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SIEBEN: Juni 2018

Drei Wochenende mit Aktionen und Unterhaltung: AlfeldSports, Kunst- und Kulturtage Brunkensen, Big Band Konzert, Alfeld Rockt, Staffelmarathon und vieles mehr.

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24 Frühstücksgespräche All samstäglich ereignet sich ein Drama, das mich jedes Mal an den Text eines Ärzte-Songs erinnert: „Man sieht sie gern am Wochenende: Sportlich moderne Herrn mit heißem Blick. Sie zerren frisch gestrichene Damen auf die Tanzflächen der Republik.“ Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Party Time. Diesmal sollte es in einen netten Club in Hannover gehen, der unregelmäßig zur Party für die Ü40-Generation, zu der ich NUR laut meines Personalausweises zähle, einlädt. Per WhatsApp erreichte mich diese Einladung und genauso schnell verteilte ich sie an Freunde und Bekannte um den Laden richtig zu rocken, allerdings Nach und nach trudelten dann auch die eingeladenen Freunde und Bekannten ein. Bei jeder Begrü- doch recht verwundert über die sehr, sehr frühe Einlasszeit von 19 Uhr (Leute, da stehe ich gerade vom ßung wiederholte sich die Szenerie. Fragende Blicke: „Was ist das denn hier für'n Schuppen???“ Sofa auf, um mir den 10. Kaffee zu machen und gaaaanz langsam unter die Dusche zu schlürfen). Also verabredeten meine Freundin und ich uns für So orderten wir in der Kürze der Zeit viel Alkohol Frisch gestrichene Damen die äußert ungewöhnliche Ausgehzeit erwachsener Partymenschen um 20 Uhr vor dem Eingang besagtem Etablissements. Als ich die Tür öffnete, blickte mir eine Dame entgegen, die ich eher einem ganz anderen Genre zugeordnet hätte. Komischerweise kam uns keine Musik entgegen. Es war nahezu still. Ich konnte aber auch keinen Blick in den mit Spannung erwarteten Saal werfen. Als ich nach Bezahlen des Eintritts die Treppe hinunter ging, traf nicht nur mich, sondern zeitgleich auch meine Freundin fast der Schlag. Uns sahen ca. 150 Augenpaare jenseits der 55 – wohl eher 60 - wohl drapiert an langen, ordentlich eingedeckten Tischen, entgegen. UNS - zwei flippig, blondmähnigen – eher sportlich, unkonventionell gekleideten Damen – Autsch. Glücklicherweise erblickten wir zwei Frauen, die wir auf der Silvesterparty einer deutlich cooleren Lokalität (ähnlichen Namens einer US-amerikanischen Politzentrale) kennengelernt hatten. Beim Checken der Szene stellte ich fest, dass ich wohl völlig neben meinen Kleiderschrank gegriffen hatte. Ein beigefarbenes Twin-Set und ein dezentgrau/braunes Röckchen wäre das Outfit der Wahl gewesen, dazu bitte eine sportliche grau/beige Kurzhaarfrisur. Ich hatte mich aber in eine schwarze Lederimitat-Hose, Glitzerturnschuhe und ein schlunziges Beatles-Shirt geschmissen – die Haare wie immer unordentlich – das Make up aufs Wesentliche reduziert. und tranken uns den Laden gnadenlos schön. Höhepunkt war dann der Beginn der „Party“, die ein Typ am Mikrophon mit den Worten: „Dann wollen wir mal“ ankündigte. Die Musik war so ausdruckslos wie leise (selbst bei mir Zuhause ist die richtige Musik zur richtigen Mittagszeit lauter und basslastiger). Das erste Paar stürmte mit intensiv eingeübten Discofox-Figuren die Tanzfläche. Es war gerade mal 20.23 Uhr. Eine Zeit ganz weit entfernt von meiner gewohnten Partyzeit und gefühlt noch weiter entfernt von der Öffnungszeit einer anderen Lokalität, die clevererweise jeden Samstag eine Party für die ewig jung Gebliebenen initiiert. Aber was nützt einer Frau der Tat das lange Lamentieren? Ab ins Auto der nüchternen Fahrerin, vorher noch schnell einen Stempel auf die Handfläche, falls frau doch in die Verlegenheit kommen sollte noch einmal in deutlich angetrunkenem Zustand diese Lokalität aufsuchen zu wollen. Bei denen, in der Provinz regelmäßig stattfindenden Bauernquartalsparties, kommen die Leute schon gut angeheitert pünktlichst zur Einlasszeit in die dafür umgestaltete Sporthalle. Es gilt keine Zeit zu verlieren, schließlich kommt man ja nur alle drei Monate mal vom Bauernhof. Hallo???!!!! Wir sind in der Partyszene einer Großstadt unterwegs! Wer hier vor 23.30 Uhr aufschlägt, verrät sich gnadenlos. Nützt aber nix, wenn man direkt vor der Lokalität aus dem Auto geschmissen wird. Schon im Vorfeld wurde wort- und bildreich per Messanger beschlossen, dass Kumpel T. und ich diesen Abend dem Tequila frönen würden. Nach einem verrate ich meine Blutgruppe, meine Bankdaten und meine Körbchengröße – nach dem 2. bin ich klinisch tot. Also schnell an die Bar der noch recht spärlich besuchten Lokalität. Dort teilte uns die Bedienung mit, dass sie auch viel lieber Tequila trinke, sie aber keinen zum Ausschank da hätte. Die Aussage rettete mich vor zu vielen preisgegebenen Informationen und einer Übernachtung im Hotel. Caipi dagegen geht immer und auch in deutlich größerer Stückzahl. Noch zu einem gnadenlos unsensiblen Urteil fähig, checkte ich auch hier die Lage und beobachtete ein ähnliches Phänomen: Sportlich moderne Herren zerren zwar keine republikanischen Damen auf die Tanzfläche, scannen aber bei jedem weiblichen Neuankömmling, ob sie für einen zweiten Blick (oder mehr) in Frage kommt. Ich wurde gescannt und ich machte mir gnadenlos einen Spaß daraus und scannte zurück. Dabei erntete ich irritierte Blicke, denn die Dame von um die 40 MUSS doch die Blicke der Herren genießen, wohl gestrichen gerade mal schranktrocken in braun/beige, da kann man doch nicht einfach mal abfällig von unten nach oben (oder war's von oben nach unten???) scannen! Frau kann – und wie!!! Und Frau tanzt: Wild und mit doppelter Bewegungsintensität als weibliche Malergesellinnen mit deutlich ausgeprägter Bewegungslimitierung. Dementsprechend schräg sitzt die Kleidung, das Haar und das Make up. Aber – der Spaßfaktor ist grenzenlos. Liebe Malermeisterinnen! Andrea Hausmann-Kunkel Das Leben ist zu kurz für irgendwann. Unsere Kolumnistin Andrea Hausmann-Kunkel liebt den Wechsel zwischen der Großstadt-Hektik und dem beschaulichen Landleben, könnte Tage und Nächte in Buchläden verbringen und wäre ohne Party, Musik und Festivals kein glücklicher Mensch. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Hundebesitzerin hat ein Faible für kuriose Alltagssituationen und Irrungen und Wirrungen der zwischenmenschlichen Kommunikation, die sich thematisch in ihren Texten wieder finden, ironisch, bisweilen bissig, aber immer in charmanter Art und Weise. Mein Fazit einer ganz geilen Partynacht: Macht euch mal locker. Zieht bequeme, tanzfreudige Kleidung an. Lasst das Twinset der Mama im Schrank und die falschen Wimpern da, wo sie hingehören, nämlich zu den Girlies dieser Welt. Habt einfach Spaß. Geht nicht mit der Erwartung in den Schuppen, da wartet jetzt mein Traummann. Lasst euch auf einen Drink einladen, amüsiert euch, tanzt zu „Single Ladies“, als ob es kein Morgen gäbe und lasst einfach mal mächtig die Sau raus. Der Richtige findet's cool und steckt euch seine Telefonnummer zu – Versprochen!!!!!

Jugend Aktuelles & Kultur 25 20. und 21. Juni 2018, 19.00 h, Aula des Gymnasiums Alfeld Sommerzeit ist Big Band Zeit! Die großen Arbeitsgemeinschaften des Gymnasiums Alfeld bereiten sich seit Wochen auf die Sommerkonzerte am 20. und 21. Juni unter dem Motto Feel the Beat vor. MHZ inSektenScHutZ i Eine Idee besser. Dauerhaft gut. Wir beraten Sie gerne: Technology MHZ Hachtel GmbH & Co KG www.mhz.de Technology Wir beraten Sie gern: MHZ inSektenScHutZ i Eine Idee besser. Dauerhaft gut. Wir beraten Sie gerne: Ein besonderer Vorzug dieser traditionsreichen Schulkonzerte ist die Vielfältigkeit der musikalischen Beiträge. Eintönigkeit kann sich aus diesem Grund gar nicht einstellen! Die Concert Band, die Big Band und die Chöre üben seit Monaten intensiv für diesen großen Auftritt. Daneben treten auch die Bläserklassen des Gymnasiums, Instrumental-Ensembles der Musikschule Alfeld und Solisten auf, die das Programm um besondere musikalische Attraktionen bereichern werden. In den Abiturprüfungen im Fach Musik wird seit mehreren Jahren von musikalisch ambitionierten SchülerInnen die Gelegenheit wahrgenommen, eine fachpraktische Prüfung mit in die Abiturnote einzubringen. Das Publikum darf sich auf diese anspruchsvolle Beiträge freuen. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Musikschule und dem Gymnasium wird sich auch in diesen Konzerten zeigen. Nur in diesem Verbund ist das hohe instrumentale und musikalische Niveau dauerhaft zu sichern. Die eigens eingerichtete Arbeitsgemeinschaft „Veranstaltungstechnik“ wird Sorge dafür tragen, dass das Konzert und die jungen Musiker ins rechte Licht gerückt werden. Die Konzerte beginnen an beiden Tagen um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums. (red) Karten (5€ / 8€) sind in der Mediothek des Gymnasiums und bei den Mitwirkenden erhältlich. Ihr Raumausstatter Burganger 32 • 31061 Alfeld/Wispenstein • Telefon 05181-2159 MHZ Hachtel GmbH & Co KG www.mhz.de Tag der offenen Tür! Weitersagen: Nach erfolgreichem Umbau unseres Büros laden wir Sie ein, dieses mit uns zu feiern. Kommen Sie am 2. Juni in der Zeit von 11 - 17 Uhr und machen sich selbst ein Bild von unseren neuen Räumlichkeiten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Besuchen Sie uns. Wir freuen uns auf Sie! Fotos: Veranstalter LVM-Versicherungsagentur Martina Tolle-Wenz Winzenburger Straße 43 31061 Alfeld (Leine) Telefon 05181 27941 tolle-wenz.lvm.de

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