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GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT VON LEBENSMITTELN 21

Abbildung 3: Gegenüberstellung der Aromamuster einer alten Erdbeersorte (oben, Mieze Schindler) und einer

Hochleistungssorte (unten, Elsanta). Ordinate: relative Konzentration, Abszisse: Aromaschlüsselsubstanzen.

Der Aromatyp entspricht der Nomenklatur in Tabelle 2.

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1 2 3 4 5 6 8 10 11 12 13 14 16 17 19 Substanz #

1 2 3 4 5 6 8 10 11 12 13 14 16 17 19 Substanz #

* Dr. Detlef Ulrich 1 , Dipl.-Chemiker, Wissenschaftlicher Direktor; Dr. Klaus Olbricht 2 ,

Dipl.-Gartenbauingenieur; Dr. Edelgard Hoberg 1 , Direktorin und Professorin, Dipl.-Chemikerin

Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen, Erwin-Baur-Str. 27, 06484 Quedlinburg.

1 Institut für Pflanzenanalytik, Erwin-Baur-Str. 27, 06484 Quedlinburg;

2 Institut für Obstzüchtung, Pillnitzer Platz 3a , 01326 Dresden

PRÄZISIONSLANDWIRTSCHAFT – NEUE CHANCEN FÜR MEHR

NACHHALTIGKEIT IM AGRIBUSINESS

Bernd Dohmen, Antje Reh*

Kurzfassung:

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Fast alle landwirtschaftlich genutzten Flächen weisen räumlich definierbare Zonen mit unterschiedlicher

Ertragsfähigkeit auf. Im Interesse einer ökonomischeren Wirtschaftsweise sowie von Umwelt- und Verbraucherschutz

erfordert diese Variabilität des komplexen Produktionsfaktors Boden den gezielteren und damit

zwangsläufig innerhalb eines Schlages variablen Einsatz von ertragssteigernden bzw. ertragssichernden

Betriebsmitteln wie Saatgut, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Wasser und Energie zur Bewässerung sowie

Diesel zum Zwecke der maschinellen Bodenbearbeitung. Dieses differenzierte Vorgehen in der Pflanzenproduktion

wird als Precision Farming (Präzisionslandwirtschaft) bezeichnet. Moderne Informationstechnologien

(IT) wie Geografische Informationssysteme (GIS) und GPS, aber auch kostengünstige und zugleich leistungsfähige

flugzeug- bzw. satellitengestützte Sensorsysteme zur Erdbeobachtung können dabei von großem Nutzen

sein. Die auf diese Weise erreichbare Optimierung der Primärprozesse ermöglicht neben einem ökonomischeren

Betriebsmitteleinsatz in der Landwirtschaft auch eine effizientere Gestaltung der Verarbeitungsprozesse in

FORUM WARE 34 (2006) NR. 1 - 4

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