Allgemeiner Info-Flyer PRG U5

infoprgu5

Hauptbahnhof

Bundestag Bundestag

Brandenburger Tor Tor

Unter Unter den Linden

Linden

Museumsinsel

Berliner Berliner Rathaus Rathaus

Alexanderplatz

Schillingstraße

Strausberger Platz Platz

Weberwiese

Frankfurter Frankfurter Tor Tor

Samariterstraße

Frankfurter Frankfurter Allee Allee

Magdalenenstraße

Lichtenberg

Friedrichsfelde

Tierpark Tierpark

Biesdorf-Süd

Elsterwerdaer Platz Platz

Wuhletal Wuhletal

Kaulsdorf-Nord

Neue Neue Grottkauer Grottkauer Straße Straße

Cottbusser Cottbusser Platz Platz

Hellersdorf Hellersdorf

Louis-Lewin-Straße

Hönow Hönow

Hauptbahnhof

Bundestag

Brandenburger Tor

Unter den Linden

Museumsinsel

Berliner Rathaus

Alexanderplatz

Schillingstraße

Strausberger Platz

Weberwiese

Frankfurter Tor

Samariterstraße

Frankfurter Allee

Magdalenenstraße

Lichtenberg

Friedrichsfelde

Tierpark

Biesdorf-Süd

Elsterwerdaer Platz

Wuhletal

Kaulsdorf-Nord

Neue Grottkauer Straße

Cottbusser Platz

Hellersdorf

Louis-Lewin-Straße

Hönow

DATEN UND FAKTEN

ZUR NEUEN U5

Länge Neubaustrecke:

Bahnhöfe:

Zeitplan:

2,2 Kilometer

Berliner Rathaus (Rotes Rathaus),

Museumsinsel, Unter den Linden

2010 symbolischer Spatenstich

2012 Beginn der Bauarbeiten

2020 Inbetriebnahme der Strecke

• Gesamtlänge der U5 nach Lückenschluss: 22 Kilometer

• Neue Verbindungen und Umsteigemöglichkeiten für

etwa 150.000 Fahrgäste täglich

• Erhebliche CO2-Einsparungen in Berlin Mitte durch bis zu 3.500

weniger Autofahrten pro Tag auf dem Boulevard „Unter den Linden“.

• Als erste U-Bahnlinie Berlins vollständig barrierefrei

U 2

WEINMEISTERSTR.

SPITTELMARKT

U

U

MUSEUMSINSEL

U 8

ROTES

RATHAUS

KLOSTERSTR.

MÄRKISCHES MUSEUM

U

U

U 2

ALEXANDERPLATZ

U

U 8

JANNOWITZBRÜCKE

HEINRICH-HEINE-STR.

U

U

SCHILLINGSTR.

U

U 5

STRAUSSBERGER PLATZ

U

IMPRESSUM

Projektrealisierungs GmbH U5

Kommunikation

Friedrichstraße 95

10117 Berlin

Für Fragen/Anmerkungen:

info@projekt-u5.de

Für mehr Informationen:

www.projekt-u5.de

Text: Projektrealisierungs GmbH U5 (PRG U5)

Titel: Römer Wildberger

Gestaltung/Satz: Bärlin Team

Fotos/Visualisierungen:

Antonio Reetz-Graudenz,

bünck + fehse, Max Dudler,

PRG U5

Stand: Januar 2018

HAUPTBAHNHOF

BUNDESTAG

BRANDENBURGER TOR

UNTER DEN LINDEN

MUSEUMSINSEL

ROTES RATHAUS

ALEXANDERPLATZ

SCHILLINGSTRASSE

STRAUSSBERGER PLATZ

WEBERWIESE

FRANKFURTER TOR

SAMARITERSTRASSE

FRANKFURTER ALLEE

MAGDALENENSTRASSE

LICHTENBERG

FRIEDRICHSFELDE

TIERPARK

BIESDORF-SÜD

ELSTERWERDAER PLATZ

WUHLETAL

KAULSDORF-NORD

NEUE GROTTKAUER STRASSE

COTTBUSSER PLATZ

HELLERSDORF

LOUIS-LEWIN-STRASSE

HÖNOW

DIE NEUE U5

Das Projekt „Lückenschluss U5“ verbindet die traditionelle

Linie U5 von Hönow bis Alexanderplatz mit der U55 zwischen

Alexanderplatz und Brandenburger Tor. Es umfasst den Bau von 2,2

Kilometern Tunnelstrecke und drei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus,

Museumsinsel sowie Unter den Linden, der neue Kreuzungsbahnhof

der Linien U5 und U6.

Durch den Lückenschluss der U5 erhalten die großen Wohngebiete

im Osten Berlins eine umsteigefreie Verbindung zur historischen

Innenstadt, zum Regierungsviertel und zum Hauptbahnhof. Ebenso

erhalten die bisher nur von der U55 erschlossenen Gebiete wie

der Hauptbahnhof und das Regierungsviertel eine durchgehende

Anbindung an das komplette U-Bahnnetz. Durch die zukünftige

Umsteigemöglichkeit zur U6 besteht zudem eine neue Verbindung

zur Nord-Süd-Achse. So wird eine Lücke in Berlins Mitte endlich

geschlossen. Ganz Berlin rückt ein Stück näher zusammen.

Mit der neuen U5 werden zudem zahlreiche neue und alte Wahrzeichen

Berlins im Schnelldurchlauf erreichbar: in 10 Minuten geht’s

vom Fernsehturm zum Reichstag. Oder Sie steigen an einem der

neuen U-Bahnhöfe aus, um dem Nikolaiviertel, dem Humboldt

Forum im Neuen Schloss oder der Museumsinsel einen Besuch

abzustatten.

U

HAUPTBAHNHOF

U55

U

BUNDESTAG

U

BRANDENBURGER TOR

MOHRENSTR.

U 2

ORANIENBURGER TOR

U

U

U 6

FRIEDRICHSTR.

U

UNTER DEN LINDEN

FRANZÖSISCHE STR.

U

U

STADTMITTE

HAUS-

U VOGTEIPLATZ

U 6


Tunnelüberprüfung vor dem Gleisbau, September 2017. Vermessungsarbeiten im U-Bahnhof Rotes Rathaus. August 2017. Blick aus dem Tunnel in die Baugrube am westl. Bahnhofskopf (Museumsinsel-West). Okt. 2017. Vom U5-Bahnsteig zum östlichen Ausgang. November 2017.

DER NEUE TUNNEL

Rund 1,6 Kilometer der insgesamt 2,2 Kilometer langen Verbindungsstrecke

zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor wurden im

Schildvortriebsverfahren von der Tunnelvortriebsmaschine (TVM)

„Bärlinde“ hergestellt. Es wurden zwei separate Tunnelröhren aufgefahren.

„Bärlinde“ war eine fahrende Fabrik, die neben dem Vortrieb

auch direkt den Tunnelrohbau fertigstellte.

Startschacht der TVM war am Marx-Engels-Forum, direkt an der Spree.

Dies hatte den Vorteil, dass nicht nur die Einzelteile der Maschine per

Schiff angeliefert werden konnten. Auch der gesamte Abraum, der

beim Tunnelvortrieb anfiel, - rund 250.000 Tonnen Boden- und Baumaterial

- wurden über Leitungen zum Marx-Engels-Forum befördert

und per Schiff abtransportiert. So konnten etwa 9.000 Lkw-Fahrten

durch Berlins Mitte vermieden werden.

„Bärlinde“ arbeitete sich von 2013 bis 2015 zweimal erfolgreich unter

der Spree und dem Spreekanal sowie dem Boulevard Unter den Linden

durch. An Spitzentagen schafften sie und die Mannschaft bis zu 20

Meter. Nach Abschluss der Tunnelauffahrt wurde „Bärlinde“ in Einzelteile

zerlegt und abtransportiert. In den Tunneln läuft nun der Gleisbau.

© Reetz-Graudenz © Reetz-Graudenz © Reetz-Graudenz © Reetz-Graudenz

ROTES RATHAUS STATION

Der U-Bahnhof Rotes Rathaus liegt direkt vor dem Berliner

Regierungssitz. Für die Gestaltung des U-Bahnhofs ist das

Berliner Büro Collignon Architektur verantwortlich. Sieben mittig

angeordnete Stützen tragen einen Großteil der Deckenlasst.

Die Stützenköpfe wirken mit ihrer Trichterform wie Pilze – diese

ovalen „Pilzkopfstützen“ sind das markante Wahrzeichen dieses

U-Bahnhofs. Inspiriert wurde die Gestaltung von dem bei archäologischen

Grabungen frei gelegten Deckengewölbe des mittelalterlichen

Berliner Rathauses. Durch die Seitenbahnsteige und

die schlanken Säulen wirkt die Bahnhofshalle offen und großzügig;

Boden und Wände werden in schwarzem und weißem

Terrazzo gestaltet.

Der U-Bahnhof Rotes Rathaus verfügt über zwei Ebenen. In der

oberen befinden sich die Bahnsteige für die neue U5, in der

unteren wird eine Kehr- und Aufstellanlage eingerichtet. Der

U-Bahnhof wurde unter einem Betondeckel errichtet, so dass

Lärm- und Staubbelastungen wesentlich verringert wurden. Der

Rohbau des U-Bahnhofs wurde 2016 abgeschlossen.

U-BAHNHOF MUSEUMSINSEL

Der U-Bahnhof Museumsinsel erstreckt sich südlich der Schlossbrücke

unter dem Spreekanal von dessen östlichem Ufer bis zum Kronprinzenpalais.

Für die Gestaltung des U-Bahnhofs ist das Büro von Professor Max

Dudler verantwortlich. Um den Bezug zu den von dem preußischen

Architekten Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) gebauten Gebäuden

der Umgebung herzustellen, ließ sich Professor Dudler von dem Bühnenbild

inspirieren, das Schinkel einst für die Inszenierung von Mozarts

Zauberflöte entworfen hatte. So mutet die gewölbte Bahnhofsdecke

in Dunkelblau mit zahllosen Lichtern wie ein Sternenhimmel an.

Angelehnt an die klassizistische Architektur der umliegenden Gebäude

wird der U-Bahnhof vollständig mit hellem Naturstein verkleidet.

Aufgrund der Lage des U-Bahnhofs ist sein Bau besonders anspruchsvoll.

Der Aushub einer offenen Baugrube ist nicht möglich. Stattdessen

wurden Baugruben an den westlichen und östlichen Bahnhofsköpfen

errichtet. Im Schutze eines 28.000 Kubikmeter großen Eiskörpers

wird der Bau der Bahnhofshalle von Osten aus im bergmännischen

Verfahren durchgeführt. Für die Vereisung waren 95 Bohrungen von 105

Metern Länge notwendig.

UNTER DEN LINDEN STATION

Der U-Bahnhof Unter den Linden ist als Umsteigebahnhof zwischen

den U-Bahnlinien 5 und 6 angelegt. Er liegt unterhalb

der Kreuzung Unter den Linden / Friedrichstraße und erstreckt

sich bis zur Charlottenstraße. Der U-Bahnhof verfügt über drei

Ebenen: Oben fährt die U6, unten die U5; dazwischen gibt es

eine Verteilerebene. Für die Gestaltung des U-Bahnhofs sind

die Architekten Ingrid Hentschel und Professor Axel Oestreich

verantwortlich. Die Architekten haben bereits den U-Bahnhof

Brandenburger Tor gestaltet und sehen den neuen U-Bahnhof

Unter den Linden mit diesem in Zusammenhang. An Materialien

werden Terrazzo und Kirchheimer Muschelkalk verwendet.

Charakteristikum des U-Bahnhofs ist die Größe und offene

Gestaltung. So wurden die 14 Meter zwischen U5-Bahnsteig

und Oberdecke nicht verfüllt, sondern eröffnen den freien

Blick auf alle drei Ebenen. Nach Herstellung der U6-Bahnsteige

wurde der Rohbau des U-Bahnhofs bei laufendem Betrieb der

U6 fertig gestellt. Im Sommer 2017 begann der Ausbau.

Länge der Tunnelröhren: 2 mal 1,6 Kilometer

„Bärlinde“:

74 Meter lang und 700 Tonnen schwer

Bohrdurchmesser: 6,7 Meter

Tübbingringe insgesamt: 2.148

Länge:

120 Meter

Tiefe:

bis 16 Meter

Bahnsteigtiefe:

7 Meter

Maße der Pilzstützenköpfe: 7 mal 9 Meter

Länge:

180 Meter

Länge:

152 Meter

Tiefe:

16 Meter

Tiefe:

bis 17 Meter

Bahnsteigtiefe:

bis 20 Meter

Bahnsteigtiefe U5:

14 Meter

Anzahl der „Sternenlichter“ an der Decke: circa 7.200

Bahnsteigtiefe U6:

5 Meter

© Reetz-Graudenz © bünck+fehse © Max Dudler © bünck+fehse

Einheben des 2. Schneidrads, März 2015. Visualisierung des finalen Bahnhofs. U-Bahnfahren unterm Sternenhimmel. Längsschnitt des Umsteigebahnhofs.

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