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GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT VON LEBENSMITTELN 11

Tab. 1: Zusammensetzung der Stichprobe

männlich weiblich

0-20 Jahre 24 23

21-40 Jahre 24 27

41-60 Jahre 26 26

61 Jahre und älter 24 26

Ergebnisse

Tab. 2: Verteilung der Antworten aller Befragten (in %) / Apfel

mag ich sehr mag ich ist egal mag ich weniger mag ich nicht

dass er eine feste Schale

hat 5 21 26 25 23

dass er saftig ist 37 61 2 0 0

dass er aromatisch ist 44 53 3 0 0

dass er süß ist 19 51 24 6 0

dass er säuerlich ist 5 30 25 22 18

dass Süße und Säure

ausgewogen sind 5 41 47 3 4

dass er groß ist 5 46 45 3 1

dass er gut riecht 11 58 30 1 0

Das Fruchtfleisch mag ich fest: 24 eher fest: 29 mittel: 34 eher mürbe: 11 mürbe: 2

Auf die Frage, ob die Verbraucher eine feste Schale beim Apfel mögen, ist die Verteilung der Antworten sehr

unterschiedlich. Annähernd je ein Viertel der Befragten antwortete in den Kategorien „mag ich“ bis „mag ich

nicht“. Insgesamt 26 % der Personen mögen eine feste Schale, allerdings mögen sie lediglich 5 % sehr, etwa

die Hälfte dagegen mag sie weniger oder gar nicht. 26 % ist es egal, ob die Schale fest ist oder nicht.

Zwischen Männern und Frauen fällt die Antwortverteilung sehr ähnlich aus. Unterschiede gibt es dagegen

zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Während 38 % der bis 20-Jährigen eine feste Schale mögen bzw.

für 34 % dies keine Rolle spielt („ist egal“) und nur 19 % diese Eigenschaft weniger bzw. 9 % gar nicht

mögen, ist die feste Schale bei 31 % der 21- bis 40-Jährigen weniger und bei 29 % gar nicht beliebt. Unter

den Verbrauchen, die 61 Jahre und älter sind, liegt der Anteil derer, die eine feste Schale weniger oder gar

nicht mögen, insgesamt ähnlich, nämlich bei 56 %. Nicht in die Tendenz passen anscheinend die Antworten

der 41- bis 60-Jährigen. Von diesen entfielen insgesamt 44 % der Antworten auf die Kategorien „mag ich

weniger“ bzw. „mag ich nicht“. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die eine feste Schale mögen oder sehr

mögen mit 23 % ähnlich dem in den Altersgruppen der 21- bis 40-Jährigen (22 %) und der über 60-Jährigen

(20 %). Es entfielen lediglich mit 33 % mehr Antworten auf die Kategorie „ist egal“. Insgesamt ist

festzustellen, dass eine feste Schale bei den sehr jungen Verbrauchern (bis 20 Jahre) tendenziell beliebter ist

als bei den anderen Altersgruppen.

Die Saftigkeit der Äpfel ist für alle befragten Verbraucher wichtig bzw. sehr wichtig („mag ich“ bzw. „mag

ich sehr“), unabhängig davon, welcher Altersgruppe oder welchem Geschlecht sie angehören.

Auch das Aroma der Äpfel ist für fast alle ein bedeutsames positives Merkmal, wobei insbesondere die

Frauen (51 %) und die über 60-Jährigen (56 %) es sehr mögen, wenn die Äpfel aromatisch sind.

Ob ein Apfel süß schmeckt, ist für die Mehrzahl der Befragten (70 %) in positiver Hinsicht bedeutsam („mag

ich“ bzw. „mag ich sehr“). Am größten ist der Anteil derjenigen, für die die Süße wichtig ist, bei den 41- bis

60-Jährigen und es gibt keinen in dieser Altersklasse, der diese Eigenschaft weniger oder nicht mag. Generell

scheint die Süße eines Apfels für die Verbraucher der beiden höheren Altersklassen etwas wichtiger zu sein

(88 % bzw. 72 % „mag ich“ bzw. „mag ich sehr“) als für die der beiden niedrigeren Altersklassen (je 59 %

„mag ich“ bzw. „mag ich sehr“). 25 % der Frauen mögen süße Äpfel sogar sehr, bei den Männern sind dies

13 %.

Die Säure eines Apfels ist ein Kriterium, dem die Verbraucher unterschiedlich gegenüberstehen. 35 % der

Befragten mögen säuerliche Äpfel. Auf der anderen Seite ist die Säure bei 40 % eher weniger oder gar nicht

beliebt. Während 42 % der Frauen säuerliche Äpfel mögen oder sehr mögen, ist dies nur bei 29 % der

Männer der Fall. Wie die Antworten der verschiedenen Altersklassen zeigen, scheint die Vorliebe für

säuerliche Äpfel mit dem Alter abzunehmen. So entfallen bei den bis 20-Jährigen 47 % der Antworten auf die

Kategorien „mag ich“ bzw. „mag ich sehr“. Bei den 21- bis 40-Jährigen sind es noch 37 %, bei den Älteren

FORUM WARE 34 (2006) NR. 1 - 4

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