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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, issue 33

Ausgabe für Mai + Juni 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Bremen/Oldenburg + Hannover.

. worpswede Jimmi D.

. worpswede Jimmi D. Paesler, Erwartung der 01, 2017, 100 x 80cm, Acryl auf Leinwand Jimmi D. Paesler Im neuen Kontext Malerei – und Skulpturengruppe in der Bergstraße Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums von Worpswede 24. Juni (Eröffnung: 15 Uhr) bis 16. September Galerie des nwwk im Village | www.nwwk.de Der nwwk hat den bekannten Bremer Künstler Jimmi D. Paesler gebeten, eine Idee zur Feier „800 Jahre Worpswede“ zu entwickeln. Herr Paesler hat sich auf ein Experiment eingelassen: Er malt einige Worpsweder Klassiker im neuen Kontext. Zum Beispiel Otto Modersohn und Richard Oelze auf einer Leinwand. Es werden andere Zitate auch mit eigenen Bildelementen und Landschaften kombiniert. Dabei werden neue Wahrnehmungen möglich. Alte Worpsweder Malerei wird in einer Zeitmaschine in die Jetzt-Zeit katapultiert. Und er hofft, dass „alles ankommt“. Die Bilder werden in den Galerieräumen des Village gezeigt. Jimmi D. Paesler hatte 1982 mit seinen Studenten im Studiengang Kunstpädagogik ein großes Wandbild mit betongrauen huttragenden Männern im Vordergrund, mit dem Rücken zum Betrachter, geschaffen. Ein Zitat aus dem berühmten Bild "die Erwartung" von Richard Oelze, der in Worpswede lebte. Dieses surrealistische Bild entstand 1935 im Exil in Paris“. Mit dem Wandbild im Foyer der Uni Bremen, sollte „die Ökonomisierung des Studiums, die unklare berufliche Zukunft“ dargestellt werden. In seinem neuen Projekt für Worpswede wird eine signifikante Oelze-Figur aus dieser Männergruppe herausgelöst und etwas kleiner als lebensgroß sechs oder sieben Mal in Beton gegossen und als Gruppe zur 800 Jahr Feier am Marktplatz in der Bergstraße in Worpswede aufgestellt. Die Figuren werden dort, auf unbestimmte Zeit ihren Platz finden. Die Enthüllung der Figurengruppe findet zur Ausstellungseröffnung, am 24.6.2018 um 15.00 Uhr, statt. – – – Öffnungszeiten: Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Galerie des nwwk im Village Bergstraße 22, Worpswede 34 kunst:stück

. worpswede . bremen Heike Kati Barath, o. T. (für Paula), 2018, Öl auf Leinwand, 30 x 32 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: © Jens Weyers, Bremen Kaleidoskop Worpswede Kunstwerk – Landschaft – Lebensort 24. Juni bis 4. November 2018 | www.worpswede-museen.de www.kaleidoskopworpswede.de | #kaleidsokopworpswede Es war der Traum vieler Worpsweder Künstler, Kunst, Landschaft und Leben miteinander zu vereinen. Mit der Gründung der Künstlerkolonie im Jahr 1889 schufen sie den »Mythos Worpswede« und gaben dem Dorf im Teufelsmoor eine ganz neue Identität, die bis heute weiterwirkt. Die vier Worpsweder Museen erkunden ab dem 24. Juni 2018 in der großen Gemeinschaftsausstellung »Kaleidoskop Worpswede«, wie die Kunst diesen Ort geprägt und verändert hat. Der »Mythos Worpswede« wird mit künstlerischen Mitteln einer Revision unterzogen. Den über Jahrzehnte verfestigten Sichtweisen auf eine vergangene Worpsweder Zeit werden neue Standpunkte gegenübergestellt, der Blick wird vom Gestern in Richtung heute und morgen gelenkt. Am Beispiel Worpswedes und seiner Kunstwerke untersucht die Ausstellung, wie Kunst heute unseren Blick auf die Wirklichkeit verändern und damit neue Perspektiven eröffnen kann. Die Fragen, die die Ausstellung stellt, und die Antworten, die sie gibt, werden überraschend, erhellend und manchmal auch irritierend sein – der Ort Worpswede und seine Kunst werden neu und [anders] erfahrbar. Das Projekt »Kaleidoskop Worpswede« beschränkt sich dabei nicht auf die reine Ausstellungslaufzeit. Die Worpsweder Museen verstehen die Ausstellung auch als Prozess. Die Impulse, Ideen und Fragestellungen, die im Rahmen von »Kaleidoskop Worpswede« angestoßen werden, sollen noch viele Jahre nach der eigentlichen Ausstellung Früchte tragen. Kooperationspartner von »Kaleidoskop Worpswede« sind u. a. die Gemeinde Worpswede, die Künstlerhäuser Worpswede, die Stiftung Worpswede und der Imkerverein Teufelsmoor. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. kunst:stück 35

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