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Job-Messezeitung BERLIN_26.05.2018

Messezeitung für die Jobmesse Berlin am 26.05.2018 im Olympiastadion Berlin.

BEWERBUNG SCHREIBEN...

BEWERBUNG SCHREIBEN... ABER WIE? WAS DU VIELLEICHT NOCH NICHT WUSSTEST... • In den Betreff solltest du immer die Stellen-ID erwähnen, falls vorhanden (Bewerbung als Koch, Stellen-ID 123456). Beachte die Anweisungen in der Stellenbeschreibung. Manche Arbeitgeber wollen damit prüfen, ob sich der Bewerber gründlich informiert hat. • Gib weitere Qualifikationen an: Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse, Weiterbildungen und andere Zusatzqualifikationen und Fähigkeiten. Auch Urkunden und Bescheinigungen über freiwilliges Engagement zählen. Gerade bei Schülern, die noch nicht so viel Erfahrung haben. • Bewerbungsvideos liegen voll im Trend. Schildere in maximal 2 Minuten die Highlights deines Lebenslaufs, deiner Kompetenzen und Motivation. • Pflege deine Social-Media-Profile und kontrolliere regel mäßig ihre Aktualität! Vermeide unpassende Beiträge. NOCH EIN TIPP! Bei derzeit so vielen Online-Bewerbungen fällt eine normale Bewerbungsmappe vielleicht mehr ins Auge! Auch eine kleine Kurzbewerbung als Flyer kann Eindruck schinden. BEWERBUNGSMAPPE IM FOKUS Es kostet zweifellos viel Zeit und Kraft, gute Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Gerade in den letzten Jahren sind die Erwartungen an eine aussagekräftige Bewerbung enorm gestiegen. Ein Rezept auf eine perfekte Bewerbung gibt es allerdings nicht, denn sie soll die Persönlichkeit des Menschen wiederspiegeln, der dahinter steht und dementsprechend einzigartig sein. Deshalb lieber Finger weg von Vorlagen und besser auf die eigene Individualität setzen. WAS BEINHALTET EINE BEWERBUNGSMAPPE? Deine Bewerbung ist praktisch wie deine Visitenkarte. Sie sollte vor allem die Charakterzüge deiner Persönlichkeit sowie deine Ziele, dein Können und deine Motivation zum Ausdruck bringen. Der Leser soll auf den ersten Blick gefesselt sein und den Wunsch verspüren, dich persönlich kennenlernen zu wollen. Stehst du gerade am Anfang einer Bewerbungsphase? Dann solltest du hier weiterlesen. Wir zeigen dir, welche Unterlagen in deine Bewerbungsmappe definitiv reingehören und was dabei zu beachten ist. KEIN 08/15 ANSCHREIBEN! Genau hier kannst du punkten. Denn das Anschreiben ist die richtige Stelle, den Wunscharbeitgeber von deinen Fähigkeiten und deiner Motivation zu überzeugen und den Personaler dazu zu bringen, dich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Hier gilt es: Mit eigenen kreativen Formulierungen das Interesse des Personalers wecken und auf ausgewaschene Standardphrasen aus dem Internet besser verzichten. Behalte im Blick, dass du nur wichtige und für die Stelle relevante Ereignisse ansprichst und Argumente auf den Punkt bringst. In der Kürze liegt die Würze. Wenn du gerade nicht weißt, wie du am besten Anfangen sollst, schreib dir erst einmal deine Argumente auf, die du dann zu einzelnen Sätzen und anschließend in Absätzen verbinden kannst. SCHREIB IN DEINER SPRACHEC- So wie im Vorstellungsgespräch solltest du dich auch bereits beim Anschreiben nicht verstellen, denn dann könnte es dir schwerfallen, deine Argumente im persönlichen Gespräch zu untermauern. Damit ist natürlich nicht Umgangssprache gemeint, sondern immer Hochdeutsch ohne Rechtschreibfehler. Ehrlichkeit und eine nüchterne Selbsteinschätzung wirken überzeugend und erhöhen deine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Fragst du dich jetzt, wie du als Schüler oder Berufseinsteiger ohne langjährige Berufserfahrung punkten sollst, ohne zu dick aufzutragen? Wenn du ganz einfach dein Können und deine Motivation auf den Punkt bringst, kannst du nichts falsch machen. EIN KNALLER AM ANFANG, ARGUMENTE FOLGEN Das Anschreiben gliedert sich grundsätzlich in drei Abschnitte, wobei drei Abschnitte nicht gleich drei Absätze bedeuten. Dein Anschreiben sollte im Idealfall keine A4 Seite überschreiten. In der Anrede sollte man immer den richtigen Ansprechpartner mit „Sehr geehrte/r Frau/Herr“ angesprochen werden, denn der Leser wird sich kaum angesprochen fühlen, wenn er nur ein unpersönliches „Sehr geehrte Damen und Herren“ liest. In der Einleitung wird dann Bezug auf die Stellenausschreibung genommen, d. h. wie man auf die ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden ist. Achtung bei dem einleitenden Satz! Dieser kann bereits den ersten Eindruck sehr stark beeinflussen. Schon allein durch das Weglassen von den typischen Floskeln wie: „Hiermit bewerbe ich mich...“ kannst du dich von anderen Bewerbern unterscheiden. Verwende einen persönlichen Satz, der die Lust zum Weiterlesen weckt. Du kannst im Internet Ideen sammeln, jedoch muss jeder für sich die passende Formulierung finden, mit der man sich gern präsentieren möchte. Im Mittelteil möchte man den Leser davon überzeugen, warum man glaubt, der Richtige für die ausgeschriebene Position zu sein. Die für die angestrebte Stelle wichtigen Punkte aus deinem Lebenslauf solltest du hier zwar hervorheben und damit Bezug zu der ausgeschriebenen Stelle herstellen, pass aber auf, dass du nicht zu reiner Aufzählung wie im Lebenslauf abrutschst, denn eine Dopplung mit den Inhalten vom Lebenslauf will man vermeiden. Vielmehr solltest du hier den Bezug auf die ausgeschriebene Stelle nehmen und betonen, warum gerade du der Richtige für diese Stelle bist. Als Ideenfindung kann dir beispielsweise die Stellenausschreibung oder die Firmenwebsite dienen. Betone auch deine Charakterzüge und Neigungen/ Interessen, die gut zu dem Job passen. Oftmals überzeugt man mit seinen Soft Skills, sogenannten weichen Kompetenzen. Eine gute Teamfähigkeit oder psychische und physische Belastbarkeit sind

Fertigkeiten, die nicht jeder besitzt, von daher solltest du sie erwähnen, falls dich diese ausmachen. Als Abschluss wird dem Anschreiben der letzte Schliff verpasst. Mit der Formel, dass du bereit für ein Vorstellungsgespräch bist und dich auf ein Treffen freust, zeigst du eine positive Herangehensweise. Jetzt darfst du dein Anschreiben höflich und korrekt bspw. mit der gängigsten Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“ abschließen. Vergiss nicht deine handgeschriebene Unterschrift, falls es um eine Bewerbung in Papierform geht. DER LEBENSLAUF Der Lebenslauf ist nach dem Anschreiben der wichtigste Teil deiner Bewerbung. Die meisten Arbeitgeber fordern einen tabellarischen Lebenslauf, der leserfreundlich gestaltet ist und einer klaren Struktur folgt. Im Internet kann man natürlich viele Vorlagen finden, versuche jedoch diese lediglich als Inspiration zu sehen oder passe sie an deinen eigenen Stil an. Die Struktur eines Lebenslaufs sieht wie Folgt aus: 1. Persönliche Daten inklusive Adresse und Kontaktdaten (eine seriöse E-Mail-Adresse ist das A und O!) kommen an erster Stelle. 2. Lass dir ein professionelles Bewerbungsfoto machen, was deine Persönlichkeit unterstreicht. Dieses kannst du entweder im Lebenslauf oder auf dem Deckblatt positionieren. 3. Schreib die Angaben deines Werdegangs am besten nach amerikanischer Art, d. h. beginnend mit der aktuellsten Angabe und in umgekehrter Reihenfolge, damit es schnell erfasst werden kann, was du aktuell machst. Bei Schülern ist auch eine chronologische Reihenfolge möglich. 4. Zur Ausbildung gehören die Schulbildung sowie Ausbildung oder das Studium. 5. Die absolvierten Praktika können besonders Berufsanfängern den Karriereeinstieg erleichtern. 6. Qualifikationen, Weiterbildungen, Zertifikate und sonstige Kenntnisse runden deine Bewerbung ab. Hier gehören auch die Angaben des Führerscheins, der Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse, Stipendien, Auszeichnungen etc. rein. Heutzutage ist u. A. auch eine Punkteskala für die Einstufung der Kenntnisse gängig. 7. Interessen und Hobbys können deine Bewerbung unterstreichen und deine Persönlichkeit zum Vorschein bringen. Wenn Sie einen Bezug zu der angestrebten Stelle haben, umso besser. 8. Handschriftliche Unterschrift mit einem aktuellem Datum weist auf die Aktualität deiner Bewerbung hin. Achte darauf, dass dein Lebenslauf vollständig ist und keine Lücken aufweist. Der Arbeitgeber würde sich in diesem Fall fragen, was in dieser Zeit passiert ist. Deswegen sollte man auch weniger angenehme Lebensereignisse erwähnen. DIE ZEUGNISSE Egal ob Schulzeugnisse, Praktikumsbestätigungen oder sonstige Leistungsnachweise: diese sollte man immer seiner Bewerbung beifügen. Referenzen und Empfehlungen sind hier ebenso anzuheften. Diese sind die Nachweise der bereits gesammelten Erfahrungen während deiner Praktika, Nebenjobs oder deines ehrenamtlichen Engagements, die deine Worte untermauern. Besonders als Schüler ist es vorteilhaft, Praktikumszeugnisse und Nachweise über ehrenamtlichen Engagement beizufügen, denn diese zeugen über deine Bereitschaft zu arbeiten und „etwas mehr“ machen zu wollen als nur das Notwendigste. Die Zeugnisse werden von neu nach alt geordnet. LASS REFERENZEN UND EMPFEHLUNGEN FÜR DICH SPRECHEN! Deine fertig ausgearbeitete Bewerbungsmappe kannst du auf die Jobmesse mitbringen und sie noch einmal von einem Experten vor Ort checken lassen, damit du sichergehst, dass alles in bester Ordnung ist. Dann kannst du deine Bewerbungsunterlagen gleich beim Unternehmen deiner Wahl hinterlassen und somit die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch erhöhen. MIT PERSÖNLICHKEIT ÜBERZEUGEN... Der Leser sollte anhand deiner Bewerbung die Leidenschaft zum angestrebten Beruf erkennen. Generell sehen es Personalchefs gern, wenn sie in einer Bewerbung Individualität und Originalität erkennen können. In deinem Anschreiben solltest du typische Floskeln oder Begriffe wie „betriebsorientiert“ vermeiden, denn so etwas kann höchstens in der Stellenbeschreibung stehen. ACHTUNG! Hände weg von Internet-Textbausteinen!! Wenn du gerne bei Facebook und auf anderen Social-Media-Kanälen unterwegs bist, solltest du diese vorsichtig nutzen und deine Profile etwas aufräumen, bevor du dich in Bewerbungen stürzt. 19

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