2018/23 - Theaterzeitung 2018

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INHALT

Die Spielstätten..................................................................... 4

Intendant Doll über die Spielzeit .......................................... 5

„Wilhelm Tell“................................................................... 6 – 9

„Saturday Night Fever“................................................ 10 + 11

„In der Bar zum Krokodil“............................................. 12 +13

„Karlsson vom Dach“ ...................................................14 + 15

„Don Camillo und Peppone“ ....................................... 16 + 17

Musik-Extra: Tante Polly ..................................... ........ 18 + 19

Gewinnspiel ........................................................................ 20

Theaterspaziergang „Williams weite Welt“................ 22 + 23

„blutrot.“ .................................................... ........................ 24

„Malala“ .............................................................................. 25

Spielplanübersicht 2018 .............................................. 26 + 27

Infos rund ums Theater ................................................ 28 + 29

Das Neue Globe ............................................................ 30 + 31

Jugendtheater ............................................................. 32 + 33

Menschen am Theater .................................................. 34 + 35

Künstlerische Leitung .................................................. 36 – 39

Ensemble ...................................................................... 40 – 48

Ensemble/Hinter den Kulissen ..................................... 48 + 49

Förderverein ....................................................................... 50

Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Intendant Christian Doll

freuen sich auf die 93. Saison der Freilichtspiele.

Foto: Jürgen Weller

Liebes Publikum!

Wie wäre es, wenn wir fliegen könnten? So, wie Karlsson vom Dach

in unserem diesjährigen Kinder- und Familienstück. Ein bisschen über

den Dächern kreisen, bei herrlich blauem Himmel, bestem Freilichtspielwetter,

die Menschen unten werden ganz klein. Wir drehen eine

kleine Runde über den Haller Unterwöhrd, wo gerade das Neue

Globe entsteht. Von oben kann man in das Theater hineinsehen.

Man kann schon erkennen, wo die Zuschauer sitzen werden und wo

einmal die Bühne sein wird. Noch ist es nicht so weit, dass hier

gespielt wird – aber da vorne zwischen den Bäumen am Kocherufer

sind bereits Shakespeare-Verse zu hören. Der Theaterspaziergang.

„Williams weite Welt“. Die ganze Welt ist Bühne! Vogelgezwitscher

und herrlich klare Abendluft. Ein Gefühl von Freiheit.

Und weiter geht unser Flug über die mittelalterlichen Häuser und

Gassen dieser wunderschönen Stadt, über das Rathausdach, und jetzt

ist plötzlich der Marktplatz direkt unter uns. Die Stuhlreihen sind gefüllt

und gespannt lauscht das Publikum den Spielern auf der Großen

Treppe, die von hier oben ganz anders aussieht. Vielleicht spielen sie

ja gerade „Wilhelm Tell“. Die Eidgenossen schwören Einigkeit und

Wilhelm Tell schießt seinem Sohn einen Apfel vom Kopf. Oder wir

machen schnell eine kleine Zwischenlandung oben auf dem Turm der

Michaelskirche. Denn da steht der junge Mariolino, der hier in der

Komödie „Don Camillo und Peppone“ gleich eine rote Flagge hissen

wird und dabei unten auf der Treppe seine geliebte Gina entdeckt.

Die Sonne ist jetzt fast untergegangen. Aus den Fenstern rund um

den Marktplatz strahlen die Scheinwerfer und tauchen die Treppe in

ein magisches Licht. Wird dort getanzt? Plötzlich sind wir mitten in

einer 70er-Jahre-Disco. Night Fever, Night Fever. Tony Manero tanzt

um sein Leben. Oder wir landen gleich in den Golden Zwanzigern.

Die Bar zum Krokodil. Berliner Nachtleben, freche und frivole Lieder.

Ach, bitte, lass mich Dein Badewasser schlürfen!

Im Theater können wir fliegen. Mit kleinen Tricks und vor allem mit

Ihrer Fantasie. Kommen Sie mit auf die Reise in einem spannenden

Theatersommer mit den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Wir freuen

uns auf eine Spielzeit voller Fragen, auf lustvolles Spiel und

anregende Sommerabende, auf gute Unterhaltung und auf die

tolle Stimmung an der Großen Treppe. Und wir freuen uns auf Sie!

Ihr

Theater von oben: Blick vom Turm der Michaelskirche auf die Große

Treppe und den bestuhlten Haller Marktplatz. Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

Titelbild: Szene aus „Don Camillo und Peppone“ aus der Spielzeit im

Sommer 2017. Wer hat Schiedsrichter Binella (Benjamin Leibbrand, links)

am besten bestochen? Don Camillo (Gunter Heun) und Jesus (Dirk Weiler)

erwarten seine Antwort.

Foto: Freilichtspiele Hall/Jürgen Weller

Hermann-Josef Pelgrim

Oberbürgermeister und

Vorsitzender der Freilichtspiele

Christian Doll

Intendant der

Freilichtspiele Schwäbisch Hall


Stufen der Welt

Die Große Treppe ist über 500 Jahre alt

Jeden Sommer verwandeln sich die 53 Stufen vor St. Michael in eine Theaterbühne

und der Marktplatz in die Zuschauerloge. Foto: Freilichtspiele/Weller

Aneinandergereiht würden

ihre 53 Stufen schlappe

zwei Kilometer ergeben:

die Große Treppe vor St. Michael.

Das Monument ist das

Wahrzeichen der ehemaligen

Reichsstadt und gehört zu

Schwäbisch Hall wie der Kocher

und die Sieder – und das seit

mehr als 500 Jahren. Die Stufen

verbinden Michaelskirche und

Marktplatz. Sie führen hinauf

zur Kirche und hinab ins pralle

Leben der Stadt. Die weltliche

und die geistliche Macht liegen

einander gegenüber.

Jeden Sommer verwandelt

sich die imposante Treppe in

eine Theaterbühne. Eigentlich

ist sie der Star der Freilichtspiele

Hall. Zuweilen wird sie auch als

steinerne Diva bezeichnet.

Dabei war sie einstmals nur

eine Notlösung. Denn zur Zeit

der Einweihung der ersten Kirche

Halls im Jahr 1156 gab es

noch keine Treppe zum Markt,

sondern eine hohe Schildmauer.

Erst 1507, beim Bau des

spätgotischen Chores von St. Michael

ließ Kirchenbaumeister

Konrad Schaller die Mauer abreißen

und durch eine Freitreppe

ersetzen – zunächst mit 42 Stufen.

Nach 170 Jahren waren sie

baufällig. 1676/77 wurde die

Treppe abgerissen und erhielt

mit neuen 53 Stufen ihre heutige

Gestalt.

Seit 1925 wird auf der Treppe

vor St. Michael professionelles

Theater gespielt: Hugo von Hofmannsthals

Mysterienspiel „Jedermann“

war das erste Stück.

Aus den „Jedermann“-Festspielen

wurden die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall, die zweitältesten

Freilichtspiele Deutschlands.

Anfangs waren die Stufen

geistlichen und klassischen Dramen

vorbehalten. Längst haben

sich auch Komödien und Musicals

etabliert. Hall ohne die

Treppe? Undenkbar. blo

Erlebnisse in der Haalhalle

Freilichtspiele Hall zeigen ihr Familienstück in der früheren Markthalle

Die am Haalplatz direkt am

Kocher gelegene Haalhalle

dient den Freilichtspielen

Schwäbisch Hall in diesem Jahr

als Ausweichspielstätte für das

große Kinder- und Familienstück

– bis im kommenden Jahr

das Neue Globe fertiggestellt

ist. Das Gebäude wurde kurz

nach Ende des Zweiten Weltkriegs

als Markthalle errichtet.

Seit mehr als zehn Jahren wird

sie von den Freilichtspielen

Hall jeden Sommer als Probenort

für die Stücke auf der Großen

Treppe genutzt.

Im Winter wird in der Haalhalle

mittlerweile regelmäßig

das Winterprogramm der Freilichtspiele

angeboten. Dazu

kommen weitere Kulturveranstaltungen

sowie Benefiz-Flohmärkte.

Für den diesjährigen

Astrid-Lindgren-Klassiker

„Karlsson vom Dach“ ist das Innenleben

der Haalhalle komplett

umgestaltet worden. Im

Studiotheater finden nun bei jeder

Vorstellung mehr als 180 Zuschauer

Platz.

flx

Die Front der Haalhalle ist nachts

blau angestrahlt. Foto: Freilichtspiele

Blick vom Steinernen Steg übers

Grasbödele zum Unterwöhrd.

Das Theater kommt ins Grüne

Überall Bühnen in Hall: vom Unterwöhrd bis zur Cocktailbar

Für die Neuauflage des Theaterspaziergangs

laden die

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

in diesem Sommer auf den Unterwöhrd

ein, den idyllischen

Stadtpark im Herzen von

Schwäbisch Hall. Dort begeben

sich die Schauspieler und Musiker

gemeinsam mit den Besuchern

auf eine Reise in die

wilde Welt des genialen englischen

Schriftstellers William

Shakespeare.

Dank des freundlichen Entgegenkommens

der Kunsthalle

Würth zeigen die Freilichtspiele

das Schauspiel „Malala –

Mädchen mit Buch“ im Adolf-

Würth-Saal, der auch regelmäßig

für Ausstellungen und Veranstaltungen

der Kunsthalle genutzt

wird.

Erstmals sind die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall mit

dem Techno-Märchen „blutrot.“

im neuen Gebäude des

Club Alpha 60 in der Spitalmühlenstraße

zu Gast – dank einer

Kooperation mit dem soziokulturellen

Zentrum findet dort

im Anschluss an die Vorstellung

am 28. Juli eine „Beating"

-Clubnacht statt – mit freiem

Eintritt für alle Vorstellungsbesucher.

Eine intime Atmosphäre erwartet

Besucher in Olli’s Café

und Bar, wo die Hamburger

Kultband Tante Polly mit ihrer

neuen Late-Night-Reihe „Die

Pollys bei Olli’s“ ab 27. Juni zu

erleben sein wird.

flx


Schiller-Debüt und Disco-Feeling

Der zweite Sommer des Intendanten Christian Doll in Schwäbisch Hall

BETTINA LOBER

Eine Saison lang hat Christian

Doll in Hall bereits Erfahrungen

als Freilichtspiele-Intendant

gesammelt –

und die waren durchaus herausfordernd:

Aufbau einer neuen

Arbeitsstruktur, große Baustelle

fürs Neue Globe, Doppelbelastung

mit dem Theaterzelt auf

dem Teurershof als Interimsspielstätte,

was sich als ziemlich

schwierig erwies. Dennoch

habe er jene Spielzeit mit einem

guten Gefühl beendet, denn:

„Wir sind künstlerisch auf dem

richtigen Weg.“

Trotzdem die Konsequenz:

Im Sommer 2018 wird es – weil

das Neue Globe

noch nicht fertig

ist – keine zweite

Spielstätte geben.

Das Risiko sei einfach

zu groß, sagt

Doll offen. Dafür

wird das Kinder- und Familienstück

in der Haalhalle gezeigt,

und der Theaterfokus liegt auf

der Großen Treppe – wobei das

wiederkehrende Format des

Theaterspaziergangs unter dem

diesjährigen Motto „Williams

weite Welt“ auch bereits den

Weg ins Neue Globe ebnen soll.

Globe-Eröffnung

im Frühjahr mit

„Was ihr wollt“

„Das wird sicher ein großer

Spaß, an einem Abend Figuren

aus völlig unterschiedlichen

Shakespeare-Stücken zu begegnen.

Vor allem aber wird da viel

Platz zum Spielen und Ausprobieren

sein. Und welcher Ort

könnte dazu besser sein als das

wachsende Neue Globe? Das

Theater ist eine Baustelle! Das

klingt doch fast programmatisch“,

sagt Doll

voll Vorfreude.

Noch in diesem

Jahr soll das Neue

Globe fertig gebaut

sein, und

der Intendant

möchte es im Frühjahr mit

Shakespeares „Was ihr wollt“

einweihen.

Doch zunächst stürzt sich

Doll gemeinsam mit seinem

Team voll Energie in den Haller

Theatersommer 2018: „Wir hatten

ein tolles Ensemble im vergangenen

Jahr, das künstlerisch

auf hohem Niveau gearbeitet

und auch menschlich hervorragend

harmoniert hat. Ich bin

froh, dass ich in diesem Sommer

so viele Darsteller wieder

Söhne spielen

„Tell“ daheim mit

Playmobil nach

zurück nach Schwäbisch Hall

holen kann.“

Eröffnet wird die Spielzeit auf

den Stufen mit einem Klassiker:

Schillers „Wilhelm Tell“. Intendant

Doll führt Regie – es ist sein

Schiller-Debüt. Bei der Beschäftigung

mit dem Stoff tauchen

für Doll zahlreiche spannende

Fragen auf: „Aus der Sicht der

heutigen Zeit habe ich mit Schiller

an vielen Stellen Probleme“.

Gerade die sind für den Theatermann

ein Motor. „Bei Schiller

funktioniert viel über Abgrenzung.

Statt Brücken zu bauen,

ziehen die Revolutionäre Grenzen.

Es wird nicht diskutiert, Kooperationen

einzugehen“, erläutert

Doll einen dieser Knackpunkte,

die ihn

umtreiben. Die Eigenschaft,

den

Gegner zumindest

verstehen zu

wollen, sei eine

wesentliche

Grundlage, um überhaupt kooperieren

zu können – „ob Brexit

oder Trump“.

Schiller und „Tell“ begleiten

Doll sogar bis ins Familienleben

hinein: So erzählt er, dass er seinen

beiden Söhnen – sie sind

vier und sechs Jahre alt – die

Handlung vorgelesen habe,

dank einer Ausgabe für junge Leser

aus der Stadtbibliothek: „Die

haben gleich den ganzen Tell

mit Playmobil auf einem Modell

der Treppe bei uns zu Hause

nachgespielt.“ Und beim Konzert

der Band Tante Polly in der

Haalhalle berichtet er schmunzelnd

davon, dass Sohn Samuel

ihm für die Umsetzung des Apfelschusses

eine Kinder-Armbrust

empfehle:

weil das dann sicherer

sei.

Auf dem Spielplan

steht erneut

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LER

Christian Doll ist seit Oktober 2016 Intendant in Hall.

eine Uraufführung:

die musikalische

Revue „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden

20er“, die gemeinsam von Doll

und seinem Musikalischen Leiter

Heiko Lippmann entwickelt

wird. Außerdem kommt mit

dem Tanzmusical „Saturday

Night Fever“ Disco-Feeling auf

die Treppe vor St. Michael. „Da

ist das Ensemble ganz international“,

freut sich Doll. Die Tänzer

und Musicaldarsteller kommen

aus Großbritannien, den

Niederlanden, den USA, Finnland,

Österreich – und natürlich

aus Deutschland.

Überdies ist es Doll ein Anliegen,

das Theater weiter zu öffnen

und damit zusätzliche Möglichkeiten

zu schaffen, Einblicke

in die Gedanken und Arbeitsweise

der Theatermacher

zu bekommen. Dazu gehören

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Foto: Ufuk Arslan

ein Theatergespräch in der

Volkshochschule über „Tell“ sowie

regelmäßige Baustellenführungen

beim Neuen Globe,

denn dort wächst ein neues

Theater – und, so Doll: „Wenn

wir mit dem Theater Türen öffnen

wollen, müssen wir selber

unsere Türen weit aufmachen.“

Vom Physik-Studium zur Festspiel-Intendanz

Christian Doll wird

am 5. Mai 1971 in Düsseldorf

geboren. Nach

dem Abitur beginnt er

in Freiburg Physik und

Philosophie zu studieren.

Von 1995 bis 1998

absolviert er ein Schauspielstudium

an der

Otto-Falckenberg-

Schule in München.

tet er als freier Schauspieler

und Dramaturg.

Von 2003 bis 2006 ist

er Regieassistent am

Theater Freiburg, danach

freier Regisseur.

Von der Spielzeit 2012

an ist er Intendant der

Gandersheimer Domfestspiele.

Seit 1. Oktober

2016 leitet er die

szenierte er im Sommer

2017 die Uraufführung

von „Brenz 1548“ über

den Haller Reformator

Johannes Brenz sowie

die Komödie „Don Camillo

und Peppone“.

Doll ist verheiratet mit

der Schauspielerin Martina

Maria Reichert.

Das Paar hat zwei

Sein erstes Wir lieben Engagementwerden

führt ihn unsere nach Biere jedes bischJahr Hall. für Inihre seiner hohe ers-

Qualität Dolls undHobbys: Familie,

Bier - und Freilichtspiele das schmeckt Schwä-

man auch! Darum Söhne und lebt in Hall.

Wuppertal. ihren guten DannGeschmack arbei-

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„Ich konnt’s gar nicht glauben“

Lorena Elser aus Hall spielt auf der Treppe Tells Sohn Walter

Obwohl sie erst 15 Jahre

alt ist, gehört Lorena Elser

bereits zu den erfahrenen

Kräften bei den Freilichtspielen

Schwäbisch Hall:

Wie bist Du zu den Freilichtspielen

gekommen?

Lorena Elser: Ich hab das erste

Mal vor drei Jahren bei „Die

Tochter des Salzsieders“ mitgemacht.

Meine Mama hatte in

der Zeitung davon gelesen,

dass die Freilichtspiele dafür

auf der Suche nach Statisten

waren. Und ich habe dann da einen

Buchschreiber, einen Ausrufer

und einen Taschendieb

gespielt.

Und welche Rollen hattest Du

sonst seitdem bei den Freilichtspielen?

Beim Jugendensemble war ich

letztes Jahr in „Alles, was Dein

Herz begehrt“ die Lisbeth und

ich selbst. Dieses Jahr im

„Faust“ weiß ich noch gar

nicht, wer ich bin. Bei „Maria,

ihm schmeckt’s nicht!“ auf der

Großen Treppe war ich jemand

aus der italienischen Großfamilie

und eine Betrunkene im Karneval.

Und (strahlt) bei „Wilhelm

Tell“ darf ich den Walter

Tell spielen.

Also den Sohn von Wilhelm

Tell. Was erlebt der so im Stück?

Also der Geßler, das ist ein

Landvogt der Österreicher, sagt

zu Wilhelm Tell, dass er einen

Apfel von Walters Kopf schießen

soll. Und für den Walter ist

sein Papa der größte Held. Also

sagt er zu ihm: „Schieß, schieß,

schieß!“ Dann schießt der Wilhelm

tatsächlich, und weil er

ein totaler Könner ist, trifft er

den Apfel.

Wilhelm Tell und sein Sohn Walther: Gunter Heun und Lorena Elser proben

auf der Großen Treppe.

Foto: Freilichtspiele Hall/Jürgen Müller

Wie war das für Dich, als Du erfahren

hast, dass Du den Walter

spielen darfst?

Wie Weihnachten und Ostern

und Geburtstag und alles zusammen.

Ich konnt’s gar nicht

glauben und ich kann es auch

immer noch gar nicht glauben.

Und wie bist du von den anderen

Schauspielern aufgenommen

worden?

Der Gunter (Wilhelm-Tell-Darsteller

Gunter Heun, Anmerkung

der Redaktion.) ist total

toll und auch das ganze Ensemble.

Wenn man eine Frage hat,

sind da gleich fünf, die einem

das erklären wollen.

Was war ein besonderer Moment

bisher in der Vorbereitung?

Die Anproben waren auch etwas

ganz Besonderes. Da standen

nämlich gleich drei Frauen

um mich herum und haben an

mir rumgemacht und geguckt,

weil ich auch ein maßgeschneidertes

Hemd bekomme, was total

toll ist.

Die Fragen stellte Florian Götz

Hinter Sprache versteckt

Gunter Heun schlüpft in die Rolle des Titelhelden

Naturverbunden,

hilfsbereit,

mutig: Was ist Wilhelm

Tell eigentlich für ein

Typ? „Einer der sich hinter Sprache

verbirgt“, hat Gunter Heun

entdeckt. Beispiele gefällig?

„Die Axt im Haus erspart den

Zimmermann“, „Früh übt sich,

was ein Meister werden will“

und so weiter: „Auf alles antwortet

Tell mit einem Kalenderspruch,

das sind oft Schein-Unterhaltungen“,

sagt Gunter

Heun. Ausnahme: Wenn Tell

mit seinen Kindern spricht.

Gunter Heun hat im vergangenen

Jahr bereits den schlagkräftigen

Priester Don Camillo

auf den Stufen vor St. Michael

verkörpert und das Haller Publikum

mit dem Monolog „Judas“

in der Urbanskirche beeindruckt.

Diesmal wird er zudem

in die Figur des Schweizer Nationalhelden

schlüpfen.

Bei großen Rollen vertraut

Freilichtspiele-Intendant Christian

Doll immer wieder seinem

langjährigen Theater-Weggefährten

Heun. Auch in Bad Gandersheim

war er in zahlreichen

Titelrollen zu erleben. Bereits

1997 war Heun – „ich kam

frisch von der Schauspielschule“

– für einen Sommer in

Hall engagiert. Und 2017 gab es

die erste Wiederbegegnung mit

den Haller Theaterstufen. blo

Flammendes Bekenntnis zur Selbstbestimmung: In „Wilhelm Tell“ bearbeitet Schiller sein Lieblingsthema

Schwäbisch Hall hat sina“, Regie führte Wilhelm

Speidel. Am 10. mit dem Landesherrn,

nach Weimar über.

brachte ihn in Konflikt

1799 siedelte Schiller

eine mehr als 50

Jahre andauernde Schiller-Tradition.

Zahlreiche

Dramen aus der Feder

des Marbachers wurden

bereits auf der Großen

Treppe ausgeführt. Das

erste war im Jahr 1951

„Die Braut von Mes-

November 1759 wurde

Friedrich Schiller in Marbach

geboren. Neben

Goethe, Wieland und

Herder ist er der wichtigste

Vertreter der Weimarer

Klassik. Sein Erstlingswerk

„Die Räuber“

sodass er nach Thüringen

flüchtete. 1788

lernte er Goethe kennen.

Aus einer anfänglichen

Rivalität entwickelte

sich eine freundschaftliche

und produktive

Zusammenarbeit. Friedrich Schiller.

„Wilhelm Tell“ ist in

den Jahren 1803 und

1804 entstanden. Schiller

bearbeitet darin sein

Lieblingsmotiv: Freiheit.

Die Idee zu dem Werk

soll übrigens von Goethe

stammen. Dieser inszenierte

auch die Uraufführung

im Frühjahr

1804 am Weimarer Hoftheater.

„Wilhelm Tell“

ist das letztes Werk des

Dichters. Rund ein Jahr

nach der Erstaufführung

ist Friedrich Schiller am

9. Mai 1805 in Weimar

gestorben. blo


Mehr als 100 „Äpfel“ aus einer

Mischung aus Strumpfhosen, Sägespänen,

Sand, Gummimilch

und Farbpigmenten fertigt die Requisitenabteilung

der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall – bestehend

aus Petra Schuster, Wolf

von Gemmingen und Elly Nabel

(von links) – für die Produktion

„Wilhelm Tell“ an. Die besondere

Herausforderung in der Entwicklung

war dabei, eine richtige Materialmischung

zu finden, sodass

die „Äpfel“ zwar wie echte

Früchte aussehen, dabei jedoch

nicht so leicht die Treppe hinabkullern

und auch möglichst robust

sind. Weitere besondere Projekte

des Teams Requisite in diesem

Sommer waren unter anderem

die Herstellung einer mechanischen

Dampfmaschine für das

Familienstück „Karlsson vom

Dach“, die auf Knopfdruck dampfen,

rattern und „explodieren“

kann, sowie ein komplett aus Löffeln

bestehender, vollautomatischer

Propeller für Karlssons Rücken.

flx/Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

Held wider Willen

Schillers „Wilhelm Tell“ in der Regie von Christian Doll eröffnet die Saison

BETTINA LOBER

Der Familienvater setzt

die Armbrust an. Er

muss auf einen Apfel zu

zielen, der auf dem Kopf seines

geliebten Sohnes liegt – und er

drückt ab. Was muss passieren,

dass ein Mensch so weit geht,

das Leben des eigenen Kindes

zu riskieren? Was geschieht mit

dem Mann, wenn er zu so einer

Tat gezwungen wird? Das sind

nur einige Fragen,

die Freilichtspiele-Intendant

Christian

Doll umtreiben,

wenn

er sich als Regisseur

mit dem diesjährigen Eröffnungsstück

auf der Großen

Treppe befasst.

Apfelschuss, Geßlers Hut und

Rütlischwur – kurzum: „Wilhelm

Tell“. Mit Friedrich Schillers

Freiheitsdrama um den legendären

Armbrustschützen

starten die Freilichtspiele Hall

am 9. Juni in die 93. Spielzeit.

„Da stecken Befindlichkeiten

drin, die auch mit uns heute zu

tun haben“, beschreibt Doll

seine Annäherung an das Werk.

Die Tell-Volkssage ist ganz

nach dem Geschmack Schillers,

„Heute wäre Schiller

wahrscheinlich

Hollywood-Regisseur“

der von der wilden Schweizer

Bergwelt fasziniert war, von den

geradlinigen, braven Bewohnern,

die sich aber – geschieht

ihnen ein Unrecht – plötzlich in

Helden verwandeln können. Dabei

kannte Schiller die Schweiz

nur vom Hörensagen. Am Vierwaldstättersee

war er nie.

Die Tell-Legende und die Entstehungsgeschichte

der Schweizer

Eidgenossenschaft verband

er mit seiner Vorstellung einer

friedlichen Revolution

gegen

Tyrannei und

seinem Idealbild

eines Staates.

In der Geschichte

um den Schweizer Nationalhelden

ächzen die Schweizer

unter der Herrschaft der

Habsburger. Der Landvogt Geßler

stellt gar einen Stock mit einem

Hut auf, den jeder Passant

grüßen soll. Der rechtschaffene

Jäger und Familienvater Wilhelm

Tell, verweigert sich und

wird vom brutalen Landvogt gezwungen,

einen Apfel vom Kopf

seines Sohnes zu schießen. Er

trifft den Apfel, wird aber erneut

verhaftet. Doch er kann fliehen

und tötet Geßler. Tell kann sich

aus dem Befreiungskampf nicht

„Wilhelm Tell“

Schauspiel von Friedrich Schiller. Regie:

Christian Doll. Bühne & Kostüme:

Cornelia Brey. Dramaturgie: Eva Veiders.

Es spielen: Silke Buchholz, Christine

Dorner, Lorena Elser, Moritz Fleiter,

Mario Gremlich, Lucia Gritzki, Alice

Hanimyan, Bernadette Heinritz, Gunter

Heun, Maximilian Klein, Thomas

Klenk, Natanaël Lienhard, Dirk Schäfer,

Moritz Schneider, Dirk Weiler,

Carl-Ludwig Weinknecht.

Premiere: 9. Juni, 20.30 Uhr

Weitere Vorstellungen: am 10.,

13., 14., 15., 16. Juni, am 24., 25.,

27., 28. Juli. Öffentliche Generalprobe

am 8. Juni, Beginn: 20.30 Uhr.

mehr heraushalten und gibt damit

das Zeichen zum Volksaufstand.

„Heutzutage wäre Schiller

wahrscheinlich ein Hollywood-

Regisseur, der große Stoffe möglichst

wirksam erzählt“, mutmaßt

Christian Doll, „vielleicht

als Western.“ Zu Schillers Zeiten

wurden Märchen und Mythen

gerne ins Mittelalter verpflanzt,

heute sei man stark vom Film geprägt.

In der Figur des Tell erkennt

Regisseur Doll auch ein

„sehr männliches Bild" von Bewältigungsstrategie

– nach dem

Motto: „Ich mache die Sache

mit mir selber aus.“ Tell sei eher

ein Lonely-Rider-Typ in Clint-

Eastwood-Manier, in dem Ruhe,

Verzweiflung und Entschlossenheit

miteinander ringen.

Tells Gegenspieler Hermann

Geßler wird von Thomas Klenk

verkörpert, der bereits 1995 auf

der Treppe als Matti in „Herr

Puntila und sein Knecht Matti"

zu sehen war und als Ensemblemitglied

des Staatstheaters

Nürnberg in großen Rollen auf

der Bühne steht.

Doll versteht „Wilhelm Tell“

als große Abenteuergeschichte,

die viele Fragen aufwirft und

spannende Stolpersteine bietet:

Ist Gewalt das Mittel, die eigene

Freiheit zu erkämpfen? Muss Gewalt

mit Gewalt beantwortet

werden? Ab wann darf Gewalt

angewandt werden? „Mir ist

wichtig, dass wir auch eine Kommentar-Ebene

und Stör-Elemente

einbauen“, so Doll. Das

zeige sich auch im Bühnenbild,

das auch ein „eingezäuntes Alpenidyll“

vorsehe. „Das Freiheitsgefängnis“,

kommentiert

Tell-Darsteller Gunter Heun.


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wünscht allen Besuchern und Schauspielern

eine trocken-fröhliche Theatersaison 2019 !

„Tell“ zum

dritten Mal auf

der Treppe

„Erzählen wird

man von dem

Schützen Tell

so lang die Berge

steh’n auf ihrem

Grunde.“

Inschrift am

Tell-Denkmal in Altdorf

2002: Joachim Lätsch (links) als

Geßler und Ferdinand Dörfler als

Wilhelm Tell.

Foto: Archiv/ars

1991: Gerd Silberbauer (links)

spielte Tell, Wilfried Baasner den

Landvogt Geßler. Foto: Archiv/nik

Bühnenwerke von Friedrich

Schiller haben bei

den Freilichtspielen Hall

auf der Großen Treppe eine

lange Tradition. Begonnen hat

sie im Jahr 1951 mit der „Braut

von Messina“, Regie führte Wilhelm

Speidel.

Schillers Wilhelm Tell war

1991 zum ersten Mal auf den

Stufen vor St. Michael zu sehen

– in einer Neuinszenierung des

damaligen Intendanten Achim

Plato. Dazu passend wurde in jenem

Jahr auch das Buch „Schiller

– aufsteigend“ veröffentlicht,

das die seit 1977 in Hall aufgeführten

Schiller-Stücke in Wort

und Bild dokumentierte.

Den Kampf der Schweizer gegen

die Tyrannei inszenierte

Plato Anfang der 90er-Jahre als

Freiheitskampf eines unterdrückten

Volkes schlechthin.

Die Bezüge zur ehemaligen

DDR und der Wiedervereinigung

drängten sich vor allem

bei Attinghausens Zeile „Seid einig,

einig, einig!“ und im Rütlischwur

„Wir wollen sein ein einzig

Volk von Brüdern...“ auf. Die

Titelrolle spielte Gerd Silberbauer,

sein Gegenspieler, den tyrannischen

Landvogt Geßler,

verkörperte Wilfried Baasner,

der einem breiten Publikum

auch als TV-Bösewicht bekannt

war. „Sein Rollenkonzept beruhte

nicht auf dem tyrannischen

Wüterich, sondern auf

dem Wolf im Schafspelz“, ist in

der Dokumentation „Fünfundsiebzig

Jahre spielend“ zu lesen.

Zehn Jahre später, im Jahr

2002, brachte Plato das Schweizer

Nationalepos erneut auf die

Große Treppe – in einer eigenen

Bearbeitung und mit Ferdinand

Dörfler in der Titelrolle. „Der sichere

Umgang mit Schillers

Sprache senkt das Pathos-Risiko

deutlich herab“, goutierte damals

ein Zeitungskritiker. In die

Rolle des zynischen Reichsvogts

Geßler schlüpfte 2002 und 2003

Joachim Lätsch.

blo

Das wohl bekannteste Tell-Denkmal

steht auf dem Rathausplatz

von Altdorf. Die Bronzestatue von

Richard Kissling wurde 28. August

1895 enthüllt. Foto: Roland Zumbuehl


Schiller lesen

und verstehen

Ensemble empfängt zur Leseprobe

Da sitzen sie im Halbkreis

in der Haalhalle, jeder

mit einem Notenständer

und dem Textbuch darauf:

die Schauspieler des „Wilhelm

Tell“-Ensembles, die sich im

Mai unter dem Motto „Freilichtspiele

hautnah“ zweimal bei Leseproben

über die Schulter

schauen lassen.

Unter den Zuhörern sind

auch Schüler. Nicht nur sie tun

sich mit der antiquierten Sprache

Schillers zuweilen schwer.

Genau darum gehe es in den

Proben, verdeutlicht

Intendant

und Regisseur

Christian Doll:

sich mit der Sprache

vertraut zu

machen, und vor

allem die Haltung zu verstehen,

mit der die Figuren sprechen.

Anfangs gibt das Ensemble

eine Lese-Kostprobe von Schillers

Text pur – so, wie er auch im

Reclamheftchen steht. Würde

man den Originaltext spielen,

würde eine Aufführung locker

fünfeinhalb Stunden dauern, erklärt

Dramaturgin Eva Veiders.

Zudem ist „Wilhelm Tell“ auch

noch Schillers Stück mit den

„Toll zu lesen,

aber verdammt

schwer zu spielen“

meisten Rollen. Dann lesen die

Schauspieler dieselbe Szene in

ihrer knapperen Haller Fassung,

wobei sich auch diese immer

wieder verändert. Und schon

kommt Leben in die Szene, in

der sich Fischer Ruodi weigert,

den flüchtenden Baumgarten

beim aufkommenden Gewitter

über den See zu setzen – bis Tell

erscheint und übernimmt.

Schnell wird klar, es gibt so viele

Möglichkeiten, eine Bitte zu äußern

oder sie auszuschlagen: Ändert

sich der Ton, ändert sich

die Situation. Gemeinsam

wird

überlegt, nachgehakt,

diskutiert.

„Es ist mir ein

großes Anliegen,

unsere Theaterarbeit

und damit auch den Probenprozess

transparent und miterlebbar

zu gestalten“, sagt Christian

Doll. „Tell“ erfordere viel gedankliche

Vorarbeit, weil es so

viel im Text zu entdecken gebe.

„Ich habe einen Heidenrespekt

vor diesem Tell“, sagt Tell-

Darsteller Gunter Heun – vor allem

vor der Sprache: „Sie ist toll

zu lesen, aber verdammt schwer

zu spielen." Bettina Lober

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Freilichtspiele hautnah: Theatergespräch über „Tell“

Mit Schillers „Wilhelm

Tell“ zeigen die

Freilichtspiele Schwäbisch

Hall ein großes heroisches

Freiheitsepos

auf der Großen Treppe

von St. Michael. Taugt

Tell wirklich als Vorbild

im Kampf für die Freiheit?

Eine Frage, mit

der sich das Theatergespräch

am Montag, 11.

Juni, im Haller Haus der

Bildung befasst. Intendant

und Regisseur

Christian Doll geht gemeinsam

mit Schauspielern

aus seinem Ensemble

und dem Publikum

dem Stück und der Inszenierung

auf den

Grund. Was ist der historische

Kontext? Was

sind Handlung und Botschaft

im Drama Schillers?

Wie wird der

„Tell“ auf der Treppe

künstlerisch umgesetzt?

Was können wir von

Tells Freiheitskampf lernen

– und was besser

nicht? Grundlegend für

den nationalen Freiheitsbegriff

sind die Abgrenzung

gegen ein gemeinsames

Feindbild und Gewalt

als Mittel zur

Durchsetzung der Freiheit.

Doch zugleich wird

immer wieder die Rechtschaffenheit

der Eidgenossen

und ihre Skepsis

gegenüber einer kämpferischen

Haltung betont.

Ein Aufstand der

Biedermeier? Wie blicken

wir heute auf Schillers

Vorstellungen von

Freiheit? Wie kommt es,

dass der Dichter mit Tell

eine Figur heroisiert, die

den Tyrannenmord zunächst

aus persönlicher

Rache begeht und erst

durch ihr Umfeld zum

politischen Helden gemacht

wird? Das Theatergespräch

ist eine Veranstaltung

der Volkshochschule

Hall in Kooperation

mit den Freilichtspielen

– und wird

moderiert von Marcel

Miara. Beginn ist am

Montag, 11. Juni, um

20 Uhr im Haus der Bildung

in Hall. Der Eintritt

zum Theatergespräch

ist frei.

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Aus dem Engel

wird ein

exzentrischer DJ

Er hat am Broadway gespielt,

singt in der Londoner

Royal-Albert-Hall – und nach einem

Jahr Pause in Hall nun

auch wieder auf der Großen

Treppe: David-Michael Johnson

– oder „einfach DMJ“, sagt er lachend,

wenn er sich vorstellt (gesprochen

„di-em-dschej“). So

werde er schon seit Jahrzehnten

genannt.

Als exzentrischer DJ Monty

ist der aus Columbus im US-

Bundesstaat Ohio stammende

Künstler ab 30. Juni in „Saturday

Night Fever“ auf der Treppe zu

sehen. Die Stufen kennt er noch

gut aus den Sommern 2015 und

2016, in denen er den Engel Gabriel

in der Revue „The Stairways

to Heaven“ verkörperte.

Damals stand DMJ zum ersten

Mal auf so einer Open-Air-

Zahlreiche Discokugeln in unterschiedlichen

Größen sollen bei

„Saturday Night Fever“ für eine

zauberhafte Disco-Atmosphäre

unter freiem Himmel sorgen. Einer

von vier Mitarbeitern im Team

„Licht“, der für die Einrichtung

und Beleuchtung der Kugeln zuständig

ist, ist Björn Luithardt.

Der gebürtige Waiblinger arbeitet

seit 2012 in verschiedenen technischen

Gewerken, stand aber als

ausgebildeter Schauspieler auch

in zahlreichen Produktionen auf

der Bühne. Dazu zählen mehrere

Theaterspaziergänge sowie die

beiden Kinderstücke „Ox und

Esel“ und „Abenteuer im Kühlschrank“.

Mit seinem Schauspiel-

Kollegen Nils Buchholz bildet er

außerdem das erfolgreiche Liedermacher-Duo

Barfuss und Battnott.

flx/Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

„Ich liebe, was ich tue“, sagt David-Michael

Johnson. Archivfoto: ars

Bühne. Eine steile Treppe als Untergrund

– sicher nicht einfach,

oder? Nun, da sind ja auch noch

die Touristen, der Alltagslärm,

Hochzeiten, Kirchenglocken,

Sonne, Hitze, Wind, überhaupt

das Proben in der Öffentlichkeit

– „die Treppe ist das kleinste

Problem“, meint er lächelnd. Herausforderungen

gehören zu seinem

Job – und den liebt er.

Übrigens: Als David-Michael

Johnson in „Starlight Express“

als Electra sein internationales

Debüt gab, in Tokio, Melbourne

und Bochum auftrat, spielte er

auf Rollschuhen: „Das funktioniert

auch.“ Ähnlich sei es mit

der Treppe: Sie müsse einem so

vertraut werden, dass man nicht

mehr an sie denkt. blo

„Aerobic für

Fortgeschrittene“

Großes Vortanzen in der Haalhalle

Und eins, zwei, drei,

klatsch – und kreuzen,

öffnen, kreuzen, schließen“,

ruft Christopher Tölle

während er die kleine Sequenz

schwungvoll vortanzt. An einem

kalten Februarabend treffen

sich in der Haalhalle rund

30 Freiwillige zum Casting.

Denn für das Musical „Saturday

Night Fever“ werden auch

Tanzstatisten gesucht. Tölle ist

Choreograf und Regisseur. Er

setzt das Musical auf der

Treppe in Szene.

Im Sommer 2017

war er bereits für

die Choreografie

des Musicals „Maria,

ihm schmeckt’s

nicht!“ auf der

Treppe im Einsatz.

Tölles Bewegungen

sehen einfach

und elegant aus –

doch sie haben’s in

sich. Das ahnen die

Teilnehmer schon.

„Fehler passieren,

das ist nicht

schlimm. Denkt

einfach immer daran

zu lächeln. Selbst wenn

euch die Panik ins Gesicht geschrieben

steht“, beruhigt er

die Castingteilnehmer humorvoll.

Fließend und akkurat sollen

die Bewegungen sein. Beim

Üben muntert Christopher

Tölle seine Truppe auf: „Ich

nenne das Aerobic für Fortgeschrittene.

Ihr sollt Spaß haben,

das ist die Hauptsache.“

Und schließlich schaffen es

acht Freiwillige als Tanzstatistinnen

ins Ensemble. isi/blo

Christopher Tölle und die Kandidaten des Tanzstatisten-Castings

proben die Saturday-Night-Fever-Pose

schlechthin. Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

Roy Goldman spielt Tony

Roy Goldman. Foto: Maud Schoonen

Für die Rolle des Tony Manero, die

John Travolta im Film von 1977

zum Weltstar machte, haben die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall ein junges

Talent entdeckt: „Roy beendet

zwar gerade erst sein Studium am renommierten

Fontys Conservatorium

in Tilburg, aber er hat uns beim Vorsprechen

so mitgerissen, dass wir unbedingt

mit ihm arbeiten wollen. Ich

bin mir sicher, dass er eine große Karriere

vor sich hat“, schwärmt Regisseur

und Choreograf Christopher

Tölle von dem 21-jährigen Niederländer.

Schon als Kind hat Roy Goldman

Theaterluft geschnuppert – nämlich

an Jugendtheaterschule Hofplein in

Rotterdam. 2012 begann Goldman

mit Unterricht in klassischem Ballet

und modernem Tanz, zwei Jahre später

startete er sein Bachelor-Studium

im Fach Musiktheater. Die Haller Treppenbühne

teilt Goldman unter anderm

mit Maja Sikora, die in die

Rolle der Stephanie Magnano

schlüpft. Die Deutsch-Polin ist seit

mehr als fünf Jahren in tragenden

Musical-Rollen zu sehen. blo


Publikum hört mit

Team testet im März neue Ton-Anlage

Zwei lange, schmale Lautsprechersäulen

oder

doch wieder aufeinandergestapelte

Boxen? Das ist hier

die Frage. In ihrem ersten Sommer

in Hall haben Intendant

Christian Doll und sein Team

2017 allerhand Erfahrungen

mit der besonderen Akustik auf

dem Haller Marktplatz gesammelt.

Die ist vor allem bei Musiktheaterproduktionen

eine

echte Herausforderung. „Ich

bin überzeugt davon, dass der

Ton in der neuen Saison besser

wird“, sagt Intendant Doll. Deshalb

hat das Technik-Team der

Freilichtspiele Anfang März

auch einen aufwändigen Tontest

auf der Treppe aufgebaut,

um zwei verschiedene Anlagen

zu testen. Dazu war auch Publikum

eingeladen – um eine authentische

Zuschauer-Situation

zu bekommen, und damit

die Zuhörer ihre eigenen Höreindrücke

schildern können.

Doll: „Für einen hervorragenden

Sound auf der Großen

Treppe zu sorgen, ist uns unheimlich

wichtig.“ blo

Beim Tontest Anfang März hat

Tony-Darsteller Roy Goldman in

Hall schon einmal etwas Treppenluft

geschnuppert. Foto: Ufuk Arslan

Schillernde Disco auf Stufen

Mit „Saturday Night Fever“ kommt ein Tanzmusical auf die Haller Treppe

BETTINA LOBER

Tony Manero kommt mit

seinem Alltag eigentlich

ganz gut klar: Zwar ist er

von seinem Vater genervt, von

seinem Job als Farbenverkäufer

auch, aber immerhin darf er mit

der fantastischen Tänzerin Stephanie

trainieren. Und Samstagnacht

dreht der junge Italo-Amerikaner

aus Brooklyn richtig auf

und verwandelt sich in einen

Pfau: Gestylt erscheint er auf

der Tanzfläche der Disco „2001

Odyssey“ und tanzt, bis ihm die

Bräute zu Füßen liegen.

Die Freilichtspiele wollen die

Treppe in eine schillernde

Disco-Welt verwandeln – mit

frech aufgeknöpften Hemden,

Schlaghosen, kreisenden Hüften

und den Zeigefinger in die

Höhe gereckt: „Saturday Night

Fever“ kommt auf die Stufen.

Auf der Tanzfläche kann der

umjubelte Disco-King Tony Manero

seine Sehnsüchte ausleben.

Seine große Chance wittert

er in einem Tanzwettbewerb.

Aber bevor er sich feiern lassen

kann, muss er seine Traumfrau

davon überzeugen, gemeinsam

mit ihm anzutreten.

Vor mehr als 40 Jahren wurde

der damals billig gedrehte Film

im Nu zum Welthit. Der seinerzeit

noch recht unbekannte

Schauspieler John Travolta

tanzte als ob es kein Morgen

gäbe und wurde 1978 für den Oscar

in der Kategorie „Bester

Hauptdarsteller“ nominiert. Bekommen

hat er ihn zwar nicht,

aber mit dem Film kam die

Disco-Welle ins Rollen und löste

einen weltweiten Tanzhype aus.

„Saturday Night Fever“ machte

Disco zur Lebenseinstellung

und Tanzen wichtiger als eine

„Saturday Night Fever“

Musical von Robert

Stigwood & Bill Oakes,

in der neuen Version

von Ryan McBryde, mit

Musik von den Bee

Gees. Musikalische Leitung:

Heiko Lippmann.

Regie und Choreografie:

Christopher Tölle. Bühne

& Kostüme: Walter

Schütze. Dramaturgie:

Diane Ackermann.

Es spielen: Meri Ahmaniemi,

Svenja Baumgärtner,

Perry Beenen, Dominique

Brooks-Daw, Jev

Davis, Jasmin Eberl, Udo

Eickelmann, Michael Heller,

Roy Goldman, Anja

Gutgesell, David-Michael

Johnson, Dorothea

Maria Müller, Rob Pitcher,

Maja Sikora, Olivia

Kate Ward, Nigel Watson,

Nico Went sowie

acht Tanzstatistinnen.

politische Meinung. Die Menschen

standen Schlange, um Travolta

zum Falsett der Bee Gees

über die blinkende Tanzfläche

fegen zu sehen. „Saturday Night

Fever“ bescherte den Brüdern

Barry, Maurice und Robin Gibb

mit „Stayin Alive“, „How Deep Is

Your Love“ und „Night Fever“

drei Nummer-1-Hits.

Ab 30. Juni ist in Schwäbisch

Hall zu erleben, wie der junge

Niederländer Roy Goldman in

der Hauptrolle als Tony Manero

über die steilen Stufen vor St. Michael

tanzt. Klar, die Treppe sei

Premiere: 30. Juni,

20.30 Uhr

Weitere

Vorstellungen: am 1.,

4., 5., 6., 7., 8., 11., 12.,

13. 14., 15., 18., 19.,

20., 21. und 22. Juli. Öffentliche

Generalprobe

am 29. Juni.

Beginn ist jeweils um

20.30 Uhr auf der Großen

Treppe.

als Bühne eine besondere Herausforderung.

Doch mittlerweile

werde auf noch viel ungewöhnlicheren

Untergründen getanzt

– „auf Schiffen, und Baugerüsten,

im Wasser und unter

Wasser“, erzählt Christopher

Tölle. Er hat die Haller Theaterstufen

bereits 2017 als Choreograf

des Sommermusicals „Maria,

ihm schmeckt's nicht!“ kennengelernt.

Für „Saturday Night

Fever“ führt er auch Regie.

Natürlich wolle er auf dem

Marktplatz mitten in der Stadt

eine tolle Show kreieren, „doch

in erster Linie möchte ich eine

Geschichte erzählen“, sagt

Tölle. Die Sozialkritik im Film

von 1977, aus dem 1998 in London

ein erfolgreiches Musical

entwickelt wurde, würde zuweilen

unterschätzt. Es geht nämlich

auch um Arbeitslosigkeit,

Rassendiskriminierung und sexuelle

Gewalt. In der Disco versuchen

die jungen Menschen,

der Realität zu entfliehen. Gerade

diese widerstreitenden Gefühle,

die Spannung zwischen

Sehnsucht und Alltag reizen

Tölle: „Es geht eben nicht allein

um ein Tanzmusical, in dem alles

heile Welt ist.“


Für Besucher größtenteils hinter

den Seitenmauern der Großen

Treppe versteckt befinden sich die

Musiker des Freilichtspiele-Orchesters

während der Vorstellungen.

In dieser Spielzeit besteht die

Live-Band aus zwölf Musikern für

„Saturday Night Fever“ und sieben

Musikern für „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden

20er“. Für den Musikalischen Leiter

Heiko Lippmann (rechts) ist

die „Bar zum Krokodil“ ein besonderes

Herzensprojekt: Seit vielen

Jahren träumt er von der Umsetzung

einer 20er-Jahre-Revue, die

ihre Geschichten ganz ohne Dialoge

und allein aus den ausdrucksstarken

Liedern und Chansons

der Goldenen Zwanziger erzählt

– „assoziativ und bunt wie die Gemälde

von Otto Dix!“. Um den

perfekten Musik-Mix für die

Große Treppe zu finden, wühlte

er sich dafür monatelang durch

hunderte Lieder dieser spannenden

Ära.

flx/Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

Gesellschaft im Umbruch

Regisseur Ulf Dietrich nimmt die Roaring Twenties in den Blick

Mit der Revue „In der

Bar zum Krokodil“ begeben

sich die Freilichtspiele

Hall in diesem Sommer

auf eine Zeitreise in die wilden

20er-Jahre. Dafür hat der

Musikalische Leiter Heiko Lippmann

zahlreiche Schlager und

Chansons jener Epoche ausgewählt

– und sie für die Treppe

neu arrangiert. „Wir wollen die

Geschichte vor allem über die

Songs erzählen und das Lebensgefühl

jener Zeit vermitteln“, erklärt

Intendant Christian Doll,

der sich gemeinsam mit Lippmann

die Revue ausdenkt.

Regie bei der Musiktheater-

Uraufführung führt Ulf Dietrich.

Der langjährige Oberspielleiter

der Schauspielbühnen

Stuttgart hat dort unter anderem

Musicals wie „Evita“, „Cabaret“

und „Kiss me Kate“ inszeniert.

Nun gibt er sein Regie-Debüt

in Schwäbisch Hall – „und

erstmals unter freiem Himmel“,

erzählt er voll Vorfreude. Sein

erster Eindruck von der Treppe?

„Eine wirklich große Bühne“,

meint er und

fühlt sich bei der

Dimension auch

an den Berliner

Friedrichstadtpalast

erinnert. Dietrich

begann

seine Karriere

einst selbst als

Schauspieler und Musicaldarsteller

am Berliner Theater des

Westens. Bald begann er, selbst

zu inszenieren und auch selbst

geschriebene Revuen umzusetzen.

„In Schwäbisch Hall ist es

das erste Mal, dass ich eine

frisch geschriebene Revue anderer

Autoren inszeniere.“

„Dadurch, dass wir

nicht sprechen,

entsteht viel

Atmosphärisches.“

Dietrich freut sich nun darauf,

den Blick auf ein Jahrzehnt

zu werfen, das gerade mal

knapp 100 Jahre zurückliegt. Darin

entdeckt er Parallelen zu

heute: eine Gesellschaft im Umbruch,

Spaltung,

Lagerbildung.

Ein Ausschnitt des Triptychons

„Großstadt“ von Otto Dix, das

1927/28 in Dresden entstand. Das

Gemälde befindet sich im Kunstmuseum

in Stuttgart. Foto: dpa

„Wir sind in unserer

Geschichte

schon einmal

durch so eine

Phase gegangen

und müssen

heute aufpassen:

Da kann so viel kaputtgehen“,

mahnt er.

Dietrich geht es darum, die

Epoche „gefühlsmäßig“ zu erfassen

– „ohne Dialoge, nur mit Musik

und Liedern“. Dies biete

auch für den Zuschauer mehr

Raum für Fantasie. „Dadurch,

dass wir nicht sprechen, entsteht

viel Atmosphärisches“, erklärt

Dietrich.

Zu seinem Debüt nach Hall

bringt er auch zwei bewährte

künstlerische Weggefährten

mit: Kostümbildnerin Monika

Seidl sowie Bühnenbildner Dietmar

Teßmann. Bettina Lober


Lust und Last

der wilden 20er

Die Treppe wird zur Krokodil-Bar

Debüt und Wiedersehen

Petra Welteroth und Mario Gremlich treten auf

Petra Welteroth.

Mario Gremlich.

Foto: Urban Ruths

Foto: René Löffler

In der Twenties-Revue in Hall

wird erstmals auch die Schauspielerin

und Jazz-Sängerin Petra

Welteroth zu erleben sein.

Zuletzt war die Künstlerin im

Stage Apollo Theater in Stuttgart

in der Rolle der Köchin Mrs.

Brill im Musical „Mary Poppins“

zu erleben.

Überdies gibt es auf der

Treppe ein Wiedersehen mit Mario

Gremlich, der jahrelang am

Theater Heilbronn gearbeitet

hat und bereits 2005 als Marquis

Posa in „Don Carlos“ auf den

Haller Theaterstufen zu sehen

war. Bereits im vergangenen

Jahr beeindruckte er im Winterprogramm

der Freilichtspiele gemeinsam

mit Silke Geertz in

dem Ehedrama „Gift“. In diesem

Sommer spielt er in der Revue

„In der Bar zum Krokodil –

Ab in die wilden 20er“ den Großindustriellen

Wilhelm Schlüter.

Außerdem schlüpft er in „Wilhelm

Tell“ in die Rolle des Walter

Fürst. Übrigens: Gremlich ist

der einzige „echte“ Schweizer

im Tell-Ensemble.

blo

„In der Bar zum Krokodil“ war ein

Hit der Comedian Harmonists. Die

Freilichtspiele haben sich der berühmten

Boygroup bereits in früheren

Jahren a gewidmet. Hier

eine Szene von 2006. Foto: Weller

Es muss ein aufregendes

Jahrzehnt gewesen sein:

frech, frivol, politisch, pulsierend

– die 20er-Jahre. Der

Erste Weltkrieg ist gerade überstanden,

an jeder Ecke wird der

Lebenshunger spürbar. Die Zeichen

stehen auf Aufbruch – mit

schnellen Tagen und langen

Nächten. Den Roaring Twenties

widmen die Freilichtspiele Hall

ihre neue musikalische Revue

„In der Bar zum Krokodil – Ab in

die wilden 20er“. Intendant

Christian Doll und sein Musikalischer

Leiter Heiko Lippmann

wollen mit ihrer Uraufführung

ab 4. August dieses umtriebige

Jahrzehnt auf die Treppe bringen.

Die beiden haben sich 2017

in Hall mit dem Sommermusical

„Maria, ihm schmeckt's

nicht!“ bereits als Musiktheater-

Autoren vorgestellt.

„Wir beginnen mit dem

Kriegsende 1918“, erklärt Doll.

Kunst und Kultur werden damals

wieder lebendig. Provozieren,

experimentieren ist das

Motto innovativer Künstler. Der

Film erlebt eine Blütezeit. Vor allem

die Ufa in Babelsberg ist produktiv.

Stummfilme wie Friedrich

Wilhelm Murnaus „Nosferatu“

(1922) oder Fritz Langs

„Metropolis“ (1926/27) setzen

Maßstäbe. Das Berlin der wilden

20er-Jahre übt mit seinen

Cafés, Etablissements und Kabaretts

eine gewaltige Faszination

auf die Menschen aus.

Die Musikszene scheint zu explodieren.

Chansons und Schlager,

Charleston und Swing blühen

auf. Marlene Dietrich singt

in Josef von Sternbergs „Der

blaue Engel“ Friedrich Hollaenders

„Ich bin von Kopf bis Fuß

auf Liebe eingestellt“, und die

Comedian Harmonists intonieren

keck „In der Bar zum Krokodil

/ am Nil, am Nil, am Nil, / verkehrten

ganz inkognito / der Joseph

und der Pharao…“.

In diesem Klima einer amüsierwilligen

Gesellschaft wollen

Doll und Lippmann in ihrer Revue

acht Figuren auf ihrer Suche

nach Glück, Liebe und Rausch

durch das turbulente Jahrzehnt

begleiten. „Es gibt beispielsweise

die weinende Verlobte am

Bahnsteig, den jungen Revolutionär,

den Kriegsgewinnler,

eine junge Journalistin, einen

Startenor sowie eine Dame, die

Fan des Tenors ist“, gewährt der

Intendant Einblicke in die Uraufführung.

Bei aller Vergnügungslust

jener auch harten Zeit sei

aber ein Selbstbewusstsein und

ein Grundoptimismus zu spüren

– „eine Lust, Utopien zu formulieren“,

sagt Christian Doll.

Aber die Ahnung vom Ende der

Glanzzeit schwingt ebenfalls

mit, wirtschaftliche Not und politischer

Radikalismus mündeten

in die Machtergreifung der

Nazis.

Bettina Lober

„In der Bar zum Krokodil

– Ab in die wilden 20er“

Musikalische Revue von Heiko

Lippmann und Christian Doll.

Musikalische Leitung: Heiko Lippmann.

Regie: Ulf Dietrich. Bühne:

Dietmar Teßmann. Kostüme: Monika

Seidl. Dramaturgie: Diane Ackermann.

Es spielen: Jasmin Eberl, Udo Eickelmann,

Mario Gremlich, Anja Gutgesell,

Rob Pitcher, Maja Sikora, Petra

Welteroth und Nico Went.

Uraufführung:

4. August, 20.30 Uhr

Weitere

Vorstellungen:

am 5., 7., 8., 9., 10., 11., 12., 18.,

19., 21., 22., 23., 24. August. Öffentliche

Generalprobe am 3. August. Beginn

ist jeweils um 20.30 Uhr auf der

Großen Treppe.


Theater zum Mitmachen

Festspiele laden zur großen Schabernack-Mal-Aktion ein

Karlsson vom Dach ist ja

bekanntlich der allerbeste

Schabernacker der

Welt. Das ist auch bei den Aufführungen

der Freilichtspiele

in der Haalhalle zu erleben. Mit

Karlssons Hilfe kann der

schüchterne Lillebror seiner

Schwester Betty, ihrem langweiligen

Freund, der lästigen Frau

Bock und den Einbrechern

Fille und Rulle richtig tolle Streiche

spielen.

Für junge Theaterbegeisterte

gibt es eine Aktion zum

Mitmachen: Was ist Euer Lieblingsstreich

von Karlsson vom

Dach und Lillebror? Malt es auf

und schickt Eure fantasievollen

Kunstwerke ans Team der Freilichtspiele.

Eine kleine Auswahl

der schönsten Gemälde

werden während der Spielzeit

direkt am Haller Marktplatz in

der ehemaligen Tourist-Information

sowie auf der Freilichtspiele-Website

ausgestellt.

Eure Kunstwerke schickt Ihr

mit Eurem Namen, einer Kontakt-E-Mail-Adresse

oder -Telefonnummer

bis zum Freitag,

13. Juli, an Florian Götz, Freilichtspiele

Schwäbisch Hall, Im

Haal 14, 74523 Schwäbisch

Hall, per Mail an goetz@freilichtspiele-hall.de

– oder Ihr

bringt sie einfach bei einer Vorstellung

von „Karlsson vom

Dach“ direkt vorbei. flx

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Vehement setzte sich

Astrid Lindgren für die freie Entfaltung

der Kinder ein. Das Geheimnis

ihres Erfolges habe in ihrer eigenen

glücklichen Kindheit gelegen, erzählte

sie. In Vimmerby in Småland

wurde sie am 14. November 1907 als

Astrid Anna Emilia Ericsson geboren

und wuchs mit drei Geschwistern auf.

Zum Spielen standen Wiesen, Wälder

und Scheunen zur Verfügung. 1924

begann sie ein Zeitungsvolontariat.

Mit 18 Jahren wurde sie – ohne fertige

Ausbildung und unverheiratet –

schwanger. Ihr Sohn Lars wuchs zunächst

bei einer Pflegefamilie auf. Sie

schloss eine Ausbildung zur Sekretärin

ab. Ihren künftigen Mann Sture

Lindgren lernte sie 1928 bei der Arbeit

kennen. Nach der Heirat 1931

zogen sie Lars gemeinsam groß. Tochter

Karin wurde 1934 geboren. 1945

erschien Astrid Lindgrens Kinderbuch

„Pippi Langstrumpf“, 1955 das erste

Karlsson-Buch. Die Autorin erhielt

viele Preise. Am 28. Januar 2002

starb sie im Alter von 94 Jahren.


Große Freude über den neuesten

Streich: Karlsson (Marko Werner).

Über das Jugendtheaterprogramm

„Abenteuer Vielfalt“, an

dem sich auch die Freilichtspiele

beteiligten, kam die junge Hallerin

Friederike Scherzer erstmals

zum Theater. Am wohlsten fühlt

sie sich jedoch hinter der Bühne

und arbeitet nach ihrer erfolgreich

abgeschlossenen Ausbildung

an der Maskenbildnerschule

IMC in Waldshut-Tiengen

nun zum ersten Mal in der Maskenabteilung

des Freilichttheaters

in ihrer Heimatstadt. Ihre Feuertaufe

hatte sie beim Kinder- und

Familienstück „Karlsson vom

Dach“ (im Bild bei einem Foto-

Shooting mit Karlsson-Darsteller

Marko Werner), wo sie unter anderem

dafür zuständig ist, dass

die ausgefallenen Perücken mehrerer

Figuren perfekt sitzen.

flx/Foto: Freilichtspiele/Jürgen Weller

Spaßige Streiche

Astrid Lindgrens „Karlsson vom Dach“ in der Haalhalle

In der Haalhalle surrt es unverkennbar:

„Ich bin ein

schöner, grundgescheiter

und gerade richtig dicker

Mann in meinen besten Jahren“

– so stellt sich Karlsson

vom Dach dem knapp achtjährigen

Lillebror vor. Der Kerl

trägt Blinkeschuhe, eine Art

Clownshose über dem stolzen

Bauch, hat einen Propeller auf

dem Rücken und ein überzeugtes

Lächeln im Gesicht. Dieser

Karlsson strotzt vor Selbstbewusstsein

und nennt sich den

besten Schabernacktreiber

und Dampfmaschinenaufpasser

der Welt.

„Karlsson vom Dach“

Kinder- und Familienstück

von Astrid Lindgren.

Regie: Eva Veiders.

Bühne: Anne Brüssel.

Kostüme: Christine

Leers. Dramaturgie: Florian

Götz.

Es spielen: Andreas

Entner, Josepha Grünberg,

David Krzysteczko,

Christin Wehner,

Marko Werner.

Premiere: 28. April,

15 Uhr (Haalhalle)

Weitere

Vorstellungen:

■ vormittags um 10

Uhr am 3., 4., 5., 6., 13.

Noch bevor die Theater-Saison

auf der Großen Treppe im

Juni richtig startet, haben die

Freilichtspiele Hall in der Haalhalle

mit ihrem

diesjährigen Familienstück

– in der

Regie von Eva Veiders

– bereits vorgelegt:

„Karlsson

vom Dach“ von

Astrid Lindgren feierte am 28.

April Premiere. „Das liegt daran,

dass wir durch den Bau des

Neuen Globes keine zweite

Spielstätte zur Verfügung haben

und die Haalhalle im Mai und

Juni unbedingt für die Proben

„Links der Kram,

rechts der

Plunder“ Karlsson

und 20. Juli

■ vormittags um 9 und

um 11 Uhr jeweils am

10., 11., 12., 17., 18.,

19., 23. und 24. Juli

■ nachmittags um 15

Uhr jeweils am 1., 8.,

14., 22., 28., 29. Juli;

am 4., 5., 16., 18. und

am 19. August

unserer Produktionen auf der

Großen Treppe benötigen“, erklärt

Intendant Christian Doll

die diesjährige Gliederung des

Spielplans. Nach

einigen Vorstellungen

Anfang

Mai legt das Familienstück

zunächst

eine

kleine Pause ein.

Doch ab 1. Juli geht es in der

Haalhalle mit dem großen Schabernack

weiter: 33 Mal steht das

Stück dann bis 19. August noch

auf dem Spielplan.

Karlsson, der in Hall von

Marko Werner verkörpert wird,

ist ein anarchischer Antiheld,

dessen Ego so groß ist wie sein

Maul, das er gerne mit Bonbons

und Kuchen vollstopft. Das Aufräumsystem

in seiner Wohnung:

„Links der Kram, rechts

der Plunder.“ In die Rolle des anfangs

schüchternen Lillebror

schlüpft der junge Schauspieler

David Kryzsteczko. Vor wenigen

Monaten hat er seine Ausbildung

an der Akademie für Darstellende

Kunst Baden-Württemberg

in Ludwigsburg abgeschlossen.

may/blo

Karlsson vom Dach (Marko Werner,

links) schnappt sich gerade Lillebrors

(David Krzysteczko) teuerstes

Spielzeug. Fotos: Ufuk Arslan

Karlsson (Marko Werner, links)

und Lillebror (David Krzysteczko)

haben Spaß in Karlssons Wohnung

auf dem Dach.


Don Camillo predigt seiner Herde.

Die fast lebensgroßen Krippenfiguren

Ochs und Esel im „Don Camillo

und Peppone“-Bühnenbild

wurden aus Gewichtsgründen

aus Styropor angefertigt. Um sie

wie echte Holzschnitzereien aussehen

zu lassen, ging Bühnenmaler

Martin Wolfram ans Werk.

Der gelernte Maler und Lackierer

ist bereits in seiner 18. Saison bei

den Freilichtspielen Hall, nachdem

er zuvor fast zehn Jahre als

Marionettenspieler und -bauer

bei Gerhards Marionettentheater

gearbeitet hatte. Auch seine Freizeit

gehört ganz dem Theater:

Seit vielen Jahren ist Martin Wolfram

als Darsteller in großen Laientheaterproduktionen

zu erleben –

so auch in diesem Sommer in

„Aufstand im Mainhardter Wald“

des Laienschauspiels Mainhardter

Wald sowie in „Die Spielverderber“

der Eschentaler Gruppe „In

Fraxino Vallium“.

flx/Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

Unterhaltsamer Clinch

Zwei leidenschaftliche Streithähne kehren auf die Große Treppe zurück

„Don Camillo und Peppone“

Komödie nach Giovannino

Guareschi von Gerold

Theobalt. Regie:

Christian Doll. Musikalische

Leitung: Dominik

Dittrich. Ausstattung:

Cornelia Brey. Dramaturgie:

Eva Veiders. Es

spielen: Silke Buchholz,

Christine Dorner, Moritz

Fleiter, Claudius

Freyer, Julia Friede,

Alice Hanimyan, Gunter

Heun, Natanaël

Lienhard, Dirk Schäfer,

Dirk Weiler, Carl-Ludwig

Weinknecht, Jürgen

Müller, Constantin

Reutter, Moritz Schneider,

Janosch Sinn. Musik:

Tante Polly (Dominik

Dittrich, Benjamin

Erneut kann sich in diesem

Sommer der Schwäbisch

Haller Marktplatz als italienische

Piazza bewähren:

„Don Camillo und Peppone“

hat bereits 2017 rund 14600 Zuschauer

angelockt und kehrt ab

21. Juni für sieben Vorstellungen

zurück auf die Bühne. Dann

werden sich zwischen Michaelskirche

und Rathaus der temperamentvolle

Priester und der kommunistische

Bürgermeister in

leidenschaftlichen Wortgefechten

und mit allerlei Sticheleien

duellieren. Mit großer Lust wird

da gebrüllt, provoziert und beleidigt.

Wenn diese beiden Alphatiere

aneinander geraten, fliegen

die Fetzen. Klar, zuweilen

bleibt es nicht bloß bei der verbalen

Zwietracht.

Pfarrer Don Camillo erlebt

eine schwere Zeit: Mit Peppone,

dem Anführer der kommunistischen

Partei, ist sein größter Widersacher

zum Dorfbürgermeister

gewählt worden. Nun will

Leibbrand, Sebastian

Strehler).

Wiederaufnahme-

Premiere: 21. Juni,

20.30 Uhr

Weitere

Vorstellungen: 22.,

23. Juni, 14., 15., 16.,

17. August.

dieser mit seinen Parteigenossen

im Streit mit dem Großgrundbesitzer

Pasotti in den Generalstreik

treten. Und dann hat

sich Pasottis Tochter Gina auch

noch in den jungen

Kommunisten

Mariolino

verliebt.

Er sei von der

plastischen

Sprache sehr beeindruckt,

erzählt

Intendant

und Regisseur

Christian Doll: „Es wird zwar leidenschaftlich

gestritten, aber

wenn’s drauf ankommt, packt

man auch gemeinsam an.“ Ursprünglich

waren die Don-Camillo-Geschichten

von Giovanni

Guareschi (1908-1968)

erstmals zu Weihnachten 1946

im Satiremagazin „Bertoldo“ erschienen.

Die bekanntesten Verfilmungen

entstanden zwischen

den Jahren 1952 und 1965

mit Fernandel als Don Camillo

und Gino Cervi als Peppone.

1999 hat Gerold Theobalt seine

„Dein militanter

Anikommunismus

verdirbt deinen

Charakter.“

Jesus zu Don Camillo

Komödie „Don Camillo und Peppone“

nach Guareschis Roman

vorgelegt. Das Stück ist auf deutschen

Theaterbühnen sehr beliebt.

So auch auf

der Haller

Treppe. Gunter

Heun schlüpft

erneut in die

Rolle des

schlagkräftigen

Gottesmannes,

Dirk

Schäfer verkörpert

den Kommunistenführer,

und Dirk Weiler bringt als Jesus

immer wieder Ordnung ins dörfliche

Chaos. Und dass auf der

Großen Treppe vor St. Michael

sogar Fußball gespielt werden

kann, hat das Haller Freilichtspiele-Ensemble

bereits im vergangenen

Sommer mit seinem

spannenden Match zwischen

Don Camillos Messdienern und

Peppones Roter Brigade bewiesen.

Da würden sicherlich auch

die Profis bei der Fußball-WM

staunen. Bettina Lober


Dorflehrerin Signora Cristina (Christine

Dorner) kritisiert die Leistung

der Fußballspieler. Am Boden zerstört:

Peppone (Dirk Schäfer, links)

und Don Camillo (Gunter Heun).

Zwiegespräch zwischen Jesus (Dirk

Weiler) und Don Camillo (Gunter

Heun). Fotos: Freilichtspiele/Jürgen Weller

Pressestimmen

In Christian Dolls zweistündiger

Inszenierung wird mit großer

Hingabe und viel Körpereinsatz

provoziert, gebrüllt, beleidigt

und zur Not auch gekämpft,

dass die Zuschauer am Premierenabend

nur so ihren Theaterspaß

haben. Mit Gerold Theobalts

Stück „Don Camillo und

Peppone“ hat der neue Intendant

eine Komödie entdeckt,

die wie gemacht ist für die Haller

Treppe. (...) Gunter Heun als

erzkonservativer (aber im

Grunde der katholischen Soziallehre

verpflichteter) Priester

Don Camillo und Dirk Schäfer als

kommunistischer (aber im

Grunde tiefgläubiger) Bürgermeister

Peppone bilden ein kongeniales

Streitpaar. (...) Starke

Charaktere, pointenreiche Dialoge

und originelle Regieeinfälle

mit allerlei Theaterzauber

fügen sich hier zu einem mehr

als nur unterhaltsamen Theaterabend.

Dem dient auch der mitreißende

italienische Sommerabendsoundtrack.

(...) Wer hätte

gedacht, dass sich die Treppe sogar

in ein Fußballfeld verwandeln

lässt!

Stuttgarter Zeitung

Vor dem legendären Film-Original

muss sich Christian

Dolls Inszenierung nicht verstecken.

(...) Highlights der Inszenierung

sind definitiv auch die musikalischen

Einlagen. Einerseits

das bekannte Weihnachtslied

„Venite Fedeli“, dessen Refrain

das Publikum dank der am Einlass

verteilten Zettel mitsingen

kann. (...) Kurzweil, Humor und

starke Charaktere.

Haller Tagblatt

Das Stück hat Sprachwitz, Situationskomik

und Tempo.

Doll und seinem mit großer Leidenschaft

spielendem Team gelingt

ausdrucksvolles, bildstarkes,

bis zur Groteske ironisch gebrochenes

Theater. Gespickt mit

Szenenapplaus der 1100 Premierengäste

verschmilzt es zu einem

kurzweiligen Gesamtkunstwerk.

(...) Zeitgeistsatire als großes

Kino!

Heilbronner Stimme

Christian Doll stellt die Geschichte

als eine Komödie,

ohne dabei ins Schwankhafte abzugleiten.

Vielmehr ist das

Ganze in der Ausstattung von

Cornelia Brey und musikalisch

passend illustriert von Dominik

Dittrich, unterhaltsames, buntes

Volkstheater, das auch durchaus

ernste, zum Nachdenken anregende

Züge aufweist.

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Wenn das

Seemannsgarn

groovt

Die Pollys haben so viel Talent,

die können eh alles“,

sagt Christian Doll lachend –

und irgendwie auch erleichtert,

dass er die Moderation des Spielzeit-Eröffnungskonzerts

Anfang

Mai gleich wieder abgeben

kann – und auf das vielseitige

Können der Hamburger Band

Tante Polly vertrauen. Bandleader

Dominik Dittrich (Piano, Akkordeon,

Gesang) hat viele unterhaltsame

Lieder im Gepäck.

Gemeinsam mit Benjamin Leibbrand

(Saxofon, Klarinette, Gesang),

Sebastian Strehler

(Schlagzeug, Gitarre, Gesang)

und Svendrix (Bass) übernimmt

er die Bühne – und die Regie: für

ihren amüsanten und bodenständigen

Mix.

Da spinnen sie so dickes Seemannsgarn,

dass sich mancher

Besucher ob der skurrilen Geschichten

von Dominik Dittrich

glatt an Käpt’n Blaubär erinnert

fühlt. Voller Humor wird die vergnügliche

Tristesse von viel Alkohol,

wenig Geld und unglücklichem

Verliebtsein gefeiert.

„Bonjour Tristesse, da bist du ja,

ich warte schon die ganze Zeit

auf dich ...“ – die Seemannsromantik

groovt.

„Bonjour Tristesse

da bist du ja, ich

warte schon . . .“

Dominik Dittrich, Benjamin Leibbrand,

Sebastian Strehler und

Hajo Cirkensa (von links) spielen

Seeräuberswing – und brachten

mit „Tristesse Totale“ ihr drittes Album

heraus. Foto: Henriette Pogoda

9.7.–11.11. > Ausstellung: „Auf immer verloren.

Spuren jüdischen Lebens in Hohenlohe-Franken.“

19.8. > Kultur- & Begegnungstag: „Das sind Jenische!“

24.–26.8. > Living History: Anno Domini 1743

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1. Mai bis 30. September: täglich von 9–18 Uhr

1. Oktober bis 11. November: Di–So von 10–17 Uhr

Dazu holen die Pollys Gäste

auf die Bühne: Wilhelm-Tell-

Darsteller Gunter Heun singt eigentlich

gar nicht gerne. Aber

mit der Band legt er einen

schluchzenden Blues hin – und

Benjamin Leibbrand lässt seine

Klarinette dazu herzzerreißend

heulen. Mario Gremlich – er verkörpert

im „Tell“ den Walter

Fürst und wirkt in der Revue „In

der Bar zum Krokodil“ mit – gibt

den Comedian-Harmonists-Hit

„Lass mich dein Badewasser

schlürfen“ charmant-schmachtend

zum Besten. Alice Hanimyan

und Moritz Fleiter – das

Pärchen Gina und Mariolino

aus „Don Camillo“ – präsentieren

ihr Duett aus der Komödie.

Und David-Michael Johnson,

der in „Saturday Night Fever“

den DJ Monty spielt, schmettert

den Ray-Charles-Song „Hallelujah,

I just love her so“. Ein vergnüglicher

Vorgeschmack auf einen

musikalischen Sommer.

Bettina Lober

Und singen können sie natürlich

auch: Dominik Dittrich, Sebastian

Strehler und Benjamin Leibbrand

(von links).

Foto: Ufuk Arslan

Backstage-Blick bei „Don Camillo“:

Tante Polly wartet auf den

Einsatz. Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller


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Hippe Helden

vom Kiez

Tante Polly spielt und talkt am Abend

BETTINA LOBER

Vorab-Eröffnungskonzert

im Mai in der Haalhalle,

Musik und Spiel bei „Don

Camillo und Peppone“ auf der

Treppe, Musik-Begleiter und

Mitspieler beim Theaterspaziergang

und dazu noch eine eigene

Late-Night-Reihe in Olli’s Bar:

Die Hamburger Band Tante

Polly hat sich nach einem Sommer

im Kochertal zur musikalischen

Allzweckwaffe der Freilichtspiele

Hall gemausert.

Das mag nicht nur an der beeindruckenden

Vielseitigkeit

von Dominik Dittrich, Benjamin

Leibbrand und Sebastian

Strehler liegen. Sondern auch

an ihrer enormen Spielfreude.

„Ein bisschen Rock, ein bisschen

Chanson und Jazz, ein

Hauch von Shanty“ – sagt der

Deutschlandfunk über die Musik

von Tante Polly. Bei dem seit

mehr als fünf Jahren bestehenden

Trio von der Waterkant

kommt halt allerhand zusammen

– und passt zusammen.

Im Frühjahr haben die hippen

Haudegen vom Hamburger

Kiez ihr drittes Studioalbum herausgebracht:

„Tristesse Totale“.

Da steckt das pralle Leben

drin, dessen Licht- und Schattenseiten

sie charmant, melancholisch

und frech erklingen lassen:

gebrochene Herzen, Neuanfänge,

Fernweh, Einsamkeit, Lügen,

Pleiten – und zu allem lässt

es sich munter tanzen.

Unter dem Motto „Die Pollys

bei Olli’s“ lädt die Band in diesem

Sommer viermal zu Wohnzimmerkonzert

und Late-

Night-Talk in Olli’s Bar ein. Bandleader

Dittrich & Co. treffen auf

Mitglieder des Freilichtspiele-

Ensembles – und die Figuren,

die sie verkörpern. Man kann gespannt

sein, welche Geheimnisse

und Anekdoten die Hamburger

ihren Gästen entlocken.

Volpp Info „Die Küchen Pollys bei Olli’s“ –

Alte Wohnzimmerkonzerte Haller Str.3 und

74635 Late-Night-Talk Kupferzell am 27. Juni, 11.

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Juli sowie 1. und 22. August, jeweils

ab 22.45 Uhr.

KOCHEN

IM

FREIEN


Spielzeitquiz rund um die Treppe

Theatervergnügen unter

freiem Himmel

und bei freiem Eintritt:

Das kann man mit etwas

Glück bei diesem Spielzeitquiz

gewinnen. Ein paar

Fragen müssen dazu freilich

beantwortet werden. Aber alles,

was man wissen muss,

ist in den Seiten dieser Theaterzeitung

aufzuspüren.

Unter den richtigen Einsendungen

verlosen die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall

jeweils zwei Karten für eine

Aufführung von „Wilhelm

Tell“ sowie für eine „Saturday

Night Fever“-Vorstellung

auf der Großen Treppe.

■ Frage 1: Wie heißt der

junge Senkrechtstarter, der

sich dem Haller Publikum

als Tony in „Saturday Night

Fever“ vorstellen wird? –

Vierter Buchstabe des Nachnamens.

■ Frage 2: Im Zeichen welches

genialen englischen

Theatermanns steht der

Theaterspaziergang am 20.

Juli 2018? – Zweiter Buchstabe

des Vornamens.

■ Frage 3: Welches Essener

Ensemble wird regelmäßiger

Gast im Neuen Globe

sein? – Vorletzter Buchstabe

des Namens.

■ Frage 4: Wie heißt der

Spektakel am Himmel und auf der Treppe: Wer am Quiz teilnimmt, kann

einen Theaterabend auf der Treppe gewinnen. Foto: Freilichtspiele/J. Müller

Künstler, der nicht nur als

waschechter Schweizer in „Wilhelm

Tell“, sondern auch als

Wahlberliner in der Revue „In

der Bar zum Krokodil“ mitwirkt?

– Siebter Buchstabe des

Nachnamens.

■ Frage 5: Wie heißt die Band

der charmanten Hamburger

Jungs, die seit letztem Jahr das

Haller Theaterprogramm bereichern?

– Zweiter Buchstabe des

zweiten Wortes.

■ Frage 6: Wie heißt der wagemutige

Freund des schüchternen

Lillebror, den man im diesjährigen

Kinderstück in der

Haalhalle kennenlernt? – Erster

Buchstabe des Vornamens.

■ Frage 7: Wie heißt der Oberspielleiter

der Stuttgarter

Schauspielbühnen, der Regie

bei der Revue „In der Bar zum

Krokodil“ führen wird? – Erster

Buchstabe des Vornamens.

■ Frage 8: Wie heißen die britischen

Brüder, die mit ihrem

Hit-gespickten Soundtrack zu

„Saturday Night Fever“ zu

Disco-Helden wurden? – Erster

Buchstabe des Familiennamens.

■ Frage 9: Wie heißt der von

Schiller verewigte Schweizer

Freiheitskämpfer, der in einem

heiklen Stunt seinem Kind ein

Stück Obst vom Kopf geschossen

hat? – Zweiter Buchstabe

des Nachnamens.

■ Frage 10: Wie heißt der Musikspezialist,

der das Musical

„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“

komponiert hat und dieses Jahr

für „Saturday Night Fever“ und

„In der Bar zum Krokodil“ als

Musikalischer Leiter verantwortlich

zeichnet? – Erster

Buchstabe des Nachnamens.

Der Reihe nach notiert ergeben

die Buchstaben der Antworten

das Lösungswort. Dieses

einfach per Postkarte,

E-Mail oder Fax zusammen mit

dem Kennwort „Spielzeitquiz

Theaterzeitung 2018“ einsenden:

per E-Mail an die Adresse

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Fax an die Nummer 07 91 /

404480 oder per Post an Südwestpresse

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Hall.

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Adresse und Telefonnummer

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ist Montag, 2. Juli. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

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Theater auch

im Winter

Wer glaubt, dass die Freilichtspiele

Schwäbisch

Hall in der Zeit zwischen Oktober

und April Winterschlaf halten,

liegt falsch. Seit der Spielzeit

2012/2013 sind die Festspiele

auch in der kalten Jahreszeit

aktiv. Vor allem in der Haalhalle

wird dann ein vielseitiges

Programm unter dem Titel „Haller

Winterreise“ geboten.

In der zurückliegenden Saison

wurde ein weiter Bogen gespannt:

vom Kinderstück „Abenteuer

im Kühlschrank“ über den

Tanzabend „Vivaldi Verses“ mit

der Malcolm Sutherland Dance

Company bis zur Zweipersonen-Drama

„Gift“. Und so werden

sich die Freilichtspiele Hall

auch in den kalten Monaten wieder

auf eine spannende Winterreise

machen.

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„Vor keinem Genre

zurückschrecken“

Bandleader Dominik Dittrich im Gespräch

Lustige Moritaten mit Seeräuberswing

und groovigem

Kneipenjazz – das ist

das Markenzeichen der Hamburger

Band Tante Polly. Die

musikalischen Haudegen aus

dem hohen Norden bereichern

auch den Haller Theaterspaziergang

auf dem Unterwöhrd.

Bandleader Dominik Dittrich

erzählt von seiner Faszination

für Shakespeare und worauf er

beim Theaterspaziergang besonders

achten muss.

Erinnern Sie sich an Ihre erste

„Begegnung“ mit William

Shakespeare?

Dominik Dittrich: In der

Schule mussten wir im Englischunterricht

Sonette von

Shakespeare analysieren. Viel

mehr als 4–4–4–2 habe ich leider

nicht behalten . . .

Was fasziniert Sie an dem

Dichter?

Bei Shakespeare geht es immer

um das große Ganze, die Gefühlswelten

seiner Charaktere

werden voll ausgeschöpft.

Musikalischer Kopf der Band Tante Polly und

vielfach als Komponist von Schauspielmusik unterwegs:

Dominik Dittrich. Foto: Henriette Pogoda

Wenn man so will, sind seine

Stücke der Inbegriff von „um etwas

ein großes Theater machen“.

Der Theaterspaziergang trägt

den Titel „Williams weite Welt“

– wie klingt die Musik in dieser

Welt?

Die Musik in „Williams weite

Welt“ ist ein weites Feld. Wer

letztes Jahr „Pinocchio“ oder

„Don Camillo und Peppone“ gesehen

hat, weiß, dass wir vor

keinem Genre zurückschrecken

und auch unsere Schauspielkollegen

als Sänger und

Musiker mit einbeziehen. Wichtig

ist, dass wir ausdrucksstarke

musikalische Motive finden,

die eine Szene tragen können

und für eine passende Atmosphäre

sorgen.

Gibt es auch eigens komponierte

Stücke?

Ja, sicher! In der Regel schreibe

ich den Großteil unserer Bühnenmusik

selbst. Wir werden

aber auch, ähnlich wie bei

„Don Camillo und Peppone“,

ein paar Superhits und Evergreens

neu arrangieren.

Welche Instrumente kommen

zum Einsatz?

Alle, die wir spielen können

und alle, die wir in den vier Wochen

Probezeit noch lernen

können.

Worauf müssen Sie bei einem

Open-Air-Einsatz wie dem

Theaterspaziergang besonders

achten?

Man muss noch viel mehr als

im Theater darauf achten, dass

die Zuschauer alles sehen und

hören können. Außerdem dürfen

die Instrumente nicht nass

werden.

Und worauf freuen Sie sich besonders

in diesem Haller Theatersommer

2018?

Die Turborutsche im Freibad

ist der Knaller! Ansonsten haben

wir mit Tante Polly eine

tolle Auswahl: Große Treppe

mit „Don Camillo“, Shakespeare-Spaziergang

mit einem

Team der Extraklasse (!) und

Late Night bei Olli’s – das wird

super!

Die Fragen stellte Bettina Lober

Genie des Theaters: William Shakespeare

Shakespeare war ein ierten Handschuhmachers

kam er 1564 zur

Künstler, der nach

Gott am meisten Welt. Am 28. November

schuf“, befand einmal 1582 heiratete er die

der französische Schriftsteller

Alexandre Duerntocher

Anne Hatha-

acht Jahre ältere Baumas

(1802 – 1870). Der way aus dem Nachbarort

Shottery. Im Jahr da-

Mann mit dem Lippenbärtchen

und der Halbglatze

aus Stratford-

Susanna geboren, zwei

rauf wurde die Tochter

upon-Avon ist ein Dauerbrenner.

Von ihm sind linge Hamnet und Ju-

Jahre später die Zwil-

rund eine Million Worte dith. Wann genau

überliefert – in, je nach Shakespeare nach London

übersiedelte, ist

Zählweise, 37 oder 28

Stücken, 154 Sonetten nicht bekannt. Doch

und fünf Gedichten, dort schloss er sich als

aber lediglich 14 Worte Dramatiker, Regisseur

seiner eigenen Handschrift,

schreibt die führenden Theater-

und Schauspieler einer

„Süddeutsche Zeitung“. gruppe an. Seine Stücke

Erst sieben Jahre nach waren vermutlich sehr

seinem Tod erschien die erfolgreich. 1594 trat er

erste Gesamtausgabe. vor Königin Elizabeth I.

Und auch mehr als 400 auf. Ab 1595 wurde er

Jahre nachdem er am Mitinhaber des neu eröffneten

Globe-Theaters

23. April 1616 – oder

um dieses Datum herum

– gestorben war, spieler, Stückeschreiber,

in London. Als Schau-

ist er der meistgespielte vor allem aber als kaufmännischer

Teilhaber

Autor weltweit. Seine

Biografie lässt sich nur des Globe erwarb sich

in Umrissen skizzieren. Shakespeare Vermögen

Als Sohn eines gut situ-

und Einfluss. Trotz des

Meistgespielter Bühnenautor:

Shakespeare.

Ruhms in London hing

er an seiner Heimat,

kehrte in Spielpausen

für Familienbesuche

nach Hause zurück –

was drei Nächte und

vier Tage auf dem Pferderücken

bedeutete.

Um 1611 kehrte Shakespeare

mit 46 Jahren zu

seiner Familie zurück.

Im Alter von 52 Jahren

starb der Dichter in seinem

Haus in Stratfordupon-Avon

und wurde

dort im Chorraum der

Holy-Trinity-Church beigesetzt.

blo


Ganz in ihrem Element: Freilichtspiele-Intendant

Christian Doll

(links) und Schauspieler Gunter

Heun tauchen in einer von zahlreichen

nächtlichen Sessions tief in

die Texte und Werke des von ihnen

heiß geliebten William Shakespeare

ein. Ihr Ziel: das Publikum

des diesjährigen Theaterspaziergangs

auf dem Unterwöhrd in

die „weite Welt“ des genialen

englischen Autors zu entführen.

Die enge Zusammenarbeit zwischen

Doll und Heun begann vor

mehr als zehn Jahren mit einem

„Medea“-Projekt in Köln. Seitdem

stand Gunter Heun in Doll-

Inszenierungen in Hauptrollen

wie Othello, Don Camillo, Judas

sowie in diesem Jahr als Wilhelm

Tell auf der Bühne. Nachdem

Heun im vergangenen Jahr die

Theaterfassung für die Freilichtspiele-Inszenierung

von Goethes

Roman „Die Wahlverwandtschaften“

entwickelte, ist er nun der

Hauptverantwortliche der Textfassung

für den Theaterspaziergang,

in dem er dann auch als Schauspieler

zu sehen sein wird.

flx/Foto: Freilichtspiele Hall/Florian Götz

Beim Sommernachtsfest Ende August

werden Unterwöhrd und

Ackeranlagen in Hall in romantisches

Licht getaucht. Archivfotos

Die Kocherinsel Unterwöhrd ist in

Hall eine beliebte Flaniermeile –

vor allem wenn die Sonne scheint.

Shakespeare-Trip im Grünen

Auf dem Weg zum Neuen Globe – per Spaziergang über den Unterwöhrd

BETTINA LOBER

Kiloweise schleppt Gunter

Heun Bücher in einer Tasche

durch Schwäbisch

Hall: Alles William Shakespeare

(1564 – 1616) – Bücher von und

über den berühmten englischen

Dramatiker, Lyriker und

Schauspieler. Passend zum

Neuen Globe, das derzeit nach

dem Shakespeare-Vorbild in

Schwäbisch Hall gebaut wird –

und zwar an jener Stelle, wo bis

vor zwei Jahren das hölzerne

Globe-Theater stand – widmen

sich die Freilichtspiele Hall in

diesem Sommer mit dem Theaterspaziergang

dem englischen

Vielschreiber. Das beliebte

Theaterformat kehrt nach einem

Jahr Pause auf den Spielplan

der Freilichtspiele zurück

– und Intendant Christian Doll

führt selbst Regie.

Zu seinem Spieler-Team gehört

neben Alice Hanimyan,

Moritz Fleiter und Julia Friede

auch Gunter Heun, der nicht

nur Shakespeare-Bücher durch

die Stadt transportiert, sondern

gemeinsam mit Intendant

Doll auch im umfangreichen

Werk-Massiv nach Stoff für diesen

Haller Theaterspaziergang

schürft. Auf der Kocherinsel Unterwöhrd

und rund um den derzeit

entstehenden Theaterneubau

möchte das Ensemble ab

20. Juli unter dem Titel „Williams

weite Welt“ gemeinsam

mit dem Publikum einen unterhaltsamen

Streifzug durch das

Shakespeare-Universum unternehmen.

Christian Doll und

Auf dem Weg zum

Neuen Globe mit William

Shakespeare.

Regie: Christian Doll.

Ausstattung: Anne

Brüssel.

Musikalische Leitung:

Dominik Dittrich. Musik:

Tante Polly (Dominik

Dittrich, Sebastian

Strehler, Benjamin Leibbrand).

Dramaturgie: Florian

Götz.

Es spielen: Alice Hanimyan,

Gunter Heun, Moritz

Fleiter, Julia Friede.

Premiere:

20. Juli, um 20 Uhr

sein Team versprechen große

Liebe und großes Drama mit

Narren, Verliebten, Verschmähten,

Träumern und Visionären

– und in dieser Hinsicht hat das

Shakespeare-Universum allerhand

zu bieten.

Wenn sie von ihren Lese-Erkundungen

durch Shakespeares

Œuvre erzählen, geraten

Doll und Heun komplett

ins Schwärmen. Auch nach 400

Jahren seien einem die Texte so

nah, „weil Shakespeare einfach

so großartig schreibt und

„Theaterspaziergang – Williams weite Welt“

Weitere

Vorstellungen:

am 21., 22., 26., 29.,

31. Juli, am 1., 2., 3.,

4., 5., 7., 8., 9., 10., 11.,

18., 19., 21., 22. August

auf dem Unterwöhrd.

Beginn ist jeweils

um 20 Uhr. Treffpunkt:

Neues Globe.

denkt“, sagt Doll. Zudem betrachte

Shakespeare seine Figuren

und all die Phänomene von

Liebe, Schmerz, Freude oder

Sterben mit einer Haltung des

Staunens und werde nie moralisch,

ergänzt Heun.

Der Theaterspaziergang soll

auch eine Reflexion über das

Theater sein, wünscht sich Intendant

Doll, „und er soll Lust

auf das Neue Globe machen“.

Dazu soll auch die Band Tante

Polly beitragen, die bei der

Theaterreise mit an Bord ist.

Dominik Dittrich (Komposition,

Klavier, Gitarre, Akkordeon,

Gesang), Sebastian Strehler

(Schlagzeug, Gitarre, Gesang)

und Benjamin Leibbrand

(Saxofon, Klarinette, Gesang)

sind Musiker, Schauspieler,

Sänger und haben Erfahrung

im Improvisationstheater. Bereits

im Sommer 2017 haben

sie das Haller Publikum bei „Pinocchio“

und „Don Camillo

und Peppone“ mit ihrer Spielfreude

und musikalischen Vielseitigkeit

beeindruckt.


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Schwäbisch Hall

35 Jahre am Milchmarkt

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Andreas Entner hat die wohl vielseitigsten

Aufgaben im diesjährigen

Team der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Der gelernte

Glaser, Erzieher, Theaterpädagoge

und Schauspieler war schon

im Januar als Darsteller (und Regisseur)

des Kinderstücks „Abenteuer

im Kühlschrank“ in der

Haalhalle zu erleben und spielt

auch in „Karlsson vom Dach“mit,

der Sommerproduktion für Kinder

und Familien. Als Theaterscout

besucht er Schulen und Kindergärten,

um die Kinder in spannenden

Workshops auf ihren

Theaterbesuch vorzubereiten. Für

die Produktionen „Malala – Mädchen

mit Buch“ und „blutrot.“ ist

er für die Technik verantwortlich.

Beim inklusiven Theaterprojekt

des Jugendensembles koordiniert

er die Zusammenarbeit mit der

Sonnenhof-Theatergruppe. Zudem

dreht er Videotrailer für mehrere

Inszenierungen und wird

selbstverständlich erneut den Premierenparty-DJ

geben!

flx/Foto: Freilichtspiele Hall/Jürgen Müller

Süchtig nach Tanz

Techno-Märchen „blutrot.“ gastiert im Club Alpha 60

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Tanzen tat sie und tanzen

musste sie, tanzen in der

dunkeln Nacht“, heißt es

in dem Märchen „Die roten

Schuhe“ von Hans Christian Andersen.

„Wir übertragen das

auf die Techno-Party-Szene“,

erklärt Josepha Grünberg. Gemeinsam

mit der Regisseurin

Jessica Weisskirchen, die sie

während ihres Engagements

am Theater in Heidelberg kennenlernte,

hat sie aus dem Stoff

das moderne Techno-Märchen

„blutrot.“ entwickelt. Dies wird

sie am Samstag, 28. Juli, beim

Haller Club Alpha 60 in der Spitalmühlenstraße

zeigen.

Josepha Grünberg steht bei

den Freilichtspielen Hall auch

im Familienstück „Karlsson

vom Dach“ auf der Bühne. Die

junge Künstlerin kommt aus

Berlin: „Dort gibt’s ja eine Party

nach der anderen.“ Klar, dass

sie die Sprache in der Geschichte

„blutrot.“ auch mit

„derbem Berlinerisch“ ein-

geht, bleibt nur noch das Prinzip

Spaß. Das Stück wirft auch

Wenn man Kultur für alle zugänglich macht. Die

Sparkassen-Finanzgruppe ist der größte nicht

staatliche Kulturförderer Deutschlands.

Kulturförderung ist wichtig für das Zusammenleben in der Gesellschaft.

Sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder.

Deshalb unterstützen wir viele kulturelle färbt: Projekte „Tanzenin isder nich Region. nur Spaß,

tanzen is eene Verpflichtung

und wenn de nur jehst weil du

grad Bock hast, dann is es nich

echt – dann weeste nich waset

bedeutet tanzend zu sein“. So

tanzt sich Grünbergs Protagonistin

durch die Nacht bis zum

Morgen, zum übernächsten

und

Begeistern

so weiter. Sie gleitet über

die Tanzfläche und davon in ihren

Zauberschuhen: wild, blutrot.

Doch die Schuhe führen

auf Irrwege, verlangen Opfer.

Das Tanzen wird zur Sucht,

„man fängt an, sich aufzulösen“.

Das Techno-Märchen

einen kritischen Blick auf die

Party-Gesellschaft. blo

Info Das Techno-Märchen „blutrot“

ist am Samstag, 28. Juli, um

ist einfach.

21 Uhr im Club Alpha 60 (Spitalmühlenstraße

13/2) zu sehen.

Im Anschluss steigt eine Beating-Clubnacht

mit Live-DJs, für

zeige den Kampf mit den Dämonen

der Nacht: Wenn das Gefühl

für die Realität verloren Eintritt

die „blutrot.“-Besucher freien

haben.

s

Wenn’s um Geld geht –

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim.

Das Mädchen (Josepha Grünberg) in „blutrot.“ tanzt durch die Nacht

und droht, sich darin zu verlieren.

Foto: privat


Wenn Mut die

Welt verändert

„Malala“ im Adolf-Würth-Saal

Malala Yousafzai studiert heute in Oxford

Ihr Name ist weltbekannt:

Malala Yousafzai.

Die 20-Jährige

wurde mit vielen Auszeichnungen

geehrt. Sie

ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin

und

seit April 2017 auch die

jüngste UN-Friedensbotschafterin.

Seit sie elf

Jahre alt ist, setzt sie

sich für die Rechte von

Mädchen ein. Vor allem

das Thema Bildung ist

ihr wichtig. Vielerorts

ist es nicht selbstverständlich,

dass Mädchen

zur Schule gehen.

Heimlich schrieb sie bei

dem englischen Fernsehsender

BBC einen Blog Heimweg im Schulbus

Kämpfern auf dem

und informierte darüber,

was in ihrer Region geschossen. Mit viel

angegriffen und nieder-

geschah, seit die Taliban

an die Macht ge-

Anschlag und wurde

Glück überlebte sie den

kommen waren. Ein nach Großbritannien gebracht,

S1. Klein wo man genug ihr infür jeden

JournalistDie wurde neue auf Sauna

den Blog aufmerksam Birmingham das Leben

Raum. In 20 Sekunden

und interviewte Malala rettete. Seitdem

groß

lebt

genug

sie

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im Fernsehen. anspruchs Sie vollen dort Sauna mit genuss. ihrer Familie Den – Katalog

wurde bekannt, gibt es doch kostenlos und unter setzt 00800 sich nach 66 64 wie55 54

mit ihremoder Einsatz auf für www.klafs.de vor für Schulbildung für

die Rechte von Mädchen

undSie Frauen finden uns in: Schwäbisch biographie Hall, „Ich Hamburg, bin Ma-

Berlin, Bie-

Mädchen ein. Ihre Auto-

machte sie lefeld, sichLeipzig, in ihrerDüsseldorf, lala“ Köln, (2013) Frankfurt, war ein Saarbrücken,

Heimat Feinde: Mannheim, Am Nürnberg, 9. Welterfolg. Stuttgart, München, Inzwischen Regensburg,

Oktober 2012 Villingen-Schwenningen, wurde studiert Freiburg, sieGraz, in Oxford Hopfgarten, Salzburg,

Taliban- Wien, Baar, Bern, dieMontreux, Fächerkombination

Zürich, Malala von Woerden.

Malala Yousafzai wird im April 2017 von UN-Generalsekretär

António Guterres zur jüngsten UN-Friedensbotschafterin

ernannt.

Foto: dpa

PPE (politics, philosophy,

economy – also Politologie,

Philosophie

und Ökonomie). Später

möchte sie Politikerin

werden. Im März besuchte

Malala mehr als

fünf Jahre nach dem Anschlag

erstmals wieder

ihren Heimatort – ein

Kurzbesuch, der streng

geheimgehalten worden

und von massiven

Sicherheitsvorkehrungen

des pakistanischen

Militärs begleitet

wurde, wie die Frankfurter

Allgemeine Zeitung

berichtete. blo

Vier Kugeln, drei Mädchen.

Warum tut jemand

so was?“, ringt Martina

Maria Reichert um Antworten.

Die Schauspielerin zeigt im

Adolf-Würth-Saal der Kunsthalle

Würth den Bühnenmonolog

„Malala – Mädchen mit

Buch“, in dem es um eine

wahre Geschichte geht. Nämlich

um die der jungen Pakistani

Malala Yousafzai.

Für sie ist Bildung wichtiger

als ihr Leben. Sie wehrt sich gegen

Unterdrückung, macht

sich schon früh in einem Blog

für das Recht auf Schulbildung

für Mädchen stark – und wird

deshalb im Oktober 2012 Opfer

eines Attentats. Taliban schießen

der Schülerin in den Kopf.

Doch das Mädchen überlebt –

und macht weiter.

„Woher nimmt man den

Mut?“, fragt Martina Maria Reichert

in dem Monolog von Nick

Wood. Unter der Regie ihres

Ehemannes, Freilichtspiele-Intendant

Christian Doll, nähert

sie sich 90 Minuten lang der außergewöhnlichen

jungen Frau,

die 1997 im pakistanischen

Swat-Tal geboren wurde.

Quasi in der Rolle als Autorin

denkt die Schauspielerin

auf der Bühne über das Leben

der Aktivistin nach, stellt dabei

Showroom in

Ihrer Nähe finden

und erleben

Martina Maria Reichert im Schauspielmonolog.

viele Fragen und nimmt ganz

unterschiedliche Perspektiven

ein – Eltern, Taliban, Weltöffentlichkeit.

Die Zuschauer erleben sozusagen

eine Art Recherche über

Malala, deren Geschichte eines

erzählt: Dass das mutige Handeln

eines einzelnen Menschen

entscheidend sein kann

für die Art und Weise, wie wir

die Welt sehen. Die Kugeln der

Taliban konnten sie nicht aufhalten.

2014 hat Malala den

Friedensnobelpreis bekommen.

Ihr Name bedeutet

„Kämpferin“. may/blo

„Malala – Mädchen

mit Buch“

Schauspiel von Nick Wood.

Regie: Christian Doll.

Ausstattung: Kati Kolb.

Es spielt: Martina Maria Reichert.

GROSSES THEATER

AUF KLEINSTEM RAUM

Wiederaufnahme-Premiere:

am 12. Juli, 19.30 Uhr (Adolf-Würth-

Saal in der Kunsthalle Würth)

Weitere Vorstellungen:

■ vormittags um 10 Uhr am 13., 18.,

19., 23. und 24. Juli

■ abends um 19.30 Uhr am 14. und

19. Juli

Foto: Freilichtspiele/J. Weller


Freilichtspiele Chic ausgehen, Schwäbisch ...

Hall: Kontakt & Info

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20.30 Uhr geöffnet,

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Vorstellungstag von

12,50 bis 50,50 Euro.

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vom Dach“ in der Haalhalle

zahlen Kinder 7

jeweils von 10 bis 15 Beim Theaterspaziergang

„Williams weite Euro und Erwachsene

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Bei „Malala“ im dazu gibt es auch im

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Vorstellungsbeginn.

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Tickets Die Eintrittspreise

auf der Großen

Treppe reichen je nach

Kategorie, Genre und

Late-Night-Talk „Pollys

bei Olli’s“ kostet 10

Euro Eintritt, das

Techno-Märchen „blutrot.“

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Internet Weitere Informationen

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Sekt statt Prospekt

Früher Tourist-Info, jetzt Theaterbar

Die Holztür der früheren Tourist-

Info öffnet sich in diesem Sommer

für eine Theaterbar. Foto: blo

Die Tourist-Info am

Marktplatz ist umgezogen

– wenige Meter weiter

zum Hafenmarkt. Dort hat

nun auch die Abendkasse der

Freilichtspiele Hall ihren Standort.

Derweil wird sich die alte

Tourist-Info am Fischbrunnen

in diesem Sommer verwandeln

– nämlich in eine kleine Theaterbar

für Künstler und Besucher

der Freilichtspiele: Das „Backstage“

ist an Vorstellungstagen

ab 18 Uhr geöffnet und bietet neben

Getränken eine kleine,

wechselnde Karte mit rustikalen

Speisen an, teilen die Freilichtspiele

mit.

Auch nach den Aufführungen

ist die Bar für einen Absacker geöffnet.

„Wir möchten einen Ort

schaffen, der lebendig ist und

an dem die Besucher viel zu entdecken

haben – nicht mit der Atmosphäre

eines perfekten wohlstrukturierten

Restaurants, sondern

ruhig bunt und einen Tick

chaotisch, wie es eben auch hinter

der Bühne manchmal aussieht“,

erklärt Heike Eggensperger.

Sie wird die „Backstage“-Bar

mit ihrem Team vom

Hotel Adelshof betreiben. Unter

anderem sollen Bühnenbildteile,

Requisiten und Fotos aus

vergangenen Spielzeiten sowie

Bilder der Kinder-Malaktion zu

„Karlsson vom Dach“ ausgestellt

werden. Auch Theaterkostüme

sind dort zu finden – und

gegen eine Spende fürs Neue

Globe zu bekommen. flx

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Wilhelm Tell

auf der Spur

Die Karten sind gekauft, die

Kleiderfrage für den

Abend unter freiem Himmel geklärt

und gleich geht es zur Großen

Treppe auf den Marktplatz

in Schwäbisch Hall. Aber was

erwartet einen dort eigentlich

bei Friedrich Schillers „Wilhelm

Tell“? Wie kommt es, dass

er als Nationalheld der Schweiz

gilt? Was steht im Mittelpunkt

von Schillers Interesse an der

Figur? Patriotismus, Freiheitsdrang,

Naturgefühl und –

Liebe? Welches Anliegen verfolgen

der Haller Freilichtspiele-

Intendant Christian Doll und

sein Ensemble mit ihrer Inszenierung?

Diese und viele weitere Fragen

werden bei den Stückeinführungen

behandelt, welche

die Freilichtspiele vor jeder

„Wilhelm Tell“-Vorstellung anbieten

– mit Ausnahme der Premiere.

Beginn ist jeweils 30 Minuten

vor Vorstellungsbeginn

im Foyer des Haller Rathauses.

Der Eintritt ist frei. blo

Kunstgenuss am Kocher

Hall verfügt über eine vielfältige Museumslandschaft

Die Ausstellung „Wohin das Auge reicht“ in der Kunsthalle Würth bietet

einen vielseitigen Streifzug durch die Kunst.

Foto: Ufuk Arslan

In Hall kann man nicht nur

in Sole baden, sondern

auch in Kultur. Neben den

Darbietungen der Freilichtspiele

auf der Großen Treppe

ist auch die Museumslandschaft

der Siederstadt sehenswert.

Das Hällisch-Fränkische

Museum zeigt neben den vielfältigen

Aspekten der Stadtgeschichte

auch wechselnde Sonderausstellungen

mit zeitgenössischer

Kunst. Ab 23. Juni ist beispielsweise

„Haller Spielzeug

aus der Sammlung Eugen Heckmann“

zu sehen.

In der Kunsthalle Würth

heißt es derzeit: „Wohin das

Auge reicht. Neue Einblicke in

die Sammlung Würth“. Mit

rund 200 Arbeiten internationaler

Künstler – von Alex Katz bis

Robert Longo – bietet die aktuelle

Ausstellung einen Streifzug

durch die mehr als 18000

Werke umfassende Sammlung.

In der Johanniterkirche ist neben

den Alten Meistern der

Sammlung Würth auch die

Schutzmantelmadonna von

Hans Holbein dem Jüngeren zu

sehen – eines der schönsten Gemälde

des 16. Jahrhunderts.

Das Dieter-Franck-Haus auf

der Oberlimpurg widmet sich

dem Erbe des Malers. Beim Haller

Kunstverein in der Galerie

am Markt wird zeitgenössische

Kunst gezeigt – ebenso an vielen

anderen Ausstellungsorten

in und um Hall.

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Villingen-Schwenningen, Freiburg, Graz, Hopfgarten, Salzburg,

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Symbolisch war am 17. Mai 2017

der Grundstein ins Fundament des

Neuen Globes gelegt und eine

Kupferkapsel darin versenkt worden.

Archivfoto: Ufuk Arslan

Blick vom Steinernen Steg: Die

Grafik zeigt, wie der Neubau im

Sommer 2019 aussehen soll.

Perspektive der Schauspieler, die

vom Bühnenhaus aus ins neue

Theater blicken.

Spaziergänge

über die

Globe-Baustelle

Es wächst und wächst. In

wenigen Monate soll das

Neue Globe, das neue

Theater der Freilichtspiele Hall,

offiziell eröffnet werden. Im

Frühjahr 2019 wird William

Shakespeares „Was ihr wollt“ in

einer Inszenierung des Freilichtspiele-Intendanten

Christian

Doll als erste Produktion im

Neuen Globe zu erleben sein.

Einblicke in das neu entstehende

Theatergebäude, gibt es

bereits jetzt bei öffentlichen

Führungen über die Baustelle –

angeleitet von Intendant Christian

Doll, dem Technischen Leiter

Christian Gentner oder weiteren

Mitarbeitern des Freilichtspiele-Teams.

Die Baustellenführungen

seien Teil der Freilichtspiel-Strategie,

die Gäste

auch hinter die Kulissen blicken

zu lassen, so Doll: „Es ist wirklich

ein erhebendes Gefühl, mitzuerleben,

wie unser neues

Theatergebäude Schritt für

Schritt wächst – gerade weil es

sich an einem so wunderschönen

Platz mitten im Herzen der

Stadt und doch mitten im Grünen

befindet.“ Bereits jetzt

könne man sehen, dass in dem

Theaterraum eine besondere

Nähe entstehen kann, „und der

Kocherbalkon auf der Westseite

des Theaters wird einer der

schönsten Orte in Schwäbisch

Hall“, verspricht Doll. flx

Info Die Führungen werden im

Zwei-Wochen-Rhythmus donnerstags

um 17 Uhr angeboten:

am 14. und 28. Juni, 12. und

26. Juli, 9. und 23. August. Die

Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen

begrenzt. Anmeldungen gegen

eine Schutzgebühr von 1

Euro sind bei der Tourist Information

Hall, Hafenmarkt 3, möglich,

auch telefonisch unter der

Nummer 07 91 / 7516 00.

Vom Zuschauerraum aus, blickt

das Publikum auf eine dreistöckige

Bühne. Abbildungen: Stadt Hall

Dreistöckige Bühne und Kocherbalkon

Ein Haus voller Möglichkeiten: Was das Neue Globe alles kann

Nah dran sind die Menschen

an den Darstellern und an

der Bühne im Neuen Globe –

auch dank des säulenfreien Zuschauerraums.

Die dreistöckige

Bühne lässt unterschiedliche Bespielungen

und ausgefallene

Bühnenbilder zu. Eine Außenbühne

erlaubt zudem Konzerte

und Theatervorstellungen nicht

nur nach innen, sondern auch

nach draußen.

Das offene Dach verleiht dem

Neuen Globe einen starken Freilicht-Charakter.

Die verfahrbare

Überdachung ermöglicht jedoch

Vorstellungen bei jeder

Witterung. Gäste werden im

Foyer bewirtet, zudem kann die

Bühne im ersten Stock als oberes

Foyer genutzt werden, und

das Unterfoyer wird durch einen

Balkon überm Kocher erweitert.

Überdies ist der Innenraum

des Neuen Globe temperierbar:

Veranstaltungen sind

das ganze Jahr über möglich.


Im Herzen der Stadt

Richtfest fürs Neue Globe wird am 11. Juli gefeiert

Kräftig bläst der Wind gegen

den Fassadenpfosten,

der am Kranseil

hängt und ins Pendeln kommt.

Beim Hantieren mit der tonnenschweren

Last auf der Baustelle

des Neuen Globes ist Fingerspitzengefühl

gefragt. Stück für

Stück schreiten die Bauarbeiten

am Neuen Globe voran.

Und am 11. Juli wird Richtfest

gefeiert.

Ob Solebad, Musikmuschel

oder Globe-Theater, seit jeher

habe Kultur auf der Kocherinsel

Unterwöhrd ihren Platz gehabt,

lassen Christian Gentner,

Technischer Leiter der Freilichtspiele,

und Assistentin Birgit

Busse bei einer Baustellenführung

durchblicken. Das Neue

Globe setzt diese Tradition fort.

Eigentlich hätten die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall das

Neue Globe gerne bereits in diesem

Sommer einweihen wollen.

Doch im vergangenen Jahr

hat die florierende Baukonjunktur

die Kosten von zunächst geschätzten

7,5 Millionen auf

Christian Gentner (Zweiter von links), Technischer Leiter der Freilichtspiele

Hall, führt eine Gruppe über die Globe-Baustelle. Foto: Ufuk Arslan

rund neun Millionen steigen

lassen. Daraufhin nahmen die

Verantwortlichen das Tempo

raus, um mit mehr Zeit und alternativen

Planungen die steigenden

Kosten einzudämmen,

wie Baubürgermeister Peter

Klink erklärte. Eine Strategie,

die offenbar aufgeht. „Der Bau

liegt im neuen Zeit- und Kostenplan“,

informiert Hochbauamtsleiter

Dieter Koch im Frühjahr.

370 Plätze hat das neue

Theater. Noch vor Weihnachten

2018 soll das Neue Globe

fertig gebaut sein. Und im Frühjahr

2019 möchte Intendant

Christian Doll es einweihen –

natürlich mit Shakespeare:

„Was ihr wollt“.

blo

Das Neue Globe auf dem Unterwöhrd: Ein Raum für junge Menschen

Auf der Baustelle des Neuen Globes

auf dem Unterwöhrd in

Schwäbisch Hall: Fassadenbauer

montieren die 13,5 Meter langen

Längspfosten für die Glasfassade.

Die stählernen Pfosten haben ein

Einzelgewicht zwischen 600 Kilogramm

und 1,1 Tonnen – da ist

beim Hantieren vom Kranführer

allerhand Fingerspitzengefühl gefragt.

Gemeinsam mit den Querriegeln

bilden die Längspfosten

das Gerippe für die Glasfassade.

Der Rest der Fassade des Neuen

Globes wird aus Muschelkalk bestehen.

Foto: Ufuk Arslan

Theater für und mit Kindern

und Jugendlichen wird

einen wichtiger Teil des Programms

im Neuen Globe

sein. Das neue Theater soll

bereits an Ostern 2019 zur

Heimat des 8. Internationalen

Jugendtheaterfestivals

Schwäbisch Hall werden.

Auch das Jugendensemble

der Freilichtspiele, die alljährliche

Sommerproduktion

für Kinder und Familien

sowie Weihnachtsstücke

und weitere Inszenierungen

werden im Neuen

Globe ihren Platz finden.

„Ich sehe die Arbeit für

und mit Kindern und Jugendlichen

als einen wichtigen

Auftrag der Freilichtspiele“,

betont Freilichtspiele-Intendant

Christian

Doll. Daher sei die ganzjährige

Verfügbarkeit eines

Theaterraums ein wesentlicher

Baustein. Herzstück

des Kinder- und Jugendprogramms

bleibt die Sommerproduktion

für Kinder mit

alljährlich zwischen 3000

und 6000 Besuchern. Dank

Überdachung und Heizung

können 2019 auch erstmals

das Internationale Jugendtheaterfestival

mit Produktionen

junger Theatermacher

aus Ländern wie Kenia,

Russland oder Ungarn

sowie Weihnachtsstücke

für Kinder auf dem Unterwöhrd

gespielt werden.

Die Freilichtspiele kooperieren

künftig mit dem Essener

Ensemble „TOBOSO“:

Dank einer Förderung im

Fonds „Doppelpass“ der

Kulturstiftung des Bundes

wird die junge Gruppe aus

Nordrhein-Westfalen mehrere

Theaterstücke für Jugendliche

im Alter von 10

bis 16 Jahren im Neuen

Globe zeigen. „Wir machen

ganz bewusst Theater für

eine Altersgruppe, die im

Theater oft durchs Raster

fällt, da die Jugendlichen

schon zu alt für viele Kinderstücke

sind und die Produktionen

für Erwachsenen

oft Themen behandeln, die

Moritz Fleiter (links) und Fabian

Sattler von „TOBOSO“

testen die Actiontauglichkeit

des Neuen Globe. Foto: flx

sie nicht direkt angehen“,

sagt Schauspieler Fabian

Sattler von „TOBOSO“. Die

Essener haben bereits im

Dezember Haller Jugendliche

mit ihrer „Krabat“-Inszenierung

beeindruckt.

Der Fonds „Doppelpass“ermöglicht

festen Theaterhäusern,

Kooperationen mit

freien Gruppen einzugehen.

Für das Projekt „Echt

jetzt!?“ entwickelt „TO-

BOSO“ bis 2020 bei den

Freilichtspielen Hall und am

Theater Duisburg jeweils

eine Neuinszenierung, die

auch am jeweils anderen

Theater gezeigt wird. „In

unserem ersten Stück mit

dem derzeitigen Arbeitstitel

‚Lost and Found‘ wird das

Theater zur interaktiven

Sammelstelle für Menschen

und Dinge, die in Vergessenheit

geraten oder ausgesondert

worden sind, ein Ort

für diejenigen, die auf der

Suche sind oder gefunden

werden wollen. In der Produktion

‚Super und Action‘

beschäftigen wir uns spielerisch

mit dem Reiz von Gewalt

in Actionfilmen“, erklärt

Sattler. Dabei geht es

um Fragen wie: Warum ist

Action so unterhaltend?

Wann wird eine Schmerzgrenze

überschritten? Gibt

es attraktive Alternativen

zur Eskalation der Gewalt?

Überdies hoffen die Essener,

während der Recherche

und der Proben auch

Anregungen von Haller Jugendlichen

zu bekommen –

und freuen sich darauf. flx


Das Sonnenhoftheater

mischt kräftig mit

Das gab es bisher noch nie: In

dem integrativen Theaterprojekt

„Wir sind Faust“ arbeiten das Sonnenhoftheater

unter der Leitung von

Dorothée Edeler (Theaterpädagogin,

Schauspielerin), Karin Rühle (Tanzpädagogin)

und Wolfgang Rosenzweig

(Theaterlehrer) und das Jugendensemble

der Freilichtspiele Hall zum ersten

Mal zusammen. Der Sonnenhof ist

eine Einrichtung für Menschen mit

Behinderung. Die Theatergruppe

wurde im Jahr 2010 gegründet und

besteht derzeit aus 14 Mitgliedern.

Aufgeführt wurden bislang zwölf Stücke

wie zum Beispiel „Überall Blumen“

und „Die schillernden Räuber“

– unter anderem im Haller Globe

Theater und auch beim siebten Internationalen

Jugendtheaterfestival

Schwäbisch Hall. Besucher schwärmen

immer wieder von der besonderen

Poesie und Magie, die die Aufführungen

der jungen Theatermacher

mit verschiedenen geistigen und körperlichen

Behinderungen entwickeln.

Neben den gemeinsamen Auftritten

mit dem Jugendensemble der Freilichtspiele

wird das Sonnenhoftheater

aus der Beschäftigung mit dem

Thema „Faust“ auch eine eigene

kleine Inszenierung entwickeln, die

im Sommer 2018 gezeigt wird. ema

Ein knappes Jahr lang arbeiten

die jungen Theatermacher des

Freilichtspiele-Jugendensembles

intensiv an ihrem neuen Projekt,

bevor „Wir sind Faust“ am 6. Oktober

2018 dann in der Haalhalle

zur Premiere kommt. Ein erstes

großes Abenteuer war dabei das

Probenwochenende Anfang

März im Lemberghaus, wo die Jugendlichen

viel Zeit miteinander

verbrachten und sich über Ausflüge

in die Natur und ihre gemeinsamen

Beschäftigung mit

den großen Themen des Lebens

auch persönlich näher kamen. In

den Pfingstferien ging die Reise

dann für eine Abordnung des Jugendensembles

nach Bad Gandersheim.

Beim Jugendfestival

„Theatervirus“ der Gandersheimer

Domfestspiele, Niedersachsens

größtem Freilichttheater, entwickelten

die jungen Haller gemeinsam

mit knapp 100 weiteren

Jugendlichen in wenigen Tagen

eine spannende Inszenierung

zum Thema „Odyssee“, die dann

dort auf der knapp 1000 Zuschauer

fassenden Festspielbühne

aufgeführt wurde.

flx/Foto: Freilichtspiele/Florian Götz

Reise zum inneren „Faust“

Das Jugendensemble entwickelt eine eigene Version des Goethe-Klassikers

Wer „Faust“ hört, denkt

schnell an Goethe und

an die Schule – Pflichtlektüre,

der deutsche Tragödien-Klassiker

schlechthin. Die

Geschichte des Gelehrten, der

für ein rauschhaftes Leben

seine Seele dem Teufel verkauft,

gehört noch heute zu den einflussreichsten

Stoffen der Weltliteratur.

Da hat sich das Jugendensemble

der Freilichtspiele

Hall ja einen ordentlichen Brocken

vorgenommen.

Aber: Die jungen Theaterbegeisterten

wollen bei ihrer Premiere

am 6. Oktober Goethes

Klassiker nicht einfach nur nachspielen.

Vielmehr arbeiten sie

seit Monaten an ihrer eigenen

Version – modern, integrativ

und mit ganz persönlichen

Aspekten. Deshalb auch der Titel

„Wir sind Faust“.

„Geschichten, Erfahrungen

und Erfahrungen und Sehnsüchte

von jungen Menschen

aus Schwäbisch Hall und der Region

sind ein wesentliches

Thema des Stückes“, erklärt Dramaturg

Florian Götz, der auch

für die Organisation und Koordination

des Jugendensembles zuständig

ist. Die Jugendlichen sollen

Goethes Stück mit persönlichen

Erlebnissen aufarbeiten

und anhand des „Faust“ viele

Fragen stellen, die sie umtreiben.

Zum Beispiel: Wer bin ich

Bei den Proben zum „Haller Faust“ in der Haalhalle: Die jungen Theaterbegeisterten

sind locker, aber konzentriert bei der Sache. Foto: flx

und wer möchte ich sein? Was

bedeutet für mich Glück und

Freiheit? Und wie müsste ein Augenblick

gestaltet sein, damit

ich sagen könnte: „Verweile

doch! Du bist so schön.“

Unter der Regie von Martina

Maria Reichert begeben sich

die Jugendlichen bei ihren Proben

in der Haalhalle auf eine

spannende Entdeckungsreise

zu ihrem ganz eigenen „Faust“.

Dabei arbeiten sie oft mit spontanen

Gedanken und Ideen.

Und mit dem, was die Jugendlichen

einbringen, entsteht

Neues. Sie bringen auch Lieblingsszenen

aus Büchern oder

Filmen mit, die sie dann gemeinsam

besprechen. blo

Info Das Jugendensemble der

Freilichtspiele hat mit „Wir sind

Faust“ am Samstag, 6. Oktober,

Premiere. Weitere Vorstellungen

sind am 7., 12., 13. und 14. Oktober

in der Haalhalle.


Service für Schulen und Kindergärten

Workshops zu Kinder- und Familienstück sowie Schauspielklassiker

Wie erleben Kinder und Jugendlichen

die ersten

Theaterbesuche ihres Lebens?

Ist Theater für sie eine dröge

Pflichtveranstaltung, die sie

nicht berührt – oder ein toller

Weg, die eigene Fantasie zu beflügeln,

in fremde Welten einzutauchen,

Empathie zu lernen

und sich kritisch mit der Welt

um sich herum auseinanderzusetzen?

Durch die kontinuierliche

Arbeit und den unermüdlichen

Einsatz der ehrenamtlichen

Theaterscouts Michael

Szutta und Wolfgang Rosenzweig

ist es den Freilichtspielen

Hall Jahr für Jahr möglich,

Wolfgang Rosenzweig (links) und

Michael Szutta. Foto: Freilichtspiele

jungen Menschen durch stückbegleitende

Workshops vor Ort

an der Schule einen weiteren

Zugang zum Theater zu bereiten

und sie mit dem Theatervirus

anzustecken. So sind es in

diesem Jahr weit mehr als 100

Workshops, welche die Freilichtspiele

an Schulen und Kindergärten

für das Kinder- und

Familienstück „Karlsson vom

Dach“ und den Schauspielklassiker

„Wilhelm Tell“ anbieten

können.

Weitere Informationen zur

Teilnahme am Theaterscout-

Programm gibt es unter

www.freilichtspiele-hall.de sowie

von Freilichtspiele-Dramaturg

Florian Götz (goetz@freilichtspiele-hall.de).

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Ausstellung täglich geöffnet

Theaterfans

servieren

wilde Mischung

Im April 2019 wird in Schwäbisch

Hall das mittlerweile

achte Internationale Jugendtheaterfestival

„Wilde Mischung“

gefeiert. Auch dieses

Mal dürfen sich die Menschen

in der Stadt wieder auf junge

Theatermacher aus der ganzen

Welt freuen, die in Hall ihre

spannenden, berührenden

und beeindruckenden Produktionen

präsentieren.

Erneut mit dabei sind unter

anderem die Schauspieler und

Tänzer vom National Hope

Theatre aus Nairobi, Kenia, die

2019 ihre Deutschland-Tour in

Schwäbisch Hall beginnen wollen.

Außerdem werden Gäste

aus Russland, England und vielleicht

sogar aus China im Kochertal

erwartet.

Interessierte Jugendliche

zwischen 15 und 21 Jahren können

sich ab Januar 2019 fürs

Festival anmelden. Weitere Infos

gibt es auf www.freilichtspiele-hall.de.

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„Einfach MEHR bekommen.“

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und Samstag).

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Impressum

Theaterzeitung Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Sonderveröffentlichung am Samstag, 9. Juni 2018

Verlag: SÜDWEST PRESSE Hohenlohe GmbH & Co KG, Verlagsbetrieb

Haller Tagblatt, Haalstraße 5+7, 74523 Schwäbisch Hall;

www.swp.de/sha

Redaktion: Dr. Marcus Haas (verantwortlich), Bettina Lober, Florian

Götz, Andreas Entner, Diane Ackermann

Clever parken in

Schwäbisch Hall

Fotos: Ufuk Arslan, Freilichtspiele Hall/Jürgen Weller, Freilichtspiele

Hall/Jürgen Müller, Freilichtspiele Hall/Florian Götz, Gela Megrelidze,

Elisa Biscotti, Henriette Pogoda, Sascha Erdmann, Dietrich Bechtel,

Sabine Haymann, Stephan Baraniecki, Falk von Traubenberg, Steffi

Henn, hallerleben: Die arge Lola, Parken Susannmitten Küchler, in Karim Schwäbisch Khawatmi, Hall Tanja Hall,

Dietrich Kühne, Daniel Nartschik, Anemone Taake, Ulrike Sophie

Rindermann, Sie sind gerne Nelliein Krautschneider, Schwäbisch Hall Kalle unterwegs? Kuikkaniemi, Nico Stank,

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Schauspieler

Anja Gutgesell

Meri Stadtwerke Ahmaniemi Schwäbisch Hall Alice GmbH Hanimyan

Svenja Baumgärtner Michael Heller

Perry

An der

Beenen

Limpurgbrücke 1

Gunter Heun

Dominique Tel.: 0791 Brooks-Daw 401-400 David-Michael Johnson

Silke HallCard@stadtwerke-hall.de

Buchholz

Tom Klenk

Jev Davis

David Krzysteczko

Christine Dorner

Natanaël Lienhard

Jasmin Eberl

Dorothea Maria Müller

Udo Eickelmann

Rob Pitcher

Andreas Entner

Dirk Schäfer

Moritz Fleiter

Maja Sikora

Julia Friede

Olivia Kate Ward

Roy Goldman

Nigel Watson

Mario Gremlich

Christin Wehner

Josepha Grünberg

Dirk Weiler

Carl-Ludwig Weinknecht

Petra Welteroth

Nico Went

Marko Werner

Statisterie

Katharina Deeg

Bianca Dörr

Lorena Elser

Janet Friedsam

Lucia Gritzki

Bernadette Heinritz

Jasmin Heinzereder

Maximilian Klein

Hanna Kurz

Sandra Mitsch

Jürgen Müller

Ronja Pröllochs

Constantin Reutter

Moritz Schneider

Janosch Sinn

Annika Stowasser

und weitere

Musiker („Saturday

Night Fever“, Premierebesetzung)

Heiko Lippmann

Gela Megrelidze

Sven Pudil

Johannes Liepold

Johannes Reinhuber

Igor Rudytskyy

Stephan Udri

Norbert Ruman

Johannes Weik

Roberto Volse

Marko Klotz

Miguel Llobell Reiné

Musiker („In der Bar

zum Krokodil“, Premierenbesetzung)

Heiko Lippmann

Stephan Kraus

Uli Zimmer

Johannes Reinhuber

Norbert Ruman

Johannes Weik

Roberto Volse

Marko Klotz

Musiker („Don Camillo

und Peppone“, Theaterspaziergang

„Williams

weite Welt“, „Die Pollys

bei Olli’s“)

Dominik Dittrich

Benjamin Leibbrand

Sebastian Strehler

Intendant:

Geschäftsführerin und

Leitung

Öffentlichkeitsarbeit:

Dramaturgie :

Künstlerisches

Betriebsbüro:

Christian Doll

Jutta Parpart

Florian Götz

Diane Ackermann

Eva Veiders

Anastasia Reutter (FSJ)

Alexander Schmid

Ines Weidenbacher

Marketing:

Kathy Li

Buchhaltung:

Inga Lüdtke

Regie:

Christian Doll

Ulf Dietrich

Christopher Tölle

Eva Veiders

Musikalische Leitung: Heiko Lippmann

(Musikalischer Leiter)

Stephan Kraus

Dominik Dittrich

Choreografie: Christopher Tölle

Ausstattung:

Cornelia Brey

Anne Brüssel

Kati Kolb

Christine Leers

Walter Schütze

Monika Seidl

Dietmar Teßmann

Regieassistenz:

Philip Dreher

Vasilios Manis

Anastasia Reutter

Ausstattungsassistenz: Orpha Bonk

Ina Conrad

Inken Flachsmann

Christine Leers

Anastasia Reutter

Fotografie:

Jürgen Weller

Jürgen Müller

Video-Trailer:

Andreas Entner

Technische Leitung: Christian Gentner

Birgit Busse

Produktionsleitung: Johanna Güttler

Lightdesign:

Uwe Grünewald

Johanna Güttler („Karlsson vom Dach“)

Beleuchtung:

„Gahle Lichttechnik“: Christof Gahle

Björn Luithardt

9.7.–11.11. > Ausstellung: „Auf immer verloren.

Spuren jüdischen Lebens in Hohenlohe-Franken.“

19.8. > Kultur- & Begegnungstag: „Das sind Jenische!“

24.–26.8. > Living History: Anno Domini 1743

Andreas Entner

Sounddesign:

"yourevent-Group": Titus Härich

Hendrik Maaßen

Tontechnik:

„yourevent-Group“: Titus Härich

„yourevent-Group“: Leon Hofmann

„yourevent-Group“: Simon Hüging

Dennis van Driel

Bühnen- und Veranstaltungstechnik:

Caro Gindl

Jürgen Müller

Pascal Müller

Matthias Stephan

Werkstätten:

Tillmann Finger

Rainer Fendt

Bühnenplastikerin: Meike Düppers

Bühnenmaler:

Martin Wolfram

Betriebstechnik:

Rudi Wolfram

Treppenwart:

Valeri Kranich

Requisite:

Petra Schuster

Wolf von Gemmingen

Elly Nabel

Maske:

Nina Cesari

Daniel Eisenmann

Verena Muffel

Rebecca Rühle

Friederike Scherzer

Theresa Schweer

Nora Tietz

Andrea Wagner

Gesamtkoordination der

Kostümwerkstatt & Schnitttechnik

Faden-Werk“: Martina Klander

Damengewandmeisterin:

Katharina Korb

Damenschneiderin: Mathilda Mörk

Herrenschneiderin: Katja Bolsinger

Schneiderin

„Karlsson vom Dach“: Tatjana Reiswich

Fundusverwaltung: Konny Sonntag

Ankleiderinnen:

Susana Micaela Balbás Varas

Annchristin Valerie Boehm

Heidi Gräter

Sabine Häußlein

Inge Kramer

Petra Ramonat

hohenloher freilandmuseum

74523 Schwäbisch Hall-Wackershofen

www.wackershofen.de

Teamleitung

Ordnungsdienst

Karl-Heinz Baumann

Rasa Ruzele

Michael Schmidt

Marlene Schweizer

Ordner

Tom Auwärter

Galina Bachrach

Manfred Bartsch

Larissa Baumann

Navina Baumann

Kathrin Beerlage

Volker Bischoff

Hannah Böttinger

Karl Braun

Klaus Büttner

Margarethe Dinger

Mine Frick

Philipp Gröber

Sandra Gruchmann

Hannah Grund

Silas Grund

Nikolai Hammer

Anna-Lena Joos

Samuel Kaier

Laura Ketelhut

Laura Klenk

Karen Klotz

öffnungszeiten 2018

1. Mai bis 30. September: täglich von 9–18 Uhr

1. Oktober bis 11. November: Di–So von 10–17 Uhr

Damaris Köhler

Josip Kovacek

Wolfgang Laier

Nicole Laitenberger

Marina Leithmann

Susana Najera

Theresa Ockert

Luis A. Paredes Morales

Anna-Carina Pilzecker

Ferdinand Reutter

Renee Rothacker

Rolf Rothacker

Stephanie Rumm

Mindaugas Rutkauskas

Kai Salzer

Ingo Schmidt

Vivien Schneider

Thomas Specht

Rita Stock

Manuel Thoma

Thorsten Wagner

Patrick Weigand

Nachtwachen

„TS-Security“:

Thomas Specht

Absperrung

Sabine Arbinger

Werner Arbinger

Josef Schellhorn


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In der ersten Probenphase Mitte Mai findet sich das Team der diesjährigen Freilichtspiele Schwäbisch Hall zum Fototermin auf der Großen Treppe ein.

Zwar sind noch nicht alle Schauspieler und künstlerischen Mitarbeiter nach Hall angereist, doch Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim (vorne

rechts) und Intendant Christian Doll (vorne links) heißen das Ensemble auf den Stufen, die in Schwäbisch Hall die Theaterwelt bedeuten, herzlich

willkommen und wünschen einander eine gute Spielzeit.

Foto: Freilichtspiele Hall/Jürgen Weller

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Christian Doll

Christian Doll begann als Schauspieler bei den Münchner Kammerspielen und den

Wuppertaler Bühnen, bevor er ins Regiefach wechselte. Er inszenierte unter anderem

am Schauspielhaus Düsseldorf, am Staatstheater Braunschweig und am Theater

Freiburg. Seine zweite Spielzeit als Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall eröffnet

er in diesem Jahr mit Schillers „Wilhelm Tell“. Außerdem sind seine Inszenierungen von

„Don Camillo und Peppone“ und „Malala – Mädchen mit Buch“ zu sehen, sowie der

Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Vor seinem Engagement in Schwäbisch Hall

leitete er fünf Jahre lang die Gandersheimer Domfestspiele, Niedersachsens größtes

Freilichttheater. Dort schrieb er auch erstmals eigene Musikproduktionen mit Komponist

Heiko Lippmann. In diesem Sommer ist von dem Autorenteam die Revue „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe zu sehen.

Heiko Lippmann

Heiko Lippmann ist Musikalischer Leiter der Freilichtspiele sowie der Produktionen

„Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Er ist

deutschlandweit als musikalischer Leiter von Musical-Produktionen tätig, unter anderem

an Theatern in Berlin, Hamburg, Leipzig, Chemnitz, Gera, Heilbronn und Hildesheim.

Dirigent und Musical Director war er für die Originalproduktionen von „Das Phantom

der Oper“, Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“, „Cats“ und „Aida – Das Musical“.

Als bewährter Mann am Pult ist Heiko Lippmann auch für Tourneeproduktionen des

Euro-Studios Landgraf wie „Jekyll & Hyde“, „Sunset Boulevard“ oder „Hairspray“

unterwegs. Bei den Gandersheimer Domfestspielen war er ab 2012 Musikalischer Leiter

und komponierte und arrangierte Musik für vier Musiktheater-Uraufführungen.

Stephan Kraus

Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur war bereits im

vergangenen Sommer beim Musical „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ als Keyboarder des

Freilichtspiele-Orchesters zu hören. In diesem Sommer übernimmt er gemeinsam mit

Heiko Lippmann die musikalische Leitung für die Produktionen „Saturday Night Fever“

und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. An der Hochschule für Musik und

Darstellende Kunst Mannheim studierte er Jazzpiano und Arrangement/Komposition.

Als Komponist arbeitet Stephan Kraus seit vielen Jahren für Artisten des Zirkus Krone

und des Zirkus Ahoy Rotterdam. Die musikalische Leitung übernahm er unter anderem

bei mehreren Tourneen von „Die Priester“, einer Gesangsgruppe aus römisch-katholischen

Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge hatte, sowie

zuletzt bei der Europatournee der Show „Tribute to the Blues Brothers“.

Dominik Dittrich

Dominik Dittrich ist verantwortlich für die Musik in der Erfolgsproduktion „Don Camillo

und Peppone“ und den Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ – und er steht bei

jeder Vorstellung mit seiner Hamburger Band Tante Polly live auf der Bühne. Neben

ihrem Spielzeit-Eröffnungskonzert ist er mit Tante Polly auch in der neuen Late-Night-

Reihe „Die Pollys bei Olli’s“ in Schwäbisch Hall zu erleben. Als Komponist und

musikalischer Leiter arbeitete Dittrich beispielsweise am Schauspielhaus Wien und am

Berliner Ensemble sowie regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen.

Die Puppen-Polit-Oper mit seiner Musik, „Palmer – Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“,

wurde 2015 für den Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Dominik Dittrich

lebt in Hamburg und gibt Konzerte als Pianist, Akkordeonist und Sänger sowie als

Musiker für Improvisationstheater.


Christopher Tölle

Christopher Tölles Choreografien waren im vergangenen Sommer im Musical „Maria,

ihm schmeckt’s nicht!“ erstmals auf der Großen Treppe vor St. Michael zu erleben. Für

„Saturday Night Fever“ kehrt er nun in einer Doppelfunktion als Regisseur und

Choreograf zurück. Mit „Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt im Berlin, „La Cage aux

Folles“ am Staatstheater Mainz und der Tourneeproduktion „Hairspray“ waren in

diesem Jahr gleich drei seiner Arbeiten an großen Häusern zu sehen. Zuletzt übernahm

er die Choreografie fürHOHENLOHE den Spielfilm Festspiel-Arrangements „Ich war noch niemals in vom New York“ 09.06.-24.08.2018

mit Moritz

Bleibtreu und Heike Makatsch, der voraussichtlich 2019 in die Kinos kommt. Vor seiner

Arbeit als Regisseur und Choreograf „GROSSE stand Christopher TREPPE“ Tölle – p.P. jahrelang ab € 69,00 selbst als

Darsteller in Musical-Großproduktionen Aperitif, 3-Gang-Theatermenü auf der Bühne, (Aufpreis zum Beispiel 4-Gang-Menü bei + € 10,00),

Roman Polanskis „Tanz der inkl. Vampire“. Theaterkarte der Kat. A, Parkplatz und Leihsitzdecke.

Beginn ab 17.45 Uhr an allen Veranstaltungsabenden.

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Hotel Hohenlohe GmbH

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Eva Veiders

Nachdem Eva Veiders im vergangenen Sommer bereits als Dramaturgin für die

Freilichtspiele Schwäbisch Hall arbeitete, ist in diesem Jahr mit dem Kinder- und

Familienstück „Karlsson vom Dach“ erstmals eine eigene Inszenierung von ihr in

Schwäbisch Hall zu sehen. Zudem übernimmt sie die Dramaturgie für Schillers

„Wilhelm Tell“. Die Regisseurin und Dramaturgin war von 2011 bis 2015 als Leiterin des

Jungen Theaters am Theater Regensburg engagiert, wo sie das künstlerische Profil der

Sparte durch strukturelle Veränderungen und zahlreiche eigene Inszenierungen prägte.

Zuvor arbeitete sie unter anderem zunächst als Regieassistentin, später als Dramaturgin

und schließlich als Leiterin des Jungen Schauspiels am Staatstheater Braunschweig.

Ulf Dietrich

Mit Ulf Dietrich konnten die Freilichtspiele Schwäbisch Hall den langjährigen

Oberspielleiter der Schauspielbühnen Stuttgart als Regisseur für die Musiktheater-

Uraufführung „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ gewinnen. Dietrich

begann seine künstlerische Laufbahn als Schauspieler und Musicaldarsteller am Berliner

Theater des Westens, wo er bald auch selbst Regie führte und als Autor tätig war.

Im Anschluss schrieb und inszenierte Neben unserer er unter sportiven anderemund anlegeren der Komödie Kollektion Düsseldorf, habenim

Berliner Friedrichstadtpalastwir undauch am Grenzlandtheater für festliche Anlässe Aachen. die passenden 2009 wurdeOutfits

Ulf Dietrich

zum Oberspielleiter der Schauspielbühnen für die ganze Familie, Stuttgart auch berufen in Sondergrößen.

und inszenierte dort mehr

als 25 Produktionen, darunter Musicals wie „Evita“, „Cabaret“ und „Kiss me Kate“ sowie

Unsere Versprechen:

Schauspielproduktionen wie „Othello“ und „Effi Briest“.

und Mode für jeden

auch in Sondergrößen!

● Eine geschulte, fachkompetente, freundliche und persönliche

Beratung zählt ebenfalls zu den Stärken unseres Teams.

● Bei unseren Waren legen wir besonders großen Wert auf fairen

Handel, der vor allem soziale und ökologische Ziele verfolgt,

sowie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Cornelia Brey

In diesem Sommer sind mit „Wilhelm Tell“ und „Don Camillo und Peppone“ gleich zwei

Produktionen auf der Großen Treppe vor St. Michael zu sehen, für die Cornelia Brey das

Bühnen- und Kostümbild entwickelt hat. Sie absolvierte ihr Bühnen- und

Kostümbildstudium an der Hochschule der Künste in Berlin. Als freie Ausstatterin war sie

unter anderem am Landestheater Tübingen, am Wiener Volkstheater, am Staatstheater

Braunschweig, am Stadttheater Klagenfurt, an den Landesbühnen Niedersachsen Nord,

am Theater Bielefeld und am Theater Vorpommern tätig. Bei den Gandersheimer

Domfestspielen war sie Schwäbisch Leiterin der Ausstattungsabteilung Hall - Gottwollshausen und stattete dort mehrere

Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll aus, wie zum Beispiel

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„Othello“, „Tartuffe“ und „Gefährliche Liebschaften“.

Testen Sie uns


Anne Brüssel

Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin stattete bereits zahlreiche

Produktionen der Freilichtspiele Schwäbisch Hall an den unterschiedlichen Spielorten

aus. Dazu zählt etwa mit „Brenz 1548“ die erste Inszenierung des neuen Freilichtspiele-

Intendanten Christian Doll auf der Großen Treppe sowie mit „Monsieur Ibrahim und die

Blumen des Koran“ die letzte Regiearbeit des ehemaligen Intendanten Christoph Biermeier

im Haller Globe Theater. In diesem Jahr zeichnet sie für die Bühne von „Karlsson

vom Dach“ und für die Ausstattung des Theaterspaziergangs „Williams weite Welt“

verantwortlich. Die gebürtige Hannoveranerin, die seit 2011 mit ihrem Mann, dem

Technischen Leiter der Freilichtspiele, Christian Gentner, in Schwäbisch Hall lebt,

studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden und arbeitete unter anderem mit

Regisseuren zusammen wie Jens Kerbel, Frank Heuel, und Jonas Vietzke.

Kati Kolb

Nach „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ ist in diesem Sommer mit „Malala – Mädchen mit

Buch“ erneut eine von Kati Kolb ausgestattete Produktion in Schwäbisch Hall zu sehen.

Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin verbindet eine langjährige

Zusammenarbeit mit dem Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll und dem

Musikalischen Leiter Heiko Lippmann, mit denen sie unter anderem als Kostümbildnerin

für das Musical „Spring Awakening“ am Theater Heilbronn sowie bei mehreren

Inszenierungen bei den Gandersheimer Domfestspielen zusammenarbeitete. Neben

ihrer Arbeit als Ausstatterin an Stadttheatern und in der freien Szene arbeitet Kati Kolb

regelmäßig mit großen Agenturen aus dem Event-Bereich zusammen und wurde auch

mit Preisen ausgezeichnet.

Christine Leers

Die Kostümbildnerin des Kinder- und Familienstücks „Karlsson vom Dach“ absolvierte ihr

Studium zur staatlich geprüften Modedesignerin und Maßschneiderin an der Fahmoda

(Akademie für Mode und Design) in Hannover. Nach einem Studienaufenthalt in

England arbeitete sie als Hospitantin und freie Kostümassistentin am Staatstheater

Hannover und war im Anschluss mehrere Jahre als feste Kostümassistentin und

Kostümbildnerin am Theater Regensburg tätig. Dort entwarf sie Kostüme für die Produktionen

„Die Kleingeldaffäre“, „Elchtest“, „Der Diener & sein Prinz“, „1984 – Ein Alptraum“

und „Hrabal und der Mann am Fenster“. Seit 2015 arbeitet sie als freie

Kostümbildnerin, unter anderem für die Uraufführung „Rette Welt wer kann!“ am

Theater Ingolstadt sowie für mehrere Inszenierungen am Münchner TNT theatre.

Sind Sie Cosmopolit?

Modell: Guadalupe

Walter Schütze

Der Bühnen- und Kostümbildner Design: Christian des Musicals Werner „Saturday Night Fever“ studierte

Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und Bühnen- und Kostümbild an

der Technischen Universität Berlin. Im Anschluss arbeitete er zunächst einige Jahre als

Architekt, bevor er sich voll dem Theater zuwendete. Im Laufe der Jahre stattete Schütze

zahlreiche Opern-, Schmezer Operetten-, GmbH Schauspiel- und Musicalproduktionen aus und war immer

wieder an großen europäischen Opernhäusern wie der Tschechischen und der Finnischen

Einrichtungshaus

Nationaloper, der Wiener Staatsoper oder dem Teatro di San Carlo in Neapel zu Gast. Für

sein Bühnenbild Robert-Bosch-Str. zu Richard Strauss’ 1Oper „Salome“ nominierte ihn die internationale

Fachzeitschrift 74653 Künzelsau-Gaisbach

„Opernwelt“ 2012 zum „Bühnenbildner des Jahres“. Sein Regiedebüt

gab er 2015 amTel. Theater (079 Bonn 40) 5 mit 11 33 Richard Wagners „Der fliegende Holländer“.

Fax (07940) 511 09

www.schmezer.de


Monika Seidl

Die auf Hawaii geborene US-Amerikanerin gestaltet die Kostüme für die Musiktheater-

Uraufführung „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Nach ersten Festanstellungen

als Kostümbildnerin und Gewandmeisterin, unter anderem an der Landesbühne

Rheinland-Pfalz und beim Circus Roncalli, arbeitet Monika Seidl seit 1992 als freie Kostümbildnerin

mit eigenem Atelier. Sie entwirft und realisiert Kostüme für Schauspiel-,

Opern- und Musicalproduktionen, aber auch für Film, TV, Events und Werbung. In den

vergangenen Jahren waren ihre Kostümbilder auch an den Schauspielbühnen Stuttgart,

den Staatstheatern in Saarbrücken und Wiesbaden, der Komödie Frankfurt und den

Burgfestspielen Bad Vilbel zu sehen. Auch Weltstars wie Beyoncé und Comedians wie

René Marik oder Michael Mittermaier haben bei ihren Auftritten Outfits von Monika

Seidl getragen.

Dietmar Teßmann

Der Bühnenbildner von „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ absolvierte

sein Studium an der Berliner Hochschule der Künste in der Bühnenbildklasse von Achim

Freyer. Seit 1991 arbeitet er als freier Bühnen- und Kostümbildner, unter anderem in

Köln, Paderborn, Bruchsal, Heidelberg und Mannheim. An den Schauspielbühnen

Stuttgart bildet er mit Regisseur Ulf Dietrich und Kostümbildnerin Monika Seidl ein

erfolgreiches Team. So wurde ihre Inszenierung von „Sweet Charity“ beim

Internationalen Musical-Festival in Daegu (Südkorea) als beste ausländische

Musicalproduktion ausgezeichnet. Teßmann arbeitet auch als Maler. Seine Arbeiten

werden regelmäßig in Ausstellungen präsentiert, etwa in Köln, Berlin und Erlangen.

Für mehrere Theater entwickelte er Spielzeit- oder Stückplakate, darunter das

Rheinische Landestheater in Neuss und das Theater Heidelberg.

Diane Ackermann

Die gebürtige Koblenzerin ist im Sommer 2018 erstmals bei den Freilichtspielen zu

Gast – als Dramaturgin für „Saturday Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in

die wilden 20er“. Bereits während ihres Studiums der Musik-, Theater- und

Literaturwissenschaft in Mainz absolvierte Diane Ackermann regelmäßig Ausflüge in die

Theater- und Radiowelt. Nach dem Berufseinstieg als Dramaturgin beim Rheingau Musik

Festival führten erste Festanstellungen sie an das Theater Magdeburg und das Theater

Lübeck. Von 2012 an war Diane Ackermann als Operndirektorin und Musikdramaturgin

am Südthüringischen Staatstheater Meiningen verpflichtet. Seit 2016 freischaffend tätig,

arbeitet sie unter anderem für Konzertveranstalter wie die Elbphilharmonie Hamburg

und für Verlage wie Breitkopf & Härtel und den Springer-Verlag.

Florian Götz

Der Dramaturg und persönliche Referent des Intendanten Christian Doll ist neben dem

Künstlerischen Leiter der einzige ganzjährig beschäftigte künstlerische Mitarbeiter im

Team der Freilichtspiele. Unmittelbar vor seinem Engagement in Schwäbisch Hall

arbeitete er mehrere Jahre als Dramaturg und Pressesprecher für die Gandersheimer

Domfestspiele und war dort Leiter des Jugendtheaterfestivals „THEATERViRUS“. Zuvor

war er unter anderem in der künstlerischen Leitung des internationalen Performance-

Festivals „ARENA… der jungen Künste“ tätig. Er war Mitbegründer der

Kult-Performancereihe „Glockenspiel“ am Theater Erlangen sowie des Interdisziplinären

Forschungskollegs „Karl Nimeni“: Natur und Kultur der Nacht. Mit seinem

Performance-Kollektiv „Just Us Producing“ wurde er mit dem „Spirit of the Fringe

Award“ des Montreal Fringe Festivals ausgezeichnet.


Meri Ahmaniemi

Die gebürtige Finnin studierte zeitgenössischen Tanz an der Amsterdamse Hogeschool

vor de Kunsten und wurde anschließend Mitglied der Tanzkompanie des Theaters

Osnabrück. Als Musicaldarstellerin war sie in zahlreichen Inszenierungen des

australischen Erfolgsregisseurs Barrie Kosky an der Komischen Oper in Berlin zu sehen.

Zuletzt stand sie im Berliner Tipi am Kanzleramt im Musical „Frau Luna“ auf der Bühne.

Regie bei „Frau Luna“ führte Christopher Tölle, in dessen Inszenierung von „Saturday

Night Fever“ sie in diesem Sommer ihr Debüt bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall

gibt. Neben ihrer künstlerischen Karriere arbeitet Meri Ahmaniemi auch als

Yoga- und Fitnesstrainerin.

Svenja Baumgärtner

Eine waschechte Schwäbisch Hallerin im Musical-Ensemble der Freilichtspiele: Svenja

Baumgärtner machte 2011 ihr Abitur an der Haller Sibilla-Egen-Schule. Derzeit absolviert

sie ihre Ausbildung als Musicaldarstellerin an der Musical Arts Academy of the

Performing Arts in Mainz und war zuletzt an den Mainzer Kammerspielen in der Revue

„ZEITGEIST: Feierabend!“ zu sehen. Zuvor war sie während ihrer Vorausbildung in

Nürnberg in der Hauptrolle der Elle Woods in der Uni-Musical-Produktion „Natürlich

Blond“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu sehen. Als Mitglied

des Ensembles von „Saturday Night Fever“ tritt sie nun erstmals auf der Großen Treppe

vor St. Michael auf.

Perry Beenen

Der Niederländer Perry Beenen arbeitet in ganz Europa als Musicaldarsteller, Sänger und

Tänzer. Regelmäßig spielt er in großen Musicalproduktionen wie „Chicago“ in Berlin,

„Ich war noch niemals in New York“ in Wien oder „Mamma Mia!“ in Oberhausen.

Zudem war er Backgroundsänger des Popsängers Mika, Solosänger und Dance Captain

für die holländische Erfolgstournee „Jeans 20 Let’s Celebrate“ sowie als Tänzer der

Disney Company und als Solist auf mehreren Kreuzfahrtschiffen rund um die Welt

unterwegs. Sein jüngstes Engagement führte ihn mit „Hairspray“ ans Landestheater

Linz. In Schwäbisch Hall ist er in „Saturday Night Fever“ als Double J, heimlicher Anführer

von Tony Maneros wilder Jungs-Gang „Faces“, zu sehen.

Dominique Brooks-Daw

Ob Robbie Williams, Anastacia, Boy George oder Yvonne Catterfeld: Die Tänzerin und

Sängerin Dominique Brooks-Daw war bereits an der Seite zahlreicher Stars auf der

Bühne zu erleben. Die Britin, die als Maria in „Saturday Night Fever“ erstmals in

Schwäbisch Hall auftreten wird, absolvierte ihre klassische Tanzausbildung an der

renommierten Hammond School of Dance and Performing Arts. Als Tänzerin und Dance

Captain war sie unter anderem mit Schlagersängerin Andrea Berg sowie der

Musicalproduktion „Dirty Dancing“ auf Tournee und tanzte außerdem für den

Cirque du Soleil, Peter Maffays „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ und ungezählte

weitere Großproduktionen.

Silke Buchholz

Die gebürtige Kölnerin ist in diesem Jahr erneut als Ariana in „Don Camillo und

Peppone“ sowie als Gertrud und Hedwig in „Wilhelm Tell“ auf der Großen Treppe

zu sehen. Sie war unter anderem am Saarländischen Staatstheater, am Landestheater

Linz, am Theater am Neumarkt, am Residenztheater München, am Staatstheater

Braunschweig und am Theater Konstanz engagiert. Mit der von ihr mitbegründeten

Theater- und Performancegruppe „Landesbühne Berlin“ war sie überdies am HAU1 in

Berlin zu sehen. Zuletzt spielte sie am Theater Trier in „CASH“ unter der Regie von

Caroline Stolz, mit der sie im Vorjahr in der Haller Freilichtspiele-Inszenierung

„Die Wahlverwandtschaften“ erstmals zusammenarbeitete.


Jev Davis

Der britische Tänzer, Sänger und Choreograf ist ein wahrer Globetrotter. Vor seinem

Engagement als Tänzer Cesar in „Saturday Night Fever“ bei den Freilichtspielen

Schwäbisch Hall war er unter anderem auf Australien-Tour mit dem Musical „The Sound

of Music“, tanzte in einer spektakulären Licht-/Tanzshow der New Yorker „iLuminate

Group“ und bereiste die Weltmeere mit verschiedenen großen Shows auf den

Kreuzfahrtschiffen der Crystal Cruises. Jev Davis’ Musicalkarriere begann in London, wo

er während seines Studiums an der Urdang Academy bereits in der Hauptrolle des

Anatoly im Musical „Chess“ am Bloomsbury Theatre zu sehen war.

Christine Dorner

Als verschrobene Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und als Nonna in

„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ spielte sich die Österreicherin im Vorjahr in die Herzen

der Schwäbisch Haller. Neben der Signora Christina ist sie im Sommer 2018 auch als

Schweizer Adelsherr Attinghausen in „Wilhelm Tell“ auf der Großen Treppe zu erleben.

Christine Dorner spielte in ihrer langen Karriere unter anderem am Theater Bremen,

unter Intendant Kurt Hübner eine der innovativsten Bühnen in Deutschland. Ihm folgte

sie auch nach Berlin ans Theater der Freien Volksbühne. Seit 2012 ist sie regelmäßig in

Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll zu erleben.

Jasmin Eberl

Auch wenn die 22-jährige Österreicherin erst in diesem Jahr ihre Musical-Ausbildung an

der Universität der Künste in Berlin abgeschlossen hat, kann sie schon auf zahlreiche

Auszeichnungen zurückblicken. So erreichte sie als erst 14-Jährige den ersten Platz beim

„Dance World Cup“ auf Sardinien und war 2017 Finalistin beim renommierten

Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Zuletzt spielte sie in „Kopfkino“ an der

Neuköllner Oper und verkörperte die Petra in der Uraufführung „Aus Tradition anders“

am Staatstheater Darmstadt. In Schwäbisch Hall ist sie in der Revue „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden 20er“ sowie als Tony Maneros kleine Schwester Linda in

„Saturday Night Fever“ zu erleben.

Udo Eickelmann

Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist

Udo Eickelmann als Gast an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.

So stand er unter anderem als Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ und als Axel

Staudach in „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne.

Freilichttheatererfahrung sammelte er beispielsweise als Tony in der „West Side Story“

bei den Thunerseespielen sowie unter der Musikalischen Leitung von Heiko Lippmann

als Athos in „Die drei Musketiere“ und Spyros in „Highway to Hellas“ bei den

Gandersheimer Domfestspielen. Mit ihm wird er nun erneut in den Musicals „Saturday

Night Fever“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ zusammenarbeiten.

Lorena Elser

Obwohl sie erst 15 Jahre alt ist, hat kaum jemand aus dem diesjährigen Ensemble so viel

Erfahrung als Darstellerin in Produktionen der Freilichtspiele Schwäbisch Hall wie Lorena

Elser. Bereits in den Jahren 2015 und 2016 übernahm sie verschiedene kleine Rollen in

der Produktion „Die Tochter des Salzsieders“ auf der Großen Treppe vor St. Michael.

Im Vorjahr war sie Statistin im Musical „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ und spielte zudem

die Lisbeth und sich selbst in der Jugendensemble-Produktion „Alles, was Dein Herz

begehrt“. 2018 ist sie als Wilhelm Tells Sohn Walter auf der Großen Treppe und im

Oktober im Projekt „Wir sind Faust“ des Freilichtspiele-Jugendensembles in der

Haalhalle zu erleben.


Andreas Entner

Andreas Entner arbeitet seit sieben Jahren als Schauspieler und Theaterpädagoge bei

den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Nach seinen Auftritten in „Abenteuer im

Kühlschrank“, „Der kleine Prinz“ und mehreren Theaterspaziergängen ist er in diesem

Sommer in verschiedenen Rollen des Kinder- und Familienstücks „Karlsson vom Dach“ zu

sehen. Entner ist außerdem freiberuflicher Dozent für Schauspiel, Improvisation,

Clownerie, Stimme, Sprache und Rollenarbeit. Er leitet Jugendensembles, unterstützt

Schulklassen bei Theaterproduktionen und bietet vielfältige Theaterkurse für Erwachsene

an. Als Synchronsprecher hat er seine Stimme unter anderem dem Durbridge-Helden

Paul Temple geliehen.

Moritz Fleiter

Moritz Fleiter ist in diesem Sommer als Mariolino in „Don Camillo und Peppone“ und

Melchtal in „Wilhelm Tell“ auf der Großen Treppe zu erleben. Zudem ist Fleiter, der seine

Ausbildung in „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität in Essen absolvierte, auch

in der Neuauflage des Theaterspaziergangs rund ums Neue Globe zu sehen. Mit dem

Essener Ensemble „TOBOSO“ zeigte er in den vergangenen beiden Wintern die

Kinder- und Jugendproduktionen „Der kleine Wassermann“ und „Krabat“ in der

Haalhalle. Dank einer Unterstützung des Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung des

Bundes wird er mit „TOBOSO“ in den kommenden Jahren in weiteren Jugendstücken im

Neuen Globe auftreten.

Claudius Freyer

Als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“ kehrt Claudius Freyer in

diesem Sommer zurück nach Schwäbisch Hall. Freyer kann auf eine lange Karriere als

Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera zurückblicken. Er spielte unter anderem

am Pfalztheater Kaiserslautern, am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin

und war im Fernsehen beispielsweise in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“

zu sehen. In den vergangenen Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in

Rock“ für Aufsehen. Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band

auch die Rockkomödie „Himmlisch gerockt“ – Premiere war im Jahr 2015 im „theater im

centrum“ in Kassel.

Julia Friede

In ihrem ersten Engagement bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ist Julia Friede im

Theaterspaziergang „Willliams weite Welt“ sowie als Ariana in „Don Camillo und

Peppone“ zu sehen. Bereits während ihrer Ausbildung an der Hochschule für

Schauspielkunst Ernst Busch war sie am Berliner Ensemble und am Maxim Gorki Theater

in Berlin zu erleben. Festengagements führten sie ans Theater Bielefeld und ans Stadttheater

Bremerhaven. Für ihre Darstellung der Rosalinde in Shakespeares „Wie es euch

gefällt“ unter der Regie des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll wurde sie im Jahr

2016 mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der Gandersheimer Domfestspiele

ausgezeichnet.

Roy Goldman

Die Rolle des Tony Manero in „Saturday Night Fever“ machte den 23-jährigen John

Travolta vor 40 Jahren zum absoluten Weltstar. Der erst 21-jährige Niederländer

Roy Goldman tritt in der Neuinszenierung des Tanzmusicals auf der Großen Treppe in

Schwäbisch Hall in seine Fußstapfen. Goldmans Talent wurde bereits als Kind entdeckt:

Im Alter von zehn Jahren trat er in seiner ersten großen Rolle in einer professionellen

Produktion im Luxor Theatre in Rotterdam auf, wo er den Zorrino im Musical

„Kuifje en de zonnetempel“ verkörperte. In Tilburg, wo Goldman in diesem Jahr seine

Musical-Ausbildung abschließt, war er bereits als Javert in „Les Misérables“ und Fyedka

in „Anatevka“ zu sehen.


Mario Gremlich

Er ist der einzige „echte“ Schweizer in der diesjährigen Inszenierung von Friedrich

Schillers „Wilhelm Tell“ in Schwäbisch Hall: Der gebürtige Sirnacher stand erstmals vor

zwölf Jahren als Marquis von Posa in Schillers „Don Carlos“ auf der Großen Treppe und

war zuletzt im März im Schauspiel „Gift. Eine Ehegeschichte“ im Winterprogramm der

Freilichtspiele zu erleben. Neben seiner Rolle als Walter Fürst in „Wilhelm Tell“

verkörpert Gremlich, ehemaliger Leiter des Liechtensteiner Theaters am Kirchplatz,

außerdem den Großindustriellen Wilhelm Schlüter in der Revue „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden 20er“.

Josepha Grünberg

Josepha Grünberg ist in dieser Spielzeit im Kinder- und Familienstück „Karlsson vom

Dach“ sowie in ihrem gemeinsam mit der Regisseurin Jessica Weisskirchen entwickelten

Techno-Märchen „blutrot.“ in Schwäbisch Hall zu erleben. Die waschechte Berlinerin

absolvierte ihr Schauspielstudium an der dortigen Hochschule für Schauspielkunst Ernst

Busch und stand unter anderem in Produktionen am Berliner Ensemble auf der Bühne

und trat an der Schaubühne Berlin auf. Als festes Ensemblemitglied am Theater und

Orchester Heidelberg übernahm sie unter anderem die Hauptrollen in „Romeo und

Julia" und „The Black Rider“. Ihre Debüt-EP als Sängerin veröffentlichte sie bei

Pink Orange Record unter dem Titel „Mr. Italy“.

Anja Gutgesell

In ihrer zweiten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Anja Gutgesell in der Revue „In der Bar

zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ sowie als Flo Manero in „Saturday Night Fever“

auf der Großen Treppe zu sehen. Ab dem Jahr 2000 spielte Gutgesell in Opern-,

Operetten- und Musicalproduktionen am Mainfranken Theater Würzburg. Dort

verkörperte sie beispielsweise Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“,

Lisa in „Jekyll & Hyde“, Betty Schaefer in „Sunset Boulevard“ und Adele in

„Die Fledermaus“. Mit dem Pianisten Klaus Feldner gestaltete sie zahlreiche musikalische

Programme – mit dem Chansonabend „Marlene, Marika und die Leandere“ war sie im

Dezember zu Gast im Winterprogramm der Freilichtspiele.

Alice Hanimyan

Alice Hanimyan spielt in ihrer zweiten Spielzeit bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall

in gleich drei Produktionen: Sie ist erneut die Gina in „Don Camillo und Peppone“, spielt

die Berta in „Wilhelm Tell“ und tritt im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ auf.

Neben großen Musicalrollen wie der Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger

Kammerspielen oder der Serena in „Fame“ am Theater Schwerin übernahm Alice

Hanimyan auch Hauptrollen in Kinderstücken wie „Ronja Räubertochter“ in

Bad Gandersheim oder „Die kleine Hexe“ in Hamburg. Unter der Regie des

Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll war sie unter anderem in Shakespeares

„Wie es euch gefällt“ bei den Gandersheimer Domfestspielen zu erleben.

Michael Heller

Direkt von einem Gastspiel beim Seoul Philharmonic Orchester in Korea kommt Michael

Heller als Bobby C, seiner absoluten Traumrolle in „Saturday Night Fever“, nach

Schwäbisch Hall. Vor Beginn seiner Karriere als Musicaldarsteller sorgte er als Turner und

Tänzer für Schlagzeilen und wurde unter anderem Europameister im Rope Skipping

(artistisches Seilspringen). Nach seiner Ausbildung an der Folkwang Universität der

Künste war er etwa als Alfred in „Tanz der Vampire“ in Stuttgart und Berlin, als A-rab in

der „West Side Story“ in Hagen und als Joe Vegas in „Fame“ in Basel zu erleben. Neben

vielen Soloprojekten führte er selbst Regie und arbeitet daran, als Künstlerischer Leiter

von OFFstage Germany außergewöhnliche Musicalformate in Deutschland zu etablieren.


Gunter Heun

GARDINEN

Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll

immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter

Heun. So übernimmt eine Auswahl Heun in diesem die Sommer beeindruckt

die Titelrolle in Schillers „Wilhelm Tell“ auf

der Großen Treppe und ist dort erneut als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“ zu

sehen. Zudem neueste spielt erTrends im Theaterspaziergang /aktuelle Kollektionen „Williams weite Welt“, für den er auch

die Theaterfassung entwickelt. In seiner langjährigen Laufbahn war Heun unter

anderem über am 1000 Deutschen Mustergardinen Theater Göttingen, • Persönliche am Staatstheater Beratung Wiesbaden sowie an den

Theatern inbei Luzern Ihnen undvor Regensburg Ort • eigenes und beiNähatelier

den Gandersheimer Domfestspielen

engagiert.

GardinenAccessoires

TeppicheSonnenschutz

David-Michael BodenbelägeHeimtextilien

Johnson

Nach einem Jahr Pause kehrt David-Michael Johnson, bekannt als DMJ, zurück nach

Schwäbisch Hall. Der

Wasserbetten-Studio

in Columbus im US-Bundesstaat Ohio aufgewachsene Sänger und

Schauspieler feierte seine ersten Erfolge am New Yorker Broadway, bevor er als Lok

Electra

Michelfeld-Kerz

in „Starlight Express“

· Daimlerstr.

– zunächst

68

auf

· Tel.

Tour

(0791)

in Japan

951

und

180

Australien und später bei

der deutschsprachigen Mo. – Fr. 9.30 bis Uraufführung 19.00 Uhr, Sa. in Bochum 9.00 bis – Kultstatus 15.00 Uhr erlangte. Große Rollen

spielte er in den deutschsprachigen Erstaufführungen von „Miss Saigon“, „Rent“ und

„We Will Rock You“. Nachdem er bereits als Erzengel Gabriel in „The Stairways to

Heaven“ Das auf der Team Großen„Der Treppe in Löwen-Apotheke“

Schwäbisch Hall zu sehen war, darf man sich 2018 auf

zahlreiche wünscht spektakuläre allen Besuchern Auftritte von DMJ und alsSchauspielern

exzentrischem DJ Monty in „Saturday

Night Fever“ freuen.

eine trocken-fröhliche Theatersaison 2019 !

Maximilian Klein

Der Schwäbisch Haller Maximilian Klein begann seine Schauspielkarriere in der

Theater-AG des Gymnasiums bei St. Michael und war bereits als Peter Vogelmann in

„Die Tochter des Salzsieders“ und in mehreren Rollen bei der Uraufführung

„Brenz 1548“ auf der Großen Treppe zu sehen. Neben seinem „Tagesberuf“ als

Projektingenieur bei einem internationalen Unternehmen steht er regelmäßig auf der

Bühne und vor der Kamera. Highlights waren die Mitwirkung in drei SWR-„Tatorten“

und verschiedene Rollen bei Freilichtaufführungen des Tempele Theaters in

Niederstetten sowie in einer Theatergruppe in Bayreuth.

Thomas Klenk

Nach einer Pause von 23 Jahren ist Thomas Klenk als Hermann Geßler, Wilhelm Tells

großer Gegenspieler, wieder auf der Großen Treppe zu erleben. Nachdem er 1995 unter

anderem als Matti in „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ in Schwäbisch Hall zu sehen

war, spielte Klenk an zahlreichen großen Staatstheatern wie etwa in Darmstadt,

Hannover und Wiesbaden. Von 2006 an war er Ensemblemitglied des Staatstheaters

Nürnberg, wo er regelmäßig in großen Partien wie in den Titelrollen in Goethes „Faust“

oder Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ zu sehen war und ist. Unter der

damaligen Intendanz des heutigen Haller Freilichtspiele-Chefs Christian Doll inszenierte

Thomas Klenk Carlo Goldonis „Sommerfrische“ für die Gandersheimer Domfestspiele.

David Krzysteczko

Der 23-jährige Niedersachse lebt und arbeitet seit dem Jahr 2014, in dem er sein

Schauspielstudium in Ludwigsburg begann, in Baden-Württemberg. Dort war er im

Laufe seines Studiums sowohl am Schauspiel Stuttgart (in „Der Untergang des Egoisten

Johann Fatzer“) als auch am Staatstheater Karlsruhe (in „Abfall der Welt“) zu erleben.

Bevor David Krzysteczko im Herbst sein erstes mehrjähriges Festengagement am Oskar,

dem jungen Theater Osnabrück, eingehen wird, zeigt er sein Talent in diesem Sommer

als Lillebror in „Karlsson vom Dach“ bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.


Benjamin Leibbrand

Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit

seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg Sankt Pauli durch die Weltgeschichte. Im März

2018 erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly

landet Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, zum Beispiel in

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ in Essen und

„Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim. In Schwäbisch Hall ist er im Sommer 2018

beim Spielzeit-Eröffnungskonzert, in „Don Camillo und Peppone“, im

Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ sowie bei der neuen Late-Night-Reihe

„Die Pollys bei Olli’s“ zu erleben.

Natanaël Lienhard

Restaurant Schuhbäck

Untere Herrngasse 1

Der Sohn eines Franzosen und einer deutschen Schauspielerin verkörpert bei den

74523 Schwäbisch Hall

Freilichtspielen den Adeligen Rudenz in „Wilhelm Tell“ sowie den Kommunisten Fulmine

Tel. 07 91-8 54 70

in „Don Camillo und Peppone“. Nach Festengagements am Theater Heidelberg und am

info@schuhbaeck.de

Badischen Staatstheater Karlsruhe arbeitet Lienhard seit Februar 2014 als freier

Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Badischen

Staatstheater Karlsruhe und bei „Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum“ in Stuttgart.

Neben klassischen Schauspielrollen ist er auch mit seinem Liederabend „Jacques Brel –

On n’oublie rien“ regelmäßig an verschiedenen Theatern zu erleben.

Romantik & Freilichtspiele

Schwäbisch Hall –

feines Logieren &

Schauspielkunst in einem.

Dorothea Maria Müller

Geniessen Sie den

Es scheint kaum eine große Musicalrolle zu geben, in der dieTheatersommer gelernte in erster

Versicherungskauffrau nicht schon auf einer deutschen Bühne Reihe zu erleben mit perfekter war. So spielte

Dorothea Maria Müller unter anderem Sally Bowles in „Cabaret“ Kombination Darmstadt, im Rahmen Janet

Weiss in der „Rocky Horror Show“ in Nürnberg und Kiel, Anita unseres in der 2- „West oder Side 3-tägigen Story“

in Bremerhaven, Eliza Doolittle in „My Fair Lady“ in Osnabrück, die Titelrolle in „Evita“

Arrangements.

in Lüneburg, und sie war als Mary Cullen in der Welturaufführung von

„Der Medicus – Das Musical“ in Fulda zu sehen. Auf den Kreuzfahrtschiffen der Aida-

Flotte trat sie zudem mit ihrem eigenen Soloprogramm auf. In Schwäbisch Hall stellt sie

sich als Annette in „Saturday Night Fever“ auf der Großen Treppe erstmals vor.

Rob Pitcher

Regionale Küche im Herzen

von Schwäbisch Hall

Romantik Hotel Der Adelshof

Markt 12 - 13

DE-74523 Schwäbisch Hall

Telefon +49 (791) 75890

info@hotel-adelshof.de

www.hotel-adelshof.de

Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ begleitete den US-amerikanischen

Tenor immer wieder im Laufe seiner Karriere. Bereits 1999 war Pitcher als Phantom und

Raoul in einer Inszenierung in flämischer Sprache in der Antwerpener Music Hall zu

sehen und verkörperte diese Rollen auch in späteren Großproduktionen in Hamburg

und Oberhausen. Weitere wichtige Rollen des Tenors waren Juan Péron in „Evita“

am Ronacher Theater in Wien, Jesus in „Jesus Christ Superstar“ in Nordhausen sowie

zuletzt der Erste Rocksänger in Leonard Bernsteins „Mass“ in Lübeck.

In Schwäbisch Hall ist Rob Pitcher in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden

20er“ sowie in „Saturday Night Fever“ zu erleben.

ProjektBau • Steinbrenner GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 12

74523 Schwäbisch Hall

Info-Telefon 07 91/932 60-0

info@projektbau-steinbrenner.de

Ihr Generalunternehmer

Martina Maria Reichert

Martina Maria Reichert ist seit Februar mit im140 Schauspiel Jahren „Malala Bauerfahrung – Mädchen mit Buch“ fürüber

die Friedensaktivistin Malala Yousafzai

✔ Tiefbauarbeiten

im Adolf-Würth-Saal der


Kunsthalle

Indiv. Architektenhäuser

Würth zu

sehen. Außerdem leitet sie den ✔ „Wir Erschließungsarbeiten

sind Faust“, das diesjährige ✔ integrative Einfamilienhäuser Projekt des

Freilichtspiele-Jugendensembles. ✔ Planung- Als Schauspielerin u. Projektsteuerung war sie unter ✔ Doppel- anderem u. Reihenhäuser

an den

Münchener Kammerspielen, dem ✔ Industrie- Schauspiel u. Gewerbebau Frankfurt und dem✔ Theater Außenanlagen Freiburg

engagiert. Für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen erhielt sie

bei den Bayerischen Theatertagen einen Darstellerpreis. Im Fernsehen war sie in der

BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und

Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig.


Dirk Schäfer

Als Haller Reformator Johannes Brenz in „Brenz 1548“, Bürgermeister Peppone in

„Don Camillo und Peppone“ und in seinen Jacques-Brel-Konzerten hat der Schauspieler

und Sänger im vergangenen Sommer einen bleibenden Eindruck in der Festspielstadt hinterlassen.

2018 ist er erneut als Peppone sowie als Stauffacher in „Wilhelm Tell“ auf der

Großen Treppe in Schwäbisch Hall zu erleben. Dirk Schäfer arbeitete in seiner

erfolgreichen Karriere unter anderem am Thalia Theater, den Kammerspielen und der

Staatsoper in Hamburg, an den Staatstheatern in Wiesbaden, Braunschweig, Kassel,

Cottbus, Nürnberg und Darmstadt und war dabei in großen Rollen wie Karl Moor,

Frank’N’Furter, Jason, Professor Higgins und Bassa Selim zu sehen.

Sebastian Strehler

Der Schauspieler und Musicaldarsteller ist Mitglied der Hamburger Band Tante Polly, mit

der er in diesem Sommer beim Spielzeit-Eröffnungskonzert, in „Don Camillo und

Peppone“, im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ und bei der Late-Night-Reihe

„Die Pollys bei Olli’s“ zu erleben ist. Strehler wurde mit dem „fastfood-Theater“ München

Deutscher Meister im Improvisationstheater und gewann den zweiten Preis beim

Bundeswettbewerb Gesang. Er war festes Mitglied des Musicalensembles des „TfN“

Hildesheim und verkörperte den Jaques in „Wie es euch gefällt“ bei den Gandersheimer

Domfestspielen unter der Regie von Freilichtspiele-Intendant Christian Doll.

Maja Sikora

Die Deutsch-Polin gibt ihr Debüt in Schwäbisch Hall als Stephanie Mangano in

„Saturday Night Fever“ sowie in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden

20er“. Maja Sikora ist seit vielen Jahren in großen Musicalproduktionen zu erleben, so

zum Beispiel am Alten Schauspielhaus Stuttgart als Louis Lane in „Kiss me Kate“, als

Norma in „Viktor/Viktoria“ und in der Titelrolle von „Sweet Charity“. Für letztere Rolle

wurde Maja Sikora beim Musicalfestival Daegu in Südkorea mit dem Preis für die beste

Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Eine ihrer Lieblingsrollen ist die Janet de Graaf im

Musical „Hochzeit mit Hindernissen“, als die sie am Stadttheater Bielefeld auch ihre

Fähigkeiten als Turnerin und auf dem Einrad unter Beweis stellen konnte.

Olivia Kate Ward

Die Tänzerin und Sängerin aus Liverpool war bereits in zahlreichen großen

Musicalproduktion am Londoner West End, in Zypern, Deutschland und in der Schweiz

zu erleben. So spielte sie beispielsweise Cha Cha DiGregorio in „Grease“ am Piccadilly

Theatre in London, Tantomile in „Cats“ in Larnaca und Ali in „Mamma Mia!“ in Berlin

und Stuttgart. Mit „Saturday Night Fever“-Regisseur Christopher Tölle arbeitete Olivia

Kate Ward bereits bei den Produktionen „Sugar – Manche mögen’s heiss“ bei den

Thunerseespielen sowie „Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt in Berlin. In „Saturday Night

Fever“ präsentiert sie sich erstmals dem Schwäbisch Haller Publikum.

Nigel Watson

Der britische Tänzer und Musicaldarsteller begann seine Karriere am Londoner West

End, wo er unter der Regie von Oscarpreisträger Sam Mendes als King im Musical

„Oliver!“ zu sehen war. Tourneen der Musicals „High Society“, „Fame“ und „Chitty

Chitty Bang Bang“ führten ihn durch Großbritannien und in die Niederlande. Im deutschsprachigen

Raum war er in Musical-Großproduktionen in Wien, Stuttgart, Düsseldorf

und Oberhausen zu erleben – dank seiner herausragenden tänzerischen Fähigkeiten

oftmals auch als Dance Captain. In Schwäbisch Hall steht Nigel Watson nicht nur im

Ensemble von „Saturday Night Fever“auf der Bühne, sondern ist als Choreografie-Assistent

auch rechte Hand des Regisseurs und Choreografen Christopher Tölle, mit dem er in

selber Funktion bereits in der Tourneeproduktion von „Hairspray“ zusammenarbeitete.


Christin Wehner

Als Jugendliche wurde Christin Wehner sechsfache Europameisterin im Jazz-Dance,

bevor sie ihrer Leidenschaft fürs Schauspiel folgte und Theaterwissenschaft und

Schauspiel in Mainz studierte. Für ihr außergewöhnliches künstlerisches Talent wurde sie

im Jahr 2005 mit dem Förderstipendium der Stadt Rüsselsheim ausgezeichnet. Ihre

ersten mehrjährigen Engagements als Schauspielerin hatte Wehner am

E.T.A-Hoffmann-Theater in Bamberg und am Staatstheater Braunschweig. Zuletzt spielte

sie am Societaetstheater in Dresden und am Gostner Hoftheater in Nürnberg. Bei den

Freilichtspielen in Schwäbisch Hall stellt sie sich als Lillebrors Schwester Betty im

Kinder- und Familienstück „Karlsson vom Dach“ erstmals vor.

Dirk Weiler

Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandschaften“

feierte Dirk Weiler im Sommer 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. In der aktuellen

Spielzeit ist er erneut als Jesus sowie als Baumgarten und in weiteren Rollen bei

„Wilhelm Tell“ auf der Großen Treppe zu erleben. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als

Schauspieler und Sänger in New York, wo er unter anderem Preisträger der Lotte Lenya

Competition und des New York Nightlife Awards war. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland

war er in Hauptrollen bei Musicals wie „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“,

„Ein Käfig voller Narren“, „Die lustige Witwe“, und „Frau Luna“ zu sehen. Mit dem

Haller Intendanten Christian Doll arbeitete er bereits in Bad Gandersheim zusammen –

und verkörperte beispielsweise den Trofimov in „Der Kirschgarten“.

Carl-Ludwig Weinknecht

Carl Ludwig Weinknecht kehrt in diesem Jahr als revolutionsbereiter Bauer Bruciata in

der Komödie „Don Camillo und Peppone“ zurück auf die Große Treppe vor St. Michael.

In der Neuinszenierung von Schillers „Wilhelm Tell“ ist er zudem in mehreren Rollen zu

sehen – beispielsweise als Fischer Ruodi und als Kaisermörder Parricida.

Der Niedersachse begann seine Schauspieler-Laufbahn als Eleve am Schauspiel Köln.

Nach Engagements in Bremen, Regensburg, Gießen, Aachen und Oberhausen kehrte er

nach Köln zurück und lebte dort fast 15 Jahre, in denen er als Schauspieler und Dozent

für Schauspiel tätig war. Mittlerweile ist Hannover sein Lebensmittelpunkt.

Petra Welteroth

Nachdem sie bis zum vergangenen Januar noch die Mrs. Brill im Musical „Mary Poppins“

im Stage Apollo Theater in Stuttgart verkörperte, ist die erfahrene Schauspielerin und

Sängerin in dieser Spielzeit in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden

20er“ erstmals auf der Großen Treppe in Schwäbisch Hall zu erleben. Eine Paraderolle

Petra Welteroths war zuletzt das Fräulein Schneider im Musical „Cabaret“, die sie am

Staatstheater Darmstadt und bei den Gandersheimer Domfestspielen spielte und für die

sie in Bad Gandersheim mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der

Spielzeit ausgezeichnet wurde. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schreibt sie auch

eigene Texte, beispielsweise für ihr Musikprojekt „WELTEROTH – chanson.jazz“.

Nico Went

Nico Went hat Tanz im Blut. Der gebürtige Rostocker, der in „Saturday Night Fever“

sowie in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen

Treppe zu erleben ist, tanzte viele Jahre lang Standard- und Lateinamerikanische Tänze

auf Leistungssportniveau und erzielte dabei mehrere Landesmeistertitel. Mit einem

Studium im Fach Musical/Show an der renommierten Universität der Künste in Berlin,

das er unmittelbar vor Beginn der diesjährigen Haller Spielzeit abschloss, erweiterte er

sein künstlerisches Spektrum. Bereits während des Studiums war er in verschiedenen

Musiktheaterproduktionen wie „Im Weißen Rößl“ am Theater Stendal oder in

„Kopfkino“ an der Neuköllner Oper zu erleben.


Marko Werner

In den vergangenen vier Jahren flog Marko Werner noch viel weiter um die Welt als die

Titelfigur des Kinder- und Familienstücks „Karlsson vom Dach“, die er in diesem Sommer

in Schwäbisch Hall verkörpert: Mit dem Helios-Theater führte ihn seine theatrale Reise

unter anderem durch Europa, nach Ruanda, Pakistan, Kanada, Südafrika, Indien und in

den Iran. Zuvor war Marko Werner mehr als zehn Jahre lang am Staatstheater

Braunschweig engagiert. Zudem feierte er Erfolge mit der von Freilichtspiele-Dramaturgin

Eva Veiders konzipierten Reihe „Elektro-Lyrik“ – gemeinsam mit Clemens Giebel,

dem Franz Moor in „Die Räuber“ auf der Großen Treppe 2016. Überdies konzipierte er

das Ausstellungsformat „TelePhotografie“ das von 2009 bis 2013 mit wechselnden

Inhalten in Braunschweig zu sehen war.

Tanzstatistinnen

„Saturday Night Fever“

Von links: Bianca Dörr, Janet Friedsam, Sandra

Mitsch, Jasmin Heinzereder, Katharina Deeg.

Auf dem Bild fehlen Hanna Kurz, Ronja Pröllochs

und Annika Stowasser.

Das Freilichtspiele-Orchester

... nach einer Probe im Sommer 2017. Fast alle Musiker des Vorjahres sind auch 2018 wieder

Teil der Premierenbesetzungen der Musiktheaterproduktionen „Saturday Night Fever“

oder „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Neu dabei sind Johannes Liepold,

Sven Pudil und Stephan Udri.

Von links: Norbert Ruman, Ciprian Popa, Gela Megrelidze, Miguel Llobell Reiné, Roberto

Volse, Johannes Weik, Stephan Kraus, Heiko Lippmann, Igor Ruditskyy, Johannes Reinhuber,

Marko Klotz, Uli Zimmer, Nane Alber.

Technik-Team

Von links: Jürgen Müller, Christian Gentner,

Wolf von Gemmingen, Birgit Busse, Petra

Schuster, Titus Härich, Elly Nabel, Rainer

Fendt, Katja Bolsinger, Tilmann Finger, Rudi

Wolfram, Pascal Müller, Martina Klander,

Daniel Eisenmann, Mathilda Mörk, Ina Conrad,

Nina Cesari, Katharina Korb, Friederike

Scherzer, Valeri Kranich, Walter

Schütze und Konny Sonntag.

Auf dem Bild fehlen: Dennis van Driel,

Meike Düppers, Andreas Entner, Christof

Gahle, Caro Gindl, Uwe Grünewald,Johanna

Güttler, Leon Hofmann, Simon Hüging,

Björn Luithardt, Hendrik Maaßen, Verena

Muffel, Tatjana Reiswich, Rebecca

Rühle, Theresa Schweer, Matthias Stephan,

Nora Tietz, Andrea Wagner, Martin Wolfram

sowie das Team der Ankleiderinnen.


Verwaltung/Betriebsbüro/Dramaturgie

Von links: Florian Götz (Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit),

Alexander Schmid (Leitung Künstlerisches Betriebsbüro),

Eva Veiders (Dramaturgie, Regie), Ines Weidenbacher

(Künstlerisches Betriebsbüro), Jutta Parpart

(Geschäftsführung und Leitung Öffentlichkeitsarbeit),

Diane Ackermann (Dramaturgie), Inga Lüdtke (Buchhaltung),

Kathy Li (Marketing), Christian Doll (Intendant),

Anastasia Reutter (FSJ). Fotos: Freilichtspiele/Jürgen Weller

www.cafe-schwaebisch-hall.de

www.cafe-hall.de

Team der Touristik & Marketing Schwäbisch Hall

Im Kartenbüro und bei der Touristinformation (Hafenmarkt 3) sind diese

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ansprechpartner und kümmern sich

unter anderem um den Ticketverkauf.

ZIE

GmbH & Co. KG

LER

Schwäbisch Hall

Salinenstraße 37

Tel. (07 91) 9 45 25-0

info@sanitaetshaus-ziegler.com

www.sanitaetshaus-ziegler.com

www.haller-loewenbraeu.de

Ordner-Team

Ein Teil des rund 50 Mitarbeiter starken Teams der Ordnerinnen und Ordner

der Freilichtspiele Schwäbisch Hall.

Foto: Freilichtspiele/Florian Götz

Wir lieben Bier - und das schmeckt man auch! Darum

werden unsere Biere jedes Jahr für ihre hohe Qualität und

ihren guten Geschmack ausgezeichnet.


Warum wir Mitglieder im

Förderverein sind . . .

■ Monika Sigloch: Die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall begeistern

mich immer wieder, weil

spannendes Theater an ganz besonders

schönen und geschichtsträchtigen

Orten wie der Großen

Treppe und im nächsten

Jahr dann im Neuen Globe gespielt

wird. Ich freue mich als

Mitglied des Fördervereins, der

Gesellschaft der Freundinnen

und Freunde der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall, dazu beizutragen,

dass noch viel mehr Farbe

und neue Formen mit weitem

Horizont in der künstlerischen

und kulturellen Landschaft meiner

Lieblingsstadt Schwäbisch

Hall sichtbar und erlebbar werden.

Fundraising-Projekte fürs Neue Globe: Original-Treppenstein und schokoladiger Globe-Taler.

Foto: Bettina Lober

Applaus für Freunde

Sponsoren und Mitglieder des Fördervereins helfen

Die Künstlerin Monika Sigloch aus

Schwäbisch Hall.

Foto: privat

■ Eva und Gunter König: Wir

sind mit Vergnügen Mitglieder

des Fördervereins der Freilichtspiele,

denn Kunst verbindet

Menschen. Im Förderverein treffen

wir Freunde, die mit uns denken

und fühlen, mit denen wir

uns freuen und uns gemeinsam

für unsere Stadt engagieren.

Sie leitet das Gesundheitsamt, er ist Psychologe:

Eva und Gunter König aus

Schwäbisch Hall. Foto: Freilichtspiele/Götz

Die Freilichtspiele sind

eine große Familie“,

sagt Jutta Parpart, Geschäftsführerin

und Leiterin des

Bereichs Öffentlichkeitsarbeit

bei den Freilichtspielen Schwäbisch

Hall. Dazu gehören nicht

nur die Schauspieler und alle

Mitarbeiter im Team, „sondern

auch die Sponsoren und die

zahlreichen Mitglieder unserer

Gesellschaft der Freundinnen

und Freunde der Freilichtspiele“.

Durch deren finanziellen

und ideellen Beiträge sei

eine erfolgreiche Saison erst

möglich.

Zwischen 50000 und 70 000

Zuschauer begeistern die Freilichtspiele

alljährlich mit ihren

Inszenierungen auf der Großen

Treppe und in weiteren Spielstätten,

darunter auch bald das

Neue Globe auf dem Unterwöhrd.

Während Stadt- und

Staatstheater in Deutschland

oftmals nur um die 20 Prozent

ihres Etats durch eigene Einnahmen

erwirtschaften müssen, liegen

die Freilichtspiele Hall regelmäßig

bei Werten von knapp 70

Prozent. Damit die Festspiele

mit ihren Inszenierungen und

mit dem Bau eines neuen Theaters

im Herzen der Stadt das Leben

der Bürger und die kulturelle

Landschaft in und um Hall

bereichern und prägen können,

ist die Unterstützung von Sponsoren

jeder Größenordnung unerlässlich.

Sehr dankbar sind die

Freilichtspiele sowohl dem langjährigen

Hauptsponsor, der Bausparkasse

Schwäbisch Hall,

dem Unternehmen Würth und

der Sparkasse Schwäbisch Hall-

Crailsheim, die ab 2019 Hauptsponsor

für das Neue Globe sein

wird, als auch den vielen weiteren

Unterstützern, die mit ihren

Förderbeiträgen den Freilichtspielen

zur Seite stehen.

Einen wesentlichen Beitrag

leistet auch der 2007 gegründete

Freilichtspiele-Förderverein,

die „Gesellschaft der Freundinnen

und Freunde der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall

e.V“, die inzwischen aus rund

270 Mitgliedern besteht: Die Gesellschaft

ermöglichte bereits

per Zuschuss Sonderausgaben

Eine süße Art des Fundraisings

fürs Neue

Globe: Der Chef des Haller

Cafés Ableitner, Konditor-

und Bäckermeister

Joachim Burkart, initiierte

2017 eine Großpraline

– den Globe-Taler.

50 Cent jedes verkauften

Talers fließen in

die Finanzierung des

Neuen Globes. Burkart

hat den Freilichtspielen

für die Theaterpädagogik, ein

Auto und die Inszenierung des

Kinder- und Familienstücks.

Das große Projekt des Fördervereins

derzeit ist die Vermittlung

von Stuhlpatenschaften fürs

Neue Globe: Für eine Spende

von 500 Euro werden Förderer

auf der Rückseite ihres Patenstuhls

im Neuen Globe namentlich

gewürdigt. Bisher haben

sich 136 Stuhlpaten angemeldet.

Bei 370 Plätzen im Neuen

Globe ist „noch Luft nach

oben“.

flx

Info Weitere Auskünfte zum

Förderverein: www.freilichtspiele-hall.de

oder bei Geschäftsführerin

Jutta Parpart

(parpart@freilichtspiele-hall.de;

Telefon 0791 / 943084 14)

Schokolade und Treppenstein fürs Neue Globe

bereits einen ersten

Scheck in Höhe von 600

Euro überreicht. Den

Globe-Taler gibt es im

Café Ableitner, im Hotel

Adelshof und in der

neuen Haller Tourist Information.

Der Globe-Taler

ist eine von mehreren

Unterstützer-Initiativen.

Für Großspenden

ab 500 Euro gibt es als

Dankeschön einen gestalteten

Original-Stein

aus der Großen Treppe,

der bei Renovierungsarbeiten

im Herbst ausgetauscht

wurden. Wer

sich an einer Initiative

fürs Neue Globe beteiligen

möchte oder eigene

Ideen für eine neue Initiative

hat, kann sich

bei Freilichtspiele-Geschäftsführerin

Jutta Parpart

melden. flx

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