_flip_joker_2018-05

ArtMediaVerlag2013

Mai 2018

29. Jahrgang

Menschen, Mythen, Sensationen

Im Gespräch: Georges Momboyé – afrikanischer Theatermacher

INHALT

THEATER ___________________ 3

R. Goetz‘ „Krieg“ im Freiburger Theater

VISION 2025 ______________ 10

Kunstvereine im Gespräch

KUNST ___________________ 16

„Revolution! ... für AnfängerInnen“

FILM ______________________ 18

8. Bildrausch in Basel

KULTOUR __________________ 20

Nüchterner Blick auf Drogen

WISSENSCHAFT ____________ 22

Lehre des ältesten Friedensvertrages

NACHHALTIG ______________ 29

Staffellauf für den Frieden

KULINARISCH ______________ 26

Spargelträume

MUSIK _____________________ 35

Duo Schlabach-Uhl & Gerloff

VERANSTALTUNGEN ________ 40

Schwule Filmwoche + Lesbenfilmtage

Unbändige Lebensfreude

von beeindruckend

durchtrainierten

Artisten und

Musikern, die mit

Körper und Geist im

Einklang sind – das

ist „Afrika! Afrika!“

Nun geht das atemberaubende

Spektakel

erneut auf Tournee

– diesmal unter der

Regie von Georges

Momboyé. Der in Paris

lebende Ivorianer

agierte fast zehn Jahre

lang als Tänzer, Choreograph

und rechte

Hand von André Heller.

Er gilt heute als einer

der bedeutendsten

Theatermacher Afrikas.

Olaf Neumann

traf Momboyé, 49, in

Berlin. Ein Gespräch

über Talente, Traditi-

um die Verbindung von

Körper, Geist und Seele

hat bei uns eine immense

Bedeutung.

Kultur Joker: Wie sehr

sind die mitwirkenden

Artisten noch ihren alten

Traditionen, den

spirituellen Ritualen,

Kunstformen und Geisterwelten

verhaftet?

Momboyé: Eine Nummer

wie die menschliche

Pyramide hat

nichts mit afrikanischen

Traditionen zu tun.

Aber unsere Tanz-Acts

aus Südafrika, dem

Senegal und der Elfenbeinküste

sind sehr traditionell.

Kultur Joker: Wie wurden

Sie selbst Tänzer?

Momboyé: Meine Heimatstadt

Kouibly ist in

der Elfenbeinküste be-

Entscheiden

ist einfach.

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onen und afrikanische Mütter.

Kultur Joker: Welche Vision

hatten Sie von der Show „Afrika!

Afrika!“, als Sie sie von André

Heller übernahmen?

Georges Momboyé: Wir wollen

zeigen, von wo wir kommen,

wo wir hin wollen und

wie alles begonnen hat. Die

neue „Afrika! Afrika!“-Show

soll anhand von vielen Details

aufzeigen, wie wir wirklich

sind. Aber zuhause in Paris

arbeite ich auch mit europäischen

Tänzern, Sängern und

Akrobaten.

Kultur Joker: Kann man das

wahre Afrika überhaupt auf einer

Bühne zeigen?

Momboyé: Das wahre Afrika

zu zeigen ist sehr schwer,

weil es so viele verschiedene

Gesichter hat. Selbst ich weiß

nicht genau, was das sein soll.

Aber ich will die wahren Talente

aus Afrika zeigen! Artisten,

die den afrikanischen

Spirit verstehen.

Kultur Joker: Wie würden Sie

diesen Spirit beschreiben?

Momboyé: Damit meine ich,

dass man mit diesen Talenten

aus Afrika jeden Tag arbeiten

muss. Der Spirit von Afrika ist

wie ein Gebet. Und er steht für

eine bestimmte Verhaltensweise.

Wenn du ein Talent hast und

dieses verkümmern lässt, dann

ist das ein Frevel. Ich möchte

mit Leuten arbeiten, die ein Bewusstsein

für ihre Fähigkeiten

entwickelt haben. Auch wenn

ich nicht weiß, wo mein Talent

herkommt, muss ich jeden Tag

dafür arbeiten. Ich darf meinen

Körper und meinen Geist nicht

zerstören.

Kultur Joker: Wie viele junge,

arbeitshungrige und hochbegabte

Artisten gibt es in Afrika?

Georges Momboyé: Es gibt

viele talentierte junge Leute in

allen Teilen Afrikas. Weil diese

Show auch in Afrika berühmt

ist. Alle dortigen Tanz- und

Zirkusschulen würden gern dabei

sein. Unsere Artisten sind

alle Profis. Wir haben sie in

Zirkusschulen, Zirkussen und

Tanzkompanien gefunden.

Kultur Joker: Warum gibt es in

Afrika so viele junge Talente?

Momboyé: Weil in Afrika

traditionelle Festivitäten eine

große Rolle spielen. Wir huldigen

dem Körper, dem Geist,

der Seele, dem Raum. Wir

probieren alles aus, was mit

unserem Körper möglich ist.

Wir denken, wenn man auf den

Füßen laufen kann, müsste das

eigentlich auch auf den Händen

möglich sein. Das Wissen

kannt als Ort der Weißen. Es

war der erste Ort, in dem sich

französische Kolonialisten ansiedelten.

Als Kind habe ich in

Kouibly rituelle Tänze gelernt.

Sie gehören dort zum Initiationsritus.

Dieser Prozess zog

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 38

Kultur Joker

Tel.: 0761 / 72 0 72

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Die neuen

Schwarzwald Impressionen 2018

sind da!!!

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MAI

FREIBURG

Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.2012853

„The Black Forest Chainsaw Opera“ / Musiktheater: 5. - 19.30 Uhr

PREMIERE! 9./17. - 19:30 Uhr, 27. - 18 Uhr.

„La Bohème“ / Musiktheater: 6. - 19 Uhr, 13. - 15 Uhr, 16. - 19.30 Uhr.

„Angels in America“ / Musiktheater: 10. - 18 Uhr, 18. - 19.30 Uhr.

„Katja Kabanowa“ / Oper: 11. - 19.30 Uhr.

„Ein Sommernachtstraum“ / Schauspiel: 12./19./26. - 19.30 Uhr,

20./28. - 19.30 Uhr.

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Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Mayday“ / Schauspiel: 11. - 20 Uhr PREMIERE! 21. - 19 Uhr, 29./30.

- 20 Uhr.

„Das Gartenhaus“ / Schauspiel: 13. - 19 Uhr.

„Der goldne Topf“ / Schauspiel: 18./26. - 20 Uhr.

„Totentanz“ / Schauspiel: 19. - 20 Uhr.

„Krieg“ / Schauspiel: 20. - 20 Uhr, 27. - 19 Uhr.

Wallgraben Theater +49.(0)761.2012853

„Er is wieder da“ / Komödie: 9. - 20 Uhr PREMIERE! 11./12./13./15./16.

/18./19./20./28./29./30./31. - 20 Uhr.

BASEL

„Klingendes Europa“

Theater Basel, Große Bühne +41.(0)61.2951133

„Der Spieler“ / Oper: 6./10. - 18.30 Uhr, 19. - 19.30 Uhr.

„Tod in Venedig“ / Ballett: 6./10. - 18.30 Uhr, 19. - 19.30 Uhr, 25. - 20

Uhr.

„Die Dreigroschenoper“ / Oper/Schauspiel: 11. - 19.30 Uhr, 13. - 16

Uhr.

„The Rake‘s Progress“ / Oper: 18./22./24./30. - 19.30 Uhr, 27. - 18.30

Uhr.

Theater Basel, Schauspielhaus +41.(0)61.2951133

„Romulus der Große“ / Schauspiel: 4. - 19.30 Uhr PREMIERE! 8./9./24./

25./29. - 19.30 Uhr.

„Mary Page Marlowe - Eine Frau” / Schauspiel: 5./15./30. - 19.30 Uhr.

„Amphitryon” / Schauspiel: 6. - 18.30 Uhr.

„Kaspar Hauser und Söhne” / Schauspiel: 7./28. - 19.30 Uhr, 10. -

18.30 Uhr.

„Leonce und Lena” / Schauspiel: 14. - 19.30 Uhr.

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Sonntag

27. Mai 2018

18 Uhr

Sonntag

10. Juni 2018

18 Uhr

Werke von H. Górecki,

A. Gretchaninoff, J. Swider, u.a.

Domkantorei Paderborn

Marcel Eliasch, Orgel

Leitung Thomas Berning

Werke von W. Byrd, H. L. Haßler,

G. P. da Palestrina, F. Schmitt

und H. Schütz

Tomoko Maria Nishioka, Sopran

Ursula Eittinger, Alt

Clemens Bieber, Tenor

Bernhard Gärtner, Tenor

Wolfgang Newerla, Bariton

Freiburger Domchor,

Freiburger Domkapelle

Choralschola am Freiburger Münster

Matthias Maierhofer, Orgel

Freiburger Münsterbläser

Leitung Boris Böhmann

STRASSBURG

Opéra national du Rhin +33.(0)825.841484

„Die sieben Todsünden“ / Oper: 20. - 15 Uhr PREMIERE! 22./24./26./28.

- 20 Uhr.

MULHOUSE

La Sinne +33.(0)389.202901

„Danser Bach au XXIe siècle“ / Ballett: 17. - 20 Uhr PREMIERE! 18./19.

- 20 Uhr.

Karten zu 10 € (erm. 8 €) an der Abendkasse

am Hauptportal des Münsters ab 17:30 Uhr;

freie Platzwahl


THEATER KULTUR JOKER 3

Dass Künstlerexistenzen als

Patriarchen geradezu mit Bravour

versagen können, weiß

man in der deutschsprachigen

Theaterlandschaft spätestens

seit Thomas Bernhard. Der

Vater (Henry Meyer) in Rainald

Goetz‘ „Krieg“ mag vier

Kinder gezeugt haben, als

Künstler jedoch ist er impotent.

Seit 30 Jahren bringt der

früher als Schlachtenmaler erfolgreiche

Künstler kein Bild

mehr zustande. Sozusagen als

Kompensation tyrannisiert er

im herrschaftlichen Fellmantel

und mit verrutschter Krone

seine Familie. Vielleicht ist

aber auch eine psychische Erkrankung

der Grund für die

doppelte Malaise des künstlerischen

Burnouts und einer Familie,

die sich im Dauerkrisenmodus

in eine Bungalowbox

drückt. Am Ende jedenfalls

steht die Einlieferung in die

Psychiatrie. Nicht umsonst hat

der Autor seine medizinische

Doktorarbeit über ein psychiatrisches

Thema geschrieben.

Im Theater Freiburg hat sich

der junge, 1986 geborene Regisseur

Daniel Foerster entschieden,

Goetz‘ dreiteiliges

Stück umzustellen. Foerster

folgt nicht der Goetzschen

Kriegserklärung, obgleich diese

Sinn ergibt, denn erst richtet

sich diese an die Gesellschaft,

dann an die Familie und am

Ende gegen das Individuum,

das sich sozusagen selbst den

Krieg erklärt. Er sieht in der

Familie die Keimzelle der Gewalt

und startet daher mit dem

Mittelteil. Lydia Huller und

Robert Sievert haben in das

Kleine Haus einen dreidimensionalen

Rahmen gebaut, der

für so viel Elend immer schon

zu winzig ist. Als ob jemand

hier „Reise nach Jerusalem“

Der Krieg beginnt und endet im Kopf

Daniel Foerster inszeniert am Theater Freiburg alle drei Teile von Rainald Goetz‘ „Krieg“

Stefanie Mrachacz, Martin Hohner, Henry Meyer, Rosa Thormeyer, Thieß Brammer

spielen würde, rennen die

Mutter (Anja Schweitzer) und

die vier Kinder (Thieß Brammer,

Martin Hohner, Stefanie

Mrachacz, Rosa Thormeyer)

wie aufgescheucht in dieser

Raufasertapetenhölle herum

bis sie sich neu unter das Dach

krümmen. Man trägt 80er Jahre

Schulterpolster, Grün in verschiedenen

Schattierungen und

Topffrisur. Der gescheiterte

König sieht sich als „Radikalreduktionist“,

er spricht von

„Elternschaftsdummheit“ und

„Abendlichtverzweiflung“. Die

80er Jahre und Goetz‘ Stück

wurde 1987 uraufgeführt, waren

eben nicht allein die Jahre

des Waldsterbens, sondern

auch von Thomas Bernhard.

Nicht grundlos wird Rainald

Goetz‘ Drama „Krieg“ selten

komplett gespielt. Tatsächlich

ist Foersters Inszenierung erst

das zweite Mal. Goetz‘ Stück

eint eher ein Zustand der Dauererregung,

als dass sich ein

roter Faden durch die drei Teile

zöge. Also Szenenwechsel: die

Gesellschaft im Krieg mit sich

selbst, wobei Gesellschaft?!

Das meint, dass rechts Harald

Juhnke und Bubi Scholz als

Kunstfiguren mit Hilfe von

sehr viel Alkohol sehr larmoyant

werden dürfen, werden

sie dann noch sentimental, beklagen

sie das traurige Los der

getöteten Helga. Des Weiteren

treten auf: Heidegger und einige

Soldaten. Das hat schon

sehr viel von Männerbündelei.

Foerster hat das Ensemble auf

eine schwarze Tribüne gesetzt,

von der dieses in Richtung

Publikum schaut. Goetz‘ Text

treibt keine Handlung voran,

er ist Handlung und Figur zugleich

und vor allem eine Geste

des Aufruhrs. Mehrfach wird

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„Sieg Heil“ gerufen, woraus

dann doch – glücklicherweise

‒ nichts hervorgeht. Da wird

viel Bier getrunken und wenig

beschlossen oder gar geschossen.

Gleich drei Kästen Bier

transportiert im letzten, „Kolik“

überschriebenen Teil Martin

Hohner mit einer Sackkarre

auf die Bühne. Er wird nur

wenige Flaschen öffnen und

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Foto: Laura Nickel

jeweils nur nippen. Dieser

Mann in weißem Hemd und

schwarzer Hose ist niemand,

der sich um die Besinnung

bringen will. Martin Hohners

Monolog ist geradezu choreografiert.

Hohner füllt den

Raum, er kippelt mal vor sich

hin, dann sitzt er auf der linken

Seite. Immer mal wieder wird

er Worte und Sätze in das Mikro

sprechen und sie abspielen,

so dass chorische Elemente in

den Monolog eingebunden

sind. Der Mann, der auf Widerspruch

gebürstet ist, rauft sich

die Haare, läuft zwischen den

Podesten hin und her, einmal

reißt er die Tür zur Straße auf.

„Denken muss denken“, sagt er

da, und „Denken denkt nichts

als Tod. Der Denkende aber

lebt“. Aus diesem Widerspruch

gibt es kein Entkommen. Es ist

aber diesmal ein produktiver.

Der schlankeste Teil dieses

Abends, mit dem man über die

zwei Stunden nicht so recht

warm wird, ist dann der stärkste

Part.

Weitere Vorstellungen: 20.

und 27. Mai im Kleinen Haus

des Theater Freiburg.

Annette Hoffmann


4 KULTUR JOKER THEATER

Die Bühnenwände im Musiktheater

der „Schönen“ im

Freiburger E-Werk sind mit

schwarz-grünen Stoffbahnen

ausgekleidet, passend dazu trällern

die drei Damen das Volkslied

„Schittli spalte“ in bestem

Alemannisch und komplexem

Satzgesang mit viel „Schubaduba“

im Refrain. In ihren aufwendig

ondulierten Steckfrisuren

im Stil der 30er und 40er Jahre

tragen sie Schwarzwaldmädel-

Bommeln und auch die raffiniert

abgewandelten Folklore-

Trachten zieren Borten mit den

leuchtend roten Wollkugeln.

Im Hintergrund stehen Philipp

Kailer (Gitarre), Michael Tiefenbeck

(Kontrabass) und Beni Reimann

(Schlagzeug) - mit Westen

und grauen Filzhüten als handfeste

Naturburschen kostümiert.

Willkommen zu „Black Forest

Swing“, dem vierten Programm

der Freiburger Swing Comedy

Truppe The Shoo-Shoos.

Musikalische Reise durch die halbe Welt

The Shoo-Shoos mit „Black Forest Swing“ im E-Werk Freiburg

Die Swing Comedy Truppe The Shoo-Shoos Foto: Felix Groteloh

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Eine Songrevue rund um ihre

Wahlheimat hat das Sextett

dieses Mal arrangiert, mit den

turbulenten Musikkomödien

„On Air“, „Jailhouse Show“

und „Trouble in Moose Lake“

hat das aber wenig zu tun: Geschichte,

Charaktere, Tanz,

Slapstick und Szenenwechsel

gibt es hier nicht, vielmehr ist

„Black Forest Swing“ ein bunter,

locker zusammengestellter

Liederabend mit kleinen Anmoderationen

und relativ reduziertem

Bühnengeschehen und

sparsamer Choreografie. Ihre

in den letzten Jahren mit detaillierten

Biografien eingeführten

Figuren streifen Anna Boethius,

Juliane Hollerbach und Dina

Salák nur in Ansätzen. Und

auch der rote Faden zerfasert

bisweilen in Beliebigkeit, trägt

das Thema Schwarzwald doch

nicht besonders weit: Ruckzuck

ist man mit Songs wie „Azurro“

von Paulo Conte oder „Vuelvo

al Sur“ von Astor Piazolla und

Fernando E. Solanas in ganz

anderen Sehnsuchtsgefilden

und am Meer gelandet.

Auch nicht schlimm, denn

Spaß macht dieses Potpourri

trotzdem und das liegt neben

der hohen musikalischen Qualität

des Sextetts vor allem an der

starken Bühnenpräsenz der so

unterschiedlichen Shoo-Shoo-

Ladys: Quirlig, lausbübisch und

mit viel komödiantischem Talent

agiert Juliane Hollerbach,

kühl-charmant gibt sich Dina

Salák, brav bis rotzig die blonde

Anna Boethius. Alle drei sind

nicht nur Profis mit ausgebildeten

Stimmen, sondern auch

echte Hingucker. Beeindruckend

ist auch Gitarrist Philipp

Kailer, so virtuos bespielt er

eine Bandbreite von Country

über Blues bis zu Swing und

Jazz. Überhaupt präsentiert das

Ensemble wieder eine ebenso

vielfältige wie kurzweilige

Song-Auswahl, wenn man sich

auch ein paar große Ohrwürmer

mehr gewünscht hätte. Und so

wird über achtzig Minuten lang

im typischen Shoo Shoo – Stil

stimmgewaltig geswingt und

gejazzt, immer mit harmonischdichten

Gesangsarrangements

in nostalgischem Flair und originellen,

augenzwinkernden

Neuinterpretationen von Volksliedern

und Klassikern.

Da gibt es „Schön ist die

Welt“, „Der Mond ist aufgegangen“,

„Das Wandern ist

des Müllers Lust“ oder „O

Schwarzwald, o Heimat“ mal

völlig anders zu hören, aber

auch tolle Jodler und Hits wie

„Blues in The Night“, „Begin

the Beguine“, „My Heart

Belongs to Daddy“ oder den

Dschungelbuch-Song „I Wanna

Be Like You“. Was King

Louie mit Tannen, Bommels

und Bergen zu tun hat? Eigentlich

gar nichts, trotzdem wippt

man vergnügt mit den Füßen

mit und freut sich über diese

musikalische Reise durch die

halbe Welt, deren Dreh- und

Angelpunkt das Wandern ist,

mal ganz konkret, meist aber

im übertragenen und sehr weit

gefassten Sinne.

Bis zum 5. Mai jeden Freitag

und Samstag um 20 Uhr im

Musiktheater „Die Schönen“

im E-Werk, Freiburg.

Marion Klötzer


THEATER KULTUR JOKER 5

Die Macht des Schicksals

Germinal Casados Ballett zu Carl Orffs Carmina Burana im Badischen Staatstheater in Karlsruhe

Foto: Badisches Staatstheater

Wiedersehen macht Freude.

35 Jahre nach der Uraufführung

1983 kehrte Germinal Casados

Ballett zu Carl Orffs „Carmina

Burana“ auf die Bühne des

Badischen Staatstheaters Karlsruhe

zurück. Und erwies sich

als umwerfend mitreißendes

Spektakel, tänzerisch wie musikalisch.

Giulio Ragnoli, der Lebenspartner

des vor zwei Jahren

verstorbenen Choreographen

Casado, hätte die Rechte an

dessen Choreografie zu „Carmina

Burana“ niemand Besserem

schenken können als Birgit Keil.

Sozusagen die Nachnachfolgerin

Casados als Direktorin des

Karlsruher Balletts, verfügt Keil

über eine hervorragende Compagnie,

die sich auf Casados unverkennbaren

Tanzstil einstellen

konnte. Als wesentliche Zugabe

kommen in der Neuauflage die

Badische Staatskapelle, der

Badische Staatsopernchor und

Extrachor sowie der Jugendchor

Cantus Juvenum dazu, was diese

„Carmina Burana“ zu einem

Gesamtkunstwerk macht.

Das Wiedersehen zeigte, dass

Casados Ideen zu Orffs Musik

zeitlos sind. „O Fortuna“, die

Anrufung der Schicksalsgöttin,

rahmt die von Orff vertonte

Sammlung mittelalterlicher Lyrik

ein und inspirierte Casado zu

einer ebenso einfachen wie passenden

Ausstattung. Ein überdimensionales

Speichenrad nimmt

den Hintergrund der Bühne ein,

auf der Bühnenfläche symbolisiert

ein Kreis die Abhängigkeit

des Lebens vom unermüdlichen

Lauf des Schicksals. In leuchtendem

Rot, mit verbundenen

Augen, treibt die blinde Fortuna

die Menschen auf der Jagd nach

dem Glück voran. Bruna Andrade

tanzt die Fortuna kraftvoll,

mit präzisen, auf die rhythmisch

prägnante Musik abgestimmten

Bewegungen. Sie vermittelt eindrucksvoll

die Macht des Schicksals.

Stets im Kreis um sie herum

tanzt das Ensemble, wie gefangen

in einem Kreislauf zwischen

Hoffnung und Furcht.

In „Carmina Burana“ geht

es oft um die Liebe in all ihren

Spielarten. Ein wunderbar

zartes, inniges Duett geben Moeka

Katsuki und Pablo Octávio

in der Beschwörung des Frühlings.

An ausgelassene Tänze in

den Mai lassen die Lieder unter

der Überschrift „Uf dem Anger“

denken. Die Solisten und

Ensemblemitglieder illustrieren

überzeugend das muntere Flirten

und die verspielten Neckereien

zwischen Männern und

Frauen. Augenzwinkernd tragen

die Tänzerinnen die erstaunt tuenden

Tänzer – sonst liegen im

Ballett die tragenden Rollen doch

stets bei den Herren. Eine Prise

Folklore verleiht den Ensembletänzern

zu Orffs Musik einen

geradezu unschuldigen Charme.

Gar nicht unschuldig geht es

„In Taberna“, also in der Kneipe,

zu. Das verrät schon die

Beleuchtung, und die kuttentragenden

Mönche suchen ihre Erleuchtung

in weltlichen Genüssen.

Zhi Le Xu besticht durch

ein grandioses, ausdrucksstark

getanztes Solo. Im Zentrum

der umher wirbelnden Mönche

steht Andrej Shatalin, der diese

Szene durch Präsenz mühelos

beherrscht. Gekonnt ironisch

fangen Pablo Octávio und das

Ensemble den Geist des gebratenen

Schwans ein, der sich bitter

über sein Schicksal beklagt.

In „Cour d‘amours“ wird die

höfische Minne beschworen.

Ätherisch elegant getanzte Pas

de deux stehen neben fröhlich

ungenierter Partnersuche im

Spiel der Liebe. Die Solisten und

das Ensemble des Karlsruher

Balletts geben die ohne Pause

durchlaufende, schillernde Welt

der „Carmina Burana“ mit nie

nachlassender Spannung.

Dabei werden sie musikalisch

getragen von dem bestens einstudierten

Opernchor. Geschickt

positioniert hinter dem Gazevorhang

mit dem aufgemalten

Rad, vermittelt der Chor durchgehend

klangschön die Wucht

von Orffs Musik, aber auch die

durchhörbaren, zurückgenommenen

Lieder. Die Badische

Staatskapelle unterstreicht den

Farbenreichtum und die dezidierte

Rhythmik der Musik.

Souverän geben Mitglieder des

Opernensembles die anspruchsvollen

Soli.

Für die Frische und das sprühende

Temperament, das die

Neuauflage der „Carmina Burana“

ausstrahlt, muss man sich

auch bei einer Reihe von „Altgedienten“

bedanken, vor allem

bei Pierre Tavernier, der die

Choreografie überwiegend aus

seinem Gedächtnis abrufen und

einstudieren konnte. Weitere

Vorstellungen: 16. und 26.5. um

20 Uhr, 9.6. und 22.7., 15 Uhr,

1.7., 19 Uhr, 13.7., 20 Uhr.

Nike Luber


6 KULTUR JOKER THEATER

Gerade einmal eine Stunde

dauert diese letzte Inszenierung

von Off deluxe. Die freie Theatergruppe,

die aus einem Zusammenschluss

von Off the record

group und snap deluxe entstanden

war, hat sich aufgelöst. Man

wird also Titel und Inhalt von

„Seppuku oder der Steppenwolfeffekt“

durchaus selbstbezüglich

verstehen können. Greift der

Abend, der wie die meisten der

Produktionen von Off deluxe

sich zwischen (Musik)Performance

und Schauspiel bewegt,

doch mit Hermann Hesses Roman

„Steppenwolf“ und dem

rituellen Selbstmord der japanischen

Samurai das Thema der

Selbstauslöschung auf. Off deluxe

hat seinem Publikum durchaus

etwas zugemutet, und sich

nie Gedanken darüber gemacht,

wo es dieses abholen könnte. Es

gibt auch Zumutungen im positiven

Sinne. Und die einstündige

Performance genügt, um zu wissen,

warum diese Gruppe fehlen

wird. Doch zu mehr reichte der

Atem dann wohl nicht mehr.

Einlass im Großen Saal des

Freiburger E-Werk: eine Frau im

roten Hosenanzug, die bäuchlings

auf einem Pelzmantel liegt,

Mehr Seelen in der Brust

Die Performancegruppe Off deluxe macht aus ihrer letzten Produktion ein Statement

schaut sich, die Beine wie ein

Teenager angewinkelt, „Coyote

and Roadrunner“-Comicfilme

an, zwei Männer kümmern sich

auf einem weiteren, markierten

Spielfeld rührend um eine Zimmerpflanze,

bestäuben sie mit

Wasser, waschen die Blätter ab,

auf einem Biedermeiersofa wird

Hesses „Steppenwolf“ gelesen,

auf dem Boden stehen zwei

Weingläser, eine Flasche und ein

Teller. Isabella Bartdorff, Kaija

Ledergerber, Florence Schmidt,

Tobias Ergenzinger und Linus

von Poswik tragen Wolfsmasken

mit einer beeindruckenden

Zahnreihe (Kostüme: Franziska

Jacobsen). Derweil man sich

zwischen den verschiedenen

Jens Dreskes Videos zeigen das Ensemble mit Wolfsmaske

und Schlaghammer

Spielflächen positioniert, setzt

sich Anna Shumaylovas Stimme

im Kopf fest, die sich über

das Gitarrensolo legt. Es ist

das Traktat über den Steppenwolf,

das sie spricht und das als

programmatische Einleitung in

den Abend dient. Hesse erzählt

in seinem „Steppenwolf“ von

der Dualität Harry Hallers als

Mensch und einsamer Wolf, er

entwirft eine Lebensform, die

inmitten der Gesellschaft, inmitten

der Bourgeoisie, völlig

isoliert ist. Freiheit kann den

Tod bedeuten, als Haller dies

merkt, ist es zu spät. Und das

Bürgertum, ist es irritiert über

das freie Radikal? Nicht im

Mindesten, es gehört zu seiner

besonderen Dialektik, dass der

Außenseiter die Gesellschaft

stützt. Ein ganz ähnliches

Schicksal dürfte der Roman

selbst bei vielen im Publikum

ereilt haben. „Der Steppenwolf“

ist ein Buch der Adoleszenz, danach

rührt man es kaum mehr

an. Und so weht mit jedem Satz

auch ein bisschen Erinnerung

mit. Und der Kitsch, sobald aus

dem Tableau Handlung wird. In

„Seppuku“ wird er dadurch vermieden,

dass sich die Erzählerstimme

einschaltet, sobald sich

bei der ersten Begegnung zwischen

Harry Haller (Tobias Ergenzinger)

und Hermine (Kaija

Ledergerber) die Blicke senken

und er sie verstohlen beobachtet.

Manchmal übernimmt sie gleich

die Führung, dann spuckt Haller

trockene Brotbrocken auf den

Boden.

Das eigentlich Szenische war

nie die das Charakteristikum

von Off deluxe, eher die Verweigerung

von konventionellen

dramatischen Erzählstrategien.

Die eigentliche Stärke liegt auch

bei diesem Abend in atmosphärischen

Tableaus. Wenn Kaija

Ledergerber sich die zweite

Gitarre nimmt und von Rettungsfantasien,

aber auch von

einem Einwilligen in den Tod

singt – und steht nicht überhaupt

noch aus, dass Haller auf ihren

Wunsch Hermine das Leben

nehmen wird? Jens Dreskes Videos

werden auf die Wand projiziert,

sie zeigen das Ensemble

mit Wolfsmaske und mit Schlaghammer,

dann geht eine Störung

durchs Bild. Sie leiten über zum

Kampf zwischen Maschine und

Mensch im Roman. „Seppuku“

räubert sich durch den Text, eine

stringente Lesart ergibt sich dadurch

nicht. Das ist ein bisschen

dünn, wird aber durch Bilder ausgeglichen,

die projizieren, dass es

jenseits aller Konventionen etwas

anderes geben müsste. Und das

wird der Freiburger Szene fehlen.

Annette Hoffmann


THEATER KULTUR JOKER 7

Menschen im Aquarium

Eine Re-Lektüre von „Jugend ohne Gott“ im Theater im Marienbad

„Aufnahme Ruhe bitte!“: das

Schild hängt über einem langen

Block mit drei Arbeitsplätzen,

auf ihnen drei altmodische

Bakelit-Telefone, drei Schreibtischlampen.

Daniela Mohr,

Heinzl Spagl und Christoph

Müller tragen Mikroports, zusätzlich

stehen drei Mikros vor

ihnen. Plexiglasdurchblicke am

Schreibtisch machen sichtbar,

was die Darsteller mit ihren

Füßen machen (nämlich Geräusche)

und ein bisschen erinnert

dies an ein Aquarium. Gegen

Ende der gut 90-minütigen

Inszenierung werden Fische auf

die Wand projiziert. Schließlich

befinden wir uns mit Ödön von

Horváths Roman „Jugend ohne

Gott“ im Zeitalter der Fische.

Doch wird hier wirklich aufgenommen?

Lebt ein Live-Hörspiel

nicht vom Unmittelbaren,

von der Gewissheit, dass hier

etwas an den Augenblick verschwendet

wird, was reproduzierbar

wäre?

Vor 13 Jahren hatte Dieter

Kümmel die Textfassung von

Stephan Weiland im Theater im

Marienbad inszeniert. Erstmals

hatte sich damals das Ensemble

sichtlich verjüngt, denn die Jugendlichen,

die mit jeder Schulstunde

stärker mit der faschistischen

Ideologie indoktriniert

wurden, standen mit auf der

Bühne. Jetzt hat das Ensemble

erneut den Text auf die Bühne

gebracht, zusammen mit der

künstlerischen Leiterin und

Dramaturgin Sonja Karadza

und Regisseur Tom Schneider.

Entstanden ist nun eine Inszenierung,

die gut als Hörspiel

funktionieren würde, aber vom

Szenischen und der Präsenz

der Darsteller profitiert. Ihre

Version rückt den Ich-Erzähler,

den 34-jährigen Lehrer ins

Zentrum. Je dramatischer die

Vorgänge jedoch werden, desto

mehr Rollen übernehmen die

Schauspieler. Doch jetzt landet

erst einmal mit großem Knall

ein Schulheft nach dem anderen

auf dem Boden. Nebenbei

stellen die drei Überlegungen

zur proportionalen Verteilung

der Anfangsbuchstaben in der

Klasse an. Was soll man auch

tun, wenn die Aufsichtsbehörde

mittlerweile Fragestellungen

wie „Warum müssen wir Kolonien

haben“ vorgibt.

Als 1937 „Jugend ohne Gott“

in einem Amsterdamer Verlag

erschien, musste man niemandem

sagen, dass sich Horváth

auf die Zustände im nationalsozialistischen

Deutschland

bezog. Horváth beschreibt,

wie eine Generation für den

Krieg erzogen wird. Da gibt

es Väter, die sich das „Gift der

Humanitätsduselei“ verbieten,

Schüler, die ihre Kameraden

vivisezieren und Schüler, die

in der Liebe das erste Mal enttäuscht

werden. Horváths Text

ist unsentimental, als ob eine

gewisse Neusachlichkeit davor

bewahren könnte, sich mit den

Mächtigen gemein zu machen.

Die Klangkulisse im Theater

im Marienbad übertönt so

auch nicht das Geschehen, sie

macht es plastischer. Da schlagen

Türen, ein analoger Bandsalat

gibt ein leises Knistern

für sich, Kneipenlärm und das

Einschenken von Gläsern wird

Heinzl Spagl, Christoph Müller und Daniela Mohr in

„Jugend ohne Gott“

Foto: Theater im Marienbad

simuliert. Heinzl Spagl spielt

die Trommel und später wird

der Lehrer an einem Draht herum

nesteln, um das Tagebuch

des Z zu öffnen. Um das Lager

zu vergegenwärtigen, wird von

oben ein weißes Zelt herabgelassen,

in dem die Silhouette

von Spagl zu sehen sein wird,

der die Schüler spielt. Während

der Gerichtsverhandlung befinden

sich die drei Darsteller in

drei Boxen, deren Jalousien bis

dahin heruntergelassen waren.

Dass Ödön von Horváths Text

nichts von seiner analytischen

Schärfe verloren hat, zeigt diese

schlackenlose, konzentrierte

Inszenierung.

Weitere Vorstellungen: 13.

Mai, 19 Uhr, 14. bis 16. Mai,

10 Uhr, Theater im Marienbad,

Freiburg.

Annette Hoffmann

Eine Geschichte über Fremdheit und Ausgrenzung

Franz Kafkas „Die Verwandlung“ als Performance für Kinder im Werkraum des Theater Freiburg

Benedikt Grubel und Gesa

Bering sind in Sachen Kindertheater

ein erprobtes Team:

Erst in der letzten Spielzeit des

Theater Freiburg haben sie zusammen

„Karlsson vom Dach“

als vielschichtig-verspieltes

Schrott-Spektakel auf die Bühne

gebracht. Für ihre neue Produktion

ist nun noch die junge

Trickfilmerin Maren Wiese im

Boot – das lässt hoffen, könnte

der Stoff doch kaum sperriger

sein: Franz Kafkas 1912 entstandene

Erzählung „Die Verwandlung“

als Performance

für Kinder? Ein auf den ersten

Blick ziemlich unattraktives

Projekt: Zu altraumhaft und

vor allem hoffnungslos scheint

das Schicksal jenes strebsamen

Handlungsreisenden Gregor

Samsa, der über Nacht zum riesigen

Käfer mutiert und dann

inmitten seiner Familie elendig

zugrunde geht. Identifikationspotential

ist da schwer zu finden.

Umso faszinierender, wie

die Inszenierung jetzt im Werkraum

funktioniert: Als spannendes,

multimediales Happening,

das nah am Text bleibt

und ihn trotz surrealistischer

Bebilderung mittels Geräuschcollagen,

Videoprojektionen,

animierten Zeichnungen und

schrillem Schauspiel auf eine

emotionale und damit greifbare

Ebene transportiert.

Eine zentrale Rolle spielt dabei

Nina Hofmanns Bühnenbild,

das einen sofort in eine

fremde Welt entführt: Das

Publikum sitzt rund um einen

raumhohen, mit weißer Gaze

verkleideten Zylinder, der wie

ein gestrandetes Raumschiff

geheimnisvoll leuchtet. In seinem

Inneren gibt es schemenhaft

eine Menge Möbel, technische

Gerätschaften und drei

Spieler zu entdecken, die gerade

mit Mikrophon und Loop-

Station allerhand Alltagsgegenstände

zum Tönen bringen.

Dann raunt und flüstert Gesa

Bering den ersten Satz: „Als

Gregor Samsa eines Morgens

aus unruhigen Träumen erwachte...“.

Über die Vorhänge

zucken plötzlich riesige Fühler

inmitten altmodischer Tapetenmuster

samt Bettdecke, live

produziert und projiziert wird

Gregors Blick von Trickfilmerin

Maren Wiese aus einer

Puppenstuben-Kulisse. Mal

im Chor, mal abwechselnd als

Gregor selbst mit verzerrter

Monsterstimme erzählen die

Akteure nun von seinen Versuchen

vom Rückenpanzer

auf die sechs neuen Beine und

doch noch zum Zug und zur

Arbeit zu kommen, während

Zahnräder und Fotocollagen

in dadaistischer Stummfilm-

Manier über die Gaze ruckeln.

Wie ein schräger Traum

erscheint diese Geschichte,

zumal jetzt noch ein durchgeknallter

Prokurist in glitzernder

Zirkusjacke durch

das Publikum schwarwenzelt

und die schrill im Stil der 50er

Jahre kostümierten Eltern verrückt

macht, derweil Gregor

durch sein Zimmer stolpert

und sich nicht artikulieren

kann. Eigentlich findet der seine

Verwandlung gar nicht so

schlimm, schließlich kann er

jetzt entspannt von der Decke

hängen und muss nicht mehr

knechten. Doch statt eines

schönen Käferlebens erlebt

er massive Ausgrenzung: Für

Familie und Gesellschaft ist

er nutzlos, lästig und auch widerlich

geworden – also sperrt

man ihn wie ein Monster weg

und benützt sein Zimmer als

Müllhalde. Der Gefangene

hospitalisiert… „Eklig!“ finden

ihn auch die Spieler, die

wenig später über Krabbeltiere

diskutieren, ihm aber immerhin

Käse und Salzstangen mit

einem Besen durch den Türschlitz

schieben. Aber da frisst

Gregor schon nicht mehr, Tag

und Nacht haben sich längst

verwischt… Eine traurige

Geschichte über Fremdheit

und Ohnmacht, die prall und

fantasievoll umgesetzt viel

Denkstoff bietet. Birgt doch

jede Verwandlung auch eine

Chance, wenn sie emphatisch

mitgetragen wird.

Weitere Vorstellungen: Am

10.5./10.6., 15 Uhr, am 12.5./

8./23./24.6., 18 Uhr, Werkraum,

Theater Freiburg. Ab 10

Jahren.

Marion Klötzer


8 KULTUR JOKER THEATER

5000 Sängerinnen und Sänger

aus 116 Chören werden

aus ganz Deutschland nach

Freiburg kommen, um sich

beim deutschen Chorwettbewerb

miteinander zu messen

und Kontakte zu knüpfen.

Der vom Deutschen Musikrat

veranstaltete Wettbewerb für

Amateurchöre findet nur alle

vier Jahre statt. Die Bandbreite

ist groß und reicht vom Männer-

bis zum Kinderchor und

von der Klassik bis zum Pop.

Die teilnehmenden Amateurchöre

mussten sich vorher

auf Landesebene in insgesamt

13 Kategorien für diesen Bundeswettbewerb

qualifizieren.

„Freiburg ist ein idealer Austragungsort,

weil es viele gute

Räume gibt, in denen wir die

Wettbewerbe durchführen

können, es gibt genügend Betten

und natürlich ein besonderes

Flair in der Stadt“, sagt

Generation Selfie und der Tod

Daniel Carter dirigiert, Frank Hilbrich inszeniert „La Bohème“ am Theater Freiburg

„La Bohème“ ist für Opernhäuser

eine sichere Bank. Puccinis

Oper aus dem Jahr 1896

funktioniert fast immer mit ihrer

klar erzählten Geschichte,

dem reichen Orchesterpart und

den berührenden Melodien.

Die Mansarde der vier Künstlerfreunde

als Sehnsuchtsort

– mit Staffelei und Ofen, mit

großen Gefühlen und einer

Leichtigkeit, die die schwierigen

Lebensbedingungen der

Protagonisten ironisch bricht.

Auch die Premiere am Freiburger

Theater ist ausverkauft

– und für die nächsten Folgevorstellungen

gibt es nur noch

wenige Karten. Von Beginn an

zaubert das Philharmonische

Orchester unter der Leitung

des ersten Kapellmeisters Daniel

Carter einen plastischen,

extrem beweglichen Orchesterklang,

der Maß hält und

viele Farben hat. Blitzschnell

schalten die vorzüglichen Musikerinnen

und Musiker um

zwischen lockerem Parlando

und hochemotionalem Ton.

Daniel Carter hält die Fäden

zusammen und knüpft damit

ein dichtes Netz aus Assoziationen

und Erinnerungen. Der

Australier hat damit wichtigen

Anteil an dieser enormen Ensemble-Leistung

des Freiburger

Theaters.

Diese Leichtigkeit und Eleganz

ist in Frank Hilbrichs

Inszenierung leider nicht zu

erleben. Der kluge Regisseur,

der am Freiburger Theater

zahlreiche Wagner-Opern erhellend

sezierte, aber auch

eine glänzende „Csárdásfürstin“

voller Selbstironie auf

die Bühne brachte, setzt diese

„Bohème“ in ein starres Konzept,

das ihr nicht immer gut

tut. Die Mansarde ist im Bühnenbild

von Volker Thiele eine

Yuppie-WG, die wahrscheinlich

die Putzfrau am Vortag

noch durchgewischt hat. Man

sitzt auf einem gelben Designer-Stuhl

oder schwarzen

Pezzi-Ball, man trägt karierte

7/8-Hosen und frisch gebügelte

weiße Hemden (Kostüme: Gabriele

Rupprecht). Die gestylten

Jungs kümmern sich vor

allem um sich selbst, schießen

in dem kühlen, hellblau-grünen

Ambiente ein Selfie nach

dem anderen und beamen es

an die Wand. Natürlich arbeiten

auch der Maler Marcello

und der Dichter Rodolfo am

Laptop, wenn sie nicht gerade

in die Kamera posen. Das wird

von der Regie alles mit dem

Leuchtstift markiert, was das

Setting zu konstruiert erscheinen

lässt und den Figuren die

Glaubwürdigkeit nimmt. Als

Solen Mainguené in der Rolle

der Mimì mit einem Hustenfall

auf die Bühne stürzt, bleibt

Harold Meers als Rodolfo völlig

passiv. Die Annäherung

zwischen den beiden erfolgt

dann ganz plötzlich und endet

kopulierend auf der Couch.

Aber die

musikalische

Zeichnung

passt nicht

so recht zur

szenischen

Interpretation.

Harold

Me e r s i s t

mit seinem

l y r i s c h e n ,

etwas einfarbigen

Tenor

zu verbindlich,

um

die soziale

Kälte, die

ihm Hilbrich

vermacht,

musikalisch

auszudrücken.

Die

F r a n z ö s i n

Solen Mainguené

dagegen hat stimmlich

wenig Zerbrechliches. Mit

ihrem über ein gewaltiges

dramatisches Potential verfügenden

Sopran macht sie aus

Mimì eine starke Frau, die

ihren Emotionen freien Lauf

lässt. Michael Borth ist ein viriler

Marcello. Auch Jin Seok

Lee gibt Colline ein großes

Fundament. John Carpenter

komplettiert als eleganter,

geschmeidiger Schaunard die

Wohngemeinschaft. Im Quartier-Latin-Akt

bringt Frank

Hilbrich mit dem in bunten

Winterklamotten gesteckten

Kinderchor (Leitung: Thomas

Schmieger) Farbe und

Bewegung ins Spiel. Chor

Michael Borth, Katharina Ruckgaber, Solen Mainguené und Harold

Meers

Foto: Rainer Muranyi

Klassik, Pop, Jazz und mehr

Der 10. Deutsche Chorwettbewerb findet in Freiburg statt

Helmut Schubach, der beim

Deutschen Musikrat zuständig

ist für den Deutschen Chorwettbewerb.

Der Besuch aller Wettbewerbsvorträge

und die rund 40

Rahmenkonzerte sind kostenlos.

Nur für Eröffnungs- und

Sonderkonzerte im Konzerthaus

wird Eintritt verlangt.

Am 6. Mai sind hier die Berliner

A-cappella-Formation

Onair und der Jazzchor Vivid

Voices zu erleben, am 7. Mai

bieten das Ensemble Nobiles

aus Leipzig und das Ensemble

Vocapella aus Limburg Männerchorgesang

auf höchstem

Niveau.

Der Jazzchor Freiburg (Leitung:

Bertrand Gröger) und

das aus Hannover stammende

Vokal-Oktett Str8voices bestreiten

das 3. Sonderkonzert

am 10. Mai, jeweils um 20 Uhr

im Konzerthaus.

Auch Kulturbürgermeister

Ulrich von Kirchbach freut

sich, diesen wichtigen Chorwettbewerb

in die Stadt geholt

zu haben: „Freiburg ist eine

Stadt der Musik. Durch das

öffentlich zugängliche und

kostenfreie Wertungssingen

und das bunte Rahmenprogramm

wird der Wettbewerb

in die Stadt ausstrahlen. Mein

Kompliment geht an die hiesigen

Vokalensembles, von

denen vier beim Deutschen

Chorwettbewerb teilnehmen

werden“, so Kirchbach. Der

Freiburger Chorleiter Adrian

Goldner ist gleich mit zwei

Ensembles beim Wettbewerb

vertreten. Mit seinem Popchor

Twäng tritt er in der Kategorie

„Populäre Chormusik

– a cappella“ an und bringt in

dem zwanzigminütigen Programm

unter anderem eigene

Arrangements von Hits wie

und Extrachor (Leitung: Norbert

Kleinschmidt) tragen

Schwarz. Die Wände beginnen

zu flimmern, wenn nicht gerade

die Selfies als Gesamtschau

projiziert werden. Aber auch

hier sind manche szenische

Akzente zu stark, wenn etwa

die zickige Musetta (mit schlackenlosem

Sopran: Katharina

Ruckgaber) von ihrem neuen

Lover Alcindoro (wuchtig:

Juan Orozco) minutenlang an

den Brüsten und zwischen

den Beinen begrapscht wird.

Das hohe Tempo der Szene

ist bei Dirigent Daniel Carter

jedenfalls in guten Händen.

Nach der Pause wird der

Abend szenisch dichter. Von

der Selbstbezogenheit der Figuren

bleiben nur noch Pixel

an den Wänden. Das Drama

um die sterbende Mimì nimmt

seinen Lauf – gerade bei den

dramatischen Passagen der

Partie setzt Solen Mainguené

Maßstäbe. Auch das Orchester

härtet seinen Klang, ohne

je die Solisten zu gefährden.

Und dann stirbt diese Frau

zu den berührenden, nochmals

dramatisch auflodernden

Klängen aus dem Orchestergraben.

Ihr digitales Abbild an

der Wand wird zur Anklage.

Rodolfo entzieht sich jedoch

abermals der Verantwortung

und versteckt sich hinter seinem

Laptop.

Weitere Termine: 6./13./16.5.,

23.6., 12./20.7.2018, unterschiedliche

Anfangszeiten.

Georg Rudiger

Chorwettbewerbsteilnehmer (2014)

„Haus am See“

und „Fever“

zur Aufführung

(6.5., 16.05 Uhr,

Messe, Konferenzsaal

6-9).

Als Sänger ist

Goldner mit

seiner vierköpfigen

Freiburger

Formation

„Das Herrengedeck“

zu erleben

(7.5., 13.50

Uhr, Christuskirche). Auch

Bernhard Schmidt hat sich

mit zwei Chören qualifiziert.

Neben seinem Saarländer

Chor Canta Nova Saar tritt er

auch mit dem Freiburger John

Sheppard Ensemble in der gleichen

Kategorie an (Gemischte

Kammerchöre, 6.5., 13 Uhr,

Paulussaal. Julian Knörzer ist

nicht nur mit seinem Senior

Jazzchor in der Kategorie „Populäre

Chormusik mit Trio“ zu

hören (11.5., 16.50 Uhr, Forum

Merzhausen) dabei, sondern

nimmt auch als Beatboxer

beim Sonderkonzert des Freiburger

Jazzchors am 10. Mai

um 20 Uhr im Konzerthaus

teil. Das sollte man nicht verpassen.

Weitere Infos: www.deutscher-chorwettbewerb.de

Georg Rudiger


THEATER KULTUR JOKER 9

Die Familie als Zwangsanstalt

In Basel wird Kaspar Hauser in Ersan Mondtags Inszenierung zur Chiffre für deutsche Geschichte

Wäre Kaspar Hauser nicht

ein Mensch gewesen, man hätte

ihn glatt für einen Mythos

halten können. Und zu seinem

Unglück wurde das Findelkind,

das 1828 in Nürnberg

aus dem Nichts auftauchte,

auch so behandelt. Genau genommen

waren es gleich zwei

völlig konträre Vorstellungen,

die seine Zeitgenossen auf ihn

projizieren konnten: Wolfskind

und badischer Thronanwärter.

Beide absolut literaturtauglich,

wie sich etwa in Bearbeitungen

von Rilke, Trakl und Verlaine

zeigen sollte. Olga Bach hat in

einem Auftragswerk für das

Theater Basel beide Aspekte

fruchtbar gemacht.

Ihr Stück „Kaspar Hauser

und Söhne“ erzählt eine sehr

deutsche Geschichte einer

Unternehmensdynastie. Anders

als der historische Kaspar

Hauser, der 1833 erstochen

aufgefunden wurde und an

seinen Verletzungen starb, hat

der Basler Kaspar Hauser also

Nachfahren. Der Einfachheit

halber werden sie durchgezählt.

Die Familie ersetzt die

Kerkerhaft.

Inszeniert hat das Schauspiel

Ersan Mondtag, 1978 in

Berlin geboren, und gilt als

viel beachtetes Talent. Gerade

hat er sich als Nachfolge von

Chris Dearcon an der Berliner

Schaubühne ins Spiel gebracht.

Die Uraufführung kennt vier

verschiedene Zeiträume, es

sind die Jahre 1940, 1960 sowie

1990 und die Gegenwart.

Eingeleitet werden diese vier

Läuft es im antiken Mythos

für Kinder besonders schlecht,

dann haben sie noch nicht einmal

einen Namen. In Anne-

Louise Sarks Inszenierung

des Medea-Mythos heißen die

Söhne Leon und Jasper. Das ist

doch schon einmal etwas. Zusammen

mit der australischen

Dramatikerin und Schauspielerin

Kate Mulvany hat Sarks eine

Version des Euripides-Drama

geschrieben, die konsequent die

beiden Söhne von Medea und

Jason in den Mittelpunkt rückt.

Statt auf herrschaftliche Räume

schaut das Publikum in der

Basler Kleinen Bühne auf ein

Kinderzimmer, in dem Jasper

(Itamar Mangold) versucht, seinen

wie tot daliegenden Bruder

Leon (Florian Guntrum) zum

Aufstehen zu bewegen. Mel

Page hat die Bühnensituation

gedreht, das Publikum sitzt auf

Elias Eilinghoff, Benny Claessens, Cathrin Störmer

Akte durch Filme von Florian

Seufert, die die Berichte Kaspar

Hausers aufgreifen. Wären

da nicht die übersteigerten Sinnesreize,

die Videosequenzen

wirkten im Vergleich zum

Bühnengeschehen beinahe

naturalistisch. Innerhalb der

Inszenierung, die auf einen

radikalen ästhetischen Zugriff

setzt, bleiben sie Fremdkörper,

auch wenn Motive und Requisiten

in das Bühnengeschehen

diffundieren, so wie auch lyrische

und liedhafte Bearbeitungen

des Stoffes auf der

Bühne zu hören sein werden.

Die Filme tragen zudem nicht

unbeträchtlich zur Länge von

vier Dreiviertelstunden bei.

Das Ensemble hat durchgehend

Fatsuits von fahler Farbe

an, die Fettwülste sind dunkel

schattiert, das Haar schütter.

Die Frauen haben mehr oder

weniger modellierte Brüste,

unter den enormen Bäuchen

der Männer ragt das Geschlecht

hervor, die Gesichter

sind wie für einen expressionistischen

Stummfilm geschminkt.

Gesprochen werden verhackstückelte

Sätze, die Kaspar

Hausers Redeweise imitieren.

Das Haus, in das Mondtag seine

Darsteller steckt, zwingt sie

zum Einknicken und wirkt wie

ein Spielzeug, das die Familie

dann in sechster Generation

herstellen will (Kostümbild:

Ersan Mondtag, Annika Lu

Hermann). Doch noch ist Familie

Hauser im Rahmengeschäft

tätig. Da wird gesägt,

geschmirgelt und vergoldet,

nur der Großvater Kaspar 2

(Thiemo Strutzenberger) entzieht

sich allem, er ist einer der

Kriegszitterer, der dem Ersten

Weltkrieg nur traumatisiert

Archaik im Kinderzimmer

Anne-Louise Sarks erzählt den Medea-Mythos aus der Perspektive der Söhne

der Hinterbühne, der eigentliche

Zuschauerraum ist hinter

der Rückwand verborgen. Vom

metaphysischen Überbau des

Mythos sind lediglich die fluoreszierenden

Sternenpunkte

geblieben, die an Wand und Decke

eine Ahnung vom Universum

geben. Von den Kämpfen

der Argonauten Plastikschwert

und Spielzeuggewehre. Von

den Zauberkünsten der Mutter

ein Argument im brüderlichen

Dauerzwist.

Es ist wohl nicht das erste

Mal, dass die beiden Jungs auf

sich gestellt sind. Ihre Mutter

Medea (Barbara Horvath) hat

sie eingesperrt. Sie könnten

die Versöhnung mit Jason stören,

so legen sich die Söhne

ihre Situation zurecht, tatsächlich

jedoch stehen sie der Rache

der Mutter im Weg. Bei

einem der drei Auftritte in der

gut einstündigen Inszenierung

wird sie mit einem Geschenk

für Jasons neue Frau Glauke

ins Zimmer treten und die Königstochter

mit einer Karte von

ihren Kindern täuschen. In der

Schachtel befindet sich das vergiftete

Kleid, das Glauke und

ihren Vater töten wird.

Kate Mulvany und Anne-

Foto: Birgit Hupfeld

entkam. Sein Sohn (Urs Peter

Halter), überhaupt ziemlich

gewalttätig, wird ihn dem Euthanasieprogramm

der Nazis

überantworten.

Olga Bach lässt kaum etwas

aus: Arisierungen, der Wiederaufbau,

die Rettung des

Ostens nach der Wiedervereinigung

durch billige Rahmen,

selbst eine Geschichte

des Drogenmissbrauchs ist

dem Stück eingeschrieben.

Und eine schwule Beziehung

gibt es auch noch zwischen

Kaspar 4 (Benny Claessens)

und dem Maler Oskar (Thiemo

Strutzenberger), auch

hier erweist sich die Familie

als Gefängnis. Die weibliche

Linie erzählt keine alternative

Geschichte, sie versucht

geschäftliche Entwicklungen

zu korrigieren, in den 60er

Jahren wird Judith (Vincent

Glander), die Frau von Kaspar

2, aus dem Exil auftauchen

und aus dem Haus geworfen

werden. Später bildet F4 (erneut

Vincent Glander) das

erkaltete Herz dieser Familie.

Es fällt nicht leicht, sich

zwischen den Generationen

zurechtzufinden und unter

der symbolischen Last und

der Länge von „Kaspar Hauser

und Söhne“ nicht zu ächzen.

Zu selten schwimmt sich

die Inszenierung, die oft auch

grotesk-komische Seiten hat,

frei.

Weitere Vorstellungen: 7./10.

und 28. Mai im Schauspielhaus

des Theater Basel.

Annette Hoffmann

Louise Sarks erzählen den

antiken Mythos als gegenwärtiges

Trennungsdrama, in

dem die Kinder zwischen die

Fronten geraten. Das klingt weniger

überhöht als der Mythos,

kommt aber vor. Sarks hat für

ihre Inszenierung Kinderdarsteller

gesucht und mit Jacob

Baumann, Nils Treuer sowie

Florian Guntrum und Itamar

Mangold eine Doppelbesetzung

gefunden, der man das

Kindliche auch abnimmt. Die

Brüder tollen durch das Kinderzimmer,

bekriegen sich, liefern

sich sportliche Wettbewerbe

beim Tiernamenfinden und

stechen sich beim Aufräumen

aus. Professionelle Schauspieler

mit langjähriger Erfahrung

sind sie nicht, da hapert es mitunter

an der Sprache, doch was

die beiden leisten, ist in diesem

Rachefuror humaneren Gefühlen

Raum zu geben. Sarks

hat das wuchtige Drama um

verschmähte Liebe und Treuelosigkeit

in ein Kammerspiel

verwandelt, in dem der ältere

Bruder den Part übernimmt, der

den Eltern zukäme: den der Fürsorge.

Gut möglich, dass dieser

Leon ahnt, dass es nicht gut für

sie ausgeht. Sei es, dass ihm das

Verhalten der Mutter als allzu

widersprüchlich erscheint, sei

es dass er genug Misstrauen gegenüber

der Welt der Erwachsenen

aufgebaut hat. Sicher, diese

Medea-Inszenierung scheut das

große Drama, auch wenn es seinen

vorgesehenen Lauf nimmt,

und sie hat einen Kinderbonus.

Doch sie führt auch vor, dass

Verantwortung möglich ist.

Weitere Vorstellungen:

3./10./25./28. und 31. Mai Kleine

Bühne, Theater Basel.

Annette Hoffmann


10 KULTUR JOKER VISION 2025

Kunstvereine im Gespräch (4):

Der Breisacher Radbrunnenturm

Kunstvereine spielen eine

wichtige Rolle im Kulturleben

von Städten und Gemeinden –

auch in unserer Region. Aber

wie sieht das im Einzelnen aus?

Zeigen und fördern die Vereine

eher kommunale und regionale

Künstler, oder sehen sie sich

als Galerie vor Ort? Verfolgen

sie einen bestimmten Bildungsauftrag?

Wie steht es um ihre

Geschichte, ihre personellen,

finanziellen und räumlichen

Ressourcen? Fragen, denen in

einer Serie über die Kunstvereine

Südbadens nachgegangen

wird. Nach Schallstadt, March

und Kirchzarten kommt heute

Breisach an die Reihe.

„Kunstkreis Radbrunnen“

– der Name ist Programm und

bedeutet Identität. Auf dem stolzen

Münsterberg von Breisach

steht der unter den Zähringern

schon 1189 begonnene Radbrunnenturm.

In gut 41 Meter Tiefe

wurde das Wasser geschöpft.

Über Jahrhunderte lag in dem

mittelalterlichen Bau auch die

Gerichtsbarkeit, ebenso das Rathaus.

Der 1953/54 auf 34 Meter

wieder errichtete Turm war ursprünglich

20 Meter höher und

bestimmte daher, gemeinsam

mit dem Münster, die Silhouette

der Stadt noch prägnanter als

heute. Von Anfang seines Bestehens

an (1983) ist der Kunstkreis

Aufmupf und Eigensinn

Erdrutsch bei OB-Wahl in Freiburg

Im ersten Anlauf gab es bekanntlich

eine faustdicke Überraschung

bei den turnusgemäß

nach acht Jahren anstehenden

Oberbürgermeisterwahlen in

Freiburg. Bislang steht der

Grüne Dr. Dieter Salomon (57

Jahre alt) an der Verwaltungsspitze

der Breisgau-Metropole.

Jetzt bekam der einst als „Sonnenkönig“

betitelte smarte

Schwiegersohn-Schwarm bei

hochsommerlichem Wetter einen

herben Dämpfer, büßte fast

20 Prozent an Stimmen ein und

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

in dem weiterhin städtischen

Gebäude beheimatet. Er nutzt

und bespielt den touristischen

Magnet, sorgt für Öffnungszeiten,

für Beheizung auch in

kalten und feuchten Monaten.

Den für das Programm zuständigen

Part des Vorstands bildet

eine „Ausstellungskommission“,

bestehend aus dem Künstlerpaar

Michaela Höhlein-Dolde

und Manfred Dolde sowie dem

Foto-Zeichner und ehemaligen

Leiter der Druckwerkstatt in

der Freiburger Mehlwaage Ari

Nahor. Dolde, einst Absolvent

an der Stuttgarter Weißenhof-

Akademie bei Jürgen Brodwolf,

dann lange Jahre Kunstlehrer am

Freiburger Wentzinger-Gymnasium,

betont den prägenden

Charme des Ortes: „Die besondere

Architektur des Turmes,

mit Nischen und breiten Fensterlaibungen

bietet hervorragende

Möglichkeiten für spannende

Ausstellungskonzepte. Drei

Ebenen gibt es, die durch den

offenen Innenraum von jeder

anderen Ebene einsehbar sind.

Dadurch ist es auch möglich,

Objekte in den Raum hinein zu

hängen.“ Und als Mahnmal der

Zeit ruht im Basement das alte

hölzerne Tretrad des Brunnens.

Gelegentlich führt der Kunstkreis

Musikveranstaltungen im

Haus durch, meist Klassisches,

landete mit 31,3 Prozent nur auf

Platz zwei hinter dem parteilosen

33-jährigen Martin Horn

(34,7 Prozent) und nur knapp

vor der ebenfalls starken linken

Kandidatin Monika Stein (26,3

Prozent). Lediglich in 12 von 39

Stadtbezirken behauptete sich

der Amtsinhaber vor Horn. Ein

erneuter Wahlgang am 6. Mai

muss nun die Entscheidung

bringen, dann reicht die relative

Mehrheit.

In der Tagespolitik wird Salomon

gestützt von den Grünen

und der CDU, den beiden stärksten

Gemeinderatsfraktionen. Er

eroberte 2002 die Rathausspitze,

damals sorgte er als bundesweit

erster grüner OB einer Großstadt

für Furore. Boris Palmer

in Tübingen (2007), Jochen

Partsch in Darmstadt (2011) und

Fritz Kuhn in Stuttgart (2012)

folgten ihm erst nach. Der promovierte

Politologe Salomon

konnte bereits auf Erfahrungen

im Freiburger Stadtrat und der

Stuttgarter Landtagsfraktion

der Grünen zurückblicken, als

deren Vorsitzender er seit 2000

zuletzt eine Liedermacherin

mit elsässischem Mundart-Programm.

Auch an den von dem

Arzt Dr. Erwin Grom zur Unterstützung

des Münsterbauvereins

organisierten Hornkonzerten

beteilige man sich, so Dolde.

Trotz dieses spartenübergreifenden

Ansatzes liegt der Schwerpunkt,

immer schon und in der

jüngeren Vergangenheit zunehmend,

auf der Bildenden Kunst.

Dolde: „Wir konzentrieren

uns auf Künstler/innen der Region,

auch aus dem benachbarten

Elsass. Wir zeigen sowohl

etablierte Künstler/innen als

auch in der Region noch weniger

bekannte ‚Entdeckungen‘.

So wird die nächste Ausstellung

(ab 10. Juni) von einem jungen

elsässischen Künstler, Joseph

Kieffer, bestritten.“ Tatsächlich

ermöglicht und verlangt der

Ort geradezu den Blick über

die Grenze, schon 1997 präsentierte

man Tomi Ungerer, andere

folgten nach. Der Kontakt zur

kunstaktiven Breisacher Partnergemeinde

Saint-Louis bei

Basel sollte hilfreich sein.

Die finanzielle Ausstattung

durch die mietfreie Nutzung

sowie einen Zuschuss der Stadt

Breisach mit Komplementärfinanzierung

des Regierungspräsidiums

ermöglicht dem

Kunstkreis immerhin, bei den

gewirkt hat. In seiner Person

war die schwarz-grüne Landesregierung

Baden-Württembergs

gleichsam früh schon präfiguriert.

Bei der Wiederwahl 2010

gewann er mit 50,5 Prozent im

ersten Wahlgang.

Die Frage ist, worin dieser

überraschende Wahlausgang

gründet. Denn Salomon leistete

sich keine wirklich großen

Skandale. Doch vor Ort

erinnert man sich eben doch

noch an sein Eintreten für den

Verkauf der städtischen Wohnungen

zur Haushaltssanierung

nach Dresdener Vorbild – dem

hatte ein Bürgerentscheid mehrheitlich

Einhalt geboten (2006).

Auch die unvermittelte Absage

an eine Bewerbung Freiburgs

für den Titel Europäische Kulturhauptstadt

(2011) erntete

Enttäuschung. Ebenso das vielleicht

allzu forsche Eintreten

für den derzeit anlaufenden

Stadion-Neubau des SC Freiburg,

dessen Markenprofil vor

allem in der bundesweit geachteten

Nachwuchsarbeit liegt.

Eine unrühmliche Rolle bei der

Radbrunnenturm auf dem

Münsterberg Foto Ari Nahor

Ausstellungen auf Verkaufsprovision

zu verzichten und den

Künstlern auch die entstehenden

Transportkosten zu erstatten.

„Bis vor einigen Jahren

kamen die Freiburger kaum in

den Radbrunnen. Aber das hat

sich geändert.“ Auch seien die

Besucherzahlen jetzt stetig angestiegen

auf inzwischen gut

2.000 pro Jahr, so Dolde.

„Für die Information der gesamten

Region würden wir uns

wünschen, dass auch im Kulturteil

der Badischen Zeitung

laufenden Planung des 900-jährigen

Stadtjubiläums 2020 und

manches mehr kommen hinzu.

Das im Moment beherrschende

Thema an der Dreisam scheint

allerdings die Wohnungspolitik

zu sein: explodierende Immobilienpreise

und Mieten wie

kaum andernorts in der Republik.

Dagegen mag auch ein von

der Stadtspitze neu geplanter

Stadtteil wenig ausrichten, zumal

von einem Baubeginn nicht

vor 2024 auszugehen ist.

Tatsächlich aber gibt es weitere

Ursachen für das gefühlte

Desaster. Zu sehr hat sich

offenbar in zwei Amtszeiten

eine ungute Melange zwischen

Stadtverwaltung, Projektentwicklern

und Immobilienfirmen,

am Profit orientierten

Investoren von Nah und Fern

ausgebildet, die mittlerweile

auch die Wähler registrieren.

Die mentale Bereitschaft zur

Veränderung, befördert durch

die jüngeren Generationen, sowie

eine grundsätzliche Wechselstimmung

leisten ihr Übriges.

Da tut es dem Resultat

über uns berichtet wird.“ Anmerkung

des Autors: Das tun

wir jetzt jedenfalls im Kultur

Joker mit dieser Reihe über die

Kunstvereine Südbadens. Wie

andere Einrichtungen auch vernetzt

sich der Kunstkreis Radbrunnen

im Zusammenschluss

der ‚Oberrhein-Galerien‘. Die

gemeinsame Mitgliederausstellung

fand 2017 in Breisach statt,

die nächste folgt 2019 im Kunstpalais

Badenweiler.

Radbrunnens Wunsch zum

Abschluss des Gesprächs:

„Mehr interessierte Mitstreiter/

innen gewinnen. Und: ein gutes

Team bleiben!“ Wir wünschen

weiterhin viel Erfolg.

Martin Flashar

Info: www.kunstkreis-radbrunnen.de,

Kunstkreis Radbrunnen

Breisach Pforrgasse,

79206 Breisach am Rhein, Tel.:

07667/6776. Öffnungszeiten:

Fr 14-18 Uhr, Sa/So 11.30-18

Uhr. Kontakt Ausstellungskommission:

m-dolde@t-online.

de. Mitglieder: ca. 50; Tendenz

steigend.

Aktuelle Ausstellung: Celso

Martínez Naves, Malerei – Stadt

und Wald, bis 27. Mai.

Folgende Ausstellung: Joseph

Kieffer, Objekte und Bilder, 10.

Juni – 22. Juli 2018.

auch keinen Abbruch, dass der

ortsfremde Sindelfinger Sozialpolitiker

Horn im Wahlkampf

naturgemäß weniger Konkretes

bieten konnte, sondern durch

allgemeine Versprechungen

und Sympathiewerte überzeugte.

Und zuletzt gibt es ein

gewichtiges historisches Argument:

Einen Freiburger Bürgersinn,

gekennzeichnet durch

eigentümliche Aufmüpfigkeit

und den Mut zu Engagement

und überraschendem Eintreten

für (oder gegen) eine Sache

– den gab es schon bei der Finanzierung

des Münsters im 13.

Jahrhundert und der reicht augenscheinlich

über den Widerstand

gegen das Atomkraftwerk

Wyhl in den 1070er Jahren, der

Geburtsstunde der Grünen übrigens,

bis heute fort. Kurz vor

Redaktionsschluss wurde bekannt,

dass die Drittplatzierte

Stein ebenfalls erneut antritt;

sie „rechnet sich noch eine

Siegchance aus“, wurde verlautbart.

Es bleibt abzuwarten,

wem dieser Schritt am Ende

nützt.

mf


12 KULTUR JOKER KUNST

Manfred Bosch – „Literarischer Sekretär der Region“

Ausstellung im Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais in Müllheim

Über Jahrzehnte

hinweg hat sich der

Schriftsteller, Publizist

und Forscher Manfred

Bosch (*1947) produktiv

für die Literaturlandschaft

im Bereich

Oberrhein, Bodensee

und Vorarlberg eingesetzt,

hat dieser ein literarisches

Gedächtnis

verschafft und dabei

manchen Sprachschatz

gehoben; so hat Martin

Walser ihm den Ehrentitel

„Literarischer

Sekretär der Region“

verliehen. Zahlreiche

Publikationen zu Geschichte

und Literatur

im Dreiländereck sind

das Ergebnis seiner

Forschungen, etwa die

Bücher „Bohème am

Bodensee. Literarisches

Leben am See von 1900 bis

1950“ sowie „Alemannisches

Judentum. Spuren einer verlorenen

Kultur“.

Insgesamt hat er rund fünfzig

Bücher veröffentlicht und

herausgegeben und sich insbesondere

mit Künstlern beschäftigt,

die in der NS-Zeit

verfolgt oder ins Exil getrieben

wurden, darunter der jüdische

Dichter Jacob Picard,

die Journalisten Käthe Vordtriedte

und Max Barth. U.a.

analysierte Bosch auch die

- HERMANN -

hochschwarzwald.de

NITSCH

Zum Konzept des Orgien Mysterien Theaters

Kunstausstellung

Manfred Bosch: Porträt in Öl von Bruno Epple

27. April bis 3. Juni 2018

Kurhaus Hinterzarten

menschenverachtende Sprache

von Manager-Ratgebern.

Fast drei Jahrzehnte wirkte er

zudem als Redakteur der Literaturzeitschrift

„Allmende“,

von der soeben Nummer 100 -

„Literatur als Allgemeingut“ -

erschienen ist (www.allmendeonline.de).

„Ob mein Leben

Platz haben wird in der Zeit,

die mir gegeben ist?“, fragte

er sich eines Tages.

Für sein Werk, das Bosch als

selbstverantwortlicher Privatgelehrter

der Zeit abgetrotzt

hat, wurde er u.a. mit dem

Reinhold-Schneider-Preis ausgezeichnet.

Anlässlich seines

70. Geburtstags ist nun von der

Literarischen Gesellschaft Forum

Allmende in Zusammenarbeit

mit dem Hesse-Museum

in Gaienhofen und dem Franz-

Michael-Felder-Archiv eine

Ausstellung konzipiert

worden, die momentan

im Markgräfler Museum

in Müllheim Station

macht. Sie präsentiert

Manuskripte, Portraits,

Interviews, Bücher,

Plakate und Bilder, wobei

auch der Manfred

Bosch der Schülerzeit

sowie der politische

Denker und Erneuerer

der Mundartliteratur

beleuchtet werden.

In einem Begleitbuch

sind zudem Texte von

26 Weggefährten versammelt

worden, etwa

von Adolf Muschg und

Christoph Meckel, die

höchst lebendig erzählen,

was sie mit

diesem Initiator, Netzwerker

und geistigen

Mentor erlebt haben,

der konsequent aktiv war, um

in Kontakt mit Zeitzeugen,

Fachleuten, Nachlässen und

Archiven zu kommen und Verschüttetes

freizulegen. Im Übrigen

verdankt das „Freiburger

Literaturgespräch – Forum

Allmende“ Manfred Bosch

Wesentliches, woran Ludwig

Krapf in seinem Text „Der

fünfte Beatle“ erinnert. Am

Schluss der Anthologie finden

sich pointierte „Lyrische Readymades“

von Bosch selbst.

Im Rahmen der Finissage am

27. Mai (11.15 Uhr) wird er

eine Lesung abhalten, unter

dem Motto: „Ich bin mir vielleicht

einer!“

Siegmund Kopitzki, Inga

Pohlmann (Hg.). Manfred

Bosch – Literarischer Sekretär

der Region. 240 Seiten, ca. 50

Abb.. Südverlag 2017

Markgräfler Museum im

Blankenhorn-Palais. Müllheim.

Di-So 14-18 Uhr. Bis 27.

Mai 2018

Cornelia Frenkel

Kunst ohne Grenzen

Das zweite Open Art-Kunstfestival bringt Kunst in alle Ecken des Alltags

Arbeit von Klaus Wörner im Laden „Die Radgeber“

Für manche gehört

Kunst schlicht ins Museum

und fertig. Für die

könnte das zweite Open

Art-Kunstfestival Freiburg

nun zu einer kleinen

Herausforderung

werden. Vom 12. bis 20.

Mai heißt es da „Kunst

im Alltag - Alltag in der

Kunst“. Der Leitgedanke,

Kunst im alltäglichen

Lebensraum zu verorten,

bedeutet Aktionen und

Veranstaltungen in Cafés,

Ladengeschäften, in einer

Kirche, einer Wohnung

oder auch an „Unorten“.

59 Orte in Freiburg und

Umland sind es geworden.

Dabei sind KünstlerInnen aus

dem In- und Ausland mit verschiedenen

Schwerpunkten.

Malerei, Skulptur, Installation,

Land Art, Fotografie, Video,

Klang, Tanz, Performance

und weitere Aktionen werden

geboten.

Die Idee einer offenen Kunstpräsentation

ist nicht nur durch

ein theoretisches Interesse an

der Begegnung von Alltäglichkeit

und Kunst motiviert,

sondern will auch Begegnungsund

Kommunikationsmöglichkeiten

für Verantstaltungsorte,

Kunstinteressierte, aber auch

kunstkritische BesucherInnen

bieten. Als offenes Konzept

ist das Open Art-Kunstfestival

eine Non-Profit-Veranstaltung.

Alle Projekte und Aktionen

werden von den teilnehmenden

KünstlerInnen ohne Vergütung

organisiert und verantwortet.

Hinter der Veranstaltung stehen

acht KünstlerInnen aus Freiburg

und Umgebung, die sich zu dem

gemeinnützigen Verein Open

Art e.V. zusammengeschlossen

haben. Neben den einzelnen

Kunstaktionen gibt es an drei

Terminen auch die Möglichkeit

der Begegnung mit den

KünstlerInnen, dem Open Art-

Team und anderen Kunstinteressierten.

Die Eröffnungsveranstaltung

findet am 12. Mai,

11 Uhr auf dem Augustiner-

Platz in Freiburg statt. Kulturbürgermeister

Ulrich von

Kirchbach wird eine Einführungsrede

halten.

Infos zu Aufführungen, Ausstellungen

und ein Lageplan

der Veranstaltungsorte auf:

www.open-art.org


kunst kuLtuR JOkER 13

Maler und Grafiker

Reinhold Nägele – „Chronist der Moderne“ – Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart

Die künstlerische Eigenständigkeit

des Malers und

Grafikers Reinhold Nägele

(1884 – 1972) ist bereits in

seinen frühen Werken, mit

denen er sich im ersten Drittel

des zwanzigsten Jahrhunderts

als Beobachter des zeitgenössischen

Lebens erweist, unübersehbar.

Aufmerksam hat er

die technische Entwicklung

in Stadt und Land ins Visier

genommen, aber auch die Atmosphäre

von Volksfest und

Zirkus; bildlich veranschaulicht

er zudem Ereignisse des

Kunstbetriebs sowie politische

Vorkommnisse, etwa die revolutionären

Umbrüche 1918/19.

Anhand von rund 90 Gemälden,

Radierungen und Hinterglasmalereien

lässt sich dies

in der Schau „Reinhold Nägele.

Chronist der Moderne“

im Kunstmuseum Stuttgart

entdecken.

Reinhold Nägele bezieht sich

gegenständlich und abbildend

auf die Wirklichkeit, aber nicht

nachahmend; seine Bilder analysieren

vielmehr und führen

etwas vor Augen, wobei an den

von ihm wahrgenommenen

Vorgängen stets Bizarres aufscheint,

das zum Staunen und

Reinhold Nägele: „Abbrucharbeiten am alten Stuttgarter

Bahnhof“, 1924

Denken anregt, so der städtebaulich

rasante Wandel Stuttgarts

hin zu einer modernen

Großstadt. Auf seinen Bildern

sind meist zahllose Menschen

gegenwärtig, visualisiert als

kleine Figuren, die sich z.B.

in einem aus ungewöhnlichen

Perspektiven geschilderten

Stadtverkehr als Fußgänger bewegen

- im riskanten Miteinander

von Straßenbahnen, Autos,

Last- und Pferdewagen. Sukzessive

hält Nägele zwischen

1914 und 1918 den Abbruch

des ehemaligen Bahnhofs fest

sowie den Entstehungsprozess

des Neubaus; auch registriert er

baugeschichtliche Innovationen

wie den „Tagblattturm“ (1928),

den Ausbau von Gas-, Wasserund

Elektrizitätsversorgung

sowie die Folgen von Telegrafenmasten,

Schienen und

Signalanlagen auf die Landschaft.

Charakteristisch für

seine Bilder und Bildszenen ist

eine sachbezogene Bestandsaufnahme,

die mit optischen

Mitteln etwas erzählt und damit

über Fotografie und bloße

Dokumentation hinausführt.

In einem Raum der Ausstellung

erschließen sich anhand

von Bildern, Texten und Filmen

biographische Zusammenhänge:

1933 muss Reinhold

Nägeles Frau Alice, jüdischer

Herkunft, ihre medizinische

Praxis in Stuttgart aufgeben,

die drei Söhne werden

rasch einem englischen Hilfskomitee

anvertraut. 1939 flieht

auch das Ehepaar ins Exil, reist

über Paris und London nach

New York; Vieles musste zurückgelassen

werden und ging

verloren. In New York, wo Nägele

für einen Verlag arbeitet,

entstehen neue Bilder. Nach

dem Tod seiner Frau 1961

kehrt er nach Stuttgart und in

seine Geburtsstadt Murrhardt

zurück. Bis zu seinem Tod

widmet er sich hier insbesondere

der Hinterglasmalerei;

bei deren Betrachtung fragt

man sich, was ihn an einer

spiegelverkehrten Welt wohl

derart fasziniert hat? Die eindrucksvolle

Ausstellung kann

mit neuentdeckten Exponaten

aufwarten sowie mit einem

aufschlussreichen Katalog.

Reinhold Nägele. Chronist

der Moderne. Kunstmuseum

Stuttgart, Kleiner Schlossplatz

1. Di-So 10-18 Uhr, Fr 10-21

Uhr. Bis 3. Juni 2018

Cornelia Frenkel

Landschaftsräume

Amin El Dib zeigt in der Elisabeth Schneider-Stiftung in Freiburg Fotografien unter dem Titel

„Under Skies of Blue and Grey“

Arbeit von Amin El Dib aus der Serie „Under Skies of Blue and

Grey“, 2013 (Ausschnitt)

In seiner großen Serie „Under

Skies of Blue and Grey“

fängt der Fotograf Amin El

Dib Landschaftsräume aus

seinem unmittelbaren schweizerischen

Umfeld ein. „Unter

blauem wie grauem Himmel“,

durch die Jahreszeiten hindurch

ergibt sich mit Auf- und

Ansichten, Nahsicht und perspektivischer

Übersicht ein

divergierendes Konvolut von

Wahrnehmungsanlässen.

Das

Motiv Baum kann

ebenso um seiner

selbst willen im

Fokus stehen wie

auch als Phalanx

von Baumstämmen,

ein dunkler

Waldsaum bildet

ebenso wie das

braune Erdreich

ein flächiges

Rechteck im ruhigen

Bildformat.

Hier kommt der

Blick vor einer undurchdringlichen

Wand zur Ruhe

und möchte doch

hier oder dort tiefer

eindringen, wo

das kurzgetretene

Gras als unabsehbare

Wegspur

endet.

Mehrfach sind

gespannte Drähte, Absperrbänder,

Zäune als temporäre

Grenzziehungen bildimmanent.

Sie zeugen von der zivilisatorischen

Aneignung und Inbesitznahme

des Naturraumes,

sind darin Störfaktoren und

bilden doch im ästhetischen

Bildgefüge entscheidende Gestaltungselemente.

Die Vielteiligkeit

der Serie, aus der

20 Werke vom 18. Mai bis 22.

September in der Elisabeth

Schneider-Stiftung im Weinschlösschen

gezeigt werden,

lässt eine Durchdringung der

Landschaft erkennen, die in

den Ausschnitten des realen

Raums einen imaginären

Bildraum erschafft.

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Amin El Dib „Under Skies

of Blue and Grey“ Elisabeth

Schneider-Stiftung, Freiburg.

Di - Fr 14 - 19 Uhr, Sa 14 - 16

Uhr, 19. Mai bis 22. September

2018. Eröffnung: 18. Mai,

18 Uhr. Vortrag: 5. Juni, 19.30

Uhr, PD Dr. Andrea Gnam,

Wien/Karlsruhe, Fotografie

und Landschaftswandel.

Kunstgespräch: 12. Juli, 18.30

Uhr, Amin El Dib im Gespräch

mit der Kuratorin und dem Publikum.

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14 KULTUR JOKER KUnsT

Paris Mai 1968

Foto-Ausstellung, Buchpräsentation und Filme im Centre Culturel Français und im Kommunalen Kino in Freiburg

Mehrere Veranstaltungen

zum Thema Paris im Mai

68 laden im Centre Culturel

Français Freiburg dazu ein,

sich an die Akteure, Bilder

und Slogans der Ereignisse zu

erinnern, die vor nunmehr 50

Jahren in Paris, aber auch in

Berlin, Freiburg und anderswo,

die Gesellschaft erschütterten.

Die damals entstandenen Fotografien

von Philippe Gras

(1942-2007) vermögen die

Atmosphäre des Pariser Mai

ebenso intensiv zu vermitteln

wie der begleitend gezeigte

Film „Petits rappels de mai

68“ des Regisseurs Dominique

Beaux, der auch die historische

Situation reflektiert, in der

sich mittels Streiks und radikaler

Parolen eine virulente

Unzufriedenheit mit erstarrten

sozialen und politischen

Strukturen manifestiert und

in gewalttätigen Auseinandersetzungen

eskaliert: „Sous les

pavés, la plage“.

Ein ganz besonders spannender

Beitrag zum Thema

ist das soeben auf Deutsch

erschienene Buch von Anne

Wiazemsky, „Paris, Mai ’68 -

Ein Erinnerungsroman“ (Wagenbach

Verlag 2018), das am

3. Mai im Gespräch mit dem

Übersetzer Jan Rhein vorgestellt

wird. Anne Wiazemsky

(1947-2017) lebte damals im

Pariser Quartier Latin und

Eine Gruppe steigt auf die Statue „Lion de Belfort“ in Paris

war seit Januar 1968 frisch

mit Jean-Luc Godard verheiratet;

er ist 37 Jahre alt, sie ist

20, bereits als Schauspielerin

bekannt, aber noch relativ unpolitisch,

als im Mai allerorts

Revolten ausbrechen und sie in

den Strudel der sich aufschaukelnden

Ereignisse gerät. Mit

Jacques Brel steht sie vor der

Kamera, Daniel Cohn-Bendit

kennt sie aus ihrer Jugend,

sie drehte mit Bresson und

Pasolini, lernt Gilles Deleuze

kennen, begegnet den Beatles

und Rolling Stones. Sie genießt

ihr Metier und entwickelt sich,

entfremdet sich aber langsam

von Jean-Luc Godard, der von

einer Revolution des Kinos

träumt, aber seiner Frau durch

Eifersucht schwer zusetzt. Ein

spannendes Buch, Zeitzeugnis,

verrückte Liebe und Schlüssel

zur Filmgeschichte.

Auch der Dokumentarist

© Philippe Gras

und Essayist Chris Marker

taucht im Buch von Anne Wiazemsky

auf; von ihm zeigt das

Kommunale Kino am 14. Mai

den Film „Le fond de l’air est

rouge“, mit dem er 1977 eine

Bilanz der politischen Linken

zieht. Dabei geht es um Niederlagen

in Lateinamerika,

den Sieg der Vietcong in Vietnam

und die politische Eiszeit

in den Staaten des Warschauer

Paktes zu Zeiten von Breschnew.

Mit politischer Ästhetik

verknüpft Marker komplexe

Tatbestände und Sachverhalte,

wobei er sein visuelles Material,

Fotografien, Dokumentarstrecken

und Fernsehbilder,

kritisch hinterfragt. À voir!

Ausstellung Fotografien von

Philippe Gras + Film von Dominique

Beaux. Bis 25. Mai.

CCFF. Münsterplatz 11. Mo,

Di, Do 9 – 13 Uhr, Mi 9 – 17

Uhr, F 9 – 14 h. www.ccf-fr.de

3. Mai, 19.30 Uhr: Anne Wiazemsky.

Paris, Mai ’68 - Ein

Erinnerungsroman. Gespräch

mit dem Übersetzer Jan Rhein,

Moderation Dr. Guillaume

Plas.

Kommunales Kino Freiburg:

14. Mai, 19.30 Uhr. Ciné-club.

Chris Marker. F 1977 (OmU).

Le fond de l’air est rouge.

Cornelia Frenkel

Kunst, Aktion, Mysterien

Der bekannte österreichische Maler und Aktionskünstler Hermann Nitsch mit einer Ausstellung in Hinterzarten

Hermann Nitsch ist ein international

bekannter, gefeierter,

aber auch berüchtigter

Aktionskünstler. Gerade seine

Werke in den 60ern

verschreckten Staat

und Kirche und ließen

ihn 1968 schließlich

nach Deutschland

ziehen. Ende der

sechziger Jahre feierte

auch sein Orgien-

Mysterien-Theater

große Erfolge in den

USA und Deutschland.

Nitsch bezeichnet

es als sein Hauptwerk,

mit dem er sich

sein ganzes Leben

lang beschäftigt hat.

Nun kommt sein eindrucksvolles

Werk

ins Kurhaus Hinterzarten.

Die Ausstellung

„Zum Konzept

des Orgien Mysterien

Theaters“ bietet einen repränsentativen

Querschnitt seines

Schaffens.

Bekannt ist Hermann Nitsch

vor allem als Wiener Aktionskünstler

und damit als radikaler

Kunstschaffender. Seine

Foto: Atelier Hermann Nitsch

Aktionsmalerei besteht unter

anderem aus Blut, Schleim und

Tiergedärmen und bietet damit

zeitlos schockierende, aber

auch faszinierende Einblicke

in ein ganz eigensinniges Denken.

Neben dem ungewöhnlichen

Material sind aber auch

die Aufführungstechniken bemerkenswert

und nicht zuletzt

richtungsweisend gewesen.

Seine großen Inszenierungen

begründeten Performance-,

Happening- und Aktionskunst.

In Hinterzarten wird

ein Überblick über sein

Schaffen geboten. Im

Großen Saal des Kurshauses

werden viele,

auch großformatige Leinwandarbeiten

gezeigt,

darunter auch Nitschs

berühmte Schüttbilder,

Druckgrafiken sowie Relikte.

Seine Aktionsmalerei

tritt über Fotos und

Videos in den Fokus. Dabei

werden die radikalen

Werke in einem abgetrennten

Raum zu besichtigen

sein, sodass sich

BesucherInnen bewusst

für oder gegen eine Betrachtung

entscheiden

können.

Die Ausstellung ist noch

bis 3. Juni 2018 im Kurhaus

Hinterzarten zu besichtigen.

Öffnungszeiten jeweils von

Dienstag bis Freitag von 14

bis 18 Uhr sowie Samstag und

Sonntag von 10 bis 18 Uhr.


kunst kuLtuR JOkER 15

Geschüttelt, nicht gerührt

Das Carl Schurz Haus zeigt Pop Art von Mel Ramos

Die Kunst des Mel Ramos

bietet eher im bescheidenen

Rahmen Überraschungen. Und

doch muss man stocken, sobald

man sich im Carl Schurz Haus

zu den Grafiken beugt. Denn

die Lithografien stammen gar

nicht aus der Hochzeit der

Popkultur, sondern sind durchweg

jüngeren Datums. Das

muss eine Obsession sein. Seit

knapp 60 Jahren spielt der 1935

geborene Mel Ramos eine Idee

durch: Pin-ups an Markenwaren.

Wenn diese eine annähernd

phallische Form haben,

umso besser. Das Carl Schurz

Haus zeigt darüber hinaus eine

Vitrine mit Literatur, die die

offensichtliche Frauenverachtung

zumindest etwas einordnet.

Doch Ratlosigkeit bleibt: warum

wird die Ausstellung „Mel

Ramos: Pop Art, Frauenkörper

und Konsum“ ausgerechnet

jetzt gezeigt, wenn über die

strukturelle Ungleichheit ganzer

Branchen geredet wird?

Etwa als besonderer Beitrag

zur Debatte? Oder weil in dieser

unverblümten Feier dieses

doppeldeutigen Konsums das

Phänomen Trump begründet

ist – oder weil der Kapitalismus

halt so ist?

Die Schönheit, die Mel Ramos

darstellt, ist die einer sehr

anpassungsfähigen Perfektion.

Und anschmiegsam müssen

diese Körper ja sein, reiben sie

sich doch an Zigarren, nehmen

die Posen bekannter kunsthistorischer

Werke wie Manets

Olympia ein oder räkeln sich

im Martiniglas neben der obligatorischen

Olive. Nicht, dass

die Arbeiten pornografisch

wären.

Mel Ramos gibt ein Frauenbild

wider, das in seiner Perfektion

geradezu unerotisch ist.

Meist bildet er große Blondinen

ab – so hochgewachsen eben

wie eine Colaflasche ‒, deren

langes Haar in weichen Wellen

auf die Schulter fällt. Die Arme

sind lässig auf dem Verschluss

der Flasche abgelegt, die Brüste

fest, der Körper haarfrei.

Hätten diese Frauen keinen

Bauchnabel, man könnte bezweifeln,

dass sie überhaupt

geboren wurden. Denn um diese

Frauen ist trotz ihrer Nacktheit

eine seltsame Prüderie.

Nicht nur ist kein Schamhaar

zu sehen, es ist überhaupt kein

Geschlecht zu erkennen. Das

versteckt sich irgendwie verschämt

hinter den Produkten,

für die geworben wird.

Die Verfügbarkeit jedoch war

immer schon das eigentliche

Thema der Pop-Art. Es waren

Objekte des täglichen Konsums,

die Künstler wie Andy

Warhol, James Rosenquist oder

Roy Lichtenstein darstellten.

Lebensmittel, die eigentlich

Marken waren oder Comics,

deren Narrationen durch Klischees

bestimmt waren. Mel

Ramos selbst kam über das

Abzeichnen von Comichelden

wie Batman oder Superman zu

seinem eigentlichen Sujet. Die

Verbindung von Pin-ups und

Konsumprodukten brachte ihm

dann den eigentlichen Erfolg

und wurde zu seinem eigenen

Markenzeichen. Er erkaufte

es sich durch das Fehlen jeder

künstlerischen Weiterentwicklung

und einer massenkompatiblen

Sauberkeit.

Mel Ramos: Pop Art, Frauenkörper

und Konsum. Carl

Schurz Haus, Eisenbahnstr.

62. Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 11-15

Uhr. Bis 1. Juni.

Annette Hoffmann

Mel Ramos: „Lola Cola #4“

Fanleidenschaft von Anfang an

Die Sparkasse Freiburg zeigt eine Ausstellung mit spannenden bis spaßigen Fanartikeln zu den Rolling Stones

Sammlerstücke von Reinhold Karpp

Die Rolling Stones dürfen

ohne Übertreibung als Rockgiganten

bezeichnet werden. Bis

heute tourt die Band, seit 56

Jahren. Schon ganz früh dabei

war auch Reinhold Karpp, zum

ersten Mal bei einem Stones-

Konzert 1964 in Blackpool,

England. Seitdem ist er bei

mehr als 130 Konzerten gewesen

und hat dabei immer fleißig

gesammelt: Langspielplatten,

Singles, T-Shirts, Caps, Buttons,

Aufkleber, Zeitschriften,

Bücher und andere Fanartikel.

2012 starb Reinhold Karpp

und hinterlässt dem Zentrum

für Populäre Kultur und Musik

der Universität Freiburg eine

der größten privaten Plattenund

Merchandising-Sammlungen

zu den Rolling Stones

und überhaupt. Aber nicht nur

die Forschung profitiert davon:

Vom 3. Mai bis

1. Juni kommen

einige Stücke

der Sammlung

in die Meckelhalle

des

Sparkassen-FinanzZentrums

Freiburg.

Mot to der

Ausstellung ist

„As Years Go

By“, eine unmissverständliche

Anspielung

auf das

Alter der Rockband,

aber auch

auf ihren ersten

selbstkomponierten

Song

Foto: Max Orlich „As Tears Go

By“. Kar pp

war als Zeuge immer dabei, so

legen seine Äußerungen und

Fanartikel Zeugnis von den

frühesten Stunden der Band

ab, dann als von großen Stadien

noch wenig zu erahnen

war, dafür alles nach Urin

roch, Gewalttätigekeiten und

verrückte Fans an der Tagesordnung

waren. Für Karpp

boten die Stones einen echten

Befreiungsschlag, mit ihnen

konnte er den strengen Regeln

in seiner Jugend entkommen.

So bekam er aber auch all die

Sex- und Drogenexzesse mit,

Bandstreitigkeiten, aber auch

das ruhmreiche Spätwerk der

Band, die als echte, agile Dinosaurier

bis heute über die

Bühne springen. Seine Treue

führte ihn durch die ganze

Welt, von Buenos Aires über

Johannesburg bis nach New

York oder gar Tokio.

Die 15.000 Sammlerstücke

kamen in über 200 diversen

Kartonkisten nach Freiburg.

Um diesem besonderen Transportmodus

Tribut zu zollen,

stellt sich die Ausstellung in

31. Mai –

04. Juli ’18

viele

Highlights!

29.06. 20:00 Uhr

Oropax

der Meckelhalle teilweise als

eigene, überdimensionierte

Kartonkiste dar, die mit ihren

vielen spannenden und witzigen

Details zu Entdeckungen

einlädt. Um die Kiste herum

lesen BesucherInnen ausgewählte

Aussagen von und zu

den Rolling Stones. Stolz thronen

über der Ausstellung an

den Fenstern der Meckelhalle

vier Graffiti-Portraits der noch

lebenden Stones, Ursprung

und Signum einer nichtendenwollenden

Geschichte.

„As Years Go By“, Meckelhalle,

Sparkasse Freiburg.

Mo./Do.: 9 bis 18 Uhr, Di./Mi./

Fr.: 9 bis 17 Uhr. 3.5 bis 1.6.18.

30.06. 20:00 Uhr

Gitte Haenning

18:30 Uhr

Support:

Red Hat

Tickets: www.reservix.de, BZ, Naturkost Ebnet und Abendkasse

www.ebneter-kultursommer.de + Programmheft


16 KULTUR JOKER KUnsT

Revolutionen und ihre Hintergründe

Die Ausstellung: „Revolution!… für AnfängerInnen“ im

Badischen Landesmuseum in Karlsruhe

Barrikaden ragen in den Weg,

der Thronsaal des Karlsruher

Schlosses ist nicht wieder zu

erkennen. Haben die französischen

Eisenbahner hier eine

Streik-Dependance eröffnet? Ist

in der einstigen badischen Residenz

gar die Revolution ausgebrochen?

Aber ja! Das Badische

Landesmuseum lädt bis zum 11.

November ein zu „Revolution!…

für AnfängerInnen“. Immerhin

verdankt das Museum der

Revolution 1918 den Umstand,

das Schloss zur Verfügung zu

haben. Als die ersten Schüsse

fielen, zog es die großherzogliche

Familie vor, zu fliehen.

Ein originales Einschussloch

in einem Originalbild gehört zu

den Highlights der Ausstellung.

Der Anspruch geht aber über

die Revolution nach dem verlorenen

Ersten Weltkrieg hinaus.

Kurator Oliver Sänger will Ursprung

und Wesen der Revolution

ergründen. Was genau ist

eine Revolution, wodurch wird

sie ausgelöst, und was macht

ihren Erfolg oder Niedergang

aus? Zuerst einmal darf man

gemütlich in einem der roten

Liegestühle Platz nehmen und

anhand eines gut verständlichen

Films einen Überblick gewinnen

über die großen Revolutionen

Europas seit 1789. Markante

Zitate bekannter historischer

Persönlichkeiten flankieren den

geschichtlichen Abriss. Damit

sind die Besucher schon mal gut

gerüstet für den Gang durch die

Barrikaden.

Revolutionär ist nämlich auch

das Ausstellungsdesign. Weg

mit den braven herkömmlichen

Kabinetten, jetzt ist die verwüstete

Ausstattung der einstigen

Dauerausstellung zum

badischen Thronsaal angesagt.

Den Thron selbst – und zwar

das Original! – entdeckt man

in prekärer Lage schräg auf den

Barrikaden. Eines von vielen

greifbaren Elementen, das auch

Kindern das Wesen der Revolution

näher bringt.

Die Barrikaden bilden insgesamt

11 Nischen, in denen

jeweils ein Aspekt untersucht

wird, von den Ursachen und

dem Auslöser über den Umsturz,

die Flitterwochen, also

die erste Euphorie angesichts

des Umbruchs, bis hin zu den

bekannten historischen Akteuren

und auch den jeweiligen

Gegnern einer Revolution. In

der Ausstellung kommen beide

Seiten in Bildern und Zitaten

zu Wort. Auch die Bedeutung

der Massen für eine Revolution

kommt nicht zu kurz.

(Fast) keine Revolution ohne

Gewalt. Ihr ist ebenfalls eine

Plakatmotiv

Nische gewidmet. Von der Phase

der Schreckensherrschaft

fanatischer Revolutionäre wie

Robespierre hat man meist

schon gehört oder gelesen. Die

Französische Revolution brachte

circa 16.000 Menschen auf

die Guillotine. Das Badische

Landesmuseum stellt eine echte

Guillotine in den Raum, und da

wird der Tod plötzlich greifbar.

Zwar stammt dieses Hinrichtungsgerät

nicht aus dem 18.

Jahrhundert, aber getötet wurde

damit. Die Franzosen schickten

nach dem Zweiten Weltkrieg in

ihrer deutschen Besatzungszone

eine bis heute nicht genau feststehende

Anzahl Verurteilter

auf exakt diese Guillotine.

Kommunikation ist entscheidend

für das Gelingen einer

Revolution. Bevor so etwas

über soziale Medien lief wie

im Arabischen Frühling, war

die Druckerpresse das wichtigste

Instrument. Aber auch

symbolische Kleidungsstücke

und mitreißende Lieder trugen

zur Verbreitung revolutionären

Gedankenguts bei. Nicht jede

erreichte Neuordnung hatte auf

Dauer Bestand. Am längsten

überlebt – der Kitsch. Eine amüsante

Auswahl zeigt unter anderem

eine Teekanne mit einem

Fallbeil auf dem Deckel. Nicht

nur die Objekte, auch Bild und

© Badisches Landesmuseum

Ton machen die verschiedenen

Revolutionen und ihre Hintergründe

anschaulich.

Mitdenken ist erwünscht. Ein

riesiges Wandbild wirft Fragen

auf: sind die abgebildeten historischen

Revolutionäre und die

von ihnen vertretenen Ideale

schon vom Zahn der Zeit angenagt?

Findet die Revolution

inzwischen nicht schon ständig

in der Werbung statt, ob es um

Ernährung, Haarpflege oder

sonstige Konsumgüter geht?

Wieviel revolutionäres Potenzial

in einem selbst steckt,

findet man auch gleich heraus.

An jeder Station trifft man

eine Entscheidung und zieht

das entsprechende Kärtchen.

Der Anlass scheint harmlos genug,

es geht um die Verteilung

der Liegestühle. Am Ende der

Ausstellung erhält man seinen

persönlichen Revolutionspass

und wird zum Balkon über dem

Eingang des Schlosses geleitet.

Einst winkten dort die badischen

Herrscher. Heute kann

man seine Forderung über ein

riesiges rotes Megaphon den

Menschen auf dem Schlossplatz

mitteilen. Etwas Mut gehört zur

Revolution dazu.

„Revolution!... für AnfängerInnen“,

Di-So 11-18 Uhr, Badisches

Landesmuseum Karlsruhe

im Schloss. Nike Luber

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

Amtsgericht Freiburg

- „Anne hooss und christine

huss - 2” -27.07.

Archäologisches museum

colombischlössle

- „eisen, macht, reichtum - Kelten

am südl. oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - umwelt - Wandel:

steinzeit und bronzezeit am südl.

oberrhein”

b.a.w.

Atelier 4e, gAlerie

- „eberhard brügel - menschen vor

ort und von unterwegs” -12.05.

Augustinermuseum

- „im raum meiner imagination -

Julian bissier und ostasien”

19.05.-23.09.

cArl schurZ hAus

- „mel ramos: Pop Art, Frauenkörper

und Konsum” -01.06.

centre culturel FrAnÇAis

- „Paris im Mai 1968” - Fotografien

von Philippe gras -25.05.

- “ Amin el Dib: under skies of

blue and grey” 19.5.-22.9.

DePot.K

- „Figurationen - bild & skulptur”

-27.05.

Deutscher AlPenVerein

- „Korsika - gebirge im meer”

-08.09.

elisAbeth-schneiDer-stiFtung

- „geDoK-Werkpreis” -12.05.

e-WerK

- „ika huber - Flowers” (Galerie für

Gegenwartskunst) 12.05.-24.06.

- „in a World of endless rainfall

- natur als choreographie des

Werdens” 12.05.-24.06.

- „Köln silvesternacht / metoo -

installationen von Klaus illi und

elisabeth bereznicki” (Galerie 1)

-06.05.

- „orten” (Galerie 2) -06.05.

gAlerie Albert bAumgArten

- „thomas Kitzinger: gleichmäßige

temperatur” -09.07.

KAtholische AKADemie

- „betty beier: Ausverkauft - erdschollen:

spurensicherung einer

Zerstörung im Amazonasgebiet“

-06.07.

KulturWerK t66

- „bbK-mitgliederausstellung“

-19.05.

Kunst Koch

- „Friedemann hahn - bilder”

-25.06.

KunsthAus l6

- „lücke - container als Vakuum

und möglichkeitsraum“ -27.05.

KunstrAum Foth

- „Ariane Faller & mateusz budasz“

-28.06.

KunstVerein Freiburg

- „Aaron Angell - heat-haze theater/Herzflimmern-Theater“

-06.05.

mecKelhAlle, sPArKAsse Fr

- „As Years go by - reinhold

Karpp: rolling stones collection“

03.05.-01.06.

museum Für neue Kunst

- „Your north is my south - in

Kooperation mit la Kunsthalle

mulhouse” -07.10.

museum F. stADtgeschichte

- „#freiburgsammelt - erinnerungen

für morgen” -16.09.

museum nAtur unD mensch

- „mensch biene! - mitmach-Ausstellung”

-10.02.19

PrAxis Zurmühlen

- „michael Peters” -30.06.

stADtbibliotheK, hAuPtstelle

münsterPlAtZ

- „Johan bävmann - Väter: eine

gesellschaftliche rolle im Wandel”

Fotos 04.05.-09.06.

uniKliniK, KinDerKliniK &

FoYer neuroZentrum

- „Kulturinitiative medicArt”

-27.05.

BASEL 0041 61/

AntiKenmuseum

- „scanning sethos - Die Wiedergeburt

eines Pharaonengrabes”

-06.05.

- „Die griechen und ihre Welt -

identität und ideal” (Dauer)

FonDAtion beYeler

- „bacon - giacometti” -02.09.

- „sammlung der Klassischen

moderne”

(Dauer)

hAus Der eleKtronischen

Künste

- „lynn hershman leeson - Antibodies”

03.05.-05.08.

KunsthAlle bAsel

- „michael e. smith” -21.05.

- „raphaela Vogel” 18.05.-12.08.

KunsthAus bAsellAnD

- „naama tsabar” -16.07.

- „rochelle Feinstein” -16.07.

- „rossella biscotti” -16.07.

- „Vittorio brodmann - Jahresaussenprojekt

2018” -31.12.

Kunstmuseum bAsel

- „Kunst.geld.museum - 50 Jahre

Picasso-story” -12.08.

- „maria lassing - Zwiegespräche

12.05.-26.08.

- „martha rosler, hito steyerl -

War games 05.05.-02.12.

museum tinguelY

- „re-set - Aneignung und

Fortschreibung in musik und Kunst

seit 1900” -13.05.

- „Sofia Hultén - Here’s the

Answer, What’s the Question?”

-01.05.

s Am

- „bengal stream - Die vibrierende

Architekturszene von bangladesch”

-06.05.

schAulAger

- „bruce nauman - retrospektive”

-26.08.

sPielZeug museum Welten

- „exquisite Kostüme venezianischer

Karnevalsbälle” -07.10.

ANDERE ORTE

AACHEN

Ludwig Forum f. Internationale Kunst

- „Flashes of the Future - Die

Kunst der 89er oder Die macht der

ohnmächtigen” -19.08.

ABU DHABI

Louvre Abu Dhabi

- „globes - Visions of the World”

-02.06.

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „im Felsenmeer der schäwbischen

Alb” -16.09.

- „Katharina Krenkel - Faden,

stein, Papier” -16.09.

ALTKIRCH

Crac Alsace

- „il Pleut, tulipe” -13.05.

AMSTERDAM

Moco Museum

- „roy lichtenstein - lasting

Influence” -31.05.

AUGSBURG

Galerie Noah

- „7 meisterschüler von Arno rink

& neo rauch” -13.05.

- „seo” 17.05.-15.07.

BAD KROZINGEN

Litschgi-Haus

- „burg und bergbau am birkenberg

bei bollschweil-st. ulrich”

21.05.-03.06.

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „gediegener spott - bilder aus

Krähwinkel” -02.09.

Museum Frieder Burda

- „America! America! how real is

Real?“ -21.05.

Staatliche Kunsthalle

- „Ausstellen des Ausstellens

- Von der Wunderkammer zur

kuratorischen situation“ -17.06.

BADENWEILER

Freie Schule Badenweiler-Lipburg

- „Francine Finck - Fotoarbeiten”

-03.06.

Kurhaus

- „Andrzej heldwein - natur, licht,

bewegung” -31.05.

BALINGEN

Zehntscheuer

- „mechanische tierwelten” -10.06.


kunst kuLtuR JOkER 17

Barcelona

Foundation Mapfre

- „Brassaï” -13.05.

BerlIn

Galerie Brockstedt

- „Paul Joostens: Absurde Realität

- Damals wie heute” -28.07.

Galerie Hilaneh von Kories

- „Geliebtes Syrien” -25.05.

Gropius Bau

- „Aba Mendieta - Covered in Time

and History“ -22.07.

Museum für Kommunikation

- „Oh Yeah! - Popmusik in Deutschland“

-16.09.

Bern

Alpines Museum der Schweiz

- „Baustelle Fortschritt - Emil

Zbinden und der Staumauerbau

Grimsel-Oberaar” -19.08.

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19

Kunstmuseum

- „Bestandsaufnahme Gurlitt Teil

2 - Der NS-Kunstraub und die

Folgen” -15.07.

- „Touchdown - Ausstellung mit

und über Menschen mit Down-

Syndrom” -13.05.

Zentrum Paul Klee

- „Klee im Krieg“ -03.06.

BIeTIGHeIM-BISSInGen

Städtische Galerie

- „Im Bann der Nordsee - Die Norddeutsche

Landschaft seit 1900”

-08.07.

BreGenZ

Kunsthaus

- „Alicia Frankovich” 05.05.-15.07.

- „Mika Rottenberg” -01.07.

BreISacH

Kunstkreis Radbrunnen

- „Celso Martínez Navez - Stadt

und Wald” -27.05.

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BrUcHSal

Schloss Bruchsal

- „Photo.Raum.Kunst - Vier Elemente:

Archäologie der Zukunft”

-02.09.

BrüSSel

Atomium

- „Magritte - Retrospektive”

-30.09.

Bozar Centre For Fine Arts

- „Spanische Stillleben - Velázquez,

Goya, Picasso, Miró,...”

-27.05.

colMar

Musée Unterlinden

- „Das fotografische Abenteuer -

Adolphe Braun“ -14.05.

DonaUeScHInGen

Museum Art.Plus

- „Axel Anklam“ (2-Raum) -17.06.

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“

-20.01.19

DreSDen

Deutsches Hygienemuseum

„Tierisch beste Freunde - Über

Haustiere u. ihre Menschen” -01.07.

Düren

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Claudia Kallscheuer - Clear and

Cloudy“ -10.06.

DüSSelDorF

Museum Kunstpalast

- „Bilder ohne Schatten - Werke

aus der Sammlung Kemp” -15.07.

- „Black & White - Von Dürer bis

Eliasson” -15.07.

- „Das Rembrandt-Experiment -

Grafikausstellung” -24.06.

- „Morgaine Schäfer - Ehrenhof

Preis 2017“ -27.05.

- „Spot On: 1937 - Die Aktion

‘Entartete Kunst’ in Düsseldorf”

-Sommer 2018

DUrBacH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Adieu Tristesse - Neue Figuration

in den 60er Jahren” -17.06.

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Jürgen Brodwolf” -08.07.

eBrInGen

Badisches Kunstforum

- „Alois Achatz - Druckgrafik”

11.05.-27.05.

Winzerhof

- „Gert Gekeler - Digitale Malerei”

-16.05.

eMMenDInGen

Arkana Forum

- „Sichtweisen - Wolfgang

Straube” -10.06.

FranKFUrT aM MaIn

Caricatura Museum

- „Die Zeichner der Neuen Frankfurter

Schule” -17.06.

- „Otto - Die Ausstellung” -02.09.

DZ Bank Kunstsammlung

- „Die Zahl als Chiffre in der

Kunst“ -20.10.

- „Inside Out - Fotografie und

Psychologie“ -12.05.

Museum für Moderne Kunst

- „Image Profile - Aspekte des

Dokumentarischen in der fotografischen

Sammlung des MMK”

(MMK 2) -15.07.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” (MMK 3) -03.06.

- „Primary Structures - Meisterwerke

der Minimal Art” (MMK 2)

-13.08.

- „RAY 2018: Extreme, Nomads

- Cao Fei, Richard Mosse, Paulo

Nazareth” 24.05.-09.09.

- „Soziale Fassaden - Dialog der

Sammlungen des MMK und der

Deka Bank” (MMK 1) 30.05.-09.09.

Schirn Kunsthalle

- „Basquiat - Boom For Real”

-27.05.

Städelmuseum

- „Rubens - Kraft der Verwandlung”

-21.05.

GenGenBacH

Museum Haus Löwenberg

- „Passion in Seide und Gold -

Gengenbacher Passionsteppiche

und ihr historisches Umfeld” -17.06.

HaMBUrG

Deichtorhallen

- „Astrid Klein” (Sammlung Falckenberg)

-02.09.

- „Gute Aussichten Deluxe” (Haus

der Photographie) -21.05.

- „Proof - Goya, Eisenstein,

Longo” (Halle für Aktuelle Kunst)

-25.05

Galerie LKB/G e.V.

- „Armand Boua - Dans le Djassa”

10.05.-02.06.

HarTHeIM

Galerie für handwerkliche Kunst

- „Hartheimer Kunstausstellung -

Leben in der Stadt” -01.10.

HeIDelBerG

Altes Hallenbad

- „Martin Häusler - Cuban Beauty”

05.05.-12.05.

Kunsthalle Vogelmann

- „Emil Nolde: Farbenzauber - Eine

Retrospektive auf Papier” -17.06.

KarlSrUHe

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Die Etrusker - Weltkultur im

antiken Italien” -17.06.

- „Island Hopping” -30.12.

- „Revolution! - Für Anfänger*innen”

-11.11.

- „Revolution! - Für Anfänger*innen”

-11.11.

- „Zweck fremd?! - Den Dingen

auf der Spur” -05.08.

Museum beim Markt

- „Südwestdeutscher Keramikpreis”

19.05.-06.01.19

Städtische Galerie

- „Benno Blome - Stilles Land”

Kunstpreis der Werner-Kober-Stiftung

2017 -03.06.

- „Hanna-Nagel-Preis 2018: Nina

Laaf - Tiptoe” 05.05.-08.07.

- „Marlene Dumas, Rosemarie

Trockel - Werke aus der

Sammlung Garnatz” -24.06.

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019.

ZKM

- „Dia-Logos - Ramon Llull und

die Kunst des Kombinierens”

-05.08.

- „The Art of Immersion III - Inside

Tumucumaque. Eine Virtual Reality

Ausstellung” -27.05.

- „Open Codes - Leben in digitalen

Welten” -05.08.

KaSSel

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Die 68er in Cartoons”

26.05.-12.08.

KenZInGen

Galerie Thomas Menzel

- „Gela Samsonidse - Visages /

Gesichter” -02.06.

Gemeindehaus und Kirche

- „Zoolo - Einfach ernst” -06.05.

KIel

Kunsthalle zu Kiel

- „Alicja Kwade - Ambo” -16.12.

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen” -13.01.19

KIrcHZarTen

Kunstverein

- „Christoph Drexler - Landschaft”

-14.05.

KÖln

Drei

- „Original Character” -26.05.

Parrotta Contemporary Art Köln

- „Timm Rautert - Manhattan Mirror”

-08.06.

KronacH

- „Zeichnen in Cranachs Werkstatt”

-24.06.

laHr

Innenstadt

- „Jörg Bach - Neuland”

12.05.-16.09.

Städtische Galerie Lahr

- „Jörg Bach - Neuland”

12.05.-10.06.

lÖrracH

Dreiländermuseum

- „Paper Art - Bilder, Objekte,

Installationen” -03.06.

- „Schweizerreise - Johann Peter

Hebel unterwegs als Aufklärer”

-02.09.

lonDon

Tate Gallery of Modern Art

- „All Too Human - Bacon, Freud

and a Century of Painting Life“

-27.08.

- „Joan Jonas“ -05.08.

- „The EY Exhibition: Picasso 1932

- Love, Fame, Tragedy“ -09.09.

lUDWIGSHaFen aM rHeIn

Wilhelm-Hack-Museum

- „Erzählte Welt. Geschichten in

der Kunst” -03.06.

- „Ingo Mittelstaedt - Courtesy”

-22.07.

- „Kabinettstücke - Nachtschwärmer”

-08.07.

- „Zoom #6: Max Ernst - Vegetationen”

-08.07.

MannHeIM

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)

Dauer

- „Einfach tierisch! - Spaß mit

Dino, Panda & Co.” (Museum Weltkulturen,

D5) 10.05.-10.03.19

- „Haubitz + Zoche: Postkoloniale

Erleuchtung - Kirchen u. Kinos in

Süditalien” (Zephyr) 27.05.-26.08.

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankethaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) -02.12.

MarBacH

Deutsches Literaturarchiv

- „German Fever - Beckett in

Deutschland” -29.07.

MerZHaUSen

Forum, Schaufenstergalerie

- „Andrzej Heldwein - Black &

Light” -30.05.

MeTZ (F)

Centre Pompidou Metz

- „Couples Modernes” -20.08.

- „Das Abenteuer Farbe” -22.07.

- „Dumb Type” -14.05.

- „Moderne Paare” -20.08.

MISTelBacH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Leben und

Werk” 20.05.-05.05.19

MUlHoUSe

La Filature

- „John Hillard” -19.05.

MüllHeIM

Markgräfler Museum

- „Literatur in der Region” - b.a.w.

- „Manfred Bosch - Literarischer

Sekretär der Region” -27.05.

- „Plakat Format F4 – Schweizer

Plakate im Weltformat” -27.05.

MüncHen

Haus der Kunst

- „Blind Faith - Zeitgenössische

Kunst zwischen Intuition und

Reflexion” -19.08.

- „Sarah Sze - Centrifuge” -12.08.

Museum Brandhorst

- „Cy Wombly - In the Studio“

31.05.-26.08.

Pinakothek der Moderne

- „Japanische Plakate - Ikko Tanaka:

Faces“ -17.06.

- „Paul Klee - Konstruktion des

Geheimnisses“ -10.06.

- „Under The Stairs - Tableau

Vivant” -03.06.

neUenBürG

Schloss Neuenbürg

- „Faszination Drachen”

06.05.-11.11.

- „Kurios. Dubios. Famos!” -17.06.

neUF BrISacH

La Tour des Beaux Arts

- „Gela Samsonidse: Face to Face

- Ansehen” -02.06.

oFFenBUrG

Galerie im Artforum

- „Petra Göhringer Machleid” -13.05.

Städtische Gallerie

- „Axel Bleyer - Fotografie” -03.06.

ParIS

Danysz Gallery

- „Felipe Pantone - Solo Show”

-26.05.

- „Jean-Charles de Castelbajac -

Solo Show” 19.05.-15.07.

Fondation Cartier

- „Guillermo Kuitca - Les Visitants”

-27.05.

- „Junya Ishigami” -10.06.

Halle Saint Pierre

- „Jean-Pierre Jeunet & Marc

Caro” -31.07.

Mémorial de la Shoa

- „August Sander - Verfolgt /

Verfolger: Menschen des 20. Jahrhunderts”

-15.11.

Musée national Picasso

- „Guernica” -29.07.

Petit Palais

- „Van Gogh, Van Dongen, Mondrian”

-13.05.

Polka Galerie

- „William + Klein Retrospektive”

-26.05.

Verschiedene Orte

- „Paris Gallery Weekend”

26.05.-27.05.

rHeInFelDen

Rathausgalerie

- „Gábor Fekete - Budapest, nach

Einbruch der Dunkelheit” -01.06.

rIeGel

Kunsthalle Messmer

- „Otmar Alt - Lebenswege: Malerei,

Grafik, Skulptur” -27.05.

roTTWeIl

Kunst Raum Rottweil

- „Angela M. Flaig zum Siebzigsten

- Natur und Konzept” -24.06.

Kunststiftung Erich Hauser

- „Martina Geist: Naturnah - Solo

für Hauser” -27.05.

ScHallSTaDT

Kunstverein

- „Telemach Wiesinger - Reisender

mit der Kamera” -17.06.

SPeYer

Historisches Museum der Pfalz

- „Robin Hood” - Familienausstellung

-03.06.

ST. Gallen

Kunstmuseum

- „Bettina Pousttchi - Protection”

-17.06.

- „Caro Niederer - Good Life Ceramics”

-26.08.

- „Maria Lassnig - Be-Ziehungen”

12.05.-26.08.

- „Roman Signer - Spuren”

26.05.-12.08.

STaUFen

Keramikmuseum

- „Magische Kristalle” -30.11.

- „Sybille Meier - Amanda, Felix,

Leila & Co.” -13.05.

- „Xavier Duroselle - Seladon,

Ochsenblut und Pfirsichblüte”

-01.07.

STraSSBUrG

Espace Django

- „Ditte Haarløv Johnsen - Market

Day” -10.06.

STUTTGarT

Galerie Schlichtenmaier

- „Rosalie - ...voll mit wilden

Rosen” -12.05.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Mixed Realities - Virtuelle und

reale Welten in der Kunst” -26.08.

- „Reinhold Nägele - Chronist der

Moderne” -03.06.

Kunststiftung Baden-Württemberg

- „Birgit Brenner - Jetzt und später”

-02.06.

Museum der Alltagskultur

- „Mein Name ist Hase - Redewendungen

auf der Spur” -09.09.

Schacher - Raum für Kunst

- „Holger Kurt Jäger & Christiane

Köhne - Malerei & Rauminstallation”

-19.05.

SUlZBUrG-laUFen

Winzerkeller Laufen

- „Bernhard Malin - Wein-Stein”

-01.07.

TenInGen

Rebay-Haus

- „Norbert Siegel - Findlinge” -03.06.

TüBInGen

Kunsthalle Tübingen

- „Sexy and Cool - Minimal goes

Emotional” -01.07.

WalDKIrcH

GeorgScholzHaus

- „Petra Frey - Glas: Licht” -13.05.

WeIl aM rHeIn

Galerie Hanemann Ötlingen

- „Gerhard Hanemann - Magie der

Farben” -20.05.

Museum Weiler Textilgeschichte

- „Bakuba Design - Textilkunst

aus dem Herzen Afrikas” -01.07.

Städtisches Museum am Lindenplatz

- „Haholtingas‘ Erben - 1250 Jahre

Haltingen” -22.07.

Vitra Design Museum

- „Bas Princen - Image and Architecture”

-05.08.

- „Hans J. Wegner - Danish Design

Modern” -03.06.

Vitra Design Museum

- „Night Fever - Design und Clubkultur

1960-heute” -09.09.

WIen

21er Haus

- „Günter Brus - Ich bewege mich”

-12.08.

Albertina

- „Das Wiener Aquarell” -13.05.

- „Keith Haring - The Alphabeth”

-24.06.

Belvedere

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” -12.08.

- „Klimt ist nicht das Ende - Aufbruch

in Mitteleuropa” -26.08.

Jüdisches Museum

- „Arnstein, Todesco, Zuckerkandl

- Gastgeberinnen und ihre Salons

zwischen Kunst und Politik” -30.09.

Kunsthaus Wien

- „Visions of Nature” -13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Stairway to Klimt” -02.09.

Leopold Museum

- „Egon Schiele - Die Jubiläumsshow”

-04.11.

- „Wien um 1900 - Klimt, Moser,

gerstl, Kokoschka” -10.06.

WolFSBUrG

Kunstmuseum Wolfsburg

- „Facing India” -07.10.

ZürIcH

Bildhalle

- „Alarrán Cabrera - Remembering

the Future” -12.05.

Fotobastei

- „Bilder des Zeitgeschehens -

Pressefotografie und Archieve in

Afrika” -20.05.

Kunsthaus

- „Fashion Drive - Extreme Mode

in der Kunst” -15.07.

- „Magritte, Dietrich, Vallotton -

Visionäre Sachlichkeit” -08.07.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Charles Atlas - Scary, Scary,

Community Fun, Death” -13.05.

- „Collection on Display” -13.05.

- „Imi Knobel & Till Velten”

31.05.-02.09.

- „Teresa Burga - Aleatory Structures”

26.05.-12.08.

Museum Haus Konstruktiv

- „Alice Kwade - LinienLand” -6.05.

- „Gerhard von Graevenitz - Eine

Retrospektive” -6.05.

Photobastei

- „On Top - Vier fotographische

Standpunkte” -03.06.

Zell aM HarMerSBacH

Museum Villa Haiss

- „Sybille Wagner” -13.05.

ZWolle (nl)

Museum de Fundatie

- „Neo Rauch Dromos Malerei

1993-2017” -03.06.


18 KULTUR JOKER FILM

Film und große Begegnungen

Das Bildrausch Filmfest bringt vielfältiges, internationales Autorenkino nach Basel

Ende Mai ist es wieder soweit.

Das achte Bildrausch

Filmfest Basel bietet Filme

mit eigenem Stil und besonderer

Aussage, schlicht bestes

Autorenkino. Vom 30.

Mai bis 3. Juni bieten ein Internationaler

Wettbewerb,

Spezialprogramme und viele

Schweizer Premieren Raum

für Austausch und natürlich

anregendes Kino.

VERANSTALTUNGSPROGAMM Mai 2018

30.4./1.5.: Solo-Tango – Dancing Meditation (Tanzseminar mit Dr. Kuno Jungkind)

2.5.: Selbstfreundschaft – Wie das Leben leichter wird:

Ein Abend mit dem Bestseller-Autor Wilhelm Schmid

3.5.: Englands Kathedralen, Gärten u. Paläste (Vortrag von Guido Linke M.A.)

16.-18.5.: Kalligrafie-Kurs: Im Zeichen der Fraktur (Johann Maierhofer M.A.)

18.5.: Der kleine Prinz und der Mond (Vortrag von Johann Maierhofer M.A.)

25.-27.5.: Kontraste und die Poesie der Farben (Malkurs mit Annemarie Matzakow)

28.5.-1.6.: Aquarell intensiv: Im vis-à-vis Paul Cézanne (Malkurs mit Birgid Lord)

30./31.5: Der Feldberg im Schwarzwald (Vortrag/Exkursion mit Prof. Arno Bogenrieder)

1.-3.6.: Stoffe Färben mit Pflanzen und Pilzen (Kreativkurs mit Veronika Wähnert)

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Nanouk Leopold: „Cobain“

Das Bildrausch Filmfest

besteht seit 2011 und hat den

klaren Auftrag internationales

Autorenkino nach Basel

zu bringen. Dabei sind gerade

jene Filme gefragt, die schon

auf großen Festivals für Aufregung

sorgten. Filme mit dem

Potential, ZuschauerInnen

zu konfrontieren, aber auch

zu bewegen. Ein interaktives

Rahmenprogramm und Diskussionen

mit Künstlern und

Filmkennern sorgen für spannende

Gespräche, aber auch

eine inspirierte bis ausgelassene

Stimmung.

Das Festival setzt sich

grundsätzlich aus dem Internationalen

Wettbewerb „Cutting

Edge“ und einem Spezialprogramm

zusammen. Das Spezialprogramm

besteht aus Filmen

jenseits des Wettbewerbs

und drei Hommagen. Eine

an Autorenfilmer und Hollywoodlegende

Paul Schrader,

eine an die britische Regisseurin

Clio Barnard mit ihren

nahen, semidokumentarischen

Blicken auf ihre Heimat Yorkshire

und eine an die österreichische

Filmkünstlerin und

Essayistin Ruth Beckermann.

Der Internationale Wettbewerb

„Cutting Edge“ wartet

dieses Jahr mit den Juroren Simon

Field (Produzent), Athina

Rachel Tsangari (Regisseurin)

und Teresa Villaverde (Regisseurin,

Bildrausch-Preisträgerin

2017) auf. Dreizehn

Spiel- und Dokumentarfilme

aus elf Ländern treten hier

in künstlerische Konkurrenz.

Zum Festivalende entscheidet

die Jury, welcher Film

gewinnt und zeichnet ihn

mit dem Bildrausch-Ring der

Filmkunst aus. Dazu ein Rahmenprogramm

mit diversen

Programmen wie Filmkaraoke,

ein Atelier Filmkritik, einer

gemeinsamen, feinschmeckerischen

Tafelrunde und

sportliche Duelle mit KünstlerInnen.

Nach der Preisverleihung

wird überhaupt nochmal

richtig gefeiert. Die Deckenund

Bewegtbildinstallation

von Mika Taanila im Stadtkino

Basel ist zudem sicher eine

Besichtigung wert (Vernissage:

31.05., 20.45 Uhr).

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de

Vor allem geht es aber um

den Film. Angefangen mit

dem Spezialprogramm und

der Hommage an Paul Schrader:

„In the Hands of an Angry

God“. Von schwerer Transzendenz

geschlagen, geplagt,

vielleicht auch erlöst, kämpfen

sich seine Protagonisten

durch eine Welt

der Verdammten.

Paul Schrader ist

einer der Giganten

in Hollywood und

eine wesentliche

Einflussgröße, die

bis heute wirkt.

Für das Bildrausch

Filmfest kommt

er nun nach Basel

und präsentiert

Filme aus seinem

Werk. Den Auftakt

bildet Schraders

treibendes Regiedebüt

Blue Collar

über revoltierende

Industriearbeiter

(30.05., 21.15 Uhr).

Mit einem ähnlich

verzweifelten Setting

wartet auch

Martin Scorseses düsterer

Klassiker Taxi Driver auf, ein

Film nach Schraders Drehbuch

(31.05., 17 Uhr). Mishima:

A Life in Four Chapters

ist eine radikale, aber auch

artifizielle Biografie zwischen

Literatur und Kampf, die

Schraders Werk noch einmal

aus ganz anderer Perspektive

zeigt (31.05., 21.30 Uhr).

Auto Focus ist ebenfalls ein

Portrait, eines des gefeierten

und gestürzten Serienschauspielers

Bob Crane. Ebenso

ist der Film ein klug ansetzender

Kommentar zur Macht

der Bilder (01.06., 14.15 Uhr).

Light Sleeper liefert echtes

Film Noir-Flair und zeigt ein

schweres Schicksal inmitten

des Drogenmilieus, sehnsüchtig,

melancholisch und feinsinnig

inszeniert (02.06., 22.30

Uhr). Nicht zuletzt bietet ein

Gespräch mit Schrader und

dem Kultur- und Medienwissenschaftler

Johannes Binotto

direkte Einblicke in Schraders

Idee eines „Transcendental

Style“ im Kino. (02.06, 16.15

Uhr).

Die Regisseurin Clio Barnard

bleibt ihrer Heimat

Yorkshire in ihrem Werk treu.

Mit ihrer Schweizpremiere

und Bildrausch-Filmdoppel

Foto: PD

Gemeinsame Tafelrunde vor dem Stadtkino.. Foto: Bildrausch Filmfest Basel

„Kitchen Sink Revisited“

portraitiert sie Menschen und

Begebenheiten in sanfter, semidokumentarischer

Nähe. Ihr

noch junges Werk zeigt bereits

eine ungebrochene Suche nach

Wahrhaftigkeit. Barnards Kinodebüt

The Arbor spürt der

jungverstorbenen Dramatikerin

Andrea Dunbar in kunstvollen

Bildern nach (31.05.,

18.45 Uhr), während The Selfish

Giant zwei eigensinnigen

Jungs eine Bühne vor schroff

nordenglischer Landschaft

schafft (01.06., 13.45 Uhr).

Die Bildrausch-Hommage

an Ruth Beckermann „Poesie

des Flüchtigen“ bringt eine

echte Politik der Bilder in den

Kinosaal. Die Essayistin und

Filmschaffende (Trägerin des

Bildrausch-Rings 2016) findet


film KUlTUR JOKER 19

ihre eigene Filmsprache zwischen

Identität, Erinnerung,

Zeit und Geschichte, die

auch stets auf ihre jüdische

Herkunft rekurriert. Die Papierene

Brücke ist ein Essay

und eine Reise in die Lebensgeschichte

von Beckermanns

Vater, die Suche nach dem jüdischen

Leben in Rumänien

und Jugoslawien (31.05., 14.15

Uhr). American Passages ist

ein widerspruchsreiches,

neugieriges Portrait des Projekts

Amerika, das mit dem

Wahlsieg Barack Obamas

begann (01.06., 17.45 Uhr).

Beckermann kommt nicht

zuletzt für eine diskursive

Beschäftigung mit dem Credo

der Filmkunst in den neuen

„Gedanken/Raum“. Ein Forum

für die Auseinandersetzung

mit dem Medium und

der Kunst des Films. (02.06.,

9.30 bis 12.30 Uhr).

Zum Spezialprogramm gehören

auch Filme jenseits

des Wettbewerbs. Ammore

Lucrecia Martels: „Zama“

riert das afroamerikanische

Leben im Los Angeles der

1970er als kritisch-raues Portrait.

Ein Schlüsselwerk des

Black Independent Movement

(03.06., 13.15 Uhr).

Das zweite Herzstück des

Bildrausch Filmfests ist der

tigt sich in Cobain nicht mit

dem legendär toten Nirvana-

Sänger, sondern einem jungen,

lebensstarken 15-jährigen

Jungen namens Cobain

(31.05., 09.45 Uhr/02.06.,

20.15 Uhr). Vor beiden Vorführungen

von Cobain ist

Foto: PD

Ein quasidokumentarischer

Film über einen echten Kraftakt

(01.06., 20.45 Uhr/02.06.,

09.30 Uhr). First Reformed

ist ein komplexes Drama über

einen Geistigen in innerer

Isolation, typisch existenzschwer

von Bildrausch-

Ehrengast Paul Schrader

und mit Ethan Hawke in

der Hauptrolle (01.06., 19.15

Uhr/03.06., 15.15 Uhr). Ra-

Mell Ross erzählt als kluger

Beobachter in Hale County

This Morning, This Evening

über den historischen Süden

und den Kampf um Gerechtigkeit

im Rahmen der Black

Experience (31.05., 17.15

Uhr/01.06., 16.15 Uhr). Vergleichbar

konfliktreich, aber

ähnlich sensibel behandeln

Joanna Kos-Krauze und Krzysztof

Krauze in Ptaki Spiewaja

Wkigali (Birds Singing

in Kigali) das Trauma des

Völkermords in Ruanda und

das fortwährende Überleben

als Weiterleben (01.06.,16.15

Uhr/02.06., 15 Uhr). Entfremdung

und Stagnation mit

melancholischem Tonfall bietet

Tripoli Cancelled und berichtet

über einen wartenden

Mann im Hohlraum der Zeit

(31.05., 19.15 Uhr/01.06., 12

Uhr).

Bildrausch-Ehrengast Ruth

Beckermann hingegen fragt

kritisch nach: in Waldheims

Walzer geht es um die Waldheim-Affäre

und die Feindseligkeit

in der Gesellschaft,

aber auch die Solidarität

und Stärke des Widerstands

(30.05., 18 Uhr/19 Uhr). Einen

sonderbaren, düsteren Blick

auf die lateinamerikanische

Geschichte bietet schließlich

Lucrecia Martels Zama.

Ein Film über Fluchtwünsche

und das, was zurückgelassen

wird (01.06.,09.45

Uhr/02.06., 18 Uhr).

Für das Bildrausch Filmfest

ist ein Festivalpass erhältlich.

Der Vorverkauf

beginnt ab dem 11. Mai. Das

vollständige Programm mit

weiteren Details und den

Spielstätten ist ebenfalls

ab dem 11. Mai auf www.

bildrausch-basel.ch einsehbar.

Fabian Lutz

Joanna Kos-Krauze / Krzysztof Krauze: „Ptaki Spiewaja Wkigali (Birds Singing

in Kigali)“

Foto: PD

e Malavita von Antonio und

Marco Manetti bietet anarchische

Unterhaltung zwischen

Mafia, Scheintoten und

schwungvoller und hintersinniger

Singspiele (02.06, 19.45

Uhr). Johann Lurfs Visuelles

Feuerwerk ist ein Kurzfilmprogramm

voller gar nicht

stiller Kunstfilme: Explosionen,

Filmgeschichtsverweise

und Waffenindustrie (02.06.,

22.45 Uhr).

O Termometro de Galileo

von Jurymitglied Teresa Villaverde

entstand mit ihrem

Besuch beim italienischen

Avantgardefilmer Tonio De

Bernardi und seiner Frau

Mariella Navale. Ein Portrait

gemeinsamem Glücks, feinsinnig

komponiert (03.06.,

12.30 Uhr). Killer of Sheep

von Charles Burnett kontu-

Internationale Wettbewerb

„Cutting Edge“. Johannes

Lurf, dessen Kurzfilmprogramm

bereits im Spezialprogramm

zu sehen ist, widmet

sich in dem Film * dem Himmel

über dem Kino. Spielerisch

schlendert er durch die

Kinogeschichte von Sternbildern

(31.05., 12.15 Uhr/01.06.,

22 Uhr). Das ehemalige Jurymitglied

Lav Dias portraitiert

in seinem neuen Monumentalfilm

Ang Panahon Ng Halimaw

Widerstand und Zivilcourage

in Zeiten schrecklicher Herrschaft

(03.06.,15 Uhr). Becoming

Animal ist ein Bewusstseinstrip

zwischen Mensch

und Tier, beeindruckend von

Peter Mettler und Emma Davie

in Szene gesetzt (02.06.,

13.45 Uhr/03.06., 17.20 Uhr).

Nanouk Leopold beschäf-

der Kurzfilm A Brief Spark

Bookended By Darkness zu

sehen - Brent Greens wärmendes,

zärtliches Filmgedicht.

Bildrausch-Ehrengast Clio

Barnard zeigt mit Dark River

ein bitteres und doch lebendiges,

symbolgeladenes

Geschwisterdrama (02.06.,

17.30 Uhr/03.06., 11 Uhr).

Ebenso intim, aber in leiserer

Schönheit und als echtes

Kammerspiel inszeniert,

konturiert Ramón Salazar in

La Enfermedad Del Domingo

(Sunday‘s Illness) eine komplexe

Beziehung zwischen

Mutter und Tochter (31.05.,

21.15 Uhr/02.06., 12.45 Uhr).

Deutlich wilder, ein echter

Roadmovie nämlich, ist

João Canijos Fátima über elf

Frauen auf rasanter Wallfahrt.


20 KULTUR JOKER KULTOUR

Der nüchterne Blick auf Drogen

Ein Ordnungsversuch mit Christian Rätschs Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen

Die Legalisierungsdebatte

um Cannabis ist ein aktuelles

Phänomen. Der hitzigen Debatte

wünscht man Vernunft

und Ordnung. Aber geht das

bei einem „unvernünftigen“

Thema wie Rausch überhaupt?

Christian Rätschs

Enzyklopädie der psychoaktiven

Pflanzen ist 20 Jahre

alt, aber könnte die nötige

vernünftige Grundlage liefern.

Ein Kommentar von

Fabian Lutz.

Schon längst ist die Legalisierungsdebatte

über den

subkulturellen Protest hinaus.

Auch die Mitte der Gesellschaft

hat den „vernünftigen“

Nutzen von Cannabis erkannt.

Im März 2017 trat das „Gesetz

zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher

und anderer

Vorschriften“ in Kraft, in

seiner fundamentalen Neuheit

vom Deutschen Handverband

auch schlicht „Cannabis-

Gesetz“ genannt. Menschen

mit schweren chronischen

Erkrankungen können damit

Cannabinoid-haltige Medikamente

erhalten, in der Apotheke

und natürlich nur bei

entsprechender medizinischer

Indikation, Verordnung und

Beantragung. Beispiele für

Anwendungsbereiche sind

Chronische Schmerzen, Nervenschmerzen,

spastische

Schmerzen, Multiple Sklerose,

Rheuma oder als Appetitsteigerung

bei Krebs und Aids.

Für manche reicht aber noch

nicht. Auch die Droge Cannabis

soll wieder legalisiert

werden. Am 22. Februar 2018,

inmitten der Koalitionswehen

gingen Anträge der FDP

für Cannabis-Modellprojekte,

von den Linken, den Besitz

von Cannabis zum Eigenbedarf

zu erlauben, sowie ein

Gesetzentwurf von Bündnis

90/Die Grünen für ein Cannabiskontrollgesetz

im Bundestag

ein, wurden kontrovers

und hitzig diskutiert und dann

an den Gesundheitsausschuss

überwiesen. Im Bundestag

wird üblicherweise vernünftig

diskutiert, daher standen Jugendschutz

und die Kontrolle

des Schwarzmarktes im Mittelpunkt.

Zu hören war aber

auch der Ruf nach der Selbstbestimmung

des freien, mündigen

Bürgers, den man auch

auf Legalisierungsdemonstrationen

hört. Vernunft und

Freiheit klingen beide richtig,

gehören aber nicht unbedingt

zusammen und jeder vernünftige

Trip, den ich schon hatte,

war sicher nicht vernünftig.

Ein schönes Gefühl, Freiheit,

Rausch, aber wie ordnet man

das in einen vernünftigen

Rechtsstaat, der nach allgemeinen

Sicherheiten, weniger

nach individuellen Erkenntnissen

sucht?

Erstmal eine Pfeife

Dr. phil. Christian Rätsch,

Ethnopharmakoge und Ethnobotaniker,

erkennt hier ein

Problem, rollt das Feld aber

von hinten auf. Er sieht das

Problem weniger bei einer

unvernünftigen, zu integrierenden

Droge, sondern bei

einer unvernünftigen Politik:

„Auch heute noch habe ich das

Gefühl, angelogen zu werden,

wenn Medien und Politiker

von ‚Drogen‘ oder ‚Rauschgift‘

reden, und denke: ‚Ach,

hättet ihr doch auch als

Zwölfjährige eine gute Haschischpfeife

geraucht; viele

Probleme wären uns erspart

geblieben!‘“ Aber jetzt mal

ernst. Oder geht das gar nicht?

Das schmissige, persönliche

Zitat Rätschs steht nun mal in

keinem Kommentar wie diesem

hier, sondern im Rahmen

seiner längst kanonischen Enzyklopädie

der psychoaktiven

Pflanzen (Erstauflage 1998,

14. Auflage 2017), die auf 941

Seiten über all jene Pflanzen

systematisch Überblick gibt,

die wir gemeinhin als Drogen

bezeichnen.

Rätschs Anspruch ist dezidiert

wissenschaftlich, als Ethnobotaniker

untersucht er

die kulturelle

Verwendung

von Pflanzen

– jedoch

nicht nur am

Schreibtisch.

Jede der aufgelisteten

Drogen hat

er auch selbst

probiert. Womit

auch sein

R a t s c h l a g

für die Politik

nicht

ohne wissenschaftlichen

Bezug bleibt.

„Wie sollte man auch die Wirkung

einer Pflanze beurteilen,

wenn man sie noch nicht einmal

gesehen oder berührt, geschweige

denn geschluckt hatte?“

Klingt intuitiv, aber wo

bleibt die notwendige neutrale

Trennung zwischen Forscher

und Forschungsgegenstand,

wenn der Wissenschaftler

selbst auf Droge ist? Und was

will der Staat mit persönlichen

Erfahrungen, schlechthin einer

Haschpfeife?

Wir stoßen auf die Problematik,

dass sich bewusstseinserweiterndes

Denken

nicht mehr adäquat in unsere

profane Welt zurückübersetzen

lässt. Was mir auf dem

Trip sinnvoll schien, war später

oft nur ein faszinierendes

Durcheinander. Drogen sind

zunächst Privatsache, eigenes

Erleben. Wissenschaft und

Staat bleiben draußen, wollen

das unvernünftige Drogengebiet

aber vernünftig abstecken.

Hier liegt die Kompetenzproblematik

und hier beginnt

auch die Empörung Rätschs

und die vieler Drogennutzer,

die sich bevormundet fühlen,

wenn sich da ein nüchterner

Staat zur Besserung der Welt

einmischen will. Für Rätsch

soll es lieber andersherum

sein. Der Rausch, die Haschpfeife

macht die Welt erst besser.

In bunten Farben

Da Rätsch nicht zwischen

Forscher und Forschungsgegenstand,

Wissenschaft und

Erlebnis trennt, nimmt er seine

eigene Person bei der Beschreibung

der Drogen auch

nicht zurück. Etwa schreibt

er zur Wirkung des psychoaktiven

japanischen Kugelfischs

Fugu: „Als Mann kann

ich nur zu gut verstehen, daß

man am besten in weiblicher

Begleitung zum Fugu Dinner

geht. Ich habe den Fugu

Indischer Hanf (Cannabis indica)


KULTOUR KULTUR JOKER 21

als mächtiges psychoaktives

Aphrodisiakum erlebt.“ Auch

persönliche Gotteserfahrungen

finden ihren Weg in

Rätschs Wissenschaft. Sein

Arbeitsbereich der Ethnobotanik

spricht von Drogen

auch als „Entheogenen“, also

gottinduzierenden Substanzen.

Konsequent ätherisch wirken

manche von Rätschs Beschreibungen.

Auf die bloße

Benennung des allgemeinen

Effekts von psychoaktiven

Pflanzen auf die Psyche, folgen

bei ihm metaphernreiche

Worte: „Das Bewußtsein

ist ein Energiefeld, das sich

ausdehnen kann, das sich

amorph wie eine Amöbe in

die verborgenen Winkel der

Welt schlängeln kann, das

im Ozean der Lust zerfließen

kann oder in geometrischer

Klarheit kristallisiert.“

Rätsch hat sicher keine

Angst davor, ein wissenschaftliches,

weil nicht wertendes,

von außen verifizierbares

Schreiben zugunsten

der Erfahrung schlicht aufzugeben.

In seiner Enzyklopädie

schafft er einen Raum,

in dem auch die persönliche

Drogenerfahrung ihren Platz

findet. Sie erscheint aber

längst nicht als individueller

Tripbericht, sondern führt zu

einer Weltbetrachtung

in psychedelischen

Farben. Die

Drogenerfahrung

gelangt damit nicht

bloß in den Dienst,

sondern auf Augenhöhe

von Wissenschaft

und auch Politik.

Kein Wunder,

dass Rätsch Politiker

zum Haschischkonsum

rät.

All die Skepsis des

Wissenschaftlers

gegenüber dieser

blumigen, persönlichen

Sprache darf

aber nicht vergessen

lassen, was eigentlich

auch Rätschs

Anliegen ist. Nicht

zuletzt sieht er die

Wissenschaft ja

nicht als Gegenüber,

sondern als seinen

Arbeitsbereich. Und

eine Enzyklopädie

soll ja vor allem

Ordnung, Systematik

und eben nüchterne

Information

bieten. Nur: Verträgt

sich das mit

Rätschs buntem Erfahrungsansatz?

Hauptsache Ordnung

Kommen wir dazu noch

einmal auf unsere Debattendroge

Cannabis und kurz auf

Autor Christian Rätsch

ein anderes Buch zurück. Mit

seiner universell angelegten

Untersuchung der Wiederentdeckung

der Nutzpflanze Hanf

Der psychoaktive Pilz Psilocybe cyanescens

Foto: Christian Rätsch

Foto: Elfriede Liebenow

Cannabis Marihuana stellt

Jack Herer die allgemeine

Bedeutung des Hanfs heraus

und versucht den emotional

belasteten Drogenfokus zugunsten

einer vernünftigen

Betrachtung aufzulösen. Herausgeber

Mathias Bröckers

vermerkt dazu schon in der

Einleitung: „Wie jeder fundamentalistische

Krieg wird

auch der Kampf

gegen Drogen nicht

von den Gesetzen

der Vernunft, sondern

der Willkür des

Dogmas regiert; jeder

vernunftgemäße

Kompromiß gilt als

Kapitulation vor

dem Bösen.“

Schlägt man in

Rätschs Enzyklopädie

„Hanf“ nach, erhält

man weder Gott

noch Teufel, sondern

eine Differenzierung

zwischen

Indischem Hanf

(Cannabis indica),

Ruderalhanf (Cannabis

ruderalis),

Nutzhanf (Cannabis

sativa) sowie Hanfhybriden,

also verschiedenen

Zuchtformen.

Die Artikel

sind mit vielen farbigen

Bildern ausgestattet,

man sieht die

charakteristischen

Hanfblätter, Hanfkugeln

und weitere

Produkte wie das

abgeriebene dunkle

Harz, dazu Haschpfeifen, Illustrationen

aus dem frühen

20. Jahrhundert, Plattencover

mit Cannabisbezug, eine chemische

Formel. Ohne Zweifel

erkennt man in Rätsch den erfahrenen

Botaniker, der auch

kulturgeschichtliche Kenntnisse

besitzt und dem nicht

zuletzt an einem umfangreichen

Blick auf Cannabis

gelegen ist, das hier, anders

als bei Jack Herer, zwar eher

auf seine Psychoaktivität hin

untersucht, durch verschiedene

Blicke auf das Phänomen

aber umfassend erschlossen

wird. Die diversen

Themenüberschriften, die in

ihrer Vielfalt beinahe jeden

Cannabis-Artikel gliedern,

bestätigen den Eindruck: „Familie“,

„Formen und Unterarten“,

„Volkstümliche Namen“,

„Geschichtliches“, „Verbreitung“,

„Anbau“, „Aussehen“,

„Droge“, „Zubereitung

und Dosierung“, „Rituelle

Verwendung“, „Artefakte“,

„Medizinische Anwendung“,

„Inhaltsstoffe“, „Wirkung“

sowie „Marktformen und

Vorschriften“. Angenehm zurückgenommen

und oft bloß

darstellend erzählt Rätsch

die Kulturgeschichte des indischen

Hanf von prähistorischen

Zeiten bis zu aktueller

Drogenpolitik und heutiger

Hanfkultur, liefert einzelne

Quellen als Belege für Thesen,

geht dezidiert auf den

Anbau ein, lässt keine Fragen

offen. Nicht zuletzt eröffnen

seine Texte viele Verweise

auf bestehende Literatur und

Diskurse (wenngleich deren

wissenschaftliche Motivation

hier ununtersucht bleiben

muss). Die neutrale Darstellung

verwirft Rätsch nur

manchmal, etwa wenn er von

einer „systematische[n] Verteufelung

des bislang harmlosesten

bekannten Genuß- und

Rauschmittels“ schreibt. Wobei

er auch damit dem aufklärerischen

Ansatz treu bleibt,

mit seiner Enzyklopädie ein

Gegenprogramm zu lügnerischer

Politik und Medien zu

schaffen – ein Programm, das

ja auch Jack Herer verfolgt.

Rätschs informative und

wenig eingenommene Darstellung

der diversen Facetten

von Drogen und überhaupt

deren systematische Ordnung

bringt tatsächlich Vernunft in

die Drogendebatte, eben weil

sie erst einmal die Grundlagen

klärt. Man muss ja überhaupt

erst wissen, worüber

man spricht. Seine Enzyklopädie

bietet sowohl subjektiv

fundierte Weltbetrachtung

als auch objektiv ordnende

Informationen. Gottessubstanz

und Pflanze – Rätsch

sieht beides und mit dieser

Doppelbedeutung müssen

LeserInnen leben. Ich jedenfalls

wünsche der Politik eine

solche vernünftige Informationsbasis

und hoffe, dass der

Gesundheitsausschuss gegenüber

den Legalisierungsvorschlagen

ähnlich akkurat

verfahren möge. Dann muss

auch kein Politiker eine gute

Haschischpfeife rauchen.

Christian Rätsch, Enzyklopädie

der psychoaktiven

Pflanzen, 941 S. AT-Verlag

2017. Fabian Lutz


22 KULTUR JOKER WISSENSCHAFT

Sehnsucht nach Frieden

Was der älteste Friedensvertrag der Welt uns lehrt

Heutige Friedenssymbole

reichen bis in die Antike zurück

– Trotz Kriegsverherrlichung

waren Friedensbilder

laut Archäologen gerade im

Krieg weit verbreitet. Der älteste

Friedensvertrag belegt

langjährige Verhandlungen

statt triumphalem Sieg. Die

Internationale Friedens-

Tagung des Exzellenzclusters

„Religion und Politik“

an der Universität Münster

zeigt vom 22. bis 25. Mai

neue Forschungen.

Der älteste erhaltene Friedensvertrag

der Welt widerlegt

Archäologen zufolge die

verbreitete Vorstellung, die

Antike habe Frieden nicht

durch Verhandlungen, sondern

stets durch Demütigung

der Verlierer herbeigeführt.

„Ägypter und Hethiter sicherten

sich in dem Vertrag vor

mehr als 3.200 Jahren gegenseitig

Unterstützung zu, keiner

triumphierte. Dem müssen

viele Aushandlungen vorangegangen

sein, dies bezeugt eine

umfangreiche Korrespondenz

zwischen den Herrschern“,

so Direktor Prof. Dr. Achim

Lichtenberger und Kustos Dr.

Helge Nieswandt vom Archäologischen

Museum der Universität

Münster. „Zwar dominiert

in Friedensbildern der Antike

der ‚Siegfrieden‘ gegenüber

dem ‚Versöhnungsfrieden‘,

doch unsere Forschungen zeigen,

dass es auch letzteren

gab.“ Das Museum präsentiert

ab 28. April im Ausstellungsprojekt

„Frieden. Von der Antike

bis heute“ eine Kopie des

ältesten Vertrags aus dem Berliner

Pergamonmuseum. Eine

weitere Kopie hängt im Gebäude

der Vereinten Nationen

in New York.

Die Forscher des Museums

und des Exzellenzclusters „Religion

und Politik“ räumen mit

weiteren Klischees auf: Eine

Vielzahl an Friedensbildern

entstand nicht in Friedens-,

sondern in Kriegszeiten, etwa

die römische Friedensgöttin

Pax auf unzähligen Münzen.

„Trotz der Kriegsverherrlichung

der Antike, die es ohne

Zweifel gab und uns befremdet:

Bilder vom Ideal des Friedens

waren gerade im Krieg

verbreitet“, so Nieswandt. Er

zeigt die „Inflation des Friedens“

auf Münzen am 23. Mai

auf der Tagung „Frieden. Theorien,

Bilder und Strategien

von der Antike bis heute“ des

Exzellenzclusters, die Teil des

Ausstellungsprojektes ist.

Erstmals zeigt das Museum

in der Ausstellung mit dem

Untertitel „Eirene – Pax. Frieden

in der Antike“ auch eine

bronzefarbene Kopie der berühmten

Friedens-Gottheit

„Eirene“ des Bildhauers Kephisodot.

Sie symbolisiert,

dass Frieden Wohlstand

bringt. Prof. Lichtenberger:

„Trotz Verherrlichung des

Kriegs wusste die Antike immer,

dass nicht Krieg, sondern

Frieden zum Reichtum

führt.“ Dieses Ideal

verdeutlichen auch viele

weitere der 160 antiken

Ausstellungsexponate,

etwa Abbildungen

von Botenstab, Handschlag

und Getreideähren.

„Sie zeigen,

wie stark unsere heutigen

abendländischen

Friedenssymbole in

antiken griechischen

und römischen Bildern

verankert sind und sich

über Jahrhunderte wiederholten.

Die antiken Abbildungen

sind uns daher oft

vertraut.“

Bronzefarbene Friedensgöttin

und Tauben im Tier-Idyll

Sogar das heute bekannteste

Friedenssymbol, die Taube,

entstammt der Antike, so

Lichtenberger. Die Herleitung

sei aber nicht linear: „Die Taube

an sich steht in der Antike

nicht für Frieden. Sie war aber

eng mit Aphrodite, der Göttin

der Liebe, verbunden und

taucht in Tier-Idyllen auf, in

denen das friedliche Miteinander

von Tieren den Frieden

repräsentierte. So wurde

die Taube als Friedenssymbol

für Christen anschlussfähig.“

Wie weit die antiken Symbole

in spätere Jahrhunderte

hineinreichen, zeigt auch eine

Friedensallegorie in antiker

Tradition mit Füllhorn und

Hermesstab aus dem Jahr

1659 des flämischen Malers

Theodoor van Thulden. „Der

Hermesstab verlieh nach antiker

Vorstellung seinem Träger

diplomatische Immunität“, so

Nieswandt. „Dass die Göttin

Pax ihn auf zahlreichen antiken

Darstellungen trägt, unterstreicht

erneut die Bedeutung

des Verhandlungsfriedens

auch für die Antike.“

Zu den zahlreichen Münz-

Darstellungen der Friedensgöttin

„Pax“ führt Helge

Ältester erhaltener Friedensvertrag zwischen

Ramses II. und Ḫattušili III., circa 1259 vor Christus;

Staatliche Museen zu Berlin,

Vorderasiatisches Museum

Foto: Olaf M. Teßmer

Nieswandt aus: Sie wurde

besonders oft in kriegerischen

Zeiten auf dem ersten Massenmedium

der Menschheit,

auf Münzen, gezeigt, weil

Herrscher damit der Realität

ein Ideal entgegensetzten.

Der Forscher wird dies im Tagungsvortrag

am 23. Mai an

einem Beispiel der römischen

Antike zeigen: „Als die Ordnung

des römischen Reiches

im 3. Jahrhundert nach Christus

zerbrach, und sich meist

kurzlebige Soldatenkaiser ablösten,

kam es zur ‚Inflation

des Friedens‘ auf Münzen.“

Die Forscher sehen dies als

Beispiel von vielen dafür, dass

die Menschen in allen Jahrhunderten

Sehnsucht nach

Frieden äußerten und bildlich

darstellten, ihn auf Dauer aber

nicht zu sichern vermochten.

Dieser Leitgedanke prägt die

Ausstellung „Frieden. Von der

Antike bis heute“.

Zur bronzefarbenen Kopie

der Eirene des Kephisodot

erläutern die Wissenschaftler,

dass es sich um eine Statue

handelt, deren griechisches

Original aus dem 4. Jahrhundert

vor Christus nicht mehr

erhalten ist, deren Popularität

und Aussehen aber zahlreiche

römische Kopien bezeugen.

Die Friedensgöttin Eirene hält

einen Ploutos-Knaben, Personifizierung

des Reichtums, im

Arm. Das Archäologische Museum

hat die Kopie dieser mit

2,05 Metern überlebensgroßen

Darstellung bei einem Restaurator

in Auftrag gegeben und

wird sie zur Ausstellungseröffnung

am 28. April erstmals

öffentlich zeigen. „Die golden

glänzende Bronze ist nach unseren

Untersuchungen nur eine

Möglichkeit von mehreren farbigen

Fassungen, sie ist aber

in jedem Fall einleuchtender

als das Weiß des Gipses. Die

Münsteraner Rekonstruktion

ist als Impuls zu verstehen,

die Statue anders als bislang

zu sehen.“ (sca/vvm)

Tagung „Frieden. Theorien, Bilder und Strategien

von der Antike bis heute“

International ausgewiesene Forscherinnen und

Forscher widmen sich auf der öffentlichen Tagung

des Exzellenzclusters vom 22. bis 25. Mai in Münster

in 21 Vorträgen der Frage, warum Menschen

zu allen Zeiten den Frieden wünschten, seine

Bewahrung auf Dauer aber nie gelang. Anhand

vieler historischer Beispiele der europäischen Geschichte

befassen sie sich mit Strategien, Verhaltensmustern

und Verfahren, mit denen sich Menschen

von der Antike bis heute um Herstellung

und Wahrung des Friedens bemühten. Sie richten

das Augenmerk darauf, wie viele der Bilder, Rituale

und Strategien zeitüberdauernd Geltungskraft

behielten. Zugleich zeigen sie zeittypische

Veränderungen und ihre Ursachen auf. Alle Vorträge

finden im Auditorium des LWL-Museums

für Kunst und Kultur, Domplatz 10, in Münster

statt. Zentrale Themen der Tagung stellt der Exzellenzcluster

in den nächsten Wochen in Web und

Medien multimedial vor. Die Tagung ist Teil der

Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“,

die die Themen in einer Vielzahl von Exponaten

an fünf Orten in der Stadt des Westfälischen Friedens

vom 28. April bis 2. September präsentiert.

Aufgrund der langjährigen Untersuchungen am

Exzellenzcluster zum Thema Frieden entstanden

Idee und Grundkonzept des Ausstellungsprojekts.

(asc/vvm)


HOCHZEIT KULTUR JOKER 23

Verstaubte Konventionen – die neue Braut

Wichtig ist, dass Braut und Mode typgerecht zusammenkommen

Strahlendes Weiß, zarte

Spitze und sanfte Stoffwellen,

die den Körper umschlingen.

Eine meterlange Schleppenbahn

aus schillernder Seide,

die den glamourösen Auftritt

gekonnt abrundet. Die traditionelle

Braut weiß, wie sie ihre

Weiblichkeit und die Erhabenheit

des Tages mit Geschick

und femininen Akzenten zur

Geltung bringt.

Der Trend zu einer neuen,

unkonventionellen und von

einseitigen Genderrollen gelösten

Braut zeigt sich jedoch

2018 auf den Laufstegen und

in den Modemagazinen rund

um das Thema Braut- und

Hochzeitsmode.

Für den zeitgemäßen Look

darf es auch mal schlichter,

manchmal frecher und ab und

an sogar exzentrisch daherkommen.

Modische Handgriffe,

welche den modernen

Brautkleidern im Jahr 2018

einen zeitgemäßen Look verpassen,

sind beispielsweise

geschickt platzierte Cut-Outs.

Diese können, an der Taille

platziert, nicht nur die Schönheit

einer kurvigen Figur unterstreichen,

sondern sorgen,

dank dem Aufblitzen von ein

bisschen mehr Haut, für einen

Hauch Raffinesse und Provokation.

Das Tüll-Schößchen steht

vermutlich für alles andere

als unkonventionelle Moderne

und eine rollenbefreite

Braut. Dem altbackenen Beigeschmack

des Modetrends

aus den vergangenen Jahrhunderten

ist zuerst schwer etwas

abzugewinnen. In diesem Jahr

wird jedoch alt mit modern

kombiniert, womit verstaubtes

Reglement gebrochen wird.

So werden clevere Cut-outs

mit biederen Tüll-Schößchen

kombiniert. Das Brautkleid

verdankt jedoch einer ungewöhnlichen

Beinfreiheit die

Brise Modernität, die sich

viele Bräute heute wünschen.

Apropos Beinfreiheit. Ein

Brautkleid muss bei weitem

nicht mehr bis zum Boden gehen.

Wer gerne Bein und Haut

zeigt, sollte dies auch am vermeintlich

schönsten Tag im

Leben tun dürfen. So sorgen

Kleider aller Art, deren Saum

kurz unterm Knie endet, für

Herzklopfen.

Eine Braut ohne Kleid? Undenkbar!

Oder doch nicht?

Tatsächlich schleicht sich ein

neuer Trend in die Modehäuser.

Hosenanzüge, freizügige

Oberteile und lässige Baumwollshirts

können mehr, als

man ihnen zutraut. Nicht jede

ist ein Kleid- und Rockmädchen.

Und was sollte wichtiger

sein, als sich auf der

eigenen Hochzeit pudelwohl

zu fühlen? Nichts. Also keine

falsche Scheu, wer Mut

hat, der wagt den Griff zur

maskulinen Anzugshose und

kombiniert diese mit einem

edlen Pailletten-, Spitzen-,

oder auch Satinoberteil.

Eleganz und Bequemlichkeit

vereint der Hosenanzug

par excellence. Viele Designer

setzen hierbei auf schlichte

Stoffe und gewagte Schnitte,

die dank Cut-Outs und cleveren

Nähten das vermeintlich

männliche Kleidungsstück

zum femininen Braut-It-Piece

machen. Der Hosenanzug

wird nicht nur sportlichen

Bräuten auf den Körper geschnitten

sein, sondern wird

vor allem auch der modernen,

unkonventionellen Frau in ihrer

vollen Schönheit und Freiheit

gerecht.

Ob konventionelle, freizügige,

traditionelle oder

moderne Braut. An seinem

Hochzeitstag glänzen werden

die Frauen, die sich ihre

eigenen Träume eines perfekten

Brautkleidungsstückes

verwirklichen und dabei die

eigene Moderne bestimmen.

Ob diese nun als Kleid, Hosenrock,

Anzug oder weit

ausgeschnittenem Oberteil

daherkommt, ist unwichtig.

Einzig und allein wichtig ist,

dass Braut und Mode typgerecht

zusammenkommen und

der individuellen Schönheit

einer modernen Braut gerecht

werden.

Elisabeth Jockers

Bild wurde von Broghammer-Mode zur Verfügung gestellt



Schneidermeisterin




maßgeschneidert

Tennenbacherstraße 3

Telefon 0761 39590

79106 Freiburg

www.broghammer-mode.de




Schon jetzt neue, erste Modelle der Kollektion 2019 eingetroffen


11 Tage Spaß

für Groß und Klein

Freiburger Frühjahrsmess‘ 2018

Donnerstag 24. Schnäppchen-/

Aktionstag _ Verlosung

Es geht wieder rund

Freitag , 25. Mai

Oma-Opa-Enkeltag

Dienstag 22. Mai

Kinder-Familientag

1/2 Preis

Mittwoch 23. Mai

Studententag

Abschluss-Gala-

Musikfeuerwerk

28. Mai

um 22:30 Uhr

Manuel Zinnecker


auf dem Messplatz

Claudia Zinnecker

Splash Ball

Am 18. Mai, 17 Uhr öffnet die Freiburger Mess‘ bereits zum

38. Mal auf dem Messegelände an der Herman-Mitsch-Straße

ihr Tore. Unter dem Motto „Wer die verpasst, hat was verpasst“

sorgen 114 Schausteller und Marktkaufleute mit ihrem abwechslungsreichen

Programm 11 Tage für Spaß und gute Laune. Am

Eröffnungsabend, den 18. Mai beginnt die Frühjahrsmess‘ mit

halbstündigen Freifahrten ab 17 Uhr, um 19 Uhr ist die offizielle

Eröffnung und gegen 22.30 Uhr das große Eröffnungsfeuerwerk.

Auch die beliebten Aktionstage gibt es wieder: Am 22. Mai ist

Kinder- und Familientag, bei dem alle Fahr- und Belustigungsgeschäfte

halbe Fahrpreise anbieten. Am 23. Mai ist Studententag.

An diesem Tag kommen alle Besitzer eines gültigen Studentenausweises

durch viele Sonderangebote auf ihre Kosten. Der

Schnäppchen- und Aktionstag findet am 24. Mai statt und bietet

den ganzen Tag über verschiedene Angebote und Aktionen, bei

denen auch Aktionslose verteilt werden. Mit etwas Glück können

die Besucher bei der großen Verlosung um 21 Uhr vor dem

Riesenrad zwei Reisegutscheine vom ADAC, je im Wert von

250 Euro, einen 43“ 4K Flachbildschirm oder ein Smartphone

gewinnen. Am 25. Mai findet schließlich der Oma-Opa-Enkel-

Tag statt. Auf die ersten 100 Enkel, die mit ihren Großeltern

ans Riesenrad kommen, wartet eine Überraschungstüte mit Freifahrten.

Bei den Fahrgeschäften sind wieder mit dabei: der „Alpha 1“

von Peeters, „Godzilla“ von Zinnecker und der „Kristallpalast“

von Klünder. Messeklassiker wie Break Dance No.1, das Riesenrad,

der Musikexpress und der Wellenflieger sind ebenso

vertreten wie die Wilde Maus, Laufbelustigungsgeschäfte und

vieles mehr.

In der Mitte der Mess‘ gelegen, bietet der Warenmarkt mit 33

Marktkaufleuten ein einladendes Angebot an Lederwaren, Gewürzen,

Kleidung, Schmuck, Haushaltswaren und vielem mehr.

Für das leibliche Wohl steht ein reichhaltiges Angebot zur

Auswahl: Das Sortiment reicht vom traditionellen Imbiss mit

Gegrilltem und Gebratenem über Pizza bis zu mexikanischen,

asiatischen und ungarischen Spezialitäten. Bei den Süßwaren

werden dem Besucher Minidonuts, Zuckerwatte und schokokandierte

Früchte geboten. Natürlich dürfen auch die Klassiker,

Lebkuchenherzen, Magenbrot und gebrannte Mandeln auf der

Mess‘ nicht fehlen.

Das große Abschlussfeuerwerk wird am 28. Mai gegen 22.30

Uhr den Himmel über Freiburg erleuchten. Weitere Infos: www.

freiburgermess.freiburg.de

Ewald Roos

Freiburger Fühjahrsmess´-

Vom 18. bis 28. Mai 2018 Messe Freiburg


26 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Wenn die Stille keine Chance hat

Die Geräusche des Frühlings – Lärmbelästigung auf vielerlei Weise

Martin dreht die Würste

auf dem Grill, prostet

Rolf zu und tippt sich

hämisch grinsend an die

Stirn, während er mit

dem Kopf auf die Nachbarn

deutet: Hinter seiner

akkurat getrimmten

Hecke drehen die Ökos

von nebenan mit einem

Spindelrasenmäher ihre

Runden durch den Garten.

„Scheint aber gut

für die Muckis zu sein“,

mischt sich Marlies

ein, während ihr prüfender

Blick zwischen

dem Waschbrettbauch

des Nachbarn und der

Waschtrommel des Gatten

hin und her wechselt.

Rolf springt Martin beiseite

und schwört, dass

nur ein Benzinrasenmäher

ein vernünftiges

Ergebnis bringe, weil

nur dieser einen Rasenauffangkorb

habe: „Das

vermoost doch sonst alles.“

Man wird nie herausfinden,

ob der stromlose, sportliche

Spindelmäher so leise oder

die Gespräche am Grill so laut

waren, doch sicher ist es kein

Zufall, dass die Nachbarin ihr

Buch beiseitelegt, sich aus dem

Liegestuhl erhebt, im Keller

verschwindet und nach wenigen

Sekunden mit dem Rasenauffangkorb

zurückkehrt,

den sie mit einem Handgriff

in die dafür vorgesehene Arretierung

hängt. Marlies hebt

unmerklich ihr Prosecco-Glas

und zwinkert den Nachbarn

zu. Rolf hingegen wirft einen

verächtlichen Blick über die

Liguster-Hecke und bestärkt

seinen Kumpel: “Handrasenmäher!

Da hätte ich doch gar

keine Zeit zu.“ Er bezahlt seit

kurzem einen Studenten, der

Montags zum Rasenmähen

kommt. Während er ins Fitnesscenter

fährt.

Dort hat er auch Martin

kennengelernt. Sie sind mal

miteinander ins Gespräch

gekommen, beim Warten auf

den Aufzug. Da erst hatten sie

bemerkt, dass sie in derselben

Straße wohnen. Im Viertel

hatten sie sich nie gesehen.

Rolf kannte zwar Martins Wagen,

aber wenn einer immer in

der Tiefgarage einsteigt, sieht

man ihn ja nie. Und dass der

Mann unter dem Schwarzen

Motorradhelm derselbe war,

der neben ihm auf dem Laufband

keuchte, hatte Martin

nicht geahnt. Seit ihrer Begegnung

am Aufzug fahren sie

montags manchmal gemeinsam

durch den Feierabendverkehr

die fünf Kilometer zur

Muckibude.

Durch die sommerlichen

Grillschwaden zieht Marlies

Rolfs Frau Rita zu sich und

tuschelt. Ob ihr das auch immer

so auf den Zeiger ginge?

Immer wenn sie mal in Ruhe

im Garten liegen wolle, packe

Martin irgendeine röhrende

Höllenmaschine aus. Sie habe

sich schon mal demonstrativ

seine dicken Ohrenschützer

aufgesetzt, als er mit der ratternden

Heckenschere ankam.

In der Mittagszeit! Aber wenn

er mit dem Benzin-Rasenmäher

loslegt, dann würde

sie reingehen und die Fenster

schließen! Nicht nur wegen des

Lärms. Das Ding stinkt wie

die Pest, man könne die blauen

Wolken regelrecht sehen.

Wenn der Benzindampf sich

über den Rasen senkt und auf

ihren Salat und die Radieschen

legt, würde sie gar nicht wissen

wollen, was da alles drin

ist. Rita verdreht die Augen.

Bei ihnen, sagt sie, wohnten

ringsrum lauter Heimwerker.

Sie käme sich manchmal vor,

als sei sie das Opfer der versteckten

Kamera: kaum hätte

der eine aufgehört zu bohren,

finge der nächste mit der

Kreissäge an und wieder der

nächste mit der Motorsense.

Außerdem führte bei ihnen ja

hinterm Haus noch die Bundesstraße

entlang: „Sobald die

ersten Sonnenstrahlen rauskommen,

jedes Wochenende

von morgens bis abends, ein

Motorradfahrer nach dem anderen!“

Marlies pflichtete ihr

bei. Lebensgefährlich sei das,

wie die sich da in die Kurven

legten. Da hätte sie mal fast

einen auf der Motorhaube gehabt:

„Der war fast auf meiner

Bitte Ruhe!

Spur, so schnell kannst Du den

SUV gar nicht bremsen!“ „Ja,

aber andererseits“, lenkte Rita

ein „macht es schon Spaß“.

Sie würde ja bei Rolf immer

mitfahren, aber jetzt würden

sie echt überlegen, ob sie nicht

noch ein eigenes Motorrad für

Rita anschaffen sollten. Man

könne sich ja dann über Funk

während der Fahrt unterhalten.

Beim Stichwort Motorrad

bekommt Rolf leuchtende Augen.

Das wäre sein Ausgleich

und das würde er sich von niemandem

madigmachen lassen

und es müsse einfach mal jeder

selbst ausprobieren, wie großartig

das Gefühl von Freiheit

und Naturverbundenheit sei.

Marlies wagte einen leisen

Vorstoß, ob es denn da keine

Lautstärke-Grenzwerte gäbe:

„Manche Motorräder sind so

laut, das wundert mich, dass

sowas nicht verboten ist.“ Hier

trumpfte Rolf mit seinem gesamten

Fachwissen auf: „Da

gibt es extra solche Klappensysteme

im Auspuff, damit die

Lärmemissions-Grenzwerte

eingehalten werden. Das wird

auch beim TÜV nachgemessen,

auf dem Prüfstand. Bis 80

Stundenkilometer ist alles in

Ordnung. Bei mir auch.“ Rolf

grinste vielsagend. „Wenn Du

schneller fährst wird‘s halt ein

bisschen lauter. Dafür sorgt die

Klappensteuerungssoftware.“

„Wie jetzt?“, empört sich Marlies,

„Genau wie bei der Dieselbetrugssoftware?“

„Alles

im Rahmen der gesetzlichen

Vorgaben“, wiegelt Rolf süffisant

ab. Marlies zieht eine verächtliche

Schnute. „Na komm,

ein Motorrad muss schon

einen anständigen Sound haben“,

bestärkt Martin seinen

Motorrad-Kumpel.

Sein Blick schweift wieder

über die Hecke. Die Nachbarn

haben inzwischen auch Besuch

bekommen. Martin erstarrt.

Das gibt’s doch nicht. Er stubst

Marlies an. Sie nickt. Das war

die blöde Pute vom letzten Wochenende.

Oben bei den Windrädern

sind sie ihr begegnet. Er

und Marlies hatten sich Quads

ausgeliehen, um spazieren zu

fahren. Und die blöde Trulla

hatte eine Wandergruppe im

Schlepptau und hat da an den

Windrädern irgendwas erzählt.

Sie hatte irgendwelche

dummen Witzchen gemacht,

dass man die Windräder nicht

hören könne, weil gerade der

Rettungshubschrauber zu dem

verunglückten Motorradfahrer

unterwegs sei. Aber da hat

Martin ihr mal ordentlich die

Meinung gegeigt, dass man

sich doch mal in die Anwohner

hineinversetzen müsse, die den

Lärm Tag und Nacht ertragen

müssen, 365 Tage im Jahr. Er

solle „sprachlich abrüsten und

nicht von Lärm reden“ hat sie

erwidert. Immerhin stünden

sie alle direkt unter dem Windrad

und könnten sich in Zimmerlautstärke

unterhalten und

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das nächste Wohnhaus

sei 700 m entfernt.

Martin war in seinem

Element und hat ihr

gleich mal klargemacht,

dass die Dinger ja überhaupt

nichts brächten,

weil sie ständig stillstünden.

„Sie drehen

sich doch ganz hübsch

dafür, dass es hier unten

fast windstill ist“ hat die

Frau ihm zu geflötet. „Ja

jetzt“, sagte Martin, aber

immer wenn er von der

Bundesstraße aus gucke,

würden sie stillstehen.

„Wie können Sie denn

dann von 365 Tagen

„Lärmbelästigung“ im

Jahr reden? Hören Sie das

denn von der Bundesstraße

aus?“ Martin war nicht

nach Logik zumute. Er

beharrte darauf, dass dies

eine Respektlosigkeit gegenüber

den Anwohnern

sei, die schließlich das

ganze Jahr über tagein tagaus

… Marlies hatte ihren Martin

diskret weggezogen. Wenn es

jetzt noch um den Lärm der

Bundesstraße ging oder gar

die Infraschall-Emissionen

eines SUV-Motors oder eines

Quads, dann würde er sich um

Kopf und Kragen reden.

Und jetzt stand die Trulla

doch tatsächlich bei den Ökos

im Nachbargarten. Martin

drehte sich unauffällig weg.

Auf die Fortführung der Debatte

über die Hecke hinweg

hatte er nun wirklich gar keine

Lust. Da kam unerwartet Hilfe

vom anderen Nachbargrundstück.

Niemand würde mehr

in die Verlegenheit kommen,

sich jetzt lauthals über Hecken

hinweg über Lärm unterhalten

zu wollen. Der Nachbar

zur Rechten hatte nämlich

beschlossen, just an diesem

Samstag-Nachmittag seinen

alten Kirschbaum mit der Motorsäge

zu zerlegen. Genau

um 18.30 Uhr, zum Anpfiff

des Lokal-Derbys. Als kleiner

Rache-Akt für den nächsten

Nachbarn, dessen Radio jeden

Samstag die Übertragung aller

Bundesligaspiele durch die

ganze Siedlung plärrt.

Eva Stegen


nachhaltig KUltUR JOKER 27

Hier werden Hobbygärtner und Gemüseliebhaber fündig

Große Auswahl alter, samenfester Sorten beim ProSpecieRara Setzlingsmarkt in Freiburg

Neben Gemüsesetzlingen gibt es verschiedene Kräuter, Stauden und Saatgut zu entdecken

Es ist wieder soweit! Der

ProSpecieRara-Setzlingsmarkt

findet am 5. Mai am Haupteingang

des Mundenhofs in Freiburg

statt. Hier werden Hobbygärtner

und Gemüseliebhaber

finden, was ihr Herz begehrt:

eine große Auswahl alter,

samenfester Sorten. Samenfest

bedeutet, dass die Sorten

selbst weiter vermehrt werden

können, indem man die Samen

gewinnt und neu aussät.

Bummeln, entdecken und

sich durch die Vielfalt inspirieren

lassen ist hier das Motto.

Zwischen den bunt gemischten

Ständen herrscht eine rege, mit

Vorfreude auf die Gartensaison

aufgeladene Atmosphäre.

Zur Palette der angebotenen

Gemüse-Raritäten gehören

Sorten wie die fruchtige Tomate

’Green Zebra’, der markante

Salat ’Teufelsohren’ und

die Aubergine ’Rotondo bianca

sfumata di Rosa’ mit ihrem

besonders cremigen Fruchtfleisch.

Die traditionellen Gemüsesorten

sind besonders gut

geeignet für jeden Hausgarten

und zeichnen sich durch ihre

Robustheit und ihren guten

Geschmack aus – sie wurden

eben nicht wie viele moderne

Sorten für die Massenproduktion

und lange Lagerfähigkeit

gezüchtet. Alle Sorten des

Setzlingsmarktes wurden ökologisch

produziert. Tipps und

Anleitungen zu Samenbau und

-ernte sowie Infomaterial gibt

es am Stand von ProSpecieRara,

direkt am Eingang des

Marktes.

Neben Gemüsesetzlingen

gibt es verschiedene Kräuter,

Stauden und Saatgut zu entdecken.

Ein Teil des Verkaufserlöses

kommt der Arbeit von

ProSpecieRara zugute, einer

gemeinnützigen Organisation,

die sich einsetzt für den Erhalt

bedrohter Kulturpflanzen.

Der Kiosk des Mundenhofs

ist während des Setzlingsmarktes

geöffnet, so dass

durch das Aufspüren besonderer

Sorten hungrig gewordene

sich zwischendurch einen

Snack gönnen können. Ein

Programm für Kinder sorgt

dafür, dass auch die kleinen

Besucher auf ihre Kosten kommen.

Wer Setzlinge erwerben

möchte bringt am Besten Kartons,

Tüten o.ä. für den Transport

mit.

Bio-Gärtnerei Witt

über der Elz, 79312 Emmendingen

Offen:

Mo - Fr 8 bis 18 Uhr, Sa 8 bis 13 Uhr

Tel. 07641 8839, Fax 07641 570233

unsere wochenmärkte:

di + fr münstermarkt freiburg

fr + sa müllheim

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oder wir beliefern sie

wöchentlich mit gemüse

aus unserer gärtnerei.

www.piluweri.de • tel.: 07631 93610 0

www.gaertnerei-witt.de

Märkte:

Emmendingen: Di + Fr 8 bis 13 Uhr, Sa 8 bis 14 Uhr

Waldkirch: Mi + Sa 7 bis 13 Uhr

Freiburg, ZO (Zentrum Oberwiehre): Sa 8 bis 14 Uhr

Freiburg, Fabrik, Habsburgerstr. 9: Sa 9 bis 14 Uhr

Freiburg, Elsässer Straße: 8 bis 13 Uhr

79379 müllheim


ProSpecieRara-Setzlingsmarkt,

5. Mai, 10-15 Uhr,

Haupteingang Mundenhof,

Freiburg.


28 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Die Fabrik feiert 320 Jahre

Festtag der offenen Türen, mit Musik, Genuss und Aktion am 16. Juni in der Habsburgerstraße

Vor vierzig Jahren entstand

auf dem Gelände einer ehemaligen

Möbelfabrik eines der

größten und ältesten soziokulturellen

Zentren in Baden-

Württemberg. Die Fabrik für

Handwerk, Kultur und Ökologie

e.V. ist aus dem Leben in

Freiburg nicht mehr wegzudenken.

Betriebe, Werkstätten,

Kultur und Bildung, soziale

Einrichtungen, ökologische

und politische Gruppen sind

hier seit 40 Jahren unter einem

gemeinsamen Dach zu Hause.

Für diese Leistung wurde die

Fabrik im vergangenen Jahr

von der Stadt Freiburg mit dem

Entrepreneurpreis in der Kategorie

Wirtschaft ausgezeichnet.

Der ökologische Strom für die

Fabrik wird nachhaltig mit dem

ersten Freiburger Blockheizkraftwerk

und den Sonnendächern

selbstgemacht sowie von

den EWS Schönau bezogen.

Am 16. Juni öffnen die Fabrik

sowie zahlreiche Betriebe und

Initiativen ihre Türen und feiern

ihre runden Geburtstage mit

vielen Events und Attraktionen.

Ein buntes Programm: Weinverkostung

und Leckereien

auf dem Wochenmarkt und im

Vorderhaus, Musik und Showeinlagen,

Betriebs- und Fabrikführungen,

Keramikworkshops,

Möbelschau, Druckereivorführung,

Motoradshow samt Fotoshooting,

ein buntes Kinderprogramm

und viele weitere Attraktionen.

Zu diesem Festtag laden

die Fabrik und die beteiligten Betriebe

und Initiativen alle großen

und kleinen FreiburgerInnen ein.

Seit 40 Jahren: Möbel,

Keramik und Motorräder

In diesem Jahr gibt es ganz

viel zu feiern – insgesamt 10

runde Geburtstage. „Zusammen

sind wir 320 Jahre alt“,

rechnet Thomas Bethmann von

der Freien Holzwerkstatt vor.

Die Schreinerei ist von Anfang

an dabei und plant und baut seit

40 Jahren ökologische, ergonomische

und nachhaltige Möbel

und Küchen. Unter dem Solardach

der Fabrik ermöglicht die

Keramikwerkstatt mit Kursen

und Mitmachangeboten ebenfalls

seit 1978 interessierten

Menschen das professionelle Arbeiten

mit Ton. Seit 40 Jahren ist

der Motorradclub Kuhle Wampe

in der FABRIK, der sich neben

Sicherheitstrainings und Geselligkeit

auch sozial und politisch

engagiert.

Vielfalt Fabrik: Fahrräder,

Kultur, Druck und Natur

Vor 35 Jahren setzten die

InitiatorInnen der Fahrradwerkstatt

mit der vorbildlichen

Selbsthilfe ein Zeichen gegen

die Wegwerfgesellschaft und

den ökologischen Raubbau an

der Umwelt. Fünf Jahre später

eröffnete die Bühne des Vorderhauses

ihre Pforten. Was gut

und sehenswert, kritisch und

unterhaltsam ist, kommt hier

zur Aufführung: Kindertheater,

Kabarett, und Lesungen. Die

Druckerei schwarz auf weiss

ist seit 30 Jahren als hochprofessioneller

Druckdienstleister

am Start und weit über Freiburg

bekannt. Ebenfalls seit 30

Jahren bietet die Naturschule

Deutschland e.V bundesweit

renommierte Veranstaltungen,

Fort- und Weiterbildungen zu

Naturthemen an.

Von Freiburg in die Welt und

für eine offene Gesellschaft

So könnte das Motto von Amica

e.V. lauten, vor 25 Jahren von

engagierten Menschen in der

Fabrik mitgegründet. Aus dem

Hilfsprojekt im Bosnienkrieg

entwickelte sich eine vorbildliche

Fachorganisation für traumatisierte

Frauen, die in Osteuropa,

dem Nahen Osten und

Nordafrika tätig ist. Damit das

leibliche Wohl auf dem Gelände

nicht zu kurz kommt, beherbergt

das neue Vorderhaus seit

10%

Rabatt

auf Shojischränke!

zehn Jahren eine dynamische,

zeitgemäße und sympathische

Quartiersgastronomie, die für

wohlschmeckendes Genießen

sorgt.

Der 16. Juni als bundesweiter

Aktions- und Feier-„Tag der offenen

Gesellschaft“ passt wunderbar:

Die Fabrik ist und bleibt

ein offener Ort des Austauschs

und der Kommunikation, der allen

BesucherInnen den Aufenthalt

angenehm, spannend und

lebendig macht.

Festtag der offenen Türen,

Essen und Trinken, Tanzen und

Feiern: 16. Juni, ab 10 Uhr in

der Fabrik, Habsburgerstraße

9. Eintritt frei. Infos: www.

fabrik-freiburg.de

Best of Shoji

Leicht & beschwingt

in den Frühling

mit unseren

japanischen

Schiebetürschränken!

Shojiaktionswochen vom

1. Mai - 30. Juni 2018!

Freie Holzwerkstatt

Habsburgerstr. 9

79104 Freiburg

Fon: 0761 - 5 45 31

fhw@wir-machen-moebel.de

Aktiv werden für den Klimaschutz

Stadt Freiburg startet Online-Beteiligungsprozess

Was kann Freiburg für den Klimaschutz

tun? Dieser Frage stellt

sich die Stadt Freiburg nach wie

vor aktiv. Denn bis 2030 sollen

die CO-Emissionen im Vergleich

zu 1992 um 50 Prozent gesenkt

werden. Das langfristige Ziel ist

die Klimaneutralität für Freiburg

bis zum Jahr 2050.

Um dieses ehrgeizige Ziel

erreichen zu können, wird das

Umweltdezernat in diesem Jahr

das Freiburger Klimaschutzkonzept

von 2007 fortschreiben. Am

Ende des geplanten etwa einjährigen

Prozesses soll ein neuer,

mittelfristiger Masterplan stehen,

der in Zukunft Richtschnur

für alle Ämter und städtischen

Tochtergesellschaften sein soll.

Umweltbürgermeisterin Gerda

Stuchlik appelliert an Freiburgs

Bürgerinnen und Bürger: „Nutzen

Sie diese einmalige Chance,

aktiv an der Entwicklung unserer

Stadt mitzuwirken, damit

Sie weiterhin zukunftsfähig und

lebenswert bleibt.“

Schon Mitte März startete die

Stadtverwaltung die Beteiligung

mit einem Bürgerdialog im Historischen

Kaufhaus, an dem

über 150 interessierte Menschen

teilnahmen. Nach einer Vorstellung

erster Ergebnisse aus den

Gutachten erarbeiteten die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

eine Vielzahl weiterer Ideen,

damit Freiburg langfristig klimaneutral

wird.

Am 23. April startete der

zweite Baustein des Beteiligungsverfahrens.

Unter www.

freiburg.de/klima haben alle

Freiburgerinnen und Freiburger

die Möglichkeit, bisher favorisierte

Klimaschutzmaßnahmen

aus sechs Handlungsfeldern

zu bewerten und/oder weitere

Ideen und Vorschläge zum Klimaschutz

in Freiburg einzubringen.

Die Umfrage endet am 20.

Mai. Stuchlik: „Die Stadt Freiburg

freut sich auf das klimapolitische

Engagement der Freiburger

Bürgerinnen und Bürger und

ist gespannt auf die Ergebnisse

aus diesem Prozess!“

Geplant ist, dass Anfang Oktober

endgültige Ergebnisse

vorliegen. Sie sollen in einer

weiteren Veranstaltung öffentlich

diskutiert werden, bevor der

Gemeinderat über das Klimaschutzkonzept

und die weiteren

Maßnahmen entscheidet.

Die Beteiligung zum Klimaschutzkonzept

ist auch der

Startschuss für die neue zentrale

Plattform zur Online-Beteiligung

unter www.mitmachen.

freiburg.de . Bürgerinnen und

Bürger bekommen hier einen

einheitlichen Zugang zu den

unterschiedlichen Online-Beteiligungsverfahren

der Stadt Freiburg.

Der Vorteil daran ist, dass

man sich nur einmal registrieren

muss und, sofern gewünscht,

weiter informiert wird, wenn

es neue Möglichkeiten gibt, am

Geschehen in Freiburg mitzuwirken.

Das neue Partizipations-Werkzeug

ist ein wichtiger

Baustein zur Weiterentwicklung

der Stadt Freiburg zu einer digitalen,

zugänglichen und offenen

Verwaltung, wie sie im Rahmen

der Open Government Initiative

der Stadt vorangetrieben wird.

Die zugrundeliegende Plattform

(Dialog Box), die bereits für die

Projekte „Zukunftsstadt“ oder

den letzten Beteiligungshaushalt

getestet wurde, wird von der Polidia

GmbH aus Berlin in Kooperation

mit der kommunalen

Informationsverarbeitung Baden-Franken

(kivbf) betrieben.


nachhaltig KUltUR JOKER 29

Staffellauf für den Frieden

Fritz Keller ist Schirmherr des Staffellaufs gegen Rüstungsexporte „Frieden geht!“

Der Präsident des SC Freiburg,

Fritz Keller, wird nach

Dr. h.c. H.C. Graf Sponeck,

UN Assistant Secretary-General

a. D., zweiter Schirmherr

des Staffellaufs gegen

Rüstungsexporte, der am 21.

Mai in Oberndorf am Neckar

startet und nach 1.100 Kilometern

quer durch Deutschland

am 2. Juni in Berlin ankommen

wird. Die Wegstrecke ist

in über 80 Etappen aufgeteilt

und wird im Gehen und Joggen

sowie als Halb- und Marathonläufe

zurückgelegt. Einzelne

Abschnitte sind zudem für die

Teilnahme mit dem Fahrrad

freigegeben.

Weltweit ist Deutschland

sowohl bei Kleinwaffen als

auch bei Großwaffensystemen

einer der größten Rüstungsexporteure.

Mit dem

Friedenslauf senden 17 Trägerorganisationen

und zahllose

Unterstützer*innen ein

deutliches Signal an die Politik.

Sie fordern ein Verbot von

Rüstungsexporten, für das sich

auch eine breite Mehrheit der

Bevölkerung ausspricht.

Die Strecke führt entlang

der Standorte von Firmen, die

in die Rüstungsproduktion

involviert sind. Am Start der

Strecke in Oberndorf sitzen

zum Beispiel das Rüstungsunternehmen

„Heckler

& Koch“, das

zu den fünf größten

Gewehr- und Pistolenherstellern

und

-exporteuren zählt

sowie das Fertigungszentrum

der

Rheinmetall Waffe

Munition GmbH.

In Freiburg hat die

Northrop Grumman

LITEF GmbH

ihren Sitz, die Bordcomputer,

Kreiselkompasse

und

Navigationsgeräte

für Kriegsschiffe,

Kampfpanzer und

-flugzeuge produziert.

Fritz Keller, 1.

Vorsitzender des

Fußballbundesligisten

SC Freiburg,

betont, dass dem

Sport eine verbindende

Funktion über

Generationen und

Nationen hinweg

zukommt. „Frieden

geht!“ ist das Motto

des Staffellaufes,

den ich hiermit

ausdrücklich unterstütze.

Weil ich finde, es geht

nicht, dass Deutschland auf

dem Hintergrund seiner Geschichte

Waffen in Länder exportiert,

die Menschenrechte

verletzen oder Kriege führen

oder beides zusammen.“,

erklärte Fritz

Keller in Freiburg.

Der Rüstungskritiker

Jürgen Grässlin

ergänzte: „Nachdem

die Rüstungsexporte

unter der letzten Bundesregierung,

entgegen

ihrer Ankündigung,

ein Rekordhoch

erreicht haben,

braucht es jetzt eine

Antwort der Zivilgesellschaft.

Das ist

„Frieden geht!“- der

Staffellauf gegen Rüstungsexporte“.

Der Staffellauf

wird getragen von

Menschen aus der

Friedensbewegung,

Kirchen, Kulturschaffenden

sowie

Sportlerinnen und

Sportler. Entlang

der Strecke werden

kulturelle Veranstaltungen

und Kundgebungen

stattfinden.

„Uns ist es wichtig,

dass jede und jeder,

der die Ziele des

Laufs unterstützen

will, sich auch aktiv

einbringen kann, auch dann,

wenn die Person nicht laufen

möchte“, betonte Sarah Gräber,

Co-Koordinatorin von

„Frieden geht“.

Trägerorganisationen:

ACK Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg;

Aktion

Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!;

Attac Deutschland;

Berliner Entwicklungspolitischer

Ratschlag; Bike

for Peace and New Energies

e.V.; DEAB Dachverband

Entwicklungspolitik Baden-

Württemberg e.V.; DFG-VK

Bundesverband und Landesverband

Baden-Württemberg;

EAK Evangelische Arbeitsgemeinschaft

für Kriegsdienstverweigerung

Baden-Württemberg

und Bundesverband;

Evangelische Landeskirche

in Baden; Friedenspfarramt

der Evangelischen Landeskirche

in Württemberg; GPI

Gesellschaftspolitische Initiative

Norbert Vöhringer e.V.;

IPPNW Internationale Ärzte

für die Verhütung des Atomkrieges

– Ärzte in sozialer Verantwortung

e.V.; NaturFreunde

Deutschlands; Ohne Rüstung

Leben e.V.; RIB RüstungsInformationsBüro

e.V.; Internationaler

Versöhnungsbund e.V.,

Deutscher Zweig.

Weitere Infos: www.friedengeht.de

„Global Net – Stop the Arms Trade”

Informationspool www.gn-stat.org gegen globalen Waffenhandel

Am 5. April, 12 Uhr schaltete

das Team von FriedensaktivistInnen

des „Global Net – Stop

the Arms Trade” (GN-STAT)

ihre Website mit dem ersten

Fall frei.

„Das Global Net ist ein einmaliges

Projekt, das aus der

Erkenntnis erwachsen ist, dass

die Rüstungsindustrie weltweit

agiert. Waffenfirmen verschieben

ihre Produktionswerke

nach Belieben von Land zu

Land, dorthin wo die Exportgesetze

am laxesten sind. Die

Absatzmärkte für Kriegswaffen

sind verstärkt die Krisenund

Kriegsgebiete der Welt“,

kritisiert Jürgen Grässlin, einer

der Initiatoren des GN-STAT.

„Dem setzen wir unseren Widerstand

eines weltweiten

Netzwerkes von AktivistInnen,

JournalistInnen, KriegsfotografInnen,

AutorInnen, FilmemacherInnen,

Whistleblowern,

ÄrztInnen, RechtsanwältInnen

und KünstlerInnen gemeinsam

mit der sozialen Bewegung entgegen.

Wir bringen Licht ins

Dunkel der Machenschaften der

tödlichsten Industrie – und das

in jedem Winkel der Welt.“

„Unsere Website ist noch im

Aufbau begriffen. Mit jedem

Fall, der neu hinzu kommt, werden

wir mehr liefern: mehr Fakten,

mehr Fotos, mehr Berichte

über die schlimmsten Fälle, die

Täter, die Unternehmen, die Opfer

und den Widerstand gegen

den internationalen Waffenhandel“,

so Stephan Möhrle und

Magdalena Friedl, die Webmaster

des Internetauftritts. „Unsere

Basissprache ist Englisch, ergänzt

werden die Fälle übersetzt

in die Weltsprachen. Den ersten

Fall veröffentlichen wir in acht

Sprachen.“

Zum ersten Recherchefall

des GN-STAT über den Genozid

in Armenien 1915 erklärt

Wolfgang Landgraeber: „Nach

monatelangen Recherchen

können wir belegen, dass bei

nahezu fast allen Aktionen des

Jahre 1915 einsetzenden systematischen

Völkermordes an

mehr als einer Million Armeniern

reguläre türkische Truppen

und Angehörige der sog.

‚Gendarma‘ beteiligt waren.“

Der Münchner Filmemacher

und Journalist klagt an: „Bei

Mordaktionen griffen deutsche

Offiziere, die in türkisch-osmanischen

Generalstäben Dienst

taten, aktiv in das Geschehen

ein. Und: In der Mehrzahl waren

die Aggressoren mit Gewehren

der Oberndorfer Waffenschmiede

MAUSER-Werke

ausgerüstet, heute übernommen

von Rheinmetall. Mehr noch:

Die Firma Krupp aus Essen

lieferte hunderte von Kanonen,

die etwa beim Sturm auf den

von Armeniern besetzten Berg

Musa Dagh zum Einsatz kamen.

Letztlich wurden 1,2 Millionen

Menschen in den Tod getrieben

– deutsche Exportwaffen lieferten

die materielle Grundlage für

den Völkermord.“

„Bis heute ist der NATO-Partner

Türkei Abnehmer deutscher

Dual-Use-Güter, Rüstungsgüter

und Kriegswaffen. Schon

seit Jahrzehnten werden von

Deutschland gelieferte gepanzerte

Fahrzeuge und Kleinwaffen

– wie das Sturmgewehr G3

und die Maschinenpistole MP5,

in deutscher Lizenz produziert

bei MKEK in Ankara – gegen

Kurdinnen und Kurden im Südosten

der Türkei eingesetzt“,

sagt Dr. Helmut Lohrer, International

Councillor der IPPNW,

Ärzte in sozialer Verantwortung.

„Unter Missachtung unserer

Exportrichtlinien wurden

und werden aus Deutschland

weiterhin Exporte militärischer

Fahrzeuge, Kleinwaffen und

Leopard-2-Kampfpanzer an den

NATO-Partner exportiert – völkerrechtswidrig

werden Kurden

Stadt und Land

verbinden

in Afrin in Nordsyrien mit deutschen

Waffen ermordet.“

„Ein internationales Projekt

gegen Rüstungsexporte, das die

Geschichte und aktuelle Fälle des

Waffenhandels in aller Welt aufarbeitet

und das die Lehren für eine

friedlichere Zukunft daraus zieht,

ist genau das richtige Projekt zur

jetzigen Zeit. Aus diesem Grund

unterstützt das International

Peace Büro, IPB, mit seinen mehr

als 300 Mitgliedsorganisationen

das neue Netzwerk Global Net –

Stop the Arms Trade”, sagt Reiner

Braun, Co-Präsident des IPB.

Für mehr biologische

Jetzt

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zeichnen!

Lebensmittel aus der Region, eine

enkeltaugliche Land- und Ernährungswirtschaft,

Transparenz vom Acker bis

zum Teller, Regionalentwicklung durch

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30 KULTUR JOKER KULinaRisch

Spargelträume

Hochgenuss in vielfältiger Form

Jetzt, da ich diese Zeilen

schreibe, ist es Anfang April,

ziemlich kalt und selbst im

Markgräflerland und am Kaiserstuhl,

beides bevorzugte

badische Spargelregionen, ist

gerade erst der vorerst letzte

Schnee geschmolzen. Spargelbauern

und auch Winzer denken

mit Schrecken ans letzte

Frühjahr, das uns Ende April

noch einmal so starke Nachtfröste

bescherte, dass ein guter

Teil der Ernte erfror. Wer Spargel

aus badischem und deutschem

Anbau genießen will,

konnte die ersten Stangen

Ende März am Markt ausfindig

machen, allerdings nur solche,

die aus Anlagen mit beheizten

Bodenflächen stammten. Unter

Folie gewachsene „Freilandware“

kann ab Mitte April

gestochen werden, doch die

Hauptsaison, mit steigendem

Angebot fallen dann auch die

Preise, dürfte auch in diesem

Jahr von Anfang Mai bis Johanni

Ende Juni auszumachen

sein.

In hervorragender Qualität

und zu erstaunlich günstigen

Preisen sind bereits jetzt die

Spargelweine zu haben. Fast

alle der 61 vom Badischen

Weinbauverband prämierten

Frühlings- und Sommerweine,

zu erkennen an der Goldenen

Medaille auf der Flasche, passen

ganz ausgezeichnet zum

königlichen Gemüse.

Andere Länder, andere

Zeiten, andere Spargelsitten.

Bereits Ende Januar 2018 soll

ein belgischer Spargelgroßhändler

den ersten frischen

Spargel verkauft haben, zum

medienwirksamen Preis von

200 Euro für das 500 Gramm

Körbchen. Wo er den herhatte,

konnte nicht genau definiert

werden und auch über die

Qualität der Stangen gab es

differenzierte Aussagen. Gut

und preiswert, so um die vier

bis fünf Euro das Kilo, ist das

„weiße Gold“ aus Griechenland,

dem weltweit sechstgrößten

Spargel-Exporteur.

Wenn das Wetter einigermaßen

mitspielt, ist der, auch bei

uns, so ab Mitte bis Ende Februar

zu haben. Hauptsächlich

in Hellas Norden angebaut,

mögen die Griechen selbst das

Gemüse kaum und sie können

überhaupt nicht verstehen,

dass wir Deutschen „so heiß“

darauf sind. Wenn sie trotzdem

Spargel essen, dann fast

ausschließlich den grünen,

der viel gesünder und nur halb

so teuer ist. Spanien und die

Niederlande sind die beiden

weiteren großen europäischen

Exporteure und Erzeuger.

Zurück zu uns. Jeder Deutsche

soll pro Kopf während

der kurzen Spargelsaison fast

zwei Kilo des Edelgemüses

verzehren, Rezeptvariationen

gibt es wie Sand am Meer.

Beinahe 23.000 Hektar Anbaufläche

finden wir in ganz

Deutschland, Baden ist somit

zwar ein großes, aber nicht

das einzige Anbaugebiet. Immerhin

sind es in der hiesigen

Rheinebene, am Kaiserstuhl,

im Markgräflerland sowie in

Nordbadischen Gefilden auch

2.100 Hektar. Der Spargelhunger

kann also in unserer

Region frisch und regional auf

den Tisch des Hauses oder der

Gastronomie gebracht werden.

Eine gaumenköstliche Besonderheit

hierzulande sind vielleicht

die vielen Spargelfeste,

die wir auch in diesem Jahr

hier – aber ohne Anspruch auf

Vollständigkeit – vorstellen

werden.

Freuen wir uns somit auf den

zu erwartenden Hochgenuss in

vielfältiger Form. SfK

. Biengen . Buchenbach . Heitersheim . Hügelheim

. Kirchzarten . Malterdingen . Münstertal

. Oberrimsingen . Pfaffenweiler . Teningen . Tunsel

Breisach, Brombach, Hauingen, Herbolzheim,

Müllheim, Lörrach/Zentrum, LÖ-Stetten,

Schopfheim, Steinen, Weil am Rhein,

Titisee-Neustadt


kulinarisch kulTur JOkEr 31

„Spargeln in geselliger Runde“

Spargel- und Weinfeste in der Region

Ein Vergnügen:

Einkehr in der

geöffnet vom:

17. März - 24. Juni 2018

8. September - 2. Dezember 2018

Mo. & Di. Ruhetag

Mi. bis Sa. ab 17 Uhr

Gutsschenke

Weingut Fritz Lampp

Am Sulzbach 114

79423 Heitersheim

Telefon: 07634 / 4272

Sonntags & Feiertags ab 11 Uhr

Zur Spargelsaison bieten wir leckere Gerichte an!

Fest beim Weingut Noll

Buggingen-Seefelden

Spargelfest im Weingut Noll

Im Innenhof des Weingutes

Noll geht es oftmals ebenso

ausgelassen wie gemütlich zu.

Beim fröhlichen Maitreff am

Wochenende 26. und 27. des

Monats sorgt die Bergmannskapelle

für Stimmung und

Unterhaltung. Im Mittelpunkt

steht natürlich der Spargel mit

diversen Gerichten, der „berühmt-berüchtigte“

Spargelteller

des Hauses wird indes

nur am Sonntag serviert. An

beiden Tagen gibt es aber auch

Kaffee und Kuchen, Grillwürste,

Pommes oder Steaks. Das

Fest ist eine gelungene Mischung

aus Musik, Ambiente,

Speis und Trank.

Opfingen

Wein- und Spargelfest

am Winzerschopf

Wippertskirch

Das Spargelfest in Opfingen

hat eine mehr als 20-jährige

Tradition. In diesem Jahr zum

Termin am 6. Mai wird es um

11 Uhr eröffnet. Natürlich bereiten

die Landfrauen wieder

ausgezeichnete und vielfältige

Spargelgerichte, neu ist 2018

der Spargelflammkuchen. In

deren Spargelshop kann man

das regionale, frisch gestochene

Edelgemüse auch für

daheim einkaufen. Andere

Marktstände bieten ebenso

Gelungenes wie Brot, Käse,

Nudeln, Honig oder gar Selbstgenähtes.

Die Kids freuen

sich bereits wieder auf hausgemachte

Waffeln. Bei Spargel-

und Weinbergführungen

finden Jung und Alt vielerlei

Vergnügen.

Bad Krozingen-Schlatt

Spargel, Erdbeermilch und

Bowle

In Schlatt, einem Vorort von

Bad Krozigen, findet alljährlich

Ende Mai, nahe der Quellenhalle

das große Spargel-

Opfinger Spargelfest im Winzerschopf Wippertskirch

und Erdbeerfest statt. Das Fest

beginnt am Wochenende des

26. und 27. Mai Samstag, 15

Uhr mit Kaffee und Erdbeerkuchen,

Erdbeermilch oder

–bowle. Die Scheunenmusikanten

aus Morbach im Westerwald

unterhalten ab 15.30

Uhr die Gäste mit schwungvoller

Blasmusik. Schon ab

16 Uhr gibt es dann die feinen

und beliebten Schlatter

Spargelgerichte mit Schinken

oder Räucherlachs, Kartoffeln

und Sauce Hollandaise, aber

auch Spargelsalat, Spargelcremesuppe

oder, ein wenig

ungewöhnlich, Spargel mit

Grillbraten. Frisch vom Feld

und wie immer zubereitet von

den beiden Festköchen Erich

Bisswurm und Markus Montada.

Flotte Live-Tanzmusik

präsentiert dann ab 19 Uhr

das Duo „Happy Melody“. Am

Weinbrunnen lassen sich hierzu

in geselliger Runde feine

Sekte und Weine der Schlatter

Weingüter sowie der Bezirkskellerei

Efringen-Kirchen genießen.

Am Sonntag wird die genussvoll-gemütliche

Atmosphäre

ab 12 Uhr vom Musikverein

Oberrimsingen zum Frühschoppen

begleitet. Ab 15 Uhr

gibt es dann flotte Blasmusik

vom Musikverein Schlatt und

ab 17.30 Uhr kann mit „Benne“

das Tanzbein geschwungen

werden. Am Sonntag Nachmittag

gibt es für die Jüngeren

und Kids noch ein en großen

Spiele-Parcours. Summa summarum

wieder ein kulinarischstilvolles

Fest, das auch bei Regen,

sodann in der Quellenhalle

stattfindet.

SFK

Edle Weine der „Burgunderoase“ Tuniberg

Spritzige Winzersekte und feine Spirituosen

Sa. 18. Juli, 19 Uhr

Sekt, Secco & mehr*

10 x prickelnder Genuss

mit Canapés und Hefezopf.

*Infos und Anmeldung im Weinhaus Opfingen

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Frischer

spargel

(auch geschält)

Täglich

frisch vom

Feld

info@weingut-noll.com

www.weingut-noll.com

Verkaufsstände an der B3:

Auggen (südl. Ortseinfahrt)

Müllheim (ehemals Zweirad Meier)

Buggingen (Breitenweg)

Öffnungszeiten Verkaufsstände:

täglich 9 ‒ 19 Uhr (auch sonn- und feiertags)

Öffnungszeiten Hofladen:

täglich 8 ‒ 19 Uhr (auch sonn- und feiertags)

Kirchstr. 20 a • 79426 Buggingen-Seefelden • Tel. 07634 2739


32 KULTUR JOKER KULinaRisch

Dass Wein und Spargel eine

ideale Liaison eingehen, ist

allgemein bekannt. Aber welcher

Wein passt wirklich am

besten zu dem edlen Gemüse.

Die Meinungen sind ein wenig

verschieden wie eben auch die

Geschmäcker. Unsere Umfragen

bei renommierten Weinerzeugern

lässt aber auch viele

gemeinsame Komponenten zu.

Entscheiden Sie selbst.

Ein Spargelwein sollte wie der Frühling sein

Empfehlungen aus unserer Region

Wein Auggener Schaef

Gutedel – die

Empfehlung des

Auggener Winzerkellers

Für Kellermeister Andreas

Philipp vom Auggener

Winzerkeller ist die Sache

klar: Gutedel, denn das ist

ein Weißwein mit niedrigem

Alkoholgehalt, oftmals unter

11 Prozent vol. und einer passenden

recht zurückhaltenden

Säure. Beides begünstigt die

Kombination mit Spargel,

weil auch dieses Gemüse mit

zarten Aromen aufwartet.

Der Gutedel dominiert seinen

„Partner“ nicht, seine leicht

erdigen Noten unterstützen

dessen Geschmacksbild und

ordnen sich dem königlichen

Gemüse unter.

Im Jahr 2009 hat übrigens

ein sonst recht kritischer Artikel

des Magazins „Stern“ den

Gutedel des Auggener Winzerkellers

zum besten Begleiter

des Spargel gekürt. Auch einen

trockenen Sauvignon Blanc

empfiehlt der Kellermeister.

Hier findet sich eine perfekte

Harmonie durch deutlich vegetabile

Noten und einer gewissen

Mineralität, die auch dem

Spargel zu eigen sind.

Bei der Frage, wie ein Frühlingswein

sein sollte, gerät Philipp

regelrecht ins Schwärmen:

„Wie der Frühling selbst, wenn

er bei lauen Temperaturen auf

der Terrasse oder im Freien

genossen wird. Jung und spritzig,

belebend und erfrischend,

sollte er dazu animieren, auch

ohne Speisen einen harmonisch

ausbalancierten Gutedel

oder vielleicht einen trockenen

Rivaner zu genießen.“

Auxerrois – die Empfehlung

eines Demeter Wein- und

Sektguts

Der Gutedel spielt auch für

das Demeter Wein- und Sektgut

Harteneck in Schliengen

eine bedeutende Rolle als

Wein zum Spargel. Favorit

ist hier allerdings ein Auxerrois

und zwar der Auxerrois

Mauchen 2016, ein geschmeidig

mineralischer Burgunder

mit Noten von Birne, Limette

und Holunderblüten. Nach Ansicht

des Hauses beides milde

Rebsorten, die den Spargelgeschmack

besonders zur Geltung

bringen.

Eine ganz besondere Spezialität

des Öko-Weinguts ist der

dortige „Sonnensegler“ trocken

2017. Seine würzig tropischfruchtige

Variante harmoniert

besonders mit Spargelsalaten

und Aperitifs.

SfK

Harteneck Spargelwein

Neu für 2018!

täglich bis 23. Dezember

ab 12 Uhr geöffnet !

Ab sofort frischer Spargel

Umfangreiche Speisekarte

Reichhaltiges Frühstücksbuffet

(jeden Sonntag von 9:30 - 12 Uhr / Reservierung erbeten!)

Großer Außenbereich mit Spielplatz

Genuss-Lädele mit vielen selbstgemachten Produkten

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Tel. 07668 - 7643

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täglich frischer

Spargel !

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Frisch und fruchtig

Spargel und Spargelweine vom Schererhof in Bad Krozingen

Auf dem Schererhof in Bad

Krozingen wird seit nunmehr

bald einem halben Jahrhundert

Spargel angebaut. Anfangs

wurden die Felder noch

mit Mist gedüngt, was in der

Jetztzeit natürlich so nicht

mehr möglich ist. Stolz ist

man aber darauf, dass der Hof

auch heute noch als „genfreie

Zone“ bezeichnet werden

kann.

Felix Scherer und Michael

Zimmer, beides studierte

und junge Winzer, gliederten

dem Hofgut um das Jahr

2010 den Weinbau an, nach

ökologischen Gesichtspunkten

und nunmehr ECOVIN

zugehörig. Spargelweine, so

Felix Scherer, sollten leicht,

frisch und fruchtig sein, deswegen

am besten im Stahltank

ausgebaut. Nach seiner

Ansicht ist hier der Weißburgunder

besonders geeignet,

mit seinen blumigen Noten

„erschlägt“ er den Spargel

nicht.

Mitfavorit ist auch hier der

Gutedel, besonders für solche

Weinfreunde, die zuviel Säure

im Wein nicht mögen. Müller-Thurgau,

auch im Weingut

Scherer angebaut, passt nach

Ansicht der Winzer zu vielen

Gerichten, aber nicht so zum

Spargel, er übertönt den feinen

Spargelgeschmack.

Sahar F.Kratz

... und dazu die passenden Weine

vom hofeigenen Weingut Scherer

tägl. von 8.00 – 19.30 Uhr auch sonn- u. feiertags

Verkaufsstand Bad Krozingen gegenüber Thermalbad

tägl. von 10 – 19 Uhr auch sonn- u. feiertags

Im Bergfeld 6 · 79189 Bad Krozingen · Telefon 07633 / 15 01 89


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 33

High-Tech Radiologie im Loretto-Krankenhaus

Die Radiologische Abteilung wurde nach aufwändigem Umbau neu eröffnet

Im Rahmen einer Feierstunde

hat das RKK

Klinikum im Loretto-

Krankenhaus die komplett

neu gestalteten und

von Pater Rombach gesegneten

Räume der Radiologischen

Abteilung

in Betrieb genommen.

Mit dem 32-Zeilen CT

„Somatom go.Up“ und

dem digitalen Röntgengerät

„Ysio Max“ von

Siemens Healthineers

setzt das Loretto-Krankenhaus

auf modernste

Technologie, die Patienten

ein Höchstmaß an

Untersuchungskomfort

bietet und profunde klinische

Ergebnisse mit

minimaler Strahlenbelastung

verbindet. Die telemedizinische

Anbindung

erlaubt die Befundung

durch die Klinik für Diagnostische

Radiologie, Kinderradiologie,

Neuroradiologie und

Interventionelle Radiologie im

St. Josefskrankenhaus.

Geschäftsführer Bernd Fey, Oberarzt Dr. Jan Kromeier, Oberin

Schwester Edeltraud und Jens Renzow, Technischer Betriebsleiter

(v.l.n.r.)

Der neue CT verfügt über

die neueste Detektortechnologie

von Siemens, die pro Umdrehung

der Röntgenröhre bis

zu 32 „Schichten“ gleichzeitig

aufzeichnen und in exzellenter

Bildqualität, bei sehr niedriger

Strahlendosis liefern kann. Mit

Tablet und Fernbedienung bietet

der neue CT eine Reihe von

innovativen Lösungen,

die ein unvergleichliches

Maß an Flexibilität und

Mobilität für tägliche

CT-Routineverfahren

liefern. Das Loretto-

Krankenhaus gehört zu

den bundesweit ersten

Kliniken, in der diese

innovative Technologie

zum Einsatz kommt. Mit

der Anschaffung des digitalen

Röntgengerätes

Ysio Max erfolgte die

Umstellung von Speicherfolientechnik

auf

Flachdetektortechnologie.

Speicherfolienkassetten

müssen an einer

separaten Ausleseeinheit

ausgelesen werden, das

entfällt bei den Flachdetektoren.

Die digitalen

Röntgentechnologie erlaubt

die unmittelbare

Beurteilung des Bildes und

gegebenenfalls die Korrektur

der Positionierung des Patienten,

der von kürzeren Untersuchungszeiten

und dem

technologisch zu erklärenden

Dosisaspekt profitiert. Im

Vergleich zu Speicherfolien

kann mit den neuen Flachdetektoren

die Dosis für den Patienten

um bis zu 50 Prozent

reduziert werden ohne dabei

an Bildqualität zu verlieren.

Der mobile Flachdetektor lässt

sich aus dem Tisch herausnehmen

und direkt unter oder neben

dem Patienten platzieren.

Ein schmerzhaftes Umlagern

des Patienten kann so teilweise

vermieden werden, weil die

Aufnahme direkt im Bett oder

im Rollstuhl angefertigt werden

kann. „Die Investition mit

einem Volumen von 2 Millionen

Euro trägt auch dazu bei

eine noch größere Patientenzufriedenheit

zu ermöglichen“,

betont Geschäftsführer Bernd

Fey.

Blutspendemeisterschaft vor

Weltmeisterschaft

Erster Blutspende-Gruppenwettbewerb vom 14. April bis 9. Juni

Bei der ersten Blutspendemeisterschaft

des Uniklinikums

wetteifern Vereine,

Teams und freie

Gruppen um den Pokal

und 500 Euro in

bar. Die BM startet

am 14. April – also

genau zwei Monate

vor der Fußball-WM.

Acht Wochen haben

die Teams dann Zeit,

möglichst viele Mitglieder zum

Mitmachen zu begeistern. Bei

der Siegerehrung werden zwei

Blutspendemeister gekürt: Die

Gruppierung, die absolut die

meisten Spenderinnen und

Spender stellt, und der Verein,

der relativ zur Mitgliederzahl

die meisten Spender aktiviert.

Beide erhalten den Blutspendepokal

sowie jeweils 500

Euro für die Vereinskasse.

Zusätzlich werden unter allen

BM-Teilnehmenden attraktive

Preise verlost.

„Die Blutspendemeisterschaft

fördert den Teamgeist

und das gesellschaftliche Engagement

und nicht zuletzt

kann die Vereinskasse aufgebessert

werden“, erklärt Dr.

Markus Umhau, Ärztlicher

Leiter der Blutspendezentrale.

„Wir wollen dazu anregen, die

Blutspende dort zum Thema

zu machen, wo sich Menschen

sowieso begegnen: in ihren privaten

Freundeskreisen, Teams

und Vereinen. Denn nach wie

vor wird Blut jeden Tag von

vielen Menschen dringend benötigt

und es ist wichtig, sich

das immer wieder bewusst zu

machen.“

Blutspenden rettet Leben

Davon weiß Alexander

Ewerhardt eine Geschichte zu

erzählen. Der Fachmann für

Öffentlichkeitsarbeit und Betreiber

des Blogs leukofight.

de ist selbst vor zwei Jahren an

Leukämie erkrankt. „Erst, als

es um mein Leben ging, wurde

mir klar: Ohne das Engagement

fremder Menschen, die

Blut spenden, wäre

ich heute nicht mehr

hier!“ Ewerhardt

schickt als Botschafter

für die BM die

Gruppe „Leukofight

and friends“ in den

Wettbewerb.

Jedes Jahr brauchen

12.000 Patientinnen

und Patienten

allein am Universitätsklinikum

Freiburg

Blutprodukte. Das solidarische

Engagement von

jährlich 16.000 Menschen aus

Freiburg und der Region macht

diese Versorgungsleistung auf

hohem Niveau möglich. „Wir

beobachten jedoch deutschlandweit

und auch hier vor Ort

seit einigen Jahren einen Rückgang

der Blutspendezahlen.

Insofern hoffen wir auf eine

rege Beteiligung bei dieser ersten

Blutspendemeisterschaft

in Freiburg“, so Dr. Umhau.

Infos und Teilnahmebedingungen

für die BM: www.

blutspende-uniklinik.de.......

Blutspendezentrale Universitätsklinikum:

Hugstetter

Straße 55 (Haus Langerhans).

Geöffnet: Mo-Di, 8-5 Uhr;

Mi-Do, 12-19 Uhr ; Fr-Sa 8-13

Uhr.

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34 KULTUR JOKER MUSIK

Klassiker und Jazzrock

Neuinterpretationen von JCM

Jon Hiseman, Clem Clempson

und Mark Clarke sind das Herz

der legendären britischen Jazzrockband

Colosseum. Als Supertrio

JCM sind sie nun auf großer

„Heroes“-Tour und huldigen so

ihren großen Vorbildern, Freunden

und Weggefährten. Das sind

ganz unterschiedliche Künstler,

ob Cream, Jimi Hendrix oder

Emerson, Lake & Palmer - JCM

bringen sie alle mit einer ganz

eigenen Mischung aus Blues,

Jazz, Rock auf die Bühne. Das

Konzert findet am 9. Mai, 20

Uhr im Jazzhaus Freiburg statt.

Night of the Saxophones

R&B Extra in Baden-Baden

Zu „Rhythm & Blues“-Extra

im Kurhaus Baden-Baden am 1.

Juni, 20 Uhr hat der künstlerische

Leiter Ralf Heinrich vier herausragende

Musiker eingeladen. Im

Bénazetsaal treten die Bandleader

gemeinsam auf, um ein Feuerwerk

aus Jazz, Blues und Soul zu entfachen.

Mit dabei ist Albie Donnelly,

Virtuos und glanzvoll

Konzert an der Silbermann-Orgel

der mit seiner Band Supercharge

in ganz Europa Erfolge feierte,

der Liverpooler Sänger und Saxofonist

Andy Parker, ebenso

dabei ist Shootingstar Susanne

Alt, die sich im Jazz, Funk und

House bewegt. Als Special Guest

tritt der Sänger EB Davis auf, der

mit The Drifters Erfolge feierte.

Mal leise, mal laut

Willer im roccafé in Denzlingen

20er Jahre Jazz

Rufus Temple Orchestra im bolando

Das Rufus Temple Orchestra

aus Berlin lässt das legendäre

Jazz Age der 1920er aufleben! Die

stilvolle Band spielt Hot Jazz aus

New Orleans – authentisch, tanzbar

und mit Liebe zum Detail. Mit

originellen Arrangements und einer

ordentlichen Portion Charme

Willer ist ein Singer/Songwriter,

der anders ist, einer

der bei seinen autobiografischen

Texten kein Blatt vor

den Mund nimmt.Er hypnotisiert

sein Publikum, indem

er ihm den sprichwörtlichen

Spiegel vor das Gesicht hält

und seine Musik dabei in

ein Gewand kleidet, welches

eine völlig neue Symbiose

aus amerikanischem Rock,

deutschem Pop und intimen

Akustik-Sound bildet.

Am 18. Mai um 20 Uhr gastiert

Willer im roccafé in

Denzlingen.

nehmen die fünf Musiker/innen

ihr Publikum mit auf eine Reise

in die Roarin’ Twenties und sprühen

dabei nur so vor guter Laune.

Live erleben kann man das Rufus

Temple Orchestra am 17. Mai, 20

Uhr, im bolando Dorfgasthaus in

Bollschweil.

Seit über 20 Jahren lockt die

Reihe Konzerte an der Silbermann-Orgel

mit renommierten

Instrumentalsolisten Musikfreunde

in die Wallfahrtskirche

Ettenheimmünster. St. Landelin

zählt zu den schönsten Barockkirchen

am Oberrhein und birgt

wertvolle Kunstschätze, so eine

der seltenen Orgeln von Johann

Andreas Silbermann aus dem

Jahre 1769. Das Eröffnungskonzert

der Konzertreihe am

21. Mai, 17 Uhr gestalten traditionell

der Solotrompeter Prof.

Claude Rippas (Zürich) und der

Ulmer Münsterorganist i. R.

Friedrich Fröschle.

Auf dem Programm stehen

glanzvolle Trompetenkonzerte

und virtuose Orgelwerke u.a.

von J.S. Bach, J. J. Mouret und

Mozart sowie Bearbeitungen

bekannter Spirituals, bei denen

Rippas neben der Trompete auch

das Flügelhorn mit seiner weichen,

meditativen Klangfarbe

verwendet.

The Dizzy Brains kommen aus

Madagaskar, einem der ärmsten

und korruptesten Ländern dieser

Erde. Für sie aber kein Grund

zur Resignation, sondern einer

um deftigen Garage Rock zu

spielen. Ihre Musik geht gegen

Ungerechtigkeit, Perspektivlosigkeit

und den Mangel an Freiheit.

Wild vereint ihr Sound Mut

und Verletzlichkeit, mit klaren

Vorbildern bei The Kinks, The

Stooges und The Vines.

Das Konzert findet am 5. Mai,

21 Uhr im Great Räng Teng

Teng statt, als Vorband sind Too

Mobz zu hören.

Eine große Epoche, die sogenannte

Belle Époque, die eine

üppige Blüte von Kunst und

Kultur hervorbringt, in der optimistische

Aufbruchstimmung

in alle Bereiche des bürgerlichen

Lebens Einzug hält, in der musikalische

Innovationen in rascher

Folge die Musikzentren Mitteleuropas

in fieberhafte Spannung

Anne-Sophie Mutter

kann man durchaus

als die größte

Geigenvirtuosin

Deutschlands bezeichnen.

Am 2.

Juni, 20 Uhr kommt

sie nun ins Konzerthaus

Freiburg.

Dort wird sie ein

aufregendes, facettenreiches

Programm

spielen. Zusammen

mit Lambert

Orkis am Piano

kommen unter dem

Eine Orgelreise durch die Regio

Konzertreihe Mit Bach durch die Regio

Wütende Sounds

The Dizzy Brains in Freiburg

„Élegance und Décadence“

Salon Belle Époque im Humboldtsaal

versetzen. Vor allem Wien und

Paris sind Epizentren dieser Entwicklung.

Künstler aller Couleur

inspirieren sich gegenseitig und

im Ergebnis entstehen hochinteressante

Werke in Kunst und

Literatur, vor allem aber auch

im Kunstlied. Unter dem Titel

Élegance et Decadence tauchen

nun Katharina Persicke (Sopran)

Geigenvirtuosin

Anne-Sophie Mutter in Freiburg

Auch in diesem Jahr findet im

Mai an allen Sonn- und Feiertagen

jeweils um 17 Uhr – die

Konzertreihe Mit Bach durch

die Regio statt. Es wird ein auf

die jeweilige Orgel abgestimmtes

Programm mit Musik von

J.S. Bach und jeweils einem weiteren

Komponisten vorgestellt.

Bachs Sterbechoral Vor deinen

Thron tret‘ ich hiermit BWV

668 wird in allen Konzerten erklingen.

Beim Eröffnungskonzert am 1.

Mai in St. Trudpert, Münstertal

lotet David Franke, neuer Orgelprofessor

in Freiburg, das Verhältnis

von Improvisation und

Komposition bei Bach aus. Am

6. Mai spielt Heinrich Walter

in der Wallfahrtskirche Maria

Lindenberg, St. Peter. An Christi

Himmelfahrt konzertiert die

Orgelprofessorin Jin Kim aus

Seoul/Korea in der katholischen

Kirche St. Alban, Bad Krozingen.

In der Christuskirche Freiburg

gibt Star-Organist Christian

Schmitt am 13. Mai ein Konzert.

Bachs Kunst der Fuge wird in einer

zyklischen Aufführung vom

Bach-durch-die Regio Team

Hae-Kyung Jung, Karin Karle

und Johannes Götz am 20. Mai

Foto: Bastian Achard

Foto: Rija Solo

und Michael Schütze (Klavier)

am 6. Mai, 17 Uhr im Humboldtsaal

in Freiburg (Humboldtstr. 2,

am Martinstor) im Rahmen der

Konzertserie klangwerk LIED

in diese klanglich-opulente

Welt ein. Werke folgender Komponisten

stehen auf dem Programm:

Debussy, Ravel, Zemlinsky,

Korngold und andere.

Titel „Recital“

Werke von Johann

Sebastian Bach,

Johannes Brahms,

aber auch Krzystof

Penderecki und

André Previn mit

Auftragskompositionen,

die Anne-

Sophie Mutter gewidmet

sind und

beweisen, dass hier

nicht nur Traditionelles,

sondern

auch Neues geboten

wird.

in der Barockkirche St. Peter zur

Aufführung kommen. Werkeinführung:

Johannes Adam, 15.30

Uhr, Fürstensaal des Geistlichen

Zentrums.

Am 21. Mai spielt Diözesankirchenmusikdirektor

Godehard

Weithoff in der Liebfrauenkirche

Günterstal. Eduard Wagner

aus Freiburg gibt am 27. Mai ein

Gastspiel auf der Metzler-Orgel

in der Pfarrkirche St. Gallus,

Kirchzarten.

Das Abschlusskonzert am 31.

Mai wird von Dr. Markus Uhl

aus Heidelberg in der Pfarrkirche

von St. Ulrich erklingen.


musik kuLTuR JOkER 35

Michelangelo, Heine und Prokofjew

Liederabend mit dem Duo Schlabach-Uhl & Gerloff

Schwerpunkt des am 6. Mai,

18 Uhr, stattfindenden Konzerts

der Christuskantorei Freiburg ist

die kammermusikalische Version

der Mass of the Children, die

John Rutter 2002/2003 komponierte.

In dieser Fassung übernimmt

die Orgel die Streicher- und

Blechstimmen. Dazu kommen

fünf Holzblasinstrumente, eine

Harfe, ein Kontrabass, Pauken

und diverse Schlaginstrumente.

Weiter vorgetragen werden die

Am 11. Mai findet um

20 Uhr in der Elisabeth-

Schneider-Stiftung (Wilhelmstaße

17 A) in Freiburg

ein Liederabend des

Duos Candida Schlabach-

Uhl (Mezzosopran) und

Suzu-Anne Gerloff (Klavier)

statt.

Im Mittelpunkt des

Abends stehen die Vertonungen

der Sonette des

Malers Michelangelo, die Benjamin

Britten für sich selbst und

seinen Lebenspartner, den Tenor

Peter Pears, in den Jahren 1937-

1940 geschrieben hat. Die Texte

werden in der Originalsprache

gesungen. Weiter auf dem Programm

steht die Dichterliebe

Opus 48, ein Zyklus von sechzehn

Liedern des Komponisten

Robert Schumann, der mit diesem

Zyklus einen Höhepunkt

des romantischen Kunstlieds

schuf. Entstanden ist er genau

Bernstein, Britten, Rutter

Konzert der Christuskantorei Freiburg

100 Jahre vor den Michelangelo-Sonetten

(1840)

zu Gedichten aus Heinrich

Heines Lyrischem Intermezzo,

einer Sammlung

von 65 Gedichten, die dann

1827 im Buch der Lieder

erschienen waren. Von den

zwanzig komponierten

Liedern wurden sechzehn

schließlich gedruckt. Die

Klaviersonate Nr. 3 von

Sergej Prokofjew wird für Klavier

Solo zu hören sein. Die

Verbindung der beiden Musikerinnen

reicht weit in die Anfänge

ihres Studiums zurück und besteht

somit schon lange. Eintritt

frei, Spenden willkommen.

Jedes Konzert ein Erlebnis

Phil eröffnen die Open Air-Konzerte im Schloss Reinach

Mit dem zehnten Konzert von

Phil beginnt am 4. Mai, 20 Uhr,

die Zeit der großen Open Air-

Konzerte im Schloss Reinach in

Freiburg-Munzingen. Die großformatige

Band aus Bruchsal hat

die Musik von Genesis und Phil

Collins seit 20 Jahren so sehr

verinnerlicht, dass Collins selbst

seinen Fans schon den Konzertbesuch

bei den Süddeutschen

Rockern ans Herz gelegt hat.

„Wir freuen uns jedes Jahr auf

Jürgen Mayer und seine elfköpfige

Band, denn Konzerte mit

Phil sind immer ein Erlebnis“,

betont Schloss Reinach Hotelier

René Gessler. Musikalischer

Schwerpunkt der Konzerte sind

Frühe Musik

Konzert mit Le Concert de l´Isle

Das Ensemble „Le Concert de

L´Isle“ mit Anne L´Espérance

(Sopran), Sonja Kanno-Landoll

(Renaissance-Blockflöten) und

Christian Zimmermann (Laute)

spielt am 6. Mai, 19 Uhr in der

St. Michaelskirche in Niederrotweil

Musik aus der Zeit des Spätmittelalters

bis zum Frühbarock

von Hildegard von Bingen, Orlando

di Lasso, Libre Vermell de

Montserrat, Claudio Monteverdi

u. a. Dass diese Musik bis heute

nichts von ihrer Frische und Lebendigkeit

eingebüßt hat, dafür

stehen die Interpreten mit ihrer

fast lebenslangen Erfahrung mit

früher Musik. Sie verbinden

stilistische Kompetenz und theoretisches

Wissen mit spieltechnischer

Virtuosität. Originalinstrumente

bzw. Kopien davon

lassen Augen und Ohren spannende

Eindrücke wahrnehmen.

vor allem die Hits von Genesis

aus den späten Siebzigern,

Achtzigern und den Neunzigerjahren

sowie zahlreiche Solo-

Hits von Phil Collins. ViP-Packages

inklusiv Konzertticket,

dreigängigem Menü und allen

Getränken sind buchbar. Reservierungen:

T.: 07664-4070 und

www.reservix.de .

Kantate Rejoice in the Lamb

op. 30 von Britten nach Auszügen

aus dem Lobgedicht

„Jubilate Agno“ von Christopher

Smart, die der tief religiöse

Dichter in einer Londoner

Nervenheilanstalt geschrieben

hat. Das Werk ist für vier Solostimmen,

einen gemischten

Chor und Orgel besetzt sowie

die Chichester Psalms des

Komponisten Bernstein. Das

Werk basiert auf hebräischen

Psalmentexten, die er selbst zusammengestellt

hat. Bernsteins

kammermusikalische Fassung

reduziert das Instrumentarium

auf Orgel, eine Harfe und

Schlagzeug. Der Komponist

legte fest, dass die Solorolle

nur von einem Knabenalt oder

einem Countertenor, gesungen

werden soll.

Auch die Originalsprache ist

obligatorisch. In der Fassung der

Christuskantorei wird der Knabenalt

von zehn Jungen der Kinderkantorei

unisono gesungen.

„Denk es, o Seele“

Stiftung für Konkrete Kunst in Freiburg

10 sentimentale Freiburger

Geburtstagkonzert im Paulussaal

Erinnern an Debussy

Werke für Flöte und Klavier

Mit einem poetischen Konzert

am 13. Mai, 18 Uhr mit der

bekannten Sopranistin Siri Karoline

Thornhill und dem Holst-

Quartett startet die Stiftung

Konkrete Kunst in Freiburg-

Zähringen die Zusammenarbeit

mit der Holst-Sinfonietta. Ausgewählte

Kammermusikprojekte

werden zukünftig auch in

diesem lichtdurchfluteten und

besonderem Ambiente zwischen

Stahlskulpturen und anderen Exponaten

der Konkreten Kunst in

der Pochgasse ihre unvergleichliche

Wirkung entfalten können.

Am 2. Mai, 19.30 Uhr findet

im Freiburger Paulussaal das

Jubiläumskonzert zum 10. Geburtstag

der Gentimentals statt.

Im Mai 2008 legte Patrick Heil

(Unduzo) den Grundstein für

ein Männerensemble nach dem

Vorbild der Comedian Harmonists,

Wise Guys oder Öl des Südens.

Im Laufe der Jahre haben

sie ein acapella-comedy Programm

entwickelt, das nicht nur

durch die feinfühlige Interpretation

der Lieder besticht, sondern

auch durch die feinsinnigen Ansagen

mit denen die Stücke verbunden

werden. Die Bandbreite

des Gentimentals-Repertoires

reicht von der Renaissance über

das deutsche Volkslied bis zur

Neu für 2018!

aktuellen Popmusik. Als Geburtstagsgäste

haben sich das

Männerquartett „More Than

Talking“ angekündigt.

Zarte Experimente

Etta Scollo live und mit neuem Album

Etta Scollo ist eine furchtlose

italienische Sängerin und Liedermacherin.

Ohne Angst vor wilden

Mischungen aus Pop, Avantgarde

und Jazz bringt die Gesangs- und

Konzeptkünstlerin immer wieder

neue, ambitionierte Werke

heraus. Ihr neuestes Album Il

passo interiore, veröffentlicht

bei Jazzhaus Records, macht da

keine Ausnahme. Schrille, wilde

oder leise, melancholische Klänge

treffen hier unvermutet aufeinander.

Man darf gespannt sein,

wie sich diese Mischung auf der

Bühne anhört. Eine Möglichkeit

dazu bietet sich am 17. Mai, 20

Uhr im Jazzhaus Freiburg.

„Hommage à Debussy“ heißt

ein Konzertabend mit Werken

von Jules Mouquet, Paul Taffanel,

André Jolivet, Gabriel Fauré

und natürlich Claude Debussy.

Die Werke werden von Barbara

Hank an der Flöte und Seoungeun

Cha am Klavier gespielt.

Beide Künstler konzertieren

bereits international, haben internationale

Wettbewerbe gewonnen,

Rundfunkaufnahmen

gemacht und CDs eingespielt.

Ihr Repertoire reicht von Bach

bis zu zeitgenössischer Musik.

Man darf sich auf ihre Interpretationen

freuen. Das Konzert

findet am 6. Mai, 20.15 Uhr im

Historischen Kaufhaus in Freiburg

statt.


36 KULTUR JOKER mUsiK

Musikalische Ehe

The Handsome Family in Freiburg

The Handsome Family ist das

Lebensprojekt des Ehepaars

Brett und Rennie Sparks. Schon

seit 26 Jahren verheiratet, spielen

die beiden von Beginn an

miteinander. Rennie bringt die

einfühlsamen Lyrics und Brett

die Melodien, Ergebnis ist gutes

Musik aus Havanna

Los 4 del Son in der Wodan Halle

Los 4 del

Son zählen zu

den renommiertesten

Interpreten

und Autoren

der aktuellen cubanischen

Volksmusik,

die durch

den ‚Buena Vista

Social Club‘

auch bei uns in

Deutschland bekannt

geworden

ist. Los 4 del Son animieren mit

ihrem cubanischen Salsa, Merengue,

Bachata und Son sogar reservierte

Gemüter zu ausgelassener

Eingängige Melodien

Seed to Tree in Freiburg

Songwriting für Fans von Alternative

Country und Americana.

Stars wie Ringo Starr, Amanda

Palmer, die Guns‘n‘Roses oder

Bruce Springsteen outeten sich

bereits als Fans. Das Konzert

findet am 2. Juni, 21 Uhr im

Great Räng Teng Teng statt.

Tanzstimmung. Die Musiker

bringen cubanische Lebensfreude

auf die Bühne der Wodan Halle in

Freiburg am 31. Mai, 20.30 Uhr.

Clubsound in Farbe

Alle Farben und Friends in Baden-Baden

Alle Farben ist längst ein etablierter

Elektro-Act. Sein Clubsound

kennt keine Grenzen,

bringt eine bunte Mischung. Im

Rahmen der Konzertreihe „Die

beste Nacht“ kommt er nun

nach Baden-Baden. Unter dem

Titel „Alle Farben and Friends“

kommen aber auch musikalische

Weggefährten auf die Bühne:

Graham Candy, Kelvin Jones,

Janieck und Trompeter Lahos.

Sie kommen sowohl mit den

Songs von Alle Farben als auch

solo auf die Bühne.

Das Konzert findet am 24.

Mai, 20 Uhr im Bénazetsaal des

Kurhauses statt.

Die Luxemburger Indie-Band

Seed to Tree sind Ende Mai mit

ihrer EP Unconcerned auf Tour.

Sie ist ein Vorgeschmack auf das

für Oktober angekündigte neue

Album, das sich noch stärker

zwischen sanftem Dream-Pop

und schwermütigem Indie-Rock

bewegen wird. Seed to Trees

eingängige Melodien zwischen

zarten Indie-Klängen und britischem

Shoegaze der Achtziger,

werden von einer intimen

Stimmung getragen, eingebettet

in treibende Grooves und atmosphärische

Gitarren-und Synthiesounds.

Auch am 30. Mai in der

Freiburger Bar am Funkeneck

werden Seed to Tree eine Auswahl

an alten, neuen und sogar

noch unveröffentlichten Songs

des künftigen Albums spielen.

Die BBs lieben ihre Musik und

spielen gekonnt den Blues. Mit

ihrer Mischung aus Rhythm &

Blues und einem Hauch Sixty

Soul haben sie sich eine Fangemeinde

um den ganzen Globus

erspielt.

Die Band erhielt zahllose Auszeichnungen

wie den German

Blues Award. Ihre CD Unique

Taste wurde mit dem Preis der

deutschen Schallplattenkritik

prämiert. B.B. & The Blues

Shacks stehen für großartige

Live-Auftritte und haben sich

so als Top-Act etabliert. Am

18. Mai, 20 Uhr werden sie im

Kurhaus Baden-Baden das Publikum

mit ihrem Programm

Ladies & Gangsters, it’s Bluestime

erfreuen. Tickets: www.

badenbadenevents.de.

B.B. & The Blues Shaks

Konzert in Baden-Baden

Violoncello und Bassklarinette

Konzert im depot.K in Freiburg

Lorenzo Salvá und Marie Viard

Im Rahmen der Ausstellung

Figurationen von Ulrike Schräder

(bis 27. Mai) findet unter

dem Titel Oi Kuu am 5. Mai, 19

Klingendes Europa

Konzerte Chorraum Münster im Freiburger Münster

Die diesjährigen Chorkonzerte

„Chorraum Münster“ stehen

unter dem Motto „Klingendes

Europa“ und vereinen europäische

Komponisten von der

Renaissance bis zur Moderne

in den verschiedenen Einflüssen

der europäischen (Kultur-)

Nationen.

Im Konzert am 27. Mai, 18

Uhr gestaltet die Domkantorei

Paderborn unter ihrem Domkapellmeister

Thomas Berning

Chorwerke von u.a. H. Górecki

und J. Swider. Als zyklisches

Werk erklingt die „Missa festiva“

von Alexandre Gretchaninoff.

Das zweite Konzert am 10.

Juni, 18 Uhr vereint den Freiburger

Domchor, die Freiburger

Domkapelle, die Choralschola

am Freiburger Münster, die

Freiburger Münsterbläser sowie

die Vokalsolisten Tomoko Maria

Neu für 2018!

Nishioka (Sopran), Ursula Eittinger

(Alt), Clemens Bieber (Tenor),

Bernhard Gärtner (Tenor),

Wolfgang Newerla (Bass) sowie

Uhr ein Konzert im depot.K in

Freiburg statt.

Ausführende sind die Cellistin

Marie Viard und der Klarinettist

Lorenzo Salvá

Peralta. In ihrem

Programm spielen

sie zwei Duos

(aus WoO 27), von

Beethoven Ausschnitte

aus dem

Musikalischen

Blumengärtlein

und Leyptziger

Allerley von Hindemith,

Ohé von

Pascal Dusapin,

Oi Kuu für Violoncello

und Bassklarinette

von Kaaja

Saariaho sowie die

Solostücke Fantasie

für Klarinette

von Jörg Widmann

(1993/2011) und

die 2010 für den

Emanuel-Feuermann-Wettbewerb

Berlin geschriebene Cello-

Komposition Efeu von Thomas

Demenga.

Domorganist Prof. Matthias

Maierhofer unter der Leitung

von Domkapellmeister Boris

Böhmann. Neben Motetten von

W. Byrd, H. L. Haßler und G. P.

da Palestrina erklingt die Messe

für gemischten Chor und Orgel

op. 138 des französischen Komponisten

Florent Schmitt sowie

zum festlichen Abschluss die

große Psalmmotette „Danket

dem Herren, denn er ist freundlich“

(SWV 45 aus „Psalmen Davids

1619“) von Heinrich Schütz,

die von der Freiburger Dommusik

beim Gottesdienst mit Papst

Benedikt XVI, auf dem Flughafen

2011 musiziert wurde.


musik kuLTuR JOkER 37

Gitarren-Serenade

Kaufhaus-Serenade mit der Camerata Instrumentale

Am 5. Mai, 20.15 Uhr, setzt

– mit ihrer 248. Serenade

– die Camerata Instrumentale

Freiburg die Reihe ihrer

Kaufhaus-Serenaden im Historischen

Kaufhaus in Freiburg

fort. Wahrlich abwechslungsreich

gestaltet sich hier

das Programm mit Werken

aus 4 Jahrhunderten: Einleitend

erklingt Händels Blockflötensonate

a-Moll op. 1 Nr.

9. Danach die Fernando Sor

zugeschriebene Romanesca

für Flöte und Gitarre, auf die

sich dann eine der „Wendekreis

des Einhorns“ op. 118

folgenden kurzen Flötensoli

Frank Michaels bezieht. Der

1.Teil schließt mit den Rumänischen

Volkstänzen von

Bartók in der Bearbeitung für

Orientalische Musik

Shaffan Soleiman Duo in Badenweiler

Das Shaffan Soleiman Duo

spielt am 27. Mai, 11 Uhr, im

Kurhaus Badenweiler orientalische

Musik aus dem Irak, Kurdistan,

Ägypten und der Türkei.

Shaffan Soleiman stammt aus

einer alten irakischen Musikerfamilie.

Schon mit elf Jahren

erhielt er von seinem Vater Unterricht

auf der Oud. In Bagdad

studierte er später klassische

europäische und orientalische

Musik. Inzwischen unterrichtet

er selbst Oud und klassische

Andreas Grün und Frank Michael

arabische Violine. Begleitet

wird er von Ranjith Gunatilleke,

einem bekannten Tablaspieler

aus Sri Lanka, der im

Ali Akbar College of Music in

Basel klassische indische Musik

studiert hat.

Flöte und Gitarre. Nach der

Pause eröffnet die Camerata

Instrumentale – in der Besetzung

Frank Michael (Flöte)

und Andreas Grün – den 2.

Teil, wiederum mit einem Barockwerk:

Marin Marais‘ zu

Recht berühmten Variationen

über „Les Folies d’Éspagne“.

Als Besonderheit folgt die für

Andres Ségovia komponierte

spätromantische „Segoviana“

op. 261 von Alfred Heinrich

Loreti. Diese selten gespielte,

1925 entstandene Suite

hat vier Sätze: Prélude –

Danse – Berceuse – Finale.

Den virtuosen glanzvollen

Schlusspunkt des Abends

bilden die Variationen über

ein ungarisches Thema des

Klassikers Raphael Dressler.

Tanz und Spätromantik

Vergessene Werke im Kammerkonzert

Das SWR Kammerkonzert im

Mai bringt drei Komponisten zusammen,

alle mit einem ganz eigenen

Zugang. Dabei bringen die

Mitglieder des SWR Symphonieorchesters

auch unbekannte

Künstler und unbekannte Werke

zum Klingen. Ernst Toch etwa

war in den 1920ern in Deutschland

sehr beliebt, ist mittlerweile

Flöte und Marimba

Duo mélange in Waldkirch

Am Sonntag, dem 6. Mai,

11 Uhr findet im Saal der Gemeinschaft

„Am Bruckwald“ in

Waldkirch das letzte Kammerkonzert

dieser Spielzeit statt.

Das „duo mélange“ aus Leipzig

mit Almut Unger (Flöte) und

„Max und Jule“

Kinderkonzert im Ensemblehaus

Eine Reise durch die Musikgeschichte

voll liebenswerter, lustiger

Begegnungen mit Bienen,

Köchen, Cowboys und anderen

gibt es beim Kinderkonzert

Max und Jule am 4. Mai, 16 Uhr

im Ensemblehaus in Freiburg

Tchaikovsky und Elgar

Freiburger Orchestergesellschaft

Am 6. Mai, 20 Uhr spielt

die Freiburger Orchestergesellschaft

unter Leitung von

Lukas Grimm im Kultur- und

Bürgerhaus Denzlingen Orchesterwerke

der Romantik. Zur

Aufführung kommt das 1919

uraufgeführte Cello-Konzert

Op. 85 e-moll des Komponisten

Edward Elgar, eines seiner zwei

Solokonzerte. Es entstammt

seiner letzten Schaffensphase.

Solist ist der Freiburger Cellist

aber weitgehend vergessen. Zeit,

ihn mit einer Tanzsuite wieder

ins Gedächtnis zu rufen. Ebenso

dabei sind Erwin Schulhoff und

Ernst von Dohnányi, Musik zwischen

tänzerisch-nostalgischem

Klang und spätromantischem

Melodienfluss. Das Konzert findet

am 4. Mai, 20 Uhr im Konzerthaus

Freiburg statt.

Thomas Laukel (Marimba) spielt

Bearbeitungen klassischer Werke

und Originalkompositionen für

diese ungewöhnliche Instrumentenkombination.

Auf dem Programm

stehen Werke von Bach,

Bernstein und Piazzola.

(Schützenallee 72). Zu hören

sind u.a. Stücke von Stockhausen,

Kagel, Debussy, Reich, A.

Pasculli, C. Saint-Saëns, Beethoven

und Telemann. Es spielen

die Musiker des ensemble

recherche.

Juris Teichmanis. Im zweiten

Teil erklingt die 5. Sinfonie in

e-moll (op.64) von Tchaikovsky.

Obwohl dieser selbst seine

5. Sinfonie als „misslungenes

Werk“ bezeichnete, gehört sie

heute zu seinen beliebtesten

Sinfonien.

Die Freiburger Orchestergesellschaft

wurde 1960 mit dem

Ziel gegründet, die „klassische

Musik und die Gegenwartsmusik

zu pflegen“.

28. Hochschwarzwälder Jazzsommer

Sechs Gigs vom Feinsten

Bei der 28. Auflage des Hochschwarzwälder

Jazzsommers

vom 11. Mai bis 9. Juni stehen

insgesamt sechs Konzerte auf

dem Programm. Der Hochschwarzwälder

Jazzsommer

lockt mit einer bunten Mischung

aus individueller und kollektiver

Stilistik, Improvisationen und

eigenen Interpretationen der verschiedensten

Jazz-Genres. Dazu

kommen die außergewöhnlichen

Aufführungsorte, wie zum Beispiel

der Treppenwinkel im

Kloster Riedern am Wald. Den

Auftakt macht am, 11. Mai, die

Gruppe Quant mit Sebastian

Steinmetz an der Gitarre, Magnus

Zimmer am Bass und Philipp

Koelges am Schlagzeug.

Ein Höhepunkt des Hochschwarzwälder

Jazzsommers

ist das Konzert des Gitarristen

Gismo Graf. Er gilt als Shootingstar

des Gypsy-Swing und zählt

zweifelsfrei zu den besten Gypsy-Gitarristen

der Gegenwart.

Gismo Graf wagt die Brücke vom

Gypsy-Jazz bis hin zu Pop, Bossa

Nova, Swing und ausdrucksstarken

Eigenkompositionen.

Konzerte auf einen Blick:

Quant, 11. Mai, Gasthof Steppacher,

Friedenweiler; Papa

Klaus Quartett, 25. Mai, Bistro

Express‘o, Feldberg-Altglashütten;

Gismo Graf Trio, 26. Mai,

Ospeles Scheune, Hinterzarten;

Duo Twilight, 2. Juni, Kloster

Riedern am Wald, Ühlingen-

Birkendorf; Boogie Connection,

8. Juni, Felix Scheune,

Lenzkirch-Kappel; Black-Forest-Jazz-Band,

9. Juni, Gasthaus

Ahorn, Titisee-Neustadt/

Schwärzenbach. Beginn jeweils

20 Uhr. Weitere Infos: www.

hochschwarzwald.de

28. Hochschwarzwälder

JAZZ

11. Mai - 09. Juni 2018

SOMMER

Tickets sind in allen Tourist-Informationen

der Hochschwarzwald Tourismus GmbH

und bei allen Reservix Vorverkaufsstellen

erhältlich sowie unter reservix.de

Tel.: +49 (0) 7652/1206-30

hochschwarzwald.de

präsentiert


38 KULTUR JOKER INTERVIEW / VERANSTALTUNGEN

Fortsetzung des Interviews:

sich über fünf Jahre hin. Im

Wald. Mein Großvater war

ein Häuptling der Gla-Society.

Diese Leute trugen Masken bei

rituellen Zeremonien, wenn

zum Beispiel ein bedeutendes

Mitglied der Gemeinschaft

gestorben war. Mit acht Jahren

kam ich in die Hauptstadt

Abidjan. Dort tanzte ich später

im Nationalballett der Elfenbeinküste

und anschließend

durfte ich auf Alvin Aileys

Dance-School in New York

gehen, wo ich fünf Jahre blieb.

Schließlich habe ich in Paris

meine eigene Tanzkompanie

gegründet.

Kultur Joker: Die Show „Afrika!

Afrika!“ bringt ein Dutzend

afrikanische Nationalitäten zusammen.

Wie sehr unterscheiden

sich die Herkunftsländer

und Kulturen?

Momboyé: Die Unterschiede

sind sehr groß, was das Essen,

die Sprache und die Kunst betrifft.

Aber diese Dinge sind

nicht ausschlaggebend für die

Show. Sie handelt eher vom Zusammenfinden.

Für mich sind

die verschiedenen Qualitäten,

die hier aufeinandertreffen, ein

Zeichen von positiver Stärke.

Kultur Joker: Was haben alle

Afrikaner gemein?

Momboyé: Ja, wir haben auch

Gemeinsamkeiten. In allen

westafrikanischen Ländern ist

z.B. das Essen ähnlich. Die

Leute tanzen und kleiden sich

dort auch ähnlich. Und alle

Afrikaner glauben an die Kraft

ihrer Ahnen.

Kultur Joker: Heute ist alles

globalisiert: Gibt es auch in

der zeitgenössischen afrikanischen

Kultur Stilelemente,

deren Ursprünge woanders

liegen als in Afrika?

Momboyé: Das ist ein großes

Problem. Früher gab es in den

Städten und Dörfern kein Fernsehen

und kein Telefon. Heute

stehen die Apparate sogar im

hintersten Ort im Dschungel.

So können die Leute sich anschauen,

wie man in Amerika

lebt. Und sie wollen genauso

leben. Auf diese Weise verlieren

wir nach und nach unsere

Traditionen. Mit dieser Show

versuchen wir, authentische

afrikanische Kultur zu zeigen.

Nicht die ganze Zeit, aber streckenweise.

Gegen die kulturelle

Globalisierung kann man

sich kaum wehren, dieser Verdrängungs-

und Vermischungsprozess

ist zu stark. Überall auf

der Welt laufen im Radio und

Fernsehen die gleichen Sachen.

Kultur Joker: Wie geht Ihre Familie

in der Heimat damit um?

Momboyé: Sie haben inzwischen

auch Telefon und Fernsehen.

Ich kann sie jederzeit

anrufen und mich nach ihrem

Befinden erkundigen. Manchmal

sagen sie: Ich habe dieses

oder jenes im Fernsehen gesehen.

Kannst du es mir kaufen?

Das ist keine gute Entwicklung.

Warum machen sich so

viele Afrikaner auf den Weg

nach Europa und sterben in

Libyen oder bei der Überfahrt

auf dem Mittelmeer? Weil sie

von dem schönen Europa, das

sie aus dem Fernsehen kennen,

träumen. Leider wird im TV

nicht gezeigt, wie vielen Afrikanern

in Europa es schlecht

geht. Das ist wirklich schade!

Kultur Joker: Um den Flüchtlingsstrom

aus Afrika zu stoppen,

will die EU ihre südliche

Außengrenze verlagern und

mehr in Afrika investieren, um

den Menschen vor Ort zu helfen.

Wie denken Sie darüber?

Momboyé: Ich halte das für

eine gute Idee. Wenn die EU

es wirklich ernst meint. Ich

bin mir da nicht sicher. Wenn

irgendwo eine Tür geschlossen

wird, öffnet sich woanders eine

neue. Afrikaner sind ja nicht

dumm und finden immer einen

Weg. Das Thema ist jedenfalls

sehr komplex. Und ich habe

noch eine Vision: In unserer

Show zeigen wir Afrikaner und

Afrikanerinnen. Warum sollte

man nicht mal eine Show nur

mit Frauen machen? Mit talentierten

Powerfrauen! Ich möchte

die Liebe, die mir meine

Mutter gegeben hat, mit anderen

teilen. Es ist Zeit, mich bei

meiner Mutter zu bedanken.

Kultur Joker: Ist in Afrika die

Mutter bedeutender als der Vater?

Momboyé: Ja. Wenn Sie

wüssten, wie hart afrikanische

Mütter arbeiten! Meine Mutter

und mein Vater sind immer zusammen

zur Arbeit in den Wald

gegangen. Abends musste sie

zuhause weiterschuften: kochen,

sich ums Haus kümmern und

Probleme lösen. Während mein

Vater einfach nur dasaß und aufs

Essen wartete. Meine Mutter hat

Tag und Nacht geackert. Bei all

diesen Müttern möchte ich mich

ganz herzlich bedanken.

Kultur Joker: Sie sind mehrsprachig

aufgewachsen. Was

bedeutet Ihnen die französische

Sprache?

Momboyé: Sie hilft mir, mit

anderen zu kommunizieren.

AFRIKA!AFRIKA!

Aber je mehr ich dies tue, desto

mehr verliere ich meine afrikanischen

Muttersprachen Wobe

und Guere. Viele Wörter habe

ich bereits vergessen. „Guere“

bedeutet übrigens stark und

„Wobe“ ängstlich. Ich habe

also zwei sehr unterschiedliche

Eigenschaften. (lacht)

Kultur Joker: Wie viel Zeit verbringen

Sie noch in der Heimat?

Momboyé: Voriges Jahr waren

es sechs Monate. Das hatte

damit zu tun, dass ich von der

ivorischen Regierung geehrt

wurde. Ich bin jetzt ein Chevalier

de blablabla. (lacht) Ich

wurde gebeten, dass Nationalballett

wieder aufzubauen. Immer

wenn ich dort unten bin,

probe ich täglich acht Stunden

mit großartigen Tänzern. Nach

„Afrika! Afrika!“ werde ich damit

fortfahren.

Kultur Joker: Wie stellen Sie

sich die Zukunft Afrikas vor?

Momboyé: In Afrika muss

sich vieles ändern. Die alten

Politiker müssen weg. Denn

sie warten immer nur darauf,

dass europäische Politiker ihnen

dabei helfen, ihr Land bzw.

ihren Kontinent aufzubauen.

Foto: Suzy-Stöckl

Ein gutes Beispiel für einen

neuen Weg ist André Heller. Er

brachte mir einst bei, wie man

eine Show zusammenstellt. Ich

telefoniere noch immer jeden

Tag mit ihm. Er sagte zu mir,

er wolle mir diese Show übergeben,

denn jetzt sei meine Zeit

gekommen. Wenn er immer

noch jeden Tag da wäre, wie

sollte ich mich dann weiterentwickeln?

Wir Afrikaner können

nicht ewig darauf warten, dass

uns die Europäer Geld geben,

was dann in irgendwelchen

Taschen verschwindet. Diese

Dinge müssen sich ändern.

Wir brauchen neue Leute, die

verstanden haben, dass wir die

Beziehungen zu Europa nicht

beenden, aber auf eine andere

Art und Weise fortführen müssen.

Alles, was wir gegenwärtig

von den Europäern bekommen,

haben wir bereits in Afrika. Wir

müssen uns nur hinsetzen und

eigene Visionen entwickeln,

damit wir wieder stolz werden.

„Afrika! Afrika!“ live in Freiburg,

Sick-Arena, 4. Mai,

19.30 Uhr. Weitere Infos: www.

afrikaafrika.de; Karten: www.

eventim.de

Kunst und Umweltbewusstsein

Eine Fotoausstellung zum Klimawandel und der Waldtag im Freiburger WaldHaus

Melting Ice Cave

Foto: Gary Braasch

Mittlerweile wird es vielen

klar, aber manchen noch nicht

klar genug: Bezüglich des

Klimawandels besteht Handlungsbedarf.

Längst ist das

Thema nicht mehr bloß eine

rein wissenschaftliche Sache,

die irgendwann einmal für

alle relevant sein wird. Der

Klimawandel steht längst vor

unserer Tür, betrifft unsere

Berge, Wälder, Flüsse, unser

Leben. Auf diese gefährliche

Entwicklung weist nun die Fotoausstellung

„Klimawandel -

eine globale Herausforderung“

hin, die neue Ausstellung im

WaldHaus Freiburg. Sie ist

noch bis zum 27. Mai zu sehen

und zeigt 30 Fotografien von

Gary Braasch.

Braasch ist Naturfotograf

und so nah am Wandel der Natur.

Mit seinen dramatischen,

großformatigen Bildern versucht

er aufzurütteln, anschaulich

zu machen, was uns alle

betrifft. 40 Jahre lang bereiste

er die Welt, um den Klimawandel

in seinen Ursachen und

Auswirkungen zu dokumentieren,

aber auch um Lösungsmöglichkeiten

aufzuzeigen.

Die Kunst soll dabei helfen,

Menschen zu nachhaltigem

Handeln zu motivieren. Gary

Braasch gehört zu den ersten,

die das Thema fotografisch dokumentierten.

Braasch wurde

2010 vom Outdoor Photography

Magazin zu einem der 40

einflussreichsten Naturfotografen

der Welt gekürt. Er ist

2016 gestorben.

Einen weiteren Beitrag zum

Umweltbewusstsein leistet der

Freiburger Waldtag mit Wissenwertem

und Vorführungen

an 30 Stationen. Dieser findet

am 6. Mai, 11 bis 18 Uhr, ebenfalls

im WaldHaus statt.


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 39

Di 1. Mai

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Schwule Filmwoche – Vernissage Javier

Navarro Romero und szenische Lesung. Eintritt

frei. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

15 h: Konzerte im Freien – Musikverein Zähringen

SymBadisch. Eintritt frei. Seebühne im Seepark

20 h: Fraktal – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Historix Tours Freiburg

Historische Stadtführungen

365 Tage im Jahr, bei jedem Wetter

www.historix-tours.de

Partys

12 h: Heraus zum 1.Mai – Breidenbach Studio

Label Crew & Friends. Tech House. Eintritt frei.

Jos Fritz Café

BASEL

Musik

11:30 h: Jazz-Matinée – Lucia Cadotsch u.a.

Offbeat Jazzfestival 2018. Jazzcampus

20 h: Bobby McFerrin & Circlesongs – A cappella,

Jazz. Offbeat Jazzfestival 2018. Musical Theater

Basel

ANDERE ORTE

Badenweiler

11 h: 1.Mai-Hock 2018 – Tradition er(leben) bei

Musik, Wein, Kaffe und Kuchen. Dorfscheune

Lipburg

18 h: Badenweiler Musiktage – Klavierabend mit

Alexander Melnikov an vier Flügeln. Werke von

Schubert, Mendelssohn, Chopin u.a. Kurhaus

Badenweiler

Münstertal

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit David Franke

(Orgel). Werke von Bach. Kirche St. Trudpert

Staufen

19:30 h: Finisterre – Tango. Eintritt frei, Spenden

erbeten. Stubenhaus Staufen

Mi 2. Mai

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit

der Welt – Lesung und Gespräch. Literaturhaus

Freiburg

Musik

19:30 h: Gentimentals – A Capella. 10-jähriges

Jubiläumskonzert. Paulussaal

20:15 h: Sweet Sweet Moon & Alicia Edelweiss –

Freak Folk, Blues. Schwule Filmwoche Freiburg.

Theater Freiburg, Passage 46

20:30 h: Lied.Gut – Der Acoustic Slam. Eintritt frei.

Mensa Rempartstraße

21 h: Die Top oder Flop Show – Schallplattenauktion

& Blutgericht. The Great Räng Teng Teng

21:30 h: Werkjam: Kurth Band – Jazz- und

Improvisation. E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

19:30 h: Romeo und Julia – Inszenierung von

TheaterTotal. E-Werk Freiburg

20:30 h: Theater L.U.S.T. – Die ImproShow.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Schwule Filmwoche Freiburg

2. – 9. Mai 2018

www.2018.schwule-filmwoche.de

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

18 h: Wilhelm Schmid: Selbstfreundschaft – Wie

das Leben leichter wird. Waldhof Akademie für

Weiterbildung

19:30 h: Streuobst: ein wichtiges Kulturgut –

Vortrag von Klaus Jung. Lernort Kunzenhof

BASEL

Literatur

19 h: Sarbacher liest – James Baldwin I.

Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

20 h: Junges Haus – Finito Imperium. Theater

Basel, Kleine Bühne

20 h: Maqamat Dance Theatre – Beytna.

Tanztheater. Kaserne Basel, Reithalle

Vorträge & Gespräche

18 h: Artist Talk – Lynn Hershman-Leeson im

Gespräch mit Peter Weibel. Eintritt frei. Haus der

elektronischen Künste Basel

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: Chris Kramer & Beatbox‘n‘Blues – Blues,

Beatbox. ChaBah

Lörrach

20 h: The GrandMothers of Invention – Musik von

Frank Zappa. Burghof Lörrach

Pratteln

21 h: Randy Hansen – The Music of Jimi Hendrix.

Konzertfabrik Z7

Do 3. Mai

FREIBURG

Literatur

19 h: Rudi Raab und Julie Freestone: Der

Stolperstein – Musikalische Lesung. Peterhof,

Keller

19:30 h: Lesung mit Jan Rhein: Anne Wiazemsky

– Paris, Mai ’68: Ein Erinnerungsroman. Centre

Culturel Français Freiburg

20 h: Max Goldt liest – Lesung. E-Werk Freiburg

Musik

19:30 h: Mariana Sadovska (Gesang und

indisches Harmonium) – Solokonzert. Vianova-

Schule

20 h: Michi-Oertel-Band – Blues, Soul, Pop. Eintritt

frei, Spenden erbeten. Trattoria Cum Laude

20:15 h: Dr. Wim‘s Jazz Affair – Jazz. Reservierung

T.0761 63933. Ristorante La Corona

Theater & Tanz

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Peter Weyel: Freude Schenken –

Theatershow. Slow Club

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

18. Freiburger Schüler Film Forum

3. – 5. Mai 2018

www.schuelerfilmforum.de

Vorträge & Gespräche

19 h: Englands Kathedralen: Gärten und Paläste

im Südwesten – Vortrag von Guido Linke. Waldhof

Akademie für Weiterbildung

20:15 h: Fußball und Gesellschaft – Marcel Reif &

Oliver Leki im Gespräch mit Dr. Florian Kech & Dr.

Michael Wehner. Eintritt frei. Universität Freiburg,

KG I, Hörsaal 1199

20:15 h: Warum haben wir keine Fragekultur? –

Die Faszination ungelöster Probleme. Vortrag von

Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer. Studium Generale.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015

BASEL

Kunst

19 h: Bruce Nauman: Disappearing Acts –

Werkbetrachtung. Schaulager

Musik

20 h: Zafraan Ensemble – Whole Body Like Gone.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Die Schöne und das Biest – Musical.

Musical Theater Basel

20 h: Junges Haus – Drei Groschen für eine Oper.

Theater Basel, Box

Vorträge & Gespräche

20 h: Worst Case Szenarios – Schlechte Filme: Ein

Überblick. Kaserne Basel, Rossstall 2

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Frank Lüdecke – Über die Verhältnisse.

Kabarett. Kurhaus Baden-Baden

Lörrach

20 h: The King‘s Singers – Vokalmusik, Klassik,

Jazz, Pop. Burghof Lörrach

Merzhausen

20 h: Forum Jazz Festivaleröffnung: Hommage

á Eberhard Weber – Film „Rebell am Bass“ und

Gespräch. Forum Merzhausen

Rottweil

20:30 h: Ladysmith Black Mambazo – Jazz, Soul,

Gospel. Jazzfest Rottweil. Alte Stallhalle Rottweil

Fr 4. Mai

FREIBURG

Literatur

20 h: Ich glaube an unsere Kinder – Szenische

Lesung. Mit Daniela Mohr, Christoph Müller,

Dominik Knapp, Heinzl Spagl. Theater im Marienbad

20 h: Poetry Slam Show – Hanz und Gäste.

Vorderhaus

20 h: Zwischen/Miete: Julia Korbik – Junge

Literatur in WGs. Ort wird online bekannt gegeben:

www.literaturhaus-freiburg.de

Musik

11 h: Die Klangmatinee – Oberton- und Heilgesang.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Marienkapelle

auf dem Lorettoberg

19:30 h: Canailles de Panam – Lieder von Edith

Piaf, Jacques Brel und Léo Ferré. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

20 h: Bonfire – Hardrock. Jazzhaus Freiburg

20 h: MyStage – Newcomer auf der Bühne. Haus

der Jugend

20 h: Orchesterkonzert I – Werke von Brahms

und Britten. Hochschule für Musik Freiburg, W.

Hoffmann Saal

20 h: SWR Symphonieorchester – Kammerkonzert.

Werke von Schulhoff, Toch, Dohanányi. Konzerthaus

20:30 h: Melanie Dekker Trio – Folk-Pop. Wodan

Halle

21 h: Baby Galaxy – Indie, Alternative, Noise

Rock. Slow Club

21 h: Rainer von Vielen + Shizophron – Indie.

Mensa Rempartstraße

22 h: Kristina Jung – Folk. Schwule Filmwoche

Freiburg. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

19:30 h: Afrika! Afrika! – Show. Sick-Arena

20 h: 9. Kulturbühne Freiburg – Gaukler, Spielleyt

und Erzähler. Mittelalterliche Geschichten und

Musik. Mehrgenerationenhaus EBW

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Partys

21 h: Forrozin Freiburg – Schnupperkurs und

Tanzparty. Jos Fritz Café

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus

Vorträge & Gespräche

18:15 h: Zwischen Paradies und Hölle – Sizilienreisende

im späten 18. Jahrhundert. Vortrag v. Dr.

Chr. Michel mit Lichtbildern. Universität Freiburg

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Romulus der Grosse –

Schauspiel von Friedrich Dürrenmatt. Theater

Basel, Schauspielhaus

Das Tanzfest Basel

4. – 6. Mai 2018

Stadtgebiet Basel

www.fetedeladanse.ch

Zuerst das eigene Selbst

Die eigene Person kommt

in unserer Gesellschaft leicht

zu kurz. Philosoph Wilhelm

Schmid führt in seinem Buch

Selbstfreundschaft. Wie das

Leben leichter wird einen Gegenentwurf

vor: Das mit sich

befreundete Selbst. So kann

der Einzelne auch mit anderen

besser zurechtkommen und

TheaterTotal

Wenn Menschen keine Kraft

mehr haben, sich zu lieben,

wenn sie, von Lust und Egoismus

verführt, Mordgedanken

hegen, wenn dann auch unschuldige

Menschen sterben,

dann beginnt die Zeit der Umkehr

– und, wenn man Glück

hat, der Versöhnung. Romeo

und Julia fliehen vor dem Hass

ihrer Familien in ihre Liebe.

Am 12. Mai, 19 Uhr messen

sich sechs europäische Tanzformationen

verschiedener

Stile beim European Dance

Award im Kurhaus. Die Veranstaltung

der Baden-Baden

Events GmbH und

der Tanzschule

Gutmann aus Freiburg

zeichnet Europas

beste Tanzshow

mit dem Golden

Colibri aus. Jede

der Tanzshows vertritt

einen eigenen

Tanzstil. Eine Live-Band

liefert den

Sound für ausreichend

Gelegenheit

zum Publikumstanz,

zwei DJs sorgen

bis spät in die

Freiburg

wird umgänglicher. Schmids

Gegenentwurf richtet sich

gerade auch an jene, die sich

erschöpft und ausgebrannt

fühlen, die vor allem Selbstverzicht

und Pflichterfüllung

kennen.

Wilhelm Schmid liest am 2.

Mai, 18 Uhr im Waldhof.

Europas beste Tanzshow Baden-Baden

Das Colloquium politicum

bietet im Mai und Juni eine

Vortragsreihe zu Sport, Wissenschaft,

Politik.

Am 3. Mai, 20.15 Uhr findet

ein Gespräch zum Thema

Sport und Gesellschaft statt,

mit dabei: Marcel Reif, Oliver

Leki, Dr. Florian Kech und Dr.

Michael Wehner. Am 17. Mai,

20.15 Uhr spricht Prof. Dr.

Nina Degele über Frauen im

Nacht hinein für ausgelassene

Partystimmung im Kurhaus –

der freie Eintritt in das Casino

Baden-Baden krönt den besonderen

Ballabend. Tickets:

www.badenbadenevents.de

Europas beste Tanzshow

Foto: ValentinBehringer

Alptraum Flitterwochen

Freiburg

Erfüllung aber finden beide

erst im Tod. TheaterTotal

widmet sich mit „Romeo und

Julia“ im dritten Jahr in Folge

wieder einem Shakespeare-

Klassiker, inszeniert von Barbara

Wollrath-Kramer mit einer

eigenen Textfassung und

einem 28-köpfigen Ensemble.

Aufführung am 2. Mai, 19.30

Uhr, im E-Werk.

Fußball in der Gesellschaft

Freiburg

Die Freilichtbühne Gundelfingen

präsentiert mit Die

Falle einen wendungsreichen

Bühnenkrimi von Robert

Thomas, unter der Regie von

Jesse Coston. Hier muss sich

der einsame Chaletbewohner

und frischverheiratete Daniel

Corban mit dem Verlust seiner

Frau abfinden. Oder nicht?

Plötzlich ist sie wieder aufgetaucht

und springt in seine

Arme. Ein glückliches Wiedersehen

gibt es aber nicht. Die

Aufführung findet am 6. Mai,

19 Uhr auf der Alemannischen

Bühne statt, eine weitere Aufführung

am 3. Juni, 19 Uhr.

Freiburg

Fußball und damit über Teilnahme

und Ausgrenzung. Am

7. Juni, 20.15 Uhr setzt sich

Andreas Rettig mit Kultur und

Kommerz des Fußballs auseinander.

Zum Abschluss folgt

am 14. Juni, 20.15 Uhr ein Vortrag

von Prof. h.c. Dr. Gunter

A. Pilz über Rechtsextremismus

und Fußball. Alle Vorträge

finden im Hörsaal 1199 der

Universität statt.


40 KULTUR JOKER vERansTaLTUngEn

Musik

20 h: Zafraan Ensemble – Whole Body Like Gone.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

20:30 + 21:45 h: Eddie Henderson Quartet – Jazz.

Offbeat Jazzfestival 2018. Bird‘s Eye Jazz Club

andere Orte

Lörrach

19 h: Kulturnacht Löwe – Weil am Rhein / Lörrach.

Buntes Programm in Veranstaltungsorten in

Lörrach und Weil am Rhein

20 h: Erwin Pelzig – Weg von hier. Burghof Lörrach

Münstertal

20:30 h: Snafu – Spacepop. Bahnhof Münstertal

Merzhausen

20 h: Forum Jazz: Emil Brandqvist Trio – Jazz.

Forum Merzhausen

rottweil

20:30 h: Danny Bryant Bigband + Blues Caravan

– Blues. Jazzfest Rottweil. Alte Stallhalle Rottweil

rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Staufen

16 h: Mephistos Faust: Eine Stadt wird zur Bühne

– OutdoorTheater. Anmeldung erforl.: T. 07633

924704. Beginn: Weingut Ulmann

Straßburg

19 h: Les Beaux dormants – Ballett von Hélène

Blackburn. Cité de la musique et de la danse

Weil am rhein

19 h: Kulturnacht Löwe – Weil am Rhein / Lörrach.

Buntes Programm in Veranstaltungsorten in

Lörrach und Weil am Rhein

Sa 5. Mai

Freiburg

allgemein

19 h: Schwule Filmwoche – Meet and greet the

team. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Münsterorgelkonzerte.

Freiburger Münster

19 h: Marie Viard und Lorenzo Salvá Peralta – Oi

Kuu. Wekr von Beethoven, Hindemith, Saariaho

u.a. Depot.K

20 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb – Eröffnungskonzert

Wettbewerbsteil I. Mädchenchor Hannover

und ClaritasVocalis. Konzerthaus Freiburg

20 h: Fatcat – Rock, Jazz, Pop. E-Werk, Saal

20 h: Orchesterkonzert II – Werke von Brahms

und Britten. Hochschule für Musik Freiburg, W.

Hoffmann Saal

20:15 h: Camerata Instrumentale Freiburg – 1.

Kaufhaus-Serenade 2018: Gitarren-Serenade.

Historisches Kaufhaus Freiburg, Kaminsaal

21 h: Iva Nova – Folk, Rock. White Rabbit

21 h: Say Sue Me – Indie Rock, Shoegaze. Swamp

21 h: The Dizzy Brains + Too Mobz – Garage-

Rock. The Great Räng Teng Teng

theater & tanz

19:30 h: PREMIERE: The Black Forest Chainsaw

Opera – Von Stef Lernous. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Bernd Lafrenz – Macbeth. Vorderhaus

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Die Mauerbrecher – Impro-Show. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

19:30 h: Erwin Pelzig – Weg von hier. Paulussaal

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt Bühneneingang

Partys

22 h: Unity-Party – Auf vier Floors. Mensa Rempartstraße

22 h: Verspielt & elektonisch – Tech House,

Downbeat. Jos Fritz Café

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & gespräche

12 h: Geschichten vom Kommen, Gehen und

Bleiben – #freiburgsammelt: Erinnerungen für

morgen. Museum für Stadtgeschichte

Messen & Märkte

10 h: Flohmarkt in der Spechtpassage – Keine

Anmeldung, keine Standgebühr. Eintritt frei.

Jos Fritz Café

baSeL

Musik

20:15 h: John Scofield – Jazz. Offbeat Jazzfestival

2018. Volkshaus Basel

theater & tanz

19 h: Ballettgala – Der Krebsliga beider Basel.

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau –

Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Hairspray – Musical. Musical Theater Basel

andere Orte

bad Krozingen

15 h: Grüner Samstag – Straßenfest. Mediathek

Bad Krozingen

baden-baden

18 h: Martin Stadtfeld (Piano) – Werke von Mozart

und J.C.Bach. Festspielhaus Baden-Baden

denzlingen

20 h: La Gran Fiesta: Spring Edition – Latino-Party.

Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

emmendingen

20 h: Tanz in den Mai – Tanzfest. Maturanahaus

20:30 h: Leipziger Pfeffermühle – Agenda 007.

Maja Bühne

Hartheim

20 h: 4T3 BluesBand – Dylan wyder Whyllen.

Salmen Hartheim, Theatersaal

Merzhausen

20 h: Enrico Rava – Jazz. Forum Merzhausen,

Großer Saal

20 h: Forum Jazz: Enrico Rava New Quartet –

Jazz. Forum Merzhausen

Pratteln

19:30 h: Fiddler‘s Green + Uncle Bard & The

Dirty Bastards + Keltikon – Irish Speedfolk.

Konzertfabrik Z7

19:30 h: Monster Magnet + Table Scraps + Pendejo

– Stoner Rock, Hardrock. Konzertfabrik Z7

riegel

20 h: Canailles de Panam‘ – Die frechen Gören aus

Paris. Französische Chansons. Theater Kumedi

rottweil

20:30 h: Herbert Pixner & Italo Connection –

Schlager, Volksmusik. Jazzfest Rottweil. Alte

Stallhalle Rottweil

rust

20 h: Grease – Musical. Europa-Park

Staufen

20 h: Leonce und Lena – Lustspiel von Georg

Büchner. Auerbachs Kellertheater

Straßburg

15+19 h: Les Beaux dormants – Ballett von Hélène

Blackburn. Cité de la musique et de la danse

So 6. Mai

Freiburg

Musik

11 h: Konzerte im Freien – Musikverein Freiburg-

Hochdorf. Eintritt frei. Musikpavillon im Stadtgarten

11 h: Konzerte im Freien – VAG Blasmusik

Freiburg. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

11 h: Matinee mit Musik und Aperitif – Einblicke

in die alamannische Goldschmiedekunst.

Archäologisches Museum Colombischlössle

11 h: Welte-Konzert – Musik zum Frühling.

Augustinermuseum

13 h: Deutscher Chorwettbewerb – Konzert

mit verschiedenen Chören. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

17 h: Klangwerk Lied – Élegance und Décadence:

Salon Belle Époque. Humboldtsaal Freiburg

20 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb –

Sonderkonzert 1. Onair und Vivid Voices.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Eamon McGrath Band + Harker – Punkrock,

Country und Rock’n’Roll. Slow Club

20 h: Fard – HipHop, Rap. Waldsee Gaststätte

20 h: Itchy + Vizediktator – Punkrock. Jazzhaus

Freiburg

20:15 h: Barbara Hank und Seoung-eun Cha

– Hommage à Debussy: Konzert für Flöte und

Klavier. Werke von Mouquet, Taffanel, Jolivet u.a.

Historisches Kaufhaus Freiburg

theater & tanz

18 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Bea von Malchus – Queens. Erzähltheater.

Vorderhaus

Schwul, lesbisch, Filmkunst

Die Schwule Filmwoche und die Lesbenfilmtage bringen Freiburg

im Mai ein breites Programm und eine gemeinsame Party

Die Schwule Filmwoche und

die Lesbenfilmtage haben in

Freiburg Tradition. Mit der 34.

Schwulen Filmwoche tritt sogar

das dienstälteste schwule

Filmfest Deutschlands auf den

Plan. Beide kommen am 9.

Mai, 22 Uhr erstmals zu einer

„Queer Passage“-Party in der

Passage 46 zusammen, dann

wenn die Schwule Filmwoche

endet (2. bis 9. Mai im Kandelhof)

und die Lesbenfilmtage

beginnen (9. bis 13. Mai

im Kommunalen Kino). Ein

weiteres Kooperationsfeature

der Traditionsfestivals ist der

österreichische Coming-Of-

Age-Film L‘Animale, ebenfalls

am 9. Mai, 18.30 Uhr und in

Anwesenheit der Regisseurin.

Die Schwule Filmwoche

startet am 2. Mai, 20.45 Uhr

mit dem opulenten Biopic The

Happy Prince über die letzten

Tage Oscar Wildes. Davor um

20 Uhr Sektempfang und der

Gendermix-Chor Alle Register.

Dann folgt ein breites Programm

mit Dokumentationen

wie Rosa von Praunheims

Überleben in Neukölln (6. Mai,

18.30 Uhr) oder Mr. Gay Syria

über einen Schönheitswettbewerb

für Schwule aus Syrien,

mit einem Publikumsgespräch

mit den Machern des Films

(6. Mai, 14.15 Uhr). Dazu

politische, große Geschichten

wie in Marilyn über eine

Flucht aus der argentinischen

titisee-neustadt

18 h: Varieté unter Palmen – Eventnacht. Badeparadies

Schwarzwald

Weil am rhein

20:15 h: Haie küsst man nicht – Kabarettistische

Komödie mit Kerstin Fernström. TAM Theater

am Mühlenrain

Kooperationsfeature der Traditionsfestivals: der österreichische

Coming-Of-Age-Film „L‘Animale“

Provinz (4. Mai, 19 Uhr) oder

den Teddy Awards Gewinner

Tinta Bruta, das Portrait einer

zunehmend homophoben brasilianischen

Gesellschaft. Der

Oscar-Gewinner Call Me By

Your Name ist auch dabei (3.

Mai, 20.45 Uhr), ebenso ein

pikantes, abwechslungsreiches

Kurzfilmprogramm (9. Mai,

21 Uhr). Die Passage 46 wird

während der ganzen Filmwoche

zur Passage aux Folles mit

wilder Deko und einer Kunstausstellung

von Javier Navarro

Romero. Dort findet am 5. Mai,

21.30 Uhr auch ein „Behind

the Scenes“ mit den Machern

der Schwulen Filmwoche statt.

Die 28. Lesbenfilmtage

kommen nach dem Kooperationsfeature

L‘Animale und

der Queer Party am 9. Mai in

Schwung. Spannende Blicke

auf Geschlecht, Identität, Eigen-

und Fremdwahrnehmung

bietet die Dokumentation The

Womb of Their Own über

männlich identifizierte Menschen

(12. Mai, 14 Uhr) , die

schwanger werden. Poetischbildreich

ist der Coming-Of-

Age-Streifen Luft (13. Mai,

16.15 Uhr) oder die Romanverfilmung

Disobedience mit

Rachel Weisz und Rachel

McAdams als Liebespaar in

einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde

(13. Mai, 18 Uhr). Zwei

Kurzfilmprogramme runden

das Festival ab: Ob blond ob

schwarz ob braun… (10. Mai,

19 Uhr) und Familienbande

(11. Mai, 19.15 Uhr). Neben der

„Queer Passage“ findet mit der

„Frauen-Party“ am 12. Mai, 22

Uhr in der Wodan Halle noch

ein Partyevent statt.

Weitere Infos und Filme:

www.2018.schwule-filmwoche.

de sowie www.freiburger-lesbenfilmtage.de/

19 h: Die Falle – Krimi von Robert Thomas.

Alemannische Bühne

19 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

Führungen

11 h: Waldtag des städtischen Forstamtes –

Vorführungen, Essen und Angebote für Kinder.

Eintritt frei, Spenden willkommen. WaldHaus

Freiburg, Wonnhaldestr. 6

baSeL

Musik

19 h: Basel Sinfonietta – 5. Abo-Konzert:

Schmelzender Schnee. Jazz. Volkshaus Basel

19 h: Marius Neset 4tet & Basel Sinfonietta – Jazz,

Klassik. Offbeat Jazzfestival 2018. Volkshaus

Basel

theater & tanz

11 h: Matinée: The Rake‘s Progress – Ausschnitte

aus der Oper. Theater Basel, Kleine Bühne

18:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

18:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

bad Krozingen

19 h: 23. Bad Krozinger Mozartfest – Opernabend.

Kurhaus Bad Krozingen

baden-baden

18 h: Olga Peretyatko-Mariotti & Bamberger

Symphoniker – Werke von Rachmaninow, Glinka,

Dvorak u.a. Festspielhaus Baden-Baden

denzlingen

20 h: Freiburger Orchestergesellschaft – Werke

von Elgar und Tchaikovky. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

Kirchzarten

11 h: Angelika Klüssendorf: Jahre später –

Lesung. Buchladen in der Rainhof Scheune

Lörrach

11:15 h: Schatzkästlein des Hebelbundes –

Traditionelle jährliche Festveranstaltung zu Ehren

J.P. Hebels. Dreiländermuseum

18 h: Amaryllis Quartett – Werke von Haydn,

Lutoslawski und Brahms. Burghof Lörrach

Merzhausen

11 h: Forum Jazz: Vincent Klink und Patrick

Bebelaar – Jazz. Forum Merzhausen

rust

15 h: Grease – Musical. Europa-Park

St. Peter

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Heinrich

Walther (Orgel). Werke von Bach und Sweelinck.

Wallfahrtskirche Maria Lindenberg

Staufen

18 h: Leonce und Lena – Lustspiel von Georg

Büchner. Auerbachs Kellertheater

Straßburg

15 h: Les Beaux dormants – Ballett von Hélène

Blackburn. Cité de la musique et de la danse

Vogtsburg

19 h: Ensemble Concert de l‘Isle – Werke von

von Bingen, di Lasso, Monteverdi u.a. Kirche St.

Michael Niederrotweil

Waldkirch

11 h: Kammerkonzert: Duo Mélange – Werke

von Bach, Bernstein und Piazzola. Konzertsaal

„Am Bruckwald“

Weil am rhein

19:15 h: Tapetenwechsel – Musikkabarett mit

den VokaLiesen. Musikkabarett. TAM Theater

am Mühlenrain

Mo 7. Mai

Freiburg

Literatur

20 h: Flugmodus: Die Lesebühne – Vier Poeten,

drei Runden. Jos Fritz Café

Musik

18:30 h: Orgelsegnung und Orgelkonzert – Werke

von Bach, Schubert, Mendelssohn u.a. Konzert

mit Andreas Arand und Prof. Dr. Michael G.

Kaufmann. Adelhauser Kirche

20 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb – Sonderkonzert

2. Ensemble Nobiles und Ensemble

Vocapella Limburg. Konzerthaus Freiburg


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 41

20:30 h: Songbirds – Monday Life Club der

Freiburg Blues Association. Gasthaus Schiff

21 h: The Someday Sessions – Nu Jazz Open Mic

Session. Live-Opener: Mini Magnet. The Great

Räng Teng Teng

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Filmvorführung, Filmbesprechung,

Filmdiskussion – Vortrag von Jochen Gerz.

Studium Generale. Universität Freiburg, KG II,

Hörsaal 2004

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Kaspar Hauser und Söhne – Schauspiel

von Olga Bach. Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Lörrach

20 h: Glenn Miller Orchestra – Jukebox Saturday

Night. Klassik, Swing. Burghof Lörrach

Di 8. Mai

FREIBURG

Allgemein

18:30 h: Veggie-Treffen – Vegetarierbund

Deutschland. Restaurant Adelhaus

Literatur

19:30 h: Wie Romane entstehen – Mit Hanns-Josef

Ortheil und Masterstudierenden. Literaturhaus

Musik

16:15 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb – Preisträgerkonzert

1. Konzerthaus Freiburg

20 h: Amannsberger/Leidorf – Jazz ohne Stress.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20:30 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb –

Preisträgerkonzert 2. Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

20 h: Schönheit – Von Nino Haratischwili. Szenische

Lesung mit Tanz, Video, Sound. Theater

Freiburg, Werkraum

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Goethes Manzoni – Wunschbild eines

Romantikers. Vortrag von Prof. Dr. Stefan Matuschek.

Universität Freiburg

BASEL

Musik

20 h: Bugallo-Williams Piano Duo – Piano Inside

Out. Werke von Sciarrino, Ona, Michaels u.a. Gare

du Nord (im Bad. Bahnhof)

20 h: Ensemble du bout du monde – Alter Ritus,

Neues Testament. Werke von Berios, Kinszler und

Rheinberger. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

20:15 h: Ladysmith Black Mambazo – Jazz,

Weltmusik. Offbeat Jazzfestival 2018. Martinskirche

Theater & Tanz

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

Vorträge & Gespräche

18 h: Zur Aktualität des Historischen – Diskussion

mit Lukas Bärfuss und Bice Curiger. Theater

Basel, Foyer Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Glenn Miller Orchestra – Swing. Kurhaus

Baden-Baden

Mi 9. Mai

FREIBURG

Kunst

17 h: ArtNight – Buddha. Jos Fritz Café

Literatur

21 h: Poetry Slam – Im Räng. The Great Räng

Teng Teng

Musik

20 h: JCM feat. Jon Hiseman, Clem Clempson

& Mark Clarke – Rock, Blues, Jazz. Jazzhaus

20:30 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb –

Eröffnungskonzert Wettbewerbsteil II. 4 x 4

Frauenchor und Madrigalchor der Hochschule für

Musik München. Konzerthaus Freiburg

21 h: Werkjam: Madam Zzay – Funk. E-Werk

Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

19:30 h: Boris – Theater Patchwork. Musical in

französisch (mit Untertiteln). Alemannische Bühne

19:30 h: The Black Forest Chainsaw Opera – Von

Stef Lernous. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: PREMIERE: Er ist wieder da – Komödie

nach dem Roman von Timur Vermes. Wallgraben

Theater

Kabarett & Comedy

20:30 h: Oropax-Experimental – Die Demo-

Version 0.1. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Partys

20 h: Move to Groove – Div. DJs. Waldsee

22 h: Queer Passage – Schwule Filmwoche meets

Freiburger Lesbenfilmtage. Theater Freiburg,

Passage 46

Feste & Hocks

15 h: Jahrgangsparty – Mit Probe von 50 Weinen.

Alte Wache – Haus der badischen Weine

Film

18:45 h: 28. Freiburger Lesbenfilmtage –

Eröffnung. Kommunales Kino, Galerieraum

Vorträge & Gespräche

18:15 h: Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen

Literatur – Vortrag von Prof. Dr. Sandra

Richter. Studium Generale. Universitätsbibliothek

Freiburg, Veranstaltungssaal

19 h: Der Zug der Zeit – Live-Hörspiel über den

badischen Eisenbahnpionier Robert Gerwig.

Eintritt frei. Anmeldung: www.srw.de. SWR

Studio Freiburg

19 h: Drei Winter – Gespräche über aktuelle

Inszenierungen. Eintritt frei. Katholische Akademie

BASEL

Musik

20 h: Bugallo-Williams Piano Duo – Piano Inside

Out. Werke von Sciarrino, Ona u.a. Gare du Nord

20:15 h: Eric Bibb – Folk, Blues. Offbeat

Jazzfestival 2018. Volkshaus Basel

22 h: Onyx – HipHop, Rap. Kaserne Basel,

Rossstall 1

Theater & Tanz

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel von

Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Fux – Die Wiederentdeckung der Granteloper.

Kaserne Basel, Reithalle

20 h: Junges Haus – Drei Groschen für eine Oper.

Theater Basel, Box

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Simply The Best – Das Tina Turner-Musical.

Festspielhaus Baden-Baden

Kandern

20:30 h: Stacy Jones Band – Blues. ChaBah

Rottweil

20:30 h: Joy Denalane + DJ Haitian Star – Soul,

Gospel, Pop, Jazz, Hip-Hop. Jazzfest Rottweil.

Alte Stallhalle Rottweil

Rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Straßburg

23 h: Soiree Écho – Live: Traumer, DJs: Kerri

Chandler, Palms Trax. La Laiterie

Do 10. Mai

FREIBURG

Kunst

13 h: JugendKunstParkour: KunstCamp – Für

alle zwischen 15 und 23 Jahren. Infos: www.

jugendkunstparkour-freiburg.de. Kulturpark,

Haslacher Str. 43

Musik

20 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb –

Sonderkonzert 3. Str8voices und Jazzchor

Freiburg. Konzerthaus Freiburg

20 h: Catl + Ratboys + Wild Pink – Rock‘n‘Roll,

Blues, Indie. Slow Club

20 h: Otto Normal – Indie, Pop, HipHop. Jazzhaus

Freiburg

20:30 h: Blue Rockin‘ – Rockabilly. Walfisch

Theater & Tanz

18 h: Angels in America – Musiktheater nach Tony

Kushner. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Hello, Dolly! – Komödie. Theater Hans Dürr

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

Kabarett & Comedy

20:30 h: Oropax-Experimental – Die Demo-

Version 0.1. E-Werk Freiburg, Kammertheater

BASEL

Musik

11 h: Europäisches Jugendchorfestival – Gymchormatinee

Region Basel. Eintritt frei, Kollekte.

Musical Theater Basel

12:30 h: Kammerorchester Basel – Kostprobe IV.

Druckereihalle im Ackermannshof

21 h: U.S. Girls – Pop. Kaserne Basel, Rossstall 1

Europäisches Jugendchor

Festival Basel

9. – 13. Mai 2018

www.ejcf.ch

Theater & Tanz

18:30 h: Kaspar Hauser und Söhne – Schauspiel

von Olga Bach. Theater Basel, Schauspielhaus

18:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Fux – Die Wiederentdeckung der

Granteloper. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Jin Kim

(Orgel). Werke von Bach und Messiaen. Kirche

St. Alban Bad Krozingen

Fr 11. Mai

FREIBURG

Kunst

16 h: JugendKunstParkour: KunstCamp – Für

alle zwischen 15 und 23 Jahren. Infos: www.

jugendkunstparkour-freiburg.de. Kulturpark,

Haslacher Str. 43

Musik

20 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb – Sonderkonzert

4. Deutscher Jugendkammerchor und

Schweizer Jugendchor. Konzerthaus Freiburg

20 h: Auf den Flügeln der Liebe – Zur Nacht.

Freiburger Münster

20 h: Daniel Gebauer (Sax) und Tilo Wachter

(Hang & Gesang) – Aussichten. Ev. Lukaskirche

20 h: Dicht & Ergreifend – HipHop. Jazzhaus

Theater & Tanz

19:30 h: Bühnentanzabend der Neo Dance

Company Freiburg – Take4. DanceEmotion,

Theatersaal

19:30 h: Katja Kabanowa – Oper von Leos

Janacek. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: PREMIERE: MayDay – Schauspiel von

Dorothée Zumstein. Theater Freiburg, Kl. Haus

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Anne Folger – Selbstläufer. Musikkabarett.

Vorderhaus

Partys

20:15 h: Masel tov – 70 Jahre Israel. Vortrag,

Diskussion, Party. Theater Freiburg, Passage 46

Freie Poetenflüge

Das Bühnen-Duo Einfach So

war schon lange selbst auf Poetry

Slam-Bühnen unterwegs,

als ihm der Gedanke kam, eine

eigene Poetenbühne zu gestalten,

die „Flugbühne“. Das aber

ohne Wettbewerb, Publikumsbewertungen

und Leistungsdruck.

Monatlich und pro

Abend treten 4-5 Poeten auf

JugendKunstParkour

Kunstgestaltung für Jugendliche

und das in verschiedenen

Sparten und Formen verspricht

das KunstCamp des Jugend-

KunstParkour vom 10. bis 13.

Mai in der Projektwerkstatt

Kubus³, im Freizeichen (ArTik)

und im Theater Südufer. Angeboten

werden Malerei, Objektkunst,

Tanz, Streetart und

Graffiti, dazu und ganz neu

das Druck-Atelier und ein Musikangebot.

Mitmachen dürfen

alle Interessierten zwischen 15

und 23 Jahren. Kostenlos und

unter professioneller Betreuung

stehen ihnen alle Angebote

offen, eine Anmeldung

Falsche Freiheiten

Axel Burkart ist Diplom-Mathematiker

und genauer Beobachter

der Weltpolitik. Mit

der Exaktheit mathematischerwissenschaftler

Anschauung

will er einen Blick auf die

weltweiten Probleme werfen,

die durch einen falschen Freiheitsbegriff

bedingt sind. In

Anlehnung an Rudolf Steiners

Soziale Dreigliederung der

Hightech und Mittelalter

Sie trägt die Verantwortung

für eines der bedeutendsten

Bauwerke Südbadens, und für

Yvonne Faller

ist der Freiburger

Münsterturm

nach dem

berühmten Zitat

von Jacob

Burckhardt tatsächlich

„der

schönste Turm

der Christenheit“.

Seit April

Maimarkt

Yvonne Faller Foto: Rolf Haid

Der traditionelle Maimarkt

lädt am Muttertag (13. Mai)

von 11 Uhr bis 18 Uhr am

Kurhaus und unter den Kurhausarkaden

zum Staunen,

Bummeln, Entdecken und Genießen

ein. Aussteller präsentieren

eine Auswahl aus Kunst

und Kunsthandwerk. Die

Trachtenkapelle Badenweiler

Freiburg

und tragen in drei Runden ihre

Slam-Texte, Kurzgeschichten,

Gedichte oder anderes vor.

Die Bühne gibt es seit Februar,

weitere Termine sind der 7.

Mai, 4. Juni, 2. Juli, 6, August,

3. September, 1. Oktober, 5.

November und 3. Dezember.

Veranstaltungsort ist das Café

Jos Fritz.

Freiburg

ist nicht notwendig, kontinuierliche

Mitarbeit an allen vier

Projekttagen aber erwünscht.

Uhrzeiten: 13 bis 20 Uhr (10.

Mai), 16 bis 20 Uhr (11. Mai),

13 bis 20 Uhr (12. Mai) und 13

bis 19 Uhr (13. Mai).

KunstCamp Foto: Wolfgang Herbert

Freiburg

Gesellschaft spricht er am 11.

Mai, 20 Uhr über „Spirituelle

Hintergründe der Weltpolitik“.

Am 12. Mai, 9.30 bis 18.30

Uhr findet zudem ein Seminar

zu „100 Jahre Dreigliederung“

statt. Im Anschluss zum Seminar

gibt es ein Konzert der

I Virtuosi Animati. Alle Veranstaltungen

finden im Rudolf

Steiner Haus Freiburg statt.

Freiburg

2005 leitet die Architektin das

Team der Münsterbauhütte.

Da gibt es einiges zu erzählen.

Rainer Suchan,

Leiter des SWR

Studios Freiburg

moderiert das

Gespräch m it

Yvonne Faller am

15. Mai, 19 Uhr

im Schlossberg

Saal des SWR

Studios. Eintritt

frei.

Badenweiler

eröffnet die Veranstaltung mit

einem Frühschoppenkonzert.

Ein Kinderprogramm, Musik,

das „Müllemer Zügle“ und

natürlich kleine Genüsse für

Magen und Gaumen warten

auf die Besucher. Auf dem

Schlossplatz wird auch eine

Auswahl von Traktor-Oldtimern

zu bestaunen sein.


42 KULTUR JOKER vERansTaLTUngEn

21 h: Freitagscafé – Für Sexuelle Dissidenten.

Jos Fritz Café

23 h: We Love Hip Hop – Hip-Hop. Jazzhaus

Vorträge & Gespräche

20 h: Spirituelle Hintergründe der Weltpolitik –

Vortrag von Axel Burkhart. Eintritt frei, Spenden

erbeten. Rudolf Steiner Haus Freiburg

BASel

Musik

18:30 h: Czar Fest 2018 – Tryptikon + Abraham

+ Total Annihilation u.a. Rock, Metal. Kaserne

Basel, Rossstall 1 & 2

22 h: Kammerorchester Basel – Nachtklang III:

Experimental II. Druckereihalle im Ackermannshof

Young Stage Basel

Circusfestival 11. – 15. Mai 2018

www.youngstage.ch

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Theater Basel, Große Bühne

Andere OrTe

Baden-Baden

20 h: Kammerakademie Potsdam – Schubert:

Unvollendete. Festspielhaus Baden-Baden

Breisach

20 h: Thomas Freitag – Europa, der Kreisverkehr

und ein Todesfall. Kabarett. Kleinkunstbühne

Schloss Rimsingen

rottweil

20:30 h: Pimpy Panda + Babylon Circus – Neo-

Soul, Funk, Punk, Ska. Jazzfest Rottweil. Alte

Stallhalle Rottweil

rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Staufen

16 h: Mephistos Faust: Eine Stadt wird zur Bühne

– OutdoorTheater. Anmeldung erforl.: T. 07633

924704. Beginn: Weingut Ulmann

20 h: Leonce und Lena – Lustspiel von Georg

Büchner. Auerbachs Kellertheater

Weil am rhein

20:15 h: Runter zum Fluss – Mundartkomödie.

TAM Theater am Mühlenrain

Sa 12. Mai

FreIBurG

Kunst

11 h: Eröffnung: Open Art Freiburg – Kunst im

Alltag, Alltag in der Kunst. Augustinerplatz

Open Art Freiburg 2018

Festival im öffentlichen Raum

12. – 20. Mai 2018

www.open-art.org

18. Freiburger SchülerFilmForum

Vom Erstlingswerk bis zum ausgereiften Film

Insgesamt 46 Filme von

NachwuchsfilmemacherInnen

aus Freiburg und der Umgebung

haben es in das diesjährige

Programm des 18.

Freiburger SchülerFilmForum

geschafft, das vom 3. bis 5.

Mai im Kommunalen Kino im

Alten Wiehrebahnhof in Freiburg

stattfindet. Mit Dokumentarfilmen,

Musikvideos,

Spiel- und Trickfilmen werden

verschiedene Genres bedient.

Vom liebevollen Erstlingswerk

bis zum technisch ausgereiften

Film von höchster ästhetischer

und inhaltlicher Qualität ist alles

vertreten.

Neben der Verleihung des

„Förderpreis Videoarbeit“ am

Freitag und der Bekanntgabe

der diesjährigen Gewinner des

RVF-KurzFilmWettbewerbs

13 h: JugendKunstParkour: KunstCamp – Für

alle zwischen 15 und 23 Jahren. Infos: www.

jugendkunstparkour-freiburg.de. Kulturpark, Haslacher

Str. 43

20:30 h: Open Art: Terezinha Malaquias –

Ausstellung und Performances. Jos Fritz Café

literatur

21 h: Hipbone Slim One Man Band + The

Stomping Chihuahuas – Garage-Blues, Rockabilly,

Rock‘n‘Roll. The Great Räng Teng Teng

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Münsterorgelkonzerte.

Freiburger Münster

16:30 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb – Preisträgerkonzert

3. Konzerthaus Freiburg

18:30 h: I Virtuosi Animati – Konzert auf 432 Hz.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Rudolf Steiner

Haus Freiburg

20 h: Lola funkt – Neo-Pop, Elektronik. E-Werk

Freiburg, Saal

20 h: Tokunbo – Folk, Jazz, Singer/Songwriter.

Jazzhaus

20:30 h: 10. Deutscher Chorwettbewerb – Preisträgerkonzert

4. Konzerthaus Freiburg

21 h: Cities of Mars + Nekromant – Psychedelic

Rock, Blues Metal. White Rabbit

21 h: Hackedepicciotto + Spröde Lippen – Drone,

New Wave, Post-Punk. Slow Club

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

20 h: Gut gegen Nordwind – Von Daniel Glattauer.

Cala Theater

20 h: Hello, Dolly! – Komödie. Theater Hans Dürr

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Alfred Mittermeier – Ausmisten! Vorderhaus

Partys

22 h: Frauen-Party – Freiburger Lesbenfilmtage.

Wodan Halle

22 h: SchwuLesDance – Gay-Lesbian Party der

Rosa Hilfe Freiburg. Waldsee Gaststätte

23 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

am Samstag hält das 18. SFF

einen besonderen Programmpunkt

bereit: Am Freitagabend

ist der Freiburger Regisseur

Maurice Hübner, der früher

ebenfalls Filme beim SchülerFilmForum

eingereicht hat

und inzwischen durch die

Serie Familie Braun (ausgezeichnet

mit dem International

Emmy Award 2017 in der

Vorträge & Gespräche

11:15 h: Medienschlachten – Zur Resonanz

der Kampfhandlungen in der zeitgenössischen

Publizistik. Vortrag von Prof. Dr. Achim

Aurnhammer. Studium Generale. Universität

Freiburg, KG II, Hörsaal 2004

BASel

Musik

18:30 h: Czar Fest 2018 – Reverend Beat-Man

and The New Wave + Neo Noire + Hex u.a. Rock,

Metal. Kaserne Basel, Rossstall 1 & 2

Theater & Tanz

21 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und Ballett

nach dem Roman von Édouard Louis. Theater

Basel, Foyer Schauspielhaus

Andere OrTe

Bad Krozingen

18 h: Ballettgala – Ballettschule Stage Door.

Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

19 h: European Dance Award – Europas beste

Tanzshow. Kurhaus Baden-Baden

Breisach

18 h: MörderischerWein – Weinkellerführung mit

Kriminaltstück und Weinprobe von R.G. Mannich.

Badischer Winzerkeller

rottweil

20:30 h: FUMMQ & A Dance Jazz Fusion – Jazz.

Jazzfest Rottweil. Alte Stallhalle Rottweil

rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Staufen

20 h: Leonce und Lena – Lustspiel von Georg

Büchner. Auerbachs Kellertheater

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – StandAlone. Theater

am Kastelberg

Weil am rhein

20:15 h: Runter zum Fluss – Mundartkomödie.

TAM Theater am Mühlenrain

So 13. Mai

FreIBurG

Kunst

13 h: JugendKunstParkour: KunstCamp – Für

alle zwischen 15 und 23 Jahren. Infos: www.

jugendkunstparkour-freiburg.de. Kulturpark,

Haslacher Str. 43

literatur

16 h: Literatur-Café: Der Ring der Nibelungen

– (K)eine komische Oper von Richard Wagner.

Kategorie Short Form Series)

bekannt ist, zu Gast beim SFF.

Hübner stellt seine Webserie

vor und gibt Einblicke in seine

aktuellen Filmprojekte.

Weitere Infos: www.schuelerfilmforum.de

oder auf Facebook

und im gedruckten

Programm des 18. SFF, das ab

Ende April ausliegen wird.

Programmpunkte auf einen Blick:

Do 18 Uhr: offizielle Eröffnung mit vier Filmen,

anschließend Empfang;

Fr 10-13 Uhr und 16-17 Uhr: Filmprogramm;

Fr 17 Uhr: Verleihung „Förderpreis Videoarbeit“;

Fr 19.30 Uhr: Maurice Hübner – Familie Braun;

Sa 15 Uhr: Filmprogramm;

Sa 18 Uhr: RVF-KurzFilmWettbewerb „Bahn frei“,

anschließend Abschlussfeier mit Häppchen, Getränken

und Musik!

Lesung mit Natalia Herrera & Dirk Schröter.

Wallgraben Theater

Musik

11 h: 6. Kammerkonzert – MusikerInnen des

Philharmonischen Orchesters. Werke von Peter

Sculthorpe, Nigel Westlake u.a. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

11 h: Konzerte im Freien – Polizeimusik Freiburg.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

15 h: Konzerte im Freien – Polizeimusik Freiburg.

Eintritt frei. Seebühne im Seepark

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Christian

Schmitt (Orgel). Werke von Bach und Liszt.

Christuskirche Freiburg

18 h: Holst Sinfonietta – Denk es, o Seele. Werke

von Webern, Schumann und Pfitzner. Stiftung für

Konkrete Kunst Roland Phleps

19 h: Jenny Marsala – Pop. Waldsee Gaststätte

20 h: Neele & The Sound Voyage – Jazz.

Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Crim – Punkrock. Walfisch

20:30 h: Midnight Skyracer – Country, Bluegrass.

Wodan Halle

Theater & Tanz

15 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Das Gartenhaus – Schauspiel von Thomas

Hürlimann. Theater Freiburg, Kleines Haus

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: 20. Freiburger Jonglierfestival – Varietéshow.

Bürgerhaus am Seepark

20 h: Hello, Dolly! – Komödie. Theater Hans Dürr

Vorträge & Gespräche

11 h: Sonntagsmatinee – Geleitete Meditation

mit Marlot Prester und Videovortrag. Tibet

Kailash Haus

15 h: Möglichkeiten und Grenzen der Empathie –

Eine neurowissenschaftlich fundierte Perspektive.

Mit Prof. Dr. Joachim Bauer und Wilfried Pfeffer.

Tibet Kailash Haus

BASel

Musik

11 h: Europäisches Jugendchorfestival –

Schlusskonzert aller Festivalchöre. Musical

Theater Basel

20 h: Nocturna Visión – Chancha Via Circuito +

Sonido Resistencia. Latin, Folklore, Elektronica.

Kaserne Basel

Theater & Tanz

16 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

19 h: Das Recht des Stärkeren – Schauspiel von

Dominik Busch. Theater Basel, Kleine Bühne

Andere OrTe

Bad Krozingen

10:30 h: Chorgemeinschaft Bad Krozingen –

Singen am Muttertag. Einztitt frei. Kurhaus Bad

Krozingen

Badenweiler

16 h: Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt

bitten – Historisch-schauspielerische Führung.

LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler

endingen

11 h: 13. Endinger Büchermarkt – In der historischen

Altstadt. Endingen

Waldkirch

11:45 h: Congregati sunt cuncti in Waldkirch –

Alle sind in Waldkirch versammelt. Praxis der

Barockpredigt. Stiftskirche St. Margarethen

17 h: The Magic Man – Zauberkünstler Willi

Auerbach. Mehrgenerationenhaus Rotes Haus

Mo 14. Mai

FreIBurG

Musik

20:30 h: Ryan McGarvey – Monday Life Club

der Freiburg Blues Association. Gasthaus Schiff

21 h: Blue Rabbit: District Five Quartet – Jazz.

White Rabbit

Internationaler Museumstag

13. Mai 2018

Freier Eintritt in die städtischen Museen

Freiburg und zahlreiche Museen in der

Region

www. museumstag.de

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Bea von Malchus – Queens. Solotheater.

Wallgraben Theater

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Sprachkultur gestaltet unsere Praxis –

Votrag von Wilfried Pfeffer. Tibet Kailash Haus

BASel

Musik

20:15 h: HSLU Big Band & Sheila Jordan – Jazz.

Offbeat Jazzfestival 2018. Volkshaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Leonce und Lena – Schauspiel nach

Georg Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

di 15. Mai

FreIBurG

literatur

20:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

18 h: Schlag 6 im Ensemblehaus – Überraschungsprogramm.

Eintritt frei. Ensemblehaus Freiburg

20 h: Daniel Gebauer (Sax) und Tilo Wachter

(Hang & Gesang) – Aussichten. Ev. Bergkirche

Opfingen

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 6.

Sinfoniekonzert. Werke von Stankowytsch, Plau,

Sibelius u.a. Konzerthaus Freiburg

20 h: Stucki&Steiner – Jazz ohne Stress. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

20 h: Tex Solo – Singer/Songwriter. Jazzhaus

Freiburg

20:30 h: Dave Goodman & Groove Minister –

Blues, Americana, Irish Folk. Gasthaus Schiff,

Gewölbekeller

20:30 h: Jazz Jah Jam Session – Mit Corosol.

Jos Fritz Café

20:30 h: Markus Erich Adam – Akustik Show.

Walfisch

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

Vorträge & Gespräche

19 h: Die Hüterin des Münsters – Live-Talk mit

Münsterbaumeisterin Yvonne Faller. Eintritt frei,

Anmeldung erbeten: www.srw.de. SWR Studio

Freiburg

19:30 h: Rio de Janeiro, Zuckerhut und

Corcovado aus ungewöhnlichen Perspektiven –

Lichtbildvortrag mit Jörg F. Schuler. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

20:15 h: Empfindsamkeit und Hass – Anmerkungen

über Populismen und die Zumutungen der

„offenen Gesellschaft“. Vortrag von Prof. Dr.

Karl-Siegbert Rehberg. Katholische Akademie

BASel

literatur

19 h: Buchvernissage: Ueli Mäder – 68: Was

bleibt? Volkshaus Basel, Unionsaal

Musik

20 h: Bugge Wesseltoft + Heinz Sauer & Jasper

van‘t Hof – Jazz, Crossover. Offbeat Jazzfestival

2018. Dorfkirche Riehen

Theater & Tanz

19:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau –

Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 43

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19:30 h: Afrika! Afrika! – Show. Festspielhaus

Baden-Baden

11. Karlsruher Ballettwoche

15. – 19. Mai 2018

Staatsballett Karlsruhe

www.staatstheater.karlsruhe.de

Mi 16. Mai

FREIBURG

Literatur

20:30 h: Supreme – Podium für Slamkünstler,

Kabarettisten, Musiker u.a. Mensa Rempartstraße

Musik

20 h: Andy McKee – Rock. Jazzhaus Freiburg

20 h: SWR Symphonieorchester – Orchesterkonzert.

Werke von Dvorak, Schumann und

Bartok. Einführung 19 Uhr. Konzerthaus Freiburg

21 h: Swing Ting Ting – Lindy Hop Get-Together.

Eintritt frei. The Great Räng Teng Teng

21 h: Werkjam: Tobias Schößler – Jazz. E-Werk

Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Exit – Tanzperformance von

Antonia Baehr. Theater Freiburg, Kleines Haus

Kabarett & Comedy

19:30 h: Harry G – #HarrydieEhre. Paulussaal

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Hackathon 2018 – Barcamp. Carl-

Schurz-Haus

20 h: Island: ein faszinierendes Leben am Polarkreis

– Vortrag über Isländer und ihren Volksglauben.

Vortrag von Lian Siekman. Studium Generale.

Universität Freiburg, KG III, Hörsaal 3043

20:15 h: Angels in America – Gespräche über

aktuelle Inszenierungen. Eintritt frei. Universität

Freiburg, KG I, HS 1015

BASEL

Literatur

19 h: Sarbacher liest – James Baldwin II. Literaturhaus

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Alpensinfonie.

Werke von Eötvös und Strauss. Musical Theater

20 h: Chico Freeman & Heiri Känzig – Jazz.

Offbeat Jazzfestival 2018. Dorfkirche Riehen

20 h: Mondrian Ensemble – Sils. Werke von Giger,

Delz und Mozart. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

ANDERE ORTE

Hartheim

20 h: Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken

– Lesung von Klaus Obert. Eintritt frei, Spenden

willkommen. Salmen

Kandern

20:30 h: Dave Goodman & Groove Minister –

Blues, Irish Folk. ChaBah

Kirchzarten

20 h: Wolfgang Schorlau – Lesung und Gespräch.

Buchladen in der Rainhof Scheune

Do 17. Mai

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Andrea Scrima: A Lesser Day – Lesung

und Gespräch. In dt. und engl. Sprache. Museum

für Neue Kunst

Musik

20 h: Albert-Konzerte: Klavierabend Murray

Perahia – Es war einmal...: Rückblicke und

Erinnerungen in Musik. Werke von Bach, Beethoven

und Schumann. Konzerthaus Freiburg

20 h: Eine Art Piano – Werke von Antheil, Burritt,

Feldmann u.a. Hochschule für Musik Freiburg,

W. Hoffmann Saal

20 h: Etta Scollo – Liedermacherin. Jazzhaus

20 h: Vega + Bosca + Face – HipHop, Rap.

Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

19:30 h: The Black Forest Chainsaw Opera – Von

Stef Lernous. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Exit – Tanzperformance von Antonia Baehr.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

Partys

19:30 h: AfterWorkParty – Toben wie die Kinder

Ü18. Kinder Galaxie

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Filmvorführung, Filmbesprechung,

Filmdiskussion – Vortrag von Timm Ulrichs.

Studium Generale. Universität Freiburg, KG I,

Hörsaal 1010

20:15 h: Mit dabei und noch draußen: Frauen

im Fußball – Vortrag von Prof. Dr. Nina Degele.

Eintritt frei. Universität Freiburg, KG I, Hörsaal

1199

20:15 h: Viertel nach acht – Polittalk in der

Passage. Theater Freiburg, Passage 46

BASEL

Kunst

19 h: Bruce Nauman: Disappearing Acts –

Werkbetrachtung. Schaulager

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Alpensinfonie.

Werke von Eötvös und Strauss. Musical Theater

Basel

20 h: Noise Gate – Phill Niblock & Thomas

Ankersmit. Neue elektronische Musik, Minimal.

Haus der elektronischen Künste Basel

21 h: Nachtstrom 89 – Carte blanche: Jannik

Giger. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

21 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und Ballett

nach dem Roman von Édouard Louis. Theater

Basel, Foyer Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bollschweil

20 h: Rufus Temple Orchestra – Hot Jazz,

Ragtime. Bolando Dorfgasthaus

Straßburg

20 h: Bach tanzen im 21. Jahrhundert – Ballet de

l’Opéra national du Rhin. Opéra national du Rhin,

Salle Jean-Pierre Ponnelle

Fr 18. Mai

FREIBURG

Literatur

19 h: Der kleine Prinz und der Mond – Literarischer

Vortrag zu einer weltbewegenden Geschichte.

Waldhof Akademie für Weiterbildung

19 h: Sätzlinge – Lesewanderung durch Herdern.

Treffpunkt: Herdermer Kirchplatz

Musik

20:30 h: Shane Brady & Band – Rock, Pop.

Wodan Halle

21 h: Gordon Raphael & The Half Full Flashes –

Krautrock, Space-Pop. Slow Club

21 h: The Wave Pictures – Alternative Rock.

Swamp

Theater & Tanz

19:30 h: Angels in America – Musiktheater nach

Tony Kushner. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Partys

21 h: Bardrei – Die Bar für Frauen. Jos Fritz Café

22 h: IG Subkultur präsentiert: Mighty Pressure

Crew – Drum‘n‘Bass, Jazz. Theater Freiburg,

Passage 46

23 h: Shantel – DJ-Session. Balkan, Pop, Ska.

Jazzhaus Freiburg

Film

19 h: AGROkalypse – Der Tag, an dem das

Gensoja kam. Film und Gespräch. Katholische

Akademie

Messen & Märkte

17 h: Freiburger Frühjahrsmess‘ 2018 – Eröffnung

mit Freifahrt und Feuerwerk. Messe Freiburg

BASEL

Musik

21 h: Brandhärd – HipHop, Rap. Kaserne Basel,

Reithalle

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: The Rake‘s Progress – Oper

von Igor Strawinsky. Theater Basel, Große Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Pfingsfestspiele: Der fliegende Holländer –

Oper von Wagner. Festspielhaus Baden-Baden

20 h: B.B. & The Blues Shaks – Blues. Kurhaus

Badenweiler

20:15 h: Berta, das Ei ist hart – Humorvolles

von Loriot. Mit Petra Seitz und Martin Lunz.

LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler, Annette-

Kolb-Saal

Denzlingen

20 h: Willer – Singer/Songwriter. Roccafé

Lörrach

20 h: Hanno Müller-Brachmann & Orchestergesellschaft

Weil am Rhein – Benefizkonzert.

Werke von Debussy, Mahler und Fauré. Burghof

Rheinfelden

20 h: Full Steam Jazz Band – Jazz. Schützen

Kulturkeller

Staufen

16 h: Mephistos Faust: Eine Stadt wird zur Bühne

– OutdoorTheater. Anmeldung erforl.: T. 07633

924704. Beginn: Weingut Ulmann

Straßburg

20 h: Bach tanzen im 21. Jahrhundert – Ballet de

l’Opéra national du Rhin. Opéra national du Rhin,

Salle Jean-Pierre Ponnelle

Weil am Rhein

20:15 h: Konstantin Schmidt – Ein Kreisler-Abend.

Kabarett-Chanson. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 19. Mai

FREIBURG

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit Jonas Hoenig – Rock,

Pop. Eintritt frei. Wallgraben Theater

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Münsterorgelkonzerte.

Freiburger Münster

12 h: Orgel-Musik – Studierende der MH Freiburg.

Augustinermuseum

19:30 h: Semino Rossi – Schlager. Konzerthaus

Freiburg

20 h: Das Vereinsheim – Zu Gast: Maxim und Mick

Flannery. E-Werk Freiburg, Saal

20:30 h: Astrid North & Special Guests – Soul,

Pop, Jazz. Schloss-Café Lorettoberg

21 h: The Wave Pictures – Alternative Rock.

Swamp

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: Totentanz – Schauspiel von August

Strindberg. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Partys

20 h: Ecovin Sieger-Weinparty – Vorstellung

der besten Bioweine Baden-Württemberg 2018.

Restaurant Feinhaid

Herdermer Geschichten

Literatur in sommerlicher Atmosphäre

versprechen die Herdermer

Sommer-Lesungen vom

24. Mai bis 27. September. Den

Auftakt am 24. Mai, 19.30 Uhr

macht Hans Sigmund, der aus

seiner Herdern-Chronik liest, dabei

auch aus seinem neuerschienenen

zweiten Band Zweites

Wiedersehen. Sein persönlicher

Kunst beim Schwimmbad

Die derzeitige Skulpturenausstellung

auf der Liegewiese

des Faulerbads kommt zu

ihrem Ende und fordert eine

gebührende Finissage. Ganz

traditionsgemäß gibt es dazu

eine Lange Tafel. Inmitten der

aktuellen Exponate entsteht

ein Raum für Gedankenaustausch

über die Kunst, neue

Projekte und vieles mehr. Als

musikalische Begleitung bietet

Am 13. Mai ist es

wieder soweit: Bücherfreunde,

Sammler, Entdecker

und Bibliophile

finden sich in Endingens

historischer Altstadt

beim legendären „Endinger

Büchermarkt“

ein.Bereits zum 13. Mal

dreht sich im autofreien

„Städtli“ wieder alles

um gebrauchte und

antiquarische Bücher,

Schallplatten, CDs und

Schellack-Raritäten. Für

Wein- und Klangvielfalt

Staufens genussreiches Open-

Air-Musikfestival Wein&Musik

bietet vom 25. bis 27. Mai ein

aufregendes Programm. Im

Städtele verteilen sich über

zwanzig Stände und das Festival

bietet auf drei Bühnen mehr

als ein Dutzend Konzerte. Darunter

die bluesigen Soulrausch

(25. Mai), die Stadtmusik Staufen

(26. Mai), der Freiburger

Teddy Smith mit echtem Südstaaten-Feeling

(26. Mai) oder

der Funk-Herren-Achter Fatcat

mit ordentlichen Disco-Vibes

(26. Mai). Blasmusik dann am

Freiburg

und gewitzter Blick auf den Freiburger

Stadtteil bringt auch die

Menschen, ihre Geschichten und

ein sich wandelndes Ortsbild in

den Blick. Als besonderer Gast

stößt Kulturbürgermeister Ulrich

von Kirchbach dazu. Er

wird mit Hans Sigmund lesen.

Die Lesung findet auf dem Herdermer

Kirchplatz statt.

Freiburg

die Bootleg-Connection Pop-

Band mutige, schwungvolle

Interpretationen echter Pop-

Raritäten. Die Finissage findet

am 26. Mai, 18 Uhr statt.

Skulptur von Alois Landmann

Foto: Veranstalter

Von Flucht und Lebenslust

Maryam Madjidi und ihre

Eltern verließen den Iran als

sie sechs Jahre alt war. In Paris

sollte alles besser werden, kein

Kampf mehr, kein Gefängnis.

Aber die Eltern wussten dort

plötzlich nichts mehr mit sich

anzufangen und auch Maryam

spürte, dass sie weg muss. Sie

kehrte nach Teheran zurück

und verliebte sich. Maryam

Freiburg

Madjidis eindrücklicher, preisgekrönter

Roman Du springst,

ich falle trifft zu Zeiten globaler

Flucht nicht nur den

Zeitgeist, sondern schafft auch

einen Raum für Gefühle wie

Heimweh, dem Hunger nach

Freiheit und Leben. Am 23.

Mai, 19 Uhr liest Maryam Madjidi

aus ihrem Roman. Ort ist

das Kommunale Kino.

13. Endinger Büchermarkt Endingen

Pressefoto Endinger Büchermarkt

Staufen

Sonntag mit dem Musikverein

Grunern (27. Mai) und Hot-Jazz

der 20er- und 30er-Jahre von den

Redhouse Hot Six. Wer vorbeikommt,

entdeckt noch viele weitere

Acts und ganz sicher beste

Stimmung.

Die Redhouse Hot Six

die Bewirtung

sorgen

die Endinger

Gastronomen

in den Straßencafés

und Biergärt

e n . Au ch

Livemusik,

Spiel- u nd

Spaßstationen

für Kinder

gehören

zum festen

Programm.


44 KULTUR JOKER vERansTaLTUngEn

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

12 h: Geschichten vom Kommen, Gehen und

Bleiben – #freiburgsammelt: Erinnerungen für

morgen. Museum für Stadtgeschichte

Messen & Märkte

10 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a. Messe Freiburg, Halle 3

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

andere OrTe

Baden-Baden

11 h: Meisterkonzert: Anna Vinnitskaya &

Schumann Quartett – Werke von Debussy und

Schostakowitsch. Festspielhaus Baden-Baden

18 h: Pfingsfestspiele: Diana Damrau & Nicolas

Testé – Verdissimo! Arien und Duette aus großen

Verdi-Opern. Festspielhaus Baden-Baden

rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

straßburg

20 h: Bach tanzen im 21. Jahrhundert – Ballet de

l’Opéra national du Rhin. Opéra national du Rhin,

Salle Jean-Pierre Ponnelle

Weil am rhein

20:15 h: Die Waffen der Frau – Mit dem Duo

Duelle. TAM Theater am Mühlenrain

so 20. Mai

FreiBurG

Musik

11 h: Konzerte im Freien – MV Zähringen Big

Band. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

15 h: Konzerte im Freien – BigZband des

Musikvereins Freiburg-Zähringen. Eintritt frei.

Seebühne im Seepark

20 h: Kaisersaal-Konzerte 2018 – Werke von

Messiaen und Bruckner. Historisches Kaufhaus

20:30 h: Vargas Blues Band – Blues. Walfisch

Theater & Tanz

19 h: ImproKrimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

20 h: Krieg – Schauspiel von Rainald Goetz.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Messen & Märkte

11 h: Flohmarkt – Antiquitäten, Möbel, Schmuck,

Second-Hand u.a. Messe Freiburg, Halle 3

andere OrTe

Baden-Baden

11 h: Meisterkonzert: Magali Mosnier & Marie-

Pierre Langlamet – Werke von Bach, Mozart,

Schubert u.a. Festspielhaus Baden-Baden

18 h: Pfingsfestspiele: Budapest Festival

Orchestra – Mahler: Sinfonie Nr. 2. Arien und

Duette aus großen Verdi-Opern. Festspielhaus

Baden-Baden

rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

st. Peter

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Hae-

Kyung Jung, Karin Karle und Johannes Götz

(Orgel). Werke von Bach. Einführung 15.30 Uhr,

Fürstensaal. Barockkirche St. Peter

straßburg

15 h: Die sieben Todsünden – Oper. Opéra

national du Rhin

sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier – Alexander

Yakovlev: Die Fünfte! Beethoven forever! Werke

von Beethoven und Liszt. Gutshof Güntert

Mo 21. Mai

FreiBurG

Musik

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Godehard

Weithoff (Orgel). Werke von Bach und Distler.

Liebfrauenkirche Günterstal

20 h: Die goldene Sirene – Freiburgs Song Slam.

Eintritt frei. The Great Räng Teng Teng

20:30 h: Freispiel #95 – Teresa Grebtschenko

und Jan F. Kurth. Percussion und Vocal-Impro.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

20:30 h: Morgan Davies – Monday Life Club

der Freiburg Blues Association. Gasthaus Schiff

Theater & Tanz

19 h: MayDay – Schauspiel von Dorothée

Zumstein. Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

andere OrTe

Bad Krozingen

10 h: Johann-Strauß-Ensemble: Festliches

Jubiläumskonzert – 30-jähriges Dienstjubiläum

von Kapellmeister Tibor Szüts. Kurhaus

Baden-Baden

09 h: Meisterkonzert: Musikalisches Morgenerwachen

– Werke von Françaix und Mozart.

Museum Frieder Burda

Neu für 2018!

19 h: Pfingsfestspiele: Igor Levit & Deutsche

Kammerphilharmonie Bremen – Werke von

Mendelssohn und Schubert. Festspielhaus

Baden-Baden

ettenheimmünster

17 h: Festliche Trompetengala – Im Glanz von

Trompete und Orgel. Werke von Bach, Mozart,

Mouret u.a. Wallfahrtskirche St. Landelin

Vogtsburg

19 h: Ensemble FRAAL – Werke von Corrette,

de Fesch, Veracini u.a. Kirche St. Michael

Niederrotweil

di 22. Mai

FreiBurG

Musik

20 h: Kamikaze Girls + Nervus – Riot Grrrl, Punk,

Noise-Pop, Grunge. Slow Club

20 h: Márcio de Sousa Quintett – Jazz ohne

Stress. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

Basel

20 h: Christian Zehnder Solo – Songs from New

Space Mountain. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: The Rake‘s Progress – Oper von Igor

Strawinsky. Theater Basel, Große Bühne

andere OrTe

Baden-Baden

19 h: Pfingsfestspiele: Janine Jansen & London

Symphony Orchestra – Werke von Sibelius.

Arien und Duette aus großen Verdi-Opern. Festspielhaus

Baden-Baden

Colmar

12.30 12:30 h: Berlin und Wien in in der der Zwischenkriegszeit

– Zwischenkriegszeit Werke von Kurt Weill – Werke u. a. von Théâtre Kurt Weill municipal u. a.

de Théâtre Colmar municipal de Colmar

straßburg

straßburg

20

20

h:

h:

Die

Die

sieben

sieben

Todsünden

Todsünden

– Oper.

Oper.

Opéra

Opéra

national

national

du

du

Rhin

Rhin

Mi 23. Mai

FreiBurG

literatur

19 h: Maryam Madjidi: Du springst, ich falle –

Autorenlesung und Film. Kommunales Kino

Musik

19:30 h: ABGESAGT: Unheilig & The Dark

Tenor – Rock, Symphonic Rock. Musikklub in

der Sick-Arena

21 h: Werkjam: Max Lilja – Cello-Rock. E-Werk

Theater & Tanz

20 h: Die Spontanellen improvisieren – Improtheater.

Großer Meyerhof

Kabarett & Comedy

21 h: Die internationale Witzparade – Wettstreit.

Theater Freiburg, Passage 46

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Basel

literatur

19 h: Sarbacher liest – James Baldwin III. Literaturhaus

Basel

Musik

20 h: Matthias Loibner & Christian Zehnder – Duo.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

21 h: Les Reines Prochaines – Schildkrötenritt.

Musik-Performance. Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Les Acteurs de bonne foi – Schauspiel.

Gastspiel. Theater Basel, Schauspielhaus

andere OrTe

Baden-Baden

20 h: Foreigner – Exklusives Theaterkonzert zum

40. Bühnenjubiläum. Festspielhaus Baden-Baden

Kandern

20:30 h: Michael Oertel Band – Blues. ChaBah

straßburg

20 h: Liederabend – Mit Yann Beuron. Werke von

Fauré, Saint-Saëns u. a. Opéra national du Rhin

do 24. Mai

FreiBurG

literatur

19:30 h: Herdermer Sommerlesung – Hans

Sigmund: 1000 Jahre Herdern und ein Zweites

Wiedersehen. Bei schlechten Wetter im Jugendforum

Herdern, Schlüsselstr. 5. Herdermer Kirchplatz

Musik

20 h: Dominic Miller – Jazz, Folk. Jazzhaus

20 h: Pigeon – Post-Punk, Shoegaze, Noise.

Slow Club

20 h: Toke + Year of the Cobra – Stoner Rock,

Doom Rock. White Rabbit

Theater & Tanz

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

Partys

21:30 h: Opening des Freiburg Dance Kings

Festivals – Salsa, Bachata, Kizomba. Theater

Freiburg, Passage 46

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Berliner Musikgeschichte: Orte,

Menschen und Ereignisse – Vortrag mit Dr. Bettina

Gößling. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg

Basel

Kunst

19 h: Bruce Nauman: Disappearing Acts –

Werkbetrachtung. Schaulager

Musik

20 h: Arkady Shilkloper & John Wolf Brennan

& Christian Zehnder – Trio. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Dancelab – Choreografien

des Ballettensembles. Theater Basel, Kleine

Bühne

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: The Rake‘s Progress – Oper von Igor

Strawinsky. Theater Basel, Große Bühne

21 h: She She Pop – Oratorium. Kaserne Basel,

Reithalle

andere OrTe

Baden-Baden

20 h: Alle Farben – Die beste Nacht: Ein Act, zwei

Shows. Tech House. Kurhaus Baden-Baden,

Bénazetsaal

straßburg

20 h: Die sieben Todsünden – Oper. Opéra

national du Rhin

20 h: Femi Kuti – Afrobeat, Jazz. La Laiterie

Junge Kunst auf großer Bühne

Das zehnte Young Stage in Basel präsentiert junge, professionelle ZirkuskünstlerInnen

Das Young Stage in Basel

ist ein erfolgreiches internationales

Circus-Festival. Das

beweisen schon die Bewerberzahlen.

623 ArtistInnen

aus 51 verschiedenen Ländern

haben sich für die diesjährige

Show beworben, dann folgte

ein strenger Auswahlprozess.

Nun stehen 14 Acts mit insgesamt

25 KünstlerInnen auf der

Bühne und bieten vom 11. bis

15. Mai im Zelt (Rosentalanlage)

hohes artistisches Niveau.

Innovation, Kreativität und

Spielwitz stehen dabei an vorderster

Stelle, ebenso Witz und

Poesie.

Unter den diesjährigen Stars

sind KünstlerInnen aus zwölf

Nationen. Abwechslungsreiche

Nummern erwarten das

Hohes artistisches Niveau bei den Nachwuchskünstlern

Publikum. Mal leise und graziös,

mal schwindelerregend

und schnell, ganz sicher auch

viel dazwischen. Da gibt es

das Handstand Duo Valeriy

& Anatoliy aus der Ukraine,

Teeterboard von den Tripotes

la Compagnie aus der Schweiz

und Spanien, Tanzakrobatik

von Felice und Alex aus

Deutschland oder einen Tanz

im Trapez von Arthur Morel

van Hyfte aus Frankreich.

Für eine kraftvolle Show gibt

es auch den richtigen Anlass.

2018 werden 250 Jahre Circus

gefeiert. Und auch ein eigenes

Jubiläum kommt nicht zu kurz.

Young Stage feiert sein 10-jähriges

Bestehen unter dem Motto

„Basel goes Circus“. Am 12.

und 13. Mai finden sogar zwei

große Open-Air-Events in

Basel statt, die für alle gratis

sind.

Aufführungen: 11./12./13./

14./15. Mai, jew. 19.30 Uhr,

sonntags 11 Uhr und 18 Uhr.

Infos und Tickets: www.youngstage.ch

Fr 25. Mai

FreiBurG

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: The Sea Within –

Choreografie von Lisbeth Gruwez. Theater

Freiburg, Großes Haus

20 h: Liebe und Eifersucht – Singspiel von E. T.

A. Hoffmann. Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Partys

21 h: Freitagscafé – Für Sexuelle Dissidenten.

Jos Fritz Café

21 h: Nilo MC Soundsystem – Banana Bass. Bass,

Cumbia, Dubstep, Balkan, Trap. Jos Fritz Café

22 h: Root Down – DJs: Fred Everything + Rainer

Trueby. House, Disco, Latin. Waldsee Gaststätte

23 h: Panda Party – Hip-Hop, Dancehall, Funk,

Reggae, Trap. Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

20 h: Ensemble Corund Luzern – Phantastische

Nacht. Werke von Mahler, Brahms, Wölfli u.a.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 45

Theater & Tanz

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

21 h: She She Pop – Oratorium. Kaserne Basel,

Reithalle

Partys

12 h: Lunch Beat – Tanzen in der Mittagspause.

Haus der elektronischen Künste Basel

Vorträge & Gespräche

09 h: TED x Basel – Vorträge. www.tedxbasel.

com. Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Emmendingen

18 h: Das Leben ist zu kurz, um schlechten

Wein zu trinken – Auf den Spuren von Goethe

in Emmendingen. Treffpunkt: Schlosserhaus

Emmendingen

Rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Weil am Rhein

20:15 h: Ehemann günstig abzugeben – Mit Martin

Glönkler. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 26. Mai

FREIBURG

Kunst

18 h: Finissage: Kunst auf der Liegewiese – Lange

Tafel im Skulpturenpark mit Live-Musik. Eintritt

frei. Speisen werden von den Gästen mitgebracht.

Faulerbad, Liegewiese

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit –

Münsterorgelkonzerte. Freiburger Münster

12 h: Orgel-Musik – Studierende der MH Freiburg.

Augustinermuseum

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: Liebe und Eifersucht – Singspiel von E. T.

A. Hoffmann. Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Partys

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

12 h: Geschichten vom Kommen, Gehen und

Bleiben – #freiburgsammelt: Erinnerungen für

morgen. Museum für Stadtgeschichte

16 h: Choreography, Dancing Body and Sexuality

– Vortrag mit Prof. Dr. Bojana Kunst. Eintritt frei.

Theater Freiburg, Winterer-Foyer

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Giacobbo/Müller in Therapie – Gastspiel.

Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Die schwarze Spinne – Schauspiel. Theater

Basel, Kleine Bühne

21 h: She She Pop – Oratorium. Kaserne Basel,

Reithalle

Vorträge & Gespräche

09 h: TED x Basel – Vorträge. www.tedxbasel.

com. Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Straßburg

11 h: Berlin und Wien in der Zwischenkriegszeit –

Werke von Kurt Weill u.a. Opéra national du Rhin,

Salle Paul Bastide

20 h: Bach tanzen im 21. Jahrhundert – Ballet de

l’Opéra national du Rhin. Opéra national du Rhin,

Salle Jean-Pierre Ponnelle

20 h: Die sieben Todsünden – Oper. Opéra

national du Rhin

Weil am Rhein

20:15 h: Heimatlieb – Elsässer Liederabend mit

Robert Frank Jacobi. TAM Theater am Mühlenrain

So 27. Mai

FREIBURG

Musik

20 h: SPH Bandcontest – Vorrunden-Event des

Bandwettbewerbs. Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

18 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

18 h: The Black Forest Chainsaw Opera – Von

Stef Lernous. Theater Freiburg, Großes Haus

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Krieg – Schauspiel von Rainald Goetz.

Theater Freiburg, Kleines Haus

19 h: Liebe und Eifersucht – Singspiel von E. T.

A. Hoffmann. Theater Freiburg, Kammerbühne

BASEL

18:30 h: Giacobbo/Müller in Therapie – Gastspiel.

Theater Basel, Schauspielhaus

18:30 h: The Rake‘s Progress – Oper von Igor

Strawinsky. Theater Basel, Große Bühne

19 h: Dancelab – Choreografien des

Ballettensembles. Theater Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Badenweiler

11 h: Shaffan Soleiman Duo – Orientalische

Musik. KunstPalais Badenweiler, Annette-

Kolb-Saal

Kirchzarten

11 h: Weit: Filmmusik – Live. Buchladen in der

Rainhof Scheune

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Eduard

Wagner (Orgel). Werke von Bach und Kagel.

Kirche St. Gallus Kirchzarten

Straßburg

15 h: Bach tanzen im 21. Jahrhundert – Ballet de

l’Opéra national du Rhin. Opéra national du Rhin,

Salle Jean-Pierre Ponnelle

Mo 28. Mai

FREIBURG

Partys

20:30 h: Die Autonomie meiner Musik – DJ

Indyquität. Jos Fritz Café

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Film

19 h: Cinema Augustinum – Stopping: Wie man

die Welt anhält. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg

20:30 h: Video Slam – Kurzfilme von Studierenden.

Eintritt frei. Mensa Rempartstraße

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Greater China – Das andere China:

Hongkong. Vortrag von Dr. Kristin Shi-Kupfer.

Freiburger China Gespräche 2018. Historisches

Kaufhaus Freiburg

BASEL

Kunst

18 h: Recycled Illusions & Isabelle Stoffel –

Widerhall an der Grenze. Live-Audio-Walk durch

eine unbekannte Nachbarschaft. Kaserne Basel,

Treffpunkt: Abendkasse

Theater & Tanz

19:30 h: Kaspar Hauser und Söhne – Schauspiel

von Olga Bach. Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

10 h: Italienische Opern- und Operettennacht

– Opernarien, Operettenlieder und Welthits.

Wekr von Verdi, Puccini, Léhar u.a. Kurhaus

Bad Krozingen

Horben

19 h: Küchenfest mit Steffen Disch and Friends –

Rock‘n‘Roll. Gasthaus zum Raben

Straßburg

20 h: Die sieben Todsünden – Oper. Opéra

national du Rhin

Di 29. Mai

FREIBURG

Musik

20 h: Avocado – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20:15 h: My Way – Frank Sinatra. Hits,

Evergreens, Raritäten. Eintritt frei. Theater

Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

18 h: Mario Barth – Männer sind faul, sagen die

Frauen. Sick-Arena

BASEL

Kunst

18 h: Recycled Illusions & Isabelle Stoffel –

Widerhall an der Grenze. Live-Audio-Walk durch

eine unbekannte Nachbarschaft. Kaserne Basel,

Treffpunkt: Abendkasse

Theater & Tanz

19:30 h: Ballettschule Theater – Basel

Sommergala. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Theater Marie und Argovia Philharmonic –

Eroica. Theater mit Musik von Beethoven. Gare

du Nord (im Bad. Bahnhof)

Vorträge & Gespräche

19 h: Was wir schon immer über den Islam wissen

wollten – Kurs. Anm. bis 22.05.: a.weill@cjp.ch.

Zwinglihaus

ANDERE ORTE

Straßburg

20 h: Rhye – Soul, Pop. La Laiterie

Mi 30. Mai

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Liebesbriefe berühmter Menschen –

Lesung mit Hartmut Stanke & Hülya Laumer.

Theater Freiburg, Passage 46

20:15 h: Thimnas Melle: Die Welt im Rücken –

Kolloquium. Mit Dr. Heinrich Bosse, Dr. Bettina

Schulte und Prof. Dr. Rolf G. Renner. Peterhof,

Hörsaal 1

Theater & Tanz

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

22 h: Universale – Die Mensa-Party. Eintritt frei.

Mensa Rempartstraße

Do 31. Mai

FREIBURG

Musik

20:30 h: BlueFunk Session – Freiburger Blues

Association. Gasthaus Schiff, Gewölbekeller

20:30 h: Los 4 del Son – Salsa, Son, Merengue.

Wodan Halle

Theater & Tanz

19 h: MayDay – Schauspiel von Dorothée

Zumstein. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Er ist wieder da – Komödie nach dem Roman

von Timur Vermes. Wallgraben Theater

20 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

BASEL

Kunst

19 h: Bruce Nauman: Disappearing Acts –

Werkbetrachtung. Schaulager

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel –

Volkssinfoniekonzert mit Zhang Zuo. Werke

von Schumann und Tschaikowsky. Musical

Theater Basel

Schwarzwald-schön und Schwarzwald-fit

Newcomer-Szene aus den Bereichen Gesundheit, Schönheit und

Fitness stellt sich mit ihren nachhaltigen Produkten vor

BASEL

Kunst

18 h: Recycled Illusions & Isabelle Stoffel –

Widerhall an der Grenze. Live-Audio-Walk durch

eine unbekannte Nachbarschaft. Kaserne Basel,

Treffpunkt: Abendkasse

Musik

19:30 h: Sinfonieorchester Basel – Coop-Sinfoniekonzert

mit Zhang Zuo. Werke von Schumann

und Tschaikowsky. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau –

Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: The Rake‘s Progress – Oper von Igor

Strawinsky. Theater Basel, Große Bühne

20 h: Thom Luz – Girl From The Fog Machine

Factory. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Ettenheim

17 h: After-Work-Party mit Live-Musik. Palais

Rohan, Hof

Kandern

20:30 h: Jerry Dugger feat. Andy J. Forest –

Blues. ChaBah

Rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Junge Menschen aus

dem Schwarzwald erschaffen

mit Kreativität

und Kompetenz aus alten

Traditionen überraschend

Neues. Diese Entwicklung

aufmerksam zu begleiten

lohnt sich, denn sie ist die

Fahrkarte in die Zukunft

der Region.

Der Verein Schwarz

Wald Gut hat sich mit pfiffigen

Veranstaltungen bereits

einen Namen im Aufspüren

innovativer Trends

gemacht. Beim Aktionstag

am 13. Mai in der Rainhof

Scheune in Kirchzarten-

Burg präsentieren sich von

11 bis 18 Uhr Initiativen

und junge Unternehmen,

die frischen Wind in die

Themen, Gesundheit, Ernährung,

Beauty, Fitness,

Körper und Geist bringen. Ihr

Schwerpunkt ist ökologisches

und nachhaltiges Produzieren

und Arbeiten. Mit dabei

sind so kreative und innovative

kleine Betriebe wie der

20 h: Camerata Variabile – Magnetsturm. Werke

von Crum, Corelli, Demenga u.a. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

20 h: Thom Luz – Girl From The Fog Machine

Factory. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Badenweiler

20:15 h: Der Mann, der Bäume pflanzte und

Die Botschaft der Baumfrau – Lesung. Mit Petra

Seitz und Martin Lunz, LiteraTheater. Kurhaus

Badenweiler, Annette-Kolb-Saal

St. Ulrich

17 h: Mit Bach durch die Regio – Mit Dr. Markus

Uhl (Orgel). Werke von Bach und Bruhns. Kirche

St. Peter und Paul St. Ulrich

Steinbrunnenhof mit seinen

Schafswollprodukten,

Wollbädern und Wickeln,

die Firma I.Mi.Ko, die

Kosmetik herstellt „so

rein, dass man sie essen

kann“. Den Bogen von

östlichen Kampfsportund

Meditationstechniken

zur heimischen Imkerei

schlägt Daniel Kaiser, der

sein Wissen bei einem

Kurzworkshop weitergibt.

Mit im Boot ist zudem die

aus zahlreichen Fernsehsendungen

bekannte Heilpraktikerin

Astrid Fiebich,

die über Heilpflanzen informiert.

An den Verkostungsund

Verkaufsständen, bei

den Präsentationen und

Vorträgen, Anwendungen

und Aktivitäten, zeigt sich

der Schwarzwald von einer

überraschend modernen und

innovativen Seite.


46 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Winzig und fantastisch

Hans-Christian Andersens

Däumelinchen ist kaum

größer als ein Daumen, aber

voller Glück und Charme.

Kein Wunder, dass da viele

Typen auf sie fliegen. Sei es

der schleimig-glibbrige Sohn

der Kröte, der etwas arg spießige

Maikäfer oder der reiche

Maulwurf. Dabei kann sie ihr

Herz doch nur dem König der

Kasper und das Häschen

Vor der großen

Sommerpause

will die Freiburger

Puppenbühne

noch einmal einen

spaßigen Abschiedsgruß

senden.

Dazu hüpft

auch der liebe

Kasper wieder

auf die Bühne.

Mit seinen neuen

Abenteuern

kommt er am 6.

Verzaubertes

Häschen

Liselotte ist nicht irgendwer,

sondern eine Kuh. Und

nicht irgendeine Kuh, sondern

eine Postkuh, die dem Briefträger

gerne bei der Arbeit

hilft. Als der plötzlich in den

Urlaub fährt und Liselotte alleine

lässt, will sie aber auch

mal weg. Wäre doch schön:

Exotische Tiere sehen, Neues

entdecken! Aber irgendwie

La science en s’amusant

Wissenschaft macht Spaß

Bad Krozingen

Blumen schenken! Das Theater

der Dämmerung macht

aus Andersens Kunstmärchen

ein prachtvolles Schattenspiel

für Kinder ab 3 Jahren. Dazu

stimmungsvolle Musik und

ein lebendiges Erzählen nach

dem Originaltext. Das Stück

wird am 19. Mai, 15 Uhr in

der Mediathek Bad Krozingen

aufgeführt.

i

t

Wissen

Freiburg

Mai, 11 Uhr ins Vorderhaus

der Fabrik,

mit dabei sind Bello

und Omas gestohlene

Pendeluhr (ab 4 Jahren).

Das verzauberte

Häschen besucht das

Haus der Jugend am

19. Mai, 16 Uhr, da

gibt es eine liebe Geschichte

mit vielen

Tieren (ab 3 Jahren),

ganz für Ersteinsteiger

geeignet!

Abenteuer auf dem Land Baden-Baden

fährt kein Bus und Liselotte

findet einen ganz anderen Urlaubsort:

eine große Wiese...

Liselotte macht Urlaub ist ein

vergnügliches, aber auch sehnsüchtiges

Stück über die Lust

am Abenteuer und die Lust

auf Heimat. Aufgeführt wird

es am 13. Mai, 15 Uhr im Kurhaus

Baden-Baden. Geeignet

für Kinder bis 12 Jahre.

Hier

ß

1. Mai

Freiburg

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

3. Mai

Freiburg

10 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

4. Mai

Freiburg

16 h: Hör mal: Max und Jule und die geheimnisvollen

Türen – Musiktheater. Für Kids ab 4

Jahren. Ensemblehaus Freiburg

5. Mai

Freiburg

13 h: Frühlingsfest – Speisen und Getränke, Spielund

Kreativangebote uvm. Abenteuerspielplatz

Weingarten

14 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Für Kids ab 7

Jahren. Theater Freiburg, Start: Foyer Großes

Haus

18 h: Peter und der Wolf – Von Sergej Prokofjew.

Für Kids ab 5 Jahren. Theater Freiburg, Kleines

Haus

6. Mai

Freiburg

11 h: Kaspers neue Abenteuer – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

11 h: Waldtag des städtischen Forstamtes –

Wissenswertes, Vorführungen, regionales Essen

und Angebote für Kinder. Eintritt frei, Spenden

willkommen. WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestr. 6

Baden-Baden

11 h: Das kleine Ich bin Ich – Vertonung von

Georg Friedrich Haas. Für Kids ab 5 Jahren.

Festspielhaus Baden-Baden

Weil am Rhein

16 h: Hänsel und Gretel – Mitspiel-Theater. TAM

Theater am Mühlenrain

7. Mai

Weil am Rhein

14:30 h: Nele kommt in den Kindergarten –

Bilderbuchkino nach Usch Luhn. Für Kids ab

3 Jahren. Eintritt frei, Anmeldung erforderl.

Stadtbibliothek Weil am Rhein

8. Mai

Bad Krozingen

8:30 h: 9. Forschertage – Kurhaus und Kurpark als

Forscherraum. Für Kids zwischen 5 und 8 Jahren.

Anm.: T.07643 1880. Kurhaus Bad Krozingen

9. Mai

Basel

10 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

Bad Krozingen

8:30 h: 9. Forschertage – Kurhaus und Kurpark als

Forscherraum. Für Kids zwischen 5 und 8 Jahren.

Anm.: T.07643 1880. Kurhaus Bad Krozingen

10. Mai

Freiburg

15 h: Die Verwandlung – Mit Bering und Grubel.

Für Kids ab 10 Jahren. Theater Freiburg,

Werkraum

11. Mai

Freiburg

15 h: Der Regenbogenfisch und seine Freunde

– Für Kids ab 5 Jahren. Planetarium Freiburg

12. Mai

Freiburg

16 h: Die große Tierschau – Theater Figuren &

Hände. Für Kids ab 4 Jahren. Haus der Jugend

18 h: Die Verwandlung – Mit Bering und Grubel.

Für Kids ab 10 Jahren. Theater Freiburg,

Werkraum

13. Mai

Freiburg

11 h: Die Kuh Rosmarie – Theater Budenzauber.