JoBo_06_08_2018

johaki

Pfr. Klaus Dinkel

Kirchenvorstandswahl 2018

Fragen und Antworten zur Wahl am 21. Oktober 2018

Was macht ein Kirchenvorstand?

Der Kirchenvorstand ist eine evangelische Spezialität: In ihm beraten und entscheiden

gewählte Gemeindemitglieder gemeinsam mit Pfarrer und Pfarrerin auf Augenhöhe. Es

geht um die Leitung der Kirchengemeinde - und das ist ein weites Feld. Es geht um Gebäude

und Finanzen, Mitverantwortung beim Gottesdienst und dem Angebot der Gemeinde,

das Personal, um die Auswahl eines Pfarrers/einer Pfarrerin und um die geistliche

Gesamtverantwortung.

Wie kommt die Wahlliste zustande?

Noch bis Mitte Juni macht sich der Vertrauensausschuss, ein Gremium aus bisherigen

Kirchenvorstandsmitgliedern und nicht gewählten Gemeindemitgliedern, auf die Suche

nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Sie sollen einen guten Querschnitt

durch alle Schichten der Gemeinde abbilden: jung und alt, Männer und Frauen, Singles,

Alleinerziehende, Familienmütter oder -väter, Kerngemeinde und Diaspora. Darüber hinaus

können dem Vertrauensausschuss auch wählbare Gemeindeglieder vorgeschlagen

werden.

Wie wird gewählt?

Die Wahl 2018 wird als allgemeine Briefwahl durchgeführt, das heißt, alle Wahlberechtigten

erhalten bis Ende September 2018 per Post ihre Wahlunterlagen und können

damit per Briefwahl oder im Wahllokal in den Gemeinderäumen in der Bahnhofstr. 25

ihre Stimmen abgeben.

Wie sieht es aus mit einer Quotenregelung für Frauen?

Es gab Zeiten, da wäre das notwendig gewesen. Aber anders als in den Aufsichtsräten

der Konzerne sind Frauen in den Kirchenvorständen sehr präsent. Dem noch amtierenden

Kirchenvorstand gehören neben Pfr. Dinkel und Pfarrerin Mangold sechs Frauen und

vier Männer an.

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