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Wirtschaftszeitung_23042018

8 HOCH-, TIEF- UND

8 HOCH-, TIEF- UND GEWERBEBAU Automatisch weniger Betriebskosten Ein zukunftsfähiges Gebäude ist individuell auf seine Nutzung und seine Nutzer zugeschnitten, es lässt sich wandelnden Ansprüchen anpassen und ist damit nicht nur drittverwendungsfähig sondern auch ökologisch wie ökonomisch nachhaltig. Die Jalousien regulieren sich ebenfalls je nach Sonnenstand automatisch –für ein blendfreies Arbeiten und einen geringeren Wärmeeintrag im Sommer. MOVANO FUNKTIONAL BISINS DETAIL. Abb. zeigt Sonderausstattungen. DerMovanoschontIhr Budget, überzeugt mit Komfort und passt sich Ihren Bedürfnissen an. flvier Fahrzeuglängen und drei Dachhöhen flStereo-Radio mit Bluetooth ® -Schnittstelle¹, USB-Anschluss, Aux-In, Klimaanlage UNSER PREIS FÜR GEWERBEKUNDEN für den Opel Movano Kastenwagen L1H1 2,8t,2.3 Diesel, 81 kW (110 PS) 6-Gang- Schaltgetriebe Angebotnur für Gewerbekunden, zzgl. MwSt.und 668,– €Überführungskosten (exkl. MwSt.). 16.390,– € (inkl. MwSt. 19.504,10 €) Kraftstoffverbrauchinl/100 km, innerorts: 9,0-8,8; außerorts: 7,2-7,0; kombiniert: 7,9-7,7; CO 2 - Emission,kombiniert: 207-201 g/km (gemäßVO(EG)Nr. 715/2007).Effizienzklasse - ¹Bluetooth ® ist eine registrierteMarkeder BluetoothSIG, Inc. Der wirtschaftliche Aspekt eines Gebäudes zeigt sich insbesondere während des Betriebs: Über den Lebenszyklus hinweg betrachtet machen die Betriebskosten eines Gebäudes bis zu80Prozent der Gesamtkosten aus. Schon beider Planungsollte daher ein besonderes Augenmerk auf der Minimierung genau dieser Kosten liegen. Ein elementarer Ansatzpunkt ist eine durchdachte Gebäudeautomation. Die Gebäudeautomation darf nicht losgelöst vom Architektur- und Nutzungskonzept betrachtet werden, sie muss immer ein Teil der ganzheitlichen und bedarfsgerechtenPlanung sein“, betont Stephan Theiß, Geschäftsführer bei Freyler Industriebau, „Nur sokann das bestmögliche Ergebnis erzielt werden. Ein durchdachtes Gebäudekonzept ergibt sich beispielsweise aus einem intelligenten Zusammenspiel vonWärme- und Sonnenschutz, Betonkernaktivierung, einer luftdichten Gebäudehülle in Verbindung mit einer automatisierten Lüftung, Wärmerückgewinnung und der Nutzung erneuerbarer Energien. „Aber was nützt uns eine dichte Gebäudehülle, wenn in den Büros die Heizungenauf Hochtouren laufen bei gleichzeitig gekippten Fenstern“, erklärt Stephan Theiß weiter. Ein anderer Fall: In vielen Produktionshallen wird jede Menge Wärme produziert und ins Freie geleitet. „Diese Abwärme lässt sich über Wärmetauscher sinnvoll nutzen, um etwa ein nahegelegenes Verwaltungsgebäude zu beheizen“, erklärt Theiß weiter. Meist spart aber auch schon die bedarfsgerechte Beleuchtung, die automatisch nurdort aktiviert wird, wo sich Personen aufh alten, und nur dann, wenn es auch wirklich nötig ist. Darüber hinaus lassen sich Sollwerte für die Helligkeit definieren. Lichtsensoren messen den aktuellen Wert, geben diese Information weiter und die Leuchtmittel werden dann auf den definierten Soll-Wert gedimmt. Denn werkennt das nicht: Morgens wird das Licht eingeschaltet, weil es noch dunkel ist und später einfach vergessen, es wieder auszuschalten. Ziel der modernen Gebäudeautomation ist es, intelligente Funktionsabläufe gewerkeübergreifend und automatisch durchzuführen. Über ein Bussystem sind alle relevanten elektrotechnischen Komponenten im Gebäude miteinander vernetzt: Beleuchtung, Verschattung, Heizung, Klima, Lüftung, Brandmeldeanlage, Sicherheitstechnik und vieles mehr. Die Informationen vonsogenannten Sensoren und den Geräten selbst laufen zentral zusammen, werden ausgewertet, protokolliert und entsprechend definierter Vorgaben als Befehle an die Aktoren weitergeleitet. Das heißt: Meldet ein Fensterkontakt, dass diesesbereits fünf Minuten geöffnet ist, reguliert sich die Heizung im Raum automatisch herunter. Erst eine Erfassung der Verbrauchsdaten und ein kontinuierliches Energiemonitoring lassen Nutzer bewusster mit den Ressourcen umgehen – sie sind die Grundlage für eine Optimierung der Energie- und Betriebskosten. Erfasst werden unter anderem Angaben vonStrom-, Gas-, Wasser- und Wärmezählern, die sich in Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum oder der vergangenen Woche anzeigen lassen. Dank einer IP-Schnittstelle ins Internet ist die Fernüberwachung und ein Fernzugriff rund um die Uhr möglich, und zwar sieben Tage die Woche. Natürlich muss das individuelle Nutzerverhalten immer im Auge behalten werden. Eine vernetzte Brand- und Alarmanlage informiert sofort über mögliche Probleme und alarmiert bei einerAufschaltung zum Wachschutz und zur Feuerwehr ohne Zeitverlust. Eine gleichbleibend hohe Raumluftgüte garantiert eine automatisierte Lüftung: Werden die Lüftungsklappen in den Lichtbändern der Hallen mit CO ² -Sensoren kombiniert, öffnen sich diese beim Überschreitung eines definierten Grenzwertes von selbst. Meldet die Wetterstation Regen, schließen sie sich wieder.Jalousien lassen sich zudem in Abhängigkeit von Sonnenstand und Temperatur automatisch fahren, damit die Räume im Sommer nicht überhitzen. SAERBECK Ibbenbürener Straße 19-23 Telefon: 02574 /87-0 STEINFURT Wettringer Straße 64 Telefon: 02551 /70470-0 GREVEN Zum Wasserwerk 9 Telefon: 02571 /9195-0 www.opel-berkemeier.de MÜNSTER Rösnerstraße 1 Telefon: 0251 /97821-0 Per Bus-System werden Beleuchtung, Lüftung und Heizung automatisch und energieeffizient gesteuert. Fotos: Freyler