Impfprophylaxe stärken - Bundesverband für Tiergesundheit

bftonline

Impfprophylaxe stärken - Bundesverband für Tiergesundheit

TIERGESUNDHEIT IM BLICKPUNKT

BERICHTE AUS DER TIERGESUNDHEITSINDUSTRIE IN EUROPA | 69 JUNI 2012

Weniger ist oft mehr

Chancen globaler Märkte nutzen – Staatliche Eingriffe

reduzieren

Nur eine leistungsstarke und erfolgreiche Landwirtschaft kann das globale

Nahrungsmittelproblem lösen und die gesellschaftlichen Wünsche nach

Umweltschutz und sozialem Ausgleich erfüllen, dies war die zentrale Botschaft

des Vortrags von Prof. Dr. Michael Schmitz, Direktor des Instituts

für Agrarpolitik der Universität Gießen, anlässlich der diesjährigen BfT-

Mitgliederversammlung in München.

Nicht mehr, sondern weniger staatliche

Eingriffe seien hierzu erforderlich. Er

skizzierte Herausforderungen und Perspektiven

der tierischen Veredelung im

Spannungsfeld von Weltmarkt, gesellschaftlichen

Erwartungen und Politik

und räumte gleichzeitig auch mit einigen

Mythen im Hinblick auf die Lösung des

Welternährungsproblems auf.

Mehr als 90 Prozent der Probleme in

den Entwicklungsländern seien hausgemacht.

Der Einfl uss der Spekulation sei

weit geringer als allgemein angenommen.

So sei die Volatilität der Rohstoffpreise

für Weizen, Mais, Reis und Soja

in den vergangenen fünfzig Jahren praktisch

unverändert. Wesentliche Einfl ussfaktoren

auf die Agrarpreise sind dagegen

laut Aussage des Referenten Wetter und

Klimawandel, neue Krankheiten sowie

makroökonomische Rahmenbedingungen

wie Ölpreise, Zinsen und Infl ation.

Angesichts einer erwarteten Zunahme

der Weltbevölkerung auf neun Milliarden

Menschen bis zum Jahr 2050 und

einem weiter steigenden pro-Kopf-Verbrauch

sei eine nachhaltige Produktivitätssteigerung

der Landwirtschaft mit

modernen Betriebsmitteln und innovativen

Technologien notwendig. Hierzu

gehöre auch der gezielte Einsatz von Tierarzneimitteln.

Technologietransfer, funktionierende

Märkte und institutionelle

Reformen seien weitere Elemente, um

den Zugang zu Nahrung zu verbessern.

Entwicklungsländer müssten selbst lokal

Verantwortung übernehmen.

Deutschland habe sich bislang im globalen

Wettbewerb auf den Fleisch- und

Milchmärkten gut behauptet und belege

Spitzenplätze im Export. Allerdings

habe man es versäumt, die guten Ergebnisse

der deutschen Landwirtschaft

auch in der Öffentlichkeit entsprechend

darzustellen. Hier würden zunehmend

kritische Fragen gestellt. Gleichzeitig

tauchten auf globaler Ebene neue Wettbewerber

auf.

Um die Potenziale, die der wachsende

Weltmarkt biete, nutzen zu können, sei

eine stärkere Kommunikation mit der

Öffentlichkeit erforderlich. Die Politik

forderte er auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen

mit Augenmaß zu setzen

und unternehmerisches Handeln zu unterstützen.


Hausgemachte Probleme.

Produktionsverfahren und Infrastruktur in den Entwicklungsländern müssen verbessert werden.

KOMMENTAR

Impfprophylaxe

stärken

Das neu aufgetretene Schmallenberg-

Virus war Ende letzten Jahres kaum

identifi ziert, schon wurden aus der

Politik und den Standesorganisationen

erste Forderungen nach Impfstoffen

laut. Das, was die Bekämpfung der

Blauzungenkrankheit so erfolgreich

gemacht hatte, sollte direkt auf die

Schmallenberg-Viruserkrankung übertragen

werden.

Leider gibt es auch bei Impfstoffen

entwicklungs- und produktionstechnische

Grenzen. Eine komplett neue

Impfstoffentwicklung dauert mehrere

Jahre, bis die endgültige Zulassung

beantragt werden kann. Bis dahin

hat sich die Politik meist schon wieder

ganz anderen Themen zugewandt

und das Interesse an einer fundierten

Impfstrategie verloren.

Um schneller zu werden und bei den

künftig zu erwartenden, vermehrt auftretenden

neuen Erkrankungen rasch

reagieren zu können, bedarf es beschleunigter

Verfahren, wie sie bei

Bluetongue und der pandemischen

Infl uenza bereits genutzt wurden. Eine

fl exible Anpassung und Optimierung

vorhandener Impfstoffe für nicht

tierseuchenrechtlich geregelte Impfstoffe

ist notwendig. Infl uenza des

Schweines, PRRS und andere sind

hier als Beispiele zu nennen.

Erleichterte Anforderungen für Simultanimpfungen,

beim Stammaustausch

und eine einfachere Ergänzung von

Stämmen könnten ebenfalls zu einer

zeitnaheren Bereitstellung von Impfstoffen

beitragen. Mit diesen Maßnahmen

könnte die von der Politik

geforderte Verstärkung der Impfprophylaxe

zur Verbesserung der

Tiergesundheit einen positiven Schub

erhalten. (ms) ■


2

TIERGESUNDHEIT IM BLICKPUNKT | 69 JUNI 2012

DAS AKTUELLE INTERVIEW

Ohne Innovationen kein

Fortschritt für die Praxis

Strukturwandel prägt die Veredlungsproduktion –

Unnötige Reglementierung hemmt Wirtschaftlichkeit

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes

für Tiergesundheit (BfT) wurde Jörg Hannemann, Geschäftsführer der

Virbac Tierarzneimittel GmbH Bad Oldesloe, zum neuen Vorsitzenden des

BfT gewählt. Der Blickpunkt sprach mit Jörg Hannemann über aktuelle

Entwicklungen und die Aufgaben der Tiergesundheitsindustrie in sich

wandelnden Märkten.

Blickpunkt: Herr Hannemann, Sie

wurden gerade zum neuen Vorsitzenden

des BfT gewählt. Sie übernehmen

diese Aufgabe in einer Zeit, die

von starken Veränderungen in der

Landwirtschaft geprägt ist. Besonders

betroffen ist die Veredlungswirtschaft,

und damit die für den BfT wichtige

Klientel der Veterinäre und Landwirte.

Welchen Weg wird die moderne

Landwirtschaft Ihrer Einschätzung

nach einschlagen?

Hannemann: Die Agrarbranche hat gerade

eine Phase sehr intensiven Wachstums

hinter sich gebracht. Deutschland

hat sich vom Nettoimporteur zum Nettoexporteur

entwickelt. Dieser Strukturwandel

wird sich weiter fortsetzen,

wenn auch in abgeschwächter Form.

Eine offene Frage ist derzeit, wie sich

beispielsweise die Wettbewerbsfähigkeit

der Milchviehhaltung nach dem

Wegfall der Milchquote entwickeln

wird. Ich sehe das positiv. Im Gefl ügelbereich

hat die deutsche Landwirtschaft

schon einmal gezeigt, zu welchen Leis-

Z U R P E R S O N

Jörg Hannemann hat an der

Christian-Albrechts-Universität

Kiel Agrarwissenschaften studiert

und das Diplom abgelegt. Im Anschluss

an das Studium hatte er

verschiedene Positionen im Marketing,

Vertrieb und Controlling

im Bereich Schweinehybridzucht

inne.

Seit Oktober 1999 ist Jörg Hannemann

Geschäftsführer der Virbac

Tierarzneimittel GmbH, Bad

Oldesloe. Er ist seit zehn Jahren

Mitglied des BfT-Vorstandes

und arbeitete intensiv in den BfT-

Gremien mit.

BfT

tungen sie fähig ist. Die Auswirkungen

veränderter politischer bzw. gesetzlicher

Rahmenbedingungen, die sich im

Moment abzeichnen, sind dagegen nur

schwer abzuschätzen.

Blickpunkt: Wie muss die Tiergesundheitsindustrie

auf die zu erwartenden

Entwicklungen reagieren?

Hannemann: Egal wohin sich die

deutsche Landwirtschaft in Zukunft

bewegen wird, gesunde Tiere bilden

weiterhin die Grundlage für eine wirtschaftliche

Veredlungsproduktion.

Neben einer verbesserten Produktionstechnik

wird deshalb die Gesundheitsvorsorge,

beispielsweise mittels innovativer

Impfstoffe, von elementarer

Bedeutung bleiben. Aber auch der

verantwortungsvolle Einsatz von Antibiotika

ist nach wie vor ein unverzichtbarer

Bestandteil im Werkzeugkasten

der Veterinäre.

Durch Innovationen im Impfstoffbereich

wird der Antibiotikaverbrauch

jedoch weiter tendenziell zurückgehen.

Damit liegen die Anstrengungen

der Tiergesundheitsindustrie ganz im

Trend der öffentlichen Diskussion.

Moderne Therapiemaßnahmen etablieren

sich auch verstärkt im Kleintierbereich.

Dieser Markt ist von einem hohen

Innovationsgrad durchdrungen. Daran

haben Impfstoffe einen hohen Anteil,

aber auch neue Ansätze bei der Behandlung

von Herz-Kreislauferkrankungen

oder moderne Schmerztherapien.

Blickpunkt: Der Antibiotikaeinsatz in

der Tierhaltung war und ist auch derzeit

wieder national und EU-weit ein

großes Thema. Eingeschlossen in die

Diskussion ist die Betrachtung der

Vertriebswege für Tierarzneimittel sowie

das Thema Resistenzen. Welche

Antworten kann die Tiergesundheitsindustrie

auf diese Fragen geben?

Jörg Hannemann.

Virbac Tierarzneimittel GmbH,

Bad Oldesloe.

Hannemann: Die Industrie bekennt sich

unmissverständlich zum Dispensierrecht,

weil sich dieses Abgabesystem in

der Vergangenheit sehr gut bewährt hat.

Hinsichtlich der Erfassung der Abgabemengen

sind wir auf einem guten Weg.

Die Industrie macht hier zuverlässige

und transparente Angaben. Resistenzmonitoringprogramme

sind in Deutschland

seit langem etabliert.

Wünschenswert bleibt, dass die Diskussion

wieder auf eine fachliche Ebene

zurückgeführt wird. Effekthascherei

und Politisierung wissenschaftlicher

Themen führen zu keinem zufriedenstellenden

Ergebnis.

Blickpunkt: Wo sehen Sie weitere

Schwerpunkte der Verbandsarbeit in

den nächsten beiden Jahren?

Hannemann: Ich sehe eine der wichtigsten

Aufgaben darin, gemeinsam mit

anderen Stakeholdern den Gedankenaustausch

zu intensivieren, besonders

mit Blick auf den dringend erforderlichen

Bürokratieabbau.

Von der Industrie werden ständig Innovationen

zur Lösung neu auftretender

Probleme eingefordert. Diesem Anspruch

können wir nur gerecht

werden, wenn Fragen beispielsweise

zur Zulassungsdauer, zur Harmonisierung

der Zulassungen innerhalb

Europas oder zum Unterlagenschutz

zufriedenstellend beantwortet

werden. Dafür werde ich mich einsetzen.


Tierbestand in

Deutschland

2010-2011 in Mio.

Bundesrepublik

Deutschland 2010 2011

Rinder, gesamt 12,7 12,5

davon Milchkühe 4,2 4,2

Schweine, gesamt 26,9 27,4

davon Zuchtsauen 2,2 2,2

Schafe, gesamt 2,1 1,7

davon Zuchtschafe 1,4 1,2

Broiler Einstallungen 708,0 755,0

Legehennen (Bestand) 29,9 34,0

Hunde 5,4 5,3

Katzen 8,2 8,2

Pferde 1,0 1,0

Quelle: Statistisches Bundesamt, Zählung zum Jahresende,

Schafe März 2010/November 2011; Broiler MEG/

Statistisches Bundesamt (vorläufig); Hund, Katze, Pferd

eigene Schätzung

Der neue BfT-

Vorstand

Wegen Eintritts in den Ruhestand

schied mit Abschluss der Mitgliederversammlung

der langjährige

Präsident des Verbandes Dr. Dieter

Schillinger aus dem BfT-Vorstand

aus.

Wechsel im Vorstand.

li.: Dr. Dieter Schillinger wünscht seinem

Nachfolger Jörg Hannemann viel Erfolg in

seiner neuen Funktion.

Zum neuen Vorsitzenden des BfT wurde

Herr Jörg Hannemann, Geschäftsführer

Virbac Tierarzneimittel GmbH Bad

Oldesloe, gewählt. Als neues Vorstandsmitglied

kooptiert wurde Herr Thomas

Steffens, Leiter Tiergesundheit Bayer

Vital GmbH. ■

TIERGESUNDHEIT IM BLICKPUNKT | 69 JUNI 2012

Tierarzneimittelmarkt 2011

in Deutschland

Abgeschwächtes Wachstum

Antiparasitika und Pharmazeutische Spezialitäten waren die Wachstumstreiber

des Tierarzneimittelmarktes im Jahr 2011. Insgesamt schwächte

sich das Marktwachstum im Vergleich zum Vorjahr allerdings weiter ab.

Es betrug 3 Prozent.

Im Impfstoffsektor waren mit 1,4 Prozent

Wachstum nur geringe Impulse

zu erkennen. Lediglich Geflügel- und

Pferdeimpfstoffe entwickelten sich mit

jeweils über 8 Prozent gut. Die Stagnation

des Antibiotikasegmentes setzte

sich fort. Mit - 0,9 Prozent verlor diese

Produktgruppe wiederum an Marktanteilen.

Erstmalig waren auch Injektionsantibiotika

betroffen. Die verhaltene

Marktentwicklung der Antiinfektiva liegt

einerseits in der durch die politische

Diskussion begründeten Verunsicherung,

anderseits ist auch eine erhebliche

Marktsättigung durch eine Vielzahl

von Generikaprodukten zu erkennen.

Wurm- und Flohmittel wachsen nach

wie vor in allen Bereichen gut. Vor

allem beim Hobbytier ist eine weiter zu-

Tierarzneimittelmarkt 2011

nehmende Behandlungshäufigkeit festzustellen.

Hier sind bessere Aufklärung,

hoher Infektionsdruck und dadurch

bedingt regelmäßigere Behandlungen

als Gründe zu nennen. Allerdings lässt

im europäischen Vergleich die Behandlungsintensität

in Deutschland noch zu

wünschen übrig.

Mit mehr als 7 Prozent waren wiederum

Pharmazeutische Spezialitäten das

am stärksten wachsende Segment. Nach

wie vor ist eine erkennbare Steigerung

der Schmerzbehandlung zu verzeichnen.

Nutztier- und Hobbytierprodukte wuchsen

im vergangenen Jahr in etwa im

gleichen Umfang, so dass das Verhältnis

der beiden Produktbereiche mit 51

zu 49 Prozent unverändert zum Vorjahr

geschätzt wird. ■

BfT

3


4

TIERGESUNDHEIT IM BLICKPUNKT | 69 JUNI 2012

AfT-SYMPOSIUM 2012

Infektionsmedizinische Probleme beim Hund

Impfung ist nach wie vor wichtige Maßnahme

Infektionsmedizinische Probleme beim Hund waren das Thema des gut

besuchten AfT-Symposiums, das im Januar 2012 im Rahmen des 6. Leipziger

Tierärztekongresses in Leipzig stattfand.

Die Referenten gaben einen Überblick

über die wichtigsten Infektionserkrankungen

beim Hund sowie über deren

Entstehung, Diagnose, Therapie und

Prophylaxe. In den einzelnen Themenblöcken

wurden sowohl altbekannte Erkrankungen,

als auch weniger bekannte

bakterielle, virale und parasitäre Infektionen

vorgestellt.

Leptospirose ist eine weltweit verbreitete,

auch beim Menschen vorkommende

bakterielle Erkrankung. Betroffen

sind vor allem die inneren Organe. Selbst

bei intensiver medizinischer Betreuung

überlebt nur etwa die Hälfte der erkrankten

Hunde. Infi zierte Tiere dienen

als Reservoir und stellen somit ein potenzielles

Zoonoserisiko dar. Die Impfung

von Hunden wird daher dringend empfohlen.

Bei der Übertragung bakterieller Infektionen

spielen Vektoren wie Flöhe und

Läuse, vor allem aber auch die Zecke,

eine besondere Rolle. Dies gilt vermut-

Tiere tun uns gut

lich auch für Bartonellen, die sowohl

beim Hund als auch beim Menschen

schwere Erkrankungen hervorrufen können.

Bartonella henselae ist auch als

Erreger der Katzenkratzkrankheit des

Menschen bekannt. Durch Zecken übertragene

Infektionen, ausgelöst durch

Spezies des Borrelia-burgdorferi-sensulato-Komplexes

(Bbsl) können in Europa

die Lyme-Borreliose beim Menschen

hervorrufen.

Häufi g begünstigt der enge Kontakt

zwischen Mensch und Hund eine Übertragung

der Bakterien vom Tier zum

Menschen, beispielsweise bei der caninen

Brucellose. Diese Erreger sind gegen

Antibiotika zwar empfi ndlich, eine Impfung

steht jedoch nicht zur Verfügung.

Alte und neue Krankheiten

In der Regel sind Krankheiten wie die

Parvovirose und Hundestaupe mit Impfstoffen

gut zu kontrollieren. Seit einigen

Jahren wird jedoch wieder von einem

gehäuften Auftreten der Staupe berich-

Helfer im Alltag – Heilsam für Körper und Seele

Haustiere bringen nicht nur Freude in unser Leben, sie leisten auch einen wichtigen

Beitrag als sozialer Partner des Menschen und können sogar Leben retten.

Die Fähigkeiten von Hund und Katze,

kranke Menschen bei ihrer Genesung zu

unterstützen, waren das Hauptthema der

European Pet Night, zu der der Europäische

Verband der Tiergesundheitsindustrie

(IFAH Europe) alljährlich Experten

der Veterinärbranche nach Brüssel einlädt.

Die Veranstaltung stand unter dem

Motto „Tiere sind gut für uns, deshalb

seid gut zu ihnen“.

In diesem Jahr stand die Pionierarbeit

der Organisation Medical Detection

Dogs im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die Organisation bildet Hunde

aus, die in besonderer Weise geeignet

sind, ernsthaft erkrankte Menschen zu

unterstützen. Sie können beispielsweise

bei Diabetes-Patienten Symptome einer

Unterzuckerung erkennen. Medical Detection

Dogs sind darüber hinaus in der

Lage, Krebserkrankungen im wahrsten

Sinn des Wortes „zu erschnüffeln“.

BfT

Vor allem Hunde und Katzen werden

auch erfolgreich bei der Behandlung

psychischer Erkrankungen eingesetzt.

In der EU unterstützen darüber hinaus

bereits mehr als 12.000 Hunde blinde

Sozialer Partner.

Der Kontakt zu Tieren kann die Lebensqualität

älterer oder kranker Menschen

steigern.

Gesundheitsschutz.

Viele, aber nicht alle Infektionserkrankungen, lassen

sich durch Impfung verhindern. Eine sichere Gesundheitsvorsorge

beginnt im Welpenalter.

tet. Hier spielen möglicherweise Infektionen

bei Füchsen und eine gewisse

„Impfmüdigkeit“ eine Rolle.

Aus der Vielzahl der parasitenbedingten

Infektionen wurden die canine Leishmaniose

und die canine kutane Dirofi lariose

herausgestellt.

Die ausführlichen Abstracts der Vorträge

stehen zum Download unter www.aftonline.net

zur Verfügung. ■

oder sehbehinderte Menschen im Alltag,

fast 1.000 Hunde ersetzen Tauben oder

Schwerhörigen den Hörsinn, auch körperlich

Behinderten helfen sie auf vielfältige

Weise. Tiere sind also erwiesenermaßen

in der Lage, die Gesundheit der

Menschen nachhaltig und auf vielen Gebieten

zu schützen und zu fördern. Das

macht sie selber so schützenswert. ■

IMPRESSUM

Herausgegeben vom Bundesverband

für Tiergesundheit e.V. (BfT),

Mitglied des europäischen Verbandes

IFAH-Europe und des Weltverbandes IFAH.

Konzept und Realisierung:

agro-kontakt GmbH, Nörvenich.

Nachdruck – auch auszugsweise – ohne

Genehmigung des Herausgebers erlaubt;

Quellenangabe und Beleg erbeten.

V.i.S.d.P.: Dr. Martin Schneidereit (ms),

Bundesverband für Tiergesundheit,

Schwertberger Straße 14, 53177 Bonn,

Telefon: 0228/318296,

e-mail: bft@bft-online.de

www.bft-online.de

Fotos: iStock, agrar-press, BfT, Klostermann

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine