25.05.2018 Aufrufe

coolibri CAMPUS No 07

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Sommer 2018

edition

07

TAKE-OVER

Instagram machtdie

Unimenschlicher

SICHER

IST SICHER

Wasdarfnoch mit

aufsFestival?

LECKER UND LAUT

Freizeittipps fürdie Region


DIE ANTWORT

AUF ALLE FRAGEN?

BISTE IMMER!

Schlaumachen

www.Lehrerinn

werden.nrw


EDITORIAL

Impressum

Verlag

coolibri GmbH•Ehrenfeldstraße34•

44789Bochum

Postfach 100207 •44702 Bochum

Telefon:023 4/93737-0

Fax: 02 34 /937 37 -97(Redaktion)

Fax: 02 34 /937 37 -99(Anzeigen)

Geschäftsführung

JosefJasper, Thomas Hefke(CDO)

Redaktion

Chefredaktion:

•IrmineEstermann

B i s s c h e n

i s t

g u t !

n a c k i g

d o c h

Printredaktion

•Lukas Vering(CvD)

Telefon:0234/93737-74

WeitereAutoren dieser Ausgabe:

LinaNiermann, Tossia Corman,Carla

Kaspari,Dinah Bronner

Fotos

Titel: AdobeStock-Radarani •Promo

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Telefon:0234/93737-50

E-Mail:anzeigen@coolibri.de

Vertrieb und

Marketing

Moritz Spilker

Telefon:0234/93737-23

Druck

DieWattenscheider Medien Vertriebs

GmbH

Redaktionsschluss

11.5.

Folgt u ns auf …

„Bisschennackigist doch gut!“, sagteuns derVize-Präsidentder

UniWitten/HerdeckeJan Ehlers

im Gesprächüberden Instagram-Accountseiner

Uni, aufdem er zehn Tage lang teilweisesehrpersönliche

EinblickeinseinLeben in derund abseits

derHochschuleteilte. Mit„nackig“meinteernatürlichnicht

entblößte Haut,sondern dieTransparenz

seiner Arbeitund seiner Person. Während

sich manche Unileitung im hohen Turm verschließt

undwenig vomeigenen Wesenpreisgibt,

plädiert JanEhlersdafür,sichzuzeigen.Wir stimmenzu:

DieUni istschon abstrakt genug, da tut

es gut,wennsie einGesicht bekommt.Und genau

daswollenwir vomStadtmagazin coolibri auch

mitunserer campus-Ausgabeschaffen.Wir wollen

derInstitution Uniund derLebensphase Studium

etwasmehrKonturverschaffen,wollendurch

Schlüssellöcherlinsenund Schlaglichterauf unentdeckteWinkel

werfen.IndieserAusgabe erzählenwir

etwa vonFilmstudenten, dieesmit ihremKurzfilm„Zappenduster“bis

in dasProgrammdes riesigen Kunstprojektes „Kunst &Kohle“geschaffthaben,von

einerKulturwissenschaftlerin,die in Dortmund einHipHop-Begegnungszentrum

gegründethat oder voneiner frisch fertiggewordenen Kunststudentin,die versucht ihrenWeg in einerschwierigen

Branche zu finden.Außerdemwollten wir wissen: Warumstudiert maneigentlich in

Bochum?Was kann dieUni undwas kann dieStadt? Dazu haben wir Studierendeund Lehrende gefragtund

einige wirklich überzeugende Antworten erhalten ...

Aber weil Studiumnur dashalbeLeben undcoolibrinun malein Freizeitmagazin ist, haben wir natürlich

auch wieder jede MengeFlausch undFluff für euchimAngebot.Wir lieferneuchRausgehtipps

rund um Konzerte,Festivalsund Street Food Märkte. Mitnischigen Insidern füralteRuhrpotthasen

undgrundlegendemPflichtprogramm für Revierneulinge.

In diesem Sinne: Lernet,lebet undleset coolibri campus!

LukasVering

Sommersemester2018

3


INHALT

06

Warumlohnt es sich,inBochumzustudieren?Wir habennachgeforscht.

10

06 BLICKPUNKT: W ARUM B OCHUM?

10 INSTAGRAM-TAKE- O VER

12 HIPHOP- Z ENTRUM

14 KURZFILM ZAPPENDUSTER

12

16

14

Hinter denKulissen: Filmstudis drehen Kurzfilm

An derTUDortmundentstehtein HipHop-Zentrum

DieUni Witten/Herdecke sorgt mit

ihrem Instagram-Profilfür weit

mehr,als Selbstdarstellung. Der

Clou: Immer füreine WochedürfenMenschen

ausdem Uni-Umfeld

den Accountübernehmen und

zeigen, wiesie leben, studieren

und arbeiten.

Campus News:Neuesvon Unis aus derRegion

4

Sommersemester2018


COOLIBRI.DE

INHALT

18

Sicherheitsmaßnahmenauf Festivals

werden immerstrenger.Obdas nun

gestohlene Freiheit oder notwendiges

Übel ist, seidahingestellt.Wir wollen

nur wissen: Waspasst eigentlichalles

in dieerlaubten Jutebeutel in DIN-

A4-Größe?Und wasdarf überhaupt

mit aufs Gelände?

Kunststudium –und waskommt danach?

22

28

Essenfassen!UnsereTermintippszuStreet-Food-Märkten in derRegion

26

16 CAMPUS N EWS

18 KUNSTSTUDIUM – U ND DANN?

20 MIXED NEWS

22 FESTIVALS – WAS M USS M IT?

26 KONZERTE

28 MÄRKTE

30

Unsere Konzert- undFestivaltipps

30 COOLIBRI-STAGE

Love Machine: Nureinevon zehn Bands,die aufunserer Bühnebei BochumTotal spielen

Sommersemester2018

5


WARUM

B OCHUM?

Warum

Bochum?

Studieren kann maninvielen Städten. Warumalsosollte man

mittenimPottander Ruhr-UniversitätinBochum studieren?

Wir haben Studierende und Lehrendegefragt, warum siesich

für dieRUB als Uniund Bochumals Stadt entschieden haben.

Außerdemhaben wirjedeMenge gute Gründegesammelt, die

zeigen, wasdas Studileben in Bochumsoschön macht!

Foto: Ruhr-Universität Bochum

Sebastian(29)

Student

Wo trifft man dich auf dem Campus?

G-Gebäude,Bib,Asta

Wasist dein Lieblingsort in Bochum?

Westpark,Bismarckturm

„Ich kommeaus Chileund mache in Bochum ein

Auslandssemester.Für dieRUB habeich mich

entschieden, weil ichvorabgelesen habe, dass

dieUni im BereichMaschinenbausehrwichtig

undbeliebt ist. Daswar fürmichein wichtiges

Kriterium.Das Studentenleben in dieser Stadt

istfantastisch,das zweipolige Wetter istfür

mich allerdingsgewöhnungsbedürftig.“

„Die RUBist rustikal,aberliebenswert.Das Campusleben

istvielfältig unddas schätze ichsehr.

Neben meiner Studienwahl,wollteich nach dem

Abiwiederins Ruhrgebietund Bochum wareinfach

am sympathischsten.Bochumist dieperfekteRuhrpottstadt.Von

Ruhe bisHalligalli ist

für jedenetwas dabei. Wenn Sommerfestival

undBochumTotal demBochumernicht reichen,

isterratzfatzauf denParkwiesen oder Partys in

Essen, Dortmund undganzNRW.Wennallerdingsder

Bahn,wie etwa zu Bochum Total, das

Gleisbettschmilzt undich nirgendswo hin komme,ist

dasschon nervig.“

Alvaro (23)

Austauschstudent

Wo trifft man dich auf demCampus?

Mensa

Wasist dein Lieblingsort in Bochum?

Stiepel

Foto: privat

Foto: privat

6

Sommersemester2018


WARUM

B OCHUM?

Foto: RUB, Schirdewahn

Nikol Rummel (45)

Professorin

Wo trifft mandich auf dem Campus?

Gebäude GA oderID, Senatssaal, Q-West

Wasist dein LieblingsortinBochum?

Ruhrtal,Kemnader See, Pearl’z Bar

„Ich unterrichte undforsche an derRUB in denBereichen Pädagogische

Psychologieund Angewandte Kognitionspsychologie, meineForschungsschwerpunkte

sind dabeicomputergestütztesLernen, kooperativesLernenund

ProblemlöseprozessebeimHardware ReverseEngineering. Mein

Wegzur RUBstartete2010, alsich parallel zu meinem Rufandie Universitätdes

Saarlandesauch einenzur RUBerhielt. Da ichaus Freiburg komme

unddortander Uniauchpromoviertund habilitierthabe, war ichmir zunächstsicher,

Bochum abzulehnen. Bochum,die RUBund dasRuhrgebiet

insgesamt sind füreinevon Sonneund lieblicher Schwarzwaldlandschaft

verwöhnteFreiburgerin schon eine –sagen wir mal–Herausforderung.

Dieangenehme Atmosphäre beiden Verhandlungenund derprofessionelle

Umgang derRUB-Verwaltung mitallen Fragen rund um dieBerufung warendann

jedoch so überzeugend, dass ichmichfür mich selbst überraschend

fürdie RUBentschied.Ich schätzedie Mischung ausProfessionalität,

Ambitioniertheit undDynamikmit Bodenständigkeitund Offenheit,

dieich an derRUB sowieauch privatinBochumimmer wieder erlebe.Außerdem

liebeich denBlick aus meinem BürofensterimGebäude GA in

Richtung grünes Stiepel. Wasmichinder Stadtallerdingsetwas schockt,

istder Umgang mitGrünflächen –städteplanerisch geht hier noch was,

auch im Bereichder innerstädtischenRadwege.Dafür kann mich derBochumer

Weihnachtsmarkt mitdem fliegendenWeihnachtsmann immer

wieder begeistern!“

Ein„Ja“zur RUB

Warumentscheiden sich jungeMenschendazuan

derRUB zu studieren? DieAntworten darauf wollte

auch dasDezernat fürHochschulentwicklungund

Strategieder Ruhr-Uni Bochum erfahrenund ließ

Erstis einenFragebogenausfüllen.Rund1540von

denetwa5000 Studierenden, dieimWintersemester2017/2018

an derRUB gestartetsind, beteiligtensich.

Das Ergebnis:75Prozent derBefragten kamenfür

dasvielfältige Studienangebot.Keine Antwortmöglichkeit

erzielte höhere Werte. Dichtgefolgtwirddie

Studienvielfaltvom Faktor „Wunsch-

Uni“ mit69Prozent.59Prozent derBefragten entschieden

sich fürdie RUBaufgrundder Näheder

Universitätzuihrem Heimatort. Günstige Lebensbedingungeninder

Stadt, dieAtmosphäreamHochschulortund

derRuf derRUB erzieltenebenfalls gute

Werte. Diemeisten Studienanfänger startetenin

denFächern Jura undMedizin,aberauch Maschinenbau

undManagment andEconomics zogviele

Wissbegierigeandie RUB. Unterden Top15der

meistgewähltenFächerfindensichzudem Klassiker

wieGermanistik,Biologieund Geschichte,aber

auch neuere Fachgebiete wieUmwelttechnik und

RessourcenmanagmentoderIT-Sicherheit. lv

Foto: Ruhr-Universität Bochum


WARUM

BOCHUM?

Mike (27)

Student

Wo trifft man dich auf demCampus?

Q-West,Kaffeebar,Mensaterrasse,

NA Gebäude, Universitätsstr. 104

Wasmacht das Studentenleben im

Ruhrgebiet besonders?

Teil desLebensgefühls als Student

im Ruhrgebiet istauf jedenFall das

Pendeln.Ich habeinen Job in Dortmund,bin

gerneinDüsseldorfunterwegs

oder mache Ausflügezum

KemnaderStausee in Witten.Die Anbindungist

super, mankommt

schnellrum undauch nachts immer

nach Hause.

Foto: privat

Wasist dein Lieblingsort in Bochum? Du bist ja auch beiden UniverCity-

Westpark,KemnaderSee, Tippelsberg Touren involviert…erzählmal!

Genau! DieIdee kamvon einerStudierendenaus

derGeografie,die inzwischen

am Lehrstuhlarbeitet. Diehat gesagt,eswäre doch cool,wenn

wirfür neue Studierende dieStadt bekanntermachenkönnenmit Stadtführungen,bei

deneneherdie Kulturszene als dasHistorischeimMittelpunkt

stehen.Daraus wurdedann eine Kooperationmit derUniverCity.Teil

derIdee ist, dass Studierende als Tourguidesauftreten –auf diesen Aufruf

habeich mich dann gemeldet.

MikeSchäfer studiertGeografieander Ruhr-Uni Bochumund

istehrenamtlicherTourguide für dieStudi-Stadtführungen

des Bochumer Hochschulnetzwerkes UniverCity Bochum. Die

Stadtkennt er alsobesser, alssomanch Alteingesessener.Uns

verrät er seineGeheimtippsfür Bochum, wasdas Studileben

im Pott so besonders machtund wiesoerlieberinBochum

als in Berlin studiert.

Mike,warum hast du dich fürBochum alsStudienstandortentschieden?

Bochum hatteich erst überhauptnicht aufdem Schirm.Nachdem Abihatte

ichmichinverschiedenen Studienstädten,die Geografieanbietenumgeschaut.Berlin,Wuppertal

undEssen zumBeispiel.Berlin war eigentlich

dieerste Wahl,die Stadtkannte ichschon vonetlichen Urlauben undAusflügen.

Bochum hingegenwar in meinem Kopf eher immer als grau,hässlich

undüberhaupt nichtlebenswertabgespeichert.Ich habedie Stadt

dann aber öfter besuchtund schnellbemerkt,dasssie viel mehr bietet,

als gedacht.Und im Vergleichmit Berlin habeich festgestellt: so krassunterscheidet

sich Bochum garnicht vonBerlin.ImGrundehat manhiereine

genausourbane, vielseitigeund spannende Umgebung –und außerdem

meineFamilieund Freunde in derNähe.

Warbei derWahl dieLebensqualität derStadt denn ausschlaggebender,

alsder Rufder Uni?

Absolut. Ichmag dieses urbaneLeben,das ständigwas losist,dieses

multikulturelleDingund auch dieMentalitätder Ruhrgebietler.Das istfür

mich Lebensqualität.

Wieläuft so eine Tour denn ab?

Startpunkt derTourenist am Schauspielhaus,von da geht es insEhrenfeld,wowir

unsverschiedeneCafés undLocations anschauen, wiedie

Butterbrotbaroderdas IAmLove.Dortsprechenwir auch mitden Betreibern,die

erzählen dann einbisschenvon ihremLaden,esgibtKostproben

undGeschichten.Esgehtdann durch dasBermuda3Eckbis zum KortländerKiez.

Das Ziel istneben demKennenlernender Stadtund ihrerGeschichte

natürlichauch,dasssichdie Teilnehmeruntereinanderkennenlernen,alsodas

sich eine Community bildet,die auch über dieTourenhinaus

bestehen bleibt.

Wassinddie spannendstenSpots,die die Tour zeigt?

Das Bermuda3Eckkennt natürlich jeder, aber ichglaubesodie alternativenEcken

im Ehrenfeld oder diewachsende SzeneamKortländer Kiez

sind vielen noch nichtbekannt. DieTrinkhalleamKortländer istein spannenderOrt,weilman

da schnellmit Menschen in Kontakt kommen kann.

Überrascht sind vieleauch vomBrotapfel in Hautbahnhofnähe –bombastischesEssen!

Und wasein absoluter Geheimtipp?

Das Wiesentalzum Beispiel.Das isteineschöne, ruhige Parkanlageein

bisschen außerhalb Bochumsund nichtsobekanntund daherauch nicht

so überlaufen,wie es derWestpark manchmal ist. Auch spannend: der

Freiraum Crosstrails,quasi einSpielplatzfür Erwachsene.Verpassen darf

manauch nichtdas Theaterander Rottstr. 5oderdas Games, eine Kneipe

an derBongardstraße mit

wechselndemEssensangebot.

Wieist denn dasLeben aufdem Campus derRuhr-Uni?

Viele sagen, dieUni wäre grau undklobig,aberfür mich macht dasden

Charmeaus.Ich find’sehrlich gesagt supergeilandieserUni zu studieren,

an derimmer waslos ist. Weil dieRUB eine Campus-Uni ist, istalles immer

ganz nah. Mankann in derMittagspausezum Uni-Center rüberflitzen, sich

mitLeutenzum Mittagessentreffen,ständigtrifft manwen aufdem Campus…

dasmacht’s einfachdynamischund lebenswert.

Überzeugeeinen Studiin-Spe

mitdreiSchlagwortenvon

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Foto: Bochum Marketing GmbH

8

Sommersemester2018


WARUM

B OCHUM?

Laut und live!

BochumsNachtlebenkann miteinerlebendigenKonzertlandschaft

undvielfältigenClubbingszene

punkten.Das Schöne: dasmeiste

knubbelt sich in derInnenstadt

undverleitet so zumLocationhopping.Anfangenkann

manimmer

In derRotunde

im Bermuda3Eck –lauteiner

(von derISG Bermuda3EckselbstinAuftraggegebenen) Studie istdank

desEcksdie proKopfKneipendichte in Bochum diegrößte in ganz

Deutschland. Ansteuern kann manden alternativ angehauchtenFreibeuter,

dieCocktailschmieden Pearl’zBar undAnderBaroderdas Flashbacks

mit80er- und90er-Flair.Kurzaus demEck gestolpert undschon steht

manvor der Rotunde,einem ehemaligenBahnhofsgebäude,indem heute

erstklassigesKonzert-und Partyprogrammläuft.Szenige Elektro-DJs,

hippe Indiebands,saftigesRockprogramm–dieRotunde macht alles und

zwar immergut.Ein paar Meterweitergibt’simmer waszutanzenund

zwar im Riff.Ebenfalls rund um dasBermuda3Eckverteiltfindensich

noch das Apartment45 mitPenthouse-Lage, die Trompete mitgitarrenlastigemParty-und

Konzertprogramm,der stetsvon Studis favorisierte Underground

mitVorliebefür Charts undTrash,und mitein paar Schritten ins

Ehrenfeld hinein diecharmante Szenekneipenamens Goldkante.Eines

dersattesten KonzertprogrammeinBochumhat wohl die Zeche,die seit

den80ern angehenden undetablierten Stars eine Bühnebietet. Weitere

Zentrender Nachtsinddie Matrix,die party- undkonzerttechnisch alles

kann undgerne als Szenespotfungiert, undder BahnhofLangendreer,wo

auch schwul-lesbische Partys steigen.Und wenn dierichtig dicken Stars

nach Bochum kommen,dann spielen sieimRuhrCongress.

Foto: Jan Kolfenbach

Lecker,lecker!

Auch diegastronomischeSzene

in Bochum hateinigeszubieten.

VonhippenImbissbuden biszur

Sterne verdächtigen Edelküche

kommen hier nurein paar handverleseneTipps.Empfohlen

sein

will etwa MaxFrituur im Bermuda3Eck,woesnachbelgischer

Im Kimbap Spot

HandwerkskunsthergestelltePommesgibt–dievielleichtleckerstender

Stadt. DenTitel „leckerstesEis derStadt“ müssen sich das IAmLove im

Ehrenfeld undder Kugelpudel am KortländerKiezteilen–beidekönnen

mir geschmacksstarken undteils veganenSortenüberzeugen. In Hauptbahnhofnähe

begeistert der Kimbap Spot mitveganem koreanischen

Soulfood –direkt vomStreetFoodFestival in dieBochumerInnenstadt!

Das gilt auch für Eastwood Burger an derBrüderstraße,die klassische

Burger mitToppingauswahlanbieten. Und noch mehr Burger undeinige

dervortrefflichsten Beilagen,sowie wechselnde Tagesgerichte, bietet der

Szene-Imbiss OnkelBuddys hintermHauptbahnhof an.Wer aufder Suche

nach trendy Burgernist,sollteauch im Ehrenfeld das Blondies aufsuchen

–szenige Atmo, sauleckere Pattiestullen undvortrefflicheveganeCurrywurst.

Fürden veganenZahngibtesauch wasimNeuland an derRottstraße

–die Bistro-Bar serviert wechselnde Leckereien mitPfiff. Werzudemnocheinen

süßenZahnimGebisshat,bekommt nunnochdie Kleine

Zuckerbäckerei im Ehrenfeld ansHerzgelegt–legendäre Cupcakes werdenhieraufgetischt.

EinAffront wäre es in Bochum,würdenwir nichtdas

Bratwursthaus im Bermuda3Eckmit derangeblich allerbesten Currywurst

vonDönninghaus empfehlen–testet es aus!Nochvielmehrkulinarische

Adressen undAusgehtippsfindetihr aufcoolibri.de! LukasVering

Foto: Marie Möller

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TAKE- O VER

Take-Over

für mehr Transparenz

Fotos: @uni_wittenherdecke

Wie so manche Hochschule ist auch die

UniversitätWitten/Herdeckeauf Instagrammit

vielen quadratischenBildchen

vertreten.Doch dieFotoflut des Wittener

Streams istweit entferntvon „alleanderen“.Der

Clou:Immerfür eine Woche

dürfen Menschen ausdem Uni-Umfeld

den Accountübernehmen und zeigen,

wie sie leben, studieren und arbeiten.Ein

Projekt, dasfür weit mehr alsSelbstdarstellung

sorgt.

„Marketingheißt beiuns oft, Geschichtenvon

Menschen zu erzählen, dieunsereUni prägen

undlebendigmachen“, erklärt MalteLanger,

Marketingreferentder UniWitten/Herdecke und

zuständigfür dieBereicheContent Marketing

undSocialMedia.„Aber anstattüberdie spannendenCharakterevon

außenzuberichten,erzählendie

Leuteüberunseren Instagram-AccountihreGeschichten

einfachselbst.“Take-

Over nenntsichdiese freundlicheÜbernahme.

Mitmachendürfen allePersonen, dieirgendwie

im Bezugzur UniWitten/Herdecke stehen,also

Studierende,Dozierende,Ehemalige oder Menschen,

dieinirgendeinem Bereichrundumdie

Uniarbeiten. Eine Wochelanggehörtder Kanal

aufdem sozialen Medium dann ganz alleinihnen.

„Wer beim Take-Over mitmacht,kann ganz

eigenständigberichten.Von unsgibtesnur eine

kleine Einführungins Medium,etwazuden

wichtigstenHashtags. Wassie dann sagenund

zeigen,bleibtihnen überlassen.“ Zu sehenwar

bereitseineerstaunliche Bandbreite an Teilnehmern,die

EinblickeinunterschiedlichsteFacettendes

Unialltags gewährten. VomSchnappschuss

aus demWG-Leben über EindrückeeinesAlumnus

vomEhemaligen-Treffenund seinerArbeitimBerlinerBundestag

biszuganz

persönlichenPostingsdes Vize-Präsidentender

UniJan Ehlers. MalteLangerweißt:„Wirhaben

so vieleguteGeschichten,weilwir eine Unimit

unglaublichspannendenStudiengängen, studentischen

Initiativen undArbeitsbereichen

sind.Diese Diversität machtdie Universitätaus.

Unser Ziel ist, dieseVielfaltdurch unserenInstagram-Kanal

abzubilden.Sodassein großes

Tagebuchder Unientsteht, durch dasman in all

dieseverschiedenen Bereiche undLebensweltenreinschnuppern

kann.“

DasswirklichalleBereichedes großen Wesens

Unidie Hüllen fallen lassen,bewiesimMärzdiesesJahresVize-PräsidentJan

Ehlers.ZehnTage

lang postet er Bilder aus seinem Büro,von Sitzungen

oder sogaraus demeigenen Garten.

„Ich finde dieIdee einfachstark“,erklärtEhlers.

„Ich finde es gut,wennwir vonder Uni-Leitung

auch zeigen,wie unserLeben aussiehtund was

beiuns so passiert.Außerdemwar ichneidisch

aufalle, diebeimTake-Over schon mitmachen

durften.“Dabei seierganzspontan vorgegangenund

habeohnegroßesPlaneneinfachgepostet,worauferLusthatte.

„Ich wollte einfach

zeigen: Werbin ichund wiebin undund wasmacheich

eigentlich.Wichtig war mir aber auch,

dass Medium nichtnur zur Selbstdarstellung zu

verwenden, sondernauch zurKommunikation.“

DirekteFragenpostete Ehlers in dasNetzwerk

undbekam überraschende Antworten.„Ichwollte

zumBeispiel wissen, weruns denn beiInstagramüberhaupt

folgt. DieAnnahmewar vorher,

dass es überwiegend unsere Studierenden

sind,tatsächlich gabesabervielFeedback von

10

Sommersemester2018


MalteLanger(links) undJan Ehlers

Leuten aus derRegion, diehierstudierenwollen,

dieüberihreTräume, aber auch Probleme

mitdem Wunschstudienplatzberichtet haben.“

FürJan Ehlerserfülltdie Take-Over-Idee eine

wichtige Funktion. „Das klingtvielleichtdoof,

weil dieUni an sich ja eine Institutionist,aber

ichglaube, dieses Projektschafft es,die Uni

menschlicher darzustellen.Einfachdadurch,

dass es dieMenschenhinterdiesemschwer

greifbarenBegriff Institutionzeigt–unddiese

Menschen mitihren Ideen, Träumen,

Wünschen undErwartungen

sind ja,was dieUni ausmachen.“

Sich selber als Person mitoffiziellemAmt

an derUniversität sprichwörtlich

so „nackig“ zu machen,

warfür Ehlers dabeikeinProblem.

„Klarhabeich da langeüberlegt,

wasich preisgeben soll undwas

nicht. Aber letztlich binich einfachein offener

TypMensch, derprivatauch malmit pinken

Turnschuhenrumrennt. Eigentlich finde iches

viel mutigervon derUni,sichsoeinenVizewie

mich zu leisten.“

Angstvor Schamhat deraus HannoverZugezogenenicht.„Bisschen

nackig istdochgut! Man

mussnatürlichimmer beobachten,

wieweitman geht, aber wenn

einerdas peinlich findet, mussich

dasaushalten.“ Im GegenteilfindetEhlers,

dass Menschen in Führungspositionendurchaus

mehr vonsichpreisgebensollten,weilsie

dadurchsympathischer

würden.„Mansollteimmer versuchen,auf Augenhöhezukommunizieren

und

sich nichtzuverstecken. Aber

noch viel wichtiger, als mein Privatleben

transparent zu machen,

finde iches, meineArbeitund meine

Entscheidungenoffen zu legen.“

Das Konzeptgehtauf.Malte Langerberichtet

vonvielpositivem

Feedback,vor allem vonStudierenden, dieselbermal

denAccount übernehmen wollen,um

TAKE- O VER

ihre Sichtoderihr aktuellesProjekt

zu präsentieren.

„Das Projekt

wird an derUni immer

populärer.“Und auch

vonaußerhalb gebe es

Reaktionen, vorallem

vonLeuten, diesich

vonder dargestellten

Atmosphäre am Campusbegeistert

zeigen.

„Genau dieseMenschen,

dieeinen Ort

findenwollen, wo sie

ihre Ideenauslebenkönnen, wollen wir damit

begeistern.“

Viele derAnfragenmussMalte Langer aber erst

malauf dieWartebank verweisen. „Die nächstenzweiMonatesindtatsächlich

schondurchgeplant.“Ab4.Juni

übernimmt Studentund Unternehmensberater

undMotivationscoach Janis

McDavid denAccount undgibtEinblickeinseinenAlltag,

denerseitseinerGeburtohneArme

undBeine bewältigt.„Ichbin sehr gespanntauf

Janis Take-Over“, erzählt Malte.

„ImVorgesprächwirkteersehr

symphytischund er geht mithoherMotivation

an dieSache heran,was

gut zu seiner generellen

Einstellung passt.“Außerdem

übernehmen Studierende denAccount,

diedas Modell desumgekehrten

Generationenvertrages

nachzum BeispielAfrikabringen.Dabei handelt

es sich um einsolidarisches,vom Einkommen

unabhängigesFinanzierungsmodell für einStudium,das

sich Studierende der

UW/Hausdachten. Und mitProfessorDoktorStraußvon

derWirtschaftsfakultät

zumerstenMal

auch einDozent. „Auch daswird

interessant“,meinLanger„immerhin

geht beiuns an derUni ja

dasGerücht um,dassStudierende

dieDozentengerne malinihreWG

einladen,umbeimWeininden Gedankenaustausch

zu gehen. Malschauen…“

Und auch Vize-PräsidentJan Ehlersist gespanntauf

diekommenden Übernahmen –auf

eine ganz besonders:„Manmunkeltja,

dass unserPräsidentden

Accountdemnächst malübernehmenwird…

dermussjetzterst

maleinen drauflegen! Ichhoffe,

dassonachund nach jederLust

hat, mitzumachenund quasiTeil

derFamiliewird.“

LukasVering

Foto: 2018 João Romeiro Hermeto

DieUniversität Witten/Herdeckeauf instagram:

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…aus dem Büro.

…aus der Szene.

…aus der Region.

Sommersemester2018


HIPHOP-NETZWERK

Each One Teach One

Foto: Suhwa Lee

WeltweitgiltHipHopals eine der wichtigsten Subkulturen.Seit mehrals 30 Jahrendient dieseStrömung gerade Jugendlichen

zurIdentifizierungmit bestimmtenWerten, Vorstellungen und Kunstformen. Zeit,dass dieses Thema auch

wissenschaftlich relevantwird. In Dortmund hatander TU nundas erste HipHop-Begegnungszentrum seine Heimat

gefunden. Tossia Cormansprach mitSinaNitzsche,Kulturwissenschaftlerin und Begründerin desZentrums.

DasWichtigstezuerst: SindSie selber HipHop-Fan?

Ja,ich habemichinder Vergangenheitmit allen Elementenbeschäftigt,

aber ichbin keineklassischePraktikerin.Privattrifft manmichdurchaus

beim J. Cole Konzertoderauf einerParty in Dortmund.Als Dozentinund

Wissenschaftlerin binich selbst demfünften ElementEducation am meistenverbunden.Der

Respektvor unddie Zusammenarbeitmit Künstler*innenist

dabeieinewichtigeSäule meiner Arbeit.

Waskann das GenreHipHop, dassman es erforschen will?

HipHop isteineder wichtigstenJugend-/Sub-/Pop-Kulturen

weltweit.HipHopist einÜberbegriff fürganzverschiedene

Elemente,wobei MCing, DJing, Graffiti undTanzdie wohl bekanntesten

vier sind.Die HipHop-Kulturhat eine enorme Bedeutung

fürJugendliche undauch vielejunge Erwachsene hier in derRegion.

Siestiftet Identitätund eröffnet Möglichkeitenzur Selbstermächtigung,

Partizipationund Teilhabe.

Wiekam es zurIdeezum Europäischen HipHop-Studies Netzwerk?

DieHipHop-Forschung in Europa istinden letzten Jahrzehntenkräftig gewachsen,

aber dieverschiedenen Communities sind teils nurschlecht

„HipHop ist

derBeatmaker

derIntegration.“

miteinanderverbunden. Dievon mir herausgegebene Aufsatzsammlung

„Hip-Hip in Europe:CulturalIdentitiesand TransnationalFlows“versammeltezum

ersten MalBeiträgeaus verschiedenenlokalen KontextenEuropas.

Dabeiist mir aufgefallen,dassForscher*innen in verschiedenen

Teilen Europasähnlichspannende Projekte undInitiativen durchführen,

aber nichtunbedingt voneinanderwissen. BeimeinenForschungsaufenthalten

in denUSA habeich zudemgesehen,dassesdortbereits netzwerkartige

Strukturengibt. Das hatmichinspiriert, dasEuropäischeHipHop-StudiesNetzwerkzugründen.

Wiekann mansichdas Ganzedennvorstellen?

Das Netzwerk setztsichzusammen aus Forscher*innenund

Künstler*innen, diesichmit denverschiedenen Facetten der

HipHop-KulturinEuropaund ihrentransnationalenund postkolonialen

Verflechtungen beschäftigen.Dabei verstehenwir „Europa“ alsinklusive

Kategorie im Hinblick aufGeschlecht, Schicht, Ethnizität,race, Sexualität

undAlter.

Und wiearbeitenSie?

Dezentral. Dabeikommunizieren wir onlineund auch beiNetzwerktreffen.

12

Sommersemester2018


HIPHOP-NETZWERK

WeitereTreffen in anderenLändern sind bereitsinPlanung.Zielist,dassdas

Netzwerk zu

einererstenAdressewird, wasFragenrundum

HipHop-Forschung und–Praxis angeht.

Wiepasst HipHop in einakademisches

Umfeld?

Wenn es nachden HipHop-Pionieren Afrika

Bambaataaund KRS-One geht, istBildung eine

Säuleder HipHop-Kulturneben Mcing, DJing,

Tanz undGraffiti. Bildungist historisch gesehenein zentralerTeilder Hip-

Hop-Kultur, dersichauch in demafroamerikanischen Ausdruck „eachone

teachone,“ einemAufrufzur eigenverantwortlichen Wissensaneignung

und-vermittlung, widerspiegelt.Wie sehr HipHop in einakademisches

Umfeldpasst,hängt auch vomdiesemUmfeldab. Manche Wissenschaftler*innen

stehen derKulturnochskeptischgegenüber undsehen unsHipHop-Scholars

als Wissenschaftlerinnen zweiterKlasse.AndereKolleg*innensindTeilder

sogenanntenHipHop-Generationund kennen dieoben

genanntenPotentialeder Kultur.Meine StudierendenliebenHip-Hop-Studies

Seminare,weilsie ihre eigenen Kompetenzen, Fähigkeitenund Lebenswelten

einbringenkönnen. Ichlerne enormvon meinen Studierenden.

Kann manetwas,das in verschiedenen Kulturen teilweise ganz eigen

gewachsen ist,überhaupt wissenschaftlich untersuchen?

Natürlich.Die HipHop-Forschung istsovielfältigund interdisziplinar

wiedie Kultur selbst.Als Kulturwissenschaftler*innen

haben wir Theorienund Methoden entwickelt,

um kulturelleTexte wiezum Beispiel Rapsongs,

Musikvideosund Filmezuuntersuchen,egalwie unterschiedlich

siesind. HipHop undWissenschaftsindkein

Widerspruch,dazum BeispielRap in seiner Genrevielfalt

auch Kulturanalyseund Kulturkritikist.

Sina Nitzscheauf Feldforschung in derBronx

„Ich lerne enorm

vonmeinen

Studierenden.“

Wasfür einenStellenwert hat er heute?

HipHop hatseine Relevanznie ganz verloren.

In denUSA zeigtdie BlackLivesMatter-Bewegunggerade,

dass dieKulturnie etwasvon seinerpolitischenRelevanzeingebüßt

hat. HipHop

istnachwie vorein mächtiges Medium,

mitdem sich weltweit Bevölkerungsgruppen,

dieaus verschiedenenGründenBenachteiligunginihren

Gesellschaftenerfahren, Gehör

verschaffen. Fahren Siemit derBahn durchRuhrgebiet. GehenSie in einen

Jugendclub.NehmenSie an Integrationskursen teil.Überall dortist HipHop.Erist

dort, weil er denMenscheneineStimmegibt, ihre eigenen Lebenswelten

zu artikulieren.HipHopist derBeatmaker derIntegration.

Foto: privat

Gibt es Unterschiede,janachdem,aus welchemLandder HipHop kommt?

Ja,esgibtnatürlichUnterschiede. DieForschung charakterisiert HipHop

als „glokales“Kulturphänomen.Das heißtfür dieRapmusik zumBeispiel,

dass dieverschiedenenSpielartender amerikanischen Musikinden jeweiligenKontext

übersetztund angeeignetwerdenund mitlokalen Geschichten,

Musiktraditionen undkulturellen Narrativen verwoben werden.

Istder amerikanischeRap noch immerder „wichtigste“, der„richtige“?

DeramerikanischeRap warder Impulsgeberfür dasweltweitePhänomen

underist sicherlich derkommerziell erfolgreichste. DieWichtigkeitliegt

aber in derobenbereits erwähntenlokalen Relevanzund

istsomit je nachgeographischemKontext unterschiedlich.Dassamerikanischer

Rapder einzig richtige sei, wird

vielleicht vereinzelt behauptet, istaberbestimmt keine

Mehrheitsmeinung unterden Headsund Praktikern.

Wen hätten Siegerne malals Gastredner?

DieDortmunderGraffiti-Pioniere Chintz,Shark undMasone.

Wiehat sich Rapmusik seit denAnfängenverändert?

Rapmusik istvon Anfanganein flexiblesund wandelbaresKulturphänomengewesen,welches

vonverschiedensten musikalischen,politischen

undkulturellen Bewegungen inspiriertwird. Daherhat sich Rapnicht „verändert,“

sondern verkörpert Veränderung.

Wasbringtdie Zukunft?

Noch mehr Respektvor derHipHop-Kulturbei dengesellschaftlichen Elitenbesonders

im BereichHochschule, Bildungund Politik.

europeanhiphopstudiesnetwork.wordpress.com

TAG DER OFFENEN TÜR

Führungen, Projektvorstellungen, Mitmach-Aktionen

Austausch mit Lehrenden, Studierenden und Beschäftigten der Hochschule

Musikalische Unterhaltung und kulinarische Verpflegung

THEMA

NACHHALTIGKEIT

Specials: Street Food Festival und Best OfInScience Filmfestival am Campus Kleve | Vortragsreihe „Bergbau |

Hochschule |Landesgartenschau –eine Stadt im nachhaltigen Wandel“ am Campus Kamp-Lintfort.

09.JUNI2018|11 BIS16UHR

CAMPUS KLEVE |CAMPUS KAMP-LINTFORT

www.hochschule-rhein-waal.de

13


RegisseurPhilip Schafferhans (l.), Kamerachef TimKaszik(r.)und ProduzentJascha Loos

Fotos (4) :Zappenduster

„Es gibt Dinge, die kann

man nicht googeln“

Einbisschen düster ist es auchhinterder unscheinbaren grauen Türdes „Zappenduster“-Filmstudios,imDesign-Gebäude der DortmunderFH.

Bis vorwenigen Stundenwurde hier nochunter Studenten und Dozenten gemischt, gecuttet, diskutiert und geschwitzt.

Seit dem 3. Mai läuftder fertige Kurzfilm als Teil der „Kunst undKohle“-Ausstellung im Dortmunder U. Nur wenige Stunden vor

Ausstellungseröffnung, durfteDinah Bronnerbei den Design-Studenten hinter die Kulissenspitzen.

„Eswar mitnur acht Drehtageneineunglaublich

knappeZeitschiene“, erzähltProduktionsleiter

Jascha Loos aufdem Wegdurch dieFH-Flure in

daskleineFilmstudio, „aberesherrschte diegesamteZeitübereinemegaEnergie

am Set.Die

Realitätder Geschichte unddie NähezuPhilips

Opahaben unsallebefeuert.Das war unterallenBeteiligten

zu spüren.“

„Zappenduster“ beleuchtet dasjunge Schicksal

desmotivierten Grubenarbeiters HorstKrämer,

Großvatervon Regisseurund Drehbuchautor

PhilipSchafferhans. Nurkurzvor seiner KnappenprüfungverlorKrämer

in den50erJahren

unterTageeinen Arm undlebte fortan miteinem

Handicap.Durchaus eine derdüstererenBergbaugeschichten

–originalgetreu undmit sichtlichem

Feuereifer erzählt undumgesetzt.„In der

ganzen Ruhrgebietsromantik, dieunsereGeneration

heute viel besingt, verlieren wir diefrühere

Realitätdes Ganzen häufigaus denAugen“,

erklärt Kamerachef TimKaszikfasziniert. „Wir

wolltenganzbewusst dieSchattenseitenbeleuchten,

diedamals im Bergbaumit zum Alltag

gehörten.“

HorstKrämer ließ seit Beginn derDrehbucharbeiten

im Januardie eigeneGeschichtefür die

ArbeitseinesEnkelsnocheinmal neuaufleben.

„Ich war eigentlich über diegesamteEntstehungsphase

jede Wochemindestenseinmal bei

meinem Opa“,schmunzeltPhilip, „esgab einfach

immer wieder Details,die wir wissen mussten,

um diedamalige Zeit möglichst realitätsgetreu

zu porträtieren“,erklärter. „Esgibteinfach

Dinge,die kann mannicht googeln, wiezumBeispiel

dieFragen, wieeineKrankenschwesterin

den1950er Jahren im Ruhrgebiet genau aussah,

oder welchesdie üblichen Verständigungssignaleunter

denKumpels unddie Maschinengeräusche

im Stollenwaren.“Sowurde OpaKrämerinden

vergangenenWochenumsomehr

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Sommersemester2018


FILMSTUDENTEN

dervielbesuchteHeld derFamilie, hateinen eigenenPartimFilmund

wirdbereits während

derVorbereitsungsphase vonNachbarnim

Schrebergartenauf dasCrowdfunding-Video seinesEnkelsPhilip

unddessenFilm-Truppe angesprochen.

„Wir wollten

ganz bewusst

die Schattenseiten

beleuchten.“

Heldenscheinen in dem

ganzen Projektabereigent

lich allezusein: Ersparnisse

aus dereigenen Tasche,

schlaflose undarbeitsintensiveStundenvor

Rechnern,Skriptenund

Mischpultenund nichtzuletzt einnervenaufreibender„Unter-Tage“-Drehtag

im echten Grubendreckder

ZecheNachtigall desLWL Museumsin

Witten.„Das warschon mitdas Spannendste für

unsalle“,erzählen Schaffhans undKaszik. „Die

Arbeittief in derGrube hatnocheinmal nachhaltigunsereeigenePerspektive

aufdie Umstände

damals undden Bergbaubegriff‚Zappenduster‘

geschärft.AmEndedes Drehtages kamenwir

allekomplettverkohltwiedernachoben.“

Ein25Minuten langer Film realisiert sich eben

nichtvon allein. „Auf derSuchenachSponsoren

undUnterstützernhaben wir gefühlt allegrößerenUnternehmen

undInitiativen derStadt und

dernäheren Umgebung kontaktiert“,berichtet

Loos unddie Erleichterung stehtimins Gesicht

geschrieben,„diekennenjetztwohlalleunsere

Namen“. „Aberdie ganzeArbeithat sich extrem

gelohnt“, weiß Sounddesign-Chef Simon Huett.

„Wir haben alleenorm viel gelerntund dasganze

Dinghat unsauch innerhalb unsererverschiedenen

Studiengänge undder gesamten

Crew ausSchauspielernund Helfern totalzusammengeschweißt.

Manche Hilfe, dievon Dozentenseitekam,hat

unsauch absolut umgehauen.“Ein

Projekt, dasneben Generationen,

Sponsorenund Stadt-Akteurenauch einenTeil

desinterdisziplinärenStudiennetzwerks neu

zusammengebracht hat. So ließ sich Marcel

Dreh im Musiktheater Piano

Dreh unterTage

DasKamera-Team feilt am 50er-Look

Knut,ein Dozent undTonspezialisteines anderenStudiengangs,der

mitder direkten Aufgabe

derFilmschüleroffiziell garnichtszutun hatte,

vondem Eiferder Studentenvollanstecken und

klinktesichkomplettindie Produktionmit ein.

„AmletztenMischtagsaßen wirvon 9Uhr morgens

bis5Uhrnachtshiervor denRechnern,

freutsichHuett.„Eine solche Unterstützungist

absolut nichtselbstverständlich“.

„Das isteigentlich auch genaudas Gute an unseremFachbereich“,

ergänztKaszik, „die Studiengänge

sind allesuper praktisch orientiert und

alle sind eben Designer“. So arbeitenseitBeginn

desStudiumsalleStudienbereicheund Dozenten

zusammen undbildenTeams undgemeinsame

Netzwerke. Undgenau darauf komme

es an,findetLoos. „Man kriegthieralle

wichtigenBasicsvermitteltund kann schon

früh vondem Prinzip ‚learningbydoing‘profitieren.“Was

dann danach kommt,hänge im Endeffekt

auch viel vomAusmaßder Eigeninitiative

ab.„Manmusseinfachimmer dran bleiben. Also

natürlich nichtbis zum Burnoutoderso. Aber

manmusssicheinfachimmer umhorchen, mitmachenund

netzwerken“.

Aber,wennesdann Zeit wird,mussman auch

malUrlaub machen. Undgenau dersteht hier

als nächstesauf demPlan, sobald dieZappenduster-Zelte

demnächstabgebrochen werden

unddie Studiotür zumletzten

Malzugeht. „Wir haben allein

„Man muss

einfach

immer dran

bleiben.“

denletztenWochennichtsanderesgemacht“,

grinsen Kaszik

undLoos. „Wir sind allesehr

stolzund totalmotiviertfür dienächstenProjekte,

weil wir jetztsoetwas Großes geschafft

haben.Aberder nächsteFliegerist gebucht.“

„Zappenduster“ läuftimRahmendes ruhrgebietsweitenAusstellungsprojektes„Kunstund

Kohle“ von Maibis September im DortmunderU.

Eine Premierenpartyist noch in Planung.

Wintersemester2017/18

15


CAMPUS

NEWS

K L E V E / K A M P – L I N T F O R T

M Ü L H E I M

DerCampusinKleve

Hereinspaziert!

Noch tiefer im Westen undman wäre fast schon in Holland: DieHochschule

Rhein-Waal findetsichanzweiStandorteninKamp-Lintfort undinKleve.Studierenkann

manhier25Bachelor-und elfMasterstudiengänge aus

denBereichen Natur-,Wirtschafts-, Ingenieur-,Sozial-,Gesellschafts-und

Gesundheitswissenschaften. Wasalles genauimAngebot steht, erfährt

manam9.Juni beim Tagder offenenTür.Neben Einblicken in denBetrieb

werden besondereAkzente rund um dasThema Nachhaltigkeitgesetzt.In

Kamp-Lintfort gibtesdazuetwaVorträgerundumdie nachhaltige Entwicklungder

Stadtvom Bergbau- zumWissenschaftsstandort, in Kleve

warten dasactiongeladeneSchwanenritter Race,ein Street-Food-Festival

undein Best-ofdes InScience-Filmfestivals. lv

Tagder offenen Tür: 9.6. (11-16h), Campus Kamp-Lintfortund Kleve

Foto: Hochschule Rhein-Waal

In derBibliothekauf demCampusMülheim

Neue Wege gehen

DieHochschuleRuhrWestbietetauf ihremMülheimerCampusabdem

Wintersemester 2018 vier neue Masterstudiengänge mitspannendenPerspektivenimBereich

BWLan. Asienmanagment wirftetwaeinen analytischenBlick

aufdie Wirtschaft desfernöstlichen Kontinents unddessen

Märkte, Traditionenund Kulturen. Energie- undWasserökonomikstelltdiese

beiden Ressourcen insZentrum derForschung undbeleuchtet,wie damitnachhaltigumgegangenwerdenkann.Wer

sich für dieOptimierung

vonIndustrieanlagen undGebäudeninteressiert, istimIndustrieservice-

Managmentrichtig,während InternationalesMarketing-Managmenteine

globalePerspektive aufwirtschaftlicheZusammenhänge aufwirft undinterkulturelles

Handeln undDenken lehrt. Bewerben könnensichStudieninteressierteschon

seit dem1.Mai unter hochschule-ruhr-west.de! lv

Foto: HRW /Christa Lachenmaier

„SAUBER, JUNGS!“

Für WGs hat die VBW immer was Passendes

im Angebot. Teilweise sogar möbliert.

Natürlich auch für Mädels.

Nur sauber machen

muss jeder selbst!

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Wintersemester2017/18

VBW BAUEN UND WOHNEN GMBH, Wirmerstraße 28, 44803 Bochum, 0234 310-310, info@vbw-bochum.de


CAMPUS

NEWS

K Ö L N

E S S E N

Learning by doing

Foto: Christopher Grigat

DerEssener Campus wächst

Foto: Klaus Lemke (SSC). Uni Duisburg-Essen

Licht, Kamera, Action!

Dieinternationale filmschule köln lässt tief blicken–beim Tagder offenen

Tür! Am 1. Juli sind Filmenthusiasten,Kinoliebhaber undVideophileinder

Filmschule willkommen,umEinblickeindie Welt derbewegten Bilder zu

gewinnen.Schwerpunkt im Programm mitVorträgen,Workshopsund Co.

istnatürlich dasThemenfeld desFilmemachens,alsowie dieKamerageführt,ein

Set eingerichtet oder einDrehbuch in Bildspracheübersetzt

wird.Vor allem diebreitePalette an Angebotenzum Selbermachendürfte

beiangehendenFilmemachern für Begeisterungsorgen: Es werden Kostüme

patiniert, Animationengezeichnet, Synchroseingesprochen,Filmegeschnitten

undDrehbüchergeschrieben.Zwischendurch laufen zudem

Filmprojekte vonifs-Studenten. lv

Tagder offenen Tür: 1.7. (11-18h), ifs, Köln,filmschule.de

Die Zukunft fließt

DieUniversität Duisburg-Essen konnte beim Wettbewerb „ForschungsinfrastrukturenNRW“der

Landesregierungpunkten: DasKonzept des

FutureWaterCampus (FWC)überzeugte, dieAntragsstellung wurdeangefordert.

Somitkannalsbald aufdem Thurmfeld am EssenerCampusein

neuesGebäude fürden BereichWasserforschung entstehen. Dafür fließen

rund 8,8Millionen Euro Richtung UDE. Forschungs-Prorektorin Prof.Dr.

Dagmar Führer-Sakel sagtedazu:„Dies istein hervorragendes Signal für

unsere breitaufgestellteWasserforschung,die bislanghauptsächlich virtuellzusammengearbeitethat.Ein

eigenes Gebäudebietetnatürlich weitaus

mehr Möglichkeitenzur disziplinübergreifendenZusammenarbeit.“

Unterdem neuenDachsolldie Forschungrundums Wasser dann noch effizienterablaufen

undweiterausgebaut werden. lv

Wintersemester2017/18

17


Stefanie Glauber beider Arbeit.

Foto: Fabian Epe

Ein unschätzbarer

Luxus

Stefani Glauberhat an der Kunsthochschule FürMedieninKöln studiert.Anfang des Jahres schloss sieden Diplomstudiengang Mediale

Künste mitAuszeichnung ab.Jetzt stellen sich unterschiedlicheFragen: Wiegehtesnach dem Studium weiter?Was sind berufliche

Perspektiven,wie stehtesumdie Chancen aufdem Kunstmarkt?Und wiefinanziertman sich alsfreie Künstlerin?

Am Anfangwarenesdie Fotografie undder

Sound, diesie interessierten.Nachdem Abitur

entschiedsichStefani Glauberdeshalb fürein

Kunststudium an derKHM,weilihr dieMöglichkeiten

gefielen,die dieSchuleindiesenBereichen

undauf demGebietNeue Medien anbietet.

Währenddes neunsemestrigenStudiengangs

orientiertesichdie heute 26-Jährige dann verstärkt

in Richtung Medienkunst. Zu Beginn der

Realisierung ihrer„komischen Konzeptkunst“,

wiesie es selbst beschreibt,steht häufig ein

Destruktionswunsch: Wiedurchbricht mandas

konstanteGefühlvon Vorherbestimmtheit im

Zeitalterder Chatbots undAlgorithmen?

„SovielFreiheit

hatman in

keinemanderen

Studiengang.“

StefanisDiplomarbeitbestand unter

anderemaus einemSuper-Adapter,

einemUniversalgerät,das mehr als

220teils aktueller,teils überholterAnschlüsse

kombiniert. DieIdee dahinter? „Ich fand diese

Momenteder Verlorenheit spannend, wenn man

versucht, zwei unterschiedlichalteGerätemiteinander

zu verbinden. DieStecker kommen

undgehen,aberesgibtkeine Dokumentation

darüber.“ Weil sieglaubt, dass sichtbare Verbindungen

zwischen Geräten irgendwann

ganz verschwindenund

durch Bluetoothübertragungund

Cloudspeicherersetzt werden,

wollte Stefani mitihrer Arbeit diese

Sichtbarkeitarchivieren undauf

dieSpitzetreiben.2017erhieltsie als eine von

acht jungen Kunststudierenden denBundespreisfür

Kunststudierende NRW, derneben einerAusstellunginder

BundekunsthalleBonn

einPreisgeld umfasste, mitdem siedas Projekt

finanzieren konnte. BesteAusgangslagefür eine

Karriereals freieKünstlerin? „GuteFrage“,

18

Sommersemester2018


KUNSTSTUDIUM

Grugahalle

1958 -2018

60

JAHRE

VIELFALT!

Adapters,Installationsansicht

„Natürlich kann man

sich voneinem

Diplom an einer

Kunsthochschule

erstmal nichts kaufen.“

meintStefani.Esgäbekeinenvorgefertigten Weg, dieMöglichkeiten,wie

mannachdem Studium weitermacht,seien variantenreich undsehrunterschiedlich.

Ihr Ziel seies, auch außerhalb derUni spannende Projekte

realisierenzukönnenund ihre Kunstzeigen zu dürfen.„Mirist wichtig,

meineSachensogut es geht autonomund eigenständigherstellenzu

können“, sagt sie. Außerdem hatsie Lust,sichwissenschaftlich weiterzubilden,geradebewirbt

siesichfür unterschiedlicheMaster-

undPostgraduiertenprogramme.

WährendihresStudiumsfinanzierte sich

diejunge Kunststudentinmit Nebenjobs,

jetzthofft siedarauf, zusätzlich durch ein

Stipendium unterstütztzuwerden, um mehr Zeit für ihre Projekte zu haben.

In NRWgibtesunterschiedlichelandesgetragene oder private Stiftungen,die

eine Förderunganbieten. „Natürlich kann mansichvon einem

Diplom an einerKunsthochschule erstmalnichtskaufen“, sagt sie. Die

Chancen,nur vonder Kunstleben zu können,sindinder Tatgering: Laut

demLandeskulturbericht NRW2017liegt derAnteilder Selbstständigenin

denKünstler- undKulturberufen bei4,4 Prozent, dieHälfte davongehört

zu dengeringfügig Selbstständigenmit einemJahresumsatzzwischen

7000 und9000Euro–dasreichtkaumzur Existenzsicherung. Trotzdem

empfiehltStefani jedem, derKunst machenwill, einStudium an einer

Kunsthochschule. „SovielFreiheithat maninkeinemanderen Studiengang,esgibtkeine

KlausurenoderFristenfür Hausarbeiten. Ichhabees

als Luxusempfunden, Kunststudieren zu dürfen.“ Kürzlichhat Stefani auf

derART COLOGNEund derCologneBiennaleausgestellt undsogar ihre erste

Arbeit verkauft.Insgesamt bleibtStefani,was ihre Zukunft im Kunstbetriebbetrifft,zuversichtlich.„Pessimistischbin

ichdann vielleicht

in zehn Jahren“,

meintsie undgrinst.

CarlaKaspari

Foto: Stefanie Glauber

10 | 06 | 2018 Filmbörse im Foyer

22 | 06 | 2018 Michael Patrick Kelly „Warm Up Show“ IDTour 18

23 | 06 | 2018 Michael Patrick Kelly IDTour 18

01 | 07 | 2018 Mädchen Klamotte Der Mädchen-Flohmarkt

13 | 07 | 2018-

22 | 07 | 2018 Sommerfest an der Grugahalle

01 | 09 | 2018-

02 | 09 | 2018 4. Jobmesse Essen Attraktive Karrierechancen

06 | 09 | 2018 Sascha Grammel „Ich nds lustig“

19 | 09 | 2018 PS-Auslosung mit großer Schlagernacht

22 | 09 | 2018 Markus Krebs „Permanent Panne“ Ausverkauft

06 | 10 | 2018-

07 | 10 | 2018 Hochzeitsmesse Die Messe rund ums Heiraten

31 | 10 | 2018 Oslo Gospel Choir „Messiah“

04 | 11 | 2018 Schallplattenbörse im Foyer

Terminstand: Mai2018 . Änderungen vorbehalten

MESSE ESSEN GmbH

Grugahalle /CCE

Norbertstraße

D-45131 Essen

www.grugahalle de

Telefon: +49.(0)201.7244.0

Telefax: +49.(0)201.7244.500

info@grugahalle.de

design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de

Generalprobe

Mehr Infoszur Künstlerinauf:

stefanieglauber.de

Sommersemester2018

Foto: Fabian Epe

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MIXED

NEWS

Beim TrampeninAnatolien

Roadtrip nach Indien

Morten Hübbeund RochssareNeromand-Soma hatten sich einigesvorgenommen,als

sieeines MorgensimJahr 2014 ihre Rucksäcke schulterten:

PerAnhalterwolltedas Paar nach Indien reisen.Über dieses Abenteuer

haben diebeidennun einBuchgeschrieben,nachdessenLektüreman

am liebsten selbst die Koffer packenmöchte.

Morten undRochssare sind Tramp-Profis.Schon 2011 zogessie nach

demStudiuminEssen für zwei JahrenachSüdamerika. Und jetztginges

alsogen Indien.Auf derLadefläche wenigvertrauenserweckenderGefährte

über holprige Landstraßen schaukeln? BeivölligFremden aufder Coach

übernachten? Für dieReisebloggerkeinProblem.Zwischendurch fragt

mansichbeimLesen: Wohernehmendie bloß dieseZuversicht, dieses

Vertrauen, dass schonalles gut werden wird? Wahrscheinlich, weil sieauf

ihrenReisenimmer wieder dieErfahrung machen, dass es vielehilfsbereite

Menschen gibt, Menschen,die ihnen eine warmeSuppe spendieren,ihnenein

Nachtlager anbietenodersie an derStraßeauflesen.

Insgesamt sind diebeiden durch acht Länder gereist, um nachIndienzu

gelangen,ihr Berichtbeschränktsichaberauf Türkei,Iranund Pakistan.

Das istgut so.Die Dichte an Eindrücken istsoschon sehr hoch.Außerdem

liefertdas Paarimmer wieder interessante Hintergrundinfos zu Geschichte,Kulturund

Politikder jeweiligenStadt,inder siegeraderasten.

„Nasskaltliegt Kars in denMorgenstundenvor uns. Wieein angetauter

Fischineiner kaputten Tiefkühltruhe“–SprachlicheBilderwie dieses lassendie

studierten Literaturwissenschaftler erkennenund tragen dazu

bei, dass manals Leserimmer weiter in denfremden Kosmos gesogen

wird,indem es nachdampfendemÇay,säuerlichem Joghurt, süßenDatteln

undgeröstetenKürbiskernen riecht. ManchesMal möchteman beim

Lesenrufen: „Bleibt doch noch!“ Einfach, weil manmehrerfahrenmöchte,

etwa über denIranerAhad, dersichvom Dacheines siebenstöckigenHausesstürzte,

dasnur knapp undquerschnittsgelähmt überlebteund nun

als Couchsurfer in TeheranGäste empfängt.Oderweilesgeradesogemütlich

istbei OmaMasaund OpaMahmoudauf demSofaimiranischen

Ardabil. Aber Morten undRochssare sind aufder Durchreiseund so bleibenihreBesucheStippvisiten,

kurzeaberintensive EinblickeinfremdeLeben

undBiografien. LinaNiermann

PerAnhalternachIndien: Aufdem Landwegdurch dieTürkei,

denIranund Pakistan;National Geographic Taschenbuch

(Piper Verlag), Preis: 16 Euro

coolibri verlost 3Exemplare auf coolibri.de

Partycrowd im OlgaPark

Elektronische Spielwiese

WillkommenimElektrowunderland: Bei Ruhr in Love verwandelt sich der

Oberhausener OlgaPark fürzehnsatte StundenineineSpielwiesefür

sämtlicheStilrichtungen elektronischer Tanzmusik. VonTechnound Trance

biszuHardcoreund EDM. 40 Floors findensichauf demriesigenParkgelände

–bespieltwerdendiese vonüber400 DJsund Live-Acts. In dieser

wahnwitzigenMenge an Musikmachern findensichActswie Moonbotica,

Kerstin Eden,Cuebrick, PlastikFunkoderdie Ostblockschlampen, sowie

Klaudia Gawlas,SvenWittekind, DJ Quicksilveroderdie Boogie Pimps.

Nach demelektronischen Familienfest,wie dieRiesensausesichselber

versteht,ist natürlichnochnicht Schluss: In über 20 ClubsinganzNRW

steigen After-Parties. Denn an diesem Taghaben dieFüße keinePause! lv

Ruhr in Love:7.7.(12-22h), OlgaPark,Oberhausen

coolibri verlost2x2 Ticketsauf coolibri.de

ChilligesVerhalten beim DJ-Picknick

Bassige Rasenflächen

DieSummersounds-DJ-Picknicksgehöreninzwischen fest zu Dortmund:

Denn siefeiern2018bereits ihr 10-jährigesJubiläum. Vom30. Juni bis

zum 25.AugustwirdanachtSamstagen wieder draußenund umsonstgefeiert.Inden

Parks kommt dabeizuElectroBeats,Hip-Hop,Rap, Reggae

undUrban Beatsentspanntestes Festival-Feelingauf.Anden Tellernstehendabei

wechselnde DJ-Größen, etwa DJ DashoderHansNieswandt.

Das Jugendamt derStadt sorgtmit Funsport-Aktionenwie Fußballbillard

undDiscgolffür weitereHighlights. DieAuftaktveranstaltungfindetam

30.Juni im Westpark statt, weiter geht es am 7.7. aufder Wieseanden

Westfalenhallen, am 14.7.imFredenbaumpark, am 21.7.auf derTremoniawiese,

am 4.8. am Phoenix See, am 11.8.gehteserneutandie Westfalenhallen,am18.8.

aufdas ehemaligeIndustriegelände vonPhoenix-West

undam25.8. schließtdie Saison mitdem Hoeschpark Open Air. lv

Foto: Sarah Healey Foto: i-motion

20

Sommersemester2018


Stage@Riff

bei

19.-22.7.2018

Mit:

WITTEN UNTOUCHABLE,ALIDAXO,FORMOSA,TRI STATECORNER, SUZANKÖCHER,

LOVE MACHINE,MOUYÉ,KOPFECHO, NAKED SUPERHERO

+FINALEDES CAMPUSRUHRCOMER-BANDCONTESTS

Eintritt frei!

(coolibri-Stage:Donnerstagbis SamstagimRiff)

Foto: Ant Palmer www.ape.photos


FESTIVAL

Sicher ist sicher!

Leere Tetrapacks bis 1 Liter

sind auf vielen Festivals

erlaubt, etwa beim

Deichbrand oder Hurricane.

Ob die Tetras bei Einlass

aufs Festivalgelände

leer oder voll sein dürfen,

variiert. Am Mythos, man

dürfe den Deckel nicht bei

sich führen, ist zumindest

nichts dran. Andere Festivals,

wie das Juicy Beats,

schließen Tetrapacks

komplett aus. Unbedingt

vorher auf der Homepage

des anvisierten Festivals

recherchieren!

Auch wenn deutsche Festivals nicht

oft vom Sonnenschein geküsst

sind, ist Sonnenschutz Pflicht! Wer

den ganzen Tag draußen ist, verbrennt

auch bei bewölktem Himmel.

Auf die meisten Festivals ist Sonnencreme

in Plastiktuben erlaubt,

jedoch nicht im Gasdruckbehälter.

Ein 100ml Limit ist gängig. Gleiches

gilt für Deo und Desinfektionsmittel.

22

Jede/r Festivalbesucher/in

hat das Recht auf Verhüllung

seiner/ihrer Klüsen!

Neon-Schminke fällt nicht

unter „Kriegsbemalung“, aber

unter „geiler Festivalshit“.

Taschentücher sind weich und

soft und somit völlig gefahrenfrei.

Immer rein in die Tasche!

Smartphone muss mit –

ist aber genau wie das

Portemonnaie besser am

Körper aufbewahrt.

Praktisch: Ein verpacktes Regencape. Trägt man das Cape,

kann man in der Hülle Kleinkram regenfest verstauen.

Das darf mit!

Manche Festivals, wie das Deichbrand,

erlauben kleine faltbare Regenschirme

bis 30cm. Findet ihr dazu

keine Angabe auf der Festivalhomepage,

ist davon auszugehen,

dass ihr mit eurem Knirps Probleme

am Einlass bekommt.

Offene Trinkbecher aus Pappe

oder Kunststoff bis 0,5 Liter

dürft ihr in der Regel mit aufs

Festivalgelände bringen. Vor allem,

wenn es leere Pfandbecher

des Festivals vom Vorabend

sind. Ob ihr mit vollem

Becher aufs Gelände gelassen

werdet, ist fraglich. Ausprobieren

– und zur Not exen, mit

Freunden teilen oder die Blumen

gießen.

Gehörschutz ist ein Muss!

Wer wirklich in der Menge vor der

Bühne, hinterm Dixieklo oder mitten

aufm Acker den Akt der Liebe

vollziehen will, kann sich zwar

nicht vor den Blicken anderer Besucher

schützen, aber immerhin

vor Geschlechtskrankheiten.

So ne Powerbank ist ein cleveres

Mitbringsel, schließlich überlebt

kein moderner Akku auch nur nen

halben Festivaltag! Bei der Größe

gilt das Gesetz der Bescheidenheit.


FESTIVAL

„UnsereWeltist eine andere geworden“ heißt es im offiziellenStatementdes Hurricane Festivals zum aktuellenSicherheitskonzept.

Jenes ist, wie bei fast allenstattfindenden Festivals, strenger alsjezuvor.Grund für die sich stetig verschärfenden

Sicherheitsmaßnahmen sind einerseits diekatastrophale Missplanung bei derLoveparade im Jahr 2010inDuisburgund

andrerseits dieleider immer alltäglicher werdende Terrorgefahr.Seit 2017 gilt beivielen Veranstaltungen nun

auchein Verbot größerer Taschen –erlaubt sind meistnur nochJutebeuteloder Gymbags in DIN A4-Größe. Weil wir es

gerne so haltenwie Marcus Gloria, Veranstalter vonBochum Total, der letztesJahr im Interview mit coolibrisagte „Wir

lassenuns vonsolchen Idioten dasLebennicht kaputt machen“,schauenwir einfach mal, waslautneuster Sicherheitsregeln

alles mit aufs Festivalgelände geschleppt werden darf und wie man den DIN-A4-Beutel am sinnvollsten mit welchenGadgets

bestückt. Denn denFestivalspaß lassenwir uns nichtnehmen!

Das darf nicht mit!

Fotos und Texte: Lukas Vering

ProfessionellesFoto- undVideoequipment

istauf keiner Veranstaltunggerngesehen.

Wasdarunterfällt, istheutzutageallerdings

schwammig, schließlich kann selbst das

kleinste SmartphoneHD-Fotos knipsen.

Spätestens beidicken SpiegelreflexkameraswerdenSecurity-Stirnen

gerunzelt, aber

auch Bridge-Kameraskönnen fürUnmut

sorgen.Einfachzuhauselassen.

Es gibtwohlkeinFestival in

diesen Breitengraden, dass

dasMitführenvon Glasflaschen

erlaubt. Es gibtimmer

einenIdiot,der dieDinger

meintgen Bühnewerfen zu

müssen.Odersie als gefährlichen

Scherbenhaufen auf

demBoden zu hinterlassen.

Also: Glas =Nein!

Klar,ihr wolltdas seit

Jahrhunderten im Familienbesitz

weitergereichte

Klappmessereurer Urahnenimmer

dabeihaben,

aber malehrlich:Aufm

Festivalgelände gibt’seh

nix zu schnitzen.

Ähm... nee! EurenFöhn müsst

ihr zuhauselassen. Aber keine

Angst: MitBierund Spuckelässt

sich dieMähneähnlich gut modellieren.Weilihr

es euchwert

seid!

Sommersemester2018

Obwohl manche Regenschirmeauf

manchen

Festivals erlaubtsind,

sind dieriesigenExemplare

niegerngesehen.

Vielleichterinnernsie

zu sehr an Lanzen oder

Speere? Egal! AufFestivalreichtauch

einRegencapeaus

Mülltüten!

Wir wollen jetzthierkein

Selfie-Stick-Shamingbetreiben,

aber lasstdas Deppenzepter

zuhause. Securitysreagierennun

malallergisch auf

alles,was vage an dieFormeinesSchlagstockserinnert.

Bengalos undFeuerwerk: Nein!

Auch dieguteBastelschere

kommtnicht mitaufs Festivalgelände.Giltauch

für alle

anderenspitzen,scharfen

undanderweitigwaffenähnlichen

Gegenstände.

Jetztmüsst ihr ganz hart sein:

DieSukkulente im hippenTonkrug

mussdraußen bleiben. Isthaltso.

Life is life.

23


UMFRAGE

Was muss mit

aufs Festival?

Gerrit(30), Düsseldorf

Da manimmer gut für sein leibliches Wohl sorgenmuss,

nehmeich aufjeden Fall einenGrill

mit. WelcherGrill isteigentlich egal,Hauptsache

dasFleisch istdurch undschmeckt. Aber am

komfortabelsten istein Gasgrill.

Wenig PlatzimZelt,verrücktes

Wetter und derSackKonfetti

soll ja auch noch mit. DieFestival-Saison

stellt unsschon beim

Packen vorbesondereHerausforderungen.

Amélie Schlachter

undTabea Mirbach habennachgefragt,

welchesFestival-Gadget

ihr für absolut undvöllig

unverzichtbar haltet.

Bahne(21), Bochum

Ichnehme aufjeden Fall immerMate-TeeaufsFestival

mit, weil ichsowieso kein

Bier trinke. Da istder Teedie

besteAlternative.Ungefähr

einenKastenMatepro Tag

trink ichdann schon mal.

Mareen (23), Stuttgart

Ichnehme aufFestivals immerBrausetabletten

mit. Zusammen mitMagnesium helfen die, damit

ichbeimvielenTanzenkeine Krämpfekriege.

Undaußerdemhat dasWassersoauch ein

bisschen Geschmack.

Laura(19), Bochumund Leona(20), Halle

Puh, dasultimativeFestivalgadget,das istschwierig zu sagen. Bier

aufjeden Fall,das mussnatürlich mit. UndGlitzer,ganzvielGlitzer!

Ach, undPanzertape, dasbraucht manimmer mal.

Marc (21),Erkrath

Ichwar letztesJahrauf demParookaville

unddahatte ichein Zelt dabei, meine

Deckevon zuhauseund ungefähr zehn

PackungenDosen-Ravioli,weilich das

da dauerhaftgegessen habe. Aber viele

Festivals bieten mittlerweile Supermärktean,

damitman nichtmehrso

viel mitnehmenmuss.

Vanessa (21),Goch(Niederrhein)

Ichnehme immer genugBierund eine Zeltlampemit.Die

Lampeist besonders praktisch,umabends

im Zelt etwaszusehen.

Außerdem noch mein Kopfkissen,weilich

ohne dasnicht schlafenkann,deshalb

kommtdas überall mithin.

24

Sommersemester2018


UMFRAGE

Pieter(27), Belgien

Ichnehme immer meine

altenT-Shirtsvon

anderenFestivalsmit

undeinebestimmte

Sonnenbrille. Diegeht

jedesMal kaputt,aber

ichnehme sietrotzdemjedes

Malmit,

weil sieeinfachdazugehört.

Außerdem habe

ich immer einBandana

für dieHaare

dabei.

5Minuten vom Campus Essen:

Künstlerdorf: www.unperfekthaus.de

Groß-WG: www.geku-haus.de

Timo (20), Dortmund

Definitiveinen Pool!Also

einenaufblasbarerPool

natürlich. Ichwar letztes

Jahr aufdem Airbeat One

unddem Open Beatzund

da hatten wir immer einen

Pool dabei. Das istrichtig

praktisch zum Reinspringen,

wenn es warm istund

mansichabkühlenwill.

Aber auch,umGetränkezu

kühlen.Kann ichnur

empfehlen!

Erst Abi dann iba

in Bochum

Jakob(25), Witten

Ichgeh immer noch gern aufFestivals,

aber nichtmehrsovielwie früher.Was ich

immer mitnehme sind Gewürzgurken.Die

schmecken gut,haben vieleElektrolyte

undsinddeshalb richtiggut,wennman

einenKater hat.

Duales

Bachelor-

Studium

Betriebswirt-

schaftslehre, B. A.

in 12 Fachrichtungen

Sozialpädagogik &

Management, B. A.

Lara (22),Aachen

Warmewasserfeste Schuhe!

Weil ich2016auf dem„Plötzlich

am Meer Festival“ war und

da standman wirklich aufeinmalplötzlichimMeer.

Es hat

dort dieganze Zeit nurgeregnetund

ichhabeesrichtig bereut,dassich

keine richtigen

Schuhe dabeihatte.

Duales Studium im Modell der geteilten Woche:

Wöchentlich je 20 Stunden studieren und arbeiten.

Infoabend jeden 2. Dienstag im Monat.

Studienort Bochum

Universitätsstr. 125 |44789 Bochum

Tel: 0234 973551-18 |info@iba-bochum.com

www.iba-bochum.com

Noch freie

Studienplätze:

Jetzt

bewerben!

by

25


KONZERTE

Port Cities

Foto: Promo

Klang-

Foto: Promo

Sean Koch

künstler

Foto: Kevin Kuhn

Wolf Mountains

Klar,Köln hatdie großen Konzerthallen.

Aberbei uns spielt genau jetzt

derheiße Shit vonMorgeninden

Clubs sowieauf denkleinen Bühnen.

Welche Konzerttermineihr euch vormerken

solltet, erfahrtihr hier.

Rakede

DieTriebwerkeder Berliner Band Rakede haben ihrenzweiten Flugkörper

gezündet: Das Album„Es Geht MirGut!Sehr, Sehr Gut. Sehr Gut!“explodiertmit

partytauglichemReaggae-Elektro-Hip-Hop, dendie Truppe als

„Zukunftsmusik“tituliert.Textlich wirdmit scharfen Zungen um sich geschlagen.Feist!

22.6.,VierLinden, Düsseldorf

Wolf Mountains

Werauf schweißtreibenden, rotzigen,schrammeligen undekstatischen

Rock zwischen ratterndemGaragentorund psychodelischem Ayahuasca-

Trip in derWüste steht, derlasse sich doch vonWolfMountainsdie Trommelfelle

zerfetzen.Krude undcool. 7.6.,subrosa,Dortmund

Shantel

Als Shantelbekanntund ständigmit demBukovinaClubOrchestar auf

Reisen,bringt derFrankfurter Stefan Hantel schon seit etlichenJahren

Balkan PopersterGüteklasse aufClub- undFestivalbühnen.Gemixtwerdenmoderne

Discoelementemit osteuropäischer Tanzmusik. EinFreudenfestfür

schwingfröhliche Hüften. 8.6. ZecheCarl, Essen

Port Cities, Luka,Seed to Tree

Trippelpack! DieFZW IndieNight bescherteuchgleichdreitolle,neue

Künstler, darunter dieKanadiervon Port Cities mitkraftvollem Pop, dieLuxemburgervon

Seed to Tree mitenergiegeladenemFolkund dieholländische

Akustik-Pop-Interpretin Luka,deren SoundGefühle austeilt, wieBud

SpencerGesichtsschellen. Einabsolut feiner Abendzum Entdeckenneuer

Musikperlen. 9.6.,FZW,Dortmund

The GreatFaults

Schongewusst,das Indierockaus Mülheimsoklingen kann wiedie Ergüsse

derbestenbritischenIndie-Szeneristas? Das DuoanSchlagzeugund

Gitarre haut euchgaragigen,bluesigen,rotzigen, lebendigen,lässigenund

aufrichtigen Rock um dieLauscher. Mitdabei:Materialvom neuenAlbum.

13.6., Rekorder,Dortmund

Lord Folter

Dieser DüsseldorferRapperweiß, wieOldschool-Hip-Hop geht. Klingt

manchmal wieein Skateshop-Soundtrack,bietetabertextlich genugFutterfür

einkomplexeres Bild.Sichselberbezeichneterals „Biest im Nebelmeer,Antagonistder

Herzen, Protagonistder Schmerzen“. Ungewöhnlich

persönlich für einenMann dieses Genres. Gefällt! 7.7.,Djäzz, Duisburg

Sean Koch

AusSüdafrikawehtder lockerflockige Folkpop vonSeanKochwie eine lauwarmeSommerbriseherbei.

MitmarkanterStimme, zotteliger Mähne,

Dauerlächeln undgrenzenloserLiebe fürdie Musik zaubertder einverklärtes

Lächelnauf jedenMund. Das Klangkaleidoskopdes gitarrenschwingendenSurferbubenschwingt

zwischen nachdenklicher Lagerfeuermusikund

sonnenverwöhntemRadio-Folk. 13.8., Roxy,Witten

The Soft Moon

Luis Vasquezaus SanFrancisco steckt hinter TheSoftMoonund demabsolut

einmaligenSoundgemisch aus Dark Wave,Post-Punk undKrautrock,

dasmehrSinneswahrnehmung, als bloßePop-Nummerist.Hypnotisch,

psychedelisch,experimentell undunheimlich überwältigend. 14.8., FZW,

Dortmund

SusanneBlech

Freueteuch, Susannekommt bald!Die Elektropop-und Kaputtmach-Band

mitden reizvollen Texten undhartenBeats aus demPottbringt nachvier

Jahren endlichein neuesAlbum raus undzelebriertdas mitKonfetti, Jubelund

Heiterkeit. 21.9., Rotunde, Bochum

LukasVering

26

Sommersemester2018


KONZERTE

BeimTraumzeitFestival

Foto: Abdel Kasmi

Festivalfreuden

Beim JuicyBeats

Foto: H&HPhotographics

Traumzeit Festival

Dank verzaubernder Industriekulisse undambitioniertemLine-up eines

derschönsten Festivals für entspannte Pop-Connaisseure.Aus dem

Bandkatalogkann mangar nichtgenug empfehlen, Ansporngeben Namen

wieFaber,Gisbert zu Knyphausen,Blumfeld oder Mighty Oaks.Dazuein

Weinchenund Street Food Snacks? 22.-24.6., Landschaftspark, Duisburg

Biertriefender Campingsumpf,musikalische

Seelenverwöhnung oder

Rock bis derKopf dampft: Die hiesige

Festivallandschaftkannalles! Wirzeigen

einige derHotspots,woimSommerdie

Musik spielt.

Beim Ruhr Reggae Summer

Foto: Michael Schwettmann

EselRock

FürNull KommaNix bescherteuchder EselRock zwei Tage volleFete. Auf

zwei Bühnen in schnieker Parkkulisse spielenetwaSelig,die Rogers,Captain

Disko,Tonbandgerät unddas musikalischeComedy-Duo mitNamen

Lumpenpack. 8.9.6.,Heubergpark, Wesel

punkindrublic

DieseFestival-Tour wurde vonNOFX-Frontsau FatMikeins Lebengerufen

undkarrtPunkbands über denGlobus.ImPottsindneben NOFX auch Bad

Religion unddie MadCaddies dabei. 17.6., Amphitheater,Gelsenkirchen

Vainstream

VollePulleHardcore, wiedurchgedrücktesGaspedal. Beim Vainstream verausgabt

mansichaneinem Tagfür denRestdes Sommers. Musikalisch

untermaltwirddas vonu.a.Beatsteaks,Bullet formyValentine,Casper,

EnterShikari,Boysetsfireund Sondaschule. 30.6., Hawerkamp, Münster

Ruhrpott Rodeo

DerwildesteRittder Festivallandschaft! Hier rocken dieKronjuwelen der

Punk-und Alternativeszene,wie Pennywise, Wizo, FeineSahne Fischfilet,

sick of it all, Antiflag,DeadKennedysund mehr.Geduschtwirdbitte nur

mitBier. 6.-8.7., FlughafenSchwarzeHeide,Hünxe/Bottrop

Summerjam

DieKönigsklasse im Chillen: Das Summerjamlädtzum Campen am Seeufer

undabjammen aufder Konzertinsel.Für denSoundtracksorgenu.a.

Marteria,Gentleman,Chronixx, Inner Circle, Ty Dolla$ign, MilkyChance,

Ziggy Marley undDendemann. 6.-8.7.Fühlinger See, Köln

Sommersemester2018

Open Source Festival

MitfeinstenIndieklängenund Electrotunes umschmeicheltdas Open

Source euerGemüt.Ander feschenLocationwartenzudem Marktstände,

Kunstinstallationenund mehr.Musik kommt u.a. vonTocotronic, Cigarettesafter

SexoderZugezogen Maskulin. 14.7.Galopprennbahn,Düsseldorf

BochumTotal

Neben unsererhauseigenen coolibri-StageimRiffhat dasriesige Umsonst-und-Draußen-Fest

unzählige schlagende Argumente aufseinerSeite.Hiersindein

paar davon: Mia.,DeafHavana, Kuult, LionsHead,

KMPFSPRT,Meute,Querbeat... 19.-22.7., Innenstadt,Bochum

Juicy Beats

Aufrund20Bühnenimgrünen Westfalenpark offeriertdas JuicyBeats einenwildenStilmix,der

vonElectro,Indie,Hip-Hop,Reggae, Rock bishin zu

Worldbeatund Poetry Slam reicht.Die dicksten Namen: Kraftklub, 257ers,

Editors, RIN, VonWegenLisbeth,Boysnoize.Außerdembeschallen wir

euchauf eigenem coolibri-Floor! 27.+28.7.,Westfalenpark,Dortmund

Ruhr Reggae Summer

EinReggae-Fest im Hochsommer mitFreibad,Liebe,Frieden undMusik?

UndAlpha Blondy,Protoje,Ky-Mani Marley,Trettmann undanderen auf

derBühne?Immer herdamit! 10.-12.8. Ruhstadion,Mülheim

Olgas Rock

Ohne Eintritt verwöhnt euchOlgaunter ihremRockmit derben Klängen.

Diekommenu.a.von Steakknife, Fjort, Caliban,Smileand Burn,Flash Forward

undSwiss+DieAndern. 10.11.8.,Olga-Park, Oberhausen lv

27


STREET

FOOD

Beiden FOOD Lovers

Foto: Ruhrpol GmbH ,FOOD Lovers

Foto: Lukas Vering Foto: Ruhrpol GmbH ,FOOD Lovers

Die ganze Welt aufeinem Teller –dieserflotteSpruchbekommtauf

Street

Food Märkten neue Flügel.Wir zeigen,

welche Fressfesteinder Region

eure Geschmacksnervenamschönstenumgarnen.Guten

Hunger!

FOOD Lovers –Street Food Markt

Beiden Food Lovers treffen Profi- undHobbyköcheaus aller Welt zusammen,

um einbunteskulinarisches Fest zu gestalten, beidem es in erster

Linienatürlichumverzückte Geschmacksnerven geht,aberauch dasMiteinander,Kennenlernenund

Horizonterweiternwichtiger Bestandteilist.

Im Angebotsteht Street Food vonvegan bisfleischsafttriefend. DerEintritt

istfrei.

9.+10.6. (Sa12-22h,So12-19h),MoritzFiege Brauerei,Bochum

3.-5.8.(Fr 17-22h,Sa12-22h,So12-19h),Innenhafen,Duisburg

Hüftgold

Dieses Food-Truck-Festivaltrommeltschon zumdritten Malausgefallene

Happen in Bochum Lindenzusammen. Damitdie Seeleauch so richtiggenießen

kann,lockenzudem Weine, Cocktails undsaftige Beats. Eintritt will

mandafür nicht.

8.-10.6. (Fr. 16-22h,Sa12-22h,So12-20h) HattingerStraße,

Bochum-Linden

Fresstival

Wenn dieVeranstaltung schoneinen so ungeniertenNamen hat, sagenwir

einfachmal: Werftdie Gabeln weg, schlagtdie Finger insFressen und

schlagtrichtig derbezu. Zu MampfengibtesStreetFoodvon Abis Z. Hinterdem

Konzeptstecken dieVeranstalterdes beliebtenFlowmarkts, die

Location istein aufgehippter Ex-Schrottplatzund derEintrittist frei.

10.6.(12-18h), JunkYard, Dortmund

Street Food Festival

Sich selber hatdieserdurchsLandtourende Schnabulierspaßdie Etikette

Gaumenschmaus

„Europas größtesStreetFoodFestival“ aufdie Brustgepinnt. Wirglauben’smal

undverraten: AngebotenwerdenDelikatessen undHäppchen

aus allerWeltund regionalewie internationale Craft-Beer-Sortenanüber

80 Ständenund Trucks, dazu dudelt Live- undDJ-Mukke.Eintrittkostet3

Euronen.

13.-15.7. (Fr14-22h,Sa11-22h,So11-20h),Turbinenhalle (OpenAir),

Oberhausen

Street Food &Music Festival

DieseeintrittsfreieVeranstaltungsreihe bringt Food Trucksund Live-Musik

in besteInnenstadtlagen.BeimTermin in Mülheimgesellt sich zum

Schlemmerspaßnochdas tropischeFest„MülheimKaribisch“, in Wuppertaltreffen

asiatische Kochkunstund Burgervielfalt aufeinanderund in

Bottrop feiert dasFestPremiere.

14.-17.6.,Rathausmarkt, Mülheim

31.8.-2.9., Laurentiusplatz, Wuppertal

7.-9.9., Katharinenstraße undKampstraße, Dortmund

21.-23.9.,Johann-Breuker-Platz, Bottrop

31.10.-4.11.,König-Heinrich-Platz, Duisburg

Sucuk Festival

„Knoblauch Flair in theair“versprechen dieVeranstalterdiesesFressfestesrundumdie

würzige Wurst, dieman gemeinhin aus türkischenLokalenkennt.Tatsächlich

gibtesmassigSucuk-Variantenaus etlichen Ländern,die

hier alleauf eurenZungenzergehenwollen.

13.-15.7.,Location noch nichtbekannt, Düsseldorf

3. FoodtruckVestival

„Slowfood aufRädernder besonderen Art“ verspricht dieses Foodtruck-

Meeting, aufdem mehr als20Anbieteralles vomBurgerüberTacos biszu

veganemEis aus ihrenumgebautenSchlemmertrucksreichen.Mit Zeche

im Augenwinkel undDJ-Setsinden Ohrenlässt sich dasLeben so leicht

genießen.

20.-22.7.,ZecheEwald im LandschaftsparkHoheward, Herten

28

Sommersemester2018


STREET

FOOD

RUND

www.rundgang.folkwang-uni.de

Nice –Das Eiscreme Festival

Rolling Ice, IcePops, Snow Cream, veganesEis,FrozenYoghurt…Wem bei

dieser Peep-ShowsüßerGelüste jetzt schon dieZähnejucken,der sei

noch einwenig mehr angegeilt: BeidiesemSweet Food Festival schmiereneuch

regionaleEis-Manufakturenund ihre Kollegennicht nurEis um

dieSchnute,sondern auch Crêpes, Waffeln, Shakes,Eiskaffeesund mehr

süße Schweinereien. Also wir sind angefixt.

5.8. (11-19h),JunkYard, Dortmund

Burger Festival

Wirklich taufrisch istder Burgertrendnicht mehr,anBeliebtheit haben die

Pattiestullen deshalb aber kaum etwaseingebüßt.Bei diesem eintrittsfreien

Burgerspektakel versammelnsichmehrals 25 Burger Trucksund

Stände,umeuch mitkreativen Kreationenzuumgarnen–denn dieBesucher

dürfen aus dempattiereichen Angeboteinen Championerwählen.UnserTipp,

damitmehrBurgerinden Bauch passen: Beilagen knicken.

10.-12.8. (Fr17-22h,Sa12-22h,So12-19h),Parkder Partnerstädte am

DortmunderU,Dortmund

Street Food Circus

BurritosamTrapez? Burger in derManege?Bubble WafflesimClownskostüm?Was

hier auch passiert,nur eins istklar: Nach einemBesuch des

Street Food Circus läuftgarantiertkeinermehrübers Hochseil.

18.+19.8.(12-20h)Marina, Oberhausen

25.+26.8.(12-20h)ZOB Berliner Platz, Bottrop

8.+9.9. (12-20h) Rathausmarkt,Mülheim

Foto: Sebastian Drohlshagen

Öffnungszeiten:

Donnerstag 17 –22Uhr

Freitag 12 –18Uhr

Samstag 12 –24Uhr

Sonntag 12 –18Uhr

Eröffnung:

Donnerstag, 28. Juni um 17 Uhr

(auf der Treppe imFoyer)

Welterbe Zollverein, Quartier Nord

Martin-Kremmer-Str. 21, 45327 Essen

GANG

13.–24. JUNI 2018

Mülheimander Ruhr,Düsseldorf,Köln

.

28. Juni bis 01. Juli 2018

Erster RundgangimNeubau

der Folkwang UdK

Fachbereich Gestaltung

SushiFestival

Viele bunteSushi –diesesFestival versammeltzahlloseVariantender

Reis-Alge-Snacks an einemFleck. VomSushi-Burrito über extravagante

Maki biszuasiatischen Cocktails. Dazu Karaoke, Live-Musik,Shows,Workshopsund

Sushi, Sushi, Sushi. Ticketskosten9,90€.

29.+30.9.(13-21h)BouiBouiBilk, Düsseldorf

Street Food Thursday

JedenerstenDonnerstagimMonat lädtdas DüsseldorferStahlwerk zur

Verköstigungvon kulinarischen Schätzen aus aller Welt. Im Innen-und Außenbereich

findensichdann authentische,frischeund inspirierende Küchenkreationenaus

derRegionund derganzenWelt. Eintritt frei.

7.6. (17-22h), Stahlwerkund Treibgut,Düsseldorf

LukasVering

Sommersemester2018

Gefördert durch:

29


Mouyé

Foto: Martin Koehler

Formosa

Foto: Angelina Ouchani

TriState Corner

Foto: Tim Tronkoe

SuzanKöcher

Foto: Jens Vetter

Alidaxo

Foto:Tim Kramer

Alles

Love Machine

Foto: Band

unter einem Dach

Kopfecho

Foto: Promo

NakedSuperhero

Foto: Paul Ambrusch

Witten Untouchable

TylerLeads

Foto: Band Foto: Band

Einbisschenhin istesnoch, aber unsere Vorfreude

aufBochumTotal istschon jetztkaum

zu zügeln. KeinWunder: Auch 2018 istcoolibri

wieder miteigener BühneimRiffvor Ortund beschallteuchandreider

vier Festivaltage.Am

Donnerstag lassen wirdie besten Studibands

derRegionbeimFinaledes Campus RuhrComer-Contests

aufeinanderlos.Freitag starten

wir dann mitunserem hausgebackenen Lineup,dassdiesesJahr

ganz schönfettgeworden

ist. Aufdie einzigeClubbühne desFestivalsstellenwir

euch unteranderem diewohllegendärste

Rapcrewdes Ruhrgebiets: Witten Untouchable.Die

Kombovon Lakmann,Mess,Kareem

undRooqliefertHip-Hopder altenSchuleohne

peinlicheGangsterallüren, dafür aber ordentlich

Gesellschaftskritik. Diespaßigere Seitedes gleichen

Genresliefertderweil dasTrioAlidaxo aus

Bochum undHerne.Neben Rapist auch Folk

gleich zweifach vertreten: DieBraunschweiger

Jungsvon Mouyémachenradiotauglichen Indiefolkpop

undSuzan Köcher aus Solingenverzaubertmit

melancholischem Folkpop mitalter

Seele. FürkrautrockigeHippie-Flashbacks sorgenLove

Machineaus Düsseldorf, fürpartytauglichen

Brass-Punk’n’Rolldie Münchenervon

NakedSuperhero.Lautwirdesdank derepischenEssener

Hardrocker vonFormosa,den

DüsseldorferDeutschpunkernvon Kopfecho,

denBurscheider Bouzouki-Rockern vonTri State

Corner undden Siegern desS-Clubraum ContestsTylerLeads

aus Recklinghausen, diemit

rifflastigemHeavy Rock einheizen. LukasVering

coolibri-Stage@Riff: 19.-21.7.,Riff, Bochum

30

Sommersemester2018


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kann man

studieren.

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