der-Bergische-Unternehmer_0518

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

05

2018

FACILITY- UND

GEBÄUDEMANAGEMENT

24 Wirtschaft

Startup: Gut in Szene im

bewegten Bild

36 Porträt

Die Zehn-Finger-Techniker

aus Hilden

40 Im Fokus

Industrie 4.0: Die vernetzte

Revolution


Die Wirtschaftskanzlei.

Persönlich, kompetent, mit höchster juristischer Expertise.

Wir beraten mittelständische Unternehmen, Betei li gungsgesellschaften

und Konzerne. Unsere Schwerpunkte liegen

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Jeder, der Wohneigentum hat, weiß, dass es der ständigen Pflege bedarf. Für Gewerbeimmobilien

gilt das uneingeschränkt genauso. Gleich ob es dabei um Bürogebäude,

Produktionsstätten, Geschäftshäuser oder um Mietobjekte geht – wer

Wert erhalten und bei Besuchern, Mietern, Mitarbeitern und Passanten eine gute

Visitenkarte hinterlassen will, achtet darauf, dass sein Eigentum gut in Schuss

bleibt. Neben dem eigenen Kerngeschäft diesbezüglich für Werterhalt zu sorgen,

ist eine herausfordernde Aufgabe. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Gebäudedienstleistung

eine wachsende Branche ist. In unserem Titelthema erklären wir,

wo die Unterschiede zwischen Facility-, Gebäudemanagement und -dienstleistung

sowie Immobilienverwaltung liegen. Denn wer sich dafür entscheidet, einen Fachmann

mit ins Boot zu holen, sollte sich genau informieren, wo dessen Schwerpunkte

liegen. Viele Betriebe – auch in unserer Region – haben sich auf bestimmte

Bereiche der Gebäudedienstleistung spezialisiert. Hier einen genauen Vergleich

anzustellen, kann sich lohnen.

Sicher haben Sie sich auch schon mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung

beschäftigt und ob der vielen Vorgaben aus Brüssel vielleicht auch ein bisschen geflucht.

Ohne Zweifel muss der Datenschutz gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung

gesetzlich geregelt sein. Doch wird das neue EU-Recht zum Stichtag

25. Mai 2018 unmittelbar das bisherige Bundesdatenschutzgesetz und die EU-Datenschutzrichtlinie

ablösen. Dies hat weitreichende Folgen – für Unternehmen jedweder

Größe, Selbstständige und Freiberufler gleichermaßen. Daher widmen wir

uns in der aktuellen Ausgabe des „Bergischen Unternehmers“ in der Rubrik „Total

digital“ genau diesem Thema, um ein bisschen Licht in den Gesetzesdschungel

zu bringen.

Im Fokus steht bei uns diesmal die „Industrie 4.0“. Obwohl die digitale Revolution

in aller Munde ist, fühlen sich laut einer aktuellen Studie nur sechs von zehn

Unternehmen gut darauf vorbereitet. Warum das so ist und wie hier Abhilfe geschaffen

werden könnte, lesen Sie in unserem zweiten Schwerpunktthema. Gastronomisch

blicken wir diesmal nach Sprockhövel, wo Habbel’s Bistro Manufactur

eine kleine Oase der Ruhe und eine kulinarische Reise wert ist. Sicher ein guter

Ausflugstipp im Wonnemonat Mai.

Herzliche Grüße aus Wuppertal

Ihre Katja Weinheimer

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der Bergische Unternehmer 05|18 1


INHALT

14 Titel

Facility- und Gebäudemanagement

Werte schaffen - Werte erhalten

24

ewald & denizli

studios: Werbeer-

folg mit bewegten

Bildern

36

Galerie Wroblowski

in Remscheid:

Moderne Kunst im

Doppelpack

2 www.bvg-menzel.de


48

Namibia: Den Ruf der Wildnis erleben

Namen & Nachrichten

o4 Akademie Remscheid wird 60

04 EWR ist Top-Versorger

05 Bessere Chancen durch

Qualifizierung

05 Know-how-Transfer

06 Deutsch-chinesische Automotive-

Allianz

06 Gute Zahlen für Vaillant

07 Talsperre wird saniert

08 Trump wie er twittert und denkt

08 Schaden durch Leistungsbetrug

09 berg-pitch vernetzt

09 Aus für den Kaufhof Solingen

10 Gold für Wera

10 Neuer Plakettenträger

11 Mit der FGW in die digitale

Transformation

12 Kein Schleichweg durchs Ittertal

13 Auftakt Wuppertaler Wirtschaftspreis

Titel

14 Gebäudemanagement:

Werte erschaffen – Werte erhalten

18 Interview: Ohne Dienstleistungs-Gen

geht es nicht

Erfolgreich bergisch Startup

24 Startup: In Szene gesetzt

Aus der Region

26 Kommentar: Handwerk bleibt im

Gespräch

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

32 Neues aus Brüssel

Erfolgreich Bergisch Porträt

34 Die Zehn-Finger-Techniker

36 Moderne Kunst im Doppelpack

44 Mencke Gartencenter GmbH

Im Fokus

38 Industrie 4.0:

Die vernetzte Revolution

Bergisches Land geht aus

46 Habbel`s Bistro Manufactur:

Mit Charme und Leidenschaft

Für Sie entdeckt

48 Namibia ist eine Reise wert

Rubriken

52 Handelsregister

56 Vorschau / Impressum

360° BLICKWINKEL – AUCH IM DUNKELN

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NAMEN & NACHRICHTEN

60 Jahre Akademie der Kulturellen

Bildung in Remscheid

EWR ist

TOP-Lokalversorger

Foto: Akademie der Kulturellen Bildung

Mit einem Festakt beging die Akademie der Kulturellen Bildung

des Bundes und des Landes NRW jetzt ihr 60-jähriges

Bestehen. Gemeinsam mit Gästen aus der Bundes- und Landespolitik

und Weggefährten und -gefährtinnen aus Verbänden,

Kultur und Institutionen blickte die in Remscheid ansässige

Akademie auf eine bewegte Geschichte und künftige

Herausforderungen.

Die Akademie der Kulturellen Bildung nahm 1958 als Musische

Bildungsstätte ihre Arbeit auf und hat seitdem unzählige

pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit

im breiten Feld der Kulturellen Bildung qualifiziert.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,

zählte zu den Gratulanten: „Unser Haus war in den vergangenen

60 Jahren ein verlässlicher Partner der Akademie.

Die langjährige Förderung und Zusammenarbeit ist für mich

auch ein Aspekt von Nachhaltigkeit. Es geht darum, Verlässlichkeit

herzustellen und Strukturen zu sichern.“

Durch den gesellschaftlichen Wandel und die wachsende Bedeutung

kultureller Bildung stehe die Akademie durch die

Einbindung von Themen wie Diversität, Nachhaltigkeit, Inklusion

oder Digitalisierung zukünftig vor noch breiteren

Aufgaben, unterstrich Akademie-Direktorin Professorin Dr.

Susanne Keuchel.

Staatssekretärin Caren

Marks (r.) unternahm

einen

Rundgang durch die

Kultureinrichtung.

Begleitet wurde sie

unter anderem von

Akademie-Direktorin

Prof. Dr. Susanne

Keuchel (l.).

Mit der Kennzeichnung „TOP-Lokalversorger

2018“ werden Verbraucher auf

verantwortungsbewusste Energieversorger

mit fairen Tarifen aufmerksam gemacht.

Das unabhängige Energieverbraucherportal

(www.

energieverbraucher-portal.de) zeichnete

die EWR GmbH erneut mit dem Qualitätssiegel

„TOP-Lokalversorger 2018“ in

den Sparten Strom und Gas aus. In diesem

Jahr bewarb sich die EWR GmbH

zum zweiten Mal in der Sparte Wasser

und erhielt auch hier wieder das begehrte

Qualitätssiegel. Der bundesweit ausgeschriebene

Wettbewerb soll Verbrauchern

bei der Orientierung im immer unübersichtlicher

werdenden

Tarifdschungel helfen. Die Anerkennung

wird in den Sparten Strom, Gas und

Wasser verliehen. Kriterien bei der Auszeichnung

sind eine transparente Preisund

Unternehmenspolitik, Engagement

und Investitionen in die eigene Region,

hoher Stellenwert an Umweltgesichtspunkten

und eine hohe Servicequalität.

Auch die Top-Lokalversorger Wasser

zeichnen sich durch überdurchschnittliche

Standards auch. „Für unsere Kunden

sind wir mehr als der Strom-, Gas- und

Wasser-Anbieter in Remscheid. Besonders

schätzen unsere Kunden auch unser

lokales Engagement und die persönliche

Beratung“, sagt EWR-Geschäftsführer

Prof. Dr. Thomas Hoffmann.

Foto: Stadt Wuppertal

4 www.bvg-menzel.de


Personalvermittler ermöglicht bessere

Chancen durch Qualifizierung

Termin:

Know-How-Transfer

Foto: Liane Rapp

Der Personalvermittler START NRW ermöglicht mit maßgeschneiderten

Weiterbildungsmaßnahmen seinen Zeitarbeitnehmern,

sich fachlich in ihrem Beruf zu qualifizieren. „Unser Engagement

im Bereich der Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen

sichert auch das Fachkräfteangebot in NRW“, betont

Gabriele Wolff, START NRW Niederlassungsleiterin in Leverkusen.

„Denn Fachkräfte werden in allen Berufsbereichen dringend

gesucht. Mit einem Facharbeiterbrief ist es für unsere Mitarbeiter

später leichter, eine dauerhafte Beschäftigung zu finden. Das gelingt

bei über 70 Prozent.“ Im Jahr 2017 wurden 80 Personen

qualifiziert und werden dieses Jahr und Anfang 2019 ihre Prüfung

in sechs verschiedenen Berufen ablegen.

Während seiner

sechsmonatigen

Qualifizierung von

START NRW hat

Yakub Aydin den

Facharbeiterbrief

„Maschinen- und

Anlagenführer“ erworben.

Praktisch

ausgebildet wurde

er im Weiterbildungszentrum

Konzept Bildung

und Services in

Wuppertal.

Das 3D-Netzwerk, eine Initiative der

Wirtschaftsförderung Solingen, konnte

das renommierte Weiterbildungs- und

Qualifizierungsinstitut TAW aus Wuppertal

erneut als Partner gewinnen. Mit

dem Fach-Lehrgang „Konstruieren für

Additive Fertigungsverfahren/industriellen

3D-Druck“ vom 19. bis 21. Juni 2018

und 27. bis 29 November 2018 im Gründer-

und Technologiezentrum findet eine

weitere Veranstaltung zu den Potentialen

der Additiven Fertigungsverfahren in Solingen

statt. Fachreferenten aus Industrie,

Wissenschaft und Forschung geben einen

tiefgehenden Einblick in High-Tech-Entwicklungen

in der 3D-Technologie. „Mit

dem Lehrgang belegen wir ein weiteres

Mal, dass wir die Fachkompetenz der

3D-Technologie am Wirtschaftsstandort

Solingen bündeln“, sagt Frank Balkenhol,

Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung

Solingen. Die Technische Akademie

Wuppertal, mit rund 2.500

Veranstaltungen und 30.000 Teilnehmern

pro Jahr eines der größten Weiterbildungsinstitute

Deutschlands, ist für das

3D-Netzwerk Partner für den notwendigen

Wissenstransfer zur Qualifizierung

der Fachkräfte. Der Lehrgang richtet sich

an Entwicklungsingenieure, Konstrukteure,

die additive Fertigungsverfahren

einsetzen oder einsetzen wollen.

Brangs + Heinrich relauncht Online-Shop

Brangs + Heinrich ergänzt sein traditionelles B2B-Geschäft mit einem Online-Shop:

Auf verpacken.online können Kunden ab jetzt Verpackungslösungen aus über 1.000 Produkten auswählen.

Mit dem Relaunch des Online-Shops öffnet Brangs + Heinrich gezielt neue Vertriebswege und erreicht zusätzliche Kundenkreise. „Neben maßgeschneiderten Verpackungsentwicklungen

und hoher Beratungskompetenz können wir jetzt auch Kunden ansprechen, die auf der Suche nach standardisierten Versandlösungen sind.

Durch das gute Preis-Leistungsverhältnis und dem einfachen Bestellvorgang sind wir nun ebenso für kleine Unternehmen und E-Commerce Startups ein kompetenter

Anbieter und Partner im Bereich Verpackung“, sagt Geschäftsführer Stefan Vogelskamp über den Schritt in Richtung Digitalisierung.

Gut gerüstet für die Zukunft

Durch den Relaunch des Online-Shops und der Anpassung an die heutigen Wünsche der Kunden, wie responsives Design, verstärkt Brangs + Heinrich seine Multi-

Channel-Strategie und erweitert seine Standortgeschäfte mit einem eigens aufgestellten Onlinekonzept. „Mit dieser strategischen Neuausrichtung sind wir für die

Zukunft auch im Bereich Digitalisierung bestens gerüstet – und wollen so zu einem wichtigen Player im Bereich E-Commerce werden“, betont Geschäftsführer Jan

Peter Coblenz.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Deutsch-Chinesische

Automotive-Allianz

Gute Zahlen

für Vaillant

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal, C /Rademacher

Die Wirtschaftsförderung Wuppertal hat sich auf dem Gemeinschaftsstand

der Deutsch-Chinesischen Industriestädteallianz

(ISA) auf der Hannover Messe 2018 dem internationalen

Messepublikum präsentiert. Dabei wurden zwei

Absichtserklärungen zu Wuppertaler Projekten im Rahmen

des von der CIIPAG organisierten Chinesisch-Deutschen

Kooperationsforums für Intelligente Produktion 2018 unterzeichnet.

Die ISA ist ein innovatives Bündnis von Industriestädten

aus China und Deutschland mit dem Ziel, die Vernetzung

von Unternehmen und Forschungseinrichtungen

sowie bilaterale Innovationen und Investitionen zu fördern.

Nach dem ersten Deutsch-Chinesischen Automobilkongress

in Wuppertal im September 2017 haben das Automotive-

Cluster Bergisches Städtedreieck (NRW/Germany) und die

China International Investment Promotion Agency (CIIPAG,

Germany) die weitere Kooperation nun schriftlich fixiert.

Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen

Agentur, unterzeichnete die entsprechende Absichtserklärung

über die Partnerschaft und der gemeinsamen Gründung

einer „Deutsch-Chinesischen Automotive-Allianz“. Zur

räumlichen Verortung der wirtschaftlichen Austauschprozesse

hat das China Competence Center (C³) der Wirtschaftsförderung

Wuppertal die Initiierung eines Deutsch-

Chinesischen Technologieinkubators vorangetrieben.

Wuppertal bietet chinesischen Automotive-Unternehmen

und weiteren Branchen attraktive Rahmenbedingungen und

ein etabliertes Netzwerk aus dem produzierenden Gewerbe.

„Die Automobilbranche ist global und arbeitsteilig aufgestellt

und internationale Kooperationen bieten Firmen beider

Länder große Chancen“, erklärte Dr. Rolf Volmerig, Vorstand

der Wirtschaftsförderung Wuppertal.

Yaojun Xu, Direktor

der China International

Investment

Promotion Agency

(CIPA), und Stephan

A. Vogelskamp, Geschäftsführer

der

BSW, überreichen

sich die „Absichtserklärung

über die

partnerschaftliche

Zusammenarbeit

und die gemeinschaftliche

Gründung

einer

Deutsch-Chinesischen

Automotive-

Allianz“.

Dr.-Ing. Norbert

Schiedeck, Vorsitzender

der Vaillant

Geschäftsführung.

Der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist

Vaillant Group blickt auf ein

erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück.

Sowohl bei den Umsatzerlösen als

auch beim Betriebsergebnis (EBIT)

konnte das Remscheider Familienunternehmen

das Niveau des Vorjahres übertreffen.

Im Jahresverlauf stiegen die

Umsatzerlöse der Vaillant Group auf

2.360 Millionen Euro und damit um

rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bereinigt um Währungskurseffekte

lag das Umsatzplus bei acht Prozent.

Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich

auf 232 Millionen Euro, was einem Plus

von rund acht Prozent entspricht. Zur

positiven Geschäftsentwicklung trugen

auch der erfolgreiche Ausbau des Wärmepumpengeschäfts,

das Wachstum mit

digitalen Produkten und Dienstleistungen

sowie die dynamische Entwicklung

des Unternehmens in außereuropäischen

Wachstumsmärkten bei. Der Start in das

laufende Geschäftsjahr verlief mit einem

deutlichen Umsatz- und Ergebnisplus im

ersten Quartal 2018 ebenfalls positiv.

„Insgesamt blicken wir auf ein operativ

und strategisch erfolgreiches Geschäftsjahr

2017 zurück. Es ist uns gelungen,

unsere Wachstumsziele in einem teils

herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld

zu realisieren“, kommentiert Dr.-

Ing. Norbert Schiedeck, der zum 1. Mai

2018 durch den Gesellschafterausschuss

des Unternehmens zum Vorsitzenden

der Geschäftsführung bestellt wurde.

Foto: Vaillant Groupp

www.solingenmesse.de

6 www.bvg-menzel.de


Foto: EWR GmbH

Sanierungsarbeiten an der

Eschbachtalsperre

Die Eschbachtalsperre

ist

ein beliebtes

Ziel für Spaziergänger.

Die

üblichen Rundwege

können

während der

Arbeiten weiter

genutzt

werden.

Die Eschbachtalsperre in Remscheid wird saniert.

Die Remscheider EWR GmbH ist als Eigentümerin

für die Erhaltung der Bausubstanz

der Talsperre verantwortlich. Aufgrund von natürlichen

Witterungserscheinungen haben sich in

letzter Zeit auf der Luftseite Schäden im Mauerwerk

aufgezeigt. Fugenmaterial ist an einzelnen

Stellen herausgewaschen worden und auch einzelne

Steine haben sich aus dem Verbund gelöst.

Im ersten Schritt sollen nun auf einer Fläche von

etwa 400 m² die Fugen des Bruchsteinmauerwerks

mittels Stemmhammer freigelegt werden.

Danach werden alle Steine in diesem Bereich

durch Abklopfen auf ihren Zustand untersucht

und schadhafte Bruchsteine ausgetauscht. Im

nächsten Arbeitsschritt erfolgt dann die Neuverfugung

der Steine mit Spritzmörtel. Nach der

Spritzverfugung muss die betroffene Fläche im

letzten Schritt noch durch das Feststoffstrahlverfahren

gereinigt werden. Die gesamte Sanierungsmaßnahme

wird im Zeitraum zwischen April

und September dieses Jahres erfolgen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

US-Journalistin deckt auf:

Trump, wie er twittert und denkt

KKH entsteht bislang

größter Schaden

Foto: Volksbank / Nico Hertgen

Mit der US-amerikanischen Journalistin Melinda Crane

hatte die Volksbank im Bergischen Land eine eloquente,

kompetente und sympathische Referentin für ihr Damen-Symposium

gewonnen. In der Klosterkirche in

Lennep sprach die fernsehbekannte Expertin über Donald

Trump und welche Auswirkungen seine Präsidentschaft

bislang schon auf die Innen- und Außenpolitik

haben. In einem gut strukturierten, anspruchsvollen

Vortrag spannte die seit 30 Jahren in Deutschland lebende

Melinda Crane einen komplexen Bogen von den

Gründen, die zur Wahl Trumps geführt hatten bis zum

wankelmütigen und schwer einschätzbaren Regierungsstil

des Twitter-Königs.

Auch wenn es weltweit für viele seiner Entscheidungen

Unverständnis gibt, zeigte sie dennoch auf, dass Trump

vieles, was er seinen Wählern versprochen hatte, auf

den ersten Blick auch umsetzt. Bei näherem Hinschauen

bediene seine Politik allerdings in erster Linie die Super-Reichen

und nicht die untere Mittelklasse, die ihn

vielfach gewählt hat. Nach ihrem unterhaltsamen Vortrag

hatte die Journalistin auf jede der zahlreichen Fragen

aus dem Publikum eine plausible Antwort.

Mit ihren zweimal jährlich stattfindenden Symposien

nutzt die Volksbank die Gelegenheit, einmal auf andere

Weise mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen als

bei Geldanlage und Finanzierung und ihnen mit hochkarätigen

Referenten für die guten Beziehungen zu danken.

Rund 200 Kundinnen lauschten diesmal angeregt

den Worten der Gastrednerin.

Melinda Crane wurde von

den Volksbank-Vorständen

Andreas Otto (2.v.r.) und

Lutz Uwe Magney (l.) sowie

Aufsichtsratsvorsitzendem

Thomas Schäfer

in der Lenneper Klosterkirche

begrüßt.

Durch gepanschte Medikamente, gefälschte

Rezepte und unrechtmäßig abgerechnete

Leistungen ist der KKH Kaufmännische

Krankenkasse im Jahr 2017

der bislang größte Schaden durch Betrug

entstanden: 3,7 Millionen Euro. Ein Ermittlerteam

der KKH deckte bundesweit

270 neue Delikte auf und stellte in 22

Fällen Strafanzeige. „Betroffen sind nahezu

alle Bereiche des Gesundheitswesens“,

sagt Dina Michels, Chefermittlerin

bei der KKH.

Der Betrug in der ambulanten Pflege

habe aber besonders deutlich zugenommen.

In diesem Bereich registrierten die

Ermittler 2017 auch die meisten Fälle. Da

das Dunkelfeld aber nach wie vor extrem

hoch ist, fordert die KKH bundesweit

eine stärkere Spezialisierung der Polizei

mit Blick auf Korruption im Gesundheitswesen.

In Niedersachsen und Bayern

beispielsweise ist dies bereits auf den

Weg gebracht. Da meist nur Experten

die Methoden der Betrüger durchschauen

könnten, müsse es bei der Polizei dringend

mehr Abrechnungsspezialisten und

IT-Experten geben, so Michels.

Am teuersten zu stehen kamen die KKH

Verstöße im Arzneimittelsektor: Hier

geht es allein um Forderungen in Höhe

von knapp 2,3 Millionen Euro. Den mit

1,5 Millionen Euro größten Schaden in

diesem Bereich verursachte ein Apotheker,

der im großen Stil Krebsmedikamente

panschte. Die zweithöchste Schadenssumme

verzeichnete die KKH bei

Krankengymnasten und Physiotherapeuten

mit insgesamt mehr als 500.000 Euro.

So soll in einem der Fälle ein Physiotherapeut

seine Berufsurkunde und Fortbildungsbescheinigung

gefälscht und unerlaubt

Leistungen erbracht haben.

8 www.bvg-menzel.de


„berg-pitch“ vernetzt innovative

Startups mit regionalen Unternehmen

Aus für den

Kaufhof Solingen

Foto: Leon Sinowenka

Den vierten „berg-pitch“ hat das Düsseldorfer Startup Matchingbox

gewonnen. Co-Founder Benjamin Pieck stellte

eine Recruitinglösung vor, die über eine Onlineanalyse das

Zusammenpassen zwischen Persönlichkeitsprofilen der Kandidaten

und der Unternehmenskultur in den Fokus des Bewerbungsprozesses

rückt. Bei dem Event trafen rund 150

Besucher und vier ausgewählte Startups aufeinander. Preisgelder

von insgesamt 5.000 Euro sowie weitere Sachpreise

wurden vergeben. „Gewonnen haben letztlich alle Teilnehmer“,

sagte Sven Wagner, Manager des „coworkit – Coworking

Space Solingen“ und Initiator des Events. „Denn Ziel

der Veranstaltung ist der Austausch zwischen Startups und

etablierten Unternehmen.“

Die Gewinner des

vierten berg-pitch

Benjamin Pieck

(links) und Simon

Galka (rechts) mit

Initiator Sven Wagner

(Mitte).

Mit Unverständnis reagiert die Stadt Solingen

auf die Ankündigung, dass die

Kaufhof-Filiale an der Hauptstraße im

Frühjahr 2019 schließen wird. Vor dem

Hintergrund einer erneuten Belebung

des Umfeldes sei man über den Entschluss

erstaunt, sagt Stadtdirektor und

Planungsdezernent Hartmut Hoferichter.

Das Aus von Kaufhof sei ein Verlust für

die Innenstadt.

Mutterunternehmen der Galeria-Kaufhof-Gruppe

ist die kanadische Hudson`s

Bay Company, die vor der Bekanntgabe

zur geplanten Schließung keinerlei Signale

gesandt hatte. Zum Schließungsbeschluss

sagt der Stadtdirektor. „Das ist

eine unternehmerische Entscheidung,

die wir nicht beeinflussen können. Das

sehen wir auch an anderen Beispielen.

Denn in Städten wie Frankfurt, Gera

oder Hof werden ebenfalls Kaufhof-Niederlassungen

geschlossen. Das zeigt

auch, dass es weniger an der Klingenstadt

liegt als an der Linie des Mutterunternehmens.“

An weiteren Perspektiven für die Solinger

Innenstadt werde weiterhin gearbeitet.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Gold für Wera: Werkzeughersteller ist

bester Partner

Röntgenplakette für

Professor Pfeiffer

Foto: Technopress

Die Wera Werkzeug GmbH ist vom Produktionsverbindungshandel

(PVH) zum besten „Partner des PVH 2017“

gewählt worden. Im Bereich Handwerkzeuge belegte der

Wuppertaler Schraubwerkzeughersteller damit erneut den

ersten Platz. Grundlage für die begehrte Auszeichnung

bildet eine vom Arbeitskreis Werkzeuge im Zentralverband

Hartwarenhandel durchgeführte bundesweite Umfrage,

mit der der Fachhandel seine Industriepartner in fünf

verschiedenen Kategorien bewertet. Insbesondere bei Produktinnovation

und Abverkaufsunterstützung konnte sich

Wera mit deutlichem Abstand vor den Wettbewerbern qualifizieren,

so dass über alle Kategorien hinweg der Spitzenplatz

erreicht wurde. „Das Ergebnis macht uns stolz

und bestätigt erneut unseren Kurs als Vorreiter für Innovation,

Qualität und Kundenorientierung“, sagt Marketingleiter

Detlef Seyfarth und ergänzt: „Schraubwerkzeuge

immer wieder neu zu erfinden und Problemlösungen zu

entwickeln, die den Anwendern die Arbeit erleichtern:

Diesem selbst gesetzten Anspruch wollen wir auch künftig

gerecht werden. Die Auszeichnung des Fachhandels ist

einmal mehr ein Ansporn dafür.“

Weitere Informationen: info@wera.de

www.wera.de

Der Präsident des

Zentralverbands Hartwarenhandel

Dr. Paul

Kellerwessel (r.) überreichte

die Auszeichnung

zum „Partner

des PVH“ an Wera-

Marketingleiter Detlef

Seyfarth (l.).

Der neue Träger

der Röntgenplakette

ist

Franz Pfeiffer,

Professor für

Physik an der

TU München.

Die Röntgenplakette der Stadt Remscheid

wurde in diesem Jahr an Professor

Dr. Franz Pfeiffer verliehen. Die seit

1951 jährlich vergebene Röntgenplakette

ging damit an einen herausragenden

Wissenschaftler in Würdigung seiner

Forschungen zur Entwicklung der Phasenkontrast-Bildgebung

mit Röntgenstrahlen.

Der deutsche Physiker legte mit

seinen Arbeiten den Grundstein für die

breite Anwendung dieses Verfahrens in

Medizin und Industrie. Über die biomedizinische

Grundlagenforschung hinaus

haben seine Forschungen ein immenses

Potenzial für die Verbesserung der gesamten

Palette der medizinischen Röntgen-Diagnostik.

Sie werden die Mammographie,

Radiographie und

Computertomographie deutlich verbessern.

So können Krankheiten wie beispielsweise

Brust- oder Lungenkrebs in

Zukunft früher diagnostiziert werden,

heißt es in einer Pressemitteilung der

Stadt Remscheid. Nach Stationen an internationalen

Forschungseinrichtungen

erhielt Pfeiffer 2009 einen Ruf als Physikprofessor

auf den Lehrstuhl für Biomedizinische

Physik am Institut für Physik

der TU München. 2012 wurde er

zudem als Professor in die Fakultät für

Medizin an der Technischen Universität

München berufen.

Foto: Andreas Heddergott

10 www.bvg-menzel.de


Mit der FGW in die digitale

Transformation

Foto: FGW

Unternehmen müssen im Zuge der digitalen Transformation

ihre Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle weiterentwickeln.

Hardware und Software, Cloud-Services und

der Wunsch der Kunden nach neuen Dienstleistungen sind

immer schneller und aufwändiger zu entwickeln. Die Beispiele

reichen von der Einbindung von IoT-Komponenten,

AR in der Produktentwicklung

mit der Microsoft

HoloLens

Apps und Deep Learning über die Verwendung

des 3D-Drucks zur Individualisierung

von Produkten bis hin zu ARund

VR-Anwendungen für neue

Kundenerlebnisse.

Die FGW als die industrielle Forschungseinrichtung

des Bergischen Landes hat

sich von einem auf Werkzeuge spezialisierten

Institut zu einem Kompetenzzentrum

für die digitale Transformation gewandelt.

Mit einem neuen Team von

Hardware- und Softwareentwicklern begleitet

die FGW Unternehmen bei ihrem

Weg in die Industrie 4.0. Dies umfasst u.

a. Technologie-Scouting, Konzeptentwicklungen

und Machbarkeitsstudien,

aber auch Prototypenentwicklung und die

Einführung neuer Prozesse und Technologien.

Ein industriell umgesetztes Beispiel ist

die gezielte Bereitstellung von Licht in

industriellen Prozessen. Dazu wurde eine

IoT-Anbindung für industrielle Beleuchtungssysteme

realisiert. Weiterhin ist die

FGW Vorreiter in der interaktiven Anwendung

von AR. Mittels HoloLenses

werden reale Produkte mit digitalen Zusatzfunktionen

aufgewertet, so dass neue

Geschäftsmodelle entstehen. Von diesem

Knowhow profitieren die bergischen Unternehmen

unmittelbar.

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AÜG-Reform

und zur neuen

EU-DSGVO

der Bergische Unternehmer 05|18 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Absprache zwischen Solingen und Haan:

Kein Schleichweg durchs Ittertal

Virtuell tagen und

konferieren

Foto: Stadt Solingen

Beim regelmäßig stattfindenden Austausch zwischen den

Städten Solingen und Haan ging es im April um Belastungen

durch den Lkw-Verkehr.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Stadtdirektor

Hartmut Hoferichter empfingen Haans Bürgermeisterin

Dr. Bettina Warnecke sowie den Technischen Beigeordneten

Engin Alparslan im Rathaus Solingen. Kernthema

waren Verkehrsprobleme, die Haan nach wie vor mit der

Zufahrt zur Autobahn 46 hat. Denn von Solingen aus beklagen

die Nachbarn eine starke Belastung über die Ittertalstraße,

die sich dann auf Haaner Gebiet auf der Turnund

Martin-Luther-Straße fortsetzen. Besonders Lkw

nutzen diese Route immer noch als Abkürzung in Richtung

Autobahn. Solingen und Haan setzen sich dafür ein, den

Durchgangsverkehr zu reduzieren.

Damit Auswärtigen der Schleichweg durchs Ittertal nicht in

den Navigationsgeräten angezeigt wird, hat Solingen die Ittertalstraße

ausdrücklich nicht für die Lkw-Vorrangrouten

angemeldet. Ebenso zeigt sich die Klingenstadt einverstanden,

falls an der Ittertalstraße gegebenenfalls die Tempo-

30-Zone ausgeweitet werden soll.

Außerdem erneuert Solingen den Appell an die Unternehmen

und Betriebe in den westlichen Gebieten der Stadt, die

A46-Auffahrt in Haan-Ost zu nutzen. Die Anfahrt dorthin

soll über die dafür vorgesehenen Hauptstraßen erfolgen.

Lkw-Fahrern die Durchfahrt zwischen Haan und Hilden

generell zu untersagen sei rechtlich nicht umsetzbar, waren

sich die Stadtspitzen einig.

Solingens Oberbürgermeister

Tim Kurzbach,

Dr. Bettina

Warnecke, Bürgermeisterin

der Stadt

Haan, sowie Engin

Alparslan, Technischer

Beigeordneter in

Haan, und Solingens

Stadtdirektor Hartmut

Hoferichter (v.l.n.r.)

möchten die Verkehrsproblematik

im Rahmen

der Zufahrt zur

A46 gemeinsam lösen.

Eric Gielians

(l.) und Christoph

Gockel

von Realtime

Department

freuen sich

über die bedeutende

Auszeichnung.

Die Realtime Department GmbH war sowohl

für die inhaltliche und gestalterische

Umsetzung als auch für die Programmierung

und die technische

Integration der Medienserver in die restliche

Infrastruktur im CFOSpace (EY

Digital Finance & Global Business Services

Lab der Ernst & Young GmbH ) verantwortlich.

Mit diesem ambitionierten

Projekt wurde mit Hilfe modernster Medientechnik

der innovative Kollaborationsraum

„CFOspace“ geschaffen, der die

vollständig digitale Zusammenarbeit von

CFOs und deren Teams ermöglicht. Für

diese Leistung bekamen die Wuppertaler

nun den Sinus Award im Rahmen der

Prolight + Sound in Frankfurt verliehen.

Damit werden Projekte prämiert, die sich

durch den innovativen und wegweisenden

Einsatz von Medientechnik und Systemintegration

auszeichnen.

Die optimale Visualisierung und Analyse

komplexer Datenstrukturen, ein effektives

Data Engineering, die unkomplizierte

Darstellung digitaler Inhalte sowie allgemein

eine schnelle und wirkungsvolle

Kommunikation und Zusammenarbeit,

waren die Ziele dieses Projektes. Zentrales

Element des „CFOspace“ ist ein interaktives

Multi-Displaywand-System, das

in einen bestehenden Raum von rund 65

Quadratmetern integriert wurde.

Foto: Realtime Department

12 www.bvg-menzel.de


Auftakt zum Wuppertaler Wirtschaftspreis 2018:

Unternehmen jetzt vorschlagen

Foto:Andreas Fischer

Seit 2003 werden besonders herausragende Unternehmen

mit dem Wuppertaler Wirtschaftspreis

unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters

ausgezeichnet. Auch 2018 sucht die Jury wieder

Preisträger in den Kategorien „Unternehmen

des Jahres“, „Jungunternehmen des Jahres“ und

„Stadtmarketing“. Heimatverbundenheit und

Standorttreue charakterisieren die Betriebe vor

Ort und machen sie unverwechselbar. Ihnen gilt

die Aufmerksamkeit des Wirtschaftspreises. Der

Auftakt 2018 für eine neue Runde des mittlerweile

Sponsoren, Organisatoren

und Vorjahressieger gaben

den Startschuss zum

Wirtschaftspreis 2018:

Martin Bang, Antje Lieser,

Thomas Grigutsch, Philip

Schmersal, Lothar Leuschen,

Angela Wegener,

Andreas Mucke, Ulrich

Jaeger, Marcel Becker-Neu

(v.l.n.r.)

seit 16 Jahren verliehenen Preises fand in

Nächstebreck, am Standort des Vorjahrespreisträgers

der Kategorie „Unternehmen

des Jahres“, der K.A. Schmersal

GmbH & Co. KG, statt.

In Anwesenheit der Sponsoren gab Martin

Bang als Geschäftsführer der ausrichtenden

Wuppertal Marketing GmbH den

Startschuss:

„Der Wirtschaftspreis überrascht uns immer

wieder. Die vielfältigen Bewerbungen

zeigen einen interessanten Querschnitt

durch die Wuppertaler Wirtschaft.

Häufig sehen wir dann in den Bewerbungen

Facetten in Unternehmen, die wir

noch nicht kannten. Außerdem ist es jedes

Mal spannend, zu erfahren, welche

Produkte aus Wuppertal kommen.“

Noch bis zum 12. Juni können

Kandidaten-Vorschläge und Bewerbungen

für den Wuppertaler Wirtschaftspreis

2018 eingereicht werden.

Kontakt für Vorschläge und

Bewerbungen über schuberth@

wuppertal-marketing.de oder

Telefon 0202/ 563-2488

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

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Mönchengladbach

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Solingen

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der Bergische Unternehmer 05|18 13


TITEL FACILITY- UND GEBÄUDEMANAGEMENT

IMMOBILIEN IN

GUTEN HÄNDEN:

14 www.bvg-menzel.de


PROFIS SORGEN

FÜR WERTERHALT

der Bergische Unternehmer 05|18 15


TITEL FACILITY- UND GEBÄUDEMANAGEMENT

Werte schaffen, Werte erhalten – dazu gibt es professionelle Unterstützung. Das Gebäudemanagement

und Gebäudedienstleistungsfirmen sorgen dafür, dass Immobilien

technisch gut in Schuss bleiben, mit Augenmaß bewirtschaftet und verwaltet werden.

Auch bei Umbau-, Renovierungs- und Sanierungsprojekten oder Nutzungsänderungen

eines Gebäudes bzw. einer Gewerbeimmobilie sind der Rat und die Unterstützung der

Fachleute gefragt.

Nur gepflegte und gut erhaltene Objekte behalten auf Dauer

ihre Marktfähigkeit. Gewerbliche und wohngenutzte Liegenschaften

sollten professionell bewirtschaftet werden.

Jeder, der eine eigene Immobilie hat, sieht

zu, dass sie in Schuss bleibt. Das gilt im

privaten Bereich und sicher noch mehr,

wenn Gebäude und Grundstücke gewerblich

genutzt werden. Denn hier zählen

Immobilien zum Betriebsvermögen. Ihre

Funktionalität trägt entscheidend dazu bei, dass

das Kerngeschäft erfolgreich betrieben werden

kann. Außerdem ist nicht von der Hand zu weisen,

dass nur gepflegte und gut erhaltene Objekte auf

Dauer ihre Marktfähigkeit erhalten. Dies gilt in

besonderer Weise bei vermieteten Immobilien.

Gewerbliche und wohngenutzte Liegenschaften

sollten also professionell bewirtschaftet und gepflegt

werden. Nicht zuletzt sorgt ein gepflegter

Immobilienbestand für ein positives Image - bei

Mietobjekten ein ganz wesentlicher Punkt der

Vermarktung. Genau wie zum Beispiel Transport

und Logistik oder der Kantinenbetrieb zählt die

Pflege und Instandhaltung von Betriebsgebäudenund

grundstücken zunehmend zu den Unternehmensaufgaben,

die an externe Dienstleister vergeben

werden. Dies gilt gleichermaßen für die

Instandhaltung und Bewirtschaftung von Mietobjekten.

Hier den Profis zu vertrauen, kann sich

durchaus auch für kleinere Betriebe bzw. Einheiten

rechnen. Dazu stehen in der Region eine Vielzahl

von Firmen bereit, die sich mit unterschiedlichen

Schwerpunkten auf die Wünsche ihrer

Kunden einstellen.

Wo liegt der Unterschied?

Der Oberbegriff des Facility Managements ist

heute sogar eine eigene Wissenschaftsdisziplin.

So beschreiben etwa die Hochschule für Technik

16 www.bvg-menzel.de


Gebäude-Profis halten

alles im Blick:

Die Heizkosten genauso

wie die technischen

Anlagen,

die Pflege von

Haus, Hof und Grünflächen.

und Wirtschaft (HTW) Berlin und die Beutz

Hochschule für Technik Berlin ihren gemeinsamen

Studiengang Facility Management wie folgt:

Facilities sind Anlagen, alle Einrichtungen,

Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Versorgungseinrichtungen

und Installationen, die „für die Produktion

oder die Erstellung von Leistungen und

die Sicherstellung aller Prozesse innerhalb von

Liegenschaften erforderlich sind.“ Facility Management

– kurz FM – bezeichnet demnach die

Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden,

Anlagen und Einrichtungen und umfasst die professionelle

Abwicklung von Sekundärprozessen,

also Prozessen, die nicht in das Kerngeschäft einer

Organisation fallen, sondern dieses unterstützen.

In der Definition EN 15221-1 nach DIN heißt

es: „Facility Management ist ein integrierter Prozess

zur Unterstützung und Verbesserung der Effektivität

der Haupttätigkeiten eines Unternehmens

durch das Management und die Erbringung

der vereinbarten Dienstleistungen zur Schaffung

des für das Erreichen der wechselnden Unternehmensziele

erforderlichen Umfeldes.“ Ziel der koordinierten

Abwicklung von Prozessen ist also,

die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft

zu senken, Fixkosten zu flexibilisieren, die

technische Verfügbarkeit der Anlagen zu sichern

sowie den Wert von Gebäuden und Anlagen langfristig

zu erhalten oder zu steigern. Das Facility

Management betrachtet die Immobilien über ihre

vollständigen Lebenszyklen hinweg, von der Planung

und Errichtung über die Nutzung bis hin zur

Verwertung.

Vier Bereiche

Das Gebäudemanagement ist ein Bestandteil des

Facility Managements. Ziel ist hier, die Immobilie

optimal nutzbar zu machen und ihren Wert zu erhalten

sowie Unternehmensprozesse zu unterstützen

und zu verbessern. Man unterscheidet vier

Bereiche: Das technische Gebäudemanagement

umfasst alle Leistungen, die zum Betreiben und

Bewirtschaften der baulichen und technischen

der Bergische Unternehmer 05|18 17


TITEL FACILITY- UND GEBÄUDEMANAGEMENT

Ohne Dienstleister-Gen

geht es nicht

Schulten Gebäudedienste zählt zu den grössten Unternehmen der Branche in

der bergischen Region. Geschäftsführer Oliver Knedlich (Foto rechts) gibt

Einblick in das Geschäft mit der Sauberkeit und zeigt auf, dass es gar nicht

so einfach ist, ein guter Gebäudedienstleister zu sein.

Herr Knedlich: Wo liegen die Unterschiede

zwischen Facility-, Gebäudemanagement und

Gebäudedienstleistung?

Facility-Management – FM – fächert sich auf in

infrastrukturelles, technisches und kaufmännisches

FM. Eine riesengroße Palette – das reicht

von der Vermietung über die Wartung zum Beispiel

von Klimaanlagen bis zur Reinigung. Unser

Unternehmen deckt eine gewisse Bandbreite des

infrastrukturellen Facility-Managements ab.

Dazu zählt neben der Reinigung als Kerngeschäft

die Außenpflege. Das unterteilen wir in drei Farben:

Grau steht für Hofpflege, Grün für Grünpflege

und Weiß für den Winterdienst. Hinzu

kommen die sogenannten Hausmeisterdienste.

Viele bezeichnen sich als Facility-Dienstleister,

decken dieses Gebiet in Gänze aber nicht ab. Deshalb

nennen wir diesen Bereich „Small FM“ und

sprechen damit kleine und mittelständische Unternehmen

an. Gebäudemanagement meint im

Wesentlichen dasselbe. Gebäudedienste sagt man

in der Branche vornehmlich zur Reinigung. Eine

strickte Abgrenzung gibt es aber nicht, man muss

nur wissen, was man als Unternehmen anbieten

kann und was nicht.

Wo liegen die Vorteile für kleine und mittelständische

Unternehmen, einen Gebäudedienstleister

mit ins Boot zu holen?

Die Eigenreinigung ist in der Regel deutlich teurer

als die Fremdvergabe. Natürlich könnte ein

Betrieb eine Reinigungskraft zum Mindestlohn

einstellen. Da liegen unsere Preise sicherlich drüber,

enthalten aber auch Kosten für Urlaub und

Krankheit. Wenn eine Kraft ausfällt, kommt die

Vertretung. Wir haben mit 2.800 Beschäftigten

genügend Leute, um Fehlzeiten zu kompensieren.

Außerdem muss man weitere Kosten bedenken:

Material, Geräte und die Logistik, um dies zu besorgen.

Daran wird im Vergleich zwischen Eigenund

Fremdreinigung oft nicht gedacht. Der wesentliche

Punkt ist aber: Woher wissen Sie, dass

Sie der eigenen Putzkraft nicht zu viel Zeit geben?

Profis arbeiten schneller und sehr viel effektiver.

Dieses Delta fangen Sie nicht auf.

Hält der Vergleich auch bei den „Small FM“

stand?

Für viele Mittelständler, die wir ja ansprechen, ist

es nicht lukrativ, einen Hausmeister einzustellen

– allenfalls auf 450 Euro-Basis. Daher bieten wir

unseren Kunden Hausmeisterkontingente an. Wir

schätzen zuvor den Aufwand ein. Zu einem fest

verabredeten Zeitpunkt kommt der Hausmeister

in den Betrieb. Liegen Aufträge vor, arbeitet er

sie ab. Ist das nicht der Fall, unternimmt er einen

Rundgang und guckt, wo er mal eine wackelige

Türklinke befestigen oder eine Leuchtstoffröhre

austauschen kann. Das ist alles im Preis enthalten.

Müssen Fachhandwerker hinzugezogen werden,

machen wir ein zusätzliches Angebot.

Skizzieren Sie doch bitte mal, was einen guten

Gebäudedienstleister ausmacht.

Er muss das Dienstleister-Gen haben. Verlässlichkeit

und Flexibilität sind zentrale Punkte. Für unsere

Kunden hat neben einem guten Preis die

Kontinuität eine große Bedeutung. Sie möchten

stets denselben Ansprechpartner, dieselbe Reinigungskraft

und denselben Objektleiter haben. Wir

haben bei vielen Beschäftigen eine langjährige

Betriebszugehörigkeit – von der Reinigungs- bis

18 www.bvg-menzel.de


Paul Schulten GmbH & Co. KG

Nordstraße 38

42853 Remscheid

Fon 0202 94 79 21-150

Fax 02191 466-206

Mail mail@schulten.de

Net www.schulten.de

zur Führungskraft. Genauso muss man flexibel

sein. Ist jemand krank, muss nahtlos eine Vertretung

einspringen können. Man braucht natürlich

Fachwissen, und Vertrauen gehört auch dazu. Der

Kunde muss unseren Mitarbeitern vertrauen können.

Welche Herausforderungen stellt denn die Suche

nach guten Fachkräften dar?

Wir setzen auf Ausbildung im kaufmännischen

und gewerblichen Bereich. Die Hälfte unserer

Mitarbeiter hat bei uns gelernt. Für personelle

Kontinuität tun wir eine Menge. Angefangen von

kleinen Präsenten zu Weihnachten über Jubilarfeiern

bis hin zur pünktlichen Bezahlung – was

heute gar nicht so selbstverständlich ist, wie man

vielleicht meinen könnte. Wir lassen unsere Belegschaft

spüren, dass wir sie wertschätzen. Sie

machen einen harten Job, das wissen wir. Und

wir ermöglichen Aufstiegschancen. Die Besten

sollen zu uns kommen, das ist unsere Maxime.

Schulten Gebäudedienste:

Der Stammsitz ist

in Remscheid. Weitere

Niederlassungen

gibt es in Hilden

und Wuppertal,

eine kleinere Einheit

in Dortmund.

Das Unternehmen

beschäftigt 2.800

Mitarbeitende.

Wie sieht es aus mit den behördlichen Auflagen?

Nehmen die zu? Stichwort Daten-, Umwelt-

und Arbeitsschutz?

Der Mittelstand wird eigentlich von jedem Gesetz

getroffen. Man hört immer vom Wunsch der Entbürokratisierung.

Dabei nimmt die Bürokratie zu.

Die aktuelle Datenschutzverordnung zum Beispiel

bringt viel Arbeit, kostet Zeit und Geld.

Auch im Arbeitsschutz wird jede Eventualität abgesichert.

Es ist sicher alles notwendig, aber es

treibt manchmal im Detail Blüten.

Thema Digitalisierung und Automatisierung:

Es gibt bereits Rasen-, Saug- und Saug-

Wischroboter. Wird diese Technik auch in Ihrer

Branche Einzug halten?

Die jetzigen Roboter sind für gewerbliche Nutzung

noch nicht spruchreif. Aber in zehn, 20 Jahren

wird es Roboter geben, die nicht mit denen

vergleichbar sind, die wir heute kennen. Bei großen

Flächen wie in Flughäfen wird der automatisierte

Reinigungsautomat durchfahren, da bin ich

sicher. Es gibt heute bereits Roboter als Prototypen,

die Müll entsorgen und dabei auch selbstständig

Aufzug fahren.

Und die Digitalisierung?

Darauf setzen wir natürlich. Wir haben vor einigen

Jahren bereits ein Programm eingeführt, das

jeder Außendienstler über ein Tablet nutzt. Da

können Sie zum Beispiel sehen, wo sich überall

potentielle Mitarbeiter bei uns beworben haben.

Ich kann damit die Stundenzettel abrechnen,

kann Material ordern. Ich kann Aufträge damit

schreiben und vom Kunden direkt unterschreiben

lassen - und vieles mehr. Das ist schon Digitalisierung

für die Gebäudereinigung par excellence.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 05|18 19


TITEL FACILITY- UND GEBÄUDEMANAGEMENT

Alleine das Equipment

für die technische

Gebäudepflege

ist beachtlich groß.

Gebäudedienstleister,

die in diesem

Bereich tätig sind,

sind in der Regel

gut ausgestattet.

Anlagen eines Gebäudes erforderlich sind und

sorgt für deren Funktionsfähigkeit. Instandhaltung,

Umbauten, Modernisierungen und Sanierungen

und Mängelanalyse zählen zu den Aufgaben

des Gebäudemanagers. Zum infrastrukturellen

Gebäudemanagement gehören unter anderem die

Reinigung, Hausmeistertätigkeiten, Winterdienst

und die Pflege der Grundstücke. Auch Parkraumbetreibung,

Müllentsorgung und Sicherheitsdienste

können von Gebäudemanagern übernommen

werden, wenn sie diese Leistungen in ihrem Portfolio

haben. Möglich ist auch, dass Gebäudemanagement

in kaufmännischer Hinsicht outzusourcen.

Hier würde sich das beauftragte Unternehmen

zum Beispiel um das Vertragsmanagement, das

Vermietungswesen oder die Objektbuchhaltung

kümmern. Bleibt noch das Flächenmanagement,

das alle verfügbaren Flächen eines Objekts im

Blick behält. Auch hier gibt es Schwerpunkte, die

etwa die verfügbaren Flächen aus Sicht der Nutzer

oder aus dem Blickwinkel der Immobilienwirtschaft

sehen.

Branchenriesen mit über

50.000 Beschäftigten

Dass ein Dienstleister alle Leistungen des Facility

Managements und auch des Gebäudemanagements

abbilden kann, ist auch in der Region selten.

Vielmehr sind es im Wesentlichen die Gebäudedienstleister,

die in der Hauptsache Reinigung

und Pflege des Objektes übernehmen. Weitere

Geschäftsfelder können die technische Instandhaltung

mit der Wartung von Anlagen oder Hausmeisterdiensten

sein. Laut Landesinnungsverband

NRW der Gebäudedienstleister ist die Gebäudereinigung

das beschäftigungsstärkste Handwerk

in Deutschland. Jeder 100. Arbeitnehmer bundesweit

arbeitet für ein Gebäudereinigungs-Unternehmen.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet

mehr als 20.000 Betriebe mit insgesamt rund

600.000 Beschäftigten. Der Markt der Gebäudereinigung

reicht vom Einmann-Betrieb, kleinen

Spezialanbietern, die in Nischen tätig sind, über

mittelständische Unternehmen bis hin zu großen,

20 www.bvg-menzel.de


Das Wohnungseigentumsrecht verlangt nach einer Reform.

Die will die Regierungskoalition nun angehen.

bundesweit tätigen Betrieben, die alle Dienstleistungen

in und an Gebäuden anbieten. Die Branchenriesen

können bis zu 50.000 Beschäftigte haben.

Die Aufgaben, denen sich Gebäudedienstleister

stellen, sind in den letzten Jahren stetig gewachsen.

Dazu gehört nicht nur die bloße Unterhaltsreinigung.

Art und Umfang der Leistung richtet

sich natürlich nach dem Objekt. In Krankenhäusern

zum Beispiel wird neben der klassischen

Reinigung auch die Desinfektion etwa von Operationsräumen

übernommen. Auch die Abfallentsorgung

und die Entsorgung von Sonderabfällen

kann organisiert werden. In produzierenden Betrieben

beseitigen die Gebäudereiniger Produktionsrückstände

und reinigen Maschinen. Brandoder

Wasserschäden zu entfernen oder Schädlinge

zu bekämpfen gehört laut Verband inzwischen

zum Standardangebot der meisten Gebäudereiniger

genauso wie die Sanierung von Denkmälern

und die Beseitigung von Graffiti. Unzweifelhaft

handelt es sich um eine wachsende Branche. 25

Prozent aller Gebäudereiniger sind in Nordrhein-

Westfalen tätig. Der Landesinnungsverband vertritt

über 600 Mitgliedsbetriebe mit mehr als

160.000 Beschäftigten.

26. Deutscher Verwaltertag

Am 6. und 7. September 2018 richtet der

Dachverband Deutscher Immobilienverwalter

(DDIV), der in diesem Jahr sein 30-jähriges

Bestehen feiert, seine Jahrestagung in Berlin

aus. Beim wichtigsten Fachkongress für

Immobilienverwalter erwartet der Spitzenverband

rund 700 Entscheider aus der Immobilienbranche.

Explizit soll hier der Blick

auf die Zukunft der Immobilienverwaltung gerichtet

werden. Dazu sprechen hochkarätige

Referenten über für die Branche bedeutende

Themen wie Digitalisierung, Datenschutz, E-

Mobilität und altersgerechten Umbau. Auch

der Verwalteralltag soll beleuchtet werden.

Das Spektrum reicht von der neuen Versicherungs-

und Weiterbildungspflicht für Immobilienverwalter

über die aktuelle Miet- und

Wohnungseigentumsrechtsprechung bis hin

zur kritischen Betrachtung des derzeitigen

Vergütungssystems. Rund 90 Fachaussteller

werden außerdem ihre neuen Produkte und

Dienstleistungen präsentieren.

Glas- & Gebäudereinigung · Büroreinigung · Facility Services · Kliniken & Praxen

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TITEL FACILITY- UND GEBÄUDEMANAGEMENT

Nicht jeder, der gut Fenster putzen kann, ist ein guter

Gebäudedienstleister. Bei der Auswahl sollte man auf

Verlässlichkeit, Ausbildung und Fachkenntnis der Dienstleister

achten.

Wer suchet, der findet

Trägt man sich mit dem Gedanken, einen Gebäudemanager

oder -dienstleister mit ins Boot zu holen,

sollte man sich zunächst darüber im Klaren

sein, welche Aufgaben man auslagern möchte.

Dieses Spektrum sollten die Anbieter professionell

abdecken können. Wie schon erwähnt: Nicht

alle bieten alles an. Spezialisierung etwa auf Reinigung

oder technisches Gebäudemanagement

sind durchaus üblich. Achten sollte man bei der

Beauftragung auf Ausbildung und Fachkenntnis

der Dienstleister. Nicht jeder, der Fenster putzen

kann, ist per se schon ein guter Gebäudereiniger.

Außerdem ist der Preis nicht alles. Der kostengünstigste

ist nicht immer auch der beste Anbieter.

Nicht umsonst gibt es in allen Feldern der

Gebäudedienste mittlerweile verschiedene Ausbildungsberufe,

Qualifizierungen und so gar Hochschulausbildungen.

Zu klären mit dem potenziellen

Dienstleistungspartner ist neben den Kosten,

den Einsatzzeiten und dem Umfang der Tätigkeit

auch die Vertretungsregelung. Fällt eine Reinigungskraft,

ein Hausmeister oder ein technischer

Beauftragter aus, ist unabdingbar, dass Ersatz unmittelbar

einspringen kann.

Im Rahmen der Gebäudedienstleistung sollte man

die Immobilienverwaltung nicht unerwähnt lassen.

Auch dieses Tätigkeitsfeld ist durchaus vielfältig.

Zu unterscheiden sind die Verwaltung von

Wohungseigentümergemeinschaften, die Miethausverwaltung

und die Gewerbeverwaltung. Je

nach Vertragsgestaltung können die technische

Verwaltung des Objektes auch zu den Aufgaben

des Immobilienverwalters gehören.

Herausforderungen der Zukunft

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter

(DDIV) begrüßt, dass im Koalitionsvertrag der

Bundesregierung das Wohneigentum als wichtiger

Schwerpunkt für die neue Legislaturperiode festgelegt

wurde. Insbesondere die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes

(WEG) sowie dessen

Harmonisierung mit dem Mietrecht bewertet der

DDIV positiv. Denn mittlerweile beschäftigen

sich laut Verbandsangaben deutsche Gerichte jedes

Jahr mit über 260.000 WEG- und Mietrechtsverfahren.

Das entspreche rund 25 Prozent aller

Zivilprozesse in Deutschland. Doch sei nicht nur

Verbandelt

Die Gebäudedienstleister sind im Bundesinnungsverband

des Gebäudereiniger-Handwerks

(BIV) organisiert (www.die-gebaeudedienstleister.de).

Der Verband vertritt die

Interessen von etwa 2.500 Mitgliedsbetrieben

gegenüber allen relevanten Behörden

und Institutionen sowie der Öffentlichkeit

auf nationaler und europäischer Ebene. Der

BIV versteht sich als Dienstleister für seine

33 angeschlossenen Innungen und deren Mitgliedsbetriebe.

Die German Facility Management

Association (www.gefma.de) wurde

1989 gegründet und ist das deutsche Netzwerk

der Entscheider im Facility Management

(FM). Über 850 Mitglieder haben sich im Verband

organisiert, um sich gemeinsam für

Bekanntheit und Weiterentwicklung des FM

einzusetzen.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter

(DDIV) als Spitzenverband für Immobilienverwaltungen

vertritt mehr als 2.400 Unternehmen

mit insgesamt rund 5,6 Millionen

Wohneinheiten. Ziel des Verbandes ist, den

Unternehmen gute Rahmenbedingungen für

die Zukunft zu ermöglichen. Dies geschieht

vor dem Hintergrund der ausschließlichen

Konzentration auf die Interessen der Immobilienverwalter.

So setzt sich der Verband

beispielsweise für die Weiterentwicklung der

Vergütungsstrukturen, das Erschließen neuer

Geschäftsfelder, verwalterrelevante Lösungsangebote

zur Digitalisierung und die gemeinsame

Entwicklung passgenauer Produkte

mit Dienstleistern der Branche ein. Die im

Dachverband organisierten Landesverbände

bieten unter anderem die kostenfreie Rechtsberatung,

Versicherungslösungen, das Erfassen

von Branchendaten und Weiterbildungsveranstaltungen

an (www.ddiv.de).

Barrierefreiheit und Elektromobilität zu fördern,

fordert der Verband. So müssten bei Abgrenzungsfragen

Sicherheit geschaffen, Fördermittel

zur Verfügung gestellt und die Willensbildung in

Eigentümergemeinschaften erleichtert werden.

Denn bislang scheuten viele Gemeinschaften

energetische Sanierungsmaßnahmen, weil sie zu

teuer und in der Realisierung zu komplex seien.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG

22 www.bvg-menzel.de


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der Bergische Unternehmer 05|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

„Dieser Sache

muss man sich stellen“

Marketing ist im digitalen Zeitalter ein sehr komplexes Thema. Auf diesen Zug springen Christian

Ewald und Osman Denizli auf und platzieren mit den „ewald & denizli Studios“ ein Unternehmen

am Markt, das ihren Kunden zielgerichtete Werbung mithilfe hochwertiger Filme und Fotografie

anbietet. „Wir spezialisieren uns darauf, was wir gut können“, betonen beide.

Die bisherige Zusammenarbeit bei einzelnen

Projekten hat beide darin bestärkt, künftig

gemeinsam tätig zu werden. Das bewegte

Bild ist zweifelsohne die Zukunft bei Marketingmaßnahmen.

„Storytelling“, also das Erzählen

von Geschichten, heißt dabei die Devise. Um gut zu

verkaufen, muss ein Unternehmen heute verschiedene

Kanäle bedienen. Die eigene Website ist natürlich

ein Muss, aber auch die Präsenz in den Social Medias

gehört zum Marketingportfolio dazu. „Wir produzieren

emotional hochwertige Filme und Fotos, mit

denen wir Menschen für unsere Kunden erreichen –

Geschichten in Bildern eben“, erläutert Christian

Ewald das Konzept. Dabei verstehen sich beide Geschäftsführer

als „Full Service“-Dienstleister mit einem

großen Netzwerk von Spezialisten. Von der

Konzepterstellung über die Produktion bis hin zur

Platzierung in den jeweils geeigneten und zielgruppenorientierten

Plattformen sollen die Kunden alles

aus einer Hand bekommen.

ich aber gemerkt, dass ich mich nicht mehr so weiterentwickeln

konnte, wie ich gerne wollte“, erzählt er.

Osman Denizli war bereits als Kind von den Möglichkeiten

des digitalen Zeitalters fasziniert. „Schon

während der Schulzeit habe ich zum Beispiel viel im

Bereich Film und Weblösungen gemacht“, erinnert er

sich. Einen ersten Kontakt hatten beide im Gründerzentrum

„Coworld“ in Remscheid-Lennep. „Wir saßen

an einem Tisch und ich hatte bei der Entwicklung

eines Online-Portals ein Problem. Wir kamen

ins Gespräch und Osman hatte einen Lösungsansatz.“

Im letzten Jahr gab es dann die ersten gemein-

Film erreicht 20 Millionen

Christian Ewald (l.)

und Osman Denizli

haben im Wuppertaler

Codeks ihre

Geschäftsräume

bezogen.

Genau zehn Lebensjahre trennen Christian Ewald

(31) und Osman Denizli (21). Beide ergänzen sich

gut, finden die Unternehmensgründer. Während der

jüngere Geschäftspartner zur Generation der so genannten

„Digital Natives“ gehört und damit ganz

nahe bei aktuellen Trends ist, bringt Ewald bereits

„Business Erfahrung“ mit. Als gelernter Mediengestalter

arbeitete er nach seiner Ausbildung zunächst

in einem Angestelltenverhältnis. „Irgendwann habe

24 www.bvg-menzel.de


Christian Ewald

beim Dreh. Modernes

Equipment

setzt gute Ideen

in Szene.

samen Projekte. Eine gute Visitenkarte ist sicherlich

eine Bewegtbildkampagne für den Remscheider

Sport- und Freizeitartikelhersteller Hudora. An zehn

Tagen habe man mit über 70 Darstellern an rund 30

verschiedenen Locations gedreht. „Ende des Jahres

hat der Film über 20 Millionen Menschen erreicht“,

sagt Christian Ewald stolz. „Wir sind dankbar, für

das Vertrauen, das uns geschenkt wurde“, ergänzt

Osman Denizli. Dieser Erfolg hat das Duo bestärkt,

seine Zusammenarbeit in feste Strukturen zu gießen.

Am Puls der Zeit

che muss man sich stellen. Man kann heute nicht

mehr sagen: Da gehe ich nicht hin.“ Die junge Generation

mache ohnehin alles nur noch online. Auf diesen

Zug müsse man aufspringen, gleich, ob es dazu

Affinität gebe oder nicht. Dafür, dass Werbe-, Image

oder etwa kurze Recruitingfilme zur Personalgewinnung

zum Erfolg werden, wollen Christian Ewald

und Osman Denizli sorgen. „Dabei ist die Planung

alles. Macht man Fehler, können die in kurzer Zeit

das ganze Projekt zerschießen.“ Beispiel: „Man dreht

einen tollen Spot, aber spart sich den professionellen

Sprecher. Da kann die Wirkung ganz schnell verpufft

sein.“

Text: Stefanie Bona

Fotos: ewald & denizli Studios

Zunächst befindet sich der Firmensitz im neuen

Gründerzentrum „codeks“ in Wuppertal, wo die neuen

Firmeninhaber ein Büro angemietet haben. Die

Bedingungen für Gründer im ehemaligen Elba-Werk

seien optimal. „Hier wurde wirklich an alles gedacht“,

lobt Denizli. Das Startkapital wird aus den

bislang gemeinsam auf die Beine gestellten Projekten,

für die die beiden bereits bundesweit unterwegs

waren, generiert. Authentisch, fachlich und handwerklich

gut sein und sich am Puls der Zeit bewegen

– mit dieser Expertise wollen die „ewald & denizli

Studios“ punkten. Mit dem Firmensitz in Wuppertal

zählen die vielen mittelständischen und auch kleinen

Unternehmen der Region sicherlich zu den potenziellen

Kunden. Die Gründer wissen, dass unabhängig

von der Branche – noch – nicht überall die Bereitschaft

gleich groß ist, in Webauftritte zu Marketingzwecken

zu investieren. Christian Ewald ist hingegen

überzeugt: „Gleich, wie man dazu steht – dieser Saewald

& denizli Studios

c/o codeks

Moritzstr. 14

42117 Wuppertal

Fon 0202 25 72 33 76

Mail mail@ewald-denizli.com

Net www.ewald-denizli.com

der Bergische Unternehmer 05|18 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Das Handwerk

bleibt diskussionsbereit

Mit dem „demographischen Wandel“ wird eine Situation beschrieben,

die vielfältig und problembehaftet eine Schneise in unser

Wirtschaftsleben geschlagen hat. Viele Betriebe im Handwerk

und auch in der Industrie leiden unter der geringeren Auswahl an

geeigneten Auszubildenden oder Mitarbeitern. Die Kreishandwerkerschaft

hat dieses Problem früh erkannt und den Fokus auf

Nachwuchsgewinnung in all ihren Facetten gelegt. Die Folge ist,

dass wir viele Auszubildende gewinnen können, nur in manchen

Gewerken finden wir nicht in einem ausreichenden Maße die gewünschte

Anzahl an Nachwuchskräften. Wir, das heißt die organisierten

Meisterbetriebe, stemmen uns mit aller Macht gegen diese

Fehlentwicklung und stellen fest: Bei allen Bemühungen um die

jungen Menschen haben wir vergessen, uns auch um nachfolgende

Unternehmer und Inhaber zu kümmern. Es herrscht akuter Unternehmermangel!

Die veränderten Lebensentwürfe, life-work-balance

sowie fehlende Verantwortungsfreude führen zum Aussterben

von inhabergeführten Betrieben im Handwerk. Natürlich ist

eine universitäre Ausbildung wichtig, gerade im Zeitalter von Digitalisierung,

Industrie und Handwerk 4.0 sowie künstlicher Intelligenz.

Aber die duale Berufsausbildung darf gerade deswegen

nicht ins Hintertreffen geraten. Festzuhalten bleibt ferner, dass

gerade für kleine und mittlere Unternehmen die Bürokratisierung

kaum zu stemmen ist. Statt geneigte und geeignete junge Menschen

zu fördern, sich dem Unternehmertum mit all seinen Möglichkeiten

anzunähern, wird der Staat als ein alles unter Druck

setzendes Bürokratiemonster etabliert. Hinzu kommen noch

die sich geänderten Lebensentwürfe der jüngeren Generation.

An dieser Stelle müssen Staat und Unternehmen mehr Investitionen

in Kinderbetreuung und Ganztagsschulen tätigen, um andere

Arbeitszeitmodelle, gerade auch für Kleinunternehmen, zu ermöglichen.

Denn gerade die kleinen und mittleren Unternehmen leiden

unter den starren Rahmenbedingungen. Wir als Gesellschaft sind

als Ganzes gefordert, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu

erneuern! Und in Zeiten der Demographie und Digitalisierung

wird uns auch nichts anderes übrig bleiben. Wir als Handwerk

sind diskussionsbereit und hören uns gerne alle ernst gemeinten

Vorschläge an.

Foto: Kreishandwerkerschaft

Solingen-Wuppertal

Arnd Krüger, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft

Solingen-Wuppertal

26 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

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eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 05|18

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Parken verboten:

Gemeinschaftsfläche einer WEG

ist nicht dafür gedacht

Die nächstbeste Parkmöglichkeit ist vielen

Menschen gleichzeitig auch die liebste

Parkmöglichkeit. Doch man sollte dabei

immer etwas vorsichtig sein. Gemeinschaftsflächen

einer Wohnungseigentümergemeinschaft

(WEG) eignen sich in

der Regel nicht, um darauf sein Automobil

abzustellen. Es handelt sich nach Information

des Infodienstes Recht und Steuern

der LBS um einen unzulässigen

Gebrauch der Gemeinschaftsfläche. Anders

sieht es lediglich aus, wenn man nur

kurzfristig heranfährt, um sein Fahrzeug

zu entladen oder zu beladen. Das fällt

häufig noch in den Bereich des Zulässigen.

Zumindest dann, wenn die betroffene

Gemeinschaftsfläche in der Teilungserklärung

als „Einfahrt“ zugewiesen wird.

Wer sich auf eine sogenannte konkludente

Zuweisung beruft, das heißt auf ein bis

dahin unwiderrufenes Recht durch langjähriges

Abstellen seines Fahrzeugs, der

muss hohe Anforderungen erfüllen – vor

allem muss er nachweisen, dass sich alle

Beteiligten solch einer nicht schriftlich fixierten

Nutzungsregelung bewusst waren.

Landgericht Dortmund, Aktenzeichen 1 S

357/16.

Testergebnisse müssen

zu finden sein

Hierzulande messen Verbraucher bei ihrer

Kaufsentscheidung Testergebnissen ganz

erhebliche Bedeutung zu. Diese müssen

daher – soweit möglich – überprüft werden

können. Wer in einer Werbung auf

das gute Testergebnis eines Produkts Bezug

nimmt, muss gleichzeitig die konkrete

Fundstelle angeben. Das kann eine Zeitschrift

(zum Beispiel Stiftung Warentest)

oder auch eine Internetseite mit einem

entsprechenden Testbericht sein.Die Werbung

mit einem Testergebnis im Internet

verstößt gegen die (sich aus § 5a UWG ergebenden)

Informationspflichten, wenn

weder die Fundstelle des Tests genannt

noch eine Verlinkung auf den vollständigen

Testbericht vorhanden ist. Für unzureichend

hält es das Oberlandesgericht

Frankfurt auch, wenn in der Werbung

zwar eine Internetadresse genannt ist, sich

Fotos: MEV

auf der Startseite dieser Internetadresse

jedoch weder die Informationen selbst

noch ein auf Testergebnisse verweisender

Menüpunkt befinden. Urteil des OLG

Frankfurt vom 16. November 2017, 6 U

182/14.

Exakte Angabe der Beteiligung

in Gesellschafterliste sind

Pflicht

Die Bedeutung der Gesellschafterliste

wurde im Zuge der GmbH-Reform („Gesetz

zur Modernisierung des GmbH-

Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“)

erheblich aufgewertet. Die

Liste dient seitdem als zentraler Legitimationsnachweis

der Gesellschafter gegenüber

der GmbH und als Anknüpfungspunkt

für einen gutgläubigen

Anteilserwerb. Daher besteht ein erhebliches

Interesse der Öffentlichkeit an der

Richtigkeit und Vollständigkeit der

GmbH-Gesellschafterliste.

Das Oberlandesgericht Nürnberg hält

Rundungen der in der Gesellschafterliste

einer GmbH anzugebenden prozentualen

Beteiligungen am Stammkapital nicht für

zulässig. Beanstandet wurde hier die Angabe

„kleiner ein Prozent“ bei Kleinstbeteiligungen.

Der Wortlaut des Gesetzes

schreibt ohne Einschränkung die Angabe

der genauen „prozentualen Beteiligung

am Stammkapital“ vor. Beschluss des

OLG Nürnberg vom 23. November 2017,

12 W 1866/17, GmbHR 2018, 86.

Aufstellen einer (Aufdach-)

Photovoltaikanlage unterliegt

der Bauabzugssteuer

Zwischen den Beteiligten steht die Verpflichtung

zum Steuerabzug bei Bauleistungen

im Streit. Nach der betreffenden

Vorschrift des Einkommensteuergesetzes

sind Unternehmer als Leistungsempfänger

von Bauleistungen im Inland grundsätzlich

verpflichtet, von der Gegenleistung

einen Steuerabzug von 15 % für Rechnung

des Leistenden vorzunehmen. Der

Steuerabzug muss u.a. dann nicht vorgenommen

werden, wenn der Leistende eine

gültige Freistellungsbescheinigung vorlegt.

Das klagende Unternehmen liefert

und montiert Photovoltaikanlagen in Form

von sog. Aufdach-Anlagen. Dabei bediente

es sich für die Dachmontage einer

Fremdfirma. Eine Anmeldung von Bauabzugssteuer

erfolgte zunächst nicht. Daraufhin

leitete die Steuerfahndung ein

Strafverfahren gegen den Geschäftsführer

der Klägerin ein. Die Klägerin gab sodann

eine Anmeldung zur Bauabzugssteuer

ab, vertrat aber die Auffassung, dass es

28 www.bvg-menzel.de


ei einer Aufdach-Anlage - im Unterschied

zu einer in das Dach integrierten

Anlage - an einer Bauleistung fehle. Dem

folgte das beklagte Finanzamt nicht. Das

Finanzgericht Düsseldorf hat die dagegen

gerichtete Klage abgewiesen und entschieden,

dass die Errichtung von Aufdach-Photovoltaikanlagen

eine Bauleistung

darstelle. Bauleistungen seien alle

Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung,

Instandhaltung, Änderung oder

Beseitigung von Bauwerken oder deren

bestimmungsgemäßer Nutzung dienen.

Nach dem maßgeblichen weiten Begriffsverständnis

würden alle Tätigkeiten „am

Bau“ erfasst. Die Definition entspreche

der betreffenden Regelung des Sozialgesetzbuchs

- Drittes Buch - und der Baubetriebe-Verordnung.

Die Tätigkeiten müssten

mit einem Bauwerk ausgeführt werden

und unmittelbar auf die Substanz des

Bauwerks einwirken. Der Begriff des

Bauwerks sei in Übereinstimmung mit

der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts

weit auszulegen und umfasse

nicht nur Gebäude, sondern auch mit dem

Erdboden verbundene oder infolge ihrer

Schwere auf ihm ruhende, aus Baustoffen

oder -teilen mit baulichem Gerät hergestellte

Anlagen. Dies könnten auch Betriebsvorrichtungen

sein. Daher gehörten

auch Aufdach-Photovoltaikanlagen zu

den Bauwerken, so dass das Aufstellen

einer Photovoltaikanlage grundsätzlich

als bauabzugssteuerpflichtig anzusehen

sei.Schließlich stehe der Abzugsverpflichtung

nicht entgegen, dass das leistende

Unternehmen im Ausland ansässig

ist. Eine inländische Steuerpflicht des

Leistenden werde nicht vorausgesetzt.

Das Finanzgericht Düsseldorf hat auch

hier die Revision zum Bundesfinanzhof

(Aktenzeichen: I R 67/17) zugelassen.

Quelle: Finanzgericht Düsseldorf.

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der Bergische Unternehmer 05|18 29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Dingliche Eintragung wichtig

Wer sicher gehen will, dass ihm eingeräumte

Rechte auf einer Sondernutzungsfläche

auch wirklich dauerhaft Bestand

haben, der sollte auf einer

dinglichen Eintragung im Grundbuch

bestehen. So ist es nach Information des

Infodienstes Recht und Steuern der LBS

dem Urteil eines Zivilsenates zu entnehmen.

Der Fall: Dem Eigentümer einer

Wohnungseigentumseinheit wurde das

Recht eingeräumt, die nicht überbauten

Teile eines Grundbesitzes als KfZ-Stellplatz

zu nutzen – und zwar unter Ausschluss

aller übrigen Miteigentümer.

Doch im Anschluss an diese Erlaubnis

erfolgte nicht die mögliche und bewilligte

Eintragung dieser Sondernutzungsrechte

ins Grundbuch. Das erwies sich

für die Rechtsnachfolger des Betroffenen

als ein schwerer Fehler. Das Urteil: Die

Oberlandesrichter stellten fest, dass eine

erneute Bewilligung zur Eintragung von

Sondernutzungsrechten an den Stellplätzen

erforderlich sei. Im Urteil hieß es:

„Die Sondernutzungsrechte mögen (...)

zwar zunächst wirksam vereinbart worden

sein, sind aber mangels Eintragung

nicht ´verdinglicht´ worden, so dass die

nachfolgenden Eigentümer und sonstigen

dinglich Berechtigten diese nicht gegen

sich gelten lassen müssen.“ Oberlandesgericht

Düsseldorf, Aktenzeichen I-3 Wx

46/17.

Pflicht zur Kaution trotz

Mietmängel

Wird bei der Miete eines Gewerberaums

die vertraglich vereinbarten Mietkaution

nicht geleistet, ist das grundsätzlich eine

erhebliche Vertragsverletzung. Der Vermieter

darf die Kündigung aussprechen,

ohne dass er zuvor auf die gerichtliche

Geltendmachung der Mietkaution verwiesen

werden kann. Der Anspruch des Vermieters

auf Zahlung der Mietkaution entfällt

ohne ausdrückliche Absprache auch

dann nicht, wenn sich das Mietobjekt entgegen

der vertraglichen Vereinbarung

zum vereinbarten Zeitpunkt (noch) nicht

in einem vertragsgemäßen Zustand befindet.

Urteil des OLG Düsseldorf vom 21.

Februar 2017, I-10 U 87/16, ZMR 2017,

726, RdW 2018, 61.

Fussballkarten für Arbeitnehmer

und Geschäftsfreunde

Sachzuwendungen an Geschäftsfreunde

und Arbeitnehmer gehören bei diesen regelmäßig

zu den steuerpflichtigen Einnahmen.

Der Zuwendende kann jedoch

eine Pauschalversteuerung vornehmen

und dadurch die Besteuerung beim Empfänger

vermeiden (siehe § 37b EStG). Sofern

an einer Kundenveranstaltung auch

Arbeitnehmer des Veranstalters teilnehmen,

liegen insoweit keine steuerpflichtigen

Zuwendungen an Mit¬arbeiter vor;

deren Teilnahme liegt üblicherweise im

ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse

des Arbeitgebers. (1) Ein Finanzgericht

hat jedoch in einem aktuellen Urteil

(2) für gemeinschaftliche Besuche von

Fußballspielen entschieden, dass das eigene

Interesse der Arbeitnehmer am Spiel

nicht vernachlässigt werden kann, obwohl

die Besuche zu Repräsentations- und Werbezwecken

durchgeführt wurden; das Gericht

nahm auch insoweit eine steuerpflichtige

Zuwendung (Arbeitslohn) an.

Im Streitfall wurde eine vorherige Zusammenkunft

mit Arbeitnehmern und Geschäftspartnern

in den Räumen des Unternehmens

und einer Ansprache des

Geschäftsführers durchgeführt, um anschließend

gemeinsam das Stadion aufzusuchen.

Es bestand keine Verpflichtung

der Arbeitnehmer zur Teilnahme, auch

waren während des Aufenthalts im Stadion

keine betrieblichen Aufgaben zu erfüllen.

Das Gericht nahm für die auf die Arbeitnehmer

entfallenden (Eintritts-)

Kosten steuerpflichtigen Arbeitslohn an,

der ebenfalls pauschal nach § 37b EStG

versteuert werden kann. Insgesamt überwog

nach Ansicht des Gerichts für die Arbeitnehmer

der Zuwendungscharakter, da

der Besuch eines Fußballspiels eine übliche

Freizeitbeschäftigung mit einem hohen

Erlebniswert darstellt. Quelle: Rinke

Treuhand

(1) BFH-Urteil vom 16. Oktober 2013 VI

R 78/12 (BStBl 2015 II S. 495).

(2) FG Bremen, Urteil vom 21. September

2017 1 K 20/17 (5).

Private Kapitalerträge in der

Einkommensteuer-Erklärung

2017

Die Besteuerung von privaten Kapitalerträgen

ist grundsätzlich durch einen Kapitalertragsteuerabzug

in Höhe von 25 %

zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf.

Kirchensteuer (1) abgegolten. Kapitalerträge

müssen daher regelmäßig nicht in

der Einkommensteuer-Erklärung angegeben

werden. Die Angabe von privaten

Kapitalerträgen in der Steuererklärung

kann aber zwingend erforderlich oder

30 www.bvg-menzel.de


-empfehlenswert sein. Zum Beispiel: Die

Angabe der Kapitalerträge ist erforderlich,

wenn für Kapitalerträge keine Kapitalertragsteuer

einbehalten wurde (z. B.

bei Darlehen an Angehörige (2) oder für

Gesellschafter-Darlehen, (2) Steuererstattungszinsen

nach § 233a AO, Zinsen

von aus-ländischen Banken). Der Steuersatz

für diese Erträge im Rahmen der

Einkommensteuer-Veranlagung entspricht

dann regelmäßig dem Abgeltungsteuersatz

von 25% (vgl. § 32d EStG).

Ebenso ist die Angabe erforderlich, wenn

trotz Kirchensteuerpflicht keine Kirchensteuer

von den Kapitalerträgen einbehalten

wurde (z. B. wegen Abgabe eines

Sperrvermerks. In diesem Fall reicht

es aus, nur die darauf entfallende Kapitalertragsteuer

anzugeben. Die Kirchensteuer

wird dann im Rahmen der Veranlagung

festgesetzt. Eine Minderung der

Abgeltungsteuer wg. Kirchensteuerpflicht

kann nur erreicht werden, wenn

auch die gesamten Kapitalerträge angegeben

werden. Die Angabe der Kapitalerträge

ist sinnvoll, wenn die Besteuerung

sämtlicher Kapitalerträge mit dem

persönlichen Einkommensteuersatz

günstiger ist als der 25 %ige Kapitalertragsteuerabzug

(sog. Günstigerprüfung).

Dies kann z. B. auch durch Berücksichtigung

von Verlusten aus anderen Einkunftsarten

(z. B. aus Vermietung und

Verpachtung) eintreten oder die Besteuerung

von Gewinnausschüttungen aus einer

Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft

in Höhe von 60 % der Erträge mit

dem persönlichen Steuersatz (sog. Teileinkünfteverfahren)

günstiger ist als der

Kapitalertragsteuerabzug. Das Teileinkünfteverfahren

kann auch dann vorteilhaft

sein, wenn z. B. Zinsen im Zusammenhang

mit der Finanzierung des

Kapitalanteils angefallen sind und (teilweise)

berücksichtigt werden sollen. Ein

entsprechender Antrag ist möglich bei einer

Beteiligung von mindestens 25 %

oder bei mindestens 1 % und beruflicher

Tätigkeit mit maßgeblichem unternehmerischen

Einfluss auf die Gesellschaft.

Mehr Info und weitere Beispiele unter

www.rinke.eu/Nachrichten

Keine Berichtigung bei

Übernahme elektronisch

übermittelter Lohndaten

Ein Arbeitnehmer hatte seine Einkommensteuererklärung

in Papierform abgegebenen.

Das Finanzamt hatte aber den

vom Arbeitgeber elektronisch übermittelten

Arbeitslohn nicht mit den Angaben

des Steuerpflichtigen zu seinem Arbeitslohn

in der Erklärung abgeglichen. Darum

wurden die Einnahmen aus nichtselbständiger

Arbeit im Einkommensteuerbescheid

zu niedrig erfasst. Das Finanzamt

kann den Fehler im Nachhinein nicht berichtigen.

Dies hat der Bundesfinanzhof

(BFH) entschieden.Quelle: BFH, Pressemitteilung

Nr. 14 vom 14. März 2018, Urteil

des BFH vom 16. Januar 2018, Az. VI

R 41/16.

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TOTAL DIGITAL DIE EU-DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG

Neues aus Brüssel:

Segen oder Fluch?

Zunächst einmal viel Arbeit. Und die Uhr tickt für alle Unternehmen. Denn wenn die zahlreichen

Vorgaben und geänderten Regeln nicht pünktlich zum Inkrafttreten des neuen EU-weiten Datenschutzgesetzes

umgesetzt werden, drohen ab dem 25. Mai 2018 immense Bußgelder vielfach in

Millionen-Höhe.

Das bedeutet konkret: Unternehmen müssen

sich auf einen erheblichen Aufwand

hinsichtlich rechtlicher, betrieblicher

und organisatorischer Anforderungen

an den Datenschutz einstellen. Außerdem schreibt

die neue Vorschrift vor, dass technische Geräte

und IT-Anwendungen so einzustellen sind, dass

nur notwendige Daten erhoben werden. Unbefriedigend

dabei ist die Diskrepanz zwischen der relativ

kurzen Frist, in der die Maßnahmen durchgeführt

werden müssen, und dem hohen Risiko, bei

mangelhafter oder verspäteter Erledigung über

Gebühr zur Kasse gebeten zu werden. Und diese

Gefahr ist durchaus im Bereich des Möglichen. In

einer Untersuchung des IT-Branchenverbandes

Bitcom wurde unlängst festgestellt, dass erst 13

Prozent der befragten Firmen Vorkehrungen zur

Realisierung der neuen Vorgaben ergriffen haben.

32 www.bvg-menzel.de


Rechte und Pflichten deutlich

ausgeweitet

Für die deutsche Wirtschaft bringt die neue EU-

Datenschutz-Grundverordnung, die zugleich das

bisherige Bundesdatenschutzgesetz sowie die Datenschutzrichtlinie

der Europäischen Union ablöst,

vor allem wesentlich mehr Informationspflichten.

Dazu gehört unter anderem, dass Personen, bei denen

Daten erhoben oder über die bei Dritten Auskünfte

eingeholt werden, umgehend darüber informiert

werden müssen. Neu hinzugekommen ist

ebenfalls das Recht auf Löschung sowie auf Berichtigung.

Auch das Recht, gegen automatisierte

Einzelfallentscheidungen Widerspruch einzulegen,

wurde in die EU-Verordnung aufgenommen. Relevante

Entscheidungen, die nicht von einem Menschen,

sondern etwa von Computerprogrammen

getroffen werden, brauchen Betroffene künftig

nicht ohne Weiteres zu akzeptieren – ein typisches

Beispiel wäre die Ablehnung eines Online-Kreditantrages

oder auch das Profiling, bei dem Daten

zur Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen verwendet

werden.

Beachtung verdient auch die Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung,

die immer dann greift,

wenn durch die geplante Datenverarbeitung voraussichtlich

die Rechte und Freiheiten der jeweiligen

Person eingeschränkt werden. Diese Gefahr

steigt beispielsweise beim Einsatz innovativer

Technologien, die automatisch und komplett Daten

erfassen, verarbeiten und bewerten. Im Extremfall

ist es sogar erforderlich, vorab die zuständige Aufsichtsbehörde

zu konsultieren. Das gleiche gilt bei

Datenpannen, die den Schutz personenbezogener

Daten gefährden. Ebenso müssen Unternehmen bis

auf wenige Ausnahmen auch die Betroffenen von

dem Vorfall in Kenntnis setzen.

Dienstleister besonders gefordert

Die Freude über das jüngste Dekret aus Brüssel

hält sich wohl auch bei den sogenannten Auftragsverarbeitern

in überschaubaren Grenzen, denn

diese müssen nun erstmals ein Verzeichnis der

Verarbeitungstätigkeiten führen. Dabei handelt es

sich um eine Dokumentation sämtlicher Verfahren,

bei denen personenbezogene Daten verwendet

werden.

Mit dem neu eingeführten Begriff „Auftragsverarbeiter“

erweitert der Gesetzgeber die Definition

des datenschutzrechtlichen Dienstleisters um einige

Zuständigkeiten. So erstreckt sich die aktuelle

Datenschutz-Grundverordnung nicht nur auf natürliche

und juristische Personen, sondern auch

auf Behörden, Einrichtungen und andere Stellen,

Die neue europaweite

Datenschutzverordnung

betrifft

auch Unternehmen,

die ihren Sitz zwar

außerhalb der EU

haben, ihre Leistungen

aber EU-

Bürgern anbieten.

die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen

verarbeiten.

Ein spezieller Fachmann für den

Datenschutz

Deutschland toppt mit dem anlässlich der neuen

Verordnung erlassenen Umsetzungsgesetzes die

Vorgaben aus Brüssel noch zusätzlich. So werden

beispielsweise die Gründe für die Benennung eines

Datenschutzbeauftragten erweitert. Das Argument

für diese Maßnahme besticht durch schlichte Logik:

Schließlich müssen Unternehmen künftig

auch erweiterten Ansprüchen von Betroffenen gerecht

werden und benötigen daher einen entsprechenden

Experten. Etwa dann, wenn mindestens

zehn Personen im Unternehmen ständig mit der

Datenverarbeitung beschäftigt sind, wenn personenbezogene

Daten für Markt- und Meinungsforschung

verwendet werden oder wenn es sich um

besonders sensible Daten handelt.

Ergänzungen auf der Verbots-Liste

Grundsätzlich dürfen nach wie vor bestimmte

Informationen nicht genutzt werden. Darunter

fallen Daten, die Auskunft geben über

• Rassische und ethnische Herkunft

• Politische Meinungen

• Religiöse und weltanschauliche

Überzeugungen

• Gewerkschaftszugehörigkeit

• Genetische Veranlagungen und Gesundheit

• Sexuelle Orientierung

Zusätzlich werden in der Verbots-Kategorie

auch biometrische Daten wie Fingerprints oder

Stimmerkennungen berücksichtigt.

Firmensitz im Ausland ist kein

Blanko-Scheck

Außerdem gut zu wissen: Die neue europaweite

Datenschutzverordnung betrifft auch Unternehmen,

die ihren Sitz zwar außerhalb der Europäischen

Union haben, ihre Leistungen und Produkte

aber EU-Bürgern anbieten. Will heißen: Selbst

US-Branchenriesen wie Facebook oder Google

kommen bei Verstößen nicht ungeschoren davon.

Und das kann teuer werden. Denn die verhängten

Bußgelder betragen bis zu vier Prozent des globalen

Jahresumsatzes eines Unternehmens.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 05|18 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Die Zehnfinger-

Techniker

Die Zehnfinger-Techniker

Karlrobert-Kreiten-Str. 14

40724 Hilden

Fon 02103 334794

Mail info@zehnfinger-techniker.de

Net www.zehnfinger-techniker.de

Fantasy-Wesen wie Drachen und Hexen oder auch Tiere wie der Affe oder die Schlange werden vor

dem inneren Auge lebendig. Sie schauen einen regelrecht aus der Tastatur heraus an und fließen in

eine spannende Geschichte zusammen. Sie verflechten die Buchstaben mit einem Merksystem, das

Spass macht und in Erinnerung bleibt. Der Schlüssel zum schnellen Zehnfinger-Schreiben lautet:

Fantasie.

Die Hildenerin Sabine Theisen-Schwede

(54), Inhaberin der Firma „Die Zehnfinger-Techniker“,

hat das Tastschreibfieber

schon früh gepackt. Mit zwölf Jahren

lernte sie das Zehnfinger-System mit der „Drillmethode“

innerhalb von mehreren Wochen bei einem

Stenographie-Verein. Heute lehrt sie selbst die Technik

– allerdings ganz ohne Druck. Dafür aber mit

allen Sinnen und an nur einem Tag. Das multi-sensorische

Lernsystem „ritter magic typing®“ arbeitet

mit einer packenden Fantasy-Story und mithilfe von

Assoziationen.

34 www.bvg-menzel.de


„Das kommt bei allen gut an“

Vor acht Jahren stieß die gelernte Anwaltsgehilfin

auf die von Gedächtnistrainer Jonas Ritter entwickelte

Lernmethode, bei der zu den 57 Hauptzeichen

einer Tastatur ein eigenes Bild kreiert wird: für das

Y zum Beispiel der Yeti. Zur Orientierung dienen

die Himmelsrichtungen. Eingebettet ist alles in eine

Fantasy-Merkgeschichte, die sowohl bei Kindern als

auch Erwachsenen funktioniert. „Es ist wie ein Hörspiel.

Ob der Manager, die Krankenschwester oder

der Professor, das kommt bei allen gut an, weil einen

das Konzept mitreißt“, erklärt Theisen-Schwede, die

seit 1996 als Unternehmensberaterin für EDV- und

Büroorganisation bundesweit Firmen in MS-Office-

Fragen sowie im IT-Bereich schult.

Auf die „Tastatura“, der Landkarte eines mystischen

Landes, werden wiederverwendbare Buchstaben-

Bildsticker geklebt und so entsteht ein Lageplan der

Schriftzeichen auf einer QWERZ-Tastatur. Theisen-

Schwede übernahm 2010 das System von Ritter und

erweiterte es gemeinsam mit ihm um die Aufkleber.

Ein Zehnfinger-

Schreiber arbeitet

gesund, ausdauernd

und entlastet

dabei Augen

und Gehirn. Außerdem

ist Tippen

abhörsicher.

Minute fehlerfrei schafft, bedarf es aber noch etwas

Übung. Schließlich müssen erst alte Rituale

abgelegt werden. „Das Gehirn macht es sich gerne

einfach. Die Neuronenbahnen müssen sich neu bilden“,

erklärt die selbstständige Trainerin, die sich

in Didaktik fortbilden ließ. Deshalb werden in den

Seminaren beim zweiten Tipptraining schon die

Hände abgedeckt, um das unterbewusste Gucken

auf die Tasten zu umgehen. Angst, dass durch die

digitalisierte Welt das Zehnfingersystem überflüssig

wird, hat Theisen-Schwede nicht. „Ein Zehnfinger-

Schreiber arbeitet gesund, ausdauernd und entlastet

dabei Augen und Gehirn“. Heutige Sprachprogramme

seien zwar schon sehr gut, aber wenig genutzt

und auch nicht überall einsetzbar. Die Geräuschkulisse

in vielen Großraumbüros etwa ist unvorteilhaft

für Spracheingaben. Ein weiterer Vorteil des Tastenschreibens:

Tippen ist eine vertrauliche Methode

und abhörsicher.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: Die Zehnfinger-Techniker

Sabine Theisen-Schwede ist Inhaberin der Firma

„Die Zehnfinger-Techniker“.

„Sie sind gleichzeitig eine Lernfortschrittkontrolle“,

sagt die Expertin. Vertieft werden die Fähigkeiten

mit dem von ihr entwickelten Übungsheft sowie einer

speziell auf ihr Lernsystem angepassten Software

– im individuellen Tempo.

Entlastung für Augen und Gehirn

„Wir sind schon schräg. Das wissen wir auch“, sagt

die Chefin mit einem Lachen. Aber das Konzept

komme an. Das bundesweit über 40 Experten große

Trainer-Team sei immer gut gebucht – vor allem

von Unternehmen oder Schulen. Bis man dann so

gut wie ein Profi ist, der rund 340 Anschläge die

Kompetent.

Zuverlässig.

Ehrlich.

Freundlich.

Alles in allem ein Top-Service!

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der Bergische Unternehmer 05|18 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Ob in der historischen Altstadt von Lennep

oder mitten im Remscheider Zentrum:

Kunstfreunde, die das Besondere

suchen, werden an beiden Standorten

fündig. Während die einen bevorzugt im heimeligen

Fachwerk-Ambiente auf die Jagd nach außergewöhnlichen

Stücken gehen, schätzen die anderen

den Streifzug durch die großzügigen lichten

Galerieräume in der Alleestraße, die das Ehepaar

vor kurzem neu bezogen hat. Hier finden unter anderem

auch die aktuellen Ausstellungen statt.

Ausstellungs-Events als

Publikumsmagneten

Diese Highlights in der regionalen Kunstszene

ziehen regelmäßig Hunderte von Besuchern aus

nah und fern in die Werkzeugstadt. Und so ist es

auch diesmal, bis zum 19. Mai stellen die Wroblowskis

den Maler Puck Steinbrecher aus Bad

Zwischenahn mit einer Auswahl seiner ausdrucksstarken

Landschaften vor, die in einer außergewöhnlichen

Bildsprache zwischen Realismus und

Abstraktion den Betrachter mit auf die Reise nehmen.

Zeitgleich gibt es Arbeiten des bekannten

Keramikers Martin McWilliam zu sehen, der sich

als Spezialist für Holzbrandtechnik in japanischer

Tradition einen Namen machte. Seine keramischen

Gefäße sind aufgrund ihrer einzigartigen

Formgebung auf den ersten Blick als Originale

aus Künstlerhand zu erkennen.

Eine Verbindung aus Talent und

Kunstverstand

Gerd Wroblowski selbst hat bereits in jungen Jahren

seine Affinität zur Kunst entdeckt: „Die Bekanntschaft

mit einer französischen Künstlerin hat mich

inspiriert und mir die damals noch fremde Welt näher

gebracht. Mein Interesse war schnell geweckt

und so kam es, dass ich mich zunächst als Hobbymaler

versuchte. Im Laufe der Zeit ist aus der Freizeitbeschäftigung

eine Profession geworden, die ich mit

Leidenschaft und Eifer ausübe. Darüber hinaus hat

Moderne Kunst

im Doppel

Bilder einer Ausstellung, umrahmt von künstlerischen Objekten unterschiedlicher

Art und Provenienz. Dies gibt es in Remscheid gleich zweimal. Seit 42 Jahren

präsentieren Gerd und Gisela Wroblowski in ihren beiden Galerien ein umfangreiches

Spektrum der Klassischen Moderne und zeitgenössischer Kunst. Darunter

bekannte Namen wie Klaus Fussmann, Janosch, Oskar Koller und James Rizzi.

36 www.bvg-menzel.de


Kunst, wohin das

Auge schaut. Seit

über 40 Jahren präsentiert

Gerd Wroblowski

(Foto links)

in seinen beiden Galerien

in Remscheid

Gemälde und Objekte

namhafter Künstler

der Klassischen Moderne

und aus aktueller

Zeit.

der tägliche Umgang mit Kunst und Kultur mein

Auge geschärft, meinen Kenntnisstand erweitert

und mein Urteilsvermögen optimiert. Heute, rund 40

Jahre später, habe ich als Galerist die nötige Kompetenz

erworben, um zwischen guter und geringerer

Qualität zu unterscheiden.“

Stark in Beratung und Service

Die strenge Auslese wirkt sich positiv auf das Angebot

aus. Gerd Wroblowski orientiert sich nicht

am Zeitgeschmack und verkauft keine Trends,

sondern nur Objekte, die seinen Ansprüchen genügen.

Und ihm auch gefallen. Seine Kunden akzeptieren

diese Vorgehensweise. Denn sie wissen:

Bei Wroblowski besteht die Gewähr, Kunst von

hoher Qualität zu erwerben, die ihren Preis wert

ist. Sicherlich beeinflusst dies in vielen Fällen die

Entscheidung zahlreicher Interessenten, sich auch

in Einrichtungsfragen von dem Experten beraten

lassen. „Es kommt ziemlich häufig vor, dass ich

von Kunden nach Hause eingeladen werde, um

den einen oder anderen Tipp zur Gestaltung des

heimischen Ambientes zu geben. Dabei ist es

selbstverständlich möglich, Bilder zur Probehängung

für einige Tage auszuleihen. Denn es kann

dauern, bis der künftige Besitzer den vollen Zugang

zu seinem Kunstobjekt findet“, erklärt der

Remscheider Galerist. „Übrigens werde ich auch

von Firmen beauftragt, mich um die Ausgestaltung

ihre Geschäftsräume zu kümmern.“

Zu den Serviceleistungen rund ums Bild gehören

natürlich auch Einrahmungen, die in der eigenen

Werkstatt vorgenommen werden. Ebenso fachmännisch

werden Restaurierungen durchgeführt.

Zusätzlich zu dem breiten künstlerischen Œuvre

hält Gerd Wroblowski in beiden Geschäften ein

Sortiment mit attraktiven Geschenk-Ideen für jeden

Anlass bereit. Noch ein Grund mehr, in

nächster Zeit einen Galeriebesuch in Remscheid

einzuplanen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Galerie Wroblowski

Alleestraße 83

42854 Remscheid

Fon 02191 25910

Mail info@galerie-wroblowski.de

Net www.galerie-wroblowski.de

Geöffnet:

Montag-Freitag, 09.30 – 18.30 Uhr

Samstag 09.30 – 16.00 Uhr

Altstadt-Galerie

Kölner Straße 14

42853 Remscheid

Fon 02191 68798

Geöffnet:

Dienstag-Freitag 09.30 – 13.00 Uhr

14.00 – 18.30 Uhr

Samstag 09.30 – 16.00 Uhr

der Bergische Unternehmer 05|18 37


IM FOKUS INDUSTRIE 4.0

Die vernetzte

Revolution

38 www.bvg-menzel.de


Am Anfang war die Dampfmaschine. Es folgte das Fließband. Elektronik und IT

markierten eine weitere Zeitenwende. Und nun ist die vierte industrielle Revolution

mit intelligenten, digital verzahnten Systemen im vollen Gange. Wirklich?

der Bergische Unternehmer 05|18 39


IM FOKUS INDUSTRIE 4.0

Digital gesteuerte

Automatisierungsprozesse

werden die

Zukunft in den produzierenden

Unternehmen

bestimmen.

Seit die Bundesregierung vor sechs

Jahren das Zukunftsprojekt Industrie

4.0 aus ihrer High-Tech-Strategie

2020 an den Start gebracht und

das Land zum Leitanbieter für cyber-physische

Systeme ausgerufen

hat, wird kontrovers über Sinn und Zweck von

Smart Factories diskutiert. Während die einen das

Thema für einen vorübergehenden Hype halten,

sind andere von den Vorteilen einer zunehmenden

Vernetzung der industriellen Arbeitsprozesse

überzeugt. Denn wenn Menschen, Maschinen,

Sensorik und Prozesstechnik miteinander kommunizieren

und kooperieren, entsteht eine Basis, um

intelligente Wertschöpfungsketten zu schaffen.

Vorteile für den Mittelstand

Das Potenzial für den Wirtschaftsstandort

Deutschland, das in diesem tief greifenden Wandel

der produzierenden Arbeitswelt steckt, ist

enorm. So rechnet das Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie bis 2020 mit einem

Was sind eigentlich

cyber-physische Systeme? Darunter versteht

man ein Gefüge aus einem Verbund

von informations- und softwaretechnischen

sowie mechanischen Komponenten. Die

Steuerung und Kontrolle eines solchen Systems

erfolgen genau wie der Transfer und

der Austausch der Daten über eine digitale

Infrastruktur in Echtzeit. Beispielsweise

das Internet. Cyber-physische Systeme

setzen sich aus mobilen Einrichtungen, Geräten,

Maschinen und Robotern zusammen,

hinzu kommen eingebettete Funktionen und

vernetzte Gegenstände. Alle Bestandteile

zusammengenommen machen cyber-physische

Systeme zu einem zentralen Element

in der Industrie 4.0.

40 www.bvg-menzel.de


Wachstum von 153,5 Milliarden Euro. Dabei profitieren

gerade auch kleine und mittlere Unternehmen

von der Digitalisierung und Vernetzung der

traditionellen Fertigungsverfahren mit neuen Informations-

und Kommunikationssystemen. Unter anderem

durch eine effizientere Nutzung von Ressourcen.

Durch die Möglichkeit, Produkte stärker zu

individualisieren. Durch höhere Produktivität, verbunden

mit einer optimierten Umweltverträglichkeit

sowie durch verbesserte Arbeitsbedingungen.

Vorbehalte noch nicht ausgeräumt

Obwohl in der

deutschen Wirtschaft

die Chancen

von Industrie 4.0

gesehen werden,

investieren die

meisten Firmen

zurückhaltend.

Obwohl in der deutschen Wirtschaft durchaus die

Chancen gesehen werden, die eine Umsetzung

von Industrie 4.0 eröffnet, investieren die meisten

Unternehmen nur zurückhaltend in den digitalen

Wandel. Im Schnitt liegt die Summe lediglich bei

14 Prozent ihres jährlichen Forschungsetats. Zum

Vergleich: US-Firmen geben mehr als doppelt so

viel Geld für Industrie 4.0-Aktiviäten aus. Laut einer

McKinsey-Studie fühlen sich nur sechs von

zehn Unternehmen in Deutschland gut auf Industrie

4.0 vorbereitet. Auch die Erwartungen an die

damit verbundene Produktivitätssteigerung von

rund 20 Prozent liegen unter dem globalen Durchschnitt.

Generell fällt auf, dass die Mehrzahl der

mittelständischen Unternehmen den Schwerpunkt

mehr auf die Verbesserung aktueller Arbeitsprozesse

legt als auf das Erschließen zukunftsweisender

Geschäftsfelder. Umfragen ergeben, dass sich

der Fokus auf die Beschleunigung bestehender

Prozesse und eine besseren Wartung konzentriert.

Ebenfalls stehen Faktoren wie die Verzahnung

sämtlicher Prozessketten, eine verstärkte Automatisierung,

geringere Ausfallzeiten sowie eine höhere

Auslastung der Maschinen auf der Wunschliste

der Firmen ganz oben. Dagegen spielen

kundenorientierte Maßnahmen und die Nutzung

neuer Service-Angebote oder Business-Modelle

im Vergleich dazu eine eher untergeordnete Rolle.

Skepsis trotz guter Chancen

Es ist vor allem der Mittelstand, der sich bei dem

Zukunftsprojekt allein gelassen fühlt. Zahlreiche

Innovative Forschung und Entwicklung für:

Handwerkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Schneidwaren im Bereich Tooling

Smarte Aktoren, Sensoren und Systeme im Bereich Smart Materials Mechatronik

Anwendungen der additiven Fertigung mit Kunststoffen und Metallen

Die Digitale Transformation Ihres Unternehmens, Ihrer Produkte und Services mit

dem Einsatz von Augmented Reality, IoT und selbstlernenden Systemen

Eine Auswahl unserer Leistungen für Ihr Unternehmen:

Auftragsforschung und -entwicklung im Rahmen öffentlich geförderter Projekte

Technologie-Scouting, Durchführung von Trend- und Patentanalysen

Entwicklungs-, Simulations- und Prüfdienstleistungen

Planung, Entwicklung und Aufbau von Prüfständen

FORSCHEN.

GESTALTEN.

WERTE SCHAFFEN.

FGW Forschungsgemeinschaft

Werkzeuge und Werkstoffe e.V.

Papenberger Str. 49

42859 Remscheid

Tel.: +49 (0) 2191 5921 - 0

Fax: +49 (0) 2191 5921 - 100

E-Mail: info@fgw.de

www.fgw.de

der Bergische Unternehmer 05|18 41


IM FOKUS INDUSTRIE 4.0

Industrie 4.0

schafft auch

für den Mittelstand

ideale

Voraussetzungen,

um Kosten

zu senken und

Effizienz zu erhöhen.

kleine und mittlere Unternehmen sehen in der

propagierten vierten Industrie-Revolution eine

Herausforderung, die nur schwer zu meistern ist.

Wie die McKinsey-Studie besagt, rechnen etliche

Unternehmen damit, in den kommenden zehn Jahren

rund 40 bis 50 Prozent ihres Maschinenparks

austauschen zu müssen. Eine Investition, die richtig

ins Geld geht. Außerdem stehen moderne

Technologien wie 3D-Druck, Big Data und das Internet

der Dinge verbreitet immer noch unter Vorbehalt,

wobei die Bedenken überwiegen. Risiko

statt Chance im Wettbewerb – eine positive Einstellung

zum Fortschritt sieht anders aus.

Die Skepsis im Mittelstand erstaunt umso mehr,

da es vor allem die Mittelständler sind, die durch

ihre Innovationen den Ruf Deutschlands als führenden

Fabrikausrüster maßgeblich mitbestimmt

haben. Insbesondere in den Schlüsselbranchen

Maschinenbau, Robotik, Sensorik und Logistik

können heimische Firmen punkten. Allerdings bereitet

die zunehmende Spezialisierung der KMU

bei der Realisierung des digitalen Wandels auch

Probleme. Zum Beispiel deswegen, weil in dieser

Unternehmensgruppe häufig Maschinen und IT-

Systeme im Einsatz sind, die über einen unterschiedlich

hohen technischen Standard verfügen.

Vielfach fehlt dem Management auch die notwendige

Kompetenz, um die Möglichkeiten zur Vernetzung

ihrer Prozesskette zu erkennen und entsprechend

komplexe Netzwerke aufzubauen und

zu betreiben. Dies erklärt, weshalb zurzeit in ers-

Es sind allem die Mittelständler, die sich bei dem Zukunftsprojekt

alleine gelassen fühlt. Sie sehen in der digitalen Revolution

eine Herausforderung, die nur schwer zu meistern ist.

ter Linie große Unternehmen mit IT-Budgets in

mehrfacher Millionenhöhe vorangehen, um richtungsweisende

Projekte auf den Weg zu bringen.

Ideale Voraussetzungen für mehr

Effizienz

Dabei schaffen die Optionen, die Industrie 4.0 zu

bieten hat, ebenso für den Mittelstand ideale Voraussetzungen,

spürbar die Kosten zu senken und

die Effizienz zu erhöhen. Dazu ein Beispiel:

Durch die Vernetzung der Unternehmen innerhalb

einer Wertschöpfungskette lässt sich diese komplett

optimieren. Bisher beschränkte sich die Verbesserung

zumeist auf nur einen Fertigungsschritt.

Da künftig sämtliche Informationen in

Echtzeit zur Verfügung stehen, ist ein Unternehmen

unter anderem in der Lage, frühzeitig seine

Planung darauf abzustimmen.

Mehr noch. Innerhalb einer optimierten Wertschöpfungskette

auf intelligenter Basis kann der

gesamte Lebenszyklus eines Produkts abgebildet

werden – von der Idee über die Produktion bis zu

Wartung und Recycling. Auf diese Weise ergeben

sich neue Perspektiven für eine spezialisierte, individuelle

Fertigung mit dem Ziel, maßgeschneiderte

Produkte nach Kundenwunsch herzustellen.

Die Wandlungsfähigkeit der Firmen gewinnt vor

dem Hintergrund Industrie 4.0 immer mehr an

Bedeutung. Denn aufgrund der rasanten Entwicklung

in der Informationstechnologie schreitet die

Digitalisierung der Industrie-Produktion unaufhaltsam

fort. Wichtige Stationen sind dabei die

Vernetzung von Fertigungsbetrieben zu virtuellen,

smarten Fabriken, wobei ein durchgängiges

Engineering über die gesamte Wertschöpfungskette

den Fortschritt beschleunigt.

42 www.bvg-menzel.de


Entwicklung braucht Unterstützung

Es wäre allerdings ein Trugschluss zu glauben, es

gäbe für alle Bedürfnisse und Anforderungen der

produzierenden Industrie schon jetzt eine allgemein

gültige Lösung. Auch wenn in Teilbereichen

bereits technische Prozesse und Systemlösungen

zur Verfügung stehen: Im integrativen Zusammenspiel

von Mensch, Organisation und Technik

werden immer wieder Handlungsfelder sichtbar,

die sich in der Praxis überschneiden können.

Die Forderung heißt also: Besonders kleine und

mittlere Unternehmen müssen brauchbare Unterstützung

für den Einstieg in die digitale Produktion

bekommen. Dazu gehören Empfehlungen zur

Umsetzung sowie Best Practices, um neue Strategien,

Prozesse und Verfahren anwenden zu können.

Das bedeutet, dass es sich bei der Realisierung

von Industrie 4.0 um einen kontinuierlichen

Entwicklungsprozess handelt, bei dem die Interessen

der betroffenen Firmen berücksichtigt werden

müssen. Dies braucht Zeit, Engagement und den

Willen aller Beteiligten, sich aktiv einzubringen

und an der Lösung der vielfältigen Aufgaben mitzuarbeiten.

Zeit aktiv zu werden

Im Zusammenspiel

von Mensch, Organisation

und Technik

werden Handlungsfelder

sichtbar, die sich

überschneiden.

Gut vernetzt im Bergischen

Um die Verknüpfung von internationalen

Geschäftspartnern ins Bergische Land zu

stärken, bringt sich das weltweit agierende

Unternehmen OMATIVE Systems als kompetenter

Partner ins Gespräch. Dabei handelt

es sich um einen führenden Anbieter

von Optimierungssystemen und Lösungen,

um die Effizienz von Fertigungsprozessen

und Produktionstechniken zu maximieren.

Etwa durch die Nutzung von Big Data, neben

der Optimierung in Echtzeit und einer

fortschrittlichen Basistechnologie ein wichtiger

Baustein für den Erfolg bei der Umsetzung

von Industrie 4.0

Das Unternehmen ist seit 20 Jahren in der

industriellen Fertigung tätig und versorgt

Firmen mit adaptiven Kontrollen sowie Lösungen

in den Bereichen Überwachung und

Management speziell in der Metallverarbeitung.

Das Anwendungsspektrum reicht vom

Maschinen-Level bis hin zur Smart Factory.

Kontakte laufen über die Wirtschaftsförderung

Solingen, Grünewalder Straße 29 -31,

Telefon 0212 2494-133

Als größte Hürden auf dem Weg in die innovative

Industrie 4.0-Welt gelten im Moment mangelhafte

Datensicherheit und fehlendes Know-how der Mitarbeiter.

Daraus ergeben sich bestimmte Bereiche,

in denen sich Unternehmen schon heute engagieren

können und sollten. Dazu zählen die bessere Nutzung

vorhandener Daten aus der Fertigung, die

Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit moderner

IT-Technik, die Sicherung und Kontrolle digitaler

Schnittstellen zum Kunden, eine schnellere Reaktion

auf die tagesaktuellen Entwicklungen im

IT-Bereich und die Steigerung der Kompetenz bei

der Abwehr von Cyber-Attacken.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

Bauplatten aus Titan für den metallischen 3D Druck

(Lasergenerieren/ AM/SLM/ SLS/ DMLS) Ti6Al4V

Rohlinge, gesägt, Toleranz Dicke: -0/+3mm spannungsarm geglüht

Standarddicken: 25mm / 30mm / 40mm / 45mm / 60mm

Standardformate: 248 x 248mm 253 x 253mm 283 x 283mm 408 x 808mm 284 x 503mm

Weitere Formate und Dicken auf Anfrage herstellbar.

Einbaufertige Bauplatten nach Zeichnung beidseitig plangefräst

der Bergische Unternehmer 05|18 43


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Alle Bienen lieben

Es summt und brummt. In der Außenanlage von

Menckes Gartencenter herrscht reger Flugbetrieb.

Aus gutem Grund, Denn Heiko Mencke und

sein Team sind engagierte Bienenfreunde und

sorgen dafür, dass sich nützliche Insekten in

den heimischen Gärten wie zu Hause fühlen.

Goldmarie


In unserem umfangreichen Sortiment gibt es

eine große Auswahl an Pflanzen, die von

Bienen, Hummeln, Schmetterlingen & Co.

bevorzugt angeflogen werden“, erklärt Sabine

Eibel, Leiterin der Abteilung Beet-Pflanzen.

„Dazu gehört beispielsweise die sonnengelbe

Goldmarie, aber auch Lavendel, Thymian oder die

Vanilleblume sind Favoriten im Reich der Insekten.“

Seit über 100 Jahren steht der Name Mencke

für Kompetenz und Service in der Branche rund

um Wuppertal. 1982 ging die Familie mit einem

neuen Gartencenter am Standort Sprockhövel an

den Start, das heute von Heiko Mencke in vierter

Generation geleitet wird. Unter seiner Ägide entwickelte

sich das renommierte Unternehmen zu

einer Erlebnis-Welt mit Lifestyle-Atmosphäre, die

nicht nur Pflanzenliebhaber aus der Region zum

Stöbern und kreativen Shopping einlädt. Auswahl

gibt es reichlich. Auf einer Gesamtfläche von

rund 6.500 qm findet der Besucher ein Riesenangebot

mit Qualitätsprodukten für den Garten sowie

mit attraktiven Ideen zum Wohnen und Dekorieren.

Willkommen im Café Pusteblume

Ein Treffpunkt der besonderen Art ist das Cafè

Pusteblume. Luftig und offen gestaltet, mit 50

Sitzplätzen innen, die sich in den liebevoll eingerichteten

Räumen verteilen. Die gleiche Anzahl

steht zudem im überdachten Außenbereich

bereit. Hier im charmanten Cafè-Ambiente bewirten

Kornelia Mencke und ihre Mitarbeiter

Bienenfreundin Sabine Eibel empfiehlt die sonnengelbe

Goldmarie für den privaten Garten.

die Gäste mit ausgesuchten kulinarischen Köstlichkeiten

aus eigener Herstellung, die täglich

frisch zubereitet werden. Angefangen beim

Frühstück in mehreren Variationen über kleine,

aber feine Mittagsmahlzeiten wie Suppen,

Flammkuchen oder Quiche bis zum selbstgebackenen

Kuchen zum Kaffee. Ein Highlight für

Genießer serviert das Pusteblume-Team jeden

Freitag und am Wochenende: Belgische Waffeln

mit Sahne, heißen Kirschen und Vanille-Eis.

Eine süße Verführung, der man unbedingt

nachgeben sollte.

Das Erfolgsrezept zum Wohlfühlen

Heiko Mencke bringt sein erfolgreiches Geschäftsmodell

auf eine einfache, überzeugende

Formel: „Wir wollen, dass sich unsere Kunden

rundum wohlfühlen.“ Um dieses ehrgeizige Ziel

zu erreichen, hat der junge Unternehmer bereits

viel investiert. Nach seiner Erfahrung genügt es

nicht, möglichst viele Artikel anzubieten – es

müssen vor allem die richtigen sein.

„Gerade heute in unserer technisierten Zeit wünschen

sich die Menschen phantasievolle Anregungen,

um ihr Leben zu bereichern. Zum Beispiel

mit exklusiven Dekorationen und Einrichtungsstücken

für den Wohnbereich. Oder auch mit individuellen

Pflanzen-Arrangements, die Stilsicherheit

und Geschmack verraten. Dies und mehr

offerieren wir in außergewöhnlicher Bandbreite.“

Nicht nur das. Im Gartencenter Mencke bekommt

jeder qualifizierte Auskunft auf seine Fragen.

Denn Fachwissen und Beratung zählen zu den

speziellen Stärken, mit denen sich der Sprockhöveler

Familienbetrieb im lokalen Wettbewerb

mit Erfolg profilieren kann.

44 www.bvg-menzel.de


Kornelia und Heiko

Mencke gönnen sich

eine Pause im angesagten

Cafè Pustblume.

Die beiden Jung-

Unternehmer haben

das beliebte Gartencenter

in eine Erlebnis-

Welt voll kreativer

Ideen verwandelt.

Zufriedene Mitarbeiter im Fokus

Heiko Mencke geht noch einen Schritt weiter.

„Nicht allein unsere Kunden sollen mit unserer

Leistung zufrieden sein. Für uns ist es ebenso

wichtig, dass sich unsere 60 Mitarbeiter im Unternehmen

gut aufgehoben fühlen. Deshalb legen wir

Wert auf eigenverantwortliches Handeln und geben

jedem Einzelnen die Möglichkeit, seine Fähigkeiten

auszubauen und Bereitschaft für mehr

Einsatz am Arbeitsplatz zu zeigen.“ Das Konzept

geht auf. Eine starke Mitarbeitermotivation, unterstützt

von einem ausgezeichneten Betriebsklima,

hält die Fluktuation seit Jahren auf niedrigstem

Niveau. Nur die schwierige Suche nach

geeignetem Nachwuchs bereitet Heiko Mencke

ein wenig Sorgen: „Wir würden gerne mehr ausbilden,

aber zurzeit sind junge Berufseinsteiger

nicht gerade leicht für eine Lehre in unserer Branche

zu begeistern.“

Im Herbst gibt es interessante

Neuigkeiten

Auf Begeisterung wird dagegen das Projekt stoßen,

das Mencke im Herbst dieses Jahres präsentieren

möchte. Geplant ist am Standort ein neues

Seminar-Zentrum, in dem in lockerer Folge Fachvorträge

zu interessanten Themen, Kochkurse

und praktische Lehrgänge zur Umsetzung von

Gartentipps, Deko-Ideen und Wohlfühl-Empfehlungen

stattfinden werden.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Mencke Gartencenter GmbH

Schmiedestraße 33

45549 Sprockhövel

Fon 0202 266620

Fax 0202 26662-18

Mail info@mencke.de

Net www.mencke.de

der Bergische Unternehmer 05|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Mit Charme

und Leidenschaft

Der Wonnemonat Mai lädt ein, die heimische Gastronomie zu entdecken. Das

Restaurant Habbel`s Bistro Manufactur in Sprockhövel bietet heimeliges Ambiente

vor dem Hintergrund einer langen Geschichte. Nur eine Glastür trennt

das Restaurant von Brennerei und Destillerie.

Sanft wiegt sich das Schattenspiel der

Äste auf dem dunklen Holztisch. Die

großen Fensterfronten geben den Blick

auf die Natur frei und entschleunigen

vom hektischen Alltag. Modern und warm wirken

die Rot- und Brauntöne im Bistro. Entlang der

Theke, die die Vielfältigkeit der Spirituosen in

Szene setzt, taucht man ab in die Historie. Die

Liebe zum Detail und eine Urgemütlichkeit bestimmen

das Restaurant, das nur durch eine Glas-

tür von der Destillerie und Brennerei getrennt ist.

Moderne und Tradition gehen hier Hand in Hand

und ergeben eine einzigartige Symbiose. Das Restaurant

Habbel’s Bistro Manufactur am Stadtrand

von Sprockhövel ist eine kleine Oase der Ruhe

und eine kulinarische Reise wert.

Das Ambiente bezaubert selbst Küchenchef Sigurd

Marmetschke nach über 22 Jahren immer noch.

„Das ist unheimlich schön und mit viel Charme

und Leidenschaft eingerichtet“, schwärmt er. Als

46 www.bvg-menzel.de


Küchenchef und

Pächter Sigurd

Marmetschke

prägt den Geschmack

der

Küche und den

Stil des Restaurants.

aus der ehemaligen Kneipe der Brennerei 1996 ein

Restaurant mit Liebe zum Detail entstand, war er

von Anfang an mit dabei, prägte acht Jahre lang

den Geschmack der Küche. Dann folgte 2004 mit

der Eröffnung des Restaurants „Alter Bahnhof“ in

Dortmund sein Schritt in die Selbstständigkeit. Im

November 2017 kehrte der gelernte Koch allerdings

an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er entschied

sich, als Pächter die Leitung zu übernehmen, führt

nun zwei gastronomische Betriebe.

Erst kommt der Geschmack....

Mit der Übernahme hat er auch die Karte verändert.

Bei der kulinarischen Ausrichtung des Restaurant

Habbel‘s legt der diplomierte Betriebswirt

für Hotel- und Gaststättengewerbe Wert auf Konstanz.

Im Fokus steht die Zubereitung mit frischen

Zutaten. Die Bandbreite reicht von einer Steakkarte

über Fisch, saisonale und regionale Produkte

und originelle Desserts. „Wir bieten eine ausgefallene,

schöne und vielfältige Küche“, beschreibt

der 54-Jährige den roten Faden der Speisekarte,

die alle zwei Monate wechselt. Bei der Zusammenstellung

der Gerichte lässt sich der Koch

durch die internationale Küche inspirieren. Diese

Einflüsse lassen sich auch schmecken. Das hat die

oberste Priorität. „Erst kommt der Geschmack,

dann die Optik“, betont der Inhaber, dem bodenständige

Kochkunst mit Leidenschaft wichtiger

als abgehobene Sternemenüs sind. Seine Küche

soll für jeden etwas bieten.

..... dann die Optik

„Ich koche einfach gerne. Ich mag die Hektik in

der Küche, wenn es ein bisschen voller wird. Das

macht Spaß“, erklärt der Chef, warum er nach

über 30 Jahren immer noch gerne am Herd steht

und den Gaumen der Gäste verwöhnt. Bis zu 90

Plätze bieten Restaurant und Bistro für die Besucher,

die vor allem aus dem Bergischen und vermehrt

auch aus dem Ruhrgebiet kommen, um einen

entspannten Abend zu genießen. Auch

umliegende Firmen nutzen gerne das besondere

Ambiente für Geschäftsessen oder Firmenfeiern.

Der Außenbereich mit den roten Backsteinen der

historischen Brennerei Habbel’s als Kulisse hält

bis zu 60 weitere Plätze bereit. Besonders schön

mutet der Pavillon an, von dem man das Treiben

im Blick hat.

Neben den hochprozentigen Köstlichkeiten aus

der angrenzenden Brennerei können die Restaurantgäste

auch aus der Weinkarte der Destillerie

wählen, zu der Sorten aus Deutschland, Europa

und Übersee zählen. „Die Verknüpfung ist einmalig

und soll auch in der Tradition bleiben“, sagt Sigurd

Marmetschke.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: BVG

Eisenwerkschänke

Loher Straße 5

58332 Schwelm

Fon 02336 10346

Mail info@eisenwerkschaenke.de

Net www.eisenwerkschaenke.de

KONFERENZ.

SEMINAR.

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TEAM-

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der Bergische Unternehmer 05|18 47


FÜR SIE ENTDECKT NAMIBIA

Namibia ist eines der letzten Länder, in dem der Mensch noch nicht die Oberhand

über die Natur gewonnen hat. Diese ist hier noch in ihrer ursprünglichen und

atemberaubenden Schönheit vorhanden. – Ein Besuch ist ein Muss!

48 www.bvg-menzel.de


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Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

FASZINATION NAMIBIA:

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172

Erleben

km/h (links)

Sie die Natur

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

in ihrer Ursprünglichkeit

der Bergische Unternehmer 05|18 49


FÜR SIE ENTDECKT NAMIBIA

Das Sossusvlei mit

seiner Salz-Ton-

Pfanne inmitten

hoher Sanddünen

ist seit 2013 Teil

des UNESCO-Welterbes.

(oben links)

Die interessanten

Köcherbäume sind

charakteristisch für

Namibia. (oben

rechts)

In der Hauptstadt

Windhoek beginnen

wir unsere Erlebnisreise.

(unten)

Unsere Reise beginnt in Windhoek, der

Hauptstadt Namibias. Es ist erstaunlich,

wie sehr der deutsche Einfluss hier

noch immer zu spüren ist. Straßen und

Restaurants tragen deutsche Namen und auch

Wegweiser stellen für uns kein Problem dar. Nach

den ersten Eindrücken der Stadt geht es auf zu einer

Fahrt vorbei an Kolonialbauten aus der Gründerzeit

nach Katutura, einem Vorort von Windhoek.

Da es in Namibia keine Glascontainer und

kein Flaschenpfand gibt, wird hier durch das

Frauenprojekt „Penduka“ Altglas per Hand zu

wunderschönem Perlenschmuck recycelt. Und

schon hat man ein Souvenir!

Am nächsten Tag erwartet uns mit der Kalahari-

Wüste gleich die erste Naturschönheit. Die roten

Sanddünen bilden einen beeindruckenden Kontrast

zu den grünen Tälern rund um Windhoek.

Über den Köcherbaumwald und den „Spielplatz der

Riesen“, eine bizarre Felslandschaft mit Granitblöcken,

erreicht man nach einiger Zeit den Fish River

Canyon. Hinter dem Grand Canyon ist dieser der

zweitgrößte Canyon der Welt und an einigen Stellen

bis zu 27 Kilometer breit und 550 Meter tief.

Durch die zwar sehr beeindruckende aber karge

Landschaft kann man hier die Freiheit genießen

und trifft nur sehr vereinzelt auf andere Lebewesen.

Vom Fish River Canyon geht die Fahrt weiter nach

Solitaire. Hier muss man unbedingt den Apfelkuchen

der „Moose McGregor Desert Bakery“ essen:

das ist ein Erlebnis! Von hier aus ist das weltbekannte

Sossusvlei mit den höchsten Dünen der

Welt nicht mehr weit. Um diese zu erreichen geht

die Fahrt in Allrad-Geländefahrzeugen weiter bis

man schließlich den zwei Millionen Jahre alten

Sesriem Canyon erreicht. Hier sind die Sonnenuntergänge

besonders schön: Das ganze Land wird

in seiner Weite in stimmungsvolles, buntes Licht

getaucht und geht in einen Nachthimmel der Superlative

über. Die Nacht verbringt man inmitten

der Namib-Wüste, der ältesten Wüste der Welt.

Hier lohnt sich nicht nur ein Blick in den Himmel,

denn wenn man diesen Anblick einmal gesehen

hat, kann man sich davon nicht mehr lösen. Die

unendliche Anzahl an Sternen und Sternbildern

ist atemberaubend! Da wir uns auf der Südhalbkugel

befinden, kann man zudem völlig andere

Sternbilder sehen als in Deutschland.

Durch den Namib-Naukluft-Park geht es weiter

nach Swakopmund. Das Hafenstädtchen ist zum

einen vom viktorianischen Stil geprägt, lässt

zum anderen aber auch die deutsche Kolonialzeit

erkennen. Auch ein Ausflug nach Walvis Bay

lohnt sich: hier kann man eine Robbenkolonie

beobachten und, wenn man Glück hat, sogar ein

paar Tümmler sehen. Am folgenden Tag führt

50 www.bvg-menzel.de


die Fahrt ins Erongogebiet, in dem das 1.000 km²

große Erongogebirge liegt.

Mit steilen Hängen und diversen Höhlen gilt es

auch als Eldorado für Kletterer.

Doch eines der Highlights wartet noch: der Etoscha-Nationalpark.

Dieser zählt zu den schönsten

Naturschutzgebieten der Welt und beherbergt auf

seinen über 20.000 km² so viele Wildtiere, dass

kein Wunsch unerfüllt bleibt. Auf zwei Fotosafaris

kann man unendlich viele Bilder machen und

die Tiere auch sehr nah beobachten. Der September

eignet sich als Reisezeit besonders gut, da die

Tiere aufgrund der Dürre auf Wasserlöcher angewiesen

sind, die gezielt mit der Gruppe beobachtet

werden.

Über Okahandja im Süden, wo man auf dem eindrucksvollen

Schnitzermarkt handwerkliche

Meisterwerke bestaunen kann, geht es schließlich

wieder zurück nach Windhoek.

Namibia ist ein Land der Extreme: so viele Sterne,

so viel Sand, so viel karge Landschaft und so viele

Wildtiere auf einem Haufen wie hier sieht man

nirgendwo anders. Trotz dieser extremen Bedingungen

kann man sich auf einer geführten Rundreise

zu jeder Zeit sicher fühlen und den besonderen

Spirit Namibias ganz in sich aufnehmen.

Gepaart mit den deutschen und viktorianischen

Einflüssen sind auch die Städte einen Besuch wert

und bringen einen zu Staunen. Das Erstaunlichste

ist jedoch die Natur unter der Oberfläche: auf den

zweiten Blick erkennt man, wie auch riesige Wüsten

leben und lernt dieses sensible Ökosystem mit

all seinen Facetten wirklich zu schätzen.

Der eindrucksvolle

Fish River Canyon

ist der zweitgrößte

Canyon der Erde.

(oben)

Auf unseren Safaris

kann man mit

Raubtieren wie Leoparden

auf Tuchfühlung

gehen.

(unten)

Text und Fotos: ReiseWelten Touristik

GmbH & Co. KG

der Bergische Unternehmer 05|18 51


HANDELSREGISTER

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16.04.2018 HRA 24681: Coretexx

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Jesinghauser Straße 5 B,

42389 Wuppertal. (Der Gegenstand

der Gesellschaft ist der Handel mit

Haarkosmetikerzeugnissen und die

Vornahme der damit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Jesinghauser Straße 5 B,

42389 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Coretexx Company

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28901), mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.04.2018 HRB 28908: Eggspress

Unbenannt-2 1 10.12.12 14:47 GmbH, Velbert, Nordrather Str. 130,

42553 Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.03.2018. Geschäfts-

wein, sekt,

anschrift: Nordrather Str. 130, 42553

tee, spirituosen,

Velbert. Gegenstand: Der Handel mit

bier, wasser &

Eiern und Eiprodukten, Eipackstelle,

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Transporte von Eiern und anderen

Frachtgütern (Spedition). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

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42115 wuppertal

Vertretungsregelung: Ist nur ein

tel.: (0202) 30 50 85 Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

weinquelle-hornig.de mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Sauder, André, Königswinter,

*20.01.1982, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

17.04.2018 HRB 28914: Ralf Faßbeck

UG (haftungsbeschränkt) Handwerker

Service, Wuppertal, Große

Hakenstraße 55, 42283 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.01.2018. Geschäftsanschrift:

Große Hakenstraße 55, 42283 Wuppertal.

Gegenstand: Ausführung

und Vermittlung von Handwerkerarbeiten

aller Art. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Faßbeck, Ralf,

Wuppertal, *10.09.1968, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.04.2018 HRB 28912: EnergyEng

GmbH, Wuppertal, Am Sonnenschein

52 A, 42109 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.03.2018. Geschäftsanschrift:

Am Sonnenschein

52 A, 42109 Wuppertal. Gegenstand:

Jegliche Art von Dienstleistungen in

der Energiewirtschaft (u.a. in der

Energieinfrastrukturplanung) sowie

im Bauhaupt- und Baunebengewerbe,

insbesondere Engineering/

Consulting-Dienstleistungen und

Bautätigkeiten, sowie Arbeitnehmerbzw.

Mitarbeiterüberlassung (Zeitbzw.

Temporärarbeit), Personalleasing

und Personalvermittlung, des

weiteren die Entwicklung und der

Betrieb von Web- und Softwareanwendungen,

Applikationen/Marketplaces

und Projektmanagement-

Tools. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Calgan, Ismail, Wuppertal,

*02.06.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.04.2018 HRB 28918: ASYA Dienstleistung

GmbH, Remscheid, Kölner

Straße 49, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

01.02.2018. Geschäftsanschrift:

Kölner Straße 49, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Das Betreiben eines

Friseurbetriebes, der Handel mit

Kosmetikartikeln, der Hoch- und

Tiefbau, die Durchführung von Gerüstbauarbeiten,

der Transport bis

40t, die Plakatierung, Entschlackung

und Reinigung von Feuerfestanlagen,

der Materialverkauf von Feuerfesterzeugnissen

und Weitergabe

von Aufträgen, sowie der An- und

Verkauf von Einbauküchen und

Elektrogeräten und deren Montage.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Frank, Raymond,

Duisburg, *23.11.1969; Gökkaya,

Veysel, Duisburg, *01.01.1969, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

18.04.2018 HRB 28917: talakademie

GmbH, Wuppertal, Zur Waldkampfbahn

81, 42327 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

15.03.2018. Geschäftsanschrift: Zur

Waldkampfbahn 81, 42327 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beratung, das

Coaching und Training, insbesondere,

aber nicht ausschließich, in den

Bereichen Medien, Kommunikation,

Verhalten und Rhetorik, sowie der

Abschluss aller damit im Zusammenhang

stehenden Geschäfte. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Pientka, Monika,

Wuppertal, *02.06.1956, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.04.2018 HRB 28922: Europe Racking

Deutschland GmbH, Wuppertal,

Am Jacobsberg 21, 42349 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.12.2017. Geschäftsanschrift: Am

Jacobsberg 21, 42349 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit Lagerund

Betriebseinrichtungen, der Handel

mit Möbeln sowie Produkten aus

Kunststoff, Stahl und Holz. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dessers, Dirk Jozef Marie,

Hasselt / Belgien, *18.03.1958; Neven,

Marthe Maria, Hasselt / Belgien,

*24.07.1955, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Roth, Olaf,

Wuppertal, *20.09.1961.

20.04.2018 HRB 28923: Hommrich

Handel & Merchandising UG (haftungsbeschränkt),

Haan, Neuer

Markt 14, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.02.2018. Geschäftsanschrift:

Neuer Markt 14,

42781 Haan. Gegenstand: - der Import

und Export sowie Einzelhandel

und Großhandel mit Handelswaren

aller Art, sofern sie keiner besonderen

Genehmigungspflicht unterliegen,

insbesondere Souvenir- und

Fanartikel, Haushaltswaren, Elektronikartikel,

Spielwaren, Lederwaren,

Bekleidung, - der Vertrieb vorgenannter

Handelswaren auch über

das Internet, im Wege des Lagerverkaufs

und durch Sonderverkäufe,

- die Durchführung von Verkaufsveranstaltungen.

Stammkapital: 300,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Hommrich, Kimberly-Sharon, Solingen,

*28.01.1993, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.04.2018 HRB 28926: DaVent Europe

GmbH, Solingen, Haus Grünewald

11 a, 42653 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.02.2018. Geschäftsanschrift:

Haus Grünewald 11

a, 42653 Solingen. Gegenstand: Die

Herstellung und Distribution von

Dachzubehörelementen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Hölscher, Guido,

Solingen, *31.03.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.04.2018 HRB 28929: Event Arena

Remscheid GmbH, Remscheid,

Willy-Brandt-Platz 1, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.10.2017. Geschäftsanschrift:

Willy-Brandt-Platz 1, 42859 Remscheid.

Gegenstand: Die Planung

und Durchführung von Veranstaltungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Yavuz, Onur Faik,

Remscheid, *24.04.1983; Özkan,

Senol, Remscheid, *18.12.1981, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.04.2018 HRA 24687: ENTERIA

Solarkraftwerke GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Ziegelstraße 15, 42289

Wuppertal. (Gegenstand des Unternehmens

ist die Entwicklung

und das Betreiben von Anlagen

zur Erzeugung und Nutzung von Erneuerbaren

Energien sowie ferner

die Ausübung aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden oder

dem Zweck des Unternehmens förderlichen

Tätigkeiten.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Ziegelstraße 15, 42289 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist

befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: ENTERIA

Impact Energy Management GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 28559).

24.04.2018 HRB 28930: dbteo UG

(haftungsbeschränkt), Remscheid,

Durchsholz 13, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.03.2018. Geschäftsanschrift:

Durchsholz 13, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Die Entwicklung, Produktion

und der Verkauf von Taschen.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Teo, Debbie,

Remscheid, *20.06.1982, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.04.2018 HRB 28937: FLOORCO UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Waldeckstraße 4, 42289 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Seit über 110 Jahren

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Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

19.03.2018. Geschäftsanschrift:

Waldeckstraße 4, 42289 Wuppertal.

Gegenstand: Die Erbringung von

Dienstleistungen in den Bereichen

Bodenbeschichtung und Sanierung.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Michels, Bogard,

Wuppertal, *07.09.1977, mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.04.2018 HRB 28933: RCK Projektbau

Beteiligungsgesellschaft mbH,

Solingen, Gasstr. 18 - Deltawerk,

42657 Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.03.2018. Geschäftsanschrift:

Gasstr. 18 - Deltawerk,

42657 Solingen. Gegenstand: Die

Übernahme der Komplementärstellung

an der zukünftigen RCK Projektbau

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Solingen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Rüttgers,

Dirk, Solingen, *03.01.1966,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura:

Czarnynoga, Martin, Leverkusen,

*31.12.1986.

26.04.2018 HRB 28938: DENO GmbH,

Velbert, Friedrichstr. 230, 42551

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.11.2017. Geschäftsanschrift:

Friedrichstr. 230, 42551 Velbert.

Gegenstand: Der Groß- und Einzelhandel

mit Lebensmitteln, Fleischwaren,

Tabakwaren, Kiosk- und

Gastronomiebedarf, der Im- und

Export von Lebensmitteln, Fleischwaren,

Tabakwaren, Kiosk- und Gastronomiebedarf,

der Handel mit Laden-

und Gastronomieeinrichtungen

einschließlich der eventuellen Beteiligung

an Unternehmen mit gleichem

oder ähnlichem Gegenstand.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kurucay, Mustafa,

Gelsenkirchen, *04.05.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.04.2018 HRB 28940: CE IT &

Technik Services GmbH, Wuppertal,

Gosenburg 17, 42289 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

23.03.2018. Geschäftsanschrift: Gosenburg

17, 42289 Wuppertal. Gegenstand:

Der gewerbliche Handel

mit IT- und sonstigen technischen

Geräten, Erbringung von Dienstleistungen

im IT- und Technikbereich.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Wefers, Christoph,

Emsdetten, *27.02.1954, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Gouras,

Christos, Lünen, *20.04.1981, einzelvertretungsberechtigt.

27.04.2018 HRB 28948: Northway

GmbH, Solingen, Landwehrstr. 95,

42699 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.02.2015 Die

Gesellschafterversammlung vom

12.03.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma,

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Stapelfeld (bisher Amtsgericht

Lübeck HRB 14910 HL) nach

Solingen beschlossen. Geschäftsanschrift:

Landwehrstr. 95, 42699

Solingen. Gegenstand: Der Import-

Export, Großhandel, Installation

von Materialien und Artikeln für den

Garten- und Landschaftsbau sowie

Landwirtschaft, Bauwirtschaft und

Industrie. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder Geschäftsführer vertritt

einzeln. Nach Änderung des Wohnortes

Geschäftsführer: Burk, Peter,

Stapelfeld, *08.11.1958, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertre-

ter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.04.2018 HRB 28947: CICONIAS

SERVICE GmbH, Haan, Leichtmetallstr.

22 A, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.04.2018. Geschäftsanschrift:

Leichtmetallstr.

22 A, 42781 Haan. Gegenstand:

Marketing, Produktentwicklung,

Marktanalyse, Handel mit Waren

verschiedener Art sowie der Betrieb

und die Betreuung eines Onlineshops

Deutschland. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Dr.

Höller, Egon, Gingst, *14.09.1945,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.04.2018 HRA 24692: GKPS OHG,

Erkrath, Max-Planck-Straße 7, 40699

Erkrath. (Der Onlinehandel im Inund

Ausland mit dem Schwerpunkt

auf Produkte im Bereich Outdoor,

Hobby und Freizeit, Gastronomie,

Telekommunikation und Freizeit.

Insbesondere mit Tools, Lampen,

Messer, Ausrüstung, Uhren und diverses

Zubehör.). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Max-Planck-Straße 7, 40699 Erkrath.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Grundmann,

Jan, Düsseldorf, *04.06.1985;

54 www.bvg-menzel.de


Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

Krebber, René, Erkrath, *07.02.1970;

Pannemans, Stefan, Düsseldorf,

*13.02.1970; Schmitz, Stephan, Düsseldorf,

*07.03.1984, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.04.2018 HRB 28953: Dolphin

Techtronix Mobile GmbH, Solingen,

Christian-Morgenstern-Weg 7

B, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.07.2005,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 16.11.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2. (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Meerbusch (bisher Amtsgericht

Neuss HRB 13503) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Christian-Morgenstern-Weg 7 B,

42699 Solingen. Gegenstand: Herstellung,

Vertrieb und Vermarktung

von Peripherie-Produkten

für Videospielkonsolen und IBM/

PC kompatibler Hardware, Handel

mit OEM-Produkten, Entwicklung,

Herstellung und Vermarktung von

Software, DVD-Produkten, Audioerzeugnissen

sowie elektronischen

Büchern, Betrieb einer Werbeagentur.

Stammkapital: 112.500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Conrath, Ulrich,

Solingen, *13.10.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.05.2018 HRB 28960: BRIKS Böddinghaus

- clever solutions GmbH,

Solingen, Hossenhauser Straße

136, 42655 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.03.2018.

Geschäftsanschrift: Hossenhauser

Straße 136, 42655 Solingen. Gegenstand:

Die Erbringung von Dienstleistungen

im Bereich Legasthenie

und Dyskalkulie und weiteren pädagogischen

Angeboten sowie der

Onlinehandel u.a. im Bereich von

Jagdtechnik und -zubehör sowie der

gewerbliche Drohnenflug. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Böddinghaus, Tim, Solingen,

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

1–27 t

Gabelstaplerservice

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Camoeiras Yañez,

Nina, Wuppertal, *11.01.1971; Isik,

Saime, Solingen, *27.01.1971; Kraft,

Julia, Wuppertal, *12.10.1974; Stausberg,

Frank, Wuppertal, *22.07.1970,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.05.2018 HRB 28966: Bösch Immobilienverwaltungs-GmbH,

Wuppertal,

Heinz-Fangman-Straße 4, 42287

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*03.07.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.05.2018 HRB 28959: elbe Gastronomie

GmbH, Wuppertal, Moritzstraße

14, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.03.2018. Geschäftsanschrift:

Moritzstraße 14,

42117 Wuppertal. Gegenstand: Der

Gastronomiebetrieb und alle damit

zusammenhängenden Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.04.2018. Geschäftsanschrift:

Heinz-Fangman-Straße

4, 42287 Wuppertal. Gegenstand:

Der Erwerb, die Bebauung, die Parzellierung

und die Vermietung von

Grundstücken und von Woh-nungen

sowie alle damit zusammenhängenden

Maßnahmen, unter Ausschluss

von Geschäften im Sinne des § 34

c GewO. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Schwiesau,

Tobias, Wuppertal, *27.09.1985,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.05.2018 HRB 28967: Cappello

Bauträger GmbH, Solingen,

Behringstr. 56, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

16.04.2018. Geschäftsanschrift:

Behringstr. 56, 42653 Solingen.

Gegenstand: Die Planung, die Vorbereitung,

die Betreuung und die

Durchführung bzw. Erstellung von

Bauvorhaben und Bauten jeglicher

Art, insbesondere auch als Bauträger

i.S. des 34 c GewO und der

MaBV sowie der Er-werb, die Veräußerung,

die Verwaltung von Grundbesitz

bzw. Immobilien und grundstücksgleichen

Rechten jeglicher

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Cappello, Giovanni,

Solingen, *27.09.1958; Cappello, Patrick,

Solingen, *24.09.1989, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.05.2018 HRB 28962: Arbeiterwohlfahrt

Wuppertal gemeinnützige

Gesellschaft mbH, Wuppertal, Friedrichschulstraße

15, 42105 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

09.04.2018. Geschäftsanschrift:

Friedrichschulstraße 15, 42105

Wuppertal. Gegenstand: Die Gesellschaft

fördert die - Jugendhilfe, - Erziehung,

- Volks- und Berufsbildung.

Der Satzungszweck wird insbesondere

erfüllt durch den Betrieb von

Einrichtungen der Jugendhilfe, d.h.

insbesondere von Kindertagesstätten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder

Geschäftsführer vertritt einzeln.

Geschäftsführer: Gottsmann, Frank,

Wuppertal, *23.02.1961.

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

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gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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