Tassilo, Ausgabe Mai/Juni 2018 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

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Ausgabe 18

Mai / Juni 2018

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: pwmotion, fotolia

Schloss Possenhofen, Pöcking

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Maibaum-Bräuche

Vom Stehlen und Aufstellen

Auf der Roten Couch

Prof. Dr. Ursula Münch


Regional zuhause –

deutschlandweit aktiv!

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Fachtagungen bietet das ifb vielfältige

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Prof.-Becker-Weg 16 I 82418 Seehausen am Staffelsee


Frühsommerlicher Wirbel

Jogger, Reiter, Radlfahrer,

Dachdecker –

wer fährt, läuft und

arbeitet schon gerne

gegen den Wind?

Viel zu anstrengend

und viel zu unangenehm

für Haut, Haar

und tränende Augen. In

unserer frühsommerlichen Mai/Juni-

Ausgabe aber

stellen

en

wir

einen

en

jungen Mann vor, der

nichts lieber macht als gegen aufbrausenden Winde

zu kämpfen. Als amtierender Weltmeister im Segeln

erklärt er passend zum Saisonauftakt das Phänomen

des Wirbelwinds. Die Anlage der Alpen-Offroader

in Peißenberg ist gut geschützt vor Sturm und Orkan.

Und trotzdem wirbeln die Piloten ein bis zwei

Mal im Monat Sand und Kies in die Luft. Vor allem

dann, wenn oben auf dem barrierefreien Fahrerstand

sprichwörtlich die Ellbogen ausgefahren werden, um

die hochwertigen High-Tech-Flitzer mit halsbrecherischer

Geschwindigkeit in die nächste Kurve zu steuern.

Regelrecht durch die Luft werden auch die Passagiere

des Olympia Loopings gewirbelt. Die weltweit

größte Transportachterbahn steht derzeit auf dem

Prater in Wien und pünktlich zum Oktoberfestauftakt

wieder auf der Theresienwiese. Das Besondere an

diesem spektakulären Schausteller-Prunkstück: der

Ort seiner Entstehung ist mitten im Tassiloland. Wir

haben uns gemeinsam mit dem damaligen Stahlbau-

Leiter zurückerinnert an innovative Konstruktionen

und nervenkitzelnde Jungfernfahrten.

Die erste Jungfernfahrt mit Ware von Gastro-Service

Schmid liegt 50 Jahre zurück. Seither sorgt das Obersöcheringer

Familienunternehmen dafür, dass täglich

3 000 Restaurants, Hotels und Kioske im kompletten

Oberland mit Lebensmitteln aller Art versorgt

werden. Neben tiefgekühlter Ware würden auch

die Lageristen zu Eis erstarren, könnten sie nicht

auf expeditionstaugliche Jacken, Hosen und Schuhe

zurückgreifen. So macht das Kommissionieren von

Pommes, Knödel und Safran sogar im größten Gefrierschrank

Oberbayerns Spaß. Weniger Freude bereitet

allen Unternehmern die ab Ende Mai in Kraft

tretende DSGVO, die neue und europaweit geltende

Datenschutzgrundverordnung. Eine Expertin erklärt,

was Arbeitgeber und -nehmer zu tun haben, um

drakonische Bußgelder fernzuhalten. Mit Menschen,

die Gesetze verabschieden, befasst sich Prof. Dr. Ursula

Münch. Die Politik-Expertin leitet seit November

2011 die Akademie für Politische Bildung in Tutzing

am Starnberger See. Im großen Interview auf der Roten

Couch spricht sie unter anderem von politischer

Neutralität und klarer Kante.

Eine klare Regelung wünschen sich immer häufiger

Gemeinden und Privatgrundstückbesitzer in Sachen

„Entnahme von Bibern“. Das Tier mit der weltweit

größten Felldichte hat die vergangenen Jahre derart

Überhand gewonnen, dass kein Baum mehr sicher

ist vor diesen an Seen und Flüssen nagenden Baumeistern.

Nicht in alle Ecken, aber beinahe aus allen

Ecken kommen Kartenbegeisterte, wenn der Belli-

Club zum großen Wattturnier in den Paterzeller Eibenwald

lädt – mehr als 600 Teilnehmer hoffen auf

Spitz, Belli und Max auf einer Hand. Eine noch viel

größere Veranstaltung ist das Grüne Sonne Festival

auf dem Hohen Peißenberg. Trommelwirbel für den

Organisator dieses fesselnden Events. Und Ihnen, liebe

Leser, maximalen Erfolg beim Gewinn der heißbegehrten

Tickets.

Ihr Johannes Schelle

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Unbezahlbare Momente:

Jean Pierre Vollrath und

seine Fliegenfischerschule

Seite 6

Ein uralter Brauch:

Vom Stehlen und Bewachen

des Maibaumes

Seite 8

Made in Peißenberg: Der

Olympia Looping, die größte

reisende Achterbahn der Welt

Seite 11

Neutral mit klarer Kante:

Prof. Dr. Ursula Münch zu

Gast auf der Roten Couch

Seite 18

7 000 Produkte für 3 000

Kunden: Gastro-Service

Schmid aus Obersöchering

Seite 24

High-Tech, Hubschrauber

und Haubitzen beim Tag der

Bundeswehr am 9. Juni

Seite 28

Bernrieder Park —

Kutschen-Traditionsfahrt

durch ein Naturdenkmal

Seite 30

Segel setzen zum

Saisonauftakt mit einem

Nachwuchsweltmeister

Seite 36

Mit den Füßen eingelocht:

Fußball-Billard direkt am

Staffelsee

Seite 46

Trumpf oder Kritisch!?

Belli-Club Forst und sein

Gründonnerstags-Preiswatten

Seite 48

Problemtier Biber?

Ein geniales Tier, aber

immer größerer Schaden

Seite 50

Ferngesteuert über die

Schotterpiste beim RC-Car-

Racing der Alpen Offroader

Seite 52

Asyl im Oberland:

Einzigartige Anlaufstelle

für Flüchtlingshelfer

Seite 71

Der Sommer in seinen

Startlöchern: unsere Tipps

für Mai und Juni

















mai / juni 2018 | 3


Jean Pierre Vollrath und seine Fliegenfischerschule Oberbayern

Unbezahlbare Momente

vor traumhafter Kulisse

Oberammergau | Inmitten der

oberbayerischen Voralpenlandschaft

findet sich das gesamte

Spektrum der Gewässervielfalt:

Türkisfarbene, glasklare Bergseen,

Wildbäche, Auen oder alpine Flusslandschaften.

Ein unvergleichliches

Naturparadies – und ein

wahres Eldorado für alle Fliegenfischer.

Erlebt der Angelsport derzeit

generell einen Aufschwung, boomt

das Fliegenfischen regelrecht.

Rund 40 000 aktive Sportler soll es

deutschlandweit geben, Tendenz

steigend. Im Vergleich zum gewöhnlichen

Angeln unterscheidet

sich das Fliegenfischen vor allem

durch den Köder, die künstliche

Fliege, die zum Werfen zu leicht

ist, weshalb das Eigengewicht der

Schnur dazu verwendet wird. Das

verlangt eine besondere Wurftechnik

sowie eine spezielle Rute und

Schnur. Jean Pierre Vollrath ist einer

von nur rund einer Handvoll

Leuten, die den Sport in Deutschland

professionell betreiben. Mit

seiner Fliegenfischerschule Oberbayern

samt eigenem Flyshop ist

er in seinem Geburtsort Oberammergau

beheimatet und verkauft

dort nicht nur alles, was es zum

Fischen braucht, sondern einen

ganzen „Lifestyle“. „Fliegenfischer

sind da ein bisschen wie Golfer“,

vergleicht der 59-Jährige. Abgesehen

von der „Hardware“ bietet

Jean Pierre Vollrath hauptsächlich

eines an: Erlebnisse.

Profiszene in Kanada

kennengelernt

In seinem Element: Jean Pierre Vollrath spricht bei seiner Leidenschaft

Fliegenfischen von einem eigenen „Lifestyle“.

„Es ist immer das Paket, was es

für meine Kunden so einzigartig

macht“, erklärt Jean Pierre Vollrath.

Dabei spricht er besonders

von Ausflügen in die ursprünglichste

Natur – auch „Guiding“

genannt – die der Experte stets an

die individuellen Wünsche seiner

Kunden anpasst. Rund 60 Prozent

seiner Guiding-Kunden kommen

aus Übersee, vom 85-jährigen

pensionierten Anwalt über den

Top-Manager aus Japan bis zum

11-jährigen Burschen ist so gut

wie jede Altersklasse und Gesellschaftsschicht

vertreten. Die Ziele

eines solchen Ausflugs, der flexibel

über einen oder zwei Tage

gebucht werden kann, sind stets

unterschiedlich. Einige möchten

beispielsweise einmal im Leben

eine 60 Zentimeter Äsche fangen

und benötigen dazu Vollraths Hilfe,

schließlich kennt der erfahrene

Fliegenfischer dafür die besten

Stellen. Eine Fang-Garantie kann

allerdings auch er nicht ausstellen,

ist es doch genau dieses Zusammenspiel

zwischen Mensch,

Fisch und Natur, was den Sport

so faszinierend macht. Doch ganz

egal ob von Erfolg gekrönt oder

nicht, „am Ende des Tages sind

die Kunden immer zufrieden“, n,

versichert Vollrath.

Anfang der 1980er Jahre war

er arbeitstechnisch häufig im

Ausland unterwegs, unter anderem

zu einem Praktikum in

Kanada. Dort lernte er die Fliegenfischer-Profiszene

kennen

und begann, sich sein Netzwerk

aufzubauen. Eigentlich wollte

Vollrath in Kanada sesshaft

werden, kehrte dann aber aus

privaten Gründen wieder zurück

nach Deutschland. Und lernte e

seine spätere Frau kennen, die

4 | tassilo


in Bad

Kohlgrub

ein Hotel

besaß, welches

schon

damals Fliegenfischer

aus

sämtlichen europäischen

Ländern,

vorwiegend aber

aus der Schweiz, beherbergte.

Womöglich

ein Wink des Schicksals,

in jedem Fall aber

eine perfekte Symbiose.

Vollrath nahm die Fischer

unter seine Fittiche und

brachte sie an die traumhaften

Orte rund um Lech, Ammer,

Loisach und Isar. „Es war eine Art

Basecamp für Fliegenfischer.“

Alsbald beschäftigte sich Jean Pierre

Vollrath auch mit zahlreichen

Anfragen aus der Gegend, die das

Fliegenfischer-Handwerk ebenso

erlernen wollten. Also begann der

passionierte Fischer vor rund zehn

Jahren, die Fliegenfischerschule

Oberbayern größer aufzuziehen.

Privileg, aber auch

Verantwortung

Seither bietet er neben dem „Guiding“,

jedes Jahr von Mitte April

bis Oktober Kurse für Interessierte

an, fungiert dabei als „Instructor“.

Für den Anfänger, den Fortgeschrittenen

oder den Profi, der

womöglich seine Wurftechnik verfeinern

möchte, schließlich sei das

Fliegenfischen ein extrem technischer

Sport, bei dem es rund 15

unterschiedliche Arten gibt, die

Rute zu werfen. Ab sofort möchte

Vollrath den Fokus in seinen

Schulungen noch stärker auf den

Bereich Ökologie legen, wie er

verrät: „Es ist ein Privileg und auch

eine Verantwortung, dass wir die

bedeutendsten Natur- und Landschaftsschutzgebiete

des Alpenvorlandes

und Nordalpenraumes

befischen dürfen.“ Will heißen:

Der richtige Umgang mit und in

der Natur soll noch stärker in den

Vordergrund rücken. „War man

früher weit und breit alleine, teilt

man sich heute bereits kleinere

Flussabschnitte mit anderen. Und

da ist es wichtig, dass die künftige

Fliegenfischer-Generation noch

behutsamer mit den Ressourcen

umgeht.“

Volle Fokussierung –

totales Abschalten

„Es ist nicht möglich, den Sport

zu betreiben und gleichzeitig mit

dem Kopf im Büro zu sein“, erklärt

Jean Pierre Vollrath. Das Ergebnis:

Volle Fokussierung auf das Fliegenfischen

und totales Abschalten

vom Alltag. Sicherlich auch

ein Grund, warum die Sportart

in einer immer hektischeren Welt

an Beliebtheit gewinnt. Um seine

Leidenschaft Anderen zu vermitteln,

gehört Öffentlichkeitsarbeit

ebenso zum Aufgabenspektrum

von Jean Pierre Vollrath. Er widmet

sich Buchprojekten, begleitet

Pressereisen oder hat bisweilen

über mehrere Wochen das Fernsehen,

wie kürzlich den Bayerischen

Rundfunk, zu Gast. Seine Expertise

ist gefragt. „Ich mache das sehr

gern, weil der Sport es verdient, in

einem rechten Licht präsentiert zu

werden.“

Dass Fliegenfischen nicht zu den

preiswertesten Hobbys zählt,

dessen ist sich Vollrath durchaus

bewusst. Die Preise für seine

Guiding-Touren und Kurse sind

internationalen Standards aus der

Szene angepasst.

Der Flyshop in Oberammergau

selbst ist nur eine Zugabe, die sich

im Laufe der Zeit entwickelt hat. Zu

alten Bad Kohlgruber Zeiten – seine

Frau hat ihr Hotel im Übrigen

voriges Jahr verkauft – hatten Gäste

häufig Equipment vergessen oder

nicht das passende dabei. Und so

ist das Angebot stetig gewachsen,

ehe sich Vollrath vor zwei Jahren

in den eigenen Oberammergauer

umlichkeiten niederließ. In seinem

Shop, der einen Hauch von

Kanada versprüht, finden sowohl

Anfänger als auch ambitionierte

Fliegenfischer so gut wie alles.

Egal ob Einsteigerset, die im niedrigen

Hundert-Euro-Bereich beginnen

oder Highend-Angelrute.

Steht man dann in den ursprünglichsten

Naturflüssen und blickt

auf das einzigartige Panorama

ringsherum, sind das Momente,

die mit Geld nicht zu bezahlen

sind.

tis

Im Rahmen seiner „Guiding“-Touren führt Jean Pierre Vollrath seine

Gäste an die ursprünglichsten Plätze.

mai / juni 2018 | 5


Maibaum-Stehlen im Tassiloland

Burschenvereine fürchten Alarmanlagen

Tassiloland | „Das Maibaum-Stehlen

ist nicht mehr so einfach wie

früher“, sagt Florian Steigenberger

aus Haunshofen. Der dortige Burschenverein

ist eigentlich berüchtigt

für erfolgreiche Diebestouren.

Doch selbst ihm gelang der letzte

Baumklau vor inzwischen zehn

Jahren. Das Brauchtum rund um

Maiume ist im Oberland seit

mehr als 300 Jahren nachgewiesen.

Wohl genauso alt ist auch

die Tradition des Stehlens. Früher

führte es oft dazu, dass Nachbardörfer

jahrzehntelang zerstritten

waren. Heute sehen es die meisten

Organisatoren als Gaudi. Und auch

die Bestohlenen zahlen gerne die

Auslöse, wenn es dadurch ein

freundschaftliches Fest gibt.

Ein Satz,

der den Baum rettet

Die Dorfjugend von Marnbach hatte 2014 den Maibaum von Monatshausen

geklaut – hier wird der Baum zurückgebracht.

Der Ehrenvorstand des Rottenbucher

Trachtenvereins Magnus

Stückl, auf dessen Hof schon zu

seinen Kindertagen der Maibaum

gelagert wurde, erklärt die Regeln:

„Wenn jemand die Hand

auf den Baum legt und sagt, der

Baum bleibt da, dann ist es mit

dem Stehlen vorbei.“ Diesen Satz

kann jeder Dorfbewohner bis zur

Flurgrenze aussprechen, um das

Stangerl zu retten. „Gewalt gehört

nicht zum Brauchtum“, ergänzt

der 83-Jährige. Der Baum darf

auch nicht beschädigt werden.

Wenn die Stehlenden mit schwerem

maschinellen Geschütz auffahren

und Sachbeschädigung in

Kauf nehmen, hat das in Stückls

Augen nichts mehr mit Tradition

zu tun.

In St. Georgen, einem Ortsteil von

Dießen am Ammersee, wird heuer

auch ein Maibaum aufgestellt.

Wegen eines möglichen Diebstahls

macht sich Siegfried Demmel von

der Feuerwehr jedoch keine großen

Sorgen. „Bei uns wird immer

im Wechsel entweder in Dießen,

St. Georgen oder in Wengen ein

Baum aufgestellt. Innerhalb der

Gemeinde stehlen wir uns die

ume nicht gegenseitig“, sagt

Demmel. Außerdem haben die St.

Georgener geographische Vorteile,

denn Diebe aus Raisting oder

Utting müssten mit der mehr als

30 Meter langen Stange über die

Kreuzung am Dießener Rathaus,

was rein physikalisch schier unmöglich

sei. Auch von Rott her

wäre es ein aufwändiges Unterfangen.

Trotzdem organisiert die

Feuerwehr tägliche Wachen und

verbarrikadiert den Baum unter

großem Aufwand.

Haunshofer mehrfach

auf Diebestour

Mit modernen Sicherungsmöglichkeiten,

nicht nur Schloss und

Riegel, sondern auch Bewegungsmelder

und Alarmanlage, wird es

immer schwieriger, einen Maibaum

zu stehlen. Darüber kann

der Haunshofer Burschenverein

mit seinem Vorsitzenden Thomas

Schwarzer inzwischen so einige

Geschichten erzählen. Sie spionieren

jedes Jahr mehrere Maiume

aus und rücken dann mit über 30

Burschen zum Stehl-Versuch aus.

„Letztes Jahr in Bernried hatten wir

den Baum schon auf dem Wagen“,

erzählt Florian Steigenberger. Doch

dann kam ein Auto und vorbei war

der Spaß. Sie hatten auch schon

unliebsame Begegnung mit der

Polizei wegen überladenen Transportfahrzeugen.

Aufgefallen sind

sie den Beamten, weil es schlichtweg

auffällt, wenn zig Autos bei

Nacht am Ortsrand parken. Umso

schöner ist die Erinnerung an ihr

erfolgreiches Maibaum-Stehlen in

Fischen am Ammersee. Mit Pferdegespann,

Trommlerzug und Blaskapelle

haben sie die Traditionsstange

zurückgebracht und ihren Triumph

großzügig mit den Fischenern gefeiert.

„Beim Zurückbringen waren

fast mehr Leute da als beim

Freudig bringen die Haunshofer

ihren gestohlenen Maibaum aus Bernried ins Dorf.

6 | tassilo


98.

Tutzinger

Patientenforum

In Marnbachwirdheuer heuer wieder ein Maibaum von Hand aufgestellt und mit einem Maifest gefeiert.

tatsächlichen Maibaumaufstellen“,

erinnert sich Flori Steigenberger an

die gelungene Aktion.

Durch Zufall beim

Streichen erwischt

> > > WO WIRD AUFGESTELLT?

Der Burschenverein Marnbach-

Deutenhausen war vor vier Jahren

erfolgreich auf Diebestour in Monatshausen.

Das war Zufall. Die

hatten den Baum zum Streichen

herunten gehabt“, erzählt Anton

Niedermeier von dem ansonsten

erstklassig gesicherten Baum.

Auch wenn einige Kleidungsstücke

mit Farbe bekleckert waren – die

Gaudi war es wert. Viel Erfahrung

mit Maiumen hat auch der

Jungritterverein Penzberg. Dieser

Den Vereinen, die heuer im Tassiloland einen Maibaum aufstellen,

wünschen wir keine nächtlichen Kundschafter oder Diebe.

In jeder Ortschaft ist das Aufstellen mit einem schönen Maifest

mit Blasmusik und guter Verpflegung verbunden. Unter anderem

wird hier aufgestellt:

Ortschaft Verein Beginn

Andechs-Machtlfing Burschenverein 9 Uhr

Andechs-Frieding Trachtenverein 9 Uhr

Antdorf Maibaumburschen 12 Uhr

Dießen-St. Georgen Freiwillige Feuerwehr 10 Uhr

Eberfing Schützenverein St. Hubertus 13 Uhr

Iffeldorf Maibaumburschen/-mädel 11 Uhr

Marnbach Dorfjugend 10 Uhr

Murnau Trachtenverein 13 Uhr

Peißenberg Trachtenverein 12.30 Uhr

Penzberg-Promberg Jungritter 13 Uhr

Polling Trachtenverein 9 Uhr

Starnberg-Wangen Dorfgemeinschaft (28. April) 10 Uhr

Seeshaupt Schützenverein 9 Uhr

Starnberg Heimat- u. Volkstrachtenverein 8 Uhr

Tutzing-Diemendorf Ortsverein 9.30 Uhr

Wessobrunn-Forst Landjugend 13 Uhr

Wilzhofen Freiwillige Feuerwehr 10 Uhr

seit über 60 Jahren bestehende

Geselligkeitsverein stellt fast jedes

Jahr in Penzberg oder in einem

der dazugehörenden Ortsteile eine

Traditionsstange auf. Doch letztes

Jahr haben ihnen die Antdorfer

Maibaumburschen ihren Baum

gestohlen. „Die haben durch einen

Insider-Tipp Zugang bekommen“,

erinnert sich Michael Sonner,

Vorstand der Jungritter. Doch als

Geselligkeitsverein sehen sie das

Stehlen ebenso als Tradition wie

das Aufstellen an sich. Sie nahmen

es sportlich – und feierten mit den

Antdorfern freundschaftlich die

Auslöse.

Maibaum erst am Tag

zuvor geschlagen

Heuer stellen sie bei ihrem Vereinslokal

„Hoisl-Bräu“ im Ortsteil

Promberg einen Maibaum auf, bei

dem sie sich in Sachen Diebstahl

gar keine Gedanken machen. Der

Baum wird erst am 30. April geschlagen,

über Nacht geschepst,

die vorbereiteten Taferl angebracht

und hergerichtet. Zum Aufstellen

am 1. Mai sind alle Penzberger

Vereine eingeladen. Unter dem

Kommando des Maibaummeisters

Hardi Lenk wird der grüne und damit

schwere Baum ausschließlich

mit Muskelkraft in die Senkrechte

gebracht. So wie es in Penzberg

schon immer Tradition war. rg

DEMENZ – VORBEUGEN,

ERKENNEN, BEHANDELN:

Was ist möglich?

Mi., 16. Mai 2018, um 19.00 Uhr

REFERENT

Prof. Dr. Dirk Sander

Chefarzt Neurologie

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Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5

82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08158 23-106.

mai / juni 2018 | 7


Made in Peißenberg: der Olympia Looping

Die größte reisende

Achterbahn der Welt

Sauber

g’spart!

Peißenberg | Diesen Freitag im

Juni 1989 wird Wendelin Stückl nie

vergessen. „Die Anspannung war

enorm“, sagt er. Niemand habe

gewusst, ob sie durch die kritischen

Stellen kommt, den Belastungen

standhält und obendrein

attraktiv genug sei. Kurzfristig haben

er und seine Mitarbeiter die

komplette Strecke noch mit Bohnerwachs

eingerieben, „um die

Reibung auf ein Minimum zu reduzieren,

damit der Zug am Scheitelpunkt

eines Loopings auf gar

keinen Fall stehen bleibt und wieder

zurückrollt“. Dann wird grünes

Licht erteilt für die Jungfernfahrt

der größten transportfähigen Achterbahn

der Welt. Zum Schutz für

Leib und Leben „echter“ Testpersonen

werden die sieben Wagen mit

Sandsäcken gefüllt. 75 Kilogramm

pro Sitzplatz, ein realistischer

Wert. Stückls Puls ist trotzdem

auf Anschlag, als die Bahn zum

Startpunkt hinaufschleicht. Dann

lässt sie aus, nimmt im „freien

Fall“ maximale Geschwindigkeit

auf und rauscht direkt auf den ersten

und zugleich größten Looping

zu – und durchfährt diesen exakt

so, wie es sich Projektleiter Stückl

vorstellt: Makellos und in idealem

Tempo. Tonnenweise Last fallen in

dieser Sekunde von seinen Schultern,

schließlich gilt der direkt neben

ihm stehende Kunde, Rudolf

Barth, bis heute als Deutschlands

größter und erfolgreichster Schausteller,

als einer der knorrigsten

und schwierigsten seiner Zunft.

Und viel Zeit bis zum Münchner

Oktoberfest bleibt nicht mehr,

falls Änderungswünsche geäußert

würden. Doch es scheint gut

zu passen. Jetzt gilt es „nur“ noch

herauszufinden, wie der Olympia

Looping bei „echten“ Menschen

ankommt. Die zweite Testfahrt ist

Chefsache. Wendelin Stückl und

Rudolf Barth sitzen nebeneinander

und sind hellauf begeistert.

Der Olympia Looping bietet Action

pur, fährt gleichzeitig jedoch so

ruhig, dass der Passagier keinerlei

gesundheitlicher Gefahren ausgesetzt

ist. Kurzum: Wendelin Stückl

und seine 132 Mitarbeiter der damaligen

Peißenberger Firma BHS,

Sparte Stahlbau, haben hervorragende

Arbeit geleistet.

Testphase neben

Industrieanlage

Der Olympia Looping ist bis heute

die größte transportfähige Achterbahn

der Welt. Sie wiegt 900

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Wendelin Stückl zeigt voller Stolz den Olympia Looping bei Nacht.

Tonnen, ist maximal 38,5 Meter

hoch, misst eine Schienenlänge

von 1250 Metern und eine Spurbreite

von 950 Millimetern. Ihr

Markenzeichen sind fünf Loopings

in drei verschiedenen Größen,

zwischen zwölf und 20 Metern

hoch. Gefahren wird mit mehreren

Zügen gleichzeitig, die jeweils

aus fünf bis sieben Wagen bestehen,

somit maximal 28 Gäste pro

Fahrt befördern können. Geplant

und gezeichnet wurde

die Anlage für rund eine

Million D-Mark zwischen

1983 und 1985 vom renommierten

Ingenieurbüro

Stengel. Gebaut

von Oktober 1988 bis

Juli 1989 für rund neun Millionen

D-Mark von der Firma BHS

in Peißenberg. Laut Wendelin

Stückl dürfte die Achterbahn mit

Beleuchtung, Farbanstrich, Zügen

und „allem Drumherum“ insgesamt

rund zwölf Millionen D-Mark

gekostet haben. Weltpremiere feiert

der Olympia Looping 1989 auf

dem Münchner Oktoberfest, was

laut Stückl ursprünglich gar nicht

erlaubt gewesen wäre. In den Statuten

für Wiesen-Schausteller steht

nämlich geschrieben, dass neue

Fahrgeschäfte nur dann Berechtigung

finden, sofern sie bereits auf

einer anderen öffentlichen Veranstaltung

erfolgreich in Betrieb waren.

Für den Olympia Looping aber

wird eine Ausnahme in Form einer

zweimonatigen Testphase gemacht

– im Juli und August 1989, auf dem

freien Gelände neben der Industrieanlage

von BHS in Peißenberg.

Das war für unsere Mitarbeiter

ein riesen Highlight“, erzählt

Stückl. Vor allem am Tag des BHS-

Sommerfestes, als auch die Familienangehörigen

der Arbeiter diese

Achterbahn von Welt auf Herz und

Nieren ausprobieren durften. Erfolgreich

und unfallfrei, „obwohl

das Gelände um die Bahn nicht

eingezäunt war, dort jeder hätte

herumklettern können“.

Fünffaches Körpergewicht

als Belastungsgrenze

Auf dem Münchner Oktoberfest

ist der Olympia Looping, heuer

zum 30. Mal am Start, selbstverständlich

gut abgeschirmt von den

vorbeiströmenden Menschenmassen.

Auch die Bahn selbst steht

für höchste Sicherheit. Damit die

einzelnen Züge unter keinen Umständen

aufeinander auffahren,

greifen vollautomatische Bremsen,

die auch bei Stromausfall

funktionsfähig sind. Kräfte wirken

bei maximal 100 Kilometern pro

Stunde bis zu 5,2 G in vertikaler

Richtung – also das rund Fünffache

des Körpergewichts. Seitlich

wirken nur 0,5 G, was vor allem

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Der Olympia Looping steht seit seiner i Fertigstellung t jährlich h auf der Wiesn.

zum Schutze der Halswirbelsäule

von großer Bedeutung ist. „Wir

haben bei der BHS schon mal eine

Achterbahn von einem anderen

Hersteller entschärfen müssen,

weil sich an dieser sehr viele Leute

aufgrund zu ruckartiger Richtungswechsel

verletzt haben“,

erinnert sich Wendelin Stückl, der

im Zuge dessen den damals einzigartigen,

verstellbaren Schulterbügel

konstruiert hatte, „so

dass der Kopf während der Fahrt

aufrecht und stabil bleibt“. Auch

für den Bau des Olympia Loopings

wurden umfangreiche Tests

und Messungen für die Sicherheit

durchgeführt. Gemeinsam mit der

medizinischen Abteilung der Luftwaffe

der Deutschen Bundeswehr

in Fürstenfeldbruck wurden diese

5,2 G vertikal und 0,5 G horizontal

berechnet, die seither für alle Achterbahnen

dieser Welt als Richtwert

für Maximalbelastung gelten.

Egal ob Japan, Schweden oder

Deutschland – BHS-Achterbahnen

stehen überall. Dabei hatte das

Unternehmen nie vorgehabt, die

„Könige“ unter den Fahrgeschäften

komplett selbst zu bauen. Weil

der frühere Achterbahn-Pionier

Anton Schwarzkopf aufgrund wirtschaftlicher

Schwierigkeiten seinen

Betrieb einstellte, bekam die

BHS, die bis dato nur einzelne Teile

für Achterbahnen produzierte,

nach und nach immer mehr Anfragen

für den kompletten Bau. „Wir

haben dafür extra eine Biegemaschine

für Stahlrohre entwickelt“,

sagt Stückl, der mit dieser am

liebsten noch viele weitere Achterbahnen

für die größten Rummelplätze

dieser Welt gefertigt hätte.

Doch es kam anders.

Ab 22. September auf

dem Oktoberfest

BHS steht für Bayerische Berg-,

Hütten- und Salzwerke. Das 1927

vom Freistaat gegründete Unternehmen

führte unter anderem

die Kohlenbergwerke in Peiting

und Peißenberg, die 1971 mit 1 800

Mitarbeitern geschlossen

wurden. Die Industrieanlage

in Peißenberg atmete

aber weiter in den

Sparten Medizintechnik,

Lufttechnik und Stahlbau.

Letztere war laut Stückl

jedoch die einzige Abteilung,

die schwarze Zahlen

schrieb. „Ich wünschte

mir so sehr, dass wir

ausgegliedert werden.“

Doch der damalige Vorstandsvorsitzende,

ein

ehemaliger Politiker, sei

weder am Erfolg der Firma

interessiert gewesen

noch habe er fachliche

Ahnung gehabt. Letztlich

wurde das Gesamtunternehmen

aufgrund anhaltender

Verlustgeschäfte

1991 an ein Chemieunternehmen

verkauft, dessen

neuer Geschäftsführer

die einzelnen Geschäftsfelder

sanierte, veräußerte

oder stilllegte – das Ende von BHS

Stahlbau war besiegelt. Stückl, inzwischen

76 Jahre, ärgert sich bis

heute darüber: „Weil der Bau von

Achterbahnen momentan boomt

wie nie zuvor, wir obendrein ein

super Team hatten, das mit größter

Freude und Leidenschaft Achterbahnen

auch weiterhin gebaut

hätte.“ Stückl blieb seiner Leidenschaft

treu, machte sich selbstständig

und konstruierte für eine andere

Firma weitere Achterbahnen.

Die stehen bis heute festverankert

in den größten und berühmtesten

Parks dieser Welt. Nur der

Olympia Looping nicht. Der kann

dank Konus-Kegel-Verbindung in

wenigen Tagen von zehn Monteuren

und zwei Kränen abgebaut,

mittels 50 Sattelschleppern oder

Zugwaggons abtransportiert und

an anderer Stelle wieder aufgebaut

werden. Aktuell steht die

Achterbahn „Made in Peißenberg“

auf dem Prater in Wien. Ab 22.

September dann wieder auf dem

Münchner Oktoberfest.

js


Prof. Dr. Ursula Münch

Neutral

mit klarer

Kante

Wissen vereint: Prof. Dr. Ursula

Münch auf der Roten Couch in

einer der Bibliotheken der Akademie

für Politische Bildung.

Foto: Johann Jilka

mai / juni 2018 | 11


Tutzing | Der Lebenslauf von Prof.

Dr. Ursula Münch ist beeindruckend.

Selbst die Aufzählung ihrer

aktuellen Ämter würde den Rahmen

sprengen. Ein Beispiel: Seit

2015 ist die im baden-württembergischen

Esslingen geborene Politikwissenschaftlerin

Mitglied des

Wissenschaftsrates, dem wichtigsten

wissenschaftspolitischen Beratungsgremium

für Bundesregierung

und Regierungen der Länder.

Berufen wurde sie dazu direkt vom

ehemaligen Bundespräsidenten

Joachim Gauck. Trotz allem liegt

die Hauptaufgabe der 57-Jährigen

mitten im Tassiloland. Seit 2011 leitet

Ursula Münch die Akademie für

Politische Bildung in Tutzing und

versucht als Direktorin den Spagat

zu schaffen zwischen „der großen

Politik“ und kommunalpolitischen

Themen. „In Bayern und der Bundesrepublik

präsent, im Landkreis

daheim“, wie sie es beschreibt.

Trotz vollgepacktem Terminkalender

mit Vorträgen, Tagungen,

Fernsehinterviews und natürlich

Privatleben, hat sich Ursula Münch

erfreulich viel Zeit genommen für

unser großes Interview auf der

Roten Couch. Und hat dabei nicht

nur einen Einblick in ihre Gedanken

zur Bundespolitik gewährt,

sondern auch erklärt, welche Sorgen

sie sich um die Region macht,

und über was sie mit ihren Kindern

beim Abendessen diskutiert.

Frau Prof. Dr. Münch, wen wählen

Sie?

Ich bin Wechselwählerin und orientiere

mich durchaus immer wieder

mal neu. Wechselwähler haben

ein schwieriges Dasein, schließlich

müssen sie sich immer wieder neu

informieren und entscheiden.

Wie sollte sich ein normaler Bürger

über Politik informieren?

Wir in Deutschland haben ein sehr

vielfältiges Medienangebot, wo

man ganz unterschiedliche Meinungen

hören kann. Auch wenn

es derzeit Leute gibt, die das in

Abrede stellen – das stimmt nicht!

Ich finde es wichtig, sich nicht nur

über Online-Medien zu informieren,

sondern auch Nachrichten

anzuhören, anzuschauen und die

Tageszeitung zu lesen. Natürlich

kann nicht jeder auch noch ständig

überregionale Zeitungen zur

Kenntnis nehmen, aber zumindest

aus unterschiedlichen Quellen sollte

man sich informieren. In Bayern

gibt es ganz wunderbare Nachrichtenprogramme

mit weitreichenden

Hintergrundinformationen. Die

sind hervorragend geeignet, um

unter Umständen Widersprüchlichkeiten

aus kurzen Nachrichtenclips

für sich zu ordnen. Und dafür

braucht man eigentlich nur den

richtigen Radiosender anhören auf

dem Weg zur Arbeit. Wechselt man

jetzt noch ab und zu den Sender,

bekommt man vieles mit, ohne es

sich hart erkämpfen zu müssen.

Die Kunst besteht in der Regelmäßigkeit.

Wie sieht es vor einer Wahl aus?

Grundsätzlich finde ich es wichtig,

nicht erst zwei Wochen vor einer

Wahl anzufangen, sich darauf zu

konzentrieren. Schließlich sollte

sich eine Meinung im Laufe der Zeit

entwickeln. Natürlich kann keinem

Menschen zugemutet werden, dass

er intensiv Wahlprogramme studiert.

Aber ein paar Grundüberlegungen

sollte man schon anstellen.

Zum Beispiel?

Will ich, dass wir mehr oder weniger

Staat haben? Bin ich jemand,

der sagt, der Staat soll es richten?

Oder teile ich eher die Auffassung,

der Staat soll sich zurückhalten und

es einem freien Spiel der Kräfte

überlassen? Bin ich sicherheitsorientiert

und will auch deshalb einen

starken Staat oder sage ich eher:

Macht mal nicht die Leute scheu.

Das ist schon mal eine grundlegende

Entscheidung. Oder: Wie sehe

ich die Rolle von Männern und

Frauen in der Gesellschaft? Finde

ich, dass die Globalisierung –

Prof. Dr. Ursula Münch hat eine Menge Interessantes zu berichten. Unter

anderem ist sie Mitglied des Wissenschaftsrates, dem wichtigsten wissenschaftspolitischen

Beratungsgremium der Bundesregierung.

die ja gar nicht aufzuhalten ist –

zusammen mit der Europäischen

Union gestaltet werden sollte?

Oder will ich, dass man sich stärker

auf den Nationalstaat bezieht? Das

sind lauter so Grundsatzentscheidungen.

Sicherlich gibt es nicht die

Partei, die einem hundertprozentig

entspricht, aber auch hier gilt: Man

muss nicht mit allem hundertprozentig

einverstanden sein, auch

nicht mit jedem Mandats- oder

Amtsträger. Ich stimme ja nicht mal

mit meinem Ehepartner in jeder

Frage überein. Es geht um Überlegungen,

wo meine politischen

Grundüberzeugungen eher beheimatet

sind. Ganz wichtig finde ich

tatsächlich, dass man überhaupt

wählen geht.

Auffällig im vergangenen Wahlkampf

war, dass fast ausschließlich

mit populistischen Themen

gepunktet wurde. Meinen Sie, dass

Wahlkämpfe generell populistischer

werden?

Ich glaube schon, dass das ein

Trend ist. Natürlich muss in einem

Wahlkampf immer zugespitzt werden.

Ganz dramatisch verändert

hat sich jedoch gegenüber früheren

Wahlkämpfen, wie Botschaften

inzwischen übermittelt werden.

Mittlerweile ganz viel über digitale

Medien. Man hat diese direkte

Ansprache und kann seine zum Teil

auch falschen Nachrichten direkt

ans Volk richten. Da gibt es keine

Redaktionen, keine gelernten Journalisten,

die auf einen Pressekodex

verpflichtet sind, ihr Handwerk gelernt

haben und zumeist objektiv

berichten. Genau so wirkt Populismus,

durch Zuspitzung, durch

Abgrenzung. Inzwischen gibt es ja

sogar automatisierte Formen der

Kommunikation. Hinter Twitteroder

Facebook-Nachrichten muss

nicht immer ein Mensch, sondern

kann auch ein Algorithmus stecken.

Im Grunde also ein Roboter,

der in Form von Likes Zustimmungen

verbreitet, die überhaupt nicht

gegeben sind. Und so schätzt eine

breite Öffentlichkeit womöglich

falsch ein, wo Mehrheiten sind.

Unter Umständen wird gar der

Eindruck vermittelt, dass eine große

Mehrheit auf einmal radikalen

Ansichten anhängt, obwohl das gar

nicht zutrifft. Insofern braucht es

gerade im Zeitalter dieser Digital-

Kommunikation seriöse journalistische

Redaktionen.

Glauben Sie, dass das Interesse an

Politik generell zurückgeht?

Insgesamt sehen wir eher, dass

das Interesse an Politik wieder zunimmt,

was mit den Ereignissen

der letzten Jahre zu tun hat. Mit

der Wahl in den USA, mit Trump,

mit dem Brexit. Vor allem hat das

aber auch mit der Flüchtlingspolitik

zu tun. Auch hier im Tassiloland

habe ich den Eindruck, dass das

Interesse zunimmt. Zum Teil sind

das sicherlich auch Wählerinnen

und Wähler, die längere Zeit nicht

beim Wählen waren und jetzt Protestparteien

gewählt haben. Also

nicht, weil sie hinter einer Partei

stehen und deren Ansichten gut

finden, sondern weil sie damit ein

Zeichen an die anderen Parteien

senden wollten. Es ist ganz interessant,

dass vor rund zehn Jahren die

zurückgehende Wahlbeteiligung

beklagt wurde. Das hat sich wieder

ein wenig verändert und mündet

eher in der Wahl von Protestparteien.

Dies sollte von den anderen

Parteien zur Kenntnis genommen

werden, dass die Leute mit manchen

Entwicklungen offensichtlich

unzufrieden sind.

Denken Sie, dass die „anderen Parteien“

die Zeichen erkannt haben?

Wir haben derzeit schon den Eindruck,

dass die Volksparteien die

Botschaften verstanden haben.

Jetzt ist die Frage, welche Lehren

sie daraus ziehen. Werden sie jetzt

selbst zu den Ober-Populisten,

reden den Leuten nur noch nach

dem Mund? Das ist sicherlich nicht

Aufgabe einer Partei, obwohl man

natürlich zur Kenntnis nehmen

muss, was die Bevölkerung will.

Aber gleichzeitig gibt es gewisse

Grundsätze, da kann die Bevölkerung

noch so laut danach rufen, die

sind trotzdem verfassungswidrig.

Sie haben den ganzen Tag mit der

„großen Politik“ zu tun. Interessiert

man sich da auch für den

Landkreis, für kommunalpolitische

Themen?

Ich halte die Kommunalpolitik für

etwas ausgesprochen Wichtiges,

12 | tassilo


natürlich auch für die Akademie

für Politische Bildung. Meine feste

Überzeugung ist: Die Zukunft beginnt

vor Ort. Es ist ganz wichtig,

was in den Gemeinden, in den

Landkreisen stattfindet. Ob Menschen

das Gefühl haben, dass sie

hier sicher leben. Dass sie hier weiterhin

einen Arbeitsplatz haben,

sich in ihrem Heimatort ihre Wohnung

leisten können. Das entscheidet

unheimlich viel darüber, wie ich

mich insgesamt politisch orientiere.

Deshalb ist Kommunalpolitik meines

Erachtens ganz zentral. Erstens

aus Sicht der Bürger, und natürlich

ist die Kommunalpolitik auch für

den Rest der Politik so wichtig.

Warum?

Wenn die Bundes- oder Landesebene

den Bezug zu den Kommunen

verlieren würde, wäre das für

das gesamte politische System dramatisch.

Deshalb, bei aller Freude

über politische Vielfalt: Wenn wir

uns bei Kommunalwahlen immer

mehr in diesen kleinen Wählergemeinschaften

verstricken und glauben,

dort unsere politische Heimat

zu finden – auch wenn man das im

Einzelfall durchaus verstehen kann –

tragen wir als Wähler mit dazu bei,

dass die Parteien, die auf Bundesund

Landesebene aktiv sind, ihre

Verbindung in die Kommunen verlieren.

Konkret gefragt: Sind Sie mit dem

Landkreis Starnberg und der Gemeinde

Tutzing zufrieden?

Ich wohne hier ja nicht, sondern

in München, und pendel jeden

Morgen mit der Regionalbahn. Natürlich

bin ich relativ viel hier und

fühle mich sehr wohl. Eine wunderbare

Gegend zum Leben und

Arbeiten. Gleichzeitig ist die Akademie

ja auch Arbeitgeber. Und

da mache ich mir natürlich Sorgen,

wie eigentlich meine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter als Angestellte

im öffentlichen Dienst, wo

nicht sehr viel Geld verdient wird,

hier leben können.

Beraten Sie diesbezüglich auch die

Bürgermeister und den Landrat?

Natürlich spreche ich mit dem

Landrat und den Bürgermeistern.

Aber die wissen das ja alles selbst,

das brauch ich ihnen nicht sagen.

Obwohl ich natürlich immer erinnere:

Hier sind viele Leute, die

zwar in wunderbaren Firmen oder

Institutionen wie der Akademie für

Politische Bildung arbeiten, aber

vom Einkommensniveau nicht zu

den oberen zehn, sondern eher zu

den unteren zwanzig Prozent zählen.

Auch für diese Leute braucht es

Wohnmöglichkeiten, Infrastruktur,

öffentliche Verkehrsmittel.

Das Thema wird uns noch eine

Zeitlang beschäftigen.

Ja, es wird zunehmend problematisch.

Die Metropolregion München

hat eine unheimliche Anziehungskraft,

was ja eigentlich erfreulich

ist. Der Landkreis, das Fünf-Seen-

Land, ist ein Gebiet, in das eingependelt

wird. Von dem her ist für

viele Unternehmen das große Thema

Standortpolitik. Die Fragen der

Breitbandversorgung und immer

wieder, wie es überhaupt noch

gelingt, Arbeitskräfte zu bewegen,

hierher zu kommen, sich niederzulassen.

Gibt es Attribute oder Werte, die

Ihrer Meinung nach einen guten

Politiker ausmachen?

Ich finde wichtig, dass jemand eine

gewisse Werteorientierung hat. Ist

mir Freiheit was Wichtiges, ist Gerechtigkeit

ein wichtiger Aspekt?

Dass jemand da eine Verortung hat

und es schafft, diesen Wertemaßstab

den Leuten auch an Beispielen

sichtbar zu machen. Ich halte

es für ganz wichtig, dass Politiker

den Bezug zu dem haben, was

für die ganz normale Bevölkerung

Themen sind. Und, dass man es

als Politiker schafft, den Wählern

deutlich zu machen: Politik kann

einen Unterschied machen. Viele

Leute haben den Eindruck, die Politik

sei machtlos und wäre nur den

großen Konzernen und der internationalen

Politik hörig. Das halte

ich für falsch, und es liegt an einzelnen

Politikern, das deutlich zu

machen. Eben, dass Politik einen

Unterschied herstellen kann. Nicht

als Einzelner, aber als handelnde

Mehrheit.

Die Akademie für Politische Bildung

ist eine überparteiliche, unabhängige

Institution. Werte, die

Sie als Direktorin in besonderem

Maße vorleben müssen. Ist es gelegentlich

schwer, Neutralität zu

bewahren?

Die Akademie ist überparteilich

und unabhängig, das ist richtig.

Aber sie ist natürlich nicht völ-

Highlightveranstaltungen im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung

Mai bis November 2018

Freitag, 4. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

Sonntag, 6. Mai 2018

Kloster Ettal, Festzelt

25 Jahre Radio Oberland Geburtstagsparty mit Auftritt der bayerischen Rockbands

Gringo Bavaria und Die Troglauer

Kartenbestellungen über http://www.radio-oberland.de

Satire-Kabarett mit Helmut Schleich in der Rolle von König Ludwig II.

und Franz Josef Strauß

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

WALD, GEBIRG

UND KÖNIGSTRAUM

MYTHOS

BAYERN

Freitag bis Sonntag,

15. bis 17. Juni 2018

Kloster Ettal, verschiedene Orte

Freitag und Samstag,

29. und 30. Juni 2018

Kloster Ettal, Innenhof

Benediktiner Klassiktage

Symposium, Bläserkonzert, Kammermusik-Konzerte und Liedrezital mit dem

Bayerischen Staatsorchester, dem Orchestra of Europe und Werken von Wagner,

Mozart, Baretsch, u.a.

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Klassik Open Air Konzerte mit Musik von Richard Strauss und Sergej Prokofiev mit

dem Brno Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexander Liebreich

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

Veranstaltungen in Garmisch-Partenkirchen

Pfingstsonntag 20. Mai 2018

Start Ludwigsstraße

Freitag, 27. Juli 2018

Historischer Festzug in Garmisch und Partenkirchen

Streifzug durch die Geschichte Bayerns mit 30 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen

Aufführung des Musiktheaters „Der Mond“ von Carl Orff

zur totalen Mondfinsternis unter der künstlerischen Leitung von Christian von Gehren

Kartenbestellungen über http://www.gap-ticket.de

BAYERISCHE LANDESAUSSTELLUNG

3. MAI – 4. NOVEMBER 2018

Kloster Ettal, täglich 9 – 18 Uhr // www.hdbg.de

mai / juni 2018 | 13


FESTLICHER

SOMMER

in der

Mitwirkende: Solisten, Chor der Stadt Schongau, Chor „Andiamo“,

Orchester La Banda, Neue Süddeutsche Philharmonie,

Leitung: Christoph Garbe

Orchester der Stadt Schongau, Junges Ensemble

Leitung: Kristina Kuzminskaite,

Bayerischer Landesjugendchor, Leitung: Gerd Guglhör

03. Juni 2018 Pfarrkirche St. Michael, Peiting 16.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik

17. Juni 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 25

G.Rossini: Stabat mater

24. Juni 2018 Stiftskirche Rottenbuch 16.00 Uhr

Alte Musik in jungen Händen

08. Juli 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

L.v. Beethoven: Sinfonie Nr. 2

F. Mendelssohn-Bartholdy: Hör mein Bitten u.a.

05. Aug. 2018 Wieskirche 19.00 Uhr

N. Betscher: Te Deum

J. Haydn: Missa Celensis in C „Kleine Mariazeller Messe“

22. Sept. 2018 Basilika Altenstadt 19.00 Uhr

„Sterne und Planeten“, Bayerischer Landesjugendchor

Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V.

Karten: www.wieskonzerte.de

www.boeglmueller.com

lig neutral. Wir bewegen uns auf

dem Boden des Grundgesetzes

und verteidigen dieses auch. Wenn

also ein Tagungsgast extreme Parolen

verbreitet, sei es vom einen

oder anderen Extrem, oder Leute

abwertend über andere Bevölkerungsgruppen

sprechen, schreite

ich natürlich ein. Da bin ich nicht

neutral, sondern beziehe selbstverständlich

Position und das machen

meine Mitarbeiter genauso.

Bei den Parteien, die sich im demokratischen

Spektrum bewegen,

versuchen wir hingegen schon

neutral zu sein. Früher bezeichnete

man das als „Äquidistanz“,

also dieselbe Distanz zu allen demokratischen

Parteien zu wahren.

Aber sobald es rassistisch, diskriminierend

gegenüber Minderheiten

wird oder unsere Demokratie,

Rechtsstaatlichkeit in Misskredit

gezogen werden, beziehen wir

Position. Und da kann ich relativ

massiv werden. Was ich auch nicht

dulde ist, wenn Podiumsgäste beleidigt

werden.

Ansonsten ist innerhalb einer freiheitlichen

Demokratie vieles möglich.

Wenn jemand sagt, dass er

die Flüchtlingspolitik nicht für der

Weisheit letzter Schluss hält, dann

ist das selbstverständlich sein gutes

Recht. Nur, wenn er über Flüchtlinge

in irgendeiner Weise rassistisch

herfällt, dann schreite ich ein. Aber

selbstverständlich muss man nicht

alles für gutheißen.

Ist das mit Blick auf die AfD besonders

schwer?

Im Augenblick haben wir noch keine

AfD-Politiker zu Tagungen des

Hauses explizit eingeladen, weil

wir erstens nicht ständig Politiker

im Haus haben. Und zweitens nicht

ständig Podien proportional besetzen

müssen, was ja zunehmend

schwierig wird mit Blick auf Größe

und Vielzahl der Fraktionen im

Bundestag und womöglich auch

bald im Landtag. Wenn es aber

irgendwann nötig ist, lädt man

zwangsläufig auch AfD-Politiker

14 | tassilo

Prof. Dr. Ursula Münch in ihrem Büro in der Akademie für Politische

Bildung in Tutzing, gemeinsam mit „tassilo“-Redakteur Tim Schmid.

ein. Aber denen sage ich schon

auch, dass wir deren Auffassungen

nicht teilen, sobald sie eine

Grenze überschreiten. Aber es gibt

natürlich auch innerhalb der AfD

Personen, die nicht überschreiten.

Insofern muss ich immer nach dem

Einzelnen schauen.

Ganz generell: Was zeichnet die

Akademie für Poltische Bildung

aus?

Die Besonderheit der Akademie

für Politische Bildung ist, dass wir

durch ein Landesgesetz des Bayerischen

Landtages gegründet wurden.

Unser Auftrag ist es, politische

Bildung und den Gedanken der

Demokratie unter die Bevölkerung

zu bringen. Das machen wir einerseits

mit Tagungen, die grundsätzlich

jeder besuchen kann, der

sich für ein Thema interessiert. Der

andere Teil ist, dass wir sogenannte

Multiplikatoren ansprechen. Wir

haben zwar rund 11 000 Teilnehmer

im Jahr, aber das wäre im Vergleich

zum gesamten Freistaat oder der

Bundesrepublik nur ein Tropfen auf

dem heißen Stein. Multiplikatoren

sind zum Beispiel Lehrkräfte oder

auch Professoren. Ganz wichtig

sind Journalisten und häufig auch

Angehörige der Bundeswehr. Einerseits

werden wissenschaftliche

Inhalte vermittelt, andererseits gibt

man ihnen die Möglichkeit, sich

mit Politikern, Journalisten, Verbandsvertretern

zu aktuellen oder

grundsätzlichen Themen auszutauschen.

Viele Veranstaltungen

organisieren wir auch mit Kooperationspartnern.

Sei es mit Verbänden,

etwa zum Thema Migration-

Integration, sei es mit Ingenieuren

zum Thema Infrastrukturprojekte

und warum sich die Bundesrepublik

so schwer tut, diese umzusetzen.

Da kommen dann Leute ins

Haus über diese Kooperationspartner,

die ansonsten nie auf die Idee

kämen, in eine Bildungseinrichtung

zu gehen. Das Wichtigste für

mich: Die Akademie ist nicht dafür

da, ständig dieselben Teilnehmer

hier zu haben, sondern immer

wieder unterschiedliche Gruppen

von Menschen einzuladen und zu

einem Austausch zu bringen.

Gibt es deutschlandweit ähnliche

Einrichtungen?

Nein, die Akademie für Politische

Bildung ist tatsächlich etwas


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Einzigartiges. Es gibt andere Bildungseinrichtungen,

aber die sind

entweder an eine Kirche gebunden,

an eine parteipolitische Stiftung,

sind Gewerkschaftseinrichtungen

oder von anderen Interessensorganisationen.

Eine überparteiliche,

unabhängige Einrichtung, wo

Leute hingehen können ohne zu

verarmen – unsere Angebote sind

ja extrem günstig – gibt es ausschließlich

in Bayern.

Gibt es weitere Berührungspunkte

der Akademie mit der Region, oder

fristet sie eher ein isoliertes Dasein?

In der Anfangszeit mag die Akademie

ein wenig isoliert gewesen

sein, weil man immer den großen

Blick ganz nach außen geweitet

hat. Aber schon mein Vorgänger

und jetzt auch ich forcieren beides.

Sicherlich richten wir den

Blick nach außen, schließlich ist

die Akademie eine Einrichtung, die

bundesweit wahrgenommen werden

soll. Aber wir versuchen das zu

verknüpfen. Seit wir diesen wunderbaren

neuen Hörsaal haben,

gibt es zum Beispiel die Möglichkeit,

interessante Abendvorträge

während einer laufenden Tagung

anzubieten. Wir öffnen diesen

Abendvortrag und laden die Bevölkerung

im Landkreis und darüber

hinaus ein. Auch haben wir durch

den neuen Hörsaal die Möglichkeit,

Ausstellungen zu zeigen. Häufig

Kunstausstellungen, die einen politischen

Bezug haben.

Wie können wir uns Ihren ganz

normalen Tagesablauf vorstellen?

Ganz unterschiedlich. Ich bin Gott

sei Dank relativ häufig hier im

Haus. Gelegentlich organisiere ich

auch eine Tagung mit meinen Mitarbeitern

zusammen. Oft sitze ich

hier, bereite Vorträge vor und muss

natürlich auch ein Haus führen,

was eine gewisse Verwaltungsaufgabe

nach sich zieht, obwohl die

Akademie glücklicherweise einen

Verwaltungschef hat. In verschiedenen

Funktionen bin ich dann

auch häufig unterwegs, halte in

verschiedensten Einrichtungen

Vorträge.

Also kein „Nine-to-fi ve-Job“.

Nein, ganz und gar nicht. Aber

gleichzeitig sage ich immer zu

Leuten, die meinen, ich müsse zu

viel arbeiten: Ich muss keine Steine

klopfen und auch unten in der Küche

keine schweren Töpfe heben.

Meine Arbeit ist schon deutlich

einfacher und meistens, zwar nicht

immer, eher ein Vergnügen.

Sie waren stets in der politischen

Bildung und Forschung tätig. Hatten

Sie nie Interesse, für ein politisches

Amt zu kandidieren?

Ehrlich gesagt noch nie. In der

Politikwissenschaft halten es die

Kollegen unterschiedlich. Manche

meinen, ein Politikwissenschaftler

müsse selbstverständlich selber

politisch aktiv in einer Partei sein.

Dann gibt es welche, die sagen,

ich schaue mir das lieber mit einer

gewissen Distanz an und werde

nicht gleich in eine Schublade

eingeordnet. Ich habe es eher mit

dieser Variante gehalten, auch um

meine Objektivität zu wahren. Aber

selbstverständlich habe ich in meinem

Leben noch nie eine Abstimmung

oder Wahl, zu der ich stimmberechtigt

war, ausgelassen. Das ist

mir extrem wichtig.

Sie haben zwei schulpflichtige Kinder.

Wie bringt man diesen stressigen

Beruf und Privates unter einen

Hut?

Ich habe meine Kinder aus gutem

Grund relativ spät bekommen.

Während Promotion und Habilitation

hätte ich das schlicht nicht

geschafft. Daher habe ich mich für

das Hintereinander-Modell und

gegen das Gleichzeitig-Modell

entschieden. Ich hatte erstens das

Glück, dass meine Kinder relativ

selten krank waren. Das hätte auch

anders laufen können. Und andererseits,

dass ich schon während

meiner Universitäts-Tätigkeiten

zeitlich relativ flexibel war. Abgesehen

von Lehrveranstaltungen

und Sitzungen bleibt einem dort

selbst überlassen, wann man arbeitet.

Für mich war es immer

völlig normal, ganz viel am Abend

und am Wochenende zu machen.

Hier in der Akademie ist die zeitliche

Beanspruchung nochmals

intensiver geworden, aber ich habe

durch meinen Mann einen großen

Vorteil. Er ist zwar auch in einer

verantwortungsvollen Position in

der Wirtschaft, kann aber viel von

Zuhause aus arbeiten. Außerdem

sind meine Kinder ja mittlerweile

auch älter. Meine Tochter wird im

Herbst 17, mein Sohn 15. Die brauchen

also nicht mehr rund um die

Uhr Betreuung. Aber klar, als ich

hier vor sechseinhalb Jahren angefangen

habe, war es noch schwieriger.

Über was diskutiert Familie Münch

beim Abendessen?

Bei meinen Kindern ist es dasselbe

wie bei den meisten anderen

auch. Sie lesen leider keine Tageszeitung,

obwohl daheim sehr

viele Zeitungen zur Verfügung stehen.

Ich versuche mir ein wenig

zu behelfen, indem ich zumindest

erzähle, was ich mache, wenn ich

beim Abendessen daheim bin, was

leider nicht immer der Fall ist. So

stellen wir den Bezug zu Themen

meiner Kinder und meines Mannes

her. Allerdings versuche ich

jetzt nicht, ihnen ständig meine

neuesten Weisheiten aufzutischen,

weil das interessiert die auch nicht.

Ich möchte sie motivieren, dass wir

uns zumindest über die großen

Themen austauschen. Einerseits

ei

über tagesaktuelle Themen,

andererseits über grundsätzliche

Wertefragen. Vor allem

aber versuche ich meinen Kindern

klar zu machen, dass sich

die Welt nicht um uns dreht.

In unserer Gesellschaft greift

eine ganz starke Ich-Bezogen-heit

um sich, das schadet dem

Gemeinwohl.

Wie schaffen Sie das?

Immer mal zu erinnern, wie es anderen

geht. Deutlich zu machen,

welch unheimliches Privileg es

ist, in einem freiheitlichen Staat

zu leben. In einem funktionierenden

Gemeinwesen, in dem es leider

nicht allen, aber den meisten

relativ gut geht. Und auch mal

etwas zurückgeben. Wir dürfen

nicht immer nur als Konsumenten

auftreten, auch nicht von Politik.

Einfach dazusitzen und immer zu

meckern und schimpfen, das stört

mich unheimlich. Immer nur alles

zu bewerten, anstatt sich selber zu

fragen: Bin ich eigentlich so redlich,

so tough und so gemeinwohlorientiert,

wie ich es immer von

anderen erwarte?!

Frau Münch, wie können Sie abschalten?

Ich versuche schon während eines

ganz normalen Arbeitstages,

gelegentlich abzuschalten. Nichts

ist dazu geeigneter als diese Gegend.

Mir ist es schon wichtig,

wenn es irgendwie geht, mal 20

Minuten draußen am See zu sein.

Auch wenn es nur ein ganz kurzer

Spaziergang ist, oder ich mich mit

einem Mitarbeiter bespreche. Das

genieße ich. Da gehört ja auch

schon der Weg vom Tutzinger

Bahnhof zur Akademie, den ich

normalerweise mit dem Fahrrad

am See entlang zurücklege. Wer

hat dieses Privileg schon? Grandios,

dass man solch einen Arbeitsweg

hat. Ansonsten gelegentliches

Skifahren, Bergwandern und natürlich

auch zwei Wochen Sommerurlaub.

rlau

tis

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juni

2018 | 15

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Elektro-Festival „Grüne Sonne“ auf dem Hohen Peißenberg

Tanzen und treiben

lassen – Tag und Nacht

Hohenpeißenberg | Wenn 3 000

Gutgelaunte, vom Automechaniker

bis zum Zahnarzt, von der Krankenschwester

bis zur Managerin, Seite

an Seite zu elektronischer Musik

tanzen, sich von vormittags bis tief

in die Nacht treiben lassen, dann

ist wieder Grüne-Sonne-Festival

auf dem Hohen Peißenberg. Die

größte Elektro-Party im Landkreis

Weilheim-Schongau, das größte

Festival der Region. Beginn:

Samstag, 2. Juni, 11.30 Uhr. Ende:

Sonntag, 3. Juni, 4 Uhr. „Und es

wird zum vierten Mal in Folge

ausverkauft sein“, sagt Organisator

Phil Falkner, der die Idee eines

Elektro-Festivals bereits vor knapp

zehn Jahren hatte, damals eine

dreitägige Party im benachbarten

Forst auf die Beine stellte. Kleiner,

gemütlicher, weniger bekannt und

mit weniger Aufwand betrieben.

Das Grüne-Sonne-Festival ist im

Grunde ein Fulltime-Job“, sagt der

Event-Manager. Vom Künstler, Flüge

und Hotels buchen über Essen

und Getränke beordern bis hin zu

Seife für Toiletten kaufen. „Mehrere

Leute arbeiten das ganze Jahr

über an den Vorbereitungen.“

Künstler aus der

ganzen Welt

Insgesamt, ob in Voll- oder Teilzeit,

ob vor, während oder nach dem

Festival, sind mehr als 200 Leute

an diesem Party-Projekt aktiv beteiligt.

Grafiker, Fotografen und

Filmteam, Barkeeper, Kassierer,

Techniker sowie Auf- und Abbauhelfer,

Springer, Radlader- und

Shuttlebusfahrer, Sanitäter, Securities

und Nachtwächter. „Alle

aufzuzählen, würde den Rahmen

sprengen.“

Im Mittelpunkt der Organisation

stehen hochranginge Künstler,

Männer und Frauen mit internationalem

Format, die Gagen im

mittleren vier- bis fünfstelligen

Bereich verlangen. „Die DJs kommen

unter anderem aus Brasilien,

Australien, Mexiko, Kolumbien,

Spanien, Argentinien, Italien und

England.“ Und decken, jeder auf

seine Art, alle Facetten elektronischer

Tanzmusik ab. Techno, House

und Deephouse sind drei gängige

Genres aus der Elektro-Szene, die

sich die vergangenen Jahre gewaltig

gewandelt hat. Anfang der

1990er Jahre kam der Hype um

elektronische Tanzmusik verstärkt

auf. Damals spielte sich die Szene

jedoch überwiegend in ausgewählten

Clubs ab. Heute finden

massenhaft Großveranstaltungen

statt. „Mittlerweile ist es so, dass

man fast schon jedes Wochenende

auf ein Festival oder Open Air

gehen kann.“ Dick notiert im Kalender

der Elektro-Fans: Das Grüne-Sonne-Festival

auf dem Hohen

Peißenberg, das die Menschenmassen

nicht nur wegen der guten

Künstler anzieht. Falkner bezeichnet

die Location zwischen Fernsehturm

und Wallfahrtskirche als einzigartig.

„Jeder, der schon mal auf

dem Hohen Peißenberg war, weiß,

dass es einer der schönsten Orte

in ganz Bayern ist. Und mal ehrlich:

Wo sonst kann ich auf knapp

1 000 Metern Höhe mit herrlichem

Alpenpanorama feiern?“ Vorausgesetzt,

das Wetterglück ist wie

die vergangenen Jahre auch auf

Seiten des Veranstalters und verwehrt

den Blick Richtung Zugspitze

nicht. Wenn doch? „Regenponcho

an und weiter geht’s.“ Immer im

gleichen Rhythmus, Tag und Nacht,

berauscht von der Musik, von Alkohol

und auch von härteren Drogen?

Eine Bereicherung

für die Region

Beim Thema „härtere Drogen“,

die mit Elektro-Festivals in besonderem

Maße von Außenste-

16 | tassilo


henden und Medienvertretern

in Verbindung gebracht werden,

möchte Phil Falkner aufräumen

mit einem ewig nervigen Klischee:

„Wer Drogen konsumieren

will, macht das auch, da spielt es

keine Rolle, ob derjenige Techno,

Reggae, Rock oder Schlager

hört.“ Drogen grundsätzlich mit

Elektrofestivals in eine Schublade

zu schieben, halte er für arg weit

hergeholt. „Bei uns feiern Leute

aus allen Gesellschaftsschichten,

die alle in einen Topf zu werfen,

wäre äußerst gewagt.“ Zumal die

Sicherheitsvorkehrungen des Festivals

streng gewählt sind: Einlass

ist grundsätzlich erst ab 18 Jahren.

Rucksäcke und Taschen, größer

als ein DIN A4-Blatt, sind verboten.

Securities sind mehr vor Ort,

als von der allgemeinen Vorschrift

für Großveranstaltungen verlangt.

„Und Zwischenfälle hat es die vergangenen

Jahre keine gegeben.“

Stattdessen jede Menge positive

Resonanzen, insbesondere von

Bürgern und Gemeindeverantwortlichen

aus direkter Umgebung

wie Schongau, Peiting, Hohenpeißenberg

und Peißenberg.

„Der Aspekt, dass es durchwegs

friedlich abläuft und wirklich was

für die Region getan wird, kommt

sehr gut an.“ Speziell die jüngere

Zielgruppe betreffend. „Für junge

Menschen ist das Festival eine Bereicherung,

gerade für die Einheimischen,

die quasi vor der Haustüre

feiern können und keine langen

Wege in Kauf nehmen müssen.“

Darüber hinaus zieht das Festival

Leute aus ganz Deutschland an,

von denen die meisten Ortschaften

wie Hohenpeißenberg bis dato

nicht kannten. „Und dann überrascht

sind, wie toll unsere Gegend

ist“, was sich positiv auf den Tourismus

im Pfaffenwinkel auswirkt.

Obendrein legt Organisator Falkner

größten Wert auf Zusammenarbeit

mit Dienstleistern aus der

Region. Hotels, Ferienwohnungen

und Gaststätten, Getränkelieferanten,

Techniker, Bühnenverleiher,

Bauzaunlieferant, Elektriker, Taxiunternehmen

und Busfahrer – sie

alle profitieren vom Grüne-Sonne-

Festival und 3000 gut gelaunten

Elektrofans.

js

> > > TICKETS ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost einmal zwei Tickets für das

Grüne-Sonne-Festival am Samstag, 2. Juni, auf dem Hohen Peißenberg.

Schicken Sie uns bis Dienstag, 15. Mai, eine Postkarte mit dem

Stichwort „Grüne Sonne“ an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Tickets im Vorverkauf, falls

noch vorhanden, gibt es unter www.gruene-sonne.com zu kaufen.

In Sachen Gewinnspiel: Absenderadresse bitte nicht vergessen, da

der Gewinner per Post benachrichtigt wird. Das Los entscheidet, der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

mai / juni 2018 | 17


Gastro-Service Schmid aus Obersöchering

7 000 Produkte für 3 000 Kunden

Obersöchering | Ohne Gastro-

Service Schmid aus Obersöchering

würden Restaurantbesucher, Hotelgäste

und Kioskliebhaber mit

knurrendem Magen vor leeren Tellern

sitzen. Das Familienunternehmen

lagert Tiefkühl-, Frisch- und

Trockenware für mehr als 3 000

Kunden kurz- und mittelfristig

zwischen. „Einzelne Namen unserer

Kunden nennen möchten wir

nicht, sonst ist der nichtgenannte

beleidigt“, sagt Geschäftsführer

Anton Schmid. Allerdings gibt es in

näherer und weiterer Umgebung

wohl keinen einzigen Gastronomen

und Hotelbetreiber, der ohne Lebensmittel

aus dem Hause Schmid

auskommt. Das Einzugsgebiet des

Söcheringer Lebensmittellieferanten

erstreckt sich von Kempten bis

München, von Landsberg bis Traunstein,

wo 2010 ein zweites Zwischenlager

eröffnet wurde – ungefähr

ein Viertel so groß wie der

Hauptsitz in Obersöchering, der aktuell

mit 1 800 Paletten-Stellplätzen

allein für Tiefkühlware aufwartet.

Angefangen hat alles

mit Steckerleis

Gegründet wurde das Unternehmen

im Jahre 1968 von Adalbert

Schmid, der die einfache

aber geniale Idee hatte,

Eis für alle umliegenden

Kioske und Tante-Emma-

Läden in größeren Mengen

zwischenzulagern. Die ersten

Jahre mietete er sich in

das damalige Milchwerk in

Obersöchering ein, ehe er

1972 das hauseigene Lager

baute, dieses über Jahre

hinweg stets erweiterte. Es

begann also alles mit Eis

am Stil und Eis zum aus

der Box kratzen. „Deshalb

bezeichnen wir das Eis bis

heute als unser Herzstück“,

sagt Gründer-Sohn Anton

Schmid. Wohlwissend, dass das

Geschäft mit den „leckeren Aromen

zur heißen Jahreszeit“ mittlerweile

nur noch acht Prozent des

Gesamtumsatzes ausmacht. Der

Klassiker, der seit Jahrzehnten in

horrenden Mengen verlangt wird:

Pommes. Ansonsten aber tut sich

Familie Schmid schwer, weitere

Produkte in Sachen „langfristig

meistverkauft“ herauszugreifen.

„Bei uns kommt es wirklich auf die

Vielfalt an.“ Und die ist bei insgesamt

7000 (!) verschiedenen Produkten

aus aller Herrenländer definitiv

gegeben. „Deutschlandweit

Lkw mit Gefrierschrank: So sehen die Lieferwagen von Gastro Schmid aus.

kaufen wir selbst ein, europa- und

weltweit über ausgewählte Agenturen.“

Frischware

voll im Trend

Tiefkühlware wie Eis, Pommes

und Wintergemüse wird seit vielen

Jahren in ähnlich großen Mengen

von Restaurant- und Hotelbetreibern

abgenommen. „Dieser Geschäftszweig

stagniert“, sagt Anton

Schmid. Dagegen voll im Trend:

Frischware. Obst, Gemüse, Fleisch

oder Wurst, das nur eine Nacht in

Obersöchering zwischengelagert

wird, und am nächsten Tag schon

auf die Teller der Restaurantbesucher

gezaubert wird. Wie das

funktioniert bei 3000 Kunden?

„Nachts wird kommissioniert, tagsüber

ausgefahren“, so die Kurzbeschreibung.

Gearbeitet wird also

im Zweischichtbetrieb. Insgesamt

84 Mitarbeiter lagern die gekaufte

Ware feinsortiert ein, sammeln

sie je nach Kundenbestellungen

individuell zusammen, verladen

sie in einen der insgesamt 25 firmeneigenen

Spezial-Lkw und fahren

die Ware schließlich aus. Von

Restaurant zu Restaurant,

von Hotel zu Hotel, von Kiosk

zu Kiosk – sechs Tage

die Woche, 365 Tage im

Jahr. Das Stammpersonal

bei Gastro-Service Schmid

besteht überwiegend aus

Lageristen und Lkw-Fahrern,

der kleinere Teil kümmert

sich um Verwaltung,

Vertrieb, Bestellungen und

Buchhaltung.

Safran ist das

teuerste Produkt

Finanziell steht das Unternehmen

sehr gut da, erreichte

2017 einen Jahresumsatz

von 22 Millionen Euro. Und möchte

diesen spätestens nach Abschluss

des drei Millionen Euro schweren

Umbaus, der Anfang 2019 vollendet

sein soll, auf 30 Millionen

Euro steigern. Durch Auslagerung

des Fuhrparks stehen dem Familienunternehmen

nun einige Quadratmeter

mehr Lagerfläche zur

Verfügung. Hauptsächlich für diese

trendige Frischware, die auch

immer mehr aus regionalen und

biologischen Produkten besteht.

„Wobei wir auch die Trockenware,

insbesondere mit Gastro-Zubehör

18 | tassilo


Kommissionierer kommunizieren

bei Minus 23 Grad über Headset

mit Sprachroboterin „Lydia“.

wie beispielsweise Müllsäcken

oder Frischhaltebeutel, ausweiten

werden.“ Das teuerste Produkt

aus dem Lager von Gastro-Service

Schmid? Safran, dessen Kilopreis

für Schmid-Kunden bei derzeit

8 000 Euro liegt. Von den Kunden

bestellt wird dieses aufwendig und

von Hand gepflückte Edel-Gewürz

meistens nur in geringen Grammmengen.

Es gibt auch sündhaftteures

Rindersteak aus Argentinien

oder exquisiten Meeresfisch. „Aber

auch günstige Ware.“ Und diese in

weitaus größeren Mengen als sie

der Ottonormalverbraucher aus

Supermarktregalen kennt. Ketchup,

Salz und Pfeffer in riesigen Kübeln.

Reis, Nudeln und Soßenpulver

in ganzen Säcken. Weißwürste,

vorgefertigte Semmelknödel und

Spätzle in großen Kartonagen.

„Der Personalmangel in der Gastronomie

wirkt sich auf unsere

Produkte und somit auch auf die

Verpackungsgröße aus“, sagt Anton

Schmid. Während vor 15 Jahren

lediglich der Knödelteig als Ganzes

zwischengelagert und ausgefahren

wurde, sind die Knödel inzwischen

vollkommen vorgefertigt, müssen

nur noch ins heiße Wasser geworfen

werden.

Arbeiten bei

minus 23 Grad

Das teuerste Produkt im Sortiment

von Gastro Schmid ist Safran.

Tiefkühlware lagert bei rund minus

23 Grad, Frischware bei plus zwei

Grad und Trockenware bei zwanzig

Grad plus. Für den Tiefkühl-Lagerist

heißt das: Dicke Jacke, dicke

Hose, Mütze und Handschuhe –

vergleichbar mit der Kleidung für

Achttausender- oder Polarkreisexpeditionen.

Frei von Kälteschutzkleidung

ist lediglich das Gesicht,

um störungsfrei mit Lydia kommunizieren

zu können. Lydia? „Im

Grunde vergleichbar mit Alexa von

Amazon oder Siri von Apple“, sagt

Betriebsleiter Ronald Göbel. Der

Lagerist tippt die kommissionierte

Ware weder in PC noch Tablet ein,

sondern sagt den Produktnamen

oder die Produktnummer über

Headset dieser Lydia, die das Ganze

auf dem Zentralrechner registriert.

In den Ladeflächen der 24 Zwölf-

Tonner im Wert von je 120 000 Euro

sowie im 40-Tonner, rund 160 000

Euro wert, kommt die Ware ohne

Lagerist und Lydia aus. Auch hier

sind Trocken-, Frisch- und Tiefkühlkost

durch verschiebbare

Wände voneinander getrennt und

die Temperaturen wie im Lager

auch bei plus zwanzig, plus zwei

oder minus 23 Grad. Dieses Herunterkühlen

kostet logischerweise

sehr viel Energie. 700 000 Kilowatt

Strom pro Jahr frisst die Lagerhalle

in Obersöchering aktuell. Dank

neugebauter Wärme-Rückgewinnung

sowie mittelfristig geplanter

Photovoltaikanlage soll der Stromverbrauch

deutlich reduziert und

umweltfreundlicher werden. Doch

alles der Reihe nach – schließlich

darf das Tagesgeschäft trotz intensiver

Umbauarbeiten unter keinen

Umständen leiden.

Notfallkühlanlage

rettet Existenz

Apropos. Geschäftsführer Anton

Schmid, Schwester Brigitte, Prokuristin

des Unternehmens sowie

alle anderen Mitarbeiter mussten

selbst zwei schwerwiegende Leidenszeiten

in der Geschichte des

Familienbetriebes mitmachen.

2003 fiel die Kühlanlage aus, „was

in kürzester Zeit unser Aus bedeuten

hätte können“. Doch weil alle

Mitarbeiter pausenlos angepackt

und über Nacht eine mobile Notfall-Kühlanlage

aus Belgien nach

Obersöchering transportiert wurde,

konnte das Sortiment vollständig

gerettet werden. Der zweite

temporäre Genickschlag, „der uns

einige Jahre unseres Lebens gekostet

hat“: Das gescheiterte Bauprojekt

aus dem Jahre 2014, dass

vollständig geplant und im Grunde

schon durchgewunken war, als

plötzlich der oberste Entscheider

völlig überraschend „Nein“ sagte.

Dass dieser Mann sich kurze Zeit

später aus der Politik in die Wirtschaft

verabschiedet habe, passe

so richtig ins Bild. Letztlich wurde

nur deshalb der Fuhrpark ausgelagert

und das bestehende Firmengelände

umgebaut und modernisiert.

„Weil wir inzwischen aus

allen Nähten platzen und dringend

erweitern müssen“, sagt Anton

Schmid, der sowohl vom knurrenden

Magen der Einheimischen als

auch vom knurrenden Magen der

Touristen profitiert.

js

Ein Programm

der Initiative

Gesundheit

in der KiTa

Ernährung,

Bewegung

und seelisches

Wohlbefinden

Gesundheit

für Eltern und

Erzieherinnen

Neu: ergänzende

Materialien für

Krippen

Die AOK Bayern – Die Gesundheitskasse unterstützt die KiTas

bei der Umsetzung, z. B. mit Schulungen und Materialien.

Informieren Sie sich bei Evelyn Milz-Fleißner unter Telefon:

0841 9349-143 oder per E-Mail: evelyn.milz-fleissner@by.aok.de

mai / juni 2018 | 19

Weitere Infos unter www.aok.de/bayern/jolinchenkids


Dr. Gerhard Schmidberger, neuer Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe

„Mehr Betreuung geht nicht“

Sonderveröffentlichung der

Schongau | Zum 1. Februar 2018

übernahm Dr. Gerhard Schmidberger

die Chefarztposition der

neuen Hauptabteilung Gynäkologie

und Geburtshilfe am Schongauer

Krankenhaus. Dr. Schmidberger

ist dem Krankenhaus Schongau

bereits seit 27 Jahren als Belegarzt

verbunden. Klar, dass es ihm

ein besonderes Herzensanliegen

ist, die Geburtshilfe im Landkreis

Weilheim-Schongau zu halten, um

so Schwangeren lange Anfahrtswege

zu ersparen. Sein Team genießt

einen exzellenten Ruf und ist überaus

erfahren. Hebammen sowie

Frauenärztinnen und -ärzte sind

seit vielen Jahren am Schongauer

Krankenhaus tätigt, vereinzelt

sind Gynäkologen von Weilheim

nach Schongau gewechselt. Eine

Schließung der Geburtshilfe am

Krankenhaus Weilheim sei im Übrigen

trotz allem nicht im Sinne der

Kommunalpolitik, wie Landrätin

Andrea Jochner-Weiß und Thomas

Lippmann, Geschäftsführer der

Krankenhaus GmbH, anlässlich des

Jahrespressegesprächs betonten.

„Wir kämpfen weiter“, verspricht

Andrea Jochner-Weiß.

Umso wichtiger sei es hingegen,

mit dem Schongauer Krankenhaus

zunächst eine Geburtshilfe

im Landkreis auf grundsolide Beine

zu stellen. Auch daher wurde

die bisherige Belegabteilung zur

Hauptabteilung Gynäkologie und

Geburtshilfe aufgewertet. Und

mit Dr. Schmidberger wurde ein

Frauenarzt für den Chefarztposten

gewonnen, der über umfassende

Ausbildung und Erfahrung verfügt.

Aufgewachsen in Rosenheim,

studierte er Humanmedizin an der

LMU in München. Als Assistent ging

er für fünf Jahre nach Landshut,

später für fünf Jahre als Oberarzt

nach Eggenfelden und Rothenburg

ob der Tauber. Dr. Schmidberger

schloss ein halbes Jahr Zytologie

an, ehe er 1990 in eine Gemeinschaftspraxis

mit Dr. Theo Pöschel

in Schongau eintrat, die er nach

vier Jahren alleine weiterführte.

Mittlerweile arbeitet er seit neun

Jahren mit Marlene Schweyer in

der Praxisgemeinschaft. Viele tausend

Kinder haben mit Hilfe von

Dr. Schmidberger das Licht der

Welt erblickt. Im operativen Teil der

Frauenheilkunde deckt der neue

Chefarzt das gesamte Spektrum ab,

insbesondere aller vaginalen Operationen

und Inkontinenzbehandlungen.

Im „tassilo“-Interview verrät

der Mediziner unter anderem,

welche Veränderungen die Aufwertung

zur Hauptabteilung für ihn

Seit 1. Februar ist

Dr. Gerhard Schmidberger

Chefarzt der neuen

Hauptabteilung Gnyäkologie

und Geburtshilfe am

Schongauer Krankenhaus.

Ärzte in der Gynäkologie und Geburtshilfe (v.l.): Dr. Kira Essiger (Oberärztin),

Dr. Ikechuwu Emmanuel Anikwe (ltd. Oberarzt), Dr. Gerhard

Schmidberger (Chefarzt), Nana Kutadeladze (Assistenzärztin), Dr. Ignat

Ignatov (Facharzt) und Bojana Kapor (Assistenzärztin). Nicht auf dem

Bild: Marlene Schweyer und Jürgen Karbach.

und die Patienten mit sich brachte,

was die Geburtshilfe in Schongau

auszeichnet und was ihn bei all

dem beruflichen Stress ablenkt.

Dr. Schmidberger, Sie sind seit 1. Februar

Chefarzt der Gynäkologie und

Geburtshilfe im Schongauer Krankenhaus.

Gab es seither gravierende

Veränderungen?

Ja, die Arbeit hat sich schon ein

bisschen verändert. Jetzt habe ich

Oberärzte und Assistenzärzte, bin

daher selbst etwas weniger bei

Geburten dabei. Zuvor hatten ja im

Grunde Frau Schweyer, Herr Karbach

und ich gemeinsam alle Geburten.

Bei den gynäkologischen

Operationen hat sich hingegen

wenig verändert. Die mache ich

fast alle noch selbst.

Gibt es für die Patienten durch die

Aufwertung zur Hauptabteilung

spürbare Veränderungen?

Für die Patienten läuft alles weiter

wie bisher, sie sind bestens

versorgt bei uns. Neu ist, dass

sich werdende Mütter – wenn

sie denn wollen – im Vorfeld zur

Entbindung anmelden können,

um so Ärzte, Hebammen und

das ganze Team kennenzulernen.

Dabei sprechen die Ärzte über

die Geburt und machen einen Ultraschall,

die Hebammen machen

ein CTG. So wissen auch wir, mit

wem wir rechnen können. Wie

gesagt, das ist kein Zwang, kein

Muss. Man kann auch kommen,

wenn man nicht angemeldet ist.

Sie sind jetzt seit 27 Jahren dem

Krankenhaus Schongau, zunächst

als Belegarzt, jetzt als Chefarzt,

verbunden. Was zeichnet die GmbH

in der Geburtshilfe aus?

Wir bieten eine individuelle Betreuung.

Erst kürzlich habe ich mit

einer Patientin gesprochen, die

erneut bei uns in der Vorbereitung

ist. Bei ihrem ersten Kind war sie

zunächst in einem größeren Haus.

Die zweite Entbindung war dann


ei uns und sie sagt, dass sie seitdem

jedem empfiehlt, zu uns zu

kommen. Einfach weil es schöner

ist. Zwar hatte das größere Haus

einen Kinderarzt da, aber dort war

es ein wenig wie am Fließband –

unpersönlicher. Außerdem möchte

ich ausdrücklich betonen: Sollte

etwas sein, sind die Kinder, bis die

Ärzte aus einer kooperierenden

Klinik eintreffen, bei uns gut versorgt.

Schließlich haben wir langjährige

Erfahrung, sind auf alle

Szenarien vorbereitet.

Wie viele Geburten gab es denn seit

Ihrem Chefarzt-Antritt?

Das weiß ich gar nicht genau. Seit

1. Januar bis etwa Mitte März hatten

wir allerdings schon 110. Also

um einiges mehr als vorheriges

Jahr. Wenn es so weiter geht, werden

wir rund 560 Entbindungen

haben, wie die Hebammen für

2018 hochgerechnet haben. Rund

100 mehr als in 2017. Wobei man

das in der Geburtshilfe nie exakt

vorhersagen kann.

Wie sieht denn der normale Weg

der werdenden Mutter bis zur Geburt

aus?

Die Patientinnen werden alle in

Frauenarztpraxen betreut. Dort

sind unter anderem Hebammen,

Das Team der Kinderstation

(Station 5) beim Schichtwechsel.

die sie mitbetreuen. Wie gesagt,

mittlerweile stellen sich werdende

Mütter vor, um auch die Ärzte

vor Ort kennenzulernen. Das ist

sicherlich sinnvoll, auch wenn

es keine Voraussetzung ist. Es ist

aber einfach günstig, wenn die

Frauen vorab Ärzte, Örtlichkeiten

und vor allem den Kreißsaal

sehen. Zudem sind die meisten

Frauen bei unseren Hebammen

im Schwangerschaftsvorbereitungskurs.

Mehr Betreuung wie

jetzt ist eigentlich nicht möglich.

Man muss sich als werdende Mutter

in Schongau also nicht fürchten,

weitergeschickt zu werden.

Nein, natürlich nicht, das wäre unvorstellbar.

Wenn jemand vor der

37. Woche kommt, den müssen wir

halt woanders hinverlegen, aber

das organisieren wir. Ansonsten

kann jede Frau bei uns entbinden.

Eine Ausnahme sind insulinpflichtige

Diabetikerinnen. Diesen empfehlen

wir auch, in ein perinatologisches

Zentrum zu gehen, weil es

schwierig ist, die Blutzuckerwerte

ständig zu kontrollieren. Auch drogensüchtige

Patientinnen sollten in

ein neonatologisches Zentrum, da

die Kinder häufig Entzugs-Symptomatik

haben, was gefährlich werden

kann.

Über die Geburtshilfe hinaus – welche

Leistungen bieten Sie in der Gynäkologie

an?

Wir haben ein Beckenboden-Zentrum,

was sicherlich herauszuheben

ist. Da können wir viel Erfahrung

anbieten. Hinzu kommen

vaginale Operationen, Plastiken,

sakrospinale Fixationen – in dem

Bereich machen wir sicherlich alles.

Früher haben wir viele Karzinome

operiert. Das Einzige, was

wir nicht mehr anbieten, ist Chemotherapie.

Wie sehen Sie derzeit die Entwicklung

der Gynäkologie und Geburtshilfe?

Im Moment sind wir sehr zufrieden.

Es kommen viele OPs, viele

Entbindungen, wir haben ein

nettes und erfahrenes Team. Ich

wüsste derzeit nicht, was besser

sein sollte.

Ihre Ernennung zum Chefarzt hingegen

war eher überraschend.

Ich hatte ja vor, zum 1. April aufzuhören.

Aber Geschäftsführer Thomas

Lippmann und die Chefärzte

Dr. Kirschner und Dr. Platz haben

mich gebeten, weiterzumachen.

Auch die Hebammen. Wenn diese

es nicht gewollt hätten, wäre ich

gar nicht gekommen. So habe ich

gesagt, ich mache das, bis es

stabil ist. Im Augenblick läuft

es gut und es sind alle zufrieden

mit denen ich bis jetzt

gesprochen habe.

Gab es eigentlich einen bestimmten

Grund, warum Sie

Frauenarzt geworden sind?

Eigentlich war es ganz einfach,

ich habe mich im Ausschlussverfahren

dazu entschieden.

Bei allen anderen

Fachbereichen gab es immer

etwas, das mir nicht so zusagte.

Das Abwechslungsreichste

ist für mich die Gynäkologie:

Es gibt Geburtshilfe, man hat

gynäkologische Operationen.

Man ist zudem mehr oder

Christine Eder

minder auch Internist und

Hausarzt für die Patientinnen.

Der einzige Nachteil: Man behandelt

nur ein Geschlecht.

Ich hätte auch gerne Männer

betreut, aber alles geht halt

nicht. Irgendwie ist man auch

das, was früher der Pfarrer

war. Die Frauen kommen zum

Beichten, oder um Rat zu suchen.

Kommen mit den verrücktesten

Sachen. Da ist es

schön, wenn man helfen kann.

Geburtshilfe ist sicherlich auch

mit großem Stress verbunden.

Gibt es einen Ausgleich für Sie?

Natürlich, ich habe ja auch

meine Hobbys. Spiele Tennis,

gehe in die Berge, Skifahren,

mache Skitouren oder Urlaube.

Ab und zu braucht man diesen

Ausgleich auch, muss mal weg.

Ich sage immer, ich kann dann

abschalten, wenn ich rund 100

Kilometer weg von Schongau bin.

Ist man näher dran, geht es einem

immer im Kopf rum.

tis

> > > KONTAKT

Gynäkologie

und Geburtshilfe

Schongau

Stephanie Glötzl-Widl

Sekretariat: 08861 / 215 - 291

Station: 08861 / 215 - 164

Kreißsaal: 08861 / 215 - 130

Telefax: 08861 / 215 - 279

E-Mail: sog-frauenklinik@kh-gmbh-ws.de

Melanie Holzmann

Das Schongauer Hebammen-Team

Frederike Jordan

Nadine Lachmann

Birgit Schmid

Sibylle Kutzner

Carolin Mayer

Daniela Schregle

mai / juni 2018 | 21


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Kulturell in den Frühsommer

120 Jahre Liederkranz- und Orchesterverein in Peißenberg

Peißenberg | Den Grundstein für den

Liederkranz Orchesterverein (LOV) Peißenberg

legte vor 120 Jahren ein Steiger

namens Leitner, als er im Mai 1898 den Dilettantenverein

ins Leben rief. Ziel des Vereins

war die Pflege des musikalischen und

dramaturgischen Dilettantismus. Bereits

1902 wurde der Verein in Liederkranz Unterpeissenberg

umbenannt. Zu dieser Zeit

wurden zahlreiche größere, zumeist religiöse

Stücke mit großem Erfolg aufgeführt.

Anfang 1908 konnte durch Eingliederung

eines Orchesters die drohende Auflösung

des Vereins verhindert werden. Gleichzeitig

bekam er die noch heute aktuelle

Bezeichnung Liederkranz

Orchesterverein

Peißenberg. Das

Interesse an Gesang

und Musik verbindet

die Mitglieder im LOV.

Wesentliche Bausteine

für die harmonische

Vereinsgemeinschaft

sind Dirigentin Andrea Ammann und die

Vereinsführung mit Jürgen Forstner an

der Spitze. Wöchentliche Proben, Konzerte

und Auftritte prägen das Vereinsleben.

Ergänzt durch gemeinsame Ausflüge, ein

Kartenturnier, Grillen und vieles mehr.

Stolz ist man im Verein vor allem auch auf

den Jugendchor, der nicht nur regelmäßig

probt, sondern auch eigenständige

Auftritte hat. Als Traditionsverein trägt der

LOV zudem zum öffentlichen Leben in Peißenberg

bei, etwa durch die Beteiligung

am Frühlings- und Weihnachtsmarkt,

mit einem Wagen beim Leonhardi, durch

Auftritte im Seniorenheim St. Ulrich oder

beim Betreuten Wohnen, bei der Mitgestaltung

der jährlichen Serenade sowie

bei der Maiandacht.

Am Samstag, 5. Mai, lädt der LOV zu seinem

Jubiläumskonzert in die Tiefstollenhalle

ein. Los geht es unter dem Motto

„Von Menschen, Tieren und

fantastischen Gestalten“ um 19

Uhr. Der Eintritt ist frei. tis

Oberhauser Trachtler

feiern 100-Jähriges

Oberhausen | Einen interessanten Fund

hat der Kirchenpfleger von Oberhausen

vor ein paar Jahren auf dem Dachboden

der Pfarrkirche gemacht. Dort lag seit

Jahrzehnten unbemerkt die Gründungsfahne

des Trachtenvereins. Nach der Vereinsgründung

im Jahr 1918 konnten die

Oberhauser Trachtler unter großen Mühen

im Jahr 1921 ihr erstes Banner weihen. Als

dann 1968 zum 50-Jährigen eine zweite

Fahne angeschafft wurde, geriet die erste

offensichtlich in Vergessenheit. Umso

erfreuter sind die „Edelweiß“-Trachtler,

dass sie nun zu ihrem 100-Jährigen die

Gründungsfahne nach umfangreicher Restaurierung

wieder zum Altar tragen dürfen.

Die Oberhauser Festtage beginnen

am Freitag, 8. Juni, mit einem Tanz- und

Blasmusikabend, bei dem die „Echt Böhmischen“

für beste Unterhaltung sorgen.

Der Samstag ist ab 20 Uhr für einen Heimatabend

zum 100-Jährigen reserviert.

Am Sonntag, 10. Juni, wird um 10 Uhr im

Garten beim Holzer eine Feldmesse mit

Fahnenweihe abgehalten. Gleich im Anschluss

zieht der Jubelverein zusammen

mit seinen Nachbarn aus Peißenberg,

Huglfing, Polling und Etting in einem kleinen,

aber feinen Festzug durch das Dorf

und zurück zum Festzelt. Mit Ehrentänzen

sowie der musikalischen Unterhaltung

durch die Oberhauser Musikanten wird

der Nachmittag gestaltet und

zum Festausklang spielt die

Gruppe „Blechpfiff“ auf.

rg

Auftaktveranstaltungen von Gartenwinkel-Pfaffenwinkel

Bücher, Kalender und ein Blonder Engel – die Gewinner

Tassiloland | Der brandneue Tutzing-Krimi

„15 Tage“ von Rosemarie Benke-Bursian

und ihren beiden Co-Autoren Veronika

Otto und Jonas Hübenreich war eines unserer

Verlosungs-Objekte aus der vergangenen

„tassilo“-Ausgabeund zwar ein

ganz schön begehrtes. Genau genommen

haben wir ja sogar drei Exemplare verlost.

Kornelia Modrok aus Tutzing, Mechthild

Romann aus Weilheim und Mathilde

Schilling aus Peißenberg durften sich

jeweils über eines freuen. Bei unserem

Naturwunder-Gewinnspiel hingegen war

Heidi Schönach aus Peißenberg erfolgreich,

der wir einen beeindruckenden

Bildband zusenden durften. Je einen Kalender

bekamen indes Stefanie Löhle aus

Penzberg, Gabriele Ostermair aus Peißenberg

und Manuela Terlecki aus Eberfing.

Beim Musikkabarett des „Blonden Engels“

in der Tiefstollenhalle einen heiteren

Abend erlebten mit je einer Begleitperson

derweil: Elke Forschner aus Peißenberg,

Gabriele Köster aus Geretsried und Maria

Osterried aus Stötten. Allen, die diesmal

kein Glück hatten, wünschen

wir mehr Erfolg bei den aktutiellen

Gewinnspielen.

Pfaffenwinkel | Mit dem Thementag „Gartenwonne“

starten die Teilnehmer des

Netzwerks Gartenwinkel-Pfaffenwinkel

in das Gartenjahr 2018. Für alle Gartenfreunde

steht damit der erste Aktionstag

mit offenen Gärten in der Region auf dem

Programm: Am Sonntag, 26. Mai, öffnen

von 13 bis 18 Uhr zahlreiche Mitglieder

ihre Gartenpforten zum Thema „Gartenwonne“.

Spezielle Führungen durch die

Gärten bieten zu dieser Jahreszeit die

ideale Möglichkeit, um neue Ideen für das

eigene Heim mitzunehmen. Die Besucher

erhalten dabei praktische Tipps aus erster,

grüner Hand. Für das leibliche Wohl

ist in einigen Gärten mit Kaffee, Kuchen

und erfrischenden Getränken gesorgt. Die

komplette Liste der teilnehmenden Gärten

mit ihren Angeboten gibt es auf der Internetseite

des Netzwerks (gartenwinkelpfaffenwinkel.de).

Die Homepage hält

zudem Informationen über viele weitere

Veranstaltungen von Gartenwinkel-Pfaffenwinkel

bereit, wie etwa einem Saatgut-

und Pflanzentauschmarkt

am Samstag, 12. Mai, beim

Wieshof bei Marnbach.

tis

22 | tassilo


Musik im Pfaffenwinkel – auch 2018 mit sechs Konzerten

„Aufbassn!“ mit Martin Schmitt – Karten zu gewinnen

Peißenberg | Aufbassn! Martin Schmitt präsentiert

Lebensweisheiten in herzhaftem Bayrisch mit fetzigem

Blues und verbindet so die bayrische Sprache

mit virtuosem Bluespiano-Spiel. In seinem neuen

Album „Aufbassn“ geht es um den alltäglichen Ärger

mit unliebsamen Zeitgenossen, Fremdwörtermissbrauch

und weiteres Ungemach, welches das

Leben bereithält. Die SZ schrieb über den gebürtigen

Münchner: „Dieser Schmitt reißt einfach mit“.

Sicherlich auch am Donnerstag, 17. Mai, ab 20 Uhr

in der Peißenberger Tiefstollenhalle.

Auf ein großes Ensemble, ähnlich einer Big Band,

bestehend aus Spitzenmusikern der Jazzszene aus

Deutschland und der Schweiz, dürfen sich Zuhörer

bereits am Sonntag, 6. Mai, freuen. Das „Joscha

Arnold Large Ensemble“ startet um 19 Uhr. Einen

unterhaltsamen Abend mit ausgewählten Arien

und Duetten aus den berühmtesten Opern und

Operetten präsentieren am Samstag, 12. Mai, Leona

(Sopran) und Stefan Kellerbauer (Tenor) sowie

Florian Markel am Flügel. Am Freitag, 22. Juni, ist

Pfaffenwinkel | Im Rahmen der

Konzertreihe „Musik im Pfaffenwinkel“

treffen sich auch in

diesem Jahr wieder Solisten, der

Gemischte Chor im Pfaffenwinkel

und Mitglieder verschiedener

Orchester unter der Leitung von

Christian Fröhlich zu insgesamt

sechs Konzerten:

Zum Auftakt am Sonntag, 10.

Juni, erklingen um 16 Uhr in

der Basilika Benediktbeuern die „Harmoniemesse“

von Haydn und die 5. Symphonie von Tschaikowski.

Ausführende sind Felicitas Fuchs, Niamh

O’Sullivan, Long Long, Milan Siljanow sowie der

Gemischte Chor im Pfaffenwinkel und Mitglieder

vom Bayerischen Staatsorchester. Am Sonntag, 24.

Juni, um 19 Uhr in der Wieskirche stehen Mozarts

Konzert für Klarinette A-Dur und Giacomo Puccinis

„Messa di Gloria“ auf dem Programm. Der Bibliotheksaal

Polling hingegen bietet in dieser Konzertreihe

schon seit einigen Jahren jungen Künstlern

eine ganz besondere Bühne: Levent Geiger (15)

und Ilia Antoniadis (13) belegten schon in bedeutenden

Wettbewerben erste Plätze und traten bereits

gemeinsam mit Lang Lang

auf. Am Sonntag, 1. Juli, zeigen

sie ihre außergewöhnliche Begabung

mit Werken von Brahms,

Liszt und Gershwin. Vivaldis

„Vier Jahreszeiten“ und Mozarts

„Dominicus-Messe“ werden am

Sonntag, 22. Juli, um 19 Uhr in

der Wieskirche aufgeführt. Und

zwar von Julian Shevlin (Violine),

Elaine Ortiz Arandes, Elke Engel,

Wilfried Michl und Tobias Pfülb mit dem Gemischten

Chor im Pfaffenwinkel und Mitgliedern der

Münchner Philharmoniker. In der Stadtpfarrkirche

Schongau, wie die Wieskirche von Dominicus Zimmermann

gestaltet, findet am Sonntag, 14. Oktober,

um 16 Uhr ein Sonderkonzert mit Werken aus

Klassik und Romantik statt. Sonntag, 9. Dezember,

treffen sich schließlich um 16 Uhr Gesangs- und

Instrumentalgruppen und der Gemischte Chor im

Pfaffenwinkel in der Wieskirche und gestalten das

traditionelle festliche Konzert zum Advent. Nähere

Infos, auch zu Tickets und Vorverkauf, rkauf,

auf der Homepage des Vereins (musiktiimpfaffenwinkel.de).

schließlich das Gitarrenprojekt

„Duo Estilo“ der

beiden Gitarristen Uwe

Buchczyk und Tim von

der Heyde zu Gast in der

Tiefstollenhalle. Detaillierte

Infos zu den Konzerten inklusive i Ticketpreise

i

und Vorverkauf hält die Homepage vom Kulturverein

Peißenberg (kulturverein-peissenberg.de)

bereit.

Für den Abend mit Martin Schmitt am 17. Mai verlost

„tassilo“ 3 x 2 Karten. Wer gewinnen möchte,

sendet eine Postkarte mit dem Stichwort „Aufbassn!“

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Absenderadresse nicht vergessen. Einsendeschluss

ist der 10. Mai, der Rechtsweg ist ausgeschlossen,

das Los entscheidet. Auf normalem m Weg gibt es

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mai / juni 2018 | 23


„Willkommen Neugier“ beim Tag der Bundeswehr am 9. Juni

High-Tech, Hubschrauber und Haubitzen

Murnau | Von Bonn im Westen bis

Dresden im Osten, von Flensburg

im Norden bis Murnau im Süden:

An insgesamt 16 Standorten

präsentiert sich die Bundeswehr

am Samstag, 9. Juni, beim bundesweiten

Tag der Bundeswehr

unter dem Motto „Willkommen

Neugier“. Seit 2015 gibt es diesen

speziellen Tag, initiiert als eine der

ersten Amtshandlungen von Verteidigungsministerin

Ursula von

der Leyen. Während im vergangenen

Jahr die Kasernen in Füssen

und Penzing regionale Anlaufstellen

waren, ist man heuer in der

Werdenfelser Kaserne in Murnau

zu Gast. „Es ist nicht nur eine Darstellung

des Standortes Murnau,

sondern des gesamten Spektrums

der Bundeswehr“, stellen Oberleutnant

Sebastian Steinruck und

Hauptmann Klaus Streipert klar.

Beide sind Teil eines 20-köpfigen

Projektteams, welches den Tag der

Bundeswehr organisiert. Am 9.

Auch die Ausstattung des IT-Bataillons aus Murnau wird vorgestellt.

Juni selbst werden über 800 Helfer

im Einsatz sein.

Präsentation

sämtlicher Einheiten

An diesem Tag der Bundeswehr

präsentieren sich das neue Kommando

Cyber- und Informationsraum

(kurz CIR), die Luftwaffe, das

Heer sowie die Streitkräftebasis in

der Werdenfelser Kaserne. Weil

Murnau heuer deutschlandweit

der südlichste der 16 Standorte

ist, spielen selbstverständlich die

Berge eine besondere Rolle. Gebirgsjäger,

die bekanntlich dort

weitermarschieren, wo andere

aufgeben, kommen aus den Kasernen

Bad Reichenhall sowie

Mittenwald und zeigen ihr notwendiges

Equipment, vom Ski bis

zum Skidoo. Außerdem führen sie

Abseilübungen vor, die Interessierte

am „Flying Fox“ selbst erleben

können, und bringen mit den

Mulis auch ihre tierischen Kameraden

mit nach Murnau. Desweiteren

können Besucher in einem

geländegängigen Einsatzfahrzeug

der Bundeswehr mitfahren oder

erleben, wie es in einem Feldlager

im afrikanischen Wüstenstaat Mali

zugeht, wo derzeit einige Murnauer

Soldaten stationiert sind. Und

auch wenn es keine Darstellung

der Werdenfelser Kaserne ist,

werden natürlich auch die Besonderheiten

der Murnauer Einheit

vorgestellt. Noch dazu, weil das

IT-Bataillon 293 der einzige CIR-

Standort aus der Reihe der diesjährigen

Gastgeber ist. All das sind

nicht die einzigen Höhepunkte, die

das Projektteam unter der Leitung

von Major Jan-Eric Foisner derzeit

vorbereiten: „Wetterabhängig

erwarten wir 12 000 Besucher an

diesem Tag.“ Dass der Projektleiter

mit seiner Schätzung nicht maßlos

übertreibt, zeigen die Zahlen des

vergangenen Jahres, als in Füssen

ebensoviele Besucher waren, in

Penzing gar über 50 000. Hinzu

kommt, dass der nächstgelegene

Standort mit Ingolstadt in diesem

Jahr ein gutes Stück entfernt ist.

Der Zugang zur Kaserne wird am

Tag der Bundeswehr über das

große Torgebäude an der Weilheimer

Straße erfolgen. Zentraler

Anlaufpunkt ist der zum Festplatz

umfunktionierte Exerzierplatz, auf

dem ein Festzelt und zahlreiche

Verpflegungstationen stehen werden.

Was natürlich nicht fehlen

darf: Der obligatorische Erbseneintopf

aus der „Gulaschkanone“,

der längst Kultstatus erreicht hat.

Und da liegt es nahe, diesen beim

24 | tassilo


Ebenfalls vor Ort: der von Spezialkräften genutzte H145M.

Tag der Bundeswehr nicht nur

auszugeben, sondern die Zubereitung

in der Feldküche hautnah

zu zeigen. Wem der Eintopf nicht

sonderlich zusagt, wird dennoch

kulinarisch bestens versorgt, wofür

unter anderem die Staffelsee-

Wirte sorgen. „Wer hungrig rausgeht,

hat etwas falsch gemacht“,

verspricht Oberleutnant Sebastian

Steinruck. Ebenfalls auf dem Festplatz

wird eine Bühne platziert,

auf der unter anderem das Gebirgsmusikkorps

Garmisch-Partenkirchen,

der Trommlerzug der

Gebirgsschützenkompanie, der

Staffelseechor, die Big Band der

Bundeswehr-Universität, die Blaskapelle

Böbing und die Schuhplattler

des Trachtenvereins Murnau

für musikalische Unterhaltung

sorgen werden. Außerdem wird

am frühen Nachmittag Ursula von

der Leyen eine Ansprache halten,

übertragen in alle 16 Standorte. Zu

einem wird die Verteidigungsministerin

selbst reisen. Wohin, entscheidet

sich erst kurzfristig – vielleicht

sogar nach Murnau. Ebenso

verhält es sich beim Bundespräsidenten,

der sich womöglich einen

Standort raussucht. Neben Politikern

sollen auch Spitzensportler

anwesend sein. So werden etwa

Ramona Hofmeister vom Zoll, in

Pyeongchang kürzlich Olympia-

Dritte im Snowboard geworden,

und Silbermedaillen-Gewinnerin

Selina Jörg, ebenfalls Snowboarderin,

in Murnau erwartet.

Ganz klar: „Großgerät“

darf nicht fehlen

Sternförmig vom Festplatz wird

es zum wüstenähnlich ausgebauten

Teilbereich „Auslandseinsatz

der Bundeswehr“ und zur

Der Puma zu Gast in Murnau: Ein kompakter kt 1090 PS-Dieselmotor sorgt t

für Beweglichkeit und Schnelligkeit im Gelände.

Blaulichtmeile mit Polizei, THW,

Feuerwehr sowie Rettungsdienst

weitergehen. Zudem wird unter

dem Leitthema „Die Reserve“ das

rollende Museum mit historischen

Bundeswehrfahrzeugen zu sehen

sein. Klar, dass an einem solchen

Tag das „Großgerät“ nicht fehlen

darf: Geplant ist ein Überflug des

Transportflugzeuges A400M rund

150 Meter über der Kaserne. Den

von Spezialkräften genutzten Hubschrauber

H145M landen Luftwaffenpiloten

auf dem kaserneneigenen

Sportplatz. Nicht weit davon

entfernt bringt das deutsche Heer

zwei seiner Panzer in Stellung

und demonstriert im Verbund mit

anderen Waffengattungen seine

Aufgaben in einem simulierten

Gefecht. Mindestens zweimal am

Tag kann man Fallschirmjäger beobachten,

wie sie punktgenau auf

dem Fußballplatz landen.

Mit all den Attraktionen wird in

Murnau nicht nur der Tag der

Bundeswehr gefeiert, sondern

auch der 60. Geburtstag des Informationstechnikbataillons

293.

„Der Tag der Bundeswehr ist in

gewissem Sinn auch unser Jubiläumsfest“,

so Bataillonskommandeur

Oberstleutnant Jürgen

Eckert. Los geht es am Samstag, 9.

Juni, mit einem Eröffnungsgottesdienst

um 9.30 Uhr. Einlass wird

jedoch bereits ab 9 Uhr (Ende: 17

Uhr) sein. Besucher sollten sich

im Zuge des Sicherheitskonzeptes

auf Einlasskontrollen einstellen.

Mehrere große Parkflächen werden

ausgewiesen, Shuttle-Busse

fahren diese in regelmäßigen Abständen

an. Im Internet und auch

bei Radio Oberland kann man sich

stets über die aktuelle Parkplatzsituation

informieren. Auch für Kinder

ist mit einem umfangreichen

Programm in der Werdenfelser

Kaserne gesorgt. Schließlich will

sich die Bundeswehr an diesem

Tag von seiner besten Seite zeigen

und wenn möglich den einen oder

anderen von einer Karriere bei der

Bundeswehr überzeugen. tis

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mai / juni 2018 | 25


Spielmanns- und Fanfarenzug feiert 60-Jähriges

Zefix, jetzt hat

er auch noch

Schmuck!

Kleiner Verein

stemmt riesiges Fest

Komfortabel. Robust.

Verlässlich.

Peißenberg | Es sind nur 25 Aktive

und trotzdem stemmt der Peißenberger

Bergknappen-, Spielmanns-

und Fanfarenzug heuer

das 54. Bezirksmusikfest. Da wird

eine Musikprobe schnell mal zur

Festausschusssitzung. Und wo andere

Arbeitskreise bilden, werden

in Peißenberg die Aufgaben ganz

pragmatisch auf Einzelne verteilt.

„Wir bekommen viel Unterstützung

von der Gemeinde, von der Bürgermeisterin

und auch von ganz normalen

Bürgern“, blickt der Vorsitzende

Günter Fiebig zuversichtlich

auf die Festtage von Donnerstag,

28. Juni bis Sonntag, 1. Juli.

Spielmannszüge werden oft nur

als „Krachmacher“ abgetan, doch

mit ihren Trommeln und Pfeifen

können sie oft leichter die Jugend

begeistern, die sich dadurch in der

Musik einbringt. Der Peißenberger

Spielmanns- und Fanfarenzug hat

sich bei seiner Gründung 1958 noch

einer anderen Aufgabe verschrieben:

der Pflege und dem Erhalt der

Bergknappen-Tradition. Bis heute

tragen sie die schönen und aufwendigen

Bergmanns-Uniformen

und sind bei jeder Feierlichkeit im

Ort oder bei befreundeten Bergwerksvereinen

unterwegs.

In seiner 60-jährigen Geschichte

ist der Spielmanns- und Fanfarenzug

eigentlich immer eine überschaubare

Truppe gewesen. Und

trotzdem sehr erfahren was Feste

betrifft. Mit dem 54. Musikfest des

Bezirkes Oberland richten sie bereits

zum sechsten Mal eine solche

Großveranstaltung aus. Auch wenn

sie dieses Jahr selbst nicht daran

teilgenommen haben, gehören

dazu die Wertungsspiele, die bereits

am Samstag, 21. April, über

die Bühne gingen. Am Festsonntag,

1. Juli, gibt es außerdem eine

Marschwertung, bei der sich einige

Vereine der strengen Jury stellen.

Von Bauchtrommel

bis Piccoloflöte

In ihrem Klangkörper gibt es die Instrumente

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Der Bergknappen-, Spielmanns- und Fanfarenzug Peißenberg

feiert mit dem Bezirksmusikfest auch sein 60-jähriges Bestehen.

26 | tassilo


Die Peißenberger sorgen mit ihren Instrumenten bei verschiedensten

Festlichkeiten für Aufsehen.

Becken, Lyra, Piccoloflöte und

Trompete. Der musikalische Leiter

Daniel Fiebig probt mit den

rund 20 Musikern derzeit intensiv

in den einzelnen Registern und

auch einmal wöchentlich für den

gesamten Zug. „Die Musik kommt

an erster Stelle, aber gleich danach

kommt der Spaß“, sagt Vorsitzender

Günter Fiebig, dem die

gute Gemeinschaft besonders am

Herzen liegt. Wer nicht mitspielen

kann, darf sich anderweitig als

Taferlbua oder Fahnenträger einbringen.

„Unser Jüngster ist der

Benedikt mit acht Jahren, er ist als

Maskottchen dabei“, erzählt Fiebig

zum Thema, Interessierte aus allen

Altersklassen in die Festivitäten

mit einzubauen. Helfer werden

auch für die Verpflegungsstände

des Vereins beim Faschingszug,

Weihnachtsmarkt oder anderen

Ereignissen in der Marktgemeinde

benötigt. Denn schließlich müssen

die regelmäßigen Unkosten mit

Instrumenten, Uniformen oder der

erst kürzlichen Restaurierung der

Vereinsfahne irgendwie gedeckt

werden.

Zu ihrem Repertoire gehören 25

Stücke, wozu Daniel Fiebig erzählt:

„Die Straßenmärsche spielen wir

alle auswendig, auf der Bühne

packen wir auch mal was Fetziges,

was Lateinamerikanisches aus.“

In der Welt

unterwegs

Mit ihrem vielseitigen Können

überraschten sie schon Peter Maffay

beim Tabaluga-Kinderfest, beim

Besuch in Connecticut in den USA

oder im hessischen Bensheim, wohin

die Peißenberger seit 25 Jahren

eine enge Freundschaft pflegen.

Natürlich kommen diesmal die

Bensheimer zum Bezirksmusikfest

nach Peißenberg. Die weiteste Anreise

nimmt jedoch eine Gruppe

aus Alzey bei Mainz auf sich. Insgesamt

werden zum Festsonntag

rund 80 Musikvereine erwartet, die

mit Kirchenzug, 1 200 Musiker starkem

Gemeinschaftschor am Rathausplatz

und großem Festzug die

Marktgemeinde aufhorchen lassen

werden. Doch auch an den Tagen

davor gibt es viel Musik im Festzelt

an der Moosleite. Die altbekannten

Hits wie „Schickeria“, „Skandal im

Sperrbezirk“ oder „Sommer in der

Stadt“ lässt die „Spider Murphy

Gang“ am Donnerstag, 28. Juni,

aufleben. Mehr für die Jugend ist

am Freitag die Summer-Jam-Party

mit DJ TOMIX gedacht. Am Samstag

ist erst Familiennachmittag, am

Abend dann Festzeltgaudi mit der

Gruppe „Münchner G´schichten“.

Damit wird die Vorstandschaft um

Günter Fiebig in den kommenden

Wochen noch viel zu tun haben.

„Wir sind ein kleiner Verein, aber

unser harter Kern hat eine super

Qualität“, ist der Vorsitzende zuversichtlich.

Er selbst ist schon

seit 1979 dabei und führt nach

zunächst verschiedenen anderen

Funktionen den Verein seit nun

schon acht Jahren. In der Vorstandschaft

ist der Name Fiebig

öfter zu hören, doch für das Bezirksmusikfest

muss der Kreis weiter

gespannt werden. „Wir können

jede helfende Hand gebrauchen.“

Günter Fiebig ruft alle Peißenberger

zur Mitarbeit auf.

rg

> > > 54. BEZIRKSMUSIKFEST IN PEISSENBERG

Donnerstag, 28. Juni

21 Uhr „Spider Murphy Gang“ live (ab 19 Uhr DJ TOMIX)

Freitag, 29. Juni

21 Uhr Summer Jam Party mit DJ TOMIX

Samstag, 30. Juni

14 Uhr Familiennachmittag und Musik mit „Ja Mai

20 Uhr Festzeltgaudi mit der Partyband „Münchner G´schichten“

Sonntag, 1. Juli

7 Uhr Weckruf durch die Böllerschützen

8.30 Uhr Kirchenzug

9 Uhr Gottesdienst an der Tiefstollenhalle

10.45 Uhr Marschwettbewerb

13 Uhr Gemeinschaftschor am Rathausplatz

14 Uhr großer Festzug mit 2400 Teilnehmern

anschl. Bekanntgabe der Wertungsergebnisse im Festzelt

18 Uhr Festausklang mit den „Jochberg Musikanten“

mai / juni 2018 | 27


Bernrieder Park – Erholung auf rund 80 Hektar

Traditionsfahrt

durch ein Naturdenkmal

in Schlehdorf am Kochelsee


vom 14. April bis 10. Juni 2018


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28 | tassilo

Bernried | Der Bernrieder Park,

traumhaft gelegen unmittelbar am

Starnberger See, steht längst unter

Landschafts- und Denkmalschutz.

Mit einer Fläche von rund 80 Hektar

soll der Park der Allgemeinheit

zur Erholung dienen. Zumindest

nach Willen von Stifterin Wilhelmina

Busch-Woods, Tochter des

deutschstämmigen Mitbegründers

der heute weltberühmten

Anheuser-Busch Brauerei aus St.

Louis in den USA. Mit Ausnahme

des mittlerweile vermieteten Teehauses

ist das über 1,7 Kilometer

lange Seeufer völlig unbebaut. Die

rund 7,5 Kilometer Wanderwege

mit zahlreichen Ruhebänken

laden ebenso zu Spaziergängen

ein wie kleine Badebuchten mit

sandigem Untergrund im Sommer

zum Baden.

Vorbild: englische

Landschaftsparks

Bei der Traditionsfahrt geht es um historische Kutschen.

Seit dem 11. Jahrhundert bis zur

Säkularisierung gehörte der Park

zum Bernrieder Kloster. Verschiedene

Besitzerwechsel folgten,

ehe 1852 August von Wendland,

einst bayerischer Gesandter am

französischen Hof, den gesamten

Klosterbesitz aufkaufte. Ab 1853

ließ er den Park nach dem Vorbild

englischer Landschaftsparks vom

Münchner Oberhofgärtner Carl

Effner und schließlich von dessen

Sohn Carl-Josef von Effner planen

und gestalten. Zahlreiche alte Eichen,

Buchen und weitere Baumarten

zeugen noch heute von der

damaligen Zeit. Sogenannte Sichtfenster

inmitten den Wiesen, Büschen

undumen lassen einen

freien Blick auf den Starnberger

See und die Alpen zu.

1914 erwarb Wilhelmina Busch

von der Familie Wendland nebst

anderen Ländereien das Bernrieder

Hofgut, 1941 letztlich auch den

Park. Rund drei Jahre vor ihrem Tod

brachte Wilhelmina Busch-Woods,

mittlerweile mit Sam Woods verheiratet,

den Park in eine öffentliche

Stiftung des privaten Rechts

ein, um ihn laut Stiftungszweck

als „einzigartiges Naturdenkmal

den kommenden Generationen in

seiner Eigenart und Schönheit zu

erhalten“. Heutzutage kümmert

sich eine gemeinnützige Stiftung,

verwaltet von einem Kuratorium,

um die Pflege und unterhält den

Park. Über die Jahrhunderte hat

sich durch den wertvollen Bestand

an uralten Bäumen und

die extensive Bewirtschaftung der

Wald- und Gehölzflächen eine

große Artenvielfalt entwickelt. Die

Bernrieder Methusalem-Bäume

etwa, zum Teil viele Jahrhunderte

alt, werden von Fachleuten geschätzt

und bewundert. Die großen

Wiesenflächen innerhalb des

Parks nutzt das Hofgut Bernried

als Dauergrünland – ganz nach

dem Willen der Stifterin. Generell

fügt sich der Park als Gartendenkmal

perfekt in das Gesamtbild des

Pfaffenwinkels mit seinen zahlreichen

Kunstwerken und architektonischen

Besonderheiten. Zwar

sei die kostenintensive Parkpflege

durch die Zustiftung der 1990 verstorbenen

Münchnerin Viktoria

Neumüller finanziell etwas abgesichert,

dennoch ist die Stiftung

auch heute auf Spenden angewiesen,

etwa gibt es die Möglichkeit

von Bank-Patenschaften. Damit

sich die Menschen aus der Region

noch lange Zeit an der Natur er-


freuen, durch den Park spazieren

oder bisweilen auf Kutschen hindurch

fahren können.

Die Schönheit des

Fahrsports demonstrieren

Am Samstag, 23. Juni, findet heuer

das traditionelle Kutschenrennen

durch Bernried statt, welches

streng genommen gar kein Rennen

im Sinne des klassischen Fahrsports

ist. Vielmehr geht es dabei

um traditionelle Anspannungen,

also um historische Kutschen, mit

denen die Schönheit des Fahrsports

demonstriert wird. Und

auch wenn dies im wahrsten Sinne

des Wortes „hochtrabend“ klingen

mag, ist eben jene Zielsetzung im

Vergleich zu modernen Sportkutschen

deutlich zu unterscheiden.

Bereits seit 2005 veranstaltet der

Verein „Fahrkultur und -sport im

Pfaffenwinkel“ das internationale

Traditionsturnier in Bernried, das

„CIAT“, welches nach dem Regelwerk

der AIAT (Association International

d’Attelange de Tradition)

mit Sitz in Paris ausgetragen wird.

Solche CIATs gibt es in Deutschland

außer in Bernried, das erste

in Deutschland, noch in Celle und

Warendorf, demnächst auch in Redefin

und Moritzburg. Aber warum

gerade Bernried? Wie nur wenige

ländliche Dörfer hat es aufgrund

des Großgrundbesitzes um Baron

Wendland und ganz besonders

um Wilhelmina Busch-Woods eine

ganz eigene Kutschengeschichte.

Selbst Bürgermeister Josef Steigenberger,

zeitgleich stellvertretender

Vorstand des Fahrkultur und -sport

im Pfaffenwinkel e.V., besitzt eine

eigene Kutsche: eine „Mylord“. Die

Bernrieder Kutschengeschichte,

der Erwerb und die aufwändige

Restaurierung der Kutsche sowie

die Begeisterung von Günter Ortner

aus Unterhausen, dem Gründungsvater

des Traditionsfahrens in

Bayern und Vorsitzenden des Vereins,

hat Steigenberger zu einem

begeisterten Traditionsfahrer und

Förderer dieses Kulturgutes werden

lassen. In den vergangenen

Jahren waren zumeist gut 30 Gespanne

zu Gast in Bernried. Sportfahrzeuge

sind ausgeschlossen,

die Pferde müssen alle Impfungen

haben, beschlagen sein und vieles

mehr.

Kutschen fahren auch

durch den Park

Los geht die Bernrieder Traditionsfahrt

am Samstag, 23. Juni, ab

9 Uhr mit der Bewertung der Gespanne

im Klosterhof durch drei

internationale Richter. Benotet

werden Gesamteindruck, Pferde,

Kutschen, Geschirre und die Kleidung

von Fahrern und Mitfahrern.

Anschließend werden die einzelnen

Gespanne vorgestellt, ehe sich

die Kutscherer ab 9.20 Uhr auf die

14 Kilometer lange Strecke machen:

durch den Bernrieder Park, durch

das Dorf über das Kinmoos zum

Auweiher und durch den Höhenrieder

Park zum Schloss Höhenried.

Dabei kommt es keineswegs auf

Schnelligkeit an, sondern auf die

Einhaltung einer genauen Zeitvorgabe.

Dazwischen sind diverse Gehorsamkeitsprüfungen

und Fahraufgaben

zu bewältigen. Ab 14 Uhr

beginnt schließlich der „Sportteil“

der Veranstaltung mit Hindernisfahrten

auf einem Parcours an der

Ecke Tutzinger Straße/ Weilheimer

Straße. Ab etwa 16 Uhr folgt die

Kutschenparade und Siegerehrung.

Zu gewinnen gibt es laut Organisatoren

„Ruhm und Ehre“. Die Teilnehmer

sind lauter Enthusiasten,

vergleichbar mit Oldtimer-Fahrern,

die die Schönheit der alten Fahrzeuge

und der ganzen Fahrkultur

zeigen wollen, und natürlich den

Pferdesport lieben.

tis

Das „CIAT“ geht auch durch

den Bernrieder Park.

mai / juni 2018 | 29


Mit Nachwuchsweltmeister vom Ammersee

Segel setzen zum Saisonauftakt

Dießen | Ende September 2017 an

der italienischen Küste von Scarlino.

Der Wind pfeift um die Ohren.

Draußen auf dem Meer tummeln

sich mehr als 100 Segelboote. Alle

gleich groß, alle besetzt von zwei

Menschen. Einer davon ist der erst

19-Jährige Tim Wechsler aus Dießen

am Ammersee. Gemeinsam

mit Partner Benedikt Nagel hat

er alle Hände voll zu tun, schon

vor dem Start sich durchzusetzen.

„Üble Beschimpfungen und

rücksichtslose Vordrängelaktionen

sind in dieser Phase ganz normal“,

sagt Tim, der an dieser Stelle kurz

grinsen muss, dann anfängt zu erklären:

„Jeder Teilnehmer versucht

sich Platz zu schaffen an der imaginären

Startlinie, damit man von

Anfang an mit einer gewissen Anlaufgeschwindigkeit

in den Wettkampf

gehen kann.“ Tim Wechsler

und seinem Partner scheint das

gut zu gelingen in dieser Woche.

Nach allen vier Vorläufen qualifizieren

sich die beiden als eines

von 53 Booten für die Gruppe Gold

A, dürfen somit unter den besten

Flying-Dutchman-Seglern um den

heißbegehrten Weltmeistertitel

kämpfen. Und? „Lief richtig gut“,

sagt Tim, der seither stolzer U26-

Weltmeister in der Flying-Dutchman-Klasse

ist.

Wetterkenntnisse,

Fitness und Gefühl

Bei der WM 2017 war Tim Wechsler

der Beste unter den Jüngsten,

startete für die Segelgemeinschaft

Augsburg, die ihn finanziell unterstützt.

Zuhause in Dießen am

Ammersee stellt der bodenständige

Student – Sozialwissenschaften

an der Universität in Augsburg –

den Wettkampfmodus lieber hinten

an und kümmert sich um den

Nachwuchs seines Heimatvereins

MTV Dießen. Aus eigener zehnjähriger

Erfahrung kann der inzwischen

20-Jährige sagen: „Wer

ein guter Segler werden will,

muss früh anfangen und jede

Menge Stunden auf dem Wasser

verbringen.“ Segeln sei ein komplexer

Sport, weil er unglaublich

viel Gefühl, hervorragende Wetterkenntnisse,

körperliche Fitness

und obendrein verdammt viel

Geduld abverlange. „So sehr ich

diesen Sport auch liebe, an manchen

Tagen macht er mich regelrecht

fertig“, sagt Tim. Gemeint

sind Trainings oder Wettkämpfe,

an denen er mit seinem Boot

nicht auf Geschwindigkeit kommt,

während die Anderen locker-flockig

an ihm vorbeiziehen. „Und

du einfach nicht weißt, was du in

diesem Moment falsch machst.“

Bevor er mit seinen drei Zweier-

Teams vom MTV, aktuell zwischen

zwölf und 17 Jahre jung, hinaus

auf den Ammersee fährt, gilt es

die Ausrüstung zu überprüfen.

Gerade jetzt zum Auftakt der Saison,

die Anfang April beginnt und

bis Ende Oktober andauert.

Schwimmweste,

darunter Neopren

Der Segler selbst trägt immer

eine Schwimmweste, darunter

Neoprenanzug, Neoprenschuhe

und Neoprenhandschuhe,

um auch bei kalt-nassen

Verhältnissen seiner Leidenschaft

uneingeschränkt nachgehen

zu können. In Sachen

Boote ist die Beschreibung

wesentlich komplizierter,

„weil es sehr viele verschiedene

Klassen und damit

auch Modelle gibt“. Lediglich im

Kinder- und Jugendbereich hält

sich die Vielfalt in Grenzen. Die

Kleinsten lernen im „Opti“ – ein

kompakter, stabiler, viereckiger

Einer mit nur einem Segel. Schüler

und Jugendliche in etwas größeren

Segelbooten der Klassen

420er oder 29er – beide Modelle

werden immer im Zweier-Team

gefahren. Grundsätzlich bestehen

Segelboote aus sehr leichtem

Material wie Carbon oder glasfaserverstärktem

Kunststoff, kosten

knapp 40 000 Euro, müssen je

nach Klasse bau- und gewichtsgleich

sein und tragen in der

Regel drei verschiedene Segel:

Hauptsegel, Vorsegel und Spinnacker.

„Letzteres wird zusätzlich bei

Wind von hinten aufgespannt“,

sagt Tim. Im Optimalfall versuche

der Segler jedoch immer

mit dem leicht schräg gestellten

Hauptsegel gegen die Windrichtung

zu fahren. Entgegen? „Trifft

der Wind auf das Segel, wirbelt

er um dieses herum. Dabei entsteht

ein Sog, der das Boot im

wahrsten Sinne nach vorne zieht.“

Gelenkt wird mit einem klassischen

Ruder, angebracht am hintersten

Ende des Bootes. „Meine

Der Konkurrenz voraus: Tim Wechsler

(re.) und sein Partner Benedikt Nagel

sind amtierende U26-Segel-Weltmeister

in der Flying-Dutchman-Klasse.

30 | tassilo


Kentern gehört zum Segeln dazu. Am Schwert

lässt sich das Boot am einfachsten umdrehen.

Aufgabe“, sagt Tim, der darüber

hinaus über ein Flaschenzug-System

das Hauptsegel einstellt. Sein

Partner dagegen hängt in einem

Trapez und kümmert sich um die

beiden anderen Segel.

Kentern gehört zum

Segeln dazu

„Bei Spitzengeschwindigkeiten

von 20 Knoten, das sind rund 40

Stundenkilometer, ist das alles

andere als einfach.“

Für eine

geradlinige Fahrt

durch unruhiges,

welliges Wasser

sorgt neben der

Kunst der Skipper

ein Schwert, das

zentral am Boden

des Bootes angebracht

ist und senkrecht

ins Wasser

sticht. An dieser

Stelle muss Tim wieder schmunzeln,

„weil das Schwert auch bei

einer anderen Sache, nämlich

dem Aufrichten des Bootes, von

großem Vorteil ist“. Die Rede ist

vom Kentern, das Tim schon hundert

Mal passiert ist – und mindestens

so sehr zum Segelsport

dazugehört wie die Rangeleien

um beste Startpositionen, die von

den zahlreichen Schiedsrichtern

nicht immer ausreichend bestraft

würden. „Oft wird es übersehen

oder die Beweise vor dem

Schiedsgericht sind nicht ausreichend.“

Wer sich davon ein Bild machen

möchte, kann jederzeit vorbeischauen

bei der Segelabteilung

des MTV Dießen, Jahnstraße 13.

Oder Tim und seine Mitstreiter

bei den zahlreichen Wettkämpfen,

genannt Regatta, verfolgen.

Saisonauftakt ist in Steinmühle

bei Hannover, gefolgt von Bewerben

auf Walchensee, Staffelsee,

Ammersee und Starnberger See.

Nach einmonatiger Sommerpause

geht’s mit Auto, Anhänger und

Boot dann weiter an den Achensee,

danach an den Gardasee. Ob

Tim auch heuer wieder bei einem

der ganz großen Wettkämpfe wie

DM, EM oder WM antritt, hängt

von der Form, vor allem aber vom

Zeit- und Kostenplan ab. „Der

Traum einer Profikarriere lebt

natürlich, wobei er nicht wirklich

realistisch ist.“ Segeln ist teuer,

Massenstart: Bei der Segel-WM starteten über 50 Boote gleichzeitig.

extrem zeit- und reiseintensiv und

nur durch großzügiges Sponsoring

nachhaltig auf höchstem Niveau

zu betreiben. Deshalb konzentriert

sich Tim lieber auf sein

Studium und die Nachwuchsarbeit

an der Basis – beim MTV Dießen.

„Hier habe ich Freunde und

Familie direkt um mich herum

und riesengroßen Spaß.“ Außerdem

muss er sich nicht mit üblen

Beschimpfungen und grenzwertigen

Startplatzkämpfereien auseinandersetzen.

js


Selbstfindung bei „Spann den Bogen“

Bogenschießen nach Bauchgefühl

Seehausen I Das Ziel anvisieren,

auf den Bauch hören und den

Pfeil loslassen. So kann man das

zusammenfassen, was Andreas

Voit aus Seehausen den Menschen

in seinen Kursen beibringt.

Hauptberuflich ist der 54-Jährige

Berufssoldat und Fahrlehrer, seit

fünf Jahren hat er eine private

Leidenschaft zum Nebenberuf

gemacht: Das intuitive Bogenschießen.

Das heißt: Es gibt einen

Bogen, einen Pfeil und den Schützen.

Keine unnötigen Zielvorrichtungen

und Visiere, wie es sie

heute durchaus gibt. „Ich schieße

immer noch so, wie es mir mein

Onkel beigebracht hat, als ich 14

Jahre alt war“, erklärt Andreas

Voit. Und ebenso vermittelt er es

den Menschen, die zu ihm in die

Kurse kommen. Intuitives Bogenschießen

mit mediterranem Griff,

dabei legt man den Pfeil auf die

Sehne, der Zeigefinger ist über,

der Mittel- und Ringfinger unter

dem Pfeil. Gezielt wird nur intuitiv,

also mittels Bauchgefühl – und

über Erfahrung. Auf bewusstes

Zielen mit Hilfe der Pfeilspitze und

anderen Vorrichtungen wird somit

verzichtet.

Diese Art des Bogenschießens ist

nicht nur ein Sport, sondern speziell

im schnelllebigen Zeitalter der

Digitalisierung eine Art Entschleunigung.

„Ein Wiederbesinnen auf

sein Spüren im Zusammenwirken

seiner Sinne, Fähigkeiten und

Eindrücke.“ Da man keine Zielvorrichtungen

hat, verlässt man sich

ganz auf Geist, Körper, Seele und

Gefühl. Der Kopf versteht die Technik,

der Körper setzt sie um und

der „Bauch“ hilft beim Zielen und

Treffen. „Leider nutzen viele Menschen

in der heutigen Kopfgesellschaft

ihr Bauchgefühl nicht mehr

so oft“, beklagt Voit und ergänzt,

dass das intuitive Bogenschießen

hilft, genau dieses wieder zu entdecken,

um wieder bei sich selbst

anzukommen.

Selbsterkenntnis durch

Pfeil und Bogen

Andreas Voit bietet vom Anfänger

über Fortgeschrittenenkurs

bis hin zu Wochenendseminaren

alles an. Sie finden immer in

freier Natur auf Parcoursanlagen

in Südbayern, Österreich oder

Italien statt. Es sind sogenannte

3D-Parcours, wo man auf lebensgroße

Nachbildungen von Tieren

zielt. Etwa Bären, Wildschweine

und sogar Ratten. Das Equipment

dazu stellt Andreas Voit, denn er

möchte auch, dass man das Bogenschießen

mit guter Ausrüstung

erlernt. Der Anfänger bekommt

die grundlegenden Dinge vermittelt

wie ein bisschen Geschichte

zu Pfeil und Bogen, Gerätekunde,

Sicherheitshinweise und natürlich

dem Schussablauf. Der Teilnehmer

soll lernen, mit Pfeil und Bogen

intuitiv das Ziel zu treffen. „In den

Kursen für Fortgeschrittene geht es

in das Feintuning von Schütze und

Bogen und auch um Blockaden

beim Schießen wie zum Beispiel

die „Targetpanik“, erklärt Voit.

Darüber hinaus bekommt man

von ihm die verschiedenen Bogenund

Pfeilarten mit all ihren Vorund

Nachteilen erklärt. „Falls sich

jemand eine eigene Ausrüstung

kaufen möchte, um den Sport

weiter zu betreiben, lege ich Wert

darauf, dass man weiß, was gutes

Equipment ausmacht.“

Aus Erfahrung heraus weiß Andreas

Voit, dass das Bogenschießen

nicht nur ein Sport ist. Man

könne auch viel über sich selbst

lernen. „Vornweg lernt man, dass

es ohne Bauchgefühl nicht geht.

Beim Bogenschießen wie im rich-

Andreas Voit unterrichtet das intuitive

Bogenschießen seit rund fünf Jahren.

32 | tassilo


Bei Kursen und Seminaren lernt man Gerätekunde, Schussablauf und

Sicherheitshinweise.

tigen Leben“, verrät der 54-Jährige.

Am Anfang übernimmt Voit das

Anvisieren mittels Bauchgefühl für

den Teilnehmer und gibt davon

dann mit fortlaufendem Kurs immer

mehr an den Schüler ab. So

komme es auf diese Art oft vor,

dass Teilnehmer im Laufe eines

Kurses immer mehr an ihr Bauchgefühl

herankommen und der ein

oder andere Knoten, der im Alltag

besteht, plötzlich platzt. Da erinnert

er sich an eine Teilnehmerin,

die mit ihren Schüssen immer zu

hoch lag. Als er sie irgendwann

fragte, ob sie im Alltag auch oft

„über das Ziel hinausschieße“,

standen ihr Tränen in den Augen

und sie bejahte es. Nach diesem

kurzen Augenblick fand ihr Pfeil

auf einmal doch ins Ziel. „Das sind

die Momente, die mir Freude machen“,

sagt Andreas Voit.

Kurse mit maximal

sechs Teilnehmern

Die Kurse sind auf circa fünf Stunden

und maximal sechs Teilnehmer

angelegt, wobei Andreas Voit

das mit der Zeit nicht so genau

nimmt. Er möchte, dass alle einen

schönen Tag erleben, auch wenn

es mal ein wenig länger dauert –

man sollte sich also einen ganzen

Tag freinehmen. Nachdem er den

Teilnehmern Pfeil und Bogen inklusive

ihrer Historie erklärt hat,

geht es ans Schießen. Und sobald

der dafür notwendige Ablauf sitzt,

geht es auf den 3D-Parcours und

auf die Jagd nach den Tiernachbildungen.

Manchmal äußern Eltern Bedenken,

weil man auf die Tiernachbildungen

schießt. Hier möchte

Andres Voit klarstellen: „Kinder

und Jugendliche können durchaus

differenzieren und in so einem

Kurs den verantwortungsvollen

Umgang mit dem Bogen lernen.“

Er hat jedenfalls in den vergangenen

40 Jahren keinen einzigen Fall

erlebt, in dem jemand den Bogen

missbraucht hätte. Des Weiteren

geht er in den Kursen auch auf die

rechtlichen Aspekte im Zusammenhang

mit dem Bogenschießen

ein.

Und für alle, die es intensiver

mögen, bietet Andreas Voit Seminare

an. Hierfür geht es übers

Wochenende nach Österreich

oder Italien auf einen schönen

Parcours. Dabei wird das intuitive

Bogenschießen als Medium genutzt,

um eigene Blockaden und

Verhaltensweisen sichtbar zu machen,

zu verdeutlichen und im besten

Fall zu lösen. Abschließend

gibt es einen gemeinsamen Grillabend

und die Möglichkeit zum

Gedankenaustausch. „Dort findet

man die Zeit, intensiver auf das

Erlebnis einzugehen und sogar zu

verstehen, was einem sein Bogen

erzählt.“ Es geht schwerpunktmäßig

um das Bogenschießen, aber

auch um das Hineinspüren in sich

selbst.

ww

Mit Bauchgefühl ins Ziel – das

lernt man in den Seminaren von

Andreas Voit.

JAGERBLICK

Bergjagd-Erinnerungen

aus den Ammergauer Alpen

JEANPIERRE VOLLRATH

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mai / juni 2018 | 33


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Tollhub-Festival von 15. bis 17. Juni auf Gut Hub

Eine Reise in die Welt

der Eigenheiten

Penzberg | Seit 1993 gehören Kleinkunst-Festivals

mittlerweile fix in

den Penzberger Veranstaltungskalender.

Erstmal organisiert wurden

sie unter dem Titel „Live aus

der Molkerei“ vom SPD-Ortsverein

Penzberg, aus dem sich 1994 die

unpolitische ehrenamtliche Initiative

„Aktion KleinKunst Penzberg“

bildete, die seit 1998 für die

Tollhub-Organisation verantwortlich

ist. Seitdem findet das Festival

jährlich auf Gut Hub statt und

hat sich längst zu einem wahren

Kleinkunst-Spektakel entwickelt. In

den vergangenen Jahren gehörten

kabarettistische Schwergewichte

wie Dieter Hildebrandt, Gerhard

Polt oder Ingo Appelt ebenso zum

illustren Programm wie auch musikalische

Lokalmatadoren wie

Kofelgschroa, Zither-Manä oder

die Cubaboarischen. Und auch das

diesjährige Jubiläums-Programm

(20 Jahre Festival auf Gut Hub),

ehrenamtlich zusammengestellt

von der Kleinkunst-Initiative und

der Stadt Penzberg, soll vom 15. bis

17. Juni wieder für abwechslungsreiche

Stimmung sorgen. Los geht

es am Freitag, 15. Juni, ab 20 Uhr

mit Kabarettist Andreas Giebel, der

nach 2002 und 2008 bereits zum

dritten Mal Gast des Festivals sein

wird. In seinem Programm „Das

Rauschen in den Bäumen“ erzählt

der Münchner über sich selbst und

uns und andere, die versuchen,

sich das Kunstwerk „Leben“ zurecht

zu schnitzen. Von der Jagd nach

falschen Versprechungen, hohen

Erwartungen und die Hoffnung

auf die kleinen Momente. Es handelt

von Menschen, die scheitern,

weil alles gelingt und von einem,

der lächelnd auf einer Parkbank

sitzt – wohlwissend, nichts mehr

zu versäumen und nichts anderes

zu hören als das Rauschen in den

umen. Karten hierfür gibt es nur

noch vereinzelt an der Abendkasse

ab 18.30 Uhr.

Ein noch größeres

Wikinger-Lager

Ganz im Zeichen der Wikinger steht

das heuer noch größere Lager,

welches sich am Samstag, 16. Juni,

ab 13 Uhr rund um den Tollhub-

Markt erstrecken wird. Generell

kommen ganz besonders Familien

mit Kindern am Festival-Samstag

auf ihre Kosten: Etwa bei „Bauer

Sepp’s Märchenbühne“ um 14.30

und 16 Uhr, für die es Karten im

Vorverkauf bei

der Buchhandlung Rolles gibt. Oder

bei der Aktion „Buddy Bär“, bei

der Schülerinnen und Schüler der

Heinrich-Campendonk-Realschule

einen Kunstbären bemalen, der

für Toleranz und friedliches Miteinander

werben soll und anlässlich

des 100-jährigen Stadtjubiläums

2019 gestaltet wird. Der Tollhub-

Alternativmarkt mit zahlreichen

Hobbykünstlern und Aktionen

lädt darüber hinaus zum Flanieren

und Verweilen ein. Insgesamt

wird es heuer 37 Stände geben.

Darunter ein Schrottkünstler aus

Peißenberg, der Gartenbauverein,

der Eine-Welt-Laden, die Energiewende

Oberland, die Landfrauen,

ein Airbrush- und Tattoo-Designer

und viele mehr. Eine Schülerfirma

vom Gymnasium Penzberg wird

das Projekt „Up-geholzt“ vorstellen

und Deko- sowie Alltagsartikel

> > > MÄRCHENBÜHNE-KARTEN ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost für die Vorstellung von „Bauer

Sepp’s Märchenbühne“ um 14.30 Uhr am Samstag, 17 Juni, 3 x 2

Karten. Wer sie gewinnen möchte, schickt eine Postkarte mit dem

Stichwort „Tollhub“ an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de. Einsendeschluss ist der 15. Mai.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, das Los entscheidet. Weitere Infos

zum Festival unter www.kleinkunst-penzberg.de.

aus erneuerbaren en Materialien en anbieten.

Ab 17 Uhr wird der Aufenthalt

im Biergarten zudem von den

„Kuastoi Musikanten“ umrahmt –

ganz neu im Programm. Das

Tollhub-Festival abrunden wird

schließlich am Sonntag, 17. Juni, ab

10.30 Uhr der traditionelle musikalische

Frühschoppen. In diesem

Jahr sorgt die Ludwig-Seuss-Band

mit ihrem Programm „Extraklasse“

für musikalische Unterhaltung.

Ludwig Seuss, bei der Spider Murphy

Gang verantwortlich für alle

Tasteninstrumente, vermischt mit

seiner eigenen Band Piano-Boogie

mit Jump-Blues und Lousiana-

R&R. Mit einer Allstarbesetzung ist

sie zu einer der interessantesten

Bands für Blues und Zydeco gewachsen.

Und ganz nebenbei ein

weiterer Höhepunkt in der mittlerweile

über zwei Jahrzehnte andauernden

Geschichte des Tollhubs. tis

mai / juni 2018 | 35


Fußball-Billard beim Minigolfclub Murnau

Mit den Füßen eingelocht

Murnau | Fußball-Billard ist, wie

der Name unschwer erkennen

lässt, eine Kombination aus Billard

und Fußball. Es mag auf den

ersten Blick zwar nicht sonderlich

kompliziert aussehen, ist aber

gar nicht so einfach. In jedem

Fall macht es eine Menge Spaß –

sowohl dem ambitionierten Hobbykicker

als auch dem Anfänger.

Spielen kann man die neue Funsportart

im Oberland exklusiv

beim Minigolfclub (MGC) Murnau,

der 2016 ein Spielfeld auf sein

Vereinsgelände direkt am Staffelsee

gebaut hat. Fußball-Billard

ist eine gelungene Mischung aus

Ballgefühl, gepaart mit Köpfchen

und ganz viel guter Laune.

Skeptiker mittlerweile

überzeugt

„Bei der Abstimmung auf unserer

Jahreshauptversammlung, als

es um das Fußball-Billard ging,

waren noch einige dagegen“, berichtet

Stefan Ottinger, Pressewart

beim MGC Murnau, von anfänglicher

Skepsis. Das letztlich gelungene

Werk habe dann aber auch

die letzten Kritiker verstummen

lassen – spätestens nachdem sie

es selbst ausprobiert hatten. Die

Grundarbeiten bis hin zur Errichtung

des Spielfeldes inklusive des

hochwertigen Sandkunstrasens

wurde durch eine professionelle,

erfahrene Firma durchgeführt.

Alle anderen Arbeiten wie die

Vorplanung, das Verlegen der

Randsteine, pflastern, die Eingangstreppe

bauen, den Fangzaun

errichten oder der Aufbau des

Zelts, erledigten hingegen die Vereinsmitglieder

mit vereinten Kräften.

Um auch bei etwas schlechterer

Witterung das Spielen zu

ermöglichen, wurde das Feld mit

einem Zelt ausgestattet. Eine Beleuchtung

wurde ebenfalls kürzlich

eingebaut, um auch in der

Dunkelheit ein paar Partien zuzulassen.

Das Publikum hat unser

Fußball-Billard sehr gut angenommen“,

freut sich Stefan Ottinger,

dass nahezu jede Altersklasse

vertreten ist. Wer spielen möchte,

kann einfach vorbeikommen, eine

Anmeldung ist nicht nötig. Notfalls

müsse man etwas warten, was

sich dank Sonnenterasse und Biergarten

auf dem Vereinsgelände

der Murnauer Minigolfer durchaus

aushalten lässt. Jede angefangene

halbe Stunde Fußball-Billard

Versenkt: Die Murnauer, sowohl Jung als auch Alt, haben die neue

Attraktion sehr gut angenommen.

36 | tassilo


Schwierige i Konstellation: ti Fußball-Billard erfordert neben Spielwitz it und

Technik auch die richtige Taktik.

kostet – egal wie viele Personen

mitspielen – sechs Euro, MGC-Mitglieder

spielen umsonst. Das Zelt

vom Fußball-Billard wird im Winter

stets abgebaut, das Spielfeld

mit einer Teichfolie abgedeckt,

um es vor der kalten Jahreszeit zu

schützen. Gespielt werden kann

von März bis Anfang November.

Das kürzlich errichtete Fangnetz

in Regenbogenfarben wertet die

Anlage optisch weiter auf.

Generell soll das Fußball-Billard

eine weitere Attraktion des MGC

sein, damit sich alle Gäste, egal ob

Alt oder Jung, auf dem Vereinsgelände

wohlfühlen und ihren Spaß

haben. „Man muss den Leuten

immer etwas Neues bieten“, weiß

Stefan Ottinger. Neben zwei kompletten

Minigolf-Runden, eine auf

Beton, eine auf Eternit, soll es bald

ein Riesen-Jenga geben. Jenes

Geschicklichkeitsspiel, bei dem

nach und nach hölzerne Bauteile

aus einem Turm gezogen werden

müssen, der nicht umfallen darf.

Weitere Freizeitangebote sind zudem

in Planung, wie Pressewart

Stefan Ottinger verspricht.

Das überproportionale Fußball-

Billard-Spielfeld ist acht auf vier

Meter groß und mit einer Bande

umgeben, damit die Bälle im

Spiel bleiben. Die Bälle oder Kugeln

mit reduzierter Sprungkraft

haben einen Durchmesser von 20

Zentimetern. Es sind sogenannte

Futsalbälle, die mittlerweile flächendeckend

beim Hallenfußball

verwendet werden.

Technik, Taktik und

Spielwitz

Nicht nur der Aufdruck der Bälle

erinnert optisch an die üblichen

Pool-Billard-Kugeln, auch die

Regeln sind nahezu identisch.

Heißt: Wer zuerst eine der vollen

beziehungsweise halben Kugeln

versenkt, muss diese über das gesamte

Spiel einlochen, der Gegner

entsprechend die anderen. Sind

alle Bälle eingelocht, muss die

schwarze Acht versenkt werden.

Und zwar in jenes Loch, welches

dem, in das die letzte Kugel versenkt

wurde, gegenüberliegt.

Über Zusatzregeln wie Fouls,

etwa wenn die weiße Kugel versehentlich

mit ins Loch gespielt

oder keiner von den eigenen Bällen

berührt wird, entscheiden die

Spieler selbst. Kombinationsgabe

und Zielsicherheit sind ebenso

gefragt wie beim herkömmlichen

Billard. Auch eine Feinjustierung

der Füße, die gewissermaßen als

Queue dienen. Einfach

draufhalten, wie bei so

manchem Amateur-

Kick zu beobachten ist,

ist wenig zielführend.

Viel mehr spielt neben

Spielwitz und Taktik

auch der Kopf eine

Rolle – und zwar eine

ganz entscheidende. tis

Die Verantwortlichen

haben das Fußball-

Billard-Feld von

Anfang an mit einem

Zelt ausgestattet.

Damit auch bei Regen

gespielt werden

kann.

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mai / juni 2018 | 37


Dauercamper in Seeshaupt

120 Quadratmeter

im Grünen

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Wolf-Ekkehard Klix

Fachanwalt für Erbrecht

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Seeshaupt I Der Großstadt und

dem Alltag entfliehen – das wünschen

sich viele Menschen aus

München und stellen sich deshalb

regelmäßig am Samstagvormittag

in kilometerlange Staus auf dem

Weg raus ins Grüne. Das kann aber

durchaus genauso stressig sein

wie in der Großstadt zu verweilen.

Wäre es da nicht viel schöner eine

Wohnung im Grünen zu haben?

Sicher, jedoch kann sich nicht jeder

eine Zweitwohnung leisten. 61

Menschen – vorrangig aus München

– haben da eine ganz andere

Lösung gefunden: Sie sind Dauercamper

in Seeshaupt. Auf dem

Campingplatz von Matthias Lederer

haben sie sich einen ganzjährigen

Stellplatz gemietet. Einige von

ihnen haben den Platz schon seit

vielen Jahren und kommen dann

regelmäßig am Freitag aus der

Großstadt aufs Land und verbringen

ihre Wochenenden im Grünen.

Wie etwa Johanna und Manfred

Wagner aus München. Die beiden

Senioren hatten vor vielen Jahren

den Platz am südlichen Starnberger

See eher zufällig gefunden, als

Manfred eine Unterkunft für seine

Mutter suchte. „Wir haben den

Platz einfach ausprobiert und sind

seitdem fast jedes Wochenende

hier“, sagt Manfred Wagner und

lehnt dabei an der Wand des überdachten

Vorplatzes seines Campingwagens.

Die Sonne scheint

angenehm warm an diesem Tag.

Seine Frau Johanna topft gerade

die Pflanzen um, die sie für den

Winter reingeholt hatte. „Damit der

Frost sie nicht kaputt macht“, sagt

sie, während ihr Mann ergänzt:

„Im Sommer kommen wir auch

mal durchgehend für zwei Wochen

hier raus.“ Dort in Seeshaupt an

ihrem Stellplatz machen sie die

Dinge, die jeder tut, der einen

Garten hat: Pflanzen, umtopfen,

im Grünen sitzen und Kaffee trinken,

alles ein wenig herrichten –

je nach Jahreszeit eben. „Wir genießen

einfach die Natur und den

See wenn wir hier sind. Heuer hatte

ich sogar die Schlittschuhe dabei.

Ich hatte gehofft, dass der See

mal wieder ein bisschen zufriert“,

erzählt Manfred Wagner. Leider

wurde daraus nichts, was aber

nicht so schlimm sei, schließlich

gebe es immer etwas zu tun oder

zu erleben: Langlaufen, spazieren

oder einfach nur einen Kuchen

backen – die Wagners und die

anderen Dauercamper verbringen

in Seeshaupt ihre ganz normalen

Wochenenden.

„Dauercampen ist etwas komplett

anderes als das klassische Urlaubscamping“,

erklärt Betreiber

Matthias Lederer.

Anonymität

kaum möglich

Hier sitzt keiner ums Lagerfeuer

herum, spielt Gitarre und grillt. „So

wie andere ein Wochenendhaus

oder einen Schrebergarten haben,

haben die Menschen hier einen

Stellplatz.“ Der dann bei weitem

auch nicht mehr so aussieht wie

ein Stellplatz an der Adria, wo man

für ein paar Wochen Urlaub macht,

sein Zelt aufschlägt oder unter der

Markise des Wohnwagens ein paar

Klappstühle, einen Tisch und einen

Gaskocher aufstellt. Der Campingwagen

und der überdachte Vorplatz

ähneln fast einem kleinen

Häuschen. Auf der „Veranda“ stehen

Stühle und ein Tisch, manche

haben ein Gartenhäuschen auf der

Grasfläche, Topfpflanzen, ein Boot

in der Auffahrt, Fahrräder und so

manches mehr. Nicht alle 61 Dauercamper

sind wirklich jedes einzelne

Wochenende draußen bei Matthias

Lederer. Manchmal kommen

die Leute nur schnell vorbei und

schauen nach dem Rechten. „Im

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38 | tassilo


Die Wagners aus München

sind schon seit vielen Jahren

Dauercamper in Seeshaupt.












Winter gehen sie bei schönem Wetter

spazieren oder setzen sich mit

anderen Dauercampern zusammen

und ratschen“, erzählt Lederer. Oft

geht es dann darum, was man für

den kommenden Sommer optimieren

kann an Campingwagen, Vorplatz

und dem Drumherum. Denn

Dauercamper sind recht häusliche

Leute. Sie haben im Vorzelt einen

vernünftigen Boden, Eckbänke,

Gasheizungen und vieles mehr. Das

Leben der Dauercamper ist wie in

einem kleinen Dorf. „In der Campinggemeinde

kennt man sich“, erläutert

Matthias Lederer. Vor allem,

wenn jemand Neues dazukommt.

„Der ist noch gar nicht richtig auf

dem Platz, da wird er schon von

den anderen Campern abgefangen,

dann stellen sie sich vor und laden

die neuen Nachbarn auch gleich

auf einen Kaffee ein.“ Wird etwas

benötigt, reicht ein kurzer Gang

zu den Nachbarn, wo einem sofort

geholfen wird. „Das ist ganz anders

als beispielsweise in einem Hotel,

wo man dem Zimmernachbarn

vielleicht mal einen ‚guten Morgen‘

wünscht, aber sonst nichts. Hier

hilft man sich und hält zusammen“,

verrät Lederer.

Mehr Platz,

jüngere Leute

Vor zwei Jahren hat Matthias Lederer

den Campingplatz übernommen

und schließlich generalüberholt.

Im Vergleich zu manch anderen

Plätzen in der Gegend sei das Dauercamper-Publikum

in Seeshaupt

eher „jugendlich“. „Wir haben jetzt

einen Altersdurchschnitt von Mitte,

Ende 30, vor der Übernahme lag

er etwa bei 70.“ Es freut den Betreiber,

dass jetzt auch junge Menschen

die Freude am Campen und

vor allem am Dauercampen wieder

entdecken. Darüber hinaus sind die

Der Campingplatz

in

Traumlage am

südlichen Ende

des Starnberger

Sees.

Stellplätze bei Matthias Lederer im

Vergleich etwas größer: „Wir haben

eigentlich keinen Platz kleiner

als 100 Quadratmeter.“ Im Schnitt

liegt die Fläche eher bei 120 bis 130

Quadratmetern, und kostet im Jahr

um die 2900 bis 3000 Euro. Was

in jedem Fall günstiger ist als ein

Zweitwohnsitz im Grünen. Wirklich

Außergewöhnliches geschieht

hier relativ selten und wenn doch

mal eine erinnerungswürdige Geschichte

passiert, dann schweigt

Matthias Lederer dazu und lächelt.

Ein bisschen wie nach dem Motto:

„Was beim Dauercampen passiert,

bleibt auf dem Campingplatz." Die

Freiheit, sich einen Platz zu mieten

und in der Gemeinde dabei zu sein,

hat schließlich jeder.

ww

mai / juni 2018 | 39


Pollinger Tage für Alte und Neue Musik

Streifzug durch Zeit,

Raum und Kultur

Polling | Thomas Mann

zählt bis heute zu den

berühmtesten deutschen

Schriftstellern. 1875 in

Lübeck geboren und 1955

in Zürich verstorben, stattete

er Zeit seines Lebens

auch immer wieder dem

Klosterdorf Polling Besuche

ab. Der Grund: Seine

Mutter, die dort einige

Jahre lebte. Aus dieser

Geschichte heraus haben

die Veranstalter von „Pollinger

Tage für Alte und Neue Musik“ einen

Talk- und Tastentag mit dem

Titel „Mann, Wagner!“ kreiert. Ein

Gesprächskonzert mit Arien und

Szenen aus den Opern von Richard

Wagner, wie sie einst auch Thomas

Mann in Konzerten und an Grammophonabenden

häufig gehört

hatte. Es singt Tenor Maximilian

Schmitt. Am Piano sitzt Gerold

Huber. Und zwar am Samstag, 5.

Mai, um 14 Uhr im Bibliotheksaal

in Polling.

„Mann, Wagner!“ ist nur eines von

sieben Konzerten der dritten Auflage

von „Pollinger Tage für Alte

und Neue Musik“. Das Eröffnungskonzert

„Aus Alten Märchen winkt

es“ findet bereits am Sonntag, 29.

April, um 17 Uhr im Bibliotheksaal

in Polling statt. Es folgt eine

Stummfilmaufführung mit Klavierbegleitung

unter dem Titel „Der

Märtyrer seines Herzens“ am Freitag,

4. Mai, um 19.30 Uhr im Stadttheater

Weilheim. Ebenfalls unter

der Rubrik Talk- und Tastentag sind

Klassik-Interessierte am Samstag,

5. Mai, um 11 Uhr wieder in den

sich ein Tasten-Kombi-

Ticket für günstigeren

Eintritt kaufen.

Am Sonntagvormittag, 6.

Mai, findet die Konzertreihe

um 11.30 Uhr im

Bibliotheksaal Polling

mit „Ritratto dell’amore“

seine Fortsetzung. Das

hochkarätig besetzte Barockensemble

d’instinto

spielt auf Blöckflöte,

Barockgitarre, Barock-

Bibliotheksaal l Polling li zu „Einer

cello und Cembalo unter anderem

für alle, alle für einen“ eingeladen,

wenn Anna Buchberger am Klavier

Originalwerke und Transkriptionen

von Franz Liszt, Robert Schumann,

Werke von Francesco Maria Veracini,

Joseph Bodin de Boismortier,

Johann Adolf Hasse, Jean-Baptiste

de Boiusset und Arcangelo Corelli –

Richard Wagner und Ludwig van eine gesunde Mischung aus italienischem

Feuer und französischer

Beethoven zum Besten gibt. Am

gleichen Tag und Ort findet nach

„Mann, Wagner!“ um 14 Uhr auch

Eleganz. Zum Abschluss der „Pollinger

Tage für Alte und Neue Musik“

tritt das Münchner Ensemble

noch das Meistkonzert „Hammer

und Bogen“ ab 19.30 Uhr statt. BlauerReiter am Donnerstag, 10.

Kristin von der Goltz am Violoncello

und Gerold Huber am Klavier

Mai, um 19 Uhr im Schweigharthof

Polling auf. Unter dem Titel „Love

interpretieren Werke von Ludwig under a different sun“ werden ins

van Beethoven, Leos Janacek und Hebräisch übersetzte Texte verschiedener

Johannes Brahms. Wer zwei oder

Stammestraditionen

gar alle drei Konzerte an diesem des nahen Ostens und Afrikas vertont.

Samstag besuchen möchte, sollte

js

> > > TICKETS ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost für die Konzerte „Einer für

alle, alle für einen“, „Mann, Wagner!“ und „Rittratto dell’amore“ je

zwei Karten. Schicken Sie uns bis Mittwoch, 2. Mai, eine Postkarte

mit dem Stichwort ihres Wunschkonzertes – „Einer“, „Mann“ oder

„Amore“ – an „tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting. Oder eine E-

Mail an info@tassilo.de. Absenderadresse bitte nicht vergessen. Das

Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

40 | tassilo


Sonderveröffentlichung der

Krankenhaus Weilheim gewährt Blick hinter die Kulissen

Willkommen zum

Tag der offenen Tür

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Patientinnen und Patienten,

das Krankenhaus Weilheim wird

generalsaniert. 50 Millionen Euro

fließen in die Erneuerung der Zimmer,

die Einrichtung und vor allem

in die medizinisch-technische Ausstattung.

Kernstück dieser Generalüberholung

ist der Bau von drei

neuen Operationssälen. Während

die Patienten in den eigens errichteten

Modulbauten attraktive Zimmer

vorfinden, werden die alten

Stationen saniert. Die Sanierung

ist sozusagen eine Operation am

offenen Herzen. Die Fertigstellung

der OP-Säle nehmen wir als Anlass,

Sie hinter die baulichen und

vor allem medizinischen Wände

eines Krankenhauses blicken zu

lassen. Führungen über die Gesamtbaustelle

und die neuen OPs

werden im gesamten Zeitraum von

11 bis 16 Uhr angeboten. Sie werden

sehen, wie Notfallpatienten im

Schockraum versorgt werden, wie

ein Narkosearbeitsplatz aussieht

und wie im OP gearbeitet wird.

Über 16 000 Patienten versorgen

die beiden Krankenhäuser in Weilheim

und Schongau jährlich. Wir

sind an 365 Tagen 24 Stunden für

Sie da, ob im Notfall oder für eine

geplante Operation. Lernen Sie

am Tag der offenen Tür unseren

eigenen kleinen Kosmos kennen.

Schülerinnen und Schüler unserer

Krankenpflegeschule nehmen

Sie in Empfang und informieren

nicht nur über ihre Ausbildung.

Lassen Sie sich Ihre Vitalparameter

messen und üben Sie sich in der

Händehygiene, das A&O im Krankenhaus

und im OP.

Wir wünschen Ihnen einen informativen

und interessanten Tag der

offenen Tür in unserem Weilheimer

Krankenhaus.

Viele Abteilungen stellen sich am „Tag der offenen Tür“ vor:

• Der Notarzt kommt

• Rundgang durch die Endoskopie

• Selbst operieren in Schlüssellochtechnik

• Wie wird auf der Akutgeriatrie gepflegt?

• Wohlfühlen bei der Aromapflege?

• Typisierungsaktion während der gesamten Veranstaltung

• Vorträge greifen Themen aus allen Bereichen auf

Das Rote Kreuz präsentiert sich u.a. mit einem Rettungswagen

• Für Kinder gibt es eine Teddyklinik

u.v.a.

Für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt.

Thomas Lippmann Prof. Dr. Andreas Knez

Samstag,

5. Mai 2018

von 11 bis 16 Uhr

Wir arbeiten für Ihre Gesundheit!

Ihr

Thomas Lippman Prof. Dr. Andreas Knez

(Geschäftsführer) (Ärztlicher Direktor)

mai / juni 2018 | 41


„Tag der offenen Tür“ im Krankenhaus Weilheim

1 Notarzt/BRK

11.00 – 16.00 Uhr

Besichtigung Notarztwagen

(Außengelände)

ERDGESCHOSS

Röntgenstraße

Eingang

über Röntgenstraße

1

Freigelände

2 Küche

11.00 – 16.00 Uhr

Grillen und Popcorn

(Außengelände)

3 Berufsfachschule für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe

11.00 – 16.00 Uhr

Erstmal Hände desinfizieren!

(Haupteingang)

4 Berufsfachschule für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe

11.00 – 16.00 Uhr

Allgemeine Information

Information Pflegeschule

Anmeldung Aromatherapie

Anmeldung Bauchaortenscreening

5 Sozialdienst

11.00 – 16.00 Uhr

Wie geht es nach dem Krankenhaus

weiter?

(Vorraum Endoskopie)

Johann-Baur-Straße

6 AOK

11.00 – 16.00 Uhr

Reaktionen testen

(Vorraum Endoskopie)

7 Berufsfachschule für Krankenpflege

und Krankenpflegehilfe

11.00 – 16.00 Uhr

Vitalparametermessung

(Blutdruck, Puls und Sättigung)

(Vorraum Endoskopie)

8 Gastroenterologie

11.00 – 16.00 Uhr

14 14a

Empfang

13

Kiosk

Rundgang durch die Endoskopie

Was ist eine Biopsie?

Endoskopieren mit Gummibärchen

– für Kinder

15

Treppe

Aufzüge

Gastroskopie – Magen und

Darm selbst untersuchen

Ausstellung

9 Radiologie

12.00 und 14.00 Uhr

Teddy röntgen

(Röntgen)

10 Kardiologie

16

8

7

6

10 9

12 11 5

4 3

12.30 – 13.00 Uhr

14.30 – 15.00 Uhr

Filmvorführung „Herzschläge“

(Röntgen)

17

Pütrichstraße

11 Akutgeriatrie

Eingang

11.00 – 16.00 Uhr

Aromatherapie

(Anmeldung bei der Berufsfachschule,

siehe 4)

12 Gefäßchirurgie


11.00 – 16.00 Uhr

Bauchaortenscreening

(Anmeldung bei der Berufsfachschule,

siehe 4)

18

OP 3

13 Kiosk

19

OP 2

11.00 – 16.00 Uhr

Butterbrezen für 1 Euro

(Kiosk)

14 14a Krankenhaus GmbH

Zu jeder vollen Stunde

Führung durch dieumlichkeiten

– Ausstellung

(Empfang)

15 Notaufnahme

11.00 – 16.00 Uhr

Teddyklinik

2

20

OP 1

21

42 | tassilo


Lagepläne und Programm

16 OP/Versorgung/Intensivmedizin

Zu jeder halben Stunde

Führungen

17 Betriebsrat/AKB/blut e.V.

11.00 – 16.00 Uhr

Typisierung (Aufwachraum)

18 OP/Versorgung/Intensivmedizin

Zu jeder halben Stunde

OP pur

19 Allgemeinchirurgie

11.00 – 16.00 Uhr

Laparoskopie – selbst operieren

in Schlüssellochtechnik

Röntgenstraße

20 Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie

12.00 und 14.00 Uhr

Schockraum Management

Demonstration des Navigationsgeräts

für Wirbelsäulen-OPs

21 Anästhesie

11.00 – 16.00 Uhr

Wie sieht ein Narkosearbeitsplatz

aus?

1. Obergeschoss:

22 Industrieausstellung

11.00 – 16.00 Uhr

Informationen über Implantate,

Prothesen, Versorgung

von Frakturen (Flur)

23 Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie

11.00 – 16.00 Uhr

Infostand (Flur)

24 Zentrum für Muskuloskeletale

Chirurgie

11.30, 13.30 und 15.30 Uhr

Filmvorführung

„Live dabei – Hüft-OP“ von

Chefarzt Dr. Thomas Löffler

(Flur Aufzüge)

25 Cafeteria

11.00 – 16.00 Uhr

Wasser, Schorle, Blechkuchen,

Kaffee (Stück Kuchen und

Getränk für 1 Euro)

(Kreißsaal)

26 Akutgeriatrie

11.00 – 16.00 Uhr

Wie wird in der Akutgeriatrie

gepflegt?

Präsentation Musterzimmer

(Raum A203)

27 Physiotherapie

11.00 – 14.00 Uhr

Auskünfte und praktische

Demonstrationen

(Raum A204)

28 Alzheimer Gesellschaft

11.00 – 16.00 Uhr

Infostand, Aktivität, Gedächtnistraining

(Flur Stützpunkt)

Johann-Baur-Straße

Treppepe

24

Aufzüge

23

22

25 26 27 28

29

Cafeteria

29 Krebs-Selbsthilfegruppe

11.00 – 16.00 Uhr

Informationen

(Flur Stützpunkt)

Zahlreiche Fachvorträge

im Untergeschoss.

Detailliertes Programm

siehe nächste Seite.

Änderungen und Fehler vorbehalten!

1. OBERGESCHOSS

Pütrichstraße

Sonderveröffentlichung der


„Tag der offenen Tür“ im Krankenhaus Weilheim

VORTRÄGE IM UNTERGESCHOSS

Uhrzeit Titel Referent Abteilung

11.00 Uhr Arthrose des Hüft- und Kniegelenks Dr. Tobias Fikentscher Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

11.20 Uhr Typisierung und Stammzellspende Susanne Bogner blut e.V.

11.40 Uhr Krankes Blut PD Dr. Michael Sandherr Praxis für internistische Onkologie

12.00 Uhr Bauchschlagaderaneurysma – Gefahren und Behandlungsmethoden Dr. Peter Baumann Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

12.30 Uhr Diagnostik bei Magenbeschwerden Dr. Oliver Rennefeld Klinik für Gastroenterologie

13.00 Uhr In guten Händen – Erkrankungen der Hand und Therapiemöglichkeiten Wenzel Dimroth Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

13.30 Uhr Schilddrüsenchirurgie – Je kleiner der Schnitt, desto besser? Dr. Bernhard Kann Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

14.00 Uhr Kompaktkurs Demenz – Wissen, was Demenz ist und wie ich Menschen mit Demenz begegne Petra Stragies Alzheimergesellschaft

14.30 Uhr Blinddarm-Operation heute (laparoskopisch, minimal invasiv, maximal schonend) Dr. Fayez Nasralla Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

15.00 Uhr Prävention – Darmspiegelung Dr. Oliver Rennefeld Klinik für Gastroenterologie

15.30 Uhr Vorbeugung und Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden Dr. Bernd Höpfl Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie

Krankenhaus für Kinder

Diesmal ist es kein Notfall: Kinder

können am Tag der offenen Tür

im Krankenhaus spielend leicht

operieren, den Notarzt mit seinem

Rettungswagen kennenlernen, das

Kuscheltier (bitte mitbringen) in

der Teddyklinik verarzten lassen,

Blutdruck messen, im Magen nach

Gummibären suchen oder den

Teddy in der Radiologie durchleuchten.

Dies und vieles

mehr erwartet kleine

und große Kinder

am Tag der offenen Tür

im Krankenhaus Weilheim

– hereinspaziert.

Typisierung

In Kooperation mit

der Stiftung Aktion Knochenmark-

n spende Bayern und blut e.V. bieten

wir während der gesamten Veranstaltung

eine Typisierungsaktion

an. Lassen Sie sich als Stammzellspender

registrieren und schenken

Sie Menschen Hoffnung. Geeignet

sind alle Personen zwischen 17 und

45 Jahren in guter körperlicher

Verfassung. Gewisse Ausschlussgründe

können gegeben sein.

Sonderveröffentlichung der

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„Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“

Einsteins Erben

Die erfolgreichsten Teilnehmer bei „Jugend forscht“.

Schongau / München | Beim Regionalwettbewerb

„Jugend forscht“

und „Schüler experimentieren“

wurden wieder jede Menge tolle

Erfindungen von Schülern aller Altersklassen

präsentiert. Besonders

angetan war die Jury von insgesamt

zwölf Nachwuchsforschern,

die sich für die Landeswettbewerbe

in München und Dingolfing qualifizieren

konnten.

Zwei 17-jährige Gymnasiasten

aus Garmisch-Partenkirchen beispielsweise

haben im Fachgebiet

„Mathematik und Informatik“ ein

digitales System zur automatischen

Wahlabgabe entwickelt. Darüber

hinaus programmierten sie ein

System, das eine automatische

Auswertung von Oberstufen-Seminaren

ermöglicht. Ein 18-jähriger

Gymnasiast aus Memmingen untersuchte

in der Kategorie „Physik“

die allseits bekannte Sanduhr.

Er prüfte, von welchen Parametern

die Austrittsgeschwindigkeit

des Sandes abhängt und konnte

der Jury anhand seiner Untersuchungsergebnisse

erklären, warum

eine Sanduhr so lange läuft, wie

sie läuft. Einziger Qualifikant für

den Landesentscheid aus dem Tassiloland

war der 17-jährige Tutzinger

Linus Seifert vom Otto-von-Taube-Gymnasium.

Im Fach Biologie

erforschte er die Zirkularisierung

von Nukleinsäuren – mit Erfolg. Als

Lohn seiner Arbeit gewann er den

Sonderpreis für ein Forschungspraktikum

an der LMU München

im Fach Physik, darüber hinaus ein

Jahresabonnement der Zeitschrift

„Spektrum der Wissenschaft“.

Von den jüngeren Nachwuchsforschern

konnten drei Projekte die

fachkundige Jury in besonderem

Maße überzeugen. Eine zwölfjährige

Schülerin des Marien-

Gymnasiums in Kaufbeuren baute

in der Rubrik „Arbeitswelt“ einen

Rollator, der automatisch bremst.

„Damit will ich Verletzungen verhindern,

die entstehen, wenn sich

der Nutzer auf den Rollator stürzt

und sich das Gerät unkontrolliert in

Bewegung setzt.“ Zwei Jungs vom

Allgäu-Gymnasium Kempten, 14

und 15 Jahre alt, überzeugten mit

einem umweltschonenden U-Boot

– ein Unterwassergerät, das die

Bewegungen der Schwanzflosse

eines Fisches imitiert. Die Flosse

wird mit einem funkgesteuerten

Elektromotor betrieben. Im Fachgebiet

„Biologie“ waren die Geschwister

Laura und Lukas Muthsam,

elf und 13 Jahre jung, aus

Leeder erfolgreich. Die Schüler des

Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums

in Landsberg am Lech haben

einen Vogelnistkasten mit Sensoren

und Webcam ausgestattet. So

fanden sie heraus, wie Vögel es

schaffen, ihre Küken zur gleichen

Zeit schlüpfen zu lassen, obwohl

die Eier zu unterschiedlichen Zeiten

gelegt wurden.

Insgesamt haben beim Regionalentscheid

in der Lechsporthalle in

Schongau 105 Nachwuchsforscher

mit 63 Projekten in den Kategorien

Mathematik, Informatik, Physik,

Biologie, Arbeitswelt und Technik

teilgenommen. Die Siegerehrung

fand im Jakob-Pfeiffer-Haus statt,

wo Veranstalter und Hauptsponsor

Hoerbiger nicht nur die Erstplatzierten

kürte, sondern 44 weitere

Preise an die Jungs und Mädels

verlieh.

Den Sonderpreis vom Landkreis

Weilheim-Schongau haben die

Bad Bayersoier Seppi Frühschütz-

Grüning und Eva Maier sowie

Katerina Stojanov aus Altenstadt

erhalten. Die drei Schüler der Realschule

Schongau entwickelten

ein Gerät, dass in Mikrowellen

eingebaut werden kann und Wasser

schockfrostet. Ziel dieser Erfindung:

In nur fünf Minuten aus

Orangensaft leckeres Orangeneis

zu kreieren. Die Jury war begeistert,

für den bayerischen Landeswettbewerb

reichte es allerdings

nicht ganz. Der fand für Linus

Seifert und alle anderen „Jugend

forscht“-Teilnehmer vom 19. bis 22.

März in München, für „Schüler experimentieren“

am 16. und 17. April

in Dingolfing statt.

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mai / juni 2018 | 45


Gründonnerstags-Preiswatten beim Belli Club Forst

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Paterzell | Das traditionelle Preiswatten

im Gasthof Eibenwald hatte

eben erst begonnen, als durch

die Lautsprecher ertönte: „Es ist

ein neuer Rekord!“ Dafür, dass

sich an diesem Gründonnerstag

sage und schreibe 616 Teilnehmer

in der Paterzeller Gaststätte

eingefunden hatten, ging die Anmeldung

verhältnismäßig schnell

von statten. Vorausgesetzt, man

war frühzeitig vor Ort, was in dem

Fall rund eine Stunde vor offiziellem

Start um 20 Uhr bedeutete.

Etwas später sollen die aus

insgesamt 135 Ortschaften angereisten

Kartenfreunde ein wenig

länger angestanden sein, größere

Unmutsbekundungen sind aber

nicht bekannt, schließlich lief der

Einlass erstaunlich reibungslos.

Im großen Ulrichsaal interessierte

das zu diesem Zeitpunkt niemanden

mehr, längst hatte man mit

dem Watten begonnen. Insgesamt

wurde heuer an 154 Tischen

gleichzeitig gekartelt. Im großen

Saal, in den kleineren Stüberln

und bis runter in die Kegelbahnen

wurden alle möglichen Tische und

Sitzmöglichkeiten aufgestellt, um

auch wirklich alle Spieler unterzubringen.

Denn: „Wegschicken

möchten wir niemanden“, hatte

Gabriel Bertl, Vorstand vom Belli

Club aus Forst, bereits im Vorfeld

versprochen – die Organisatoren

konnten ihr Wort halten. Trotz des

riesigen Andrangs und des mitunter

dichten Gedrängels auf den

Herren-Toiletten verlief der Abend

äußerst harmonisch. Wirtsleute

und Bedienpersonal leisteten

Schwerstarbeit, um den Ansturm

zu bewältigen.

Darüber hinaus wusste man sich

in der Zeit zwischen leerem und

46 | tassilo

vollem Glas ohnehin mit dem

Wesentlichen zu beschäftigen.

Mit seinem Spielpartner, der mitzubringen

war, ging man auf die

Suche nach Kritischen, nach Max,

Belli und Spitz. Trümpfe wurden

angesagt, Hauptschläge ausgespielt,

es wurde geblufft und versucht,

so viele Stiche wie möglich

zu erzielen. Für alle Nicht-Kartenspieler:

Man wollte das Spiel gewinnen.

Das weltweit größte

Preiswatten?

Laut Gabriel Bertl ist das Paterzeller

Turnier „das weltweit größte

Preiswatten“. Ob dem wirklich so

ist, lässt sich nicht abschließend

feststellen. In jedem Fall ist es das

größte in der Region, hat längst

Kultstatus erreicht. Der Belli Club

Forst wurde 1969 gegründet, um

dem gemeinsamen Kartenspiel

zu frönen. Ziel war einst „in gepflegter

Runde Karten zu spielen“,

berichtet Bertl, seit 1982 Vorstand

beim Belli Club. Davon ist man

bis heute nicht abgerückt. Der

Name geht – erfahrene

e

Kartenspieler werden

es wissen – auf den

Schell-Siebener zurück,

der bekanntlich

Belli genannt wird und

sowohl beim Ramsen als

auch

beim Watten eine der wichtigsten

igst

Karten ist. „Leider holt manche

der Freizeitstress ein“, bedauert

Herbert Kölbl, langjähriger Kartler

beim Belli Club und Mitorganisator

des Gründonnerstags-

Preiswattens, dass heutzutage

nicht mehr ganz so viele zu den

allmonatlichen Treffen kommen.

Eine Tendenz, die nicht nur bei

lockeren Zusammenschlüssen wie

dem Belli Club, sondern auch bei

so manchem großen Verein zu

beobachten ist. „15 Leute beim regelmäßigen

Kartenspielen wären

natürlich nicht schlecht“, wünscht

sich Bertl. Angesichts des Andrangs

beim Preiswatten sollte an

und für sich genügend Nachwuchs

vorhanden sein.

Das Schöne ist, dass Querbeet alle

mitspielen“, sagt Herbert Kölbl.

Alt gegen Jung, Männer gegen

Im großen Ulrichsaal im Gasthof Zum Eibenwald wird bereits fleißig

gekartelt. Nicht der einzige Raum, der rappelvoll war.


Frauen. Kann man

sich

seinen Partner beim Preiswatten

noch selbst st aussuchen,

such

werden en die

Gegner zugelost. Da

kann

es schon mal passieren, dass

sich Fußballer oder Eishockeyspieler

aus rivalisierenden Mannschaften

gegenübersitzen – aber

egal, Kartenspielen verbindet.

Das Gewinnen steht dabei in den

seltensten Fällen im Vordergrund,

auch nicht am Gründonnerstag.

Und das seit mittlerweile 1984.

Beim „weltgrößten“ Preiswatten

werden stets zwei Begegnungen

mit

je sieben

en

Partien gespielt. Mischte

der Gegner, er, blieb genügend g nd Zeit,

den Blick in aller Ruhe durch den

Raum schweifen zu lassen. Vorbei

an der riesigen Videoleinwand,

auf der abwechselnd die Spielregeln

und regionale Eishockey-

Zwischenstände eingeblendet

wurden. Und runter zu den aufgebauten

Preisen. Da standen

sauber arrangierte Sachpreise,

vom Motorenöl über Brettspie-

le

und Mikrowellen bis zu

Sportartikeln. Die zahlreichen

Wurst- und Fleischpreise, die

häufig den gewissen Reiz beim

Preiswatten ausmachen, lagen

da noch in der Kühlung. Bereits

kurz nach der Veranstaltung

machen sich Bertl, Kölbl und

ihre Mitstreiter bereits wieder

auf die Jagd nach den Preisen

für

das kommende Jahr.

Kartenspieler

aus 135 Ortschaften

Um diese Vielzahl an Preisen präsentieren zu können, beginnen die Organisatoren

rund ein Jahr vor dem Turnier mit der Suche.

Ein kurzes Raunen ging durch den

Saal, als die Grafik der Verteilung

eingeblendet wurde, aus welchen

Ortschaften die Kartenspieler angereist

waren. Gefolgt vom Jubel

der Fraktion aus Hohenpeißenberg,

die heuer die meisten Mitspieler

ins Rennen schickte. Viel

erstaunlicher ist allerdings die

Tatsache, dass die Spieler aus 135

verschiedene Orte kamen, bisweilen

gar aus Regensburg oder Ulm.

Und selbst wenn am Ende mit

einer Bilanz von 8:6 Spielen „lediglich“

der 96. Platz raussprang,

reichte es noch für ein Geräuchertes

und eine Fleischwurst. Außerdem

stand an diesem kurzweiligen

Abend die Gaudi ohnehin klar

im Vordergrund – dank dem Belli

Club aus Forst.

tis

mai / juni 2018 | 47


Ein geniales Tier, aber immer größere Schäden

Zum Schießen, dieser Biber

Tassiloland | Anfang der 1970er

Jahre wurde im Tassiloland der

einst ausgerottete Biber wieder

ausgesetzt. Offiziell waren es damals

sechs Stück, laut Experten-

Schätzung jedoch wesentlich

mehr. Das war auch gut so und

störte die ersten Jahre niemanden.

Denn der Biber, maximal 30 Kilogramm

schwer, knapp einen Meter

lang und bis zu 20 Jahre alt, ist ein

äußerst schönes, interessantes und

intelligentes Tier, das zweifelsohne

seine Berechtigung auf ein Leben

hier in der Region hat. Sein Fell

beispielsweise ist das dichteste

aller Tiere weltweit – kein anderes

Lebewesen trägt so viele Haare,

bis zu 230 pro Quadratmillimeter,

am Körper. Weitere Markenzeichen

sind seine relativ großen Füße

mit Schwimmhäuten sowie sein

lederner, abgeplatteter Schwanz,

genannt Kelle. Letzteren braucht er

nicht nur zum Schwimmen, sondern

auch zum Errichten von Bau

und Staudämmen. Der Bau des Bibers

befindet sich immer am Ufer

eines Gewässers und ist so gewieft

angelegt, dass der Ein- und

Ausgang stets unter Wasser ist.

Hierfür braucht der Nager einen

gleichbleibend ruhigen Wasserpegel.

Ist dieser von Natur aus nicht

gegeben, leitet der Biber durch

den gezielten Bau von Staudämmen

das wilde Wasser um seinen

Eingangsbereich herum. „Ein sagenhafter

Baumeister“, schwärmt

Florian Pfütze, Vorsitzender des

Kreisjagdverbandes Weilheim, der

den Biber als „faszinierendes Tier“

bezeichnet. Das Problem seit einigen

Jahren aber ist: Die Population

des Bibers hat hier in der Gegend

extrem zugenommen, was sich

immer häufiger und immer stärker

mit land- und forstwirtschaftlichen

Nutzflächen sowie Naherholungsgebieten

von uns Menschen beißt.

Und weil der Biber keinem natürlichen

Feind ausgesetzt ist, hinterlässt

er Nacht für Nacht ein immer

größeres Bild der Verwüstung.

Verwüstung an Ammer

und Staffelsee

Wer am nordseitigen Ufer der

Ammer, beginnend am Kalkofensteg

bei Peiting, flussabwärts spaziert,

findet ein regelrechtes Bild

der Verwüstung vor. Unzählige

ume aller Arten und Größen

wurden dort unten von Bibern

angefressen. Gleiches Bild: einige

Kilometer weiter östlich auf Höhe

des Ammer-Campingplatzes bei

Peißenberg. „Das hat unvorstellbare

Ausmaße angenommen,

aber niemand kümmert sich“, sagt

Campingplatzbetreiber Manfred

Fischer, der sich seit geraumer Zeit

ernsthafte Sorgen um seine Gäste

macht. „Ein Spaziergang entlang

der Ammer ist mittlerweile lebensgefährlich.“

Jederzeit könnte einer

dieser angefressenen Bäume,

die teilweise nur noch auf einem

zweifingerdicken „Sturfel“ stehen,

umknicken und auf den Weg fallen.

„Nicht auszumalen, wenn eine

junge Familie in den Wald geht

und ein Kind von einem angenagten

Baum erschlagen wird“, setzt

Pfütze in Sachen realistische Tragödien

noch einen drauf. Vor allem

hinsichtlich der Tatsache, „dass

ein Forstarbeiter einen angesägten

Baum aus Sicherheitsgründen

keine Nacht lang stehen lassen

darf“. Dieses Gefahrenpotential

und Bild der Verwüstung gilt auch

für den Uferbereich rund um

den Staffelsee, wo nicht nur

„irgendwelche Bäume“ vom

Biber beschädigt wurden.

„Wir reden hier von riesigen

Eichen und Buchen, die weit

über 100 Jahre alt sind“, sagt

Florian Pfütze. Es handelt sich

umume, die im Sinne der

Naturschützer seit jeher geschützt

werden sollen. Nur

nicht, wenn der Biber ihn

zum Fressen braucht? Pfütze

spricht von einem „gesunden

Miteinander“ zwischen

Mensch, Pflanze und Tier, das

beim Thema Biber schlichtweg

nicht mehr möglich sei.

Die einzige Lösung: Regelmäßige

Entnahmen, was im Detail

betrachtet heißt: Den Biber erst

mittels esstischgroßer Lebendfalle –

Äpfel dienen als Lockmittel – einfangen,

um ihn dann mit einem

gezielten Revolverschuss zu töten.

150 Burgen zwischen

Weilheim und Garmisch

Für naturfremde Menschen, von

denen es hier in der Region nicht

Dieser Baumstamm an der Ramsach bei

Murnau wurde über Nacht angefressen.

wenige gibt, mag dieses „Entnehmen

von Bibern“ grausam klingen.

Laut Florian Pfütze hat diese

Vorgehensweise nicht ansatzweise

etwas mit Ausrotten oder willkürlichem

Töten zu tun. „Der Biber

hat sich bei uns zu 100 Prozent als

Wildtier etabliert, ist inzwischen

nicht anders zu betrachten als Rehe

und Wildschweine.“ Zwar steht der

Nager offiziell noch auf der Arten-

48 | tassilo


schutzliste. „Dort wird er aber in

absehbarer Zeit runter müssen,

weil er schon lange nicht mehr vom

Aussterben bedroht ist.“ Wie viele

Biber derzeit in der Region existieren,

ist ganz schwer zu sagen. Fakt

ist nur: Die klassischen „30 Stück“,

die immer wieder aus vielen Gemeindehäusern

für bestimmte

Seen- oder Flussgebiete zu hören

sind, seien laut Florian Pfütze eine

geradezu lächerlich geringe Zahl.

Allein rund um den Staffelsee zählte

ein Experte rund 37 Burgen. Und

in einer dieser Burgen leben in der

Regel zwischen sechs und zehn Biber,

was hochgerechnet weit über

200 Stück wären – nur am Staffelsee!

Im von Flüssen, Seen und

Bächen geprägten Gebiet zwischen

Weilheim und Garmisch-Partenkirchen

sind es derzeit rund 150

Burgen. „Und im Frühjahr kommt

wieder ein ganzer Schwung Junge

dazu“, sagt Florian Pfütze.

Familie gründen. Nur wo? „Es gibt

bei uns in der Region keinen einzigen

Fleck mehr, der von Bibern

unbesetzt ist“, sagt Florian Pfütze,

der sich und seine Jägerkollegen

in Sachen Entnahme fern halten

möchte vom Biber. „In meinen

Augen ist es ganz klar Aufgabe der

Naturschützer, für die notwendige

Entnahme der Biber zu sorgen.“

Wie das funktionieren könnte,

zeigte jüngst das Beispiel in Seehausen,

wo in Abstimmung mit

Bürgermeister und zuständigem

Landrat ein Mann für die Entnahme

von dortigen Bibern beauftragt

wurde. Das Problem: Weil es wochenlang

eisigkalt war, blieb der

Biber lieber in seinem kuscheligen

Bau, ernährte sich von seinem aufgestauten

Essensvorrat und kam

gar nicht erst auf die Idee, in eine

von Äpfeln gefüllte Lebendfalle

zu tappen. Im Frühjahr jedenfalls

wird dem nachtaktiven Fellträger

definitiv nichts passieren. Weder

beim genüsslichen Nagen an Bäumen,

noch beim Grasen draußen

auf dem Feld. Auf dem Feld? „Der

Biber ist reiner Vegetarier und

frisst nicht nur das Kambium unter

den Rinden der Bäume, sondern

schwärmt aus auf die umliegenden

Felder und wird sozusagen

zur Kuh“, sagt Florian Pfütze. Ein

in der Tat faszinierendes Tier. Nur

entgegen der 1970er Jahre viel zu

stark vertreten.

js

Der Biber

befindet sich überall

Zwischen ein und vier Biberbabys

bringt eine Mutter pro Frühjahr

zur Welt. Die Neugeborenen leben

zunächst gemeinsam mit den

Biberkindern vom Vorjahr in einer

Großfamilie. Wachsen die Neugeborenen

den älteren Brüdern und

Schwestern zu Kopfe, müssen diese

die Familie verlassen, sich ein

eigenes Reich suchen und eine

Biber umnagen auch hdicke Baumstämme so lange, bis sie ihrer eigenen

Last zum Opfer fallen – hier an der Eyach, einem Zufluss der Ammer.

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Peißenberg | Mehr als 40 Gemeinden,

dutzende Landwirte

und anderweitige Privatgrundstückbesitzer

wurden kontaktiert.

„Im Grunde fast alle Ortschaften

zwischen Landsberg am Lech und

Garmisch-Partenkirchen“, sagt

Thomas Löhn, der mit seinen

gleichgesinnten Kollegen unbedingt

ein passendes Grundstück für

den Bau einer Rennstrecke finden

wollte. Die Suche ging über fast

zwei Jahre. Ohne Erfolg. „Niemand

war bereit, uns einen Platz

zu verpachten.“ Überwiegend aus

zwei Gründen: Einerseits, weil die

Gemeinden ohnehin kaum freie

Grundstücke zur Verfügung hatten.

Andererseits, weil die Benziner

alles andere als umweltfreundlich

sind. Aufgeben? Auf gar keinen

Fall. Löhn und Co. entschließen

sich 2011, den Verein Alpen Offroader

e.V. zu gründen. „Das erleichterte

uns die Grundstückssuche.“

Letztlich war es Peißenbergs Bürgermeisterin

Manuela Vanni, die

dem Wunsch der Hobby-RC-Car-

Fahrer nachgekommen war. Seither

duellieren sich die aktuell 16

erwachsenen und sieben jugendlichen

Vereinsmitglieder mehrmals

im Monat auf der eigens gebauten

Strecke auf dem „Alpen Ring“, der

sich auf dem Gelände „Alte Bergehalde“

in Peißenberg befindet.

Bis zu 110

Stundenkilometer

RC-Car-Racing heißt nichts anders

als Motorrennsport mit ferngesteuerten

Autos. Im Falle der

Alpen Offroader handelt es sich

um Geländewagen, originalgetreu

nachgebaut in den Maßstäben 1:10,

1:8 und 1:5. Die Buggys und Truggys

wiegen zwischen zweieinhalb

und vier Kilogramm, sind drei bis

15 PS stark und setzen sich aus superleichtem

Hightechmaterial wie

Carbon, Titan und Aluminium aus

Die elektrobetriebenen t b RC-Cars C erreichen Spitzengeschwindigkeiten

i von bis zu 110 Stundenkilometer und sind bis zu 5000 Euro wert.

der Luft- und Raumfahrt zusammen.

Gekauft werden die Wagen

bei Fachhändlern in München oder

Online. Entweder als fertiges, serienmäßiges

Auto. Oder in Form

eines individuell zusammengestellten

Bausatzmodells, das von

Löhn und Co. dann in den zuhause

eingerichteten Werkstätten selbst

zusammengeschraubt- und geklebt

wird. „Unser Hobby besteht nicht

nur aus dem Fahren, sondern vor

allem auch aus Bastlerei, Tüftlerei

und Instandhaltung der Autos.“

Zwischen 40 und 500 Arbeitsstunden

investieren die Liebhaber

ber

für den Ein- und Zusammenbau

menb

au

einzelner Teile wie Regler, er, Stoßdämpfer

und umweltfreundlichem

Elektromotor, der den Benziner vor

einigen Jahren schon ersetzt hat.

Im Optimalzustand erreichen die

Autos Spitzengeschwindigkeiten

von schier unglaublichen 110 Stundenkilometern.

Und kosten je nach

Modell, Größe sowie Eigenleistung

in Sachen Zusammenbau zwischen

250 und 5000 Euro.

Besten Überblick

vom Fahrerstand

Noch zeit- und kostenintensiver

war für die Mitglieder des Alpen

Offroad e.V. der Bau der vereinseigenen

Rennstrecke. Von Spatenstich

bis Jungfernfahrt gingen fünf

Jahre und 85 000 Euro ins Land.

Dafür kann sich das Ergebnis in

Sachen Streckenprofil, Materialien,

Sicherheit und Drumherum mehr

als sehen lassen.

Eine

zweieinhalb

inha

Meter

hohe

he

50 | tassilo


Kurvenreich mit vielen Wellen: So sieht die Strecke der Alpen Offroader

von oben aus. Rechts befindet sich der barrierefreie Fahrerstand.

und sechs Meter breite Holzplattform

dient als Fahrerstand, von

dem die Piloten besten Überblick

auf Autos und Strecke haben. Ein

Bauzaun um das komplette Gelände

sowie kleinere Zäune am

Streckenrand sorgen dafür, dass

vorbeikommende Spaziergänger

oder Zuschauer sich keiner Gefahr

aussetzen, gleichzeitig die Autos

bei 110 Stundenkilometern Richtung

180-Grad-Kurve nicht allzuweit

über das Ziel hinausschießen

können. Die Strecke an sich ist 220

Meter lang, gespickt mit Geraden,

Steilwandkurven, Wellen und

Sprüngen. Der Belag besteht

aus lehmhaltigem Kies,

worauf die Autos auch bei

schlechtem Wetter sehr guten

Grip haben. „Wobei wir

überwiegend bei schönem

Wetter fahren. Allein deshalb,

um den Verschleiß

von Autos und Strecke in

Grenzen zu halten.“ Dafür

dank LED-Beleuchtung

auch mal in den Abendstunden.

Gratis-Leihfahrzeuge

und barrierefrei

Weil das RC-Car-Hobby ein

sehr teures ist und sich nicht

jedermann leisten kann,

bieten die Alpen Offroader

kostenlose Leihfahrzeuge

an, die nach Terminvereinbarung

oder im Rahmen offizieller

Öffnungszeiten – Samstag und

Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von

14 bis 17 Uhr – ausprobiert werden

dürfen. Und zwar von allen, die

Interesse an diesem spektakulären

Modellsport haben. Das gilt auch

für Menschen mit Behinderung.

„Weil wir schon immer ein Verein

für alle sind“, sagt Thomas Löhn.

Zwei aktive Mitglieder sitzen im

Rollstuhl, für die eine Rampe auf

den Fahrerstand hinaufführt. Dort

oben samt Fernsteuerung für Gas,

Bremse, Links und Rechts angekommen,

geht sprichwörtlich der

Punk ab. Pure Leidenschaft, purer

Ehrgeiz, die pure Lust auf den Sieg.

„Wenn wir fahren, dann richtig“,

sagt Löhn und grinst. Massenstarts

sind der Standard und machen

am meisten Spaß, „weil es nichts

Schöneres gibt als sich im direkten

Vergleich zu duellieren“. Darüber

hinaus erfasst eine an den Laptop

gekoppelte Zeitanlage die Rundenzeiten

der Piloten, die spätestens

am Tag der Vereinsmeisterschaft

so schnell wie nie in der Saison

sein sollten. „Das ist immer unser

großes Highlight“, sagt Löhn, der

selbst 30 Jahre lang auch Deutsche-

und Europa-Meisterschaften

auf Wettkampfebene mitgefahren

ist, inzwischen aber lieber mehr

Wert auf Spaß am Fahren und

Spaß an der Technik legt – das über

allem stehende Motto der Alpen

Offroader in Peißenberg.

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mai / juni 2018 | 51

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Weilheim | Als im Jahr 2015 die große

Flüchtlingswelle nach Deutschland

überschwappte, war Pfarrer

Jost Herrmann einer der ersten, der

ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

koordinierte. Und er hatte eine Vision:

Unterstützer im ganzen Weilheim-Schongauer

Landkreis unter

dem Namen „Asyl im Oberland“

zu vernetzen. Seit 2016 darf er sich

gemeinsam mit Susanne Seeling

hauptamtlich um diese Aufgabe

kümmern. Mit Hilfe von Caritas

Weilheim, Herzogsägmühle, Diakonie

Oberland, dem Landratsamt

Weilheim-Schongau sowie Geldern

des Freistaats Bayern wurden diese

zwei Stellen geschaffen – eine bayernweit

einzigartige Konstellation.

Herrmann und Seeling verstehen

sich als Fürsprecher, Unterstützer

und Ansprechpartner aller 28 Helferkreise

im Landkreis Weilheim-

Schongau. Sie klären auf, trösten

und vermitteln zwischen Ämtern

und Flüchtlingen, zwischen Asylhelfern

und Flüchtlingen, zwischen

Flüchtlingen und Flüchtlingen,

zwischen der Bevölkerung und

Flüchtlingen. Ihr Zuständigkeitsbereich

erstreckt sich von Penzberg

bis Ingenried, von Pähl bis Steingaden.

Ein klassisches Beispiel

aus dem Alltag: Anwohner einer

Flüchtlingsunterkunft beschweren

sich darüber, dass afrikanische

Flüchtlinge oft laut im Garten mit

dem Handy telefonieren, was viele

Einheimische auf Dauer nervt.

Jost Herrmann ist in solchen Fällen

bestrebt, Verständnis füreinander

zu entwickeln. Einerseits versucht

er den Anwohnern klarzumachen,

dass Afrikaner eine andere Mentalität

haben. „Lautstärke ist in vielen

Kulturen kein Problem. Man redet

einfach lauter miteinander. Auch

am Telefon.“ Darüber hinaus sei

die Telefonverbindung in die Heimat

oft sehr schlecht. Andererseits

erklärt Herrmann den Geflüchteten

die Mentalität der Deutschen. Viele

wollten nach Feierabend schlichtweg

ihre Ruhe haben, was es zu

respektieren gilt.

Auslandserfahrung

in Afrika

Jost Herrmann, 53, war vor seiner

hauptamtlichen Tätigkeit bei

Asyl im Oberland neun Jahre lang

evangelischer Pfarrer in Weilheim,

engagierte sich davor viele Jahre in

Afrika, „wo ich sehr viel gesehen

und erlebt habe“. Wie kaum ein

Zweiter kennt er die deutsche und

afrikanische Kultur, kann sich gleichermaßen

gut hineinversetzten in

die Sorgen der hierher geflüchteten

Eritreer, Afghanen und Syrer, aber

auch in die der Weilheimer, Schongauer,

Penzberger, die sich plötzlich

auseinandersetzen müssen mit

wildfremden Menschen, die so anders

aussehen, so anders sprechen,

so anders ticken. „Das ist natürlich

eine große Herausforderung“, sagt

Jost Herrmann, der bis heute damit

zu kämpfen hat, dass die Arbeit

von Asyl im Oberland in großen

Teilen der Bevölkerung falsch

wahrgenommen wird. „Wir sind

nicht die Lobbyisten der Flüchtlinge“,

betont er ausdrücklich. Herr-

52 | tassilo


mann sei einer der ersten, der bei

Drogengeschäften, Belästigungen

von Frauen sowie gewaltsamen

Übergriffen sofort zur Polizei geht,

darüber hinaus immer wieder das

persönliche Gespräch mit Flüchtlingen

sucht und ihnen klarmacht,

dass sie sich an deutsche Regeln,

Gesetze und Werte zu halten haben.

Dass trotzdem immer wieder

gegen ihn gerichtete E-Mails, meist

von potentiellen Rechtsradikalen,

auf seinem Bildschirm aufploppen,

stößt ihm übel auf. „Schließlich

profitieren von unserer Arbeit alle –

die Flüchtlinge ebenso so sehr

wie die Bewohner der einzelnen

Gemeinden und damit der komplette

Landkreis.“ Ob Schule und

Ausbildung, Unterkunft, Finanzen,

Internet, Konfliktlösung, Kontakt

zur Ausländerbehörde oder Öffentlichkeitsarbeit

– Jost Herrmann,

Susanne Seeling und die rund 600

ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer

kennen sich aus und helfen, wo es

nur geht.

Knapp 1 700 Flüchtlinge

im Landkreis

Derzeit leben im Landkreis Weilheim-Schongau

942 Asylbewerber

im schwebenden Verfahren, die

bislang weder an- noch aberkannt

wurden. Darüber hinaus 644 anerkannte,

überwiegend aus Syrien

und Eritrea, wo die politische Lage

nach wie vor sehr kritisch ist. Und

104 abgelehnte Flüchtlinge, die

im Laufe der kommenden Monate

die Rückreise in ihr Heimatland

antreten müssen. Darunter hauptsächlich:

Senegalesen, Pakistani,

Nigerianer und Afghanen. Rund

ein Drittel aller hier lebenden

Flüchtlinge sind als Familie nach

Deutschland gekommen, der Rest

alleinreisend. Der Männer-Frauen-Anteil

liegt aktuell in Bayern

bei 60 zu 40 Prozent. „Unter den

Asylbewerbern sind also wesentlich

mehr Frauen, als von vielen

Bürgern angenommen wird“, sagt

Jost Herrmann, wohlwissend, dass

zum Beispiel in der von Securities

bewachten Massenunterkunft

in Altenstadt nur Männer untergebracht

sind, dagegen in Orten

wie Huglfing, Bernried und Wessobrunn

ausschließlich Familien.

Über den Sinn der Verteilung lässt

sich sicherlich streiten. Dass bei

dutzenden Männern unterschiedlicher

Kulturen auf allerengstem

Raum immer wieder mal die Fetzen

fliegen, ist einleuchtend. Jost

Herrmann allerdings möchte auch

hier richtigstellen: „Probleme, egal

ob Altenstadt, Ammermühle oder

in anderen Massenunterkünften,

machen immer die gleichen – und

die lassen sich an drei Händen abzählen.“

Durch Berichterstattungen

über zum Beispiel Schlägereien

in Massenunterkünften schere

die breite Masse der Bevölkerung

meist alle Flüchtlinge über einen

Kamm. „Dabei sind die Allermeisten

total friedlich und sehr bemüht,

sich zu integrieren.“

Die größten

Integrations-Baustellen

Die beste Möglichkeit zur Integration:

Arbeit. Doch viele dürfen nicht,

weil ihnen das Arbeiten vom bayerischen

Staat nicht erlaubt wird.

Zweite Baustelle: Die Wohnungssuche.

Nur wenige Bürger sind

bereit, Wohnraum an Flüchtlinge

zu vermieten, obwohl sie mit dem

Erwerb eines Mieterführerscheins

sehr gut auf das Leben in der eigenen

Wohnung vorbereitet werden.

Nur mit Hilfe eines Asylhelfers

haben sie eine realistische Chance,

eine Wohnung zu finden. Und auch

die Ausbildung – immer mehr

Flüchtlinge sind in hiesigen Betrieben

untergebracht – erweist sich

wegen der naturwissenschaftlichen

Fächer in der Berufsschule als

Riesenaufgabe, obwohl Fleiß und

handwerkliches Geschick bei den

Meisten sehr lobenswert sind. Kurz

um: Integration funktioniert nur,

wenn alle zusammenhalten, Bürger,

Arbeitgeber und Flüchtlinge in

einem Boot sitzen und aufeinander

zugehen. Eine optimale Plattform

dieses „aufeinander zugehen“ ist

definitiv „Asyl im Oberland“. In

Zukunft jedoch ohne dessen Gründer.

Jost Herrmann arbeitet ab Juli

wieder als evangelischer Pfarrer,

nämlich in der evangelischen Gemeinde

Schongau. Wer Fragen,

Anregungen oder das Bedürfnis

auf Asyl-Hilfe hat, kann sich aber

weiterhin bei Susanne Seeling

melden. Jost Herrmann wird dann

nur noch dem Förderverein Asyl im

Oberland vorstehen.

js

Musik im Pfaffenwinkel

Sonntag, 10. Juni 2018 16.00 Uhr Basilika Benediktbeuern

Joseph Haydn

„Harmoniemesse“ B-Dur HOB. XXII: 14

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Symphonie Nr.5 e-Moll op.64

Weitere Konzerte: 24.06. und 22.07. Wieskirche

01.07. Bibliotheksaal Polling

14.10. Mariae Himmelfahrt Schongau

Info: www.MusikimPfaffenwinkel.de

Kartenvorverkauf: Musik im Pfaffenwinkel, Tel. 08861/2194138

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Di-Sa 10-17, So 14-17 Uhr, Montag geschl.

www.museum-weilheim.de

> > > KONTAKTDATEN

Asyl im Oberland sitzt in Weilheim, Schützenstraße 18 (Hintereingang,

1. Stock). Alle Infos online unter www.asylimoberland.de.

Susanne Seeling ist erreichbar unter 0881 / 927 658 922 oder per

E-Mail: susanne.seeling@asylimoberland.de.

mai / juni 2018 | 53


Neue Datenschutzgrundverordnung ab 25. Mai

Strenge Kontrollen und

drakonische Strafen

Tassiloland | Ab 25. Mai gilt europaweit

eine neue Datenschutzgrundverordnung,

kurz DSGVO.

Für hier ansässige Betriebe, Behörden,

Vereine und Gemeinden

heißt das: Mit personenbezogenen

Daten wesentlich sorgfältiger

umgehen, sie wesentlich besser

schützen. Angefangen bei Name,

Alter, Wohnort über Mieteinnahmen,

Lohnabrechnung und

Kreditkartennummer bis hin zu

politischen Meinungen, Gewerkschafts-

und Religionszugehörigkeiten.

Die Liste schützenswerter

Daten ist lang – ebenso die

Möglichkeit, diese rechtswidrig

zu missbrauchen. Wer künftig gegen

die DSGVO verstößt, muss mit

drakonischen Geldstrafen rechnen.

Zehn bis 20 Millionen Euro

Bußgeld stehen für Unternehmen

im Raum, maximal sogar bis zu

vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes,

was insbesondere

Großkonzerne hart treffen könnte.

Beate Fiedler vom gleichnamigen

IT-Unternehmen in Schongau ist

IHK-geprüfte Datenschutzbeauftragte.

Seit einigen Wochen und

Monaten tourt sie sowohl werktags

als auch an Wochenenden

von Betrieb zu Betrieb, um Unternehmer

und Mitarbeiter aus allen

möglichen Branchen diese neue

Richtlinie nahezulegen. „Ich habe

zu Beginn mit zehn bis 15 Kunden

gerechnet, inzwischen sind

es schon 74, die von mir geschult

und teilweise begleitet werden.“

Vom Handwerksbetrieb in der Region

über kleinere Mittelständler

in Schongau, Peiting, Peißenberg

und Tutzing bis hin zu größeren

Mittelständlern in München und

Augsburg. Gut drei Stunden dauert

eine DSGVO-Schulung von

Beate Fiedler, die mit einfachen

Worten die neue Richtlinie erklärt.

Obwohl sie bewusst darauf verzichtet,

auf jeden der insgesamt

99 DSGVO-Artikel einzugehen,

blicken ihr nach den ersten Lektionen

schon reichlich erschlagene

Gesichter entgegen. „Erst nach der

Schulung, wenn die Teilnehmer

meine Checklisten, Richtlinien und

Blankoformulare zur Umsetzung

und Orientierung bekommen haben,

entspannen sich die Gesichter

wieder.“ In der Tat gibt es für

Unternehmer viel zu tun, um künftig

DSGVO-konform zu arbeiten.

Befürchtungen, wonach die Umsetzung

ganze Betriebe finanziell

ruinieren könnte, oder die geforderten

Maßnahmen personell und

strukturell nicht umsetzbar seien,

sind laut Beate Fiedler jedoch unbegründet.

„Wichtig ist, dass sich

die Unternehmen jetzt damit auseinandersetzten.

Wer das tut, wird

schnell merken, dass die Umsetzung

der neuen DSGVO personell,

strukturell und finanziell nicht nur

machbar ist, sondern auch Spaß

machen kann.“

Arbeitsschritte genau

dokumentieren

Die größte Aufgabe, die Betriebe

wegen der neuen Datenschutzgrundverordnung

zu erfüllen haben:

die Dokumentation. Jeder

einzelne Arbeitsschritt, der in irgendeiner

Form mit personenbezogenen

Daten zu tun hat, muss

dokumentiert sein. Das betrifft

alle Personen, die mit personenbezogenen

Daten zu tun haben,

zum Beispiel Bürokräfte in Buchhaltung,

Marketing und Vertrieb.

„Hier reicht bereits das Ablesen

personenbezogener Daten vom

Bildschirm oder Blatt.“ Das betrifft

aber auch den Maurer oder

Zimmerer, der den Auftragsschein

nicht offen auf der Baustelle liegen

lassen darf. „Damit sind wir schon

beim zweiten großen Thema, der

Sicherung der Daten.“ Passwortgeschützte

digitale Ordner, Firewalls,

geschützte Serverschränke, verschlüsselte

USB-Sticks oder „weggesperrte“

Aktenordner – es gibt

zig Möglichkeiten, personenbezogene

Daten so aufzubewahren,

dass sie vor Unbefugten geschützt

sind. „Wie das technisch und mit

welcher Software umgesetzt wird,

muss in jedem Betrieb individuell

analysiert und den unternehmerischen

Verhältnissen angepasst

werden“, sagt Beate Fiedler, die

von unterschiedlichsten Voraussetzungen

spricht. „Die Betriebe

in München bewahren ihre Daten

zu 90 Prozent digital auf, hier

bei uns auf dem Land nur 50 bis

60 Prozent. Es gibt sogar Kunden,

die sich für die Lagerung von Daten

einen Stadel oder eine Garage

angemietet haben, vollbepackt mit

Aktenordnern.“ Nicht auszumalen,

was in diesem Falle bei Einbruch

oder Brand passiert. Eine Art

„Allheilmittel-Software“, mit der

nach einmaliger Installation alle

54 | tassilo


»WIR bauen

auf die fairste Beratung.«

DSGVO-Bestimmungen zumindest

digital erfüllt werden, gibt es

übrigens nicht, weil Datenschutz

bereits bei Kleinigkeiten beginnt.

„Es kann nicht sein, dass noch

immer viel zu viele Laptops ohne

passwortgeschützten Zugang genutzt

werden, nur weil man zu faul

ist, sein Passwort einzugeben.“

Gleiches gilt für Handys, die nach

der neuen Verordnung übrigens

nicht mehr privat und beruflich

genutzt werden dürfen, da Apps

direkt auf Kontaktdaten zugreifen.

„Es sei denn, man installiert eine

Software, eine Art Blackbox, auf

der alle beruflichen Daten separat

und gesichert aufbewahrt werden.“

Auch alltägliche Klassiker,

zum Beispiel AU-Bescheinigungen

oder Notizzettel mit Name und Telefonnummer

im Mülleimer, sind

künftig Tabu.

Meldepflicht bei

Datenpanne

Kontrolliert wird die Einhaltung

der DSGVO von speziell ausgebildeten

Prüfern, festangestellt

beim Bayerischen Landesamt für

Datenschutzaufsicht. „Vor einigen

Jahren hat es bayernweit nur eine

Hand voll Prüfer gegeben, inzwischen

sind es schon ein paar hundert.“

Wann und in welcher Form

sie welchen Betrieb unter die

Lupe nehmen, bleibt abzuwarten.

Unabhängig davon, sollte jeder

Unternehmer sowie dessen Mitarbeiter

selbst gewissenhaft nach

DSGVO-Richtlinien arbeiten. Falls

personenbezogene Daten versehentlich

nach draußen gelangen,

zum Beispiel weil der Laptop aus

dem Firmenwagen gestohlen

wurde, gilt es diese Panne unverzüglich

dem Bayerischen Landesamt

für Datenschutzaufsicht

zu melden. Und zwar innerhalb

von 72 Stunden. „Nicht aufschieben,

sondern gleich machen“,

rät Beate Fiedler an dieser Stelle.

Zumal dieser Akt kein großer ist.

Einfach das Formular unter der

Internetadresse www.lda.bayern/

de/datenpanne.html ausdrucken,

ausfüllen und an die zuständige

Behörde schicken.

Betriebe brauchen

Datenschutzbeauftragten

Grundsätzlich müssen alle Betriebe,

die ab zehn Mitarbeiter

mit personenbezogenen Daten

regelmäßig zu tun haben, einen

eigenen Datenschutzbeauftragten

offiziell abstellen. Dass kann ein

externer wie zum Beispiel Beate

Fiedler sein. Oder ein im Unternehmen

eigens ausgebildeter, der

je nach Arbeitsaufwand und größe

des Betriebes diese Aufgabe

entweder neben seinem eigentlichen

Beruf ausübt, oder eben als

Vollzeitkraft. „Größere Firmen,

zum Beispiel Roche, Bauer Unternehmensgruppe

oder Aerotech,

brauchen meiner Meinung nach

zumindest am Anfang zur Umsetzung

der DSGVO eine Vollzeitkraft,

weil die Verordnung ansonsten

nicht vollständig einzuhalten ist.“

Heißt: Wer hier als Unternehmer

sicher unterwegs sein will, muss

sich in Sachen Datenschutz in jedem

Falle neu aufstellen. Es geht

schließlich um ein untrübbares

Vertrauensverhältnis gegenüber

Geschäftspartnern, um die Vermeidung

rechtlicher Schritte und

Bußgelder. Und darum, dass von

der neuen Datenschutzgrundverordnung

Unternehmer und Verbraucher

gleichermaßen profitieren

sollen. Ab 25. Mai 2018 gilt’s.

Europaweit. Und strenger als je

zuvor.

js

mai / juni 2018 | 55

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„Bayerischer Rigi“ feiert 140-jähriges Bestehen

Hohenpeißenberger Schützen

lassen es krachen

Hohenpeißenberg | Im Schützengau

Schongau wird heuer zum

64. Gauschießen eingeladen und

der ausrichtende Verein „Bayerischer

Rigi“ Hohenpeißenberg ist

bereits zum fünften Mal Gastgeber

dieses Großereignisses. Allerdings

stehen dazu heuer nur die 20

Schießstände im „Haus der Vereine“

zur Verfügung. „Es gibt leider

koa grade Wies’n mehr, wo man

a Zelt aufstellen kannt“, meint

Vorsitzende Gusti Kuhn. Doch die

Hohenpeißenberger lassen sich

deshalb nicht abhalten und feiern

mit dem Gauschießen zugleich ihren

140. Geburtstag.

Als die Schützen im Jahr 1877 einen

ersten Antrag zur Errichtung

einer Schießstätte im Hetten

stellten, wurde er vom Bezirksamt

Schongau abgelehnt. Also

suchten sie nach Alternativen und

konnten ein Jahr später im Berggasthof

auf dem Bayerischen Rigi

ihre Schießstätte errichten und

den Verein gründen. In den ersten

Jahren gab es nur Festschießen zu

besonderen Anlässen, etwa der

Fahnenweihe im Jahr 1903 zum

25-Jährigen. Als der Schützengau

Schongau gegründet wurde, fand

ein erstes Gauschießen bereits

1924 in Hohenpeißenberg statt.

Die offizielle Zählung der Wettbewerbe

begann allerdings erst,

als der Schützengau Schongau

nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt

wurde. Wenn die Hohenpeißenberger

nun nach 1954,

1963, 1978, 1998 heuer ihr fünftes

Gauschießen ausrichten, nehmen

sie unter den 30 Vereinen im Gau

Das Schießen mit historischen Zimmerstutzen pflegen die Hohenpeißenberger Schützen

und laden bei ihrem Gauschützenfest erstmals zu einem Wettkampf ein.

eine ganz besondere Stellung ein.

Seit 1990 sind die Hohenpeißenberger

Schützen im „Haus der Vereine“

beheimatet. „Wir sind mit

20 Schießständen in einer glücklichen

Lage“, sagt Gusti Kuhn, die

selbst bei diesem kleineren Gauschießen

auf eine Beteiligung von

800 bis 900 Schützen hofft. Für

die Schießtage von Samstag, 26.

Mai, bis Freitag, 8. Juni, wurden

dieume im Untergeschoss des

Vereinshauses erstmals einer größeren

Renovierung unterzogen.

Und im angrenzenden Vereinsstüberl

wird täglich für das leibliche

Wohl gesorgt.

Seit mehr als 20 Jahren wird von

den Hohenpeißenbergern auch

das Schießen mit Zimmerstutzen

gefördert. Einmal monatlich treffen

sich bis zu 20 Schützen mit

ihren historischen Zimmerstutzen,

um dieses traditionelle Schießen

sowie die dazugehörende Geselligkeit

zu pflegen. Deshalb lädt der

„Bayerische Rigi“ am Samstag, 9.

Juni, erstmals zu einem Traditionszimmerstutzenschießen

ein,

das mit der abendlichen Preisverteilung

auch gleich einen runden

Abschluss finden wird.

Von 90ger Party

bis Kirchenzug

Nach dem sportlichen Wettstreit

wird von Freitag, 15. Juni, bis

Sonntag, 17. Juni, gefeiert. Dazu

nutzen die Schützen das kleinere

Festzelt auf dem Berg, das alljährlich

vom Musikverein zum Weinfest

aufgestellt wird. Neben einer

90ger Party wird dort beim Festabend

der 140-jährigen Geschichte

gedacht und am Sonntag, 17.

Juni, sind alle Gauvereine zum Kirchenzug,

Festgottesdienst an der

Wallfahrtskirche sowie anschließendem

geselligen Ausklang eingeladen.

Damit darf Gauschützenmeister

Konrad Schwarz sich auch

beim 64. Gauschießen wieder

auf eine Großveranstaltung mit

spannenden Wettkämpfen, tollen

Preisen und kameradschaftlichem

Austausch unter den Gauvereinen

freuen. Wie er die Vorfreude auf

das Fest in Hohenpeißenberg ausdrückt?

„Loß mer’s krachen – und

gut Schuss.“

rg

> > > 64. GAUSCHIESSEN IN HOHENPEISSENBERG

Schießtage von Samstag, 26. Mai, bis Samstag, 9. Juni

Donnerstag, 14. Juni

19 Uhr Preisverteilung im Haus der Vereine,

musikalische Umrahmung mit der „Kurvenmusik“

Freitag, 15. Juni

19 Uhr 90ger Party „Der Berg ruft“ im Festzelt auf dem Berg

Samstag, 16. Juni

19 Uhr Festabend mit der „Eibenwalder Musik“

Sonntag, 17. Juni

10 Uhr Kirchenzug ab Fernsehturm

10.30 Uhr Festgottesdienst an der Wallfahrtskirche, bei

schlechtem Wetter im Festzelt

anschl. Mittagessen und Festausklang im Festzelt

56 | tassilo


Aus der Geschäftswelt

AOK startet Gesundheitsprojekt für Kitas

GESUNDE ERNÄHRUNG UND STARKES SELBSTBEWUSSTSEIN

Stadtwerke Weilheim verlegen Glasfaser

DEUTLICH SCHNELLERES INTERNET DIREKT ANS HAUS

Weilheim | Gemeinsam mit Netzbetreiber „inexio“

sorgen die Stadtwerke Weilheim dafür, dass alle bislang

unterversorgten Haushalte der Kreisstadt nun

direkt mit richtig schnellem Internet versorgt werden.

„Und direkt bedeutet auch direkt“, bekräftigt

André Behre, Prokurist der Stadtwerke Weilheim.

Konkret werden 280 Haushalte im Rahmen dieses

Ausbaus direkt ans Glasfasernetz angeschlossen. Damit

werden Bandbreiten bis in den Gigabyte-Bereich

Tassiloland | Mit dem Gesundheitsprogramm „JolinchenKids

– Fit und gesund in der KiTa“ unterstützt

die AOK Bayern Kindertagesstätten in den

Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-

Partenkirchen bei der Bildung der bis zu Sechsjährigen

in Gesundheitsfragen.

Auf spielerische Art sollen die Kleinsten lernen, gesund

aufzuwachsen. „JolinchenKids vermittelt die

Gesundheitsthemen als Entdeckungsreise und will

damit die Neugier der Kinder wecken“, sagt Georgine

Abmayr, Gesundheitsfachkraft der AOK. Drachenkind

Jolinchen geht als Vorbild voran, nimmt

die Kinder mit ins „Gesund-und-lecker-Land“, in

den „Fitmach-Dschungel“ und auf die Insel „Fühl

mich gut“. Hierbei entdecken die Kinder gesundes

Essen, kommen in Bewegung und lernen ihre

eigenen Stärken kennen. Denn neben gesunder

Ernährung soll das Projekt das seelische Wohlbefinden

der Kinder durch Stärkung der Psyche fördern.

Darüber hinaus zielt das Projekt nicht nur auf

die Kinder ab, sondern nimmt auch deren Erziehungsberechtigte

ins Boot. „Damit die Kinder das

bei JolinchenKids Erlernte auch im Familienalltag

umsetzen.“

js

erreicht. Um welch Daten-Dimension es sich hierbei

handelt, zeigt ein simples Umrechnungsbeispiel: Ein

Gigabyte, kurz GB, sind 1000 Megabyte, kurz MB.

Die Weilheimer, die von diesem Anschluss profitieren,

können damit sehr große Daten in extrem hoher

Geschwindigkeit sowohl hoch- als auch herunterladen.

Praktisch wird das Projekt wie folgt umgesetzt:

Das Telekommunikationsunternehmen „inexio“ nutzt

die Infrastruktur der Stadtwerke Weilheim, um die

für schnellstes Internet erforderliche Techniken und

Anschlüsse zu integrieren. „Um das Ganze zu realisieren,

bauen wir rund 1,2 Kilometer Glasfaserkabel

bis zu unserem Netz in Wielenbach“, sagte Enrico

Hesse am Tag der Vertragsunterzeichnung zwischen

„inexio“ und den Stadtwerken. Der Auftrag an das

ausführende Tiefbauunternehmen ist bereits erfolgt.

Läuft alles nach Plan, können die 280 Haushalte

Ende des Jahres mit gigabyteschnellem Internet

versorgt werden. Fragen zum Projekt werden unter

0881 / 9420 900 oder per Mail (breitband@stawm.de)

beantwortet.

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mai / juni 2018 | 57


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und Schulen


So bequem kann Rasenpflege sein

Hier mäht der Roboter

Wilzhofen I Das Frühjahr ist angebrochen.

Wärmere Temperaturen

sowie eine gesunde Mischung aus

Niederschlag und Sonnenschein

treiben das Wachstum der Pflanzen

an. Für Eigenheimbesitzer

mit Garten bedeutet das: Rasen

mähen. Oder mähen lassen? Roboter

für Rasenpflege sind bereits

seit Mitte der 1990er auf dem

Markt. So richtig etabliert in den

Gärten der Kunden haben sie sich

jedoch erst weit nach der 2000er

Wende. „Im Grunde erst vor mehr

als zehn Jahren Jahren“, sagt

Christian Fischer, Marktleiter der

modernisierten und erweiterten

BayWa-Filiale in Wilzhofen. Dort

gibt es unter anderem den derzeit

modernsten Rasenmäherroboter

zu kaufen. Er heißt „Automower“,

ist erhältlich in sechs verschiedenen

Größen und wurde hergestellt

vom schwedischen Motogeräte-

Spezialisten Husqvarna. 50 Stück

haben Fischer und seine Mitarbeiter

vergangenes Jahr verkauft.

Tendenz steigend. „Früher waren

es eher reichere Kunden oder

jene, die besonders viel Wert auf

neueste Techniken und Trends legten.“

Inzwischen aber kaufe sich

auch der klassische Häuslebauer

einen Rasenmäherroboter. Weil er

schlichtweg cooler ist als die herkömmlichen

Benziner?

Laden und Mähen im

stündlichen Wechsel

In jedem Falle ist der Rasenmäherroboter

dank Elektromotor

nicht nur umweltfreundlich, sondern

die mit Abstand bequemste

Lösung für Rasenpflege. Der

Besitzer muss ihn im Grunde

nur rechtzeitig zu Saisonbeginn

aus dem Stauraum holen, scharf

schalten und dann? „Einfach machen

lassen.“ Theoretisch mäht

der Rasenmäherroboter Tag und

Nacht. Immer eine Stunde mähen,

eine Stunde Akku laden, eine

Stunde mähen, eine laden. Alles

von allein. „Die 60 Minuten, die

er zum Laden braucht, nutzt er

gleichzeitig als Verschnaufpause“,

sagt Experte Fischer, dem kein Fall

von Überhitzung bekannt ist. Auch

dann nicht, wenn den ganzen Tag

die Sonne regelrecht herunterbrennt

auf das wetterresistente

Kunststoffgehäuse des Roboters.

Der einzige Haken am 24-Stunden-Prinzip:

Gesetze und eventuell

genervte Nachbarn. Zwar ist

der Rasenmäherroboter mit 60

Dezibel wesentlich leiser als ein

benzinbetriebener Rasenmäher

mit 96 Dezibel und mehr. Grundsätzlich

ist es in Deutschland jedoch

verboten, an Sonn- und Feiertagen

sowie werktags vor 7 Uhr

und nach 20 Uhr mit Maschinen

im Garten zu arbeiten. „Was aber

überhaupt kein Problem ist“, sagt

Fischer. Der Rasenmäherroboter

ist mit einer ausgeklügelten Software

ausgestattet, über die exakte

Mähzeiten ganz individuell eingestellt

werden können.

Zwischen

1 000 und 4 500 Euro

Günstig sind Rasenmäherroboter

nicht. Qualitativ hochwertige wie

der „Automower“ von Husqvarna

beginnen bei 1 000 Euro. Das

größte Modell mit GPS-Unterstützung

kostet sogar 4 500 Euro.

Im Vergleich zum klassischen

Benzinrasenmäher ab 300 Euro

eine Menge Geld. „Vom Preis her

ist der Roboter eher vergleichbar

mit dem Rasenmäherbulldog“,

sagt Fischer. Hinzu kommen rund

300 Euro Service-Gebühr für die

Inbetriebnahme, „die man am

Pflegt den Rasen den

kompletten Sommer

über vollautomatisch.

58 | tassilo


versteckten Klingen schneiden

nämlich sehr gleichmäßig und

nach jedem Ladevorgang in die

andere Richtung. „Für gleichmäßige

Abnutzung der Klingen.“

Außerdem hinterlässt der Roboter

dank geringem Eigengewicht und

bodenschonender Gummibereifung

keinerlei Spuren. Darüber

hinaus besitzt er keinen Fangkorb.

Heißt: Das hauchfein geschnittene

Gras bleibt direkt auf der Rasenfläche

liegen und dient damit als

Dünger für noch schöneren, noch

dichteren Grasbewuchs.

Rasenmäherroboter schaffen

auch 45 Grad steile Hänge.

Fehleranalyse

am Laptop

besten vom Fachmann machen

lassen sollte“. Hintergrund: Rasenmäherroboter

haben keine

Augen. Zonen, die er zu meiden

hat, werden mittels Niederspannungskabel

abgesichert. Entlang

der Grundstücksgrenze, um einen

Teich, ein Blumenbeet, Skulpturen

oder Bäume. Das Kabel kann

mit Klammern oberflächlich angebracht

werden. „Was ich aber

nicht empfehlen würde“, betont

Fischer. Darüber stolpern, Marderbisse

oder das Kabel schiebt

sich aufgrund diverser Umwelteinflüsse

auf – Probleme, die

mittels Erdverkabelung gemieden

werden. „Das Kabel rund fünf Zentimeter

tief im Boden versenken

ist die ideale Lösung.“ Die Bay-

Wa beispielweise hat hierfür eine

spezielle Maschine, die in einem

Arbeitsgang eine schmale Nut in

den Rasen schneidet, gleichzeitig

das zu verlegende Kabel hinter

sich herzieht und im Boden versenkt.

„Wesentlich schneller und

angenehmer als eigenhändig mit

dem Spaten zu graben.“ Gleiches

Prinzip gilt für ein weiteres wichtiges

Kabel – das Orientierungskabel,

über das der Roboter immer

wieder ganz von allein den Weg

zurück zur Ladestation findet,

diese komplett ohne menschliche

Hilfe anfährt und auch anschließt.

Technisch funktioniert das Ganze

dank Spannungsfeldern, die sich

zwischen Roboter und Kabel aufbauen.

„Die geben ihm sozusagen

das Signal, ab- oder umzudrehen

oder eben zur Ladestation zu fahren.“

Das Umdrehen funktioniert

übrigens nach dem Pistenraupen-

Prinzip: Beide Hinterräder werden

über je einen Elektromotor angetrieben,

so dass sich die Reifen

zum Wenden in entgegengesetzter

Richtung drehen können.

Auch für

Hangneigungen

Das kleinste Rasenmäherroboter-

Modell von Husqvarna mäht in

24 Stunden bei gemütlichen drei

bis vier Stundenkilometern 600

Quadratmeter Rasen, das größte

5 000 Quadratmeter. Die Schnitthöhe

kann zwischen zwei und

sechs Zentimetern individuell eingestellt

werden, wobei Fischer vor

zu kurzem Schnitt warnt. Er empfiehlt

dreieinhalb Zentimeter oder

mehr, „um die Grasnaben nicht zu

zerstören“. Dann nämlich ist das

Endergebnis der Roboterarbeit,

die auch in 45 Prozent steilem

Gelände funktioniert, nahezu perfekt.

Die drei unter dem Gehäuse

Gepflegt und gewartet werden

sollte ein Rasenmäherroboter einmal

im Jahr, entweder vor oder

nach der Saison. Ähnlich wie bei

Autos wird das Gerät für eine Fehleranalyse

am Laptop angeschlossen.

Darüber hinaus die komplette

Mechanik sowie Akkuleistung

überprüft und abgestumpfte Klingen

ausgetauscht. „Das war’s im

Grunde auch schon“, sagt Fischer,

der wie seine Mitarbeiter interessierten

Kunden jederzeit beratend

zur Seite steht. Auch beim Thema

Sicherheit. Neben der Verkabelung

besitzt der Roboter eine Art

Andock-Sicherung, dreht sozusagen

bei unerwartetem Widerstand

automatisch ab. „Tiere wie Igel,

aber auch herumtollende Hunde

oder Katzen kommen so nicht zu

Schaden, weil die Klingen zentral

unter dem Gehäuse gut versteckt

sind.“ Im Garten spielende Kinder,

noch dazu Barfuß, sollten Rasenmäherroboter-Besitzer

trotzdem

keine Sekunde unbeaufsichtigt

lassen. „Schließlich handelt es

sich, bei allem Charme und bei

aller technischen Raffinesse, nach

wie vor um eine scharfschneidende

Maschine“, die nicht nur bei

Villenbesitzern am Starnberger

See, sondern auch beim einfachen

Häuslebauer immer beliebter

wird.

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mai / juni 2018 | 59


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Wo das Kloster Benediktbeuern

ursprünglich geplant war

Tassiloland | Als Drumlin werden

kleinere, eher längliche Hügel

bezeichnet, deren Längsachse in

der Eisbewegungsrichtung damaliger

Gletscher liegt – ausführlich

nachzulesen in unserer Januar/

Februar-Ausgabe aus dem Jahre

2016. Heute sind diese „Buckel“

von Gras bewachsen und prägen

das Landschaftsbild im Tassiloland.

Genutzt werden sie überwiegend

als Weidefläche für Schafe, Pferde

und junge Rinder. Einige Hügel

aber stechen ganz besonders ins

Auge, weil sie als Stütze historisch

wertvoller Bauten dienen. So auch

südlich des 1 120 Einwohner starken

Dorfes Antdorf. Gemeint ist

eine römisch-katholische Kapelle,

1793 aus Stein errichtet. Interessant

ist vor allem die Überlieferung,

die das Zustandekommen

des beschaulichen Gotteshauses

erklärt. Demnach sollte an diesem

Ort ursprünglich das Kloster

Benediktbeuern errichtet werden.

Weil es dazu letztlich doch nicht

gekommen war, bat der damalige

Antdorfer Pfarrer einen Benediktbeurer

Abt um ein Kreuzbildnis,

welches wenigstens an die ursprünglich

geplante Klostergründung

erinnern sollte. Zum Schutze

vor Wettereinwirkungen wurde um

dieses Bildnis ein Gebäude errichtet,

in dem auch wertvolle Figuren

aufbewahrt werden. Inzwischen ist

die Kapelle sogar Teil der Bayerischen

Denkmalliste. Wir möchten

nun von Ihnen, liebe Leser, in unserem

neuen Heimaträtsel wissen:

Wie heißt die auf diesem Hügel

stehende Kapelle?

Schicken Sie uns bis 15. Mai eine

Postkarte mit dem Lösungswort

an „tassilo“, Birkland 40, in 86971

Peiting. Oder eine E-Mail an info@

tassilo.de.

Segeln auf „Sir

Shackleton“

Zu gewinnen gibt es diesmal einen

Gutschein für Familiensegeln

auf dem Ammersee – und zwar

auf dem traditionellen Segelschiff

„Sir Shackleton“, ein neun Tonnen

schwerer Zweimaster aus edlem

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Eine schwere Aufgabe haben wir Ihnen, liebe Leser, im Rahmen unseres vergangenen Heimaträtsels mit

auf den Weg gegeben. Welcher eingetragene Verein momentan der größte im Tassiloland ist, wollten

wir wissen. Die richtige Lösung: Die Alpenvereins-Sektion Peißenberg mit aktuell 4 217 Mitgliedern, relativ

knapp vor dem TSV Weilheim, der aktuell 3 820 Mitglieder zählt, jedoch bis zum Jahresende Prognosen

zufolge deutlich größer werden wird, womöglich sogar größer als der Peißenberger AV. Allein diese starke

Schwankung kommender und gehender Mitglieder – alte Mitglieder steigen aus oder versterben, neue,

junge Mitglieder kommen die Wochen und Monate danach hinzu – haben wir zum Anlass gekommen, neben

den wenigen richtigen Einsendungen ausnahmsweise auch alle anderen Heimaträtsel-Teilnehmer mit

in die Verlosung aufzunehmen. Auf eine Familienkarte für Badespaß im Erlebnisbad Plantsch in Schongau

dürfen sich deshalb freuen: Helmut Guggenmos aus Peißenberg, Anette Brandt aus Murnau, Christiane

Wendlberger-Fischer aus Weiheim-Lichtenau, Willi Mayerl aus Iffeldorf und Anneliese Wilkes aus Starnberg.

Herzlichen Glückwunsch!

Holz, nämlich Mahagoni auf Eiche.

Zehn bis zwölf Personen haben auf

der im Jahre 1953 gebauten „Sir

Shackleton“ Platz. Obendrein hat

das insgesamt 11,3 Meter lange und

3,5 Meter breite Segelschiff jede

Menge Komfort zu bieten. Unter

Deck befinden sich zum Beispiel

eine separate Toilette, eine kleine

Pantryküche, ein Salon sowie eine

Vorschiffskabine. Pantryküchen

sind übrigens nichts anderes als

> > > IMPRESSUM

„tassilo“

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im April 2018.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 64 000 Exemplare

„tassilo“ ist ein Medium von

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Juli / August 2018:

Freitag, 29. Juni 2018 (Anzeigenschluss: 11. Juni 2018)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger, Wennaël Würmli

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, Johannes Schelle

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Fotos: Pwmotion/fotolia, Johann Jilka, Anton Niedermeier, Johannes Schelle, Peter Ostenrieder,

Tim Schmid, Rosi Geiger, Wennaël Würmli, Kurt Zarbock, Fliegenfischerschule Oberbayern/Jean

Pierre Vollrath, wikipedia/Andreas Steinhoff, TimeCodePic, A. Schmid Gastro-Service, Ronald Göbel,

Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, Georg Sterzer, Liederkranz Orchesterverein Peißenberg/

Jürgen Forstner, Werner Böglmüller, Musik im Pfaffenwinkel Förderverein e.V., Sylvia Groesswang,

Bundeswehrarchiv, Günther Fiebig, Stefanie Koch, Gerhard Schubert, Tim Wechsler, Carlo Zuccoli,

MTV Dießen, Andreas Voit, Evi Mummert, Minigolfclub Murnau/Stefan Ottinger, Klangwork, HOER-

BIGER, Martin Pape, Alpenoffroader e.V., Marc Wenzl, Thomas Löhn, Asyl im Oberland, AOK Bayern,

Husqvarna Deutschland GmbH, BayWa Wilzhofen, wikipedia/Flodur63, Segelevent Ammersee/Brigitte

Gattinger, Archiv TSV Penzberg, ICOS/DWD, Bayerisches Nationalmuseum München, Bayerische

Schlösserverwaltung/K. Rainer, Peter Samer, Ludwig Musical², Feuerwehr Bernbeuren, fotolia

60 | tassilo


Mini- oder Schrankküchen, bestehend

aus zwei Kochplatten, einer

Spüle und einem kleinen Kühlschrank.

Verbaut sind diese, meist

nur einen Meter breit, überwiegend

in Apartments, Ferienwohnungen,

Wohnwagen und -mobilen

sowie Kajütenbooten – und

eben unter Deck des Segelschiffes

„Sir Shackleton“, dessen Cockpit

und Teakdeck auffallend geräumig

ist, so dass ein traummalerischer

Weitblick über die schimmernde

Wasseroberfläche sowie das grüne

Ufer bis hin zur Alpenkette für alle

Teilnehmer garantiert ist.

Seit über 28 Jahren schaffen wir als unabhängige, erfolgreiche Unternehmensgruppe

Lösungen rund um die Blech- und Rohrbearbeitung. Wir bieten unseren

namhaften Kunden aus verschiedensten Branchen mit unserem hochmodernen

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Schlange stehen!

Über das Segeln ohne Segelschein

entscheidet letztlich das Los unter

allen Einsendungen mit der richtigen

Lösung in Sachen „Kapelle

bei Antdorf“. Der Rechtsweg ist im

Rahmen des Heimaträtsels ausgeschlossen.

Wir wünschen viel

Erfolg!

js

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mai / juni 2018 | 61


TSV Penzberg lädt zu zahlreichen Mitmachaktionen ein

Sportlich fit seit 120 Jahren

Penzberg | Der Start war äußerst

vielversprechend und macht Lust

auf mehr. Die Vorsitzende Michaela

Schott spricht von einem „vollen

Erfolg“, auch wenn „natürlich immer

ein bisschen mehr gehen würde“.

Die Rede ist von der Auftaktveranstaltung

„Fit in den Frühling“

Anfang März, die das Jubiläumsjahr

anlässlich des 120. Geburtstages

vom TSV Penzberg einläutete.

Rund 300 nicht-involvierte Leute

kamen in die Stadthalle und beteiligten

sich am Gesundheitscheck,

hatten Spaß an der Bewegung

oder sahen sich einfach nur Ausstellung

und Auftritte an. Bereits

zuvor hatte Michaela Schott und

ihre Vorstandskollegen zu einem

gemeinsamen Frühstück mit Landrätin,

Bürgermeisterin, Stadträten

und Vertretern anderer Vereine

aus Penzberg und der Region geladen.

Zum Austausch, schließlich

verfolgen alle das gleiche Ziel:

Ein gemeinsames Sportangebot

für Penzberg und Umgebung zu

schaffen. Ähnlich sportlich wie der

Auftakt, gespickt mit zahlreichen

Mitmachaktionen, soll es nun das

ganze Jahr über beim TSV Penzberg

weitergehen.

Revolutionär: Damenriege

1912 gegründet

Vor genau 120 Jahren, exakt am 4.

Juni 1898, begann die Geschichte

des TSV Penzberg. Damals wurde

beschlossen, einen Turnverein zu

gründen, die Gründungsversammlung

selbst erfolgte zwei Wochen

später. Zum ersten Vorsitzenden

wählten die sogleich 150 Mitglieder

Karl Goldner. Die Gemeinde

stellte den frisch renovierten Saal

der Baderestauration als Turnhalle

sowie einen Platz als Übungsgelände

zur Verfügung, für die Beschaffung

von Geräten wurden 600

Mark bereitgestellt. Von Anfang an

stand auch beim TSV Penzberg –

schmiede für absoluten Leistungssport

zu sein, lassen sich die sportlichen

Erfolge durchaus sehen.

Die Leichtathletik-Abteilung beispielsweise

hat mit Nick Jäger im

also gelegt. Apropos Zukunft: f Weit i

nachdenklicher stimmt Schott die

derzeitige Situation der Sportstätten.

Insbesondere eine Sanierung

der Josef-Boos-Halle sei „alter-

ganz im Zeichen von Turnvater U20-Crosslauf und

Jahn – das Turnen als erste Abteilung

im Mittelpunkt. Revolutionär marathon AK60) Hugo Mann (Halb-

> > > INFORMATION

war, dass bereits 1912 eine Damenriege

derzeit zwei aktuelle

gegründet wurde. Überaus Deutsche Meister in

fortschrittlich zu einer Zeit, in der

Frauen noch kaum Rechte hatten.

ihren Reihen. „Es

ist ein guter Weg,

Jetzt, 120 Jahre nach der Gründung, wir vereinbaren

blickt der Turn- und Sportverein Breitensport mit der

auf eine bewegte Historie zurück.

Heute sind die rund 1450 Mitglieder

gezielten Förderung

von Talenten“, sagt

des TSV in insgesamt acht Ab-

Michaela Schott

teilungen integriert: Badminton,

Basketball, Leichtathletik, Seniorensport,

Tischtennis, Turnen, Volleyball

dazu. Ebenso positiv

stimmt die Vorsitzende

das gegen-

und Breitensport, der sich wärtige Verhältnis

durch Angebote wie Body-Fit oder

Pilates auszeichnet und stets den

gesundheitlichen Aspekt im Fokus

hat, weniger den Wettkampf-

Charakter. Wenngleich es kein

vorrangiges Ziel des TSV ist, Kader-

Kinder zu Erwachsene,

was momentan

„bei ungefähr fünfzig

zu fünfzig liegt“.

Der Grundstein für

die Zukunft scheint

Historisch — die 1912 gegründete

Damenriege. Überaus fortschrittlich

in einer Zeit, in der Frauen

noch wenig Rechte hatten.

nativlos“, wie sie sagt. Die Halle

kann gerade nicht genutzt werden,

wird aber dringend benötigt – und

das nicht erst in 120 Jahren. „Das

hat höchste Priorität, schließlich

müssen wir derzeit mit Massen an

Sportlern in kleine Hallenteile“,

sagt Schott wohlwissend, dass dem

TSV der Zulauf wenig nützt, wenn

man nicht den entsprechenden

Platz für Angebote hat. Ein Beispiel

dafür ist das Eltern-Kind-Turnen,

für das es bereits lange Wartelisten

gibt. Auch ein Thema – allerdings

weit weniger brisant – ist traditionell

die Suche nach Übungsleitern.

„Gerne würde ich ein paar neue,

Veranstaltungen 120 Jahre TSV Penzberg

Sa, 23.06., ab 11 Uhr Vereinsmeisterschaft Turnen alte Wellenbadhalle

Sa, 14.07., ab 9 Uhr Prince and Princess Beachplatz

oder 21.07. Volleyball Jugend Turnier

Sa, 21.07., ab 10 Uhr Street Challenge Gaudi Stadtplatz

Sa, 8./9.09., 10 - 15 Uhr Basketball Sommercamp neue Wellenbadhalle

Sa, 29.09., ab 13 Uhr Offene Leichtathletik Meisterschaft Stadion

So, 14.10, ab 9 Uhr Badminton Schleiferlturnier alte Wellenbadhalle

So, 21.10, ab 9 Uhr Jubiläumsturnier Volleyball Mixed alte Wellenbadhalle

Sa, 3.11., ab 12 Uhr Teamtrail Berghalde

Sa, 24.11., ab 17 Uhr TurnFest – Feier mit! Stadthalle

120 Jahre Bewegung

Sa, 8.12., ab 13 Uhr Kinderleichtathletik Hallensportfest alte Wellenbadhalle

62 | tassilo


junge Gesichter sehen“, sagt Michaela

Schott, die seit rund einem

Jahr den Vorsitz beim TSV inne

hat. Und auch hinsichtlich neuer

Abteilugen könnte zukünftig noch

etwas passieren, wenn es denn

zum Gesamtangebot passt. Erst

im vergangenen Jahr wurde die

Tischtennis-Abteilung integriert,

die Gründung neuer Abteilungen,

Schott nennt das konkrete Beispiel

Baseball, sei für die Zukunft nicht

ausgeschlossen.

Ein Jahr voller sportlicher

Höhepunkte

Im Jubiläumsjahr 2018 möchte der

TSV nicht nur feiern, sondern sich

das ganz Jahr über positiv verkaufen

– auch das generiert Mitglieder.

Die einzelnen Abteilungen haben

eine Vielzahl an Aktionen geplant,

die großteils zum Mitmachen einladen.

Wie etwa das „Prince an

Princess“-Beachvolleyball-Jugendturnier

am Samstag, 14. Juli, ab 9

Uhr. Ausweichtermin bei schlechtem

Wetter ist eine Woche später.

Einer der Höhepunkte wird sicherlich

die große „Street Challenge

Gaudi“ am Stadtplatz, Samstag,

21. Juli. Die Turnabteilung wird

„Rope Skipping“, eine moderne

Form des Seilspringens, anbieten,

die Leichtathleten werden vor Ort

sein, die Breitensportler bringen

unter anderem „Wave Boards“ und

Einräder mit und bei den Basketballern

darf sich jeder im „Streetball“

versuchen. Auch wenn die

Vorbereitungen noch in der finalen

Planungsphase stecken, verspricht

das Programm bereits jetzt einen

kurzweiligen Sport-Tag. Ab 10 Uhr

geht es los. Sich auspowern können

Sportler zudem am Samstag,

3. November, wenn an der Berghalde

der „Teamtrail“ ansteht. Oder

am 24. November, ebenfalls Samstag,

ab 17 Uhr beim großen „Turn-

Fest – Feier mit!“ – und zwar 120

Jahre Bewegung. Wie bei allen anderen

Veranstaltungen auch, sind

alle Penzberger Bürger und Gäste

herzlich als Aktive oder Zuschauer

eingeladen.

tis

Nick Jäger ist Deutscher Meister

im U20-Crosslauf.

Am Schwebebalken: Sportliche Höchstleistungen, wie hier von der

Turnabteilung, sind beim TSV Penzberg keine Seltenheit.

mai / juni 2018 | 63


EU-weites Forschungsprojekt auf dem Hohen Peißenberg

So viel Kohlenstoff

durchströmt unsere Luft









Hohenpeißenberg | Nach wie vor

wird weltweit immer mehr Energie

mit fossilen Brennstoffen erzeugt.

Die dabei entstehenden Gase wie

Kohlendioxid, Methan und Lachgas

steigen auf in die Atmosphäre

und bilden eine Art „Glasdach“,

durch die die Sonneneinstrahlung

ungehindert Richtung Erdoberfläche

eindringen kann, aber wie in

einem Gewächshaus nicht wieder

hinaus. Die Folge: die Erde erwärmt

sich und das Klimasystem

gerät in Unordnung. Regenfälle im

Winter, die früher in der Arktis die

absolute Ausnahme waren, finden

dort inzwischen fast jährlich statt.

Gletscher und Eisberge schmelzen

schneller als je zuvor. Plötzliche

Extrem-Wetter treten auch hier in

der Region immer häufiger auf.

Die Winter werden milder und

milder. All das sind deutliche Zeichen

der Klimaerwärmung. Doch

wie viele Schadstoffe aus welcher

Region steigen tatsächlich rund

um die Uhr in die Luft? Eine ehrliche,

wissenschaftlich fundierte

und technisch streng geprüfte

Antwort liefern die Experten des

Projektes „Integrated Carbon Observation

System“, kurz ICOS. Ein

EU-weites Forschungsprojekt, das

an rund 100 Stationen Schadstoffmessungen

in Wasser, Boden und

Luft durchführt. Seit 2014 legt auch

die Bundesregierung großen Wert

auf ICOS-Arbeit. Deutschlandweit

werden an acht Funk- oder Fernsehtürmen

spezielle Messungen

durchgeführt. Unter anderem am

Fernsehturm auf dem Hohen Peißenberg,

auf dessen Wetterstation

der Hauptsitz des ICOS-Projekts

für Deutschland mit derzeit sieben

Mitarbeitern liegt.

Luftabsauger an

Fernsehtürmen

Technisch sehen die ICOS-Messungen

wie folgt aus: An den jeweiligen

Türmen sind in unterschiedlichen

Höhen Einlässe angebracht, durch

die Luftproben genommen werden

können. Am Beispiel „Fernsehturm

Hoher Peißenberg“ sind die Einlässe

in 50, 93 und 131 Metern (auf der

obersten Plattform unterhalb der

Turmspitze) Höhe installiert. Die

Luft wird durch eine Pumpe angesaugt

und strömt über Leitungen

direkt in ein geeichtes, 90000 Euro

teures Analysegerät einer US-amerikanischen

Firma, das wiederum

mit EDV verknüpft ist. An die werden

die einzelnen Messdaten übertragen,

abgespeichert sowie grafisch

und tabellarisch ausgewertet

und aufbereitet. Im Detail sind es

rund 100 verschiedene Messwerte

pro Station pro Minute – in Summe

also unfassbar viele Daten. Die

wichtigsten Werte aus ICOS-Sicht:

Kohlendioxid, Methan und Lachgas.

„Wobei auch alle anderen

Werte eine gewichtige Rolle für das

Endergebnis spielen“, sagt Marcus

Schumacher, Koordinator für den

Aufbau des ICOS Atmosphärenmessnetzes

in Deutschland. Temperatur,

Windstärke, Windrichtung,

Luftfeuchtigkeit. Hinzu werden

die Analysegeräte zwei Mal am

Tag auf Funktionstüchtigkeit geprüft,

in dem künstlich hergestellte

Gase in die Geräte strömen. Und

auch diese Mess-Ergebnisse fließen

letztlich in die Auswertung

der „Luftverschmutzungs“-Daten.

Die findet übrigens mit Hilfe von

Computermodellierungen statt,

aus denen unter anderem Landkarten

erstellt werden, die mit

unterschiedlichen Farben die Kohlenstoff-Brennpunkte

der Republik

darstellen. Als Vorzeigebeispiel

64 | tassilo


Kohlenstoff aufzunehmen“, sagt

Schumacher, der das ICOS-Projekt

noch im Anfangsstadium „mit sehr

viel Luft nach oben“ sieht. Aber es

geht voran, stets mit dem großen

Ziel vor Augen, Politik und Gesellschaft

mit handfestem Material zu

versorgen, das in aller Deutlichkeit

aufzeigt, welch große Bedrohung

die Klimaerwärmung für uns Menschen

ist. „Die Schadstoff-Bilanzen

großer Industriekonzerne, die

gesetzlich vorgelegt werden müssen,

sollen auch durch uns besser

überprüft werden können“, sagt

Schumacher. Kontinuierliche CO ² -

Messungen in der Luft werden

bereits seit über 40 Jahren von

den US-Amerikanern auf Hawaii

durchgeführt. Das ICOS-Projekt

soll solche Messungen nun auch

für Deutschland und Europa liefern.

Die Notwendigkeit für weltweite

Beobachtungen ist groß,

denn die Kohlenstoffdioxid-Kurve

steigt konstant nach oben – und

zwar steil.

Schwindelfreiheit wird vorausgesetzt: ICOS-Mitarbeiter montieren eine

Messstation am Fernsehturm auf dem Hohen Peißenberg.

dient eine Abbildung an einem

wunderschönen Tag mit „perfektem

Wetter“. Heißt: Sonnenschein,

aber nicht zu stark, so dass der Boden

noch leicht feucht ist und die

Vegetation richtig viel CO ² aufnehmen

kann. Große Industriegebiete,

stark befahrene Straßen oder Kohlekraftwerke

sind die größten Übeltäter

der Luftverschmutzung. Orte

wie das Ruhrgebiet sind auf der

dunkelgrünen Karte rot markiert,

starkbefahrene Straßen orange.

Erste Messungen

auf Hawaii

Aber auch die Rodung von Wäldern

oder Waldzerstörung durch

Windwurf tragen zu erhöhten CO ² -

Werten bei, „weil eben zu wenige

Pflanzen vorhanden sind, um

Projekt läuft

bis 2034

Marcus Schumacher und sein

Team haben bis 2034 Zeit, das

vom Bundesministerium für Verkehr

und digitale Infrastruktur finanzierte

ICOS-Forschungsprojekt

in Deutschland Schritt für Schritt

weiter aus- und aufzubauen.

Neben der Messstation auf dem

Hohen Peißenberg wird an Funktürmen

am Ochsenkopf in Oberfranken,

in Lindenberg südöstlich

von Berlin, in Gartow an der Elbe,

Karlsruhe, Torfhaus im Harz sowie

Jülich in Nordrhein-Westfalen die

Luftzusammensetzung gemessen.

Witzigerweise arbeitet im ICOS-

Team Deutschland kein einziger

Meteorologe. Schumacher ist Geograph.

Seine Mitarbeiter gelernte

Elektrotechniker, Fernmeldetechniker,

Chemieingenieure, Physiker

und Geoökologen. Die Schwerpunkte

der Arbeiten sind feinsäuberlich

aufgeteilt. Vom Grafiken

erstellen bis zum Installieren der

Absauger und Messanalysegeräte

hat jeder Experte seinen Fachbereich,

den er bestmöglich und im

Sinne der Wissenschaft ausübt.

Schließlich handelt es sich beim

ICOS-Forschungsprojekt um die

wohl wichtigste Erkenntnis für ein

mittel- und langfristiges Leben auf

unserer Erde.

js

Grafische Darstellungen wie diese

veranschaulichen unsere von Gasen

verschmutze Luft.

mai / juni 2018 | 65


Bayerische Landesausstellung 2018 in Ettal

Historischer Inhalt, populäre Präsentation

Ettal | Bereits seit 1983 organisiert

das Haus der Bayerischen

Geschichte eine jährliche Ausstellung

an unterschiedlichen Orten

in Bayern: die Bayerische Landesausstellung.

2018 wird Kloster

Ettal Schauplatz der Ausstellung

sein. Das diesjährige Motto „Wald,

Gebirg, Königstraum – Mythos

Bayern“ geht dabei auf die Bedeutung

der drei Aspekte für die

Zugspitzregion und den Landkreis

Garmisch-Partenkirchen zurück.

Unter anderem befinden sich hier

insgesamt 16 Naturschutzgebiete

und acht Landschaftsschutzgebiete,

außerdem sind knapp 50

Prozent des Landkreises Wald. Die

Gebirge der Ammergauer Alpen

und der Zugspitzregion bilden

wiederum den Rahmen der Landesausstellung

und zieren nicht

selten klassische Postkartenmotive

aus der Region. König Ludwig

II. wählte einst das Graswangtal,

um sich hier eben genau zwischen

Wäldern und Bergen mit Schloss

Linderhof sein Wohnschloss zu

bauen. Kurzum: Wer an Deutschland

denkt, denkt häufig an Bayern

– an die Berge, Seen, Wälder,

Trachten, das Brauchtum und das

Bier. All das findet konzentriert in

der Zugspitzregion während der

Bayerischen Landesausstellung

vom 3. Mai bis 4. November zusammen.

Buntes Programm

während der Ausstellung

Das Haus der Bayerischen Geschichte

mit Sitz in Augsburg

möchte mit den Landesausstellungen

jedes Jahr historische Inhalte

auf populäre Weise den Menschen

näherbringen. Sowohl für Schüler

und Schulklassen als auch

Besucher aller Altersgruppen ist

ein Besuch geeignet, die relativ

moderaten Eintrittspreise sind für

jeden erschwinglich. Während das

Haus der Bayerischen Geschichte

besonders die Ausstellung zu

verantworten hat, stellt der Landkreis

Garmisch-Partenkirchen das

Rahmenprogramm auf die Beine

und das hat es in sich, was

sich bereits in der Auftaktwoche

abzeichnet. Eröffnet wird die Landesausstellung

2018 im Kloster

Ettal am Donnerstag, 3. Mai, ab

19 Uhr mit einem gemeinsamen

Konzert der Blaskapellen aus dem

Ammertal. Allerdings nur bei gutem

Wetter. Am folgenden Freitag,

4. Mai, nutzt Radio Oberland das

Ambiente und feiert seinen 25.

Jagdstutzen des Wildschützen und Räubers Matthäus Klostermeier

(genannt Bayerischer Hiasl)

Foto: Bayerisches Nationalmuseum München

66 | tassilo

Zwischen Wäldern und Bergen wählte König Ludwig II.

mit Schloss s Linderhof

den Sitz seines Wohnschlosses. Foto: Bayerische Schlösserverwaltung, serve

rwal

K. Rainer

Geburtstag mit einer großen Party

und den Bands „Die Troglauer“

und „Gringo Bavaria“. Beginn

wird ab 19 Uhr sein, Einlass bereits

ab 18 Uhr. Am Samstag, 5. Mai,

erzählen Zeitzeugen beim Film

„Mythos FC Bayern“ vom beispiellosen

Aufstieg des Münchner Fußballvereins

seit 1900. Am Sonntag,

6. Mai, schlüpft Kabarettist Helmut

Schleich erneut in die Rollen von

König Ludwig II. und Franz Josef

Strauß und strapaziert dabei sicherlich

die Lachmuskeln seiner

Zuhörer. Klassik-Fans hingegen

werden Mitte Juni, genaugenommen

vom 15. bis 17., voll l auf ihre

Kosten kommen: men:

Bei

den

Beneediktiner

Klassiktagen werden en im

Kloster Symposien und Konzerte

zur musikalischen sche

Interpretation

reta

tati

tion

des „Mythos Bayern“ stattfinden.

tfinde

n.

Im Mittelpunkt der

Klassiktage

steht das Festkonzert ert am Samstag,

ag,

16. Juni, um 19.15 15 Uhr. Beginnend

end

mit einem em Innenhofkonzert nen

nzer

mit

Blechbläsern des

Bayerischen

en

Staatsorchesters ters

hören

Besucher

zunächst

das originellste inel

lste

Instrument

des

Gebirges,

das Alphorn.

Der bayerische Komponist Rainer

Bartesch, vielfach ausgezeichnet

für seine Filmmusiken, führt dabei

Regie und hat eigens ein auf die

Klosteranlage abgestimmtes Werk

komponiert. Neben der Uraufführung

dieses Stückes ist Musik von

Richard Wagner und Sergei Prokofjew

zu hören.

Konzerte, Führungen

und Ausstellungen

Ebenfalls für Liebhaber klassischer

Musik werden die Klassik Open

Air Konzerte unter der Leitung

von Alexander Liebreich sein. Im

Innenhof des Klosters Ettal am

Freitag, 29. und Samstag, 30. Juni.

In Garmisch und in Partenkirchen

findet am Pfingstsonntag, 20. Mai,

ein historischer Festzug statt – ein

Streifzug durch die Geschichte

chte

Bayerns mit rund

40 Festwagen

sowie zahlreichen hen Fußgruppen

und Musikkapellen. len.

Start wird in

der Ludwigstraße sein. Am Freitag,

27. Juli, wird zur

totalen Mondfinsternis

unter der

künstlerischen sc

n Leitung

von

Christian von

Gehren das

Musiktheater er „Der Mond“ von Carl

Orff zur

Aufführung führ

ung gebracht.

Insgesamt hat der Landkreis

Garmisch-Partenkirchen

a irch

chen

rund 80 Veranstaltungen

begleitend eite

zur

Landessausstellung

sste

ung

auf die Beine

gestellt.

el

lt.


INFORMATION

Die Landesausstellung wird vom

3. Mai bis 4. November täglich

von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Erwachsene bezahlen 12 Euro.

Senioren, Studenten und Gruppen

ab 15 Personen erhalten

einen ermäßigten Eintritt für 10

Euro. Die Familienkarte kostet

24 Euro und Kinder und Jugendliche

(6 bis 18 Jahre) bezahlen 2

Euro. Schüler im Klassenverband

1 Euro (ohne Führung).

Weitere Infos zu Führungen, allen

Veranstaltungen und Ticketverkauf

im Rahmen der Landesausstellung

unter www.hdbg.de/

wald sowie www.landesausstellung-ettal.de.

Konzerte, Führungen und Ausstellungen

sind unter anderem auch

in Murnau, Seehausen, Spatzenhausen,

Bad Kohlgrub und Bad

Bayersoien, wo die Photo-Ausstellung

„Ins Holz fahren mit Schlitten

und Roß“ im Museum im Bierlinghaus

zu sehen sein wird. Sie

beginnt am Donnerstag, ners

10.

Mai,

um 14 Uhr und bleibt bt geöffnet bis

zum letzten Tag der Bayerischen

Landesausstellung ausste

un

2018

am

4. November. tis

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beraten Sie gerne!

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Sturzbecher in Gestalt

eines Gamsbockkopfes –

ein Geschenk König Ludwigs

II. an den Oberförster

Anton Baumgärtner,

der das Forstamt in Hohenschwangau

versah.

Foto: Bayerisches Nationalmuseum

München

mai / juni 2018 | 67


„Ludwig²“ im Füssener Festspielhaus – Tickets zu gewinnen

Ein Musical voller Rätsel,

Romantik und Fantasie

Füssen | Für Kulturinteressierte

lohnt sich ab Anfang Mai ein Blick

über die Grenze des Tassilolandes

hinaus. Genaugenommen ab

3. Mai, wenn im wunderschön

gelegenen Festspielhaus in Füssen

am Forggensee wieder das

weltberühmte Musical „Ludwig²“

aufgeführt wird. Was ist das Märchenhafte

an Ludwig II.? Wie lebte

er seine Flucht vor der reellen Welt

aus? Und wie genial entwickelte er

seine Fantasiewelten? Fragen, die

der Stuttgarter Regisseur Benjamin

Sahler ins Zentrum seiner

Inszenierung rücken wird. Wobei

er von der Geschichte des bayerischen

Märchenkönigs schon lange

vor den Muscial-Vorbereitungen

fasziniert war. Kein Wunder. Leben

und Tod des bayerischen Märchenkönigs

sind bis heute ein Mysterium,

das die Menschen weltweit in

seinen Bann zieht. Allein Schloss

Neuschwanstein in Hohenschwangau

wird jährlich von mehr als 1,5

Millionen Menschen besucht. „Wir

leben heute in einer Welt, in der

wir genügend Gründe hätten zu

weinen oder zu verzweifeln, um

uns zurückzuziehen in den Elfenbeinturm“,

sagt Sahler. Genau das

Jan Ammann (li.) schlüpft in die Rolle des bayerischen Märchenkönigs

Ludwig II. Er wechselt sich ab mit Matthias Stockinger (großes Bild im

Hintergrund).

rührenden Geschichten erzählen,

er möchte Momentaufnahmen

entwickeln, und er möchte das

Publikum mitnehmen auf eine unvergessene

Reise voller Fantasien.

Nur Ludwigs Rolle

doppelt besetzt

Gelingen wird das mit absoluten

Schauspielprofis. Die doppelt besetzte

Hauptrolle des Kinis spielen

Jan Ammann und Matthias

Stockinger. Elisabeth, oder besser

gesagt Sissi, wird wie die Jahre zuvor

von Anna Hofbauer aus Markt-

Ein Meisterwerk der Inszenierung: Das Musical Ludwig² zählt zu den

schönsten und aufregendsten überhaupt.

habe Ludwig seinerseits in einer

sehr ausgeprägten Form gemacht.

Bis heute ist sein legendenumranktes

Leben voller Rätsel und

Wiedersprüche, gleichzeitig voller

Romantik und Fantasie. Heißt für

Regisseur Sahler: Er hat genug

Stoff für ein berührendes und zugleich

extrem spannendes Musical.

Stoff aus Angst und Flucht vor

den Sachzwängen der Politik, vor

den Intrigen einflussreicher Politiker,

vor den Machenschaften der

Lobbyisten und von der Verzweiflung

über die Unvermeidbarkeit

von Krieg, Leid und Zerstörung.

Rettung in dieser zerstörerischen

Welt sucht Ludwig II. in der Liebe

zu Kaiserin Elisabeth, darüber

hinaus in den Künsten und der

Musik in den Traumwelten seiner

zahlreichen Schlösser. Wie Sahler

diese aufregenden Kombinationen

nun auf die Festspielhaus-Bühne

bringt? In jedem Falle nicht als

klassische,

geordnete Dokumentation.

Sahler möchte

das Leben des

Kinis mit be-

chronologisch

68 | tassilo


von Josephine Barbarino, die ihr

Werk unter anderem den Plänen

von Gottfried Semper und dessen

Wagner-Theater in München

nachempfunden hatte.

Architektonisches i h Schmankerl: Das Festspielhaus ilh in Füssen.

oberdorf gespielt. 2016 schlüpfte

sie erstmals im Rahmen des Musicals

„Ludwig²“ in diese bedeutende

Rolle. Bekanntheitsgrad erlangte

sie jedoch schon vorher als „Bachelorette“

aus der gleichnamigen

Fernsehsendung von RTL, die damals

von Millionen TV-Zuschauern

verfolgt wurde. Ob sie ab Anfang

Mai auch einmal Zeit finden wird,

um bei Sonnenuntergang das herrliche

Panorama hinter dem schimmernden

Forggensee mit Ammergebirge

und Königsschlösser zu

betrachten? Theoretisch könnte

das Musical „Ludwig²“ auch in

den namhaften Theatersälen von

München, Berlin oder Hamburg

aufgeführt werden. Doch nirgends

ist der Ort passender als in diesem

beeindruckenden Festspielhaus,

quasi am Fuße der weltberühmten

Bauwerke von Ludwig II. Der

Grundstein für den Bau des Festspielhauses

wurde am 25. August

1998, also am 153. Geburtstag von

König Ludwig II. gelegt. Und zwar

auf einem eigens im Forggensee

aufgeschütteten

Grundstück.

Eröffnet wurde das Theater knapp

zwei Jahre später, am 25. März

2000. Die Uraufführung des bis

heute einzigartigen Musicals

„Ludwig II. – Sehnsucht nach

dem Paradies“ erfolgte am 7. April

2000. Entworfen wurde das

160 Meter breite Festspielhaus

mit knapp 1 400 Plätzen übrigens

> > > TICKETS ZU GEWINNEN

Insgesamt 60

Aufführungen

Das nun neue Musical „Ludwig²“

wird insgesamt 60 Mal aufgeführt,

sowohl an Werk- als auch Wochenendtagen,

sowohl am Abend

als auch Nachmittag. Premiere ist

am Donnerstag, 3. Mai, um 19.30

Uhr. Tickets sind unter anderem

bei den bekannten Vorverkaufsstellen

der Allgäuer Zeitung und

den Heimatzeitungen sowie unter

den Rufnummern 0831 / 2065555

oder 08362 / 5077212 sowie online

unter www.bau-ein-schloss-wieein-traum.de

erhältlich.

js

Mit „tassilo“ zum Musical nach Füssen

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost 3 x 2 Tickets für das Musical

„Ludwig²“. Schicken Sie uns einfach eine Postkarte mit dem Stichwort

„Ludwig II.“ an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine

E-Mail an info@tassilo.de. Die Gewinner werden per Post benachrichtigt,

Absenderadresse daher nicht vergessen. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Das Los entscheidet. Viel Erfolg!

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Tel. 08841 4881725

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Bahnhofplatz 1, 82418 Murnau

Mo., Mi., Do. 8.30–12.00 Uhr

Di.

16.00–18.00 Uhr

Do.

16.00–19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

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Sascha Wolf

Tel. 0881 9270802

sascha.wolf@HUKvm.de

Pollinger Str. 3, 82362 Weilheim

Mo., Di., Do., Fr. 9.00–12.30 Uhr

Mo., Di., Do. 15.30–18.30 Uhr

sowie nach Vereinbarung

mai / juni 2018 | 69


MAI/


Veranstaltungskalender

1. Mai bis 30. Juni 2018

DI 01.05.

Tag der Arbeit

WO HEUTE MAIBÄUME

AUFGESTELLT WERDEN, FINDEN

SIE AUF DEN SEITEN 6 / 7

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

Aulauf in der Au. Anmeldung unter

aulauf.tsv-weilheim.com

PEISSENBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

DIESSEN

14.00 bis 18.00 Uhr

Ateliertage — Ateliers sind für

Besucher geöffnet

MURNAU

18.00 Uhr

Schauspielführung „Auf zur

Sommerfrische! — Literarischer

Spaziergang durch den Seidlpark“.

Treffpunkt: Eingang am Kapferberg.

Kosten: 10 € / 7 €, Kinder unter 6 sind

frei. www.red-door-projects.de

BERNRIED

9.45 Uhr

Eröffnung des Martinsbrunnens

im Zuge der Maifeier

10.00 Uhr

Frühschoppen am Maibaum

ODERDING

11.00 bis 17.00 Uhr

Dorffest am Maibaum

MI 02.05.

WEILHEIM

16.00 Uhr

Märchenzeit „Schneeweißchen

und Rosenrot“, eine Tischtheater-

Geschichte für Kinder ab 4 Jahren

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Die Wirbelsäulenchirurgie

— trotz Rückenschmerzen

Haltung wahren“ mit

Dr. Thomas Löffler, Chefarzt Klinik

für Unfallchirurgie und Orthopädie

im Krankenhaus

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub in der

Schlossberghalle. Thema: „Südafrika

— Von Johannesburg durch die

Nationalparks nach Port Elizabeth“

von Herbert Linge. Eintritt frei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZES

Do, 3. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Fr, 4. Mai 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

Mo, 4. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Starnberg, Schlossberghalle

Do, 7. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Fr, 8. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

Mo, 18. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Kultur- u. Tagungsz.

Di, 26. Juni 16.00 bis 20.00 Uhr Diessen, Mehrzweckhalle

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

DO 03.05.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Weilheimer Glaubensfragen „Alles

im Wandel — nix is fix?!?“ im

Haus der Begegnungen. Vortrag:

„Familie — was bleibt, wenn sie

geht?“ von Birgit Kelle

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

19.30 Uhr

Ländliche Konzerte Penzberg —

Liederabend mit Nikolaus Pfannkuch

(Tenor) und Pauliina Tukiainen

(Klavier) in der Grundschule

19.30 Uhr

Literarisch-musikalische Zeitreise

über die Liebe in der Stadtbücherei.

Eintritt: 10 € (VVK) / 12 € (AK)

MURNAU

JUNI 2018

10.00 Uhr

Themenführung „Murnau und

Emanuel von Seidl“. Treffp. am

Kultur- und Tagungsz. Kosten: 6 €.

Keine Anmeldung erforderlich

POLLING

9.00 Uhr

Kreuzmarkt am Kirchplatz

ETTAL

19.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung

— Gemeinsames Konzert der

Blaskapellen aus dem Ammertal

im Kloster. Nur bei gutem Wetter.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

FR 04.05.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

19.30 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Stummfilm-Aufführung

mit Live-Klavierbegleitung „Märtyrer

seines Herzens“ im Stadttheater.

Infos auf Seite 45

STARNBERG

19.30 Uhr

Konzert „groove jazz“ von Justyn

Tyme im Orlandosaal der Musikschule.

Eintritt frei

PENZBERG

13.00 bis 16.00 Uhr

Besuchertag „Abwasser — eine

klare Sache“ bei Roche. Anmeldung

bis 3.5. (12 Uhr) unter http://

roche.cvent.com/d/dtqgjm

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

18.00 Uhr

Musical Preview für Kinder in der

Stadthalle. Eintritt: 3 €

MURNAU

19.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Eröffnung der Kulturwoche u.a.

mit dem Kabarettisten Joe Heinrich

und der Big-Band des Staffelsee-

Gymnasiums im Kultur- und

Tagungszentrum. Siehe Seite 66 / 67

20.30 Uhr

Konzert mit Pablo Struff in der

Westtorhalle in Riedhausen.

Eintritt: 13 €

HUGLFING

20.30 Uhr

20 Jahre Trommlerzug — Konzert

mit „Schwindlige 15“ im Festzelt.

Einlass um 19 Uhr

FORST

15.00 Uhr

Pflanzentausch an der Alten

Kanzlei

WESSOBRUNN

18.00 Uhr

Sommerbiathlon am Schützenhaus

Haid

PÖCKING

14.30 bis 16.30 Uhr

Pflanzentauschmarkt am Gartenhaus

19.00 Uhr

Konzert „Orgel Plus“, es spielen

Lehrkräfte der Musikschule Starnberg

und Darius Drobisz (Orgel) in

der Pfarrkirche St. Pius. Eintritt frei

19.30 Uhr

Lesung „Humor ist, wenn man

trotzdem lacht“ im Literaturcafé

Waschhäusl

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

mai / juni 2018 | 71


ETTAL

19.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Die große 25 Jahre Radio

Oberland-Geburtstagsparty mit

„Die Troglauer“ und „Gringo Bavaria“

im Kloster. Einlass ab 18 Uhr.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

SA 05.05.

WEILHEIM

9.00 bis 18.00 Uhr

Weilheimer Buchmarkt am Weidenbach,

vor der Tierklinik

11.00 bis 16.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Krankenhaus.

Siehe Seiten 41 - 44

20.00 Uhr

Akustik-Konzert von „Marketa“ im

Stadttheater. Tickets ab 17,70 €

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert des Kammerorchesters

in der Stadthalle. Karten:

18 € / 5 € (Schüler, Studenten)

PEISSENBERG

14.00 Uhr

Maifeier des Frauenbundes mit

dem Thema „Rund um die Rose“

im Pfarrheim St. Johann

19.00 Uhr

Jubiläumskonzert des Liederkranz

Orchestervereins in der Tiefstollenhalle.

Infos auf Seite 22

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Musik-Kabarett „Radio-AKTIV!“

von André Hartmann in der

Schlossberghalle. Eintritt: 29 €. VVK

im Kulturamt

PENZBERG

19.30 Uhr

Konzert vom Glück-Auf-Chor und

Posaunenchor im Barbara-Saal,

Christkönig. Eintritt frei, Spenden

willkommen

MURNAU

10.00 bis 13.00 Uhr

Tag der Camerloher Musikschule

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei

14.00 bis 17.00 Uhr

Repair Café mit Pflanzentauschbörse

in der Westtorhalle in

Riedhausen. Eintritt frei

17.00 Uhr

Poetry Slam im Schloßmuseum.

Eintritt frei

20.30 Uhr

Schauspielführung „Drachenstich

und Seejungfrau — Sagen und

Legenden aus dem Blauen Land“.

Treffpunkt vor dem Schloßmuseum.

Kosten: 10 € / 7 €, Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

RAISTING

15.00 Uhr

Pflanzenmarkt am Bauhof

EBERFING

21.30 Uhr

Führung in der Sternwarte. Thema:

Kugelsternhaufen, Begleiter

unserer Galaxie und eines der

ältesten Objekte. Infos unter www.

sternwarte-eberfing.de

HUGLFING

18.00 Uhr

20 Jahre Trommlerzug — Tag der

Nachbarschaft mit Sternmarsch,

anschl. Unterhaltung im Festzelt

IFFELDORF

10.00 bis 16.00 Uhr

Hof-Flohmarkt im gesamten Ort

POLLING

11.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — „Talk- & Tastentag“ im

Bibliotheksaal. Siehe Seite 45

14.00 bis 18.00 Uhr

Wiedereröffnung der Lichtkunst

von Dan Flavin im historischen

Fischbau

ETTAL

18.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Filmvorführung „Mythos FC Bayern“

im Kloster. Siehe Seite 66 / 67

WEILHEIM

SO 06.05.

9.00 bis 18.00 Uhr

Weilheimer Buchmarkt am Weidenbach,

vor der Tierklinik

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

19.00 Uhr

Konzert mit dem „J. Arnold Large

Ensemble“ in der Tiefstollenhalle.

VVK online über reservix.de oder

bei PeissenBUCH, Buch am Bach in

Peiting und beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim.

Weitere Infos auf Seite 45

DIESSEN

11.00 Uhr

Matinee mit „Moon-Ra“ im

Schacky-Park

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am Dampfersteg.

Kosten: 4 € / 2 € (Schüler)/ Kinder

bis 10 frei. Keine Voranmeldung

PENZBERG

10.00 Uhr

Maimarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag im Stadtzentrum

MURNAU

10.30 Uhr

Orstführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €.

Keine Anmeldung erforderlich

12.00 Uhr

Maidult mit verkaufsoffenem

Sonntag in der Fußgängerzone

15.30 bis 18.30 Uhr

Schöne Töne — Kunst und Genuss

im Kultur- und Tagungsz. Eintritt frei

19.00 Uhr

Konzert mit „Bavaschore“ im Kultur-

und Tagungszentrum. Eintritt:

12 € / 10 € (ermäßigt)

HUGLFING

9.30 Uhr

20 Jahre Trommlerzug — Kirchenzug,

Messe, Frühschoppen, Festzug

und Serenade im Fackelschein

IFFELDORF

19.30 Uhr

Maikonzert „O Sanctissima“ mit

dem KlangKunst-Chor in der

Pfarrkirrche St. Vitus

ODERDING

13.00 bis 17.00 Uhr

Schausonntag bei Teak & More

POLLING

11.30 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Barock-Matinee „Ritratto

dell'amore“ im Bibliotheksaal.

Weitere Infos auf Seite 45

13.00 bis 16.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Barock-Brunch in der Alten

Klosterziegelei. Siehe Seite 45

ETTAL

18.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Kabarett mit Helmut Schleich im

Kloster. Siehe Seite 66 / 67

WEILHEIM

MO 07.05.

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Für Kinder

von 4-9 Jahren. Eintritt frei

18.00 Uhr

Vortrag „In 10 Schritten zum

eigenen Testament“ von Anwältin

Christiane Karawatka-Kloyer im

Mehrgenerationenhaus. Anmeldung

bis 2.5. unter 0881 / 909590-0

PENZBERG

19.30 Uhr

Buchpräsentation „Die wilde

Kaiserin“ von Wilma Pfeiffer in

der Stadtbücherei. Eintritt: 5 €

(VVK) / 7 € (AK)

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Ein Amerikaner

in Murnau — James Loeb und

seine Zeit“. Treffpunkt vor dem

Kultur- und Tagungszentrum. Kosten:

10 € / 7 €, Kinder unter 6 sind

frei. www.red-door-projects.de

SCHONGAU

10.00 bis 16.00 Uhr

Tag der Händehygiene mit den

Hygienefachkräften Regina Boysen

und Katja Greinwald im Krankenhaus

DI 08.05.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

STARNBERG

19.00 Uhr

Klassik-Konzert „zur Blauen

Stunde“ im Museum Starnberger

See. Karten: 15 € / 12 € (ermäßigt).

VVK im Museum

72 | tassilo


MURNAU

17.30 Uhr

Kinderkonzert der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

20.00 Uhr

„Open Stage“ im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“

in der Schule

OBERHAUSEN

15.00 Uhr

Informationsnachmittag im

Kindergarten

POLLING

19.30 Uhr

Konzert von Saleem Ashkar

im Bibliotheksaal

JPENZBERG

MI 09.05.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Kabarettlesung „Die unglaublichen

Abenteuer des Migranten

Nemec“ von Jaromir Konecny in

der Stadtbücherei. Eintritt: 6 €.

VVK in der Stadtbücherei

STARNBERG

20.00 Uhr

Frühlingsball des TSV Starnberg

unter Leitung der Tanzschule Peter

Schuh in der Schlossberghalle.

Karten: 30 € / 20 € (ermäßigt).

Reservierung unter 0172 / 8651843

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

18.00 Uhr

Abendliche Führung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

Keine Anmeldung eforderlich

19.30 Uhr

Bayerische Landesausstellung

— Vortrag „Wald, Gebirg und Königstraum

— Mythos Bayern“ von

Dr. Margot Hamm im Kultur- und

Tagungszentrum. Siehe S. 66 / 67

20.30 Uhr

Improtheater mit „Isar 148“ in

der Westtorhalle in Riedhausen.

Eintritt: 15 €

WIELENBACH

20.00 Uhr

Stadlfest des Trachtenvereins im

Mayr-Stadl

OBERSÖCHERING

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

Pfarrheim

PÖCKING

16.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus

19.30 Uhr

Lesung „Neue Wege — meine

Wege“ von Angela Stimmer im

Literaturcafé Waschhäusl

DO 10.05.

Christi Himmelfahrt

WEILHEIM

10.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Boxen, Standkonzert, offiziellem

Anstich und der Showband „Manyana“.

Siehe Anzeige rechts

14.00 bis 17.00 Uhr

Vatertagsaktion an der Ammerbrücke

Unterhausen. Infos unter

0881 / 61954 oder friederike-vogel@

gmx.de

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

20.00 Uhr

Benefizkonzert „Agnus Dei“ in der

Pfarrkirche St. Nikolaus. Eintritt

frei, Spenden zugunsten der Orgelrenovierung

erbeten

SEESHAUPT

9.00 Uhr

Vatertagsschießen der Stockschützen

am Vereinsgelände

HABACH

10.00 Uhr

Pfarrfest im Pfarrgarten

POLLING

19.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Konzert „Love under a

different sun“ im Schweigharthof.

Weitere Infos auf Seite 45

WEILHEIM

FR 11.05.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

14.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Festbetrieb, „K-Zwoa“ und großem

Feuerwerk. Infos siehe Anzeige

rechts und www.weilheim.de

STARNBERG

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit

der Gabel durch Starnberg“.

Treffpunkt: Info-Stele Dampfersteg.

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder

Volksfest

Weilheim

Do. 10. bis Mo. 21. Mai 2018

am Volksfestplatz in der

Wessobrunner Straße

airol.de

mai / juni 2018 | 73


von 7-13) / Kinder bis 6 sind frei.

Anmeldung unter 08151 / 90600

MURNAU

10.00 Uhr

Führung „Der Königsweg — majestätische

Ausblicke und Einblicke“.

Treffpunkt am Hotel Post. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

20.00 Uhr

Mitanand Musi mach'n und singa

im Griesbräu

PÄHL

21.00 Uhr

Stadelfest in der Brich-Halle

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

AWO-Haus

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Historisches und Amüsantes in

Text, Musi und G'sang mit Gerhard

Schulz und Ernst Schusser im

Haus des Gastes. Siehe Seite 66 / 67

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 12.05.

WEILHEIM

13.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Mittagstisch, Meisterschaften im

Steinheben und der Live-Band

„Nachtstark“. www.weilheim.de

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Operettenzauber mit Leona und

Stefan Kellerbauer in der Tiefstollenhalle.

VVK online über reservix.

de oder bei PeissenBUCH, Buch am

Bach in Peiting und KB-Ticketservice

in der Sparkasse WM. Siehe S. 23

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

15.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung „Augen

der Liebe“ von Daniel Eltinger

im Gemeinschaftsatelier Tusculum

16.30 Uhr

Die Innere Stadt Nr. 3, gemeinsames

Essen in der Fußgängerzone

17.00 Uhr

Konzert der Querflöten-Klavier-

Gruppe „Tasten und Töne“ sowie

der Blockflötengruppe „Legato“

und des vhs-Chores im kath. Pfarramt

St. Nikolaus. Eintritt frei

20.00 Uhr

Muttertagskonzert des Jugendund

Blasorchesters im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt: 8 € / 6 €

(ermäßigt). VVK im Schreibwaren

Köglmayer und Café Krönner

20.30 Uhr

Konzert mit James Hunnicutt &

Phillip Bradatsch in der Westorhalle

in Riedhausen. Eintritt: 12 €

MARNBACH

10.00 bis 16.00 Uhr

Saatgut- & Pflanzentauschmarkt

am Wieshof

RAISTING

18.00 Uhr

Museumsnacht im Heimatmuseum

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Pflanzentauschmarkt beim Schützenheim

Magnetsried

HABACH

14.00 bis 16.00 Uhr

Pflanzentausch am Feuerwehrhaus

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

Feuerwehrhaus

TUTZING

Museum Starnberger See

Possenhofener Straße 5, Starnberg, Di. – So., 10.00 – 17.00 Uhr

Tel. 08151/4477570, www.museum-starnberger-see.de

Ludwig III.

Bayerns letzter König

18.05. – 16.09.2018

16.30 bis 19.00 Uhr

Textstube Tutzing: Schreibworkshop

für Erwachsene und Jugendliche

ab 17 J. Anm. unter 08158 / 9643

SO 13.05.

Muttertag

WEILHEIM

7.30 bis 11.00 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

74 | tassilo


8.30 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz mit

Schafkopfturnier. Infos siehe Anzeige

Seite 73 und www.weilheim.de

19.00 Uhr

Politischer Abend mit Dr. Markus

Söder und den Wielenbacher

Musikanten im Festzelt auf dem

Volksfest. Siehe Anzeige links

PEISSENBERG

10.00 bis 16.00 Uhr

Mueseumstag im Bergbaumuseum

DIESSEN

11.00 Uhr

Matinee mit „Klangzeit“ im

Schacky-Park

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am Dampfersteg.

Kosten: 4 € / 2 € (Schüler)/ Kinder

bis 10 frei. Keine Voranmeldung

11.00 Uhr

Konzert zum Muttertag in der

Schlossberghalle. Einlass ab 10.30

Uhr. Eintritt: 5 € / 3 € (ermäßigt).

VVK bei der Musikschule und im

Kulturamt

17.00 Uhr

Konzert „Familienbande“ von Kristin

von der Goltz und Laurianne

Follonier im Kulturbahnhof. Tickets:

12 € / 8 € (ermäßigt). VVK beim

Kulturamt und in der Tourist-Info

PENZBERG

19.00 Uhr

Muttertagskonzert der Stadtund

Bergknappenkapelle in der

Stadthalle. Karten: 10 €. VVK bei der

Metzgerei Schmid

JMURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €.

13.00 Uhr

Marienlieder-Konzert „Ave Maria“

in der kath. Pfarrkirche St. Nikolaus.

Eintritt frei

14.00 Uhr

Schauspielführung „Ein ewig' Rätsel

will ich bleiben — Mit Ludwig

II. auf dem Königsweg“. Treffpunkt

vor dem Ludwig-Denkmal. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt) / Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „Augen der Liebe“

von Daniel Eltinger im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

HABACH

10.00 Uhr

Rad-Rallye des ASV, Start am

Sportheim

ODERDING

13.00 bis 17.00 Uhr

Schausonntag bei Teak & More

MO 14.05.

WEILHEIM

12.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Seniorennachmittag und „Die

Rottaler“ live. Infos siehe Anzeige

Seite 73 und www.weilheim.de

19.30 Uhr

Vortrag „Fake News und Social

Bots“ von Dr. Michael Hälsig im

evang. Gemeindehaus

20.00 Uhr

Weilheimer Glaubensfragen „Alles

im Wandel — nix is fix?!?“ im

Haus der Begegnungen. Vortrag:

„Papst Franziskus — Aufbruch oder

Verunsicherung?“ von Jörg Bremer

MURNAU

17.00 Uhr

Themenführung „Kunsthistorischer

Spaziergang“. Treffpunkt am Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

DI 15.05.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

14.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. „Tag

der guten Nachbarschaft“ mit

Roland Hefter und seiner Band

„Isarrider“. Infos siehe Anzeige

Seite 73 und www.weilheim.de

DIESSEN

14.00 Uhr

Frühlingsfest im Kirchenzentrum

MURNAU

18.00 Uhr

Schauspielführung „Blaue Pferde

im Blauen Land — Ein Theaterspaziergang

zu Münter, Kandinsky

und Co“. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt)/ Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PÄHL

15.00 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

Gemeindezentrum

WEILHEIM

MI 16.05.

14.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Kinder- und Familiennachmittag

inklusive großer Tabaluga-Show,

sowie ab 19 Uhr mit der Live-Band

„Cagey Strings“. Infos siehe Anzeige

Seite 73 und www.weilheim.de

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

TUTZING

19.00 Uhr

98. Patientenforum im Benedictus

Krankenhaus. Thema: „Demenz —

vorbeugen, erkennen, behandeln:

Was ist möglich?“ mit Prof. Dr.

Dirk Sander, Chefarzt der Neurologie.

Siehe Anzeige Seite 7

DO 17.05.

WEILHEIM

14.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Festbetrieb, Tag der Betriebe und

„Die jungen Pfaffenwinkler“. Infos

siehe Anzeige Seite 73 und www.

weilheim.de

17.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Bauchschmerzen?

Zentrum für den

Bauch in Weilheim“ mit Prof. Dr.

Reinhold Land (Chefarzt Klinik für

Allgemein- und Viszeralchirurgie)

und Dr. Klaus Heckmann (Leiter

Klinik für Gastroenterologie) im

Krankenhaus

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im Pfarrsaal

von St. Barbara. Thema: Die

Wanderzeit beginnt, der Bergsteigerchor

singt mit uns

20.00 Uhr

Musikkabarett „Aufbassn!“ mit

Martin Schmitt in der Tiefstollenhalle.

VVK online über reservix.

de oder bei PeissenBUCH, Buch

am Bach in Peiting und beim

Kreisboten-Ticketservice in der Sparkasse

Weilheim. Siehe Seite 23

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Von Bulten,

Drischen und Köcheln“. Treffpunkt

beim Wanderparkplatz Murnauer

Moos. Kosten: 6 €. Keine Anmeldung

erforderlich

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ in der

Grundschule

POLLING

19.30 Uhr

Konzert vom „Goldmund Quartett“

im Bibliotheksaal

FR 18.05.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

14.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Festbetrieb und der Oktoberfest-

Band „Wolfsegger“. Infos siehe

Anzeige Seite 73 und www.weilheim.de

STARNBERG

10.00 Uhr

Start der Ausstellung „Ludwig III.

— Bayerns letzter König“ mit umfangreichem

Rahmenprogramm.

Siehe Anzeige links und www.

museum-starnberger-see.de

PENZBERG

19.00 bis 22.00 Uhr

FreitagsSpieler in der Stadtbümai

/ juni 2018 | 75


cherei. Eigene Brettspiele können

mitgebracht werden. Eintritt frei

MURNAU

20.30 Uhr

Musikwerkstatt „Jam Session@

Westtor“ in der Westtorhalle in

Riedhausen. Eintritt frei

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

Schmitterhof

ETTING

21.00 Uhr

1st Season-Party am Wendeplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 19.05.

WEILHEIM

8.00 bis 11.00 Uhr

Vogelexkursion an der Ammer.

Infos unter 08821 / 73464 und

gap@lbv.de

10.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

ACM Oldtimertreffen, Mittagstisch,

der Wessobrunner Blaskapelle

und Live-Übertragung des DFB-

Pokal Finales (sollte der FC Bayern

dabei sein). Infos siehe Anzeige

Seite 73 und www.weilheim.de

14.00 bis 17.00 Uhr

Exkursion „Das Weilheimer Moos

aus naturkundlicher Sicht“. Infos

unter 0881 / 41337 oder schumacher.

weilheim@web.de

PEISSENBERG

10.00 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ in der

Volkshochschule

DIESSEN

15.00 Uhr

Kinderkino im SOS-Kinderdorf

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Leichte Mooswanderung.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

11.00 Uhr

Schauspielführung „Auf den Spuren

der Römer im Voralpenland

— Für Kinder und Junggebliebene“.

Treffpunkt Wanderparkplatz an der

Straße zur Ramsachkirche. Kosten:

8 € (Kinder ab 4) / 10 € (Erwachsene).

Inklusive Bastelmaterial. www.reddoor-projects.de

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „Augen der Liebe“

von Daniel Eltinger im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Künstlermesse „KreARTiv, Forum

für zeitgenössische Kunst und

Handwerk“ im Schloss Höhenried.

Eintritt: 4,50 € / Kinder frei

EBERFING

20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Musikkapelle

im Gasthof Zur Post. Eintritt: 5 €

21.30 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Mond mit seinen Meeren,

Kratern und Bergen; Verdeutlichung

der Entstehung. Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Molly Monster“ im

Rathaus

SPATZENHAUSEN

20.00 Uhr

Schützenball im Haus des Gastes

WEILHEIM

SO 20.05.

Pfingstsonntag

10.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz. Mit

Live-Boxen, Mittagessen, der

Wessobrunner Blaskapelle und

großer Gratisverlosung. Infos

siehe Anzeige Seite 73 und www.

weilheim.de

19.30 Uhr

Abendmusik zum Pfingstsonntag

in der evang. Apostelkirche.

Eintritt: 12 € / 8 € (ermäßigt)

PEISSENBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

DIESSEN

11.00 Uhr

Matinee mit „Estilo“ im Schacky-

Park

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am Dampfersteg.

Kosten: 4 € / 2 € (Schüler)/ Kinder

bis 10 frei. Keine Voranmeldung

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €. Keine

Anmeldung erforderlich

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „Augen der Liebe“

von Daniel Eltinger im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Künstlermesse „KreARTiv, Forum

für zeitgenössische Kunst und

Handwerk“ im Schloss Höhenried.

Eintritt: 4,50 € / Kinder frei

IFFELDORF

20.00 Uhr

Jahreskonzert der Musikkapelle in

der Mehrzweckhalle

GARMISCH-PARTENKIRCHEN

13.30 bis 17.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Historischer Festzug in Garmisch

und Partenkirchen. Start an der

Ludwigstraße. Siehe Seite 66 / 67

MO 21.05.

Pfingstmontag

WEILHEIM

11.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz.

Familientag mit Angeboten und

Endspurt mit den Oberhauser

Musikanten. Siehe Anzeige Seite 73

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Mit Emanuel

von Seidl durch den Seidlpark“.

Treffpunkt Seidlpark, Eingang

Kapferberg. Kosten: 10 € / 7 €

(ermäßigt)/ Kinder unter 6 sind frei.

Infos unter red-door-projects.de

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Künstlermesse „KreARTiv, Forum

für zeitgenössische Kunst und

Handwerk“ im Schloss Höhenried.

Eintritt: 4,50 € / Kinder frei

WEILHEIM

DI 22.05.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 23.05.

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub in der

Schlossberghalle. Thema: „Die

Osterseen — im Wechsel der vier

Jahreszeiten“ von Fritz Schiller.

Eintritt frei, Gäste willkommen

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

20.00 Uhr

Lesung mit Bruno Jonas in der

Buchhandlung Rupprecht. Karten:

16 €. VVK in der Buchhandlung

DO 24.05.

WEILHEIM

15.30 bis 17.30 Uhr

Digitale Trickfilmwerkstatt in der

Stadtbücherei. Ab 13 Jahren, Eintritt

frei. Anmeldung in der Stadtbücherei

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

76 | tassilo


PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

14.00 Uhr

Schatzsuche im Schloßmuseum.

Für Kinder und Jugendliche von

8-12 Jahren. Eintritt: 9 €. Anmeld.

bis 2 Tage zuvor unter 08841 / 476-

207 (Di-So) oder -201 (Mo)

14.30 Uhr

Themenführung „Auf den Spuren

von Gabriele Münter“. Treffpunkt

vor dem Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Keine Anmeldung

erforderlich

JMURNAU

FR 25.05.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

STARNBERG

10.00 Uhr

Treffen für Angehörige, die an

Demenz erkrankte Familienmitglieder

pflegen und versorgen in

der Ilse Kubaschewski Stiftung.

Anmeldung unter 08151 / 65054-0

oder sekretariat@iks-sta.de

PENZBERG

10.00 bis 18.00 Uhr

5. Kettensägenkunsttage auf Gut

Hub

16.00 Uhr

Beobachtungsspaziergang zum

Storchennest. Treffpunkt vor dem

alten Rathaus. Anmeldung unter

08841 / 61410. Kostenlos

WIELENBACH

20.00 Uhr

Tennenfest beim Dorfwirt in

Haunshofen

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 26.05.

WEILHEIM

18.00 bis 22.00 Uhr

Nachtflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

21.00 bis 23.00 Uhr

Fledermausexkursion in der

Weilheimer Au. Treffpunkt: Südliche

Fußgängerbrücke über die

Ammer. Infos unter 08821 / 73464

oder gap@lbv.de

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

9.00 bis 18.00 Uhr

5. Kettensägenkunsttage auf

Gut Hub

MURNAU

10.30 Uhr

Entdeckungsrundgang durch die

Fußgängerzone. Kosten: 7 €. Anm.

bis 2 Tage zuvor unter 08841 / 476-

207 (Di-So) oder -201 (Mo)

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „Augen der Liebe“

von Daniel Eltinger im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

POSSENHOFEN

10.00 bis 13.30 Uhr

Fischräucherworkshop bei der

Fischerei Zum Fischer Sepp. Anmeldung

unter 08151 / 90600 oder

wasserregion@gtw-starnberg.de

SO 27.05.

WEILHEIM

20.15 Uhr

8. Internationaler Orgelsommer

— Eröffnungskonzert in der Stadtpfarrkirche

Mariae Himmelfahrt

PEISSENBERG

9.00 bis 17.00 Uhr

Mai-Markt in der Schongauer Str.

DIESSEN

11.00 Uhr

Frühschoppen mit „Trio Voyage“

im Schacky-Park am Entenhaus

PENZBERG

9.00 bis 15.00 Uhr

5. Kettensägenkunsttage auf

Gut Hub

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €.

15.00 bis 19.00 Uhr

Ausstellung „Augen der Liebe“

von Daniel Eltinger im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

WIELENBACH

10.00 Uhr

Jubiläumsfeier der Trommler beim

Dorfwirt in Haunshofen

EBERFING

9.00 Uhr

Festtage zu den Vereinsjubiläen

von Schützenverein, Trachtenverein

und Musikkapelle mit

Gedenkmesse, Totengedenken und

Beisammensein in der Frauenkirche

bzw. Gasthof Zur Post

OBERHAUSEN

10.00 bis 18.00 Uhr

Kreilhofer Sommerfest in der

mai / juni 2018 | 77


Staudengärtnerei Spatz und Franz.

Eintritt frei

DI 29.05.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

14.00 bis 16.00 Uhr

Theatertag mit „Ödön“ im Schloßmuseum.

Für Kinder und Jugendliche

von 8-12 Jahren. Eintritt: 7 €.

Anm. bis 2 Tage zuvor 08841 / 476-

207 (Di-So) oder -201 (Mo)

18.00 Uhr

Schauspielführung „Auf zur

Sommerfrische! — Literarischer

Spaziergang durch den Seidlpark“.

Treffpunkt: Eingang am Kapferberg.

Kosten: 10 € / 7 €, Kinder unter 6 sind

frei. www.red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEITING

18.30 Uhr

3 Stunden Seminar „Nichtraucher“

mit Peter Phillip Koss im SparkassenSaal.

Siehe Anzeige Seite 77

MI 30.05.

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

PEITING

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht“ mit Peter Phillip Koss

im SparkassenSaal. Weitere Infos

siehe Anzeige Seite 77

DO 31.05.

Fronleichnam

WEILHEIM

10.00 bis 12.00 Uhr

Selbsthilfegruppe „Mütter Burnout

vorbeugen“ über den Dächern

von Weilheim, Münchener Straße

27. Anmeldung unter 0881 / 1223144

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

11.00 bis 13.00 Uhr

Kinderprogramm „Die Römer

in Murnau“ im Schloßmuseum.

Für Kinder und Jugendliche ab 8

Jahren. Eintritt: 9 €. Anmeldung bis

2 Tage zuvor unter 08841 / 476-207

(Di-So) oder -201 (Mo)

PÄHL

10.30 Uhr

Frühschoppen im Pfarr- und

Gemeindezentrum

FR 01.06.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

MURNAU

16.00 Uhr

Beobachtungsspaziergang zum

Storchennest. Treffpunkt vor dem

alten Rathaus. Anmeldung unter

08841 / 61410. Kostenlos

19.30 bis 21.00 Uhr

„Sar Schalom“ — Heilsames

Singen, Lauschen und Aufatmen

im Kultur- und Tagunsgzentrum.

Eintritt frei

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 02.06.

WEILHEIM

20.00 Uhr

Theater „Gottes Last“ von Heiko

Dietz im Stadttheater. Infos unter

0881 / 682-732 oder -733

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

9.30 bis 13.00 Uhr

Leichte Mooswanderung.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

20.30 Uhr

Schauspielführung „Drachenstich

und Seejungfrau — Sagen und

Legenden aus dem Blauen Land“.

Treffpunkt vor dem Schlossmuseum.

Kosten: 10 € / 7 €, Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Kirchplatz

HOHENPEISSENBERG

11.30 Uhr

Grüne Sonne-Festival auf dem Hohen

Peißenberg. Siehe Seite 16 / 17

SO 03.06.

WEILHEIM

18.00 Uhr

Theater „Gottes Last“ von Heiko

Dietz im Stadttheater. Infos im Veranstaltungsbüro

der Stadt Weilheim

unter 0881 / 682-732 oder -733

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am Dampfersteg.

Kosten: 4 € / 2 € (Schüler)/ Kinder

bis 10 frei. Keine Voranmeldung

MURNAU

10.00 Uhr

10km-Benefizlauf am südlichen

Staffelsee. Start an der Murnauer

Bucht. Kosten: 15 €

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €. Keine

Anmeldung erforderlich

EBERFING

11.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Sonne und ihre unruhige

Oberfläche, mit speziellen Filtern

betrachtet. Infos unter 08802 / 8389

und sternwarte-eberfing.de

IFFELDORF

11.00 Uhr

28. Osterseenlauf, Start am Sportplatz

Maffeistraße

PEITING

16.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies

— Alpenländische geistliche

Volksmusik in der Pfarrkirche St.

Michael. Siehe Anzeige Seite 14

MO 04.06.

WEILHEIM

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Für Kinder

von 4-9 Jahren. Eintritt frei

18.30 Uhr

3 Stunden Seminar „Nichtraucher“

mit Peter Phillip Koss in der Stadthalle.

Siehe Anzeige Seite 77

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

STARNBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Schlossberghalle

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Ein Amerikaner

in Murnau — James Loeb und

seine Zeit“. Treffpunkt vor dem

Kultur- und Tagungszentrum. Kosten:

10 € / 7 €, Kinder unter 6 sind

frei. www.red-door-projects.de

DI 05.06.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

18.00 Uhr

Seminar „Wunschgewicht leicht

erreicht“ mit Peter Phillip Koss in

der Stadthalle. Weitere Infos siehe

Anzeige Seite 77

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

78 | tassilo


SCHONGAU

18.00 bis 21.00 Uhr

Aktionstag gegen den Schmerz mit

Dr. Eva Mareen Bakemeier (Chefärztin

Tagesklinik für Schmerztherapie)

und Dr. Petra Schwinn

(Oberärztin) im Krankenhaus

MI 06.06.

WEILHEIM

16.00 Uhr

Märchenzeit „Der Froschkönig“,

eine Tischtheater-Geschichte für

Kinder ab 4 in der Stadtbücherei.

Eintritt frei

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag „Wo unsere Buchstaben

herkommen“ mit Karl Wilhelm

(Kunstkreis Buzentaur) in der

Schlossberghalle. Eintritt: 8 € / 5 €

(ermäßigt)/ Jugendliche frei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

DO 07.06.

WEILHEIM

9.00 bis 11.30 Uhr

Info-Veranstaltung „Beruflicher

JWiedereinstieg nach einer Familienzeit“

in der Agentur für Arbeit.

Keine Anmeldung erforderlich

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Von Bulten,

Drischen und Köcheln“. Treffpunkt

am Wanderparkplatz Murnauer

Moos. Kosten: 6 €. Keine Anmeldung

erforderlich

10.00 Uhr

Themenführung „Murnau und

Emanuel von Seidl“. Treffpunkt

vor dem Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Keine Anmeldung

erforderlich

19.00 Uhr

Sommerkonzert mit Rainer

Gruber (Akkordeon) und Leonhard

Schwarz (Gitarre, Tuba) im Kulturpark.

Eintritt frei

FR 08.06.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

STARNBERG

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit

der Gabel durch Starnberg“.

Treffpunkt: Info-Stele Dampfersteg.

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder

von 7-13) / Kinder bis 6 sind frei.

Anmeldung unter 08151 / 90600

MURNAU

16.00 Uhr

Beobachtungsspaziergang zum

Storchennest. Treffpunkt vor dem

alten Rathaus. Anmeldung unter

08841 / 61410. Kostenlos

OBERHAUSEN

20.00 Uhr

100 Jahre Gebirgstrachten

Erhaltungsverein „Edelweiß“ —

Tanzabend mit den „Echt Böhmischen“.

Eintritt: 8 €. Siehe Seite 22

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 09.06.

WEILHEIM

11.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung von

Bernd Sannwald im Stadtmuseum

11.00 bis 17.00 Uhr

Tag der Familie in und um die

Stadthalle

20.30 Uhr

Live-Konzert mit „Draiocht Foraoise“

im Bistro Hänsel's. Eintritt frei,

Sammlung per Hut

PEISSENBERG

10.00 Uhr

7th Gasoline Gang Vintage Motor

& Music Festival in der Tiefstollenhalle

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

9.00 bis 17.00 Uhr

Tag der Bundeswehr in der Werdenfelser

Kaserne. Siehe S. 24 /25

10.15 bis 12.15 Uhr

Fantastische Fantasiebuch-

Werkstatt im Schloßmuseum.

Für Kinder und Jugendliche ab 6

Jahren. Eintritt: 8 €. Anmeldung bis

2 Tage zuvor unter 08841 / 476-207

(Di-So) oder -201 (Mo)

15.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung „Einblicke

- Ruhe - Energie - Balance“

von Rita Döbler im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

PÄHL

19.00 Uhr

Vereinsjubiläum 60 Jahre TSV Pähl

am Sportgelände

OBERHAUSEN

20.00 Uhr

100 Jahre Gebirgstrachten-Erhaltungsverein

„Edelweiß“ — Heimatabend

am Festplatz. Weitere

Infos siehe Seite 22

PÖCKING

14.00 Uhr

Straßenfest in der Hauptstraße

TUTZING

18.00 Uhr

125 Jahre TSV Tutzing — Festabend

mit Thorsten Otto und Gästen in

der Würmseehalle. Eintritt: 10 €.

VVK in der TSV-Geschäftsstelle

SO 10.06.

WEILHEIM

7.30 bis 11.00 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €. Keine

Anmeldung erforderlich

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Einblicke – Ruhe

– Energie – Balance“ von Rita

Döbler im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

OBERHAUSEN

9.15 Uhr

100 Jahre Gebirgstrachten

Erhaltungsverein „Edelweiß“ —

Kirchenzug, Feldmesse, Festzug

und Festausklang mit „Blechpfiff“

am Festplatz. Infos auf Seite 22

BENEDIKTBEUERN

16.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel — „Harmoniemesse“

von Joseph Haydn

und 5. Symphonie von Pjotr Iljitsch

Tschaikowski in der Basilika.

Weitere Infos auf Seite 23

MO 11.06.

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Mit Emanuel

von Seidl durch den Seidlpark“.

Treffpunkt: Seidlpark Eingang

Kapferberg. Kosten: 10 € / 7 €, Kinder

unter 6 sind frei. www.red-doorprojects.de

20.00 nis 21.15 Uhr

Digitale Bilderschau „Naturparadies

Murnauer Moos“ im Kulturund

Tagungszentrum

ANTDORF

16.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Sportheim

WEILHEIM

DI 12.06.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

18.00 Uhr

Schauspielführung „Blaue Pferde

im Blauen Land — Ein Theaterspaziergang

zu Münter, Kandinsky

mai / juni 2018 | 79


und Co“. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt) / Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

EBERFING

15.00 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Schule

MI 13.06.

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub in der

Schlossberghalle. Thema: „Abenteuer

Australien — von Kangaroo

Island zum Uluru, weiter nach

Alice Springs und nach Darwin“

von Werner Duschek. Eintritt frei

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

19.00 Uhr

Schauspielführung „Ein ewig' Rätsel

will ich bleiben — Mit Ludwig

II. auf dem Königsweg“. Treffpunkt

vor dem Ludwig-Denkmal. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt)/ Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

19.30 Uhr

Vortrag „Vor 100 Jahren: Das Ende

der Monarchie in Bayern“ von

Markus Wagner im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

OBERSÖCHERING

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Pfarrheim

PÖCKING

13.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus

DO 14.06.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Senioren-Nachmittag im Pfarrsaal

von St. Barbara. Thema: Eine Reise

auf die „Grüne Insel“, in Irland

mit Pfarrer Georg Fetsch

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

19.00 Uhr

Sommerkonzert mit dem Kurs

„Alte Musik“ im Kulturpark. Eintritt

frei

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

64. Gauschießen — Preisverteilung

mit musikalischer Umrahmung

von „Kurvenmusik“ im Haus der

Vereine. Siehe Seite 56

WEILHEIM

FR 15.06.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Theater „Häuptling Abendwind“,

ein Gastspiel des ETA-Hoffmann-

Theaters Bamberg im Stadttheater.

Infos im Veranstaltungsbüro

unter 0881 / 682-732 oder -733

STARNBERG

19.00 Uhr

Jubiläumskonzert „ensemble“ der

Lehrkräfte der Musikschule in der

Schlossberghalle. Eintritt frei

19.30 Uhr

Konzert „Summertime“ von The

Ukelites im Kulturbahnhof. Tickets:

12 € / 8 € (ermäßigt). VVK beim

Kulturamt und in der Tourist-Info

PENZBERG

19.00 Uhr

FreitagsSpieler in der Stadtbücherei.

Eigene Brettspiele können

mitgebracht werden. Eintritt frei

20.00 Uhr

Kabarett „Das Rauschen in den

umen“ mit Andreas Giebel in

der Tenne auf Gut Hub. Für die

Veranstaltung gibt es nur noch vereinzelte

Karten. Anfragen ab 18.30

Uhr an der AK. Siehe Seite 34

MURNAU

16.00 Uhr

Beobachtungsspaziergang zum

Storchennest. Treffpunkt vor dem

alten Rathaus. Anmeldung unter

08841 / 61410. Kostenlos

PÄHL

14.00 Uhr

Führung „Hirschberg — Blütenpracht

am Steilhang“. Treffpunkt

Parkplatz Hirschberg-Alm. Kosten:

6 €. Anmeldung bei der Tourist-Info

Herrsching

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im AWO-Haus

POLLING

11.00 Uhr

Einweihung des Vereinsheims

vom SV Polling. Ökumenischer

Gottesdienst mit Segnung

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

ETTAL

16.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage — König

Ludwig II, Richard Wagner, Hermann

Levi — ein musikalischer Dialog

im Chinesensaal des Klosters.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung /

Benediktiner Klassiktage — Kammermusikkonzert

„Seelenverwandtschaft“

in der Internatskapelle

des Klosters. Siehe S. 66 / 67

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

64. Gauschießen — 90er Party „Der

Berg ruft“ im Festzelt auf dem

Hohen Peißenberg. Siehe Seite 56

SA 16.06.

WEILHEIM

18.00 bis 22.00 Uhr

Nachtflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

20.00 Uhr

Theater „Häuptling Abendwind“,

ein Gastspiel des ETA-Hoffmann-

Theaters Bamberg im Stadttheater.

Infos im Veranstaltungsbüro der

Stadt Weilheim unter 0881 / 682-732

oder -733

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

13.00 Uhr

Tollhub-Markt mit Wikingerlager,

Aktion Buddy Bär, Bauer Sepp's

Märchenbühne, Biergarten und ab

17 Uhr mit den „Kuastoi Musikanten“

auf Gut Hub. Siehe Seite 34

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Auf den Spuren

der Römer im Voralpenland —

Für Kinder und Junggebliebene“.

Treffpunkt Wanderparkplatz an der

Straße zur Ramsachkirche. Kosten:

8 € (Kinder ab 4) / 10 € (Erwachsene).

Inklusive Bastelmaterial.

www.red-door-projects.de

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Einblicke – Ruhe

– Energie – Balance“ von Rita

Döbler im Atelier Tusculum

SEESHAUPT

15.00 Uhr

Fest mit Kasperl-Theater beim

Kindernest

POLLING

13.00 Uhr

Einweihung des Vereinsheims

vom SV Polling. Tag der offenen

Tür mit Vorstellung der Abteilungen.

Ab 19 Uhr spielt im Festzelt

der Musikverein

15.00 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Feuerwehrhaus

TUTZING

16.30 bis 19.00 Uhr

Textstube Tutzing: Kreativer

Schreibworkshop für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren. Info

und Anmeldung bei Rosemarie

Benke-Bursian unter 08158 / 9643

80 | tassilo


ETTAL

19.15 Uhr

Bayerische Landesausstellung/Benediktiner

Klassiktage — Festkonzert

„Mythos Bayern“ im Innenhof

und in der Basilika des Klosters.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/Benediktiner

Klassiktage — Konzert

in der Basilika des Klosters.

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr

64. Gauschießen — Festabend

mit der „Eibenwalder Musik“ im

Festzelt. Siehe Seite 56

JPENZBERG

SO 17.06.

WEILHEIM

10.00 Uhr

Goggolori-Turnier des Boule- und

Pétanqueclub im Bouledrome am

Ammerdamm. Startgebühr: 5 €.

Einschreibeschluss um 9.30 Uhr

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am Dampfersteg.

Kosten: 4 € / 2 € (Schüler)/ Kinder

bis 10 frei. Keine Voranmeldung

11.00 Uhr

Jubiläumskonzert 45 Jahre Städtische

Musikschule in der Schlossberghalle.

Mit Sektempfang und

Flying Buffet. Eintritt frei

10.30 Uhr

Musikalischer Frühschoppen mit

der Ludwig Seuss Band auf Gut

Hub. Weitere Infos siehe Seite 34

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €. Keine

Anmeldung erforderlich

14.00 Uhr

Schauspielführung „Kelten,

Köhler, Künstler — Murnauer

Geschichte und Geschichten“.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 15 € / 10 €

(ermäßigt)/ Kinder unter 6 sind frei.

Infos unter red-door-projects.de

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Einblicke - Ruhe

– Energie – Balance“ von Rita

Döbler im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

PÄHL

11.00 Uhr

Autorenlesung mit Rosemarie

Benke-Bursian aus dem Tutzing-

Krimi „15 tage“ im Schlosswerk 4.

Anmeldung unter 08808 / 9210288

EBERFING

11.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Sonne und ihre Flecken,

ein Maß für ihre Aktivität. Infos

unter 08802 / 8389 und sternwarteeberfing.de

IFFELDORF

18.00 Uhr

Musica Burana in St. Vitus.

Eintritt: 18 €

ETTAL

15.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung/

Benediktiner Klassiktage — Liedernachmittag

„Ritter: Beschützer

— Krieger — Kavaliere“ in der

Internatskapelle des Klosters.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

WIES

19.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies —

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 25 / G.

Rossini: Stabat mater, in der Wieskirche.

Siehe Anzeige Seite 14

HOHENPEISSENBERG

10.00 Uhr

64. Gauschießen —Kirchenzug,

Festgottesdienst, Mittagessen und

Festausklang im Festzelt. Siehe

Seite 56

WEILHEIM

MO 18.06.

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Für Kinder

von 4-9 Jahren. Eintritt frei

20.00 Uhr

Weilheimer Glaubensfragen „Alles

im Wandel — nix is fix?!?“ im Haus

der Begegnungen. Vortrag: „Das

hat doch alles (k)einen Sinn! —

Brüche im Leben“ von Boglarka

Hadinger

MURNAU

9.30 bis 13.00 Uhr

Leichte Mooswanderung.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagunsgzentrum

17.00 Uhr

Themenführung „Kunsthistorischer

Spaziergang“. Treffpunkt vor

dem Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Keine Anmeldung

erforderlich

EGLFING

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Sportheim

DI 19.06.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

19.00 Uhr

Percussion-Konzert der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PÄHL

15.00 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Gemeindezentrum

MI 20.06.

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag „Drucktechnik im Wandel

der Zeit“ mit Anschauungsmaterial

von Dietmar Leischner

(Kunstkreis Buzentaur) in der

Schlossberghalle

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

DO 21.06.

WEILHEIM

18.30 bis 21.30 Uhr

Vogelexkursion an der Ammer.

Infos:08821 / 73464 und gap@lbv.de

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Von Bulten, Drischen

und Köcheln“. Treffpunkt am

Wanderparkplatz Murnauer Moos.

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

19.00 Uhr

Sommerkonzert mit „Trio Piccante“

im Kulturpark. Eintritt frei

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Grundschule

FR 22.06.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert mit dem „Estilo Gitarren-

Duo“ in der Tiefstollenhalle. VVK

online über reservix.de oder bei

PeissenBUCH, Buch am Bach in

Peiting und beim Kreisboten-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim.

Weitere Infos auf Seite 23

mai / juni 2018 | 81


MURNAU

10.00 Uhr

Führung „Der Königsweg —

majestätische Ausblicke und

Einblicke“. Treffpunkt vorm Hotel

Post. Kosten: 6 €. Keine Anmeldung

erforderlich

PÄHL

19.30 Uhr

Sonnwendfeuer auf Gut Kerschlach

SEESHAUPT

17.00 Uhr

Kindermusical „Franziskus“ in der

Kirche St. Michael

HUGLFING

14.00 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Schmitterhof

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 23.06.

PEISSENBERG

10.0 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ in der Volkshochschule

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.00 Uhr

Johannifeier bei der Schießstätte

PENZBERG

11.00 Uhr

Turn-Vereinsmeisterschaft im

Zuge von 120 Jahre TSV Penzberg

in der alten Wellenbadhalle.

Weitere Infos auf Seite 62 / 63

MURNAU

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Einblicke – Ruhe

– Energie – Balance“ von Rita

Döbler im Atelier Tusculum

17.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Musikalischer Spaziergang mit

Aufführungen von Musikgruppen

der Murnauer Musikschule im

Seidlpark. Siehe Seite 66 / 67

BERNRIED

9.00 Uhr

15. CIAT — Internationaler Traditionsfahrwettbewerb.

Siehe S. 28 / 29

17.00 Uhr

Johannifeuer am Binselberg

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzert mit

Simon Höfele (Trompete) und

Magdalena Müllerperth (Klavier)

im Gemeindezentrum. Infos und

Karten unter 08856 / 3695 oder

iffeldorfer-meisterkonzerte.de

OBERHAUSEN

16.30 Uhr

Kinderkino „Robbi, Tobbi und das

Fliewatüüt“ im Rathaus

ODERDING

20.00 Uhr

Johannifeier am Maibaum

POSSENHOFEN

10.00 bis 13.30 Uhr

Fischräucherworkshop bei der

Fischerei Zum Fischer Sepp. Anmeldung

unter 08151 / 90600 oder

wasserregion@gtw-starnberg.de

SO 24.06.

WEILHEIM

9.00 bis 17.30 Uhr

Johannimarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag in der Oberen Stadt.

Parallel dazu Bauernmarkt auf dem

Marienplatz von 11-17 Uhr

10.00 Uhr

29. Bayerische Meisterschaft im

Gruppengoaßlschnalzen in der

Großen Hochlandhalle

11.00 Uhr

Auftaktveranstaltung zumWeilheimer

Stadtradeln 2018“ am

Kirchplatz

19.30 Uhr

Abendmusik mit Walter Erdt und

Gundula Kretschmar (Orgel) in der

evang. Apostelkirche. Eintritt frei

STARNBERG

17.00 Uhr

Jubiläumsgala „10 Jahre Dance

and Soul“ in der Schlossberghalle

19.00 Uhr

Lesung „1968, Love, Peace,

Revolution — forever young“ im

Kulturbahnhof. Tickets: 12 € / 8 €

(ermäßigt). VVK beim Kulturamt

und in der Tourist-Info

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 5 €. Keine

Anmeldung erforderlich

11.00 bis 12.30 Uhr

Themenführung „Auf den literarischen

und biografischen Spuren

Ödön von Horváths in Murnau“.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

8 €. Keine Anmeldung erforderlich

15.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Einblicke - Ruhe

- Energie - Balance“ von Rita

Döbler im Gemeinschaftsatelier

Tusculum

BERNRIED

19.00 Uhr

Konzert mit Julia Ito (Klavier) und

Utum Yang (Flöte) im Barocksaal

des Klosters

HOHENPEISSENBERG

16.00 Uhr

Orgelkonzert von Franz Brannekemper

mit Texten von Pastoralreferent

Thomas Tralmer in der

Wallfahrtskirche

WIES

19.00 Uhr

Musik im Pfaffenwinkel — Mozarts

Konzert für Klarinette A-Dur und

Puccinis „Messa di Gloria“ in der

Wieskirche. Siehe Seite 23

ROTTENBUCH

16.00 Uhr

Festlicher Sommer in der Wies

— Alte Musik in jungen Händen

in der Stiftskirche. Siehe Anzeige

Seite 14

MURNAU

MO 25.06.

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

WEILHEIM

DI 26.06.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

DIESSEN

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Mehrzweckh.

MURNAU

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher

Musikschule im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

18.00 Uhr

Schauspielführung „Auf zur

Sommerfrische! — Literarischer

Spaziergang durch den Seidlpark“.

Treffpunkt: Eingang am

Kapferberg. Kosten: 10 € / 7 €

(ermäßigt) / Kinder unter 6 sind frei.

Infos unter red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 27.06.

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt vor dem Kultur-

und Tagungszentrum. Kosten:

6 €. Keine Anmeldung erforderlich

DO 28.06.

WEILHEIM

10.00 bis 12.00 Uhr

Selbsthilfegruppe „Mütter Burnout

vorbeugen“ über den Dächern

von Weilheim, Münchener

Straße 27. Mit Voranmeldung unter

0881 / 1223144

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

19.00 Uhr

54. Bezirksmusikfest mit DJ Tomix

und der Spider Murphy Gang auf

dem Festplatz. Infos auf S. 26 / 27

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Stadtplatz

82 | tassilo


MURNAU

PEISSENBERG

9.30 Uhr

21.00 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“. Jam Party mit DJ Tomix auf dem

54. Bezirksmusikfest — Summer

Treffpunkt am Wanderparkplatz Festplatz. Siehe Seite 26 / 27

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

STARNBERG

14.30 Uhr

10.00 Uhr

Themenführung „Auf den Spuren Treffen für Angehörige, die an

von Gabriele Münter“. Treffpunkt Demenz erkrankte Familienmitglieder

pflegen und versorgen in

vor dem Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Keine Anmeldung der Ilse Kubaschewski Stiftung.

erforderlich

Anmeldung unter 08151 / 65054-0

oder sekretariat@iks-sta.de

18.00 Uhr

Vorspieltage der Camerloher 14.30 Uhr

Musikschule im Kultur- und Schmankerl-Spaziergang „Mit der

Tagungszentrum. Eintritt frei Gabel durch Starnberg“. Treffpunkt:

Info-Stele Dampfersteg.

19.00 Uhr

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder von 7-13

Sommerkonzert mit Ruth Kleber

Jahren) / Kinder bis 6 Jahre sind frei.

und Eva-Maria Wende (Flöten und

Anmeldung unter 08151 / 90600

Erzlaute) im Kulturpark

MURNAU

FR 29.06.

19.00 Uhr

„Mitanand Musi mach'n und singa

HEUTE ERSCHEINT DER

im Wirtshaus z'Murnau“ in der

NEUE TASSILO

Fußgängerzone

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

19.00 Uhr

Weilheimer Glaubensfragen „Alles

im Wandel — nix is fix?!?“ im Haus

der Begegnungen. Vortrag: „Solidarität

und Gerechtigkeit — eine

unlösbare Aufgabe“ von Volker

Kauder

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

J86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

ETTAL

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Klassik Open Air 1 im Klosterhof.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 60.

PEISSENBERG

SA 30.06.

14.00 Uhr

54. Bezirksmusikfest mit Familiennachmittag

und Festzeltgaudi

mit „Münchner G'schichten“ auf

dem Festplatz. Siehe Seite 26 / 27

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

9.30 bis 13.00 Uhr

Leichte Mooswanderung.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Kosten: 6 €. Keine

Anmeldung erforderlich

20.30 Uhr

Schauspielführung „Drachenstich

und Seejungfrau — Sagen und

Legenden aus dem Blauen Land“.

Treffpunkt vor dem Schlossmuseum.

Kosten: 10 € / 7 €, Kinder unter

6 Jahren sind frei. www.red-doorprojects.de

SPATZENHAUSEN

11.00 Uhr

Sommerfest des Kindergartens im

Haus des Gastes

POLLING

19.00 Uhr

Sonnwendfeuer und 140-Jahrfeier

bei der Freiwilligen Feuerwehr

ETTAL

20.00 Uhr

Bayerische Landesausstellung —

Klassik Open Air 2 im Klosterhof.

Weitere Infos auf Seite 66 / 67

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mai / juni 2018 | 83


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