Motocross Enduro Ausgabe 07/2018

mce71

Mitten in der Saison bedeutet gleichzeitig, die Modellvorstellungen 2019 stehen an. Marko Barthel machte sich im Mai auf den Weg ins italienische Malagrotta, wo auf der Heimstrecke von Multiweltmeister Tony Cairoli die neueste MX-Generation der Modelle 50 bis 450 ccm vorgestellt wurde. Dort durfte er bereits die Zweitakter 125, 150 und 250 SX sowie die Viertakter 250, 350 und 450 SX-F antesten. Mehr dazu ab Seite 18. Natürlich wollen wir euch aber auch nicht die Neuheiten, die die KTM-Enduro-Modelle betreffen, vorenthalten und berichten darüber ab Seite 26...

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Wenn das Startgatter zum finalen Kräftemessen fällt, ist die neue KTM 450 SX-F mehr als bereit,

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diese 46 kW (63 PS) starke Offroad-Waffe alles, um dich bei jedem Duell an die Spitze zu bringen.

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Foto: R. Schedl

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SCHNAPPSCHUSS

In Kegums/LV fuhr Antonio Cairoli seinen 222. MX-GP. Sein Fazit

dazu: Die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden.

Schauen wir, was die nächsten Rennen bringen

• Foto: Ray Archer


EDITORIAL

Alle Jahre wieder

Mitten in der Saison bedeutet gleichzeitig, die

Modellvorstellungen 2019 stehen an. Marko

Barthel machte sich im Mai auf den Weg ins italienische

Malagrotta, wo auf der Heimstrecke

von Multiweltmeister Tony Cairoli die neueste

MX-Generation der Modelle 50 bis 450 ccm vorgestellt

wurde. Dort durfte er bereits die Zweitakter

125, 150 und 250 SX sowie die Viertakter

250, 350 und 450 SX-F antesten. Mehr dazu ab

Seite 18.

Natürlich wollen wir euch aber auch nicht die

Neuheiten, die die KTM-Enduro-Modelle betreffen,

vorenthalten und berichten darüber ab

Seite 26.

Im Vergleichstest ließen wir diesmal das alte

Modell der KTM Freeride E-XC gegen die Neuauflage

antreten und stellten dabei unter anderem

fest, dass auch mit einem Elektromotor

Gelände genauso viel Spaß macht wie mit einem

Verbrennungsmotor. Aber lest selbst ab

Seite 30.

Betamotor hat dem bisherigen Bestseller Xtrainer

300 eine kleinere 250er-Variante zur Seite

gestellt. Alexander Stephan hat das Bike unter

die Lupe genommen und erzählt euch, ob die

Anschaffung dieses Bikes sinnvoll ist. Bericht

ab Seite 44.

Doch nun zum Racing. Zuerst die beste Nachricht.

Ken Roczen is back. Nach seinem eher

verhaltenen Saisonbeginn in Hangtown mit

dem 11. Gesamtrang (6/16), belegte er in Glen

Helen bereits den 5. Platz (3/8) und landete

beim Rennen in Thunder Valley auf dem 2. Gesamtplatz

(2/2) hinter Leader Eli Tomac. Nach

oben ist noch alles offen. Mehr dazu ab Seite 8.

Der MX-WM-Zirkus machte Halt in Kegums/

Lettland, Teutschenthal und Matterley Basin/

England. Bei allen drei Läufen setzte sich in

der MXGP-Klasse Jeffrey Herlings durch und

konnte in Matterley Basin seinen 100. Podestplatz

feiern. Ebenfalls etwas zu feiern, auch

wenn ihm sein junger Teamkollege Herlings

das Leben schwer macht, hatte Antonio Cairoli.

In Kegums fuhr der Mann mit der Startnummer

222 seinen 222. Grand Prix. Berichte ab S. 50.

Dem zweiten Lauf der ADAC-MX-Masters-Serie

in Mölln drückte abermals Max Nagl seinen

Stempel auf. Roland Edelbacher holte den Tagessieg

im ADAC MX Youngster Cup, Filip Olsson

im ADAC MX Junior Cup 125 ccm und Camden

McLellan bei den 85ern (s. Seite 60).

Bei der Enduro-WM in Tallin sorgte Brad Freeman

mit einem GP-Sieg am ersten Tag für die

größte Überraschung. Was im schönen Estland

noch alles passierte, erfahrt ihr ab Seite 74.

Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim

Lesen.

Auf dem Titel:

Beta Xtrainer 250 • Foto: Alexander Stephan

Modellvorstellung KTM 2019 • Foto: KTM

Modelle 2019

New Generation

Von 50 bis 450 ccm

SEITE 18

6

MCE

Juli '18


INHALT

Juli 2018

MODELLE 2019

18 KTM SX

26 KTM Enduro

VERGLEICHSTEST

30 KTM Freeride E-XC alt vs. neu

TEST

44 Beta Xtrainer 250

MOTOCROSS

50 WM - Kegums/LV

54 WM - Teutschenthal/D

58 WM - Matterley Basin/GB

60 DM Inter - ADAC MX Masters Mölln

64 Verbände

68 Kolumne Eddy Frech

72 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

70 Walldorf

ENDURO

74 WM - Tallin/EST

HARDENDURO

69 Kolumne: Marcel Teuchert

RUBRIKEN

6 Editorial

8 Facts

14 Supermoto St. Wendel

16 Produkte

42 Poster Tom Koch

76 Termine

78 Events

80 Standings

82 Vorschau August 2018/Impressum

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FACTS

Ken Roczen ist zurück

• Foto: Honda/Simon Cudby

AMA MX Hangtown:

Auftaktsieg für die Titelverteidiger

450er-Titelverteidiger Eli Tomac machte gleich beim Auftakt der AMA MX

Nationals mit zwei Laufsiegen klar, dass er der Mann ist, den es in dieser

Saison zu schlagen gilt. Auch in der 250er-Kategorie dominierte der amtierende

Meister Zach Osborne mit zwei 1. Rängen das Geschehen.

450 ccm: Den Holeshot in Lauf 1 sicherte sich Christian Craig. Hinter ihm

herrschte emsiges Treiben. Ende der ersten Runde lautete die Reihenfolge

Craig vor Jason Anderson, Marvin Musquin, Justin Barcia, Eli Tomac

und Ken Roczen. In der Folge wechselten sich Anderson und Musquin an

der Führungsposition ab. Tomac kämpfte sich nach und nach vor und

übernahm in der siebten Runde die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht

mehr ab. Zweiter wurde Musquin vor Barcia, der Anderson auf Platz 4

verwies. Rang 5 holte Weston Peick vor „Combackler“ Ken Roczen, der

übrigens Schnellster im Zeittraining war. Holeshotsieger Craig musste

sich hinter Blake Baggett mit dem 8. Platz begnügen.

Phil Nicoletti gewann den Holeshot in Lauf 2, fiel aber bald hinter Barcia

und Anderson zurück. Musquin rollte das Feld von Rang 7 kommend auf

und ging für eine Runde in Führung, bis ihn Tomac, der nach dem Start

an 10. Stelle lag, ablöste. Der Zieleinlauf lautete schließlich Tomac vor

Musquin und Barcia. Nach seinem guten Beginn fiel Roczen, doch noch

von seiner Verletzung gehandicapt, schließlich bis auf Rang 16 zurück.

250 ccm: Zach Osborne war der Mann des Tages in der „kleinen“ Klasse.

In beiden Läufen schaffte er es, nachdem er nach dem Start auf Platz 4

lag, innerhalb weniger Runden die Spitze zu übernehmen, die er unangefochten

bis ins Ziel hielt. Jeremy Martin, der in der Qualifikation

Schnellster gewesen war, wurde in beiden Läufen Zweiter, einmal vor

Aaron Plessinger und einmal vor Jeremy Martin.

AMA MX - 1. Lauf - Hangtown - Sacramento/CA - 19.5.2018 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1);

2. Marvin Musquin, KTM (2/2); 3. Justin Barcia, Yamaha (3/3); 4. Jason Anderson, Husqvarna

(4/6); 5. Blake Baggett, KTM (7/4); 6. Weston Peick, Suzuki (5/7); 7. Benny Bloss, KTM (10/5);

8. Christian Craig, Honda (8/8); 9. Phil Nicoletti, Suzuki (9/9); 10. Bradley Taft (11/10); 11. Ken

Roczen, Honda (6/16).

250 ccm: 1. Zach Osborne, Husqvarna (1/1); 2. Jeremy Martin, Honda (2/2); 3. Aaron Plessinger,

Kawasaki (3/4); 4. Alex Martin, KTM (7/3); 5. Justin Cooper, Yamaha (5/9); 6. Chase Sexton, Honda

(11/5); 7. Jordon Smith, KTM (8/8); 8. Joey Savatgy, Kawasaki (6/10); 9. RJ Hampshire, Honda

(10/7); 10. Garrett Marchbanks, Kawasaki (12/6).

Zwei Heatsiege für Eli Tomac

• Foto: Monster Energy Kawasaki

AMA MX Glen Helen:

Eli Tomac setzt Siegeszug fort

Auch beim MX in San Bernardino war Eli Tomac das Maß der Dinge und er

gewann beide Läufe. Ken Roczen konnte sich erneut steigern und wurde

Gesamtfünfter. Bei den 250ern setzte sich Aaron Plessinger mit zwei

Laufsiegen durch.

450 ccm: Erneuter Holeshotsieg in Lauf 1 für Christian Craig, der kurz danach

stürzte und sich dabei einen Kreuzbandriss zuzog. Die Führung

übernahm sodann Craigs Teamkollege Ken Roczen, er hielt sie bis zirka

Rennmitte. Eli Tomac startete zu diesem Zeitpunkt seinen Angriff und

zog nach mehreren Versuchen an K-Roc vorbei. Kurz vor Rennende überholte

noch Marvin Musquin und Roczen wurde Dritter. Auch in Glen Helen

forderte die lange Verletzungspause ihren Tribut.

In Lauf 2 ging der Holeshot an den amtierenden SX-Weltmeister Jason

Anderson. Hinter ihm stürzte Blake Baggett. Mehrere Fahrer konnten

nicht ausweichen. Roczen glücklicherweise schon. Er übernahm die Führung.

Aufgrund technischer Probleme musste er dann aber in die Box

und das Feld von hinten aufrollen. Er wurde letztlich Achter. Tomac machte

es spannend, ging erst kurz vor Schluss in Führung und gewann

schließlich vor Anderson und Musquin.

250 ccm: Nach seinem Auftaktsieg in Hangtown musste sich Zach Osborne

auf dem Racetrack in Glen Helen mit dem 4. Gesamtrang begnügen.

Aaron Plessinger war der Mann des Tages. Osborne hatte sich beim

Training am Daumen verletzt und war gehandicapt ins Rennen gestartet.

Im ersten Lauf wurde er hinter Plessinger noch Zweiter. Im zweiten Moto

stürzte Osborne und wurde Fünfter. Alex Martin belegte vor Jeremy Martin

den 2. Gesamtrang.

AMA MX - 2. Lauf - Glen Helen - San Bernardino/CA - 26.5.2018 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki

(1/1); 2. Marvin Musquin, KTM (2/3); 3. Jason Anderson, Husqvarna (4/2); 4. Justin Barcia, Yamaha

(6/4); 5. Ken Roczen, Honda (3/8); 6. Weston Peick, Suzuki (7/5); 7. Blake Baggett, KTM (5/9);

8. Phil Nicoletti, Suzuki (10/7); 9. Kyle Chisholm, Yamaha (11/11); 10. Cody Cooper, Honda

(16/10).

250 ccm: 1. Aaron Plessinger, Kawasaki (1/1); 2. Alex Martin, KTM (3/3); 3. Jeremy Martin, Honda

(5/2); 4. Zach Osborne, Husqvarna (2/5); 5. Joey Savatgy, Kawasaki (6/4); 6. Justin Cooper, Yamaha

(4/7); 7. RJ Hampshire, Honda (8/9); 8. Garrett Marchbanks, Kawasaki (7/10); 9. Chase Sexton,

Honda (10/8); 10. Austin Forkner, Kawasaki (13/6).

Sieger 250 ccm:

Zach Osborne

• Foto:

Simon Cudby

Zach Osborne: In Glen Helen noch Vierter,

in Thunder Valley verletzte er sich

(siehe News-Ticker nächste Seite)

• Foto: Simon Cudby

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Juli '18


AMA MX Thunder Valley:

Tomac siegt, aber Roczen is back

Eli Tomac konnte sich in Lakewood beim dritten Lauf der Saison den dritten

Sieg sichern. Viel bemerkenswerter aber war Ken Roczens Rückkehr

aufs Treppchen. Mit zwei 2. Plätzen wurde er vor Blake Baggett Zweiter.

Zweimal Zweiter: Ken Roczen

• Foto: Honda Racing

450 ccm: Bisher waren Eli Tomacs Starts immer sein Handicap, nicht so

in Lauf 1. Der Start gelang. Der Holeshot aber ging an Justin Barcia vor Tomac.

Nach zirka zehn Minuten Fahrzeit hatte sich Ken Roczen von Platz 7

auf 3 gekämpft. Doch dann stürzte Kyle Chisholm schwer und der Lauf

musste abgebrochen werden. Nach dem Re-start lagen Barcia und Tomac

auf Rang 3 und 4, während Baggett und Roczen um die Führung kämpften

(Baggett hatte sich den Holeshot gesichert, war aber bald von

Roczen überholt worden). Barcia stürzte in der ersten Runde und verlor

einige Positionen. Tomac überholte

zwischenzeitlich Baggett und

musste sich nun mit Roczen auseinandersetzen.

Nach einem zähen,

hart ausgefochtenen Fight

übernahm Tomac schließlich sieben

Minuten vor Rennende die

Führung und gab sie nicht mehr

ab. Zweiter wurde Roczen vor Baggett.

Erneuter Holeshotsieg für Barcia

in Lauf 2. Auf Platz 2 lag Roczen

vor Tomac und Baggett. Tomac

überholte Roczen, Barcia stürzte,

Tomac ebenfalls. Der Leader hieß

somit Roczen, der die Position bis

Rennmitte gegen Tomac verteidigen

konnte. Endlich wieder in

Führung liegend, schien Tomac

Probleme mit seiner Brille zu haben,

konnte die Führung aber halten.

Tomac gewann letztlich vor

Roczen und Baggett. Überglücklich war vor allem Roczen. Nach seiner

Verletzungspause war dies seit 2016 sein erster Podestplatz.

250 ccm: Die Viertelliterklasse gewann Jeremy Martin vor seinem älteren

Bruder Alex und Justin Cooper.

AMA MX - 3. Lauf - Thunder Valley - Lakewood/CO - 2.6.2018 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki

(1/1); 2. Ken Roczen, Honda (2/2); 3. Blake Baggett, KTM (3/3); 4. Marvin Musquin, KTM (4/4);

5. Benny Bloss, KTM (6/5); 6. Justin Barcia, Yamaha (5/6); 7. Weston Peick, Suzuki (7/7); 8. Phil

Nicoletti, Suzuki (8/8); 9. Dylan Merriam, Yamaha (9/10); 10. Brandon Scharer, Yamaha (14/9).

Stand (nach 3 von 12 Veranstaltungen): 1. Tomac, 150 Punkte; 2. Musquin, 122; 3. Barcia, 104;

4. Baggett, 100; 5. Roczen, 97; 6. Peick, 88; 7. Nicoletti, 75; 8. Jason Anderson, Husqvarna, 73;

9. Bloss, 73; 10. Merriam, 49.

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Honda (2/1); 2. Alex Martin, KTM (3/2); 3. Justin Cooper, Yamaha (1/8);

4. Austin Forkner, Kawasaki (7/3); 5. Jordon Smith, KTM (4/5); 6. Aaron Plessinger, Kawasaki

(6/4); 7. Chase Sexton, Honda (10/6); 8. Shane McElrath, KTM (9/9); 9. Garrett Marchbanks, Kawasaki

(8/11); 10. RJ Hampshire, Honda (13/7).

Stand (nach 3 von 12 Veranstaltungen): 1. J.Martin, 129 Punkte; 2. Plessinger, 121; 3. A.Martin,

116; 4. Zach Osborne, Husqvarna, 105; 5. Cooper, 98; 6. Smith, 77; 7. Sexton, 76; 8. Forkner, 75;

9. Marchbanks, 72; 10. Hampshire, 72.

Jason

Anderson

verletzt

Jason Anderson war beim dritten

Lauf der AMA-Nationals

nicht am Start. Der amtierende

Supercrossweltmeister Jason

Anderson hatte sich beim

Training den Fuß gebrochen

und muss voraussichtlich bis

Anfang August aussetzen. Anderson

plant, am 11. August in

Unadilla anzutreten. Wir wünschen

gute Besserung.

• Foto: Husqvarna

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Foto: Eva Szabadfi

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FACTS

Nico Koch

• Foto:

KMP-Racing

Broc Tickle • Foto: Simon Cudby

Zack Osborne • Foto: Simon Cudby

Newsticker

Broc Tickle ist arbeitslos. Nachdem auch seine B-Probe positiv auf Methylhexamin

getestet wurde, wurde er von KTM aus dem Werksteam entlassen.

Tickle bestreitet weiterhin die Einnahme +++ Husqvarna im Pech.

Auch Zach Osborne fällt aus und das für den Rest der Nationals-Saison.

Seine in Thunder Valley zugezogene Schulterverletzung (er kugelte sich

die Schulter aus und verletzte sich dabei sein Labrum an der Schulterpfanne)

wurde zwischenzeitlich operiert. Husqvarna verpflichtete kurzerhand

Phil Nicoletti als Ersatz +++ ADAC-MX-Youngster-Cup-Fahrer

Nico Koch zog sich vor der Veranstaltung in Mölln einen Kreuzbandriss

zu und musste operiert werden. Dadurch fällt er für den Rest der Outdoor-Saison

aus +++ Tim Koch sicherte sich mit zwei Laufsiegen den Gesamtsieg

bei der MX2-DM in Pflückuff +++ Das SuperMoto der Nationen

findet am 30. September in Guadassuar (Valenzia) in Spanien statt.

MXoN:

Deutsches Dream-Team in Sicht

Ken Roczen plant Start beim MXoN • Max Nagl und Henry Jacobi in Topform

• Starkes deutsches Team mit drei Top-Piloten möglich

Auch wenn es noch einige Monate dauern wird, bis die 71. Motocross-

Mannschafts-Weltmeisterschaft am 7. Oktober in Red Bud in den Vereinigten

Staaten von Amerika ausgetragen wird, gibt es aus deutscher

Sicht schon jetzt einigen Grund zur Freude. 2018 könnte nämlich ein

ähnlich starkes Team zum Motocross-Event des Jahres antreten wie 2012

in Lommel, als das deutsche Team einen historischen Sieg feiern konnte.

„Ich stehe sehr regelmäßig mit Ken Roczen in Kontakt und er hat mir fest

zugesagt, dass er dieses Jahr für unser Team antreten wird“, kann Teammanager

Wolfgang Thomas erfreut berichten. „Natürlich unter der Voraussetzung,

dass er gesundheitlich fit ist.“ Roczen gilt als einer der besten

Motocrossfahrer der Welt und konnte in den vergangenen Jahren verletzungsbedingt

oder aus organisatorischen Gründen nicht beim Motocross

der Nationen starten. Eine Rückkehr des Superstars ins deutsche

Team wäre eine enorme Verstärkung der Mannschaft und würde die Aussichten

auf einen der vorderen Plätze deutlich erhöhen.

Der Thüringer musste zuletzt mit zwei sehr schweren Verletzungen

kämpfen, die ihn zu einer fast zweijährigen Pause zwangen. „Ich hatte

eine ziemlich schwere Zeit und kann auch im Moment noch nicht

schmerzfrei fahren“, schildert der 24-Jährige seine Situation. Wenn

Roczen körperlich fit ist, wird er im Herbst für das deutsche Team in Red

Bud starten.

„Ich hoffe sehr, dass unsere deutschen Fahrer alle verletzungsfrei bleiben“,

betont Wolfgang Thomas. „Nach derzeitigem Stand stellt sich

dann die Frage nach der Auswahl der drei gesetzten Fahrer gar nicht.

Max Nagl und Henry Jacobi fahren zurzeit beide ganz vorne in der Weltmeisterschaft

mit. In dieser Verfassung qualifizieren sie sich quasi von

selbst für unser deutsches Team in Red Bud. Mit Ken, Max und Henry in

guter Form und ohne Verletzungen hätten wir ein Team am Start, das sicher

ähnlich stark wäre wie die Siegermannschaft von 2012. Deshalb

heißt es Daumen drücken, dass alle gesund bleiben!“

„Ansonsten haben wir glücklicherweise auch noch einige weitere Kandidaten,

die für einen Start bei der Mannschafts-WM in Frage kommen“,

schildert Thomas die erfreuliche Situation. „Diesbezüglich möchte ich

im Moment noch gar keine Namen nennen. Aber die Jungs, um die es

geht, wissen Bescheid, dass sie bei mir auf der Liste stehen. Erfreulicherweise

stellen sich derzeit wieder mehr deutsche Nachwuchspiloten

der internationalen Konkurrenz. Eine Entwicklung, die ich sehr begrüße,

denn wer ganz vorne mitfahren will, muss regelmäßig gegen die Besten

der Welt antreten.“

• Text u. Foto unten: ADAC Motorsport; Foto Roczen: FOX Octopi Media

Henry Jacobi

und Max Nagl

Tim Koch

• Foto: KTM Sarholz

Ken Roczen

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MCE

Juli '18


JUSTIN HILL

L

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FACTS

Grüne Hölle: Sieger Graham Jarvis vor

dem zweitplatzierten Jonny Walker

• Foto: Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Graham Jarvis gewinnt

Erzbergrodeo Red Bull

Hare Scramble

Auch 2018 wurde das Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble seinem Ruf

als härtestes Xtreme Endurorennen der Welt gerecht. Der Kampf gegen

den eisernen Berg brachte am Sonntag selbst die Weltbesten der Szene

erneut an ihre Grenzen, nur 23 Fahrer erreichten im vorgegebenen Zeitfenster

von vier Stunden das Ziel. Der Brite Graham Jarvis raste in einer

Rekordzeit von 2 Stunden und 6 Minuten nach einem extrem spannenden

Rennen zum Sieg, dicht gefolgt von Jonny Walker und Manuel Lettenbichler.

Dieter Rudolf finishte als bester Österreicher mit einem hervorragenden

11. Platz. ServusTV und Red Bull TV lieferten spektakuläre Live-

Bilder vom „Berg aus Eisen“.

Die 24. Erzbergrodeo-Ausgabe bot vier Tage spektakuläre Zweiradaction

und gipfelte am Sonntag im Höhepunkt, dem legendären Erzbergrodeo

Red Bull Hare Scramble. Zum Aufwärmen brachten die Dakar-Helden

Matthias Walkner, Laia Sanz und der 13-malige Dakar-Gewinner Stéphane

Peterhansel mit einem spektakulären Showrun das Startgelände

zum Beben. Um Punkt 14:30 Uhr schwenkte Organisator Karl Katoch

dann die Startflagge für die schnellsten 500 der insgesamt mehr als

1700 Teilnehmer, die sich über den Blakläder Iron Road Prolog für das

World Xtreme Enduro Supreme qualifiziert hatten.

Trotz perfektem Wetter zeigte sich der Erzberg auch 2018 wieder von seiner

härtesten Seite. Die 33 Kilometer lange Strecke stellte aufgrund extremer

Steilauffahrten, riesiger Geröllfelder und rutschiger Waldpassagen

selbst die weltbesten Rider auf eine harte Probe. Die vielen kräfteraubenden

und oft scheinbar unüberwindbaren Streckenabschnitte wie

Badewanne, Machine, Carl’s Dinner, Dynamite und die bei den Fahrern

besonders gefürchtete „Grüne Hölle“ forderten die Teilnehmer aufs

Höchste und brachten viele von ihnen an ihre körperlichen und mentalen

Grenzen. Nach dem Start übernahm zunächst der fünffache Erzbergrodeo-Gewinner

und heiße Titelanwärter Taddy Blazusiak die Führung des

hochkarätigen Teilnehmerfeldes vor Jonny Walker, Billy Bolt und Manuel

Lettenbichler. Nach wenigen Kilometern schlug dann aber die Stunde

des deutschen Jungtalents und Lettenbichler übernahm die Spitze – und

gab sie bis ins Carl’s Dinner nicht mehr ab. Der 20-jährige Sohn von Andreas

Lettenbichler konnte lange Zeit dem Druck von Bolt, Walker und

Jarvis standhalten und das Tempo an der Spitze kontrollieren.

Im Streckenabschnitt „Grüne Hölle“ wurde es dann richtig spannend:

Lettenbichler und Bolt hatten beide Schwierigkeiten in diesem Abschnitt

und halfen sich gegenseitig. Mit vereinten Kräften schafften die beiden

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MCE

Juli '18

es, Lettenbichlers Maschine aus dem scheinbar unmöglich schaffbaren

Streckenteil herauszuschieben. Auch Lettenbichler bewies Sportsgeist

und gab seine Führung auf, um Bolt aus der Grünen Hölle zu helfen. Bolt

hatte weiterhin Probleme, konnte jedoch gemeinsam mit Wade Young

schlussendlich die Grüne Hölle bezwingen. Währenddessen übernahm

Graham Jarvis die Führung und raste souverän zum Sieg. Der Brite holte

sich mit einer Wahnsinnszeit von 2:05:59 seinen vierten Erzbergrodeo-

Red-Bull-Hare-Scramble-Titel und bekam die Siegerfahne von Karl Katoch

überreicht. 41 Sekunden nach ihm erreichte dann der dreifache

Red-Bull-Hare-Scramble-Sieger Jonny Walker das Ziel in der Erzbergrodeo

Arena. Als Dritter holte sich Manuel Lettenbichler seinen schwer verdienten

ersten Podiumsplatz, gefolgt vom Südafrikaner Wade Young

(Sherco). Der Niederösterreicher Dieter Rudolf (KTM) platzierte sich als

Elfter mit einer erneut hervorragenden Leistung inmitten der Xtreme-Enduro-Weltspitze

und feierte das bisher beste Ergebnis seiner Karriere.

Österreichs Xtreme-Enduro-Topfahrer Lars Enöckl kam wie im Vorjahr auf

den 15. Platz des Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble.

Endergebnis Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble - 3.6.2018: 1. Graham Jarvis, GB, Husqvarna,

2:05:59 h; 2. Jonny Walker, GB, KTM, +00:00:41; 3. Manuel Lettenbichler, D, KTM, +00:03:03;

4. Wade Young, ZA, Sherco, +00:15:45; 5. Billy Bolt, GB, Husqvarna, +00:24,04; 6. Travis Teasdale,

ZA, Beta; 7. Paul Bolton, GB, KTM; 8. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 9. Pol Tarres, E, Husqvarna;

10. Mario Roman, E, Sherco.

Ferner: 11. Dieter Rudolf, A, KTM; 14. Philipp Scholz, D, KTM; 15. Lars Enöckl, A, GasGas; 19. Kevin

Gallas, D, KTM; 23. Leon Hentschel, D, Husqvarna.

Detaillierte Ergebnisse auf www.erzbergrodeo.at

Siegerehrung Red Bull Hare Scramble 2018 (v.l.):

Manuel Lettenbichler, Graham Jarvis und Jonny Walker

• Foto: Sebastian Marko/Red Bull Content Pool


Pela Renet wird

Teamkoordinator

für Husqvarna-

Rallye-Team

Der ehemalige Enduro- und Motocrossweltmeister

Pela Renet wird

künftig als Teamkoordinator für das

Rallye-Werksteam von Rockstar Energy

Husqvarna tätig sein. Nach seiner

schweren Verletzung bei der Atacama-Rallye

in Chile letzten Sommer erklärte

der Rallye-Pilot seinen Rücktritt

vom aktiven Sport. Renet freut

sich, dem Team etwas von dem zurückzugeben,

das er all die Jahre als

aktiver Sportler erhalten hat.

• Foto: Husqvarna

Billy Bolt gewinnt

Extreme XL Lagares 2018

Billy Bolt gewann den Saisonauftakt zur World Enduro Super Series –

das Extreme XL Lagares in Portugal. Bolt ließ damit weitaus erfahrenere

Piloten wie Jonny Walker, Taddy Blazusiak, Graham Jarvis und Cody

Webb hinter sich. Ebenfalls gut in Szene setzen konnten sich die Deutschen

Kevin Gallas und Manuel Lettenbichler. Lettenbichler wurde im Endurocross

vor Gallas Dritter. Im Prolog belegte Gallas Rang 3, Lettenbichler

wurde Fünfter. Das Hauptrennen beendete Lettenbichler hinter Bolt

und Walker als Dritter. • Fotos: Husqvarna

Ergebnis: 1. Billy Bolt, GB, Husqvarna; 2. Jonny Walker, GB, KTM; 3. Manuel Lettenbichler, D,

KTM; 4. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 5. Graham Jarvis, GB, Husqvarna; 6. Cody Webb, USA, KTM;

7. Wade Young, ZA, Sherco; 8. Paul Bolton, GB, KTM; 9. Travis Teasdale, ZA, Beta; 10. Pol Tarres, E,

Husqvarna.

Enduro-WM-Lauf von England

nach Frankreich verlegt

Der für den 22./23. September geplante Enduro-WM-Lauf in Hawkstone

Park wird nun in Méthamis/Frankreich beim Moto Club Mazanais stattfinden.

Die Strecke liegt ca. 120 Kilometer von Marseille entfernt. Auch

die Junioren- und Youth-Cup-Fahrer werden dort starten.

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SUPERMOTO-DM: ST. WENDEL

Supermoto-IDM - 2. Lauf - St. Wendel - 2./3.6.2018

Gesamtergebnisse:

S1: 1. Marc-Reiner Schmidt, Honda; 2. Markus Class,

Husqvarna; 3. André Plogmann, Suzuki; 4. Markus Volz,

Husqvarna; 5. Kevin Tschümperlin, CH, Yamaha; 6. Simon

Vilhelmsen, DK, Husqvarna; 7. Peter Banholzer, Yamaha;

8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki; 9. Jan Dominik Deitenbach,

Suzuki; 10. Erik Provaznik, CZ.

S2: 1. Mario Schäfler; 2. Kevin Szalai, Husqvarna; 3. Steffen

Hiemer, Yamaha; 4. Daniel Dechent, Husqvarna;

5. Kevin Labenski, Husqvarna; 6. Sven Kromer, CH, Honda;

7. Andreas Roller, Husqvarna; 8. Simon Constantin,

CH, Husqvarna; 9. Fabian Gerbig, CH, KTM; 10. Tom

Stürzkober, CH, KTM.

S3: 1. Hendrik Fröhlich, KTM; 2. Mika Dobbert, Kawasaki;

3. Lucas Geitner, KTM; 4. Diogo Almeida, Husqvarna;

5. Marc Friedt, Suzuki; 6. Giovanni Battani, Suzuki;

7. Rocco Tenzler, Suzuki; 8. Frank Lehmann, Kawasaki;

9. Mirko Jordan, Suzuki; 10. Frank Ensenauer, Husqvarna.

S4 - West: 1. Jan Depke, TM; 2. Tobias Wind, Suzuki;

3. Peter Kriegenhofer, Yamaha; 4. Lorenz Rump, KTM;

5. Florian Rau, Yamaha; 6. Manuel Simon, Husqvarna;

7. Philip Larkin, Beta; 8. Christian Strothmann, TM; 9. Janis

Schäfer, KTM; 10. Kilian Königs, Suzuki.

S5 - Finale: 1. René Maas, KTM; 2. Carsten Schwolen,

Husqvarna; 3. Nikolai Hemmerling, Husqvarna; 4. Jürgen

Zielinski, Honda; 5. Guido Emmelmann, KTM; 6. Andrew

Debie, Honda; 7. Michael Häckel, Husaberg; 8. Jochen

Hahn, KTM; 9. Felix Horner, Husaberg; 10. Jan-Olaf Petersen,

Kawasaki.

Ü40: 1. Steffen Jung, Husqvarna; 2. Eike Moes, TM;

3. Christof Bartsch, TM; 4. Phil Gee, Husqvarna; 5. Lutz

Hölig, KTM; 6. Niko Haubensack, Husqvarna; 7. Ingo Ruh,

Husqvarna; 8. Harald Wirtz, Suzuki; 9. Martin Hensellek,

Husqvarna; 10. Paul Wijgaerts, KTM.

Youngster: 1. Luca Hofstetter; 2. Kevin Zambrano Toro;

3. Moritz Schwarz.

Junioren/Rookies: 1. Pierre Pichler, KTM; 2. Pirmin Nagel

Hofer, Husqvarna; 3. Nick Stals, KTM; 4. Robin Fleischer;

5. Ben Mick, KTM.

Bei bestem Wetter strömten 9500 Zuschauer in den

St. Wendeler Wendelinuspark, um die Supermoto-

Elite hautnah zu erleben. Die Fahrer der höchsten

Klasse S1 lieferten sich packende Positionskämpfe

und boten den Fans zwei mitreißende Rennen.

Als Marc-Reiner Schmidt (41) die Ziellinie überquerte,

kannte der Jubel keine Grenzen: Trotz Sturz

im ersten Lauf dominierte er das Feld in beiden

Läufen und feierte nicht nur den Gesamtsieg bei

der „Wochenspiegel Supermoto St. Wendel“, sondern

führt nach den ersten beiden Rennveranstaltungen

souverän die Gesamtwertung der Supermoto-IDM

an. In beiden S1-Rennen belegte Markus

Class (111) Rang 2. Platz 3 ging im ersten Lauf an

André Plogmann (26). Lokalmatador Markus Volz

aus Dirmingen (3) schaffte Podiumsplatz 3 im zweiten

Rennen und belegt nun in der Gesamtwertung

der Supermoto-IDM Rang 3.

Für den zweiten Saarländer im Starterfeld der Klasse

S1, Christopher Robert (991), war das Rennwochenende

bereits am Samstag zu Ende. Der 17-jährige

Püttlinger, der für den ADAC Saarland startet,

musste nach einem Alleinunfall im freien Training

aufgeben. Die Untersuchung ergab einen gebrochenen

Finger an der rechten Hand.

In der DMSB-Supermoto-Meisterschaft (Klasse S2)

ging der Sieg in beiden Rennen an den Österreicher

Mario Schäfler (72), Kevin Szalai (3) aus Petite

Rosselle belegte in beiden Durchgängen Rang 2

und Steffen Hiemer (83) kam in beiden Rennen auf

Platz 3.

Sieger beider Rennen im DMSB-Supermoto-Pokal

(Klasse S3) wurde Hendrik Fröhlich (35). In der

Klasse S4 West (ADAC Supermoto Trophy) hatte Jan

Depke (969) die Nase vorne. In der Einsteigerklasse

S5 ging der Sieg im Finale an den Saarländer Rene

Maas aus Freisen (488). Und last but not least

zur Klasse Ü40: Dort sicherte sich Steffen Jung (73)

souverän in beiden Rennen den Sieg.

Alle Informationen und Meisterschaftsstände gibt

es im Internet unter supermotoidm.de

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MCE

Juli '18

Marc-Reiner Schmidt (großes Foto) siegte

unangefochten in beiden Läufen, Marcus

Class (oben) wurde zweimal Zweiter


Marc-Reiner Schmidt gewinnt

• Marc-Reiner Schmidt führt weiter die Gesamtwertung der Supermoto-IDM an

• Markus Volz (Dirmingen) gelingt Podiumsplatz und erobert Gesamtrang 3

• Rekordteilnehmerzahl von 226 Teilnehmern bei 16 Rennen in 7 Klassen

15

MCE

Juli '18


PRODUKTE

des flach geschnittenen Profils und den vielen Einstellmöglichkeiten

passt dieses Modell zu allen Fahrern und kann angenehm über der

Schutzbekleidung getragen werden.

Mittels des gewinkelten Mundstückes aus Silikon, das am Helm befestigt

werden kann, kann man problemlos trinken, ohne den Helm

absetzen oder die Hände vom Lenker nehmen zu müssen. Dank des

geringen Gewichts und der leichten Handhabung kann die Konzentration

voll auf die Fahrt gerichtet werden.

Bezugsquelle:

www.24MX.de

24MX Trinksystem –

immer ein Grund zum Trinken

Der Sommer ist schon längst da und verspricht auch weiterhin viele

sonnige Tage. Da zieht es einen natürlich raus in die Natur und rauf

aufs Bike! Bei Ausflügen im Gelände oder bei harten Trainingseinheiten

und Wettkämpfen ist es gerade bei sommerlichen Verhältnissen

sehr wichtig, ausreichend zu

trinken. Auch das Ausspülen

des Mundes zwischendurch ist

wichtig, um ein Austrocknen

oder gar Verschlucken vorzubeugen,

denn sehr oft bekommt

man Sand und Staub

des Vordermannes in den

Mund. Rucksäcke mit integrierter

Trinkblase schaffen hier Abhilfe.

24MX bietet mit seinem Trinksystem

das perfekte Produkt.

Es sitzt dank der Velco-Laschen

körpernah und sicher am Rücken

und bietet maximale Bewegungsfreiheit

und Komfort,

ohne zu verrutschen. Neben

Platz für eine 2,5-Liter-Trinkblase

für Wasser oder Sportgetränk

bietet es zwei praktische

Fächer für Handy und Schlüssel,

sodass man immer alles

griffbereit mit dabei hat. Dank

BRC BROCKHAUSEN RACING

Neuer Katalog

Der neue BRC-Brock-

hausen-Racing-Print-

Katalog ist da. Auf

über 280 Seiten findet

man eine große Auswahl

an technischen

Produkten für Motocross-

und Enduro-

Bikes, auch ATV- und

Straßenbike-Besitzer

kommen nicht zu kurz.

Man kann den Katalog

entweder im Internet

auf www.brc-racing.

de downloaden oder

kostenfrei bei BRC anfordern.

Bezugsquelle:

www.brc-racing.de

16

MCE

Juli '18


KLIM Mojave Serie:

Engineered to stay cool

Bei der KLIM

Mojave Serie

ist der Name

Programm. Die

Mojave Wüste

ist nicht nur einer

der

schönsten,

sondern auch

einer der heißesten

Flecken

Nordamerikas.

Und um auch

unter diesen

außergewöhnlichen

Bedingungen

bestehen

zu können,

hat KLIM

die Mojave Serie

entwickelt.

Eine vollventilierte,

extrem

strapazierfähige

Offroad-Bekleidungslinie

für heiße und

extrem heiße

Temperaturen.

Das „Mojave

Jersey“ ist die

konsequente

Ergänzung und

es übertrifft alle

gängigen

Vorstellungen

von belüfteten

Enduro-Hemden:

Das komplett

aus Netzgewebe

gefertigte

Jersey ist

nicht nur extrem

strapazierfähig,

sondern

auch

höchst komfortabel.

Erhältlich

ist es in

den Farben:

Rot, Grau, Tan

und Orange.

UVP: 69,- Euro.

Die „Mojave

Pant“ von

KLIM besitzt

großflächige

Netzeinsätze

für maximale

Kühlung bei

hohen Temperaturen,

ohne

dabei ungerechtfertigte

Kompromisse bei Haltbarkeit und Sicherheit einzugehen.

Die Kombination der vordergründig gegensätzlichen Ansprüche

gelingt durch den richtig platzierten Einsatz von hochwertigen

Cordura®-Materialien, an den am stärksten beanspruchten Stellen

und durch die Verwendung von extrem widerstandsfähigen Netzstoffen

in allen anderen Bereichen. Die Mojave-Hose ist sowohl in

einer „In The Boot“ (ITB), als auch in einer „Over The Boot“ (OTB)

Version und in fünf verschiedenen Farbkombinationen erhältlich.

Farben: ITB: Rot, Grau und Orange; OTB: Tan und Schwarz-Grau.

UVP: ITB 199,-/OTB 229,- Euro.

Komplettiert wird die Serie mit dem extrem gut durchlüfteten Mojave-

Handschuh: Nahtlose Fingerspitzen sorgen für hohe Haltbarkeit, Finger-

und Handflächen sind aus perforiertem Veloursleder und ein zusätzlicher

Overlayer am Daumen schützt vor blutigen Blasen. Ein

leichter, atmungsaktiver und dennoch robuster Offroad-Handschuh

der sich nicht nur im Sommer bewährt! Erhältlich in den Farben: Rot,

Grau, Tan und Orange. UVP 39,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com

MSA MOTOR SPORT ACCESSOIRES

Geländestart ab 16

In der nächsten MCE werdet ihr in einem ersten Fahrbericht erfahren,

was die F.B Mondial SMX 125i CBS Enduro hinter ihrem klassischen

italienischen Design versteckt. Mit dem für ihre Klasse leistungsstarken

Motor (maximaler Drehmoment von 11 Nm bei 8000/min) sollte

es eigentlich zügig On- und Offroad vorwärtsgehen ...

Motortyp

Hubraum

Getriebe

Starter

Tankinhalt

Sitzhöhe

Leergewicht

Kraftstoffverbrauch

Preis

Einzylinder Viertaktmotor mit vier Ventilen

und elektronischer Einspritzung

124 ccm

6 Gänge

Elektrostarter

6,3 Liter

930 mm

124 kg

2,5 l / 100 km; CO2 Emissionen 57 g / km

3495,- Euro*

*) Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland versteht sich

zzgl. 195,- Euro Nebenkosten. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Bezugsquelle:

MSA Motor Sport Accessoires GmbH

Am Forst 17 b, D-92637 Weiden

Tel. 0961 3885-0, Fax 0961 3885-203

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MCE

Juli '18


MODELLE 2019: KTM SX

New Generation

Von 50 bis 450 ccm

Mit der KTM-SX-Reihe des Modelljahres 2019 präsentiert KTM eine neue Generation Motocrossmaschinen. Im Einklang mit dem

„READY TO RACE“-Markenversprechen wurden diese Bikes überarbeitet, um zu garantieren, dass KTM auch weiterhin die Richtung

im Offroad-Markt vorgibt. Von der KTM 50 SX für die jüngsten Fans in der Farbe Orange bis zur Siegerin der Motocross-Weltmeisterschaft,

der KTM 450 SX-F, wurden die neuesten Modelle gerade auf der Heimstrecke von Champion Tony Cairoli im italienischen

Malagrotta vorgestellt und werden schon bald bei den Händlern erhältlich sein. Wir hatten das Vergnügen, die Zweitaktmodelle

125, 150 und 250 SX sowie die Viertakter 250, 350 und 450 SX-F anzutesten und einen ersten Eindruck zu bekommen.

• Testfahrer: Marko Barthel • Fotos: Sebas Romero, Marco Cambelli

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MCE

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MCE

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MODELLE 2019: KTM SX

KTM dominiert die Schlacht

Während der letzten zehn Jahre dominierte die österreichische Marke die Meisterschaften der Welt auf beeindruckende Weise und zementierte so ihre

Dominanz im Rennsport. Tony Cairolis fünfter FIM-WM-Titel in der letzten Saison sowie der erste für den neuen Star der Show, die KTM 450 SX-F, war

ein echtes Highlight. Der Weltmeisterschaftstitel von Pauls Jonass in der MX2-Klasse war eine Fortsetzung der Vorherrschaft KTMs in dieser Kategorie

(die KTM 250 SX-F gewann in zehn Jahren neun Titel) und Ryan Dungey konnte vor seinem Rücktritt erneut die AMA-450-Supercrossserie 2017 für sich

entscheiden. Außerdem holte KTM in dieser Saison zahlreiche Rennsiege in den Klassen 250 SX und 450 SX.

Um dieser beeindruckenden Serie noch weitere Erfolge hinzuzufügen, braucht es Motivation, ein Bekenntnis zur Entwicklung des Rennsports und Investitionen

in die Talent- und Nachwuchsprogramme von KTM. All das bereitet den perfekten Nährboden für die KTM-SX-Baureihe, da diese Technologien

in der Hitze der Schlacht getestet werden, bevor sie in die Serienmaschinen einfließen.

Sportminicycles

Die Sportminicycles KTM 50 SX, KTM 65 SX und

KTM 85 SX bieten eine starke Basis für Junioren,

um in höhere Kategorien aufzusteigen, wo

dann die Zweitaktmodelle KTM 125 SX, KTM

150 SX und KTM 250 SX sowie die KTM 250

SX-F, die KTM 350 SX-F und die KTM 450 SX-F

mit Viertaktmotor warten, die in jeder Klasse

wohl die schärfsten Waffen darstellen.

SX-Zweitakter

KTM 50 SX

KTM 250 SX

SX-Viertakter

KTM 125 SX

KTM 65 SX

KTM 85 SX

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MCE

Juli '18

KTM 150 SX

KTM 250 SX-F


KTM 350 SX-F

KTM 450 SX-F

Fahrwerk

Für das Modelljahr 2019 bekamen alle Zweiund

Viertaktmodelle revolutionäre Updates

verpasst, wobei die KTM-Ingenieure darauf abzielten,

das Gewicht weiter zu reduzieren und

die Messlatte in jeder Klasse neu anzusetzen.

Tatsächlich ist die KTM 450 SX-F in der

450-ccm-Klasse deutlich leichter als die Bikes

der Konkurrenz. Alle SX-Modelle besitzen einen

überarbeiteten Rahmen für eine verbesserte

Biegecharakteristik, noch agileres Handling

und größere Stabilität beim Geradeausfahren,

einen längeren Heckrahmen, eine

überarbeitete Hinterachsaufnahme und ein

völlig neues Bodywork für bessere Ergonomie

und größere Bewegungsfreiheit. Die völlig

neue Optik mit neuen Grafiken ergänzt die

neuen Linien der Sitzbank und den neuen

Kraftstofftank. Ein neuer Luftfilterkasten verbessert

den Schutz des Luftfilters gegen Verschmutzung,

während die überarbeitete, deutlich

schlankere Auspuffanlage bei den Zweiund

Viertaktern zur Verbesserung der Leistungsabgabe

und Performance beiträgt.

Geänderter Luftfilterkasten

Neue Kühler

Ein neuer Kühler bietet effizientere Kühlung

und wurde im Sinne der Massenzentralisierung

neu positioniert, während die stärkere Lithium-Ionen-Batterie

für das Elektrostartersystem

perfekt mit dem überarbeiteten Kabelstrang

harmoniert und ein kompaktes elektrisches

System bildet. Die neuen Gabelbrücken

verbessern das Handling und entsprechen der

neuen Federungseinstellung, während ein neu

entwickelter Plug-in-Ständer mit zwei Funktionen

ein weiteres neues Feature der Baureihe

darstellt. Alle Modelle besitzen auch weiterhin

eine beeindruckende Serienausstattung mit

Brembo-Bremsen, WP-Federung, Neken-Lenkern,

Dunlop-Reifen sowie einem Map-Select-

Switch mit integrierter Traktionskontrolle,

Launch-Control und auswählbaren Motormappings

bei den Viertaktern. Diese Modelle wurden

nicht nur verbessert, sondern stellen eine

neue Evolutionsstufe dar – bei jedem Bike sind

etwa 60 Prozent der Komponenten neu.

Neue Auspuffanlage

WP AER 48 Telegabel

Optimierter Rahmen

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MCE

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MODELLE 2019: KTM SX

Motor

KTM PowerParts

Neu entwickelte Gabelbrücke

Neue Auspuffanlage von FMF

Optimierter Motor für die Zweitakter

Für jene, die ihr Fahrerlebnis steigern und ihr Bike an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen wollen,

hat KTM eine breite Palette an optischen und Performance-orientierten Teilen entwickelt, die über

die KTM PowerParts-Kollektion erhältlich sind. Diese Komponenten wurden bei KTM von einigen

der besten Ingenieure der Welt in Zusammenarbeit mit führenden Zubehör-Herstellern und von

Grund auf zusammen mit der neuen KTM-SX-Generation entwickelt.

SX-Zweitakter

Neuer Zylinderkopf für die 450 SX-F

SX-Viertakter

Neu entwickelte DS-Kupplung für 250 und 350 SX-F

Bei allen Modellen der KTM-SX-Baureihe wurden

die Motoren im Vergleich zu früheren Modellen

massiv überarbeitet. Die KTM 250 SX-F

und KTM 350 SX-F kommen mit einer neu entwickelten

DS-Kupplung daher, während alle

Viertakter mit einem überarbeiteten Getriebe

und einem hochmodernen Motormanagementsystem

von Keihin mit verbessertem Drosselklappenkörper

sowie einem noch leistungsfähigeren

Elektronikpaket aufwarten. Die KTM

125 SX, die KTM 150 SX und die KTM 250 SX besitzen

einen überarbeiteten Vergaser sowie,

neben weiteren Verbesserungen, ein neues

Getriebe und eine neue Kupplung. Zusätzlich

zu den Verbesserungen bei den Motoren aller

Modelle, bekam das Flaggschiff KTM 450 SX-F

einen neu entwickelten SOHC-Zylinderkopf,

der Gewicht spart und die Massenzentralisierung

verbessert, eine neue Nockenwelle mit

kürzeren Ventilsteuerzeiten und einer verbesserten

Oberfläche sowie eine reibungsarme

Kettenführung mit DLC-Beschichtung verpasst.

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MCE

Juli '18


Mit der neuen KTM-SX-Generation auf Cairolis Hausstrecke!

Erster Fahreindruck

Es war mir schon eine Ehre, auf der Hausstrecke von Tony Cairoli fahren zu dürfen und dann noch mit den neuesten KTM-Modellen – eine Gelegenheit,

die einem ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Im Vorfeld wurde spekuliert: Was wird KTM wohl Neues bringen und wird die Modellpalette ähnlich

komplett überholt wie beim letzten Generationswechsel 2016?

Wie bereits erwähnt, sind doch einige Änderungen geschehen und das nicht nur technisch und optisch, sondern auch beim Fahren spürt man die Unterschiede

zum Vorgänger. Insgesamt betrachtet, war die Fahrzeit natürlich viel zu kurz, um einen ausführlichen Eindruck zu bekommen, deshalb sind

wir schon jetzt auf die kommenden Tests bei uns auf der Hausstrecke gespannt.

Zweitakter

Fangen wir mit den Zweitaktmodellen an, und

zwar mit dem kleinsten Hubraum – der KTM

125 SX. Das Modell ist nach wie vor äußerst

agil und handlich zu fahren. Das neue 6-Gang-

Getriebe lässt sich gut schalten und bietet einen

harmonischen Übergang von einem zum

nächsten Gang. Für mich (80 kg) war das Fahrwerk

ein wenig zu weich abgestimmt, jedoch

konnten die Jungs von WP mit wenigen Änderungen

(weniger Durchhang und etwas mehr

Kompression) dem entgegenwirken und somit

mehr Stabilität erzeugen.

Fast identische Fahrwerte, jedoch eine spürbare

Mehrleistung im unteren sowie mittleren

Drehzahlbereich bietet die KTM 150 SX. Auch

hier konnten wir mit der Fahrwerksanpassung

eine stabile Fahrcharakteristik erreichen. Die

beiden kleinen Hubraum-Probanden sind für

die MX-Youngster optimal vorbereitet und deswegen

auch mit weicheren Fahrwerkssettings

vom Haus ausgestattet und eingestellt. Da

kommen wir nun zu meinem Favoriten im Zweitaktsektor

während der Präsentation, und

zwar zur KTM 250 SX. Hier wurde der Auspuff

komplett neu entwickelt und mit aufwändiger

3D-Drucktechnik optimiert. Das Motorrad besitzt

nun eine sehr homogene Leistungsabgabe

und ist somit sehr harmonisch und gleichmäßig

zu fahren. Das Fahrwerk ist hier härter

abgestimmt, was mir sehr entgegenkam und in

Kombination mit der tollen Leistungscharakteristik

auch mein Favorit bei den Zweitaktern

ist.

Mein Favorit – die KTM 250 SX

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MCE

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MODELLE 2019: KTM SX

KTM PowerWear

Neuer KTM-Aviator-2.2-Helm

Neue Premium Collection

Die Viertakter wirken noch leichter und agiler

Viertakter

Drehfreudig, aber dennoch ausreichend kräftig,

zieht die KTM 250 SX-F ihre Runden über

den Cairoli-Parcours. Das Fahrwerk passt ähnlich

gut wie auch schon bei der 250 SX und an

dieser Stelle möchte ich einmal die neu entwickelte

Sitzbank erwähnen, die in allen Bereichen

optimiert wurde. Sie bietet nicht nur

mehr Grip, sondern eine perfekte Harmonie

zwischen Sitzkomfort und direktem Fahrgefühl.

Die Sitzbank ist natürlich auf allen Modellen

identisch und nicht nur bei diesem Modell

verbaut. Als nächstes hatte ich das Vergnügen

mit einer mit vielen PowerParts-Teilen ausgestatteten

KTM 350 SX-F. Neben einem tadellos

funktionierenden Motor, der eine sehr brauchbare

Leistung bietet, stimmt auch hier das

Fahrwerk. Zusätzlich ist die neu entwickelte

Gabelbrücke verbaut, die nicht nur steifer

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MCE

Juli '18

wirkt, sondern auch eine bessere Klemmung

bietet und somit das Ansprechverhalten der

Gabel verbessert. Für mich war dieses Modell

der Favorit bei der Präsentation in der Viertakt-

Reihe.

Zu guter Letzt kommt noch das PS-Monster –

die KTM 450 SX-F. Sie hat nicht nur abgespeckt,

sondern bietet nach wie vor die größte

Leistung unter allen Serienmaschinen in dieser

Klasse. Alle Modelle sind mit einem Mappingschalter,

der über zwei Stufen verfügt, ausgestattet.

Bei dem Modell ist das sanfte Mapping

völlig ausreichend und in Kombination mit der

aktivierten Traktionskontrolle (ist auch bei jedem

Viertakter vorhanden) einfacher zu fahren

als gedacht. Das Fahrwerk war mir persönlich

etwas zu hart in der Serienkonfiguration, aber

auch hier hatten die Jungs von WP mit wenigen

Klicks eine passende Einstellung gefunden.

Tech7 für die Kids

Die KTM-PowerWear-Kollektion bietet eine vielfältige

Auswahl an hochwertigen „READY TO

RACE“-Produkten, damit auch die Bekleidung

der Fahrer den Belastungen der härtesten

Schlachten standhält. Die Auswahl reicht von

Schutz- und Fahrbekleidung bis zu Freizeitmode

für Fahrer, die sowohl auf als auch abseits

der Strecke gut aussehen möchten.

Preise (Euro)

KTM 50 SX Mini ................................... 3.595,-

KTM 50 SX .......................................... 3.795,-

KTM 65 SX .......................................... 4.795,-

KTM 85 SX 17/14 ................................. 5.895,-

KTM 85 SX 19/16 ............................... 5.895,-

KTM 125 SX ......................................... 8.145,-

KTM 150 SX ........................................ 8.695,-

KTM 250 SX ........................................ 8.945,-

KTM 250 SX-F ..................................... 9.495,-

KTM 350 SX-F ...................................... 9.795,-

KTM 450 SX-F .................................... 10.095,-


www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photo: R. Schedl

THE SMART MOVE

TO VICTORY

Die neuen Husqvarna Motorcycles Motocross-Modelle: entwickelt für diejenigen,

die nach einem leichten Motorrad mit überragendem Handling und

gut dosierbarer Leistung suchen. Dank der einzigartigen Performance und

dem Einsatz neuester Technologien war der Weg zur Spitze nie einfacher.


MODELLE 2019: KTM ENDURO

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MCE

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Enduro 2019

Nach der Einführung der Enduros in den letzten beiden Jahren freut sich KTM, seine

überarbeitete und verbesserte EXC-Reihe des Modelljahres 2019 – bestehend aus den

Zweitaktern KTM 125 XC-W bis KTM 300 EXC TPI, den Viertaktern KTM 250 EXC-F bis

KTM 500 EXC-F und den begehrten KTM-Six-Days-Modellen – präsentieren zu dürfen.

Mit einer langen Geschichte im Endurosport, die das Rückgrat von KTM bildet, und vielen

Meilensteinen bei der Produktion konkurrenzloser Ready-to-race-Enduros im Gepäck,

garantiert das Streben nach Spitzenleistungen, dass die orangefarbene Marke

mit seiner EXC-Baureihe auch weiterhin der Primus im Segment bleibt.

• Testfahrer: Marko Barthel • Fotos: KTM

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MCE

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MODELLE: KTM ENDURO 2019

Zweitakt

Rennmotorräder mit

elektronischer Kraftstoffeinspritzung

(ab KTM 250 EXC)

Kraftstoffeinspritzung. Diese Modelle ergänzen

nicht nur die hochwertigen und leistungsfähigen

Viertakter im Produktportfolio, sondern

setzen bei den Enduros auch völlig neue

Maßstäbe.

wertige Brembo-Bremsen, No-Dirt-Fußrasten,

ein NEKEN-Lenker, CNC-gefräste Naben mit

schwarzen Felgen von Giant und weiteren serienmäßigen

High-End-Komponenten machen

das Paket komplett.

Viertakt – 4 Modelle

für Jedermann

KTM-Six-Days-Modelle

KTM 125 XC-W (ohne Zulassung)

KTM 250 EXC-F

KTM 500 EXC-F Six Days

Alle 2019er-Modelle besitzen einen orangefarbenen

Rahmen (im Bild die TPI-Version mit Ölbehälter)

Für das Modelljahr 2019 wurden die für Rennen

auf abgesperrten Strecken entwickelten Zweitakt-Modelle

KTM 125 XC-W und KTM 150 XC-W

mit einem neuen Zylinder mit gefrästem Auslasskanal

und neuer Steuerwalze für Performance

im oberen Drehzahlbereich bestückt.

Zusammen mit einer ultrakompakten, neu entwickelten

DS-Kupplung mit neuem Kupplungsdeckel

verringert der neue Kickstarter-Sitz die

Breite des Motors im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

Zusätzlich ist das überarbeitete

6-Gang-Getriebe jetzt noch geschmeidiger zu

bedienen und noch zuverlässiger.

KTM 350 EXC-F

KTM 300 EXC TPI Six Days

KTM 450 EXC-F

KTM 250 EXC TPI

Alle Six-Days-Modelle besitzen eine orange CNC-gefräste

Gabelbrücke sowie den Preload Adjuster für

die Telegabel

In der Saison 2018 wird Viña del Mar in Chile

als Gastgeber der ISDE fungieren und um das

zu feiern, bekommt die gesamte Six-Days-Reihe

ein Design in chilenischem Blau, Weiß und

Rot verpasst.

KTM 300 EXC TPI

Mit der KTM 250 EXC TPI und der KTM 300 EXC

TPI präsentierte der österreichische Hersteller

im letzten Jahr die weltweit ersten Zweitakt-

Offroad-Rennmotorräder mit elektronischer

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MCE

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KTM 500 EXC-F

Trotzdem ruht sich die KTM-F&E-Abteilung in

Mattighofen nicht auf ihren Lorbeeren aus: Die

neue Generation der KTM-EXC-Enduros bekam

für das Modelljahr 2019 viele Updates verpasst.

Sie verfügt über ein optimiertes Set-up

der WP-Gabel sowie ein überarbeitetes WP-Federbein

mit einem neu entworfenen Hauptkolben

und neuem Setting für ein verbessertes

Fahrverhalten. Darüber hinaus warten diese

siegesverwöhnten Modelle mit einem neuen

Sitzbankbezug, einer stärkeren Batterie und

einem neuen, an die Werksbikes erinnernden

Ready-to-race-Rahmen in Orange auf. Hoch-

Preise (in Euro)

KTM 125 XC-W .................................... 7.895,-

KTM 150 XC-W ..................................... 7.995,-

KTM 250 EXC TPI ................................. 9.395,-

KTM 250 EXC Six Days TPI .................... 9.995,-

KTM 300 EXC TPI ................................. 9.595,-

KTM 300 EXC Six Days TPI .................. 10.195,-

KTM 250 EXC-F .................................... 9.895,-

KTM 250 EXC-F Six Days ..................... 10.595,-

KTM 350 EXC-F .................................. 10.095,-

KTM 350 EXC-F Six Days ..................... 10.795,-

KTM 450 EXC-F .................................. 10.295,-

KTM 450 EXC-F Six Days ..................... 10.995,-

KTM 500 EXC-F .................................. 10.495,-

KTM 500 EXC-F Six Days ...................... 11.195,-


KTM PowerWear & PowerParts

SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

Helm im passenden KTM-Design

Eine hochwertige Scott-Brille ist ebenfalls bei

KTM PowerWear verfügbar

S-TECH BETRIEBSSTUNDENZÄHLER

• KABELLOS

• 2 ZÄHLER

• RÜCKSTELLBAR

Für eine bessere Stabilität und ein direkteres

Fahrverhalten sorgt die neue Factory-Gabelbrücke

Die KTM-PowerWear-Kollektion passt

perfekt zur neuen KTM-EXC-Baureihe. Um

für Leistungen am Limit bereit zu sein,

bietet KTM eine breite Palette an hochwertiger

High-Performance-Bekleidung

für anspruchsvolle Fahrer sowie eine riesige

Auswahl an Freizeitbekleidung, um

auch abseits der Strecke jederzeit ready

to race zu sein. Außerdem haben die

KTM-Ingenieure in Zusammenarbeit mit

führenden Zubehör-Herstellern für jede KTM-Enduro ein breites Sortiment

an KTM-PowerParts entwickelt, um Fahrern die Möglichkeit zu geben,

ihr Bike in Sachen Optik oder Performance an ihre Wünsche anzupassen

und ihre Leistung noch zu steigern.

S-TECH

HIGH PERFORMANCE BREMSBELÄGE

• HOHE BREMSLEISTUNG

• HOHE VERSCHLEISSFESTIGKEIT

S-TECH MOTORRADREINIGER

• INTENSIVREINIGER FÜR STARKE

VERSCHMUTZUNGEN

Joachim Sauer, KTM Senior Product Manager Offroad

Joachim Sauer

über die neuen Enduro-Modelle

„Die letzten beiden Jahre waren hier in der Enduro-Entwicklung bei KTM

extrem aufregend. Im Jahr 2017 wurde eine von Grund auf überarbeitete

Generation präsentiert, 2018 gefolgt von der revolutionären und weltweit

ersten elektronischen Kraftstoffeinspritzung für seriengefertigte

Zweitakt-Rennmotorräder in den Modellen KTM 250 EXC TPI und KTM

300 EXC TPI. Die letzten Jahre waren eine hektische, aber fruchtbare Zeit

in der Entwicklung dieses Segments, in dem wir seit jeher führend sind.

Das Modelljahr 2019 bringt einige wichtige Updates bei allen Modellen

sowie tiefergreifende Verbesserungen bei der KTM 125 XC-W und der

KTM 150 XC-W. Während wir in ein neues Zeitalter des Endurosports eintreten,

können wir es kaum erwarten, unsere neuen KTM-EXC-Modelle in

die Verkaufsräume zu bringen“, so KTM Senior Product Manager Offroad

Joachim Sauer.

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


VERGLEICHSTEST: KTM FREERIDE E-XC ALT VS. NEU

Mit der Freeride E-XC im Gelände macht’s genauso viel Spaß wie mit einem Verbrennungsmotor

Allrounder

mit Fun-Faktor

Die KTM Freeride E ist ja schon eine ganze Weile auf dem Markt. Mit dem 2018er-Modell

gibt es nun eine neue Generation, die noch leistungsfähiger und besser zu fahren ist.

Das neue Leichtgewicht punktet mit kraftvollem Antrieb, hohem Fun-Faktor, starker Alltagstauglichkeit,

einem stylischen Auftritt und ist darüber hinaus besonders wartungsarm.

Die KTM Freeride E-XC spielt ihre Allrounder-Fähigkeiten sowohl auf der Straße als

auch im Gelände aus. Wir haben uns beide Modelle geschnappt um sie zu vergleichen

und die Vorteile der neuen Generation herauszufinden. Die große Frage war schon im

Vorfeld, ob der Akku nun länger standhält und ob die geänderten Features wie neues

Fahrwerk sowie geänderter Rahmen das Fahren deutlich verändern.

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MCE

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MCE

Juli '18


VERGLEICHSTEST: KTM FREERIDE E-XC ALT VS. NEU

Der ideale Freizeitspaß ist garantiert :-)

Warum

eine Freeride E-XC?

• Das ultimative Spielzeug mit enormem

Spaßfaktor – für Einsteiger wie Profis

• Bis zu eineinhalb Stunden Fahrspaß

• Null lokale Emissionen

• Minimale Lärmbelästigung

• Keine Kupplung und keine Gangschaltung –

besonders einfach zu fahren

• Drei Fahrmodi für intelligentes Antriebsmanagement

– Economy, Enduro, Cross

• Zulässig für Fahrer mit A1-Führerschein

Die Details der neuen Generation

Das Herzstück der

neuen Generation –

der Akku mit 3,9 kWh

Für das Modelljahr

2018 hat KTM den

Steuerkopf verlängert

und somit die Steifigkeit

der Front erhöht

Einfach die Sitzbank hochklappen,

Ladegerät anstecken

und aufladen

Die

KTM

Freeride

E-XC nutzt

eine neu entwickelte

WP Xplor

43 Upsidedown-Gabel

von WP Suspension mit

250 mm Hub

Passend zur neuen WP-

Xplor-43-Gabel trumpft das

neu entwickelte WP-PDS-

Xplor-Federbein mit einem Federweg

von 260 mm und einer

Gewichtsreduktion um 430 g

auf

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Zum Modelljahr 2018 führt die neue KTM Freeride

E-XC modernste Technologien der E-Mobility

in das Offroad-Segment ein. So verfügt der

weiterentwickelte Elektromotor über noch

mehr Leistung und das neue KTM PowerPack

punktet mit einer auf 3,9 kWh erweiterten Akkukapazität.

In Kombination mit der neuen Rekuperationstechnologie

erzielt die KTM Freeride

E-XC neue Reichweiten und kann bis zu

eineinhalb Stunden gefahren werden, bevor

der Akku aufgeladen werden muss. Dank sehr

kurzer Ladezeiten kann der Fahrer wieder

schnell zum nächsten Abenteuer aufbrechen.

• Spitzenleistung auf 18 kW gesteigert

• Weiterentwickelter, hochmoderner Elektromotor

mit kräftiger Leistungsentfaltung,

hoher Effizienz und minimalen Wartungsanforderungen

• Neues Lithium-Ionen-KTM PowerPack mit

50 % mehr Kapazität, kompatibel auch mit

den Vorgängermodellen

• Jetzt mit Energierückgewinnung im Schiebebetrieb

und beim Bremsen für zusätzliche

Reichweitensteigerung

• Der „Limp Home“-Modus sorgt für maximale

Reichweite bei erschöpfter Batterie

• Schnellere Ladezeiten und noch schnellerer

Batteriewechsel möglich

• Neu gestalteter Verbundrahmen mit verlängertem

Steuerkopf für zusätzliche

Stabilität

• Neue WP-Xplor-43-Upsidedown-Gabel von

WP Suspension mit optimiertem Ansprechverhalten,

geschützt vor Durchschlagen,

einfach einstellbar

• Neues WP-PDS-Federbein – verringert die

ungefederten Massen, steigert die Progression

und kann eingestellt werden

• Leichtgewicht mit nur 111 kg

• Geringe Unterhalts- und Betriebskosten

• Weiterentwickelte Ergonomie und neuer

Look dank neuem Bodywork

• Neues Kombiinstrument und neu positioniertes

Zündschloss steigern die Benutzerfreundlichkeit

• Niedrige Sitzposition von 900 mm –

trotzdem optimal geeignet für ausgiebige

Cross-Country-Fahrten

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VERGLEICHSTEST: KTM FREERIDE E-XC ALT VS. NEU

Egal wo – mit der Freeride E ist man leise unterwegs

Wie sind die

Fahreigenschaften

im direkten Vergleich?

Wir hatten uns ein typisches Freeride-Gelände

ausgesucht und düsten mit vollen Akkus los.

Beide Modelle sind zugelassen, mit Licht ausgestattet

und vollkommen straßentauglich.

Los geht’s, und von der heimischen Garage

fahren wir über eine Landstraße direkt ins Gelände.

Noch vor dem Start hatten wir die

3-„Cross“-Leistungsstufe aktiviert und bestritten

die ersten Minuten in diesem Modus. Aber

so viel Leistung war gar nicht nötig. Um gemütlich

und dennoch agil fahren zu können, war

die Leistungsstufe 2 „Enduro“ völlig ausreichend.

Insgesamt stehen drei Leistungsstufen

zur Verfügung, die unkompliziert über das Anzeigefeld

eingestellt werden können.

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Der Fahrer kann über ein

multifunktionales Display

zwischen Steuerkopf und

Sitzbank drei unterschiedliche

Fahrmodi

wählen: Modus 1 „Economy“

für eine Höchstgeschwindigkeit

bis zu 50

km/h, Modus 2 „Enduro

mit einer Leistungsbeschränkung auf 16 kW

und Modus 3 „Cross“, in dem die volle Leistung

von 18 kW zur Verfügung steht. Farbige

LED-Anzeigen von Grün bis Rot informieren

über den Ladezustand des KTM PowerPack.

Sobald der Ladezustand auf unter zehn Prozent

sinkt, blinkt die rote LED-Leuchte und das

Bike läuft im „Limp Home“-Modus (stark leistungsreduziert

und energiesparend). Darüber

hinaus warnt sie mit verschiedenen Blinkfrequenzen

bei Fahrzeugfehlern.

Die Rahmenkonstruktion im Zusammenhang

mit der Stehposition des Fahrers erinnert an

ein Trialmotorrad. Daraus resultiert ein sehr

gutes Handling, gerade auf engen und schmalen

Pfaden. Im Stehen zu fahren, ist mit dem

neuem Modell angenehmer und bietet in jeder

Situation ein stabileres Fahrverhalten mit ausreichend

Traktion am Hinterrad. Bei der ersten

Generation war der Vorbau am Rahmen zu

niedrig und eine Lenkererhöhung war bei größeren

Fahrern notwendig. Über Stock und

Stein geht es mit dem Maxxis-Enduroreifen

einfach und selbst kleine und große Auffahrten

sind für den elektrischen Motor kein Problem.

Drehmomentstark geht es selbst mit weniger

Gas die Auffahrt hinauf, etwas zu viel am Gashahn

bedeutet aber auch weniger Traktion am

Hinterrad. Der Motor schiebt bei Vollgas zügig

voran und zeigt, dass auch höhere Geschwindigkeiten

machbar sind. Ein paar Kilometer auf

dem Feldweg sind auch im Sitzen angenehm

und lassen die Beine kurzzeitig ausruhen.

Was geht mit der Freeride?

Ausreichend Leistung und sehr gutes Handling

bietet die neue sowie alte Generation


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

Rufen Sie uns an!

Beratung und technischer

Support kostenlos!

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Kein Fußbremshebel vorhanden,

dafür dosiert man die Rückbremse

mit dem linken Bremshebel am Lenker

Mit der zweiten E-XC-Generation

sind auch höhere Absätze stabil zu meistern,

ohne dass die Federung durchschlägt

Gegenüber einer Sportenduro bietet die KTM

Freeride E-XC mehr Bodenfreiheit, besonders

weil die Fußrasten weiter hinten angebracht

sind. Wir können durch tiefe Anliegerspuren

mit einer höheren Schräglage fahren, ohne

dass wir mit der Fußraste arg schleifen. Das

macht Spaß und lässt dieses Motorrad selbst

auf einem Enduroparcours gut aussehen. Weil

keine Kupplung verbaut wird, um die Leistung

zu kontrollieren, müssen wir dosierter mit dem

Gas umgehen. Das ist auch gut machbar, sobald

man das Vorderrad über einen Graben

oder Hindernis anheben möchte. Hilfreich ist

dabei die Hinterradbremse, um ein Überziehen

zu vermeiden. Die Hinterradbremse wird nicht

wie üblich mit dem Fuß betätigt, sondern mit

einer Handbremsarmatur links am Lenker,

dort, wo sonst die Kupplung ist. Das bedarf einige

Zeit an Umgewöhnung und wir hätten uns

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VERGLEICHSTEST: KTM FREERIDE E-XC ALT VS. NEU

auch zusätzlich über einen Fußbremshebel gefreut.

Zurück auf dem Testareal lächeln uns ein

paar Hindernisse an. Der Baumstamm mit

30 Zentimeter Höhe stellt kein Problem dar.

Das Vorderrad über einen kurzen Gasimpuls

angehoben und zügig geht es über dem Baumstamm

hinweg. Ein kurzes Aufsitzen der Rahmenunterzüge

ist unproblematisch und der

E-Motor liegt gut geschützt hinter einem breiten

Aluminiumprotektor. Auch der Versuch,

das Hindernis mit einer höheren Geschwindigkeit

anzufahren und zu überspringen, gelingt,

aber das Fahrwerk kommt hier schnell an die

Grenzen des Machbaren. Noch einen Zacken

schärfer sind die ein Meter hohen Betonröhren,

die mit etwas Dreck angeschoben wurden,

aber nur zum Überspringen gedacht sind. Hier

war mit dem älteren Modell definitiv der Grenzbereich

erreicht und das Fahrwerk schlug

schon bei der Anfahrt zum Betonrohr durch.

Mit dem neuen Fahrwerk, das deutlich straffer

abgestimmt ist, ist nun das Überspringen problemlos

machbar und die Landung ist stabil.

Da der komplette Antriebsstrang inklusive KTM

PowerPack als geschlossenes System ausgelegt

ist, stellen sogar Wasserdurchfahrten kein

Problem dar.

Was sind die Vorteile und Nachteile des elektrischen

Antriebes?

Um ein leeres KTM PowerPack gegen eine frisch geladene Batterie auszutauschen, müssen lediglich die Sitzbank aufgeklappt und vier Schrauben gelöst

werden. Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden und ist damit deutlich kürzer als der Tankvorgang bei einem Bike mit Verbrennungsmotor. Alternativ

kann das KTM PowerPack auch im eingebauten Zustand aufgeladen werden. Die Ladesteckdose befindet sich unter der Sitzbank. Selbst nach

700 Lade- und Entladezyklen verfügt die Batterie immer noch über 70 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität.

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Das externe Ladegerät kann an jeder 230-Volt-

Haushaltssteckdose mit 10 oder 13 Ampere angeschlossen

und durch Aufklappen der Sitzbank

mit dem KTM PowerPack verbunden werden.

Eine vollständige Aufladung dauert rund

110 Minuten, in etwa 75 Minuten hat das KTM

PowerPack 80 % seiner Ladekapazität erreicht.

Die Entwicklung geht immer weiter in die richtige

Richtung, fast geräuschlos und keine Abgase

sind schon mal die großen Vorteile gegenüber

des Verbrennungsmotors. Auch die Leistungsentfaltung

mit der abrufbaren Leistung

entwickelt sich positiv und ist völlig ausreichend

für ein Enduromotorrad. Über das Display

hat der Fahrer alle wichtigen Daten im

Blick. Dazu gehört der Akkuladestand und der

Leistungsmodus.

Der Nachteil des elektrischen Antriebs: Er ist

nur so lange gut wie seine Versorgung. Hier

verwendet KTM eine Lithium-Ionen PowerPack

(360 Lithium-Ionen-Einzelzellen von Sony). Im

Prospekt wird hier je nach Fahrstil und Gelände

eine Laufzeit bis zu etwa einer Stunde versprochen

(erste Generation) und bis zu eineinhalb

Stunden mit der zweiten Generation. Wir

haben es bei zirka 10 Grad Außentemperatur

auf keiner Stufe bei voller Akkukapazität länger

als 25 bis 30 Minuten (erste Generation)


und zirka 45 bis 60 Minuten mit der

zweiten Generation geschafft. Die

Leistung wird zusätzlich ab zirka

50 Prozent Akkukapazität kontinuierlich

schwächer. Was den Fahrspaß

leider verringert. Natürlich

kann man kurz an die Box fahren, sofern

diese noch in Reichweite liegt,

und auf einen Wechselakku zurückgreifen.

Aber der 28 kg schwere Ersatzakku

kostet stolze 3200 Euro

und lässt sich innerhalb von 105 Minuten

vollständig aufladen.

Gesamtfazit

Die KTM Freeride E-XC ist ein Motorrad,

das seinem Namen alle Ehre

macht. Fast lautlos und ohne Abgase

geht es durch die freie Natur und das

bei einem spielerischen Handling.

Alles, was wir bei der ersten Generation

noch bemängelt haben, wurde

bei der neuen Generation überarbeitet

und deutlich verbessert. Das ist

ein fetter Pluspunkt für die zweite

Generation. Besonders positiv

möchte ich das neue Chassis mit

dem neuen Fahrwerk erwähnen, was

jetzt viel mehr Reserven auf anspruchsvollem

Terrain bzw. bei

schnellen Fahrten im Gelände bietet.

Die Reichweite ist um zirka 50

Prozent gestiegen, was zwar immer

noch für einen kurzen, aber ausreichenden

Freeride-Einsatz ausreicht.

• Testfahrer: Marko Barthel

• Fotos: Denis Günther, KTM


VERGLEICHSTEST: KTM FREERIDE E-XC ALT VS. NEU

Nennspannung 260 V

Max. Spannung 300 V

Kapazität

3900 Wh

Ladezeit

100 %: 105 min

80 %: 75 min

Netzspannung

Ladegerät

230 V/50-60 Hz

Ladestrom Schnellladung 13 A,

Normalladung 10 A

Ladeleistung

Schnellladung

3000 W,

Normalladung

2300 W

Reichweite WMTC

(Mode 3)

77 km

FAHRWERK

Rahmen

Perimeter Stahl-

Aluminium-

Verbundrahmen

Heckrahmen

Hochfester Polyamid/

ABS Kunststoff

Lenker

Neken EXC Aluminium

Ø 28/22 mm

Federung vorne WP Xplor 43 mm

Split Fork

Federung hinten WP Xplor PDS-

Federbein

Federweg vorne/hinten 250/260 mm

Bremse vorne/hinten

Formula Scheibenbremsen,

Ø 260/230 mm

TECHNISCHE DETAILS 1. Generation

ANTRIEB

Elektrischer Motor XC Permanentmagnet

Synchronmotor in

Scheibenläuferbauweise

Leistung (Nenn/Max.) 11 kW (15 PS)

@ 5500 U/min /

16 KW (22 PS)

@ 4500 U/min

Drehmoment

42 Nm ab 0 U/min

Kühlung

Flüssigkeitskühlung

Batterie

Li-Ionen KTM

PowerPack

Spannung (Nenn/Max.) 260 V / 300 V

Kapazität

2600 Wh

Ladezeit 100 %: 80min /

80 %: 50min

Netzspannung

Ladegerät

Ladestrom

FAHRWERK

Rahmen/Rahmenheck

Federung vorne

Federung hinten

Bremse vorne/hinten

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230 V/50 Hz

Schnellladung 13 A

Normalladung 10 A

Perimeter-Stahl-

Aluminium-

Verbundrahmen,

hochfester Polyamid/

ABS Kunststoff

WP USD Ø 43 mm

WP-PDS Federbein

Formula Scheibenbremsen,

Ø 260/230 mm

Felge vorne/hinten 1,60 x 21”; 2,15 x 18”

Giant Rims

Bereifung vorne/hinten 2,75-21“; 120/90-18“

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Gewicht

PREIS

1418 ± 10 mm

340 mm

910 mm

110 kg

11.295 Euro*

inkl. Batterie

und Ladegerät

*) Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis

für Deutschland inkl. MwSt.

TECHNISCHE DETAILS 2. Generation

ANTRIEB

Elektrischer Motor

Leistung (Nenn/Max.)

Permanentmagnet-

Synchronmotor in

Scheibenläuferbauweise

9 kW (12 PS)

@ 4500 U/min

18 kW (24,5 PS)

@ 5000 U/min

42 Nm ab 0 U/min

7000 U/min

1 Gang

Drehmoment

Max. Drehzahl

Getriebe

Primärübersetzung 1:2,4

Sekundärübersetzung 11:48

Kühlung

Flüssigkeitskühlung

Batterie

Lithium-Ionen KTM

PowerPack

Felge vorne/hinten 1.60 x 21“; 1.85 x 18“

Giant Rims

Bereifung vorne/hinten 2,75-21“

Maxxis M 7311;

4,00-18“

Maxxis TrialMaxx

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 67°

Radstand

1418 ± 10 mm

Bodenfreiheit

340 mm

Sitzhöhe

910 mm

Gewicht

PREIS

111 kg

11.458,- Euro

inkl. Akku

und Ladegerät

*) Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis

für Deutschland inkl. MwSt.


VERGLEICHSTEST: KTM FREERIDE E-XC ALT VS. NEU

KTM Freeride E-Parks sind in vielen Ländern

entstanden – wir sind hier aber auf den

heimischen Enduropisten gefahren

KTM Freeride E-Parks

KTM FREERIDE E-Parks sind abgesperrte Areale,

die mit Indoor- und Outdoor-Motocross-

Strecken vergleichbar sind. Dank angeschlossener

KTM-Freeride-E-XC-Vermietstationen erhalten

Interessierte die Gelegenheit, das Bike

in der Nähe dicht besiedelter Stadtgebiete

oder direkt in urbanen Zentren zu testen und

so den Thrill des elektrischen Offroadfahrens

zu erleben.

Auch die Vorteile für KTM liegen klar auf der

Hand: Zum einen sammelt der Hersteller wichtige

Praxiserfahrungen mit den E-Motorrädern,

zum anderen liefern die vielen unterschiedlichen

Fahrernaturen ein wertvolles Feedback.

In den vergangenen Jahren entstanden E-Parks

in Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich,

Deutschland, Italien, den Niederlanden, der

Schweiz und dem Vereinigten Königreich. So

gelangen immer mehr Menschen in den Genuss

des elektrischen Offroadfahrens auf einem

umweltfreundlichen Elektromotorrad in

sicherer und kontrollierter Umgebung.

Weitere Details unter

www.ktmfreeride-e.com/de#eparks

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MCE

Juli '18


Tom Koch, derzeit Achter in der ADAC-

MX-Masters-Werrtung 2018

• Foto: ADAC Motorsport


TEST: BETA XTRAINER 250

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„Trainerwahl 2018

Betamotor macht einem die Wahl wahrlich nicht leicht: Ihrem bisherigen Bestseller Xtrainer 300 haben sie nun eine

etwas kleinere 250er-Variante zur Seite gestellt. Eine gute Entscheidung und vor allem eine gute Wahl für euch?

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MCE

Juli '18


TEST: BETA XTRAINER 250

Xtrainer 250 im Stand

News für 2018

Neuer Hubraum mit 249 ccm

(Bohrung/Hub: 66,4 x 72 mm)

Neue Kupplung: Durch Überarbeitung der gesamten

Konstruktion wurde eine kompaktere

und leichtere Kupplung entwickelt, mit besserer

Dosierbarkeit, Präzision und Stabilität bei

steigenden Betriebstemperaturen. Diese Lösung

ermöglicht auch die Verwendung eines

Gehäuses, das schlanker und optisch attraktiver

ist.

Neues Schaltsystem: Verbessert die Präzision

des Getriebes und eliminiert einen fehlerhaften

Eingriff.

Neuer Zylinder: Bietet höheres Drehmoment

und höhere Leistung über den gesamten Drehzahlbereich,

während das Ansprechverhalten

perfekt linear bleibt.

Gewölbter Kolben und neues Zylinderkopfprofil:

Erhöhen in Verbindung mit dem neuen Zylinder

die Motorleistung und optimieren die

Laufruhe bei niedrigen Drehzahlen.

Kurbelwelle: Die Trägheitswerte wurden überarbeitet

und an die Merkmale des neuen Antriebsaggregats

angepasst. Der Hubzapfen

wurde verstärkt, um die Steifigkeit der gesamten

Baugruppe zu erhöhen.

Neues Pleuel: Der Fußbereich wurde überarbeitet

und der stark beanspruchte Bereich verstärkt.

Neue Fliehkraftkupplung/Auslassteuerung:

Mit größeren Kugeln für eine bessere Anpassung

an das neue primäre Übersetzungsverhältnis,

um eine bessere Leistungsabgabe zu

gewährleisten.

Neuer Brennraum: Die leicht erhöhte Kompression

hat die Leistung gesteigert.

Das externe Design wurde mit der Einführung

neuer Farben und neuer Graphics neu gestaltet.

Verkaufspreis Xtrainer 250: 6790,- Euro zzgl.

159,- Euro Fracht

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Im Stand: Dem „Strafzoll“ sei Dank

Dass es die Xtrainer überhaupt mit diesem

Hubraumvolumen gibt, haben wir ausnahmsweise

keinem Meinungsforschungsinstitut,

keiner Marketingabteilung und auch nicht dem

Trump Donald zu verdanken. Nein, dies ist

schlichtweg schnöden Zollbestimmungen einiger

außereuropäischer Märkte geschuldet. So

erheben zum Beispiel Länder wie Japan oder

Indonesien auf alle Motorräder über 250 Kubikzentimeter

eine exponentiell ansteigende

Einfuhrumsatzsteuer, umgangssprachlich

auch als sogenannte „Märchensteuer“ bekannt.

Da sich im Beta-Baukasten schon ein

sich anbietendes Triebwerk in Form der RR 250

befand, war der Weg zur Xtrainer mit marktkompatiblen

250 „Kubik“ nicht gerade weit. Es

dauerte dann auch nicht mehr lange, bis einigen

Enduro-begeisterten Entscheidungsträgern

bei Beta auffiel, dass diese „kleine“

250er ja gar keine steuerpolitische Notlösung

darstellt, sondern mit ihren spezifischen Qualitäten

solide für sich stehen kann. Sprich, die

betreffende Exportversion wusste auf Anhieb

ein ganz besonderes Fahrvergnügen zu berei-

ten. Wie schon ihr größeres 300er-Schwestermodell

profitiert auch die 250er von all den

motorischen Neuerungen, die von der 2018er-

RR-2-T-Serie zu den Xtrainern hinüberflossen –

allerdings nicht ungefiltert, denn die Triebwerke

der Xtrainer-Serie verfügen weiterhin über

eine deutlich zahmere, spürbar leichter beherrschbare

Grundabstimmung. Geblieben ist

lediglich das bereits bekannte Fahrwerk mit

leicht reduzierten Federwegen (und dadurch

auch reduzierter Sitzhöhe!), kompaktem Perimeter-Rahmen

sowie schlanken 98 kg Leergewicht.

In Summe soll sich das zu einem kostengünstigen

(aber nicht „billigen“!) und extravielseitigen

Dirtbike addieren, das den zugegebenermaßen

weiten Spagat zwischen Einsteigerenduro

und Einsatzgerät für Extrem-Enduro-Eskapaden

schaffen soll. Ein Anspruch,

der sich erst mal ziemlich ambitioniert anhört,

aber durch unsere bisherigen Test-Erfahrungen

(Xtrainer 300 der ersten Serie, einer vom

Beta-Spezialisten Boano präparierten Xtrainer

mit gleichem Hubraum und der 2018er Xtrainer

300, die wir anlässlich der Modellpräsentation

fahren konnten) dann doch recht schnell be-


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Juli '18


TEST: BETA XTRAINER 250

Spitzfindigen wird nicht entgangen sein, dass

das externe Ölreservoir mit 650 ccm quasi wie

ein Mini-Zusatztank fungiert (das Öl muss ja

nicht mehr in den Tank geschüttet werden – es

bleibt dort also ein ganz klein bisschen mehr

Platz für Sprit) und die Reichweite dadurch

noch um ein paar Kilometer erweitern kann.

Doch kommen wir nun vom Motor zu Layout

und Fahrwerk sowie der Feststellung, dass die

Unterschiede hier deutlich geringer ausfallen.

Ergonomisch gibt’s schon mal gar keine Unterschiede.

Die Xtrainer ist und bleibt ein Motorrad

zum Draufsetzen und Wohlfühlen. Alles

passt bestens und lediglich große Piloten ab

zirka 190 cm werden sich ob der kompakten

Abmessungen etwas beengt fühlen. Für mich

persönlich mit 179 cm und 73 kg Gewicht

passt‘s jedenfalls ziemlich perfekt. In Sachen

Handling kann die 250er aufgrund ihrer reduzierten

oszillierenden Massen des Motors klare

Vorteile in Sachen Lockerheit einfahren.

Auch wenn bereits die 300er ein fluffig/agiles

Bike darstellt, so ist die 250er im Vergleich

nicht mehr fern des sprichwörtlichen Fahrradfeelings.

Freunde der Pampa, da kommt Freude

auf und offen gestanden kann ich mir derzeit

keine bessere Enduro fürs genussvolle, aber

nicht fahr-anspruchslose Enduro-Wandern vorstellen!

Ich weiß nicht, irgendwie kommen bei

mir da Erinnerungen an Suzukis selige DR 350

auf – aber nein, jetzt werd‘ ich nostalgisch – also

zurück in die Jetztzeit. In Sachen natürliche

Kurvenpräzision und Fahrstabilität schenken

sich die beiden „Crosstrainer“ nichts. Damit ist

allerdings auch gleich anzumerken, dass die

Xtrainer-Modelle nicht die souveräne Fahrstabilität

der rennsportlich ambitionierten RR-

Schwestermodelle erreichen. Dass dies so ist,

mag zum einen am kompakteren Rahmen der

Xtrainer liegen, zum anderen aber ganz sicher

an der Abstimmung der serienmäßigen Gabel.

Diese weiß zwar durch sensible Absorption

und komfortable Abstimmung auf längeren gemütlichen

Wanderungen zu gefallen, federt

aber bei gröberen Schlägen oder Steilabfahrten

zu schnell zu weit durch. Durch diese betont

lineare Abstimmung des Frontbereichs ist

das Fahrwerk nicht immer völlig in Balance mit

der progressiver agierenden Hinterradfederung,

die eine recht überzeugende Gesamtperformance

abzuliefern vermag. Beta hat dies erkannt

und bietet deshalb ein relativ kostengünstiges

Zubehör-Kit für die Gabel an (Kosten

zirka 380 Euro). Wir konnten dieses Gabel-Kit

anlässlich Betas 2018er-Modellpräsentation

an einer Xtrainer 300 testen und waren ziemstätigte.

Umso gespannter war ich deshalb auf

die Performance dieser neuen Xtrainer 250,

denn bei meinen bisherigen Vergleichen zwischen

den Geländesportvarianten RR 250 und

300 hatte ich letztendlich stets die RR 250 vorgezogen.

Aber ob dies damit 1:1 auf die Xtrainer

umsetzbar ist?

In Aktion: Kleinklein ganz gro§

Um es gleich mal klarzustellen: Bei diesem Typus

Einsteiger/Wander/Freeride-Enduro, wie

es die Xtrainer darstellt, geht es nicht um den

Gewinn der letzten Zehntelsekunde an Rundenzeit

und auch nicht um die endgültige

Durchschlagsresistenz auf knüppelharter Piste.

Nein, hier geht es schlichtweg nicht darum,

wie gut man mit diesem Dirtbike schnell fahren

kann, sondern vielmehr, wie gut man damit

langsam fahren kann. Und gerade in diesem

Punkt bietet die kleinere Xtrainer 250 einen

schnell verifizierbaren Zugewinn an motorischer

Performance im Vergleich zur großen

300er-Schwester. Es hat uns offen gestanden

schon überrascht, dass sich die 250er im untersten

Drehzahlbereich nochmals feinfühliger

dosieren lässt und dennoch bei Bedarf deutlich

lebendiger auf plötzliche Gasschübe reagiert

als die in dieser Hinsicht etwas träger wirkende

300er. Eine super Sache für fahrtechnisch

anspruchsvolles „Kleinklein“, aber auch

um plötzlich auftretende Hindernisse wie

Steinstufen oder Holzstämme per Gasschub zu

„klären“. In diesem Zusammenhang fällt dann

auch gleich die nun überarbeitete, noch etwas

besser dosierbare Kupplung äußerst positiv

auf. Leichtgängiger als zuvor ist sie jedoch

nicht. Natürlich hilft in langsamen Passagen

die recht kurze Übersetzung des Getriebes, deren

erster Gang die Bezeichnung „Kriechgang“

wahrlich verdient hat. Theoretisch könnte man

sich hier, ohne den Motor abzuwürgen, locker

von Omis mit Rollator überholen lassen. Für

die typische Endurowanderung mit gelegentlichen

Klettereinlagen ist die Übersetzung somit

bestens gewählt. Doch wer solch Ausflüge

über die Landstraße anfahren muss, der wird

bei Geschwindigkeiten über etwa 85 km/h

kaum Freude erfahren, denn selbst der sechste

Gang stößt hier schon in einen unangenehm

hohen Drehzahlbereich. Ein siebter Gang, wie

bei den legendären Sachs-Enduros aus den

Siebzigern, wäre geradezu ideal, oder?! Okay,

ihr habt gehört, dass die kleinere Xtrainer

schon mal ziemlich im unteren Drehzahlbereich

überzeugt. Doch dies ist unserer Meinung

nach nicht der einzige Vorzug gegenüber

der 300er. Denn die 250er-Variante mag zwar

über etwas weniger Durchzugskraft und Spitzenleistung

verfügen, präsentiert uns aber eine

gleichmäßigere Leistungsentfaltung und einen

Leistungsoutput im oberen Drehzahlbereich,

der weniger abrupt abfällt, wie dies bei

der 300er der Fall ist. Summa summarum also

ein effektiveres und leichter zu fahrendes

Triebwerk, dessen größeres 300er-Pendant

bestenfalls auf kräftezehrendem Untergrund

(Sand/Schlamm) und/oder mit schweren Piloten

Vorteile aufgrund der höheren Durchzugskraft

einfahren kann. Aber egal wie, wer von

unseren Xtrainern die motorische Schlagkraft

miniaturisierter Todesstern-Technologie erwartet,

der befindet sich hier bei der falschen Modellreihe

oder gleich im falschen Film.

Ein kurzes Wort noch zur Getrenntschmierung,

deren Implementierung sich hier ideal ins

Grundkonzept der Xtrainer einfügt: Zum einen

ist die Zweitakt-typische Geruchsbelästigung

dadurch erheblich reduziert, zum anderen sind

die Verbrauchswerte akzeptabel. Und ganz

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Juli '18

lich angetan. Eine deutlich höhere Progressivität

im Dämpfungsverlauf bei gleichbleibend

feinfühligem Ansprechverhalten sorgt für ein

merklich ausgewogeneres und stabilisiertes

Fahrverhalten. Meiner Meinung nach ist dieses

Kit ein Muss und ich halte einen künftig serienmäßigen

Einbau für mehr als wünschenswert.

Apropos Wunsch: Etwas weniger zupackenden

Biss der Hinterradbremse würde wohl jeder Enduro-Einsteiger

dankend annehmen. Am vorderen

Pendant gibt’s jedoch nix zu beschweren.

Dieses kann zwar bei Bedarf auch kraftvoll

zupacken, lässt sich aber mit nur einem Finger

feinfühliger dosieren. Abschließend noch ein

Wort zu den diversen Möglichkeiten zur Manipulation

der Leistungsentfaltung: Offen gestanden

wirken sich die beiden Positionen des

kleinen Mappingschalters am Lenker nur in

Nuancen auf die Leistungsabgabe aus – in der

Stellung „Sonne“ spricht der Motor etwas direkter

an und dreht schneller hoch, in der Stellung

„Regen“ reagiert das Triebwerk hingegen

etwas weicher in der Gasannahme und zeigt

sich insgesamt etwas träger. Einen deutlich

größeren Einfluss auf die Art der Leistungsentfaltung

erreicht man mit der extern leicht per

Inbusschlüssel erreichbaren Stellschraube zur

Vorspannung der Auslassteuerung: Voll reingedreht

zeigt das ansonsten ausgewogene Triebwerk

schon klare Tendenzen in Richtung aggressiv

zupackenden Leistungsschubs. Voll

rausgedreht geht’s dann verständlicherweise

in die gegengesetzte Richtung – die Xtrainer

mutiert dann eher zu so einer Art „Kuschelrock“-Version.

Hier ist individuelles Ausprobieren

angesagt.

Fazit: Easy does it

Immer schön locker bleiben und nichts überstürzen!

Nicht nur, dass der „kleinen“ Xtrainer

dieses Lebensmotto quasi in den Genen

steckt, sondern es spiegelt zu großem Teil

auch die empfohlene Umgangsweise mit ihr

wieder. Das vielfältige, spielerische, ja gar

dauergenüssliche Element, das so viele Geländesport-Enduros

vermissen lassen; hier ist es

ganz leibhaftig präsent und quasi im (Gas)

Handumdrehen abrufbar. In dem Sinne gilt zumindest

für mich – diese 250er ist mein (X)Trainer

des Jahres und ganz so nebenbei wahrscheinlich

die beste Gelegenheit, unseren

Sport damit nicht nur zu erfahren, sondern zu

vertiefen wie auch zu erweitern. Diese Beta ist

nichts weniger als ein Geschenk an unseren

Endurosport!

• Text u. Fotos: Alexander „Ja, ich bin Dieselfahrer“

Stephan; Actionpilot: Sébastien „Bei uns seid ihr

noch willkommen“ Diss


Jugend forsch – das 249-ccm-Triebwerk agiert etwas

quirliger als das größere Pendant mit 300 ccm

Kein progressiver Typ – die Gabel federt etwas zu

schnell, zu linear, durch

Von oben betrachtet – am linken Gabelholm wird die

Zugstufendämpfung justiert, am rechten die Federvorspannung

Kein wirklicher Leisetreter – der Schalldämpfer sorgt

bei höheren Drehzahlen bestenfalls für noch-akzeptable

Akustik

Zu sehen, aber eigentlich nicht da – die hier montierten

Handschützer sind nicht serienmäßig an Bord, also

nur optional erhältlich

Bestnoten – die Vorderradbremse packt kraftvoll,

aber stets gut dosierbar zu

Wellnesstherapie – geht’s mal zu heiß her, bringt der

Kühlerventilator die Temperaturen zurück in die Komfortzone

Das passt – der Stoßdämpfer

fügt sich mit

seinen positiv unauffälligen

Eigenschaften prima

ins Konzept dieser Xtrainer

ein

Hier noch unverbeult –

den schicken Auspuffkrümmer

sollte man

schleunigst hinter einem

soliden Protektor verstecken

So einfach geht’s – nur ein Knopfdruck und die Sitzbank

lässt sich lässig abnehmen

Geheimer Zusatztank – das 650-ccm-Ölreservoir für

die Getrenntschmierung befindet sich unter der Sitzbank

Das bringt richtig

was – die Vorspannung

der

Auslasssteuerung

ist je nach Geschmack

und Bedarf

direkt von außen

verstellbar

Fixer Filterwechsel – auch der Luftfilter ist per Schnellzugang

erreichbar

TECHNISCHE DATEN

FAHRWERK

Rahmen

Radstand

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Sitzhöhe

Bodenfreiheit

Anbauhöhe Rasten

Trockengewicht

Tankinhalt

Reserve

Öltank

Kühlsystem

Gabel

Federung hinten

Hub Stoßdämpfer

Federweg vorn

Federweg hinten

Bremse vorn

Bremse hinten

perimetrischer

Rahmen aus CrMo-

Stahl mit Doppelschleife

auf Höhe

des Auslasskanals

1467 mm

2157 mm

802 mm

1245 mm

910 mm

320 mm

390 mm

99 kg

8,5 l

1,5 l

650 ccm

1,3 l

Hydraulisch USD mit

Ø 43 mm Standrohr

Monoshock mit

progressiver Hebelei

110 mm

270 mm

270 mm

Scheibe Ø 260 mm

mit schwimmender

Doppelkolben-

Bremszange

Scheibe Ø 240 mm

mit schwimmender

Einkolben-

Bremszange

21 x 1,5 - 36 Löcher

18 x 1,85 - 36 Löcher

Felge vorn

Felge hinten

Reifen vorn 80/100-21

Reifen hinten 140/80-18

MOTOR

Typ

1-Zylinder, 2-Takt, LC

Hubraum

249 ccm

Bohrung x Hub 66,4 x 72 mm

Verdichtung 11,45:1

Auslasssteuerung System BPV

Starter

elektrisch

Zündung

Kokusan AC-CDI mit

Steuergerät-Ölpumpe

Zündkerze

NGK GR7CI8

Einlasssteuerung Nebenschlussmembran

Schmierung

Gemisch durch

elektrische Pumpe

Vergaser Keihin PWK 36

Kupplung

Mehrscheiben-

Ölbadkupplung

Primärtrieb

Z.27/72

Getriebe

6-Gang-Klauen

Endantrieb

Kette

Schmierstoffe SAE 10W/40

Verbrauch l/100 km 2,978

Emission Co2

71 g/km

49

MCE

Juli '18


MOTOCROSS-WM: KEGUMS/LV

Herlings

und

Olsen

gewinnen in Lettland

Zum zweiten Mal in Folge gewannen Jeffrey Herlings (MXGP) und Thomas Kjer

Olsen (MX2) den GP von Lettland. Die technisch anspruchsvolle Strecke in Kegums

mit ihrem tiefen Sand und die warmen Temperaturen forderten die Fahrer

nicht nur mental, sondern auch physisch. Die zahlreichen lettischen Fans wollten

vor allem eines: ihren Lokalmatadoren, den amtierenden MX2-Weltmeister

Pauls Jonass, siegen sehen. Doch alle Anfeuerungsrufe nutzten nichts. Den

obersten Treppchenplatz sicherte sich Olsen vor der belgischen Überraschung

Jago Geerts und Jonass.

50

MCE

Juli '18


Jeffrey Herlings

51

MCE

Juli '18


MOTOCROSS-WM: KEGUMS/LV

MX2-Sieger Thomas Kjer Olsen

MXGP

Jeffrey Herlings, der letztes Jahr in Kegums seinen

ersten GP überhaupt gewinnen konnte,

dominierte von Beginn an das Geschehen. Sowohl

im freien als auch im Zeittraining sowie in

der Qualifikation war er der schnellste Mann

auf der Strecke. „Oldie“ Antonio Cairoli, der

seinen 222. GP in Lettland bestritt, wollte seinem

Teamkollegen trotz alledem das Siegen

nicht zu leicht machen.

Der Holeshot in Rennen 1 ging an den Italiener,

der bereits seit 14 Jahren in der WM unterwegs

ist, vor Romain Febvre. Weit abgeschlagen auf

Rang 10 lag Herlings. Zwischen Cairoli und

Febvre kam es in den folgenden Runden zu

Führungswechseln, während Paulin Gautier

Platz 3 belegte. Febvres Teamkollege Jeremy

van Horebeek und Clément Desalle kämpften

während der erste Runde um die folgenden

Plätze, achteten dabei aber nicht auf Herlings,

der in Runde 4 an ihnen vorbeizog. Auch Paulin

war für Herlings leichte Beute und gab zwei

Runden später seinen 3. Rang an den Niederländer

ab. Wieder eine Runde später übernahm

Herlings Febvres 2. Rang und in Turn 9

die Führung von Cairoli, die er bis ins Ziel hielt.

Dritter wurde Febvre vor Paulin und Desalle.

Max Nagl lag nach dem Start auf Rang 6, konnte

aber auf Dauer nicht mit der Spitze mithalten

und wurde Zwölfter.

Den Holeshot in Rennen 2 gewann Febvre vor

Cairoli, während Herlings außerhalb der Top

Five lag. Febvre stürzte noch in der ersten Runde

und Cairoli wurde von Glenn Coldenhoff bedrängt.

Cairoli beendete die erste Runde in

52

MCE

Juli '18

Führung liegend, während Herlings auf Platz

5 lag. Tim Gajser machte seinen schlechten

Start in Rennen 1 wett und lag die ersten beiden

Turns auf Position 3 vor Paulin. Der Franzose

hatte erneut gegen Herlings keine Chance.

Herlings kannte keine Gnade. In Runde 3

„überrollte“ er den drittplatzierten Gajser, einen

Umlauf später Coldenhoff, der noch gegen

Gajser und Paulin das Nachsehen hatte. Febvre

ging ein zweites Mal zu Boden und konnte das

Rennen nicht beenden. Als Herlings seinen Angriff

auf Cairoli startete, kamen dem Italiener

gleichzeitig überrundete Fahrer in die Quere.

So übernahm Herlings sechs Runden vor

Schluss die Führung. Zweiter wurde somit erneut

Cairoli vor Paulin, Gajser und Desalle. Im

zweiten Lauf verlief Nagls Start weniger zufriedenstellend

als im ersten. Er lag nur im Mittelfeld.

Nach einer starken Aufholjagd kämpfte er

sich aber von Platz 17 auf 13 vor.

MX2

Vor dem Rennen hatten viele eine Neuauflage

des Duells Pauls Jonass gegen Jorge Prado erwartet.

Aber es war Husqvarna-Rider Thomas

Kjer Olsen, der den größten Eindruck in Kegums

hinterließ. Olsen sicherte sich den Holeshot

vor Jonass und dem gesundheitlich angeschlagenen

Henry Jacobi. Jorge Prado stürzte

und musste das Feld von hinten aufrollen. Jonass

versuchte, Olsen die Führung streitig zu

machen, doch dieser fuhr ungefährdet einem

Start-Ziel-Sieg entgegen. Mit „respektvollem“

Abstand folgten Jacobi und Hunter Lawrence,

der in Runde 2 schwer stürzte und das Rennen

nicht beenden konnte. Jacobi konnte sieben

Runden lang die 3. Position halten, bis er von

Covington und später noch von Jago Geerts

und Ben Watson überholt wurde.

Lauf 2 muss wie eine Erlösung für Prado gewesen

sein. Er sicherte sich den 7. Holeshot der

Saison und zog dem Feld davon. Geerts überraschte

mit einem erstaunlich guten Start vor

Watson, Olsen und Davy Pootjes. In Runde 7

meldete sich Olsen zurück und zog an Watson

und Geerts vorbei. Jonass, der nach dem Start

an 13. Stelle lag, musste sich mühsam nach

vorne arbeiten. Der Laufsieg ging letztlich an

Prado vor Olsen, Geerts, Watson und Jonass.

Jacobi landete nach einem Startcrash auf Platz

12. In der Gesamtwertung bedeutete das den

zweiten GP-Sieg in Kegums in Folge für Olsen,

während Geerts mit Platz 2 zum ersten Mal auf

dem GP-Podium stand. Gesamtrang 3 ging an

Jonass.

Gautier Paulin


STATEMENTS

Jeffrey Herlings: Ein gutes Wochenende. Nach

meinen schnellen Zeiten in den Trainings und

der Qualifikation, dachte ich, der Renntag liefe

noch perfekter. Aber in puncto Meisterschaft ist

alles im grünen Bereich.

Antonio Cairoli: Ich bin zufrieden. Mein Speed

war gut und alles passt. Die Strecke war sehr

schwierig und schnell. Über den zweiten Lauf

bin ich etwas enttäuscht. Mein Plan war, Jeffrey

ein bisschen länger auf Distanz zu halten und

um den GP-Sieg zu kämpfen. Aber insgesamt

bin ich wirklich zufrieden. Die Meisterschaft ist

noch lange nicht entschieden. Schauen wir,

was die nächsten Rennen bringen.

Gautier Paulin: Ich fühl’ mich gut. Mit dem Bike

komme ich gut zurecht. Alles passt, das Set-up,

der Motor, meine physische Verfassung.

Zum 222. MXGP gibt es neue Kleider für Tony Cairoli

Gautier Paulin ... alles passt ...

Thomas Kjer Olsen: Zu gewinnen, ist ein gutes

Gefühl. Diese Strecke liegt mir einfach. Seit

meiner Zeit in der Europameisterschaft habe

ich hier ein gutes Gefühl. Vielleicht liegt es daran,

dass mich der Track ein bisschen an die

dänischen Strecken erinnert. Hier würde ich jedenfalls

gerne jedes Wochenende fahren.

Jago Geerts: Das war ein wirklich gutes Wochenende

für mich. Ich habe zwei solide Rennen

hingelegt und den 2. Gesamtplatz hätte ich

mir nie erträumt.

Pauls Jonass: Der Heim-GP ist immer ein bisschen

schwieriger als die anderen. Letztlich bin

ich aber über meinen Treppchenplatz sehr

glücklich. Die Fans waren wirklich crazy. Bei jedem

Überholmanöver konnte ich sie rufen hören.

Sie haben mich gepusht. Und ich freue

mich über jeden einzelnen Fan, der mich unterstützt

hat. Vielen Dank. Das hat geholfen.

Motocross-WM - 7. Lauf - Kegums/LV - 12./13.5.2018

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Antonio Cairoli, I,

KTM; 3. Gautier Paulin, F, Husqvarna; 4. Clément Desalle,

B, Kawasaki; 5. Tim Gajser, SLO, Honda; 6. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 8. Max

Anstie, GB, Husqvarna; 9. Julien Lieber, B, Kawasaki;

10. Jeremy Seewer, B, Yamaha.

Ferner: 13. Maximilian Nagl, D, TM.

MX2: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 2. Jago

Geerts, B, Yamaha; 3. Pauls Jonass, LV, KTM; 4. Jorge Prado,

E, KTM; 5. Ben Watson, GB, Yamaha; 6. Calvin Vlaanderen,

ZA, Honda; 7. Henry Jacobi, D, Husqvarna; 8. Michele

Cervellin, I, Honda; 9. Davy Pootjes, NL, KTM;

10. Iker Larranaga Olano, E, Husqvarna.

Ferner: 21. Tom Koch, D, KTM.

EMX125: 1. Rene Hofer, A, KTM; 2. Petr Polak, CZ, KTM;

3. Thibault Benistant, F, Yamaha; 4. Simon Längenfelder,

D, Husqvarna; 5. Arvid Lüning, S, KTM; 6. Raivo Dankers,

NL, KTM; 7. Florian Lion, D, KTM; 8. Andrea Bonacorsi, I,

KTM; 9. Eddie Wade, GB, KTM; 10. Raf Meuwissen, NL,

KTM.

Ferner: 20. Mike Gwerder, CH, KTM.

EMX250: 1. Mathys Boisrame, F, Honda; 2. Mikkel Haarup,

DK, Husqvarna; 3. Mel Pocock, GB, Husqvarna; 4. Martin

Barr, GB, Husqvarna; 5. Gianluca Facchetti, I, KTM; 6. Karel

Kutsar, EST, KTM; 7. Kevin Horgmo, N, KTM; 8. James

Dunn, GB, KTM; 9. Isak Gifting, S, KTM; 10. Roan van de

Moosdijk, NL, Yamaha.

Ferner: 14. Michael Sandner, A, KTM; 17. Jeremy Sydow, D,

KTM.

53

MCE

Juli '18


MOTOCROSS-WM: TEUTSCHENTHAL/D

Jorge Prado

• Foto: Kai-Uwe Sickert

Herlings

und

Prado

on top

Die 25. Auflage der Motocross-Weltmeisterschaft im Talkessel

Teutschenthal ist Geschichte. Bei bestem Motocross-Wetter

und vor der Kulisse von 30.000 Gästen übers Wochenende

gab es Motorsport der Extraklasse. Teutschenthaler Sieger

wurden in diesem Jahr der Niederländer Jeffrey Herlings

(MXGP), der Spanier Jorge Prado (MX2), die Neuseeländerin

Courtney Duncan (WMX) und der junge Italiener Mattia Guadagnini

in der europäischen Nachwuchsklasse EMX125.

54

MCE

Juli '18


Start MX1 mit Gautier Paulin (21),

Jeffrey Herlings (84),

Alessandro Lupino (77),

Tim Gajser (243) und

Romain Febvre (461)

• Foto: KTM/Ray Archer

55

MCE

Juli '18


MOTOCROSS-WM: TEUTSCHENTHAL/D

STATEMENTS

Jeffrey Herlings: Beide Rennen hätten nicht

besser laufen können. Ich führte in jeder Runde

und darüber freue ich mich sehr. Es war an diesem

Wochenende, als würde ein Traum wahr

werden.

Tim Gajser

• Foto:

Kai-Uwe

Sickert

Zumindest in der Damen-WM wehte einmal

auch die deutsche Fahne über dem Siegerpodium.

Larissa Papenmeier aus dem westfälischen

Bünde wurde Gesamtdritte. Hervorragende

Ergebnisse lieferten mit Platz 9 auch

Max Nagl in der MXGP- und Lokalmatador Henry

Jacobi in der MX2-Klasse mit dem finalen

Rang 8 sowie Steffi Laier und Anne Borchers

mit Top-10-Ergebnissen in der Damen-WM. Insgesamt

waren an diesem Wochenende rund

200 Fahrer aus 32 Nationen im Talkessel am

Start.

MXGP

Der trockene Untergrund war rutschig und verzieh

somit kaum Fehler der Fahrer. Förmlich

über die Piste flog der Holländer Jeffrey Herlings

in der MXGP-Klasse. Der in der Weltmeisterschaft

Führende bewies sein ganzes Können

in beiden Rennen und gewann beide Läufe

souverän, was ihm den Grand-Prix Sieg bescherte.

Herlings schärfster Konkurrent Antonio

Cairoli wurde nur Sechster und muss sich

weiterhin sehr anstrengen, um nicht den Anschluss

an seinen jungen Teamkollegen zu verlieren.

Hondas Talfahrt scheint beendet: Den

2. Platz beim Grand Prix von Deutschland belegte

der Slowene Tim Gajser vor dem Franzosen

Gautier Paulin. Sehr erfreulich aus deutscher

Sicht war der Auftritt von Max Nagl. Der

Bayer konnte sich Schritt für Schritt über das

Wochenende steigern. Nach einer mäßigen

Qualifikation hatte Nagl nicht die beste Ausgangslage

für die Rennen und arbeitete sich im

ersten Rennen kontinuierlich auf Platz 12 vor.

Im zweiten Rennen des Tages bewies Nagl sein

ganzes Können und schob sich von Platz 16 bis

auf Platz 8 vor. Am Ende stand ein hervorragender

9. Platz für den Deutschen zu Buche.

56

MCE

Juli '18

Larissa Papenmeier

• Foto: Kai-Uwe Sickert

MX2

In der MX2-Klasse dominierten der Spanier Jorge

Prado und Pauls Jonass. Beide KTM-Fahrer

holten jeweils einen Sieg und einen 2. Platz.

Prado stand am Ende ganz oben auf dem Podest

vor seinem Teamkollegen und amtierenden

Weltmeister aus Lettland. Dritter wurde

Calvin Vlaanderen aus Südafrika. Ein tolles Ergebnis

gab es für den jungen Deutschen Henry

Jacobi. Der 21-Jährige fuhr im ersten Rennen

auf einen sensationellen 5. Platz und konnte

seine gute Leistung im zweiten Renen mit einem

8. Platz unter Beweis stellen. Am Ende

schob sich Jacobi auf der Platz 7 der Grand-

Prix-Wertung.

WMX

Nicht zu schlagen war an diesem Wochenende

die Neuseeländerin Courtney Duncan, die beide

Rennen für sich entscheiden konnte. Zweite

wurde Kiara Fontanesi. Larissa Papenmeier

konnte auch beim dritten Rennen zur Motocross-Weltmeisterschaft

der Damen ihre starke

Form bestätigen. In Teutschenthal begeisterte

die 28-Jährige die heimischen Fans mit ihrem

Gang aufs Siegertreppchen. Papenmeier konnte

schon im Zeittraining die viertschnellste Zeit

fahren und lag auch im ersten Rennen vom

Start weg auf Platz 4. Auf der anspruchsvollen

Strecke mit vielen Spurrillen und tiefen Bremswellen

war das Überholen sehr schwierig und

so gab es in der Spitzengruppe nur wenige Positionswechsel.

Papenmeier fuhr ein starkes

Rennen und belohnte sich mit dem 4. Platz. Im

zweiten Durchgang kam Papenmeier erneut

auf dem 4. Rang aus der ersten Runde zurück.

Diesmal konnte sie jedoch in der fünften Runde

einen Rang gutmachen und sich auf den

3. Platz verbessern, den sie in der Schlussphase

souverän gegen die Attacken von Nancy van

de Ven verteidigte und sich somit den 3. Rang

auf dem Tagespodium sicherte.

EMX125

Mattia Guadagnini setzte sich mit den Plätzen

2 und 1 in Teutschenthal gegen den wie immer

stark aufgelegten Rene Hofer (1/2) durch. Dritter

in der Gesamtwertung wurde der Este Meico

Vettik.

• Texte: MSC Teutschenthal, Monster Energy/Bastian

Radloff, Suzuki

Tim Gajser: Mir geht’s super. Über mein Abschneiden

bin ich sehr glücklich. Ich mag die

Strecke und war bereits im Vorfeld sehr positiv

eingestimmt. Dieses Rennen war das erste

Rennen in dieser Saison, bei dem ich mich

richtig wohlgefühlt habe. Ich hoffe, so geht es

weiter.

Gautier Paulin: Ich habe in beiden Läufen den

Holeshot geholt, doch direkt danach überholte

mich bereits Jeffrey. Es wäre schön, wenn ich

die Führung halten könnte. Zufrieden bin ich

mit meinem Abschneiden trotzdem.

Jorge Prado: Der erste Lauf war sehr schwer. Im

zweiten wusste ich, dass der Start sehr wichtig

sein würde. Den Holeshot gewann ich knapp

vor Pauls, konnte dann aber die Führung bis

ins Ziel halten. Ich bin überglücklich.

Pauls Jonass: Mir geht’s gut. Ich habe nicht

verloren, aber auch nicht gewonnen. Das ist

doch positiv.

Courtney Duncan: Das Wochenende verlief

sehr gut. Wenn man beide Läufe gewinnt, kann

man ja nur zufrieden sein.

Larissa Papenmeier: Auch wenn ich nicht ganz

glücklich damit bin, wie ich hier gefahren bin –

ein Platz auf dem Treppchen vor heimischem

Publikum ist ein Riesenerfolg. Ganz herzlichen

Dank an die vielen Fans, die mich super unterstützt

haben!

Motocross-WM - 8. Lauf - Teutschenthal/D

19./20.5.2018

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Tim Gajser, SLO,

Honda; 3. Gautier Paulin, F, Husqvarna; 4. Clément Desalle,

B, Kawasaki; 5. Romain Febvre, F, Yamaha; 6. Antonio

Cairoli, I, KTM; 7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 8. Evgeny

Bobryshev, RUS, Suzuki; 9. Maximilian Nagl, D, TM;

10. Jeremy Seewer, CH, Yamaha.

Ferner: 22. Stefan Ekerold, D, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Pauls Jonass, LV, KTM;

3. Calvin Vlaanderen, ZA, Honda; 4. Ben Watson, GB, Yamaha;

5. Jed Beaton, AUS, Kawasaki; 6. Michele Cervellin,

I, Honda; 7. Henry Jacobi, D, Husqvarna; 8. Thomas Kjer

Olsen, DK, Husqvarna; 9. Davy Pootjes, NL, KTM; 10. Jago

Geerts, B, Yamaha.

Ferner: 18. Tom Koch, D, KTM.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha; 2. Kiara Fontanesi,

I, Yamaha; 3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki; 4. Nancy

van de Ven, NL, Yamaha; 5. Sara Andersen, DK, KTM;

6. Stephanie Laier, D, KTM; 7. Natalie Kane, IRL, Honda;

8. Shana van der Vlist, NL, KTM; 9. Anne Borchers, D, Suzuki;

10. Justine Charroux, F, Yamaha.

Ferner: 18. Janina Lehmann, D, Suzuki; 21. Kim Irmgartz,

D, Suzuki.

EMX125: 1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna; 2. Rene Hofer,

A, KTM; 3. Meico Vettik, EST, KTM; 4. Thibault Benistant,

F, Yamaha; 5. Tom Guyon, F, KTM; 6. Eddie Wade, GB,

KTM; 7. Emil Weckman, FIN, KTM; 8. Raivo Dankers, NL,

KTM; 9. Matheo Miot, F, KTM; 10. Filip Olsson, S, Husqvarna.

Ferner: 11. Florian Lion, D, KTM; 13. Mike Gwerder, CH,

KTM; 19. Simon Längenfelder, D, Husqvarna.


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Orange Fe

MOTOCROSS-WM: MATTERLEY BASIN/GB

Pauls Jonass

58

MCE

Juli '18


elings

Der GP von Großbritannien fand bei

strahlendem Sonnenschein statt. Zahlreiche

Fans säumten die Strecke und erlebten

eines der besten Rennen der Saison.

Erneut setzten sich mit dem siegesgewohnten

Jeffrey Herlings (MXGP) und

Pauls Jonass (MX2) zwei KTM-Fahrer

durch.

Jeffrey Herlings

MXGP

Der Holeshot im ersten Lauf ging an Antonio

Cairoli vor Glenn Coldenhoff, Jeffrey Herlings,

Tim Gajser und Tommy Searle. Bereits Ende der

ersten Runde überholte Herlings Coldenhoff,

der im Laufe des Rennens auf Rang 6 zurückfiel.

Zwischen Cairoli und Herlings entbrannte

ein heißer Kampf. Cairoli machte ein paar Fehler

und Herlings zog vorbei. Cairoli gab nicht

auf und eroberte die Führung zurück. Zwei Minuten

vor Rennende übernahm Herlings die

Pole, aber Cairoli konterte sofort. In der vorletzten

Runde touchierte Cairoli Herlings, als

dieser erneut überholen wollte. Cairoli stürzte,

konnte aber Platz 2 halten. Der Laufsieg ging

aber an Herlings vor Cairoli und Tim Gajser.

Max Nagl verpasste mit Rang 11 knapp die Top

Ten.

In Lauf 2 sicherte sich erneut Cairoli den Holeshot,

diesmal vor Febvre, Desalle und Herlings.

Nach den ersten beiden Kurven lag Herlings

bereis auf Rang 2, während Desalle Febvres

3. Platz übernahm. Cairoli und Herlings setzten

sich von Desalle, der in Runde 6 stürzte, ab.

Zwei Runden vor Schluss befand sich Herlings

direkt hinter Cairoli. In der letzten Runde nutzte

er die Gelegenheit und überholte Cairoli. Damit

ging auch der Gesamtsieg an Herlings vor

Cairoli und Febvre.

MX2

Holeshot für Jorge Prado vor seinem Teamkollegen

Pauls Jonass. Jonass zögerte nicht lange

und übernahm die Führung von Prado. Einen

fulminanten Start legte Ruben Fernandez hin.

Er lag auf Platz 3 vor Thomas Covington und

Thomas Kjer Olsen. Fernandez konnte die Position

die ersten fünf Runden halten, bevor Covington

übernahm. Derweil zog Calvin Vlaanderen

an Olsen vorbei und im Anschluss beide

an Fernandez. Olsen setzte sich gut in Szene,

überholte Vlaanderen und visierte als nächsten

Covington an. Doch dann schlug der Technikteufel

zu und Olsen konnte das Rennen

nicht zu Ende fahren. Den Laufsieg sicherte

sich letztlich Jonass vor Prado, Covington und

Vlaanderen. Henry Jacobi wurde Siebter.

Der Holeshot in Lauf 2 ging erneut an Prado vor

Jonass, Henry Jacobi, Olsen und Vlaanderen. In

Runde 6 griff Olsen Jacobi an, stürzte letztlich

und konnte erneut keine Punkte schreiben. Jonass

löste derweil Prado an der Spitze ab und

behielt sie bis ins Ziel. Prado wurde somit

Zweiter. Nach einem schlechten Start legte

Ben Watson eine starke Aufholjagd hin und

wurde hinter Vlaanderen und vor Jacobi Vierter.

VMX

Ebenfalls in Matterley Basin am Start waren

die Fahrer des FIM Veterans Motocross World

Cup. Martin Zerava, der 2014 und 2017 das

VMX gewann, konnte sich auch dieses Jahr

durchsetzen und Weltmeister werden. Zweiter

wurde der zweifache MX-Weltmeister Mickael

Pichon. Der Finne Niko Kalatie zeigte eine konstante

Leistung und wurde Dritter. Großes

Pech hatte Mervyn Anstie. Im Rennen am

Samstag stürzte er, brach sich das Schlüsselbein

und zog sich Verletzungen an den Rippen

zu. An einen Start am Sonntag war somit nicht

zu denken.

STATEMENTS

Jeffrey Herlings: Ich bin überglücklich. Es war

ein großartiges Rennen. Ich konnte beide Läufe

gewinnen und damit mein 100. Podium feiern.

Romain Febvre: Ich freue mich sehr, wieder auf

dem Podium zu stehen. Die letzten Wochen waren

übel.

Pauls Jonass: Heute habe ich es in beiden Läufen

geschafft, trotz Holeshot-Siegen von Prado,

schnell die Führung zu übernehmen. Mit meinen

beiden Laufsiegen bin ich natürlich mehr

als glücklich.

Jorge Prado: Es war hart, wirklich hart. Jonass

war wirklich stark. Ich gab mein Bestes und bin

damit zufrieden.

Calvin Vlaanderen: Ein tolles Gefühl, wieder

auf dem Podium zu stehen. Fünf Leute haben

um den 3. Platz gekämpft und ich habe mich

durchgesetzt.

Motocross-WM - 9. Lauf - Matterley Basin/GB

2./3.6.2018

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Antonio Cairoli, I,

KTM; 3. Romain Febvre, F, Yamaha; 4. Clément Desalle, B,

Kawasaki; 5. Tim Gajser, SLO, Honda; 6. Glenn Coldenhoff,

NL, KTM; 7. Evgeny Bobryshev, RUS, Suzuki; 8. Tommy

Searle, GB, Kawasaki; 9. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

10. Max Anstie, GB, Husqvarna.

Ferner: 11. Max Nagl, D, TM; 16. Valentin Guillod, CH, KTM.

MX2: 1. Pauls Jonass, LV, KTM; 2. Jorge Prado, E, KTM;

3. Calvin Vlaanderen, ZA, Honda; 4. Ben Watson, GB, Yamaha;

5. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 6. Henry Jacobi,

D, Husqvarna; 7. Iker Larranaga Olano, E, Husqvarna;

8. Marshal Weltin, USA, Honda; 9. Michele Cervellin, I,

Yamaha; 10. Anthony Rodriguez, VE, Yamaha.

EMX250: 1. Steven Clarke, GB, Honda; 2. Josh Spinks, GB,

KTM; 3. Pierre Goupillon, F, Kawasaki; 4. Martin Barr, GB,

Husqvarna; 5. Michael Sandner, A, KTM; 6. Tom Vialle, F,

Husqvarna; 7. Mel Pocock, GB, Husqvarna; 8. Mathys

Boisrame, F, Honda; 9. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna;

10. James Dunn, GB, KTM.

Ferner: 13. Michael Kratzer, A, Kawasaki.

EMX300: 1. Brad Anderson, GB, KTM; 2. Vaclav Kovar, CZ,

GasGas; 3. Andero Lusbo, EST, Husqvarna; 4. Ashley Wilde,

GB, Husqvarna; 5. Erik Willems, B, Husqvarna; 6. Greg

Smets, B, KTM; 7. Ben Putnam, GB, Yamaha; 8. Ashley

Greedy, GB, KTM; 9. Michele Cencioni, I, KTM; 10. Manuel

Iacopi, I, Yamaha.

VMX: 1. Martin Zerava, CZ, Suzuki; 2. Mickael Pichon, F,

KTM; 3. Niko Kalatie, FIN, KTM; 4. Christian Ravaglia, I,

Kawasaki; 5. Phil Mercer, GB, KTM; 6. Leons Kozlovskis,

LV, Husqvarna; 7. Ronny van Hove, B, KTM; 8. Michele Dal

Bosco, I, Yamaha; 9. Borut Koscak, SLO, Yamaha; 10. Bogomir

Gajser, SLO, Yamaha.

59

MCE

Juli '18


ADAC MX MASTERS: MÖLLN

Max Nagl siegt

60

MCE

Juli '18


Max Nagl gewinnt die zweite Runde des

ADAC MX Masters 2018 • Roland Edelbacher

holt erstes Podium und Tagessieg im

ADAC MX Youngster Cup • Filip Olsson

übernimmt mit Tagessieg die Führung im

ADAC MX Junior Cup 125.

Ideale äußere Bedingungen und spannende

Rennen zeichneten die zweite Runde des ADAC

MX Masters in Mölln aus. 6000 Zuschauer erlebten

auf dem „Grambeker Heidering“ begeisternde

Action und spannende Rennen. Der

erste Durchgang des ADAC MX Masters wurde

vom Zweikampf zwischen Henry Jacobi und

Max Nagl geprägt. Nagl hatte einen schwachen

Start und musste sich erst mühsam durchs

Feld kämpfen, ehe er Jacobi gegen Ende des

Rennens angreifen und schließlich vorbeigehen

konnte. Obwohl der Bayer als Erster

durchs Ziel fuhr, wurde er auf Platz 2 gewertet,

weil er im Eifer des Gefechtes kurz die Strecke

verlassen und sich dabei unbeabsichtigt einen

Vorteil verschafft hatte. „Es ist nicht absichtlich

passiert, sondern war dem engen Zweikampf

geschuldet“, räumte Nagl ein. „Die Entscheidung

der Rennleitung ist nachvollziehbar

und akzeptabel.“ Im zweiten Durchgang sorgte

der 30-Jährige für klare Verhältnisse. Nagl gewann

mit einem Blitzstart den Red Bull Holeshot

Award und konnte schnell einen Vorsprung

herausfahren. „Diesmal hatte ich einen

guten Start und konnte mich schnell absetzen“,

freute sich Nagl. „Es gab nur noch einmal

eine Schrecksekunde, weil sich eine Halterung

am Schalldämpfer gelöst hatte und merkwürdige

Geräusche verursachte“, schilderte Nagl.

„Aber letztlich war das kein großes Problem

und ich konnte sicher gewinnen.“

Henry Jacobi erwischte nach seinem Sieg im

ersten Rennen keinen guten Start in den zweiten

Lauf. In der ersten Runde kollidierte er mit

einem vor ihm gestürzten Fahrer, ging dabei

selbst zu Boden und fiel weit zurück. Bis er

wieder einen guten Rhythmus gefunden hatte,

war es zu spät für eine Platzierung in den Top

Ten und der Thüringer musste sich mit Rang 13

zufriedengeben. Damit schlitterte Jacobi mit

Gesamtrang 4 denkbar knapp am Tagespodium

vorbei. Zweiter in der Tageswertung wurde

Ken de Dycker. Der Belgier zeigte mit den Plätzen

5 und 4 eine konstante Leistung, geriet jedoch

gegen Ende des zweiten Rennens unter

Druck und musste in der Schlussphase noch

zwei Fahrer passieren lassen. „Der Grund, warum

ich langsamer wurde, ist schnell erklärt“,

gab der 33-Jährige offen zu. „Ich bekam schon

ab Mitte des Rennens Krämpfe in den Unterarmen

und musste das Tempo deshalb drosseln,

um kein unkalkulierbares Risiko einzugehen.“

Als Tagesdritter durfte Nathan Renkens aufs

Siegertreppchen klettern. „Mein erstes Podium

beim ADAC MX Masters“, freute sich der

Belgier. „Ein toller Erfolg für mich und das ganze

Team.“ Starke Leistung auch von Stefan Ekerold,

der im zweiten Rennen den 3. Platz nach

Hause brachte. „Ich hatte so einen guten Start,

dass ich einfach das ganze Rennen komplett

durchpushen musste“, lachte der 22-Jährige.

„Mein Fahrstil war am Ende vermutlich nicht

mehr so schön anzuschauen, aber manchmal

muss man ein Rennen auch mit reiner Willenskraft

zu Ende fahren.“

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MCE

Juli '18


ADAC MX MASTERS: MÖLLN

Start ADAC MX Youngster Cup

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup feierte Roland Edelbacher

nicht nur seine Premiere auf dem Podium

des ADAC MX Masters, sondern auch direkt

den Tagessieg. „Ein unbeschreibliches Gefühl,

ich bin mega happy“, freute sich der Österreicher.

„Nach dem 7. Rang im ersten Lauf hätte

ich nie mit dem Gesamtsieg gerechnet, aber

der 1. Platz im zweiten Durchgang hat den Ausschlag

gegeben und so durfte ich gleich ganz

nach oben aufs Treppchen klettern.“ Gesamtrang

2 ging an Richard Sikyna, der sich damit

auch in der Meisterschaftswertung auf Rang 5

verbessern konnte. Rene Hofer, der als Führender

im ADAC MX Youngster Cup nach Mölln gereist

war, zeigte nach seinem Sieg beim Auftaktrennen

in Fürstlich Drehna erneut eine

starke Leistung. „Rang 2 im ersten Lauf war super“,

freute sich der Österreicher. „Dafür wurde

ich im zweiten Rennen gleich in der ersten

Kurve in einen Massencrash verwickelt. Weil

das Motorrad eines anderen Fahrers auf mir

lag, habe ich lange gebraucht, bis ich wieder

losfahren konnte und musste das Feld von

ganz hinten aufrollen. Unter diesen Umständen

ist Platz 10 auf jeden Fall ein Erfolg. Ich

konnte in Mölln mit Tagesrang 3 meine Führung

in der Meisterschaft ausbauen und damit

bin ich mehr als zufrieden.“ Ein Wechselbad

der Gefühle erlebte der Australier Jett Lawrence.

Der 14-Jährige zeigte im ersten Rennen

eine exzellente Leistung und durfte sich völlig

verdient über seinen ersten Sieg in der stark

umkämpften Nachwuchsklasse freuen. Im

zweiten Rennen ging der Teenager direkt nach

dem Start in Führung, konnte sich jedoch nur

sehr kurz daran erfreuen. „Kurz nach der zweiten

Kurve habe ich mit dem Vorderrad einen

Stein erwischt und ging zu Boden“, ärgerte

sich Lawrence. „Bis ich wieder alles sortiert

hatte, war ich leider Letzter und musste alles

geben, um noch mal auf Platz 15 nach vorne zu

fahren.“ Einen starken Auftritt zeigte Jeremy

Sydow, der nicht nur bester Deutscher im ADAC

MX Youngster Cup war, sondern im ersten Rennen

mit Platz 3 aufs Podium steigen durfte.

ADAC MX Junior Cup 125

Im ADAC MX Junior Cup 125 übernahm der

Schwede Filip Olsson mit dem Tagessieg auch

62

MCE

Juli '18

die Führung in der Meisterschaft. Olsson setzte

sich in der Schlussphase des ersten Rennens

an die Spitze des Feldes vor Raf Meuwissen

und brachte einen verdienten Sieg nach

Hause. Im zweiten Rennen kam Olsson nicht

ideal ins Rennen, der 4. Rang reichte jedoch

aus, um den Tagessieg zu feiern. „Ein starker

Auftritt, mit dem ich auch die Führung in der

Meisterschaft übernehmen konnte“, freute

sich Olsson. Eine wahre Glanzleistung vollbrachte

Meuwissen im zweiten Rennen, als er

die zweite Rennhälfte ohne Schalthebel zurücklegen

musste und dennoch den 3. Platz

nach Hause brachte. „Ich bin mit einem Überrundeten

kollidiert und habe mir dabei den

Schalthebel abgebrochen“, erklärte der Niederländer.

„Glücklicherweise konnte ich das

Rennen auch mit nur einem Gang beenden,

auch wenn es sich auf der schnellen Startgerade

sicher ein wenig komisch angehört hat.“

Dritter in der Tageswertung wurde der Finne

Emil Weckman mit den Einzelergebnissen

4 und 2. Lion Florian, der von der ADAC Stiftung

Sport unterstützt wird, durfte sich in

Mölln nicht nur über Tagesrang 4 freuen, sondern

im ersten Rennen mit Rang 3 sogar aufs

Siegertreppchen steigen.

ADAC MX Junior Cup 85

Im ADAC MX Junior Cup 85 konnte erneut Camden

McLellan den Tagessieg feiern. Der Südafrikaner

hatte schon die Auftaktveranstaltung

in Fürstlich Drehna gewonnen und sicherte

sich am Sonntag auch den Tagessieg in Mölln.

Am Samstag nach verhaltenem Start im ersten

Rennen auf Platz 3 ins Ziel eingelaufen,

trumpfte der 13-Jährige am Sonntag beim zweiten

Wertungslauf noch mal auf und holte sich

den Sieg. „Im ersten Rennen war mein Start

ziemlich schwach“, ärgerte sich McLellan. „Dafür

lief es im zweiten Durchgang wirklich gut.

Ich konnte meinen Vorsprung in der Meisterschaft

ausbauen und bin hochmotiviert, auch

bei den nächsten Rennen zu glänzen.“ Auf

Rang 2 der Tageswertung glänzte mit Constantin

Piller ein deutscher Pilot, der durch die

ADAC Stiftung Sport gefördert wird. Der Bayer

rutschte punktgleich mit dem Sieger wirklich

haarscharf am Gesamtsieg vorbei und ärgerte

sich ein wenig über einen Ausrutscher im zweiten

Durchgang. „Ich war Dritter und wusste,

dass ich den Tagessieg holen kann“, schilderte

Piller die alles entscheidende Situation. „Ich

wollte natürlich an Lucas Coenen vorbei, bin jedoch

beim Überholversuch übers Vorderrad

gerutscht.“ Der Gesamtdritte Liam Everts zeigte

sich ganz und gar nicht einverstanden mit

seinem Auftritt in Mölln. Der Belgier folgte Piller

im ersten Rennen wie ein Schatten, schaffte

es jedoch nicht, am Deutschen vorbeizugehen.

Im zweiten Rennen verhinderte ein schwacher

Start größere Taten des KTM-Fahrers. „Ich war

der schnellste Fahrer auf der Strecke, muss

mich jedoch mit Platz 3 abfinden“, ärgerte sich

der Sohn des zehnfachen Weltmeisters. „Ich

hoffe, dass ich beim nächsten Rennen wieder

mehr zeigen kann.“

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters sind

in der Saison 2018 weltweit im TV zu sehen.

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights

der sieben Rennwochenenden in einem 30-minütigen

Magazin in mehr als 100 Ländern. Motorvision

International überträgt das Magazin

erstmals am 24. Juni ab 17.15 Uhr.

• Text: ADAC MX Masters; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 2. Lauf - Mölln 26./27.5.2018

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Maximilian Nagl, TM; 2. Ken de Dycker, B,

KTM; 3. Nathan Renkens, B, Honda; 4. Henry Jacobi,

Husqvarna; 5. Jens Getteman, B, Kawasaki; 6. Tom Koch,

KTM; 7. Jeffrey Dewulf, B, KTM; 8. Stefan Ekerold, KTM;

9. Toms Macuks, LV, KTM; 10. Matiss Karro, LV, Kawasaki.

MX Youngster Cup: 1. Roland Edelbacher, A, KTM; 2. Richard

Sikyna, SK, KTM; 3. Rene Hofer, A, KTM; 4. Jett

Lawrence, AUS, Suzuki; 5. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna;

6. Glen Meier, DK, KTM; 7. Petr Polak, CZ, KTM; 8. Gabriel

Chetnicki, PL, KTM; 9. Hardi Roosiorg, EST, KTM;

10. Johannes Nermann, EST, KTM.

MX Junior Cup 125: 1. Filip Olsson, S, Husqvarna; 2. Raf

Meuwissen, NL, KTM; 3. Emil Weckman, FIN, KTM; 4. Lion

Florian, KTM; 5. Rasmus Pedersen, DK, KTM; 6. Simon

Längenfelder, Husqvarna; 7. Mike Gwerder, CH,

KTM; 8. Raivo Dankers, NL, KTM; 9. Martin Venhoda, CZ,

KTM; 10. Jan Wagenknecht, CZ, KTM.

MX Junior Cup 85: 1. Camden McLellan, ZA, KTM; 2. Constantin

Piller, KTM; 3. Liam Everts, B, KTM; 4. Nick Domann,

D, KTM; 5. Paul Bloy, KTM; 6. Teddy Jondell, S,

KTM; 7. Tomas Pikart, CZ, KTM; 8. Tobias Caprani, DK,

KTM; 9. Lucas Coenen, B, KTM; 10. Lucas Bruhn, DK,

KTM.


Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

21./22.4

Fürstlich

Drehna

28./29.7

Tensfeld**

26./27.5

Mölln

8./9.9

Gaildorf

23./24.6

Bielstein*

22./23.9

Holzgerlingen

FINALE

14./15.7

Möggers

Mehr unter:

www.adac.de

/mx-masters

*ohne ADAC MX Junior Cup 125

**ohne ADAC MX Junior Cup 85

Laudert GmbH + Co. KG, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


MOTOCROSS: VERBÄNDE

DAMCV

Arnoldsweiler

Traumwetter

1. Lauf - Arnoldsweiler - 5./6.5.

Gesamtergebnisse:

50 ccm Mini: 1. Jamiro Peters; 2. Tanel Evyaman;

3. Ron de Vries; 4. Bastian Wester;

5. Darius Kleinermann.

50-65 ccm: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Philipp

Garcke; 3. Jaden Lee Wendeler; 4. Lenny

Schmidt; 5. Caiden Bailie.

85 ccm: 1. Justin Heimann; 2. Robin Weranek;

3. Leopold Lichey; 4. Joe Radermacher;

5. Morris Molitor.

Junioren MX1: 1. Marc Kolasa; 2. Manuel

Schwarski; 3. Axel Städler; 4. Ralf Branetzki;

5. Frank Baumunk.

Junioren MX2: 1. Jan-Lukas Nordhoff; 2. William

Reinertz; 3. Jürgen Klute; 4. Carl Louis;

5. Aaron Lamsfuß.

Jugend MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Jannik

Schmitz; 3. Dennis Schlösser; 4. Jonathan

Frorath; 5. Marvin Müller.

National MX1: 1. Tim Platt; 2. Marc Kolasa;

3. Gerrit Heistermann; 4. Luc Perdieus; 5. Nico

Kasas.

National MX2: 1. Paul Ditzel; 2. Marvin Müller;

3. Gaven Opdenakker; 4. Sven Potraz;

5. Aaron Steinbusch.

Inter MX1: 1. Bryan Engelen; 2. Mike Adrian

Braun; 3. Pascal Proenen; 4. Robin Goldammer;

5. Jakob Scheulen.

Inter MX2: 1. Dante Nijs; 2. Sebastian Potraz;

3. Niklas Raths; 4. Steven Hartwig; 5. Jan

Horst.

Damen: 1. Sanne Vounckx; 2. Maren Ruiters;

3. Julia Blatter; 4. Jessica Steiniger; 5. Annika

Erpeka.

Senioren: 1. Sven Garcke; 2. Uwe Jordine;

3. Mario Follon; 4. Wim Mewissen; 5. Sebastian

Bauten.

Twin-Shock: 1. Uwe Jordine; 2. Juri Ruder;

3. Wilhelm Lutz; 4. Oliver Willms; 5. Michael

Iven.

Youngtimer: 1. Wim Mewissen; 2. Mario Follon;

3. Philipp Platte; 4. Oliver Geisler; 5. Pete

Perdieus.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Berthold Bongard;

3. Thomas Lutz; 4. Berthold Kamps;

5. Jürgen Schäfer.

IMBA Sidecar: 1. Frank Mulders/Henry van de

Wiel, NL; 2. Mike Keuben/Lars de Laat, NL;

3. Marco Boller/Marius Strauss, CH; 4. Thom

van de Lagemaat/Andy Schlinnertz, NL;

5. Laurent Relandeau/Nicolas Guitteny, F;

6. Sam Osbaldiston/Nathan Cooper, GB;

7. Tim Prümmer/Tobias Lange, D; 8. Davy Maris/Avir

van de Wiel, B/NL; 9. Christian Hentrich/Stefan

Effertz, D; 10. Ross Browers/Rob

Eastman, GB.

Ferner: 14. Ronny Gloor/William Leutwyler,

CH; 16. Simon Suter/Daniel Intlekofer, CH;

18. Holger Heier/Timo Lange, D; 19. Gerhard

Karl Franke/Michael Schmitz, D; 20. Markus

Skrabar/Marcel Pfennig, D; 25. Marvin Knübben/Martin

Pieper, D;29. Rainer Nachbaur/

Andreas Lenherr, A; 30. Daniel Gölden/Julian

Zimmermann, D.

National MX2 : Der zweitplatzierte Marvin Müller

vor Kevin Kexler (811) und Lukas Geisler (218)

Traumbedingungen beim DAMCV-Rennen auf der Strecke des MSC Arnoldsweiler:

Strahlende Sonne, blauer Himmel und eine gut präparierte

Strecke begeisterten Fahrer und Zuschauer.

Bei den Veteranen kam Luc Perdieus als Erster aus dem Startgatter, knapp

dahinter Berthold Bongard. Dieser konnte lange am Hinterrad des Altmeisters

bleiben. Aber dann setzte sich Perdieus ab und gewann diesen

und auch den zweiten Lauf souverän, gefolgt von Bongard, Thomas Lutz

und Berthold Kamps.

In der MX2-Jugend begeisterte ein spannendes Duell die Zuschauer: Jannik

Schmitz war direkt nach dem Start vorne, dahinter Steven Hartwig.

Der machte auf seiner Heimstrecke mächtig Druck und konnte dann an

Schmitz vorbeiziehen und direkt einige Meter davonfahren. Er gewann

mit zwei Laufsiegen die Tageswertung vor Jannik Schmitz, Dennis Schlösser

und Jonathan Frohrath.

Wegen der hohen Starterzahl fuhren die Inter-MX1- und -MX2-Klasse getrennt.

Bei den MX2 fuhr im ersten Lauf der Belgier Dante Nijs ganz souverän

vom Start aus vorneweg und sicherte sich den Sieg in Lauf 1. Lauf 2

ging an Jan Horst. In der Tageswertung folgten dahinter Sebastian Potraz,

Niklas Raths, Steven Hartwig und Jan Horst.

Die IMBA-Europameisterschaftsläufe der Seitenwagen gewannen Frank

Mulders/Henry van der Wiel. Zweite wurden Mike Keuben und Lars De

Laat vor Marco Boller und Marius Strauss. Pech für das starke deutsche

Team Tim Prümmer/Tobias Lange. Sie mussten nach einem Reifenschaden

und Radwechsel das Feld von hinten aufrollen und kamen auf Platz 27

ins Ziel. In den Läufen 2 und 3 holten sie noch jeweils den 3. Rang und kamen

als bestes deutsches Team auf den 7. Gesamtrang. Christian Hentrich/Stefan

Effertz fuhren Platz 9 in der Tageswertung ein.

In der Klasse Inter MX1 kam Thomas Vermijl im ersten Lauf als Erster vom

Start weg, musste dann aber in der zweiten Runde mit einem platten Vorderreifen

aufgeben. Den zweiten Durchgang konnte er gewinnen. In der

Tageswertung fuhr der Sieger des ersten Laufes, Bryan Engelen, aufs

oberste Treppchen, Silber ging an Mike Adrian Braun und Bronze an Pascal

Proenen.

Kleinhau

Riesen-Andrang

Enormer Zuschauer-Andrang beim Flutlicht-Wochenende des MSC Kleinhau.

Zwei Tage Top-Wetter und ein verregneter Start in den Sonntag prägten

das dreitägige Event. Freitags gingen rund 450 Fahrer aus ganz Europa

beim Flutlichtrennen an den Start. Bis auf das schnelle Inter-Einladungsrennen

fuhren nur alte Motorräder und Gespanne auf der rasanten

Berg- und Talfahrt am Raffelsberg in der Eifel. Das älteste Motorrad fuhr

Christian Hentrich, eine Triumph von 1963, mit dem ältesten Gespann

(von 1973) gingen Tim Prümmer und Tobias Lange an den Start. „Das ist

sozusagen ein rollendes Oldtimer-Museum. Aber die Fahrer wollen ihre

Schmuckstückchen natürlich nicht ausstellen, sondern im Einsatz auf der

Strecke zeigen“, erläutert Adrian Braun, Vorsitzender des MSC Kleinhau.

Das Gästerennen in der Interklasse gewann am Flutlicht-Freitag übrigens

Sulivan Jaulin vor Greg Smets, Tom Pölderl, Thomas Vermijl und Mike-

Adrian Braun.

Samstag und Sonntag gingen dann alle DAMCV-Klassen an den Start, um

ihre Meisterschaftsläufe auszutragen. Ausgesprochen spannend schon

die ersten Rennen mit dem Wettstreit in der MX2 Jugend um den Spitzenplatz

zwischen Steven Hartwig und Jannik Schmitz. So auch in Kleinhau.

Schmitz ging nach dem Start in Führung und wurde dann im Verlauf des

Rennens von Hartwig eingeholt. Der gewann Lauf 1, konnte aber wegen

technischer Probleme in Lauf 2 nicht punkten, sodass Schmitz die

25 Punkte für sich verbuchen konnte. In der Meisterschaft führt aber Luca

Nijs, der in Kleinhau zweimal Platz 4 einfuhr. Schmitz und Hartwig gingen

jeweils bei einem Rennen nicht an den Start. Platz 2 der Tageswertung

ging an Marc Zomer vor Jonathan Frohrath.

Seitenwagenstart mit (v.l.) Holger Heier/Timo Lange (36), Jimmy Vaes/Jimmy Horijon (11),

Marvin Knübben/Martin Pieper (187), Dieter Feuser/Marcus Theissen (20), Simon Stein/Fabian

Janek (12), Kai Zantis/Marius Baron (666) und Patrick Hengster/Timothy Hampton (914)

64

MCE

Juli '18


Bei den MX2-National-Fahrern feierte Winston Heberer nach einer langen

Pause ein tolles Comeback. In Lauf 1 erfuhr er einen starken Start-Ziel-

Sieg, in Lauf 2 wurde er Zweiter hinter Kevin Kexel. Auf Rang 3 der Tageswertung

Lukas Geisler.

Hochspannung bei den Gespannfahrern. Beim ersten Start gingen die

beiden Lokalmatadoren Christian Hentrich/Stefan Effertz als Führende in

die erste Runde, dahinter Tim Prümmer/Tobias Lange, deren Heimstrecke

ebenfalls Kleinhau ist. Das führende – übrigens nagelneue – Gespann

hatte dann ein kurzes technische Problem, sodass Prümmer/Lange vorbeiziehen

konnten und das Rennen mit klarem Vorsprung gewannen.

Hentrich/Effertz fielen auf Rang 11 zurück. Pech auch für das Duo Daniel

Gölden/Andreas Heiß, sie fielen ebenfalls kurz vor Rennende auf Platz 3

liegend aus und wurden noch als Zehnte gewertet. Die Tageswertung gewannen

Prümmer/Lange mit zwei Laufsiegen vor Jimmy Vaes/Jimmy Horijon,

Gerhard Karl Franke/Michael Schmitz und Marvin Knübben/Martin

Pieper.

2. Lauf - Kleinhau - 11./12.5.

Gesamtergebnisse:

Twin-Shock bis 48: 1. Steven Peeters;

2. Samuel Pocock; 3. Tim Simons; 4. Dave

Hopkins; 5. Scott Reed.

Oldtimer Pre 65, 70, 78 ü. 60+68 - Gruppe A:

1. Gerrit Polsvoort; 2. Emmanuel Couteau;

3. Freddy Fleerackers; 4. A.R. den Haan;

5. Bert van Venrooij.

Gruppe B: 1. Walter Senn; 2. Peter Nieuwenhut;

3. Rudi Swinnen; 4. Rien van de Wekken;

5. Jos Verweij.

Gruppe C: 1. Patrice Thioux; 2. Arno Lederer;

3. Hans Schmitz; 4. Toon van der Velden;

5. Reinhard Zurmahr.

Gruppe D: 1. Hans Polsvoort; 2. Wolfgang

Büttner; 3. Jos Mewissen; 4. Robert Sommers;

5. Gerd Löffler.

Twin-Shock über 48: 1. Didier Stommen;

2. Brik Schelfaut; 3. Andreas Feldt; 4. Kevin

Reed; 5. Jan Blancquaert.

Oldtimer Pre 65, 70, 78 bis 60 - Gruppe A:

1. Reto Vittori; 2. Christian Hentrich; 3. Silvio

Pasinetti; 4. Opmer van Vlerberghe; 5. Jack

Morel.

Gruppe B: 1. Bjorn Verdoodt; 2. Tim Dallaway;

3. Chris Chell; 4. Keith Barnes; 5. Stephan

Thiel.

Gruppe C: 1. Herbert Machnitzki; 2. Uwe Jordine;

3. Bart Vermeulen; 4. Dany Nüssli; 5. Ady

Matthews.

Viertakt-Seitenwagen über 55: 1. Rolf Bremer/Dominik

Niemand; 2. Terry Parsons/David

Bell; 3. Peter Pitz/Julian Zimmermann;

4. Steve Cook/Richard Brinston; 5. Dickie

Skinner/Mark Snell.

Youngtimer über 42: 1. Laurent Lacasse;

2. Jürgen Bijnens; 3. Jan Blancquaert; 4. Mario

Follon; 5. Daniel Thomas.

Viertakt-Seitenwagen bis 55: 1. Paul Pelling/

Chris Pannell; 2. Shaun Mallows/Colin Dunkley;

3. Paul Butler/George Wolf; 4. Simon

Chell/Joe Chell; 5. Jack Pattison/Tom Dickson.

Youngtimer bis 42: 1. Jurgen van Nooten;

2. Tom van Loon; 3. Kristof Peeters; 4. Danny

Vanderkerckhove; 5. John Waghorney.

International Solo: 1. Sulivan Jaulin ; 2. Greg

Smets; 3. Tom Pölderl; 4. Thomas Vermijl;

5. Mike Adrian Braun.

50 ccm Mini: 1. Mika Plaas; 2. Kjell Verdal;

3. Darius Kleinermann; 4. Jamiro Peters;

5. Ron de Vries.

50-65 ccm: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Philipp

Garcke; 3. Ben Krüger; 4. Elian Vedral; 5. Caiden

Bailie.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Justin Heimann; 3. Falon

Bailie; 4. Robin Weranek; 5. Gustav Lutz.

Junioren MX1: 1. Marcel Schubert; 2. Andreas

Heger; 3. Kilian Senn; 4. Phil Gehrke; 5. Manuel

Schwarski.

Junioren MX2: 1. Jan-Lukas Nordhoff; 2. Aaron

Lamsfuß; 3. Daniel Bongartz; 4. Markus Bauer;

5. Jakob Schubert.

Jugend MX2: 1. Jannik Schmitz; 2. Marc Zomer;

3. Jonathan Frorath; 4. Luca Nijs; 5. Robin

Knuf.

National MX1: 1. Gerrit Heistermann; 2. Philipp

Platte; 3. Morice Marcelli; 4. Thorsten

Pehl; 5. Luca Sundro.

National MX2: 1. Winston Heberer; 2. Kevin

Kexel; 3. Lukas Geisler; 4. Marvin Müller;

5. Brian Fröhlich.

Inter MX1: 1. Thomas Vermijl; 2. Bryan Engelen;

3. Tom Pölderl; 4. Pascal Proenen; 5. Robin

Goldammer.

Inter MX2: 1. Dante Nijs; 2. Glenn Bielen;

3. Niklas Raths; 4. Jan Horst; 5. Sebastian

Potraz.

Damen: 1. Liane Muilwijk; 2. Julia Blatter;

3. Jessica Steiniger; 4. Selena Brummans;

5. Sanne Vounckx.

Senioren: 1. Sven Garcke; 2. Mario Follon;

3. Uwe Jordine; 4. Wim Mewissen; 5. Wilfried

Cosler.

Twin-Shock: 1. Stephan Thiel; 2. Uwe Jordine;

3. Oliver Willms; 4. Christian Wieczorek;

5. Michael Iven.

Youngtimer: 1. Mario Follon; 2. Wim Mewissen;

3. Philipp Platte; 4. Christoph Schweitzer;

5. Claudia Jasper-Perdieus.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Jürgen Schäfer;

3. Thomas Lutz; 4. Thomas Frorath; 5. Berthold

Bongard.

Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange;

2. Jimmy Vaes/Jimmy Horijon; 3. Gerhard Karl

Franke/Michael Schmitz; 4. Marvin Knübben/

Martin Pieper; 5. Daniel Gölden/Andreas

Heiß.

Kids and Sidecar: 1. Tim Leferink/Sem Leferink;

2. Bjorn van den Heuij/Sten van den

Heuij; 3. Max Bever/Gijs van Boxtel; 4. Marvin

Reipen/Valentino di Gorgio; 5. Denise van

Dommelen/Sven van Dommelen.

Wisskirchen

Spannende Rennen

Fast schon hochsommerliche Temperaturen herrschten beim DAMCV-

Rennen des MSC Wisskirchen auf der Traditionsstrecke in Satzvey am Rosenbusch.

Dieses Duell begeisterte die Zuschauer bisher bei allen DAMCV-Rennen:

In der Jugend-MX2-Klasse lieferten sich Steven Hartwig und Jannik

Schmitz ausgesprochen spannende Duelle. Beide rasen immer als erste

aus dem Startgatter und kämpfen um den Spitzenplatz. In Wisskirchen

gewann Hartwig beide Läufe, Schmitz auf Rang 2. In Kleinhau holte jeder

einmal Gold und einmal Silber und in Arnoldsweiler sicherte sich Hartwig

auf seiner Heimstrecke beide Laufsiege vor Schmitz. In der Gesamtwertung

hat Schmitz nach dem Rennen in Wisskirchen die Nase vorn, Hartwig

war beim ersten Rennen nicht an den Start gegangen und in Kleinhau einmal

ausgefallen.

In der Inter-Klasse (hier starten MX1 und MX2 gemeinsam) zeigte Gianluca

Ecca den angestammten DAMCV-Fahrern, wo der Hammer hängt. Er gewann

alle drei Läufe mit sehr deutlichem Vorsprung. In der MX1-Wertung

dahinter Pascal Proenen vor Mike Adrian Braun, Robin Goldammer und

Tom Poelderl, die MX2-Tageswertung gewann Jan Horst vor dem jungen

Belgier Dante Nijs und Sebastian Potraz.

Einen sehr starken Auftritt hatte Johannes Ludwigs in seinem ersten Rennen

bei den MX2 Junioren, der Einsteigerklasse beim DAMCV. Er gewann

beide Läufe vor Jürgen Klute. In der Tageswertung folgen Dominic Lottenburger,

Tino Gebauer und Pit Steinhausen.

Ein packendes Duell zeigten auch Winston Heberer, der nach längerer

Pause wieder ins Renngeschäft einstieg, und Paul Ditzel in der Klasse National

MX2: Beide gewannen je einen Lauf. Lukas Geisler wurde zweimal

Dritter vor Simon Pütz. • Texte u. Fotos: Guido Barth

65 ccm: Der zweitplatzierte Philipp Garcke (4), Lenny Schmidt (282), Leon Niga (16) und

der drittplatzierte Jaden Lee Wendeler (991)

3. Lauf - Wisskirchen 20.5.2018

Gesamtergebnisse:

WISSKIRCHEN - 50 ccm Mini: 1. Jamiro Peters;

2. Mika Plaas; 3. Tanel Evyaman; 4. Nils Maubach;

5. Darius Kleinerman.

50-65 ccm: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Philipp

Garcke; 3. Caiden Bailie; 4. Leon Niga; 5. Lenny

Schmidt.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Justin Heimann; 3. Falon

Bailie; 4. David Jost; 5. Kimi Schmidt.

Junioren MX1: 1. Axel Städler; 2. Maximilian

V. Well; 3. Maurice Feiler; 4. Ralf Branetzki;

5. Felix Gerlach.

Junioren MX2: 1. Johannes Ludwigs; 2. Jürgen

Klute; 3. Dominic Lottenburger; 4. Tino Gebauer;

5. Pit Steinhausen.

Jugend MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Jannik

Schmitz; 3. Winston Heberer; 4. Lukas Dübner;

5. Robin Knuf.

National MX1: 1. Gerrit Heistermann; 2. Sebastian

Bauten; 3. Tim Platt; 4. Ansga Kranen;

5. Maurice Marcelli.

National MX2: 1. Winston Heberer; 2. Paul

Ditzel; 3. Lukas Geisler; 4. Simon Pütz;

5. Nick Linnemann.

Inter MX1: 1. Gianluca Ecca; 2. Pascal Proenen;

3. Mike Adrian Braun; 4. Robin Goldammer;

5. Tom Pölderl.

Inter MX2: 1. Jan Horst; 2. Dante Nijs; 3. Sebastian

Potraz; 4. Daniel Wewers; 5. Wesley

Vanham.

Damen: 1. Katrin Herff; 2. Jessica Steiniger;

3. Sanne Vounckx; 4. Annika Erpeka; 5. Julia

Blatter.

Senioren: 1. Marco Gremer; 2. Sven Garcke;

3. Uwe Jordine; 4. Mario Follon; 5. Sebastian

Bauten.

Twin-Shock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel;

3. Peter Werner; 4. Ralf Baumann; 5. Oliver

Willms.

Youngtimer: 1. Wim Mewissen; 2. Philipp

Platte; 3. Nicolas Furth; 4. Mario Follon;

5. Oliver Geisler.

Veteranen: 1. Berthold Bongard; 2. Oliver

Geisler; 3. Thomas Frorath; 4. Thomas Beuer;

5. Luc Perdieus.

Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange;

2. Jeroen Tesseur/Ben Martens; 3. Daniel Gölden/Andreas

Heiß; 4. Holger Heier/Timo Lange;

5. Luc Descheemaeker/Dylan Delanoy.

65

MCE

Juli '18


MOTOCROSS: VERBÄNDE

SÜDWEST-CUP 4. Lauf - Frankenthal

SWC meets Hessencup

In Frankenthal wurde an den beiden Veranstaltungstagen viel getan, um

zusätzliche Gäste anzulocken. In Kooperation mit dem Hessencup durften

die Kinder- und Jugendklassen des Hessencups in den SWC-Klassen

mitfahren. Bei den Erwachsenen konnte dies nicht realisiert werden, da

sonst die Streckenkapazität überschritten und Ausscheidungen erforderlich

gewesen wären. Es war aber im Zeitplan noch Zeit für zusätzliche

Klassen: Am Samstag starteten die Classic-Crosser der SCCM, bei der nur

Oldtimer-Crosser mit Trommelbremse und Luftkühlung erlaubt sind, und

am Sonntag war mal wieder der DMV MX 2-Takt Cup am Start. In allen

SWC-Klassen wurde im ersten Lauf ein Holeshot-Pokal vom MX Team Koenen

vergeben.

50 ccm: Daniel Ferger hatte sich von seinem Crash in Fischbach erholt und

war wieder am Start. Auch Nikita Jung trat wieder als Gast an und so lagen

im Zeittraining wieder die gleichen vorn: Leo Diss-Fenard vor Ferger, Jung

und Lasse Lohmann. Diss-Fenard griff sich im ersten Lauf den Holeshot-

Pokal und auch den Laufsieg. Lohmann war zwar von Anfang an dicht

dran, konnte aber nicht wirklich attackieren. Ferger zog an dem gut gestarteten

Frankenthaler Aleksandr Griaznov vorbei auf 3, lag aber deutlich

hinter Lohmann, für Jung blieb Rang 5. Im zweiten Lauf das gleiche

Bild: Diss-Fenard gleich vorn vor Lohmann und Griaznov. Ferger auf

4 rückte bis auf 2 vor, der Einlauf somit Diss-Fenard knapp vor Ferger und

Lohmann. Jung stürzte und finishte nur als Siebter.

65 ccm: Durch die Teilnahme der Hessencup-Fahrer war die Dominanz von

Max-Werner Breuer nicht ganz so dramatisch wie die Woche zuvor, aber

auch die drei Sekunden Vorsprung im Zeittraining auf Lewin Ringer summierten

sich im ersten Rennen dann auf eine halbe Minute Vorsprung und

natürlich ging der Holeshot an Breuer. Knapp hinter Ringer dann mit Luca

Decher ein weiterer Hessencupler. Im zweiten Rennen hatte sich Breuer

den Pokal nicht geholt, hier war nämlich Ringer besser weggekommen.

Breuer machte Druck, zog in der dritten Runde vorbei und weg und hatte

am Ende seine Verfolger wieder fast eine halbe Minute distanziert. Gegen

Ende des Rennens verlor Ringer auch noch seinen 2. Platz an Bjarne Euler.

85 ccm: Mit den Hessencup-Piloten sowie einigen Gastfahrern stand ein

volles Fahrerfeld mit 32 Teilnehmern am Startgatter. Der Frankenthaler

Maurice Dorschner absolvierte die schnellste Zeittrainingsrunde vor Luca

Schmidthäusler und Jamie Heinen. An der Holeshotlinie lag der HC-Fahrer

Fynn Henryk Schäfer im ersten Durchgang vorn, fiel aber recht schnell auf

8 zurück. Heinen setzte sich an der Spitze ab und holte sich klar den Laufsieg.

Dorschner hatte sich in den Startbügel gefahren und kämpfte sich

von einem hinteren Platz noch auf 3 vor, knapp hinter Neilas Pecatauskas.

Im zweiten Lauf war Dorschner optimal gestartet, verfolgt von Fabian

Kling und Heinen. Heinen brauchte recht lange, um Kling zu überholen,

derweil hatte Dorschner schon etwas Abstand. Dann Drama um den Führenden:

Die Hinterradnabe von Dorschners Maschine zerbröselte ebenso

wie seine Ambitionen auf den Laufsieg, der so an Heinen ging. Dahinter

diesmal Luca Höltenschmidt und Pecatauskas.

Prestige: Die Prestige war, aus welchen Gründen auch immer, quantitativ

mit nur 20 Teilnehmern nicht gut bestückt. Im Zeittraining lagen die besten

fünf dicht zusammen innerhalb einer Sekunde. Die schnellste Runde

absolvierte Tom Oster vor Gast André Stumpf, David Cherkasov, Jan Kallfelz

und Nils Hagen. Oster holte sich den Holeshot-Pokal vor René Kühn

und Teddy Briot. Nach der Startrunde hatte sich Cherkasov an die Spitze

Schon gleich vorn: Max-Werner Breuer (118) bei den 65ern

gefahren, machte gleich darauf einen Fehler und fiel auf 4 zurück. Um

gleich wieder an Oster, Stumpf, der zwischenzeitlich auf 2 vorgerückt war,

und Kühn ranzukommen, übertrieb er etwas, überbremste nach dem großen

Table sein Vorderrad und landete in der letzten verbliebenen Matschpfütze.

Das war mit verbogenem Lenker und Armaturen das Ende für ihn.

Stumpf überholte Oster in Runde 6 und gewann den Lauf mit sechs Sekunden

Vorsprung. Etwas weiter dahinter dann Kühn, Jan Kallfelz und Nicolas

Schummer. Im zweiten Lauf lief’s für Cherkasov besser. Kühn war Startsieger,

Cherkasov aber gleich dahinter und nach der ersten Runde vorn.

Diesmal frei von Fehlern, kreuzte er mit deutlichem Vorsprung vor Stumpf

die Ziellinie. Auf den weiteren Plätzen Kühn, Briot und Oster.

Cup: Bislang gab es in dieser Klasse nur zwei Laufsieger: Damian Schneider

und Maximilian Job. Im Training lag Schneider vorn, Job aber nur auf

4. Auf 2 der Sohn von Mike Schmitt, 1. Vorsitzender des AMC Frankenthal,

Sebastian Schmitt, und auf 3 Maurice Dorschner, der sich auf der 125er

sichtlich wohlfühlte und auf mehr Glück als am Vortag auf der 85er hoffte.

Startsieger im ersten Durchgang war Job, allerdings nicht Maximilian,

sondern sein Bruder Johannes. Erwartungsgemäß konnte er sich nicht allzu

lange ganz vorne halten, beendete den Lauf aber auf einem respektablen

5. Platz. In Führung lag nun der Frankenthaler Maximilian Gersdorf,

der andere Maximilian, nämlich Job, pirschte sich aber ran und zog in Runde

9 vorbei. Vermutlich hätte es für Gersdorf zu 2 gereicht, er drehte aber

noch eine schöne Pirouette in der Linkskurve am Bahndamm und schon

war auch Schneider zur Stelle und übernahm Rang 2. Auf 4 auch eine

Überraschung: Dylan de Figueiredo hatte bislang noch keinen Top-Ten-

Platz eingefahren. Den Holeshot zu Lauf 2 machten zwei Sebastians unter

sich aus: Schmitt vor Koch. Nach ein paar Runden lagen die gleichen drei

vorn wie im Lauf zuvor, allerdings führte nun Schneider vor Gersdorf und

Job. Schneider hatte schon etwas Abstand, Job ging an Gersdorf vorbei,

kam immer näher an Schneider ran und schließlich auch vorbei. Damit

sind Schneider und Job nun punktgleich in der Tabelle, jeder hat gleich

viele Siege und 2. Plätze.

Anfänger: Und schon wieder mischt ein neuer Player hier mit, Lennart

Kölbl gab sein Debüt. Letztes Jahr noch auf der 85er mit Platzierungen im

Mittelfeld unterwegs, musste er nach einem üblen Crash in Fischbach verletzungsbedingt

den Rest der Saison aussetzen. Im Zeittraining zeigte er

klar die schnellste Runde vor Sascha Mayer, Yannick Rosenbaum und Sebastian

Schmitt II. Gott sei Dank fahren die zwei Sebastian Schmitts in

zwei verschiedenen Klassen, sonst wäre die Verwirrung perfekt, aber

dank Transponderzeitnahme ist das ohnehin alles kein Problem. Schmitt

sicherte sich dann auch noch die Holeshot-Trophäe, konnte den Sieg von

Kölbl aber nicht verhindern. Der Zieleinlauf lautete Kölbl vor Schmitt, Rosenbaum

und Mayer. Auch im zweiten Lauf war Schmitt mit Sven Sargaco

Maricato am Start vorn, nach einem Sturz gleich in Runde 2 ging es zurück

auf 28, am Ende sprang nur Rang 14 raus. Auch diesen Lauf holte sich

Kölbl klar. Platz 2 war eine enge Angelegenheit zwischen Rosenbaum und

Sargaco Maricato mit dem besseren Ende für Rosenbaum.

Senioren: Zumindest im Zeittraining war Uwe Filsinger dicht an Christian

Lehner dran. In den Läufen zeigte sich dann aber das gewohnte Bild. Lauf

1: Lehner gleich vorn vor Filsinger und Gast Peter Amberger, der tags zuvor

noch bei der SCCM aktiv war. An dieser Reihenfolge änderte sich auch

nichts mehr bis zum Abwinken, auf 4 noch Alexander Karg. Im zweiten

Rennen wie gehabt Lehner gleich auf 1, diesmal aber etwas überraschend

Matthias Hauer auf 2 vor Dirk Reutebuch. Hauer gab nicht unerwartet ein

paar Plätze ab, auch Reutebuch fiel etwas zurück und so lautete der Zieleinlauf:

Lehner vor Filsinger, Karg, Amberger und Reutebuch.

• Text: Andreas Wack; Fotos: Ronald Westheide

Südwest-Cup - 4. Lauf - Frankenthal

12./13.5.2018

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Leo Diss-Fenard; 2. Daniel Ferger;

3. Lasse Lohmann; 4. Aleksandr Griaznov;

5. Simon Hahn.

65 ccm: 1. Max-Werner Breuer; 2. Lewin Ringer;

3. Bjarne Euler; 4. Luca Decher; 5. Michel

Proksch.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Neilas Pecatauskas;

3. Luca Höltenschmidt; 4. Fabian Kling;

5. Luca Schmidthäusler.

Prestige: 1. André Stumpf; 2. René Kühn;

3. Tom Oster; 4. Teddy Briot; 5. Jan Kallfelz.

Cup: 1. Maximilian Job; 2. Damian Schneider;

3. Maximilian Gersdorf; 4. Dylan de Figueiredo;

5. Ricardo Silva Silverio.

Anfänger: 1. Lennart Kölbl; 2. Yannick Rosenbaum;

3. Sascha Mayer; 4. Sven Sargaco Maricato;

5. Randy Müller.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Uwe Filsinger;

3. Alexander Karg; 4. Peter Amberger;

5. Dirk Reutebuch.

Tabellenführer

beiden 50ern:

Leo Diss-Fenard

66

MCE

Juli '18


5. Lauf - Niederwürzbach

Halbzeit

Gesamtzweiter und bester

MX1-Fahrer in der Prestige:

René Kühn

Erstmals Tagessieger bei den 50ern: Lasse Lohmann

Kaum zu glauben, aber Ende Mai sind schon fünf von zehn Rennen im SWC

2018 vorbei. Zur fünften Veranstaltung ging es ins saarländische Niederwürzbach,

wo auf die Fahrer eine bestens präparierte Strecke wartete.

50 ccm: Mit Daniel Ferger, Lasse Lohmann und Leo Diss-Fenard lagen die üblichen

drei im Zeittraining vorn, diesmal allerdings in einer anderen Reihenfolge

als sonst. Das änderte sich in Lauf 1, hier war die Reihenfolge der drei

nach der ersten Kurve wieder umgekehrt. Diss-Fenard setzte sich ein paar

Meter von Lohmann ab, am Ende kam Lohmann aber wieder ganz dicht dran

und finishte eine halbe Sekunde nach Diss-Fenard. Auch Ferger war nur drei

Sekunden dahinter. Genau so eng ging es um Platz 4 zu zwischen Gast Jan

Maas, Simon Hahn, einem weiteren Gast mit Jules Schneider und Aleksandr

Griaznov. Im zweiten Rennen das gleiche Bild: Diss-Fenard, Lohmann und

Ferger gleich vorn. Wieder kam Lohmann am Ende dicht ran, und dann das

Drama in der Zielkurve zwei Meter vor der Transponderschleife und der karierten

Flagge: Diss-Fenard stürzte und wurde von Papa Sebastien, der sich

direkt daneben an der Strecke befand, aufgehoben. Bei dieser Aktion versperrte

er aber Lohmann die Durchfahrt zum Sieg, was natürlich Stoff für

Diskussionen bot. Letztendlich wurde Lohmann vom Rennleiter gerechterweise

zum Laufsieger erklärt.

65 ccm: Die Siegesserie von Max-Werner Breuer setzt sich fort. Die eingeschriebenen

Fahrer können seinen Speed nicht mitgehen. Am nächsten

dran war noch Gastfahrer Nils Schalk, der bereits in Winningen wenigstens

annähernd folgen konnte und im Zeittraining etwas über zwei Sekunden

Rückstand hatte. Danach das Trio Paul Müller, Louis Kirchen und Jeremias

Ramus, die aber schon über sieben Sekunden Rückstand hatten. Diese fünf

lagen in Lauf 1 auch gleich vorn: Breuer vor Schalk, Kirchen, Ramus und Müller.

Müller verabschiedete sich mit einem Sturz aus den Top Five, bei den anderen

gab es keine Veränderungen mehr. Platz 5 holte sich Justin Hale. Im

zweiten Lauf das gleiche Bild: Lediglich Kirchen war besser als zuvor gestartet

und hielt eine Runde lang Platz 2 vor Schalk. Müller crashte erneut und

so ergab sich der gleiche Zieleinlauf wie zuvor.

85 ccm: Nachdem es in Frankenthal für Maurice Dorschner nicht so toll gelaufen

war, sollte es nun für ihn besser werden. Und es begann auch ganz

gut: schnellste Trainingsrunde für ihn eine halbe Sekunde vor Jamie Heinen.

Der Holeshot zu Lauf 1 ging an Luca Schmidthäusler, dahinter Heinen und

Jayson Alles. Dorschner und Fabian Kling waren nicht gut aus dem Startgatter

gekommen. Bei Kling kamen auch noch kleinere Motorprobleme hinzu,

am Ende war er auf 5 der letzte nicht überrundete Fahrer. Dorschner fuhr

sich noch an den Zweiten Alles ran, aber dann war die Rennzeit abgelaufen.

Der Sieg ging an Heinen. Im zweiten Durchgang Heinen und Dorschner vorn.

Nach einem kleinen Fehler fiel Dorschner hinter Kling auf 3 zurück, war aber

relativ zügig wieder dran und vorbei und machte sich an Heinen ran. Irgendwann

war auch Heinen vorbei, aber die Führung währte nur kurz: Mit plattem

Hinterrad musste er sichtlich frustriert seine Maschine in der Helferzone

abstellen. Heinen somit wieder Laufsieger.

Prestige: Wie so oft lagen die zwei MX2-Helden Tom Oster und David Cherkasov

im Zeittraining vorn, dahinter René Kühn und Nils Hagen. Jan Kallfelz

crashte im Training im Steilhang, trat mit einer schmerzenden Schulter an

und zeigte in den Läufen daher nicht die gewohnte Leistung. Cherkasov kam

im ersten Lauf am besten weg und machte gleich Meter auf die Verfolger Nils

Neumüller und Benjamin Traxel. Oster war schlecht gestartet und lag nach

Runde 1 nur auf 11. Cherkasov, weit vorne weg, siegte ungefährdet. Kühn

zog an Traxel und auch an Neumüller vorbei auf 2. Neumüller hielt Rang 3 vor

Oster, dem einfach die Rennzeit ausging. Im zweiten Lauf kam Cherkasov

wieder optimal weg. Oster muss an seinen Starts feilen. Rang 9 nach der

ersten Runde entsprach sicher nicht seinen Vorstellungen. Hinter Cherkasov

sortierten sich Hagen, Loris Zimmermann und Bernd Lutz ein. Cherkasov

blieb klar weit vorne bis zur Zielflagge. Hagen hielt sich recht lange auf

2, bis Kühn anklopfte und überholte. Aber auch er blieb nicht auf 2, für Oster

reichten diesmal die 20 Minuten +2 Runden aus, um auf 2 vorzustoßen. Hagen

verteidigte Rang 4 knapp vor Malik Quint.

Cup: Völlig unüberraschend zeigten die dominierenden Fahrer Damian Schneider

und Maximilian Job die beste Trainingszeit, Job war aber schon beachtliche

1,5 Sekunden langsamer. Auf 3 Sebastian Schmitt, der seine gute Trainingsperformance

aber selten auch in ein entsprechendes Rennresultat umsetzt. Der Holeshot

ging an einen anderen Piloten: Maximilian Gersdorf. Schneider war aber

mit dabei und nach der ersten Runde vorn. Job war nicht ganz optimal gestartet

und nach Runde 1 auf 5. Im Zug nach vorne reichten die 15 Minuten, um an Ricardo

Silva Silverio, Sebastian Koch und Gersdorf auf 2 zu rücken, Schneider war

aber schon viel zu weit weg und Job kam auch nicht wirklich näher ran.

Gersdorf ließ gegen Ende nach und lief auf 5 ein, hinter Koch und Silva Silverio.

Im zweiten Rennen hatte Job die Nase vorn vor Koch, Schneider und Gersdorf.

Schneider rückte auf 2 vor, machte Druck auf Job, ging vorbei und siegte deutlich.

Job blieb natürlich auf 2, Silva Silverio auf 3 und Koch auf 4. Candido Breijo

Daporta rückte nach einem Sturz von Gersdorf noch auf 5 vor.

Anfänger: Lennart Kölbl hat nach seiner grandiosen Vorstellung in Frankenthal

auf eigenen Wunsch hin in die Cup-Klasse gewechselt. Das Zeittraining machten

daher die üblichen Verdächtigen unter sich aus: Sascha Mayer vor – etwas überraschend

– Eric Lorenz, Yannick Rosenbaum, Markus Justen und Sven Sargaco

Maricato. Der Tabellendritte Randy Müller hatte eine Schraube locker, und zwar

nicht an der Maschine, sondern an der Platte in seiner Hand und musste ein paar

Tage zuvor operiert werden. An einen Start war so natürlich nicht zu denken. Den

Holeshot in Lauf 1 holte sich Ario Monteiro de Araujo, aber wie schon in Fischbach

fiel er nach mehreren dicken Fehlern am Schluss aus den Punkterängen.

Dahinter Lorenz, Sebastian Schmitt und Rosenbaum. Lorenz setzte sich klar ab,

Rosenbaum zog an Schmitt vorbei. Auf 4 und 5 Moritz Jost und Mayer.

Im zweiten Lauf war Mayer am besten weggekommen, Sargaco Maricato, Jost,

Schmitt und Lorenz die ersten Verfolger. Schmitt und Jost fielen etwas zurück,

die übrigen drei lagen in der letzten Runde dicht beisammen und Lorenz konnte

sich noch 300 Meter vor der Zielflagge

an Mayer vorbei auf Rang 1

pressen, auf 3 Sargaco Maricato.

Senioren: Christian Lehner holte

sich Startplatz 1 ab, Uwe Filsinger

war zeitlich aber nicht mal so weit

entfernt. Auch den Start entschied

er für sich vor Markus Schmidt und

Filsinger. In der zweiten Kurve mit

der anschließenden kleinen Steilauffahrt

hatte Filsinger aber die

ungünstige, gewässerte Innenspur

und verlor dort gleich richtig

Plätze. Zum Schluss war er doch

noch Zweiter und hatte, schon ein

klein wenig überraschend, auch

die beste Rennrunde vorzuweisen.

Knapp dahinter Ralf Lüttger, mit

größerem Abstand Alexander Kolb

und Schmidt. Der zweite Durchgang

zeigte erstmalig in dieser

Saison richtig Spannung um Platz

1. Lehner zwar vorn, Filsinger aber

dicht dahinter und er ließ sich

auch nicht abschütteln. Ein Überrundungsmanöver

nutzte er geschickt

aus und machte mal ein

paar Führungsrunden. Lehner

blieb dran, beobachtete Filsinger

und schlug in der vorletzten Runde

wieder zurück. Lüttger auf 3, diesmal

mit großem Abstand.

• Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato

Südwest-Cup - 5. Lauf - Niederwürzbach - 20./21.5.18

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Lasse Lohmann; 2. Leo Diss-Fenard;

3. Daniel Ferger; 4. Jan Maas; 5. Simon Hahn.

65 ccm: 1. Max-Werner Breuer; 2. Nils Schalk;

3. Louis Kirchen; 4. Jeremias Ramus; 5. Justin Hale.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Jayson Alles; 3. Fabian

Kling; 4. Luca Schmidthäusler; 5. Marlon Dietrich.

Prestige: 1. David Cherkasov; 2. René Kühn; 3. Tom

Oster; 4. Nils Hagen; 5. Nicolas Schummer.

Cup: 1. Damian Schneider; 2. Maximilian Job;

3. Ricardo Silva Silverio; 4. Sebastian Koch;

5. Candido Breijo Daporta.

Anfänger: 1. Eric Lorenz; 2. Sascha Mayer; 3. Yannick

Rosenbaum; 4. Sebastian Schmitt; 5. Moritz Jost.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Uwe Filsinger;

3. Ralf Lüttger; 4. Markus Schmidt; 5. Alexander Kolb.

Stand (nach 5 von 10 Veranstaltungen) - 50 ccm:

1. Diss-Fenard, 238 Punkte; 2. Lohmann, 216;

3. Aleksandr Griaznov, 186; 4. Ferger, 167;

5. Lennox Bodtländer, 156.

65 ccm: 1. Breuer, 244 Punkte; 2. Kirchen, 204;

3. Ramus, 195; 4. Paul Müller, 181; 5. Hale, 157.

85 ccm: 1. Heinen, 219 Punkte; 2. Kling, 215;

3. Alles, 192; 4. Schmidthäusler, 178; 5. Dietrich, 156.

Prestige: 1. Oster, 217 Punkte; 2. Cherkasov, 205;

3. Kühn, 191; 4. Jan Kallfelz, 156; 5. Schummer, 138.

Cup: 1. Schneider, 238 Punkte; 2. Job, 232; 3. Koch,

151; 4. Silva Silverio, 123; 5. Johannes Job, 118.

Anfänger: 1. Rosenbaum, 155 Punkte; 2. Mayer, 142;

3. Sven Sargaco Maricato, 130; 4. Schmitt, 117;

5. Randy Müller, 99.

Senioren: 1. Lehner, 250 Punkte; 2. Schmidt, 180;

3. Filsinger, 158; 4. Jacek Kalinowski, 136; 5. Ingo

Hinzmann, 135.

67

MCE

Juli '18


KOLUMNE EDDY FRECH

TERMINE, TERMINE

Meine letzten Renneinsätze waren bei der

Nordbayern- und Thüringer Meisterschaft in

Tauperlitz. Diese Strecke finde ich sehr schön.

Freies Training und Zeittraining liefen gut für

mich, aber die Zeitnahme hatte einen Fehler.

Immer, wenn wir die erste Runde gefahren waren,

fuhren wir die Startkurve, die hat ein Streckenteil

abgekürzt und davor sind wir an der

Zeitnahme vorbei und da haben sie die erste

Runde genommen, denn das war ja die

schnellste. Da ich die erste Runde immer langsam

fahre, war ich nicht so weit vorne. Im ersten

Lauf lief es dann schon besser und ich

konnte ihn auf Rang 3. beenden. Im zweiten

Lauf habe ich mal wieder den Start vergeigt

und nach einer Aufholjagd sah ich die schwarzweiße

Flagge als Fünfter.

68

MCE

Juli '18

Danach war Seiffen, ein Rennen zur Sachsen-

Meisterschaft. Diese Strecke finde ich ebenfalls

sehr schön, sie hat einen guten Fluss und anspruchsvolle

Teile, was mir sehr liegt. Im freien

und im Zeittraining lief es gut und ich durfte als

Zweiter ans Gatter. Im ersten Lauf gelang der

Start super und ich fuhr die ersten zwei Runden

als Zweiter hinter Kenny Warnung. Dann stürzte

er und ich dachte mir noch, jetzt wird es ein

heißes Battle, aber falsch, als ich an ihm vorbeifuhr,

hörte ich, wie der Motor ausging. Ich

dachte mir „bloß weg und keine Fehler machen“.

Somit gewann ich den ersten Lauf! Im

zweiten Lauf stellte ich mich relativ weit außen

hin und ging als Vierter in die erste Kurve.

Nach der zweiten Runde war ich bereits Zweiter

und fand meinen Speed, sodass ich immer ein

paar Meter an Kenny rangefahren bin. Am Ende

reichte es dann trotzdem nicht, und ich wurde

am Ende des Tages Zweiter. Damit war ich trotzdem

sehr zufrieden, vor allem der gewonnene

Nussknacker war ein tolles Muttertagsgeschenk

für meine Mama! Danke auch an Mario

Hamburg für die coolen Fotos, unter anderem

das, das ihr hier seht!

Eine Woche später stand das zweite ADAC-MX-

Masters-Rennen in Mölln auf dem Programm.

Die Anreise war schon der Horror. Als wir bei

uns losfuhren, standen 4,11 Stunden auf dem

Navi und nach einer Stunde Fahrzeit wurde die

Zeit nicht weniger, sondern mehr. Dann las

meine Mama etwas von Vollsperrung, ich guckte

aufs Navi, da stand auf einmal eine halbe

Stunde kürzer und da sind wir da lang gefahren.

Plötzlich stand ein Schild „Fähre, keine

Wendemöglichkeit“. Nun ja, nach gefühlten

zwei Stunden Warten waren wir endlich drüben.

Insgesamt waren wir dann sieben Stunden

unterwegs.

Morgens im freien Training merkte ich, dass etwas

nicht stimmte. Nachher merkte ich, dass es

die Kupplung war und ich den ganzen Motor

zerrammelt hatte. Da habe ich mit Papa noch

den Motor gewechselt. Im Zeittraining lief es

nicht so gut, aber ich qualifizierte mich zum

Glück noch für die Rennen. Im ersten Lauf packte

uns wieder die Pechsträhne und ich musste

in der Einführungsrunde aufgeben, denn der

Gasbowdenzug war rausgesprungen. Im zweiten

Lauf ging ich an den Start, reagierte gut,

kam aber überhaupt nicht vom Fleck und ging

als Letzter in die erste Kurve. Die Strecke war

sehr zerfahren, aber am Ende wurde ich dann

trotzdem noch Einunddreißigster. Damit war

ich nicht so zufrieden, aber immerhin ein Anfang.

Mein erstes Masters-Rennen, das ist

schon ein wirklich sehr starkes Starterfeld.

Als nächstes stehen Triptis und Bielstein auf

dem Plan.

Drückt mir weiterhin die Daumen.

Euer Eddy


KOLUMNE MARCEL TEUCHER

DER ERZBERG RUFT

Hey liebe MCE-Leser,

in der letzten Ausgabe habe ich erzählt, dass

ich bei Matthias Rülke zur Leistungsdiagnostik

war. Dort habe ich hervorragende Ergebnisse

erzielt. Allerdings wurde auch die eine oder andere

kleine Schwachstelle gefunden. Darauf

basierend haben wir mein Trainingsprogramm

angepasst.

Das Erzbergrodeo stand quasi direkt vor der

Tür. Vierzehn Tage vor dem Event hatte ich ein

Zwei-Tages-Erzbergtraining mit meinem Buddy

Felix Bräuer gebucht. Das hat mega Spaß gemacht

und wir sind echt viele der bekannten

Sektionen gefahren. Ja, und schon gut eine Woche

später war ich wieder in Eisenerz. Diesmal

mit Blake Gutzeit – der Südafrikaner hat mich

mit einer super netten „Local“-Family bekannt

gemacht. Es ist immer schön, neue Freundschaften

zu schließen und so nette Leute kennenzulernen.

Vielen Dank an dieser Stelle.

Zusammen mit Blake habe ich mir dann fast die

gesamte Strecke angeschaut. Zu Fuß, stundenlanges

Wandern am Erzberg, tagelang. Zumindest

dachten wir, dass wir alles gesehen hätten

… aber weit gefehlt, wie sich im Rennen herausstellte.

Dennoch lohnte es sich. Die Prologstrecke

sind wir auf den KTM-E-Fahrrädern von

Auto&Freizeit abgeradelt, was super war. Dennoch

hatte ich einen Riesenrespekt, ja schon

fast etwas Angst, vor dem ersten Prologlauf.

Mein Kopf war nicht frei, die Gedanken an meine

Knieverletzung, eben von diesem Prolog,

waren zu präsent, um richtig Gas geben zu

können. So war ich für die 3. Reihe qualifiziert.

Der zweite Tag lief dann schon besser. Ohne

groß nachzudenken, ballerte ich den Prolog

hoch. Verlor zwar deutlich Zeit in den extrem

ausgefahrenen Abschnitten, wurde dann aber

oben raus viel schneller als am Vortag. So

konnte ich sogar trotz schlechterer Strecke eine

fast identische Zeit fahren. Für mich war das

wie ein Startplatz in der ersten Reihe und

enorm wichtig für meine mentale Einstellung.

Auch wenn es am Ende „nur“ die 3. Reihe war,

dennoch bestes Prologergebnis für mich. Im

KTM-Freeride-E-Endurocross hatte ich Pech

und schied im Halbfinale aus.

Dann kam alles zusammen. Bei der Vorbereitung

zum Harescramble stellte sich heraus,

dass die Kupplung gewechselt werden musste

und es auch Probleme mit dem Elektrostarter

gab. Bis kurz vor Rennstart konnten diese allerdings

behoben werden, bis auf einen kleinen

schwerwiegenden Fehler.

Leider war ich ohne Mechaniker an den Erzberg

gereist, was mir nicht wieder passieren sollte.

Wenn man wirklich Leistung bringen will, muss

man im Kopf frei von Problemen sein. In der Eile

und Aufregung kurz vor dem Start hatte ich

vergessen, zwei Schrauben und meine Halteschlaufe

über der Sitzbank zu befestigen.

Beim Aufsitzen und Ständereinhängen in der

Startaufstellung sah ich das „Unglück“ … Doch

die erste Reihe war schon los. So entschied ich

mich zu starten und aus dem Rocket-Ride zum

Auto zu fahren. Ich fuhr die ersten Hänge zunächst

im Sitzen dem Feld hinterher, um die

Sitzbank nicht zu verlieren … Das Problem

konnten wir dann nach einigem Hin und Her

und Telefonieren am Transporter lösen. Allerdings

verlor ich damit so viel Zeit, dass ich erst

mit den 250er bis 300er Startnummern zurück

ins Rennen kam.

Ich fand dann aber ganz gut in meinen Flow

und konnte mich über die Renndistanz gut

nach vorn arbeiten. Leider hatte ich super viele

„Zwangspausen“, um bestimmte Abschnitte zu

passieren. Wir bildeten sogar Seilschaften und

zogen unsere Bikes an einem Abschnitt gemeinsam

an gut zehn Fahrern vorbei. Das ist

eben der Spirit des Extreme Enduro. Es waren

einfach zu viele Fahrer vor mir um durchzurollen.

Hinzu kamen, keine Frage, auch ein paar

Fahrfehler meinerseits. Aber wem passiert das

nicht … Meine Fitness war gut, ausbaufähig,

aber nach der Verletzung war ich überrascht,

dass es doch so gut lief. Am Eingang zum Carl’s

Diner war dann allerdings Schluss. Mit einer

Restfahrzeit von 5 Minuten noch im Carl’s Diner

das Bike zu beschädigen … ;-)

Obwohl es nicht das Ergebnis war, das ich mir

erhofft hatte, konnte ich erneut super viel lernen.

Im kommenden Jahr werde ich einen neuen

Anlauf starten, um weiter nach vorn zu kommen.

So kann ich jetzt ein Jahr lang weiter von

der Finisher Flagge träumen :-) Vielen Dank an

alle, die mir am Berg in irgendeiner Form geholfen

haben. Danke, danke, danke.

Bis bald.

Euer Marcel #25

• Foto: Denis Günther

69

MCE

Juli '18


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: WALLDORF

Chris Gundermann in Action

Gundermann und Kartenberg

siegen – Nemeth ist zurück!

Auch beim zweiten Halt der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC)

2018 zeigte sich Petrus von seiner besten Seite. Sorgten in den Tagen vor

dem Rennwochenende noch starke Regenfälle für ein Stirnrunzeln beim

MSC Walldorf, dem dienstältesten Veranstalter der GCC, zeigte sich das

Wetter pünktlich zum Wochenende äußerst sommerlich. Beim 17. Walldorfer

GCC-Lauf in der Geschichte der Serie war die Strecke des MSC bei jedem

Rennlauf in einem hervorragenden Zustand. Über 800 genannte Fahrer

erlebten erneut ein Rennevent der Extraklasse. Das Team um den

Vorsitzenden Heiko Schmiedl und Rennleiter Uwe Hildebrand zeigte sich

kurz nach der letzten Siegerehrung sehr zufrieden. „Wir hatten ein volles

Starterfeld und trotz Badewetter auch volle Zuschauerränge bei uns an

der Strecke. Vielen Dank an alle Beteiligten für das tolle Rennwochenende“,

so Schmiedl.

Auf der langen und abwechslungsreichen Strecke in Walldorf wurde aus

sportlicher Sicht einiges geboten. In der Klasse XC Quad Pro holte sich

Zweitakt-Pilot David Freidinger vom Team Freidinger Motorsport den

Holeshot. Triptis-Sieger Kevin Ristenbieter, Ralf Thalhofer, Sandy Schulze

und Juraj Varga konnten sich zunächst nur hinter dem Mann aus Österreich

einsortieren. Ristenbieter und Freidinger eröffneten in den folgenden

Runden den Infight auf der Strecke. In Runde 7 musste Freidinger seinen

Verfolger vorbeiziehen lassen und rutschte somit auf Rang 2. Auch

Varga und Schulze legten noch ein paar Briketts nach und zogen schließlich

an Freidinger vorbei, der einen kleinen Crash am Zieltable fabrizierte.

Ristenbieter verschwand im gleichen Moment von der Spitze der Anzeige

und wurde nach hinten durchgereicht. Vermutlich sorgte ein technischer

Defekt für das Aus beim Serienmeister aus dem Vorjahr. Varga führte nun

das Feld vor Schulze und Freidinger an. Der letztgenannte Pilot erholte

sich schnell von seinem Crash, fuhr prompt wieder die schnellsten Rundenzeiten

und schob sich schließlich in Runde 15 wieder an die Spitze.

Diese behauptete er bis ins Ziel und so holte er sich den Sieg in Walldorf.

Auf den Plätzen landeten Juraj Varga und Sandy Schulze.

In der Klasse XC Pro holte sich zunächst Tim Apolle vom Team ZAP Technix

BAUR Gruppe souverän den Holeshot. Triptis-Sieger und Pro-Dominator

Chris Gundermann ließ nicht lange auf den Angriff warten und setzte sich

bereits innerhalb der ersten Runde an die Spitze. Das Unterfangen, Chris

Gundermann die Führung abzuknöpfen, gehört nicht unbedingt zu den

einfachsten Dingen in der GCC-Serie. Der junge Thüringer fuhr in gewohnter,

spektakulärer Manier Runde für Runde Bestzeiten und setzte sich so

schnell vom Rest des Feldes ab. Einzig allein Apolle konnte die ersten Runden

halbwegs mithalten, musste dann im weiteren Verlauf aber auch Federn

lassen. Der Vorsprung betrug zeitweise bis zu 1:30 Minuten. Hinter

den beiden Fahrern an der Spitze gab es einen Vierkampf mit Norbert Zsigovits,

Maxi Hahn, Christoph Hänchen und Kevin Zdon. Letzterer behauptete

sich und holte sich mit Platz 3 den letzten Podiumsplatz. Gundermann

gewann erneut souverän, Tim Apolle finishte auf Platz 2.

Airtime in der

Maxxis-Kurve

Im Showdown des Tages, dem Rennen der Klasse XC Supersprint, sorgte

ein „Altmeister“ der GCC-Serie für die erste Überraschung. Multichamp

Kornel Nemeth tauchte überraschend am Samstagnachmittag in der

Startliste auf. Eigentlich hatte „Cory“ nach der letzten Saison seinen

Rücktritt bekanntgegeben. Aus gesundheitlichen Gründen wollte er kürzer

treten. Wie schön, dass er sich es anders überlegt hat und zumindest

im kürzeren Sprintrennen an den Start rollte. Den Taktstab hatte vom

Start weg jedoch ein anderer Fahrer in der Hand. Favorit Michael Kartenberg

vom Team Bauerschmidt KTM holte sich den Holeshot und bog als

Erster auf die Walldorfer Strecke ein. Roland Diepold, Dominik Pleyer und

Kornel Nemeth folgten nach Runde 1 auf den weiteren Plätzen. In den

nächsten Runden behauptete der Sieger aus Triptis seine Führung. Hinter

ihm rückte Moritz Schittenhelm in die Top-5 und lieferte sich mit Nemeth

rundenlang einen tollen Fight um Platz 3. Der auf Platz 2 liegende Roland

Diepold hatte zur Hälfte des Rennens einen kleinen Crash, der ihn auf

Platz 4 zurückfallen ließ. Nemeth und Schittenhelm zogen vorbei und

kämpften nun um den Platz hinter dem Führenden Michael Kartenberg.

Schittenhelm zog kurz vor Schluss noch mal an und holte sich hinter Kartenberg

und vor Nemeth Platz 2. Doppelstarter Gundermann hatte Probleme

beim Start, musste das Feld von hinten aufrollen und schaffte es noch

auf einen beachtlichen 6. Rang.

Infos zur Serie gibt es online auf: www.gcc.xcc-racing.com

• Fotos: Baboons

70

MCE

Juli '18


Massenstart

Schräglage

71

MCE

Juli '18


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Jascha Berg bei den ADAC

MX Masters in Mölln

Sven Kiedrowski auf den

Plätzen 4 und 3 bei der

Enduro-EM in Bacau

FAR AWAY ...

Im Mai ging es für Sven Kiedrowski zum zweiten

Lauf der Enduro-Europameisterschaft nach Bacau

in Rumänien. Bei bestem Wetter standen

zwei anstrengende Fahrtage mit anspruchsvollen

Sonderprüfungen und Fahrzeiten von bis zu

sieben Stunden auf dem Programm!

„Der zweite Lauf zur Europameisterschaft ist

gut gelaufen – am Samstag Platz 4 und am

Sonntag sogar Platz 3! Somit hat sich der recht

hohe Aufwand gelohnt ... rund 4000 Kilometer

An- und Abreise

sowie

die 470 Gelände-Kilometer

des

Wettbewerbs

haben

reichlich

Kraft

gekostet.

Der nächste

Lauf findet

Abverkauf! Die letzten neuen YZ-85-Modelle

2016 jetzt zum Hammerpreis von 2990 Euro

– nur bei Kiedrowski Racing!

im August

in Skövde/

Schweden

statt – so

gesehen, fast vor unserer Haustür.“

Jascha Berg schaffte es bei den ADAC MX Masters

in Mölln erneut, sich direkt fürs Finale zu

qualifizieren. Bei der Deutschen Motocross-

Meisterschaft MX2 in Reutlingen holte er den 6.

Platz.

Anfang Mai fand der dritte Lauf zum Norddeutschen

ADAC-Motocross-Cup in Albersdorf statt.

Die Kiedrowski-Racing-Piloten haben wieder

einige Top-Fünf-Platzierungen erreicht ... Bei

den 50ern holten Ben Bumann und Nonni Lange

die Plätze 4 und 5. Jens Zeidler erkämpfte sich

den 3. Platz bei den Oldies (S50). Bei den Damen

belegten Nieke Rudolf und Kim Paul die

Plätze 4 und 5. Für Sven Kiedrowski hätte es ein

perfektes Wochenende werden können –

schnellste Trainingszeit, zwei Holeshots ... aber

nur ein Laufsieg im zweiten Rennen, nachdem

er im ersten Lauf in Führung liegend mit plattem

Hinterreifen rausfahren musste ...

Am ersten Juni-

Wochenende

fand der vierte

Lauf zum Norddeutschen

ADAC-Motocross-Cup

in

Hansühn unweit

der Ostsee

statt. Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer

erreichten

die folgenden

Top-Fünf-Platzierungen:

Nonni Lange kämpfte sich in der 50er-Klasse

auf den starken 3. Platz. Sven Kiedrowski holte

einen Doppelsieg in der S35-Klasse, während

Jens Zeidler in der S50-Klasse den 3. Platz einfahren

konnte.

Alle Kiedrowski-Racing-Teamfahrer sollten sich

bereits jetzt einen Termin merken: Kiedrowski

Racing Sommercamp 2018 – SAVE THE DATE!

21. und 22. Juli 2018 (Samstag und Sonntag),

weitere Infos folgen …

Wenn ihr auch Teamfahrer werden wollt, könnt

ihr euch gerne bewerben unter info@

kiedrowski-racing.com. Infos auch telefonisch

unter 05052 912798.

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in Norddeutschland und bereits seit

einigen Jahren offizieller Honda- und Suzuki-

MX-Stützpunkt für Norddeutschland, Husqvarna

Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch

Beta- und GasGas-Händler. Seit 2015 ist mit

dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt für

Norddeutschland eine weitere starke Marke

hinzugekommen.

Mehr Infos unter

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Ein besonderer Dank geht schon mal an die

Sponsoren des Teams: Bel-Ray • Helge Schwark

von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler

von Keszler Top Brands • BUY MX • Michelin •

P.O.W. Pro-Offroad-Wash (www.pow-reiniger.

de) • ZAP-Technix • Silentsport.

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Kiedrowski Racing

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Juli '18


Lasse Rudolf ist der Ryan Dungey

des Kiedrowski Racing Teams –

mit Konstanz auf Platz 3

in der NMX-Cup-Wertung!

Für die Teamfahrer geht es im Juli zum

Sommercamp nach Teutschenthal

Nachwuchsfahrer

Niklas Bernhard

kämpft sich durch

seine erste NMX-Saison


ENDURO-WM: TALLIN/EST

Für die größte Überraschung beim vierten

Lauf zur diesjährigen Enduro-WM

sorgte sicherlich Brad Freeman (E1). Der

amtierende Juniorenweltmeister konnte

sich erstmals einen GP-Sieg bei den

„Großen“ sichern.

Bereits seit Beginn der Saison weiß der junge

Brite mit seinem Speed und seiner positiven

Einstellung zu überzeugen und zu begeistern.

Egal, ob in der eisigen Kälte und bei viel

Schnee in Päijänne oder im Staub beim GP in

Portugal, Freeman bleibt positiv eingestellt

und macht das Beste draus.

In Lettland konnte er an beiden Tagen die E1

gewinnen und sich an Tag 1 den GP-Sieg vor

den Stars Eero Remes und Steve Holcombe sichern.

Alex Salvini bestätigte seine starke

Form mit Rang 4, legte am 2. Tag noch einen

drauf und gewann die EnduroGP-Klasse vor

Holcombe und Freeman. Auch der Sieg in der

E2 ging am 2. Tag auf Salvinis Konto, nachdem

er sich am 1. Tag mit dem 2. Rang hinter Remes

begnügen musste. Steve Holcombe dominiert

die E3 weiterhin nach Belieben und gewann an

beiden Tagen. Riesenpech für Eero Remes. Hatte

er am 1. Tag noch die Führung in der Meisterschaft

übernommen, demolierte er am zweiten

Tag sein Bike so sehr, dass an ein Weiterfahren

nicht zu denken war.

Theophile Espinasse gewann am 1. Tag die Junioren-Kategorie

vor Matteo Cavallo und Andrea

Verona. An Tag 2 trumpfte Cavallo auf und

verwies Davide Soreca und Espinasse auf die

Plätze.

Der Chilene Ruy Barbosa siegte an beiden Tagen

im Youth Cup. Jan Allers stürzte am 1. Tag

und musste wegen technischer Probleme aufgeben.

Am 2. Tag belegte er den 10. Rang.

• Fotos: endurogp.com

STATEMENTS

Steve Holcombe: Ich war am ersten Tag körperlich

nicht voll auf der Höhe und stürzte zweimal

im dritten Endurotest. Das Problem ist, dass

meine Rippenverletzung noch nicht ganz verheilt

ist. Trotzdem hat es Spaß gemacht.

Brad Freeman: Ich kann es gar nicht glauben,

dass ich einen EnduroGP-Tagessieg eingefahren

habe. Noch vor ein paar Monaten habe ich

davon geträumt.

Alex Salvini: Nach dem frustrierenden ersten

Tag bin ich nun wieder mit dem Schicksal versöhnt.

Aber das ist Racing.

Brad Freeman fuhr zu seinem

ersten EnduroGP-Tagessieg

Foto: endurop

Premiere

für Freeman

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MCE

Juli '18


Enduro-WM - 4. Lauf - Tallin/EST - 1.-3.6.2018

Red Plate für Alex Salvini

Ergebnisse:

Enduro GP - 1. Tag:

1. Brad Freeman, GB,

Beta; 2. Eero Remes,

FIN, TM; 3. Steve Holcombe,

GB, Beta;

4. Alex Salvini, I, Husqvarna;

5. Jamie McCanney,

GB, Yamaha; 6. Daniel

McCanney, GB,

GasGas; 7. Loïc Larrieu,

F, Yamaha; 8. Thomas

Oldrati, I, Honda; 9. Antoine

Basset, F, GasGas;

10. Anthony Geslin, F,

Beta.

2. Tag: 1. Salvini; 2. Holcombe; 3. Freeman; 4. Larrieu; 5. Christophe Nambotin, F, GasGas;

6. D.McCanney; 7. Christophe Charlier, F, Beta; 8. J.McCanney; 9. Oldtrati; 10. Basset.

E1 - 1. Tag: 1. Brad Freeman, GB, Beta; 2. Jamie McCanney, GB, Yamaha; 3. Antoine Basset, F,

GasGas; 4. Alex Snow, GB, Honda; 5. Eemil Pohjola, FIN, GasGas; 6. Manuel Monni, I, Suzuki;

7. Aigar Leok, EST, Yamaha; 8. Henry Olenius, FIN, TM; 9. Veiko Raats, EST, Sherco;

10. Jussi Arvaja, FIN, Sherco.

2. Tag: 1. Freeman; 2. J.McCanney; 3. Basset; 4. Snow; 5. Leok; 6. Monni; 7. Olenius; 8. Arvaja;

9. Timo Hermlin, EST, KTM.

E2 - 1. Tag: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Alex Salvini, I, Husqvarna; 3. Loïc Larrieu, F, Yamaha;

4. Thomas Oldrati, I, Honda; 5. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 6. Deny Philippaerts, I, Beta;

7. Christophe Charlier, F, Beta; 8. Martin Leok, EST, KTM; 9. Joshua Gotts, GB, TM; 10. Ivo

Steinberg, LV, KTM.

2. Tag: 1. Salvini; 2. Larrieu; 3. Charlier; 4. Oldrati; 5. Philippaerts; 6. Leok; 7. Gotts.

E3 - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Daniel McCanney, GB, GasGas; 3. Anthony Geslin,

F, Beta; 4. Christophe Nambotin, F, GasGas; 5. Aleksi Jukola, FIN, KTM; 6. Elary Talu, EST,

KTM; 7. Toomas Triisa, EST, Husqvarna.

2. Tag: 1. Holcombe; 2. Nambotin; 3. D.McCanney; 4. Geslin; 5. Jukola; 6. Talu; 7. Triisa.

EJ - 1. Tag: 1. Theophile Espinasse, F, Sherco; 2. Matteo Cavallo, I, Beta; 3. Andrea Verona, I,

TM; 4. Jack Edmondson, GB, Sherco; 5. Davide Soreca, I, TM; 6. David Abgrall, F, Sherco;

7. Joseph Wootton, GB, Husqvarna; 8. Antti Hanninen, FIN, Husqvarna; 9. Erik Appelqvist, S,

Yamaha; 10. Tosha Schareina Marzal, E, Husqvarna.

2. Tag: 1. Cavallo; 2. Soreca; 3. Espinasse; 4. Edmondson; 5. Kirian Mirabet, E, Honda;

6. Abgrall; 7. Appelqvist; 8. Hanninen; 9. Verona; 10. Schareina Marzal.

EY - 1. Tag: 1. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna; 2. Daniel Mundell, GB, Sherco; 3. Roni Kytönen,

FIN, Husqvarna; 4. Matthew van Oevelen, B, Sherco; 5. Hamish MacDonald, NZ, Sherco;

6. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna; 7. Robin Filhol, F, Sherco; 8. Korsti Kirjavainen, FIN,

Sherco; 9. Gerard Gomez, E, Sherco; 10. Marcus Adielsson, S, Yamaha.

2. Tag: 1. Barbosa; 2. MacDonald; 3. Kytönen; 4. Mundell; 5. van Oevelen; 6. Gomez;

7. Svärd; 8. Filhol; 9. Adielsson; 10. Jan Allers, D, KTM.

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MCE

Juli '18


TERMINE

Filip Olsson • Foto: ADAC MX Masters/Steve Bauerschmidt

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MCE

Juli '18

TERMINE JUNI

23./24.6. ADAC MX Masters Bielstein

(ohne MX Junior Cup 125)

www, mxmasters-bielstein.de, www.msc-bielstein.de

www.adac.de/mx-masters

23./24.6. 23. Int. ADAC SuperMoto Großenhain

Int. Deutsche Meisterschaft

MC Großenhain e.V. im ADAC

Uwe Richter, Neuer Weg 17, 01558 Großenhain

supermotoidm.de

TERMINE JULI

29.6.-1.7. 45. ADAC Motocross Schweighausen

Deutsche Junioren-Meisterschaft 250 ccm

dmsj Deutsche Jugend Meisterschaft 85 ccm

Deutscher Motocross Pokal Gruppe Süd Open

MSC Schweighausen, e.V. im ADAC, R. Singler,

B.-Stober-Str. 8, 77978 Schuttertal, Fax 07821 9544478

www.msc-schweighausen.de

6.-8.7. Int. 58. ADAC Motocross Aichwald

Deutsche Meisterschaft Open/Seitenwagen

Deutscher Motocross Pokal Seitenwagen

DMV BRC MX 2-Takt Cup

MSC Eiserne Hand e.V. im ADAC, Postfach 4005,

73771 Aichwald, www.motocross-aichwald.de

6.-8.7. DMV BRC MX 2-Takt Cup Aichwald

https://2tlc.wordpress.com

7./8.7. DMSB-Clubsport Motocross Südwest-Cup Walldorf

Birgit Vogel, Tel. 06227 64435

joachim.69190@web.de, www.msc-walldorf-astoria.de

Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.südwest-cup.de

14./15.7. ADAC MX Masters Möggers/A

www.mxweekend.at, www.adac.de/mx-masters

14./15.7. GCC Cross Country Meisterschaft

Goldbach

www.xcc-racing.com

14./15.7. SuperMoto Oschersleben

Int. Deutsche Meisterschaft

supermotoidm.de

21.7. DMV BRC MX 2-Takt Cup Werl

https://2tlc.wordpress.com

28./29.7. ADAC MX Masters Tensfeld

(ohne MX Junior Cup 85)

www.adac.de/sh, www.adac.de/mx-masters


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EVENTS

Blick in den Talkessel am Pflingstberg in Schweighausen, im letzten Jahr sahen

2100 Zuschauer sehr guten Motocrosssport • Foto: Roland Heckele

30.6.-1.7. DM Schweighausen

Auch zur 45. Motocrossveranstaltung in Schweighausen wurden dem

MSC „Alemannorum“ Schweighausen deutsche Meisterschaftsläufe zuerkannt.

„Die organisatorischen Vorbereitungen sind längst gestartet“,

unterstrich Vorsitzender Reinhold Singler. Drei Klassen werden am 1. Juli

auf dem Pflingstberg in den 1480 Meter langen Rundkurs starten. Die

Anlage ist für bis zu 40 Fahrer pro Klasse zugelassen, davon werden

24 Teilnehmer in der ersten Reihe am Startgitter stehen können. Der

Massenstart ist somit immer ein spektakulärer Nervenkitzel.

In zwei Klassen werden Wertungsläufe zur Deutschen Meisterschaft ausgetragen:

Deutsche Jugend-Motocross Meisterschaft 85 ccm, Deutsche

Junioren-Motocross-Meisterschaft 250 ccm. Als weiteres Prädikat wird

ein Lauf zum Deutschen Motocross-Pokal Open der Gruppe Süd in

Schweighausen ausgetragen.

Auf dem Pflingstberg nicht wegzudenken zudem eine nationale Klasse,

Hubraum-offen ausgeschrieben, von 125 bis 650 ccm, in welcher Fahrer

aus Baden-Württemberg, insbesondere aus der Region Südbaden starten

und um Wertungspunkte für den Baden-Württemberg-Pokal kämpfen

werden.

Sonntagvormittag wird zunächst das freie Training ab 8:30 Uhr und das

abschließende Pflichttraining bis gegen 12:00 Uhr ausgetragen. Das

Rennprogramm selbst mit insgesamt sechs Rennen startet um 13:00 Uhr

und endet gegen 18:00 Uhr, gefolgt von der Siegerehrung im Festzelt an

der Rennstrecke unterhalb des Pflingstberghofes in Schuttertal-

Schweighausen in der Ortenau. Nach einer erfolgreichen Premiere vergangenen

Jahres wird es auch 2018 in allen Rennen sogenannte „Holeshot“-Belohnungen

geben. Das bedeutet, dass der Fahrer, der den stärk-

sten Start hat und somit als Führender in die erste Kurve am Pflingstberger

Hang geht, mit einem Sachpreis belohnt wird. Dieses Manöver soll

den Massenstart für die Zuschauer noch prickelnder machen.

Zum Rahmenprogramm gehört am Freitagabend, 29. Juni, eine Warm-up-

Party der Wohnwagengemeinschaft als Mitveranstalter mit Dance-Acts.

Das inzwischen 22. Jugend-Motocross wird am Samstag, 30. Juni, in fünf

Klassen mit knapp 100 Nachwuchsfahrern ausgetragen. Diese Jugendrennen

werden für die Landesmeisterschaft Baden-Württembergs gewertet.

Samstagvormittag findet von 9:00 bis 12:00 Uhr freies Training

der Jugendfahrer und ab 13:00 Uhr insgesamt zehn Rennen der fünf

Nachwuchsklassen statt.

Erstmalig wird am 30. Juni ein Lauf zum DMSB-Pokal Süd open ausgeschrieben.

Das letzte Rennen wird am Samstag gegen 18:00 Uhr beendet

sein und anschließend können die sechs- bis 21-jährigen Jugendlichen

bei der Siegerehrung im Festzelt bejubelt werden.

Die Eintrittspreise: Der Besuch der Warm-up-Party am Freitag ist frei;

Kinder und Jugendliche haben zum Jugend-Motocross am Samstag freien

Eintritt, Erwachsene zahlen 5,- Euro oder kaufen gleich den Eintrittsbändel

für den Sonntag und genießen den Jugendsport am Samstag kostenfrei.

Beim DM-Prädikatslauf am Sonntag sind Kinder bis sechs Jahre

frei, Schüler und Jugendliche bis 15 Jahre zahlen 5,- und Erwachsene

10,- Euro. Parkmöglichkeit ist jeweils inbegriffen.

Nicht zuletzt auch dank der finanziellen Unterstützung durch den ADAC

konnte der MSC Schweighausen zwei langersehnte Wünsche durch große

Eigenleistungen der Mitglieder verwirklichen. Eine permanente Trainingsstrecke

steht seit 2017 auf dem Pflingstberg (linke Talseite) zur Verfügung.

Dienstagabends kann von 17:00 bis 20:30 Uhr trainiert werden.

Inzwischen wurde dieser Streckenabschnitt mit einem automatischen

Bewässerungssystem zur Staubbindung in Betrieb genommen. Während

des Rennsportwochenendes steht auch ein Waschplatz unmittelbar an

das Fahrerlager angrenzend zur Verfügung. Diese jährlichen Baumaßnahmen

und Verbesserungen waren dem MSC Schweighausen dank großer

Unterstützung des ADAC und natürlich vieler Eigenleistungen der

Clubmitglieder möglich geworden.

Weitere Informationen unter www.msc-schweighausen.de

Termin: 30. Juni - 1. Juli 2018

45. ADAC-Motocross Schweighausen

6.-8.7. DM Aichwald

Deutsche Motocross-Meisterschaft Seitenwagen • Deutsche Motocross-

Meisterschaft Open • DMV BRC Motocross 2-Takt Cup

Vom 6. bis 8. Juli 2018 heißt das Mekka des Motocrosssports Aichwald.

Die schnellsten nationalen Motocrossfahrer treffen sich in Aichwald, um

den Besten unter sich auszumachen.

In der Soloklasse stehen 40 Motorräder am Start, die 2500 PS der Motoren

brüllen auf, das Startgatter fällt und die besten Motocrossfahrer Europas

donnern auf die erste Kurve zu – das ist Motocross Aichwald.

Spektakuläre Sprünge, packende Positionskämpfe, Mensch und Maschine

in Höchstform. Und der Zuschauer ist immer hautnah dabei, kann die

Anspannung der Fahrer mitfühlen und erlebt den Sound der Motoren

und der Rennen an der Rennstrecke „In den Horben“.

Spektakulär ... der

Start in Aichwald

• Foto:

MSC Aichwald/

Körner

78

MCE

Juli '18


Nach dem erfolgreichen Comeback im letzten Jahr kehren die Motocross-Seitenwagen

wieder zurück in den Schurwald. In keiner anderen

Motorsportart werden Mensch und Maschine in dieser Teamarbeit

gefordert. Mit waghalsigen Manövern turnen der Fahrer und

sein Beifahrer auf den Gespannen. Immer ganz knapp am Gegner

und immer die nächste Kurve schon im Blick. Spannung pur und

spektakulär für die Fans. Der MSC Aichwald hat als Veranstalter

auch heiße Kandidaten für das Siegertreppchen: Marcel Faustmann,

der in der vergangenen Saison mit dem Vizetitel seinen Vorjahresplatz

wiederholen konnte, hatte Anfang der Saison noch keinen

Beifahrer und konnte somit nur aus der Ferne dem Seitenwagengeschehen

zuschauen. Tobias Blank musste bereits seinen

neuen Beifahrer verletzungsbedingt austauschen. Nick Maas stürzte

in Aufenau unglücklich und fällt auch bis auf weiteres aus.

Blanks ehemaliger Beifahrer Michael Klooz steht jetzt im Fahrzeug

von Christian Sieber. Schon nach kürzester Zeit harmonierten die

beiden sehr gut und stehen momentan unter den Top-10 der Deutschen

Meisterschaft.

Zusätzlich ist mit der Deutschen Meisterschaft der Open-Klasse die

höchste national ausgeschriebene Prädikatsklasse in der Solo-Kategorie

am Start. Dort belegten in der vergangenen Saison Christian

Brockel, Angus Heidecke und Filip Neugebauer die ersten drei

Plätze – allesamt alte Bekannte in Aichwald. Nach vier gefahrenen

Veranstaltungen geht es an der Spitze der Deutschen Meisterschaft

in der Open-Klasse eng zu. Vier Titel konnte Filip Neugebauer aus

Tschechien in der höchsten national ausgeschriebenen Meisterschaft

bereits gewinnen. Momentan steht er auf dem 2. Platz hinter

seinem Markenkollegen Jens Getteman aus Belgien. Aber auch

dicht gefolgt von den beiden Deutschen Tim Koch und Mike Stender.

In Aichwald möchte auch Dominique Thury wieder ins Geschehen

mit eingreifen. Eigentlich hat er sich ausschließlich dem Supercross

verschrieben, doch einen Auftritt in Aichwald lässt er sich

nicht entgehen.

Der DMV MX 2-Takt Cup, seit 2013 vom Deutschen Motorsport Verband

ausgeschrieben, ist zum zweiten Mal in Aichwald zu Gast und

rundet das sportliche Programm ab. Somit kommen auch die Zweitaktfans

auf ihre Kosten.

Doch nicht nur attraktiver Sport ist in Aichwald zu sehen. Im großen

Motocross-Festzelt und an der Rennstrecke wird neben schwäbischen

Maultaschen auch die über alle Grenzen hinaus bekannte

Rennwurst angeboten. Frisch gezapfte Biere und erlesene Weine

runden das kulinarische Angebot ab. Für ausgelassene Stimmung

im Festzelt sorgen am Freitag das „Hofbräu-Regiment“ und bei der

Welcome-Party und zum großen Fahrerempfang am Samstag die

„VIPs“.

Das Rennwochenende beginnt am Samstag, 7.7., ab 9:00 Uhr mit

dem freien Training. Die Qualifikationsläufe starten ab 11:00 Uhr.

Sonntag brummen die Motoren ab 9:15 Uhr zum Training. Die

Hauptrennen beginnen um 13:00 Uhr mit dem 1. Lauf zur Seitenwagen-DM.

INT. 58. ADAC

6./ 7./ 8. Juli 2018

www.motocross-aichwald.de

Deutsche Motocross-Meisterschaft Seitenwagen

Deutsche Motocross-Meisterschaft Open

DMV BRC MX 2-Takt Cup

FR + SA freier Eintritt ins Festzelt

Party mit dem Hofbräu-Regiment (FR)

und den VIP‘s (SA), ab 16 Jahre

Fußball-WM auf Großbild bei deutscher Beteiligung

Tickets: Samstag, 7.7., ab 10 Jahre 6,- Euro; Sonntag, 8.7., Jugendliche

von 10 bis 14 Jahren 6,- Euro, Erwachsene (ab 15 Jahre) 15,- Euro.

Wochenendkarte Jugendliche 10 bis 14 Jahre 10,- Euro, Erwachsene

(ab 15 Jahre) 18,- Euro.

Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt! Die offizielle Motocross-Programmzeitung

ist kostenlos! Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung

statt! Keine Parkplatzgebühren! An allen Abenden freier Eintritt ins Festzelt

ab 16 Jahre! Auf Jugendschutz wird geachtet!

Termin: 6. bis 8. Juli 2018

Int. 58. ADAC-Motocross Aichwald


MUSTER STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 10 von 20 Veranstaltungen

inkl. Saint Jean d’Angély/F - 10.6.)

MXGP:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 486

2. Antonio Cairoli, I, KTM 424

3. Clément Desalle, B, Kawasaki 351

4. Romain Febvre, F, Yamaha 323

5. Gautier Paulin, F, Husqvarna 296

6. Tim Gajser, SLO, Honda 295

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 267

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 226

9. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 219

10. Max Nagl, D, Husqvarna 177

Ferner:

25. Valentin Guillod, CH, KTM 25

32. Stefan Ekerold, D, KTM 3

MX2:

1. Pauls Jonass, LV, KTM 434

2. Jorge Prado Garcia, E, KTM 418

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 328

4. Ben Watson, GB, Yamaha 305

5. Calvin Vlaanderen, ZA, Honda 259

6. Jago Geerts, B, Yamaha 217

7. Jed Beaton, AUS, Kawasaki 216

8. Thomas Covington, USA, Husky 211

9. Henry Jacobi, D, Husqvarna 187

10. Michele Cervellin, I, Yamaha 187

Ferner:

32. Tom Koch, D, KTM 12

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 20.5.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 140

2. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 125

3. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 118

4. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 118

5. Stephanie Laier, D, KTM 88

6. Natalie Kane, IRL, Honda 81

7. Amandine Verstappen, B, KTM 78

8. Anne Borchers, D, Suzuki 69

9. Sara Andersen, DK, KTM 66

10. Shana van der Vlist, NL, KTM 62

Ferner:

11. Virginie Germond, CH, KTM 45

23. Kim Irmgartz, D, Suzuki 12

24. Janina Lehmann, D, Suzuki 9

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Matterley Basin/GB - 3.6.)

Veterans:

1. Martin Zerava, CZ, Suzuki 50

2. Mickael Pichon, F, KTM 44

3. Niko Kalatie, FIN, KTM 40

4. Christian Ravaglia, I, Kawasaki 36

80

MCE

Juli '18

Larissa Papenmeier liegt auf Rang 2 der WM-Tabelle • Foto: Kai-Uwe Sickert

5. Phil Mercer, GB, KTM 31

6. Leons Kozlovskis, LV, Husqvarna 28

7. Michele Dal Bosco, I, Yamaha 27

8. Ronny van Hove, B, KTM 27

9. Borut Koscak, SLO, Yamaha 24

10. Bogomir Gajser, SLO, Honda 21

(Stand nach 6 von 12 Veranstaltungen

inkl. Cesis/LV - 10.6.)

Seitenwagen:

1. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 273

2. Hermans/Musset, NL/F 234

3. Bax/Stupelis, NL/LV 174

4. Willemsen/Bax, NL 160

5. Brown/Millard, GB 160

6. Varik/Daiders, EST/LV 155

7. Giraud/Mucenieks, F/LV 137

8. Cermak/Cermak, CZ 130

9. Veldman/van der Putten, NL 121

10. Kunnas/Kunnas, FIN 117

Ferner:

16. Weiss/Schneider, A 91

19. Heinzer/R.Betschart, CH 37

21. Cuche/Chuche, CH 28

23. Reimann/Reimann, D 24

36. BlankMaas, D/NL 6

39. Hofmann/Dörig, CH 4

42. Inderbitzin/Betschart, CH 3

EM

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Sevlievo/BG - 5./6.5.)

65 ccm Südost:

1. Zoltan Ordog, RO, Husqvarna 129

2. Simon Ivandic, KRO, KTM 119

3. Dino Loncar, KRO, Kawasaki 105

4. Ofir Casey Tzermach, ISR, Husqvarna 99

5. Adam Horvath, H, KTM 82

6. Ferenc Orlov, H, KTM 51

7. Enis Bayramon, BG, KTM 48

8. Gergö Grosz, H 47

9. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 44

10. Ion Chiujdea, RO, KTM 41

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Sevlievo/BG - 5./6.5.)

85 ccm Südost:

1. Patrik Ujcic, KRO, KTM 109

2. Luka Kunic, KRO, Yamaha 101

3. Marius Popovici, RO, KTM 94

4. Hristian Georgiev, BG, KTM 63

5. Viktor Borislavov, BG, KTM 52

6. Tecsi Laszlo Mark, H 50

7. Marios Kanakis, GR, KTM 50

8. Aida Cojanv, RO, Yamaha 50

9. Bence Pergel, H 44

10. Marios Kanakis, GR, KTM 42

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 26./27.5.)

65 ccm Südwest:

1. Brando Rispoli, I, KTM 136

2. Patrick Busatto, I, KTM 136

3. Alessandro Gaspari, I, KTM 118

4. Jan Janout, CZ, KTM 112

5. David Benitez Marull, E, Husqvarna 109

6. Elias Escandell Gil, E, Husqvarna 108

7. Jaka Peklaj, SLO, KTM 102

8. Jules Pietre, F, KTM 83

9. Tom Brunet, F, Husqvarna 82

10. Joel Canadas Gonzalez, E, KTM 75

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 26./27.5.)

85 ccm Südwest:

1. Raul Sanchez Garcia, E, KTM 176

2. Axel Louis, F, KTM 125

3. Andrea Viano, I, KTM 118

4. Xavier Cazal, F, Husqvarna 107

5. Quentin Marc Prugnieres, F, Yamaha 96

6. Valerio Lata, I, KTM 91

7. Alberto Ladini, I, KTM 88

8. Matteo-Luigi Russi, I, KTM 86

9. Enzo Casat, F, Husqvarna 85

10. Baptiste Bordes, F, KTM 82

Ferner:

16. Carl Massury, D, KTM 36

17. Luca Diserens, CH, KTM 32

31. Cyril Elsener, CH, Yamaha 13

38. Alexandra Massury, D, KTM 4

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Dreetz/D - 2./3.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Bradley Mesters, NL, Husqvarna 135

2. Lotte van Drunen, NL, Husky/KTM 108

3. Damien Knuiman, NL, Yamaha 104

4. Eelis Viemerö, FIN, KTM 94

5. Anton Isaksson, S, Husqvarna 80

6. Vitezslav Marek, CZ, KTM 80

7. Jakob Vinther Frandsen, DK, KTM 75

8. Saku Mansikkamäki, FIN, Husky/KTM 71

9. Mick Kennedy, NL, KTM 59

10. Jak0b Madsen, DK, KTM 54

Ferner:

12. Niklas Ohm, D, KTM 49

18. Luca Röhner, D, KTM 25

25. Aaron Kowatsch, D, Husqvarna 10

30. Hannes Lüders, D, Husqvarna 3

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Dreetz/D - 2./3.6.)

85 ccm Nordwest:

1. Liam Everts, B, KTM 129

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 126

3. Kay de Wolf, NL, KTM 125

4. Dave Kooiker, NL, Yamaha 112

5. Tobias Caprani, DK, KTM 79

6. Camden McLellan, D, KTM 68

7. Hakon Osterhagen, N, KTM 61

8. Nick Domann, D, KTM 60

9. Cas Valk, NL, Yamaha 57

10. Constantin Piller, D, KTM 54

Ferner:

16. Cato Nickel, D, KTM 24

28. Paul Bloy, D, KTM 8

30. Valentin Kees, D, Husqvarna 7

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Kovel/URK - 12./13.5.)

65 ccm Nordost:

1. Romeo Pikand, EST, KTM 47

2. Marius Adomaitis, LT, KTM 47

3. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 38

4. Piotr Kajrys, PL, KTM 33

5. Markuss Ozolins, LV, Husqvarna 33

6. Nikolaj Stasiak, PL, KTM 31

7. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 25

8. Evgeniy Mironov, B-RUS, KTM 23

9. Elisey Orshkin, RUS, KTM 22

10. Tymur Liashenko, UKR, KTM 22

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Kovel/URK - 12./13.5.)

85 ccm Nordost:

1. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 47

2. Alexey Orlov, RUS, Husqvarna 42

3. Romeo Karo, EST, KTM 36

4. Aleksis Araids, LV, KTM 30

5. Ilya Khabirov, RUS, KTM 29

6. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 27

7. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 26

8. Daniil Kesov, RUS, Husqvarna 24

9. Roberts Lusis, LV, KTM 24

10. Tristan Uiga, EST, Husqvarna 22

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 10.6.)

125 ccm:

1. Rene Hofer, A, KTM 202

2. Thibault Benistant, F, Yamaha 172

3. Emil Weckman, FIN, KTM 136

4. Petr Polak, CZ, KTM 128

5. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 104

6. Tom Guyon, F, KTM 104

7. Raivo Dankers, NL, KTM 103

8. Lion Florian, D, KTM 95

9. Raf Meuwissen, NL, KTM 93

10. Filip Olsson, S, Husqvarna 76

Ferner:

17. Simon Längenfelder, D, Husqvarna 58

18. Mike Gwerder, CH, KTM 56

(Stand nach 6 von 10 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély - 10.6.)

250 ccm:

1. Mathys Boisrame, F, Honda 194

2. Mel Pocock, GB, Husqvarna 181

3. Martin Barr, GB, Husqvarna 172

4. Steven Clarke, GB, Honda 155

5. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna 141

6. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 132

7. Tom Vialle, F, Husqvarna 132

8. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 127

9. Pierre Goupillon, F, Kawasaki 122

10. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha 115

Ferner:

20. Michael Sandner, A, KTM 55

24. Jeremy Sydow, D, KTM 36

32. Michael Kratzer, A, Kawasaki 17

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Matterley Basin/GB - 2./3.6.)

300:

1. Brad Anderson, GB, KTM 169

2. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 143

3. Greg Smets, B, KTM 132

4. Mike Kras, NL, KTM 130

5. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 114

6. Erik Willems, B, Husqvarna 111

7. Manuel Iacopi, I, Yamaha 104

8. Youri van’t Ende, NL, KTM 50

9. Tim Louis, B, Husqvarna 48

10. Tallon Verhelst, B, KTM 44

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Kovel/UKR - 12./13.5.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 144

2. Evgeniy Mikhaylov, RUS, Husky 118

3. Dmytro Asmanov, UKR, KTM 116

4. Petr Bartos, CZ, KTM 97

5. Matija Kelava, KRO, KTM 86

6. Petr Michalec, CZ, Honda 81

7. Jonas Nedved, CZ, KTM 70

8. Georgy Valyakin, RUS, KTM 60

9. Luka Milec, SLO, KTM 56

10. Klemen Gercar, SLO, Husqvarna 50

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Dreetz/D - 2./3.6.)

Women:

1. Shana van der Vlist, NL, KTM 97

2. Sara Andersen, DK, KTM 85

3. Mathea Selebo, N, Yamaha 76

4. Lyn Valk, NL, Yamaha 71

5. Kimberly Braam, NL, Yamaha 68

6. Eline Burgmans, NL, KTM 56

7. Avrie Berry, USA/NL, KTM 53

8. Barbara Aagaard Andersen, DK, Yam 45

9. Vilde Marie Holt, N, Husqvarna 40

10. Malou Jakobsen, DK, KTM 37

Ferner:

11. Anne Borchers, D, Suzuki 37

13. Elena Kapsamer, A, KTM 28

18. Linda-Lindsay Kramell, D, Kawasaki 20

20. Mara Benecke, D, KTM 13


DM

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 26./27.5.)

ADAC MX Masters:

1. Maximilian Nagl, D, TM 97

2. Henry Jacobi, D, Husqvarna 77

3. Jeffrey Dewulf, B, KTM 66

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 62

5. Toms Macuks, LV, KTM 49

6. Stefan Ekerold, D, KTM 46

7. Ken de Dycker, B, KTM 46

8. Tom Koch, KTM 42

9. Nathan Renkens, B, Honda 39

10. Sven van der Mierden, NL, Yamaha 36

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 26./27.5.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 80

2. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna 69

3. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 67

4. Roland Edelbacher, A, KTM 67

5. Richard Sikyna, SK, KTM 64

6. Hardi Roosiorg, EST, KTM 62

7. Michael Sandner, A, KTM 53

8. Petr Polak, CZ, KTM 52

9. Glen Meier, DK, KTM 46

10. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 34

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 26./27.5.)

ADAC MX Junior Cup 125:

1. Filip Olsson, S, Husqvara 87

2. Raf Meuwissen, NL, KTM 82

3. Emil Weckmann, FIN, KTM 76

4. Raivo Dankers, NL, KTM 75

5. Lion Florian, D, KTM 62

6. Rasmus Pedersen, DK, KTM 58

7. Mike Gwerder, CH, KTM 54

8. Maksim Kraev, RUS, Husqvarna 45

9. Simon Längenfelder, Husqvarna 41

10. Maximilian Spies, D, Husqvarna 38

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Mölln - 26./27.5.)

ADAC MX Junior Cup 85:

1. Camden McLellan, ZA, KTM 92

2. Liam Everts, B, KTM 87

3. Constantin Piller, D, KTM 70

4. Paul Bloy, D, KTM 59

5. Nick Domann, D, KTM 55

6. Tobias Caprani, DK, KTM 47

7. Teddy Jondell, S, KTM 45

8. Cato Nickel, D, KTM 44

9. Tomas Pikart, CZ, KTM 43

10. Lukas Coenen, B, KTM 42

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 10.6.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 237

2. Filip Neugebauer, Kawasaki 205

3. Mike Stender, Suzuki 181

4. Tim Koch, KTM 165

5. Boris Maillard, F, Suzuki 158

6. Hannes Volber, KTM 128

7. Stephan Büttner, KTM 114

8. Philipp Eggers, Suzuki 94

9. Franziskus Wünsche, KTM 93

10. Nils Gehrke, Suzuki 92

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 3.6.)

MX Junioren 250 ccm:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 94

2. Julien Lebeau, F, Kawasaki 62

3. Elias Stapel, KTM 62

4. Vincent Gallwitz, KTM 62

5. Paul Haberland, KTM 52

6. Tim Koch, KTM 50

7. Jascha Berg, Husqvarna 47

8. Bernhard Ekerold, Husqvarna 45

9. Nico Koch, Honda 36

10. Benedikt Gödtner, KTM 30

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 3.6.)

Seitenwagen:

1. Sanders/Haller, B/D, WSP 212,0

2. Weiss/Schneider, A, VMC 192,0

3. Hendrickx/Beunk, B/NL, WSP 172,5

4. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 150,5

5. Reimann/Reimann, WSP 133,0

6. Inderbitzin/Betschart, CH, VMC 126,0

7. Engelbrecht/Karnatz, WHT 120,5

8. Blank/Maas, D/NL, VMC 101,0

9. Sieber/Klooz, WSP 100,0

10. Peter/Leskow, WSP 90,0

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 13.5.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 140

2. Manfred Zienecker, Yamaha 128

3. Oliver Vandendijk, B, Honda 96

4. Stefan Schreiber, KTM 85

5. David Freidinger, A, KTM 79

6. Tuur van Hoof, B, KTM 72

7. Joris Kersten, NL, Yamaha 58

8. Martin Bach, KTM 57

9. Sina Willmann, Yamaha 46

10. Reiner Potschka, Yamaha 45

Stand (nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 10.6.)

dmsj Deutsche Jugend

„Kids“ MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Niklas Ohm, KTM 147

2. Aaron Kowatsch, Husqvarna 113

3. Nick Heindl, KTM 107

4. Oscar Denzau, KTM 95

5. Dean-Alexander Kubik, KTM 73

6. Jan-Erik Kettner, KTM 71

7. Jonathan Frank, KTM 68

8. Hannes Lüders, Husqvarna 65

9. Anton Viol, KTM 60

10. Max-Werner Breuer, KTM 59

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Gräfentonna - 6.5.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Cato Nickel, KTM 177

2. Paul Bloy, KTM 173

3. Nick Domann, KTM 166

4. Valentin Kees, Husqvarna 145

5. Collin Wohnhas, KTM 126

6. Cevin Kröner, KTM 104

7. Maximilian Werner, Suzuki 103

8. Colin Sarré, KTM 70

9. Nick Sellahn, KTM 69

10. Joe-Louis Kaltenmeier, KTM 68

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 13.5.)

dmsj Deutsche Jugend

„Kids“ MX-Meisterschaft 125 ccm:

1. Laurenz Falke, Husqvarna 81

2. Noah Ludwig, KTM 69

3. MaximilianSpies, Husqvarna 64

4. Lukas Fiedler, Husqvarna 64

5. Maximilian Frank, KTM 62

6. Fynn-Niklas Tornau, KTM 61

7. Leon Rehberg, KTM 58

8. Simon Längenfelder, Husqvarna 50

9. Max Thunecke, KTM 42

10. Henning Küchler, KTM 41

POKAL

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Vellahn - 13.5.)

Open - Gruppe Nord:

1. Franziskus Wünsche, KTM 50

2. Christoph Hänchen, Suzuki 44

3. Toni Hoffmann, KTM 40

4. Björn Feldt, KTM 34

5. Davide von Zitzewitz, KTM 34

6. Marvin Beier, Honda 29

7. Toni Wolff, KTM 29

8. Denny Wolter, Yamaha 25

9. Felix Haack, Kawasaki 24

10. Tobias Koch, Yamaha 23

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Schopfheim - 27.5.)

Open - Gruppe Süd:

1. Jonas Böttcher, Honda 81

2. Frank Dechet, Honda 81

3. Kevin Winkle, KTM 79

4. Sascha Wölfl, KTM 70

5. Marvin Dietermann, KTM 59

6. Patrick Zipf, KTM 54

7. Dominik Joppich, Yamaha 42

8. Jan Osswald, Honda 41

9. Robin Schäben, Husqvarna 40

10. Marcel Kaltenbach, Husqvarna 35

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 3.6.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 168,5

2. Müller/Hofmeier, WSP 149,0

3. Riekert/Riekert, WSP 129,0

4. Koch/Behrendt, WSP 109,5

5. Bernhardt/Klumpers, VMC 74,0

6. Holzbrecher/Lehmann, WHT-KTM 63,5

7. Janecke/Bothur, WSP-Mega 45,0

8. Müller/Helbing, VMC 43,5

9. Hildebrandt/Plettke 41,0

10. Hannuschke/Friedriszik, VMC 33,0

ENDURO

WM

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Tallinn/EST - 1.-3.6.)

EnduroGP:

1. Alex Salvini, I, Husqvarna 118

2. Steve Holcombe, GB, Beta 112

3. Eero Remes, FIN, TM 102

4. Bradley Freeman, GB, Beta 96

5. Jamie McCanney, GB, Yamaha 93

6. Loïc Larrieu, F, Yamaha 71

7. Christophe Nambotin, F, GasGas 60

8. Daniel McCanney, GB, GasGas 51

9. Aleksi Jukola, FIN, KTM 38

10. Antoine Basset, F, GasGas 37

Enduro1:

1. Jamie McCanney, GB, Yamaha 146

2. Bradley Freeman, AUS, Beta 146

3. Antoine Basset, F, GasGas 112

4. Eemil Pohjola, FIN, GasGas 77

5. Manuel Monni, I, Suzuki 51

6. Jussi Arvaja, FIN, Sherco 42

7. Jiri Leino, FIN, KTM 42

8. Victor Guerrero, E, Yamaha 40

9. Henry Olenius, FIN, Honda 35

10. Davide Guarneri, I, Honda 35

E2:

1. Alex Salvini, I, Husqvarna 152

2. Eero Remes, FIN, TM 126

3. Loïc Larrieu, F, Yamaha 123

4. Thomas Oldrati, I, Honda 90

5. Matthew Phillips, AUS, Sherco 83

6. Christophe Charlier, F, Beta 82

7. Deny Philippaerts, I, Beta 81

8. Joshua Gotts, GB, TM 63

9. Matti Oikari, FIN, Honda 25

10. Diogo Ventura, P, Honda 25

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 144

2. Christophe Nambotin, F, GasGas 122

3. Daniel McCanney, GB, GasGas 120

4. Anthony Geslin, F, Beta 86

5. Aleksi Jukola, FIN, KTM 64

6. Romain Dumontier, F, Yamaha 38

7. Toni Eriksson, FIN, KTM 36

8. Henri Himmanen, FIN, GasGas 28

9. Elary Talu, EST, KTM 20

10. Marko Tarkkala, FIN, TM 20

Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Tallinn/EST - 1-3.6.)

Junior:

1. Matteo Cavallo, I, Beta 114

2. Andrea Verona, I, TM 89

3. Davide Soreca, I, TM 75

4. Théophile Espinasse, F, Sherco 66

5. Jack Edmondson, GB, Sherco 61

6. Kirian Mirabet, E, Honda 56

7. Antoine Magain, B, KTM 51

8. David Abgrall, F, Sherco 45

9. Enric Francisco, E, KTM 42

10. Joseph Wootton, GB, Husqvarna 38

Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Tallinn/EST - 1-3.6.)

Youth Cup:

1. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 72

2. Matthew van Oevelen, B, Sherco 64

3. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 58

4. Roni Kytönen, FIN, Honda 51

5. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna 47

6. Daniel Mundell, GB, Sherco 38

7. Robin Filhol, F, Sherco 34

8. Marcus Adielsson, S, Yamaha 27

9. Joakim Grelsson, S, KTM 25

10. David Riera Pascual, E 18

Ferner:

14. Jan Allers, D, KTM 14

18. Florian Görner, D, Yamaha 8

Inter-DM

(Stand nach 1 von 8 Veranstaltungen

inkl. Tucheim - 10.3.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 97

2. Andreas Beier, KTM 93

3. Edward Hübner, KTM 90

4. Björn Feldt, KTM 87

5. Jan Schäfer, Sherco 84

6. Tim Apolle, KTM 82

7. Robert Riedel, KTM 80

8. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 78

9. Nick Emmrich, Husqvarna 76

10. Paul Roßbach, KTM 74

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 25

2. Robert Riedel, KTM 22

3. Jonathan Rosssé, CH, Yamaha 20

4. Jan Allers, KTM 18

5. Sascha Meyhoff, Beta 16

6. Derrick Görner, Husqvarna 15

7. Yannik Mosch, Beta 14

8. André Plogmann, Beta 13

9. Maik Schubert, KTM 12

10. Kai Bräutigam, KTM 11

Enduro2:

1. Edward Hübner, KTM 25

2. Nick Emmrich, Husqvarna 22

3. Paul Roßbach, KTM 20

4. Tilman Krause, KTM 18

5. Chris Gundermann, Yamaha 16

6. Lars Oldekamp, Beta 15

7. Jörg Haustein, Husqvarna 14

8. Kenny Lötzsch, KTM 13

9. Adolf Zivny, CZ, KTM 12

10. Philipp Müller, Beta 11

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 25

2. Björn Feldt, KTM 22

3. Jan Schäfer, Sherco 20

4. Tim Apolle, KTM 18

5. Nico Rambow, KTM 16

6. Gerrit Helbig, KTM 15

7. Pascal Springmann, Beta 14

8. Marc Neumann, KTM 13

9. Eddie Findling, Sherco 12

10. Nico Domres, Beta 11

Junioren-Pokal:

1. Florian Görner, KTM 25

2. Kevin Nieschalk, KTM 22

3. Maximilian Müller, Beta 20

4. Mark Scheu, KTM 18

5. Mike Kunzelmann, Husqvarna 16

6. Lukas Streichsbier, GasGas 15

7. Lukas Schäfer, Husqvarna 14

8. Kay Petrick, Husqvarna 13

9. Robert Friedrich, CZ, KTM 12

10. Marek Schmidt, TM 11

SUPERMOTO

EM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Poznan - 10.6.)

ES1:

1. Pavel Kejmar, CZ, TM 123

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 104

3. Markus Class, D, Husqvarna 104

4. Thomas Chareyre, F, TM 100

5. Elia Sammartin, I, TM 95

6. Diego Monticelli, I, TM 88

7. Edgardo Borella, I, SWM 71

8. Raoul Tschupp, CH, TM 56

9. Romain Kaivers, B, KTM 53

10. Nicolas Cousin, F, TM 50

Ferner:

15. Jan Deitenbach, D, Suzuki 39

18. Luc Hunziker, CH, KTM 33

23. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 15

29. Jannik Hintz, CH, Husqvarna 3

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 2./3.6.)

ES3:

1. Mucahit Zenqin, TR, TM 47

2. Mehmet Celik, TR, KTM 42

3. Michael Lvanov, BG, KTM 40

4. Emirhan Erkan, TR, KTM 38

5. Ludmil Alexandrov, BG, Yamaha 34

6. Gloria Diaksova, BG, KTM 31

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 2./3.6.)

Junior:

1. Viktor Neychev, BG, KTM 47

2. Kristian Ivanov, BG, KTM 45

3. Ares Benqic, TR, KTM 38

4. Jan Ulman, CZ, Kawasaki 36

5. Hristian Georgiev, BG, KTM 33

6. Radostin Mihaylov, BG, KTM 31

7. Ivan Mosin, RUS, TM 29

8. Furkan Aykut, TR, KTM 27

9. Daria Ganescu, RO, Husqvarna 24

10. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 21

DM

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 2./3.6.)

S1:

1. Marc-Reiner Schmidt, Honda 100

2. André Plogmann, Suzuki 74

3. Markus Volz, Husqvarna 66

4. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 62

5. Peter Banholzer, Yamaha 59

6. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 57

7. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 52

8. Peter Mayerbüchler, Yamaha 49

9. Toni Krettek, Husqvarna 46

10. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 44

S2:

1. Steffen Hiemer, Yamaha 94

2. Kevin Szalai, F, Husqvarna 80

3. Kevin Labenski, Husqvarna 71

4. Marcel Kutsche, Husqvarna 60

5. Andreas Roller, Husqvarna 56

6. Denis Chadrysiak, KTM 50

7. Florian Hummel, Suzuki 47

8. Kim Adlhart, A, Yamaha 42

9. Dennis Kleinn, D, TM 39

10. Kevin Meyer, Husqvarna 33

S3:

1. Hendrik Fröhlich, KTM 95

2. Lucas Geitner, KTM 64

3. Marc Friedt, Suzuki 54

4. Kevin Röttger, Husqvarna 54

5. Mirko Jordan, Suzuki 51

6. Robin Schwarz, TM 47

7. Mika Dobbert, Kawasaki 42

8. André Möhlmann, Suzuki 42

9. Thomas Schlett, Husqvarna 40

10. Frank Ensenauer, Husqvarna 37

Ü40:

1. Steffen Jung, Husqvarna 97

2. Eike Moes, TM 82

3. Niko Haubensack, Husqvarna 77

4. Christof Bartsch, TM 76

5. Phil Gee, GB, Husqvarna 63

6. Harald Wirtz, Suzuki 56

7. Lutz Hölig, KTM 52

8. Martin Hensellek, Husqvarna 50

9. Paul Wijgaerts, B, KTM 50

10. Ingo Ruh, Husqvarna 42

Junioren:

1. Pierre Pichler, KTM 50

2. Jan Ulmann, CZ, Kawasaki 50

3. Pirmin Nagel Hofer, Husqvarna 44

4. Kevin Zambrano Toro, Suzuki 44

5. Nick Stals, KTM 40

6. Robin Fleischer, Husqvarna 36

7. Ben Mick, KTM 32

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 2./3.6.)

S4 West:

1. Jan Depke, TM 94

2. Tobias Wind, Suzuki 68

3. Manuel Simon, Husqvarna 67

4. Nico Linkohr, Husqvarna 63

5. Lorenz Rump, KTM 57

6. Christian Strothmann, TM 48

7. Philip Larkin, Beta 48

8. Sebastian Hoppensack, TM 42

9. Kilian Königs, Suzuki 41

10. Florian Rau, Yamaha 40

81

MCE

Juli '18


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08/2018

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