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muensterschezeitung.de

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12 August 2008

Impressum

Herausgeber und Verlag:

Verlag Lensing-Wolff

GmbH & Co. KG,

Neubrückenstraße 8-11,

48143 Münster

Druck:

LW-Druck Münster

GmbH & Co. KG

Harkortstraße 6

48163 Münster

Redaktion:

Stefan Bergmann,

Bianka Boyke, Kirsten Hüls,

Peter Imkamp

Anzeigen:

Ralf Eickenbusch,

Jens Kauerauf

OFFSETDRUCK: Offsetdruck oder

auch Flachdruck hat in den 70er Jah�

ren den klassischen Buchdruck oder

auch Hochdruck weitestgehend ver�

drängt und basiert auf dem Prinzip

verschiedener Oberflächenspannun�

gen. Eine planliegende Druckplatte,

Technik – Lexikon

-seit über 100 Jahren in Münster zu Hause-

Herzlichen Glückwunsch zur

Neueröffnung und einen guten Start!

bröker Catering & Event GmbH

An den Speichern 10

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Münster, Stadtlohn, Steinfurt, Telgte.

Wir wünschen der

Münsterschen Zeitung

alles Gute zur

Druckhauseröffnung.

Jetzt geht bei

Ihnen die Post ab...

die durch einen Belichtungs� und Ent�

wicklungsvorgang hergestellt wird,

besteht aus farbführenden und was�

serführenden Stellen. Die farbführen�

den Bereiche nehmen die ölhaltige

Druckfarbe an, die wasserführenden,

nicht druckenden Bereiche nehmen

...und wir organisieren das für Sie!

Chef des neuen

Druckhauses ist

Elmar Edeler

(29). Stefan

Bergmann

sprach mit ihm

über seine Aufgaben, die

Möglichkeiten der neuen Maschinen

und den Geruch des

Papiers.

Herr Edeler, Zeitungsdruck

im 21. Jahrhundert, das ist

hochtechnisiert und sauber.

Wann hatten Sie zum letzten

Mal Druckerschwärze an den

Händen?

Edeler: Das kommt durchaus

häufig vor. Wenn wir

tagsüber einen Defekt an der

Maschine feststellen und diese

untersuchen müssen,

dann klettere

ich auch in die

Druckmaschi-

ne. Und danach

hat man

Druckerschwärze

an

den Händen.

Warum sind

Sie gerade in

eine Druckerei

gegangen?

War das schon immer Ihr Berufswunsch?

Edeler: Von klein auf. Ich

habe während meiner Schulzeit

in einer Druckerei gearbeitet,

um etwas nebenbei zu

verdienen. Ich habe Druckplatten

getragen, Farben gemischt.

Da habe ich meine

Leidenschaft für den Zeitungsdruck

entwickelt.

Was macht ein Druckereileiter?

Edeler: Das ist sehr vielfältig.

Sehr häufig muss ich entscheiden,

ob wir für Reparaturen

oder Veränderungen an

den Maschinen externe Hilfe

brauchen, oder ob unsere eigenen

Leute das Problem lösen

können. Wir haben insgesamt

etwa 75 Mitarbeiter,

für deren Einsatz muss ich

entsprechende Pläne schreiben.

Als Chef teilt man auch

die Sorgen seiner Mitarbeiter,

mitunter auch die privaten.

Wie ist es, wenn man als

Drucker nachts arbeitet, und

das viele Tage hintereinander?

Edeler: Unsere Nachtschicht

geht von 21 Uhr

nur Wasser an und stoßen Öl ab. Um

diesen Prozess zu stabilisieren, wird

das verwendete Prozesswasser mittels

Industriealkohol auf einem leicht sau�

ren Level (etwa pH 5) gehalten. Die

eingefärbte Druckplatte übergibt die

Druckfarbe auf ein Gummituch, auf

abends bis 3 Uhr morgens.

Unsere Drucker haben drei

Wochen hintereinander

Nachtschicht, dann arbeiten

sie zwei Wochen lang tagsüber.

Das ist natürlich sehr

hart, aber viele haben ihren

Lebensrhythmus auch darauf

ausgerichtet. Die Kollegen

schlafen dann vormittags,

wenn die Kinder in der Schule

sind. Und den Nachmittag

können sie mit ihren Familien

verbringen, bevor es

abends dann wieder zur Arbeit

geht.

Wann haben Sie selbst zum

letzten Mal nachts an der

Maschine gestanden?

Edeler: Meine letzte echte

Nachtschicht ist schon lange

her. Aber ich bin regelmäßig

nachts im Druckhaus und

verfolge das Geschehen.

Was können die neuen Maschinen

eigentlich, was die

alten nicht konnten?

Edeler: Die neuen Colora-

Maschinen sind schneller, die

Produktionszeiten sind damit

um 15 Prozent kürzer. Wir

können mehr farbige Seiten

drucken, die Arbeit an der

Maschine ist wesentlich sauberer

als früher. Weil es sehr

viele elektronische Hilfssysteme

gibt, können sich unsere

Drucker vermehrt auf das

Produkt und die Qualitätssicherung

konzentrieren. Die

neuen Maschinen bringen also

Vorteile für die Leser wie

für unsere Mitarbeiter. Beides

ist wichtig.

Jetzt ist Lensing-Druck offenbar

technisch aktuell. Was

kann man sich denn noch

wünschen?

Edeler: Wir möchten künftig

verstärkt Dienstleistungen

für externe Kunden anbieten.

Das ist dann nicht nur der

Druck, sondern auch die Weiterverarbeitung

der Druck-

dem das Druckbild spiegelverkehrt

sichtbar wird. Das Gummituch druckt

die Farbe dann auf das durch die Ma�

schine laufende Papier. Diese Zwi�

schenstufe hat einen großen Vorteil:

Die Druckplatten werden geschont,

der Druck wird gleichmäßiger.

Elmar Edeler (29) leitet die neue Druckerei des Medienhauses Lensing an der Harkortstraße. Foto: MuensterView/Witte

werke. Um die Maschinen

auch tagsüber auszulasten –

wenn keine Zeitungen gedruckt

werden – werden wir

künftig noch aktiver Kunden

ansprechen, die Druckleistungen

bei uns einkaufen. Eine

weitere Steigerung der

Qualität beim Zeitungsdruck

ist auch wünschenswert. Inzwischen

ist es möglich, sogar

Illustrationsdruck und damit

Hochglanzmagazine auf

Rotationsdruckmaschinen

herzustellen. Dazu benötigt

man Zusatzausstattungen an

den Druckmaschinen. Das ist

zwar Zukunftsmusik, aber

das Thema kommt.

Wenn man als Journalist

nachts ins Druckhaus

Neue Qualität für

Leser und Mitarbeiter

Druckerei-Chef Elmar Edeler über Verbesserungen im Druckhaus

kommt, die riesigen Maschinen

sieht, den typisch-staubigen

Geruch riecht, bekommt

man automatisch Ehrfurcht.

Geht es Ihnen eigentlich auch

so?

Edeler: Ja. Zum Beispiel,

wenn ich mich bei voller

Druckgeschwindigkeit in die

Maschine stelle und sich die

Walzen dort drehen und

stündlich 20 000 Zeitungen

bedrucken, das ist faszinierend.

Und den typischen Geruch

kann man leicht erklären.

Es ist eine Mischung aus

ölhaltiger Farbe, Papierstaub

und speziellen Chemikalien,

die wir für den Druck benutzen.

Dieser Geruch ist sehr

speziell, aber in jeder Offsetdruckerei

ähnlich.

Wenn unsere Leser auch einmal

schnüffeln wollen, können

Sie sie besuchen?

Edeler: Natürlich. Wir werden

demnächst Führungen

durch unser Druckhaus anbieten.

Dann kann sich jeder

ein Bild machen davon, wieviel

Arbeit notwendig ist, bis

morgens die druckfrische Zeitung

auf dem Frühstückstisch

liegt.

August 2008

FOCKNER

Transport & Kurierdienst

Peter-Panzer-Straße 21

48351 Everswinkel

Telefon 02582/991866

Telefax 02582/991877

ZEITUNGSROTATIONSMASCHINE:

Das ist die Druckmaschine mit der

Falzapparatur, die zunächst die Zei�

tung druckt und sie dann in einzelne

Zeitungen schneidet, wendet und

falzt. Die Papierbahn läuft mit einer

Geschwindigkeit bis zu Meter pro Se�

Technik – Lexikon

Am liebsten

möchte ich

wissen, was

mit jeder einzelnen

Zeitung

passiert“, sagt

Jörg Euler mit einem leichten

Grinsen im Gesicht. Aber das

ist durchaus ernst gemeint. ausgestattet

Der 41-Jährige wirkt schon

fast ein bisschen verzweifelt:

„Ich weiß einfach nicht, wo

die Zeitungen landen, die in

der Nacht nicht beim Kunden

ankommen.“

Zukunftsvision

Kurz beginnt er von einer Zukunft

zu träumen, in der alle

Zeitungen mit Magnetstreifen

sind und man

ganz genau verfolgen kann,

wo sich welche Zeitung befindet.

„Die Technik gibt es ja

schon, aber für die Zeitung

ist das natürlich Quatsch“,

bremst er sich selbst.

Aber wenn gegen 22 Uhr

der Druck im Druckhaus an

der Harkortstraße beginnt,

wird Jörg Euler dennoch oft

nervös und wünscht sich,

Zu nächtlicher Stunde flitzen die Zeitungen im Sekundentakt über das Förderband.

Wir gratulieren

der

Münsterschen

Zeitung

zur Einweihung

ihres neuen

Druckhauses.

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kunde durch vier Druckwerke, auf de�

nen die vier Grundfarben gedruckt

werden. Die vier Seiten breite Papier�

bahn gelangt in den Wendestangen�

apparat, in dem die Bahn parallel in

zwei Stränge zerschnitten wird. Beide

Stränge werden mittels der Wende�

Von der Münsterschen Druckerei werden jede Nacht 40 Tonnen

Zeitungen in die Verbreitungsgebiete gefahren. Jörg Euler, Leiter

der Logistik, ist dafür verantwortlich, dass jede einzelne richtig

ankommt.

Die Zeit im Nacken

Jörg Euler über die Logistik im Medienhaus

dass alles richtig läuft. „Für

uns ist es wichtig, dass zuerst

die Ausgaben gedruckt werden,

die den weitesten Weg

vor sich haben.“

Los geht‘s

Sind die Zeitungen dann aber

erst einmal verladen, kann

nicht mehr so viel schief gehen.

„Wir sind schließlich

routiniert“, sagt Euler.

Ab 1 Uhr fahren allein in

Münster sieben Transporter

die rund 48 Ablagestellen an.

Gut zwei Stunden sind die

Fahrer unterwegs, legen über

220 Kilometer zurück. Und

wenn alles gut geht, wird die

letzte Ablagestelle gegen 3.15

Uhr beliefert.

Dort holen sich die Zusteller

ihre Zeitungspakete ab.

„Bei der Suche nach Ablageplätzen

müssen wir manchmal

richtig kreativ werden“,

sagt Euler. So bieten sich in

Stadtnähe Tank- oder Bushal-

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stangen übereinander geführt und

mittels der so genannten Trichterfalz

zu einer Zeitung „gefaltet“. Die nun

endlos aneinander gereihten Zeitun�

gen werden mit einem Querschnitt

getrennt und gelangen dann über

lange Förderbänder in die Komplettie�

testellen an. Doch je ländlicher

die Gegend, desto ungewöhnlicher

die Ablagestellen.

So gibt es Bauern oder Privatleute

mit Garagen, die ein

bisschen Platz für die Grevener

Zeitung oder die Emsdettener

Volkszeitung schaffen.

Bis 6 Uhr haben die rund

700 Zusteller dann Zeit, die

Abonnenten zu beliefern.

Manche Leser bekommen ihre

Zeitung auch direkt mit der

Post, weil sie außerhalb des

Verbreitungsgebietes wohnen

oder sich im Urlaub befinden

und nicht auf die Lokalnachrichten

aus der Heimat verzichten

möchten.

Und dann ist es bereits

Morgen und die Leser freuen

sich über ihre Zeitung zum

gemütlichen Frühstück. Sollte

die Zeitung fehlen, hilft der

Lieferservice (01801/

55 50 55). Dort können Leser

ihre Beschwerden loswerden.

Und dort wird eine schnelle

rungshalle. Dort werden Beilagen ein�

gesteckt und die Zeitungen dann zu

Paketen abgepackt. Bevor die Rotati�

on qualitativ hochwertige Zeitungen

druckt, muss sie angefahren und ein�

gestellt werden. Die Fehlexemplare

der Zeitung heißen „Makulatur“.

Spätestens um 1 Uhr wird es an der Laderampe des

Druckhauses hektisch. Fotos (2): MünsterView/Witte

Nachlieferung in Auftrag gegeben.

Via Internet

Das geschieht via Internet als

Textnachricht auf die Handys

der Nachlieferungsfahrer. Die

sind mit ihren Autos bis 16

Uhr im gesamten Verbreitungsgebiet

unterwegs. Nur

in der Stadt Münster gibt es

noch eine Besonderheit: den

für diese Stadt so typischen

Fahrradkurier. Der ist von 7

bis 12 Uhr für das Medienhaus

Lensing auf Achse, um

fehlende Ausgaben zu verteilen.

� Bianka Boyke

13


14 August 2008

ROLLENWECHSLER: Der Rollen�

wechsler in der Rotationsmaschine

sorgt dafür, dass eine bis auf den

Kern abgedrehte Papierrolle während

der Produktion vollautomatisch ge�

wechselt wird. Die Rolle wird im Vor�

feld eines Wechsels vom Rolleur vor�

Technik – Lexikon

Herman Soesanto muss sein Handy immer griffbereit ha�

ben, um einsatzbereit zu sein. Fotos (3): Picker

bereitet. Es wird ein sehr sauberer

Schnitt gesetzt, der den Anfang der

Rolle bildet und doppelseitiges Klebe�

band aufgeklebt. Damit die Optik in

der Maschine diesen Anfang auch fin�

det wird zudem ein Aluminiumstrei�

fen aufgeklebt – Silberling genannt.

Herman Soesanto gibt immer 100 Prozent. Und das am liebsten

nachts, wenn alles schläft. Dann ist der Mann mit dem sympathischen

Lachen auf Münsters leeren Straßen unterwegs – damit

Frühaufsteher morgens um sechs Uhr Zeitung lesen können.

Herman Soesanto

arbeitet seit

mehr als 15

Jahren für das

Medienhaus

Lensing. Er

kümmert sich um die Verteilung

und kontrolliert die Ablagestellen

in der Stadt. Von

zwei bis sieben Uhr steht er

unter Volldampf, fast immer

mit dem Handy am Ohr und

immer mit einem Notfallplan

in der Hinterhand. Falls einer

seiner Zusteller verschläft, ist

Soesanto in einem hellblauen

Ford Ka zur Stelle und springt

ein – oder klingelt den Säumigen

wach.

Der 63-Jährige fährt die

Ablagestellen ab, schaut

nach, ob schon Zeitungsstapel

abgeholt wurden. Er

kennt seine Zusteller und

kann oft schon ahnen, was in

der Nacht nicht funktionieren

wird. „Ein Bote hat zum Beispiel

Angst vor Gewitter“,

sagt er. Sobald was nicht

nach Plan verläuft, greift Herman

Soesanto zum Handy.

„Ich bin ein Nachtmensch“,

sagt er. Er genießt

die Fahrten durch die Dunkelheit

sichtlich. Er mag die

Einsamkeit, sagt er. Nicht

einmal der Ansatz eines Gähnens

kommt ihm in den fünf

Stunden über die Lippen.

„Früh aufstehen ist außer-

dem gut für den Körper.“ Er

sei nie krank, fügt er hinzu.

Das Handy klingelt erneut.

Eine Standleitung wäre hier

wohl sinnvoll. Soesanto

nickt, legt auf. „Ich muss

zum Pressehaus zurück.“ Er

dreht um. So was passiere öfter,

sagt er. Eine Sonderzustellung

muss raus. Grevener

Straße, ein Neubaugebiet.

Hier kennt sich der Mann mit

den chinesischen Wurzeln

nicht aus. Sein Gebiet liegt

südlicher. Hiltrup, Gremmendorf,

Wolbeck.

Doch bevor es in den Süden

Münsters geht, lenkt Soesanto

sein kleines Auto durch

die ihm fremden Straßen. Neben

seinem Handy gehört

noch eine Taschenlampe zur

Ausrüstung. Und die braucht

er hier auch. Der 63-Jährige

leuchtet die Hauswände ab,

sucht nach Nummern. Das

kostet viel Zeit. Und Zeit, die

hat Soesanto nur begrenzt.

„Bis sechs Uhr muss alles

verteilt sein“, sagt er. Stress

bekommt er deshalb nicht.

„Dafür bin ich nicht zu haben.“

Und sein Konzept geht

auf: Die vier Zeitungen sind

verteilt, das Pressehaus ruft

schon wieder – also zurück.

Ein Bote hat verschlafen.

Soesanto greift mal wieder

zum Handy. Sein Lachen

wird zu einem breiten Grin-

Der eigentliche Rollenwechsel findet

im laufenden Betrieb bei hohem Tem�

po statt. Die neue, tonnenschwere

Rolle wird beschleunigt, bis sie die

gleiche Geschwindigkeit der alten

hat. Im Bruchteil einer Sekunde wird

mittels Druck die neue Papierbahn auf

sen. Den Anruf tätigt er mit

einem kleinen Schalk im Nacken:

„Schläfst du noch?“

Doch er ist zu spät, sein Bote

ist bereits auf dem Sprung.

Der 63-Jährige mag seinen

Job und das gibt er weiter.

„Die Boten sind alle mit mir

zufrieden“, sagt er. Schimpfen

muss er selten. Nur einmal,

da sei er laut geworden.

Aber nicht zu einem Kollegen.

Vor Jahren als er noch

„richtiger“ Zeitungsbote gewesen

sei und vom Briefkasten

zurück zu seinem Wagen

kam, „saß da so ein Kerl in

meinem Auto“. Da sei er laut

geworden – kurz, knapp,

die alten verklebt und die alte Papier�

bahn mit einem Abschlagmesser ge�

trennt. Der Rollenwechsel während

des Druckes ermöglicht es, eine ganze

Zeitungsauflage ohne lange Pausen

durchzudrucken. Das spart Zeit und

Geld.

Frisch beladen mit einem Stapel Zeitungen

geht es wieder raus in die Nacht.

nach Soesanto-Art, nur unfreundlicher:

„Raus!“

Nach der letzten verteilten

Zeitung fährt Soesanto noch

eine Kontrollrunde. Doch alles

ist gut, alle Zeitungen stecken

im Briefkasten. Rückruf

beim Pressehaus. „Alles so-

Mission „sechs Uhr„

Herman Soesanto sorgt für ein frühes Lesevergnügen

weit okay hier.“ Soesanto legt

auf, atmet durch, lächelt. Es

ist kurz vor sechs. Alles genau

nach Plan. Und dann

kommt der lang ersehnte Satz

eines jeden Boten-Neulings:

„Jetzt gibt es Kaffee.“

� Claudia Picker

Herman Soesanto liebt seinen Job und ist auch nach einer

langen Nacht bei einem Becher Kaffee immer bestens ge�

launt.

Wir

gratulieren

zur

neuen

Druckerei

Die Zeitungen der

Ahlener Zeitung · Allgemeine Zeitung/Billerbecker Anzeiger · Borkener Zeitung · Die Glocke ·

Dülmener Zeitung · Emsdettener Volkszeitung · Haller Kreisblatt · Hellweger Anzeiger ·

Ibbenbürener Volkszeitung · Lippische Landes-Zeitung · Mindener Tageblatt · Münsterländische

Volkszeitung · Münstersche Zeitung · Münsterland Zeitung · Neue Westfälische ·

Recklinghäuser Zeitung · Ruhr Nachrichten · Vlothoer Anzeiger · Westfälische Nachrichten

August 2008

Vergangenheit

verpflichtet, sie

verpflichtet zum

Streben nach

gleich großer

Zukunft.

Diese Worte Konrad Adenauers

bei der Wiedergründung

der Kölner Universität

im Juni 1919 gelten gleichermaßen

für die lange und erfolgreiche

Chronik der Münsterschen

Zeitung. Denn: Die

Geschichte einer Zeitung ist

die Geschichte selbst. Eine

Zeitung wird daran gemessen,

wie sie die politische, soziale,

sportliche, kulturelle und zwischenmenschliche

Geschichte

einer Stadt begleitet. Die

Münstersche Zeitung erfüllt

diese Aufgabe seit mehr als

135 Jahren nach bestem Wissen

und Gewissen.

An ihrem Anfang stand ein

mutiger Unternehmer: Der

Buchhändler Carl Joseph

Fahle, geboren 1835 in Arnsberg

und seit 1863 ein angesehener

Buchhändler in

Münster, entschloss sich 1871

in der damals 23 000 Seelen

zählenden Stadt Münster eine

Zeitung herauszugeben.

Zwar gab es in Münster bereits

zwei Zeitungen, doch

Fahles „Münstersches Tageblatt“

nahm die Herausforderung

an – mit erstaunlichem

Erfolg: Schon nach einem

Vierteljahr hatte die Zeitung

2 000 Abonnenten.

Der 1. Juli 1878 markiert

einen wichtigen Meilenstein

in der Geschichte der Zeitung.

Bis dahin wurde die

Bewachungen aller Art

Werkschutz

Objektschutz

Empfangsdienste

Revier- und Streifendienste

Kurier- und Veranstaltungsdienste

Alarmverfolgung

Urlaubsbewachungen

Alarmanlagen

ZEITUNGSKOMPLETTIERUNG: In

der Zeitungskomplettierung werden

die verschiedenen Teile der Zeitung zu

einem Endprodukt zusammenge�

steckt. Das hoch aktuelle Hauptpro�

dukt, also die Zeitung, wird ab 23 Uhr

produziert und mit einer Reihe von

Technik – Lexikon

Zeitung im Lohndruck bei

Krick auf der Königsstraße

gedruckt. Nun war das Unternehmen

groß genug, sich eine

eigene Druckerei am Alten

Fischmarkt zu leisten.

In den folgenden Jahren

wurde weiter expandiert: Die

ersten Setzmaschinen kamen

zum Einsatz, im Jahre 1903

trat mit Franz Zons der erste

Redakteur in die Dienste der

Zeitung. C.J. Fahle dagegen

zog sich aus dem aktiven Geschäftsleben

zurück und

übergab das Unternehmen

seinem Sohn Dr. jur. Clemens

Fahle und seinen Schwiegersöhnen

Dr. med. Franz Meurer

und Dr. med. Hegemann.

Carl Joseph Fahle starb am

28. März 1911 im Alter von

76 Jahren.

Der Gründungsabschnitt

der Unternehmensgeschichte

war beendet, es sollten die

schwierigsten Jahre der

Münsterschen Zeitung folgen.

Zu nächst wagte das Unternehmen

einen neuen

Kraftakt: Nach dem Führungswechsel

wurde die Geschäftstelle

am Drubbel eröffnet,

noch heute das Service-

Wir führten die Haustechnik aus!

Wir gratulieren recht herzlich zur Einweihung des neuen

Druckhauses der Münsterschen Zeitung in Münster und

wünschen dem gesamten Team viel Erfolg für die Zukunft!

Unsere Notruf- und Serviceleitstelle

auf der Harkortstraße ist

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Ihr kompetenter

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Glückwunsch!

Zum neuen Druck-

zentrum gratulieren

wir recht herzlich!

Beilagen und Vorprodukten versehen.

Ein Vorprodukt kann beispielsweise

der umfangreiche Anzeigenteil des

Wochenende sein, der bereits am

Nachmittag gedruckt wurde. Das Ein�

fügen in die aktuelle Zeitung ge�

schieht über ein Einstecktrommelsys�

Zentrum der Münsterschen

Zeitung. 1914 begann der

Umzug an ihren jetzigen

Standort in der Neubrückenstraße,

ab 1915 wurde dort

gedruckt. Doch der erste

Weltkrieg verhinderte das

weitere Wachstum der Zeitung:

Papier war rationiert,

die bauliche Planung an der

Neubrückenstraße wurde

durch Baustoffmangel erheblich

erschwert. Viele Mitarbeiter

des Verlages kehrten

aus dem Krieg nicht zurück.

Nach einer Periode der Erholung

machte die nun folgende

Zeit alles wieder zunichte.

Nationalsozialismus,

der zweite Weltkrieg und

Kriegsfolgen brachten Verlag

und Zeitung den völligen Zusammenbruch.

Die Münstersche

Zeitung war nie Parteizeitung

und konnte ihr Er-

Ein Haus

mit Geschichte

scheinen trotzdem noch sichern,

als hunderte von Zeitungen

in Deutschland zugunsten

der Parteipresse geschlossen

wurden. Doch wie

fast alle Zeitungen hatte sie

dem Druck der braunen Herrscher

nur wenig entgegen zu

setzen. Bis zum Wiederer-

scheinen nach dem Krieg war

noch viel zu tun. Die Verlagsund

Druckereigebäude lagen

in Trümmern, sie waren Opfer

des schweren Luftangriffe

vom 10. Oktober 1943 geworden,

im September 1944 wurde

auch die Setzerei zerstört.

Mit Kriegsende begannen

die Aufbauarbeiten an der

Neubrückenstraße unter

schwierigsten Bedingungen.

Zwei Jahre dauerte die Wiederherstellung

der Rotationsmaschine,

in Baracken entstanden

Büroräume. Doch an

ein Wiedererscheinen der

Münsterschen Zeitung war

nicht zu denken.

Die britischen Militärbehörden

vergaben Lizenzen an

politische Parteien, die Münstersche

Zeitung fand keine

Berücksichtigung. Dennoch

konnte der Verlag Fahle wie-

der publizistisch tätig werden:

Er übernahm den Vertrieb

des „Neuen Westfälischen

Kuriers“ und steuerte

auch einen münsterschen Lokalteil

bei. So bereitete man

sich auf das Wiedererscheinen

der Münsterschen Zeitung

vor, das sofort nach Be-

tem. Das Hauptprodukt gelangt über

ein Transportsystem in eine Einsteck�

trommel und wird dort geöffnet so�

wie fixiert. An einzelnen Stationen

werden bis zu acht Werbe�Beilagen

und zwei Vorprodukte in das Haupt�

produkt „eingeschossen“. Das fertige

Wir gratulieren zur Eröffnung

des neuen Druckhauses

der Münsterschen Zeitung

und wünschen viel Erfolg.

Wir freuen uns weiterhin auf

eine gute Zusammenarbeit.

Adecco Outsourcing GmbH

Amsinckstraße 71 a

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endigung des Lizenzzwanges

in

Angriff genommen

wurde. Am

29. Oktober 1949

startete Münsters

Oberbürgermeister

Boyer die Rotationsmaschine.

Seit dem Rückzug

des Firmengründers

C. J.

Fahle aus der aktivenUnternehmensführung

im Jahr 1906

war die tägliche Leitung des

Verlags von seinen Erben in

die Hände von engagierten

Geschäftsführern gelegt worden.

80 Jahre später entschied

sich die Mehrheit der Enkel

und Urenkel des Unternehmensgründers,

ihre Anteile

am Verlag abzugeben.

Durch die Übernahme des

Verlages Fahle durch den Verlag

Lensing-Wolff gelang es,

die Münstersche Zeitung und

damit ein Stück Medienvielfalt

in Münster zu erhalten.

Die Münstersche Zeitung besteht

seither als selbstständige

Zeitung weiter in einem

erfolgreichen Familienunternehmen

unter der Leitung

von Lambert Lensing-Wolff.

Die Tradition der Zeitung

fand damit eine reibungslose

Fortsetzung, die vor allem an

innovativen Investitionen am

Standort Münster deutlich

wird. Im Jahre 1990 wurde

das Druckhaus an der Harkortstraße

eröffnet, 1993 das

elektronische Ganzseiten-

www.adecco.de

Endprodukt verlässt über ein weiteres

Transportsystem die Einstecktrommel

und gelangt so in den Zeitungsver�

sand. Die komplette Zeitung nur in

der Nacht zu drucken, wäre unmög�

lich. Dafür sind die Seitenumfänge

viel zu groß.

Umbruchsystem eingeführt.

Seit 2001 ermöglicht das System

„Dialog“ den kompletten

elektronischen Umbruch. Mit

der Einweihung des neuen

Druckhauses wird jetzt ein

weiterer Meilenstein auf diesem

erfolg- und traditionsreichen

Weg gelegt.

Die Münstersche Zeitung

ist Bestandteil eines Medienhauses,

das Zeitungen für

ganz Westfalen herausgibt.

Zugleich etablierte sich das

Haus aber auch erfolgreich

im Bereich der Neuen Medien.

Aus der Geschichte in

die Gegenwart und Zukunft

weitergetragen wurde die

Verpflichtung, einer breiten

Leserschaft zuverlässige Informationen

und Hintergründe

zu liefern. Und insofern

hat sich an der Aufgabe und

dem Erfolgsrezept von 1871

trotz der vielfältiger werdenden

Medienwelt nicht viel geändert.

Die Münstersche Zeitung:

Seit mehr als 135 Jahren

ein Partner der Bürger in

Münster und im Münsterland.

� Kirsten Hüls

Wir waren für die Industrieböden zuständig.

Wir gratulieren zur Eröffnung und wünschen

für die Zukunft alles Gute!

Zu unseren bewährten Produkten und Leistungen

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Risiken

kalkulierbar machen heißt:

Chancen nutzen

15

Ein Maschinensetzer bei der

Arbeit.


16 August 2008

Druckhaus-At

mosphäre

gepaart mit

einem abwechslungsreichenFamilienprogramm

bietet das

Medienhaus Lensing an

diesem Sonntag (17. August)

Interessierten im

Druckhaus an der Harkortstraße

in Münster.

Zwischen 12 und 17 Uhr

wartet hier ein echter Familientag

mit viel Wissenswertem

und jeder Menge

Show.

Besucher können sich

von einem Karikaturenzeichner

malen lassen, die

Kleinsten dürfen auf der

Hüpfburg toben, an der

Torwand ihre Treffsicherheit

unter Beweis stellen

oder sich in der Kinder-Manege

als Nachwuchs-Artisten

oder Jongleure versuchen.

Clown Dr. Luftikus ist

auch dabei und knotet aus

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seine Fantasie und die der

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ZEITUNGSVERSAND: Der Zeitungs�

versand ist der Komplettierung direkt

angeschlossen und bildet den letzten

Verarbeitungsschritt innerhalb der

Druckerei. Die einzelnen Zeitungen

gelangen in eine Paketstraße. Digitale

Versanddaten, die neben vielen weite�

Technik – Lexikon

Wir gratulieren dem Medienhaus Lensing

herzlich zum Um- und Ausbau

der Druckerei

in Dortmund und Münster.

Die Firma Kornmüller gratuliert

zum neuen Druckhaus und

wünscht der MZ alles Gute!

Dahlweg 124 · 48153 Münster

Telefon 0251/775433 · Telefax 0251 /754015

info@kornmueller-dachbau.de

www.kornmueller-dachbau.de

ren Informationen auch die Anzahl

der Zeitungen enthalten, die jeder Zei�

tungsbote oder Grossist erhält, wer�

den ausgelesen und an die Packstras�

se übergeben. Nach der Paketbildung

erhält jedes Paket ein im Thermo�

druckverfahren erstelltes Deckblatt

Zeitungsredakteuren bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen,

das Rattern der Rotationsmaschinen im Ohr, während hoch über

den Köpfen die frisch gedruckten Zeitungen in rasender Geschwindigkeit

über das Band laufen.

Ein Tag für

die ganze Familie

Viel Wissenswertes und viel gute Unterhaltung

Musikalisch sorgen Maxim

Wartenberg und sein

„Trommelfloh“ sowie die

Marching-Band „De Blaan-

Wenn Dr. Luftikus mit seinen fantasievollen Ballonkreationen loslegt,

strahlen die Kinderaugen.

Wir gratulieren der Münsterschen Zeitung

und sind stolz darauf, Sie seit über 10 Jahren

als Technologieanbieter begleiten zu dürfen.

Krause - Biagosch GmbH · Paul-Schwarze-Straße 5 · 33649 Bielefeld · www.krause.de






> Kreislaufwirtschaft

Wir holen ab, was bei Ihnen anfällt:


Abfälle zur Verwertung

Akten- und Datenträger

Altholz

Bauschutt

Folien und Styropor

Elektrogeräte

ke Bloazers“ aus den Niederlanden

mit jeder Menge

Blasmusik

für Unterhaltung.

Die Imbiss-,

Grill- und

Eisstände

versorgen

die Besucher

den ganzen

Tag über mit

leckeren

Snacks und

Getränken.

Parallel zum

Unterhal-







das über Inhalt, Anzahl und Bestim�

mungsort informiert. Ein ausgefeiltes

Logistiksystem und eine Vielzahl von

Zeitungsboten und Grossisten sorgt

dafür, dass die Zeitungen rechtzeitig

beim Leser sind – und das bei jedem

Wetter. Bei aller Technik: Die letzten

tungsprogrammwerden

zu festen

Egal was. Egal wann. Egal wo. Entsorgung von A bis Z.

Haushaltsgeräte

Gewerbeabfälle

Grün- und Gartenabfälle

Metallschrott

Papier und Kartonagen

Sperrmüll

Zeiten interessante Führungen

durch die Druckerei

angeboten, bei denen

auch die neuen Maschinen

vorgeführt werden.

In einem „Redaktions-

Café“ zeigen zudem Redakteure,

wie die Artikel

nun eigentlich in die Zeitung

kommen.

Gewinnspiel

Und mit ein bisschen Glück

kann der Tag im Druckhaus

auch in ein wirkliches

Traumwochenende münden:

Beim Preisausschreiben

lockt als erster Preis

ein Familienwochenende

im Euro-Disney Paris.

Hinter dem zweiten bis

vierten Preis verbergen

sich ein Familienwochenende

im Phantasialand mit

Übernachtung im neuen

Afrika-Haus – plus Tankgutschein

für die Fahrt.

Teilnahmekarten für das

Gewinnspiel gibt es am

Sonntag übrigens direkt

am Eingang des Druckhauses

an der Harkortstraße.

� kih

Haben Sie Fragen?

Wünschen Sie ein

Angebot? Rufen Sie uns

an!

REMONDIS GmbH & Co. KG, Region West, Köstendeel 20, 48157 Münster, Telefon: 0251 932080,

Telefax: 0251 9320850, www.remondis.de, info@remondis.de

Meter bis zum Leser legt unsere Zei�

tung quasi „zu Fuß“ zurück: Viele

langjährige und zuverlässige Boten

stehen mitten in der Nacht auf, um

die Zeitungen an Sammelstellen ab�

zuholen und sie in die Briefkästen zu

stecken.

Maxim Wartenberg, der „Peter Pan der Kindermusik“:

Frech und fröhlich, mal laut und mal leise entert der sym�

pathische münstersche Kindermusik�Pirat die Herzen sei�

ner kleinen Fans. Am Sonntag ist er zu Gast im Druckhaus

an der Harkortstraße.

Haustechnik in Druckhäusern ist unser Spezialgebiet

INGENIEURBÜRO

UDO W. KABLITZ

Heizungs-, Klima-, Sanitär-, Lüftungstechnik

Elektrotechnik · Regelungstechnik · Brandschutztechnik

Telefon: 0 28 41/95 85-80

Email: ib-kablitz@ib-kablitz.de · www.ib-kablitz.de

Als Logistikpartner des Verlages Lensing-Wolff,

gratulieren wir zum erfolgreichen Abschluss der

Umbaumaßnahmen und freuen uns auf eine weitere

vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

F - LOG media logistik GmbH

Auf dem Brümmer 9

44149 Dortmund

Tel. (02 31) 90 59 - 58 17

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Wir fertigen für Sie hochwertige Papiere

aus Altpapier:

Offsetpapiere - auch farbig, Volumenpapiere, Briefumschlagpapiere,

aufgebesserte Zeitungsdruckpapiere,

Tapetenroh- und Kaschierpapiere,

neu: Inkjet-geeignete Papiere, im Flächengewichtsbereich

von 45 bis 120 g/m² mit ISO-Weißgraden von 60 - 102

Schönfelder Papierfabrik GmbH

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Telefon: (0 37 33) 56 38-0

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www.schoenfelder-papierfabrik.de

kontakt@schoenfelder-papierfabrik.de

Schönfelder

Papierfabrik

August 2008

Der Druck mit geschnitztenHolzklötzen

war zwar

in Ostasien schon

seit dem 8. Jahrhundert

bekannt,

aber erst der Tüftler Gutenberg

entwickelte bewegliche, wieder

verwendbare Lettern.

Buchstabe für Buchstabe goss

er in gleich große, erhabene,

spiegelverkehrte Bleilettern und

baute alte Handschriften-Seiten

wieder zusammen. Wort für

Wort. Zeile für Zeile. Der justier-

Johannes Gutenberg. Foto epa

Das amerikanische Nachrichtenmagazin Time erklärte Johannes Gutenberg,

den Erfinder der Buchdruckkunst, zum „man of the millennium“.

Weil ohne ihn, so heißt es in der Begründung, Kolumbus an

Amerika vorbeigesegelt wäre, Shakespeare keiner gelesen hätte und

Martin Luthers Thesen heute noch in Wittenberg an der Tür kleben

würden.

te Satzspiegel wurde danach eingefärbt,

(mit einem Lederballen

aus Hundehaut!), in die Presse

gelegt und das angefeuchtete Papier

bedruckt. Sein bekanntestes

Werk, die legendäre Gutenberg-

Bibel, entstand zwischen 1452

und 1455.

Sonst weiß man nicht viel

über den Erfinder der schwarzen

Kunst – nicht mal das Geburtsjahr

lässt sich mit Sicherheit belegen.

Irgendwann zwischen

1393 und 1404 soll er in Mainz

geboren sein. Ein paar Gerichtsurkunden,

Schuldenzettel, dazu

einige seiner mutmaßlichen

Werke – mehr ist nicht überliefert

von Henchen Gensfleisch

oder Henichen zu Gudenberg

oder Johannes Gutenberg.

Als am 31. Oktober 1485 das

erste in Münster gedruckte Buch

erschien, war Gutenberg bereits

seit 17 Jahren tot. Johannes Limburg

hieß der erste Drucker der

Stadt, er war sogar der Erste in

ganz Westfalen. Seine kleine

Druckerei lief aber nicht besonders

gut, gedruckt wurde, wenn

mal zufällig wieder Papier da

war. Nachdem Johannes Limburg

von der Bildfläche verschwand,

wurde in Münster 20

Jahre lang gar nicht gedruckt.

Danach wurde die Buchdruckerei

eher stiefmütterlich behandelt

und meistens nur nebenberuflich

ausgeführt.

1589 kam Lambert Raesfeld

von Köln nach Münster und

gründete zwei Jahre später ein

Druck- und Verlagshaus. Raes-

feld verschaffte sich kurfürstliche,

bischöfliche und städtische

Privilegien, die seine Drucksachen

vor Konkurrenten schützten.

So durften zum Beispiel nur

Schulbücher in den Schulen benutzt

werden, die von Raesfeld

gedruckt worden waren. Außerdem

war er der offizielle Drucker

des Domkapitels.

Wissenschaftliche Bücher

wurden in Münster lange Zeit

nicht gedruckt, sondern fast ausschließlich

religiöse Werke. Daneben

auch eine Reihe von Predigtbüchern

mit so sonderbaren

Titeln wie „Teufelsgeissel“,

„Schiltlein der Keuschheit“ oder

„Zechbrüderspiegel“.BernhardRaesfeld,

der

Sohn und

Nachfolger

des Firmengründers,

hatte später die ehrenvolle

Aufgabe die beiden in Münster

und Osnabrück ausgehandelten

Friedensverträge im Erstdruck

herauszubringen.

Anfang des 18. Jahrhunderts

bekamen die Erben Raesfelds

Konkurrenz. Nun durfte auch

ein gewisser Christoph Nagel mit

bischöflicher Erlaubnis in Münster

drucken.

Zu dieser Zeit gab es in Münster

einen kleinen Buchladen in

dem man auch Papier- und

Schreibwaren kaufen konnte.

Der Besitzer hieß Wilm Aschen-

dorff.

Das 19. Jahrhundert

brachte für die

Druckereien in

Münster wie in anderen

Städten auch

wichtige Neuerungen

mit sich. Die alte

hölzerne Tiegeldruckpresse,

die von

zwei Druckern bedient

werden musste,

wurde ausrangiert und durch

eine eiserne ersetzt. Um 1900

wurde der Handsetzkasten von

der automatischen Setzmaschine

abgelöst. Parallel zur Bevölkerungszahl

in der Stadt stieg

auch die Anzahl der Druckereien.

Viele haben aber nur für kurze

Zeit existiert und sind dann

wieder verschwunden.

1871 gründete der Buchhändler

Carl Josef Fahle in Münster

den Zeitungsverlag zur Herausgabe

des „Münsterschen Tageblattes“,

das ab 1897 „Münsterischer

Morgenanzeiger“ hieß und

seit 1907 ihren endgültigen Namen

erhielt: Münstersche Zeitung.

Sie wurde 1944 auf Druck

der Nationalsozialisten eingestellt

und durfte erst 1949 wieder

erscheinen.

FIT FÜR

DIE ZUKUNFT

Gemeinsam in eine

erfolgreiche Zukunft

schauen.

Wir gratulieren

dem Medienhaus Lensing

und Lensing Druck

für die tägliche Zeitungsproduktion

auf

weltklasse Niveau.

WIFAG Maschinenfabrik AG

Wylerringstrasse 39, Postfach 8865

3001 Bern, Schweiz

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info@wifag.ch, www.wifag.com

Blick in eine Handsetzerei. Um 1900 wurde der Handsetz�

kasten durch automatische Setzmaschinen ersetzt.

Foto Stadtarchiv Münster

540 Jahre nach Gutenberg

sind wir auf dem Weg in ein papierloses

Zeitalter.

Der Leser alter Schule scheint

langsam auszusterben und wird

abgelöst vom E-Junkie, der Da-

„Mann des Jahrtausends“

Johannes Gutenberg erfand die Buchdruckkunst

ten und Informationen aus dem

Netz saugt, wie nie ein Mensch

zuvor.

Eine Festplatte oder eine Floppy

Disc hat eine Lebensdauer

von vielleicht zehn Jahren, irgendwann

beginnt das Material

sich zu entmagnetisieren. Eine

gebrannte CD könnte dreißig

Jahre halten, aber niemand weiß

das so genau.

Von Gutenbergs 180 Bibeln

haben sich 49 dieser Meisterwerke

ganz oder teilweise über Jahrhunderte

erhalten. � Martina

Meißner

17


August 2008

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

November 2006:

Beginn der Bauarbeiten

10

1

17

11

18

2

12

3 4

+ + + + + + + + +

Januar 2007: Beginn der

Maschinenfundamentgründung.

Die Bodenplatte wird

gegossen

Ab Mai 2007:

Beginn der Dachdeckerarbeiten.

Anlieferung, Montage

und Inbetriebnahme des Hallenkrans.

Fertigstellung des

Maschinenfundaments

Beginn der Fensterbauarbeiten.

Die Haustechnik (Klima,

Lüftung, Heizung, Druckluft,

Sanitär, Elektrotechnik) wird

installiert

19

Ab Juni 2007:

Beginn der Montage der

Druckmaschinen.

13

20

5

Juli 2007:

Start der Montagearbeiten

der Versandraumtechnik an

beiden Drucklinien gleichzeitig

14 1

21

6

15

Ab August 2007:

Start der Maschinenmontage

in der Sektion A

Beginn der Malerarbeiten

22

7

16

23

8

9

+ + + + + + + + +

Oktober 2007:

Inbetriebnahme der

Lüftungs- und Klimatechnik

sowie der Heizungstechnik

Dezember 2007:

Erste verkaufsfähige Produktion

in den Sektionen A + B.

Montage Versandraum A+B

abgeschlossen. Inbetriebnahme

der Versandräume

24

Januar 2008:

Aufnahme der Nachtproduktion

auf beiden Linien

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

März 2008:

Volle Produktionsauslastung

mit derzeitgem Produktionsvolumen


Viele spannende

Attraktionen

Hüpfburg / Kinder-Manege

Karikaturenzeichner

Zauberer

Clown Dr. Luftikus

Marching-Band

Hip-Hop Show

Foto-Stand

Münz-Prägung

Handdruck

Glücksrad

Imbiss- und Grillstand

Eisstand und Getränkewagen

17.08.2008

24.08.2008

ab 12:00 Uhr

Erleben Sie mit,

wie Ihre Zeitung

entsteht!

Geführte Tour durch unsere Druckerei

mehrmals am Tag.

Zeitungscafé – Redakteure und

Fotografen lassen sich über die

Schulter schauen.

Lensing Druck,

Harkortstr.6, Münster

Feiern Sie mit uns den modernsten

Druckstandort Westfalens.

Erleben Sie die Produktion Ihrer Tageszeitung hautnah mit.

Kommen Sie mit Ihrer ganzen Familie!

Zu Speisen und Getränken sind Sie eingeladen.

Gutscheine erhalten Sie am Eingang.

Es erwartet Sie ein buntes Programm mit Attraktionen und

Überraschungen für Groß und Klein.

Einfach kostenlos anmelden unter:

www.MuensterscheZeitung.de/Familiensonntag

oder telefonisch unter: 0251-5920(Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr)

Wann und wo:

17. August 2008 von 12:00 bis 17:00 Uhr

Lensing Druck, Harkortstr. 6, 48163 Münster

Großer

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1.Preis: Ein 4-tägiges Familienwochen-

ende im Disneyland Paris, inkl. Anreise,

Eintrittskarten und Übernachtung in

einem 3-Sterne-Hotel für 4 Personen.

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chenende für 4 Personen im Phantasialand

Brühl, mit Übernachtung im neuen Afrika-

Haus Matamba und 2 Tage freien Parkeintritt

plus Tankgutschein für die Fahrt.

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