Kunst Auktion 4. - 5. Juni 2018, Germann Auktionshaus AG, Zürich

germannauctions

Kunst Katalog, Moderne und Zeitgenössische Kunst, Auktion vom 4. - 5 Juni 2018, Germann Auktionshaus AG, Stockerstrasse 38, 8002 Zürich. Bedeutende Gemälde, Skulpturen, Aquarelle, Zeichnungen, Multiples, Fotografie, Bedeutende Internationale Druckgrafik, Portfolios und Kunstbücher, Internationale Druckgrafik

Auktionsbedingungen

1. Die Abgabe eines Gebots schliesst die Anerkennung der Auktionsbedingungen

von Germann Auktionshaus AG ein. Der Zuschlag erfolgt nach

dreimaligem Aufruf an den vom Versteigerer anerkannten Meistbietenden

in Schweizer Franken, wodurch ein Kaufvertrag zwischen Einlieferer und

Käufer abgeschlossen wird. Verkäufer dürfen auf eigene Objekte nicht mitbieten.

Zur Erleichterung der Umrechnung von Schweizer Franken in

Fremdwährungen ist an einigen Auktionen als Service unsere Währungs-

Umrechnungstafel in Betrieb. Jegliche Haftung für Fehler, die durch die

Benutzung der Anzeigetafel entstehen, wird ausdrücklich wegbedungen.

2. Jeder Käufer haftet persönlich für seine Gebote. Einwendungen, für Rechnung

Dritter gekauft zu haben, werden nicht berücksichtigt. Es steht dem

Versteigerer frei, ein Gebot abzulehnen, ohne hierfür Gründe anzugeben.

Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Nummern des Kataloges zu

vereinigen, zu trennen, ausserhalb der Reihenfolge anzubieten oder wegzulassen.

Es steht der Germann Auktionshaus AG auch frei, eine Person

an der Auktion nicht teilnehmen zu lassen. Germann Auktionshaus AG

kann eine Legitimierung (Identitätskarte, Pass) und eine Bankreferenz verlangen.

Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen nach der Auktion zu begleichen.

Verrechnung ist ausgeschlossen.

3. Telefonische oder schriftliche Bietaufträge von nicht anwesenden Interessenten

werden bis 24 Stunden vor Auktionsbeginn schriftlich entgegen

genommen. Telefonische Bieter sind damit einverstanden, dass das Gespräch

aufgezeichnet werden kann. Germann Auktionshaus AG übernimmt

keinerlei Haftung für schriftliche und telefonische Bietaufträge.

4. Auf dem Zuschlagspreis ist pro Lot ein Aufgeld zu entrichten, das wie folgt

berechnet wird:

Bis zu einem Zuschlagspreis von CHF 10 000: 25 %

Bei einem Zuschlag über CHF 10 000 bis CHF 400 000:

25 % auf die ersten CHF 10 000

20 % auf die Differenz von CHF 10 000 bis CHF 400 000

Bei einem Zuschlag über CHF 400 000 :

25 % auf die ersten CHF 10 000

20 % auf die Differenz von CHF 10 000 bis CHF 400 000

15 % auf die Differenz von CHF 400 000 bis zur Höhe des Zuschlages.

Ein zusätzliches Aufgeld von 3 % auf den Zuschlagspreis wird bei Käufen

über „Live-Online-Auctions“ berechnet.

Gebote über eine Online-Auktion unterstehen den Auktionsbedingungen,

welche auf der „Live-Auktion-Webseite„ publiziert sind. Diese können von

den hier publizierten abweichen.

Auf dem Aufgeld ist die schweizerische Mehrwertsteuer (MWST) vom Käufer

zu bezahlen.

Bei mit Stern (*) bezeichneten Losen sind der Zuschlagspreis sowie das

Aufgeld mehrwertsteuerpflichtig.

Wird von ausländischen Käufern eine vom Schweizer Zoll ordnungsgemäss

abgestempelte Ausfuhrdeklaration beigebracht, vergütet Germann

Auktionshaus AG die schweizerische Mehrwertsteuer (MWST) zurück, sofern

der Betrag CHF 50 übersteigt.

5. Sämtliche zur Versteigerung gelangenden Objekte werden im Namen und

für Rechnung Dritter versteigert. Der Käufer hat keinen Anspruch auf Bekanntgabe

des Einlieferers und ist damit einverstanden, dass Germann

Auktionshaus AG auch von diesem eine Pro vision erhält.

6. Der Käufer hat die Objekte in dem Zustand zu übernehmen, in welchem sie

sich beim Zuschlag befinden. Während der Ausstellung besteht die Möglichkeit,

die Gegenstände eingehend zu besichtigen. Die Beschreibung der

Gegenstände erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch kann

Germann Auktionshaus AG für die Katalog angaben keine Haftung übernehmen.

Jede Gewährleistung für irgendwelche Mängel, sei es in tatsächlicher

oder rechtlicher Hinsicht, wird ausdrücklich wegbedungen. Alle

mündlichen und schriftlichen Äusserungen irgendwelcher Art sind keine

Zusicherungen, Gewährleistungszusagen, Garantien oder dergleichen,

sondern lediglich persönliche Meinungsäusserungen, die jederzeit geändert

werden können.

7. Falls sich herausstellen sollte, dass der ersteigerte Gegenstand im Hinblick

auf die Katalogangaben eine «absichtliche Fälschung» darstellt, so wird

der Versteigerer den Zuschlag aufheben und den Kaufpreis rückerstatten,

sofern ihm der Gegenstand innerhalb eines Jahres seit dem Zuschlag zurückgebracht

wird. Voraussetzung dafür ist, dass sich der ersteigerte Gegenstand

in demjenigen Zustand befindet, in dem er sich zur Zeit des Zuschlages

befunden hat.

Der Nachweis einer Fälschung ist vom Käufer zu erbringen. Als «absichtliche

Fälschung» wird jede Nachahmung bezeichnet, die in der Absicht

angefertigt ist, den Käufer, insbesondere hinsichtlich des Ursprungs, des

Alters, der Epoche, des Kulturkreises oder der Quelle eines Kaufobjektes

zu täuschen. Voraussetzung bleibt, dass dies aus den Katalogangaben

nicht ersichtlich war und dass das Objekt zur Zeit des Zuschlags einen

geringeren Wert darstellte, als wenn es der Katalogbeschreibung entsprochen

hätte.

Rückgabeberechtigt ist lediglich der wirkliche Käufer, auf dessen Namen

die Verkaufsrechnung ausgestellt wurde.

Nachstehende Einschränkungen werden geltend gemacht. Kein Rückgaberecht

besteht:

– wenn die Katalogbeschreibung dem Stand der Wissenschaft bzw. den

mehrheitlichen Meinungen der Fachexperten zur Zeit der Katalogisierung

entsprach, oder

– wenn die Fälschung zur Zeit der Katalogisierung nach dem Stand der

Forschung noch nicht als solche zu bezeichnen gewesen wäre.

8. Die Abgabe eines Gebotes bedeutet eine verbindliche Kaufofferte. Der

Bieter bleibt an sein Gebot gebunden, bis dieses entweder ausdrücklich

überboten oder vom Versteigerer abgelehnt wird. Erfolgte Doppelgebote

werden sofort nochmals aufgerufen. In Zweifelsfällen entscheidet der Abgeordnete

des Stadtammannamtes.

Angebot und Ausruf erfolgen in der Regel unterhalb der vom Auftraggeber

festgesetzten Limiten. Kunstwerke können ohne Verkauf zugeschlagen

oder zurückgenommen werden, ohne dass dies vor Abschluss der Auktion

erkennbar ist.

9. Der Ersteigerer erwirbt das Eigentum erst nach vollständiger Zahlung des

Zuschlagspreises und des Aufgeldes sowie allfälliger Steuern. Die ersteigerten

und bezahlten Objekte sind während der Auktion oder innerhalb von

10 Tagen auf Risiko und Kosten des Käufers abzuholen, danach werden

die Objekte auf Kosten und Gefahr des Käufers eingelagert. Der Tagessatz

beträgt CHF 10 pro Objekt.

Kreditkarten werden nicht angenommen. Verspätete Zahlungen werden

mit einem Verzugszins von 1 % pro angebrochenen Monat belastet.

10. Wird die Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig geleistet, so kann Germann

Auktionshaus AG wahlweise Erfüllung des Kaufvertrags verlangen oder

den Zuschlag an den Käufer jederzeit ohne Frist ansetzung oder sonstige

Mitteilung annullieren. Der Käufer haftet für allen, aus der Nichtzahlung

bzw. Zahlungsverspätung entstehenden Schaden; bei der Aufhebung des

Zuschlags insbesondere für einen allfälligen Mindererlös, falls der Steigerungsgegenstand

anderweitig veräussert wird. Bis zur vollständigen Bezahlung

aller geschuldeten Beträge behält Germann Auktionshaus AG an

allen, sich in seiner Gewahrsam befindlichen Objekten des Käufers ein

Retentions- und Pfandrecht. Germann Auktionshaus AG ist zur freihändigen

Verwertung solcher Pfänder berechtigt. Auf einen allfälligen Mehrerlös

hat der Käufer, dessen Zuschlag annulliert wurde, keinen Anspruch. Im

Übrigen gelten die Bestimmungen vor Art. 213.ff. und 102.ff. des Schweizerischen

Obligationenrechts. Falls der Kaufgegenstand vor der vollständigen

Bezahlung in den Besitz des Käufers übergegangen sein sollte, ist

die Germann Auktionshaus AG oder der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag

zurückzutreten und die übergebene Sache zurückzufordern.

11. Germann Auktionshaus AG hilft bei der Organisation des Versands,

schliesst aber jegliche Haftung für vorgenannte Handlung aus. Objekte, die

nach 10 Tagen nicht abgeholt sind, werden auf Kosten und Gefahr des

Käufers eingelagert oder können auch in einem Lagerhaus kostenpflichtig

deponiert werden.

12. Die vorstehenden Bedingungen sind Bestandteile jedes einzelnen an der

Auktion geschlossenen Kaufvertrages. Abänderungen sind nur schriftlich

gültig. Sofern Teile dieser Auktionsbedingungen der geltenden Rechtslage

nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die

übrigen Teile in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit unberührt.

13. Staat und Gemeinde Zürich sind von jeglicher juristischen Verantwortung

befreit. Der Stadtammann handelt lediglich als Aufsichtsperson, ohne Verantwortung

rechtlicher Art. Das Verhältnis zwischen den Parteien untersteht

in allen Teilen dem schweizerischen Recht. Erfüllungsort und ausschliesslicher

Gerichtsstand ist Zürich 2 unter Vorbehalt des Weiterzugsrechtes

an das Schweizerische Bundes gericht.

Stand: September 2017

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