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Küchenplaner 5/6 2018

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen. Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“. Kontakt Redaktion: Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de Kontakt Anzeigen: Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de www.kuechenplaner-magazin.de

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten.

Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

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Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

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Ausgabe 5 / 6 / <strong>2018</strong><br />

STROBEL VERLAG<br />

Eurocucina –<br />

Mailand<br />

erleben<br />

▶ 8<br />

küchenwohntrends –<br />

Mit Stil<br />

und Charme<br />

▶ 44<br />

Dunstabzug –<br />

Die Haube<br />

als Lichtobjekt<br />

▶ 52


Impulse/Ansichten<br />

Das Ende der Einbauküche?<br />

Von Dirk Biermann<br />

Hauptsache nicht mehr als Küche erkennbar<br />

und Hauptsache mobil – damit es beim<br />

nächsten Umzug besser fluppt. In Sachen<br />

Trends hätte man von der Eurocucina wohl<br />

mehr erwarten dürfen. Oder naht das Ende der<br />

Einbauküche, so wie wir sie kennen, schätzen<br />

und lieben gelernt haben, tatsächlich?<br />

Die Eurocucina scheint schon wieder Lichtjahre entfernt. Dabei<br />

sind es mit Erscheinen dieser Ausgabe gerade mal etwas mehr<br />

als sechs Wochen. Vielleicht liegt das an unserer schnelllebigen<br />

Zeit, vielleicht an den vielen anderen Terminen, die seitdem Aufmerksamkeit<br />

eingefordert haben, vielleicht ist es aber auch das<br />

psychologische Moment der Verdrängung, das hier das Kommando<br />

übernimmt. Denn seien wir ehrlich: Ein Zuckerschlecken ist<br />

der Messebesuch in Mailand nicht. Allein schon wegen der vielen<br />

Menschen. Das fängt in der Metro an. Ein Cappuccino beim<br />

Frühstück zuviel – weil man doch gerade so schön im Kontakt<br />

mit der italienischen Lebensart war – und schon ist der antizyklische<br />

Reiseplan dahin. Dann steckt man mittendrin in einer dieser<br />

elektrifizierten Sardinenbüchsen und rumpelt im Schummerlicht<br />

durch unterirdische Gänge. Immer in der Hoffnung, dass der<br />

Zugführer den Weg kennt und die Stromleitungen stabil bleiben.<br />

Irgendwo wird doch noch ein Fitzelchen Sauer stoff sein. Wer das<br />

einmal miterlebt hat, weiß, wie lange 38 Minuten sein können.<br />

Die Eurocucina ist natürlich mehr als kollektives Schwitzen<br />

in schlecht gelüfteten Eisenbahnwaggons. Es ist auch dichtes Geschiebe<br />

und Gedränge an Messeständen, wie geplündert wirkende<br />

Imbissauslagen zur Mittagszeit und ein heilloses Durcheinander<br />

auf den kargen Grünflächen des Messegeländes. 434 509 Besucher*<br />

sollen es an sechs Tagen gewesen sein. Wer vor Ort war,<br />

hat keinen Grund, an den Zahlen des Veranstalters zu zweifeln.<br />

Sollten Sie jetzt argwöhnen, dass es mir in Mailand nicht gefallen<br />

hat, habe ich einen falschen Eindruck erweckt. Grundsätzlich<br />

war ich natürlich froh, die Fahrten mit der Metro wieder einmal unbeschadet<br />

überstanden zu haben, doch gleichzeitig fühlte ich mich<br />

auch aktiviert. Und inspiriert – von dieser kreativen Grundstimmung,<br />

die allgegenwärtig zu sein schien. Denn die Euro cucina ist<br />

natürlich mehr als zu viel, zu voll, zu eng. Die Ausstellungen<br />

in den Design-Vierteln der City gehören zwar nicht zum offiziellen<br />

Geschehen dazu, aber irgendwie natürlich doch. Gerade diese<br />

Kombination macht den Charme der Messewoche aus.<br />

Inhaltlich gab es manche bemerkenswerte Präsentation, in<br />

erster Linie aber viel Fortgeführtes. Wohnliche Möbel für offen<br />

konzipierte Grundrisse, großformatige Einschubtüren, bewegliche<br />

Arbeitsflächen, das Spiel von offenen und geschlossenen Flächen,<br />

viele Regale mit und ohne integrierten Kastenelementen,<br />

sehr viel Licht an allen möglichen und unmöglich scheinenden<br />

Stellen, sehr viele Module, viel Glas und Kräuteraufzuchtstationen<br />

für den naturnahen Touch. Der ist auch bitter nötig, denn<br />

die bevorzugt dunklen bis tiefdunklen Fronten versprühen zwar<br />

Eleganz, lassen aber ein wenig die Lebensfreude vermissen. Da<br />

leistet ein Topf Basilikum aus dem Discounter schon mal gute<br />

Dienste. Zum Glück gibt es aber auch immer mehr hochwertige,<br />

natürliche Materialien wie Keramik, Keramik und Keramik.<br />

Aber auch Keramik in Marmor-Optik. Und Stein generell.<br />

Und an welchen grundlegenden gesellschaftlichen Entwicklungen<br />

orientiert sich diese Gestaltung von Möbeln zur Gestaltung<br />

von Lebensräumen? Da ist wohl allen voran der Anspruch<br />

des zeitgemäßen Kunden an Mobilität. Deshalb muss vieles<br />

leicht und offen wirken mit dünnen Fronten und Arbeitsflächen<br />

sowie dem Verzicht von Griffen. Und handfeste Materialität. Als<br />

Gegenentwurf zur ewigen Display-Wischerei. Und Ökologie. Um<br />

einen Rest von Verbundenheit zu spüren in einer zunehmend<br />

durchdigitalisierten Welt.<br />

Bestimmt 95 % aller in Mailand präsentierten Küchen zielten<br />

auf die oberen 5 % des Marktes. Wobei sich stets auch die Frage<br />

stellte, was im Einzelfall begnadete Küchenbaukunst mit Chance<br />

auf Wiederholung ist und was das einmalige Ergebnis eines<br />

talentierten Messebauers. Aber genau das macht die Eurocucina<br />

auch aus. Diese Lust am Spielen und Träumen. Mal wird ein<br />

Trend daraus, mal auch nicht. Zum Glück gibt es ja noch die LivingKitchen.<br />

Die wird dann zeigen, was davon in der modernen<br />

Küche umgesetzt werden kann. Für die übrigen 95 % des Marktes.<br />

Und dann auch gern als Einbauküche. Die ist nämlich lebendiger<br />

denn je, ob im offen konzipierten Wohnraum oder traditionell.<br />

* Bezogen auf die Einrichtungsmesse Salone di Mobile inkl. der begleitenden Küchen-, Bad- und Geräteausstellungen<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 3


Inhalt<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

8 44<br />

Ob auf der Messe oder in den Design-Vierteln der Mailänder<br />

City: In der Eurocucina-Woche wird es überall eng. Die<br />

kreative Grundstimmung scheint dennoch allgegenwärtig.<br />

Viel Lob für die küchenwohntrends: Das neuartige Messekonzept<br />

im historischen Industrieambiente kam gut an. Im<br />

Mittelpunkt stand die Verschmelzung der Wohnwelten.<br />

Messe<br />

8 Eurocucina <strong>2018</strong>: Mailand erleben<br />

10 Poggenpohl: Die Küche aus dem Wohnraum entwickeln<br />

12 LEICHT: Die Marke für Architekten<br />

14 Nolte: Wohnliche Küchen für jedermann<br />

16 Schüller: Mit der Kraft der zwei Marken<br />

18 SieMatic: Purismus ganz wohnlich<br />

20 nobilia zeigt Größe und Dynamik<br />

22 Willkommen im Häcker-Salon<br />

24 rational: Jubiläumsmodell im metallischen Glanz<br />

25 Bauformat: Eine Welt ohne Farbe<br />

26 Die Web-Cam im Vorratsschrank<br />

30 Weitere Aussteller-Splitter von der Eurocucina<br />

34 V-ZUG: Swiss Made stilvoll inszeniert<br />

36 Italienische Möbelhersteller auf der Eurocucina<br />

Messe<br />

42 Vauth-Sagel zeigt sich in Mailand als Marke<br />

44 küchenwohntrends: Mit Stil und Charme<br />

Hausgeräte<br />

52 Neuheitenübersicht: Der Dunstabzug als Lichtobjekt<br />

Arbeitsflächen<br />

62 Lechner: Mit Transparenz in die Zukunft<br />

67 Studie: Arbeitsflächen haben Potenzial<br />

Küchenfertigung<br />

68 Schock Metall: Einzugsysteme in vielen Varianten<br />

69 Kesseböhmer: Die Schranktür im Fokus<br />

Foto: Kesseböhmer<br />

Zum Titelbild<br />

Das Türregal „Tandem side“ von<br />

Kesseböhmer schließt die Lücke zwischen<br />

konventionellem Innenleben<br />

mit Einlegeböden und funktionaler<br />

Vollausstattung mit effizienter Stauraumnutzung.<br />

Als Baukastensystem<br />

konzipiert, lässt es sich vom Nutzer<br />

individuell konfigurieren und passt<br />

sich auch noch nachträglich der Küchenarchitektur<br />

an. „Tandem side“<br />

ist in vier Rahmenhöhen für lichte<br />

Schrankhöhen von 600 bis 1700 mm<br />

verfügbar und passt so in alle gängigen<br />

Hoch-, Ober- und Unterschränke.<br />

www.kesseboehmer.de<br />

Markt + Menschen<br />

70 AMK-Wirtschaftszahlen: Erneut über 11 Mrd. Umsatz<br />

72 Schüller plant Neubau im großen Stil<br />

74 Personalien aus der Küchenbranche<br />

Jahrestagungen der Küchenverbände<br />

78 DER KREIS, Küchenring, KüchenTreff und MHK<br />

Diverses<br />

3 Ansichten: Vom Ende der Einbauküche<br />

90 Partner des Fachhandels<br />

91 Impressum<br />

4 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Das neue Herzstück Ihrer Küche.<br />

Mit Wasser beginnt und endet die Arbeit in der Küche. hansgrohe<br />

bietet dafür perfekt aufeinander abgestimmte Spüleinheiten mit<br />

Spülen, Armaturen und der innovativen sBox im Unterschrank.<br />

hansgrohe. Die schönsten Momente mit Wasser.<br />

www.hansgrohe.de/kueche


Schaufenster<br />

Offen und wohnlich<br />

Zur Eurocucina <strong>2018</strong> zeigte LEICHT das neue Regalsystem<br />

„Fios“. Es wird wandgebunden eingesetzt<br />

und auf Maß gefertigt wird. Die Struktur besteht aus<br />

einem pulverbeschichteten Stahlbügelrahmen, in<br />

welchen sich in Material und Farbe variable Regalborde<br />

einlegen lassen – in Ausführungen mit Kunststoffoberflächen<br />

über Echtholzfurniere, Matt- oder<br />

Glanzlack bis hin zu Beton (Concrete) steht eine<br />

große Vielfalt zur Verfügung, ebenso bei den Farben,<br />

darunter auch ausgewählte Töne aus Les Couleurs ®<br />

Le Corbusier, die LEICHT als einziger Küchenhersteller<br />

im Programm führt. In dieser Ansicht in Kombination<br />

mit Regalböden aus strukturreicher Eiche.<br />

Es gibt kaum ein Möbel, mit dem sich persönlicher<br />

Stil, Lässigkeit und Offenheit so ausdrücken<br />

lassen wie mit einem Regal. Regale erlauben es, vor<br />

allem die Küche als individuellen, zum Wohnen<br />

offenen Raum zu planen, fließende Übergänge zu<br />

schaffen, aufzulockern und einen wirkungsvollen<br />

Kontrast zu geschlossenen Flächen zu setzen. Daher<br />

haben Elemente wie Regale, die sich individuell<br />

ausgestalten lassen, in der LEICHT Küchenplanung<br />

eine hohe Priorität.<br />

www.leicht.com<br />

6 KÜCHENPLANER


5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 7<br />

Anzeige


Spätestens ab Mittag wurde es richtig eng: Die Einrichtungsmesse<br />

„Salone del Mobile“ zählte inklusive der<br />

Küchen- und Badausstellungen rund 435 000 Besucher<br />

aus 188 Ländern. Etwas beschaulicher aber ebenfalls intensiv<br />

ging es im Designerviertel Brera (Foto unten) zu.<br />

Mailand<br />

erleben<br />

Die Eurocucina ist eine Messe. Eine sehr große und eine sehr<br />

gut besuchte Messe. Und sie ist das, was man ein Happening<br />

nennt. Denn die Eurocucina und „der Salone“ sind eine Woche<br />

lang allgegenwärtig. Auf der Messe schieben sich die Massen<br />

durch abgedunkelte Hallen. Ähnlich lebendig geht es in den<br />

Designvierteln der Innenstadt zu. Zahlreiche Showrooms wollen<br />

erlebt werden. Von früh morgens bis weit in den Abend.<br />

Selbst kleinste Grünstreifen werden für eine kreative Präsentation<br />

genutzt. Hersteller aus Deutschland waren sowohl auf der<br />

Messe als auch in der Stadt präsent. Wir haben sie besucht.<br />

8 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 9


Messe<br />

Ein Planungsbeispiel<br />

des<br />

neuen +Venovo-<br />

Konzepts. Charakteristisch<br />

ist<br />

die schwebende<br />

Wirkung des Küchenblocks.<br />

Was<br />

auch für die<br />

Hochschränke<br />

rechts im Bild<br />

gilt. Die dunkle<br />

Arbeitsfläche<br />

ist bei allen Umsetzungen<br />

Programm<br />

– damit<br />

sich die dunkle<br />

Kochfläche optisch<br />

zurücknehmen<br />

kann.<br />

Foto: Poggenpohl<br />

Die Küche aus dem<br />

Wohnraum heraus entwickeln<br />

Dass sich die Küche dem Wohnen öffnet, ist als Trendaussage hinlänglich bekannt. Mit dem neuen<br />

Konzept +Venovo nähert sich Poggenpohl dem Ziel aus entgegengesetzter Perspektive – aus dem<br />

Wohnen heraus. Charakteristisch ist die zurückhaltende Gesamtwirkung. Das Mobiliar steht auf<br />

eleganten Kufen und scheint zu schweben.<br />

+Venovo ist das erste eigenständig entwickelte<br />

Konzept nach der Übernahme<br />

des Unternehmens durch den Münchner<br />

Investor Adcuram vor fast eineinhalb Jahren.<br />

Geschäftsführer Thomas Kredatus<br />

und sein Team haben in den vergangenen<br />

Monaten engagierte Arbeit geleistet<br />

und dem Traditionshersteller fast schon<br />

so etwas wie ein neues Gesicht gegeben:<br />

im Produkt und besonders auch im Marketing<br />

sowie mit der Gestaltung der internationalen<br />

Showrooms.<br />

Keine Grenzen mehr<br />

+Venovo tritt an, um die Grenze zwischen<br />

Küche und Wohnen „endgültig aufzulösen“,<br />

wie das Unternehmen betont.<br />

Tragende Rollen spielen dabei die Aspekte<br />

Freiheit und Flexibilität. Denn das Design<br />

leitet sich aus dem offenen Grundriss ab<br />

und nicht mehr aus der klassischen Idee<br />

der Küche mit ihren fest definierten Bereichen.<br />

Das kommt auch den heutzutage<br />

so häufig zitierten Stadtnomaden entgegen.<br />

Denn mit +Venovo kann man umziehen.<br />

Das modular konzipierte Mobiliar<br />

lässt sich unkompliziert wieder aufstellen.<br />

Das gilt für die Insel an sich, aber auch<br />

für die frei stehenden Side- und Hochboards.<br />

Poggenpohl: „Mit diesen Zutaten<br />

entstehen vielfältige, kreative Wohnvarianten.<br />

Noch mehr aber (Erlebens-)Räume,<br />

die von den Kunden selbst neu geschaffen<br />

und definiert werden.“<br />

Auf zwei Kufen<br />

Elegant, fast filigran, scheint der zentrale<br />

Küchenblock im Raum zu schweben<br />

– getragen von zwei den Korpus umlaufenden<br />

schlanken Bügeln. Ein unsichtbares<br />

Tragegestell macht eine Stütze im<br />

Mittelbereich überflüssig. So entsteht der<br />

Schwebeeffekt. Sämtliche Funktionen<br />

und Bereiche wie Kochfeld, Absaugung,<br />

Backofen, Kühlgerät, Spüle und Arbeitsfläche<br />

sind darin bewusst unauffällig organisiert.<br />

So ist eine dunkle Arbeitsfläche<br />

stets Konzeptbestandteil – damit sich die<br />

schwarze Glaskeramik des Muldenlüfters<br />

zurücknimmt. Die Schübe mit ihrer klaren<br />

Ordnung animieren zum Einsortieren<br />

von Besteck, Gewürzen oder anderen Küchenutensilien.<br />

Im Raum zwischen oberer<br />

und unterer Arbeitsfläche ist ein Schneidebrett<br />

integriert.<br />

Neue Gesichter für die Marke<br />

Im Umfeld der Eurocucina hat der Traditionshersteller<br />

ein starkes Zeichen für<br />

einen grundlegenden Aufbruch gegeben.<br />

Symbol dafür ist auch das neu aufgelegte<br />

Markenbuch. „Jeder Mensch ist anders, jeder<br />

Mensch ist gleich“, lautet einer der<br />

Sätze daraus. Die Bilder zeigen nicht Models<br />

im gestellten Hochglanzambiente, sondern<br />

Menschen in echten Situationen: auf<br />

Straßen, in Museen und Cafés. Zwischen<br />

Dünen wandernd oder im Zuhause an unterschiedlichen<br />

Orten dieser Welt. Dazu<br />

passt auch dieser Satz: „Jeder Mensch ist<br />

in Bewegung, jeder Mensch steht still“ –<br />

und jeder tut es auf seine Weise.<br />

Offen für den Menschen im Kunden<br />

Offenheit für die Menschen und ihre<br />

unterschiedlichen Lebenskonzepte ist es,<br />

was Poggenpohl mit dem Bilderreigen demonstrieren<br />

will. Ein ebenfalls neu pro-<br />

10 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


duzierter Imagefilm führt das Thema weiter<br />

und erzählt vom vielfältigen Leben<br />

der Menschen in einer globalisierten Welt.<br />

Man spürt die City Beats und die Stille in<br />

der Natur, erkennt sich selbst darin und<br />

ahnt: das Draußen braucht das Drinnen.<br />

Das Drinnen das Draußen. Das Poggenpohl-Team<br />

hat sich für diesen Film auf<br />

eine Reise zu den Menschen in dieser Welt<br />

begeben, um sie noch besser zu verstehen<br />

in der Vielfalt und Tiefe ihrer Bedürfnisse.<br />

Küche ist das, was der Mensch<br />

braucht<br />

Die Konsequenz für Poggenpohl,<br />

drückt André Backemeier, Leiter Marketing<br />

und Design, so aus: „Küche ist heute<br />

eben das, was Küche für den Menschen<br />

leisten soll. Werk- oder professionelle<br />

Wirkstatt sein, Erlebnisraum oder Part<br />

time Office, separiert oder als Mittelpunkt<br />

der Wohnung. Denn Küche macht den<br />

Rückzug ins Selbst so möglich wie die Begegnung<br />

mit Familie oder Freunden. Mal<br />

ist sie dominant und edel, mal nimmt sie<br />

sich zurück und integriert sich leise ins<br />

Wohngeschehen. Poggenpohl schafft dafür<br />

den Optionenraum. Ganz individuell,<br />

auf höchstem Niveau.“<br />

„Wir haben schon viel in die<br />

Marke investiert und werden<br />

noch viel mehr investieren.“<br />

Thomas Kredatus, Geschäftsführer<br />

Poggenpohl.<br />

„Sei wer Du bist“<br />

In die neue Poggenpohl-Welt führt<br />

auch der neue Website-Auftritt. Die Botschaft<br />

lautet: „Mensch – sei wer Du bist,<br />

wir bauen die Küche dafür.“<br />

Wer sich lieber hautnah davon überzeugen<br />

möchte, hat dazu auch am Herforder<br />

Stammsitz die Gelegenheit. Der<br />

„Die Küche als Antwort auf die Bedürfnisse des Menschen<br />

zur jeweiligen Zeit.“ André Backemeier, Leiter<br />

Marketing und Design Poggenpohl.<br />

Showroom dort wurde grundlegend umgebaut.<br />

Ebenso wie im Rahmen der Eurocucina<br />

die Mailänder Dependance an<br />

der Via Galileo Galilei. Dort begrüßte das<br />

Unternehmen während der Messewoche<br />

zahlreiche Kunden aus der ganzen Welt.<br />

www.poggenpohl.de


Messe<br />

Die Marke für Architekten<br />

LEICHT Küchen schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. In Mailand präsentierte<br />

sich das Unternehmen selbstbewusst als Architektenmarke Nr. 1 – mit strategischen<br />

Konzepten und kreativen Ergänzungen. Auch die Zahlen stimmen.<br />

Im Mittelpunkt der Eurocucina-<br />

Präsentation stand das erstmals im<br />

September 2017 vorgestellte Konzept<br />

„Raum im Raum“, diesmal<br />

in einer Umsetzung in Schieferschwarz.<br />

Das Mobiliar ist in Form<br />

eines Kubus auf offenem Grundriss<br />

frei planbar und integriert die Küche<br />

vollständig in den Wohnraum.<br />

„Dieser Planungsansatz geht weit<br />

über die üblichen Raumkonzepte<br />

hinaus und schafft ein noch höheres<br />

Maß an Wohnlichkeit“, betont<br />

Vorstandsvorsitzender Stefan<br />

Waldenmaier die prägnante Neuentwicklung.<br />

Damit will der Hersteller<br />

auch seine Planungs- und<br />

Fertigungskompetenz demonstrieren.<br />

Denn das jeweilige Maß leitet<br />

sich aus den jeweiligen Wünschen<br />

der Kunden und des Planer<br />

ab. Wozu auch die Wahl der Materialien<br />

gehört. Losgröße 1 bestimmt<br />

deshalb die Umsetzung. Betreten<br />

wird der „Raum im Raum“ durch<br />

eine dezent integrierte Schwenktür<br />

gegenüber der Insel. Somit gestalten<br />

sich die Wege zwischen Kochen<br />

und Zubereiten sowie Hervorholen<br />

und Verstauen der benötigten<br />

Utensilien möglichst kurz und<br />

komfortabel. Stefan Waldenmaier<br />

ist überzeugt: „Die Komplexität<br />

des Funktionsraums Küche haben<br />

wir noch nie zuvor so schlüssig<br />

in den Wohnraum integriert.“ Dieses<br />

Interieurkonzept sei architekturprägend<br />

und hebe die Küche in<br />

eine neue Dimension. Zudem zeige<br />

sie die „herausragende Kompetenz“<br />

von LEICHT im Innenausbau.<br />

In horizontaler Optik<br />

Über das „Raum im Raum“-Konzept<br />

hinaus zeigte das Unternehmen<br />

in Mailand verschiedene ergänzende<br />

Neuheiten kleineren<br />

und größeren Ausmaßes. Dazu gehört<br />

das Innenausstattungssys tem<br />

„Combo“ in klarer, ruhiger Optik.<br />

„Combo“ wird entgegen der üb-<br />

12 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Fotos: Biermann<br />

„Solid“: Schichtstoff-Front mit<br />

Echtholzkante. Der Clou: der<br />

mattweiße Schichtstoff fasst die<br />

Kante von beiden Seiten ein.<br />

Die aus dem EVO-Konzept bekannte Arbeitsfläche mit<br />

8-mm-Kantenoptik gibt es jetzt auch ohne Metallkante.<br />

Mittelpunkt der LEICHT-Präsentation:<br />

das Architekturkonzept<br />

„Raum im Raum“ in Schieferschwarz.<br />

Anti-Fingerprint inklusive.<br />

Diese Aufnahme entstand<br />

kurz nach Messebeginn<br />

– deshalb hielt sich die Zahl<br />

der Standbesucher in Grenzen.<br />

Das änderte sich schnell.<br />

Umsatzplus von 11 %<br />

Die LEICHT Küchen AG feiert in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag<br />

und meldet neue Rekordzahlen. So stieg der Umsatz 2017 um mehr<br />

als 11 % auf 137 Mio. Euro. Selbst das Inland legte knapp über 10 %<br />

zu. Womit sich der Küchenmöbelhersteller deutlich vom Markttrend<br />

abhebt. Im Export konnte das Unternehmen sogar um 13 %<br />

wachsen. Besondere Dynamik verzeichnet das Unternehmen dabei<br />

in Asien. Die Exportquote beträgt stabil 60 %.<br />

Stolz ist LEICHT auch auf seine Bedeutung im Premiummarkt. So<br />

konnten die Schwaben ihre Position im Markt für Küchen im Verkaufswert<br />

von mehr als 20.000 Euro erneut ausbauen. Laut GfK<br />

liege dieser nun bei mehr als 27 %. „Nach dem erfolgreichen Jahr<br />

2017 hatten wir auch einen sehr guten Jahresauftakt; das erste<br />

Quartal wird mit einem hohen zweistelligen Umsatzplus abschließen“,<br />

berichtet Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmaier. Die<br />

Prognose für das zweite Halbjahr sei gleichlautend.<br />

„Wir sind die Architektenmarke<br />

Nr. 1.“ Stefan Waldenmaier,<br />

Vorstand LEICHT Küchen AG.<br />

lichen Anordnung quer konzipiert und erzeugt<br />

damit eine horizontale Optik. In Material<br />

und Farbe wirkt das neue System zeitlos<br />

elegant und lässt sich harmonisch auf die jeweilige<br />

Küche abstimmen. Das Innenleben<br />

ist in neutralem Schwarz gehalten und wird<br />

durch verschiedene Einlegeobjekte, Einsätze<br />

und Halterungen in hochwertiger Eiche<br />

variiert.<br />

Besondere Echtholzkante<br />

Ebenfalls neu im Programm ist die Antifingerprint-Oberfläche<br />

„Solid“. Diese verfügt<br />

über ein besonderes Kantendesign. Der<br />

Schichtstoff der Front wurde bei „Solid“ über<br />

die Echtholzkante gezogen. Das hat einen<br />

unauffälligen und doch charakteristischen<br />

optischen Effekt. „Solid“ gibt es in Mattweiß<br />

und Carbongrau für Möbelprogramme mit<br />

(Primo) und ohne (Contino) Griffe.<br />

Flexible Regal-Planung<br />

Den Trend zu wohnlich wirkenden Planungen<br />

mit Regalen setzte LEICHT zur Eurocucina<br />

ebenfalls fort. Das neue Regalsystem<br />

„Fios“ besteht aus einem Metallgestell,<br />

das in allen RAL- und NCS-Farben lackiert<br />

werden kann. Die Fachböden sind 27 oder<br />

16 mm stark und können aus jedem lieferbaren<br />

Material bestehen. Die Position der<br />

einzelnen Fachböden orientiert sich am<br />

Kunden- und Planerwunsch. Die Bandbreite<br />

der Möglichkeiten reicht von ganz unten bis<br />

ganz an die Decke. Dass die Fachböden über<br />

den Metallrahmen hinausragen, ist Konzept<br />

bei „Fios“.<br />

Mit und ohne Metallkante<br />

Eine weitere Variante bietet ab sofort<br />

auch die Arbeitsfläche aus dem Planungskonzept<br />

EVO. Charakteristisch dafür ist die<br />

Arbeitsplatte mit Metallkante in 8-mm-Optik<br />

(auf Trägerplatte). Nun gibt es diese auch<br />

ohne Metallkante.<br />

Große Pläne mit Keramik<br />

Keramik ist aktuell das Trendmaterial Nr.<br />

1 in der Küche. Auch LEICHT will sich der<br />

Keramik künftig noch intensiver widmen.<br />

Als Arbeitsflächenmaterial, aber besonders<br />

auch für großflächige Wandverkleidungen.<br />

Auf dem Messestand in Mailand wurde demonstriert,<br />

wie das in Zukunft aussehen<br />

könnte. www.leicht.com<br />

Neu bei LEICHT ist das frei planbare<br />

Regalsystem „Fios“, die Wandverkleidung<br />

dahinter besteht aus Keramik.<br />

Ein erster Ausblick auf das, was<br />

die Premiummarke künftig mit dem<br />

Trendmaterial vorhat.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 13


So fühlt sich das Original an:<br />

Die Furnierfront „Legno Eiche Trüffel“<br />

im Praxistest.<br />

Wohnliche Küchen für jedermann<br />

Offene, wohnliche Planungen müssen keine Frage des Budgets sein. Jedermann sollte sie sich leisten<br />

können. Mit diesem Credo stellte Nolte Küchen auf der Eurocucina Ideen vor, wie das gelingen kann.<br />

Nolte auf der LivingKitchen<br />

Noch im Rahmen der Eurocucina bestätigte Geschäftsführer<br />

Eckhard Wefing die Beteiligung von Nolte Küchen an der Living-<br />

Kitchen 2019. „Als einer der führenden Küchenhersteller mit nationalem<br />

und internationalem Anspruch sehen wir den deutschen<br />

Messestandort in Köln als wichtige Plattform, über die wir<br />

im 2-jährigen Wechsel mit der Eurocucina auch in 2019 werthaltige<br />

Impulse für unsere Marken- und Unternehmensentwicklung setzen<br />

werden.“ Nolte Küchen erwartet laut Wefing im kommenden Jahr<br />

eine weitere Steigerung der Relevanz der LivingKitchen für das internationale<br />

Publikum sowie eine Intensivierung der eigenen Markenpräsentation<br />

auch gegenüber dem Endkunden.<br />

Auf deutlich vergrößerter Fläche gegenüber 2016 zeigte<br />

Nolte Küchen in Mailand sieben Küchenwelten, allesamt individuell<br />

und wohnlich in Szene gesetzt. Mit der vielfältigen Inszenierung<br />

wollte die Küchenmarke erneut beweisen, dass geschmackvoll<br />

und kreativ gestaltete Küchen keine Frage des<br />

Budgets sind. Geschäftsführer Eckhard Wefing: „Eine Stärke<br />

von Nolte Küchen ist die überzeugende Interpretation der Küche<br />

als individuellem Lebensraum. Das fängt an bei einer kreativen<br />

Planung und geht als Gesamtkonzept bis zur einladenden Dekoration.<br />

Mit unserem Messestand wollten wir das Mailänder<br />

Publikum inspirieren und begeistern. Angesichts der positiven<br />

Rückmeldungen der Besucher ist uns das gut gelungen.“<br />

Besonderen Wert legt Nolte Küchen darauf, sich gestalterisch<br />

nicht in ein starres Korsett zwängen zu lassen. So prägten die<br />

Offenheit für Stile und Trends den Stand auf der Eurocucina.<br />

„Budgetunabhängig und mit zahlreichen Extras lassen sich mit<br />

Nolte Küchen immer neue Wohnwelten inszenieren, die bei aller<br />

Funktionalität das Leben in der Küche in den Mittelpunkt<br />

stellen.“<br />

Grifflose Küche mit dem Programm „Flair“. Die beleuchtete<br />

Kante setzt die Messingoptik in Szene.<br />

Fotos: Biermann<br />

Modern und wandelbar<br />

Aus der Materialvielfalt stach „Ferro“ heraus, das neue<br />

Frontenprogramm mit Echtmetalloberfläche. Auch die schwarze<br />

Front „Flair“ machte Eindruck, setzte sie doch die grifflose<br />

Küche „MatrixArt“ durch eine beleuchtete Kante in Messingoptik<br />

in Szene. Optionen im Bereich Zement sowie die Industrial<br />

Style-Küche „Integra“ setzten weitere Akzente. Dabei sind es<br />

auch bei Nolte Küchen oft die kleinen Details, die effektvoll zum<br />

stimmigen Gesamtbild beitragen. Dazu gehört auch die Farbe<br />

der Griffspur, die zur Messe in Mailand um eine Variante in<br />

Weiß ergänzt wurde. www.nolte-kuechen.de<br />

14 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


NICHT JEDES SCHWEIZER<br />

LUXUSOBJEKT PASST<br />

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Messe<br />

Mit der Kraft<br />

der zwei Marken<br />

„One Company – two Products“ – lautete die Kernbotschaft<br />

von Schüller auf der Eurocucina. Denn<br />

mit zwei eigenständigen Produktlinien deckt<br />

das Unternehmen die breite Mitte des Marktes<br />

ab, ebenso den Premiumsektor. Hinzu kommen<br />

exklusive Geräte und Arbeitsflächen. Im Mittelpunkt<br />

stand in Mailand die Premiummarke next125.<br />

Keramik auf der Front: bei next125 in drei neuen Dekoren.<br />

Hier in „Grigio“.<br />

Country, Industrial, Familie – und dazu ein multifunktional<br />

eingerichteter Hauswirtschaftsraum (Foto). Mit diesen<br />

Beispielen aus der Kollektion <strong>2018</strong> zeigte schüller.C in<br />

Mailand Planungstiefe und Variantenvielfalt.<br />

Um die Positionierung beider<br />

Linien auf nationalen und internationalen<br />

Märkten weiter zu<br />

forcieren, zeigte das Unternehmen<br />

auf der Mailänder Messe<br />

Vielfalt im Bereich schüller.C sowie<br />

die Premiere der Neuheiten<br />

von next125. Hierfür wurde eigens<br />

der Produktzyklus umgestellt:<br />

Mit einem Rhythmus von<br />

zwei Jahren präsentiert next125<br />

künftig Produkt-, Material-, Design-<br />

und Marketinginnovationen.<br />

Damit will das Unternehmen<br />

die notwendige Reifezeit<br />

für Neuentwicklungen gewährleisten.<br />

Der Schüller-Stand spiegelte<br />

die Kompetenz der Zwei-Marken-Strategie<br />

in einer emotional<br />

geprägten Darstellung wider.<br />

60 % der Fläche waren der Marke<br />

next125 gewidmet. Passend zum<br />

Premiumanspruch verströmte<br />

die Präsentation Eleganz, Offenheit<br />

und Struktur, umgesetzt mit<br />

dunklen Farben, hinterleuchteten<br />

Stoffen, metallischen Oberflächen<br />

und freien Durchblicken.<br />

Gerade der Gegensatz offener<br />

und geschlossener Bereiche erlaubte<br />

interessante Sichtachsen<br />

und bot auch im dichtesten<br />

Publikumsandrang genügend<br />

Raum zum Atmen.<br />

Sechs Beispielplanungen wurden<br />

inszeniert, gespickt mit zahlreichen<br />

Neuheiten. Einen Großteil<br />

davon vereinte die Küche der<br />

aktuellen Werbekampagne mit<br />

dem markenidentitätsstiftenden<br />

Kochtisch, Fenix-Oberflächen<br />

im matten Onyxschwarz, geräuchertem<br />

und gebürstetem Lärche-Furnier<br />

sowie Panelgärten<br />

in der Nische. Das neue Onyxschwarz<br />

ist noch eine Spur satter<br />

und dunkler als das bekannte<br />

Lava-Schwarz. Diesen Ton bietet<br />

Schüller aber weiterhin an. Die<br />

neue Markenkampagne mit den<br />

tierischen Protagonisten, aktuell<br />

sind es drei junge Kälber, zog<br />

sich als zentrales Element durch<br />

die komplette Gestaltung des<br />

Messestandes.<br />

Fotos: Biermann<br />

16 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Noch eine Nuance dunkler<br />

Mehrere neue Farben und<br />

Fronten erweitern bei next125 das<br />

Spektrum der Möglichkeiten für<br />

den Planer. Bei den Farben dominieren<br />

dunkle Töne wie Onyxschwarz,<br />

Mokkabraun und Rubinrot-Satin.<br />

Für eine natürliche Note<br />

sorgen neue Oberflächen aus markant<br />

gemasertem Holz, so zum Beispiel<br />

Lärche geräuchert gebürstet<br />

und Tanne schwarz gebürstet.<br />

Mit seiner samtweichen Oberfläche<br />

mit Anti-Fingerprint-Beschichtung<br />

setzt das Oberflächenmaterial<br />

Fenix weitere Akzente. Ästhetisch<br />

und funktional. Schüller hat Fenix<br />

erstmals mit in das next-Programm<br />

aufgenommen. Drei neue<br />

Dekore bei den Ceramic-Fronten<br />

gibt es ebenfalls.<br />

Eine weitere Neuheit spielt hinter<br />

der Front ihre Stärken aus: flexible,<br />

auswischbare Flex-Boxen<br />

aus Formvlies für die Organisation<br />

von Schüben und Auszügen.<br />

Die Boxen sehen aus und fühlen<br />

sich an wie aus Filz, können aber<br />

in der Geschirrspülmaschine gereinigt<br />

werden. Zur Verfügung<br />

stehen sieben verschiedene Einsätze<br />

und Boxen. Sie sind im Maß<br />

kompatibel.<br />

Im Bereich der Arbeitsplatten<br />

setzt Schüller noch intensiver auf<br />

eigene Kompetenz. Neu bei der<br />

Tochter Systemo sind die Materialien<br />

Fenix, Massivholz und Glas.<br />

Lebensräume gestalten<br />

Die Küche als Lebensraum zu definieren,<br />

bedeutet sie als Gesamtes<br />

zu gestalten. Aus diesem Verständnis<br />

heraus ist die neue next125<br />

Sideboard-Serie entstanden. Diese<br />

soll Kochen, Speisen und Wohnen<br />

optisch und funktional verbinden.<br />

Erhältlich in drei Höhen und vier<br />

Breiten können die Möbel anhand<br />

von Gestaltungselementen wie Regalen<br />

(optional mit englischen Zügen)<br />

oder Ablagetrays modular<br />

konfektioniert werden.<br />

Starke Präsenz<br />

Pünktlich zur Eurocucina feierte<br />

die aktuelle Werbe- und Medienkampagne<br />

von next125 Premiere.<br />

Inzwischen ist es das achte<br />

Motiv mit tierischen Hauptdarstellern.<br />

„Kälber und Küche in der<br />

Mühle“ heißt es diesmal. Neu aufgelegt<br />

wurde auch die next125-Zeitung.<br />

„Groß, frech, neu“, lautet der<br />

Anspruch. Auf knapp 50 Seiten erwartet<br />

den Leser ein Einblick in<br />

Mit der neuen Sideboard-Serie soll die Verbindung von<br />

Kochen, Essen und Wohnen noch eleganter gelingen.<br />

Küchen, Marke und Stories. Einen<br />

umfassenden Relaunch erfuhr zudem<br />

die Webseite von next125. Das<br />

Angebot bietet einen umfassenden<br />

Einblick in die Produktwelt von<br />

next125, ergänzt durch Reportagen<br />

und Inspirationen.<br />

Seit Ende letzten Jahres ist das<br />

Unternehmen außerdem auf der Videoplattform<br />

„YouTube“ aktiv. Unter<br />

dem Kanal „next125“ stehen<br />

dem Nutzer die in den letzten Jahren<br />

produzierten Video-Beiträge<br />

der Premiummarke sowie des Unternehmens<br />

zur Verfügung. Um<br />

die Philosophie in den Fokus zu<br />

rücken, wurde auf dem Messestand<br />

ein Video gezeigt, in dem Geschäftsführer<br />

Markus Schüller seine<br />

Leidenschaft für das Design von<br />

next125 beschreibt. Zu sehen ist es<br />

auf http://www.next125.de/de/inspirieren/design/<br />

und auf YouTube.<br />

www.next125.de / www.schueller.de<br />

Die neuen Flexboxen<br />

aus Formvlies<br />

dämpfen Geräusche<br />

und vertragen<br />

es, wenn man sie<br />

feucht säubert. Sogar<br />

in der Geschirrspülmaschine.<br />

Die Küche der aktuellen Kampagne vereint viele Neuheiten:<br />

Zum Beispiel die Front NX 870 in Fenix mit Anti-<br />

Fingerprint-Beschichtung. Und die Front NX 650 Lärche<br />

geräuchert, gebürstet. Neu sind auch die Paneelgärten<br />

links im Foto. Bewährt und inzwischen ein Markenzeichen<br />

von next125 ist der Kochtisch.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 17


Messe<br />

Purismus ganz wohnlich<br />

Die minimale Ästhetik der grifflosen Küche ist ein Grundpfeiler von SieMatic.<br />

Eingeläutet wurde diese Ära in Löhne bereits 1960. Seitdem prägt der Verzicht auf<br />

Griffe das internationale Küchendesign. Nun gibt es eine neue Idee dazu.<br />

„Wir glauben weiter an puristische Lösungen und an<br />

griffloses Design.“ Mit dieser klaren Aussage bringt<br />

SieMatic-Marketingchef Jörg Overlack die aktuelle<br />

Strategie des Premiumherstellers auf den Punkt. Dass<br />

daneben auch weitere Stilwelten Platz haben, bleibt davon<br />

unberührt. Im Rahmen der Eurocucina präsentierte<br />

das Unternehmen indes ein neues, puristisch orientiertes<br />

Konzept mit viel Glas, Licht und hochwertigen<br />

Materialien. Vorgestellt wurde es im erweiterten Mailänder<br />

Flagshipstore Monte Santo. Ein Name für das<br />

Konzept steht noch aus und wird wohl erst zur Hausmesse<br />

<strong>2018</strong> im September feststehen, bislang trägt es<br />

den Arbeitstitel „Concept Kitchen“. Aber dabei wird es<br />

wohl nicht bleiben.<br />

Mit viel Licht und Glas<br />

Angesiedelt ist das neue Küchen-Konzept in der Stilwelt<br />

PURE. Charakteristisch sind großzügige, getönte<br />

Glasflächen in Verbindung mit dem raffinierten Einsatz<br />

von Licht, das als Gestaltungselement in die Möbel<br />

integriert ist. Dieses Zusammenspiel erzeugt den<br />

Eindruck eleganter Transparenz und Leichtigkeit.<br />

Zentrales Gestaltungsdetail ist die komplett neuentwickelte<br />

Griffmulde, die das Greifen zu einem besonderen<br />

haptischen Erlebnis machen soll. Besonders elegant<br />

ist auch der Effekt, den die individuell steuerbare<br />

LED-Beleuchtung erzeugt, die dezent in die Schattenfuge<br />

der horizontalen und vertikalen Griffmulden integriert<br />

ist: „Die Anmutung der Möbel erinnert an eine<br />

Schmuckpräsentation“, erläutert der Küchenmöbelhersteller<br />

den Plan der Entwickler.<br />

Zwei Planungen, zahlreiche Optionen<br />

Gezeigt wurden in Mailand zwei völlig unterschiedliche<br />

Planungsvarianten. Beide gewollt puristisch und<br />

dabei doch wohnlich. Eine der Planungen inszeniert<br />

elegant den Kontrast von transparenten Hochschrankvitrinen<br />

mit furnierten, geschlossenen Elementen. Verbindendes<br />

Gestaltungsdetail sind die metallischen<br />

Oberflächen der Griffmulden sowie Vitrinentüren. Effektvolles<br />

und je nach Stimmung veränderbares Licht<br />

setzt dabei überraschende Akzente: Die in Parsolbronze<br />

getönten, verglasten Türen der Hochschrankvitrinen<br />

geben bei eingeschalteter Beleuchtung den Blick<br />

auf die edle Materialität des Innenraums frei: eine Kombination<br />

aus hochwertigem Echtholz-Furnier, Aluminium,<br />

Glas und verspiegelten Oberflächen. Die Flächen<br />

werden optisch aufgebrochen, es entsteht ein Spiel mit<br />

Die „Concept Kitchen“ in der Ausführung Weiß. Die Keramikarbeitsplatte zog viele begehrliche Blicke auf sich, über<br />

die aufgesetzte Bar-Theke mit ihrer elliptischen Rundung wurde kontrovers diskutiert.<br />

18 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Fotos: Biermann<br />

Zentrales Gestaltungsdetail<br />

der „ Concept<br />

Kitchen“ (Arbeitstitel)<br />

ist<br />

die komplett<br />

neuentwickelte<br />

Sie Matic Griffmulde<br />

mit dezent<br />

in die<br />

Schattenfuge<br />

integriertem<br />

und einstellbarem<br />

LED-<br />

Licht.<br />

wechselnden Ebenen und der Eindruck<br />

einer Mehrdimensionalität. „Ein Unterschied<br />

wie Tag und Nacht“, kommentiert<br />

SieMatic diesen Effekt.<br />

Auch die asymmetrische Komposition<br />

der Elemente bringt Spannung in die<br />

minimalistische Küchenplanung, in deren<br />

Fokus die dominante Insel steht. Die<br />

Verspiegelung des Sockels verleiht dem<br />

Block trotz seines Volumens eine leichte<br />

Anmutung. Das Lichtband innerhalb der<br />

umlaufenden Griffmulde aus goldbronce<br />

schimmerndem Aluminium scheint die<br />

filigrane, großzügig marmorierte Ceramic-Arbeitsplatte<br />

fast ein Stück schweben<br />

zu lassen.<br />

Grafische Strenge<br />

Das zweite Planungsbeispiel zeigt eine<br />

von grafischer Strenge geprägte Komposition<br />

aus Elementen in sterlinggrauem<br />

Mattlack mit AntiPrint-Beschichtung,<br />

grob texturierter Ceramic und schwarzmatt<br />

gebürstetem Aluminium – optisch<br />

zusammengefasst von der Stirnwand aus<br />

verglasten, beleuchteten Hochschrankvitrinen.<br />

Bei eingeschaltetem Licht präsentiert<br />

sich hinter dem grau getönten Glas<br />

der Vitrinenschränke die Rückwand als<br />

Kunstwerk: ein neues Echtholz-Furnier<br />

mit fein verarbeiteter Fischgrät-Struktur<br />

– inspiriert von der Idee klassisch verlegten<br />

Parketts, aber ganz neu und minimalistisch<br />

interpretiert. Individuell platzierbare,<br />

an der Rückwand aufgehängte<br />

furnierte Quader mit Schubkästen und<br />

Auszügen sowie gläserne Böden inszenieren<br />

die Präsentation von Objekten<br />

und Küchenutensilien. Der Schrankinnenraum<br />

wird so zur Bühne.<br />

Im Mittelpunkt des Interieurs steht<br />

die großvolumige, monolithische Insel,<br />

deren dominanter Charakter durch<br />

zahlreiche Details relativiert wird. Die<br />

beleuchteten Unterschrank-Vitrinen<br />

mit schwarzmatt gebürstetem Metallrahmen<br />

geben der Insel eine gewisse<br />

Transparenz. Ihre glänzende, sterlinggraue<br />

Innenlackierung steht in Bezug<br />

zur Gestaltung des Kochbereichs. Funktionselemente<br />

über der Insel und in der<br />

Nische nehmen die grafischen Linien<br />

auf. Die Strenge der Formensprache und<br />

Materialität wird jedoch bewusst durchbrochen<br />

mit einem warmen Akzent: die<br />

auf die filigrane Ceramic-Arbeitsplatte<br />

aufgesetzte Bartheke mit ihrer elliptischen<br />

Rundung und ihrer Oberfläche<br />

aus hellem Holz. Diese Lösung polarisiert,<br />

und nicht jeder Messegast war davon<br />

begeistert – doch zeigen die Diskussionen,<br />

dass sich die Gäste mit der Idee<br />

beschäftigten, anstatt unberührt daran<br />

vorbei zu schlendern. Außerdem darf<br />

selbstverständlich jeder Planer ohne die<br />

elliptische Rundung planen.<br />

Ganz neu gemacht<br />

Die Präsentationsräume des Flagshipstores<br />

präsentierten sich pünktlich<br />

zur Eurocucina von Grund auf neu.<br />

Und mehr als doppelt so groß wie bisher.<br />

Über die beiden Neuheiten hinaus zeigte<br />

Sie Matic Küchendesigns und Raumplanungslösungen<br />

der drei Stilwelten PURE,<br />

URBAN und CLASSIC, darunter auch<br />

die im Herbst 2017 international vorgestellte<br />

SieMatic PURE Collection mit ihrem<br />

charakteristischen Frame-Design.<br />

Die Lieferfähigkeit der jetzt vorgestellten<br />

Neuheit kündigt SieMatic für Ende<br />

des 1. Quartals 2019 an. Dann bestimmt<br />

mit einem eigenständigen Namen.<br />

www.siematic.de<br />

Charakteristisch für das neue SieMatic<br />

Küchen-Konzept sind großzügige, getönte<br />

Glasflächen in Verbindung mit filigranen<br />

Aluminiumprofilen, edlen Furnieren und<br />

effektvollem Licht.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 19


Messe<br />

nobilia zeigt<br />

Größe und Dynamik<br />

Marktführer nobilia zeigt längst auch international<br />

starke Präsenz. Aktuell in mehr als 80 Ländern weltweit.<br />

So war ein von Größe und Dynamik gekennzeichneter<br />

Auftritt auf der Eurocucina nur folgerichtig. Besondere<br />

Aufmerksamkeit erhielt die Marke noblessa.<br />

Das „Horizont“-Regal gibt es auch in der Ausführung für die Küchennische.<br />

Fotos: Biermann<br />

Neu für die international ausgerichtete Marke<br />

noblessa: Regalkonzept „Horizont“.<br />

Der Küchenmöbelhersteller definiert sich gern und<br />

zu Recht mit beeindruckenden Zahlen. Diesen Anspruch<br />

befriedigte auch die Standgestaltung auf der<br />

Eurocucina. Die sollte schließlich die Aspekte Größe<br />

und Dynamik repräsentieren. Mit einer Fläche von<br />

880 m 2 zählte der nobilia-Stand grundsätzlich zu den<br />

großzügigen Präsentationen der Messe, wobei Lamellen<br />

mit einer Gesamtlänge von 3,5 km einen Bauraum<br />

von 4400 m 3 umschlossen. Geprägt war der Entwurf des<br />

Standes von der zentralen Produktneuheit der nobilia<br />

Kollektion <strong>2018</strong>: der stauraumorientierten XL-Höhe, mit<br />

der sich weitere Höhen und neue Linienführungen realisieren<br />

lassen. Die Gestaltung mit den Lamellen im<br />

Außenbereich war von der Idee der Höhenlinien inspiriert.<br />

Durch die partielle Beleuchtung der Lamellen<br />

wurden zudem unterschiedliche Höhen betont.<br />

International mit noblessa<br />

Küchen aus Verl bedienen im Kern die breite Mitte<br />

des Marktes, sind aber immer stärker auch in den höheren<br />

Preisklassen vertreten. International erschließt<br />

die Marke noblessa diese exklusiven Segmente.<br />

noblessa speist sich aus dem regulären nobilia-Sortiment,<br />

wenngleich mit einer ausgewählten Gewichtung<br />

und einer eigenständigen Inszenierung. So war<br />

der Messestand in Mailand optisch zweigeteilt, mit<br />

zwei Eingangsbereichen für die Marken nobilia und<br />

noblessa und einer unterschiedlichen Farbauswahl. Im<br />

nobilia-Bereich mit neun Küchen (Highlights aus der<br />

Kollektion <strong>2018</strong> inklusive der Xtra-Arbeitsplatte) sowie<br />

bei der Außengestaltung und im Gastronomiebereich<br />

strahlte alles in den nobilia-CI-Farben Weiß und Rot.<br />

Bei noblessa standen die Farben Weiß und Anthrazit<br />

im Vordergrund. Drei Planungen repräsentierten hier<br />

das Studiokonzept für internationale Märkte. Und das<br />

inklusive des neuen Regalkonzepts „Horizont“, das<br />

dem Trend der offenen Raumgestaltung Rechnung tragen<br />

soll und grundsätzlich für alle Räume des Hauses<br />

geeignet sei, wie der Hersteller hervorhebt.<br />

5/6/<strong>2018</strong>


Nobilia zeigte in Mailand die Highlights der Kollektion<br />

<strong>2018</strong>. Eine Betonnachbildung ist dabei Pflicht.<br />

Die neue XL-Höhe, eine Neuheit aus dem Herbst 2017, prägte als zentrales<br />

Thema auch die Gestaltung des Messestandes auf der Eurocucina.<br />

Zentrale Insel für Kommunikation<br />

Im Innenraum des Standes führte eine große Kommunikationsinsel<br />

mit Lounge-Bereich die beiden Standbereiche<br />

zusammen. Auf dieses Konzept einer zentralen<br />

Kommunikationsinsel legt nobilia großen Wert:<br />

bietet es doch Raum zum Austausch von Ideen, Erfahrungen<br />

und Zukunftsperspektiven. Und Küche gucken<br />

konnten die Gäste von dort aus auch. www.nobilia.de<br />

Arbeitsplatte und Kücheninsel: RETROSTONE I Fliesenspiegel CALACATTA I Entworfen von DOCA I Eurocucina <strong>2018</strong><br />

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Messe<br />

Fotos: Biermann<br />

Neu bei Häcker „systemat“ sind Keramikfronten in sechs Farben. Diese hier heißt „Calacatta“ und erinnert an Marmor.<br />

Willkommen im Häcker-Salon<br />

Fronten aus Keramik, das Oberschrank-Bewegungssystem „SlightLift“ in aktualisierter Version und<br />

ein neuer Rolladenschrank mit eleganten Glaslamellen. Schon mit dieser Auswahl an Neuheiten ließ<br />

Häcker auf der Eurocucina aufhorchen. Noch mehr aber ging es dem Unternehmen um Emotionen.<br />

„PURemission“ steht für formaldehydreduzierte<br />

Holzprodukte. Die sind Häcker besonders wichtig.<br />

Schließlich feiert der Küchen möbel<br />

hersteller aus Rödinghausen in<br />

diesem Jahr 120. Geburtstag. Grund<br />

genug also, das internationale Publikum<br />

mit seinen Wurzeln vertraut zu<br />

machen. Das gelang den Standgestaltern<br />

vorzüglich: Begrüßt wurden die<br />

Messegäste in einem Jugendstil-Salon<br />

anno 1898, dem Gründungsjahr<br />

des Unternehmens. Die Einrichtung<br />

dieses Salons erinnerte stark an das<br />

Kaminzimmer in Rödinghausen, das<br />

im vergangenen Herbst eröffnet wurde.<br />

Mit reichlich Stil, Plüsch und opulenter<br />

Gemütlichkeit. Die zeitgemäße<br />

Botschaft dazu erhielten die Gäste<br />

per Video. Der kürzlich produzierte<br />

Imagefilm beleuchtet die Hauptbotschaften<br />

des Familienunternehmens<br />

rund um die Aspekte handwerkliches<br />

Know-how, industrielle Kompetenz<br />

und Menschenorientierung<br />

in den Beziehungen zu Mitarbeitern<br />

und Kunden. „Unsere Küchen sind<br />

Teil ihrer Familie“, lautet die alles finalisierende<br />

Kernbotschaft, mit der<br />

die Gäste anschließend zur Standbesichtigung<br />

aufbrachen.<br />

Keramik ist das Highlight<br />

Fünf Küchen auf 450 Quadratmeter<br />

Fläche zeigte Häcker auf der<br />

Eurocucina. Drei davon aus dem<br />

Classic-Programm, zwei aus der<br />

Systemat-Schiene. Dazu zählt auch<br />

das grifflos gestaltete Messe-Highlight<br />

AV 8000 mit Keramikoberflächen.<br />

Sechs Farbausführungen bietet<br />

der Hersteller an, davon exklusiv<br />

nur bei Häcker erhältlich ist die Nuance<br />

„Grafite Stone“. Eingesetzt werden<br />

die neuen Keramikoberflächen<br />

bei Fronten, Arbeitsplatten und Unterschrankwangen.<br />

„Modernste Fertigungsverfahren<br />

lassen aus dem<br />

Werkstoff Keramik, der aus natürlichen<br />

Rohstoffen besteht, einen<br />

homogenen sowie pflegeleichten<br />

Werkstoff entstehen“, hebt der Küchenmöbelhersteller<br />

hervor und ver-<br />

22 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Das Classic-Modell „Toronto-GL“ zeigte einen neuen<br />

optimierten Glas-Rollladen-Schrank, der voraussichtlich<br />

ab September <strong>2018</strong> im regulären Programm<br />

enthalten sein wird. Hier hebt Häcker besonders das<br />

geräuscharme Laufverhalten hervor. Bei den Kehlleisten<br />

gibt es eine Farberweiterung in Schwarz matt.<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

Häcker Anno 1898 – im „Salon“ erfuhren die Messegäste interessante<br />

Details zu den Wurzeln des Unternehmens und dessen Selbstverständnis.<br />

weist auf küchentaugliche Materialeigenschaften wie Wasserundurchlässigkeit,<br />

Recyclingfähigkeit und Lebensmittel echtheit.<br />

Planungen mit Echt-Beton, Kufengestellen, Regalen („One“) sowie<br />

die „Bristol“ im amerikanischen Stil waren weitere Ausstellungsschwerpunkte.<br />

Ebenso die Einbindung der aktuellen Blaupunkt-Geräte mit dem<br />

Trendthema Multi-Control – also der vernetzten Haubenkommunikation<br />

zwischen Kochfeld und Haube.<br />

„SlightLift“ leicht modifiziert<br />

Im Rahmen „der permanenten Produktoptimierung“ wurde auch das<br />

mit einer Lichtführung ausgestattete Beschlagsystem für den „SlightLift“<br />

modifiziert. Der „SlightLift“ ist Oberschrank und Regal zugleich. Neu<br />

können die Schiebe-/Schwenktüren noch intuitiver bedient werden und<br />

lassen sich frühzeitiger hochklappen.<br />

Der neue Glas-Rollladen-Schrank lässt sich mit elektrischer<br />

Unterstützung öffnen oder herkömmlich mechanisch.<br />

Lieferbar wird er zur Hausmesse <strong>2018</strong> sein.<br />

Die Faszination<br />

Küche beginnt mit Miele.<br />

Ausgezeichnete Qualität trifft auf innovative Technologie und<br />

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Miele. Immer Besser.<br />

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Messe<br />

Im metallisch<br />

schimmernden<br />

Farbton Kubanit:<br />

rational-Jubiläumsmodell<br />

edition<br />

>5555< in den Mittelpunkt.<br />

Zur Feier des 55-Jährigen Bestehens des Unternehmens.<br />

Angesiedelt ist das Jubiläumsmodell<br />

im mittleren Marktsegment. Es besteht<br />

aus Elementen bestehender rational-Programme,<br />

erhält in dieser Zusammenstellung<br />

aber einen eigenständigen Charakter.<br />

Planbar ist die edition >55< auch mit<br />

dem neuen Frontprogramm „luna“ mit<br />

„Acrylux“-Oberfläche. Auf der Eurocucina<br />

wurde diese in der Farbvariante Kubanit<br />

gezeigt. Dabei handelt es sich um einen<br />

leicht metallisch schimmernden Ton,<br />

der das ebenfalls eingesetzte Nussbaum-<br />

Holzdekor kontrastreich und doch mit<br />

Wärme ergänzt. Der zeitlose Klassiker<br />

Nussbaum setzt an mehreren Stellen Akzente:<br />

bei den Innenauszügen mit Frontvorderstück,<br />

als Barplatte mit integriertem<br />

Stauraum- und Funktionssystem und<br />

Investor gefunden<br />

Nachdem die Investorensuche der italienischen<br />

rational-Mutter Snaidero abgeschlossen<br />

ist, hoffen die Verantwortlichen<br />

in Melle-Riemsloh nun auf stabile Rahmenbedingungen.<br />

Wenngleich der Modernisierungsbedarf<br />

in der Gruppe punktuell groß<br />

sei. Neuer Mehrheitsgesellschafter von Snaidero<br />

ist die Investmentabteilung einer italienischen<br />

Mediengruppe.<br />

auch bei der hochwertigen Holz-Inneneinteilung.<br />

Leicht modifiziert wurde das rational-typische<br />

Rastermaß. Mit jeweils zwei<br />

Schubkästen in 19,5 cm Höhe – dem regulären<br />

rational-Ras ter – und einem Auszug<br />

in 39 cm Höhe erhalten Unterschränke<br />

eine besondere, puristisch geprägte<br />

Wirkung. In Szene gesetzt wurde die Küchenedition<br />

>55< auf der Eurocucina mit<br />

einer beleuchteten Glaspaneele: Bestückt<br />

mit in Farbe und Stärke einstellbaren<br />

LED-Lampen, lassen sich unterschiedliche<br />

Lichtstimmungen erzeugen.<br />

edition >cascade<<br />

Ein zweites Eurocucina-Exponat trägt<br />

den Namen >cascade


Eine Welt ohne Farbe<br />

Konsequent farblos präsentierte sich Bauformat auf der Eurocucina.<br />

Was keineswegs reizlos war. Ganz im Gegenteil: Der Auftritt hatte Stil.<br />

Schon von Weitem ließ die Standfassade erahnen,<br />

dass sich bei Bauformat alles um „Black and White“<br />

dreht. Der Gestaltungsklassiker ist aktueller denn je,<br />

und so kam den Verantwortlichen um Vertriebsgeschäftsführer<br />

Matthias Berens die Idee, dieses Thema<br />

„vom Anfang bis zum Ende durchzuspielen“. So wurden<br />

den drei ausgestellten Küchen die Farbe entzogen, aber<br />

auch der Dekoration und sogar dem Catering. Möglich<br />

war die Umsetzung dieses Konzeptes<br />

aber nur, weil die aktuelle Kollektion<br />

„eine große Bandbreite an Fronten<br />

und Materialien in den dunkelsten und<br />

hellsten Farbtönen hergibt“, wie Matthias<br />

Berens erläutert. Das gelte besonders<br />

für die ausgestellten Lackfronten. Geprägt<br />

waren die drei Planung durchgehend<br />

von wertigen Materialien wie<br />

Echtholz, Edelstahl, Keramik und eben<br />

Lack. Besonders ins Auge stach die bewusst<br />

modern inszenierte Darstellung<br />

einer Landhausplanung („ Cambridge“),<br />

und dass Bauformat mehr sein kann<br />

„als Küche“, demonstrierte die Front<br />

„London“ mit der Textiloptik Spigato.<br />

„Damit werden Akzente dort gesetzt,<br />

wo die Welten zwischen Wohnen und Kochen verschwinden“,<br />

so Berens.<br />

Dass bei der baumann group mit den Marken Bauformat<br />

und Burger in Zukunft nicht alles nur Schwarz<br />

und Weiß gesehen wird, werde die Hausmesse im September<br />

<strong>2018</strong> zeigen, verspricht der Vertriebsgeschäftsführer<br />

und fügt hinzu: „Wir können auch in Farbe.“<br />

www.bauformat.de<br />

„Mit dem Auftritt<br />

auf der Eurocucina<br />

den<br />

Bekanntheitsgrad<br />

des Unternehmens<br />

steigern.“ Vertriebsgeschäftsführer<br />

Matthias<br />

Berens.<br />

Fotos: Biermann<br />

Fiel auf: Standgestaltung<br />

der<br />

baumann group<br />

(Marken Bauformat<br />

und<br />

Burger) auf der<br />

Eurocucina.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 25


Messe<br />

Die Web-Cam im Vorratsschrank<br />

Die Kamera im Kühlgerät ist inzwischen gelernt. Nun stattet Liebherr auch einen Vorratsschrank<br />

mit seinen modularen Linsen aus und macht dabei gemeinsame Sache mit Kesseböhmer.<br />

Zu sehen auf der Eurocucina mit dem Vorratsschrank „Tandem“.<br />

In Mailand demonstrierte der Hausgerätehersteller,<br />

wie Kühlgeräte Seite an Seite mit dem Vorratsschrank<br />

„Tandem“ zu aktiven Partnern eines vernetzten Lebensmittelmanagements<br />

werden können. Beim „ Tandem“<br />

bewegt sich mit dem Öffnen der Tür automatisch das<br />

gesamte Schrankinnenleben vor den Schrankkorpus.<br />

Damit bietet dieser Vorratsschrank übersichtliche<br />

Rundum-Einsicht und direkten Zugriff auf das Staugut.<br />

Weitere Stauraumpotenziale eröffnet das Türregal<br />

– ganz so, wie es das Kühlgerät vormacht.<br />

Die „SmartDevice“-Technologie von Liebherr verleiht<br />

dem Vorratsschrank nun die smarte Hülle. Über<br />

modular integrierbare Kameras erhält der Nutzer jederzeit<br />

und von jedem beliebigen Ort Einsicht in die<br />

Schränke. Kesseböhmer hat dafür spezielle Kamerahalter<br />

entwickelt.<br />

Einblick per „SmartDevice“-App<br />

Kombiniert mit der „SmartDevice“-App lassen sich<br />

die Schrankinhalte über Tablet oder Smartphone mobil<br />

erfassen. So bildet der Check über die Kamera<br />

die Voraussetzung, die Inventarliste mit einer Datenbank<br />

abzugleichen und Einkaufslisten zu erstellen,<br />

respektive zu aktualisieren. Auch ganze Rezepte lassen<br />

sich in das Vorratsmanagement integrieren. Kesseböhmer<br />

und Liebherr demonstrierten das Zusammenspiel<br />

auf der Messe an ausgewählten Beispielen.<br />

www.kesseboehmer.com / www.liebherr.com<br />

Über modular integrierbare Kameras erhält der Nutzer jederzeit und von<br />

jedem beliebigen Ort Einsicht in den Vorratsschrank. Kesseböhmer hat<br />

spezielle Kamerahalter eigens für den „Tandem“ entwickelt, der sich nach<br />

Meinung des Herstellers mit seinem übersichtlichen Innenleben besonders<br />

gut als Smart-Home-Beschlag eignet.<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Kesseböhmer<br />

Orts- und zeitunabhängig<br />

einen<br />

Blick in den<br />

Vorratsschrank<br />

werfen, das ermöglicht<br />

die<br />

„SmartDevice“-<br />

Technologie, die<br />

nun auch für<br />

den „Tandem“<br />

von Kesseböhmer<br />

verfügbar<br />

ist.<br />

26 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


TOPS ON TOP<br />

Cindy Crawford on Silestone Eternal Calacatta Gold<br />

A product designed by Cosentino ®<br />

On Top<br />

Fühlen Sie die<br />

neue Oberfläche<br />

Erfahren Sie mehr unter silestone.com | Folgen Sie uns: F T<br />

COSENTINO DEUTSCHLAND GMBH e-mail: info.de@cosentino.com - www.cosentino.com


Schaufenster<br />

Qualität und Designanspruch reichen bei Rotpunkt Küchen traditionell<br />

bis hinter die Front. Jüngstes Highlight ist die neue<br />

Farbe Zirkon für Schubkästen, Aus züge und sämtliches Zubehör.<br />

Dabei handelt es sich um ein edel wirkendes, dunkles Anthrazit<br />

mit dezenten, silbrigen Glanzpartikeln. Eine besondere Wirkung<br />

erhält Zirkon in Kombination mit Rauchglas (kleines Foto). Mit<br />

der hier abgebildeten Küche „ Titanium Metal Line“ geht die neu<br />

gestaltete Innenausstattung eine stimmige Verbindung ein. So<br />

entsteht ein harmonisches Gesamtbild – innen wie außen.<br />

www.rotpunktkuechen.de<br />

28 KÜCHENPLANER


5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 29<br />

Anzeige


Messe<br />

Bosch Hausgeräte agierte zur Eurocucina gleich doppelt: mit einem herkömmlichen<br />

Messestand auf dem Messegelände und mit einem sogenannten<br />

„Builder Business Konzept“. Das beschäftigt sich mit dem Wohnen in<br />

ehemaligen Frachtcontainern. Passend dazu fiel zur Eurocucina der Startschuss<br />

zu einer neuen Partnerschaft mit dem Stuttgarter Start-Up-Unternehmen<br />

Containerwerk. Bosch ist der Geräteausstatter. www.bosch-hausgeraete.de<br />

/ www.containerwerk.com<br />

Hauben und Abzüge<br />

Über die Neuheiten der Eurocucina rund um den<br />

Dunstabzug berichten wir in einem gesonderten<br />

Teil ab Seite 44 in dieser Ausgabe.<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Bosch Hausgeräte<br />

Einer exotischen Dschungelwelt glich der Strasser-Stand auf der Eurocucina.<br />

Dabei war die Die Inszenierung ganz auf die Luxus-Kücheninsel<br />

ST-ONE ausgerichtet. Dargestellt mit neuen Steinen, neuem Innenleben<br />

und neuen Dimensionen. Aktuell bietet Strasser die exklusive Kücheninsel<br />

in sieben Natursteinausführungen an. Neu sind die Farben „Antarctic“ und<br />

„Cosmopolitan“. www.strasser.at<br />

bulthaup bittet zu Tisch: Kochen<br />

ist nicht länger einsamer<br />

Akt, sondern wird beim neuen<br />

Konzept „b.architecture“<br />

kommunikativ. Mit zentralen<br />

Arbeitstischen und großzügiger<br />

Zeile. Für die Vorstellung<br />

seiner neuen Ideen für den<br />

Lebensraum Küche wählte das<br />

Unternehmen die ehemalige<br />

Kirche Chiesa San Carpoforo<br />

im Stadtviertel Brera als stimmungsvollen<br />

Schauplatz.<br />

Fotos: Biermann<br />

30 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Fotos: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Grundig<br />

Den Doppeltür-Backofen<br />

„Dual Cook flex“<br />

bietet Samsung nun<br />

auch als Wifi-Gerät<br />

mit App-Steuerung<br />

an. Ebenfalls neu ist<br />

die Kochfeld-Hauben-Kommunikation<br />

per Bluetooth. www.<br />

samsung.com/de<br />

Grundig hat den Michelin-Sternekoch<br />

Massimo Bottura als Markenbotschafter<br />

verpflichtet. In enger Zusammenarbeit<br />

mit dem Unternehmen soll der<br />

renommierte Gastronom die gemeinsame<br />

Vision zu den Themen Qualität,<br />

Innovation und Kultur voranbringen.<br />

Auf der Eurocucina präsentierte<br />

Bottura auch das neue „FlexiSmart“-<br />

Kochfeld sowie die neue Muldenlüftung<br />

„HOB Extractor“.<br />

Foto: Biermann<br />

Alexa, Wasser marsch! „Das funktioniert<br />

ja wirklich“, scheinen diese<br />

Messegäste mit sichtbarem Spaß zu<br />

registrieren. Die Dornbracht-Armatur<br />

reagiert tatsächlich auf Sprache.<br />

„Connected Kitchen“ heißt<br />

das Konzept für die digitale Küche.<br />

Damit könnten viele Handgriffe<br />

und Vorgänge wie z.B. das Befüllen<br />

von Töpfen oder die schonende<br />

Reinigung frischer Lebensmittel digital<br />

und per Sprache gesteuert<br />

werden. Plattform-Partner ist digitalSTROM.<br />

www.dornbracht.com /<br />

www.digitalstrom.com<br />

Foto: Biermann<br />

„Gaggenau Home“ – so heißt das<br />

neue Messe-Standkonzept von<br />

Gaggenau. Erstmals umgesetzt<br />

wurde es auf der Eurocucina: als<br />

Vision des Wohnens und der privaten<br />

Küche. Und als Bühne für die<br />

neue „Vario“ Kälteserie 400. Dabei<br />

wollte der Hersteller unter anderem<br />

zeigen, „dass die Geräte auch außerhalb<br />

der Küche ihren Platz haben“,<br />

wie es Gaggenau-Geschäftsführer<br />

Peter Bruns ausdrückte.<br />

www.gaggenau.com<br />

Foto: Biermann<br />

Wenn es ihn gäbe, Neff erhielte den Preis für die lebendigste Standgestaltung. So wird Gerätegucken<br />

zum Erlebnis. www.neff.de<br />

Foto: Biermann<br />

Das individuelle<br />

Gerätedesign<br />

ist bei Liebherr<br />

längst Realität.<br />

Auf der Eurocucina<br />

ließ der<br />

Hersteller die<br />

Messegäste sogar<br />

selbst gestalten.<br />

www.<br />

liebherr.com<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 31


Messe<br />

Foto: Warendorf<br />

Auch Warendorf zog es in das Designer-Viertel Brera. Der Showroom<br />

Cucinarte wurde dafür gründlich renoviert – mit Platz für drei grundverschiedene<br />

Ausstellungsküchen. Für die „Urban Swing“ (Foto) mit<br />

grifflosen Aluminium-Fronten und Arbeitsfläche in Quarz optik, für<br />

die „Piano7“ mit Hochglanz-Fronten, die an Klavierlack erinnern, sowie<br />

für „Pure Effect“, eine Kombination eines samtigen Effektlacks mit<br />

amerikanischem Nussbaum. www. warendorf.com<br />

Pickepacke voll: Am Stand von Team 7 wurde die Küche<br />

„filigno“ dicht umlagert und eingehend inspiziert. Die<br />

Umsetzung mit hochwertigen Materialien (Eiche Weißöl<br />

und Keramik „Basalt Black“) trifft den Zeitgeist. Das<br />

passende Beimöbelprogramm schafft den Übergang zum<br />

Wohnen. www.team7.at<br />

Foto: Biermann<br />

Der Dialoggarer war bei Miele<br />

der Hauptakteur. Auf dem<br />

Messestand und im Rahmen<br />

einer speziellen Präsentation<br />

in der Zona Tortona<br />

in der Innenstadt. Für<br />

„Brot & Butter“ sorgten indes<br />

Produkte wie die Kochfeldabsaugung<br />

„TwoInOne“,<br />

die individuellen Kochzentren<br />

„SmartLine (Foto vorn),<br />

neue Dunstabzugshauben,<br />

Side-by-Side-Kühler und<br />

farbige Kaffeevollautomaten.<br />

Hinzu kamen Projektstudien<br />

zum Thema saubere Luft<br />

(mehr dazu in unserer Rubrik<br />

Dunstabzugshauben in diesem<br />

Heft). www.miele.de<br />

110 Jahre La<br />

Cornue: Das feierte<br />

das Unternehmen<br />

auf der<br />

Euro cucina mit<br />

ganz besonderen<br />

Jubiläumsmodellen.<br />

Der Street-Art-<br />

Künstler Kongo<br />

machte aus<br />

sechs ausgesuchten<br />

Herden<br />

einzigartige<br />

Kunstwerke.<br />

Natürlich in<br />

Handarbeit gestaltet.<br />

www.<br />

lacornue.com<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

32 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Für Siemens ging es in Mailand umfassend um das Kompetenzthema „Connected living“. www.siemens-home.de<br />

Der FC Barcelona macht mit, die britische Schauspielerin Lisa Faulkner – und der italienische<br />

Spitzenkoch Alessandro Borghese auch. Hausgerätehersteller Beko setzte seine Kampagne „Eat<br />

Like A Pro“ auf der Eurocucina fort. Es geht um die gesunde Ernährung. Foto von links: Alessandro<br />

Borghese, Lisa Faulkner, Zeynep Yalim Uzun und Dr. Antonia Lizárraga. www.beko.com/<br />

eat-like-a-pro<br />

Wohl eins der beliebtesten<br />

Foto motive der Geräteausstellung<br />

FKT auf der<br />

Eurocucina: Die farbenfrohe<br />

Dolce&Gabbana-Serie bei<br />

Smeg. www.smeg.de<br />

Foto: Beko<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 33


Messe<br />

Swiss Made stilvoll inszeniert<br />

Wand an Wand mit den weltberühmten Werken von Leonardo Da Vinci – das hatte<br />

Stil. Und für V-ZUG war das italienische Technikmuseum gerade der rechte Ort, um<br />

sich im Rahmen der Eurocucina vorzustellen. Denn die Schweizer Edelmarke forciert<br />

den Export. Eins der besten Argumente lautet Swiss Made.<br />

Besser eine Präsentation auf der<br />

Messe oder lieber exklusiv im eigenen<br />

Rahmen? Diese Frage trieb die<br />

Verantwortlichen von V-ZUG lange<br />

um. Beides hat Vor- und Nachteile,<br />

doch schließlich entschieden<br />

sich Marketing- und Exportdirektor<br />

Dieter Elmiger und sein Team<br />

für das „Museo Nazionale Scienza<br />

e Tecnologia“ in zentraler Innenstadtlage.<br />

Der prachtvolle historische<br />

Bau mit seinen stimmungsvollen<br />

Säulengängen bot für den<br />

Premiumausstatter den passenden<br />

kreativen Rahmen, um Kunden<br />

und Gäste mit auf eine exklusive<br />

Reise durch die Welt der Marke zu<br />

nehmen. Die Wurzeln und die Meilensteine<br />

des 1913 als Verzinkerei<br />

gegründeten Unternehmens wurden<br />

veranschaulicht, aber natürlich<br />

auch die Kernkompetenz. Die<br />

heißt bei V-ZUG schlicht „Dampf“.<br />

Schon 2001 präsentierte das Unternehmen<br />

die Dampfgarer-Heißluft-<br />

Kombination „CombiSteam“. Seit<br />

2012 sorgt „SteamFinish“ in Geschirrspülern<br />

für das gewisse Etwas<br />

an Glanz mehr, und 2015 folgte<br />

dann als besonderes Highlight das<br />

Kombi-Gerät „MSLQ“. Das Gerät<br />

vereint die Funktionen Dampfgarer,<br />

Heißluftbackofen und Mikrowelle.<br />

Und das ist für die 60er-<br />

Nische noch immer einmalig im<br />

Markt. „Vacuisine“, die auf Dampf<br />

basierende Variante der Sous-vide-<br />

Zubereitung von V-ZUG, setzt diese<br />

Tradition mit typisch Schweizer<br />

Präzision fort. Und auch im weiten<br />

Feld der ambitionierten Wäschepflege<br />

und der Regeneration von<br />

Kleidungsstücken setzt das Unternehmen<br />

auf seine Kernkompetenz.<br />

Die smarte Einbindung der Geräte<br />

gehört inzwischen segmentübergreifend<br />

zum Standard und soll<br />

in Deutschland ab 2019 eingeführt<br />

werden.<br />

Eleganter Muldenlüfter<br />

Die zwei aktuell präsentierten<br />

Neuheiten können auf die Funktion<br />

Dampf allerdings verzichten. So<br />

zeigte der Schweizer Hersteller mit<br />

„Fusion“ eine besonders elegante<br />

Umsetzung eines Muldenlüfters.<br />

Die Kochfeld-Abzug-Kombination<br />

präsentiert sich absolut flächenbündig<br />

und setzt auf die kratzfeste<br />

und exklusiv schimmernde Glaskeramikoberfläche<br />

Optiglas (Miradur<br />

von SCHOTT Ceran). Den Marktstart<br />

kündigt V-ZUG für den Spätherbst<br />

<strong>2018</strong> an.<br />

Eine zweite Neuheit stammt<br />

ebenfalls aus dem Segment „Kochen“:<br />

die Vollflächeninduktion<br />

„FullFlex“. Bis zu sechs Pfannen<br />

lassen sich beliebig auf der Glaskeramikplatte<br />

platzieren – das Kochfeld<br />

erkennt automatisch, wo die<br />

Pfannen stehen und wie groß deren<br />

Boden ist. Auf dem Kochfeld kann<br />

sogar eine Teppan-Yaki-Platte platziert<br />

werden – diese wird erkannt<br />

und die dazugehörende Funktion<br />

schaltet sich automatisch ein. Ein<br />

vollfarbiges Grafikdisplay, Slider-<br />

Technik, Memory-Effekt und Profi-Funktion<br />

gehören zur Grundausstattung<br />

des 90 cm breiten Modells,<br />

das V-ZUG in Dunkelgrau anbietet.<br />

Dabei handele es sich um eine komplette<br />

Eigenentwicklung, betonte<br />

Patric Schleicher, Vertriebsleiter<br />

Deutschland. www.vzug.de<br />

Foto: Biermann<br />

Auf die Gäste<br />

wartete eine<br />

auch optisch<br />

interessante<br />

Reise durch die<br />

Welt der Marke<br />

V-ZUG.<br />

34 KÜCHENPLANER


Dieter Elmiger, Direktor Markting und Export<br />

von Z-ZUG (Foto links), und Patric Schleicher,<br />

Vertriebsleiter Deutschland (Foto rechts),<br />

begrüßten ihre Kunden im exklusiven<br />

Rahmen des italienischen Technikmuseums.<br />

Zu den Neuheiten zählt<br />

auch die Muldenlüftung<br />

„Fusion“ (Marktstart<br />

im Herbst <strong>2018</strong>).<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 35


Messe<br />

Treiben lassen und genießen<br />

Die italienischen Küchenhersteller waren während der Eurocucina ein besonderer<br />

Anziehungspunkt für das internationale Publikum. Schließlich versprechen<br />

Ernestomeda, Scavolini & Co. stets außergewöhnliche Designideen.<br />

Mit einem guten italienischen<br />

Essen am Vorabend: Das ist wohl<br />

die beste aller Möglichkeiten, sich<br />

auf einen Eurocucina-Besuch einzustimmen.<br />

Vor allem wenn man<br />

bis auf Pizza, Risotto oder Tagliatelle<br />

kaum ein Wort italienisch<br />

spricht — dann man muss sich einfach<br />

auf die Spezialitäten einlassen.<br />

Das Motto sollte lauten: „Treiben<br />

lassen und genießen.“ Und<br />

genau so sollte auch ein Rundgang<br />

durch die fast durchgängig höhlenartig<br />

inszenierten Stände der italienischen<br />

Küchenhersteller auf dem<br />

Messegelände angegangen werden.<br />

Dann hat man die Chance, in luxuriöse<br />

Materialwelten, Designer- sowie<br />

Architektenentwürfe einzutauchen<br />

und ausgeklügelte technische<br />

Features zu entdecken.<br />

Wobei es nicht immer leicht ist,<br />

in den Messehallen der Eurocucina<br />

Einlass zu erhalten. Die glichen<br />

zeitweise nämlich einem Ameisenhaufen.<br />

Dicht gedrängt schieben<br />

sich die Massen über die Stände<br />

wie beispielsweise von Valcucine,<br />

Marchi Cucine oder Euromobil. Es<br />

werden auch schon mal Ellenbogen<br />

ausgefahren. Der Andrang ist<br />

in manchen Ausstellungen so groß,<br />

dass bei den Informationen Kärtchen<br />

verteilt werden. Dann heißt<br />

es: Anstellen und warten bis eine<br />

freundliche Hostess einen weiteren<br />

Schwung Interessierte einlässt.<br />

Es geht zu wie auf einem Rummel.<br />

Das Warten verschreckt aber nie-<br />

Stauraum,<br />

Kochzeile, Bücherregal:<br />

All<br />

das und noch<br />

viel mehr lässt<br />

sich mit dem<br />

„Inside System“<br />

von Ernestomeda<br />

realisieren.<br />

Die integrierten<br />

Stauraumlösungen<br />

hat<br />

das Unternehmen<br />

ebenfalls<br />

in eigener Regie<br />

entwickelt.<br />

Foto: Ernestomeda<br />

36 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Foto: Valcucine<br />

In dem Zubehörkanal<br />

„Logic Theca“ von<br />

Valcucine können<br />

Steckdosen, Messer<br />

und weitere Utensilien<br />

untergebracht<br />

werden. Die Front<br />

lässt sich durch Berühren<br />

öffnen.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 37


Messe<br />

manden, denn jeder Eurocucina-Besucher<br />

möchte sehen, welche Neuheiten<br />

die Messe bietet und welche<br />

Trends sich aufspüren lassen.<br />

Auf die Spitze getrieben<br />

Auch die italienischen Hochwerthersteller<br />

lassen Wohnraum<br />

und Küche immer mehr verschmelzen.<br />

Das ist nichts Neues, aber die<br />

Italiener treiben dieses Konzept zuweilen<br />

auf die Spitze. Auffällig ist,<br />

dass die grifflosen Varianten erneut<br />

um ein Vielfaches zunehmen.<br />

Wenn Unternehmen doch noch auf<br />

Griffe setzen, sind diese eher zurückhaltend.<br />

Die Zeiten, in denen<br />

die Chrom-, Edelstahl- oder Messinggriffe<br />

ein auffälliges Designmerkmal<br />

waren, scheinen aktuell<br />

vorbei zu sein. Daneben verschwinden<br />

in vielen Fällen die Wangen<br />

und zudem ist die Hinwendung zu<br />

dünnen Arbeitsplatten und Frontmaterialien<br />

unverkennbar.<br />

Hauptsache schwarz<br />

In Szene gesetzt werden die Neuheiten<br />

überwiegend mit schwarzen<br />

Materialien. Schwarzes Glas,<br />

schwarze Steine, schwarzes Fenix,<br />

schwarze Keramik. Weiße Ausführungen<br />

sind nur noch selten zu sehen.<br />

Kombiniert werden die dunklen<br />

Materialien oft mit Hölzern,<br />

auch im dunkleren Ton. Dadurch<br />

werden spannende Kontraste gesetzt.<br />

Bei aller Designaffinität, die<br />

den Italienern scheinbar mit in die<br />

Wiege gelegt worden ist, spielen<br />

aber auch Funktionalität und Ergonomie<br />

eine Rolle bei den Küchenkonzeptionen.<br />

Auf kleinstem Raum<br />

Obwohl viele Küchenhersteller<br />

ihre Messe-Vorzeigemodelle wohl<br />

nur in den allerseltensten Fällen in<br />

der präsentierten Höhe und Fläche<br />

umsetzen können, war auch die<br />

Wohnraumknappheit und Mobilität<br />

ein immer wiederkehrendes Thema.<br />

Scavolini stellte in „Box Life“<br />

ein modulares Schranksystem vor,<br />

bei dem sich hinter einzelnen Pockettüren<br />

Küchenzeile, Waschmaschine<br />

und Trockner, die Garderobe<br />

und sogar das Bett verstecken<br />

lassen. Das bedeutet für die Küche:<br />

Hinter den beiden „Switch“-<br />

Schränken bietet sich Platz für bis<br />

zu vier Geräte, eine zusätzlich verschiebbare<br />

Arbeitsplatte, mehrere<br />

Regale und Schubladen.<br />

Sind alle Türen der „Life Box“<br />

verschlossen, bleibt ein cleaner<br />

Raum, in dem vielleicht nur eine<br />

Sitzgarnitur auf eine Wohnung<br />

schließen lässt. „Box Life“ richtet<br />

sich „an den nomadischen Lebensstil<br />

von anspruchsvollen Stadtbewohnern<br />

und an diejenigen, die nur<br />

über eine begrenzte Quadratmeterzahl<br />

verfügen“, erklärt das Unternehmen<br />

aus dem italienischen Montelabbate.<br />

Mit dem System können<br />

lineare, L- oder U-Lösungen umgesetzt<br />

werden. Scavolini betont, dass<br />

das Konzept vor allem für das Objektgeschäft<br />

entwickelt wurde.<br />

Sanwa ist zwar ein japanisches<br />

Unternehmen, bezieht aber häufig<br />

italienische Designer in seine<br />

Konzepte mit ein und verfolgt<br />

wie „Life Box“ das Ziel, eine technisch<br />

anspruchsvolle Küche auf<br />

möglichst kleinem Raum umzusetzen.<br />

Das Model „AM 01“ ist ein<br />

einzelner Block in einer Größe von<br />

120x73x210 Zentimetern, in dem die<br />

Spüle, das Kochfeld, eine Dunstabzugshaube<br />

und Stauraumelemente<br />

untergebracht sind. Im Mittelpunkt<br />

steht aber die Türfront, die entweder<br />

ein- oder dreifarbig lackiert<br />

werden kann. Ein echter Eyecatcher<br />

für Stadtwohnung, Büro oder –<br />

wie das Unternehmen wissen lässt<br />

– für das Jugendzimmer.<br />

Veneta Cucine hat für die Eurocucina eine Lounge entworfen, ein Küchensystem aus der Essence-Serie. „Die Modularität bietet eine<br />

weitaus größere Speicherkapazität als die bisherigen von uns gefertigten Standardmodelle“, erklärt das Unternehmen.


Sanwa aus Japan konzipiert Küchen für den<br />

kleinsten Raum. Die Türen des Modells „AM01“<br />

können ein- oder dreifarbig lackiert werden.<br />

Dahinter verbergen sich Kochfeld, Spüle, Dunstabzugshaube<br />

und Stauraum.<br />

Ständige Wiederkehr: Die Küche „SEI“ von Euromobil hat zahlreiche Elemente,<br />

die sechs Millimeter stark sind.<br />

Foto: Veneta Cucine<br />

Foto: Marchi Cusine<br />

Fotos: Sanwa<br />

Foto: Euromobil<br />

Den Gegensatz zu dem Filigranen bilden die Küchen des Herstellers Marchi Cucine. Die Oberflächen<br />

der Echtholzküchen sind handgefertigt. In dem Küchenblock der „Lab40“ sind Schubladen<br />

integriert, die zusätzlichen Stauraum bieten.<br />

KÜCHENPLANER 39


Messe<br />

Foto: Snaidero<br />

Wo man hinsieht: Pockettüren<br />

Mit seinem „Inside System“ stellte Ernestomeda ein sehr<br />

ähnliches Konzept wie Scavolini vor. Pockettüren verschließen<br />

oder legen gesamte Flächen offen. Dahinter verbergen<br />

sich Kochzeile, Stauraum für Gläser, Geschirr oder auch Lebensmittel.<br />

Die Waschküche oder der Weinkeller kann ebenfalls<br />

untergebracht werden. Schmalere Elemente können beispielsweise<br />

als Bücherregal genutzt werden. Die Türelemente<br />

sind in verschiedenen Glas-, Furnier- oder Lackoptionen erhältlich.<br />

Ernestomeda verspricht, dass sich das „Inside System“<br />

ganz den Kundenwünschen anpasst. Von einer kleinen<br />

Planung bis hin zu einer großzügigen mit Loftcharakter kann<br />

alles umgesetzt werden.<br />

Dünn ist „in“<br />

Euromobil stellte seine Neuigkeiten zwar unter dem Messemotto<br />

„Küchenatmosphäre“ vor, führt allerdings auch die<br />

Verschmelzung von Küche und Wohnraum unverdrossen weiter.<br />

Die Küche „SEI“ („Sechs“) fußt auf der Stärke von sechs<br />

Millimetern bei Oberflächen, Fronten oder Wangen. Die Streben<br />

des raumhohen Regals sind ebenfalls filigran gestaltet<br />

nicht nur horizontal und vertikal angebracht, sondern auch<br />

diagonal – ein echter Hingucker, der sicherlich auch die Stabilität<br />

des Regals stützt.<br />

Keramik ist das Trendmaterial schlechthin.<br />

Snaidero setzt es bei diesem Beispiel konsequent ein.<br />

Etwas dunkles Holz sorgt für Orientierung.<br />

Wuchtig geht auch<br />

Im Gegensatz dazu zeichnet sich die Küche „Artematica“<br />

von Valcucine durch eine Arbeitsplatte mit einer Höhe von<br />

stolzen 14 Zentimetern aus. Das Spülbecken ist vollständig in<br />

die Arbeitsplatte integriert und wird dadurch optisch zurückgenommen.<br />

Dazu ist „Artematica“ mit dem Zubehörkanal „Logica<br />

Theca“ ausgestattet. Das Stauelement mit einer einzigen,<br />

durchgehenden Front lässt sich durch Berührung öffnen und<br />

ist direkt hinter dem Kochfeld angebracht. „In seinem Inneren<br />

können bequem Zubehörelemente, Behälter, kleine Geräte,<br />

Steckdosen und noch vieles mehr untergebracht werden.<br />

Eine einfache und intelligente Lösung, die ein Maximum an<br />

Funktionalität bietet. Alles ist immer schnell zur Hand und<br />

5/6/<strong>2018</strong>


der gesamte Inhalt lässt sich mit einem Blick erfassen“,<br />

erklärt der Hersteller.<br />

Die nächste Stufe<br />

Gleich mehrere Unternehmen gehen einen ganz<br />

anderen Weg: Sie lassen bei Bedarf Kochfeld und<br />

Spüle so tief im Block liegen, dass darüber eine Platte<br />

geschoben werden kann und die Arbeitsbereiche<br />

dadurch verschwinden. Dabei spielt nicht nur die<br />

Optik eine Rolle, sondern auch die Funktionalität.<br />

Dieser Effekt wird sowohl mit kleineren als auch<br />

größeren Varianten erreicht: Kleinere Bretter, die<br />

über das Kochfeld geschoben werden, fungieren<br />

als Schneidebretter. Riesige Platten, die über den<br />

gesamten Küchenblock gehen und diesen Bereich<br />

ebenfalls verdecken können, verwandeln sich beim<br />

Verschieben in Tische. Die Stufe der eh schon neutral<br />

geplanten Küchen wird durch diese Varianten<br />

noch einmal hochgesetzt.<br />

Ohhh und Ahhhh<br />

Wer genau hinsieht und das internationale Publikum<br />

beobachtet, wird zuweilen überrascht. Die italienischen<br />

Hersteller schaffen es immer wieder, Emotionen<br />

bei den Besuchern zu wecken, obwohl die<br />

neuen Küchenkonzepte den Anspruch vermitteln,<br />

nicht mehr als Küche erkennbar, sondern neutral in<br />

den Wohnraum integriert zu sein. Aber neben offenen<br />

Regalen, die das Wohnliche dann doch hervorheben,<br />

In-House-Gewächshäusern oder Tischen, die<br />

sich trotz ihrer Größe mühelos drehen lassen oder<br />

in deren Mitte gar ein Baum wächst, lassen vor<br />

allem intelligente Türöffnungs-Prinzipien die Besucher<br />

zu „Ohhhhhhs“ und „Ahhhhhs“ hinreißen. Das<br />

ist ein gekonnter Kunstgriff. Schließlich bleibt es dabei:<br />

Am Ende des Tages werden Küchen nicht über<br />

Neutralität, sondern über Emotionen verkauft.<br />

Astrid Plaßhenrich<br />

Fotos: Scavolini<br />

Scavolini präsentierte während der Eurocucina sein modulares Schranksystem<br />

„Box Life“. Hinter Pockettüren lassen sich Kochzeile, Waschküche<br />

oder eben ein Bett verstecken.<br />

Foto: Snaidero<br />

Perfekte Symmetrie,<br />

perfekte Geometrie:<br />

Das wollte Snaidero<br />

mit der „Vision“ erreichen.<br />

Fließende<br />

Oberflächen, die<br />

kundenspezifisch<br />

ausgerichtet werden<br />

können, sollen den<br />

fließenden Übergang<br />

zum Wohnraum<br />

herstellen.<br />

Besonderes Element<br />

ist die Erweiterung<br />

der Kochinseln,<br />

die durch ein<br />

LED-Band in Szene<br />

gesetzt wird. Ebenfalls<br />

ein Highlight:<br />

Die Dunstabzugshaube<br />

ist mit einem<br />

Holzelement kombiniert.<br />

Foto: Stosa<br />

Charakteristisch für das Modell „Linear“ von Stosa ist das minimalistische Design. Das Sideboard<br />

ist eingelassen und mit Pockettüren ausgestattet, was der Küche laut Stosa „ein<br />

leichtes Aussehen“ verleiht.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 41


Messe<br />

Vauth-Sagel zeigt sich<br />

in Mailand als Marke<br />

Von der Zona Tortona nach Brera: Der Ortswechsel, den Vauth-Sagel zur Eurocucina<br />

<strong>2018</strong> vornahm, steht für den Weg, den das Unternehmen eingeschlagen hat:<br />

mehr Design, mehr Marke, mehr Komfort.<br />

In der Zona Tortona ging Vauth-Sagel 2016 in den<br />

Dialog mit Kunden, Händlern und der Industrie. <strong>2018</strong><br />

folgte nun der Umzug in das noch trendorientiertere<br />

Designquartier Brera: Dort zeigt Vauth-Sagel auf zwei<br />

Ebenen, wie das Unternehmen in die Zukunft geht: mit<br />

designorientierten und komfortablen Produkten und<br />

einer umfassenden Unterstützung des Handels.<br />

Während der obere Bereich für alle Besucher offenstand<br />

und die Designbegeisterten sich dort mit<br />

den Produktneuheiten und -highlights von Vauth-Sagel<br />

vertraut machen konnten, stand die untere Ebene<br />

der Ausstellung allein dem Handel offen. In ruhiger<br />

Atmosphäre konnten Geschäftskunden die Serviceleistungen<br />

von Vauth-Sagel kennenlernen und erfahren,<br />

„Unser Ziel ist es, unseren Geschäftspartnern die Arbeit mit unseren Produkten so komfortabel wie möglich zu gestalten“,<br />

erklärt Vauth-Sagel-Geschäftsführer Claus Sagel. Hier präsentiert er im Showroom in Brera die „Universal<br />

Design“-Auszeichnung für den „Corner stone Maxx“.<br />

Foto: Biermann<br />

42 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


wie das Familienunternehmen plant, sie zukünftig in der<br />

Endkundenansprache zu unterstützen. Für Vauth-Sagel<br />

ist dieses Thema in den letzten Jahren nach eigenen Angaben<br />

noch stärker in den Fokus gerückt. Eine Tatsache, die<br />

sich in einer Reihe von Angeboten für den Handel zeigt.<br />

Diese wurden im Showroom in Brera erlebbar gemacht.<br />

Produktnutzen live demonstrieren<br />

Mit einem Shop-in-Shop-System zum Beispiel können<br />

Küchenstudios ihren Kunden am realen Produkt die funktionalen<br />

Vorteile und die Designstärke der Produkte von<br />

Vauth-Sagel demonstrieren. Dieses Shop-in-Shop-System<br />

ist – je nach zur Verfügung stehendem Platz – in verschiedenen<br />

Ausführungen erhältlich.<br />

Ergänzend soll der Handel mit weiteren Materialien<br />

zur Verkaufsförderung unterstützt werden: Neben Merchandising-Paketen<br />

gehören dazu zum Beispiel Vertriebsargumente,<br />

die für Kataloge oder Flyer genutzt werden<br />

können. Illustrationen und Deko-Kits bietet Vauth-Sagel<br />

seinen Händlern ebenso an wie Firmenschilder, Urkunden<br />

oder Service-Koffer zur Geschäftsausstattung.<br />

Mit digitalen Services Kunden die Arbeit erleichtern<br />

„Unser Ziel ist es, unseren Geschäftspartnern die Arbeit<br />

mit unseren Produkten so komfortabel wie möglich<br />

zu gestalten“, erklärt Vauth-Sagel-Geschäftsführer Claus<br />

Sagel. „Der Handel muss sich keine Gedanken machen,<br />

wie er unsere Produkte dem Kunden erklärt – er bekommt<br />

die Argumente und Materialien von uns. Industrie und<br />

Handwerk wiederum bekommen Hilfestellungen für die<br />

Verarbeitung unserer Produkte.“ Ein zentrales Hilfsmittel<br />

hierfür sind die digitalen Services, die in Brera ausführlich<br />

vorgestellt wurden: Die Vauth-Sagel-Mitarbeiter<br />

demonstrierten vor Ort, wie man den umfassenden digitalen<br />

Service am effizientesten nutzt. Pünktlich zur Eurocucina-Woche<br />

hatte das Unternehmen einige Neuheiten finalisiert<br />

– darunter ein Händler-Log-in, die Bereitstellung<br />

von CAD-/CAM-Anbindungen, eine Mediathek und einen<br />

Downloadbereich. Auch neue Sprachversionen der Digitalservices<br />

wurden erstellt: Die Website war pünktlich zur<br />

Messe auch auf Russisch, Italienisch, Chinesisch und Türkisch<br />

verfügbar.<br />

Lorbeeren für den „Cornerstone Maxx“<br />

Im Mittelpunkt der Präsentation standen die praktische<br />

„Toolbox“ für das Abfalltrennsystem, das „Planero“-<br />

Design sowie besonders der Eckschrankschwenkbeschlag<br />

„Cornerstone Maxx“. Das System bringt den Inhalt<br />

auf zwei bis vier Tablaren komplett vor den Schrank. Die<br />

oftmals schlecht oder sogar ungenutzten Räume im Eckschrank<br />

werden somit zielführend erschlossen. Der Zugang<br />

zu den umliegenden Schränken bleibt dabei unbeeinträchtigt,<br />

weil die Tablare nur vor den eigenen<br />

Korpus schwenken. Dabei unterstützen endgedämpfte<br />

Ein- und Ausschübe mit PAM (Power-Assisted-Movement)<br />

den Bewegungsablauf beim Öffnen und Schließen.<br />

Für sein stilbildendes Design wurde das Tablar-<br />

System gerade mit dem „ German Design Award <strong>2018</strong>“<br />

ausgezeichnet. Ebenso mit dem „Universal Design Expert“.<br />

Internationale Designpreise erhielt auch das flexible<br />

Aufbewahrungssystem „VS Envi Toolbox“. Und zwar<br />

den „iF Design Award <strong>2018</strong>“ sowie den „Iconic Award“.<br />

www.vauth-sagel.de<br />

5/6/<strong>2018</strong>


Messe<br />

Das Location-Ensemble Zenith,<br />

Kohlebunker und Kesselhaus in<br />

München Freimann war Schauplatz<br />

der Küchen- und Einrichtungsmesse<br />

küchenwohntrends.<br />

Mehr als 150 namhafte Marken<br />

zeigten Ideen und Produkte.<br />

5/6/<strong>2018</strong>


Mit Stil und Charme<br />

Viel Lob für die küchenwohntrends: Das neuartige Messekonzept im historischen<br />

Ambiente kam sehr gut an. Im Mittelpunkt stand die Verschmelzung der<br />

Wohnwelten. Von den 2851 gezählten Besuchern kamen die meisten aus der Branche.<br />

Im stimmungs- und stilvollen<br />

Location-Ensemble des ehemaligen<br />

Münchner Eisenbahnwerks Zenith,<br />

Kohlebunker und Kesselhaus inszenierte<br />

Messeveranstalter trendfairs<br />

die Welt des modernen Einrichtens<br />

auf neue Weise. Michael<br />

Rambach, Gründer und Gesellschafter<br />

der trendfairs GmbH, zeigt<br />

sich vor allem stolz auf das komplett<br />

neuartige Konzept „Lebensraum“<br />

im Kohlebunker: „Wir zeigen<br />

hier ein Zusammenspiel der<br />

Marken. Unsere Architekten haben<br />

sieben Wohnwelten innerhalb dieser<br />

eindrucksvollen Halle gestaltet.<br />

Für Besucher und Aussteller<br />

ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten<br />

und Blickwinkel. Ich freue<br />

mich sehr über das Vertrauen der<br />

Aussteller in uns und heute natürlich<br />

auch, dass der ‚Lebensraum‘ so<br />

großen Anklang findet“.<br />

In den historischen Industriehallen<br />

– jede für sich ein architektonisches<br />

Highlight – präsentierten<br />

sich mehr als 150 Marken aus der<br />

Welt der Küche und des Wohnens.<br />

Bewusst verschmelzend ging es auf<br />

der Sonderausstellungsfläche „Lebensraum“<br />

im Kohlebunker zu. Der<br />

Verzicht auf typische Messestände<br />

in Kesselhaus und Kohlebunker<br />

förderte zudem die direkte Kommunikation<br />

und zeigte damit eine<br />

zukunftsweisende Möglichkeit auf,<br />

wie Messe auch gestaltet sein kann.<br />

Durchgehend gut besucht waren<br />

auch die Podiumsgespräche, bei denen<br />

es um aktuelle Themen rund<br />

ums Wohnen ging sowie um die<br />

Küche der Zukunft. Und das aus<br />

vielfältigen Perspektiven.<br />

Hohe Verweildauer<br />

Eine nicht-repräsentative Befragung<br />

ausgewählter Aussteller ergab,<br />

dass neben der gelungenen<br />

Gestaltung auch die Qualität der Gespräche<br />

mit den Besuchern hoch gewesen<br />

sei. Mit entsprechender Verweildauer<br />

an den offen konzipierten<br />

Ständen. Angesichts des sommerlich<br />

warmen Frühlingswetters fiel<br />

der Besucheranspruch allerdings in<br />

den letzten Nachmittagsstunden ab.<br />

Überwiegend Fachbesucher<br />

Von den 2851 gezählten Besuchern<br />

kamen die meisten aus der<br />

Einrichtungsbranche. Geöffnet war<br />

die Veranstaltung auch für Endverbraucher.<br />

Das Verhältnis lag laut<br />

Messegesellschaft bei 386 Konsumenten<br />

und 2465 Fachbesuchern,<br />

darunter vorwiegend Küchenstudios<br />

und in gleichem Maße Möbelhandel,<br />

Architekten und Innenarchitekten.<br />

Diese seien aus ganz<br />

Deutschland und Österreich angereist,<br />

was die Messe „langfristig<br />

als überregionale Leitmesse positioniert“,<br />

wie Michael Rambach<br />

selbstbewusst erklärt. Schon jetzt<br />

kündigte er an, dass die Messe in<br />

München in zwei Jahren mit identischem<br />

Konzept wieder stattfinden<br />

wird. www.kuechenwohntrends.de<br />

Fotos: Biermann<br />

Vollauf zufrieden<br />

mit<br />

der Premiere:<br />

Michael<br />

Rambach,<br />

Gründer und<br />

Gesellschafter<br />

der trendfairs<br />

GmbH.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 45


Messe<br />

„Wie für uns gemacht.“ Stengel fühlte sich mit seinen „SSC“-Modulen für<br />

Küche (neu auch mit Theken-Element), Speisen und Arbeiten im loftartigen<br />

Industrieambiente rundum wohl. www.stengel-steelconcept.de<br />

Mit der Insolvenz und der Betriebsstillegung im vergangenen Jahr schien<br />

die Traditionsmarke allmilmö komplett vom Markt verschwunden zu sein.<br />

Inzwischen hat sich die Nachfolgegesellschaft formiert – und zeigt wieder<br />

Messepräsenz. www.allmilmoe.de<br />

Auch zeyko ist wieder da. Die Mitarbeiter der traditionellen<br />

Fachhandelsmarke waren begehrte Gesprächspartner.<br />

Zum 1. September 2017 hatte sich das Unternehmen<br />

unter neuer Führung neu aufgestellt.<br />

www.zeyko.de<br />

Weniger technisch, dafür<br />

großformatige Lifestyle-<br />

Fotos mit Menschen. berbel<br />

präsentierte sich auf der<br />

küchen wohn trends anders<br />

als bislang gewohnt. Bedeutend<br />

emotionaler. Für die aktuellen<br />

Hauben wurde ein<br />

wohnlich anmutendes Umfeld<br />

geschaffen. Im Mittelpunkt<br />

stand besonders die Muldenlüftung<br />

„Downline“. Für die<br />

technischen Themen stand<br />

vor der Messehalle der berbel-Truck<br />

bereit.<br />

www.berbel.de<br />

5/6/<strong>2018</strong>


Hochwertige<br />

Marken aus der<br />

Welt der Küche<br />

und des Wohnens<br />

machten<br />

beim Lebensraum-Konzept<br />

gemeinsame<br />

Sache.<br />

Die offene und<br />

freie Darstellung<br />

kam sehr<br />

gut an.<br />

Im Lebensraum-Ambiente ausgestellt: das modulare Küchen-Wohn-<br />

Konzept +VENOVO von Poggenpohl, eine Neuheit von der Eurocucina.<br />

www.poggenpohl.de<br />

Wenn schon Cocktails, dann mit Niveau: Sachsenküchen hatte<br />

den Weltmeister im Cocktailmixen verpflichtet: Ercan Cicek.<br />

Unterstützt wurde er von Claudia Pinsenschaum (Foto rechts).<br />

Zwei Küchen genügten, denn für Andreas Schmidt, Vertriebsund<br />

Marketingleiter von Sachsenküchen (Foto), stand die Kommunikation<br />

mit bestehenden und neuen Kunden klar im Vordergrund<br />

auf der küchenwohntrends. Aktuell freut sich der<br />

Hersteller über einen guten Geschäftsverlauf. 2017 konnte erstmals<br />

die 40-Millionen-Euro-Umsatzmarke überschritten werden.<br />

www.sachsenkuechen.de<br />

berbel-Kochfelder können rahmenlos aufgesetzt und<br />

flächenbündig montiert werden. Und jetzt zusätzlich<br />

auch mit Rahmen. Es gibt sie in Schwarzmetall (Foto)<br />

und Edelstahl.<br />

Das Abfall-Sammel system<br />

„Freestyle“ passt<br />

in Auszüge jeder Art ab<br />

30 cm Breite. Angeboten<br />

wird es von Sagemüller<br />

& Rohrer. Geschäftsführer<br />

Manfred Stau bach<br />

präsentiert hier das entscheidende<br />

Bauteil dafür:<br />

Das Basis modul aus Edelstahl<br />

wird einfach in den<br />

Auszug gestellt und mit<br />

vier Schrauben fixiert.<br />

Geklebt werden kann es<br />

auch. Welche Eimer in das<br />

Modul gestellt werden,<br />

lässt sich flexibel im Baukastensystem<br />

entscheiden.<br />

www.sagero.de<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 47


Kritsch, ungläubig, interessiert: Die Reaktionen auf den<br />

Kabel jau aus dem Miele-Dialoggarer, zubereitet im Eisblock,<br />

sind recht unterschiedlich. Nach der Kostprobe sind alle erstaunt<br />

und meist begeistert. www.miele.de<br />

Immer gut besucht:<br />

Live-Cooking bei Miele.<br />

Naturstein, Quarzkompositstein,<br />

Ceramic, Dekton<br />

und Lapitec – das hat<br />

Templer Arbeitsplatten aus<br />

Workerszell im Angebot.<br />

Diese beeindruckende Textiloptik<br />

gehört dazu.<br />

Sie wollen doch nur spielen: Das Messe-Team von Küchen-<br />

Treff war schon fünfeinhalb Wochen vor der WM im Fußballfieber<br />

(Thema der aktuellen Kampagne Online und Print). In<br />

lockerer und heiterer Atmosphäre stand der Austausch mit<br />

den Messebesuchern im Fokus. Foto von links: Daniel Borgstedt,<br />

Hartmut Greszik, Marko Klokow und Jens Lehnemann.<br />

www.kuechentreff.de<br />

Die Rangecooker von Falcon passten wie die berühmte<br />

Faust aufs Auge zum Industrieflair der küchenwohntrends.<br />

Stilecht wurden die Geräte auf Euro-Paletten präsentiert.<br />

Anbieter coolGiants hatte zahlreiche Messeangebote und<br />

einige Neuheiten dabei. www.coolgiants.de<br />

„Holz trifft Edelstahl“ heißt der Slogan von Formitable. Das gilt<br />

auch für die Teppanyaki-Tische. Die Messegäste waren eingeladen,<br />

sich zu setzen. Und dem Show-Koch bei der Arbeit zuzuschauen.<br />

Anschließend wurde verzehrt. www.formitable.de<br />

Smeg zeigte im Kohlebunker ein breites Sortiment. Dazu zählten<br />

auch die geradlinig gestalteten Einbaugeräte der Produktlinie<br />

„Dolce Stil Novo“ mit Kupfer-Applikationen. www.smeg.de<br />

48 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Schüller beteiligte sich am offen konzipierten Lebensraum-Konzept mit<br />

einem schüller.C-Modell sowie mit der aktuellen Küche der next125-Kampagne<br />

(Foto). In der hellen, lichtdurchfluteten Ausstellungshalle wirkte der<br />

Kontrast des Lärche-Furniers zu den tiefschwarzen Fenix-Oberflächen besonders<br />

edel. www.next125.de<br />

Cleveres Zubehör für Unterbau becken von<br />

Sedia: Silikonabtropffläche „Aquafilo“.<br />

Damit gehören auf der Natursteinarbeitsplatte<br />

wandernde Gläser der Vergangenheit<br />

an. Hitzebeständig sind die Matten<br />

auch. www.sedia-kuechentechnik.de<br />

Im Verbund mit hansgrohe (Spülen und Armaturen)<br />

und ritter (Einbau-Kleingeräte):<br />

Beckermann setzte auf das Marmor-Design-Konzept<br />

„Paradiso XTreme“, kürzlich<br />

ausgezeichnet mit dem Verbraucherpreis<br />

„ KüchenInnovation des Jahres“.<br />

www.beckermann.de


Messe<br />

„Wir sind Partner des Fachhandels.“ Diese Messebotschaft<br />

war für V-ZUG aus der Schweiz besonders<br />

wichtig. Premiere in München feierte<br />

das erste Side-By-Side-Gerät des Unternehmens<br />

(Foto). Separat<br />

genutzt passt<br />

der rechte Kühl-<br />

Gefrier-Teil auch<br />

in die 178er-Nische.<br />

Das Gerät ist<br />

ab Juni erhältlich.<br />

Ebenso wie ein<br />

neuer Unterbau-<br />

Weinkühler mit<br />

Touch-to-open sowie<br />

die neue Vollflächeninduktion<br />

„FullFlex“ (siehe<br />

auch Eurocucina-<br />

Berichterstattung).<br />

Schlank und platzsparend: AEG-Kochfelder im „ SLIMFIT<br />

Design“ sind in jede Arbeitsplattentiefe montierbar.<br />

Wird unter der Fläche eine Schublade genutzt, genügen<br />

12 mm, bei paralleler Installation eines AEG-Backofens<br />

28 mm. Die Luftführung erfolgt komplett von hinten.<br />

Auf den sonst geforderten Entlüftungsspalt unterhalb<br />

der Arbeitsplatte könne deshalb verzichtet werden, so<br />

der Hersteller. www.aeg.de<br />

Auch bei nobilia hatte man sich Gedanken gemacht, was aus der aktuellen<br />

Kollektion am stimmigsten zum Industriehallen-Ambiente der küchenwohntrends<br />

passen könnte. Die Wahl fiel unter anderem auf die Front-Programme<br />

„StoneArt“ und „Metal Concept“. www.nobilia.de<br />

Mit viel praktischem Zubehör: die kürzlich neu<br />

eingeführte Keramikspüle „Architectura 60 XR“<br />

von Villeroy & Boch. Parallel wurde die ebenfalls<br />

im vergangenen Herbst neu vorgestellte „Siluet“<br />

prominent platziert. www.villeroy-boch.com<br />

Licht schafft Stimmung: Um die Messehallen mit ihren Stahlträgern,<br />

Abluftrohren und blanken Betonwänden in Szene zu setzen, hatte<br />

Messeveranstalter trendfairs eigens einen Licht-Designer engagiert.<br />

Die Etagenspüle „Etagon“ bietet Blanco nun auch in<br />

Silgranit PuraDur samt Armaturenbank an. Bislang gab<br />

es das Modell ausschließlich in Edelstahl.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

50 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Keramik in verschiedenen Stärken und Oberflächen<br />

– die hat Arbeitsplatten-Anbieter Ludwig<br />

Schneider aus Markneukirchen im Angebot.<br />

Bernd Glawe, Betriebsleitung Arbeitsplatten,<br />

demonstrierte mit Schraubendreher und Mini-<br />

Bunsenbrenner die besondere Robustheit des<br />

Materials. www.L-Schneider-AG.de<br />

Badkeramik für Küchenspezialisten.<br />

Das ist bei<br />

system ceram seit vergangenem<br />

Herbst ein<br />

ganz aktuelles Thema<br />

mit zunehmendem Erfolg.<br />

Hier abgebildet ist<br />

das Modell „Patera“.<br />

www.systemceram.de<br />

Innovida, Anbieter der fettfilterfreien Dunstabzüge mit ecojet-system,<br />

tritt seit der küchenwohntrends als Vollsortimenter<br />

auf. Es gibt Backöfen, Herd-Sets, autarke Kochfelder<br />

sowie Kühlgeräte und Geschirrspüler für den Einbau. Neu ist<br />

auch die Muldenlüftung i-Downdraft (siehe folgende Rubrik<br />

Dunstabzugshauben). www.invvitec.de<br />

Das Licht am Sockel, unter der Arbeits platte, in der Küchennische<br />

unter dem Hängeschrank bzw. im Regal lässt sich einheitlich<br />

über eine Fernbedienung in Stärke und Farbe steuern.<br />

Die Technik dafür firmiert bei Naber unter dem Label<br />

„Lumica“ und wurde nun in einer eigenständigen Unterlage<br />

zusammengefasst – damit für Planer alles schneller auffindbar<br />

ist. Im Hauptkatalog war es schon vorher enthalten.<br />

www.naber.de<br />

5/6/<strong>2018</strong>


Hausgeräte<br />

52 KÜCHENPLANER


Die klassische T-Haube für die Wand<br />

hat in letzter Zeit an Marktbedeutung<br />

verloren. Mit einer Flächen-LED-Beleuchtung<br />

könnte sich das wieder<br />

ändern. Dieses Modell (Lucia)<br />

kommt von Airforce und ist per<br />

Fernbedienung regelbar: auch<br />

in der Lichtfarbe von warm<br />

bis kaltweiß und in der<br />

Lichtstärke.<br />

Foto: Biermann<br />

Neuheiten von den Frühjahrsmessen<br />

Der Dunstabzug<br />

als Lichtobjekt<br />

Muldenlüfter wohin das Auge blickt – auf der Eurocucina<br />

in Mailand und auch auf der küchenwohntrends in<br />

München. Ohne die Kombi-Geräte läuft in diesen Tagen<br />

wenig in den Sortimenten der Hersteller. Was die<br />

Anbieter von Dunstabzügen aber nicht daran hindert,<br />

sich parallel weitere Gedanken zu machen und bei<br />

der Gestaltung mit Farben, Formen, Materialien zu<br />

experimentieren. Eine immer größere Rolle spielt<br />

auch Licht. Besonders Flächen-LEDs, die sich in Licht-<br />

Farbe und Intensität einstellen lassen. Die Haube<br />

als Lichtobjekt wird immer interessanter. Und damit<br />

auch als leistungsstarke Lifestyle-Alternative zum<br />

allgegenwärtigen Muldenlüfter.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 53


Hausgeräte<br />

Foto: Biermann<br />

Wie die Haube. Wollte man dem Dunstabzug nach unten eine Schwäche<br />

vorhalten, dann diese: Es hapert mit der natürlichen Kochfeldbeleuchtung.<br />

Airforce hat dazu schon manche Idee präsentiert. Diese ist neu: Die<br />

Kochfeldbeleuchtung orientiert sich am Design einer bestehenden Inselhaube<br />

des Herstellers. Steuerbar ist die Leuchte über die Bedienung des Kochfelds.<br />

www.airforcespa.it<br />

Einheitlich. Emotionen weckte bei der Elica-Präsentation<br />

auf der Eurocucina der Produktbereich „Lightning“,<br />

besonders die Decken-Dunstabzug-Licht-Kombination<br />

„ Lullaby“ (Foto). Lichtfarbe und Lichtstärke aller Lichtquellen<br />

können individuell eingestellt werden. Dank einer neuartigen<br />

Produktlinie von Lampen kann eine einzigartige<br />

und mit allen Küchen- und Wohnumgebungen harmonierende<br />

Atmosphäre geschaffen werden. www.elica.com<br />

Foto: Biermann<br />

Multifunktional. Regal,<br />

Lichtquelle, Gewächshaus ...<br />

und natürlich Dunstabzug.<br />

„ Spazio“ von Falmec vereint<br />

viele Funktionen auf 180 cm<br />

Breite. Die Hälfte davon geht<br />

auf das Konto der Haubentechnik.<br />

Dank CircleTech-<br />

Umluftfilter hält sie sich dezent<br />

zurück. Der Marktstart<br />

erfolgt im September. www.<br />

falmec.de<br />

54 KÜCHENPLANER


Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

Schillernder Kontrast. Eleganz trifft Industriekultur: Auch wegen visuellen Kontrasten, wie hier dokumentiert, kam<br />

die küchenwohntrends in München bei Ausstellern und Besuchern so gut an. Das hat Charme und Flair. Abgebildet ist die<br />

Elica-Haube „Interstellar“ . . . oder sollte man besser sagen Lichtobjekt? Egal, beides. www.elica.com<br />

Foto: Biermann<br />

Mit Speed. Gutmann hat die<br />

neue Wandhaube „ Carta“ mit einer<br />

Ambientebeleuchtung samt<br />

Farbwechsel ausgestattet. Die LEDs<br />

sind dimmbar und von 2700 bis<br />

6500 Kelvin in der Lichtfarbe einstellbar.<br />

Die „Speedabsaugung“<br />

verhindert Kondensatbildung am<br />

Glas. Ein Kondensations-Fettfilter<br />

gehört zur Grundausstattung.<br />

www.gutmann-exklusiv.de<br />

Nahezu schwebend. So hängt die<br />

kuppelförmige Aura 3.0 von Miele an<br />

einer dreiteiligen, filigranen Aufhängung<br />

über dem Kochfeld. Ihre umlaufende<br />

Ambiente-Beleuchtung taucht<br />

die Küche in ein stimmungsvolles<br />

Licht. Die Inselhaube lässt sich mit<br />

einem Miele-Kochfeld vernetzen – damit<br />

passt sich die Saugleistung dank<br />

Con@ctivity automatisch dem Kochgeschehen<br />

an. Zudem ist die Haube per<br />

Miele@mobile App über Smartphone<br />

oder Tablet steuerbar. www.miele.de<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

Sehen und hören.<br />

Die „Skyline Sound“ von<br />

berbel ist keine absolute<br />

Neuheit – aber immer<br />

noch neu genug,<br />

um Messegäste auf der<br />

küchen wohn trends in ihren<br />

Bann zu ziehen. Allein<br />

schon wegen des Lichtkonzepts<br />

ist sie kaum zu<br />

übersehen. Zu überhören<br />

aber auch nicht: Die integrierte<br />

Musikfunktion erfüllt<br />

höchste Ansprüche.<br />

www.berbel.de<br />

KÜCHENPLANER 55


Hausgeräte<br />

Im Streicheltest. Es sieht aus wie Stoff oder Stein, ist aber Kunststoff. Für Jörg Bunde, Deutschland Vertriebs-Chef von Elica, ist die Neuheit<br />

„Pix“ mit ihrem quadratischen Haubenkörper eine Kunststoffhaube, die sich „sicher auch verkaufen lassen wird“. Von unten macht die Haube<br />

ebenfalls Eindruck: Das gegossene Aluminiumgitter mit Gusseisen-Effekt wirkt ausgesprochen solide. www.elica.com<br />

Foto: Biermann<br />

Fotos: Biermann<br />

Gerade. Vertikal an der Wand, aber nicht<br />

mehr schräg, sondern gerade runter. Das ist<br />

auch für Airforce eine der aktuellen Entwicklungen<br />

im Design von Kopffrei-Wandhauben.<br />

www.airforcespa.it<br />

In sieben Farben. Spielerisch<br />

und farbenfroh präsentiert sich die<br />

Hauben serie „Smart Deco“ von Franke.<br />

Premiere feierte die Reihe auf der<br />

Euro cucina. Als Zielgruppe hat der Hersteller<br />

das junge, urbane Publikum definiert.<br />

Daran orientiere sich auch der<br />

„erschwingliche Preis“. Bei der Farbe<br />

besteht die Wahl zwischen sieben Varianten<br />

– von dezentem Warmweiß,<br />

Hellgrau und Hellblau bis hin zu ausgefallenerem<br />

Grün, Rosé und Senfgelb<br />

oder Schwarz erhält jede Küche ihre eigene<br />

Note. www.franke.de<br />

Foto: Biermann<br />

56 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Foto: Biermann<br />

In sechs Varianten. Elica nutzte das Heimspiel in Mailand für einen<br />

beeindruckenden Auftritt. Auf mehr als 800 Quadratmeter Fläche<br />

zeigte der italienische Haubenhersteller zahlreiche Neuheiten.<br />

Unter anderem sechs neue Varianten des Muldenlüfters Nikola-<br />

Tesla. So gibt es die Kochfeld-Abzug-Kombination künftig auch in<br />

einer Ausführung, die sich noch stärker am Massenmarkt orientiert,<br />

mit vier einfachen Induktionsflächen und einem eckigen Abzugelement.<br />

Den Vertrieb in Deutschland startete Elica im Mai. Es trägt die<br />

Bezeichnung „Prime“ (Foto vorn). Deutlich ambitionierter hat der<br />

Hersteller die Umsetzung „Switch“ ausgestattet. Dieses Modell ist<br />

komplett flächenbündig gestaltet und verfügt über einen runden<br />

Abzug und vierfache Flächeninduktion. Weitere Modelle sind für<br />

den September <strong>2018</strong> angekündigt: zum Beispiel „Upside down“ mit<br />

einem drehbaren Abzugelement für hohe und niedrige Kochgefäße<br />

oder „Libra“ mit integrierter Waage. Zusätzlich wurde eine Muldenlüfter-Variante<br />

vorgestellt, die sowohl über eine Waage verfügt,<br />

als auch die Vernetzung mit dem „Cuciniale Bratsensor“ erlaubt.<br />

Bei Elica heißt die smarte Garleistungs-Steuerung „Sensor<br />

Chef“. Einen Muldenlüfter mit Gas-Beheizung wird es auch geben.<br />

www.elica.com<br />

Das berbel Prinzip setzt zur Fettabscheidung<br />

Zentrifugalkraft ein, so dass kein Fettfilter<br />

benötigt wird.<br />

Designobjekt für die Küche:<br />

Kopffreihaube Ergoline 2<br />

Die perfekte Kombination aus Design und patentierter<br />

Technik. Das Glasdekor ist in verschiedenen Größen und<br />

Farbvarianten erhältlich und passt so zu jedem Küchenstil.<br />

Im täglichen Gebrauch ist die berbel Haube<br />

ganz einfach zu reinigen:<br />

aufklappen - auswischen - sauber!<br />

berbel.de


Hausgeräte<br />

Foto: Biermann<br />

Auf Edelstahl. Der vollflächige Tepan-Edelstahlgrill mit<br />

zentriert platzierter Absaugung orientiert sich an der Designsprache<br />

der vor gut einem Jahr von Bora eingeführten<br />

Professional-Linie. Die gebürstete Edelstahl-Fläche ist<br />

4 mm tiefgezogen und verfügt über abgerundete Innenecken.<br />

Das soll die Reinigung erleichtern. Die Temperaturverteilung<br />

bezeichnet Bora als gleichmäßig. Schnelles<br />

Aufheizen auf 250 °C sei in weniger als fünf Minuten möglich.<br />

www.bora.com<br />

Immer bündig. Ob die Küchenzeile 32 cm tief ist oder 38 cm – die<br />

Wandhaube „Haiku“ (eine T-Haube mit einem fließend wirkenden Körper<br />

aus Beton, Corian oder Schwarzglas) von Elica passt sich den Gegebenheiten<br />

an, um jederzeit optisch bündige Abschlüsse und harmonische Linienführungen<br />

zu gewährleisten. Über einen verborgenen Mechanismus<br />

lässt sich die Haube mit allen funktionalen Bauteilen individuell auf die<br />

Gegebenheit anpassen. www.elica.com<br />

Ganz schlank. Dank einer neuen Motoren-Generation von<br />

ebm-Papst realisiert Airforce immer filigranere Haubendesigns.<br />

Zum Beispiel beim neuen Deckenlüfter „Gabrielle“: Im Zusammenspiel<br />

mit einer neuen Konstruktion erlaubt die schlanke<br />

Technik Einbautiefen mit 11,6 cm als Minimum. Bei den Muldenlüftern<br />

kommen die neuen Motoren ebenfalls zum Einsatz.<br />

Das erweitert das Platzangebot im Schrank. www.airforcespa.it<br />

Lässt Platz. Ungewöhnlich viel Stauraum lässt die Einbauhaube<br />

„ Gemelas“ von Gutmann im Oberschrank. Bis zu 65 % Raumnutzung verspricht<br />

der Hersteller. Die LED-Beleuchtung ist in Farbe und Stärke regelbar.<br />

www.gutmann-exklusiv.de<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann


ejs unter Glas. Invvitec hat seine fettfilterfreie „ejs“-Technologie<br />

(Eco Jet System) mit einem Kochfeld vereint. Das Ergebnis dieses Muldenlüfters<br />

heißt „i-Downdraft“. 60 cm ist die Fläche breit. Das bietet<br />

Platz für vier Induktionszonen. www.invvitec.de<br />

Mit Prädikat. Die Schräghaube „ Vision“ gibt<br />

es jetzt auch in 75 cm Breite, die „BlackLine“-<br />

Serie wurde erweitert, und eine neue Kochfeldserie<br />

gibt es auch. Das sind drei von<br />

mehreren Neuheiten, die Novy auf der küchenwohntrends<br />

ausstellte. Das aktuell mit dem<br />

„red dot <strong>2018</strong>“ ausgezeichnete Downdraft-<br />

System „ Panorama“ (Foto) bekam ebenfalls einen<br />

prominenten Platz am Stand. www.novydunsthauben.de<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Biermann<br />

ruhekulisse genießen<br />

Wenn nur alles so ruhig wäre wie unsere Mythos Dunstabzugshauben.<br />

Denn nun haben wir sie noch leiser und effizienter gemacht und mit<br />

intelligenten Features ausgestattet. Genießen Sie jetzt noch mehr<br />

Kochvergnügen – mit höchstem Bedienkomfort, bester Qualität und<br />

einem Designhighlight in 8 außergewöhnlichen Farbvarianten.<br />

Mehr zur Mythos auf franke.de/ks


Hausgeräte<br />

Elegante Fläche. Besonders elegant wirkt der Kochfeld-Abzug „Fusion“, den V-ZUG im<br />

Herbst auf den Markt bringen wird. Dieser Eindruck speist sich aus der absoluten Flächenbündigkeit,<br />

aber auch aus der Wirkung der verwendeten Glaskeramik. Zum Einsatz kommt<br />

das kratzfeste „OptiGlass“. Kochfelder mit dieser speziellen Beschichtung (Lieferant ist SCHOTT<br />

CERAN) sind besonders robust und spiegeln elegant. Bei V-ZUG heißt das Spiegelglas-Design.<br />

Damit passt „Fusion“ zu anderen Geräte-Linien von V-ZUG. Kochfeld und Dunstabzug kommunizieren<br />

über die Funktion „OptiLink“ miteinander. Die Stärke des Abzugs wird damit automatisch<br />

reguliert. Eine manuelle Bedienung ist ebenfalls möglich. www.v-zug.com<br />

Ergänzt. Auch KitchenAid verfügt nun<br />

über einen Muldenlüfter. Vorgestellt wurde<br />

das Gerät in Mailand. Es verfügt über<br />

vier Induktionszonen. www.kitchenaid.de<br />

Auch in Kupfer. Die Kopffreiheitshaube „Mythos“ bietet Franke nun<br />

auch mit Glasfronten in den neuen Trendfarben Kupfer, Ocean Blue,<br />

Cashmere und Magnolia an. Damit stehen sie mit Schwarz, Weiß, Schiefer-<br />

und Perlgrau nun in insgesamt acht zeitgemäßen Farbvarianten zur<br />

Verfügung. Wer seine gesamte Küche in einen trendigen Industrie-Look<br />

tauchen möchte, der wird bei der „Kupfer Edition“ fündig: Diese noch<br />

junge Produktlinie besteht aus der Dunstabzugshaube „Mythos“, zwei<br />

Spülen samt passender Armatur sowie einer Glasarbeitsplatte – alles im<br />

angesagten Kupfer-Look. www.franke.de<br />

Foto: refsta<br />

Foto: Franke<br />

Foto: V-ZUG<br />

Foto: KitchenAid<br />

Schwebend. Mit ihren gewölbten Glasflächen schwebt<br />

die Schräghaube „Brisa“ elegant über der Kochfläche. Sie ist<br />

90 cm breit und eignet sich damit auch für die zunehmend<br />

beliebten breiten Kochfelder. Die Regelung der Haubenfunktionen<br />

erfolgt über TouchControl auf der gewölbten Glasfläche.<br />

Auf Knopfdruck schwenkt die obere Glasfläche nach oben und<br />

gibt den Bereich des Dunstabzugshauben-Filters frei. Das Modell<br />

misst 90 cm in der Breite und ist in Weiß und Schwarz erhältlich.<br />

Eingestuft ist das Modell in Energieeffizienzklasse A + .<br />

www.refsta.de<br />

60 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Bestanden. Aktuell nimmt das Umweltbundesamt<br />

alle Plasma-Systeme unter die<br />

Lupe. Die Filter von PlasmaMade standen<br />

ebenfalls auf dem Prüfstand – und haben<br />

„alle Freigaben erhalten“, wie Klaus Weigert<br />

(Foto) von der Industrievertretung Weigert<br />

berichtet. Hier präsentiert er den aktuellen<br />

Flachfilter des holländischen Herstellers. Für<br />

die area30 kündigte Weigert einen kompakten<br />

Raumlüfter an: im Säulen-Format,<br />

mit Hepa-Filter und ebm-Papst-Motor.<br />

www.weigert-industrievertretung.de<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Miele<br />

Smartes Duo: Der Healthy Home Coach (rechts auf der Arbeitsplatte)<br />

misst unter anderem den CO 2<br />

-Gehalt der Raumluft. Ist<br />

der zu hoch, respektive der Sauerstoffgehalt zu gering, startet<br />

die Miele-Haube den Luftaustausch.<br />

Smart lüften. Das<br />

Wohlbefinden in den<br />

eigenen vier Wänden<br />

hängt wesentlich vom<br />

Raumklima ab. Maßgebliche<br />

Faktoren sind u. a.<br />

Temperatur, Luftfeuchtigkeit<br />

und Sauerstoffgehalt.<br />

Der „Healthy Home<br />

Coach“ von Netatmo<br />

misst diese Parameter –<br />

und sorgt mithilfe einer<br />

Miele-Dunstabzugshaube<br />

für saubere Luft. Wie<br />

das funktioniert, zeigte<br />

der Hausgerätehersteller<br />

erstmals zur Eurocucina<br />

in Mailand in einer<br />

Projektstudie. In Kurzform<br />

so: Der „Healthy<br />

Home Coach“ (auf dem<br />

Foto rechts auf der Arbeitsfläche<br />

zu sehen) ermittelt<br />

die oben genannten Faktoren und sendet die Daten aufs Smartphone. Sollte der<br />

CO 2<br />

-Gehalt zu hoch, beziehungsweise zu wenig Sauerstoff im Raum sein, leuchtet der Glasschirm<br />

der Dunstabzugshaube „Pearl“ rot. In diesem Fall stellt sich die Haube automatisch<br />

an und sorgt binnen weniger Minuten für den Luftaustausch. Die Kommunikation erfolgt<br />

über WLAN. www.miele.de<br />

/ Kochfeldhaube FONDA<br />

Das innovative 3-Filter Konzept<br />

• 3-fach Filtrierung<br />

(Fett, Wasser, Geruch & Feinstaub)<br />

• zentrale Randabsaugung<br />

• aufgesetzter Einbau mit sichtbarer Kante<br />

oder flächenbündige Integration möglich<br />

• nur 8 cm Einbauhöhe<br />

Wir sind GUTMANN


Arbeitsflächen<br />

„Wir geben Küchen ein Gesicht“,<br />

heißt der aktuelle Lechner-Slogan,<br />

der den gestalterischen Wert der<br />

Arbeitsplatte in den Mittelpunkt<br />

rückt. Naturstein wie dieser hat<br />

das Potenzial dazu.<br />

Fotos: Biermann<br />

62 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Lechner verändert sich<br />

Mit Transparenz in die Zukunft<br />

Lechner hat ambitionierte Pläne – bis zum Jahr 2025 soll der Umsatz des Oberflächenkonfektionärs<br />

um ein Drittel steigen. Von heute fast 100 Mio. auf dann 150 Mio. Euro.<br />

Der Geschäftsleitung ist bewusst: Dies wird nur im engen Kontakt mit Mitarbeitern,<br />

Handelskunden und Endverbrauchern gelingen. Transparenz ist das Gebot der Stunde<br />

in Rothenburg.<br />

Das Aufgebot ist groß und hochkarätig:<br />

Andrea Lechner- Meidel,<br />

Dirk Hollstein, Dr. Dirk Dantz,<br />

Peter Stephan, Daniel Griehl – die<br />

gesamte strategische und operative<br />

Führungsriege des Oberflächenspezialisten<br />

Lechner hat sich Zeit<br />

genommen, um der Branchenfachpresse<br />

Einblick ins Unternehmen<br />

zu gewähren, neue Produktionsanlagen<br />

zu zeigen und Fragen zu beantworten.<br />

Von denen stellen sich<br />

derzeit etliche, denn das Unternehmen<br />

hat ehrgeizige Ziele formuliert.<br />

Man will deutlich wachsen. Im Umsatz<br />

von heute 100 Mio. Euro innerhalb<br />

der nächsten sieben Jahre um<br />

ein Drittel auf 150 Mio. Euro. Dass<br />

es mit dem Plan allein nicht getan<br />

ist, wissen die Verantwortlichen<br />

genau. „Man wächst nicht einfach<br />

so, weil man sich vorgenommen hat<br />

zu wachsen“, bringt Vorstand Dirk<br />

Hollstein die Ausgangslage auf den<br />

Punkt. Dafür müsse das gesamte<br />

Unternehmen umgebaut, die Mitarbeiter<br />

mitgenommen und die Prozesse<br />

an diesen Veränderungen<br />

ausgerichtet werden. Entsprechend<br />

munter geht es seit einiger Zeit in<br />

Rothenburg ob der Tauber zu. Neue<br />

leitende Angestellte wurden gewonnen,<br />

die Kapazitäten ausgebaut,<br />

innovative Produkte kreiert und<br />

die Abläufe zu den Kunden im Küchenfachhandel<br />

noch kundenorientierter<br />

gestaltet. Hinzu kommt eine<br />

kreative Endkundenansprache mit<br />

Bartträger „Wulli“ als Frontmann.<br />

Alles wie immer – nur anders<br />

Im Kern bleibt Lechner jedoch<br />

Lechner – trotz der grundlegenden<br />

Veränderungsbereitschaft. Sprich:<br />

Auch in Zukunft steht die Verarbeitung<br />

von Arbeitsflächen und<br />

Nischenrückwänden für die Küche<br />

im Mittelpunkt. Dabei setzt das Unternehmen<br />

auf Materialvielfalt und<br />

Verarbeitungskompetenz „aus einer<br />

Hand“ und bietet maßgeschneiderte<br />

Flächen aus Laminat, Massivholz,<br />

Naturstein, Quarzwerkstoff,<br />

Keramik und Glas. Hinzu kommen<br />

die eleganten Compact-Platten<br />

aus Laminat. Angelehnt an die aktuellen<br />

Küchentrends stehen eine<br />

Vielzahl von Materialstärken und<br />

Dekoren zur Verfügung, für den<br />

Unterbau oder je nach Material<br />

auch für den flächenbündigen oder<br />

unterbündigen Einbau von Kochfeldern<br />

und Spülen.<br />

Ein weiterer Schwerpunkt<br />

und ein kontinuierlich wachsendes<br />

Geschäftsfeld ist die indivi-<br />

Lechner ist einer<br />

der führenden<br />

Arbeitsplattenkonfektionäre<br />

Europas.<br />

Mit einem neu<br />

aufgestellten<br />

Führungsteam<br />

will das Unternehmen<br />

in<br />

den nächsten<br />

Jahren deutlich<br />

wachsen<br />

(Foto von links):<br />

Peter Stephan<br />

(Bereichsleiter<br />

Finanzen und<br />

Verwaltung),<br />

Dr. Dirk Dantz<br />

(Geschäftsführer<br />

Produktion<br />

und Technik),<br />

Andrea<br />

Lechner-Meidel<br />

(Vorstand der<br />

Lechner Holding<br />

AG), Dirk<br />

Hollstein (Vorstand),<br />

Daniel<br />

Griehl (Bereichsleiter<br />

Vertrieb<br />

und Marketing<br />

und<br />

Mitglied der<br />

Geschäftsleitung).<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 63


Arbeitsflächen<br />

Lechner setzt bei seinen Wachstumsplänen auf hochwertige Arbeitsflächen aus Stein, Keramik<br />

und Glas – aber auch auf kreativ gestaltete Nischenrückwände, wahlweise auch mit Licht. Neu<br />

ist die Möglichkeit, die Glasfläche unkompliziert zu wechseln. Dafür wurde das Magnet-System<br />

„Switchy“ entwickelt.<br />

duelle Gestaltung und Fertigung<br />

von Nischenrückwänden aus Glas<br />

oder Acryl. Mit modernsten Technologien<br />

im Siebdruck oder Digitaldruck<br />

bzw. in klassischen<br />

Fotos: Biermann<br />

Lackierverfahren lassen sich kreative<br />

Unikate schaffen. Mit vorgegebenen<br />

Motiven, mit Wunschmotiven<br />

aus dem eigenen Fotoalbum<br />

oder trendstark in einer Uni-Farbe<br />

nach Wahl. Bei der Fertigung<br />

von Nischenrückwänden ist Losgröße<br />

1 längst Alltag. Immer häufiger<br />

werden Lichtquellen gleich<br />

integriert und dem Handel montagefertig<br />

geliefert. Von oben per Aufsteckprofil<br />

oder komplett hinterleuchtet.<br />

Der neueste Coup ist der<br />

Wechselrahmen „Switchy“. Damit<br />

kann der Endkunde ganz einfach<br />

seine Nischenverkleidung aus Glas<br />

tauschen. Sogar selbstständig. Die<br />

Funktion basiert auf einem magnetischen<br />

Trägersystem.<br />

Lechner misst und montiert<br />

Grundlegende Basis für weiteres<br />

Wachstum seien kontinuierliche<br />

Investitionen in Fertigung,<br />

Produkte und Marke. Ebenso die<br />

Entwicklung der internen Prozesse,<br />

der Organisation sowie die Kommunikation<br />

mit den verschiedenen<br />

Kundengruppen.<br />

Zielgruppe Nummer eins ist<br />

und bleibt der Küchenfachhandel.<br />

Fast 60 % der Umsätze erwirtschaftet<br />

Lechner in diesem Segment.<br />

Dabei setzt das Unternehmen auf<br />

eine immer persönlichere Kundenbetreuung<br />

und einen flächendeckenden<br />

Kundenservice, der auch<br />

das Angebot für Aufmaß und Montage<br />

der hochwertigen Flächen abdeckt.<br />

Mit dem Aufmaßservice hat<br />

Bis zu 580 Kilo<br />

wiegen die<br />

Rohplatten im<br />

Format 5,60 x<br />

3,60 Meter. Für<br />

Arbeitsflächen<br />

ist das Glas 12<br />

mm stark, für<br />

Nischenrückwände<br />

6 mm.<br />

64 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Noch viel Potenzial<br />

Umsetzen will Lechner das geplante<br />

Umsatzwachstum im In- und Ausland<br />

und vorrangig in der Küche. Hier sieht<br />

das Unternehmen noch „viel Potenzial“,<br />

gerade mit hochwertigen Arbeitsflächen<br />

aus Stein, Keramik und<br />

Glas sowie Nischenrückwänden aus<br />

Glas. Hinzu kommen Umsatzerwartungen<br />

an innovative Produkte wie<br />

das Nischenrückwand-Wechsel system<br />

„Switchy“ oder die Einbindung<br />

von Funktionen in die Arbeitsfläche.<br />

Im Fokus des Exports stehen die Länder<br />

um Deutschland. Aktuell beträgt<br />

die Exportquote 50 %.<br />

Mehr als 20 Millionen Euro hat<br />

Lechner in eine neue Fertigung für<br />

steinartige Werkstoffe investiert.<br />

Hier werden auf 20 500 m 2 Fläche<br />

Naturstein, Quarzwerkstoff und Keramik<br />

konfektioniert.<br />

das Unternehmen offensichtlich<br />

einen Nerv im Fachhandel getroffen,<br />

wie Daniel Griehl, Bereichsleiter<br />

Vertrieb und Marketing,<br />

erläutert. Rund 60 % aller Kommissionen<br />

wickeln die Handelskunden<br />

auf dieser Basis direkt mit den<br />

Fachleuten von Lechner ab. „Unser<br />

Wunsch ist es, unseren Kunden im<br />

Handel maximal und individuell<br />

in seinem Verkaufsprozess zu unterstützen“,<br />

fasst Griehl die Strategie<br />

zusammen.<br />

Alle Infos auf einen Blick<br />

Dafür hat das Unternehmen zur<br />

area30 im vergangenen September<br />

unter anderem ein neues Händlerportal<br />

mit persönlicher Startseite<br />

und Chat-Funktion vorgestellt. Das<br />

System vernetzt alle für die Händler<br />

relevanten Vorgänge – von der<br />

Bestellung über die Produktion bis<br />

hin zur Lieferung und Montage. So<br />

stehen dem Händler immer aktuell<br />

alle erforderlichen Informationen<br />

zur Verfügung, die jederzeit<br />

an die Endkunden weitergegeben<br />

werden können.<br />

Wird das Portal aufgerufen, gelangt<br />

der Händler auf seine persönliche<br />

Startseite, auf der er die<br />

für ihn relevanten Informationen<br />

kompakt und übersichtlich<br />

dargestellt bekommt. Dazu zählt<br />

zum Beispiel der Status der aktuellen<br />

Aufträge und die Termine<br />

des Tages. Dazu erhält er über ein<br />

Dashboard Auskunft über Neuheiten,<br />

die für ihn wichtig sein<br />

könnten. Die stets aktuelle Download-Funktion<br />

versorgt den Händler<br />

mit Produkt- und Preisinformationen.<br />

Wenn Fragen zum Status<br />

eines Auftrags offen sind, findet<br />

er sämtliche Informationen im<br />

Portal. Abgeschlossene Vorgänge<br />

werden archiviert und können in<br />

einer Übersichts- oder Detailansicht<br />

aufgerufen werden. So kann<br />

der Händler auch später noch jede<br />

Bestellung in allen Einzelheiten<br />

nachverfolgen. Eine Übersicht<br />

zum getätigten Umsatz verschafft<br />

zusätzlichen Überblick und soll<br />

die Buchführung erleichtern.<br />

Endkunde lässt sich begeistern<br />

Teil zwei der strategischen Überlegungen<br />

hat zum Ziel, das Thema<br />

Arbeitsfläche beim Endkunden<br />

immer besser zu verankern und<br />

diesen dafür zu begeistern. Die<br />

Botschaft lautet stets: Die Arbeitsfläche<br />

ist ein funktionales Gestaltungsobjekt,<br />

das das Design der<br />

Küche maßgeblich prägt und vom<br />

Küchennutzer individuell gewählt<br />

werden kann – auch über das Angebot<br />

des jeweiligen Küchenmöbelherstellers<br />

hinaus. Oder um es<br />

mit Unterstützung des aktuellen<br />

Werbeclaims von Lechner zu formulieren:<br />

Die Arbeitsfläche gibt<br />

der Küche das Gesicht. Der inzwischen<br />

landläufig bekannte Slogan<br />

schient zu greifen. Anhaltspunkte<br />

dafür sind mehr als 14 Mio. Views<br />

seit Januar 2017 beim Online-Konfigurator<br />

und 340 000 auf dieser<br />

Plattform von Kunden umgesetzte<br />

Küchenplanungen.<br />

„Preisbereitschaft“ pflegen<br />

Die zunehmende Begeisterung<br />

für hochwertige Arbeitsflächen<br />

und kreative Nischenverkleidungen<br />

lassen sich immer mehr<br />

Kunden was kosten. „Es gibt eine<br />

Preisbereitschaft“, fasst Vorstand<br />

Dirk Hollstein die Situation am<br />

Markt prägnant zusammen. Und<br />

er ergänzt: „Nun hoffen wir, dass<br />

der Handel mitzieht.“ Konkreter<br />

wird Hollstein in seiner Formulierung<br />

nicht, aber es braucht nicht<br />

viel Einfühlungsvermögen, um<br />

aus den Worten eine unterschwellige<br />

Besorgtheit herauszuhören,<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 65


Arbeitsflächen<br />

dass es Kräfte im Handel geben<br />

könnte, die auf kurzfristigen Umsatz<br />

setzen statt auf einen langfristig<br />

auskömmlichen Ertrag – und<br />

damit das Preisgefüge ins Rutschen<br />

bringen.<br />

Noch immer vertraut nicht jeder Planer der Materialbeständigkeit<br />

von Glasarbeitsplatten. Dabei sind diese<br />

in ESG-Qualität (Einscheibensicherheitsglas) besonders<br />

robust, wie Martin Kleyer (links) und Tim Schnaubelt<br />

aus der Abteilung Qualitätssicherung/Labor von Lechner<br />

bei diesem Bruchtest auf ungewöhnliche Weise demonstrieren.<br />

Foto: Biermann<br />

Fachkräfte selber ausbilden<br />

Eine weitere wichtige Kundengruppe<br />

sind im Grunde die eigenen<br />

Mitarbeiter. Denn die müssen<br />

bei dem längst eingeläuteten Veränderungs-<br />

und Wachstumsprozess<br />

mitgenommen werden. „Und<br />

fit für die Zukunft gemacht werden“,<br />

wie Andrea Lechner- Meidel,<br />

Vorstand der Lechner Holding AG<br />

und Mitglied der Inhaberfamilie<br />

in zweiter Generation, ergänzt.<br />

Bei einer Arbeitslosenquote von<br />

2 % in der Region Rothenburg hat<br />

auch Lechner den Begriff Fachkräftemangel<br />

längst buchstabieren<br />

gelernt. Das gilt für Ingenieure<br />

ebenso wie für Fachkräfte in<br />

der Produktion. Aktuell besonders<br />

schwierig sei es, Fahrer für den eigenen<br />

Fuhrpark zu finden. Eine<br />

der Strategien gegen den Mangel<br />

an Fachkräften sei die eigene<br />

Ausbildung. 12 Ausbildungsberufe<br />

stehen bei Lechner zur Wahl.<br />

700 Männer und Frauen arbeiten<br />

aktuell für das Unternehmen, davon<br />

die meisten im fränkischen<br />

Rothenburg. Hinzu kommen zwei<br />

Standorte in Ungarn und Schweden.<br />

Dort werden ausschließlich<br />

Platten aus Laminat und Massivholz<br />

konfektioniert. Das Werk in<br />

Ungarn soll den osteuropäischen<br />

Markt versorgen, das in Schweden<br />

den skandinavischen.<br />

Steinkompetenz gebündelt<br />

Am direktesten bildet Lechner<br />

seine breit aufgestellte handwerkliche<br />

Kompetenz am Firmensitz im<br />

fränkischen Rothenburg ab. Dafür<br />

wurde jüngst umfangreich in die<br />

Produktion investiert. Unter anderem<br />

wurde eine ganz neue Produktionshalle<br />

errichtet. Seit Beginn<br />

<strong>2018</strong> werden dort auf mehr als<br />

20 000 m 2 Grundfläche hochwertige<br />

Platten aus steinartigen Werkstoffen<br />

konfektioniert, sprich aus<br />

Naturstein, Quarzwerkstoff und<br />

Keramik. Die Keramiklinie wird<br />

aktuell komplett in die neue Halle<br />

8 verlegt. Nach erfolgreichem Umzug<br />

ist die komplette Kompetenz<br />

in der Steinverarbeitung dann dort<br />

gebündelt.<br />

Die Bearbeitung von Natur- und<br />

Quarzstein hätten mit der neuen<br />

Produktionsfläche einen Quantensprung<br />

gemacht, sagt Dr. Dirk<br />

Dantz, seit rund einem dreiviertel<br />

Jahr als neuer Geschäftsführer<br />

Produktion & Technik im Unternehmen<br />

tätig, nun sei Keramik das<br />

nächste Thema, das weiter vorangetrieben<br />

werde.<br />

Mit dem neuen Technikgeschäftsführer<br />

hat sich Lechner Erfahrungen<br />

aus der Automobilindustrie<br />

ins Haus geholt, einer in<br />

Sachen Fertigungstechnik hochspezialisierten<br />

Branche. So sind<br />

sämtliche Prozesse in der neuen<br />

Halle 8 inzwischen nach modernsten<br />

Lean-Management-Methoden<br />

ausgerichtet. Die Effizienz konnte<br />

auf dieser Basis laut Unternehmen<br />

bereits um 30 % gesteigert werden.<br />

Zeitgleich wurde die Neuzuschnittquote<br />

um 50 % reduziert.<br />

Investiert hat Lechner in die<br />

neue Produktionshalle und in den<br />

Maschinenpark mehr als 20 Mio.<br />

Euro. Durch diese Optimierungen<br />

und Neuinvestitionen rechnet das<br />

Unternehmen damit, künftig „weit<br />

über 1000 Aufträge pro Woche“ bearbeiten<br />

zu können. Im vergangenen<br />

Jahr waren es in der Summe<br />

140000 Kommissionen mit 350000<br />

Einzelkomponenten.<br />

100 % Kundenzufriedenheit<br />

Realisiert werden soll der Mengenzuwachs<br />

„selbstverständlich“<br />

bei gleichbleibend hoher Qualität.<br />

An der führe auch in Wachstumsphasen<br />

nichts vorbei. Wobei<br />

die Qualitätsphilosophie jeden Arbeitsschritt<br />

durchdringe, vom digitalisierten<br />

Wareneingang bis<br />

zur 100%-Qualitätskontrolle vor<br />

Versand. Zudem unterhält Lechner<br />

ein eigenes Prüflabor, in dem<br />

sich aktuelle Materialien beweisen<br />

müssen und neue Ideen entwickelt<br />

werden. Jüngst wurde<br />

zum Beispiel die wasserbeständige<br />

Hahnlochbohrung für Laminat-Platten<br />

realisiert. „Eine der<br />

kleineren Neuerungen“, von denen<br />

Technik-Geschäftsführer Dr. Dirk<br />

Dantz berichtet. Ein technisch größeres<br />

Kaliber sei die Einführung<br />

der neuen Keramik-Linie in 12 mm<br />

Stärke gewesen.<br />

Wobei Lechner seinen Qualitätsanspruch<br />

auch, aber nicht allein<br />

am Produkt orientiert. „Es<br />

geht um 100 % Kundenzufriedenheit“,<br />

sagt Andrea Lechner-Meidel.<br />

Und die äußere sich in ganz<br />

unterschiedlichen Aspekten wie<br />

Qualität, Liefertreue und Verfügbarkeit<br />

bis hin zu Service und<br />

Kundenfokus. So wundert es<br />

nicht, dass die Auszeichnung „Exzellente<br />

Kundenberatung“, die<br />

das Unternehmen kürzlich von<br />

Focus Money und Deutschland-<br />

Test erhielt, bei Lechner einen<br />

besonderen Wert hat. Schließlich<br />

zähle man damit zu den Top<br />

3 Unternehmen in Deutschland.<br />

www.mylechner.de<br />

Dirk Biermann<br />

66 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Arbeitsflächen haben Potenzial<br />

„Arbeitsplatten nehmen eine dynamische Entwicklung und bieten bis 2025 weitere erhebliche<br />

Marktchancen.“ So lautet die Kernaussage einer aktuellen Marktstudie. Erstellt wurde sie von der<br />

Unternehmensberatung Titze.<br />

Die Durchschnittspreise der verkauften<br />

Küchen in Deutschland steigen seit<br />

2012 kontinuierlich an. Laut Titze hat die<br />

Arbeitsfläche dabei die Führungsrolle bei<br />

der Begehrlichkeit für die Kunden übernommen<br />

„und damit Möbel und Elektrogeräte<br />

abgelöst.“ Die Arbeitsfläche inklusive<br />

Spüle und Küchenarmatur sei das eigentliche<br />

Highlight der Küche, so die Marktforscher.<br />

Allerdings gibt es noch große ungenutzte<br />

Potenziale in der Vermarktung.<br />

Im Fazit der Studie heißt es unter anderem:<br />

„Der Einzelhandel forciert nur das<br />

Neukundengeschäft. Beträchtliche Umsätze<br />

im Renovierungsmarkt werden aktuell<br />

schlichtweg verschlafen, da dem Einzelhandel<br />

bisher schlüssige Konzepte fehlen.“<br />

Doch der Markt wächst trotzdem. Die<br />

Inlandsmarktversorgung mit Arbeitsplatten<br />

entwickele sich seit 2010 positiv und<br />

steige langsam aber kontinuierlich an.<br />

„Vor allem die höherpreisigen Arbeitsplatten<br />

tragen zu dieser Entwicklung bei“, so<br />

Titze. 2017 lag der Inlandsumsatz der Hersteller<br />

bei 303 Mio. Euro (netto). Der Handelsnettoumsatz<br />

beträgt damit bei einem<br />

aktuellen durchschnittlichen Handelsaufschlag<br />

von 2,07 rund 627 Mio. Euro.<br />

Ausblick bis 2025<br />

Neben dem Status quo im Arbeitsplattenmarkt<br />

zeigt die Studie ausführlich die<br />

Marktentwicklungen bis 2025 auf. „Dabei<br />

analysieren wir Materialien, Vertrieb,<br />

Sortiment und allgemeine gesellschaftliche<br />

Trends, die den Markt bis 2025 deutlich<br />

verändern werden“, sagt Winfried<br />

Titze. Zudem beschäftige sich die Studie<br />

erstmals auch intensiv mit den Marktchancen<br />

der Plattenhersteller und der<br />

Die neue Titze-Studie beleuchtet die Entwicklung<br />

und Marktchancen von Arbeitsplatten.<br />

Verarbeiter von Arbeitsplatten im Objektbereich.<br />

Die Studie umfasst 305 Seiten mit<br />

158 farbigen Tabellen und Grafiken. Der<br />

Preis beträgt 3000 Euro zzgl. MwSt. Kontakt:<br />

Unternehmensberatung Titze GmbH,<br />

info@titze-online.de. www.titze-online.de<br />

Foto: Titze GmbH<br />

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Küchenfertigung<br />

Aktuelle Einzugssysteme für Teleskopschienen<br />

Leise und kompakt<br />

Dämpfung ist längst Standard in modernen Küchenbeschlägen. Sie sorgt für ein<br />

sicheres und komfortables Schließen von Staufächern, Schubkästen, Abfallsammlern,<br />

Drahtkörben oder Apothekerschränken. Der Anbieter Schock Metall bietet immer<br />

mehr Varianten an.<br />

Das erste integrierte Einzugssystem<br />

für Schubladenführungen<br />

brachte der schwäbische Beschläge-Zulieferer<br />

Schock Metallwerk<br />

GmbH Anfang der 1990er-Jahre auf<br />

den Markt. Einen weiteren Meilenstein<br />

markierte die Einführung der<br />

Einzugsdämpfung „Soft Control“.<br />

Und das „als Weltneuheit“, wie das<br />

Unternehmen betont. Der Luft-/<br />

Reibungsdämpfer in Kombination<br />

mit einem speziell ausgelegten,<br />

patentierten Federeinzug bewirke<br />

ein selbsttätiges, geräuscharmes<br />

und sanftes Schließen sowie eine<br />

optisch ansprechende Einschubbewegung.<br />

Einbaufertig vormontiert<br />

und vollständig in die Profilgeometrie<br />

der Vollauszugs-Teleskopschienen<br />

des Herstellers integriert, böte<br />

dieses System zudem „maximale<br />

Designfreiheit“. Das vollintegrierte<br />

„Soft Control“ Einzugssystem wurde<br />

seitdem mehrfach modifiziert<br />

und modernisiert. Die neueste Generation<br />

wurde jetzt auch für<br />

Schwerlast-Anwendungen<br />

mit extrem ungleichmäßiger<br />

Lastverteilung<br />

optimiert.<br />

Schwerlast-<br />

Vollauszug „ITS<br />

038 AIR MOTION“<br />

mit integrierter<br />

Einzugsdämpfung.<br />

Mehrere Varianten<br />

Aufgrund der vielfältigen und<br />

oft sehr konkreten und spezifischen<br />

Kundenwünsche bietet<br />

das Unternehmen mittlerweile<br />

mehrere Einzugsdämpfungs-Varianten<br />

an. Dabei kann das<br />

Dämpfungssystem teilweise oder<br />

vollständig außerhalb der Profilgeometrie<br />

angeordnet sein, um<br />

höhere Tragkräfte zu erzielen<br />

oder um kompakte Auszüge mit<br />

geringerem Einbauraum nutzen<br />

zu können. Bei Kulissenauszügen<br />

für Apothekerschränke zum<br />

Beispiel wird das Einzugs sys tem<br />

auf eine Bodenplatine montiert<br />

und über die Teleskopschienen-<br />

Baugruppe angesteuert. „Eine optionale<br />

zusätzliche Dämpfung in<br />

der oberen Führung stabilisiert<br />

das Führungssystem und bewirkt<br />

einen besonders<br />

sanften Übergang in<br />

die Einzugsphase“,<br />

so das Unternehmen.<br />

In vielen Anwendungen<br />

wird auf Kundenwunsch<br />

eine separate<br />

Einzugsdämpfung verwendet.<br />

Dabei ist allerdings der<br />

Einsatz hochwertiger, leicht<br />

laufender Führungen eine wesentliche<br />

Voraussetzung für die<br />

einwandfreie Funktion. „Die patentierten<br />

und 2015 mit dem interzum-Award<br />

,Best of the Best‘<br />

ausgezeichneten ‚Air Motion‘<br />

Leichtlauf-Führungen erfüllen diese<br />

Anforderungen und arbeiten zusätzlich<br />

extrem geräuscharm“, betont<br />

der Beschlägehersteller. Diese<br />

Fotos: Schock Metall<br />

Schock Kulissenauszug mit integrierter<br />

Einzugsdämpfung für Apothekerschränke.<br />

Aspekte vermittelten dem Anwender<br />

einen fühlbaren Mehrwert und<br />

eine hochwertige Qualitätsanmutung.<br />

Spezielle Webseiten<br />

Zur Präsentation seines Leistungs-Portfolios<br />

hat das Unternehmen<br />

nun zwei Landingpages<br />

veröffentlich: Auf der Website<br />

teleskopschienen.schock-metall.de<br />

steht der Kundennutzen<br />

von individuellen Führungs systemen<br />

im Fokus. Die Website airmotion.schock-metall.de<br />

thematisiert<br />

den angesprochenen<br />

Trend zu leicht laufenden, leisen<br />

Komfort-Auszugssystemen<br />

anhand aktueller Fallbeispiele.<br />

www.schock-metall.de<br />

68 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Kesseböhmer nimmt die Tür in den Fokus<br />

Flexibler Stauraum<br />

Der schönste Platz ist in der Tür. Der Kühlschrank<br />

macht es vor, denn auch hier<br />

wandert der Inhalt beim Öffnen in den<br />

direkten Zugriff. Das Prinzip stand beim<br />

Türregal „Tandem side“ von Kesseböhmer<br />

Pate. „Tandem side“ präsentiert sich mit<br />

verstellbaren Tablaren so flexibel wie sein<br />

Nutzer und passt sich auch noch nachträglich<br />

an die Küchenarchitektur an.<br />

Das Prinzip, zusätzlichen Stauraum in die Tür zu verlagern,<br />

ist so einfach wie genial. „Tandem side“ schließt damit<br />

die Lücke zwischen konventionellem Innenleben mit Einlegeböden<br />

und funktionaler Vollausstattung mit effizienter<br />

Stauraumnutzung. Als Baukastensystem konzipiert, lässt<br />

sich das Türregal vom Nutzer individuell so konfigurieren,<br />

dass er jederzeit schnell und bequem auf häufig benötigtes<br />

Staugut zugreifen kann.<br />

Fotos: Kesseböhmer<br />

„Tandem<br />

side“ gibt<br />

es auch für<br />

Oberschränke.<br />

Neu: Die<br />

„YouboXx“-<br />

Aufbewahrungsboxen<br />

gibt es jetzt<br />

auch passend<br />

zu<br />

den Metallteilen<br />

in<br />

Anthrazit.<br />

Aufgrund der gewählten Einbautiefe schafft das Türregal<br />

„Tandem side“ eine Stauraumlösung in Küchenschränken mit<br />

verkürzten Einlegeböden.<br />

Individuelle Ausstattung<br />

Der Grundträger, den Kesseböhmer aktuell im trendigen<br />

Anthrazit-Pulverlack präsentiert, lässt sich einfach montieren.<br />

Der Küchenhersteller kann entscheiden, mit wie vielen<br />

Ebenen er den Grundträger bestücken will. Und er hat<br />

die Wahl zwischen „Arena classic“-Tablaren mit klassischer<br />

Runddraht-Reling, den von einem schmalen Metallband umrandeten<br />

„Arena style“-Tablaren, zwischen Drahtböden oder<br />

den frei positionierbaren „YouboXx“-Aufbewahrungsboxen<br />

in verschiedenen Größen und Formen.<br />

In der Höhe verstellbar<br />

Alle Tablare und Stau-Ebenen sind flexibel in der Höhe<br />

verstellbar. Die Ausstattungselemente lassen sich mit einem<br />

einzigen Handgriff ein- und aushängen. Vielfältig kombiniert<br />

und gut organisiert, das ist auch das Motto für die flexibel<br />

in verschiedenen Stauraumsystemen einsetzbaren<br />

„YouboXx“-Behälter. Neu sind von Kesseböhmer definierte<br />

Sets, die sich am Bedarf konkreter Alltagssituationen orientieren.<br />

Die weiße Variante in Porzellanoptik wurde – farblich<br />

abgestimmt auf die Tablare und Metallteile – um eine anthrazit-<br />

und eine seidengoldfarbene Version ergänzt.<br />

In vier Rahmenhöhen<br />

„Tandem side“ ist in vier Rahmenhöhen für lichte Schrankhöhen<br />

von 600 bis 1700 mm verfügbar und passt so in alle gängigen<br />

Schranktüren im Hoch-, Ober- und Unterschrankbereich.<br />

Küchenhersteller profitieren davon, dass das Türregal<br />

mit anderen Kesseböhmer-Produkten kompatibel ist. Dank<br />

der Modulbauweise lässt es sich auch mit dem klassischen<br />

„Tandem“-Auszugsystem kombinieren. www.kesseboehmer.de<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 69


Markt + Menschen<br />

AMK präsentiert die Wirtschaftszahlen der deutschen Küchenindustrie<br />

Zum dritten Mal in Folge über 11 Mrd. Euro<br />

Die deutsche Küchenindustrie hat 2017 keinen neuen Rekord aufgestellt – aber ihren Umsatz so gut<br />

wie gehalten. Angesicht der Insolvenzen einiger Küchenmöbelhersteller, allen voran der Alno AG,<br />

ist das ein bemerkenswertes Ergebnis. Das meint auch AMK-Geschäftsführer Volker Irle.<br />

2017 war für die Küchenbranche im Vergleich<br />

zu den Vorjahren ein eher schwieriges<br />

Jahr. Darüber sind sich inzwischen<br />

alle einig, und auch Geschäftsführer Volker<br />

Irle erinnerte bei der 9. Wirtschaftspressekonferenz<br />

des Branchenverbandes<br />

AMK in Köln an die Probleme, die durch<br />

diverse Unternehmensinsolvenzen entstanden<br />

sind. Dennoch war die Stimmung<br />

positiv. Immerhin ist es der Branche als<br />

Ganzes gelungen, den Umsatzrekord aus<br />

2016 nahezu einzustellen. 11,57 Mrd. Euro<br />

erwirtschafteten die Unternehmen der<br />

deutschen Küchenindustrie in 2017. Im<br />

Jahr 2016 waren es 11,58 Mrd. Euro.<br />

Nachfrage ungebrochen hoch<br />

Drei Faktoren nannte Volker Irle für das<br />

dritte Überbieten der 11-Milliarden-Marke<br />

in Folge: 1. eine Nachfrage auf Rekordniveau,<br />

2. eine weiterhin große Investitionsbereitschaft<br />

und 3. die Leistungsstärke<br />

der Küchenindustrie. In über 300 000 fertiggestellten<br />

Wohneinheiten in 2017 sieht<br />

er „einen Riesentreiber für die Nachfrage“.<br />

Die steigende Investitionsbereitschaft<br />

der Kunden ist nach Ansicht der AMK<br />

auch dem niedrigen Zinssatz geschuldet.<br />

Zudem wandeln sich die gesellschaftlichen<br />

Werte, dem Erlebnis komme immer<br />

mehr Gewicht zu, dem Besitz weniger.<br />

„Die Küche löst das Auto als Statussymbol<br />

immer mehr ab“, lautet die Überzeugung.<br />

Im Inland gab der Umsatz 2017 um<br />

2 % nach. „Das klingt zunächst negativ“,<br />

räumte der Geschäftsführer ein, relativierte<br />

die abstrakte Zahl aber sogleich:<br />

„Es ist der zweitstärkste Wert der Industriegeschichte.“<br />

Auch in Deutschland<br />

steht Qualität „Made in Germany“ obenan.<br />

„96 % der Inlandsnachfrage wird auch<br />

aus dem Inland bedient.“<br />

Im Export zugelegt<br />

Lob verdiente sich die Industrie für<br />

ihren Exporterfolg. Der ist auf den Rekordwert<br />

von 5,03 Mrd. Euro (+ 2,58 %)<br />

angewachsen. „Wir schaffen es, auch in<br />

anderen Märkten Kundenbedürfnisse<br />

zu verstehen und diese zu bedienen“, so<br />

Foto: Kluge<br />

AMK-Geschäftsführer Volker Irle präsentierte<br />

in Köln die aktuellen Zahlen<br />

der deutschen Küchenindustrie, Martina<br />

Sedlmaier von der GfK skizzierte die aktuellen<br />

Produkttrends.<br />

Irle. Weiter einsam an der Spitze der Exportmärkte<br />

bei den Küchenmöbeln liegt<br />

Frank reich mit 470 Mio. Euro Umsatz<br />

(+ 7,5 %). Mit 280 Mio. Euro (+ 11 %) rangieren<br />

die Niederlande auf Platz zwei, die<br />

Schweiz schafft mit 182 Mio. Euro Platz<br />

drei. China rangiert in der Liste auf Platz<br />

sieben (92 Mio. Euro), aber dort liegt die<br />

Wachstumsrate bei Küchenmöbeln nach<br />

+ 20 % in 2016 nun sogar bei + 30 % für<br />

2017. Zudem sieht man seitens der AMK<br />

in China ein gigantisches Marktpotenzial.<br />

„Hochrechnungen sagen, dass dort<br />

im Jahr 2030 bis zu sieben Millionen Küchen<br />

allein in den Großstädten benötigt<br />

werden.“ Die Hersteller sind angesichts<br />

dieser Aussichten bereits regelmäßig auf<br />

den dortigen Messen, schließlich „wollen<br />

sie noch besser verstehen, wie die chinesische<br />

Küche aussieht“. Was im Reich der<br />

Mitte weiterhin fehlt, seien Küchenstudios<br />

oder Fachplaner, die mit dem Konsumenten<br />

die Küche planen.<br />

Der Umsatz der deutschen Küchenindustrie im Vergleich der letzten sieben Jahre.<br />

Quelle: AMK<br />

Was Trend ist in der Küche<br />

Von Materialien bis Gerätevernetzung:<br />

Über die aktuellen Produkttrends in der<br />

Küche informierte Martina Sedlmaier<br />

vom Marktforschungsinstitut GfK. Darüber<br />

berichten wir in der nächsten Ausgabe<br />

ausführlich. www.amk.de<br />

70 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


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Markt + Menschen<br />

Foto: Schüller<br />

So präsentiert sich<br />

das Firmengelände von<br />

Schüller Küchen heute.<br />

Größte Einzelinvestition der Geschichte<br />

Schüller baut im großen Stil an<br />

Schüller will weiter wachsen und braucht dazu mehr Kapazitäten. Diese entstehen am Heimatstandort<br />

Herrieden: in zwei Bauabschnitten bis 2021 bzw. 2027. Und das im großen Stil.<br />

Im Herbst rücken die Bagger an.<br />

Mehr als 17 Fußballfelder á 7140 m 2<br />

misst die Fläche, die dem Küchenmöbelhersteller<br />

für seine Erweiterungspläne<br />

zur Verfügung stehen. Konkret sind es<br />

125 000 m 2 . Ein entsprechender Flächennutzungsplan<br />

wurde vom Rat der Stadt<br />

Herrieden bereits einstimmig verabschiedet.<br />

Bebaut werden sollen davon 93 000 m 2 ,<br />

oder 13 Fußballfelder, um im Bild zu bleiben.<br />

Geplant sind mehrere Bauabschnitte<br />

mit Fertigstellungsterminen in drei bzw.<br />

neun Jahren. Die ersten Arbeiten beginnen<br />

in diesem Herbst mit der Erschließung<br />

des Grundstücks. Gelingt alles nach<br />

Plan, laufen die ersten Küchen Mitte 2021<br />

vom Band der dann neu errichteten Fertigung.<br />

Die Zahl der Mitarbeiter könnte von<br />

heute fast 1600 auf 2400 steigen. Errichtet<br />

wird auch ein neues Parkhaus mit 2000<br />

Stellplätzen.<br />

Die Skizze verdeutlicht den Umfang der geplanten Baumaßnahmen. Alles, was rot markiert<br />

ist, wird neu errichtet. Die Gesamtfläche des Betriebsgeländes erstreckt sich inklusive<br />

Erweiterung über 318 500 m 2 . Das entspricht der Fläche von knapp 45 Fußballfeldern.<br />

Foto: Schüller / Wolff Gruppe Holding<br />

Die erforderlichen ökologischen Ausgleichsflächen<br />

von 40 000 m 2 fügen sich<br />

im direkten Umfeld ein und stehen, so<br />

das Unternehmen, „der Stadt und somit<br />

der Bevölkerung zur Verfügung“.<br />

Chancen für deutliches Wachstum<br />

Für die Schüller Möbelwerk KG ist die<br />

geplante Produktionserweiterung „die<br />

größte Einzelinvestition der über 50-jährigen<br />

Unternehmensgeschichte. Konkrete<br />

Zahlen nannte die Geschäftsleitung<br />

nicht. Den Hintergrund für die Baupläne<br />

beschreibt das Unternehmen so: „Wer<br />

im Wettbewerbsumfeld bestehen will,<br />

braucht eine kontinuierliche Produktionsund<br />

Fertigungsentwicklung. Unter Berücksichtigung<br />

der aktuellen Branchendaten<br />

sowie den Chancen der Schüller<br />

Möbelwerk KG für deutliches Wachstum<br />

an internationalen Märkten und dem Heimatmarkt<br />

Deutschland wurden bereits<br />

2016 erste Überlegungen zu einer planvollen<br />

Wachstumsstrategie angestellt.<br />

Kontinuität in der Unternehmensentwicklung<br />

gepaart mit Zukunftssicherheit erfordert<br />

eine Erweiterung der Produktionsfläche<br />

und deren Eingliederung an den<br />

vorhandenen Produktionsprozess. Die<br />

Maßnahme ist somit kein reiner Selbstzweck,<br />

sondern vielmehr Erfordernis<br />

und unternehmerisches Bekenntnis zum<br />

Standort Herrieden.“ www.schueller.de<br />

72 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


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Markt + Menschen<br />

Personalien aus der Küchenbranche<br />

Markus Wegmann.<br />

Foto: Ninkaplast<br />

Claus Wehmeyer.<br />

Bereits seit dem 1. April<br />

<strong>2018</strong> verantwortet Markus<br />

Wegmann den Gesamtvertrieb<br />

bei der berbel Ablufttechnik<br />

GmbH in Rheine. Der<br />

48-Jährige gehört dem Unternehmen<br />

seit dem 1. September<br />

2017 an. Er kam von<br />

Franke. Markus Wegmann<br />

zur Seite stehen zwei inländische<br />

Außen dienst teams,<br />

die von Guido Wöhrlin im Süden und<br />

von Zoran Cikes im Norden geführt<br />

werden, sowie berbel Vertriebsmitarbeiter<br />

für die Nachbarländer. Anette<br />

Janssen, Vertriebsinnendienstleitung<br />

und Matthias Pieper, Projektleiter<br />

und Hausgebietsrepräsentant, ergänzen<br />

das berbel Vertriebsteam.<br />

www.berbel.de<br />

Claus Wehmeyer, 51,<br />

ist neuer Technikchef bei<br />

Ninka plast in Bad Salzuflen.<br />

Zu seinen Aufgaben gehören<br />

unter anderem die vernetzte<br />

Automatisierung und<br />

die Umsetzung einer umfassenden<br />

Digitalisierung<br />

bis hin zur Implementierung<br />

neuester Fertigungstechnologien.<br />

www.ninka.de<br />

Die neue Geschäftsführung von systemceram (Foto von<br />

links): Kevin Göbel, Gerhard Göbel, Felix Engel.<br />

Foto: systemceram<br />

Foto: Biermann<br />

Bei systemceram wird die Nachfolge<br />

aktiv gestaltet. So wurden Kevin<br />

Göbel und Felix Engel, Söhne der Unternehmensgründer<br />

Gerhard Göbel<br />

und Manfred Engel, zum 15. März <strong>2018</strong><br />

in die Geschäftsführung berufen. Zusammen<br />

mit Gerhard Göbel bilden die<br />

beiden nun das Leitungsteam des Keramikspezialisten<br />

aus dem Westerwald.<br />

Wann sich Gerhard Göbel aus<br />

der operativen Leitung des Unternehmens<br />

komplett zurückzieht, steht<br />

noch nicht abschließend fest. www.<br />

systemceram.de<br />

Gernot Mang wird mit Wirkung<br />

zum 5. Juni neuer Poggenpohl-Geschäftsführer<br />

Vertrieb und Marketing.<br />

Er verfügt<br />

über Erfahrungen<br />

im internationalen<br />

Vertrieb von<br />

Luxusprodukten<br />

und war unter<br />

anderem rund<br />

zehn Jahre in den<br />

USA sowie Lateinamerika<br />

tätig.<br />

Gernot Mang.<br />

In den letzten<br />

vier Jahren hat er das Geschäft mit<br />

Brillenfassungen der Traditionsmarke<br />

Rodenstock neu ausgerichtet. Thomas<br />

Kredatus gehört der Geschäftsleitung<br />

weiterhin an. www.poggenpohl.de<br />

Foto: Poggenpohl<br />

Sabine Brockschnieder, 45, wurde<br />

zum 1. April <strong>2018</strong> zur weiteren Geschäftsführerin<br />

der baumann group<br />

(bauformat) bestellt. Dem Unternehmen<br />

gehört sie seit Januar 2017<br />

an – als Prokuristin und Syndikusrechtsanwältin<br />

für die Bereiche Finanzen,<br />

Personal und Recht. Weitere<br />

Geschäftsführer sind<br />

nach wie vor Michael<br />

Assner (Einkauf,<br />

Technik, Logistik)<br />

und Matthias<br />

Berens (Vertrieb,<br />

Marketing, Produktentwicklung).<br />

Inhaber ist Delf<br />

Baumann. www.<br />

bauformat.de<br />

Foto: Beckermann<br />

Hans-Joachim<br />

Kalek.<br />

Sabine<br />

Brockschnieder.<br />

Foto: baumann group<br />

Nach seinem<br />

kurzfristigen Abschied<br />

bei Störmer<br />

Küchen hat<br />

Hans-Joachim<br />

Kalek eine neue<br />

berufliche Heimat:<br />

Am 1. Mai<br />

startete er bei<br />

Beckermann als Vertriebsleiter für die<br />

Regionen Deutschland, Österreich und<br />

Schweiz. Vor seinem Störmer-Engagement<br />

war er 26 Jahre für Nolte Küchen<br />

als Vertriebsleiter und Prokurist<br />

tätig. Neue Aufgaben innerhalb der<br />

Beckermann-Organisation kommen<br />

auf Karsten Mylius zu. Er ist seit 2014<br />

im Unternehmen und wird sich künftig<br />

als Vertriebsleiter Export intensiv<br />

um die internationale Ausweitung der<br />

Geschäfte kümmern. Geschäftsführer<br />

des Unternehmens ist Bernd Lampe.<br />

www.beckermann.de<br />

Warendorf hat seit dem 1. Mai <strong>2018</strong><br />

einen neuen Vertriebsleiter DACH.<br />

Christian Placho kommt vom österreichischen<br />

Küchenmöbelhersteller ewe.<br />

Bei Warendorf ist<br />

er für die Märkte<br />

Deutschland,<br />

Österreich und<br />

Schweiz verantwortlich.<br />

Zuvor<br />

verantwortete<br />

er den Vertrieb<br />

Deutschland und Christian Placho.<br />

Österreich als<br />

Gesamtvertriebsleiter für Rational in<br />

Deutschland und Österreich (Regina<br />

Küchen). www.warendorf.com<br />

Torsten Meyer.<br />

Fotos: Sedia<br />

Foto: Warendorf<br />

Oliver Deimling.<br />

Torsten Meyer übernimmt zum<br />

1. Juli <strong>2018</strong> in weiten Teilen die Aufgaben<br />

von Oliver Deimling bei der Sedia<br />

Küchentechnik Handels GmbH. Dazu<br />

gehört insbesondere die Gesamtvertriebsleitung.<br />

Deimling hat das Unternehmen<br />

„im gegenseitigen guten<br />

Einvernehmen“ verlassen und ist jetzt<br />

für Cuciniale im Vertrieb tätig. www.<br />

sedia.de<br />

74 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Foto: DER KREIS<br />

Der neue Verwaltungsrat von DER KREIS (Foto von links): Helmut Heiser, Andreas<br />

Ullrich, Jutta Nagel, Ernst-Martin Schaible, Wolfgang Rieth, Erich Pfleiderer und<br />

Stefan Wörwag.<br />

Vorsitzender des Verwaltungsrats<br />

von DER KREIS ist weiterhin<br />

Wolfgang Rieth. Bestätigt wurden<br />

in ihren bisherigen Funktionen<br />

als Mitglieder des Verwaltungsrates<br />

auch Erich Pfleiderer<br />

(Küchenhaus Pfleiderer, Winnenden),<br />

Jutta Nagel (Nagel Küchen, Velen),<br />

Andreas Ullrich (Küchen Ullrich, Füssen),<br />

Helmut Heiser (Heiser´s Küchen,<br />

Budenheim) und Wolfgang<br />

Rieth (RK Küchenkultur, Böblingen).<br />

Weitere Mitglieder sind Ernst-<br />

Martin Schaible und Stefan Wörwag.<br />

www.derkreis.de<br />

Foto: Weigert Industrievertretung<br />

Am 1. April <strong>2018</strong> fiel der Startschuss.<br />

Seitdem betreut Willi Feyen,<br />

67, für die Weigert Industrievertretung<br />

die Fachhandelspartner in Bayern<br />

und Österreich. Willi Feyen ist<br />

langjähriger beruflicher Weggefährte<br />

von Agentur-Inhaber Klaus<br />

Weigert. Die beiden verbinden mehr<br />

als 22 gemeinsame Jahre im Außendienst<br />

von roi-electric. Diese persönliche<br />

Verbindung ist wohl auch der<br />

Grund, dass sich der Vertriebsprofi<br />

nach zwei Jahren Ruhestand wieder<br />

auf die Piste begibt. www.weigertindustrievertretung.de<br />

Innendienstleiter war er schon –<br />

nun hat Thomas Pfeiffer zusätzlich zu<br />

seinen bisherigen Aufgaben auch die<br />

Vertriebsleitung Deutschland von Küchenmöbelhersteller<br />

rational übernommen.<br />

www.rational.de<br />

Klaus Weigert<br />

(Foto links) und<br />

Willi Feyen.<br />

Die großen<br />

Genusszentren:<br />

Side-by-Side<br />

Die Side-by-Side-Kombination mit sechs Klimazonen<br />

BioFresh-Plus – superlanges Frischevergnügen auch<br />

für Fish & Seafood<br />

NoFrost: Nie mehr abtauen!<br />

Zwei unabhängig voneinander regelbare Weinsafes<br />

mit Temperaturen von + 5 °C bis + 20 °C<br />

SmartDevice – intelligentes Lebensmittelmanagement<br />

Automatischer IceMaker<br />

wine.liebherr.com<br />

socialmedia.home. liebherr.com


Markt + Menschen<br />

Foto: Koelnmesse<br />

Claire Steinbrück.<br />

Foto: Gaggenau<br />

Matthias Hauser.<br />

Claire Steinbrück,<br />

35, übernimmt zum<br />

1. August <strong>2018</strong> als<br />

Director der imm<br />

cologne das Projektmanagement<br />

der Kölner Einrichtungsmesse.<br />

Zuvor<br />

war sie bei der<br />

Koeln messe mehr<br />

als zwei Jahre als<br />

Gruppenleiterin Auslandsmessen im<br />

Geschäftsbereich „International“ tätig.<br />

Sie folgt auf Uwe Deitersen, der<br />

auf die neu geschaffene Position des<br />

Directors Customer Relations für die<br />

Möbel industrie wechselt. Claire Steinbrück<br />

soll gemeinsam mit Creative Director<br />

Dick Spierenburg in den kommenden<br />

Jahren die Transformation<br />

der imm cologne zur kompletten Einrichtungsmesse<br />

vorantreiben. www.<br />

imm-cologne.de<br />

Seit dem 1. April <strong>2018</strong><br />

komplettiert Matthias<br />

Hauser, 51, das Außendienst-Team<br />

von Gaggenau.<br />

Hauser übernimmt<br />

die Aufgaben von Hermann<br />

Rudi Schick, der sich nach<br />

46-jähriger Außendiensttätigkeit<br />

in den Ruhestand<br />

verabschiedet hat. Matthias<br />

Hauser ist beim Premium-Hausgerätehersteller<br />

zuständig für den Süd wes ten, zu<br />

dem auch die Stadt Gaggenau gehört.<br />

Zuletzt war er für den Arbeitsplattenhersteller<br />

Lechner tätig.<br />

www.gaggenau.com/de<br />

Am 1. Mai<br />

startete Gordon<br />

Groth, 29, als<br />

neuer Gebietsverkaufsleiter<br />

Ost<br />

für den Elektrofachhandel<br />

in<br />

der Region Berlin<br />

bei Amica International<br />

GmbH.<br />

Gordon Groth<br />

Er folgt auf Axel Schröder, der bisher<br />

kommissarisch die Betreuung der<br />

Kunden übernahm. www.amica-international.de<br />

Foto: Amica<br />

Wolfgang Bauer ist seit 1. März<br />

neben Dr. Johannes Haupt, Dr. Karlheinz<br />

Hörsting<br />

und Benno Rudolf<br />

vierter Geschäftsführer<br />

der E.G.O.-Gruppe.<br />

Seine Bereiche<br />

Vertrieb<br />

und Produktmanagement<br />

gehörten<br />

bislang Wolfgang Bauer.<br />

zum Bereich von<br />

Dr. Haupt, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung.<br />

www.egoproducts.<br />

com<br />

Foto: E.G.O.<br />

Seit 1. April ist Maik Fischer bei der<br />

Koelnmesse verantwortlich für interzum<br />

und ZOW. Er folgt auf Matthias<br />

Pollmann, der als Geschäftsbereichsleiter<br />

Ende des letzten Jahres die Aufgaben<br />

von Arne Petersen übernommen<br />

hatte. www.koelnmesse.de<br />

Michael Spadinger wird das Unternehmen<br />

Nolte Küchen Ende des Jahres<br />

verlassen. „Auf eigenen Wunsch“,<br />

wie es heißt. Er war seit November<br />

2015 Leiter Export mit dem Tätigkeitsschwerpunkt<br />

in der Region Europa.<br />

Über die Nachfolgeregelung bzw. die<br />

künftige Struktur der Exportorganisation<br />

von Nolte Küchen will das Unternehmen<br />

später entscheiden. www.<br />

nolte-kuechen.de<br />

Zum 1. April<br />

<strong>2018</strong> übernahm<br />

Stefan Zinn bei<br />

Pfleiderer die<br />

Leitung „Vertrieb<br />

Kernmärkte<br />

Westeuropa“.<br />

Er folgte auf Rainer<br />

Zumholte, Stefan Zinn.<br />

der als Vorstand<br />

zur Westag & Getalit AG gewechselt<br />

ist. www.pfleiderer.com<br />

Tamás Angel.<br />

Fotos: Severin<br />

Foto: Pfleiderer<br />

Andreas Hahne.<br />

Severin baut seine Kompetenz in<br />

der Kategorie Kühlen und Gefrieren<br />

weiter aus. Dafür wurden zwei Fachleute<br />

nach Sundern geholt: Tamás<br />

Angel und Andreas Hahne. Beide<br />

kommen von Amica. www.severin.de<br />

Ralf Braun hat<br />

am 1. Mai <strong>2018</strong> als<br />

Gebietsverkaufsleiter<br />

für Küchenmöbelhersteller<br />

Warendorf in der<br />

Region Süd begonnen.<br />

Zuletzt<br />

war er für KH Möbel<br />

Systeme und<br />

Ralf Braun.<br />

Kuhlmann Küchen im Vertrieb tätig.<br />

www.warendorf.com<br />

Foto: Warendorf<br />

76 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Gesundes Wachstum<br />

braucht immer<br />

einen guten Boden.<br />

DER KÜCHENRING zählt aktuell annähernd<br />

600 Gesellschafter. Unsere Aufgabe sehen wir<br />

vor allem darin, unsere Gesellschafter mit kreativen<br />

Ideen, erfolgsorientierten Konzepten und<br />

erstklassigen Konditionen auszustatten, die in<br />

ihrer Gesamtheit Maßstäbe setzen.<br />

Werden Sie Teil einer starken Gemeinschaft<br />

von zufriedenen und erfolgreichen<br />

Gesellschaftern von DER KÜCHENRING.<br />

Informieren Sie sich. Heute noch.<br />

Wir sind für Sie da.<br />

DER KÜCHENRING GmbH & Co. KG Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach<br />

Telefon Herr Töpert: 02226-904-127 · www.kuechenring.de


Küchenverbände<br />

DER KREIS entwickelt kuechenspezialisten.de weiter<br />

Mit Herz und Hirn<br />

Der mittelständische Küchenspezialist sieht sich bedrängt.<br />

Einerseits von der klassischen Großfläche, andererseits von<br />

immer neuen und bislang unbekannten Anbietern im<br />

Internet. Wie kann ein auskömmliches Geschäftsergebnis<br />

dennoch gelingen? Antworten darauf gab der<br />

DER KREIS Kongress <strong>2018</strong>.<br />

Bei dieser komplexen Fragestellung ging es beim Kongress in Berlin in vielen<br />

Facetten um die Digitalisierung. Das ist ein Begriff, den mancher handwerklich versierte<br />

Küchen spezialist wohl so langsam nicht mehr hören kann, dennoch sind die<br />

Inhalte wichtig und aktueller denn je. Auch für die Leon berger Verbundgruppe<br />

lassen sich die Herausforderungen, die „das Internet“ mit sich<br />

bringt, am besten durch das Internet selbst lösen. Denn die Art und<br />

Weise, wie Kunden sich informieren und den Küchen kauf realisieren,<br />

hat sich stark verändert. Und sie wird sich weiter verändern,<br />

vermuten all jene, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen.<br />

Vor allem soll vieles in der Kommunikation mit dem Kunden direkter<br />

und mobiler werden.<br />

Bereits 230 Werbepartner<br />

Mit seiner Endkundenplattform kuechenspezialisten.de<br />

hat DER KREIS vor einem Jahr ein wegweisendes Instrument<br />

zur digitalen Kundenkommunikation vorgestellt. Nun<br />

berichteten die Verantwortlichen, wie sich diese Plattform<br />

weiterentwickelt hat und – passend zum Kongress-Motto<br />

„Next Step“ – wie die nächsten Schritte aussehen.<br />

Fotos: Biermann<br />

Hatte seinen Auftritt beim<br />

Kongress von DER KREIS:<br />

„Pepper“ – Symbol für<br />

den digitalen Wandel und<br />

künstliche Intelligenz.<br />

78 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Mit dem Start von kuechenspezialisten.de zeigten<br />

sich die Verantwortlichen rund um KREIS-Gründer<br />

Ernst-Martin Schaible sehr zufrieden. Aktuell nutzen<br />

230 Mitglieder die Plattform als Werbepartner, die Tendenz<br />

sei steigend. Bevor Schaible ins Detail ging, betonte<br />

er aber auch den Wert althergebrachter Stärken<br />

des Fachhandels wie Beratung, Fachwissen und Qualität<br />

in Produkt und Service. Diese Aspekte zählten<br />

auch im Zeitalter des Internet, so Schaible, sollten aber<br />

für eine erfolgreiche Marktbearbeitung mit Innovationsbereitschaft<br />

und Investitionsbereitschaft Hand in<br />

Hand gehen. 2017 sei das Jahr der Neugestaltung gewesen,<br />

erläuterte Schaible, die Ausstellungsflächen<br />

der Mitgliedsunternehmen seien im großen Umfang<br />

modernisiert und erweitert worden. Nichts desto trotz<br />

dürften die Unternehmer ihre Investitionen in bestehende<br />

Unternehmen auch mittelfristig nicht aus den<br />

Augen verlieren. „Die Nummer 1 in der Region zu bleiben,<br />

ist ein hartes Stück Arbeit. Das braucht Fachwissen<br />

und Qualitätsbewusstsein. Gleichzeitig müssen die<br />

wichtigen Fragen beantwortet werden, wie unter anderem:<br />

Wohin ent wickeln sich Trends? Was ist morgen en<br />

vogue und wie tickt der Kunde von morgen? Und last,<br />

but not least, wie setze ich meine Stärken ein. In seiner<br />

Kongress-Rede machte Ernst-Martin Schaible deutlich,<br />

dass das Unternehmen DER KREIS den Wandel, den<br />

die Digitalisierung mit sich bringt, annimmt, dass zur<br />

Überzeugung aber nach wie vor auch zähle, dass Geschäfte<br />

immer noch zwischen Menschen gemacht werden.<br />

Mit Herz und Hirn könnte es also ergänzend zum<br />

DER KREIS-Slogan „Herz drauf“ lauten.<br />

Konsequenter Werbeauftritt<br />

Neben der digitalen Umsetzung fördert die Systemzentrale<br />

die Darstellung von kuechenspezialisten.de<br />

„Rein ins Internet –<br />

dort müssen wir uns<br />

präsentieren.“<br />

Ernst-Martin Schaible,<br />

Gründer von DER KREIS.<br />

im Handel durch zahlreiche Werbematerialien. Dies<br />

sei unerlässlich, unterstrich Oliver Strelow, Geschäftsführer<br />

Marketing und Vertrieb DER KREIS Deutschland.<br />

Denn eine Verzahnung mit dem stationären Handel<br />

führe zur Wiedererkennung beim Endverbraucher.<br />

Was die Mitarbeiter in der Systemzentrale freut: Fast<br />

alle Werbepartner setzen die Werbematerialien und<br />

das POS-Material aktiv ein, wobei die Intensität der<br />

Umsetzung in einem Fall besonders konsequent ist:<br />

Das neue Mitglied Schreckenberg in Leverkusen präsentiert<br />

sich auf eigenen Wunsch als „Küchenspezialist<br />

Schreckenberg“ und richtet dabei seinen Unternehmens-<br />

und Werbeauftritt Online wie Offline rundum<br />

auf kuechen spezialisten.de aus.<br />

Andere über sich reden lassen<br />

Intensiv mitgewirkt bei der Entwicklung von kuechenspezialisten.de<br />

haben die Mitglieder des Marketingkreises.<br />

In Berlin stellte das Gremium seine Arbeit<br />

vor: Die grafische Gestaltung der Seiten wurde verbessert,<br />

die Inhalte erweitert und weiter an der Suchmaschinenoptimierung<br />

(SEO) gefeilt. Zudem wurden die<br />

Social-Media-Kanäle weiter verzahnt sowie Kooperationen<br />

mit meinungsbildenden Bloggern geschlossen.<br />

Im Fachjargon heißen diese Menschen Influencer<br />

– und das darauf basierende Empfehlungskonzept<br />

„ Influencer Marketing“. Wie das praktisch aussieht,<br />

veranschaulichten Markus Pfleiderer (Küchenhaus<br />

Pfleiderer) und der Blogger Jens Glatz, der unter anderem<br />

die Domain kochhelden.tv betreibt und auf allen<br />

digitalen Kanälen mit seinen Beiträgen unterwegs ist.<br />

„Mit dem Erstellen und Publizieren von meinungsbildenden<br />

Videos und Beiträgen wird eine höhere Sichtbarkeit<br />

bei wichtigen und teilweise neuen Zielgruppen<br />

erreicht“, lautete das Fazit.<br />

Mit den Kunden im Kontakt<br />

Der direkte Kontakt zum Kunden steht im Mittelpunkt<br />

einer großen Online-Kampagne. Endkunden<br />

sind dabei aufgerufen, dem Team von kuechenspezialisten.de<br />

ihre Küchen-Herausforderungen zu schicken.<br />

Werbemittel, Anzeigen und Berichte in klassischen Publikumsmedien<br />

begleiten diese Kampagne und sollen<br />

sie verstärken. Hinzu kommen PR-Aktionen und Influencer-Marketing-Maßnahmen.<br />

„Wir wollen eine höhere<br />

Interaktionsrate bei Interessenten und Endkunden<br />

erreichen. Dabei wird der Küchenspezialist als<br />

kompetenter Experte positioniert, der alle Küchen-Herausforderungen<br />

löst, seien diese auch noch so komplex“,<br />

sagte Oliver Strelow.<br />

Immer mehr Besucher<br />

Um den Außenauftritt und die Marktbearbeitung<br />

der Mitglieder weiter zu professionalisieren, werden die<br />

Marketing-Dienstleistungen für Mitglieder ausgebaut.<br />

Hierzu gehören unter anderem die Beratung und Schulung<br />

der Küchen spezialisten sowie ihre individuelle<br />

Betreuung rund um alle Marketingthemen. Ebenfalls<br />

wichtig sei die Entwicklung und Umsetzung von Offlineund<br />

Online-Dienstleistungen. Alle angebotenen Leistungen<br />

können je nach individuellem Bedarf genutzt<br />

werden, es besteht kein Zwang zur Abnahme. Also treu<br />

dem Verbundgruppen-Credo „Freiheit durch Verbund“.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 79


Küchenverbände<br />

Mit kuechenspezialisten.de hat DER KREIS ein ehrgeiziges<br />

Ziel. Ernst-Martin Schaible formuliert dies so:<br />

„Wir wollen, dass kuechenspezialisten.de zum Synonym<br />

für wertige, individuell geplante Einbauküchen<br />

wird und die erste Anlaufstelle für alle ist, die sich<br />

für die eigene Traumküche begeistern.“ Besucherzahlen<br />

und Verweildauer der Besucher weisen darauf hin,<br />

dass sich der Verband mit seinem Angebot nach eigener<br />

Einschätzung in die richtige Richtung bewegt: „Die<br />

Zahlen steigen von Monat zu Monat“, so der Verbundgruppen-Chef.<br />

Kongress-Splitter<br />

Auch beim gewerkeübergreifenden Marketing-Konzept<br />

DEUTSCHLAND BAUT UM tut sich einiges: Die Zahl<br />

der Teilnehmer konnte von 245 vor einem Jahr auf aktuell<br />

über 300 ausgebaut werden. Zudem wurde die<br />

überarbeitete Homepage deutschland-baut-um.de online<br />

gestellt.<br />

Im Rahmen der grundlegenden Digitalstrategie<br />

wurden auch weitere wichtige Online-Auftritte der<br />

Verbundgruppe aktualisiert und modernisiert. So zum<br />

Beispiel derkreis.de, kuechenboerse24.de und varia.de.<br />

Mit mehr als 100 000 Besuchern im Jahr wird die<br />

Musterküchenbörse im Internet immer erfolgreicher.<br />

Nun ist eine Flatrate für DER KREIS-Mitglieder geplant.<br />

Für einen einmaligen Jahresbetrag können dann so<br />

viele Musterküchen eingestellt werden wie gewünscht.<br />

Im Systemverbund sind Küchen- und Badspezialisten<br />

(Sanitär-, Heizung und Klimabetriebe) organisiert,<br />

aber auch Schreinereien und Innenausbauer. Die<br />

Zahl der Mitglieder stieg europaweit von 2931 auf 3012<br />

(+ 2,8 %). Die Mitgliedsunternehmen kommen aus zwölf<br />

europäischen Ländern. Die Küchen- und Badspezialisten<br />

des Verbunds konnten 2017 ihren Gesamtumsatz<br />

von 3,47 Mrd. Euro um 2,2 % auf 3,54 Mrd. Euro<br />

steigern.<br />

Der durchschnittliche Küchenverkaufspreis der<br />

Küchenspezialisten stieg auf 12 924 Euro. Das ist rund<br />

1 % mehr als im Jahr zuvor.<br />

Das Franchise-System Varia meldet aktuell 130<br />

Mitglieder in Deutschland und Südosteuropa. Der<br />

durchschnittliche Wert pro Kommission liegt hier in<br />

Deutschland bei 13 148 Euro.<br />

Das vergangene Jahr bewertet Ernst-Martin-<br />

Schaible so: „2017 war insgesamt ein erfolgreiches Jahr<br />

für DER KREIS, auch wenn die Rahmenbedingungen<br />

teilweise nicht optimal waren, wie die Turbulenzen<br />

und die damit verbundenen Lieferengpässe bei einigen<br />

Herstellern aus dem Küchensegment belegen, die den<br />

Die ausgezeichneten Küchen spezialisten des Jahres <strong>2018</strong>/2019.<br />

80 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Verkauf bei unseren Mitgliedern teilweise erschwert<br />

haben. Ohne diese Engpässe hätten wir noch einen<br />

höheren Zuwachs erzielen können.“ Für <strong>2018</strong> rechnet<br />

er mit einem positiven Verlauf. Innerhalb der Gruppe<br />

wolle man sich besonders das Geschäft mit den Handelsmarken<br />

„genau ansehen“. Hier verspricht man<br />

sich noch weiteres Potenzial.<br />

Euroteam, Zentralregulierer von DER KREIS, bekommt<br />

zum 1. Juli <strong>2018</strong> mit Klaus Speck und Bernd<br />

Siekiera ein neues Geschäftsführungs-Duo. Der bisherige<br />

Geschäftsführer Erhard Umstätter geht zum<br />

30. Juni in den Ruhestand.<br />

Drei Mitglieder von DER KREIS wurden beim<br />

Kongress in Berlin als Küchenspezialist des Jahres<br />

<strong>2018</strong>/19 ausgezeichnet. Das sind: „Die Kreative Küche“<br />

aus Wemding (Monika Schneid) für die Rubrik „Beste<br />

Küche Publikumspreis“ und „Küchenidyll Gerling“<br />

aus Bielefeld (Michael Christen) für die Rubrik „Beste<br />

Küche Kollegenpreis“. Zudem konnten sich Jörg<br />

Grüntjens und Wolfgang Hanebrink von „ Küche Life“<br />

aus Kevelaer über die Auszeichnung in der Kategorie<br />

„Unternehmer des Jahres“ freuen.<br />

Ein klares Bekenntnis gab die Verbundgruppe zur<br />

LivingKitchen ab. „Die Vorbereitungen dafür laufen<br />

auf Hochtouren.“ Was auch für die DER KREIS ANJA<br />

SCHAIBLE STIFTUNG gilt.<br />

Langweilig wird es den Verantwortlichen in<br />

den nächsten Monaten ganz bestimmt nicht. Denn<br />

nicht nur die LivingKitchen wirft ihre Schatten voraus,<br />

sondern auch der 40. Geburtstag des Systemverbunds<br />

im kommenden Jahr. Gefeiert wird das<br />

Jubiläum im großen Rahmen mit Kongress und Messe<br />

in Stuttgart. Und zwar am 11. und 12. Mai 2019.<br />

www.derkreis.de<br />

Dirk Biermann<br />

Die Bedürfnisse des Kunden<br />

In einem interessanten Vortrag über<br />

den digitalen Wandel zeigte Prof. Dr.<br />

Stefan Gröner (Foto) auf, woran es liegen<br />

kann, dass Unternehmen sich mit<br />

dem digitalen Wandel schwertun. Ursache<br />

hierfür sei, dass viele Unternehmen<br />

nur an das eigene Geschäftsfeld und<br />

die Produkte denken würden und dabei<br />

häufig außer Acht ließen, was die tatsächlichen<br />

Bedürfnisse ihrer Zielgruppe<br />

seien. Er empfiehlt den Unternehmen,<br />

auch in Bezug auf die Kommunikation<br />

neu zu denken und die Kommunikation<br />

in allen Bereich der hohen Mobilität der<br />

Zielgruppe anzupassen. Dies betreffe<br />

neben der Art der Kommunikation vor<br />

allem die Notwendigkeit der permanenten<br />

Dia logbereitschaft.<br />

Interessant und kurzweilig waren auch die Kongress-Vorträge von<br />

Michael Rossié (Kommunikation mit Kunden, Kollegen und allen, die zuhören<br />

wollen) sowie Suzanne Grienge-Langer (Profiling Power – Herausforderungen<br />

begegnen). Den Festabend bereicherte der Stand-up Comedian „Der<br />

Mann hinter dem Bauch“ Markus Krebs. (dib)<br />

Fotos: Biermann<br />

Lenken die Geschicke des<br />

Systemverbunds (Foto von<br />

links): Walter Greil ( Varia,<br />

Topa-Team), Gerd Fähler<br />

(MEIN BAD, Creative Partner),<br />

Ernst-Martin Schaible<br />

(Gründer von DER KREIS)<br />

und Oliver Strelow (DER<br />

KREIS Deutschland).<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 81


Küchenverbände<br />

„Mia san mia“:<br />

Geschäfts führer<br />

Manfred Töpert begrüßte<br />

die Küchenring-Mitglieder<br />

zum<br />

schon traditionellen<br />

bayerischen Abend.<br />

Diesmal im Postpalast<br />

in München.<br />

Fotos: Biermann<br />

82 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Der Küchenring tagt in München<br />

Für jede Eigenmarke ein eigenes Gesicht<br />

Gute Konditionen, hilfreiche Dienstleistungen und beispielhaft niedrige Verwaltungskosten.<br />

Das sind die Säulen, die der Verbundgruppe KÜCHENRING Jahr für Jahr beeindruckende<br />

Zuwachsraten bescheren. 2017 legte die Expansion bilanztechnisch eine Pause ein.<br />

In erster Linie wohl wegen der Alno-Pleite.<br />

Der Küchenring meldet für 2017<br />

einen Rückgang des zentralregulierten<br />

Einkaufsumsatzes seiner<br />

Mitglieder um 4 Mio. Euro auf 484<br />

Mio. Euro (2016: 488 Mio. Euro). Das<br />

ist für Küchenring-Verhältnisse ein<br />

ungewohntes Bild, konnte der Verband<br />

doch in den letzten 16 Jahren<br />

kontinuierlich mit Umsatzsteigerungen<br />

von durchschnittlich<br />

14,83 % jährlich aufwarten. 2002 lagen<br />

die Erlöse noch bei 53,8 Mio.<br />

Euro, erwirtschaftet von 188 Mitgliedern,<br />

im Bilanzjahr 2017 sind<br />

es 484 Mio. Euro, erarbeitet von<br />

590 Gesellschaftern. Eine wahrlich<br />

stolze Bilanz. Doch nun macht<br />

der beständige Aufwärtstrend eine<br />

Pause. „Mit dem Rückgang um 1 %<br />

haben wir unser Ziel, den Umsatz<br />

auf mehr als 500 Mio. Euro zu steigern,<br />

verfehlt“, gestand Geschäftsführer<br />

Manfred Töpert unumwunden.<br />

Tief geknickt wirkte er dabei<br />

aber nicht. Denn auch im schwierigen<br />

Küchenjahr 2017 mit einem<br />

statistisch rückläufigen Gesamtmarkt<br />

liefen die Geschäfte der Küchenring-Händler<br />

grundsätzlich<br />

gut. „Ohne den Alno-Crash“, so<br />

Töpert, „hätten 508 Mio. unter dem<br />

Bilanzstrich gestanden.“ Das hätte<br />

dann zu einem Umsatzplus von<br />

5 % geführt. Was ihn und seinen<br />

Geschäftsführer-Partner Joachim<br />

Bringewald grundsätzlich optimistisch<br />

stimmt, ist der Blick auf das 1.<br />

Quartal <strong>2018</strong>. „Es läuft wieder gut“,<br />

so der Statusbericht. „Und die 500<br />

Millionen werden einfach nur um<br />

ein Jahr verschoben“, scherzte Töpert.<br />

Zufriedene Gesellschafter<br />

Die 435 anwesenden Küchenring-Gesellschafter<br />

sahen ebenfalls<br />

keine Gefahr in Verzug und<br />

entlasteten die Gremien einstimmig<br />

bei zwei Enthaltungen. Zusammen<br />

mit dem Schwesterverband<br />

Alliance summiert sich der für 2017<br />

gemeldete ZR-Umsatz mit Küchen<br />

aktuell sogar auf 833 Mio. Euro,<br />

wovon 58 % auf das Konto der Küchenring-Spezialisten<br />

gehen. Der<br />

Durchschnittserlös pro Küche stieg<br />

2017 auf einen neuen Rekordwert<br />

von 11 600 Euro, und die Verwaltungskosten<br />

verharren weiterhin<br />

auf niedrigem Niveau von 0,69 %.<br />

Und noch eine Zahl lassen die Gesellschafter<br />

mit der Arbeit von Geschäftsleitung<br />

und Beirat zufrieden<br />

sein: Aktuell wurden rund 53 Mio.<br />

Euro Boni-Rückvergütungen an die<br />

590 Mitglieder ausgeschüttet. Das<br />

sind durchschnittlich 13,3 % pro Gesellschafter,<br />

wobei die Spanne breit<br />

sein kann – je nach Konzentrati-<br />

Lifestyle mit vielen Menschen: In<br />

München wurde die neu gestaltete<br />

Kommunikation zu den Eigenmarken<br />

Systhema, Linea und Inpura<br />

vorgestellt.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 83


Küchenverbände<br />

nobilia, BSH, Blanco<br />

Im Rahmen seiner öffentlichen<br />

Gesellschafterversammlung veröffentlicht<br />

der Verband stets auch<br />

interessante Zahlen. Zum Markt<br />

und intern. Unter anderem das<br />

Ranking der Industrielieferanten.<br />

Am meisten Umsatz haben die<br />

Küchenring-Gesellschafter 2017<br />

in den Kategorien Küchenmöbel,<br />

Geräte und Zubehör demnach mit<br />

nobilia, den Marken der BSH und<br />

Blanco gemacht. Einen deutlichen<br />

Zuwachs gab es bei den Geräten<br />

für Miele.<br />

onsgrad. So betonte der kaufmännische<br />

Geschäftsführer Joachim<br />

Bringewald auch in diesem Jahr den<br />

besonderen Wert der Fokussierung<br />

auf ausgewählte Lieferanten. „Zur<br />

Steigerung der Rendite“, so der Finanzchef.<br />

Eigenmarken stärken<br />

Diese Konzentration spielt auch<br />

bei den drei Eigenmarken Systhema,<br />

Linea und Inpura eine große Rolle.<br />

Wie bereits auf den Küchen-Kompetenz-Tagen<br />

im Februar angekün digt,<br />

will der Küchenring diese Konzepte<br />

weiter stärken. Mit einer noch differenzierteren<br />

Darstellung, einer modern<br />

gestalteten Kundenansprache,<br />

multimedialer Werbeunterstützung<br />

und mit einer mehrschichtigen Verzahnung<br />

der Kommunikation auf<br />

den Online- und Social-Media-Kanälen.<br />

Ein eigenständiges Erscheinungsbild<br />

erhalten auch die drei<br />

jeweiligen Journale. Ab 2019 erscheinen<br />

diese als Lifestyle-Magazine mit<br />

emotional geprägten Darstellungen<br />

und allen wichtigen technischen Informationen<br />

zu den Sortimenten.<br />

Zeitgemäße Studiogestaltung<br />

Um neue Motive ergänzt und erweitert<br />

wurde die Shop-Kommunikation<br />

„Verso“. Parallel wurde mit<br />

„Culina“ eine weitere, konsumig angelegte<br />

Kommunikationslinie entwickelt.<br />

Zusammen mit dem Studiokonzept<br />

„System Plus 1“ sei das die<br />

Basis für eine „ansprechende und<br />

zukunftsorientierte Gestaltung der<br />

Studios“, ist Manfred Töpert überzeugt.<br />

Das Studiokonzept selbst sei „weiter<br />

auf Erfolgskurs“. Es könne dank<br />

Industriebeteiligung nahezu kostenneutral<br />

umgesetzt werden. Und<br />

das schon ab einer Ausstellungsfläche<br />

von 200 m 2 . „So können Sie Ihre<br />

Studios komplett neu inszenieren“,<br />

appellierte der Geschäftsführer an<br />

die Mitglieder, die eigene Ausstellung<br />

daheim einmal kritisch auf den<br />

Prüfstand zu stellen.<br />

Bisher haben 76 Küchenring-<br />

Gesellschafter ihre Studios mit<br />

„System Plus 1“ modernisiert, und<br />

für das Jahr <strong>2018</strong> sind 16 weitere Umsetzungen<br />

geplant oder bereits abgeschlossen.<br />

Große Zufriedenheit: Beirat und Geschäftsleitung von DER KÜCHENRING wurden auf der Jahresversammlung in München einstimmig<br />

von den Gesellschaftern entlastet.<br />

Fotos: Biermann<br />

84 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Fertige Posts für Facebook<br />

Immer wichtiger wird auch für<br />

den Küchenring die Kommunikation<br />

per Social Media. Und natürlich die<br />

Online-Präsentation allgemein. Hier<br />

bietet der Verband diverse Bausteine,<br />

die individuell von den Mitgliedern<br />

genutzt werden können. Angeboten<br />

werden unter anderem Fortbildungen<br />

zum „Facebook-Experten“<br />

sowie für die Eigenmarken jeden Monat<br />

neu 40 fertig erstellte Veröffentlichungen<br />

(Postings) für den Facebook-Auftritt.<br />

Einsteiger online schulen<br />

Auch beim zunehmend drängenden<br />

Thema Fachkräftemangel<br />

nutzt der Verband das Internet. Mit<br />

einer „Online-Schulung zum Küchen-Fachverkäufer<br />

für Einsteiger“<br />

sollen auch branchenfremde Interessenten<br />

für eine berufliche Zukunft<br />

im Küchenfachhandel gewonnen<br />

werden. Was grundsätzlich natürlich<br />

auch für DER KÜCHENRING Austria<br />

gilt: Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung<br />

in München meldete<br />

der Verband 50 Gesellschafter unter<br />

dem Dach der Landesgesellschaft.<br />

Für <strong>2018</strong> rechnen Manfred Töpert<br />

und Joachim Bringewald mit weiteren<br />

Zugängen.<br />

Küchen-Kompetenz-Tage bei der<br />

Industrie sehr beliebt<br />

Beiratsvorsitzender Michael<br />

Kramp stellte den Mitarbeitern der<br />

Verbandszentrale inklusive der Geschäftsleitung<br />

sowie den Außendienstmitarbeitern<br />

ein vorzügliches<br />

Zeugnis aus. Besonders hob er den<br />

Stellenwert der alle zwei Jahre stattfindenden<br />

Küchen-Kompetenz-Tage<br />

hervor: „Damit haben wir einen<br />

Standard in der Branche gesetzt;<br />

die Nachfrage der Industrie ist inzwischen<br />

größer als die Zahl der<br />

zur Verfügung stehenden Standflächen.“<br />

Die Hausmesse veranstalten<br />

die Schwerverbände Küchenring und<br />

Alliance alle zwei Jahre im Frühjahr<br />

in Rheinbach. Das nächste Mal 2020.<br />

Zur nächsten Jahreshauptversammlung<br />

treffen sich die Gesellschafter<br />

in Berlin: am 25./26. Mai 2019.<br />

www.kuechenring.de<br />

Dirk Biermann<br />

<strong>Küchenplaner</strong> des Jahres<br />

1000 Euro Preisgeld und<br />

zusätzlich ein umfangreiches<br />

Marketingpaket:<br />

darüber freuen sich die beiden<br />

„Küchen planer des<br />

Jahres 2017“. Für den ersten<br />

Platz in der Kategorie<br />

„ Küchen bis 20 m 2 “ erhielt<br />

Romy Pamela Brendle<br />

aus Empfingen (Küchenmanufaktur<br />

Brendle) die<br />

Auszeichnung und in der<br />

Kategorie „ Küchen über<br />

5/6/<strong>2018</strong><br />

20 m 2 “ Herr La Vinh<br />

Thuan aus Kaufbeuren<br />

(SR-Concept). Geschäftsführer<br />

Manfred<br />

Töpert überbrachte<br />

die frohen Botschaften.<br />

Bewerbungen für<br />

die nächste Runde<br />

können ab sofort eingereicht<br />

werden. Zusätzlich<br />

zu den beiden<br />

genannten Kategorien<br />

auch für kleine Küchen.<br />

(dib)<br />

• Der KÜCHENPLANER-<br />

NEWSLETTER informiert über<br />

die wichtigsten News aus<br />

der Küchenbranche<br />

• Sorgfältig recherchiert<br />

und bearbeitet durch die<br />

KÜCHENPLANER-Redaktion<br />

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Küchenverbände<br />

KüchenTreff feilt weiter an der DNA<br />

Mitarbeiter für<br />

die Kunden begeistern<br />

„DNA“ steht bei KüchenTreff für „Differenzierte Nutzen Aussage“. Was darunter<br />

zu verstehen ist, wurde bereits vor gut einem Jahr vorgestellt. Bei der Jahreshauptversammlung<br />

Mitte April in Köln spielten die Gedanken dazu erneut eine Rolle.<br />

Rund 300 Mitglieder waren vor Ort.<br />

Key-Note-<br />

Speaker Peter<br />

Holzer sprach<br />

zum Thema<br />

„Wer den<br />

Wandel formt,<br />

führt“. Dabei<br />

konnte er rundum<br />

überzeugen.<br />

„Wir brauchen<br />

freiwillige<br />

Impulse, um die<br />

Komfortzone zu<br />

verlassen“, appellierte<br />

der<br />

Buchautor an<br />

die Zuhörer,<br />

sich nicht auf<br />

den Lorbeeren<br />

auszuruhen.<br />

„Erfolg ist anstrengend.“<br />

Foto: Kluge<br />

Daniel Borgstedt, Leiter Einkauf<br />

und Vertrieb, stellte mit Prokurist<br />

Marko Steinmeier ein neues<br />

Video vor, das mit der Unterstützung<br />

von 25 Händlern entwickelt<br />

wurde. „Dieser Film ist eine Zusammenfassung<br />

der Werte, für die<br />

unsere Händler stehen“, erklärte<br />

Borgstedt. Es spiegele die Küchen-<br />

Treff-DNA wider. Denn letztlich<br />

gehe es darum, Mehrwerte zu bieten,<br />

mit denen man sich vom Wettbewerb<br />

abhebe. Das Angebot, mit<br />

dem Kunden nach dem Einbau der<br />

Küche gemeinsam zu kochen, um<br />

ihm alle Funktionen seiner neuen<br />

Küche praktisch und vor Ort noch<br />

einmal zu erläutern, könne solch<br />

ein Mehrwert sein. Letztlich gehe<br />

es darum, die unterschiedlichen<br />

Highlights von Verkäufer und Kunden<br />

miteinander zu verbinden. Das<br />

sei beim Händler der Vertragsabschluss,<br />

beim Kunden der Moment,<br />

wenn er das erste Mal in seiner<br />

neuen Küche koche. „Es geht<br />

darum, mehr Verständnis für den<br />

Kunden zu entwickeln, den Kunden<br />

zu begeistern und zu verstehen“,<br />

so Borgstedt.<br />

„Die Küche ist Lebensraum des<br />

Kunden, das müssen wir berücksichtigen<br />

– als Verkäufer, als Monteur<br />

und selbst in der Buchhaltung“,<br />

führte Marko Steinmeier analog<br />

dazu aus. „Es ist etwas nicht Alltägliches<br />

für den Kunden, eine Küche<br />

zu kaufen. Zudem noch etwas, das<br />

viel Geld kostet.“ Schon in seiner<br />

Eröffnungsrede hatte Küchen Treff<br />

Franz Bahl mann dazu stimmig angemerkt:<br />

„Der Kunde kauft keine<br />

Küche, er kauft Emotion.“<br />

Neun Workshops, verteilt über<br />

das letzte Jahr, dienten als analytische<br />

Grundlage für das Video.<br />

„Wir haben gefragt, wie der Kunde<br />

tickt und festgestellt: Das sich<br />

Kümmern um den Kunden darf<br />

nicht mit der Montage enden“, so<br />

Daniel Borgstedt.<br />

Die Frau entscheidet<br />

„Dazu haben wir versucht, das<br />

Thema auch noch intensiver von<br />

der weiblichen Seite zu betrachten“,<br />

berichtet der Einkaufs- und<br />

Vertriebsleiter weiter. Denn beim<br />

Küchenkauf sei es wie bei der gesamten<br />

Wohnungseinrichtung: Es<br />

entscheide fast immer die Frau.<br />

Aus dem Film und aus den ermittelten<br />

Werten müsse nun eine<br />

Strategie entwickelt werden, beschrieb<br />

Steinmeier, wie es mit dieser<br />

„Strategie Mensch“ nun weitergehen<br />

soll. „Und das muss dann in<br />

den Studios umgesetzt werden. Die<br />

müssen das vom Chef bis zum Monteur<br />

leben. Das wollen wir, danach<br />

streben wir.“<br />

„Die Mitarbeiter-Begeisterung<br />

ist ein ganz wichtiger Faktor“, betonte<br />

Steinmeier abschließend,<br />

„denn nur wenn der Mitarbeiter diese<br />

Strategie nutzt, haben wir eine<br />

Chance, das auch umzusetzen.“<br />

Mitarbeiter wertschätzen<br />

Entsprechend orientierten sich<br />

die Workshops und Vorträge, die<br />

der KüchenTreff im Rahmen des<br />

Forums in Köln anbot, an den Themen<br />

Kundenbegeisterung und Mitarbeiter-Motivation.<br />

Passend dazu<br />

empfahl der Berater und Coach<br />

Torsten Koschnitzke in seinem Vortrag<br />

„Mensch! Mensch, Mensch?“<br />

angesichts des Fachkräftemangels,<br />

die eigenen guten Mitarbeiter<br />

zu hegen und zu pflegen, „damit<br />

die gar nicht auf die Idee kommen,<br />

zu einem anderen Arbeitgeber zu<br />

wechseln.“<br />

Camillo Kluge<br />

86 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


KüchenTreff-Familie wächst weiter<br />

Im vergangenen Jahr konnte Küchen-<br />

Treff 38 neue Händler dazugewinnen. Damit<br />

gehören in Europa etwa 340 Mitglieder<br />

mit 400 Küchenstudios der Verbandsgruppe<br />

an“, sagte Marko Steinmeier, Prokurist<br />

und auf Geschäftsführungsebene verantwortlich<br />

für Strategie, Organisation, Finanzen<br />

und Online-Marketing. Mit 230<br />

Mitgliedern (280 Studios) kommt der Großteil<br />

davon aus Deutschland. Zweitstärkster<br />

Markt sei der in den Niederlanden mit 110<br />

Mitgliedern (120 Studios). Mit 25 Neumitgliedern<br />

in 2017 wurde dort auch ein überproportionales<br />

Wachstum verzeichnet. In<br />

Deutschland schlossen sich im abgelaufenen<br />

Jahr 13 Betriebe der Gruppe neu an.<br />

Und auch im ersten Quartal <strong>2018</strong> konnten<br />

bereits vier neue Mitglieder in der Küchen-<br />

Treff-Familie begrüßt werden.<br />

Neben diesen beiden großen Märkten<br />

ist die Gruppe in Belgien, Luxemburg, Polen<br />

und Rumänien vertreten. Doch „es<br />

gibt keinen strategischen Ansatz, die Auslandsaktivitäten<br />

zu intensivieren, abgesehen<br />

von den Niederlanden“, so Steinmeier.<br />

Zweistelliges Plus prognostiziert<br />

Auch in Sachen Umsatz meldete der<br />

Prokurist positive Werte. Insgesamt sei<br />

dieser absolut um 3,8 % gestiegen, in<br />

Deutschland um knapp 3 %. „Für <strong>2018</strong><br />

rechnen wir mit einem zweistelligen<br />

Plus.“<br />

Küchen würden von KüchenTreff-<br />

Händlern im Durchschnitt mit einem Wert<br />

von 8600 Euro verkauft. Die Abschlussquote<br />

bei den Kundenkontakten läge bei<br />

38 %. Nach Meinung von Steinmeier liege<br />

das an den Empfehlungsquellen. „Wenn<br />

da noch mehr über die Küchen Treff-Seiten<br />

kommt, dann wird diese Quote noch besser.“<br />

Die aktuell deutlich längeren Lieferzeiten<br />

in der Branche haben sich auch bei<br />

KüchenTreff bemerkbar gemacht. Diese<br />

seien zuletzt auf acht bis zehn Wochen angewachsen.<br />

„Wir hoffen, dass sie sich bald<br />

wieder auf sechs Wochen einpendeln“, erklärte<br />

Steinmeier.<br />

Miele legt kräftig zu<br />

Was das Lieferanten-Ranking in den<br />

einzelnen Produktgruppen angeht, haben<br />

„meist die Platzhirsche ihre Positionen<br />

behauptet.“ Lediglich im Bereich der Geräte<br />

sei auffällig, dass „Miele exorbitant<br />

zugelegt hat. Die haben bei uns deutlich<br />

gewonnen. Der Anteil der BSH ist auch<br />

gut gewachsen, aber bei Weitem nicht auf<br />

diesem Niveau“, berichtete Steinmeier.<br />

Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer nobilia (Foto rechts), hielt am Abend im Namen der Industrievertreter<br />

eine Dankesrede zur Verabschiedung von Ferdinand Schöppich ( Mitte).<br />

KüchenTreff-Geschäftsführer Franz Bahlmann (links) bedankte sich herzlich beim<br />

Küchen Treff-Mitglied der ersten Stunde für dessen langjähriges Engagement.<br />

Vertriebs- statt Handelsmarke<br />

Immer wieder ein „loses Thema“ in den<br />

Überlegungen sei die Installation einer eigenen<br />

Handelsmarke. „Doch das bringt<br />

für unsere Kunden unserer Meinung nach<br />

wenig Nutzen“, meint Steinmeier. Mit<br />

‚Küchen Treff‘ verfüge die Gruppe über<br />

eine gut eingeführte Vertriebsmarke. Auf<br />

diesen Schwerpunkt wolle man weiter setzen<br />

und die Händler dabei unterstützen.<br />

Immerhin haben rund 150 Mitglieder die<br />

Marke KüchenTreff über der Ladentür stehen<br />

und würden nicht nur alleine unter<br />

ihrem Namen auftreten.<br />

Autohaus-Konzept eingestellt<br />

Nicht weiter verfolgt wird ein für die<br />

Niederlande einmal angedachtes Projekt.<br />

Dabei sollten unter dem Slogan „Cars and<br />

Kitchen“ Küchen und Autos unter einem<br />

Dach veräußert werden. „Das ist aber<br />

gar nicht erst angelaufen. Die Behörden<br />

wollten da nicht mitspielen.“ Zudem haben<br />

sowohl der Markt für Autos als auch<br />

der für Küchen im Nachbarland offensichtlich<br />

die Talsohle durchschritten, sodass<br />

solche Klimmzüge nicht mehr notwendig<br />

scheinen.<br />

Kunden automatisch erinnern<br />

Auf die Vorteile des neu in Betrieb gegangenen<br />

Rechenzentrums wies Steinmeier<br />

ebenfalls noch einmal hin. Abgesehen<br />

von den Kosteneinsparungen<br />

ermögliche das neue CRM-System „eine<br />

Nachsorge und einen Service, den ein einzelner<br />

Händler gar nicht leisten kann.<br />

Dabei werden die Händler- und Kundendaten<br />

miteinander verknüpft, um den<br />

Kunden automatisch zu kontaktieren.“ So<br />

soll der Kunde eine Empfehlung für eine<br />

mögliche Garantieverlängerung erhalten<br />

oder vom System erinnert werden, dass<br />

es Zeit sei, den Filter in der Dunstabzugshaube<br />

zu wechseln, nannte Steinmeier<br />

Beispiele. „Dinge, die der einzelne Händler<br />

im Alltag gar nicht leisten kann.“<br />

Vision samt „MagicTable“<br />

Abschließend verriet Marko Stein meier<br />

einen weiteren „losen Gedanken“, mit<br />

dem man sich seitens der Verbundgruppe<br />

beschäftigt: „Eine Art Elite-Küchen Treff.“<br />

Wie Flag-Ship-Stores großer Unternehmen<br />

würde dann in exklusiver Lage ein<br />

kleineres Ladenlokal von einem Küchen-<br />

Treff-Händler angemietet. Beraten und<br />

verkauft würde dort vorrangig mit dem<br />

„Magic Table“, plus eine bis maximal drei<br />

Musterküchen. Noch ist dies aber nur ein<br />

Gedankenspiel.<br />

Abschied von Ferdinand Schöppich<br />

Auf der Abendveranstaltung im Kölner<br />

Pullman Hotel wurde Ferdinand<br />

Schöppich, KüchenTreff-Mitglied der ersten<br />

Stunde und langjähriger Beiratsvorsitzender,<br />

verabschiedet. Als Nachfolger<br />

im Beirat wurde bereits am Vortag im<br />

Rahmen der internen Gesellschafterversammlung<br />

Christian Schneider gewählt.<br />

Das nächste KüchenTreff-Forum findet<br />

vom 22. bis 24. März 2019 in Berlin statt.<br />

(ck)<br />

Foto: KüchenTreff<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 87


Küchenverbände<br />

MHK Gipfeltreffen in Berlin<br />

Initiative für mehr<br />

Fachkräfte im Fachhandel<br />

Der Fachkräftemangel ist seit vielen Jahren ein Thema. Und das in allen Teilen der<br />

Wirtschaft und damit auch in der Küchenbranche. Mit zwei ambitionierten Initiativen<br />

will der MHK-Verbund dazu beitragen, dass die Probleme beherrschbar bleiben.<br />

Es gehe um die Stärkung des Fachhandels, so der Tenor.<br />

Im Rahmen des Gipfeltreffens in Berlin kündigte<br />

Hans Strothoff, Vorstandsvorsitzender der MHK<br />

Group, die Gründung der „Europa Akademie zur Sicherung<br />

des inhabergeführten Fachhandels GmbH“<br />

an. Außerdem soll die bestehende Zusammenarbeit<br />

mit der IHK forciert werden. Ziel sei es, noch mehr<br />

geeignetes Fachpersonal für die Branche zu gewinnen.<br />

Das Konzept dazu konzentriert sich auf die bestehenden<br />

Berufsbilder der Industrie- und Handelskammern.<br />

Diese sollen auf die Bedürfnisse des Handels<br />

zugeschnitten sein und in drei Ausbildungsstufen<br />

angeboten werden: als klassische Berufsausbildung,<br />

als Zusatz-Qualifikation und als Zertifikats-Lehrgang.<br />

Dabei müsse sich der Fachhandel verstärkt für<br />

Quereinsteiger aus anderen Branchen öffnen, mahnte<br />

Strothoff. Ab Mitte des Jahres soll das Qualifizierungsprojekt<br />

starten.<br />

„Temporäre Übernahme“<br />

Doch nicht nur bei der Suche nach Fachkräften sei<br />

Unterstützung gefragt. Laut Kreditanstalt für Wiederaufbau<br />

(KfW) werden in den kommenden fünf Jahren<br />

deutschlandweit 840 000 Unternehmer einen Nachfolger<br />

suchen. Das betrifft die Küchenbranche intensiv<br />

und „zwingt den Fachhandel zum rechtzeitigen Handeln“.<br />

Zwar unterstützt die MHK Group ihre Handelspartner<br />

schon heute auf der Suche nach einem geeigneten<br />

Nachfolger, doch um „noch besser, umfassender<br />

und zeitnaher helfen zu können“, hat der Verband<br />

die „Europa Akademie zur Sicherung des inhabergeführten<br />

Fachhandels GmbH gegründet“. Als eigenständiges<br />

Unternehmen unter dem Dach der MHK Group.<br />

Der Plan klingt simpel: Findet ein Inhaber keinen<br />

Nachfolger, kann er sich an die neue Gesellschaft der<br />

MHK Group wenden. Diese begleite dann „im engen<br />

Berichteten<br />

über das, was<br />

war und was<br />

kommt beim<br />

MHK: Kirk Mangels<br />

(Vorstand<br />

Kommunikation),<br />

Prof. Rainer<br />

Kirchdörfer<br />

(Aufsichtsratsvorsitzender),<br />

Hans Strothoff<br />

(Vorstandsvorsitzender)<br />

und<br />

Werner Heilos<br />

(stellv. Vorstandsvorsitzender).<br />

Für<br />

<strong>2018</strong> sieht sich<br />

das Unternehmen<br />

„bestens<br />

aufgestellt“.<br />

Foto: Biermann<br />

88 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


Schulterschluss“ den Prozess und suche mit professionellem<br />

Ansatz einen Nachfolger, wie es heißt. So weit, so bekannt.<br />

Doch unter Umständen käme sogar eine temporäre Übernahme<br />

der Fachgeschäfte durch die neue Gesellschaft infrage,<br />

kündigte Hans Strothoff an. Der MHK-Verbund als eigenständiger<br />

Händler? „Mitnichten!“ betonte der Vorstandsvorsitzende<br />

ausdrücklich. Diese „temporäre Übernahme“ käme<br />

nur dann zum Tragen, „wenn wirklich nichts anderes mehr<br />

hilft“. Denn im Kern gehe es darum, das Fachgeschäft zu erhalten.<br />

Und ebenso natürlich den Umsatz für die MHK. Wie<br />

das genau organisiert werden könnte, steht noch nicht abschließend<br />

fest. „MHK lässt seine Händler jedoch nicht im<br />

Regen stehen. Immerhin geht es hier um das Lebenswerk jedes<br />

einzelnen“, erläutert Hans Strothoff die Beweggründe<br />

zur Initiative. „Das ist uns wichtig. Deswegen starten wir<br />

mit der Unterstützung des erfolgreichen Fachhandels mit<br />

diesem zeitlich begrenzten Überführungsprojekt.“<br />

Dirk Biermann<br />

Lafer singt<br />

In bekannter Manier „Gas geben“ will das Unternehmen auch<br />

<strong>2018</strong> im Marketing. Für die MHK-Fachgeschäfte wurde Johann Lafer<br />

als Markenbotschafter verpflichtet. „Der prominente Fernsehkoch<br />

und Sachbuchautor ist das Gesicht der zukünftigen Kampagne der<br />

Küchenfachgeschäfte mit dem roten Dreieck“, erläuterte Kirk Mangels,<br />

der als neuer Vorstand Kommunikation der MHK Group die<br />

Pläne vorstellte. So wird Lafer im neuen Funkspot zu hören sein<br />

(sogar singend), und er wird Pate eines Gewinnspiels sowie Namensgeber<br />

einer exklusiven Topf-Serie. Zahlreiche POS-Aktionen<br />

und ein separates LAFER Magazin runden das Konzept ab.<br />

Fortgesetzt wurde beim aktuellen Gipfeltreffen die Prämierung<br />

der schönsten MHK-Küchen und MHK-Bäder im Wettbewerb „Das<br />

Goldene Dreieck“. Erneut mit viel Prominenz auf der Bühne und<br />

moderiert von Ruth Moschner. Über die Verleihung und die Preisträger<br />

berichten wir in der nächsten Ausgabe. (dib)<br />

Erneut ein Jahr der Rekorde<br />

„Die Zahlen stimmen, die Zusammenarbeit<br />

stimmt und das menschliche<br />

Miteinander stimmt.“ So rundum tiefenentspannt<br />

hatte man den Aufsichtsratsvorsitzenden<br />

Prof. Rainer Kirchdörfer<br />

selten bei einer Jahrespressekonferenz<br />

des MHK-Verbandes erlebt. Obwohl es<br />

schon seit Jahren in Dreieich ausschließlich<br />

nach oben geht mit allen wichtigen<br />

wirtschaftlichen Kennzahlen, waren die<br />

aktuellen durchaus besonders und Prof.<br />

Kirchdörfer entsprechend zufrieden.<br />

Denn während die Küchenbranche mit<br />

einem mehr als verhaltenen Küchenjahr<br />

2017 geplagt war, feierte die MHK Group<br />

ihren nächsten Rekord und meldete „das<br />

erfolgreichste in der 38-jährigen Unternehmensgeschichte“.<br />

Die angeschlossenen<br />

Unternehmen aus dem Küchen- und<br />

Möbelfachhandel, der Sanitär-, Heizungsund<br />

Klima- sowie der Wohnbau-Branche<br />

steigerten ihren Umsatz im Vergleich<br />

zum Vorjahr um 9,8 % auf jetzt 5,55 Mrd.<br />

Euro. Organisiert sind unter dem MHK-<br />

Dach nunmehr 1912 Mitglieder (+ 110) im<br />

Inland und 854 im Ausland.<br />

Auch im Inland 7,2 % Plus<br />

Haupttreiber für das inländische<br />

Wachstum von 7,2 % war laut Werner Heilos,<br />

stellv. Vorstandsvorsitzender der<br />

MHK Group, die positive Entwicklung des<br />

Küchenbereiches. So konnten alle Partner<br />

ihren Umsatz deutlich steigern. Was erneut<br />

zu einer Rekordausschüttung führte:<br />

auf 80,301 Mio. Euro belief sich diese.<br />

Zugelegt haben auch die Durchschnittspreise<br />

für individuell geplante<br />

Küchen: Kunden zahlten in den musterhaus<br />

küchen Fachgeschäften durchschnittlich<br />

13 359 Euro und damit 268<br />

Euro oder 2,05 % mehr als im Vorjahr. Der<br />

durchschnittliche Verkaufspreis beim<br />

Franchise-System Reddy Küchen liegt bei<br />

7495 Euro und damit 4 % über dem Vorjahres-Verkaufspreis.<br />

Noch mehr Steigerung im Ausland<br />

Besonders rasant wuchs die MHK<br />

Group in 2017 in den ausländischen<br />

Märk ten. Diesmal um 15,6 %. Überdurchschnittliche<br />

Wachstumstreiber waren<br />

laut Werner Heilos vor allem die Niederlande<br />

und Spanien. Die Gruppe ist mittlerweile<br />

mit sieben eigenen Tochtergesellschaften<br />

vertreten: in den Niederlanden,<br />

Belgien, Luxemburg, Österreich, Spanien,<br />

Großbritannien und der Schweiz. Mit dem<br />

Küchen-Franchisesystem „Reddy“ ist die<br />

Gruppe international mit Häusern in Belgien,<br />

den Niederlanden, Österreich, Spanien<br />

und demnächst auch in Frankreich<br />

präsent. „Das Wachstum von Reddy wird<br />

im Ausland stattfinden“, machte Werner<br />

Heilos deutlich, was <strong>2018</strong> hier zu erwarten<br />

ist.<br />

Die 2010 gegründete Sparte interdomus<br />

Haustechnik – der Verband für die<br />

Sanitär-, Heizungs- und Klima-Branche –<br />

zählt mittlerweile 760 Gesellschafter.<br />

Neue Eigenmarke heißt „unic“<br />

Ein Erfolgsmodell sind für die MHK die<br />

Eigenmarkenkonzepte, mit denen der Verband<br />

bereits seit 1994 am Markt ist. Damit<br />

deckt die Gruppe alle Küchensegmente<br />

ab, von den Einstiegspreisen bis hin zum<br />

oberen Mittelfeld. Für Turbulenzen hat<br />

die Alno-Pleite 2017 gesorgt – mit damit<br />

verbundenen Lieferausfällen bei der Eigenmarke<br />

Altano (Lieferant war Wellmann).<br />

Mit „unic“-Küchen wurde nun eine<br />

neue und weitere Handelsmarke angekündigt.<br />

Allerdings nicht, wie ausdrücklich<br />

betont wurde, als Lückenbüßer für<br />

Altano. Lieferant ist das fränkische Unternehmen<br />

Schüller Küchen, und mit dem<br />

sei man wegen „unic“ schon gut zwei Jahre<br />

im Gespräch. Im Juni soll die Kick-off-<br />

Veranstaltung stattfinden. Geplant ist das<br />

Konzept für Deutschland und für die internationalen<br />

Märkte. (dib)<br />

Foto: Biermann<br />

Für Vorstandsvorsitzenden Hans Strothoff<br />

sind die Eigenmarken „das Beste, was<br />

uns passieren konnte“. Mit „unic küchen“<br />

präsentierte die Gruppe nun das nächste<br />

Konzept. Der Start soll im Sommer erfolgen.<br />

Lieferant ist Schüller.<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 89


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90 KÜCHENPLANER 5/6/<strong>2018</strong>


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Impressum<br />

Magazin für alle, die Küchen planen und produzieren,<br />

kaufen und verkaufen.<br />

Erscheint im 52. Jahrgang (<strong>2018</strong>)<br />

www.kuechenplaner-magazin.de · www.strobel-verlag.de<br />

Verlag<br />

STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG<br />

Postanschrift: Postfach 5654, 59806 Arnsberg<br />

Hausanschrift: Zur Feldmühle 9 – 11, 59821 Arnsberg,<br />

Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38<br />

Herausgeber<br />

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger<br />

Redaktion<br />

Dirk Biermann, Chefredakteur,<br />

(verantwortlich im Sinne des Presserechts)<br />

Helleforthstraße 136, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock,<br />

Telefon: 05207 9932218, Telefax: 05207 9932219,<br />

E-Mail: d.biermann@strobel-verlag.de<br />

Astrid Plaßhenrich (apl)<br />

Camillo F. Kluge (cfk)<br />

Redaktionssekretariat<br />

Birgit Brosowski<br />

Telefon: 02931 890041, Telefax: 02931 8900-48<br />

E-Mail: redaktion@strobel-verlag.de<br />

Anzeigen<br />

Anzeigenleiter/Leiter Online-Medien: Stefan Schütte<br />

E-Mail: s.schuette@strobel-verlag.de<br />

Verkauf: Stefan Hoffmann<br />

E-Mail: s.hoffmann@strobel-verlag.de<br />

Verkauf Print/Online: Jocelyn Blome<br />

E-Mail: j.blome@strobel-verlag.de<br />

Anzeigenmarketing/Unternehmenskommunikation:<br />

Dipl.-Kfm. Peter Hallmann<br />

E-Mail: p.hallmann@strobel-verlag.de<br />

Mediaservice: Anke Ziegler und Sabine Trost<br />

Telefon: 02931 8900-21 oder 02931 8900-24<br />

E-Mail: anzeigen@strobel-verlag.de<br />

Zurzeit ist Anzeigenpreisliste <strong>2018</strong> gültig.<br />

Anzeigenverkauf Inland: Uwe Sommerfeld,<br />

Iserstr. 58, 14513 Teltow,<br />

Telefon: 03328 3090566, Telefax: 03328 3090567,<br />

E-Mail: u.sommerfeld@strobel-verlag.de<br />

Anzeigen-Vertretung Italien: Media & Service<br />

Internat. Srl, Piazza Wagner 5, 20145 MILANO / ITALIEN,<br />

Telefon: + 39 248006193, Telefax: + 39 248193274<br />

Vertrieb/Leserservice<br />

Reinhard Heite, E-Mail: r.heite@strobel-verlag.de,<br />

Tel.: 02931 8900-50<br />

Bezugsbedingungen<br />

Der Bezug als Print- oder Digitalausgabe ist nur<br />

in Kombination mit einer Mitgliedschaft unter<br />

KÜCHENPLANER LOGIN möglich: Anmeldung unter<br />

http://www.kuechenplaner-magazin.de/login/<br />

Bankverbindungen<br />

Sparkasse Arnsberg-Sundern,<br />

IBAN DE78 4665 0005 0001 0203 20, BIC WELADED1ARN<br />

Postbank Dortmund,<br />

IBAN DE57 4401 0046 0001 6474 67, BIC PBNKDEFFXXX<br />

Druckvorstufenproduktion<br />

STROBEL PrePress & Media,<br />

Postfach 5654, 59806 Arnsberg,<br />

E-Mail: datenannahme@strobel-verlag.de<br />

Herstellung<br />

Siegbert Hahne<br />

Layout<br />

Catrin Dellmann<br />

Druck (Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)<br />

Griebsch & Rochol Druck GmbH<br />

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern)<br />

59069 Hamm<br />

Veröffentlichungen<br />

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und<br />

Bilder, einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung<br />

in das Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er<br />

gleichzeitig im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen<br />

das Veröffentlichungs- und Verarbeitungsrecht. Der Autor<br />

räumt dem Verlag das unbeschränkte Nutzungsrecht ein,<br />

seine Beiträge im In- und Ausland und in allen Sprachen,<br />

insbesondere in Printmedien, Film, Rundfunk, Datenbanken,<br />

Telekommunikations- und Datennetzen (z. B. Online-Dienste)<br />

sowie auf Datenträgern (z. B. CD-ROM), usw.<br />

ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken<br />

sowie öffentlich wiederzugeben. Für unaufgefordert<br />

eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag und Redaktion<br />

keine Gewähr.<br />

Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung<br />

der Verfasser wieder und müssen nicht mit der des<br />

Verlages und der der Redaktion übereinstimmen. Die<br />

rechtliche Verantwortung bleibt beim jeweiligen Autoren.<br />

Für Werbeaussagen von Herstellern und Inserenten<br />

in abgedruckten Anzeigen haftet der Verlag nicht.<br />

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,<br />

Waren bezeichnungen und dergleichen in dieser Zeitschrift<br />

berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche<br />

Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden<br />

dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene<br />

Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche<br />

gekennzeichnet sind.<br />

Nachdruck, Reproduktion und das Übersetzen in fremde<br />

Sprachen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des<br />

Verlages gestattet. Dieses gilt auch für die Aufnahme in<br />

elektronische Datenbanken und Vervielfältigungen auf<br />

Datenträgern jeder Art.<br />

Sofern Sie Artikel aus „KÜCHENPLANER“ in Ihren internen<br />

elektronischen Pressespiegel übernehmen wollen,<br />

erhalten Sie die erforderlichen Rechte unter<br />

www.pressemonitor.de oder unter Telefon 030 284930,<br />

PMG Presse-Monitor GmbH.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind<br />

urheberrechtlich geschützt.<br />

ISSN 0722-9917<br />

Mitglied bei:<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche e.V.<br />

Informationsgemeinschaft zur Feststellung<br />

der Verbreitung von Werbeträgern<br />

5/6/<strong>2018</strong> KÜCHENPLANER 91


Die Verbundgruppe führender Küchenspezialisten in Europa<br />

GEMEINSAM SICHER STARK<br />

Karin & Aileen Reuss,<br />

Reuss Einrichtungen GmbH<br />

aus Dunningen<br />

NACHFOLGE SICHERN!<br />

Mit Sicherheit in die Zukunft<br />

Durch den intensiven Kontakt mit der Küchenbranche<br />

bereits während ihrer Jugend stand für<br />

Aileen Reuss fest, dass sie das elterliche Küchenfachgeschäft<br />

von Karin und Rüdiger Reuss in<br />

Dunningen übernehmen wird.<br />

Als Mitglied bei DER KREIS unterstützen wir Sie<br />

individuell und umfassend bei der Unternehmensnachfolge.<br />

Ein unschätzbarer Mehrwert für die<br />

langfristige Sicherung Ihres Unternehmens.<br />

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:<br />

Frau Anne Hellmann<br />

Telefon: 07152 6097-220<br />

E-Mail: vertrieb@derkreis.de<br />

DER KREIS Einkaufsgesellschaft für Küche & Wohnen mbH & Co. KG · Mollenbachstraße 2 · 71229 Leonberg · www.derkreis.de

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