.05.2008 Baal

Sa. 03. .2007 Fräulein Julie

s3

Sa.

So.

5. 2.2007

09.03.2008

Bunbury

Clavigo

Fr. 02.05.2008 Baal

09


0

Musiktheater-plus A | Abo Mp/A

Grosses Haus | Kongresshalle

Mo. 24.09.2007 .Sinfoniekonzert

Mo. 29. 0.2007 2. Sinfoniekonzert

Mi. 4. .2007 Schwanda

Mi. 2. 2.2007 Dance AMONG Friends

Mo. 4.0 .2008 4. Sinfoniekonzert

Mo. 04.02.2008 5. Sinfoniekonzert

Mi. 27.02.2008 Un ballo in maschera

Mi. 26.03.2008 Entführung aus dem Serail

Mi. 4.05.2008 Cardillac

Mo. 09.06.2008 8. Sinfoniekonzert

Musiktheater-plus b | Abo Mp/b

Grosses Haus | Kongresshalle

Do. 8. 0.2007 Così fan tutte

Do. 0 . .2007 Schwanda

Di. 20. .2007 3. Sinfoniekonzert

Do. 3. 2.2007 Dance AMONG Friends

Di. 5.0 .2008 4. Sinfoniekonzert

Di. 05.02.2008 5. Sinfoniekonzert

Do. 2 .02.2008 Un ballo in maschera

Do. 3.03.2008 Entführung aus dem Serail

Di. 0 .04.2008 6. Sinfoniekonzert

Di. 20.05.2008 7. Sinfoniekonzert


Konzertabo Abo Ko | KoW Montag

Kongresshalle

Ko1 Mo. 24.09.2007 . Sinfoniekonzert

Mo. 29. 0.2007 2. Sinfoniekonzert

Mo. 9. .2007 3. Sinfoniekonzert

Mo. 4.0 .2008 4. Sinfoniekonzert

Mo. 04.02.2008 5. Sinfoniekonzert

Mo. 03.03.2008 . Sonderkonzert

Mo. 3 .03.2008 6. Sinfoniekonzert

Mo. 28.04.2008 2. Sonderkonzert

Mo. 9.05.2008 7. Sinfoniekonzert

Mo. 09.06.2008 8. Sinfoniekonzert

Konzertabo Abo Ko | KoW Dienstag

Kongresshalle

Ko2 Di. 25.09.2007 . Sinfoniekonzert

Di. 30. 0.2007 2. Sinfoniekonzert

Di. 20. .2007 3. Sinfoniekonzert

Di. 5.0 .2008 4. Sinfoniekonzert

Di. 05.02.2008 5. Sinfoniekonzert

Di. 04.03.2008 . Sonderkonzert

Di. 0 .04.2008 6. Sinfoniekonzert

Di. 29.04.2008 2. Sonderkonzert

Di. 20.05.2008 7. Sinfoniekonzert

Di. 0.06.2008 8. Sinfoniekonzert

Abo l

emil und die Detektive

So. 2. 2.2007, 5 Uhr

1. Familienkonzert

So. 2 . 0.2007, 5 Uhr

2. Familienkonzert

So. 20.4.2008, 5 Uhr

abraxas

Geschichten aus dem Märchenschrank

2./ 3. .2008, 5 und 7 Uhr

Hinter der Tür

6./ 7.2.2008, 5 und 7 Uhr

Das hässliche entlein

./2.3.2008, 5 und 7 Uhr


2

Tickets

Großes Haus pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

III. Rang

Reihen 5 – 6

I. Rang Seite

II. Rang Seite

III. Rang

Reihen – 4

3. Parkett

II. Rang Mitte

2. Parkett

I. Rang Seite

Reihe

Plätze 4 – 6

und 39-4 . Parkett I. Rang Mitte

premiere

Musiktheater / ballett 6,50 23,50 30,50 36,50 4 ,50 46,50

Musiktheater / ballett Fr. / sa.

premiere schauspiel,

3,50 20,50 27,50 3 ,50 36,50 42,50

Musiktheater / ballett so.–Do. 2,50 8,50 24,50 28,50 33,50 39,50

schauspiel und Konzert 0,50 5,50 20,50 24,50 28,50 33,50

Kinder- und Jugendtheater 8,50 0,50 0,50 2,50 2,50 2,50

Komödie

pG 3 pG 2 pG1

Reihen 5 – 8 Reihen 8 – 4 Reihen – 7

premieren ,50 4,50 7,50

schauspiel und ballett 0,50 2,50 5,50

pG 6 pG 5 pG 4 pG 3 pG 2 pG 1

Kongresshalle

Balkon

Reihen – 6

V. Parkett IV. Parkett III. Parkett II. Parkett I. Parkett Mitte

Reihen Reihen Reihen Reihen Reihen – 8 Reihen 7 – 9

25 – 26 23 – 24

7 – 22 9 – 6

II. Balkon, Mitte, Seite

sinfoniekonzerte 0,– 5,– 20,– 24,– 28,– 33,–

Freilichtbühne

pG7 pG6 pG5 pG4 pG3 pG 2 pG 1

2,– 6,– 24,– 28,– 32,– 36,– 42,–

Gesonderte Preise gibt es im Hoffmann-Keller, bei Veranstaltungen des jtt, bei Sonderveranstaltungen

und Gastspielen. Bitte entnehmen Sie diese dem Monatsplakat oder -leporello.


Valentina Simeonova, Regisseurin Besucherservice: sitzend von links nach rechts: Sabine Wirner,

Verwaltung von links nach rechts: Barbara Mucha, Wolfgang

Machura, Vera Guggenmos, Claudia Menter,Britta Fladerer, Gudrun

Scherer, Doris Baumeister, Tatjana Walter, Sara Hedgpeth

Angelika Hertle, Hildegard Meyer, Martina Trommer; stehend:

Luise Bacherle, Julia Weinkamm, Centa Boehm, Josefine Strehler

Anja Metzger, Sängerin


4

Großes Haus

Kennedy-Platz

86 52 Augsburg


Komödie

Vorderer Lech 8

86 50 Augsburg

5


6

Hoffmann-Keller | Kasernstraße 4-6 | 86 52 Augsburg

Freie Platzwahl

Preisgruppe

Freilichtbühne | Am Roten Tor | Augsburg


Kongresshalle | Gögginger Straße 0 | 86 59 Augsburg

7


8

Adressen und Kontakte

Postanschrift und Internet

Theater Augsburg

Kasernstr. 4-6, 86 52 Augsburg

Tel. 082 / 324 4933

www.theater.augsburg.de

Leitung Musiktheater

Dr. Ralf Waldschmidt

oper.theater@augsburg.de

Generalmusikdirektor

Rudolf Piehlmayer

gmd.theater@augsburg.de

Orchesterbüro

Sigurd Emme

Tel. 082 / 324 4935, Fax 082 / 324 4909

orchester.theater@augsburg.de

Leitung Schauspiel

Markus Trabusch

schauspieldirektor.theater@augsburg.de

Dramaturgie

Hilko Eilts und Geeske Otten

dramaturgie.theater@augsburg.de

Leitung Ballet

Robert Conn

ballettdirektor.theater@augsburg.de

Ballettmanagement und -dramaturgie

Renate Baumiller-Guggenberger

Tel. 082 / 324 4560, Fax 082 / 324 4549

tanz.theater@augsburg.de

Theaterpädagogik und jtt

Johannes Fuchs

jtt.theater@augsburg.de

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Anna Loose

Sprecherin der Intendanz und Öffentlichkeitsarbeit

pressebuero.theater@augsburg.de

Ursula Pickartz

Fundraising und Sponsoring

Tel. 082 / 324 4985, Fax 082 / 324 4544

sponsoring.theater@augsburg.de

Abo und Vorverkauf

Besucherservice Theater Augsburg

Kennedy-Platz , 86 52 Augsburg

Tel. 082 / 324 4900, Fax 082 / 324 45 7

Mo-Fr 9.00- 8.30 Uhr, Sa 0.00- 6.00 Uhr

Die Vorstellungskasse ist jeweils eine Stunde vor

Vorstellungsbeginn geöffnet. Im Hoffmann-Keller

beginnt die Vorstellungskasse eine halbe Stunde vor

Vorstellungsbeginn.

Tickets online: www.theater.augsburg.de

theater@augsburg.de


Impressum

Vorschauheft des Theaters Augsburg

Spielzeit 2007/2008

Herausgeber: Theater Augsburg,

Eigenbetrieb der Stadt Augsburg

Intendantin: Juliane Votteler

Kaufmännischer Direktor: Steffen Rohr

Redaktion: Doris Baumeister, Renate Baumiller-

Guggenberger, Pia Beyer, Hilko Eilts, Britta

Fladerer, Johannes Fuchs, Anna Loose, Geeske

Otten, Steffen Rohr, Markus Trabusch, Juliane

Votteler, Dr. Ralf Waldschmidt, Julia Weinkamm

Fotografie, bildbearbeitung und lithografie:

Nik Schölzel und Steffi Englert

Redaktionsleitung: Geeske Otten

Gestaltung und layout: Melchior Tradowsky

und Anja Völkl

Druck: Schroff Druck und Verlag GmbH,

Augsburg

Redaktionsschluss: 22. März 2007

Änderungen vorbehalten!

Nik Schölzel hat für dieses Heft viele der Menschen

fotografiert, die schon jetzt oder in Zukunft am

Augsburger Theater arbeiten. Diese Bilder sind in

ihrer Vielfalt Ausdruck für die Lebendigkeit des

Augsburger Theaters – auch wenn aus Zeit- und

Platzgründen Vollständigkeit nicht möglich war.

Bildnachweise für Seite 34

Adriana Altaras Fotograf: Marco Hofschneider

George Stevens Fotograf: Jörg Landsberg

Martin Herrmann Fotograf: Emanuela Danielewicz

Wir haben uns um alle Fotonachweise

bemüht. Wen wir nicht erreicht haben,

bitten wir, sich bei uns zu melden.

Das Bild von Hilko Eilts S. 29 ist in der

St. Moritzkirche fotografiert worden.

In der Anzeige von UPM Kymmene sehen Sie

Jean Broekhuizen ( Sängerin) und Mirjam Smejkal

(Schauspielerin), in der von Mercedes Benz

Manuel Wiencke und Sally du Randt (Sänger), in

der von Hörmann Reisen die Schauspielerinnen

Gabriele Fischer, Eva Maria Keller und Christine

Diensberg und in der der Stadtsparkasse die

Schauspieler Klaus Müller und Eberhard Peiker.

9


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86150 Augsburg Fuggerstr. 16 Tel. 0821 345 000 Fax 0821 345 00 71 hoermann-reisen.de

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