Patientenmagazin 2018 - Ausgabe 6

abelerbollmann

Ausgabe

Ärzteverbund Wuppertal e.V.

Patientenmagazin


6


INHALT

4 Faszination Tauchen

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für HNO-Heilkunde

Dr. med. Kai Lehnert

Sylvia Barnscheidt

Dr. med. Stefanie Czibor

6 aeroprax - Interview zum Thema „Schlaf / Schlafapnoe“

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Lungenheilkunde, Allergologie

und Schlafmedizin

Dr. med. Andreas Ostrowski

Dr. med. Frank Artmann

Dr. med Claus Hader

Kalomira Giza

Dr. Dilek Mollaalioglu

Dr. med. Frank Artmann

Dr. med. Thomas Wißkirchen

Dr. med. Matthias Unland

Dr. med. Karin Sroka

Dr. med. Cordula Conrad-Kabbe

Tanja Keller

8 Nicht-invasive Praenataldiagnostik Teil 1

Praxis für Praenatalmedizin

Dr. med. Nilgün Dutar

Dr. med. Heinz-Alfred Hagemann

10 Implantate - Wir bieten Erfahrung

Praxis für Zahnheilkunde, Oralchirurgie und Implantologie

Dr. med. dent. Ali Aghasadeh

12 Gebärmutterhalskrebs - eine vermeidbare Erkrankung ?

Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Sabine Mucha & Kolleginnen

14 Galileo Therapie - Trainieren wie die Astronauten

Praxis für Orthopädie

Dr. medic. Lucian Braisch

16 Der Saft des Lebens - Transfusionsmedizin

Praxis für Transfusionsmedizin

Dr. med. Aribert Komanns

18 News


LIEBE LESERINNEN,

LIEBE LESER,

unser Ärzteverbund Wuppertal e.V. ist ein Zusammenschluss

engagierter niedergelassener Ärzte und Pharmakologen in

Wuppertal. Mit über 50 ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten

sowie einem Apotheker verbindet er unterschiedliche Fachrichtungen

von der Allgemeinmedizin über die Pränataldiagnostik

bis zur Zahnmedizin.

Grundlegendes Ziel unseres Verbundes ist es, durch Intensivierung

der Zusammenarbeit unserer Ärztinnen und Ärzte die

Qualität der Behandlung für Sie, liebe Patientinnen und Patienten,

zu verbessern. Das heißt in aller Regel schnellere Termine,

kürzere Wartezeiten und eine zwischen den beteiligten Ärzten

koordinierte Behandlung.

Mit dieser 6. Ausgabe des Patientenmagazin wollen wir Sie,

liebe Leserinnen und Leser, wieder über unsere Verbundpraxen

und neue Entwicklungen in der Medizin und Gesundheitsforschung

informieren. Insbesondere möchte ich Ihnen unsere

neu gestaltete Internetpräsenz empfehlen. Schauen Sie doch

mal rein (mehr Infos auf Seite 18).

Haben Sie Fragen und / oder Anregungen zu unserer Arbeit,

zögern Sie bitte nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Dr. med. Robert Leufgens

(Vorstand des AeVW)

3


Faszination Tauchen

Wer es einmal erlebt hat, den hat zumeist die Liebe zum Tauchen erfasst !

Schwerelos mit den Fischen durch das Meer gleiten und die eindrucksvolle

Unterwasserwelt erfahren und genießen.

In seinem Element: Dr. med. Kai Lehnerdt

Doch da unser Körper nicht

einfach so für das Leben unter

Wasser gemacht ist, spielt die

Sicherheit eine große Rolle.

Es wirken Drücke von außen

auf den Taucher ein und man

atmet Gasgemische aus einer

4

Druckflasche. Beides kann ggf.

Probleme erzeugen.

Unter erhöhtem Druck verändert

sich die biologische Wirkung

der Gase der natürlichen

Atemluft. Stickstoff entwickelt

eine narkotische Wirkung und

kann den sogenannten Tiefenrausch

verursachen. Sauerstoff

wird in hohen Konzentrationen

und unter hohem Druck giftig

und kann bei Tauchgängen vor

allem zentralnervöse Sympto-


me wie Ohrgeräusche, Übelkeit,

Schwindel, Erbrechen,

Angst, Verwirrtheit und Krämpfe

auslösen.

Aufgrund dieser Druckwechsel

liegt das Hauptproblem im Bereich

der Ohren und Nasennebenhöhlen.

Die Gase werden

in der Tiefe komprimiert und

dehnen sich beim Auftauchen

wieder aus.

So muss der Druckausgleich

gewährleistet sein. Dieser erfolgt

über die Ohrtrompeten

(Eustachische Röhren) und

über die Nase zu den Nasennebenhöhlen.

Verschieden Einflüsse und Erkrankungen

können jedoch die

Funktion stören und das beschwerdefreie

Tauchen behindern.

Des Weiteren kann das in den

Gehörgang eintretende Wasser

schnell Entzündungen hervorrufen.

Da heißt es Vorbeugen

oder schnelles Therapieren,

damit der Tauchurlaub

nicht getrübt wird.

Als begeisterter Taucher kenne

ich diese Probleme zum Teil

auch aus eigener Erfahrung.

Daher bieten wir eine fachbezogene

tauchmedizinische Untersuchung

sowie Beratung an.

Jeder angehende oder aktive

Taucher hat unterschiedliche

gesundheitliche Voraussetzungen

oder sogar Operationen in

dem betreffenden Bereich hinter

sich.

Dann gilt es, individuell die Situation

zu klären:

Bin ich überhaupt tauchtauglich?

Und was kann ich unternehmen,

um meine Probleme

zu beheben, damit ich wieder

tauchen kann?

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung

dient in erster Linie der

Prävention von Tauchunfällen

und sollte immer im Eigeninteresse

eines jeden Tauchers

liegen. Durch die Untersuchung

besteht die Möglichkeit,

einem Taucher klarzumachen,

wo seine Einschränkungen liegen

oder dass das Tauchen

ggf. für ihn ein zu großes Risiko

darstellt.

Um Ihnen als Taucher auch

eine umfassenden Beratung

oder Therapie zu bieten, haben

wir eine Gruppe aus taucherfahrenen

Ärzten verschiedener

Fachrichtungen (Kardiologie,

Anästhesie, operative HNO-

Heilkunde etc.) gebildet.

Unser Ziel ist eine höchst möglichste

Sicherheit, damit Sie die

Faszination Tauchen weiter begeistert

erleben können!

Mit unseren beiden Standorten

am Alten Markt und Am Wall

18 - 20 (3. Etage, barrierefrei)

können wir ganzjährig für Sie

da sein.

Wir beraten Sie gerne - unser

Team freut sich auf Sie !

Überörtliche Gemeinschaftspraxis

für HNO-Heilkunde

Dr. med. Kai Lehnerdt

Sylvia Barnscheidt

Am Wall 18-20

42103 Wuppertal

Telefon 0202 - 45 13 31

Dr. med. Stefanie Czibor

Dr. med. Jens Melcher

Alter Markt 10

42275 Wuppertal

Telefon 0202 - 55 42 12

www.hnofit.de

5


aeroprax - Ihre Schlafmediziner im Tal

Interview zu dem Thema „Schlaf / Schlafapnoe“ mit

Dr. med. Andreas Ostrowsky

Schnarchen kann harmlos, aber auch Ausdruck einer Verengung der oberen Atemwege

beim Einatmen im Schlaf sein. Dies hat Auswirkungen auf Herz und Kreislauf. Vor allem bei

lautem und unregelmäßigem Schnarchen in Verbindung mit Tagesmüdigkeit sollte an ein

Schlafapnoe-Syndrom gedacht werden. Weitere Folgen sind Konzentrationsprobleme,

Stimmungsschwankungen oder Potenzstörungen. Die Erkrankung wird in einem unserer

Schlaflabore untersucht und in der Regel über eine Maske behandelt.

Herr Dr. Ostrowsky:

was geschieht mit uns, wenn wir

einschlafen? Warum ist der Schlaf

für den Körper so wichtig?

Jede Nacht kommen wir uns

sozusagen selbst abhanden, eine

Parallelwelt, der Schatten des

Tages. Im Schlaf schaltet der Körper

seine Funktion auf „Stand By“.

Die Körpertemperatur sinkt, Körpervorgänge

wie Puls und Atmung

verlangsamen sich, der

Blutdruck sinkt.

Diese Phase benötigt der Körper

als Erholungs- und Aufbauphase.

Wie viele Stunden Schlaf gelten

in der Regel als gesund?

6

Lungenfacharzt

Dr. med. Andreas Ostrowsky

Bei Erwachsenen gelten in der Regel

7 bis 8 Stunden als gesund.

Napoleon und Margaret Thatcher

sollen mit 4 Stunden ausgekommen

sein. Wie viel Schlaf ein

Mensch benötigt, ist sehr unterschiedlich.

Ein Säugling schläft

ungefähr 16 Stunden am Tag.

Nach dem 50. Lebensjahr sinkt

das Schlafbedürfnis oft unter 6

Stunden. Wenn sie am Tage

munter sind, haben sie soviel geschlafen,

wie ihr Körper braucht.

Sind Schlafstörungen ein

Massenphänomen?

Wir leben in einer 24-Stundenkultur,

lange Arbeiten, Arbeit mit

nach Hause nehmen, Freizeitstress,

von Entschleunigung träumen,

sich über eine 3-minütige Zugverspätung

beschweren. In Deutschland

leiden viele Menschen unter

Schlafstörungen und Schlaflosigkeit.

Man unterscheidet zwischen

den Ein- und Durchschlafstörungen

und den Erkrankungen, die

zu Müdigkeit am Tage führen.

Was sind Ihre besten Tipps für ein

unruhige Nacht?

Abends erst mal ordentlich Kaffee

trinken, Zigaretten und ein paar

Korn. Sorgen Sie dafür, dass das

Schlafzimmer stickig warm ist,

verwenden Sie kratziges Bettzeug.

Ganz wichtig, ein fettiges Essen

vor dem Schlafen.

Lassen Sie das Licht brennen und

den Fernseher laufen. Suchen Sie

sich Arbeit im Schichtdienst,

möglichst mit unregelmäßigen

Schichten, damit ihr Körper nie

weiß, wann es Schlafenszeit ist.

Lassen Sie das Smartphone an,

stellen den Computer neben das

Bett und überlegen, was Sie morgen

alles noch erledigen müssen,

beißen Sie sich ruhig fest.

Auch ein Streit am späten Abend

kann Wunder bewirken. Vermeiden

Sie jeden Sport und ganz

wichtig: Suchen Sie sich einen

Partner, der schnarcht.

Schnarchen, macht das krank,

Herr Dr. Ostrowsky?

Eine Schlaffolter per excellence,

für andere wohlgemerkt;

der häufigste Grund, warum Ehepaare

getrennt schlafen, einer der

Schuldigen für das frühe Scheitern

von Romanzen. Der einsame

Betroffene spürt oft wenig. Liegt

eine sogenannte Schlafapnoe vor,

verstehen wir das Schnarchen als

Krankheit.


Eine Schlafapnoe? Was versteht

ein Schlafexperte wie Sie

darunter?

Bei einer Schlafapnoe erschlaffen

im Schlaf die oberen Atemwege

oberhalb des Kehlkopfes, die

Zunge rutscht leicht nach hinten

in den Hals und verschließt den

Rachenraum.

Der Atemstrom kann nicht mehr

richtig passieren. Die Folge: ein

kurzfristiger Atemstillstand, der

einen Weckreiz auslöst. Die Nachtruhe

wird kurzzeitig unterbrochen

und in verminderter Schlaftiefe

weitergeführt. In den meisten

Fällen ist diese Unterbrechung so

kurz, dass die Betroffenen sie

nicht wahrnehmen. Da sich diese

Atemstillstände in der Nacht bis

zu mehreren hundertmal wiederholen

können, spürt der Betroffene

jedoch die Folgen dieser

nächtlichen Atemstillstände erst

am Tage, er ist müde.

Welche Folgen hat das für den

Organismus?

Zunächst leidet der Betroffene

unter einer ständigen und extremen

Tagesmüdigkeit, und ist

im Alltag und Beruf nicht mehr

richtig leistungsfähig. Somit ist

seine Lebensqualität stark eingeschränkt.

Aber auch die gesundheitlichen

Folgen sind erheblich.

Der nächtliche Sauerstoffmangel

schädigt Organe und erhöht den

Blutdruck. Herzrhythmusstörungen

sind häufig. Herzinfarkt und

Schlaganfall können die Folge

sein.

Kann die Krankheit bei Ihnen in

der aeroprax diagnostiziert werden?

Bisher war der Gang ins Schlaflabor

zwingend. Heute können wir

in der aeroprax dem Patienten bei

Verdacht zunächst ein tragbares

Gerät mit nach Hause geben,

durch das die Atmung, Schnarchen

und Schlaf zuhause beobachtet

wird. Hat sich aufgrund

dieser Ergebnisse der Verdacht

erhärtet, wird der Patient in unser

Schlaflabor aufgenommen.

Atmung, Kreislauf, Schnarchverhalten,

EEG und EKG werden hierbei

genau untersucht.

Welche Therapie empfehlen Sie?

Bei Müdigkeit und Schnarchen

sollte sich ein Patient bei uns in

der aeroprax vorstellen. Meist

können wir schon ambulant die

Schwere und den genauen Typ

des Schlafapnoe-Syndroms erkennen.

Eine wirkungsvolle Maßnahme

ist die sogenannte CPAP-

Therapie. Dabei handelt es sich

um eine Atemmaske, die der Betroffene

jede Nacht tragen sollte.

Die Atemwege werden durch

einen leichten Überdruck von innen

so gestützt („geschient“), dass

sie nicht erschlaffen können.

Die Schutzwirkung von den gefährlichen

Atempausen setzt hier

schon bei der ersten Anwendung

ein.

Haben Sie sonst noch Tipps für

einen erholsamen Schlaf?

Überprüfen Sie die Raumtemperatur

des Schlafzimmers. Ideal

sind 16-18 Grad. Nehmen Sie Ihre

Sorgen nicht mit ins Bett. Alle

Dinge auf einen Zettel schreiben

und morgen erledigen. Essen und

Fernsehen sollten nicht im Bett

stattfinden. Rituale vor dem Zubettgehen

können ebenfalls hilfreich

sein.

Vorsicht vor Schlafmitteln. Sie

werden zwar heute nicht mehr so

großzügig verteilt wie in der Zeit

von „Sex und Drugs“, sie sind aber

auch heute nur eine absolut letzte

Zuflucht, eine vorübergehende

Maßnahme. Entspannungsübungen,

Meditation oder Musizieren

wirkt sehr entspannend.

Ich spiele, so lange es die Nachbarn

zulassen, abends auf meinem

Didgeridoo.

Umfassende Informationen zum

Thema Schlafmedizin und unserem

Leistungsspektrum sowie

Ansprechpartner finden Sie im

Netz unter

www.aeroprax.de

Standort Barmen

Dr. med. Andreas Ostrowky

Dr. med. Frank Artmann

Dr. med Claus Hader

Kalomira Giza

Dr. med. Dilek Mollaalioglu

Berliner Straße 43

42275 Wuppertal

Tel: 0202 - 430 463 - 0

aeroprax city - Standort Elberfeld

Dr. med. Frank Artmann

Dr. med Claus Hader

Hofaue 91-93

42103 Wuppertal

Tel: 0202 - 430 463 - 0

Standort Elberfeld

Dr. med. Thomas Wißkirchen

Dr. med. Matthias Unland

Dr. med. Karin Sroka

Dr. med. Cordula Conrad-Kabbe

Tanja Keller

Arrenberger Straße 20

Herzzentrum Wuppertal, Haus 3

42117 Wuppertal

Tel.: 0202 - 478 498-0

7


Nicht-invasive Praenataldiagnostik

Teil 1

Zur Erkennung von Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes bestehen

verschiedene Möglichkeiten der vorgeburtlichen nicht-invasiven Diagnostik. Als erste Stufe der

Praenataldiagnostik gilt der bildgebende Ultraschall, der sog. Frühe Fehlbildungs-Ultraschall (FFU)

inkl. Ersttrimesterscreening (ETS).

Viele Fehlbildungen oder Fehlentwicklungen entstehen in den ersten Schwangerschaftsmonaten

aus erbgutbedingten (chromosomalen) Ursachen, aufgrund von äußeren Einflüssen (Infektionen,

Medikamente, Strahlung, Alkohol etc.) oder mütterlichen Erkrankungen (z.B. Zuckerkrankheit). Häufig

lässt sich keine weitere Ursache der Störung finden. Wenngleich ein unauffälliger Ultraschall eine

solche Störung niemals mit Sicherheit auszuschließen vermag, können doch im Rahmen der praenatalen

Ultraschalldiagnostik Organfehlbildungen mit hoher Wahrscheinlichkeit dargestellt werden.

Früher Fehlbildungs-Ultraschall

(FFU) inkl. Ersttrimesterscreening

(ETS):

8

Es ist bekannt, dass mit zunehmendem

Alter einer Schwangeren das

Risiko ansteigt, ein Kind mit einer

Chromosomenstörung (Fehlverteilung

der Träger der Erbanlagen) zu

bekommen. Die am häufigsten auftretende

Chromosomenstörung ist das

Down-Syndrom, bei dem das Chromosom

21 dreimal anstatt zweimal

angelegt ist, weshalb es auch Trisomie

21 genannt wird. Nach Häufigkeit

folgen die Trisomie 18 (Edwards-Syndrom)

und die Trisomie 13 (Pätau-

Syndrom). Aufgrund dieses Anstieges

von Chromosomenstörungen bei

steigendem Alter der Mütter wird in

Deutschland gemäß den Mutterschaftsrichtlinien

allen Schwangeren,

die bei der Geburt 35 Jahre oder älter

sind, eine Fruchtwasser-Untersuchung

zur Abklärung der Chromosomen

angeboten (Altersindikation).

Die meisten Schwangeren über 35

Jahre gebären chromosomal gesunde

Kinder. Mehr als die Hälfte der

Kinder mit Down-Syndrom werden

von Frauen geboren, die jünger sind

als 35 Jahre. Somit ist das Alter allein

nur ein eingeschränkt brauchbarer

Parameter für oder gegen eine Entscheidung

zur invasiven Diagnostik.

Im Laufe der letzten Jahre hat sich

gezeigt, dass viele der Ungeborenen

mit Chromosomenstörungen bei den

Ultraschalluntersuchungen besondere

Merkmale (sogenannte Marker)

oder organische Fehlbildungen aufweisen,

die mitunter auch schon in

frühen Stadien der Schwangerschaft

nachweisbar sind.

Der Nachweis solcher Merkmale ist

nicht beweisend, zeigt aber ein erhöhtes

Risiko für das Vorliegen einer

Chromosomenstörung an, während

das Fehlen solcher Merkmale das

Risiko senkt. Das bekannteste Merkmal

in der frühen Schwangerschaft,

das auf eine Chromosomenstörung

hinweisen kann, ist eine verbreiterte

Nackentransparenz, weshalb diese

Untersuchung landläufig auch „Nackenfaltenmessung“

genannt wird.

Dieser Name wird der Untersuchung

allerdings nicht mehr gerecht, weil

die rasanten Fortschritte der Ultraschalltechnik

und die zunehmende

Erfahrung spezialisierter Untersucher

es mittlerweile erlauben, auch zu diesem

frühen Zeitpunkt der Schwangerschaften

den größten Teil der schweren

organischen Fehlbildungen zu

erkennen. Aus diesem Grunde sprechen

wir heute lieber von einem „frühen

Fehlbildungsausschluss“ oder Ersttrimester-Ultraschall.

Wann wird untersucht?

Diese Art der Untersuchung ist auf ein

relativ enges Zeitfenster beschränkt,

in dem sie sehr verlässliche Aussagen


zulässt. Dieses Zeitfenster erstreckt

sich von der 12. Schwangerschaftswoche

bis zur 14. Schwangerschaftswoche.

Außerhalb dieses Zeitrahmens

sind Risikoanalysen aufgrund

der Messung der Nackendicke nicht

zulässig.

Wie wird untersucht ?

Die Untersuchung ist eine für die

Schwangerschaft nicht gefährdende

Ultraschalluntersuchung, die in aller

Regel über die Bauchdecken (transabdominal),

eventuell zusätzlich auch

über die Scheide (transvaginal) vorgenommen

wird.

Was wird untersucht ?

Bei der Untersuchung erfolgt eine

Überprüfung des Entwicklungszustandes

des Kindes und eine erste

Organprüfung, soweit es die Verhältnisse

des frühen Schwangerschaftsalters

zulassen. Dabei kann ein großer

Teil der schwerwiegenden Fehlbildungen

erkannt bzw. ausgeschlossen

werden.

Bezüglich der Risikosituation für

Chromosomenstörung werden verschiedene

Merkmale des Kindes

(„Marker“) ermittelt, die in die Risikokalkulation

eingehen können:

• Nackentransparenz

(Dicke der Nackenfalte): die Nackentransparenz

ist eine Flüssigkeitsansammlung

unter der Nackenhaut, die

bei jedem Ungeborenen in diesem

Schwangerschaftsalter nachweisbar

ist, die aber unterschiedlich dick sein

kann. Grundsätzlich gilt, dass mit Zunahme

der Dicke der Nackentransparenz

das Risiko für das Vorliegen einer

Chromosomen- oder Organstörung

steigt. Wichtig ist zu wissen, dass auch

eine dickere Nackentransparenz keinen

Krankheitswert an sich hat. Ein

Kind mit einer dickeren Nackentransparenz

ist nicht zwangsläufig krank,

auch gesunde Kinder können eine

verdickte Nackentransparenz aufweisen.

• Nasenknochen

(Nasenbein): weil bekannt ist, dass

insbesondere bei Ungeborenen mit

einem Down-Syndrom der Nasenknochen

in diesem Schwangerschaftsalter

oft nicht oder nur sehr

schwach ausgebildet ist, wird die

Darstellbarkeit des Nasenknochens

untersucht. Fehlt der Nasenknochen,

erhöht sich das Risiko für das Vorliegen

eines Down-Syndroms.

• neuere zusätzliche Marker:

in jüngerer Zeit sind weitere Parameter

in die Risikokalkulation mit einbezogen

worden, die die Aussagekraft

und Zuverlässigkeit der Berechnung

noch erhöhen. Dies ist der Blutfluss

im Ductus venosus (Gefäßverbindung

zwischen der Nabelvene und der unteren

Hohlvene des Kindes) und die

Untersuchung des Blutflusses im Bereich

der Trikuspidalklappe (Herzklappe

zwischen dem rechten Vorhof

und der rechten Herzkammer). Diese

Parameter sind bei Kindern mit einem

Down-Syndrom gehäuft auffällig.

Auch hier ist es wichtig zu wissen,

dass auffällige Blutflüsse auch bei

völlig gesunden Kindern gesehen

werden können.

• Blutuntersuchung

(Biochemie): um die Aussagekraft der

Risikoermittlung noch weiter zu erhöhen,

kann die Bestimmung der Konzentration

von zwei Eiweisstoffen im

Blut der Schwangeren herangezogen

werden. Dies ist zum einem das

Schwangerschaftshormon (ß-HCG),

zum anderen das sogenannte PAPP-A

(Protein, welches nur in der Schwangerschaft

gebildet wird). Die Höhe

der Konzentration dieser Stoffe im

Blut und das Verhältnis der beiden

Stoffe zueinander werden analysiert

und fließen so in die Risikoberechnung

mit ein.

Zusammenfasssung:

Unter Zuhilfenahme des mütterlichen

Alters, der Dicke der Nackentransparenz,

(und anderer Marker) sowie der

Biochemie kann Ihr individuelles Risiko

für das Vorliegen einer Chromosomenstörung

Ihres Kindes ermittelt

werden. Im günstigsten Fall liegt die

Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einem

Down-Syndrom so zu erkennen,

über 90%.

Darüber hinaus kann mit diesem frühen

Ultraschall ein Großteil schwerer

Fehlbildungen frühzeitig erkannt

werden. Trotzdem ersetzt diese Ultraschalluntersuchung

den üblicherweise

in der 21. -22. Schwangerschaftswoche

durchzuführenden weiterführenden

Ultraschall (Feindiagnostik)

ebensowenig wie den „Nachweis“

von Chromosomenstörungen (siehe

„Invasive Diagnostik“).

Bei unauffälligen Schwangerschaften

ist diese Untersuchung kein Bestandteil

der Mutterschaftsvorsorge und

darf deshalb von den gesetzlichen

Krankenkassen nicht übernommen

werden.

Ein detaillierter Einstieg in die Themenbereiche

des Institutes erwartet

Sie unter

www.praenatal-wuppertal.de

Institut für Praenatale Medizin

& Ultraschall Wuppertal

Dr. med. Nilgün Dutar

Dr. med. H.-Alfred Hagemann

Dr. med. Nilgün Dutar

Dr. med. Heinz-Alfred Hagemann

Wall 32 – 34

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 – 4 59 59 59

9


Implantate -

Wir bieten Erfahrung

Mehr Behandlungserfolg mit

3D-Implantatplanung

Beim Setzen eines Implantates ist die

exakte Position im Kiefer des Patienten

entscheidend für den Behandlungserfolg.

In bestimmten Fällen kann uns eine

dreidimensionale Behandlungsplanung

helfen, Risiken während der Implantat-

OP weitgehend auszuschließen.

Dr. med. dent. Ali Aghasadeh

Implantat-getragener Zahnersatz bietet wie kaum

ein anderer Sicherheit beim Sprechen, Kauen und

Lachen. Das Implantat - eine künstliche Wurzel aus

Titan oder Zirkonoxid - wird während eines kleinen

operativen Eingriffs in den Kiefer eingebracht. Vor

dem eigentlichen Eingriff ist eine sorgfältige Diagnose

und Planung unverzichtbar.

Der Patient trägt zur Aufnahme mit dem Digitalen

Volumentomografen auf dem Kiefer eine Schablone

mit Markierungen, die später auf dem Röntgenbild

Dies gilt vor allem bei einem schwierigen Umfeld

rund um das spätere Implantat, etwa wenn zu

wenig Kieferknochen vorhanden ist, die Lage der

Nachbarzähne ungünstig erscheint oder der Verlauf

sensibler Nervenbahnen unklar ist.

Mit dem Digitalen Volumentomografen erhalten wir

dreidimensionale Kieferaufnahmen von den Patienten,

die einen sehr genauen Einblick in dentale Strukturen

bieten.

Aussagen über das vorhandene Knochenangebot

und seine Qualität sowie über Nervenverläufe sind

dadurch gut möglich. Die richtige Implantat-Positionierung

ist ebenso wichtig, damit es zum Beispiel

nicht zu Überlastungsschäden am Zahnersatz kommt.

zu sehen sein werden. Diese Markierungen helfen

bei der anschließenden Positionierung des Implantates

am Bildschirm. Die Bestimmung der optimalen

Lage ist möglich, nachdem die Aufnahmedaten

im Computer umgerechnet worden sind und

10


das Ergebnis als virtuelles 3D-Modell am Bildschirm

zu sehen ist. Die exakte Implantatposition können

wir jetzt unter Berücksichtigung etwa von Knochenqualität,

Zahnfleisch und Restbezahnung bestimmen.

Auch den später auf dem Implantat zu befestigenden

Zahnersatz berücksichtigen wir in der Planung,

die optimale Lagebeziehung lässt sich am Modell

genau festlegen.

Mehr Präzision

Die 3D-Aufnahmen machen in vielen Fällen erst

die Bewertung des Kieferknochens möglich. Mit

einer Schablone kann das Implantat punktgenau in

der richtigen Position eingebracht werden.

Schonende Behandlung

Während der OP bleiben die Strukturen rund um

das Implantat geschont.

Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gerne.

Die Positionierungsdaten werden anschließend weiter

verarbeitet für die Fertigung einer Schablone.

Auf dem Kiefer des Patienten sorgt diese während

der Implantat-OP dafür, dass das Implantat punktund

millimetergenau in optimaler Position eingebracht

werden kann. Die Schleimhaut und umliegende

Strukturen bleiben weitgehend geschont.

Für unsere Patienten bedeutet die 3D-Implantation

mit Schablone weitaus mehr Sicherheit und letzt -

endlich eine Erfolg-versprechendere Implantation

als auf konventionellem Wege.

Mit der genauen Kenntnis der Situation rund um das

Implantatumfeld können wir das Risiko minimieren,

beim Einbringen des Implantates Nerven und

Wurzeln von Nachbarzähnen zu schädigen.

Die Vorteile der 3D-Planung:

Mehr Sicherheit

Mit 3D-Bildern können wir das Risiko minimieren,

beim Einbringen des Implantates Nerven und

Wurzeln von Nachbarzähnen zu schädigen.

Praxis für Zahnheilkunde und Oralchirurgie

Dr. med. dent. Ali Aghasadeh

Oralchirurgie, Implantologie

Mäuerchen 7

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 698 498 0

www.aghasadeh.de

11


Gebärmutterhalskrebs – eine vermeidbare

Erkrankung ?

Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Tumorerkrankung bei Frauen in Europa. 4700

Neuerkrankungen werden in Deutschland jährlich gemeldet, 1500 Frauen sterben pro Jahr

an dieser Erkrankung. 97 % der Gebärmutterhalskrebse

werden durch humane Papilloma Viren (HPV) ausgelöst,

darunter sind die high risk Viren Typ 16 und 18 am häufigsten

vertreten.

Sowohl Frauen als auch Männer können mit diesen Viren

infiziert sein. Eine Infektion macht selten klinische Symptome.

Der häufigste Übertragungsweg dieser Viren ist der Geschlechtsverkehr.

Häufig wechselnde Sexualpartner erhöhen

die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren. Auch konsequent

angewendete Kondome können nicht hundertprozentig

vor einer Infektion schützen.

Insbesondere junge Menschen infizieren sich sehr schnell.

Allerdings schafft hier das körpereigene Immunsystem in

80% der Fälle, die Viren innerhalb von zwei Jahren zu eliminieren.

20 % der Infizierten behalten die Viren allerdings länger als 2 Jahre. Hier besteht

das Risiko für Zellveränderungen am Muttermund, in der Scheide, an den Schamlippen und

im Analbereich.

Seit 2006 besteht die Möglichkeit,

sich in Deutschland gegen diese

HP-Viren impfen zu lassen. Der

neuste Impfstoff bietet einen

Schutz vor sieben high risk Viren,

darunter Typ 16 und 18 sowie zwei

Viren, die Genitalwarzen (Condylome)

verursachen können.

Zur Zeit wird die Impfung allen

Mädchen ab 9 Jahren empfohlen.

Zwei Impfdosen im Abstand von 6

Monaten sind bis zum 15. Geburtstag

notwendig. Darüber hinaus

müssen 3 Impfdosen verabreicht

werden: zum Zeitpunkt 0, nach ca.

6 Wochen und ca. 6 Monaten. Bis

zum 18. Lebensjahr werden die

Kosten der Impfung von den

Krankenkassen übernommen.

Aber auch bei älteren Frauen kann

die Impfung durchaus sinnvoll

12

sein, muss allerdings in den meisten

Fällen selbst bezahlt werden.

Die Impfung von Jungen und

Männern scheint nach Studienlage

ebenfalls sinnvoll zu sein, da diese

nicht nur als Überträger der Viren

fungieren, sondern selbst an Analund

Peniskrebs erkranken können.

Zur Zeit ist dieses allerdings noch

keine Empfehlung der Ständigen

Impfkommission (STIKO).

Entsprechende Studien zur Wirksamkeit

des neuen 9-fach-Impfstoffes

laufen zur Zeit. Es zeichnet

sich aber bereits jetzt eine deutliche

Reduktion von bis zu 90%

der Krebserkrankung des Gebärmutterhalses

ab.

Ein Argument, alle Mädchen ab

einem Alter von 9 Jahren unbedingt

impfen zu lassen. Je früher

die Impfung erfolgt, je höher ist

die Ansprechrate.

Da nicht alle Erkrankungen HPV

assoziiert sind, ist auch weiterhin

die Wichtigkeit der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung

mittels

Zellabstrich hervorzuheben.

Jede Frau ab 20 Jahren hat die

Möglichkeit, einmal jährlich im

Rahmen einer gynäkologischen

Krebsvorsorge einen Zellabstrich

durchführen zu lassen. Hierbei

werden bei der Untersuchung von

Ihrer Frauenärztin mittels Spatel

Zellen vom Muttermund abgestrichen

und auf einem Glasobjektträger

aufgetragen (sog. konventioneller

Abstrich). Diese Untersuchung

wird ebenfalls von den

gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


Der Zytologe (Spezialist für die

Zellbeurteilung) färbt diesen Abstrich

an und beurteilt die Zellen

durch ein Mikroskop (Bild 1). Durch

Zellübelagerungen, Gebärmutterschleim

und Blut kann die Beurteilung

jedoch eingeschränkt sein.

Die Gebärmutterhalskrebsvorsorge

ist somit die einzige sichere

Früherkennungsuntersuchung,

vorausgesetzt sie wird regelmäßig

durchgeführt.

Zur Abschätzung des Risikos, an

einer Zellveränderung zu erkrank-

Ja - Gebärmutterhalskrebs ist

eine vermeidbare Erkrankung:

Wir impfen alle Mädchen ab 9

Jahren gegen HP-Viren mit dem

neuen 9-fach-Impfstoff, sodass

Mädchen und Frauen vor den

sieben gefährlichsten high risk

Viren geschützt sind.

Wir führen regelmäßige erkennungsuntersuchungen des

Früh-

Gebärmutterhalses durch.

Bild 1: Konventioneller Abstrich mit Zellüberlagerungen, Verunreinigung

durch Schleim und Blut

Eine neuere Methode - die sogenannte

Dünnschichtzytologie -

bietet mehr Sicherheit bei der

Beurteilung der Zellen.

Hier werden die Abstriche mittels

einer kleinen Bürste entnommen

und die Zellen in einer Flüssigkeit

konserviert. Vor der Aufbringung

auf den Glasobjektträger wird im

zytologischen Labor Blut und

Schleim herausgefiltert, sodass die

einzelnen Zellen sicherer zu beurteilen

sind (Bild 2).

en, kann zusätzlich eine Untersuchung

auf HP-Viren hilfreich

sein. Dies wird ebenfalls mittels

Bürstenabstrich vom Muttermund

durchgeführt.

Diagnostiziert man HP-Viren in der

Scheide und/oder einen auffälligen

zytologischen Abstrich, werden

engmaschig Kontrollen notwendig.

Bei Veränderungen, die über

mehrere Monate bestehen, wird

eine Spezialuntersuchung in einer

Dysplasie-Sprechstunde veranlaßt.

Wir bieten Ihnen die keit einer Dünnschichtzytologie

Möglich-

zur besseren Beurteilung der

Zellen.

Wir bieten Ihnen eine Untersuchung

auf HP-Viren an, sowohl

für Frauen als auch für Männer.

Wir verfügen über die fachliche

Kompetenz, eine Dysplasie-Sprechstunde

durchzuführen, falls bereits

abklärungsbedürftige Befunde

vorliegen.

Dr. med. Sabine Mucha ist seit

2011 Inhaberin des Kolposkopie-

Diploms und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft

für Zervixpathologie

und Kolposkopie.

Weitere Informationen im Internet

unter www.gynimtal.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Praxis für

Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Bild 2: Dünnschichtzytologie mit guter Beurteilbarkeit der Zellen

und Zellkerne

Dr. med. Sabine Mucha

& Kolleginnen

Jede, auch kleine Zellveränderung

(Dysplasie) kann hiermit frühzeitig

erkannt werden, bevor eine Krebserkrankung

entsteht.

Im Rahmen der Untersuchung

kann es notwendig sein, Proben zu

entnehmen und untersuchen zu

lassen.

Wall 21, Eingang Turmhof

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 75 85 55 60

www.gynimtal.de

13


Praxis für Orthopädie in Wuppertal - Mehr Zeit für die Patienten

Dr. Lucian K. Braisch, Facharzt für Orthopädie, bietet in seiner Praxis das komplette konservative

Spektrum an moderner Diagnostik und Therapie an. Eine optimale, auf Sie zugeschnittene

Versorgung ist uns äußerst wichtig. Selbstverständlich bieten wir Ihnen in unserer

Praxis für Orthopädie alle Leistungen an, die die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

hierfür vorsieht. Unsere Praxis hat sich hierbei auf die nicht operative Behandlung orthopädischer

Krankheitsbilder spezialisiert.


Unsere Leistungen im Einzelnen:

Behandlung bei Erkrankungen und Verletzungen

des Bewegungs- und Stützapparates

digitale Röntgendiagnostik (geringe Strahlenbelastung)

Sportmedizin

Kinder- und Jugendorthopädie

Technische Orthopädie (z.B. Anfertigung von Einlagen,

sonstige orthopädische Hilfsmittel)

Chirotherapie

Physikalische Therapie

Osteologie

Sonografie

Wunschleistungen

Neben den üblichen Leistungen des kassenärztlichen Spektrums bieten wir Ihnen moderne und bewährte

Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten, sogenannte Wahlleistungen an. Diese ermöglichen häufig bessere

und schnellere Therapie-Ergebnisse und geben Ihnen die Sicherheit, selbst etwas für Ihre Gesundheit getan

zu haben:

Extrakorporelle Stoßwellentherapie

(z.B. Kalkschulter, Fersensporn, „Tennisarm“ etc.)

Arthrosebehandlung mit Hyaluronsäure

Magnetfeldtherapie

Spezielle Wirbelsäulenschmerztherapie,

Infiltrationen und Infusionen

Digitale statische und dynamische Fußdruckmessung

Galileo-Therapie

Digitales Röntgen

DEXA-Knochendichtemessung

Natürlich sind wir auch Ihre Ansprechpartner, wenn es darum geht, Krankheiten des Bewegungsapparates

vorzubeugen oder die geeignete sportliche Betätigung für Sie zu finden.

Die Besonderheit unserer Praxis ist die Kombination schulmedizinischer Diagnostik mit naturheilkundlichen

Ansätzen - wir nehmen uns Zeit für Sie!

14


Galileo Therapie

Trainieren wie die Astronauten

„Galileo“ ist ein hochmodernes

Trainingsverfahren, das speziell

für Astronauten entwickelt wurde.

Eine wichtige Anforderung an das

Trainingsgerät war, dass mit einem

äußerst geringen Zeitaufwand

möglichst der gesamte Körper in

Form gebracht werden kann. Das

Ergebnis dieser Entwicklungsarbeit

ist GALILEO – ein Vibrations-

Schwingungstraining.

Für das Training stehen Sie für ca.

2-5 Minuten auf einer Scheibe,

die schnell vibriert. Entgegen

scheinbar ähnlichen Geräten, die

in vielen Fitnessstudios verbreitet

sind, wird bei Galileo allerdings

mit einer speziellen Schwingungstechnik

im Frequenzbereich von

25-27 Hertz gearbeitet. Diese besondere

Schwingung ermöglicht

überhaupt erst das äußerst effektive

Training.


Durch den vibrierenden Untergrund

ist der Körper gezwungen,

die ständigen Bewegungen immer

neu auszugleichen, um das

Gleichgewicht zu halten.

Dabei kommt es zu einer schnellen

Muskelkontraktion, die sich

nicht nur auf die Beine reduziert,

sondern den gesamten Körper

umfasst. Gesteigert werden kann

das Training durch zusätzliche

Übungen wie Hüftkreisen oder

leichte Kniebeugen.

Wenn Sie wissen möchten, ob die

Galileotherapie auch Ihnen helfen

kann, sprechen Sie uns an.

Wir beraten Sie jederzeit gerne.

Patienten ohne Termin

Für (Notfall-) Patienten ohne Termin

bieten wir von montags bis

freitags eine akute Schmerzsprechstunde

von 08:00 bis 09:00

Uhr. Hierfür müssen sich die Patienten

bis spätestens 08:30 bei

uns persönlich anmelden.

Wirkung von Galileo

Mit Galileo werden Muskelkraft,

Muskelleistung und das Gleichgewicht

trainiert. Zudem erhöht

sich die Knochendichte – die

Knochen werden fester und stabiler.

Das Vibrationstraining ist sinnvoll

bei:

• Osteoporose

• Rückenproblemen

• Durchblutungsstörungen der

Beine

• Muskelschwund

• Balance- und Gleichgewichtsstörungen,

Sturzprävention

• Verbesserung der Beweglichkeit

• Altersbedingten Gehstörungen

• Leistungssteigerung im Sport

• Kraft- und Leistungsverlust,

z. B. nach Unfällen

• Schmerzreduktion

• Beckenbodentraining und

Inkontinenzbehandlung

Praxis für Orthopädie

Dr. medic L. K. Braisch

Facharzt für Orthopädie

Zusatzbezeichnung:

Chirotherapie

Hofaue 95

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 9795678

www.orthopaedie-braisch.de

15


Der Saft des Lebens

Transfusionsmedizin

Die Praxis von Dr. med. A. Komanns ist eine

Schwerpunktpraxis für Transfusionsmedizin

und Hämostaseologie (Blutgerinnung) mit einer

Hauptbetriebsstätte in Wuppertal-Elberfeld

und einer Nebenbetriebsstätte in Köln-Porz.

Im Bereich der Transfusionsmedizin

versorgt die Praxis Dr. Komanns

andere Einrichtungen im

Gesundheitswesen (Arztpraxen,

Krankenhäuser) mit Blutkonserven.

Dabei werden alle erforderlichen

Testverfahren für die Blutgruppenbestimmung

und für die

serologische Verträglichkeitstestung

in der Praxis vorgehalten.

Auf diese Weise können auch

Problemfälle (z.B. Patienten mit

antierythrozytären Antikörpergemischen)

in der Regel zeitnah mit

Blutprodukten versorgt werden.

möglichen Nebenwirkungen von

Blutprodukten wird nur soviel

transfundiert wie nötig. Zum Einsatz

kommen je nach Indikation

Erythrozyten-Konzentrate (rote

Blutkörperchen) zur Erhöhung der

Sauerstofftransportkapazität des

Blutes und/oder Thrombozyten-

Konzentrate (Blutplättchen) zur

Sicherung der Blutstillung.

Im Bereich der Hämostaseologie

erfolgt die Diagnostik, Beratung

und Therapie von Patienten mit

Darüber hinaus werden von der

Praxis auch ambulante Bluttransfusionen

vor Ort durchgeführt.

Die ambulante Bluttransfusion ist

etabliert für Patienten mit hämatologischen

Erkrankungen (z.B.

Leukämien) und soliden Tumoren.

Dabei ist Blutarmut häufig eine

Folge der chemotherapeutischen

Behandlung. Weiter können Blutbildungsstörungen

und chronische

Blutungsanämien (z.B. Morbus

Osler) Anlass zu einer Blutübertragung

geben.

Die Vorsorgung erfolgt leitliniengerecht

und orientiert sich streng

am unmittelbaren Bedarf des Patienten.

Nicht zuletzt aufgrund der

16

Hämostasestörungen. Dies betrifft

sowohl Patienten mit einer angeborenen

oder erworbenen Blutungsneigung

(hämorrhagische

Diathese) als auch Patienten mit

angeborener oder erworbener

Neigung zu venösen oder arteriellen

thromboembolischen Ereignissen

(Thrombophilie).

Die Diagnostik einer krankhaft

gesteigerten Blutungsneigung

beinhaltet eine Blutungsanamnese

unter spezieller Berücksichtigung

von Eigen-, Familien- und

Medikamentenanamnese, eine

körperliche Untersuchung sowie

Labortests zur Überprüfung der

Primär -und Sekundärhämostasemechanismen,

der Nachgerinnung

sowie der körpereigenen

Auflösung eines Blutgerinnsels,

der sog. Fibrinolyse.


In der Regel manifestieren sich

schwere Formen einer Hämophilie

(oder auch Bluterkrankheit genannt)

schon im Kindesalter, sodass

auch die Diagnostik hier bereits

frühzeitig erfolgt.

Milde Formen dieser Erkrankungen,

die meist nicht mit einer spontanen

Blutungsneigung assoziiert

sind, werden nicht selten erstmals

unter Stressbedingungen (operative

Eingriffe, Traumen, Entbindung

etc.) im späteren Leben

manifest.

90% aller Patienten mit Blutungsneigung

haben eine erworbene

Hämostasestörung, am häufigsten

medikamenteninduziert. So können

Medikamente auf unterschiedliche

Weise die primäre Blutstilllung

beeinflussen, z.B. durch bestimmte

Schmerzmittel und Antidepressiva.

Für Patienten mit durchgemachter

Thromboembolie kann in bestimmten

Situationen eine entsprechende

Diagnostik sinnvoll sein.

Dies ist in der Regel dann der Fall,

wenn der Verdacht auf eine erbliche

Form der Thrombophilie besteht.

So z.B. bei jungen Patienten

mit familiärer Thrombosebelastung.

Wird hier diagnostisch eine

Thrombophilie nachgewiesen,

besteht weiter eine Indikation zur

Familienuntersuchung.

Auch zu Schwangerschaftskomplikationen

(z.B. wiederkehrende

Fehl- oder Frühgeburten) kann

eine Thrombophilie beitragen.

Im Falle venöser Thrombosen

sind die tiefen Bein- und Beckenvenen

vorrangig betroffen. Da in

der Regel der Blutabfluss aus der

entsprechenden Körperregion

eingeschränkt wird, kommt es zu

einer schmerzhaften Stauungssituation.

Betroffene Gliedmaßen

sind meist geschwollen.

Als schwerwiegende potentiell

lebensbedrohliche Komplikation

von venösen Thrombosen ist die

Lungenarterienembolie gefürchtet.

Diese entsteht, wenn ein losgelöster

Thrombus (Embolus) in

den Lungenkreislauf gelangt. Je

nach Größe des Embulus können

Rechtsherzbelastung und Sauerstoffmangel

entstehen.

Für Patienten mit angeborenen

und erworbenen Störungen der

Blutgerinnung stehen in unserer

Praxis alle wesentlichen diagnostischen

Tests zur Verfügung. Außerdem

erfolgt eine ausführliche

Beratung dieser Patienten. Für

mögliche operative Eingriffe werden

Therapieempfehlungen ausgearbeitet.

Darüber hinaus ist eine gerinnungswirksame

Therapie in der

Praxis möglich, ebenso wie die

Beschaffung von Faktorenkonzentraten

zwecks Heimselbstbehandlung.

Lassen Sie sich beraten.

Transfusionsmedizinische Praxis

Laboratoriumsmedizin

Dr. A. Komanns

Wall 32 - 34

42103 Wuppertal

Tel.: 0202 - 28 33 631

Heinrich-von-Kleist-Str. 2

51143 Köln-Porz

Tel.: 02203 - 95 56 30

Je nach Vererbungsmodus kann

die betreffende Erbanlage zu 25%

bzw. 50% an die Familienangehörigen

weitergegeben werden.

Zumindest jedoch sollten die

weiblichen Nachkommen untersucht

werden, da hier infolge einer

möglichen Einnahme von

Ovulationshemmer oder späterer

Schwangerschaften schwerwiegende

Thromboserisiken bestehen.

17


Neue Internetpräsenz des Ärzteverbundes Wuppertal e.V.

Der Ärzteverbund präsentiert sich mit neu gestalteten Internetseiten. Schauen Sie doch mal vorbei unter

www.aerzteverbund-wuppertal.de

und informieren Sie sich über unsere Verbundpraxen mit Ihren Leistungsspektren und Spezialisierungen,

aktuelle medizinische Themen aus den Praxen sowie insbesondere im Bereich „Patienteninformationen“

über aktuelle Gesundheitsthemen.

18


Impressum

Inhaltlich verantwortlich im Sinne des Presserechts

und des Telemediengesetzes (TMG):

Ärzteverbund Wuppertal e.V.

Geschäftsstelle:

In der Dalster 1

42117 Wuppertal

Vertretungsberechtigt: Dipl.-oec. Volker Mucha

Vereinsregister: Amtsgericht Wuppertal

Registernummer: VN 3942

Redaktion: Volker Mucha / Achim Bredenbach

Telefon: 0202 - 459 77 25

Telefax: 0202 - 980 59 13

eMail: info@aerzteverbund-wuppertal.de

Internet: www.aerzteverbund-wuppertal.de

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird zum Teil auf die Verwendung von

geschlechtsspezifischen Formulierungen verzichtet. Soweit personenbezogene

Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf

Männer und Frauen in gleicher Weise.

3


Die Mitglieder des Ärzteverbundes Wuppertal e.V.:

Allgemeinmedizin

Dr. Dr. Achim Brünger

Dr. Robert Leufgens

Dr. Kirsten Jüngerkes

Schlossbleiche 12

42103 Wuppertal

Tel: 45 07 07

www.praxis-schlossbleiche.de

Augenheilkunde

Dr. Omar Abo Basha

Dr. Danuta Grützner

Herzogstr. 17

42103 Wuppertal

Tel: 45 14 33

www.augenarzt-wuppertal.de

Chirurgie / Gefäßchirurgie

Athanasios Katsiouras

Alte Freiheit 22

42103 Wuppertal

Tel: 81 899

www.cgc-wuppertal.de

Frauenheilkunde / Geburtshilfe

Dr. Sabine Mucha

& Kolleginnen

Wall 21 (Eingang Turmhof)

42103 Wuppertal

Tel: 758 555 60

www.gynimtal.de

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Dr. Kai Lehnerdt

Sylvia Barnscheidt

Wall 18-20

42103 Wuppertal

Tel.: 45 13 31

Dr. Stefanie Czibor

Dr. Jens Melcher

Alter Markt 10

42275 Wuppertal

Tel: 55 42 12

www.hnofit.de

Innere Medizin/hausärztlich tätig

Dr. Michael Frede

Calvinstr. 22

42103 Wuppertal

Tel: 44 40 76

Diabetologie

Dr. Hans-Jürgen Kissing

Kleine Klotzbahn 22

42103 Wuppertal

Tel: 44 31 97

Institut für Pränatale Medizin und Ultraschall

Dr. Nilgün Dutar

Dr. Heinz-Alfred Hagemann

Wall 32-34

42103 Wuppertal

Tel: 459 59 59

www.praenatal-wuppertal.de

Kardiologie

Dr. Rochus Witthaut

Dr. Frank Südfeld

Wall 21 (Eingang Kirchstr.)

42103 Wuppertal

Tel: 45 04 25

www.kardiologie-wuppertal.de

Orthopädie

Dr. Lucian Braisch

Hofaue 95

42103 Wuppertal

Tel: 979 56 78

www.orthopaedie-wuppertal.de

Ulrich Käseberg

Burgstr. 9

42103 Wuppertal

Tel: 44 32 91

www.kaeseberg-orthopaede.de

Pneumologie / Schlafmedizin

Dr. Andreas Ostrowsky

Dr. Frank Artmann

Dr. Claus Hader

Kalomira Giza

Dr. Dilek Mollaalioglu

Berliner Str. 43

42277 Wuppertal

Tel: 430 463-0

Dr. Thomas Wißkirchen

Dr. Karin Sroka

Dr. Matthias Unland

Dr. Cordula Conrad-Krabbe

Tanja Keller

Arrenberger Str. 20 (Haus 3)

42117 Wuppertal

Tel: 478 498 0

www.aeroprax.de

Pharmakologie

Dr. Kai Kreutzmann

Calvinstr. 9

42103 Wuppertal

Tel: 44 65 37

www.muehlen-apotheke-wuppertal.de

Radiologie / Nuklearmedizin

Dr. Dieter Pavel

Dr. Martin Stendel

Dr. Markus Stuhrmann

Torsten Jahnke

Dr. Dejan Klanac

Andreas Retzlav

Gürol Salk

Alter Markt 10

42275 Wuppertal

Tel: 25 83 0

www.radiologie-wuppertal.de

Oralchirurgie / Zahnarzt

Dr. Ali Aghasadeh

Mäuerchen 7

42103 Wuppertal

Tel: 45 90 22

www.aghasadeh.de

Dr. Florian Schmitz

Friedrich-Ebert-Str. 79

42103 Wuppertal

Tel: 30 42 43

www.zahnarzt-wuppertal-schmitz.de

Institut für Laboratoriums- und

Transfusionsmedizin

Dr. Aribert Komanns

Wall 32 – 34

42103 Wuppertal

Tel: 283 36 31

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine