Karibik_2017

gerhard.hochl

24.02.2017 - 10.03.2017

KARIBIK KREUZFAHRT

© Bilder und Layout gerhard.hochl@gmx.at

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SANTO DOMINGO (DomRep) So 26.02.2017

Ankunft: 07:00 Abfahrt: 24:00

Sonnenaufgang: 07:00 Sonnenuntergang: 18:45

Zeitverschiebung: MEZ -5h Mondphase: Neumond

Wechselkurs:1 € = 48 Peso 100 Peso = 2 €

Über Frankfurt flogen wir mit Condor nach Guadeloupe. 24.wFEB GRZ/FRA 06:05/07:30 FRA/PTP 12:20/17:15

Flugzeit von Frankfurt nach Pointe-à Pítre 10 h. Zeitverschiebung MEZ - Ortszeit -5h.

Mit einem

Taxi und dem

Reiseführer Juan

erkundeten wir Santo

Domingo, die Hauptstadt der

Dominikanischen Republik. Die

heutige drei Millionenmetropole wurde

1498 von Bartomoleo Columbus, dem Bruder

von Christoph Columbus gegründet.

Viele Bauten, Denkmäler, Museen und Straßennamen

erinnern an die damalige Zeit.

Die Kathedrale Basilica Menor de la Virgen

wurde 1540 eingeweiht und ist somit die älteste

Kathedrale Amerikas.

COSTA MAGICA

Schiffsdaten

Baujahr: 2004

Länge: 272m

Breite: 35,5m

Leergewicht: 105.000 t

Passagiere: 3470

Besatzung: 1068

Tempo: 22 Knoten

Transfer zum Hafen und Einschiffung.

Anker auf am Freitag, 24.02. um 23:00 mit Kurs auf

Santo Domingo, Dominikanische Republik.

Erholung auf See 25.02.2017

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Columbus Lighthouse. Das 1992 fertiggestellte und 240m lange

Gebäude ist von weitem sichtbar, da es ein wirklich großes

Bauwerk in Form eines Kreuzes ist. Im Inneren des Gebäudes

sollen die Überreste von Columbus liegen. Es beherbergt sechs

Museen und eine Bibliothek.

Der Parque Colon ist ein schön gelegener

Platz mit einer Columbusstatue.

Die Einheimischen lassen

ihre Kinder herumtollen, nehmen

sich Zeit für einen Smalltalk und

Brautpaare werden fotografiert. An

einer Ecke wird Musik gespielt und

mit Brettspielen wird der oft triste

Alltag vergessen.

Im National Pantheon befinden sich die

Ehrengräber verdienter Persönlichkeiten

und Helden des Landes, Ehrenwache und

ewiges Licht inklusive. Die Kirche des ehemalige

Jesuitenklosters wurde 1767 als

Gedenkstätte adaptiert.

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Der Markt El Mercado Colonial im Herzen des Altstadt-Viertels bietet eine

beeindruckende Konzentration aller Arten von dominikanischem Kunsthandwerk:

Wir fanden viele karibische Gemälde (dominikanische und haitianische),

kleine kreolische Kunstobjekte, Rum, Zigarren und Schmuck aus

Bernstein und eine Bar für die Herren, während die Damen einkauften.

Am Rückweg zum Hafen kamen wir noch an der Festung Ozama vorbei. Die älteste Befestigung Amerikas

wurde im 16. Jahrhundert an der Mündung des Flusses Ozama errichtet, um die Hafeneinfahrt gegen Feinde

vom Meer aus zu verteidigen.

Der Präsidentenpalast wurde von 1944 bis 1947 errichtet. Das Gebäude wurde bewusst in viktorianischen

Stil errichtet. Der damalige Diktator Trujillo wollte die Wichtigkeit der Dominikanischen Republik hervorheben.

Am späten Nachmittag

gab es in Santo Domingo

einen Karnevalsumzug.

Leider konnte uns niemand

die Uhrzeit sagen.

Wir mussten jedoch zum

Schiff, damit wir die Abfahrt

nicht versäumen und

so fand der Umzug ohne

uns statt.

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Kurz vor dem Ablegen defilierte noch eine Gruppe Jetski

Fahrer bei uns vorbei. Am Kai ließen Kinder Drachen steigen

und verabschiedeten uns auf ihre Weise.

Früh am Morgen begann die Schiffs-Crew Lebensmittel,

Getränke und Equipment auf die Insel zu

bringen. Es gab ein Barbecue, eine Bar, Folklore-Tanzvorführungen,

klares türkisfarbenes warmes

Meer, Sandstrand und Liegestühle für Alle.

Unser nächstes Ziel erreichten wir

am nächsten Morgen.

Catalina Island stand einen ganzen

Tag nur den Passagieren der Costa

Magica zur Verfügung.

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Ein Blick auf die Simpson Bay. Nach

dem 06.09.2017 sah die Bucht ganz

anders aus. Der Hurricane Irma brauste

über der Insel hinweg.

Der Maho Beach ist berühmt wegen der

spektakulären Landungen der Flugzeuge.

Nach dem Hurrican war der Strand

weggespült und das Lokal Captain

Morgan eine Ruine.

St. Maarten / Philipsburg Di 28.02.2017

Ankunft: 12:00 Abfahrt: 21:00

Sprachen: Englisch, Niederländisch

Im französischen Teil mit der Hauptstadt Marigot befindet man sich politisch gesehen in Frankreich. Währung = €.

Mit einem Taxi machten wir eine 5 stündige Inselrunde. Der Preis $ 50,00 pro Person.

Zeitungsmeldung vom Juli/2017: Eine 57-jährige

Neuseeländerin ist am Princess Juliana Airport

auf St. Maarten von der Kraft des Triebwerkstrahls

eines Flugzeuges umgeworfen worden.

Dabei verletzte sie sich schwer am Kopf. Sie

verstarb später im Krankenhaus.

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Wir sind froh beim Captain Morgan ein kühles Bier getrunken zu

haben. Ob das jetzt noch geht?

Wir fuhren mit unseren Taxi weiter auf die französische Hälfte der

Insel. Marigot hat etwa 5.700 Einwohner und ist der Hauptort der

französischen Gebietskörperschaft Saint-Martin, die im Wesentlichen

aus dem Nordteil der karibischen Insel St. Martin besteht.

In der Altstadt wurden wir von einem Karnevalszug überrascht.

Am Bikini Beach in der Orient Bay gab

es einen Badestopp. Dann schloss

sich der Kreis der Inselrundreise und

wir kamen wieder in Philippsburg an.

Philipsburg ist die Hauptstadt

von Sint Maarten. Der südliche

Teil der Insel ist ein autonomes

Land innerhalb des Königreiches

der Niederlande.

Die einheimische Bevölkerung

besteht zum größten Teil aus Nachfahren niederländischer Siedler

und ungefähr 65 % der Bevölkerung haben die niederländische

Staatsbürgerschaft.

Sint Maarten ist eine Offshore-Zone. Die Firmen, die auf Sint Maarten

registriert sind und nur im Ausland ihre Geschäfte betreiben, sind

von Steuern befreit. Weiterhin gibt es keine Eigentums- und Kapitalertragsteuern.

Die Mehrwertsteuer beträgt fünf Prozent.

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Antigua / St. John‘s Mi 01.03.2017

Ankunft: 07:00 Abfahrt: 20:00

Umgangssprache: Englisch

Eine Tour mit dem Taxi zu den Sehenswürdigkeiten im

Süd-Osten stand auf dem Programm:

• Dow‘s Hill Interpretation Centre - Militärfestung aus

dem 18.Jahrhundert mit Museum

• Shirley Heights - Aussichtspunkt

• Nelson‘s Dockyard - ehemaliger Marinestützpunkt

• Betty‘s Hope - alte Zuckerrohplantage

Antigua wurde 1493 von Christoph Kolumbus auf seiner

zweiten Reise entdeckt und erst 1632 durch die Briten

besiedelt. Die britische Kolonialherrschaft dauerte bis zur

Unabhängigkeitserklärung 1981. Heute ist die Insel eine

parlamentarische Monarchie mit der Hauptstadt St. John’s.

Im Süden der Insel befindet sich Nelson’s Dockyard, ein im 18. Jahrhundert von der Royal Navy befestigter

Kriegshafen, der durch seine natürliche Lage zu den sicheren Häfen gegen Tropenstürme gehört.

Der Name stammt vom Befehlshaber Lord Admiral Horatio Nelson, der während der See-Kriege gegen die

Franzosen zwischen 1800 und 1810 hier stationiert war.

Die 67.000 Einwohner

sind zu einem großen

Teil die Nachfahren der

Sklaven die im 18. Jahrhundert

für die Zuckerohrgewinnung

von den

Engländern auf die Insel

gebracht wurden.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt die erste Zuckerrohrplantage

der Insel, Betty‘s Hope. Der Besitzer Christopher Codrington

benannte die Plantage nach seiner Tochter Betty.

Unzählige Yachten liegen hier vor

Anker oder an den Stegen. Die Marine

hat hier eine Repräsentationsyacht

liegen, die vornehmlich vom

Staatspräsidenten benutzt wird.

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Von den Nelson‘s Dockyard ging es über

die Old Road zurück nach Saint John‘s.

Im Süden der Insel erstrecken sich Obstplantagen, dichter Regenwald, ein Hochseilgarten

und ein schönes

Hotel-Resort mit eigenen

Sandstrand.

Von einem Hügel, auf dem

ehemals die Festung Fort

James stand gab, es einen

faszinierenden Rundblick.

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Martinique / Fort-de-France Do 02.03.2017

Ankunft: 08:00 Abfahrt: 18:00

Die Hauptstadt Fort-de-France ist geprägt von engen Gassen

mit Kulturdenkmälern, Geschäften, kleinen Parks und

Cafés. Oben findet man das alte Rathaus und links die Bibliothek

Schoelcher. Victor Schoelcher, geb. 1804 in Paris

war ein französischer Politiker und Gegner der Sklaverei.

Er lebte und wirkte viele Jahre auf Martinique und es

gelang ihm 1848 die Sklaverei in Frankreich und den

französischen Kolonien abzuschaffen.

Heute gilt hier der Euro als Währung, da die Insel

ein Überseedepartement und damit ein voll integrierter

Teil des französischen Staates ist und deshalb

auch Teil der Europäischen Union.

Der Brunnen im Zentrum von Fort-de-France

hat den gleichen Brunnenbaumeister wie der

Grazer Stadtparkbrunnen.

Die neuromanische Kathedrale von Fortde-France

ist dem heiligen Ludwig geweiht

und daher auch Cathédrale Saint-Louis genannt,

wurde 1895 erbaut.

85 % der Inselbewohner sind römisch-katholisch,

10,5 % protestantisch, 0,5% Hindus

und Moslems. Der Rest ist konfessionslos.

Die Bevölkerung ist zu ca. 80 % afrikanischer

Herkunft, 15 % der Bewohner sind

aus Indien. Nur etwa 5 % der Einwohner

Martiniques sind europäischer Abstammung.

Zu dieser Gruppe gehören die auf

Martinique geborenen Weißen, die von der

kolonialen Oberschicht abstammen, die

aus etwa 30 Familien besteht.

In der Großen Markt Halle (Grand Marche)

herrscht ein farbenfrohes Treiben. Die Halle

ist erfüllt von den verschiedenen Gerüchen

der Gewürze. Es gibt auch noch einige wenige Verkäuferinnen

die ihre Waren in der lokalen Tracht anbieten,

wenngleich diese Anzahl seit unserem letzten

Besuch sehr gesunken ist.

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Das Kolumbusdenkmal weist auf den Entdecker

der Insel und das ehemalige Fort

ist jetzt ein Marinestützpunkt ohne Besuchsmöglichkeit.

Der Botanische Garten erstreckt sich auf einer Fläche

von 30.000m² und er zählt zu den schönsten

Gärten der Karibik.

Mitten im Regenwald findet sich eine weitere sehenswerte

Attraktionen. Es ist der Nachbau des

Pariser Originals am Montmartre, die Le Sacre

Coeur de Balata. Die aus schwarzen Lavagestein

und weißen Zement erbaute Kirche zeigt von den

katholischen Einflüssen auf der Insel.

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Der erste Abschied von Martinique. Am 09.03.2017, in der darauffolgenden Woche legten wir wieder hier an.

In der Sprache der Ureinwohner

wurde die Insel Madinia

(Blumeninsel) genannt.

Die Insel ist 70km lang und

40km breit. Im Norden liegt

der Vulkan Montagne Pelée,

der 1.400m hoch ist. Das

tropische Klima wird in der

Regenzeit von Juni bis Oktober

noch verstärkt. Die

Temperatur liegt im Jänner

und Februar bei 21° bis 27°.

Guadeloupe / Pointe á Pitre Fr 03.03.2017

Ankunft: 08:00 Abfahrt: 23:00 Währung: € EU zugehörig Sprache: Französisch

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Die Karibik wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen

Faktoren geprägt. Viele Inseln haben ihre persönliche, landschaftliche

und kulturelle Eigenart. Zwar gibt es immer wieder

Gemeinsamkeiten, die sich durch die Inselkette durchziehen,

aber beim Totenkult gibt es Unterschiede zwischen den französischen

Inseln und den ehemaligen britischen Kolonien.

Ein Erlass Napoleons im Jahre 1804 verbannte aus hygienischen

Gründen die Friedhöfe aus den Stadtzentren. Heute ist

der Friedhof von Pointe-à-Pitre 30.000m² groß, eine

Stunde vom Zentrum entfernt und auf hügeligen Gelände.

Das Areal wirkt gepflegt und ist in sogenannten

„carrés“ aufgeteilt. Zementgräber unterschiedlicher

Größe sind häufig mit fröhlichen Badezimmer-Kacheln

geschmückt. Anlässlich der Todestage kommen

die Familien zu den Grabstätten und feiern, essen und

trinken dort um ihre Vorfahren zu Ehren.

Der Brauch der Todestag-Ehrung wird auf die Zeitepoche

der Sklaverei zurückgeführt. Erst in letzter

Zeit werden hier auch moderne Grabstätten gebaut.

Kerstin, die deutsche Eigentümerin

des Pearl Touristique Services zeigte

uns ihre Wahlheimat Guadeloupe.

Als Reiseleiterin führt sie Gruppen

zu den Sehenswürdigkeiten der

Insel. Vorherige Anmeldung ist unbedingt

notwendig. Sie holt ihre Gäste

vom Pier ab und betreut sie den ganzen

Tag, inklusive Picknick am Strand.

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Dieses Geisterhaus war das Herrenhaus einer Familie die Sklaven

sehr schlecht behandelt hatte. Auch nach dem Ende der

Sklavenzeit brachte dieses Anwesen den jeweiligen Besitzern

kein Glück. Nachdem eine

Armeeabordnung hier beim

Übernachten mehrere ungeklärte

Todesfälle zu verzeichnen

hatte, wurde das

Gebäude eine Gedenkstätte

für Sklaven mit Museum.

Erholung auf See Sa 04.03.2017

Im Nordosten grenzt die Insel an den Atlantik.

Dementsprechend hoch ist die Brandung. Ein

beeindruckendes Erlebnis.

Badebuchten die alle frei zugänglich sind, finden

sich im Süden. Lediglich die kostenlosen

Parkplätze sind rar.

Im Theater wurde die verantwortliche

Besatzung vom Kapitän

vorgestellt.

Im Restaurant ab es einen

karibischen Abend und an der

Poolbar zeigte ein Eiskünstler

Die geschützten Liegeplätze der unzähligen

seine Fähigkeiten. Die Küchencrew

glänzte mit einem

Yachten sind auch eher im Süden zu finden.

wunderbaren Buffet.

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Aruba / Oranjestad So 05.03.2017

Ankunft: 09:00 Abfahrt: Mo 06.03.201 19:00

Direkt beim Hafen buchten wir eine Rundfahrt inkl. Aufenthalt

an einem Badestrand. Der Fahrer war auch für die Reiseleitung

zuständig und das machte er mit viel Engagement und Humor.

Carlos als Kellner

Spitze - als Entertainer

Weltklasse!

Der erste Halt war eine Felsengruppe auf der sonst sehr flachen Insel. Hatte man die Stiegen erklommen, dann

wartete ein sehr schöner Rundblick als Lohn der Mühe. Kakteen säumten den Weg nach oben.

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Die Alto Visto Kapelle befindet sich an der nordwestlichen Spitze der Insel, nicht sehr weit vom Leuchtturm

entfernt. Das derzeitige Gebäude wurde 1952 gebaut. Sie ist eine Marienkirche. Der Standort hat aber eine viel

längere Geschichte, da hier bereits 1750 die erste Kirche auf Aruba stand. Wöchentlich wird hier eine heilige

Messe abgehalten, da sind auch die Sitzplätze vor der Kapelle besetzt.

Alto Visto Kapelle

St. Philomena Kirche

Der Leuchtturm ist ein Besuchermagnet. Restaurant, Imbissstube und Verkaufsstände beleben den Platz. Eine

Besteigung des Turms war bei unserem Besuch nicht möglich. Das Panorama war trotzdem sehr interessant.

Alle erdenklichen Verkehrsmittel

kommen für Besichtigungstouren

zum Einsatz.

Die Kirche ist der hl. Philomena

geweiht, einer griechischen Jungfrau

und Märtyrerin, die in der katholischen

Kirche verehrt wird. Sie

ist auch ein optischer Anziehungspunkt,

da das Gebäude die Skyline

dominiert.

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Die Rundfahrt endete am belebten Palmbeach. Dieser von Hotels gesäumte Strandbereich ist nicht nur für Gäste

reserviert und war für uns durch die Hotellobby frei zugänglich. Liegen und Schattenplätze waren aber Mangelware

und das ganze Ambiente ist eher auf amerikanische Touristen abgestimmt.

Am Nachmittag

fuhren

wir mit dem Bus in die

Hauptstadt zurück und machten

noch einen Stadtbummel. Als Touristenattraktion

fährt eine Straßenbahn vom

Hafen in das Stadtzentrum.

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Bonaire / Kralendijk Di 07.03.2017

Ankunft: 08:00 Abfahrt: 14:00

Am nächsten Tag kauften wir uns

einen Tagespass für die Öffis und

fuhren zum Baby Beach ganz im

Süden der Insel.

Der Baby Beach ist ein

Badestrand in San Nicolas

am südöstlichen

Ende der Insel Aruba.

Er zeichnet sich

durch einen weiträumigen,

flach abfallenden

Sandstrand aus, ist

ruhig und .nicht sehr

stark frequentiert.

Unser Stadtrundgang durch Kralendijk begann beim leuchtend gelben Fort

Oranje, das sich an der Küstenstraße Kaya C.E.B. Hellmund befindet und

mit historischen Kanonen bestückt ist. Das Fort wurde im Jahr 1639 zur

Befestigung von Bonaires Hafen errichtet und Ende des

17. Jahrhunderts großzügig umgebaut. 1810 entstand

um die Festung die englische Siedlung „Playa“, die 30

Jahre später von den Niederländern übernommen und

in das heutige „Kralendijk“ (niederländisch für „Korallenteich“)

umbenannt wurde.

Die so genannte „Zeitkapsel“, die vom Lions Club Bonaire

im Jahre 2002 anlässlich des 40. Geburtstages

errichtet wurde und erst 2042 wieder geöffnet werden

soll. In die Kapsel wurden folgende Dinge versiegelt:

Dokumente über den damaligen Zustand von Bonaire,

ein Handy, eine CD und ein Taschenrechner, sowie Briefe

von wichtigen einheimischen Personen.

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Für jedes Geschlecht

gab es Besonderes.

Während die Damen

Sandalen nach eigenen

Ideen kreieren und

gleich kaufen konnten,

gab es für den „Rest“

eine eigene Brauerei.

Die katholische Kirche San Bernardo liegt etwas außerhalb

des Zentrums und ist eine Marien-Wallfahrtskirche. Zum

Unterschied zu der protestantischen Kirche aus dem Jahr

1847 in der Nähe des Hafens, ist sie moderner gestaltet.

Die belebte Hafenpromenade wird

von farbenfrohen Häusern, kleinen

Shops, Straßencafés und Eisdielen

gesäumt.

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Grenada / Saint George Mi 08.03.2017

Ankunft: 13:00 Abfahrt: 19:00

Eine Sightseeingtour führte uns durch

Saint George und endete auf der Festung

Fort George, das auf einem Felsvorsprung

oberhalb des Hafens thront und 1705 erbaut

wurde. Von der Anglikanischen Kirche,

errichtet 1825, steht nur mehr der

Turm. Das Kirchenschiff wurde vom Hurrikan

im Jahr 2004 zerstört.

Am Abend überraschte die Crew alle Passagiere mit einem italienischen

Abend. Es gab ein Buffet, Party am Pooldeck und eine Präsentation

von italienischen Liedern durch das Servicepersonal.

Der Innenhafen ist gesäumt von Bars, Shops und Restaurants,

die aus den alten Lagerhäusern entstanden.

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Martinique / Fort-de-France Do 09.03.2017

Ankunft: 08:00 Abfahrt: 18:00

Wir nutzten den Tag um mit dem Taxi eine Inseltour

zu machen. Es wurden zwei Badestrände besucht.

Der im Norden gelegene Strand zeichnet sich durch

den feinen schwarzen Sand aus, der von einem Vulkanausbruch

im April 1902 stammt.

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In der Rumdestillerie DEPAZ wurden

wir in die Geheimnisse der Rum-Erzeugung

eingeweiht. Zuckerrohr wird

gepresst und als Maische zur Gärung

gebracht. Dieser „Zuckerwein“ hat

einen Alkoholgehalt von ~5%. Nach

der Destillation wird weißer Rum in

Stahlfässern und brauner Rum in Eichenfässern

bis zur Abfüllung mehrere

Monate gelagert. Bei der Lagerung

gewinnt das Destillat an Aromastoffen,

verliert aber etwas den Alkoholgehalt,

der dann bei ca. 38% liegt.

Guadeloupe / Pointe á Pitre Fr 10.03.2017 Ankunft: 08:00 Ausschiffung Vormittag

Abflug nach Frankfurt: 19:15 (= MEZ 00:15 11.03.) 11.03. Ankunft Frankfurt: 09:30

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Karibik Jänner 2003

Unsere erste Kreuzfahrt führte uns ebenfalls in die Karibik. Die Route und die angelaufenen

Inseln waren nahezu ident, das Kreuzfahrtschiff war wesentlich kleiner (700

Passagiere) aber ein Vergleich fällt für 2017 sehr ungünstig aus. Während damals die

Kreuzfahrttouristen freundlich willkommen geheißen wurden, ist gegenwärtig der Ansturm

von tausenden Kreuzfahrern für die Einheimischen zu einer Plage geworden.

Das wirkt sich auf die Höhe der Dienstleistungspreise negativ aus. Ein Taxi für eine

Inselrundfahrt kostete z.B. 2003 US$ 25,- jetzt

wird US$ 50,- aber pro Person verlangt.

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