Top Events by Zürich Tennis

topevent

Magazin des Regionalverbandes Zürich Tennis. Aktuelle Themen rund um die Top Events 2018, Stadtzürcher Tennismeisterschaften, Winterthurer Tennismeisterschaften, Limmattaler Open

TOP EVENTS 2018

Juni bis September | www.zuerichtennis.ch

Fokusthema

Veränderung

Herausforderung

für Tennisclubs

presented by

FREIWILLIGEN-

ARBEIT

75 Millionen stunden

SPORT-

ZENTRUM

Der zweite grosse Wurf


Erster seiner Art.

der neue Volvo XC40.

Der neue Volvo XC40 ist der Erste seiner Art. Weil wir glauben, dass

es nichts Wichtigeres gibt als Sie und Ihre Bedürfnisse, ist unser erster

Kompakt-SUV mehr auf Sie zugeschnitten als irgendein Fahrzeug

vor ihm. Seine Vielseitigkeit, seine Assistenzsysteme, sein unverwechselbares

urbanes Design und seine individuellen Bediensysteme sind

einzig dafür entwickelt worden, Ihren Bedürfnissen zu entsprechen.

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INHALT

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12

18

24

28

32

34

38

40

44

Alles Break oder was?

Sportbegriffe für Fortgeschrittene

Erneuerung

Umgesetzte Bauprojekte

Sportzentrum Zürich

Der zweite grosse Wurf

Vereinstudie

Wo drückt der Schuh in Tennisclubs

Interclub-NLA

Kein Vorbeikommen an Zürcher Teams

Kurioses

Kurioses aus dem Turnieralltag

Vereinfachte Turnieranmeldung

Top-Events-Turniere – jetzt anmelden

Stadtzürcher Meisterschaften

Winterthurer Meisterschaften

Limmattaler Meisterschaften

Fünf Junioren Meisterschaften

12

SPORTZENTRUM

ZÜRICH

IMPRESSUM

Top Events, Ausgabe 2018, Nr. 9.

Herausgeber: Regionalverband Zürich Tennis,

Jakobstrasse 3, Wald. Konzept, Gestaltung & Druck:

medienwerkstatt ag, Sulgen. Redaktionelle Leitung:

Felix Heidelberger, RV Zürich Tennis, Wald.

Redaktion: Stefan Oswalt (so), Felix Heidelberger (fhe),

Fabian Weidmann (fw). Fotos: Kurt Schorrer

(foto-net.ch), Freshfocus, Shutterstock images.

Inserate & Koordination: Felix Heidelberger.

Copyright: Regionalverband Zürich Tennis.

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JETZT AN DIE

TOP EVENTS

ANMELDEN

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NEUSTART


VER-

ÄNDERUNG

& NEUAUS-

RICHTUNG

Geschätzte Leserinnen und Leser

Sie halten die neunte Ausgabe des Magazins Top Events mit

dem Themenschwerpunkt Veränderung in Ihren Händen.

Veränderung könnte auch mit Entwicklung gleichgesetzt

werden. Das menschliche Wesen bekundet jedoch oft Mühe

mit Wandel. Im Zuge der Digitalisierung sind in der Administration

Einsparungen möglich – aber zuerst führt der Wandel

zu Mehrarbeit. Auf Stufe unseres Regionalverbandes

beschäftigen wir uns mit dem neuen Juniorenkonzept, das

die höchste Leistungsstufe in die Verantwortung von Swiss

Tennis überführt. Dies hat zur Folge, dass die regional organisierten

Stärkenklassen neu konzipiert werden. Lesen Sie

dazu den Artikel unseres Juniorenverantwortlichen Roger

Vaissière auf Seite 44. Uns beschäftigt zudem das neue Datenschutzgesetz

der EU und wir beobachten die Arbeiten

zur neuen Gesetzgebung auf Bundesebene. Da wir dieses

Magazin mit Adressen von Swiss Tennis und Fairgate versenden,

müssen wir die strengen Vorgaben einhalten und die

Adressen vor Diebstahl und Missbrauch schützen.

Das Turnierangebot der Top Events wurde bei den aktiven

Kategorien gestrafft. So finden dieses Jahr drei Turniere

statt. Die Wettbewerbe für den Nachwuchs sind seit drei

Jahren wieder vollzählig. Dieses Jahr führen wir auch in der

Region Glattal ein Juniorenturnier durch. Um das Anmeldeprozedere

möglichst einfach zu gestalten, setzen wir auf den

Turnierseiten einen neuartigen QR-Code ein. Probieren Sie

es aus, es macht Spass! Wir hoffen wie jedes Jahr auf eine

rege Teilnahme.

Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie viele Clubs mit baulichen

Massnahmen in die Zukunft investieren. Neben diesen

Investitionen entscheidet sich die grosse Mehrheit der Clubs

für moderne Software für die Clubadministration. Swiss Tennis

hat mit ihrer App für alle Tennisspielenden erwirkt, dass

auch Vereine, die bisher keine Software einsetzten, in die

Evaluationsphase eintreten. Dieses Thema vertiefen wir ab

Seite 18.

Den Wandel spüren wir auch in der Zusammenarbeit mit

unseren Sponsoren. Die Plattform «RVZT» wird vermehrt

für Events genutzt. Werte und persönliche Beziehungen,

die von Bestand sind, werden gegenüber dem flüchtigen

digitalen Konsum und Austausch wichtiger. Gerne erinnern

wir uns an den viel besuchten Anlass «Gesund durch die

Tennissaison» mit dem GZO Spital Wetzikon im Milandia

Greifensee. Solche Events schaffen eine Win-win-Situation,

bei denen Unternehmen ihre Angebote präsentieren und so

einen Mehrwert schaffen. Das «immer mehr von allem» wird

im aktuellen Werbespot des Volvo XC40 thematisiert. Volvo

dringt mit seinem neuen Modell in den Kern der Kundenbedürfnisse

vor: Das Unternehmen vereint Kundenzentriertheit

mit dem wirklich Wichtigen eines Automobils und wurde dafür

zu Recht mit dem Titel «Auto des Jahres» belohnt.

Der Regionalverband Zürich Tennis dankt allen Sponsoren

und Unterstützern herzlich für das Vertrauen und die gute

Zusammenarbeit. Allen Tennisspielenden wünschen wir eine

wunderschöne Aussensaison 2018 und gelungene Anlässe.

Mit sportlichen Grüssen

Felix Heidelberger / Ressort Marketing

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


INTERCLUB ENDRUNDE

ALLES BREAK

ODER WAS?

Während das Eishockey-Jahr mit den Playoffs und der WM kürzlich sein Ende fand, nimmt die

Tennissaison so richtig Fahrt auf. Als Fan beider Sportarten wird man immer wieder mit Begriffen

konfrontiert, die man eigentlich der anderen Sportart zuzuschreiben glaubt. Auch andere Disziplinen

behelfen sich mit fremden Ausdrücken. Dazu ein paar Beispiele.

Im professionellen Herrentennis entscheidet nicht selten

ein einzelnes Break – der Gewinn eines Spiels (englisch

Game) bei gegnerischem Aufschlag – über den Ausgang

einer Partie. Das Match wiederum endet mit einem verwerteten

Matchball (englisch Matchpoint). Diesen gibt es bei

Ballsportarten, die nicht zeitlich begrenzt sind, sondern sich

an einem Resultat orientieren. Dazu gehören beispielsweise

Tennis, Badminton, Squash oder Volleyball.

Bei Ballsportarten wie Fussball oder Eishockey (der Ball

heisst hier Puck) endet der Wettkampf nicht nach einem

Matchball, sondern nach einer vordefi nierten Zeit oder

allenfalls der entscheidenden Verlängerung. Während der

Eishockey-Play-offs sprechen die Medien gleichwohl oft von

einem Match-Puck – und zwar dann, wenn ein Team in einer

Serie nur noch ein Spiel vor dem Gesamtsieg steht. Das

Break verwenden sie, wenn einem Team ein Auswärts-Sieg

gelingt. Sowohl das Break wie auch der Match-Puck sind

also aus dem Tennis bzw. dem Racketsport entliehene

Begriffe. Der Begriff Break kennt im Tennis übrigens zahlreiche

Nuancen, die einen Laien schon mal ratlos machen.

Neben dem Rebreak gibt es das Tiebreak, das Champions-Tiebreak

sowie das Minibreak. Bei Fragen konsultieren

Sie Ihr Lexikon.

Es gibt übrigens auch Ausdrücke, die das Eishockey

hervorgebracht und die später Einzug in andere Sportarten

gefunden haben. Dazu gehört etwa der Shutout (der

eintrifft, wenn ein Torhüter in einem Spiel ohne Gegentreffer

bleibt) oder das Powerplay. Beide wurden mit der Zeit

vom Fussball übernommen – wobei sich die Bedeutung des

Powerplays von der numerischen Überzahl zu einer besonders

druckvollen Spielphase wandelte.

Vom Fussball (bzw. dessen englischem Vorgänger Rugby)

stammen dagegen Ausdrücke wie «im Abseits stehen»

(offside), die wiederum ursprünglich einen militärischen

Hintergrund aufwiesen. War ein Mann hinter der gegnerischen

Linie gefangen bzw. eingekesselt, sagte man, er wäre

«off the strength of his side» – also ausserhalb der eigenen

militärischen Einfl usszone. Der Hattrick (drei Tore desselben

Spielers in einer Partie) dagegen hat seinen Ursprung

im Cricket. 1858 gelangen einem englischen Bowler (Werfer)

drei aufeinanderfolgende Wickets (Ausscheiden des

Schlagmanns), worauf er mit einem speziellen Hut ausgezeichnet

wurde. In Verbindung mit dem Wort für Kunststück

(trick) entwickelte sich daraus die Wendung «hat trick».

Zu guter Letzt: Eine Schwalbe gibt es im Tennis glücklicherweise

nicht. Im Fussball kommt sie aber hin und wieder vor.

Dabei versucht ein Spieler ein Foul vorzutäuschen, indem

er sich im Zweikampf mit einem Gegner absichtlich fallen

lässt, um einen Strafstoss zugesprochen zu bekommen.

Das Fallenlassen mit weit nach vorn ausgebreiteten Armen

und leicht gespreizten Beinen erinnert dabei scheinbar

an die typische Flug-Haltung der gleichnamigen Vögel. (fw)

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ERNEUERUNG

WINTERTENNIS NEFTENBACH

SANDLIEBHABER KOMMEN

NEU AUCH IM WINTER AUF

IHRE KOSTEN

Seit Längerem war es ein Thema, nun ist es Realität geworden. Seit letztem Herbst ist es möglich,

auch im Winter auf der Anlage des Tennisclubs Neftenbach Tennis zu spielen. Die neue

Ballonhalle macht es möglich, die hervorragenden Sandplätze nun auch im Winter Tennisspielenden

der Region Winterthur und des Zürcher Weinlands zur Verfügung zu stellen. Dank

der Gründung eines eigenständigen Vereins, Wintertennis Neftenbach, und dank eines hoch

motivierten Teams konnte dieser Meilenstein realisiert werden.

Die Idee, die Sandplätze auch in der Wintersaison nutzen zu

können, stand im Tennisclub Neftenbach schon länger zur

Diskussion. Mit gut 130 Junioren, von welchen ein Grossteil

auch im Winter die Juniorentrainings besucht, war die

Basis für eine Winterhalle gut. Der Transport von und zu den

umliegenden Hallen war im Stadtverkehr oftmals zeitintensiv

und nervenzehrend. Auch die elf Interclubmannschaften

zeigten Interesse daran, ihr Wintertraining auf Sand sowie in

einer Halle im eigenen Dorf weiterzuführen.

So ging auf einmal alles ganz schnell. Andreas Götz, Mitgründer

und Präsident des Wintertennis Neftenbach (kurz

WTN), ist zu einem bereits formierten Team dazugestossen

und hat diesem mit seinem Engagement und seiner mitreissenden

Energie den nötigen Anstoss verpasst. Der Verein

Wintertennis Neftenbach bezweckt die Bereitstellung von

Winterinfrastruktur für die Ausübung des Jugend- und Breitensports

im gesamten Weinland und will so einen wichtigen

Beitrag zur regionalen Sportförderung leisten. Durch die

neuwertige Traglufthalle wird auch eine lange bestehende

Lücke im regionalen Sandplatzangebot geschlossen.

HOCHMODERNE HALLE MIT SANDPLÄTZEN

Mit der Infrastruktur von Texlon stellt der WTN eine hochmoderne

Halle mit einigen technischen Highlights zur Verfügung.

Transparente, witterungsfeste Klarsichtfolien an der

Seite, eine freundlich gestaltete Halleninnenseite sowie

zahlreiche LED-Leuchten spenden indirektes Licht und

sorgen so für eine angenehme, helle Spielatmosphäre. Die

Betriebskosten können im Vergleich zu anderen Anbietern

der Region niedrig gehalten werden, denn die Hallentemperatur

wird automatisch abgesenkt, sofern nicht gespielt wird.

Zudem besteht kein Personalbedarf. Einzelplätze können

einfach und schnell über die App GotCourts gebucht werden,

auch das Buchen von Fixplätzen für den ganzen Winter

ist möglich. So ist für die Nutzung der Infrastruktur auch

keine Mitgliedschaft nötig. Ansonsten steht den Gästen die

Infrastruktur des Tennisclubs zur Verfügung. Dazu gehören

ein Clubraum mit kleiner Imbissecke sowie beheizte Garderoben

und Duschen. Auch befinden sich freie Parkplätze

direkt neben der Anlage.

ZUFRIEDEN, ABER MIT LUFT NACH OBEN

Wochentags seien die Abendstunden gut gefüllt gewesen

mit Interclubmannschaften, auch aus umliegenden Gemeinden.

Zudem hatten auch die Junioren aus Neftenbach an

den Nachmittagen die Möglichkeit, die Sandplätze und das

optimale Trainingsangebot zu nutzen. Neftenbach steht

bezüglich Tennis für die Förderung der Junioren und regionaler

Talente. Der WTN stellt die optimale Infrastruktur

bereit, so dass sich Jugendliche auch in den Wintermonaten

sportlich betätigen und verbessern können. Der Vorstand

ist mit der Auslastung der Plätze zufrieden, dennoch

ist noch Luft nach oben. «An den Vormittagen und an den

Wochenenden sind jeweils viele Plätze verfügbar. Dies sind

ideale Zeiten für Senioren oder Interclubmannschaften,

die auch im Winter auf Sandplätzen trainieren und sich

so optimal auf die Sommersaison vorbereiten möchten»,

so Andreas Götz, Präsident des WTN.

Der WTN ist zufrieden mit dem Start. Die Auslastung an den

Wochenenden wird ab dieser Saison noch zusätzlich erhöht

werden können durch die Wyland Trophy, das neue Wintertennis-Turnier.

Ohne die Unterstützung der Tennisspieler(innen)

und des TC Neftenbach sowie die unzähligen Frondienststunden

des Vorstandes wäre dieses Projekt nicht

realisierbar gewesen. Der WTN blickt nun voller Zuversicht

auf die Wintersaison 2018/19 und freut sich, alte wie neue

Gesichter auf der Tennisanlage in Neftenbach zu sehen.

Mehr Informationen: www.wtneftenbach.ch

ANSPRECHPARTNER

WINTERTENNIS NEFTENBACH

Andreas Götz

Tel. 079 330 77 96

E-Mail andreas.goetz@bluewin.ch

06/07


Bild oben: Fertige Halle in Betrieb.

ERNEUERUNG

DES TC RÜTI

Dem Tennisclub Rüti ist es in den letzten Jahren gelungen,

die Junioren- und Kidsabteilung von 14 auf 70 Kinder und

Junioren zu erhöhen. Das Konzept Kids-Tennis hat die Unterrichtsstrategie

beflügelt und zur Erneuerung der Juniorenabteilung

geführt. Hauptverantwortlich zeichnet die Tennisschule

Sven Huttinger, die mit viel Freude und Kreativität die

Ausbildung der Kids in Angriff genommen hat.

ERFOLG DURCH KOOPERATION

Auch das Erwachsenentennis bekam durch die Erfolge der

Kinderabteilung Flügel. Durch das kreative Jahresprogramm,

das für alle etwas bietet, und durch die Zusammenarbeit mit

dem benachbarten Tennisclub Hinwil konnten den Mitgliedern

viele neue und spannende Events offeriert werden,

die das Clubleben aktivierten. Das Teamwork zwischen den

beiden Clubs Hinwil und Rüti im Jugendbereich und beim

Austragen von Events ist eine Erfolgsstory.

INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT

Getragen vom Erfolg der letzten Jahre und der positiven

Entwicklung wurde vor vier Jahren die Erweiterung der Anlage

um einen Platz und die Modernisierung des Clubhauses

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


ERNEUERUNG

beschlossen. Die Planungsphase wurde von der Erkenntnis

überschattet, dass unsere alte Scheune, die das Clubleben

beherbergte, in völlig marodem Zustand war. Das Gebäude

musste fast ganz neu gebaut werden.

Der Baustart für den 4. Platz erfolgte im September 2017.

Anschliessend wurde mit enorm viel Fronarbeit die Scheune

ausgehöhlt und Platz geschaffen für einen doppelstöckigen

Neubau. Der ganze Club freute sich enorm auf das neue

«Heimetli», das am 14. April mit einem grossen Einweihungsfest

der Clubgemeinschaft übergeben wurde. Das neue

Clubhaus ist ein wichtiger Bestandteil und eine sinnvolle Infrastruktur,

um an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen

zu können und das Clubleben weiterhin aktiv zu gestalten.

DIE FINANZIERUNG – EIN HARTER BROCKEN

Die Clubleitung musste um die Finanzierung vier Jahre lang

kämpfen. Das Kapital wurde einerseits mit straffen Sparmassnahmen

aus eigenen Quellen beschafft und andererseits

durch konstruktive Verhandlungen mit der Gemeinde,

die zu einem fairen Darlehen führten. Ohne das Wohlwollen

der Gemeindebehörden hätte das Projekt nicht innert nützlicher

Frist umgesetzt werden können. Der dritte Teil der Finanzierung

wurde durch einen Unterstützungsbeitrag durch

den kantonalen Lotteriefonds, der von Swisslos alimentiert

wird, sichergestellt.

Nun können die Früchte dieser harten Arbeit geerntet

werden. Mit einem grossen Fest wurde die bauliche Erneuerung

des TC Rüti mit Speis und Trank und vielen Events

eingeweiht.

08/09


GZO Spital Wetzikon

Gemischtes Doppel

für die Region

Die Sportmedizin des GZO Spital Wetzikon ist seit März 2017

offizieller medizinischer Partner des Regionalverbands Zürich Tennis

und erste Anlaufstelle für Mannschaften und Athleten der Region.

Mit rund 900 Mitarbeitenden ist das GZO wichtiger medizinischer Grundversorger in der Region

Zürcher Oberland und damit Ansprechpartner für Breiten- und Spitzensportler. Durch die

verschiedenen GZO Fachabteilungen ist die Sportmedizin interdisziplinär mit Fachspezialisten,

u. a. aus Kardiologie, Traumatologie, Chirurgie, Pneumologie und Radiologie vernetzt.

Die Physiotherapie und Reha-Abteilung runden das breite therapeutische und diagnostische

Angebot am GZO Spital Wetzikon ab.

Erfahren Sie mehr unter: www.gzo.ch/sportmedizin

photo: iStock.com/grinvalds

Unsere Partner:


SPONSOREN

DANKE

Der Regionalverband Zürich

Tennis dankt allen Sponsoren,

Gönnern und Partnern für die

tolle Zusammenarbeit, die langjährige

Treue und die grosszügige

Unterstützung der zahlreichen

Projekte. Eine grosse Anzahl

Junioren profitiert von den zusätzlichen

finanziellen Mitteln und

ermöglicht eine zukunftsweisende

Ausrichtung des Verbandes.

Herzlich,

Vorstand des Regionalverbandes

Zürich Tennis

PRESENTINGSPONSOR

Häusermann Automobile

Effretikon, Dübendorf, Wetzikon, Zürich

www.myvolvo.ch

HAUPTSPONSOREN

Head Switzerland AG

Ruessenstrasse 16, 6342 Baar

www.head.com

Befair Partners AG

Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich

www.befair.ch

Tourismus- und Sportzentrum

Alte Bahnhofstrasse 6, 7250 Klosters

www.davos.ch

CO-SPONSOREN

Meyer Orchideen

Roswis 14, 8602 Wangen

www.swissorchid.ch

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MEDICAL PARTNER

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Spitalstrasse 66, 8620 Wetzikon

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SPORTZENTRUM ZÜRICH

DER

ZWEITE

GROSSE

WURF

Das Sportzentrum von Tennis- und Turnverband in Dübendorf

soll weiterhin 2020 in Betrieb genommen werden

Die Vorgeschichte darf als bekannt vorausgesetzt werden:

2015 wurde eine Idee geboren, die einmalig war – für die

Schweiz, für Europa, ja vielleicht für die Welt? Zwei Sportverbände

trafen sich, um ein gemeinsames Sportzentrum zu

bauen. Für das Areal der bestehenden Sportanlage Dürrbach

unmittelbar neben dem Dübendorfer

Militär-Flugplatz wurde ein wunderschöner

Bau entworfen, der dem Kantonalzürcher

Turnverband und dem Regionalverband

Zürich Tennis zum gemeinsamen Heim werden

sollte. Rainer Weibel, der Architekt von

Brunner Weibel Architekten in Pfäffikon,

zauberte ein geschätzte gut 30 Millionen

Franken kostendes, multifunktionelles Gebäude aufs Reissbrett,

in dem Spitzen- und Breitensport, Administration,

Therapie, ein Café und Weiteres untergebracht sein würden

« So kann

man wirklich

sparen. »

Rainer Weibel

und das die Träume weiterer vielseitiger Nutzungen wahr zu

machen schien. Anfang 2017 fehlte zwar noch einiges Grundsätzliches

– Baubewilligung, Abstimmungen über Kredite der

Gemeinden Dübendorf und Wangen/Brüttisellen und Abklärungen

bezüglich Baugrund und Umwelt. Dennoch schien

alles klar, 2020 würde die Eröffnung stattfinden,

Turner-Stimmen hofften sogar auf 2019.

Doch inzwischen musste manches grundsätzlich

überdacht werden.

Zuerst verteuerte die Auflage, der Bau benötige

über 100 Parkplätze, das Projekt massiv:

Rund fünf Millionen zusätzlich kostete die geplante Tiefgarage.

Technische Untersuchungen brachten hervor, dass

der Baugrund sehr schlecht ist, was Pfählungen und sehr


hohe Baugrubensicherungen nötig machte und die Kosten

mit weiteren Millionen weit über das Bezahlbare hochtrieb.

Aber daran, das Projekt aufzugeben, dachte nie jemand –

schon gar nicht der Architekt Weibel.

April 2017

Er machte sich mit seinen Mitarbeitern daran, gesamtheitlich

wirksame Einsparungen zu fi nden, ohne substanziell viel zu

verlieren. Weibel erstellte Listen, rechnete nicht weniger als

78 Konstruktions-Raster durch und kam rasch zum Schluss:

Einzelne Bestandteile zu streichen wäre keine effi ziente Lösung

– auch weil dann Mietzinseinnahmen weggefallen wären,

die für die positive Betriebsrechnung benötigt werden.

Also musste er stattdessen den Bau vereinfachen, rationalisieren.

Von Januar bis März zerbrach er sich den Kopf und

fand die Lösung: Statt 95 mal 110 Meter beträgt die Grundfl ä-

che des neu geplanten Zentrums noch 80 mal 80 Meter, die

Bauhöhe wurde nur wenig erweitert. Die Baumasse konnte

er um 10 bis 15 Prozent verringern, die Gebäude-Oberfl äche

um 20 Prozent. «So kann man wirklich sparen», strahlt Weibel.

Bis auf ein paar Quadratmeter bei Sporthallen habe er

alle Elemente des ersten Projekts untergebracht. Zwei Doppelturnhallen,

Hallen fürs Turnen und den Trampolin-Sport,

vier Hallen-Tennisplätze, Garderoben, Räume für die Verbands-Geschäftsstellen

der Turner und Tennisspieler, Unterkünfte

für mehrtägige Kurse, Therapie- und Schulungsräume

und auch die aufwendige Technik. Er habe gleichsam «die

gleichen Möbel in einem kleineren Haus untergebracht»,

sagt der im Tennis vielseitig engagierte Architekt.

Er sparte auch Kosten, indem die Etagen des Baus nicht

mehr verschoben sind – der neue Bau ist ein Kubus geworden,

dem er noch «Architektur verpassen» müsse. Und für

die Parkplätze fand Weibel eine klassische Win-win-Lösung:

Er verzichtet auf eine Unterniveau-Parkgarage, plant die

Parkplätze auf der Fläche der vorhandenen Dreifachturnhalle,

die gemäss Vorgaben den lokalen Sportvereinen so lange

zur Verfügung stehen muss, bis die neuen Hallen betriebsbereit

sind. Also werden die Parkplätze nach dem Rückbau der

bestehenden alten Halle gebaut. Eine ideale Lösung, für die

die Architekten «nur» den Haupteingang auf die gegenüberliegende

Seite des Baus verlegen mussten.

April 2018

Unter dem Strich entstand so ein Projekt, das sich kostenmässig

wieder den ursprünglichen Vorgaben annähern muss.

Doch der defi nitive Kostenvoranschlag würde im April/Mai

Klarheit bringen. Danach müssen die Banken-Finanzierung

sichergestellt und die Abstimmungen über Kredite von

mehreren Millionen Franken in Dübendorf und Wangen/

Brüttisellen zu einem guten Ende gebracht werden. Im Frühsommer,

so der ideale Zeitplan, würde die Baueingabe erfolgen,

womit hoffentlich bis Ende 2018 die Baubewilligung

vorliegen sollte. Dann könnte im Frühjahr 2019 mit dem Bau

begonnen und das Zentrum nach anderthalbjähriger Bauzeit

pünktlich auf den Schulbeginn 2020 in Betrieb genommen

werden.

An der Begeisterung fürs Projekt hat sich nichts geändert,

nicht beim Architekten, nicht bei den Verbänden und auch

nicht bei den lokalen Behörden und den Sportvereinen, die

von einer einmalig guten Infrastruktur profi tieren können. (so)

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


NUR FÜR

BESONDERE

ANLÄSSE

Die Volleyballerinnen des

TV Dübendorf träumen von einem

Beachvolleyball-Platz

Nein, für sie ändere sich mit dem Bau des neuen

Sportzentrums nichts, sagt Christine Volkmer, die

Vizepräsidentin des TV Dübendorf und Exponentin

von deren Volleyballerinnen. Grundsätzlich sei

es zu begrüssen, wenn Dübendorf neue Sportanlagen

erhalte. Die fünf Mannschaften des Vereins –

die der Männer inklusive – aber benötigten keine

Dreifach-Turnhallen, einfache Hallen genügten fürs

Training, und die stünden ihnen an verschiedenen

Standorten zur Verfügung und seien von der Stadt

subventioniert. «Wir haben die Infrastruktur, die

wir brauchen, die Netze sind vor Ort». Ein Wechsel,

so Christine Volkmer, sei nicht geplant, «weil

er keinen Sinn macht».

Keine der Equipen hegt spitzensportliche Ambitionen,

jede trainiert nur einmal wöchentlich.

«Höchstens für spezielle Anlässe, etwa ein Wochenende

mit Spezialtrainings, könnte der Besuch

in der neuen Dürrbach-Anlage dereinst reizvoll

werden», so die Vizepräsidentin, die dann doch

noch zu träumen beginnt: «Ein Beachvolley-Feld

im Sommer wäre cool. Doch das wird wohl ein

Traum bleiben.» Der einzige in Dübendorf bestehende

Beachvolley-Platz im Freibad kann nur eingeschränkt

benützt werden, weil ein Training ohne

Badmeister vor Ort nicht erlaubt ist. (so)

LEICHT-

ATHLETIK-CLUB

DÜBENDORF

WENIGER KINDER

ABWEISEN

«Im Sommer findet die Leichtathletik im Freien statt», sagt

Dominik Ebert, der Präsident des Leichtathletik-Clubs

Dübendorf (LCD). Doch in der kalten Jahreszeit sind Hallen

als Trainingsstätten auch vom LCD gefragt. Das Hallenangebot

in der Region sei knapp, und so freut sich Ebert auf das

neue Sportzentrum mit gleich zwei neuen Dreifach-Hallen.

In der bisherigen Halle kamen sie zwar auch zu ihren Trainings,

doch die Dürrbach-Anlage ist in die Jahre gekommen – «eine

modernere Infrastruktur ist darum immer eine gute Sache»,

so Ebert. «Wenn wir zusätzliche Hallenkapazitäten am Dienstag-

und Donnerstagabend erhalten, sind wir zufrieden.»

Wünsche hätten sie natürlich schon, auch im Wissen, dass

das Platzangebot beschränkt ist. Ein Lauftunnel wäre die

Erfüllung eines Traumes, eine Sandgrube, um Weitsprung zu

üben, eine andere markante Verbesserung.

Der LCD ist ein Verein hauptsächlich für Jugendliche.

Die überwiegende Mehrzahl der rund 90 aktiven Mitglieder

ist zwischen 10 und 16 Jahre alt. Eine Physiotherapie benötigten

sie deshalb kaum, auch die Schulungs- und Übernachtungsräume

nicht. «Wenn wir ein Trainingslager organisieren,

findet das nicht in Dübendorf statt, oder wir übernachten zu

Hause», sagt Ebert.

Aktuell bleibt dem LCD bisweilen nichts anderes übrig, als

Kinder abzuweisen, die dem Club beitreten möchten: Tut

uns leid – zu wenig Hallen, um zu trainieren. «Vielleicht», so

die Hoffnung Eberts, «können wir dank dem besseren Hallenangebot

mehr Kinder bei uns aufnehmen.» Schönere Folgen

könnte ein Sport-Neubau nicht kreieren. (so)

14/15


GLATTAL FALCONS

GENÜGEND

HALLEN –

GENÜGEND

TRAINER

Der UHC Jump im Wandel der Zeit – im Winter haben die

Unihockeyspieler aus Dübendorf mit dem UHC Elch Wangen-Brüttisellen

fusioniert und heissen neu Glatttal Falcons.

«Jetzt haben wir eine Grösse, bei der nicht gleich die ganze

Zukunft infrage gestellt ist, wenn jemand aus dem Vorstand

zurücktritt oder ein Trainer sein Amt nicht mehr weiterführt»,

sagt Pascal Grin. Der 33 -Jährige war der letzte Präsident des

UHC Jump – jetzt ist er der erste Vizepräsident und Sportchef

der Falcons.

Durch seinen Wechsel vom Präsidium ins

Vizepräsidium kann er sich nun ganz um

die sportlichen Belange des neuen Vereins

kümmern. Dazu gehört auch die Beschaffung

von Trainingsgelegenheiten. «Wenn

wir eine Halle von Montag bis Freitag jeweils

von 17.30 bis 23 Uhr erhielten, wären

alle Mannschaften mit Trainingsmöglichkeiten

versorgt», nennt Grin den Idealzustand.

Ausser den Jüngsten müssen alle

auf dem Grossfeld trainieren, wozu es eine

Dreifachhalle braucht. Schon in der alten

Dürrbach-Halle belegen der UHC Jump

und der UHC Elch die Abendzeiten zu

90 Prozent, aber länger als bis 22 Uhr zu

trainieren, war bisher – bis auf eine Ausnahme

– nicht möglich. Bei der neuen Halle freuen sich die

Unihockeyspieler also nicht nur auf eine attraktive, neue Infrastruktur,

sondern auch auf längere Benützungszeiten. Weil

ein Verein mit gut 300 Mitgliedern eine Vielzahl an Verwaltungsaufgaben

erfordert, kann in naher Zukunft dafür eine

Teilzeitstelle geschaffen werden. Dann wäre ein Vereinssekretariat

im Dürrbach-Zentrum ideal.

« Wenn wir

eine Halle von

Montag bis

Freitag jeweils

von 17.30 bis

23 Uhr erhielten,

wären alle

Mannschaften

mit Trainingsmöglichkeiten

versorgt »

Pascal Grin

22 Mannschaften schicken die Falcons in

die Meisterschaft, und im Prinzip benötigt

jede zwei Trainer. «Und zwar zwei gut

ausgebildete mit Unihockey-Erfahrung»,

sagt Grin. Diese Leute zu finden, ist im

Unihockey nicht so einfach, weil viele

Spieler mit 25 bis 30 Jahren die sportliche

Karriere beenden und in die berufliche

einsteigen. Das hängt auch damit

zusammen, dass man vom Unihockey bei Weitem nicht leben

kann – trotz voranschreitender Professionalisierung bleibt es

wohl noch lange «nur» ein Hobby. Grin reizt es in seiner neuen

Funktion, Spieler auf dem Weg zum Trainer zu begleiten.

Für diesen Übergang, aber auch für die Ausbildung möglicher

Quereinsteiger ist eine gute Infrastruktur, wie sie auf dem

Dürrbach-Areal entstehen soll, von grosser Wichtigkeit. (so)

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


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VEREINSSTUDIE

75 MILLIONEN

STUNDEN

FREIWILLIGEN-

ARBEIT

Eine gross angelegte Studie zeigt, wo die Schweizer Sportvereine der Schuh drückt.

Gemäss Rahel Bürgi, Co-Autorin der Studie, sind Tennisvereine im Sportarten-Vergleich gut

aufgestellt. Auch sie kämpfen aber bisweilen mit den üblichen Problemen.

Es sind beeindruckende Zahlen, welche die Studie hervorbringt:

In der Schweiz gibt es rund 19 000 Sportvereine, bei

denen sich insgesamt rund zwei Millionen Aktiv-Mitglieder

betätigen. Jeder vierte Schweizer zwischen 5 und 74 Jahren

wirkt in einem Sportverein mit. Eine gut organisierte Führung,

eine engagierte Basis und eine geeignete Infrastruktur

seien die Voraussetzungen für einen gesunden und lebhaften

Verein, sagt Rahel Bürgi, Co-Autorin der nationalen

Verbands- und Vereinsstudie. «Nur wer genügend engagierte

Mitglieder in den eigenen Reihen weiss, findet auch

Ehrenamtliche.» Und anzupacken gibt es genug: Im Schweizer

Vereinssport gibt es rund 350 000 Ämter zu besetzen.

Gerade mal vier Prozent davon werden finanziell entschädigt.

Der Löwenanteil beruht dagegen auf ehrenamtlichen

Mitarbeitenden. Sie wenden pro Monat durchschnittlich

elf Stunden auf und stellen so einen zentralen

Pfeiler der Vereine dar. Jedes dritte Aktivmitglied hilft dem

Verein zudem bisweilen bei unentgeltlichen Einsätzen:

Insgesamt werden so im Schweizer Vereinssport jährlich

75 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet.

JOBSHARING IM VEREINSVORSTAND

Vereine erfüllen wichtige Gemeinwohlaufgaben wie Integration,

Sozialisation oder Gesundheitsförderung. Zu diesem

Zweck werden sie vom Bund und den Kantonen finanziell

unterstützt. Trotz dieser Zuschüsse beträgt der Anteil der

Vereine, die ihrer Zukunft mit Sorge entgegenblicken, mehr

als zehn Prozent. Dieser Wert ist in den letzten Jahren gestiegen.

Die meisten Vereine teilen die gleichen Probleme:

Sie bekunden vorwiegend Mühe bei der Gewinnung und

Bindung von Mitgliedern, der Rekrutierung von Ehrenamtlichen

oder beim Zugang zur Infrastruktur.

Bei der Ehrenamtlichkeit gibt es in den letzten Jahren indes

eine interessante Entwicklung festzustellen: «Es gibt durchschnittlich

mehr Ehrenamtliche pro Verein als bei der letzten

Studie vor sechs Jahren, obwohl die Vereine in derselben

Zeitspanne nicht grösser geworden sind», sagt Bürgi. Dies

habe unter anderem damit zu tun, dass viele Ämter heute im

Jobsharing ausgeübt würden. Das Modell liege landesweit

immer mehr im Trend. So müsse kein einzelnes Mitglied die

gesamte Arbeit alleine übernehmen. «Damit wird es für viele

eher denkbar, neben der beruflichen Arbeit auch im Verein

mitzuwirken», sagt Bürgi.

DER NACHWUCHS SICHERT DIE ZUKUNFT

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen

steigt stetig an, obwohl deren Anteil an der Bevölkerung

rückläufig ist. Generell weisen Vereine mit einem grossen Angebot

für Kindersport einen überdurchschnittlichen Mitgliederzuwachs

auf. «Es lohnt sich, in die Juniorenarbeit zu investieren»,

sagt Bürgi. Was den Nachwuchs betrifft, gibt es eine

klare Nummer eins: 55 Prozent der Knaben im Kanton Zürich,

die in einem Sportverein aktiv sind, spielen Fussball. «Wollen

sich andere Sportarten ihren Teil vom Kuchen zurückholen,

sind vor allem die Verbände und Vereine gefordert. Sie müssen

stärker präsent sein.» Gemäss der Co-Autorin gilt es, die

Kinder mit der Sportart zu konfrontieren – sei dies über den

Schulsport, bei Dorffesten oder mit einem Tag der offenen

Tür. Wer Junioren unter den Mitgliedern aufweist, sieht sich

zudem mit einer weiteren Schwierigkeit konfrontiert: Jugendliche

in der Pubertät und im frühen Erwachsenenalter

in den Vereinen zu halten. Viele treten in diesem Alter aus.

Dabei wäre es wichtig, die jungen Erwachsenen im Verein

einzubinden. «Wenn die Jungen bleiben, können sie später

selber ein Amt übernehmen und die Existenz des Vereins

sichern», so Bürgi.

18/19


Insgesamt verfügen die Schweiz und der Kanton Zürich über

eine vielfältige, lebendige Vereinslandschaft. Typisch für sie

sind sogenannte Einsparten-Vereine und Vereine mit weniger

als 100 Mitgliedern. Letztere machen rund zwei Drittel

aller Vereine aus. In 85 Prozent aller Sportvereine finden

regelmässig gesellige Anlässe statt, die in der Regel gut besucht

sind. Das zeigt, dass Mitglieder in ihrem Verein nicht

nur Sport treiben, sondern auch den gesellschaftlichen

Austausch pflegen. Erstaunlich erscheint zudem, dass in der

Romandie und im Tessin die Vereine gegenüber der Deutschschweiz

stärker auf Leistung, Wettkampf und Jugend ausgerichtet

sind; gesellig geht es vor allem in Land-Vereinen zu

und her.

DEN TENNISVEREINEN GEHT ES GUT

Die Tennisclubs im Kanton Zürich sind meist gut aufgestellt.

Im Vergleich mit anderen Sportarten führen sie durchschnittlich

weniger strukturelle Probleme auf. «Tennisclubs sind

breit abgestützt, das heisst, sie sind bei Frauen und Männern

und verschiedenen Altersgruppen gleich beliebt», sagt Bürgi.

Der durchschnittliche Verein weist zwischen 100 und 300

Mitglieder auf. Trotzdem sind die Mitgliedergewinnung und

-bindung sowie die Rekrutierung ehrenamtlicher Mitarbeiter

auch hier die grössten Probleme. In Sachen Ausrichtung von

Wettkämpfen und Organisation von Sportveranstaltungen

liegen die Tennisvereine im Durchschnitt. Sie legen dagegen

grossen Wert auf Freizeit- und Breitensport sowie die

Jugendarbeit.

Finanzen und Infrastruktur sind bei Zürcher Tennisclubs

meist gesichert: Während der durchschnittliche Schweizer

Verein über ein Budget von 60 000 Franken verfügt, liegt

dieses bei Zürcher Tennisclubs mit 180 000 Franken dreimal

so hoch. Damit gilt es aber auch, die höheren Infrastruktur-Kosten

zu stemmen. «Tennisclubs verfügen in der Regel

über eigene Anlagen. Dies ist mit höheren Kosten für deren

Unterhalt und Betrieb verbunden – dafür leiden die Clubs

deutlich seltener unter ungeeigneter Infrastruktur», so Bürgi.

Die verfügbaren Mittel sind auch eine mögliche Erklärung für

den überdurchschnittlichen Grad der Professionalisierung:

52 Prozent der Zürcher Tennisclubs haben im Minimum

einen Mitarbeitenden im Verein, welcher mit mindestens

2000 Franken pro Jahr entschädigt wird oder sogar über

eine Festanstellung verfügt. Den Grossteil der Tätigkeiten

erledigen dennoch ehrenamtliche Mitglieder. Es ist zu hoffen,

dass dies auch künftig so bleibt und die Vereine von der

freiwilligen Mitwirkung ihrer Basis leben. (fw)

Das Sportobservatorium, welches von der

Firma Lamprecht und Stamm Sozialforschung

und Beratung AG betrieben wird, befragte für

die Studie «Sportvereine in der Schweiz» alle

86 nationalen Sportverbände und 5 335 Vereine.

Auftraggeber der Studie sind das Bundesamt für

Sport, Swiss Olympics und die Schweizerische

Gemeinnützige Gesellschaft. Die Vertiefungsstudie

«Sportvereine im Kanton Zürich» wurde

vom Sportamt des Kantons Zürich finanziert

und zeigt Herausforderungen und Chancen auf

kantonaler Ebene.

Rahel Bürgi ist Co-Autorin der Studie. Als wissenschaftliche

Mitarbeiterin bei Lamprecht &

Stamm Sozialforschung und Beratung AG

forscht die promovierte Bewegungswissenschafterin

(ETH Zürich) vor allem zu den

Themengebieten Bewegung und Prävention.

Vereine insgesamt

Aktive Mitglieder

Ämter in Vereinen

Davon finanziell

entschädigt

Anteil Frauen und Mädchen

Kinder und Jugendliche

(bis 20 Jahre)

Quelle: Sportobservatorium

Schweiz

19 000

2 000 000

35 000

4 %

36 %

37 %

Kanton

Zürich

2 400

375 000

42 000

8 %

30 %

41 %

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


VEREINSSTUDIE

DIGITALISIERUNG UND

GESELLSCHAFTLICHE

VERÄNDERUNGEN –

EINE HERAUSFORDERUNG

FÜR TENNISCLUBS

Wie wird heute ein erfolgreicher Tennisclub geführt? Was ist nötig, damit das Clubleben

neben einem riesigen Angebot an anderen Freizeitaktivitäten als attraktiv angesehen wird?

Eine Mitgliedschaft im Tennisclub verpfl ichtet. Mitglieder

werden Teil einer Gemeinschaft, in der sie sich einordnen

müssen und die Vereinskultur mit unausgesprochenen Regeln

und Artefakten mittragen. Passt das noch in unsere individualisierte

Gesellschaft?

TRADITION UND WANDEL

In Tennisclubs gehören das Traditionelle und die Geschichte

rund um den faszinierenden Sport zum Kern des Selbstverständnisses.

Das ist mit ein Grund, warum viele Clubs lange

zugewartet haben, um sich zu erneuern. In den letzten Jahren

ist Agilität in der Clubführung jedoch einiges wichtiger

geworden als die Bewahrung von Altbekanntem: Clubmitglieder

erwarten eine zeitgemässe Infrastruktur mit modernem

Clubhaus, schönen Nassräumen und perfekten Plätzen,

die jederzeit bespielbar und vom Büro aus buchbar sind.

Die Erneuerung in den Clubs bezieht sich nicht nur auf die

Infrastruktur, sondern auch auf die Art, wie man Dinge tut,

zum Beispiel einen Platz und Spielpartner zu organisieren.

Nicht nur die Millennials sind es sich gewohnt, mit dem

Smartphone das Leben zu organisieren. Kulturelle Veränderungen

geben an den Generalversammlungen mehr Diskussionsstoff

als eine Investition, die es zu genehmigen gilt.

Kommen, Spielen und Gehen wird von Traditionalisten nicht

gerne gesehen. Für sie fehlt ein wichtiger Aspekt: die Pfl ege

der sozialen Beziehungen mit anderen Clubmitgliedern.

EVENTS ALS SOZIALER RÜCKHALT

Beschleunigt wird die kulturelle Veränderung durch immer

und überall zur Verfügung stehende Informationen, das Tempo

der technischen Entwicklung sowie die Verschmelzung

des Privatlebens mit dem berufl ichen Alltag. Zur hektischen

Berufswelt, die von uns Höchstleistungen fast ohne Pausen

abverlangt, gibt es einen Gegentrend: ungezwungene

Events. An geplanten Anlässen, in Neu-Englisch auch «Social

Clubbing» genannt, trifft man sich, um sich auszutauschen.

Im berufl ichen wie privaten Umfeld werden Anlässe wieder

stärker gepfl egt. Wenn sich junge Menschen in sozialen

Netzwerken ausgetobt haben, gewinnt der persönliche Kontakt

plötzlich wieder an Bedeutung. Dort, wo etwas los ist,

gehen die Leute gerne hin. Somit kommen wir auf eine mögliche

Erfolgsformel für Tennisclubs: Es gilt, den Zugang zu den

Tennisplätzen und Spielpartnern möglichst einfach zu gestalten

und beispielsweise ein modernes Reservations-Tool

einzusetzen.

Bequemlichkeit ist ein wichtiger Treiber. Regelmässige und

unterschiedliche Anlässe erhöhen die Wichtigkeit des

Clublebens. «Da läuft immer etwas», ist eine wichtige Grundhaltung.

Clubs mit einem Restaurationsbetrieb fällt das etwas

einfacher als Vereinen mit Selbstbedienung. Anlässe

sollen gezielt genutzt werden, um neue Mitglieder anzuwerben,

denn ein gesunder Mitgliederbestand sichert zukunftsfähige

Investitionen. Die Vorstandsarbeit verlagert sich vom

Administrieren hin zum aktiven Pfl egen der Beziehungen zu

den Clubmitgliedern. Fühlen sich neue Mitglieder abgeholt

und willkommen? Werden sie eingebunden, aktiviert und ermuntert?

Die Mitgliederpfl ege sollte im Fokus stehen.

DIE BEDÜRFNISSE DER MITGLIEDER ABHOLEN

Für administrative Arbeiten gibt es bewährte Tools. Bei diesem

Punkt kann die Digitalisierung helfen, den Aufwand für

den Vorstand spürbar zu senken. Sie kann somit zum Vorteil

von Tennisclubs genutzt werden – das Potenzial wird jedoch

noch zu wenig ausgeschöpft. Solange Bedürfnisse der Clubmitglieder

in den Mittelpunkt gestellt werden, bieten Vereine

weiterhin ein attraktives Umfeld, um einen Teil seiner Freizeit

darin zu verbringen. Der wichtigste Punkt ist die Nähe der

Clubführung zu den Mitgliedern. Trends, Wünsche und Bedürfnisse

müssen rasch erkannt und in das Angebot miteinfl

iessen. Lesen Sie auf den Folgeseiten, wie erfolgreiche Clubs

sich durch den digitalen Dschungel manövrieren. (fhe)

20/21


VISIONÄRER

TENNISCLUB

« Die heute

verfügbare Technologie

künftig

sinnvoll einsetzen,

damit Abläufe

effizienter und mit

weniger personellen

Ressourcen

erledigt werden.»

Benjamin Kaulich

Benjamin Kaulich, Präsident des TC Stallikon, möchte die

heute verfügbare Technologie künftig sinnvoll einsetzen,

damit Abläufe effizienter und mit weniger personellen Ressourcen

erledigt werden. So bleibe am Schluss mehr Zeit fürs

Wesentliche im Clubleben, sagt er. Kaulich glaubt, dass die

Digitalisierung künftig alle Lebensbereiche erfassen wird und

mobile Geräte wie Smartphones in allen Lebensbereichen

verwendet werden – auch im Tennisclub. Alle Clubmitglieder

werden immer und überall online erreichbar sein und verschiedene

Applikationen via Stimmerkennung (voice recognition)

steuern. In einem Cockpit sehen sie alle aktuellen

Informationen zum Clubleben, darunter auch, welche Plätze

belegt sind oder welche Mitglieder gerade vor Ort sind.

Der Tennisclub wird mit jeder Menge intelligenter Sensoren

ausgerüstet sein, die Daten wie Temperatur, Feuchtigkeit,

Wind, Platzbelegung und Spielererkennung aufzeichnen. So

werden die Plätze vollständig automatisiert bewässert und

optimal gepflegt. Der Platzwart wird ein Roboter sein, der

Stimmenbefehlen folgt und mittels künstlicher Intelligenz die

Allwetter-Ganzjahresplätze in einem optimalen Zustand hält.

Der Spielbetrieb wird damit ohne Unterbruch möglich sein.

Der Vorstand des Clubs sowie die Verantwortlichen für die

Plätze und das Clubhaus haben jederzeit alle Informationen

zum Zustand, zur Belegung, zur Auslastung oder zu möglichen

Interessenten auf ihren Smart Devices zur Verfügung –

sie können somit jederzeit notwendige Entscheidungen

fällen, auch wenn sie nicht vor Ort sind.

Kaulich denkt, dass die Zugehörigkeit zu einem Club als Mitglied

durch flexible Buchungsmöglichkeiten für externe Spieler

in den Hintergrund treten wird. Die Bindung der Clubmitglieder

zu einem Tennisclub wird über Services erfolgen,

welche externen Spielern nicht zur Verfügung stehen: dazu

gehören besonders Clubanlässe, Turniere sowie die Möglichkeit

zum Networking unter Mitgliedern. Kaulich erwartet

eine Umstellung auf «pay as you use»: Personen, welche die

Tennisplätze öfters belegen, werden auch höhere Beiträge

zahlen. Die Abrechnung erfolgt via Sensoren, die mit dem

Smartphone verbunden sind.

22/23


«DIESEN CLUB SPIRIT

ERACHTE ICH ALS

ZENTRALES ELEMENT

MEINER PRÄSIDENTSCHAFT.»

PETER STADLER, PRÄSIDENT TC MÖNCHALTORF

Auch der TC Mönchaltorf zählt zu den Clubs, die in den

letzten Jahren einen Mitgliederrückgang hinnehmen mussten.

Persönlich glaube ich nicht, dass dabei die fortschreitende

Digitalisierung einen wesentlichen Einfluss hat. Vielmehr

dürfte die moderne, teils unstete Lebensweise mit ihren

zahllosen Freizeit- und Vergnügungsangeboten, gerade auch

im Sportbereich, eine wichtige Rolle spielen.

Beim TCM versuchen wir, mittels mannigfaltiger Angebote

und Veranstaltungen Gegensteuer zu geben. So führen wir

beispielsweise Tage der offenen Tür als Feierabend-Veranstaltungen

durch, bieten Schülerinnen und Schülern attraktive

Schnuppermöglichkeiten, um unseren schönen Sport unverbindlich

kennenzulernen, und organisieren wöchentliche

Jekami-Abende mit Menüangebot.

Bei aller Angebotsfülle bin ich jedoch überzeugt: Die tragende

Kraft eines erfolgreichen Clublebens ist das persönliche

Engagement. Das gilt für die Mitglieder mit Führungsfunktion

genauso wie für jedes einzelne Clubmitglied. Diesen «Club

Spirit» zu pflegen und zu fördern erachte ich als zentrales

Element meiner Präsidentschaft. Für mich ist dies eine schöne

Aufgabe und zugleich eine grosse Herausforderung.

« Bei aller

Angebotsfülle

bin ich jedoch

überzeugt: Die

tragende Kraft

eines erfolgreichen

Clublebens

ist das persönliche

Engagement. »

Peter Stadler

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018 2017


INTERCLUB ENDRUNDE

INTERCLUB-NLA

KEIN VORBEIKOMMEN

AN ZÜRCHER TEAMS

Die Finalrunde der Interclub-Nationalliga A 2017 war geprägt vom Wirken der Zürcher

Mannschaften. Der TC Seeblick gewinnt bei den Herren den ersten Titel der Clubgeschichte,

während sich die Damen des Grasshopper Clubs nach einem Jahr Unterbruch erneut die

Krone aufsetzen.

Nachdem die Herren des TC Seeblick ohne Mühe durch

die Vorrunde und die Halbfinals marschierten, liessen sie

auch im Endspiel nichts anbrennen. Mit einem ungefährdeten

5:2-Sieg entschieden sie die Meisterschaft im Zürcher

Derby gegen den Vorjahresfinalisten Grasshopper Club für

sich. Sie holten damit den ersten Titel der Clubgeschichte

nach Wollishofen. Erst vor zwei Jahren war das Team in die

Nationalliga A aufgestiegen.

Einen Titel gab es für den Grasshopper Club dagegen bei

den Damen. In der Finalpartie bezwangen die Zürcherinnen

den TC Nyon mit 4:2 und gewannen nach einem Jahr

Unterbruch erneut die Trophäe. Das entscheidende Doppel

war gegen Ende kaum an Dramatik zu überbieten: GC gewann

erst im Champions-Tiebreak mit 18:16 und holte damit

den entscheidenden Punkt.

«WIR HABEN EINEN GROSSARTIGEN TEAMSPIRIT»

Vanessa Wellauer, ehemalige Top-Spielerin und Coach des

Grasshopper-Club-Damen-Teams, sagt, der Titel sei die

Krönung für eine ereignisreiche und emotionale Saison.

Sie freue sich vor allem für die Spielerinnen, die für eine

super Teamleistung belohnt wurden. Angesprochen darauf,

was den Unterschied im Finalspiel ausgemacht habe, sagt

sie: «Nebst den offensichtlichen spielerischen Qualitäten

zeichnet sich unser Team durch einen grossartigen Teamspirit

aus. Ich denke, dass dies den entscheidenden Unterschied

zwischen uns und den anderen Teams geschaffen

und uns zum Titel verholfen hat. Die Ausgangslage war ja

sonst äusserst eng.»

Ähnlich klingt es bei Roman Valent, Coach beim TC Seeblick:

«Wir sind eine Mannschaft aus alten, langjährigen

Freunden. Wir haben einen super Zusammenhalt und

geben alles füreinander.» Es sei toll gewesen, in dieser

Konstellation zwei Wochen zusammen unterwegs zu sein

und letztlich sogar den Titel zu gewinnen. Gegenüber

der Konkurrenz sei dies zweifelsohne eine Stärke gewesen,

sagt Valent. Dass es denn auch tatsächlich nur zwei

Jahre nach dem Aufstieg in die höchste Spielliga bereits

24/25


zum Titel reichte, hätte Valent im Vorfeld nicht gedacht.

«Wir wollten unser Team wettkampforientierter aufstellen

und allmählich darauf aufbauen. Dass wir so schnell zum

Erfolg kamen, überraschte uns selber etwas.»

Bild oben: Grosse Erleichterung nach dem Krimi im

Champions-Tiebreak: Die Damen des Grasshopper

Clubs Zürich liegen sich gegenseitig in den Armen.

© freshfocus

Bild unten: Nach der Pokalübergabe – Die Spielerinnen

des Grasshopper Clubs Zürich feiern die

Rück eroberung des NLA-Interclub-Titels. © freshfocus

Nicht überraschend kommt für Valent hingegen die Tatsache,

dass mit dem TC Seeblick und dem Grasshopper

Club zwei Zürcher Teams die Trophäen gewannen.

«Zürich hatte schon immer gute Teams mit Spielerinnen

und Spielern auf Top-Niveau. Das hat irgendwie Tradition.»

Schon früher, als er selber für den heutigen Konkurrenten

GC auflief, hätten sie immer wieder um den Titel gespielt –

und auch oft gewonnen, so Valent.

MISSION TITELVERTEIDIGUNG

Die Herren des TC Seeblick schauen bereits auf die anstehende

Interclub-Saison. Sie freuen sich besonders auf

den Heimvorteil: «Fast alle unsere Spieler sind in diesem

Club grossgeworden. Das motiviert uns extrem, zusätzlich

etwas aus uns herauszuholen. Wir wollen den Titel verteidigen

und dem Club damit etwas zurückgeben», sagt Roman

Valent. Er hofft, dass es dem TC Seeblick gelingt, zwei

starke Ausländer fürs Team zu gewinnen: «Unsere Schweizer

Spieler sind unsere Basis. Hier sind wir sehr solid aufgestellt.

Ohne starke Ausländer an der Spitze reicht es heute

aber nicht mehr bis ganz nach vorne, das ist uns bewusst.»

Auch ihre Mannschaft wolle im Jahr 2018 wieder voll angreifen

und den Titel verteidigen, sagt GC-Coach Wellauer. Die

Chancen, dass dies gelingt, schätzt sie als durchaus

intakt ein: «Wir setzen konsequent auf langjährige GC-Spielerinnen

und ergänzen das Team mit jungen Nachwuchstalenten.

Auch dieses Jahr bleiben wir dieser Philosophie

treu. Somit können wir erneut aus dem Vollen schöpfen.» (fw)

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


INTERCLUB ENDRUNDE

VOR HEIMPUBLIKUM

ZUR TITELVERTEIDIGUNG?

Die Herrenmannschaft des TC Seeblick träumt als amtierender Schweizermeister der

Nationalliga A von der Titelverteidigung auf heimischem Boden – Schauplatz der diesjährigen

Interclub-Finalspiele. OK-Präsident Kai-Uwe Steuber möchte der Veranstaltung

einen würdigen Rahmen verleihen. Er hat sich sein Wunschszenario bereits ausgedacht.

Nachdem das Finalwochenende der letzten beiden Jahre

in Lausanne stattfand, war Swiss Tennis bestrebt, die

Endrunde wieder in der Nordostschweiz zu veranstalten.

«Der TC-Seeblick hat seine Gastfreundschaft und eine

tolle Atmosphäre bereits bei zahlreichen hochklassigen

NLB- und NLA-Begegnungen unter Beweis gestellt», sagt

Kai-Uwe Steuber, Präsident des Organisationskomitees

vom TC Seeblick. Zudem sei die Herrenmannschaft vom

Seeblick amtierender Schweizermeister – womit es sich für

Swiss Tennis aufdrängte, den Verein als Veranstaltungsort

anzufragen.

GROSSER ZUSCHAUERAUFMARSCH ERWARTET

Der TC Seeblick plant, auf seiner Anlage in Wollishofen

drei Tribünen für die Zuschauer aufzustellen, um eine

grosse Gästezahl willkommen zu heissen. OK-Präsident

Steuber sagt: «Wir rechnen gerade in der Region Zürich

aufgrund der hohen Dichte an Tennisclubs mit grossem

Interesse für diesen Sportevent. Bei gutem Wetter erwarten

wir bis zu tausend Zuschauer.»

Die Organisation und die Durchführung dieses Gross-

Events sind für den TC Seeblick mit erheblichem fi nanziellem

Aufwand verbunden. Neben den Tribünen möchte

der Club auch Verpfl egungsstände und Zelte aufbauen.

Ferner fällt die Reservation der Tennishalle für den Regenfall

an. Steuber hofft deshalb, dass sich neben dem TC Seeblick

wie im vergangenen Jahr auch die beiden Teams des

Grasshopper Clubs Zürich für die Endspiele qualifi zieren

und so zusätzlich als Publikumsmagnete wirken.

TATKRÄFTIGE UNTERSTÜTZUNG DER MITGLIEDER

Auch die Clubmitglieder des TC Seeblick stehen trotz anfänglich

vereinzelter kritischer Stimmen hinter dem Event.

Das Feedback war insgesamt sehr positiv und viele Clubmitglieder

signalisierten bereits ihre Bereitschaft, aktiv

einen Beitrag leisten zu wollen. «Dies schliesst sogar passive

Mitglieder ein und solche, die sonst nicht mehr besonders

viel Tennis spielen. Das freut uns natürlich sehr», sagt

Steuber. «Wir sind zuversichtlich, ein motiviertes Team von

freiwilligen Helferinnen und Helfern zusammenstellen

zu können», sagt Steuber, der ungefähr 30 bis 50 Personen

für das Finalwochenende mobilisieren möchte.

Damals siegte der TC Seeblick im Zürcher Derby gegen

GC und holte sich den ersten Titel der Vereinsgeschichte.

So oder so: «Die Aussicht auf die Titelverteidigung und die

mögliche Qualifi kation zweier weiterer Zürcher Teams

sind aus dramaturgischer Sicht bereits die perfekte Voraussetzung

für ein sportlich hochklassiges Wochenende»,

resümiert Steuber.

Angesprochen darauf, wie er sich entscheiden würde, wenn

er zwischen gutem Wetter für das Finalwochenende und

der Titelverteidigung des TC Seeblick auswählen könnte,

sagt er: «Das ist ganz einfach. Ich wähle die Titelverteidigung

bei Kaiserwetter!» (fw)

Bild unten: Hoch soll er leben: Der frisch gebackene

NLA-Meister TC Seeblick feiert seinen Captain

Roman Valent. © freshfocus

Die diesjährige Interclub-Meisterschaft der

Nationalliga A beginnt am 31. Juli 2018.

Die Vorrunde wird am Dienstag, Donnerstag,

Samstag, Sonntag und Dienstag gespielt.

Die Finalrunde findet am

11. und 12. August 2018 statt.

Hauptschauplatz sowohl bei den Damen wie

auch bei den Herren ist der TC Seeblick.

WIEDERHOLUNG DES DERBYS?

Könnte er wählen, würde Kai-Uwe Steuber bei den Herren

gerne eine Reprise des letztjährigen Finalspiels sehen.

26/27


PRESENTING PARTNER


RUBRIK?

KURIOSES AUS

DEM TURNIER-

ALLTAG

Conni Marty leitet seit vielen Jahren das Organisationskomitee der Stadtzürcher Tennismeisterschaften.

Das Turnier zählt mit jährlich über 500 Teilnehmenden zu den grössten der

Schweiz. In dieser Funktion hat Conni allerlei lustige, kuriose, frustrierende und erfreuliche

Momente mit und rund um die Teilnehmenden erlebt. Wir haben sie nach Anekdoten gefragt –

und wurden mit folgenden Storys belohnt.

WICHTIGER HERR ZEIGT KEINE GEDULD

Ich befand mich gerade im Turnieroffice, als meine OK-Kollegin

auf mich zukam und sagte, ich müsse ihr dringend helfen.

Ein Herr im mittleren Alter sei wütend und wolle mich sprechen.

Nachdem ich mich ihm vorgestellt hatte, legte er los mit

seiner Schimpftirade. Seine Partie sei auf 14 Uhr angesetzt gewesen,

meinte er lauthals, nun sei aber bereits 14.20 Uhr und

die Partie auf dem Platz sei noch immer in vollem Gange. Ich

erklärte ihm, dass wir pro Partie eineinhalb Stunden einplan-

ten, dass es im Tennis aber bekanntlich schwierig sei zu prognostizieren,

wie lange eine Partie tatsächlich dauern würde;

er kenne das bestimmt aus dem Fernsehen. Daraufhin meinte

er, er fände dies eine Frechheit, schliesslich sei er bereits wie

vorgeschrieben 15 Minuten vor der Partie vor Ort gewesen.

Als ich versuchte, die Wogen zu glätten, und sagte, dass die

Partie bestimmt bald fertig sei, sagte er zu mir: «Wissen Sie

eigentlich, wer ich bin?» Ich erklärte ihm, dass wir die laufende

Partie unabhängig von der Person, der Klassierung oder ande-

28/29


Bild oben: Conni Marty ist seit elf Jahren Präsidentin

des Organisationskomitees rund um die Stadtzürcher

Tennismeisterschaften. Dank ihres leidenschaftlichen

und unermüdlichen Einsatzes zwischen Turnierleiterbüro

und Tennisplätzen gehen die Stadtzürcher Tennismeisterschaften

stets reibungslos über die Bühne. Ihr

Herz schlägt voll und ganz für den Tennissport. Neben

der Organisation der SZTM gibt sie Tennislektionen

als Trainerin.

ren Merkmalen nicht unterbrechen könnten und dass er sich

leider noch kurze Zeit gedulden müsse. Bevor er sich abwendete,

meinte er trocken: «Ein Spiel dauert genau eineinhalb

Stunden!». Nachdem das Spiel dann mit ein wenig Verspätung

beginnen konnte, spielte der Herr drei lange Sätze. Die Partie

dauerte insgesamt weit über zwei Stunden. Schon während

der Partie amüsierten wir uns im OK darüber und hätten den

Herrn gerne darauf hingewiesen, dass eine Partie nur eineinhalb

Stunden dauere. Sein Einsatz auf und neben dem Platz

blieb übrigens unbelohnt, er verlor die Partie. Im Organisationskomitee

lachen wir noch heute jedes Jahr darüber, wenn

wir in Verzug sind.

DIE GESCHÄFTSFRAU UND IHRE ASSISTENTIN

Einmal meldete sich die Assistentin einer Teilnehmerin per

E-Mail. Sie sagte mir, dass sich ihre Chefin für die demnächst

beginnenden Meisterschaften angemeldet hätte und noch ein

paar offene Fragen im Raum stünden. Die Assistentin (bzw. die

Chefin) wollte wissen, ob ein Warm-up auf dem Platz möglich

sei; was passieren würde, falls es regnen sollte; wann das

Endspiel stattfinden würde (es war eine Vierergruppe, die im

Round-Robin-Modus gespielt wurde); wo und wann sie am

Spieltag zu erscheinen habe und ob alle Rechnungen für die

Teilnahme bezahlt seien. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir

nur wenige Tage zuvor die Tableaus mit sämtlichen Informationen

verschickt hatten. Ich beantwortete ihre Anfrage und

wies die Assistentin auf dieses Aufgebot hin; alle Details zu

Spielort, Spielzeit, Austragungsmodus etc. würde sie darin finden.

Daraufhin antwortete mir die Assistentin, dass sie leider

noch immer nicht wisse, wann das Endspiel ihrer Chefin angesetzt

sei und ob das Einspielen vor oder nach der Anmeldung

bei der Turnierleitung stattfinden würde. Ich erklärte, dass es

bei der Anzahl Teilnehmerinnen keinen Final geben würde

und dass das Einspielen direkt vor der Partie auf dem Platz

stattfinden würde. Scheinbar waren diese Informationen aber

noch nicht gut genug, da sie mir umgehend zurückschrieb, ob

denn tatsächlich alle Partien am angesetzten Tag stattfinden

würden. Nachdem ich bejahte, wollte sie noch wissen, wie lange

das Einspielen sei, ehe sie sich mit meinen Antworten zufrieden

gab. Das Erstaunliche daran: Die teilnehmende Dame

war R7-klassiert, es konnte sich also unmöglich um ihr erstes

Turnier gehandelt haben.

WENN MAN DEN GEGNER NICHT NACH

DEM NAMEN FRAGT

Auf einer Aussenanlage herrschte ziemlich viel Betrieb, weshalb

die Wechsel auf den Plätzen etwas ungeordnet abliefen.

Zwei Herren schnappten sich die Bälle und sagten, dass

sie auf den vorgesehenen Platz ging, um loszulegen. Nach

der Partie meldeten sie das Resultat und verabschiedeten

sich voneinander. Nach Ende des Turniers rief mich der Folgegegner

dieser Partie an und sagte, dass das Resultat falsch

eingetragen sei. Er hätte gegen einen R7-klassierten Gegner

gewonnen und nicht wie erfasst gegen einen R9. Nach langen

Nachforschungen stellte sich heraus, dass bei zwei Partien

in der ersten Runde die falschen Gegner gegeneinander

gespielt hatten, und dann logischerweise der falsche Sieger

in der nächsten Runde antrat. Die Resultate waren also aufgrund

dieses Fehlers falsch erfasst worden. Die Moral von

der Geschicht’: Ohne des Gegners Namen zu kennen, spielt

man nicht. (fw)

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


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ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2017


STADT ZÜRICH

«SIMPLY

THE BEST»

Der TC Uetliberg ist 2018 wieder die Hauptanlage der Stadtzürcher Meisterschaften

und feiert sein 50-Jahr-Jubiläum.

In den 1960er-Jahren verwirklichte eine

Handvoll Leute – im besten Alter und

erfolgreich im Beruf – ihre Vision eines

Tennisclubs, in welchem sich nicht nur

Sport treiben, sondern auch die Geselligkeit

pflegen liess. Im Entlisberg-Wald

in Zürich-Wollishofen gab es ein Stück

Land, auf dem sich die Pläne realisieren

liessen: Der TC Entlisberg stand vor der

Entstehung. Doch auf Intervention des

damaligen Stadtforstmeisters Oldani

wurde der Standort zum Tabu, weil

zu viele Bäume hätten dranglauben

müssen; die Stadt stellte als Ersatz eine

Parzelle oberhalb des Albisguetli zur

Verfügung, auf welcher der Club 1968

seine Eröffnung feierte – den Namen

mochte man nach der Gründungsversammlung

nicht mehr ändern. Also

entstand am Fusse des Uetlibergs der

TC Entlisberg.

Max Meier hiess der erste Präsident,

Arthur Blum, der Architekt des Clubhauses,

folgte ihm fünf Jahre danach. Bis

2018 «verbrauchte» der Club nur zehn

Präsidenten, was von einer respektablen

Kontinuität zeugt. Doch im Verlauf der

50 Jahre veränderte sich der Club –

nicht nur der neue, eigentlich logische

Name TC Uetliberg, der 2013 beschlossen

wurde, ist Zeugnis davon. Bis weit

in die 1980er-Jahre war Tennis im TC

Entlisberg eine erlesene Angelegenheit.

In den Statuten war festgehalten, dass

nicht mehr als 160, später 180 Aktivmitglieder

aufgenommen werden durften –

fehlte noch, dass man einmal eine halbe

Stunde warten musste, bis man spielen

konnte. Es gab eine Warteliste, Göttis

mussten die Aufnahme gutheissen, eine

Eintrittsgebühr und der Erwerb von zwei

Anteilscheinen waren Pflicht. Und als

einmal jemand vorschlug, die Mindestzahl

in den Statuten weiter zu erhöhen,

blieb dieses Ansinnen ohne Chancen:

Lieber wurde der Jahresbeitrag erhöht.

Tempi passati! In den Boomjahren

der 1990er umschiffte der damalige

Präsident Hans-Jürg Trutmann die

180er-Regel der Statuten, indem er

Temporär-Mitglieder einführte und so

den Mitgliederbestand auf über 200

steigerte. Noch immer eine komfortable

Lage bei sieben Sandplätzen.

Von solchen Zahlen wagt man heute

nicht einmal mehr zu träumen. Eine

Eintrittsgebühr und die Pflicht, Anteilscheine

zu kaufen, gibt es längst nicht

mehr, und trotz der traumhaften Lage,

einem schönen Restaurant mit exzellenter

Küche und einem kleinen Swimmingpool

kämpft der TCU – wie fast alle

Clubs im Raum Zürich – um Mitglieder.

Er lebt nur recht gut, weil er seit 2008

die Tennisspieler des Sportclubs der

Swiss Life in Untermiete hat. Dennoch

geht das Motto, mit dem am 30. Juni

der 50. Geburtstag gefeiert wird,

nicht vollends an den Realitäten vorbei:

Der TCU ist «Simply The Best».

Eigentlich müsste der TCU ja Tennisund

Country-Club heissen, denn hoch

über der Stadt kann man nicht nur

Tennis spielen, sondern richtiggehend

Ferien machen. Der Club bietet überdies

ein fachmännisch geleitetes Juniorentraining

und viele Privilegien für den

Nachwuchs. Er ist auch sonst daran, sich

zu verjüngen, er ist unkompliziert und

offen für alle Gäste – auch als Hauptanlage

der Stadtzürcher Meisterschaften.


STADTZÜRCHER

TENNISMEISTERSCHAFTEN –

4. BIS 15. JULI 2018

AM FUSSE DES

ZÜRCHER

HAUSBERGS

Wie üblich finden die Stadtzürcher Tennismeisterschaften

auf mehreren Clubanlagen

statt – 2018 turnusgemäss auf den Anlagen

des TC Uetliberg, TC Engematt, TC Bachtobel,

TC Credit Suisse, TC Hakoah,

TC Uitikon und den Städtischen Plätzen

Frauenthal. Mit dem TC Uetliberg befindet

sich die Turnier-Hauptanlage auf ehrwürdigem

Boden: auf dem Hausberg der Stadt

Zürich, dem Uetliberg.

DER STANDORT

Tatsächlich nennt sich der Tennisclub Uetliberg erst seit

2014 nach seinem Standort. Denn der TC Entlisberg,

wie sich der Club bis dahin nannte, sollte eigentlich in

Wollishofen entstehen, was durch den damaligen Stadtforstmeister

aber verhindert wurde. Also hat man

die Plätze ins Albisgüetli umgesiedelt, aber den Namen

nicht geändert. Dies wurde rund 45 Jahre später

nachgeholt – zu Recht. Schliesslich lautet die Adresse

ja auch: Uetlibergstrasse 420.

DAS JUBILÄUM

Am 30. Juni 2018

feiert der Club sein

50-Jahr-Jubiläum.

Unter dem Motto «Simply The Best»

wird ein rauschendes Fest erwartet –

mit grossem Festzelt, feinsten Speisen und

glamourösen Show Acts.

Mit Coco Fletcher konnte dafür

DIE Interpretin von Tina-Turner-Songs gewonnen

werden, zusammen mit anderen Interpreten,

zum Teil aus den Reihen des Clubs.

DIE ANLAGE

Die Clubanlage wurde in den 1960er-Jahren gebaut –

das Clubhaus präsentiert sich im Bungalow-Stil und

ist damit sympathischer architektonischer Zeuge der

Zeit. Die terrassenartig konzipierte, attraktive Tennisanlage

wartet mit 7 Sandplätzen auf und bietet – je

nach Baumschnitt – sogar freie Sicht auf den Zürichsee.

Hier treibt man Sport, geniesst seine Freizeit und pflegt

Freundschaften. Der beliebte Swimmingpool erfrischt

im Sommer zusätzlich und ist ein richtiges Paradies für

Familien.

DAS RESTAURANT

Das gemütliche Restaurant im Clubhaus ist auch für

Nichtmitglieder täglich geöffnet und verwöhnt mit

saisonaler Küche. Und zwar nicht nur als profane

Stärkung für Sportler, sondern auch für richtig kulinarische

Höhenflüge. Denn egal ob als Zuschauer oder

als Spieler vor, nach oder zwischen zwei Matches: Das

Flavours-Team freut sich auf zahlreiche hungrige Gäste.


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36/37


FACTS & FIGURES

STADTZÜRCHER

MEISTERSCHAFTEN

AKTIVE

4. – 15. JULI 2018

Alle Informationen und Resultate über die Stadtzürcher Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.sztm.ch

TURNIER

74. Stadtzürcher Tennismeisterschaften (Swiss-Tennis-Nr. 111936)

TURNIERDATEN

4. – 15. Juli 2018; Einzel- und Doppelkonkurrenzen

Women’s Doubles

R1/R4 2

R4/R9 2

30+ R3/R9 2

Men’s Doubles

R1/R4 2

R4/R9 2

35+ R3/R9 2

45+ R4/R9 2

Doubles Mixed

R1/R5 1/2

R5/R9 2

45+ /40+ R4/R9 2

Men’s Singles

N3/R1

R1/R3

R4/R5

R6/R7

R8/R9

35+ R2/R5 1

35+ R5/R7

35+ R7/R9

45+ R3/R5 1

45+ R5/R7

45+ R7/R9

55+ R3/R7 1/2

55+ R7/R9 2

60+ R6/R9 1/2

65+ R4/R9 1/2

70+ R6/R9 1/2

KATEGORIEN

Women’s Singles

N3/R1

R1/R3

R4/R6

R7/R9

30+ R2/R5 1

30+ R5/R7

30+ R7/R9

40+ R2/R5 1

40+ R5/R7

40+ R7/R9

50+ R3/R5 1/2

50+ R6/R9 1/2

60+ R4/R6 1/2

60+ R6/R9 1/2

1

evtl. Tableau Avancé 2 Match-Tiebreak

TURNIERORTE

· TC Uetliberg (Hauptanlage)

· TC Engematt · TC Bachtobel · TC Credit Suisse · TC Hakoah

• TC Uitikon · Städtische Plätze Frauenthal

TURNIERLEITUNG

Conni Marty, Telefon 079 384 27 72, E-Mail info@sztm.ch

NENNGELD

Einzel: CHF 50.– (Erwachsene), CHF 30.– (Junioren)

Doppel pro Spieler: CHF 25.– (Erwachsene), CHF 15.– (Junioren)

ANMELDUNG

Online über www.swisstennis.ch (Turnier-Nr. 111068)

ANMELDESCHLUSS

19. Juni 2018

DIVERSES

Plätze: Sand, Bälle: ATP Head

Auch die Gesundheitskosten

bleiben schlank.

2300 Sportvereine bewegen den Kanton Zürich.

ZKS – Zürcher Kantonalverband für Sport

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ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


WINTERTHUR

AKTIVE

FACTS & FIGURES

WINTERTHURER

MEISTERSCHAFTEN

5. – 9. SEPTEMBER 2018

Alle Informationen und Resultate über die Winterthurer Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.winterthur-tennis.ch

Women’s Doubles

N1/R9

Men’s Doubles

N1/R9

Doubles Mixed

N1/R9

TURNIER

53. Regionale Winterthurer Meisterschaften

(Swiss-Tennis-Nr. 113035)

Men’s Singles

N1/R9

R4/R6

R7/R9

35+ R3/R7

45+ R4/R9

TURNIERDATEN

5. – 9. September 2018

KATEGORIEN

Women’s Singles

N1/R9

30+ R2/R6

40+ R3/R7

1

evtl. Tableau Avancé 2 Match-Tiebreak

TURNIERORTE

· LTC Winterthur (Hauptanlage)

· TC Wiesendangen (Nebenanlage)

· Regenplätze: Tennishalle Auwiesen und Tenniscenter Grüze

TURNIERLEITUNG

André Müller, Telefon 076 368 88 68,

E-Mail info@winterthur-tennis.ch

NENNGELD

Einzel: CHF 50.– (Erwachsene), CHF 30.– (Junioren)

Doppel pro Spieler(in): CHF 35.– (Erwachsene),

CHF 20.– (Junioren)

ANMELDUNG

Online über www.swisstennis.ch, (Turnier-Nr. 113035),

oder per E-Mail an info@winterthur-tennis.ch

ANMELDESCHLUSS

12. August 2018

TENNISCENTER

GRÜZE BAUT

AUSSENPLÄTZE

Die Betreiber der Tennishalle Grüze in

Winterthur wollen an die frische Luft.

Geplant sind drei Aussenplätze auf

dem Landstück zwischen der Tennishalle

und der Etzbergstrasse. Das Land

gehört der Stadt Winterthur, sie trat es

aber im Baurecht an die Eigentümer

der Tennishalle ab. Nun folgte der Spatenstich.w

Die drei neuen Aussenplätze

sollten Mitte Jahr fertiggestellt sein.

Im Jahr 1979 wurde im Hölderli die erste

Halle mit Schiebedächern in Betrieb

genommen. Zwei Jahre später folgte

die zweite Halle. Auf einer Fläche von

rund 5000 Quadratmetern konnte nun

Tennis oder Squash gespielt werden.

Im Jahr 1999 wurden vier Badmintonplätze

erstellt und somit ein umfassendes

Angebot für drei Ballsportarten

geschaffen. Die Angebotserweiterung

von drei Aussenplätzen passt in die Geschäftsstrategie

der Tennishalle Grüze

AG. Laufend in die Halle zu investieren

und Neues zu wagen, gehört genauso

dazu, wie sich an die Bedürfnisse der

Kundschaft anzupassen. Das Konzept in

Winterthur funktioniert – damit auch in

Zukunft eine tolle Infrastruktur besteht,

um Idolen wie Roger, Stan oder Belinda

nachzueifern.

Alexandra Pfi ster

38/39


LIMMATTAL

«IM TC ENGSTRINGEN

HERRSCHT EINE

SCHÖNE CLUBATMO-

SPHÄRE»

VIKTORIJA GOLUBIC HAT SCHON VERSCHIEDENTLICH IM TCE TRAINIERT

Der TC Engstringen ist dieses Jahr

Hauptaustragungsort der 50. Limmattaler

Tennismeisterschaften. Viktorija

Golubic wird natürlich nicht mitspielen,

die Fed-Cup-Teamstütze war aber

schon oft im TCE zu Gast.

Ist sie es oder ist sie es nicht? Doch,

sie ist es, dürften sich die Mitglieder

des TC Engstringen schon mehrfach

gesagt haben. Sie fällt auf, Viktorija

Golubic. Einerseits durch ihr hohes

Spielniveau – sie ist die klar beste Zürcher

Tennisspielerin und schweizweit

die Nummer 3 – und andererseits mit

ihrem eleganten, ästhetischen Spiel

und der wunderbaren einhändigen

Rückhand. Es ist einer der schönsten

Schläge überhaupt auf der Frauentour.

Golubic erklärt, wie es zu ihren Gastspielen

im TCE kam: «Ich habe hier

ab und zu trainiert, als mein Trainer

Philip Wallbank hier gearbeitet hat.

Ich habe auch den damaligen Präsidenten

kennengelernt.»

Gut habe es ihr gefallen auf der

idyllischen Anlage des TCE, sagt die

25-Jährige. «Der Club ist sehr schön

gelegen, ruhig, und die Plätze sind von

guter Qualität. Zudem hatte ich den

Eindruck, dass hier eine schöne Clubatmosphäre

herrscht und die Mitglieder

rege an den Aktivitäten teilnehmen

und sich wohlfühlen.»

Mitgespielt hat sie selber an den

LTM auch in jungen Jahren nie.

«Leider nicht.» Verständlich, führte

ihr Weg doch schon bald weg von den

lokalen, regionalen und nationalen

Courts, immer das Fernziel der grossen

internationalen Bühnen vor Augen.

« Der Club ist

sehr schön

gelegen, ruhig,

und die Plätze

sind von guter

Qualität. »

Victorija Golubic

Mit beharrlicher Arbeit näherte sie

sich der erweiterten Weltspitze immer

mehr an, 2016 stürmte sie dann unaufhaltsam

nach vorne. Innert Jahresfrist

verbesserte sie sich um über 120

Positionen und schaffte den Sprung

von Platz 178 auf 56.

Der Premierentitel in Gstaad

Der Höhepunkte gab es viele: Zuerst

übersprang sie beim Australian Open

die Qualifikation und forderte dann

Carla Suarez Navarro alles ab, später

erreichte sie beim French Open, wiederum

als Qualifikantin, die 2. Runde.

In der zweiten Jahreshälfte stand sie in

den Viertelfinals in Tokio und Guangzhou

sowie zum Saisonabschluss im

Final von Linz. Dort besiegte sie der

Reihe nach Laura Siegemund, Julia

Görges und Garbine Muguruza, drei

absolute Spitzenspielerinnen.

Den nachhaltigsten Eindruck hinterliess

Golubic aber zu Hause. In Gstaad

sorgte sie in einer völlig verregneten

Woche für Sonnenschein: Sie holte

sich ihren ersten Titel nach Siegen in

den Schlussrunden gegen den damaligen

Shootingstar Rebeka Masarova

und die Holländerin Kiki Bertens. 280

Weltranglistenpunkte und der erstmalige

Sprung in die Top 100 – von Platz

105 direkt auf 72 – waren reicher Lohn

und Bestätigung, dass für sie vieles

möglich ist.

Die Exploits im Fed-Cup-Halbfinal

Es war der zweite Höhepunkt auf

heimischem Boden in jenem Jahr.

Richtiggehend verblüfft hatte sie drei

Monate vorher, im Fed-Cup-Halbfinal

in Luzern, wo sie als Ersatz für die

verletzt ausgefallene Belinda Bencic

eingesetzt wurde. Im Tollhaus der

Luzerner Messehalle zeigte sie keinerlei

Nerven und wurde rasch zur

Schweizer Hoffnungsträgerin, da Timea

Bacsinszky nicht ihre Bestform erreichte.

Golubic schlug in ihren Einzelpartien

die viel routinierteren Tschechinnen

Karolina Pliskova und Barbora Strycova,

jeweils in drei Sätzen und nach

Satzrückstand, und so stand es nach

den Einzeln 2:2. Dort kam dann wiederum

Golubic an der Seite von Martina

Hingis zum Einsatz, gegen Pliskova /

Lucie Hradecka fand das Schweizer

Paar aber keine Lösung mehr. Der

Finaltraum platzte abrupt.

40/41


«Der Fed Cup bedeutet mir mega viel»

Captain Heinz Günthardt weiss, was

er an der technisch starken Zürcherin

mit dem grossen Ballgefühl hat. Im an

Höhen und Tiefen so reichen Frauentennis

ist sie nicht nur pflegeleicht,

sondern eine regelrechte Konstante. In

ihren letzten drei Partien in Minsk und

zuletzt im Februar in Prag verpasste

sie gegen absolute Weltklassespielerinnen

wie Petra Kvitova den Sieg nur

hauchdünn. Die Einsätze mit dem Nationalteam

sind für sie alles andere als

gewöhnliche Wochen: «Der Fed Cup

bedeutet mir mega viel, seit dem ersten

Aufgebot. Es ist eine grosse Ehre,

wir haben ein cooles Team, alle wollen

nur das Beste und das macht es so

speziell. Es ist immer eine megacoole

Trainingswoche mit guten Freundinnen

und Freunden.»

Viktorija

Golubic

© freshfocus

2017 erlebte Golubic, dass es in einer

Tenniskarriere nicht immer nur

nach oben geht. «Ich habe

meinen Rhythmus

irgendwie nicht richtig

gefunden», blickt

sie auf ein durchzogenes

Jahr zurück.

Die Folge war ein

Rückfall im Ranking

auf Rang 128. Zuletzt

bewies sie nun wieder

klare Aufwärtstendenz,

bei Drucklegung dieses

Magazins kratzte sie wieder

an den Top 100.

Dorthin will sie natürlich zurück,

dann wäre sie erneut fix in den

Grand-Slam-Hauptfeldern, in denen

Preisgeld und Punktzahl klar am

grössten sind. Ihre Prioritäten für

dieses Jahr sind denn auch klar:

«Vor allem die Grand-Slam-Turniere

und die Events in der Schweiz.»

Wenn die Limmattaler Meisterschaften

im August ausgetragen werden, befindet

sich Golubic aller Voraussicht nach

in den USA bei den Vorbereitungsturnieren

aufs US Open in New York.

Einen Tipp gibt sie aber allen Freizeitspielern

mit auf den Weg, und zwar

einen, den sie selber auch beherzigt:

«Es ist etwas, das auf jedem Niveau

gilt: Habt Spass und macht das Beste

aus jeder Situation.»

Marco Keller


LIMMATTAL

DIESE FIRMEN UNTERSTÜTZEN

DIE LIMMATTALER 2018:

Restaurant

Catering

42/43


FACTS & FIGURES

LIMMATTALER

MEISTERSCHAFTEN

AKTIVE

15. – 19. UND 22. – 26. AUGUST 2018

Alle Informationen und Resultate über die Limmattaler Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.limmattaler-tennis.ch


OPEN 1

TURNIER

50. Offene Limmattaler Tennismeisterschaften

(Swiss-Tennis-Nr. 111482)

TURNIERDATEN

15. – 19. August 2018

Abschluss aller Konkurrenzen und Preisübergabe

am 19. August 2018

TURNIERORTE

· TC Engstringen (Hauptanlage)

· TC Unterengstringen

· TC Weihermatt

TURNIERLEITUNG

Patrick Koch, Telefon 078 875 14 69,

E-Mail info@limmattaler-tennis.ch

KATEGORIEN

Generelle Beschränkung auf 32 Teilnehmer pro Konkurrenz

Men’s Singles

35+ R7/R9

45+ R6/R9

55+ R6/R9 CT

65+ R6/R9 CT

Women’s Singles

30+ R6/R9

40+ R6/R9

50+ R6/R9 CT

60+ R6/R9 CT

CT = 3. Satz Champions Tiebreak auf 10

NENNGELD

Einzel: Erwachsene CHF 50.–

ANMELDUNG

Online unter www.swisstennis.ch Nr. 111482

ANMELDESCHLUSS

Donnerstag, 9. August 2018

BESONDERES

«Chill & Lounge Party» am Samstag, 18.August anlässlich der

50. Austragung der LTM. Let’s party!

OPEN 2

TURNIER

50. Offene Limmattaler Tennismeisterschaften

(Swiss-Tennis-Nr. 111481 und Nr. 111484 (Preisgeldkategorien))

TURNIERDATEN

22. – 26. August 2018

Preisverteilung am 26. August 2018 nach

Abschluss der letzten Spiele

TURNIERORTE

· TC Engstringen (Hauptanlage)

· TC Unterengstringen

· TC Weihermatt

TURNIERLEITUNG

Patrick Koch, Telefon 078 875 14 69,

E-Mail info@limmattaler-tennis.ch

KATEGORIEN

Generelle Beschränkung auf 32 Teilnehmer pro Konkurrenz

Men’s Singles

R1/R4

(LMT 500, Preisgeld)

R4/R6

R6/R9

35+ R3/R5

35+ R5/R7

45+ R3/R6

55+ R3/R6 CT

65+ R4/R6 CT

70+ R6/R9 CT

CT = 3. Satz Champions Tiebreak auf 10

*

Die Summe der Klassierung eines Doppels muss

mindestens 6 ergeben (z. B. R2 und R4).

NENNGELD

Einzel: Erwachsene CHF 50.–/Doppel pro Spieler: CHF 25.–

ANMELDUNG

Online unter www.swisstennis.ch Nr 111481 und Nr. 111484

(Preisgeldkategorien)

ANMELDESCHLUSS

Donnerstag, 16. August 2018

Women’s Singles

R1/R4

(LMT 500, Preisgeld)

R4/R6

R6/R9

30+ R3/R6

40+ R3/R6

50+ R3/R6 CT

60+ R4/R6 CT

Doubles

MD R1/R9 CT *

MD 45+ R3/R9 CT

WD R1/R9 CT *

WD 40+ R3/R9 CT

DM R1/R9 CT *

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


NEUSTART IN

DER NACHWUCHS-

FÖRDERUNG

Jeder Sportverband überprüft kontinuierlich

seine Nachwuchsförderung

und versucht, sie weiterzuentwickeln.

Die Zielsetzung ist bei allen gleich:

höhere Leistungsdichte an der Spitze,

vor allem im internationalen Vergleich.

Swiss Tennis hat im Rahmen der nationalen

Arbeitsgruppen 2016 beschlossen,

das Nachwuchsförderungskonzept

zu überprüfen. Die Delegiertenversammlung

vom März 2017 hat die

Grundlagen für Swiss Tennis und die

Regionalverbände abgesegnet.

Seither wurde die Umsetzung konkretisiert.

2018 ist das Umstellungsjahr.

Ab 1. August 2018 gelten neue Kaderkonzepte.

Worum geht es?

• ARBEITSTEILUNG UND

KOMPETENZEN SWISS TENNIS –

REGIONALVERBÄNDE:

Die Zusammenarbeit zwischen Swiss

Tennis (Spitzensport) und den Regionalverbänden

(Kids Tennis, Grundausbildung,

Leistungs- und Breitensport) wird

verbessert; die Kompetenzen geklärt.

Bis jetzt hat Swiss Tennis den Regionalverbänden

CHF 300 000 an die Kaderspieler

der Leistungsstufe 1 bezahlt

(für Zürich Tennis waren es gut 40 000),

ohne Ansprüche an die Verwendung

zu stellen. Neu wird dieses Geld den

von Swiss Tennis betreuten überregionalen

Kaderspielerinnen und -spielern

zugute kommen.

• PROFESSIONELLE BETREUUNG:

ES SOLLEN MEHR HOFFNUNGS-

VOLLE JUNIOR(INNEN) PROFES-

SIONELL BETREUT WERDEN

Bisher wurden nur die Juniorinnen

und Junioren des Nationalkaders

von Swiss Tennis erfasst und betreut.

Das waren 2017/18 gesamthaft in der

Schweiz 65 Juniorinnen und Junioren.

Davon gehörten 12 zu Zürich Tennis.

Künftig sollen 80 bis 100 ehemalige

LS1-Spieler(innen) zwischen U12 und

U15 zusätzlich von Swiss Tennis in einem

überregionalen Kader betreut werden.

Von Zürich Tennis werden dies 12 bis 15

sein. Die Juniorenverantwortlichen der

Regionalverbände, die ja ehrenamtlich

arbeiten, können sich auf das Regionalkader

konzentrieren.

• MEHR UND BESSER TRAINIEREN:

Talentierte Juniorinnen und Junioren

sollen früher erfasst werden. Die professionelle

Betreuung durch einen

Swiss-Tennis-Fachmann ermöglicht es,

das Training zu optimieren und allenfalls

auch geeignete Trainingsorte zu

finden.

• GLEICHE KADERGRUNDLAGEN

FÜR ALLE REGIONALVERBÄNDE

Bis jetzt waren die Regionalverbände

frei in der Selektion der LS2-Junioren.

44/45


Neu gibt es schweizweite Regeln für die

Regionalkader. Für die neuen Regionalkader

ab 1. August 2018 ist das Ranking

1/18 massgebend. Selektioniert werden

bei den Boys:

Jg. 2007: Top 100, Jg. 2006: Top 80,

Jg. 2005: Top 50, Jg. 2004: Top 50,

Jg. 2003: Top 40, Jg. 2002: Top 40, Jg.

2001: Top 30, Jg. 2000: Top 30. Bei den

Girls: Jg. 2007: Top 50, Jg. 2006: Top

40, Jg. 2005: Top 30,Jg. 2004: Top 30,

Jg. 2003: Top 25, Jg. 2002: Top 25, Jg.

2001: Top 25, Jg. 2000: Top 20.

Die Regionalverbände sind frei, auch

jüngere Juniorinnen und Junioren ins

Kader aufzunehmen.

Die Ausgestaltung der Förderung der

Regionalkader ist Sache der Regionalverbände.

überregionalen Kader Zusammenzüge,

Camps und weitere Events organisiert.

Verantwortlich für die überregionalen

Kader der Deutschschweiz ist Berti

Hobi von Swiss Tennis.

ÜBERREGIONALES KADER

Die Mitglieder des überregionalen

Kaders trainieren weiterhin bei ihren

angestammten Trainern bzw. Tennisschulen.

Der Verantwortliche von Swiss

Tennis wird in den drei Deutschschwei-

zer Regionen je Zusammenzüge und

weitere Events organisieren. Er ist auch

verantwortlich für die Talent Cards

von Swiss Olympic und für die Zusammenarbeit

mit den Sportschulen. Er

wird auch die finanzielle Unterstützung

veranlassen. Am wichtigsten wird die

Zusammenarbeit mit den Trainern sein.

Mit diesem Konzept erhoffen sich die

Verantwortlichen für den Spitzensport

eine intensivere Förderung der Juniorinnen

und Junioren direkt unterhalb

WAS ÄNDERT SICH?

Neu wird ein überregionales Kader

U12 bis U15 gebildet, das von einem

Fachmann von Swiss Tennis professionell

betreut wird. Das Kaderjahr beginnt

neu am 1. August 2018. Das erste U12-

Team wird an einer Sichtung im April

2018 selektioniert. Eingeladen werden

je die besten 16 Boys und besten 10

Girls in der Schweiz der Jahrgänge 07

und 08. Dazu können die Regionalverbände

Vorschläge für je 6 Wildcards

einreichen. Die U15-Teams werden nach

dem Ranking 1/18 selektioniert.

Die Teams werden 6 Regionen zugeordnet.

Zürich Tennis gehört zur Region

Zentralschweiz, Aargau und Schaffhausen.

In diesen Regionen werden für die

NACHWUCHSFÖRDERUNG

SWISS TENNIS

Nationalkader A, B, C

und Nachwuchskader

SWISS TENNIS

überregionales Kader

U12 bis U15

REGIONALVERBÄNDE

Regionalkader

U12 bis U18

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


ZÜRCHER OBERLAND

des Nationalkaders und damit eine

Verminderung der Differenz zwischen

den Regionalspielern und dem Nationalkader.

Wer sich ab dem 16. Altersjahr

nicht für das Nationalkader qualifi ziert

hat, gehört anschliessend wieder zum

Regionalkader, wenn er oder sie die

Selektionsbedingungen (s. oben) erfüllt.

REGIONALKADER: MEHR ALS NUR

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Das Regionalkader ist das Reservoir für

das regionale Wettkampftennis. Es sind

die Jugendlichen, die das Tennisspiel

gut erlernt haben und sich gerne im

Wettkampf mit anderen messen. Sie

sollen sich als Sportskollegen verstehen,

nicht nur als Gegner in Turnieren.

Sie werden als Erwachsene Interclub

auf gutem Niveau spielen und an den

regionalen Turnieren teilnehmen. Sie

sind in den Clubs die Vorbilder der

jüngeren Clubmitglieder.

Zürich Tennis hat beschlossen, das

Regionalkader aktiv zu betreuen und

nicht nur (eher bescheidene) fi nanzielle

Beiträge an die Eltern zur Verminderung

der Trainingskosten auszuzahlen.

Besonders möchten wir ein Augenmerk

auf die Reduzierung der Drop-outs

richten.

Folgende Massnahmen werden von

Zürich Tennis ins Auge gefasst:

• Interclub der Aktiven: Juniorinnen und

Junioren sollen ab dem 13. Altersjahr

in einer Interclubmannschaft der Aktiven

mitwirken. Vorbild ist das Projekt

Girls Tennis. Zürich Tennis ist bei der

Bildung von Mannschaften behilfl ich.

Evtl. sollen Prämien ausgerichtet

werden an junge N-Spieler, die in der

Nationalliga spielen.

• Trainingszusammenzüge: Der RV

Zürich Tennis organisiert Trainingszusammenzüge

mit guten Sparringspielerinnen

und -spielern. Dabei sollen

unter der Leitung von Kadertrainern

vor allem Spielformen geübt werden.

• Göttisystem: Zürich Tennis entschädigt

einen Sparringpartner, der mit einem

Kadermitglied in dessen Club trainiert.

• Trainingscamp: Zürich Tennis organisiert

weiterhin ein Trainingscamp,

vorzugsweise im Sportzentrum Kerenzerberg

des Kantons Zürich.

Diese Massnahmen sind noch nicht alle

vom Regionalverband reglementiert.

Das Regionalkader wird neu auf den

1. August gebildet. Die Umsetzung der

Massnahmen ist auf 2019 geplant, weil

sie budgetabhängig sind.

Mit diesem Neustart erhoffen sich Swiss

Tennis und der Regionalverband Zürich

Tennis, einen Beitrag zur Ausbildung

von motivierten jungen Wettkampftennisspielerinnen

und -spielern zu leisten.

Die Hauptarbeit leisten weiterhin die

Trainer und die unterstützenden Eltern.

Roger Vaissière

Sport, Kultur und AHV stärken!

Wir sagen

JA

Foto: Dominic Steinmann

Giulia Steingruber,

Kunstturnerin, Olympia-

Bronzemedaillengewinnerin 2016

Mit dem neuen Geldspielgesetz

fliesst weiterhin jedes Jahr rund

eine Milliarde Franken aus den

Abgaben der Schweizer Lotterien

und Casinos in Sport, Kultur,

Soziales und die AHV. Davon

profitieren unsere Spitzen- und

Breitensportler, Künstler, Vereine

und Senioren gleichermassen.

Mario Gyr, Ruderer,

Olympia-Goldmedaillengewinner

2016

Am 10. Juni:

Heinz Frei, Behindertensportler,

mehrfacher Goldmedaillengewinner

Paralympics und mehrfacher Weltmeister

JA zur gemeinnützigen

Schweiz.

JA zum gemeinnützigen

Geldspielgesetz.

Überparteiliches Komitee für ein gemeinnütziges Geldspielgesetz, Postfach, 8021 Zürich 1

Adolf Ogi,

alt-Bundesrat,

ehemaliger Sportminister

Darum

sagen wir

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und Video anschauen!

www.geldspielgesetz-ja.ch

46/47


DIESE FIRMEN UNTERSTÜTZEN

DIE ZOM 2018:

Restaurant

Argiròs Hirschfarm

ieder geschlossen?

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


JUNIORENPORTRAIT

«MEIN ZIEL SIND

DIE ATP TOP 50»

Der Bassersdorfer Leandro Riedi träumt seit seinem achten Lebensjahr von einer Karriere

als Tennis-Profi. Im Interview erzählt er von seinem Leben bei Swiss Tennis in Biel,

den grossen Vorbildern Roger Federer und Rafael Nadal und wie er den Sprung ganz

nach vorne schaffen möchte.

Bild links: Die Tennis-Karriere

im Blick: Leandro Riedi träumt

davon, Profi zu werden und

in die ATP Top 50 vorzustossen.

Quelle: flickr, Val Wagner

Photography

Du nennst Roger Federer und Rafael

Nadal als deine grossen Vorbilder.

Wie stark inspirieren sie dich im

Be streben, so gut zu werden wie sie?

Mich inspirieren nicht nur Roger und

Rafa, sondern gute und faire Sportler

allgemein – auch aus anderen Sportarten.

Aber die beiden sind schon fast

mein ganzes Leben lang an der Tennis-Spitze,

das ist unglaublich! Roger

und Rafa sind zwei Sportler, zu denen

man besonders aufschaut.

Leandro Riedi, was fasziniert dich am

Tennis-Sport?

Mir gefällt es, den Ball so zu schlagen,

dass er genau dort landet, wo man

ihn haben will. Im Tennis gilt es zudem

immer, um jeden Punkt zu kämpfen,

das fasziniert mich.

In welchem Alter hast du das erste

Mal zum Racket gegriffen? Wurde dein

Talent früh erkannt?

Mit drei Jahren spielte ich das erste

Mal Tennis. Mit fünf Jahren trainierte

ich in einer Juniorengruppe beim TC

Airport Bassersdorf. Bereits damals

haben mir alle gesagt, ich hätte ein

super Ballgefühl und sehr viel Talent.

Wie bist du überhaupt zum Tennis

gekommen?

Mein Vater hat meine Schwester und

mich mit auf den Tennisplatz genommen,

um ein paar Bälle zu schlagen.

Mir hat das von Anfang an sehr viel

Spass gemacht. Das hat sich bis heute

nicht verändert.

Du möchtest Tennis-Profi werden. War

das schon als kleines Kind dein Traum?

Ja – mit ungefähr acht Jahren fasste ich

diesen Entschluss. Zu diesem Zeitpunkt

beobachtete ich viele Tennisprofis

am Fernsehen und sagte immer, dass

es mein Traum sei, auch einmal so

zu leben wie sie.

Du wohnst und trainierst bei Swiss

Tennis in Biel. Wie ist es für dich, weg

von zuhause zu sein?

Ich wohne jetzt seit fast zwei Jahren in

Biel. Zu Beginn war es sicherlich nicht

immer einfach, aber ich habe mich gut

eingelebt und auch daran gewöhnt.

Ich habe viele gute Kollegen, die auch

hier wohnen, das macht es natürlich

leichter. Da ich ein sehr gutes Verhältnis

zu meiner Familie habe und wir jeden

Tag mittels SMS und Telefon Kontakt

pflegen, geht das sehr gut.

2017 wurdest du bei den U16 Schweizermeister.

Inzwischen spielst du auch

viele internationale Turniere. Was

braucht es, um auch international ganz

nach vorne zu kommen?

Es braucht sehr viel Fleiss und Training:

nicht nur Tennis, sondern auch Kondi-

48/49


NAME: Leandro Riedi

ALTER: 16 (27.1.2002)

WOHNORT: Biel und Bassersdorf

HEIMCLUB: TC Airport Bassersdorf

GRÖSSE: 186 cm, Gewicht: 69 kg

AKTUELLES RANKING:

N3, ITF Ranking: 324 (Stand 8. April 2018)

INTERCLUB: LTC Winterthur, Nati B

COACHES:Urs Walter (Tennis),

Beni Linder (Kondition)

BEVORZUGTE UNTERLAGE:

Rebound Ace (Hartplatz) und Sandplatz

BESTER SCHLAG: Backhand longline

LIEBLINGS-PROFISPIELER:

Roger Federer, Rafael Nadal

HOBBYS: Sport allgemein, darunter

Fussball, Tischtennis und Driving Range

tions- und Mentaltraining. Dies alleine

reicht aber noch nicht. Es braucht

zudem viel Selbstvertrauen, Willen,

Motivation und ein gutes Umfeld. Ich

habe das Gefühl, die Voraussetzungen

stimmen bei mir.

Wo siehst du in deinem Spiel noch

Potenzial?

Im taktischen Bereich habe ich noch

Potenzial: Ich muss beispielsweise

lernen, noch etwas mehr mit Köpfchen

zu spielen. Das kann man sich nicht von

einem Tag auf den anderen beibringen,

das ist ein langer Reifungsprozess.

Ich glaube, ich bin insgesamt auf einem

guten Weg.

Wie bereitest du dich auf ein Tennismatch

vor?

Ich wärme mich immer 15 Minuten auf,

danach schaue ich, mit welchem Schlä-

« Ich muss

lernen, noch

etwas mehr

mit Köpfchen

zu spielen. »

Leandro Riedi

ger ich beginnen will, und mache mir

meine Gedanken zum Spiel. Ein besonderes

Ritual oder so etwas Ähnliches

habe ich nicht.

Bespannst du die Rackets selber oder

macht das jemand für dich?

Zurzeit erledigt das ein guter Freund

meiner Familie. Ich möchte das Bespannen

aber dieses Jahr unbedingt

noch lernen. Ich möchte künftig all

meine Schläger stets selber bespannen

können.

Worauf musst du aufgrund des Tennis

verzichten, das dir manchmal schwer

fällt?

Ich würde gerne mehr mit meiner

Familie und Freunden unternehmen.

Wenn ich am Wochenende zuhause

bin, geniesse ich die Zeit mit ihnen

dafür umso mehr.

Wie wichtig ist für dich dein Umfeld?

Es ist mir sehr wichtig, damit ich mich

gut und sicher fühle und meine besten

Leistungen abrufen kann.

Bild oben: Nach verwertetem

Matchball: Leandro Riedi und

Doppelpartner Dominic Stricker

freuen sich über den Turniersieg.

Quelle: flickr, Val Wagner

Photography

Wer begleitet dich an internationale

Turniere? Wie muss man sich die Organisation

vorstellen?

Swiss Tennis wählt die internationalen

Turniere aus, bei denen wir vom Nationalkader

teilnehmen. Sie organisieren

den Transport und die Unterkunft und

sagen auch, welche Trainer uns an

welche Turniere begleiten. Wir erhalten

jeweils einen Plan für sechs Monate mit

der Auswahl der anstehenden Turniere.

Was sind deine Ziele für 2018?

Ich möchte im ITF-Ranking (International

Tennis Federation) die Top 100

erreichen (aktuell 324, Stand 8. April

2018). Im Schweizer Ranking möchte

ich N2 werden.

Das möchte ich in meiner Karriere

erreichen:

Ich möchte eines Tages in den ATP Top

50 spielen.

Auf welchem Center Court würdest du

gerne auflaufen?

Die Teilnahme an einem Grand Slam

ist ein Traum – egal bei welchem. Wenn

ich wählen könnte, wäre es aber bei

den US Open. Das Stadion des Center

Courts ist das grösste aller Turniere,

das beeindruckt mich sehr. (fw)

ZÜRICH TENNIS TOP EVENTS 2018


JUNIOREN

AUF ZU DEN

JUNIOREN-

TURNIEREN

Liebe Juniorinnen und Junioren

Ihr trainiert fleissig in eurem Club oder in eurer Tennisschule.

Ihr bewegt euch gerne und liebt es, dem gelben Filzball

nachzurennen. Nun habt ihr wieder Gelegenheit, euer

Können mit anderen zu messen. Zürich Tennis setzt sich dafür

ein, dass nach Möglichkeit jedes Jahr ein Juniorenturnier in

jeder Region angeboten wird. Dieses Jahr ist dies der Fall.

In der Stadt Zürich, in der Region Winterthur, im Zürcher

Oberland, im Glattal und im Limmattal finden Juniorenturniere

statt. Die Termine findet ihr bei www.zuerichtennis.ch.

Damit habt ihr Gelegenheit, in eurer Nähe mit Kolleginnen

und Kollegen Matches zu spielen. Dabei sind vielfach auch

andere junge Tennisspieler, die ihr kennt.

Tennis ist eine besondere Sportart. Es gibt bekanntlich kein

Unentschieden (falls ihr ins Tiebreak kommt: Es ist fast ein

Unentschieden). Dafür hat man bis zuletzt die Chance, einen

Satz zu gewinnen. Auch wenn man scheinbar hoffnungslos

0:5 hinten liegt, kann man den Satz noch drehen oder sogar

gewinnen. Das ist bei den Superprofis alles schon geschehen.

Also: mitmachen! («Mitmachen ist wichtiger als Siegen», sagte

schon Baron Pierre dem Coubertin, der Gründer der modernen

Olympischen Spiele). Und Freude haben, wenn einem

ein schöner Punkt gelingt. Fair spielen. Die Entscheide des

Gegners nicht anzweifeln. Die Bälle an den Seitenlinien

erlaufen, dann sieht man auch, ob sie in oder out sind. Und

am Schluss der faire Handschlag. Wenn ihr Turniere spielt,

wisst ihr auch, wofür ihr trainiert. Ihr lernt eure Stärken und

Schwächen kennen und wisst dann, wo ihr euch verbessern

könnt. Oder wie es Wawrinka auf seinem Arm tätowiert hat:

«Immer versucht. Immer gescheitert. Egal. Versuch es wieder.

Scheitere wieder. Scheitere besser.» Oder im besten Fall:

Ihr gewinnt.

Roger Vaissière

50/51


FACTS & FIGURES

JUNIOREN

WILSON GLATTAL

WILSON

30. JUNI & 1. JULI 2018

Alle Informationen und Resultate über die Wilson Glattal Trophy finden Sie im Internet auf

www.wilson-glattal-trophy.ch

TURNIER

Junior Glattal Open (Turniernummer 112819)

TURNIERDATEN

30. Juni / 1. Juli 2018

TURNIERORTE

· TC Airport Basserdorf (Hauptanlage)

· TC Opfikon

Men’s Singles

18&U R3/R6 & R6/R9

16&U R3/R7 & R7/R9

14&U R4/R7 & R7/R9

12&U R5/R7 & R7/R9

KATEGORIEN

Women’s Singles

18&U R2/R6 & R7/R9

16&U R3/R6 & R7/R9

14&U R4/R6 & R7/R9

12&U R5/R7 & R7/R9

TURNIERLEITUNG

Patrick Meier, juniorenobmann@tcerlen.ch,

Telefon 079 666 32 47

Tiho Lebo, tihomir.lebo@hotmail.com,

Telefon 079 222 84 51

NENNGELD

CHF 40.–

ANMELDUNG

www.swisstennis.ch, Turniernummer 112819

Das Turnier wird Mitte April aufgeschaltet.

ANMELDESCHLUSS

22. Juni 2018

AUSLOSUNG

25. Juni 2018

Der Sport vernetzt

die ganze Gemeinde.

2300 Sportvereine im Kanton Zürich können gemeinsam viel erreichen.

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LIMMATTAL

JUNIOREN

FACTS & FIGURES

LIMMATTALER

MEISTERSCHAFTEN

15. – 19. AUGUST 2018

Alle Informationen und Resultate über die Limmattaler Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.limmattaler-tennis.ch

TURNIER

41. Limmattaler Juniorenmeisterschaften

(Swiss-Tennis-Nr. 111480)

TURNIERDATEN

15. – 19. August 2018

Preisverteilung am 19. August 2018 nach Abschluss letzter Spiele

KATEGORIEN

Generelle Beschränkung auf 16 Teilnehmer pro Konkurrenz

2 Spiele garantiert (Trosttableau)

TURNIERORTE

· TC Engstringen (Hauptanlage)

· TC Unterengstringen

· TC Weihermatt

TURNIERLEITUNG

Patrick Koch, Telefon 078 875 14 69,

E-Mail info@limmattaler-tennis.ch

NENNGELD

Einzel: Junioren CHF 30.–

Men’s Singles

16&U R6/R9

14&U R6/R9

12&U R6/R9

10&U R6/R9 GB

Women’s Singles

16&U R6/R9

14&U R6/R9

12&U R6/R9

10&U R6/R9 GB

ANMELDUNG

Online unter www.swisstennis.ch Nr. 111480

ANMELDESCHLUSS

Donnerstag, 9. August 2018

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JUNIOREN

FACTS & FIGURES

ZÜRCHER OBERLAND

MEISTERSCHAFTEN

11. – 19. AUGUST 2018

Alle Informationen und Resultate über die Zürcher Oberland Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.zom-tennis.ch

TURNIER

33. Zürcher Oberland Juniorenmeisterschaften

(Swiss-Tennis-Nr. 112264)

TURNIERORTE

· TC Russikon (Turnierzentrum); 4 Plätze Sand

· TC Fehraltorf; 4 Plätze Sand

· Pfäffikon (2. Wochenende); 3 Plätze Sand

• TC Blau-Weiss Uster; 3 Plätze Swiss-Court

• TC Egg (Ersatz); 4 Plätze Teppich

KATEGORIEN

18&U Jahrgänge 00/01

(Hauptturnier R1-R6/Qualiturnier R7-R9)

16&U Jahrgänge 02/03

(Hauptturnier R1-R6/Qualiturnier R7-R9)

14&U Jahrgänge 04/05

(Hauptturnier R1-R6/Qualiturnier R7-R9)

12&U Jahrgänge 06/07

(Hauptturnier R1-R6/Qualiturnier R7-R9)

10&U Jahrgänge 2008 und jünger

(Lizenzierte/Nichtlizenzierte getrennt)

TURNIERDATEN

11. – 19. August 2018

TURNIERLEITUNG

Niklaus Kienast

Telefon 043 488 02 18, Mobile 079 411 70 56,

E-Mail niklaus.kienast@bluewin.ch

Referee: Heinrich Egli

Telefon 044 937 22 36, Mobile 079 370 61 38,

E-Mail heinrich.egli@gmx.ch

NENNGELD

CHF 30.–

Bank: Clientis Zürcher Regionalbank

CH89 0685 0016 6762 8910 5

PC 30-38225-3

ANMELDUNG

Online über www.swisstennis.ch, Turnier-Nr. 112264

ANMELDESCHLUSS

Mittwoch, 31. Juli 2018

WICHTIGER HINWEIS ZU DEN 33. ZÜRCHER OBERLAND JUNIORENMEISTERSCHAFTEN 2018

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Alle bekommen ein grosszügiges Empfangsgeschenk bei der Nenngeldzahlung.

Die Finalisten und Halbfinalisten zusätzlich ein Preisgeld oder einen Naturalpreis.

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BEDINGUNGEN: Verlosung an der Preisverteilung unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen,

die mindestens 1 Spiel gespielt haben und an der Preisverteilung anwesend sind.

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STADT ZÜRICH

JUNIOREN

FACTS & FIGURES

STADTZÜRCHER

MEISTERSCHAFTEN

25. – 26. AUGUST 2018 & 31. AUGUST – 2. SEPTEMBER 2018

Alle Informationen und Resultate über die Stadtzürcher Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.sztm.ch

TURNIER

Stadtzürcher Juniorenmeisterschaften 2018

(Swiss Tennis: 112073 Qualifikation und 112078 Hauptfeld)

TURNIERDATEN

Qualifikation: 25. – 26. August 2018

Hauptturnier: 31. August – 2. September 2018

KATEGORIEN

Qualifikationsturnier

MS 18&U R6-R9/WS 18&U R6-R9*

MS 16&U R6-R9/WS 16&U R6-R9*

MS 14&U R6-R9/WS 14&U R6-R9*

MS 12&U R6-R9/WS 12&U R6-R9*

Hauptturnier

MS 18&U N1-R5/WS 18&U N1-R5

MS 16&U N1-R5/WS 16&U N1-R5

MS 14&U N1-R5/WS 14&U N1-R5

MS 12&U N1-R5/WS 12&U N1-R5

MS 10&U N1-R9/WS 10&U N1-R9

TURNIERORTE

Qualifikation: TC Belvoir, Hauptturnier: TC Seeblick

TURNIERLEITUNG

OK Stadtzürcher Jugendmeisterschaften, Brigitte Eckert,

Telefon 079 226 47 40, E-Mail brigitte.m.eckert@bluewin.ch

NENNGELD

Qualifikation: CHF 40.–, Hauptturnier: CHF 40.–

ANMELDUNG

Via Internet unter www.swisstennis.ch

(Turniernummern 112073 und 112078)

ANMELDESCHLUSS

Qualifikationsturnier: 21. August 2018

Hauptturnier: 27. August 2018

AUSLOSUNG

Qualifikationsturnier: 22. August 2018

Hauptturnier: 28. August 2018

* Halbfinalisten sind für das Haupttableau qualifiziert

Wir wünschen allen Turnierteilnehmern an den

Zürcher Oberland Meisterschaft viel Erfolg!

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JUNIOREN

FACTS & FIGURES

WINTERTHURER

MEISTERSCHAFTEN

7. – 9. SEPTEMBER 2018

Alle Informationen und Resultate über die Winterthurer Meisterschaften finden Sie im Internet auf

www.winterthur-tennis.ch

TURNIER

Regionale Winterthurer Juniorenmeisterschaften 2018

(Swiss Tennis: 112082)

Men’s Singles

18&U R4/R9

16&U R1/R6

16&U R6/R9

14&U R1/R6

14&U R6/R9

12&U R2/R6

12&U R7/R9

10&U R2/R6

10&U R7/R9

TURNIERDATEN

7. – 9. September 2018

KATEGORIEN

Women’s Singles

18&U R1/R9

16&U R1/R9

14&U R1/R9

12&U R1/R9

10&U R1/R9

TURNIERORTE

· TC Weisslingen

· TC Turbenthal

· TC Zell

TURNIERLEITUNG

OK Winterthurer Junioren-Meisterschaften

Brigitte Eckert

Telefon 079 226 47 40

E-Mail brigitte.m.eckert@bluewin.ch

NENNGELD

CHF 45.–

ANMELDUNG

Via Internet unter www.swisstennis.ch (Turniernummer 112082))

ANMELDESCHLUSS

3. September 2017

AUSLOSUNG

4. September 2017

Im Kanton Zürich finden jährlich

35 000 Sportveranstaltungen statt.

Freiwillig Engagierte machen es möglich.

Das freiwillige Engagement ist das Fundament des Sports – quer durch

alle Sportarten und Altersklassen hindurch.

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