TÜV - LIV Baden- Württemberg

schornsteinfeger.liv.baden.wuerttemberg.de

TÜV - LIV Baden- Württemberg

Fachzeitung

des Landesinnungsverbandes

des Schornsteinfegerhandwerks

Baden-Württemberg

E 2621

7

Ausgabe 7/2011


KUVERTS (EINSEITIG BEDRUCKT)

Mit Eindruck Ihrer Adresse!

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vierfarbig bedruckt (Inkjet-Verfahren).

9 Weingarten

04. bis 06. Oktober 2011

© Druck+Verlag Ernst Vögel GmbH, Stamsried

Der Schornsteinfeger

Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energie-Experte

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Max Mustermann

Bezirksschornsteinfegermeister

Gebäudeenergieberater (HWK)

Musterweg 10 • 99999 Musterhausen

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Der Schornsteinfeger

Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energie-Experte

9

04. bis 06. Oktober 2011

Aus dem Inhalt

Weingarten

49. LIV-Tag in Weingarten 3

Der LIV informiert 5

Technische Informationen 7

Aktuelles aus den Innungen 10

Presseinformationen 19

Mängeldoku 22

Die aktuelle Seite 23


7/2011 49. Landesinnungsverbandstag in Weingarten

Liebe Angehörige des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg,

Gäste und Kollegen aus anderen Bundesländern,

Partner unseres Handwerks sowie befreundete Verbände,

bereits in der letzten Ausgabe unserer Fachzeitung „der Experte“ haben wir begonnen, über den im Oktober anstehenden

49. Landesinnungsverbandstag in Weingarten zu informieren. In der heutigen und den nachfolgenden

Ausgaben werden wir weitere Informationen zu dem bevorstehenden Ereignis veröffentlichen:

• Informationen über die interessante Stadt Weingarten

• Grußworte

• Informationen über den Ablauf der Veranstaltung

• Informationen zum Rahmenprogramm und der umfangreichen Ausstellung rund um unser Handwerk

sowie

• Anmelde- und Reservierungsmöglichkeiten.

Freuen wir uns schon jetzt auf interessante Begegnungen, Gespräche und auch weiterführende Entscheidungen

in Weingarten von 4. bis 6. Oktober 2011.

Franz Klumpp, Präsident

Weingarten –

die Welfenstadt im

Herzen Oberschwabens

Im Herzen der oberschwäbischen

Kulturlandschaft, die Alpen und

den Bodensee in Sichtweite, liegt

Weingarten.

Deutschlands größte Barockbasilika

und die Heilig-Blut-Reliquie als

besonderer Schatz machen die

Stadt zu einer Perle an der Oberschwäbischen

Barockstraße sowie

auf dem historischen Jakobusweg,

nur 30 Minuten vom See entfernt.

„Schwäbisches Sankt Peter“ –

Deutschlands größte Barock-

basilika

Hoch oben auf dem Martinsberg, die

Stadt Weingarten überragend, liegt

„Schwäbisch St. Peter“, Deutschlands

größte Barockbasilika. Sie ist kühl und

mächtig, ein Monument des Glaubens.

Der Beiname kommt nicht von

ungefähr, besitzt das barocke Meisterwerk

doch nahezu exakt die Hälfte der

Ausmaße des Peterdoms in Rom.

Wer Weingarten besucht, sollte sich

ausreichend Zeit für einen Blick in die

mit kunstvollen Fresken, Chorgestühl

und goldenem Chorgitter versehene

Basilika nehmen. Ebenfalls erwähnenswert

ist die weltberühmte Gabler-

Orgel, die Betrachter wie Zuhörer in

ihren Bann zieht.

Der kostbarste Schatz aber ist die im

Altar unter der Kuppel aufbewahrte

Heilig-Blut-Reliquie, die der Überlieferung

nach mit dem Blut Jesu Christi

3

9

Weingarten

04. bis 06. Oktober 2011


9

4 49. Landesinnungsverbandstag in Weingarten 7/2011

Weingarten

04. bis 06. Oktober 2011

Blutritt vor der Basilika.

Übergabe der Heilig-Blut-Reliquie.

getränkte Erde enthält und Weingarten

und seinen „Blutritt“ – Europas

größter Reiterprozession – als Wallfahrtsort

und Station auf dem Jakobusweg

bekannt gemacht hat.

„Blutritt“ – einmalig in Europa

Es ist der Freitag nach Christi Himmelfahrt.

Fahnen schmücken die Straßen,

und Tausende von Menschen

warten auf ein ganz besonderes Ereignis,

den „Blutritt“. In einer prunkvollen

Prozession durch Stadt und Fluren

wird jedes Jahr aufs Neue die kostbare

Heilig-Blut-Reliquie verehrt, eine

Stiftung der welfischen Herzogin Judith

von Flandern aus dem Jahr 1094,

die ansonsten in der Basilika aufbewahrt

wird. Fast 3.000 Pferde machen

den Blutritt einmalig in Europa. Die

Blutfreitagsfeierlichkeiten beginnen

schon am Vorabend, wenn Tausende

von Pilgern nach einem Festgottesdienst

in Deutschlands größter Barockbasilika

in einer Lichterprozession

betend und singend durch die illumi-

nierte Stadt hinauf zum Kreuzberg ziehen.

Kulturgenuss

im barocken Ambiente

Basilika und Blutfreitag prägen die

Welfenstadt seit Jahrhunderten. Doch

Weingarten bietet seinen Gästen weit

mehr. Neben vier Museen erwartet

Sie das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches

Kulturprogramm. Vor

allem die hochkarätigen Konzerte im

Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals

sowie die Internationalen

Orgelkonzerte locken Besucher von

nah und fern. Ein besonderer Höhepunkt

im kulturellen Jahresverlauf

sind die Klosterfestspiele Weingarten.

Mit der Klosteranlage auf dem Martinsberg

steht den Festspielen ein Juwel

für großes Freilichttheater im barocken

Ensemble zur Verfügung. Kultur

ist das Markenzeichen Weingartens.

Davon zeugt ein Blick zurück in

den kulturellen Veranstaltungskalender

der Stadt. Klangvolle Namen wie

Sofia Gubaidulina, Nikolai Tokarev,

Cantus Cölln und Konrad Junghänel,

Frieder Bernius und Kammerchor

Stuttgart sind da zu lesen.

Entspannung

Für unsere Mitglieder, Gäste und Aussteller stehen nachfolgende Hotels in unmittelbarer Nähe zum

Tagungsort des 49. LIV-Tages zur Verfügung:

• Akzenthotel Altdorfer Hof • www.altdorfer-hof.de • Telefon: 0751/50090

• Hotel-Gasthof Bären • www.baeren-weingarten.de • Telefon: 0751/561200

• Akademie Tagungshaus • www.akademie-rs.de • Telefon: 0751/56860

Wer ein wenig Erholung sucht, wird

bei einem Rundgang durch die Weingartener

Innenstadt schnell fündig.

Wunderbar Ausspannen lässt es sich

beispielsweise in den beiden grünen

Oasen der Stadt – dem preisgekrönten

Stadtgarten mit Kunst im öffentlichen

Raum oder dem Schlösslegarten

hinter dem historischen Gebäude,

das heute das Stadtmuseum

beherbergt. Empfehlenswert ist auch

ein Ausflug in die Naherholungsgebiete

rund um die Stadt. Unser Tipp:

Ein Spaziergang entlang des wasserbau-historischen

Wanderwegs „Stiller

Bach“. Im Anschluss warten unsere

Wirte nur darauf, Sie in einem der

zahlreichen Cafés, Restaurants, Gasthäuser

und Hotels zu verwöhnen.

Auskünfte:

Amt für Kultur und Tourismus

Münsterplatz 1

88250 Weingarten

Telefon: 0751/405-232

Fax: 0751/405-268

E-Mail: akt@weingarten-online.de

www.weingarten-online.de

Innenraum der Basilika. Ein Teilnehmer des Blutritts 2008.


7/2011 Der LIV informiert

Münsteraner

Resolution

Die Vergabe von Kehrbezirken ist ein Thema, das bei uns in Baden-Württemberg, aber natürlich auch bundesweit,

zu erheblichen Diskussionen führt.

Was uns zurzeit sehr stark beschäftigt ist weniger die Frage der Neubewerbung, sondern die Frage der Wiederbewerbung,

der sich alle bestellten BSM stellen müssen.

Alle vor Inkrafttreten des novellierten Schornsteinfegerrechts bestellten BSM kommen zum 31. Dezember

2014 in die Situation, dass die Bestellung ausläuft und überwiegend eine Wiederbestellung angestrebt wird.

Diese Vergabe und somit die Kriterien sollten anders als eine Neubewerbung gewertet werden.

Die Delegierten des 127. Bundesverbandstages beschlossen vor wenigen Tagen eine „Resolution“, welche

wir nachfolgend zur Kenntnis geben wollen.

„Münsteraner Resolution“

Verlässlichen Rahmen für Schornsteinfeger erhalten

Das Schornsteinfeger-Handwerk mit rund 7.700 Bezirks-Schornsteinfegermeistern

und ihren Gesellen,

Lehrlingen und Mitarbeitern in den Büros fordert

die politisch Verantwortlichen im Bund und in den

Ländern auf, die Zukunft des selbstständigen

Schornsteinfegers zu erhalten und sicherzustellen.

Die Schornsteinfeger appellieren deshalb an die Politik,

die Bedingungen für die Wiederbestellung von

bestellten Bezirks-Schornsteinfegern so zu ändern,

dass auch bereits bevollmächtigte Bezirks-Schornsteinfeger

einen verlässlichen Rahmen für ihre

Selbstständigkeit haben. Wettbewerb darf kein

Selbstzweck sein.

Zum Hintergrund:

Das Schornsteinfeger-Handwerksrecht ist verändert

worden und die Angehörigen dieses Handwerks haben

sich den weitreichenden Reformen zur Schaffung

von EU-Rechtskonformität nicht verschlossen.

Sie haben damit den Forderungen der Europäischen

Dienst- und Niederlassungsfreiheit Rechnung

getragen.

Die Beleihung erfolgt nach neuem Recht nur noch

begrenzt für sieben Jahre. Danach ist die Bevollmächtigung

für einen Bezirk von der zuständigen

Behörde öffentlich auszuschreiben. Für die bereits

bestellten Bezirksschornsteinfeger erfolgt die Wiederbewerbung

zum 01. Januar 2015. Die zuständige

Behörde hat die Auswahl zwischen den Bewerbern

nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung

vorzunehmen.

Wir unterstützen die Forderung, dass der bevollmächtigte

Bezirksschornsteinfeger Weiterbildungsverpflichtungen

zu erfüllen und diese zu dokumentieren

hat. Ebenfalls ist es für uns selbstverständlich,

dass die vorgeschriebenen Tätigkeiten, die

Schornsteinfeger im Rahmen ihrer Beleihung zu erbringen

haben, behörden- und bürgerfreundlich erfolgen.

Es darf aber nicht sein, dass der selbstständige bevollmächtigte

Bezirksschonsteinfeger als Ergebnis

der Reformbemühungen nun in ständiger Sorge um

seine Mitarbeiter und Lehrlinge und seine eigene

wirtschaftliche Existenz ist. Eine Wiederbewerbung

hat mit der gebotenen Verhältnismäßigkeit zu erfolgen.

Sofern die Wiederbewerbung zu einer bedrohlichen

Verunsicherung führt, besteht die Gefahr, dass sich

künftig nicht ausreichend Schornsteinfeger finden

werden, die unter solchen unsicheren Rahmenbedingungen

eine Bevollmächtigung anstreben. Die

bereits bestellten bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger

werden abwägen, ob sie jungen Menschen

einen Ausbildungsplatz anbieten können und

ob aus sicheren sozial versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen

nur noch Zeitarbeitsverträge werden.

Delegiertenversammlung

des 127. Bundesverbandstages in Münster

30. Juni 2011

5


6 Der LIV informiert 7/2011

Münchener

Resolution

Franz Klumpp berichtete in seinem Aktuellreferat anlässlich der Frühjahrs-Innungsversammlungen über Fortschritte

bzw. die Stagnation der Entwicklung der berufsständischen Altersversorgung für deutsche Bezirksschornsteinfegermeister.

Da wir immer noch auf dem Stand wie vor rund 2 ½ Jahren, als das Schornsteinfegerhandwerksgesetz in

Kraft trat, sind, entschied sich die Berufsspitze und die Geschäftsführung der Versorgungsanstalt nun vor

wenigen Tagen zur „Münchener Resolution“!

Diese richtet sich an die betroffenen Ministerien, im Besonderen an das Bundesministerium für Arbeit und

Soziales.

Bereits seit Inkrafttreten des Schornsteinfeger-

Handwerksgesetzes im Jahre 2008 ist eine Neuausrichtung

der Altersversorgung im Schornsteinfegerhandwerk

vor dem Hintergrund der Änderung

der berufsrechtlichen Situation vor allem auf Grund

des Wegfalls des Kehrmonopols zwingend notwendig.

Der Berufsstand und die Geschäftsführung der

Versorgungsanstalt haben auf diesen Umstand

wiederholt – auch schon während des Gesetzgebungsverfahrens

– hingewiesen; die Politik hatte eine

baldige Lösung zugesagt.

Bisher liegt kein Referentenentwurf des BMAS zur

Anpassung der Altersversorgung vor. Der Berufsstand

befürwortet weiterhin eine eigenständige Altersversorgung

für seine Berufsangehörigen. Die

derzeitige ungewisse Situation ist nicht mehr hinnehmbar

und löst Verunsicherung bei den Berufsangehörigen

aus. Über 7.500 Betriebsinhaber und

deren 20.000 Beschäftigte, deren Familienangehörige

sowie über 6.500 Rentenbezieher sind von der

ungewissen Zukunft der Versorgungsanstalt betrof-

Münchener Resolution

fen und dringend auf eine berechenbare Grundlage

zur Ausrichtung ihrer Altersversorgung angewiesen.

Angesichts der nur noch kurzen verbleibenden

Übergangsfrist von 500 Tagen bis zum Wegfall des

Monopols und damit der gesicherten Finanzierbarkeit

des Umlagesystems stellen wir folgende Forderungen:

• Das BMAS soll unverzüglich konkrete Vorschläge

und einen verbindlichen Zeitplan zur Reform der

Altersversorgung unterbreiten.

• Das BMAS soll unverzüglich die rechtlichen Möglichkeiten

der Fortführung einer eigenständigen

Altersversorgung und der künftigen Absicherung

der Berufsunfähigkeit aufzeigen.

Die Berufsangehörigen benötigen Planungs- und

Rechtssicherheit nicht nur für ihre weitere Alters-

und Berufsunfähigkeitsabsicherung sondern auch

für ihre gesamte zukünftige Lebensgestaltung. Es

besteht sofortiger Klärungs- und Handlungsbedarf.

Vorstand und Vertreterversammlung der Versorgungsanstalt

der deutschen Bezirksschornsteinfegermeister


7/2011 Technische Informationen

Neue Karteikarten

werden eingeführt

Durch die Verordnung über die Kehrung und Überprüfung

von Anlagen (Bundes-KÜO) vom 16. Juni 2009 sowie der

Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

(1. BImSchV) vom 26. Januar 2010 wurden

hinsichtlich der Karteikarten für Öl- und Gasfeuerungsanlagen

einige Änderungen notwendig.

In diesen Wochen wurden alle relevanten Hersteller von

Kehrbezirksverwaltungsprogrammen vom ZIV über die Anforderungen

an die neuen Karteikarten informiert und mit

Beispielen für deren Gestaltung versorgt.

Die Betriebsinhaber, welche größere Mengen Karteikarten

im Handel bestellen möchten, sollten daher mit den Bestellungen

noch warten, bis die Softwarehäuser auf die neuen

Erfordernisse eingerichtet sind und dann auch die Druckwarenhersteller

aktuellste Druckerzeugnisse anbieten können.

Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.

Benjamin Franklin

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8 Technische Informationen 7/2011

ntwortschein ausreichend frankiert zurücksenden

„Aus der Vergangenheit kann jeder lernen.

ückseite zufaxen. Fax: 0711 123-2377

Heute kommt es darauf an, aus der Zukunf

Fachseminar im Rahmen der Qualifizierungskampagne lernen.“ Erneuerbare Energien

des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Hermann Kahn (1922-83),

amerik. Kybernetiker u. Futurologe

ergie – aber wie?

Fachseminar Erneuerbare Energien

Energie – aber wie?

Für eine zukunftsfähige Energieversorgung brauchen wir

den Einsatz von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechniken.

Steigende Preise bei den fossilen Brennstoffen

haben das Bewusstsein für einen sinnvollen Energieeinsatz

auch in der breiten Öffentlichkeit geschärft. Das

Handwerk bekommt dadurch die Chance, seine Aktivitäten

auf einem Gebiet weiter auszubauen, das umfangreiche

Entwicklungspotenziale birgt.

Im Rahmen der Qualifizierungskampagne Erneuerbare

Energien veranstaltet das Ministerium für Umwelt, Klima

und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gemeinsam mit

dem Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg,

dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik

Baden-Württemberg, dem Fachverband der Stuckateure für

Ausbau und Fassade Baden-Württemberg, dem Landesinnungsverband

des Schornsteinfegerhandwerks Baden-

Württemberg und dem Baden-Württembergischen Handwerkstag

e.V. sowie der Klimaschutz- und Energieagentur

Baden-Württemberg die Veranstaltungsreihe „Das Erneuerbare

Wärmegesetz Baden-Württemberg – Chance

für das Handwerk“.

Die Veranstaltungsreihe bietet praktische Informationen

rund um das EWärmeG Baden-Württemberg. Im Fokus stehen

neben den rechtlichen Aspekten beispielhafte Projekte

und Tipps von Handwerkern, Kombinationsmöglichkeiten

von Techniken sowie die ersatzweise Erfüllung des EWärmeG.

Der Praxisbezug der Veranstaltung steht im Vordergrund.

Durch das breite Themenspektrum sowie den praxisnahen

Bezug der Themen wendet sich diese Veranstaltungsreihe

insbesondere an Handwerker der unterschiedlichsten

Gewerke aber auch an Betreiber größerer Gebäude,

Architekten, Ingenieure und Fachplaner.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energie-

wirtschaft Baden-Württemberg

Ort und Termin:

Mittwoch, 12. Oktober 2011

in Villingen-Schwenningen

Ilona Szemelka

Theodor-Heuss-Straße 4

Kontakt:

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Baden-Württemberg

Qualifizierungskampagne Erneuerbare Energien

Telefon: 0711/123-2588

E-Mail: info@energie-aber-wie.de

70174 Stuttgart

PROGRAMM

Villingen-Schwenningen

Mittwoch, 12. Oktober 2011

13.00 Uhr: Seminareröffnung

Bernd Simon, Vorstandsmitglied Fachverband

Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg

13.10 Uhr: Förderprogramme im Energie-

bereich

Achim Haid, Ministerium für Umwelt, Klima und

Energiewirtschaft Baden-Württemberg

13.30 Uhr: Das Erneuerbare Wärmegesetz

Baden-Württemberg

Corina Henninger, Regierungspräsidium Freiburg

14.15 Uhr: Maßnahmen zur Erfüllung

des EWärmeG durch Erneuerbare Energien

Michael Weng, Gebäudeenergieberater im Handwerk

und Sachverständiger

14.35 Uhr: Diskussionsrunde

14.50 Uhr: Kaffeepause

15.10 Uhr: Erfahrungsberichte aus dem

Handwerk zum EWärmeG Baden-Württemberg

N. N., Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks

Baden-Württemberg & Fachverband Sanitär-Heizung-Klima

Baden-Württemberg

15.50 Uhr: Bioheizöl

Klaus Amann,

Institut für Wärme und Öltechnik e.V.

16.10 Uhr: Erfüllung des EWärmeG

durch Wärmeschutzmaßnahmen

Dr. Roland Falk, Fachverband der Stuckateure

für Ausbau und Fassade

16.30 Uhr: Diskussionsrunde

16.40 Uhr: Veranstaltungsende

Veranstaltungsort und Anreise:

Management Zentrum gGmbH

Sebastian-Kneipp-Straße 60

78048 Villingen-Schwenningen

Telefon: 07721/998877

www.management-hwk.de


70174 Stuttgart

7/2011 Technische Informationen

Anmeldung zum Fachseminar

Hiermit melde ich mich verbindlich zur Veranstaltung „EWärmeG“

am Mittwoch, den 12. Oktober 2011 in Villingen-Schwenningen an.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt für Innungsmitglieder 30,00 Euro und für Nicht-Innungsmitglieder

50,00 Euro. Eine Rechnung über die Gebühr erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Im

Falle der Verhinderung ist eine Stornierung leider nicht möglich, bitte schicken Sie gegebenenfalls

eine/n Vertreter/in.

Innungsmitglied (bitte ankreuzen):

� Ja � Nein

ksenden Anschrift des Teilnehmers: „Aus der Vergangenheit kann jeder lernen.

Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu

lernen.“

Vorname, Name

Straße/Hausnummer

PLZ/Ort

Telefon, Fax

E-Mail-Adresse

Ort, Datum

Hermann Kahn (1922-83),

amerik. Kybernetiker u. Futurologe

Unterschrift

� Ja, ich will über zukünftige Veranstaltungen im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz per E-Mail

informiert werden.

Hinweis: Gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz unterrichten wir Sie über die Speicherung Ihrer Anschrift in einer Datei und die Bearbeitung mit automatischen Verfahren.

Anmeldung bitte bis spätestens 2 Wochen vor dem Veranstaltungsbeginn

per E-Mail, Post oder Fax an:

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Ilona Szemelka • Theodor-Heuss-Straße 4 • 70174 Stuttgart

Telefon: 0711/123-2552 • Fax: 0711/123-2377 • E-Mail: info@energie-aber-wie.de

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10 Aktuelles aus den Innungen 7/2011

Innung

Freiburg

Schornsteinfegerhandwerk

präsentiert sich

beim „Waldtag“

in Neuhausen ob Eck

Das Jahr 2011 wurde zum internationalen

Jahr der Wälder erklärt und

dies war für das Kreisforstamt Tuttlingen

Anlass, einen Waldtag im Freilichtmuseum

Neuhausen ob Eck zu

veranstalten. Forstdirektor Klaus Cerny

lud auch die Bezirksschornsteinfegermeister

aus dem Landkreis Tuttlingen

ein. Diese waren spontan bereit,

sich an diesem Aktionstag zu beteiligen,

da das Heizen mit Holz, aufgrund

der steigenden Energiepreise,

immer mehr zunimmt. Gerne nahmen

die „schwarzen Männer“ unter der

Leitung von Uwe Fröhlin die Einladung

an und präsentierten das Schornsteinfegerhandwerk

mit einem speziellen

Messestand für feste Brennstoffe.

Zahlreiche interessierte Besucher erhielten

umfangreiche Informationen.

Vom Thema Glanzrußbrand bis hin zu

Feststoff- oder Holzfeuchtigkeitsmessungen

waren die Informationen sehr

vielseitig. Die „Feger“ Helmut Widemann,

Uwe Fröhlin, Albert Hipp, Helmut

Börtzler, Bernd Bessey, Stefan

Schneckenburger und Martin Vosseler

standen ihren Besuchern Rede und

Antwort und gehörten mit zu den

meistfotografierten Personen des

Waldtages, der rund 11.000 Besucher

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Das Bild zeigt von links nach rechts die Bezirksschornsteinfegermeister Helmut Widemann,

Uwe Fröhlin, Albert Hipp, Helmut Börtzler und Bernd Bessey. Nicht auf dem Bild sind Stefan

Schneckenburger und Martin Vosseler.

Foto: Bernd Bessey

anzog. Anschaulich demonstrierten

die Schornsteinfeger das fachmännische

Entzünden eines Feuers von

oben, das immer mehr an Bedeutung

gewinnt. An über 70 Stationen wurden

den Besuchern die verschiedensten

Facetten des Waldes und der

Forstwirtschaft, aber auch der Holz-

verwendung in ihrer ganzen Bandbreite

näher gebracht. Zum Schluss freuten

sich alle Beteiligten über einen

mehr als gelungenen Tag und waren

sich einig, dass solche Aktionen wiederholt

werden sollten.

Schornsteinfeger-Innung Freiburg

Der

Schornsteinfeger

Ihr Sicherheits-,

Umwelt- und

Energieexperte


7/2011 Aktuelles aus den Innungen

Gewerbeschau

Immendingen

Von links: Holger Gehringer (Schornsteinfegermeister), Markus Börtzler

(Schornsteinfegermeister) und BSM Helmut Börtzler. Nicht auf dem Bild

ist BSM Uwe Fröhlin.

Der Bund der Selbständigen aus Immendingen präsentierte

mit der 10. Gewerbeschau „Wirtschaftskraft im Fokus“

das umfangreiche Spektrum des Mittelstandes in Immendingen.

Auf außergewöhnlicher Basis wurde demonstriert, wie

stark die vereinten Mittelständler sind. Ob Industrie oder

Gewerbe, ob Handwerk oder Dienstleister, ob Handel oder

Institutionen – es wurde höchstes Leistungsspektrum dargeboten.

Nachruf

Von links: BSM Helmut Börtzler, Markus Börtzler (Schornsteinfegermeister),

Holger Gehringer (Schornsteinfegermeister) und Harald Jochum

(Zimmerermeister).

Die Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Freiburg trauern um ihren Altmeister Ernst Maier, der am 25. Mai

2011 im gesegneten Alter von 93 Jahren verstorben ist. Ernst Maier wurde am 27. Februar 1918 geboren.

Nach seiner Ausbildung und Gesellenzeit legte er am 14. November 1940 seine Meisterprüfung erfolgreich in

Karlsruhe ab.

Nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft wurde er zum 1. Juli 1958 auf seinen Kehrbezirk Lörrach 20 bestellt,

den er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1983 betreute.

Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Schornsteinfeger-Innung Freiburg

Mit über 60 Teilnehmern sprengt die Messe des Bundes

der Selbständigen Immendingen mit ihrer Jubiläumsausgabe

alle Rekorde.

Das Schornsteinfegerhandwerk wurde unter der Leitung

unseres Kollegen Helmut Börtzler vorgestellt und präsentiert.

Viele interessierte Besucher informierten sich am

Stand des Schornsteinfegerhandwerkes und wichtige Fragen

der Kunden konnten beantwortet werden.

Schornsteinfeger-Innung Freiburg

Fotos: MAIN werbung & event

11

Innung

Freiburg


12 Aktuelles aus den Innungen 7/2011

Innung

Freiburg

Berufsbildungsmesse

Offenburg

Mehr Aussteller denn je (295 Aussteller,

Vorjahr 274) waren auf der diesjährigen

Berufsinfomesse (BIM) in Offenburg

vertreten und fast 24.000 Besucher

nahmen am 13. und 14. Mai

2011 das Angebot wahr, sich bei der

größten jährlichen Bildungsmesse zu

informieren.

Die Schornsteinfeger-Innung Freiburg

war zum ersten Mal auf dieser Messe

mit einem eigenen Informationsstand

vertreten.

Das Interesse für unser Handwerk war

groß und unsere Kollegen Daniel Bauert,

Markus Klumpp und Peter Müller

sowie die Auszubildende Luisa Iwan

konnten viele informative Gespräche

führen.

Aber auch diese Messe zeigt uns,

dass wir uns gezielt um unseren

Nachwuchs bemühen und jede Gelegenheit

nutzen müssen, um unser

Handwerk attraktiv zu präsentieren.

Schornsteinfeger-Innung Freiburg

Nachruf

BSM Daniel Bauert (links) und Luisa Iwan (Auszubildende bei BSM Peter Müller).

Foto: Markus Klumpp

Die Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Freiburg trauern um ihren Altmeister Joachim Lauster, der am

10. Mai 2011 im Alter von erst 66 Jahren verstorben ist. Joachim Lauster wurde am 30. September 1944 in Calw

geboren.

Am 1. April 1959 begann er bei Fritz Müller in Nürtingen seine Lehre und nach einigen Gesellenjahren legte er

seine Meisterprüfung am 20. Oktober 1967 in Ulm erfolgreich ab.

Seit 1. April 1986 verwaltete er den Kehrbezirk Schwarzwald-Baar 11.

Ein weiterer beruflicher Höhepunkt war 2007 die Überreichung des Goldenen Meisterbriefs durch die Handwerkskammer

Freiburg.

Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Schornsteinfeger-Innung Freiburg


7/2011 Aktuelles aus den Innungen

Ehrenobermeister Friedrich

Hoffmann wurde 60 Jahre –

geehrt und gefeiert

Als Kreishandwerksmeister erfuhr er eine große Ehrung

Der Ehrenobermeister und Kreishandwerksmeister

Friedrich Hoffmann wurde

am 25. Mai 1951 geboren und feierte

am 27. Mai 2011 seinen 60. Geburtstag.

Zahlreiche Vertreter aus Politik,

Wirtschaft, Verwaltung und

Schulen folgten der Einladung der

Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk

Karlsruhe und der

Kreishandwerkerschaft zu einem Festakt

in der Bildungsakademie der

Handwerkskammer.

Die Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe

Margret Mergen dankte Friedrich

Hoffmann für sein Engagement

als Experte im Schornsteinfegerhandwerk,

als Unternehmer und Ausbilder

der Jugend sowie für die „sehr gute

Zusammenarbeit der Kreishandwerker

schaft mit der Stadt“. „Sie sind ein

wertvoller Gesprächspartner“, sagte

sie. Viele Impulse für Innovationen kämen

aus dem Handwerk.

Handwerkskammerpräsident Joachim

Wohlfeil erinnerte an das gemeinsame

Engagement für das Handwerk in

der Region und hielt Rückblick auf die

jüngste Vergangenheit. „Begeisterung

steht vor dem Erfolg“, stellte er fest.

Hoffmann sei immer begeisterungsfähig

gewesen. Als Dank für die langjährige

verdienstvolle Tätigkeit für die Berufsorganisation

überreichte Wohlfeil

dem Jubilar die Große Ehrenurkunde

der Handwerkskammer. Auch Walter

Heiler, SPD-Mitglied des Landtags und

Bürgermeister von Waghäusel, dem

Heimatort Hoffmanns, gratulierte

herzlich und bedankte sich für vielfältige

Unterstützung. Begrüßt wurde

das Auditorium vom stellvertretenden

Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann.

Die Laudatio hielt Jürgen Braun,

Obermeister der Schornsteinfeger-Innung.

Demnach hat Fritz – wie er gerne

auch im Kollegen und Freundes-

kreis genannt wird – sich frühzeitig

für seinen Berufsstand eingebracht.

Nachfolgend die wichtigsten beruflichen

Eckpunkte des Jubilars:

• 1966 bis1969:

Ausbildung zum Schornsteinfegergesellen

an der Badischen Schornsteinfegerschule

in Karlsruhe

• 1973:

Meisterprüfung im erlernten Handwerk

• Seit 1985:

Bezirksschornsteinfegermeister erst

in Mannheim, später in Waghäusel

• 1988:

Energieberater im Schornsteinfegerhandwerk

• 1985 bis 1996:

Nebenberuflicher technischer Lehrer

an verschiedenen Schulen wie

z. B. der Landesfachschule für

Schornsteinfegermeister in Ulm,

der Fachschule für die Meisterausbildung

von SHK in Heidelberg, der

Verwaltungsfachschule in Karlsruhe

sowie im Bereich der Erwachsenenweiterbildung

der Handwerkskammern

Konstanz und Karlsruhe

• Seit 1992:

Öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger

• Seit 1994:

Ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht

Karlsruhe

• Seit 1996:

Tätig im Prüfungsausschuss für Gebäudeenergieberater

der HWK

Karlsruhe

• 1999:

Gebäudeenergieberater (HWK)

• 1990 bis 2005:

Obermeister und Geschäftsführer

der Schornsteinfeger-Innung Karlsruhe

Der Jubilar.

Fotos: mjo/PR und Köhler

Gratulation zum 60. Geburtstag:

Handwerkskammerpräsident Joachim

Wohlfeil (rechts) dankt Kreishandwerksmeister

Friedrich Hoffmann für sein langjähriges

Engagement mit der Großen Ehrenurkunde der

Handwerkskammer.

• 1999 bis 2005:

Multiplikator und Dozent beim LIV

für die Einführung des QM/UM-Systems

im Schornsteinfegerhandwerk

sowie interner Auditor

• Seit 1999:

Kreishandwerksmeister für die Region

Stadt und Landkreis Karlsruhe

13

Innung

Karlsruhe


14 Aktuelles aus den Innungen 7/2011

Innung

Karlsruhe

Azubi Manuel Debatin, Fritz und Gaby Hoffmann, OM Jürgen Braun und Azubi Florian Teufel.

Inmitten des Ehrenspaliers. Von links: Fritz Hoffmann und Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft.

Frau Rieber, Frau Büttner, Geschäftsführer Herr Wangler und Frau Dillschneider.

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Neben diesen zahlreichen und teilweise

auch aufreibenden berufspolitischen

Tätigkeiten, fand Fritz Hoffmann

auch noch die Zeit für ein ebenfalls

sehr zeitaufwendiges Hobby: die

Reiterei. Hier brachte er es zum

Übungsleiter des Badischen Sportbundes

für den Reitsport und zum Reitlehrer

in verschiedenen Vereinen.

In der Innung Karlsruhe war es Fritz

Hoffmann ein großes Anliegen, dass

der Ausbau und die Pflege des Prüfstands

für Messeinrichtungen vollzogen

werden. Die Gegenwart zeigt,

dass ihm dies hervorragend gelungen

ist.

Auf Bundesebene war Fritz im Arbeitskreis

„Zukunft“ ein gefragter Kollege.

Um die Interessen unserer Kollegen zu

vertreten, ist er als Beiratsmitglied bei

der Energie- und Klimaschutzagentur

Karlsruhe (KEK) und der Energieagentur

des Landkreises Karlsruhe tätig.

Obermeister Jürgen Braun bedankte

sich im Namen aller Bezirksschornsteinfegermeister,

des Innungsvorstandes

und des Landesinnungsverbandes

bei Fritz Hoffmann für sein Wirken für

den Beruf. Der Obermeister vergaß

auch nicht der Ehefrau Gaby Hoffmann

zu danken, die die starke Frau

hinter einem erfolgreichen Mann ist.

Herzlichen Glückwunsch und herzlichen

Dank!

Schornsteinfeger-Innung Karlsruhe


7/2011 Aktuelles aus den Innungen

Wohin führt unser Weg?

Wir haben es in der Hand – gestalten wir unsere Zukunft gemeinsam

Frühjahrsinnungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Stuttgart

Diese zentrale Frage beschäftigte die

anwesenden Innungsmitglieder während

der Innungsversammlung am

19. Mai 2011 im Bürgerzentrum in

Waiblingen.

Antworten darauf gaben der Obermeister,

die Abteilungen Technik und

Berufsbildung.

Als Gast erläuterte der Präsident des

Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg,

Franz Klumpp, aus seiner

Sicht sehr ausführlich die momentane

Situation im Schornsteinfegerhandwerk.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste

und der zahlreich anwesenden Innungsmitglieder

informierte Obermeister

Walter Baum sehr ausführlich

die anwesenden Kolleginnen und Kollegen

über die berufpolitischen Themen,

die seit der Herbstinnungsversammlung

im Dezember 2010 den Innungsvorstand

beschäftigten.

Die Schwerpunkte der Verbandsarbeit

waren:

• Satzungsänderung – Ausarbeitung

und Vorstellung bei Kreisbesuchen.

• Umsetzung und Schulung der novellierten

1. BImSchV.

• Umsetzung und Schulung der

Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung.

Im wohlverdienten Ruhestand.

• Vielzählige Gespräche bezüglich

der Umsetzung der Verbändevereinbarung

zwischen dem ZVSHK

und dem Schornsteinfegerhandwerk.

• Unterstützung der Innungsmitglieder

in allen berufspolitischen

und technischen Fragen.

Diese, nicht vollständige Auflistung

der Schwerpunktthemen zeigt sehr

deutlich, dass die Verbandstätigkeit

für die einzelnen Vorstandsmitglieder

wieder von einem immensen Zeitaufwand

geprägt war.

Obermeister Walter Baum eröffnete

am 19. Mai 2011 die Innungsversammlung

der Schornsteinfeger-Innung

Stuttgart im Bürgerzentrum in

Waiblingen und begrüßte alle Anwesenden

auf das Herzlichste.

Sein besonderer Gruß galt den anwesenden

Ehrengästen Eugen Steichele

(Ehren-Bundesinnungsmeister), Hans-

Ulrich Gula (Ehrenlandes- und Ehrenobermeister)

sowie Wolfgang Stoll

(Ehrenobermeister).

Ebenso herzlich begrüßte er die anwesenden

Ehren- und Altmeister der

Schornsteinfeger-Innung Stuttgart und

bedankte sich für ihr Kommen und Interesse

am Schornsteinfegerhandwerk

und der Innungsarbeit.

Verleihung des Goldenen Meisterbriefes.

Den Präsidenten des Schornsteinfegerhandwerks

Baden-Württemberg, Franz

Klumpp, hieß er ebenfalls herzlich willkommen.

Die Obermeister der Nachbar-Innungen

Jürgen Braun (Innung Karlsruhe)

und Andreas Feuerer (Innung Tübingen)

begrüßte Obermeister Baum

ebenfalls sehr herzlich.

Obermeister Rottler (Innung Freiburg)

konnte wegen einer weiteren terminlichen

Verpflichtung an der Innungsversammlung

nicht teilnehmen.

Zum ehrenden Gedenken an unsere

verstorbenen aktiven Kollegen Bernd

Zeller, Gerald Möll, Armin Ketterer,

Bodo Mayer und dem verstorbenen

Altmeister Georg Satzenhofer erhoben

sich die Mitglieder von ihren Plätzen.

Ehrungen

Für 10-jährige Betriebstreue wurden

die Mitarbeiter Manuel Mattes, beschäftigt

bei BSM Ulrich Grasser, und

Mitarbeiterin Sonja Betz, beschäftigt

bei BSM Bernd Fleisch, von Obermeister

Baum mit einer Urkunde geehrt.

Den Goldenen Meisterbrief erhielten

die Altmeister Hermann Heilmann,

Hans Fischer (entschuldigt), Johannes

Dieterle, Karl-Heinz Hentschke, Manfred

Arnulf Müller und Eugen Steichele.

15

Innung

Stuttgart


16 Aktuelles aus den Innungen 7/2011

Innung

Stuttgart

Geschäftsberichte

Obermeister Baum ging in seinem

Geschäftsbericht zunächst auf die

Vergabekriterien zur Vergabe der

Kehrbezirke ein.

Seit dem 01. Januar 2010 wird die

Neubesetzung von Kehrbezirken entsprechend

den Vorgaben des Schornsteinfegerhandwerksgesetzesausgeschrieben.

Das Wirtschaftsministerium Baden-

Württemberg hat hierzu Vergabekriterien

erarbeitet. Vorschläge des Berufsstandes

zu diesen Vergabekriterien

wurden nicht berücksichtigt. Die Mitarbeit

des Berufsstandes wurde ebenfalls

nicht gewünscht.

Mittlerweile wurden ca. 110 Kehrbezirke

nach den neuen Regularien ausgeschrieben

und besetzt.

Dabei zeigt sich, dass Nachbesserungen

an diesem Vergabesystem dringend

erforderlich sind. Wir werden

uns dafür einsetzen.

Die Verbändevereinbarung zwischen

dem ZVSHK und dem Schornsteinfegerhandwerk

ist ein emotional und

gegensätzlich diskutiertes Thema in

den beiden Gewerken.

In Gesprächen mit dem Fachverband

Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg

wurde versucht einen gemeinsamen

Konsens für die Umsetzung

in Baden-Württemberg zu finden.

Dieser Konsens konnte auch bei

intensiven Gesprächen gefunden werden.

Ziel der Gespräche war es, die Voraussetzungen

für die Eintragung in die

Handwerksrolle nach § 7a für beide

Gewerke gleichwertig zu gestalten.

Wir werden, so Obermeister Walter

Baum, alles daran setzen, dass in Baden-Württemberg

bei allen Handwerkskammern

gleiche Voraussetzungen

für die Schulungen und Prüfungen

von den Mitgliedern vorgefunden werden.

Wie gehen wir mit unserer beruflichen

Zukunft um, fragte Obermeister

Baum.

Immer mehr kommt bei beiden Gewerken

die Einsicht, dass wir nicht gegeneinander,

sondern miteinander zum

Wohle unserer gemeinsamen Kunden

arbeiten sollten.

Kooperation heißt hier das Zauberwort.

Die Kooperation oder Zusammenarbeit

kann vielfältig erfolgen:

• innerhalb des Schornsteinfegerhandwerks,

• mit anderen Gewerken.

Deshalb wollen wir eine Plattform für

diejenigen Kolleginnen und Kollegen

schaffen, die an einem Kooperationsmodell

interessiert sind.

Zum Schluss seines Geschäftsberichtes

lud Obermeister Baum alle Anwesenden

zum 300-jährigen Jubiläum

der Innung Stuttgart 2012 in die Liederhalle

in Stuttgart ein. Feiert mit

uns dieses einmalige Erlebnis.

OM Walter Baum gibt seinen Geschäftsbericht

ab.

Er beendete seinen Geschäftsbericht

mit dem eindringlichen Appell:

Unsere Arbeit im Kehrbezirk und die

Innungsarbeit wird durch die fundamentalen

Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk

nicht weniger.

Wir haben es in der Hand – gestalten

wir unsere Zukunft gemeinsam.

Einer für Alle – Alle für Einen.

Gunther Philipp, technischer Innungswart,

gliederte seinen Bericht

in sieben Abschnitte.

• Baurecht

• 1. BImSchV

• Messtechnik

• Datenerhebung

• EWärmeG

• EnergieSparCheck

• Energieberatung – Förderprogramme.

Unsere Gäste. TIW Gunther Philipp berichtet.


7/2011 Aktuelles aus den Innungen

BBW Bernd Walter bei seinem Geschäftsbericht.

Die neuen Anforderungen an Verbindungsstücke

und deren Brandschutzabstände

führen zu Problemen in der

Praxis. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen,

dass die neuen Anforderungen

bezüglich der neu geforderten

Brandschutzabstände bei den auszuführenden

Gewerken nicht immer bekannt

sind.

Zwischenzeitlich gibt es von unterschiedlichen

Herstellern Verbindungsstücke

mit Strahlungsschutz und doppelwandige

Verbindungsstücke, die einen

geringeren Brandschutzabstand

erfordern.

In seinem ausführlichen Bericht ging

TIW Philipp auch auf die Themen

Wanddurchführung, Schornstein ohne

Sohle, Edelstahlerlass, Saunaöfen und

die Novellierung der FeuVO ein.

Bernd Walter, Lehrlings- und Berufsbildungswart,

stellte seinem Bericht

ein Vorwort zur Zukunft der

Dienstleistung voran:

„Dienstleistungen gelten immer stärker

als volkswirtschaftlicher Motor. Allerdings

braucht der Weg zur modernen

Dienstleistungsgesellschaft gezielte,

neue unternehmerische Konzepte

sowie politische und gesellschaftliche

Unterstützung.“ (Das Bundesministerium

für Bildung und Forschung)

Es ist wichtig, dass auch wir als Handwerk

unsere unternehmerischen Konzepte

überdenken und zukunftsträchtige

Konzepte erstellen. In Zusammenarbeit

mit der Innung oder als Einzelbetrieb.

BBW Walter gab einen Überblick über

den Stand der Ausbildungszahlen im

Bereich der Innung Stuttgart.

Ausbildung bedeutet Zukunftssicherung

für unser Handwerk.

Seine eindringliche Bitte ging an alle

Anwesenden, interessierten Jugendlichen

einen Ausbildungsplatz anzubieten.

Die Weiterbildung für BSM und Mitarbeiter/innen

ist weiterhin ein Schwerpunkt

seiner Arbeit.

Zu den Weiterbildungsmaßnahmen im

Oktober 2011 müssen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wieder vom

Betrieb angemeldet werden. Er verweist

in diesem Zusammenhang auf

das entsprechende Anmeldeformular.

Vom 12. April bis 21. Juli 2011 wurden

im Innungsbereich Stuttgart insgesamt

35 Gruppenaudits durchgeführt.

Für diesen ernormen ehrenamtlichen

Einsatz bedankte sich BBW Bernd

Walter sehr herzlich bei den Auditoren

Kirsten Beier, Rainer Moser, Joachim

Klemp, Anton Schäffler und

Klaus Hornung.

Kassier Bernd Trettner erläutert

den anwesenden Kolleginnen und Kollegen

sehr ausführlich den Kassenbericht

für das Rechnungsjahr 2010.

Kassenprüfer Frank Erwerle bescheinigte

Kassier Bernd Trettner eine einwandfreie

und ordentliche Kassenführung.

Die Versammlung stimmte einstimmig

der Entlastung des Kassiers und der

Vorstandschaft zu.

Marc Hunecken, Geschäftsführer

der STS-BW GmbH, stellte seinen

Geschäftsbericht unter das Motto:

„Von Kollegen, für Kollegen!“

Das Internetportal der STS wächst stetig.

Das Portal ist für alle Kollegen da,

die von zu Hause aus bequem und sicher

Ware einkaufen möchten. Bisher

sind ca. 400 Nutzer registriert.

Die STS-BW GmbH sieht sich als Partner

des Schornsteinfegerhandwerks

Baden-Württemberg. Je höher die Akzeptanz

der Innungsmitglieder wird,

17

Innung

Stuttgart

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18 Aktuelles aus den Innungen 7/2011

Innung

Stuttgart

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Tel.: 07 31/38 90 05 33 Fax: 0 71 51/50 71 56

Mail: sts.schornsteinfeger@t-online.de

Abstimmung über die neue Satzung. Eugen Steichele und Hans-Ulrich Gula.

OM Walter Baum im Gespräch.

Geschäftsführer Marc Hunecken von der STS-

BW GmbH.

umso erfolgreicher kann die STS für

die Kolleginnen und Kollegen arbeiten.

Aussprache ist wichtig. Deshalb

bittet Marc Hunecken um Anregungen,

wenn nötig auch um konstruktive

Kritik.

Der Tagesordnungspunkt 9 „Beschluss

zur Neufassung der Sat-

Format 1/8 Seite zung der Schornsteinfeger-Innung

Größe im Satzspiegel:

185x33 mm

Format 1/8 Seite

Größe im Satzspiegel:

77x65 mm

für den Regierungsbezirk Stuttgart“

war bereits im vergangenen

Jahr ein Hauptthema bei den Innungsversammlungen.

Durch eine gründliche Vorarbeitung

wurde die Grundlage für eine erfolgreiche

Abstimmung gelegt.

Die Änderungen wurden bei Kreisbesuchen

den anwesenden Kolleginnen

und Kollegen ausführlich erläutert.

Die anschließenden sachlichen Diskussionen

über den Vor- und Nachteil der

Änderungen flossen anschließend,

nach Abstimmung mit der Handwerkskammer

Stuttgart, in die endgültige

Fassung der Satzung mit ein.

Obermeister Baum erläuterte nochmals

den Anwesenden die Änderungen,

die die neue Innungssatzung für

die Zukunft ausrichtet.

Die anschließend sachlich geführte

Diskussion zeigte, dass die vor der Innungsversammlung

durchgeführten

Kreisbesuche wichtig und richtig waren.

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Die Abstimmung über die vorgeschlagene

Neufassung der Satzung für die

Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk

Stuttgart brachte die

erforderliche Mehrheit von ¾ der abgegebenen

Stimmen.

Somit besitzt die Schornsteinfeger-Innung

Stuttgart eine neue, zukunftsorientiert

ausgerichtete Satzung, die bei

der Herbstinnungsversammlung 2011

umgesetzt wird.

Obermeister Walter Baum bedankte

sich bei allen Anwesenden für dieses

Vertrauen.

Am Ende der sehr regen, mit vielen

Diskussionsbeiträgen angereicherten,

aber doch sehr sachlich verlaufenen

Innungsversammlung, bedankte sich

Obermeister Walter Baum bei allen

Anwesenden für ihr Erscheinen und ihre

Mitarbeit zum Wohle des Schornsteinfegerhandwerks.

Schornsteinfeger-Innung Stuttgart

Bestell- und Kontaktdaten

STSBW GmbH

Königstr. 94

89077 Ulm

Tel.: 07 31/38 90 05 33

Fax: 0 71 51/50 71 56

Mail: sts.schornsteinfeger@t-online.de


7/2011 Presseinformationen

Klassiker in neuem Look

Raab Abgassystem DW und DW/FU

Selbst Bewährtes lässt sich weiter verbessern – so auch

das Edelstahl-Abgassystem DW und DW/FU der Joseph

Raab GmbH & Cie. KG. Die Linie wurde zur ISH in weiten

Teilen überarbeitet und wartet nun mit attraktiven Veränderungen

auf.

Als ein Beispiel ist die neue Reinigungsöffnung speziell für

Festbrennstoffe zu nennen. Das Innenleben des rechteckig

ausgehalsten Bauteils wurde modifiziert und zeigt hinter

dem äußeren Deckel ebenfalls eine großzügige eckige Öffnung.

In Kombination mit den kompakten Außenabmessungen

garantiert diese Komponente eine hervorragende Zugänglichkeit

für den Schornsteinfeger.

Die schmale Bauform ermöglicht unauffällige und formschöne

Lösungen im Außenbereich. Das Regenwasser wird

durch die integrierte Kondensatsperre sicher abgeleitet.

Wie bereits bei der Universal-Reinigungsöffnung haben die

Fertigungsspezialisten scharfe Ecken und Kanten vermieden,

um ein Verletzungsrisiko beim Kehren so weit wie

Warngeräte für Abscheider

Datenübertragung per Bluetooth?

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O 2 -Sensor mit erhöhter

Lebensdauer

möglich auszuschließen. Ein weiteres Plus ist der um zehn

Prozent gesenkte Produktpreis.

Varianten mit integrierter Rußschutztür stehen in Kürze zur

Verfügung. Sie erlauben ein staubfreies Kehren, wenn die

Abgasanlage im Wohn- bzw. Aufstellraum installiert wurde,

wie es bei moderner Bauweise oft anzutreffen ist. Darüber

hinaus sind sowohl die Raab-Systeme DW als auch

EW nun serienmäßig mit Kastensicke für die Aufnahme von

hochwertigen EPDM-Lippendichtungen ausgerüstet.

Insbesondere Lager haltende Kunden begrüßen es, dass

nun alle Anwendungen von der Brennwerttechnik bis zum

Kaminofen mit DW und DW/FU abgedeckt werden können.

Joseph Raab GmbH & Cie. KG

Das Raab Abgassystem DW bzw. DW/FU verbindet Funktion mit Design.

Foto: Raab, Neuwied

19


20 Presseinformationen 7/2011

Gut gesichert

ins Arbeitsleben

IKK classic gibt Tipps für Berufseinsteiger

Der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben, die ersten Hürden

ins Berufsleben sind genommen. Doch wer ins Arbeitsleben

einsteigt, muss noch an viele weitere Dinge denken.

Die wichtigsten Tipps für einen sicheren Übergang in den

„Ernst des Lebens“ hat die IKK classic für Berufsanfänger

zusammengestellt.

• Ärztliches Gesundheitszeugnis:

Der Arbeitgeber benötigt von allen Beschäftigten unter

18 Jahren ein ärztliches Gesundheitszeugnis. Vor Ablauf

des ersten Beschäftigungsjahres ist außerdem eine

Nachuntersuchung notwendig. Bei bestimmten Berufen,

zum Beispiel im Nahrungsmittelbereich, braucht man

immer ein Gesundheitszeugnis, ganz unabhängig vom

Alter. Dieses Gesundheitszeugnis bekommt man beim

Hausarzt, die Untersuchung ist für die Versicherten kostenfrei.

• Sozialversicherung:

Jeder Arbeitnehmer muss sozialversichert sein. Die Sozialversicherung

bietet finanziellen Schutz beispielsweise

bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Den Versicherungsbeitrag

zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam.

Dazu benötigt der Arbeitgeber die persönliche Sozialversicherungsnummer.

Die IKK classic hilft gerne bei

der Beantragung. Die Beitragssätze zur Sozialversicherung

sind übrigens gesetzlich vorgegeben. Manche ge-

setzlichen Krankenkassen verlangen allerdings einen Zusatzbeitrag.

Die IKK classic wird übrigens bis 2013 keinen

Zusatzbeitrag erheben. Nähere Informationen finden

sich im Internet unter www.ikk-classic.de .

• Berufsunfähigkeitsversicherung:

Diese Versicherung ist eine der wichtigsten und tritt ein,

wenn man wegen Krankheit oder eines Unfalls seinen

Beruf nicht mehr ausüben kann. Gerade für Berufsanfänger

empfiehlt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung,

da die gesetzliche Rente erst nach einer Wartezeit

von fünf Jahren greift. Außerdem kann man als junger

gesunder Mensch solche Verträge oft mit günstigeren

Konditionen und geringeren Beiträgen abschließen.

• Unfallversicherung:

Hat man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen,

dann ist die Unfallversicherung lediglich eine

mögliche Ergänzung. Bei Unfällen im Betrieb und auf

dem Arbeitsweg schützt die gesetzliche Unfallversicherung.

• Auslandsreisekrankenversicherung:

Wer ins Ausland reist, sollte über eine Auslandsreisekrankenversicherung

nachdenken, die zum Beispiel die

Kosten für einen Heimtransport aus medizinischen

Gründen übernimmt.


7/2011 Presseinformationen

• Girokonto:

Für den bargeldlosen Zahlungsverkehr

braucht man ein eigenes Girokonto. Dorthin

kann dann das Gehalt überwiesen

werden. Die meisten Banken bieten Schülern,

Studenten und Auszubildenden ein

kostenfreies Girokonto an. Nach der Ausbildung

verlangen die meisten Banken

jedoch eine Kontoführungsgebühr. Hier

lohnt sich ein Preisvergleich.

• Privathaftpflichtversicherung:

Die private Haftpflichtversicherung ist

ein absolutes Muss. Sie kommt für alle

Sach- und Personenschäden auf, die

der Versicherungsnehmer verursacht.

Gerade Personenschäden können mit

Schmerzensgeld, Schadenersatz oder

Entschädigungszahlungen schnell sehr teuer

werden. Als Berufsanfänger ist man während der Ausbildung

meist noch über die elterliche Haftpflichtversicherung

mit abgedeckt. Aber spätestens mit dem Abschluss

der Lehre oder mit Erreichen einer bestimmten Altersgrenze

wird eine eigene Haftpflichtversicherung notwendig.

• Hausratversicherung:

Wenn man seine erste eigene Wohnung bezieht, kann

man eine Hausratversicherung in Erwägung ziehen –

besonders, wenn man hochwertige Einrichtungsgegenstände

oder technische Geräte besitzt. Von deren Wert

hängt es ab, ob eine solche Versicherung sinnvoll ist.

IKK-Paket

für Schulabgänger und Auszubildende

Neben konkreten Tipps zum Berufseinstieg gibt die IKK

classic Jugendlichen schon lange vorher Steigbügelhilfe:

Ganz gezielt nach ihrem Traumjob suchen können Jugendliche

in der Internet-Ausbildungsbörse unter www.azubibo-

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mit Kompetenz und Erfahrung

ausführliche, fachkundige Beratung

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Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, ob

Privatkunde, aus der Industrie oder Dienstleistung.

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Tel.: 07841 6269-0, Fax: 07841 26482, E-Mail: info@swktechnik.de, www.swktechnik.de

erse.ikkspleens.de. Ganz neu ist die Möglichkeit, sich als

Bewerber ein eigenes Profil auf der Seite anzulegen, um

Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.

Die 40-seitige Broschüre „Berufsstart perfekt“ fasst nicht

nur Tipps von der Berufsorientierung über die Bewerbung

bis hin zum Vorstellungsgespräch zusammen, sondern beinhaltet

auch Tests und konkrete Beispiele. Noch mehr

Möglichkeiten bietet die interaktive CD-ROM „Job Now“ –

zum Beispiel einen Test über die eigenen Stärken mit Auswertung

und Berufsvorschlag. Hilfreich und interessant für

Jugendliche sind auch die kurzen Videoclips einer realen

Vorstellungssituation: Sie zeigen ganz anschaulich, wie

man es besser nicht machen sollte beziehungsweise wie

man einen guten Eindruck hinterlässt.

Zum kostenlosen Infopaket gehört auch die Broschüre

„Leistung ohne Ende“ mit Informationen über die Krankenversicherung

und viele IKK-Leistungen, zum Beispiel das

IKK-Bonusprogramm, bei dem gesundheitsbewusstes Verhalten

mit bis zu 300 Euro im Jahr belohnt wird.

Damit die Kopien von Zeugnissen, Praktikumsbescheinigungen

und Lebenslauf für Bewerbungen nicht ins Geld gehen,

gibt es für Berufsstarter einen Kopiergutschein – zum kostenlosen

Kopieren in allen IKK-Geschäftsstellen.

Jugendliche, die Fragen zur Krankenversicherung, Berufswahl,

Lehrstellensuche oder Gesundheitsvorsorge haben,

finden bei der IKK classic ihre eigenen Ansprechpartner:

Unter der kostenlosen Nummer 0800/4558888 sind die

IKK-Jugendberater von 7.00 bis 22.00 Uhr erreichbar –

oder vereinbaren per E-Mail unter jugendberater@ikk-classic.de

einen Termin.

Das Berufsstarter-Paket ist in allen IKK-KundenCentern

oder über die kostenlose Servicenummer 0800/4558888

erhältlich. Weitere Informationen zum Berufsstart gibt es

auf der IKK-Internetseite für Jugendliche unter

www.spleens-online.de.

IKK classic

21


22 Mängeldoku 7/2011

Heizanlagen für

Stückholz

Hackschnitzel,

Späne

Pellets

Wer kennt ihn nicht?

Den alltäglichen Wahnsinn!

Bei alten Öl-Heizkesseln ist nicht nur die Effizienz ein

Problem.

Rußzahl 9 „gehäuft“ bei einem Öl-Heizkessel.

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Hier wurde vor Jahren ein Gasschornstein „versteckt“.

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7/2011 Die aktuelle Seite 23

Geburtstage

Wir gratulieren recht herzlich und Wünschen

alles gute:

Zum 93. GeburtstaG

alfred rammelt, ulm-söflingen 11. 08.

Zum 90. GeburtstaG

Karl schneider, rheinstetten-forchheim 11. 08.

Zum 86. GeburtstaG

franz frueth, löWenstein 14. 08.

Zum 84. GeburtstaG

robert straub, leimen 08. 08.

Zum 83. GeburtstaG

Werner bullinger, friedrichshafen 24. 08.

Zum 82. GeburtstaG

alois starK, mittelbiberach 08. 08.

Zum 81. GeburtstaG

Johannes allmendinger, regglisWeiler 08. 08.

Zum 76. GeburtstaG

gregor sluzaleK, aalen-ebnat 11. 08.

Zum 75. GeburtstaG

hermann Kurz, eningen u. a. 22. 08.

günter gölz, gaildorf 26. 08.

Zum 74. GeburtstaG

Werner Kemmler, ravensburg 07. 08.

osWald lambrecht,

ludWigsburg-necKarWeihingen 22. 08.

Zum 73. GeburtstaG

herbert schmidt, rheinau-freistett 06. 08.

Zum 72. GeburtstaG

hans mücK, remchingen 29. 08.

Zum 71. GeburtstaG

herbert braun, bissingen/tecK 12. 08.

Kurt Klein, bad mergentheim 13. 08.

clemens heilmann, leonberg 30. 08.

Zum 70. GeburtstaG

Walter betteto, stuttgart 12. 08.

Zum 69. GeburtstaG

horst WinKler, herrieden 26. 08.

Zum 68. GeburtstaG

Peter seybold, Plüderhausen 04. 08.

Zum 67. GeburtstaG

georg KlePPmeier, schutterWald 07. 08.

manfred rucK, ussigheim 09. 08.

rudi Kunert, heidenheim 16. 08.

Werner zimmermann, mönchWeiler 16. 08.

manfred noe, limbach 21. 08.

ulrich steinmann, WaldKirch 26. 08.

Zum 66. GeburtstaG

Willi Wolf, ladenburg 15. 08.

Zum 65. GeburtstaG

erhard figlestahler, gottenheim 03. 08.

Zum 60. GeburtstaG

Josef strahl, engstingen 01. 08.

Paul heilmann, stuttgart 19. 08.

Zum 50. GeburtstaG

rainer rössler, mulfingen 01. 08.

herbert teichgräber, bad ditzenbach 07. 08.

alexander mohr, reichenbach 21. 08.

Wann? Was? Wo?

Oktober 2011

12. Oktober 2011:

Fachseminar „Energie – aber wie?“

in Villingen-Schwenningen (Anmeldung erforderlich)

20. Oktober 2011:

Bundesweiter „Tag des Schornsteinfegers“

Vorankündigung

13. Juni 2012:

300 Jahre Schornsteinfeger-Innung Stuttgart

14. und 15. Juni 2012:

Bundesverbandstag in Stuttgart

Impressum

Herausgeber/Verlag

Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg

(jur. Person des priv. Rechts)

Gesamtherstellung

Druck+Verlag Ernst Vögel GmbH

Kalvarienbergstraße 22 � 93491 Stamsried

Telefon: 09466/9400-0 � Telefax: 09466/1276

E-Mail: voegel@voegel.com

Designkonzept: Bernd Lehne, www.lehnedesign.de

Redaktion

Volker Jobst (Redakteur)

Franz Klumpp (stellv. Redakteur, Berufspolitik)

Anschrift

Redaktion Schornsteinfeger-Zeitung Baden-Württemberg

Königstraße 94 � 89077 Ulm

Telefon: 0731/936880 � Telefax: 0731/9368820

E-Mail: info@livulm.de � Internet: www.schornsteinfeger-liv-baden-wuerttemberg.de

Redaktionsschluss

jeweils am 15. des Vormonats

Unverlangt eingesandte Manuskripte verbleiben der Redaktion.

Gezeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder.

Nachdruck

nur mit Genehmigung des Herausgebers.

Erscheint

Jeden Monat

Zeitschrift für die Mitglieder des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg.

Im Mitglieds beitrag sind die Druck- und Versandkosten der Zeitschrift enthalten.

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