der-Bergische-Unternehmer_0618

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

06

2018

Arbeit auf Zeit

24 Wirtschaft

Gute Idee: Bergisch

schenken

44 Unter uns

Interview: Der

digitale Wandel

40 Im Fokus

Wichtige Impulse durch die

Kultur- und Kreativwirtschaft


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

in Wuppertal und dem Bergischen Land bietet Ihnen Breidenbach und Partner mit 120 Mitarbeitern

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EDITORIAL

VIELLEICHT ERINNERN SIE SICH NOCH: Wer noch vor zehn,

15 Jahren Fachkräfte für sein Unternehmen suchte, hatte die Auswahl.

Über die Arbeitsagentur, durch Zeitungsinserate und auch schon durch das

Internet war die Akquise schnell von Erfolg gekrönt. Heute sieht die Sache

anders aus. Der zunehmende Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bereitet

den Unternehmen größte Sorgen. Diese Entwicklung betrifft nahezu

alle Branchen. Besonders gravierend sieht es bei den sogenannten MINT-

Berufen aus. Dabei ist das fachliche Know-how derlei Experten gerade vor

dem Hintergrund der Themen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Elektromobilität

besonders von Nöten. So scheint die Zusammenarbeit der Betriebe

mit den Profis der Personaldienstleister notwendiger denn je. Denn die Suche

nach Mitarbeitern gestaltet sich schwierig und kostet dementsprechend

viel Zeit. Wie die Personalprofis die Unternehmen dabei unterstützen können,

lesen Sie in unserem aktuellen Titelthema.

Die Kreativwirtschaft ist bislang nicht unbedingt das, womit das Bergische

Land von sich reden machte. Doch das Bild wandelt sich. Es gibt bei uns

eine ganze Reihe von Agenturen, Film- und Kulturschaffenden, die sich einen

Namen gemacht haben. Die Startup-Szene tut ihr Übriges dazu, dass

unsere Region auch für Kreative interessant wird. Potenzial für kreative

Berufe finden die Betriebe zudem in der Bergischen Universität, wo kompetenter

Nachwuchs in diversen Design-Studiengänge ausgebildet wird.

Mehr zu diesem Thema steht im Fokus der aktuellen Ausgabe unseres

Bergischen Unternehmers.

Und unser Reisetipp entführt Sie diesmal in die Stadt, die niemals schläft.

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wenn der wirtschaftlich Berechtigte nicht ermittelt ist oder gegen sonstige

geldwäscherechtliche Auflagen verstoßen wird. Neben dem Verlust Ihrer

Reputation drohen empfindliche Geld- oder sogar Freiheitsstrafen. Bevor

Ihnen nur noch ein Anwalt helfen kann, sprechen Sie mit uns.

der Bergische Unternehmer 06|18 1


INHALT

14 Titel

Zeitarbeit und Minijob:

Eine Brücke zur Vollbeschäftigung

24

Bergische Ge-

schenke“ schaffen

Identität mit der

Heimat.

36

Haases Papiertheater

lässt die Region

auf pittoreske Weise

lebendig werden.

2 www.bvg-menzel.de


48

Schlaflos in New York City

Namen & Nachrichten

o4 Maßstäbe in der Berufsinformation

04 Neuer Vertriebsleiter bei Gira

05 Innovationsstandort Solingen

wächst

06 Arbeitskräftenachfrage auf

hohem Niveau

06 Neuer Verband: Arbeitgeber im

Bergischen Land e.V.

07 Fachkräfteengpass hemmt

Wachstum

08 Bäro zeigt Flagge für Vielfalt

08 Barmenia auf Wachstumskurs

09 Mut zur Bewerbung

10 Interesse bei internationalen

Touristen

10 Klingelnberg plant Börsengang

11 Schneidwarengipfel in Frankreich

12 Auszeichnung für Praxisfeld

12 Exoskelette mindern Ausfallzeiten

13 Allianz für mehr Klimaschutz

Titel

14 Zeitarbeit eröffnet Chancen in den

Arbeitsmarkt

18 Interview: Wichtiger Teil des

regionalen Arbeitsmarktes

Erfolgreich bergisch Startup

24 Startup: Bergisch schenken

Aus der Region

26 Kommentar: Zeitarbeit 2018 - was

bisher geschah

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

32 Bummelzug Internet

Erfolgreich Bergisch Porträt

34 Reisen mit Charme

36 Was für ein Theater!

44 Unter uns Interview: Der digitale Wandel

Im Fokus

38 Kreativ- und Kulturwirtschaft setzt

Impulse für alle Branchen

Bergisches Land geht aus

46 Marmorino im Athen

Für Sie entdeckt

48 Ney York City Tag und Nacht erleben

Rubriken

52 Handelsregister

56 Vorschau / Impressum

der Bergische Unternehmer 06|18 3


NAMEN & NACHRICHTEN

M+E-InfoTruck setzt Maßstäbe in der

Berufsinformation

Neuer Vertriebsleiter

bei Gira

Foto: VBU e.V.

Der InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie bietet kompletten

Schulklassen die Möglichkeit, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten

und Berufsbilder im größten Industriezweig

Deutschlands zu informieren. In einer

Unterrichtseinheit von 90 Minuten können Schüler und

Schülerinnen auf insgesamt 80 Quadratmetern an unterschiedlichen

Arbeitsplätzen praktische Erfahrungen sammeln

und die Faszination Technik live erleben. Verschiedene

Multimedia-Angebote ermöglichen einen interaktiven Zugang

zu den Ausbildungsberufen der Metall- und Elektroindustrie

und geben Informationen zum Ausbildungsangebot

der M+E-Unternehmen in der Region.

Jugendliche lernen an typischen Arbeitsplätzen technische

Zusammenhänge kennen und erleben die Faszination praxisnah

und intuitiv. So können sie unter Anleitung eine computergesteuerte

CNC-Fräsmaschine programmieren und ein

Werkstück selbst fertigen. Zielgruppe ist die 7. bis 10. Klasse

an allgemeinbildenden Schulen. Die Schüler/innen werden

abhängig von ihrem Lernlevel und Alter in drei Entwicklungsstufen

eingeteilt und individuell beraten. Unter anderem

machte der Truck an der Friedrich-Albert-Lange Schule

in Solingen Station.

Kontakt über den Arbeitgeberverband Solingen e.V.

www.vbu-net.de

Auf zwei Ebenen

können Schüler und

Schülerinnen im Info-Truck

Einblicke in

die Berufswelt nehmen.

Wechselt aus der

Sanitärbranche zu

Gira: Dominik Marte

übernimmt ab 1. Juli

2018 beim Gebäudetechnikspezialisten

aus Radevormwald

die neue

Position des Vertriebsleiters

Deutschland.

Zum 1. Juli 2018 wird Dominik Marte

die neu geschaffene Position des Vertriebsleiters

Deutschland bei der Gira

Giersiepen GmbH & Co. KG übernehmen.

Der 39-Jährige wechselt aus der

Geschäftsführung der Hansgrohe

Deutschland Vertriebsgesellschaft mbH

zum Gebäudetechnikspezialisten mit Sitz

in Radevormwald. „Mit der neuen Position

wollen wir die Bearbeitung unseres

Heimatmarkts noch weiter ausbauen. Dafür

haben wir mit Dominik Marte einen

ausgewiesenen Experten gewonnen, der

aus der Sanitärbranche viel Erfahrung im

für uns zentralen dreistufigen Vertrieb

und gleichzeitig auch bei der Ausrichtung

von Aktivitäten an den Bedürfnissen

des Endverbrauchers mitbringt“, erklärt

Thomas Musial, in der Gira

Geschäftsführung für den nationalen und

internationalen Vertrieb zuständig. Die

Besetzung der neuen Position mit einem

erfahrenen Fachmann trage der großen

Bedeutung des deutschen Markts für das

Geschäft Rechnung. Beim Armaturenund

Brausenhersteller Hansgrohe bekleidete

der studierte Betriebswirt verschiedene

Führungspositionen – unter

anderem als Leiter des Vertriebscontrollings,

des Vertriebsinnendienstes und des

internationalen Preismanagements. Seit

2012 führt er als einer von zwei Geschäftsführern

die Hansgrohe Vertriebsgesellschaft

im deutschen Markt.

Foto: Andreas Pohlmann/Hansgrohe SE

4 www.bvg-menzel.de


Der Innovationsstandort Solingen

wächst weiter

Foto: MWIDE NRW/E. Lichtenscheidt

Gute Nachrichten für Solingen: Das Gründer- und

Technologiezentrum (GuT) erhielt von NRW-Wirtschaftsminster

Andreas Pinkwart den Fördermittelbescheid

zum Ausbau des Innovationsstandortes

Solingen im Bereich der 3D-Technologie. Zur Stärkung

der Gründungstätigkeiten sowie der Unterstützung

mittelständischer Unternehmen im Bergischen

Städtedreieck wird nun mit Hilfe des

„DWNRW Networks“-Aufrufes der „3D Startup

Campus NRW“ in Solingen aufgebaut. Der Campus

soll das Startup-Ökosystem in NRW für Gründun-

Groß war die Freude

bei Frank Balkenhol

(Mitte), Geschäftsführer

der

Solinger Wirtschaftsförderung,

als er jetzt den Förderbescheid

von

NRW-Wirtschaftsminister

Andreas

Pinkwart (r.) entgegennahm.

gen im Bereich der 3D-Technologien

werden. Ziel ist, mit dem Campus auf

dem Gelände des GuTs in Solingen ab

dem 1. Juni 2018 ein erweitertes Angebot

für Gründerinnen und Gründer zu schaffen,

die mit 3DTechnologien (Druck,

Augmented Reality, Virtual Reality,

Software), Rapid Prototyping und Produktentwicklung

neue digitale Geschäftsmodelle

und Produkte aufbauen

wollen. „Wir freuen uns sehr über die

Zusage und haben den nächsten wichtigen

Schritt gemacht, die Klingenstadt

mit zukunftsfähigen Projekten im 3D-

Bereich positionieren zu können“, sagt

Frank Balkenhol, Geschäftsführer des

Gründer- und Technologienzentrums Solingen

und der Wirtschaftsförderung Solingen.

Der Fördermittelbescheid für den

Zeitraum von zwei Jahren hat ein Volumen

von etwa 390.000 Euro und bedeutet

eine Förderung in Höhe von 50 Prozent.

Der „3D Startup Campus NRW“ wird zur

Vernetzung der gestandenen Unternehmen

mit den Startups passende Workshops,

Netzwerkevents und Produktentwicklungsprojekte

erarbeiten. So

entstehen neue Ideen und Innovationen,

die bei der Bewältigung der Digitalen

Transformation allen Beteiligten helfen

sollen.

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der Bergische Unternehmer 06|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Arbeitskräftenachfrage bleibt

auf hohem Niveau

Neu: Arbeitgeber im

Bergischen Land e.V.

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

„Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort.

Die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck ist auch im

Mai gesunken und liegt deutlich niedriger als vor einem

Jahr“, berichtet Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal. Die Nachfrage nach Arbeitskräften

bleibe auf hohem Niveau. Von der zuversichtlichen Stimmung

auf dem Arbeitsmarkt konnten am meisten die unter

25-Jährigen profitieren. 13 Prozent weniger Jugendliche waren

arbeitslos gemeldet, als im Mai vor einem Jahr. Im bergischen

Städtedreieck sinkt die registrierte Arbeitslosigkeit im

Mai auf nun 25.932 arbeitslose Frauen und Männer. Damit

sind aktuell 386 Menschen weniger arbeitslos als im April

und auch 2.495 Personen weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 8,1 Prozent

im April auf aktuell 7,9 Prozent (Mai 2017: 8,8 Prozent).

In den drei bergischen Großstädten meldeten sich im Mai

insgesamt 5.791 Personen bei der Agentur für Arbeit oder

den Jobcentern neu oder erneut arbeitslos. Das waren 39 weniger

als vor einem Jahr. Von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

wurden im Mai insgesamt 7.084 Männer und

Frauen ohne Job im Rechtskreis SGB III betreut. Die Nachfrage

nach Arbeitskräften ist gegenüber April wieder angestiegen.

Konkret wurden in diesem Monat der Arbeitsagentur

1.475 offene Stellen gemeldet, 104 mehr als im April und

auch 238 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt sind im bergischen

Städtedreieck aktuell 4.999 freie Stellen gemeldet.

Martin Klebe, Chef

der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal,

überbrachte

positive Nachrichten

vom Arbeitsmarkt.

Erich Giese ist

Vorsitzender des

neuen Verbands

von Arbeitgebern

im Bergischen

Land e.V.

Mit dem Ziel effizientere Verbandsstrukturen

zu schaffen und eine noch stärkere

Interessenvertretung zu erreichen, haben

sich der Arbeitgeberverband des Handels

in Wuppertal und Umgebung e.V. und der

Verband von Arbeitgebern im bergischen

Industriebezirk e.V. (VABI) im Wege der

Verschmelzung zusammengeschlossen.

Der VABI hat daraufhin seinen Verbandsnamen

in Verband von Arbeitgebern

im Bergischen Land e.V. geändert.

Die bisher schon verwendete Abkürzung

VABI bleibt erhalten. Der VABI ist ein

sogenannter allgemeiner Arbeitgeberverband,

der den Mitgliedsunternehmen keine

Tarifbindung vermittelt. Er bleibt wie

bisher Mitgliedsverband der Vereinigung

Bergischer Unternehmerverbände e.V.

(VBU®), deren Geschäftsstelle die Mitglieder

betreut. Vorsitzender des Verbands

ist Erich Giese (Technische Akademie

Wuppertal e.V.), seine Stellvertreterin

Julia Niederdrenk (Jul. Niederdrenk

GmbH & Co. KG). Schatzmeister ist Jürgen

Schneider (WZ Media GmbH), weiterhin

gehören Heiko Mencke (Mencke

Gartencenter GmbH) und Sven vom Feld

(OBI Services GmbH) dem Vorstand an.

Der langjährige bisherige Vorsitzende des

Handelsverbandes, Heinrich Ester von der

Firma Vorwerk Deutschland Stiftung und

Co. KG, wurde verabschiedet.

Foto: VBU

6 www.bvg-menzel.de


Fachkräfteengpass

hemmt Wachstum

Foto: Shutterstock

Jeder Arbeitsplatz

ist besetzt:

Ein Bild,

das künftig

Lücken aufweisen

könnte.

Am deutschen Arbeitsmarkt fehlen laut

dem Institut der Deutschen Wirtschaft

(IW) derzeit etwa 440.000 qualifizierte

Arbeitskräfte. Wenn deutsche Unternehmen

diesen Fachkräftebedarf decken

könnten, würde die Wirtschaftsleistung

in Deutschland um bis zu 0,9 Prozent

oder rund 30 Milliarden Euro höher ausfallen,

rechnet das Institut vor. Die Engpässe

bei Fachkräften sind laut Unternehmensumfragen

auch ein wichtiger

Grund für niedrige Investitionen und

überlastete Kapazitäten.

Selbst wenn Firmen jeden passend qualifizierten

Arbeitslosen in Deutschland

einstellen würden, verblieben offene

Stellen, die nicht adäquat besetzt werden

könnten. Im Jahr 2017 waren es knapp

440.000. Die so berechneten Fachkräfteengpässe

sind seit 2011 deutlich gestiegen.

Immer mehr offene Stellen können

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der Bergische Unternehmer 06|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

BÄRO zeigt Flagge für Vielfalt

und eine offene Unternehmenskultur

Barmenia auf

Wachstumskurs

Foto: BÄRO

Seit sechs Jahren organisiert die Charta der Vielfalt den

Deutschen Diversity-Tag, um ein Zeichen für Vielfalt in

Deutschland zu setzen. Inzwischen zählen über 2.800 Unternehmen

und öffentliche Einrichtungen zu den Unterzeichnern

der Charta. Auch das mittelständische Technologie-Unternehmen

BÄRO mit Sitz in Leichlingen fühlt

sich einer offenen, vorbehaltlosen Unternehmenskultur

verpflichtet. Das Unternehmen ist als Arbeitgeber seit

über 50 Jahren in der Industrieregion Bergisches Land

verwurzelt und zugleich weltoffen und aktiv rund um den

Globus. Über 150 Menschen entwickeln und vertreiben

weltweit professionelle Beleuchtungslösungen für den

Handel sowie hoch wirksame Geruchsreduzierung und

Luftreinigung für die Gastronomie und Lebensmittelindustrie.

Aufgrund dieser internationalen Ausrichtung setzt

man bei BÄRO auf gemischte Teams mit unterschiedlicher

kultureller und sprachlicher Kompetenz. Um diese Potenziale

gewinnbringend zu nutzen, ist das Diversity-Programm

ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

So hat man bei BÄRO die Erfahrung gemacht,

dass vielfältig aufgestellte Arbeitsgruppen aufgrund verschiedener

Sichtweisen zu qualitativ besseren Lösungen

gelangen. Gerade junge Frauen in technischen Berufen

wie auch ältere, erfahrene Arbeitnehmer setzen spannende

Akzente und sind daher ebenso willkommen wie Mitarbeiter

aus anderen Ländern und Kulturkreisen. Neue Impulse

für ein vorbehaltloses Miteinander setzt BÄRO-Geschäftsführerin

Dr. Sandra von Möller. In ihrer Funktion

als Vizepräsidentin der IHK Köln und Leiterin des Arbeitskreises

„Diversity“ engagiert sie sich vielfältig für

ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist.

Der sechste Diversity-Tag

wurde bei

BÄRO gebührend

gefeiert.

Barmenia-Vorstandsvorsitzender

Dr. Andreas

Eurich sieht weiteres

Wachstumspotenzial.

Die Barmenia Versicherungen blicken

auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

„Insgesamt erzielten wir in 2017

ein Beitragswachstum in Höhe von 5,6

Prozent und konnten uns im Wettbewerb

weiter verbessern“, berichtet Dr. Andreas

Eurich, Vorstandsvorsitzender der Gruppe.

Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen

im abgelaufenen Geschäftsjahr auf

über 2,1 Milliarden Euro. Die Erfolge bezogen

sich auf alle Geschäftsbereiche.

Unter anderem nahm das Wachstumsfeld

Telemedizin Fahrt auf. Seit Ende des Jahres

2017 steht krankenvollversicherten

Kunden mit stationären Wahlleistungen

die kostenlose Barmenia MediApp zur

Verfügung. Über die App haben sie unter

anderem die Möglichkeit, sich telemedizinisch

via Videotelefonie oder telefonisch

beraten zu lassen. Für das laufende

Jahr rechnet Andreas Eurich mit einer

positiven Entwicklung: „Vor dem Hintergrund

der Veränderungen in unserer

Branche wollen wir neue Geschäftsfelder

erschließen, um kontinuierlich profitabel

wachsen zu können. Wir werden uns dem

digitalen Strukturwandel weiter öffnen

und noch effizienter agieren. Insbesondere

im Bereich Pflegeabsicherung, aber

auch auf dem Gebiet der betrieblichen

Krankenversicherung sehen wir erhebliche

Potenziale.“

Foto: Barmenia

8 www.bvg-menzel.de


Frauen müssen Mut zur Bewerbung auf

Führungspositionen zeigen

Foto: iStock

Seit Jahren wird über die relativ geringe Zahl

weiblicher Führungskräfte diskutiert. Zu Recht:

Eine Untersuchung des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) zeigt, dass Frauen zwar fast 45

Prozent aller Beschäftigten stellen, aber nur 29

Prozent der Führungskräfte. Die Studie macht allerdings

auch deutlich, dass dies vor allem am

niedrigen Anteil weiblicher Bewerber liegt. Nur 32

Prozent der Bewerbungen um Führungspositionen

kommen von Frauen. Das ergeben die Daten des

IW-Personalpanels, einer Befragung von rund

1.200 Personalverantwortlichen und Geschäftsfüh-

Frauen sind in Führungspositionen

nur

zu 29 Prozent vertreten,

erklärt das

Institut der deutschen

Wirtschaft.

rern. Der Frauenanteil in Führungspositionen

entspricht demnach fast ihrem

Anteil an allen Bewerbern um diese

Stellen. In der Metall- und Elektroindustrie

ist er sogar leicht höher. In mehr

als vier von zehn Unternehmen wird gerade

einmal jede zehnte Bewerbung um

eine leitende Funktion von einer Frau

eingereicht. „Der geringe Anteil von

weiblichen Bewerbern um Führungspositionen

macht deutlich, dass politische

Quotenregelungen in diesem Bereich am

Ziel vorbeigehen“, sagt IW-Arbeitsmarktexperte

Oliver Stettes. „Stattdessen

sollte man das Augenmerk darauf

legen, Hindernisse zu beseitigen, die

Frauen möglicherweise von einer Bewerbung

abhalten.“

In erster Linie gehe es dabei um eine

bessere und flächendeckende Kinderbetreuung,

von der Frauen nach wie vor

besonders profitieren würden. Zudem

können flexible Arbeitszeitmodelle dabei

helfen, die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf zu erleichtern. Auch wenn

in der Regel die zeitlichen Anforderungen

mit zunehmender Verantwortung

steigen, werden in manchen Firmen

Führungspositionen auch in Teilzeit ausgeübt.

Nach den Daten des IW-Personalpanels

trifft dies auf ein Fünftel der Unternehmen

zu.

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der Bergische Unternehmer 06|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Bergisches Land stößt auf Interesse

bei internationalen Touristen

Klingelnberg AG

geht an die Börse

Foto: BLTM e.V.

Das Interesse ausländischer Reiseanbieter am Bergischen

Städtedreieck ist groß. Das ist die deutliche Bilanz von

rund 50 Gesprächen, die der Bergisches Land Tourismus

Marketing e.V. (BLTM) auf dem GTM Germany Travel

Mart in Dresden führte. GTM Germany Travel Mart ist

ein Forum, auf dem deutsche Anbieter mit den Einkäufern

der internationalen Reisebranche zusammentreffen. Diese

interessieren sich für Pauschalen, Hotelkontingente und

generell für neue Destinationen. Natürlich gehörten die

Beneluxländer als direkte Nachbarn zu den Gesprächspartnern

dazu, aber auch Fernost und Indien interessierten

sich für Angebote aus dem Städtedreieck. Zwar ist den

meisten das Städtedreieck als Destination nicht geläufig,

aber die Schwebebahn hat sich in den Gesprächen immer

wieder als Kommunikationsbrücke in die Region bewährt.

„Erzählt man den Menschen, dass Wilhelm Conrad Röntgen

in Remscheid geboren wurde und dort ein Museum

sein Lebenswerk zeigt, oder erzählt man ihnen, dass Zwilling

seinen Stammsitz in Solingen hat, sind die chinesischen

Einkäufer sofort begeistert von unserer Region“, berichtet

Holger Piwowar, Geschäftsführer des BLTM.

Besonders die Möglichkeiten, Industriegeschichte und Naturerlebnis

zusammen mit Radeln und Wandern zu verknüpfen,

stießen auf Interesse.

www.die-bergischen-drei.de

BLTM-Geschäftsführer

Holger Piwowar

konnte am

Messestand internationale

Gesprächspartner

begrüßen.

Die Klingelnberg AG hat am 11. Juni 2018

den Start des Börsengangs (IPO), die Kotierung

an der größten Schweizer Börse

(SIX), die Veröffentlichung des Kotierungsprospekts

und den Beginn des

Bookbuilding-Verfahrens bekanntgegeben.

Klingelnberg ist ein weltweit anerkanntes

Spitzenunternehmen in der Verzahnungsindustrie

sowohl für

Spezialbearbeitungsmaschinen wie auch

Präzisionsmesszentren mit Schweizer und

deutscher Tradition. Das Unternehmen ist

seit der Gründung im Jahr 1863 mittlerweile

in der siebten Generation inhabergeführt.

Am Anfang stand die Produktion

von Werkzeugen und Maschinenmessern

in der eigenen Fertigungsstätte in Remscheid.

Heute hat das Unternehmen vier

Produktionsstandorte in Europa. Nach der

Übernahme und erfolgreichen Integration

der Oerlikon Geartec AG im Jahr 1993

verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz

nach Zürich und baute unter dem

Markennamen Oerlikon die Kegelradbearbeitung

aus. Neben dem Hauptsitz zählen

Hückeswagen und Ettlingen sowie

Györ in Ungarn zu den Entwicklungsund

Fertigungsstandorten. Der Nettoerlös

aus dem Börsengang soll dem Unternehmen

mehr finanzielle Flexibilität bei der

Umsetzung seiner Strategie und der Nutzung

weiterer Chancen zu Wachstum und

Akquisitionen verschaffen. Die Preisspanne

für die angebotenen Aktien wurde auf

45 bis 54 Schweizer Franken je Aktie festgelegt,

was einem Angebotsvolumen von

rund 210 bis 245 Millionen CHF im Basisangebot

und rund 230 bis 270 Millionen

CHF inklusive Mehrzuteilungsoption entspricht.

Die Angebotsfrist endet voraussichtlich

am 19. Juni 2018.h

10 www.bvg-menzel.de


Schneidwaren-Gipfel

in Frankreich

Foto: Sebastian Müller

Joachim Radtke (l.)

vom Solinger

Stadtmarketing und

Dr. Sixt Wetzler,

stellvertretender

Direktor des Klingenmuseums,

vertraten

die Klingenstadt

in Frankreich.

Der Mittelpunkt der Schneidwaren-Welt

lag zu Pfingsten im französischen Thiers.

Thiers, eine Gemeinde mit 11.800 Einwohnern

im Departement Puy-de-Dôme

in der Region Auvergne-Rhône-Alpes

und mit 80 Manufakturen Frankreichs

Hauptstadt der Schneidwaren, richtet

zum zweiten Mal „The World Capitals of

Cutlery Meeting“ aus. Dazu wurden in

diesem Jahr Delegationen aus 27 Ländern,

von den Philippinen bis Pakistan,

von China bis Argentinien,erwartet. Aus

der Klingenstadt Solingen nahmen Joachim

Radtke (Stadtmarketing) und der

stellvertretende Direktor des Klingenmuseums,

Dr. Sixt Wetzler, an der dreitägigen

Veranstaltung teil. Alle Standorte

präsentierten ihre Schneidwaren-Geschichte

und zeigten Objekte ihres Könnens.

Angeschlossen an die weltweite

Netzwerk-Plattform war eine Messerund

Schneidwaren-Handelsschau.

der Bergische Unternehmer 06|18 11


NAMEN & NACHRICHTEN

PRAXISFELD ist ein

„Great Place to Work®“

Exoskelette können

Ausfallzeiten mindern

Foto: Praxisfeld

Zum zweiten Mal in Folge konnte PRAXISFELD Platzierungen

bei den Wettbewerben „Beste Arbeitgeber in

NRW“ und „Beste Arbeitgeber im Consulting“ erreichen.

In der Kategorie Unternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten

landete die systemische Organisationsberatung aus

Remscheid-Lennep auf Platz 13 von 28 Platzierungen und

darf sich damit als Great Place to Work® bezeichnen. Insgesamt

hatten sich 190 Unternehmen an dem Award beteiligt.

Eingeflossen waren in die Auswertung vor allem die

Ergebnisse einer anonymen Mitarbeiterbefragung. Abgefragt

wurden dabei Themen zu Glaubwürdigkeit, Respekt

und Fairness in der Führungskultur sowie zu Stolz und

Teamgeist. Eine hundertprozentige Zustimmung erhielt das

Unternehmen zum Beispiel bei den Fragen, ob die Mitarbeiter

gerne zur Arbeit kommen, ein guter Teamgeist

herrscht und die Führungskräfte kompetent agieren. „Es

freut mich sehr, dass unsere Mitarbeiter eine so gute Meinung

von unserer Unternehmenskultur und der Art des

Miteinanders haben“, sagt Geschäftsführer Holger

Schlichting. Durchgeführt wurde der Wettbewerb und die

Mitarbeiterbefragung von dem unabhängigen Great Place

to Work® Institut aus Köln. Das Unternehmen setzt sich

international für die Gestaltung einer mitarbeiterorientierten

Unternehmenskultur ein, bei der Vertrauen, Begeisterung

und Teamgeist im Vordergrund stehen.

www.praxisfeld.de

Das Praxisfeld-Team

steht zum Unternehmen.

Muskel-Skelett-Erkrankungen zählen zu

den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit

in der Arbeitswelt. Exoskelette

könnten helfen, die physische Gesundheit

von Beschäftigten zu erhalten und damit

Ausfallzeiten zu mindern. Exoskelette

sind am Körper getragene Assistenzsysteme,

die verschiedene Belastungsfaktoren

bei körperlicher Arbeit optimieren

und bei Bewegungseinschränkungen unterstützen

können. Die Hilfsmittel kommen

für den Einsatz bei der Arbeit dort

infrage, wo andere technische Hilfsmittel

wie Stapler oder Krane nicht verwendet

werden können. Exoskelette beinhalten

aber auch Risiken, die zunächst von den

Herstellern in der Risiko- und dann von

den Arbeitgebern in der Gefährdungsbeurteilung

zu ermitteln und zu beurteilen

sowie erforderliche Maßnahmen zu ergreifen

sind. Darauf machte das Institut

für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik

und Ergonomie e.V. (ASER) aufmerksam,

das das Thema im Mai beim 135.

Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium

in Wuppertal diskutierte.

Foto: Institut Aser

www.institut-aser.de

An der Veranstaltung

des Instituts

ASER beteiligten

sich über 50 Fachleute.

12 www.bvg-menzel.de


Remscheider Start-up und Klima-Allianz Remscheid e.V.

engagieren sich für nachhaltige Energiewirtschaft

Foto: Viking Heat Engines

Klimaschutz beginnt direkt vor der Haustür. Dies ist

das Fazit eines Besuch der Klima-Allianz Remscheid

beim Remscheider Start-up Viking Heat Engines Germany

GmbH (VHEG). Bei einer Führung durch das

Prüffeld der VHEG erklärte Dr. Tim Hamacher, Leiter

der Forschungs- und Entwicklungsabteilung: „Wir versuchen,

die Welt von Remscheid aus ein kleines bisschen

grüner zu machen. Hier entwickeln wir Anlagen

zur Restwärmerückgewinnung.“ Viking Heat Engines

hat sich der nachhaltigen und sinnvollen Nutzung von

Die Mitglieder der

Klima-Allianz zeigten

sich beeindruckt

vom jungen Remscheider

Startup.

Abwärme verschrieben, indem mit industrieller

Restwärme Strom erzeugt wird.

Ermöglicht wird dies zum Beispiel durch

die CraftEngine, eine ORC-Anlage (Organic

Rankine Cycle) zur Produktion von

CO2-freiem Strom. Die Vertreter der Klima-Allianz

Remscheid zeigten sich vom

Potenzial des Unternehmens beeindruckt.

„Eine Vielzahl von Remscheider Unternehmen

kann von den Ideen und Entwicklungen

bei Viking Heat Engines profitieren“,

ist Hans-Jürgen Behrendt,

Vorsitzender des Vereins Klima-Allianz,

überzeugt.

Die Mitglieder der Klima-Allianz engagieren

sich für eine nachhaltige Energieverwendung

und -versorgung sowie für

einen effizienten Umgang mit natürlichen

Rohstoffen. Der Verein hat sich zum Ziel

gesetzt, dem globalen Klimawandel

Grenzen zu setzen und die regionale

Wertschöpfung zu steigern. Deshalb soll

die Zusammenarbeit mit dem noch jungen

Remscheider Unternehmen künftig

noch intensiver werden, um Unternehmen

und die Politik für eine nachhaltige Energiewirtschaft

zu sensibilisieren.

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der Bergische Unternehmer 06|18 13


TITEL ZEITARBEIT & MINIJOBS

EINE BRÜCKE ZUR

14 www.bvg-menzel.de


VOLLBESCHÄFTIGUNG

der Bergische Unternehmer 06|18 15


TITEL ZEITARBEIT & MINIJOBS

Wer heute in Deutschland Arbeit sucht, hat gute Chancen, über verschiedene

Wege ans Ziel zu kommen. Sei es mit einer Bewerbung

auf eine Stellenanzeige, sei es mit einer Vermittlung über die örtliche

Arbeitsagentur. Viele nutzen aber auch die Möglichkeit, als

Zeitarbeiter oder Minijobber den Einstieg in die Vollbeschäftigung

zu schaffen. Eine Perspektive, die immer mehr Menschen reizt, den

Gang über diese Brücke zu wagen.

Die Entscheidung für einen Job auf

Zeit lohnt sich in vielen Fällen.

Über 68 Prozent der Menschen,

die bei der Zeitarbeit anfangen,

kommen aus der Arbeitslosigkeit

oder unterhalten bislang kein Beschäftigungsverhältnis.

Über einen Vertrag mit

einem Zeitarbeitsunternehmen erhalten sie eine

feste, sozialversicherungspflichtige Anstellung.

Der Anteil der Leiharbeiter an der Gesamtbeschäftigung

liegt bei knapp drei Prozent; im Jahresdurchschnitt

ist fast eine Million Menschen als

Zeitarbeiter oder geringfügig Beschäftigte in

Deutschlands Unternehmen im Einsatz. Die

Mehrzahl von ihnen ist männlich, vergleichsweise

jung und leider auch häufig ohne Berufsabschluss.

Im Zuge der anhaltenden Migration wächst zudem

der Prozentsatz von Ausländern. Trotzdem befinden

sich zunehmend auch qualifizierte Fachkräfte

im Vermittlungs-Pool, die auf diese Weise ein interessantes

Job-Angebot erhoffen.

Generell dient die Arbeitnehmerüberlassung als Frühindikator

für die Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt und verzeichnet

trotz Hochkonjunktur einen nach wie vor erheblichen Bedarf

an Arbeitskräften.

An Akzeptanz gewonnen

Rund 11.300 Zeitarbeitsunternehmen gab es laut

dem Statistik-Portal „statista“ im Jahr 2016 in

Deutschland. Der durchschnittliche Jahresumsatz

beträgt 21,2 Mrd. Euro. Natürlich spiegeln die hohen

Zuwachsraten der Zeitarbeitsbranche ebenfalls

eine weniger schöne Entwicklung wider.

Nämlich das überdurchschnittlich große Risiko,

aus einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit

heraus seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Generell

dient die Arbeitnehmerüberlassung als Frühindikator

für die Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt

und verzeichnet trotz anhaltender Hochkonjunktur

einen nach wie vor erheblichen Bedarf an Arbeitskräften.

In Laufe der Zeit ist die Akzeptanz der Zeitarbeit

in den meisten Firmen gestiegen. Heute nutzen

Unternehmen aus den unterschiedlichen Branchen

die Gelegenheit, Arbeitnehmer befristet auszuleihen

und so aktuelle Personalprobleme zu lösen.

Besonders bevorzugt ist das zeitgemäße Arbeitsmodell

in Industrie, Dienstleistung, Lager, Logistik

und Produktion. Aber auch im kaufmännischen

Bereich wie beispielsweise Einkauf,

Vertrieb und Buchhaltung werden qualifizierte

Zeitarbeiter gern genommen.

16 www.bvg-menzel.de


Ein Dreiecksverhältnis am Arbeitsplatz

Zeitarbeit beschreibt ein Modell mit drei Beteiligten:

Dem Personaldienstleister als Arbeitgeber,

seinem angestellten Mitarbeiter

und dem Kundenunternehmen, an das der

Mitarbeiter für eine bestimmte Frist ausgeliehen

wird, um dort eine Arbeitsleistung zu

erbringen.

Für alle Seiten ergibt sich aus diesem speziellen

Arbeitsverhältnis eine Win-Win-Situation.

Für den Mitarbeiter bietet sich die

Chance, über die Zeitarbeit wieder Zugang

zur Arbeitswelt zu finden. Beispielsweise

bei Arbeitslosigkeit, nach einer langen

Krankheit oder einer Auszeit aus familiären

Gründen. Ist der Mitarbeiter in der Lage,

durch gute Leistung im temporären Job zu

überzeugen, steigt die Aussicht, dauerhaft

übernommen zu werden. Zeitarbeitsfirmen

setzen bewusst auf eine erfolgreiche Vermittlung

und unterstützten den Mitarbeiter,

wo es nur geht.

Für viele Firmen ist das Angebot einer befristeten

Arbeitnehmerüberlassung eine

willkommene Lösung, um Engpasse oder

Ausfälle beim eigenen Personal schnell und

unbürokratisch auszugleichen. Ein wesentlicher

Vorteil: Das Unternehmen nutzt die

Arbeitskraft des Leiharbeiters, ohne dass

arbeitsrechtliche Ansprüche daraus entstehen.

Zudem wird durch das auf maximal 18

Monate befristete Arbeitsverhältnis beim

gleichen Kundenbetrieb das unternehmerische

Risiko minimiert – etwa bei einer verschlechterten

Auftragslage. Auch finanziell

rechnet sich das Entleihen, da Zeitarbeiter

in der Regel geringere Entgelte als festangestellte

Belegschaftsangehörige erhalten.

Spätestens nach neun Monaten greift allerdings

das Prinzip „Equal Pay“, also gleicher

Lohn für gleiche Arbeit. Bezahlt wird der

Zeitarbeiter auch während seiner Tätigkeit

in der Kundenfirma nach wie vor vom Personaldienstleister,

der ihn entliehen hat.

Die Beziehungen zwischen Zeitarbeitsfirma

und Kunde ist in Deutschland im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

AÜG geregelt. So

wird beispielsweise zwischen Verleiher und

Entleiher ein Stundensatz für die vereinbarte

Arbeitszeit vereinbart, wobei die Verordnung

zur Lohnuntergrenze ein verbindliches

Mindest-Limit setzt. Sozialversicherungsbeiträge

und Lohnsteuer zahlt der Personaldienstleister.

Für den Mitarbeiter

oder die Mitarbeiterin

bietet sich die

Chance, über die

Zeitarbeit wieder

Zugang zum Arbeitsmarkt

zu

finden.

Mit 450 Euro am Verdienst-Limit

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Eine weitere Alternative im bundesdeutschen Arbeitsmarkt

ist die geringfügige Beschäftigung. Die

sogenannten Mini-Jobber verdienen maximal 450

Euro im Monat bzw. 5.400 Euro brutto im Jahr. Sie

werden als Arbeitnehmer in Teilzeit behandelt, haben

die gleichen Ansprüche wie Vollzeitbeschäftigte

unter anderem auf bezahlten Urlaub oder auf

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und unterliegen

den gesetzlichen Kündigungsfristen.

Minijobber sind rentenversichert. Der Beitrag

liegt bei 3,6 Prozent ihres Arbeitslohns. Wer will,

kann sich aber problemlos über die Minijobzentrale

von der Rentenversicherungspflicht befreien

lassen. Beiträge für Sozial- und Krankenversicherung

sowie Steuerzahlungen übernimmt der Arder

Bergische Unternehmer 06|18 17


TITEL ZEITARBEIT & MINIJOBS

„Die Zeitarbeitsbranche ist ein wichtiger Teil

unseres regionalen Arbeitsmarktes“

Mit 220 Mitarbeitern übernimmt die Arbeitsagentur für Arbeit Solingen-Wuppertal im bergischen

Städtedreieck vielfältige Aufgaben, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise

die Berufsberatung von Jugendlichen, die Förderung der Aus- und Weiterbildung, ein umfangreicher

Arbeitgeber-Service sowie natürlich die Vermittlung von Arbeitsstellen und Ausbildungsplätzen.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Agentur auch aktiv mit dem Thema Zeitarbeit. Warum

das so ist, erklärt Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung, im folgenden Gespräch.

Herr Klebe, ist Zeitarbeit ein sinnvolles Instrument,

um als Arbeitsloser den Einstieg in den

Arbeitsmarkt zu schaffen?

Natürlich ist eine unbefristete Beschäftigung im

erlernten Beruf immer die erste Wahl. Sofern das

aus verschiedensten Gründen nicht möglich ist,

kann Zeitarbeit eine sinnvolle Alternative sein.

Für welche Personen kommt Zeitarbeit vor allem

in Frage?

Es gibt durchaus Menschen, die Abwechslung und

Vielfalt im Arbeitsleben suchen. Sie finden es interessanter,

bei verschiedenen Unternehmen beschäftigt

zu sein und sich nicht langfristig an einen

Arbeitsplatz zu binden. Ansonsten ist die Zeitarbeit

im bergischen Städtedreieck schwerpunktmäßig

etwas für Frauen und Männer im Helferbereich

sowie in den Bereichen Metall und Logistik.

Wie viele Zeitarbeiter sind aktuell bei uns gemeldet?

Im gesamten Agenturbezirk sind lt. der aktuellen

Beschäftigtenstatistik insgesamt 9.839 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte (svB) in der

Zeitarbeit gemeldet.

In welchen Branchen sind Zeitarbeiter besonders

gefragt?

Die Zeitarbeitsfirmen im bergischen Städtedreieck

suchen hauptsächlich Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in den Bereichen Industrie und Lager-/Logistik.

Wo sind die Chancen, wo die Risiken in der

Zeitarbeit?

Im Vergleich zur Arbeitslosigkeit können die

Zeitarbeiter ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten

und ihre beruflichen Kompetenzen erweitern.

Sie erhöhen so ihre Bewerbungschancen am Arbeitsmarkt

- verstärkt dadurch, dass sie sich nicht

aus der Arbeitslosigkeit, sondern aus einer Beschäftigung

heraus bewerben.

Als Risiko für diesen Personenkreis würde ich

wechselnde Einsatzorte und eine gegebenenfalls

reduzierte soziale Einbindung in den Entleihbetrieb

einschätzen

Wie viele Personaldienstleister gibt es im

Städtedreieck?

Es gibt insgesamt 363 Personaldienstleister, also

Unternehmen, die sich hauptsächlich oder teilweise

mit der Verleihung von Arbeitskräften beschäftigen.

Müssen Unternehmen, die in der Personalvermittlung

tätig sein wollen, bestimmte Voraussetzungen

und Auflagen erfüllen?

Arbeitgeber benötigen eine Erlaubnis der Agentur

für Arbeit, wenn sie Arbeitnehmer verleihen. Ein

Arbeitsverhältnis sowie ein Arbeitsvertrag zwischen

dem Verleiher und dem Leiharbeitnehmer

sind verpflichtend. Zwischen Ver- und Entleiher

ist ein Arbeitnehmerüberlassungsvertrag zu

schließen, in der die Person des Leiharbeitnehmers

konkret benannt sein muss.

Woran erkennt man einen seriösen Vermittler?

Zum einen eben an der Erlaubnis der Agentur für

Arbeit, Arbeitnehmerüberlassung zu betreiben. In

der Regel gehören seriöse Zeitarbeitsfirmen auch

einem Branchenverband an. Dadurch ist u.a. eine

entsprechende Entlohnung sichergestellt, die auf

dem DGB-Tarif basiert. Auch der persönliche

Eindruck ist wichtig: Wie ist der Umgang mit mir

18 www.bvg-menzel.de


Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal

Hünefeldstraße 3-17

42285 Wuppertal

Fon 0800 4555520 (Arbeitgeber)

Web www3.arbeitsagentur.de

als Bewerber – bei einem schlechten Gefühl sollte

man von einem Vertrag Abstand nehmen.

Wie viele Leiharbeiter werden im Anschluss

von dem betreffenden Unternehmen übernommen

– können Sie einen Prozentsatz nennen?

Es gibt keine aktuelle, wissenschaftliche Erkenntnis

zum anschließend dauerhaften Verbleib am

Arbeitsmarkt. Der Verband selber spricht von einer

durchschnittlichen Übergangsquote von rund

35 Prozent.

Wie sieht es aus mit sozialer Absicherung und

angemessener Vergütung – bestehen hier

noch Defizite?

Die Zeitarbeit hat inzwischen eigenständige Tarifverträge,

die mit den Gewerkschaften verhandelt

sind. Nach neun Monaten hat der Leiharbeitnehmer

den gleichen Lohnanspruch wie die

Stammmitarbeiter im Entleihbetrieb. Die

Höchstüberlassungsdauer an einen Betrieb beträgt

maximal 18 Monate.

Was halten Sie von Minijobs – für wen sind

sie eine berufliche Alternative?

Minijobs sind eine geringfügige Beschäftigung,

die vor allem dann Sinn macht, wenn es der Interessenslage

und den Wünschen des Arbeitnehmers

entspricht. Unabhängig davon ist die Ausübung

eines Minijobs aus arbeitsmarktlicher Sicht der

bloßen Arbeitslosigkeit vorzuziehen.

Zeitarbeit und Minijobs

bieten für Unternehmer

und Arbeitnehmer

gleichermaßen Vorteile.

Martin Klebe,

Chef der Arbeitsagentur

Solingen-

Wuppertal, hat die

Fakten.

Wie wirkt sich der anhaltende Migrantenstrom

auf den lokalen Arbeitsmarkt aus?

Erkennbar ist, dass der Anteil der ausländischen

Beschäftigten im Arbeitsmarktgeschehen deutlich

wächst. Ursächlich hierfür sind Anwerbebemühungen

von Fachkräften. Auch die EU-Freizügigkeitsregelungen

und natürlich der Zuwachs über

geflüchtete Menschen. In diesen unterschiedlichen

Personengruppen bilden sich auch verschiedene

Qualifikationsniveaus ab. Potentiell wird

das Erwerbspersonenpotential in den kommenden

Jahren stark schrumpfen, so dass vor allem qualifizierte

Zuwanderung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit

unserer Wirtschaft wichtig werden

wird.

In welcher Altersgruppe findet man in unserer

Region die meisten Zeitarbeiter?

Die meisten in der Zeitarbeit sozialversicherungspflichtig

beschäftigten Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer gehören zur Altersgruppe 25 bis

unter 55 Jahre – mit einem Anteil von 70,6 Prozent

aller Zeitarbeitnehmer. Davon sind wiederum

70,6 Prozent männlich.

Arbeiten Sie in der Agentur für Arbeit auch

mit Zeitarbeitsfirmen zusammen?

Die Zeitarbeitsbranche ist ein wichtiger Teil unseres

regionalen Arbeitsmarktes. Somit sind Zeitarbeitsunternehmen

als Arbeitgeber auch Bestandteil

der Vermittlungsbemühungen der Agentur für

Arbeit. Die Zusammenarbeit läuft weitestgehend

unproblematisch – insbesondere, seitdem sich

diese Branche professionalisiert hat und in ordentliche

Tarifstrukturen eingebunden ist.

Herr Klebe, wir danken Ihnen für das informative

Gespräch und wünschen weiterhin viel Erfolg

bei Ihrer wichtigen Arbeit.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 06|18 19


TITEL ZEITARBEIT & MINIJOBS

beitgeber mit einem Pauschalbetrag von höchstens

2,5 Prozent, der vom 450-Euro-Monatsverdienst

abgezogen wird. Wichtig zu wissen: Aus diesen

Zahlungen entsteht kein Versicherungsverhältnis.

Geringfügig Beschäftigte müssen sich daher

selbst um ihre Krankenversicherung kümmern.

Vorteil für Arbeitgeber: Es besteht die Möglichkeit,

die jeweilige Arbeitszeit flexibel zu regeln

und trotzdem die Lohngrenze einzuhalten. Das

versetzt Betriebe in die Lage, bedarfsgerecht auf

Engpässe, Produktionsspitzen und Auftragsschwankungen

zu reagieren. Übrigens: Auch für

Minijobber gilt der flächendeckende Mindestlohn

von mindestens 8,84 Euro brutto pro Stunde.

Vorteil für den Arbeitgeber: Es besteht die Möglichkeit, die

jeweilige Arbeitszeit flexibel zu regeln und trotzdem die

Lohngrenze einzuhalten. Das versetzt die Unternehmen in

die Lage, flexibel auf Produktionsspitzen zu reagieren.

Nachlässigkeit kann teuer werden

Wenn Arbeitgeber versäumen, ihre geringfügig

beschäftigten Mitarbeiter rechtzeitig registrieren

zu lassen, drohen Bußgelder in bis

zu sechsstelliger Höhe und dazu eine Anzeige

wegen Schwarzarbeit.

Spätestens innerhalb von sechs Wochen müssen

die Minijobber bei der Minijob-Zentrale,

der einheitlichen Melde- und Einzugsstelle

der Deutschen Rentenversicherung, angemeldet

werden – und zwar gerechnet ab dem

Arbeitsbeginn im Unternehmen

Online unter www.minijob-zentrale.de lässt

sich die Anmeldung relativ schnell und ohne

großen Aufwand erledigen. Gleichzeitig sind

Firmen, die Minijobber beschäftigen, verpflichtet,

die gesetzliche Unfallversicherung

zu informieren.

20 www.bvg-menzel.de


Arbeitgeber in den genannten Branchen

müssen jedes neue Beschäftigungsverhältnis

unverzüglich bei Arbeitsbeginn der Deutschen

Rentenversicherung melden. Diese

Pflicht zur Sofortmeldung gilt auch für Minijobber.

Personaldienstleister

setzen ihre Mitarbeitenden

flexibel

ein.

Wissenswert: Auch bei der Anmeldung eines

Minijobs gibt es eine Ausnahme von der Regel.

Während im Normalfall für die Mitteilung

an die Minijob-Zentrale bis zu sechs

Wochen Zeit bleibt, gelten für bestimmte

Branchen andere Vorschriften. Vor allem für

solche Bereiche, in denen erfahrungsgemäß

der Anteil an Schwarzarbeit vergleichsweise

hoch ausfällt. Im Einzelnen gehören dazu

• das Baugewerbe

• Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe

• die Personenbeförderung

• Speditionen sowie Transportund

Logistikfirmen

• das Schaustellergewerbe

• Unternehmen der Forstwirtschaft

• Gebäudereinigungen

• Messebauer

• Fleischwirtschaftsbetriebe

Fast jeder Vierte im Minijob

Wie die Bundesregierung auf Anfrage mitteilte,

sind 7,6 Millionen Menschen in Deutschland geringfügig

beschäftigt. Das heißt: Fast jeder Vierte

abhängig Beschäftigte hat Ende 2016 in einem

Minijob gearbeitet, davon 60 Prozent Frauen.

Auch die Zahl der Minijobber, die älter sind als 65

Jahre, ist in den letzten zehn Jahren um 38 Prozent

auf über eine Million angestiegen. Und: 22

Prozent der ausschließlich geringfügig Beschäftigen

haben keine Ausbildung oder die Lehre vorzeitig

abgebrochen; 41 Prozent hingegen verfügen

über einen nichtakademischen Berufsabschluss.

Der Anteil der Akademiker unter den Minijobbern

betrug in dem Zeitraum knapp sechs Prozent

gegenüber einer Beschäftigungsquote von 14 Prozent

im Bundesgebiet.

Darüber hinaus hat die Bundesagentur für Arbeit

ermittelt, dass Minijobber im Durchschnitt 11,8

Wochenstunden arbeiten. Der Bruttostundenlohn

lag nach den letzten verfügbaren Daten aus dem

Jahr 2014 bei 9,58 Euro im Westen und bei 7,86

Euro im Osten.

Ein paar Euro mehr Monat

Trotz der begrenzten Verdienstmöglichkeiten gilt

ein 450-Euro-Job bei vielen Arbeitnehmern als attraktives

Zubrot. Beispielsweis für Rentner,

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

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Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

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Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon: 02161 / 24498-0 · Telefax: 02161 / 24498-33

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der Bergische Unternehmer 06|18 21


TITEL ZEITARBEIT & MINIJOBS

Immer mehr Arbeitssuchende nutzen die Gelegenheit, über eine geringfügige

Beschäftigung Fuß im Arbeitsleben zu fassen. Gewisse Fristen und Regeln

sind allerdings dabei zu beachten.

Hartz-4-Empfänger oder Werkstudenten. Darüber

hinaus nutzen immer mehr Arbeitssuchende die

Gelegenheit, über eine geringfügige Beschäftigung

wieder Fuß im Arbeitsleben zu fassen.

Dazu noch einige Anmerkungen:

Bezieher von Arbeitslosengeld I müssen darauf

achten, in einem Minijob wöchentlich unter 15

Arbeitsstunden zu bleiben. Anderenfalls verlieren

sie ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Erlaubt ist, monatlich maximal 165 Euro abschlagsfrei

dazu zu verdienen. Alles, was darüber

hinausgeht, wird mit den Bezügen vom Arbeitsamt

verrechnet.

Für Hartz-IV-Empfänger sind die ersten 100

Euro anrechnungsfrei. Nach Abzug des festgeschriebenen

Abschlags auf den Restbetrag

können bei einem 450-Euro-Einkommen bis zu

170 Euro hinzukommen.

Für Rentner ist relevant, ob sie die Regelaltersgrenze

erreicht haben und seit dem 1. Januar

2017 einen Minijob ausüben. In diesem Fall

entfallen die Rentenversicherungsbeiträge, wobei

der Arbeitgeber weiterhin den Anteil seines

Minijobbers in die Rentenkasse einzahlt.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG

a

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Titelthema:

Im Fokus:

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der Bergische Unternehmer 06|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

„Ein Win-Win für beide“

Warum muss es immer Paris, London oder New York sein? Warum nicht mal Remscheid, Radevormwald

oder Wermelskirchen? Mit diesem Gedanken startete Designerin Sandra Ullrich 2016 das Projekt

Bergische Geschenke“ und kreierte erste T-Shirts und Tassen mit amüsanten Aufdrucken zu

den speziellen bergischen Eigenheiten. Jetzt kooperiert die Ideengeberin mit der etablierten Druckerei

Busemeyer.

Große Letter auf der Brust, die preisgeben,

wohin einen der letzte Städtetrip hin geführt

hat. Besonders beliebt sind diese

Souvenirs aus entfernten Metropolen oder

von weltberühmten Universitäten. Doch nun trumpft

auch das Bergische mit solchen Mitbringseln auf.

Und die besten (Werbe-) Botschafter unserer Region

sind die Bewohner des Bergischen selbst. Das Design

mit der Aufschrift „Bergische Heimatliebe“, sagt

Ullrich, „ist derzeit besonders beliebt.“ Ein Grund

dafür könnte der steigende Lokalpatriotismus sein

und das Bewusstsein, dass es überall auf der Welt

zwar toll sein kann, doch es nirgends so schön ist wie

zuhause.

Busemeyer, die sie ab 2017 einging. Auf der Suche

nach einem lokalen Dienstleister - um durch kürzere

Wege die Versandzeit zu minimieren und so auf Bestellungen

schneller reagieren zu können – lernte sie

Martin Busemeyer und sein Team im Industriehof

Trecknase kennen. Busemeyer erkannte das Potenzial

und bot Ullrich seine vorhandene Infrastruktur an,

um ihre Designs nicht nur zu produzieren, sondern

sie auch zu vermarkten und zu verschicken. Der

Dienstleister übernahm im Oktober 2017 die Internet-Domain

Ullrichs (www.bergische-geschenke.de)

und kümmert sich seitdem um Bestellung, Produktion

und Versand von T-Shirts, Pullis, Taschen, Tas-

Viel gelernt

Sandra Ullrich ist

ein kreativer Kopf.

Mit der Druckerei

Busemeyer hat sie

einen erfahrenen

Partner für die Vermarktung

ihrer Ideen

gefunden.

Angefangen hatte die Remscheiderin mit ihrer Idee

2016 und kümmerte sich im ersten Jahr noch selbst

um alles: Sie designte am heimischen Computer

und besorgte sich Dienstleister, die ihre Gestaltungen

auf Textil und Keramik druckten, verkaufte die

Produkte anschließen in einem kleinen Ladenlokal

im Remscheider Stadtteil Lüttringhausen. „Alles

unter einen Hut zu bekommen, war gar nicht so einfach“,

erinnert sich Ullrich: „Das hat ziemlich viel

Zeit in Anspruch genommen und ich konnte nicht

immer so schnell auf eine höhere Nachfrage reagieren.“

Auch die Vermarktung über einen Online-

Shop stellte die gelernte Foto- und Schriftsetzerin

vor eine große Herausforderung.

Umso glücklicher ist Sandra Ullrich über die gelungene

Kooperation mit der Remscheider Druckerei

24 www.bvg-menzel.de


Ein starkes Team:

Druckerei-Chef

Martin Busemeyer,

Designerin Sandra

Ullrich sowie Mariola

Andrzejewski,

die zuständig für

die Produktion ist,

und Grafikdesignerin

Jutta Thomas

(v.l.).

sen, Postkarten und Sonstiges, was der kreativen

Remscheiderin so einfällt. Ein Glücksfall, wie die

46-Jährige sagt. „Ich habe hier im Team sehr viel

dazu gelernt, was die Drucktechniken angeht. Das

berücksichtige ich jetzt beim Designen, was die gesamte

Arbeit noch besser macht.“

Foliendruck auf allen

Materialien

Ihr Büro hat Ullrich im Obergeschoss der Druckerei.

Dort arbeitet sie am PC, entwirft und werkelt an

neuen Ideen und tauscht sich mit Kollegin und diplomierter

Grafikdesignerin Jutta Thomas (53) aus.

Sind alle mit dem Design zufrieden, geht das Werk

für einen Testdruck nach unten. Im Erdgeschoss auf

einer Ebene stehen hier zahlreiche Druckmaschinen

mit verschiedenen Techniken für das jeweilige Material.

Mariola Andrzejewski (39), zuständig für die

Produktion, bedient die Maschinen. Drei verschiedene

Verfahren werden angewendet, erklärt Andrzejewski:

Mit dem Digital Direktdruck wird das

Design – wie der Name schon sagt – direkt auf die

Textilien gedruckt. „Das geht allerdings nur auf

Baumwolle.“ Die Farben ziehen in die Fasern ein.

Das gleiche Prinzip wird auch bei der Sublimation

verwendet, die beim Druck von Shirts und Taschen

aus hellem Polyester zum Einsatz kommt. „Auf der

Textiloberfläche ist in beiden Fällen, im Gegensatz

zum Foliendruck, nichts zu spüren.“ Der Foliendruck

funktioniert dagegen auf allen Materialien,

sowohl Baumwolle, als auch Polyester, Plastik oder

Keramik, durch einen sogenannten Folientransfer.

Das Design wird geplottet und entgittert, also maschinell

gezeichnet und ausgeschnitten, und dann

auf das Objekt gepresst. „Damit kann man alle Materialien

sämtlicher Farben bedrucken“, erklärt

Thomas. „Zu filigrane Designs wie Schriftzüge gehen

damit allerdings nicht.“

Bekanntheitsgrad gesteigert

Ullrich ist froh, bei Busemeyer so kompetente Kollegen

für die Umsetzung ihrer Ideen gewonnen zu

haben. „Ich war überrascht, wie gut sie hier aufgestellt

sind und das Know-How, über das sie hier verfügen.“

Von der Zusammenarbeit, sagt dann Martin

Busemeyer selbst, profitiere auch sein Unternehmen.

„Durch die Bergischen Geschenke ist auch unsere

Druckerei bekannter geworden. Ein Win-Win

für beide.“

Text& Fotos: Cristina Segovia-Buendia

Druckerei Busemeyer

Industriehof Trecknase 3-5

42897 Remscheid-Lennep

Fon 02191 96 53 0

Fax 02191 96 53 22

Net www.bergische-geschenke.de

der Bergische Unternehmer 06|18 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Zeitarbeit 2018…

was bisher geschah

Die erste Jahreshälfte im Jahr 2018 hätte für die Zeitarbeitsbranche

nicht ereignisreicher sein können.

Die Arbeitnehmerüberlassungsgesetz-Reform ist zwar bereits am

01.04.2017 in Kraft getreten, jedoch haben die unterschiedlichen

Fristen Auswirkungen auf die Umsetzung von Equal Pay, der Branchenzuschläge

und der Höchstüberlassungsdauer.

Bei vielen Entleihbetrieben (Anmerkung: Unternehmen, die Zeitarbeitsfirmen

beauftragen) führte der 01.01.2018 und damit der Startschuss

von Equal Pay entweder zu einer Vielzahl von Personalabmeldungen

oder zu erhöhten Mehrkosten für die weiterhin

eingesetzten Zeitarbeiter/-innen. Es war bestimmt nicht im Sinne

des Gesetzgebers, dass nun eingearbeitete Arbeitskräfte (m/w) entweder

den Einsatzort wechseln müssen oder gar arbeitslos werden.

Wir von persONE solutions entschieden uns in Zusammenarbeit mit

den Zeitarbeitsfirmen, den Entleihbetrieben sowohl arbeitsplatzsichernde

als auch wirtschaftlich sinnvolle Lösungen anzubieten.

Da besonders in der Zeitarbeit nichts beständiger ist als der Wandel,

wurden darüber hinaus noch brancheneinheitlich ab dem

01.04.2018 die tariflichen Entgelte erhöht. Dies macht zwar die

Zeitarbeit für viele Arbeitssuchende etwas attraktiver, erzeugt jedoch

bei Entleihbetrieben erhöhte Kosten für das externe Personal.

Trotz der Übergangsfrist von zwei Jahren kam die Datenschutzgrundverordnung

am 25.05.2018 für viele Unternehmen so überraschend

wie Weihnachten. Leider reicht hier der Gang zum nächstmöglichen

Kaufhaus nicht aus, um die massiven Richtlinien

rechtsicher im Unternehmen umzusetzen. Da gerade in der Zeitarbeit

ausschließlich mit personenbezogenen Daten gearbeitet wird,

war und ist hier ein vergleichsweise erhöhter Aufwand notwendig.

Neben den umfangreichen tariflichen und gesetzlichen Veränderungen

mangelt es weiterhin an angefragten Arbeitskräften. Der

fast schon inflationär genutzte Begriff „Fachkräftemangel“ reicht

faktisch nicht mehr aus, weil es inzwischen in fast allen Bereichen

und Branchen an Personal mangelt. Ob die AÜG-Reform oder weitere

geplante Entgelterhöhungen in diesem Fall helfen werden oder

ob es inzwischen nicht noch andere Faktoren zu berücksichtigen

gilt, bleibt abzuwarten.

Patrick Greiner, Inhaber der Persone solutions

www.pers-one.de

Foto: BVG

26 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeig

eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 06|18

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Recht auf umfassende Einsicht

in Betriebskostenabrechnung

Dass ein Mieter Anspruch darauf hat, die

vollständigen eigenen Belege der Nebenkostenabrechnung

einzusehen, ist keine

Neuigkeit. Nun aber stellte die höchste

Revisionsinstanz nach Information des

Infodienstes Recht und Steuern der LBS

fest, dass auch die Einsicht in die Einzelverbrauchsdaten

der anderen Nutzer eines

Mietshauses angemessen und erforderlich

sein kann. Der Fall: Ein Mieter

einer 94 Quadratmeter großen Wohnung

sollte für zwei Abrechnungsjahre eine

Nachzahlung in Höhe von mehr als 5.000

Euro leisten. Das schien ihm nicht plausibel.

Er merkte an, die Summe entspreche

umgerechnet nicht im Geringsten seinem

Anteil an der Wohnflächenverteilung in

dem Haus mit insgesamt 720 Quadratmetern

Wohnfläche. Deswegen forderte er

Einsicht in die Ablesebelege der anderen

Einheiten. Der Eigentümer verweigerte

dies. Das Urteil: Die Richter des Bundesgerichtshofes

stellten fest, „zur sachgerechten

Überprüfung der Nebenkostenabrechnung

oder zur Vorbereitung

etwaiger Einwendungen“ sei die Einsichtnahme

in die Abrechnungsunterlagen

anderer Nutzer erforderlich gewesen.

Bei derartig hohen Nachforderungen

müsse ein Mieter nachprüfen können, ob

die gegen ihn gerichteten Forderungen

plausibel sind oder Bedenken gegen die

Kostenverteilung bestehen. (Bundesgerichtshof,

Aktenzeichen VIII ZR 189/17)

Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern.

Vorschriften zur Wertermittlung

für die Bemessung der

Grundsteuer verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht (1) hat

entschieden, dass die derzeitigen Regelungen

zur Einheitsbewertung von

Grundvermögen in den „alten“ Bundesländern

zumindest seit dem Jahr 2002

verfassungswidrig sind. Die Zugrundelegung

der auf den Wertverhältnissen des

Jahres 1964 basierenden Einheitswerte

führe zu einer gravierenden Ungleichbehandlung

bei der Bewertung von Grundvermögen.

Das Bundesverfassungsgericht

hat den Gesetzgeber aufgefordert,

spätestens bis zum 31. Dezember 2019

Fotos: MEV

Der Hersteller hochwertiger, wasserdichter

Taschen und Transportbehälter vermarktete

seine Produkte ausschließlich

über ein selektives Vertriebssystem. Er

untersagte dem Betreiber der Internethandelsplattform

Amazon seinen Markennamen

so zu verwenden, dass bei

dessen Eingabe in die Amazon-Suchmaschine

Angebote vergleichbarer Produkte

angezeigt werden. Gaben die Vorinstanzen

noch dem Hersteller Recht, schränkt

der Bundesgerichtshof einen derartigen

Unterlassungsanspruch ein. Die Nutzung

der Marke kann der Hersteller nur untersagen,

wenn nach Eingabe der Marke als

Suchwort in der Ergebnisliste Angebote

von Produkten gezeigt werden, bei denen

der Internetnutzer nicht oder nur schwer

erkennen kann, ob sie von dem Markeneine

Neuregelung zu treffen. Bei der Umsetzung

der Neuregelung hat das Gericht

jedoch eine Fortgeltung der alten Rechtslage

eingeräumt: Die beanstandeten bisherigen

Bewertungsregelungen dürfen

danach noch für weitere fünf Jahre bis

zum 31. Dezember 2024 angewendet

werden; erst ab dem Kalenderjahr 2025

ist eine Erhebung der Grundsteuer allein

auf Basis der (bisherigen) festgesetzten

Einheitswerte nicht mehr zulässig. (1)

Siehe Urteil vom 10. April 2018 1 BvL

11/14; 1 BvL 12/14; 1 BvL 1/15; 1 BvR

639/11 und 1 BvR 889/12.

Quelle: Rinke Treuhand.

Negative Bewertung ohne

Begründung zulässig

Die Gerichte haben sich regelmäßig mit

Streitigkeiten über negative Bewertungen

von Dienstleistern in den diversen Bewertungsportalen

zu beschäftigen. Bei

unzutreffenden negativen Bewertungen

besteht für die Betroffenen ein Löschungsanspruch.

Andererseits kommt

der Meinungsfreiheit der Nutzer eine

große Bedeutung zu. So stellt für das

Landgericht Augsburg die „Ein-Stern-

Bewertung“ (unterste Stufe) ohne Begründung

eine zulässige Meinungsäußerung

dar. Daher ist es rechtlich nicht zu

beanstanden, wenn auf einem Bewertungsportal

solch eine schlechte Bewertung

ohne Begründung abgegeben wird.

Damit kann der Betroffene (hier eine

Klinik für Zahnmedizin) vom Betreiber

der Bewertungsplattform nicht die Löschung

verlangen. (Urteil des LG Augsburg

vom 17. August 2017, 22 O 560/17,

CR 2017, 817).

Verwendung einer Marke bei

Amazon-Suche

28 www.bvg-menzel.de


inhaber oder von einem Dritten stammen.

Das hat nun die Vorinstanz zu prüfen,

an die der Rechtsstreit

zurückverwiesen wurde. (Urteil des

BGH vom 16. Februar 2018, I ZR 138/16,

Pressemitteilung des BGH).

Ausfall einer privaten

Kapitalforderung ist

steuerlich anzuerkennen

Bislang war strittig, ob der Ausfall eines

privat gewährten verzinslichen Darlehens

zu einem steuerlich anzuerkennenden

Verlust führt. Der Bundesfinanzhof entschied

kürzlich entgegen der Auffassung

der Finanzverwaltung zugunsten der

Steuerpflichtigen. Danach ist der Verlust

aus dem Ausfall einer privaten Kapitalforderung

steuerlich anzuerkennen und somit

steuerlich mindernd bei den Einkünften

aus Kapitalvermögen zu berücksichtigen.

Ein steuerlich anzuerkennender Verlust

aufgrund eines Forderungsausfalls liegt

dann vor, wenn endgültig feststeht, dass

keine Rückzahlung mehr erfolgt. Quelle:

Treumerkur Dr. Schmidt und Partner KG.

Beim Warentest muss der

Hersteller auf Besonderheiten

hinweisen

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

steht Veranstaltern von Produkttests

bei der Auswahl der Prüfungsmethoden

ein erheblicher Spielraum zu.

Die Grenze ist erst dann überschritten,

wenn das Vorgehen sachlich nicht mehr

diskutabel erscheint. Demnach muss die

Untersuchung (lediglich) neutral, sachkundig

und in dem Bemühen um Objektivität

durchgeführt werden. Erfüllt der Test

diese Voraussetzungen, so darf mit den

Testergebnissen auch geworben werden.

Experte für professionelle Mitarbeiteroptimierung

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der Bergische Unternehmer 06|18 29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Hat ein Hersteller (hier von Nassrasierern

mit Wechselklingen) Bedenken gegen den

Testaufbau und in der Frage, ob die Besonderheiten

seiner Produkte ausreichend

berücksichtigt werden, muss er das bei

dem Testinstitut (hier Stiftung Warentest)

frühzeitig anmelden. In dem vom Oberlandesgericht

Stuttgart entschiedenen Fall

hatte es der Hersteller Wilkinson versäumt,

vor dem Test auf die Besonderheit

seiner beschichteten Klingen hinzuweisen.

Denn die erreichen zum Teil ihre optimale

Schärfe erst während der ersten

Rasur. Die Folge: In dem Test schnitt ein

Konkurrenzprodukt im Wortsinne besser

ab – und machte damit Werbung. Das

kann in diesem Fall Wilkinson auch nicht

verhindern.

(Urteil des OLG Stuttgart vom 5. April

2018, 2 U 99/17, Pressemitteilung des

OLG Stuttgart).

Solide Finanzierung spricht

gegen Immobilienblase in

Deutschland

Der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung

ist wegen der niedrigen

Zinsen derzeit besonders attraktiv. Parallel

zum Immobilienboom steigt aber die

Angst vor einer Immobilienblase – in

Deutschland gibt es dafür jedoch laut Einschätzung

des Instituts der Deutschen

Wirtschaft (IW) keinen Grund. Kaum Eigenkapital,

hohe Kredite zu variablen

Zinsen, geringe Tilgung: Das waren die

Ursachen, mit denen sich zum Beispiel

die USA und Spanien vor rund zehn Jahren

eine Immobilienblase geschaffen haben.

Als die Zinsen stiegen, konnten Millionen

Haushalte ihre Raten nicht mehr

bedienen, mussten also verkaufen. Das

wiederum ließ die Preise ins Bodenlose

fallen – und die Blasen platzen. So etwas

könne in Deutschland nicht passieren,

stellt das IW in einem Gutachten fest,

denn der Immobilienmarkt sei robust. Die

Fremdkapitalquote gibt an, wie viel Prozent

der Immobilienkosten über Kredit finanziert

werden. In Deutschland betrug

diese Quote Ende 2017 durchschnittlich

80 Prozent – und war damit genauso hoch

wie zu Beginn der Finanzkrise 2009. Das

heißt: Heute wie damals haben die Hauskäufer

im Schnitt rund 20 Prozent Eigenkapital

– das gilt als solide Finanzierung.

Die Tilgungsrate hingegen hat sich von

2009 bis 2017 auf drei Prozent verdoppelt.

Außerdem dominieren lange Laufzeiten

und das für die Stabilität der Immobilienmärkte

so wichtige Kreditvolumen ist nur

langsam gestiegen. Derzeit gehen die

meisten Ökonomen davon aus, dass das

Zinsniveau aufgrund der demografischen

Entwicklung eher niedrig bleibt. Erstens

steigt das Volumen der Ersparnisse, weil

die Bevölkerung altert und mehr vorsorgen

muss, zweitens führt die sinkende Erwerbspersonenzahl

zu einem geringeren

Investitionsbedarf – beides drückt die

Zinsen.

Steuergünstige Gestaltung des

Vermögensübergangs

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung

belief sich das Nettovermögen

der Deutschen im Jahr 2015

auf 11,2 Billionen Euro. Die Sparquote

liegt – trotz niedriger Zinsen – bei konstant

10 Prozent. Der Wert des aufgrund

von Todesfällen auf die nächste Generation

übergehenden Vermögens wird für

die nächsten Jahre auf jeweils 400 Milliarden

Euro pro Jahr geschätzt. Auch

wenn die Vermögenswerte für den einzelnen

Erblasser deutlich unter diesen

Werten liegen, wird die steuergünstige

Gestaltung des Vermögensübergangs immer

wichtiger. Dies gilt insbesondere vor

dem Hintergrund, dass das zu vererbende

Vermögen auch bei einer Verzinsung

nahe Null wächst, wenn der Erblasser

den deutschen Durchschnittswert von 10

Prozent seines Einkommens spart, die

erbschaftsteuerlichen Freibeträge aber

gleich bleiben. Oft ist bereits durch frühzeitige

Übertragung eine mehrfache Ausnutzung

der alle 10 Jahre neu auflebenden

Freibeträge möglich. Eine Sicherung

des derzeit recht günstigen erbschaftsteuerlichen

Status quo gelingt bei frühzeitiger

geordneter Vermögensübertragung

ebenfalls eher.

Quelle: Rinke Treuhand.

Mithaftung bei

Umsatzsteuerhinterziehung

Nach dem Umsatzsteuergesetz (§ 25d

Abs. 1 UStG) haftet ein Unternehmer aus

einem vorangegangenen Umsatz, wenn

der Rechnungsaussteller die ausgewiesene

Steuer – wie von Anfang an geplant –

nicht entrichtet hat und der Unternehmer

entweder bei Vertragsabschluss über seinen

Eingangsumsatz davon Kenntnis hatte

oder nach der Sorgfalt eines ordentlichen

Kaufmanns dieses hätte merken müssen.

Die Darlegungs- und Beweislast für das

Vorliegen der Haftungsmerkmale trägt

30 www.bvg-menzel.de


das Finanzamt.Das „Kennenmüssen“

muss sich auf Anhaltspunkte beziehen,

die für den Unternehmer den Schluss nahelegen,

dass der Rechnungsaussteller bereits

bei Vertragsschluss die Absicht hatte,

die Umsatzsteuer nicht abzuführen. Das

bezieht sich aber immer auf den Einzelfall.

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs

liegt dieses „Kennenmüssen“ (i.S.d. §

25d Abs. 1 UStG) noch nicht vor, wenn

der Unternehmer weiß, dass der Rechnungsteller

diese „Masche“ bereits einmal

versucht hat und deswegen strafrechtliche

Ermittlungen gegen ihn eingeleitet wurden.

(Quelle: Urteil des BFH vom 10. August

2017, Az. V R 2/17, MwStR 2018,

141).

Erlass von Säumniszuschlägen

für „pünktliche“ Steuerzahler

Werden Steuerzahlungen (z. B. für die

Festsetzung bzw. Vorauszahlung von Einkommen-

oder Körperschaftsteuer) nicht

fristgemäß entrichtet, entstehen „automatisch“

– allein aufgrund des Zeitablaufs –

Säumniszuschläge; diese betragen grundsätzlich

1 % des abgerundeten

rückständigen Steuerbetrags für jeden angefangenen

Monat. Erfolgt die Zahlung

des Steuerbetrags durch Überweisung,

werden Säumniszuschläge nicht erhoben,

wenn der Fälligkeitstag (bei Vorauszahlungen

in der Regel der 10. eines Monats)

lediglich um bis zu 3 Tage überschritten

wird (sog. Schonfrist); entscheidend ist

die Gutschrift auf dem Konto der Finanzverwaltung.

Eine Besonderheit gilt bei

Fälligkeitssteuern (z. B. Umsatzsteuer-

Voranmeldung, Lohnsteueranmeldung):

Hier werden Säumniszuschläge nicht vor

Abgabe der Anmeldung festgesetzt. Fallen

Fälligkeitstag oder das Ende der 3-tägigen

Schonfrist auf einen Samstag, Sonntag

oder einen Feiertag, verschieben sich die

jeweils betroffenen Termine auf den folgenden

Werktag (§ 240 i. V. m. § 108 Abs.

3 AO). Das Finanzamt kann Säumniszuschläge

(teilweise) erlassen, wenn die Erhebung

„unbillig“ wäre (§ 227 AO). Dies

kann z. B. der Fall sein, wenn wegen einer

plötzlichen Erkrankung eine pünktliche

Zahlung nicht möglich war oder bei Zahlungsunfähigkeit

bzw. wirtschaftlichen

Engpässen. Ein Erlass von Säumniszuschlägen

kommt aber auch in Betracht,

wenn dem Fristversäumnis ein offenbares

Versehen zugrunde liegt und der Steuerpflichtige

ansonsten ein „pünktlicher“

Steuerzahler ist. Zu beachten ist hierbei

allerdings, dass ein Steuerzahler, der die

oben genannte 3-tägige Schonfrist „laufend“

ausnutzt, nicht als pünktlicher Zahler

im Sinne dieser Regelung gilt. Bei

Zahlung nach dem Fälligkeitstermin, aber

innerhalb der Schonfrist werden somit

zwar keine Säumniszuschläge festgesetzt;

allerdings kann jedes Ausnutzen der

Schonfrist die Erlasswürdigkeit des Steuerzahlers

– auch im Fall eines nur einmaligen

Überschreitens der Frist – mindern.

Quelle: Rinke Treuhand.

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der Bergische Unternehmer 06|18 31


TOTAL DIGITAL LANGSAMES INTERNET

Im Schneckentempo

durchs Netz

Bis zu 100 Megabit in der Sekunde. Die Versprechen der Provider klingen verlockend, haben aber

in den meisten Fällen nichts mit der Realität zu tun. Bummelzug statt Highspeed im Internet. Denn

es geht bei der Datenübertragung eher gemächlich zu. Sehr zum Ärger der Kunden, die bereit sind,

für die zugesagte Leistung extra zu zahlen.

Die aktuelle Breitbandmessung der Bundesnetzagentur

liefert ein ernüchterndes

Ergebnis. Demnach erreichen lediglich

zwölf Prozent der rund 440.000 untersuchten

Internetanschlüsse die versprochene Maximalgeschwindigkeit.

Bei 70 Prozent kommt die

Hälfte an. Allerdings nicht überall. Was in den

Großstädten vielfach funktioniert, bleibt auf dem

Lande oft ein digitaler Wunschtraum. Keine guten

Voraussetzungen für den Wirtschaftsstandort

Deutschland. Denn wenn sich eine führende Industrienation

beim Thema schnelles Internet als

rückständige Provinz outet, läuft einiges schief im

Lande.

NRW – ein Bundesland in Wartestellung

Ein trauriges Beispiel liefert zurzeit Nordrhein-

Westfalen. Ende 2015 hatte das Bundesverkehrsministerium

ein Förderprogramm über 4,4 Milliarden

Euro aufgelegt, um den Breitbandausbau in

Deutschland voran zu bringen. Städte und Gemeinden

in NRW wurden 487 Millionen Euro zugesagt.

Das Problem: Von den versprochenen Fördermitteln

sind erst 1,7 Millionen tatsächlich geflossen.

So haben unter anderem die Städte Essen und Duisburg

Förderbescheide über rund neun Millionen

Euro für die Versorgung mit Hochgeschwindigkeits-Internet

erhalten – vor Ort angekommen ist

bislang kein Cent. Während sich das zuständige

Ministerium und die Telekom gegen den Vorwurf

der Verschleppung wehren, werden Interna bei der

Vergabe der Fördergelder bekannt. In den Richtlinien

ist wohl festgeschrieben, dass die Mittel erst

dann an die jeweiligen Kommunen ausgezahlt werden,

wenn die anstehenden Projekte abgeschlossen

sind. Da zahlreiche Städte aufgrund klammer

Haushaltskassen nicht in Vorleistung treten können,

müssen sich Wirtschaft und Verbraucher weiterhin

gedulden. Für einen kleinen Lichtblick am

digitalen Horizont sorgt jetzt die Bundesregierung.

Demnach soll jeder Nutzer bis Ende dieses Jahres

mit einem Tempo von mindestens 50 Megabit pro

Sekunde im Internet surfen können.

Verbraucherfreundliche Urteile der

Gerichte

Übrigens sind Internetanbieter seit Juni 2017 verpflichtet,

für jedes Produkt mit einem Internetzugang

ein Informationsblatt zu erstellen. In diesem

Papier muss jeder Provider außerdem angeben, mit

welchem Tempo der Kunde normalerweise bei

Down- und Uploads rechnen kann. Wird diese Vorgabe

nicht erfüllt, wäre der Verbraucher beispielsweise

berechtigt, einen Preisnachlass zu fordern.

Nun haben Kunden durchaus die Möglichkeit, Gegenmaßnahmen

zu ergreifen, wenn der Provider die

vertraglich vereinbarte Geschwindigkeit von DSLoder

Kabelanschluss nicht dauerhaft zur Verfügung

stellen kann. In diesem Fall hat der betroffene Verbraucher

sogar ein Sonderkündigungsrecht, das immer

dann greift, wenn der zugesagte Wert ständig

um 60 bis 70 Prozent unterschritten wird. Diese Entscheidung

traf das Amtsgericht München in einem

Urteil mit dem Aktenzeichen AZ:223 C20760/14.

Ähnlich verbraucherfreundlich urteilten auch die

Amtsgerichte in Kiel, Fürth und Montabaur.

32 www.bvg-menzel.de


Auf professioneller Fehlersuche

Bevor man sich für den Rechtsweg entschließt, ist

es sinnvoll, erst einmal selbst nach den Gründen

für ein lahmes Internet zu forschen. Der erste

Schritt führt auf die Website der Bundesnetzagentur

(www.breitbandmessung.de). Hier lässt sich

direkt die Datenübertragungsrate des betreffenden

Hausanschlusses ermitteln. Allerdings ist es

mit einem einzigen Test nicht getan.

Um einen korrekten Messwert zu erhalten, sollte

der Computer über ein Kabel mit dem Router verbunden

sein, lautet die Empfehlung des Branchenverbandes

Bitkom. Bei Notebooks sollte zweckmäßigerweise

auch das Netzteil angeschlossen sein.

Die Bundesnetzagentur rät, an zwei unterschiedlichen

Tagen etwa 20 Messungen vorzunehmen.

Stimmt das Ergebnis mit dem tatsächlich gebuchten

Tarif überein, muss die Fehlersuche an anderer

Stelle weitergehen.

Das Gleiche gilt, wenn nur bei einer WLAN-Verbindung

schlechte Messwerte auftreten.

Damit ist es an der Zeit, den Rechner auf den Prüfstand

zu stellen. Vorab sollten Nutzer sicherstellen,

dass installierte Antivirusprogramme die Geschwindigkeit

nicht beeinträchtigen. Ebenso können

im Hintergrund laufende Updates oder der zeitgleiche

Zugriff anderer Geräte auf das Netz das

Lichtblick am digitalen Horizont: Nutzer sollen bis Ende

dieses Jahres mit einem Tempo von mindestens 50 Megabit

pro Sekunde im Internet surfen können.

Messresultat verfälschen. Darüber hinaus ist es

auch denkbar, dass veraltete Treiber, falsche Einstellungen

des Routers oder zu viele Cookies im

Browser das Internet ausbremsen. Ein bewährter

Trick, der in vielen Fällen Abhilfe schafft, besteht

darin, den Router kurz aus- und wieder einzuschalten.

Auch ein Technikwechsel – etwa vom WLAN

zum Kabelanschluss, kann eine Lösung sein.

Den Provider in die Pflicht nehmen

Bringt dies alles nicht weiter, wird ein Anruf beim

Kundenservice fällig. Per Ferndiagnose überprüfen

die Experten, ob die Leitung defekt ist und ein

netzseitiges Problem vorliegt. Wird der Fehler

nicht gefunden, kommt in der Regel ein Techniker

vorbei, um die Angelegenheit vor Ort zu untersuchen.

Mit einer ausführlichen Dokumentation des

Missstandes haben Verbraucher gute Karten in der

Hand. Denn damit sind sie in der Lage, den Provider

schriftlich über das Problem zu informieren

und zudem eine Frist zur Behebung zu setzen. Als

Beleg für eine lahme Internetanbindung eigenen

sich beispielsweise Bildschirmfotos von den Geschwindigkeitstests

bei der Bundesnetzagentur

oder die Vorlage der Messergebnisse.

Bleibt der Fehler nach Ablauf der Frist immer noch

bestehen, kann der Verbraucher von seinem Sonderkündigungsrecht

Gebrauch machen. Oder aber zunächst

die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur

anrufen und um kostenlose Unterstützung bitten.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 06|18 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Reisen mit Charme

Bei der Buchung fängt der Urlaub an. Diese Maxime wird im Merkana-Reisebüro in Remscheid-Lennep mit

Nachdruck vertreten – und das nicht nur wegen des einzigartigen Ambientes einer historischen Villa

aus Gründerzeittagen. Auch auf exzellenten Service legt die Inhaberfamilie Beital großen Wert. Dieser

Grundsatz hat aus Merkana innerhalb von 25 Jahren das größte inhabergeführte Reisebüro im Bergischen

Land gemacht.

Wie man es vom späteren Reiseziel erwartet,

sind auch die Beitals und ihre

40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

gastfreundlich aufgestellt. Die Kunden

werden mit feinen Törtchen und Kaffeespezialitäten

bewirtet, während sie mit ihrem Reiseberater

nach schönen Unterkünften, Flügen oder Bahnrouten

suchen. „Das Reiseerlebnis beginnt mit der Beratung“,

ist Junior-Chef Simon Beital überzeugt. Vor

sechs Jahren kaufte die Inhaberfamilie eine impo-

sante, aber sichtlich in die Jahre gekommene Villa,

in der über viele Jahre das Remscheider Standesamt

seinen Sitz hatte. „Wir haben uns in das Gebäude

verliebt“, erinnert sich Ferdinand Beital. Nach umfangreicher

Sanierung zog das Unternehmen von der

Remscheider Innenstadt in das denkmalgeschützte

Gebäude, wo heute von der Bahnkarte über den

Städtetrip bis zur Traumreise alles gebucht wird,

was ein modernes Reisebüro an Dienstleistungen anbietet.

34 www.bvg-menzel.de


Leiten die Reise-

Villa: Beate Beital

mit ihrem Mann

Ferdinand und

Sohn Simon (l.).

Ferdinand Beital

ist überdies Geschäftsführer

der

Merkana IT-Systeme

GmbH und demonstriert,

wie der

PC zur Schaltzentrale

für ein ganzes

Haus wird (Foto

rechts oben).

Schöner reisen ….

Mit dieser Mischung aus bestem und vor allem individuellem

Service, fachkundigem Know-how und

modernster digitaler Ausstattung punktet Merkana

– auch gegenüber der Konkurrenz im Internet. Den

Vergleich brauche man nicht zu scheuen, betont Geschäftsführerin

Beate Beital. Schließlich habe man

ganz andere Einkaufsmöglichkeiten – als der Privatmann

vor dem heimischen PC, aber auch das Unternehmen,

das Geschäftsreisen für seine Mitarbeitenden

bucht. Auf diesem Feld haben sich die Beitals

über viele Jahre den Ruf der zertifizierten Spezialisten

erworben. Neben den versierten eigenen Fachleuten

hat sich Merkana für diesen Bereich ein umfangreiches

Netzwerk aufgebaut und sich auch mit

einer speziellen Software ausgestattet. So wird den

beauftragenden Firmen der komplette Aufwand für

die Buchung abgenommen – inklusive Qualitätsund

Kostencheck.

„Wir behalten die Kosten im Blick. Hier können wir

zum Beispiel genau erfassen, womit wieviel geflogen

wird und so beim Preis hier und da nachverhandeln“,

erklärt Simon Beital. Das Merkana-Team sorge

für reibungslose Abläufe ohne Zeitverluste und

sei darauf geschult, die Reisen auf die unterschiedlichen

Anforderungen und Bedürfnisse auszurichten.

Zudem gibt es die Möglichkeit, dass der Geschäftskunde

einfache bzw. übersichtliche Reisen selbst online

bucht und die Reiseprofis alles hinsichtlich Qualität

und Wirtschaftlichkeit noch einmal

gegenchecken. Viele Möglichkeiten also, um die eigene

Administration in den Unternehmen zu entlasten.

…. und moderne Technik

1993 wurde Merkana durch das Ehepaar Beital gegründet,

heute ist es das größte inhabergeführte Reisebüro

im Bergischen Land. Die vielen Stammkunden

schätzen, dass sie immer wieder dieselben

Ansprechpartner haben, die ihre Reisevorlieben kennen

und sich bei der Beratung darauf einstellen. Der

Umzug von der Remscheider Alleestraße in die Reisevilla

nach Lennep ermöglichte zudem, dass das

weitere Standbein der Unternehmer buchstäblich ins

rechte Licht gerückt wird.

Die Merkana IT-Systeme sind ein Dienstleister rund

um innovative Gebäudetechnik. Kunden und Interessierte

können im Gebäude Thüringsberg 18

entdecken, wie selbst eine unter Denkmalschutz stehende

Immobilie durch eine innovative Elektroinstallation

modernsten Ansprüchen auf Komfort,

Wirtschaftlichkeit und Sicherheit gerecht werden

kann. „Pro Etage haben wir rund fünf Kilometer

Kabel verlegt – nicht sichtbar natürlich“, erläutert

Ferdinand Beital, Geschäftsführer der Merkana IT-

Technik, während er von seinem PC mal eben das

Licht dimmt und die Musik anstellt. Insofern ist die

Reisevilla auch als Musterhaus etwa für Architekten

gedacht, die sich über intelligente Technologien hinsichtlich

Gebäudeautomation und Multiroom-Audio

für privat, geschäftlich und öffentlich genutzte Häuser

informieren wollen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

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der Bergische Unternehmer 06|18 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Was für ein Theater!

Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind aus Papier. Genau wie die Figuren auf der Bühne, die Kulissen

und Requisiten. Was wie ein liebevoll gebasteltes Modell aussieht, ist in Wirklichkeit ganz großes

Theater – im Kleinen.

Als 2007 Haases Papiertheater in Remscheid

Premiere hatte, gab es bereits

während der Vorstellung begeisterten

Applaus. Der Enthusiasmus des Publikums

ist bis heute geblieben. Und wächst weiter.

„Mittlerweile finden fast in jeder Woche Aufführungen

statt, denn die Nachfrage nimmt stetig

zu“, berichtet Sieglinde Haase, die das kleine Theater

managt. „Nicht nur Privatleute bestellen Karten

zu unseren Vorstellungen, auch Unternehmen

buchen unser Theater als besonderes Highlight zu

betrieblichen Veranstaltungen. In diesem Fall packen

wir unser mobiles Papiertheater zusammen

und kommen zum Kunden in die Firma.“

Angefangen hat die ungewöhnliche Theatergeschichte

mit einem Besuch im einem süddeutschen

Spielzeugmuseum, in dem Martin und Sieglinde

Haase Ende der neunziger Jahre ein antikes

Papiertheater entdeckten und sofort von der

Schauspiel-Welt en miniature entzückt waren. Das

Ehepaar suchte Kontakt zu Sammlern und Spielern,

besorgte sich verschiedene Papiertheaterbögen

nach historischem Vorbild und beschloss, ein

eigenes Papiertheater zu gründen.

Ein Künstler mit Multitalent

Martin Haase, der selbst als Laienschauspieler auf

der Bühne gestanden hatte, ging voller Elan an die

Arbeit. „Heute weiß ich, dass ein Familientheater

in Eigenregie viele Talente benötigt. Man muss

Stücke entwickeln und schreiben können, man

36 www.bvg-menzel.de


Bühne frei für Spiel,

Spaß und Phantasie.

Sieglinde und Martin

Haase machen mit

Leidenschaft aus Papier

großes Theater.

muss etwas von Technik, Beleuchtung und Tonaufnahmen

verstehen. Man muss Kulissen bauen,

Bühnenbilder malen und auf Fotomotivsuche gehen,

um authentische Vorlagen zu finden. Das alles

und noch mehr ist längst über das Hobby-Stadium

hinaus und zu einer echten Leidenschaft

geworden.“ Unterstützung bekommt der künstlerische

Allrounder von seinen beiden Söhnen und

Schwiegertöchtern, die fest zum Ensemble gehören.

Rund 18 Plätze fasst der Theaterraum im Souterrain

von Haases Privathaus, im Obergeschoss

befindet sich eine weitere Spielstätte mit etwa 10

Plätzen. Im Stil der 1950er Jahre mit bequemen

Sesseln und eine attraktive Hausbar eingerichtet,

hat „Haases Papiertheater unterm Dach“ bei Kennern

bereits Kultstatus erreicht.

Eine Hauptrolle für das

Bergische Land

Wer nun glaubt, die Aufführungen auf der Papierbühne

seien statisch und eindimensional, irrt gewaltig.

Die Remscheider Theatermacher bringen

Bewegung ins Spiel, mit überrauschenden Effekten

und mobilen Elementen. Besonders gut zu sehen

im aktuellen Stück ‚Bitte umsteigen!‘, das die

Besucher auf eine Rundreise durch die Region

mitnimmt. Hier schwebt beispielsweise die

Schwebebahn über die Wupper, rollt ein Zug über

die Müngstener Brücke und klettert eine Straßenbahn

mühsam die steilste Straße in Remscheid

hinauf.

Im reichhaltigen Repertoire nimmt das Bergische

seit einiger Zeit eine Hauptrolle ein. „Zunächst

haben wir mit einer Inszenierung Bergischer Sagen

unter dem Titel ‚Wo die Wälder noch rauschen‘

einen Versuchsballon gestartet, um den

Geschmack des Publikums zu testen. Inzwischen

gehören Stücke wie ‚Remscheider Dönekes‘ oder

‚Röntgen – Ein Mann blickt durch‘ zu den Favoriten

unserer Zuschauer“. erzählt Sieglinde Haase.

Spielen weckt Begeisterung

Und ein Blick in das weitere Programm macht

Lust auf noch mehr Theater. Da sorgen Krimis für

Gänsehaut, Abenteuer für Spannung. Märchen für

Romantik, Parodien für Gelächter und Live-Performance

für Theaterfeeling pur. Dabei verstehen

es die Haases ausgezeichnet, das ursprünglich im

Biedermeier in Deutschland, Österreich und England

entstandene Papiertheater so lebendig zu gestalten,

dass es perfekt in die moderne Zeit passt.

So erstaunt es nicht wirklich, dass Haases Papiertheater

weit über die Stadtgrenze bekannt und beliebt

ist. Deshalb werden auch in diesem Jahr wieder

Gastspielreisen im Kalender stehen. Sogar im

Ausland – unter anderem in Holland, England und

Österreich – sind die Remscheider schon mit Erfolg

aufgetreten.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Haases Papiertheater

Sieglinde und Martin Haase

Ackerstraße 14

42857 Remscheid

Fon 02191 77287

Mail kontakt@haases-papiertheater.de

Net www.haases-papiertheater.de

der Bergische Unternehmer 06|18 37


IM FOKUS KREATIVWIRTSCHAFT

„Es gibt nur eine

die muss

38 www.bvg-menzel.de


Wirtschaft – und

kreativ sein“

Unbestritten ist Berlin der Kreativ-Hotspot No. 1. Genauso verzeichnen

die Metropolen Köln, Hamburg und München einen Zuwachs unter den

Kreativen. Aber das Bergische Land? Kann die Branche auch hier punkten?

Und ob! Unter dem Dach der Kultur- und Kreativwirtschaft haben

sich eine Reihe von interessanten und innovativen Unternehmen einen

Namen gemacht. Auch ein Blick in die Startup-Szene zeigt, dass Unternehmensgründer

– darunter Eventagenturen und Filmemacher - hier

Potenzial sehen. Sie tragen dazu bei, dass die Klingen-, Werkzeugund

Schneidwarenregion und ihre Betriebe national und international

auf sich aufmerksam machen. Denn: Vernetzung ist alles.

der Bergische Unternehmer 06|18 39


IM FOKUS KREATIVWIRTSCHAFT

Am Anfang ist die Idee - und der Stift,

der heute allerdings zunehmend vom

Computer abgelöst wird.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft

besteht im Wesentlichen aus folgenden

Teilmärkten: Musikwirtschaft,

Buchmarkt, Kunstmarkt,

Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft,

Markt für darstellende

Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt,

Pressemarkt, Werbemarkt, Software /Softwaregames

Industrie sowie sonstige Bereiche der Kultur

und Kreativwirtschaft. Die Werbewirtschaft

Deutschlands ist neben der Großbritanniens die

umsatzstärkste in Europa und hatte 2016 rund

900.000 Beschäftigte. Gründlich untersucht wurde

dieser Wirtschaftszweig in Bezug auf das

Bergische Land zuletzt im Jahr 2010. Aufgrund

der hohen Bedeutung der Kultur und Kreativität

als Wirtschaftsfaktor für die Regionalentwicklung

hatte damals die Bergische Entwicklungsagentur

in Kooperation mit den Kulturdezernenten

der Städte ein Gutachten zur Erkundung

dieser Branche im Bergischen Städtedreieck in

Auftrag gegeben. Fazit seinerzeit in Kürze: Die

Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft

im Bergischen Städtedreieck sieht nicht rosig aus.

ThinkTank gibt Impulse

Dennoch kamen die Gutachter zum Schluss, dass

„trotz der nicht herausragenden Bedeutung der

Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) das Bergische

über spezifische Standortvorteile verfüge“,

wie etwa die günstigen und gut gelegenen Gebäude,

die „schräge Schönheit“ der Region, das beachtliche

bürgerschaftliche Engagement, die bekannten

Künstler und die Designkompetenz. Als

40 www.bvg-menzel.de


Empfehlung wurde ausgegeben, die KKW nicht

isoliert als Wachstumsbranche zu betrachten, sondern

die Bedeutung der Branche für andere Wirtschaftszweige

am Standort und deren Vernetzung

ins Blickfeld zu rücken. Dazu gebe es sinnvolle

Anknüpfungspunkte, die Region entlang bestimmter

Wertschöpfungsketten weiter zu etablieren.

Einen Impuls dazu setzte zum Beispiel der

Bergische ThinkTank“ als regionales Projekt zur

Förderung der Kreativwirtschaft im Bergischen

Städtedreieck. Im Mittelpunkt steht die Vernetzung

der Kreativwirtschaft in sich und mit anderen

Wirtschaftsbereichen. Das kreative Potenzial

der Region soll sichtbar gemacht und in der Wahrnehmung

und Wertschöpfung im bergischen Städtedreieck

verankert werden. Fördermittel dazu

gibt es durch das Land NRW und die EU.

Seit 2010 ist viel passiert

„Seit der damals in Auftrag gegebenen Studie ist

viel passiert. Es hat sich für die Kultur- und Kreativwirtschaft

eine neue Infrastruktur gebildet“,

bemerkt Oliver Francke, Projektleiter bei der Regionalagentur

Bergisches Städtedreieck. Es gebe

neue Kooperationen wie zum Beispiel den Designbeirat

oder das Innovationszentrum NRW, ergänzt

er. Impulse gibt es für die Branche aus der

Gründerszene. Junge Unternehmen finden etwa

im Codeks in Wuppertal, in der Gründerschmiede

in Remscheid oder im Gründer- und Technologiezentrum

Solingen Struktur und Raum, um eigene

kreative Ideen zu verwirklichen. Diesbezüglich

seien die skandinavischen Länder oder auch die

Niederländer allerdings noch sehr viel weiter. In

jeder mittelgroßen niederländischen Stadt gebe es

Strukturen für die sinnvolle Verknüpfung zwischen

Kreativwirtschaft und Industrie.

Kreativpotenzial Bergische Uni

Eine große Bedeutung

für die

Ausbildung des

kreativen Nachwuchses

in und für

die Region hat die

Bergische Universität

Wuppertal.

Wichtig für die Ausbildung des kreativen Nachwuchses

in und für die Region ist die Bergische

Universität Wuppertal. 30 Studienplätze gibt es

im Bachelorstudiengang Industrial Design, 50

Plätze im Bereich Mediendesign und Designtechnik.

Weitere 30 Studienplätze sieht der Studiengang

Design audiovisueller Medien und 22 das

Fachgebiet Design interaktiver Medien vor. Insbesondere

durch die Einführung der Bachelorstudiengänge

„Design audiovisueller Medien“ und

„Design interaktiver Medien“ sowie des Masterstudiengangs

„Public Design Interest“ hat die

Bergische Universität dabei in den letzten Jahren

Studienplätze aufgebaut. Dabei wird der Kontakt

zur heimischen Wirtschaft gesucht. Der UniService

Transfer veranstaltet einmal im Jahr die Exkursionswochen

- hier haben Studierende die

Möglichkeit, Unternehmen aus der Region kennen

zu lernen. In den letzten Jahren besuchten die Studierenden

unter anderem die Digitalagentur „netzkern

AG“ - für einen der teilnehmenden Studenten

ergab sich hier im Anschluss ein Jobangebot. In

diesem Jahr ist der Besuch der VOK DAMS Agentur

geplant.

Industriedesigner sind gefragt

Auch das Arbeitsfeld des Industriedesigners hat

sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Folgende

Tendenz ist dazu laut Universität ausschlaggebend:

Eine stark verkürzte Überlebenszeit von

Produkten in stark dynamisierten Märkten insbesondere

im Konsumenten- aber auch im Investitionsgüterbereich

führt zu einer stärkeren Bedeutung

des Marketings allgemein und der Produktentwicklungs-

und Designstrategien im

Speziellen. Industrial Design in Wuppertal bietet

Kompetent.

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der Bergische Unternehmer 06|18 41


IM FOKUS KREATIVWIRTSCHAFT

Durch kluge Vernetzung wird die Kreativwirtschaft nicht nur

ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern Innovationsmotor

für andere Branchen und wichtiges Element einer zukunftsfähigen

Standortentwicklung.

eine universitäre praxis-orientierte Ausbildung

der prozessorientierten Produktentwicklung. Im

Mittelpunkt stehen das Planen, Konzipieren und

Entwerfen von Produkten. Moderne Technik, innovatives

Design und der Erlebniswert für den

Menschen sind die Kernthemen des Studiums.

Der Fokus des Studiengangs Industrial Design

liegt allerdings nicht nur auf der bergischen Region,

sondern auf der nationalen und internationalen

Ausbildung. Ein großer Teil der Studierenden absolviert

ein Semester und/oder Praktikum im europäischen,

aber meist sogar internationalen

Ausland. Entsprechend groß sei die Mobilitätsbereitschaft.

„Auch in der Bergischen Region –

hierbei insbesondere in Wuppertal, Solingen und

Remscheid – gibt es Praktikumsplätze und auch

Berufschancen, allerdings nicht so zahlreich wie

in umliegenden Städten wie Köln, Düsseldorf

oder Essen“, erklärt Katja Bischof von der Pressestelle

der Bergischen Universität. Dort fänden einige

Studierende Praktika und auch Stellen - in

Agenturen und Unternehmen. Dennoch bestünden

im Studienalltag genauso enge Verbindungen

durch Kooperationsprojekte in die Region: Das

sind Projekte, die ein Semester lang dauern und

ein visionäres Thema behandeln. Sie gibt es in je-

dem Semester, etwa zur Hälfte mit regionalen

Partnern und zur anderen Hälfte mit nationalen

bzw. internationalen Unternehmen. In der Region

arbeitete die Uni Wuppertal teils mehrfach bereits

mit und für Wera, die Gepa, Stahlwille (VBW),

EMKA, WSW, Bilstein, Knipex und die Junior

Uni. Vom Austausch profitiere man beidseitig.

Die Studierenden erhalten Einblicke in die Praxis,

die Unternehmen bekommen frische Impulse aus

der angewandten Forschung. Die Projekte seien

indes visionär und in die Zukunft gedacht und daher

nicht unmittelbar industriell umzusetzen und

nutzbar. Das Augenmerk im Studium Industrial

Design in Wuppertal liegt auf der Lehre, kluge,

tragfähige technische Produktkonzepte zu gestalten.

Der Blick richtet sich auf die Handhabung

und das Produkterlebnis der Nutzer. Nicht außer

acht gelassen werden die Kosten und die technische

Machbarkeit, die Studenten und Studentinnen

lernen Innovationen zu entwickeln und Prozesse

im Auge zu behalten. Die Absolventen

genießen hinsichtlich ihrer technischen Kompetenz

und berufspraktischen Ausrichtung einen

hervorragenden Ruf. Neben der Entwicklung von

technischen Produkten und Produktsystemen seien

sie aufgrund ihrer transdisziplinären Position

zwischen betriebswirtschaftlichen und technischen

Inhalten in Unternehmen gefragt.

Brücken bauen

Wichtiger Impulsgeber für die Kreativbranche ist

Creative NRW, das Netzwerk aller Kreativen im

Vok Dams in Wuppertal

gehört zu

den Aushängeschildern

der Region.

Die Eventagentur

arbeitet unter anderem

für Porsche.

Studierende der Uni

Wuppertal bekommen

Gelegenheit,

das renommierte

Unternehmen kennen

zu lernen.

42 www.bvg-menzel.de


Info: Fachkräfte gesucht

Oliver Francke ist

Projektleiter bei der

Regionalagentur

Bergisches Städtedreieck.

Er beobachtet

seit langem

die Entwicklung der

Kultur- und Kreativwirtschaft.

Land. Im Auftrag des nordrhein-westfälischen

Wirtschaftsministeriums ist Creative NRW als

Kompetenzzentrum des Landes Ansprechpartner

für Beschäftigte, Unternehmen, Selbstständige, Institutionen

und Kommunen. Das Zentrum wird finanziert

aus Mitteln des Europäischen Fonds für

regionale Entwicklung und Landesmitteln. Erklärtes

Ziel ist, Brücken zwischen Kreativwirtschaft

und anderen Branchen zu bauen, Informationen

und Wissen, Kontakte und Kooperationen zu vermitteln.

Die Impulse der Kreativen für Innovationen

und Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft

sollen noch weiter verstärkt und die Rahmenbedingungen

für erfolgreiches kreatives Arbeiten stetig

verbessert werden.

In diesem Sinne wird Kreativwirtschaft nicht nur als

bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch als Innovationsmotor

für andere Branchen, als wichtiges

Element einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung

und als Partner für die Entwicklung von neuartigen,

nicht allein technikgetriebenen Lösungen gesellschaftlicher

Herausforderungen verstanden. Creative

NRW entwickelt und realisiert gemeinsam mit

Selbstständigen und Unternehmen, öffentlichen Akteuren

und Kommunen in Nordrhein Westfalen

Maßnahmen, die die Initiativen der Kreativwirtschaft

für Innovationen und Wachstum in Wirtschaft

und Gesellschaft verstärken sollen. Die Vision dabei:

„In NRW haben alle erkannt, dass keine Trennung

zwischen alter und neuer, klassischer und Kreativwirtschaft

existiert. Es gibt nur eine Wirtschaft

– und die muss kreativ sein, um Erfolg zu haben.“

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, Vok Dams, Kristina

Malis

Der im Dezember 2017 herausgegebene Monitoringbericht,

der jährlich im Rahmen der

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der

Bundesregierung erarbeitet wird, zeigt eine

insgesamt positive Entwicklung der Branche.

Mehr als eine Million Erwerbstätige,

davon 864.000 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte in mehr als 253.000 Unternehmen

erwirtschafteten 2016 einen Umsatz in

Höhe von 154,4 Mrd. Euro. Insbesondere

die steigende Zahl der Kernerwerbstätigen

und die Summe der Bruttowertschöpfung

für das Bezugsjahr 2016 setzen sich

im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen

Entwicklung deutlich positiv ab. Mit einer

Bruttowertschöpfung von 98,8 Mrd. Euro

liege die Kultur- und Kreativwirtschaft nur

noch hinter dem Maschinenbau (101,6 Mrd.

Euro) und habe andere wichtige Branchen

in Deutschland, wie die Chemische Industrie

inzwischen deutlich übertroffen.

Die Arbeitsmarktanalyse des Zentralverbands

der deutschen Werbewirtschaft

(ZAW) weist weiter positive Zahlen für die

Branche aus. Auch wenn die leicht abgeänderte

Erhebungssystematik einen direkten

Vergleich zu den Vorjahren ausschließt, zeigen

die Werte das vierte Jahr in Folge ein

Plus in allen erfassten Bereichen. Die meisten

Jobangebote entfielen auf die Agenturen

mit rund 70 Prozent. Allerdings geht es

der Branche nicht anders als anderen Wirtschaftszweigen:

Der Fachkräftemangel hat

laut ZAW auch die Werbewirtschaft ereilt,

was die Umsetzung von Projekten verzögern

könne.

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen

(GWA) vertritt die führenden Kommunikationsagenturen

Deutschlands. Deren

Geschäftsentwicklung war im letzten Jahr

stabil, jedoch schwächte sich das Umsatzwachstum

auf einen Prozentpunkt ab. Für

das laufende Geschäftsjahr werden die Aussichten

positiver bewertet. Deutlich weniger

Agenturen rechnen hier mit Einbußen. Während

die Rendite 2017 durchschnittlich bei

9,8 Prozent lag, prognostizieren die Agenturen

für das aktuelle Jahr etwa 10 Prozent.

der Bergische Unternehmer 06|18 43


IM FOKUS UNTER UNS

„Die Kunden erwarten

immer schlankere und

bessere Arbeitsabläufe“

Der digitale Wandel gewinnt auch im Mittelstand zunehmend an Bedeutung.

Denn die Erkenntnis setzt sich durch, dass Abwarten die falsche Strategie ist.

Wer dem Wettbewerb den digitalen Vorsprung überlässt, stellt sich selbst

aufs Abstellgleis und muss zusehen, wie die Konkurrenz im Markt vorbeizieht,

findet Frederik Freise von der Firma Hartmann Bürotechnik.

Herr Freise, wie hoch schätzen Sie die Bereitschaft

mittelständischer Unternehmer ein, in

die Digitalisierung zu investieren und die Herausforderungen

von Industrie 4.0 anzunehmen?

Die Unternehmerschaft im Bergischen Land

zeichnet sich durch innovative Stärke aus. Berührungsängste

mit dem digitalen Fortschritt gibt es

daher kaum. Auch wenn bei etlichen Mittelständlern

das Thema Industrie 4.0 noch nicht ganz

oben auf der To-Do-Liste steht, wird durchaus erkannt,

dass sich die Investition in zukunftssichere

Prozesstechnik und Arbeitsabläufe rechnet.

Beispielsweise durch eine verbesserte Marktposition,

eine hohe Kundenzufriedenheit, schnelles

und flexibles Handeln sowie durch ein Leistungsportfolio,

das genau auf die Bedürfnisse der Kunden

abgestimmt ist.

Was macht die digitale Transformation so

schwierig?

Die Digitalisierung der industriellen Arbeitswelt

Bei der Einführung digitaler Prozesse im Dokumentenmanagement

bietet die Firma Hartmann Bürotechnik in

Wuppertal ihren ratsuchenden Kunden aktive Unterstützung

an.

bringt vielfältige Änderungen mit sich. Nicht nur

für unsere Kunden, sondern auch für uns als Anbieter

von Produkten und Lösungen im Bereich

Workflow-Management und Netzwerkintegration

von Hard- und Software. Mit Mobile Print, Managed

Print Service und digitalem Dokumentenmanagement

aus unserem Hause sind unsere Kunden

jederzeit auf dem aktuellen Stand der Technik.

Nun geht Industrie 4.0 noch einen Schritt

über die derzeit verbreitete Technologie hinaus.

Das ist korrekt. Unter dem Schlagwort „Industrie

4.0“ werden unter anderem Vernetzung, intelligente

Systeme und Datenverfügbarkeit zusammengefasst.

Eine neue, ganz wichtige Komponente

ist dabei das Zusammenspiel von Mensch

und Maschine.

Was können Ihre Kunden konkret von Ihnen

erwarten?

Wir unterstützen unsere Kunden mit maßgeschneiderten

Lösungen in Dokumentenmanagement

und Datensicherheit. Vom eingescannten

Dokument über die Weiterverarbeitung bis hin

zur Authentifizierung und Sicherung der Daten

erstellt Hartmann Bürotechnik individuelle Konzepte,

die genau auf den Bedarf und die Ansprüche

des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind.

Diese kundenorientierte Arbeitsweise verschafft

44 www.bvg-menzel.de


Als Experte für den

Bereich Vertrieb weiß

Frederik Freise von

der Firma Hartmann

Bürotechnik was seine

Kunden von der

Digitalisierung der

Arbeitsprozesse

erwarten. Aus diesem

Grund stehen kompetente

Beratung und

Hilfe bei der Umsetzung

ganz oben auf

ihrer Agenda.

uns im Bergischen Städtedreieck ein Alleinstellungsmerkmal,

was unsere Branche betrifft.

Wo liegt der Schwerpunkt bei den Kundenwünschen?

Schneller Zugriff auf Daten und Informationen

hat oberste Priorität. Nach dem Motto „Zeit ist

Geld“ legen unsere Kunden gesteigerten Wert

auf immer schlankere und optimierte Arbeitsabläufe.

Verständlich, denn je besser die Arbeitsprozesse

gestaltet sind, umso effektiver kann der

Kunde arbeiten.

Können Sie kurz beschreiben, wie die Umwandlung

eines analogen zu einem modernen

digitalen Ablauf funktioniert?

Die Prozesse werden über die multifunktionalen

Systeme sowie über entsprechende Scanlösungen

ermöglicht. Diese kommen dann zentral beim

Kunden zum Einsatz. Auf diese Weise steht ein

einheitliches Instrumentarium zur Verfügung,

das die Voraussetzung für rationelles, effizientes

Arbeiten schafft.

Sie würden also jedem mittelständischen Unternehmer,

der den digitalen Wandel in Angriff

nehmen will, empfehlen, auf kompetente

Hilfe zu setzen?

Auf jeden Fall. Unsere Kunden können sich darauf

verlassen, von uns mit Rat und Tat unterstützt

zu werden. Um ein bestmögliches Ergebnis

zu erreichen, erstellen unsere Experten beispielsweise

eine exakte Analyse der Situation im Kundenbetrieb,

die dann als Basis für eine perfekte

Lösung dient. Dank hoher Beratungskompetenz

und kurzer Entscheidungswege sind wir in der

Lage, Kundenwünsche zeitnah zu realisieren. Ein

Vorteil, der sich gerade bei der Digitalisierung

rasch bezahlt macht.

Herr Freise, wir danken für das Gespräch

und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg

auf dem Weg in die digitale Zukunft.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: H.Hartmann bürotechnik

H. Hartmann GmbH & Co. KG

Viehhofstr. 121

42117 Wuppertal

Fon 0202 243030

Fax 0202 423055

Mail info@hartmann-gmbh.de

Net www.hartmann-gmbh.de

der Bergische Unternehmer 06|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Wer einmal hier war,

kehrt gerne wieder zurück

Zwar nicht in Strandnähe, dafür aber unweit bergischer Wälder, am ruhigen

Stadtrand von Remscheid gelegen, befindet sich das Restaurant „Marmorino“,

ein familiärer Gastronomiebetrieb mit köstlicher mediterraner Küche, griechischem

Flair und südländischer Gastlichkeit. Ein kulinarischer Kurzurlaub

für Herz und Seele.

Gastfreundschaft wird bei Inhaber Dionys

Zgouri großgeschrieben. Wer das

Marmorino (zu Deutsch: aus Marmor)

über die langgezogene Außenterrasse

an der Von-Bodelschwingh-Siedlung betritt,

wird meist vom Chef persönlich empfangen. Ein

warmherziger junger Mann, erkennbar an seinem

stets freundlichen Lächeln auf den Lippen.

„Hellas und Willkommen“, begrüßt der gelernte

Koch und lang erprobte Gastronom seine Gäste

und scheut sich nicht davor sein Sprachentalent

zur Schau zu stellen, wenn er Stammkunden anderer

Nationalitäten zu Besuch hat. Und sein Restaurant,

das Zgouri seit 2008 im Remscheider

Stadtteil Reinshagen betreibt, füllt er Woche für

Woche mit zu 90 Prozent aus Stammkundschaft.

Denn wer einmal hier war, kehrt gerne wieder

zurück.

46 www.bvg-menzel.de


Küche und Ambiente

greifen

griechische Traditionen

auf und

ermöglichen einen

kleinen Urlaub

vom Alltag.

Platz für 150 Gäste

Sein griechischer Akzent ist dem 35-jährigen Helenen

auch nach zwölf Jahren in Deutschland dankenswerterweise

geblieben. Das macht einen Besuch

im Marmorino noch viel authentischer. Doch

auch die Location lässt das Restaurant-Erlebnis zu

einem besonderen werden. Der erste Gang führt,

wie schon beschrieben, über eine langgezogene

Außenterrasse. Ein kleines Mäuerchen, auf der diverse

weiße Skulpturen den Weg säumen, trennt

den Eingang von der Terrasse ab. Eine angrenzende

Rasenfläche bietet Spielmöglichkeiten für die

kleinsten Gäste. Draußen haben bis zu 90 Personen

Platz. An sommerlichen Tagen ist es schwer, hier

einen Platz zu ergattern. „Die Außenterrasse ist

sehr beliebt“, bestätigt Zgouri. Nicht nur, weil es

herrlich schön ist, umgeben von Hecken unter freiem

Himmel die köstlichen Pfannen- und deftigen

Grillgerichte – Gyros und Bifteki, also reichlich

Fleisch – und üppigen Beilagen oder auch das eine

oder andere Fischgericht zu genießen. Familien haben

von hier auch einen guten Blick auf ihre spielenden

Kinder. Vegetarier müssen bei Marmorino

zwar nicht verhungern, haben auf der festen Speisekarte

– im Vergleich zu den Fleischgerichten –

jedoch eine geringere Auswahl. Allerdings stellt

das Personal von Zgouri für Festlichkeiten nach

Wunsch auch ein individuelles Buffet zusammen.

Speisen unter der Akropolis

Ob das romantische Dinner zu zweit, ein gemeinsames

Familienessen oder größere Feiern wie

Hochzeiten, Geburtstage oder Kommunionen und

Konfirmationen - für alle Bedürfnisse seiner Kunden

bietet das Restaurant Platz und eine wunderschöne

Kulisse für zahlreiche Erinnerungsfotos.

Für größere Feste zu beliebten Jahreszeiten sollte

frühzeitig reserviert werden. Innen ist der Name

Programm. Aus Marmor ist das Interieur zwar

nicht, aber ähnlich weiß, mit vielen steinigen Wänden

und weißen Säulen, auf denen die verschiedensten

Figuren stehen. Jedes Detail – ob Bilder

der Akropolis oder des Meeresgottes Poseidon oder

aber die Beleuchtung, teils aus Lampen im Fackeldesign

oder mit indirektem farblichen Lichtspiel –

ist hier mit Liebe ausgesucht. Vom Eingang links

befindet sich durch einen Torbogen hindurch ein

einladender Raum für kleine Gesellschaften.

Rechts vom Eingang ein größerer Saal inklusiver

kaiserlicher Empore mit weiteren Sitzplätzen. Für

die mittelgroße Gesellschaft, die es intimer mag,

bietet das Marmorino auch ein kleines Séparée.

Insgesamt haben im Restaurant bis zu 150 Personen

Platz. Fazit: Lecker Essen in einem wunderschönen

Ambiente ist im Marmorino mit herzensguten

und lebensfrohen Gastgebern garantiert.

Text& Fotos: Cristina Segovia-Buendía

Marmorino im Athen

Von-Bodelschwingh-Siedlung 1

42857 Remscheid

Fon 02191 75084

Fax 02191 5929361

Mail postmaster@marmorino-im-athen.de

Net marmorino-im-athen.de

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der Bergische Unternehmer 06|18 47


FÜR SIE ENTDECKT NEW YORK CITY

New York, die Stadt, die niemals schläft. Das tut sie tatsächlich nicht. New

York City – und hierbei insbesondere das Herzstück Manhattan – kommt nie

zur Ruhe. Nicht am Tag und nicht in der Nacht. Es gibt keinen Moment, an dem

man kein Stimmengewirr, keine Schritte auf dem Pflaster, keine Sirene eines

Polizeiwagens, der Ambulances oder der Feuerwehr hört. Und das Hupen der

rund 13.000 gelben Taxen ist sowieso allgegenwärtig. Dieses schillernde,

flimmernde, aufregende Leben gibt es wohl sonst nirgendwo auf der Welt.

48 www.bvg-menzel.de


Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

THE CITY

THAT NEVER SLEEPS

der Bergische Unternehmer 06|18 49


FÜR SIE ENTDECKT NEW YORK CITY

Ein Walk über die

Brooklyn Bridge

(Foto oben) gibt

den Blick auf die

imposante Skyline

frei.

Bewegend ist ein

Besuch am Ground

Zero, wo an jedes

einzelne Opfer der

Anschläge von 11.

September 2001

erinnert wird

(rechts oben).

Shopping satt in

Midtown Manhatten,

vor allem auf

der berühmten

Fifth Avenue

(rechts unten).

Ohne Frage: Ein Erholungsurlaub ist ein

Städtetrip in den Big Apple nicht. Viel

zu sehr ist man gefangen von der pulsierenden

Umgebung, von den vielen,

verschiedenen Kulturen, die hier leben oder als

Touristen die Stadt überfluten. Aussichtslos ist

auch die Vorstellung, binnen einer Woche die Metropole

in Gänze zu erkunden. Dafür würde ein

Jahr nicht ausreichen. Aber man kann auch eine

Kurzreise von sechs bis zehn Tagen so gestalten,

dass man vielerlei verschiedene Eindrücke mitnehmen

kann. Dazu lässt man sich treiben oder

man plant akribisch vor – beides geht.

Unterkunft Lower East side

Bei der Planung hilft ein gutes Reisebüro, das

hinsichtlich Unterbringung manche Tipps auf Lager

hat. Die „Lower East Side“ ist zum Beispiel

ein gutes Pflaster, um New York in vielerlei Facetten

zu erleben. Hier entwickelt sich ein hippes

Szeneviertel mit vielen jungen Leuten. Mini-Galerien,

coole Cafés, Designer- und Secondhand-

Läden, kleine Supermärkte, in denen sich die Waren

bis zur Decke stapeln, machen eine

interessante Mischung aus. Klar, dass hier auch

die vegane Küche eine feste Größe ist. Nirgendwo

werden Trends wohl so schnell entdeckt und entwickelt

wie in dieser faszinierenden 8,5 Millionen-Menschen-Stadt.

Bei der Hotelauswahl sollte

man darauf achten, an welcher U-Bahn-Linie die

Unterkunft liegt. Die Linie F zum Beispiel fährt

bis Brooklyn und in der anderen Richtung liegen

Times Square, Broadway, Bryant Park oder Rockefeller

Center an der Strecke - ideal, um unter

dem kollabierenden Verkehr auf den Straßen her

zu fahren und sein Ziel schnell zu erreichen. Von

der Lower Eastside ein empfehlenswerter Fußmarsch

geht durch China Town, Little Italy bis

zum 541 Meter hohen One World Trade Center.

Innehalten am Ground Zero

Wenn man auch viele Sehenswürdigkeiten in New

York gewissermaßen im Vorbeigehen mitnehmen

muss, weil die Zeit für längeres Verweilen einfach

nicht ausreicht: Am Denkmal für die annähernd

3.000 Opfer des Anschlags auf die Twin Towers

vom 11. September 2001 muss man innehalten.

Es geht gar nicht anders. Wer an den beiden, ca.

neun Meter tiefen Wasserbecken steht, die auf den

Grundflächen des Süd- und des Nordturms errichtet

wurden und an deren Rändern die Namen aller

Getöteten eingraviert sind, wird nachdenklich.

Man denkt an das nervige Prozedere der Einreise

zurück, wo man sich zwei Stunden lang durch die

Warteschlange gequält hat, um anschließend erneut

Ausweisdokumente vorzuzeigen und sich

alle Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Doch

50 www.bvg-menzel.de


mit Blick auf die Erinnerung an die vielen unschuldigen

Menschen, die an jenem Tag durch ein

barbarisches Attentat ihr Leben verloren haben,

weiß man, warum die Amerikaner seither ihr

Land so akribisch schützen. In diesem Zusammenhang

beeindruckend ein Besuch im 9/11 Memorial

Museum. Das Geschehen jenes grauenvollen

Tages wird noch einmal lebendig, mit vielen

Erinnerungsstücken, mit Fotos und multimedial.

Ein Ort des Gedenkens, gut durchdacht und mit

großer Würde konzipiert.

Naturkunde im Museum

Wer New York besucht, sollte keinesfalls einen

Besuch auf der Aussichtsplattform des Rockefeller

Center versäumen. Binnen Sekunden geht es

auf 260 Meter Höhe, wo sich dem Besucher ein

atemberauben des Panorama eröffnet. Wer „Top

of the Rock“ am Tage genossen hat, nutzt am besten

die Abendstunden, um vom Empire State

Building den Sonnenuntergang zu bestaunen. Die

Museenlandschaft der Metropole ist gigantisch,

hier sollte man vielleicht nach persönlichen Interessen

auswählen. Das American Museum of Natural

History ist eines der größten Naturkundemuseen

der Welt, gerade mit Kindern ist ein Besuch

interessant. Das „Museum of Modern Art“

(Moma) bietet eine beeindruckende Schau zeitgenössischer

Kunst. Und wer sich für die Einwanderungsgeschichte

interessiert, sollte im Tenement

Museum in der Lower Eastside vorbeischauen.

Nicht versäumen sollten New York-Reisende eine

Fahrt über den Hudson- und den East River, von

denen Manhattan umsäumt wird. Ein mitfahrender

Scout weiß viel Interessantes zu Stadt und ihren

Menschen zu berichten. Und vom Wasser

wird einmal mehr deutlich, dass die New Yorker

immer noch weiter bauen. Etliche neue Wolkenkratzer

entstehen, dass es dafür noch Platz gibt,

ist kaum zu glauben.

Shoppen auf zehn Etagen

Abends lockt das Nachtleben, eingeleitet durch

eine Theater- oder Musicalvorstellung. Alladin,

zum Beispiel, ist derzeit sehr zu empfehlen. Das

New Amsterdam Theatre ist ein historisches Theater

aus dem beginnenden 20. Jahrhundert und

bietet ein hübsches Ambiente für eine zauberhafte

Darbietung, ein traumhaft schönes Bühnenbild,

tolle Choreografien und viele Special Effects. All

dies ist nur ein winzig kleiner Abriss vieler touristischer

Aktivitäten. Der Mai als Reisezeit ist ideal,

die Wärme ist noch auszuhalten, Regen bleibt

weitgehend aus. Bleiben noch die gigantischen

Shoppingmöglichkeiten zu erwähnen. Was das

Herz begehrt – in New York wird man es finden.

Alleine im Stammhaus von Macy`s ist auf zehn

Etagen die Auswahl schier grenzenlos. Interessant

hier die Rabatte, die beispielsweise auch für

Touristen gewährt werden. Bei allem Glanz nicht

von der Hand zu weisen ist indes, dass das soziale

System nicht für jeden eine Hängematte bietet.

Obdachlose sitzen am Rand der glamourösen

Fifth Avenue und bitten um Unterstützung. Hierbei

offensichtlich kranke Menschen, Gebrechliche,

Schwangere und Alte. Ein Kontrast zum

überbordenden Konsum, wie er deutlicher nicht

sein könnte.

Text und Fotos: Stefanie Bona

Neben dem großen

Central-Park findet

man hier und da

kleine grüne Oasen

zur Entspannung,

wie hier (unten

links) im Bild

der Washington

Square Park.

New York baut weiter.

Dass es für

weitere Skyscraper

noch Platz gibt, ist

kaum zu glauben

(Foto unten).

der Bergische Unternehmer 06|18 51


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17.05.2018 HRB 28993: SG - Facility

Management GmbH, Erkrath, Waldstraße

26, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 17.01.2018.

Geschäftsanschrift: Waldstraße 26,

40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Durchführung von Gartenarbeiten,

Gebäudereinigung, Hausmeisterwein,

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Neueintragungen

15.05.2018 HRB 28989: Immo-Meile-Alleestraße

Verwaltungs GmbH,

Wuppertal, Steinbecker Meile

1, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.04.2018. Geschäftsanschrift:

Steinbecker Meile

1, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

Der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen an anderen Unternehmen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende Gesellschafterin

der Immo-Meile-Alleestraße

GmbH & Co. KG (nachfolgend „Projektgesellschaft“

genannt). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bovenkamp, Jochen, Wuppertal,

*13.02.1953; Krämer, Herbert,

Bergisch Gladbach, *09.06.1952;

Krüger, Sven, Bochum, *24.09.1972,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

15.05.2018 HRB 28989: Immo-Meile-Alleestraße

Verwaltungs GmbH,

Wuppertal, Steinbecker Meile

1, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.04.2018. Geschäftsanschrift:

Steinbecker Meile

1, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

Der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen an anderen Unternehmen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende Gesellschafterin

der Immo-Meile-Alleestraße

GmbH & Co. KG (nachfolgend „Projektgesellschaft“

genannt). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bovenkamp, Jochen, Wuppertal,

*13.02.1953; Krämer, Herbert,

Bergisch Gladbach, *09.06.1952;

Krüger, Sven, Bochum, *24.09.1972,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

16.05.2018 HRA 24700: STAHLWILLE

Holding GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Lindenallee 27, 42349 Wuppertal.

((1) Gegenstand des Unternehmens

ist im Rahmen der Funktion einer

geschäftsleitenden Holding für die

STAHLWILLE-Unternehmensgruppe,

die Gründung und der Erwerb sowie

die Beteiligung an Unternehmen, die

Veräußerung von Unternehmen und

Beteiligungen hieran, die Führung

und Entwicklung der Unternehmensgruppe

und der dieser angehörenden

Unternehmen, die Erbringung

zentraler Dienstleistungen innerhalb

der Unternehmensgruppe sowie die

Verwaltung der Beteiligungen an Unternehmen,

die Errichtung von Niederlassungen

sowie der Abschluss

von Unternehmensverträgen. Die

Gesellschaft kann Beherrschungsund

Gewinn-abführungsverträge mit

den Unternehmen abschließen, deren

Anteile sie direkt oder indirekt

hält. (2) Die Gesellschaft kann auch

andere Geschäfte betreiben und ist

zu allen Handlungen berech-tigt, die

geeignet sind oder nützlich erscheinen,

um den Zweck der Gesellschaft

und ihrer Be-teiligungsunternehmen

direkt oder indirekt zu fördern.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Lindenallee 27, 42349

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

STAHLWILLE Holding Verwaltungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28973), Für Rechtsgeschäfte

zwischen der persönlich

haftenden Gesellschafterin und

der Gesellschaft oder deren Gesellschaftern

sowie für Rechtsgeschäfte

zwischen der Gesellschaft und ihren

Gesellschaftern ist die persönlich

haftende Gesellschafterin von den

Beschränkungen der § 181 BGB befreit.

16.05.2018 HRA 24699: psi event

& catering - Dorsch und Rudolph

oHG, Erkrath, Mettmanner Straße

25, 40699 Erkrath. (Betrieb sowie

Unterhalt eines Event- und Catering-

Services). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Mettmanner

Straße 25, 40699 Erkrath.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Dorsch,

Lutz, Düsseldorf, *02.08.1967;

Rudolph, Christian, Grevenbroich,

*12.06.1986, jeweils mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

diensten, Holz- und Bautenschutz in

Gebäuden sowie Raumausstattung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gómez Menendez,

Sebastian, Erkrath, *27.07.1969,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Sánchez Ballada, Sergio, Düsseldorf,

*20.04.1970.

18.05.2018 HRB 28994: KleinPhi

UG (haftungsbeschränkt), Wülfrath,

Bleiwäsche 48, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

24.07.2017 Die Gesellschafterversammlung

vom 08.02.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1. und mit ihr die Sitzverlegung

von Hürth (bisher Amtsgericht

Köln HRB 92077) nach Wülfrath

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Bleiwäsche 48, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Unternehmensberatung,

Projekt- und Changemanagement.

Stammkapital: 1,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Gebhard, Janina,

Wülfrath, *24.03.1984, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.05.2018 HRB 28995: TAJEKS-

TRADE GmbH, Solingen, Bahnstraße

6, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.03.2018.

Geschäftsanschrift: Bahnstraße 6,

42697 Solingen. Gegenstand: Der

Großhandel mit Handy-Zubehör,

Accessoires und Schmuck, Beauty

Artikeln, Bekleidung, Fahrrädern,

Spielzeug sowie Unterhaltungselektronik,

Möbeln, Küchenmöbeln,

Haushaltbedarf, Heimtextilien,

Multimediaprodukten, Baumarktartikeln,

Sportbedarf, Schuhen,

Herren-, Damen und Kindermode

bzw. -bekleidung, Babyausstattung,

Kinderzimmer, Kinderausstattung,

Bürobedarf, Hotel & Gastronomiebedarf,

Backbedarf, Backwaren,

Bäckerei- und Konditoreibedarf.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Kabisa, Matumona

Eko, Hilden, *05.10.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.05.2018 HRB 28997: YBY Projects

UG (haftungsbeschränkt), Velbert,

Birkenstraße 45, 42549 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

29.03.2018. Geschäftsanschrift: Birkenstraße

45, 42549 Velbert. Gegenstand:

Dienstleistungen im Bereich

Informationstechnologie. Stammkapital:

3.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Przybyla, Adrian,

Velbert, *23.09.1993, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.05.2018 HRB 29000: HORVAT

GmbH, Remscheid, Kölner Str. 95

a, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.04.2018. Geschäftsanschrift:

Kölner Str. 95 a,

42897 Remscheid. Gegenstand: Die

Erbringung von Bauleistungen aller

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Horvat, Lara, Remscheid,

*15.05.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.05.2018 HRA 24702: Windpark

Hohe Geest GmbH & Co. Betriebs

KG, Mettmann, Peckhauser Straße

11, 40822 Mettmann. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Peckhauser

Straße 11, 40822 Mettmann.

Die Ökofair Energie Management

GmbH vertritt die Gesellschaft stets

einzeln, auch wenn mehrere persönlich

haftende Gesellschafter vorhanden

sind. Alle übrigen persönlich

haftenden Gesellschafter vertreten

die Gesellschaft gemeinsam mit der

persönlich haftenden Gesellschafterin

Ökofair Energie Management

GmbH. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Windpark Hohe Geest GmbH, Wanna

(Amtsgericht Tostedt HRB 110680);

Ökofair Energie Management GmbH,

Mettmann (Amtsgericht Wuppertal

HRB 26451). Der Sitz ist von Wanna

(bisher Amtsgericht Tostedt, HRA

110192) nach Mettmann verlegt.

25.05.2018 HRB 29005: W.U.R.N. UG

(haftungsbeschränkt), Remscheid,

Solinger Straße 21a, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.04.2018. Geschäftsanschrift:

Solinger Straße 21a, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Die Organisation

und Durchführung von: a)

persönliche Fachberatungen in

den Bereichen: - Ernährung, - PKV

und GKV, - ganzheitliche Medizin,

ärztliche Beratung, - Selbstversorgung,

Ökologischer Nahrungsanbau,

b) Einzelhandel mit Nahrungsergänzung,

Mineralstoffen,

Naturprodukten, Wasserfilter, Luftfilter,

Werkzeuge, Elektronische

Geräte, Küchengeräte, sonstige

Waren und Güter, c) Dienstleistungen

für private Personen. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Lienau, Alexander

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

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Hauptverwaltung

Wuppertal

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Tel. (02 02) 2 74 57-0

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Kai, Remscheid, *10.02.1978, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.05.2018 HRB 29004: LixIT GmbH,

Wuppertal, Kohlfurther Straße 22H,

42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.04.2018. Geschäftsanschrift:

Kohlfurther Straße

22H, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

Der Handel mit IT Hard- und Software

sowie ferner die Ausübung aller

mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Blaschke, Felix,

Wuppertal, *04.03.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.05.2018 HRA 24705: Media Werbeagentur

GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Samoastraße 26, 42277

Wuppertal. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Samoastraße

26, 42277 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Media Verwaltungsgesellschaft

mbH, Ennepetal (AG Hagen

HRB 6731), mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Der Sitz ist von Ennepetal

(bisher Amtsgericht Hagen, HRA

4873) nach Wuppertal verlegt.

28.05.2018 HRB 29007: Fliesen

Kirschner UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Worringer Straße 48,

42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.03.2018. Geschäftsanschrift:

Worringer Straße

48, 42119 Wuppertal. Gegenstand:

Die Planung und Durchführung von

Trockenbauarbeiten, Abbrucharbeiten,

Stemm- und Schlitzarbeiten,

Fliesenarbeiten sowie Arbeiten

des Platten- und Mosaiklegerhandwerks.

Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Kirschner, Hans-Jürgen, Wuppertal,

*03.02.1958, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.05.2018 HRB 29011: KMP Architekten

GmbH, Mettmann, Ratinger

Straße 28, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

18.05.2018. Geschäftsanschrift: Ratinger

Straße 28, 40822 Mettmann.

Gegenstand: Die Wahrnehmung der

Berufsaufgaben der Architekten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Meerkamp, Gottfried

Christoph, Mettmann, *28.02.1959,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.05.2018 HRB 29012: Gebäudereinigung

Wupper GmbH, Wuppertal,

Haspeler Schulstr. 23, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.05.2018. Geschäftsanschrift:

Haspeler Schulstr. 23, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Die Erbringung

von jeglichen Dienstleistungen im

Bereiche der Gebäudereinigung innen

und außen, der Winterdienst,

der Garten- und Landschaftsbau sowie

die Objekt- und Baustellenüberwachung.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Alici,

Mahmut, Wuppertal, *21.07.1987,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.05.2018 HRA 24707: 4P Event e.K.,

Wuppertal, Am Schliepershäuschen

4, 42115 Wuppertal. (Ausführung

von Eventveranstaltungen). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Am

Schliepershäuschen 4, 42115 Wuppertal.

Inhaber: Brückner, Andreas

Leonardo, Wuppertal, *23.07.1978.

01.06.2018 HRB 29017: IFB Rendite

Konzept GmbH, Solingen, Pfaffenberger

Weg 107, 42659 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

15.04.2010, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

16.03.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Köln (bisher Amtsgericht Köln

HRB 76074) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Pfaffenberger

Weg 107, 42659 Solingen. Gegenstand:

Vertrieb und Marketing im

Bereich der Telekommunikation und

anderer Produkte, sowie Adressengenerierung,

Aus- und Aufbau von

Franchise-Konzepten, Beteiligungen

an Firmen und Konzepten, Handel

mit Waren verschiedenster Art, Vertrieb

und Vermittlung von Heizungs-,

Kraft-Wärme-Kopplungs- und sonstigen

Energiesystemen, Forschung

und Entwicklungen von Energieund

Kraftstoffoptimierungssystemen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nicht

mehr Geschäftsführer: Marabou-

Lehmann, Samira, Köln, *15.09.1981.

Bestellt als Geschäftsführer: Özdemir,

Ozan, Solingen, *08.09.1979,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

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Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.06.2018 HRB 29018: DATALIANCE

GmbH, Wuppertal, Steinbecker Meile

1, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.05.2018. Geschäftsanschrift:

Steinbecker Meile

1, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

(1) Gegenstand des Unternehmens

ist die Beratung in allen Fragen des

Wirtschaftslebens, insbesondere

im Bereich der Unternehmensorganisation,

der Informationsverarbeitung

und des Datenschutzes, der

Organisation und Durchführung

von Compliance-Maßnahmen sowie

von Schulungs- und Seminarveranstaltungen.

(2) Die Gesellschaft

ist berechtigt zur Förderung aller

Geschäfte, die mit dem Geschäftsgegenstand

nach Absatz 1 in Zusammenhang

stehen. Die Gesellschaft

kann zu diesem Zweck auch Zweigniederlassungen

im In- und Ausland

errichten oder Tochtergesellschaften

gründen. (3) Die Gesellschaft

ist zu allen Maßnahmen berechtigt,

die dem Gesellschaftszweck

zu dienen geeignet erscheinen. (4)

Genehmigungspflichtige Tätigkeiten

sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Die Gesellschaft erbringt

keine Dienstleistung, die den rechtsund

steuerberatenden Berufen oder

Wirtschaftsprüfern vorbehalten sind.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Fuhrmann, Heiko, Scheeßel,

*15.08.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.06.2018 HRB 29020: D&M Trans

GmbH, Wuppertal, Platanenstraße

3, 42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.04.2018

mit Änderung vom 27.04.2018. Geschäftsanschrift:

Platanenstraße

3, 42119 Wuppertal. Gegenstand:

Der Betrieb eines Transportunternehmens

für Transporte bis 3,5 t

(Gewichtsangabe bezieht sich auf

das Gesamtgewicht des jeweiligen

Transportfahrzeugs, nicht auf die

Zuladung) innerhalb Europas und

der Im- und Export sowie der Handel

mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer be-

Wuppertal

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Betriebsumzüge

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Unternehmen im Bereich Informationstechnologie,

- IT-Security und

IT-Netzwerk, - Personalakquise und

Personalvermittlung, - Personalentwicklung

einschließlich Präsens

auf Börsen, Messen und Berufsausbildungseinrichtungen.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

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stellt, so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kyorcheva-Zlatanova,

Margarita, Wuppertal, *08.10.1990,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.06.2018 HRB 29019: ULDICON

GmbH, Solingen, Stübbener Straße

35, 42719 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.04.2018. Geschäftsanschrift:

Stübbener Straße

35, 42719 Solingen. Gegenstand:

Die Erbringung jeglicher Dienstleistungen

in den Bereichen: - Consulting,

- Unternehmensberatung von

… so bewegt man Maschinen



Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dibbert, Ulrich, Solingen,

*19.11.1952, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.06.2018 HRB 29024: Travel &

Events Jarrodi GmbH, Wuppertal,

Fischertal 21, 42287 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

18.05.2018. Geschäftsanschrift: Fischertal

21, 42287 Wuppertal. Gegenstand:

Der Betrieb eines Hotels,

der Verkauf von Tickets sowie die

Vermittlung und/oder Durchführung

von Reisen und Veranstaltungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: El Jaroudi, Aissa,

Wuppertal, *14.05.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

07.06.2018 HRB 29032: safeHaus

GmbH, Wuppertal, Neumarktstraße

48, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.05.2018. Geschäftsanschrift:

Neumarktstraße

48, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

Die Vermietung von Schließfächern.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Brongkoll, Dominique,

Solingen, *31.12.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

07.06.2018 HRB 29030: Exor Belle

GmbH, Wuppertal, In der Fleute

33, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.09.2017. Geschäftsanschrift:

In der Fleute 33,

42389 Wuppertal. Gegenstand: Die

Entwicklung, die Herstellung und

der Vertrieb von Lösungen im Bereich

der Automatisierung und des

Internet of Things (IoT). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder Geschäftsführer

vertritt einzeln. Geschäftsführer:

Pace, Giuseppe, Verona

/ Italien, *04.12.1970; Prein, Olaf,

Lügde, *23.01.1962, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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im Fokus: Das Gesundheitswesen im Überblick

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