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ANSPRECHPARTNER ‾‾‾‾‾‾

Micha Ries

+49 241 47062-446

micha.ries@bet-aachen.de

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BET-Infos für Netzbetreiber 02-2012

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BET Infos für Netzbetreiber –

Aktuelle Informationen zu Strom- und Gasnetzen

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«Briefanrede» «Titel» «Nachname»,

mit unserem zweiten Kundenrundschreiben 2012

möchten wir Sie wieder wie gewohnt kurz und prägnant

auf aktuellen Handlungsbedarf und die nachfolgenden

Themen aufmerksam machen:

• Kostenprüfung 2. Regulierungsperiode Strom,

Basisjahr 2011

o Konsultationsverfahren hat begonnen

o Verfahrensunterschiede der Länder

• Ein halbes Jahr Netzbilanzierung nach MaBiS –

lessons learned?

• Netzentgelte Gas: Kalkulation von

Sonderentgelten nach § 20.2 GasNEV

o Zu erwartende Änderung des Leitfadens

der Regulierungsbehörden

BET Expertentreffen: Energieforum bringt

aktuelle Themen auf den Punkt

BET: Ausgewählte Fachartikel und

Seminarbeiträge

Ihre persönlichen BET-Berater stehen Ihnen für Ihre

Fragen und Anregungen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß aus Aachen

i. V. Micha Ries

Kostenprüfung 2. Regulierungsperiode Strom,

Basisjahr 2011


Seit dem 27. April 2012 sind der Erhebungsbogen zur

Kostenerhebung im Basisjahr 2011, der

Beschlussentwurf sowie die Beschreibung zur

Datenerhebung auf der Internetseite der

Bundesnetzagentur (Link: hier) veröffentlicht.

Die Frist zur schriftlichen Stellungnahme des nun

nochmals abgeänderten Erhebungsbogens II wurde bis

zum 9. Mai 2012 verlängert.

Die Bundesnetzagentur hatte ursprünglich 34

verschiedene Betriebsprozesse der Betreiber von

Stromverteilnetzen erfasst und erwartete die Überleitung

20 einzelner Kostenarten in diese Prozesse. Vermutlich

aufgrund massiver Einwände der Netzbetreiber und der

Verbände wurde diese Abfrage nun doch wieder zurück

genommen.

Stattdessen wird nun konkret ein separater

Erhebungsbogen für durch verbundene Unternehmen

ausgeführte Dienstleistungen verlangt. Gleiches galt

bisher auch bereits für Pachtverhältnisse, so dass im

Falle eines Pacht- / Dienstleistungsmodells der

Verteilnetzbetreiber nun mindestens drei

Erhebungsbögen auszufüllen und abzugeben hat.

Auch die Netzbetreiber, die bis zum 30.06.2012 einen

Antrag zur Teilnahme am vereinfachten Verfahren nach §

24 ARegV stellen, sind von der Datenmeldung zu den

Dienstleistungs- und Pachtverhältnissen nicht befreit.

Die Abfrage der Veränderung bestimmter

Strukturparameter im gleichen Erhebungsbogen mahnt

zudem zur sorgfältigen Ausarbeitung der verschiedenen

Daten-Register, welche zumindest zum Teil inhaltlich

ineinander verzahnt sind und somit verschiedenste

Rückschlüsse zulassen.

In Anlehnung an die ersten Kostenprüfungen Basis 2004

bzw. 2006 wird auch im aktuellen Erhebungsbogen die

Kostenstellenrechnung abgefragt. Hier findet also die

Verteilung der Kosten auf die Kostenstellen nach Anlage

2 StromNEV statt und bereitet die später noch

auszuführende Kostenwälzung vor.

Nach Ende der Konsultationsphase und Festlegung

durch die Bundesnetzagentur wird BET ein angepasstes

Kalkulationswerkzeug auf Excel Basis zur Verfügung

stellen.

Es sollen wieder bestimmte Rechenprozesse und auch

das Befüllen der Erhebungsbögen vereinfacht und zum

Teil automatisiert werden.

Es empfiehlt sich, vor Datenabgabe zur Überprüfung der

Kostenstruktur eine fiktive Kostenwälzung nebst

Erstellung eines fiktiven Preisblattes vorzunehmen. Auch

hierzu stehen die entsprechenden

Kalkulationswerkzeuge seitens BET zur Verfügung.


Die Abgabefrist für die Erhebungsbögen nebst Bericht

nach § 28 StromNEV im vereinfachten Verfahren soll der

30. September 2012 sein, für Unternehmen im

vollständigen Verfahren ist die Frist der 30. Juni 2012.

Nach Auskunft verschiedener

Landesregulierungsbehörden werden die Länder zum

Teil von einer umfangreichen Datenerhebung der

Vorjahre 2007 bis 2010 über einen separaten

Erhebungsbogen eher absehen und sich tendenziell am

Vorgehen der Kostenprüfung Gas aus dem letzten Jahr

orientieren, insbesondere was die Fristen angeht. Aber

auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel:

Das Land Baden-Württemberg z. B. hat bereits am 29.

Februar 2012 einen eigenen Erhebungsbogen sowie eine

entsprechende Festlegung veröffentlicht.

Die Festlegung Prüfungsschwerpunkt Schlüsselung von

Gemeinkosten (Strom) und die Festlegung

Datenerhebung Kostenprüfung Teil I (Strom) sowie die

Dokumentation der Schlüsselung von Gemeinkosten

gehören zum ersten Teil der in Baden-Württemberg

einzureichenden Unterlagen. Hier liegt der Focus also

auf den Kostenschlüsseln sowie deren Herleitung.

Die Anforderungen an Struktur und Inhalt der

Dokumentation der Kostenschlüsselung wurden ebenfalls

am 29. Februar 2012 durch die Behörde in Stuttgart

festgelegt.

Die Landesregulierungsbehörde wird sodann im

Anschluss den 2. Teil der Festlegung der Datenerhebung

zur Kostenprüfung Strom und den damit verbundenen

Erhebungsbogen Anfang Mai in ein Anhörungsverfahren

einbringen und anschließend ebenfalls endgültig

festlegen. Die Frist zur Einreichung der vollständigen

Unterlagen samt Erhebungsbögen soll in Baden-

Württemberg der 1. August 2012 sein.

Die hessische Landesregulierungsbehörde hat sich am

24. Februar 2012 bei den von ihr regulierten

Netzbetreibern gemeldet und angekündigt, die Daten

2009 bis 2011 in Anlehnung an die Datenerhebung der

BNetzA durchführen zu wollen. Eine Verpflichtung zur

Datenmeldung der Prozesskosten soll es in Hessen

jedoch für die Teilnehmer am vereinfachten Verfahren

nicht geben. Abgabetermin für das vollständige

Verfahren soll in Hessen der 22. Juli 2012 sein. Die

Teilnehmer am vereinfachten Verfahren sollen ihre Daten

bis zum 30. September 2012 vorlegen.

Die bayerische Landesregulierungsbehörde

beabsichtigt, die Verlustenergiekosten bei den

Stromnetzbetreibern in der zweiten Regulierungsperiode

als volatile Kosten gemäß § 11 Abs. 5 ARegV zu

behandeln. Diese Vorgehensweise wird in NRW bereits

umgesetzt, so dass die Stromnetzbetreiber die Kosten

der Beschaffung von Verlustenergie jährlich in


tatsächlicher Höhe berücksichtigen dürfen.

Dies würde dann auch für die Netzbetreiber im

vereinfachten Verfahren nach § 24 ARegV gelten.

Insgesamt ein weiteres Argument für die Beantragung

des vereinfachten Verfahrens für die 2.

Regulierungsperiode.

BET bietet auch dieses Jahr wieder an, im Vorfeld der

Kostenmeldung den jeweiligen Unbundling-

Jahresabschluss auf Kürzungs- und

Optimierungspotenzial hin zu prüfen, sowie das

kalkulatorische Anlagevermögen abzubilden und auf

Basis 31.12.2011 zu bewerten (einschl. im Zuge der

ersten Kostenprüfung festgelegtem

Nutzungsdauerwechsel oder Sonderlösungen).

Sprechen Sie Ihren BET-Berater auf die individuelle

Problem- und Aufgabenstellung Ihres Unternehmens an.

Ein halbes Jahr Netzbilanzierung nach MaBiS:

Lessons learned?

In einem Vergleich mit 23 Unternehmen hat BET

untersucht, wie die Einführung der neuen Regelungen

zur Bilanzkreisabrechnung Strom im letzten Jahr

umgesetzt und welche Bilanzierungsergebnisse in den

ersten Monaten erzielt wurden.

Aufgabe des Unternehmensvergleiches war es, ein

erstes Benchmark für die Differenzzeitreihe zu ermitteln,

um die eigenen Prozessergebnisse besser einordnen zu

können. Im Regelfall sind die Differenzmengen das

variable Element innerhalb der Verteilnetzbilanzierung.

Deren Ursachen sind oft in der Anwendung von

Standardlastprofilen zu finden.

Im Gegensatz zur Deltazeitreihe, die nur bei

tatsächlichen Prozessfehlern anfällt, entstehen

Differenzmengen deshalb im Rahmen der synthetischen

Bilanzierung zwangsläufig. Auf der Kostenseite haben

beide Zeitreihen einen pönalisierenden Charakter. Bei

der Deltazeitreihe (DZR) ist dies offensichtlich, da die

Existenz einer Deltazeitreihe darauf hindeutet, dass die

Ursache in einem fehlerhaften Bilanzierungsprozess liegt

und z. B. Zeitreihen nicht gemeldet oder falsch berechnet

wurden. Bei der Differenzzeitreihe (DBA) hingegen sind

die Energiemengen durch einen kontinuierlichen

Verbesserungsprozess reduzierbar und somit vor dem

Versand von Zeitreihen beeinflussbar.

Die Hypothese, die für das Projekt aufgestellt wurde,

hieß: Verwendet der Netzbetreiber hinreichend gute

Standardlastprofile, um Differenzmengen zu vermeiden

oder zu minimieren?


Um diese Frage zu beantworten, muss zunächst einmal

festgestellt werden, was überhaupt als gut und was als

schlecht bezeichnet werden kann. Im Rahmen der

Untersuchung wurden Gruppen vergleichbarer

Unternehmen gebildet sowie einzelne Ergebnisse mit

Hilfe der Anzahl der Zählpunkte normiert, um sie

vergleichbar zu machen. Eine kontinuierliche

Verbesserung der Ergebnisse ist über den Zeitraum nur

bei einzelnen Werken nachweisbar. Interessant ist, dass

die Netzbetreiber mit den auf die SLP-Gesamtmenge

prozentual geringsten Differenzmengen nicht unbedingt

die Netzbetreiber mit den pro Zählpunkt geringsten

Kosten für Differenzmengen sind. Es wurde im Rahmen

der Datenanalyse bei den meisten Projektteilnehmern

nachgewiesen, dass die Differenzmengen einen

wiederkehrenden Fehler darstellen, der systematisch

beeinflusst werden kann.

Der Vergleich macht aber auch deutlich, dass bereits

einige Unternehmen von den klassischen Profilen

abweichen und schon individuelle Standardlastprofile

verwenden. Eine „automatische“ Verbesserung durch

den Einsatz angepasster Lastprofile (nicht VDEW) ist nur

bedingt nachweisbar.

Es soll betont werden, dass die Analysen der Zeitreihen

und die kontinuierliche Verbesserung der Bilanzierung

von wirtschaftlichem Interesse für den Netzbetreiber sind.

Differenzmengen sind nur zu einem Bruchteil im Rahmen

der Mehr- / Mindermengenabrechnungen zu egalisieren.

Differenzmengen, die aufgrund von

verbesserungswürdigen Standardlastprofilen – sowohl

auf der Ein- als auf der Ausspeiseseite – entstehen,

gehen zunächst einmal voll zu Lasten des

Netzbetreibers.

Es gibt „preiswerte“ und „teure“ Differenzmengen. Das

bedeutet, dass eine geringe Differenzmenge in den

falschen Viertelstunden u. U. teurer sein kann als eine

größere Differenzmenge in kostengünstigeren

Viertelstunden. Damit diese Kosten gar nicht erst

anfallen, ist eine Prozessverbesserung notwendig.

BET kann Sie dabei unterstützen, individuelles

Verbesserungspotenzial zu erkennen. Ein erster Schritt

zur Prozessverbesserung ist die Analyse der eigenen

Situation. Senden Sie uns Ihre Daten, und wir integrieren

Sie in unseren Unternehmensvergleich.

Ihre Ansprechpartner:

Christoph Aretz, christoph.aretz@bet-aachen.de

Telefon +49 241 47062-419

Ulrich Rosen, ulrich.rosen@bet-aachen.de

Telefon +49 241 47062-414


Netzentgelte Gas: Kalkulation von Sonderentgelten

nach § 20.2 GasNEV

Die Ermittlung von gesonderten Netzentgelten im

Gasbereich wird im § 20.2 GasNEV geregelt. In Fällen,

wo ein Direktleitungsbau droht, sollen unter bestimmten

Voraussetzungen Sonderentgelte kalkuliert werden

dürfen.

Hierzu hatte die Bundesnetzagentur am 2. November

2011 den Entwurf eines Leitfadens der

Regulierungsbehörden zur Ermittlung von

Sonderentgelten nach § 20.2 GasNEV veröffentlicht und

zur Konsultation gestellt.

Die Verordnung gestattet die Kalkulation von

gesonderten Netzentgelten in den Fällen, wo ein

unwirtschaftlicher Direktleitungsbau des Kunden

wahrscheinlich ist. Der Leitfaden sieht vor, die Kosten

dieses Direktleitungsbaus offen zu legen und die

Annuitäten zzgl. eines neu zu erwartenden vorgelagerten

Entgeltes den Netzentgelten des regulären

Verteilnetzbetreibers gegenüber zu stellen. Die

tatsächlichen gaswirtschaftlichen Bedingungen sowie die

realen Investitionsbedingungen sind einzubeziehen und

nachzuweisen.

Kritik an dem Leitfaden wurde insbesondere zur

Definition der Kundengruppen nach Verteilnetzbetreiber

und Industriekunde geäußert, sowie zur

Abschreibungsdauer der Investitionen bei

Industriekunden. Diese sollte gemäß Leitfaden mit 4

Jahren angesetzt werden, um spezielle Risiken aus z. B.

der Abwanderung des Betriebs oder einer möglichen

Insolvenz zu minimieren.

Der Leitfaden wird nun aller Voraussicht nach

dahingehend geändert werden, dass die

Abschreibungsdauer der Investition durch

leitungsbauwillige Industriekunden auch länger gewählt

werden kann, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt

sind. Kann eine abgesicherte vertragliche Bindung des

Industriekunden mit höherer Laufzeit erreicht werden, so

soll auch eine entsprechend längere Abschreibungszeit

kalkuliert werden dürfen.

Der zusätzliche Aufschlag von 10 % auf die Investition im

Fall des Antrages durch einen nachgelagerten

Verteilnetzbetreiber soll nun entfallen. Der Leitfaden geht

bei nachgelagerten Verteilnetzbetreibern grundsätzlich

von einem längeren Planungshorizont aus, so dass die

Abschreibungsdauer in diesem Fall unverändert

betriebsmittelscharf gemäß Anlage 1 GasNEV zu

rechnen sind.

Die Veröffentlichung des überarbeiteten Leitfadens wird

im Sommer erwartet, nachdem die Konsultation

abgeschlossen ist und die Verständigung auf eine

einvernehmliche Formulierung im Länderausschuss


erfolgen konnte. Auch die Veröffentlichung eines

Kalkulationstools auf der Internetseite der BNetzA wird

sodann in Aussicht gestellt.

Zur Vorkalkulation und Abschätzung Ihrer individuellen

Situation bietet BET die Möglichkeit, bereits heute eine

Kalkulation entsprechend der v. g. Änderungen des

Leitfadens vorzunehmen.

Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine Kalkulationshilfe zur

Verfügung, die den derzeitigen Vorgaben des Leitfadens

der Regulierungsbehörden (einschl. der zu erwartenden

Änderungen) entspricht.

Sprechen Sie uns an!

BET-Expertentreffen: Energieforum bringt aktuelle

Themen auf den Punkt

Auf dem von BET veranstalteten Energieforum am 15.

März 2012 am Firmensitz im ehem. Kloster St. Alfons,

Aachen, wurden auch in diesem Jahr wieder

hochaktuelle Themen diskutiert.

Die Notwendigkeit des Netzausbaus erläuterte Dr. Klaus

Kleinekorte, Managing Director bei der Amprion GmbH,

mit der Idee einer „Wind- und Sonnensammelschiene“.

Um das deutsche Stromnetz zu entlasten, soll über die

Sammelschiene eine gleichmäßige Einspeisung erreicht

werden. Auf dieser Basis können dann optimale und auf

den tatsächlichen Bedarf zugeschnittene

Transportkanäle in den Süden bzw. Norden geplant

werden, wobei HGÜ-Lösungen auf Basis von

Freileitungen eine interessante Option seien.

Es gäbe derzeit keinen Grund, die Rahmenbedingungen

zu Investitionsbudgets nach § 23 ARegV oder

Erweiterungsfaktoren nach § 10 ARegV zu überarbeiten,

wusste hingegen Barbie Kornelia Haller von der

Bundesnetzagentur zu berichten.

„Der Spotmarkt allein auf Basis des heutigen Energy-

Only-Markets bietet keinen ausreichenden Anreiz zum

Bau neuer Kapazitäten“, resümiert BET-Geschäftsführer

Dr. Michael Ritzau. In seinem Vortrag kommt der

Energieexperte zu dem Schluss, dass die Einführung

eines Kapazitätsmarkts bei Investoren neues Vertrauen

in nachhaltige Finanzierungen sichern kann. Er fordert

die Politik und Marktakteure auf, sich der Diskussion um

einen Kapazitätsmarkt zu öffnen, damit der Energiemarkt

stabile und kalkulierbare Rahmenbedingungen erhält.

Das BET-Energieforum hat sich seit 2010 zu einem

Treffen von hochkarätigen Vortragenden und

Energieexperten entwickelt. Es findet jährlich zu einem

ausgesuchten Topthema der Energiewirtschaft statt. In

2012 wurde zum Thema „Der Umbau des

Energiesystems und seine Finanzierung“ diskutiert.


Vortragende waren Oliver Krischer, Bündnis 90 / Die

Grünen – Mitglied des Bundestages, Energiepolitischer

Sprecher „Die Grünen“; Dr. Klaus Kleinekorte, Amprion

GmbH – Managing Director; Barbie Kornelia Haller,

Bundesnetzagentur – Leiterin des Referats

wirtschaftliche Grundsatzfragen der Energieregulierung;

Katrin Husung, Commerz Real AG – Bereichsleitung

Konzeption Institutionell und Commerz Real

Spezialfondsgesellschaft mbH – Geschäftsführung; Uwe

Greff, GLS Gemeinschaftsbank eG - Leiter Angebote,

Research, Immobilien; Rolf Wetzel, Netzkauf EWS e.G. –

Vorstandsmitglied; Dr.-Ing. Michael Ritzau, BET GmbH –

Geschäftsführer; Dr.-Ing. Christof Niehörster, BET GmbH

– Bereichsleiter Netzberatung; Dr. Klaus Neuhäuser,

BET GmbH – Bereichsleiter Managementberatung. Die

Moderation übernahm Dr. Ralf Köpke, Energie &

Management Verlagsgesellschaft mbH – Chefreporter.

Über diesen Link können Sie alle Vorträge des BET -

Energieforums 2012 abrufen.

BET: Ausgewählte Fachartikel und Seminarbeiträge

Dr. Christiane Michulitz, Stefano Jardella:

„Ampel für bessere Prozesse“ (PDF-Download)

in: ZfK 04/2012 (www.zfk.de), S. 21

Weitere BET-Fachartikel finden Sie auf unserer Website

unter Veröffentlichungen, weitere Vortragsbeiträge unter

Veranstaltungen.

Veranstaltung

Managerakademie

Zukunftsenergie

Erdgas -

Strategische

Ausblicke für die

Branche in Europa

ew Informationstag

Energiewende

kompakt

Termin BET-Referent

8. Mai in

Berlin

4. Juni in

Mainz

Dr. Michael

Ritzau

Dr. Michael

Ritzau

Wie gewohnt stehen Ihnen die Kolleginnen und

Kollegen von BET gerne bei Fragen zu unseren heute

behandelten Themen zur Verfügung.

Sprechen Sie uns einfach an!

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BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH • Geschäftsführer: Dr. -Ing. Wolfgang

Zander und Dr. -Ing. Michael Ritzau • Alfonsstraße 44 • 52070 Aachen

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Redaktion: Simone Lehmann • Telefon +49 241 47062-422 • simone.lehmann@bet-aachen.de •

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