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kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland

Ausgabe für Juni + Juli 2018 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

ION BER MALEREI BER

ION BER MALEREI BER MALEREI 16.2. 16.2. bis bis 7.4.2018 16.2. 16.2. bis bis 7.4.2018 Kunstraum hase29 hase29 Kunstraum Hasestraße hase29 29/30 hase29 29/30 49074 Hasestraße 49074 Osnabrück 29/30 29/30 49074 www.hase29.de 49074 Osnabrück mail@hase29.de www.hase29.de mail@hase29.de Dominique Koch Perpetual Operator Courtesy Dominique Koch Gereon Krebber Fitting Courtesy Galerie Christian Lethert, Köln Peter Möller Hetmeerpart Courtesy Peter Möller zieht uns das an, was wir nicht haben? Das unvergängliche Grün der Rasenstücke lässt uns die Sehnsucht nach einer perfektionierten Version des Realen gewahr werden. – – – Dominique Koch | Perpetual Operator Im Mittelpunkt des Videos steht die Qualle Turritopsis dohrnii, die von Biologen als quasi unsterblich angesehen wird, weil sie ihre DNA bis zu 14 Mal regenerieren kann. Ihre permanente „Widergeburt“ dient als Metapher für den Wunsch nach Unsterblichkeit sowie für den Zwang zum stetigen Wachstum globaler Ökonomien. – – – Gereon Krebber | Fitting »Fitting« lügt. Es ist alles andere als passend. Es ist ein künstliches Monstrum, dass unsere Glückliche-Möhren-vom-Biomarkt-Naturromantik auslacht und noch nicht mal richtig durch die Tür passt. Die Künstler wollten früher gern 'die Natur' imitieren. Mimesis nannten sie es damals. Was ist, wenn die Natur monströs ist? Passt »Fitting« etwa doch? (Gereon Krebber) – – – Peter Möller | Hetmeerpart Der Künstler hat mehrere Wochen auf einem Milchhof verbracht und seine Beobachtungen sukzessive in einer Bleistiftzeichnung festgehalten. Räume, Dinge und Ereignisse verdichten sich auf dem Papier zu einem vielschichtigen Liniengerüst. Die überlagerten und filigranen Zeichnungen von Auf- und Ansichten landwirtschaftlicher Architektur und Betriebsamkeit ergeben ungewohnte Perspektiven auf ökonomische und private Strukturen ländlicher Lebensräume. – – – Elisabeth Windisch | Zucht II In einer laborartigen Installation entstehen aus Alaunsulfat künstliche Kristalle, die eigenständig wachsen und sich ausbreiten. In der Biologie wird mit dem Begriff „Zucht“ die kontrollierte Fortpflanzung bezeichnet: gewünschte Eigenschaften werden verstärkt und ungewünschte Eigenschaften unterdrückt. Beim Züchten werden somit Werturteile darüber gefällt, was weiter bestehen darf und was nicht. Elisabeth Windischs Kristallzuchten sind performative Skulpturen, die ihren eigenen Entstehungsprozess reflektieren ebenso wie das Streben nach Optimierung und Transformation des Vorhandenen. – – – Kunstraum – hase 29 Hasestraße 29/30 49074 Osnabrück

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kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, issue 33
kunst:stück magazin c/o Bremen/Oldenburg + Hannover, Juli/Aug 2018
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