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kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland

Ausgabe für Juni + Juli 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

. osnabrück Bereiten

. osnabrück Bereiten das Kulturextra „Raum“ vor: Nils-Arne Kässens (links), Anke Bramlage, Wolfgang Beckermann und Patricia Mersinger. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde Raum neu entdecken Der Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück ruft für 2018 das Thema „Raum“ als Kulturextra aus 14. Juli bis 21. Oktober 2018 | Verschiedene Orte, www.osnabrueck.de Ist Raum messbar? Ist Raum gestaltbar? Ist Raum eine Illusion? Das Areal vom Museumsquartier bis zur Kunsthalle sowie der Altstadtbereich vom Dom bis zum Heger Tor bietet Kulturschaffenden die Fläche, ihre Projekte zu verwirklichen. Das Kulturextra bietet viel „Raum“ für unterschiedliche Interpretationen und Gestaltungen. Mit diesem interdisziplinären Kooperationsprojekt „Raum“ wird eine breit gefächerte Zielgruppe angesprochen. Das Spektrum umfasst die Bereiche Kunst, Performance, Literatur, Musik, Tanz und viele andere spannende Aspekte. Die Projekte richten sich sowohl an Erwachsene als auch Kinder und haben eine nachhaltige Wirkung auf den Kulturraum Altstadt. Bestehende Formate wie die Kulturnacht, die Lange Nacht der Ateliers und weitere regelmäßig stattfindende Veranstaltungen widmen sich ebenfalls dem Thema „Raum“. – – – Auftakt Neues Format: Sammlung im Dialog Ab 27. Mai 2018 | Museumsquartier Osnabrück | www.osnabrueck.de/fnh Sammeln, bewahren, vermitteln: Im 19. Jahrhundert wurde der Osnabrücker Museums- und Kunstverein gegründet und legte mit privaten Sammlungen und Schenkungen den Grundstein für das heutige Museumsquartier. Über viele Epochen hinweg kamen wertvolle Exponate hinzu, sodass sich heute neben Bildern und Grafiken Münzsammlungen, Skulpturen, Antiquitäten, Bücher und Kuriositäten vom Mittelalter bis in die Gegenwart finden. In Vorhandenem Neues entdecken: Das neue Ausstellungsformat Sammlung im Dialog wird diese, die meiste Zeit in Depots verborgenen, Schätze in regelmäßigen Abständen unter einem übergeordneten Thema zeigen und so für die Öffentlichkeit sichtbar machen. Zentral ist der Dialog, der Exponate aus ganz unterschiedlichen Sammlungsbereichen einander gegenüberstellt, und die Öffnung dieser Bestände für den Austausch mit den Besuchern. Künftig ist dieses Ausstellungsformat flexibel erweiterbar. Es können in einem größeren Rahmen zum Beispiel externe Leihgaben den Objekten aus den hauseigenen Sammlungen gegenübergestellt werden. Denkbar wären auch Kooperationen mit unterschiedlichen Institutionen oder zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit der Sammlung des Osnabrücker Museumsquartiers auseinandersetzen und eigene Arbeiten zu den vorhandenen Exponaten zu entwickeln. 14 kunst:stück

. osnabrück Die erste zu sehende Zusammenstellung mit dem Titel „Auftakt“ zeigt passend zum Frühling und der besonderen Aufbruchsstimmung im Museumsquartier Osnabrück Stücke, die für Aufbruch, Abenteuerlust und Neubeginn stehen. So kommuniziert im Themenbereich Aufbruch eine Ansammlung von Koffern mit Ansichten von Wanderschaft, Zugvögel treffen auf Schiffe, die zu neuen Ufern aufbrechen. Eine andere Form des Neubeginns verkörpern Darstellungen von Frühlingsblumen, von Mutterschaft, Geburt und Kindheit. Uhren aus unterschiedlichen Epochen im Dialog mit Grafiken, die sich mit technischem Fortschritt beschäftigen, stehen für neue Zeiten. Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück – – – Jörg Winde, Osnabrück 2010 Bürgermeisterzimmer Fotografien von Jörg Winde 07. Juni bis 23. September 2018 Museumsquartier Osnabrück | www.osnabrueck.de/fnh Bürgermeisterzimmer sind Orte wechselnder Bestimmungen. Als Austragungsstätten politischer Debatten werden sie zu Sinnbildern aktiver Demokratie, als Diensträume von Stadtoberhäuptern bilden sie Orte der Repräsentation, und als abgegrenzte Räume umfassen sie die Rückzugsorte der Amtsträger. Gleich einer wissenschaftlichen Studie stellte sich Jörg Winde, Professor für Fotografie, dem Thema. Er reiste fast sieben Jahre lang quer durch Deutschland, um die Amtszimmer als Zeugnisse ihrer Zeit zu dokumentieren. Im seriellen Nebeneinander der einzelnen Raumansichten werden Unterschiede deutlich und den Spuren des administrativen Handelns kann in den Fotografien detektivisch nachgegangen werden: Welche Informationen liegen in der jeweiligen Architektur und dem Interieur verborgen? Verraten Details Ungesagtes über die Persönlichkeit oder gar über die Visionen der Amtsträger? Oder ist das Amtszimmer vielmehr Produkt strategischer Repräsentationsabsichten? Museumsquartier Osnabrück Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück kunst:stück 15

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