Ostbayern-Kurier_Mai2018_NORD-web

ostbayernkurier

Die Monatszeitung für Stadt und Landkreis Schwandorf

Aus dem

Polizeileben

Unser Autor Franz Niebauer

erzählt aus seiner

Zeit bei der Polizei – von

nächtlichen Streifenfahrten

und Pannen beim

Betriebsausflug.

>> Mehr auf Seite 23

Stadt und Kreis Schwandorf - DIE MONATSZEITUNG

MAI 2018

Schwarzes Schwandorf

Landesverbandstagung der Kaminkehrer in der Großen Kreisstadt vom 13. bis 16. Mai

Schwandorf. Großes Kaminkehrertreffen

in Schwandorf:

Die Kaminkehrer aus

rund 1500 Kehrbezirken

in Bayern treffen sich hier

vom 13. bis 16. Mai zu ihrer

Landesverbandstagung.

BIBERGER

Arbeitsbühnen- & Staplervermietung

Für die Bevölkerung startet

am Sonntag, dem 13. Mai

in der Oberpfalzhalle eine

Messe zum Thema „Energie

– Umwelt – Brandschutz –

Sicherheit“, die nicht nur für

alle Bauherren Besitzer von

Wohneigentum interessant

sein dürfte.

Dazu gibt es eine Spendenaktion

zugunsten der Organisation

„Kaminkehrer helfen

krebskranken Kindern“.

>> Mehr auf Seite 2

Zauberhaftes Kallmünz

Der Künstlerort an Naab und Vils ist immer einen Ausflug wert

Kallmünz. Ein malerisches

Dorf am Wasser, eine trutzige

Burganlage oben auf dem

Berg und die Spuren vieler

bekannter Künstler wie zum

Beispiel Wassily Kandinsky

und Gabriele Münter, die

hier lebten und Inspiration

fanden: Das ist Kallmünz.

Der Ort am Zusammenfluss

von Naab und Vils bietet

viele Möglichkeiten, einen

tollen Ausflugstag zu verbringen.

Führungen zu verschiedenen

Themen – zum

Beispiel durch den Markt

selbst, durch die Pfarrkirche,

auf die Burgruine oder auf

den Spuren der Kallmünzer

Kunst-Geschichte – bringen

den Besuchern viel Wissenswertes

rund um den Ort

näher. Auch darüber hinaus

gibt es viele Sehenswürdigkeiten

zu entdecken.

>> Mehr auf Seite 11

Urlaub dahoam:

Freizeit in Ostbayern

Ostbayern. Der Sommerurlaub

lässt noch auf sich

warten? Auch in Ostbayern

ist viel los, was Freizeitspaß

verspricht. Zum Beispiel

haben die Freibäder wieder

geöffnet – Tipps dazu gibt

es auf Seite 4 und 8.

Ob Leuchtenberg-Ausstellung

in Pfreimd oder Oberpfalz-Festival

mit Rapper

„BBou“ (Seite 2), Kirchenjubiläum

in Blechhammer

Montageservice Alkofer

Inh. Florian Alkofer

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(Seite 16) oder die Felsenkeller

in Schwandorf (Seite

15) – für jeden Geschmack

ist etwas dabei.

Auch unser Veranstaltungskalender

(Seite 6 und

7) bietet viele Tipps für

Unternehmungen. Und wer

den Sommerurlaub doch

nicht mehr erwarten kann,

fährt vielleicht ein paar Tage

zum Golfen und Baden nach

Neualbenreuth (Seite 14).

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Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

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2 Stadt und Kreis Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

„Berufs-Glücksbringer“ tagen in Schwandorf

Die bayerischen Kaminkehrer kommen nach Schwandorf – große Messe für Besucher in der Oberpfalzhalle

Schwandorf. Es ist eine

besondere Ehre für eine

Stadt, wenn sich die

Kaminkehrer aus den insgesamt

1500 bayerischen

Kehrbezirken zu ihrem

Landesverbandstag dort

treffen. Dass der Stadt

dann auch der spezielle

Hauch der schwarzen

Glücksbringer anhaftet,

ist fast selbstverständlich.

In diesem Jahr

gehört Schwandorf zu den

„Glückspilzen“.

In der Oberpfalzhalle treffen

sich von 13. bis 16. Mai die

Kaminkehrer aus ganz Bayern

zum Landesverbandstag

ihrer Innung. Damit schließt

sich ein historischer

Kreis, fand doch die erste

Gründung der Kaminkehrerinnung

der Oberpfalz

im Jahre 1905 ebenfalls in

Schwandorf statt.

Programm überreicht

Historisch oder traditionell

gewandet schritten Bezirksobermeister

Peter Wilhelm

aus Wackersdorf mit elf

Oberpfälzer Kollegen denn

auch bereits im April zum

Schwandorfer Oberbürgermeister

Andreas Feller, um

ihm das Programm für den

96. Landesverbandstag zu

präsentieren (der Ostbayern-Kurier

berichtete).

Die bayerischen Kaminkehrer tagen vom 13. bis 16. Mai in Schwandorf.

Dabei kam auch die Zunftlade

der Kaminkehrer zum

Einsatz, die aus dem Jahr

1763 stammt. Üblicherweise

werden aus ihr die Freibriefe

für die Kaminkehrer-Absolventen

entnommen; an diesem

Tag lag darin der Ablauf

für den Landesverbandstag.

Beginn mit Messe

Start ist am Sonntag, dem

13. Mai, mit einer Messe

zum Thema

in der Oberpfalzhalle. Weil

gleichzeitig Muttertag ist,

überreichen die jüngsten Kaminkehrerinnen

allen anwesenden

Müttern eine Rose.

Kriminalhauptkommissar

Sennfelder hält einen Vortrag

zum Thema „Einbruchsschutz

rund um Haus und

Wohnung“.

Nach der Delegiertentagung

am 14. Mai werden ab 17

Uhr auf dem Markplatz 112

Rauchmelder verteilt – sie

sind seit dem 1. Januar 2018

in jedem Haushalt Pflicht. Bei

der Aktion helfen die Freiwillige

Feuerwehr Schwandorf

sowie der Kaminkehrer-Chor

und die Blaskapelle der

Innung Oberpfalz.

Am 15. Mai geht es

bei der Tagung um die

technischen Details des

Bild: fb

Kaminkehrer-Handwerks,

bevor am Festabend das

Wohlbefinden im Vordergrund

steht. Dafür sorgen

die Band „Cappuccino“

sowie ein Buffet des Hofenstettener

Sternekochs Hubert

Obendorfer vom Landhotel

Birkenhof.

Witzig-scharfer Humor

Damit die Feiernden die Bodenhaftung

nicht verlieren,

hält später die „Altneihauser

Feierwehrkapell’n“ Einzug,

wobei Kommandant Norbert

Neugirg mit witzig-scharfen

Formulierungen und treffenden

Spitzen nicht geizen

wird.

Politprominenz zu Gast

Am darauffolgenden Abschlusstag,

dem 16. Mai,

gibt sich die politische Prominenz

der Staatsregierung

die Ehre. Albert Füracker

wird eine Rede halten. Dass

der bayerische Finanz- und

Heimatminister ebenfalls

aus der Oberpfalz stammt,

rundet den 96. Landesverbandstag

des Bayerischen

Kaminkehrerhandwerks ab.

Peter Wilhelm freut sich, die

Veranstaltung nach Schwandorf

geholt zu haben. „Das

letzte Mal war unser Landesverbandstag

vor neun

Jahren in der Oberpfalz, und

das nächste Mal wird er frühestens

in 14 Jahren wieder

hier sein. Da sind wir schon

stolz, dass wir Gastgeber

sein dürfen“, sagte Wilhelm

dem Ostbayern-Kurier.

Spende für guten Zweck

Und ganz wie es bei den

„Berufs-Glücksbringern“

Tradition ist, geben sie ihr

Glück weiter: Der Erlös aus

dem Kaffee- und Kuchenverkauf

geht an den Verein

„Kaminkehrer helfen krebskranken

Kindern“.

Ein Video zum Landesverbandstag

der Kaminkehrer

gibt es online auf www.

ostbayern-kurier.de. fb

Unsere sommerlichen

Spezialitäten:

• Täglich frische Sulzen

• Verschiedene Wurst-Feinkost-Salate

• Tomaten-Mozzarella-Baguettes

• Frische Bärlauch-Bratwürstchen

• Chili-Bratwürstchen

• Zwiebelfleisch – lecker eingelegt

• Beste Steaks für Ihren Grill

• Frischsalate

… und viel anderes mehr!

Trikots gesponsert

zweite Mannschaft des Sportvereins.

Weindler war selbst

jahrelang in den Jugend- und

Erzhäuser/Windmais. Groß

war die Freude bei der

Seniorenmannschaft des

SV Erzhäuser/Windmais. Seniorenmannschaften

Michael Weindler (rechts)

von Metallbau Weindler aus

Bodenwöhr, der vor einiger

Zeit die Schlosserei Rudolf

Scharf in Blechhammer von

seinem Lehrherrn übernahm,

spendete einen Satz neuer

Trikots für die erste und

des

Vereins aktiv und freute sich,

seinen Sportkameraden den

Trikotsatz zu überreichen.

Trainer Markus Zimmer (2.

von rechts) dankte dem edlen

Spender und versprach zahlreiche

Siege im neuen Outfit.

Lassen Sie sich von uns kulinarisch verwöhnen!

Metzgerei Schuhbauer im Norma-Markt Bruck

Tel.: 0 94 34 / 20 00 54, Fax: 0 94 34 / 39 80, gustl-schuhbauer@t-online.de

Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Wir sind für Sie da: Mo. bis Fr. 6 bis 19 Uhr, Sa. 6 bis 16 Uhr


www.ostbayern-kurier.de Kreis Schwandorf

3

Herzogliche Kunstschätze

„200 Jahre Fürstentum Leuchtenberg“: Ausstellung in Pfreimd

Pfreimd. Das Museum

unter dem Bürgersaal in

Pfreimd ist bekannt für

seine liebevoll gestalteten

Ausstellungen. Nun kommt

die Wanderausstellung

zum Thema Leuchtenberg

nach Pfreimd.

Das Fürstentum Leuchtenberg

wurde vor rund 200 Jahren

aus der Taufe gehoben.

Eugène war einer der reichsten

und großzügigsten Fürsten

in Bayern. Im Oktober

1817 legte er den Grundstein

zum Palais in München.

Die Leuchtenbergs besaßen

damals mit die größten

Kunstschätze im Land.

Einen kleinen Einblick in ihre

Sammlung bietet diese Wanderausstellung.

Über 100 verborgene

Stücke aus den Depots

öffentlicher und privater

Sammlungen sind darin zu

sehen – ein Querschnitt aus

dem Hause Leuchtenberg.

Es sind meist kleine, aber

feine Stücke – nicht die

großen, aber sicher das eine

oder andere Highlight, das

es noch nie in die Öffentlichkeit

geschafft hat.

Da sind die herzoglichen

Schlittschuhe aus der Seeoner

Zeit, ein exzellenter

Lampenschirm aus Schloss

Malmaison von Auguste Garneray

Simeon, dazu Exotisches

aus Brasilien und Ostindien.

Nicht zu vergessen

die Pläne und Aquarelle des

Palais sowie ein Teil eines

Prachtpferdegeschirrs aus

Stein an der Traun. Ein kurzer

Dokumentationsfilm zum

Herzogshaus Leuchtenberg

begleitet die Ausstellung.

Am ersten Ausstellungswochenende

gründeten alle

bedeutenden Leuchtenberg-Orte

eine Ortsfreundschaft.

Eichstätt, Grünsfeld,

Pfreimd, Traunreut,

Dollnstein, Leuchtenberg,

Denkendorf, Ismaning und

Seeon-Seebruck sind dabei.

Die Ausstellung ist am 6. und

20. Mai, am 3. und 8. Juni

sowie am Tag des offenen

Denkmals am 10. September

geöffnet. Außerdem sind

bis zum 1. Oktober Besichtigungen

nach Anmeldung im

Rathaus möglich.

Die Ausstellung über die

Leuchtenbergs ist bis Oktober in

Pfreimd zu Gast.

Oberpfalz-Festival in

Tännesberg mit „BBou“

Tännesberg Er ist ein

waschechter Oberpfälzer –

aus Wolfsbach bei Ensdorf –

und sein Heimatdialekt ist

sein Markenzeichen: der

Oberpfälzer Erfolgsrapper

„BBou“.

„BBou“, was für „Boarischer

Bou“ steht, erhielt

kürzlich den Bayerischen

Dialektpreis für die Region

Oberpfalz von Ministerpräsident

Söder. In der Laudatio

hieß es, der Künstler

sei tief in der bayerischen

Kultur verwurzelt, die er

durch seine authentischen

Texte insbesondere jungen

Menschen näherbringe.

Am 28. Juli wird er auf

der Bühne des Oberpfalz-

Festivals 2018 in Tännesberg

ein paar Kostproben

seines Schaffens zum

Besten geben. Fans der

Spider Murphy Gang und

der Münchener Freiheit

dürfen sich auf ein weiteres

Highlight im Vorprogramm

freuen.

Karten für das Oberpfalz-

Festival 2018 sind online bei

OK-Ticket, NT-Ticket und

Eventim sowie bei allen bekannten

Vorverkaufsstellen

erhältlich. Weitere Informationen

gibt es unter www.

festival-taennesberg.de.

Peter Gattaut

Peter Gattaut, Pressesprecher

des Oberpfalz-Festivals 2018,

mit Erfolgsrapper „BBou“.

Bild: Peter Gattaut

Maßgeschneiderte

Vorsorgelösungen

Die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG

bildet Vorsorgespezialisten aus.

„Eine Bank, die mich versteht“

– das ist der Slogan

der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau

eG.

Damit das nicht nur Schlagworte

bleiben, hat die Bank in den

letzten Jahren einen hohen

sechsstelligen Betrag in die

Aus- und Weiterbildung ihrer

Beratermannschaft investiert,

so Vorstandsmitglied Thomas

Vorstandsmitglied Thomas Stalla mit den Vorsorgespezialisten Markus Gregori und Gerhard Auburger sowie Axel

Dreher, Kreisdirektor der Allianz Versicherung (von links).

Stalla. Die Kunden möchten

verstanden werden – mit ihren

Plänen, Ängsten, Wünschen

und Zielen. Dies bestätigen

sämtliche Befragungsergebnisse

von Marktforschungsinstituten.

Und genau da setzt das

Beratungskonzept der Raiffeisenbank

Schwandorf-Nittenau

eG an. Neben den klassischen

Beratungsthemen wie Geldanlage,

Baufinanzierung, Investitionen

und Zahlungsverkehr

gewinnt die Absicherung der

Familie, des eigenen Lebensstandards

im Alter und des

persönlichen Eigentums immer

mehr an Bedeutung.

In Zusammenarbeit mit dem

Verbundpartner der Bank,

der Allianz Versicherung, hat

die Raiffeisenbank im ersten

Schritt eine Beraterin und zwei

Berater zum „Zertifizierten Vorsorgeberater“

ausgebildet. Neben

den Versicherungsspezialisten

sorgen Christina Grundl,

Gerhard Auburger und Markus

Gregori als Vorsorgeberater

dafür, dass die individuellen

Wünsche und Pläne der Kunden

in maßgeschneiderte Lösungen

umgemünzt werden.

„Jeder Mensch hat etwas

anderes, das ihn bewegt –

und genau darauf wollen wir

noch mehr eingehen“, erklärt

Markus Gregori, der als Vermögensberater

in der Filiale

Wackersdorf tätig ist und die

Weiterbildung zum Vorsorgeberater

als ideale Ergänzung zu

seinem Aufgabengebiet sieht.

Noch immer beschäftigen sich

viel zu wenige Kundinnen und

Kunden mit dem Thema Vorsorge,

obwohl jeder weiß, wie

wichtig es ist. Gerhard Auburger,

Vermögensberater in der

Filiale Neunburg vorm Wald erklärt,

dass sich viele Menschen

aufgrund der Komplexität des

Themas nicht damit beschäftigen

wollen. Dies zeigt sich

immer wieder in den vielen

Gesprächen mit den Kunden.

„Wir sehen unseren Beratungsauftrag

darin, unseren Kunden,

auf für jeden verständliche

und nachvollziehbare Weise,

die Scheu vor den Vorsorgethemen

zu nehmen“, erläutert

Stalla das Vorsorgekonzept der

Bank. „Wir nennen das die „Beratung

mit mehr Verständlichkeit“.

„Wir stellen fest, dass uns immer

mehr Kunden ihre Vorsorge-

und Absicherungspläne

anvertrauen und die erarbeiteten

Lösungen dann auch

mit uns umsetzen“, ergänzt

Markus Gregori. Dass sie damit

überaus zufrieden sind, zeigt

das Ergebnis des diesjährigen

„Schwandorfer Kundenspie-

gels“, in dem die Raiffeisenbank

Schwandorf-Nittenau

eG den ersten Platz belegte.

Für die Bank und die Beratermannschaft

sei dies der Beweis,

beim Thema Beratungsqualität

auf dem richtigen Weg zu sein

und weiter permanent daran

zu arbeiten, so Stalla.

Die Vorsorgeberater sind dabei

ein zentraler Erfolgsfaktor.

Deshalb wird die Bank in Kooperation

mit der Allianz Versicherung

auch in diesem Jahr

wieder in die Weiterbildung

von Vorsorgespezialisten investieren.


4 Kreis Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

Badespaß für die ganze Familie

Baden, spielen, Sonne tanken: Im Freibad in Perschen können Jung und Alt die schönsten Tage im Jahr genießen

Nabburg. Das Freizeit- und es vieles zu entdecken: Sprudelbecken,

Erholungszentrum Perschen

Wasserkanone,

bietet viele Möglichkeiten,

die schönsten Tage im Jahr zu

verbringen. In der Wärmehalle

Schwanenhälse, Massagedüsen,

Luftperlbucht... Da ist für

jeden etwas dabei.

und im Dampfbad mit ver-

schiedenen Düften können

sich die Besucher entspannen

und anschließend im Ausschwimmbecken

den Kreislauf

in Schwung bringen.

Die Wassertemperatur beträgt

hier 27 Grad, das Wasser ist

1,10 bis 1,30 Meter tief. Als

besondere Attraktion gibt es

eine 50 Meter lange Großrutsche,

die Groß und Klein eine

Menge Spaß macht.

Im Erlebnisbecken, das die

Besucher von der Wärmehalle

aus direkt über den Ausschwimmkanal

erreichen, gibt

Öffnungszeiten :

Täglich 9.00 - 20.00 Uhr

Schlechwetter: 9.00 - 11.00

Uhr und 17.00 - 19.00 Uhr

Auskunft:

Freizeit- und Erholungszentrum

Perschen

Neusather Straße 20

92507 Nabburg

Tel.0 94 33 / 63 86

www.freibad-perschen.de

Schwimmer- und Sprungbecken

Auf alle sportlichen Schwimmer

wartet das Schwimmerbecken:

Mit 50 Metern Länge

und etwa 1.050 Quadratmetern

Fläche bietet es auch

ambitionierten Sportlern genügend

Platz. Die Wassertemperatur

beträgt hier 24 Grad.

Einen Sprungturm mit Sprungbrettern

in einem, drei und

fünf Metern Höhe bietet das

Springerbecken. Das Wasser

darin hat 22 Grad und eine

Tiefe von vier Metern.

Große Liegeflächen

Sonne pur können die Badegäste

auf den großen Liegeflächen

rund um die Becken genießen.

Wer es nicht ganz so

sonnig mag, sucht sich unter

den vielen Bäumen ein Plätzchen

im Schatten.

Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten

und ausreichend

Platz für Gemeinschaftsspiele.

Zum Beispiel bieten sich Federball,

Softball-Tennis, Beach-

Volleyball, Rasenschach und

Minigolf als Zeitvertreib an.

Spaß für die Kleinen

Ein Paradies für die Kleinsten

ist das Kinderplanschbecken.

In drei höhenversetzten sechseckigen

Becken, verbunden

durch zwei Rutschen, können

sich die Kinder vergnügen.

Auf rund 80 Quadratmetern

Wasserfläche laden Sprudel,

Wasserfall, eine wasserspeiende

Schildkröte sowie Handpumpen,

die Wasser in Kippeimer

befördern, zum Spielen,

Viele Möglichkeiten zum Planschen und Erholen bietet das Freibad

in Perschen: Vier Becken, großzügige Liegeflächen und eine

50 Meter lange Wasserrutsche warten auf die Badegäste.

Entdecken, Ausprobieren und

Planschen ein.

Mit zwei großen Sonnenschirmen

lässt sich bei Bedarf ein

Großteil der Wasserfläche beschatten.

Das Wasser im Kinderplanschbecken

ist vier bis

40 Zentimeter tief und mit 29

Grad angenehm warm.

Toben auch im Trockenen

Wenn die Kinder erst mal genug

vom kühlen Nass haben,

können sie sich im Trockenen

weiter austoben. Ein Spielplatz

mit Rutsche, Vogelnest-

Schaukel, Wippe und Klettermöglichkeiten

lässt bei den

Kleinen keine Langeweile aufkommen.


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

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6

Der Ostbayern-Kurier Veranstaltungskalender

www.ostbayern-kurier.de

05/18

AM und AS

So., 13.5. / 10.00 Uhr AMO-

TION - Mobilitätsausstellung

Amberger Altstadt

Fr., 18.5. / 17.30 Uhr Eröffnung

Amberger Pfingstdult,

Dult und Messegelände

Sa., 2.6. Oberpfalzcup der

Oberpfälzer Feuerwehren,

Hahnbach

Sa., 2.6. / 11.00 Uhr „Eat &

Meet“ Food Truck Festival,

Campus der OTH Amberg

Sa., 2.6. / 19.00 Uhr Kastelruther

Spatzen, OpenAir in

der Auerbacher Innenstadt

So., 3.6. / 10.30 Uhr 2. Naturparktag

Hirschwald,

Marktplatz Amberg

Bernhardswald

Fr., 1.6. / 17.30 Uhr 150-jähriges

Gründungsfest FF-

Illkofen, Feuerwehrgerätehaus

Hauzendorf

So., 3.6. / 8.00 Uhr 125-jähriges

Gründungsfest FF-

Mainsbauern, Feuerwehrgerätehaus

Haunzendorf

Bodenwöhr

Do., 7.6. / 19.30 Uhr Vortrag

Maria Treiber „Der naturnahe

Garten, Gesundes

Gemüse aus dem Garten für

das ganze Jahr“ Gh Lutter

Sa. 9.6. / 19.00 Uhr Spring

Break Party am Badeplatz

Bruck

Do., 31.5. - So., 3.6. Pokalturniere

– EC Sonne Bruck

Burglengenfeld

So., 13.5. / 10.00 Uhr Internationaler

Museumstag,

Volkskundemuseum

So., 20.5. / 16 Uhr Brunnenfest

Blaskapelle Dietldorf

Ostbayern-Termine

Termine selbst eintragen:

www.ostbayern-kurier.de

Sa., 2.6. - So., 3.6. 26. Lindenviertelfest,

Hof Rot-

Kreuz-Haus

Lappersdorf

Sa., 12.5. / 9.00 Uhr Pflanzentauschbörse,

Pfarrer-

Haueisen-Platz Hainsacker

Sa., 9.6. / 8.00 Uhr 40 Jahre

Volleyballabteilung der

SpVgg Hainsacker mit Turnier

und Festprogramm

Maxhütte-H.

Sa., 12.5. / 19.30 Uhr Danny

Streete im MGH

Fr., 25.5. - So., 27.5. 100

Jahre Gründungsfest,

Schützenverein Gut Schuss

Roßbergeröd

Sa., 26.5. 1. Food-Truck-

Festival, Rathausvorplatz

Nabburg

Mo., 21.5. / 13.00 Uhr Deutscher

Mühlentag im Freilandmuseum,

Neusath

Sa., 2.6. Fischerfest in Perschen

So., 3.6. / 13.00 Uhr Schafschur

im Freilandmuseum,

Neusath

Fr., 8.6. / 19.00 Uhr Preisschafkopf

für Frauen im

Bauernmuseum Perschen

Neunburg v. W.

So., 13.5. / 15.00 Uhr Märchenwanderung

„Von mutigen

Frauen und listigen

Mädchen“, Urlaubserlebnis

Untermurnthal

Fr., 25.5. - So., 27.5.

Heimatfest/800-Jahrfeier

Heimatverein, Festplatz

Sa., 2.6. / 20.00 Uhr Sommernachtsball

- 40 Jahre

Golf- und Landclub Oberpfälzer

Wald, Schwarzachtalhalle

Fr., 8.6. - So., 10.9. 50 Jahre

SV Seebarn, mit umfangreichem

Programm

Fr., 8.6. / 19.00 Uhr Vernissage/Kunstausstellung,

KFK Schwarzhofen, Rathaus

Sa., 26.5. / 12.00 Uhr und

Nittenau

So., 27.5. / 12.00 Uhr Action-City,

Familienfest mit

Westernstadtkulisse, Volksfestplatz

Fr., 1.6. / 19.30 Uhr Nittenau

Vocal Eröffnungskonzert,

Rathaus, weitere Termine

Sa., 2.6. 19.30 Uhr und

So 3.6. 16.00 Uhr verschiedene

Gruppen und Themenkonzerte

Oberviechtach

Fr., 8.6. / 18.00 Uhr Eröffnung

Volksfest Nittenau

So., 13.5. / 19.00 Uhr Open-

Air-Konzert: „Outbreakband“,

Marktplatz

Fr., 25.5. / 17 Uhr – So., 27.5.

ARDIE-Motorrad-treffen,

Gasthof „Taverne“ Lind

Do., 31.5. / 19.00 Uhr Barokes

Markttreiben, Marktplatz

sowie Sa., 2.6 und Sa.,

9.6. jeweils von 15.00 Uhr

bis 20.00 Uhr

Do., 31.5. / 20.00 Uhr Freilichtspiel

„Eisenbarth erleben“,

Marktplatz,. Weitere

Termine: Sa., 2.6 Und Sa.,

9.6. jeweils um 15.00 Uhr

und 20.00 Uhr

Pfreimd

Mo., 21.5. Eixelbergfest

Fr., 8.6. / 17.00 Uhr Singspiel,

Sing- und Musikschule,

kleine Schulturnhalle

Sa., 12.05. / 20.00 Uhr Tiki

Regensburg

Beat „The Valkyrians“ (Ska

aus Finnland) 10,00 €

So., 13.05. / 11 Uhr Neuhaussaal

„Lilliom“ –

Schauspiel (Matinee) Eintritt

frei!

Mi., 16.05. / 15.30 Uhr

Stadtteilbücherei Ost

„Vorlesestunde für Kinder“

Eintritt frei!

Sa., 18.05. / 19.00 Uhr Arberhütte

„Ein Kessel Buntes“

(bayerische Comedians)

18,00 €

Sa., 19.05. / 20 Uhr Theater

am Bismarckplatz „Younee“

(Free-Classic) 18,00 €

So., 20.05. / 20 Uhr STATT-

Theater „Vom Heiligen

Geist und anderen Mysterien...“

(Impro-Theater) 17 €

Di., 22.05. / 19.30 Uhr Theater

an der Uni „Kunst“ (Komödie

von Yasmina Reza)

8,00 €

Fr., 25.05. / 14 Uhr Naturkundemuseum

„Der kleine

Bär“ (Bilderbuchkino) 7,00 €

Sa., 26.05. /19.30 Uhr Akademietheater

„Das kunstseidene

Mädchen“ (von

Irmgard Keun) 12,00 €

So., 27.05. / 18.00 Uhr St.

Mang Kirche „Prager Barock“

(Barockorchester Rubio)

Eintritt frei!

Mi., 30.05. / 20.00 Uhr

Turmtheater „Der alte König

in seinem Exil“ (von

Arno Geiger) 23,00 €

Fr., 01.06. / 15.00 Uhr Pürkelgut

„Heimatliebe-Festival“

(Mundart-Rock) 28,00 €

Mo., 04.06. / 20.00 Uhr

Jazzclub „Jazzsession“

Eintritt frei!

Do., 07.06. / 15.00 Uhr

Stadtteilbücheri Süd „Talking

Paper - Papier in Form

gebracht“ (Workshop) Eintritt

frei!

Fr., 08.06. / 20.00 Uhr underground

„Zoo Escape“

(Power-Popp) 8,00 €

Regenstauf

Fr., 18.5. - Mo., 21.5. Regentalfest

Ramspau

Sa., 19.5. / 19.00 Uhr „Blues

Control“ Cooltourbühne

Sa., 26.5. / 19.00 Uhr

Buchtalk mit Gregor Gysi,

Kulturhaus Regenstauf

Roding

Sa., 12.5. / 9 Uhr Bayerische

Meisterschaft Kinder/Schüler/Jugend

im

Gewichtheben, Dreifachturnhalle

Sa., 19.5. / 13.00 Uhr 14. offene

Bogenstadtmeisterschaft,

Bogensportanlage

Unterlintach

Mo., 21.5. / 14.00 Uhr Oberpfälzer

Mariensingen,

Wallfahrtskirche Heilbrünnl

Sa., 9.6. / 17.00 Uhr Himmel

der Burschen - 40-jähriges

Gründungsjubiläum des

Burschenvereins, Festplatz

Mitterdorf

Schwandorf

Do., 17.5. / 19.30 Uhr Konrad-Max-Kunz-Tage

2018:

PREMIERE SADTheater

„Die Western-Schwestern“,

Sperlstadel Fronberg,

Weitere Vorstellungen am

18., 19. und 20. Mai.

Fr.18.5. - So., 27.5. Schwandorfer

Pfingstvolksfest

Sa., 26.5. / 20.00 Uhr Konzert

im Felsenkeller: Muddy

What?

Do., 31.5. / 14.00 Uhr Konrad-Max-Kunz-Tage

2018:

„Feiertagsmusi“, KMK-Saal

Oberpfalzhalle

Schwarzenfeld

Sa., 12.5. / 14 Uhr Konzert

zum Muttertag, Musikkapelle,

Restaurant Miesberg

So., 27.5. Miesbergkirchweih,

Miesberg-Allee

Teublitz

Fr., 8.6. - So., 10.6. 100-jähriges

Gründungsfest des

Burschenvereins Morgenrot

Münchshofen

Wackersdorf

- Steinberg

Sa., 12.5. / 18 Uhr Bergmannschützen

- Mexikanischer

Abend, Schützenheim

Heselbach


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7

So., 13.5. Internationaler

Museumstag, Heimat- und

Braunkohlemuseum Steinberg

am See

Sa., 19.5. und So., 20.5.

Seemeisterschaft Steinberger

Yachtclub

Do., 31.5. / 11 Uhr Fischereiverein

Oberpfälzer

Seenland - Fischerfest,

Volksfestplatz

Fr., 8.6. Kirchweih Steinberg,

Festplatz

Wald

Do., 31.5. / 14.30 Uhr Sommernachtsfest

der FFW

Siegenstein

Do., 31.5. - So., 3.6.

125-jähriges Gründungsfest

der FFW Mainsbauern

Walderbach

Fr., 1.6. / 18.30 Uhr Sommernachtsfest

2018 FFW

Kirchenrohrbach

Wenzenbach

Sa., 2.6., Sommernachtsfest

Stammtisch „De Euchan“,

Parkplatz Irlbach

Wörth

So., 13.5. / 16.00 Uhr Conny

und die Sonntagsfahrer:

Komm ein bisschen mit ... ,

Bürgerhaus

Fr., 25.5. 150 Jahre Feuerwehr

Kiefenholz - 4-tägiges

Gründungsfest

Fr., 1.6. / 8.00 Uhr – So., 3.6.

VW-Käfertreffen in Wörth

an der Donau im Gschwelltal

Fr., 8.6. - Mo., 11.6. 150

Jahre FF Wörth - Gründungsfest

der Feuerwehr

Wörth an der Donau, Festplatz

Gschwelltal

Zeitlarn

Sa., 9.6., 18 Uhr, Fischerfest,

Festplatz

Zell

Sa., 12.5. / 20 Uhr Warm up

Party KLJ Martinsneukirchen

So., 13.5. / 11.30 Uhr Bay.

So. KLJ Martinsneukirchen

Ausstellung von Martin Scharf

Nabburg. Seine vorwiegend in Aquarelltechnik gemalten

fl oralen sowie heimischen bis mediterranen „Ansichten“ hat

der in Nabburg geborene Künstler Martin Scharf im Lauf von

mehr als 30 Jahren angefertigt. Urlaubsaufenthalte in Südfrankreich,

Italien oder Griechenland lieferten die thematischen

Bildvorlagen. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder

fl ießt in die Bürgerspitalstiftung. Die Benefi z-Ausstellung

„Martin Scharf – Ansichten“ ist vom 13. Mai bis 24. Juni jeden

Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen im Künstlerdorf

Kallmünz. Verschiedene Führungen vermitteln Besuchern

vieln Interessantes und Wissenswertes über Kallmünz. Die

nächsten öffentlichen Führungen sind die Marktführung am

20. Mai, am 1. Juni und am 5. August, die Turmführung am

10. Juni, 15. Juli und 19. August sowie die Kirchenführung

am 24. Juni und am 26. August. Beginn ist jeweils um 14

Uhr, Treffpunkt für die Teilnehmer ist das Tourismusbüro am

Marktplatz 1. Die Kosten betragen vier Euro pro Person. Um

Voranmeldung unter Telefon 09473/7179999 wird gebeten.

Versammlung der FG Lari-Fari

Diesenbach. Die Faschingsgesellschaft Lari-Fari Diesenbach

lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein.

Diese fi ndet am 25 Mai um 19 Uhr in der Sportgaststätte Diesenbach

in Regenstauf statt. Die Hauptpunkte sind die Berichte

der Vorstandsmitglieder. Anträge sind bis zum 11. Mai

in Schriftform an den Präsidenten Jörg Gabes zu richten.

Maiandacht im Freilandmuseum

Neusath. Stadtpfarrer Hannes Lorenz hält am 23. Mai um

19 Uhr bei der Kapelle „Urspring“ im Oberpfälzer Freilandmuseum

eine Maiandacht. Diese begleitet der Katholische

Kirchenchor Nabburg. Der Zugang zum Museumsgelände

erfolgt an diesem Tag ab 18 Uhr direkt bei der Kapelle bzw.

beim Wirtshaus Unterbürg.

Motorradwallfahrt

Pettenreuth. Am 17.06.2018 fi ndet die Motorradwallfahrt

des OC Pettenreuth statt. Abfahrt ist um 9 Uhr am Gasthaus

Mauth. Motorradmesse und -segnung ist um 11 Uhr in Pilgramsberg

in der Wallfahrtskirche St. Ursula. Anschließend

besteht die Möglichkeit zum Mittagessen im Gasthaus „Zur

schönen Aussicht“ nahe der Wallfahrtskirche.

Jubiläum mit Promi-Mannschaft

Schwandorf. Der SC Kreith/Pittersberg feiert sein 50-jähriges

Bestehen. Am Freitag startet das Programm mit „90’s

meets Malle“ und DJ Hanika. Der Samstag beginnt um 9 Uhr

mit einem Jugendfußballturnier. Um 16.30 Uhr ist Anstoß

für das Benefi zspiel gegen die Prominentenmannschaft des

FC Sternstunden. Der Erlös geht komplett auf das Spendenkonto

der Sternstunden-Kinder. Abends spielt die Band

„SaKrisch“. Am Sonntag gibt es nach Kirchenzug und Gottesdienst

einen Frühschoppen mit der Kapelle „Blechrauschen“,

dann Mittagstisch im Festzelt auf dem SC-Gelände.

Einkaufen auf dem Erlebnis - Bauernhof

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Einkaufen mit

gutem Gefühl!

Sommernachtsfest in Irlbach

Irlbach. Der Stammtisch „De Euchan“ lädt am 2. Juni zum

Sommernachtsfest nach Irlbach ein. Auf dem Dorfparkplatz

unterhält ab 19.30 Uhr die Showband „Froschhax‘n-

Express“. Dazu gibt es Spezialitäten vom Grill und leckere

Getränke. Der Eintritt ist frei.


8 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Seniorennachmittag in Wenzenbach

Seniorendomizil Josef informierte in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchenüber seine Angebote

Wenzenbach. Das Seniorendomizil

Haus Josef in Wenzenbach

lud zum Seniorennachmittag

in den Kneißlwirt

ein. Bei Kaffee, Kuchen und

einem netten Unterhaltungsprogramm

informierte das

Mitarbeiter-Team des Hauses

Josef, das vom Ulmer Pflegeunternehmen

compassio

GmbH & Co. KG betrieben

wird, über das umfangreiche

Angebot.

Manfred Prüll, Leiter der 2012

eröffneten Einrichtung, freute

sich über den gelungenen

Nachmittag. „Es ist das erste

Mal, dass wir dieses Angebot

versuchen. Ich denke, dass

sich die Menschen nun etwas

besser vorstellen können, was

wir anbieten und leisten. Und

wenn man sich hier in entspannter

Runde bei Kaffee und

Kuchen kennengelernt hat, fällt

es bei einem späteren Bedarf

vielleicht leichter, unser Haus in

Anspruch zu nehmen“, so Prüll.

Zur Unterhaltung trugen die

Einmannkapelle Hans Karg,

Frauentanzgruppe „Hula“

aus Regenstauf, die Kindertanzgruppe

„Rainbows“ aus

Maxhütte sowie die Kinder der

Musikschule Wenzenbach bei.

Das Programm fand Anklang

und der Nachmittag machte

ALLES AUS

EINER HAND.

Seniorendomizil

Haus Josef

Dauer- / Kurzzeitpflege

Tagespflege

Ambulante Pflege

Offene Angebote

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ZUHAUSE!

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nach Hause, pflegen und

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• Campingplatz

Bei Kaffee, Kuchen und einem netten Unterhaltungsprogramm

informierte Manfred Prüll über das Seniorendomizil Josef.

den Gästen Spaß. Hin und wieder

fanden sich ein paar Gäste

zusammen mit dem Pflegepersonal

auf der Tanzfläche ein.

„So lange es geht, möchte ich natürlich

in meiner eigenen Wohnung

leben und mich selbständig

versorgen. Aber wenn es

eines Tages nicht mehr gehen

sollte, ist man froh, Hilfe in

Anspruch nehmen zu können“,

sagt eine Rentnerin. „Ich möchte

dann nicht meinen Kindern

zur Last werden. Andererseits

möchte ich aber auch meine

Privatsphäre nicht einbüßen.“

Keine Fließbandabfertigung

Dass das Älterwerden keine

Fließbandabfertigung ist, sieht

man auch bei compassio so. 28

Häuser betreibt die Gesellschaft

in Süddeutschland, davon vier

in der Region Regensburg.

Wenzenbach verfügt über 73

Pflegeplätze in 63 Einzel­ und

fünf Doppelzimmern. Ein Café,

ein Andachtsraum für Gottesdienste

sowie eine eigene Wäscherei

sind im Haus integriert.

Die hauseigene compassio-

Küche in Tegernheim kocht

täglich frisch und versorgt

auch das Haus Josef mit. „Wir

versuchen, eine möglichst

individuelle Betreuung bis ins

hohe Alter zu gewährleisten –

möglichst aus einer Hand. Unter

dem Stichwort „compassio

5.0“ bieten wir neben der stationären

auch eine teilstationäre

und eine ambulante Pflege an“,

vermittelt Manfred Prüll den

Gästen. Er führt weiter aus,

dass alle Interessierten zu den

offenen Angeboten wie dem

offenen Mittagstisch oder dem

Café vorbeikommen können.

„Es ist uns wichtig, zusammen

mit den Menschen zu arbeiten.

Selbstbestimmtheit und Individualität

sollen auch im Alter so

weit wie möglich gewährleistet

werden.“ Alles aus einer Hand

bedeutet bei compassio aber

auch die Begleitung am Ende

des Lebensweges. So bietet

compassio auch eine Palliativpflege

und zudem Hospiz­ und

Sterbebegleitung an.

Nach gemeinsamem Gesang

mit den Kinderchor beendete

Prüll den offiziellen Teil. Das

Kuchenschlemmen ging jedoch

noch weiter.

Michael Bothner

Öffnungszeiten:

Mo - So (bei schönem Wetter): 09.00 - 19.30 Uhr (letzter Einlass 19.00 Uhr)

Mo - So (bei schlechtem Wetter): 09.00 - 12.00 Uhr (letzter Einlass 11.30 Uhr)

17.00 - 19.00 Uhr (letzter Einlass 18.30 Uhr)

Verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende bei schönem Wetter möglich.

Lärchenweg 12 • 93149 Nittenau • Tel. 0 94 36 / 82 47

Die Kindertanzgruppe „Rainbows“ aus Maxhütte trug zu einem

unterhaltsamen Rahmenprogramm bei.


www.ostbayern-kurier.de Stadt und Kreis Schwandorf

9

Pflege: „Heute schon für morgen sorgen“

Veranstaltungsreihe zum Thema Pflege der Sparkasse Schwandorf – interessant auch für junge Leute

Schwandorf. Die finale Ausgabe

der Veranstaltungsreihe

„Heute schon für morgen

sorgen“ der Sparkasse im

Landkreis Schwandorf fand

kürzlich in der Sparkassenhauptgeschäftsstelle

statt.

Dabei ging es um Fragen,

die sich viele beim Thema

Pflege stellen: von Vorsorge

bis Finanzierung. Ein sehr

emotionales und persönliches

Thema. Deswegen freute es die

Veranstalter von der Sparkasse

besonders, dass viele junge

Erwachsene gemeinsam mit ihren

Eltern der Einladung gefolgt

waren.

Bewegende Fallbeispiele

Martina Rosenberg ist Autorin

und Expertin für allgemeine

Pflegethemen, worüber sie bei

der Veranstaltung referierte.

Neben ihrer eigenen Erfahrung,

die sie zu einem Buch verarbei-

Bruck. Respektvoller und

wertschätzender Umgang

unter den Generationen ist

wichtiger denn je. Darauf zielt

das längerfristig angelegte

Kunstprojekt der 6. Klasse und

des Seniorenheims in Bruck.

tet hat, ist sie Gründerin und

Betreiberin eines Fachforums

zum Thema Demenz. Sie

konnte einige bewegende Fallbeispiele,

aber auch positive

Gegebenheiten schildern.

Dr. Rüdiger Merkle ist Notar

und sprach über das Thema

Vorsorgevollmacht. In einem

Martina Rosenberg sprach über

allgemeine Pflegethemen.

Evelyn Gmach, der Klassenleiterin

der 6. Klasse, und

Stefanie Spratter, Jugendsozialarbeiterin

der Mittelschule

Bruck, schufen die Kinder und

Senioren an vier Terminen

zahlreiche Kunstwerke.

interessanten Vortrag erklärte

er, wie das nun wirklich ist mit

Betreuern, Gerichten, Vollmachten

und Verfügungen.

Nichts tun ist keine Lösung

Sein Fazit: Anstatt einen „Ankreuz-Zettel“

aus dem Internet

auszufüllen, ist es oft besser,

einen Notar aufzusuchen und

sich persönlich und kompetent

beraten zu lassen. Was immer

der Einzelne für sich persönlich

als Weg sieht – alles ist besser,

als nichts zu tun oder es nicht

rechtzeitig zu tun.

Caroline Kick von der Versicherungskammer

Bayern stellte

kurz einige Verfahrensweisen

aus der Praxis des Sparkassenversicherungsunternehmens

dar. Sie entließ die Teilnehmer

mit einem denkenswerten

Gleichnis: „Wenn Sie ein

neues Auto kaufen, stellt

sich für Sie die Frage nach

Stolz und Selbstsicherheit breiteten

sich bei den Kindern aus:

„Es ist ein tolles Gefühl, einmal

in die Rolle des Erfahrenen

schlüpfen zu dürfen und den

Älteren etwas beibringen und

sie unterstützen zu können.“

Sowohl jüngere als auch ältere Besucher lauschten interessiert

den Ausführungen der Referenten. Bilder: Thomas Starringer

einer Vollkaskoversicherung

gar nicht, die ist einfach selbstverständlich,

obwohl sie nicht

ganz billig ist. Legen Sie doch

einmal den selben Maßstab an

Ihr Alter an und an das, was da

auf Sie zukommen kann.“

Mit Infoständen

Ergänzt wurde die Veranstaltung

durch Infostände des

VdK, des Elisabethenheims in

Schwandorf und der Bayerischen

Versicherungskammer.

Thomas Starringer

Künstlerische Begegnung der Generationen

Kunstprojekt der Klasse 6 mit dem Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck – Vernissage am 7. Juni

Auf Initiative von Christine

Schöberl, Lehrerin im Ruhestand

und Gründerin des

Besuchsdienstes „Geschenkte

Zeit“, in Kooperation mit Birgit

Sperl vom Seniorenheim,

Kommunikation durch Kunst

Mit viel Freude an der künstlerischen

Arbeit und dem Verständnis

für die ältere und jüngere

Generation war die Kunst

das Tor zur Kommunikation.

Die Freude auf das nächste

künstlerische Zusammentreffen

der Generationen war für

alle Beteiligten jedes Mal groß.

Jedes Treffen hatte ein Thema

und eine vorgegebene künstlerische

Technik – zum Beispiel

„Claude Monet: Mohnwiese

in Argenteuil“ mit Farbauftrag

durch Stupfen mit dem Malkasten,

„Wassily Kandinsky: konzentrische

Kreise“ mit Zirkel,

Bleistift und Malkasten oder

„Vase mit Blumen“ mit Softpastellkreide

und Wischtechnik.

Sowohl die Kinder als auch die Senioren hatten jedes Mal viel

Freude an ihren künstlerischen Treffen.

Kunstwerke ausgestellt

Die Kunstwerke sind ab dem

7. Juni bei einer Vernissage zu

sehen. Dazu gibt es eine Fotoausstellung,

die Einblicke in die

Arbeit der Kinder und Senioren

gewährt. Ein Teil der Werke

wird später als Erinnerung an

das Projekt dauerhaft im Seniorenheim

und an der Grund- und

Mittelschule Bruck Platz finden.


10 Kreis Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

10 Jahre Erfolgsgeschichte

Jürgen Dietl blickt auf die Anfänge seines Kfz-Betriebs zurück

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auf Ihren Besuch!

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Jürgen Dietl

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92439 Bodenwöhr-Neuenschwand

Telefon: 0 94 34/200 343

Fax: 0 94 34/202 371

Mobil: 01 70/96 38 33 7

Web: www.auto-dietl.de

Neuenschwand. Die Automobil-Meisterwerkstatt

Jürgen

Dietl feiert in diesem Jahr ihr

zehnjähriges Bestehen. Gründer

und Inhaber Jürgen Dietl

gilt als kompetenter Ansprechpartner

rund um Fahrzeuge

aller Arten und Marken.

Der Unternehmer lernte sein

Handwerk von der Pike auf,

sammelte praktische Erfahrungen

in einem renommierten

Ausbildungsbetrieb und legte

schließlich die Meisterprüfung

im Kfz-Handwerk ab.

„Hat sich gut entwickelt“

Im Nebenerwerb erfuhr er

viel Kundenzuspruch. Dann

hatte er die Möglichkeit, ein

günstiges Werkstattobjekt zu

erwerben. Am 1. Januar 2008

war es soweit: Jürgen Dietl

eröffnete seinen Kfz-Betrieb im

Bodenwöhrer Ortsteil Neuenschwand.

„Es war das Ungewisse“,

schildert er seine Anfänge

in der Selbstständigkeit, „aber

es hat sich gut entwickelt.“

Eine Herausforderung sind die

laufenden Investitionen – zwingend

notwendig, um auf dem

Stand der Technik zu bleiben.

Hinzu kommen die Schulungen:

Die Fahrzeugtechnik entwickelt

sich rasant und bringt zahlreiche

technische Neuerungen.

Zusammen mit diesem technischen

Know-how ist es vor

allem seine Kundenorientierung,

die Dietl auszeichnet.

„Zur Selbstständigkeit und

generell zur Arbeit gehört die

richtige Einstellung.“ Er war nie

der Typ, der um Punkt 17 Uhr

die Werkstatt zusperrt.

Unabhängig von der Uhrzeit

ist er für diejenigen da, die

seine Hilfe brauchen. Unfälle

oder Autopannen mitten in

der Nacht? Eine Motorkontrollleuchte

leuchtet ausgerechnet

am Sonntag auf? Ein Anruf

genügt, und Jürgen Dietl hilft.

„Die Leute brauchen ihr Auto,

gerade hier bei uns auf dem

Land.“

Auch im Autohandel tätig

Zu seinen Reparaturleistungen

kommt der Neu- und Gebrauchtwagenhandel.

Um seine

Kunden optimal versorgen

zu können, arbeitet Jürgen Dietl

eng mit anderen Fachbetrieben

in Sachen Motorentechnik,

Instandsetzung und Lackierung

zusammen.

Wie geht es weiter? In den

letzten zehn Jahren hat sich für

Dielt auch privat einiges verändert:

durch seine Hochzeit und

die Geburt der beiden Kinder.

„Die Zukunft des Betriebs ist

durch Tochter und Sohn gesichert.“

Nie hat er den Sprung

in die Selbstständigkeit bereut.

Was die Zukunft bringt, das

wird sich weisen, hier müsse

man sich anpassen, so Dietl.

15 Prozent Jubiläumsrabatt

Die Freude über das Jubiläum

teilt Dietl mit seinen Kunden:

Vom 15. Mai bis 15. August

gibt es einen Gutschein über

15 Prozent Rabatt auf Bosch-

Bremsteile. Ingrid Schieder

Impressum

In seiner

Autowerkstatt

ist Jürgen Dietl

stets für seine

Kunden da – bei

Notfällen auch

nachts und am

Wochenende.

Der Ostbayern-Kurier: Zeitung der

Elsa-Brandström-Str. 6

92237 Sulzbach-Rosenberg

Tel. 0 96 61/ 54 08-28

Fax 0 96 61/ 81 35 26

E-Mail: info@ostbayern-kurier.de

Web: www.ostbayern-kurier.de

Geschäftsführer: Hubert Süß

Sitz: Sulzbach-Rosenberg

Registergericht Amberg, HRB 4915

Verbreitungsgebiet: 66 Kommunen

in den Kreisen R, SAD, CHA

und AS sowie Stadt Regensburg

Redaktion, Anzeigen: Hubert Süß

Service-Redaktion: Sigrid Karcher

Druck: Mayer & Söhne Druck- und

Mediengruppe GmbH & Co. KG

Oberbernbacher Weg 7

86551 Aichach

Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten. Für Druckfehler keine Haftung.

Fotos sind unverbindlich. Alle Preise inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Gesamt-Auflage: 78.600 Ex.


www.ostbayern-kurier.de Reportage Kallmünz

11

Malerischer Ort mit besonderem Charme

Kallmünz als spannendes Ausflugsziel: idyllische Lage, interessante Historie und künstlerische Prägung

Kallmünz liegt malerisch am Zusammenfluss von Naab und Vils. Über dem Ort thront die Burg. Kein

Wunder, dass hier viele Künstler Muße für ihre Werke fanden.

Verschiedene Führungen

lassen die Geschichte des

Ortes lebendig werden. Bei

einer Führung durch den Markt

können Besucher den kleinen

Anekdoten und Geschichten

der Marktführer lauschen –

schließlich sind auch sie es,

die Kallmünz so liebenswert

machen.

Bei der Burgführung erfahren

die Teilnehmer alles Interessante

über die wechselseitige

und spannende Geschichte der

Burg. Die Kunstführung zeigt

den Besuchern, wie sehr Kunst

und Künstler Kallmünz geprägt

haben.

Ein ausgebildeter Kirchenführer

informiert in der Kirchenführung

fachkundig und anschaulich

über Baugeschichte,

Ausgestaltung und Malereien

der Pfarrkirche, die vom ortsansässigen

Künstler Matthias

Zintl angefertigt wurde. In

Die nächsten Führungen:

So, 20.05. Marktführung

So, 10.06. Turmführung

So, 24.06. Kirchenführung

So, 01.07. Marktführung

So, 15.07. Turmführung

So, 05.08. Marktführung

So, 19.08. Turmführung

So, 26.08. Kirchenführung

Beginn: 14 Uhr

Preis pro Person: 4 Euro

Treffpunkt: Tourismusbüro,

Marktplatz 1

Um Voranmeldung wird

gebeten: 0 94 73 / 717 99 99

der Turmführung nehmen die

Marktführer ihre Gäste mit auf

eine interessante historische

Erkundungstour zu den Kallmünzer

Türmen. Diese Führung

eignet sich auch für ältere oder

gehbehinderte Menschen.

Auch individuelle Führungen

sind jederzeit möglich.

Kallmünz. Wo Naab und Vils

zusammenfließen, liegt ein pittoresker

Ort mit ganz eigenem

Flair: Kallmünz. Den Charme

des beliebten Ausflugsziels

haben bereits vor hundert

Jahren berühmte Künstler

wie Wassily Kandinsky und

Gabriele Münter entdeckt, die

hier Inspiration für ihre Werke

fanden.

Schlossberg und Burgruine überthronen

den Ort. Der historische

Ortskern bietet viele Sehenswürdigkeiten

wie das Alte

Rathaus, die Steinerne Brücke

über die Naab oder das in eine

Höhle gebaute „Haus ohne Dach“.

Burg als Wahrzeichen

Wahrzeichen von Kallmünz ist

die weithin sichtbare Burganlage.

Besucher können die gut erhaltenen

Bauelemente der heutigen

Ruine – unter anderem Bergfried,

Ringmauer und Kapelle –

erforschen. Die Burganlage ist

ganzjährig über mehrere Fußwege

vom Ort aus zu erreichen.

Was wäre Kallmünz ohne die

Kunst und seine Künstler? Der

Markt war und ist Anziehungspunkt

für Kunstschaffende und

-liebhaber. Einst fanden hier

berühmte und einflussreiche

Künstler wie Wassily Kandinsky

und Gabriele Münter Inspiration

für ihre Arbeit. Noch heute

können Interessierte ihren Spuren

in Kallmünz folgen. Dass die

Kunst auch heute noch einen

hohen Stellenwert genießt,

zeigt sich an den zahlreichen

Galerien und Künstlern im Ort.

Das Alte Rathaus stammt aus dem Jahr 1603.

Michaelskirche mit Malereien

Immer einen Besuch wert ist

die Kallmünzer Pfarrkirche. Bereits

um das Jahr 800 entstand

eine erste, im romanischen Stil

erbaute Kirche in Kallmünz.

Von 1751 bis 1758 wurde diese

durch einen Neubau im Rokokostil

ersetzt. Idyllisch in den

Ortskern fürgen sich die Kallmünzer

Türme. Der Kirchturm,

der Turm der Burgruine und

der Turm des Alten Rathauses

– jeder erzählt seine eigene

Geschichte. Viele Jahrhunderte

prägen sie bereits das Ortsbild

von Kallmünz.

Das „Haus ohne Dach“ ist eine der Sehenswürdigkeiten in Kallmünz.

Kontakt:

Tourismusbüro Markt Kallmünz • Gabi Wagner

Altes Rathaus • Marktplatz 1 • Telefon: 0 94 73 / 717 99 99

tourismus.kallmuenz@realrgb.de • www.vg-kallmuenz.de

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch und Freitag: 9 - 12 Uhr & 13.30 - 16 Uhr

Sonn- & Feiertage: 13.30 - 16 Uhr


12 Stellenmarkt für Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Heimzeitung neu gestaltet

Medium des Phönix-Seniorenzentrums Maxhütte-Haidhof

Der Caritasverband für den Landkreis

Schwandorf sucht

Betreuungskräfte (m/w)

mit FS Kl. B für eine stundenweise Tätigkeit

in den familienentlastenden Diensten der

Offenen Behinderten- oder Seniorenarbeit.

Ihre Ansprechpartner:

Frau Petra Ihring (Seniorenarbeit)

Herr Stefan Bauer (Behindertenarbeit)

09431/ 3816- 0

Caritasverband Schwandorf

Ettmannsdorfer Str. 19 – 21

92421 Schwandorf

info@caritas-schwandorf.de

www.caritas-schwandorf.de

Maxhütte-Haidhof. Die

Heimzeitung „Hausbote“ des

Phönix-Seniorenzentrums

Maxhütte-Haidhof präsentiert

sich in neuem Gewand. Sie

erscheint alle drei Monate und

berichtet vom Leben im Haus.

Die Zeitschrift wurde an die

Farben der Korian-Gruppe

angepasstund erscheint nun

in auffallendem Blau. Auch die

inhaltliche Zusammenstellung

wurde etwas verändert. Es

gibt die Rubriken Aktuelles

und Berichte, Erinnerungen

der Bewohner, jahreszeitliche

Gedichte und Verschiedenes.

Auch die Geburtstagskinder

der nächsten Monate sowie

die Verstorbenen finden ihren

Platz.

Die Zeitung ist wie gewohnt

kostenfrei und wird an alle

Bewohner verteilt und im Haus

ausgelegt. Auch ehemalige

Kurzzeitpflegegäste und die

ehrenamtlichen Helfer erhalten

die Zeitschrift, um auf dem

Laufenden zu bleiben.

„In unserer Hauszeitung können

die Bewohner über Erinnerungen

aus ihrem Leben oder

über besondere Ereignisse und

Aktivitäten im Seniorenzentrum

Haus Maxhütte schreiben

und alle interessierten Leser

daran teilhaben lassen“, sagt

Sonja Bäumler vom Phönix-

Seniorenzentrum. „Änderungswünsche

oder Vorschläge für

die nächste Zeitung nehmen

wir gern entgegen, davon wird

der nächste Hausbote nur noch

bunter und lebendiger.“

Unter „Vorgemerkt!“ ist

der Veranstaltungsplan der

kommenden drei Monate zu

finden. Alle Interessierten

sind eingeladen, an den Veranstaltungen

teilzunehmen.

Eine Rätselecke und etwas

zum Schmunzeln runden den

Hausboten ab und frischen das

Gedächtnis der Leser auf.

Der „Hausbote“ berichtet

über Lesenswertes aus dem

Phönix-Seniorenzentrum.


www.ostbayern-kurier.de Stellenmarkt für Ostbayern

13

Neuer Stellenmarkt

Neues Design für den Stellenmarkt des Ostbayern-Kuriers

Wir helfen Arbeitgebern und

Arbeitnehmern, zueinander

zu finden – ob Handwerker,

Büromitarbeiter oder Pflegekraft.

Auch wenn es um

Ausbildungsstellen geht,

hilft der Ostbayern-Kurier

gern weiter.

www.ostbayern-kurier.de

Über den Stellenmarkt des Ostbayern-Kuriers fand schon mancher

einen neuen Arbeitsplatz. Bild: Jeanette Dietl / fotolia.de

Sie möchten Ihre offenen

Stellen im neuen Stellenmarkt

des Ostbayern-

Kuriers ausschreiben? Dann

sind wir gern für Sie da: unter

Telefon 09661/5408-28,

per Mail oder persönlich

über unsere Medienberater.

Ostbayern. Der Ostbayern-

Kurier bietet nicht nur

Nachrichten und Reportagen

aus Stadt und Land

in Ostbayern, sondern ist

auch ein wichtiges Medium

für die Vermittlung von Arbeitsplätzen

in der Region.

Neben dem Stellenmarkt in

der Print-Ausgabe gibt es

auch auf www.ostbayernkurier.de

einen Bereich für

Stellenanzeigen.

Dieser präsentiert sich

nun in neuem Design: Wir

haben aufgeräumt und den

Online-Stellenmarkt in ein

neues, übersichtlicheres

und komfortableres Gewand

gekleidet. So wird die Rubrik

für suchende Unternehmen

noch interessanter und die

Stellensuche für potentielle

Bewerber noch schneller

und einfacher.

SeniVita®

Für das Seniorenhaus Am Miesberg in Schwarzenfeld suchen

wir ab sofort:

Pflegefachkräfte

(w/m, Voll- oder Teilzeit)

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14 Ostbayern

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Sibyllenbad & Neualbenreuth – Golf & Bad

Golfschnupperkurse beim Golfclub Stiftland – kostenloser Ermäßigungsgutschein im Sibyllenbad

Neualbenreuth. Bekannt

durch den Heilquellenkurbetrieb

Sibyllenbad, bietet

Neualbenreuth seinen Besuchern

über das modernisierte

Bad hinaus Möglichkeiten

zur Aktiventspannung. Der

Golfclub Stiftland in Neualbenreuth

bietet einen

18-Loch-Championship-Platz

ohne Abschlagzeiten und eine

Kurzplatzanlage.

Auf dem Platz hat man eine

wunderbare Aussicht auf den

Erholungsort Neualbenreuth

und den sagenumwobenen

Tillenberg. Mit Beginn der

Saison bietet der Golfclub

interessierten Gästen Schnupperkurse

an.

Schnupperkurs im Golfclub

Golfschnupperkurse finden

jeden zweiten Sonntag statt.

Die nächsten Termine sind der

20. Mai, der 3. Juni und der

7. Juni, jeweils von 15 bis 18

Uhr. Die Kurse finden ab drei

Teilnehmern statt.

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Kommen Sie zu(r) Ruhe

– kommen Sie nach Neualbenreuth

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Die Teilnahme kostet pro

Person 20 Euro. Das Sibyllenbad

bietet außerdem ein

besonderes „Zuckerl“: An der

Badekasse können Interessierte

kostenfrei einen Zehn-

Euro-Gutschein abholen,

der auf den Schnupperkurs

angerechnet werden kann.

Anmeldungen sind bis 12 Uhr

am Freitag vor dem jeweiligen

Kurstermin im Sekretariat

des Golfclubs unter Tel.

09638/1271 möglich.

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www.ostbayern-kurier.de Die Schwandorfer Felsenkeller

15

Die historischen Felsenkeller

in Schwandorf

Von der Lagerstätte für Bier zur beliebten Sehenswürdigkeit

munbrauwesen zum Erliegen.

Private Brauereien übernahmen

endgültig die Bierproduktion.

Jetzt wurden die Felsenkeller

vermehrt sekundär genutzt,

zum Beispiel zur Lagerung

landwirtschaftlicher Produkte,

aber auch von Wein und

Spirituosen. Manche Räume

fanden außerdem als „Kühlschränke“

für Lebensmittel des

täglichen Bedarfs Verwendung.

Bild: Hans-Werner Robold

Über 60 Räume umfasst das geschichtsträchtige Felsenkeller-

Labyrinth, das ab dem späten 15. Jahrhundert tief in den Eisensandstein

des Berges gehauen wurde. Bild: Hans-Werner Robold

Schwandorf. Als die Brauer

im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts

begannen, untergäriges

Bier zu brauen, benötigten

sie geeignete Räume für die Gärung

und Lagerung. Zu diesem

Zweck legten sie Felsenkeller

an. Die umfangreichsten und

wahrscheinlich mit die ältesten

in Bayern befinden sich unter

dem Boden Schwandorfs.

Über 130 Felsenkellerräume

wurden dort über mehrere

Jahrhunderte – vom Ende des

15. bis ins frühe 20. Jahrhundert

– tief in den Eisensandstein

des Berges gehauen. Sie bezeugen

die einst rege Brautätigkeit

und deren hohen Rang im damaligen

Wirtschaftsgefüge.

Von Kommunbrauern erbaut

Ihre Erbauer waren die brauund

schankberechtigten Bürger

Schwandorfs. Sie ließen in den

beiden kommunen, also städtischen

Brauhäusern an der Naab

den Sud für ihr Bier ansetzen

und wurden deshalb Kommunbrauer

genannt. Das Gebräu

wurde dann zur Gärung und Lagerung

in die acht Grad kühlen

Felsenkeller gebracht.

Nutzung als „Kühlschrank“

In der Inflationszeit nach dem

Ersten Weltkrieg kam das Kom-

Schutz gegen Luftangriffe

Hatten die Felsenkeller in der

Vergangenheit enorme Bedeutung

und Anteil am steten wirtschaftlichen

Aufschwung der

Stadt, so sollten sie sich wenig

später als Luftschutzbunker bewähren.

Als in der Nacht zum

17. April 1945 ein britisch-kanadisches

Geschwader den größten

Teil der Stadt in Schutt und

Asche bombte, suchten über

6000 Menschen Zuflucht in den

Felsenkellern.

Besondere Sehenswürdigkeit

Nach dem Krieg verfielen die

tief im Berg gelegenen Räume

im Lauf der Jahre immer mehr

und ihr Schicksal als unterirdische

Müllhalden schien besiegelt.

Vor einigen Jahren jedoch

erkannte die Stadt das Potential

der Felsenkeller als herausragende

Sehenswürdigkeit und

rückte sie wieder ins Bewusstsein

der Bevölkerung.

Führungen für Einzelteilnehmer:

Mai bis Juli: Mittwoch um 18 Uhr, Freitag und Samstag

um 16 Uhr, weitere Termine im Internet

Erlebnisführungen mit der Regensburger Stadtmaus:

Mai bis Juli: Jeden Sonntag sowie am 31.05. um 16 Uhr;

außerdem Pfingstsonntag und Pfingstmontag um 16 Uhr

und zusätzlich um 16.30 Uhr

Große Kreisstadt Schwandorf, Amt für Kultur und Tourismus

Spitalgarten 1, 92421 Schwandorf

Ansprechpartner:

Hans-Werner Robold M.A., Felsenkellerbeauftragter

Tel.: 0 94 31/45-124, E-Mail: felsenkeller@schwandorf.de

Internet: www.felsenkeller-labyrinth.de

Ein Teil dieser beeindruckenden

Anlagen – das sogenannte Felsenkeller-Labyrinth

mit seinen

über 60 Räumen – wurde saniert

und ist jetzt über Führungen für

die Öffentlichkeit zugänglich. In

einem weiteren Felsenkeller an

der Fronberger Straße finden

kulturelle Veranstaltungen wie

zum Beispiel Konzerte statt.

Eine beeindruckende Anlage ist das Felsenkeller-Labyrinth in Schwandorf. Wo früher bei frischen acht Grad Bier gelagert wurde, sind heute Besucher willkommen: Über

Führungen machte die Stadt Schwandorf die Felsenkeller für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bild: Peter Hofmann


16 Kreis und Stadt Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

60 Jahre Marienkirche Blechhammer

Kirche im Ortsteil von Bodenwöhr feiert ihr Jubiläum mit kirchlichem und weltlichem Festakt am 1. Juli

Blechhammer. Die Marienkirche

in Blechhammer

feiert Geburtstag. Vor 60

Jahren, am 31. Mai 1958,

erfolgte die Konsekration

durch Weihbischof Josef

Hiltl.

Der Zuwachs der Bevölkerung

in diesem Ortsteil war

es, der diesen Bau notwendig

machte. Heimatvertriebene

aus dem Sudetenland

und Schlesien versuchten,

hier Fuß zu fassen und ihr

Leben neu aufzubauen.

Alte Kapelle zu klein

Die Taucherkapelle, bisher

religiöser Mittelpunkt von

Blechhammer, erwies sich

zunehmend als zu klein. So

Schwandorf. Rechtzeitig

vor dem Beginn der

Umbauarbeiten in der

Friedrich-Ebert-Straße am

7. Mai stellte die Stadt

Schwandorf die verkehrslenkenden

Maßnahmen vor.

Seit dem 27. April ist die

Die idyllisch gelegene Marienkirche in Blechhammer

entstand Ende der 50er Jahre. Bilder: Ingrid Schieder

entstand die Kirche, idyllisch

von Wald umgeben und der

Muttergottes gewidmet.

Den

Innenraum

der Kirche

beherrscht

das Altarbild

mit der

Gottesmutter

und dem

Jesuskind,

das jedem

Besucher

sofort ins

Auge fällt.

neue Verkehrssituation in

der Innenstadt beschildert

und in Kraft.

Die Änderungen betreffen

die Breite Straße, in der es

derzeit eine Einbahnregelung

ab der Rathausstraße

Alle drei bedeutenden Feiern

wurden an Marientagen begangen:

Die Grundsteinlegung

erfolgte am 8. September

1957 an Mariä Geburt,

das Richtfest am 13. Oktober

1957 an Fatima und die Konsekration

am 31. Mai 1958 an

Mariä Königin. Die Pläne

stammten von Architekt Hans

Beckers aus Regensburg.

Auffälliges Altarbild

Wer die Kirche betritt, dem

fällt sofort das große Altarbild

von Erich Schickling

aus Ottobeuren ins Auge.

Es zeigt die Muttergottes

mit Jesus. Aus dem

Baumstumpf wächst ein

Trieb hervor. Der frühere

Neue Verkehrssituation

Einbahnregelungen wegen Umbau der Friedrich-Ebert-Straße

in Richtung Bahnhofstraße

gibt. In der Bahnhofstraße

gilt ab der Friedrich-Ebert-

Straße bis zum Schlesierplatz

eine Einbahnregelung.

In der Postgartenstraße besteht

aus beiden Richtungen

eine Einbahnregelung bis zur

Paststraße. Die Durchfahrt

zum Marktplatz über die

Friedrich-Ebert-Straße ist

seit dem 7. Mai nicht mehr

möglich.

Ortsgeistliche, Pfarrer Josef

Groß, warb stets für dieses

Bild und schilderte, dass es

das Weihnachtslied „Es ist

ein Ros‘ entsprungen“ darstelle.

Den Altarraum prägen

die bunten Fenster links und

rechts. Deren Bilder zeigen

verschiedene Bibelstellen.

Jubiläumsfest verlegt

Der 31. Mai, der Jubiläumstag,

fällt auf Fronleichnam.

Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung

und Pfarrer Johann

Trescher beschlossen

daher, das Fest auf Sonntag,

den 1. Juli zu verlegen. Ein

lebendiges und fröhliches

Fest soll es werden, zu dem

die gesamte Pfarrgemeinde

eingeladen ist.

Mit Festgottesdienst

Den Anfang der Feierlichkeiten

bildet ein Festgottesdienst

um 9.30 Uhr. Von der

Kirchenverwaltung hören die

Gottesdienstbesucher Wissenswertes

zur Historie und

Baugeschichte der Kirche.

Schautafeln ergänzen die

Ausführungen.

Die weltliche Feier auf dem

Kirchenvorplatz schließt

sich direkt an. Spezialitäten

vom Grill und ein breites

Angebot an Kaffee und Kuchen

verwöhnen die Gäste.

Und weil Kinder nicht gern

lang herumsitzen, gibt es für

sie ein Extra-Programm mit

Malen und einer Torwand.

Ingrid Schieder

Das Richtfest der Marienkirche fand am 13. Oktober 1957

statt, am 31. Mai 1958 erfolgte die feierliche Konsekration.

Tolle Gewinne

Gewinnsparen bei der Raiffeisenbank

Schwandorf/Nittenau. Das

Glück stand auf Seiten einiger

Kunden der Raiffeisenbank

Schwandorf-Nittenau eG.

Gleich viermal durfte die Bank

hochwertige Sondergewinne an

ihre Gewinnsparer übergeben.

Bei der Auslosung im Februar

handelte es sich bei den

Sondergewinnen um ein Mini

One Cabrio, um einen Reisegutschein

für die Route 66 im

Wert von 3.000 Euro sowie um

ein iPhone 8. Die jeweiligen

Kundenberater überreichten

die Gewinne.

Im März durfte sich ein weiterer

Gewinnsparer über ein

Mini One Cabrio freuen. Die

feierliche Übergabe der Autos

fand in der Mini-Niederlassung

München statt, inklusive Mittagessen

und Führung durch

die BMW-Mini-Welt.

Autofahrer konnten sich vor dem Baubeginn an die neue

Verkehrssituation gewöhnen. Foto: Stadt Schwandorf

Erhöhte Aufmerksamkeit

und Beachtung der Beschilderung

sind in diesem

Gebiet besonders wichtig.

Das Konzept arbeitete das

städtische Ordnungsamt

in Abstimmung mit der LPI

Schwandorf und dem Wirtschaftsforum

aus.

Matthias

Brücklmeier

(2. von links)

freute sich

über ein

nagelneues

Mini One

Cabrio.


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

17

Leichter Genuss zur Spargelzeit

Hähnchenbrust mit Spargel und Rhabarber sowie Putenschnitzel an zweierlei Spargel

Ostbayern. Spargelzeit –

perfekt für frühlingsfrischen

und lecker-leichten Genuss.

Am besten mit Geflügel,

denn die Kombination von

zartem Hähnchen- oder Putenfleisch

mit dem Königsgemüse

überzeugt nicht nur

geschmacklich, sondern ist

auch ideal im Rahmen einer

ausgewogenen Ernährung.

Rezepttipp: Hähnchenbrust

mit Spargel und

Rhabarber

Zutaten für 4 Personen:

4 Hähnchenbrüste, 400

g Rhabarber, 4 EL Honig,

100 ml trockener Weißwein,

je 2 EL grüner Pfeffer und

Pfeffersud aus dem Glas,

3 EL Grenadinesirup, 1 TL

Speisestärke, 1 kg weißer

Spargel, 2 Zitronen, 1/2

Bund Thaibasilikum, 45 g

brauner Zucker, 2 EL Mandelöl,

2 EL Rapsöl.

Neue Oberärztin

Dr. Birgit Zirngibl verstärkt Unfallchirurgie und Orthopädie

Dr. Birgit Zirngibl (links) und Dr. Thorsten Cedl bei einer Kyphoplastie,

einem minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von

Wirbelbrüchen.

Bild: Asklepios Klinik im Städtedreieck

Burgengenfeld. Mit Dr. Birgit

Zirngibl ist ab sofort eine Oberärztin

in der Abteilung „Unfallchirurgie

und Orthopädie“

der Asklepios Klinik im Städtedreieck

tätig, die trotz jugendlicher

36 Jahre eine Menge

Erfahrung vorweisen kann.

Seit 2012 leitet Dr. Thorsten

Cedl die Abteilung „Unfallchirurgie

und Orthopädie“.

Gemeinsam mit seinem Team

aus Assistenzätzten und

Leicht, fettarm, sättigend:

gebratene Hähnchenbrust

mit Spargel und Rhabarber.

Pflegefachkräften gewährleistet

er Rund-um-die-Uhr-Hilfe

bei Verletzungen und Unfällen.

Zudem gilt er als Experte in der

Alterstraumatologie und für

orthopädische Erkrankungen

der Knochen und Gelenke.

Viel Berufserfahrung

Nun hat sein Team mit Dr. Birgit

Zirngibl Verstärkung bekommen.

Ihr beruflicher Weg führte

sie nach der Promotion an

der Universität Regensburg an

aufkochen, über den Rhabarber

geben, auskühlen

lassen.

Spargel mit Zitronenscheiben,

Basilikum, Zucker und

Mandelöl vermengen. Je 1

Stück Backpapier mit 250 g

Spargel belegen, verschließen

und bei 175 Grad im

Backofen 15 Minuten garen.

Hähnchenbrüste mit Marinade

aus Rapsöl, 2 EL Honig,

Zitronensaft und -abrieb

vermengen, scharf anbraten

und im Backofen bei 175

Grad ca. 12 Minuten zu Ende

garen. Hähnchenfleisch aufschneiden

und mit Kompott

und Spargel servieren.

Zubereitung: Rhabarber

schälen, in Stücke schneiden.

2 EL Honig in der Pfanne

schmelzen, Rhabarber

andünsten, mit Weißwein, Rezepttipp: Putenschnitzel

Pfeffersud und Grenadine

an zweierlei Spargel

ablöschen, 3 Minuten bei

milder Hitze köcheln lassen. Zutaten für 4 Personen: 8

Rhabarber herausnehmen, Putenschnitzel, 1 Zwiebel,

Sud mit Speisestärke 3 Knoblauchzehen, 150 g

binden, Pfeffer dazugeben, getrocknete Sauerkirschen,

verschiedene Kliniken in Amberg,

Nürnberg, Rummelsberg,

Regensburg und Bad Abbach.

Stets war Dr. Zirngibl im Bereich

Orthopädie und Unfallchirurgie

tätig. Seit 2014 führt

sie auch die entsprechende

Facharztbezeichnung.

Innovationspreis gewonnen

„Wir sind froh darüber, dass

wir mit Dr. Zirngibl eine

kompetente Fachärztin für

eine verantwortliche Position

gewinnen konnten, die auch

die Entwicklungen unserer

Disziplin mitgeht“, so Dr. Cedl.

Nicht umsonst sei seine neue

Kollegin 2013 mit dem Dr.-

Birkner-Preis Nürnberg für

ärztliche Innovationen ausgezeichnet

worden.

Dr. Zirngibl lockte die „persönliche

fachliche Weiterentwicklungsmöglichkeit

und die Arbeit

in einem jungen, innovativen

Team“ nach Burglengenfeld. In

einem deutschlandweit männerdominierten

Fachgebiet

setze ihre Anstellung zudem ein

Zeichen, dass „auch eine Frau

und Mutter oberärztlich tätig

sein kann“.

1 TL Zimt, 1 TL Piment, 3 EL

Olivenöl, 250 g Bulgur, 400

ml Geflügelbrühe, 1/2 Bund

Minze, 500 g grüner Spargel,

500 g weißer Spargel, 125 ml

weißer Portwein.

Zubereitung: Gehackte

Zwiebel und Knoblauch mit

Zimt und Piment in 1 EL heißem

Olivenöl glasig dünsten.

Bulgur und gehackte

Sauerkirschen zugeben,

kurz mitbraten. Mit Brühe auffüllen, aufkochen und bei

geringer Hitze 15 Minuten

garen. Gehackte Minze

unterheben.

Putenschnitzel an zweierlei

Spargel – lecker und

ausgewogen. Bilder: djd/

Deutsches-Geflügel.de

Perfusor für BRK

Asklepios Klinik übergibt Spende

Burglengenfeld. Dass die

Zusammenarbeit von Asklepios

Klinik, BRK-Bereitschaft und

Rettungsdienst gut funktioniert,

das liegt nicht zuletzt

an der Professionalität gerade

auch der ehrenamtlichen Helfer

sowie am permanenten und aktuellen

Informationsaustausch,

der die bestmögliche Versorgung

im Notfall gewährleistet.

Vor diesem Hintergrund fand

ein gemeinsamer Fortbildungsabend

statt, bei dem Paula Loibl

über die neuesten Entwicklungen

in der Schlaganfallversorgung

berichtete. Die Leitende

Oberärztin erläuterte auch das

Wir suchen für

eine zuverlässige

Mitarbeiterin, die

gerne ihre Familie

bei sich haben möchte, eine

4- bis 5-Zimmer-Wohnung

in der Umgebung von Regendorf,

Zeitlarn, Laub oder Regenstauf.

Erste Kontaktaufnahme bitte über:

AWO Sozialzentrum am Schlosspark

Waldheimstraße 12-14

93197 Zeitlarn

Tel. 0 94 02 / 78 30 20

Ansprechpartner: Michaela Fischer

Je 2 EL Bulgur mittig auf die

Putenschnitzel geben, aufrollen,

in 1 EL Öl goldbraun

garen. Spargel schälen, in

1 EL Öl anschwitzen, mit

Portwein ablöschen und bei

schwacher Hitze 5 Minuten

garen. Putenschnitzel mit

übrigem Bulgur und Spargel

servieren.

(djd)

Pilotprojekt „Flying Interventionalist“

(FIT), das im Notfall

eine noch schnellere Hilfe

durch spezialisierte Fachärzte

ermöglicht – und an dem die

Asklepios Klinik im Städtedreieck

seit Februar teilnimmt.

Praktische Unterstützung für die

Bereitschaft gab es in Form eines

neuen Perfusors, den Paula

Loibl an Bereitschaftsleiter Horst

Singerer und sein Team überreichte.

Die Spritzenpumpe zur

genauen Dosierung von Injektionen

wird zur Ausstattung des

Hintergrund-Rettungswagens

der BRK-Bereitschaft Burglengenfeld

gehören.

Bereitschaftsleiter Horst Singerer, Leitende Oberärztin Paula

Loibl, stellvertretender Bereitschaftsleiter Christoph Jannke und

Taktischer Leiter Tobias Singerer (von links).

Bild: Asklepios Klinik im Städtedreieck


18 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Für gute Renten würde es locker reichen

„Superreiche“ haben kein Interesse an fairer Umverteilung – mediale Propaganda bedient Angst-Instinkte

Wenn hässliche Lobbyverbände

ihr schmutziges

Haupt erheben, dann

immer nur soweit, dass

ihr stinkender Pesthauch

sich aus dem Morast

moralischer Niedertracht

erheben und durch Netz

und Nachrichten in die

Kleinhirne der Menschen

wabern kann. Sehen lassen

sich diese Ungeister

selbst meist nicht. So

geschah es auch in den

letzten Wochen in Sachen

„Rentenpläne der Großen

Koalition“.

Das Rentenniveau mittelfristig

auf 48 Prozent des

Lohnes nach Abzug der

Sozialabgaben – Voraussetzung

45 Beitragsjahre – zu

„stabilisieren“, kommt kaum

dem Anspruch nach, der arbeitenden

Bevölkerung ihren

Lebensstandard im Alter zu

erhalten. Doch selbst dafür

ist, nach jahrzehntelangen

sachfremden Aderlässen

für die Rentenkasse, ein

Zuschuss aus Steuermitteln

nötig, jährlich in zweistelliger

Milliardenhöhe.

Gefahr durch Veränderung?

Das Getue, hier handle es

sich um den Ruin der Republik,

wäre für eine der reichsten

Volkswirtschaften der

Erde eigentlich ein Grund,

herzhaft zu lachen. Wenn

diese Form von Propaganda

nicht wie ein schleichend

wirkendes Gift in die Gehirnwindungen

von Millionen

Schwandorf. Die Johanniter

konnten unter großer Beteiligung

Richtfest für ihr neues

Kinderhaus feiern. Michael

Zweck von Zweck-Holzbau

in Fronberg lieferte den

Richtspruch und warf der

Tradition gemäß sein Weinglas

zu Bruch. Anschließend

besichtigten die Gäste den

Rohbau.

Kindergarten und -krippe

Die Baustelle befindet sich

unterhalb der Oberpfalzhalle

in der Schwimmbadstraße.

Darin sollen ein Kindergarten

Hubert Süß, geschäftsführender

Verleger des

Ostbayern-Kuriers.

von Kleinbürgern einziehen

würde, deren wahre Religion

die „Besitzstandswahrung

des kleinen Maßstabs“ wäre.

Die Geisteshaltung „Ich hab

ein schmuckes Häuschen

und einen Mittelklassewagen

– jede Form von

Veränderung könnte das

gefährden“ ist die einzige

logische Erklärung für die

Wahlergebnisse der letzten

Jahre. Und sie ist fatal.

Wo sollen die Steuern für

eine „Zum-Leben-reicht‘s-

Rente“ herkommen? Ganz

einfach: von denen, die sie

sich leisten können. Wenn

leistungsgerechte Renten

daran scheitern, dass statt

Vermögen Arbeit besteuert

wird, oder daran, dass Erbe,

das nicht in arbeitsplatzerhaltende

Produktionsmittel

und eine Kinderkrippe ihren

Betrieb aufnehmen. In zwei

Kindergartengruppen sollen

je 25 Kinder, in drei Krippengruppen

jeweils zwölf Kinder

einen Platz bekommen. Somit

stehen in Zukunft knapp

90 weitere Betreuungsplätze

zur Verfügung.

Das Kinderhaus ist die

zweite Kindereinrichtung der

Johanniter in Schwandorf

unter rund 100 weiteren

in Ostbayern. Die Kosten

für das Gebäude betragen

3,3 Millionen Euro, davon

angelegt ist, nicht vernünftig

besteuert wird, dann fehlen

nicht die Mittel. Sondern es

fehlt an der Moral der Regierenden,

am Willen, sich mit

den „Besitzstandswahrenden

des großen Maßstabs“

anzulegen.

Macht durch Medienbesitz

Jene, die Wahlkämpfe

finanziell beeinflussen und

lukrative Aufsichtsratsposten

verteilen können, haben

kein Interesse an einer noch

so geringfügigen fairen

Umverteilung. Je weiter die

soziale Schere auseinander

driftet, desto weiter geht es

für sie nach oben. Und weil

ihnen viele Medien selbst

gehören und noch mehr

Nachrichtenhäuser von ihnen

abhängig sind, können

sie die Angst-Instinkte der

Ameisen-Besitzstandswahrer

mühelos multimedial

berieseln.

Da Politiker Wahlkampfspenden

und Aufsichtsratsposten

mögen, können jene,

die Sarah Wagenknecht

von den Linken immer

euphemistisch „Superreiche“

nennt, auch die

öffentlich-rechtlichen Medien

beeinflussen – Stichwort

Rundfunkrat. Dann entsteht

in Radio- und Fernsehnachrichten

der drohende Unterton

„Kritiker bemängeln,

dass für die Rentenpläne

der GroKo jährlich elf Milliarden

aufgewendet werden

müssten“. Das klingt doch

kommen 2,2 Millionen Euro

an Fördergeldern vom Freistaat

Bayern sowie der Stadt

Schwandorf. Eröffnung soll

zum neuen Bildungsjahr im

Herbst 2018 sein.

Weiterhin hoher Bedarf

Johanniter-Regionalvorsitzender

Martin Steinkirchner

dankte für das Vertrauen der

Stadt. Oberbürgermeister

Andreas Feller freute sich

über den Zuwachs an Betreuungsplätzen

im Stadt-

gebiet. Der Bedarf sei ungebrochen

hoch, so Feller. fb

fast nach drohender Staatspleite,

oder? Und setzt sich,

oft genug wiederholt, in den

Köpfen fest.

Wer diesen Text bis hierher

durchgehalten hat, der

applaudiert entweder oder

muss dem Autor entgegenschleudern:

„Aber was ist

mit dem demographischen

Wandel?“ Nun, der macht

viele gesellschaftliche

Aufgaben nicht leichter.

Vor allem in Sachen Pflege,

wo die Politik in den letzten

Jahrzehnten vieles verschnarcht

hat.

Gesundheit und Pflege

zu privatisieren und damit

dem Streben nach wirtschaftlichem

Gewinn zu

unterwerfen, ist verwerflich

und ein ernstzunehmender

Anschlag auf soziale Marktwirtschaft

und freiheitlichdemokratische

Grundordnung.

Wo kommen wir hin,

wenn nur derjenige überlebt,

der es sich leisten kann?

Zurück ins Feudalsystem

des Mittelalters.

Effizienz drastisch erhöht

Mit der Rente hat die Demographie

ebenfalls zu tun,

aber bei weitem nicht in dem

Ausmaß, das Politiker und

interessierte Lobbyisten seit

Jahren an die Wand zeichnen.

Manche GroKo-Politiker

tun dreist so, als ließe

sich die Produktivität eines

Arbeiters aus den 1950er

Jahren mit der gegenwärtigen

Effizienz vergleichen,

entblöden sich aber nicht, im

nächsten Moment von den

Möglichkeiten der Industrie

4.0 zu schwafeln.

Was ein Arbeiter im Straßenbau,

der in den 1950er

Jahren mit der Schaufel

schmale Flurbereinigungswege

anlegte, pro Stunde

schaffte, war bei allem

vergossenen Schweiß volkswirtschaftlich

betrachtet

nur einen Bruchteil dessen,

was ein Baggerführer heute

mit seiner Maschine in

einer Stunde schafft. Ganz

krass wird es, wenn man

die Steigerung der Wertschöpfung

analysiert, die

durch Computeranlagen pro

Arbeitsstunde erreicht wird.

Geld ist genug da

Beim Thema Rente verhält

es sich also ebenso wie bei

vielen anderen Aspekten des

Sozialstaats: Geld ist genug

vorhanden, es haben nur die

falschen Leute. So ähnlich

hat das übrigens einmal ein

Politiker gesagt, der Merkel

näher stand als Marx: Heiner

Geißler, kürzlich verstorbener

Ex-Generalsekretär der CDU.

Wenn Ihnen also jemand

sagt, für eine ordentliche

Rente wäre nicht genug

Geld da, dann lügt er Sie

entweder an oder aber er

versteht relativ einfache

volkswirtschaftliche Zusammenhänge

nicht.

Hubert Süß

Johanniter-Kinderhaus feierte Richtfest

Kindergarten und -krippe sollen im Herbst 2018 eröffnen – knapp 90 neue Betreuungsplätze im Stadtgebiet

Eine große Zahl an geladenen Gästen war zum Richtfest

des neuen Johanniter-Kinderhauses gekommen. Ab

Herbst 2018 sollen hier fast 90 Kinder einen Kindergartenoder

Krippenplatz finden.

Bild: fb


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

19

Die Liebe der Bernauerin

Baderstochter Agnes starb wegen ihrer Heirat in der Donau

Ostbayern. Agnes Bernauer

gehört zu den bekanntesten

Figuren des bayerischen

Mittelalters, obwohl nur

wenige Quellen vorhanden

sind und man ihre Geschichte

gern in Vergessenheit

gebracht hätte.

Die Tochter eines Baders aus

Augsburg lernte den Herzogssohn

Albrecht III vom Herzogtum

Bayern-München

kennen. Wo, wann, wie

genau? Das ist nicht überliefert.

Es ist aber sehr gut

möglich, dass Albrecht ihr im

Bad ihres Vaters begegnete.

Was war eigentlich ein Bad

im Mittelalter? Zum einen

natürlich ein Ort der Reinigung,

darüber hinaus war

der Bader der Arzt der kleinen

Leute. Ein Bad konnte

auch ein gesellschaftlicher

Platz sein. Im Normalfall

badeten Männer und Frauen

getrennt und mit einem Badegewand

bekleidet, aber

da auch die Prostitution

geduldet wurde, hielten

viele den Baderberuf für

unehrenhaft. So lautete ein

Spruch der damaligen Zeit:

„Der Bader und sin Gesind

oft Huren und Buben sind.“

Agnes wird in den wenigen

Quellen als wunderschön,

engelsgleich, aber auch entschlossen

geschildert. Von

Albrecht heißt es, dass er liebenswürdig,

leichtlebig und

etwas labil war. Eine

Liebschaft wäre durchaus

normal gewesen. Das Besondere

ist, dass Albrecht

seine Agnes später ehelichte.

Im Adel war es verpönt,

unterhalb des Standes zu

heiraten, da Kinder dieser

Ehen nicht erbberechtigt waren.

Eine Heirat konnte deshalb

nur heimlich stattfinden, da

Herzog Ernst niemals eine

Ehe seines Sohnes mit einer

Frau aus dem Volke – noch

dazu einer Baderstochter –

akzeptiert hätte.

1432 starb Albrechts Mutter

und hinterließ ihm die Vohburg.

Für Albrecht die Möglichkeit,

abseits der Gesellschaft sein

Eheleben zu führen. Bei einem

Ritterturnier in Regensburg

kam es jedoch zum

Agnes Bernauer wurde – als „mildes“ Todesurteil – in der

Donau ertränkt.

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Lieb esGeschichten

von Petra Sippel

Eklat, als ihm wegen seines

„ehrlosen Zusammenlebens

mit seiner Geliebten“ der Zugang

verweigert wurde. Albrecht

verkündete darauf, dass

er mit seiner Agnes durch das

Band der Ehe verbunden sei.

Er führte Agnes offiziell in

Straubing als Herzogin ein.

Für Herzog Ernst machte das

das Maß voll. Er lag sowieso

im Dauerstreit mit seinem

Sohne wegen Forderungen,

Landbesitz und ausstehenden

Erbschaften und wollte

sich mit der Bernauerin nicht

noch zum Gespött der Leute

machen.

Ein Onkel lockte Albrecht zu

einer Jagdgesellschaft von

Straubing weg, Agnes wurde

sofort verhaftet. Wir haben

keine Gerichtsakten, angeblich

soll sie sich anmaßend

verhalten, möglicherweise

auch einer Annullierung der

Ehe widersprochen haben.

Es ist sehr gut möglich, dass

das Urteil von vornherein

feststand.

Am nächsten Tag, dem 12.

Oktober 1435, wird Agnes

in der Donau ertränkt. Eine

Überlieferung sagt, sie habe

es geschafft, ans Ufer zu

schwimmen. Doch der Henker

habe eine Stange in ihre

langen Haare gewickelt und

sie unter Wasser gedrückt.

Das Ertränken war zu dieser

Zeit als „mildes“ Todesurteil

Klerikern und Frauen

vorbehalten.

Albrecht konnte nichts mehr

tun, außer für das Seelenheil

seiner geliebten Agnes zu

beten und Messen zu stiften.

Trotz des anfangs großen

Zorns auf seinen Vater

versöhnte er sich mit ihm

und heiratete ein Jahr später

Anna von Braunschweig, die

ihm zehn Kinder gebar. Jedoch

hat nur der Mythos der

ersten Ehe mit der Bernauerin

bis heute überdauert.

Toller Ausflugstag

Senioren besuchten Freilandmuseum

Teublitz. Eine Seniorentour der

besonderen Art unternahmen

einige Bewohner des Phönix-

Seniorenzentrums Teublitz mit

ihren Betreuern. Ziel war das

Oberpfälzer Freilandmuseum

Neusath-Perschen.

Bei herrlichem Sonnenschein

starteten elf Senioren zusammen

mit Praktikanten und dem

Betreuungsteam des Phönix-

Seniorenzentrums Teublitz in

zwei Kleinbussen zum Tagesausflug.

Nach einer geselligen,

kurzweiligen Fahrt übers Land

war das Ziel schnell erreicht.

Im Freilandmuseum erlebten

die Senioren das altoberpfälzische

Landleben, wie es früher

war. Vor der malerischen Kulisse

des Museums konnten

sie alte Bauernhäuser und

landwirtschaftliche Gebäude

besichtigen. Auch eine Kapelle

säumte den Weg. Eine bäuerliche

Schankwirtschaft bot sich

zur Einkehr an.

Nittenau. Die Mädchen und

Jungen aus der Johanniter-

Kinderkrippe „Regentalkinder“

haben neue Freunde –

neun an der Zahl. So viele

Küken haben in der Krippe

das Licht der Welt erblickt.

Dass es so fröhlich in der

Kinderkrippe piept, ist auch

dem Kleintierzuchtverein

(KZV) Nittenau zu verdanken.

Zuchtwart Thomas

Lindner besorgte die Eier

und wird den Kindern bei der

Aufzucht zur Seite stehen.

Warum sich die Kinderkrippe

entschieden hat, Küken aufzunehmen?

„Uns ist wichtig,

dass unsere Kleinen einen

Nach dieser Stärkung besichtigten

die Senioren die alte Mühle

im Museumsdorf und hatten

viel Spaß dabei, die Fische

im Dorfweiher zu füttern. So

konnten die Bewohner des

Phönix-Seniorenzentrums im

Freilandmuseum Tradition

genießen und altes Brauchtum

hautnah erleben.

Eine Kapelle säumte den Weg der

Senioren durch das Museum.

Neue Freunde

Bei den „Regentalkindern“ piept‘s

guten Bezug zu Natur und

Tieren haben“, sagt Einrichtungsleiterin

Nadine Potempa.

Eine Woche vor dem Schlüpftermin

behandelten die Krippenkinder

das Thema Küken

intensiv mit Büchern, Gesprächen

und Bastelarbeiten.

Das machte die Vorfreude

auf die Küken noch größer.

In einem Brutapparat sind

die Küken geschlüpft. Nun

sitzen sie in einem Holzkäfig

mit Wärmelampe. „Die Kinder

sind schon fleißig dabei,

Namen zu finden“, erzählt

Nadine Potempa. „Pünktchen“

steht aufgrund eines

bei den Kindern beliebten

Buches schon fest.

Die Krippenkinder

haben

viel Freude

an den frisch

geschlüpften

Küken.

Bild:

Johanniter-

Kinderkrippe

„Regentalkinder“


20

Bauen und Wohnen in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Blumenmix für zu Hause

Mit Blumenmustern die warme Jahreszeit begrüßen

Ostbayern. Mit ihrem Duft

und Farbenreichtum sind

Blumen die schönsten

Begleiter durch die warme

Jahreszeit. Sie regen die

Fantasie an, wecken Emotionen

und bereiten Lebensfreude.

Das gilt auch

in der Innendekoration.

Mit dem guten alten Blümchen-Look

haben moderne

Stilelemente allerdings nichts

zu tun. Es muss auch nicht

der Landhausstil sein.

Möbel und Accessoires sind

sogar im Scandinavian Look

in modernen Farbkombinationen

designt. Das ergibt

einen stimmigen Kontrast

und bewahrt vor Kitsch.

lassen sich verschiedene

Vasen und Blumen dekorieren.

Blumen zum Aufhängen

an der Wand werten einen

Raum mit Leichtigkeit auf

und sind kleine Eyecatcher.

Damit der Raum nicht überladen

und kitschig wirkt, sollte

man auf die Abstimmung der

Farbwelt achten. Im Trend

liegt die Farbkombination

Rosé und Grün. djd

Leichtigkeit im Raum

Auf Regalen, Vitrinen und Tischen

in warmen Farben und

mit moderner Linienführung

Blumen in der Innendekoration sind schöne Begleiter

durch die warme Jahreszeit.

Bild: djd/www.hoeffner.de/kollektion

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www.ostbayern-kurier.de Bauen und Wohnen in Ostbayern 21

Design-Preis für Schreinerei Gruber

Tolle Prämien für herausragende Gestaltungsprojekte beim Fotowettbewerb des Schreiner-Fachverbands

Altenschwand. Die Freude

war groß bei der Schreinerei

Gruber: Der Traditionsbetrieb

gewann einen von acht Preisen

bei einem Wettbewerb

des Fachverbands Schreinerhandwerk

(FSH) Bayern, bei

dem die herausragendsten

Gestaltungsprojekte prämiert

wurden.

Die Schreinerei Gruber setzt

neben dem guten alten

Handwerk, verbunden mit

hochwertigen Materialien, auf

einzigartiges Design, das sich

jedem Einrichtungsstil anpasst.

Das zahlte sich beim Fotowettbewerb

bei der Sonderschau

des FSH Bayern auf der „Holz-

Handwerk 2018“ aus.

Von kleiner Wohnung zum Loft

Alle Innungsbetriebe konnten

sich mit herausragenden Gestaltungsprojekten

beteiligen.

Lothar Gruber bewarb sich mit

dem Projekt eines Umbaus

einer kleinen Wohnung zum

Loft und sicherte sich mit seiner

kreativen Idee einen der acht

Preise.

Gefordert war die offene

Gestaltung einer Wohnung,

die durch kleine Räume und

Fenster eher dunkel war. Der

neue Innenausbau ist in Form

Lothar Gruber (rechts) mit FSH-

Präsident Konrad Steininger.

Bilder: FSH Bayern/Teilnehmer

und Farbe auf das Wesentliche

reduziert; klare Formen folgen

der Funktion. Ein wichtiges

Detail der Planung war, dass die

Linien und Fugen weitgehend

durchlaufen.

Leistungsfähigkeit der Innungsbetriebe

und zeigen, welch

großes Potential an Wissen und

Fertigkeiten in den Handwerksbetrieben

vorhanden ist.“

Ingrid Schieder

Acht Preisträger ausgewählt

Aus vielfältigen Bewerbungen

wurden acht Preisträger ausgewählt.

Auf großen Präsentationsflächen

konnten die Besuchern

der „Holz-Handwerk“

Planungsschritte, Design ideen

und großformatige Bilder der

fertigen Siegerprojekte sehen.

Eine kleine, eher dunkle Wohnung baute Lothar Gruber mit seinem

Team zum freundlichen Loft um. Dieses Gestaltungskonzept brachte

ihm einen Preis des FSH Bayern ein.

Der Präsident des FSH Bayern,

Konrad Steininger, zeichnete

die Schreiner aus. „Diese

Projekte sind ein Spiegel der

Komfort für jedes Alter

Dusch-WCs setzen sich auch in Deutschland durch

Ostbayern. 1957 wurde

das Dusch-WC als Alternative

zum Bidet erfunden.

Mittlerweile gehört es auch

hierzulande immer öfter zum

Standard im Bad-Neubau

und in der Modernisierung.

Die Reinigung des Intimbereichs

mit Wasser ist gesund,

hygienisch und gründlich. Vor

allem bei Älteren sind Dusch-

WCs beliebt: Sie können sich

so trotz eingeschränkter Bewegungsfähigkeit

rundum

frisch und gepflegt fühlen.

Zentrales Element des Dusch-

WCs ist ein Duscharm, der

einen sanften Wasserstrahl

lenkt. Darüber hinaus bieten

Dusch-WCs je nach Modell

Komfortfunktionen wie einen

Warmluftföhn zur Trocknung,

eine Ladydusche oder einen

automatisch öffnenden und

schließenden Deckel.

Damit das WC hygienisch

und frisch bleibt, wird die

Duschdüse automatisch mit

Frischwasser gespült. Die Bedienung

erfolgt über Tasten

am WC, ein Wandbedienpanel

oder eine Fernbedienung.

Auch das Smartphone

eignet sich mit entsprechender

App als Fernbedienung.

Dusch-WCs gibt es für jedes

Bad und jedes Budget. Für

Mietwohnungen eignen sich

Aufsatzanlagen, die auf eine

bestehende WC-Keramik

passen und sich problemlos

demontieren lassen. djd

Dusch-WCs gibt es auch als

Aufsätze, die gut in Mietwohnungen

einsetzbar sind.

Bild: djd/Geberit


22

Bauen und Wohnen in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Platz für Wasser ist fast überall

Schwimmteiche oder Naturpools ohne Chemie finden auch in kleineren Gärten Platz – Beliebtheit wächst

Ostbayern. Vor der Arbeit

ein paar Runden im erfrischenden

Nass drehen,

am Nachmittag den

Kindern beim Planschen

zusehen und abends beim

sanften Geräusch der

Wellen entspannen: Eine

Wasserfläche bereichert

den heimischen Garten

und steht daher ganz oben

auf der Wunschliste vieler

Hausbesitzer.

Die Ansprüche haben sich in

den letzten Jahren stark gewandelt.

Statt eines Chlor-

Pools entscheiden sich viele

für einen Schwimmteich.

Dieser hältdas Wasser auf

natürliche Weise sauber und

gefallen mit ihrem bepflanzten

Regenationsbereich.

Die Technik ist nicht nur

umweltfreundlich, sondern

auch meist kostengünstiger

als ein Chlor-Pool. Mit individueller

und fachkundiger

Planung ist auch in kleineren

Gärten eine naturnahe Wasserfläche

möglich.

Die Wasseraufbereitung in

Schwimmteichen erfolgt

durch Mikroorganismen,

Unterwasserpflanzen und

Substratfilter. Ab einer Fläche

von 40 Quadratmetern

lassen sie sich verwirklichen.

Platz für einen Schwimmteich oder Naturpool ist fast

überall, selbst auf eher kleinen Grundstücken.

Bild: djd/Schleitzer baut Gärten München

Bgm.-Berger-Str. 2

92436 Bruck

Naturpools kommen mit

noch weniger Platz aus. Der

Fachmann unterscheidet

fünf Teich-Kategorien –

von „Natur pur“ bis hin zur

Pooloptik. Neben der Frage

der Grundstücksgröße und

Lage entscheidet am Ende

vor allem der persönliche

Geschmack.

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Der Hitze trotzen

Moderne Rollläden für kühle Köpfe

Ostbayern. Ob Home Office

oder Hausaufgaben:

Die eigenen vier Wände

dienen nicht nur der Erholung

und Entspannung,

sondern auch, um geistig

produktiv zu sein.

In der warmen Jahreszeit

jedoch mindern überhitzte

Innenräume die Leistungsfähigkeit

und Konzentration.

Erwachsene wie Kinder

fühlen sich dann schnell

unwohl, schlapp und müde.

Um die Hitze auszusperren,

lassen viele die Rollläden

herunter. Doch so kann kein

Tageslicht in die Räume

fallen. Dabei ist natürliches

Licht jeder künstlichen

Lichtquelle weit überlegen,

wenn es um das Wohlbefinden

geht. Tageslicht fördert

die Leistungsbereitschaft,

die Menschen fühlen sich fit

und ausgeruht.

Einen Kompromiss liefern

moderne Sonnenschutzsysteme

mit Lichtschienen.

Deren löchrige Struktur ist

mit einem Sieb vergleichbar,

durch das auch bei heruntergelassenem

Rollladen

Tageslicht ins Haus gelangt.

Das Ambiente ist ähnlich

wie bei einem kühlen Laubschatten

unter Bäumen.

Konzentriert zu lesen, ist

auch an heißen Sommertagen

kein Problem. Rollläden

mit Lichtschienen lassen

der Hitze keine Chance.

Bild: djd/Schanz

Rollladensysteme

Durch die Lichtschienen

kann nahezu keine Sommerhitze

in die Innenräume

eindringen, wie Temperaturtests

im Rosenheimer Prüfzentrum

für Bauelemente

gezeigt haben. Dies gilt auch

umgekehrt: Ist es im Winter

draußen frostig, geht durch

die löchrige Struktur der

Lichtschienen keine Heizenergie

verloren. Die dämmende

Luftschicht zwischen

Rollladen und Fensterscheibe

bleibt bestehen. djd


www.ostbayern-kurier.de

Aus dem Nähkästchen

Verdächtige Personen, vergessene Waffen

Polizeistreifen und Betriebsausflug – Franz Niebauer erzählt aus dem Alltag eines Polizisten

Nürnberg. Ich war müde

und abgespannt, niedergeschlagen

und nach der

Aufregung einfach missmutig.

Die Dienstgruppe

saß in einem Roundtable-

Gespräch, so zumindest

sagt man heute.

Die „C-ler“, so nannten sich

die einzelnen Dienstgruppen.

Die „C-ler“ jedenfalls saßen

beim Igor, dem Jugoslawen-

Wirt, um die Ecke, um den

tatsächlich runden Tisch.

Wir berieten über unseren

nächsten Betriebsausflug.

Es gab dabei einiges zu

organisieren.

Halt, beinahe hätte ich es

vergessen, damals gab es

noch Jugoslawien, soviel

kurz zum Wirt. Der übrigens

wahnsinnig gut kochen

konnte und der extrem gerne

mit uns anstieß. Slibowitz,

glaube ich, hieß dieser süffige

Schnaps.

Nur in der Freizeit

Auf jeden Fall, jetzt war Planung

angesagt. Wir durften

ja nur in der Freizeit unseren

Ausflug durchführen. Die

Sicherheitslage, gerade in

dieser Zeit, in der die Rote

Armee Fraktion – kurz RAF –

ihre Dominanz praktizierte,

war es wichtig, immer voll

besetzt zu sein. Es wurden

vermehrt Kontrollen

durchgeführt und Personen

überprüft.

Fred und ich wurden wieder

mehrfach für zivile Streifen

eingesetzt. Wir bekamen

dazu einen uralten goldfarbenen

Opel Rekord P II, der

Profi, weiß was dies für ein

Fahrzeug war, enorm groß,

enorm durstig und enorm

langsam. Für die Fußgängerkontrollen

war er daher

„enorm“ gut geeignet.

Aber wir sprachen ja über

unseren Ausflug. Der erste

Punkt: Wer fährt mit? Gut,

wir waren uns einig, wir waren

eine Gruppe, wir fahren

alle. Das war also geklärt.

Die Frage „Wohin?“ musste

noch akribisch erörtert werden.

Wichtig natürlich: nicht

zu weit weg. In die Berge,

mal wandern, das wär‘s

doch, oder? Vornehmlich

Einigkeit.

Anton brachte den Achensee

ins Gespräch, weil er dort immer

mit seiner Frau und

den drei Kindern in einer

Baby-Pension Urlaub

machte. Hallo,

Baby-Pension, warf

Fred sogleich ein.

Nein, nein, meinte

Anton, natürlich

nicht für den

Ausflug mit den

Kollegen, aber die

Gegend wäre doch

was. Berge, See und

ausspannen. Relaxen –

diesen Ausdruck kannten

wir damals noch nicht.

Nach der Schicht geht‘s los

Dann ging alles schnell. Wir

einigten uns auf Pertisau, das

lag am Achensee. Außerdem

lag der Achensee zwar in

Österreich, aber nicht weit

von der bayerischen Grenze

entfernt, sogar in ziemlich

unmittelbarer Nähe zu Wildbad

Kreuth. Der Zeitpunkt

war auch fix und so trennten

wir uns.

Die Schicht fing an und

wir wussten, am Ende der

Nachtschicht würden wir

mit dem Zug nach Pertisau

fahren. Vorher lag aber noch

die Nacht und unsere, meine

Streife mit Fred in Zivil.

Der Abend begann sehr

ruhig, es war Mai und die

hereinbrechende Nacht

war lau und angenehm. Ein

Funkspruch von der Zentrale

durchbrach die Beschaulichkeit.

Verdächtige Personen

im Bereich der Wohnung des

Oberbürgermeisters wurden

gesichtet.

Kein Verdächtiger

Mit der nötigen Sorgfalt und

der richtigen Geschwindigkeit

– „fahr langsam, es

eilt“, denn Ankommen war

die Devise – setzten wir

uns in Bewegung. Mehrere

Einsatzkräfte waren schon

vor Ort, jedoch konnten wir

niemanden sichten. Fred

und ich fuhren wieder unsere

normale Streife, jedoch

mit Augenmerk auf „Domizil

Oberbürgermeister“.

Nach dem Einsatz verging

gut eine Stunde, es war

ruhig, und langsam, aber

beständig wurde es kühler

und unangenehmer.

Beinahe wäre unsere Fahrt

durch die Gassen und Straßen

Nürnbergs langweilig

geworden. Die Routine,

so sagte uns einmal ein

Psychologe bei einer

Fortbildung,

ist am

gefährlichsten.

Das

muss

man so

stehen

lassen.

Aber etwas

davon stimmt

sicherlich.

„Da, da vorn“,

rief Fred aufgeregt.

Wr deutete

auf eine im müden

Scheinwerferlicht des

Opels – LED-Licht war

noch nicht erfunden – vor

uns dahintrabende Person

im Parka. Die Kapuze über

den Kopf gezogen.

Gründlich durchsucht

Ich blieb unmittelbar hinter

der Person stehen und

schaltete das Fernlicht ein,

damit wir besser sehen

konnten. Fred öffnete bereits

im Heranfahren die Autotür,

sprang, sobald der Wagen

stand, aus dem Rekord und

sprach die Person von hinten

an.

Diese hob sofort die Hände,

das war damals einfach so.

Fred ließ die Person die Hände

auf das Autodach legen

und begann, wie er es in der

Polizeischule gelernt hatte,

mit der Durchsuchung.

Die Person wagte sich offensichtlich

nicht zu bewegen.

Ich hatte vorher den Ausweis

bekommen und begann

akribisch, den Namen an die

Zentrale durchzugeben. Diese

fragte nach, ob dies richtig

sei. Ich schaute nochmal auf

den im Ausweis abgedruckten

Vornamen und deutete

den durchsuchenden Fred

an, dass er gerade eine Frau

sehr intensiv durchsucht

hatte.

Ab zum Bahnhof

Auch diese Nacht ging vorüber

und wir freuten uns auf

den Ausflug, den wir

unmittelbar

nach

d e m

Nachtdienst

starteten.

Etwas übernächtigt packten

wir unsere Sachen zusammen

und gingen zum

nahegelegen Bahnhof.

Doch wo war Fred? Der

war natürlich wieder

nicht schnell genug, er

hechelte uns mit seiner

Allerwelts-Sporttasche

hinterher.

Endlich waren wir am Bahnsteig

versammelt und es

konnte losgehen. Wir stiegen

in den bereits am Bahnsteig

stehenden Zug, alle etwas

abgespannt und müde.

Mit Grenzkontrolle

Am Münchener Hauptbahnhof

mussten wir umsteigen

und dann ging es Richtung

österreichische Grenze. Es

gab noch Zeiten, da hatte

man in Europa Grenzen mit

Grenzpolizisten, die kontrollierten.

Wir hatten noch rund

zehn Kilometer zur Grenze

und somit zur österreichischen

Grenzkontrolle.

Fred wälzte und räkelte sich

und stieß plötzlich einen…

ja, einen Verzweiflungsschrei

aus. Alle sahen ihn an. Er

nestelte an seiner rechten

Hüfte herum.

„Was ist los, Fred?“, fragte

ich. Hoffentlich keinen Hexenschuß

oder ähnliches.

Nein! Er hatte – wie könnte

es auch anders sein – vergessen,

seine Dienstwaffe

auf der Dienststelle in

den Tresor zu geben.

Jetzt hieß es: handeln. „Zerleg‘

die Waffe“, meinte ich

zu ihm. Letztendlich hatte

am Ende der Aktion jeder

von uns ein Teil der Waffe in

seinen Taschen. Die Kontrolle

verlief sehr kommod – die

österreichischen Kollegen

waren zwar sehr genau, aber

eben nur bei den Ausweisen.

Bei der Ankunft am Achensee

wurde Fred zu einer

Runde Weißbier verdonnert.

Da sieht man‘s mal wieder:

Hektik hat noch nie etwas

gebracht. Franz Niebauer

Bild: Siegfried Fries, pixelio.de


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