Angehör - Pflegeheim St.Otmar

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Angehör - Pflegeheim St.Otmar

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P E R S O N E L L E S

10 Jahre St.Otmar

Interview mit Roland Garoni, Leiter Pflege und Betreuung

Heidi Rüthemann (HR): Herr Garoni, vorerst

ganz herzliche Gratulation zum Dienstjubiläum!

- Sie sind jetzt genau 10 Jahre in unserem

Pflegeheim. Wie sind Sie auf das Pflegeheim

St. Otmar aufmerksam geworden?

Roland Garoni (RG): Vor meinem Übertritt

ins Pflegeheim St. Otmar war ich im Regionalen

Pflegeheim Arbon tätig. Dort arbeitete

ich mit Frau Elisabeth Limberger zusammen,

welche als Heimleiterin ins Pflegeheim

St.Otmar gewählt wurde. – Da im St. Otmar

die Leitung der Pflege reorganisiert wurde

hat mich Frau Limberger für diese Herausforderung

empfohlen. – Das Pflegeheim St.

Otmar war in etwa gleich gross wie dasjenige

in Arbon; es war mir jedoch, ehrlich

gesagt, ziemlich unbekannt. - Ich begann

meine Arbeit im St. Otmar dann aber bereits

drei Monate vor der neuen Heimleiterin.

HR: Können Sie mir kurz Ihre berufliche Laufbahn,

bis hin zum Pflegedienstleiter, beschreiben?

RG: Ich bin in Romanshorn (TG) aufgewachsen

und habe dort die obligatorischen Schuljahre

besucht. Nach der Lehre als Gärtner

und Zusatzlehre als Florist arbeitete ich wäh-

rend 6 Jahren in diesem Beruf. In dieser Zeit

hat sich jedoch zusehends herauskristallisiert,

dass ich eher einen Beruf erlernen

möchte, in welchem ich mich sozial engagieren

kann. Daraufhin habe ich in Münsterlingen

eine Lehre als Psychiatrie-Krankenpfleger

absolviert.

HR: War das nicht eine totale Umstellung???

RG: Ich werde oft darauf angesprochen. Für

mich war diese Umstellung nicht so krass,

wie sie sich präsentiert. – Auch Pflanzen

benötigen ein grosses Einfühlungsvermögen!

Als Psychiatrie-Krankenpfleger arbeitete ich

sodann 11 Jahre in der Klinik Münsterlingen.

Im Jahre 1992 übernahm ich dort die Stelle

als Betreuungsleiter des Wohnheims für psychisch

behinderte Personen.

Nach den vielen Jahren in der Psychiatrie-

Pflege war für mich die Zeit für eine Veränderung

reif, weshalb ich mich für eine Tätigkeit

in der Altenpflege entschied. Folglich

arbeitete ich dann während 6 Jahren im

Regionalen Pflegeheim Arbon als Krankenpfleger.

Vor 10 Jahren wechselte ich (wie bereits

erwähnt) ins Pflegeheim St.Otmar St. Gallen.

Hier war die Herausforderung, als Leiter

der Pflege und Betreuung, vollumfänglich

gegeben.

Ich bekam hier zudem die Möglichkeit, mich

im Bereich Gerontologie weiterzubilden,

worauf ich die Gelegenheit packte und die

berufsbegleitende Ausbildung zum Diplomierten

Gerontologen SAG in Angriff nahm.

Nach dessen Abschluss habe ich mich für die

zusätzliche Weiterbildung zum Master in

Gerontologie entschieden. Diese Ausbildung

habe ich nun begonnen und werde sie etappenweise

in den kommenden zwei Jahren

abschliessen.

HR: Welche Schwerpunkte umfasst die Arbeit

eines Pflegedienstleiters?

RG: Der Hauptfokus liegt für mich ganz eindeutig

bei den BewohnerInnen. Für mich hat

das Wohlbefinden unserer Heimbewohner -

Innen absolute Priorität. Der Kontakt mit

ihnen ist sehr wichtig und in den Gesprächen

gilt es auch, dass ich die Bewohner spüren

lasse, dass ihre Anliegen sehr ernst genommen

werden.

Zudem versuche ich, dass ich für das Pflegepersonal

gute Arbeitsbedingungen erwirken

kann, so dass sie sich wohl fühlen und dies

wiederum positive Auswirkungen auf die

Betreuung der BewohnerInnen hat.

Die Angehörigen-Betreuung nimmt ebenfalls

einen immer grösser werdenden Teil

meiner Arbeit in Anspruch.

HR: Wie ist Ihr Kontakt zu den HeimbewohnerInnen?

– Können Sie die menschlichen

Eintritte:

Esther Reich

Köchin

01.01.2012

Monika Oberholzer

Servicemitarbeiterin

OTMAR Café

13.02.2012

Glykeria Kotsivou

Pflegehilfe

9.1.2012

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