hallertau Magazin 2018-1

Hallertau

Lust auf Heimat. Entspannen und Geniessen: Entdecken Sie das bayerische Hopfenland! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebote, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier...

hallertau

Ausgabe 1 / 2018

Leben und Erleben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft magazin

Landpartie &

selber ernten!

Automobil-Ikonen

im Depotdrom

GUT ESSEN

Mainburg

Auf der Suche nach

Fieberklee & Knabenkraut ...

H A

L L E R

U

Alte Eiche

T A

in Pfaffenhofen an der Ilm


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Unser Titelbild:

Er ist gerne Koch und hat sich mit einem

kleinen Gasthaus einen Traum erfüllt:

Julian Vogt, Alte Eiche, Pfaffenhofen

Foto: Gabi Hartmann

Freizeit & Tourismus

16 Informationen vom Hopfenland Hallertau Tourismus e. V.

19 Ausflugstipps und Service-infos

Portrait

06 Automobil-Ikonen im Depotdrom:

In Sandelzhausen bei Mainburg

präsentieren Franz und Maria Peters die

wahrscheinlich umfangreichste Citroën-

Oldtimer-Sammlung Deutschlands

in einem ehemaligen Munitionsdepot

und einer eigens gebauten

Museumshalle!

6

Göttinnen gebunkert!

Über vier Jahrzehnte

sammelte Franz Peters

Citroëns, darunter Modelle

der legendären Deésse

(frz. Göttin). Zu sehen

im ehemaligen Munitionsdepot

Sandelzhausen bei

Mainburg. Nur im Sommerhalbjahr!

20 Serie: Biodiversitäts-Check:

Wie steht es um die Vielfalt

der Natur auf Wiesen, Äckern

und Hopfengärten in und um Mainburg?

26 Ausflug in eine heile Welt:

Im Naturgarten Schönegge darf jeder wie

im eigenen Garten Obst und Gemüse selbst

ernten. Und es gibt noch mehr: einen Hofladen,

ein Café, Ziegen, Schafe und Kaninchen

zum Streicheln, naturkundliche Führungen,

reitpädagogische Angebote und sogar einen

Kindergarten ...

Einfach mal hinfahren: Meilendorf

bei Attenkirchen im Landkreis Freising.

26

Feiern mit Kelten,

Römern oder Rockern

Sommer im Hopfenland:

Termin-Tipps auf S. 16–19

Kulinarik

32 Einkehr in Pfaffenhofen:

Julian Vogts moderne bayrische Küche

im Gasthaus Alte Eiche

34 Rezept: Topfen-Nougat-Knödel

36 Hallertauer Biere im Test

Rubriken

05 Editorial

14 Willkommen: Hallertauer Betriebe

empfehlen sich

19 Tipps & Service

39 Fotorätsel & Gewinnspiel

Landpartie: Selber Bio ernten!

In den Naturgarten von Erhard und Horst

Schönegge kann jeder kommen, um selbst zu

ernten. Ein Erlebnis, das die Seele freut

(und Bio erschwinglicher macht).

34

Süß trifft auf Himmlisch

Sein Rezept für die perfekten Nougatknödel

verrät Julian Vogt. Ausprobieren

in der eigenen Küche oder bestellen:

im Gasthaus Alte Eiche, Pfaffenhofen.

20

Mainburg, wie es blüht und summt ...

Unterwegs als Biodiversitäts-Checker

mit Bürgermeister Josef Reiser und

Umweltreferent Konrad Pöppel

IMPRESSUM:

Herausgeber, Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung, Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel.: 08168-42999-50 · www.imago87.de

Redaktion: Alexander & Maité Herzog · Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach · www.hallertau-magazin.de · redaktion@hallertau-magazin.de


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EDIToRIAl

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,

Hopfenland

Hallertau

Ingolstadt

Pörnbach

Manching

Geisenfeld

Alexander Herzog

Herausgeber

Kelheim

Weltenburg

Bad Gögging

Vohburg

Wolnzach

Kirchdorf

Aiglsbach

Freising

Abensberg

Regensburg

Bad Abbach

Siegenburg

Rottenburg a.d. Laaber

Pfeffenhausen

Hohenthann

Schrobenhausen

Au i.d. Hallertau Gammelsdorf

Pfaffenhofen

Attenkirchen

Nandlstadt Landshut

Scheyern

München

Langquaid

gerade mal Mitte Juni und wir können schon auf rund acht

Wochen Sommer, ach was: Hochsommer, zurückblicken. Nach

einem milden Winter gab der Frühling heuer nur ein kurzes

Gastspiel in der Hallertau. Man mag sich gar nicht vorstellen,

welche Temperaturen uns im Juli und August erwarten. Schön

für alle, die auch in der Ferienzeit zuhause etwas unternehmen

oder es sich einfach gut gehen lassen. Das Angebot in der

Hallertau ist vielfältig: Es gibt eine Vielzahl attraktiver

Freibäder und Badeseen, kastanienbeschattete Biergärten wie

in Haag, Au oder Ratzenhofen, ein zunehmend wachsendes

Radwegenetz und lohnende Ausflugsziele, wie z.B. die Stadt

Mainburg.

Wer sich für Oldtimer interessiert, dem sei das Museum von

Franz Peters im Mainburger Ortsteil Sandelzhausen ans Herz

gelegt: In 40 Jahren hat er die wahrscheinlich größte deutsche

Sammlung von Citroën-Fahrzeugen aufgebaut (S. 6).

Auch für Naturliebhaber hat die „Hopfen-Metropole“ an der

Abens eine Menge zu bieten: In gemeinsamen Anstrengungen

haben die Stadt und der Bund Naturschutz ökologisch wertvolle

Flächen gesichert, auf denen sich noch Restbestände

bedrohter Tier- und Pflanzenarten finden (S. 20).

Wer ohne eigenen Garten gerne selber ernten möchte, der

macht sich am besten auf den Weg nach Meilendorf bei Attenkirchen:

Im Naturgarten Schönegge finden sich viele klassische

und auch mediterrane Gemüse- und Obstsorten zum

Selberernten. Und das Beste: alles unbehandelt in Bioqualität.

Alle die Freizeitmöglichkeiten der Hallertau aufzuzeigen

sprengt natürlich den Rahmen einer Ausgabe. Wir geben

jedoch in jedem Magazin gerne entsprechende Tipps, stellen

interessante Menschen vor und weisen auf herausragende

Veranstaltungen hin. Die Fest-Saison in der Hallertau nimmt

ja gerade erst Schwung auf.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen

dieser Ausgabe und unvergessliche Sommertage in der Hallertau

Alexander Herzog

und Ihre Redaktion hallertau-Magazin

hallertau-Magazin 5


_Automobil-Ikonen_

im Depotdrom

6 hallertau-Magazin


Franz Peters sammelt automobiles Design aus Frankreich

und eröffnet in einem ehemaligen Munitionsdepot bei

Mainburg ein Museum mit erstaunlichen Exponaten.

Es ist die vermutlich umfangreichste Citroën-Sammlung

Deutschlands. Rund um die Kultfahrzeuge gibt es viel zu

entdecken und einiges zu erzählen.

hallertau-Magazin 7


Über vier Jahrzehnte hat der gebürtige

Eichstätter die Sammlung aufgebaut, um

sie nun – seit einigen Jahren bereits – in

Mainburg der Öffentlichkeit zugänglich zu

machen. Während der Sommermonate

führt er an den Wochenenden Interessierte

über das Gelände. In sämtlichen Bunkern

auf der 10 Hektar umfassenden Fläche

parken Oldtimer der Marke Citroën.

Die schönsten Modelle präsentiert Franz

Peters in einer eigens von ihm gebauten

Museumshalle. Hier können Besucher auch

Fachliteratur einsehen sowie alte Werbeplakate

und Accessoires betrachten.

Zu Beginn der Führung erklärt Franz Peters

das Logo der französischen Automarke.

Der Doppelwinkel stammt aus den Anfängen

des Automobilbauers. Im Jahre 1900

erhielt André Citroën ein Patent für schräg

verzahnte Zahnräder. Schrägverzahnung

ermöglicht die Übertragung von deutlich

höheren Kräften auf engstem Raum.

Absolute Hingucker in der Museumshalle

sind die schwarzen Limousinen mit den

gelben Scheinwerfern, die Traction Avants,

von Fachkundigen kurz „TA“ genannt („TA“

ist die Abkürzung für „Traction Avant“,

frz. „Vorderradantrieb“.) Citroën setzte

als einer der ersten Autohersteller auf

Vorderradantrieb. 1934 vorgestellt, gilt der

Traction Avant als eine der modernsten

Vorkriegsentwicklungen: durch seine

selbsttragende Karosserie war er leichter

und hatte einen tiefer liegenden Schwerpunkt

als seine Mitbewerber. Aufgrund der

hervorragenden Straßenlage wurde der

TA auch als „Gangsterlimousine“ bekannt.

Er galt als das ideale Fluchtfahrzeug

seiner Zeit.

8 hallertau-Magazin


10 hallertau-Magazin


Über Gespräche mit technisch Interessierten freut sich Sammler

Franz Peters besonders. Einer der ersten Besucher der Citroën-

Sammlung war in diesem Jahr Markus Fischaleck. Der junge

Kfz-Mechatroniker staunte nicht schlecht über die automobile

Avantgarde des letzten Jahrhunderts. In vielen Bereichen zählte

Citroën zu den technischen Pionieren. Das heute top-aktuelle

Kurvenlicht zum Beispiel feierte in Europa bereits 1968 in einem

Citroën DS Premiere. Gelenkt wurde es über einen Seilzug, der mit

der Lenkung verbunden war.

Früher bedeutete Fahrzeugtechnik vor allem Mechanik. Heute

sind integrierte mechanische, elektronische und digitaltechnische

Systeme im Einsatz. Mit der Jahrtausendwende wurde der Beruf

des Automechanikers deshalb auch umbenannt in „Mechatroniker“.

In Markus Fischalecks Kfz-Betrieb in der Marktgemeinde Au gehört

der Computer so selbstverständlich in die Werkstatt wie der Schraubenschlüssel.

Ohne lassen sich moderne Motoren nicht justieren.

Während sich Markus und Franz in Fachgespräche vertiefen, fährt

Angela Fischaleck Sohn Alexander im Kinderwagen über das weitläufige

Gelände. Wenn die Automobiltechnik sich so rasant weiterentwickelt,

wird in 17 Jahren der Führerschein für den Nachwuchs

überhaupt noch Thema sein? Vielleicht steigt die Mehrheit dann

bereits in „Selbstfahrmodelle“ ein...

Im Mainburger Ortsteil Sandelzhausen zweigt eine unscheinbare

Straße ab in den Wald. Sie führt zu einem

ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr. Sammler

Franz Peters empfängt im blauen Arbeitskittel vor einer

Halle, die als Museum seine Schätze beherbergen wird.

Es gibt viel zu tun. Noch sind seine Automobil-Preziosen

überwiegend in den 16 Bunkern auf dem weitläufigen

Gelände untergebracht. Gut gesichert durch hohe

Zäune und schwere Stahltore. Rund 130 Fahrzeuge der

französischen Kultmarke mit dem charakteristischen

Doppelwinkel-Logo hat der 64-jährige gelernte Töpfer

und Ofenbauer auf dem stillgelegten Militärgelände

zusammengetragen. Für die stilsichere Präsentation und

Verwahrung seiner restaurierten Oldtimer wurde eigens

eine klimatisierte Halle gebaut. Jeden zweiten Samstag

können sich interessierte Besucher durch die Sammlung

führen lassen.

Von der Ente bis zur Göttin

Dutzende von 2CV („Enten“), CX und DS in den

unterschiedlichsten Altersklassen stehen dicht an dicht

in seinen Hallen. Außerdem mehrere Oldtimer des

Typs Traction Avant – Limousinen mit den geschwungenen

Kotflügeln, die bis in die 50er Jahre des vorigen

Jahrhunderts gebaut wurden. Eines der Highlights ist

ein TUB, eine Konstruktion aus der Zeit vor dem Zweiten

hallertau-Magazin 11


Alle meine Enten: Wenn Herdenschutzhündin Coco

nicht mit zwei weiteren Owtscharkas im Altmühltal

Schafe hütet, dann begleitet die freundliche Hündin

Franz Peters gerne in die Museums-Werkstatt und auf

den Rundgang durch die Bunkeranlage.

Über zwei Dekaden wurden Citroën DS gebaut –

über 1,3 Millionen Fahrzeuge in unterschiedlicher

Ausstattung und Motorisierung, als Limousine,

Cabrio und Kombi.

Die Deésse (frz. Göttin) galt vielen lange als der

Inbegriff automobiler Avantgarde.

Weltkrieg und ein Vorläufer des Wellblechtrans -

porters HY. Das Nutzfahrzeug liegt Peters besonders

am Herzen – nicht zuletzt, weil der 1941er das älteste

Auto in der Sammlung ist. Zu den vielen Raritäten

der Peters-Sammlung zählen der Citroën TUB – Vorläufer

aller modernen Busse – oder die sogenannte

„Sahara-Ente“, ein Allrad-Modell mit zwei Motoren,

zwei Getrieben und zwei Tanks. Nur 694 Einheiten

wurden gebaut, überwiegend für die Verwendung von

Polizei und Militär.

Das wertvollste Fahrzeug der Sammlung ist der GS

Birotor mit Wankelmotor, von dem nur noch eine

Handvoll Fahrzeuge verblieben sind, weil Citroën die

Fahrzeuge zurückgekauft hatte, nachdem die Markteinführung

floppte. Was man bei den anderen Fahrzeugtypen

von Citroën nicht feststellen konnte: Der

als legendäres Fluchtfahrzeug aus Gangsterfilmen

bekannte Traction Avant verkaufte sich über 750.000

Mal; vom Flaggschiff des Unternehmens, dem DS

(frz. Déesse, Göttin, gesprochen De-Ess) gingen sogar

mehr als 1,3 Mio. Stück vom Band. „Ein Auto“,

schwärmt Peters, „das in den 60er und 70er Jahren

sowohl hinsichtlich Design als auch Technologie

weltweit Maßstäbe setzte.“ Citroën war einer der ersten

Hersteller, der Autos mit Vorderradantrieb baute.

Oder die spezielle Federung, für die Citroën berühmt

wurde. Sowie bewegliche Scheinwerfer, die sich der

Kurvenlage anpassten. Diese Avantgarde-Rolle war

es auch, die Peters so früh für die Marke begeisterte.

Mit 18 fuhr er den ersten 2CV und war fortan

fasziniert. Zusammen mit seiner Frau Maria bereiste

er fast ganz Europa und sammelte so fast 350.000

Kilometer auf seiner Ente. „Unverwüstlich sei dieses

Auto gewesen“, erinnert sich Peters, „und wenn doch

mal irgendetwas zu reparieren war, ging dies kinder-

12 hallertau-Magazin


Die „Ente“, der Citroën 2CV gehört zu

den kultigsten Autos aus Frankreich.

„Platz für zwei Bauern, einen Zentner

Kartoffeln, mindestens 60 km/h

schnell und nur drei Liter Verbrauch

auf 100 km“, so lauteten angeblich

die ursprünglichen Vorgaben an die

Entwicklungsabteilung von Citroën.

Der Lack ist ab: Ein Kleinlastwagen

Citroën Typ 23 aus den 50er Jahren.

In der Ausstellung steht dasselbe

Modell hochglanzpoliert in Himmelblau

und Gelb. Restauriert wird

dieser hier wohl nicht mehr werden.

Zusammen mit anderen „Unwiederbringlichen“

darf er bleiben. Als

eine Art Skulptur am Wegrand

verbreitet er den melancholischen

Zauber der Vergänglichkeit ... und

verdeutlicht gleichzeitig, wie viel

Arbeit und Aufwand die Restauration

und Erhaltung seiner Blechgenossen

erfordert.

„Das Wichtigste für einen Oldtimer-

Sammler ist nicht das Geld, sondern

der Ehepartner, der diese Leidenschaft

teilt!“, sagt Franz Peters.

Er hat Glück: Seine Frau Maria ist

ein mindestens so großer Citroën-

Fan wie er selbst. Zusammen haben

sie die Welt bereist (im Citroën,

versteht sich) und gemeinsam

treiben sie den Ausbau des Museums

in Mainburg voran.

(Foto Maité Herzog

Citroen Sammlung Peters

André-Citroën-Str. 1 · 84048 Sandelzhausen bei Mainburg

Führungen jeden 2. und 4. Samstag

während der Sommermonate

www.citroen-sammlung-peters.de

Anmeldung erwünscht per Mail citroenpeters@aol.com oder Telefon 0173 944 8512

Führungen für größere Gruppen sind außerhalb dieser Termine nach Absprache möglich.

Besichtigung des Museums mit Rollstuhl ist möglich,

eine Toilettenanlage befindet sich noch in Planung

leicht.“ Bis heute fährt er ausschließlich Citroën, einen seiner

Oldtimer natürlich, die überwiegend fahrbereit seien. Auch in

seinem früheren Unternehmen, einem Ofenbaubetrieb und

Töpferei in Freising, kamen nur Citroën-Lieferwagen zum Einsatz,

wie sie heute in den ehemaligen Munitionsbunkern stehen.

Zusammen mit all den anderen automobilen Schätzen, die

Peters in über 40 Jahren erworben und für die Nachwelt

gesichert hat. Wieviele Arbeitsstunden wohl in dieser Sammlung

stecken? Das lässt sich schwer nachvollziehen. Ebensowenig

wie die finanziellen Aufwendungen. Franz Peters sieht es

gelassen: „Das wichtigste für einen Oldtimer-Sammler ist nicht

das Geld, sondern der Ehepartner, der diese Leidenschaft teilt!“

Er hat Glück: Seine Frau Maria ist ein ebenso großer Fan der Marke

Citroën wie er selbst. Gemeinsam treibt das Ehepaar den Ausbau

des Museums voran. Inzwischen lässt sich bereits gut erkennen,

welches Besucher-Highlight hier entsteht. Die Vollendung

der neuen Halle zieht sich noch hin, weil (fast) alles in Eigenregie

ausgebaut wird. Aber vielleicht klappt es ja 2019 – zum

100. Geburtstag der Automarke Citroën!

ah/mh · Fotos: Rainer Lehmann

hallertau-Magazin 13


Willkommen!

Hallertauer Betriebe empfehlen sich ...

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Dass wir zueinanderpassen, entdecken Sie hier:

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Café findest du unter:

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INFORMATIONEN VOM HOPFENLAND HALLERTAU TOURISMUS E.V.

Hallertauer

Kulinarikwochen

In diesem Jahr beteiligen sich 25

Gastronomiebetriebe an den Hallertauer

Kulinarikwochen. Den Start

bilden die etablierten Hallertauer

Spargelwochen.

Bei den Hopfen- und Bierwochen

von August bis Mitte September

darf neben kreativen Biergerichten

und -menüs das „Original Hallertauer

Hopfenzupfermahl“ nicht

fehlen! Im Rahmen der Wildwochen

von Mitte Oktober bis November

garantieren kulinarische Klassiker sowie neue Kreationen köstlichen Wildgenuss.

Vorgestellt werden die Kulinarikwochen in der 36-seitigen Broschüre „Schmecken

& Entdecken im Hopfenland Hallertau 2018“. Zudem enthält die kostenlose

Broschüre ausgewählte „Hopfenhighlights“ und offene Hopfenerlebnisführungen

für 2018. Sie interessieren sich für Anbieter von regionalen Produkten und

Spargelhöfe? Auch diese finden Sie in der Broschüre! Die Broschüre ist bei allen

Tourist-Informationen und Gemeinden sowie bei Hopfenland Hallertau Tourismus

e.V. kostenlos erhältlich.

Wander- und Radltag auf dem Erlebnispfad „Hopfen & Bier“

Der beliebte Wander- und Radltag entlang des Erlebnispfades „Hopfen und Bier“

findet heuer am Sonntag, den 3. Juni 2018 statt. Gestartet wird von 9:30 –

14:00 Uhr am Griesplatz in Mainburg. Die Teilnahmegebühr von drei Euro (Kinder

bis zwölf Jahre sind frei) beinhaltet ein Bierkrügerl für Kostproben der regionalen

Biere entlang des Weges. Dabei kommt auch die Kultur nicht zu kurz: Das Stadtmuseum

in Mainburg, das Schloss Ratzenhofen sowie die Wallfahrtskirche St. Anton

können besichtigt werden. Für die Kinder sorgen Spielstationen entlang des Weges

für Unterhaltung und Abwechslung – ein Erlebnis für Groß und Klein. Ein Gewinnspiel

rundet den einzigartigen Tag im Herzen der Hallertau ab.

Tourismusverein in neuer Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des Vereins Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. ist umgezogen:

Die neue Adresse lautet: Münchener Vormarkt 1 - 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm. Mit

dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten präsentiert sich das Hopfenland Hallertau

nun in zentraler Lage der Öffentlichkeit.

Sonderkonditionen für Bett+Bike-Zertifizierung

Der Radtourismus in der Hallertau wird immer beliebter. Allen Beherbergungsbetrieben

in der Hallertau gewährt der ADFC bei der Aufnahme zur ADFC-Qualitäts auszeichnung

„Bett+Bike“ einen einmaligen Rabatt in Höhe von 50 % auf die Aufnahme -

gebühr. Unter dem Stichwort „Tourismus Oberbayern München e.V.“ können sich die

Betriebe bis 31.12.2018 direkt beim ADFC Bayern anmelden. Bei Interesse bitte an

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. oder an ihren Ansprechpartner im Landkreis

wenden.

Brauchtum trifft Moderne:

Kultursommer unter freiem Himmel

Im Sommer laden vielfältige Veranstaltungen im Landkreis Pfaffenhofen zu geselligem

Beisammensein und zum Erleben des Brauchtums ein. Zünftig und traditionell geht

es mitunter bei den Volksfesten zu: die heuer wohl bedeutendsten Feste sind das

70. Hallertauer Volksfest in Wolnzach mit großem, historischem Festumzug

(10.08.–20.08.), der weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Barthelmarkt

in Oberstimm / Manching (24.08.-27.08.) und die Pfaffenhofener „Wiesn“ (07.09.-

18.09.). Dem „Grünen Gold“ gedenken ebenfalls das Hopfensiegelfest am 5. August

in Geisenfeld und der Hopfazupfa-Jahrtag am 15. August in Scheyern.

Open Air ringt Dr. Jekyll ab dem 8. Juni beim Freilichttheater des Theatervereins

„s’Theaterbrettl“ beim Wasserschloss in Wolnzach mit dem Bösen. Modern und kreativ

wird es auch bei den Ainauer Kunsttagen vom 6. bis 8. Juli in Geisenfeld sowie bei

den Freiluftkonzerten mit abwechslungsreichem Programm im Kloster Scheyern und

im Prielhof.

Weitere Informationen und Veranstaltungen unter www.kus-pfaffenhofen.de






HALL

16 hallertau-Magazin

RT

TAU

ER A

KRANZ

UER

ZLF

HOPFAK K E

N L

FEST

So., 09. Sept. 2018

ab 10.30 Uhr · Au i. d. Hallerta

au

Hopfakranzlfest in Au

Am Sonntag, 09. September

2018 findet das 13. Hallertauer

Hopfakranzlfest in Au i. d. Hallertau

statt. Die attraktive Regionalmesse

rund um das „Grüne Gold“ kehrt

somit zu ihren Wurzeln zurück!

Zu dem Fest mit attraktivem Rahmenprogramm

für die ganze Familie am

Marktplatz in Au laden der Tourismusverein,

der Markt Au i. d. Hallertau

sowie Schirmherr Michael Freiherr

Beck von Peccoz herzlich ein!

© KUS Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm / Paul Ehrenreich


WasserRadlWege:

„Hopfen & Bierschleife“

Zu Beginn der Radlsaison 2018 laden WasserRadlWege

zum Radeln durch Oberbayern ein. Die Nordschleife

„Hopfen & Bier“ führt von Freising kommend über

Attenkirchen, Au i. d. Hallertau, Wolnzach und Geisenfeld durch die Hallertau in

Richtung Vohburg bzw. Ingolstadt.

Weitere Infos finden Sie unter www.oberbayern.de/wasserradlwege/nordschleife-hopfen

Die Niederbayerntour – Badehose,

Bier, Barock auf 244 km

Von der Drei-Flüsse-Stadt Passau über die Fürstenstadt Landshut zum UNESCO-

Welterbe der Stadt Regensburg. Auf einsamen Radwegen zu berühmten Klöstern

mit barocken Meisterwerken, urigen Klosterwirtschaften und Biergärten, vom

Donautal über die Hallertau zu den gewaltigen Felsen des Bayerischen Jura.

Auf diese abwechslungsreiche Radroute freuen sich nicht nur die Waden!

Weitere Infos unter www.bayerisches-thermenland.de

LANDKREIS

FREISING

GARTENSCHÄTZE

& GARTENEVENTS

im Landkreis Freising

www.kreis-freising.de

Neuer Themenflyer

„Gartenschätze

und Gartenevents“

für den Landkreis Freising

Der Trend zur Erholung in der Natur und in

Gärten hält an. Daher hat der Landkreis Freising

einen 20-seitigen Flyer „rund um den Garten“

entwickelt, in dem Gärten und Parks, wie die

bekannten Sichtungsgärten der Hochschule

Weihenstephan-Triesdorf in Freising, der heimlichen

„Rosenstadt“, sowie bezaubernde öffentliche

und private Gärten vorgestellt werden.

Zudem enthält der Flyer wichtige Events,

Ausstellungen und Veranstaltungen

zum Thema „Garten & Botanik“ in der Region.

Der Flyer ist ab sofort im Landratsamt

Freising, den Tourist-Infos und Gemeinden

oder unter tourismus@kreis-fs.de kostenlos erhältlich. Weitere Events und Ausflugstipps

unter www.kreis-freising.de (Bereich: Freizeit und Tourismus).

Landkreis Landshut

veröffentlicht neue

Freizeit-Broschüren

Der Landkreis Landshut kann mit einem

vielfältigen Freizeitangebot punkten. Zwei

Freizeit-Broschüren geben nun einen

guten Überblick über den Reichtum an

Möglichkeiten, Natur- und Kulturschätzen.

Sie zeigen, wie liebens- und lebenswert

der Landkreis Landshut ist – für alteingesessene

Bewohner ebenso wie für Zugezogene

oder Gäste. In sechs Kapiteln wird

die Freizeit-Region Landshut im 78-seitigen

Freizeitführer buchstäblich aufgeblättert:

Im Kapitel „Landschaft und Natur“ erfährt man zum Beispiel, welche

Natur-Erlebnispfade es zwischen Rottenburg a.d. Laaber und Vilsbiburg

gibt. Die Freizeitführer liegen im Landratsamt Landshut auf oder können im Online-

Shop unter: www.landkreis-landshut.de/Freizeit-Tourismus/Broschueren.aspx bestellt

werden.

Es ist wieder #rauszeit in Bayerns Herzstück!

© Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V./ Anton Mirwald

Auf dem Online-Tourenportal www.rauszeit.bayern finden Natur-, Rad- und

Wanderliebhaber über 1.000 Kilometer Rad-Erlebniswegenetz, elf Fernradwege

sowie abwechslungsreiche Wandertouren und ausgezeichnete Fern- und

Qualitätswanderwege. Ein wahrer Geheimtipp: Die Stromtreter-Abenstal-

Holledau-Tour zur Zeit der grünen Hopfenpracht – eine herrliche Tagestour durch

das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Starten Sie Ihre

Rundtour zum Beispiel in Abensberg. Tauchen Sie ein in das sanfte Hügelland der

Hallertau, bestaunen Sie die Wallfahrtskirche Allersdorf, die romanische Klosterkirche

Biburg und lassen Sie sich im Biergarten am Schloss Ratzenhofen verwöhnen.

Zurück in Abensberg erwartet alle Kunstliebhaber der weithin sichtbare Kuchlbauerturm

nach Plänen des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser sowie

das KunstHausAbensberg der Brauerei Kuchlbauer. Diese und weitere Erlebnistouren

finden Sie unter: www.rauszeit.bayern

Veranstaltungen im Hopfenland Hallertau:

03.06.: Wander- und Radltag auf dem Erlebnispfad „Hopfen und Bier“, Mainburg

09.06.: Freisinger Rosentag, Freising

17.06.: Roider-Jackl-Gedächtnissingen in Oberglaim

28.07.: 10. Hallertauer Radltag in Au, Attenkirchen, Nandlstadt und Rudelzhausen

05.08.: Hopfensiegelfest, Geisenfeld

10.-20.08.: Hallertauer Volksfest, Wolnzach

12.08.: Hopfenzupferfest, Mitterstetten (Gasthaus Kirzinger)

15.08.: Hopfenzupfajahrtag, Scheyern

17.-19.08.: Salve Abusina – Bayerns größtes Römerfest

24.-27.08.: Barthelmarkt, Oberstimm / Manching

25.-26.08.: Ernte- und Hopfazupfafest am Wimmerhof in Steinbach

07.-16.09.: Großes Freisinger Volksfest, Freising

07.-18.09.: Pfaffenhofener „Wiesn“, Pfaffenhofen

09.09.: Hopfakranzlfest, Au i. d. Hallertau

21.-25.09.: Geisenfelder Volksfest, Geisenfeld

Zu den Veranstaltungen sind Bevölkerung und Besucher herzlich eingeladen!

Weitere Infos zur Mitgliedschaft und zum Tourismusverein:

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

Münchener Vormarkt 1 · 85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm

Telefon 08441 4009-284 · info@hopfenland-hallertau.de

www.hopfenland-hallertau.de

Projektmanagement gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).

hallertau-Magazin 17


Tipps & Service – Frühjahr bis Herbst 2018

29. Juni–01. Juli

Benefiz Festival Holledau „Open Air

Empfenbach“ bei jedem Wetter!

Bands: Waiting For Summer, Rapid,

Backyard Babies, Pristine, Skyline Green,

The Strayin Sparrows, Rootz Radicals,

05. August

Keltenfest Kelheim

11:00 bis 17:00 Uhr · Besucher können in

das keltische Lagerleben eintauchen:

Grimmige Krieger, geschickte Handwerker

und herrschaftliche Damen beantworten

gerne Fragen zu ihrer Kleidung und Ausrüstung

und plaudern unterhaltsam aus

dem keltischen Nähkästchen. Auch Handwerkskünste

werden präsentiert. Es gibt

Vorführungen in Brettchenweberei, Glasperlenherstellung,

Korbflechterei, Lederverarbeitung,

Töpferei und vieles mehr.

Speziell für Kinder gibt es Spiele wie

„Wildschweinjagd“ und „Die Feinde der

Kelten“. Sie können aber auch unter Anleitung

schmieden oder mit Ton arbeiten.

Rapid

Vorträge zum Leben im ehemaligen

Kohortenkastell, Römischer Biergarten

Fr, 16–20 Uhr , Sa, 10–20 Uhr, So, 10–19 Uhr

Für Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei!

Eintritt: Erw. 8 € · ermäßigt 5 € · ab 18

Uhr 4 € · Parkplätze ohne Gebühr

Kohortenkastell Abusina, Abusinastraße 1,

93333 Neustadt a.d. Donau/Eining

Zugang mit Rollstuhl möglich (mit

Einschränkung: Gelände nicht asphaltiert)

WC, Parkplätze

Maité Herzog

Mit Ska, Balkan,

Latin, Polka, Reggae

in Empfenbach dabei:

Rapid

John Diva and the Rockets of Love,

Bavarian Squad, Sarah Ko, Reynard and

the Raven, Weiherer, The Prosecution

37 € / 3-TAGESTICKET inkl. Festival Holledau

Bierkrug 2017, inkl. Camping- und

Parkplatzgebühren; am letzten Tag:

freier Eintritt · 84048 Mainburg-Unterempfenbach


www.Festival-holledau.de

16./17. Juni

Ausstellung in der Gewölbegalerie

jeweils 14-19:00 Uhr · Katalin Kossack -

Keramik · Birgitt Wolny - Gemälde ·

Edith Einamann - Schmuck

Untereinöd 1, 84091 Attenhofen

13. Juli

Finale LAUF10! Wolnzach

Start: 17:00 Uhr in der „ARS Arena“

Wolnzach · Ziel: Hopfenmuseum · Fest

mit Livemusik Anmeldung ab 6. Juni:

www.wolnzach.de

27. Juli

Lange Nacht der Freisinger Stadtführer

ab 18:00 Uhr Tel.: 08161 545 4100

www.tourismus.freising.de

Open Air Empfenbach

Keltische Schmankerl, Livemusik.

Eintritt: 5,00 € · Ermäßigt: 2,50 € · Schüler:

2,50 € · Familien: 11,50 € Tel.: 9441

10492 · Archäologisches Museum, Lederergasse

11, Kelheim

4. August

Bergfest der Bayrischen Staatsbrauerei

Weihenstephan, Freising

im Akademiehof der Brauerei,

Kinderprogramm, Eintritt frei

12. August

Historischer Festzug zum 70. Jubiläum

des Hallertauer Volksfests

17.–19. August

Salve Abusina – Bayerns größtes

Römerfest in Bad Gögging

„Geschichte zum Anfassen“ im ehemaligen

Grenzkastell Abusina bei Bad Gögging.

Gladiatoren, Exerzier- und Marsch übungen,

Maité Herzog

Geöffnet bis zum 4. November

Vogelpark Abensberg

tägl. von 9-18:00 Uhr · mit Café und Biergarten

· Rohlstuhlgerechter Zugang

und WC www.vogelpark-abensberg.de

Geöffnet bis zum 4. November

Archäologisches Museum der Stadt

Kelheim (preisgekrönte Ausstellung)

Geöffnet Di–So 10-17:00 Uhr

www.archaeologisches-museum-kelheim.de

Vogelpark

Abensberg

08. September

Gartentage Bad Abbach

13–18:00 Uhr

Rohlstuhlgerechter Zugang

Eintritt frei · Kurpark Bad Abbach,

Kaiser-Karl V.-Allee 5

Salve Abusina!

18 hallertau-Magazin


20. September

Reinheitsgebot – Nostalgie

oder Innovationsmotor?!

Prof. Dr. Thomas Becker, Eintritt frei

19:00 Uhr Lindenkeller, Freising

13. Oktober

150 Jahre TUM - Tag der offenen Tür

Freising-Weihenstephan

www.150.tum.de

31. Oktober

Kelheimer Spitzlmarkt

8–17:00 Uhr ·120 Stände in der Innenstadt

mit einer Vielfalt an Kulinarischem

und Waren des täglichen Bedarfs.

Der „Spitzen“, ursprünglich ein Gebäck

aus Lebkuchenteig, wird in verschiedenen

Variationen angeboten.

Kelheim, Altstadt 09441 701236

Eintritt frei

WAktuelle Hinweise finden Sie in

den Veranstaltungskalendern

online:

www.hopfenland-hallertau.de

(„Aktivitäten“)

www.tourismus-landkreis-kelheim.de

(„Veranstaltungen“)

www.hallertau.info („Termine“)

www.freising.de („Veranstaltungskalender“)

Naturfreunde: Veranstaltungen des

Landschaftspflegeverbandes Kelheim

unter www.voef.de

TUM Weihenstephan stellt Forschung

vor – für Laien interessante Vorträge:

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im Landkreis

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Mainburg

Eingebettet in eine malerische, hügelige Hopfenlandschaft liegt die niederbayerische Kleinstadt Mainburg an

der Abens. Die Menschen, die hier leben und arbeiten, schätzen den Erholungswert: ob zu Fuß, mit dem Drahtesel

oder zu Pferd – gleich ist man im Grünen und kann auf den zahlreichen Rad-, Wald- und Wiesenwegen eine

vielfältige Natur genießen. Damit es so bleibt, geht die Stadt Mainburg in puncto Biodiversität mit gutem

Beispiel voran: Man will auf allen stadteigenen Flächen die Natur unterstützen und den Artenreichtum fördern.

Bürgermeister Josef Reiser (links im Bild) und Konrad Pöppel, Umweltreferent der Stadt und Vorsitzender der Ortsgruppe

Mainburg des Bund Naturschutz, berichten über die Artenvielfalt in ihrer Heimatgemeinde.


Als eine der ersten Gemeinden in Bayern hatte der Mainburger

Stadtrat 1995 ein Biotopverbundkonzept beschlossen. Erste Aktivitäten

gab es bereits zuvor: den Ankauf von Wiesenflächen an

der Abens westlich von Sandelzhausen durch die Stadt und den

Erwerb einer Quellfläche in Kleingundertshausen durch den

Bund Naturschutz. Strukturiert begonnen wurde mit einer umfangreichen

Bestandsaufnahme auf dem 64 km 2 großen Gemeindegebiet

Anfang der 90ger. Ausgelöst durch die Vorbereitungen zum

Biotopverbundsystem entstand

damals eine fachlich fundierte

Flächenpflege mit dem Ziel der

Erhaltung und Ausweitung der

noch vorkommenden Arten

durch die Beauftragung des

Landschaftspflegeverbandes

VöF im Landkreis Kelheim.

Selten: das gelbe Filzkraut

(Filago lutescens)

Auch auf der Roten

Liste: Buntes Vergissmeinnicht

(Myosotis discolor)

Auch ein wichtiges Trockenbiotop nahe dem Aignerhof wurde

in dieser Zeit durch die Stadt Mainburg erworben. Ausgehend

von Restbeständen seltener Arten verbreiteten sich diese durch

fachgerechte Pflege wieder über die gesamte Biotopfläche. Nach

Jahren des späten Mähens (nur so können Pflanzen aussamen)

mit Mähgutabtransport (zum Ausmagern der Böden) erschienen

aus noch keimfähigen Samen im Boden sogar zwei „Rote Liste

2“-Pflanzen wieder: das gelbe Filzkraut (Filago lutescens) und das

Bunte Vergissmeinnicht (Myosotis discolor).

Rankenlandschaft und Feuchtgebiete

Ein weiteres positives Beispiel für den Biotopschutz ist das optisch

sehr schöne Gebiet südlich von Sandelzhausen, in dem neben viel

Pechnelke (Lychnis viscaria) in den trockenen Hangflächen noch

ein seltener Schmetterling, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling

(Phengaris nausithous) in den Feuchtbereichen zu finden

ist. Reste der ehemaligen Hallertauer Ranken-Landschaft sind

südlich von Unterempfenbach und vor allem westlich von Meilenhofen

zu finden. Dort konnte die Stadt Nebenflächen aus der

früheren Flurbereinigung übernehmen und selbst auch Ausgleichsflächen

erwerben. Mit Pechnelke (Lychnis viscaria), Karthäuser

Nelke (Dianthus carthusianorum), Berg-Sandglöckchen

(Jasione montana), Sonnenröschen (Helianthemum nummularium)

oder Steppenlieschgras (Phleum phleoides) gibt es ein

reiches Vorkommen an heute seltenen Pflanzen. Da auf jede

Pflanzenart in etwa 10 Tierarten kommen, sind diese Flächen

auch ein Rückzugsgebiet für Schmetterlinge und Wildbienen.

3 Fragen ...

In Bayern hat der Erhalt der biologischen Vielfalt Verfassungsrang

(Art. 141). Als Bürgermeister sind Sie ja also quasi verantwortlich für

die „Vorstufe zum Paradies“ in Mainburg. Keine einfache Sache – wie

denken Sie darüber?

Der Erhalt der biologischen Vielfalt, also der Naturschutz, steht meist im Widerspruch

zur Nutzungsintensivierung in der Fläche, egal ob zusätzliches Bauland,

mehr Verkehrsinfrastruktur, Intensivierung von Landwirtschaft oder Freizeitaktivitäten.

Bei politischen Entscheidungen muss die Abwägung die Bedürfnisse

der Menschen und der Wirtschaft befrieden. Menschen und Wirtschaft müssen

aber auch zum Wohle künftiger Generationen und der Schöpfung gefordert werden.

Welche konkreten Maßnahmen plant Mainburg, im Rahmen der Biodiversitätsstrategie

in den nächsten 5 Jahren umzusetzen?

Neben den Flächen, die der Landschaftspflegeverein VöF schon vorbildlich pflegt,

haben viele Ausgleichsflächen oder „Eh-da-Flächen“ der Stadt noch Potential

für eine Bewirtschaftung mit mehr Naturschutzfokus. Dieses Potential soll gehoben

werden. Gerade im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung

(ILE) versucht die Stadt Mainburg mit den ILE-Gemeinden Aiglsbach, Attenhofen,

Elsendorf, Train und Volkenschwand Flächen vor diesem Hintergrund weiterzuentwickeln.

Sehr am Herzen liegt mir auch die Sicherung von Gewässerrandstreifen.

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, unterstütze ich immer einen Erwerb.

Ansonsten gilt es, diese hohen Ziele der Biodiversitätsstrategie bei jeder laufenden

Bauleitplanung in irgendeiner Form zu berücksichtigen und umzusetzen.

an Mainburgs Bürgermeister

Josef Reiser

Welche Umweltschutzthemen liegen Ihnen ganz persönlich

am meisten am Herzen?

Ich bin ein Insektenfreund und habe bei mir zuhause auch mehrere, selbstgebaute

Insektenhotels aufgestellt. Ich beobachte gerne das geschäftige Treiben

dort und freue mich über jede neue Generation von Wildbienen. Auch die Umweltbildung

ist mir sehr wichtig: Im Kleinen, wie ich es beobachten kann, wenn

ich eines meiner Enkelkinder aus dem Waldkindergarten abholen darf, wo eine

naturnahe Pädagogik gelebt wird. Oder im größeren Rahmen, wenn wir als Stadt

den Umweltpreis verleihen und damit eine wichtige Anstoßfunktion für den

Umweltschutz geben.

22 hallertau-Magazin


Verantwortlich für die

Vorstufe zum Paradies:

In Bayern hat der Erhalt der biologischen

Vielfalt Verfassungsrang (Art. 141).

Es gehört zu den Aufgaben von Gemeinden,

die heimischen Tier- und Pflanzenarten

und ihre notwendigen Lebensräume sowie

kennzeichnende Landschaftsbilder zu

schonen und zu erhalten und die Denk -

mäler der Natur sowie die Landschaft zu

schützen und zu pflegen.

Die Pechnelke (Lychnis viscaria)

ist eine typische Hallertauerin

Westlich von Unterwangenbach konnte ein

mächtiger Hohlweg die Flurbereinigung überstehen.

Das Artenvorkommen auf der Stadtfläche

wird seither auch durch den VöF gesichert.

Für den Feuchtgebietsbereich ist das „Landkreisbiotop“

bei Lindkirchen mit einem Großbestand

an Rasen-Segge (Carex cespitosa) zu

erwähnen. Früher hier vorkommende Arten

waren der Fieberklee (Menyanthes trifoliata)

und die Trollblume (Trollius europaeus).

Letztere ist noch in Einzelexemplaren vorhanden.

Auch seltene Vogelarten finden sich in

diesem Bereich.

Bezogen auf das gesamte Gemeindegebiet ist

trotzdem ein Rückgang an Arten festzustellen.

Heute sind Frühlingsenzian, Teufelskralle und

Orchideen nicht mehr auffindbar. Warum? Die

Gründe sind vielfältig. Ein Hauptthema ist die

immer intensivere Bewirtschaftung in der

Fläche, egal ob durch die Landwirtschaft, das

Straßennetz, die Freizeitaktivitäten oder Wohnund

Gewerbebauten. Auch die Ausbringung

von Giften, wie Neonikotinoide und „Glyphosat“,

die die Wildbienen verschwinden lassen, ist zu

nennen. Dazu kommt noch die Aufdüngung der

Naturschutzgebiet

Wambachtal

Ende der 1930er Jahren sollte das „Mittlere Wambachtal“ (nordwestlich von Mainburg) zum Naturschutzgebiet

erklärt werden. Beschrieben sind Moorwiesen am nördlichen Talhang, anschließend

ein mit Fichten bewachsenes Moor mit zahlreichen Quellen, dem gegenüber ein Nadelwaldstreifen

mit nicht mehr befahrbaren Hohlwegen und westlich anschließend ein herrlicher Hochwald mit

Fichten, Tannen und Buchen. Das Projekt ging im Krieg unter.

hallertau-Magazin 23


Auf eine Zuwanderung des Laubfroschs

(Hyla arborea) aus den nahen Vorkommen

in Volkenschwand/Rudelzhausen wird

gehofft.

Wer mehr über die Natur unmittelbar um Mainburg

erfahren will:

Konrad Pöppel, Bund Naturschutz, und Robert Hierlmeier,

Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V., veranstalten

naturkundliche Spaziergänge:

23.06.2018 Ebrantshausen

(15.00 Uhr Start Streuobstwiese Gartenbauverein)

22.07.2018 Haunsbach (Start 13.30 Kirche)

29.07.2018 Weidenwanderung Margarethenthann

(Start 14 Uhr Kirche)

Detaillierte Information im

Veranstaltungsprogramm Landschaftspflegeverband

Kelheim VöF e.V.

www.voef.de

Ein Vorkommen des Helm-Knabenkrauts

(Orchis militaris) – eine einheimische

Orchidee – mag trocken-magere Ranken

und ist ein Neufund nahe der Hohlkreppe*

Unterwangenbach.

Der Fieberklee (Menyanthes trifoliata)

mag es sumpfig. Wer ihn sieht, bitte melden.

Er ist sehr selten!

Landschaft durch Luftstickstoff und die

Entwässerung durch Drainagen und Wasserentnahmen.

Durch die letztgenannten

Entwicklungen gehen von Natur aus

magere oder feuchte Standorte verloren,

auf die viele Arten angewiesen sind.

Die meisten Menschen, so Umweltreferent

Pöppel, betrachteten die Landschaft

vorrangig im Sinne von Kulisse, die im

besten Fall als schön empfunden werde.

Der Inhalt – d.h. Tiere, Pflanzen und

deren Lebensraum – werde bei dieser Sicht

nicht wahrgenommen, bedauert der engagierte

Naturschützer. Es sei ein anderer

Blick auf die Landschaft oder den eigenen

Garten notwendig. Ein Blick, der nach

vielfältigem oder sehr speziellem Lebensraum

für unsere „Mit-Arten“ bewertet.

Die Menschheit habe heute das Wissen

und die Technik, alle Lebensformen – mit

wenigen Ausnahmen – zu vernichten, ob

wissentlich oder nicht spiele dabei keine

Rolle. Die Erhaltung der Artenvielfalt,

d.h. die Bewahrung der Schöpfung, sei

jetzt eine Sache der Freiwilligkeit, der

Moral, der ethischen Verantwortung der

Menschen. Naturerhalt ergäbe sich nicht

von selbst, sondern bedeute heute unter

anderem Rücksichtnahme auf Tiere und

Pflanzen sowie Machbarkeitsverzicht.

Fotos: Konrad Pöppel, Rainer Lehmann, Maité

Herzog · Vielen Dank an Umweltreferent

Konrad Pöppel für das uns zur Verfügung

gestellte Material.

* Hohlkreppe: sehr tiefer Fahrweg, der schon seit langer Zeit nicht mehr befahren worden ist, wie auch eine durch frühere Anschwemmungen

entstandene Feldvertiefung, deren Grund- und Seitenwände mit Sträuchern bewachsen sind.

24 hallertau-Magazin


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26 hallertau-Magazin

Erhard und Horst Schönegge


Naturgarten Schönegge:

Ausflug

in eine

heile Welt

Im Landkreis Freising gründeten zwei Brüder eine Biogärtnerei. Jeder kann hier zu jeder Zeit wie im

eigenen Garten Obst und Gemüse selbst ernten und Natur erleben. Und es gibt noch mehr: einen

Kindergarten mit einem Schulgebäude, Zelten, Spielplätzen und einem kleinen Gehege, in dem sich

die Kinder selbst um Ziegen, Schafe und Kaninchen kümmern. Hinzu kommen ein Hofladen, ein Hof-

Café, naturkundliche Führungen und reitpädagogische Angebote ...

hallertau-Magazin 27


Wenn man von Attenkirchen (Landkreis Freising)

Richtung Nandlstadt fährt und kurz vor Weihersdorf

links abbiegt, erreicht man ein kleines Tal, das

typisch ist für die Hallertauer Hügellandschaft. Hier befindet

sich der Naturgarten Schönegge, eine der ältesten Biogärtnereien

der Region. Eingebettet zwischen Pferdekoppeln auf der einen

und Gemüsefeldern sowie Gewächshäusern auf der anderen

Seite, mutet das Anwesen mit den beiden Haupthäusern aus

Holz an wie Astrid Lindgrens heile Welt von Büllerbü. Drei

Generationen der Familie Schönegge leben hier, kultivieren

Obst und Gemüse in Bio-Qualität, betreiben einen Waldkindergarten

mit Natur- und Umweltbildung, offerieren pädagogischen

Reitunterricht. 2011 wurde auf dem Hofgelände ein

Schul- und Aufenthaltsraum für junge Menschen mit erhöhtem

Hilfsbedarf eröffnet. In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe

Freising werden diese Jugendlichen hier in ihrem 1. Berufsschuljahr

ausgebildet und betreut. Naturgartengründer Erhard

Schönegge (59) ist darüber hinaus seit vielen Jahren höchst

erfolgreich in der Entwicklung von Software für Berufskollegen:

rund 20% des Lebensmittel-Online-Handels arbeitet mit

dem Schönegge-Shop-System. „Gärtner sind eben sehr vielseitige

Menschen“, betont Erhard Schönegge verschmitzt.

Dabei lautet die Maxime der Schönegges: „Über allem steht

die Sinnhaftigkeit unseres Schaffens.“ Bereits vor 35 Jahren

begannen Erhard und sein Bruder Horst (62) im Freisinger

Familienbetrieb unter dem Namen „Naturgarten Schönegge“

mit dem Bioanbau. Später kamen noch Pachtflächen im

Ampertal bei Haag hinzu. 1996 schließlich konnten die beiden

Brüder rund einen Hektar Land in Meilendorf erwerben und

dort den Neubau der Gärtnerei errichten („mit sehr viel

Eigenleistung“). „Unser Glück war die aufgeschlossene Nachbarschaft“,

erinnert sich Erhard, „so konnten wir nach und

nach weitere Flächen hinzupachten.“ Gut fünf Hektar Land

zählen heute zum Naturgarten Schönegge. Die Hälfte davon

steht für den Anbau von Obst und Gemüse zur Verfügung, der

Rest für die Pferde der Familie. Aber dazu später.

Jeder darf selbst ernten

Rund 80 verschiedene Kulturen gedeihen in Meilendorf in

absoluter Bio-Qualität: vom Kräutergarten und diversem

Gemüse über Erdbeerfelder bis hin zu so exotischen Früchten

wie Auberginen und Melonen. Der Clou: Jeder kann zu jeder

Zeit auf die Felder und seinen Bedarf wie im eigenen Garten

selbst ernten und so die Biogärtnerei hautnah erleben. Das

Ausflugserlebnis runden ein Hofladen mit Bio-Vollsortiment

ab, dessen Öffnungszeiten sukzessive ausgeweitet werden

sollen, sowie ab diesem Sommer ein kleines Hof-Café. Hauptumsatzträger

des Naturgartens, der seit Jahren eng mit der

Tagwerk-Genossenschaft und Naturland zusammenarbeitet,

ist die sogenannte Ökokiste. Wer bis 8.00 Uhr bestellt, erhält

noch am Abend des gleichen Tages die gewünschte Lieferung.

Mit diesem etablierten Direktvermarktungsweg erreichen die

Bio-Produkte der Schönegges Kunden in der gesamten

Hallertau und sogar in München. Daneben offeriert der

Naturgarten Schönegge seine Erzeugnisse auf den Wochenmärkten

in Freising und Moosburg. „Regionalität findet

zunehmend mehr Beachtung beim Verbraucher“, hat Sophia,

Erhards jüngste Tochter, beobachtet. Sie, die nach Abschluss

ihres Studiums künftig noch stärker in die verschiedenen

Geschäftsfelder eingebunden sein wird, möchte daher das

Prinzip des „offenen Hofes für Kunden“ noch deutlicher

akzentuieren: „Unser Ziel ist es, Menschen die Möglichkeit

zu geben, Bio-Gartenbau und Bio-Landwirtschaft selbst zu

erleben.“

V

» Über allem steht die Sinnhaftigkeit

unseres Schaffens «

Erhard Schönegge

Erhard Schönegge (59) ist als Gärtner und gleichzeitig in der

Entwicklung von Software für Berufskollegen tätig: rund 20%

des lebensmittel-online-Handels arbeitet mit dem Schönegge-

Shop-System. Wer nicht die Zeit hat, selbst einzukaufen, kann

auch im Naturgarten Schönegge online (oder per Telefon) bestellen.

Geliefert wird im Gebiet von München bis Pfeffenhausen.

Gut fünf Hektar land umfasst der Naturgarten Schönegge. Überwiegend

ist die Fläche gepachtet. Rund 80 verschiedene Kulturen

gedeihen in Meilendorf in absoluter Bio-Qualität: Von Kräutern

und diversen Gemüsen über Erdbeeren bis hin zu exotischen

Früchten wie Auberginen und Melonen. Im Hofladen gibt es außerdem

Eier und Mokereiprodukte, Brot, Fleisch und Wurstwaren.

28 hallertau-Magazin


www.schoenegge.de


Einen Naturkindergarten gibt es ebenfalls

auf dem Meilendorfer Areal: Mit einem

Schulgebäude, Zelten, Spielplätzen und

einem kleinen Gehege, in dem sich Ziegen,

Schafe und Kaninchen hautnah erleben lassen.

Erhard Schönegges Töchter lilian und Sophia

gründeten 2015 den Verein ERNA („Erlebnis

Naturgarten“). Mit ERNA bieten sie Naturund

Umweltbildung sowie tiergestützte

Pädagogik an. In Zusammenarbeit mit Tagwerk

und der Stadtjugendpflege Freising

werden Zeltlager, naturkundliche Führungen

für Schulklassen und reitpädagogische Angebote

offeriert.

30 hallertau-Magazin


Gemeinsam mit ihrer Schwester Lilian, Sozialpädagogin, hat

Sophia in diesem Zusammenhang auch 2015 den Verein ERNA

(„Erlebnis Naturgarten“) gegründet. Mit ERNA bieten die Schwestern

Natur- und Umweltbildung sowie tiergestützte Pädagogik an.

In Zusammenarbeit mit der Tagwerk-Genossenschaft werden Zeltlager

angeboten, über die Stadtjugendpflege Freising naturkundliche

Führungen für Schulklassen und reitpädagogische Angebote, die

„sehr gut angenommen werden“. Das gilt auch für den Naturkindergarten,

den es ebenfalls auf dem Meilendorfer Areal gibt: Mit

einem Schulgebäude, Zelten, Spielplätzen und einem kleinen

Gehege, in dem sich Ziegen, Schafe und Kaninchen hautnah erleben

lassen. Mit 23 Kindern, die vorwiegend aus der Nachbarschaft,

aber auch aus Freising kommen, ist der Naturkindergarten nahezu

ausgelastet. Gleiches gilt auch (noch) für Erhard und Horst, die die

kreativen Ideen der nächsten Generation wohlwollend begleiten,

da sie sich in naher Zukunft aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen

planen. Die Philosophie des Unternehmens ist in der Familientradition

gewahrt, weiß Horst Schönegge, „das Unternehmen

soll widerspiegeln, wie wir leben: nachhaltig, ökologisch und sozial.“

Erhard Schönegge, der neben seinem Full-Time-Job auch

noch für die Grünen im Marktgemeinderat und im Kreisrat

sitzt, hätte möglicherweise ein Vermögen machen können,

hätte er seinen Fokus ausschließlich auf die Software-Entwicklung

gesetzt. Dennoch bilanziert er sein Wirken auf und um

den Naturgarten Schönegge so: „Ich würde wohl alles wieder

so machen – die Landwirtschaft ist die Basis für unser aller

Leben.“ Von Alexander Herzog, Fotos: G. Hartmann

Erhard Schönegges Töchter: lilian (oben) und Sophia

Tipp

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Aus Totholz lässt sich eine Hecke anlegen, die dem Garten urigen Bauerngarten-

Charme gibt und vielen Insekten und auch kleinen Säugetieren einen Unterschlupf

bietet. Anfallender Gehölzschnitt wird sinnvoll genutzt und entwickelt nach einiger

Zeit ein spannendes Eigenleben. Es ist einfach: Man steckt Pfähle in zwei Reihen in

den Boden. Dazwischen stapelt man das Schnittgut. Aus dem Wall entsteht nach

einiger Zeit eine grünende, lebende und stabile Hecke. Der eigene Garten kann zur

Arche der Vielfalt werden! Anleitungen im Internet, Stichwort „Benjeshecke“ oder

„Totholzhecke“. Oder einen Gärtner fragen ...



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hallertau-Magazin 31


Seinen Traum verwirklicht hat Julian Vogt und

in Pfaffenhofen ein kleines Gasthaus übernommen.

Hier tischt er nun seine Vorstellung von moderner

bayrischer Küche auf. Kleine Karte, großer Erfolg!

Mittags mit Tempo, abends ganz entspannt.

In der urigen Gaststube sitzt es sich gut unter

großformatigen Fotografien von der Hopfenernte

anno dazumal. Im liebevoll gestalteten Hinterhof

zeugen exotische Kräuter und Gemüse vom

tiefergehenden kulinarischen Interesse des Wirts.

Die Schorle-Getränke von Bruder Benjamin gehören

auch dazu – am liebsten die Sorte mit Ingwer!

32 hallertau-Magazin


~

Einkehr in Pfaffenhofen:

Gasthaus

Alte Eiche

H A

GUT ESSEN

L L E R

U

T A

Auf mehr als 150 Jahre Geschichte

blickt dieses Gasthaus

in Pfaffenhofen bereits

zurück. Wohl nicht zufällig gleich

gegenüber dem Amtsgericht als Bierwirtschaft

begründet, nahm es dann

eine durchaus wechselvolle Entwicklung.

Vor gut einem Jahr hat es einen erneuten

augenfälligen Wandel erfahren:

Im Mai 2017 eröffnete der Pfaffenhofener

Julian Vogt die „Alte Eiche“ und hat

damit offensichtlich sehr erfolgreich eine

Lücke hinsichtlich gehobener bayerischer

Küche in Pfaffenhofen geschlossen.

„Die ersten Wochen waren gleich eine echte

Feuertaufe“, erinnert sich Vogt, denn die Besucher

der kleinen Landesgartenschau im Vorjahr

hätten das Lokal mit Wirtsgarten in der Nachbarschaft

des Ausstellungsgeländes entdeckt:

„Wir hatten alle Hände voll zu tun, dem Andrang

gerecht zu werden.“ Bis heute kommen Besucher

der Gartenschau immer wieder mal zum Essen. Für

kommende Woche hat sich eine größere Gruppe

aus dem niederbayerischen Viechtach angemeldet.

Aber längst haben auch die Pfaffenhofener (und die Hallertauer)

das gemütliche Lokal liebgewonnen. Es empfiehlt sich unbedingt

zu reservieren. Die „Alte Eiche“ hat nämlich nur 60 Sitzplätze in

dem geschmackvoll, angenehm unprätentiös eingerichteten Gastraum

und auch im verwinkelten Wirtsgarten gibt es nur Platz für

rund 100 Gäste.

Ein Start nach Maß also für den 29-jährigen Koch mit der

höchst bemerkenswerten Vita: Nach einer Kochlehre bei einem

Catering-Unternehmen in München arbeitete er zweieinhalb

Jahre in einem Schweizer Sterne-Restaurant („meine zweite

Lehre“), wurde Küchenchef im Münchner Spitzen-Restaurant

Tramin und stand schließlich neben dem Star-Koch Holger

Stromberg am Herd. Über den damaligen Chef-Koch der Deutschen

Fußballnationalmannschaft kam der leidenschaftliche Fußballer

Julian Vogt in Kontakt mit dem DFB. Seit 2014 ist er

Küchenchef der U21-Nationalmannschaft und begleitet sie zu

den Turnieren im Ausland: In Brasilien war er mit dabei sowie in

Israel und Aserbaidschan. Zuletzt bekochte Vogt die deutschen

Jungstars bei der EM in Polen. Wie das möglich ist, wenn man

„zuhause“ ein Lokal hat? Nun, Julian Vogt entstammt nicht nur

einer bekannten Gastronomen-Familie, fast alle tragen auch zum

Erfolg der „Alten Eiche“ bei: Die Eltern Hannelore und Heinrich

führten unter anderem über viele Jahre die Klosterschenke Scheyern.

Wenn Julian auf Tour ist, dann unterstützt der Vater den Koch

Marcel, mit dem Julian schon seit Strombergs Zeiten zusammenarbeitet.

Mitunter hilft auch die

Schwester aus, die natürlich ebenso mit

Gastronomie zu tun hat wie ihre beiden

Brüder.

Mit dem eigenen Restaurant habe er

sich einen Traum erfüllt, erzählt Julian,

es habe genau die richtige Größe, um

Neues auszuprobieren. Sein Angebot

bezeichnet er selbst als „nichtklassische

bayerische Küche“,

denn er interpretiert tradierte

Gerichte neu bzw. entwickelt

durchaus überraschende Kombinationen.

Auf der kleinen

Karte finden sich so Spargelrisotto

mit Entenbrust, Rehbackerl

mit Spinatködel oder

der Topfen-Nougat-Knödel

mit Beeren (s. Rezept). „Wir

wollen mit der Zeit gehen,

ohne die Klassiker zu vernachlässigen.“

Großen Wert legt Vogt darauf, dass in seiner

Küche alle Tiere immer komplett verarbeitet werden. „Bei uns

gibt es auch einen Ochsenmaulsalat oder ein Lammragout.“ Dazu

offeriert Vogt stets Gerichte für Vegetarier und Veganer. Mittags

gibt es in der Regel drei preiswerte Gerichte zur Auswahl, weil es

in der Mittagspause ja meistens schnell gehen muss. Das sei schon

typisch deutsch, dem Essen zu wenig Bedeutung beizumessen,

stellt der junge Gastronom fest: „Eigentlich möchten wir unserem

Gast Zeit geben, bewusst zu essen und auf Qualität zu achten.“

Dazu passt in der „Alten Eiche“ sehr gut, dass die Speisekarte

sämtliche Bezugsquellen für Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse und

Obst benennt. Es gehört zu Philosophie des Hauses, aufrichtig gegenüber

dem Gast zu sein, der somit genau weiß, dass die Zutaten

zu seinem Gericht ausschließlich von kleinen Lieferanten in der

Region kommen. Oder direkt aus dem eigenen Anbau. Julian und

seine Crew haben am Rande des Biergartens Hochbeete angelegt,

in denen sie ausgefallene Kräuter und seltene Gemüsesorten wie

beispielsweise Limonengurken kultivieren.

Viel Feingefühl verrät die Weinkarte: Bis auf wenige Ausnahmen

wurden ganz bewusst Weine aus der Pfalz ausgewählt, die zu

sehr vernünftigen Preisen auch im Offenausschank angeboten

werden. Die Biere stammen aus der örtlichen Urbanus-Brauerei.

Und Julians Bruder liefert verschiedene Weinschorlen (rot, weiß,

mit Ingwer, u.v.a.), die unter dem Namen „Huubert“ schon gewissen

Kultstatus erreicht haben. Ganz wie die „Alte Eiche“.

Fotos: Gabi Hartmann (gh), Maité Herzog (mh)

hallertau-Magazin 33


Rezept

mit marinierten Erdbeeren

Zubereitung:

Alle Zutaten (außer Nougat) mit einem Handrührgerät

bei mittlerer Stufe gut vermischen.

Teig für ca. 30 Min. ruhen lassen.

Nougat in 0,5 cm große Würfel schneiden.

Nach der Ruhezeit, mit einem Eiskugelportionierer, aus

dem Teig gleich große Kugeln ausstechen. Diese mit

dem gewürfelten Nougat füllen und zu Knödeln formen.

Einen Topf mit gezuckertem Wasser erhitzen und die

Knödel bei mittlerer Stufe für ca. 15–20 Minuten

simmern lassen.

Währenddessen die Erdbeeren

vierteln und in eine Schale geben. Die Erdbeeren mit

etwas Zitronensaft und Minze marinieren.

Die marinierten Erdbeeren in die Mitte eines Tellers

geben und die frisch gekochten Nougatknödel darauf

anrichten.

Anschließend mit Puderzucker und Minze garnieren.

Julian Vogt wünscht Ihnen gutes Gelingen!

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34 hallertau-Magazin


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2017:

2.151 Biere aus 46 Ländern in 60 Kategorien

Verkostung der Gewinnerbiere („Consumer’s Favourite“)

auf der BrauBeviale Nürnberg am 13.11.2018,

Preisverleihung am 14.11.2018

35 hallertau-Magazin

hallertau-Magazin 35


HALLERTAUER

BIERE

Christian Hermann, Bernhard

Nieder, Thilo Steindorf und

Alexander Herzog (v.l.n.r.) verkosten

besondere Hallertauer Biere*

In dieser Rubrik stellt das hallertau-Magazin

jeweils drei Bier-Besonderheiten vor:

z. B. besonders gehopfte, temporär

erhältliche, prämierte oder erstmals

gebraute Biere.

„Hallertauer Hopfen Cuvée“

Schloßbrauerei Herrengiersdorf

Alkohol: 4,8 Vol. · Stammwürze: 11,8

Besonderheit: Premium Pils, gebraut mit einer

Kombination von vier verschiedenen Hopfensorten

Farbe/Optik: helle, klar, goldfarben, wenig stabiler

Schaum

Geruch: hopfenaromatisch, Zitrus-Noten

Hopfenaroma: gut wahrnehmbar, Pils-typisch

adstringierend

Vollmundigkeit: schöner Körper, angenehm zu

trinken

Rezenz: frisch, prickelnd

Gesamteindruck:

ein Pils, wie ein Pils sein soll, mit angenehmer

Hopfenbittere

BEWERTUNG

„Schürzenjäger“

Hofbräuhaus Freising, Dirndl Bräu

Alkohol: 5,1 Vol. · Stammwürze: 12

Besonderheit: Indian Pale Lager-Bier, von Brauerinnen

des Hofbrauhauses hergestellt, gebraut mit

den Hopfen Tradition, Mandarina Bavaria, Citra,

Callista, hopfengestopft (= Kalthopfung)

Farbe/Optik: rötliche schimmernde Farbe, stabiler,

schöner Schaum

Geruch: ausgeprägte Hopfenaromen mit starken

Fruchtnoten, u.a. Manderine, Zitrus, Pfirsich

Hopfenaroma: durch die Kalthopfung besonders

stark ausgebildet; es dominieren die Sorten Mandarina

Bavaria und Citra mit ihren typischen Fruchtnoten

Vollmundigkeit: fruchtig, gute Drinkability, da

mag man gut und gerne noch ein weiteres trinken

Rezenz: richtig frisch, viel Kohlensäure, leicht

moussierend

Gesamteindruck:

eine sehr gelungene Komposition

BEWERTUNG

„Festivalbier“

Forschungsbrauerei Weihenstephan

Alkohol: 6,0 Vol. · Stammwürze: 13 · 50 BE

Besonderheit: Obergärig gebraut für das 5. Hallertauer

Bierfestival mit den Hallertauer Hopfen Polaris,

Ariana, Hallertauer Amarillo, englischer Ale-Hefe,

verschieden Malzsorten

Farbe/Optik: bernstein-ale-farbig, schöner feinporiger

Schaum

Geruch: schöne fruchtbetonte Hopfennoten

(von Ariana und Amarillo), typisches Ale

Hopfenaroma: stark ausgeprägt, aber sehr

angenehme Hopfenaromen und -bittere

Vollmundigkeit: sortentypische Dominanz

der Fruchtnoten aus der (späten) Hopfengabe,

gehaltvoll

Rezenz: harmonisch prickelnd, feinherber Nachtrunk

Gesamteindruck:

wieder ein spannender Vertreter der Kategorie

Festivalbier

BEWERTUNG

* Biere aus der Hallertau oder mit Hallertauer Hopfen gebraut

SKALA

Der Braumeister sollte sich Rat holen

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Ein gut trinkbares „Tafel-Bier“

Ein feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Ein herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

36 hallertau-Magazin


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gehören selbstverständlich auch der neueste Stand der Technik und die Themen der Zukunft. So setzen wir bereits zur Bestandsbeurteilung,

Flächenermittlung und Schädlingsüberwachung Drohnen ein, um unseren Pflanzern und Kunden ein Plus an Sicherheit und Effizienz zu bieten!

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37 hallertau-Magazin

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Weitere Informationen finden Sie unter: www.barthhaasgroup.com/de/unsere-pflanzer

hallertau-Magazin 37


Sonderveröffentlichung

Individueller Heizkomfort

mit dem WOLF Wärmepumpen-Center

Wärmepumpen ersetzen oder ergänzen

in Ein- und Zweifamilienhäusern immer

häufiger das klassische Konzept der

Gebäudetechnik. Im Gegensatz zu den

üblichen Heizkesseln mit Öl- oder Gasversorgung

decken diese Geräte große Teile

des Energiebedarfs umweltfreundlich mit

kostenloser Umgebungswärme ab. Das

regenerative Potenzial aus gespeicherter

Bauherren oder Modernisierer, die sich für

die Installation einer Wärmepumpe entschieden

haben, sollten deshalb beim

Beratungsgespräch mit einem Heizungsfachbetrieb

auf eine systemorientierte

Gerätebaureihe mit möglichst variablen

Leistungs- und Ausstattungsmerkmalen

achten. Der Fachbetrieb hat die Möglichkeit,

bei einem Systemspezialisten wie

verdankt ihren Namen nämlich der Tatsache,

dass sie aus zwei separaten, platzsparenden

Modulen für die Innen- und

Außenaufstellung besteht und somit jeweils

nur eine äußerst geringe Stellfläche

benötigt. Trotz der kompakten Maße sorgt

sie für ausreichend Heizungswärme und

warmes Wasser. Zum Wärmepumpencenter

wird das System durch einen – je nach

Sonnenstrahlung in Luft, Erdreich oder

Grundwasser entfaltet durch die Wärmepumpen-Technologie

genügend Leistung,

um selbst bei Minusgraden wohnlichen

Wärmekomfort zu gewährleisten. Voraussetzung

für bestmögliche Effizienz ist

jedoch, dass die Anlage mit den übrigen

gebäudetechnischen Komponenten harmoniert

und sich optimal der Wohnfläche

und der Architektur des Hauses, den

örtlichen Installationsmöglichkeiten sowie

natürlich dem Wärmebedarf und den Komfortansprüchen

der Bewohner anpasst.

38 hallertau-Magazin

z. B. dem Hersteller WOLF aus den 25

Varianten eines so genannten Wärmepumpen-Centers

die individuell passende

Kombination geeigneter Hightech-Komponenten

auszuwählen (www.wolf.eu). Im

Zentrum jedes Komplettpakets steht dann

eine Split-Luft/Wasser-Wärmepumpe, die

das begehrte Gütesiegel des Innovationspreises

Plus X Award gleich in vier Kategorien

erhalten hat: High-Quality, Design,

Funktionalität und Ökologie.

Schon dieser Gerätetyp ist ein Garant

für Flexibilität. Die Split-Wärmepumpe

Bedarf – kleineren oder größeren Warmwasserspeicher,

einen optionalen Pufferspeicher

für den späteren Abruf von

Wärmeerträgen, das vollständige Zubehör

inklusive Dämmung sowie stets durch ein

zentrales Bedienmodul für das Gesamtsystem.

Die gewählte Gerätekombination ist

dank der vorgefertigten Konfiguration und

einfacher Steckverbindungen schnell und

leicht zu installieren.

www.wolf.eu


Gewinnen Sie

einen bayerischen Abend

für zwei Personen !

Welches Gebäude zeigt unser Suchbild?

Unter allen Einsendern, die bis zum 30.10.2018 die richtige Lösung einsenden,

verlosen wir ein Menü für zwei Personen im Gasthaus „Alte Eiche“ in Pfaffenhofen

Gewinner des letzten Fotorätsels:

Unser letztes Suchbild zeigte den kleinen Turm der Hofmauer von der

Einsiedelei „Klösterl“ im Traunthal an der Donau bei Kelheim.

Hier hatte sich 1454 ein Eremit mit Waldbrüdern vom Orden des

Hl. Franziskus in einer Höhle eine Klause mit Felsenkirche errichtet.

In den Sommermonaten kann die kleine Kirche besichtigt werden und

in der Klause mit Biergarten lässt es sich schön einkehren.

Nur an Wochenenden geöffnet und nur zu Fuß erreichbar: von der

Schiffsanlegestelle Kelheim (Wöhrdplatz) Donau aufwärts Richtung

Weltenburg circa. 20 Minuten auf gut befestigtem Weg.

www.einsiedelei-kloesterl.info

Unter den Einsendern, die das Rätsel korrekt gelöst haben, wurde per Los eine Gewinnerin ermittelt: Maria

Stiglmaier hatte das Glück und darf einen bayerischen Abend mit Begleitperson im „Forstnerwirt“ in Rottenburg

a. d. Laaber genießen ( www.forstnerwirt.de ).


Einsendungen an:

redaktion@hallertau-magazin.de

(Bitte Name und Telefonnummer angeben!)

Die Auflösung gibt es dann in der nächsten

Ausgabe des hallertau-Magazins.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des hallertau-Magazins sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

hallertau-Magazin 39



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(ab € 100,– Einkauf · gültig bis 30.09.2018)

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Bahnhofstr. 9 - 84048 Mainburg · Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr

siehe auch: www.facebook.com/trachtengwandhausmainburg/

www.trachtengwand.wixsite.com/meinewebsite-1

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