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ImmoCompact 02/2018

Das Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft

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02

2018

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„Wir suchen

200 Makler“

Friedrich Thiele, Deutsche Leibrenten AG

„Wir haben noch etwa 20 freie

Lizenzgebiete in Deutschland“

Kai Enders, Engel & Völkers

Baufinanzierung

So unterstützt die ING-DiBa

Berater im Digitalzeitalter

Top-Makler Franz Lidl

Das zeichnet zukunftsfähige und starke

Immobilienmakler aus

Florentino Trezek

„Virtuelle Immobilientouren vermeiden

80 % des Besichtigungstourismus“


Editorial

Täglich Brot zwischen

Datenwahnsinn und Weichmacherei

Besuchen

Sie uns auf

der DIM:

12./13. Juni 2018

Stand B01

Was für ein Jahr. Erneut. Statt sich endlich auf die eigentlichen Aufgaben

in Büro und Vertrieb konzentrieren zu können, heißt es im Arbeitsalltag

von Maklern, Finanzierern und Verwaltern auch 2018 wieder:

Regulierung, Regulierung, Regulierung. Mal wieder sorgt ein neues

Kürzel für Verunsicherung: DSGVO. Nicht nur in der Immobilienbranche,

aber eben auch. Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen

Union stellt nicht nur neue Anforderungen an den Umgang mit

Daten im Arbeitsalltag, sondern droht bei Verstößen auch noch mit

drakonischen Strafen. Das neue Regelwerk tritt zum 25.05.2018 und

damit pünktlich zum Erscheinen dieser Ausgabe in Kraft. Ab dann wird

man sehen, ob mit der DSGVO ein neues Abmahnmonstrum geschaffen

wurde oder ob der Datenschutz in der digitalen wie auch in der analogen

Welt weiterhin praxisgerecht umgesetzt werden kann.

MARK 51°7 –

Fläche mit Konzept

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Während die Politik die Regeln für den Datenschutz erneut verschärft, ist

die Aus- und Weiterbildungspflicht durch den politischen Weichspüler gelaufen.

Von ernsthaften Berufszulassungsvoraussetzungen ist die Politik

ohnehin schnell abgerückt – obwohl noch die alte Große Koalition sie in

ihrem Regierungsvertrag verankert hatte. Dass aber auch die Anforderungen

an die Weiterbildung von Immobilienmaklern und Wohnungsverwaltern

mit jedem notwendigen politischen Schritt aufgeweicht wurden, ist ein

Trauerspiel. Beide Berufsgruppen sind für immense Werte verantwortlich.

Selbst die Branchenbeteiligten setzen sich daher seit Jahren für härtere

Berufsvoraussetzungen ein. Doch obwohl die Politik gerne die verbale

Keule gegen die „ach so gierigen Makler“ auspackt, hält man es offenbar

nicht für notwendig, diese Berufe mit ordentlichen Ausbildungsvoraussetzungen

zu versehen.

So ist die Branche auf sich selbst angewiesen, um eine professionelle

Fort- und Weiterbildung zu gewährleisten. Diese steht – nicht zuletzt deshalb

– auch auf der Deutschen Immobilienmesse 2018 wieder fest auf

dem Programm. ImmoCompact wird den Branchentreffpunkt des Jahres

erneut an beiden Tagen aktiv mitgestalten. Freuen Sie sich auf spannende

Diskussionsrunden mit Top-Maklern, Franchisevertretern und Netzwerkexperten

– und stellen Sie uns Ihre Fragen an unserem Messestand (C08).

Welche weiteren Highlights der Pflichttermin der mittelständischen

Immobilienwirtschaft in Deutschland bietet, lesen Sie ab Seite 14 in

dieser Ausgabe.

Ihr

Michael Herrmann,

Chefredakteur ImmoCompact

Gefördert aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe

„Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

2 / 2018

3


Inhalt

Aktuelles und Trends

Sonderthema Baufinanzierung

6 News

32 Baufi muss mit

22

10 10 auf 10

12 Bücher

Veranstaltungen

14 Deutsche Immobilienmesse 2018: Immobilienwissen und Netzwerken auf höchstem Niveau

Titel

32

34 Achtung, Stolperfalle: Diese Fehler sollten Häuslebauer bei der Finanzierung vermeiden

Von Stephan Scharfenorth, Baufi24

36 Zukunft der Baufinanzierung: Beratung bleibt wichtig, aber ...

Von Frank Leitermann, ING-DiBa

38 Die Vorteile von Wohn-Riester

Von Joachim Haid, SOFTFIN

40 Baufinanzierung gut und schnell abgesichert

Von Lutz Gronemeyer, Dialog Lebensversicherung

26

22 Die Immobilien-Leibrente: Ein ideales Zusatzgeschäft für Makler

Von Friedrich Thiele, Deutsche Leibrenten

24 „Mehr Umsatz mit der Leibrente“

Interview mit Friedrich Thiele, Deutsche Leibrenten

Immobilienmakler

26 Immobilienmakler: Fünf Tipps für die Auftragsakquise

Von Mathias Baumeister, realbest

28 „Virtuelle Touren sparen über 80% des müßigen Besichtigungstourismus“

Interview mit Florentino Trezek, Ogulo

30 Top-Makler im Gespräch

„Die Digitalisierung ist eher eine Chance als eine Gefahr für Immobilienmakler“

Interview mit Franz Lidl, F. Lidl Immobilien

46

Investment

42 Immobilieninvestments: Fatale Fehler vermeiden

Von Jörg Winterlich, IMMOBILIEN INVESTMENT AKADEMIE

Verwaltung

44 Zufriedene Mieter sorgen für stabilen Immobilienwert

Von Frank Schneider, ProFM Facility & Project Management

Recht

46 Weiterbildungspflicht für Makler und Verwalter: Belastung oder Chance?

Von Burkhard Bennewirtz, DMA

48 Immobilienmaklern und Wohnungsverwaltern drohen neue drakonische Strafen

Von Helge Norbert Ziegler, BVFI

50 Kurz & Knapp

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21 Mediadaten

HAND IN HAND

SIE VERMITTELN BÜROS -

WIR RICHTEN SIE EIN.

49 Impressum

Immer aktuell und kompakt informiert: Die digitalen Kanäle von ImmoCompact.

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Tel: +49 30 568 380 00 55 Mail: mari@99chairs.com

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4 Februar 2018 2 / 2018

5

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News

Vermietet.de holt Commerzbank und Deutsche Bank an Bord

ImmobilienScout24 stoppt Verlust von

Kernmaklern

(ic) ImmobilienScout24 hat seinen Umsatz

im Jahr 2017 um 5% auf rund 299

Mio. Euro gesteigert. Der operative Gewinn

legte um 4% auf 186 Mio. Euro

zu. Die Zugriffszahlen stiegen um 13%

auf 81 Mio. Visits pro Monat. Zugleich

habe sich die Nutzungsdauer im Vergleich

zum Wettbewerber immowelt.de

leicht auf das 2,7-Fache erhöht.

Weniger Anzeigen

Bei der Anzahl der Anzeigen hat die

Plattform ein leichtes Minus verbuchen

müssen. 445.000 Anzeigen waren es im

Dezember 2017. Dem standen 466.000

Anzeigen im Dezember 2016 gegenüber.

Hierfür macht das Portal die allgemein

rückläufige Marktentwicklung

verantwortlich. Im Vergleich zum

nächsten Wettbewerber sei sie vom

1,6-Fachen auf das 1,8-Fache gestiegen.

Kernmaklergeschäft erholt sich

Zum guten Ergebnis hätten Produktinnovationen

wie die neue Plattform für

Gewerbeflächen, Premiummitgliedschaften

sowie eine Maklersuchmaschine

beigetragen. Insbesondere habe sich

aber auch das Geschäft mit Kernmaklern

erholt, auf das der größte Teil der

Umsätze des Immobilienportals entfällt.

Je Kernmakler und Monat verbuchte

ImmobilienScout24 im Durchschnitt

einen Umsatz von 763 Euro.

Das bedeutet ein Plus von gut 7% im

Vergleich zum Wert des Vorjahres

von 711 Euro.

Quirin Bank berät provisionsfrei bei Immobilien

(ic) Die Quirin Privatbank bietet Privat- und Firmenkunden

erstmals auch eine Immobilien- und Finanzierungsberatung

an. Wie sämtliche anderen Beratungsleistungen des Hauses

erfolgt sie vollständig provisionsfrei. Von der Beratung beim

An- und Verkauf bis hin zur Analyse und Konzeption von

Projekten und Finanzierungen soll es keinerlei offene oder

versteckte Provisionen von Dritten, etwa von Baufirmen oder

Maklern geben. Die Vergütung erfolgt stattdessen auf Basis

eines Honorars.

Drei Bausteine

Das neue Beratungsangebot der Quirin Privatbank umfasst

drei Bausteine, die kombiniert werden können. So bietet die

Bank eine allgemeine Beratung, etwa ob eine Immobilie generell

sinnvoll ist, welche Immobilien sich empfehlen oder

wie Grundstückswerte zu taxieren sind. Darüber hinaus berät

sie zu bereits vorliegenden Immobilienkreditverträgen und

vermittelt passende Immobilienfinanzierungen.

Objektive Beratung sicherstellen

„Weil wir nur von unseren Kunden bezahlt werden, können

wir wirklich objektiv sein und im Zweifel auch mal von geplanten

An- oder Verkäufen oder von unvorteilhaften Vertragsangeboten

abraten“, erläutert Volker van Emmerich,

Direktor Immobilienberatung und -finanzierung der Quirin

Privatbank, die Hintergründe der Produkteinführung. Immobilien

spielen in den Vermögensstrukturen der Kunden oft

eine große Rolle. Gleichzeitig würden sie aber kaum Experten

kennen, die sie unabhängig von eigenen Provisionsinteressen

beraten können. Diese Marktlücke schließe die Bank nun mit

dem neuen Angebot.

(ic) Vermietet.de hat in seiner dritten Finanzierungsrunde

neue Finanzgeber an Bord geholt. Ab sofort unterstützen

auch die Commerzbank und die Deutsche Bank das Berliner

PropTech. Darüber hinaus sind auch namhafte Business Angels

wie Kristofer Fichtner (Gründer von Thermondo und

Partner bei PropTech1), Felix Jahn (Gründer von Home24

und McMakler) und Berlin Technologie Holding eingestiegen.

Insgesamt fließen Vermietet.de über 4 Mio. Euro zu.

Effizienter und kostengünstige Verwaltung

Die Plattform startete im Frühjahr 2017 und unterstützt Eigentümer

bei der Verwaltung und Optimierung ihrer Immobilien.

Mittlerweile werden mehr als 80.000 Wohnungen über

Vermietet.de verwaltet und jährlich mehrere Hundert Mio.

Euro an Mieteingängen überwacht.

Transparenz und Automatisierung

Durch die direkte Schnittstelle zu über 3.000 Banken soll die

Cloud-Lösung volle Transparenz über sämtliche Einnahmen

und Ausgaben innerhalb des eigenen Immobilienportfolios

ermöglichen. Zudem bietet sie automatisierte Prozesse zur

Unterstützung des Eigentümers, beispielsweise bei der Kontrolle

von Mieteingängen, Nebenkostenabrechnungen und

der Erstellung von Zahlungserinnerungen und Mahnungen.

21st Real Estate startet neue Kooperation

mit Maklaro

(ic) 21st Real Estate und der digitale

Makler Maklaro arbeiten ab sofort zusammen.

In Zukunft wird Maklaro den

Marktplatz 21st-EXCHANGE nutzen,

um damit gezielt Immobilieninvestoren

anzusprechen. Durch die Kooperation

wollen die beiden PropTechs ihren Kunden

zusätzliche Vorteile bieten. Die Kooperation

mit Maklaro bedeutet für 21st

Real Estate einen weiteren Medienbruch

weniger im Transaktionsprozess, um

dem Ziel eines ganzheitlichen Produkts

näher zu kommen. 21st Real Estate wurde

speziell für professionelle Ankäufer

von Immobilien entwickelt und ermöglicht

nun ein komplettes Real-Estate-

Online-Trading ohne Medienbrüche.

Die Plattform digitalisiert somit den gesamten

Ankaufsprozess.

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Abwärtstrend vorerst gestoppt

Nicht nur die Umsätze pro Kernmakler,

sondern auch die Anzahl solcher Makler

hat ImmobilienScout24 im Vergleich

zum Vorjahr leicht gesteigert. Ende des

vierten Quartals 2017 waren es 17.507.

Das bedeutet ein Plus von 0,5% gegenüber

dem Vorjahr. 2014 lag die Zahl der

Kernmakler allerdings noch bei über

22.000. ImmobilienScout24 macht für

diesen übergeordneten Schwund vor allem

das im Juni 2015 in Kraft getretene

Bestellerprinzip verantwortlich. Das sei

nun aber abgeschlossen. Auch insgesamt

ist die Konzernmutter Scout24 zuversichtlich

für das laufende Jahr.

Persönliche Beratung bietet die Quirin Bank nun auch bei Immobilien ohne Provision an.

© contrastwerkstatt – Fotolia.com

6 2 / 2018


News

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Immobilien verlieren bei deutschen

Sparern an Beliebtheit

(ic) Erstmals seit dem Ausbruch der

weltweiten Finanzkrise im Jahr 2007

liegt das „Sparen auf dem Girokonto“

auf Platz 1 der beliebtesten Sparformen

in Deutschland. Die meisten anderen

Geldanlagen haben in der Gunst der

Sparer hingegen verloren. Das geht aus

einer aktuellen Umfrage zum Sparverhalten

der Deutschen hervor, für die

das Meinungsforschungsinstitut Kantar

TNS im Auftrag des Verbandes der Privaten

Bausparkassen über 2.000 Bundesbürger

im Alter von über 14 Jahren

befragt hat.

Nur Fonds und Girokonten legen zu

42% der Deutschen nutzen das Girokonto

mittlerweile zu Sparzwecken. Im

Vorjahr waren es 41%. Damit hat es als

eine der wenigen Geldanlagen an Beliebtheit

hinzugewonnen. Das Sparbuch

als klassischer Spitzenreiter büßte leicht

von 42 auf 41% ein und erreichte damit

erstmals seit Beginn der Umfragereihe

vor über zehn Jahren nur noch den

zweiten Platz. Platz 3 teilen sich jetzt

der Bausparvertrag sowie die Rentenund

Kapitallebensversicherungen mit

je 29%.

Immobilien verlieren an Beliebtheit

Auch Platz 5 teilen sich zwei Anlageformen.

Unverändert 23% erzielen kurzfristige

Geldanlagen wie Tagesgeldkonten/Festgeldkonten/Termingelder.

Auf

den gleichen Wert kommen Immobilien,

die 2017 allerdings noch von 26%

genannt wurden. Hierbei dürften dem

Bausparverband zufolge auch die preislichen

Übertreibungen in Ballungsräumen

eine Rolle spielen.

Baufinanzierer Hüttig & Rompf will weiter expandieren

(ic) Die Hüttig & Rompf AG hat 2017 den Rekordkurs der

vergangenen Jahre fortgesetzt und ihr Darlehensvolumen erneut

gesteigert. Der Immobilienfinanzierer hat 2017 Kredite

mit einem Gesamtvolumen von 1,75 Mrd. Euro vermittelt.

Das ist eine Steigerung von über 16% im Vergleich zum Vorjahr.

Auch die Zahl der vermittelten Darlehensverträge ist erneut

gestiegen. 6.150 Kunden brachte der Baufinanzierer in

die eigenen vier Wände. Auch das ist eine neue Bestmarke in

der Unternehmensgeschichte.

Neue Filialen

Auf die steigende Nachfrage reagiert Hüttig & Rompf mit einer

verstärkten Präsenz vor Ort. Das bundesweite Beratungsangebot

soll im Laufe des Jahres 2018 daher weiter ausgebaut

werden. Insgesamt will Hüttig & Rompf vier zusätzliche Filialen

in der Bundesrepublik eröffnen. Im März eröffneten bereits

zwei Niederlassungen in Regensburg und Heilbronn.

Weitere Filialeröffnungen folgen noch im ersten Halbjahr in

Hamburg und in der zweiten Jahreshälfte in Bremen. Insgesamt

wird es dann deutschlandweit 29 Filialen des Baufinanzierungsexperten

geben.

Neue Website

Auch digital will Hüttig & Rompf den Service verbessern.

Hierzu ging eine neue Website mit modernerem Look und

komplett neuer Struktur an den Start. Im Mittelpunkt stehen

nun die Servicebereiche Baufinanzierung und Anschlussfinanzierung.

Neu ist darüber hinaus der Partnerbereich auf

der Website des Baufinanzierungsexperten. Hier finden die

Immobilienvertriebe nun aktuelle Branchenmeldungen, Ansprechpartner

und Informationen für ihre tägliche Arbeit

beim Kunden.

Hüttig & Rompf will seinen Expansionskurs mit neuen Filialen und neuer Website fortsetzen.

© contrastwerkstatt – Fotolia.com

RE/MAX sucht Makler, Partner und

Franchise-Experten

(ic) Nach der Bündelung der Vertriebsregionen

im Januar 2018 stellt RE/

MAX, das größte Immobiliennetzwerk

der Welt, in Deutschland die Weichen

für weiteres Wachstum: 15 neue Standorte

ergänzen das bisherige Immobiliennetzwerk.

Düsseldorf, Küssaberg,

Stühlingen, Rosenheim, Saarburg,

Schwabach, Nürnberg-Mögeldorf,

Fürth, Lehrte, Seelze, Sylt, Norden, Emden,

Leer und Aurich kommen durch

die Erschließung neuer und den Ausbau

des Engagements in bestehenden

Regionen hinzu. Insgesamt beschäftigt

RE/MAX Germany damit nun 700 Mitarbeiter

an 170 Standorten.

Gebündelte Kräfte

RE/MAX sieht sich nun in der Lage,

stärkere Synergien zu nutzen, um Kunden

einen noch besseren Service zu bieten.

Anfragen können so deutschlandweit

innerhalb des Netzwerkes bearbeitet

werden. Kurt Friedl, Geschäftsführer

von RE/MAX Germany, rechnet mit

mehr Anfragen von Kunden, denen

dank des Zusammenschlusses ein noch

passgenaueres Angebot unterbreitet

werden kann.

Expansionspläne

Mit seiner hohen Standortdichte sei

RE/MAX Germany für die Zukunft gut

aufgestellt. Dennoch will das Maklerunternehmen

weiter expandieren. Kurt

Friedl sieht nach wie vor enormes

Wachstumspotenzial in Deutschland.

Das Ziel des Netzwerks ist eine flächendeckende

Präsenz in Deutschland. Dafür

baut das Unternehmen zurzeit ein

starkes Vertriebsteam auf und sucht

verstärkt Makler, Franchise-Experten

und Partner.

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8 2 / 2018

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10 auf 10

10 Zahlen zum Wohnraum

in Deutschland

Facebook

348.128

Baugenehmigungen wurden deutschlandweit im

Jahr 2017 erteilt. Im Vorjahr waren es noch

375.388.

7,3%

beträgt damit der Rückgang im gesamten Jahr an

genehmigten Wohnungsbauten. Und auch Anfang

2018 war die Zahl der Genehmigungen rückläufig.

Mindestens

350.000

Wohnungen umfasst der eigentliche Bedarf an

Neubauten pro Jahr. Damit konnte der Nachfrageüberhang

am deutschen Wohnungsmarkt erneut

nicht abgebaut werden.

Im 9.

91 m 2

stehen den Bundesbürgern im Schnitt als Wohnungsgröße

zur Verfügung. Dabei gibt es ein

deutliches Ost-West-Gefälle. In Westdeutschland

sind es 96 m 2 , in Ostdeutschland nur 79 m 2 .

News

Ansehen unter

www.facebook.com/ImCompact

Um 41%

ist die Zahl der Genehmigungen für Wohnheime

eingebrochen. Nur noch etwa 15.000 wurden

2017 genehmigt.

305.991

Baumaßnahmen waren neu errichtete Gebäude.

Gut 42.000 waren Baumaßnahmen an bestehenden

Gebäuden.

Jahr in Folge ist der Nachfrageüberhang damit

in Deutschland gestiegen.

Rund 1 Mio.

Wohnungen fehlen laut einer Schätzung der

Deutschen Bank derzeit insgesamt in der Bundesrepublik,

wenn man der Nachfrage gerecht

werden wollte.

19%

weniger Wohnraum haben Menschen in den

deutschen Stadtstaaten als in Flächenländern der

Republik zur Verfügung.

118 m 2

beträgt der Durchschnitt, wenn Immobilien von

Eigentümern bewohnt werden. Bei vermietetem

Wohnraum sind es hingegen nur 71 m 2 .

Die Investition in Immobilienfotografie

rechnet sich in vielen Fällen

Während man zum Beispiel in Skandinavien

und den Vereinigten Staaten bei der

Vermittlung von Immobilien großen

Wert auf gute Exposéfotos legt, wird das

Thema in Deutschland oft noch stiefmütterlich

behandelt. Hier schlummert sehr

häufig ein Potenzial, das zu heben lohnt.

„Qualitativ hochwertige Fotos führen zu einer positiveren Grundstimmung der Interessenten und

damit beispielsweise zu kürzeren Verkaufszeiten und entsprechend weniger Besichtigungen

sowie der Möglichkeit, höhere Verkaufspreise zu realisieren.“

Xing

Eigentümer wohnen ein Drittel

günstiger als Mieter

Wohnen im Eigentum ist nach wie vor

deutlich günstiger als Wohnen zur Miete.

Der diesjährige „ACCENTRO-IW-Wohnkostenreport“

kommt zum Ergebnis, dass

die Kosten für Selbstnutzer in der gesamtdeutschen

Betrachtung rund ein Drittel

unter den Kosten von Mietern liegen.

„Im Bundesdurchschnitt ist der Erwerb einer Bestandsimmobilie 32,7% günstiger als die Neuanmietung

im Bestand einer vergleichbaren Wohneinheit. In vielen Kreisen ist die Belastung

selbst unter Berücksichtigung der Tilgung günstiger als das Wohnen zur Miete.“

Informieren und kommentieren

unter www.immocompact.de

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10 2 / 2018


Bücher

inkl. Passwort- und Statistiktool zur Einsicht wer, wie lange & wie oft

die Immobilie in welchem Raum & zu welcher Uhrzeit virtuell besichtigt hat

Virtuelle Rundgänge für den Immobilienmarkt R

Autor: Helge Ziegler, Ralf Stark,

Malte Schwertmann

Verlag: Haufe Lexware

Umfang: 200 Seiten

Preis: 24,95 Euro

ISBN: 978-3-64809-435-8

Erfolgreich als Immobilienmakler

Der Maklerberuf in Deutschland steckt voller Herausforderungen. Wie

man sich erfolgreich im Makleralltag schlägt, erläutern Helge Ziegler,

Ralf Stark und Malte Schwertmann in ihrem gemeinsamen Ratgeber

„Erfolgreich als Immobilienmakler“. Das Buch des Trios ist dadurch eine

praxisbezogene Anleitung zum Maklerberuf und gibt Antworten auf

Fragen wie: Welche Voraussetzungen muss ich für den Beruf des Immobilienmaklers

mitbringen? Was kann ich als Makler verdienen? Wie komme

ich zu Immobilienobjekten und Interessenten? Welche Versicherungen

braucht ein Immobilienmakler? Diese und viele weitere Praxisfragen aus

dem Berufsalltag beantworten die Autoren in verständlicher Weise.

Zusätzlich informieren sie kompakt und auch für Laien verständlich über

rechtliche Bestimmungen wie zum Beispiel Gewerbezulassung, Betriebsprüfung,

Makler- und Bauträgerverordnung. Ergänzt werden diese

gedruckten Tipps um Online-Arbeitshilfen wie Musterbriefe, Formulare

und Verträge für eine Vielzahl an praktischen Arbeitsaufgaben eines

Immobilienmaklers.

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Einarbeitung von Logos und

Portraits der Ansprechpartner

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zur besseren Orientierung wird

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Standpunkt angezeigt, in den

man springen möchte

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Navigation über

den Grundriss

Das gesamte Immobilienrecht

Autor: Walhalla Fachredaktion

Verlag: Walhalla

Umfang: 1.376 Seiten

Preis: 22,00 Euro

ISBN: 978-3-80292-064-6

Rund um Haus und Grund gibt es in Deutschland zahlreiche Rechtsvorschriften.

Die aktuelle Ausgabe „Das gesamte Immobilienrecht“ ermöglicht

Zugriff auf alle wichtigen Immobiliengesetze. Wichtige Neuerungen

der mittlerweile zehnten Auflage umfassen unter anderem die Reform

des Bauvertragsrechts sowie die Baurechtsnovelle. Letztere soll vor allem

neue Spielräume für den Wohnungsbau in Städten schaffen. Mit der

Reform des Baurechts wurden hingegen die Rechte der Bauherren in

Deutschland gestärkt. Neben diesen beiden Neuerungen sind in der

Gesetzessammlung des Walhalla Verlags aber auch alle Vorschriften rund

um Wohnungseigentum, Mietrecht, Wohnfläche, Betriebskosten, Energieeinsparung,

soziale Wohnraumförderung, Vergaberecht, Wertermittlung,

Grundbuch, Steuer, Makler, Vermittler, Bauträger, Architekten, Prozessrecht,

Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung enthalten. Damit ist

das Nachschlagewerk ein schneller Helfer in nahezu allen Rechtsfragen

rund um die Immobilie.

Geld verdienen mit Wohnimmobilien

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oft sich die Immobilie in welchem Raum & zu welcher Uhrzeit virtuell

angeschaut hat

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Verlag: M&E Books

Umfang: 302 Seiten

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Erfolg mit Kapitalanlagen in Wohnimmobilien – danach streben gerade

in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen immer mehr Bundesbürger. Unterstützung

hierbei bietet der gelernte Jurist und Banker Alexander Goldwein

in seinem Buch „Geld verdienen mit Wohnimmobilien“. Der Experte

erklärt verständlich und mit konkret durchgerechneten Beispielen, wie

Investoren mit Wohnimmobilien ein Vermögen aufbauen und so finanzielle

Freiheit erlangen können. Die Lektüre setzt dabei keinerlei Vorkenntnisse

voraus und ist somit auch für Anfänger geeignet. Im Buch stellt Goldwein

zum Beispiel Strategien zur sicheren und zugleich rentablen Kapitalanlage

in Wohnimmobilien vor oder gibt Tipps, wie man lukrative Renditeimmobilien

auch in angespannten Märkten aufspürt. Auch Grundlagen der

Immobilienbewertung und Kaufpreisfindung sowie praktische Checklisten

zur professionellen Prüfung fehlen nicht. Darüber hinaus finden Leser

nützliche Hinweise zur Bewirtschaftung und Realisierung von Veräußerungsgewinnen

in Goldweins Ratgeber.

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Deutsche Immobilienmesse

12.– 13.06.2018 Messe Dortmund

Immobilienwissen und Netzwerken

auf höchstem Niveau

(ic) Die Deutsche Immobilienmesse feiert am 12. und 13.06.2018 in den Westfalenhallen in Dortmund ihr erstes

kleines Jubiläum. Im fünften Jahr des Bestehens wartet der Branchentreff wieder mit einem hochwertigen und

abwechslungsreichen Messe- und Rahmenprogramm sowie attraktiven Netzwerkmöglichkeiten auf die Besucher.

Zweck von Immobiliennetzwerken und

Franchisesystemen. Mit dabei sind

unter anderem Kurt Friedl, Geschäftsführer

von RE/MAX Germany, und

Mathias Baumeister, Geschäftsführer

der Wohnimmobilienplattform realbest.

Top-Makler im Gespräch

Zum Auftakt des zweiten Tages der

Deutschen Immobilienmesse 2018 werden

Top-Makler wie Roland Kampmeyer

von Kampmeyer Immobilien aus Köln

über Herausforderungen und Erfolgsrezepte

des Makleralltags diskutieren.

Daneben wird ImmoCompact natürlich

auch mit einem eigenen Messestand

vertreten sein, an dem sich unser Team

vor Ort auf zahlreiche Besucher und

einen regen Austausch mit unseren

Lesern freut.

Themenparks Energie und PropTech

unter anderem Verivox, Discovergy,

Goerlitz und Tengelmann Energie ihre

Lösungen für die Energiewende in den

eigenen vier Wänden vorstellen. Auch

im PropTech-Themenpark steht den

Messebesuchern eine Vielzahl an Unternehmen

Rede und Antwort zu ihren

Geschäftsmodellen und wie diese die

Immobilienbranche heute und in der

Zukunft verändern werden.

Aussteller-Workshops

Doch nicht nur an den Ausstellerständen

und Themenparks können sich Fachbesucher

informieren. Hinzu kommen

zahlreiche Workshops der Aussteller zu

Spezialthemen wie Baufinanzierung, Immobilien-Leibrente

oder auch zum richtigen

Einsatz des Megatrends Big Data

(siehe Seite 18 f).

Kongresse

Das bietet die Deutsche Immo -

bilienmesse 2018

W

W

W

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W

Mehr als 3.000 Fachbesucher

Über 100 Aussteller aus den Bereichen

IT & Software, Personal & Karriere,

Finance, Marketing & Dienstleistung,

Bau & Sanierung und Retail & Flächen

14 Aussteller-Workshops

8 Fachkongresse

2 Themenparks: Energie und PropTech

W Prominente Keynote Speaker in Vor -

trägen und Podiumsdiskussionen

W

Entspannen und Netzwerken auf der

Immo Night

Am 12. und 13.06.2018 ist es wieder so weit: Dann öffnet

die Deutsche Immobilienmesse ihre Tore. Spätestens

2017 hat sich die Messe als Pflichttermin für die mittelständische

Immobilienwirtschaft etabliert. Der Mix aus

hochwertigen Informationen, über 100 Ausstellern und

zahlreichen Möglichkeiten zum entspannten Netzwerken

sorgte 2017 für einen gelungenen Branchentreff. An diesem

Erfolgsrezept halten die Veranstalter auch 2018 fest, damit

sich wieder rund 3.000 Investoren, Makler, Finanzierungsdienstleister

und weitere Immobilienexperten über aktuelle

Produkte, Unternehmen und Neuerungen der Immobilienwirtschaft

informieren können.

kussionen ein. Höhepunkt an Tag eins

ist unter anderem der Auftritt von Joey

Kelly. Der Popstar und Leistungssportler

wird in der Speaker’s Corner erläutern,

wie man mit eisernem Willen und

Selbstdisziplin auch scheinbar Unmögliches

leisten kann. Eine Fähigkeit, die

gerade auch für Immobilienmakler,

Investoren und Finanzdienstleister

angesichts der ständig steigenden Anforderungen

an den Berufsalltag mehr

denn je an Bedeutung gewinnt.

Die Energiewende in den eigenen vier

Wänden und die digitale Revolution in

Form von PropTechs erhalten nicht nur

jeweils einen eigenen Fachkongress,

sondern auch je einen extra Themenpark.

Im Themenpark Energie werden

Hochwertige Informationen für den Berufsalltag bieten

darüber hinaus insgesamt acht Fachkongresse. Für diese hat

die Deutsche Immobilienmesse erfahrene und praxisnahe

Kooperationspartner an Bord geholt. Das Spektrum reicht von

digitalem Makeln über Immobilien-Investments bis hin zu

PropTechs (siehe Seite 16 f).

W

Der Motivations-Champion

So geht Immobilienerfolg

Schauplatz der Highlights des Rahmenprogramms ist auch

2018 wieder die Speaker’s Corner. Hier finden sich prominente

Speaker und erfahrene Experten aus der Immobilienbranche

zu spannenden und informativen Vorträgen und Podiumsdis-

Auch prominente Experten aus der Branche

werden auf der Hauptbühne vertreten

sein – wie zum Beispiel Immobilieninvestment-Trainer

Jörg Winterlich.

Schon in den vergangenen Jahren zog er

die Zuhörer in seinen Bann und sorgte

für eine überfüllte Speaker’s Corner. Erstmalig

auf der Hauptbühne vertreten ist

derweil das AssCompact-Schwestermagazin

ImmoCompact. Das Fachmagazin

für die Immobilienwirtschaft wird zwei

Podiumsdiskussionen in der Speaker’s

Corner organisieren.

ImmoCompact wird 2018 die Deutsche Immobilienmesse noch stärker mitprägen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an Stand C08.

Der Auftritt Jörg Winterlichs ist nur eines von vielen der Highlights in der Speaker’s Corner.

Franchise und Netzwerke

An Tag eins diskutiert Chefredakteur

Michael Herrmann mit führenden

Branchenvertretern über den Sinn und

ImmoCompact lädt ein:

Kostenfrei zur Deutschen Immobilienmesse 2018

Kostenfrei zur Deutschen Immobilienmesse 2018? ImmoCompact macht’s möglich. Den

schnellsten 30 Lesern sponsern wir ein kostenfreies Ticket. Einfach über diesen QR-Code oder

unter www.deutsche-immobilienmesse.de/immocompact/2018 als Fachbesucher anmelden.

14 2 / 2018 2 / 2018

15


Deutsche Immobilienmesse | KONGRESSE

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Hochkarätige Fachkongresse

Ohne Fort- und Weiterbildung sehen Immobilienmakler,

Investoren und Finanzdienstleister in der heutigen Immobilienwirtschaft

kein Land mehr. Ein hochwertiges Informationsprogramm

bleibt daher ein zentrales Element der Deutschen

Immobilienmesse. Hierzu zählen 13 Workshops der Aussteller

(siehe Seite 28 f). Herzstück sind aber vor allem die Fach -

kongresse, die halbtägig in den Räumen 1 und 2 stattfinden.

Für sie haben die Veranstalter erneut erfahrene Partner aus

der Immobilienpraxis an Bord geholt. Diese Fachkongresse

finden 2018 auf der Deutschen Immobilienmesse unter

anderem statt:

Autonomes Makeln

Eine Immobiliensoftware muss heutzutage mehr leisten, als

nur den Immobilienbestand und den Kundenstamm zu sichern.

In dem Kongress „Unabhängig makeln“ werden die drei

Themen „Portalunabhängigkeit“, „Automatisierung“ und

„Sichtbarkeit“ beleuchtet. Die Teilnehmer erfahren hier aus

erster Hand, wie sie ihr Business mit der Immobiliensoftware

onOffice enterprise erfolgreich managen und nach vorne

bringen können. Im Fokus steht dabei das Zeitmanagement

durch Automatisierungen, eine bessere Sichtbarkeit durch

SEO und Google Ads, sowie Immobilienangebote ohne Portale

erfolgreich zu vermarkten – denn nur mit der richtigen

Strategie steigt der Umsatz.

In Kooperation mit

Immobilien-Investment

Immobilien-Investments sind nicht nur einer der nachhaltigsten

Wege, um ein beständiges Vermögen aufzubauen. Mit

ihnen lässt sich auch berechenbar Vermögen mehren und

absichern. Wer sie strategisch richtig angeht, kann damit

nachhaltig außerordentliche Gewinne erwirtschaften. Um als

.Auch 2018 werden in den Kongressen wieder Experten aus der Praxis die Fachbesucher in ihren Bann ziehen.

Immobilien-Investor erfolgreich zu

agieren, ist fundiertes Know-how aber

unerlässlich. Genau dieses vermittelt die

Immobilien-Investment-Akademie in

einem eigenen Fachkongress – unter

anderem mit den Themen investmentoptimierte

Steuerstrukturen, Finanzierungs-Know-how

für Investments und

Vermögensaufbau und -sicherung.

In Kooperation mit

Makeln21

Seit über zehn Jahren verfolgt Makeln21

die Systematisierung aller Abläufe im

Maklerunternehmen. Das offene System

wird heute von zahlreichen Beratern,

Experten und Immobilienmaklern unterstützt.

Der Kongress „Makeln21“ auf

der Deutschen Immobilienmesse 2018

widmet sich den neuen Herausforderungen

durch die Digitalisierung. In

insgesamt vier Vorträgen werden insbesondere

folgende Themen behandelt:

Facebook für Immobilienmakler, digitale

Kompetenzen für Immobilienmakler,

digitales „Farming“ sowie die richtige

Werbung im Internet.

In Kooperation mit

Energie

IMMOBILIEN

INVESTMENT

AKADEMIE

Energie und Immobilien – diese beiden

Themen wachsen immer stärker zusammen.

Anforderungen an Energieeffizienz

schaffen regelmäßig neue Herausfor -

derungen für Eigentümer, Investoren,

Verwalter, aber auch Makler. Zugleich

revolutioniert der Fortschritt das Management

von Energieversorgung und

-technik. Um in diesem spannenden

Umfeld den Überblick zu behalten,

findet 2018 erstmals auf der Deutschen

Immobilienmesse ein eigener Fachkongress

statt, der sich ausschließlich mit

Energiethemen beschäftigt.

Maklerpraxis

Im Fachkongress „Maklerpraxis“ beleuchten renommierte Experten

in Zusammenarbeit mit dem BVFI – Bundesverband

für die Immobilien wirtschaft aktuelle Themen rund um die

Tätigkeit des Immobilienmaklers. Im Fokus stehen dabei beispielsweise

folgende Fragen: Wie sichert man als Makler seine

Provisionsansprüche ab? Wie avanciert man mit dem richtigen

Marketing zum erfolgreichen Immobilienunter nehmen?

Wie erfüllt man die künftig bestehenden Weiterbildungsverpflichtungen?

Auf diese und weitere spannende Fragen rund

um den Alltag von Immobilienmaklern erhalten Teilnehmer

der Vorträge fundierte Antworten in konzentrierter Form –

und zusätzlich auch wertvolle Anregungen für ihr tägliches

Maklergeschäft.

In Kooperation mit

PropTech

Die digitale Revolution in der Immobilienbranche ist nicht

mehr zu bremsen. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass ein

neues PropTech aus dem Boden hervorgehoben wird. Bereits

heute stellen in Deutschland etwa 200 digitale Revoluzzer

die klassische Immobilienbranche in allen Teilbereichen auf

den Prüfstand. Wer diese neuen Player ignoriert, hat bereits

verloren. Damit genau das nicht geschieht, veranstaltet

ImmoCompact – das Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft

den Fachkongress PropTech, in dem Experten und

ausgewählte Branchenvertreter die Teilnehmer auf den

aktuellen Stand zu allen wichtigen Entwicklungen der

PropTech- Revolution bringen.

In Kooperation mit

Rendite-Talks

Der Kongress Rendite-Talks beleuchtet unterschiedlichste

Immobilien-Investmentthemen. Hier finden die Teilnehmer

umfassende rechtliche, steuerliche und vertrieblich relevante

Informationen aus den Bereichen Denkmalschutz, Hotels,

Pflegeimmobilien, Micro-Appartements oder auch Ferien -

resorts. Neben lukrativen Renditebetrachtungen werden auch

digitale und prozessgesteuerte Online-Vertriebswege beleuchtet

und erörtert.

In Kooperation mit

16 2 / 2018


News Deutsche I Deutsche Immobilienmesse Immobilienmesse | WORKSHOPS

30.– 31.05.2017 12.– 13.06.2018 Westfalenhallen Messe Dortmund

Aussteller-Workshops

Halle 8 | Raum 3 | 12.06.2018

Halle 8 | Raum 3 | 13.06.2018

10:00 – 10:45 Uhr

Wohnraumförderung der NRW.BANK – modern, flexibel, rentabel – Fördermöglichkeiten im Überblick

Attraktive Förderangebote zur Finanzierung von Eigenheimen, Modernisierungen und Mietwohnungen in Nordrhein-Westfalen

Referenten: Tim Hegmanns und Nils Zeppenfeld, Wohnraumförderung Beratung, NRW.BANK

Online-Kundenbewertungen: Mit den Stimmen Ihrer zufriedenen Kunden zu mehr Umsatz!

Warum sind Bewertungen wichtig? Wie bekommt man sie? Wie setzt man sie wertschöpfend ein? Welche Vorteile bietet ProvenExpert?

Referent: Oliver Reuter, Head of Sales , Expert Systems AG | ProvenExpert.com

10:00 – 10:45 Uhr

11:00 – 11:45 Uhr

12:00 – 12:45 Uhr

Immobilienprojekte effizient vermarkten durch digitale end2end-Lösungen

Vermieten Sie Ihre Immobilienprojekte schneller und zum besten Preis! Wir zeigen Ihnen wie.

Referentin: Dagmar Faltis, Geschäftsleitung Sales & Acquisition, allmyhomes GmbH

Moderne Immobilienvermarktung mit Virtual Reality / Digital Signage – Emotionen und Vertrauen wecken

Realistischer Projektablauf, Checklisten, Vorleistungen, benötigte Unterlagen, Vorführung von Beispielen, mobiler oder fester Showroom:

Keine Spielerei, angemessen und bezahlbar

Hauptreferent: Matthias Ruffert, Head of Business Development, Firmengründer, smabu GmbH | Referent: Sebastian Träger, Head of Innovation, Firmengründer, smabu GmbH

Big Data – konkrete Lösungen für die Wohnungswirtschaft

Referent: Dietmar Schmidt, Geschäftsführer, mexxon GmbH

„Energie für Ihr Gehirn“ mit Gedächtnistrainer Daniel Senf

Train Your Brain – Kurbeln Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns an. Tipps, um effektiver zu lernen und Wissen dauerhaft und sicher abzuspeichern.

Begrüßung: Marko Lehmann, Key Account Management, Domento-Energie | Referent: Daniel Senf, Gedächtnistrainer, www.danielsenf.com

Kraft-Wärme-Kopplung im Geschosswohnungsbau: einfach/kostengünstig ENEV- und KfW-Standards erfüllen

Einfach und kostengünstig ENEV- und KfW-Standards durch Anlagentechnik und Contracting erfüllen.

Begrüßung: Marcel Hochstein, Geschäftsführer, SenerTec Center Ruhr GmbH

11:00 – 11:45 Uhr

12:00 – 12:45 Uhr

13:00 – 13:45 Uhr

Moderation und Einführungsvortrag: Hartmut Passmann, Regionalleiter, SenerTec Kraft-Wärme-Energiesysteme GmbH | Referent: Nikolaus Kaster, Vertrieb, GermanContract

13:00 – 13:45 Uhr Die zehn größten Fehler bei Immobilienfinanzierungen

Referentin: Daniela Landgraf, Trainerin, Autorin, Keynote-Speaker, Deutsche Makler Akademie

for.REALESTATE – Microsoft Dynamics CRM für die Immobilienwirtschaft

Modernes Kundenmanagement maßgeschneidert für Immobilienunternehmen.

Begrüßung: Fabian Schaar, Account Manager for.RealEstate, Konica Minolta IT Solutions GmbH | Referent: Jochen Schimmel, Product Development Lead for Real.Estate & CRM

14:00 – 14:45 Uhr

14:00 – 14:45 Uhr

Die ING-DiBa und die Chancen und Herausforderungen der Zukunft

In unserer vermehrt digitalisierten Gesellschaft gilt es die Kunden mit bedürfnisorientierten Konzepten zu erreichen.

Die ING-DiBa bereitet sich und ihre Vertriebspartner optimal auf die Zukunft vor.

Referent: Frank Leitermann, Leiter Key-Account-Management Nord, ING DiBa AG

Die Zukunft der Maklerwelt

Wie Globalisierung und Digitalisierung das Makler-Business verändern werden.

Referent: Ceyhan Budak, Director Business Development, RE/MAX Germany

15:00 – 15:45 Uhr

15:00 – 15:45 Uhr

Mehr Umsatz mit der Immobilien-Leibrente

Referent: Friedrich Thiele, Vorstand, Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG

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16:00 – 16:45 Uhr

17:00 – 17:45 Uhr

eBay Kleinanzeigen – DIE Alternative für Immobilienprofis

Deutschlands größtes Anzeigenportal überzeugt bereits über 5.000 Immobilienprofis. Lernen Sie die Möglichkeiten unserer

PRO Immobilien-Pakete kennen und steigern Sie Ihre Präsenz mit eBay Kleinanzeigen.

Referent: Fabian Bender, Head of Sales Real Estate, eBay Kleinanzeigen GmbH

Digitalisierung mit realbest

Die Digitalisierung wird den Immobilienmakler nicht ersetzen, sondern ihn „ermächtigen“:

Sicher wachsen und frei bleiben mit überdurchschnittlichen Leistungen und Konditionen für freie Immobilienmakler.

Referent: Mathias Baumeister, Gründer und Geschäftsführer, realbest GmbH

Ihre elektromobile Zukunft unter Dach und Fach:

Günstige Ladepunkte. Intelligente Ladekabel. Exakter Abrechnungsservice.

Besuchen Sie

uns auf der DIM:

Halle 8, Stand D05

In Parkhäusern

An Firmenstandorten

In Mehrparteienhäusern

18 2 / 2018

ubitricity – Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH

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Deutsche Immobilienmesse | IMMO NIGHT

30.– 31.05.2017 Westfalenhallen Dortmund

Wenn am Abend des 12.06. der erste Messetag in den

Westfalenhallen dem Ende entgegengeht, eröffnet die

Immo Night Networking-Möglichkeiten auf höchstem

Niveau. Ob Führungspersonal, Vertrieb oder Kundendienst –

hier kommen alle Branchenteilnehmer in lockerer Atmosphäre

zusammen und haben die Möglichkeit, ihre bestehenden

Kontakte zu pflegen und vielseitige neue Kontakte zu knüpfen.

Den Messetag entspannt ausklingen lassen

Die Immo Night ist die ideale Möglichkeit, um den ersten

Messetag entspannt und gemütlich ausklingen zu lassen. Dafür

sorgt auch ein kurzer Weg von der Messe zum abendlichen

Beisammensein. Die Immo Night findet in der Partylocation

STROBELS direkt gegenüber vom Messegelände am SIGNAL

IDUNA PARK statt.

Beste Chancen zum

Netzwerken

Zu einer gelungenen Messe gehört auch ein gelungener Abend. Aus

diesem Grund findet am ersten Tag der Deutschen Immobilienmesse

2018 wieder die Immo Night statt. Im STROBELS direkt gegenüber

vom Messegelände am SIGNAL IDUNA PARK werden sich wieder

Aussteller und Besucher zu einem gemütlichen Abend einfinden.

Unterhaltungsprogramm ab 18 Uhr

Vor Ort erwartet die Teilnehmer der Immo Night ab 18 Uhr

ein exquisites Barbecue-Buffet sowie ein unterhaltsames Entertainmentprogramm,

bevor um 21 Uhr die Messe-Party mit

DJ startet und der Tanz in die Nacht beginnt.

Eine gesunde Prise Entertainment darf auch 2018 nicht fehlen.

Früh buchen zahlt sich aus

Da für die Abendveranstaltung nur ein

begrenztes Ticketkontingent zur Verfügung

steht, sollten Tickets am besten

unter www.deutsche-immobilienmesse.

de vorbestellt werden. Bei Online-Buchung

erhalten Teilnehmer zudem einen

Rabatt von 10 Euro im Vergleich

zur Abendkasse. Das Komplettpaket aus

Dauerkarte für die Deutsche Immobilienmesse

2018 plus Immo Night gibt es

zudem bereits für 99 Euro.

Essen und Trinken bis 24 Uhr frei

In lockerer Runde essen und trinken und gemeinsam den Abend genießen – dafür steht die Immo Night.

Buffet, Getränke und Unterhaltungsprogramm

sind für alle Gäste der Immo

Night bis 24.00 Uhr im Eintrittspreis inklusive

– damit sie sich ganz entspannt

um das Wichtigste kümmern können:

einen Erfolg versprechenden Abend

inmitten ihrer Zielgruppe.

W

20 2 / 2018


Titel

Die Immobilien-Leibrente:

Ein ideales Zusatzgeschäft für Makler

Millionen Wohneigentümer haben über Jahrzehnte jeden verfügbaren Cent in ihre Immobilie gesteckt. Deshalb fehlen ihnen

im Rentenalter oft Ersparnisse, um tägliche Ausgaben, Helfer im Haushalt oder Pflegedienstleistungen finanzieren zu können.

Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG, zeigt auf, wie Immobilienmakler die finanzielle Situation von Senioren

deutlich verbessern und sich dabei selber ein neues, lukratives Geschäftsfeld erschließen können.

Wohneigentümer im Seniorenalter sind für Immobilienmakler

keine leichten Kunden. Die allermeisten wollen

so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden

wohnen bleiben, bringen Maklern also kaum klassisches

Geschäft. Gleichzeitig mangelt es vielen älteren Eigentümern

jedoch an liquiden Mitteln, denn sie haben ihre Ersparnisse

zeitlebens in Haus oder Wohnung investiert.

Zwei Träume auf einmal verwirklichen

Diesen Ansatzpunkt können Makler nutzen, um Senioren

auf die Vorteile einer Immobilien-Leibrente anzusprechen.

Dafür müssen Haus oder Wohnung zwar an ein spezialisiertes

Immobilienunternehmen wie den Marktführer

Deutsche Leibrenten AG verkauft werden. Im Gegenzug

können die Ruheständler jedoch zwei Träume auf einmal

verwirklichen: Der Aufkäufer sichert ihnen nicht nur ein

Wohnrecht auf Lebenszeit zu, das erst erlischt, wenn der

Senior bzw. bei Paaren der Letzte von beiden verstirbt, sondern

sie erhalten auch jeden Monat eine Zusatzrente – ebenfalls

auf Lebenszeit, sodass sich ihr finanzieller Spielraum

spürbar erweitert. Auch Einmalzahlungen sind beim Marktführer

Deutsche Leibrenten AG alternativ oder in Kombination

mit Rentenzahlungen möglich. Mit einer Immobilien-Leibrente

kann das Kapital, das in der Immobilie gebunden ist,

schon zu Lebzeiten flüssig gemacht werden.

Kooperation mit Maklern

Um die Leibrente überall in Deutschland anbieten zu können,

kooperiert die Deutsche Leibrenten AG mit Immobilien -

maklern vor Ort. 200 Partner gibt es

bereits; ihre Zahl soll sich bis Ende des

Jahres mindestens verdoppeln. Makler

sind die idealen Vertriebspartner.

Keiner kennt den örtlichen Immobilienmarkt

so gut wie sie. Auch dem Makler

selber bringt eine Zusammenarbeit strategische

Vorteile: Die Immobilien-

Leibrente erweitert ihre Produktpalette

um ein weiteres, interessantes Produkt.

Kunden, für die ein klassischer Verkauf

nicht infrage kommt, können so

doch noch bedient werden. Neben Verkauf

und Vermietung können sich Makler

damit also ein drittes umsatzstarkes

Standbein aufbauen.

Weitere Vorteile für den Makler

Vermittelt der Makler eine Leibrente,

entfällt – anders als bei normalen Verkäufen

– die mühsame Suche nach

einem Käufer. Da die Deutsche Leibrenten

AG überall in Deutschland Immo bilien

ankauft, hat der Makler einen festen,

verlässlichen Partner und Auftraggeber.

Der Kooperationsvertrag für die Vermittlung

einer Leibrente ist deshalb eher mit

der Suche nach einer Immobilie im

Kundenauftrag vergleichbar. Der Makler

erspart sich hierbei die aufwendige

Erstellung eines Exposés sowie zeitraubende

Besichtigungstermine.

Studie zeigt Potenzial auf

Dass die Leibrente großes Potenzial hat,

beweist auch eine Studie der Deutsche

Leibrenten AG zusammen mit dem

Institut für Versicherungswissenschaft

der Uni Köln, für die Eigentümer ab

70 Jahren befragt wurden. Jeder fünfte

Senior, dem das Modell erklärt wurde,

zeigte daran Interesse. Im vergangenen

Jahr kaufte die Deutsche Leibrenten

AG fast 100 Immobilien mit einem

Verkehrswert von über 30 Mio. Euro

an. In diesem Jahr soll das Ankaufs -

volumen verdoppelt und so der Wert

des Portfolios auf bis zu 100 Mio. Euro

ausgebaut werden.

Noch immer etwas Neues

Trotz dieser Erfolge ist die Immobilien-

Leibrente für viele Senioren etwas Neues.

Es ist daher wichtig, das Produkt

eingehend zu erklären. Der Makler

muss empathisch sein und mit Senioren

umgehen können. Unsere Erfahrungen

zeigen, dass Makler mit Berufserfahrung

und einem akquisitorischen Talent

besonders erfolgreiche Leibrentenvermittler

sind. Partner kann jeder Makler

werden. Die Deutsche Leibrenten AG

unterstützt die Partner hierbei mit

einem Bündel an Maßnahmen – von

der Hilfe beim Aufbau des neuen

Geschäftsbereichs über Schulungen

oder die Vorbereitung gemeinsamer

Kundenveranstaltungen bis hin zu

Werbeaktivitäten.

Mehr Auswahl für Kunden

Viele Immobilienmakler finden es auch

charmant, dass die Deutsche Leibrenten

AG ihre Lösung in das Sortiment der

Makler gibt. Dadurch hat der Kunde

eine echte Auswahl zwischen klassischem

Verkauf und Leibrente. Somit

kommt es nicht zu Druckverkäufen,

und das ist am Ende eine großer Vorteil

für den Kunden.

Unterstützung bei der Kundengewinnung

Neue Kunden lassen sich vor allem über

Informationsveranstaltungen gewinnen.

Innerhalb einer Stunde lässt sich das

Modell gut erklären. Für

Vorträge, die entweder

im Maklerbüro oder in

angemieteten Lokalräumen

stattfinden, ist es

sinnvoll, in regionalen

Printmedien zu werben,

die von Älteren gelesen

werden. Wichtig ist dabei,

dass Senioren zu den Vorträgen

nicht weiter als 10

bis 15 Kilometer fahren

müssen. Außerdem sollten

Vorträge bei Tageslicht stattfinden, denn die Zielgruppe

fährt nicht gerne im Dunkeln. Die Deutsche Leibrenten AG

unterstützt Makler bei solchen Veranstaltungen mit Infomaterial,

finanziellen Zuschüssen und auf Wunsch auch personell.

Vier-Schritte-Modell

Konkret arbeitet die Deutsche Leibrenten AG mit ihren

Maklern in einem Vier-Schritte-Modell zusammen.

Schritt Nr. 1

Der Makler übernimmt Anbahnung und Beratung vor Ort,

das heißt: Er erklärt dem Kunden das Produkt und füllt mit

ihm gemeinsam einen Fragebogen aus.

Schritt Nr. 2

Im zweiten Schritt erhalten Makler und Kunde von der

Deutsche Leibrenten AG ein vorläufiges Angebot auf Basis

eines abgestimmten und vorgeprüften Verkehrswerts.

Schritt Nr. 3

Sagt der Kunde dann grundsätzlich ja, beauftragen wir im

dritten Schritt ein TÜV-Marktwertgutachten, das vom Makler

vor Ort begleitet wird.

Schritt Nr. 4

Im letzten und vierten Schritt erläutert der Makler dem Kunden

das nunmehr verbindliche Angebot und holt dessen

Zusage ein. Die Deutsche Leibrenten AG organisiert dann

einen Notartermin vor Ort, zu dem der Makler den Kunden

begleitet. Damit ist der Verkaufsprozess abgeschlossen und

der Makler bekommt seine Provision ausgezahlt.

Online-Informationsmöglichkeiten

Die Immobilien-Verrentung

eignet sich für:

W

W

W

W

W

Einzelpersonen oder Paare ab 70 Jahren

Senioren mit geringen Monatseinnahmen

oder einmaligem Kapitalbedarf

Senioren, die Geld für die Pflege oder

Gesundheitsleistungen benötigen

Senioren, deren Immobilie noch mit

einem Kredit belastet ist

Senioren mit und ohne Erben

Weitere Informationen zu den Kooperationsmöglichkeiten

mit der Deutsche Leibrenten AG finden Immobilienmakler unter

www.deutsche-leibrenten.de/partner, damit sie in Zukunft

auch in vier Schritten zu einem lukrativen Zusatzgeschäft

kommen können.

W

Von Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG

22 2 / 2018 2 / 2018

23


Titelinterview

„Mehr Umsatz mit der Leibrente“

AND THE WINNER IS ..?

Interview mit Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG

Ein Produkt macht Karriere: Laut einer Umfrage interessiert sich inzwischen jeder fünfte Immobilieneigentümer im Rentenalter

für das Leibrentenmodell. Um die steigende Nachfrage bewältigen zu können, sucht die Deutsche Leibrenten AG

im laufenden Jahr mehr als 200 neue Kooperationspartner. Vorstand Friedrich Thiele beantwortet wichtige Fragen dazu.

Friedrich Thiele

24 2 / 2018

Herr Thiele, viele Makler haben die Erfahrung gemacht,

dass Senioren keine einfachen Kunden sind. Warum sollten

sie gegenüber dem Leibrentenprodukt aufgeschlossener sein?

Der Makler hat mit der Leibrente ein alternatives Produkt, das

erstmals Senioren, die kein Verkaufsinteresse haben, dennoch

anspricht, denn sie müssen nach Vertragsabschluss ihr Haus

nicht verlassen. Zudem setzt die Leibrente dort an, wo die Senioren

der Schuh drückt: Sie haben sofort mehr Geld zur Verfügung,

Monat für Monat. Da die Zahlung erst endet, wenn man verstirbt,

erhält der Makler ein lebensversicherungsähnliches Produkt

an die Hand. Eine tolle Erweiterung des eigenen Geschäfts.

Was sind die häufigsten Abschlussgründe für die Leibrente?

Meist fehlt es den Senioren an Geld. Entweder für Alltagsausgaben

oder für die schönen Dinge im Rentnerleben. Mithilfe der

Leibrente können sie ihre Einnahmen durch dieses Altersfinanzierungsprodukt

nachhaltig aufbessern. Ein weiteres Motiv:

Viele wollen zu Lebzeiten alles geregelt haben, beispielsweise

soll die Ehefrau durch das Wohnrecht und die Leibrente wirtschaftlich

abgesichert sein, auch wenn der Mann bereits verstorben

ist. Auch dafür ist die Leibrente perfekt. Bei einer Kombination

mit einer Einmalzahlung ist zum Beispiel auch Geld für den

seniorengerechten Umbau der Immobilie vorhanden.

Kaufen Sie auch Immobilien, die nicht schuldenfrei sind?

Ja, möglich ist eine Restschuld von bis zu 50% in Abhängigkeit

vom Alter der Senioren bei Vertragsabschluss. Damit die bisherigen

Eigentümer die restlichen Schulden

ablösen können, zahlen wir Einmalbeträge

anstelle einer Rente oder kombiniert zur

Rente. Die Einmalzahlung schafft sofortige

finanzielle Freiheit, auch für größere Anschaffungen

oder erstmalige Schuldenfreiheit.

Mit der Leibrente dagegen wird das

Langlebigkeitsrisiko abgedeckt. Es entfällt

also das Risiko, dass das Geld der Einmalzahlung

irgendwann aufgebraucht ist.

Wie unterstützen Sie Makler konkret

bei der Kundenwerbung?

Wir haben verschiedene Materialien entwickelt,

die wir Kooperationspartnern

gerne zur Verfügung stellen. Wir bieten

ihnen etwa eine umfangreiche Imagebroschüre

oder Flyer. Beide sind individualisierbar,

können also mit dem eigenen

Logo versehen werden. Für den

Online-Auftritt gibt es ein sogenanntes

Flipbook. Das kann von Besuchern

elektronisch durchgeblättert werden.

Falls sie Werbeanzeigen in regionalen

Medien schalten möchten, um etwa auf

Vorträge zur Leibrente aufmerksam zu

machen, bieten wir vorformulierte Texte

und Layouts. Für den Vortrag selber

stellen wir gerne eine ausgearbeitete

Präsentation zur Verfügung. Außerdem

betreiben wir einen eigenen Kanal auf

YouTube, über den auch Testimonials

zu Wort kommen. Auch Online-Banner

zur Aufwertung der eigenen Website

stehen zur Verfügung. Alle Marketing-

Maßnahmen können zusammen mit unseren

Marketingexperten individuell auf

das CI des Maklers angepasst werden. Sie

sehen: Wir unterstützen unsere Partner

sehr umfangreich und multimedial.

In welcher Höhe können Senioren mit

zusätzlicher Liquidität rechnen?

Das hängt vom individuellen Fall ab,

das heißt Alter, Geschlecht, Wert der

Immobilie und ob es sich um ein Paar

oder eine Einzelperson handelt. Angenommen,

ein Paar, beide 75 Jahre alt,

wollen ein Haus verkaufen, das von

einem Gutachter mit 500.000 Euro

bewertet wurde. Entsprechen würde

dies einem lebenslangen monatlichen

Gegenwert von 3.000 Euro. Zieht man

davon den Wert des eingeräumten

Wohnrechts ab, zum Beispiel 1.600

Euro, ergibt sich die monatlich auszahlbare

Leibrente. In unserem konkreten

Fall wären es also 1.400 Euro lebens -

lange zusätzliche Liquidität.

W

ANMELDESCHLUSS:

30.06.2018

www.jungmakler.de

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2018


Immobilienmakler

Immobilienmakler: Fünf Tipps

für die Auftragsakquise

Kundenakquise darf auch in Zeiten knapper Immobilienmärkte nicht vernachlässigt werden. Hierfür ist es wichtig, genau

zu wissen, worauf Verkäufer bei der Wahl des Maklers Wert legen. realbest, die Verkaufsplattform für Wohnimmobilien,

hat diese in einer Umfrage untersucht und daraus fünf Tipps für die erfolgreiche Auftragsakquise abgeleitet.

Im Dezember 2017 hat realbest private Immobilienbesitzer

gefragt, was ihnen bei einem Verkauf wichtig ist. 73% der

1.077 bundesweit Befragten gaben an, gerne mit einem

Makler zusammenarbeiten zu wollen, um ihre Immobilie zu

veräußern. Doch worauf legen Verkäufer bei der Wahl des

Maklers Wert? Basierend auf den Antworten der Immobilienbesitzer

und unserer Erfahrung lassen sich folgende fünf

Tipps für Immobilienmakler zur Auftragsakquise ableiten.

1) Kostenlose Werteinschätzung direkt am Objekt anbieten

Gerade Privatkunden haben Sorge, dass ihnen durch die

Zusammenarbeit mit einem Makler erhebliche Mehrkosten

entstehen. Für fast 60% ist das der Grund, einen Makler nicht in

Betracht zu ziehen. Makler sollten Eigentümern zeigen, dass sie

mit ihrer Zeit und Erfahrung in Vorleistung treten und kostenfrei

eine individuelle Werteinschätzung vornehmen, noch bevor

der Auftrag eingeht. Häufig wird das Gefühl ausgelöst, etwas

zurückgeben zu wollen, nachdem das Gegenüber in Vorleistung

getreten ist. Vielleicht in Form eines Vermarktungsauftrags. Bei

dem Termin selbst haben Makler die Gelegenheit, genau zu

erklären, wie sich der geschätzte Preis zusammensetzt und

Von Mathias Baumeister, Geschäftsführer von realbest

wie er unter Umständen gesteigert

werden kann. Außerdem können sie

den Kunden eine Strategie darlegen, wie

sie die solventesten Käufer für das

Objekt finden und den besten Preis

erzielen werden.

2) Erklären, warum nur der Makler den

besten Preis erzielt

Apropos Preis. Die realbest-Studie hat

ergeben, dass 99% der privaten Immobilienverkäufer

Wert auf einen möglichst

hohen Preis legen. Bei einem persönlichen

Termin sollte der Makler daher ein

ansprechendes Portfolio vorzeigen können,

im Idealfall mit von ihm verkauften

Objekten, die der Immobilie des potenziellen

Kunden ähnlich sind.

Wenn er auf ein Netzwerk solventer Kunden

zurückgreifen kann, sollte er das im

Gespräch unbedingt erwähnen. Vielleicht

hat er sogar schon einige passende Käufer

im Sinn, die bereit wären, die Immobilie

zum besten Preis zu erwerben. Auf jeden

Fall ist der Makler derjenige, der den

Kunden davor bewahren wird, die Immobilie

zu günstig zu verkaufen.

3) Kooperation mit anderen Maklern

Vielleicht fragen Makler sich nun, wie

man dieses Käufer-Netzwerk aufbaut

oder erweitert. Selbstverständlich gibt

© psdesign1 – Fotolia.com

es klassische Wege: Netzwerkveranstaltungen

für Geschäftsleute, Messen,

Freundes- und Bekanntenkreis, heutzutage

unter Umständen auch Inserate im

Internet. Man sollte jedoch nicht unterschätzen,

wie wertvoll Kooperationen

mit anderen Maklern sein können.

Manche hören von einem Objekt in einer

Region, die sie nicht betreuen. Andere

kennen einen Käufer, der eine Immobilie

sucht, die sie nicht im Portfolio

haben. Bei entsprechendem Vertrauen

können Makler einander sowohl Käufer

als auch Objekte zuführen, Aufgaben

und Provisionen teilen und zusammen

Umsätze steigern.

4) Aufzeigen, welche Aufgaben Makler

dem Verkäufer abnehmen

Den Umfrageergebnissen zufolge ist für

96% der Privatverkäufer Rechtssicherheit

wichtig. Doch meistens sind sie selbst

alles andere als Profis auf dem Gebiet

der Immobilientransaktionen. Gleich im ersten Gespräch sollte

klar gezeigt werden, wie viele unliebsame und komplizierte

Aufgaben der Makler dem Kunden abnehmen kann. Der Kunde

muss sofort das Gefühl haben, in professionellen Händen und

gut betreut zu sein.

Zum einen führen Makler die Markteinschätzung vor Ort

durch, die nur durch ihre Erfahrung und Expertise möglich

ist. Doch Immobilienmakler können den Kunden nicht nur

davor bewahren, zu günstig zu verkaufen. Sie achten ebenfalls

auf den richtigen Grundriss und richten die Immobilie her,

bevor potenzielle Käufer kommen. Sie stellen alle Unterlagen

zusammen und wissen, welches Amt wofür zuständig ist.

Außerdem prüfen sie die Solvenz der Interessenten und finden

schließlich den passenden Notar, organisieren alle Termine

und bereiten den Kaufvertrag vor. Damit ist ein Makler viel

mehr als derjenige, der die Türen auf- und zuschließt. Und das

sollten Makler dem Kunden beim persönlichen Gespräch

deutlich machen.

5) Transparenz gewährleisten

Es mag selbstverständlich klingen, doch Umfragen zeigen,

dass einigen Maklern leider nach wie vor der Ruf anhaftet,

intransparent zu arbeiten. Gleich beim ersten Gespräch sollten

sie daher aufzeigen, dass das nicht der Fall ist. Natürlich

werden sie den Verkäufer über alle beschrittenen Vermarktungswege,

anberaumten Besichtigungstermine und das Feedback

der potenziellen Käufer umgehend in Kenntnis setzen.

Zwar sind Kunden heutzutage informierter denn je. Es ist ein

Leichtes, selbst zu googeln, wo die eigene Immobilie inseriert

wird oder wie viele Menschen das Inserat bereits angesehen

haben. Doch gleichzeitig genießen sie gerne einen transparenten

Service, der ihnen alle diese Informationen gesammelt und

möglichst schnell in einer benutzerfreundlichen Übersicht zur

Verfügung stellt. Erfolgreiche Makler sind daher auch diejenigen,

die sich durch Transparenz von der Konkurrenz absetzen.

Und wenn das mit dem Vermarktungsauftrag geklappt hat?

Im Idealfall sollte ein Makler stets der beste Freund und Helfer

des Kunden sein. Dazu gehört insbesondere, auf seine Fragen,

Wünsche und Bedürfnisse einzugehen. Makler sollten sich auf

seinen Kommunikationsweg, -stil und -rhythmus einstellen,

nicht umgekehrt. Herausragende Makler erklären dem Kunden

stets, warum sie gerade diesen oder jenen Schritt für wichtig

halten. Der Kunde wird es ihnen danken. Und was kann

Besseres passieren, als dass der zufriedene Kunde den Makler

weiterempfiehlt?

W

26 2 / 2018 2 / 2018

27


Immobilienmakler

„Virtuelle Touren sparen über 80% des

müßigen Besichtigungstourismus“

Immobilienmakler

Ihr perfekter Start in die Selbstständigkeit!

Leben und Arbeiten an Ihrem Lieblingsort.

Interview mit Florentino Trezek, Geschäftsführer der Ogulo GmbH

Virtuelle Besichtigungen liegen im Trend. Für teilweise unter 10 Euro pro Immobilie lässt sich damit schließlich ein Großteil

des für alle Parteien lästigen Besichtigungstourismus einsparen. Doch auf die reine Tour allein will sich der deutsche

Vorreiter Ogulo nicht mehr verlassen. Vielmehr will das PropTech mit zahlreichen Zusatzfeatures bei den Maklern punkten.

Herr Trezek, was genau bietet Ogulo an?

Ogulo bietet Immobilienvermittlern ein System, bestehend aus

einer 360°-Kamera und unserer Software, mit dessen Hilfe sie

ihren gesamten Immobilienbestand ohne fremde Hilfe und

ohne IT-Vorkenntnisse in Virtual Reality präsentieren können.

Warum lohnt sich eine solche Virtual-Reality-Tour?

Wir kriegen von unseren Kunden stets das erfreuliche Feedback

zugespielt, dass der virtuelle Rundgang eine Win-win-Situation

für alle am Immobilienvermarktungsprozess Beteiligten darstellt.

Im Grunde genommen spart die virtuelle Tour dem Auftraggeber,

dem Makler und dem Interessenten über 80% des müßigen

Besichtigungstourismus.

Sehr beliebt ist das Instrument bei der Vermarktung provisionsschwacher

Immobilien, da hier in der Regel wegen des niedrigen

Immobilienpreises eine große Käufergruppe zusammenkommt,

die ein Übermaß an Betreuung in Form von Besichtigungsterminen

etc. seitens des Immobilienmaklers benötigt. Der in Aussicht

stehende Ertrag für den Makler ist im Umkehrschluss aufgrund

des niedrigen Preises zu gering, sodass sich eine vollumfängliche

Betreuung meistens nicht wirklich lohnt. Die wertvolle Zeit, die

man hierbei einspart, kann der Immobilienprofi somit wieder in

die wichtigste Aufgabe setzen: den Einkauf, wobei der virtuelle

Rundgang glücklicherweise dabei hilft, sich als dienstleistungsbereiter

und professioneller Immobilienvermittler zu positionieren.

Was kosten die Ogulo-Services?

strumenten hinterfragen muss. Zur Sensibilisierung

des Marktes hat unser Wettbewerb

natürlich beigetragen, was uns

wiederum glücklicherweise in die Karten

spielt. Denn als First-Mover und mit der

Ambition, stets ein Produkt mit einem

dezidierten Umfang an Funktionen zu

schaffen, das unsere Kunden wirklich

weiterbringt, fahren wir sehr gut.

Welche Zusatzoptionen können Makler

und Eigentümer wählen?

Eine beliebte Funktion ist die virtuelle

Raumgestaltung, mit dessen Hilfe der

Makler seinen Kunden wiederum suggeriert,

wie eine renovierungsbedürftige

Immobilie aussehen könnte bzw. wie hoch

ihr Potenzial ist. Diese Visualisierung

wird auch gerne genutzt, um Neubauten,

die sich noch in der Projektierung befinden,

entsprechend zu visualisieren. Weiterhin

bieten wir Services wie die Schönwetter-Funktion

oder die automatische

Grundrisserstellung an. Letzteres basiert

auf der Möglichkeit, Räume mithilfe unserer

virtuellen Touren auszumessen,

womit wir wiederum dem Makler einen

aufbereiteten, kolorierten- und möblierten

Grundriss zur Verfügung stellen.

Werden Sie Partner in den attraktivsten Ferienregionen von Deutschland und Spanien sowie an den deutschen

Top-City-Standorten. Aktuell suchen wir neue Partner für:

· die deutschen Top-Städte

· die deutsche Nord- und Ostsee

· das bayrische Voralpenland

· das spanische Festland

· die Balearen

· und die Kanaren

Your home. Our passion.

Unsere Franchisepartner profitieren von einem einzigartigen Leistungsspektrum mit länderübergreifendem

Netzwerk und damit verbundenem Cross-Selling-Potenzial, das ihnen qualifizierte Kundenanfragen und vieles

mehr bietet.

Member of Homes & Holiday AG

Florentino Trezek

Eine virtuelle Tour gibt es bei uns bereits

für unter 10 Euro pro Immobilie.

Wie wollen Sie sich von der Konkurrenz

abheben?

Als wir 2012 starteten, mussten wir relativ

dicke Bretter bohren, da ein derart digitales

Instrument zu dem Zeitpunkt nur wenige

Personen aus der bis dato noch stark analog

arbeitenden Immobilienwelt begeisterte.

Die Durststrecke hat sich aber gelohnt,

denn mittlerweile weiß jeder Immobilienvermittler,

dass er in der heutigen Zeit

sich und seine Prozesse mit digitalen In-

Bekommen die Kunden auch eine Auswertung

des Nutzerverhaltens?

Das ist tatsächlich die Funktion, die von

unseren Kunden am meisten geschätzt

wird. Nachdem der Immobilienmakler

seinem Kunden den Zugang zur passwortgeschützten

360°-Tour offeriert, können

wir ihm zeigen, welcher Interessent

sich wie lange und wie oft die virtuelle

Tour in welchem Raum und zu welcher

Uhrzeit angeschaut hat. Mithilfe dieser

wertvollen Informationen kann der

Makler mit gestärkter Brust in die anschließende

Preisverhandlung gehen. W

Werden Sie als Franchisepartner Teil unserer starken Markenfamilie!

Interessiert? Informieren Sie sich unter HOMES-HOLIDAY.DE/FRANCHISE

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen: 0800-714 80 00 oder

partner@portamondial.com

Oder treffen Sie uns auf der Deutschen Immobilienmesse:

12.-13. Juni 2018

Messe Dortmund, Stand B15 in Halle 8

28 2 / 2018 2 / 2018

29

Deutschland · Spanien


Top-Makler im Gespräch

„Die Digitalisierung ist eher eine Chance als

eine Gefahr für Immobilienmakler“

Franz Lidl im Gespräch

Top-Makler und Inhaber von F. Lidl Immobilien

Franz Lidl ist seit anderthalb Jahrzehnten der Ansprechpartner für Immobilien im Raum Bad Füssing, Passau, Deggendorf,

Dingolfing, Straubing und auch in München. Im Gespräch mit ImmoCompact erläutert der geprüfte Immobilienbewerter

für Wohnimmobilien BVFI und Landesdirektor Bayern für den BVFI, was einen starken und zukunftsfähigen Makler

ausmacht und warum Makler keine Angst vor Digitalisierung und Regulierung haben sollten.

30 2 / 2018

Herr Lidl, was zeichnet aus Ihrer Sicht und Erfahrung heraus

heutzutage einen starken und zukunftsfähigen Immobilienmakler

aus?

„Entwicklungen, wie zum Beispiel auch die der Gesetzgebung,

sollten für einen Makler kein Schreckgespenst sein, sondern als

eine Chance verstanden werden, sich entsprechend souverän

und kompetent zu positionieren.“

Ihre Frage beinhaltet bereits einen Teil der Antwort. Er sollte

zukunftsfähig sein. Das bedeutet, die Zeichen der Zeit

und wichtige Entwicklungen zu erkennen, um dann frühzeitig

und innovativ

darauf zu reagieren.

Viele Entwicklungen,

wie

zum Beispiel auch

die der Gesetzgebung,

sollten für

einen Makler kein

Schreckgespenst sein, sondern als eine Chance verstanden

werden, sich entsprechend souverän und kompetent zu

positionieren.

Sie sind Ansprechpartner für Immobilien im Raum Bad

Füssing, Passau, Deggendorf, Dingolfing, Straubing und

auch in München. Was zeichnet die Region in Sachen

Immobilien aus?

Zuerst Bad Füssing: Das ist eine Region, welche sich durch

Fremdenverkehr auszeichnet – 2,6 Millionen Übernachtungen

in Bad Füssing, eine Million in Bad Griesbach und 0,7

Millionen in Bad Birnbach – alleine aus diesen Zahlen lässt

sich erkennen, wie der Fremdenverkehr diese Region prägt.

Hier verkaufen wir daher viele Ferienobjekte wie zum Beispiel

Hotelappartements, kleine Ferienwohnungen oder Ähnliches.

Franz Lidl macht in einer vielfältigen Region vor, wie man erfolgreich Immobilien vermittelt.

Auch die Nachfrage nach seniorengerechten

Wohnungen wäre verstärkt da

– leider fehlt es uns hier oft an den nötigen

Baugrundstücken. Dingolfing ist

geprägt von BMW – hier liegt der

Schwerpunkt bei den Arbeitern des

Automobilherstellers und dessen Zulieferern.

Arbeitsplätze benötigen

schließlich Wohnraum – und diesen

vermitteln wir. Passau dagegen ist eine

klassische Studentenstadt – auch auf

diesen Markt müssen wir uns einstellen.

Sie sehen, eine Region von Dingolfing

bis Passau über Bad Füssing

stellt sich in sich komplett unterschiedlich

dar.

Daneben haben Sie auch spanische

Immobilien im Portfolio. Was ist der

Hintergrund hierfür?

Wir sind derzeit bereits in einer Region

tätig, die durch die Themen Gesundheit,

Wellness und Wohlbefinden geprägt

ist. Da liegt es nahe, sich auch dem

Thema Ferienimmobilien zu widmen,

da wir sehr leicht mit unseren Kunden

und Interessenten bezüglich Urlaub,

Erholung usw. ins Gespräch kommen.

Zudem kann der Immobilienmakler

von heute ruhig ein breiteres Portfolio

anbieten. Denn macht er es nicht, macht

es der Kollege.

Ist die Digitalisierung eher Chance

oder Gefahr für die Immobilien-Mittelständler

wie zum Beispiel Immobilienmakler?

Auf jeden Fall eher eine Chance. Die

Problematik steckt hier in der Denkund

Verhaltensweise vieler Unternehmer.

Vieles wird nicht in den Berufsalltag

integriert oder die Abläufe sind

bereits so starr und festgefahren, dass

Änderungen in den internen Prozessen

nur sehr schwer möglich sind. Ein Unternehmen

und somit auch der Unter -

nehmer unterliegen aber ohnehin einem

ständigen Wandel bzw. einer laufenden

Entwicklung, da man sich auch mit äußeren

Einflüssen auseinandersetzen

muss, auf die man keinen Einfluss hat,

zum Beispiel die Gesetzgebung.

Wie stark belasten Sie die ständig

neuen Gesetze und Regulierungen?

Wir bei F. Lidl Immobilien sind so

organisiert, dass wir flexibel auf diese

TOP SERVICE UND BERATUNG:

Telefon: +49 241 518 326 0

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Ihre Vorteile:







fundierte Fachberatung

Gratisversand ab 2000 €

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Bestpreisgarantie

Käuferschutz

Vorkasse-Rabatt

Dinge reagieren können. Sofern erforderlich,

werden sie in unsere Weiterbildung

oder die internen Prozesse

integriert. Wir versuchen, auch wenn

das nicht immer leicht ist, das Gute in

den Regularien zu sehen. Vieles wurde

ja mit der Intention verabschiedet,

Verbraucher zu schützen oder den

Markt allgemein verträglich zu regulieren

– wenngleich die Politik dies -

bezüglich nicht immer ein glückliches

Händchen bewiesen hat, wie etwa bei

der Mietpreisbremse.

W

Sie sind selbst Immobilienmakler und möchten auch an unserer Interviewreihe teilnehmen? Dann wenden

Sie sich einfach per Mail an redaktion@immocompact.de und wir melden uns bei Ihnen!

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4,8 / 5


Baufinanzierung

© candy1812 – Fotolia.com

Baufi muss mit

Der Traum von den eigenen vier Wänden erfordert ein stabiles Fundament: die Baufinanzierung. Ohne sie kommt kaum

ein Bauherr in Deutschland aus. Gleiches gilt für die dazugehörige Beratung, denn die Finanzierung des Eigenheims ist

nicht nur teuer, sondern auch beratungsintensiv.

Mit Ausnahme der Schweiz wohnt nirgendwo in Europa

ein so geringer Anteil der Bevölkerung in den eigenen

vier Wänden. Und auch wenn die deutsche Baubranche

derzeit boomt wie nie zuvor, stagniert der Anteil derer, die im

Eigenheim leben. Die Wohneigentumsquote liegt trotz Wirtschaftsboom

und Niedrigzinsen in Deutschland bei nur 45%.

Das ist der zweitniedrigste Wert in Europa. Zudem ist der

Baufinanzierungsmarkt laut der Bundesbank im vergangenen

Jahr um 2,2% gesunken – trotz idealer Voraussetzung in Form

von Wirtschaftsboom und Niedrigzins. Dabei träumt der überweigende

Teil von 96% der deutschen Mieter vom Leben in den

eigenen vier Wänden.

Großes Nachholpotenzial

Diese Zahlen sind zwar einerseits ernüchternd, zeigen aber

andererseits auch auf, welch immenses Nachholpotenzial die

Baufinanzierungsberatung in Deutschland hat. Schließlich

gibt es noch Millionen Deutsche, die sich den Lebenstraum

Eigenheim noch nicht erfüllt haben. Im Gegensatz zu einem

Konsum- oder Autokredit ist die Baufinanzierung für Laien

jedoch nur schwer allein realisierbar. Zu viele Stolperfallen

warten auf dem Weg in die eigenen vier Wände auf die

zukünftigen Immobilieneigentümer.

Gründliche Planung das A und O

Welche, das zeigt Stephan Scharfenorth von Baufi24.de in diesem

Sonderthema auf. Genau diese kann und sollte ein guter

Berater durch das persönliche Gespräch mit dem Kunden verhindern.

Gründliche Planung ist schließlich das A und O der

Baufinanzierung. „Beim Hausbau müssen zukünftige Eigentümer

über Summen entscheiden, die für sie nicht alltäglich sind.

Unzählige Faktoren beeinflussen dabei das Bauvorhaben, wie

etwa Lage, Eigenkapital, Einkünfte oder auch eine spätere

Familienplanung“, erläutert Scharfenorth. Aufgrund dieser teilweise

sehr unterschiedlichen Aspekte solle die Finanzierung

immer individuell auf den Kreditnehmer zugeschnitten sein.

Alle Möglichkeiten der digitalen

Klaviatur spielen

Dass persönliche Beratung auch in Zeiten

der Digitalisierung unverzichtbar

ist, davon ist auch die ING-DiBa fest

überzeugt. Zugleich sollten sich Baufinanzierungsberater

aber intensiv mit

den digitalen Möglichkeiten und

Herausforderungen der heutigen Zeit

auseinandersetzen – sonst drohen sie

die Kunden an die Konkurrenz zu verlieren

oder erreichen diese erst gar nicht.

Schließlich setzen gerade viele jüngere

Kunden heute eine gute Auffindbarkeit

und ein professionelles Auftreten eines

Baufinanzierungsberaters voraus. Wird

der Berater digital nicht gefunden oder

kann er die Kunden auf digitalem Wege

nicht überzeugen, hat er sie schon unwiderruflich

verloren.

Digitale Fähigkeiten tagtäglich neu

unter Beweis stellen

„Wer den Kunden von heute bedienen

möchte, muss dessen Wünsche kennen

und tagtäglich zeigen, dass er auch

digital gut aufgestellt ist“, meint Frank

Leitermann, Leiter Key-Account-Management

Region Nord bei der ING-

DiBa. Die Bank unterstützt den Partnervertrieb

daher intensiv mit vertrieblichen

und digitalen Services. Hierzu

zählt seit Anfang 2018 auch ein extra

Berater für digitale Immobilienfinanzierung,

der die Vertriebspartner der

ING-DiBa exklusiv berät. Hat ein Vertriebspartner

zum Beispiel Fragen zu

seinem Internetauftritt oder will er wissen,

wie er seine Kunden digital noch

besser an sich binden oder von ihnen im

Netz gefunden werden kann, gibt der

neue digitale Berater der größten europäischen

Direktbank Auskunft und hilft

mit wichtigen Tipps.

Wohn-Riester-Vorteile nutzen

Doch nicht nur Banken, sondern auch

der Staat unterstützt Käufer und Bauherren

bei der Realisierung des

Traums von den eigenen vier Wänden.

Neben KfW-Förderprogrammen zählt

hierzu auch der sogenannte Wohn-

Riester. In der öffentlichen Wahrnehmung

und auch bei einigen Experten

steht er zwar oft in der Kritik. Joachim

Haid, Geschäftsführer von SOFTFIN,

kann diese Kritik an den Riester-

Möglichkeiten nicht nachvollziehen.

Der auch Wohn-Riester-Papst genannte

Experte sieht viele Vorteile in der

Riesterförderung von Wohneigentum

in Deutschland.

Immer den Einzelfall prüfen

„Es muss im Einzelfall geprüft werden

und hängt auch davon ab, welche Möglichkeiten

genutzt werden sollen“, sagt

Haid. So können zum Beispiel die staatlichen

Zulagen als Sondertilgung in die

Finanzierung einfließen und so das

Darlehen deutlich schneller getilgt werden.

Zudem kann mithilfe von Wohn-

Riester die Beleihungsgrenze gesenkt

werden und somit ein günstigeres Zinsangebot

entstehen.

Absicherung nicht vergessen

Selbst die beste Planung und Förderung

kann aber nicht alle Risiken der Baufinanzierung

ausschließen. Die Absicherung der Familie im

Todesfall ist zwar ein unangenehmes Thema, insbesondere für

Familien, die sich auf das eigene Heim freuen. Wer will zudem

schon zwischen Baufinanzierung und Hausplanung reihenweise

unangenehme Fragen zum eigenen Gesundheitszustand beantworten,

wie sie für viele Risikolebensversicherungen notwendig

sind? Doch so unangenehm der Gedanke an den Tod des

geliebten Partners auch ist, so wichtig ist es, sich für einen

solchen Ernstfall abzusichern. Sonst droht neben der schwer zu

bewältigenden emotionalen Belastung auch noch eine finanzielle

Katastrophe. Dann ist neben dem geliebten Menschen an

der Seite auch die Traumimmobilie in Gefahr.

Einfach, schnell und verständlich

Um den Antragsprozess dieses „notwendigen Übels“ so

kundenfreundlich wie möglich zu gestalten, hat die Dialog

Lebensversicherung ein neues Produkt vorgestellt, das extra

für die Baufinanzierung entwickelt wurde. Für Berater und

Kunden soll es den Antragsprozess einfach, schnell und

verständlich ermöglichen. Bauherren und Berater haben so

möglichst viel Zeit, sich um Kredithöhe, Rate, Tilgung, Zinsbindung

& Co. zu kümmern.

W

DAS SONDERTHEMA IM ÜBERBLICK

Von Michael Herrmann, ImmoCompact

O Achtung, Stolperfalle: Diese Fehler sollten Häuslebauer bei der Finanzierung vermeiden

O Zukunft der Baufinanzierung: Beratung bleibt wichtig, aber …

O Die Vorteile von Wohn-Riester

O Baufinanzierung richtig abgesichert

32 2 / 2018 2 / 2018

33


Baufinanzierung

Achtung, Stolperfalle: Diese Fehler sollten

Häuslebauer bei der Finanzierung vermeiden

Die Erfüllung des Traums vom eigenen Heim scheint derzeit für viele zum Greifen nah. Die Zinsen sind schließlich

nach wie vor historisch niedrig. Dennoch bleibt große Vorsicht angesagt. Kleine Unachtsamkeiten bei der Kalkulation

können im schlimmsten Fall zu Schäden von mehreren Tausend Euro oder gar zum Verlust des Traumhauses führen.

Angesichts der historisch niedrigen Zinsen wagen auch

viele weniger vermögende Haushalte den Schritt ins

Eigenheim. Aber hier ist große Vorsicht angesagt: Nur

weil die Zinsbelastung derzeit extrem gering ist, bekommen

Darlehensnehmer ihre Immobilie nicht geschenkt. Kleine

Unachtsamkeiten bei der Kalkulation können nach wie vor im

schlimmsten Fall einen Schaden von mehreren Tausend Euro

oder gleich den Verlust des Traumhauses bedeuten. Darum

gilt es, besonderen Wert auf die vorherige Planung zu legen

und nichts zu überstürzen.

Gründliche Planung ist das A und O

Beim Hausbau müssen zukünftige Eigentümer über Summen

entscheiden, die für sie nicht alltäglich sind. Der Hausbau ist die

größte Ausgabe im Leben. Unzählige Faktoren beeinflussen

das Bauvorhaben, etwa Lage, Eigenkapital, Einkünfte oder auch

eine spätere Familienplanung. Aufgrund der teilweise sehr

unterschiedlichen Aspekte sollte die Finanzierung immer

individuell auf den Kreditnehmer zugeschnitten sein.

Finanzielle Belastung richtig kalkulieren

Wer denkt, dass die Kosten für den Hausbau mit der Bezahlung

der Baufirma gedeckt sind, irrt gewaltig. Viele Bauherren

vergessen die teilweise hohen Baunebenkosten: Makler- und

Notargebühren, Grunderwerbsteuer sowie Kosten für Bodengutachten

und die spätere Gestaltung des Außenbereichs.

Auch laufende Kosten während der Bauphase belasten die

Geldbörse. Aber auch vermeintlich kleinere regelmäßige Ausgaben

können das verfügbare Budget erheblich schmälern. So

sollte immer finanzieller Spielraum vorhanden sein, um nötige

Autoreparaturen oder den langersehnten Urlaub bezahlen zu

können. Als Richtwert kann die monatliche Kaltmiete der

aktuellen Wohnung dienen. Ist sie problemlos zu finanzieren

und bleibt noch Luft für Instandhaltungskosten

oder Wochenendausflüge,

stellt eine vergleichbare Darlehensrate

keine Schwierigkeiten dar. Wenn aber

schon bei dieser Summe eine defekte

Waschmaschine ernste Probleme bedeutet,

sollte die Rate deutlich niedriger sein.

Erstbestes Angebot nicht annehmen

Schon bei der Suche nach Angeboten

fällt vielen Kreditnehmern auf: Es gibt

unzählige Darlehensanbieter. Dabei verfügt

die Hausbank nicht immer über die

besten Konditionen. Ein Blick über den

Tellerrand kann sich durchaus lohnen.

Wichtig ist aber auch hier, grundsätzlich

nicht vorschnell einen auf den ersten

Eindruck günstig wirkenden Kreditvertrag

direkt zu unterschreiben. Vielmehr

sollten zukünftige Häuslebauer mehrere

Angebote einholen und die Konditionen

vergleichen. Denn nicht immer sind

zusätzliche Kosten sofort ersichtlich.

Einen ersten Überblick über die möglichen

Konditionen erhalten Interessenten

beispielsweise online beim Baufinanzierungsrechner

von Baufi24.de.

Zu wenig Eigenkapital

© fraurpunkt – Fotolia.com

Eigenkapital darf bei einer soliden

Finanzierung auch nicht fehlen. Denn je

höher der eigene Anteil, desto geringer

das Risiko für die Bank und desto wahrscheinlicher

sind günstige Konditionen

und die rasche Zusage des Kredites.

Kunden sollten daher möglichst über

Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30%

der gesamten Summe verfügen, mindestens

aber die Nebenkosten in Höhe

von 7 bis 12% selbst stemmen können.

Ein hoher Eigenkapitalanteil verringert

die Darlehenssumme und so wird am

Ende die gesamte Finanzierung günstiger.

Hoher Tilgungssatz

Eine ähnlich große Bedeutung wie die

Höhe des Eigenkapitals hat die Wahl des

Tilgungssatzes. Gerade bei Niedrigzinsen

sollten künftige Eigenheimbesitzer den

Tilgungssatz so hoch wie möglich wählen.

Bei einem niedrigen Tilgungssatz

von beispielsweise 1% ist die monatliche

Darlehensrate sehr niedrig. Allerdings

erhöht sich die Zeit bis zur Volltilgung

beträchtlich – die Dauer bis zur vollständigen

Rückzahlung kann schnell 50

Jahre betragen und bis ins Rentenalter

reichen. Und auch der große Vorteil,

nämlich im Eigenheim miet- bzw. kostenfrei

zu wohnen und so Geld zu sparen,

verpufft. Durch die sehr lange Laufzeit

müssen Kreditnehmer darüber hinaus

wesentlich mehr Zinsen zahlen. Besser

ist es, direkt mit einem hohen Tilgungssatz

von 3 bis 5% einzusteigen. Hierdurch

verringert sich die Laufzeit und

die Zinsbelastung fällt insgesamt niedriger

aus. Zwar ist die monatliche Rate so zunächst

höher als bei einer niedrigen

Tilgung, das Traumhaus wird dafür

aber deutlich schneller und günstiger

schuldenfrei.

Zu kurze Zinsbindung

Grundsätzlich dürfen Kreditnehmer

selbst entscheiden, ob die Zinsen für

fünf, zehn, 15 oder 20 Jahre festgeschrieben

werden. Je länger die Laufzeit,

desto höher der Zinsaufschlag. Viele

Häuslebauer scheuen sich vor den

Mehrkosten und wählen nur eine Zinsbindung

von fünf Jahren. Dabei sollten

sie gerade in der momentanen Zinslage

eine lange Bindung bevorzugen. So profitieren

sie auch noch nach mehreren

Jahren von den derzeitigen Konditionen

und haben bei der Anschlussfinanzierung

schon möglichst viel zurückgezahlt.

Wurde die Zinsbindung dagegen

zu knapp gewählt, kann ein zu erwartender

Zinsanstieg zu ernsten Schwierigkeiten führen. Im

schlimmsten Fall droht der Verlust des neuen Eigenheims, da

die monatlichen Raten unbezahlbar werden.

Keine Rücklagen

Haben Eigenheimbesitzer knapp kalkuliert und nicht an unvorhergesehene

Investitionen für Modernisierungen oder

dringend nötige Reparaturen gedacht, droht schnell ein böses

Erwachen. Auch sollte es möglich sein, trotz einer laufenden

Finanzierung ein wenig Geld zur Seite zu legen oder auch einmal

in den Urlaub zu fahren. Es empfiehlt sich daher, das finanzielle

Polster nicht komplett für den Hausbau aufzubrauchen.

Auch sollten die monatlichen Belastungen hierfür nicht mehr

als 40 bis 50% des Einkommens überschreiten. Mit einer

Sicherheitsreserve von drei bis sechs Netto-Monatseinkommen

haben Bauherren für die meisten möglichen Probleme einen

ausreichend großen Puffer.

Keine Absicherung der Familie

Viele Bauherren vergessen leider eine Absicherung der Familie.

Erkrankt der Hauptverdiener plötzlich schwer oder stirbt

sogar, muss die Familie mit wesentlich mehr als der emotionalen

Belastung kämpfen. Meist sind die monatlichen Kosten für

nur eine Person nicht zu stemmen. Damit es gar nicht erst

dazu kommt, sollten Bauherren über eine Risikolebensversicherung

sowie die Absicherung von Arbeitsunfähigkeit und

Arbeitslosigkeit nachdenken. Diese sorgen für Sicherheit und

bewahren die Familie im Trauerfall vor Kopfzerbrechen.

Eigenleistung beim Bau

Geldsparen ist häufig die oberste Priorität eines jeden Bauherrn.

So werden Eigenleistungen beim Bau in Form der sogenannten

Muskelhypothek anerkannt und sorgen mitunter für

eine günstigere Finanzierung. Allerdings überschätzen sich

viele Häuslebauer hierbei. Mangelnde Fachkenntnisse,

gesundheitliche Einschränkungen oder der unerwartet hohe

Zeitaufwand bringen nicht selten die ganze Bauplanung

durcheinander. Geschieht das, muss das Haus teuer nachfinanziert

werden. Deshalb sollten Häuslebauer nur die Arbeiten

selbst übernehmen, die sie auch wirklich durchführen

können, wie etwa das Tapezieren oder Fliesenlegen. W

Von Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24

34 2 / 2018 2 / 2018

35


Baufinanzierung

Zukunft der Baufinanzierung: Beratung

bleibt wichtig, aber …

Ohne persönliche Beratung geht in der Baufinanzierung nach wie vor wenig. Vermittler sollten sich dennoch nicht

zurücklehnen. Mehr denn je gilt es, die Wünsche der Kunden genau zu kennen. Auch digital müssen sich Vermittler

jeden Tag aufs Neue beweisen.

Der Markt der Immobilienfinanzierung wandelt sich.

Nicht zuletzt durch die Digitalisierung werden Kunden

auch im Banking immer eigenständiger in ihren Entscheidungen.

Zwar gilt heute immer noch: Aufgrund ihrer

Komplexität und aufgrund ihrer Bedeutung für den einzelnen

Kunden ist Self-Service bei der Baufinanzierung im Markt

eher die Ausnahme. Das heißt aber nicht, dass sich ein Vermittler

zurücklehnen kann. Wer den Kunden von heute bedienen

möchte, muss dessen Wünsche kennen und tagtäglich zeigen,

dass er auch digital gut aufgestellt ist.

Gemeinsam digital

Für viele Vermittler ist das ein großer Schritt. Die wenigsten

von ihnen sind „Digital Natives“. Sie müssen also Augen und

Ohren offen halten, um wirklich up-to-date zu sein. Doch

auch für uns als kreditgebende Bank ist es wichtig, dass unsere

Partner auf dem

Markt – so wie wir

Wer den Kunden von heute bedienen möchte, muss dessen

Wünsche kennen und tagtäglich zeigen, dass er auch digital gut

aufgestellt ist. Für viele Vermittler ist das ein großer Schritt. Die

wenigsten von ihnen sind „Digital Natives“.

auch – als „Digital

Leader“ wahrgenommen

werden.

Das Key-Account-

Management Region

Nord bei der

ING-DiBa wie auch die Kollegen in den Regionen Mitte und

Süd sehen tagtäglich, wo es im Beratungsgespräch gut läuft

und wo die nach Kundenzahl drittgrößte Bank Deutschlands

ihre Vermittler noch mehr unterstützen muss.

Ein starker Vertrieb

Schon heute ist die ING-DiBa über ein großflächiges Netz an

Vermittlern im Partnervertrieb gut aufgestellt. Mehr als 3.000

Vertriebsorganisationen vermitteln unsere Baufinanzierungen.

Tendenz steigend. So konnten im

letzten Jahr wieder zahlreiche neue

Partner dazugewonnen werden. Das Interesse,

die Baufinanzierungsangebote

des zum siebten Mal in Folge von

FOCUS-MONEY als fairster Baufinanzierer

Deutschlands ausgezeichneten

Anbieters zu vertreiben, ist groß. Mehr

als 80% der Baufinanzierungen von

ING-DiBa werden über angeschlossene

Vermittler abgeschlossen. Das zeigt,

welche Bedeutung der Partnervertrieb

für die Bank hat. Dementsprechend

groß sind auch die Aktivitäten, um die

Vermittler bei der Baufinanzierungs -

beratung mit digitalen und vertrieblichen

Services zu unterstützen.

Berater digitale Immobilienfinanzierung

Seit Anfang 2018 haben wir einen Berater

digitale Immobilienfinanzierung an

Bord, der exklusiv die Vertriebspartner

berät. Dieses Angebot ist in der Branche

bisher einzigartig. Hat ein Vertriebspartner

Fragen zu seinem Internetauftritt,

will er wissen, wie er seine Kunden

digital noch besser an sich binden kann

oder möchte er einfach nur von seinen

Kunden im Netz gefunden werden – der

neue digitale Berater gibt Auskunft und

hilft mit dem einen oder anderen wichtigen

Tipp. Es geht dabei nicht nur darum,

dem Vermittler zu zeigen, wie er

mit unseren digitalen Services noch

© Viacheslav Iakobchuk – Fotolia.com

effizienter umgehen kann. Auch die

Online-Tools für die Kunden wie das

Internetbanking oder die Videolegitimation

sind Services, die unser Berater

für digitale Immobilienfinanzierung

mit unseren Partnern bespricht. Wenn

ein Vermittler ein Verständnis für die

digitalen Tools aufbringt und dieses

Wissen mit seiner Kundenkompetenz

kombiniert, hat er ein perfektes Instrumentarium

zu Hand, um seine Kunden

noch besser zu beraten.

Gute Leistung wird honoriert

Das Ziel des Partnervertriebs der ING-

DiBa ist es, Deutschlands führende Digitalbank

zu bleiben. Das ist ein hohes

Ziel. Deshalb dürfen Vertriebspartner

auch mit viel Unterstützung rechnen –

und das auch außerhalb der digitalen

Möglichkeiten. Anfang des Jahres wurde

zum Beispiel ein Vertriebswettbewerb

ins Leben gerufen, bei dem es ab Mitte

Mai 19 WM-Partys im Wert von je

10.000 Euro zu gewinnen gibt. Die

Resonanz war riesig, auch wenn wir

jetzt noch keine finalen Zahlen nennen

können, da der Wettbewerb noch läuft.

Es hat im ersten Quartal einen starken

Impact auf die Anzahl eingereichter

Verträge gegeben, der zwar nicht nur,

aber auch auf den Wettbewerb zurückführen

ist.

Jeden einzelnen Vermittler ernst nehmen

und unterstützen

Eine unserer Stärken ist: Unsere Vermittler

„kennen“ ihre Bank. Das fängt

bei den regional vor Ort tätigen Key-

Account-Managern an und hört bei

motivierenden Maßnahmen wie dem

Vertriebswettbewerb noch lange nicht

auf. Die ING-DiBa nimmt dabei jeden

einzelnen Vermittler ernst und unterstützt

ihn wo immer möglich, wie zum

Beispiel mit der neuesten Innovation

der Bank.

Anreize statt Strafen

Natürlich ist der Faktor „Qualität“ in

der Baufinanzierung von entscheidender

Bedeutung. Werden unvollständige

oder fehlerhafte Mindestunterlagen eingereicht,

kommt es zu Rückstellungen

und der Kunde muss länger als die eigentlich

versprochenen drei Arbeitstage

Treffen Sie die Experten ING-DiBa

Sie möchten mit Frank Leitermann und seinen Kollegen sprechen oder

Partner bei der ING-DiBa werden? Weitere Informationen erhalten Sie

vom 12.–13.06.2018 auf der Deutschen Immobilienmesse in Halle 8,

Stand C03 oder beim Workshop „Baufinanzierung – Chancen und

Herausforderungen der Zukunft“, der am 12.06.2018 von 14 bis 14.45 Uhr

im Workshop-Raum der Messe stattfindet.

auf die Bearbeitung warten. In der Vergangenheit wurde das

Fehlen von Mindestunterlagen bei Antragseinreichung in

Form eines Provisionsabzugs „bestraft“. Die Rückmeldungen

unserer Partner dazu waren, dass ein Anreizsystem besser

wäre. Nicht das Fehlen soll moniert, sondern das korrekte und

vollständige Einreichen der Unterlagen belohnt werden. Aus

dieser Rückmeldung ist ein neues Angebot für die Vermittler

resultiert: die Partner-Pakete.

Attraktive Partner-Pakete

Inhalt der Pakete, die nach Volumen und Rückstellungsquote

klassifiziert werden, sind diverse Dankeschön-Services wie

ein Zinsjoker von 0,10% oder ein Vorzugsjoker für eine

Antragsbearbeitung in 24 Stunden. Dazu kommen: Ein

kostenloses Weiterbildungsangebot zum Thema „Vertrieb“

und eine Expertenhotline. Ebenfalls neu im Programm für

alle Vertriebspartner: der telefonische Zugriff auf ein regio -

nales Partner-Serviceteam mit immer gleichen, regionalen

Ansprechpartnern. Die ersten Reaktionen unserer Vertriebspartner

auf den Denk-Anstoß-Veranstaltungen im April und

Mai dieses Jahres waren überaus positiv: Mit den neuen

Services zeigt die ING-DiBa, dass sie die Bedürfnisse der

Partner wirklich verstanden hat.

W

Von Frank Leitermann, Leiter Key-Account-Management

Region Nord bei der ING-DiBa

36 2 / 2018 2 / 2018

37


Baufinanzierung

© Stockwerk-Fotodesign – Fotolia.com

Die Vorteile von Wohn-Riester

Regelmäßig ist in den Medien über Wohn-Riester zu lesen. In sozialen Netzwerken diskutieren Verbraucher wie Fachleute

über die Frage, ob Wohn-Riester sinnvoll ist. Nur, was eigentlich ist Wohn-Riester und welche Konsequenzen und

Vorteile ergeben sich daraus für den Finanzierungskunden? Und welche Aspekte sind außerdem von Vermittlern bezüglich

der Beratungsdokumentation zu berücksichtigen?

Zunächst einmal sollte klargestellt werden, dass es den

Wohn-Riester nicht gibt. Die Bezeichnung ist eine umgangssprachliche

Zusammenfassung all der Möglichkeiten,

die sich aus dem Eigenheimrentengesetz (EigRentG) ergeben,

welches am 01.01.2008 in Kraft trat. Folgende Möglichkeiten

sind hier geregelt, die alle unter den Sammelbegriff

Wohn-Riester fallen:

W Riester-Darlehensverträge

W Riester-Bausparverträge

W Guthabenentnahme aus bestehenden Riester-Verträgen

(z. B. Riester-Rentenversicherungen) bei Anschaffung/

Herstellung der selbst genutzten Immobilie

W Endfällige Guthabenentnahme aus bestehenden Riester-

Verträgen zur Finanzierung einer selbst genutzten Immobilie

W Förderung des Erwerbs einer selbst genutzten Genossenschaftswohnung

bzw. der damit verbundenen Pflichtanteile

W Finanzierung von Umbaumaßnahmen mit engen Vorgaben

Da diese sechs Punkte alle in den Bereich Wohn-Riester fallen,

ergibt sich, dass die Frage, ob diese Förderung der eigen -

genutzten Immobilie sinnvoll ist oder nicht, pauschal nicht

beantwortet werden kann. Es muss im Einzelfall geprüft werden

und hängt auch davon ab, welche dieser Möglichkeiten

genutzt werden sollen.

Voraussetzungen

Möchte man die Riester-Förderung im Immobilienbereich

einsetzen, so ist zu beachten, dass dies lediglich für die Anschaffung

bzw. die Herstellung (Bau) einer

selbst genutzten Immobilie möglich

ist. Diese muss sich innerhalb der EU

oder einem Land, welches zum europäischen

Wirtschaftsraum zählt, befinden

und der Lebensmittelpunkt sein. Um eine

Doppelförderung zu vermeiden, sind

übrigens nur Immobilien förderfähig,

welche nach dem 31.12.2007 angeschafft

oder hergestellt wurden (§ 82

Abs. 1 Nr. 2 EStG).

Was wird gefördert?

Wie hoch und von welcher Art ist nun

aber die Riester-Förderung? Das hängt

wieder davon ab, welche der genannten

Wege genutzt werden sollen. Wählt man

beispielsweise ein Riester-Darlehen über

eine Bank oder Bausparkasse – hierbei

handelt es sich dann um spezielle, zertifizierte

Darlehen –, so können die Tilgungsleistungen

im Rahmen der Riester-

Spielregeln gefördert werden. Das bedeutet,

bis aktuell max. 2.100 Euro p. a. erhält

man für Tilgungsleistungen Zulagen wie

bei einem Riester-Vertrag auch und kann

die Tilgungsleistung zusätzlich steuerlich

zum Abzug bringen. Beim Steuerabzug

gilt die gleiche Günstigerprüfung seitens

des Finanzamtes wie beim Altersvorsorge-Riestervertrag.

Zulagen fließen als

Sondertilgungen in die Finanzierung ein.

Beträgt der Tilgungsbetrag im Jahr z. B.

4.000 Euro, können davon lediglich 2.100

Euro fördertechnisch berücksichtigt werden.

Bei Ehepaaren, die beide unmittelbar

förderberechtigt sind, könnte das

Darlehen so aufgeteilt werden, dass der

nun zweimal à maximal 2.100 Euro p. a.

zur Verfügung stehende geförderte Tilgungsanteil

optimal genutzt werden kann.

Zu berücksichtigen ist, dass das Riester-

Darlehen spätestens bis zur Vollendung

des 68. Lebensjahres getilgt sein muss.

Welche Vorteile können sich aus

„Wohnriester“ ergeben?

Beim oben genannten Riester-Darlehen

fließen, wie bereits erwähnt, die Zulagen

als Sondertilgung in die Finanzierung

ein. Nutzt man die sich in der Regel

ergebenden Steuervorteile ebenfalls

für Sondertilgungen, so kann das Darlehen

deutlich schneller getilgt werden.

Entnimmt man bei Anschaffung bzw.

Herstellung der Immobilie Guthaben

aus einem bestehenden Riester-Vertrag,

zum Beispiel 20.000 Euro, so muss ein

entsprechend geringeres Darlehen aufgenommen

werden. Dadurch kann außerdem

die Beleihungsgrenze sinken,

was ein günstigeres Zinsangebot zur Folge

haben kann. In beiden Fällen spart

man Geld im Laufe der Finanzierung

ein. Zu berücksichtigen ist, dass die

meisten Anbieter lediglich eine vollständige Entnahme des Guthabens

zulassen. Andernfalls müsste das WFK geführt werden,

was einen erheblichen Verwaltungsaufwand zur Folge hätte.

Gibt es auch Nachteile?

Wo Licht ist, da ist auch Schatten – das gilt auch für das Thema

Wohn-Riester. Da der Staat bei einer riestergeförderten

Immobilie, anders als bei einem Altersvorsorge-Riestervertrag,

keine Rentenleistungen nachgelagert versteuern kann, wurde

das Wohnförderkonto (WFK) eingeführt. Darauf fließen alle

Entnahmen aus bestehenden Riester-Verträgen im Zusammenhang

mit der Anschaffung/Herstellung einer eigengenutzten

Immobilie als auch alle geförderten Tilgungsleistungen. Das

WFK ist mit 2% p. a. fiktiv zu verzinsen. Der Stand des WFK

bei Rentenbeginn ist die Basis für die Ermittlung der Steuerlast

auf die eigengenutzte Immobilie. Diese kann entweder

einmalig getilgt werden, dann erhält man einen Nachlass in

Höhe von 30%, oder ratierlich bis zum 85. Lebensjahr. W

Von Joachim Haid, Geschäftsführer von SOFTFIN

MEHRWERTE FÜR IMMOBILIENPROFIS

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38 2 / 2018

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Baufinanzierung

Der Kauf einer Immobilie gehört im Regelfall zu den größten

Investitionen im Leben. Für die Familie bedeutet das

hohe Verbindlichkeiten mit entsprechenden Risiken.

Stirbt der Hauptverdiener, kann die Familie das Darlehen oft

nicht mehr bedienen. Es drohen der finanzielle Ruin und der

Verlust der Immobilie. Deswegen ist es unverzichtbar, die Familie

gegen einen solchen Fall finanziell abzusichern. Der Risiko -

leben-Tarif RISK-vario® Baufi Kurzantrag der Dialog verbindet

dabei in optimaler Weise einen passgenauen Versicherungsverlauf

mit den Vorzügen einer schnellen Risikoprüfung.

Spezieller Finanzierungsverlauf möglich

Neben den klassischen Summenverläufen konstant und linear

fallend kann der Vertrag auch als spezieller Finanzierungsverlauf

optimal an das Darlehen angepasst werden. Die Versicherungssumme

entspricht dann in jedem Vertragsjahr immer

exakt der verbleibenden Restschuld. Dadurch ist gewährleistet,

dass der Kunde nie zu viel bezahlt, er aber gleichzeitig auch nie

einen zu geringen Versicherungsschutz hat. Stellt der Kunde

während der ersten drei Jahre der Vertragslaufzeit fest, dass der

Darlehensbetrag nicht ausreicht, und finanziert er den Restbetrag

nach, bietet der Tarif die Möglichkeit, die Versicherungssumme

an den erhöhten Darlehensbetrag anzupassen. Mit dieser Nachversicherungsgarantie

ohne erneute Gesundheitsprüfung ist

das Immobiliendarlehen auch über die ursprüngliche Laufzeit

hinaus genau abgesichert.

Anpassung ohne erneute Gesundheitsprüfung

Sollten sich nach Ende der Zinsbindung Zins und Tilgungssätze

ändern, bedeutet das bei gestiegenen Zinsen meist eine Verlängerung

des Finanzierungszeitraums. Bei der Dialog kann der Kunde

seinen Versicherungsschutz an die neuen Konditionen anpassen,

ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung fällig wird.

Nur zwei Gesundheitsfragen

Beim RISK-vario® Baufi Kurzantrag muss der Kunde nur noch

zwei Fragen zu seinem Gesundheitszustand beantworten. Alle

Anträge, die keine Rückfragen beim Vermittler oder beim Kunden

erfordern, laufen über die sogenannte Dialog-Schnellschiene und

werden innerhalb von 24 Stunden policiert.

Um den Kurzantrag nutzen zu können, müssen folgende

Voraussetzungen erfüllt sein:

© sdecoret – Fotolia.com

Baufinanzierung gut

und schnell abgesichert

Zu einer guten Baufinanzierung gehört in aller Regel auch die richtige

Absicherung in Form einer Risikolebensversicherung. Die Dialog

Lebensversicherung hat hierfür den neuen Spezialtarif RISK-vario®

Baufi Kurzantrag gestartet, der mit einem einfachen und schnellen

Abschluss sowie einer hohen Verständlichkeit überzeugt.

W Die Versicherungssumme darf maximal

350.000 Euro betragen, bei Einmalbeitrag

max. 210.000 Euro.

W Das Höchsteintrittsalter beträgt 45

Jahre.

W

W

Das Höchstendalter beträgt 67 Jahre.

Der BMI der zu versichernden Person

darf nicht kleiner als 18 und

nicht größer als 30 sein.

Der RISK-vario® Baufi Kurzantrag der

Dialog ist exklusiv für Finanzierer einer

eigen- oder fremdgenutzten Wohnimmobilie.

Für den Abschluss ist deshalb ein

entsprechender Nachweis über die Finanzierung

einer Wohnimmobilie erforderlich.

Von der Dialog werden zum Beispiel

folgende Dokumente akzeptiert:

W unterschriebener Darlehens- oder

Kreditantrag/-vertrag,

W schriftliche Bestätigung der Bank/

des Darlehensgebers,

W notariell bestätigter Kaufvertrag

über die Wohnimmobilie,

W ausgefülltes Dokument „Nachweis

Finanzierung einer Wohnimmobilie“.

Die häufigsten Fragen und Antworten

zum RISK-vario ® Baufi Kurzantrag:

Mit welchen Tarifen kann der Risiko -

lebensversicherung (RLV) Baufi Kurzantrag

abgeschlossen werden?

Der Baufi Kurzantrag kann sowohl mit

dem Normaltarif RISK-vario® als auch

mit dem Spitzentarif RISK-vario® Premium

abgeschlossen werden.

Welche Vorteile bietet der RISKvario®|RISK-vario®

Premium Baufi

Kurzantrag?

Einfach: Der RLV Baufi Kurzantrag enthält

nur zwei Fragen zum Gesundheitszustand.

Schnell: Bei „glatten“ Anträgen profitieren

Vermittler und Kunde von der Policierung

innerhalb von 24 Stunden.

Verständlich: Alle Fragen sind kundenfreundlich

formuliert.

Wie lauten die zwei verkürzten Fragen

zum Gesundheitszustand?

A. Wurde bei Ihnen in den letzten 12

Monaten eine Minderung der Erwerbsfähigkeit

und/oder Grad der Schädigungsfolgen

anerkannt oder beantragt?

B. Wurden Sie innerhalb der letzten 5

Jahre durch Ärzte beraten, untersucht

oder behandelt oder ist derzeit eine Behandlung

angeraten oder geplant, im

Zusammenhang mit

W einer Erkrankung oder Funktionsstörung

der inneren Organe, des

Kreislaufs oder des Stoffwechsels

(z. B. Schlaganfall, Erkrankung des

Herzens, der Lunge und/oder chronische

Erkrankung der Leber, des

Magens oder Darms oder der Niere/

Harnwege, Diabetes),

W einer Erkrankung oder Funktionsstörung

des Gehirns, des Nervensystems

oder der Psyche (z. B. Epilepsie,

multiple Sklerose, Depression) sowie

Alkohol-/Drogenabhängigkeit,

W einer Tumorerkrankung (z. B. Krebs,

Leukämie, Hirntumor),

W einer HIV-Infektion/AIDS?

Was passiert, wenn mindestens eine der

beiden Fragen zum Gesundheitszustand

mit „Ja“ beantwortet wird?

Wird beim RISK-vario® Baufi Kurzantrag

mindestens eine der beiden Fragen

zum Gesundheitszustand (A und B) mit

„Ja“ beantwortet, muss die „Zusatzerklärung

erweiterte Fragen“ ausgefüllt und

eingereicht werden. In diesem Fall erhält

der Kunde den RISK-vario® Normaltarif.

Unterscheidet sich das Bedingungswerk

des RLV Baufi Kurzantrages vom RLV

Normaltarif?

Auch der Baufi Kurzantrag enthält das

starke Bedingungswerk des Normaltarifs

RISK-vario®. Einzig die „Nachversicherungsgarantie

für alle Summenverläufe“

ist nicht mit eingeschlossen.

Ist die Prämie höher als beim Normaltarif?

Nein, Kunden zahlen keinen Aufschlag.

Wo kann RISK-vario® Baufi Kurzantrag abgeschlossen werden?

Er kann vollständig unter www.dialog-leben.de/tarifrechneronline

ausgefüllt werden. Eine fachkundige Beratung durch einen Makler

oder einen Bankmitarbeiter ist aber unbedingt empfehlenswert.

Kann der RISK-vario® Baufi Kurzantrag auch als Premium-

Variante abgeschlossen werden?

RLV Baufi Kurzantrag kann auch als RISK-vario® Premium mit

Zusatzfeatures abgeschlossen werden. Der RISK-vario® Premium

Baufi Kurzantrag beinhaltet folgende Zusatzfeatures:

Verlängerungsoption

Bis fünf Jahre vor Ablauf der Versicherung kann die Dauer ohne

erneute Gesundheitsprüfung bis zu 15 Jahre verlängert werden.

Die ursprüngliche Versicherungsdauer darf maximal verdoppelt

werden, die gesamte Vertragslaufzeit darf 45 Jahre und das

Endalter bei Vertragsablauf 75 Jahre nicht überschreiten.

Mehrfachleistung bei verbundenen Leben

Versterben mehrere Personen innerhalb eines Monats

aufgrund desselben Ereignisses (z. B. Autounfall), wird die

vereinbarte Versicherungssumme mehrfach ausbezahlt.

Vorgezogene Todesfallleistung bei schweren Erkrankungen

Vorzeitige Auszahlung der Versicherungssumme, wenn die Lebenserwartung

geringer als zwölf Monate ist und die restliche

Vertragsdauer mindestens zwölf Monate beträgt (ärztl. Attest).

10% Soforthilfe ohne Rückzahlung

Nach Vorlage des Versicherungsscheins und der Sterbeurkunde

werden 10% (max. 10.000 Euro) der Versicherungssumme ohne

weitere Prüfung sofort ausgezahlt – unabhängig vom Ergebnis

der Leistungsprüfung. Der beitragspflichtige Vertrag muss dabei

mindestens drei Jahre bestanden haben.

Zusatzzahlung im Pflegefall

Bei Pflegebedürftigkeit gemäß AVB werden 10% der Versicherungssumme

(max. 25.000 Euro) zusätzlich vorab ausgezahlt. W

Von Lutz Gronemeyer, Senior Produktmanager der

Dialog Lebensversicherungs-AG

40 2 / 2018 2 / 2018

41


Investment

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© manusapon – Fotolia.com

Immobilieninvestments:

Fatale Fehler vermeiden

Da die Zinsen immer noch sehr niedrig sind und auf Tagesgeldkonten

geparktes Geld wenig bringt, drängen immer mehr Anleger auf die Immobilienmärkte.

In den Immobilienportalen häufen sich derzeit Angebote

für Kapitalanleger – allerdings nicht ohne Risiko wie sich immer

wieder zeigt.

Überzeugende Ladelösungen

für Elektroautos

Ob im Bestand oder bereits in der Planung von neuen Projekten: Die Frage nach Ladelösungen für Elektrofahrzeuge stellt sich

zuletzt immer häufiger. Die Antwort darauf ist jedoch nicht immer einfach – will man doch die richtige Entscheidung treffen, eine,

die nachhaltig ist und am Ende auch den Nutzer überzeugt. Aber allein die Suche nach der passenden Lösung wirft bereits wieder

neue Fragen auf. Dass es dann am Ende doch ganz einfach sein kann, zeigt jetzt das Berliner Unternehmen ubitricity.

Auf den ersten Blick scheint die Immobilie eine lohnenswerte

Investition zu sein. Zumindest wird das dem Anleger im Angebot

so vorgerechnet. Bei genauerer Analyse stellt sich jedoch

die Renditeberechnung eher als theoretisches Modell heraus.

Denn oft werden – bewusst oder aus Unkenntnis – wesentliche

Faktoren, die in die Rendite-Berechnung einfließen müssen, außer

Acht gelassen. Eine seriöse Kalkulation, die alle nötigen Faktoren

enthält und auch die persönliche Situation auf eine vernünftige

Grundlage stellt, ist zwingend notwendig. Wer seine gesamten

Ersparnisse in eine Anlage steckt und den Kauf auf eine falsche

Kalkulation stellt, agiert höchst riskant. Ein Anleger rechnet oft

anders als seriöse Investoren. Die Basis ist aber genau dieselbe.

3-Säulen-Modell

Von Jörg Winterlich, Inhaber der

IMMOBILIEN INVESTMENT AKADEMIE

Wie also ist der Anleger optimal aufgestellt? Basis der Investmentkalkulation

ist ein drei Säulen umfassendes Modell, bestehend

aus der Investmentsäule, der Finanzierungssäule und der

sogenannten operativen Säule. Mit diesen drei Säulen lassen sich

alle nötigen Berechnungen anstellen, um Gewinn oder Zuschussbedarf

eines Immobilieninvestments festzustellen – und zwar in

der tatsächlichen Höhe, wie sie beim Eigentümer ankommen.

Nur so kann ein Investor feststellen, welche Möglichkeiten und

Potenziale sich aus dem Kauf der Immobilie ergeben.

Investmentsäule

Zur Investmentsäule gehören alle Kosten, die mit dem Kauf

und der Aufwertung der Immobilie einhergehen. Dazu gehören

natürlich auch sämtliche Kaufnebenkosten wie Makler,

Notar, Steuern, Behörden und Ämter. Das mag banal klingen

und eigentlich sollte diese Kalkulation selbstverständlich sein,

doch viele Renditerechnungen in Angeboten klammern Nebenkosten

der Einfachheit halber aus. Die Genauigkeit ist aber auch

noch aus einem anderen Grund wichtig: Denn die Kosten des

Objekts können steuerlich abgeschrieben werden. Fehlen einzelne

Positionen, steigt auch die Steuerlast. Der Investor wird für

Ungenauigkeit gleich doppelt bestraft.

Finanzierungssäule

In der Finanzierungssäule werden nicht nur die einzelnen

Kreditbausteine erfasst, sondern auch die jeweiligen Konditionen

und Zusatzkosten, die abhängig von der Art der Finanzierung

unterschiedlich ausfallen können.

Hinzu kommt das Eigenkapital, um die

Finanzierung vollständig abzubilden.

Operative Säule

Zur operativen Säule zählen sämtliche

Einnahmen und die Kosten der Immobilie.

Um analysieren zu können, ob sich

das Investment lohnt, sind nur die Nettokaltmieten

relevant. Kostenseitig müssen

die Hausverwaltung, Instandhaltungen,

potenzieller Mietausfall sowie Zins und

Tilgungen berücksichtigt werden.

Steuern und Finanzierung beachten

Ob sich eine Immobilie lohnt, ergibt sich

auch aus den Möglichkeiten, die ein Investor

hat. Da er steuerlich unterschiedlich

bewertet wird, müssen auch diese

Faktoren berücksichtigt werden. Und da

kaum jemand den Kaufpreis vollständig

zahlen kann, ergeben sich je nach Bonität

und Eigenkapital auch beim Kredit unterschiedliche

individuelle Konditionen.

Unrealistische kommunizierte Renditen

Die oft in den Exposés kommunizierte

Rendite ist ein Wert, der die individuelle

Situation des Investors nicht abbildet.

Meist trägt sich die Immobilie

eben nicht selbst, sondern der Anleger

muss aus seinem eigenen Vermögen

nach dem Kauf noch ordentlich zuzahlen.

Betrachtet man eine Immobilieninvestition

mit allen genannten

Faktoren, schmilzt die kommunizierte

Rendite von 4,5% oft kläglich zusammen.

Damit wird sich der erfahrene

Investor jedoch nicht zufrieden geben.

Das Ergebnis kann deutlich optimiert

werden. Etwa durch die Aufwertung

der Immobilie durch Ausbau, Sanierung

und gesetzlich zulässige Mietanpassungen.

W

Auf einmal ist es da. Vereinzelt hat man sie schon

auf den Straßen gesehen und nun parkt es in der

der Gemeinschaftstiefgarage: das Elektroauto.

Und, wie sollte es anders sein, der Besitzer möchte

es hier künftig selbstverständlich laden. Zugegeben,

ganz so ist es natürlich noch nicht. Oft entscheiden

sich viele, die mit einem E-Fahrzeug liebäugeln,

erst dafür, wenn es eine Lademöglichkeit gibt. Reichweite

und unzureichende Ladeinfrastruktur sind immer

noch ein Kaufhemmnis. Aber die Realität zeigt:

Die Anfragen nach Ladeinfrastruktur für Elektroautos

nehmen zu. Das Elektroauto bleibt künftig nicht Einfamilienhausbesitzern

mit Lademöglichkeit in der eigenen

Garage vorbehalten. Zumal viele Städte sich

zum Ziel gesetzt haben, Feinstaub zu vermeiden und

hier vermehrt Anreize für E-Autos zu schaffen. Daher gilt es, ganz

gleich ob in Bestandsimmobilien oder in der Planung von neuen Projekten,

sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Und hat man

damit erst einmal begonnen, kann es schnell unübersichtlich werden.

Der Weg zur richtigen Lösung

Dabei stehen für Immobilienverwalter oder Eigentümergemeinschaften

bei der Auswahl von Ladepunkten verschiedene Aspekte im Vordergrund:

Der Ladepunkt soll günstig sein, die Installation möglichst einfach,

im Idealfall sollten die Ladepunkte nahezu ohne laufende Kosten

betrieben werden und zu guter Letzt sollen die Kosten, die für das

Laden eines Elektrofahrzeuges anfallen, nicht die allgemeine Stromrechnung

belasten. Vielmehr soll sichergestellt sein, dass diese

Kosten dem Verursacher, demjenigen, der hier sein E-Fahrzeug lädt,

exakt und eineindeutig zugeordnet und in Rechnung gestellt werden

– und das ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand. So weit, so gut.

Nur: Wenn all diese Punkte erfüllt sind, darf man nicht außer Acht

lassen, dass die Lösung auch für den Nutzer attraktiv ist. Denn ist der

Mieter oder Miteigentümer mit der Lösung nicht zufrieden, bringt die

schönste Ladeinfrastruktur eben nichts. Die gewählte Lösung muss

daher einfach zu handhaben und die Kosten für das Laden müssen

bestenfalls günstig und transparent nachvollziehbar sein.

MobileCharging – eine Lösung mit System

Das Unternehmen ubitricity hat sich dieser speziellen Herausforderung

gestellt und eine Lösung entwickelt, die Verwalter und Nutzer

gleichermaßen überzeugt. Hier kommt dann alles zusammen, was

für Immobilienverwaltungen zusammengehört:

Service, Ladepunkte, Übernahme der Abrechnungsmodalitäten

des geladenen Stroms.

Es beginnt mit Service aus einer Hand. Auf Wunsch

wird in Bestandsimmobilien ein Pre-Check vorgenommen,

Projekten in der Planung werden mit kompetenter

Beratung begleitet. Die gegebenenfalls notwendige

Vorinstallation kann dann selbst beauftragt werden

oder wird gleich mit übernommen und ausgeführt.

Dann lassen sich die Ladepunkte, SimpleSockets genannt,

schnell und einfach installieren, ganz gleich ob

im Innen- oder im Außenbereich, ob als Wall-Box

oder als frei stehender Einzel- oder Doppelpoller. So

gibt es für jeden Ort die richtige Ladelösung und

diese Ladepunkte sind nahezu ohne laufende Kosten zu betreiben.

Was dann noch fehlt, ist die Inbetriebnahme. Auch hier kommt der

Service aus einer Hand, und direkt im Anschluss kann auch schon

direkt geladen werden.

Weniger ist mehr – weniger Aufwand, mehr Komfort für alle

Damit ist aufseiten der Verwaltung auch schon alles getan. Bliebe noch

die Frage nach den Energiekosten für das Laden. Jeder Nutzer eines

E-Fahrzeugs benötigt ein Ladekabel. In diesem Fall entscheidet er sich

für ein intelligentes Ladekabel, das sogenannte SmartCable. Dieses

spezielle Kabel beinhaltet anders als bei herkömmlichen Ladekabeln

einen mobilen, eichrechtskonformen Stromzähler und ist samt

Mobilstromvertrag bei einem Energieanbieter freier Wahl erhältlich.

Sobald also am neu geschaffenen Ladepunkt geladen wird, wird der

Ladevorgang kWh-genau erfasst und dem Nutzer zu den Konditionen

seines abgeschlossenen Mobilstromvertrags monatlich in Rechnung

gestellt. Für mehr Transparenz kann jeder Ladevorgang in einer App, neben

anderen praktischen Informationen, vom Nutzer eingesehen werden.

Während der Nutzer nun seine monatliche Mobilstromrechnung direkt

begleicht, statt die Hausstromrechnung mit den Ladevorgängen seines

Elektroautos zu belasten, bleibt nun noch die Frage nach der Abrechnung

auf der Hausseite. Je nach Netzanbieter wird diese Energie für

die Ladevorgänge direkt durchgeleitet. Sollte der Netzanbieter noch

nicht so weit sein, wird der Energiebetrag zunächst der Hausgemeinschaft

monatlich erstattet. Aber, und das ist es, was am Ende zählt:

ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand, absolut exakt und transparent.

Mehr Informationen auf ubitricity.com

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Verwaltung

Zufriedene Mieter sorgen für

stabilen Immobilienwert

Der Werterhalt einer Liegenschaft lässt sich oft selbst mit kleinen Budgets stemmen – sofern ein paar wichtige

Rahmenparameter beachtet werden. Dann müssen sich auch Eigentümer von kleineren und mittelgroßen Anlagen

beim Property & Asset Management nicht allein gelassen fühlen.

Wenn die Objektsubstanzen vernachlässigt werden,

schmilzt der Wert einer Immobilie schnell zusammen.

Dass das so ist, weiß eigentlich jeder in der Branche.

Doch insbesondere Eigentümer von kleineren und mittelgroßen

Anlagen fühlen sich im Bereich Property & Asset Management

häufig allein gelassen. Sie müssen gegenüber großen

Mandaten ihrer Dienstleister oftmals hintenanstehen. Das

muss nicht sein: Immerhin lässt sich der Werterhalt einer

Liegenschaft selbst mit kleinen Budgets stemmen – wenn ein

paar Rahmenparameter beachtet werden.

Intensive Mieterbetreuung

Intensive Mieterbetreuung sowie die Pflege der Immobiliensubstanz

während ihrer Lebenszeit zählen zu den zentralen

Aufgabenfeldern einer nachhaltigen Objektbetreuung. Geraten

diese Aspekte in den Hintergrund, müssen Besitzer über kurz

oder lang draufzahlen. Doch inwiefern kann es gefährlich werden,

die Immobiliensorge zu vernachlässigen, und worauf sollten

Eigentümer mit Blick auf den Werterhalt überhaupt achten?

Faktoren für nachhaltiges Property & Asset Management

Grundlage für nachhaltiges Property & Asset Management bildet

die perfekte Vernetzung und Abstimmung zwischen Asset

Management, Eigentümer, kaufmännischem und technischem

Property Management sowie Facility Management. Dabei gilt es,

die Anforderungen der Eigentümer im Rahmen der vergebenen

Managementaufgaben klar zu definieren, zu standardisieren und

zu kontrollieren. Hier existieren oft verschiedene Definitionen

der Berufsbilder und Aufgabenbereiche. Aus diesem Grund müssen

Benchmarks, sprich KPI’s festgelegt werden, um später die

Performance bewerten zu können. Zudem helfen Vereinbarungen

mit den Eigentümern hinsichtlich wesentlicher Grundlagen

im Umgang mit der Liegenschaft.

Zielfestlegung und Abgleich der

Informationslage

Vor allem anderen steht jedoch die Zielfestlegung

und der Abgleich der Informationslage:

Soll das Objekt oder Portfolio

kurz- oder mittelfristig veräußert werden

oder langfristig im Objektbestand verbleiben?

Und liegen überhaupt alle

notwendigen Informationen zum Betrieb

und zur Betreuung vor? Im Best Case

existieren bereits eine aktuelle

Objektdokumentation sowie eine substanzielle

Due Diligence, um die grundlegenden

Entscheidungen zu erarbeiten

und festzulegen. Ebenso ist die Verwaltung

der Liegenschaft im Rahmen des

Lebenszyklus gut organisiert und optimiert.

Denn eines ist klar: Sind die

Schnittstellen deutlich definiert, dann

werden sie auch gelebt. Im Idealfall

entsprechen die Dienstleistungen vor

diesem Hintergrund schon gesetzlichen,

brandschutztechnischen und kommunalen

Anforderungen und die Leistungen

sind mit den Mietern und Nutzern

abgestimmt – bei gleichzeitig marktgerechten

Kosten.

© ivanchik29 – Fotolia.com

Zudem sollte bekannt sein, welche Bauund

Nutzungsrechte vorhanden sind.

Sind ggf. Änderungen möglich oder im

Rahmen von Development-Maßnahmen

oder aufgrund von Mieterwechseln oder

beispielsweise Sortimentsveränderungen

notwendig? Die Säulen der Wertschöpfung

ergeben sich dann aus der

Objektsubstanz und dem Mietertrag.

Bei Unsicherheit kann es hilfreich sein,

sich externe Berater wie die ProFM

Facility und Project Management GmbH

ins Haus zu holen für einen frischen

Blick auf die Dinge. Oft lassen sich nur

so Missstände aufdecken und Potenziale

heben, denn am Ende des Tages erfordert

jede Liegenschaft eine variable

Anpassung der Managementleistungen.

Und hier kommt der wesentliche Faktor

ins Spiel: der Mieter und seine Betreuung.

Mieterzufriedenheit als Ertragsgarantie

Die Mieterbetreuung spielt im Rahmen

der Managementverträge und deren vertraglicher

Festlegungen zwar nur eine

untergeordnete Rolle, ist aber enorm

wichtig für den laufenden Ertrag. Es ist

daher zu kurz gedacht, sich nur über laufende

Mietverträge zu freuen. Auch

wenn es freilich schön sein mag, Mietverträge

zu verwalten, die mittel- und

langfristig Bestand haben – die Bedürfnisse

der Mieter können sich ändern. Sie

sind etwa verärgert oder unzufrieden,

weil die Betreuung nicht funktioniert, die

Liegenschaft nicht gepflegt, die Technik

anfällig und das Servicepersonal unfreundlich

ist. Oder Letzteres ist gar nicht

erreichbar und aus Mietersicht

inkompetent. Wer zahlt da schon gerne

Miete, geschweige denn horrende

Nebenkosten? Immerhin wird ein

wesentlicher Teil der Managementkosten

im Rahmen der Betriebskostenabrechnung

auf den Mieter umgelegt. Er ist

zwar nicht der Auftraggeber, trägt aber

wesentlich zur Kostendeckung bei. Nicht

zuletzt aus diesem Grund sollten die

Mietersicht und die Mieterbedürfnisse

berücksichtigt werden – gemäß der Maxime:

Der Kunde ist König.

Flexibilität ist Trumpf

Es ist keine Seltenheit, dass sich je nach

Nutzung und Mieterbesatz die Anforderungen

ändern – aber damit eben auch

die Ansprüche und Erwartungen der

Mieter. Folgende Szenarien sind beispielsweise

denkbar: Der Einzelhandelsfilialist

hat ein neues Markt- oder Sortimentskonzept,

das er umsetzen muss.

Der Büromieter legt großen Wert auf

die aktuellen technischen Innovationen

und benötigt Glasfaseranbindung, um wettbewerbsfähig zu

bleiben. Ein anderer Mieter wiederum fordert eine individuell

angepasste Infrastruktur oder Flächennutzung. Auf all diese

Bedürfnisse und Veränderungen muss ein „Vermieter“ reagieren.

Gesamtheit aller Faktoren beachten

Servicepools und Reaktionszeiten sind in diesem Kontext beispielsweise

ein unabdingbares Instrument. Ein nachhaltiger

Mietertrag kann schließlich nur erzielt werden, wenn die Mieter

aktiv betreut und langfristig zufrieden sind. Zusätzlich muss der

Mietgegenstand erhalten werden und auch dem Mietvertrag

entsprechen. Weiter gilt es, die mietvertraglichen Regelungen

konsequent und

mit der notwendigen

Qualität umzusetzen.

Von Erfolg

gekrönt sind

all diese Bemühungen

jedoch

nur dann, wenn

strategische Ausrichtungen im Vorfeld bekannt sind und entsprechend

auf Veränderungen reagiert wird. Häufige Mieterwechsel

und Leerstände verursachen immerhin erheblichen Aufwand,

der sich durch gezielte Maßnahmen und die adäquate

Betreuung der Nutzer vermeiden lässt. Wertvolle Indikatoren

sind hier die Länge der Mieterbelegungen, offene Mängel,

Mietreduzierungen, Mietrückstände, Zahlungsmoral und Reaktionszeiten

(Helpdesk). Wesentliche Faktoren für den Erfolg

sind zudem die Marktentwicklung, anstehende kommunale

Veränderungen und das Vorhandensein der gewünschten

Infrastruktur. Nur wer die Gesamtheit aller Faktoren betrachtet,

kann auch entsprechend reagieren.

Fazit

Häufige Mieterwechsel und Leerstände verursachen erheblichen

Aufwand, der sich durch gezielte Maßnahmen und die adäquate

Betreuung der Nutzer vermeiden lässt.

Werden Objektsubstanzen vernachlässigt, sinkt der Wert einer

Immobilie schnell in den Keller. Damit dies nicht geschieht,

müssen Eigentümer stets die Aufmerksamkeit auf die Weiterentwicklung

und Pflege ihrer Liegenschaften richten. Dafür

ist es notwendig, mit allen Beteiligten einen vertrauensvollen

und respektvollen Kontakt zu pflegen – insbesondere mit

den Mietern. Dieser stetige Prozess, der einen substanziellen

Bestandteil im Lebenszyklus einer Immobilie darstellt, mag

aufwendig sein. Doch er lohnt sich in jedem Fall. W

Von Frank Schneider, Leiter Asset & Property Management,

ProFM Facility und Project Management GmbH

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Recht

Weiterbildungspflicht für Makler und Verwalter:

Belastung oder Chance?

Zum 01.08.2018 wird in Deutschland eine Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter

eingeführt. Was kommt dadurch konkret auf die Branchenteilnehmer zu? Und ist die Pflicht zur Weiterbildung insgesamt

eher eine Belastung oder eine Chance?

Zum 01.08.2018 gibt es wichtige Änderungen im Berufsleben

der Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter.

Die Berufszulassung für Immobilienmakler und Wohneigentumsverwalter

und Mietverwalter wird neu geregelt bzw. für

Wohnimmobilienverwalter erstmals eingeführt. Um eine Erlaubnis

nach § 34c GewO zu erhalten, müssen zukünftig eine

persönliche Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse

nachgewiesen werden. Wohnungseigentümergemeinschaften,

welche nur die Verwaltung ihrer eigenen WEG in Eigenregie

regeln, werden nach derzeitiger Einschätzung eher

nicht unter die neuen Regelungen fallen, da hier unterstellt

wird, dass es um die Verwaltung des eigenen Vermögens geht.

20 Stunden Weiterbildung in drei Jahren

weisen ist, ebenso wie die Informationspflicht

gegenüber Auftraggebern. Gleiches

gilt auch für befristete Ausnahmeregelungen

von der Weiterbildungspflicht

in den ersten drei Jahren nach

Aufnahme der Tätigkeit. Verstöße gegen

die Nachweispflicht können mit einem

Bußgeld geahndet werden. Die Übergangsfrist

zur Beantragung einer Erlaubnis

für Wohnimmobilienverwalter, die

am Tag vor dem Inkrafttreten des Gesetzes

tätig sind, läuft bis zum 01.03.2019.

Berufshaftpflichtversicherung erforderlich

© fotomek – Fotolia.com

einen Anbieter der Weiterbildung erforderlich.

Selbstverständlich muss ein Anbieter

die Qualität und Anforderungen

der Weiterbildungsmaßnahme einhalten.

Nachweispflicht der Weiterbildung

Alle zur Weiterbildung verpflichteten

Gewerbetreibenden haben Nachweise

zu sammeln, welche Weiterbildungsmaßnahmen

genutzt wurden. Gleiches gilt für

zur Weiterbildung verpflichtete Beschäftigte.

Gegenüber der zuständigen Behörde

muss unaufgefordert bis spätestens zum

31.01. eines jeden Kalenderjahres, erstmalig

zum 31.01.2020, eine Erklärung

über die Erfüllung der Weiterbildungspflicht

im vergangenen Kalenderjahr abgegeben

werden. Erlaubt ist hierfür auch

eine elektronische Meldung.

Der Erwerb eines Abschlusses als Immobilienkaufmann

oder eines Weiterbildungsabschlusses

als geprüfter Immobilienfachwirt

gilt als Weiterbildung. Die

Pflicht zur Weiterbildung beginnt hier

drei Jahre nach Erwerb des Abschlusses.

Sämtliche Nachweise und Unterlagen

sind fünf Jahre auf einem dauerhaften

Datenträger vorzuhalten und in den Geschäftsräumen

aufzubewahren. Die Frist

zur Aufbewahrung beginnt mit dem

Ende des Kalenderjahres, in dem die

Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich

durchgeführt wurde. Wer die Erklärung

nicht, nicht richtig, nicht vollständig

oder nicht rechtzeitig vorlegt, begeht eine

Ordnungswidrigkeit.

Regulierung bietet auch Chancen

Eine Regulierung des Marktes durch die Politik war sicherlich

überfällig und wie immer kann sich jeder Betroffene darüber

streiten, was nun richtig ist oder nicht. In einem stabilen und

boomenden Immobilienmarkt wie in Deutschland bietet sie

jedoch neben den Verpflichtungen auch eine Reihe an Chancen.

Es ist davon auszugehen, dass alle Gewerbetreibenden, die

diesen Markt als Berufsfeld ansehen und nicht nur den Boom

des Betongoldes „mitnehmen“ wollen, weitere Schritte zur

ordentlichen Regulierung des Marktes begrüßen werden. Die

langjährigen Mitstreiter des Immobilienmarktes wissen nur zu

gut, dass es neben goldenen Jahren auch magere Jahre gibt.

Ein regulierter Markt, der Trittbrettfahrer verhindert oder es

diesen zumindest deutlich schwerer macht, nur mal eben

möglichst viele Euro abzugreifen und bei Abschwächung des

Marktes die ordentlich Berufstätigen zurückzulassen, sollte

im Sinne aller seriösen Gewerbetreibenden sein. In Anbetracht

hervorragender Möglichkeiten im deutschen Immobilienmarkt

für die kommenden Jahre stellt die Neuregelung

einerseits sicherlich eine Umgewöhnung dar. Sie bietet auf der

anderen Seite jedoch auch die Möglichkeit, sich durch fachgerechte

Weiterbildung und weiterhin hohe Qualität im Markt

gezielt zu positionieren und auch Marktanteile auszubauen.

Weiterbildungsanbieter reagiert

Aus diesem Grund hat sich die Deutsche Makler Akademie

(DMA) dazu entschlossen, erstmals die zertifizierten Lehrgänge

Immobilienmakler/-in (IHK) und Immobilienfachwirt/-in

(IHK) in ihr Bildungsprogramm 2018 aufzunehmen. Diese

wenden sich sowohl an Einsteiger und Aufsteiger als auch an alte

Hasen. Auch zahlreiche Fachseminare, etwa zum Baurecht, zur

Immobilienbewertung oder zur KfW-Förderung, sind neu und

können im Rahmen der 20 Zeitstunden Weiterbildung

angerechnet werden. Es stehen sowohl Präsenzseminare als

auch ortsunabhängige Webinare zur Verfügung.

W

Für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter hat

dies zur Folge, dass in Zukunft eine sogenannte Weiterbildungspflicht

eingeführt wird. Hier geht es um 20 Zeitstunden

Weiterbildung innerhalb von drei Jahren. Gleiches gilt im Übrigen

auch für erlaubnispflichtige Tätigkeiten von mitwirkenden

Mitarbeitern. Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV)

regelt die Nachweispflicht, was gegenüber Behörden nachzu-

Von Burkhard Bennewirtz, Dozent für Aus- und Weiterbildung

im Finanzmarkt und Trainer der Deutsche Makler Akademie

Zentraler Bestandteil der neuen Regeln

ist eine Berufshaftpflichtversicherung für

Wohnimmobilienverwalter, die eine Mindestsumme

von 500.000 Euro für jeden

Versicherungsfall sowie 1.000.000 Euro

für alle Versicherungsfälle eines Jahres

umfasst. Der wohl bedeutendste Punkt

der Neuregelungen ist die Weiterbildungspflicht

für Immobilienmakler und

Wohnimmobilienverwalter und der entsprechende

Nachweis darüber. Der Gesetzgeber

lässt hier mehrere Möglichkeiten

zu. Eine Weiterbildung kann in Präsenzform,

in einem begleitenden Selbststudium,

durch betriebsinterne Maßnahmen

des Gewerbetreibenden oder in einer

anderen geeigneten Form erfolgen.

Bei Weiterbildungsmaßnahmen in einem

begleiteten Selbststudium ist jedoch eine

nachweisbare Lernerfolgskontrolle durch

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Recht

Immobilienmaklern und Wohnungsverwaltern

drohen neue drakonische Strafen

Am 25.05.2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft. Die neuen datenschutzrechtlichen

Bestimmungen sind auch für Immobilienmakler, WEG- und Miethausverwalter bindend und dürften so

manchen von ihnen schockieren, denn die drohenden Geldbußen bei Verstößen gegen das Regelwerk sind drastisch.

© Alexander Limbach – Fotolia.com

zum Datenschutz im Unternehmen

umfasst immerhin 229 Seiten, der über

das Verhalten bei Datenpannen 88

Seiten und das Bundesdatenschutz -

gesetz (BDSG) noch mal 38 Seiten.

Insgesamt sind es gut und gerne mehr

als 500 Seiten, die man zu studieren hat,

will man einen Gesamtüberblick über

die neuen gesetzlichen Bestimmungen

erhalten.

Bis zu 300.000 Euro Strafe

Der Gesetzgeber verlangt, dass Geldbußen

in jedem Einzelfall „wirksam,

verhältnismäßig und abschreckend“

sind. In der Tat ist es erschreckend, wie

hoch die Geldbußen sein können.

Nach dem Bundesdatenschutzgesetz

(BDSG) können Verstöße mit 50.000

bis 300.000 Euro geahndet werden.

Nach der DSGVO sind es in Zukunft sogar bis zu 20 Mio.

Euro, die als Strafe anfallen können. Sie ist für alle

Unternehmer und damit auch für alle Immobilienmakler,

WEG- und Miethausverwalter bindend. Es ist daher

dringend anzuraten, sich spätestens mit dem Inkrafttreten

am 25.05.2018 mit den ab dann gültigen Datenschutzbestimmungen

zu beschäftigen.

Alles Wichtige im Überblick

Umfassende und praxisgerechte Tipps zum Umgang der

Branche mit dem neuen Datenschutzrecht gibt das soeben erschiene

Buch „Anforderungen an den Datenschutz in Immobilienunternehmen“.

Darin wird das Wesentliche der DSGVO

aus Sicht des Immobilienunternehmers zusammengefasst.

Der BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft hat

sich finanziell an der Erstellung des Buches beteiligt, sodass es

allen, egal ob Mitglied oder nicht, kostenlos zur Verfügung

gestellt werden kann. Es wird lediglich eine Versandkostenpauschale

von 6,95 Euro erhoben. Der Ratgeber kann online

bestellt werden unter: www.immobilienfachverlag.de. W

Durften sich kürzlich Immobilienmakler noch über

Erleichterungen bei der Identifizierung ihrer Vertragspartner

nach dem Geldwäschegesetz freuen, so wird sie

die DSGVO schockieren. Schlimmer konnte es nicht mehr

kommen. Die neuen datenschutzrechtlichen Bestimmungen

haben gravierende Auswirkungen auf den beruflichen Alltag.

Sie kann zu Recht als „Schlangengrube“ bezeichnet werden.

Man kann nämlich nur alles falsch machen, wenn man sie

missachtet.

Auch große Organisationen betroffen

Es wird Makler wenig trösten, dass große Organisationen wie

Banken, Versicherungen oder Ärztekammern sich schon seit

Monaten, wenn nicht sogar schon seit Jahren, auf die Integrierung

der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

und ihre Abläufe vorbereiten. Das verschlingt Millionen.

Nicht so umfangreich, aber bindend

Zum Glück sind die von Immobilienunternehmern zu verarbeitenden

und damit auch gespeicherten Daten bei Weitem

nicht so umfangreich. Dies entbindet sie

aber keineswegs von der Pflicht, die

DSGVO zu kennen, ihre Formulare, ihre

Website sowie ihre innere Organisation

anzupassen. Nach der Umstellung auf

eine gesetzeskonforme Erhebung und

Speicherung der Daten sowie die

Aktualisierung der Formulare und

Webseiten wird in den Immobilienunternehmen

der größte personelle wie

auch finanzielle Aufwand in der Implementierung

des Datenschutzes und der

Anpassung der betrieblichen Abläufe

bestehen.

Schutz vor Freizügigkeit

Obwohl oder gerade weil viele Bürger

recht freizügig mit ihren persönlichen

Daten umgehen, will der Gesetzgeber

sie und ihre Daten besser schützen. Nur

dem Bürger selbst soll es vorbehalten

sein, darüber zu entscheiden, ob und

welche seiner persönlichen Daten er

freigibt.

Regelwerk von hunderten Seiten

Impressum

Verlag & Herausgeber:

bbg Betriebsberatungs GmbH

Postfach 10 02 52

95402 Bayreuth

Tel. +49 921 75758-0

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BVFI – Bundesverband für

die Immobilienwirtschaft

The Squaire 12

60549 Frankfurt

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Bilder: www.fotolia.com

Von Wirtschaftsjurist und BVFI-Präsident

Helge Norbert Ziegler

Die Regierenden haben sich mächtig ins

Zeug gelegt, um dem Bürger den größtmöglichen

Schutz zukommen zu lassen.

Eindrucksvoll belegt dies allein schon

der Umfang der Verordnung des Europäischen

Parlaments. Sie umfasst insgesamt

260 Seiten. Der GDD-Ratgeber

Kostenpflichtiger Bezug: Heftpreis 3,80 €

Ausgabe 02/2018

Die dargelegten Informationen unterliegen einer besonderen Dynamik. Aus diesem Grund können weder Verlag noch Redaktion eine Haftung für die

Richtigkeit des Inhaltes übernehmen, es sei denn, es besteht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die

Meinung des Verfassers wieder. Für den Inhalt ist der Verlag nicht verantwortlich. Der Inhalt dient lediglich der Unterrichtung und ist keine Aufforderung

zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen. Alle Urhe ber- und

Verlagsrechte, insbesondere im Hinblick auf jede Art der Vervielfältigung, bleiben vorbehalten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Das gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken und Vervielfältigungen auf CD-ROM oder ähnlichen Datenträgern.

48 2 / 2018


Kurz & Knapp

Aktuelle Immobilienurteile

zusammengefasst

O Rechtsprechung zur Wohnflächenberechnung

Zur Berechnung der Wohnfläche einer Wohnung

dürfen Balkone, Terrassen und Wintergärten nur

zu einem Viertel miteinbezogen werden. Das

geht aus einem Urteil des Landgerichts (LG) Berlin

hervor. Damit widersprechen die Richter der

weitverbreiteten Praxis in Berlin. Bisher haben

Privatvermieter in der Hauptstadt die Flächen

von Balkonen, Terrassen und Wintergärten oftmals

zur Hälfte bei der Wohnflächenberechnung

berücksichtigt. Dadurch kam es teilweise

zu überhöhten Mietpreisen. Dagegen hat ein

Mieter aus dem Bezirk Wedding geklagt und

Recht bekommen.

LG Berlin, Urteil vom 17.01.2018, Az.: 18 S 308/13

O Ein Geschäftshaus darf auch nicht teilweise zu

Wohnzwecken genutzt werden

Ist eine Immobilie ausdrücklich als Geschäftshaus

deklariert, dürfen Räume dort nicht ohne

Weiteres in private Wohnungen umgewandelt

werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH)

entschieden. Bei dem zugrunde liegenden Fall

ging es um ein Ärztehaus im Raum Dachau.

Der Eigentümer hatte eine als Arztpraxis

genutzte Einheit umgebaut und anschließend

als Privatwohnungen vermietet. Eine solche

Umwandlung ist laut BGH nicht zulässig. Damit

gaben die Richter mehreren weiteren Eigentümern

von Einheiten in dem Ärztehaus recht.

Diese hatten geklagt, weil Küchengerüche,

Kinderlärm oder Musik den professionellen

Charakter eines Ärztehauses stören könnten.

Zudem sei es laut der Teilungserklärung nicht

erlaubt, Teile des Gebäudes als privaten Wohnraum

zu vermieten.

BGH, Urteil vom 23.03.2018, Az.: V ZR 307/16

O Wohngebäudeversicherung muss nicht für ein

überschwemmtes Carport haften

Die Wohngebäudeversicherung muss nicht für ein

überschwemmtes Carport zahlen. Das geht aus einem

Fall vor dem Oberlandesgericht München

hervor. In diesem wollte der Kläger Schäden an

Stützmauer und Aufschüttung des Carports sowie

an Stellplätzen davor erstattet haben, die durch eine

Überschwemmung des Grundstücks entstanden

waren. Der Kläger argumentierte, dass der Carport

ohne das Grundstück und damit ohne Stützmauer

und Aufschüttung gewissermaßen „in der Luft

hänge“. Das Gericht teilte die Argumentation des

Klägers aber nicht und wies die Klage ab.

OLG München, Hinweisbeschluss v. 07.11.2017, Az.: 25 U 1125/17

O BGH stärkt Vermieter bei Wohnungsschäden

Der BGH hat entschieden, dass ein Schadensersatzanspruch

eines Vermieters keine vorherige

Fristsetzung zur Schadenbeseitigung voraussetzt.

Das in § 280 Abs. 1 und 3, § 281 Abs. 1 BGB als

Anspruchsvoraussetzung vorgesehene Fristsetzungserfordernis

gelte nur für die Nicht- oder

Schlechterfüllung von Leistungspflichten. Hierzu

zähle zum Beispiel die vom Mieter übernommene

Pflicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen.

Die Verpflichtung des Mieters, die ihm überlassenen

Mieträume in einem dem vertragsgemäßen

Gebrauch entsprechenden Zustand zu halten und

schonend und pfleglich zu behandeln, sei hingegen

eine nicht leistungsbezogene Nebenpflicht. Daher

können Vermieter bei Beschädigungen der Mietsache

vom Mieter statt einer Schadenbeseitigung

sofortigen Geldersatz verlangen.

BGH, Urteil vom 28.02.2018, Az.: VIII ZR 157/17

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50 2 / 2018

O Vorsicht bei falschen Quittungen für Hausratpolice

Ein Versicherungsnehmer, der nach einem

Einbruchdiebstahl falsche Quittungen beim

Hausratversicherer einreicht, handelt arglistig.

Die Versicherung wird dadurch leistungsfrei.

Dabei ist unerheblich, dass im konkreten Fall der

Versicherte die Quittungen nicht selbst gefälscht

hatte. Das hat das OLG Düsseldorf entschieden.

OLG Düsseldorf, Urteil vom 06.02.2018, Az.: 4 U 164/15

Messe Dortmund

23.–25. Oktober 2018

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Das Ehepaar Schween freut sich zusammen

mit Immobilienmakler Olaf Hübner (Mitte)

über den Abschluss des Kaufvertrags.

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Erweitern Sie mit uns Ihr Geschäftsmodell: Mit der

Immobilien-Leibrente sind Sie auch bei Senioren willkommen.

Ihre Vorteile als Kooperationspartner der Deutsche Leibrenten:

Neue Vertriebssäule für Ihr Unternehmen und

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Kundenveranstaltungen

Schärfung Ihres Profils in der Region mit

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Besuchen Sie uns auf der

Deutschen Immobilienmesse

am 12. + 13. Juni 2018

in der Westfalenhalle

Dortmund:

Halle 8, Stand D30

Wir laden Sie ein:

Vortrag Friedrich Thiele,

Vorstand der Deutsche Leibrenten AG:

„Mehr Geschäft mit der

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12.6., 15.00 bis 15.45 Uhr,

Workshop-Raum 3 in Halle 8

Rufen Sie uns an unter 069.6897794-0 oder weitere Infos auf:

www.deutsche-leibrenten.de/partner/kooperationspartner

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