KonsumMarken 2016-02

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Aktuelle Nachrichten aus der großen Konsumfamilie

KonsumMarken

AKTUELLE NACHRICHTEN AUS DER GROSSEN KONSUMFAMILIE

AUSGABE 2/2016

Ein unvergessliches Erlebnis: zum ersten Mal auf Brettern

20 Jahre Hotel »Dorotheenhof« in Weimar

Grund zum Feiern

Seit 20 Jahren ist das »Romantik

Hotel Dorotheenhof«

ein gutes Stück Weimar, auf

das die Zentralkonsum eG, der

Eigner, mit Recht stolz ist. Das

Jubiläum wurde am 1. September

festlich begangen.

Zur Feier des Tages

hatte sich in dem von

Claus Alboth und seiner

Mannschaft individuell

geführten Romantik-Hotel inmitten

einer zwei Hektar großen

Parklandschaft eine große Gästeschar

eingefunden. Wilhelm

Kaltenborn, Aufsichtsratschef

der Zentralkonsum eG, verwies

in seiner Festrede auf beachtliche

Erfolge bei der Verwandlung einer

ehemaligen Konsumschule in

ein Vier-Sterne-Hotel. So wurden

vierzig Arbeitsplätze seit 1996 geschaffen

und zehn Millionen Euro

in die Modernisierung und den

Umbau des Hotels und die Vergrößerung

des Wellnessbereichs sowie

die Errichtung des Tagungsgebäudes

»Parlament« und die

Herrichtung des völlig verwilderten

historischen Parks investiert.

Gute Voraussetzungen für einen

anhaltenden Zustrom zufriedener

Gäste, die stilvolle Gastlichkeit zu

schätzen wissen. Auch ein Verdienst

der Albothschen Kochkunst,

die inzwischen dem Dorotheenhof

ein unverwechselbares Gepräge

gibt und weit über die Grenzen

Weimars hinaus von sich Reden

Hoteldirektor Claus Alboth

begrüßte die zahlreichen Gäste.

macht. So gesehen war es auch

kein Zufall, dass im vergangenen

Monat Oktober die Internationale

Kocholympiade in Erfurt im

Dorotheenhof Station bezog – als

Residenz und Trainingszentrum

der Nationalmannschaften aus

Österreich und Norwegen. Spitzenkoch

Claus Alboth und seine

Mannschaft kreieren seit 2013 an

diesem idyllischen Rückzugsort

für Kulturtouristen die traditionelle

deutsche Küche auf neue

Weise. Herzlich Willkommen und

guten Appetit!

Das »Romantik

Hotel Dorotheenhof«

in Weimar

ist eine Oase für

Kulturtouristen.

Tue Gutes

und rede

darüber

Weihnachten steht vor der Tür.

Wir merken es nicht nur daran,

dass Spekulatius, Lebkuchen

und Dominosteine die Auslagen

in den Supermärkten

dominieren. Auch an Spendenanfragen,

Sammelaktionen

und Benefizgalas, die jetzt von

allen Seiten initiiert werden.

Die Zentralkonsum eG hat die

Förderung von Projekten zur

Unterstützung behinderter Menschen

seit 2008 in ihrer Satzung

festgeschrieben und erfüllt ihre

Selbstverpflichtung nicht nur in

der Vorweihnachtszeit, sondern

über das gesamte Jahr. Und das

auf vielfältige Weise, z.B. durch

Geld- und Sachspenden oder

personelle und finanzielle Förderung

konkreter Projekte und

Initiativen. Zu den Empfängern

zählen u.a. der Förderverein

der Sächsischen Blindenschule

Chemnitz, das Kinderhospiz

Tambach-Dietharz, die SG Reha

Lichtenberg sowie die Berliner

Werkstätten für Behinderte.

Wir beschränken unser soziales

Engagement jedoch nicht allein

auf die Vorweihnachtszeit und

auf Geld- und Sachspenden. Es

schließt auch die Auftragsvergabe

an soziale Träger ein, die

behinderte Menschen aktiv am

Arbeitsleben teilhaben lassen.

(Siehe Interview auf Seite 3)

Ihr

Martin Bergner

Vorstandssprecher

Zentralkonsum eG


INTERVIEW

Fünfzig Jahre

Bürstenmann

Margitta Siegel, die langjährige

Chefin der Zentralkonsum-Tochter

Bürstenmann,

arbeitet seit fünfzig Jahren

für das Traditionsunternehmen

in Stützengrün.

Frau Siegel, Sie sind seit 1966

im Unternehmen tätig. Wie ist ihr

Arbeitsleben bisher verlaufen?

Ich habe in dem 1924 gegründeten

Genossenschaftsbetrieb Industriekaufmann

gelernt, später Betriebswirtschaft

studiert, bis zur Wende als

Hauptbuchhalter gearbeitet, danach

als Prokurist und seit 1998 als Geschäftsführer

der Firma Bürstenmann

und ihrer Tochter Denta Bross.

Worauf sind Sie im Rückblick auf

ihr fünfzigjähriges Arbeitsleben im

Unternehmen besonders stolz?

Das es mir im Verlaufe meiner Tätigkeit

als Geschäftsführer gelungen ist,

meine Ideen am Markt in geschäftlichen

Erfolg umzumünzen und die

Kunden von der Leistungsfähigkeit

unseres Unternehmens nachhaltig

zu überzeugen. Dafür haben wir bisher

45 Millionen Euro in moderne Fertigungsanlagen

investiert, mit denen

wir rundum gut für die Zukunft aufgestellt

sind.

Frau Siegel, welche Ziele haben Sie

sich für die nächsten Jahre noch

gestellt?

Ich habe noch ein paar Ideen, die ich

mit meinen Mitarbeitern umsetzen

möchte. Auf jeden Fall werde ich mich

nicht von Heute auf Morgen in den

Ruhestand verabschieden. Die Zeit

ist gekommen, wenn ich überzeugt

bin, dass meine Nachfolger auch ohne

mein Mittun bereit sind, das Haus

ordentlich in die Zukunft zu führen.

Denn ich möchte nicht eines fernen

Tages am Hause Bürstenmann vorbeifahren

und denken müssen: Oh, mein

Gott…!

Als erste Bank in

Deutschland startete

Mitte September die

Ostsächsische Sparkasse

Dresden gemeinsam mit

der Konsum Dresden eG dieses

innovative Bezahlverfahren. Damit

stellte die Genossenschaft

erneut ihr sicheres Gefühl für die

zukünftigen Bedürfnisse ihrer

Kunden unter Beweis und bestätigte

erneut das Urteil des Trendund

Zukunftsforschers Matthias

Horx, der in seinem Buch »Zukunft

Deutschland 2020« dem

Konsum Dresden bescheinigt

hatte, sich »im deutschen Lebensmittelhandel

als führender Innovator

profiliert zu haben.«

KONSUM express, am 13. September

im Herzen der Elbestadt,

in unmittelbarer Nachbarschaft

zur Frauenkirche eröffnet, bietet

dem eiligen Kunden auf einer

Verkaufsfläche von 130 Quadratmeter

1500 Artikel an. Und während

Kaffee, Schoki und Snacks

über das Band der Kassiererin

wandern, erhält der Kunde seine

App, wartet auf den Barcode und

lässt ihn an der Kasse einscannen.

Damit ist die Zahlung erfolgt. Um

diese hochsichere Bezahlmethode

zu nutzen, muss man nicht

zwingend Sparkassenkunde sein.

Das Besondere: Blue Code ist eine

App, die nicht nur von einem einzelnen

Händler, sondern übergreifend

eingesetzt werden kann,

beim Bezahlen im Supermarkt,

an der Tankstelle oder im Schuhgeschäft.

Die App bietet mit ihrem

innovativen System eine Lösung

für alle Händler und hat sich

in Österreich bereits vielfach bewährt

und man kann dort mit der

WORKSHOP n Der diesjährige

Workshop der Zentralkonsum

eG und seiner Mitgliedsunternehmen

in Hamburg diente

insbesondere der Verständigung

zur prüfungsseitigen Ausrichtung

der Konsum-Gruppe bis zum Jahr

2020. Dabei wurde auch über

eine engere Zusammenarbeit und

Abstimmung mit bzw. unter dem

Vorstandschef

Gunther Seifert (3.v.l.)

gibt den Weg für die

ersten Kunden frei.

Konsum Dresden eG

Mutprobe bestanden

Statt Karten, Münzen oder Scheinen im Portmonee reicht dem

Kunden beim Bezahlen im neuen KONSUM express am Dresdner Neumarkt

das Smartphone mit der kostenfreien App Blue Code.

App mittlerweile bei über 6000

Akzeptanzstellen, in Parkhäusern,

Drogerie- und Supermarktketten

sowie Tankstellen, bezahlen.

Gunther Seifert, Vorstandsvorsitzender

der Konsum Dresden

eG, und Vorstand Roger Ulke haben

mit der Einführung des Blue

Code am Dresdner Neumarkt

ein neues Kapitel der im Jahre

1888 ursprünglich als »Konsumverein

Vorwärts« gegründeten

Dach des Zentralverbandes deutscher

Konsumgenossenschaften

e.V., insbesondere für die politische

Lobbyarbeit, diskutiert.

Am Rande des Workshops besuchten

die Teilnehmer das Hamburger

Genossenschaftsmuseum

und wurden im Angesicht der

Exponate inspiriert, eigene Erinnerungen

wieder aufzufrischen.

Genossenschaft aufgeschlagen

und sind davon überzeugt, dass

damit das Unternehmen auch

künftig seinen Marktanspruch

in der Elbestadt behaupten und

weiter ausbauen kann. Mit täglich

40 000 Kunden und einem

Jahresumsatz von 108,8 Millionen

Euro (2015) ist die Genossenschaft

mit 25 Konsum- und zehn

Frida-Märkten gut aufgestellt

und mit einer großen Vielzahl

JUBILÄUM n Ende August

feierte die Konsumgenossenschaft

Burg-Genthin-Zerbst eG

mit einem Festakt im Elbauenpark

Magdeburg ihr 150-jähriges

Bestehen. Nach dem offiziellen

Teil bewunderten Mitarbeiter

und Gäste der Genossenschaft

die Wassershow AQUANARIO auf

der nahegelegenen Seebühne.


POOLHAUS n Das im Bau

befindliche Poolhaus ist das

I-Tüpfelchen der seit sechs Jahren

andauernden Modernisierung

des Berghotels in Oberhof.

Es verfügt u.a. über ein Salzwasser-Schwimmbad

mit Gegenstromanlage,

eine Salzgrotte, ein

Römisches Dampfbad und es ist

mit dem Haupthaus verbunden.

Wenn in den nächsten Wochen

von Discountern, Supermärkten

Reformhäusern und Lebensmittelfachgeschäften

konkurrenzfähig.

Dabei verfügt die sächsische

Landeshauptstadt bereits über

1,71 Quadratmeter Einzelhandelsfläche

pro Einwohner.

Noch beträgt der Bargeldanteil in

den Dresdner Konsum- und Frida-Märkten

siebzig Prozent.

Doch das wird sich nun zügig ändern,

nachdem die Mutprobe mit

dem Blue Code bestanden und am

Dresdner Neumarkt der Schritt

ins digitale Zeitalter erfolgreich

vollzogen wurde. »Zum Weihnachtsgeschäft«,

verkündete Vorstandschef

Gunther Seifert zur

Eröffnung der Filiale KONSUM

express am Neumarkt, »werden

unsere Kunden in all unseren

Märkten ohne Portemonnaie einkaufen

können.«

Wind und Wetter auf der »Oberhofer

Höh« dem Bauherren keinen

Strich durch die Rechnung

machen, kann am 23. Dezember

zunächst das Schwimmbad in Betrieb

genommen werden. Damit

sichert sich das Oberhofer Vier-

Sterne-Haus im Umkreis von 300

Kilometer eine Alleinstellung im

Thüringer Hotelmarkt.

Noch Baustelle, ab Weihnachten

2016 Realität – das Poolhaus

des Berghotels Oberhof.

INTERVIEW

Zentralkonsum ist

Stammkunde

Wolfgang G. Grasnick,

Geschäftsführer der USE

gGmbH, einer anerkannten

Werkstatt für behinderte

Menschen (WfbM) in Berlin

und Brandenburg, pflegt seit

zehn Jahren enge geschäftliche

Beziehungen mit der

Zentralkonsum eG.

Wolfgang G. Grasnick,

Geschäftsführer der USE gGmbH

Herr Grasnick, was ist der Unternehmenszweck

ihres gemeinnützigen

Unternehmens im Verbund des

Unionhilfswerks?

Die berufliche Rehabilitation

psychisch kranker/behinderter

Menschen, die dem allgemeinen

Arbeitsmarkt derzeit nicht zur

Verfügung stehen.

Wie vielen gelingt nach der zweijährigen

vom Staat finanzierten

Rehabilitation die Rückkehr in den

ersten Arbeitsmarkt?

Die Mehrzahl schafft es nicht,

bundesweit nur ein bis zwei

Prozent.

Was geschieht mit jenen Rehabilitanden,

die den Weg zurück in den

ersten Arbeitsmarkt auf Anhieb

nicht schaffen?

Dann sind wir in der Pflicht, ihnen

bis zur Erreichung der Regelaltersgrenze

einen Arbeitsplatz

in der WfbM anzubieten

und leistungsabhängige Entgelte

zu zahlen, die erwirtschaftet

werden müssen.

Welche Möglichkeiten halten

Sie dafür vor?

Unsere »Beschäftigten« können

an sieben Standorten in

Berlin und Brandenburg aus

25 Berufsfeldern im handwerklichen-,

touristischen-, gastronomischen-

und Medienbereich

auswählen. Die Palette reicht

vom Bootsbauer bis zum Tierpfleger.

Es besteht auch die

Möglichkeit, in der USE eine reguläre

Ausbildung für einen von

zwanzig Berufen zu absolvieren,

die von den zuständigen Kammern

anerkannt sind.

Weiterhin vom Staat bezuschusst?

O nein! Wir verstehen uns als ein

gemeinnütziges, wirtschaftsnahes

Unternehmen mit 350

hochqualifizierten festangestellten

Mitarbeitern, die gemeinsam

mit unseren zirka 1000

»Beschäftigten« nach betriebswirtschaftlichen

Grundsätzen

arbeiten und selbstverständlich

Gewinne erwirtschaften müssen.

Dafür benötigen wir Aufträge

und Kunden wie z. B. die von

der Zentralkonsum eG.

Herr Grasnick, was befähigt die USE

im Wettbewerb mit Anbietern aus

der freien Wirtschaft zu bestehen?

Indem wir nicht mit einer Träne

im Auge, sondern mit Qualität,

Termintreue und fairen, aber

marktüblichen Preisen um Kunden

werben. Nur so gelingt es,

jährlich bis zu sechs Millionen

Euro Umsatz zu erwirtschaften,

aus dem die Entgelte für die

Menschen mit Behinderung und

Investitionen zu finanzieren sind.

Welchen Stellenwert hat für die

USE speziell die langjährige

Zusammenarbeit mit Ihrem Stammkunden

Zentralkonsum?

Wir arbeiten seit zehn Jahren

mit dem Genossenschaftsunternehmen

eng zusammen. Zum

Beispiel haben wir im Juni das

Sommerfest der Zentralkonsum

eG auf unserem Salonschiff

»Metamera« ausgerichtet und

dabei auf der Fahrt über die

Berliner Gewässer die Chance

genutzt, unter den Geschäftspartnern

des Veranstalters für

unser Unternehmen zu werben.


Fashionlounge

Xquisit

Glanz in

Chemnitz

Am 14. Oktober eröffnete

Konsum Weimar in bester Innenstadtlage

von Chemnitz

ein Modehaus, das seine Kunden

auf 2500 Quadratmetern

in »xquisite« Mode-Stilwelten

entführt.

Sigrid Hebestreit, die

Vorstandsvorsitzende

der Konsumgenossenschaft

Weimar, hält es

mit Dichterfürst Johann Wolfgang

v. Goethe, der davon überzeugt

war: »Die Hauptsache ist,

dass man ein großes Wollen habe,

Geschick und Beharrlichkeit besitzt,

es auszuführen. Alles Übrige

ist gleichgültig.«

Die visionäre Unternehmerin hat

deshalb nicht lange gezögert als im

Juni dieses Jahres die Modeketten

Zara und Esprit in der Chemnitzer

Innenstadt das Feld räumten und

damit ein langgehegter Wunsch in

Erfüllung ging, die in Städten Thüringens

und Sachsens entlang der

A4 erworbene Textil- und Schuhkompetenz

unter einem Dach zu

vereinen.

Nunmehr empfängt das Unternehmen

im ehemaligen Hauptpostamt

von Chemnitz seine

Kunden in einem gänzlich neuen

und kreativen Shopdesign und

entführt sie in Stilwelten von

Marken wie Marc Cain, Boss,

Camel und Tommy Hilfinger, die

sich mit Textilien, Schuhen und

Accessoires präsentieren.

Für Oberbürgermeisterin Barbara

Ludwig ist diese Eröffnung in

der Chemnitzer City keine Selbstverständlichkeit.

Wissend, dass

textiler Handel in Nachbarschaft

zur Galeria Kaufhof sowie der

Galerie Roter Turm nicht leicht

ist, »Erfahrung, Mut und Können

zur Voraussetzung hat.« Die

Rathauschefin versteht deshalb

das Millionen-Investment als ein

Signal an den Chemnitzer Einzelhandel,

»dass in der Innenstadt,

allen Unkenrufen zum Trotz,

noch was geht«. Und wünschte

Sigrid Hebestreit, »dass die Kunden

zurückgeben, was die Konsumgenossenschaft

Weimar für

die Wiederbelebung des Stadtzentrums

getan hat.«

Auch der Chemnitzer Einzelhandel

hat große Erwartungen an

das Modehaus des Konsum Weimar.

Karl Doersch, Geschäftsführer

der Galeria Kaufhof und

Vorsitzender der Händler-Interessengemeinschaft

Innenstadt,

bezeichnete die Entscheidung

der Konsum Weimar Gruppe »als

Wertschätzung für die Innenstadt,

mit der die Attraktivität

des Standortes erhöht wird und

die lokalen Händlern zum Vorteil

gereicht.«

PERSONALIA

Martina Bäcker ist

neues Vorstandsmitglied

der Konsumgenossenschaft

Seehausen/Altmark.

Werner Rustler

verabschiedete

sich am 30. September 2016

in den Ruhestand.

Heiko Bönig ist

vom Aufsichtsrat der

Konsumgenossenschaft

Burg-

Genthin-Zerbst eG

zum Vorstandsmitglied

bestellt worden.

Petra Woege ist

von der Vertreterversammlung

der

KONSUM »Optimal-Kauf«

eG

Haldensleben in den

Aufsichtsrat gewählt

worden und zu dessen Vorsitzender

bestimmt worden.

RATGEBER RECHT RATGEBER LOHN TERMINE 2017

Kann tatsächlich nur wegen eines

Verdachtes gekündigt werden?

Auch nur der Verdacht, der Arbeitnehmer

könne eine strafbare

Handlung oder eine schwerwiegende

Pflichtverletzung

begangen haben, kann ein

wichtiger Grund für eine außerordentliche

Kündigung sein.

Der Verdacht muss dringend

sein, es muss sehr wahrscheinlich

sein, dass die Tat begangen

wurde. Vor Ausspruch einer Verdachtskündigung

muss auch

der AN angehört werden. Ein Urteil

des ArbG Magdeburg und die

Haltung des LAG, die zum Abschluss

eines Vergleiches führte,

zeigt aber, dass die Anforderungen

bei einer Verdachtskündigung

in der Praxis sehr hoch sind.

Denn danach muss der AG zunächst

intensiv den Sachverhalt

aufklären. Hier gibt es Grenzen,

die u. a. die Persönlichkeitsrechte

des AN setzen. Weitergehend

kann dann nur die Polizei ermitteln.

Ob mit überwiegender

Wahrscheinlichkeit die Tat begangen

sei, bleibt ebenso der

Wertung des Gerichtes überlassen

wie die Gesamtabwägung

der Interessen von AG und AN,

unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes.

In der

Praxis bleibt nur die Empfehlung,

wie bei einer Tatkündigung vorzugehen

und dann sowohl eine

Verdachts- als auch eine Tatkündigung

auszusprechen. Bei ungenügenden

Nachweisen sollte mit

dem AN ein Aufhebungsvertrag

ausgehandelt werden.

ArbG Magdeburg, Urteil v. 14. 05.

14, Az. 11 Ca 1416/13, Vergleich

vorm LAG Halle 14. 1. 16.

RA Ulrich

Northoff,

Hauptgeschäftsführer

der KONSUM-

Tarifgemeinschaft

e.V. , Arbeitgeberverband

für die

Konsumgenossenschaften

und andere

Unternehmen

Gesetzliche Unfallversicherung: Was ändert sich für

den Arbeitgeber mit dem digitalen Lohnnachweis?

Ab 1. Januar 2017 müssen alle

Arbeitgeber ihre Lohnnachweise

an die Unfallversicherungsträger

mithilfe systemgeprüfter

Entgeltabrechnungsprogramme

oder der systemgeprüften Ausfüllhilfen

versenden. Mit diesem

verpflichtenden Stammdatenabgleich

wird sichergestellt,

dass nur Meldungen mit korrekter

Mitgliedsnummer und

den im betreffenden Meldejahr

veranlagten Gefahrtarifstellen

an die Unfallversicherungsträger

übermittelt werden. Die

Zugangsdaten zum Verfahren

(einschließlich der neu eingeführten

PIN) erhalten Sie als Arbeitgeber

vorab schriftlich von

dem für sie zuständigen Unfallversicherungsträger.

Sollten Sie

dieses Schreiben nicht erhalten,

wenden Sie sich bitte direkt

an den für Sie zuständigen Unfallversicherungsträger.

Bitte

übermitteln Sie diese PIN umgehend

an Ihren Lohnabrechner.

Seit 1. Januar 2016 ist der

Arbeitgeber im Meldeverfahren

zur Sozialversicherung verpflichtet,

eine gesonderte Jahresmeldung

zur Unfallversicherung

(UV-Jahresmeldung) für jeden

einzelnen Arbeitnehmer abzugeben.

Diese UV-Jahresmeldung

ist ausschließlich für den Prüfdienst

der Rentenversicherung

bestimmt. Die Beitragsberechnung

zur Unfallversicherung erfolgt

nicht auf Grundlage dieser

Meldung. Nähere Informationen

zur UV-Jahresmeldung erhalten

Sie bei der Deutschen Rentenversicherung.

Birgit Gertz,

Geschäftsführerin

der KPSA-KONSUM-

Personalserviceund

-abrechnungsgesellschaft

mbH

Februar/März 8. Juni

Workshop »Assistenz/ sommerliche

Sekretariat« Bootsfahrt

Berghotel Oberhof Berlin

24. März

29./30. August

Workshop »Business Fachseminar »Rund

Etikette«

um die Immobilie«

Hotel Dorotheenhof Hotel Dorotheenhof

Weimar

Weimar

28./29. März 20. September

Fachseminar »Finanzen/Steuern«

Mitgliederworkshop

20./21. November

Hotel Dorotheenhof

Fachseminar »Jahresabschluss

2017«

Weimar

28.–30. April Berghotel Oberhof

KONSUM-Wanderung

(Änderungen vorbehalten)

Berghotel Oberhof

23. Mai

Generalversammlung

Park Plaza Wallstreet, Berlin

Herausgeber: Zentralkonsum eG

Neue Grünstr. 18, 10179 Berlin

Tel. (030) 275 84 -111

www. zentralkonsum. de

Redaktion: George media (0152–341 724 88)

Gestaltung: Siegmar Förster

Druck: Laser-Line Berlin

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