Events miterleben - Görlitz 2018

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EVENT’S miterleben

Familiäre Feierlichkeiten

Die Taufe

Die Taufe ist ein Fest der Freude und der Dankbarkeit über die

Geburt eines Kindes. Die Taufe sieht in jedem neugeborenen

Kind ein Geschenk Gottes. Sie betont den Eigenwert des neuen

Menschen, seine Menschenwürde und sein Recht auf einen

eigenen Weg.

Mit der Taufe wird ein Kind in die Gemeinschaft der Christen

aufgenommen, die größer ist als der Familienkreis. Deshalb

wird die Taufe oftmals im Sonntagsgottesdienst oder im Kindergottesdienst

zusammen mit der Gemeinde gefeiert.

Die Taufe im Namen Gottes stellt das Kind unter den besonderen

Schutz Gottes. Sein Segen wird dem Kind in der Taufe zugesprochen.

Dieser Zuspruch wird durch ein Segenswort, eine

Handauflegung und ein Kreuzzeichen bekräftigt. Das Wasser

der Taufe ist ein Zeichen für das Wasser des Lebens und macht

damit deutlich, dass Gott diesem getauften Kind alles geben

möchte, was es zum Leben braucht.

Wann kann ich mein Kind taufen lassen?

Für den Zeitpunkt einer Taufe gibt es keine Vorgaben. Für

gewöhnlich werden schon die Kinder zwischen dem 3. und 6.

Lebensmonat getauft. Man kann sich aber auch im Erwachsenenalter

taufen lassen. Da Babys oder kleine Kinder noch

nicht von sich aus entscheiden können, ob sie der christlichen

Gemeinschaft angehören möchten oder nicht – das wird

bei der Kindstaufe ja von den Eltern entschieden – bestätigen

Jugendliche ihre Taufentscheidung in der Konfirmation oder

in der Firmung.

© Pixabay

Familiäre Feierlichkeiten

Entscheiden Sie sich deshalb lieber für eine kleine Feier, diese

kann besser organisiert werden als eine große mit viel Aufwand

im Vorfeld.

Kleine Kinder haben einen anderen Tagesrhythmus als Erwachsene.

Eine Feier im Restaurant ist sehr schön, aber wenn

das Kind weint, lässt die Mutter auch das beste Essen stehen.

Die Patenschaft

Mindestens ein Taufpate sollte für das Kind gefunden werden,

nach oben sind da aber keine Grenzen gesetzt. Üblich ist es,

dass zwei Paten von den Eltern eingesetzt werden. Viele Eltern

wählen ihre Geschwister als Paten aus. Das hat den Vorteil,

da sie mit dem Patenkind lebenslang familiär verbunden

sind. Aber es können auch Tanten, Onkel, Freunde und Bekannte

als Paten ausgewählt werden.

Voraussetzung für die Patenschaft ist, dass die Taufpaten einer

Kirche angehören und die Konfirmation oder Kommunion

durchgeführt wurde. Ein Pate übernimmt ein wichtiges Amt

und verpflichtet sich, verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Die

Paten sollten in der Lage sein diese Aufgaben zu übernehmen

und ihnen auch nachzukommen. Die Beziehung zwischen Paten,

Kind und den Eltern des Kindes sollten gut und gefestigt

sein.

Aufgaben des Taufpaten

Der Taufpate hat die Aufgabe, die Eltern zu unterstützen und

die menschliche und religiöse Entwicklung des Täuflings zu

begleiten. Früher hatten die Taufpaten eine Fürsorgepflicht

für das Kind, im Falle, dass den Eltern etwas zustößt. Manchmal

wird dies auch noch von den Eltern gewünscht, allerdings

muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden.

Heute sind diese Aufgaben in den Hintergrund getreten. Die

Taufpatenschaft beschränkt sich oft lediglich auf das Beschenken

bei festlichen Anlässen. Die meisten Paten bemühen

sich aber, eine persönliche Beziehung zu ihren Patenkind

aufzubauen und ihm ein Gesprächspartner und Freund zu

sein.

Wie sollte gefeiert werden?

Die Taufe sollte sich nach den Bedürfnissen von Mutter und

Kind richten. Der Verlauf der Taufe hängt auch davon ab, ob

die Taufe morgens beim Gottesdienst oder zu einem anderen

Zeitpunkt stattfindet. Die Mutter mit dem Kind sollte sich

auf jeden Fall als Mittelpunkt dieses Tages sehen und sich um

nichts kümmern müssen.

© Jens Böhme

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