TRAVEL INSIDE_ 2018-240

abouttravel

Zufrieden oder Geld zurück

Zufrieden oder Geld zurück

1

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NR. 24 | 14. JUNI 2018 | www.travelinside.ch

SPOTLIGHT

Thorsten Lettnin,

United Airlines 2

FOCUS

Alles rund um

Freizeitparks 14

DESTINATION REPORT

News aus

Mittel- & Osteuropa 15

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 16 – 18

Travelhouse löst sich definitiv

von seinen Submarken

Salinatours, Wettstein und Co. wird es ab diesem Winter nicht mehr geben.

Die neuen Travelhouse-Kataloge ohne die Submarken.

Schon beim Relaunch vor drei Jahren

verloren die sieben Travelhouse-Subbrands

Africantrails, Wettstein, Skytours,

Falcontravel, Inditours, Soleytours

und Salinatours sichtlich an

Relevanz. So war Travelhouse sowohl

online wie auch auf den Katalogen

deutlich dominanter, während die

Subbrands in die Fuss- und Unterzeilen

verbannt wurden. Ab diesem Winter

verzichtet man nun komplett auf die

Subbrands, wie Pino Andreano, Director

Specialists & Modular Hotelplan

Suisse, im grossen TI-Interview sagt.

DEMNACH SOLLEN DIE BRANDS künftig

von allen Katalogcovern, Flyern und

Inseraten verschwinden. Organisatorische

Konsequenzen wird die Veränderung

keine nach sich ziehen. Man

sei sich der Emotionalität dieses Entscheids

bewusst gewesen und habe

daher früh und ausführlich informiert.

Überraschenderweise waren die

Diskussionen um den Entscheid weit

weniger intensiv als zu Beginn vermutet,

so Andreano. Travelhouse erhofft

sich durch diesen Schritt einen positiven

Erfahrungstransfer. NIK/SJ

Berichte Seiten 3, 8 und 9

Kommentar Seite 6

Wo sich die Branche trifft

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VIELE FRAGEZEICHEN RUND UM BELAIR

Zumindest ist Thomas Cook Airlines nach wie vor an einem Wet Lease interessiert.

Noch diesen Sommer sollte die wiederauferstandene Belair im

Wet-Lease-Auftrag «für eine europäische Fluggesellschaft»

starten. Vermutet wurde eine Zusammenarbeit mit Condor,

resp. Thomas Cook Airlines, was von Belair jedoch nie bestätigt

wurde. Aufgrund von unerwarteten Entwicklungen bei der Umsetzung

des Wet-Lease-Vertrages musste der Start verschoben

werden. «Wir können jetzt mit erheblich weniger Druck

und Stress unseren zukünftigen Flugbetrieb aufbauen», so

CEO Michael Hövel in einem internen Rundschreiben. Aber:

Belair verfügt nach wie vor nicht über eine Betriebsbewilligung,

wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) bestätigt:

Anträge für ein AOC und eine Betriebsbewilligung seien zwar

eingetroffen, aber «bisher hat das BAZL diesbezüglich noch

keinen Entscheid gefällt, da Belair noch nicht alle notwendigen

Unterlagen eingereicht hat», so Mediensprecherin Nicole Räz.

Welche Unterlagen genau fehlen und was die Verspätung nun

für die bereits eingestellten Mitarbeiter bedeutet, lässt Belair

offen – Hövel möchte momentan keine Stellung beziehen. Hingegen

bestätigt Johannes Winter, Head of Communications bei

Thomas Cook Airlines, dass Condor sich nach wie vor mit Belair

in Gesprächen befindet: «Wir sind generell auf der Suche

nach Wet-Lease-Kapazitäten und sind für den Herbst in Verhandlungen

mit Belair.» Auf ein genaues Datum für den Bel air-

Neustart will sich jedoch niemand festlegen.

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2

TOP STORIES

B2C-Agentur: Start in Deutsch- und Westschweiz

Im Rahmen einer internationalen Entwicklungsstrategie plant Terres Lointaines

die Eröffnung von Büros in Zürich und Lausanne.

Im November 2010 gründete William

Reynaert Terres Lointaines, ein Betreiber,

der im Wesentlichen auf Direktverkäufen

basiert und massgeschneiderte

Reisen sowie Gruppenreisen in

mehr als 100 Destinationen anbietet.

«Wir arbeiten nach einem Prinzip, das

wir ROPO – Research Online und

Purchase Offline – nennen», erklärt

der in Lille geborene Direktor. Dieser

Ansatz ermögliche es ihm, Kunden in

einer Online-Recherche zu gewinnen

und ihnen dann den beruhigenden

Rahmen eines physischen Gesprächspartners

zu bieten.

Für den 49-Jährigen gehe es nicht

darum, einfach neue Büros zu seinem

Portfolio hinzuzufügen. «Wir werden

eine Schweizer Aktiengesellschaft mit

Sitz in Pully gründen, die auch dem

Garantiefonds angehören wird.» Das

Gründungsverfahren sei zurzeit im

Gange. Sobald die geeigneten Räumlichkeiten

gefunden sind, wird das

Unternehmen ein Büro in Zürich und

eines in Lausanne eröffnen. «Wir haben

uns für Lausanne wegen seiner zentralen

Lage in der Westschweiz entschieden»,

so Reynaert. Das schliesse aber

nicht aus, dass weitere Büros in anderen

Städten entstehen werden.

William Reynaert

WILLIAM REYNAERT kennt den Schweizer

Markt. Während seiner zwanzigjährigen

Berufstätigkeit arbeitete er

sieben Jahre im Produktionsmanagement

bei Kuoni France (2001 bis 2008).

«Ich hatte häufig Sitzungen in Zürich.»

Er war auch für Voyages-SNCF tätig,

bevor er sich selbstständig machte.

Terres Lointaines sei bei französischsprachigen

Kunden nicht unbekannt

und das Wachstumspotenzial sei sehr

vielversprechend. Er stelle fest, dass die

Schweiz zwar Einwohnermässig kleiner

sei als Frankreich, aber in Bezug

auf die Kaufkraft sehr interessant sei.

Was die Deutschschweiz betrifft,

sind Überlegungen für einen deutschsprachigen

Namen im Gange, ebenso

wie ein italienischer fürs Tessin. «In

einem ersten Schritt wird unsere

Webseite vom Französischen ins

Deutsche und Italienische übersetzt.»

Laut Reynaert werden Schweizer

Agenturen nicht von Paris aus geführt.

«Wir bringen unser Know-how ein, die

Büros werden aber unabhängig sein.»

DER EINZUG IN DIE SCHWEIZ ist Teil einer

grossen internationalen Entwicklung.

So wird das Netzwerk, das zurzeit eine

Agentur in Bordeaux und eine weitere

in Paris umfasst, in Frankreich per

September mit Aix-en-Provence, Lille,

Lyon und Nantes ausgebaut. Die Filialen

in Zürich und Lausanne sollen im

Oktober eröffnen. Annecy, Bayonne,

Brüssel, Montpellier, Nizza, Strassburg

und Toulouse sollen noch folgen. Terres

Lointaines erzielte 2017 eine Rendite

von 7,85%, der Umsatz sei am 25. Mai

um 37% gestiegen. CD / NDR

Kommentar Seite 6

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

TAL ist GSA von

Cyprus Airways

Heinz Wirthlin

Cyprus Airways,

welche am 26. Mai

Zürich in ihr

Streckennetz aufnahm,

hat TAL

Aviation zum General

Sales Agent

in der Schweiz ernannt.

TAL verantwortet

damit das Marketing, den Verkauf,

Public Relations und das Business

Development. Für die Schweiz ist seit

2018 Heinz Wirthlin verantwortlich.

Cyprus Airways bedient die Route

Zürich–Larnaca jeweils am Dienstag

und am Samstag. Zum Einsatz kommen

Airbus A319 mit einer Economy-Class-Konfiguration

von 144

Sitzen. Der Flug CY351 startet um 14.50

Uhr in Zürich und kommt um 19.15

Uhr in Larnaca an. In der Gegenrichtung

verlässt CY350 Larnaca um 10.55

Uhr und landet um 13.50 Uhr in Zürich.

Nebst Zürich bedient Cyprus Airways

im Sommer 2018 Tel Aviv, Beirut, Prag,

Athens, Verona, München, Stuttgart,

St. Petersburg und Chania.

TAL Aviation, eine globale Airline-Repräsentations-Organisation,

vertritt in der Schweiz auch die chinesische

Beijing Capital Airlines. TI

SPOTLIGHT

THORSTEN LETTNIN, MANAGING DIRECTOR CONTINENTAL EUROPE, UNITED AIRLINES

«Aus Kundenreaktionen lernen und es besser machen»

Mit dem neuen Direktflug von Zürich nach San Francisco will United das Angebot verbreitern.

Hätten Sie gedacht, dass die Streichung

von Tomatensaft einen derartigen

Shitstorm auslösen kann?

Es ist interessant, wie sehr die Menschen

bestimmte Dinge wertschätzen.

Wir haben zugehört, reagiert und den Tomatensaft

wieder zurückgebracht. Die

ehrliche Antwort ist aber: Ja, wir waren

etwas überrascht, so viele Reaktionen

darauf zu erhalten.

Auch mit ernsthaften Vorfällen hat

United Airlines in den vergangenen

Monaten für Negativschlagzeilen gesorgt.

Wie geht man damit um?

Oberstes Ziel ist es, die beste Qualität

auf jedem Flug für jeden einzelnen Passagier

zu bieten. Wir haben die Vorfälle

sehr ernst genommen und prozessuale

Veränderungen vorgenommen. Konkret

soll ein Programm sicherstellen, dass die

geschehenen Dinge einmalige Vorfälle

bleiben und sich nicht wiederholen.

Anderes Thema: Auch die United Airlines

bietet künftig Handgepäck-Tarife

an. Wie beliebt wird diese Kategorie

tatsächlich bei den Kunden sein?

Auch hier geht es darum, auf die Kundenbedürfnisse

zu hören. Ich habe deshalb

keine Erwartungen, wie beliebt der

Tarif werden wird. Letztlich geht es

schlicht darum, dem Kunden Optionen

anzubieten, um ihm so zu ermöglichen,

genau das zu buchen, was er wirklich

benötigt.

Könnten sich Kunden, die einen günstigen

Tarif über eine Suchmaschine

finden, auch hinters Licht geführt fühlen?

Wichtig ist, dass wir transparent kommunizieren,

welcher Preis was beinhaltet.

Das machen wir sauber und deutlich.

In jedem einzelnen Schritt wird man darauf

hingewiesen, dass der Tarif kein Gepäckstück

beinhaltet. Auf diese Weise

stellen wir sicher, dass niemand negativ

überrascht wird.

Neu fliegt die United Airlines von

Zürich nach San Francisco. Wie gut

ausgelastet wird der Flug sein?

Der neue Flug ist unsere fünfte Direktverbindung

Schweiz–USA. Wir sehen von

den Vorausbuchungen her, dass wir

wunderbar im Plan liegen.

Kann man das quantifizieren?

Ich kann nur sagen: Ich bin sehr zufrieden.

Sie werden damit zum Konkurrenten

Ihres Allianz-Partners Swiss?

Wir sprechen nicht von einem Konkurrenten,

sondern von einem Familienmitglied.

Es gibt nicht nur eine Partnerschaft,

sondern auch ein Joint Venture

mit der Lufthansa. Wir haben eine gemeinsame

kommerzielle Betrachtungsweise.

Wir sehen es also als ein Mehr an

Angeboten, ohne sich gegenseitig auf die

Füsse zu stehen.

Es beginnt also nicht das grosse

Gerangel um die Zürich-Gäste?

Nein, überhaupt nicht.

Nach San Francisco geht es im

Dream liner. Wann wird das auch auf

Ihrer Verbindung nach New York der

Fall sein?

Das ist im Augenblick nicht geplant. Für

Transatlantikflüge gibt es aktuell vier

verschiedene Flugzeugtypen. Einer davon

ist der Dreamliner, der mit grösseren

Fenstern, besserer Luftqualität und einem

anderen Lichtsystem auftrumpfen

kann. Gleichzeitig bringen wir alle zehn

Tage ein neues Langstreckenflugzeug

auf den Markt, das mit unserem Polaris-Sitz

ausgestattet ist und so für mehr

Kontinuität in der Qualität sorgt. NIK

Fotos: zVg, TAL Aviation, TI


TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 TOP STORIES

3

Hotelplan Suisse bietet ab sofort

Packages für Kreuzfahrten an

Der Reiseveranstalter zieht eine zuversichtliche Zwischenbilanz und kündigt verschiedene Neuigkeiten an.

Nicole Krättli

Trotz leicht höheren Preisen aufgrund

des Eurokurses zieht es die Schweizer

auch diesen Sommer auf die Mittelmeer-Inseln.

Die Top-3- Destinationen

im Badeferien-Bereich sind Kreta,

Mallorca und Zypern. Ägypten, Tunesien

und die Türkei weisen prozentual

gesehen den grössten Zuwachs im

Vergleich zum Vorjahr aus, wie Hotelplan

Suisse in einer Zwischenbilanz

feststellt. Weniger gefragt sind hingegen

Kuba (–25%), Grossbritannien

(–23%), die Niederlande (–18%) und die

USA (–11%).

Wegen der Fussball-WM seien die

Buchungen für Ferien im Zeitraum von

Juni und Mitte Juli 2018 gegenüber dem

Vorjahr zwar rückläufig, insgesamt

wurden jedoch bereits knapp drei

Viertel der budgetierten Reservationen

bis Ende des Geschäftsjahres 2017/18

getätigt. «Die Durchschnittspreise im

Retailing sind pro Passagier und Reise

von CHF 1547 (2017) auf CHF 1612 in

diesem Jahr gestiegen», sagt Kurt

Eberhard, CEO Hotelplan Suisse.

Für die kommende Wintersaison

2018/19 rechnet der TO wiederum mit

vermehrter Nachfrage für die Destinationen

Finnisch Lappland und Nordnorwegen

im Individual-Reisebereich

sowie für die Karibik, den Indischen

Ozean und Thailand im Langstrecken-Badeferiengeschäft.

«Wir sind

zuversichtlich, dass wir dieses Jahr die

Umsatzzahlen trotz kompetitivem

Umfeld steigern können», so Eberhard.

Ein neues Online-Tool ermöglicht die Buchung individueller Kreuzfahrten-Arrangements.

DIE NEWS IN DER ÜBERSICHT

• Packages für Kreuzfahrten: Per sofort

bietet Hotelplan Suisse individuelle

Packages für Kreuzfahrten im B2B-

Bereich an. Auch Direktkunden können

unter hotelplan.ch, globusreisen.

Heliski neu ausschliesslich bei Powder Finder

Künftig werden sämtliche Heliski-Angebote bei Powder Finder zu finden sein. Der Travelhouse-Katalog

«Winterträume Kanada & USA» wird sich indes komplett auf spezielle

Winterrundreisen wie etwa Schneeschuhwanderungen, Skisafaris oder Husky-Ausflüge

fokussieren. «Ein Experte, der Rundreisen durch Amerika verkauft, ist in den meisten

Fällen kein Heliski-Spezialist. Aus Kundensicht macht es für uns deshalb Sinn, dass wir

ihn zu unserem Kompetenzzentrum für Heliski weiterleiten, wo er auf erfahrene Berater

in diesem Bereich trifft», erklärt Pino Andreano, Director Touroperating Specialists &

Modular. Neben individuellen Heliski-Arrangements will Powder Finder auch Ski- und

Snowboard-Spezialreisen an Destinationen wie Kanada, Alaska, Schweden, Island, Indien,

Chile oder Russland anbieten.

ch und bald auf migros-ferien.ch buchen.

Auch individuelle Arrangements

wie Flüge, Transfers und Hotel-Übernachtungen

können selbstständig gebucht

werden. Die ersten 13 Reede reien

sind direkt über das neue Kreuzfahrten-System

angebunden und werden

unmittelbar bestätigt.

• Travelhouse: Der Spezialist präsentiert

sich in Zukunft ohne seine Submarken.

Der Fokus in Finnisch Lappland

liegt in der Region Kittilä und

Ruka/Kuusamo. Im Langstrecken-Bereich

wurde das Angebot im Indischen

Ozean, in der Karibik und in Asien

erweitert. Für Golfreisen gibt es neu

einen eigenen Katalog.

• Hotelplan: Neue Winterdestination

der Marke ist Eilat im Süden Israels.

Auch die Nilfahrten wurden wieder ins

Programm aufgenommen.

• Globus Reisen: Im Winter 2018/19 gibt

es u.a. eine Fotoreise nach Costa Rica

mit Profifotograf Florian Kuster.

• Migros-Ferien: Das Angebot für

Mauritius, Thailand und Dubai sowie

für Actifit-Wochen wurde weiter ausgebaut.

Neu stehen neben Yoga- und

Wellnessferien auch Bike- und Tennis-

Wochen auf dem Programm.

WINTER-FLUGPLAN 2018/19

Ab Zürich: Direktflüge mit der Edelweiss

Air nach Zypern, Hurghada, Eilat,

Punta Cana, Cancun, Malé, Phuket und

Mauritius. Zudem mit Vueling nach

Lanzarote, Tunisair nach Tunis und

Helvetic Airways nach Kittilä, Ruka/

Kuusamo und Tromsø.

Ab Genf: Flüge mit Easyjet nach Hurghada,

mit Tunisair nach Tunis und Air

Mauritius nach Mauritius.

Interview Seiten 8 und 9,

Kommentar Seite 6

Foto: zVg

DIE NACHWEHEN DES LAUDAMOTION-RÜCKZUGS

Durch die verspätete Slot-Vergabe kam es

zu teils massiven Flugplanänderungen

und Stornierungen.

Edelweiss hat sich in einem Schreiben an ihre Partner

für die Flugplanänderungen und Stornierungen der letzten

Wochen entschuldigt. Die Airline wies auf die aussergewöhnlichen

Marktveränderungen hin, deren Auslöser

der Austritt der ehemaligen Air-Berlin-Gruppe aus

dem Schweizer Markt war. «Lange war unklar, welche

Slots im Sommer 2018 verfügbar sein würden. Diese

Ungewissheit wurde dadurch verstärkt, dass mit Laudamotion/Ryanair

ein neuer Anbieter zunächst die Aufnahme

von 30 Flügen pro Woche ab Zürich ankündigte, um

sich wenige Wochen später kurz vor Beginn der Sommer-Hochsaison

wieder zurückzuziehen», so Edelweiss.

Auch Germania musste sich mit den Unsicherheiten

durch die verspätete Slot-Vergabe herumschlagen.

«Gute Slots wurden durch diese Situation lange blockiert

und sind erst mit dem Ausstieg von Laudamotion/

Ryanair wieder in den Pool zurückgefallen», erklärt Verwaltungsrat

Urs A. Pelizzoni. Somit kam es für alle Slotberechtigten

Airlines zu Flugplanänderungen – Germania,

die diesen Sommer 18 neue Destinationen mit 41

wöchentlichen Flügen angekündigt hatte, traf dies besonders.

Zudem erhielt die Airline auch an anderen Airports

keine Slots – wie z.B. Split, das wieder aus dem

Flugplan genommen werden musste.

Dass die verspätete Slot-Vergabe Auswirkungen auf die

Flugplanung der Airlines hatte, kann Peter Dellenbach,

Managing Director Slot Coordination Switzerland,

durchaus nachvollziehen. Aber er relativiert: «Es ist uns

bei der Slot Submission für den Sommer 2018 aufgefallen,

dass diverse Airlines massive Mehranfragen gemacht

haben. Aus dem Grund war es uns nicht möglich,

für sämtliche Anfragen Slots zuzuteilen und wir mussten

die Flüge mehrheitlich auf die Warteliste setzen.»

Nur schon Germania hatte Kapazitätserhöhungen um

satte 36% angekündigt. Auch durch die Slot-Rückgabe

von Niki und später Laudamotion seien nicht genügend

Slots in den kritischen Stunden zur Verfügung gestanden.

Noch sind die Flugplanänderungen nicht überstanden:

Auch im Herbst wird es zu Verschiebungen kommen.

«Es handelt sich jedoch nur um kleinere Anpassungen

von wenigen Minuten bis zu maximal 2,5 Stunden»,

sagt Corinne Römer, Marketingmanagerin bei Edelweiss.

ES


4

TOP STORIES

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

Roger Müri: «Wir sehen Eurobus Swiss

Express als Ergänzung zur SBB»

Der Leiter Fernbus äussert sich zur Strategie von Eurobus und welche Ziele mit den neuen Fernbuslinien

innerhalb der Schweiz verfolgt werden.

Roger Müri, Leiter Fernbus

Am Erscheinungsbild der Busse wird sich kaum etwas ändern.

Stephanie Günzler/Nathalie de Regt

Eurobus baut mit Eurobus Swiss Express

– also Fernbuslinien innerhalb

der Schweiz – ein völlig neues Geschäftsfeld

auf. Wie riskant ist dieser

Schritt?

Wir sind überzeugt, dass der Fernbus

in der Schweiz einen legitimen Platz

hat als Teil des ÖV-Systems. Sicherlich

braucht es Zeit, bis sich das Angebot

etablieren wird und potenziellen

Fahrgästen bekannt ist. Da unser Angebot

vollkommen eigenwirtschaftlich

betrieben wird und ganz ohne Subventionen

und Garantien auskommt, ist

dieser Schritt finanziell sicherlich mit

einem Risiko verbunden.

Wie hoch sind die Investitionen? Es

gibt ja strenge Auflagen für die Busse,

was die Ausstattung angeht.

Zur Höhe der Investitionen machen

wir keine Angaben. Es ist aber richtig,

dass die Auflagen auch Auswirkungen

auf die Busbeschaffung hatten. Deshalb

müssen wir – nach einer Übergangsfrist

bis Dezember – Doppelstockbusse

einsetzen, die sowohl zwei

Rollstuhlplätze als auch eine rollstuhlfähige

Toilette bieten. Solche Busse

werden in der Schweiz erstmals überhaupt

auf die Strasse kommen und

auch im Fernbus einen barrierefreien

Zugang sicherstellen. Die Betriebskosten

solcher Busse sind aber circa um

ein Drittel höher als bei Standardbussen.

Wie viele Busse schaffen Sie extra für

den Schweizer Fernverkehr an und wie

viele Fahrer werden neu bei Eurobus

angestellt?

Für die drei Linien haben wir sechs

brandneue Doppelstockbusse mit

Rollstuhltoilette bestellt und mehr als

zwanzig neue Arbeitsplätze geschaffen.

Warum braucht Eurobus die Hilfe von

Flixbus im Vertrieb?

Wir haben mehrere Vertriebssysteme

analysiert und sind schliesslich zum

Schluss gekommen, dass von der

Funktionalität, der Kundenfreundlichkeit

und der Bekanntheit her das System

von Flixbus für unsere Kunden die

beste Lösung darstellt. Das System

wurde nun für uns an die Schweizer

Vorgaben angepasst (GA, Halbtax etc.)

Wer ist auf wen zugegangen? Flixbus

hätte ja auch selbst eine Schweizer

Tochterfirma gründen können.

Zu den Optionen und zu den Beweggründen

von Flixbus kann ich keine

Auskunft geben.

Werden die Busse auch künftig unter

dem Brand Eurobus fahren und das

Flixbus-Logo nur klein zu sehen sein?

Die Eurobus Swiss-Express AG hält die

Konzession, betreibt die Busse, hat die

Chauffeure angestellt und befindet

über Liniennetz und Preissetzung.

Deshalb wird sich auch am Erscheinungsbild

der Busse nichts ändern. Das

Angebot ist ein Eurobus-Angebot und

Flixbus ist der Vertriebspartner.

Sie wollen halb so teuer sein wie die

Bahn, müssen aber GA und Halbtax

gelten lassen und die Fahrer nach

Schweizer ÖV-Konditionen bezahlen.

Kann sich das rechnen?

Der Markt wird entscheiden, ob das

Angebot erfolgreich sein wird. Wir sind

positiv gestimmt.

Welchen Stellenwert nimmt Eurobus

Swiss Express im gesamten Geschäft

der Eurobus-Gruppe ein?

Seit vielen Jahren ist Eurobus als

Konzessionärin (Rottal und RBL) und

als Transportbeauftragte an über

zehn Standorten in der Schweiz tätig.

Der Eintritt in den öffentlichen Fernverkehr

mit Bussen war hier die logische

Ergänzung.

«Dieser Schritt ist

sicherlich mit einem

finanziellen Risiko

verbunden»

Sie starten mit den Routen, für die Domo

Swiss Express die Konzession bekommen

hatte. Inzwischen haben Sie die

Mehrheit an Domo Swiss Express und

die Routen dementsprechend übernommen.

Brauchte es mindestens die Kraft

von Eurobus, um dieses Projekt zu

stemmen?

Da es sich um einen für die Schweiz

neuen Markt handelt, profitieren wir

sicherlich von der Erfahrung im öffentlichen

Verkehr und im Personentransport

innerhalb der Eurobus-Gruppe.

Sie haben weitere Routen beantragt.

Was ist mit denen?

Diese Gesuche sind nach wie vor beim

BAV eingereicht. Der operative Start

der ersten drei Linien hat nun erst

einmal Priorität. Danach werden wir

analysieren, wie wir unser Angebot

zielgerichtet und für unsere Kunden

sinnvoll weiterentwickeln können. Wir

wollen das bestehende Angebot aber

sicherlich weiter sinnvoll ergänzen.

Laut BAV dürfen sich die Anbieter der

Strecken ja gegenseitig nicht massgeblich

konkurrenzieren. Was bedeutet

das für die Konkurrenz zur SBB?

Müssen Sie sich auf Strecken beschränken,

die von der SBB nur

schlecht besetzt sind?

Wir bringen auf den drei Linien heute

ca. 800 Sitzplätze täglich auf die Strasse.

Die SBB befördern täglich über 1

Mio. Passagiere. Wir sehen unser Angebot

als Ergänzung. Das BAV hat

ebenfalls befunden, dass hier nicht von

einer Konkurrenzierung gesprochen

werden kann. Zudem denken wir, dass

unser Angebot eher Leute anspricht,

die heute den öffentlichen Verkehr

wenig genutzt haben. Wir sind überzeugt,

dass wir damit den öffentlichen

Verkehr in der Schweiz weiter stärken

können und mehr Leute weg vom Individualverkehr

bringen.

Wie froh sind Sie, dass nun Eurobus

derjenige ist, der das Feld besetzt hat?

Wir sind froh, dass wir nun Erfahrungen

in diesem neuen Markt sammeln

können und sind gespannt, wie das

Angebot aufgenommen werden wird.

Fotos: Xing, Eurobus


Swiss Travel Management Forum ZÜRICH

Swiss Travel Management Forum ZÜRICH

Die Kongress- und Networking-Plattform für alle Business Travel Professionals

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13. SWISS TRAVEL

MANAGEMENT FORUM ZÜRICH

Swiss Business Travel Awards

Verleihung im Anschluss an das STMF, 18 bis 20 Uhr

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6. SEPTEMBER 2018

11.45 – 18.00 Uhr | Marriott Hotel | Zürich

Jetzt anmelden

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www.stmf.ch

Das Swiss Travel Management Forum (STMF), das bereits zum dreizehnten

Mal zur Durchführung kommt, ist der bedeutendste jährliche

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Treffpunkt für die Business Travel Professionals in der Schweiz.

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Das Forum richtet sich an Travel Manager, Einkäufer und alle

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Geschäftsreise-Spezialisten in Firmen und Organisationen.

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Leistungsträger, Dienstleister und Reisebüros der Business-Travel-

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Szene werden ebenso angesprochen.

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Am Swiss Travel Management Forum Zürich erwarten Sie interessante

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Programmpunkte:

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• Networking-Lunch exklusiv für Travel Manager

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• Der Reisende im Mittelpunkt – frommer Wunsch oder Modell der

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Zukunft?

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• Die Rolle der Travel Management Companies heute und morgen

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• Vorhang auf für die Start-ups der Business-Travel-Szene

Vorhang auf für die Start-ups der Business-Travel-Szene

Anmeldung und weitere Informationen unter www.stmf.ch

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Presenting Sponsors:

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Amenity Sponsors:

Amenity Sponsors:

Location Partner:

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Branding Sponsors:

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6

OPINION

Markenstrategie von Hotelplan Suisse

Der langsame Tod der Travelhouse-Submarken

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

Africantrails, Wettstein, Skytours, Falcontravel, Inditours,

Soleytours, Salinatours – sieben Traditionsmarken,

die es nicht mehr geben wird. «Um Himmels willen!»,

werden die einen aufschreien. «Ach so, die gab’s noch?»,

fragen sich andere. Genau das war das grosse Problem

der Submarken von Travelhouse. Denn eigentlich hat Hotelplan

Suisse diese Submarken schon 2015 abgeschafft,

als Travelhouse bei den Katalogen und auf der

Website einen Relaunch erfuhr. Der Name

«Travelhouse» tauchte danach deutlich

prominenter auf, die Submarken nur

noch in Fuss- und Unterzeilen.

Der B2B-Vertrieb hingegen hatte sich

derart an die Wettsteins, Falcontravels

Stefan Jäggi

etc. gewöhnt, dass man es noch nicht wagte, sie komplett

einzustellen. Und so wurden sie eher schlecht als

recht am Leben gehalten – eigentlich existierten sie fast

nur noch in den Köpfen der Branchenleute, während das

B2C-Marketing voll auf Travelhouse setzte. Buchte ein

Kunde nun also zum Beispiel eine Südafrika-Reise, kamen

da in Katalogen, Unterlagen und Reisebüros die Namen

Hotelplan Suisse, Travelhouse und Africantrails vor,

plus noch ein weiterer Firmenname, falls bei einem unabhängigen

Reisebüro gebucht wurde – keine Top-Ausgangslage

punkto Kundenloyalität.

Der jetzige Ansatz «ganz oder gar nicht» macht sicherlich

mehr Sinn. Und mittlerweile ist wohl auch genügend

Zeit seit der Fokussierung auf die Dachmarke Travelhouse

verstrichen, sodass sich die Emotionen in

Grenzen halten werden. Das war vor drei bis vier Jahren

noch anders, als mit Sierramar, Caribtours, Soleytours

und Oceanstar gleich vier Marken verschwanden. Inzwischen

aber sind neue, junge Mitarbeiter zu Hotelplan

Suisse und zu den Vertriebspartnern gestossen, die zu

den Subbrands keine grosse Bindung mehr haben.

Ist es schade, dass die Traditionsmarken verschwinden

und damit auch die Vielfalt in der Branche reduziert

wird? Absolut. Hat Hotelplan Suisse gegenüber DER Touristik

Suisse einen Nachteil, weil er die Spezialisten alle

in einen Topf schmeisst? Vielleicht. Aber die Weichen für

diese Entwicklung wurden schon vor Jahren gestellt, als

man die einst starken Submarken ausgehöhlt und die

Produkt-Direktoren abgeschafft hat, die schon fast den

Status eines Geschäftsführers hatten. Mit den neuen,

schlankeren Strukturen wäre es nicht mehr möglich, die

Marken einzeln zu unterhalten. Statt sie einfach noch vor

sich hinvegetieren zu lassen, zieht man besser den

Stecker. Bericht Seite 1, Interview Seiten 8 und 9

Terres Lointaines kommt in die Schweiz

Und wenn B2C die Zukunft der Agenturen wäre?

Die Beziehungen zwischen TOs und Retailer sind seit

Langem gut. Dennoch sind Spannungen im Zusammenhang

mit der Entwicklung des Mikro-Touroperating auf

Seiten der Reisebüros und der Öffnung in Richtung der

Direktkunden auf Seiten der TOs aufgetreten. Diese Veränderungen

sind aber für beide Seiten nachvollziehbar.

Es gibt eine Reihe von Büros, die rein kundenorientiert

arbeiten und deren Herzstück die Organisation von Individualreisen

ist. Das Konzept geht dabei weit über eine

reine Reiseberatung hinaus. L’Esprit du Voyage ist ein

Beispiel in der Romandie. Aber auch Akteure aus Frankreich

wie Voyageurs du Monde sind hier etabliert.

Nun kommt Terres Lointaines hinzu. Doch wenn man

den Start betrachtet, wird klar, dass hier nicht nach einem

Konzept gearbeitet wird, sondern nach mehreren.

Während die Schweizer Agenturen mehrheitlich unabhängig

sind, sind die französischen stark vernetzt.

Im Gegensatz zu anderen französischen Unternehmen

lässt William Reynaert seine Agenturen unabhängig arbeiten.

Es gibt keine zentralisierte Direktion, die Befehle

erteilt: Jeder verwaltet sein Geschäft eigenständig. Im

Bereich der Akquisition unterhält Voya geurs du Monde

z.B. eine Art Club mit kulturellen Treffen und fördert so

die Mund-zu-Mund- Propagan da. Terres Lointaines

hingegen akquiriert seine Kunden online, um sie anschliessend

zu einem Filialbesuch einzuladen. Natürlich

ist dieser Ansatz nicht revolutionär. Viele Agenturen pflegen

ihr Kundennetzwerk und sind an regio nalen kulturellen

oder sportlichen Anlässen präsent.

Die grosse Frage bleibt, ob der Retailer «nur» als Wiederverkäufer

agiert und die vom TO zusammengestellten

Pakete anbietet. Oder, ob er für seine Kunden eigene

Reisen kreiert. Das eine muss nicht unbedingt unvereinbar

mit dem anderen sein. Der reine Wiederverkauf hat

sicherlich den Vorteil, die Produkte den

Kunden sozusagen «schlüsselfertig» anbieten

zu können, aber das Individualangebot

ist ein Produkt, das unmöglich

im Internet gefunden werden

kann. Bericht Seite 2

Cédric Diserens

Redaktor TI-français

Flugplanänderungen und späte Slot-Vergaben

Ärgerliche Eiertänze und ihre Folgen

Peter Dellenbach, Managing Director Slot Coordination

Schweiz, ist dieses Jahr nicht wirklich um seinen Job zu

beneiden. Selten kam es zu solch heftigen Umwälzungen,

Unsicherheiten und Verspätungen wie heuer. Der

Grund: das Aus von Air Berlin und Niki und

danach der Eiertanz von Laudamotion/

Ryanair rund um die Flüge ab Zürich.

Elisha Schuetz

Insbesondere Ryanair agierte befremdend.

Der Billigflieger blockierte beinahe

ein halbes Jahr die geerbten Niki-Slots,nur um sie

dann – kurz vor Sommer-Beginn – wieder freizugeben.

Somit musste die Slot Coordination erneut über die Bücher

und die Slots gemäss den Wartelisten neu verteilen.

Und die Begehrlichkeiten waren gross, schliesslich sind

die Start- und Landerechte in den kritischen Stunden

Mangelware. Die Airlines ihrerseits mussten ihre Flugpläne

den neuen Gegebenheiten anpassen.

Laudamotion/Ryanair hat durch ihr Vorgehen die gesamte

Planung durcheinandergewirbelt und generierte

bei der Slot Coordination erheblichen Mehraufwand. Zudem

gingen seitens der Airlines massiv mehr Anfragen

für die Slots gegenüber Vorjahr ein. Die Konsequenz: Die

Flüge mussten mehrheitlich auf die Warteliste gesetzt

werden. Dies wiederum hatte Auswirkungen auf den bereits

publizierten Sommerflugplan und so kam es zu den

massiven Flugplanänderungen und Stornierungen, da

auch noch die restlichen Niki-Slots neu verteilt wurden.

Ärgerlich ist das Ganze für alle Beteiligten – nicht zuletzt

für die Reisenden. Denn ihnen ist es völlig egal, wie

und warum die Slots verteilt wurden; sie wollen zu den

gebuchten Zeiten fliegen. Punkt! Und wieder einmal

muss der Reisebüromitarbeiter am Schalter seinen Kopf

für etwas hinhalten, das ausserhalb seines Einflussbereiches

geschieht. Ein kleiner Lichtblick: Zumindest im Winter

sind die Slots in Zürich weniger knapp.Bericht Seite 3


Wo sich die Branche trifft

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8

PINO ANDREANO

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

«Ich mache keine Freudensprünge,

aber ich bin zufrieden»

Auch bei den Spezialisten geraten die Margen zunehmend unter Druck, erklärt Pino Andreano,

Director Specialists & Modular bei Hotelplan Suisse.

Stefan Jäggi/Nicole Krättli

Kürzlich wurden die Destinationen USA

und Kanada von Hotelplan zu Travelhouse

überführt. Lag es am Umsatz?

Seit rund sechs Jahren beobachten wir

bei diesen Destinationen eine Verschiebung

von Hotelplan zu Travelhouse.

Das hat sich so ergeben, indem wir

Travelhouse stetig ausgebaut und das

Hotelplan-Angebot gleichzeitig auf

Mainstream-Destinationen fokussiert

haben. Die Berater in den Reisebüros

greifen häufig zum dickeren Katalog

und das ist auch hier geschehen. Die

Richtung war also klar. Es stellte sich

lediglich die Frage, wann wir handeln.

«Mit dem neuen

Kreuzfahrten-Tool

bekommt der Kunde

bei uns alles aus

einer Hand»

Warum also jetzt?

Wir wollten es nicht weiter hinauszögern

und haben deshalb gehandelt.

Erwarten Sie einen gewissen Verlust?

Der Handel hat schon häufig gefragt,

weshalb wir überhaupt zwei Kataloge

produzieren. Ich nehme deshalb an,

dass wir bei Travelhouse keinen grossen

Backshift erwarten müssen, sondern

mit einer weitgehend reibungslosen

Überführung rechnen können.

Die Abgrenzung von Generalist zu

Spezialist dürfte sich ohnehin relativ

schwierig gestalten?

Bei Länderkatalogen ist es tatsächlich

so. Nehmen wir das Beispiel New York.

Das musste in beiden Katalogen drin

sein. Aber wo macht man die Abgrenzung?

Welche Hotels kommen wo hinein?

Weniger kompliziert ist es bei

Badeferien. Dort bietet es sich an, dass

der Spezialist die Badeferien etwa mit

einer Rundreise oder gewissen Aktivitäten

ergänzt. Aus diesem Grund

werden wir auch weiterhin an unseren

Kuba- und Karibik-Katalogen festhalten,

während die Badeferien-Produkte

im Hotelplan-Katalog «Ferne Traumstrände»

zu finden sind.

Doch mit Travelhouse sind Sie einerseits

Spezialist, aber auch Generalist.

Ich bin ohnehin alles (lacht). Im Ernst.

Für mich ist es ein fliessender Übergang.

Im Vordergrund steht ohnehin

das Kundenbedürfnis. Welchen Katalog

man dafür verwendet, ist für den

Kunden letztlich nicht entscheidend.

In diesem Sinne werden wir künftig

noch stärker auf den Brand Travelhouse

und nicht mehr auf die Submarken

fokussieren.

Was meinen Sie damit?

Alle unsere Subbrands wie etwa

Wettstein, Skytours oder Salinatours

werden komplett aus unserer Kommunikation

verschwinden.

Warum?

Bereits in den letzten Jahren haben wir

die Visibilität der Subbrands stark reduziert.

Heute erscheinen die Namen

praktisch nur noch auf den Katalogcovern.

Wir haben gemerkt, dass das für

den Kunden verwirrend sein kann. Es

gab also zwei Möglichkeiten: Die Subbrands

doch wieder richtig pushen

oder konsequenterweise komplett auf

sie verzichten.

Welche Vorteile bringt es, auf Wettstein

und Co. zu verzichten?

Einerseits kann man das Marketingbudget

so auf einen Brand statt auf

zahlreiche Namen konzentrieren. Viel

wichtiger ist aber der positive Erfahrungstransfer,

den wir uns dadurch

erhoffen. Hat jemand eine gute Erfahrung

mit einer Travelhouse-Reise nach

Asien gemacht, wird er uns hoffentlich

auch für seine nächsten Afrika-Ferien

in Erwägung ziehen.

Oder umgekehrt. Hat jemand schlechte

Erfahrungen gemacht, überträgt sich

das auf alle Spezialisten?

Das ist der Umkehrschluss. Die Herausforderung

wird es deshalb sein, dass

alle unsere Spezialisten gleichermassen

kompetent sind. Diese Expertise

bauen wir stetig aus.

Wie soll dieser Wechsel konkret vonstattengehen?

Ab Winter werden die Subbrands von

allen Katalogcovern, Flyern und Inseraten

verschwunden sein. Auch die

E-Mail-Adressen werden dann nur noch

auf die Region, also etwa asia@travelhouse.ch,

lauten.

Wird es auch zu organisatorischen

Veränderungen kommen?

Nein. Absolut nicht. Die Teams waren

schon immer nach Region und nicht

nach Brands aufgeteilt.

Wie emotional haben die Mitarbeiter

auf die bevorstehende Abschaffung

der Subbrands reagiert?

Es ist natürlich ein emotionales Thema.

Bei der jüngeren Generation haben

diese Namen kaum Assoziationen

Foto: TI


TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 PINO ANDREANO

9

ausgelöst. Insbesondere aber langjährige

Mitarbeitende wollten wir mit

diesem Entscheid nicht vor den Kopf

stossen. Wir haben deshalb sehr früh

und sehr ausführlich informiert.

Überraschenderweise waren die Gespräche

aber weit weniger intensiv als

ich erwartet hatte.

Die Mitarbeiter haben Verständnis?

Absolut. Für die meisten war es klar,

dass das irgendwann kommen wird.

Warum haben Sie keine neuen Subbrands

wie etwa Travelhouse Asia gebildet?

Das haben wir uns tatsächlich überlegt.

Aber auf dem Cover steht bereits Travelhouse

und die Region. Es hätte wenig

Sinn gemacht, die Destination auch

noch als neuen Subbrand mit ins Logo

zu nehmen.

Bleiben wir bei den Mitarbeitern. Viele

Mitbewerber stellen ihre Experten

online stark in den Vordergrund.

Travelhouse nicht. Warum?

Auf unserer Website stand schon immer

die Inspiration im Zentrum. Das

Thema ist bei uns aber tatsächlich

pendent und wir wollen uns in den

nächsten Monaten daran machen, eine

optimale Lösung zu finden, um einzelne

Spezialisten etwas stärker in den

Vordergrund zu rücken.

Welche weiteren Veränderungen sind

im Bereich der On-/Offline-Verknüpfung

geplant?

Das Thema Buchbarkeit ist natürlich

immer sehr relevant. Auch wir haben

diesbezüglich noch nicht die ideale

Lösung gefunden. Aktuell können

Kunden auf der Website von Travelhouse

verschiedene Produkte in einen

Warenkorb legen und sich beim Checkout-Prozess

für ein Reisebüro entscheiden,

das sie für den weiteren Buchungsprozess

kontaktiert. So etwas direkt

buchbar zu machen und gleichzeitig

eine gut performierende Website zu

haben, ist sehr schwierig – insbesondere

im B2C-Bereich.

Weshalb?

Nehmen wir das Beispiel Flüge: Wir

möchten nicht riskieren, dass ein

Kunde eine Rundreise in seinem Warenkorb

zusammenstellt, welche noch

bestätigt werden muss, den Flug aber

umgehend bucht. Es bestünde das Risiko,

dass der Gast beispielsweise um

10 Uhr an einem bestimmten Ort abgeholt

werden müsste, er aber erst um

13 Uhr überhaupt landet. Deshalb

braucht es den Berater, der erkennt,

dass bestimmte Kombinationen von

Leistungen wenig Sinn ergeben oder

gar unmöglich sind.

Insbesondere aber für unmögliche

Lösungen, sollte es doch einen

Algorithmus geben, der solche

Buchungen verhindert?

Tatsächlich gibt es für die Marken

Hotelplan und Globus Reisen seit Anfang

Woche ein neues Tool auf unserer

Website, das genau dies im Bereich

Schiffsreisen ermöglicht.

Wie sieht das genau aus?

Der Kunde kann dank der neuen

Technologie selbstständig einen Flug,

Hotels und eine Kreuzfahrt suchen und

zusammenstellen. Das System erkennt,

wann der Kunde wo sein muss und

schlägt entsprechend nur jene Flüge

vor, die für diese Reise sinnvoll sind.

Auch Hotels, die am Ein- oder Aussteigeort

dazugebucht werden können,

bieten wir neu individuell an. Der

Kunde hat zudem direkt Zugriff auf

den Deckplan, kann sich seine Kabine

aussuchen und auch Zusatzoptionen

dazubuchen. Wir sind der erste Schweizer

Reiseveranstalter, der seinen Kunden

dies ermöglicht. Im Übrigen haben

alle Fremdagenten und unsere eigenen

Filialen ein B2B-Login erhalten, um

dort ebenfalls selbstständig buchen zu

können.

Lässt sich die Technologie auch auf

andere Bereiche ausweiten?

Es handelt sich hierbei um eine gezielte

Cruisetechnologie eines britischen

Unternehmens names Traveltek. Das

System pflegt eigene XML-Schnittstellen.

Zu den 13 Reedereien Costa, MSC,

Royal Caribbean, Celebrity Cruises,

Azamara Club Cruises, Norwegian

Cruise Line, Princess Cruises, Cunard

Line, Carnival Cruise, Oceania Cruises,

Holland America Line, Saebourn und

G Adventures haben wir eine Vollanbindung.

Zu allen andern gibt es

Teilanbindungen.

Wie sieht es mit Hotel- und Airline-

Anbindungen aus?

Die Bettenbanken, zu denen wir bereits

Geschäftsbeziehungen pflegen, können

wir mit unseren Credentials zu

denselben Konditionen auch über

Traveltek buchbar machen. Traveltek

bietet zudem GDS-Schnittstellen zu

allen Fluggesellschaften.

«Der Kunde möchte

immer häufiger selber

agieren. Dem werden

wir nun gerecht.»

Es braucht das Reisebüro also gar

nicht mehr. Ist das nicht riskant?

Tatsache ist, dass der Kunde immer

häufiger selber agieren möchte. Dem

werden wir nun gerecht, indem wir

Pino Andreano zu den Gewinnern ...

Afrika

Arabische Emirate

Australien & Neuseeland

Finnland

Malediven

Marokko

Mittelamerika

ihm mit dem neuen Tool die Möglichkeit

bieten, nicht nur die Kreuzfahrt,

sondern auch alles darum herum

selbst zu buchen.

Weshalb sollte er das bei Ihnen buchen

und nicht bei den Anbietern selbst?

Weil wir ihm alles aus einer Hand

bieten und das zu den aktuellen Preisen.

Für den Kunden gibt es also keinen

Grund mehr, viel Zeit auf verschiedenen

Websites zu vertrödeln, wenn er

bei uns alles auf einen Blick bekommt.

Gleichzeitig wollen wir aber auch den

Reisebüros Hand bieten, in dem sie ein

Tool bekommen, mit dem sie selbstständig

ihre Buchungen durchführen

können.

Können Sie abschliessend noch etwas

zu der Margenentwicklung sagen?

Wir kommentieren generell keine

Margenentwicklung. Aber natürlich

sind auch bei den Spezialisten die

Margen unter Druck geraten. Letztlich

sind Kunden in diesem Bereich aber

doch bereit, noch etwas mehr für eine

Wir verzeichnen immer noch ein Plus, wenn auch kein

so grosses wie vergangenes Jahr, wo wir im hohen

zweistelligen Prozentbereich lagen. Die Schwierigkeit

liegt hier vor allem in der Verfügbarkeit und bei den

grossen Währungsschwankungen.

Seit drei Jahren verzeichnen wir ein Plus im guten

zweistelligen Prozentbereich. Insbesondere Abu Dhabi

und Dubai sind einmalig und bieten regelmässig viele

Neuigkeiten an.

Dort sind wir das zweite Jahr in Folge im Plus.

Die zwei Flüge im Winter konnten wir sehr gut füllen,

was sich natürlich sehr positiv auf das Resultat auswirkt.

Obwohl wir auch in diesem Jahr keinen Charter anbieten,

verzeichnen wir wieder eine positive Entwicklung.

Hat sehr stark zugelegt.

... und zu den Sorgenkindern

Asien

Kanada

Kuba

USA

Insbesondere Cancun und Costa Rica haben zugelegt.

Neue Edelweiss-Verbindungen wirken sich häufig sehr

positiv auf unsere Zahlen aus.

Die vielen Regulierungen, die es in Thailand mittlerweile

gibt, wirken sich nun auch auf die Zahlen aus. Der

Vulkanausbruch auf Bali hat ebenfalls viele Touristen

abgeschreckt.

Auch hier verzeichnen wir einen kleinen Rückgang, den

wir vor allem auf Kapazitätsprobleme zurückführen.

Das Interesse an der Insel scheint etwas zurückgegangen

zu sein. Ausserdem hat die letzte Hurrikan-Season

grosse Schäden hinterlassen, weshalb einige Destinationen

lange nicht buchbar waren.

Wir sprechen hier von einem leichten Rückgang. Sicherlich

haben die Währungsschwankungen, aber auch die

aktuelle Regierung etwas damit zu tun. Wir sind allerdings

sicher, dass sich die Situation wieder erholen wird.

gute Leistung zu bezahlen als im

Commodity-Bereich, in dem auch

zahlreiche internationale Mitbewerber

aktiv sind.

Sie sind also zufrieden?

Ich mache keine Freudensprünge, aber

ich bin zufrieden.

Inwiefern spüren Sie den Markteinstieg

von FTI ins Modular-Geschäft und

den Einfluss von DER Touristik Suisse?

Wir sind in einem Geschäftsfeld tätig,

in dem man jedes Jahr mit einer neuen

Marktsituation rechnen muss. Wir

spüren natürlich jede Bewegung unserer

Mitbewerber. Gleichzeitig sind wir

aber auch schlank genug aufgestellt,

damit wir schnell auf neue Situationen

reagieren können. Ich bin nun seit 20

Jahren in diesem Business tätig. Mindestens

die letzten zehn Jahre gab es

immer irgendwelche Veränderungen.

Das gehört einfach zu dieser Branche

dazu.

Berichte Seiten 1 und 3,

Kommentar Seite 6


10

PRIME NEWS

›› HAINAN AIRLINES wird gemäss aktuellen

Flugplandaten ab dem 27. August

die Strecke Shenzhen–Zürich

zweimal pro Woche bedienen. Eingesetzt

werden sollen Maschinen vom

Typ Boeing 787. Bis im September

2013 verband Hainan Airlines noch Peking

mit Zürich, dies ist nun nicht mehr

möglich, da diese Strecke bereits von

Air China angeboten wird.

›› POWDER DREAMS, der Wintersport-Spezialist

von Knecht Reisen, hat

Norwegen ins Programm aufgenommen.

Dabei wird in Zukunft mit der

Norwegian Adventure Company zusammengearbeitet.

Angeboten werden

Touren in die Region der Lofoten, Lyngen

und Spitzbergen. Übernachtet wird

jeweils auf einem Boot, tagsüber geht

es auf die Touren.

›› HURTIGRUTENS Expeditionsschiff

Roald Amundsen wird seinen Dienst

bekanntlich erst 2019 und nicht wie

geplant 2018 aufnehmen. Das hat auch

Folgen für den zweiten Neubau Fridtjof

Nansen. Dieser kann wegen der Verzögerung

der Roald Amundsen ebenfalls

nicht pünktlich ausgeliefert werden.

Die Jungfernfahrt war für Sommer

2019 geplant. Die Indienststellung soll

nun 2020 stattfinden. Laut Hurtigruten

müssen alle Reisen abgesagt werden.

Betroffene Passagiere bekommen ihr

Geld zurück, inklusive der Kosten für

Flugstornierungen. Zudem erhalten sie

Ermässigungen auf alternative Reisen.

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TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

Jubiläum und Rekorde:

Tschechien hat einiges zu feiern

DESTINATIONS Das Land wird bei Schweizern immer beliebter, das zeigen die

steigenden Einreisezahlen. Czech Tourism sieht aber noch grosses Potenzial.

Prag steht bei den Schweizer Touristen

ganz oben auf der Hitliste.

Markus Fässler

Tschechien hat einiges zu feiern. Zum

einen kann das Land 2018 das

100-Jahr-Jubiläum begehen. Und zum

anderen konnte man 2017 erstmals die

10-Millionen-Marke bei den Einreisen

knacken. Aus der Schweiz kamen

knapp 110000, drei Jahre zuvor waren

es rund 93000. Besonders beliebt dabei:

Prag (siehe Karte).

«Der Tourismus in der Tschechischen

Republik hat in den vergangenen

zehn Jahren ständig an Bedeutung

gewonnen. Es wurde viel in die Renovierung

von Sehenswürdigkeiten und

in die Infrastruktur investiert. Dies

wirkt sich nun positiv aus und schlägt

sich in den stetig steigenden Ankünften

nieder», sagt Yvette Polasek. Die Direktorin

von Czech Tourism Wien ist auch

für den Schweizer Markt zuständig.

ZU TSCHECHIENS Tourismus-Strategie

gehört es, den Schwerpunkt auf Themenjahre

zu setzen. So stand etwa

2016 ganz im Zeichen von 700 Jahre

Karl IV. 1316 in Prag geboren, war er

der Reihe nach römisch-deutscher

König, König von Böhmen, König von

Italien und römisch-deutscher Kaiser.

2017 drehte sich dann alles rund ums

Thema Barock und 2018 nun das

100-Jahr-Jubiläum. Das ganze Jahr über

gibt es dazu über das Land verteilt

Yvette Polasek

spezielle Events. Einer

der Höhepunkte

wird im Oktober mit dem Staatsfeiertag

erreicht. Eigens für das Jubiläumsjahr

wurde z.B. an die wichtigsten TOs,

die Tschechien bereits im Programm

haben, ein B2B-Manual verschickt.

«Wir haben aber den Eindruck, dass

in der Schweiz viele noch nichts von

dieser Arbeitshilfe wissen. Wir würden

uns freuen, diese noch mehr Reisebüros

und auch TOs zur Verfügung stellen

zu können», so Polasek. In Österreich

werde bereits damit gearbeitet und

das Feedback und die Nachfrage seien

sehr gut.

Weiter setzt das Land auf seine

Kurtradition, Kultur und Geschichte,

die UNESCO-Weltkulturerbestätten –

davon gibt es immerhin zwölf materielle

und fünf immaterielle –, auf die

Städte, die Natur und die Gastronomie.

Ebenfalls einen grossen Stellenwert

nimmt das Segment Aktiv ferien ein.

AUF DEN SCHWEIZER MARKT angesprochen,

sieht Polasek noch Luft nach

oben. Was ihr fehle, seien mehr Flüge.

«Zurzeit gibt es solche ab den grossen

Schweizer Städten mit der Swiss, ansonsten

aber keine weiteren.» Derweil

sei Czech Tourism verstärkt im B2B-Berich

aktiv, um das Land zu bewerben.

So nimmt man etwa an B2B-Messen

– wie zum Beispiel am Travel Trade

Workshop (TTW) in Zürich – teil.

Weiter wird den Partnern Hilfe

bei der Erstellung von touristischen

neuen Packages angeboten.

«Wir versorgen die TOs mit News,

beliefern sie auf Wunsch kostenlos

mit Landkarten, Stadtplänen und Infomaterial,

versenden monatlich einen

Newsletter, laden zu Famtrips, Studienreisen

oder zum grössten tschechischen

Incoming-Event, dem Travel

Trade Day, ein. Im Mai fand dieser in

Liberec statt, im April 2019 geht er in

Budweis über die Bühne.» Der Travel

Trade Day dauert jeweils zwei Tage.

Vorab gibt es die Möglichkeit, an einem

Famtrip teilzunehmen. Diese Kosten

werden laut Polasek von Czech Tourism

übernommen.

Hierhin zieht es die Schweizer (Anzahl Besucher im 2017)

DEUTSCHLAND

Karlsbader

Region (4533)

Pilsner Region

(4429)

Aussiger Region

(1806)

Prag (74 755)

Mittelböhmische

Region (1914)

Südböhmische

Region (9473)

Reichenberger

Region (950)

Königgrätzer

Region (1439)

Region Hochland

(562)

ÖSTERREICH

Pardubitzer

Region (807)

Südmährische

Region (5544)

POLEN

Mährisch-Schlesische

Olmützer Region (1205)

Region (1158)

Zliner Region

(1145)

SLOWAKEI

Foto: Czech Tourism Karte: TI


TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 TRAVEL MARKET

11

TCB: Die Basler Clique

RETAILERS Beim Travel Circle Basel steht seit 21 Jahren

nicht nur der Austausch von Ideen im Vordergrund.

Foto: ES

Dass man sich in dieser Runde kennt,

ist offensichtlich– die GV des Travel

Circle Basel (TCB) erinnert nicht wirklich

an einen formellen Anlass, sondern

eher an ein Treffen unter Freunden.

Mit gutem Grund: Schliesslich kommen

die 17 Mitglieder, alles bekannte

Branchenpersönlichkeiten aus dem

Grossraum Basel, alle zwei (geraden)

Monate zusammen und kennen sich

seit Jahrzehnten.

GEGRÜNDET WURDE der TCB vor 21

Jahren. Der Beweggrund: Die damals

bestehende Branchenvereinigung

«Travel Oldtimers Club» (TOC) war aus

ihrer Sicht eher «ein Club für ältere

Semester» gewesen, wie Christina

Wagner, Inhaberin des Travelshops,

ausführt — und somit wenig ansprechend

für Junge. Die vier TCB-Gründer

Ursi Tschamper, Helene Baur, Raoul

Berger und Daniel Bauer waren damals

zwar bereits in leitenden Positionen in

der Branche tätig – aber alle noch kaum

30 Jahre alt.

Die Konsequenz: Die Jungen gründeten

1997 ihre eigene Vereinigung

und nannten sich «Travel Youngster

Club», abgekürzt TYC. Primär, um einen

Austausch an Ideen betreiben zu

können – und um allenfalls auch

konkrete Projekte gemeinsam zu realisieren.

Mit dem Namen gab es aber

ein Problem: «Damals war die deutsche

Girlie-Band Tic Tac Toe populär — bei

‹TYC› waren deshalb dumme Sprüche

vorprogrammiert», erinnert sich Wagner.

Also wurde der Name kurzerhand

in «Travel Circle Basel» geändert. Dies

durchaus bewusst: Als «Reisekreis»

wollte man nicht nur Reisebüromitarbeiter

oder -inhaber per se ansprechen,

sondern alle Facetten der Branche;

Airliners, Versicherer oder Verkehrsbüros

mit eingeschlossen.

DIE «YOUNGSTER» sind mittlerweile

den Kinderschuhen entwachsen und

etablierte Reisebüroinhaber, Geschäftsführer

oder Vollblutprofis. Am

Ziel und Zweck des TCB hat sich nichts

geändert: «Wir wollen in einem ungezwungenen,

freundschaftlichen

Rahmen Ideen und Inputs austauschen

und uns generell über die Branche

TI_Nr23_HollandAmericaLine 07.06.2018 9:08 Uhr Seite 1

Die illustre Runde (v.l.): Peppino Martegani (Nayak Reisen), Raoul Berger (Travel Connect),

Daniel Bauer (BTA First), Stephanie Koller (Roche Reisezentrale), Alex Bähler (Media Touristik),

Helene Baur (Roche Reisezentrale), Thomas Hoffmann (hinten, Swiss Travel System), Christina

Wagner (Travelshop), Claudia Stucki (DER Touristik Suisse) und Peter Hunziker (Cat Travel).

unterhalten können», wie es Präsident

Daniel Bauer, der auch als Fachexperte

Aus- und Weiterbildung beim SRV

amtet, auf den Punkt bringt. Nicht

immer dreht sich alles um die Reisebranche

– manchmal sei es einfach ein

gemütliches Beisammensein mit gutem

Essen unter Freunden.

DENNOCH STEHEN auch Weiterbildungen

oder Ausflüge auf dem Programm:

Einerseits unternimmt der TCB gemeinsame

Reisen wie z.B. nach

Amsterdam oder Köln, andererseits

werden Informationsveranstaltungen

von Veranstaltern in der Region besucht

oder neue Hotels inspiziert. Wer

denkt, diese Clique sei nicht für Neumitglieder

offen, der irrt: «Selbstverständlich

können sich Interessierte bei

uns melden – da sind wir immer offen»,

bestätigt Bauer. Das nächste Treffen

des TCB findet übrigens am 8. August

statt – wer Interesse hat, kann sich bei

Christina Wagner vom Travelshop Basel

melden.

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12

TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

Nicht immer nur in Kategorien denken

CRUISES / TOUR OPERATORS Zu einer Fünf-Sterne-Bildungsreise lud Hapag-Lloyd Cruises zusammen mit TUI Suisse

ein. TRAVEL INSIDE war in Griechenland dabei.

Bruno Indelicato, Kreta

Mit herrlichem Sonnenschein und

Temperaturen über 30 Grad erwartete

Kreta die Deutschschweizer Reiseagenten

und eine Mitarbeiterin von Hapag-Lloyd

Cruises aus Hamburg. Begleitet

wurde der Famtrip von Carsten

Sühring, Leiter Vertrieb und Reservierung

Hapag-Lloyd Cruises, und Linda

Robel, Senior Manager Trade Marketing

TUI Suisse.

Die Kurzstudienreise versprach

zwei Highlights: einen Rundgang der

Europa 2 sowie der Aufenthalt im

5-Sterne-Airtours-Hotel Daios Cove in

Agios Nikolaos auf Kreta.

FÜR DIE BEIDEN vorgestellten Produkte

fand man schnell einen gemeinsamen

Nenner: Luxus. Ein Luxus in legerer

Atmosphäre, wo der Kunde individuell

wahrgenommen wird. Dank Gastgeber

Christos Tassakos, Sales Director im

Daios Cove Luxury Resort & Villas,

wurde der Aufenthalt im Villenhotel

zu einem besonderen Erlebnis. Die

2010 eröffnete Anlage ist perfekt für

Ruhe- und Erholungssuchende.

Die geschmackvollen und komfortablen

Zimmer sind geräumig. Dank

hochrangingen Chefs ist das Angebot

der Speisen auf höchstem Niveau. Im

Nordosten von Kreta und auf einer

Anhöhe gelegen, überblickt man die

hoteleigene Bucht mit privatem Sandstrand.

Christos Tassakos zeigte auf der

Site Inspection die Hotelanlage sowie

mehrere Suiten und Villen. «Eine entspannte

Oase für Paare oder die ganze

Familie an einer der schönsten Buchten

mit Sandstrand auf Kreta», bezeichnet

Tassakos das Daios Cove.

DIE ÜBERFAHRT ZUM HAFEN von Agios

Nikolaos, wo die Europa 2 auf die

Touristiker-Gruppe wartete, wurde

nicht auf dem Landweg durchgeführt.

Am Sandstrand des Hotels hüpften die

Teilnehmer an Bord von zwei Zodiac-Schlauchbooten,

die direkt zum

Kreuzfahrtschiff rasten. Offiziere und

Matrosen der Europa 2 erwarteten die

Schweizer Touristiker-Delegation mit

einem Champagner-Empfang, bevor es

zur offiziellen Besichtigung des Schiffes

weiterging.

Carsten Sühring gab dabei Verkaufstipps

und informierte während eines

Workshops die Reiseagenten über

weitere Angebote des deutschen Kreuzfahrtenunternehmens.

Ein mehrgängiges

Mittagessen im italienischen

Restaurant La Serenissima rundete den

Besuch auf dem Schiff ab. Die Europa 2

von Hapag-Lloyd Cruises wurde in der

neuesten Ausgabe des renommierten

Kreuzfahrt-Guides «Berlitz Cruising &

Cruise Ships 2018» erneut als Kreuzfahrtschiff

mit der Bestnote Fünf-Sterne-Plus

ausgezeichnet.

ZIEL DER KURZSTUDIENREISE war es, den

Agenten zu zeigen, dass man im Verkauf

nicht nur getrennt in den Kategorien

Schiff und Hotelferien denken soll,

sondern dass eine Betrachtung immer

aus der Sicht des potenziellen Kunden

erfolgen sollte.

«Die Hanseatic Nature und die Inspiration

treffen den Geschmack der Schweizer Gäste»

Carsten Sühring, Leiter Vertrieb und Reservierung, über

Zielgruppenüberschneidungen und die Neubauten.

Wie haben Sie diese Kurzstudienreise

empfunden?

Die gemeinsame Inspektion des Daios

Cove und der Europa 2 zeigte sehr gut,

dass es hier viel gemeinsames Verkaufspotenzial

gibt. Wir haben bei beiden

Produkten eine hohe Zielgruppenüberschneidung.

Nämlich die Gäste,

die luxuriöse Unterbringung, viel Privatsphäre

sowie eine ausgezeichnete

Küche mögen.

Die Expeditionsschiffe Hanseatic

Inspiration und Hanseatic Nature

werden 2019 in Dienst gestellt. Was

halten Sie von den Neubauten?

Es sind beides Schiffe, die einen hohen

Qualitätsstandard hinsichtlich

Raumangebot, Kulinarik, Fitness und

Wellness haben werden. Da aber das

Hauptentscheidungskriterium für eine

Expeditionsreise die Destination ist,

verfügen beide Schiffe natürlich über

die höchste Eisklasse für Polarfahrten

und sind von den Abmessungen so

konzipiert, dass wir sämtliche Expeditionsfahrtgebiete

anbieten können, die

heute auch die Hanseatic oder die

Bremen bedienen.

Wie unterstützt Hapag-Lloyd

Cruises den Trade beim Verkauf für

die beiden Schiffe?

Wir bieten zum Beispiel online Schulungskampagnen

sowie Präsenzschulungen

in den Reisebüros an. Wir stellen

dabei fest, dass die Hanseatic

Nature und die Inspiration anscheinend

den Geschmack der Schweizer

Gäste treffen.

Wie laufen die Buchungen für die

beiden Expeditionsschiffe? Es gab

ja bereits vor Veröffentlichung des

Katalogs über 6700 Vormerkungen.

Die Buchungen auf beiden Schiffen für

die Jahre 2019 und 2020 sind schon

sehr positiv. Besonders die Highlights

wie Antarktis, Amazonas, Spitzbergen,

aber auch das neue Fahrtgebiet der

Inspiration, die Great Lakes in Nordamerika,

kommen bei unseren

Schweizer Gästen sehr gut an. IND

Die Europa 2 im Hafen von Agios Nikolaos.

Lernten ein Luxus-Hotel und ein Luxus-Schiff kennen: (oben v.l.) Sylta Schirmacher, Carsten Sühring (beide Hapag-Lloyd Cruises,

Hamburg), Linda Robel (TUI Suisse, Zürich), Peter Christen (TUI, Luzern Pilatusstrasse) und Erich Schneeberger (TUI, Olten).

Mitte v.l.: Nicole Müller (TUI, Brugg), Nicole Stürm Kneuss (TUI, Zumikon), Daniel Allemann (Chrisway St. Gallen) und Esther Frozza-Heutschi

(TUI, Liestal). Unten: Christos Tassakos und Anna Fejzo (beide Hotel Daios Cove, Kreta).

Das Daios Cove auf Kreta verfügt über eine eigene Bucht.

Fotos: IND, zVg


TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 TRAVEL MARKET

13

Auf der Seaview gibt es mehr Meer

Fotos: FAE, zVg

CRUISES Am Samstag taufte MSC Cruises mit der Seaview sein 15. Flottenmitglied.

Das Schönwetterschiff punktet insbesondere mit den vielen Aussenbereichen.

Die frisch getaufte MSC Seaview im Hafen von Genua. Rechts eine der Kabinen mit Whirlpool auf Deck 15.

Markus Fässler, Genua

Wohl die meisten Passagiere ereilte ein

etwas mulmiges Gefühl, als sie auf

Deck 16 vor der Glasbrücke standen.

40 Meter über dem Meer bietet sie einen

Weitblick aufs offene Meer, lässt aber

auch tief hinunter auf den Poolbereich

auf Deck 7 blicken – sofern man sich

drauf traut.

Das erwähnte Deck 7 wird von den

für die Seaside-Generation von MSC

Cruises typischen «Miami-Beach-Balkonen»

flankiert. Tatsächlich erinnert

der Bereich an die Front eines Apartmenthotels

in Florida. Unten wartet

dann nebst dem Pool die Sunset Beach

Bar. Es ist einer der Treffpunkte, an

denen das Motto «Nähe zum Meer»

seine Anwendung findet. Genau

dorthin will MSC Cruises mit der Seaside-Generation

ja auch. Oder anders

ausgedrückt: «Follow the Sun».

DAS BORDLEBEN soll auf der am Samstag

von Sophia Loren in Genua getauften

Seaview ebenso wie der im November

2017 in Dienst gestellten Schwester

Seaside vermehrt im Freien stattfinden.

Das zeigt sich etwa im kleiner ausgefallenen

Odeon-Theater auf Deck 6 und

7. Ein weiterer Beweis sind die breiten

Aussenpromenaden, die das Schiff auf

Deck 8 fast umrunden. Mit Südamerika

(Seaview) und der Karibik (Seaside)

im Winter sind die Schiffe dann auch

in den dafür geeigneten Fahrtgebieten

unterwegs, um die Kreuzfahrt auch im

Freien geniessen zu können.

Mit dem Familienangebot – unter

anderem dem Aquapark oder der Zipline

– wird das Bekenntnis zu Familien

unterstrichen. Dazugehören auch die

praktischen mit Türen verbundenen

modularen Familienkabinen für bis zu

zehn Personen.

«Unser Ziel ist ein Konzept, das für alle passt»

Mit Platz für 5331 Passagiere

(153516 BRZ) fällt die Seaview nicht

klein aus. Die Befürchtungen, sich auf

dem Schiff eingeengt zu fühlen, verfliegen

bei einem Rundgang aber

schnell. Dafür sorgt auch das sich über

vier Decks reichende verglaste Atrium.

Es beherbergt mehrere Bars und Shops

und verteilt die Massen dadurch geschickt.

So dürfte etwa das Shopping-Erlebnis

im Vergleich zur Innenpromenade

auf der MSC Meraviglia um

einiges gemütlicher ausfallen.

Auffallend gemütlich gestalten sich

auch die Spezialitätenrestaurants.

Zwei Buffetrestaurants ergänzen das

insgesamt neun Restaurants umfassende

Angebot. Und auch hier wird die

Nähe zum Meer spürbar. Auf Deck 8

etwa lädt der mediterrane Marktplatz

dazu ein, das Essen draussen einzunehmen.

Sylvie Boulant, Country Manager MSC Cruises Switzerland, über die Vorteile der Seaview.

Wie gefällt Ihnen die MSC Seaview?

Mein erster Eindruck von der Seaview wie auch vom Schwesterschiff

Seaside war grossartig. Ich bin ein Fan des Designs und

des Konzepts, dank dem man die Aussenbereiche so intensiv

nutzen kann. So können die Gäste die Nähe zum Wasser geniessen.

Das ist bei einem Kreuzfahrtschiff einmalig. Das macht die

Seaview und die Seaside in den verschiedenen Klassen von

MSC Cruises zu speziellen Schiffen.

Für welchen Typ Passagier ist die Seaview geeignet?

Für jeden. Zum einen bietet sie für Familien mit

dem Kids Club, dem Wasserpark oder anderen

Vergnügungsmöglichkeiten wie der

Zip line viel. Dazukommen die Kabinen mit

Verbindungstüren, die optimal für Familien

sind. Aber auch Paare kommen auf

ihre Kosten. In den Spezialitätenrestaurants

ist man in einer intimen Umgebung

und merkt gar nicht, dass man auf einem grossen Schiff

ist. Unser Ziel ist ein Konzept, das für alle passt.

Schweizer Gäste sind im Yacht Club gut vertreten und die

Nachfrage steigt. Wird die Grösse beibehalten?

Ja, die Kapazität soll nicht 3% der Gesamtanzahl Passagiere

übersteigen. Der Yacht Club muss speziell bleiben. Die Schweiz

gehört zu den Top-3-Märkten weltweit. Wir haben bereits jetzt

Buchungen für 2020. Unsere Stammgäste wissen, dass sie

«ihre» Kabine früh buchen müssen.

Bis 2026 will MSC Cruises 5 Mio. Passagiere. Wird die

Schweiz parallel zum Gesamtwachstum wachsen?

Das ist unser Ziel. Die Schweiz hat noch grosses Potenzial. Wir

sind bereits Marktleader und haben viele Repeater. Unser Fokus

in den nächsten Jahren liegt nun auf den Neukunden. Mit den

diversen Neubauten, die bis 2026 kommen, bin ich mir sicher,

dass wir einige Firsttimer auf die Schiffe holen werden. FAE

TRADE-STIMMEN

ANITA PETROVIC, NET TOURS

Mir gefallen insbesondere

die vielen Aussenbereiche,

die es auch auf

den unteren Decks

gibt. Das kennt man

bisher noch nicht so von

den grossen Schiffen. Zudem finde ich

das schlichte, aber doch elegante Design

äusserst ansprechend. Erstaunlicherweise

verteilen sich die Massen

auf dem Schiff sehr gut. Dies zu erwähnen

ist im Beratungsgespräch

sehr wichtig, da die Grösse des Schiffs

im ersten Moment unter Umständen

abschrecken mag. Ein grosser Pluspunkt

ist überdies das breite Familienangebot.

ANDI HILTL, ONLINETOURS.CH

Mir gefällt das Schiff sehr

gut, es ist offen und hell

gehalten. Das Schiffskonzept

«Follow the

Sun» findet auf der

Seaview definitiv Anwendung.

Mich haben insbesondere

auch die Spezialitätenrestaurants

überzeugt. Dort kann man in aller

Ruhe Zeit zu zweit geniessen. Beim

Verkauf ist aber bei der Kabinenwahl

Vorsicht geboten. Auf dem obersten

Passagierdeck hat es z.B. einen nicht

zu unterschätzenden Schattenwurf.

Da muss man den Kunden gut beraten,

aber dafür kommt er ja ins Reisebüro.

MARINA MOLES, KNECHT REISEN

Die Seaview bietet genau

das, was ich von ihr erwarte.

Es ist ein gutes

4-Sterne-Produkt mit

vielen Aktivitäten an

Bord. Diese braucht es

bei dieser Grösse auch, damit die Gäste

unterhalten werden. In der jüngsten

Vergangenheit sind einige grosse

Schiffe auf den Markt gekommen und

alle wollen das Leben an Bord für die

Passagiere interessant gestalten. Die

Seaview schafft dies z.B. mit der Zipline,

andere haben eine Gokart-Bahn.

Das macht es immer schwieriger, nur

ein Produkt zu empfehlen. Jedoch hat

MSC Cruises in der Schweiz ihre

Marktstellung und es wird bei diesem

breiten Angebot auf dem Schiff kein

Problem sein, die Kunden für das

Schiff zu begeistern. Wir haben auch

bereits Vorausbuchungen.


14

FOCUS

FREIZEIT- & THEMENPARKS

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018

Vive la France im Europa-Park

Der Französische Themen bereich erstrahlt in neuem Glanz.

Freibier!

Als besonderen Mehrwert-Genuss gibt es den Sommer über in den Florida-Themenparks

Sea World Orlando und Busch Gardens Tampa Bay Freibier für alle Besucher ab 21 Jahren.

Damit beleben die beiden Parks eine Tradition aus Zeiten, als sie zum Brauerei-Konzern

Anheuser-Busch gehörten. Die Besucher des Busch Gardens Tampa Bay erhalten im

Garden Gate Café, dem Hospitality House für Bierverkostung, bis zum 5. August zwei Mal

0,2 Liter Bier pro Besuch gratis. Sea World Orlando serviert das Goodie sogar bis 2. September.

Ausgabestelle im Meeresabenteuerpark ist Mama’s Pretzel Kitchen Patio. Zu den

wechselweise angebotenen Sorten zählen Bud Light, Coors Light, Corona, Miller Lite,

Shock Top und Yuengling.

In der Saison 2018 widmet sich der

Europa-Park ganz seinem Nachbarland

Frankreich: Nach umfassender Modernisierung

können sich die Besucherinnen

und Besucher nämlich auf einen

umgestalteten Französischen Themenbereich

freuen. Mit frischem Look sowie

neuen Attraktionen und Gastronomieangeboten

ist die Grande Nation das

Highlight der kommenden Europa-

Park-Saison.

Dabei dürfen die Besucher besonders

auf den «Eurosat – CanCan Coaster»

inklusive eines weiteren Coastiality-Erlebnisses

gespannt sein. Denn der neue

«Eurosat – CanCan Coaster» von Mack

Rides wartet mit neuen Zügen mit

komfortableren und grösseren Fahrzeugen

und einem verbesserten Fahrgefühl

auf. Nach der vierten Formel-1-Doppel-Weltmeisterschaft

in

Folge steht die Mercedes-Benz Hall

auch in dieser Saison ganz im Zeichen

der schnellsten Rennserie der Welt.

Die Formel-1-Themenwelt «Monaco»

widmet sich den siegreichen Silberpfeilen,

ihren Rennfahrern und ihrem

Team.

IM ANGRENZENDEN Deutschen Themenbereich

überrascht das ehemalige

Fahrgeschäft «Old 99» mit neuer Thematisierung:

Passend zur Realverfilmung

von «Jim Knopf und Lukas der

Lokomotivführer» können sich die

Jüngsten mit Michael Endes «Jim Knopf

– Reise durch Lummerland» auch im

Europa-Park auf ein grosses Abenteuer

begeben.

Im Englischen Themenbereich

lockt derweil Paddington, der beliebte

Bär. Und in Griechenland dreht sich

sogar eine ganze Eisshow um die Kinderbuchfigur.

VOR DEN TOREN des Europa-Parks laufen

zudem die Bauarbeiten auf Hochtouren.

Im September 2017 hat der Europa-Park

den Grundstein für «Rulantica»

gelegt. Die ersten Anzeichen der neuen

Wasserwelt sind schon erkennbar. Bis

Ende 2019 soll die 450000 Quadratmeter

grosse Resort-Erweiterung rund um

das Thema Wasser eröffnen. Eine aufwendige

nordische Thematisierung

und 25 Wasserattraktionen sind dabei

die Highlights.

FAE

Vier Neuheiten im Legoland

Seit ein paar Wochen läuft im Legoland

Deutschland die Saison 2018. Gleichzeitig

hat die thematisierte Virtual-

Reality-Achterbahn ihren Betrieb

aufgenommen. Mittels Blue tooth-

Technologie werden virtuelle Bilder

im Fahrgeschäft «Project X» mit wilden

Drehungen, Wendungen und Abfahrten

synchronisiert. Die Piste ist komplett

mit virtuellen Lego-Steinen gestaltet.

Mit der VR-Brille wird so aus der

Achterbahn ein Rennabenteuer, das

man europaweit nur im Legoland

Deutschland erleben kann.

BEREITS SEIT sieben Jahren gibt es das

Star-Wars-Miniland. Für 2018 hat die

Attraktion aber Zuwachs erhalten. Neu

gibt es Schlüsselszenen des siebten

Films «Das Erwachen der Macht».

Highlight des neuen Bereiches ist der

knapp zwei Meter lange Sternenzerstörer

«Finalizer». Mit seinen 350000 Lego-Steinen

ist es das grösste Modell, das

jemals im Miniland gebaut wurde.

Neben den altbekannten Star-Wars-

Ikonen sind nun auch neue Charaktere,

wie Kylo Ren, Rey und BB-8 im Miniland

beheimatet.

ANGELEHNT AN den erfolgreichen «Lego

Ninjago»-Film, präsentieren die Lego-Studios

in dieser Saison ein elfminütiges

4D-Abenteuer rund um die

Ninja-Truppe. Der neue Film wird 2018

in Günzburg und in den deutschen

Discovery Centren Berlin und Oberhausen

zu sehen sein.

Ebenfalls neu ist das Pirateninsel-

Hotel im Feriendorf direkt neben dem

Park. Die gesamte Anlage ist einer

Seeräuberinsel nachempfunden. Das

Haus verfügt über 142 thematisierte

Zimmer in zwei Gebäudeteilen und

bietet Platz für 594 Gäste. Herzstück

des Spielparadieses ist das imposante

Piratenschiff aus Holz. FAE

Mit der VR-Brille auf der Achterbahn unterwegs.

Auf dem «Eurosat – CanCan Coaster» geht es temporeich zu und her.

Neues aus dem Gardaland

Der Freizeitpark hat über sechs Millionen Euro investiert.

Es warten diverse Premieren auf die Besucher.

Ein Highlight für die Kinder im Vorschulalter

ist etwa das Peppa Pig Land.

Dabei kann man etwa das Haus von

Peppa Pig besuchen. Im neuen Areal

verspricht auch die Fahrt auf dem Piratenschiff

eine abenteuerliche Tour.

Derweil lädt die Minibahn von Opa

Wutz zu einer ebenso lustigen wie

abenteuerreichen Fahrt ein. Oder man

schaut sich die Welt von oben an. Dies

ist mit einer Reise an Bord des kunterbunten

Heissluftballons von Peppa Pig

möglich. Auf Familien mit älteren

Kindern wartet die Attraktion «I Corsari»

in einem neuen Outfit. Für Kinofreunde

bietet Gardaland eine brandneue

Erfahrung: eine 15-Minuten- 4-D-

Version des Kassenschlagers «San

Andreas» von Warner Bros.

Zudem sind in diesem Jahr wieder

diverse Anlässe geplant. So findet vom

15. bis zum 30. September im Park erneut

das Oktoberfest statt. Während

der Halloween Party am 31. Oktober ist

der Park bis um 24 Uhr geöffnet. Den

Abschluss der Saison 2018 bildet dann

der «Magic Winter» mit ebenfalls längeren

Öffnungszeiten. FAE

Fotos: Seaworld, Legoland Deutschland, Europa-Park


TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 DESTINATION REPORT

15

Die Flotte von LOT

wächst munter weiter

MITTEL- & OSTEUROPA

Fotos: G Adventures, LOT Polish Airlines, Pixabay, Design Hotels

Flottenzuwachs bei der

polnischen Airline: Sie hat

drei weitere werksneue

Dreamliner geordert, die im

Jahr 2019 geliefert werden.

Dabei handelt es sich um

das Modell B787-9 (Bild), die

grössere Version der B787-8.

Von letzteren betreibt LOT

Polish Airlines derzeit acht

Jets. Zusätzlich gehört aktuell

schon eine B787-9 zur

Flotte. Mit den bereits früher

platzierten Bestellungen

wird die LOT-Flotte bis Ende

2019 insgesamt 15 Dreamliner

umfassen. «Dank der

zusätzlichen Dreamliner

und einer Flotte von dann

15 Boeing 787 zum Ende des

Jahres 2019 können wir unser

Langstreckennetz in

Rekordzeit ausbauen. Das

stellt einen Rekord in unserer

89-jährigen Firmengeschichte

dar», sagt Amit Ray,

Regional Director DACH

Markets von LOT Polish Airlines.

Neben den neuen Dreamlinern

wird die polnische

Fluggesellschaft in diesem

Jahr auch noch zwölf Kurzund

Mittelstreckenflugzeuge

der Typen Boeing 737

MAX8, Embraer 195 sowie

Bombardier Q400 einflotten.


FAE

TALLINN VON LONELY PLANET

AUSGEZEICHNET

Tallinn ist längst nicht nur

am Unabhängigkeitstag

eine Reise wert. Das haben

nun die Reiseprofis und Leser

des Reisebuchverlags

Lonely Planet honoriert. Sie

wählten Estlands Hauptstadt

zum «Lonely Planet

Best in Travel 2018», der

jährlichen Topdestination

der Reiseziele, die ihr Geld

wert sind. «Estlands Hauptstadt ist übersichtlich, trendy und

unglaublich preiswert. Hier kann man eine der schönsten Altstädte

Osteuropas erkunden und vom Dach der riesigen Linnahall

einen einmaligen Panoramablick auf die Ostsee und

die Stadt geniessen», so das Urteil der Jury.

FAE

Halloweenparty

bei Graf Dracula

Um das Schloss Bran in Transsilvanien ranken sich viele schaurige Geschichten. Das Anwesen soll als Vorlage für

die Burg von Graf Dracula gedient haben. Mit G Adventures können nun furchtlose und abenteuerlustige Reisende

am 31. Oktober das Halloween-Fest dort begehen. Die dreitägige Transsilvanien-Tour ist Teil von G Adventures’

Limited- Edition-Kollektion mit Trips, die häufig nur einmal im Jahr stattfinden. Während der Tour erhalten die Partygänger

exklusiven Zugang zum Schloss. Die dreitägige Reise «Draculas Halloweenparty in Transsilvanien» startet in

der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Von hier aus fahren die Teilnehmer zum Schloss Bran. Der Tag nach der

Party steht zur freien Verfügung, um die nah gelegene Stadt Brasov, die Schwarze Kirche und das Geschichtsmuseum

zu besuchen. Wer will, kann aber auch eine Wanderung in einem der Nationalparks unternehmen.

Hotelnews in den Städten

›› Die zu Marriott International gehörende

Marke Renaissance Hotels feiert mit der Eröffnung

des RENAISSANCE WARSAW AIRPORT HOTEL

ihr Markendebüt in Polen. Das Haus liegt an

idealer Ausgangslage zum Flughafen und den

umliegenden Business-Parks. Die Innenstadt lässt

sich in zwanzig Minuten erreichen. Das Hotel

verfügt über 225 Zimmer. Dazukommt ein Spaund

Wellnessbereich mit Swimmingpool. Für

Businessreisende stehen Konferenzmöglichkeiten

mit einem Ballsaal, eine Aussenterrasse sowie

acht Meetingräume zur Verfügung.

›› Unweit der Donau entsteht mit dem H2 HOTELS

BUDAPEST das erste Hotel, das durch die H-Hotels-

Gruppe ausserhalb Deutschlands, Österreichs

und der Schweiz betrieben wird. Die Eröffnung

ist für das Frühjahr 2020 geplant. Auf insgesamt

sieben Etagen wird das Haus über 158 Gästezimmer

verfügen. Davon stehen rund 40 Vier-Bett-

Zimmer für Familien und Gruppen zur Verfügung.

›› In der Altstadt von Vilnius in Litauen hat das

HOTEL PACAI von Design Hotels mit seinen 104

Im Hotel Pacai ist jedes Zimmer individuell designt.

Zimmern und Suiten die Tore geöffnet. Beim

Umbau hervorgetretene Wandmalereien wurden

restauriert, während unzählige Lagen an Wandfarben

abgetragen wurden, um Originalstrukturen

an den Tag zu bringen. Im Zuge der Restaurierungen

wurden zudem verschlossene Türen

und zuzementierte Gänge wieder freigelegt. Alle

94 Zimmer und 10 Suiten sind individuell

designt. Abgerundet wird das Angebot mit einem

Spa, einem Fitnesscenter, zwei Veranstaltungsräumen

und einem hoteleigenen Shop. FAE


16

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Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2016/17):

> 5028 Exemplare

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint wöchentlich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Redaktion: Stefan Jäggi (SJ), Chef redaktor;

Nicole Krättli (NIK), stv. Chefredaktorin; Nathalie de

Regt (NDR), Markus Fässler (FAE), Stephanie Günzler

(SG), Angelo Heuberger (AH),Elisha Schuetz (ES)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Cornelia Brunschwiler (Leitung), Natalie Ischi

(Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich (IT, Web &

Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Selina Frommer, Bruno Indelicato, Dimitri Kistler (Event

& Marketing)

Layout/DTP: Christoph Fontanive (Leitung),

Angela Kaiser, Angela Schäfer

Anzeigenverkauf: Primus Media GmbH,

Hammerstrasse 81, 8032 Zürich; Muriel Bassin

(Leitung), Sandro Paschini, Barbara Senn, Debora

Bertschinger (Sales Support)

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Stephan Giuliani

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

TRAVEL INSIDE (français)

14–16 Place Cornavin,

Case postale 1582,

1211 Genève 1

Tél. +41 (0)22 908 69 00

Fax +41 (0)22 908 69 09

E-mail: ti-gva@travelinside.ch

Gedruckt

in der Schweiz

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Fotos: SJ, NIK

TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 PEOPLE & EVENTS

21

MIT TRAVEL JOB MARKET DEM MÖRDER AUF DER SPUR

Zu seinem 25. Geburtstag lud

der Stellenvermittler Travel

Job Market letzte Woche Donnerstag

auf eine Krimi- Tour

durch die Zürcher Altstadt ein.

In Gruppen aufgeteilt, begaben

sich die rund 50 Branchenteilnehmer

auf die Suche nach

dem Mörder der bedauernswerten

Vicky Meier und

stiessen dabei auf schluchzende

Bardamen, eiskalte

Mafiosi und verpeilte Blumenkuriere.

Beim anschliessenden Gettogether

im 25 Hours Hotel

liess Geschäftsführerin Christina

Renevey nach erfolgter

Auflösung des Kriminalfalls

die letzten 25 Jahre nochmals

passieren. In dieser Zeit beriet

Travel Job Market rund 8000

Klienten, etwa ein Drittel davon

konnte erfolgreich vermittelt

werden. «Wir müssen

Psychologen sein, Anwälte,

Coaches … aber vor allem

müssen wir die Menschen

gern haben», beschrieb Renevey

das Anforderungsprofil an

ihre eigenen Mitarbeiter.


SJ

Das TJM-Team mit (v.l.) Christina Renevey, Corinne Arquint, Sara Bertagno,

Bernie Tewlin und Bruno Renevey.

Vom Zürcher Landesmuseum aus begaben sich die Teams auf Spurensuche.

Keine Konkurrenz,

sondern eine Ergänzung

Rund 35 Interessierte fanden am vergangenen Donnerstag

den Weg ins Dolder Grand in Zürich. Ras Al

Khaimah lud dort zur Roadshow. Extra angereist dazu

war Shaji Thomas, Executive Director Destination

Tourism Development. Im Fokus stand neben der

Entwicklung der Hotellerie die Eröffnung der weltlängsten

Zipline vor wenigen Monaten und der neue

Shuttle Service ab Dubai Airport. Thomas betonte,

dass das Emirat nicht versuche, Dubai zu konkurrenzieren,

sondern sich als Ergänzung für natur- und

kultursuchende Reisende verstehe.

NIK

Shaji Thomas, Executive Director Destination

Tourism Development von Ras Al Khaimah.

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TRAVEL INSIDE

22 PEOPLE & EVENTS 24 | 14. Juni 2018

DOPPELTER ANLASS ZUM FEIERN

Am Flughafen Zürich gab’s vergangenen Freitag gleich doppelten Grund zur Freude. So

wurde nicht nur der Erstflug der United Airlines von Zürich nach San Francisco, sondern

gleich auch noch der Erstflug der Air Canada von Zürich nach Vancouver gefeiert. «Die

Lancierung zweier Langstreckenflüge innerhalb von 15 Minuten ist definitiv nicht

alltäglich», betonte Stephan Widrig, CEO Flughafen Zürich, während seiner Ansprache.

Freundschaftlich schnitten Thorsten Lettnin (United Airlines) und Virgilio Russi (Air

Canada) schliesslich den Kuchen miteinander an und posierten für die zahlreichen Gäste,

welche in der Früh an den Flughafen gekommen waren.

NIK

Cunard Line lud zum Afternoon Tea

Bevor es an die Präsentation des neuen Cunard-Katalogs für die Saison 2019/20 ging,

durften die rund 30 anwesenden Kreuzfahrtenprofis im Hotel Carlton in Zürich einen

Tee aussuchen. Danach ging es im Rahmen des «Afternoon Tea»-Anlasses der englischen

Reederei zum offiziellen Teil über. Simon Gauch und Tanja Vogler, die im Namen

von Cruise Interconnect die Reederei in der Schweiz vertreten, informierten über die

Geschichte des Kreuzfahrtenunternehmens und über Highlights im neuen Katalog. Dieser

wurde übrigens neu gestaltet, sodass zu Beginn mehr Infos – etwa über die verschiedenen

Kabinentypen – für die Kunden präsent sind.

FAE

V.l. Thorsten Lettnin (Managing Director Continental Europe, United Airlines), Stephan Widrig

(CEO Flughafen Zürich), Virgilio Russi (Senior Director Sales Air Canada).

Informierten über den neuen Cunard-Katalog (v.l.): Atithaya Hansmann, Heike Addens,

Simon Gauch und Tanja Vogler.

Fotos: NIK, FAE

Sophie

Rupp

Margot

Egli


TRAVEL INSIDE

24 | 14. Juni 2018 PEOPLE & EVENTS

23

GÜNTHER KOFLER VERLÄSST DAS MIRIHI

Günther

Kofler

GÜNTHER KOFLER, langjähriger Resident Manager

des Mirihi Island Resort auf den Malediven, gibt

per 20. Juni seinen Posten ab. Der Entscheid sei

ihm nicht leichtgefallen, schreibt er in einer Abschieds-E-Mail,

aber nach fast fünf Jahren sei es

an der Zeit gewesen, sich neuen Aufgaben zu widmen.

Welche das sein werden, gibt Kofler nicht

preis. Das Mirihi steckt zurzeit in einer unruhigen

Phase. Erst im April wurde bekannt, dass die

Bündnerin AMY STIERLI ihren 50%-Anteil am

Resort an die Firma ihres Geschäftspartners

HUSSAIN AFEEF verkauft hat. Das Management

des Resorts im Süd-Ari-Atoll liegt seitdem in den

Händen von CCR (Crown & Champa Resorts). Dessen

CEO ist seit Kurzem MARTIN VOSSEN, ehemaliger

GM des Mirihi. Sein Abgang habe mit den neuen Verhältnissen nichts zu tun,

schreibt Kofler. «Obwohl ich gerne in dieses neue Abenteuer involviert gewesen wäre,

hatte ich leider schon länger meine Pläne gemacht.» Als neuer Kontakt wird der General

Manager MOHAMED SHAREEF angegeben.

David Radcliffe wird Aufsichtsrat von

American Express GBT

David

Radcliffe

DAVID RADCLIFFE, Chief Executive Officer der Hogg

Robinson Group plc (HRG), wird Mitglied des Aufsichtsrats

von American Express Global Business Travel

(GBT), sobald die Übernahme von HRG durch GBT

abgeschlossen ist. Radcliffe wurde 1997 zum HRG-

CEO ernannt und leitete die Neupositionierung des

Unternehmens als Spezialist für Geschäftsreise-Services.

Er ist auch Mitglied des Aufsichtsrats von Wincanton

plc, einem Transport- und Logistikdienstleister,

und seiner Ausschüsse für Audit, Nominierung und

Vergütung. Radcliffe ist ein Companion des Chartered

Management Institute und wurde aufgenommen in

die Hall of Fame der nordamerikanischen Zeitschrift

«Business Travel News» sowie in die British Travel und Hospitality Hall of Fame. Die

Übernahme von HRG unterliegt der Zustimmung der Europäischen Kommission, der

Freigabe nach dem Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvement Act der USA und allgemeinen

Freigaben von Drittparteien.

Auf Stippvisite im Land

der Maharajas

Während einer Travelhouse-Studienreise haben vierzehn

Teilnehmende die Vielfältigkeit Rajasthans und die luxuriö

sen Oberoi Hotels & Resorts kennengelernt. Das Land

der Maharajas bietet fantastische Festungen, eindrückliche

Wüstenlandschaft, prunkvolle Königspaläste, farbige

Märkte und noch vieles mehr. Die Gruppe besuchte Delhi,

Udaipur, Jaipur und Agra, wo in den Oberoi Hotels & Resorts

übernachtet wurde. Die Studienreise-Gruppe vor

dem Stadtpalast von Udaipur: (v.l.) Ramona Rossi (Hotelplan

Rapperswil), Esther Grob (Travelhouse Hauptsitz),

Brigitte Arpagaus (Hotelplan Chur), Susanne Green (Oberoi

Hotels & Resorts), Ashok Singh Rathore (Earthen Experiences,

Delhi), Laura Nisi (Travelhouse Hauptsitz), Nicole

Graf (Hotelplan Weinfelden), Gabriela Baer (Hotelplan

Buchs), Erika Fischer (Natural Reisen Biel), Evelyn Tobler

(Travelhouse Hauptsitz), Nadine Mathis (Hotelplan Verkaufsregion

Zentralschweiz/Tessin), Sarah Annecchiarico

(Globus Reisen Zug), Simona De Luca (TUI Reise Center,

Küssnacht), Sonja Camenzind (Reiseshop Siegenthaler,

Erlinsbach), Margarethe Weber (Hotelplan St. Margrethen),

Sophie Ponthieu (Le Voyage, Genf), Eva Manni (Le

Voyage, Genf).

CABRIOFAHRT DURCH FLORIDA

Hotelplan lud zu einer coolen mehrtägigen Autofahrt mit

amerikanischen Cabrios durch Florida ein. Das Steuer in

die Hand nahmen (v.l.) Simona Küng (Hotelplan Winterthur

Rosenberg), Fiorella Paparo (Colibri-Reisen), Barbara

Isler Jakob (Hotelplan Thun Oberlandcenter, kniend), Petra

Simon (United Airlines), Ruth Arnet Akwamoa (Hotelplan

Steinhausen, kniend), Liann Pat Walther (Travelhouse

Bern), Gabriela Prati (Hotelplan Schönbühl), Olivia Bättig

(Hotelplan Hauptsitz), Marlies Müller-Glur (Ferie-Insle),

Manfred Wälchli (BLS Reisezentrum Ins), Erika Gähwiler

(Hotelplan Weinfelden), Simon Flubacher (Hotelplan

Hauptsitz), Cornelia Peter (Mein Reiseberater by Ryffel).

Monument, George Washington und Baseball

Zehn Reisespezialisten begaben sich mit DER Touristik

Suisse auf eine fünftägige Studienreise. Startpunkt war

Washington D.C., die Hauptstadt der USA. Auf dem Programm

standen diverse Hotelbesichtigungen, gefolgt von

einer Bike Tour zu bedeutenden Monumenten, wie z.B.

das Washington Monument, World War II Memorial, Vietnam

Veterans Memorial sowie das Lincoln Memorial.

Mit dabei waren (1. Reihe v.l.) Daniel Eurenius (Kuoni

Reisen, Zürich-Altstetten), Mike Honegger (Kuoni Reisen,

Zürich-Altstetten), Fabio Basoli (United Airlines), (2. Reihe

v. l.) Sybille Zenklusen (Kuoni Travel Partner, Brig), Anja

Buchholz (New World Travel, New York), Petra Thurnheer-

Frei (Kuoni Reisen, Heerbrugg), Karen Hofer (Kuoni

Reisen, Wil), (3. Reihe v. l.) Stefania Budin (BTC Genève/

Neuchâtel), Carmen Frei (Kuoni Reisen, Zürich-Altstetten),

Sabrina Keller (Rewi Reisen, Wil), Nadine Fässler (Kuoni

Reisen, Schwyz).

Fotos: zVg, Hotelplan Suisse, DER Touristik Suisse

GOSSIP

›› Am 25-Jahre-Jubiläum von Travel Job Market

sin nierte Inhaberin CHRISTINA RENEVEY darüber nach,

was sich seit 1993 alles verändert hat. «Eigentlich

heisst heute kein Reiseanbieter mehr gleich wie

damals», meinte sie, worauf sie von HANS IMBACH sofort

korrigiert wurde: «Doch, Imbach Reisen!» Den darauffolgenden

Zwischenruf aus dem Publikum «Wart nur,

bis du dort weg bist!» ignorierten sowohl der Bald-

Pensionär als auch sein Nachfolger MARTIN FEHRLIN,

der seine Stelle übrigens am 1. Juni angetreten hat,

geflissentlich.

›› Die eigenen Mitarbeiter stellten CHRISTINA

RENEVEY ein paar Jubiläumsfragen, etwa weshalb sie

lieber Branchenprofis ins Team holt als HR-Fachleute.

Renevey hatte dann eine bessere Antwort bereit als den

Vorschlag von SRV-Geschäftsführer WALTER KUNZ:

«Weil sie günstiger sind?»

›› Auf der Schnitzeljagd nach dem Mörder kamen die

Teilnehmer auch zu einem ziemlich versifften Kurier, der

um keinen schlagfertigen Slang-Spruch verlegen war.

Besonders angetan hatte es SRV-Präsident MAX E.

KATZ der Ausdruck «Chill deine Basis!», den er im

weiteren Verlauf des Abends gerne an passenden (und

unpassenden) Stellen anbrachte. Die weiteren SRV-

Vorstandsmitglieder können sich also in etwa ausmalen,

was an der nächsten Sitzung auf sie zukommt.


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