PT-Magazin 03 2018

ptmagazin

Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

14. Jahrgang | Ausgabe 3 | 2018 | ISSN 1860-501x | 3 Euro

Fünf Trends

Mit welchen Entwicklungen

Unternehmer rechnen müssen

Premier-Ehrenplakette,

Premier,

Premier-Finalisten

Car-Sharing, Rad-Leasing

Mit gesunder und umweltgerechter

Mobilität punkten

Passwörter im Testament

Risiken beim digitalen Nachlass

Perlen der Transformation

Wie Führungskräfte Mitarbeiter

für den Wandel gewinnen

Auszeichnungsliste:

alle Finalisten,

Preisträger,

Plaketten,

Premier-Finalisten,

Premier

Juryliste:

Über diese Nominierten

eines Jahres beraten die

13 Jurys

Nominierungsliste:

Nominierte Unternehmen

eines Jahres aus 12

Wettbewerbsregionen

Netzwerk der Besten

18.000 Unternehmen wurden

seit 1994 beim „Großen Preis

des Mittelstandes“ nominiert

Netzwerk der Besten

742 Firmen auf der Juryliste 2018

Das Netzwerk der Besten umfasst alle Unternehmen, die im Wettbewerb „Großer Preis

des Mittelstandes“ nominiert oder ausgezeichnet wurden. Auf Seite 20 ff. finden Sie

Auszüge aus der „Juryliste 2018“ und auf S. 26 die Übersicht der Gala-Abende im Herbst.

Wie immer: Kommentare, Diskussionen und Themen an redaktion@op-pt.de senden.

Herzliche Grüße, Ihr PT-Magazin!


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EDITORIAL

Dezentralität

ist Trumpf

PT-MAGAZIN 3/2018

„Wie funktionieren eigentlich regionale

Banken?“ fragte das Institut Arbeit und

Technik an der Westfälischen Hochschule

Gelsenkirchen vergangenes Jahr.

Wie gelang es regionalen Sparkassen

und Kreditgenossenschaften in der

Finanzkrise, die Kreditvergabe an Unternehmen

zu steigern, während Groß- und

Landesbanken Kredite kürzten?

Eine besondere Rolle spielen dabei

räumliche Nähe und Vertrauen für

Informationsbeschaffung und Entscheidungsfindung

vor Ort. Für die Autoren

Dr. Stefan Gärtner und Franz Flögel ist

klar, wie es den relativ kleinen regionalen

Banken gelingt, im Wettbewerb zu

bestehen: Ihre Dezentralität trägt zum

Erfolg regionaler Banken bei, stellen die

Autoren fest.

Wer die in Deutschland leider weithin

unbekannte Österreichische Schule

kennt, für den ist das Ergebnis der Studie

kein Wunder. Kleine Einheiten sind

immer flexibler. Persönliche Verantwortlichkeiten

sind immer stringenter. Menschen

gehen miteinander anders um als

Computer. Auch die Mainstreamökonomie

mit ihren mathematisierten Modellen

kommt letztlich an diesen Realitäten

nicht vorbei. „Die Wiederentdeckung des

Mittelstandes: Das Weltwunder aus Mitteleuropa“

schrieb ich im Jahr 2012 hier

im PT-Magazin.

Das sieht Henrik Müller, Professor

für wirtschaftspolitischen Journalismus

an der TU Dortmund und Kolumnist des

manager maganzin, ganz anders: „Digitalisierung

und Energiewende drücken

viele Grenzkosten gen null. Dem Staat

kommt damit eine deutlich stärkere

Rolle zu. … Im Taxi der Zukunft muss

weder für Lohn noch Treibstoff bezahlt

werden. Die Grenzkosten der Produktion

sind folglich sehr niedrig. Entsprechend

sollte auch der Preis stark sinken.“

Müller folgt dabei dem Denkmodell

der „Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ von

Jeremy Rifkin. Für Rifkin ist die Ökonomie

des Teilens und Tauschens ein neues

Paradigma im Sinne des Philosophen

Thomas S. Kuhn. Dieses Paradigma soll

alles verändern wird: die Wirtschaft, die

Gesellschaft, und die Art zu leben und

zu denken. Laut Rifkin wird der Kapitalismus

spätestens in ein paar Jahrzehnten

nur noch in „Nischen“ stattfinden.

Müller irrt ebenso wie Rifkin. Beide

sind in einem Denkmodell gefangen,

dass ein „Ende des Kapitalismus“ für

denknotwendig hält. Beide übersehen

dabei, was Friedrich August von Hayek

schon vor vielen Jahrzehnten schlüssig

theoretisch nachgewiesen hat und was

inzwischen durch den Kollaps des „sozialistischen

Weltsystems“ in all seinen

Facetten vom „russischen“ über den

„jugoslawischen“ bis zum „kubanischen“

„Weg zum Kommunismus“ auch praktisch

bewiesen wurde: Jeder Versuch, den

Staat zum - einzigen - großen „Gegenspieler“

einer Wirtschaft aufbauen zu

wollen, führt letztlich in Planwirtschaft

und Diktatur, und diese in Wohlstandsverlust

und Menschenrechtsverletzung.

Ebenso, wie nach der Industrialisierung

stetige Innovationen neue

Wirtschafts- und Wohlfahrtsmodelle

erlaubten, wird dies auch nach der Digitalisierung

passieren. Die „Null-Grenzkosten-Gesellschaft“

wird es deshalb

nicht geben, weil die Veränderungskraft

der 100.000 Masterpläne von 100.000

innovativen, risikobereiten, unternehmerisch

denkenden und handelnden

Menschen immer dem einen Masterplan

einer zentralistischen Plankommission

überlegen sein wird, egal welche gerade

machthabende Partei diesen Zentralismus

gerade scheinbar für „alternativlos“

hält.

Ihr Helfried Schmidt

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30

15

06

Inhalt

42

48

08

3 Dezentralität ist Trumpf

Editorial von Helfried Schmidt

Gesellschaft

06 Das Gift des Politischen

Wie Political Correctness zum

modernen „Teile und herrsche!“

mutiert

08 Mit Schleimpunkten fängt es an …

mit Denunziantentum im Auftrag

des Staates ist es Totalitarismus

10 Fünf Trends

Die wichtigsten Entwicklungen, die

Unternehmer auf dem Radarschirm

haben sollten

12 Zeit, zu handeln

Was sagt der Koalitionsvertrag zur

Energiewirtschaft 2018

14 Die Rebellin aus dem Bayerwald

Emigrantin, Dichterin, Gastwirtin,

Prostituierte und posthum Filmheldin:

Ostbayerns Dichterin Emerenz

Meier hat ihre ganze Region geprägt.

15 Hirschfelde ist überall

von Martina Rellin

Oskar-Patzelt-Stiftung

18 Dialog im Netzwerk der Besten

„Starten – Durchstarten

– Turbulenzen meistern“ war das

Thema des 3. Dialogtages

20 Jurylisten

Regional

22 Jurylisten

Sonderpreise

24 Jurylisten

Regional

27 Unternehmer sind Problemlöser

Kolumne von Petra Tröger

Wirtschaft

28 Erfolgsgeschichte mit weltweit

gefragter Technik

Firmenportrait

30 Car-Sharing und Dienstrad-Leasing

Mit gesunden und umweltfreundlichen

Mobilitätsangeboten punkten

Bilder:

06: © ri8 - stock.adobe.com

08: © svetazi - stock.adobe.com

15: © Maridav - fotolia.com

30: © Maren Strehlau Photography

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38: © hurca.com - stock.adobe.com

42: © Mykola Komarovskyy - stock.adobe.com

48: © CCO

56: © PRESSE-SERVICE Garth

Titelbild:

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Covermontage: Remo Eichner-Ernst,

OPS Netzwerk GmbH


32 Produkte für die Schönheit

made in Bad Schlema.

Firmenportrait

34 Letzter Wille zu Passwörtern und Co.

Digitalen Nachlass und dessen

Risiken für ihre Interessen

36 Faszination deutscher Mittelstand

Was macht den deutschen Mittelstand

eigentlich so erfolgreich?

38

38 Gegen die Investitionsmüdigkeit

im Mittelstand

Kürzer werdender Planungshorizont

im Alter birgt Gefahren für den

Unternehmenswert

40 Vielfalt ist unsere Stärke

Firmenportrait

42 Perlen der Transformation

Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter

für den Wandel gewinnen

46 Neues Kaufverhalten clever nutzen

von Roger Ranke

Saubere Sache!

48 Vorsprung durch

Siebenmeilenstiefel

Mit dem Siegel „Wirtschaftsmagnet“

dem Wettbewerb enteilen

54 Wir schützen Hightech

Firmenportrait

34

Berlin / Brandenburg

52 Brandenburger Aufschwung

3.800 Arbeitsplätze - Bestes Ergebnis

seit Gründung der Wirtschaftsförderung

Brandenburg

Lifestyle | Auto

56 Automobile im Land der Uhren

und des Käses

Salon de l’automobile

56

Leserbriefe | Impressum

58 Leserbriefe

zur Ausgabe 2/2018

Digitalisierung

Display und Schoepe:

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Gesellschaft

PT-MAGAZIN 3/2018

Illustration: Henning Riediger

6

Das Gift des Politischen

Wie Political Correctness zum modernen

„Teile und herrsche!“ mutiert

„Das Recht zu herrschen, gehört

Allah“ steht auf einer Holztafel/Tür

der französischen Kathedrale in

Le Puy. Das Werk stammt aus dem 12.

Jahrhundert vom christlichen Künstler

Gauzfredo. Damals blickten Spanien

und Frankreich auf 500 Jahre Eroberungen

muslimischer Araber und Berber

zurück. Diese behaupteten, im Namen

(ihres) Gottes zu handeln, derselbe Gott

wie der der Christen und der Juden. Zwei

dieser sog. abrahamitischen Religionen,

Christen und Moslems, sind historisch

für ihren Imperialismus bekannt, d.

h. den Wunsch, intolerant Gebiete zu

erobern, Andersdenkenden ihre Religion

aufzuzwingen und Ungläubige notfalls

zu ermorden. Das Judentum hatte dagegen

nie dieses Ziel.

Versteht man zutreffend Religion als

die Behauptung von Menschen, sie wüssten,

was Gott will, erklärt sich der Unterschied

in der Politisierung, d. h. Religion

wird für Macht missbraucht. Ägyptische

Pharaonen leiteten ihren Herrschaftsanspruch

daraus ab, sie seien Söhne

des Sonnengottes. Der „richtige Glaube“

rechtfertigt alle Herrschaft und ihre

Unmoralität. Wer den richtigen Glauben

hat, darf Ketzer und Hexen foltern

und verbrennen, ganze Völkerschaften

ausrotten und auch sonst jede beliebige

Grausamkeit begehen. Das in unserem

Kulturkreis erst kürzlich im 1. Weltkrieg

untergegangene „Gottesgnadentum“

funktionierte ähnlich. Kaiser und Adel

bekamen ihre Macht von „Gott“, auf der

Zeitschiene durch ihr „blaues Blut“, die


Über den Autor

„Rasse“ der Adligen war daher automatisch

(allein)herrschaftsberechtigt.

Politisierung von Religion hat daher

einen großen Nutzen, sie verleiht dem

nackten Machtanspruch Weihe und

höhere Moral. Das erklärt, warum sich

auch politische Bewegungen (Nationalismus,

Kommunismus, Sozialismus,

Feminismus), vergiftet mit politischem

Allmachtanspruch, zu religionsähnlichen

Unterdrückungsideologien wandelten.

Nach einem historischen Pendelausschlag

in Richtung Liberalität geht es

im Moment offenbar wieder rückwärts.

Taliban und IS töten Andersgläubige

und vernichten Kunst im Namen Allahs.

Feministinnen verlangen im Zuge der

sog. „Genderdebatte“ die Verbannung

von Kunst. Die feministische Kuratorin

des britischen Museums in Manchester

begründete das Abhängen des präraffaelitischen

Meisterwerks „Hylas and the

Nymphs“ (William Waterhouse, 1896)

als Kunstperformance (www.artnet.com,

2.2.2018). Sie sei peinlich vom damaligen

Frauenbild berührt gewesen und

wolle mit dem Abhängen natürlich nicht

zensieren, sondern nur eine Debatte initiieren.

Das kann man bezweifeln, da

man auch die Postkarten mit dem Bild

im Museumsshop entfernte. Andere fordern

offen im Zuge der MeToo-Debatte

die Verbannung der angezeigten Schauspieler,

Künstler und ihrer Kunstwerke.

Nach dieser Logik könnte man auch das

Einreißen der Pyramiden oder der chinesischen

Mauer fordern, da diese Bauwerke

durch blutige Diktatoren in Sklavenarbeit

errichtet wurden. Man kann

die Liste politischer Vergiftung fortsetzen:

Arbeitgeber dürfen Arbeitsplätze

nicht nach ihren instabilen ökonomischen

Bedingungen gestalten, sondern

werden von der Politik aufgefordert, um

jeden Preis Dauerarbeitsplätze – mit

Mindestlohn, so hoch wie möglich – zu

schaffen und zu erhalten. Das verhindert

zwar die Schaffung von Arbeitsplätzen

finanzschwacher Gründer, aber

die politische Forderung bringt Wählerstimmen.

Haushaltsstellen, die sachlich

betrachtet längst überflüssig geworden

sind, oder auch Rundfunkgebühren oder

sonstige Subventionen, werden erhalten,

weil sie politisiert sind. Die sach-

Dr. Volker Gallandi (www.gallandi.de) ist

seit 1986 im Wirtschafts- und Finanzsektor

(Immobilien- und Wertpapierkapitalanlagen)

als Rechtsanwalt tätig, ebenso als

Autor und teilnehmender Beobachter im

Bereich Recht und Wirtschaft.

lich gebotene Abschaffung scheitert an

Seilschaften von Lebenszeitbeamten

und ähnlichen Besitzstandswahrern.

So erhöhen sich die Staatsquote und

Abgabenlast ständig. Wenn nichts hilft,

heißt das politische Totschlagsargument

„Arbeitsplätze“. Doch es geht, wie bei der

Kirchensteuer usw. nur um Macht und

Faulheit, alles bleibe wie es ist, sagen die,

die davon profitieren.

Eine Steigerung der Politisierung

ist die innerstaatliche Feinderklärung.

Fürsten, die sich bei Juden verschuldet

hatten, wurden die Schulden los, indem

man religiös politisierte Pogrome initiierte,

die ihre Gläubiger nicht überlebten.

Die Briten sorgten als Kolonialherren

Indiens für eine Politisierung von Hindus

und Moslems, gemäß dem lateinischen

„divide et impera“ (teile und herrsche).

Die so gezielt verfeindete Bevölkerung

trennte sich in einem Blutbad in Indien

und Pakistan. Die Nazis politisierten den

Kampf gegen die Juden und bereicherten

sich an deren Vermögen (Arztpraxen,

Kaufhäuser, Kunst). Die Vorstufe der

innerstaatlichen Feind-Erklärung nennt

sich heute „political correctness“. Sie ist

gleichsam eine säkulare Form der Religion,

die Behauptung, derjenige, der die

neue informelle Regel mitteilt, sei Hüter

der Moral. Wer z.B. noch „Neger“ oder

„Mohr“ sagt, ist böse, auszugrenzen, von

„Nigger“ ganz zu schweigen. Dass die des

Rassismus unverdächtige Patti Smith

diesen Begriff in „I am an Rock`n Roll Nigger“

als stolzen Kampfbegriff verwendet,

ebenso wie viele farbige Musiker, entgeht

den Tugendwächtern der Moderne

bzw. interessiert sie herzlich wenig im

Vergleich zur Macht über die Sprache,

die sie gewinnen. Die freie Gesellschaft

wird durch das Politische, verabreicht

als Gift (Alleinvertretungsanspruch), so

geschwächt wie König Theoden in „Herr

der Ringe“ Teil 2 durch die Einflüsterungen

von „Grimma Schlangenzunge“.

Da hilft nur die Zivilgesellschaft mit

klaren Worten, eine Frau schrieb zu dem

Vorfall in Manchester:“..feminist extremism

at its worst.. I am truly ashamed

to call myself a feminist“. („Feminismus

übelster Art, schäme mich, mich Feministin

genannt zu haben“). Jeder kämpfe

gegen politisches Gift, wo immer es sich

zeigt und trete für maximale Meinungsfreiheit

ein. ó

7

PT-MAGAZIN 3/2018

Gesellschaft

© ri8 - stock.adobe.com


PT-MAGAZIN 3/2018

Gesellschaft

8

Mit Schleimpunkten fängt es an …

©svetazi - stock.adobe.com

mit Denunziantentum im Auftrag des Staates

ist es Totalitarismus #KPChina #Mobike #WeChat #bgbd18

Chinesische Web-Dienste gibt es mittlerweile

auch in Deutschland. Beispielsweise Mobike –

ein Sharing-Service für Fahrräder. Alles prima, alles

gut. Klingt doch super nützlich und harmlos nach

Weltverbesserung:

„Gerade in Städten ist der Bedarf nach alternativen

Mobilitätsangeboten für Kurzstrecken groß.

Gegenwärtig gibt es nicht viele gute Lösungen,

um dieses Problem anzugehen. Mobike basiert

daher auf dem Gedanken, diesen Wunsch zu erfüllen

– Menschen zu helfen, kurze Entfernungen

auf eine erschwingliche und bequeme Art und

Weise zurückzulegen. Um dieses Ziel zu erreichen,

haben wir uns für das universellste und einfachste

Transportmittel entschieden – das Fahrrad. Mit

einer Idee und innovativer Forschung haben wir

den Fahrradrahmen und das intelligente Schloss

entwickelt, um das Überbrücken von Kurzstrecken

einfach und bequem zu machen. Mobike

trägt auch zur Verbesserung des innerstädtischen

Verkehrs bei und führt somit zu einer besseren

Lebensqualität für alle.“

Liest man die AGBs etwas genauer, stößt man

auf diese Formulierung:

„Die App-Versionen ab 3.1 enthalten die Funktion

Mobike Credit. Je verantwortungsbewusster

du Mobike verwendest, desto höher wird dein

Guthaben. Zum guten Verhalten gehört, dass das

Fahrrad an den bevorzugten Mobike-Stationen

abgestellt wird, falsch geparkte Fahrräder gemeldet

werden oder defekte Bikes angezeigt werden.

Genauso führt schlechtes Verhalten zu einer Reduzierung

des Mobike Credits. Wenn dieser auf 0

sinkt, wird dein Konto eingefroren und du kannst

den Service nicht länger nutzen. Um dein Mobike

Credit zu überprüfen, gehe auf ‚Mein Konto‘ ->

Mobike Kredit.“

Klingt das jetzt weniger nach Weltverbesserung?

Viele werden das verneinen. Es sei ja eine

Selbstverständlichkeit, die Räder an den Mobike-

Stationen abzustellen, falsch geparkte Räder zu

melden (erste Schleimpunkte fürs Denunziantentum)

und sich generell vor schlechtem Verhalten

zu hüten.

Was so harmlos klingt, ist der erste Schritt

in ein digitales Blockwart-System im Sinne der

Kommunistischen Partei China (KPC). Wer andere

anschwärzt, wird belohnt – dahinter steckt System:


PT-MAGAZIN 3/2018

„Wenn du illegal (was illegal ist oder nicht,

beurteilen in Deutschland die rechtsstaatlichen

Instanzen, nicht irgendwelche Privat-Sheriffs) oder

schlecht geparkte Mobikes siehst, sende uns bitte

dein Feedback und du wirst mit Mobike Credits

belohnt.“

In der „verfeinerten

Variante“

werden auch Punkte

abgezogen durch

Meldungen einer

Regierungsbehörde

oder „Aufsicht“ oder

eben eines anderen

„Nutzers“. 1) Diktaturen

beginnen immer

so: Mit Verdachtstotalitarismus

2).

Was die KP

China will, ist klar.

Linientreue Bürgerinnen

und Bürger

mit Triple AAA

Bewertung. Gelockt

wird am Anfang mit

günstigen Krediten,

Was ist Mobike?

„Mobike ist die weltweit erste

bargeldlose und stationslose

Sharing-Plattform, die das Problem

der Kurzstreckenverbindung

in Städten löst. Mobike verwendet

ein einzigartiges, patentiertes

Fahrraddesign, ein intelligentes

Schlosssystem und kombiniert

dies mit der Smartphone-App, um

dir besseren Zugang und Komfort

in der Stadt zu bieten.“

(Quelle: mobike.com)

guter Krankenversorgung, Studienplätzen für die

lieben Kinderchen und sonstigen Vergünstigungen.

Wer abfällt, wer auffällt, wer gegen die Normen

verstößt, wer das System in Frage stellt (übrigens

auch das System der gegenseitigen Verdächtigungen),

der wird runtergestuft. Im schlimmsten Fall

wird man zur Unperson, verliert den Job, wird

ausgestoßen, bekommt nichts mehr. Betroffene

müssen sogar befürchten, ihre Jobs zu verlieren.

Die KP China macht das übrigens sehr transparent,

so dass jedem Schäfchen des Landes klar ist, was die

Parteiführung von „ihrem“ Volk erwartet. Man kann in

dem „moralischen“ Dokument der KP nachlesen, was zu

einem schlechten Score-Wert führt. Über eine App kann

sich jeder sehr bequem über den eigenen Punktestand

informieren. Neben Behörden sollen auch Banken, Arbeitgeber,

Vermieter, Einkaufsplattformen, Reiseveranstalter

und Fluggesellschaften Einsicht in die Bewertung erhalten.

Als Datenquellen kommen Kranken- und Gerichtsakten,

Onlineshopping oder Beiträge in sozialen Netzwerken

in Betracht – auch das korrekte Verhalten bei der Nutzung

des Bike-Sharing-Angebots. Ebenso Internet-Suchanfragen,

Reisepläne oder Einkäufe mit Kreditkarte oder den

Bezahl-Apps, die in China weit verbreitet sind. Diese Daten

analysiert und gewichtet das System, um daraus die

Punktzahl für braves Staatsbürgertum abzuleiten. Schon

2020 könnte es für jeden in China zur Pflicht werden,

sich mit seiner Sozialausweisnummer

dafür registrieren zu

lassen.

Was war ein

Blockwart?

Nach 1933 gab es

für jeweils 40 bis 60

Haushalte einen nicht

hauptamtlichen NSDAP-Blockwart

mit „hoheitlichen“ Aufgaben:

„Der Hoheitsträger muss sich

um alles kümmern. Er muss alles

erfahren. Er muss sich überall

einschalten.“ Die 200.000 Blockwarte

organisierten die politische

Überwachung und notierten in

normierten Haushaltskarteien

Unmutsäußerungen und politisch

„falsches“ Verhalten, gaben Leumundszeugnisse

ab und waren

allgegenwärtiger Ansprechpartner

für Denunziationen.

Chinas Internetfirmen

wie Alibaba oder Tencent

sind dafür übrigens

die Trendsetter. Also auch

WeChat und Co. ó

1) Siehe auch den Vortrag

von Dr. Harald Gapski vom

Grimme Institut auf den Bonner

Gesprächen 2018 https://

www.facebook.com/bpb.de/

videos/10155334250077688/

2) Siehe auch: Bannflüche

statt Mediation im Netz.

http://www.netzpiloten.de/

tandem-bannflueche-mediation-governance/

9

Gesellschaft

Melde schlechtes Parkverhalten

Wenn du illegal oder schlecht geparkte Mobikes siehst,

sende uns bitte dein Feedback und du wirst mit Mobike

Credits belohnt. Um dies zu melden, klicke auf das Symbol

in der unteren rechten Ecke, wähle dann „Falsch Parken“

und sende uns dein Feedback! Bitte denke daran,

die Fahrradnummer anzugeben.

Über den Autor

Gunnar Sohn (Bonn) www.ichsagmal.com

ist Diplom-Volkswirt (FU Berlin). Freiberufler.

Wirtschaftspublizist, Buchautor,

Blogger, Medienberater, Moderator und

Kolumnist. Leidenschaftlicher Barcamper

und Wanderer zwischen den Welten.


Fünf Trends

Die wichtigsten Entwicklungen, die Unternehmer

auf dem Radarschirm haben sollten

© Andrey Popov

PT-MAGAZIN 3/2018

Gesellschaft

10

1. Digitalisierung mit neuem Fokus: von Technologie zu

Kundennutzen

Digitalisierung bleibt auch 2018 DAS Thema. Aber der Fokus

ändert sich: Ging es bisher primär um das technisch Machbare,

also IT und Technologie, dreht es sich dieses Jahr viel mehr um

kunden- und marktseitige Themen. Konkret: Welcher Nutzen

wird durch die vielen Daten für die Kunden generiert? Wie kann

ich damit Geld verdienen? Die Monetarisierung digitaler Angebote

rückt ins Zentrum. Denn hier herrscht großer Nachholbedarf:

Nur 23 Prozent der Digitalisierungsinitiativen erzielten

2017 einen spürbaren Umsatzeffekt, so die Ergebnisse unserer

Global Pricing & Sales Study (GPSS) 2017.

Warum haben die anderen 77 Prozent es nicht geschafft?

Weil sie sich zu sehr auf Technologie konzentriert und den Blick

auf Markt und Kundennutzen vergessen haben. Dabei sind

die Voraussetzungen für maßgeschneiderte, kundenzentrierte

Angebote besser denn je – Stichwort Big Data: Unternehmen

SYSTEMLÖSUNGEN FÜR DEN METALLBAU...

generieren täglich Tonnen von Daten. Jetzt geht es darum, sie

richtig zu nutzen, um Angebot, Vertrieb, Marketing und Kundenservice

zu verbessern und dadurch mehr Geld zu verdienen.

2. Pricing professionalisieren:

Taktisch und strategisch

Taktisches Pricing bedeutet 2018: Preiserhöhungen durchsetzen.

Nach einigen Jahren stabiler Kosten spüren viele Unternehmen

Kostensteigerungen bei Personal, Rohstoffen, Energie etc. Nicht

extrem, aber immerhin im einstelligen Prozentbereich. Wer

diese scheinbar vernachlässigbaren Entwicklungen nicht an

die Kunden weitergibt, macht einen Fehler. Denn genau dieses

„Schlucken“ von Kostensteigerungen ist der Profit-Killer Nr. 1.

Um Gewinnrückgänge zu vermeiden, müssen Unternehmen

(wieder) lernen, ihre Preise signifikant zu erhöhen. Diese Aufgabe

wird fast immer massiv unterschätzt, was die Unternehmen

jedes Jahr Milliarden kostet. Preiserhöhung sollte deshalb

als funktionsübergreifendes Projekt organisiert werden, das

beim Top-Management aufgehängt ist (Pricing ist Chefsache).

Strategisches Pricing heißt in 2018, die rasanten Entwicklungen

durch Digitalisierung, Big Data & Co. für das eigene

Unternehmen zu nutzen und Pricing auf ein ganz neues Professionalitätsniveau

zu heben. Konkret: Machine Learning kann

bewährte Vertriebstools wie Peer Pricing, bei dem Preise auf

Basis verschiedener Preistreiber differenziert werden, noch präziser

und dynamischer gestalten und so Umsatz und Gewinn

steigern. Eine ähnliche Entwicklung sehen wir bei Price Promotions

und Dynamic Pricing: Erfolgten Dynamisierung und

Differenzierung bisher auf Basis statischer Regeln (rule-based),

so werden diese dank Machine Learning jetzt automatisch

angepasst. Pricing plus Digitalisierung bedeutet Präzision auf

einem bisher nie erreichten Niveau.

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PREISTRÄGER 2013

Großer Preis des

MITTELSTANDES

3. Vertrieb im „Digital Age“: jetzt ist die Zeit zu

modernisieren

Für viele Unternehmen wird der Vertrieb eine der größten Baustellen

in 2018 sein. Dabei geht es gleich um mehrere Aspekte.

Etwa um den Direktvertrieb: Wir glauben, dass mittelfristig fast

jedes Unternehmen zumindest an einzelne Segmente direkt

vertreiben wird. Die Kundensegmentierung wird zunehmen,

die Pflege von Großkunden intensiver. Fast die Hälfte der Unternehmen

ist laut GPSS 2017 überzeugt, dass „Value Selling“ an

Bedeutung gewinnen wird. Oder das Thema Effektivität der

eigenen Vertriebsmannschaft: Wie lässt sich durch Digitalisierung

und Big Data der teure Vertrieb besser steuern und effektiver

einsetzen?

...SO EINFACH GEHT DAS MIT UNS.


„Was nützt es gut zu sein,

wenn keiner es weiß!“

Caleg – 70 Jahre Erfahrung in Metall

Mehr als 350 Mitarbeiter in 3 europäischen Produktionsstandorten

freuen sich darauf, Ihre Wünsche

in Produkte und Leistungen umzuwandeln.

Ein weiterer Ansatzpunkt: Omnichannel.

Für die meisten noch ein Buch

mit sieben Siegeln. Wie die verschiedenen

Kanäle kombinieren, integrieren

und steuern? Wie daraus zusätzlichen

Kundennutzen erzeugen? All diese

Aspekte sind nicht neu, aber auch hier

waren die Voraussetzung für die Umsetzung

in der Praxis nie besser als heute.

Und der Druck wird größer: 2017 haben

wir immer wieder gesehen, dass Unternehmen,

die ihren Vertrieb bereits stateof-the-art

ausgerichtet haben, erfolgreicher

sind. 2018 werden daher viele

Unternehmen nachziehen (müssen).

Und zwar deutlich: Klotzen, nicht kleckern,

ist die Devise.

4. Customer Centricity: alles dreht sich

um den Kunden

Unternehmen, die in Sachen Digitalisierung

herausragen (wir nennen sie „Digitale

Helden“), unterscheiden sich von

anderen vor allem dadurch, dass sie sich

sehr kundenzentriert ausrichten. Während

die meisten Unternehmen noch

mit der klassischen, aber völlig veralteten

ABC-Segmentierung arbeiten, nutzen

„Digitale Helden“ die Möglichkeiten

von Big Data, Machine Learning & Co.

für präzisere Kundensegmentierungen.

So können sie mit spezifischen, passgenauen

Angeboten auf sie zu gehen.

Die Tourismusbranche zum Beispiel

„baut“ aus unterschiedlichen Komponenten

(Flug, Hotel, Transfer, Extras, etc.)

individuell passende Reiseangebote.

Der Schnäppchenjäger bekommt damit

etwas ganz anderes als der loyale Luxusreisende.

In dem gesamten Umfeld

Customer Centricity und Customization

wird sich kurzfristig enorm viel tun. Das

betrifft natürlich alle Online-Geschäfte,

aber auch das klassische Offline-

Geschäft.

Über den Autor

Georg Tacke leitet die Bonner Unternehmensberatung

Simon-Kucher & Partner

www.simon-kucher.com mit weltweit

rund 1.000 Beschäftigten.

5. Den Einfluss von Pricing auf Shareholder

Value verstehen und messen:

Enterprise Value of Pricing

Die Börsen befinden sich bereits auf

einem Allzeithoch und die Erwartungen

der Finanzmärkte an die Unternehmen

sind enorm – 2018 ist eine (Über-)Erfüllung

der Erwartungen durch ein einfaches

„Weiter so“ schwierig. Denn Kosten

und Prozesse sind schon weitestgehend

optimiert. Dass erfolgreiches Pricing

einen großen Effekt auf den Gewinn und

damit auch auf den Unternehmenswert

hat, ist zwar allgemein bekannt, bisher

aber nicht einfach zu belegen oder dem

Finanzmarkt zu kommunizieren.

Wir haben mit dem Enterprise Value

of Pricing (EVP) eine „Formel“ entwickelt,

die genau dies kann. Sie weist nach, dass

oftmals ein großer Teil der Wachstumserwartungen

der Finanzmärkte bereits

durch zielgerichtete Pricing- und Monetarisierungsmaßnahmen

realisiert werden

kann. Um die hohen Analystenerwartungen

zu erfüllen, werden viele

Manager 2018 hier ansetzen – was die

Rolle des Pricings für Top-Management

und Finanzmärkte nachhaltig verändern

wird. ó

Was Sie von uns erwarten können:

Engineering:

• Bearbeitung und Unterstützung von der Idee

über den Entwurf, die Projektierung, den

Prototypen bis hin zur industriellen Serienreife

• Proaktive und selbstständige Mitarbeit an

Kostensenkungsthemen

Blechbearbeitung:

• Laser-, Stanz-, Biege- und Schweißtechnik in

Stahl, Edelstahl und Aluminium auf hohem Niveau

• Spanende Bearbeitung hochwertiger Baugruppen

aus Edelstahl und Aluminum

• Pulverbeschichtung für den Innenbereich bis

zur Außenaufstellung

• Oberflächenfinish durch Eloxal bzw. Nanobeschichtung

• Siebdruck

Montage:

• Komponenten und Baugruppen für den Maschinenbau,

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Zeit, zu handeln

Was sagt der Koalitionsvertrag zur Energiewirtschaft 2018

PT-MAGAZIN 3/2018

Gesellschaft

12

In

welchem politischen Rahmen

sieht die neue Bundesregierung

die Energiewirtschaft, den Industriestandort

Deutschland sowie Klimaschutz,

Versorgungssicherheit und Strompreise?

Das Kapitel Energiepolitik umfasst im

Koalitionsvertrag gerade mal vier von 177

Seiten. Lassen Sie uns einige Themenfelder

exemplarisch herausgreifen:

Wie steht es um das energiepolitische

Zieldreieck von Versorgungssicherheit,

Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit?

Im Koalitionsvertrag heißt es

dazu: „Wir wollen im Energiebereich die

Rahmenbedingungen so setzen, dass die

Energiewende zum Treiber für Energieeffizienz,

Modernisierung, Innovationen

und Digitalisierung im Strom-, Wärme-,

Landwirtschafts- und Verkehrssektor

wird, ohne die internationale Wettbewerbsfähigkeit

des Industriestandortes

Deutschland zu gefährden. Die dafür

erforderliche Versorgungssicherheit

muss durch entsprechende Rahmenbedingungen

auch am deutschen Energiemarkt

zuverlässig gewährleistet sein“.

Das ist eine politische Aussage. Doch

ist sie auch umzusetzen? Aus energiepolitischer

Sicht enthält der Koalitionsvertrag

zwar durchaus richtige Vorhaben

und vermeidet ideologische Fixierungen,

doch die Energiewende wird zu wenig

als Gesamtkonstrukt begriffen. Es fehlen

Ambition und Mut zur gesamtheitlichen

Herangehensweise für die Energieversorgung

von Morgen. Ohne Entlastung

des Produkts Strom von Abgaben und

Umlagen gibt es zum Beispiel keine

gelingende Sektorkopplung. Und ohne

Einstieg in die CO2-Bepreisung im

Wärme- und Verkehrsbereich werden

dort keine CO2-Reduktionen angereizt.

Beides bleibt im Koalitionsvertrag unerwähnt.

„Zukunft der Kohle“ und

„gesicherte Leistung“

Bis Ende 2018 soll eine Kommission auf

Basis des Aktionsprogramms Klimaschutz

2020 und des Klimaschutzplans

2050 ein Aktionsprogramm erarbeiten,

um die Lücke zur Erreichung des

40-%-Reduktionsziels bis 2020 so weit

wie möglich zu reduzieren. Dazu zählt

auch ein Plan zur schrittweisen Reduzierung

und Beendigung der Kohleverstromung

einschließlich eines Abschlussdatums

und der notwendigen rechtlichen,

wirtschaftlichen, sozialen und strukturpolitischen

Begleitmaßnahmen.

Voraussetzung für ein Gelingen

ist die Beteiligung aller wesentlichen

Akteure, eine angemessene Entschädigungsregelung

bei einem frühzeitigen

Stilllegen von Kohlekraftwerken sowie

die Sicherstellung von ausreichender

gesicherter CO2-ärmerer Leistung,

gerade nach dem vollständigen Atomausstieg

2023. Der Koalitionsvertrag

bleibt bei all diesen Herausforderungen

eher unklar.

Verkehr und Elektromobilität

Das Thema Verkehr wird im Koalitionsvertrag

umfassend beleuchtet und aus

energiewirtschaftlicher Sicht werden

einige relevante Punkte angesprochen:

die Förderung emissionsarmer Antriebsformen,

die verstärkte Förderung der Ladeinfrastruktur

oder die Bedeutung der

Digitalisierung. Die Technologieoffenheit

wird mehrfach betont; das gilt vor allem

für „grünen Wasserstoff“ und Erdgas.

Die Ausführungen sind aber stark

von Willensbekundungen geprägt; konkrete

Vorhaben finden sich kaum. Es ist

kein klares Konzept erkennbar, wie CO2

ausreichend reduziert werden soll. Auch

die einzurichtende Kommission, die bis

Anfang 2019 eine Strategie „Zukunft der

bezahlbaren und nachhaltigen Mobilität“

erarbeiten soll, lässt eine klare Aufgabenstellung

vermissen.


AKTENLAGERUNG...

AKTENDIGITALISIERUNG...

ARCHIV-OUTSOURCING...

Die Elektromobilität (batterieelektrisch,

Wasserstoff- und Brennstoffzelle)

soll deutlich vorangebracht und die

bestehende Förderkulisse gegebenenfalls

aufgestockt und ergänzt werden.

Man bekennt sich zu Elektromobilität

und Aufbau der Ladeinfrastruktur (auch

im privaten und Wohnbereich). Das

Thema Synchronisierung von Ladesäulenbau,

Autobau und Netzausbau sucht

man jedoch vergebens.

Potenziale von Gas für die

Sektorkopplung nutzen

Die Klimaschutzziele lassen sich volkswirtschaftlich

günstiger als bei einer

radikalen Vollelektrifizierung aller Bereiche

erreichen. Und zwar mit Hilfe der

bestehenden Gasinfrastruktur sowie der

Power-to-Gas Technologie. Bereits 2035

lassen sich jährlich 5,5 Milliarden Euro

einsparen, wenn Power-to-Gas Anlagen

zur Netzstabilisierung genutzt werden.

Noch höhere Einsparungen ergeben sich,

wenn das regenerativ erzeugte Gas im

Rahmen der Sektorenkopplung auch im

Verkehrs- und Wärmesektor zum Einsatz

kommt.

Die Kopplung von Strom- und

Gasnetz erhöht außerdem die Versorgungssicherheit:

Flexibel einsetzbare

Gaskraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen

ermöglichen eine zuverlässige

Strom- und Wärmeversorgung

auch bei Dunkelflauten und anderen

Engpässen. Über die Gasnetze und Speicher

wird heute etwa doppelt so viel

Energie bereitgestellt wie im Stromnetz.

Deshalb sollte die Politik auch künftig

auf die Gasinfrastruktur setzen, statt

über eine Vollelektrifizierung zu diskutieren,

die das rund 500.000 Kilometer

lange hochmoderne Gasnetz Deutschlands

wirtschaftlich entwerten würde.

Fazit

Das Energiekapitel im Koalitionsvertrag

ist vielfach Stückwerk, es fehlt ein energiewirtschaftlicher

Überbau. Die Energiewende

weiter voranbringen können nur

wirksame Instrumente für die Kopplung

der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität.

Politik muss sich endlich an eine

Reform des Abgabe- und Umlagesystems

wagen. Denn nur eine Reform des

Steuer- und Abgabensystems kann zu

einer Entlastung der Verbraucher führen

und eine richtige Lenkungswirkung für

mehr Gerechtigkeit und Zielorientierung

für unsere Volkswirtschaft bewirken.

Ob eine Kommission „Wachstum,

Strukturwandel und Beschäftigung“ die

Lösung für anstehende Fragen bringt,

bleibt abzuwarten. Um die Energiewende

ergebnisorientiert weiterzuführen

und auch Akzeptanz bei Wirtschaft

und Verbrauchern nicht zu verspielen,

verlangt es einen ganzheitlichen und

zügigen Umbau unseres Energiesystems.

Der Weg kann nur über einen technologieoffenen

Ansatz erfolgen, statt einseitig

auf einen hohen Grad an Elektrifizierung

orientieren. ó

Über den Autor

Verleger und Publizist Dr.-Ing. Lothar

Müller (www.themen-magazin.de) ist der

Oskar-Patzelt-Stiftung seit ihrer Gründung

als Partner verbunden und bringt seine

langjährigen Erfahrungen als Unternehmer

und in der Energiewirtschaft ein.

Eigenständige Brandabschnitte.

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Die Rebellin aus

dem Bayerwald

PT-MAGAZIN 3/2018

Gesellschaft

14

E

migrantin, Dichterin, Gastwirtin,

Prostituierte und posthum Filmheldin:

Ostbayerns Dichterin Emerenz Meier

hat ihre ganze Region geprägt.

Schiefweg (obx) - Von Amerika hatte

sie keine besonders ehrfürchtige Meinung:

„Kennst du das Land, wo Grabsch

und Humbug blühn, die Herzen einzig

für den Dollar glühn...“, reimte die aus

Schiefweg bei Waldkirchen stammende

Dichterin. Geboren wurde die streitbare

Gastwirtstochter 1874, gestorben ist sie

schon mit 53 Jahren. Aber in ihren Werken

und in ihrer Heimat lebt sie weiter:

Ein Bühnenstück von Joseph Berlinger,

ein Film des Strittmatter-Verfilmers Jo

Baier (Der Laden), das einst elterliche

Wirts- und heutige Gedenkhaus und

viele Straßennamen haben der unglücklichen

Emigrantin dauernde Denkmale

gesetzt.

So wie ihr das Leben mitspielte,

so ging sie in ihren Dichtungen auch

mit dem Leben um: „Und in Fabriken

schwitzt die Menschenbrut, es saugt

das Kapital ihr rotes Blut...“ dichtete sie

auf die Ausbeuterei der Arbeiter in Chicago

des gerade frisch industrialisierten

Amerika, wohin sie 1906 ausgewandert

war. Sie hatte erfolglos eine Gaststätte

betrieben und sich schließlich als Prostituierte

das Geld für die Überfahrt über

den Atlantik zusammengespart.

Ihr Glück hat sie in der Neuen Welt

nicht gemacht. Dabei war Emerenz

ein viel versprechendes Kind gewesen:

Schon mit zehn Jahren las sie Goethe,

Schiller, Dante und Homer. Sie schrieb

Gedichte und veröffentlichte ihre erste

Erzählung in der Passauer Donau-Zeitung.

Das war der Zeitpunkt, zu dem

die elterliche Abneigung gegen die

abartige Dichterei der Tochter schwand,

denn immerhin ließ sich damit Honorar

verdienen. Peter Rosegger und Hans

Carossa schätzten die Dichterin mit dem

unbeugsamen Willen jedoch wegen

ihrer Werke. Ihre Amerikajahre in Armut

ließen sie zu einer Kommunistin werden,

die für die Rechte der einfachen Arbeiter

eintrat.

Ihre eigenen Rechte hat sie nie zu

wahren gewusst. Ihre Ehe ging schief,

denn ihr Mann war Säufer. Er erlöste sie

nach drei Jahren Gemeinschaft durch

seinen Tod. Erst posthum kommt der

resoluten Kämpferin für die Menschenrechte

der Stellenwert zu, den sie eigentlich

zu Lebzeiten verdient hätte.

Noch heute sagt man im Bayerischen

Wald, wenn eine Frauenperson

© obx-news/Andreas Praefcke

Ihre Heimatstadt Passau ehrt die Volksdichterin

Emerenz Meier seit 2008 mit

einer Büste an der Donaulände.

sich sturköpfig zeigt: Sie ist halt eine

richtige Emerenz. Dabei war die Dichterin

eigentlich sehr zart besaitet, aber

durch das raue Leben in der äußeren

Schale gehärtet wie Stahl. Empfindlicher

als sie konnte man kaum sein Schicksal

in Verse zwingen: „Es schlug der Blitz in

mein junges Haupt, und furchtbar prasselten

die Schlossen nieder. Gebeugt,

gebrochen, zerspellt, entlaubt, so sah

mich der nächste Frühling wieder“. Und

zynischer als sie konnte kaum jemand

das Dilemma der Dichtkunst beschreiben:

„Hätte Goethe Suppen schmalzen,

Klöße salzen, Schiller Pfannen waschen

müssen, Heine nähn, was er verrissen,

Stuben scheuern, Wanzen morden Ach

die Herren, alle wären keine großen

Dichter worden“. Und schließlich konnte

zärtlicher als sie kaum jemand seine

geliebte Heimat besingen: „Ich sah den

Wald im Sonnenglanz, vom Abendrot

beleuchtet, belebt von düstrer Nebel

Tanz, vom Morgentau befeuchtet...“ ó

WIR MACHEN ES

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Hirschfelde ist überall

Der Mann in Führungsposition

trägt die Bräune eines Kurzurlaubs

in der Sonne im Gesicht – aber

seine Stirn liegt deutlich in Falten und

die Mundwinkel hängen: „Es ist erst

Mai und ich bin schon wieder komplett

urlaubsreif.” Wir sind ja höflich, ich sage

nicht: „Sieht man.” Ich sage auch nicht:

„Wat mutt dat mutt.” Oder gar: „Wie

wär‘s mal mit ausspannen zwischendurch?”

Klar, ich hab gut Lachen: Freiberuflerin

eben, die legt die Beinchen

hoch, wenn’s ihr zu viel wird. Tut sie

natürlich nicht. Und wenn sie doch mal

zwischendurch ein Stündchen ganz für

sich abzwackt – dann arbeitet sie dabei

eben heimlich.

Dass ich das mache, wurde mir

bewusst, als meine Ärztin zu Sport riet:

„Einfach mit einer Freundin zum Joggen

oder Walken im Wald verabreden.”

Ebenso spontan wie entsetzt rief ich:

„Nie im Leben!” Experten empfehlen, das

Lauftempo beim Sporteln zu zweit so

anzupassen, dass eine lockere Unterhaltung

möglich ist. Mir wurde blitzschnell

klar: Es ging nicht darum, dass ich den

Sportvorschlag der wohlmeinenden Ärztin

ablehnte. Nein, ich mag einfach nicht

mit anderen sporteln – und dabei reden.

Ich arbeite nämlich, wenn ich durch den

Wald laufe. So, jetzt ist es raus.

Überall lese ich, wie gut man beim

Sport abschalten kann. Wie denn das, um

Himmels Willen? Das konnte ich noch

nie! Einmal zog ich meine Bahnen in

der südöstlichsten Volksschwimmhalle

Sachsens, in Hirschfelde, also dort, wo

Deutschlands grünstes und sportlichstes

Geschirrspülmittel hergestellt wird,

ich meine natürlich die Marke fit. Während

also in Laufweite produziert wurde,

schwamm ich vermeintlich tiefenentspannt

vor mich hin. Bis ich merkte: Ich

schwimme nicht wirklich – ich arbeite.

Auf der Nebenbahn trainierte ein

Freund für die nächste Landesmeisterschaft

im Rettungsschwimmen. Als

wir beide kurz am Beckenrand anhielten,

rief ich rüber: „Rat mal, was ich

mache.” Er antwortete naheliegend: „Du

schwimmst…” Jaha, so mochte es für

Trainingsschwimmende aussehen. Rief

ich also zurück: „Nein, das sieht nur so

aus – ich dichte.” Das trug mir ungläubige

Blicke eines mitbadenden Rentnerpaares

ein.

Aber es stimmte: Während ich brustschwimmend

Zug an Zug reihte, ersann

ich Verszeilen zum Mega-Event unseres

Kurortes am 3. Oktober: Da wird

nämlich regelmäßig der längste Pflaumenkuchen

der Oberlausitz gebacken

und auf der Hauptstraße mit Hunderten

Über die Autorin

Wenn Martina Rellin, Ex-Chefredakteurin

der Kultur-Zeitschrift Das Magazin und

erfolgreiche Sachbuchautorin (Klar bin ich

eine Ost-Frau!), nicht schwimmt, schreibt

sie. Leidenschaftlich. Für sich und andere.

Bücher und Auftragskommunikation. Sie

betreibt die Rellin Schreibwerkstatt bei

Berlin und in Oybin im Zittauer Gebirge

und vermittelt dort und in Leipzig Interessierten

das Handwerk des Schreibens in

Kursen und Coachings.

www.martinarellin.de

Pflaumenkuchenfreunden, äh, Feiertagsfreunden

verkostet.

Ich schwamm also, summte zur

Unterstützung und damit ich mir die

erdachten Zeilen ohne Stift und Papier

auch merken konnte, die Nationalhymne.

Und ersetzte die bekannten Zeilen durch:

Hefe sparet nicht und Pflaumen

an diesem Oktobertag

– fünfundzwanzig Meter Einheit

lecker – wie Oybin sie mag.

Die Merk-Methode funktionierte

großartig, ich ersann so auch noch einen

Limerick und ein paar Zeilen frei nach

Wilhelm Busch – das Ganze schenkte

ich unserem Amtsblatt, die Redakteurin

freute sich. Und ich – ich hatte

mich nach dieser Stunde Schwimmen

in Hirschfelde wirklich gut erholt. Mit

einem Lächeln auf den Lippen und frisch

gestärkten Muskeln konnte ich – mich

wieder an die Arbeit machen. ó

15

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Dialog im

Netzwerk der Besten

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

18

„Und morgen sind Sie tot!“ Mit dieser

Provokation sicherte sich der Würzburger

Rechtsanwalt Carsten Lexa, Alt-Präsident

der G20 YEA Deutschland und

Botschafter der Oskar-Patzelt5-Stiftung,

23. März in Würzburg die Aufmerksamkeit

der Teilnehmer des 3. Dialogtages im

Netzwerk der Besten und präsentierte

seine Erfahrungen zur Unternehmensnachfolge.

Mit Unternehmensnachfolge Zukunft

gestalten? – Diese Frage diskutierte

anschließend Detlef Kahrs im ersten

OPS-Power-Talk mit Unternehmern aus

dem Netzwerk im Podium: Manfred

Gante, Kunststofftechnik Backhaus, der

2011 den Betrieb mit 140 Arbeitsplätzen

als eigenständige Einheit rettete, als

der Mutterkonzern das Werk schließen

wollte. Stefan Leers vom Metallbauunternehmen

Wenker: Hier stehen zwei

Junior-Geschäftsführer aktuell in neuen

großen Fußstapfen für die Staffelstab-

Übergabe. Die Eigentümerfamilie hat

sich eine eigene Familienverfassung

gegeben, um die Unternehmenszukunft

nicht durch persönliche Interessen zu

„Starten – Durchstarten

– Turbulenzen meistern“

war das Thema des 3. Dialogtages

gefährden. Hans Ulrich Richter vom richter

& heß VERPACKUNGS-SEVICE brachte

seine kompletten Gesellschafteranteile

zur Zukunftssicherung des Unternehmens

und zum Schutz der Mitarbeiter in

eine Stiftung ein, die „Hans-Ulrich-Richter-Stiftung“.

Bei Joachim Ludwig von

der COLANDIS GmbH berichtete, dass

Ina Henze-Ludwig schon vor zwei Jahren

zur Geschäftsführerin ernannt wurde,

um eine familiäre Unternehmensnachfolge

vorzubereiten und abzusichern.

„Heute Blockchain – Morgen keine

Banken mehr?“ fragte Mario Oettler von

der Hochschule Mittweida. Die Blockchain-Technologie

ist eine der ersten

wirklich disruptiven Ideen aus dem Fintech-Bereich.

Denn in der reinen Blockchain-Theorie

werden nicht nur einzelne

Geschäftsbereiche traditioneller Banken

künftig überflüssig, sondern es könnte

zu einem echten Paradigmenwechsel

im vorherrschenden Finanzsystem kommen,

weil viele intermediäre Dienste

durch ein P2P-Netzwerk ersetzt werden

könnten.

Hieran anknüpfend moderierte

Christian Kalkbrenner den zweiten

OPS-Power-Talk unter der Überschrift:

„Digitale Geschäftsmodelle erobern“. Im

Podium stellten sich der Diskussion:

Ingo Hermes, HERMES Systeme GmbH,

die mit Innovationen in der Automatisierungstechnik

zu einem Kompetenz-

Center mit 180 Mitarbeitern gewachsen

ist. Saeid Fasihi von der Fasihi GmbH, die

u. a. innovative Lösungen für Verschlüsselung

und Klassifizierung von Daten

anbietet. Bernhard Gaupp von der LiKA-

MED GmbH. Das Familienunternehmen

produziert Medizinprodukte und -geräte

und hat gute Gründe, das 40. Firmenjubiläum

unter dem Motto LiKAMED 4.0

zu begehen. Fabian Mahr von der Mahr

EDV GmbH nutzt selbst Smart Home /

Smart Office – Lösungen, also digitale

Technologien zur automatischen Steuerung

von Energiesystemen (Wärme,

Licht, Überwachung etc.).

Schon lange kein Geheimnis mehr:

Allein die Teilnahme am Wettbewerb

„Großer Preis des Mittelstandes“ kann

als Alleinstellungsmerkmal vermarktet

WIR SEHEN DIE

ZUKUNFT VORHER,

WEIL WIR SIE ERFINDEN.

DREIHUNDERTFÜNFUNDSECHZIG.

PREISTRÄGER

2014

Ehrenplakette

2017


werden. Gewürzt wurde der Dialogtag

daher auch diesmal von Erfahrungsberichten

der beiden Vorstände Petra

Tröger und Helfried Schmidt zu Paradebeispielen

aus der alltäglichen Praxis

erfolgreicher Unternehmen.

Unter dem Eindruck der bisher diskutierten

Trendthemen starteten die

Teilnehmer beim OPS-Power-Workshop

aktiv durch. In Kleingruppen, strukturiert

und moderiert, erarbeiteten die Gäste

ganz konkrete Ideen und Anregungen,

um Herausforderungen wie Nachfolge,

Blockchain und Digitalisierung erfolgreich

meistern zu können.

Und ebenfalls eine feste Größe im

Netzwerk der Besten: die legendären

Gesprächsabende der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Rund um ein Spezialitätenbuffet

des jeweiligen Hauses können in lockerer

Runde neue Anregungen weiterentwickelt

und neue Kontakte vertieft

werden. Und die Erfahrung lehrt: Bei

diesem ungezwungenen Abendplausch

in stilvoller Atmosphäre wurden auch

neue Kooperationen geschmiedet und

Geschäfte angebahnt. Denn Zukunftsgestalter

sind offen und stellen heute

schon die Weichen für morgen. ó

Leserbrief

Im Dialog mit den Besten

Bei der Mittelstandstagung in Würzburg sind aktuelle Themen behandelt worden,

die den mittelständischen Unternehmern unter den Nägeln brennen. Auf

der einen Seite die Fachvorträge und auf der anderen Seite die Diskussion mit

den Teilnehmern, die schon die eine oder andere Erfahrung gemacht haben.

Allein um da dabei gewesen zu sein, hat sich der Tag für uns gelohnt!

Der Grund weshalb ich mich melde, ist die Botschaft, die uns Mittelständler

alle betrifft. Im letzten Tagungspunkt wurde über den Stellenwert als auch die

Anerkennung der ganzen Stiftung in der Gesellschaft diskutiert und Möglichkeiten

aufgezeigt, wie einzelne ihre Auszeichnung in der Öffentlichkeit zeigen.

Wir Ausgezeichneten bekommen alle über den Mittelstandspreis Ruhm und

Anerkennung. Aber danach kämpft wieder jeder für sich alleine weiter.

Es ist jetzt an der Zeit, dass wir mal unsere Geschlossenheit öffentlich zeigen

um als Gemeinschaft überhaupt wahrgenommen zu werden. Mein Vorschlag

wäre es, dass man sich auf ein Logo (Großer Preis) einigt und den auf all unseren

Dokumenten die nach außen gehen zeigen. Ein Sprichwort lautet: „Einigkeit

macht stark“. Also stellt sich für mich die Frage: „Stehen wir zum deutschen

Mittelstand oder nicht??“

Wir sollten uns einen Ruck geben und dazustehen, um gemeinsam eine Lobby

zu bilden, die gehört wird und auch etwas erreichen kann. Gemeinsam können

wir das schaffen.

Anton Kelz

Geschäftsführender Gesellschafter

19

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Von 4.917 Nominierten haben 742 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Bayern

63741 Aschaffenburg, Energie Quader

GmbH ó 63755 Alzenau, bock machining

GmbH ó 63791 Karlstein am Main, BMZ

Batterien-Montage-Zentrum GmbH ó

80637 München, Aigner Immobilien

GmbH ó 80805 München, Pixida GmbH

ó 80807 München, Zielpuls GmbH ó

80999 München, ARNDT GmbH & Co. KG

ó 81241 München, Salvia Elektrotechnik

GmbH ó 81829 München, NEMETSCHEK

SE ó 81925 München, PULS GmbH ó

82205 Gilching/München, Special Coatings

GmbH & Co. KG ó 82205 Gilching,

ELECTRONIC ASSEMBLY GmbH ó 82266

Inning, Tobi GmbH & Co.KG ó 82319

Starnberg, Landkreis Starnberg ó 82335

Berg, Reiser Simulation and Training

GmbH ó 82549 Königsdorf, Stöger Automation

GmbH ó 83098 Brannenburg,

InnZeit GmbH & Co. KG ó 83278 Traunstein,

Kunststoffverarbeitung Wimmer

GmbH ó 83346 Bergen, Die Zukunftswerkstatt

Joachim Lemmermeyer ó

83370 Seeon, BrauKon GmbH ó 83527

Kirchdorf, Anderka GmbH ó 84130 Dingolfing,

DE software & control GmbH

ó 84453 Mühldorf, Byodo Naturkost

GmbH ó 84453 Mühldorf/Inn, Neimcke

GmbH & Co. KG ó 84453 Mühldorf

am Inn, Landkreis Mühldorf am Inn ó

84453 Mühldorf, ESD Verwaltungs- und

Beteiligungsgesellschaft mbH ó 84489

Burghausen, senswork GmbH ó 84508

Burgkirchen a. d. Alz, cts GmbH ó 84533

Haiming, Loxxess Haiming GmbH ó

85049 Ingolstadt, Donat IT GmbH ó

85053 Ingolstadt, Dr. O.K. Wack Chemie

GmbH ó 85055 Ingolstadt, GEBRÜDER

Die Juryliste 2018 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2018 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2018.

PETERS Gebäudetechnik GmbH ó 85077

Manching, Schreinerei Ludwig Mayr

GmbH & Co. KG ó 85080 Gaimersheim,

ASAP Holding GmbH ó 85221 Dachau,

Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH

& Co. KG ó 85276 Pfaffenhofen, RS Trading

GmbH ó 85457 Hörlkofen, Offsetdruck

Dersch GmbH & Co. KG ó 85560

Ebersberg, Landkreis Ebersberg ó 85617

Aßling, Hofmann & Vratny OHG ó 85716

Unterschleißheim, Ingenieurbüro TECH-

CARBON ó 85716 Unterschleißheim,

MINTH GmbH ó 85774 Unterföhring,

iHaus AG ó 86381 Krumbach-Niederraunau,

SoCom Informationssysteme GmbH

ó 86399 Bobingen, Hufschmied Zerspanungssysteme

GmbH ó 86420 Diedorf,

Borscheid + Wenig GmbH ó 86504 Merching,

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Gut Riedelsbach 12 · 94089 Neureichenau

Telefon 08583/96040 · Telefax 08583/960413

info@gut-riedelsbach.de · www.gut-riedelsbach.de


ó 86529 Schrobenhausen, Sensor Line

GmbH ó 86663 Asbach-Bäumenheim,

GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG ó

86682 Genderkingen, HS Fachmarkt Vertriebs-GmbH

ó 86720 Nördlingen, Destilla

GmbH ó 86720 Nördlingen, Scherlin

Sicherheitsdienst ó 86732 Oettingen,

Lessmann GmbH ó 86732 Oettingen,

Taglieber Holzbau GmbH ó 86899

Landsberg am Lech, Hallingers Genuss

Manufaktur GmbH ó 86899 Landsberg

am Lech, RATIONAL Aktiengesellschaft

ó 86916 Kaufering, Wasserle GmbH ó

86972 Altenstadt, Emter GmbH Entsorgung

und Verwertung ó 86987 Schwabsoien,

Eirenschmalz Maschinenbaumechanik

und Metallbau GmbH ó 87437

Kempten / Allgäu, Sontheim Industrie

Elektronik GmbH ó 87616 Marktoberdorf,

Landkreis Ostallgäu ó 87616 Wald,

Albert Frey AG ó 87640 Biessenhofen,

SÄBU Holzbau GmbH ó 87663 Lengenwang,

K&S Anlagenbau GmbH ó 87727

Babenhausen, Kößler Technologie GmbH

ó 87727 Babenhausen, Ziegelwerk Klosterbeuren

ó 87757 Kirchheim, Pflegeservice

Schneider GmbH ó 87766 Memmingerberg,

ematec AG ó 88131 Lindau,

Tanzschule Daniel Geiger ó 89312 Günzburg,

GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

GMBH ó 90411 Nürnberg, Moritz Fürst

GmbH & Co. KG ó 90411 Nürnberg, Neumüller

Ingenieurbüro GmbH ó 90411

Nürnberg, MR-Datentechnik Vertriebsund

Service GmbH ó 90427 Nürnberg,

Kinderzentren Kunterbunt gGmbH ó

90427 Nürnberg, Schindlerhof Kobjoll

GmbH ó 90431 Nürnberg, HG Hans Geiger

Formenbau GmbH ó 90431 Nürnberg,

Weatherdock AG ó 90542 Eckental/Brand,

HOUSE OF SPORTS G+P GmbH

& Co.KG ó 90768 Fürth, aConTech Enterprise

IT-Solutions GmbH ó 90768 Fürth,

BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG ó

91052 Erlangen, HEITEC AG ó 91056

Erlangen, Druckhaus Haspel Erlangen

e.K. ó 91058 Erlangen, Schraner Group

ó 91126 Rednitzhembach, Gemeinde

Rednitzhembach ó 91154 Roth, AGAPEO

– Häusliche Kinderkrankenpflege GmbH

ó 91227 Leinburg, Bolta Werke GmbH ó

91541 Rothenburg ob der Tauber, AnRa-

Mode GmbH ó 91710 Gunzenhausen,

RF Plast GmbH ó 91710 Gunzenhausen,

Zweirad Gruber GmbH ó 91781 Weißenburg,

DOTLUX GmbH ó 91781 Weißenburg

i.Bay, Landkreis Weißenburg Gunzenhausen

ó 92318 Neumarkt, Bionorica

SE ó 92339 Beilngries, Biersack Gruppe

ó 92353 Postbauer-Heng, Formenbau

Kellermann GmbH ó 92439 Bodenwöhr,

FischerHaus GmbH & Co. KG ó 92507

Nabburg, emz-Hanauer GmbH & Co.

KGaA ó 92637 Weiden, Hermann GmbH

Maschinenbautechnologie ó 92665

Altenstadt, BIZTEAM Systemhaus GmbH

ó 92665 Altenstadt, Galileo-ip Ingenieure

GmbH ó 93333 Neustadt, RENG

Gruppe ó 93333 Neustadt a.d. Donau,

Scheugenpflug AG ó 93413 Cham, K+B

E-Tech GmbH & Co. KG ó 93413 Cham,

Max Schierer GmbH ó 93413 Cham, Müller

Präzision GmbH ó 93413 Cham –

Chammünster, es power GmbH ó 93426

Roding, Q-Tech Roding e.K. ó 93488

Schönthal, Max Heimerl Bau GmbH ó

93495 Weiding, Rolladen Braun GmbH &

Co KG ó 94078 Freyung, Weigerstorfer

GmbH ó 94089 Neureichenau, 1. Bier

und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach

GmbH & Co. KG ó 94157 Perlesreut, Fürst-

Autoteile e.K. ó 94209 Regen, Penzkofer

Bau GmbH ó 94209 Regen, S u. K Hock

GmbH ó 94209 Regen, Schock GmbH

ó 94315 Straubing, JP Industrieanlagen

GmbH ó 94315 Straubing, Karmeliten

Brauerei Karl Sturm GmbH & Co. KG ó

94315 Straubing, Kurt Willig GmbH & Co.

KG ó 94363 Oberschneiding, schambeck

holding GmbH ó

21

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Fortsetzung Seite 24

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PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

94405 Landau a.d. Isar, Einhell Germany

AG ó 94424 Arnstorf, Haberl Electronic

GmbH & Co. KG ó 94424 Arnstorf,

Mangold International GmbH ó

94436 Simbach, Kimmel GmbH & Co

KG ó 94474 Vilshofen, Segl Bauzentrum

GmbH ó 94481 Grafenau, AVS Ing.

J.C. Römer GmbH ó 94481 Grafenau,

Dittrich & Greipl GmbH ó 94486 Osterhofen,

Slomski Zahntechnik GmbH ó

94535 Eging am See, GSI Engineering

GmbH ó 94539 Grafling, Hecht Wohnbau

GmbH ó 94554 Moos, Arcobräu

Gräfliches Brauhaus GmbH & Co.KG ó

94559 Niederwinkling, Dichtungstechnik

Wallstabe & Schneider ó 94559

Niederwinkling, Gemeinde Niederwinkling

ó 95032 Hof, Landkreis Hof ó

95111 Rehau, LAMILUX Heinrich Strunz

Holding GmbH & Co. KG ó 95189 Köditz,

R&K Hochfranken Holz GmbH ó 95199

Thierstein, BD SENSORS GmbH ó 95213

Münchberg, IPROTEX GmbH & Co. KG

ó 95326 Kulmbach, dynamic commerce

GmbH ó 95356 Grafengehaig, Krumpholz-Werkzeuge

e.K. ó 95365 Rugendorf,

Bodenschlägel GmbH & Co. KG ó 95448

Bayreuth, Motor-Nützel GmbH ó 95448

Bayreuth, Burkhardt-Löffler BT GmbH ó

95478 Kemnath, Elektro Holger Pühl ó

95490 Mistelgau, Hermos AG ó 95509

Marktschorgast, Vitrulan Textile Glass

GmbH ó 95615 Marktredwitz, Große

Kreisstadt Marktredwitz ó 95615 Marktredwitz,

Hirsch KG ó 95643 Tirschenreuth,

Gebrüder Mehler GmbH ó 96047

Bamberg, DOCUFY GmbH ó 96047 Bamberg,

Stadt Bamberg - Wirtschaftsförderung

ó 96052 Bamberg, RAUH Hydraulik

GmbH ó 96052 Bamberg, Weigel &

Schrüffer GmbH ó 96052 Bamberg, KAS-

PAR SCHULZ Brauereimaschinenfabrik

& Apparatebauanstalt GmbH ó 96052

Bamberg, Elflein Spedition & Transport

GmbH ó 96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung

Landkreis Bamberg ó 96103

Hallstadt, Centron GmbH ó 96106

Ebern, Hans Batzner GmbH ó 96106

Ebern, marcapo GmbH ó 96132 Schlüsselfeld,

MORELO Reisemobile GmbH ó

96148 Baunach, Will‘s Ideenschmiede ó

96149 Breitengüßbach, TeleSys Kommunikationstechnik

GmbH ó 96155 Buttenheim,

Lamm GmbH ó 96215 Lichtenfels,

aviationscouts GmbH ó 96215 Lichtenfels,

Wirth GmbH ó 96260 Weismain,

dechant hoch- und ingenieurbau gmbh

ó 96317 Kronach, Landkreis Kronach

ó 96369 Weißenbrunn, SITEC GmbH

Sicherheitseinrichtungen und technische

Geräte ó 96450 Coburg, PAZDERA

AG ó 96450 Coburg, SSB Stark Stahlbau

GmbH ó 97076 Würzburg, Möller manlift

GmbH & Co. KG ó 97080 Würzburg,

va-Q-tec AG ó 97204 Höchberg, NORAS

MRI products GmbH ó 97218 Gerbrunn,

nanoplus Nanosystems and Technologies

GmbH ó 97262 Erbshausen-Sulzwiesen,

HW Brauerei-Service GmbH &

Co. KG ó 97318 Kitzingen, Franken Guss

GmbH & Co. KG ó 97424 Schweinfurt,

bb-net media GmbH ó 97437 Haßfurt,

Maintal Konfitüren GmbH ó 97461 Hofheim

i. Ufr., ESN Deutsche Tischtennis

Technologie GmbH ó 97469 Gochsheim,

Pabst Transport GmbH & Co. KG ó 97475

Zeil, WERKSITZ GmbH W. Milewski ó

97478 Knetzgau, RENNER Industrietechnik

· Schlosserei GmbH & Co.KG ó 97688

Bad Kissingen, Landkreis Bad Kissingen

ó 97688 Bad Kissingen, Sparkasse

Bad Kissingen ó 97688 Bad Kissingen,

TAKATA PlasTec GmbH ó 97705 Burkardroth,

Albert Haus GmbH & Co. KG ó

97786 Motten-Kothen, Fußboden Bauer

GmbH & Co. ó 97789 Oberleichtersbach,

Hanse Haus GmbH & Co. KG ó 97795

Schondra, ipt GmbH & Co. KG ó 97795

Schondra-Schildeck, holz´akzente GmbH

& Co. KG ó 97799 Zeitlofs, Volklandt

GmbH & Co. KG ó


Die vier

Phasen

OPS Netzwerk GmbH, kuliperko – Fotolia.com

Das Wettbewerbsjahr dauert zwölf

Monate. Es startet immer am 1. November

und endet zum 31. Oktober. Diese

zwölf Monate splitten sich in vier verschiedene

Phasen auf.

PT-MAGAZIN 3/2018

Phase 1: Die Nominierungsphase

Bis 31. Januar: Die Nominierung

In der Zeit von Anfang November bis

Ende Januar werden die zu nominierenden

Unternehmen von den zur Nominierung

berechtigten Personen und

Einrichtungen in das Online-Portal des

Wettbewerbs www.kompetenznetz-mittelstand.de

eingetragen.

Ende Februar: Die Nominierungsliste

Bis Ende Februar werden die Unternehmen

informiert, dass sie nun offiziell auf

der Nominierungsliste vertreten sind.

Alle Unternehmen, die auf dieser Liste

aufgeführt sind, haben die erste Jurystufe

erreicht, sie zählen zu den Nominierten.

Im Jahr 2018 waren es 4.917

Nominierungen.

Phase 2: Erarbeitung der Unterlagen

Bis 15. April:

Das Ausfüllen der Unterlagen

Nach der erfolgreichen Nominierung

geht es ans Ausfüllen der Nominierungsunterlagen.

Diese Phase dauert bis Mitte

April.

Bis 31. Mai: Juryliste

Die Unternehmen, die diese zweite

Wettbewerbsstufe erfolgreich meistern,

kommen in die „Juryliste“. Auf dieser

Liste befinden sich all die Unternehmen,

die in den fünf Wettbewerbskriterien

etwas vorzuweisen haben. Aus dieser

Juryliste werden die Juroren später die

Preisträger ermitteln.

Im Jahr 2018 erreichten 742 Unternehmen

diese Jurystufe. Bis Ende Juni

werden die Unternehmen diesbezüglich

benachrichtigt. Schriftlich mit einem

Anschreiben und einer individuell auf

das Unternehmen bezogenen Urkunde.

Bei Filmen, ob Kino oder TV, ist die

Nominierung für einen Preis fast so

wichtig wie der Preis selbst. Ähnlich verhält

es sich beim „Großen Preis des Mittelstandes“.

Phase 3: Auswahl der Preisträger

Von Mitte April bis Ende Juni werden nun

die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit

und inhaltliche Erfüllung der

Wettbewerbsvoraussetzungen geprüft.

Ab Juli beginnt für die ca. 100 Juroren

die heiße Zeit, nicht nur wegen der sommerlichen

Temperaturen. Nun erhalten

sie die Unterlagen der Unternehmen aus

ihren zwölf Wettbewerbsregionen, müssen

diese Unterlagen lesen, sich eine

Meinung bilden und jedes Unternehmen

einzeln ranken.

Tipp: Den vollständigen Überblick, aus

welchen Personen die Jury besteht, bietet

Ihnen die Website www.mittelstandspreis.

com/wettbewerb/juroren.

In diskussionsintensiven Runden legen

sich die Juroren dann gemeinsam auf die

zukünftigen Preisträger aus jeder Region

fest. Die Ergebnisse bleiben streng

geheim bis zur Auszeichnungsgala, auf

der die Preisverleihung dann erfolgt.

Bemerkenswert:

Ein Corporate-Governance-Kodex regelt

die Leitlinien für die verantwortungsvolle

Durchführung des Wettbewerbs

„Großer Preis des Mittelstandes“.

Phase 4:

Das große Finale, die Galabälle

Dresden, Düsseldorf, Würzburg und Berlin.

Das sind die Städte der vier Galabälle,

auf denen die Preisträger erstmals

öffentlich genannt und geehrt werden.

Tatsächlich erst an diesem Abend erfahren

die nominierten Unternehmen, ob

sie zu den Preisträgern ihrer Region zählen.

Diese festlichen Veranstaltungen

können von allen Unternehmen besucht

werden.

Bemerkenswert:

Jeder Ball startet mit der gut zweistündigen,

spannenden Ehrungsphase. Dazwischen

und danach wird fürs leibliche

Wohl gesorgt. Ab ca. 20.30 Uhr beginnt

das bunte Ballprogramm mit hochkarätigen

Showeinlagen.

Auszeichnungsliste

Auf der Auszeichnungsliste finden sich

alle im Rahmen des Wettbewerbs „Großer

Preis des Mittelstandes“ ausgezeichneten

Unternehmen, Banken, Kommunen

und Personen wieder. Unmittelbar

nach jedem Ball wird sie auf der Website

des Wettbewerbs veröffentlicht. D.h. sie

wird von Jahr zu Jahr umfangreicher und

vollständiger. ó

Buch-Tipp

Christian Kalkbrenner:

„Nominiert: Was tun?“

Das kleine Buch zum Großen Preis des

Mittelstandes.

ISBN 978-3-00-055741-5, 12,90 Euro brutto

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Der Autor Christian Kalkbrenner ist selbst

Preisträger. Sein Buch „Die Wachstums-

Champions – Made in Germany“ wurde

2010 als „Mittelstands-Buch der Oskar-

Patzelt-Stiftung“ ausgezeichnet.

25

Oskar-Patzelt-Stiftung


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Von 4.917 Nominierten haben 742 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

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unternehmerische Leistungsfähigkeit.

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2018 hervor.

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Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2018.

ó 34286 Spangenberg, WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co.KG

ó 34311 Naumburg, ProCom-Bestmann

ó 34376 Immenhausen, sera GmbH

ó 34576 Homberg, Ehring GmbH

ó 34639 Schwarzenborn, Stadt Schwarzenborn

ó 35066 Frankenberg,

FingerHaus GmbH

ó 35232 Dautphetal, Roth Industries GmbH & Co. KG

ó 35260 Stadtallendorf, elektroplan-schneider | Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

ó 35274 Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG

ó 35418 Buseck, Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG

ó 35423 Lich, Network Concept GmbH

ó 35781 Weilburg-Gaudernbach, Wilhelm Schütz GmbH & Co.KG


ó 36043 Fulda, Werner Schmid GmbH

ó 36110 Schlitz, Lampenwelt GmbH

ó 36163 Poppenhausen, papperts GmbH & Co. KG

ó 36304 Alsfeld, Stadt Alsfeld

ó 36341 Lauterbach, caseable GmbH

ó 37269 Eschwege, PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH

ó 60322 Frankfurt a. M., Drooms GmbH

ó 60327 Frankfurt am Main, FinTech Group AG

ó 63128 Dietzenbach, artos AG

ó 63505 Langenselbold, Karosserie- u. Lackier-Fachbetrieb Harald Beckl

ó 63667 Nidda, Quantum Kino GmbH

ó 63679 Schotten, Schottener Soziale Dienste gGmbH

ó 64283 Darmstadt, Dr. Terhalle und Nagel Personalberatung GmbH

ó 64646 Heppenheim,

Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH

ó 64646 Heppenheim,

KOMDRUCK AG

ó 64678 Lindenfels/Winterkasten,

KOPP Schleiftechnik GmbH

ó 64807 Dieburg,

Rosenkranz Ihr kompetenter Partner

ó 65197 Wiesbaden, Sticker Transporte GmbH & Co. KG

ó 65201 Wiesbaden, schoko pro GmbH

ó 65205 Wiesbaden-Nordenstadt, Haas & Co Magnettechnik GmbH

ó 65343 Eltville am Rhein, FutureManagementGroup AG

ó 65549 Limburg, Blechwarenfabrik Limburg GmbH

ó 65553 Limburg, Global Flash Service GmbH & Co. KG

ó 65599 Dornburg,

Pinguin-System GmbH

ó 69483 Wald-Michelbach,

Jöst Abrasives GmbH

ó 69483 Wald-Michelbach - Affolterbach, Pedex GmbH

21

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

SEIT 1928


PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

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Baden-Württemberg

68163 Mannheim, SAMA PARTNERS

Business Solutions GmbH ó 68163

Mannheim, Gerard Bürokommunikations

GmbH ó 68165 Mannheim, IGB

Ingenieurbüro Katzschmann ó 68229

Mannheim, Hänssler Kunststoff- und

Dichtungstechnik GmbH ó 68789 St.

Leon-Rot, Nussbaum Medien Weil der

Stadt GmbH & Co. KG ó 69115 Heidelberg,

DEFINO Institut für Finanznorm

GmbH ó 69123 Heidelberg, adViva

GmbH ó 69123 Heidelberg, C. Josef

Lamy GmbH ó 69123 Heidelberg, Heidelberg

iT Management GmbH & Co. KG

ó 70174 Stuttgart, Volksbank Stuttgart

eG ó 70191 Stuttgart, ARCOTEL Camino

ó 70199 Stuttgart, DART Beratende

Designer GmbH ó 70469 Stuttgart,

Maschinenfabrik Gg. Kiefer GmbH | Luft-

und Klimatechnik ó 70469 Stuttgart,

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft

mbB ó 70469 Stuttgart, DOM-

MER Stuttgarter Fahnenfabrik GmbH ó

70567 Stuttgart, Blaser Swisslube GmbH

ó 70736 Fellbach, Rauschenberger Catering

& Restaurants GmbH & Co. KG ó

70771 Leinfelden-Echterdingen, Blaich

Automation GmbH ó 70771 Leinfelden-

Echterdingen, Oppermann Regelgeräte

GmbH ó 70794 Filderstadt, WGfS GmbH

ó 70794 Filderstadt-Bernhausen, All for

One Steeb AG ó 70806 Kornwestheim,

mm-lab GmbH ó 70806 Kornwestheim,

Eichler-Holzäpfel GmbH ó 71034 Böblingen,

SPIRIT/21 AG ó 71034 Böblingen,

Binder Optik GmbH ó 71263 Weil der

Stadt, Autohaus Weeber GmbH ó 71296

Heimsheim, Okas Tankservice GmbH ó

71384 Weinstadt, MüKo Maschinenbau

GmbH ó 71404 Korb, carriere & more,

private Akademie Südwest GmbH ó

71634 Ludwigsburg, Zedler – Institut für

Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH ó

71636 Ludwigsburg, Florian Uhl GmbH ó

71636 Ludwigsburg, OPTIMAL SYSTEMS

Vertriebsgesellschaft mbH Stuttgart

ó 71711 Murr, Schildknecht AG ó 71711

Murr, Direct-Mail & Marketing GmbH

ó 71729 Erdmannhausen, ITronic GmbH

ó 72072 Tübingen, AVAT Automation

GmbH ó 72116 Mössingen, BeneVit Holding

GmbH ó 72348 Rosenfeld, SÜLZLE

Holding GmbH & Co. KG ó 72649 Wolfschlugen,

Jehle Technik GmbH ó 72766

Reutlingen, SOLCOM GmbH ó 73271

Holzmaden, KCN Kunststoff Coating

Network ó 73340 Amstetten, Metzgerei


Nagel ó 73479 Ellwangen, Arnulf Betzold

GmbH ó 73525 Schwäbisch Gmünd,

DELTA LOGIC Automatisierungstechnik

GmbH ó 73730 Esslingen, Hemminger

Ingenieurbüro GmbH & Co. KG ó 73730

Esslingen, DIMENSIONICS GmbH ó

74172 Neckarsulm, Franz Binder GmbH

& Co. Elektrische Bauelemente KG ó

74219 Möckmühl, Volksbank Möckmühl-

Neuenstadt eG ó 74321 Bietigheim-Bissingen,

RSG Automation Technics GmbH

& CO. KG ó 74354 Besigheim, CNC-Bearbeitungstechnik

Nenninger e.K. ó 74357

Bönnigheim, Ziegelwerk Schmid GmbH

& Co. ó 74372 Sersheim, Rentschler

Reven GmbH ó 74420 Oberrot, Fertighaus

Weiss GmbH ó 74523 Schwäbisch

Hall, Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Landkreises Schwäbisch Hall mbH

ó 74635 Kupferzell, profipresent.com

GmbH ó 74915 Waibstadt, CCI Fördertechnik

GmbH ó 75031 Eppingen, LiKA-

MED GmbH ó 76133 Karlsruhe, Industrial

Application Software GmbH ó 76227

Karlsruhe, Vollack GmbH & Co. KG ó

76287 Rheinstetten, Hirsch & Sohn Holzhandel

GmbH ó 76307 Karlsbad, fuma

Hauszubehoer GmbH ó 76327 Pfinztal,

Rosswag GmbH ó 76532 Baden-Baden,

IT + MEDIA Group GmbH ó 76646 Bruchsal,

Gettygo GmbH ó 76698 Ubstadt-

Weiher, E. & U. Hetzel GmbH ó 76698

Ubstadt-Weiher, Michael Koch GmbH ó

77652 Offenburg, Volksbank in der Ortenau

eG ó 77656 Offenburg, Peter Huber

Kältemaschinenbau AG ó 77694 Kehl,

ADA Cosmetics International GmbH ó

77704 Oberkirch, Elektro Birk ó 77767

Appenweier-Urloffen, Trautmann GmbH

ó 77799 Ortenberg, Schäfer Kunststofftechnik

GmbH ó 77866 Rheinau –Linx,

WeberHaus GmbH & Co. KG ó 77933

Lahr / Schwarzwald, HANS FLEIG GmbH

ó 77955 Ettenheim, BELLIN Treasury

International GmbH ó 78467 Konstanz,

ZAB Abrechnungsgesellschaft mbH ó

78598 Königsheim, EZU-Metallwaren

GmbH & Co. KG ó 79288 Gottenheim,

AHP Merkle GmbH ó 79356 Eichstetten,

Fichter Maschinen GmbH ó 79395

Neuenburg, Losan Pharma GmbH ó

79793 Wutöschingen, Schilling Engineering

GmbH ó 79809 Waldhaus, Privatbrauerei

Waldhaus ó 88079 Kressbronn,

Steinhauser GmbH ó 88212 Ravensburg,

Junker Technische Dokumentationen

GmbH ó 88213 Ravensburg, Friedrich

Burk GmbH + Co KG, elektro stotz GmbH

+ Co KG ó 88271 Wilhelmsdorf, Zimmerei

Berthold Ott GmbH ó 88356 Ostrach,

tegos GmbH & Co.KG ó 88356 Ostrach-

Kalkreute, HFM Modell- und Formenbau

GmbH ó 89075 Ulm, eXXcellent

solutions gmbh ó 89081 Ulm, IWL AG

ó 97941 Tauberbischofsheim, Sparkasse

Tauberfranken ó 97990 Weikersheim,

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Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

20

Von 4.917 Nominierten haben 742 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Juryliste 2018 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2018 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2018.

ó 17348 Woldegk, LBG Rehberg mbH

ó 17348 Woldegk, Lang Metallwarenproduktion Neubrandenburg GmbH

ó 17419 Seebad Ahlbeck, Fisch Domke

ó 17489 Greifswald, ml&s manufacturing, logistics and services GmbH und Co. KG

ó 17489 Hansestadt Greifswald, T&P Hotel GmbH & Co. KG - Mercure Hotel Greifswald

ó 18055 Rostock, Weiß-Hotel GmbH - TRIHOTEL am Schweizer Wald

ó 18146 Rostock, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG

ó 18184 Neuendorf, NeuRo Planen GmbH

ó 18184 Rostock-Roggentin, Globus Handelshof St. Wendel GmbH & Co. KG

ó 18196 Waldeck, Großhandelshaus Altstadt GmbH

ó 18437 Stralsund, MEDIA MARKT TV-HiFi--Elektro GmbH Stralsund

ó 18437 Stralsund, UmweltPlan GmbH Stralsund

ó 18437 Stralsund, rehaform GmbH & Co. KG

ó 18437 Stralsund, ITG Ingenieur- Tief und Gleisbau GmbH

ó 18437 Stralsund, Stralsunder Möbelwerke GmbH

ó 18513 Splietsdorf O.T. Holthof, Yvonne Neumann Pflegedienst Neumann

ó 19057 Schwerin, Schoeller Allibert GmbH

ó 19061 Schwerin, PLANET IC GmbH

ó 19370 Parchim, RoweMed AG - Medical 4 Life

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Hamburg

ó 20097 Hamburg,

Copynet Innovationsgesellschaft mbH

ó 22085 Hamburg, aldrip GmbH & Co.KG

ó 22309 Hamburg, Friedrich Karl Schroeder GmbH & Co. KG

ó 22525 Hamburg, ARISTO Graphic Systeme GmbH & Co. KG

Schleswig-Holstein

ó 21509 Glinde, GOLFINO AG

ó 21509 Glinde, H. Timm Elektronik GmbH

ó 23611 Bad Schwartau, Krüger & Salecker Maschinenbau GmbH & Co. KG

ó 23617 Stockelsdorf, VisiConsult X-ray Systems & Solutions GmbH

ó 24105 Kiel, knk Business Software AG

ó 24105 Kiel, ma design GmbH & Co. KG

ó 24105 Kiel, Schlemmer-Markt Freund Lebensmittelmärkte GmbH

ó 24113 Kiel, BUYOND GmbH

ó 24113 Kiel, Metallexperten Otto Schötel GmbH

ó 24114 Kiel, ppi Media GmbH

ó 24145 Kiel, Musterknaben eG

ó 24149 Kiel, Buchner & Partner GmbH

ó 24211 Preetz, Thate gedrückte Präzision GmbH

ó 24537 Neumünster, Henry Kruse GmbH & Co. KG

ó 24941 Flensburg, MAC IT-Solutions GmbH

ó 25436 Uetersen, mworks GmbH

ó 25524 Itzehoe, M.O.E. Moeller Operating Engineering GmbH

ó 25779 Fedderingen, Wulff Med Tec GmbH

21

PT-MAGAZIN 3/2018

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Preisträger des Großen Preises für den Mittelstand 2017

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Niedersachsen

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

ó 21358 Mechtersen Keimzeit Saatgut-Fachversand

ó 26135 Oldenburg INTAX Innovative Fahrzeuglösungen GmbH

ó 26215 Wiefelstede LAGER 3000 GmbH

ó 26871 Papenburg Hanrath Gruppe

ó 26939 Ovelgönne

Stiftung Lebensräume Ovelgönner Mühle

ó 26954 Nordenham Elektrotechnik Janssen GmbH

ó 27472 Cuxhaven Tutas, Kruse & Partner Steuerberatungsgesellschaft

ó 27476 Cuxhaven Strandhotel Duhnen, Cuxhaven

ó 27607 Geestland ASTRO Motorengesellschaft GmbH & Co. KG

ó 27607 Geestland Stadt Geestland

ó 27619 Schiffdorf-Spaden Heino Mühlenbeck Fleischwaren GmbH

ó 27711 Osterholz-Scharmbeck Landkreis Osterholz Kreisverwaltung

ó 27777 Ganderkesee Garten- & Landschaftsbau Kreye GmbH & Co. KG

ó 27793 Wildeshausen HERMES Systeme GmbH

ó 28832 Achim Vermessungs- und Sachverständigenbüro Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn

ó 29313 Hambühren antaresgruppe niedersachsen

ó 29499 Zernien-Gülden Winterhoff Maschinenbau GmbH & Co. KG

ó 29525 Uelzen Heideglas Uelzen Inh. Thorsten Neumann e.K.

ó 30159 Hannover Syntellix AG

ó 30165 Hannover CarePool Hannover GmbH

ó 30167 Hannover Office360 GmbH

ó 30539 Hannover acmeo GmbH

ó 30890 Barsinghausen

Lyreco Deutschland GmbH

ó 30926 Seelze

mindsquare GmbH

ó 30938 Burgwedel Rosenhagen GmbH

ó 30952 Ronnenberg Siemer Verpackung GmbH

ó 31008 Elze Albert Fischer GmbH

ó 31135 Hildesheim Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG

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Innovationspreis 2017 „BEST OF“ ausgezeichnet.

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ó 31195 Lamspringe Lammetal GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe Einrichtungen

ó 31812 Bad Pyrmont DMV Diedrichs Markenvertrieb GmbH & Co. KG

ó 31812 Bad Pyrmont euroline GmbH Friedrich Schlichte

ó 37441 Bad Sachsa Hotel Romantischer Winkel

ó 38106 Braunschweig Trajet GmbH

ó 48455 Bad Bentheim K. L. Kaschier- und Laminier GmbH

ó 49196 Bad Laer Blomberg Klinik GmbH

ó 49324 Melle ASSMANN BÜROMÖBEL GMBH & CO.KG

ó 49328 Melle Ruwac Industriesauger GmbH

ó 49439 Steinfeld

Nordic-Haus Blockhäuser

ó 49439 Steinfeld (Oldenburg) Müller-Technik GmbH

ó 49451 Holdorf PK - designed for people, Peter Kenkel GmbH

ó 49584 Fürstenau

cdVet Naturprodukte GmbH

ó 49584 Fürstenau

Richter Möbelwerkstätten GmbH

ó 49593 Bersenbrück Wurst Stahlbau GmbH

ó 49599 Voltlage-Weese bema GmbH Maschinenfabrik

ó 49757 Werlte Kleymann Lackiertechnik GmbH

25

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Bremen

ó 27570 Bremerhaven Bente GmbH

ó 27570 Bremerhaven Stadtbäckerei Engelbrecht GmbH

ó 27572 Bremerhaven Symex GmbH & Co. KG

ó 27580 Bremerhaven ROTEK GmbH & Co. KG

ó 28199 Bremen pb+ Ingenieurgruppe AG

ó 28259 Bremen DINO Anlagen- und Maschinenbau e.K.

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PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Von 4.917 Nominierten haben 742 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2018 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2018 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2018.

20

Nordrhein-Westfalen

32107 Bad Salzuflen, Eifler Kunststoff-

Technik GmbH & Co. KG ó 32107 Bad

Salzuflen, POS Tuning Udo Voßhenrich

GmbH & Co. KG ó 32423 Minden, Follmann

Chemie GmbH ó 32429 Minden,

MARTIN LEHMANN GmbH & Co. KG ó

32549 Bad Oeynhausen, DENIOS AG ó

32825 Blomberg-Donop, Oskar Lehmann

GmbH & Co. KG ó 33154 Salzkotten,

Condor GmbH Medicaltechnik ó 33154

Salzkotten, Stadt Salzkotten ó 33378

Hövelhof, Cup&Cino ó 33378 Rheda-

Wiedenbrück, Sita Bauelemente GmbH

ó 33397 Rietberg, G. Kraft Maschinenbau

GmbH ó 33689 Bielefeld, Reckhaus

GmbH & Co. KG ó 40549 Düsseldorf,

GfA ELEKTROMATEN GmbH & Co. KG

ó 40667 Meerbusch, adisfaction AG ó

40670 Meerbusch, Akkuplanet GmbH

ó 41372 Niederkrüchten, Pix Software

GmbH ó 41469 Neuss, GIFAS ELECTRIC

GmbH ó 41539 Dormagen, Coatema

Coating Machinery GmbH ó 42499

Hückeswagen, PFLITSCH GmbH & Co.

KG ó 45891 Gelsenkirchen, Stölting

Service Group GmbH ó 46240 Bottrop,

RRK Wellpappenfabrik GmbH & Co. KG

ó 46282 Dorsten, Johann Spielmann

GmbH - Stiftsquelle ó 46325 Borken,

BOMA Maschinenbau GmbH ó 46325

Borken, NETGO Unternehmensgruppe

GmbH ó 46325 Borken, Rehms Druck

GmbH ó 46342 Velen, best it GmbH

& Co. KG ó 46354 Südlohn, PFREUNDT

GmbH ó 46414 Rhede, Bresser GmbH ó

47533 Kleve, Colt International GmbH ó

47877 Willich, CGW GmbH ó 47906 Kempen,

ALDERS electronic GmbH ó 48149

Münster, orderbase consulting GmbH

Umwelt

Ressourcenschutz

Entwicklung

ClimaTower

CO 2

Wiederverwertung

Energiesparende

Gebäudetechnik

von Colt

kologie

Coolstream

Technik

Energie

Dekarbonisierung

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Waste-to-

Energy

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PT-MAGAZIN 3/2018

ó 48291 Telgte, Röwekamp & Stumpe

GbR ó 48324 Sendenhorst, Schneckenbau

Prestel GmbH ó 48324 Sendenhorst,

WF Maschinenbau und Blechformtechnik

GmbH & Co. KG ó 48607 Ochtrup,

GGM Gastro International GmbH ó

48619 Heek, Betonwerk Büscher GmbH

& Co. KG ó 48624 Schöppingen, opwoco

GmbH ó 48629 Metelen, Kremer Stahltechnik

GmbH & Co. KG ó 48683 Ahaus-

Ottenstein, Terhalle Holzbau GmbH ó

48683 Ahaus, Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Kreis Borken mbH ó

48683 Ahaus, Wenker GmbH & Co. KG ó

48683 Ahaus, RHS Maschinen und Anlagenbau

GmbH ó 48683 Ahaus, Augen-

Zentrum-Nordwest (MVZ) ó 48683

Ahaus, mediaBEAM GmbH ó 48691

Vreden, BETEBE GmbH ó 48691 Vreden,

Laudert GmbH + Co. KG ó 48691 Vreden,

Schepers GmbH & CO. KG ó 48703 Stadtlohn,

Heitkamp & Hülscher GmbH & Co.

KG ó 48712 Gescher-Hochmoor, Ruthmann

GmbH & Co. KG ó 48712 Gescher,

SHOPMACHER eCommerce GmbH & Co.

KG ó 48712 Gescher, d.velop AG ó 48712

Gescher-Hochmoor, TRAPO AG ó 49477

Ibbenbüren, BPS Software GmbH & Co.

KG ó 50226 Frechen, Fahrlogistik Wächter

GmbH ó 50937 Köln, Helmut Hinz

GmbH & Co. ó 51570 Windeck, Green-

Gate AG ó 51789 Lindlar, Lang AG ó

51789 Lindlar, ONI-Wärmetrafo GmbH

ó 52076 Aachen, GRÜN Software AG

ó 53113 Bonn, Cintellic GmbH ó 53115

Bonn, Kraft Unternehmensgruppe ó

53119 Bonn, Forest Finance Service GmbH

ó 53225 Bonn – Beuel, Tanzhaus Bonn

GmbH ó 53229 Bonn, Stilquelle - Planungsbüro

für visuelle Kommunikation

ó 53340 Meckenheim, EMIKO Handelsgesellschaft

mbH ó 53340 Meckenheim,

PROJEKTSERVICE Schwan GmbH ó 53347

Alfter, Nolden Regelsysteme GmbH ó

53773 Hennef, CONET Technologies AG

ó 53804 Much, Exercon Sales GmbH ó

53842 Troisdorf, Helm Design by Daniel

Helm - Helm Einrichtung GmbH ó 53842

Troisdorf, ZBV - AUTOMATION GmbH ó

57439 Attendorn, AFK Andreas Franke

Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

ó 57489 Drolshagen, Kirchhoff GmbH

& Co. KG ó 58566 Kierspe, Kunststofftechnik

Backhaus GmbH ó 58809 Neuenrade,

IBG Automation GmbHó 59229

Ahlen, Metallwerke Renner GmbH ó

59229 Ahlen, WFG Wirtschaftsförderung

Ahlen mbH ó 59302 Oelde, S&Z Verpackung

GmbH ó 59494 Soest, Ingenieurgesellschaft

Patzke GmbH ó 59494

Soest, Wirtschaftsförderung Kreis Soest

GmbH ó 59590 Geseke - Mönninghausen,

Hunold + Knoop Kunststofftechnik

GmbH ó 59846 Sundern, Tillmann Profil

GmbH ó 59872 Meschede, Ingenieurgesellschaft

Gierse-Klauke GmbH & Co.

KG ó 59872 Meschede, Dental-Technik

V. Hamm ó 59929 Brilon-Madfeld, VOSS

Die Blechprofis GmbH ó 59929 Brilon-

Alme, Homann Architekten ó 59929

Brilon, EGGER Holzwerkstoffe Brilon

GmbH & Co. KG ó 59929 Brilon, NP Germany

GmbH ó 59964 Medebach, Ewers

Strümpfe GmbH ó 59964 Medebach,

Paul Köster GmbH ó

21

Oskar-Patzelt-Stiftung

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Die vier Phasen

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

Das Wettbewerbsjahr dauert zwölf Monate.

Es startet immer am 1. November und endet zum

31. Oktober. Diese zwölf Monate splitten sich in

vier verschiedene Phasen auf, in denen das Feld

unterschiedlich bestellt werden muss, damit am

Ende die Saat richtig aufgeht.

Phase 1: Die Nominierungsphase

Bis 31. Januar: Die Nominierung

In der Zeit von Anfang November bis

Ende Januar werden die zu nominierenden

Unternehmen von den zur Nominierung

berechtigten Personen und

Einrichtungen in das Online-Portal des

Wettbewerbs www.kompetenznetz-mittelstand.de

eingetragen.

Ende Februar: Die Nominierungsliste

Bis Ende Februar werden die Unternehmen

informiert, dass sie nun offiziell auf

der Nominierungsliste vertreten sind.

Alle Unternehmen, die auf dieser Liste

aufgeführt sind, haben die erste Jurystufe

erreicht, sie zählen zu den Nominierten.

Im Jahr 2018 waren es 4.917

Nominierungen.

Phase 2: Erarbeitung der Unterlagen

Bis 15. April:

Das Ausfüllen der Unterlagen

Nach der erfolgreichen Nominierung

geht es ans Ausfüllen der Nominierungsunterlagen.

Diese Phase dauert bis Mitte

April.

Bis 31. Mai: Juryliste

Die Unternehmen, die diese zweite

Wettbewerbsstufe erfolgreich meistern,

kommen in die „Juryliste“. Auf dieser

Liste befinden sich all die Unternehmen,

die in den fünf Wettbewerbskriterien

etwas vorzuweisen haben. Aus dieser

Juryliste werden die Juroren später die

Preisträger ermitteln.

Im Jahr 2018 erreichten 742 Unternehmen

diese Jurystufe. Bis Ende Juni

werden die Unternehmen diesbezüglich

benachrichtigt. Schriftlich mit einem

Anschreiben und einer individuell auf

das Unternehmen bezogenen Urkunde.

Bei Filmen, ob Kino oder TV, ist die

Nominierung für einen Preis fast so

wichtig wie der Preis selbst. Ähnlich verhält

es sich beim „Großen Preis des Mittelstandes“.

Phase 3: Auswahl der Preisträger

Von Mitte April bis Ende Juni werden nun

die eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit

und inhaltliche Erfüllung der

Wettbewerbsvoraussetzungen geprüft.

Ab Juli beginnt für die ca. 100 Juroren

die heiße Zeit, nicht nur wegen der sommerlichen

Temperaturen. Nun erhalten

sie die Unterlagen der Unternehmen aus

ihren zwölf Wettbewerbsregionen, müssen

diese Unterlagen lesen, sich eine

Meinung bilden und jedes Unternehmen

einzeln ranken.

Tipp: Den vollständigen Überblick, aus

welchen Personen die Jury besteht, bietet

Ihnen die Website www.mittelstandspreis.

com/wettbewerb/juroren.

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In diskussionsintensiven Runden legen

sich die Juroren dann gemeinsam auf die

zukünftigen Preisträger aus jeder Region

fest. Die Ergebnisse bleiben streng

geheim bis zur Auszeichnungsgala, auf

der die Preisverleihung dann erfolgt.

PT-MAGAZIN 3/2018

Bemerkenswert:

Ein Corporate-Governance-Kodex regelt

die Leitlinien für die verantwortungsvolle

Durchführung des Wettbewerbs

„Großer Preis des Mittelstandes“.

Oskar-Patzelt-Stiftung

Phase 4:

Das große Finale, die Galabälle

Dresden, Düsseldorf, Würzburg und Berlin.

Das sind die Städte der vier Galabälle,

auf denen die Preisträger erstmals

öffentlich genannt und geehrt werden.

Tatsächlich erst an diesem Abend erfahren

die nominierten Unternehmen, ob

sie zu den Preisträgern ihrer Region zählen.

Diese festlichen Veranstaltungen

können von allen Unternehmen besucht

werden.

Bemerkenswert:

Jeder Ball startet mit der gut zweistündigen,

spannenden Ehrungsphase. Dazwischen

und danach wird fürs leibliche

Wohl gesorgt. Ab ca. 20.30 Uhr beginnt

das bunte Ballprogramm mit hochkarätigen

Showeinlagen.

Auszeichnungsliste

Auf der Auszeichnungsliste finden sich

alle im Rahmen des Wettbewerbs „Großer

Preis des Mittelstandes“ ausgezeichneten

Unternehmen, Banken, Kommunen

und Personen wieder. Unmittelbar

nach jedem Ball wird sie auf der Website

des Wettbewerbs veröffentlicht. D.h. sie

wird von Jahr zu Jahr umfangreicher und

vollständiger. ó

Buch-Tipp

Christian Kalkbrenner:

„Nominiert: Was tun?“

Das kleine Buch zum Großen Preis des

Mittelstandes.

ISBN 978-3-00-055741-5, 12,90 Euro brutto

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Der Autor Christian Kalkbrenner ist selbst

Preisträger. Sein Buch „Die Wachstums-

Champions – Made in Germany“ wurde

2010 als „Mittelstands-Buch der Oskar-

Patzelt-Stiftung“ ausgezeichnet.

25

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PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Von 4.917 Nominierten haben 742 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2018 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2018 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2018.

20

Rheinland-Pfalz

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Kreissparkasse

Ahrweiler ó 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,

P.A. Jansen GmbH &

Co.KG ó 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ó 53474

Bad Neuenahr-Ahrweiler, Volksbank

RheinAhrEifel eG ó 53474 Bad Neuenahr-

Ahrweiler, Weingut Peter Kriechel GbR ó

54550 Daun, Kreissparkasse Vulkaneifel

ó 54550 Daun, Musikschule „Spiel mit“

gGmbH ó 54550 Daun, Landkreis Vulkaneifel

Kreisverwaltung ó 54552 Mehren,

apra-norm Elektromechanik GmbH ó

54570 Kalenborn-Scheuern, PREMOSYS

GmbH ó 54576 Hillesheim, Bilstein &

Siekermann GmbH + Co. KG ó 54608

Bleialf, Klaus Weinand Heizung & Sanitär

ó 54634 Bitburg, Gräf Verbindungsteile

GmbH ó 54687 Arzfeld, Zahnen Technik

GmbH ó 55131 Mainz, BioNTech AG

ó 55268 Nieder-Olm, TRACOE medical

GmbH ó 55286 Wörrstadt, Verbandsgemeinde

Wörrstadt ó 55294 Bodenheim,

IC-Haus GmbH ó 55437 Ober-Hilbersheim,

Möbel vom Gutshof GmbH & Co.

KG ó 55597 Wöllstein, JUWÖ POROTON-

Werke Ernst Jungk & Sohn GmbH ó

55627 Merxheim, Schneider Bau GmbH

ó 56068 Koblenz, Sparkasse Koblenz ó

56170 Bendorf, Mathias Normann Spedition

GmbH & Co. KG ó 56170 Bendorf,

AKOTHERM GmbH ó 56218 Mülheim-

Kärlich, Basibüyük Holding GmbH ó

56218 Mülheim-Kärlich, KTS Kärlicher

Ton- und Schamottewerke Mannheim

& Co.KG ó 56220 Urmitz, Colak GmbH

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ó 56322 Spay, Weingut Matthias Müller

GbR ó 56410 Montabaur, Dr. Goerg

GmbH ó 56412 Gackenbach, Fritz Stephan

GmbH Medizintechnik ó 56457

Westerburg, Mühlenbäckerei Rudolf

Jung GmbH & Co. KG ó 56579 Rengsdorf,

monte mare Unternehmensgruppe

ó 56579 Bonefeld, Biovegan GmbH ó

56626 Andernach, Stadt Andernach ó

56651 Niederzissen, Reinhard Koll GmbH

ó 56651 Oberzissen, DORS GmbH & Co.

KG ó 56659 Burgbrohl, RHODIUS Mineralquellen

und Getränke GmbH & Co. KG

ó 56727 Mayen, Johannes Meiner GmbH

ó 56727 Mayen, Kreissparkasse Mayen,

Vorstandssekretariat ó 56727 Mayen,

Projekt 3 gGmbH ó 56727 Mayen, Stadt

Mayen ó 56745 Weibern, Augel GmbH

ó 56751 Polch, UPA PACK GmbH ó 56759

Kaisersesch, Raiffeisenbank Eifeltor eG

ó 56759 Kaisersesch, Faber Fachgroßhandel

GmbH ó 57610 Altkirchen, Schumann

Project GmbH ó 65558 Hirschberg,

Hirschberg Gin GbR ó 66482 Zweibrücken,

EDEKA Ernst, Zweibrücken ó

66482 Zweibrücken, Gebr. Mayer GmbH

& Co.KG ó 66953 Pirmasens, Stadt Pirmasens

ó 67059 Ludwigshafen, Fasihi

GmbH ó 67059 Ludwigshafen, SHE

Informationstechnologie AG ó 67059

Ludwigshafen am Rhein, ITech Progress

GmbH ó 67061 Ludwigshafen am Rhein,

IAS MEXIS GmbH ó 67065 Ludwigshafen,

Kübler GmbH - Energiesparende Hallenheizungen

ó 67069 Ludwigshafen,

Fluidserv GmbH ó 67227 Frankenthal,

SK Hörakustik - Sabine Köbel ó 67657

Kaiserslautern, Empolis Information

Management GmbH ó 67659 Kaiserslautern,

LOOMIS PRODUCTS Kahlefeld

GmbH ó 67661 Kaiserslautern, PMB -

Präzisionsmaschinenbau Bobertag

GmbH ó 67661 Kaiserslautern, SAITOW

AG ó 67661 Kaiserslautern, Wessamat

Eismaschinen Fabrik GmbH ó 67663

Kaiserslautern, Robot Makers GmbH ó

76761 Rülzheim, DBK David + Baader

GmbH ó 76761 Rülzheim, Burkhard Müller

Schmuck GmbH ó

Saarland

66113 Saarbrücken, Data One GmbH ó

66115 Saarbrücken, ORBIS AG ó 66117

Saarbrücken, Sparkasse Saarbrücken ó

66121 Saarbrücken, LivingEdition GmbH

ó 66123 Saarbrücken, Eyeled GmbH ó

66287 Quierschied-Göttelborn, Nanogate

AG ó 66459 Kirkel, ZeBraS Ing.-

GmbH ó 66709 Weiskirchen, LuxTek

Tobias Gimmler ó

21

PT-MAGAZIN 3/2018

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Betrachtung Ihres Unternehmens.


Die vier Phasen

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

Das Wettbewerbsjahr dauert zwölf Monate.

Es startet immer am 1. November und endet zum

31. Oktober. Diese zwölf Monate splitten sich in

vier verschiedene Phasen auf, in denen das Feld

unterschiedlich bestellt werden muss, damit am

Ende die Saat richtig aufgeht.

Phase 1: Die Nominierungsphase

Bis 31. Januar: Die Nominierung

In der Zeit von Anfang November bis

Ende Januar werden die zu nominierenden

Unternehmen von den zur Nominierung

berechtigten Personen und

Einrichtungen in das Online-Portal des

Wettbewerbs www.kompetenznetz-mittelstand.de

eingetragen.

Der Nominierende gibt dabei die Kontaktdaten

des Unternehmens ein und

begründet seinen Vorschlag. Mehr muss

in dieser Zeit noch nicht passieren.

Tipp: Bitte beachten Sie, dass Selbstnominierungen

nicht möglich sind. Der

Wettbewerb sieht vor, dass ein Dritter Ihr

Unternehmen als preiswürdig einschätzt

und nominiert.

Die Oskar-Patzelt-Stiftung überprüft

zeitnah die Angaben und informiert

dann per E-Mail das Unternehmen darüber,

dass es zum Wettbewerb „Großer

Preis des Mittelstandes“ nominiert

wurde. Zeitgleich erhält das Unternehmen

seine passwortgeschützten

Zugangsdaten und den zeitlichen Fahrplan,

bis wann der ganze Nominierungsbogen

auszufüllen ist. Dieser Teil der

Nominierungsphase endet Ende Januar.

Tipp: Am besten laden Sie die Website

www.mittelstandspreis.com in die Symbolleiste

Ihres Browsers und schauen

regelmäßig nach Neuigkeiten. Dann sind

Sie up to date und haben auch die Termine

im Überblick.

Ende Februar: Die Nominierungsliste

Bis Ende Februar werden die Unternehmen

informiert, dass sie nun offiziell auf

der Nominierungsliste vertreten sind.

Alle Unternehmen, die auf

dieser Liste aufgeführt sind,

haben die erste Jurystufe

erreicht, sie zählen zu den

Nominierten. Im Jahr 2018

sind es 4.917 Nominierungen.

Phase 2: Erarbeitung der Unterlagen

Bis 15. April:

Das Ausfüllen der Unterlagen

Nach der erfolgreichen Nominierung

geht es ans Ausfüllen der Nominierungsunterlagen.

Diese Phase dauert bis Mitte

April.

Begleitung der Servicestellen

Viele Servicestellen, aber auch nominierende

Einrichtungen und Personen nutzen

diese Zeit, um Unternehmen in ihrer

Region mit Rat und Tat beim Ausfüllen

der Unterlagen behilflich zu sein. Sie

organisieren mit regionalen Wirtschaftseinrichtungen

wie der IHK Treffen, um

die Nominierten einem breiteren Publikum

als Leistungsträger der Wirtschaft

zu präsentieren. Häufig mit öffentlichen

Würdenträgern wie Bürgermeistern,

Staatssekretären oder Wirtschaftsministern,

IHK-Verantwortlichen und vielen

anderen mehr.

Dabei geben sie zusätzlich Hilfestellung

beim Ausfüllen der Unterlagen,

liefern Hintergrundinformationen und

Tipps zum Wettbewerb, um die für die

eigene Vermarktung nötigen Schritte

nicht zu verpassen.

Dialogtage im Netzwerk der Besten

Um bereits in einem sehr frühen Stadium

den Austausch und das Netzwerken

untereinander zu fördern, richtet die

Oskar-Patzelt-Stiftung neben diversen

regionalen Veranstaltungen die Dialogtage

im Netzwerk der Besten aus. Die

eintägigen Veranstaltungen beinhalten

interessante Unternehmer-Vorträge und

praxisorientierte Workshops.

Häufig ist die Vermarktung ein

Punkt, der bei vielen Unternehmen zu

kurz kommt. Denn alleine die Tatsache,

die erste Stufe erreicht zu haben, die

Wettbewerbsvoraussetzungen zu erfüllen

und von einem Dritten nominiert

worden zu sein, bedeutet zu einem erlesenen

kleinen Kreis von Unternehmen

zu zählen. Und wann hat man schon die

Möglichkeit, so ehrlich – quasi mit einer

Referenz – Werbung zu machen?

Bemerkenswert:

Da bei diesen Veranstaltungen regelmäßig

auch Unternehmer teilnehmen, die

bereits in der Vergangenheit nominiert

bzw. ausgezeichnet wurden, kann hier

bereits ein erster Erfahrungsaustausch

stattfinden. So werden auch Newcomer

rasch zu „alten Hasen“.


erhalten sie die Unterlagen

der Unternehmen aus

ihren zwölf Wettbewerbsregionen,

müssen diese

Unterlagen lesen, sich eine

Meinung bilden und jedes

Unternehmen einzeln ranken.

Tipp: Den vollständigen

Überblick, aus welchen Personen

die Jury besteht, bietet

Ihnen die Website www.

mittelstandspreis.com/

wettbewerb/juroren.

Bemerkenswert:

Jeder Ball startet mit der gut zweistündigen,

spannenden Ehrungsphase. Dazwischen

und danach wird fürs leibliche

Wohl gesorgt. Ab ca. 20.30 Uhr beginnt

das bunte Ballprogramm mit hochkarätigen

Showeinlagen. Dazwischen besteht

die Möglichkeit, selbst das Tanzbein zu

schwingen. Eine mit Preisen reichlich

ausgestattete Tombola und die Mitternachts-Überraschung

stellen weitere

Höhepunkte des Abends dar. Und für

viele findet nach dem offiziellen Ende

gegen 1.00 Uhr in der Bar eine gemütliche

Fortsetzung statt.

25

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Bis 31. Mai: Juryliste

Die Unternehmen, die diese zweite

Wettbewerbsstufe erfolgreich meistern,

kommen in die „Juryliste“. Auf dieser

Liste befinden sich all die Unternehmen,

die in den fünf Wettbewerbskriterien

etwas vorzuweisen haben. Aus dieser

Juryliste werden die Juroren später die

Preisträger ermitteln.

Im Jahr 2018 erreichten 742 Unternehmen

diese Jurystufe. Bis Ende Juni

werden die Unternehmen diesbezüglich

benachrichtigt. Schriftlich mit einem

Anschreiben und einer individuell auf

das Unternehmen bezogenen Urkunde.

Bei Filmen, ob Kino oder TV, ist die

Nominierung für einen Preis fast so

wichtig wie der Preis selbst. Ähnlich verhält

es sich beim „Großen Preis des Mittelstandes“.

Phase 3: Auswahl der Preisträger

Von Mitte April bis Ende Juni werden

nun die eingereichten Unterlagen auf

Vollständigkeit und inhaltliche Erfüllung

der Wettbewerbsvoraussetzungen

geprüft. Ab Juli beginnt für die ca. 100

Juroren die heiße Zeit, nicht nur wegen

der sommerlichen Temperaturen. Nun

In diskussionsintensiven

Runden legen sich die Juroren

dann gemeinsam auf

die zukünftigen Preisträger

aus jeder Region fest. Die

Ergebnisse bleiben streng geheim bis

zur Auszeichnungsgala, auf der die Preisverleihung

dann erfolgt.

Bemerkenswert:

Ein Corporate-Governance-Kodex regelt

die Leitlinien für die verantwortungsvolle

Durchführung des Wettbewerbs

„Großer Preis des Mittelstandes“.

Darin ist unter anderem festgelegt, dass

die Juroren die getroffenen Entscheidungen

ihrer Jury einstimmig vertreten.

Und ebenso, dass sich Juroren bei

Interessens-konflikten verpflichten, dies

offen zu legen und sich in diesem Fall der

Mitwirkung und Beratung zu enthalten.

Phase 4:

Das große Finale, die Galabälle

Dresden, Düsseldorf, Würzburg und Berlin.

Das sind die Städte der vier Galabälle,

auf denen die Preisträger erstmals

öffentlich genannt und geehrt werden.

Tatsächlich erst an diesem Abend

erfahren die nominierten Unternehmen,

ob sie zu den Preisträgern ihrer Region

zählen. Diese festlichen Veranstaltungen

können von allen Unternehmen besucht

werden.

Auszeichnungsliste

Auf der Auszeichnungsliste finden sich

alle im Rahmen des Wettbewerbs „Großer

Preis des Mittelstandes“ ausgezeichneten

Unternehmen, Banken, Kommunen

und Personen wieder. Unmittelbar

nach jedem Ball wird sie auf der Website

des Wettbewerbs veröffentlicht. D.h. sie

wird von Jahr zu Jahr umfangreicher

und vollständiger. Die vollständige Auszeichnungsliste

wird anschließend auch

im offiziellen Magazin des Wettbewerbs,

dem PT- Magazin, veröffentlicht. ó

Buch-Tipp

Christian Kalkbrenner:

„Nominiert: Was tun?“

Das kleine Buch zum Großen Preis des

Mittelstandes.

ISBN 978-3-00-055741-5, 12,90 Euro brutto

Online unter https://shop.mittelstandspreis.com/

bestellen.

Der Autor Christian Kalkbrenner ist selbst

Preisträger. Sein Buch „Die Wachstums-

Champions – Made in Germany“ wurde

2010 als „Mittelstands-Buch der Oskar-

Patzelt-Stiftung“ ausgezeichnet.


Jetzt wird es spannend!

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Von 4.917 Nominierten haben 742 Unternehmen

und Institutionen nun die nächste wichtige

Etappe im „Großen Preis des Mittelstandes“

erreicht: die Juryliste. Nun heißt es Daumen

drücken, denn jeder Teilnehmer, der die

Juryliste erreicht hat, darf sich Hoffnung auf

den „Großen Preis des Mittelstandes“ machen.

Die Juryliste 2018 versammelt großartige

unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die Preisträger

2018 hervor.

Unter www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über

alle nominierten Unternehmen 2018.

20

Sachsen

01069 Dresden, Das Creative Hobby

GmbH ó 01097 Dresden, Augustus-

Tours e. K. ó 01257 Dresden, Malerei

& Werbung Werker ó 01307 Dresden,

Sandstorm Media GmbH ó 01587 Riesa,

RiePharm GmbH ó 01589 Riesa, HGDS

Hoffbauer & Gebauer Datenservice

GmbH ó 01796 Dohma b. Pirna, Einrichtungshaus

Käppler OHG ó 01900

Bretnig-Hauswalde, Friedrich Wilhelm

Kunath GmbH ó 01900 Großröhrsdorf,

ONI Temperiertechnik Rhytemper

GmbH ó 01900 Großröhrsdorf, Stadt

Großröhrsdorf ó 02681 Wilthen, Landidyll

Hotel Erbgericht Tautewalde ó

02692 Großpostwitz, miunske GmbH ó

02708 Löbau, Löbauer Druckhaus GmbH

ó 02727 Ebersbach-Neugersdorf, Volksbank

Löbau-Zittau eG ó 02739 Kottmar/Eibau,

SSL Maschinenbau GmbH /

Unternehmensgruppe Scholz ó 02763

Zittau, HAVLAT Präzisionstechnik GmbH

ó 02788 Zittau, fit GmbH ó 02791 Oderwitz,

Arno Hentschel GmbH ó 02826

Görlitz, Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien

eG ó 02827 Görlitz, SKAN

Deutschland GmbH ó 02828 Görlitz,

G-S-D Gerhard Schoch Druckgiesstechnik

ó 02977 Hoyerswerda, AVi Gesellschaft

für Automatisierung in Verwaltung

und Industrie mbH ó 02991 Lauta,

Vitrinen- und Glasbau Reier GmbH ó

04103 Leipzig, ASL - Alles Saubere Leistung

- GmbH ó 04109 Leipzig, Ratskeller

der Stadt Leipzig GmbH ó 04109 Leipzig,

Wohnungsgenossenschaft UNITAS eG ó

04229 Leipzig, BFMC Biofeedback Motor

Control GmbH ó 04249 Leipzig, LEIPZI-

GER Logistik & Lagerhaus GmbH ó 04315

Leipzig, TAS AG ó 04347 Leipzig, Fliesenland

Leipzig GmbH & Co. KG ó 04420

Markranstädt, Stadt Markranstädt ó

04420 Markranstädt / OT Großlehna, Fa.

Mike Schärschmidt ó 04435 Schkeuditz/

OT Radefeld, Vollack GmbH & Co. KG

ó 04463 Großpösna, Unternehmensgruppe

Hänchen ó 04463 Großpösna

bei Leipzig, FISCHER druck&medien ó

04571 Rötha, TDE Personal Service GmbH

ó 04741 Roßwein, Gemeinhardt Gerüstbau

Service GmbH ó 04779 Wermsdorf,

KET Kirpal Energietechnik GmbH

Anlagenbau & Co.KG ó 04808 Wurzen,

PWWU Präzisionswerkzeuge Wurzen ó

04874 Belgern, INTERPANE Glasgesellschaft

mbH ó 04889 Belgern-Schildau,

SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren

GmbH ó 08056 Zwickau, Johnson Controls

Sachsen-Batterien GmbH & Co. KG

ó 08066 Zwickau, ILKAZELL Isoliertechnik

GmbH Zwickau ó 08261 Schöneck,

Raiffeisen-Handelsgenossenschaft

Schöneck e.G. ó 08262 Muldenhammer,

IK Elektronik GmbH ó 08280 Aue, Curt

Bauer GmbH ó 08289 Schneeberg, Trockenbau

Wäntig GmbH ó 08294 Lößnitz,

GL Gießerei Lößnitz GmbH ó 08301 Bad

Schlema, Beautyspa Servicegesellschaft

mbH ó 08304 Schönheide, Bernd Flach

Präzisionstechnik GmbH & Co. KG ó

08427 Fraureuthm, ITSM IT-Systeme &

Management GmbH ó 09111 Chemnitz,

Food Star GmbH ó 09120 Chemnitz,

richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE

GmbH ó 09217 Burgstädt, Zschimmer

& Schwarz Mohsdorf GmbH & Co. KG

ó 09244 Lichtenau, TESOMA GmbH ó

09244 Lichtenau / OT Ottendorf, Container

Vermietung und Verkauf Menzl

GmbH ó 09353 Oberlungwitz, Linder

Zerspanungstechnik, Inhaber Martin

Wrobel e. K. ó 09366 Stollberg/Erz.,

HENKA Werkzeuge + Werkzeugmaschinen

GmbH ó 09380 Thalheim, GAD

Burkhardtsdorf GmbH ó 09387 Jahnsdorf

/ Erzgebirge, markSTAHL - Roland

Markert ó 09456 Mildenau, Norafin

Industries (Germany) GmbH Mildenau

ó 09518 Großrückerswalde, VSM GMBH

Maschinen- und Anlagenbau ó 09548

Seiffen, DREGENO Seiffen eG ó 09579

Grünhainichen, ZABAG Security Engineering

GmbH ó 09633 Halsbrücke, OT

Hetzdorf, Rehabilitationszentrum Niederschöna

GmbH ó 09648 Mittweida,

ACSYS Lasertechnik GmbH Mittweida

ó 09648 Mittweida, IMM electronics

GmbH ó

Sachsen-Anhalt

06120 Halle (Saale), ECH Elektrochemie

Halle GmbH ó 06122 Halle (Saale), PS

Union Holding GmbH ó 06130 Halle,

ThermHex Waben GmbH ó 06217 Merseburg,

Saalekreis ó 06217 Merseburg,

ARS Betriebsservice GmbH ó 06217 Merseburg,

Gesellschaft für angewandte

Medizinische Physik und Technik mbH

(GAMPT mbH) ó 06295 Lutherstadt Eisleben,

HALLOG GmbH ó 06295 Lutherstadt

Eisleben, EWS „Die Schuhfabrik“

e. K. ó 06295 Lutherstadt Eisleben, ET

blue chip GmbH ó 06493 Harzgerode,

SYNOVA Systems GmbH & Co. KG ó


06526 Sangerhausen, FEAG Sangerhausen

GmbH ó 06847 Dessau-Roßlau,

Burchard Führer GmbH ó 06901 Kemberg,

AIS Kursawe Anlagenbau & Industrieservice

Kemberg ó 06917 Jessen OT

Linda, Blech- und Technologiezentrum

Linda GmbH ó 29410 Salzwedel, KRAI-

BURG Relastec GmbH & Co. KG ó 29410

Salzwedel, Salzwedeler Baumkuchen

GmbH ó 38820 Halberstadt, Sanitätshaus

Diße ó 38820 Halberstadt, Nanostone

Water GmbH ó 39116 Magdeburg,

B.T. innovation GmbH ó 39120 Magdeburg,

Antennenbau Lindemann GmbH &

Co. KG ó 39126 Magdeburg, ALEXMENÜ

GmbH & CO. KG ó 39128 Magdeburg,

AKTUELL BAU GmbH ó 39179 Barleben,

Cybertrading GmbH ó 39218 Schönebeck,

Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG

ó 39261 Zerbst, KD Elektroniksysteme

GmbH ó 39326 Colbitz OT Lindhorst,

Humanas GmbH ó 39590 Tangermünde,

Adler-Apotheke ó 39590 Tangermünde,

Dietrich Busse Malereibetrieb GmbH ó

Thüringen

07318 Saalfeld (Saale), Wärme- Klima- &

Sanitärtechnik GmbH ó 07333 Unterwellenborn,

InventAir Industrielufttechnik

GmbH ó 07338 Leutenberg, CTP

GmbH Bluechemgroup ó 07549 Gera,

LFG-Eckhard Oertel e.K. ó 07554 Kauern,

Agrargenossenschaft Kauern eG ó

07586 Kraftsdorf, Karl Verpackungen

GmbH ó 07646 Laasdorf, CBV Blechbearbeitung

GmbH ó 07646 Bollberg,

H&E Bohrtechnik GmbH ó 07743 Jena,

Ingenieurbüro Bau und Ausrüstungen

GmbH (IBA) ó 07743 Jena, Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Jena mbH ó

07745 Jena, Innovative Klebtechnik Zimmermann

- iKTZ ó 07745 Jena, SOMAG

AG Jena ó 07747 Jena, JENATEC Industriemontagen

GmbH ó 07751 Großlöbichau,

VACOM Vakuum Komponenten

& Messtechnik GmbH ó 07768 Kahla,

COLANDIS GmbH ó 07937 Zeulenroda-

Triebes, LACOS Computerservice GmbH

ó 37308 Geisleden, edm aerotec GmbH

ó 37351 Dingelstädt, Krieger + Schramm

GmbH & Co. KG ó 98527 Suhl, Hoffmann.Seifert.Partner

ó 98587 Steinbach-Hallenberg,

Hehnke GmbH & Co.

KG ó 98630 Römhild, Marmor-Center

GmbH ó 98693 Ilmenau, FME Frachtmanagement

Europa GmbH ó 98716

Elgersburg, H. Heinz Meßwiderstände

GmbH ó 99095 Erfurt OT Stotternheim,

HKL Ingenieurgesellschaft mbH ó 99510

Apolda, Dr. Schär Deutschland GmbH

ó 99768 Harztor OT Ilfeld, Neanderklinik

Harzwald GmbH ó 99817 Eisenach,

INTERCEPT Technology GmbH ó 99834

Gerstungen, BIM Textil-Service GmbH

ó 99880 Waltershausen OT Schwarzhausen,

Schülken Form GmbH ó 99974

Mühlhausen, Federn Oßwald Fahrzeugteile

& Technischer Handel ó

21

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Schwierige Projekte meistern!

Mit unserem umweltschonenden Spülbohrverfahren bereiten wir

den Weg, wenn der traditionelle Tiefbau an seine Grenzen stößt.

Bohrungen in großer Tiefe oder Unterquerung von Verkehrswegen

und bebauten Flächen, z. B. für Rohre oder Leitungen

für Wasser-, Energie- und Datenversorgung.

Kompetent. Umweltfreundlich. Zuverlässig.

Fordern Sie uns!

2017 2018

Im Gewerbepark 6 • 07646 Bollberg

Telefon +49 36428 5133-00

info@hue-bohrtechnik.de • www.hue-bohrtechnik.de


PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

24

Brandenburg

ó 01968 Senftenberg Landkreis Oberspreewald-Lausitz

ó 01968 Senftenberg ZEDAS GmbH

ó 01979 Lauchhammer LKS Lausitzer Kabel Service GmbH

ó 01996 Hosena

GET- Gastro- und Edelstahltechnik Bianka Kopp

ó 03022 Lübbenau/ Spreewald Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald (WIS) GmbH

ó 03046 Cottbus

Kunella Feinkost GmbH

ó 03051 Cottbus Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann GmbH

ó 03205 Calau caleg Schrank und Gehäusebau GmbH

ó 03205 Calau Stadt Calau

ó 03222 Lübbenau/Spreewald EMIS Electrics GmbH

ó 04916 Schönewalde Frame Design Mende e.K.

ó 04938 Uebigau-Wahrenbrück uesa GmbH

ó 14482 Potsdam VCAT Consulting GmbH

ó 14532 Kleinmachnow Analytica Alimentaria

ó 14554 Seddiner See OT Neuseddin VEINLAND GmbH

ó 14641 Wustermark TRAFÖ GmbH

ó 14772 Brandenburg a. d. Havel IEB Industrieelektronik Brandenburg GmbH

ó 14776 Brandenburg an der Havel RFT kabel Brandenburg GmbH

ó 14943 Luckenwalde Niendorf Flügel- und Klavierfabrik GmbH

ó 14959 Trebbin / Thyrow Grädler Fördertechnik GmbH

ó 15299 Müllrose HTS Müllroser Hoch- Tief- und Straßenbau GmbH

ó 15374 Müncheberg UGT Umwelt-Geräte-Technik GmbH

ó 15378 Hennickendorf Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH

Prozess- & Verfahrensentwicklung ■ Engineering & Projektmanagement ■ Fertigung & Montage von Sondermaschinen

■ Implementierung & Programmierung von Industrierobotern ■ Steuerungs- & Schaltschrankbau ■ SPS

Programmierung ■ Instandhaltung & Erweiterung von Produktionsanlagen ■ CNC-Fertigung & Metallbearbeitung

Valentin-Rose-Straße 8

16816 Neuruppin

Tel. + 49 (0) 3391 40 15 30

Fax + 49 (0) 3391 40 153 29

info@asl-automation.com

www.asl-automation.com


ó 15806 Zossen Flair Hotel Reuner

ó 16515 Oranienburg ORAFOL Europe GmbH

ó 16547 Birkenwerder Körber & Körber GmbH Präzisionemechanik

ó 16816 Neuruppin ASL Automationssysteme Leske GmbH

ó 16816 Neuruppin FLN Feuerlöschgeräte Neuruppin Vertriebs-GmbH

ó 16816 Neuruppin Opitz Holzbau GmbH & Co. KG

ó 16816 Neuruppin PAS Deutschland GmbH

ó 16816 Neuruppin Turbo P.O.S.T. GmbH

ó 16818 Werder (b. Neuruppin) STT GmbH

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

Berlin

ó 10117 Berlin Makowski Rusa Unternehmensberatung

ó 10117 Berlin Projektron GmbH

ó 10587 Berlin WELLER GRUPPE GmbH & Co. KG

ó 10719 Berlin kapilendo AG

ó 10787 Berlin Signavio GmbH

ó 12205 Berlin Mahr EDV GmbH

ó 13599 Berlin SWOOFLE GmbH

ó 14089 Berlin pi Passau Ingenieure GmbH

ó 14163 Berlin KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH

25


Die Besten der Besten

Ausgezeichnete Unternehmen, clevere Kommunen und starke Banken zählen bereits zu den

Preisträgern des Mittelstandspreises. Sie treten erneut an, diesmal in den Kategorien „Premier“,

„Premier-Bank“, „Premier-Kommune“. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland schreiben den

Sonderpreis „Junge Wirtschaft“ aus. Im Herbst werden die Besten der Besten ausgezeichnet.

PT-MAGAZIN 3/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung

22

Die Premier-Juryliste 2018 versammelt

großartige unternehmerische Leistungsfähigkeit.

Aus ihr gehen im Herbst die

Premier-Preisträger 2018 hervor. Unter

www.mittelstandspreis.com finden

Sie den kompletten Überblick über alle

nominierten Unternehmen 2018.

Premier

01097 Dresden, AugustusTours e. K. ó

02692 Großpostwitz, miunske GmbH

ó 02739 Kottmar/Eibau, SSL Maschinenbau

GmbH / Unternehmensgruppe

Scholz ó 02788 Zittau, fit GmbH ó

03051 Cottbus, Orthopädie- und Reha-

Team Zimmermann GmbH ó 03205

Calau, caleg Schrank und Gehäusebau

GmbH ó 04103 Leipzig, ASL - Alles Saubere

Leistung - GmbH ó 04315 Leipzig,

TAS AG ó 04435 Schkeuditz/OT Radefeld,

Vollack GmbH & Co. KG ó 04889 Belgern-Schildau,

SFW Schildauer Fleischund

Wurstwaren GmbH ó 04938 Uebigau-Wahrenbrück,

uesa GmbH ó 06120

Halle (Saale), ECH Elektrochemie Halle

GmbH ó 06217 Merseburg, ARS Betriebsservice

GmbH ó 06295 Lutherstadt

Eisleben, ET blue chip GmbH ó 06295

Lutherstadt Eisleben, HALLOG GmbH

ó 06526 Sangerhausen, FEAG Sangerhausen

GmbH ó 06847 Dessau-Roßlau,

Burchard Führer GmbH ó 06901 Kemberg,

AIS Kursawe Anlagenbau & Industrieservice

Kemberg ó 07646 Laasdorf,

CBV Blechbearbeitung GmbH ó 07751

Großlöbichau, VACOM Vakuum Komponenten

& Messtechnik GmbH ó 07937

Zeulenroda-Triebes, LACOS Computerservice

GmbH ó 08262 Muldenhammer,

IK Elektronik GmbH ó 08280 Aue,

Curt Bauer GmbH ó 09120 Chemnitz,

richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE

GmbH ó 09244 Lichtenau / OT Ottendorf,

Container Vermietung und Verkauf

Menzl GmbH ó 09366 Stollberg/Erz.,

HENKA Werkzeuge + Werkzeugmaschinen

GmbH ó 09456 Mildenau, Norafin

Industries (Germany) GmbH Mildenau

ó 09648 Mittweida, ACSYS Lasertechnik

GmbH Mittweida ó 09648 Mittweida,

IMM electronics GmbH ó 14554 Seddiner

See OT Neuseddin, VEINLAND GmbH

ó 14776 Brandenburg an der Havel, RFT

kabel Brandenburg GmbH ó 18055 Rostock,

Weiß-Hotel GmbH - TRIHOTEL am

Schweizer Wald ó 18184 Rostock-Roggentin,

Globus Handelshof St. Wendel

GmbH & Co. KG ó 18437 Stralsund, ITG

Ingenieur- Tief und Gleisbau GmbH ó

18437 Stralsund, rehaform GmbH & Co.

KG ó 19057 Schwerin, Schoeller Allibert

GmbH ó 19061 Schwerin, PLANET IC

GmbH ó 22309 Hamburg, Friedrich Karl

Schroeder GmbH & Co. KG ó 24105 Kiel,

knk Business Software AG ó 24105 Kiel,

ma design GmbH & Co. KG ó 24149 Kiel,

Buchner & Partner GmbH ó 26215 Wiefelstede,

LAGER 3000 GmbH ó 27607

Geestland, ASTRO Motorengesellschaft

GmbH & Co. KG ó 28832 Achim, Vermessungs-

und Sachverständigenbüro

Dipl.-Ing. Uwe Ehrhorn ó 29410 Salzwedel,

KRAIBURG Relastec GmbH & Co. KG

ó 31008 Elze, Albert Fischer GmbH ó

32107 Bad Salzuflen, Eifler Kunststoff-

Technik GmbH & Co. KG ó 32549 Bad

Oeynhausen, DENIOS AG ó 35066 Frankenberg,

FingerHaus GmbH ó 35274

Kirchhain, Marburger Tapetenfabrik J.B.

Schaefer GmbH & Co. KG ó 35423 Lich,

Network Concept GmbH ó 36110 Schlitz,

Lampenwelt GmbH ó 36163 Poppenhausen,

papperts GmbH & Co. KG ó

37351 Dingelstädt, Krieger + Schramm

GmbH & Co. KG ó 37441 Bad Sachsa,

Hotel Romantischer Winkel ó 39116

Magdeburg, B.T. innovation GmbH ó

39128 Magdeburg, AKTUELL BAU GmbH

ó 39218 Schönebeck, Ambulanz Mobile

GmbH & Co. KG ó 39326 Colbitz OT Lindhorst,

Humanas GmbH ó 46325 Borken,

NETGO Unternehmensgruppe GmbH ó

48691 Vreden, BETEBE GmbH ó 48691

Vreden, Laudert GmbH + Co. KG ó 48712

Gescher-Hochmoor, Ruthmann GmbH &

Co. KG ó 49324 Melle, ASSMANN BÜRO-

MÖBEL GMBH & CO.KG ó 49439 Stein-


feld (Oldenburg), Müller-Technik GmbH

ó 49584 Fürstenau, cdVet Naturprodukte

GmbH ó 49584 Fürstenau, Richter

Möbelwerkstätten GmbH ó 49593

Bersenbrück, Wurst Stahlbau GmbH ó

51789 Lindlar, Lang AG ó 51789 Lindlar,

ONI-Wärmetrafo GmbH ó 54570 Kalenborn-Scheuern,

PREMOSYS GmbH ó

55597 Wöllstein, JUWÖ POROTON- Werke

Ernst Jungk & Sohn GmbH ó 56170 Bendorf,

AKOTHERM GmbH ó 56170 Bendorf,

Mathias Normann Spedition GmbH &

Co. KG ó 56220 Urmitz, Colak GmbH ó

56579 Rengsdorf, monte mare Unternehmensgruppe

ó 56651 Niederzissen,

Reinhard Koll GmbH ó 57439 Attendorn,

AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung

GmbH & Co. KG ó 58566 Kierspe,

Kunststofftechnik Backhaus GmbH ó

59229 Ahlen, Metallwerke Renner GmbH

ó 59929 Brilon, EGGER Holzwerkstoffe

Brilon GmbH & Co. KG ó 59964 Medebach,

Paul Köster GmbH ó 63679 Schotten,

Schottener Soziale Dienste gGmbH

ó 65549 Limburg, Blechwarenfabrik

Limburg GmbH ó 66482 Zweibrücken,

EDEKA Ernst, Zweibrücken ó 67059

Ludwigshafen, Fasihi GmbH ó 67065

Ludwigshafen, Kübler GmbH - Energiesparende

Hallenheizungen ó 67661

Kaiserslautern, SAITOW AG ó 69483

Wald-Michelbach, Jöst Abrasives GmbH

ó 73525 Schwäbisch Gmünd, DELTA

LOGIC Automatisierungstechnik GmbH

ó 76698 Ubstadt-Weiher, Michael

Koch GmbH ó 77656 Offenburg, Peter

Huber Kältemaschinenbau AG ó 85080

Gaimersheim, ASAP Holding GmbH

ó 86420 Diedorf, Borscheid + Wenig

GmbH ó 87663 Lengenwang, K&S Anlagenbau

GmbH ó 88271 Wilhelmsdorf,

Zimmerei Berthold Ott GmbH ó 89312

Günzburg, GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

GMBH ó 90431 Nürnberg, HG Hans Geiger

Formenbau GmbH ó 90768 Fürth,

BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG ó

91710 Gunzenhausen, Zweirad Gruber

GmbH ó 92318 Neumarkt, Bionorica SE

ó 93333 Neustadt a.d. Donau, Scheugenpflug

AG ó 93413 Cham, K+B E-Tech

GmbH & Co. KG ó 93488 Schönthal,

Max Heimerl Bau GmbH ó 93495 Weiding,

Rolladen Braun GmbH & Co KG ó

95615 Marktredwitz, Hirsch KG ó 97789

Oberleichtersbach, Hanse Haus GmbH &

Co. KG ó 98527 Suhl, Hoffmann.Seifert.

Partner ó 98716 Elgersburg, H. Heinz

Meßwiderstände GmbH ó 99974 Mühlhausen,

Federn Oßwald Fahrzeugteile &

Technischer Handel ó

Junge Wirtschaft

15806 Zossen, Flair Hotel Reuner ó 88131

Lindau, Tanzschule Daniel Geiger ó

Premier-Bank

02727 Ebersbach-Neugersdorf, Volksbank

Löbau-Zittau eG ó 02826 Görlitz,

Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien

eG ó 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler,

Volksbank RheinAhrEifel eG ó

56068 Koblenz, Sparkasse Koblenz ó

56727 Mayen, Kreissparkasse Mayen, Vorstandssekretariat

ó 60327 Frankfurt am

Main, FinTech Group AG ó 74219 Möckmühl,

Volksbank Möckmühl-Neuenstadt

eG ó 77652 Offenburg, Volksbank in der

Ortenau eG ó

Premier-Kommune

01900 Großröhrsdorf, Stadt Großröhrsdorf

ó 04420 Markranstädt, Stadt Markranstädt

ó 48683 Ahaus, Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den Kreis

Borken mbH ó 74523 Schwäbisch Hall,

Wirtschaftsförderungsgesellschaft des

Landkreises Schwäbisch Hall mbH ó

91781 Weißenburg i.Bay, Landkreis Weißenburg

Gunzenhausen ó 94559 Niederwinkling,

Gemeinde Niederwinkling

ó 95615 Marktredwitz, Große Kreisstadt

Marktredwitz ó 96047 Bamberg, Stadt

Bamberg - Wirtschaftsförderung ó

96052 Bamberg, Wirtschaftsförderung

Landkreis Bamberg ó

23

PT-MAGAZIN 3/2018

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spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung.

(Kennwort: „Großer Preis des Mittel standes“)


KOLUMNE

Unternehmer sind Problemlöser

Wo andere lamentieren oder ellenlang

schwadronieren, wer an ihrem Unglück

schuld wäre, dort packen die Unternehmer

an. Denn was soll sich von allein

ändern, wenn wir es nicht ändern? Die

einzige Frage ist, das Ziel zu bestimmen,

das den Einsatz von Energie und Zeit

rechtfertigt. Denn auch Unternehmer

haben jeden Tag nur 24 Stunden Zeit.

Und zwar nur wenige Jahre oder Jahrzehnte.

Ist es nicht komisch, dass diejenigen,

die schon viele Aufgaben auf dem Tisch

haben, auch immer noch eine weitere

– berechtigte – Bitte nicht abschlagen

können? In einem gut organisierten Tag

lassen sich stets neue Prioritäten bestimmen.

Klarer Blick, Zielbestimmung,

Handlungsentscheidung, und dann einfach

Tun!

Unternehmer können die Entscheidung

über Strategie und Taktik nicht

endlos hinauszögern. Sie müssen schnell

und flexibel agieren. Und dabei müssen

sie darauf achten, dass am Ende des

Spiels immer wieder ein wenig mehr in

der Kasse ist als zuvor. Sonst ist die Pleite

nur eine Frage der Zeit.

Unternehmer können den Lauf der

Geschichte nur selten verändern, aber

sie können ihr einen Stempel aufdrücken.

Sie kämpfen mit hunderten und

tausenden anderer Unternehmer um

Aufmerksamkeit, um Achtung, um Aufträge,

um Erfolg. Auch wenn man mit

Pionierinnovationen den Wettbewerbern

einen Schritt voraus ist, ist das kein

Grund zum Ausruhen. Kein solcher Vorsprung

ist von Dauer. Alle handelnden

Personen in Wirtschaft und Gesellschaft

bemühen sich darum, die nächste Pionierinnovation

zu finden. Nichts bleibt,

wie es ist. Alles verändert sich. Entweder

man ist Treiber der Entwicklung oder

Getriebener.

Auf dem Weg zum Gipfel begleiten den

Erfolgreichen Partner und Freunde. Der

Spruch der Musketiere „Einer für alle,

alle für einen!“ hilft den Berg hinauf

und auch wieder hinunter. Nichts ist

unmöglich, was der menschliche Geist

sich vorstellen kann. Geduld, Zuversicht

und steter Einsatz führen noch immer

zum Ziel.

Doch auf dem Gipfel des Erfolgs ist

der Gipfelstürmer meist allein. Hier ist

die Gelegenheit zum Innehalten, zum

Rückblick, zur Konzentration. Aus der

Adlerperspektive sieht jede einzelne

Aufgabe ganz klein aus. Aus der Alltagsperspektive

wiederum türmt sich

der Problemberg unerreichbar auf. Der

stetige Wechsel beider Perspektiven,

das Abgleichen des Erreichten mit dem

Angestrebten, das Neujustieren der Ziele

und Ressourcen, und das Beibehalten

von Lockerheit und Spaß, all das macht

erfolgreiche Problemlöser aus.

Zu finden im Netzwerk der Besten!

Ihre Petra Tröger

27

PT-MAGAZIN 2/2018

Oskar-Patzelt-Stiftung


Erfolgsgeschichte mit

weltweit gefragter Technik

Firmenportrait

PT-MAGAZIN 3/2018

28

Innovative und energiesparende Systemtechnik aus dem Hause ONI

kommt vom mittelständischen Betrieb bis zum Großkonzern zum Einsatz

– Aktuell sorgen mehr als 5.100 Kunden in über 70 Ländern für volle

Auftragsbücher und kontinuierliches Wachstum.

Seit der Gründung des Unternehmens

im Jahr 1983 liegt die ONI-

Wärmetrafo GmbH kontinuierlich

auf Erfolgskurs. Mehr als 5.100 Unternehmen

in über 70 Ländern der Welt

schätzen heute die energiesparenden

ONI-Systemlösungen und nutzen das

breit gefächerte Know-now für ihren

Erfolg. Der Kundenkreis reicht dabei vom

kleinen, mittelständischen Unternehmen

bis zum Weltkonzern. So nutzen

Unternehmen wie Airbus, Audi, BMW,

Bosch, EnBW, Faurecia, Ford, Gardena,

Gerresheimer, Gizeh, Hella, Hilti, Johnson

Controls, Jokey, Lego oder Leifheit die

technischen Lösungen aus dem Hause

ONI, um damit Ihre Energie- und Produktionskosten

auf Minimalniveau zu halten,

ebenso wie Magna, Mannesmann,

Mercedes, Otto Fuchs, Rittal, Röchling,

S+C, Salzgitter Industrie, Siemens, Sumitomo

Demag, ThyssenKrupp, Tupperware,

VDO, Vorwerk, VOSS, VW, Warsteiner,

Wirthwein oder ZF.

Angefangen hat alles mit einem

System zur Wärmerückgewinnung von

Abwärme aus hydraulischen Maschinen.

Heute reicht das Produkt- und Leistungsspektrum

von der Beratung und Planung

bis zum schlüsselfertigen Bau komplexer,

energieoptimierter Anlagen in den

Bereichen Kühl-/Kälteanlagen, Wärmerückgewinnung,

Klima-, Lüftungs- und

Reinraumtechnik, Temperiersysteme,

Maschinenoptimierung, Wasseraufbereitung

und Druckluftversorgung für die


Firmenportrait

PT-MAGAZIN 3/2018

Branchenbereiche Druckgussindustrie,

Kunststoffindustrie, Metallverarbeitung,

Metallbearbeitung und -veredelung,

Lebensmittelindustrie, Medizintechnik,

Chemische Industrie oder Automobil

Zulieferer.

Die treibende Kraft im Unternehmen

ONI ist der Unternehmensgründer

und geschäftsführende Gesellschafter

Wolfgang Oehm. Als Visionär hatte er

bereits in den Siebzigerjahren erkannt,

welch enorme Bedeutung das Thema

Energie für uns alle haben wird. So entwickelte

er Anfang der Achtzigerjahre

das weltweit erste Wärmerückgewinnungssystem

für Kunststoffmaschinen.

Der Wärmerückgewinnung folgten Systemlösungen,

die den Stromverbrauch

von Kunststoffmaschinen oder Kältemaschinen

massiv reduzierten.

Wolfgang Oehm, Pionier in Sachen

Energieoptimierung in Industriebetrieben

und Entwickler verschiedener Systemlösungen

zur Energieeinsparung in

unterschiedlichsten Industriebranchen

wurde für seine unternehmerische Leistung

und sein herausragendes soziales

Engagement mit dem Verdienstkreuz

1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland ausgezeichnet.

„In den für uns wichtigen Industriebranchen

hat sich längst herumgesprochen,

dass wir mehr als nur eine

effiziente Anlage liefern“, sagt Wolfgang

Oehm. „Wir kümmern uns um die ganzheitliche

Systemoptimierung im Umfeld

unserer Anlagentechnik. Dabei nutzen

wir unsere langjährigen Erfahrungen

in den verschiedenen Industriesparten

zum Vorteil unserer Kunden. Dieses und

eine Reihe weiterer Alleinstellungsmerkmale

wurden durch den Eintrag in das

Lexikon der deutschen Weltmarktführer

besonders gewürdigt und werden

dadurch von Zielkunden in der ganzen

Welt wahrgenommen.“

„Unser Erfolgsrezept beruht auf

einer leistungsstarken, hoch motivierten

Mannschaft, vom Auszubildenden bis

zum leitenden Angestellten, in Kombination

mit hoch effizienten, energiesparenden

Systemlösungen.

So finanzieren sich unsere Anlagensysteme

in der Regel in 0,8 bis 2 Jahren

und leisten gleichzeitig einen wesentlichen

Beitrag zur Umweltentlastung.

42 nationale und internationale

Preise und Auszeichnungen spiegeln

unseren Unternehmenserfolg eindrucksvoll

wieder. Unter anderem Auszeichnungen

wie 4 Goldmedaillen für beste

Technik in Polen, 6 Siege im Wettbewerb

„Großer Preis des Mittelstandes“, Beste

Lehrlingsausbildung von 33.000 Betrieben,

deutscher Weltmarktführer in unserem

Branchenbereich, 4 Auszeichnungen

im Unternehmerwettbewerb „Entrepreneur

des Jahres“ oder die Auszeichnung

„Hidden Champion“ durch den Nachrichtensender

n-tv.

Unternehmerischer Erfolg und der

daraus resultierende Zuwachs an Mitarbeitern

erfordert zwangsläufig eine

Erweiterung der Flächen für Arbeitsplätze

sowohl im Gewerbe- als auch im

Verwaltungsbereich. Aus diesem Grund

wurden 2017 gleich mehrere Erweiterungs-

und Standortprojekte auf den

Weg gebracht. Am ONI-Stammsitz in

Lindlar wurde der Neubau eines Verwaltungsgebäudes

mit rund 1250 Quadratmetern

für etwa 75 Mitarbeiter in Angriff

genommen. Architektonisch anspruchsvoll

gestaltet fügt sich der Neubau an

den 2013 fertiggestellten und bezogenen

Gebäudekomplex mit Fertigungshalle

und angegliedertem Verwaltungstrakt

an. Das neue Verwaltungsgebäude

steht kurz vor der Fertigstellung und soll

im April bezogen werden.

Um das Unternehmenswachstum

nachhaltig zu sichern, wird der Ausbau

der Vertriebsorganisation konsequent

vorangetrieben. Ein Schwerpunkt sind

die Regionen Osteuropa, China und Südamerika.

Konkret wurden in Osteuropa

neue Vertriebspartner gefunden und

bestehende Partnerschaften gestärkt. In

China wurde eine eigene Gesellschaft

gegründet und die Kapazität an Fachkräften

verdoppelt. Dort konnten hoch

qualifizierte und optimal vernetzte

Fachleute gewonnen werden. Im Zusammenwirken

mit Vertriebsgesellschaften

namhafter Maschinenhersteller soll der

chinesische Markt mit großer Intensität

erschlossen werden. Neben der Ausweitung

der Vertriebsaktivitäten im Ausland

sind verschiedene Produkt-Neuentwicklungen

dazu angelegt, das Unternehmenswachstum

weiter voranzutreiben.

Bestes Beispiel ist das neu entwickelte

ONI-AquaClean System, das mit

modernster Technik für eine Top-Wasserqualität

in Kühlwasserkreisläufen

sorgt. „Mit innovativer Technik, einem

leistungsstarken Team von 470 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern und einer

zukunftsorientierten Unternehmensstrategie

sind wir für die Zukunft gut

gerüstet“, fasst Oehm die weitere Ausrichtung

des Betriebes zusammen. ó

Rüdiger Dzuban

29


PT-MAGAZIN 3/2018

Wirtschaft

30

Car-Sharing und

Dienstrad-Leasing

Mit gesunden und umweltfreundlichen

Mobilitätsangeboten punkten

Ein Arbeitsweg von elf Kilometern

ist für die meisten Beschäftigten

ein Grund ins Auto zu steigen. Hinter

dem Steuer ist es morgens wohlig warm

und – solange kein Stau in Sicht ist –

geht es schnell voran. Giorgio Cevolani

gehört nicht zu den passionierten Pkw-

Pendlern. Bei schönem Wetter fährt er

mit dem Fahrrad zu seinem Arbeitsplatz

– elf Kilometer hin und wieder zurück.

Den Grund dafür lieferte sein Arbeitgeber,

die Druckerei Lokay, mit Sitz im

hessischen Reinheim. Geschäftsführer

Ralf Lokay führte 2009 eine Fahrradflotte

mit Leasingrädern ein und machte

der Belegschaft ein attraktives Angebot:

Wer an mindestens 50 Tagen mit

dem Fahrrad zum Betrieb kommt, kann

das kostenlose Tourenrad behalten. „Für

uns war es als umweltfreundlicher Druckereibetrieb

die logische Konsequenz,

Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen

mitzudenken“, so Lokay. „Ich

bin sehr stolz darauf, dass viele unserer

Beschäftigten ihre alten Gewohnheiten

abgelegt haben und mehr Bewegung in

ihren Alltag bringen.“ Heute bietet das

Familienunternehmen der Belegschaft

die Möglichkeit, Diensträder oder Pedelecs

über den Arbeitgeber zu leasen. Das

heißt, die Kosten werden als monatliche

Rate direkt vom Bruttolohn abgezogen,

wodurch sich Steuern und Sozialabgaben

verringern. Aber auch Beschäftigte

mit einem längeren Arbeitsweg erhalten

einen Anreiz, das Auto stehen zu lassen.

Ihnen erstattet die Druckerei die kompletten

Kosten für das Jobticket.

Ob KMU oder Konzern, so wie der

Druckereibetrieb haben sich viele Unternehmen

vorgenommen, die betriebliche

Mobilität zu verbessern und den CO2-

Ausstoß zu verringern. Betriebliches

Mobilitätsmanagement heißt das Konzept

dahinter: Mithilfe von Anreizen sollen

Beschäftigte motiviert werden, vom

alleinbesetzten Pkw auf Fahrrad, ÖPNV

oder Fahrgemeinschaften umzusteigen.

Das kommt nicht nur der Umwelt

zugute. Beschäftigte stehen auf dem

Weg zur Arbeit weniger gestresst im

Stau, bewegen sich mehr und sparen

bestenfalls Kosten. Währenddessen profitieren

Unternehmen von geringeren

Parkraumkosten sowie zufriedenen und

fitten Mitarbeitern. Denn im Vergleich

zu Pkw-Pendlern sind Radfahrer im Jahr

rund zwei Tage weniger krank und drei

Kilogramm leichter.

Doch müssen sich Maßnahmen

des Mobilitätsmanagements keineswegs

auf altbekannte Zusatzleistungen

beschränken, wie ein Hersteller von

Präzisionsdichtungen mit Hauptsitz in

Stuttgart zeigt. Trelleborg Sealing Solutions

GmbH nimmt Mitte des Jahres

einen Umzug in ein neues Entwicklungsund

Verwaltungsgebäudes zum Anlass,

um bestehenden Mobilitätsangebote zu

erweitern. Das neue, sogenannte TSS

Innovation Center, befindet sich in direkter

Nähe des Vaihinger Bahnhofs und ist

damit gut an den ÖPNV angebunden.

„Je nachdem, wie unsere Beschäftigten

zu uns kommen, können sie zwischen

verschiedenen Leistungen wählen. Statt

strikte Vorgaben zu machen oder die

Wahl eines bestimmten Verkehrsmittels

zu forcieren, setzen wir auf eigenverantwortliches

Handeln eines jeden

einzelnen“, betont der Vorsitzende der

Geschäftsführung Carsten Stehle. Während

sich fahrradaffine Pendler ein

Dienstrad leasen können und obendrein

einen Zuschuss von maximal 50 Euro pro

Monat vom Arbeitgeber erhalten, erstattet

Trelleborg Sealing Solutions Busund

Bahnfahrern die vollen Kosten des

Firmentickets. Für weitere Zonen oder

bestimmte Ticketoptionen übernimmt

das Unternehmen zwei Drittel der Kosten.

Beschäftigte, die zu Fuß oder mit

dem Rad zur Arbeit kommen und das

Rad-Leasing nicht nutzen, erhalten für

ihr umweltbewusstes Verhalten einen

Bonus in Höhe von 60 Euro pro Monat

und finden im neuen Gebäude Duschen,

Umkleidekabinen und Spinde vor.

Für Dienstfahrten werden im eigenen

und entsprechend ausgestatteten

Parkhaus Elektro- und Hybridfahrzeuge

bereitgestellt. Mitarbeiter, die morgens

© ACE Auto Club Europa

mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur

Arbeit kommen und abends ein Auto

benötigen, können die Carsharing-Autos

ebenso privat nutzen. Dies führt zu einer

höheren Auslastung und spart Poolfahrzeuge

ein. Durch die Einsparungen können

wiederum die Carsharing-Kosten für

die Belegschaft gesenkt werden. Doch

es geht nicht nur um die Verlagerung,

sondern auch um die Vermeidung von

Verkehr. So hat das Unternehmen 2017

die Möglichkeit geschaffen, 20 Prozent

der Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Hierfür

wurden alle Beschäftigte mit neuer

Informations- und Kommunikationstechnik

ausgestattet. Für ein Unternehmen,

das gut an den ÖPNV angebunden

ist, lohnt sich ein vergünstigtes Jobticket.

Betriebe, in denen die Mitarbeiter dienstlich

viel unterwegs sind, setzen besser

auf BahnCards oder innovative Technologien

für Videokonferenzen. Andernorts

ist es dagegen sinnvoller, Fahrpläne an

Schichtzeiten anzupassen oder Shuttlebusse

zwischen dem Werksgelände und

dem nächstgelegenen Bahnhof einzurichten.

Mit einer umfassenden Analyse

kann ein Betrieb relevante Tätigkeitsfelder

identifizieren und erste Weichen

stellen. Unterstützung bietet die Initiative

„mobil gewinnt“ des Bundesumweltund

Bundesverkehrsministeriums. ó

Sarah Rothe,

ACE Auto Club Europa e.V.

Netzwerkkonferenzen für interessierte

Unternehmen

Die Initiative „mobil gewinnt“ des Bundesumwelt-

und Bundesverkehrsministerium veranstaltet

kostenlose Netzwerkkonferenzen, um das

Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements

bekannter zu machen. Anhand praktischer

Beispiele erfahren Unternehmen, mit welchen

Maßnahmen sie die Arbeits- und Dienstwege

ihrer Beschäftigten gezielt verbessern. Die Netzwerkkonferenzen

finden bundesweit statt, u.a.

am 13. Juni 2018 in Schweinfurt. Weitere Informationen

zu den Konferenzen und zur Initiative sind

unter www.mobil-gewinnt.de verfügbar.


Schachstiftung

GK gGmbH

Chancengerechtigkeit

Erlernen der deutschen Sprache

Die Kinder auch aus benachteiligten

Familien lernen Zahlen und Buchstaben

sowie vernetztes Denken.

Durch das spielerische Miteinander

werden Barrieren abgebaut, Kommunikation

angeregt und soziale

Kompetenzen gefördert.

Schach der digitalen Demenz

weitere

Informationen:

Schach bietet hier einen aktiven

Gegenpart zur "Ruhig-Stellung"

mittels bewegter Bilder, steigert

die kognitiven Fähigkeiten und

beugt Demenz vor.

Beitrag zur Inklusion

Beitrag zu altersübergreifender

Kommunikation

Menschen mit und ohne

Behinderung können problemlos

miteinander spielen.

Ohne körperliche Beschränkungen

ist das Schachspiel zwischen jung

und alt möglich.

www.SCHACHSTIFTUNG-GK.de


Firmenportrait

PT-MAGAZIN 3/2018

33


Letzter Wille

Wirtschaft

© Sergey Nivens - stock.adobe.com

PT-MAGAZIN 3/2018

34

Die meisten Menschen verstehen

ihren Nachlass rein materiell:

Immobilien, Bankvermögen oder Unternehmensanteile.

Sie übersehen dabei

digitale Nachlasswerte wie den Zugriff

auf Mail-Accounts, den Firmen-Server,

Daten in einer Cloud, Inhalte sozialer

Netzwerke oder Online-Konten. Ohne

Zugangsrechte sind Unternehmen von

vielen Informationen abgenabelt, die

elementar für den Firmenerfolg sind. Es

drohen weitreichende Folgen für den

Betrieb, die Mitarbeiter und die Unternehmerfamilie.

Gerade Firmeninhaber sollten zu

Lebzeiten Vorsorge für ihren digitalen

Nachlass treffen. Nur so können sie den

Fortbestand des Unternehmens auch

weitgehend unabhängig von ihrer Person

sichern. Schließlich tragen Chefs

nicht nur einen Großteil des Firmenwissens

in sich, sondern besitzen meist

exklusive Zugriffsrechte, Passwörter

und PINs. Das digitale Erbe lässt sich

per Unternehmertestament, Erbvertrag

oder Vollmacht regeln. In vielen Fällen ist

auch eine Kombination sinnvoll.

Das digitale Erbe per

Testament regeln

Firmeninhaber sollten ihr Testament

oder ihren Erbvertrag in puncto digitales

Erbe auf den Prüfstand stellen und

gezielt ergänzen. Gerade bei Kleinunternehmen

verläuft die Grenze zwischen

privaten und unternehmerischen Interessen

oft fließend. Ohne klare Regelungen

drohen Interessenskonflikte.

Erben treten als Rechtsnachfolger des

Erblassers automatisch auch in dessen

Providerverträge ein und übernehmen

alle Rechte und Pflichten. Damit verfügen

sie grundsätzlich auch über das

Zugangsrecht zu allen digitalen Daten.

Sind die erforderlichen Passwörter nicht

bekannt, können sie diese zurücksetzen

lassen. Hierzu zählen womöglich auch

der Zugang zu geschäftlich genutzten

Mail-Accounts, Business-Netzwerken

wie Xing oder Domain-Verträgen.

Unternehmer

denken zu selten

an ihren digitalen

Nachlass und

dessen Risiken

für ihre Interessen.

Welche Vorkehrungen

Entscheider

treffen sollten.

Firmeninhaber können ihren Erben

auftragen, wie sie mit dem digitalen

Nachlass verfahren sollen. Sie können

beispielsweise für bestimmte Daten eine

alleinige Nutzung für betriebliche Zwecke

oder eine unverzügliche Löschung

festschreiben. Eine angeordnete Testamentsvollstreckung

stellt sicher, dass

diese Verfügungen auch umgesetzt werden.

Allerdings kann es bei der Rechtsnachfolge

zu Problemen kommen.

Viele Provider prüfen zunächst, ob der

Anspruch auf Datenzugang nicht mit

dem Datenschutz, Telekommunikationsrecht

oder Persönlichkeitsrecht kollidiert.

Einige verweigern Erben jeglichen


zu Passwörtern und Co.

PT-MAGAZIN 3/2018

Datenzugang unter Hinweis auf ihre

AGB, andere löschen bei Tod eines Kunden

sogar alle Daten, wie etwa Yahoo.

Problematisch ist die Rechtsnachfolge

für digitale Daten vor allem dann,

wenn nicht die nächsten Angehörigen

die Erben sind. In diesen Fällen wirkt

der Persönlichkeitsschutz des Erblassers

über den Tod hinaus. Noch gibt es hierzu

keine gesicherte Rechtsprechung. Der

Persönlichkeitsschutz umfasst unter

Umständen auch E-Mails und Inhalte in

sozialen Medien. Die Folge: Erben dürfen

diese Inhalte nicht oder nur eingeschränkt

nutzen.

In jedem Fall ist die Umsetzung

der erbrechtlichen Verfügungen zeit-

Für den Ernstfall vorsorgen

Eine postmortale Vollmacht stellt im Todesfall den Zugriff auf wichtige digitale Daten sicher.

So gehen Firmeninhaber am besten vor:

1. Accounts auflisten: Mehrere Dutzend Accounts

sind keine Seltenheit. Ratsam ist das Anfertigen

einer vollständigen Liste, und zwar jeweils mit

Benutzername und Kennwort. So gewinnen Vertraute

einen schnellen Überblick und können

gezielt tätig werden.

2. Liste deponieren: Die Liste der Accounts sollte

passwortgeschützt auf einem USB-Stick an

einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Hierfür

kommen ein Banksafe oder Tresor in Frage. Man

sollte die Auflistung regelmäßig kontrollieren

und auf den neusten Stand bringen.

3. Vertrauensperson bestimmen: Firmeninhaber

sollten eine Vertrauensperson als digitalen

Nachlassverwalter einsetzen. Hierzu informieren

sie die Person vorab über ihre Pläne und den

Aufbewahrungsort der Liste.

4. Vollmacht erteilen: Durch eine postmortale

Vollmacht lässt sich der Umgang mit digitalen

Daten detailliert regeln. Hierzu sollten Firmeninhaber

vorab fachlichen Rat einholen. Anschließend

übergeben sie die Vollmacht an ihre Vertrauensperson.

raubend. Nicht selten können die Ausstellung

des Erbscheins und die Kommunikation

mit zumeist ausländischen

Providern Monate in Anspruch nehmen.

Es drohen zudem überlange Wartezeiten

oder auch Pattsituationen, weil sich

Erben uneins sind. Daher ist es ratsam,

nicht allein auf testamentarische Verfügungen

zu setzen, insbesondere wenn

auch unternehmerische Interessen im

Spiel sind.

© OPS Netzwerk GmbH, mast3r – Fotolia.com, Daten von BKL Fischer Kühne + Partner, www.bkl-law.de

Vollmacht für den Fall der Fälle

Eine schnelle und gezielte Nutzung des

digitalen Nachlasses ermöglicht eine

sogenannte postmortale Vollmacht.

Hierbei bevollmächtigt der Firmeninhaber

eine Vertrauensperson im Todesfall

im Rahmen der bestehenden Providerverträge

über den digitalen Nachlass

zu verfügen. Der Bevollmächtigte muss

nicht zu den Erben zählen, ihre Interessen

aber berücksichtigen. So ist der

Fortgang aller unternehmerischen Aktivitäten

gewährleistet, ohne Zugangsbeschränkungen

in Kauf nehmen zu

müssen (siehe Infokasten „Für den

Ernstfall vorsorgen“). Gleichzeitig bleiben

aber alle erbrechtlichen Verfügungen

gewahrt.

Von zentraler Bedeutung für mittelständische

Unternehmen ist etwa

der jederzeitige Zugang zum Server, zur

Cloud oder zum Online-Banking. Gleiches

gilt für wichtige E-Mail-Accounts,

die oft Chefsache sind. Hier laufen viele

Anfragen und Angebote auf. Landen

Mails im verwaisten Mail-Postfach, bleiben

viele Geschäftschancen ungenutzt.

Die Verantwortung des Firmeninhabers

geht weit über seinen Tod hinaus.

Wer das digitale Erbe mit Weitblick

regelt, wahrt nicht nur den unternehmerischen

Erfolg, sondern beugt auch

privaten Streitigkeiten vor. Schnell werden

digitale Nachlässe wie E-Mails, Fotos

oder der Facebook-Account zum Zankapfel.

Vorausschauende Verfügungen

sorgen für klare Verhältnisse unter den

Erben und sichern den Fortbestand des

Unternehmens. ó

Über die Autorin

Carmen Mielke-Vinke ist Fachanwältin

für Erb- und Steuerrecht und assoziierte

Partnerin bei, BKL Fischer Kühne + Partner.

Ihre Spezialgebiete sind neben der erbrechtlichen

Beratung die rechtliche und

steuerrechtliche Beratung in der (inter-)

nationalen Vermögens- und Unternehmensnachfolgeplanung

sowie das Stiftungs-

und Gemeinnützigkeitsrecht.

35

Wirtschaft


PT-MAGAZIN 3/2018

© highwaystarz - stock.adobe.com

Wirtschaft

© Markus Mainka (www.markus-mainka.de)

36 Faszination

deutscher Mittelstand

Was macht den deutschen Mittelstand eigentlich so erfolgreich?

Warum beneiden uns so viele

andere Volkswirtschaften um

dieses unternehmerische Segment? Wie

steht es um den deutschen Mittelstand

bei all den großen Herausforderungen?

Sind wir uns der DNA unserer Schnellboote

der deutschen Wirtschaft wirklich

bewusst? Was ist Mittelstand?

Über diese Frage lässt sich vortrefflich

streiten. Wissenschaft, Wirtschaft

und Politik halten mannigfache Definitionen

bereit. Die unterschiedlichen

Definitionen führen dazu, dass mehr

oder weniger mittelständisch geprägte

Unternehmen in den Statistiken erfasst

werden. In vielen Fällen bestimmen Zahlen,

Daten und Fakten wie z.B. die Zahl

der Beschäftigten, der erzielte Jahresumsatz,

die Bilanzgröße oder die Eigentumsverhältnisse

die geführten Statistiken.

Lässt sich damit der deutsche

Mittelstand wirklich definieren?

Unser Mittelstand:

Wussten Sie schon…

• … 99,5% der Unternehmen sind den

kleinen und mittleren Unternehmen

(KMU) zuzuordnen. Diese Unternehmen

beschäftigen rund 63% der

Arbeitnehmer und erzielen ca. 54%

der Wertschöpfung. (Quelle: europäische

Kommission) Um diese Vielfalt

von Unternehmen wird Deutschland

beneidet.

• … Industrie 4.0 ist bei mittelständischen

Unternehmen schon längst

Realität! Ein Fünftel der mittelständischen

Unternehmen prescht voran

und setzt voll auf die Digitalisierung.

Ob bei der Erschließung neuer

Vertriebswege, bei der Entwicklung

neuer Produkte, bei Abläufen in der

Produktion und bei der Vernetzung

ihrer Wertschöpfungsketten. (Quelle:

Studie „Unternehmen Zukunft: Transformation

trifft Tradition“, TNS Infratest

im Auftrag der Commerzbank)

• … der Mittelstand ist digital! Immer

mehr mittelständische Unternehmen

vernetzen Ihre Fertigungsprozesse

mit Technologien wie Cloud, Big Data,

M2M und Mobile. Bereits 72% aller

Maschinen- und Anlagenbauer sind

„Digital Follower“ (Quelle: „Digitalisieren

Sie schon?“, Lünendonk)

• … der deutsche Mittelstand prägt

das Bild Deutschlands nach außen!

Rund 350.000 deutsche Unternehmen

erwirtschaften zumindest einen

Teil ihrer Umsätze durch Export.

Davon gehören 98% zum Mittelstand.

(Quelle: Institut für Mittelstandsforschung

- Bonn) Und das Institut

Oxford Economics der gleichnamigen

Elite-Uni prognostizierte, dass 2016

bereits jeder zweite deutsche Mittelständler

die Hälfte seines Jahresumsatzes

im Ausland erwirtschaften

wird.

• … der deutsche Mittelstand ist solide

finanziert! Lag die Eigenkapitalquote

der mittelständischen Unternehmen

im Geschäftsjahr 2014 im

Durchschnitt noch bei knapp 30%, ist

sie mittlerweile auf 40% gestiegen

(Quelle: Statistisches Bundesamt und

DSGV, S-Mittelstands-Fitnessindex)

• … der deutsche Mittelstand wird

weiblich! Jedes fünfte mittelständische

Unternehmen wird bereits von

einer Frau geführt und die Tendenz ist

steigend (Quelle: KfW 2015)

• … der deutsche Mittelstand ist Wachstumsfaktor!

In den vergangenen Jahren

wuchs der deutsche Mittelstand

überdurchschnittlich. Dafür erhielt

er von der europäischen Kommission

Bestnoten. Die Umsatzrendite liegt

bei soliden 4,9% (Quelle: europäische

Kommission, DSGV, S-Mittelstands-

Fitnessindex,)


… das Mittelstand eine

Mentalitätsfrage ist?

Die oben genannten Ergebnisse können

sich (weltweit!) sehen lassen. Wer

von Made in Germany spricht, kommt

am deutschen Mittelstand nicht vorbei.

Die U.S.A. lobt den German Mittelstand

und sieht in ihm „the german wunderwaffe“.

Versuche, dass Erfolgskonzept zu

kopieren sind bislang noch nicht gelungen.

Also was macht den Mittelstand so

erfolgreich?

In erster Linie geht es um unternehmerische

Persönlichkeiten, um die

Bereitschaft für das Unternehmen und

für seine Mitarbeiter Verantwortung zu

übernehmen. Mittelständische Unternehmen

zeichnen sich durch flache Hierarchien

und kurze Entscheidungswege

aus und sind regional verbunden. Engagement

und Leidenschaft für die eigenen

Produkte und Dienstleistungen, Vorbild

und Teamgeist, Zuverlässigkeit und

Hilfsbereitschaft, Disziplin im Denken

und im Handeln werden nicht nur vom

Unternehmer selbst sondern auch von

seinen Mitarbeitern gefordert. Schnelle

und konsequente Entscheidungen, die

mitunter auch schwer fallen und eine

gute Beziehung zu Mitarbeitern, Lieferanten

und Kunden, aus denen sich

frühzeitig neue Trends ableiten lassen,

machen diese Unternehmen zu Schnellbooten

unserer Volkswirtschaft. Und die

Vielfalt dieser Schnellboote bewerkstelligen

zahlreiche Innovationen, sichern

Arbeitsplätze, sind die Basis für sprudelnde

Steuereinnahmen und unseren

Volkswohlstand. Der Mittelstand – von

kleinen Handwerksunternehmen bis

großen familiengeführten Industrieunternehmen

– hat sich über mehr als

100 Jahren in Deutschland entwickelt.

Mittelstand: Das ist eine Frage der unternehmerischen

Einstellung.

Eine attraktive Rendite „Made by

Mittelstand“! Wir lieben Mittelstand…

Der Deutsche Mittelstandsanleihen

FONDS ist ein offener Rentenfonds und

investiert hauptsächlich in ausgewählte

Anleihen von Unternehmen des deutschen

Mittelstands. Das Kernstück des

Investmentansatzes ist das umfassende

KFM-Scoring-Modell, das speziell für den

Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS

entwickelt wurde. Hierdurch werden

die Mittelstandsanleihen herausgefiltert,

die ein besonders attraktives Rendite/Soliditätsprofil

aufweisen. Aus den

Gesprächen mit der Geschäftsführung

stellen wir fest, dass die ausgewählten

mittelständischen Unternehmen verantwortungsbewusst

mit den anvertrauten

Geldern umgehen und ein Investment

zu empfehlen ist. Wir sind davon

überzeugt, dass sorgfältig ausgewählte

Investments in mittelständische Unternehmen

lohnenswert und sinnstiftend

sind. Lohnenswert, weil die Geldanlage

mit attraktiven Renditen vergütet wird.

Sinnstiftend, weil damit die Grundlage

für den Erhalt und den Aufbau weiterer

Arbeitsplätze geschaffen wird. Seit der

Fondsauflage Ende 2013 bis zum Auswertungsstichtag

Ende 2017 konnte der

Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS

eine Gesamtrendite (Wertzuwachs

inkl. Ausschüttungen) von 19,8% erzielen.

Daraus errechnet sich eine jährliche

Rendite von 4,62%. In Bezug auf

risikoadäquate Performance erzielte der

Anleihefonds sowohl bei der kurzfristigen

Sharpe Ratio (2017: 4,21) als auch bei

der langfristigen Sharpe Ratio (5 Jahre:

3,24) ein besonders attraktives Rendite/

Risiko-Verhältnis und konnte damit eine

deutliche Überrendite erwirtschaften.

Darüber hinaus zeichnet sich der Rentenfonds

durch seine besonders geringe

Volatilität und hohe Transparenz aus.

… und mahnen die Politik an, mittelständisches

Unternehmertum zu

fördern!

Damit die aufgebauten Arbeitsplätze

erhalten bleiben, den privaten Anlegern

und institutionellen Investoren auch

künftig attraktive Renditen zur Verfügung

stehen, kommt es aus unserer Sicht

ganz besonders darauf an, das mittelständische

Unternehmertum zu fördern.

Viele mittelständische Unternehmen

suchen händeringend einen Nachfolger.

Die demografische Entwicklung und

die fehlende Förderung des mittelständischen

Unternehmertums durch die

Politik wirft schon heute die Schatten

voraus. Hier müssen schnell Rahmenbedingungen

geschaffen werden, die dazu

beitragen, dass die Mehrzahl unserer

Schnellboote erhalten bleibt. Es müssen

Unternehmer ausgebildet werden, bei

denen die mittelständische Mentalität

gefördert wird. Unternehmer zu sein

bedeutet Risiken einzugehen, um Chancen

zu verwirklichen. Das ist auch beim

Auto fahren nicht anders. Hier bewegen

wir ein Risiko, dass uns die Chance nach

mehr Mobilität gibt und uns schneller

zu einem Ziel bringt. Bevor wir aber

das Fahrzeug im Straßenverkehr nutzen

dürfen, lernen wir es zu fahren und die

Risikomessinstrumente zu nutzen. Ohne

Tachometer, Benzin- und Öldruckanzeige

oder anderen technischen Hilfsmittel

würde ein verantwortungsbewusster

Fahrer sein Fahrzeug gewiss nicht steuern.

Oskar- Patzelt- Stiftung fördert und

achtet schon seit 24 Jahren diese

unternehmerische Leistung

Mit dem Großen Preis des Mittelstandes

würdigt die Oskar-Patzelt-Stiftung schon

seit 24 Jahren die herausragenden Leistungen

mittelständischer Unternehmen.

Wer die Mentalität des Mittelstands

kennenlernen möchte, dem empfehle

ich besonders die anstehenden Preisverleihungen

im Herbst dieses Jahres. In

den Preisverleihungen wird eines ganz

deutlich: Die Individualität und Vielfalt

unseres deutschen Mittelstands, dem

wir alle so viel zu verdanken haben! ó

Hans-Jürgen Friedrich

Vorstandsvorsitzender

KFM Deutsche Mittelstand AG

Rathausufer 10 - 40213 Düsseldorf

www.kfmag.de

www.dma-fonds.de

0211 210 737 40

info@kfmag.de

37

PT-MAGAZIN 3/2018

Wirtschaft


PT-MAGAZIN 3/2018

Wirtschaft

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© hurca.com - stock.adobe.com

„Geht dem Mittelstand die Luft

aus?“ so titelte die FAZ am

24. Februar 2018 und bezog sich auf

die Ergebnisse einer neuen Studie des

Instituts der deutschen Wirtschaft in

Köln (IW). Die Wissenschaftler hatten

festgestellt, dass die Innovationskraft

der größeren mittelständischen Unternehmen

in Deutschland spürbar abnehmen

würde.

Nachlassende Innovationsbereitschaft

mit zunehmendem Alter

Laut IW führten im Jahr 2015 nur noch

etwa zwei Drittel der Unternehmen mit

bis zu 1.000 Mitarbeitern regelmäßig

neue Prozesse bzw. Produkte ein. Fünf

Jahre vorher sollen es noch gut drei Viertel

gewesen sein. Auf einen Grund unter

mehreren, wie etwa die Wirtschaftspolitik,

steuerliche Aspekte und Bürokratie

soll an diese Stelle näher eingegangen

werden: Der demographische Wandel

hinterlässt inzwischen auch im deutschen

Mittelstand deutliche Spuren.

Gegen die

Investitionsmüdigkeit

im Mittelstand

Kürzer werdender Planungshorizont im Alter

birgt Gefahren für den Unternehmenswert

So beträgt der Anteil der Inhaber von

mittelständischen Unternehmen, die 56

Jahre oder älter sind, inzwischen rund

ein Drittel.

Und: der Anteil dieser Altersgruppe

unter den mittelständischen Unternehmen

ist in den letzten 15 Jahren vier Mal

so stark gestiegen wie in der Gesamtbevölkerung!

Gleichzeitig geht die Zahl

nachrückender Existenzgründer, die

eine qualifizierte Nachfolge antreten

könnten, seit Jahren zurück, wie erst

kürzlich eine Sonderstudie des KfW-

Mittelstandspanels gezeigt hat. Die

zunehmende Alterung im deutschen

Mittelstand hat aber noch eine andere

Auswirkung: Mit zunehmendem Alter

sinkt die Investitionsbereitschaft von

Inhabern deutlich. Nach einer KfW-Analyse

aus dem Jahr 2015 investiert nur

noch jeder Dritte Unternehmer über 60

Jahre, während von den Unternehmern

unter 40 Jahren fast 60% investieren.

Und auch die Art der Investition

verändert sich mit zunehmendem Alter.

Die noch vollzogenen Investitionen dienen

eher der Pflege des Kapitalstocks,

während stärker risikobehaftete und

kapitalbindende Vorhaben seltener

werden. Eine wichtige Ursache für die

nachlassende Investitionsbereitschaft

von älteren Unternehmern ist deren

kürzer werdender Planungshorizont,

mit der die Risikobereitschaft abnimmt.

Viele Vorhaben besitzen dann aus der

Sicht älterer Unternehmer eine zu lange

Amortisationsdauer. Damit droht solchen

Unternehmen ein Verlust an Wettbewerbsfähigkeit

und damit die Minderung

des Unternehmenswerts und der

Attraktivität für einen nachrückenden

Existenzgründer.


Beirat als strategischer

Sparringspartner

Wie kann eine solche Negativspirale

verhindert werden? Neben innovativen

Übernahmestrukturen, die z.B. einen

Altunternehmer nach dem Verkauf des

Unternehmens noch an der Rendite

aus den in seiner unternehmerischen

Spätphase getätigten Investitionen partizipieren

lassen, ist auch die frühzeitige

Klärung der Nachfolge ein wichtiges Element.

Hier kann ein rechtzeitig mit qualifizierten

Personen besetzter Beirat ein

wichtiger Begleiter und Ratgeber sein.

Seine Rolle kann hierbei von der

Aufstellung eines Nachfolgeplans und

der Formulierung von Auswahlkriterien

für einen potentiellen Nachfolger über

dessen Auswahl (entweder ein Familienmitglied

oder eine externe Führungskraft)

bis hin zu einer Notfallgeschäftsführung,

bei der der Beirat selbst für

eine begrenzte Zeit die Geschäftsführung

übernimmt, reichen. In letzterem

Fall ist bei einem plötzlichen Ausfall des

Unternehmers für die Fortführung der

Geschäfte Sorge getragen und somit ein

hohes Maß an Kontinuität gewährleistet.

Allerdings setzt sie eine bereits langfristige

Zusammenarbeit mit einem Beirat

voraus, sodass die Beiratsmitglieder

schon mit den wesentlichen Unternehmensaspekten

vertraut sind. Außerdem

müssen die erforderlichen Qualifikationen

im Beirat vorhanden sein. Erfahrungsgemäß

vergehen ein bis eineinhalb

Jahre, bis ein Beirat installiert und

voll funktionsfähig ist. Daher sollte mit

der Vorbereitung so rechtzeitig begonnen

werden, dass erkennbaren Herausforderungen

mittels eines eingearbeiteten

Beirats begegnet werden kann.

Fazit

Ein qualifiziert besetzter Beirat ist

gerade für Familienunternehmen keine

lästige Pflicht, sondern ein strategisches

Instrument zur Sicherung der Unternehmenszukunft

durch eine über den

aktuellen Inhaber hinausgehende Perspektive.

Somit hilft er, das unternehmerische

Vermögen zu erhalten und

gegebenenfalls, zu mehren. Mehr und

mehr Familienunternehmen wissen die

Vorteile eines hochwertig besetzten Beirats,

inzwischen zu schätzen. Die Kosten-

Nutzen-Relation ist nämlich nicht zu

überbieten! ó

Über den Autor

Dr. Klaus Weigel ist seit 2007 Geschäftsführender

Gesellschafter der Board Xperts

GmbH, Frankfurt am Main. Er ist zugleich

Mitgründer und Vorstandsmitglied des

Verbands Aufsichtsräte Mittelstand in

Deutschland e.V. (ArMiD) und Mitglied des

Unternehmerbeirats der Oskar-Patzelt-

Stiftung.

Was zu beachten ist

Ein hochqualifiziert besetzter Beirat

ist damit ein strategisches Instrument

zur Sicherung der Unternehmenszukunft

und hilft, unternehmerisches

Vermögen zu erhalten und zu mehren.

Dabei können die Gesellschafter

entweder qualifizierte Persönlichkeiten

selber identifizieren und ansprechen.

Oder aber sie bedienen sich von auf

diesem Gebiet spezialisierten Beratern

mit entsprechenden Netzwerken. Professionelle

Dienstleister erweitern den

Kreis qualifizierter Beiratskandidaten.

Auf jeden Fall sollte man sich für die

Auswahl der Mitglieder eines Beirats

mindestens so viel Zeit nehmen, wie für

die Ausarbeitung der Beiratsordnung.

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PT-MAGAZIN 3/2018

Wirtschaft

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und werden dabei jeden Tag besser.

Wir arbeiten mit Freude an neuen Produkten und

begeistern uns für Innovationen.

Wir setzen die vielfältigsten Kundenwünsche in

technisch überlegene Produkte um.

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Sondermaschinen- und Werkzeugbau

Fertigung von Schweißbaugruppen

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Automatisierungslösungen durch Robotertechnik

Serien und Großserien in höchster Präzision

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Herstellung und Bearbeitung besonders schwieriger

und aufwendiger Teile

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Beide Häuser sind ehrwürdige, in die Tradition der

Region fest verankerte Institutionen.

Das König Albert Bad ist ein Restaurant der Spitzenklasse,

mit ausgewogenen, feinen Speisen und

edlen, köstlichen Getränken; und das in einem

elegant-gediegenen, getragen-erlesenen Ambiente.

Auch für besondere Festlichkeiten unserer Gäste

bietet sich diese Oase der Entspannung als idealer

Ort zum Feiern und Genießen an. Eine moderne

Bowlingbahn rundet das Angebot ab.

Im Honigbrunnen residieren Sie auf dem Balkon

der Oberlausitz. Sie wohnen in gemütlichen, mit

neuester Technik ausgestatteten Zimmern, mit

herrlichem Ausblick auf die ländliche Weite. Die

Gastronomie ist eine Komposition aus eleganter,

südländisch-lebendiger und oberlausitz-spezifischer

Koch- und Erlebniskunst. Unsere Gasträume reichen

vom romantischen Kaminzimmer, über das Restaurant

mit angrenzender Veranda bis hin zum gemütlichen

„Honigstübchen“. In unserem Saal können

auch Großveranstaltungen stattfinden.

Scholz Gruppe Inhaber GF Hartmut Hartmut Scholz Scholz · Obercunnersdorfer · OT Eibau Obercunnersdorfer Straße 5, D-02739 Straße Eibau 5, 02739 Kottmar

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GRUPPE

Die Scholz Gruppe

Die Scholz Gruppe mit Sitz in Eibau, Sachsen, wird von zwei Säulen

getragen: Scholz-Metall und Scholz-Lukull.

„Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran,

um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.“

Henry Ford

„Wir von der Scholz Gruppe erkennen in den Problemen

neue Ziele und packen sie unverzüglich an.“

Hartmut Scholz

Scholz-Metall

Scholz-Metall umfasst drei Metall verarbeitende Unternehmen, die

bei hoher Fertigungstiefe die Leistungen CNC-Drehen, CNC-Fräsen und

Schleifen für weite Anwendungsbereiche anbieten. Sie arbeiten eng zusammen

und ergänzen sich in ihrer Ausrichtung komplementär.

Scholz-Lukull

Scholz-Lukull betreibt das Hotel „Berggasthof Honigbrunnen“ auf

dem Löbauer Berg sowie das Restaurant „König-Albert-Bad“ in der Stadt

Löbau. Unsere Gäste erwartet eine Breite Palette an Gaumenfreuden

und erholsame Nächte in der schönen Oberlausitz.


Perlen der

Transformation

© romaset - stock.adobe.com

An

einem kalten Januarmorgen

saß ein Mann an einer Metrostation

in Washington DC und spielte

Geige für etwa 45 Minuten, während

gut tausend Passanten ihn passierten.

Die meisten von ihnen waren auf dem

Weg zur Arbeit. Während der Musiker

spielte, hielten nur eine gute Handvoll

Menschen an und hörten für eine kurze

Weile zu. Während der gesamten Zeit

sammelte er ca. 34 Dollar ein. Als er fertig

war, applaudierte niemand.

Was keiner wusste oder erkannt

hatte: der Geiger war Joshua Bell, einer

der besten Musiker der Welt. Er hatte 6

Bach Stücke auf einer millionenschweren,

1713 gebauten Stradivari gespielt, darunter

eines der kompliziertesten Musikstücke

überhaupt. Einen Tag nach dem

Experiment trat Joshua Bell in der Boston

Symphony Hall vor ausverkauftem Haus

auf, in dem die Eintrittspreise bei durchschnittlich

100 Dollar pro Karte lagen.

Dies ist eine wahre Geschichte, über

welche die Washington Post berichtete.

Ihren Artikel betitelte die Zeitung mit

„Perlen zum Frühstück“.

Befindet sich ein Unternehmen in

einer digitalen Transformation, reagieren

Mitarbeiter unterschiedlich. Es lässt

sich beobachten, dass viele Beteiligte in

der Organisation die Phasen des Wandels

als bedrohlich wahrnehmen. Sie sehen

in erster Linie die Probleme. Bestenfalls

bewerten sie die Situationen als neutral.

Nur sehr wenige empfinden sie als „Perlen“.

So ist es nicht verwunderlich, dass

die Unternehmensberatung McKinsey

& Company in einer Studie festgestellt

hat, dass 70 Prozent aller Change-Projekte

scheitern. Die Mitarbeiter gehen in

einen inneren Widerstand. Es ist somit

entscheidend, dass Sie als Führungskraft

sich folgender Themen bewusst werden

und diese als Ihre Aufgabe und Verantwortung

annehmen, um in der digitalen

Transformation erfolgreich zu sein:

Warum tun wir das

In einer Transformation, zumal in einer

digitalen, müssen gewohnte Arbeits- und

Denkweisen verlassen werden, um neue

Lösungswege zu entdecken. Bewährte

Regeln werden in Frage gestellt. Gezielte

Regelbrüche werden propagiert. Häufig

wird dabei jedoch vergessen, den Mitarbeitenden

die notwendige Erklärung

zu geben - das „Warum“ zu vermitteln.

Wenn sie jedoch nur einzelne Aspekte

der Geschehnisse oder des Vorhabens

kennen, ist nicht verwunderlich, dass

Mitarbeitende Kontrollverlust und Unsicherheit

empfinden.

Anders ergeht es einer Belegschaft,

denen das Warum und wofür gut vermittelt

wird. Sie haben die Chance, die

Sinnhaftigkeit der Digitalisierung zu verstehen

und sogar zu einem Treiber der

Veränderung zu werden. Der Führung

der Firma Viessmann, einem 1917 gegründeten

Familienunternehmen, welches

Heiztechnik-Produkte sowie Kühlsysteme

entwickelt und herstellt, war es

wichtig, von Beginn des eigenen Trans-


© Mykola Komarovskyy - stock.adobe.com

Wirtschaft

PT-MAGAZIN 3/2018

43

Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter

für den Wandel gewinnen

formationsvorhabens an, den Mitarbeitenden

das „Warum“ der Veränderung

zu vermitteln. Die Unternehmensleitung

suchte wöchentlich das persönliche

Gespräch. „Wir haben bereits in dieser

Zeit durch den intensiven Austausch die

ersten 1.500 Menschen erreichen können“,

sagt Markus Pfuhl, Chief Digital

Officer des Unternehmens.

Verschiedenste Kommunikationsansätze

wurden initiiert, von der klassischen

Informationsveranstaltung bis

zur eigenen App-Lösung, in der Mitarbeitende

relevante Informationen zum

Wandel im Unternehmen abrufen können.

Seien es aufgezeichnete Vorträge

oder Schulungen, welche vermitteln helfen,

warum Viessmann sich überhaupt

auf den digitalen Weg begibt.

In umfangreichen Workshops erarbeiten

die Mitarbeitenden – teilweise

gemeinsam mit den Kunden – warum

Digitalisierung, und damit die Transformation

unumgänglich ist. So bucht

das Unternehmen auf Messen eigene

Räume, um Fachmessebesucher zu

Workshops mit seinen Mitarbeitenden

einladen zu können. So haben bisher

auch schon über 1.000 Mitarbeitende

und Kunden daran teilgenommen.

Martin Viessmann, Präsident des

Verwaltungsrats des gleichnamigen

Unternehmens hat gegenüber seinen

12.000 Mitarbeitenden formuliert: „Ich

bin 64 Jahre alt. Vieles von dem, was ich

in der Vergangenheit getan habe, hat zu

dem Erfolg dieses Unternehmens beigetragen.

Aber vieles davon wird in der

Zukunft nicht mehr zu dem Erfolg von

Viessmann beitragen.“ Es braucht eine

klare Vision, gute Gründe und gemeinsame

Ziele, damit sich Mitarbeitende

mitnehmen lassen. Dann können sie

selbst mit unpopulären Entscheidungen

besser umgehen.

Gemeinsam stark

Hat ein Unternehmen das Thema Digitalisierung

für sich als strategisch relevant

erkannt, kommt es immer wieder vor,

dass sich der Fokus der Führungsebene

auf die Digitalabteilung konzentriert.

Der übrigen Belegschaft wird dadurch

vermittelt, sie gehöre zum alten Eisen.

Dies kann zu Spannungen führen und

lässt die Alteingesessenen den Wandel

bestenfalls demotiviert mitgehen. Im

schlimmsten Fall blockieren sie erfolgreich

das neue digitale Geschäft. Für

Karsten Ottenberg, CEO von Bosch-Siemens

Hausgeräte ist es daher eine wichtige

Führungsaufgabe: „…immer wieder

darauf zu achten, dass es kein ‚wir’ und

‚die’ gibt, dass keine neuen Silos aufgebaut

werden. Nur weil die digitale Transformation

gerade ein Fokus-Thema ist,

dürfen wir den anderen Mitarbeitenden

für das, was bisher erreicht wurde, nicht

den Stolz nehmen.“

Verschiedene Studien belegen

zudem, dass der Respekt, die Anerkennung

und das Ansehen durch die

Menschen, die uns täglich begegnen

einen signifikanten Einfluss auf unser

Wohlbefinden und unsere Leistungsbereitschaft

hat. So belegte Adam Grant,

Organisationspsychologe und einer der

einflussreichsten Managementdenker ˘


PT-MAGAZIN 3/2018

Wirtschaft

44

unserer Zeit mit einem kleinen Experiment die Bedeutung der

Wertschätzung der Arbeit.

Er wählte für seine Studie ein Arbeitsumfeld, in welchem

die Bezahlung der Mitarbeitenden nicht leistungsabhängig

war. Es gab zudem keine Bonuszahlungen. Er unterteilte

die Mitarbeitenden eines Callcenters in zwei Gruppen. Eine

Gruppe arbeitete wie bisher. Die andere Gruppe wurde von der

leitenden Direktorin besucht und diese hielt eine kurze Rede,

in der sie die harte Arbeit der Anwesenden wertschätzte. Die

Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden, die Wertschätzung

für ihre Arbeit erhalten hatten, stieg in der Folgewoche um

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Wertschätzung für geleistete Arbeit authentisch zu vermitteln,

erhöht sich langfristig die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden.

Die Hamburger Hafen Logistik AG hat ihren Mitarbeitenden

bereits zu Beginn der digitalen Transformation Sicherheit

vermitteln wollen. Dazu schloss sie mit Belegschaft und

Gewerkschaft einen neuen Tarifvertrag und eine Absichtserklärung.

Im Ergebnis wird der „Zugewinn“ der Digitalisierung

zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden aufgeteilt. „Die

neuen Verträge sind eine Würdigung der zusätzlichen psychischen

Belastungen, die wir in der heutigen Arbeitswelt erleben“,

sagt Betriebsratschef Thomas Mendrzik.

Fokus formt Realität

Um Mitarbeitern die Angst und einer Organisation die Trägheitsmomente

zu nehmen, sollte der Fokus der Mannschaft auf

Momente, die während der digitalen Transformation besonders

gut gelingen oder bereits gelungen sind, gelenkt werden.

Das Oldenburger Fotoentwicklungsunternehmen CEWE verlor

zwischen 1998 und 2008 über 90 Prozent seines Umsatzes

aufgrund des Wandels von analoger zur digitalen Fotografie.

Während bereits alle großen Fotohersteller mit digitalen Kameras

auf dem Markt waren, gründete Cewe eine eigene Tochtergesellschaft

– die cewe digital, welche erste digitale Produkte

entwickeln und auch eigenständig in den Markt bringen sollte.

In der Folge sammelte die Belegschaft dieser Gesellschaft eine

Menge Erkenntnisse, die im Mutterunternehmen damals noch

nicht vorhanden waren. Sei es im Produktionsprozess oder der

Etablierung neuer Dienstleistungen. Die Mannschaft ging mit

Erfolg neue Wege und wurde dadurch zum Rollenmodell der

Veränderung im Unternehmen.

Reiner Fageth, Chief Technologie Officer bei CEWE und bei

ihrer Gründung Sprecher der Geschäftsleitung von cewe digital

erklärt: „Wir wollten, dass [die Mitarbeitenden] mit der neuen

Technologie positive Erfahrungen machen.“ Anstatt das neue

Wissen also einfach nur zu schulen, wurden die Mitarbeitenden

des Mutterunternehmens zur cewe digital entsandt, und

für längere Zeit in den laufenden Ablauf integriert. Dadurch

konnten sie die neuen Produktionsprozesse deutlich schneller

verinnerlichen. Es fand und findet ein intensiver persönlicher

Austausch zwischen den Kollegen statt. Sei es, um Unklarheiten

zu beseitigen oder besser zu verstehen, was und warum

man etwas tut. Die Erfolgserfahrungen während der Transformation

halfen den Mitarbeitenden denkbare Ängste zu überkommen

und der Organisation mögliche Trägheitsmomente zu

nehmen. Die besonderen „Joshua-Bell-Momente“ bestärkten

die Mitarbeitenden in ihrer Veränderungsbereitschaft. Mit

dem geschulten Wissen erwirtschaftet das Unternehmen

heutzutage 95 Prozent seines Umsatzes. CEWE ist Europäischer

Marktführer in der Fotoentwicklung.


Über den Autor

Für die Reportage des Joshua Bell

Experiments in der U-Bahnstation

gewann die Washington Post einen Pulitzer-Preis,

der teilweise auf der Originalität

des Artikels basiert. Die Verantwortlichen

waren ziemlich überrascht, als sie herausfanden,

dass das Konzept nicht ganz so

einzigartig war: Das gleiche Experiment

hatte bereits 77 Jahre zuvor schon einmal

stattgefunden - mit auffallend ähnlichen

Ergebnissen. Der Geigenvirtuose Jacques

Gordon, einst ein Wunderkind, spielte

für eine dreiviertel Stunde vor einer

U-Bahn-Station unentgeltlich auf seiner

unschätzbare Stradivari. Auch hier eilten

die meisten Menschen vorbei. Die Evening

Post betitelte 1930 ihren Artikel mit

„Berühmter Geiger in Verkleidung erhält

5.61 Dollar in Bordsteinkonzerten.“ Die

beiden Männer Bell und Gordon hatten

zudem etwas Intimes geteilt. Von 1991 bis

2001 spielte Bell dieselbe Stradivari, die

Gordon 1930 in den Straßen von Chicago

gespielt hatte. 11 Jahre lang hatten Bells

Finger dasselbe alte Holz zum Klingen

gebracht. ó

Henrik Kehren ist Serienunternehmer,

Digitalisierungsexperte und Keynote-

Speaker. Er begleitete erfolgreich die familieneigene

1200+ mitarbeiterstarke Unternehmensgruppe

und weitere namenhafte

Firmen durch Transformationsprozesse

und den jeweils damit verbundenen Kulturwandel.

Er entwickelte den auf einem

wissenschaftlich anerkannten und validierten

Diagnoseverfahren aufbauenden

Digital Culture Check, welcher die Ausprägung

der jeweiligen digitalen Unternehmenskultur

misst und Potenziale aufzeigt.

Gemeinsam mit Co-Autor Sebastian

Purps-Pardigol identifizierte er in mehr

als 150 Firmeninterviews die Muster des

Gelingens, wie Unternehmen ihre digitale

Transformation meistern. Der hierdurch

entstandene Leitfaden „Digitalisieren mit

Hirn“ ist Mitte Februar 2018 im Campus-

Verlag erschienen. Seine derzeitige Firma

kehren & partner unterstützt Kunden auf

ihrem Weg, eine Unternehmenskultur für

den digitalen Wandel zu schaffen. Einen

Mindset, um sich in einer digitalen Welt

zu behaupten.

45

PT-MAGAZIN 3/2018

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PT-MAGAZIN 3/2018

Neues Kaufverhalten

clever nutzen

Wirtschaft

46

Der Kunde von heute kauft anders.

Er „schlaut“ sich im Internet auf,

recherchiert, vergleicht, will selber lösen,

verstehen, ist kritisch und ungeduldig.

Doch das ist kein Grund zur Panik. Besonders

kleine und mittelständische Unternehmen

können dieses neue Kaufverhalten

clever nutzen. Mit modernen Medien

und Tools. Ich verrate Ihnen meine fünf

Top-Tipps, die Sie im Betrieb sofort umsetzen

können.

„Ich habe gestern mein neues

Cabrio abgeholt.“ Ein Kollege kommt

freudig ins Büro. „Weißt du was? Der

Händler hat mich gleich für meine erste

Spritztour ausgestattet! Alles, was man

braucht: Picknickkorb, Basecaps, Sonnencreme,

Glasreiniger... Den kann ich dir

echt empfehlen!“ Da war es! Mein Lieblingswort:

empfehlen. Schon immer war

der Fingerzeig eines Freundes für Unternehmen

umsatzfördernd. Doch heute

reicht Mund-zu-Mund-Propaganda

nicht mehr. Marken müssen mehr bieten,

damit diese Kraft der Begeisterung nicht

verpufft.

Wichtig zu wissen: Der Kunde von

heute ist hybrid. Er ist sowohl offline

als auch online unterwegs. Oft beginnt

eine Empfehlung mit einem persönlichen

Tipp oder die Kaufreise mit einem

„realen“ Impuls. Doch danach greift fast

jeder zum Smartphone. Und checkt

online. Unter Garantie wird auch der

Freund des Cabrio-Fahrers den Händler

erst mal googeln. Ab diesem Zeitpunkt

können Unternehmen nur gewinnen,

wenn Sie folgende Tipps beachten.

1.) Kunden wollen ihre Lösung

„schnell“ finden

Schnelle Auffindbarkeit im Netz: Das ist

heute absolute Basis-Voraussetzung. Ist

beim Kunden ein Bedarf geweckt, ist

Tempo angesagt. Kunden brechen den

Kaufvorgang unweigerlich ab, wenn Sie

sich auf der Website verlaufen. Das Ziel:

so schnell wie möglich zur Lösung. Zahlreiche

Studien der Kaufforschung belegen

das. Deshalb heißt der Such-Button

bei Ebay auch gar nicht mehr „Suchen“,

sondern „Finden“.

Mit möglichst einem Klick sollte

der Kunde bei der Google-Recherche

auf Ihrer Website landen. Das funktioniert

über Anzeigen oder eine optimierte

Website. Ist Ihr Online-Auftritt

genau auf die Bedürfnisse der User ausgerichtet,

merkt das Google. Haben Sie

regionale Schwerpunkte, können Sie an

Ihrem Standort schnell ganz oben im

Suchergebnis stehen. Ihre Webseite ist

heute Ihre digitale Visitenkarte! Egal, ob

ein erster Kaufimpuls offline oder online

entsteht, der zweite Schritt ist immer die

Online-Recherche.

2.) Kunden wollen ihre Lösung

„leicht“ finden

Erinnern Sie sich? Früher haben wir so

viel wie möglich auf unsere Webseiten

gepackt. Die vielen Infos würden uns

heute völlig überfordern und abschrecken.

Es ist erwiesen, dass Menschen sich

bei weniger Auswahl leichter entscheiden.

Und Sie als Unternehmen können

Ihre Kunden besser lenken, wenn Sie sie

nicht mit Infos zuwerfen. Preisen Sie nur

wenige Produkte oder Dienstleistungen

an, fokussieren Sie die Aufmerksamkeit.

Außerdem positionieren Sie sich klar:

Wer alle Gerichte auf der Karte anbietet

– italienisch, mexikanisch, griechisch, kroatisch,

deutsch… wirkt eher unschlüssig

als professionell.

Weniger ist mehr! Reduzieren Sie

die Inhalte aufs Wesentliche. Schauen

Sie mal auf die Google-Startseite. Fast

nichts drauf. Da bleiben keine Fragen

offen, wo zu klicken ist. Nur Logo und

Suchleiste. Das Pendant von Yahoo? Vollgestopft,

unübersichtlich. Das ist mit der

Grund, warum Google Marktführer ist.

3.) Kunden wollen ihre Lösung

„gut“ finden.

Jeder Kunde nimmt Sie genau unter

die Lupe. Ob Sie wirklich das richtige

Angebot für sein Problem parat haben.

Nehmen wir an, ein User hat Sie online

gefunden. Nun muss er Ihr Unternehmen

„gut“ finden. Er besucht Ihre Website:

klarer Aufbau, übersichtliche Struktur,

hochwertige Fotos, modernes Layout.

All das sagt ihm sofort, dass Sie am

Puls der Zeit sind. Und nicht Jahre hinterherhinken.

Das projiziert er auf Ihre

Produkte.

Zu einem „guten Urteil“ kommt der

Websitebesucher auch, wenn Sie Ihre

Qualität klarstellen. Zeigen Sie, was Sie

haben: Auszeichnungen, Qualitätssiegel,

positive Presse, Bewertungen und Kundenstimmen…

Trust-Elemente schaffen

Vertrauen. Während früher der Verkauf

erst im Laden oder Gespräch begann,


startet er jetzt bereits in der Recherchephase.

Hängen Sie also die richtigen

Infos ins digitale Schaufenster. Eine gute

Website ist kein Hexenwerk, doch gute

Fotos sind ein Muss. Hier sollten Sie

investieren.

4.) Kunden wollen Schwarmwissen

Wissen Sie, warum bei „Wer wird Millionär“

viele lieber den Publikumsjoker

als den Telefonjoker nutzen? Weil klar

ist, dass viele Menschen mehr wissen

als einer. Stichwort Schwarmintelligenz.

Ich nenne das auch die „Weisheit der

Vielen“. Stellt ein potenzieller Kunde Sie

auf den Prüfstand, will er sehen: „Andere

finden Sie auch gut“. Das ist der Grund,

warum wir beim Amazon-Shoppen Produkte

zum Beispiel nach Fünf-Sterne-

Bewertungen filtern.

Deshalb: Sammeln Sie Bewertungen.

Bewertungen sind die neue Währung

des Internets. Um die 40 Kundenstimmen

sind ideal! Die gehören auf die

Startseite Ihrer Website. Sofort sichtbar.

Mit positiven BeWERTungen steigern Sie

den Wert Ihres Unternehmens enorm.

Und bestehen den Kompetenzcheck.

5.) Kunden wollen etwas Besonderes

Damit der Kunde an Ihrem Unternehmen

„hängenbleibt“, brauchen Sie etwas

Besonderes. Einen Hook, einen ganz

speziellen Haken als Köder. Zum Beispiel

einen kreativen Namen, so wie es

Zalando, Google oder Swoodoo macht.

Da schaut jeder automatisch genauer

hin. Auch ein ungewöhnlicher Untertitel

oder Claim kann aufpeppen. McDonald

sagt deswegen „Ich liebe es“. Verona

Pooth verbreitete für eine Telefonauskunft

damals: „Da werden Sie geholfen“.

Und hier ein paar Hooks für Ihre

Website: zum Beispiel einen Kalorienzähler,

einen Lebenszeitrechner oder die

Möglichkeit, die eigene Wohnung virtuell

nachzubilden mit Vorschau, wie

eine neue Küche oder Wandfarbe aussehen

würde. Eine Werkstatt profitiert

vielleicht von einem Online-Termin-

Kalender. Schlägt dem Autofahrer ein

Stein in die Windschutzscheibe, kann er

bereits vom Wegesrand der Landstraße

einen Reparatur-Wunschtermin eintragen.

Noch bevor er zuhause ist, hat er

das Problem bereits emotional gelöst.

So macht man indirekte Kaufabschlüsse.

Obwohl das Büro gar nicht besetzt ist.

Genial!

Mein Motto daher: Wer weiß, wie

Kunden heute kaufen, ist alten Vertriebsansätzen

weit voraus. Gerade

Kleinunternehmen und Mittelständler

haben die Chance, sich schnell umzustellen

und anzupassen. Genau jetzt ist der

Zeitpunkt, loszusprinten und mehr zu

verkaufen! Wer noch zwei Jahre wartet,

wird selbst abgehängt. ó

Bonus für Leser des PT-Magazins:

Unter http://vip.lead-loop.de/pt-magazin/ebook

können Sie das E-Book zum

Lead-Loop herunterladen – kostenfrei

und exklusiv!

Exklusiv für Leser des PT-Magazin-Newsletters:

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Sie für kurze Zeit das exklusive Gratisangebot.

Über den Autor

Seine Bücher werden Bestseller und wenn

er auspackt, hören sie ihm zu: Verkäufer,

Berater und Vermittler. Jährlich hält er 150

Vorträge vor weit mehr als 30.000 Zuhörern

zu seinen Kernthemen: Wie komme

ich zu neuen Kunden? Wie mache ich mehr

Umsatz? Wie kann ich besser verkaufen?

Dazu hat Roger Rankel mit einem Team

von Spezialisten mehr als 1.000 (!) Studien

zum neuen Kaufverhalten analysiert und

die Kundenreise (Customer Journey) komplett

neu aufgesetzt.

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47

Technischer

HAUSSERVICE

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Ausbildungsbetrieb – Wir bilden aus!

Wir sind Ihr Dienstleister rund um haustechnische

Anlagen und Installationen.

Über die Beratung und Errichtung hinaus

unterstützen wir Sie langfristig bei der

Wartung, Revision und Betrieb und

führen Reparaturen fachgerecht aus.

Unsere Leistungen:

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PT-MAGAZIN 3/2018

Wirtschaft


Vorsprung durch

© CCO

Wer Siebenmeilenstiefel* besitzt,

kann in kurzer Zeit weite Entfernungen

zurücklegen. In der Unternehmensführung

entsprechen diese

Siebenmeilenstiefel einer einzigartigen

Alleinstellung, die allerdings nur den

wenigsten Unternehmen zur Verfügung

steht. Zählt man die Hidden Champions

dazu, die eine echte Nische im Markt

innehaben, dann verfügen etwa 3.000

Unternehmen über Siebenmeilenstiefel.

Gemessen an den rund 3,5 Mio. Unternehmen

in Deutschland ein verschwindend

geringer Anteil.

Alle anderen Unternehmen befinden

sich in spürbaren Wettbewerbssituationen:

Sie müssen sich täglich messen

und durch stetige Optimierung Vorsprünge

herausarbeiten, um Vorteile am

Markt zu erzielen.

Eine Ausnahme stellen die Wirtschaftsmagneten

dar. Firmen, die zu den

stärksten Unternehmen zählen, weil sie

auf sieben Feldern überdurchschnittlich

gut unterwegs sind und dies über das

Siegel „Wirtschaftsmagnet“ nach außen

kommunizieren.

So wie in den achtziger Jahren der

Audi quattro der Konkurrenz im Rallyesport

uneinholbar vorauseilte, sind

die Wirtschaftsmagneten ein Phänomen

für sich. Denn sie optimieren ihre Performance

an sieben Stellschrauben gleichzeitig.

Sie betrachten ihr Unternehmen

nicht mehr kausal, also gutes Produkt

bringt hohe Nachfrage mit guten Margen,

sondern sie haben erkannt, dass das

Unternehmen ein komplexes Zusammenspiel

vieler Kräfte ist, die sich wechselseitig

beeinflussen.

Die Henne-Ei-Thematik im Blick

Um interessante Lösungen zu entwickeln,

benötigt ein Unternehmen erstklassige

Mitarbeiter. Doch diese wählen

als Arbeitgeber bevorzugt Unternehmen,

die bereits erstklassige Produkte in

ihrem Portfolio führen.

Anspruchsvolle, erstklassige Kunden

stellen hohe Anforderungen an die Produkte

und schärfen sie weiter. Um in

dieser Kundenliga mitzuspielen, muss

das Unternehmen über erstklassige Produkte

verfügen. Gleichzeitig sollte es

selbst als Marke so attraktiv wahrgenommen

werden, dass es von Bewerbern,

Kunden und Geschäftspartnern als

ernst zu nehmende Alternative eingeschätzt

wird.

Diese Henne-Ei-Zusammenhänge

haben Unternehmen mit dem Siegel

Wirtschaftsmagnet verstanden und in

ihre Unternehmensführung einfließen

lassen. Wohlwissend, dass sie in jedem

Gebiet ständig dazulernen und besser

werden können.

Der Spiegel der Besten

Doch wie werden Unternehmen zu Wirtschaftsmagneten?

Hierzu gibt es einen

Qualifizierungsprozess, in dem sich

Unternehmen auf sieben Gebieten den

Spiegel vorhalten und - im Vergleich mit

anderen - erkennen, wo Sie noch besser

werden können.


Siebenmeilenstiefel

Mit dem Siegel „Wirtschaftsmagnet“

dem Wettbewerb enteilen

Daraus resultieren sieben konkrete

Vorschläge, die das Unternehmen als

umzusetzende Maßnahme aufgreifen

kann. Jede dieser Maßnahmen zielt auf

eine Performance-Verbesserung im vorliegenden

Bereich ab. Bei einem Unternehmen

lauteten diese beispielsweise:

PT-MAGAZIN 3/2018

Mit Hilfe eines umfangreichen Analysetools

werden nach und nach die sieben

Bereiche erfasst. Die Analyse kann

eine Person, die sich im Unternehmen

gut auskennt, alleine bearbeiten. Es können

aber auch kleine Teams zusammengestellt

werden, die die Themen, die sie

betreffen, beantworten.

Sobald die Analyse abgeschlossen

ist, geht es an die Auswertung. Diese

erfolgt neutral durch die Wirtschaftsmagnet

GmbH. Alle sieben Bereiche, in

denen über 100 Fragen beantwortet

wurden, werden nun interpretiert und

bewertet.

Dabei wird jeder Bereich einzeln

als auch das Unternehmen in Summe

bewertet. Wie in der Schule ergibt sich

der Durchschnitt aus der Note der einzelnen

Fächer. Somit sieht das Unternehmen

sofort, in welchen Bereichen es

wie performt und wo es Ansatzpunkte

zur Verbesserung gibt. Zudem setzt eine

Vergleichsgrafik die nackten Zahlen zu

den Bestwerten optisch ins Verhältnis.

Eine ausführliche schriftliche Aufbereitung

zu jedem der sieben Bereiche

macht es den Unternehmen einfach,

nachzuvollziehen, wie es zur Bewertung

kam und wo die Stärken und Schwächen

liegen. So wird deutlich, in welche Richtung

das Unternehmen denken kann,

um sich weiter zu verbessern.

Benchmarking „out of the box“

An dieser Stelle erfolgt auch das Benchmarking:

der Vergleich mit Vorzeigeunternehmen

aus der gleichen oder einer

anderen Branche liefert die Steilvorlagen,

aus denen Musterlösungen für das

eigene Unternehmen abgeleitet werden

können.

1. Ausbau des strategischen Investitions-Controllings.

2. Ausbau der Anzahl an Home-Office-

Arbeitsplätzen.

3. Überarbeitung des aktuellen, wenig

aussagenden Slogans.

4. Einführung agiler Projektmethoden

wie „Sprints“.

5. Entwicklung von Standards für die

Patent- und Markenthematik.

6. Sponsoring-Aktivitäten ankurbeln

mit dem Ziel, als attraktiver Arbeitgeber

wahrgenommen zu werden.

7. Start-up-Scout, um neue Geschäftsmodelle

frühzeitig zu erkennen

Die sorgfältige und umfangreiche

Auswertung einschließlich des Maßnahmenplans

umfasst etwa 30 Seiten.

Die Mitarbeiter begeistern

Die Auswertung ist so aufbereitet, dass

sie im Unternehmen jederzeit über Beamer

oder Bildschirm einem größeren

Personenkreis vorgestellt werden kann.

Viele Wirtschaftsmagneten nutzen diese

Möglichkeit, um den Stolz der Mitarbeiter

auf „ihr“ Unternehmen zu fördern

und sie für den weiteren Umsetzungsprozess

als begeisterte Mitstreiter ins

Boot zu holen. Der Ruck, den diese Präsentation

meistens auslöst, lässt sich

nicht beschreiben, den muss man erleben

– das ist Gänsehaut pur!

Das Siegel als Auszeichnung

Zusammen mit der Auswertung erhält

das Unternehmen das Siegel Wirtschaftsmagnet,

die Urkunde und die

gewichtige Skulptur als Symbol. Parallel

erscheinen Logo und Porträt des Unternehmens

in der Hall of Fame der Wirtschaftsmagneten.

Abgerundet wird das

Ganze durch eine individuelle Pressemitteilung.

Diese kann das Unternehmen

für eigene Zwecke nutzen und an die

Presse weiterleiten.

Über den Autor

Christian Kalkbrenner, Dipl. Kfm. (univ.),

entwirft und begleitet seit Jahren skalierende

Geschäftsmodelle für seine Kunden,

um deren Umsätze und Gewinne zu

vervielfachen. Das Siegel „Wirtschaftsmagnet“,

das er ins Leben gerufen hat, steht

für ganzheitliche, erfolgreiche Unternehmensführung.

Die konkreten Vorschläge zur Performance-Verbesserung

in sieben Bereichen,

die Auszeichnung mit dem Siegel

„Wirtschaftsmagnet“ und die passenden

Instrumente zur Kommunikation nach

außen: das sind die Siebenmeilenstiefel

der Wirtschaftsmagneten. Sie befähigen

Unternehmen, sich binnen kurzer Zeit

spürbare Vorsprünge vor anderen Unternehmen

zu erarbeiten.

Jetzt bewerben

Unter www.wirtschaftsmagnet.de können

sich Unternehmen umfassend über

das Siegel informieren und sich auch

direkt dafür bewerben. ó

*Für alle Schnellentschlossenen gibt es

einen Sonderpreis bei Anmeldung bis

zum 31.05.2018.

Einfach „Siebenmeilenstiefel“ eingeben

und Nachlass von 200.- EUR erhalten.

Kontakt:

Wirtschaftsmagnet GmbH

Christian Kalkbrenner

Gstäudweg 72

88131 Lindau

Tel. +49 83 82 - 409 301

E-Mail: mail@wirtschaftsmagnet.de

www.wirtschaftsmagnet.de

49

Wirtschaft


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Berlin

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Brandenburg

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Brandenburger Aufschwung

3.800 Arbeitsplätze - Bestes Ergebnis seit

Gründung der Wirtschaftsförderung Brandenburg

PT-MAGAZIN 3/2018

Berlin / Brandenburg

52

Die Wirtschaftsförderung Land

Brandenburg GmbH (WFBB) hat

2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.

Mit 3.826 neuen und stabilisierten

Arbeitsplätzen erreicht die

Gesellschaft das beste Ergebnis seit ihrer

Gründung im Jahr 2001. Dahinter stehen

395 Investitions- und Technologieprojekte.

Hinzu kommen 3.796 Beratungen

zum Thema Arbeit, 420 Beratungen zum

Thema Energie und 776 Beratungen zur

Außenwirtschaft. Das Investitionsvolumen

von 876,7 Millionen Euro ist eines

der höchsten der vergangenen zehn

Jahre.

Brandenburgs Minister für Wirtschaft

und Energie, Albrecht Gerber,

erklärt: „Die Wirtschaftsförderung Brandenburg

hat 2017 ein wahrhaft meisterliches

Jahresergebnis erreicht. Das ist

zugleich ein schöner Start im neuen

Trikot, in das sich das WFBB-Team nun

gleich einen weiteren Stern weben lassen

kann. Die WFBB hat neue Ansiedlungen

für Brandenburg gewonnen und

das Wachstum ansässiger Unternehmen

nachhaltig unterstützt. Die bundesweit

einmalige Kombination von Wirtschaftsund

Arbeitsförderung aus einer Hand

zahlt sich immer mehr aus. Brandenburg

behauptet sich erfolgreich im internationalen

Standortwettbewerb. Aber auch

die Services für Brandenburger Unternehmen

- bei Technologieprojekten, der

Vernetzung, der Erschließung neuer

Märkte oder der Energieeinsparung -

tragen mit zu dem sehr guten Ergebnis

bei. Ich danke dem Team der WFBB für

die erfolgreiche Arbeit.“

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen

Kammradt betont: „2017 war ein richtig

gutes Jahr für die Wirtschaftsförderung.

Der Motor der Entwicklung sind Industrie

und Logistik. Die WFBB konnte im

vergangenen Jahr 45 Direktinvestitionen

neu für Brandenburg gewinnen und 54

zum Teil große Unternehmenserweiterungen

unterstützen. Immer wichtiger

werden dabei unsere Fachkräfteservices.

Fast 3.800 Beratungen wurden im letzten

Jahr zum Thema Arbeit durchgeführt.

Das Fachkräfteportal Brandenburg

hat mit rund 180.000 Besuchern

einen neuen Rekord aufgestellt. Ebenso

wichtig für Wachstum und neue Ansiedlungen

ist die Unterstützung bei der

Entwicklung von Wirtschaftsstandorten.

Dafür stehen wir jetzt mit einem eigenen

Team bereit. Bei den internationalen

Investitionen stehen Großbritannien

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber

und die Schweiz an der Spitze. Seit 2001

haben wir insgesamt 213 internationale

Investitionen unterstützt.“

Als Beispiele für zentrale Investitionen

in 2017 benennt Dr. Kammradt

das Schweizer Unternehmen

Endress+Hauser in Stahnsdorf, das britische

Solarunternehmen Oxford PV in

Brandenburg an der Havel, die Logistikzentren

von GLX in Freienbrink und dm

in Wustermark sowie den Umbau von

Leipa in Schwedt.

WFBB-Geschäftsführer Sebastian

Saule streicht heraus: „Digitalisierung ist

ein Top-Thema für die Unternehmen im

Land. Das zieht sich wie ein roter Faden

auch durch die 224 Innovationen und

72 technologieorientierten Gründungen,

die wir erfolgreich begleitet haben.

Etwa bei der eta AG engineering in Cottbus,

die Drohnen entwickelt, die autonom

Innenräume von Industrieanlagen

© Till Budde

Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH

Qualität aus Deutschland seit 1949

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Metall-, Carbid- und Keramikbeschichtungen

HVOF-, Plasma-, Kaltgas-, Flamm- und Lichtbogenspritzen


efliegen und vermessen können. Oder

bei der Gründung des Potsdamer Unternehmens

Cinuru Research, das Kinos

und Filmverleihern ein digitales, datengetriebenes

Kundenbindungsprogramm

bietet. Neben der Entwicklung neuer,

digitaler Produkte und Dienstleistungen

geht es aber bei vielen Unternehmen

auch um die Digitalisierung ihrer bestehenden

Produktion: So digitalisiert die

Alutrim Europe GmbH, Kyritz, gleich

alle betrieblichen Abläufe und Prozesse.

Digitalisierung bietet enorme Chancen.

Wirtschaft 4.0 ist heute bereits gelebte

Realität in der Hauptstadtregion.“

Neues Zentrum für Digitalisierung im

Handwerk

Brandenburgische Handwerksbetriebe

bekommen eine Anlauf- und Beratungsstelle,

um die Chancen und Möglichkeiten

der Digitalisierung besser nutzen

zu können. Dafür baut die Technische

Hochschule Brandenburg (THB) ein

neues Zentrum für die Digitalisierung

im Handwerk auf. Wirtschaftsminister

Albrecht Gerber überreichte bei einem

Digitalisierungsworkshop in Potsdam

den Zuwendungsbescheid in Höhe von

zwei Millionen Euro an Professor Jochen

Scheeg, Prodekan des Fachbereichs Wirtschaft

der THB.

„Gerade Handwerksbetrieben fällt

die Modernisierung der Betriebsabläufe

oft schwer. Die Auftragsbücher sind voll,

die Mitarbeiter auf Wochen und Monate

ausgelastet. Und neue Fachkräfte zur

Verstärkung zu finden, fällt schwer. Da

bleibt kaum Zeit, um mal durchzuatmen

und über grundsätzliche Dinge nachzudenken.

Die große Frage lautet also: Wie

kommen kleinere und mittlere Betriebe

zu neuen digitalen Produkten, Leistungen

und Geschäftsmodellen?“, erklärt

Minister Gerber.

Dabei soll das neue Zentrum für

die Digitalisierung im Handwerk helfen.

Durch eine praxisnahe und branchenindividuelle

Aufbereitung konkreter

Anwendungsfälle in Form von

sogenannten Demonstratoren können

Unternehmen Lösungen erproben und

die nächsten Digitalisierungsschritte

planen. Darüber hinaus wird in Innovationsworkshops

erarbeitet, wie sich

Unternehmen neue Geschäftsfelder im

Kontext der Digitalisierung erschließen

können.

„Virtual Reality wird in

Babelsberg real”

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium

unterstützt auch den Aufbau

eines sogenannten volumetrischen Studios

in Babelsberg für Anwendungen

im Bereich der Virtual Reality mit rund

zwei Millionen Euro. Mit dem Studio

wird es möglich sein, reale Objekte und

Personen in virtuellen Welten zu platzieren.

Diese Technologie ist vor allem

für den Wachstumsmarkt der Virtual-,

Augmented- und Mixed-Reality von großer

Bedeutung und wird künftig branchenübergreifend

Anwendung finden.

So unter anderem beispielsweise bei der

Prozessoptimierung im produzierenden

Gewerbe, in der Gesundheits- und Automobilwirtschaft

oder beim Erschaffen

virtueller Welten in Filmen und Games.

„Das volumetrische Studio ist ein

tolles Vorzeigeprojekt“, hob Minister

Gerber hervor. Es mache deutlich, „dass

in Babelsberg die Synthese von Medienwirtschaft

und Informationstechnologien

wie an keinem anderen Standort in

Deutschland praktiziert“ werde. Babelsberg

sei nicht nur ein traditionsreicher

Filmstandort, sondern „der Ort für technologische

Innovationen im Medienbereich.

Der Minister verwies darauf, dass

die Medienstadt Babelsberg 2017 als

einer von zwölf „Digital Hubs“ aus einer

Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums

hervorgegangen ist – als deutschlandweit

einziger Hub für den Bereich

der Medientechnologien. ó

53

PT-MAGAZIN 3/2018

Berlin / Brandenburg

pb+ Ingenieurgruppe AG

beraten. planen. optimieren.

„Herausragende Ergebnisse erzielt

man nur in einer von Respekt und

Wertschätzung geprägten Zusammenarbeit

aller Beteiligten“.

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Unsere Leistungen: Tragwerksplanung, Ausführungsplanung, Wärme- und Schallschutzberechnung


© caleg--gruppe

Wir schützen Hightech

PT-MAGAZIN 3/2018

Die caleg-gruppe ist der Spezialist, wenn es darum geht,

Ihre Elektronik vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen.

Firmenportrait

54

Unsere Gehäuse und Schränke

schützen vor:

• mechanischer Beanspruchung

• Umweltbedingungen

(Wasser, Staub oder Sonnenlicht)

• elektromagnetische Unverträglichkeit

(EMC)

Unsere Verkabelungen und Prüfverfahren

schützen vor:

• elektrischen Störungen

Unsere Kühl- und Heizungslösungen

schützen vor:

• Überhitzung

• Unterkühlung

Für diesen umfassenden Schutz finden

Sie mit der caleg-gruppe einen Komplettanbieter,

der ein perfektes Zusammenspiel

gewährleistet. Jedes Produkt

aus unserer Fertigung ist eine eigene

Lösung, die individuell auf die Kundenanforderung

abgestimmt ist.

Da wir Gehäuselösungen nicht nur herstellen

sondern auch konstruieren, können

wir auch die Bedienerfreundlichkeit

Ihrer Anlagen mit berücksichtigen.

So schützen wir Ihren Kunden und

sorgen für ein angenehmes Arbeiten

mit Ihrer hightech.

Von der Idee

bis zum fertigen Produkt

Konstruktion – der Beginn der

Produktentwicklung

© caleg--gruppe

Modernste, prozessoptimierte

Fertigungsstraßen

Ausschließlich modernste CNC- gesteuerte

Lösungen für das Stanzen, Lasern,

Biegen, Schweißen und PU- Dichtschäumen

sind bei der caleg-gruppe

im Einsatz. Weitere automatisierte und

teilautomatisierte Produktionsabläufe

finden in den Bereichen Schweißen

und Pulverbeschichtung ihre Anwendung.

Hier spielen nicht nur die Systeme

selbst, sondern auch die dem Fertigungsprozess

angepasste Lösungen

eine wichtige Rolle.

© caleg--gruppe

Zum Schutz des Kunden

© caleg--gruppe

Wichtiger als der Schutz Ihrer elektronischen

Bauteile ist der Schutz der

Menschen, die tag täglich mit Ihrer

Technologie zu tun haben. Denn hinter

all unserem Know how über die Konstruktion

und Produktion und hinter allen

Normen, die damit einhergehen, steht

an oberster Stelle die Sicherheit Ihres

Kunden.

Schon in der Konstruktion werden die

geforderten Eigenschaften des späteren

Produktes festgelegt. Dies gilt vor

allem auch für die Normen, die das

Produkt später zu erfüllen hat. Unsere

Kompetenzen sind international ausgelegt.

So gehören DIN, ISO, CE, UL, CA,

IP, NEMA und verschiedene Bahnnormen

zu unserem Tagesgeschäft. Unter

Nutzung modernster CAD-Technik

(HiCAD / Inventor), sowie eines eigenen

automatisierten Konstruktionsprogramms,

erfolgen die ersten Schritte

zur Produktlösung. Dabei fließt der caleg-gruppen

Werkstandard im Rahmen

der Fertigungstechnologie mit in das

künftige Produkt ein.

Dies gewährleistet auch ein optimales

Preis- Leistungsverhältnis.

© caleg--gruppe


Die caleg-gruppe gewährleistet durch

schnell umrüstbare Maschinensysteme

eine enorme Produktionsvielfalt bei

einer losgrößenoptimierten Fertigung

nach höchsten Qualitätsnormen. Langjährige

partnerschaftliche Beziehungen

zu Maschinenausrüstern sind Garant

für die kontinuierliche Fortentwicklung

unseres Maschinenparkes.

Oberflächenbeschichtung –

Bauteilbestückung – Verdrahtung

© caleg--gruppe

Je nach Einsatzgebiet und Einsatzbedingung

leiten sich unterschiedliche

Systeme der Oberflächenbeschichtung

und des Korrosionsschutz aus Grundmaterial

und Beschichtungspulver ab.

Nach der Fertigstellung werden die

Waren für eine just in time Weiterbearbeitung

beim Kunden zwischengelagert

oder für den direkten Versand vorbereitet.

Auch die Bauteilbestückung bis hin zur

Komplettverdrahtung kann nach gleichen

Standards übernommen werden.

Fakten und Zahlen

Stanzen und Laserschneiden

1 x Trumpf TruMatic 3000

1 x Trumpf TruMatic 5000 FMC

2 x Trumpf TruMatic 6000 FMC

3 x Trumpf TruMatic 7000 FMC

Mit einem vollautomatischen

Blechlager.

Wir verarbeiten Bleche bis zu einer

Größe von: 3000 mm x 1500 mm

Und einer Materialstärke von:

• Stahlblech: 8 mm

• Edelstahl: 4 mm

• Aluminium: 8 mm

Biegen, Schwenkbiegen

und Rundbiegen

10 x Amada

2 x ADIRA

1 x Weinbrenner

1 x Schröter PowerBend

1 x Rundbiegemaschine

Die roger GmbH ist der Semi-Custom

Produzent der caleg-gruppe. Aufbauend

auf einem breiten Spektrum an

Elektronikschränken, 19 Zoll Racks,

Baugruppenträgern, Tischgehäusen

und Frontplatten werden kundenspezifische

Lösungen entwickelt und produziert.

Die Caleg-gruppe in Zahlen:

Wir verarbeiten bis zu einer Länge

von 3400mm mit einem Maximaldruck

von 170to.

Schweißverfahren

• TIG, MAG und Plasma

• Stahlblech, Edelstahl, Aluminium

• Bolzenschweißroboter bis zu der

Größe M12

• Veredelung durch Schleifen oder

Strahlen (Edelstahl)

Endbearbeitung

• Pulverbeschichtung

• Schäumen

• Endmontage

• Eloxierung von Aluminium

• Bedrucken

• Kabelkonfektionierung

• Verdrahtung

Die Produkte und Fertigungsprozesse

der caleg-gruppe entsprechen internationalen

Standards wie beispielhaft:

DIN ISO EN 9001:2015, UL-certificate,

CA-certificate, Welding certificate for

railways, Painting certificate Alstom. ó

55

PT-MAGAZIN 3/2018

Firmenportrait

Die Unternehmen der Gruppe

Die caleg Schrank und Gehäusebau

GmbH verantwortet innerhalb der caleg-gruppe

die hochindividualisierte

Entwicklung und Fertigung von Gehäuse

und Schranklösungen in Edelstahl,

Stahlblech und Aluminium.

Die cam GmbH ergänzt das Leistungsspektrum

der caleg-gruppe um die

Montage, Bauteilbestückung und Verdrahtung.

Die Entwicklung und Installation

von Gehäuseklimatisierung und

-lüftung ist ebenfalls eine Kernkompetenz.

Aktuell arbeiten über 400 Mitarbeiter

auf einer Produktionsfläche von 25.000

m² an drei Standorten.

Das größte Werk steht in Calau mit

über 15.000 m² Produktionsfläche. Der

Standort wurde in 2016/2017 um eine

neue Halle mit modernster Lackier- und

Pulvertechnik erweitert. Im gleichen

Zeitraum wurden die Maschinenparks

innerhalb der Gruppe an den Fabrikationsstandorten

Lubsko (3.000 m²) und

Saarbrücken (7.000 m²) angeglichen,

zusätzliche Kapazität geschaffen und

die Flexibilität erhöht. Die Investitionen

beliefen sich auf über 7,5 Mio. EUR.

Gahlener Weg 15

D-03205 Calau

Fon: +49 (0) 3541 84-0

Fax: +49 (0) 3541 84-530

E-Mail: info@caleg-gruppe.de

Internet: www.caleg-gruppe.de


Automobile im Land der Uhren und

Lifestyle | Auto

PT-MAGAZIN 3/2018

56

© PRESSE-SERVICE Garth, Adam Opel AG, Volkswagen AG

Genf.

Ein Schleier von verhangenen Wolken

mit eisigen Windböen machen mich

fröstelnd. Das Taxi fährt am Hotel vor.

Mich begrüßt als erstes das Matrix-Licht

im Dämmerschein des Morgens. Es ist

ein nagelneuer Opel Insignia. Ich steige

ein und habe das Gefühl zu Hause zu

sein. Allein die Beinfreiheit im Fond. Ein

guter Vorgeschmack auf den großen

europäischen Autosalon Genf. Heute

öffnet er seine Tore in der Schweiz für

alle diejenigen, die sich für Pferdestärken,

Design oder Tuning begeistern können.

Ich habe ein Presseticket und gute

Laune bei diesem schönen Taxi, denn die

Zukunft gehört allen und da hat Opel

recht. Ich gebe dem Taxifahrer meine

Karte und mache eine Abholzeit aus.

Imposant ziehen sich die grünen

Buchstaben “Salon de l’automobile”

über den Eingangstoren des Messezentrums

in Genf. Auf über 100.000 Quadratmeter

finden 108 Aussteller aus aller

Welt Platz. Ich bin gespannt auf die vie-

© PRESSE-SERVICE Garth, Adam Opel AG, Volkswagen AG


© PRESSE-SERVICE Garth, Adam Opel AG, Volkswagen AG

des Käses

len Premieren, die mich erwarten. Neben

gigantischen Weltpremieren des neuen

Audi A6 oder des Mercedes-Benz AMG

Coupé wird deutlich, worin der Fokus der

88. International Motor Show liegt: Elektromobilität.

In der Schweiz fühlt sich das

gut an, aber wenn ich an Deutschland

und die unprofessionelle Energiepolitik

denke, wird mir angesichts des wachsenden

Energiehungers mulmig. Sehen wir

es positiv, schließlich steckt da noch viel

Pioniergeist darin. Während der Tech-

Pionier Elon Musk mit der Gründung des

Tesla Model S den Inbegriff des E-Autos

geschaffen hat und die Premiumhersteller

vor sich hertrieb, gab es kollektives

Gelächter auf den Hochsitzen, denn Produktionsprobleme

und verspätete Produkt-Lancierungen

lassen wohl kaum

eine Bedrohung zu. Doch während alle

gespannt die nächsten Schritte in Silicon

Valley verfolgen, wird in Schweden

der Volvo Polarstern als E-Linie geboren

und in Zuffenhausen an einer echten

Alternative getüftelt. Diese Alternative

klingt wie eine Herausforderung. Eine

Mission. Porsche stellt den Mission E

Cross Tourismo vor. Die Jagd auf Tesla ist

somit eröffnet. Es handelt sich bei dem

Porsche Mission E Cross nicht um ein

weiteren Kompakt-SUV, sondern um ein

CUV. Das voll elektrische 600 PS Cross

Utility Vehicle mit einer Reichweite von

500 km ist eine Innovation in allen Bereichen.

Porsche gilt als Lösungsfinder des

allbekannten Problems, denn für eine

Aufladung des Akkus für 400 km ist

lediglich eine Ladezeit von 15 Minuten

von Nöten. Anstatt stundenlang an der

Raststätte verbleiben zu müssen, reicht

es aus, genüsslich einen Kaffee zu trinken.

Der erste Porsche, ohne traditionellen

Drehzahlmesser hinter dem Lenkrad,

bietet ein vollendet digitalisiertes Multimedia

Interface und setzt den Piloten

auf die Zielgerade Richtung Zukunft.

Aber nicht nur Porsche präsentiert

einen Tesla-Jäger. Auch Jaguar hat mit

britischer Leidenschaft an einem Elektro

SUV geschaffen. Der i-Pace. Mit seiner

90-kWh-Batterie und 400 PS sprintet

er in beachtlichen rund vier Sekunden

von 0-auf-100 Km/h. Dass die Briten

Neuland mit ihrem Crossover betreten,

merkt man, wenn man beachtet, dass

die Entwicklung 2013 begann. Aber es

hat sich gelohnt, denn die Kombination

von direkter Lenkung und einem batteriebedingten

Fahrzeugschwerpunkt

verhalf Jaguar zu einer eigenen i-Pace

Rennserie, die sogar dieses Jahr noch

starten soll. Auch viele andere Unternehmen,

wie die schweizerische Firma Rinspeed,

stellen neben Volkswagen und Co.

reihenweise E-Power vor. Selbstfahrende

Taxis, rein elektrische Vans, Autopiloten

und die neuesten Assistenz-Systeme lassen

die Technikversierten aufmerken. Da

wundert es mich kaum, als ich den Trubel

der Hallen für einen Moment entfliehen

will und auf einen Chattle stoße, der

die Besucher zu den Probefahrtterminals

bringt... fahrerlos, geräuschlos, elektrisch.

Obwohl durch Downsizing und

Hybridisierung der Verbrennungsmotor

noch einige Jahre geschenkt bekommen

hat, sollten wir uns daran gewöhnen

einmal mehr Umsicht walten zu müssen,

um kein lautloses Elektrofahrzeug zu

übersehen.

Drei bestimmte Buchstaben fallen

jedoch immer wieder auf und zeigen

Dominanz auf jeder Ausstellungsfläche.

Egal wohin man sein verwöhntes

Auge schweifen lässt, SUV’s überall.

Ob Seat mit der neuen Sportlinie des

Ateca Cupra, ob Suzuki mit dem zarten

und auch kleinsten seiner Klasse,

dem Ignis mit einer Länge von 3,70 m

oder schließlich Maserati, Bentley und

sogar Lamborghini. Ja, sie haben richtig

gelesen. Lamborghini wagt sich auch

an einen Kompakt-SUV mit der Typenbezeichnung

Urus. Allerdings nicht, wie

erwartet, das erste Mal. 1986 begann die

Produktion des LM002, ein dem Humvee

ähnlicher Truck. Somit ist der Urus eine

Wiedergeburt eines Geländewagens,

allerdings unter der Feder von Audi, mit

einem V8 Biturbo, der 650 Pferdestärken

leistet und bei stattlichen 204.000 Euro

Grundpreis liegt.

Doch neben spannenden Neuigkeiten

und dem Optimismus für die Vielfalt

der anwesenden Marken, musste ich

enttäuscht feststellen, dass mit Opel

ein ganz großer Name auf der Messe in

Genf nicht vertreten ist. Kein Insignia

GSI, kein Grandland X oder Crossland X,

keine Studie Concept GT zieren die Messehallen

des Genfer Autosalons. Ob es

am 2,2 Milliarden teuren Verkauf der GM-

Amerikaner an die Franzosen von PSA

gelegen hat, ist ungewiss. Die business

innovation oder die ultimate exclusive

Ausstattung des Insignia hätte hier in

Genf eine gute Figur gemacht. Pierre, der

Taxifahrer, ist pünktlich wie ein Schweizer

Uhrwerk. Ich erinnere mich des Opel-

Slogans von 2015 “Umparken im Kopf”.

Das trifft es genau, denn das Platzangebot,

die Verarbeitungs-Qualität und

die Anmutung der Materialien, die mich

im Insignia-Taxi auf der Rücktour ins

Hotel begleiten, werden durch Piere, den

Taxifahrer bestätigt, der von der 8-Gang

Automatik, der Zuverlässigkeit und von

der Verarbeitungsqualität schwärmt.

Als wir durch die verstopften Straßen

Genfs schweben, erinnert mich das im

Dach eingelassene Panoramaglas an die

großflächige Glasfront im denkmalgeschützten

Kaufhaus des Autos (KADEA)

in Berlin Tempelhof. KADEA ist als Repräsentant

von Opel ein Paradebeispiel für

hochmoderne Dienstleistungen gepaart

mit einem vielfältigen Modellangebot

und das schon seit 2006. Da kommt die

Auszeichnung von Auto-Bild als “bester

Autohändler” nicht von ungefähr. Ich

muss schmunzeln, wenn man Berlin

besucht, muss man ins KADEWE. Ich

muss aber unbedingt ins KADEA, oder

beides. ó

Salvadore-Hugo Garth

57

PT-MAGAZIN 3/2018

Lifestyle | Auto


Leserbriefe | Impressum PT-MAGAZIN 3/2018

58

Zur Ausgabe: 2/2018

Digitalisierung

Leserbriefe

Zu: „Vorbild China“

Klar doch: Wenn in Deutschland die

Geburtenraten sinken, weil die (klassische)

Familie seit zwei Generationen verteufelt

wird, und wenn den Kindern und

Jugendlichen von klein auf eingebleut

wird, dass es besser ist, sich bei Staat

oder Großkonzernen zu verdingen, dann

wird Deutschland auch weiterhin keine

Chance haben gegen eine erfolgshungrige

Jugend in den Schwellen- und Drittländern.

Schade um das Land der Dichter

und Denker.

Hans-Jürgen Weillt (online)

Zu: „Craft Beer: „Erfunden in Ostbayern“

Mich freut besonders die Individualisierung

der Craft-Biere. Das ist das, was das

Leben lebenswert macht. Im Gegensatz

dazu ist es in den Fleischtheken der

Ketten und Discounter bis zum Abwinken

langweilig: Überall sehen sie Salate

und Würste gleich aus, schmecken gleich,

und wurden „mehrfach ausgezeichnet“.

Ich bin für die Erfindung der Craft-

Würste und Craft-Bäckereien!

H. Ritter (online)

Zu: „Das Wikingerschiff: Volvo V90“

Den Volvo mit den Wikingerschiffen

zu vergleichen, ist natürlich sehr kühn -

gleichwohl aber kreativ. Es wäre schön,

wenn die Schweden weiter zeigen

würden, dass nicht schiere Größe die

Wahrscheinlichkeit für den Markterfolg

bestimmt, sondern individueller Erfindungsgeist

und technologische Meisterleistung.

Nicht umsonst sind Meistertitel

an einzelne Personen gebunden,

nicht an Marken, Länder oder Konzerne.

Marcel Schiemann (online)

Zu: „Kapitalismus an sich“

Schöner Artikel, ich habe als 18-jähriger

auch davon gesprochen, dass alle

Egoisten sind, egal ob Schweitzer oder

Hitler. Insofern kann ich sehr gut verstehen,

dass Krupp ein Egoist war, trotzdem

gutes bewirkt hat. Kapitalismus ist

sozial! Ich kenne keine bessere Gesellschaft,

trotz klarer und offensichtlicher

Probleme (siehe den Film „Bad Banks“).

Gerhard Koehler, Taucha

Zum Onlinemagazin www.pt-magazin.de

und zum Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de

Leserbriefe & Kommentare (red. gekürzt)

… Dr. Patrik Hedfeld, studierter Physiker

und Philosoph, … kritisiert zu Recht eine

Kapitalismus-Kritik, die die Vorzüge der

Marktwirtschaft nicht berücksichtigt. Er

selber verteidigt aber den Kapitalismus

mit Elementen, die der Marktwirtschaft

zugerechnet werden müssen. Man kann

nur den Schluss, ziehen der Kritiker der

Kapitalismuskritik von der anderen

Seite des Meinungsspektrums kann den

Kapitalismus nicht von der Marktwirtschaft

unterscheiden und kennt auch

die Wirkungen des Kapitalismus nicht.

Es stimmt schon, dass die meisten Kapitalismuskritiker

die Vorteile einer Wirtschaft,

die nicht in den Fesseln der Zentralverwaltungswirtschaft

liegt, nicht

sehen können, weil sie nicht gelernt

haben die Marktwirtschaft vom Kapitalismus

zu unterscheiden. Wir haben

auf der einen Seite einen Leistungsaustausch,

der auf Arbeit beruht und auf

der anderen Seite die Möglichkeit eben

Einkommen zu beziehen ohne Arbeitsleistung.

Diese Unfähigkeit zur Unterscheidung

teilen aber die meisten Mittelständler

und Konzernleiter mit den

sachblinden Kapitalismuskritikern.

Tristan Abromeit,

Neustadt am Rübenberge

Zu: „Was tun nach

einem Verkehrsunfall?“

Verkehrsunfälle passieren, Verkehrsunfälle

passieren täglich... von Glück kann

man sprechen, wenn es sich dabei nur

um einen Auffahrunfall handelt, oder

wenn nur materieller Schaden entsteht.

Dann sind die im Artikel genannten

Informationen und Tipps hilfreich, um

mit so einer Situation umzugehen. … Es

gibt aber auch Unfälle, die leider über

einen Auffahrunfall passieren. Unfälle,

die leider ein tragisches Ende haben. Es

ist ein sehr schwieriges Thema, jedoch

empfinde ich ein offener Umgang mit

diesem Thema als notwendig, um so die

richtigen Schritte zu gehen.

Beate Heinrich (online)

PT-MAGAZIN

für Wirtschaft und Gesellschaft

Impressum

ISSN 1860-501x | 14. Jahrgang

Ausgabe 3/2018

Verlag: OPS Netzwerk GmbH,

Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 240 61 - 00, Fax 0341 240 61 - 66

info@op-pt.de | www.pt-magazin.de

Das PT-Magazin ist das offizielle Magazin

des Wettbewerbes „Großer Preis des

Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,

eingetragen im Stiftungsregister

des Re gie rungs be zir kes Leipzig unter

Nr. 2/1998.

Geschäftsführer:

Petra Tröger, Dr. Helfried Schmidt

Redaktion:

Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P.)

Autoren/Interviewpartner:

Rüdiger Dzuban, Hans-Jürgen Friedrich,

Volker Gallandi, Salvadore-Hugo Garth,

Christian Kalkbrenner, Henrik Kehren,

Anton Kelz, Carmen Mielke-Vinke, Lothar

Müller, Roger Rankel, Martina Rellin,

Sarah Rothe, Helfried Schmidt, Gunnar

Sohn, Georg Tacke, Petra Tröger, Klaus

Weigel

Korrespondenten:

Bernd Schenke (Berlin)

D-Rolf Becker (Halle)

Satz/Layout:

Remo Eichner-Ernst

Anzeigen:

Petra Tröger (V.i.S.d.P.)

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