Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Idstein

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Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Veranstaltungen

• „Perlen des

Glaubens“

• Ökumenische

Abende

• Lutherstammtisch

• Krippenspielmusical

Gemeindeleben

• Ruheständlerkreiswie

geht‘s weiter?

• Ökumenische

Adventsfenster

Im Blick:

Tod und Sterben

• Fauré - Requiem

• Meine Trauer

• Perspektive eines

Bestatters


Totensonntag

Gemeindebrief

Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Oktober / November 2011


Inhaltsverzeichnis

2

Andacht / Monatsspruch Oktober

Veranstaltungen

Ökumenisches Frauenfrühstück / Taizé-Andacht .................................................

Ökumenische Abende ................................................................................................

O‘zapft is! - Gemeinde-Oktoberfest ......................................................................

Second Service / Kinderbibeltag / Monatsspruch November ...........................

Luther-Stammtisch / Jugendgottesdienst / Vorweihnachtlicher Basar ..............

Abende zu „Perlen des Glaubens“ / Meditativer Tanz ........................................

Krippenspielmusical / Ökumenischer Gottesdienst zum 1. Advent .................

Kinderseite

Gemeindeleben

Sommerfest / Montagsturner spenden an FÖV ................................................... 13

Brot für die Welt sucht Unterstützung / Hilfe für Demenzkranke ................... 14

Ruheständler - wie geht‘s weiter? / Redaktionsschluss........................................ 15

Der Finanzausschuss stellt sich vor ......................................................................... 16

Krabbel- und Spielkreise / Ökumenische Adventsfenster .................................. 17

Der CO2-Sparer

Im Blick: Tod und Sterben

Fauré-Requiem - Konzert in der Unionskirche .................................................... 19

Meine Trauer - ein langer Weg durch ein fi nsteres Tal ........................................ 20

Worte zum Thema - Die Perspektive eines Bestatters ...................................... 21

Zum Totensonntag ................................................................................................. 22-23

Gedanken / Kolumne

Gottesdienstplan

Aktivitäten unserer Gemeinde

Geburtstage

Aus den Kirchenbüchern

Wichtige Adressen

Bilder aus der Gemeinde / Impressum

Titelbild: Thomas Max Müller © pixelio.de

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Pfarrer Martin Kuhlmann

„ … Grund ewiger Freude“

Vor einigen Tagen habe ich eine für

mir wichtige Entdeckung gemacht:

Ich war dabei, die November-

Wochen in meinem Kalender vorzuplanen:

Drittletzter Sonntag des

Kirchenjahres, vorletzter Sonntag

des Kirchenjahres, Volkstrauertag,

Buß- und Bettag, Ewigkeitssonntag.

Irgendwie wollte mich die Niedergeschlagenheit

überfallen.

All diese Sonntage und Termine haben

etwas Graues, Dunkles, Trauriges an

sich. Der Tod und „das Letzte“ kommen

uns in den Novembertagen so

nahe wie sonst selten im Jahr. In meinen

Gedanken sah ich mich schon

am Volkstrauertag auf dem Friedhof

stehen - umgeben von Kriegerwitwen

mit Tränen in den Augen. Für

den Buß- und Bettag fi el mir spontan

das Gleichnis vom verlorenen Sohn

ein. Bezeichnenderweise dachte ich

aber zunächst nicht an das Freudenfest

am Ende der Geschichte, sondern

viel mehr an den zerlumpten

jungen Mann am Schweinetrog eines

reichen Bauern.

Der nächste Gedanke: Für den Ewigkeitssonntag

müssen wir noch die

verstorbenen Gemeindeglieder des

vergangenen Jahres aus dem Sterberegister

herausschreiben und die

Angehörigen zum Gottesdienst einladen


Können Sie verstehen, dass auch für

einen Pfarrer die Novemberwochen

etwas Belastendes sein können?

Doch dann - eigentlich durch Zufall

- stieß ich in einem Buch auf Lieder,

von denen gesagt wurde, sie passten

gut zum Monat November. Auch das

Lied 66 in unserem Evangelischen

Gesangbuch war aufgelistet:

„Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude.

A und 0, Anfang und Ende steht da.

Gottheit und Menschheit vereinen sich

beide. Schöpfer, wie kommst du uns

Menschen so nah! Himmel und Erde,

erzählet‘s den Heiden: Jesus ist kommen,

Grund ewiger Freuden!“

Zunächst meinte ich, mich geirrt

oder einen Druckfehler entdeckt zu

haben. „Jesus ist kommen“ - das ist

doch ein Epiphaniaslied! Ein Lied, das

Andacht

3


Andacht

4

in die Nachweihnachts- und Freudenzeit

gehört, also an den Beginn

des Kirchenjahres. In den November-

Tagen werden doch vielmehr Lieder

wie „Mitten wir im Leben sind / mit

dem Tod umfangen“ (EG 518) gesungen

- oder? Die zweite Strophe

belehrte mich dann aber eines Besseren:

„Jesus ist kommen, nun springen die

Bande! Stricke des Todes die reißen entzwei.

Unser Durchbrecher ist nunmehr

vorhanden. Er, der Sohn Gottes, der

machet recht frei. Bringet zu Ehren aus

Sünde und Schande. Jesus ist kommen,

nun springen die Bande.“

Jetzt wurde mir die Zuordnung des

Liedes für den Monat klar: Dieser Jesus,

dessen Geburtstag wir zu Weihnachten

feiern und der am Ostermorgen

von den Toten auferstanden

ist, hat ja nicht nur einmal die Nacht

des Todes durchbrochen, sondern er

hat es ein für alle Mal getan. Nicht

die „Stricke des Todes“, derer wir

in den kommenden Wochen gedenken,

und auch unsere eigenen Todesstricke

können dem kraftvollen

Wort dieses auferstandenen und

Monatsspruch Oktober 2011

Wie kann ein Mensch

lebendigen Herrn widerstehen. „Jesus

Christus hat dem Tode die Macht

genommen“ - das bezeugen wir bei

jeder Beerdigung an jedem Sarg. Das

ist der Grund unserer christlichen

Hoffnung und das gilt auch - und gerade!

- am Ende des sich nahenden

Kirchenjahres und den kommenden

dunklen Novembertagen.

Das kann und soll uns Trost und

Hoffnung sein, wenn die „Stricke des

Todes“ uns hinunter zu ziehen drohen,

die Nacht des Todes uns überfällt.

Ja, zum „Grund ewiger Freude“

soll es uns werden. So heißt es dann

auch in der vierten Strophe:

„Jesus ist kommen, der Fürste des Lebens,

sein Tod verschlinget den ewigen

Tod. Gibt uns, ach höret‘s doch ja nicht

vergebens, ewiges Leben, der freundliche

Gott. Glaubt ihm, so macht er ein

Ende des Bebens. Jesus ist kommen, der

Fürste des Lebens.“

Gott befohlen!

gerecht sein vor Gott?

Hiob 4,17


Vom Dach Afrikas

bis hin zur Wiege

der Menschheit

Ökumenisches

Frauenfrühstück

Herzliche Einladung zu einem Bildervortrag

über eine Reise ins afrikanische

Tansania. Im Rahmen des

nächsten Ökumenischen Frauenfrühstückes

wird Pastoralreferentin

Sauerborn-Meiwes von ihrer Besteigung

des Kilimandjaro, des höchsten

Berges Afrikas, berichten. Bilder von

der Safari in den Tanganire-Nationalpark,

den Ngorongoro-Krater

und die Serengeti mit den Tieren

Afrikas werden gezeigt. Aber auch

zur Wiege der Menschheit - der

Olduvai-Schlucht in Tansania - wird

Interessantes erzählt werden. Bilder

vom bunten afrikanischen Leben aus

Moshi runden den Vortrag ab.

Herzliche Einladung an Frauen aller

Altersgruppen für

Dienstag, 22. November,

9 bis 12 Uhr in den Gemeindesaal

der kath. Kirchengemeinde

St. Martin, Wiesbadener Str. 21.

Cornelia Sauerborn-Meiwes

Mechthilde Scheid

Christus, dein Licht

verklärt unsre

Schatten

Samstag, 26. November, um

18.30 Uhr im Gemeindehaus

„Nichts führt in innigere Gemeinschaft

mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges

gemeinsames Gebet, das seine höchste

Entfaltung in lang anhaltenden Gesängen

fi ndet, die danach, wenn man wieder

allein ist, in der Stille des Herzens

weiterklingen.“

(Frère Roger,

Gründer der Bruderschaft Taizé)

Andacht in Taizé

Taizé- Andacht

am Vorabend

zum 1. Advent

Mit Liedern, Schweigen und Hören

wollen wir uns einstimmen auf die

kommende Adventszeit.

Juliane Kuhlmann

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Ökumenische Abende

Evangelische und katholische

Kirchengemeinden Idsteins

laden zu zwei Abendveranstaltungen ein

Für den Herbst 2011 haben die

Evangelische Kirchengemeinde und

die kath. Kirchengemeinde St. Martin

zwei ökumenische Abende geplant.

Hier sollen gemeinsame Anliegen

durch Referenten beider Konfessionen

beleuchtet werden.

So steht der erste Abend unter dem

Thema „Zukunftsvisionen von Kirche“.

Hier begrüßen wir Herrn Dr. Sigurd

Rink, Propst der Propstei Süd-Nassau

der Evangelischen Kirche Hessen

und Nassau und Herrn Dr. Gerhard

Buballa vom Referat Pastorale

Planung des Bischöfl . Ordinariates

Limburg. Sie werden die momentane

pastorale Situation der beiden

Kirchen beleuchten und Wege in die

pastorale Zukunft aufzeigen.

Der zweite Abend steht unter dem

Thema „Abendmahl und Eucharistie“.

Hier werden Pfrn. Heike Beck,

Inhaberin der Profi lstelle „Ökumene“

in den Dekanaten Idstein und

Bad Schwalbach und Frau Görgen-

Grether vom Referat für Theologische

Bildung im Dezernat Pastorale

Dienste des Bistums Limburg das

Abendmahl bzw. die Eucharistiefeier

unter dem jeweiligen Blickwinkel der

Konfessionen vorstellen.

Beide Abende sind so gedacht, dass

die ReferentInnen zunächst das Wort

haben, dass dann aber die BesucherInnen

der Abende in die Diskussion

mit einsteigen können und auch

sollen.

Zukunftsvisionen von Kirche

am

Donnerstag, 3. November,

20 Uhr

Abendmahl und Eucharistie

am

Donnerstag, 17. November,

20 Uhr

Beide Abende fi nden im Gemeindesaal,

St. Martin, Wiesbadener Str. 21,

statt.

Cornelia Sauerborn-Meiwes

Dr. Daniela Opel


„O’zapft is!“

Fünftes Gemeinde-Oktoberfest

Ein kleines Jubiläum ist es schon: unser

fünftes Oktoberfest. Anfangs als

einmalige Veranstaltung gedacht, hat

es sich schnell als fester Bestandteil

im Gemeindeleben etabliert. Auch in

diesem Jahr setzen wir die Tradition

unseres Oktoberfestes im Gemeindehaus

fort.

Am

Sonntag,

16. Oktober,

laden wir zu Weißwurst, Brezeln und

frisch gezapftem Oktoberfest-Bier

im Anschluss an den Gottesdienst

ein – natürlich auch wieder mit traditionellem

Fassanstich. Für Stimmung

sorgen in bewährter Weise

die „Idsteiner Stadtmusikanten“. Für

Weißwurst-Verweigerer gibt es auch

heiße Würstchen und alkoholfreie

Getränke. Und wie in jedem Jahr gibt

es für Gäste in Dirndl oder Lederhose

das erste Getränk kostenlos.

Also „O‘zapft is!“.

Die Idsteiner Stadtmusikanten sorgen für Stimmung beim fünften Gemeinde-Oktoberfest.

Jörg Fried

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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Von den uns anvertrauten

Pfunden

– wohin damit?

Beim nächsten Second

Service, dem etwas

anderen Gottesdienst

am Sonntagabend,

werden wir Ihnen

nicht erzählen, wie Sie überschüssige

Kilos loswerden. Vielmehr möchte

Pfarrerin Birgit Hamrich gemeinsam

mit uns darüber nachdenken, wie

wir mit unseren Begabungen und Talenten

sinnvoll umgehen und andere

und vor allem auch uns selbst damit

bereichern können.

Wir feiern diesen Gottesdienst, mit

anschließender Gelegenheit sich

noch in gemütlicher Atmosphäre

auszutauschen, am Sonntag, 30.

Oktober, um 18 Uhr im Gemeindehaus.

Herzliche Einladung!

Für das Vorbereitungsteam

Birgit Wallisch

Monatsspruch November 2011

Gut ist der Herr,

eine feste Burg am Tag

der Not.

Kinderbibeltag

für

Grundschulkinder

Am Samstag, 29.Oktober, laden

wir alle Grundschulkinder zum Kinderbibeltag

ins Gemeindehaus ein.

Das Thema stand bei Redaktionsschluss

noch nicht fest, aber es wird

bestimmt wieder ein toller gemeinsamer

Tag.

Von 10 bis ca. 16 Uhr erzählen und

hören wir biblische Geschichten,

basteln, spielen und singen. Zum gemeinsamen

Abschluss um 15.15 Uhr

sind auch alle Eltern, Großeltern und

Geschwister wieder herzlich eingeladen.

Im Gemeindehaus und in der Kirche

liegen dann die entsprechenden Flyer

aus. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Nähere Infos und Anmeldung bei

Gemeindepädagogin

Petra Dobrzinski

Er kennt alle,

die Schutz suchen bei ihm.

Nahum 1,7


Luther-

Stammtisch

„Ich sitze hier und

trinke mein gutes

Wittenbergisch

Bier und das Reich

Gottes kommt von

ganz alleine.“

Vielleicht haben Sie es schon erraten

– dieser Spruch stammt von Martin

Luther. Nun, was liegt näher, als es

Martin Luther gleich zu tun? So fi ndet

auch am 31. Oktober im Anschluss

an den diesjährigen Gottesdienst

zum Reformationstag, unser traditioneller

Lutherstammtisch statt. Zu

trinken wird es wie immer Luthers

Lieblingsbier geben – echtes Einbecker.

Dieses Bier soll Martin Luther

am 21. April 1521 auf dem Reichstag

zu Worms getrunken und begeistert

ausgerufen haben: „Der beste Trank,

den einer kennt, wird Einbecker Bier

genennt!“ Und natürlich wird dieser

Abend nicht allein vom Biertrinken

bestimmt (es gibt auch alkoholfreie

Getränke). Zwischendurch wird es

Sprüche, Anekdoten und ein Quiz

zu Luther und dem Protestantismus

geben.

Also: Seien Sie herzlich eingeladen zu

unserem Reformationsgottesdienst

mit anschließendem Luther-Stammtisch!

Jörg Fried

JuGo

der Gottesdienst

für Dich

Der JuGo ist ein Gottesdienst für Jugendliche

und Junggebliebene.

Es gibt ein modernes Thema, coole

Musik und Mitmach-Aktionen. Außerdem

ist im Anschluss Zeit zum

Quatschen bei Getränken und Knabbereien.

Wann: Samstag, 12. November,

18.30 Uhr

Wo: im Gemeindehaus

Das JuGo-Team freut sich auf Euch!

Julia Schuler

Vorweihnachtlicher

Basar

Am Sonntag, 22. November, um

14 Uhr fi ndet unser vorweihnachtlicher

Basar mit großer Tombola

statt. Wir freuen uns über gute Ideen,

neue und altbewährte Helfer, auf alle,

die etwas zum Gelingen beitragen

können.

Wenn Sie Lust und Zeit haben uns

zu unterstützen, ob beim Kränze

binden, basteln, dekorieren, verkaufen,

wenn Sie selbst etwas anbieten

möchten, Sie sind uns herzlich willkommen.

Kontakt: Karin Künzel, Tel.: 53624

oder Gemeindebüro, Tel.: 2787

Karin Künzel

Veranstaltungen

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Veranstaltungen

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An sechs Abenden wollen wir uns

mit den „Perlen des Glaubens“,

einem Perlenband, das der schwedische

Bischof Martin Lönnebo entwickelt

hat, beschäftigen.

Das Perlenband bietet viele Möglichkeiten,

einmal einen anderen Zugang

zu wichtigen Themen unseres christlichen

Glaubens zu fi nden:

• Wer ist Gott für mich?

• Wer bin ich?

• Wie wichtig ist eigentlich

die Stille?

• Was bedeutet mir meine

Taufe?

• Gibt es Wüstenzeiten in

meinem Leben?

• Kann ich Gelassenheit ler-

nen?

• Glaube ich an die Auferste-

hung?

Für all das wollen wir uns im Gespräch,

mit Texten, Liedern, Bildern

und Stilleübungen viel Zeit nehmen.

Der erste Abend dient der Einführung.

Danach kann man sich endgültig

entscheiden, ob man teilnehmen

möchte oder nicht.

Die Abende sind als Kurs gedacht,

und es ist sinnvoll, möglichst an allen

Terminen dabei zu sein.

Materialkosten: 10,- Euro (pauschal)

Sechs Abende zu den

„Perlen des Glaubens“

Termine:

• 1. Abend: 28. Oktober

(Einführungsabend)

• 2. Abend. 04. November

• 3. Abend: 11. November

• 4. Abend: 18. November

• 5. Abend: 25. November

• 6. Abend: 02. Dezember

immer von 20 bis 21.30 Uhr.

Anmeldung (bis 18. Oktober) und

weitere Infos bei Juliane Kuhlmann,

Tel.: 3106 oder im Gemeindebüro,

Tel.: 2787

Juliane Kuhlmann

Meditativer Tanz

„Den Alltag vergessen und mich wieder

selbst spüren“ - mit diesem Ziel

treffen sich Frauen zum meditativen

Tanz im Gemeindehaus.

Um die gestaltete Mitte gibt es auch

ein Stillewerden zu meditativen Texten.

Sie lassen uns zur Ruhe kommen

und uns immer wieder neu erfahren,

wer uns hält und trägt.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen,

so kommen Sie an den Samstagen

8. Oktober und 5. November jeweils

von 16 bis 18 Uhr ins Gemeindehaus.

Der Unkostenbeitrag

liegt bei 5 Euro, es ist keine Anmeldung

nötig. Die tänzerische Leitung

hat Frau Reuß aus Heftrich.

Renate Sieb


Weihnachten

bei Luthers –

ein Krippenspielmusical

In diesem Jahr wird im 15-Uhr-

Gottesdienst am Heiligen Abend ein

Krippenspielmusical aus der Feder

von Dekanatskantor Carsten Koch

und Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

erklingen. Dieses Mal erzählen Martin

Luther und seine Frau Katharina

die Weihnachtsgeschichte. Deswegen

laden wir alle Kinder zwischen

fünf und zwölf Jahren ein, nach den

Herbstferien das Stück „Weihnachten

bei Luthers“ mit uns einzustudieren.

Los geht es mit den Proben am 26.

Oktober, immer mittwochs zwischen

15.15 Uhr und 16 Uhr im

Gemeindehaus. Zusätzlich wird es

zwei längere Probentermine geben.

Wenn Ihr also Freude am Singen

(auch solo), Theaterspielen und Kulissenbasteln

habt, dann kommt doch

vorbei: Wir freuen uns auf Euch!

Dr. Daniela Opel und Carsten Koch

Ökumenischer

Gottesdienst

zum 1. Advent

Einer guten alten Tradition folgend,

fi ndet der Gottesdienst zum 1. Advent

am

Sonntag, 27.November,

um 10.30 Uhr

in St. Martin

statt.

Ökumenisch wollen wir mit der Katholischen

Gemeinde St.Martin den

Beginn des neuen Kirchenjahres feiern.

Der Gottesdienst wird von Pfr.

Paul und Pfr. Kuhlmann gehalten, den

musikalischen Beitrag leistet die Idsteiner

Kantorei.

Gleichzeitig fi ndet für die Kinder beider

Gemeinden ein ökumenischer

Kindergottesdienst im Bischoff-Dierichs-Heim

statt.

Hierzu eine herzliche Einladung an

die Mitglieder beider Gemeinden.

Ingrid Henze

Veranstaltungen

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Kinderseite

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Muntermacher selbst gemacht

Müsli kann man heutzutage fertig

gemischt überall kaufen. Du kannst

es aber auch selbst aus verschiedenen

Zutaten herstellen. Vor allem

mit frischem Obst zubereitet ist es

viel gesünder als die meisten zuckerhaltigen

Fertigprodukte. Du benötigst

drei kleinere oder einen großen

Apfel samt Schale und Kerngehäuse,

geriebene Wal- und Haselnüsse

und Mandeln, einen Becher Joghurt,

Die sonnigen Wochen lassen ihn in

ganzer Pracht erstrahlen. Prall und

saftig wird er und ist dann von besonders

süßem Aroma. Man muss

ihn nur noch vom Baum schütteln

oder pfl ücken. Man unterscheidet

Sommer-, Herbst- und Winteräpfel,

Wirtschafts-, Most-, Back-, Koch- und

Tafeläpfel. Golden Delicious, Granny

Smith, Elstar, Boskop und viele andere.

Jeder von uns verputzt durchschnittlich

im Jahr 30 Kilo. Dass Äp-

So gesund

einen Esslöffel Haferfl ocken (zwölf

Stunden vorher eingeweicht in drei

Löffeln Wasser), Saft einer halben Zitrone

und etwas Honig.

So wird‘s gemacht:

1. Kurz vor dem Essen die Haferfl

ocken mit dem Zitronensaft vermischen.

2. Äpfel waschen und die Stiele und

Blüten abschneiden.

3. Die ungeschälten Äpfel wie auf der

Zeichnung zusehen in kleine Stücke

schneiden und mit den Haferfl ocken

vermischen.

Zum Schluss kommt noch etwas Joghurt

dazu. Dann wird alles je nach

Bedarf mit Honig gesüßt und die geriebenen

Nüsse und Mandeln aufgestreut.

Wichtig: Zubereitung unmittelbar

vor dem Essen.

fel so gesund sind, liegt an den vielen

Vitaminen und Mineralstoffen, von

denen sich die meisten direkt unter

der Apfelschale

befi nden.

Heute gibt

es weltweit

mehr

als

20.000

Sorten.


Ein Sommerfest mit Musical

Unser diesjähriges Sommerfest

begann mit einem Familiengottesdienst,

der unter dem Motto „Miriam

- eine echt coole Schwester“

stand. Anschließend ging es weiter

mit unseren Bläsern sowie mit Spaß

und Spiel für „Jung und Alt“. Für das

leibliche Wohl war mit Fleisch und

Würstchen vom Grill sowie Salaten

und Kuchen gesorgt.

Um 14 Uhr führten der Kinder- und

Jugendchor in der Kirche das Musical

„Mose - ein echt cooler Retter“

auf, das mit stürmischem Applaus

Montagsturner spenden an FÖV

Die Montagsturner des Turnvereins

1844 Idstein sind eine sehr aktive

Sportgruppe. Gemütliches Beisammensein

gehört immer dazu. Jeder

runde Geburtstag wird gefeiert.

Dieses Mal wurden die zusammengekommenen

„Geburtstagsgeschenke“

anlässlich des Geburtstages

von Wilfried Breitwieser

- aufgestockt durch die vr

Bank Untertaunus eG - in

Form von 500 Euro an den

Förderverein für die Kinder-

und Jugendarbeit (FÖV) gespendet.

Die Montagsturner Walter Fischer,

Wilfried Breitwieser, Simone Lang

(1. Vorsitzende des FÖV) und Gerd

Reichert (v.l.n.r.)

bedacht wurde. Der Reinerlös des

Sommerfestes in Höhe von 827,43

Euro geht zu gleichen Teilen an den

Förderverein für die Kinder- und Jugendarbeit

(FÖV), unsere Partnergemeinde

in Moshi und unsere eigene

Gemeinde. Gedankt sei allen Helfern

und Spendern aufs herzlichste,

da ohne deren Unterstützung ein so

schönes Fest nicht möglich wäre.

Für den Festausschuss

Dieter Seiler

Simone Lang, 1. Vorsitzende des FÖV,

erhielt am Montag, 15. August, den

Spendenscheck. Mit großem Dank

erläuterte sie wie wichtig und sinnvoll

die Arbeit des Fördervereins ist.

Simone Lang

Gemeindeleben


Gemeindeleben

14

Die 53. Aktion „Brot für die Welt“

2011 steht unter dem Motto „Land

zum Leben – Grund zur Hoffnung“.

Auch nach mehr als 50 Jahren hat

die Aktion noch nichts von ihrer

Bedeutung für die Dritte Welt eingebüßt,

der Bedarf

an Hilfe ist ungebrochen.

Der Erfolg

hängt aber in

großem Umfang

von dem Einsatz

ehrenamtlicher

HelferInnen ab.

Hilfe für

Demenzkranke

Die Diakoniestation Idstein sucht

dringend ehrenamtliche HelferInnen

zur Betreuung ihrer demenzkranken

Klienten und zur Entlastung der Angehörigen.

Schenken Sie Ihre Zeit, Ihr Besuch

schafft Lebensqualität.

Sie bestimmen den zeitlichen Umfang

selbst. Wichtig und wünschenswert

ist die Regelmäßigkeit (z.B.

zwei Std. pro Woche). Aufwandsentschädigungen

werden vergütet.

Bei Interesse melden Sie sich bitte

bei der Diakoniestation Idstein, Tel.:

06126/941810.

Elvi Ziemer

„Aktionäre“ suchen

Unterstützung

Die Sammlerschar, die in Idstein im

Advent die Haussammlung durchführt,

schrumpft immer mehr und

braucht dringend Unterstützung.

Selbstverständlich wird den Wünschen

auf Art und Umfang des Sammelbezirks

Rechnung getragen.

Wer die Hausammlung gerne unterstützen

möchte, wendet sich bitte

an: Joachim Pfeiff, Taubenberg 44,

Tel.: 2819

Joachim Pfeiff


Ruheständler – wie geht’s weiter?!

Nachdem das bewährte Team um

Volkhard Lange die Leitung des Ruheständlerkreises

zum November

diesen Jahres abgegeben hat, haben

wir nun eine vorläufi ge Lösung zur

Fortführung der Treffen gefunden:

ein Team wird in der Zeit, in der

sich noch kein neues Leitungsteam

gefunden hat, die Gestaltung der

Die Ruheständler unterwegs.

Nachmittage im Winterhalbjahr

(Karlheinz Born, Dr. Daniela Opel,

Martin Kuhlmann) und der Fahrten

im Sommerhalbjahr (Volkhard Lange)

übernehmen.

Am Buß- und Bettag (16. November)

wird Pfvn. Dr. Daniela

Opel mit dem Ruheständlerkreis

einen Gottesdienst in der Kirche

feiern und anschließend – bei Kaffee

und Kuchen – einige inhaltliche

Denkanstöße geben.

Die Adventsfeier am 21. Dezember

werden Karlheinz Born

und Martin Kuhlmann gestalten.

Wir suchen dringend (!) Helfer, die

sich der logistischen Herausforderungen

wie Tische decken, abräumen,

spülen, Kaffeekochen, dekorieren

usw. annehmen.

Der Ruheständlerkreis

trifft sich an jedem dritten

Mittwoch im Monat um

15 Uhr. Wenn Sie an dieser

Aufgabe, aber auch an

der inhaltlichen Gestaltung

eines Nachmittages oder

gar an der Leitungsaufgabe

interessiert sind, melden

Sie sich bitte bei Dr. Daniela

Opel oder Martin Kuhlmann:

06126/2781 oder

3106.

Dr. Daniela Opel

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe

des Gemeindebriefes

Dezember 2011 /

Januar 2012

ist der 20. Oktober.

Artikel, die nach diesem Termin geliefert

werden, können in der Ausgabe nicht

mehr berücksichtigt werden.

Gemeindeleben

15


Gemeindeleben

16

Ausschüsse stellen sich vor ...

Dass die evangelische Kirche ihre

Aufgaben ohne unsere Steuergelder

nicht erfüllen kann, ist allgemein bekannt.

Viele Menschen stellen sich

die Frage, wo ihr Geld genau hinfl

ießt. Um diese Frage in Gemeinden

beantworten zu können, gibt es den

Finanzausschuss. Zu seinen Aufgaben

gehört es, den Haushaltsplan zu erstellen

und ihn dem

Kirchenvorstand zur

Genehmigung vorzulegen.

Idstein gehört

zu den größeren Gemeinden.

Wir zählen

etwa 4.300 Mitglieder,

haben zwei Pfarrstellen

und vier Gebäude.

Und da die Kirchensteuergelder

den Gemeinden nach

ihrer Größe zugewiesen werden, haben

wir insgesamt für das Jahr 2011

eine Zuweisung von 118.096 Euro

bekommen. Zählen wir andere Einnahmen

wie Spenden und Kollekten

hinzu, verwaltet der Finanzausschuss

dieses Jahr ein Haushaltsvolumen

von 225.492 Euro.

Zurzeit gehören dem Ausschuss

sechs Mitglieder an, die sich mindestens

einmal im Monat treffen. Auf

der Agenda stehen oft neue Anschaffungen.

Im Hintergrund unserer

... Der Finanzausschuss

Überlegungen steht immer der Gedanke:

Wie verwalten wir die Gelder

verantwortungsbewusst und wo

können wir einsparen?

Dieses Jahr hatten wir besonders

viel mit der Planung des Haushalts

2011 zu tun. Die Haushaltslage war

angespannt und es bedurfte einiger

Überlegungen, um

Einnahmen und

Ausgaben vernünftig

und gerecht zu

planen. Am 9. September

hat der Kirchenvorstand

(KV)

den Haushaltsplan

genehmigt. Gemäß

§ 42 des Kirchengesetzes

muss jeder vom KV genehmigte

Haushaltsplan eine Woche

lang öffentlich im Gemeindehaus zur

Einsichtnahme der Mitglieder der

Kirchengemeinde ausliegen. Jedes

Gemeindemitglied kann dort gegen

die Beschlüsse Einspruch erheben.

Also: Kommen Sie ruhig einmal vorbei.

Schauen Sie uns auf die Finger.

Und für Rückfragen stehe ich Ihnen

gerne zur Verfügung, nach dem

Gottesdienst oder telefonisch unter

06126 / 54969.

Wolfgang Cremer


Krabbel- und

Spielkreise

Nach den Herbstferien gibt es ein

neues Angebot für die Kleinsten:

ein Krabbelkreis. Die Eltern haben

die Möglichkeit sich in intensiven

Gesprächen auszutauschen und für

die Kinder werden altersgerechte

Anregungen gegeben. Donnerstags

ab 9.30 Uhr können Eltern mit ihren

Kindern ab sechs Monaten ins Gemeindehaus

kommen.

Auch im Spielkreis sind noch Plätze

frei. Jeden Freitag ab 9.30 Uhr treffen

sich Eltern, Kinder und Spielkreisleiterinnen

zum gemeinsamen

Singen, Spielen, Basteln, Frühstücken

und Erzählen. Kinder ab 15 Monaten

sind herzlich willkommen. Für den

Spielkreis am Mittwoch gibt es noch

Wartelistenplätze.

Anmeldungen über das Gemeindebüro,

Tel.: 2787, gemeindebüro@evkirche-idstein.de.

Silvia Rileit

Ökumenische

Adventsfenster

Wem das Öffnen der Fenster am

Adventskalender nicht genügt, hat

in diesem Jahr die Möglichkeit, vier

weitere Fenster zu öffnen – sie zumindest

zu beschauen. Die katholische

und evangelische Kirchengemeinde

gestalten an jedem Mittwoch

im Advent ein Fenster, an dem wir

uns zu einer Geschichte, zum Singen

und Plätzchenessen treffen wollen.

Eingeladen sind Frauen, Männer, Kinder

und Jugendliche. Also alle, die im

Advent einmal bewusst innehalten

wollen und mit anderen ein paar Gedanken

und Herzenswärme teilen

möchten – und natürlich die selbstgebackenen

Plätzchen.

30. November, 19 Uhr

Bischof-Dirichs-Heim

(Wiesbadener Str. 21)

07. Dezember,16 Uhr

Kath. Kindergarten

St. Martin

(Schillerstr. 1-3)

14. Dezember, 19 Uhr

Ev. Gemeindehaus

(Albert-Schweitzer-Str. 4)

21. Dezember, 19 Uhr

Ev. Diakoniestation

(Fürstin-Henriette-Doro-

thea-Weg 1)

Dr. Daniela Opel

Gemeindeleben

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Der CO2-Sparer

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Der CO2-Sparer

Im Alltag für die Umwelt sparen

Immer wieder ist die Rede von der

CO2-Bilanz. Jeder von uns produziert

eine gewisse Menge des klimaschädlichen

Kohlendioxids. Ganz

reduzieren können wir das nicht –

das ist klar. Aber wir können unsere

CO2-Bilanz ein wenig durch unser

persönliches Verhalten verbessern.

Unsere Erde verträgt etwa ein bis

zwei Tonnen CO2 pro Mensch und

Jahr. Während in Afrika der CO2-

Ausstoss bei etwa einer Tonne pro

Kopf und Jahr liegt, produzieren wir

in Europa rund neun Tonnen CO2!

Um hier zu sensibilisieren und Wege

aufzutun, wie wir selbst im täglichen

Leben etwas ändern können, wird es

in den nächsten Gemeindebriefen

die Rubrik „Der CO2-Sparer“ geben.

Quelle all der Informationen ist

die Broschüre „Tut dem Klima gut“,

die vom Deutschen Evangelischen

Kirchentag zusammen mit dem

Bundesumweltministerium anlässlich

des diesjährigen Kirchentags in

Dresden herausgegeben wurde.

Beginnen soll die Reihe „Der CO2-

Sparer“ mit dem Thema Strom. Es

geht darum, wie wir alle Strom sparen

können – ohne es vielleicht zu

wissen.

1. Kühlgeräte

Achten Sie beim Kauf neuer Kühlgeräte

auf den Effi zienzgrad. Nur A++

ist wirklich sparsam!

Wie groß muss Ihr Kühlschrank sein?

100 Liter mehr Inhalt bedeuten bis

zu 30% mehr Stromverbrauch. Brauchen

Sie wirklich ein Gefrierfach?

Kühlschränke ohne Sterne-Fach verbrauchen

ein Drittel weniger Strom.

2. Wäschetrockner

Eine Ladung Wäsche im Freien trocknen

spart 1,5 bis 2 kg CO2.

3. Geschirrspüler

Geschirrspüler arbeiten sparsamer

als jeder Handspüler – aber nur,

wenn Sie nicht vorspülen und die

Maschine voll ist! Auch tut es oft

eine niedrigere Temperatur.

4. Computer und Internet

Dank Flatrate ist so mancher Computer

Tag und Nacht mit dem Internet

verbunden. Kostet ja nichts – denkt

man. Aber ein Router zum Beispiel

verbraucht 24 Stunden Strom – das

sind umgerechnet rund 34 kg CO2

im Jahr. Hinzu kommen Geräte wie

Computer oder Drucker, die im

Standby Strom verbrauchen. Haben

Sie schon einmal überlegt, Ihren

Router über Nacht auszuschalten?

8 Stunden sparen ein Drittel! Hinzu

kommt, dass Sie bei PCs den Energiesparmodus

einstellen können –

das spart bis zu 90% Energie.

Soviel erst einmal für heute. Na dann

… viel Erfolg beim CO2-Sparen!

Jörg Fried


Am

Fauré – Requiem

Beerdigung jenseits der ausgetretenen Pfade

Konzert in der Unionskirche

Sonntag, 6. November,

um 17 Uhr

führen die Idsteiner Kantorei und die

Nassauische Kammerphilharmonie

das Requiem von Gabriel

Fauré (1845-1924)

in der Unionskirche auf.

Dieses Werk ist nicht

nur das populärste Werk

des französischen Komponisten,

sondern auch

eines der am häufi gsten

aufgeführten Gattungsbeispiele.

Den Text hat

Fauré frei aus der lateinischen

Totenmesse und

der Begräbnisliturgie

zusammengestellt. Als erster Komponist

seiner Zeit ließ er die dramatische

„Dies irae“-Sequenz weg und

setzte anstelle des Jüngsten Gerichts

die Aussicht auf ein himmlisches Elysium.

Inwieweit die Textauswahl Faurés

persönliche religiöse Anschauung

widerspiegelt, ist nicht mit Sicherheit

zu sagen. 1902 äußerte er in einem

Interview: „So sehe ich den Tod: als

eine freudvolle Erlösung, eine Erwartung

von Glückseligkeit jenseits des

Grabes, nicht als eine schmerzvolle

Erfahrung.“ Die zentrale Aussage des

Werkes fi ndet sich in den Worten

„Requiem aeternam“ und „Dona eis

requiem“. Die schlichten Motive und

langgezogenen Melodien vermitteln

eine geradezu „gregorianische“ Ruhe

und Andacht. Dieses warme, dunkle

Klangbild wird durch

die Betonung der tiefen

Streicher im Orchester

und den zarten durchsichtigen

Chorsatz unterstützt.

Wie deutlich

sich Faurés Requiem

von der zeitüblichen

Praxis abhob, zeigt folgender

Kommentar des

Komponisten: „Vielleicht

habe ich instinktiv

versucht, die ausgetretenen

Pfade zu verlassen, nachdem

ich all die Jahre bei Begräbnissen

gespielt hatte. Es hing mir alles zum

Halse heraus; ich wollte etwas anderes

machen“.

Karten zu 18,-, 16,- oder 8,- Euro im

Idsteiner Tabakum, Rodergasse 4,

Tel. 06126/958816.

Ermäßigung auf A- und B-Plätzen für

Schüler und Studenten 2,50 Euro.

Alle Plätze nummeriert.

Carsten Koch

Im Blick: Tod und Sterben

19


Im Blick: Tod und Sterben

20

Meine Trauer

- ein langer Weg durch ein fi nsteres Tal -

Manchmal sehe ich den Weg nicht,

weil Tränen mir den Blick verschleiern.

Manchmal ist der Schmerz so groß,

dass ich mich zusammenkauere wie

ein Kind im Mutterleib, suchend

nach Schutz und Geborgenheit, nach

Nähe und Liebe.

Manchmal ist Gott mir unendlich

fern und unbegreifl ich. Dann frage

ich mich:

„Will er mich strafen oder prüfen?“

„Hat er mich vergessen?“

„Bin ich ihm gleichgültig?“

Manchmal wächst in mir ganz leise

eine Hoffnung, die mich Licht sehen

lässt in meiner Dunkelheit. Ich

atme auf und schaffe die nächsten

Schritte.

Manchmal fühle ich mich mitten entzwei

gerissen und sehne mich nach

Heilung und Ganzsein. Der Tod hat

ganz viel von meinem Leben genommen

und eine Wunde aufgerissen, die

unendlich schmerzt.

Manchmal lastet der Kummer so auf

mir, dass mir jeder Schritt schwer

fällt. Dann gehe ich gebeugt wie unter

einer schweren Last. Und das

Ziel scheint unerreichbar.

Manchmal ermutigt mich ein hilfreiches

Wort, erfahre ich liebevolle

Begleitung, fühle ich mich wie von

einem Engel gestärkt und aufgerichtet.

Dann wird mein Weg leicht, und

ich komme gut voran.

Manchmal mag ich nicht weitergehen,

weil ich nicht wahrhaben will, was

geschehen ist, weil ich noch nicht ja

sagen kann zu diesem Abschied.

Manchmal scheine ich dem Ziel ganz

nahe: Bald ist es geschafft!

Doch dann tut sich vor mir ein neuer

Abgrund auf, und ich falle und falle.

Werde ich mein Ziel je erreichen?

Wird es mit der Zeit leichter werden?

Werden meine Wunden heilen?


„Und ob ich schon wanderte im Schatten

des Todes, fürchte ich kein Unglück,

denn du bist bei mir. Dein Stecken und

Stab trösten mich.“

Manchmal kann ich dem zustimmen,

denn ich spüre Gottes bergende

Nähe. Licht fällt in meine Dunkelheit

und nimmt mir die Angst vor

dem Morgen. Dann fühle ich mich

gehalten und getragen, wo mir der

Weg allein zu schwer war. Dann

öffnet sich mir plötzlich ein Tor, wo

ich zuvor nur gegen Mauern rannte.

Dann kann ich den Blick heben und

allmählich lösen von dem, was mir

das Herz schwer macht. Dann spüre

ich eine große Dankbarkeit, für

alles Schöne und alle Liebe, die ich

empfangen habe und schenken durfte.

Dann wächst in mir die Hoffnung,

dass ich lerne wieder zu leben. Dann

erkenne ich, dass der Tod mir nicht

alles genommen hat, mir bleibt der

Schatz der Erinnerungen. Sie geben

mir Trost und die Kraft, meinen Weg

mutig fortzusetzen.

Irgendwann werde ich ankommen

am Ziel, verändert, gereift, neu dem

Leben zugewandt.

Zur Verfügung gestellt von

Dekanin Heinke Geiter

Worte zum Thema

Tod und Trauer

Die Perspektive eines

Bestatters

Als Bestatter habe ich täglich mit

dem Thema Tod zu tun. Seit 1995

führe ich unser 1880 gegründetes

Unternehmen. Das Bestattungsinstitut

L. Michel entstand aus einer

Schreinerei, die neben Möbeln und

Fenstern auch Särge anfertigte. Im

Laufe der Jahre entwickelte sich das

Bestattungsinstitut in der heutigen

Form. Heute bieten wir unseren

Kunden nicht nur Särge an, sondern

wir kümmern uns um alle Dinge, die

geregelt werden müssen, wenn ein

Angehöriger verstirbt. So bin ich oft

der erste familienfremde Mensch,

der angesprochen wird, wenn sich

ein Sterbefall ereignet hat. Dann versuche

ich, den Angehörigen Trost zu

spenden und mit ihnen zusammen

einen würdevollen Abschied zu gestalten.

Die Kraft für meine Tätigkeit ziehe

ich aus meinem christlichen Glauben,

denn ich glaube, dass das Leben hier

auf Erden nicht alles ist, sondern dass

wir bei Gott mit all unseren Sorgen

und Problemen aufgefangen werden.

Ich wünsche allen Lesern eine gesegnete

Zeit.

Karl Ludwig Michel

Im Blick: Tod & Sterben

21


Im Blick: Tod und Sterben

22

In der Geschichte der „klugen und

törichten Jungfrauen“ (Mt 25, 1-13)

warten junge Frauen mit der Braut

auf den Bräutigam. Jede von ihnen hat

eine Öllampe dabei, doch nur einige

waren klug und haben auch an Öl

zum Nachfüllen gedacht. Als das Öl

knapp wird, wollen sie nicht mit den

anderen teilen, da sonst alle Lichter

zu kurz brennen würden. Die „törichten

Jungfrauen“ kaufen schnell

neues Öl, doch als sie zurückkommen

hat die Hochzeit bereits begonnen,

sie werden nicht mehr hineingelassen.

Für sie bewahrheitet sich nun:

„Wer zu spät kommt, den bestraft

das Leben.“

Mir tun sie leid, die törichten Jungfrauen.

Wenn ich mich auf eine Seite

stellen müsste, dann natürlich auf die

der klugen Brautjungfern: vorausschauend

planen, alles richtig machen

und zur rechten Zeit am rechten

Ort sein. Aber oft ist das in der

Realität nicht so, dass ich immer auf

alles vorbereitet bin, alles bedacht

habe, um das Entscheidende nicht

zu verpassen. Ich weiß nicht, wie es

Ihnen geht, aber sind Sie immer Feuer

und Flamme, immer bereit, dass

Sie hell leuchten, um auch anderen

den Weg zu zeigen? Gerade in Glaubensdingen

ist es doch manchmal so,

dass die Flamme des Glaubens zwar

brennt, dass wir aber trotzdem vor

Zum Totensonntag

dem großen Festsaal stehen, drinnen

herrscht gesellige Fröhlichkeit, aber

wir stehen vor verschlossenen Türen.

Drinnen ist Gott, aber ich stehe

draußen, so fühlt es sich an.

Ich glaube, niemand kann sich vor

diesem Gefühl der Leere und des

Ausgeschlossenseins schützen, vor

dem Gefühl, dass das Öl aufgebraucht

ist, dass es keine Liebe, keine

Mitmenschlichkeit, keine Hoffnung,

keinen Glauben gibt. Gerade angesichts

des Todes eines uns nahe stehenden

Menschen kann dieses Gefühl

viel Raum in uns einnehmen.

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben

müssen, auf dass wir klug werden.“

Dazu geben uns die grauen

Tage im November Zeit, dazu dient

der Totensonntag – dass wir uns

bewusst werden, gut auf unsere Ölreserven

aufzupassen oder nachzuforschen,

wo diese Vorräte sind. Wo

haben Sie Ihr Kännchen Öl, das die

Flamme wieder zum Brennen bringt?

Sind es vielleicht die Worte des 23.

Psalms? Möglicherweise klingt in der

Trostlosigkeit plötzlich mein Tauf-,

Konfi rmations- oder Trauspruch, der

mich mein Leben in einem neuen

Licht sehen lässt. Ist es eine Liedstrophe,

deren Melodie auf einmal

in mir klingt? Oder eine biblische

Geschichte, die mich Worte fi nden

lässt für meine eigene Situation? So


ein Vorrat kann uns durch die dunkle

Nacht und die fi nsteren Täler unseres

Lebens bringen.

Trotzdem bleibt für viele die Frage:

„Und wenn diese Ressourcen unsere

Finsternis nicht zu erhellen vermögen?

Wenn wir uns mitten im Leben

dennoch vom Tod umgeben fühlen?“

Dann bleibt gegen alle Widerstände

die feste Zusage, dass der Bräutigam

kommen wird. Er lässt auf sich warten,

aber er kommt, der Gott des

Lebens – auch wenn wir das angesichts

von Leere,

Ohnmacht und

Tod manchmal

nicht mehr glauben

können. Im

Licht seiner Zusage

wird jeder Tag

einzig und kostbar,

ein Geschenk. Und

dann ahnen wir

vielleicht, dass wir mitten im Tod vom

Leben umfangen sind und können

einstimmen in den 90. Psalm: „Lehre

uns bedenken, dass wir sterben

müssen, auf dass wir klug werden.“

Gott will nicht, dass Tod und Trauer

uns lähmen. Ein schwacher Trost für

viele, die schmerzlich erleben mussten,

dass ein ihnen wichtiger Mensch

für immer gehen musste, aber doch

der Ausblick, dass diejenigen, die um

den Schmerz des Verlusts wissen, ihr

eigenes Leben eventuell irgendwann

bewusster in die Hand nehmen und

jeden Tag als Geschenk betrachten

können.

Der Totensonntag stellt uns alle vor

die Vertrauensfrage. Was ist unser

Halt im Leben und im Sterben? Dieser

Sonntag gibt uns die Gelegenheit

uns zu vergewissern, was uns trägt;

denn ich kann dem Tod nur standhalten,

wenn ich mich auf eine Kraft

verlasse, die mir meine Lebens- und

Todesangst überwinden hilft, die

Kraft, die mir in meinen kleinen Ölreserven

begegnet: Der Glaube, das

bedingungslose Vertrauen auf Gott,

der uns geschaffen hat, der uns bei

unserem Namen ruft, dem wir leben

und sterben. So formuliert es Paulus.

Unser Glaube gibt angesichts des

Todes die Antwort auf die Vertrauensfrage:

Auch wenn ein Mensch aufhört,

sich zu sich selbst und zu seinen

Mitmenschen verhalten zu können

- kraftlos am Ende seiner eigenen

Möglichkeiten - auch dann verhält

sich Gott weiterhin zu ihm. Auch im

Tod fallen wir nicht in die Verhältnislosigkeit.

Wir sind bei Gott. Und wo

Gott ist, da ist Leben. Deshalb ist der

Tod kein „hoffnungsloser Fall“, weil

jeder Mensch immer in der Liebe

Gottes geborgen bleibt. Auch ohne

eigenes Zutun. Und so sind auch unsere

Verstorbenen durch Jesus Christus

- durch sein Sterben und Auferstehen

- in derselben Liebe Gottes

geborgen, die auch uns Lebende umfängt.

Dr. Daniela Opel

Im Blick: Tod und Sterben

23


Gedanken / Kolumne

24

Alles

hat seine Zeit

Geboren werden hat seine Zeit,

Sterben hat seine Zeit (Prediger 3,

2). Wann ist die Zeit zum Sterben?

Wenn ein langes, erfülltes Leben

friedlich zu Ende geht, können wir

das vielleicht sagen: jetzt ist wohl die

Zeit zum Sterben gekommen. Aber

wenn ein Vater von zwei Kindern

mit Ende vierzig einen Herzinfarkt

hat? Wenn ein kleines Mädchen eine

unheilbare Krankheit nicht besiegen

konnte? Wenn die seelische Last für

eine junge Frau zu groß ist und sie

keinen anderen Ausweg weiß, als ihr

Leben zu beenden? Soll das die Zeit

zum Sterben sein?

Für uns Menschen gibt es diese Zeit

nicht wirklich. Immer fehlen ein paar

Augenblicke, um noch etwas zu sagen,

ein paar Tage, um Abschied nehmen

zu können, ein paar Jahre gemeinsamer

Zeit oder gar ein halbes

Leben.

Geboren werden hat seine Zeit,

Sterben hat seine Zeit. Wann die

Zeit des Sterbens ist, entscheiden

nicht wir. Aber wir können uns darauf

einlassen, dass nach der Zeit des

Sterbens auch wieder die Zeit des

Lebens kommt. Ein anderes Leben

vielleicht, aber dennoch Leben.

Julia Schuler

Kirchenaustritte

Anfang August erschien der Jahresbericht

der Hessischen Landeskirche.

Danach ist die Zahl der Mitglieder

um 22.514 zurückgegangen.

Abgesehen davon, dass gegenüber

2009 die Kirchensteuereinnahmen

um 10 Mio. Euro gesunken sind, bedeutet

dies fast 11.000 Austritte. In

unserer Gemeinde hat sich 2010 die

Anzahl der Austritte gegenüber 2009

verdoppelt. Wer nun darauf verweist,

dass in der Katholischen Kirche die

Zahl der Austritte wesentlich höher

ist, macht sich die Sache zu einfach.

Austritte geschehen aus fi nanziellen

Gründen und/oder aus Unzufriedenheit.

In Ersterem spiegelt sich Jugend-

und Langzeitarbeitslosigkeit sowie

Altersarmut wider. Im zweiten Fall

kommt u.a. der Unmut hinzu, dass

die Kirchen zu wenig tun, um daran

etwas zu ändern. Beim Deutschen

Bundestag und bei den Länderparlamenten

haben ca. fünf Prozent der

Abgeordneten einen theologischen

Hintergrund. Aber Fraktionszwang,

politisches Kalkül und Karrierestreben

verhindern eine über die Parteigrenzen

hinausgehende christlichere

Sozialpolitik. Außerdem wird

von den Kirchen das durchaus in den

Gemeinden vorhandene soziale Engagement

nicht richtig verkauft. Eine

offensivere Öffentlichkeitsarbeit

würde den Kirchen gut tun. Dies gilt

auch für unsere Gemeinde.

Dieter Seiler


Datum Uhrzeit Anlaß

02.10. 11.00

07.10. 18.00

Gottesdienstplan

Oktober / November

Familien-Gottesdienst zum Erntedankfest

(mit Posaunenchor)

auf dem Aussiedlerhof K.L. Michel

am Dasbacher Kreisel

Ökum. Festzelt-Gottesdienst

zum Oktoberfest

Pfarrer/in

(Veranwortlich)

Fam.-Gottesdienst-Team

Pfr. M. Kuhlmann

/ NN

09.10. 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfr. M. Kuhlmann

12.10. 16.00

Gottesdienst

im Phönix-Seniorenzentrum

Pfvn. Dr. D. Opel

16.10. 10.00

Gottesdienst (anschl.

Oktoberfest im Gemeindehaus)

Pfvn. Dr. D. Opel

23.10. 10.00 Gottesdienst Pfvn. Dr. D. Opel

30.10. 10.00 Gottesdienst

Präd. K. Schmidt,

Niedernhausen

18.00

Second Service -

im Gemeindehaus

GoTeam

31.10. 19.00

Reformations-Gottesdienst

(mit Posaunenchor)

Pfvn. Dr. D. Opel

06.11. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfvn. Dr. D. Opel

09.11. 16.00

Gottesdienst

im Phönix-Seniorenzentrum

Pfr. M. Kuhlmann

12.11. 18.30

Jugend-Gottesdienst

im Gemeindehaus

JuGo-Team

13.11. 10.00 Gottesdienst mit Taufen Pfr. M. Kuhlmann

16.11. 15.00

Ruheständler-Gottesdienst zum

Buß- und Bettag

Pfvn. Dr. D. Opel

19.00

Gottesdienst zum Buß- und

Bettag (mit Flötenensemble)

Pfvn. Dr. D. Opel

20.11. 10.00

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag

mit Abendmahl

Pfvn. Dr. D. Opel

26.11. 18.30 Taizé-Andacht zum 1. Advent J. Kuhlmann

27.11. 10.30

Ökum. Gottesdienst zum 1. Advent

in St. Martin (mit Kantorei)

Pfr. J. Paul/

Pfr. M. Kuhlmann

Gottesdienstplan

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Aktivitäten unserer Gemeinde

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Gottesdienstkreise

• Kindergottesdienst

sonntags um 10 Uhr im Gemeindehaus parallel zum Erwachsenen-Gottesdienst

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Familiengottesdienst

02.10. um 11 Uhr auf dem Aussiedlerhof K-L. Michel, am Dasbacher Kreisel;

Kontakt: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Second Service

30.10., um 18 Uhr

Kontakt: Birgit Wallisch, ℡ 5098493

• Jugendgottesdienst

12.11. um 18.30 Uhr

verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski

• Ökumenischer Gottesdienst von Frauen für Frauen

verantw.: Renate Sieb, ℡ 3986, und Gerda Nixdorff, ℡ 52997,

Cornelia Sauerborn-Meiwes, ℡ 95 19 17

Kirchenmusik (Verantw.: Carsten Koch, ℡0160 – 94978567)

• Kinderchor

mittwochs 15.15 - 16 Uhr

Projekt ab 26.10.: Musical „Weihnachten bei Luthers“ (Aufführung am Hl. Abend)

• Jugendchor

mittwochs 19 – 20 Uhr

Idsteiner Kantorei

mittwochs 20 - 22 Uhr

Anmeldung und Information bei Carsten Koch, ℡ 0160 – 94978567

• Posaunenchor

montags 19.30 Uhr, Verantw.: Walter Kamm ℡ 957908

• Flötenensemble

für Fortgeschrittene, Jugendliche und Erwachsene

freitags 15.30 – 17 Uhr, Verantw.: Gisela Schuster, ℡ 3633

• Gospelchor „Union Gospel Singers“

Proben donnerstags 20 Uhr;

06.10.; 03.11.; 10.11.; 17.11.; 24.11.;

So. 23.10. von 14 bis18 Uhr Sonderprobe im Gemeindehaus

So. 20.11. um 11.15 Uhr Auftritt im Gerberhaus, 10 Jahre Hospizverein

Sa. 26.11. von 14 bis 18 Uhr Sonderprobe im Gemeindehaus

Verantw.: Karlheinz Theobald, ℡ 91717

Hauskreise

• Hauskreis: alle 14 Tage, montags, 20 Uhr,

Kontakt: Evi Lehmeier-Schulz, ℡ 53289 oder Manfred Mantey, ℡ 955965 u. 4815

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 20 Uhr,

Kontakt: Jutta Weber ℡ 5991377 oder Klaus Herden ℡ 999839

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 19 Uhr,

für junge Erwachsene ab 20 Jahren

Kontakt: Daniel Abschinski, ℡ 951300 u. ℡ 0162 – 2496735

• Hauskreis: alle 14 Tage, dienstags, 20 Uhr,

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442 oder Sebastian Burger, ℡ 953853

• Hauskreis: alle 14 Tage, donnerstags, 20 Uhr,

Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106 oder Gerwald Rüd, ℡ 988141

• Hauskreis-Treffen im Gemeindehaus: etwa vier Mal im Jahr im Gemeindehaus

Kontakt: Marie Luise Grün-Kosak, ℡ 8145


Gesprächs-, Bibel und Gebetskreise

• Bibelgesprächskreis

jeweils 20 Uhr im Gemeindehaus; 25.10.; 15.11.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Gebet für die Gemeinde

mittwochs 19.30 Uhr im Gemeindehaus; 05.10.; 19.10.; 02.11.; 23.11.

Verantw.: Pfr. M. Kuhlmann

• Offener Gebetstreff am Morgen

freitags 8 Uhr im Gemeindehaus.

Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 505 844 2

• Ökumenisches Frauenfrühstück

22.11., 9 – 12 Uhr im Bischoff-Dierichs-Heim

Verantw.: Mechthilde Scheid ℡ 229159

• Frauenkreis

jeden 2. Mittwoch im Monat, jeweils 15 Uhr im Gemeindehaus

mit Kaffee/Tee und Kuchen. Gäste sind willkommen.

12.10. Stefan Gärth: Idstein in alten Ansichten

09.11. Jürgen Aurand stellt den Pfl egestützpunkt des Rheingau-Taunus-Kreises vor

Ansprechpartnerin.: Mechthilde Scheid, ℡ 229159

Meditative Angebote

• Offene Meditationsabende

Einmal im Monat im Gemeindehaus um 19.30 Uhr,

25.10.; 14.11.

Infos und Kontakt: Juliane Kuhlmann, ℡ 3106

• Meditativer Tanz

08.10.; 05.11. jeweils von 16 bis 18 Uhr

Infos und Kontakt: Waltraud Happ, ℡ 5058442

Diakonische Dienste

• Besuchsdienst

Senioren-Geburtstage ab 75 Jahre, Tauf-Gedenken (1. - 4. Tauftag)

und Neuzugezogene;

Verantw.: Brigitte Krekel, ℡ 988915 und Erika Stanke, ℡ 4893

• Ökumenischer Krankenhausbesuchsdienst

07.11. um 10 Uhr im evang. Gemeindehaus

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560; Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

• Ökumenisches Kleiderlager

Verantw.: Elfriede Michel, ℡ 52560

• Arbeitskreis Asyl

Verantw.: Waldemar Markert, ℡ 92422

• Basar

Ansprechpartnerin: Karin Künzel, ℡ 53624

• Gottesdienst im Altenheim

Vinzenz-von-Paul-Haus:

dienstags 17 Uhr; Verantw.: Pfrn. Stefanie Glaser, ℡ 953415

Phönix-Seniorenzentrum:

mittwochs, 12.10., 16 Uhr; Verantw.: Pfvn. Dr. Daniela Opel, ℡ 2781

mittwochs, 09.11., 16 Uhr; Verantw.: Pfr. Martin Kuhlmann, ℡ 3106

Aktivitäten unserer Gemeinde

27


Aktivitäten unserer Gemeinde

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Spiel und Hobby

• Keramikkurs

mittwochs 19.30 – 22 Uhr. Neuer Kurs ab 07.09.

Verantw.: Katinka Schneider, ℡ 588979

• Kindertöpfern

mittwochs 15.15 - 16.45 Uhr; Verantw.: Birgit Zielke, ℡ 55686

• Ökumenischer Handarbeitskreis

montags 14.30 - 16.30 Uhr

Verantw.: Frau Niedziella, ℡ 4274 und Frau Schwan, ℡ 3722

Kinder- und Jugendarbeit (verantw.: Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski)

• Kindergottesdienst

sonntags 10 bis 11 Uhr im Gemeindehaus.

Vorbereitung KiGo-Team: mittwochs 18.15 Uhr

• Kinderbibeltag (1. – 4. Klasse)

Samstag, 29.10.; 10 – 16 Uhr

• Kinderclub (1. – 4. Klasse)

freitags 16 – 17.15 Uhr

Petra Dobrzinski und Team

• Jugendkreis (ab 14. J.)

donnerstags 19.30 Uhr im Gemeindehaus (Dachgeschoss)

13.10.; 27.10.; 17.11.

• MissionX Jugend-Treff (ab Konfi )

Geöffnet am 2. und letzten Freitag im Monat, 19 – 22 Uhr

Verantw.: Daniel Abschinski, ℡ 951300 oder 0162-2496735

• Jugendtheatergruppe „Mirad!“

Verantw.: Evi Reiner, Thomas Waldow, David Reiner, ℡ 91531

• Spielkreise „Mutter und Kind“

mittwochs, donnerstags und freitags jeweils 9.30 Uhr,

Anmeldung im Gemeindebüro

• Krabbelkreis (Kinder ab sechs Monaten)

donnerstags 9.30 Uhr, Anmeldung im Gemeindebüro

Fördervereine, Besondere Aktionen

• FÖV, Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit

Ansprechpartnerin: Simone Lang, ℡ 229456 (AB), Email: foev@ev-kirche-idstein.de

• Förderkreis Kirchenmusik

(Ökumenischer Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Idstein)

Ansprechpartner: Dr. Tilman Westhaus, ℡ 57819

• Partnerschaft Moshi

Ansprechpartner: Jörg Fried, ℡ 560226, Fax 71635, Email: j.fried@ev-kirche-idstein.de

Seniorengruppen

• Ruheständlerkreis

mittwochs 19.10., 13 Uhr ZOB Schulgasse, „Wir fahren nach Gelnhausen“

Verantw.: Volkhard Lange, ℡ 3177

16.11., 15 Uhr in der Unionskirche: Gottesdienst zum Buß- und Bettag, anschließend

inhaltliche Denkanstöße, Verantw.: Pfvn. Dr. Daniela Opel, ℡ 2781

21.12., 15 Uhr im Gemeindehaus: Adventsfeier

Verantwortlich Pfr. Martin Kuhlmann, ℡ 3106


Wir gratulieren!

Oktober November

01.10. Ingeborg Funke (88)

01.10. Therese Kunz (83)

01.10. Renate Neubrand (77)

02.10. Karlheinz Bernhard (84)

02.10. Ilse Hemmerich (84)

02.10. Edith Neugebauer (89)

03.10. Helga Bossong (77)

05.10. Meita Belke (76)

05.10. Diethild Bender (77)

05.10. Kunigunde Jasinski (86)

05.10. Gisela Schmidt (83)

06.10. Norbert Bremer (75)

06.10. Anna Junior (78)

06.10. Dr. Klaus Montanus (80)

08.10. Alwine Adams (90)

08.10. Ernst Weidenbach (82)

09.10. Walter Holighaus (82)

12.10. Wolfgang Barsig (83)

12.10. Josef Karpf (84)

12.10. Hilde Klier (86)

12.10. Lieselotte Steinke (81)

13.10. Christian Noll (81)

14.10. Eduard Köhler-Roth (86)

14.10. Luise Massier (89)

15.10. Margot Schaffrin (76)

17.10. Heinrich von Tiling (76)

17.10. Ilse Walter (82)

18.10. Christa Niebergall (76)

18.10. Lieselotte Unger (91)

20.10. Erika Haberstock (87)

20.10. Helga Hebel (85)

20.10. Elke Lülsdorf (75)

22.10. Raimund Heyne (79)

22.10. Kurt Neugebauer (76)

25.10. Adelheid Dlugos (75)

25.10. Elisabeth Sponer (83)

27.10. Peter Sterf (83)

28.10. Maria Fritz (105)

28.10. Johanna Geiß (91)

28.10. Hannelore Grandpierre (78)

30.10. Emma Fritz (104)

30.10. Heinz Schodlok (84)

31.10. Herbert Höngen (77)

31.10. Dr. Gerhard Sabiel (81)

01.11. Brigitte Loseck (75)

01.11. Adelheid Nöthen (75)

02.11. Paula Müller (92)

03.11. Wilma Sprenger (83)

04.11. Dora Balke (85)

05.11. Erich Ott (75)

06.11. Wolfgang Heller (76)

06.11. Therese Weidenbach (82)

07.11. Günter Dlugos (75)

08.11. Ilse Neubert (86)

09.11. Elfriede Nerlich (88)

11.11. Viktor Spirer (84)

12.11. Auguste Kaulbars (78)

12.11. Rosina Pöttig (78)

14.11. Elfriede Näther (80)

14.11. Isolde Niehof (89)

14.11. Roland Schulte (75)

15.11. Elfriede Dobrow (77)

15.11. Doris Sarhaddi (75)

16.11. Margarete Kaczmarek (94)

16.11. Gerda Lacoste (76)

19.11. Stefanie Merz (86)

19.11. Frieda Wahl (91)

22.11. Herwig Hahn (81)

22.11. Lieselotte Klaucke (91)

22.11. Paul Michel (75)

22.11. Gisela Zarda (86)

23.11. Gisela Matthes (77)

23.11. Hilde Schütz (81)

23.11. Erika Zeyen (87)

24.11. Heinz Neiter (76)

28.11.

Hildegard Gröschel (77)

28.11.

Dr. Heinrich Schönberg (79)

29.11.

Helga Abt (88)

30.11.

Paul Michaelis (90)

30.11.

Gertrud Zeh (90)

Wir veröffentlichen Geburtstage zum 75. und dann jedes Jahr. Falls Sie keine Veröffentlichung

wünschen, wollen Sie dies bitte unserem Gemeindebüro (Tel. 2787) mitteilen.

Geburtstage

29


Aus den Kirchenbüchern

30

Taufen

19.06.

Emely Greuling

Silas Hofmann

Ella Mede

Levin Schlotter

Marlon Bonsels

10.07.

Olesia Brauer

Viktoria Brauer

Mira Dazert

Elisabeth Köhnen

Miles Riley

Diamantene

Hochzeit

13.10. Rudolf und Else Augustin

Eiserne

Hochzeit

04.10. Karl und Martha Mager

27.05. Paul Milster (79)

31.05. Hilmar Wildgrube (87)

20.06. Werner Drews (81)

15.07. Christa Wolfgardt (83)

Bestattungen

Trauungen

11.06. Peter Schlösser und

Melanie Schlösser

(geb. Freber)

25.06. Sascha Georg und

Anke Georg

(geb. Röckendorf)

02.07. Benjamin Struß und

Birgit Reiter-Struß

(geb. Reiter)

09.07. Markus Ott und

Manuela Ott

(geb. Mühlhans)

09.07. Nikolai Voll und

Stephanie Voll

(geb. Krancher)

15.07. Sebastian Diehl und

Nicola Diehl (geb. Barth)

30.07. Ronny Taube und

Jessica Taube (geb. Novak)

13.08. David Becker und

Carolin Cuber-Becker

(geb. Cuber)

13.08. Tilmann Loch und

Tanja Loch (geb. Beltz)

27.08. Dominic Markgraf-Smith

(geb. Smith) und

Anika Markgraf-Smith

(geb. Markgraf)

27.08. Jan Streubühr und

Verena Streubühr

(geb. Krebs)

20.07. Christel Schünemann (72)

16.08. Karola Olbert (83)

19.08. Carmen Bollen (66)

31.08. Hella Ermster (95)


Vorsitzender des Kirchenvorstandes Pfr. Martin Kuhlmann, Im Güldenstück 2

℡ 3106, Fax 3721

E-Mail: m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de

Gemeindehaus und Gemeindebüro

Montag/Dienstag: 10 bis 12 Uhr

Mittwoch: 10 bis 12 Uhr

Donnerstag: 16 bis 18.30 Uhr

Pfarramt I (Ost)

Sprechstunden nach Vereinbarung

Pfarramt II (West)

Sprechstunden im Gemeindehaus

Donnerstags 18 - 19 Uhr

Küster

Kernzeit: Dienstag - Samstag 10 - 12 Uhr

Gemeindepädagogin

Sprechstunde im Jugendbüro (Dachgeschoss)

nach Vereinbarung

Kirchenmusik

Dekanatskantor und Organist

Sprechstunde im Gemeindebüro nach Vereinbarung

Altenheim- und Krankenhausseelsorge

Pfarramt Wallrabenstein

Albert-Schweitzer-Straße 4, ℡ 27 87, Fax 46 95

E-Mail: gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de

Sekretariat Gemeindebüro: Christa Dewald

Vertretung: Isolde Sponer

Pfarrvikarin Dr. Daniela Opel

Taubenberg 6, ℡ 2781, Fax 55134

E-Mail: d.opel@ev-kirche-idstein.de

Pfarrer Martin Kuhlmann

Im Güldenstück 2, ℡ 31 06, Fax 37 21

E-Mail: m.kuhlmann@ev-kirche-idstein.de

Gerwald Rüd, ℡ 98 81 41, ℡ 0170 - 1768629

E-Mail: g.rued@ev-kirche-idstein.de

Petra Dobrzinski,

℡ 98 80 82, ℡ 0162 - 8 70 79 42

E-Mail: p.dobrzinski@ev-kirche-idstein.de

Carsten Koch, ℡ 0160 - 94978567

E-Mail: c.koch@ev-kirche-idstein.de

Pfarrerin Stefanie Glaser

℡ 95 34 15, Fax 22 93 70

E-Mail: glaser.s@t-online.de

Telefonseelsorge Kostenlose Telefonnummern

℡ 0800-1110111 oder ℡ 0800-1110222

Ökumenisches Kleiderlager

Öffnungszeiten: Do.15 - 17 Uhr

Annahme: jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat

Ausgabe: jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat

Veitenmühlweg - Kalmenhofgelände

Verantwortlich: Elfriede Michel, ℡ 5 25 60

Ev. Dekanat (Haus der Kirche) Dekanin Heinke Geiter

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1, ℡ 40 17 71 0

Fax 40 17 71 90

E-Mail: ev.dekanat.idstein@ekhn-net.de

Diakonie Diakoniestation

(Häusliche Krankenpfl ege)

Mobiler Sozialer Dienst / Diakonisches Werk

Haus der älteren Mitbürger

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V.

Spendenkonten

Gemeinde - VR-Bank Untertaunus

Gemeinde - Naspa Idstein

Kantorei - Naspa Idstein

Verein zur Förderung der Kinder und

Jugendarbeit (FÖV) - VR-Bank Untertaunus

Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V., VR Bank

Fürstin-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 94 18 10, Fax 94 18 15

E-Mail: ev.diakoniestation.idstein@ekhn-net.de

Webseite: www.diakoniestation-idstein.de

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Schulgasse 7, ℡ 95 19 500

Ute Eisele-Renkewitz, F.-Henriette-Dorothea-Weg 1

℡ 0171 - 8 30 80 82, ℡ 40 177 199

BLZ 510 917 00, Konto 159 506

BLZ 510 500 15, Konto 352 140 015

BLZ 510 500 15, Konto 352 210 145

BLZ 510 917 00, Konto 121 062 03

BLZ 510 917 00, Konto 121 164 03

www.ev-kirche-idstein.de

Die angegebenen Telefonnummern haben, sofern nicht vermerkt, die Vorwahl von Idstein 06126.

Wichtige Adressen

31


Kindermusical „Mose - ein echt cooler

Retter“

Sommerfest in der Gemeinde

Besuch aus Moshi

Handarbeitskreis überreicht Scheck für FÖV

Impressum

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Idstein

Redaktion: Julia Schuler (verantwortlich)

Tel. 06126 - 951300

E-Mail: gemeindebrief@ev-kirche-idstein.de

Elfi Albers, Ingrid Henze, Anja Paulmann, Pfvn. Dr. Daniela Opel,

Dieter Seiler, Christiane Sünert, Dieter Willmann

Aufl age: 6.300 Exemplare, fünf Ausgaben pro Jahr

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1

29393 Groß Oesingen

Verteilung Gemeindebrief: Gemeindebüro, ℡ 06126 - 2787

Namentlich unterzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder.

Der Gemeindebrief ist kostenlos – aber nicht kostenfrei. Für freundliche

Spenden mit dem Vermerk „Gemeindebrief“ auf eines unserer Konten sind

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