SportArt_Ausgabe_5_Online

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 05 | Juni - Juli 2018

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

DAS FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG

Matteo Egger,

aus Kufstein

Langkampfen

Wörgl

Angerberg

alle

2 Monate

kostenlos

18.500 Haushalte

in 8 g

Kiefersfelden

Kufstein


2

Der Partner vor Ort für

Design & Produktion Ihrer Werbe- & Informationsmittel

wie zum Beispiel Flyer, Plakate, Broschüren,

Kataloge, Werbebanner, Logos, u.v.m.

Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen

Tel. 0699 .1149 96 94 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at


Gewinnspiel

DEINE

Und so einfach geht’s:

Zeig uns deine Sport.Art © in Bild oder Video

auf facebook.com/Sport.Art.Magazin und gewinne ein Cool-Lite Damen oder Herren

T-Shirt von Icebreaker. Das Sport.Art © Bild oder Video mit den meisten Likes gewinnt.

So cool aussehen,

wie man sich fühlt

Es scheint ein Widerspruch zu sein, Bekleidung

aus Wolle im Sommer zu tragen,

weil man Wolle oft mit dicker Kleidung verknüpft,

die kratzt und warmhält. Tatsächlich

eignet sich Bekleidung aus Merinowolle

auch bei Hitze, weil sie über kühlende

Eigenschaften verfügt.

Die Cool-Lite Kollektion des Merinopioniers

Icebreaker eignet sich besonders für Aktivitäten

bei warmem Wetter. Denn Icebreaker

verwendet bei der Cool-Lite Kollektion

einen innovativen Design-Ansatz, wobei

die natürlichen Vorzüge von Merinowolle

(weich, feuchtigkeitsausgleichend, temperaturregulierend,

geruchsabweisend und

nicht kratzend) mit nachhaltigem Tencel

kombiniert werden. Tencel ist eine Naturfaser

aus Eukalyptus, die den Körper kühl

hält, indem sie viel Feuchtigkeit aufnimmt

und diese schnell von der Haut abtransportiert

und an die Umgebung abgibt.

Das Ergebnis dieser Kombination ist ein

weiches, temperaturregulierendes, geruchsabweisendes

und feuchtigkeitsableitendes

Mischgewebe. Und ein Blick auf die

Kollektion zeigt, dass sich Funktionalität

und Style nicht widersprechen. Die Cool-

Lite Kollektion umfasst leichte Sommertops,

Hoodies, Shorts und Kleider in einer

breiten Auswahl an Farben, Motiven und

Silhouetten.

Laufzeit 1 Monat ab Erscheinungsdatum Ausgabe 5 Juni/Juli 18. Der/die Gewinner/in wird persönlich auf Facebook kontaktiert.


4

Editorial

Hannes Jenewein

Herausgeber

„Alles Fußball! Vom 14. Juni bis zum 15. Juli fi n-

det die Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland

statt. In den Zeiten stetig zunehmender Kälte

zwischen dem Westen und dem russischen Bären

besitzt dieser mediale Megaevent eine besondere

Symbolik.

Den Gastgeber der WM 2018 gab die FIFA am

2. Dezember 2010 in Zürich bekannt. Russland

setzte sich gegen die Gemeinschaftsbewerbungen

von Spanien und Portugal, der Niederlande und

Belgien sowie die Bewerbung von England durch.

Bei der Wahl war eine absolute Mehrheit von zwölf

Stimmen erforderlich. Bis diese erreicht wurde,

schied pro Runde der Bewerber mit den wenigsten

Stimmen aus.

Dass dieses Endergebnis keine weltweiten Jubelausbrüche

auslöste, war durchaus vorhersehbar.

Vor allem in manchen westlicheren Regionen war

man darüber nicht sonderlich amused. Ich sehe

die anstehende Fußball Weltmeisterschaft durchaus

als Chance, wieder ein Stück weit aufeinander

zuzugehen.

Sport schafft schon seit jeher Verbindungen und

zeigt, wie ähnlich wir alle im Grunde ticken. Identische

Faszination und Leidenschaft bringt ganze

Völker zusammen. Medial, taktisch aufgebauschte

Differenzen zum künstlichen Frontaufbau, um geopolitischen

Machtkämpfen der üblichen Führungen

weiteren Nährstoff zu geben, treten in den absoluten

Hintergrund, weil das sogenannte Volk, in

diesem Fall die zahlreichen Fußballanhänger, der

jeweiligen Länder gemeinsam einfach ein riesiges

Fußballfest feiern! Ganz egal, ob das nun jedem

Regierungsstuhl gefällt.

Nennt mich naiv! Ob das Ganze irgendetwas bewirkt

oder nicht – ich liebe immer wieder die fantastischen

Bilder und Videos von gemeinsam feiernden

Fans, welche aufgrund deren Nationalität,

Kultur oder was auch immer, auf dem Papier wohl

unterschiedlicher nicht sein könnten.“

So schoen kann

Fussball sein!

Titelbild: Matteo Egger, MC Kundl © Brandstift

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

Telefon +43 (0) 699 - 11 49 96 94 · Auflage: 19.000 Stk. · Kostenlos an die 18.500 Haushalte in Kufstein, Langkampfen, Schwoich, Mariastein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Wörgl.

Der Rest wird an Hotspots in der Region zur freien Entnahme verteilt. Bildnachweis: sämtliche Bilder außer Anzeigen oder separat angeführt © by Brandstift. Produziert in Österreich.


UNTERSTUETZEN SIE DEN heimischen SPORT

MIT IHRER positiven werbung iN DER

5

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

Printversion kostenlos

an 18.500 Haushalte

in 8 Gemeinden im Bezirk Kufstein

An die Haushalte in Kufstein, Schwoich,

Langkampfen, Mariastein, Kirchbichl,

Angerberg, Angath und Wörgl.

Gesamtauflage 19.000 Stk.

Bei 6-fach Buchung 1/4 Seite schon

ab EUR 355,- –

(Preis pro Schaltung · exklusive 5% Werbeabgabe, exklusive 20% Umsatzsteuer)

Kontakt: office@brandstift.at · Tel. +43(0) 699 -114 99 694

Jede Ausgabe der Sport.Art ©

ist natürlich auch digital auf

sämtlichen Computern, Laptops,

Tablets und Handys mittels

Onlinebroschüre auf

www.brandstift.at & Facebook

weltweit kostenlos verfügbar!


6

8

12

16

Fussball Angerberg

Agility Woergl

SegelFLiegen Langkampfen

Der SV Angerberg auf Höhenfl ug! Ich traf den

schon im ersten Augenblick außergewöhnlichen

Fußballspieler Thomas Haaser. Bereits

nach kürzester Zeit stimmte die Chemie und

wir hatten sehr viel Spass! Ich persönlich

wünsche ihm allerdings, dass seine Haarpracht

bleibt und mein SV Langkampfen in

die Landesliga aufsteigt! :o)

Wirklich äußerst interessant, was man Hunden

alles beibringen kann. Am meisten beeindruckten

mich die vielen unterschiedlichen

Rassen, wo einige vermutlich nicht unbedingt

als totale Sportskanonen bekannt sind und

trotzdem mit sehr viel Power und Einsatz dabei

waren.

Im Rahmen dieser Reportage bin ich selbst

das erste Mal mit einem Segelfl ugzeug mitgefl

ogen und kann das Ganze wirklich nur

wärmstens weiterempfehlen. Die atemberaubende

Perspektive auf die eigene, wunderschöne

Heimat ist unbeschreiblich!

20

26

30

Motocross Kufstein

Leichtathletik Kufstein

Wasserski Kiefersfelden

Ohne großartige Erwartungen fuhr ich zur

Motocross-Strecke in Kundl. Da werden ein

paar Jungs im Sandkasten Stuntman spielen.

Doch was ich dann im Anschluss von den

jungen Motorradcracks geboten bekam ist

faszinierend. Elendig weite und hohe Sprünge

in allen physisch möglich und unmöglichen

Schräglagen, Highspeed ohne Ende, etc.

Genau auf dem richtigen Weg befi ndet sich

das TRI-X Team Kufstein. Ich durfte den

weitsichtigen Trainer und drei sympathische

Nachwuchssportlerinnen aus der Sektion

Leichtathletik über ihre Passion befragen.

Eine Woche nach dem Interview holten sie

den Österreichischen Meistertitel im 3x800m

Staffelbewerb U16.

Mir war nicht bewusst welch große Hausnummer

der Wasserskiverein im nachbarlichen

Kiefersfelden am Hödenauer See tatsächlich

ist. Mehrfache Europa-, Weltmeister und zwei

aktuelle Weltrekordhalter trainieren die paar

Meter entfernt. Der Wasserskilift macht übrigens

auch einfach so extrem viel Spass!!


7

Dr. Erwin Zanier

„Rund drei von 100.000 Sportler sterben

durch plötzlichen Herztod! Hauptursachen

sind angeborene Herzerkrankungen

und nicht ausgeheilte bzw. negierte

Infekte die zu Entzündungen am Herzen

führen. Ca. 70 % der Herztodesfälle im

Sport sind mit EKG-Veränderungen verbunden,

auf die man reagieren könnte.

Eine hundertprozentige Sicherheit gibt

es allerdings nicht. Im Frühjahr 2018

verstarben allein in Frankreich 3 junge

Sportler, der Jüngste war ein 12-jähriger

Fußballer! Warum lassen die Tiroler

Sportvereine nur 1.670 der in ihren

Vereinen Wettkampfsport betreibenden

Kinder und Jugendlichen sportmedizinisch

untersuchen? Eine Antwort darauf

fehlt mir!

Seit dem Jahr 1999 gibt es in Tirol eine von

Land und TGKK bezahlte und vom Arbeitskreis

für Vorsorgemedizin administrierte,

sportmedizinische Basisuntersuchung für

Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten

6. bis zum 19. Lebensjahr. Für den Sportler

fällt lediglich ein Selbstbehalt von Euro

8,- an. Ab dem 12. Lebensjahr ist bei dieser

Untersuchung, den europäischen Leitlinien

entsprechend, auch eine EKG-Untersuchung

inkludiert. Dadurch erhofft man sich

einen wesentlichen Beitrag zur Prävention

des plötzlichen Herztodes zu leisten.

In 9 europäischen Ländern ist das EKG vorgeschrieben,

in 6 Ländern empfohlen. Dies

basiert auf einer Studie in Italien die durch

die Einführung des EKG bei 12 bis 37-jährigen

Sportlern eine Reduktion des plötzlichen

Herztodes um 89 % brachte.

Tirol hat somit die einzige standardisierte,

mit einem EKG verbundene, honorierte

Sporttauglichkeitsuntersuchung für

Kinder und Jugendliche in Österreich.

Wir sind nicht nur verantwortlich

fuer das, was wir tun, sondern auch

fuer das, was wir nicht tun!

Molière

Durchgeführt werden diese sportmedizinischen

Untersuchungen von Ärztinnen und

Ärzten die über eine spezielle Ausbildung,

nämlich das Diplom Sportmedizin der Österreichischen

Ärztekammer verfügen. In

Tirol gibt es 145 davon mit einer Niederlassung,

fl ächendeckend über die Bezirke

verteilt. Im Bezirk Kufstein z.B. bieten diese

Untersuchung 13 niedergelassene Ärzte an.

Voraussetzungen für eine Untersuchung

sind ein Alter zwischen 6. und vollendeten

19. Lebensjahr und der Verein muss ein

Mitglied eines anerkannten Sportverbandes

sein. Genauere Informationen für alle

Vereine sind unter www.tirol.gv.at>sportsportmedizin

abrufbar!

Während in den Jahren 1999 bis 2015

durchschnittlich 2.300 Kinder und Jugendliche

untersucht wurden, fi el die Anzahl

2016 und 2017 unter 1.700 ab.

Warum, das fragt man sich in allen Bundesländern,

die eine solche Untersuchungsmöglichkeit

gerne hätten.

2017 wurden bei 737 Sportlerinnen und

Sportler zwischen 12. und 19. Lebensjahr

die vorgeschriebene EKG Untersuchung

durchgeführt. Es wurden 21 auffällige Befunde

festgestellt die weiter fachärztlich

abgeklärt wurden. Bei 4 Sportlern kam es

zu einem limitierten Sportverbot.

Gerade als ehemaliger, auch im Nachwuchsbereich

lange Jahre tätiger, Fußballtrainer

kenne ich die Verantwortung, die

man als solcher für seine Sportler hat und

wundere mich nur über die zögernde Inanspruchnahme

einer kostenlosen sportmedizinischen

Untersuchung.“

Dr. Erwin Zanier

Referent für Sportmedizin der Tiroler und

der Österreichischen Ärztekammer


8

Wenn wir heuer in die Landesliga

aufsteigen kommen die Haare ab!

Thomas Haaser


9

Thomas Haaser

Beim SV Angerberg läuft‘s momentan

richtig gut. Der Aufstieg in die Landesliga

Ost ist seit etlichen Jahren Absenz

wieder greifbar und das motivierte

Team, gespickt mit vier bis fünf 17 bis

18 jährigen Spielern, besitzt auch für

künftige Herausforderungen sehr viel

Potential.

Thomas Haaser, seit 8 Jahren fi xe Größe beim

SV Angerberg über seinen Werdegang und die

aktuelle Situation: „Ich habe mit ca. 5 Jahren

beim SV Wörgl mit dem Fußball begonnen

und auch dort sämtliche Nachwuchsklassen

bis ca. 17 Jahren absolviert. Als damals die

Gesamtsituation in Wörgl komplett auseinanderbrach,

wechselte ich, zusammen mit

vielen meiner Mannschaftskollegen inklusive

dem damaligen Trainer Gratt Gerhard, nach

Bruckhäusl. Nach einem kurzen Gastspiel in

der Tirolerliga bei Kundl, welches wegen einer

langwierigen Muskelverletzung nie richtig

in die Gänge kam, landete ich schlussendlich

beim SV Angerberg, wo bereits viele meiner

guten Freunde mit sehr viel Spass kickten.

Diesen Schritt habe ich bis dato noch nie

bereut! Mein Club leistet schon seit vielen

Jahren sehr gute Arbeit und kann sich immer

wieder auf junge, nachrückende Eigenbauspieler

verlassen. Das ist wichtig, um die

Kampfmannschaft regelmäßig mit so vielen

Einheimischen wie möglich zu besetzen.

Wenn in dieser Manier weitergearbeitet wird,

muss man sich um den Verein, sowohl sportlich

als auch gesellschaftlich, keinerlei Sorgen

machen. Diese nachhaltige Philosophie kann

aufgrund umgreifenden Nachwuchsmangels

mittlerweile leider nicht mehr von sämtlichen

Vereinen durchgezogen werden.

Eine großer Einschnitt war der kürzliche

Wechsel des annähernd kompletten Vorstandes,

welcher jetzt zum Großteil aus selbst

noch aktiven Fußballern besteht. Die Generation

zwischen 35 und 45 Jahren, welche

üblicherweise in diesbezügliche Fußstapfen

tritt war schlichtweg nicht vorhanden. Unsere

langjährigen, vorherigen Vorstandsmitglieder

haben schon seit etlichen Jahren darauf

hingewiesen, dass die Zeit für neues Blut

überfällig wäre. Ob die vollzogene Umstrukturierung

in dieser Geschwindigkeit und diesem

Ausmaß gut oder schlecht ist, wird die Zeit

defi nitiv zeigen. Wir in Angerberg haben die

Dinge schon seit jeher etwas unkonventionell

gelöst.

Fußball ist für mich der geilste Sport den es gibt!

Ich brauche diese Zeit für meine innere Ausgeglichenheit

und liebe es mit meinen Freunden

eine Superzeit zu haben. Auch das gesamte

Drumherum macht einfach puren Spass!

Körperliche Fitness und Gesundheit ist mir

persönlich auch unabhängig des Fußballspielens

schon sehr wichtig. Ich habe dadurch

einfach mehr Energie und fühle mich wohler.

Die sogenannten „Goldenen Übungen“, welche

der Körperspannung und Muskelanregung

dienen, gehören für mich als morgendlicher

15-minütiger Bestandteil des normalen

Tagesablaufes dazu. Zusammen mit meiner

Freundin, die Yoga für sich entdeckt hat, mache

ich zusätzlich immer wieder „Sonnengrüße“

(Dehn- & Entspannungsübungen).

Während der Saison verbringe ich aktiv ca. 8

Stunden pro Woche am Fußballplatz. Wir trainieren

3 x 2 Std. pro Woche und am Wochenende

ist meist ein Spiel. In der Winterpause

spiele ich 1 x wöchentlich jeden Sonntag

beim Hobbyclub FC Freizeit Wörgl.

Meine Aufgabe in der Kampfmannschaft ist

als offensiver, zentraler Mittelfeldspieler das

Spiel zu lesen, gegnerische Passwege zu

erkennen und zuzustellen, meine Mitspieler

einzuteilen, mittels halbwegs geistreichen

Tempo- und Richtungswechseln zu lenken

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


10

Ich werde wegen meiner Haarpracht schnell in eine

dazugehoerige Schublade gesteckt - schon nach

kurzer Zeit passe ich jedoch nicht mehr hinein!

Thomas Haaser


und vor allem mit richtig getimten Schnittstellenpässen

zwischen die gegnerischen

Abwehrreihen unsere Offensive immer wieder

in aussichtsreiche Abschlusspositionen

zu bringen. Der Weitblick klappt meist sehr

gut und ich schaffe es in der Regel häufi -

ger zu agieren als zu reagieren. Am liebsten

spiele ich, wenn Dominik Billa als 6er hinter

mir alles abräumt und ich dadurch mehr

Freiheiten genieße.

Nur die eigene Torquote ließ schon seit

Menschengedenken leicht zu wünschen

übrig. Auch mein Trainer Höck Mario, der

mit seiner lockeren Art übrigens wie die

Faust auf‘s Auge zu unserem leicht chaotischen

Haufen passt, sieht das ähnlich.

Die Frage, ob der gegnerische Torwart nun

gut oder schlecht war, kann anhand meiner

eigenen Torschüsse meist nicht exakt

beurteilt werden. Zu einem richtigen Goleador

werde ich in diesem Leben mit sehr

hoher Wahrscheinlichkeit wohl nicht mehr

mutieren! Laut TFV-Statistik habe ich in

230 Kampfmannschaftsspielen zumindest

19 mal getroffen und somit eine beeindruckende

Quote von 0,08 vorzuweisen. Ein

gewisser Andrea Pirlo, der Spieler, den ich

immer sehr verehrte, hatte übrigens eine

nur geringfügig bessere Quote von 0,11 mit

74 Toren aus 672 Spielen! :o)

Die aktuelle Saison in der Gebietsliga ist

sowieso der totale Wahnsinn! Ich glaube

es existiert keine zweite Tabelle, welche so

ausgeglichen ist und wo so viele Mannschaften

noch auf- oder absteigen können.

Zudem liegen die Teams auch örtlich

nicht so weit verstreut, was noch mehr

Zuschauer anlockt und jede Auseinandersetzung

brisanter macht. Trotzdem

würden wir uns natürlich auch über den

Aufstieg in die nächsthöhere Landesliga

extrem freuen und legen alles Erdenkliche

in die Waagschale. Sogar meine sichtlich

etwas üppigere Haarpracht müsste in diesem

Fall konsequent weichen. Ich habe

mich, in einem schwachen Moment, zu

diesem Deal mit meinen Mannschaftskollegen

hinreißen lassen. Jetzt, wo‘s hier drin

Schwarz auf Weiß abgedruckt ist, hab ich

sowieso keine Chance mehr, im tatsächlichen

Ernstfall noch irgendetwas zu verhindern!

:o)

Mit meinen mittlerweile 29 Jahren mache

ich mir schon hin und wieder Gedanken wie

lange ich das Ganze noch in dieser Form

durchziehen will. Momentan lege ich den

totalen Fokus auf die aktuelle Saison und

den möglichen Aufstieg. Wie es im Anschluss

weitergeht, kann ich zum jetzigen

Zeitpunkt noch nicht exakt beantworten.

Generell versuche ich Entscheidungen nicht

emotional aus dem Bauch heraus zu treffen,

sondern schlafe meistens noch das ein

oder andere mal darüber. Fakt ist allerdings,

dass ich meine Fußball-Laufbahn defi nitiv

beim SV Angerberg beenden werde. Ich

freue mich trotzdem schon jetzt auf die Zeit,

wo ich auf den Zuschauerrängen sitze und

das künftige Spektakel entspannt mit etwas

Abstand und einem Bierchen in der Hand

genießen kann.

11

Neben dem Fußball ist unser gepachteter

Gemeinschaftsgarten eine große Passion,

wo ich zusammen mit meiner Familie,

Freundin und ein paar Freunden seit zwei

Jahren auf ca. 800 m 2 Apfel-, Kirsch-,

Pfl aumenbäume pfl ege, fünf große Hochbeete

bewirtschafte und etliche Gemüsesorten

anpfl anze. Mir, als überzeugter Vegetarier,

kommt das natürlich sehr entgegen.

Ich habe mich vor ca. 9 Jahren entschieden,

kein Fleisch mehr zu essen und fahre damit

sehr gut. Um Schweinebraten und Co

habe ich mich bereits vorher schon nicht

sonderlich gerissen! Ich selbst kann keine

großartigen Einschränkungen feststellen

und meine Freundin Florina, als angehende

Diätologin, schaut auch ganz gut drauf,

dass bei mir keine Mangelerscheinungen

entstehen!“ :o)


12

Es ist immer der Mensch,

der den Hund nicht versteht.

Nie umgekehrt!

Stefan Wittlin (*1961), Schweizer „Medicus-Canis“,

Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe,

Buchautor und Kolumnist


13

Agility in Woergl

Agility gehört zu den weltweit etablierten

modernen Hundesportarten und

wird von vielen Hundesportvereinen

angeboten. Agility stammt ursprünglich

aus England und ist dem Springreitsport

angelehnt. Slalom laufen, Hindernisse

überspringen oder durch Tunnel flitzen:

Dieses sportliche Programm eignet sich

für Zwei- und Vierbeiner mit viel Freude

an Bewegung.

Beim Agility geht es darum, in möglichst kurzer

Zeit eine vorgegebene Hindernisstrecke

fehlerfrei zu bewältigen. Der Parcours besteht

aus vielen verschiedenen Passagen, wie Tunneln,

Hürden, Laufstegen oder Wippen. Hundehalter

und Hund durchlaufen den Parcours

gemeinsam, wobei Herrchen oder Frauchen

„nur“ nebenherlaufen und ihren vierbeinigen

Sportpartner in erster Linie lenken und mit

motivierenden Kommandos anfeuern. Das

macht den meisten Hunden großen Spass

und festigt die Bindung zwischen Ihnen und

Ihrem Hund. Die grundsätzliche Wertung ist

ähnlich dem klassischen Springreiten, wo

Zeiten auf 100stel Sekunden genau und

eventuelle Fehler in das schlussendliche

Ergebnis miteinfl ießen. So kostet beispielsweise

ein Hürdenabwurf oder ein Ausfädeln

in der Slalompassage fünf zusätzliche Strafsekunden.

Ein Unterschied zum Springreiten

sind jedoch gewisse, farblich gekennzeichnete

Kontaktzonen am

Ende einiger Hindernisse, welche

von mindestens einer Hundepfote

berührt werden müssen, um fehlerfrei

zu bleiben.

Auch in Wörgl wird diese weltweit

boomende Hundesportart von den begeisterten

Mitgliedern der Flying Dogs ausgeübt. Das

Trainingsgelände befi ndet sich nicht weit von

der Autobahnausfahrt Wörgl West im Lahntal

und entspricht in seinen Ausmaßen und mit

dem zur Verfügung stehenden Equipment den

internationalen Wettkampfnormen.

Der Kufsteiner Thomas Baumgartner

(Obmann, Gründer und Trainer Flying

Dogs Wörgl): „Agility ist sowohl für den

Zwei- als auch Vierbeiner eine sehr rasante

Sportart und fordert von Mensch und Tier

Geschwindigkeit, Kondition, höchstes Maß

an Konzentration, Koordination, Orientierung

aber vor allem Teamgeist und Spass am gemeinsamen

Abenteuer. Wer seinem Hund

„Sitz, Platz und Fuß“ lernen will, ist bei uns

an der falschen Adresse oder besser gesagt

einfach noch nicht weit genug. Wir betreiben

hier keine übliche Hundeschule, sondern

einen Sportverein, wo erzieherische Grundlagen

bzw. der korrekte Umgang mit dem

Thomas Baumgartner

Hund bereits vorausgesetzt werden. Dem

Vierbeiner beizubringen, die 15 bis 24 immer

wieder unterschiedlich angeordneten Hindernisse

in richtiger Reihenfolge und höchstem

Tempo fehlerfrei zu meistern ist wirklich eine

Kunst für sich, erfordert sehr viel Training

und richtige Technik. Ca. 2 Jahre dauert das

Training für Herrchen/Frauchen und Hund,

um turniertauglich zu sein. Dies steht für unsere

Mitglieder jedoch nicht immer an erster

Stelle. Schon allein das gemeinsame, regelmäßige

Training schweißt die Teams immens

zusammen, lastet nicht nur den Hund sowohl

körperlich als auch geistig sehr gut aus und

macht einfach enormen Spass!

Agility eignet sich annähernd für sämtliche

Hunderassen. Wir haben hier bei uns von

groß bis klein wirklich alles dabei. In der

höchsten der drei Größenklassen (Large),

stechen im weltweiten Ranking die Border

Collies ehrlicherweise schon klar heraus.

Diese Rasse ist für unseren schönen Sport

am besten geeignet. Sportler aus Österreich

Ich geh‘ zum PROFI direkt VOR ORT!

Mitterweg 1 · A-6336 Langkampfen · Tel.: 05332/87319

info.feiersinger-hotter@kufnet.at · www.zimmerei-feiersinger-hotter.at


14

Gemeinsame Abenteuer

schweissen meinen Hund Buddy

und mich noch enger zusammen!

Achim Klein


15

können sich immer wieder sehr gut in der

Weltspitze behaupten. Ein sehr gutes Beispiel

ist die mittlerweile 4-fache Weltmeisterin Lisa

Frick aus Vorarlberg.

Der Agilitysport hat sich seit den letzten 10

Jahren sehr verändert und entwickelt sich

immer noch rasant weiter. Speziell für uns

als Trainer, ist es daher sehr wichtig, immer

am Puls der Zeit zu bleiben. Jedes Jahr verbringen

Achim Klein und ich daher mindestens

zwei Wochen durchgehend auf Fortbildung

bei internationalen Top-Trainern, deren

Führstile zu unserer Philosophie, das Lenken

und Agieren vor dem Hund, passen. Einmal

jährlich halten wir auch bei unserem eigenen

Trainingsgelände für die Mitglieder ein Wochenendseminar

mit hochrangigen Trainern

ab. Heuer freuen wir uns schon, im Rahmen

unserer anstehenden 10 Jahresfeier, auf den

erfolgreichen Agilitytrainer Urs Inglin aus der

Schweiz. Vom 30.06. bis 01.07.‘18 werden

neueste Techniken vorgestellt und gelehrt.

Uns ist es sehr wichtig, in Kleingruppen von

max. fünf bis sechs Kursteilnehmern zu arbeiten

und wir können daher nicht grenzenlos

Mitglieder aufnehmen. Aktuell sind wir

auf der Suche nach zusätzlichen Trainern

oder motivierten Hundesportlern, welche sich

langfristig von uns zum Trainer aufbauen lassen

wollen.“

Achim Klein (Trainer und Sportler Flying

Dogs Wörgl): „Ich wurde erst vor ca. vier

Jahren mit dem Agilityvirus infi ziert. Im Welpenkurs

einer klassischen Hundeschule hat

mir meine damalige Trainerin gesagt, dass

dieser Sport meinem Jack Russell Terrier

„Buddy“ sehr gut liegen könnte und ich mir

das doch mal ansehen sollte.

Gesagt, getan – im ersten Moment dachte

ich: „Um Gottes Willen,

da musst ja rennen wie bescheuert!!“.

Der extreme

Spassfaktor packte mich

jedoch schon beim ersten

Probetraining und hat meinen

Buddy und mich seitdem auch

nicht mehr losgelassen.

Beim Agility kommt meiner

Ansicht nach die Symbiose

zwischen Mensch und Hund

wunderbar zur Geltung. Der gemeinsame

Teamgedanke, das

gegenseitige Rücksichtnehmen,

die Verschmelzung zur harmonischen

Einheit macht diesen

Sport für mich einzigartig und

so liebenswert. Mein Hund wird

deshalb auf keinen Fall zum

Sportgerät degradiert, sondern

ganz im Gegenteil, ein noch treuerer

Freund und Begleiter durch

sämtliche Lebenslagen. Die zahlreichen, gemeinsam

erlebten, aufregenden Abenteuer

schweißen uns einfach noch intensiver zusammen.

Dem Hund sind irgendwelche Zeiten und

Platzierungen natürlich vollkommen egal. Der

will im Prinzip nur das spannende Wettrennen

gegen das eigene Herrchen oder Frauchen

gewinnen. Ich kürze klarerweise Wege ab und

lenke Buddy mit meinen Bewegungen durch

den Parcours. Die Balance ist dabei sehr

wichtig. Ich darf weder zu weit vorne noch

hinten sein, um das Trieblevel und die Dynamik

permanent auf höchster Stufe zu halten.

Ich bin, aufgrund meiner doch sehr lautstarken,

intensiven Anfeuerung auf dem Platz, in

der Szene mittlerweile relativ bekannt. Dieses

Achim Klein mit seinem Buddy

benötige ich jedoch ausschließlich zur eigenen

Motivation und um selbst die notwendige

Spannung zu halten und ist nicht für den

Hund gedacht. Ehrlich gesagt, bin ich froh,

dass es Buddy nicht ablenkt und er das problemlos

wegsteckt! :o)

Ich trainiere 1 x pro Woche am Trainingsgelände

und den Rest in kleinen Übungen abseits

jedes gesteckten Parcours. Agilityeinheiten

sind für den Hund vor allem geistig extrem

anstrengend und er braucht immer wieder

genügend Zeit um wieder runterzukommen.

Wenn wir beispielsweise jeden zweiten Tag

trainieren würden, stünde Buddy permanent

unter psychischer Spannung und das ist auf

Dauer überhaupt nicht gut!“

Weitere Infos unter: www.flying-dogs.at

Planer

Dorf 21 6334 Schwoich

GmbH

Telefon: 05372 581 12

Ihr Nahversorger in Schwoich!


16

SegelFLiegen - Pure Freiheit


17

Lautlos am Himmel schweben, wie ein Vogel

durch die Luft gleiten und den Alltag

unter sich zurücklassen. Im Einklang mit

der Natur die eigenen Grenzen erfahren,

spekulieren und Entscheidungen treffen,

und die dritte Dimension hautnah erleben,

das ist Segelflug.

„Nur die Dunkelheit oder schlechtes Wetter holen

die Segelfl ieger vom Himmel“. Dies könnte

man wohl als gemeinsames Motto der Segelfl

ugfamilie bezeichnen.

Jeder Pilot beschreibt es wieder ein wenig anders,

was genau ihn am Segelfl ug fasziniert.

Manche haben eine Vorliebe für Streckenfl ug,

andere für Kunstfl ug, für einige ist es das gegenseitige

Messen im Wettbewerb und manche

fl iegen einfach zum Plausch durch die Gegend.

Gemeinsam ist aber bei fast allen die Faszination

über die Kombination von Hightech und

Natur. Mit einem Adler zusammen in den Alpen

kreisen, über einen Gletscher fl iegen und unten

den eigenen Schatten sehen, aus Perspektiven

auf die Welt sehen, die man sonst nicht hat. Das

Sportgerät Flugzeug ist hochmodern, und trotzdem

kommt man ohne Aufwinde nicht weit.

Faszinierend ist auch die Kombination von

Teamsport und Einzelkämpferei. Am Boden

ist man auf einander angewiesen, man

braucht die gegenseitige Hilfe. In der Luft

kommt es auf den einzelnen Piloten an, wie

lange er oben bleibt. Wer auf Strecke geht,

fl iegt aber oft im Team mit einem Kameraden

in einem zweiten Flugzeug. Zu zweit Thermik

fi nden ist einfacher.

Hannes Lemberger aus Unterlangkampfen

(Segelfluglehrer, seit 29 Jahren Pilot

beim Fliegerclub Kufstein-Langkampfen):

“Ich war, wie vermutlich so viele, bereits

seit ich gehen konnte vom Fliegen begeistert.

Mich ließ das Ganze jedoch, im Vergleich zu

den meisten anderen, nie wieder los! Mit 17

Jahren absolvierte ich meinen Segelfl ugschein

und bereits ein Jahr darauf den Motorpilotenschein.

Hannes Lemberger

Die Faszination des Segelfl iegens beschreibt

meiner Ansicht nach Reinhard Mey‘s bekanntes

Lied „Über den Wolken“ sehr treffend. Die

Mystik, die Aura der Freiheit, das annähernd yogaähnliche

Abschalten in der Luft und die totale

Konzentration auf den Flug, der unnachahmliche

Blickwinkel auf die Welt, die Ausgeliefertheit

an die Natur, Selbstvertrauen – dies ließe sich

schier endlos fortführen. Ich bin trotz meiner ca.

1.000 Flugstunden immer noch fasziniert und

kann mir ein Leben ohne dieses wunderbare

Hobby nicht vorstellen.

Bereits mit 15 Jahren darf man mit der Ausbildung

zum Segelfl ugschein beginnen und mit 16

Jahren die dazugehörige Segelfl ugprüfung absolvieren.

Die Jugend wird bei unserem Verein

Zum Jubiläum: Grundkurs € 430,– statt € 550,–

Tandemflüge, Aus- & Weiterbildung, Verkauf, Verleih


18

Christian Gruber

Der Flugsport hat

mein Leben veraendert!

Christian Gruber


gefördert, das heißt so lange unsere Mitglieder

zur Schule gehen oder noch in Ausbildung sind

muss lediglich die Hälfte der Mitgliedsbeiträge

bezahlt werden.

wieder mit Hannes das Segelfl iegen und

ab dem Zeitpunkt wo wir vom Motorfl ieger

abgekoppelt wurden, war‘s völlig um mich

geschehen.

19

Segelfliegen ist bei weitem nicht so teuer,

wie man vielleicht vermutet!

Der Segelfl ugschein kostet inklusive Flugstunden

Gesamt in etwa € 2.500,–, die einmalige

Einschreibgebühr in unseren Verein € 925,00

und der Mitgliedsbeitrag € 65,00 pro Monat.

Die Nutzung unserer vereinsinternen, bestens

gewarteten Segelfl ugzeugen ist im monatlichen

Mitgliedsbeitrag bereits integriert. Dazu kommen

im Anschluss nur noch die jeweiligen Startgebühren

von € 40,00 für‘s Hinaufschleppen

durch unsere Motorfl ieger. Wenn man bedenkt,

dass gute Segelfl ieger nach einem Start bis zu

12 Stunden durchgehend fl iegen und dabei an

die 1.000 km zurücklegen können, sind die

Kosten pro Flug überschaubar. Möglich ist das

Ganze allerdings nur aufgrund unserer Non-

Profi t Vereinsstruktur, wo sämtliche unserer

120 Mitglieder tatkräftig mithelfen und sich

laufend gegenseitig unterstützen. Bei uns

passiert alles ehrenamtlich in Eigenregie und

es existieren keine Angestellten. Segelfl ug in

Langkampfen ist somit ein absoluter Teamsport!

Christian Gruber, Segelkunstflugpilot

aus Kufstein: „Um meiner Frau aus Berlin

einmal unsere wunderschöne Heimat von

oben zu zeigen, fuhren wir vor ca. 4 Jahren

an einem kinderfreien Samstag kurzerhand

zum Flugplatz in Langkampfen. Während

dem Kaiserrundfl ug ließ mich unser damaliger

Pilot Hannes Lemberger selbst ein

wenig lenken und dabei entfachte mein

Flugfi eber! Noch während des Fluges entschied

ich, das auch unbedingt lernen zu

wollen. Drei Wochen darauf probierte ich

Im höchsten Eiltempo absolvierte ich binnen

einem einzigen Jahr den Segelfl ugschein.

Während dieser Zeit war ich annähernd täglich

am Flugplatz in Langkampfen anzutreffen.

Vor zwei Jahren machte ich noch dazu

die Segelkunstfl ugausbildung. Wenn mich

etwas fasziniert, dann betreibe ich das Ganze

extrem und will mich ständig weiterentwickeln.

Den meisten Segelfl ugpiloten reicht

es, sich nach Feierabend in den Flieger zu

setzen und laufend wiederkehrend gewohnte

Routen zu fl iegen. Natürlich spielt hierbei der

Sicherheitsaspekt auch eine bedeutende Rolle.

Man ist der Natur ausgeliefert und muss ohne

jeglichen Motor den Heimatfl ugplatz wieder

erreichen. Sogenannte Außenlandungen auf

sonstigen freien Feldern sind immer etwas

problematisch, weil man den Untergrund nicht

kennt, unerwartete Hindernisse auftreten können,

etc. – permanent gewohntes Terrain und

die damit verbundene Routine beruhigt defi nitiv.

Christian Gruber

Ich suchte jedoch immer schon größere Herausforderungen.

Sowohl das Strecken- aber auch

das Kunstfl iegen hat für mich absolut seinen

Reiz. Beim Streckenfl iegen versucht man mittels

Thermik so weit wie möglich zu kommen

und geht mit der wertvollen Flughöhe äußerst

gewissenhaft um. Im Prinzip befi ndet man sich

ständig auf der Suche nach Aufwinden, welche

das Flugzeug nach zurückgelegten Distanzen

(Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 120 km/h)

und damit verbundenem Höhenverlust wieder

steigen lassen. Warme Luft steigt nach oben,

kann mehr Feuchtigkeit speichern und an bestimmten

Stellen bilden sich kleine Wölkchen,

welche meist ein Indiz für Auftriebsstellen sind.

Auch an unseren Bergwänden kann unter gewissen

Voraussetzungen Luft nach oben strömen.

Das krasse Gegenteil ist beim Kunstfl ug

gefordert.

„Wie kann ich am kunstvollsten Höhe vernichten,

um ein möglichst spektakuläres

Programm abzuliefern?“

Man wird auf ca. 1.600 m in die Höhe geschleppt

und vollführt ausschließlich mittels

der eigenen Geschwindigkeit von ca. 220 km/h

Loopings, Rollen, Messer- oder Trudelfl üge, etc.

Mein persönliches Ziel für heuer ist das silberne

Leistungsabzeichen sowohl im Streckenfl ug

(300 km Flug über eine fi xe Dreiecksroute) als

auch im Segelkunstfl ug (klar defi niertes Kunstfl

ugprogramm mit strikter Reihenfolge und vorgegebenem

Luftraum).“

Weitere Infos unter: www.fliegerclub-kufstein.at

Grillhütten

Saunahütten

Badepottiche

... gebaut von starken Männern

Unterer Stadtplatz 16 · A-6330 Kufstein · Tel.: +43 664 / 3803152 oder +43 664 / 2114446 · info@wickis-grillhuetten.de

www.wickis-grillhuetten.at


20

Drosseln sind Voegel!

sie in Motorraeder zu stecken

ist Tierquaelerei!


21

Leidenschaft Motocross

Die Anforderungen an Mensch und Material

machen Motocross zu einer faszinierenden

Extremsportart, schließlich

bewegt man sich bei Motocross-Rennen

immer im Grenzbereich. Deshalb sollten

Cross-Einsteiger über eine gute Grundkondition

verfügen und auch gerne mal

einen Schraubenschlüssel in die Hand

nehmen.

Die wilde Hatz geht nämlich nicht nur in die

Knochen, sondern auch aufs Material. Auf

meterhohe Sprünge folgen oft Waschbrett-

Passagen und tiefe Bodenwellen, bei denen

sowohl die Technik des Motorrades als auch

die Muskulatur Höchstleistungen vollbringen

muss. Aber gerade diese Mischung macht‘s.

Große Starterfelder und ein breites Spektrum

an Veranstaltungen beweisen die Popularität

dieser Motorrad-Disziplin, die vor allem junge

Sportler in ihren Bann zieht.

Neueinsteiger tun sich im Motocross-Sport

relativ leicht, eine dem eigenen Alter und

Leistungsvermögen angemessene Klasse zu

fi nden, denn schon für sechsjährige Knirpse

gibt es eine eigene Klasse, die allerdings

kindgerecht aufbereitet ist. Die Clubsport-

Motocross-Szene bietet die Möglichkeit, in

allen Klassen seinem Drang nach Fun und

Geschwindigkeit freien Lauf zu lassen.

Matteo Egger aus Kufstein (14 Jahre):

„Beim Motocross kann ich vollkommen abschalten

und alles, was mich ansonsten so

beschäftigt, rückt während der intensiven

Zeit auf dem Motorrad in den kompletten

Hintergrund. Die regelmäßigen Auszeiten

helfen, neue Blickwinkel auf Herausforderungen

im Alltag zu bekommen, öffnen sehr

oft Scheuklappen und schaffen einen optimalen

Ausgleich. Ich wünsche jedem so eine

Passion!

Ich habe vor knapp fünf Jahren, also bereits

mit stolzen 9 Lenzen, mit dem Motocross

begonnen. Für viele ist das im ersten Moment

etwas befremdlich, weil man bei uns ja

frühestens erst ab dem vollendeten 15. Lebensjahr

einen Mopedführerschein bekommen

kann. Das ist nur möglich, weil wir auf

Privatbesitz fahren, wo die Straßenverkehrsordnung

keine Gültigkeit besitzt. Auch unsere

Motorräder selbst sind nicht für den Betrieb

auf gewöhnlichen Straßen konzipiert. Ein

Licht sucht man beispielsweise vergeblich!

Am Anfang habe ich mit einer kleinen Automatikmaschine

im Garten meiner Schwester

eifrig Runden gedreht. Mein Vater war sicherlich

der entscheidende Auslöser und mir ist

durchaus bewusst, dass nicht jeder die einzigartige

Möglichkeit bekommt, diesen tollen

Matteo Egger

Sport von klein auf auszuüben. Dafür und für

die laufende großartige Unterstützung bin ich

ihm sehr dankbar. Er ist einfach der Geilste

weit und breit!! :o)

Nach einiger Zeit bin ich dann auf 125ccm

umgestiegen. Serienmäßig wird mit so einem

Teil bis zu 110 km/h gefahren. Man hat

also hier bereits ganz schön Dampf unterm

Hintern. Alles in allem ist mein Hobby schon

recht aufwendig. Zu den jeweiligen Rennen

fahren wir mit einem VW-Bus, der mit Werkzeug,

Ersatzteilen (Bremssättel, Luftfi lter,

Reifen, etc.) und sonstigem (Benzin, Schmierstoffe,

etc.) bis oben hin vollbepackt ist. Irgendetwas

muss immer wieder ausgetauscht

oder repariert werden. Da die entsprechende

Straßenzulassung fehlt, muss das Motorrad

selbst natürlich auch mit.

Ich trainiere zwei bis drei mal pro Woche beim

Motocross Übungsgelände des MC-Kundl.

Rudi Egger

Motorsport Support

REMS Motorsport Support · Ludwig-Weinoldweg 4 · A-6330 Kufstein

Tel. +43(0)699.17309939 · www.facebook.com/remsmotorsport


22

Wer vor der Kurve nicht bremst,

war auf der Geraden zu langsam.


1x wöchentlich fi ndet das Training unter Leitung

unseres Trainers Patrick Laiminger statt.

Motocrosstraining besteht aber nicht nur aus

reinen Fahrzeiten. 2 bis 3 mal pro Woche

absolviere ich zusätzlich intensive Laufeinheiten.

Motocross ist sehr anstrengend und

wenn man die Kraft und Luft verliert, wird

es schwierig die notwendige Konzentration

hoch zu halten, man fährt im Verlauf eines

langen Rennens zunehmend unsauberer und

trifft schlechtere Entscheidungen. Ausgelaugt

wird auch die generelle Wahrnehmung eingeschränkt,

was einem das wichtige Agieren

mehr und mehr erschwert. Irgendwann reagiert

man nur noch auf unvorhergesehene,

laufend schnell eintreffende Ereignisse und

verliert vollends den Gesamtüberblick. Einerseits

ist dies sehr gefährlich und andererseits

wäre es unmöglich unter solchen Voraussetzungen

schnell zu sein bzw. gute Platzierungen

herauszufahren. Des weiteren trainieren

wir in der Sportklasse der Neuen Mittelschule

Kufstein immer wieder Kraft und Stabilisation,

was für sämtliche Genres wichtig ist. Mir

gefällt dieser zusätzliche Schwerpunkt in der

Schule übrigens extrem gut, weil wir im Zuge

dessen immer wieder interessante Sportarten,

wie zum Beispiel letztens Baseball oder

American Football, kennenlernen und selbst

ausprobieren dürfen. Trainer oder Spieler

unterschiedlicher Vereine kommen zu uns in

die Schule, stellen ihren jeweiligen Sport vor

und machen mit uns gemeinsam ein entsprechendes

Schnuppertraining.

Am besten bin ich momentan noch beim Start.

Das schnelle Losbrettern liegt mir sehr gut.

Verbessern muss ich laufend die Geschwindigkeit.

Ich habe sehr oft noch zu viel Respekt

und traue mich nicht immer tatsächlich

ans Limit zu gehen. Hin und wieder blockiert

mich mein mulmiges Gefühl und hindert mich

daran, das Gas in den richtigen, frühestmöglichen

Situationen voll aufzudrehen bzw. erst

zum spätesten Zeitpunkt wieder loszulassen.

Ein gewisser Grundrespekt ist durchaus angebracht

und schützt vor dem stetig verlockenden

Wahnsinn. Um in den Rennen vorne

mitzufahren ist Angst jedoch nicht wirklich

ein sonderlich brauchbarer Begleiter. Natürlich

versucht sich jeder einzelne in diesem

Sport an der persönlichen Grenze des Machbaren

zu bewegen und manchmal wird auch

23

schmerzlich über das Ziel hinausgeschossen.

Meine Mutter sagt daher ständig, ich sollte

unbedingt mit Kopf fahren und immer gut

aufpassen. Mein Vater, der berufl ich im Rennsport

tätig ist, gibt mir diesbezüglich eindeutig

gegenteilige Tipps. „Schalte den Kopf aus,

denk nicht zu viel nach, geh an die Grenzen

und immer wieder ganz leicht darüber, etc.“ –

Dass wir deshalb zu Hause manchmal nicht

alle ganz harmonisch ein und der selben Meinung

sind, ist nachvollziehbar. :o)

Im allerletzten Moment, kurz vor dem Startschuss,

überfällt mich schon immer wieder

die blanke Angst und ich frage mich: „Verdammt

nochmal, was mache ich hier überhaupt!

Das ist der pure Wahnsinn, ich dreh

wieder um!“ – ab dem Startschuss ist dieses

Gefühl aber wieder verfl ogen, weicht der reinen

Konzentration und dem Trieb. Die Überwindung

der Angst ist meiner Ansicht nach

der Schlüssel zum Erfolg und hilft mit Sicherheit

auch im restlichen Leben, abseits jeder

Rennstrecke, freier und selbstbewusster zu

handeln.“

Weitere Infos: www.mc-kundl.at

USELESS

Die kufsteiner Rockband

endlich wieder Live on Tour

Freiheit ist mein König

www.facebook.com/useless.rockband

Die drei unverbesserlichen Kerle (Harry Henikl, Stefan Kirchner, Hannes

Jenewein) haben sich, nach ausgedehnter Verschnaufpause, wieder bei

den bedeutendsten, heimischen Festivals 2018 angesagt. Ganz nach dem

Motto „Wenn’s nicht grooved ist‘s für‘n Arsch!” legt Useless los und

bringt unter anderem auch wegen der schier spürbaren Ehrlichkeit, Lust

und Purheit das Publikum innerhalb kürzester Zeit auf die angemessene

Betriebstemperatur!

Woergl


Angath


24

Tobias Ebster

vom MC Kundl


25

Alpencup in Kundl

Spektakuläre Sprünge, laute Motoren,

Adrenalin pur! Wer sich selbst ein Bild von

unseren heimischen Motocross-Sportlern

machen will, ist beim anstehenden Alpencup-

Rennen in Kundl natürlich herzlich willkommen.

Die Turnierserie macht von 09. bis zum

10. Juni beim beeindruckenden Motocross-

Gelände des MC Kundl halt. Ihr werdet Euch

wundern, was hier alles geboten wird.

An sieben Austragungsstätten (von Südtirol

bis Baden Württemberg) wird jeweils zweitägig

der Alpencup ausgetragen. Von den

Kleinsten bis zu den Großen sind sämtliche

Leistungsklassen am Start und fahren um

gute Platzierungen.

Der 20-jährige heimische Tobias Ebster vom

MC Kundl (Bild links) konnte beim letzten

Alpencuprennen in Pfi tsch/Südtirol in der

höchsten SuperClass den ausgezeichneten

4. Platz einfahren und hat sich auch für den

kommenden Heimbewerb in Kundl sehr viel

vorgenommen.

„Ich kenne unsere vereinseigene Trainingsstrecke

wie meine Westentasche und rechne

mir gute Chancen aus, ganz vorne mitzufahren!

Mit etwas Unterstützung des begeisterten

Publikums ist alles möglich! Ich freue

mich schon riesig auf die spannenden Rennen!“

Weitere Infos: www.endurocross.at

Bild © www.endurocross.at

Egal ob Arbeit

oder Freizeit

...08/15

ist nichts für uns!

Nachhaltige QUALITÄT und KOMPETENZ

schöpft neue Kraft und Energie

aus der spannenden Freizeit!

In der Au 2 · A-6341 Ebbs · Tel. 0043 5372 2 22 00 · office@tirometall.at · www.tirometall.at


26

Lara Tonak (15 Jahre)

Simone Stelzer (14 Jahre)

Tri-x team Kufstein

Der Gesamtverein TRI-X Team Kufstein ist in drei separate Sektionen

(Schwimmen, Triathlon & Leichtathletik) unterteilt. Sowohl Anfänger

als auch Fortgeschrittene in den jeweilig angebotenen Sektionen sind

bei den erfahrenen Trainerteams in sehr guten Händen.

Stefan Holzeisen (staatl. geprüfter Trainer für Leichtathletik, staatl. geprüfter

Trainer Athletik, Fitness und Koordination): „Seit 2012 ist die Sektion Leichtathletik

mit Schwerpunkt Laufen fi xer Teil des TRI-X Teams Kufstein. Bei uns

werden sämtliche Disziplinen, von Sprint über Mitteldistanzen bis hin zur

Langstrecke, trainiert. Neben den reinen Laufathleten betreuen wir zusätzlich

die Triathleten, welche von unserem umfangreichen Know-How profi tieren.

Ebenso verhält es sich mit der Sektion Schwimmen, was die Gesamtheit des

Vereines tirolweit einzigartig macht. Der Zusammenschluss der drei Sektionen

bringt sportartübergreifend ausschließlich Vorteile und bündelt Kompetenzen.

Auch die jeweiligen Trainer erweitern durch stetigen gegenseitigen

Austausch ihren Horizont und entdecken immer wieder neue Strategien

oder Ansätze für das eigene Training.

Im gesamten Verein TRI-X Kufstein werden momentan ca. 150 aktive Mitglieder

betreut – 35 davon ausschließlich in unserer Sektion Leichtathletik.

Als größten Erfolg betrachte ich nicht bisherige Titel oder Meisterschaften,

sondern, dass sich unsere Sportler/innen durch die zahlreichen, aufbauenden

Trainingseinheiten über die Jahre hinweg stetig weiterentwickeln

und die von uns gemeinsam immer wieder neu gesteckten Ziele Schritt

Stefan Holzeisen


Katharina Hechenbichler (13 Jahre)

SM BRANDSCHUTZ 27

Sparer Manuel

Ihr Profi vor Ort

in Sachen

Brandschutz

Bequemes

FULLSERVICE

mit transparenten

Fixkosten!

Flucht- & Rettungspläne,

Türen & Tore, Befestigungsmaterial,

Akkumulatoren, uvm.

Vereinbaren Sie eine kostenlose

Beratung bei Ihnen vor Ort!

für Schritt erreichen. Titelgewinne sind im Nachwuchsbereich

kein automatisches Indiz für erfolgreiche

Trainingsarbeit, da sich die Entwicklungsphasen

individuell sehr stark unterscheiden. Spätentwickler

werden sich zu Beginn nie gegen Frühentwickler

durchsetzen können, sondern brauchen eine längere

biologische Reifungszeit. Dies zu erkennen und jedes

Kind anhand Beurteilung des eigenen Iststandes und

aktuellen Leistungsvermögens mit Spass und Freude

zu trainieren ist eine Kunst, die weitsichtige, gut

ausgebildete Vereinstrainer verstehen. Kurzfristige

persönliche Erfolge und Titel werden meist von übermotivierten

Eltern gefordert und gehen meist gegen

die Natur der jeweiligen jungen Sportler/innen, die auf

lange Sicht unter dem künstlichen Erfolgsdruck leiden,

irgendwann eine Abneigung entwickeln und dem

Ganzen oft zeitgleich mit der Loslösung vom Elternhaus

den Rücken kehren. Schade um die investierte

Zeit und die verschwendete Energie! Nachhaltigkeit

ist oberstes Gesetz! Die Eltern unserer Sportler/innen

verstehen die richtige Philosophie, unterstützen

ausschließlich positiv ihre Sprösslinge und erreichen

dadurch eine freudvolle und trotzdem ambitionierte

Gesamtatmosphäre, welche für langfristiges, zielgerichtetes

Arbeiten unausweichlich notwendig ist.

Ein Kind will erstmal nicht trainieren, sondern mit seinen

Freunden Spass haben und eine tolle gemeinsame

Zeit verbringen – alles andere wäre kontraproduktiv!

Der Rest kommt Schritt für Schritt – zugegeben in den

aktuellen Zeiten der immer noch weiter fortschreitenden

Leistungsgesellschaft nicht immer ganz einfach

zu erkennen und vor allem zu praktizieren!

Bei unserem Lauftraining wird auch im Leistungsbereich

nur ein Bruchteil mit tatsächlichen Laufeinheiten

verbracht. Umfangreiche Stretching-, Stabilisations-,

Koordinations-, Kraftübungen dienen dazu, die generellen

motorischen Fähigkeiten zu erhöhen. Zu Beginn

wird jedoch sehr auf Polysportivität mittels spassvollen

Spielen mit Teilen aus vielen üblichen Bewegungssportarten

geachtet (Bsp. Ball- oder Fangspiele).

Ab bereits 7 Jahren kann man an Wettkämpfen teilnehmen,

welche immer in altersgemäße Klassen eingeteilt

sind. Eine Teilnahme an den Österreichischen

Meisterschaften ist ab der Leistungsklasse U16 möglich.

Ab 7 Jahren können interessierte Kids vorbeikommen

und zu Beginn 1 x pro Woche beim Sportplatz in Kufstein

Spass haben. Mitzubringen sind eigentlich nur

Turnschuhe und übliche Sportbekleidung. Wir freuen

uns über jeden einzelnen Zuwachs in unseren motivierten

Trainingsgruppen. Ab 11 bis 12 Jahren wird

in der Regel bereits 3 x wöchentlich trainiert, wobei

auch mit Neu- oder Quereinsteigern ausschließlich

anhand des jeweiligen Entwicklungsstandes behutsam

losgelegt wird.“

Weitere Infos unter:

Stefan Holzeisen · Tel. 0660-5629644

www.tri-x-kufstein.at

SM BRANDSCHUTZ

Sparer Manuel · A-6342 Niederndorf

Tel. 0664 26 05 700

info@sm-brandschutz.at

www.sm-brandschutz.at

BRANDNEU!!

Hochwertige Arbeitskleidung

auf unserem Onlineshop

www.sm-brandschutz.at

Trendige Mode von DAHOAM!

www.qualitaet-aus-tirol.at


28

Lara Tonak Katharina

Simone Stelzer

Hechenbichler

Durch das Laufen kann sie die überschüssige

Energie rauslassen und fi ndet

dadurch einen optimalen Ausgleich. Kurz

vor dem Start hat Lara meistens unbewusst

einen Ohrwurm im Kopf. Momentan

ist‘s der Song „Barbie Girl“. Das hilft

ihr, sich nicht ablenken zu lassen und die

Konzentration hoch zu halten. Sie will gerne

Sportwissenschaften oder Sportmedizin

studieren.

Glaubt, dass sie ohne ihren geliebten

Sport ganz „anders“ aussehen würde!

Simone wünscht sich, dass sie und ihre

Freundinnen auch in ein paar Jahren

noch gemeinsam Spass am Laufsport

haben. Ihr nächstes größeres Ziel ist ein

Österreichischer Meistertitel in einer Einzeldisziplin.

„In Teambewerben haben wir

drei den Vorteil gegenüber vielen anderen,

dass jede einzelne sehr stark läuft.“

Liebt die 800m so sehr, dass sie 2017

mit einer beeindruckenden Zeit von

02:30,31 Min. auf Platz 1 der österreichischen

Bestenliste U14 landete. Längere

Distanzen mag sie nicht so gerne, weil sie

während dieser Zeit dann immer über so

viel Blödsinn nachdenken muss.

Katharina würde irgendwann sehr gerne

bei den Olympischen Spielen starten.


29

oesterreichische

Meister 2018

Im letzten Jahr belegte das sympathische

Powerteam vom TRI-X Kufstein bei

den österreichischen Meisterschaften im

3 x 800m U16-Staffelbewerb noch mit einer

Gesamtzeit von 07:33,72 den zweiten

Platz. Heuer hat es endlich geklappt. Am

12. Mai wurde das restliche Starterfeld

von den drei quirligen Mädels in Amstetten

mit einer Zeit von 07:17,89 und 7,22

Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte

Team vom ULC Riverside Mödling

gnadenlos in Grund und Boden gelaufen!

Im Crosslauf hatte es bereits 2017 mit dem

Österreichischen Meistertitel geklappt. Nach

den letztjährigen Tiroler Meistertiteln im Staffelbewerb

der 3 x 800 m sowohl im U18-Bewerb

als auch in der allgemeinen offenen Klasse,

durften die Freundinnen Katharina Hechenbichler

(13 Jahre), Simone Stelzer (14 Jahre) und

Lara Tonak (15 Jahre) heuer über einen weiteren

höchsten, nationalen Nachwuchstitel jubeln.

Die drei Mädels werden von Stefan Holzeisen

trainiert. Am TRI-X Team Kufstein lieben sie

den starken Zusammenhalt schon fast wie in

einer zweiten Familie, dass trotz oder genau

wegen dem großen Spass sehr viel weitergeht,

die gemeinsamen Ausfl üge und Aktivitäten wie

zum Beispiel Trainingslager, Klettern, Wandern,

Schwimmen oder Pizzaessen, u.v.m.

Bauschlosser · Metallbautechniker

Schlossermeister · Metallbaumeister · Helfer


30

WSC Kiefersfelden-Rosenheim

Bereits 1969 wurde in Kiefersfelden der Wasserski- und Wakeboardlift,

als damals weltweit dritte Anlage, am Hödenauer

See eröffnet. Der dazugehörige Verein „Wasserskiclub

Kiefersfelden-Rosenheim“ wurde 1971 gegründet und darf

sich, ohne jegliche Übertreibung, als Deutschlands Aushängeschild,

quasi als der „FC Bayern München des Wasserskisports“,

bezeichnen – aktueller Rekordmeister sowohl

in unzähligen Einzel- als auch Teambewerben, aber auch

zahlreiche Europa- und Weltmeistertitel konnten und können,

quer durch sämtliche Disziplinen, immer wieder eingeheimst

werden. Immenses Know-How, gepaart mit der

langjährigen Tradition, den wirklich herausragenden Trainingsmöglichkeiten

und besten Bedingungen – irgendetwas

wird hier definitiv richtig gemacht!

Thomas Bauer, erster Vorsitzender und ehemaliger Weltrekordhalter

im Weitsprung (63m) über den Verein: “Bei unserem

Wasserskiclub werden von den aktuell 75 Mitgliedern sämtliche

drei klassischen Wasserskidisziplinen (Slalom, Weitsprung und

Trickski) ausgeübt. Aber auch das, seit längerem sehr trendige

und beliebte, Wakeboard steht unseren Sportlern zur Verfügung.


Von außen betrachtet sieht das Ganze fälschlicherweise

für sehr viele relativ gemütlich aus.

Der Eindruck täuscht allerdings. Es sind zum

Beispiel häufi g Mannschaften anderer Sportarten

bei uns auf Besuch und berichten immer

wieder von Muskelkatern an Stellen, wo bis

dato keinerlei Muskeln vermutet wurden. Vor

zwei Jahren war zum Beispiel der damalige

Zweitligakader vom TSV 1860 München zu

Gast. Der darauffolgende Tag musste, laut Info

des Trainers, unvorhergesehen als kompletter

Regenerationstag für die beeinträchtigten

Profi fußballer verbracht werden. Beim Wasserskifahren

werden neben Kondition auch annähernd

sämtliche Muskelgruppen trainiert.

31

Wasserski und Wakeboard

sind einfach die coolsten

und geilsten Sportarten

die es gibt! bitte nicht beleidigt

sein, wenn das suchtpotential

gnadenlos zuschlaegt!

Thomas Bauer

In unserer Schnuppergruppe kann man bereits

ab stolzen sechs bis sieben Jahren ein bis

zweimal wöchentlich, vorerst völlig kostenlos,

beginnen. Außer handelsüblicher Badebekleidung

wird alles weitere vom Verein tatsächlich

gratis zur Verfügung gestellt. Auch selbst

die dazugehörigen Liftzeiten sind davon für

Schnupperkinder nicht ausgenommen. Nach

mehrmaligem Erscheinen und offenkundigen

Interesse fragen wir schon natürlich irgendwann

mal nach, ob der- oder diejenige nicht

Lust hätte bei unserem Verein mitzumachen.

Aufgrund des extremen Spassfaktors bleiben

80% der Kinder.

Der Mitgliedsbeitrag für Kinder liegt aktuell

bei € 80,00 pro Jahr. Im Prinzip sind dadurch

vorerst sämtliche Kosten gedeckt. Irgendwann

wird wahrscheinlich anstelle der ständigen

Leihanzüge um ca. € 50,00 ein eigener

Neoprenanzug gewünscht. Eigene Wasserski

und Bindung sind dann je nach Hersteller

schon etwas teurer. Dies liegt jedoch eindeutig

beim Sportler selbst, da vereinsseitig

genügend Leihmaterial vorhanden ist.

Zuerst werden die Kleinen von erfahrenen

Wasserskifahrern mitgenommen und lernen

Thomas Bauer (Erster Vorsitzender & Inhaber des Liftes)

so behutsam, wie sich Geschwindigkeit auf

dem Wasser anfühlt, dass es hin und wieder

etwas spritzt und mit der Zeit, wie man sich

auf dem Ski richtig verhält. Recht zügig wollen

sie aber dann schon selber, zuerst kniend

auf entsprechenden Brettern, losdüsen. Anfänglich

fährt daneben noch ein Begleiter mit,

reicht die Hand, stützt in manchen Momenten

noch etwas ab und nach recht kurzer Zeit ziehen

die stolzen Kids schon selbstständig ihre

fl otten Kreise am See.

Jeder der Lust bekommen hat diesen sehr

geilen Sport mal selbst auszuprobieren ist

natürlich jederzeit sehr herzlich eingeladen.

Wir organisieren laufend Kurse in sämtlichen

Leistungsbereichen vom Einsteiger bis zum

Profi ! Unser Lift ist von Ostern bis Anfang Oktober

durchgehend geöffnet!

WSC Kiefersfelden-Rosenheim e. V.

kontakt@wsc-kiefersfelden-rosenheim.de

www.wsc-kiefersfelden-rosenheim.de

Der Wasserskilift für

Anfänger, ros & Gruppen

am Hödenauer See in Kiefersfelden

Wasserski & Wakeboard

kann jeder!

Ausführliche Infos unter www.wetsports.de


32

Jana Wittenbrock

Bei annaehernd jedem wetter

auf dem Wasser - fuer manche

haben wir deFINitiv einen Knall!

Jana Wittenbrock


Jana Wittenbrock, die 29-jährige ursprüngliche Bielefelderin, vielfache

Deutsche Meisterin, Europa- und Weltmeisterin und noch dazu aktuelle

Weltrekordhalterin trainiert 6 bis 7 Mal pro Woche hier in Kiefersfelden.

Allein in der vergangenen Saison 2017 gewann sie zum dritten Mal in Folge

den Gesamtweltcup im Slalom, wurde zum vierten Mal in Folge Deutsche

Mannschaftsmeisterin und zum 19. Mal Deutsche Meisterin. An der letzten

Weltmeisterschaft konnte Jana aufgrund einer Rückenverletzung leider

nicht teilnehmen – zum großen Glück ihrer mit Sicherheit erleichterten

Mitbewerberinnen! Dadurch ist die zuvor Weltranglistenführende auf den

zweiten Platz gerutscht. Platz Zwei steht der ambitionierten Sportlerin übrigens

generell relativ schlecht ... :o)

Der mentale

33

„Am Wasserski liebe ich die Verschmelzung annähernd sämtlicher sportlicher Bereiche.

Die umfangreiche Kombination aus Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit, Koordination

und Stabilisation benötigt man in sehr wenigen Sportarten. Die Sportler sind sehr

cool, uns verbinden identische Ziele und vor allem die gemeinsame Leidenschaft. Als

4-jährige bin ich schon das erste mal am Wasserskilift in Paderborn gefahren. Die

Faszination hat seit Beginn keinen Funken nachgelassen. Meinen ersten Wettkampf

bestritt ich mit 7 Jahren, mit 10 Jahren die erste Deutsche Meisterschaft und mit

12 Jahren meine erste Jugend-EM. Nach dem Abitur war ich zwei Jahre bei einer

Sportfördergruppe der Bundeswehr, konnte mir im Zuge dessen den Trainingsort

aussuchen und habe mich, aufgrund der mit Abstand besten Trainingsbedingungen,

für Kiefersfelden entschieden. Nach meinem Studium in Kufstein blieb Kiefersfelden

und Kolbermoor mein sowohl sportlicher als auch privater Lebensmittelpunkt.

In der Slalomdisziplin beim Wasserski wird nicht, wie im bekannten alpinen Bereich,

auf Bestzeiten gefahren. Der Lift bzw. das Boot fährt immer mit konstanter Geschwindigkeit

(Damen 55 km/h, Herren 58 km/h) und man muss durch 6 aufeinanderfolgende

Bojen, immer exakt 11,5 m vom Befestigungspunkt entfernt, im Slalom

durchfahren. Nach jedem Durchgang wird die Länge des Seiles verkürzt und so lange

im K.O. System weitergefahren, bis nur noch eine/r übrigbleibt. Je kürzer das Seil,

desto schwieriger wird es logischweise, den Slalomkurs erfolgreich zu bewältigen.

Im Jahr 2015 schaffte ich im Rahmen einer deutsch-holländischen Meisterschaft in

Weert (NL) 2 Bojen mit einer Seillänge von lediglich 10,25 m und bin damit immer

noch die aktuelle Weltrekordhalterin.

Bei den Slalombewerben kann jede/r selbst entscheiden ab welcher Seillänge er/

sie einsteigen will. Die meisten meiner Mitbewerberinnen beginnen bei etwa 16 m.

Ich gehe in der Regel erst ab 13 m in den Wettkampf, wo bereits über 50% des

üblichen Starterfeldes scheitert. Um die Konzentration von Beginn an auf höchstmöglichem

Level zu halten, ist es für mich wichtig, bereits im absolut relevanten

Bereich zu starten. Das vorherige Abwarten und Zusehen, wie eine nach der anderen

die laufend steigende Herausforderung schafft, ist nicht immer sehr einfach

und erfordert defi nitiv mentale Stärke. Die notwendigen Grundvoraussetzungen

wie zum Beispiel Technik, Kraft, Ausdauer, Koordination, etc. entscheiden, vor allem

in der Weltspitze, schon lange nicht mehr über Sieg oder Niederlage. Über

diese verfügen sämtliche Athleten. Ausschlaggebend ist der Kopf! Sogenannte

Trainingsweltmeister kennt man in sämtlichen Bereichen. Ob man Spitzenleistung

auch unter größten Druckverhältnissen konstant abrufen kann, macht den großen

Unterschied aus!

Fokustipp

Bei allen Sportarten ist es wichtig, konzentriert zu sein

und vor allem zu bleiben. Es ist wichtig, den Fokus auf

das, was man tut zu richten und diesen langfristig zu behalten.

Oft passiert es aber, dass durch innere oder äußere

Umstände diese Fokussierung/Konzentration nicht

mehr möglich ist.

Innere Umstände könnten sein: Ärger über eigene Fehler,

Schmerzen, schlechte Gedanken und vieles mehr.

Äußere Umstände könnten sein: lärmende Zuschauer,

Wind, Schiedsrichter und auch vieles mehr.

Um nun die eigene Fokussierung/Konzentration in solchen

Situationen zu erhalten bzw. zu halten gibt es die

Konzentrationspunkt Methode. Der Sportler sucht in seinem

Umfeld einen Punkt, den er immer wieder in Pausen

oder vor wichtigen Phasen anschaut und dabei bestimmte

Gedankenprogramme ablaufen lässt. So ein Konzentrationspunkt

sollte von überall einsehbar sein (z.B. beim

Tennis von beiden Seiten) und sich von selbst erklären.

Er sollte was Positives ausstrahlen, nach oben zeigen

und dem Sportler zusagen. Ideal ist zum Beispiel das

Logo von Head, das „W“ in Wilson und vieles andere

mehr. Der Sportler schaut seinen Konzentrationspunkt an

(beim Tennis z. B. vor dem Aufschlag/Return) und denkt

sich eine kurze Affi rmation dazu („Jetzt“, „ Gemma“,

„Winner“ oder ähnliches).

Durch dieses Ritual bzw. durch diese Routine schafft es

der Sportler sich wieder zu fi nden, wenn er aus dem Ruder

läuft. Diese Methode sollte bei jedem Training geübt

und angewendet werden.

Für die Zukunft wünsche ich mir Verletzungsfreiheit und weiterhin so viel Spass

am geliebten Wasserskisport. Nach meiner aktiven Karriere werde ich die Jugendförderung

noch stärker verfolgen.“

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

Dr. Stumpf Straße 20 · A-6020 Innsbruck

Tel. +43(0)664 205 86 00

offi ce@axelmitterer.at · www.axelmitterer.at


34

33.Triathlon Kirchbichl

am 9.Juni 2018

Ambitionierte Hobbysportler treffen auf die

heimische Triathlon-Elite im Strandbad in

Kirchbichl zum wohl schönsten als auch

traditionsreichsten Triathlon Österreichs.

Seit nunmehr 33 Jahren veranstaltet der

FC Greenhorns Bichlwang dieses sportliche

Highlight und blickt dabei zuversichtlich in

die Triathlon Zukunft.

Mit insgesamt drei Bewerben haben sich die Veranstalter

wieder viel vorgenommen. Den Auftakt

macht der JOLsport Triathlon über die Olympische

Distanz (1,4 – 38 – 10,4 km). Er beinhaltet zugleich

die Tiroler Meisterschaft in den Klassen

U23 bis AK60+ und kann als letzte Qualifi kationsmöglichkeit

für die bevorstehende Europameisterschaft

in Tartu (Estland) am 21. Juli genutzt werden.

Im Anschluss folgt der Tom Tailer Sprint- bzw.

Hervis Staffeltriathlon mit jeweils 0,75 – 19 – 5,2

km. Diese beiden Bewerbe erleichtern vor allem

Nachwuchsathleten, Hobbysportlern und Firmenteams

den Einstieg in den Triathlon Wettkampf

und sollen Lust auf mehr wecken. Neben den

spannenden Wettkämpfen erwartet die Schlach-

tenbummler und Zuseher gute Unterhaltung sowie

Speis und Trank im Start-/Zielgelände.

Das anhaltend starke Interesse am Triathlon-Sport

stimmt die Mitglieder des FC Greenhorns Bichlwang

zuversichtlich, dass auch 2018 wiederum

mehr als 300 Sportlerinnen und Sportler aus ganz

Österreich und den Nachbarländern im Strandbad

Kirchbichl ins Wasser springen werden.

Anmeldungen sind online unter

www.triathlon-kirchbichl.at möglich.


35

49.Ebbser Koasamarsch

am 17.Juni 2018

Der Ebbser Koasamarsch geht am 17. Juni

2018 in die 49. Runde. Für die insgesamt

sieben Distanzen in das Kaisertal werden

nach dem Teilnehmerrekord aus dem

Vorjahr wieder zahlreiche Wanderer und

Bergläufer im Kufsteinerland erwartet. Als

zusätzliches Highlight werden im Rahmen

des Events die österreichischen Meisterschaften

im Bergmarathon ausgetragen.

Eindrucksvoll, naturbelassen, fordernd. Das

Kaisertal bietet auch beim 49. Ebbser Koasamarsch

wieder eine traumhafte Kulisse für ein

ganz besonderes Lauf- und Wanderevent. Das

Team vom Wintersportverein Ebbs steckt bereits

mitten in den Vorbereitungen. Wie im Vorjahr

werden wieder drei Trailrun- und vier Wander-

Distanzen angeboten.„Jeder Teilnehmer soll die

optimale Herausforderung für sich selbst wählen

können. Mit unseren sieben unterschiedlichen

Strecken haben wir für jeden das Richtige

dabei“, so Andreas Moser (WSV Ebbs). Nicht nur

der Teilnehmerrekord des Vorjahres lässt bei der

49. Aufl age auf zahlreiche Besucher und Teilnehmer

hoffen, sondern auch die Austragung

der österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon,

die im Rahmen der Veranstaltung

stattfi nden. Top-Kandidaten aus der Trailrunning

Szene werden im Kampf um den begehrten

Meister-Titel gegeneinander laufen.

Der KOASA-Marathon bietet mit 44 km Länge

und 2.100 Höhenmeter die ultimative Challenge.

Die klassische Distanz über 33 km und

1.730 Höhenmeter, der KOASA-Classic-Run,

darf im Repertoire des Koasamarsch nicht

fehlen. Die Halbmarathondistanz über 1.000

Höhenmeter wird als KOASA-Halbmarathon

geführt. Diese drei Trailrun-Distanzen beginnen

jeweils mit einem Massenstart. Zusätzlich gibt

es dieses Jahr wieder vier Wanderdistanzen

zwischen 5 und 33 km Streckenlänge. Dank

des innovativen Trailrunning-Leitsystems, welches

erst im letzten Jahr errichtet wurde, werden

die Teilnehmer sicher durch das Kaisertal

navigiert. Auch rund um die Veranstaltung wird

einiges geboten: im Start- und Zielbereich sorgt

ein Festzelt mit Ausschank und deftigen Speisen

für die kulinarische Stärkung. Die Bundesmusikkapelle

Ebbs spielt passend dazu ab 11 Uhr ein

Platzkonzert. Eine Einlage der Volkstanzgruppe

Ebbs rundet das Erlebnis traditionell ab.

Der Ebbser Koasamarsch wurde von der Non

Stadia Kommission des ÖLV (Österreichischer

Leichtathletik Verband) für die Meisterschaften

2018 im Trail-Marathon ausgewählt. Die

Staatsmeisterschaft lockt zahlreiche Sportler

und Zuseher in das Kaisergebirge. „Dass unser

Ebbser Koasamarsch für diese Großveranstaltung

ausgewählt wurde, ist der Beweis dafür,

dass viele ambitionierte Menschen etwas Außergewöhnliches

auf die Beine gestellt haben“,

so Mitorganisator Jürgen Sevignani. Detaillierte

Informationen zu den Anmeldungen, Bewerben

und die Streckenführungen inklusive einem

Blick auf den Ebbser Koasamarsch aus der Vogelperspektive

sind unter www.koasamarsch.at zu

fi nden. Nachmeldungen sind gegen eine Nachmeldegebühr

am Start möglich.


Wir suchen Verstärkung für unser Team!

Betriebselektriker/in · Lagermitarbeiter/in · Produktionsmitarbeiter/in (Bäckerei & Müsli-Herstellung)

Bioprodukte für Genussmenschen mit

Gesundheits- und Umweltbewusstsein

Unsere Mission ist die Produktion und Veredelung von

Biolebensmitteln mit höchster Qualität und nachvollziehbarem

Gesundheitsnutzen. Faire Preise sind uns

ein Anliegen - Bioprodukte sollen bezahlbar sein.

Künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel

sind tabu! Unsere Produkte sind mehrfach geprüft,

werden nach internationalen Lebensmittelstandards

hergestellt.

Direktverkauf in unserem BIOSHOP in Itter

Mühltal 4 · A-6305 Itter · Tel. +43 (0)5332 760 27 · office@biolifestyle.at

Besuchen Sie unseren Onlineshop auf

www.biolifestyle.at

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine