Ostbayern-Kurier_Mai2018_SUED_web

ostbayernkurier

Die Monatszeitung für Stadt und Landkreis Regensburg

Aus dem

Polizeileben

Unser Autor Franz Niebauer

erzählt aus seiner

Zeit bei der Polizei – von

nächtlichen Streifenfahrten

und Pannen beim

Betriebsausflug.

>> Mehr auf Seite 16

Stadt und Kreis Regensburg - DIE MONATSZEITUNG

MAI 2018

Antoniushaus: neue Verhandlungen

Verlängerung des Pachtvertrags bis Jahresende – weitere Zukunft ungewiss

Regensburg. Nachdem der

Ostbayernkurier im April

über das Aus für das Antoniushaus

berichtet hatte,

setzten sich die Beteiligten

noch einmal zusammen. Das

Ergebnis: Die Kündigung

des Pachtvertrags zum 30.

April wurde zurückgenommen,

Pächter Franz Treml

wird das Antoniushaus vorläufig

bis zum Jahresende

weiterbetreiben. Und was

dann? Daüber laufen derzeit

„konstruktive Gespräche“

zwischen Pächter und

Eigentümer.

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Regensburg. Für mehrere

Millionen Euro wurde es

saniert, ein Mix aus Alt und

Neu geschaffen – nun lud

der wegen Bestechnung

des Oberbürgermeisters

vorbestrafte Bauunternehmer

Thomas Dietlmeier

zur Eröffnungsparty des

>> Mehr auf Seite 3

Geschmäckle auf der Eröffnungsparty

Teuere Eröffnungsparty mit Regensburgs oberen Zehntausend - der vorbestrafte Gastgeber fehlte

Marinaforums in Regensburg.

Ranghohe Gäste tafelten

und feierten einen Abend

lang exquisit auf Kosten des

Baulöwen.

>> Mehr auf Seite 9

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2 Kreis Regensburg

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Kabarett, Musik und Familienprogramm

Zeltfestival in Lappersdorf vom 30. Mai bis 16. Juni mit vielen lokalen und internationalen Künstlern

Lappersdorf. Das Programm

zum zehnten Zeltfestival ist

eine spannende und unterhaltsame

Mischung aus einem

„Best of“ der letzten neun Jahre

und neuen großen Namen

der deutschen Kabarett- und

Musikszene, aus internationalen

Stars und „Local Heroes“.

Dazu gibt es ein traditionelles

Familienprogramm.

„Da Huawa, da Meier und I“

treten am 30. Mai mit ihrem

typischen Mix aus fetziger

Musik mit bayerischen und oft

sozialkritischen Texten auf. Die

„Well Brüder aus‘m Biermoos“

sind am 5. Juni an der Reihe.

Frech, urbayrisch und bissig

begeistert die Nachfolge-Band

der „Biermösl-Blosn“.

Am 10. Juni steht Toni Lauerer

auf der Bühne, Michael

Mittermeier hat am 12. Juni

seinen Auftritt. Helmut A. Binser

folgt am 13. Juni. Erstmals

ist Kabarettist Harry G dabei,

der am Samstag, dem 9. Juni

für Lacher sorgt. Ein Klavierkabarettprogramm

präsentiert

Bodo Wartke am 15. Juni.

Mit vielen Musik-Events

Auch musikalisch gibt es einen

spannenden Mix. „Motown

Soul Revue“ spielen am 6. Juni,

„cubaboarisch“ wird es am

8. Juni mit Leo Meixners „Cubavaria“.

Fans von Wolfgang

Ambros dürfen sich auf dessen

Auftritt am 16. Juni freuen. Am

31. Mai spielen Götz Alsmann &

Band. „Dreiviertelblut“ stehen

am 14. Juni auf der Bühne.

Auch internationale Stars dürfen

nicht fehlen. Am 3. Juni zum

Beispiel tritt Folk-Troubadour

Donovan auf. Angelo Kelly &

Family folgen am 7. Juni.

Auch für die Kleinen ist etwas

geboten. Das Kinder-Musik-

Theater um Janosch – bekannt

aus den Kinderbüchern –

bietet Sonntag-Nachmittag-

Unterhaltung für die ganze

Familie.

Kartenvorverkauf läuft

Der Vorverkauf hat bereits

begonnen. Erstmals gibt es in

diesem Jahr im bereich Barkett

Mitte – an der Manege – auch

feste Sitzplätze. Diese gibt

es ausschließlich online über

www.okticket.de oder an

folgenden Vorverkaufsstellen:

in Lappersdorf im Rathaus und

bei Skribo Silberhorn, in Regenstauf

bei Skribo Silberhorn

und in Regensburg beim Mittelbayerischen

Kartenvorverkauf

im DEZ, bei der Touristinfo im

Alten Rathaus und im Reisebüro

am Bahnhof. Weiterhin

stehen günstigere Karten

für den Bereich Tribüne und

Parkett Seite zur Verfügung.

Diese Tickets gibt es an allen

bekannten Vorverkaufsstellen.

Angelo Kelly & Family.

Bild: Angelo Kelly

Helmut A. Binser.

Bild: Nadine Lorenz

Donovan.

Bild: Michael Collopy

Gelände-Einlass an den Veranstaltungsterminen

ist jeweils

um 18 Uhr, Zelt-Einlass um

19 Uhr. Die Veranstaltungen

beginnen jeweils um 20 Uhr.

Da Huawa, da Meier und i.

Bild: Nadine Lorenz

110 Jahre SPD-Ortsverein Regenstauf

Aufbruchstimmung im 19. Jahrhundert – von der Gründung bis zum Bürgermeisterwahlsieg

Regenstauf. Die Anfänge

der Sozialdemokratie in

Regenstauf gehen ins

vergangene Jahrhundert

zurück. Die ersten Versammlungen

fanden 1892

in Regenstauf und dem

Ortsteil Loch statt. Die

SPD war aber von den Wirten

nicht gern gesehen.

1898 wagte es einer aus Regenstauf

und wurde Mitglied

der Sozialdemokratischen

Partei: Maurer Josef Sattler.

Von 1900 bis 1914 berichtete

der Regentaler Bote mehrfach

von SPD-Versammlungen. Die

Urzelle des SPD-Ortsvereins

Regenstauf bildete das

Der SPD-

Ortsverein

Regenstauf

wird heuer 110

Jahre alt.

Dreigestirn Josef Sattler, Josef

Buchmeier und Max Hopf.

Die drei gründeten 1908 den

Ortsverein mit elf Mitgliedern.

Ab 1919 waren Versammlungen

der SPD nichts

Ungewöhnliches mehr.

Kaum aus dem Zweiten Weltkrieg

zurückgekehrt, nahm

Hans Graf, Bäckermeister

aus Regen stauf, mit Gesinnungsfreunden

die Reorganisation

des Ortsvereins in

Angriff. Ab Herbst 1945 gab

es wieder einen Ortsverein

Regen stauf. Anfang 1946

hatte dieser 27 Mitglieder.

Die ersten freien Wahlen

nach dem Krieg waren die

Kommunalwahlen 1946. In

Regenstauf stellten sich

die Sozialdemokraten, die

Christlich Soziale Vereinigung

und die Kommunisten

zur Wahl. Von den insgesamt

15 Mandaten erhielten

die Christlichen acht, die

Kommunisten vier und die

Sozialdemokraten drei. In

den Kreistag konnte 1955

erstmals eine Frau einziehen:

Emma Graf, die Mutter

des ehemaligen Marktrats

Hans Graf.

1966 besuchte der damalige

regierende Bürgermeister

von Berlin und Parteivorsitzende

Willy Brandt Regenstauf.

Er hielt eine Rede in den

Hubertusstuben am Marktplatz

und ehrte dabei unter

anderem Josef Sattler, den

damals 88-jährigen Regenstaufer,

der seit 66 Jahren

Mitglied und seit 1952

Ehrenvorsitzender des Ortsvereins

war.

1979 stand die erste Europawahl

an. Europa hatte

sich entwickelt: von der

Montanunion über die EWG

zur Europäischen Union.

Nun wählten die Bürger aller

Mitgliedsstaaten erstmals

das Europäische Parlament.

Bei den Kommunalwahlen

2008 erhielt Siegfried Böhringer

von der SPD bei der

Stichwahl 62,66 Prozent

der Stimmen und wies den

amtierenden Bürgermeister

von der Tribüne. Zum ersten

Mal in der 100-jährigen

Geschichte der SPD Regenstauf

stellte diese den ersten

Bürgermeister. Dieses Amt

hat Böhringer bis heute.


www.ostbayern-kurier.de Stadt und Kreis Regensburg

3

Ein Lichtblick für das Antoniushaus

Pachtvertrag bis Jahresende verlängert, weitere Verhandlungen laufen – Endergebnis noch offen

Regensburg. Vorläufig

geht es – nach unserer

Berichterstattung im

April – nun doch weiter im

Antoniushaus. Kürzlich

einigten sich die Kirchenstiftung

St. Anton und

Pächter Franz Treml auf

eine Pachtverlängerung

bis zum Jahresende. Über

eine längere Zusammenarbeit

führe man nun

„konstruktive Gespräche“.

„Ja, es stimmt. Unser Pachtvertrag

wurde nun doch bis

zum Jahresende verlängert“,

sagt Franz Treml und bestätigt

damit entsprechende

Informationen unserer Redaktion.

„Wir befinden uns

nun auch in konstruktiven

Gesprächen mit dem Ziel,

doch noch längerfristig weiter

zusammenzuarbeiten.“

Zuvor keine Einigung

Wie in unserer April-Ausgabe

berichtet, war der Pachtvertrag

für die Gaststätte mit

Veranstaltungssaal und Tagungsräumen

zum 30. April

gekündigt worden. Das Antoniushaus

sollte nach dem

Willen der Eigentümerin,

der Katholischen Kirchenstiftung

St. Anton, und des

Bischöflichen Ordinariats,

das über die kirchlichen Finanzen

wacht, per Erbpacht

an einen Investor vergeben

und von diesem saniert

Von Theaterlust gepackt

Theatergruppe Zeitlarn steht seit 25 Jahren auf der Bühne

Zeitlarn. Die Theatergruppe

Zeitlarn feiert ihr 25-jähriges

Bestehen. Im Jahr 1993

spielte die Laiengruppe

erstmals: ein Stück von

Molieré. Seither kamen

35 Stücke, davon 14 als

Das Antoniushaus verfügt über einen großen Festsaal, der beliebt ist für Veranstaltungen,

die allerdings meist keine großen Gewinne abwerfen.

werden. Über Vorschläge

Tremls, das 1953 errichtete

Gebäude in Eigenregie zu

sanieren, hatte es mit der

Kirche zuvor keine Einigung

gegeben.

Stiftung und Finanzverwaltung

setzten stattdessen auf

den Projektentwickler Karl

Kotz von der Kro Immobilien

Entwicklungs GmbH, der

neben dem Antoniushaus

auch angrenzende kirchliche

Flächen am Mühlweg und in

Freilichttheater, auf die Bühne.

An diese Tradition möchten

viele Laienspieler wie auch

Regisseur Franz Hochmuth

anknüpfen. Denn viele von

ihnen hat die Theaterlust

gepackt und nicht mehr losgelassen.

„Wir haben Freude

am Theaterspielen und Organisieren“,

sagt Hochmuth.

der Haberlstraße in Erbpacht

übernehmen sollte, um dort

Geschosswohnungen zu

errichten.

Auch mit Planung und Neubau

des sanierungsbedürftigen

Kindergartens will die

Pfarrgemeinde das Unternehmen

beauftragen. Die Sanierung

des Antoniushauses –

deren Kosten auf drei Millionen

Euro geschätzt werden –

sollte teils über den Verkauf

der Wohnungen und eben

Karten gibt es online unter

www.theater-zeitlarn.de/

karten oder unter Telefon

0941/63044425. Weitere

Vorverkauffstellen sind die

Sparkasse und das Café

Zeitlos. Die Karten kosten im

Vorverkauf zwölf und ermäßigt

acht Euro, an der Abendkasse

14 und zehn Euro.

über eine neu festzusetzende

Pacht finanziert werden.

Die Zahlung der Pacht, die

Kotz für nach der Sanierung

vorgeschwebt hätte – von

annähernd 15.000 Euro

ist die Rede, etwa das

Dreifache der bisherigen

Pacht – sei „einfach nicht

machbar“, so Treml Anfang

April gegenüber unserer

Redaktion.

Neue Verhandlungen

Nach der ersten

Hammer-Primitvo!

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Berichterstattung scheinen

sich die Beteiligten

noch einmal

zusammengesetzt zu haben.

Ergebnis ist die Verlängerung

bis zum Jahresende. Auch

über die Höhe der künftigen

Pacht wollen sie nun noch

einmal neu verhandeln.

Das Zustandekommen des

Erbpachtvertrags zwischen

Kirchenstiftung und Kotz

hängt offenbar von den Genehmigungen

zum Neubau

der Geschosswohnungen

und des Kindergartens ab.

Und diese sind bislang noch

nicht erteilt.

Treml, der das Antoniushaus

seit 26 Jahren gepachtet hat,

klingt noch etwas skeptisch,

freut sich aber über diese

erste Einigung: „Wenigstens

reden wir vernünftig miteinander.

Vielleicht wird es ja

doch noch was.“

Das Antoniushaus am

Mühlweg 13 gilt mit seinem

großen Festsaal als beliebter

Ort für Veranstaltungen,

bei denen nicht mit hohen

Gewinnmargen zu rechnen

ist, als Tagungsmöglichkeit

für den kleinen Geldbeutel

und als regelmäßiger, kostengünstiger

Treffpunkt für

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Seit 25 Jahren spielen die

Zeitlarer Theater. Bild: mei

Für das Jubiläumsjahr hat

sich die Gruppe das Stück

„Jedermann“ in bayrischer

Mundart ausgesucht: ein

unterhaltsames Schauspiel

vom Leben und Sterben des

reichen Mannes.

Die Proben laufen bereits

auf Hochtouren, ebenso

der Kartenvorverkauf.

Gespielt wird im Anwesen

Obletshauser, Obere Gasse

16 in Zeitlarn. Premiere ist

am 8. Juni. Weitere Aufführungen

sind am 15., 16., 17.,

24., 29. und 30. Juni. Freitag

und Samstag wird um 20.30

Uhr und sonntags um 19.30

Uhr gespielt. Einlass ist

jeweils eine Stunde vor Beginn.

(J. Meier)

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4 Stadt Regensburg

www.ostbayern-kurier.de

Mehr Mädchen für Technik begeistern

Girls‘ Day bei BMW faszinierte 72 Teilnehmerinnen – Anmeldung für „BMW MakerDay@R“ am 18. Mai

Regensburg. Technik begeistert

junge Menschen – dieser

Ansatz ist im BMW-Werk

Regensburg Programm. So informierten

sich beim Girls‘ Day

72 Teilnehmerinnen aus erster

Hand, führten Gespräche mit

erfahrenen BMW-Mitarbeiterinnen

sammelten und praktische

Erfahrungen. Am 18. Mai

findet in Zusammenarbeit mit

Conrad Electronic erstmals der

BMW MakerDay@R statt.

Wie bewegt man sich mit

einem Exo-Skelett? Wie

verändert Virtual Reality das

Kennenlernen neuer Fahrzeugmodelle?

Und was versteht

man unter der „Hochzeit“ im

Fahrzeugbau? 72 junge Frauen

zwischen 14 und 17 Jahren

kennen die Antworten jetzt aus

eigener Anschauung. Sie waren

beim bundesweiten Girls‘ Day

im BMW-Werk Regensburg

zu Gast. Damit möchte das

Unternehmen mehr Frauen für

Technik und technische Berufe

begeistern.

Projektleiterin Dagmar Klages

begrüßte die Teilnehmerinnen

im Ausbildungszentrum und

freute sich über das große

Interesse der Schülerinnen am

Technik-Erlebnistag. Im Vorfeld

waren alle angebotenen Plätze

schnell vergeben. „Wir bieten

Was erwartet junge Frauen, wenn sie in einen technischen Beruf starten? Bei BMW in Regensburg

gaben Auszubildende den Schülerinnen einen umfassenden Einblick.

Frauen sehr gute Berufsperspektiven,

deshalb möchten

wir Schülerinnen durch den

Girls Day ermuntern, sich von

der faszinierenden Welt der

Technik und eines technisches

Berufs begeistern zu lassen.

Dazu geben unsere Auszubildenden

einen glaubwürdigen

Einblick, wie es ist, als Mädchen

einen technischen Beruf zu

ergreifen.“

Technik zum Anfassen

Neben den Informationen zu

den verschiedenen Ausbildungsberufen

bekamen die

jungen Frauen im Werk die

Chance, sich ganz praktisch mit

der Technik in einem Automobilwerk

auseinanderzusetzen:

Im „InnoLab“ ging es um die vielen

Ideen und das hohe Tempo,

mit denen die Digitalisierung

im Werk Regensburg vorangetrieben

wird. Im Karosseriebau

erfuhren die Teilnehmerinnen,

wie aus gestanzten Blechteilen

Fahrzeugteile entstehen.

Und um den Umgang mit Farben

in der Lackiererei anschaulich

zu machen, konnten sich die

Mädchen ein (abwaschbares)

Tattoo aufsprühen lassen. Abgerundet

wurde das Programm

des Girls‘ Day mit einem Blick

in die Fahrzeugmontage, wo

der automatische Sitzeinbau

ebenso für Staunen sorgte

wie die „Hochzeit“ – hierbei

handelt es sich um das Zusammenfügen

von Karosserie und

Antriebsstrang eines Modells.

Ein besonderes Erlebnis für

die Teilnehmerinnen war die

Mitfahrt bei professionellen

Testfahrern auf der Teststrecke.

BMW MakerDay@R am 18. Mai

Während der Girls‘ Day bereits

zum siebzehnten Mal im Werk

stattfand, geht der „BMW

MakerDay@R“ erstmals an den

Start. Das neue Angebot richtet

sich an alle Mädchen und

Jungen, die sich als „Maker“

sehen: Tüftler, Bastler, Erfinder,

Querdenker und Tekkies.

In Zusammenarbeit mit Conrad

Electronic bietet die BMW

Berufsausbildung am Freitag,

18. Mai, Workshops und Projekte

zu den Themen 3D-Druck,

Robotik, Programmieren

und Elektronik an. Wer Lust

hat, kostenlos teilzunehmen,

schickt bis zum 7. Mai sein

kreatives Motivationsschreiben

und die Angabe der Noten in

Mathe, Physik und Informatik

an bmwmakerday-r@bmw.de.

Kunst

im Amt

Regensburg. „Selection

Two“ heißt die neue Ausstellung

im Landratsamt

Regensburg. Künstlerin

Gené Neurieder aus Beratzhausen

zeigt dort eine

Auswahl ihrer Werke. Sie

bewegt sich stilistisch

von impressionistisch

malerisch, expressiv

abstrakt bis variabel konkret.

Motivisch betrachtet

reist sie um die Welt und

bringt Fremdländisches

ebenso auf die Leinwand

wie europäische

Landschaften und Architekturen.

Die Werke sind

bis zum 31. Mai 2018 zu

den Öffnungszeiten des

Landratsamts zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Ein Lachen für kleine Patienten

20 Jahre KlinikClowns: Sternradltour macht am 15. Juni in Regensburg Station

Ostbayern. Vor 20 Jahren

zauberten „Dr. Piccolo“

und „Dr. Tapsel“ zum

ersten Mal ein Lachen auf

die Gesichter kleiner Patienten,

und alte Menschen

im Pflegeheim erfuhren

Freude und liebevolle

persönliche Zuwendung

durch die ersten Klinik-

Clowns Bayerns. Heute

schickt der KlinikClowns

Bayern e.V. regelmäßig

58 professionelle Clowns

„auf Visite“.

92 verschiedene Einrichtungen

von Aschaffenburg

bis Garmisch-Partenkirchen

besuchen die KlinikClowns,

darunter Kinderkliniken,

Hospize, Palliativstationen

sowie Einrichtungen für

Senioren, für Behinderte

KlinikClown Lupine ist schon

mit Feuereifer dabei beim Radeln

– dabei geht es doch erst

am 7. Juni so richtig los. Am 15.

Juni machen die KlinikClowns

mit ihrer großen Sternradltour

Halt in Regensburg und feiern

mit allen, die Lust dazu haben,

ihren 20. Geburtstag.

und für schwerkranke Erwachsene.

Der Nutzen der –

heute wie vor 20 Jahren

durch Spenden finanzierten –

„Clownsvisiten“ für Gesundheit,

psychische Stabilität

und Wohlbefinden hat sich

in zwei Jahrzehnten bewährt

und immer weitere Kreise

gezogen.

Bunte Sternradltour

Mit einer bunten Sternradltour

feiern die KlinikClowns

im Juni ihren 20. Geburtstag

und laden zum Mitradeln

und Mitfeiern ein. Aktionen,

Infostände und Geburtstagskuchen

an den Stationen

runden die Etappen in

den bayerischen Städten ab.

Am 7. Juni startet die clowneske

Radltour in Augsburg,

um sich dann über Landshut

nach Regensburg zu bewegen.

Dort machen die

Clowns und ihre Mitstreiter

am Freitag, dem 15. Juni

Station.

Party auf dem Haidplatz

Um 14 Uhr ist Treffpunkt vor

der Klinik St. Hedwig, von

dort wird ab 14.30 Uhr durch

die Stadt Regensburg bis

zum Haidplatz geradelt. Auf

dem Haidplatz findet ab etwa

16 Uhr die KlinikClowns-

Geburtstagsfeier statt, zu

der natürlich auch alle, die

nicht mitradeln, eingeladen

sind.

Weiter geht es schließlich

über Coburg und Rosenheim

zum großen Finale am

30. Juni in München.


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

5


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Der Ostbayern-Kurier Veranstaltungskalender

www.ostbayern-kurier.de

05/18

AM und AS

So., 13.5. / 10.00 Uhr AMO-

TION - Mobilitätsausstellung

Amberger Altstadt

Fr., 18.5. / 17.30 Uhr Eröffnung

Amberger Pfingstdult,

Dult und Messegelände

Sa., 2.6. Oberpfalzcup der

Oberpfälzer Feuerwehren,

Hahnbach

Sa., 2.6. / 11.00 Uhr „Eat &

Meet“ Food Truck Festival,

Campus der OTH Amberg

Sa., 2.6. / 19.00 Uhr Kastelruther

Spatzen, OpenAir in

der Auerbacher Innenstadt

So., 3.6. / 10.30 Uhr 2. Naturparktag

Hirschwald,

Marktplatz Amberg

Bernhardswald

Fr., 1.6. / 17.30 Uhr 150-jähriges

Gründungsfest FF-

Illkofen, Feuerwehrgerätehaus

Hauzendorf

So., 3.6. / 8.00 Uhr 125-jähriges

Gründungsfest FF-

Mainsbauern, Feuerwehrgerätehaus

Haunzendorf

Bodenwöhr

Do., 7.6. / 19.30 Uhr Vortrag

Maria Treiber „Der naturnahe

Garten, Gesundes

Gemüse aus dem Garten für

das ganze Jahr“ Gh Lutter

Sa. 9.6. / 19.00 Uhr Spring

Break Party am Badeplatz

Bruck

Do., 31.5. - So., 3.6. Pokalturniere

– EC Sonne Bruck

Burglengenfeld

So., 13.5. / 10.00 Uhr Internationaler

Museumstag,

Volkskundemuseum

So., 20.5. / 16 Uhr Brunnenfest

Blaskapelle Dietldorf

Ostbayern-Termine

Termine selbst eintragen:

www.ostbayern-kurier.de

Sa., 2.6. - So., 3.6. 26. Lindenviertelfest,

Hof Rot-

Kreuz-Haus

Lappersdorf

Sa., 12.5. / 9.00 Uhr Pflanzentauschbörse,

Pfarrer-

Haueisen-Platz Hainsacker

Sa., 9.6. / 8.00 Uhr 40 Jahre

Volleyballabteilung der

SpVgg Hainsacker mit Turnier

und Festprogramm

Maxhütte-H.

Sa., 12.5. / 19.30 Uhr Danny

Streete im MGH

Fr., 25.5. - So., 27.5. 100

Jahre Gründungsfest,

Schützenverein Gut Schuss

Roßbergeröd

Sa., 26.5. 1. Food-Truck-

Festival, Rathausvorplatz

Nabburg

Mo., 21.5. / 13.00 Uhr Deutscher

Mühlentag im Freilandmuseum,

Neusath

Sa., 2.6. Fischerfest in Perschen

So., 3.6. / 13.00 Uhr Schafschur

im Freilandmuseum,

Neusath

Fr., 8.6. / 19.00 Uhr Preisschafkopf

für Frauen im

Bauernmuseum Perschen

Neunburg v. W.

So., 13.5. / 15.00 Uhr Märchenwanderung

„Von mutigen

Frauen und listigen

Mädchen“, Urlaubserlebnis

Untermurnthal

Fr., 25.5. - So., 27.5.

Heimatfest/800-Jahrfeier

Heimatverein, Festplatz

Sa., 2.6. / 20.00 Uhr Sommernachtsball

- 40 Jahre

Golf- und Landclub Oberpfälzer

Wald, Schwarzachtalhalle

Fr., 8.6. - So., 10.9. 50 Jahre

SV Seebarn, mit umfangreichem

Programm

Fr., 8.6. / 19.00 Uhr Vernissage/Kunstausstellung,

KFK Schwarzhofen, Rathaus

Sa., 26.5. / 12.00 Uhr und

Nittenau

So., 27.5. / 12.00 Uhr Action-City,

Familienfest mit

Westernstadtkulisse, Volksfestplatz

Fr., 1.6. / 19.30 Uhr Nittenau

Vocal Eröffnungskonzert,

Rathaus, weitere Termine

Sa., 2.6. 19.30 Uhr und

So 3.6. 16.00 Uhr verschiedene

Gruppen und Themenkonzerte

Oberviechtach

Fr., 8.6. / 18.00 Uhr Eröffnung

Volksfest Nittenau

So., 13.5. / 19.00 Uhr Open-

Air-Konzert: „Outbreakband“,

Marktplatz

Fr., 25.5. / 17 Uhr – So., 27.5.

ARDIE-Motorrad-treffen,

Gasthof „Taverne“ Lind

Do., 31.5. / 19.00 Uhr Barokes

Markttreiben, Marktplatz

sowie Sa., 2.6 und Sa.,

9.6. jeweils von 15.00 Uhr

bis 20.00 Uhr

Do., 31.5. / 20.00 Uhr Freilichtspiel

„Eisenbarth erleben“,

Marktplatz,. Weitere

Termine: Sa., 2.6 Und Sa.,

9.6. jeweils um 15.00 Uhr

und 20.00 Uhr

Pfreimd

Mo., 21.5. Eixelbergfest

Fr., 8.6. / 17.00 Uhr Singspiel,

Sing- und Musikschule,

kleine Schulturnhalle

Sa., 12.05. / 20.00 Uhr Tiki

Regensburg

Beat „The Valkyrians“ (Ska

aus Finnland) 10,00 €

So., 13.05. / 11 Uhr Neuhaussaal

„Lilliom“ –

Schauspiel (Matinee) Eintritt

frei!

Mi., 16.05. / 15.30 Uhr

Stadtteilbücherei Ost

„Vorlesestunde für Kinder“

Eintritt frei!

Sa., 18.05. / 19.00 Uhr Arberhütte

„Ein Kessel Buntes“

(bayerische Comedians)

18,00 €

Sa., 19.05. / 20 Uhr Theater

am Bismarckplatz „Younee“

(Free-Classic) 18,00 €

So., 20.05. / 20 Uhr STATT-

Theater „Vom Heiligen

Geist und anderen Mysterien...“

(Impro-Theater) 17 €

Di., 22.05. / 19.30 Uhr Theater

an der Uni „Kunst“ (Komödie

von Yasmina Reza)

8,00 €

Fr., 25.05. / 14 Uhr Naturkundemuseum

„Der kleine

Bär“ (Bilderbuchkino) 7,00 €

Sa., 26.05. /19.30 Uhr Akademietheater

„Das kunstseidene

Mädchen“ (von

Irmgard Keun) 12,00 €

So., 27.05. / 18.00 Uhr St.

Mang Kirche „Prager Barock“

(Barockorchester Rubio)

Eintritt frei!

Mi., 30.05. / 20.00 Uhr

Turmtheater „Der alte König

in seinem Exil“ (von

Arno Geiger) 23,00 €

Fr., 01.06. / 15.00 Uhr Pürkelgut

„Heimatliebe-Festival“

(Mundart-Rock) 28,00 €

Mo., 04.06. / 20.00 Uhr

Jazzclub „Jazzsession“

Eintritt frei!

Do., 07.06. / 15.00 Uhr

Stadtteilbücheri Süd „Talking

Paper - Papier in Form

gebracht“ (Workshop) Eintritt

frei!

Fr., 08.06. / 20.00 Uhr underground

„Zoo Escape“

(Power-Popp) 8,00 €

Regenstauf

Fr., 18.5. - Mo., 21.5. Regentalfest

Ramspau

Sa., 19.5. / 19.00 Uhr „Blues

Control“ Cooltourbühne

Sa., 26.5. / 19.00 Uhr

Buchtalk mit Gregor Gysi,

Kulturhaus Regenstauf

Roding

Sa., 12.5. / 9 Uhr Bayerische

Meisterschaft Kinder/Schüler/Jugend

im

Gewichtheben, Dreifachturnhalle

Sa., 19.5. / 13.00 Uhr 14. offene

Bogenstadtmeisterschaft,

Bogensportanlage

Unterlintach

Mo., 21.5. / 14.00 Uhr Oberpfälzer

Mariensingen,

Wallfahrtskirche Heilbrünnl

Sa., 9.6. / 17.00 Uhr Himmel

der Burschen - 40-jähriges

Gründungsjubiläum des

Burschenvereins, Festplatz

Mitterdorf

Schwandorf

Do., 17.5. / 19.30 Uhr Konrad-Max-Kunz-Tage

2018:

PREMIERE SADTheater

„Die Western-Schwestern“,

Sperlstadel Fronberg,

Weitere Vorstellungen am

18., 19. und 20. Mai.

Fr.18.5. - So., 27.5. Schwandorfer

Pfingstvolksfest

Sa., 26.5. / 20.00 Uhr Konzert

im Felsenkeller: Muddy

What?

Do., 31.5. / 14.00 Uhr Konrad-Max-Kunz-Tage

2018:

„Feiertagsmusi“, KMK-Saal

Oberpfalzhalle

Schwarzenfeld

Sa., 12.5. / 14 Uhr Konzert

zum Muttertag, Musikkapelle,

Restaurant Miesberg

So., 27.5. Miesbergkirchweih,

Miesberg-Allee

Teublitz

Fr., 8.6. - So., 10.6. 100-jähriges

Gründungsfest des

Burschenvereins Morgenrot

Münchshofen

Wackersdorf

- Steinberg

Sa., 12.5. / 18 Uhr Bergmannschützen

- Mexikanischer

Abend, Schützenheim

Heselbach


www.ostbayern-kurier.de Der Ostbayern-Kurier Veranstaltungskalender

7

So., 13.5. Internationaler

Museumstag, Heimat- und

Braunkohlemuseum Steinberg

am See

Sa., 19.5. und So., 20.5.

Seemeisterschaft Steinberger

Yachtclub

Do., 31.5. / 11 Uhr Fischereiverein

Oberpfälzer

Seenland - Fischerfest,

Volksfestplatz

Fr., 8.6. Kirchweih Steinberg,

Festplatz

Wald

Do., 31.5. / 14.30 Uhr Sommernachtsfest

der FFW

Siegenstein

Do., 31.5. - So., 3.6.

125-jähriges Gründungsfest

der FFW Mainsbauern

Walderbach

Fr., 1.6. / 18.30 Uhr Sommernachtsfest

2018 FFW

Kirchenrohrbach

Wenzenbach

Sa., 2.6., Sommernachtsfest

Stammtisch „De Euchan“,

Parkplatz Irlbach

Wörth

So., 13.5. / 16.00 Uhr Conny

und die Sonntagsfahrer:

Komm ein bisschen mit ... ,

Bürgerhaus

Fr., 25.5. 150 Jahre Feuerwehr

Kiefenholz - 4-tägiges

Gründungsfest

Fr., 1.6. / 8.00 Uhr – So., 3.6.

VW-Käfertreffen in Wörth

an der Donau im Gschwelltal

Fr., 8.6. - Mo., 11.6. 150

Jahre FF Wörth - Gründungsfest

der Feuerwehr

Wörth an der Donau, Festplatz

Gschwelltal

Zeitlarn

Sa., 9.6., 18 Uhr, Fischerfest,

Festplatz

Zell

Sa., 12.5. / 20 Uhr Warm up

Party KLJ Martinsneukirchen

So., 13.5. / 11.30 Uhr Bay.

So. KLJ Martinsneukirchen

Ausstellung von Martin Scharf

Nabburg. Seine vorwiegend in Aquarelltechnik gemalten

fl oralen sowie heimischen bis mediterranen „Ansichten“ hat

der in Nabburg geborene Künstler Martin Scharf im Lauf von

mehr als 30 Jahren angefertigt. Urlaubsaufenthalte in Südfrankreich,

Italien oder Griechenland lieferten die thematischen

Bildvorlagen. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder

fl ießt in die Bürgerspitalstiftung. Die Benefi z-Ausstellung

„Martin Scharf – Ansichten“ ist vom 13. Mai bis 24. Juni jeden

Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Führungen im Künstlerdorf

Kallmünz. Verschiedene Führungen vermitteln Besuchern

vieln Interessantes und Wissenswertes über Kallmünz. Die

nächsten öffentlichen Führungen sind die Marktführung am

20. Mai, am 1. Juni und am 5. August, die Turmführung am

10. Juni, 15. Juli und 19. August sowie die Kirchenführung

am 24. Juni und am 26. August. Beginn ist jeweils um 14

Uhr, Treffpunkt für die Teilnehmer ist das Tourismusbüro am

Marktplatz 1. Die Kosten betragen vier Euro pro Person. Um

Voranmeldung unter Telefon 09473/7179999 wird gebeten.

Versammlung der FG Lari-Fari

Diesenbach. Die Faschingsgesellschaft Lari-Fari Diesenbach

lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein.

Diese fi ndet am 25 Mai um 19 Uhr in der Sportgaststätte Diesenbach

in Regenstauf statt. Die Hauptpunkte sind die Berichte

der Vorstandsmitglieder. Anträge sind bis zum 11. Mai

in Schriftform an den Präsidenten Jörg Gabes zu richten.

Maiandacht im Freilandmuseum

Neusath. Stadtpfarrer Hannes Lorenz hält am 23. Mai um

19 Uhr bei der Kapelle „Urspring“ im Oberpfälzer Freilandmuseum

eine Maiandacht. Diese begleitet der Katholische

Kirchenchor Nabburg. Der Zugang zum Museumsgelände

erfolgt an diesem Tag ab 18 Uhr direkt bei der Kapelle bzw.

beim Wirtshaus Unterbürg.

Motorradwallfahrt

Pettenreuth. Am 17.06.2018 fi ndet die Motorradwallfahrt

des OC Pettenreuth statt. Abfahrt ist um 9 Uhr am Gasthaus

Mauth. Motorradmesse und -segnung ist um 11 Uhr in Pilgramsberg

in der Wallfahrtskirche St. Ursula. Anschließend

besteht die Möglichkeit zum Mittagessen im Gasthaus „Zur

schönen Aussicht“ nahe der Wallfahrtskirche.

Jubiläum mit Promi-Mannschaft

Schwandorf. Der SC Kreith/Pittersberg feiert sein 50-jähriges

Bestehen. Am Freitag startet das Programm mit „90’s

meets Malle“ und DJ Hanika. Der Samstag beginnt um 9 Uhr

mit einem Jugendfußballturnier. Um 16.30 Uhr ist Anstoß

für das Benefi zspiel gegen die Prominentenmannschaft des

FC Sternstunden. Der Erlös geht komplett auf das Spendenkonto

der Sternstunden-Kinder. Abends spielt die Band

„SaKrisch“. Am Sonntag gibt es nach Kirchenzug und Gottesdienst

einen Frühschoppen mit der Kapelle „Blechrauschen“,

dann Mittagstisch im Festzelt auf dem SC-Gelände.

Einkaufen auf dem Erlebnis - Bauernhof

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gutem Gefühl!

Sommernachtsfest in Irlbach

Irlbach. Der Stammtisch „De Euchan“ lädt am 2. Juni zum

Sommernachtsfest nach Irlbach ein. Auf dem Dorfparkplatz

unterhält ab 19.30 Uhr die Showband „Froschhax‘n-

Express“. Dazu gibt es Spezialitäten vom Grill und leckere

Getränke. Der Eintritt ist frei.


8 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Seniorennachmittag in Wenzenbach

Seniorendomizil Josef informierte in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchenüber seine Angebote

Wenzenbach. Das Seniorendomizil

Haus Josef in Wenzenbach

lud zum Seniorennachmittag

in den Kneißlwirt

ein. Bei Kaffee, Kuchen und

einem netten Unterhaltungsprogramm

informierte das

Mitarbeiter-Team des Hauses

Josef, das vom Ulmer Pflegeunternehmen

compassio

GmbH & Co. KG betrieben

wird, über das umfangreiche

Angebot.

Manfred Prüll, Leiter der 2012

eröffneten Einrichtung, freute

sich über den gelungenen

Nachmittag. „Es ist das erste

Mal, dass wir dieses Angebot

versuchen. Ich denke, dass

sich die Menschen nun etwas

besser vorstellen können, was

wir anbieten und leisten. Und

wenn man sich hier in entspannter

Runde bei Kaffee und

Kuchen kennengelernt hat, fällt

es bei einem späteren Bedarf

vielleicht leichter, unser Haus in

Anspruch zu nehmen“, so Prüll.

Zur Unterhaltung trugen die

Einmannkapelle Hans Karg,

Frauentanzgruppe „Hula“

aus Regenstauf, die Kindertanzgruppe

„Rainbows“ aus

Maxhütte sowie die Kinder der

Musikschule Wenzenbach bei.

Das Programm fand Anklang

und der Nachmittag machte

ALLES AUS

EINER HAND.

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Bei Kaffee, Kuchen und einem netten Unterhaltungsprogramm

informierte Manfred Prüll über das Seniorendomizil Josef.

den Gästen Spaß. Hin und wieder

fanden sich ein paar Gäste

zusammen mit dem Pflegepersonal

auf der Tanzfläche ein.

„So lange es geht, möchte ich natürlich

in meiner eigenen Wohnung

leben und mich selbständig

versorgen. Aber wenn es

eines Tages nicht mehr gehen

sollte, ist man froh, Hilfe in

Anspruch nehmen zu können“,

sagt eine Rentnerin. „Ich möchte

dann nicht meinen Kindern

zur Last werden. Andererseits

möchte ich aber auch meine

Privatsphäre nicht einbüßen.“

Keine Fließbandabfertigung

Dass das Älterwerden keine

Fließbandabfertigung ist, sieht

man auch bei compassio so. 28

Häuser betreibt die Gesellschaft

in Süddeutschland, davon vier

in der Region Regensburg.

Wenzenbach verfügt über 73

Pflegeplätze in 63 Einzel­ und

fünf Doppelzimmern. Ein Café,

ein Andachtsraum für Gottesdienste

sowie eine eigene Wäscherei

sind im Haus integriert.

Die hauseigene compassio-

Küche in Tegernheim kocht

täglich frisch und versorgt

auch das Haus Josef mit. „Wir

versuchen, eine möglichst

individuelle Betreuung bis ins

hohe Alter zu gewährleisten –

möglichst aus einer Hand. Unter

dem Stichwort „compassio

5.0“ bieten wir neben der stationären

auch eine teilstationäre

und eine ambulante Pflege an“,

vermittelt Manfred Prüll den

Gästen. Er führt weiter aus,

dass alle Interessierten zu den

offenen Angeboten wie dem

offenen Mittagstisch oder dem

Café vorbeikommen können.

„Es ist uns wichtig, zusammen

mit den Menschen zu arbeiten.

Selbstbestimmtheit und Individualität

sollen auch im Alter so

weit wie möglich gewährleistet

werden.“ Alles aus einer Hand

bedeutet bei compassio aber

auch die Begleitung am Ende

des Lebensweges. So bietet

compassio auch eine Palliativpflege

und zudem Hospiz­ und

Sterbebegleitung an.

Nach gemeinsamem Gesang

mit den Kinderchor beendete

Prüll den offiziellen Teil. Das

Kuchenschlemmen ging jedoch

noch weiter.

Michael Bothner

Öffnungszeiten:

Mo - So (bei schönem Wetter): 09.00 - 19.30 Uhr (letzter Einlass 19.00 Uhr)

Mo - So (bei schlechtem Wetter): 09.00 - 12.00 Uhr (letzter Einlass 11.30 Uhr)

17.00 - 19.00 Uhr (letzter Einlass 18.30 Uhr)

Verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende bei schönem Wetter möglich.

Lärchenweg 12 • 93149 Nittenau • Tel. 0 94 36 / 82 47

Die Kindertanzgruppe „Rainbows“ aus Maxhütte trug zu einem

unterhaltsamen Rahmenprogramm bei.


www.ostbayern-kurier.de Stadt Regensburg

9

Schmaus mit Geschmäckle im Marinaforum

Der wegen Bestechung vorbestrafte Baulöwe Thomas Dietlmeier eröffnete das Marinaforum mit Festessen

Regensburg. Der wegen

Bestechung des Oberbürgermeisters

vorbestrafte

Baulöwe Thomas Dietlmeier

lud zum inoffiziellen

Eröffnungsabend mit Festschmaus

ins Marinaforum.

Es kamen Bürgermeister,

Stadträte und Spitzenleute

der Verwaltung

inklusive des Antikorruptionsbeauftragten.

Auch

Hans Schaidinger ließ es

sich schmecken. Nur der

Gastgeber fehlte und wurde

tunlichst nicht erwähnt.

„Sex Bomb, sex bomb – you’re

my sex bomb“ wummert die

Big Band Convention Ostbayern

von der Bühne, während

Bürgermeister Jürgen

Huber mit seiner Tanzpartnerin

sichtlich gut gelaunt über

die verwaiste Tanzfläche

im fast leeren großen Saal

des Marinaforums schwoft.

Nicht, dass nichts los wäre

hier. Es ist kurz vor 23 Uhr,

schon seit fast fünf Stunden

wird getafelt und gefeiert.

Doch gerade ist das Gros

der knapp 200 geladenen

Gäste unterwegs und lässt

sich durch das neue Veranstaltungszentrum

am Alten

Schlachthof führen.

Verspäteter Festtagsbraten

Der Toskanische Festtagsbraten

konnte wegen des

längeren „Get Together“ im

Foyer und einiger Reden erst

etwas verspätet serviert werden,

und bevor das edel angerichtete

Nachspeisen-Buffet

im „Kleinen Forum“ eröffnet

wird, haben Forumsleiter

Klaus Blobner und seine

Chefin Sabine Thiele von

der Regensburg Tourismus

GmbH (RTG) zu einer kleinen

Führung durch das „nachhaltigste

Veranstaltungszentrum

Bayerns“ gebeten.

Möbel aus Altholz, Plastikabfällen

und Lumpen, eine

restaurierte Secondhand-

Theke auf der einen,

modernste Technik in den

Sälen, aber auch in den Toiletten

– die im Waschbecken

integrierten Handtrockner

entdeckt nicht jeder sofort –

auf der anderen Seite. Diese

Mischung aus Alt und Neu

macht für Thiele ein wesentliches

Charakteristikum

des Marinaforums aus: ein

altehrwürdiges Gebäude,

Viele Politiker, Verwaltungschefs und Journalisten ließen

sich Feier und Festmahl nicht entgehen.

in dem früher Rinder und

Schweine unter der historischen

Zollingerdecke über

Betonboden zur Schlachtbank

getrieben und heute die

Gäste über das edle Stäbchenparkett

aus deutscher

Eiche in Schiffsbodenoptik

zum Buffet geleitet werden.

Esoterischer Humbug

Daneben bietet die RTG mit

der „Green Score Card“ ein

„Bewertungs- und Messtool“

für „nachhaltiges Handeln“.

Durch sämtliche Leitungen

im Marinaforum vom Trinkhahn

bis zur Klospülung

läuft „selbst erzeugtes Granderwasser“,

ein esoterischer

Humbug aus Österreich, der

aber durchaus ein gewisses

Publikum anziehen dürfte.

Dass das Ganze einiges gekostet

hat, ist bekannt. 2011

hat die Stadt Regensburg

das Schlachthof-Areal – rund

sieben Hektar – samt der

Hallen für den bislang nicht

bestätigten Preis von 2,6

Millionen Euro verramscht.

Anschließend hat man über

die 100-prozentige Tochter

RTG den Innenausbau des

Marinaforums für 8,125 Millionen

Euro und die Technik

für eine Million finanziert und

mietet es jetzt 25 Jahre lang

für 300.000 Euro jährlich

zurück.

Doch das ist heute mal egal,

denn erstens ist das Gebäude

unbestreitbar schön

geraten, wirkt in dem Steampunk-Outfit

cool. Und zweitens

gebe es gute Argumente,

das oben beschriebene Finanzierungsmodell

zu wählen,

sagt Thiele. „Es selbst zu

sanieren, wäre teurer gekommen

– und wer weiß, ob man

in 25 Jahren noch etwas mit

dem Kobel anfangen kann“,

schiebt sie etwas flapsig

nach.

Eingeladen zu dem Abend

mit Festbankett hat der wegen

Bestechung des Oberbürgermeisters

und Vorteilsgewährung

vorbestrafte

Bauträger Thomas Dietlmeier.

Im März hat er einen

entsprechenden Strafbefehl

mit einem Jahr Haft auf Bewährung

plus sechsstelliger

Geldstrafe akzeptiert. Er ist

Eigentümer und Bauherr

des Marinaforums, dessen

Vertragskonstrukt offenbar

immer noch die Ermittlungsbehörden

beschäftigt. Doch

Dietlmeier, der als Kronzeuge

der Staatsanwaltschaft in der

weit verzweigten Korruptionsaffäre

gilt, ist heute nicht da,

er wird auch nicht erwähnt.

Dafür erscheinen sämtliche

Vorstände des „Immobilien

Zentrum Regensburg“ (IZ),

aus dessen Führungsriege

sich Dietlmeier vor einigen

Monaten verabschiedet hat,

und stoßen im Foyer mit

Stadträten, Führungsleuten

der Verwaltung und Landtagsabgeordneten

an. Das

Marinaforum ging bereits

Anfang 2016 vom IZ in Dietlmeiers

Eigentum über. Doch

heute interessieren diese

verworrenen Vertrags- und

Eigentumskonstrukte nicht,

wenngleich ein Stadtrat

witzelt: „Wenn jetzt einer

von denen verhaftet werden

würde, wären wenigstens

Kameras da.“

Bei ihrer Festrede am

späteren Abend bedankt

sich Bürgermeisterin Maltz-

Schwarzfischer „ganz

herzlich“ beim IZ und

dessen neuem Vorstandsvorsitzenden

Reinhard

Griebl, der – das ergibt

eine Nachfrage bei Stadt

und RTG – neben seiner

Geschäftsführerschaft bei

rund 30 IZ-Töchtern nun

auch noch als Dietlmeiers

„Generalbevollmächtigter“

beim Marinaforum fungiert.

Gäste mit Rang und Namen

Auch Alt-Oberbürgermeister

Hans Schaidinger, der sich –

im Gegensatz zum gleichfalls

geladenen, aber nicht

erschienenen Norbert Hartl –

Mahl und Feierlichkeit nicht

entgehen lässt, muss seine

Vorspeise kurz unterbrechen,

um dem Dank der Bürgermeisterin

zu lauschen,

dafür, dass er „das Projekt

(Marinaforum) eingefädelt“

habe. Schließlich habe man

allenthalben „Erleichterung

gespürt“, nachdem der

Beschluss für dieses „kleine

RKK“ 2013 gefallen war.

Zu den Gästen an den festlich

gedeckten Tischen gehören

Stadträte von CSU,

SPD, Grünen und CSB, Vertreter

städtischer Tochtergesellschaften

und führende

Köpfe der Regensburger Stadtverwaltung

inklusive des

Antikorruptionsbeauftragten

Thomas Fischer. Heute ist

man unter sich und klopft

einander auf die Schulter.

Am darauffolgenden Freitag

wurde das Marinaforum für

drei Tage zum „furiosen“

Steampunk-Spektakel für

die Öffentlichkeit geöffnet,

dem MZ und Wochenblatt

wortgleich einen „Hauch von

‚In 80 Tagen um die Welt’“

bescheinigten. Dank wohl

gewählter Bands, Künstler

und Design wird das Festival

gut angenommen, vor allem –

Motto und Bands geschuldet

– von jüngeren Besuchern.

Auf Dauer wird das im oberen

Preissegment angesiedelte

Marinaforum aber wohl

eher dem zahlungskräftigen

Publikum vorbehalten bleiben.

Zwar gewährt die RTG

gemeinnützigen, ortsansässigen

Vereinen einen Rabatt

von 50 Prozent auf die nackte

Miete der Säle, allerdings

unter der Auflage, dass keinerlei

Eintrittsgelder verlangt

werden dürfen. Da heißt es

wohl, woanders schwofen.

Stefan Aigner

Im Foyer trafen sich die Gäste zu einem „Get Together“.


10 Kreis Schwandorf

www.ostbayern-kurier.de

10 Jahre Erfolgsgeschichte

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Neuenschwand. Die Automobil-Meisterwerkstatt

Jürgen

Dietl feiert in diesem Jahr ihr

zehnjähriges Bestehen. Gründer

und Inhaber Jürgen Dietl

gilt als kompetenter Ansprechpartner

rund um Fahrzeuge

aller Arten und Marken.

Der Unternehmer lernte sein

Handwerk von der Pike auf,

sammelte praktische Erfahrungen

in einem renommierten

Ausbildungsbetrieb und legte

schließlich die Meisterprüfung

im Kfz-Handwerk ab.

„Hat sich gut entwickelt“

Im Nebenerwerb erfuhr er

viel Kundenzuspruch. Dann

hatte er die Möglichkeit, ein

günstiges Werkstattobjekt zu

erwerben. Am 1. Januar 2008

war es soweit: Jürgen Dietl

eröffnete seinen Kfz-Betrieb im

Bodenwöhrer Ortsteil Neuenschwand.

„Es war das Ungewisse“,

schildert er seine Anfänge

in der Selbstständigkeit, „aber

es hat sich gut entwickelt.“

Eine Herausforderung sind die

laufenden Investitionen – zwingend

notwendig, um auf dem

Stand der Technik zu bleiben.

Hinzu kommen die Schulungen:

Die Fahrzeugtechnik entwickelt

sich rasant und bringt zahlreiche

technische Neuerungen.

Zusammen mit diesem technischen

Know-how ist es vor

allem seine Kundenorientierung,

die Dietl auszeichnet.

„Zur Selbstständigkeit und

generell zur Arbeit gehört die

richtige Einstellung.“ Er war nie

der Typ, der um Punkt 17 Uhr

die Werkstatt zusperrt.

Unabhängig von der Uhrzeit

ist er für diejenigen da, die

seine Hilfe brauchen. Unfälle

oder Autopannen mitten in

der Nacht? Eine Motorkontrollleuchte

leuchtet ausgerechnet

am Sonntag auf? Ein Anruf

genügt, und Jürgen Dietl hilft.

„Die Leute brauchen ihr Auto,

gerade hier bei uns auf dem

Land.“

Auch im Autohandel tätig

Zu seinen Reparaturleistungen

kommt der Neu- und Gebrauchtwagenhandel.

Um seine

Kunden optimal versorgen

zu können, arbeitet Jürgen Dietl

eng mit anderen Fachbetrieben

in Sachen Motorentechnik,

Instandsetzung und Lackierung

zusammen.

Wie geht es weiter? In den

letzten zehn Jahren hat sich für

Dielt auch privat einiges verändert:

durch seine Hochzeit und

die Geburt der beiden Kinder.

„Die Zukunft des Betriebs ist

durch Tochter und Sohn gesichert.“

Nie hat er den Sprung

in die Selbstständigkeit bereut.

Was die Zukunft bringt, das

wird sich weisen, hier müsse

man sich anpassen, so Dietl.

15 Prozent Jubiläumsrabatt

Die Freude über das Jubiläum

teilt Dietl mit seinen Kunden:

Vom 15. Mai bis 15. August

gibt es einen Gutschein über

15 Prozent Rabatt auf Bosch-

Bremsteile. Ingrid Schieder

Impressum

In seiner

Autowerkstatt

ist Jürgen Dietl

stets für seine

Kunden da – bei

Notfällen auch

nachts und am

Wochenende.

Der Ostbayern-Kurier: Zeitung der

Elsa-Brandström-Str. 6

92237 Sulzbach-Rosenberg

Tel. 0 96 61/ 54 08-28

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Geschäftsführer: Hubert Süß

Sitz: Sulzbach-Rosenberg

Registergericht Amberg, HRB 4915

Verbreitungsgebiet: 66 Kommunen

in den Kreisen R, SAD, CHA

und AS sowie Stadt Regensburg

Redaktion, Anzeigen: Hubert Süß

Service-Redaktion: Sigrid Karcher

Druck: Mayer & Söhne Druck- und

Mediengruppe GmbH & Co. KG

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www.ostbayern-kurier.de Reportage Kallmünz

11

Malerischer Ort mit besonderem Charme

Kallmünz als spannendes Ausflugsziel: idyllische Lage, interessante Historie und künstlerische Prägung

Kallmünz liegt malerisch am Zusammenfluss von Naab und Vils. Über dem Ort thront die Burg. Kein

Wunder, dass hier viele Künstler Muße für ihre Werke fanden.

Verschiedene Führungen

lassen die Geschichte des

Ortes lebendig werden. Bei

einer Führung durch den Markt

können Besucher den kleinen

Anekdoten und Geschichten

der Marktführer lauschen –

schließlich sind auch sie es,

die Kallmünz so liebenswert

machen.

Bei der Burgführung erfahren

die Teilnehmer alles Interessante

über die wechselseitige

und spannende Geschichte der

Burg. Die Kunstführung zeigt

den Besuchern, wie sehr Kunst

und Künstler Kallmünz geprägt

haben.

Ein ausgebildeter Kirchenführer

informiert in der Kirchenführung

fachkundig und anschaulich

über Baugeschichte,

Ausgestaltung und Malereien

der Pfarrkirche, die vom ortsansässigen

Künstler Matthias

Zintl angefertigt wurde. In

Die nächsten Führungen:

So, 20.05. Marktführung

So, 10.06. Turmführung

So, 24.06. Kirchenführung

So, 01.07. Marktführung

So, 15.07. Turmführung

So, 05.08. Marktführung

So, 19.08. Turmführung

So, 26.08. Kirchenführung

Beginn: 14 Uhr

Preis pro Person: 4 Euro

Treffpunkt: Tourismusbüro,

Marktplatz 1

Um Voranmeldung wird

gebeten: 0 94 73 / 717 99 99

der Turmführung nehmen die

Marktführer ihre Gäste mit auf

eine interessante historische

Erkundungstour zu den Kallmünzer

Türmen. Diese Führung

eignet sich auch für ältere oder

gehbehinderte Menschen.

Auch individuelle Führungen

sind jederzeit möglich.

Kallmünz. Wo Naab und Vils

zusammenfließen, liegt ein pittoresker

Ort mit ganz eigenem

Flair: Kallmünz. Den Charme

des beliebten Ausflugsziels

haben bereits vor hundert

Jahren berühmte Künstler

wie Wassily Kandinsky und

Gabriele Münter entdeckt, die

hier Inspiration für ihre Werke

fanden.

Schlossberg und Burgruine überthronen

den Ort. Der historische

Ortskern bietet viele Sehenswürdigkeiten

wie das Alte

Rathaus, die Steinerne Brücke

über die Naab oder das in eine

Höhle gebaute „Haus ohne Dach“.

Burg als Wahrzeichen

Wahrzeichen von Kallmünz ist

die weithin sichtbare Burganlage.

Besucher können die gut erhaltenen

Bauelemente der heutigen

Ruine – unter anderem Bergfried,

Ringmauer und Kapelle –

erforschen. Die Burganlage ist

ganzjährig über mehrere Fußwege

vom Ort aus zu erreichen.

Was wäre Kallmünz ohne die

Kunst und seine Künstler? Der

Markt war und ist Anziehungspunkt

für Kunstschaffende und

-liebhaber. Einst fanden hier

berühmte und einflussreiche

Künstler wie Wassily Kandinsky

und Gabriele Münter Inspiration

für ihre Arbeit. Noch heute

können Interessierte ihren Spuren

in Kallmünz folgen. Dass die

Kunst auch heute noch einen

hohen Stellenwert genießt,

zeigt sich an den zahlreichen

Galerien und Künstlern im Ort.

Das Alte Rathaus stammt aus dem Jahr 1603.

Michaelskirche mit Malereien

Immer einen Besuch wert ist

die Kallmünzer Pfarrkirche. Bereits

um das Jahr 800 entstand

eine erste, im romanischen Stil

erbaute Kirche in Kallmünz.

Von 1751 bis 1758 wurde diese

durch einen Neubau im Rokokostil

ersetzt. Idyllisch in den

Ortskern fürgen sich die Kallmünzer

Türme. Der Kirchturm,

der Turm der Burgruine und

der Turm des Alten Rathauses

– jeder erzählt seine eigene

Geschichte. Viele Jahrhunderte

prägen sie bereits das Ortsbild

von Kallmünz.

Das „Haus ohne Dach“ ist eine der Sehenswürdigkeiten in Kallmünz.

Kontakt:

Tourismusbüro Markt Kallmünz • Gabi Wagner

Altes Rathaus • Marktplatz 1 • Telefon: 0 94 73 / 717 99 99

tourismus.kallmuenz@realrgb.de • www.vg-kallmuenz.de

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch und Freitag: 9 - 12 Uhr & 13.30 - 16 Uhr

Sonn- & Feiertage: 13.30 - 16 Uhr


12 Stellenmarkt für Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Heimzeitung neu gestaltet

Medium des Phönix-Seniorenzentrums Maxhütte-Haidhof

Der Caritasverband für den Landkreis

Schwandorf sucht

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info@caritas-schwandorf.de

www.caritas-schwandorf.de

Maxhütte-Haidhof. Die

Heimzeitung „Hausbote“ des

Phönix-Seniorenzentrums

Maxhütte-Haidhof präsentiert

sich in neuem Gewand. Sie

erscheint alle drei Monate und

berichtet vom Leben im Haus.

Die Zeitschrift wurde an die

Farben der Korian-Gruppe

angepasstund erscheint nun

in auffallendem Blau. Auch die

inhaltliche Zusammenstellung

wurde etwas verändert. Es

gibt die Rubriken Aktuelles

und Berichte, Erinnerungen

der Bewohner, jahreszeitliche

Gedichte und Verschiedenes.

Auch die Geburtstagskinder

der nächsten Monate sowie

die Verstorbenen finden ihren

Platz.

Die Zeitung ist wie gewohnt

kostenfrei und wird an alle

Bewohner verteilt und im Haus

ausgelegt. Auch ehemalige

Kurzzeitpflegegäste und die

ehrenamtlichen Helfer erhalten

die Zeitschrift, um auf dem

Laufenden zu bleiben.

„In unserer Hauszeitung können

die Bewohner über Erinnerungen

aus ihrem Leben oder

über besondere Ereignisse und

Aktivitäten im Seniorenzentrum

Haus Maxhütte schreiben

und alle interessierten Leser

daran teilhaben lassen“, sagt

Sonja Bäumler vom Phönix-

Seniorenzentrum. „Änderungswünsche

oder Vorschläge für

die nächste Zeitung nehmen

wir gern entgegen, davon wird

der nächste Hausbote nur noch

bunter und lebendiger.“

Unter „Vorgemerkt!“ ist

der Veranstaltungsplan der

kommenden drei Monate zu

finden. Alle Interessierten

sind eingeladen, an den Veranstaltungen

teilzunehmen.

Eine Rätselecke und etwas

zum Schmunzeln runden den

Hausboten ab und frischen das

Gedächtnis der Leser auf.

Der „Hausbote“ berichtet

über Lesenswertes aus dem

Phönix-Seniorenzentrum.


www.ostbayern-kurier.de Stellenmarkt für Ostbayern

13

Neuer Stellenmarkt

Neues Design für den Stellenmarkt des Ostbayern-Kuriers

Wir helfen Arbeitgebern und

Arbeitnehmern, zueinander

zu finden – ob Handwerker,

Büromitarbeiter oder Pflegekraft.

Auch wenn es um

Ausbildungsstellen geht,

hilft der Ostbayern-Kurier

gern weiter.

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Über den Stellenmarkt des Ostbayern-Kuriers fand schon mancher

einen neuen Arbeitsplatz. Bild: Jeanette Dietl / fotolia.de

Sie möchten Ihre offenen

Stellen im neuen Stellenmarkt

des Ostbayern-

Kuriers ausschreiben? Dann

sind wir gern für Sie da: unter

Telefon 09661/5408-28,

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über unsere Medienberater.

Ostbayern. Der Ostbayern-

Kurier bietet nicht nur

Nachrichten und Reportagen

aus Stadt und Land

in Ostbayern, sondern ist

auch ein wichtiges Medium

für die Vermittlung von Arbeitsplätzen

in der Region.

Neben dem Stellenmarkt in

der Print-Ausgabe gibt es

auch auf www.ostbayernkurier.de

einen Bereich für

Stellenanzeigen.

Dieser präsentiert sich

nun in neuem Design: Wir

haben aufgeräumt und den

Online-Stellenmarkt in ein

neues, übersichtlicheres

und komfortableres Gewand

gekleidet. So wird die Rubrik

für suchende Unternehmen

noch interessanter und die

Stellensuche für potentielle

Bewerber noch schneller

und einfacher.

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14 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Sibyllenbad & Neualbenreuth – Golf & Bad

Golfschnupperkurse beim Golfclub Stiftland – kostenloser Ermäßigungsgutschein im Sibyllenbad

Neualbenreuth. Bekannt

durch den Heilquellenkurbetrieb

Sibyllenbad, bietet

Neualbenreuth seinen Besuchern

über das modernisierte

Bad hinaus Möglichkeiten

zur Aktiventspannung. Der

Golfclub Stiftland in Neualbenreuth

bietet einen

18-Loch-Championship-Platz

ohne Abschlagzeiten und eine

Kurzplatzanlage.

Auf dem Platz hat man eine

wunderbare Aussicht auf den

Erholungsort Neualbenreuth

und den sagenumwobenen

Tillenberg. Mit Beginn der

Saison bietet der Golfclub

interessierten Gästen Schnupperkurse

an.

Schnupperkurs im Golfclub

Golfschnupperkurse finden

jeden zweiten Sonntag statt.

Die nächsten Termine sind der

20. Mai, der 3. Juni und der

7. Juni, jeweils von 15 bis 18

Uhr. Die Kurse finden ab drei

Teilnehmern statt.

Sibyllenbad

Kommen Sie zu(r) Ruhe

– kommen Sie nach Neualbenreuth

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Person 20 Euro. Das Sibyllenbad

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Badekasse können Interessierte

kostenfrei einen Zehn-

Euro-Gutschein abholen,

der auf den Schnupperkurs

angerechnet werden kann.

Anmeldungen sind bis 12 Uhr

am Freitag vor dem jeweiligen

Kurstermin im Sekretariat

des Golfclubs unter Tel.

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www.ostbayern-kurier.de Die Schwandorfer Felsenkeller

15

Die historischen Felsenkeller

in Schwandorf

Von der Lagerstätte für Bier zur beliebten Sehenswürdigkeit

munbrauwesen zum Erliegen.

Private Brauereien übernahmen

endgültig die Bierproduktion.

Jetzt wurden die Felsenkeller

vermehrt sekundär genutzt,

zum Beispiel zur Lagerung

landwirtschaftlicher Produkte,

aber auch von Wein und

Spirituosen. Manche Räume

fanden außerdem als „Kühlschränke“

für Lebensmittel des

täglichen Bedarfs Verwendung.

Bild: Hans-Werner Robold

Über 60 Räume umfasst das geschichtsträchtige Felsenkeller-

Labyrinth, das ab dem späten 15. Jahrhundert tief in den Eisensandstein

des Berges gehauen wurde. Bild: Hans-Werner Robold

Schwandorf. Als die Brauer

im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts

begannen, untergäriges

Bier zu brauen, benötigten

sie geeignete Räume für die Gärung

und Lagerung. Zu diesem

Zweck legten sie Felsenkeller

an. Die umfangreichsten und

wahrscheinlich mit die ältesten

in Bayern befinden sich unter

dem Boden Schwandorfs.

Über 130 Felsenkellerräume

wurden dort über mehrere

Jahrhunderte – vom Ende des

15. bis ins frühe 20. Jahrhundert

– tief in den Eisensandstein

des Berges gehauen. Sie bezeugen

die einst rege Brautätigkeit

und deren hohen Rang im damaligen

Wirtschaftsgefüge.

Von Kommunbrauern erbaut

Ihre Erbauer waren die brauund

schankberechtigten Bürger

Schwandorfs. Sie ließen in den

beiden kommunen, also städtischen

Brauhäusern an der Naab

den Sud für ihr Bier ansetzen

und wurden deshalb Kommunbrauer

genannt. Das Gebräu

wurde dann zur Gärung und Lagerung

in die acht Grad kühlen

Felsenkeller gebracht.

Nutzung als „Kühlschrank“

In der Inflationszeit nach dem

Ersten Weltkrieg kam das Kom-

Schutz gegen Luftangriffe

Hatten die Felsenkeller in der

Vergangenheit enorme Bedeutung

und Anteil am steten wirtschaftlichen

Aufschwung der

Stadt, so sollten sie sich wenig

später als Luftschutzbunker bewähren.

Als in der Nacht zum

17. April 1945 ein britisch-kanadisches

Geschwader den größten

Teil der Stadt in Schutt und

Asche bombte, suchten über

6000 Menschen Zuflucht in den

Felsenkellern.

Besondere Sehenswürdigkeit

Nach dem Krieg verfielen die

tief im Berg gelegenen Räume

im Lauf der Jahre immer mehr

und ihr Schicksal als unterirdische

Müllhalden schien besiegelt.

Vor einigen Jahren jedoch

erkannte die Stadt das Potential

der Felsenkeller als herausragende

Sehenswürdigkeit und

rückte sie wieder ins Bewusstsein

der Bevölkerung.

Führungen für Einzelteilnehmer:

Mai bis Juli: Mittwoch um 18 Uhr, Freitag und Samstag

um 16 Uhr, weitere Termine im Internet

Erlebnisführungen mit der Regensburger Stadtmaus:

Mai bis Juli: Jeden Sonntag sowie am 31.05. um 16 Uhr;

außerdem Pfingstsonntag und Pfingstmontag um 16 Uhr

und zusätzlich um 16.30 Uhr

Große Kreisstadt Schwandorf, Amt für Kultur und Tourismus

Spitalgarten 1, 92421 Schwandorf

Ansprechpartner:

Hans-Werner Robold M.A., Felsenkellerbeauftragter

Tel.: 0 94 31/45-124, E-Mail: felsenkeller@schwandorf.de

Internet: www.felsenkeller-labyrinth.de

Ein Teil dieser beeindruckenden

Anlagen – das sogenannte Felsenkeller-Labyrinth

mit seinen

über 60 Räumen – wurde saniert

und ist jetzt über Führungen für

die Öffentlichkeit zugänglich. In

einem weiteren Felsenkeller an

der Fronberger Straße finden

kulturelle Veranstaltungen wie

zum Beispiel Konzerte statt.

Eine beeindruckende Anlage ist das Felsenkeller-Labyrinth in Schwandorf. Wo früher bei frischen acht Grad Bier gelagert wurde, sind heute Besucher willkommen: Über

Führungen machte die Stadt Schwandorf die Felsenkeller für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bild: Peter Hofmann


16 Aus dem Nähkästchen

www.ostbayern-kurier.de

Verdächtige Personen, vergessene Waffen

Polizeistreifen und Betriebsausflug – Franz Niebauer erzählt aus dem Alltag eines Polizisten

Nürnberg. Ich war müde

und abgespannt, niedergeschlagen

und nach der

Aufregung einfach missmutig.

Die Dienstgruppe

saß in einem Roundtable-

Gespräch, so zumindest

sagt man heute.

Die „C-ler“, so nannten sich

die einzelnen Dienstgruppen.

Die „C-ler“ jedenfalls saßen

beim Igor, dem Jugoslawen-

Wirt, um die Ecke, um den

tatsächlich runden Tisch.

Wir berieten über unseren

nächsten Betriebsausflug.

Es gab dabei einiges zu

organisieren.

Halt, beinahe hätte ich es

vergessen, damals gab es

noch Jugoslawien, soviel

kurz zum Wirt. Der übrigens

wahnsinnig gut kochen

konnte und der extrem gerne

mit uns anstieß. Slibowitz,

glaube ich, hieß dieser süffige

Schnaps.

Nur in der Freizeit

Auf jeden Fall, jetzt war Planung

angesagt. Wir durften

ja nur in der Freizeit unseren

Ausflug durchführen. Die

Sicherheitslage, gerade in

dieser Zeit, in der die Rote

Armee Fraktion – kurz RAF –

ihre Dominanz praktizierte,

war es wichtig, immer voll

besetzt zu sein. Es wurden

vermehrt Kontrollen

durchgeführt und Personen

überprüft.

Fred und ich wurden wieder

mehrfach für zivile Streifen

eingesetzt. Wir bekamen

dazu einen uralten goldfarbenen

Opel Rekord P II, der

Profi, weiß was dies für ein

Fahrzeug war, enorm groß,

enorm durstig und enorm

langsam. Für die Fußgängerkontrollen

war er daher

„enorm“ gut geeignet.

Aber wir sprachen ja über

unseren Ausflug. Der erste

Punkt: Wer fährt mit? Gut,

wir waren uns einig, wir waren

eine Gruppe, wir fahren

alle. Das war also geklärt.

Die Frage „Wohin?“ musste

noch akribisch erörtert werden.

Wichtig natürlich: nicht

zu weit weg. In die Berge,

mal wandern, das wär‘s

doch, oder? Vornehmlich

Einigkeit.

Anton brachte den Achensee

ins Gespräch, weil er dort immer

mit seiner Frau und

den drei Kindern in einer

Baby-Pension Urlaub

machte. Hallo,

Baby-Pension, warf

Fred sogleich ein.

Nein, nein, meinte

Anton, natürlich

nicht für den

Ausflug mit den

Kollegen, aber die

Gegend wäre doch

was. Berge, See und

ausspannen. Relaxen –

diesen Ausdruck kannten

wir damals noch nicht.

Nach der Schicht geht‘s los

Dann ging alles schnell. Wir

einigten uns auf Pertisau, das

lag am Achensee. Außerdem

lag der Achensee zwar in

Österreich, aber nicht weit

von der bayerischen Grenze

entfernt, sogar in ziemlich

unmittelbarer Nähe zu Wildbad

Kreuth. Der Zeitpunkt

war auch fix und so trennten

wir uns.

Die Schicht fing an und

wir wussten, am Ende der

Nachtschicht würden wir

mit dem Zug nach Pertisau

fahren. Vorher lag aber noch

die Nacht und unsere, meine

Streife mit Fred in Zivil.

Der Abend begann sehr

ruhig, es war Mai und die

hereinbrechende Nacht

war lau und angenehm. Ein

Funkspruch von der Zentrale

durchbrach die Beschaulichkeit.

Verdächtige Personen

im Bereich der Wohnung des

Oberbürgermeisters wurden

gesichtet.

Kein Verdächtiger

Mit der nötigen Sorgfalt und

der richtigen Geschwindigkeit

– „fahr langsam, es

eilt“, denn Ankommen war

die Devise – setzten wir

uns in Bewegung. Mehrere

Einsatzkräfte waren schon

vor Ort, jedoch konnten wir

niemanden sichten. Fred

und ich fuhren wieder unsere

normale Streife, jedoch

mit Augenmerk auf „Domizil

Oberbürgermeister“.

Nach dem Einsatz verging

gut eine Stunde, es war

ruhig, und langsam, aber

beständig wurde es kühler

und unangenehmer.

Beinahe wäre unsere Fahrt

durch die Gassen und Straßen

Nürnbergs langweilig

geworden. Die Routine,

so sagte uns einmal ein

Psychologe bei einer

Fortbildung,

ist am

gefährlichsten.

Das

muss

man so

stehen

lassen.

Aber etwas

davon stimmt

sicherlich.

„Da, da vorn“,

rief Fred aufgeregt.

Wr deutete

auf eine im müden

Scheinwerferlicht des

Opels – LED-Licht war

noch nicht erfunden – vor

uns dahintrabende Person

im Parka. Die Kapuze über

den Kopf gezogen.

Gründlich durchsucht

Ich blieb unmittelbar hinter

der Person stehen und

schaltete das Fernlicht ein,

damit wir besser sehen

konnten. Fred öffnete bereits

im Heranfahren die Autotür,

sprang, sobald der Wagen

stand, aus dem Rekord und

sprach die Person von hinten

an.

Diese hob sofort die Hände,

das war damals einfach so.

Fred ließ die Person die Hände

auf das Autodach legen

und begann, wie er es in der

Polizeischule gelernt hatte,

mit der Durchsuchung.

Die Person wagte sich offensichtlich

nicht zu bewegen.

Ich hatte vorher den Ausweis

bekommen und begann

akribisch, den Namen an die

Zentrale durchzugeben. Diese

fragte nach, ob dies richtig

sei. Ich schaute nochmal auf

den im Ausweis abgedruckten

Vornamen und deutete

den durchsuchenden Fred

an, dass er gerade eine Frau

sehr intensiv durchsucht

hatte.

Ab zum Bahnhof

Auch diese Nacht ging vorüber

und wir freuten uns auf

den Ausflug, den wir

unmittelbar

nach

d e m

Nachtdienst

starteten.

Etwas übernächtigt packten

wir unsere Sachen zusammen

und gingen zum

nahegelegen Bahnhof.

Doch wo war Fred? Der

war natürlich wieder

nicht schnell genug, er

hechelte uns mit seiner

Allerwelts-Sporttasche

hinterher.

Endlich waren wir am Bahnsteig

versammelt und es

konnte losgehen. Wir stiegen

in den bereits am Bahnsteig

stehenden Zug, alle etwas

abgespannt und müde.

Mit Grenzkontrolle

Am Münchener Hauptbahnhof

mussten wir umsteigen

und dann ging es Richtung

österreichische Grenze. Es

gab noch Zeiten, da hatte

man in Europa Grenzen mit

Grenzpolizisten, die kontrollierten.

Wir hatten noch rund

zehn Kilometer zur Grenze

und somit zur österreichischen

Grenzkontrolle.

Fred wälzte und räkelte sich

und stieß plötzlich einen…

ja, einen Verzweiflungsschrei

aus. Alle sahen ihn an. Er

nestelte an seiner rechten

Hüfte herum.

„Was ist los, Fred?“, fragte

ich. Hoffentlich keinen Hexenschuß

oder ähnliches.

Nein! Er hatte – wie könnte

es auch anders sein – vergessen,

seine Dienstwaffe

auf der Dienststelle in

den Tresor zu geben.

Jetzt hieß es: handeln. „Zerleg‘

die Waffe“, meinte ich

zu ihm. Letztendlich hatte

am Ende der Aktion jeder

von uns ein Teil der Waffe in

seinen Taschen. Die Kontrolle

verlief sehr kommod – die

österreichischen Kollegen

waren zwar sehr genau, aber

eben nur bei den Ausweisen.

Bei der Ankunft am Achensee

wurde Fred zu einer

Runde Weißbier verdonnert.

Da sieht man‘s mal wieder:

Hektik hat noch nie etwas

gebracht. Franz Niebauer

Bild: Siegfried Fries, pixelio.de


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

17

Leichter Genuss zur Spargelzeit

Hähnchenbrust mit Spargel und Rhabarber sowie Putenschnitzel an zweierlei Spargel

Ostbayern. Spargelzeit –

perfekt für frühlingsfrischen

und lecker-leichten Genuss.

Am besten mit Geflügel,

denn die Kombination von

zartem Hähnchen- oder Putenfleisch

mit dem Königsgemüse

überzeugt nicht nur

geschmacklich, sondern ist

auch ideal im Rahmen einer

ausgewogenen Ernährung.

Rezepttipp: Hähnchenbrust

mit Spargel und

Rhabarber

Zutaten für 4 Personen:

4 Hähnchenbrüste, 400

g Rhabarber, 4 EL Honig,

100 ml trockener Weißwein,

je 2 EL grüner Pfeffer und

Pfeffersud aus dem Glas,

3 EL Grenadinesirup, 1 TL

Speisestärke, 1 kg weißer

Spargel, 2 Zitronen, 1/2

Bund Thaibasilikum, 45 g

brauner Zucker, 2 EL Mandelöl,

2 EL Rapsöl.

Neue Oberärztin

Dr. Birgit Zirngibl verstärkt Unfallchirurgie und Orthopädie

Dr. Birgit Zirngibl (links) und Dr. Thorsten Cedl bei einer Kyphoplastie,

einem minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von

Wirbelbrüchen.

Bild: Asklepios Klinik im Städtedreieck

Burgengenfeld. Mit Dr. Birgit

Zirngibl ist ab sofort eine Oberärztin

in der Abteilung „Unfallchirurgie

und Orthopädie“

der Asklepios Klinik im Städtedreieck

tätig, die trotz jugendlicher

36 Jahre eine Menge

Erfahrung vorweisen kann.

Seit 2012 leitet Dr. Thorsten

Cedl die Abteilung „Unfallchirurgie

und Orthopädie“.

Gemeinsam mit seinem Team

aus Assistenzätzten und

Leicht, fettarm, sättigend:

gebratene Hähnchenbrust

mit Spargel und Rhabarber.

Pflegefachkräften gewährleistet

er Rund-um-die-Uhr-Hilfe

bei Verletzungen und Unfällen.

Zudem gilt er als Experte in der

Alterstraumatologie und für

orthopädische Erkrankungen

der Knochen und Gelenke.

Viel Berufserfahrung

Nun hat sein Team mit Dr. Birgit

Zirngibl Verstärkung bekommen.

Ihr beruflicher Weg führte

sie nach der Promotion an

der Universität Regensburg an

aufkochen, über den Rhabarber

geben, auskühlen

lassen.

Spargel mit Zitronenscheiben,

Basilikum, Zucker und

Mandelöl vermengen. Je 1

Stück Backpapier mit 250 g

Spargel belegen, verschließen

und bei 175 Grad im

Backofen 15 Minuten garen.

Hähnchenbrüste mit Marinade

aus Rapsöl, 2 EL Honig,

Zitronensaft und -abrieb

vermengen, scharf anbraten

und im Backofen bei 175

Grad ca. 12 Minuten zu Ende

garen. Hähnchenfleisch aufschneiden

und mit Kompott

und Spargel servieren.

Zubereitung: Rhabarber

schälen, in Stücke schneiden.

2 EL Honig in der Pfanne

schmelzen, Rhabarber

andünsten, mit Weißwein, Rezepttipp: Putenschnitzel

Pfeffersud und Grenadine

an zweierlei Spargel

ablöschen, 3 Minuten bei

milder Hitze köcheln lassen. Zutaten für 4 Personen: 8

Rhabarber herausnehmen, Putenschnitzel, 1 Zwiebel,

Sud mit Speisestärke 3 Knoblauchzehen, 150 g

binden, Pfeffer dazugeben, getrocknete Sauerkirschen,

verschiedene Kliniken in Amberg,

Nürnberg, Rummelsberg,

Regensburg und Bad Abbach.

Stets war Dr. Zirngibl im Bereich

Orthopädie und Unfallchirurgie

tätig. Seit 2014 führt

sie auch die entsprechende

Facharztbezeichnung.

Innovationspreis gewonnen

„Wir sind froh darüber, dass

wir mit Dr. Zirngibl eine

kompetente Fachärztin für

eine verantwortliche Position

gewinnen konnten, die auch

die Entwicklungen unserer

Disziplin mitgeht“, so Dr. Cedl.

Nicht umsonst sei seine neue

Kollegin 2013 mit dem Dr.-

Birkner-Preis Nürnberg für

ärztliche Innovationen ausgezeichnet

worden.

Dr. Zirngibl lockte die „persönliche

fachliche Weiterentwicklungsmöglichkeit

und die Arbeit

in einem jungen, innovativen

Team“ nach Burglengenfeld. In

einem deutschlandweit männerdominierten

Fachgebiet

setze ihre Anstellung zudem ein

Zeichen, dass „auch eine Frau

und Mutter oberärztlich tätig

sein kann“.

1 TL Zimt, 1 TL Piment, 3 EL

Olivenöl, 250 g Bulgur, 400

ml Geflügelbrühe, 1/2 Bund

Minze, 500 g grüner Spargel,

500 g weißer Spargel, 125 ml

weißer Portwein.

Zubereitung: Gehackte

Zwiebel und Knoblauch mit

Zimt und Piment in 1 EL heißem

Olivenöl glasig dünsten.

Bulgur und gehackte

Sauerkirschen zugeben,

kurz mitbraten. Mit Brühe auffüllen, aufkochen und bei

geringer Hitze 15 Minuten

garen. Gehackte Minze

unterheben.

Putenschnitzel an zweierlei

Spargel – lecker und

ausgewogen. Bilder: djd/

Deutsches-Geflügel.de

Perfusor für BRK

Asklepios Klinik übergibt Spende

Burglengenfeld. Dass die

Zusammenarbeit von Asklepios

Klinik, BRK-Bereitschaft und

Rettungsdienst gut funktioniert,

das liegt nicht zuletzt

an der Professionalität gerade

auch der ehrenamtlichen Helfer

sowie am permanenten und aktuellen

Informationsaustausch,

der die bestmögliche Versorgung

im Notfall gewährleistet.

Vor diesem Hintergrund fand

ein gemeinsamer Fortbildungsabend

statt, bei dem Paula Loibl

über die neuesten Entwicklungen

in der Schlaganfallversorgung

berichtete. Die Leitende

Oberärztin erläuterte auch das

Wir suchen für

eine zuverlässige

Mitarbeiterin, die

gerne ihre Familie

bei sich haben möchte, eine

4- bis 5-Zimmer-Wohnung

in der Umgebung von Regendorf,

Zeitlarn, Laub oder Regenstauf.

Erste Kontaktaufnahme bitte über:

AWO Sozialzentrum am Schlosspark

Waldheimstraße 12-14

93197 Zeitlarn

Tel. 0 94 02 / 78 30 20

Ansprechpartner: Michaela Fischer

Je 2 EL Bulgur mittig auf die

Putenschnitzel geben, aufrollen,

in 1 EL Öl goldbraun

garen. Spargel schälen, in

1 EL Öl anschwitzen, mit

Portwein ablöschen und bei

schwacher Hitze 5 Minuten

garen. Putenschnitzel mit

übrigem Bulgur und Spargel

servieren.

(djd)

Pilotprojekt „Flying Interventionalist“

(FIT), das im Notfall

eine noch schnellere Hilfe

durch spezialisierte Fachärzte

ermöglicht – und an dem die

Asklepios Klinik im Städtedreieck

seit Februar teilnimmt.

Praktische Unterstützung für die

Bereitschaft gab es in Form eines

neuen Perfusors, den Paula

Loibl an Bereitschaftsleiter Horst

Singerer und sein Team überreichte.

Die Spritzenpumpe zur

genauen Dosierung von Injektionen

wird zur Ausstattung des

Hintergrund-Rettungswagens

der BRK-Bereitschaft Burglengenfeld

gehören.

Bereitschaftsleiter Horst Singerer, Leitende Oberärztin Paula

Loibl, stellvertretender Bereitschaftsleiter Christoph Jannke und

Taktischer Leiter Tobias Singerer (von links).

Bild: Asklepios Klinik im Städtedreieck


18 Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Für gute Renten würde es locker reichen

„Superreiche“ haben kein Interesse an fairer Umverteilung – mediale Propaganda bedient Angst-Instinkte

Wenn hässliche Lobbyverbände

ihr schmutziges

Haupt erheben, dann

immer nur soweit, dass

ihr stinkender Pesthauch

sich aus dem Morast

moralischer Niedertracht

erheben und durch Netz

und Nachrichten in die

Kleinhirne der Menschen

wabern kann. Sehen lassen

sich diese Ungeister

selbst meist nicht. So

geschah es auch in den

letzten Wochen in Sachen

„Rentenpläne der Großen

Koalition“.

Das Rentenniveau mittelfristig

auf 48 Prozent des

Lohnes nach Abzug der

Sozialabgaben – Voraussetzung

45 Beitragsjahre – zu

„stabilisieren“, kommt kaum

dem Anspruch nach, der arbeitenden

Bevölkerung ihren

Lebensstandard im Alter zu

erhalten. Doch selbst dafür

ist, nach jahrzehntelangen

sachfremden Aderlässen

für die Rentenkasse, ein

Zuschuss aus Steuermitteln

nötig, jährlich in zweistelliger

Milliardenhöhe.

Gefahr durch Veränderung?

Das Getue, hier handle es

sich um den Ruin der Republik,

wäre für eine der reichsten

Volkswirtschaften der

Erde eigentlich ein Grund,

herzhaft zu lachen. Wenn

diese Form von Propaganda

nicht wie ein schleichend

wirkendes Gift in die Gehirnwindungen

von Millionen

Schwandorf. Die Johanniter

konnten unter großer Beteiligung

Richtfest für ihr neues

Kinderhaus feiern. Michael

Zweck von Zweck-Holzbau

in Fronberg lieferte den

Richtspruch und warf der

Tradition gemäß sein Weinglas

zu Bruch. Anschließend

besichtigten die Gäste den

Rohbau.

Kindergarten und -krippe

Die Baustelle befindet sich

unterhalb der Oberpfalzhalle

in der Schwimmbadstraße.

Darin sollen ein Kindergarten

Hubert Süß, geschäftsführender

Verleger des

Ostbayern-Kuriers.

von Kleinbürgern einziehen

würde, deren wahre Religion

die „Besitzstandswahrung

des kleinen Maßstabs“ wäre.

Die Geisteshaltung „Ich hab

ein schmuckes Häuschen

und einen Mittelklassewagen

– jede Form von

Veränderung könnte das

gefährden“ ist die einzige

logische Erklärung für die

Wahlergebnisse der letzten

Jahre. Und sie ist fatal.

Wo sollen die Steuern für

eine „Zum-Leben-reicht‘s-

Rente“ herkommen? Ganz

einfach: von denen, die sie

sich leisten können. Wenn

leistungsgerechte Renten

daran scheitern, dass statt

Vermögen Arbeit besteuert

wird, oder daran, dass Erbe,

das nicht in arbeitsplatzerhaltende

Produktionsmittel

und eine Kinderkrippe ihren

Betrieb aufnehmen. In zwei

Kindergartengruppen sollen

je 25 Kinder, in drei Krippengruppen

jeweils zwölf Kinder

einen Platz bekommen. Somit

stehen in Zukunft knapp

90 weitere Betreuungsplätze

zur Verfügung.

Das Kinderhaus ist die

zweite Kindereinrichtung der

Johanniter in Schwandorf

unter rund 100 weiteren

in Ostbayern. Die Kosten

für das Gebäude betragen

3,3 Millionen Euro, davon

angelegt ist, nicht vernünftig

besteuert wird, dann fehlen

nicht die Mittel. Sondern es

fehlt an der Moral der Regierenden,

am Willen, sich mit

den „Besitzstandswahrenden

des großen Maßstabs“

anzulegen.

Macht durch Medienbesitz

Jene, die Wahlkämpfe

finanziell beeinflussen und

lukrative Aufsichtsratsposten

verteilen können, haben

kein Interesse an einer noch

so geringfügigen fairen

Umverteilung. Je weiter die

soziale Schere auseinander

driftet, desto weiter geht es

für sie nach oben. Und weil

ihnen viele Medien selbst

gehören und noch mehr

Nachrichtenhäuser von ihnen

abhängig sind, können

sie die Angst-Instinkte der

Ameisen-Besitzstandswahrer

mühelos multimedial

berieseln.

Da Politiker Wahlkampfspenden

und Aufsichtsratsposten

mögen, können jene,

die Sarah Wagenknecht

von den Linken immer

euphemistisch „Superreiche“

nennt, auch die

öffentlich-rechtlichen Medien

beeinflussen – Stichwort

Rundfunkrat. Dann entsteht

in Radio- und Fernsehnachrichten

der drohende Unterton

„Kritiker bemängeln,

dass für die Rentenpläne

der GroKo jährlich elf Milliarden

aufgewendet werden

müssten“. Das klingt doch

kommen 2,2 Millionen Euro

an Fördergeldern vom Freistaat

Bayern sowie der Stadt

Schwandorf. Eröffnung soll

zum neuen Bildungsjahr im

Herbst 2018 sein.

Weiterhin hoher Bedarf

Johanniter-Regionalvorsitzender

Martin Steinkirchner

dankte für das Vertrauen der

Stadt. Oberbürgermeister

Andreas Feller freute sich

über den Zuwachs an Betreuungsplätzen

im Stadt-

gebiet. Der Bedarf sei ungebrochen

hoch, so Feller. fb

fast nach drohender Staatspleite,

oder? Und setzt sich,

oft genug wiederholt, in den

Köpfen fest.

Wer diesen Text bis hierher

durchgehalten hat, der

applaudiert entweder oder

muss dem Autor entgegenschleudern:

„Aber was ist

mit dem demographischen

Wandel?“ Nun, der macht

viele gesellschaftliche

Aufgaben nicht leichter.

Vor allem in Sachen Pflege,

wo die Politik in den letzten

Jahrzehnten vieles verschnarcht

hat.

Gesundheit und Pflege

zu privatisieren und damit

dem Streben nach wirtschaftlichem

Gewinn zu

unterwerfen, ist verwerflich

und ein ernstzunehmender

Anschlag auf soziale Marktwirtschaft

und freiheitlichdemokratische

Grundordnung.

Wo kommen wir hin,

wenn nur derjenige überlebt,

der es sich leisten kann?

Zurück ins Feudalsystem

des Mittelalters.

Effizienz drastisch erhöht

Mit der Rente hat die Demographie

ebenfalls zu tun,

aber bei weitem nicht in dem

Ausmaß, das Politiker und

interessierte Lobbyisten seit

Jahren an die Wand zeichnen.

Manche GroKo-Politiker

tun dreist so, als ließe

sich die Produktivität eines

Arbeiters aus den 1950er

Jahren mit der gegenwärtigen

Effizienz vergleichen,

entblöden sich aber nicht, im

nächsten Moment von den

Möglichkeiten der Industrie

4.0 zu schwafeln.

Was ein Arbeiter im Straßenbau,

der in den 1950er

Jahren mit der Schaufel

schmale Flurbereinigungswege

anlegte, pro Stunde

schaffte, war bei allem

vergossenen Schweiß volkswirtschaftlich

betrachtet

nur einen Bruchteil dessen,

was ein Baggerführer heute

mit seiner Maschine in

einer Stunde schafft. Ganz

krass wird es, wenn man

die Steigerung der Wertschöpfung

analysiert, die

durch Computeranlagen pro

Arbeitsstunde erreicht wird.

Geld ist genug da

Beim Thema Rente verhält

es sich also ebenso wie bei

vielen anderen Aspekten des

Sozialstaats: Geld ist genug

vorhanden, es haben nur die

falschen Leute. So ähnlich

hat das übrigens einmal ein

Politiker gesagt, der Merkel

näher stand als Marx: Heiner

Geißler, kürzlich verstorbener

Ex-Generalsekretär der CDU.

Wenn Ihnen also jemand

sagt, für eine ordentliche

Rente wäre nicht genug

Geld da, dann lügt er Sie

entweder an oder aber er

versteht relativ einfache

volkswirtschaftliche Zusammenhänge

nicht.

Hubert Süß

Johanniter-Kinderhaus feierte Richtfest

Kindergarten und -krippe sollen im Herbst 2018 eröffnen – knapp 90 neue Betreuungsplätze im Stadtgebiet

Eine große Zahl an geladenen Gästen war zum Richtfest

des neuen Johanniter-Kinderhauses gekommen. Ab

Herbst 2018 sollen hier fast 90 Kinder einen Kindergartenoder

Krippenplatz finden.

Bild: fb


www.ostbayern-kurier.de Ostbayern

19

Die Liebe der Bernauerin

Baderstochter Agnes starb wegen ihrer Heirat in der Donau

Ostbayern. Agnes Bernauer

gehört zu den bekanntesten

Figuren des bayerischen

Mittelalters, obwohl nur

wenige Quellen vorhanden

sind und man ihre Geschichte

gern in Vergessenheit

gebracht hätte.

Die Tochter eines Baders aus

Augsburg lernte den Herzogssohn

Albrecht III vom Herzogtum

Bayern-München

kennen. Wo, wann, wie

genau? Das ist nicht überliefert.

Es ist aber sehr gut

möglich, dass Albrecht ihr im

Bad ihres Vaters begegnete.

Was war eigentlich ein Bad

im Mittelalter? Zum einen

natürlich ein Ort der Reinigung,

darüber hinaus war

der Bader der Arzt der kleinen

Leute. Ein Bad konnte

auch ein gesellschaftlicher

Platz sein. Im Normalfall

badeten Männer und Frauen

getrennt und mit einem Badegewand

bekleidet, aber

da auch die Prostitution

geduldet wurde, hielten

viele den Baderberuf für

unehrenhaft. So lautete ein

Spruch der damaligen Zeit:

„Der Bader und sin Gesind

oft Huren und Buben sind.“

Agnes wird in den wenigen

Quellen als wunderschön,

engelsgleich, aber auch entschlossen

geschildert. Von

Albrecht heißt es, dass er liebenswürdig,

leichtlebig und

etwas labil war. Eine

Liebschaft wäre durchaus

normal gewesen. Das Besondere

ist, dass Albrecht

seine Agnes später ehelichte.

Im Adel war es verpönt,

unterhalb des Standes zu

heiraten, da Kinder dieser

Ehen nicht erbberechtigt waren.

Eine Heirat konnte deshalb

nur heimlich stattfinden, da

Herzog Ernst niemals eine

Ehe seines Sohnes mit einer

Frau aus dem Volke – noch

dazu einer Baderstochter –

akzeptiert hätte.

1432 starb Albrechts Mutter

und hinterließ ihm die Vohburg.

Für Albrecht die Möglichkeit,

abseits der Gesellschaft sein

Eheleben zu führen. Bei einem

Ritterturnier in Regensburg

kam es jedoch zum

Agnes Bernauer wurde – als „mildes“ Todesurteil – in der

Donau ertränkt.

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Eklat, als ihm wegen seines

„ehrlosen Zusammenlebens

mit seiner Geliebten“ der Zugang

verweigert wurde. Albrecht

verkündete darauf, dass

er mit seiner Agnes durch das

Band der Ehe verbunden sei.

Er führte Agnes offiziell in

Straubing als Herzogin ein.

Für Herzog Ernst machte das

das Maß voll. Er lag sowieso

im Dauerstreit mit seinem

Sohne wegen Forderungen,

Landbesitz und ausstehenden

Erbschaften und wollte

sich mit der Bernauerin nicht

noch zum Gespött der Leute

machen.

Ein Onkel lockte Albrecht zu

einer Jagdgesellschaft von

Straubing weg, Agnes wurde

sofort verhaftet. Wir haben

keine Gerichtsakten, angeblich

soll sie sich anmaßend

verhalten, möglicherweise

auch einer Annullierung der

Ehe widersprochen haben.

Es ist sehr gut möglich, dass

das Urteil von vornherein

feststand.

Am nächsten Tag, dem 12.

Oktober 1435, wird Agnes

in der Donau ertränkt. Eine

Überlieferung sagt, sie habe

es geschafft, ans Ufer zu

schwimmen. Doch der Henker

habe eine Stange in ihre

langen Haare gewickelt und

sie unter Wasser gedrückt.

Das Ertränken war zu dieser

Zeit als „mildes“ Todesurteil

Klerikern und Frauen

vorbehalten.

Albrecht konnte nichts mehr

tun, außer für das Seelenheil

seiner geliebten Agnes zu

beten und Messen zu stiften.

Trotz des anfangs großen

Zorns auf seinen Vater

versöhnte er sich mit ihm

und heiratete ein Jahr später

Anna von Braunschweig, die

ihm zehn Kinder gebar. Jedoch

hat nur der Mythos der

ersten Ehe mit der Bernauerin

bis heute überdauert.

Toller Ausflugstag

Senioren besuchten Freilandmuseum

Teublitz. Eine Seniorentour der

besonderen Art unternahmen

einige Bewohner des Phönix-

Seniorenzentrums Teublitz mit

ihren Betreuern. Ziel war das

Oberpfälzer Freilandmuseum

Neusath-Perschen.

Bei herrlichem Sonnenschein

starteten elf Senioren zusammen

mit Praktikanten und dem

Betreuungsteam des Phönix-

Seniorenzentrums Teublitz in

zwei Kleinbussen zum Tagesausflug.

Nach einer geselligen,

kurzweiligen Fahrt übers Land

war das Ziel schnell erreicht.

Im Freilandmuseum erlebten

die Senioren das altoberpfälzische

Landleben, wie es früher

war. Vor der malerischen Kulisse

des Museums konnten

sie alte Bauernhäuser und

landwirtschaftliche Gebäude

besichtigen. Auch eine Kapelle

säumte den Weg. Eine bäuerliche

Schankwirtschaft bot sich

zur Einkehr an.

Nittenau. Die Mädchen und

Jungen aus der Johanniter-

Kinderkrippe „Regentalkinder“

haben neue Freunde –

neun an der Zahl. So viele

Küken haben in der Krippe

das Licht der Welt erblickt.

Dass es so fröhlich in der

Kinderkrippe piept, ist auch

dem Kleintierzuchtverein

(KZV) Nittenau zu verdanken.

Zuchtwart Thomas

Lindner besorgte die Eier

und wird den Kindern bei der

Aufzucht zur Seite stehen.

Warum sich die Kinderkrippe

entschieden hat, Küken aufzunehmen?

„Uns ist wichtig,

dass unsere Kleinen einen

Nach dieser Stärkung besichtigten

die Senioren die alte Mühle

im Museumsdorf und hatten

viel Spaß dabei, die Fische

im Dorfweiher zu füttern. So

konnten die Bewohner des

Phönix-Seniorenzentrums im

Freilandmuseum Tradition

genießen und altes Brauchtum

hautnah erleben.

Eine Kapelle säumte den Weg der

Senioren durch das Museum.

Neue Freunde

Bei den „Regentalkindern“ piept‘s

guten Bezug zu Natur und

Tieren haben“, sagt Einrichtungsleiterin

Nadine Potempa.

Eine Woche vor dem Schlüpftermin

behandelten die Krippenkinder

das Thema Küken

intensiv mit Büchern, Gesprächen

und Bastelarbeiten.

Das machte die Vorfreude

auf die Küken noch größer.

In einem Brutapparat sind

die Küken geschlüpft. Nun

sitzen sie in einem Holzkäfig

mit Wärmelampe. „Die Kinder

sind schon fleißig dabei,

Namen zu finden“, erzählt

Nadine Potempa. „Pünktchen“

steht aufgrund eines

bei den Kindern beliebten

Buches schon fest.

Die Krippenkinder

haben

viel Freude

an den frisch

geschlüpften

Küken.

Bild:

Johanniter-

Kinderkrippe

„Regentalkinder“


20

Bauen und Wohnen in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Blumenmix für zu Hause

Mit Blumenmustern die warme Jahreszeit begrüßen

Ostbayern. Mit ihrem Duft

und Farbenreichtum sind

Blumen die schönsten

Begleiter durch die warme

Jahreszeit. Sie regen die

Fantasie an, wecken Emotionen

und bereiten Lebensfreude.

Das gilt auch

in der Innendekoration.

Mit dem guten alten Blümchen-Look

haben moderne

Stilelemente allerdings nichts

zu tun. Es muss auch nicht

der Landhausstil sein.

Möbel und Accessoires sind

sogar im Scandinavian Look

in modernen Farbkombinationen

designt. Das ergibt

einen stimmigen Kontrast

und bewahrt vor Kitsch.

lassen sich verschiedene

Vasen und Blumen dekorieren.

Blumen zum Aufhängen

an der Wand werten einen

Raum mit Leichtigkeit auf

und sind kleine Eyecatcher.

Damit der Raum nicht überladen

und kitschig wirkt, sollte

man auf die Abstimmung der

Farbwelt achten. Im Trend

liegt die Farbkombination

Rosé und Grün. djd

Leichtigkeit im Raum

Auf Regalen, Vitrinen und Tischen

in warmen Farben und

mit moderner Linienführung

Blumen in der Innendekoration sind schöne Begleiter

durch die warme Jahreszeit.

Bild: djd/www.hoeffner.de/kollektion

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www.ostbayern-kurier.de Bauen und Wohnen in Ostbayern 21

Design-Preis für Schreinerei Gruber

Tolle Prämien für herausragende Gestaltungsprojekte beim Fotowettbewerb des Schreiner-Fachverbands

Altenschwand. Die Freude

war groß bei der Schreinerei

Gruber: Der Traditionsbetrieb

gewann einen Preis bei einem

Wettbewerb des Fachverbands

Schreinerhandwerk (FSH) Bayern

für die herausragendsten

Gestaltungsprojekte.

Die Schreinerei Gruber setzt

neben dem Handwerk, verbunden

mit hochwertigen Materialien,

auf einzigartiges Design,

das sich jedem Einrichtungsstil

anpasst. Das zahlte sich beim

Fotowettbewerb bei der Sonderschau

des FSH Bayern auf

der „Holz-Handwerk 2018“ aus.

Alle Innungsbetriebe konnten

sich mit herausragenden

Gestaltungsprojekten beteiligen.

Lothar Gruber bewarb

sich mit einem Umbau einer

kleinen Wohnung zum Loft

und sicherte sich mit seiner

kreativen Idee einen der acht

Preise.

Gefordert war die offene

Gestaltung einer Wohnung,

die durch kleine Räume und

Fenster eher dunkel war. Der

neue Innenausbau ist in Form

und Farbe auf das Wesentliche

reduziert; klare Formen folgen

der Funktion. Ein wichtiges

Detail war, dass die Linien und

Fugen weitgehend durchlaufen.

Aus vielfältigen Bewerbungen

wurden acht Preisträger ausgewählt.

Auf großen Präsentationsflächen

konnten die Besuchern

der „Holz-Handwerk“

Planungsschritte, Design ideen

und großformatige Bilder der

fertigen Siegerprojekte sehen.

Der Präsident des FSH Bayern,

Konrad Steininger, zeichnete

die Schreiner aus. „Diese

Projekte sind ein Spiegel der

Leistungsfähigkeit der Innungsbetriebe

und zeigen, welch

großes Potential an Wissen und

Fertigkeiten in den Handwerksbetrieben

vorhanden ist.“

Ingrid Schieder

Lothar Gruber (rechts) mit FSH-

Präsident Konrad Steininger.

Bilder: FSH Bayern/Teilnehmer

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22

Bauen und Wohnen in Ostbayern

www.ostbayern-kurier.de

Platz für Wasser ist fast überall

Schwimmteiche oder Naturpools ohne Chemie finden auch in kleineren Gärten Platz – Beliebtheit wächst

Ostbayern. Vor der Arbeit

ein paar Runden im frischen

Nass, nachmittags

den Kindern beim Planschen

zusehen und abends

beim sanften Geräusch

der Wellen entspannen:

Eine Wasserfläche bereichert

den Garten und steht

daher auf der Wunschliste

vieler Hausbesitzer.

Die Ansprüche haben sich in

den letzten Jahren stark gewandelt.

Statt eines Chlor-

Pools entscheiden sich viele

für einen Schwimmteich.

Dieser hält das Wasser auf

natürliche Weise sauber und

gefallen mit ihrem bepflanzten

Regenationsbereich. Die

Technik ist nicht nur

umweltfreundlich, sondern

oft auch kostengünstiger

als ein Chlor-Pool. Mit fachkundiger

Planung ist auch in

kleineren Gärten eine naturnahe

Wasserfläche möglich.

Die Wasseraufbereitung im

Schwimmteich erfolgt durch

Mikroorganismen, Unterwasserpflanzen

und Substratfilter.

Schwimmteiche sind ab

einer Fläche von 40 Quadratmetern

möglich. Naturpools

kommen mit weniger

Platz aus. Der Fachmann

unterscheidet fünf Teich-

Kategorien – von „Natur pur“

bis hin zur Pooloptik. Neben

der Grundstücksgröße und

Lage entscheidet hier der

persönliche Geschmack. djd

Platz für einen Schwimmteich ist fast überall.

Bild: djd/Schleitzer baut Gärten München

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10

Außerhalb der ges. Öffnungszeiten keine Beratung, kein Verkauf.

Der Hitze trotzen

Moderne Rollläden für kühle Köpfe

Rollläden mit Lichtschienen

lassen Hitze keine Chance.

Bild: djd/Schanz

Rollladensysteme

Ostbayern. Ob Home Office

oder Hausaufgaben:

Die eigenen vier Wände

dienen nicht nur der Erholung,

sondern auch, um

geistig produktiv zu sein.

In der warmen Jahreszeit

jedoch mindern überhitzte

Innenräume die Leistungsfähigkeit

und Konzentration.

Um die Hitze auszusperren,

lassen viele die Rollläden

herunter. Doch so kann kein

Tageslicht in die Räume fallen.

Dabei fördert Tageslicht

die Leistungsbereitschaft,

die Menschen fühlen sich fit

und ausgeruht.

Einen Kompromiss liefern

Sonnenschutzsysteme mit

Lichtschienen. Durch deren

löchrige Struktur gelangt

auch bei heruntergelassenem

Rollladen Tageslicht

ins Haus. Das Ambiente ist

einem kühlen Laubschatten

unter Bäumen ähnlich.

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Durch die Lichtschienen kann

fast keine Hitze eindringen,

wie Temperaturtests zeigen.

Dies gilt auch umgekehrt: Ist

es im Winter draußen frostig,

geht durch die löchrige

Struktur der Lichtschienen

kaum Heizenergie verloren.

Die dämmende Luftschicht

zwischen Rollladen und

Fenster bleibt bestehen. djd


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23


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