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SportArt_Ausgabe_5_Online

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Verlagsort 6336 Langkampfen<br />

AUSGABE Nr. 05 | Juni - Juli 2018<br />

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG<br />

DAS FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG<br />

Matteo Egger,<br />

aus Kufstein<br />

Langkampfen<br />

Wörgl<br />

Angerberg<br />

alle<br />

2 Monate<br />

kostenlos<br />

18.500 Haushalte<br />

in 8 g<br />

Kiefersfelden<br />

Kufstein


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Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen<br />

Tel. 0699 .1149 96 94 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at


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So cool aussehen,<br />

wie man sich fühlt<br />

Es scheint ein Widerspruch zu sein, Bekleidung<br />

aus Wolle im Sommer zu tragen,<br />

weil man Wolle oft mit dicker Kleidung verknüpft,<br />

die kratzt und warmhält. Tatsächlich<br />

eignet sich Bekleidung aus Merinowolle<br />

auch bei Hitze, weil sie über kühlende<br />

Eigenschaften verfügt.<br />

Die Cool-Lite Kollektion des Merinopioniers<br />

Icebreaker eignet sich besonders für Aktivitäten<br />

bei warmem Wetter. Denn Icebreaker<br />

verwendet bei der Cool-Lite Kollektion<br />

einen innovativen Design-Ansatz, wobei<br />

die natürlichen Vorzüge von Merinowolle<br />

(weich, feuchtigkeitsausgleichend, temperaturregulierend,<br />

geruchsabweisend und<br />

nicht kratzend) mit nachhaltigem Tencel<br />

kombiniert werden. Tencel ist eine Naturfaser<br />

aus Eukalyptus, die den Körper kühl<br />

hält, indem sie viel Feuchtigkeit aufnimmt<br />

und diese schnell von der Haut abtransportiert<br />

und an die Umgebung abgibt.<br />

Das Ergebnis dieser Kombination ist ein<br />

weiches, temperaturregulierendes, geruchsabweisendes<br />

und feuchtigkeitsableitendes<br />

Mischgewebe. Und ein Blick auf die<br />

Kollektion zeigt, dass sich Funktionalität<br />

und Style nicht widersprechen. Die Cool-<br />

Lite Kollektion umfasst leichte Sommertops,<br />

Hoodies, Shorts und Kleider in einer<br />

breiten Auswahl an Farben, Motiven und<br />

Silhouetten.<br />

Laufzeit 1 Monat ab Erscheinungsdatum <strong>Ausgabe</strong> 5 Juni/Juli 18. Der/die Gewinner/in wird persönlich auf Facebook kontaktiert.


4<br />

Editorial<br />

Hannes Jenewein<br />

Herausgeber<br />

„Alles Fußball! Vom 14. Juni bis zum 15. Juli fi n-<br />

det die Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland<br />

statt. In den Zeiten stetig zunehmender Kälte<br />

zwischen dem Westen und dem russischen Bären<br />

besitzt dieser mediale Megaevent eine besondere<br />

Symbolik.<br />

Den Gastgeber der WM 2018 gab die FIFA am<br />

2. Dezember 2010 in Zürich bekannt. Russland<br />

setzte sich gegen die Gemeinschaftsbewerbungen<br />

von Spanien und Portugal, der Niederlande und<br />

Belgien sowie die Bewerbung von England durch.<br />

Bei der Wahl war eine absolute Mehrheit von zwölf<br />

Stimmen erforderlich. Bis diese erreicht wurde,<br />

schied pro Runde der Bewerber mit den wenigsten<br />

Stimmen aus.<br />

Dass dieses Endergebnis keine weltweiten Jubelausbrüche<br />

auslöste, war durchaus vorhersehbar.<br />

Vor allem in manchen westlicheren Regionen war<br />

man darüber nicht sonderlich amused. Ich sehe<br />

die anstehende Fußball Weltmeisterschaft durchaus<br />

als Chance, wieder ein Stück weit aufeinander<br />

zuzugehen.<br />

Sport schafft schon seit jeher Verbindungen und<br />

zeigt, wie ähnlich wir alle im Grunde ticken. Identische<br />

Faszination und Leidenschaft bringt ganze<br />

Völker zusammen. Medial, taktisch aufgebauschte<br />

Differenzen zum künstlichen Frontaufbau, um geopolitischen<br />

Machtkämpfen der üblichen Führungen<br />

weiteren Nährstoff zu geben, treten in den absoluten<br />

Hintergrund, weil das sogenannte Volk, in<br />

diesem Fall die zahlreichen Fußballanhänger, der<br />

jeweiligen Länder gemeinsam einfach ein riesiges<br />

Fußballfest feiern! Ganz egal, ob das nun jedem<br />

Regierungsstuhl gefällt.<br />

Nennt mich naiv! Ob das Ganze irgendetwas bewirkt<br />

oder nicht – ich liebe immer wieder die fantastischen<br />

Bilder und Videos von gemeinsam feiernden<br />

Fans, welche aufgrund deren Nationalität,<br />

Kultur oder was auch immer, auf dem Papier wohl<br />

unterschiedlicher nicht sein könnten.“<br />

So schoen kann<br />

Fussball sein!<br />

Titelbild: Matteo Egger, MC Kundl © Brandstift<br />

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at<br />

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Der Rest wird an Hotspots in der Region zur freien Entnahme verteilt. Bildnachweis: sämtliche Bilder außer Anzeigen oder separat angeführt © by Brandstift. Produziert in Österreich.


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DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG<br />

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Angerberg, Angath und Wörgl.<br />

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6<br />

8<br />

12<br />

16<br />

Fussball Angerberg<br />

Agility Woergl<br />

SegelFLiegen Langkampfen<br />

Der SV Angerberg auf Höhenfl ug! Ich traf den<br />

schon im ersten Augenblick außergewöhnlichen<br />

Fußballspieler Thomas Haaser. Bereits<br />

nach kürzester Zeit stimmte die Chemie und<br />

wir hatten sehr viel Spass! Ich persönlich<br />

wünsche ihm allerdings, dass seine Haarpracht<br />

bleibt und mein SV Langkampfen in<br />

die Landesliga aufsteigt! :o)<br />

Wirklich äußerst interessant, was man Hunden<br />

alles beibringen kann. Am meisten beeindruckten<br />

mich die vielen unterschiedlichen<br />

Rassen, wo einige vermutlich nicht unbedingt<br />

als totale Sportskanonen bekannt sind und<br />

trotzdem mit sehr viel Power und Einsatz dabei<br />

waren.<br />

Im Rahmen dieser Reportage bin ich selbst<br />

das erste Mal mit einem Segelfl ugzeug mitgefl<br />

ogen und kann das Ganze wirklich nur<br />

wärmstens weiterempfehlen. Die atemberaubende<br />

Perspektive auf die eigene, wunderschöne<br />

Heimat ist unbeschreiblich!<br />

20<br />

26<br />

30<br />

Motocross Kufstein<br />

Leichtathletik Kufstein<br />

Wasserski Kiefersfelden<br />

Ohne großartige Erwartungen fuhr ich zur<br />

Motocross-Strecke in Kundl. Da werden ein<br />

paar Jungs im Sandkasten Stuntman spielen.<br />

Doch was ich dann im Anschluss von den<br />

jungen Motorradcracks geboten bekam ist<br />

faszinierend. Elendig weite und hohe Sprünge<br />

in allen physisch möglich und unmöglichen<br />

Schräglagen, Highspeed ohne Ende, etc.<br />

Genau auf dem richtigen Weg befi ndet sich<br />

das TRI-X Team Kufstein. Ich durfte den<br />

weitsichtigen Trainer und drei sympathische<br />

Nachwuchssportlerinnen aus der Sektion<br />

Leichtathletik über ihre Passion befragen.<br />

Eine Woche nach dem Interview holten sie<br />

den Österreichischen Meistertitel im 3x800m<br />

Staffelbewerb U16.<br />

Mir war nicht bewusst welch große Hausnummer<br />

der Wasserskiverein im nachbarlichen<br />

Kiefersfelden am Hödenauer See tatsächlich<br />

ist. Mehrfache Europa-, Weltmeister und zwei<br />

aktuelle Weltrekordhalter trainieren die paar<br />

Meter entfernt. Der Wasserskilift macht übrigens<br />

auch einfach so extrem viel Spass!!


7<br />

Dr. Erwin Zanier<br />

„Rund drei von 100.000 Sportler sterben<br />

durch plötzlichen Herztod! Hauptursachen<br />

sind angeborene Herzerkrankungen<br />

und nicht ausgeheilte bzw. negierte<br />

Infekte die zu Entzündungen am Herzen<br />

führen. Ca. 70 % der Herztodesfälle im<br />

Sport sind mit EKG-Veränderungen verbunden,<br />

auf die man reagieren könnte.<br />

Eine hundertprozentige Sicherheit gibt<br />

es allerdings nicht. Im Frühjahr 2018<br />

verstarben allein in Frankreich 3 junge<br />

Sportler, der Jüngste war ein 12-jähriger<br />

Fußballer! Warum lassen die Tiroler<br />

Sportvereine nur 1.670 der in ihren<br />

Vereinen Wettkampfsport betreibenden<br />

Kinder und Jugendlichen sportmedizinisch<br />

untersuchen? Eine Antwort darauf<br />

fehlt mir!<br />

Seit dem Jahr 1999 gibt es in Tirol eine von<br />

Land und TGKK bezahlte und vom Arbeitskreis<br />

für Vorsorgemedizin administrierte,<br />

sportmedizinische Basisuntersuchung für<br />

Kinder und Jugendliche ab dem vollendeten<br />

6. bis zum 19. Lebensjahr. Für den Sportler<br />

fällt lediglich ein Selbstbehalt von Euro<br />

8,- an. Ab dem 12. Lebensjahr ist bei dieser<br />

Untersuchung, den europäischen Leitlinien<br />

entsprechend, auch eine EKG-Untersuchung<br />

inkludiert. Dadurch erhofft man sich<br />

einen wesentlichen Beitrag zur Prävention<br />

des plötzlichen Herztodes zu leisten.<br />

In 9 europäischen Ländern ist das EKG vorgeschrieben,<br />

in 6 Ländern empfohlen. Dies<br />

basiert auf einer Studie in Italien die durch<br />

die Einführung des EKG bei 12 bis 37-jährigen<br />

Sportlern eine Reduktion des plötzlichen<br />

Herztodes um 89 % brachte.<br />

Tirol hat somit die einzige standardisierte,<br />

mit einem EKG verbundene, honorierte<br />

Sporttauglichkeitsuntersuchung für<br />

Kinder und Jugendliche in Österreich.<br />

Wir sind nicht nur verantwortlich<br />

fuer das, was wir tun, sondern auch<br />

fuer das, was wir nicht tun!<br />

Molière<br />

Durchgeführt werden diese sportmedizinischen<br />

Untersuchungen von Ärztinnen und<br />

Ärzten die über eine spezielle Ausbildung,<br />

nämlich das Diplom Sportmedizin der Österreichischen<br />

Ärztekammer verfügen. In<br />

Tirol gibt es 145 davon mit einer Niederlassung,<br />

fl ächendeckend über die Bezirke<br />

verteilt. Im Bezirk Kufstein z.B. bieten diese<br />

Untersuchung 13 niedergelassene Ärzte an.<br />

Voraussetzungen für eine Untersuchung<br />

sind ein Alter zwischen 6. und vollendeten<br />

19. Lebensjahr und der Verein muss ein<br />

Mitglied eines anerkannten Sportverbandes<br />

sein. Genauere Informationen für alle<br />

Vereine sind unter www.tirol.gv.at>sportsportmedizin<br />

abrufbar!<br />

Während in den Jahren 1999 bis 2015<br />

durchschnittlich 2.300 Kinder und Jugendliche<br />

untersucht wurden, fi el die Anzahl<br />

2016 und 2017 unter 1.700 ab.<br />

Warum, das fragt man sich in allen Bundesländern,<br />

die eine solche Untersuchungsmöglichkeit<br />

gerne hätten.<br />

2017 wurden bei 737 Sportlerinnen und<br />

Sportler zwischen 12. und 19. Lebensjahr<br />

die vorgeschriebene EKG Untersuchung<br />

durchgeführt. Es wurden 21 auffällige Befunde<br />

festgestellt die weiter fachärztlich<br />

abgeklärt wurden. Bei 4 Sportlern kam es<br />

zu einem limitierten Sportverbot.<br />

Gerade als ehemaliger, auch im Nachwuchsbereich<br />

lange Jahre tätiger, Fußballtrainer<br />

kenne ich die Verantwortung, die<br />

man als solcher für seine Sportler hat und<br />

wundere mich nur über die zögernde Inanspruchnahme<br />

einer kostenlosen sportmedizinischen<br />

Untersuchung.“<br />

Dr. Erwin Zanier<br />

Referent für Sportmedizin der Tiroler und<br />

der Österreichischen Ärztekammer


8<br />

Wenn wir heuer in die Landesliga<br />

aufsteigen kommen die Haare ab!<br />

Thomas Haaser


9<br />

Thomas Haaser<br />

Beim SV Angerberg läuft‘s momentan<br />

richtig gut. Der Aufstieg in die Landesliga<br />

Ost ist seit etlichen Jahren Absenz<br />

wieder greifbar und das motivierte<br />

Team, gespickt mit vier bis fünf 17 bis<br />

18 jährigen Spielern, besitzt auch für<br />

künftige Herausforderungen sehr viel<br />

Potential.<br />

Thomas Haaser, seit 8 Jahren fi xe Größe beim<br />

SV Angerberg über seinen Werdegang und die<br />

aktuelle Situation: „Ich habe mit ca. 5 Jahren<br />

beim SV Wörgl mit dem Fußball begonnen<br />

und auch dort sämtliche Nachwuchsklassen<br />

bis ca. 17 Jahren absolviert. Als damals die<br />

Gesamtsituation in Wörgl komplett auseinanderbrach,<br />

wechselte ich, zusammen mit<br />

vielen meiner Mannschaftskollegen inklusive<br />

dem damaligen Trainer Gratt Gerhard, nach<br />

Bruckhäusl. Nach einem kurzen Gastspiel in<br />

der Tirolerliga bei Kundl, welches wegen einer<br />

langwierigen Muskelverletzung nie richtig<br />

in die Gänge kam, landete ich schlussendlich<br />

beim SV Angerberg, wo bereits viele meiner<br />

guten Freunde mit sehr viel Spass kickten.<br />

Diesen Schritt habe ich bis dato noch nie<br />

bereut! Mein Club leistet schon seit vielen<br />

Jahren sehr gute Arbeit und kann sich immer<br />

wieder auf junge, nachrückende Eigenbauspieler<br />

verlassen. Das ist wichtig, um die<br />

Kampfmannschaft regelmäßig mit so vielen<br />

Einheimischen wie möglich zu besetzen.<br />

Wenn in dieser Manier weitergearbeitet wird,<br />

muss man sich um den Verein, sowohl sportlich<br />

als auch gesellschaftlich, keinerlei Sorgen<br />

machen. Diese nachhaltige Philosophie kann<br />

aufgrund umgreifenden Nachwuchsmangels<br />

mittlerweile leider nicht mehr von sämtlichen<br />

Vereinen durchgezogen werden.<br />

Eine großer Einschnitt war der kürzliche<br />

Wechsel des annähernd kompletten Vorstandes,<br />

welcher jetzt zum Großteil aus selbst<br />

noch aktiven Fußballern besteht. Die Generation<br />

zwischen 35 und 45 Jahren, welche<br />

üblicherweise in diesbezügliche Fußstapfen<br />

tritt war schlichtweg nicht vorhanden. Unsere<br />

langjährigen, vorherigen Vorstandsmitglieder<br />

haben schon seit etlichen Jahren darauf<br />

hingewiesen, dass die Zeit für neues Blut<br />

überfällig wäre. Ob die vollzogene Umstrukturierung<br />

in dieser Geschwindigkeit und diesem<br />

Ausmaß gut oder schlecht ist, wird die Zeit<br />

defi nitiv zeigen. Wir in Angerberg haben die<br />

Dinge schon seit jeher etwas unkonventionell<br />

gelöst.<br />

Fußball ist für mich der geilste Sport den es gibt!<br />

Ich brauche diese Zeit für meine innere Ausgeglichenheit<br />

und liebe es mit meinen Freunden<br />

eine Superzeit zu haben. Auch das gesamte<br />

Drumherum macht einfach puren Spass!<br />

Körperliche Fitness und Gesundheit ist mir<br />

persönlich auch unabhängig des Fußballspielens<br />

schon sehr wichtig. Ich habe dadurch<br />

einfach mehr Energie und fühle mich wohler.<br />

Die sogenannten „Goldenen Übungen“, welche<br />

der Körperspannung und Muskelanregung<br />

dienen, gehören für mich als morgendlicher<br />

15-minütiger Bestandteil des normalen<br />

Tagesablaufes dazu. Zusammen mit meiner<br />

Freundin, die Yoga für sich entdeckt hat, mache<br />

ich zusätzlich immer wieder „Sonnengrüße“<br />

(Dehn- & Entspannungsübungen).<br />

Während der Saison verbringe ich aktiv ca. 8<br />

Stunden pro Woche am Fußballplatz. Wir trainieren<br />

3 x 2 Std. pro Woche und am Wochenende<br />

ist meist ein Spiel. In der Winterpause<br />

spiele ich 1 x wöchentlich jeden Sonntag<br />

beim Hobbyclub FC Freizeit Wörgl.<br />

Meine Aufgabe in der Kampfmannschaft ist<br />

als offensiver, zentraler Mittelfeldspieler das<br />

Spiel zu lesen, gegnerische Passwege zu<br />

erkennen und zuzustellen, meine Mitspieler<br />

einzuteilen, mittels halbwegs geistreichen<br />

Tempo- und Richtungswechseln zu lenken<br />

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,<br />

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


10<br />

Ich werde wegen meiner Haarpracht schnell in eine<br />

dazugehoerige Schublade gesteckt - schon nach<br />

kurzer Zeit passe ich jedoch nicht mehr hinein!<br />

Thomas Haaser


und vor allem mit richtig getimten Schnittstellenpässen<br />

zwischen die gegnerischen<br />

Abwehrreihen unsere Offensive immer wieder<br />

in aussichtsreiche Abschlusspositionen<br />

zu bringen. Der Weitblick klappt meist sehr<br />

gut und ich schaffe es in der Regel häufi -<br />

ger zu agieren als zu reagieren. Am liebsten<br />

spiele ich, wenn Dominik Billa als 6er hinter<br />

mir alles abräumt und ich dadurch mehr<br />

Freiheiten genieße.<br />

Nur die eigene Torquote ließ schon seit<br />

Menschengedenken leicht zu wünschen<br />

übrig. Auch mein Trainer Höck Mario, der<br />

mit seiner lockeren Art übrigens wie die<br />

Faust auf‘s Auge zu unserem leicht chaotischen<br />

Haufen passt, sieht das ähnlich.<br />

Die Frage, ob der gegnerische Torwart nun<br />

gut oder schlecht war, kann anhand meiner<br />

eigenen Torschüsse meist nicht exakt<br />

beurteilt werden. Zu einem richtigen Goleador<br />

werde ich in diesem Leben mit sehr<br />

hoher Wahrscheinlichkeit wohl nicht mehr<br />

mutieren! Laut TFV-Statistik habe ich in<br />

230 Kampfmannschaftsspielen zumindest<br />

19 mal getroffen und somit eine beeindruckende<br />

Quote von 0,08 vorzuweisen. Ein<br />

gewisser Andrea Pirlo, der Spieler, den ich<br />

immer sehr verehrte, hatte übrigens eine<br />

nur geringfügig bessere Quote von 0,11 mit<br />

74 Toren aus 672 Spielen! :o)<br />

Die aktuelle Saison in der Gebietsliga ist<br />

sowieso der totale Wahnsinn! Ich glaube<br />

es existiert keine zweite Tabelle, welche so<br />

ausgeglichen ist und wo so viele Mannschaften<br />

noch auf- oder absteigen können.<br />

Zudem liegen die Teams auch örtlich<br />

nicht so weit verstreut, was noch mehr<br />

Zuschauer anlockt und jede Auseinandersetzung<br />

brisanter macht. Trotzdem<br />

würden wir uns natürlich auch über den<br />

Aufstieg in die nächsthöhere Landesliga<br />

extrem freuen und legen alles Erdenkliche<br />

in die Waagschale. Sogar meine sichtlich<br />

etwas üppigere Haarpracht müsste in diesem<br />

Fall konsequent weichen. Ich habe<br />

mich, in einem schwachen Moment, zu<br />

diesem Deal mit meinen Mannschaftskollegen<br />

hinreißen lassen. Jetzt, wo‘s hier drin<br />

Schwarz auf Weiß abgedruckt ist, hab ich<br />

sowieso keine Chance mehr, im tatsächlichen<br />

Ernstfall noch irgendetwas zu verhindern!<br />

:o)<br />

Mit meinen mittlerweile 29 Jahren mache<br />

ich mir schon hin und wieder Gedanken wie<br />

lange ich das Ganze noch in dieser Form<br />

durchziehen will. Momentan lege ich den<br />

totalen Fokus auf die aktuelle Saison und<br />

den möglichen Aufstieg. Wie es im Anschluss<br />

weitergeht, kann ich zum jetzigen<br />

Zeitpunkt noch nicht exakt beantworten.<br />

Generell versuche ich Entscheidungen nicht<br />

emotional aus dem Bauch heraus zu treffen,<br />

sondern schlafe meistens noch das ein<br />

oder andere mal darüber. Fakt ist allerdings,<br />

dass ich meine Fußball-Laufbahn defi nitiv<br />

beim SV Angerberg beenden werde. Ich<br />

freue mich trotzdem schon jetzt auf die Zeit,<br />

wo ich auf den Zuschauerrängen sitze und<br />

das künftige Spektakel entspannt mit etwas<br />

Abstand und einem Bierchen in der Hand<br />

genießen kann.<br />

11<br />

Neben dem Fußball ist unser gepachteter<br />

Gemeinschaftsgarten eine große Passion,<br />

wo ich zusammen mit meiner Familie,<br />

Freundin und ein paar Freunden seit zwei<br />

Jahren auf ca. 800 m 2 Apfel-, Kirsch-,<br />

Pfl aumenbäume pfl ege, fünf große Hochbeete<br />

bewirtschafte und etliche Gemüsesorten<br />

anpfl anze. Mir, als überzeugter Vegetarier,<br />

kommt das natürlich sehr entgegen.<br />

Ich habe mich vor ca. 9 Jahren entschieden,<br />

kein Fleisch mehr zu essen und fahre damit<br />

sehr gut. Um Schweinebraten und Co<br />

habe ich mich bereits vorher schon nicht<br />

sonderlich gerissen! Ich selbst kann keine<br />

großartigen Einschränkungen feststellen<br />

und meine Freundin Florina, als angehende<br />

Diätologin, schaut auch ganz gut drauf,<br />

dass bei mir keine Mangelerscheinungen<br />

entstehen!“ :o)


12<br />

Es ist immer der Mensch,<br />

der den Hund nicht versteht.<br />

Nie umgekehrt!<br />

Stefan Wittlin (*1961), Schweizer „Medicus-Canis“,<br />

Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe,<br />

Buchautor und Kolumnist


13<br />

Agility in Woergl<br />

Agility gehört zu den weltweit etablierten<br />

modernen Hundesportarten und<br />

wird von vielen Hundesportvereinen<br />

angeboten. Agility stammt ursprünglich<br />

aus England und ist dem Springreitsport<br />

angelehnt. Slalom laufen, Hindernisse<br />

überspringen oder durch Tunnel flitzen:<br />

Dieses sportliche Programm eignet sich<br />

für Zwei- und Vierbeiner mit viel Freude<br />

an Bewegung.<br />

Beim Agility geht es darum, in möglichst kurzer<br />

Zeit eine vorgegebene Hindernisstrecke<br />

fehlerfrei zu bewältigen. Der Parcours besteht<br />

aus vielen verschiedenen Passagen, wie Tunneln,<br />

Hürden, Laufstegen oder Wippen. Hundehalter<br />

und Hund durchlaufen den Parcours<br />

gemeinsam, wobei Herrchen oder Frauchen<br />

„nur“ nebenherlaufen und ihren vierbeinigen<br />

Sportpartner in erster Linie lenken und mit<br />

motivierenden Kommandos anfeuern. Das<br />

macht den meisten Hunden großen Spass<br />

und festigt die Bindung zwischen Ihnen und<br />

Ihrem Hund. Die grundsätzliche Wertung ist<br />

ähnlich dem klassischen Springreiten, wo<br />

Zeiten auf 100stel Sekunden genau und<br />

eventuelle Fehler in das schlussendliche<br />

Ergebnis miteinfl ießen. So kostet beispielsweise<br />

ein Hürdenabwurf oder ein Ausfädeln<br />

in der Slalompassage fünf zusätzliche Strafsekunden.<br />

Ein Unterschied zum Springreiten<br />

sind jedoch gewisse, farblich gekennzeichnete<br />

Kontaktzonen am<br />

Ende einiger Hindernisse, welche<br />

von mindestens einer Hundepfote<br />

berührt werden müssen, um fehlerfrei<br />

zu bleiben.<br />

Auch in Wörgl wird diese weltweit<br />

boomende Hundesportart von den begeisterten<br />

Mitgliedern der Flying Dogs ausgeübt. Das<br />

Trainingsgelände befi ndet sich nicht weit von<br />

der Autobahnausfahrt Wörgl West im Lahntal<br />

und entspricht in seinen Ausmaßen und mit<br />

dem zur Verfügung stehenden Equipment den<br />

internationalen Wettkampfnormen.<br />

Der Kufsteiner Thomas Baumgartner<br />

(Obmann, Gründer und Trainer Flying<br />

Dogs Wörgl): „Agility ist sowohl für den<br />

Zwei- als auch Vierbeiner eine sehr rasante<br />

Sportart und fordert von Mensch und Tier<br />

Geschwindigkeit, Kondition, höchstes Maß<br />

an Konzentration, Koordination, Orientierung<br />

aber vor allem Teamgeist und Spass am gemeinsamen<br />

Abenteuer. Wer seinem Hund<br />

„Sitz, Platz und Fuß“ lernen will, ist bei uns<br />

an der falschen Adresse oder besser gesagt<br />

einfach noch nicht weit genug. Wir betreiben<br />

hier keine übliche Hundeschule, sondern<br />

einen Sportverein, wo erzieherische Grundlagen<br />

bzw. der korrekte Umgang mit dem<br />

Thomas Baumgartner<br />

Hund bereits vorausgesetzt werden. Dem<br />

Vierbeiner beizubringen, die 15 bis 24 immer<br />

wieder unterschiedlich angeordneten Hindernisse<br />

in richtiger Reihenfolge und höchstem<br />

Tempo fehlerfrei zu meistern ist wirklich eine<br />

Kunst für sich, erfordert sehr viel Training<br />

und richtige Technik. Ca. 2 Jahre dauert das<br />

Training für Herrchen/Frauchen und Hund,<br />

um turniertauglich zu sein. Dies steht für unsere<br />

Mitglieder jedoch nicht immer an erster<br />

Stelle. Schon allein das gemeinsame, regelmäßige<br />

Training schweißt die Teams immens<br />

zusammen, lastet nicht nur den Hund sowohl<br />

körperlich als auch geistig sehr gut aus und<br />

macht einfach enormen Spass!<br />

Agility eignet sich annähernd für sämtliche<br />

Hunderassen. Wir haben hier bei uns von<br />

groß bis klein wirklich alles dabei. In der<br />

höchsten der drei Größenklassen (Large),<br />

stechen im weltweiten Ranking die Border<br />

Collies ehrlicherweise schon klar heraus.<br />

Diese Rasse ist für unseren schönen Sport<br />

am besten geeignet. Sportler aus Österreich<br />

Ich geh‘ zum PROFI direkt VOR ORT!<br />

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14<br />

Gemeinsame Abenteuer<br />

schweissen meinen Hund Buddy<br />

und mich noch enger zusammen!<br />

Achim Klein


15<br />

können sich immer wieder sehr gut in der<br />

Weltspitze behaupten. Ein sehr gutes Beispiel<br />

ist die mittlerweile 4-fache Weltmeisterin Lisa<br />

Frick aus Vorarlberg.<br />

Der Agilitysport hat sich seit den letzten 10<br />

Jahren sehr verändert und entwickelt sich<br />

immer noch rasant weiter. Speziell für uns<br />

als Trainer, ist es daher sehr wichtig, immer<br />

am Puls der Zeit zu bleiben. Jedes Jahr verbringen<br />

Achim Klein und ich daher mindestens<br />

zwei Wochen durchgehend auf Fortbildung<br />

bei internationalen Top-Trainern, deren<br />

Führstile zu unserer Philosophie, das Lenken<br />

und Agieren vor dem Hund, passen. Einmal<br />

jährlich halten wir auch bei unserem eigenen<br />

Trainingsgelände für die Mitglieder ein Wochenendseminar<br />

mit hochrangigen Trainern<br />

ab. Heuer freuen wir uns schon, im Rahmen<br />

unserer anstehenden 10 Jahresfeier, auf den<br />

erfolgreichen Agilitytrainer Urs Inglin aus der<br />

Schweiz. Vom 30.06. bis 01.07.‘18 werden<br />

neueste Techniken vorgestellt und gelehrt.<br />

Uns ist es sehr wichtig, in Kleingruppen von<br />

max. fünf bis sechs Kursteilnehmern zu arbeiten<br />

und wir können daher nicht grenzenlos<br />

Mitglieder aufnehmen. Aktuell sind wir<br />

auf der Suche nach zusätzlichen Trainern<br />

oder motivierten Hundesportlern, welche sich<br />

langfristig von uns zum Trainer aufbauen lassen<br />

wollen.“<br />

Achim Klein (Trainer und Sportler Flying<br />

Dogs Wörgl): „Ich wurde erst vor ca. vier<br />

Jahren mit dem Agilityvirus infi ziert. Im Welpenkurs<br />

einer klassischen Hundeschule hat<br />

mir meine damalige Trainerin gesagt, dass<br />

dieser Sport meinem Jack Russell Terrier<br />

„Buddy“ sehr gut liegen könnte und ich mir<br />

das doch mal ansehen sollte.<br />

Gesagt, getan – im ersten Moment dachte<br />

ich: „Um Gottes Willen,<br />

da musst ja rennen wie bescheuert!!“.<br />

Der extreme<br />

Spassfaktor packte mich<br />

jedoch schon beim ersten<br />

Probetraining und hat meinen<br />

Buddy und mich seitdem auch<br />

nicht mehr losgelassen.<br />

Beim Agility kommt meiner<br />

Ansicht nach die Symbiose<br />

zwischen Mensch und Hund<br />

wunderbar zur Geltung. Der gemeinsame<br />

Teamgedanke, das<br />

gegenseitige Rücksichtnehmen,<br />

die Verschmelzung zur harmonischen<br />

Einheit macht diesen<br />

Sport für mich einzigartig und<br />

so liebenswert. Mein Hund wird<br />

deshalb auf keinen Fall zum<br />

Sportgerät degradiert, sondern<br />

ganz im Gegenteil, ein noch treuerer<br />

Freund und Begleiter durch<br />

sämtliche Lebenslagen. Die zahlreichen, gemeinsam<br />

erlebten, aufregenden Abenteuer<br />

schweißen uns einfach noch intensiver zusammen.<br />

Dem Hund sind irgendwelche Zeiten und<br />

Platzierungen natürlich vollkommen egal. Der<br />

will im Prinzip nur das spannende Wettrennen<br />

gegen das eigene Herrchen oder Frauchen<br />

gewinnen. Ich kürze klarerweise Wege ab und<br />

lenke Buddy mit meinen Bewegungen durch<br />

den Parcours. Die Balance ist dabei sehr<br />

wichtig. Ich darf weder zu weit vorne noch<br />

hinten sein, um das Trieblevel und die Dynamik<br />

permanent auf höchster Stufe zu halten.<br />

Ich bin, aufgrund meiner doch sehr lautstarken,<br />

intensiven Anfeuerung auf dem Platz, in<br />

der Szene mittlerweile relativ bekannt. Dieses<br />

Achim Klein mit seinem Buddy<br />

benötige ich jedoch ausschließlich zur eigenen<br />

Motivation und um selbst die notwendige<br />

Spannung zu halten und ist nicht für den<br />

Hund gedacht. Ehrlich gesagt, bin ich froh,<br />

dass es Buddy nicht ablenkt und er das problemlos<br />

wegsteckt! :o)<br />

Ich trainiere 1 x pro Woche am Trainingsgelände<br />

und den Rest in kleinen Übungen abseits<br />

jedes gesteckten Parcours. Agilityeinheiten<br />

sind für den Hund vor allem geistig extrem<br />

anstrengend und er braucht immer wieder<br />

genügend Zeit um wieder runterzukommen.<br />

Wenn wir beispielsweise jeden zweiten Tag<br />

trainieren würden, stünde Buddy permanent<br />

unter psychischer Spannung und das ist auf<br />

Dauer überhaupt nicht gut!“<br />

Weitere Infos unter: www.flying-dogs.at<br />

Planer<br />

Dorf 21 6334 Schwoich <br />

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Telefon: 05372 581 12<br />

Ihr Nahversorger in Schwoich!


16<br />

SegelFLiegen - Pure Freiheit


17<br />

Lautlos am Himmel schweben, wie ein Vogel<br />

durch die Luft gleiten und den Alltag<br />

unter sich zurücklassen. Im Einklang mit<br />

der Natur die eigenen Grenzen erfahren,<br />

spekulieren und Entscheidungen treffen,<br />

und die dritte Dimension hautnah erleben,<br />

das ist Segelflug.<br />

„Nur die Dunkelheit oder schlechtes Wetter holen<br />

die Segelfl ieger vom Himmel“. Dies könnte<br />

man wohl als gemeinsames Motto der Segelfl<br />

ugfamilie bezeichnen.<br />

Jeder Pilot beschreibt es wieder ein wenig anders,<br />

was genau ihn am Segelfl ug fasziniert.<br />

Manche haben eine Vorliebe für Streckenfl ug,<br />

andere für Kunstfl ug, für einige ist es das gegenseitige<br />

Messen im Wettbewerb und manche<br />

fl iegen einfach zum Plausch durch die Gegend.<br />

Gemeinsam ist aber bei fast allen die Faszination<br />

über die Kombination von Hightech und<br />

Natur. Mit einem Adler zusammen in den Alpen<br />

kreisen, über einen Gletscher fl iegen und unten<br />

den eigenen Schatten sehen, aus Perspektiven<br />

auf die Welt sehen, die man sonst nicht hat. Das<br />

Sportgerät Flugzeug ist hochmodern, und trotzdem<br />

kommt man ohne Aufwinde nicht weit.<br />

Faszinierend ist auch die Kombination von<br />

Teamsport und Einzelkämpferei. Am Boden<br />

ist man auf einander angewiesen, man<br />

braucht die gegenseitige Hilfe. In der Luft<br />

kommt es auf den einzelnen Piloten an, wie<br />

lange er oben bleibt. Wer auf Strecke geht,<br />

fl iegt aber oft im Team mit einem Kameraden<br />

in einem zweiten Flugzeug. Zu zweit Thermik<br />

fi nden ist einfacher.<br />

Hannes Lemberger aus Unterlangkampfen<br />

(Segelfluglehrer, seit 29 Jahren Pilot<br />

beim Fliegerclub Kufstein-Langkampfen):<br />

“Ich war, wie vermutlich so viele, bereits<br />

seit ich gehen konnte vom Fliegen begeistert.<br />

Mich ließ das Ganze jedoch, im Vergleich zu<br />

den meisten anderen, nie wieder los! Mit 17<br />

Jahren absolvierte ich meinen Segelfl ugschein<br />

und bereits ein Jahr darauf den Motorpilotenschein.<br />

Hannes Lemberger<br />

Die Faszination des Segelfl iegens beschreibt<br />

meiner Ansicht nach Reinhard Mey‘s bekanntes<br />

Lied „Über den Wolken“ sehr treffend. Die<br />

Mystik, die Aura der Freiheit, das annähernd yogaähnliche<br />

Abschalten in der Luft und die totale<br />

Konzentration auf den Flug, der unnachahmliche<br />

Blickwinkel auf die Welt, die Ausgeliefertheit<br />

an die Natur, Selbstvertrauen – dies ließe sich<br />

schier endlos fortführen. Ich bin trotz meiner ca.<br />

1.000 Flugstunden immer noch fasziniert und<br />

kann mir ein Leben ohne dieses wunderbare<br />

Hobby nicht vorstellen.<br />

Bereits mit 15 Jahren darf man mit der Ausbildung<br />

zum Segelfl ugschein beginnen und mit 16<br />

Jahren die dazugehörige Segelfl ugprüfung absolvieren.<br />

Die Jugend wird bei unserem Verein<br />

Zum Jubiläum: Grundkurs € 430,– statt € 550,–<br />

Tandemflüge, Aus- & Weiterbildung, Verkauf, Verleih


18<br />

Christian Gruber<br />

Der Flugsport hat<br />

mein Leben veraendert!<br />

Christian Gruber


gefördert, das heißt so lange unsere Mitglieder<br />

zur Schule gehen oder noch in Ausbildung sind<br />

muss lediglich die Hälfte der Mitgliedsbeiträge<br />

bezahlt werden.<br />

wieder mit Hannes das Segelfl iegen und<br />

ab dem Zeitpunkt wo wir vom Motorfl ieger<br />

abgekoppelt wurden, war‘s völlig um mich<br />

geschehen.<br />

19<br />

Segelfliegen ist bei weitem nicht so teuer,<br />

wie man vielleicht vermutet!<br />

Der Segelfl ugschein kostet inklusive Flugstunden<br />

Gesamt in etwa € 2.500,–, die einmalige<br />

Einschreibgebühr in unseren Verein € 925,00<br />

und der Mitgliedsbeitrag € 65,00 pro Monat.<br />

Die Nutzung unserer vereinsinternen, bestens<br />

gewarteten Segelfl ugzeugen ist im monatlichen<br />

Mitgliedsbeitrag bereits integriert. Dazu kommen<br />

im Anschluss nur noch die jeweiligen Startgebühren<br />

von € 40,00 für‘s Hinaufschleppen<br />

durch unsere Motorfl ieger. Wenn man bedenkt,<br />

dass gute Segelfl ieger nach einem Start bis zu<br />

12 Stunden durchgehend fl iegen und dabei an<br />

die 1.000 km zurücklegen können, sind die<br />

Kosten pro Flug überschaubar. Möglich ist das<br />

Ganze allerdings nur aufgrund unserer Non-<br />

Profi t Vereinsstruktur, wo sämtliche unserer<br />

120 Mitglieder tatkräftig mithelfen und sich<br />

laufend gegenseitig unterstützen. Bei uns<br />

passiert alles ehrenamtlich in Eigenregie und<br />

es existieren keine Angestellten. Segelfl ug in<br />

Langkampfen ist somit ein absoluter Teamsport!<br />

Christian Gruber, Segelkunstflugpilot<br />

aus Kufstein: „Um meiner Frau aus Berlin<br />

einmal unsere wunderschöne Heimat von<br />

oben zu zeigen, fuhren wir vor ca. 4 Jahren<br />

an einem kinderfreien Samstag kurzerhand<br />

zum Flugplatz in Langkampfen. Während<br />

dem Kaiserrundfl ug ließ mich unser damaliger<br />

Pilot Hannes Lemberger selbst ein<br />

wenig lenken und dabei entfachte mein<br />

Flugfi eber! Noch während des Fluges entschied<br />

ich, das auch unbedingt lernen zu<br />

wollen. Drei Wochen darauf probierte ich<br />

Im höchsten Eiltempo absolvierte ich binnen<br />

einem einzigen Jahr den Segelfl ugschein.<br />

Während dieser Zeit war ich annähernd täglich<br />

am Flugplatz in Langkampfen anzutreffen.<br />

Vor zwei Jahren machte ich noch dazu<br />

die Segelkunstfl ugausbildung. Wenn mich<br />

etwas fasziniert, dann betreibe ich das Ganze<br />

extrem und will mich ständig weiterentwickeln.<br />

Den meisten Segelfl ugpiloten reicht<br />

es, sich nach Feierabend in den Flieger zu<br />

setzen und laufend wiederkehrend gewohnte<br />

Routen zu fl iegen. Natürlich spielt hierbei der<br />

Sicherheitsaspekt auch eine bedeutende Rolle.<br />

Man ist der Natur ausgeliefert und muss ohne<br />

jeglichen Motor den Heimatfl ugplatz wieder<br />

erreichen. Sogenannte Außenlandungen auf<br />

sonstigen freien Feldern sind immer etwas<br />

problematisch, weil man den Untergrund nicht<br />

kennt, unerwartete Hindernisse auftreten können,<br />

etc. – permanent gewohntes Terrain und<br />

die damit verbundene Routine beruhigt defi nitiv.<br />

Christian Gruber<br />

Ich suchte jedoch immer schon größere Herausforderungen.<br />

Sowohl das Strecken- aber auch<br />

das Kunstfl iegen hat für mich absolut seinen<br />

Reiz. Beim Streckenfl iegen versucht man mittels<br />

Thermik so weit wie möglich zu kommen<br />

und geht mit der wertvollen Flughöhe äußerst<br />

gewissenhaft um. Im Prinzip befi ndet man sich<br />

ständig auf der Suche nach Aufwinden, welche<br />

das Flugzeug nach zurückgelegten Distanzen<br />

(Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 120 km/h)<br />

und damit verbundenem Höhenverlust wieder<br />

steigen lassen. Warme Luft steigt nach oben,<br />

kann mehr Feuchtigkeit speichern und an bestimmten<br />

Stellen bilden sich kleine Wölkchen,<br />

welche meist ein Indiz für Auftriebsstellen sind.<br />

Auch an unseren Bergwänden kann unter gewissen<br />

Voraussetzungen Luft nach oben strömen.<br />

Das krasse Gegenteil ist beim Kunstfl ug<br />

gefordert.<br />

„Wie kann ich am kunstvollsten Höhe vernichten,<br />

um ein möglichst spektakuläres<br />

Programm abzuliefern?“<br />

Man wird auf ca. 1.600 m in die Höhe geschleppt<br />

und vollführt ausschließlich mittels<br />

der eigenen Geschwindigkeit von ca. 220 km/h<br />

Loopings, Rollen, Messer- oder Trudelfl üge, etc.<br />

Mein persönliches Ziel für heuer ist das silberne<br />

Leistungsabzeichen sowohl im Streckenfl ug<br />

(300 km Flug über eine fi xe Dreiecksroute) als<br />

auch im Segelkunstfl ug (klar defi niertes Kunstfl<br />

ugprogramm mit strikter Reihenfolge und vorgegebenem<br />

Luftraum).“<br />

Weitere Infos unter: www.fliegerclub-kufstein.at<br />

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20<br />

Drosseln sind Voegel!<br />

sie in Motorraeder zu stecken<br />

ist Tierquaelerei!


21<br />

Leidenschaft Motocross<br />

Die Anforderungen an Mensch und Material<br />

machen Motocross zu einer faszinierenden<br />

Extremsportart, schließlich<br />

bewegt man sich bei Motocross-Rennen<br />

immer im Grenzbereich. Deshalb sollten<br />

Cross-Einsteiger über eine gute Grundkondition<br />

verfügen und auch gerne mal<br />

einen Schraubenschlüssel in die Hand<br />

nehmen.<br />

Die wilde Hatz geht nämlich nicht nur in die<br />

Knochen, sondern auch aufs Material. Auf<br />

meterhohe Sprünge folgen oft Waschbrett-<br />

Passagen und tiefe Bodenwellen, bei denen<br />

sowohl die Technik des Motorrades als auch<br />

die Muskulatur Höchstleistungen vollbringen<br />

muss. Aber gerade diese Mischung macht‘s.<br />

Große Starterfelder und ein breites Spektrum<br />

an Veranstaltungen beweisen die Popularität<br />

dieser Motorrad-Disziplin, die vor allem junge<br />

Sportler in ihren Bann zieht.<br />

Neueinsteiger tun sich im Motocross-Sport<br />

relativ leicht, eine dem eigenen Alter und<br />

Leistungsvermögen angemessene Klasse zu<br />

fi nden, denn schon für sechsjährige Knirpse<br />

gibt es eine eigene Klasse, die allerdings<br />

kindgerecht aufbereitet ist. Die Clubsport-<br />

Motocross-Szene bietet die Möglichkeit, in<br />

allen Klassen seinem Drang nach Fun und<br />

Geschwindigkeit freien Lauf zu lassen.<br />

Matteo Egger aus Kufstein (14 Jahre):<br />

„Beim Motocross kann ich vollkommen abschalten<br />

und alles, was mich ansonsten so<br />

beschäftigt, rückt während der intensiven<br />

Zeit auf dem Motorrad in den kompletten<br />

Hintergrund. Die regelmäßigen Auszeiten<br />

helfen, neue Blickwinkel auf Herausforderungen<br />

im Alltag zu bekommen, öffnen sehr<br />

oft Scheuklappen und schaffen einen optimalen<br />

Ausgleich. Ich wünsche jedem so eine<br />

Passion!<br />

Ich habe vor knapp fünf Jahren, also bereits<br />

mit stolzen 9 Lenzen, mit dem Motocross<br />

begonnen. Für viele ist das im ersten Moment<br />

etwas befremdlich, weil man bei uns ja<br />

frühestens erst ab dem vollendeten 15. Lebensjahr<br />

einen Mopedführerschein bekommen<br />

kann. Das ist nur möglich, weil wir auf<br />

Privatbesitz fahren, wo die Straßenverkehrsordnung<br />

keine Gültigkeit besitzt. Auch unsere<br />

Motorräder selbst sind nicht für den Betrieb<br />

auf gewöhnlichen Straßen konzipiert. Ein<br />

Licht sucht man beispielsweise vergeblich!<br />

Am Anfang habe ich mit einer kleinen Automatikmaschine<br />

im Garten meiner Schwester<br />

eifrig Runden gedreht. Mein Vater war sicherlich<br />

der entscheidende Auslöser und mir ist<br />

durchaus bewusst, dass nicht jeder die einzigartige<br />

Möglichkeit bekommt, diesen tollen<br />

Matteo Egger<br />

Sport von klein auf auszuüben. Dafür und für<br />

die laufende großartige Unterstützung bin ich<br />

ihm sehr dankbar. Er ist einfach der Geilste<br />

weit und breit!! :o)<br />

Nach einiger Zeit bin ich dann auf 125ccm<br />

umgestiegen. Serienmäßig wird mit so einem<br />

Teil bis zu 110 km/h gefahren. Man hat<br />

also hier bereits ganz schön Dampf unterm<br />

Hintern. Alles in allem ist mein Hobby schon<br />

recht aufwendig. Zu den jeweiligen Rennen<br />

fahren wir mit einem VW-Bus, der mit Werkzeug,<br />

Ersatzteilen (Bremssättel, Luftfi lter,<br />

Reifen, etc.) und sonstigem (Benzin, Schmierstoffe,<br />

etc.) bis oben hin vollbepackt ist. Irgendetwas<br />

muss immer wieder ausgetauscht<br />

oder repariert werden. Da die entsprechende<br />

Straßenzulassung fehlt, muss das Motorrad<br />

selbst natürlich auch mit.<br />

Ich trainiere zwei bis drei mal pro Woche beim<br />

Motocross Übungsgelände des MC-Kundl.<br />

Rudi Egger<br />

Motorsport Support<br />

REMS Motorsport Support · Ludwig-Weinoldweg 4 · A-6330 Kufstein<br />

Tel. +43(0)699.17309939 · www.facebook.com/remsmotorsport


22<br />

Wer vor der Kurve nicht bremst,<br />

war auf der Geraden zu langsam.


1x wöchentlich fi ndet das Training unter Leitung<br />

unseres Trainers Patrick Laiminger statt.<br />

Motocrosstraining besteht aber nicht nur aus<br />

reinen Fahrzeiten. 2 bis 3 mal pro Woche<br />

absolviere ich zusätzlich intensive Laufeinheiten.<br />

Motocross ist sehr anstrengend und<br />

wenn man die Kraft und Luft verliert, wird<br />

es schwierig die notwendige Konzentration<br />

hoch zu halten, man fährt im Verlauf eines<br />

langen Rennens zunehmend unsauberer und<br />

trifft schlechtere Entscheidungen. Ausgelaugt<br />

wird auch die generelle Wahrnehmung eingeschränkt,<br />

was einem das wichtige Agieren<br />

mehr und mehr erschwert. Irgendwann reagiert<br />

man nur noch auf unvorhergesehene,<br />

laufend schnell eintreffende Ereignisse und<br />

verliert vollends den Gesamtüberblick. Einerseits<br />

ist dies sehr gefährlich und andererseits<br />

wäre es unmöglich unter solchen Voraussetzungen<br />

schnell zu sein bzw. gute Platzierungen<br />

herauszufahren. Des weiteren trainieren<br />

wir in der Sportklasse der Neuen Mittelschule<br />

Kufstein immer wieder Kraft und Stabilisation,<br />

was für sämtliche Genres wichtig ist. Mir<br />

gefällt dieser zusätzliche Schwerpunkt in der<br />

Schule übrigens extrem gut, weil wir im Zuge<br />

dessen immer wieder interessante Sportarten,<br />

wie zum Beispiel letztens Baseball oder<br />

American Football, kennenlernen und selbst<br />

ausprobieren dürfen. Trainer oder Spieler<br />

unterschiedlicher Vereine kommen zu uns in<br />

die Schule, stellen ihren jeweiligen Sport vor<br />

und machen mit uns gemeinsam ein entsprechendes<br />

Schnuppertraining.<br />

Am besten bin ich momentan noch beim Start.<br />

Das schnelle Losbrettern liegt mir sehr gut.<br />

Verbessern muss ich laufend die Geschwindigkeit.<br />

Ich habe sehr oft noch zu viel Respekt<br />

und traue mich nicht immer tatsächlich<br />

ans Limit zu gehen. Hin und wieder blockiert<br />

mich mein mulmiges Gefühl und hindert mich<br />

daran, das Gas in den richtigen, frühestmöglichen<br />

Situationen voll aufzudrehen bzw. erst<br />

zum spätesten Zeitpunkt wieder loszulassen.<br />

Ein gewisser Grundrespekt ist durchaus angebracht<br />

und schützt vor dem stetig verlockenden<br />

Wahnsinn. Um in den Rennen vorne<br />

mitzufahren ist Angst jedoch nicht wirklich<br />

ein sonderlich brauchbarer Begleiter. Natürlich<br />

versucht sich jeder einzelne in diesem<br />

Sport an der persönlichen Grenze des Machbaren<br />

zu bewegen und manchmal wird auch<br />

23<br />

schmerzlich über das Ziel hinausgeschossen.<br />

Meine Mutter sagt daher ständig, ich sollte<br />

unbedingt mit Kopf fahren und immer gut<br />

aufpassen. Mein Vater, der berufl ich im Rennsport<br />

tätig ist, gibt mir diesbezüglich eindeutig<br />

gegenteilige Tipps. „Schalte den Kopf aus,<br />

denk nicht zu viel nach, geh an die Grenzen<br />

und immer wieder ganz leicht darüber, etc.“ –<br />

Dass wir deshalb zu Hause manchmal nicht<br />

alle ganz harmonisch ein und der selben Meinung<br />

sind, ist nachvollziehbar. :o)<br />

Im allerletzten Moment, kurz vor dem Startschuss,<br />

überfällt mich schon immer wieder<br />

die blanke Angst und ich frage mich: „Verdammt<br />

nochmal, was mache ich hier überhaupt!<br />

Das ist der pure Wahnsinn, ich dreh<br />

wieder um!“ – ab dem Startschuss ist dieses<br />

Gefühl aber wieder verfl ogen, weicht der reinen<br />

Konzentration und dem Trieb. Die Überwindung<br />

der Angst ist meiner Ansicht nach<br />

der Schlüssel zum Erfolg und hilft mit Sicherheit<br />

auch im restlichen Leben, abseits jeder<br />

Rennstrecke, freier und selbstbewusster zu<br />

handeln.“<br />

Weitere Infos: www.mc-kundl.at<br />

USELESS<br />

Die kufsteiner Rockband<br />

endlich wieder Live on Tour<br />

Freiheit ist mein König<br />

www.facebook.com/useless.rockband<br />

Die drei unverbesserlichen Kerle (Harry Henikl, Stefan Kirchner, Hannes<br />

Jenewein) haben sich, nach ausgedehnter Verschnaufpause, wieder bei<br />

den bedeutendsten, heimischen Festivals 2018 angesagt. Ganz nach dem<br />

Motto „Wenn’s nicht grooved ist‘s für‘n Arsch!” legt Useless los und<br />

bringt unter anderem auch wegen der schier spürbaren Ehrlichkeit, Lust<br />

und Purheit das Publikum innerhalb kürzester Zeit auf die angemessene<br />

Betriebstemperatur!<br />

Woergl<br />

<br />

Angath


24<br />

Tobias Ebster<br />

vom MC Kundl


25<br />

Alpencup in Kundl<br />

Spektakuläre Sprünge, laute Motoren,<br />

Adrenalin pur! Wer sich selbst ein Bild von<br />

unseren heimischen Motocross-Sportlern<br />

machen will, ist beim anstehenden Alpencup-<br />

Rennen in Kundl natürlich herzlich willkommen.<br />

Die Turnierserie macht von 09. bis zum<br />

10. Juni beim beeindruckenden Motocross-<br />

Gelände des MC Kundl halt. Ihr werdet Euch<br />

wundern, was hier alles geboten wird.<br />

An sieben Austragungsstätten (von Südtirol<br />

bis Baden Württemberg) wird jeweils zweitägig<br />

der Alpencup ausgetragen. Von den<br />

Kleinsten bis zu den Großen sind sämtliche<br />

Leistungsklassen am Start und fahren um<br />

gute Platzierungen.<br />

Der 20-jährige heimische Tobias Ebster vom<br />

MC Kundl (Bild links) konnte beim letzten<br />

Alpencuprennen in Pfi tsch/Südtirol in der<br />

höchsten SuperClass den ausgezeichneten<br />

4. Platz einfahren und hat sich auch für den<br />

kommenden Heimbewerb in Kundl sehr viel<br />

vorgenommen.<br />

„Ich kenne unsere vereinseigene Trainingsstrecke<br />

wie meine Westentasche und rechne<br />

mir gute Chancen aus, ganz vorne mitzufahren!<br />

Mit etwas Unterstützung des begeisterten<br />

Publikums ist alles möglich! Ich freue<br />

mich schon riesig auf die spannenden Rennen!“<br />

Weitere Infos: www.endurocross.at<br />

Bild © www.endurocross.at<br />

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26<br />

Lara Tonak (15 Jahre)<br />

Simone Stelzer (14 Jahre)<br />

Tri-x team Kufstein<br />

Der Gesamtverein TRI-X Team Kufstein ist in drei separate Sektionen<br />

(Schwimmen, Triathlon & Leichtathletik) unterteilt. Sowohl Anfänger<br />

als auch Fortgeschrittene in den jeweilig angebotenen Sektionen sind<br />

bei den erfahrenen Trainerteams in sehr guten Händen.<br />

Stefan Holzeisen (staatl. geprüfter Trainer für Leichtathletik, staatl. geprüfter<br />

Trainer Athletik, Fitness und Koordination): „Seit 2012 ist die Sektion Leichtathletik<br />

mit Schwerpunkt Laufen fi xer Teil des TRI-X Teams Kufstein. Bei uns<br />

werden sämtliche Disziplinen, von Sprint über Mitteldistanzen bis hin zur<br />

Langstrecke, trainiert. Neben den reinen Laufathleten betreuen wir zusätzlich<br />

die Triathleten, welche von unserem umfangreichen Know-How profi tieren.<br />

Ebenso verhält es sich mit der Sektion Schwimmen, was die Gesamtheit des<br />

Vereines tirolweit einzigartig macht. Der Zusammenschluss der drei Sektionen<br />

bringt sportartübergreifend ausschließlich Vorteile und bündelt Kompetenzen.<br />

Auch die jeweiligen Trainer erweitern durch stetigen gegenseitigen<br />

Austausch ihren Horizont und entdecken immer wieder neue Strategien<br />

oder Ansätze für das eigene Training.<br />

Im gesamten Verein TRI-X Kufstein werden momentan ca. 150 aktive Mitglieder<br />

betreut – 35 davon ausschließlich in unserer Sektion Leichtathletik.<br />

Als größten Erfolg betrachte ich nicht bisherige Titel oder Meisterschaften,<br />

sondern, dass sich unsere Sportler/innen durch die zahlreichen, aufbauenden<br />

Trainingseinheiten über die Jahre hinweg stetig weiterentwickeln<br />

und die von uns gemeinsam immer wieder neu gesteckten Ziele Schritt<br />

Stefan Holzeisen


Katharina Hechenbichler (13 Jahre)<br />

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für Schritt erreichen. Titelgewinne sind im Nachwuchsbereich<br />

kein automatisches Indiz für erfolgreiche<br />

Trainingsarbeit, da sich die Entwicklungsphasen<br />

individuell sehr stark unterscheiden. Spätentwickler<br />

werden sich zu Beginn nie gegen Frühentwickler<br />

durchsetzen können, sondern brauchen eine längere<br />

biologische Reifungszeit. Dies zu erkennen und jedes<br />

Kind anhand Beurteilung des eigenen Iststandes und<br />

aktuellen Leistungsvermögens mit Spass und Freude<br />

zu trainieren ist eine Kunst, die weitsichtige, gut<br />

ausgebildete Vereinstrainer verstehen. Kurzfristige<br />

persönliche Erfolge und Titel werden meist von übermotivierten<br />

Eltern gefordert und gehen meist gegen<br />

die Natur der jeweiligen jungen Sportler/innen, die auf<br />

lange Sicht unter dem künstlichen Erfolgsdruck leiden,<br />

irgendwann eine Abneigung entwickeln und dem<br />

Ganzen oft zeitgleich mit der Loslösung vom Elternhaus<br />

den Rücken kehren. Schade um die investierte<br />

Zeit und die verschwendete Energie! Nachhaltigkeit<br />

ist oberstes Gesetz! Die Eltern unserer Sportler/innen<br />

verstehen die richtige Philosophie, unterstützen<br />

ausschließlich positiv ihre Sprösslinge und erreichen<br />

dadurch eine freudvolle und trotzdem ambitionierte<br />

Gesamtatmosphäre, welche für langfristiges, zielgerichtetes<br />

Arbeiten unausweichlich notwendig ist.<br />

Ein Kind will erstmal nicht trainieren, sondern mit seinen<br />

Freunden Spass haben und eine tolle gemeinsame<br />

Zeit verbringen – alles andere wäre kontraproduktiv!<br />

Der Rest kommt Schritt für Schritt – zugegeben in den<br />

aktuellen Zeiten der immer noch weiter fortschreitenden<br />

Leistungsgesellschaft nicht immer ganz einfach<br />

zu erkennen und vor allem zu praktizieren!<br />

Bei unserem Lauftraining wird auch im Leistungsbereich<br />

nur ein Bruchteil mit tatsächlichen Laufeinheiten<br />

verbracht. Umfangreiche Stretching-, Stabilisations-,<br />

Koordinations-, Kraftübungen dienen dazu, die generellen<br />

motorischen Fähigkeiten zu erhöhen. Zu Beginn<br />

wird jedoch sehr auf Polysportivität mittels spassvollen<br />

Spielen mit Teilen aus vielen üblichen Bewegungssportarten<br />

geachtet (Bsp. Ball- oder Fangspiele).<br />

Ab bereits 7 Jahren kann man an Wettkämpfen teilnehmen,<br />

welche immer in altersgemäße Klassen eingeteilt<br />

sind. Eine Teilnahme an den Österreichischen<br />

Meisterschaften ist ab der Leistungsklasse U16 möglich.<br />

Ab 7 Jahren können interessierte Kids vorbeikommen<br />

und zu Beginn 1 x pro Woche beim Sportplatz in Kufstein<br />

Spass haben. Mitzubringen sind eigentlich nur<br />

Turnschuhe und übliche Sportbekleidung. Wir freuen<br />

uns über jeden einzelnen Zuwachs in unseren motivierten<br />

Trainingsgruppen. Ab 11 bis 12 Jahren wird<br />

in der Regel bereits 3 x wöchentlich trainiert, wobei<br />

auch mit Neu- oder Quereinsteigern ausschließlich<br />

anhand des jeweiligen Entwicklungsstandes behutsam<br />

losgelegt wird.“<br />

Weitere Infos unter:<br />

Stefan Holzeisen · Tel. 0660-5629644<br />

www.tri-x-kufstein.at<br />

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28<br />

Lara Tonak Katharina<br />

Simone Stelzer<br />

Hechenbichler<br />

Durch das Laufen kann sie die überschüssige<br />

Energie rauslassen und fi ndet<br />

dadurch einen optimalen Ausgleich. Kurz<br />

vor dem Start hat Lara meistens unbewusst<br />

einen Ohrwurm im Kopf. Momentan<br />

ist‘s der Song „Barbie Girl“. Das hilft<br />

ihr, sich nicht ablenken zu lassen und die<br />

Konzentration hoch zu halten. Sie will gerne<br />

Sportwissenschaften oder Sportmedizin<br />

studieren.<br />

Glaubt, dass sie ohne ihren geliebten<br />

Sport ganz „anders“ aussehen würde!<br />

Simone wünscht sich, dass sie und ihre<br />

Freundinnen auch in ein paar Jahren<br />

noch gemeinsam Spass am Laufsport<br />

haben. Ihr nächstes größeres Ziel ist ein<br />

Österreichischer Meistertitel in einer Einzeldisziplin.<br />

„In Teambewerben haben wir<br />

drei den Vorteil gegenüber vielen anderen,<br />

dass jede einzelne sehr stark läuft.“<br />

Liebt die 800m so sehr, dass sie 2017<br />

mit einer beeindruckenden Zeit von<br />

02:30,31 Min. auf Platz 1 der österreichischen<br />

Bestenliste U14 landete. Längere<br />

Distanzen mag sie nicht so gerne, weil sie<br />

während dieser Zeit dann immer über so<br />

viel Blödsinn nachdenken muss.<br />

Katharina würde irgendwann sehr gerne<br />

bei den Olympischen Spielen starten.


29<br />

oesterreichische<br />

Meister 2018<br />

Im letzten Jahr belegte das sympathische<br />

Powerteam vom TRI-X Kufstein bei<br />

den österreichischen Meisterschaften im<br />

3 x 800m U16-Staffelbewerb noch mit einer<br />

Gesamtzeit von 07:33,72 den zweiten<br />

Platz. Heuer hat es endlich geklappt. Am<br />

12. Mai wurde das restliche Starterfeld<br />

von den drei quirligen Mädels in Amstetten<br />

mit einer Zeit von 07:17,89 und 7,22<br />

Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte<br />

Team vom ULC Riverside Mödling<br />

gnadenlos in Grund und Boden gelaufen!<br />

Im Crosslauf hatte es bereits 2017 mit dem<br />

Österreichischen Meistertitel geklappt. Nach<br />

den letztjährigen Tiroler Meistertiteln im Staffelbewerb<br />

der 3 x 800 m sowohl im U18-Bewerb<br />

als auch in der allgemeinen offenen Klasse,<br />

durften die Freundinnen Katharina Hechenbichler<br />

(13 Jahre), Simone Stelzer (14 Jahre) und<br />

Lara Tonak (15 Jahre) heuer über einen weiteren<br />

höchsten, nationalen Nachwuchstitel jubeln.<br />

Die drei Mädels werden von Stefan Holzeisen<br />

trainiert. Am TRI-X Team Kufstein lieben sie<br />

den starken Zusammenhalt schon fast wie in<br />

einer zweiten Familie, dass trotz oder genau<br />

wegen dem großen Spass sehr viel weitergeht,<br />

die gemeinsamen Ausfl üge und Aktivitäten wie<br />

zum Beispiel Trainingslager, Klettern, Wandern,<br />

Schwimmen oder Pizzaessen, u.v.m.<br />

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30<br />

WSC Kiefersfelden-Rosenheim<br />

Bereits 1969 wurde in Kiefersfelden der Wasserski- und Wakeboardlift,<br />

als damals weltweit dritte Anlage, am Hödenauer<br />

See eröffnet. Der dazugehörige Verein „Wasserskiclub<br />

Kiefersfelden-Rosenheim“ wurde 1971 gegründet und darf<br />

sich, ohne jegliche Übertreibung, als Deutschlands Aushängeschild,<br />

quasi als der „FC Bayern München des Wasserskisports“,<br />

bezeichnen – aktueller Rekordmeister sowohl<br />

in unzähligen Einzel- als auch Teambewerben, aber auch<br />

zahlreiche Europa- und Weltmeistertitel konnten und können,<br />

quer durch sämtliche Disziplinen, immer wieder eingeheimst<br />

werden. Immenses Know-How, gepaart mit der<br />

langjährigen Tradition, den wirklich herausragenden Trainingsmöglichkeiten<br />

und besten Bedingungen – irgendetwas<br />

wird hier definitiv richtig gemacht!<br />

Thomas Bauer, erster Vorsitzender und ehemaliger Weltrekordhalter<br />

im Weitsprung (63m) über den Verein: “Bei unserem<br />

Wasserskiclub werden von den aktuell 75 Mitgliedern sämtliche<br />

drei klassischen Wasserskidisziplinen (Slalom, Weitsprung und<br />

Trickski) ausgeübt. Aber auch das, seit längerem sehr trendige<br />

und beliebte, Wakeboard steht unseren Sportlern zur Verfügung.


Von außen betrachtet sieht das Ganze fälschlicherweise<br />

für sehr viele relativ gemütlich aus.<br />

Der Eindruck täuscht allerdings. Es sind zum<br />

Beispiel häufi g Mannschaften anderer Sportarten<br />

bei uns auf Besuch und berichten immer<br />

wieder von Muskelkatern an Stellen, wo bis<br />

dato keinerlei Muskeln vermutet wurden. Vor<br />

zwei Jahren war zum Beispiel der damalige<br />

Zweitligakader vom TSV 1860 München zu<br />

Gast. Der darauffolgende Tag musste, laut Info<br />

des Trainers, unvorhergesehen als kompletter<br />

Regenerationstag für die beeinträchtigten<br />

Profi fußballer verbracht werden. Beim Wasserskifahren<br />

werden neben Kondition auch annähernd<br />

sämtliche Muskelgruppen trainiert.<br />

31<br />

Wasserski und Wakeboard<br />

sind einfach die coolsten<br />

und geilsten Sportarten<br />

die es gibt! bitte nicht beleidigt<br />

sein, wenn das suchtpotential<br />

gnadenlos zuschlaegt!<br />

Thomas Bauer<br />

In unserer Schnuppergruppe kann man bereits<br />

ab stolzen sechs bis sieben Jahren ein bis<br />

zweimal wöchentlich, vorerst völlig kostenlos,<br />

beginnen. Außer handelsüblicher Badebekleidung<br />

wird alles weitere vom Verein tatsächlich<br />

gratis zur Verfügung gestellt. Auch selbst<br />

die dazugehörigen Liftzeiten sind davon für<br />

Schnupperkinder nicht ausgenommen. Nach<br />

mehrmaligem Erscheinen und offenkundigen<br />

Interesse fragen wir schon natürlich irgendwann<br />

mal nach, ob der- oder diejenige nicht<br />

Lust hätte bei unserem Verein mitzumachen.<br />

Aufgrund des extremen Spassfaktors bleiben<br />

80% der Kinder.<br />

Der Mitgliedsbeitrag für Kinder liegt aktuell<br />

bei € 80,00 pro Jahr. Im Prinzip sind dadurch<br />

vorerst sämtliche Kosten gedeckt. Irgendwann<br />

wird wahrscheinlich anstelle der ständigen<br />

Leihanzüge um ca. € 50,00 ein eigener<br />

Neoprenanzug gewünscht. Eigene Wasserski<br />

und Bindung sind dann je nach Hersteller<br />

schon etwas teurer. Dies liegt jedoch eindeutig<br />

beim Sportler selbst, da vereinsseitig<br />

genügend Leihmaterial vorhanden ist.<br />

Zuerst werden die Kleinen von erfahrenen<br />

Wasserskifahrern mitgenommen und lernen<br />

Thomas Bauer (Erster Vorsitzender & Inhaber des Liftes)<br />

so behutsam, wie sich Geschwindigkeit auf<br />

dem Wasser anfühlt, dass es hin und wieder<br />

etwas spritzt und mit der Zeit, wie man sich<br />

auf dem Ski richtig verhält. Recht zügig wollen<br />

sie aber dann schon selber, zuerst kniend<br />

auf entsprechenden Brettern, losdüsen. Anfänglich<br />

fährt daneben noch ein Begleiter mit,<br />

reicht die Hand, stützt in manchen Momenten<br />

noch etwas ab und nach recht kurzer Zeit ziehen<br />

die stolzen Kids schon selbstständig ihre<br />

fl otten Kreise am See.<br />

Jeder der Lust bekommen hat diesen sehr<br />

geilen Sport mal selbst auszuprobieren ist<br />

natürlich jederzeit sehr herzlich eingeladen.<br />

Wir organisieren laufend Kurse in sämtlichen<br />

Leistungsbereichen vom Einsteiger bis zum<br />

Profi ! Unser Lift ist von Ostern bis Anfang Oktober<br />

durchgehend geöffnet!<br />

WSC Kiefersfelden-Rosenheim e. V.<br />

kontakt@wsc-kiefersfelden-rosenheim.de<br />

www.wsc-kiefersfelden-rosenheim.de<br />

Der Wasserskilift für<br />

Anfänger, ros & Gruppen<br />

am Hödenauer See in Kiefersfelden<br />

Wasserski & Wakeboard<br />

kann jeder!<br />

Ausführliche Infos unter www.wetsports.de


32<br />

Jana Wittenbrock<br />

Bei annaehernd jedem wetter<br />

auf dem Wasser - fuer manche<br />

haben wir deFINitiv einen Knall!<br />

Jana Wittenbrock


Jana Wittenbrock, die 29-jährige ursprüngliche Bielefelderin, vielfache<br />

Deutsche Meisterin, Europa- und Weltmeisterin und noch dazu aktuelle<br />

Weltrekordhalterin trainiert 6 bis 7 Mal pro Woche hier in Kiefersfelden.<br />

Allein in der vergangenen Saison 2017 gewann sie zum dritten Mal in Folge<br />

den Gesamtweltcup im Slalom, wurde zum vierten Mal in Folge Deutsche<br />

Mannschaftsmeisterin und zum 19. Mal Deutsche Meisterin. An der letzten<br />

Weltmeisterschaft konnte Jana aufgrund einer Rückenverletzung leider<br />

nicht teilnehmen – zum großen Glück ihrer mit Sicherheit erleichterten<br />

Mitbewerberinnen! Dadurch ist die zuvor Weltranglistenführende auf den<br />

zweiten Platz gerutscht. Platz Zwei steht der ambitionierten Sportlerin übrigens<br />

generell relativ schlecht ... :o)<br />

Der mentale<br />

33<br />

„Am Wasserski liebe ich die Verschmelzung annähernd sämtlicher sportlicher Bereiche.<br />

Die umfangreiche Kombination aus Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit, Koordination<br />

und Stabilisation benötigt man in sehr wenigen Sportarten. Die Sportler sind sehr<br />

cool, uns verbinden identische Ziele und vor allem die gemeinsame Leidenschaft. Als<br />

4-jährige bin ich schon das erste mal am Wasserskilift in Paderborn gefahren. Die<br />

Faszination hat seit Beginn keinen Funken nachgelassen. Meinen ersten Wettkampf<br />

bestritt ich mit 7 Jahren, mit 10 Jahren die erste Deutsche Meisterschaft und mit<br />

12 Jahren meine erste Jugend-EM. Nach dem Abitur war ich zwei Jahre bei einer<br />

Sportfördergruppe der Bundeswehr, konnte mir im Zuge dessen den Trainingsort<br />

aussuchen und habe mich, aufgrund der mit Abstand besten Trainingsbedingungen,<br />

für Kiefersfelden entschieden. Nach meinem Studium in Kufstein blieb Kiefersfelden<br />

und Kolbermoor mein sowohl sportlicher als auch privater Lebensmittelpunkt.<br />

In der Slalomdisziplin beim Wasserski wird nicht, wie im bekannten alpinen Bereich,<br />

auf Bestzeiten gefahren. Der Lift bzw. das Boot fährt immer mit konstanter Geschwindigkeit<br />

(Damen 55 km/h, Herren 58 km/h) und man muss durch 6 aufeinanderfolgende<br />

Bojen, immer exakt 11,5 m vom Befestigungspunkt entfernt, im Slalom<br />

durchfahren. Nach jedem Durchgang wird die Länge des Seiles verkürzt und so lange<br />

im K.O. System weitergefahren, bis nur noch eine/r übrigbleibt. Je kürzer das Seil,<br />

desto schwieriger wird es logischweise, den Slalomkurs erfolgreich zu bewältigen.<br />

Im Jahr 2015 schaffte ich im Rahmen einer deutsch-holländischen Meisterschaft in<br />

Weert (NL) 2 Bojen mit einer Seillänge von lediglich 10,25 m und bin damit immer<br />

noch die aktuelle Weltrekordhalterin.<br />

Bei den Slalombewerben kann jede/r selbst entscheiden ab welcher Seillänge er/<br />

sie einsteigen will. Die meisten meiner Mitbewerberinnen beginnen bei etwa 16 m.<br />

Ich gehe in der Regel erst ab 13 m in den Wettkampf, wo bereits über 50% des<br />

üblichen Starterfeldes scheitert. Um die Konzentration von Beginn an auf höchstmöglichem<br />

Level zu halten, ist es für mich wichtig, bereits im absolut relevanten<br />

Bereich zu starten. Das vorherige Abwarten und Zusehen, wie eine nach der anderen<br />

die laufend steigende Herausforderung schafft, ist nicht immer sehr einfach<br />

und erfordert defi nitiv mentale Stärke. Die notwendigen Grundvoraussetzungen<br />

wie zum Beispiel Technik, Kraft, Ausdauer, Koordination, etc. entscheiden, vor allem<br />

in der Weltspitze, schon lange nicht mehr über Sieg oder Niederlage. Über<br />

diese verfügen sämtliche Athleten. Ausschlaggebend ist der Kopf! Sogenannte<br />

Trainingsweltmeister kennt man in sämtlichen Bereichen. Ob man Spitzenleistung<br />

auch unter größten Druckverhältnissen konstant abrufen kann, macht den großen<br />

Unterschied aus!<br />

Fokustipp<br />

Bei allen Sportarten ist es wichtig, konzentriert zu sein<br />

und vor allem zu bleiben. Es ist wichtig, den Fokus auf<br />

das, was man tut zu richten und diesen langfristig zu behalten.<br />

Oft passiert es aber, dass durch innere oder äußere<br />

Umstände diese Fokussierung/Konzentration nicht<br />

mehr möglich ist.<br />

Innere Umstände könnten sein: Ärger über eigene Fehler,<br />

Schmerzen, schlechte Gedanken und vieles mehr.<br />

Äußere Umstände könnten sein: lärmende Zuschauer,<br />

Wind, Schiedsrichter und auch vieles mehr.<br />

Um nun die eigene Fokussierung/Konzentration in solchen<br />

Situationen zu erhalten bzw. zu halten gibt es die<br />

Konzentrationspunkt Methode. Der Sportler sucht in seinem<br />

Umfeld einen Punkt, den er immer wieder in Pausen<br />

oder vor wichtigen Phasen anschaut und dabei bestimmte<br />

Gedankenprogramme ablaufen lässt. So ein Konzentrationspunkt<br />

sollte von überall einsehbar sein (z.B. beim<br />

Tennis von beiden Seiten) und sich von selbst erklären.<br />

Er sollte was Positives ausstrahlen, nach oben zeigen<br />

und dem Sportler zusagen. Ideal ist zum Beispiel das<br />

Logo von Head, das „W“ in Wilson und vieles andere<br />

mehr. Der Sportler schaut seinen Konzentrationspunkt an<br />

(beim Tennis z. B. vor dem Aufschlag/Return) und denkt<br />

sich eine kurze Affi rmation dazu („Jetzt“, „ Gemma“,<br />

„Winner“ oder ähnliches).<br />

Durch dieses Ritual bzw. durch diese Routine schafft es<br />

der Sportler sich wieder zu fi nden, wenn er aus dem Ruder<br />

läuft. Diese Methode sollte bei jedem Training geübt<br />

und angewendet werden.<br />

Für die Zukunft wünsche ich mir Verletzungsfreiheit und weiterhin so viel Spass<br />

am geliebten Wasserskisport. Nach meiner aktiven Karriere werde ich die Jugendförderung<br />

noch stärker verfolgen.“<br />

Mag. Dr. Axel Mitterer<br />

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport<br />

Dr. Stumpf Straße 20 · A-6020 Innsbruck<br />

Tel. +43(0)664 205 86 00<br />

offi ce@axelmitterer.at · www.axelmitterer.at


34<br />

33.Triathlon Kirchbichl<br />

am 9.Juni 2018<br />

Ambitionierte Hobbysportler treffen auf die<br />

heimische Triathlon-Elite im Strandbad in<br />

Kirchbichl zum wohl schönsten als auch<br />

traditionsreichsten Triathlon Österreichs.<br />

Seit nunmehr 33 Jahren veranstaltet der<br />

FC Greenhorns Bichlwang dieses sportliche<br />

Highlight und blickt dabei zuversichtlich in<br />

die Triathlon Zukunft.<br />

Mit insgesamt drei Bewerben haben sich die Veranstalter<br />

wieder viel vorgenommen. Den Auftakt<br />

macht der JOLsport Triathlon über die Olympische<br />

Distanz (1,4 – 38 – 10,4 km). Er beinhaltet zugleich<br />

die Tiroler Meisterschaft in den Klassen<br />

U23 bis AK60+ und kann als letzte Qualifi kationsmöglichkeit<br />

für die bevorstehende Europameisterschaft<br />

in Tartu (Estland) am 21. Juli genutzt werden.<br />

Im Anschluss folgt der Tom Tailer Sprint- bzw.<br />

Hervis Staffeltriathlon mit jeweils 0,75 – 19 – 5,2<br />

km. Diese beiden Bewerbe erleichtern vor allem<br />

Nachwuchsathleten, Hobbysportlern und Firmenteams<br />

den Einstieg in den Triathlon Wettkampf<br />

und sollen Lust auf mehr wecken. Neben den<br />

spannenden Wettkämpfen erwartet die Schlach-<br />

tenbummler und Zuseher gute Unterhaltung sowie<br />

Speis und Trank im Start-/Zielgelände.<br />

Das anhaltend starke Interesse am Triathlon-Sport<br />

stimmt die Mitglieder des FC Greenhorns Bichlwang<br />

zuversichtlich, dass auch 2018 wiederum<br />

mehr als 300 Sportlerinnen und Sportler aus ganz<br />

Österreich und den Nachbarländern im Strandbad<br />

Kirchbichl ins Wasser springen werden.<br />

Anmeldungen sind online unter<br />

www.triathlon-kirchbichl.at möglich.


35<br />

49.Ebbser Koasamarsch<br />

am 17.Juni 2018<br />

Der Ebbser Koasamarsch geht am 17. Juni<br />

2018 in die 49. Runde. Für die insgesamt<br />

sieben Distanzen in das Kaisertal werden<br />

nach dem Teilnehmerrekord aus dem<br />

Vorjahr wieder zahlreiche Wanderer und<br />

Bergläufer im Kufsteinerland erwartet. Als<br />

zusätzliches Highlight werden im Rahmen<br />

des Events die österreichischen Meisterschaften<br />

im Bergmarathon ausgetragen.<br />

Eindrucksvoll, naturbelassen, fordernd. Das<br />

Kaisertal bietet auch beim 49. Ebbser Koasamarsch<br />

wieder eine traumhafte Kulisse für ein<br />

ganz besonderes Lauf- und Wanderevent. Das<br />

Team vom Wintersportverein Ebbs steckt bereits<br />

mitten in den Vorbereitungen. Wie im Vorjahr<br />

werden wieder drei Trailrun- und vier Wander-<br />

Distanzen angeboten.„Jeder Teilnehmer soll die<br />

optimale Herausforderung für sich selbst wählen<br />

können. Mit unseren sieben unterschiedlichen<br />

Strecken haben wir für jeden das Richtige<br />

dabei“, so Andreas Moser (WSV Ebbs). Nicht nur<br />

der Teilnehmerrekord des Vorjahres lässt bei der<br />

49. Aufl age auf zahlreiche Besucher und Teilnehmer<br />

hoffen, sondern auch die Austragung<br />

der österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon,<br />

die im Rahmen der Veranstaltung<br />

stattfi nden. Top-Kandidaten aus der Trailrunning<br />

Szene werden im Kampf um den begehrten<br />

Meister-Titel gegeneinander laufen.<br />

Der KOASA-Marathon bietet mit 44 km Länge<br />

und 2.100 Höhenmeter die ultimative Challenge.<br />

Die klassische Distanz über 33 km und<br />

1.730 Höhenmeter, der KOASA-Classic-Run,<br />

darf im Repertoire des Koasamarsch nicht<br />

fehlen. Die Halbmarathondistanz über 1.000<br />

Höhenmeter wird als KOASA-Halbmarathon<br />

geführt. Diese drei Trailrun-Distanzen beginnen<br />

jeweils mit einem Massenstart. Zusätzlich gibt<br />

es dieses Jahr wieder vier Wanderdistanzen<br />

zwischen 5 und 33 km Streckenlänge. Dank<br />

des innovativen Trailrunning-Leitsystems, welches<br />

erst im letzten Jahr errichtet wurde, werden<br />

die Teilnehmer sicher durch das Kaisertal<br />

navigiert. Auch rund um die Veranstaltung wird<br />

einiges geboten: im Start- und Zielbereich sorgt<br />

ein Festzelt mit Ausschank und deftigen Speisen<br />

für die kulinarische Stärkung. Die Bundesmusikkapelle<br />

Ebbs spielt passend dazu ab 11 Uhr ein<br />

Platzkonzert. Eine Einlage der Volkstanzgruppe<br />

Ebbs rundet das Erlebnis traditionell ab.<br />

Der Ebbser Koasamarsch wurde von der Non<br />

Stadia Kommission des ÖLV (Österreichischer<br />

Leichtathletik Verband) für die Meisterschaften<br />

2018 im Trail-Marathon ausgewählt. Die<br />

Staatsmeisterschaft lockt zahlreiche Sportler<br />

und Zuseher in das Kaisergebirge. „Dass unser<br />

Ebbser Koasamarsch für diese Großveranstaltung<br />

ausgewählt wurde, ist der Beweis dafür,<br />

dass viele ambitionierte Menschen etwas Außergewöhnliches<br />

auf die Beine gestellt haben“,<br />

so Mitorganisator Jürgen Sevignani. Detaillierte<br />

Informationen zu den Anmeldungen, Bewerben<br />

und die Streckenführungen inklusive einem<br />

Blick auf den Ebbser Koasamarsch aus der Vogelperspektive<br />

sind unter www.koasamarsch.at zu<br />

fi nden. Nachmeldungen sind gegen eine Nachmeldegebühr<br />

am Start möglich.


Wir suchen Verstärkung für unser Team!<br />

Betriebselektriker/in · Lagermitarbeiter/in · Produktionsmitarbeiter/in (Bäckerei & Müsli-Herstellung)<br />

Bioprodukte für Genussmenschen mit<br />

Gesundheits- und Umweltbewusstsein<br />

Unsere Mission ist die Produktion und Veredelung von<br />

Biolebensmitteln mit höchster Qualität und nachvollziehbarem<br />

Gesundheitsnutzen. Faire Preise sind uns<br />

ein Anliegen - Bioprodukte sollen bezahlbar sein.<br />

Künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel<br />

sind tabu! Unsere Produkte sind mehrfach geprüft,<br />

werden nach internationalen Lebensmittelstandards<br />

hergestellt.<br />

Direktverkauf in unserem BIOSHOP in Itter<br />

Mühltal 4 · A-6305 Itter · Tel. +43 (0)5332 760 27 · office@biolifestyle.at<br />

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