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BC-Live-12_Wahlabonnement-2018-19

WISSENSWERT Blick hinter

WISSENSWERT Blick hinter die Kulissen Der Vorhang hebt sich, die Vorstellung beginnt. Zuvor haben jedoch im Hintergrund viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hand in Hand gearbeitet. Von der Auswahl des Programms im Vorfeld bis hin zu den Aufräumarbeiten im Anschluss an die Veranstaltungen muss alles gut organisiert sein. Im Rahmen einer kleinen Serie möchte BC Live die Abläufe und die Arbeit hinter den Kulissen, im Saal und rund um die Stadthalle etwas ins Rampenlicht rücken. Den Anfang machen die „Umstuhler“. Eine Gruppe von acht zeitlich flexiblen und rüstigen Herren kümmern sich am Tag der Vorstellung schon früh morgens darum, den Saal entsprechend zu bestuhlen. Meist sind diese Frühaufsteher Rentner im Alter zwischen 60 und 70 Jahren, die im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung diese Aufgabe übernehmen. Dabei geht es keineswegs gemächlich zu. Es gibt sogar richtige „Großkampftage“, etwa während der Schützenfestwoche. Dann muss die Stadthalle für verschiedene Großveranstaltungen mehrfach anders bestuhlt werden: Am Abend strömen die Besucher ins Schützentheater. Dann am nächsten Morgen muss der Saal gereinigt und schnell umgebaut werden für die Jahrgängerfeier. Diese dauert bis tief in die Nacht hinein und kaum sind die Jahrgänger zur Saaltür hinaus auf dem Weg zum Frühstück, muss sogleich wieder geputzt und umgestuhlt werden. Denn schon um 9 Uhr beginnt die erste Heimatstunde. Doch so anstrengend ist es zum Glück nicht immer und die Arbeit macht den Herren Spaß und bietet die Möglichkeit für einen Hinzuverdienst. Da altersbedingt immer wieder Umstuhler ausscheiden, sind „Nachwuchskräfte“ willkommen. Wer sich dafür interessiert, kann sich gerne beim Kulturamt der Stadt Biberach melden. E-Mail: stadthalle@biberach-riss.de Telefon: 07351 51436. 34

Sa 23 Feb 20 Uhr | Stadthalle Biberach Dancin‘ Carmina Dancin‘ Carmina CARL ORFFS MEISTERWERK TRIFFT AUF HIP-HOP, STREETDANCE UND AKROBATIK Christoph Hagel, Inszenierung und musikalische Leitung MÄRZ 2019 Mit „Carmina Burana“ komponierte Carl Orff 1935 einen Welterfolg. Er vertonte Texte aus dem Kloster Benediktbeuren, die tausend Jahre alt und alles andere als geistlich waren. Klosterschüler hatten in ihnen heimlich die Freuden des Lebens besungen in farbenfrohen und teilweise drastischen Worten: Jugendliteratur aus dem Mittelalter. „Ein jugendliches Feuerwerk mit rasanter Musik und Choreografie.“ Christoph Hagel schlägt in seiner Inszenierung den Bogen zum Heute und stellt die Texte aus dem elften Jahrhundert mit Mitteln des 21. Jahrhunderts dar: mit Hip-Hop, Breakdance, Akrobatik und Karate. Ein jugendliches Feuerwerk zu Orffs rhythmusgeladener Musik. Mit dabei sind die Berliner Sinfoniker, der Ernst-Senff-Chor Berlin, die Berlin Hip-Hoppers, die Black Belt Karate Artists, die Staatliche Ballettschule Berlin sowie Christina Roterberg (Sopran), Jaka Mihelac (Bariton), Stevan Karanac (Tenor), Elias Elastisch (Pantomime), Daniel Bandke (Visuals), Nele Sternberg (Kostüme), Raha Nejad und Alexeji Uvarov (Choreografie). Eintritt 49,50 bis 59,50 e | Ermäßigt 39 bis 49 e www.christoph-hagel.com 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 Fr 8 März 19.30 Uhr | Stadthalle Biberach Das Rheingold VORABEND DES BÜHNENFESTSPIELS, „DER RING DES NIBELUNGEN“ Musik und Text von Richard Wagner Das Rheingold „Das Rheingold“ glänzt und lockt auf dem Grund des Flusses, gehütet von den Rheintöchtern. Der listige Nibelung Alberich nähert sich den Schönen und wird von ihnen ausgelacht und abgewiesen. Daraufhin schwört er der Liebe ab. Er erlangt die Macht, das Gold zu rauben und einen Ring daraus zu schmieden, der ihm die Welt untertan macht. Göttervater Wotan lässt sich zeitgleich eine Burg bauen und versucht, seine „Vertragspartner“ Fasolt und Faffner zu prellen. Damit löst er eine Reihe folgenschwerer Ereignisse aus, an deren Ende der Ring verflucht ist ... Aus dem mittelalterlichen „Nibelungenlied“ und inspiriert durch Erzählungen aus der Liedersammlung „Edda“, schuf Richard Wagner seine monumentale Ring-Tetralogie. Deren kurzweiliger Vorabend „Das Rheingold“ erzählt, wie der Kampf um das Gold, die Macht und die Liebe begann. Wagners Dichtung und die durch wiederkehrende Leitmotive strukturierte Musik erzeugen einen Sog, dem sich niemand entziehen kann. Mit Dorothee Böhnisch, Stamatia Gerothanasi, Paul Jadach, Dennis Marr, Elisandra Melián, Lukas Schmid-Wedekind, Natasha Sallès, Aleksandar Stefanoski, Philipp Werner, musikalische Leitung Markus Huber, Inszenierung Thomas Münstermann. Eintritt 29,50 bis 39,50 e | Ermäßigt 22,50 bis 29,50 e www.theater-pforzheim.de 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 35

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BC Live 14: Januar 2019
live in.Stuttgart Sommer 2018
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TheaGe-Jahresheft 2018/19
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