Ausbildungs-Navi EF 2019

bewerberserviceug

Ausbildungs-

Navi 2019

Mit über 400 Ausbildungs-und Studienangeboten

von Unternehmen in Erfurt und im Ilm-kreis


Inhaltsverzeichnis

mit über 400 Ausbildungsstellen in Erfurt und dem Ilm-Kreis

2

Infos zum Buch

3 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

24 – 51 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

52 – 61 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

62 – 65 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

66 – 71 Soziale und Medizinische Berufe

72 – 81 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

84 – 131 Angebote für deine Ausbildung 2019


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

3

Gewerblich-technische

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Gast-

Soziale und

Duales Studium

Berufe, Berufe im

Berufe im Handel und

gewerbe und im

Medizinische Berufe

und Ausbildung für

Handwerk und

Berufe im öffentlichen

Lebensmittelbereich

Abiturienten

Grüne Berufe

Dienst

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


4

Die Berufsausbildung -

Ein neuer Lebensabschnitt

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ihr befindet euch auf der Zielgeraden und beendet bald

die Schule. Mit dem Beginn der Berufsausbildung oder

eines Studiums beginnt ein neuer und zugleich wichtiger

Abschnitt in Eurem Leben. Die richtige Berufs- oder

Studienwahl ist der erste Schritt für eine erfolgreiche

Zukunft.

Nicht nur für mich, sondern auch für die aktuell 101

Mitgliedsunternehmen der Initiative Erfurter Kreuz e. V.

(IEK) ist die Fachkräfteentwicklung eines der Top-Themen.

Vertreter aus den Mitgliedsunternehmen engagieren

sich in insgesamt 6 ehrenamtlich tätigen Arbeitskreisen,

die jeweils von einem Mitglied des Vorstandes geleitet

werden, für die Belange der Mitglieder, des Vereins und

die Region. Themen wie Fachkräfte, Standortfragen oder

die Zusammenarbeit zwischen Schulen und den Wirtschaftsunternehmen

greifen damit nahtlos ineinander.

Der Arbeitskreis SCHULE WIRTSCHAFT schafft den

Kontakt zu den Schülern aus der Region in der Nachwuchsausbildung.

Die Initiative ist zudem Vertreter

der Wirtschaft im Arbeitskreis Schule Wirtschaft des

Ilm-Kreises.

Wichtige Themen sind:

• Ein Tag im Unternehmen

• Kooperationen Schule-Wirtschaft und Netzwerkarbeit

• Berufsbilder und Praktika sowie

• Maßnahmen zur beruflichen Orientierung.

So können sich z. B. alljährlich im Januar Schüler über

Ausbildungsmöglichkeiten auf der Berufsinformationsmesse

„Ausbildung am Erfurter Kreuz“ informieren. Die

Vielfalt an Informationen und zusätzlichen Angeboten

ist immens, denn an diesem Tage werden ca. 70 verschiedene

Berufe und BA-Studiengänge vorgestellt, die

man in der Region erlernen kann.

Vorgestellt werden Berufsbilder und BA-Studiengänge

ganz verschiedener Branchen, darunter Luftfahrttechnik,

Maschinenbau, Automobilindustrie, Logistik, chemische

Industrie, Glas- und Kristallveredelung, Finanzdienstleistung,

Inneneinrichtung und weitere.

Weiterhin berichten erfahrene Fachkräfte und auch

Auszubildende der Unternehmen über ihre eigenen

Erfahrungen und bieten somit Informationen aus erster

Hand an. Einen weiteren Einblick in die Berufsfelder

ermöglichen auch praktische Anwendungen, indem

einige Firmen berufstypische Tätigkeiten, moderne

Technik oder Produkte und Dienstleistungen vorstellen.

Nutzt die Gelegenheit, die Euch das Ausbildungs-Navi

als Orientierung bietet und beginnt eine Ausbildung in

den Mitgliedsunternehmen der Initiative Erfurter Kreuz.

Uwe Witt

Mitglied des Vorstandes Initiative Erfurter Kreuz e. V.


5

Eure Ausbildung in der Region am und

um das Erfurter-Kreuz

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wir freuen uns, Euch das Ausbildungs-Navi für den

Ilm-Kreis und die Stadt Erfurt präsentieren zu können.

Wir, das ist die Initiative Erfurter Kreuz (IEK), ein Zusammenschluss

von derzeit über 100 Unternehmen,

die sich am und um das Industriegebiet Erfurter Kreuz

angesiedelt haben. Das Industriegebiet Erfurter Kreuz

ist derzeit Thüringens größtes Industriegebiet.

Der eingetragene Industrieverein, der im Jahre 2009

gegründet wurde, repräsentiert heute ca. 13.100 Beschäftigte.

Dazu kommen in den IEK-Unternehmen

aktuell ca. 600 Auszubildende, die hier in attraktiven

und interessanten Berufen ausgebildet werden.

Ziel des Vereins ist es, die Region um das Erfurter Kreuz

zu einer nationalen und international anerkannten

Region der Thüringer Wirtschaft zu entwickeln. Dabei

soll auch die nachhaltige Sicherung der Fachkräfte

für den Wirtschaftsstandort – in Verbindung mit der

Förderung der Region als Lebensmittelpunkt der Beschäftigten

- in das Wirken eingeschlossen werden. Die

Fachkräfteentwicklung und -sicherung ist deshalb eines

der Top-Themen in der IEK.

Und hier kommt Ihr ins Spiel: Wir brauchen Euch und

Eure Fähigkeiten, um die Region, um unsere Unternehmen

und Eure berufliche Karriere gemeinsam voranzubringen.

Das Ausbildungs-Navi soll dazu dienen, Euch einen

Überblick zu verschaffen, welch attraktive Berufsbilder/

Ausbildungsberufe wir in unserer Region anbieten.

Nehmt Euch bitte die Zeit, Euren Beruf mit Sorgfalt auszuwählen.

Denn idealerweise ist die Berufswahl eine Wahl

fürs Leben und dies will mit Bedacht ausgeführt werden.

Insofern ist das Ausbildungs-Navi auch ein profundes

Instrument der Berufsorientierung. Ein weiteres Angebot,

das wir Euch im Rahmen der Berufsorientierung anbieten

können, ist unser jährlicher „Tag im Unternehmen“, bei

dem Ausbildungsberufe oder akademische Berufsfelder

für das Schülerbetriebspraktikum in den Klassenstufen

9 und 10 an Regelschulen, Gemeinschaftsschulen

und Gymnasien vorgestellt werden. Der Projekttag ist

Bestandteil des Berufsorientierungskonzeptes jeder

teilnehmenden Schule. Ihr könnt dabei spezifisches

Wissen über die Berufsbilder, deren Anforderungen

und den Strukturwandel vor Ort in den Unternehmen

erlangen. Der nächste Tag im Unternehmen wird am

06. 11. 2018 stattfinden.

Wir würden uns freuen, Euch am Industriestandort

Erfurter Kreuz begrüßen zu dürfen.

Franz-Josef Willems

Vorsitzender des Vorstandes


6

Der Bau bietet stellen mit Zukunft!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Thüringen ist ein starker Wirtschaftsstandort der Bauwirtschaft

in Deutschland. Wer einen der 19 Bauberufe

für seinen beruflichen Einstieg wählt, der hat sich für

eine sichere und attraktive Perspektive entschieden,

denn der Bau in Thüringen bietet Stellen mit Zukunft!

Das vorliegende Ausbildungs-Navi 2019 zeigt aber auch,

dass unsere regionale Wirtschaft nicht nur aus dem Bau

besteht. Bitte schaut Euch das Ausbildungs-Navi genauer

an, vielleicht habt Ihr schon heute Euer AHA-ERLEBNIS

für Euren künftigen Beruf.

In den vergangenen zwei Jahren haben immer mehr junge

Menschen den Weg in die Bauwirtschaft aufgenommen.

Hier ist nicht nur Muskelkraft gefragt! Moderne Technologien

– von der GPS gesteuerten Baumaschine bis

zur virtuellen Baustelle – haben die Digitalisierung in

die Bauausbildung gebracht. Es ist die richtige Zeit, dass

Ihr Euer Talent in den Bauunternehmen einbringt. Nur,

wo kluge Ideen für moderne Gebäude und Straßen mit

Euren Potenzialen zusammentreffen, kann Fortschritt

entstehen und sich Lebensqualität verbessern. Ohne

Bau geht nichts!

Ich bin Bauingenieur aus Leidenschaft seit meiner Schulzeit!

Vielleicht sind wir ja bald Kollegen im Bau?

Ich freue mich auf Euch!

Ralf Hanemann

Geschäftsführer

Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e. V.

Wir wissen, dass Jugendliche ihre Eltern und Freunde

als erstrangige Bezugspersonen und Ratgeber zu Fragen

ihrer Berufswahl schätzen, deshalb lohnt es sich

für alle, wenn wir zu den Berufschancen im Bau ins

Gespräch kommen!


7

Eine Ausbildung im Bau hat Zukunf t

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, sich bei der

Vielzahl an Ausbildungsberufen für einen zu entscheiden.

Bei der Flut an Informationen, die auf Schulabgänger

zukommen, ist es schwer, den Überblick zu behalten.

Außerdem muss sich jeder Jugendliche die Fragen stellen:

„Was will ich überhaupt machen?“, „Wo liegen meine

Stärken und Interessen?“ und „Wie bzw. wo finde ich

am besten einen Ausbildungsplatz?“. Es ist daher sehr

wichtig, sich frühzeitig mit der Berufswahl auseinander

zu setzen.

Ich empfehle Euch daher dieses Ausbildungs-Navi als

Orientierung zu nutzen und Euch bei offenen Fragen

an die IHK-Bildungsexperten zu wenden.

Euer Dr. jur. Burkhard Siebert

Hauptgeschäftsführer Bauindustrieverband Hessen-

Thüringen e. V.

Das Ausbildungs-Navi stellt Euch verschiedene Ausbildungsberufe

vor, nennt Euch Beratungsstellen, bei

denen ihr Euch jederzeit informieren könnt und gibt

Euch einen Überblick über Ausbildungsbetriebe in Eurer

Region. Außerdem erhaltet Ihr Tipps und Tricks für den

Bewerbungsprozess, beginnend mit dem Schreiben einer

Bewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch.

Einige Branchen haben leider mit Vorurteilen zu kämpfen.

Berufe am Bau haben beispielsweise mit der Zeit an

Attraktivität verloren. Die vermeintlich harte körperliche

Arbeit schreckt die meisten von Euch ab. Dabei bietet ein

Beruf im Baugewerbe eine tolle Perspektive mit guten

Karrierechancen, sehr guten Verdienstmöglichkeiten

und einer sicheren Zukunft – denn was wäre die Welt

ohne den Bau? Es gäbe keine Häuser, Straßen, Schienen,

Brücken, Büros, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr.


Bad Tennstedt

8

stadt erfurt

und der Ilm-kreis

Eisenach

Gotha

Schwabhausen

Ohrdruf


Apolda

Weimar

Erfurt

9

Nesse-Apfelstädt

Apfelstädt

Amt

Wachsenburg

Arnstadt

Stadtilm

Geschwenda

Geraberg

Martinroda

Wolfsberg

Ilmenau

Technik, die Leben rettet

Gehren

Großbreitenbach

Cursdorf


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

3.

4.

5.

6.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z.B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

9.

10.

11.

12.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99084 Erfurt

Telefon: (03 61) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




Strassing GmbH

Frau Weis

Windmühlenweg 15

99090 Erfurt





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99084 Erfurt

(0160) 200 300 400

15. September 2018



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2019



Sehr geehrte Frau Weis,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2019 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Friedrich-Ebert-Schule in Erfurt und werde im

Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem Erfolg absolvieren. Ich

habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern mit technischen Bauteilen

in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe ich einen Einblick in die

Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders interessierte mich das

Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich bei den Volleyballfreunden Erfurt 71 e. V., wo ich

meineTeamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

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3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2002

Geburtsort:

Berufswunsch:

Erfurt

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2009 – 07/2013

(Staatl. Grundschule Otto-Lilienthal, Erfurt)

Realschule: seit 08/2013

(Friedrich-Ebert-Schule, Erfurt)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2019, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2017

(Strassing GmbH, Windmühlenweg 15, 99090 Erfurt)

Hobbies:

Snowboard fahren

Volleyball spielen bei Volleyballfreunde Erfurt 71 e. V.

Jasmin Müller

Erfurt, 15. September 2018


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


24

Unternehmen In erfurt und im Ilm-Kreis Seite

Aus- und Fortbildungszentrum des Baugewerbes Gotha e. V., Gotha 86

Ambrock GmbH, Gotha 88

August Storck KG, Ohrdruf 89

Autohaus Kellner Erfurt GmbH, Erfurt 90

AVT Arnstädter Verzahnungstechnik GmbH, Arnstadt 90

BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad Tennstedt 91

Beton Fertigteilbau Erfurt GmbH, Erfurt 91

BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH, Ilmenau 92

BLG Handelslogistik GmbH & Co. KG, Erfurt 93

Bundeswehr Karrierecenter, Erfurt 94

Capillary-Solutions GmbH, Geschwenda 95

Carpenter GmbH, Amt Wachsenburg OT Thörey 96

Deutsche Bahn AG, Erfurt 97

DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Arnstadt 98

electrotherm Gesellschaft für Sensorik und thermische Meßtechnik mbH,

Geraberg 99

EPC Engineering & Technologies GmbH, Arnstadt 100

Erfurter Bahn GmbH, Erfurt 101

FIEGE Logistik Stiftung & Co. KG, Apfelstädt 102

GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 103

Gelenkwellenwerk Stadtilm GmbH, Stadtilm 104

GONVAUTO Thüringen GmbH, Amt Wachsenburg 105

Helmar GmbH Rohr- und Anlagenbau, Nesse-Apfelstädt 106

Holzbau Gebrüder Pappe GmbH, Erfurt 108

Hörmann KG Ichtershausen, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 107

IBYKUS Aktiengesellschaft für Informationstechnologie, Erfurt 108

JUNG Bonbonfabrik GmbH & Co. KG, Arnstadt 102

KGM Furnierprofile GmbH, Gehren 109

N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Arnstadt 112

Neubert-Glas GbR, Geschwenda 111

Ospelt food GmbH, Apolda 113

PETKUS Technologie GmbH, Wutha-Farnroda 114

PRODINGER KG, Erfurt 115

REWE Markt GmbH, Erfurt, Gotha und Weimar 117

Rofra GmbH, Cursdorf 118

SAE Schaltanlagenbau Erfurt GmbH, Erfurt 118

Sauels frische Wurst GmbH Fleischwaren & Co. KG, Arnstadt 119


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

Schenker Deutschland AG, Arnstadt und Amt Wachsenburg 120

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Erfurt, Apolda und Schwabhausen 121

SPIE Versorgungstechnik GmbH, Erfurt 119

Sprint Sanierung GmbH, Erfurt 123

Stadtwerke Arnstadt Netz GmbH & Co. KG, Arnstadt 124

StandexMeder Elektronics GmbH, Großbreitenbach 125

Strassing GmbH, Erfurt 126

Stadtwerke Erfurt Gruppe, Erfurt 127

Technische Universität Ilmenau, Ilmenau 128

Temperaturmeßtechnik Geraberg GmbH, Martinroda 130

Thales Transportation Systems GmbH, Arnstadt 129

UV-Technik Speziallampen GmbH, Wolfsberg OT Wümbach 130

Voigt electronic GmbH, Erfurt 131

X-FAB Semiconductor Foundries AG, Erfurt 131

25


Baugeräteführer/in

Berufskraftfahrer/in

26

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte

aus. Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in

Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus

sowie in Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte

und -fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der

Arbeit auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten, um

Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse in

Werken und Technik sind für die Bedienung und Wartung

von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist wichtig, etwa

um auf Baustellen Längen zu vermessen oder Flächenaufteilungen

zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, geprüfter Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.


Beton- und Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Eisenbahner/in im Betriebsdienst

Tätigkeit:

Für alle, die schon immer begeistert waren von Zügen

und Bahnhöfen und denen das Rattern der Bahn wie

Musik in den Ohren klingt, ist die Ausbildung zum/zur

Eisenbahner/in im Fahrdienst genau richtig. Sie prüfen

die Funktion der Wagen und Triebwagen und führen

z. B. Bremsproben durch, sorgen für Sicherheit im Eisenbahnbetrieb,

stellen Züge zusammen und kuppeln

z. B. Triebfahrzeuge und Wagen. Die duale Ausbildung ist

im letzten Jahr in die beiden Fachrichtungen Lokführer

und Transport sowie Fahrweg aufgeteilt. Eisenbahner/

innen mit der Fachrichtung Lokführer und Transport

fahren mit Hochgeschwindigkeitszügen, Güter- oder

auch Regionalzügen. Sie tragen die Verantwortung

dafür, dass Reisende sicher am Zielort ankommen und

gefährliche Güter den Transport sicher überstehen. Auch

Eisenbahner/innen der Fachrichtung Fahrweg tragen

viel Verantwortung. Ihr Arbeitsplatz ist das Stellwerk.

Von dort aus stellen sie die Weichen und sichern die

Bahnübergänge für den Verkehr.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten hohes Verantwortungsbewusstsein

haben, um Passagiere und Güter sicher an das

gewünschte Ziel zu bringen. Dabei sollten sie auch in

schwierigen Situationen einen klaren Kopf behalten

und reaktionsschnell sein sowie über gutes Hör- und

Sehvermögen verfügen. Technisches Verständnis wird

für die Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Laufwerk,

Untergestell, Bremsen usw. benötigt. Fahrgäste

informieren sie serviceorientiert. Im Schienenverkehr ist

Schichtarbeit üblich. Wenn sie im Langstreckenverkehr

tätig sind, übernachten sie oft auswärts, ggf. auch im

Ausland.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eisenbahner/innen im Betriebsdienst können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ladungssicherung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Meister/Meisterin für Bahnverkehr

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Verkehrsingenieurwesen zu erwerben.

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Elektroniker/in

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Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke konfigurieren

sie


» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

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Elektroanlagenmonteur/in

Tätigkeit:

Generatoren, Transformatoren und Verteileranlagen sind

für Elektroanlagenmonteure/innen keine Fremdworte. Sie

sind Experten für die Montage, Installation, Wartung und

Reparatur von Anlagen der Energieversorgungstechnik,

der Steuerungs- und Regelungstechnik, der elektronischen

Meldetechnik, der Sicherheitstechnik und der Beleuchtungstechnik.

Zusammen mit Elektrotechnikern und

Elektroingenieuren sind sie für die gesamte elektrische

Einrichtung zuständig. Ihr Arbeitsplatz ist in Werkstätten,

in Produktionsstätten von Auftraggebern und auf

Baustellen.Elektroanlagenmonteure/innen haben daher

mit vielen verschiedenen Kunden zu tun und wechseln

oft zwischen der Planung im Büro, den Bauarbeiten in

der Werkstatt und Installierungen am Einsatzort.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Computertechnik interessiert

sein und zupacken können. Gute Noten in Mathematik

und Physik sind von Vorteil, um die zahlreichen Anforderungen

in der Berufsschule und im Ausbildungsunternehmen

erfüllen zu können. Bei der Installation oder

Montage von Anlagen, arbeiten Elektroanlagenmonteure/

innen auch im Freien, teils in größeren Höhen, und sind

dabei der Witterung ausgesetzt. Als Service- oder Montagekräfte

sind sie viel unterwegs, ggf. auch im Ausland.

Sie arbeiten z. T. im Schichtdienst oder müssen sich auf

Bereitschaftsdienste einstellen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroanlagenmonteur/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Informations-,

Kommunikationstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/

in der Fachrichtung Elektrotechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

Fachangestellte/r für

Bäderbetriebe

Tätigkeit:

Im Freibad ist die Hölle los: Kreischende Teenies, schubsende

Jungs, Dutzende Schüler drängeln sich oben auf

dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe

sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts

passiert, und sind Ansprechpartner für alle Fragen. Gerade

an heißen Sommertagen müssen Fachangestellte

für Bäderbetriebe einen kühlen Kopf bewahren. Sie

achten darauf, dass sich alle Badegäste so verhalten,

damit es weder im Wasser noch auf der Liegewiese zu

Unfällen kommt. Natürlich beherrschen sie Erste Hilfe

und Wiederbelebungsmaßnahmen. Sie überprüfen täglich

Wasserqualität und Temperatur und achten darauf, dass

alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren.

Ihr Arbeitsplatz ist natürlich nicht nur in Freibädern,

sondern auch in Hallen- und Strandbädern.

Anforderungen:

Für eine Person, die körperlich fit und hilfsbereit ist, ist

die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe

genau das Richtige. Verantwortungsbewusst und

sorgfältig achten sie nicht nur auf die Sicherheit ihrer

Badegäste, sondern auch auf die Funktionalität von

Einrichtungen, um Unfälle zu vermeiden. Die Wartung

und Instandhaltung der Schwimmbadtechnik erfordert

handwerkliche Fähigkeiten. Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

sind üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lüftungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Meister/in für Bäderbetriebe

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Sportmanagement und -ökonomie zu erwerben.


Fachinformatiker/in

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Fachkraft für Kreislauf- und

Abfallwitschaft

Tätigkeit:

Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft wissen

ganz genau wo wie der ganze Müll des täglichen Lebens

entsorgt wird. Vorbei sind die Zeiten, wo alles nur

deponiert oder verbrannt wurde. Recycling spielt eine

immer wichtigere Rolle. Von der Sammlung bis zur Entsorgung

von Abfällen haben Fachkräfte für Kreislauf- und

Abfallwirtschaft alles im Griff. Sie planen die Abholung,

sorgen dafür, dass die Entsorgungsfahrzeuge pünktlich

ihre Touren fahren und Container an den Sammelstellen

geleert werden. Dafür sitzen Fachkräfte für Kreislaufund

Abfallwirtschaft aber nicht nur am Schreibtisch,

denn es geht auch regelmäßig raus aufs Werkgelände

oder ins Labor. Die Ausbildung wird in einem der folgenden

Schwerpunkte angeboten: Logistik, Sammlung

und Vertrieb, Abfallverwertung und -behandlung oder

Abfallbeseitigung und -behandlung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sich für ökologische Zusammenhänge

interessieren, technisches Verständnis haben und organisatorisches

Geschick mitbringen. Fachkräfte für

Kreislauf- und Abfallwirtschaft sind in Sortierhallen

tätig, im Freien, in Fahrzeugen oder Laborräumen. Sie

kommen mit Abfallstoffen, Sondermüll, Schmutz und

Desinfektionsmitteln in Kontakt. Manche Abfallarten

entwickeln starke Gerüche oder Dämpfe. Abfälle müssen

sorgfältig getrennt werden, beim Umgang mit Sondermüll

und wertvollen Recyclingstoffen ist Verantwortungsbewusstsein

gefragt. Auf Störungen reagieren Fachkräfte

für Kreislauf- und Abfallwirtschaft schnell und umsichtig,

um Gefahren für Mensch und Umwelt zu verhindern.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Abfallwirtschaft oder Umweltrecht, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Meister/in

für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Abfall-, Entsorgungstechnik zu erwerben.

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Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.


Fachkraft für Schutz und

Sicherheit

Tätigkeit:

Als Dienstleister für den Objekt-, Werte- und Personenschutz

übernehmen Fachkräfte für Schutz und Sicherheit

die unterschiedlichsten Aufgaben im Rahmen der

öffentlichen und privaten Ordnung und Sicherheit. Im

Streifen- und Verkehrsdienst beruhigen sie z. B. in Einkaufspassen

oder auf Bahnhöfen aufgebrachte Personen

oder kontrollieren die Fahrscheine. Als Personenschützer/innen

sind sie dazu da, Personen zu begleiten und

Gefahrensituationen zu entschärfen. Zudem sorgen sie

für die Sicherheit auf Veranstaltungen und versuchen

Einbrüche, Überfälle oder Werksspionage zu verhindern.

Die Auszubildenden lernen, wie man Gefahren und

Konflikte erkennen, vermeiden oder notfalls abwehren

kann. Daneben bekommen sie eine Einweisung in die

gängigen Softwareprogramme und sonstigen Hilfsmittel,

wie z. B. Videokameras oder Bewegungsmelder, die sie

in ihrer Arbeit unterstützen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen umgehen,

Verschwiegenheit wahren und bereit sein, die Verantwortung

für die ihnen anvertrauten Personen und Objekte zu

übernehmen. Die Sicherheitsfachkräfte arbeiten immer

dann, wenn ihre Hilfe benötigt wird, als auch an Wochenenden

und bei Großveranstaltungen. Schichtarbeit ist

üblich, manchmal auch Bereitschaftsdienst. Meist tragen

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit uniformähnliche

Dienstkleidung, bei einigen Aufgaben auch Schutzkleidung.

Im Personen- und Werttransportschutz führen sie

Schlag- und, eine entsprechende Erlaubnis vorausgesetzt,

Schusswaffen mit sich. Mit Durchsetzungsvermögen und

sicherem Auftreten deeskalieren Fachkräfte für Schutz

und Sicherheit potenziell gefährliche Situationen und

erteilen z. B. Platzverweise.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Wach- und Sicherheitsdienste, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Meister/in

für Schutz und Sicherheit anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Sicherheitsmanagement zu

erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit, z. B. mit

einem Wach- und Sicherheitsunternehmen, ist möglich.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen,

warten, inspizieren und reparieren die Anlagen der

Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung

und -verteilung. Sie überprüfen die Kundenanlagen

und handeln kunden- und serviceorientiert. Darüber

hinaus verlegen sie Rohrleitungen, entsprechende Anlagen

werden montiert und demontiert. Sie führen an

elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem

Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch. Zur

Eigenkontrolle entnehmen sie Proben des Trinkwassers,

damit die Qualitätsparameter bestimmt und bewertet

werden können. Sie wenden unter Berücksichtigung des

Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften,

technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes an.

Anforderungen:

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an: Sie tragen

lange Kunststoffrohre oder überwachen Anzeigen

in Leitständen. Oft arbeiten sie unter freiem Himmel,

z. B. bei der Rohrnetzwartung oder auf dem Gelände

des Wasserwerks. An wechselnde Witterungseinflüsse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an enge Kanäle,

in denen sie teilweise nur in gebückter Haltung

arbeiten können. Bei der Gewinnung von Trinkwasser

und beim Verlegen von Rohren sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen Konzentration und Verantwortungsbewusstsein

erforderlich sind.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Altlasten, Abwassertechnik,

Kompostierung, Wasseranalytik. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Ausbilder/in, Wassermeister/in, Städtereinigungsmeister/in,

Abwassermeister/in, Techniker/in Fachrichtung

Wasserversorgungstechnik, Techniker/in Fachrichtung

Umweltschutztechnik.

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Fachkraft im Fahrbetrieb

Fachlagerist/in

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Tätigkeit:

Die Fachkräfte im Fahrbetrieb sind in der Lage, Straßenbahnen

und Busse zu führen, aber auch Büro- und

Servicearbeiten im öffentlichen Personennahverkehr

auszuführen und schlüpfen auch mal in den Blaumann

um zu lernen wie die Fahrzeuge gewartet und repariert

werden. Fachkräfte im Fahrbetrieb tragen eine große

Verantwortung: nicht nur was den sorgsamen Umgang

mit den Fahrzeugen betrifft, sondern vor allem auch

für die Menschen, die sie befördern. Zu den täglichen

Aufgaben der Fachkräfte im Fahrbetrieb gehören unter

anderem das Planen und Disponieren des Fahrbetriebes,

das Führen von Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs,

das Arbeiten im Bereich Vertrieb und Marketing,

die kaufmännische Betriebsführung und natürlich

der stetige Umgang mit Kunden, ob im Servicecenter

oder im Fahrzeug.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen umgehen

und bereit sein, die Verantwortung für die ihnen anvertrauten

Fahrzeuge und Menschen zu übernehmen. Die

Teamarbeit sollte zukünftigen Fachkräften im Fahrbetrieb

Spaß machen, ebenso die wechselnden Aufgaben, ob im

Büro, in der Werkstatt oder direkt in der Personenbeförderung.

Die Fachkräfte arbeiten im Schichtdienst, an

Werk- wie auch an Sonn- und Feiertagen. Manche Betriebe

verlangen einen Nachweis der generellen Befähigung

zum Führen von Fahrgastbeförderungsmitteln durch

medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchungen

und ein augenärztliches Zeugnis.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte im Fahrbetrieb können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Güter-/Personenverkehr

oder Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Güterverkehr und Logistik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik, Supply-Chain-Management

zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.


Fertigungsmechaniker/in

Fluggerätmechaniker/in

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die von

ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein, pflegen

und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Fluggerätmechaniker/innen lernen, wie Flugzeuge, Hubschrauber

oder auch Raumfahrzeuge gebaut, gewartet

und instandgehalten werden. Jede Schraube, die eingebaut

wird, muss gut sitzen, damit keine Störungen auftreten

und plötzlich das Fahrwerk klemmt oder sich der Propeller

verabschiedet. Mit den drei Fachrichtungen „Fertigungstechnik“,

„Instandhaltungstechnik“ und „Triebwerkstechnik“

bietet die Ausbildung die Gelegenheit, in einen

spannenden Job einzusteigen. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Instandhaltungstechnik sind

echte Allrounder, die vor allem in der Prüfung und Sicherung

der Flugkörper und ihrer Komponenten arbeiten

sowie Wartungsarbeiten und Kontrollen an Zivil- und

Militärluftfahrtzeugen durchführen. In der Fachrichtung

Fertigungstechnik sind die Fluggerätmechaniker/innen

mit der Montage des Flugkörpers und dessen Innenausstattung

beschäftigt. Was der Ingenieur auf das

Papier gezaubert hat, lassen sie zum düsenbetriebenen

Leben erwachen. Nach technischen Zeichnungen bauen

sie Einzelteile zusammen und erschaffen so Schritt

für Schritt ein ganzes Flugzeug. Fluggerätmechaniker/

innen der Fachrichtung Triebwerkstechnik wiederum

gehen etwas tiefer ins Detail, denn sie beschäftigen

sich vor allem mit der Montage und der Kontrolle von

Triebwerkssystemen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen technisch-mathematisches

Verständnis, handwerkliches Geschick und hohes Verantwortungsbewusstsein,

um die Verkehrssicherheit der

Fluggeräte zu gewährleisten. Dazu halten die Fluggerätmechaniker/innen

die Sicherheits- und luftfahrtrechtlichen

Vorschriften unbedingt ein und agieren absolut

zuverlässig. Fluggerätmechaniker/innen arbeiten oft

im Schichtdienst. Bei Montageeinsätzen sind sie unter

Umständen über einen längeren Zeitraum an anderen

Standorten tätig.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fluggerätmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Luft- und

Raumfahrttechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in im Bereich

Flugzeugbau/Luftfahrttechnik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Luft-, Raumfahrttechnik zu

erwerben.

35


Gärtner/in

Gebäudereiniger/in

36

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch mit

Stauden und Blumen kennen sich Gärtner bestens aus.

Sie wissen genau, wie man die verschiedenen Pflanzen

vermehrt, pflegt und vermarktet. Die Profis fürs Grüne

können natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz oder

Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze. Wichtig ist

auch die Friedhofsgärtnerei. Hier übernehmen sie z. B.

die Grüngestaltung und Pflege der Grabstätte. Aufgrund

der unterschiedlichen Aufgaben werden Gärtner in einer

der sieben Fachrichtungen ausgebildet: Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau,

Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang mit

Pflanzen haben und gerne im Freien arbeiten. Sie erledigen

viele Aufgaben mit Handwerkzeugen, bedienen

jedoch auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielsweise

Traktoren mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten tragen sie

wetterfeste Kleidung, Handschuhe sowie ggf. Schutzbrillen,

Gehör- und Atemschutz. Sie sind in feucht-warmen

Gewächshäusern tätig, in kühlen Verkaufsräumen und

im Freien. Draußen sind sie der Witterung ausgesetzt.

Beim Düngen und beim chemischen Pflanzenschutz

kommen sie ggf. mit Dämpfen und Gerüchen in Kontakt.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, besonders

wenn schwere Säcke mit Erde oder Dünger gehoben

oder Zwangshaltungen eingenommen werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz, als auch

den beruflichen Aufstieg, je nach Fachrichtung, durch

Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Betrieb für gärtnerische Dienstleistungen.

Tätigkeit:

Gebäudereiniger/innen haben vor allem im Gesundheitssektor

die wichtige Aufgabe, Räume sorgfältig zu

desinfizieren. Sie arbeiten natürlich nicht nur in Krankenhäusern,

sondern auch für Unternehmen, Verwaltungen

oder in der Schädlingsbekämpfung. Sie wissen genau, wie

man Oberflächen reinigt und pflegt und sorgen dafür,

dass Gebäude, Verkehrsflächen, Inneneinrichtungen und

andere Bereiche ansehnlich bleiben und nicht an Wert

verlieren. In Firmengebäuden setzen sie z. B. maschinell

gesteuerte Reinigungswagen ein. Dabei kann es auch

mal abenteuerlich werden, zum Beispiel wenn Gebäudereiniger/innen

die Glasfassade eines Hochhauses auf

Hochglanz bringen – hier geht es nämlich entsprechend

hoch hinaus. Das Motto der Gebäudereiniger lautet:

Reinigen - Pflegen - Schützen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten körperlich belastbar sein,

verantwortungsbewusst arbeiten und auch mit unhygienischen

Gegenständen umgehen können. Sie kommen

in Kontakt mit Schmutz, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.

Bei Arbeiten im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Die Arbeitszeit richtet sich nach den

Wünschen der Kunden: in der Regel wird in den frühen

Morgenstunden oder spätabends gearbeitet. Besonders

bei der Fassadenreinigung ist Schwindelfreiheit und

Trittsicherheit erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gebäudereiniger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schädlingsbekämpfung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Gebäudereinigermeister/in anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Abfall-, Entsorgungstechnik

zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit

ist, z. B. mit einem Gebäudereinigungsbetrieb möglich.


Glasapparatebauer/in

Gleisbauer/in

Tätigkeit:

Glasapparatebauer/innen stellen Glasröhren, Reagenzgläser,

Glaskolben, Kühlschlangen oder Spezialanfertigungen

für Labore mit viel Feingefühl und ruhiger Hand

her. Zukünftige Glasapparatebauer/innen lernen nicht

nur Glas als Material besser kennen, sondern auch,

wie daraus wertvolle Geräte gebaut, Glas miteinander

verschmolzen oder Glaskugeln geblasen werden. Am

Gebläsebrenner formen die Spezialisten für Glas aus

Glasröhren und -stäben die verschiedensten Gegenstände

wie Destillationskolben oder Kühlschlangen.

Anforderungen:

Bewerber/innen benötigen eine ruhige Hand, haben

räumliches Vorstellungsvermögen und besitzen Geduld

und Ausdauer. Bei deiner Tätigkeit kommt es vor allem

auf eine ruhige Hand und den sicheren Umgang mit

Pinzette, Glasmesser und diversen Messgeräten an. In

den Werkstätten und -hallen kann es durch laufende

Maschinen laut sein und durch Erwärmen und Wiedererhitzen

der zu bearbeitenden Rohstoffe entsteht Hitze.

Glasstaub sowie Dämpfe durch erhitztes Glas liegen in

der Luft. Säuren und ätzende Flüssigkeiten können Haut

und Atemwege reizen. Insbesondere in großen Unternehmen

der optischen Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Glasapparatebauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweiß-,

Füge- und Trenntechniken, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Glasbläser- und

Glasapparatebauermeister/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Gleisbauer/innen sorgen dafür, dass die Güter- und

Personenzüge über Schienen reibungslos rollen können.

Sie stellen unterschiedliche Gleisanlagen her, setzen sie

Instand und modernisieren sie. Dabei montieren und

verlegen sie Weichen und stellen Bahnübergänge her.

Hochmoderne Maschinen und Geräte helfen Gleisbauern

bei ihren Arbeiten. Gleisbauer/innen kennen sich ebenfalls

mit der Entwässerung von Bahndämmen aus, sie

führen Erdaushub- und Schachtarbeiten durch, verfüllen

und verdichten Bodenmassen und legen Böschungen

an. Gleisbauer/innen arbeiten auf Bahnstrecken der

Deutschen Bahn, kommunaler Verkehrsbetriebe, auf

Gleisanlagen in Häfen und Industriegebieten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bauzug

auf wechselnden Baustellen tätig. Sie sollten körperlich

belastbar sein, „mit Köpfchen“ arbeiten sowie technisches

und handwerkliches Verständnis besitzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel und müssen sich an

Regen, Kälte und sommerliche Hitze gewöhnen. An den

Gleisen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfällen vorzubeugen, tragen

die auszubildenden Schutzkleidung. Der Verkehr wird

während der Arbeiten nicht unterbrochen: Kündigt ein

Warnsignal an, dass sich ein Zug nähert, müssen Gleisbauer/innen

schnell reagieren.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gleisbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Vermessungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Gleisbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Bauingenieurwesen

zu erwerben.

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Holzbearbeitungsmechaniker/in

Holzmechaniker/in

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Tätigkeit:

Damit die Möbel- oder Bauindustrie den Rohstoff Holz

verarbeiten kann, müssen daraus erst einmal Bretter,

Furniere oder Holzplatten hergestellt werden. Das ist

die Aufgabe der Holzbearbeitungsmechaniker/innen.

Sie entrinden, schälen, sägen, beleimen oder pressen

beispielsweise den wichtigen Rohstoff. Dabei bedienen

sie elektronisch gesteuerte Maschinen und Anlagen, die

sie natürlich auch Instand halten. Je nach Aufgabengebiet

sind die Anforderungen an Holzbearbeitungsmechaniker/

innen sehr unterschiedlich. Sie werden daher in einer der

vier Fachrichtungen ausgebildet: Sägeindustrie, Hobelindustrie,

Holzwerkstoffindustrie, Holzleimbauindustrie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten eine Vorliebe für den Umgang

mit dem Werkstoff Holz besitzen. Sie sollten eine Neigung

zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen

und Anlagen (z. B. Sägen, Fräsen und Hobelmaschinen),

zu handwerklicher Tätigkeit und Interesse an Technik

(Geräte, Maschinen und Anlagen einrichten, bedienen

und instand halten), besitzen. Allergische Reaktionen

auf Lösungsmittel sind auszuschließen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben.

Danach geht es weiter, beispielsweise als Techniker/

in der Fachrichtung Holztechnik. Ziel kann natürlich auch

die berufliche Selbstständigkeit sein. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a.: Sägewerksmeister/in, Industriemeister/in, Holzbearbeitung,

Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich, u. a.: Dipl. Ingenieur/in

Holztechnik.

Tätigkeit:

Überall dort, wo Möbel, Parkett, Leisten oder andere

Dinge aus Holz in großer Anzahl hergestellt werden,

sind Holzmechaniker am Werk. Mithilfe von zum Teil

elektronisch gesteuerten Maschinen sägen, fräsen oder

hobeln sie die Holzteile und sonstige Werkstoffe zurecht

und bauen die Einzelteile zu fertigen Elementen z. B.

Küchenteilen zusammen. Auch steuern und überwachen

sie den Produktionsprozess an Maschinen und Anlagen.

Sie arbeiten in unterschiedlichen Industrieunternehmen,

also nicht nur bei Möbelherstellern, sondern

beispielsweise auch bei Herstellern von Bauzubehör,

wie z. B. Treppen oder Fensterrahmen oder auch in der

Paletten- und Rahmenindustrie. Dabei kennen sie sich

nicht nur mit Holz, sondern auch mit Metallen und

Kunststoff bestens aus. Die Ausbildung erfolgt in einer

der zwei Fachrichtungen: Bauelemente, Holzpackmittel

und Rahmen oder Möbelbau und Innenausbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben, genau arbeiten können

und Interesse am Umgang mit Holz haben. Die Auszubildenden

sind in Fertigungshallen, im Holzlager und

auf wechselnden Baustellen tätig. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Holzstaub, der beim Sägen

oder Hobeln in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Wenn sie automatische Holzbearbeitungsanlagen

überwachen, müssen sie schon in der Ausbildung

Ausdauer beweisen und lange Zeit aufmerksam bleiben,

auch wenn es sich nur um Routineaufgaben handelt.

Um z. B. Schnittverletzungen durch schnell laufende

Maschinen oder durch Holzsplitter vorzubeugen, tragen

die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Holzmechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Holzbearbeitung, Holzschutz

oder Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/

in im Bereich Holz anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.


Industrieelektriker/in

Industriemechaniker/in

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen

in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik

und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind

Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/innen werden in einer der

Fachrichtungen ausgebildet: Betriebstechnik oder Geräte

und Systeme. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung

Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen

und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für

Stromgewinnung und -verteilung und installieren die

erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik

der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und

Systeme arbeiten in der Produktion von elektrischen

Geräten und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

sind beispielsweise beim Verkabeln von Schaltungen

oder bei der Montage von Baugruppen notwendig. Die

Wartung von Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches Verständnis

und gute Noten in Mathematik und Physik. Umsichtig

und verantwortungsbewusst arbeiten Industrieelektriker/innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten. In

industriellen Fertigungsbetrieben, deren Anlagen rund

um die Uhr in Betrieb sind, können Schichtarbeit oder

Bereitschaftsdienste anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik

oder Automatisierungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik absolvieren.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von technischen

Systemen eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert sein, genau

und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

technisches Geschick gefragt ist, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten sie schon

in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.

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IT-Systemelektroniker/in

Konstruktionsmechaniker/in

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Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke, Software- und

Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.


Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des Kraftfahrzeugmechatronikers stehen

Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten

im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/ in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in

den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung) einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik

und Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik zu erwerben.

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Maler/in und Lackierer/in

Tätigkeit:

Maler/innen und Lackierer/innen schwingen täglich den

Pinsel und holen das Beste aus Häusern und Fassaden

heraus. Ob Beton, Stahl, Holz oder Metall, sie wissen,

welche Farbe, die jeweils richtige ist und welches Verfahren

angewendet wird. Die Ausbildung wird in 3 Fachrichtungen

angeboten: Bauten- und Korrosionsschutz,

Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und

Denkmalpflege. Maler und Lackierer der Fachrichtung

Bauten- und Korrosionsschutz schützen Fassaden und

Wände vor schädlichen Einflüssen, wie Rost, Verwitterung

und Bränden. Dazu reinigen sie die Oberflächen, bessern

sie aus und tragen spezielle Schutzmittel und anstriche

auf. In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung

sind sie eher dekorativ tätig. Sie erneuern und verschönern

Innen- und Außenwände von Gebäuden mithilfe

verschiedener Maltechniken, Tapeten und Farben. In

der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

kümmern sie sich speziell um alte, historische Gebäude.

Sie sanieren und erhalten die alten Oberflächen und

Gegenstände, bringen aber auch neue Verzierungen

und Malereien an.

Anforderungen:

Zukünftige Maler/innen und Lackierer/innen sollten ein

gutes Farbsehvermögen haben, möglichst schwindelfrei

sein, zupacken können und gerne mit Menschen zu tun

haben. Sie sind oft auf wechselnden Baustellen tätig,

im Freien und in Gebäuden, und arbeiten auf Gerüsten

und Arbeitsbühnen mitunter in großen Höhen. Auf

den Baustellen sind sie der Witterung ausgesetzt, oft

herrscht Lärm, und Staub liegt in der Luft. Der Umgang

mit Lacken und Korrosionsschutzmitteln kann die Atemwege

belasten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Maler/innen und Lackierer/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Korrosionsschutz

oder Dämmung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Maler- und Lackierermeister/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen

Abschluss im Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. mit einem Maler- und Lackiererbetrieb.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.


Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Maschinen- und Anlagenführer/innen führen

Inprozesskontrollen durch und bedienen Steuerungsund

Regelungseinrichtungen zur Qualitätssicherung.

Die Ausbildung wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und

Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

Maurer/in

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei der

Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in (hier

Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in

oder auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch

die berufliche Selbstständigkeit sein.

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Mechatroniker/in

Mikrotechnologe/in

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Tätigkeit:

Mechatroniker sind eine Mischung aus Mechaniker und

Elektroniker. Sie montieren Anlagen und Maschinen aus

mechanischen und elektronischen Teilen, nehmen sie in

Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker spanen, trennen

und formen per Hand und mit Maschinen Metalle

und Kunststoffe. Sie verbinden verschiedene Werkstoffe

durch Schrauben, Löten, Kleben oder Schweißen und

installieren elektrische Baugruppen und Komponenten.

Weiterhin bauen und prüfen sie elektrische, pneumatische

und hydraulische Steuerungen für Anlagen und

setzen Baugruppen und Einzelteile zu Maschinen und

Systemen zusammen. Sie montieren und demontieren

Maschinen, Systeme und Anlagen und programmieren

mechatronische Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen,

Produktionsstraßen zur Herstellung von Autos. Ebenso

nehmen sie mechatronische Systeme in Betrieb, bedienen

sie und installieren und testen Hard- und Softwarekomponenten.

Sie prüfen z. B. elektrische Größen und Signale

von mechatronischen Systemen und stellen Steuer- und

Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und

gerne mit technischen und elektronischen Geräten

umgehen. In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig,

um die Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre

Arbeit benötigen. Bei der Montage und Wartung von

mechatronischen Systemen sind nicht nur technisches

Verständnis und geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben.

Tätigkeit:

Mikrotechnologen/innen stellen in verfahrenstechnischen

Prozessen mikrotechnische Produkte her. Ihre Tätigkeit

ist von Logistik, Verfahrenstechnik, Qualitätsmanagement,

Entsorgung und technischem Support geprägt.

Die Ausbildung erfolgt in einem der Schwerpunkte

Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik und wird je

nach Ausbildungsbetrieb in einem Einsatzgebiet vertieft.

Mikrotechnologen/innen mit dem Schwerpunkt Halbleitertechnik

stellen diese Chips aus Silizium und anderen

Werkstoffen her. In feine Siliziumscheiben werden Löcher

und Rillen geätzt und zum Beispiel Metallkontakte

angebracht. Dabei bearbeiten die High-Tech-Spezialisten

in ihren Schutzanzügen eine Fläche, die nicht größer als

ein Haardurchmesser ist. Im Schwerpunkt Mikrosystemtechnik

werden insbesondere Träger für die Bauelemente

durch Beschichtungsverfahren sowie Mikrosysteme durch

Bestücken, Löten, Bonden, Versiegeln und Testen hergestellt.

Mikrotechnologen/innen mit dem Schwerpunkt

Mikrosystemtechnik stellen zum Beispiel Sensoren her,

um Airbags bei einem Aufprall aufzublasen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten extrem genau und sauber

arbeiten. Sie setzen zum Beispiel Elektronenstrahlen ein

und arbeiten in einem Reinraum in staubfreier Luft, denn

schon ein Staubkorn kann einen Mikrochip zerstören.

Die Reinräume dürfen nur durch Schleusen betreten

werden; spezielle Reinigungsmaßnahmen und besondere

Schutzkleidung, z.B. Spezialanzüge, Mundschutz,

Handschuhe und Haube, sind erforderlich. Dämpfe von

Reinigungs-, Fluss- und Lösungsmitteln liegen in der Luft.

Die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen müssen

deshalb unbedingt eingehalten werden. Des Weiteren

sollten die Auszubildenden ein hohes Konzentrationsvermögen

und gute Sehfähigkeit vorweisen. Gute Noten

in Mathe und Physik, sowie ein Interesse an moderner

Technik ist ebenfalls hilfreich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mikrotechnologen/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Mikro-, Nanound

Halbleitertechnologie, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in

der Fachrichtung Mikrosystemtechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Mikrotechnik,

Mikrosystemtechnik zu erwerben.


Packmitteltechnologe/in

Rohrleitungsbauer/in

Tätigkeit:

Packmitteltechnologen/innen gestalten und fertigen

Packmittel, die den Produktinhalt optimal schützen und

gleichzeitig für das Produkt werben. Bei der Entwicklung

berücksichtigen sie daher sowohl die praktische

Funktion als auch ästhetische und werbende Aspekte.

Gleichermaßen beziehen sie Kundenvorgaben, Verpackungsmittelkosten

und ökologische Überlegungen

in die Gestaltung ein. Am Computer erstellen sie die

Kontur für die Stanzformen und stellen maschinell oder

manuell Muster her und prüfen diese, bevor die Muster

mit dem Kunden abgesprochen werden. In der Packmittelfertigung

planen sie den Materialbedarf sowie die

Produktionsprozesse, rüsten die Fertigungsanlagen und

stellen Prozesskontrollsysteme ein. Sie überwachen den

Herstellungsprozess und nutzen dabei die Möglichkeiten

von Systemlösungen, Steuerungs- und Leitstandtechnik

sowie betrieblichem Qualitätsmanagement.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten schnelle Reaktions- und

Entschlussfähigkeit besitzen, technisches Verständnis,

räumliches Vorstellungsvermögen, gutes Farbunterscheidungsvermögen

(keine Farbblindheit), gutes Gehör

(für Maschinenunstimmigkeiten), Freude am Suchen

und Gestalten von Lösungen, handwerkliches Geschick,

Interesse für Computerkenntnisse und eine gute Beobachtungsgabe

haben. Flexibilität und Selbständigkeit

sollten für die Auszubildenden kein Problem darstellen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten,

wie Mustermacher/in, Industriemeister/in Fachrichtung

Papier- und Kunststoffverarbeitung; Papiertechniker/in

oder ein Studium zum Bachelor of Engineering.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/innen.

Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme mit

Hilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Polier/in im Bereich Tiefbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben Die Möglichkeit

z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

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Straßenbauer/in

Süßwarentechnologe/in

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Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Süßwarentechnologe/innen sind den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nach Einsatzgebiet liegt der Schwerpunkt

bei „Bonbons und Zuckerwaren“, bei „Feine Backwaren“,

bei „Knabberartikel“, bei „Schokoladewaren und Konfekt“,

oder bei „Speiseeis“. Süßwarentechnologen/-innen

arbeiten an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen,

um zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen,

Teige zu kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen,

Pralinen und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten

oder Speiseeis zu produzieren und zu verpacken. Dabei

achten sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen,

die Qualität der Ware stimmt und Verpackungen,

Lagerung und Transport der Produkte ordnungsgemäß

erfolgen. Die Spezialisten für Süßes sind Experten für

Produktionsprozesse und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit mitbringen sowie gerne

im Team arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch

konzentrierte Bedienen von Steuerpulten müssen sich

die angehenden Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen

wie an den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

oder die Temperaturschwankungen zwischen

klimatisierten Lagerräumen und Produktionshallen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften beachten sie bereits

während der Ausbildung verantwortungsbewusst

und genau. Um Verunreinigungen der Lebensmittel zu

verhindern, tragen sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe

und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologe/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.


Technische/r Produktdesigner/in

Tiefbaufacharbeiter/in

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign

zu erwerben.

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Tiefbaufacharbeiter/innen planen und

koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen ein, legen

die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen zur

Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit

sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle. Sie prüfen

ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, dokumentieren

sie und räumen ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.

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48

Tischler/in

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß keiner

besser als ein/e Tischler/in, denn er/sie stellt aus Holz

allerlei Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Messe- und

Ladeneinrichtungen her und führt Innenausbauten

durch. Zunächst geht es für den/die Tischler/in darum,

sich mit dem Kunden zu treffen und die Idee für ein

Produkt abzusprechen. Ob eine Holztreppe oder eine

neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im Haus aus Holz

ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine Schrankwand später

genau in den Raum passt, nehmen sie sorgfältig Maß,

bevor sie eine Skizze erstellen. Welches Holz verwendet

werden soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz, Sperrholz

oder Spanplatten – sie kennen sich mit ihren Rohstoffen

aus und wissen, welches Material für, welches Produkt

am besten geeignet ist. Nach den Wünschen der Kunden

erstellen sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und fertigen

Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/in beginnen möchtest,

solltest du kreativ und sorgfältig sein und außerdem

gut mit Handwerkzeug umgehen können. Außerdem

sollte es dir Freude machen mit dem Werkstoff Holz umzugehen.

Weil häufig im Stehen gearbeitet wird und das

gelegentliche Heben und Tragen von Lasten unvermeidbar

ist, solltest du körperlich fit sein. Für das Anlegen von

Zeichnungen und Fertigen von Werkstücken benötigst

Du räumliches Vorstellungsvermögen, Formgefühl und

zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischler/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Innen-, Fenster- oder

Treppenbau, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen, z. B. zum/zur Tischlermeister/in oder

Restaurator/in ablegen. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss z. B. im Fach Bachelor of Engineering

Holztechnik zu erwerben. Der Schritt in die berufliche

Selbstständigkeit ist ebenfalls möglich.

Verfahrensmechaniker/in für

Glastechnik

Tätigkeit:

Glas muss verschiedene Anforderungen erfüllen: z. B.

als schusssicheres Sicherheitsglas am Bankschalter, als

besonders fein geschliffenes Glas für Mikroskope und für

Beschichtungsverfahren in der Industrie muss es besonders

hart sein. Daher braucht man ständig Fachleute, die

wissen, wie man Glas herstellt und weiter verarbeitet.

Verfahrensmechaniker/innen für Glastechnik bedienen,

steuern und regeln Produktionsanlagen, bearbeiten Metall

z. B. durch Bohren, Schleifen oder Sägen, messen und

prüfen elektrotechnische Signale, halten Maschinen und

Anlagen instand, beherrschen Aufgaben der Mess- und

Steuerungstechnik, bauen elektrische, pneumatische

und hydraulische Schaltungen auf, führen regelungstechnische

Arbeiten durch und erfassen z. B. Messwerte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein

und vor allem keine Angst vor Lärm und Hitze der 1500

Grad heißen Schmelzöfen haben. Außerdem sollten zukünftige

Verfahrensmechaniker/innen für Glastechnik

sehr sorgfältig arbeiten und technisches Verständnis

mitbringen, denn vieles in der Glasproduktion läuft nur

durch Hightech. Gute Noten in Naturwissenschaftlichen

Fächern kann beim Verstehen der Maschinen und Mischungen

helfen. In Unternehmen der glasherstellenden

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Glastechnik können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Glas anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik zu erwerben.


Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in

Tätigkeit:

Das Isolierhandwerk hat vielfältige Aufgaben: die Umwelt

schützen, Energie einsparen, Menschen, aber auch

z. B. Gebäude vor Feuer, Hitze, Kälte und Lärm schützen.

Damit beispielsweise Wasserleitungen oder die

Innenräume von Gebäuden nicht zu warm oder zu kalt

werden, verarbeitet der/die Isolierer/in verschiedenste

Dämmstoffe an Außenwänden oder auf Rohrleitungen.

Isolier/innen fertigen und montieren Verkleidungen aus

Blechen und Kunststoffen, um z. B. Behälter vor Feuchtigkeit,

Wärme oder Kälte zu schützen. Sie verbauen

Isolier- und Dämmmaterialien mithilfe von Maschinen

und Handwerkzeugen und setzen dabei z. B. Kleber und

Dichtungsmittel ein. Die Bleche für die Abdeckung der

Isolierung werden mit CNC-Maschinen bearbeitet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches und handwerkliches

Verständnis haben sowie geschickt und möglichst

schwindelfrei auf den Gerüsten sein. Mit ihrem Team

sind die Auszubildenden auf wechselnden Baustellen

tätig und Staub, Schmutz, Maschinenlärm und dem

Geruch von chemischen Lösungs- und Bindemitteln

ausgesetzt. Ihre Arbeit verrichten sie mitunter über Kopf,

kniend, hockend oder in gebückter Haltung. Exaktes

und sorgfältiges Arbeiten, etwa das Zuschneiden von

Dämmstoffen oder der Einbau von Ummantelungen,

erfordert Geschicklichkeit und ein gutes Auge. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Rückenbeschwerden oder

bei Empfindlichkeit oder Allergien gegenüber Metall- und

Faserstaub oder chemischen Stoffen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Akustikbau und Schallschutz, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Wärme-,

Kälte- und Schallschutzisolierermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Bauphysik

zu erwerben. Auch die berufliche Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. mit einem Betrieb des Wärme-, Kälte- und

Schallschutzisolierer-Handwerks.

Werkstoffprüfer/in

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mithilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mithilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende/r entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten guten Noten in Physik und

Chemie haben, interessiert sein am Umgang mit Technik,

handwerklich geschickt sein sowie sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten. Beim Prüfen von

Werkstoffen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können z. B.

Materialfehler genau bestimmt oder neue Werkstoffe

erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei der Erhitzung von

Materialproben im Ofen – vermieden werden. Um Verletzungen

vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft oder

Materialwissenschaft zu erwerben.

49


Werkzeugmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

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Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für numerisch gesteuerte

Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher und

wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vorstellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathematik haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Nur durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt

und Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder

scharfkantige Metallteile vermieden werden. Zudem

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten

sie schon während der Ausbildung im Schichtdienst,

soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.


Zimmerer/in

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen Zimmerer

und Zimmerinnen auf die Baustelle. Sie bauen Dachstühle

oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen und

Holzdecken ein, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben.

Zimmerer/innen stellen Betonschalungen aus Holz her,

montieren Wandverkleidungen und Trennwände oder

ganze Fertighäuser. Zudem modernisieren und sanieren

sie Altbauten und restaurieren historische Holzarbeiten.

Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung,

nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.

Für ihre handwerkliche Maßarbeit setzen sie moderne

technische Geräte ein.

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Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum Heben

und Tragen schwerer Holzbalken und Bauteile wie

Treppen oder Fenster notwendig. Das Herstellen von

Verschalungen und Verkleidungen oder das Bedienen von

Greif- und Flaschenzügen erfordert Geschicklichkeit und

ein gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination und

Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten von Dachstühlen

oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem

Dach erforderlich. Um sich vor Verletzungen zu schützen,

tragen sie Schutzkleidung, z. B. Arbeitshandschuhe und

Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz, Mundschutz

und Schutzbrille. Sie arbeiten auf wechselnden Baustellen,

nicht selten in großen Höhen. In Rohbauten sind

sie dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder Leimen

ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie die Konstruktionen

vormontieren, herrscht oft Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Trockenbau

oder Bausanierung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Zimmerermeister/in oder

Techniker/in der Fachrichtung Holztechnik absolvieren.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Holztechnik

oder Architektur zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


52

Unternehmen in erfurt und im Ilm-Kreis Seite

ALDI GmbH & Co. KG, Erfurt, Gotha und Weimar 87

August Storck KG, Ohrdruf 89

BAC Entsorgungswirtschaft GmbH, Bad Tennstedt 91

Bundeswehr Karrierecenter, Erfurt 94

Deutsche Bahn AG, Erfurt 97

DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Arnstadt 98

GARANT Türen und Zargen GmbH, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 103

GONVAUTO Thüringen GmbH, Amt Wachsenburg 105

Hörmann KG Ichtershausen, Amt Wachsenburg OT Ichtershausen 107

KVG Kraftverkehrsgesellschaft Erfurt mbH, Erfurt 109

Landratsamt Ilm-Kreis, Arnstadt 111

Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Erfurt, Gotha und Weimar 110

PRODINGER KG, Erfurt 115

Regionalverbund der Erfurter Genossenschaften GbR, Erfurt 116

REWE Markt GmbH, Erfurt, Gotha und Weimar 117

Schenker Deutschland AG, Arnstadt und Amt Wachsenburg 120

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Erfurt, Apolda und Schwabhausen 121

Sparkasse Arnstadt-Ilmenau, Ilmenau 122

Sparkasse Mittelthüringen, Erfurt

Umschlag

Sprint Sanierung GmbH, Erfurt 123

Strassing GmbH, Erfurt 126

Stadtwerke Erfurt Gruppe, Erfurt 127

SV Sparkassenversicherung, Erfurt und Ilmenau 128

Technische Universität Ilmenau, Ilmenau 128

UV-Technik Speziallampen GmbH, Wolfsberg OT Wümbach 130

X-FAB Semiconductor Foundries AG, Erfurt 131


Ausbildungsberufe

Käufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

53


Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

54

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potenzielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zuungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. als unabhängige/r Finanzdienstleistungsberater/in

oder Börsenmakler/in.


Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit Ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in ablegen. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.

Immobilienkaufmann/frau

Tätigkeit:

Wer mit Immobilien zu tun hat, darf keine Angst vor

Paragrafen haben. Immobilienkaufleute kennen die

wichtigsten gesetzlichen Vorschriften, ob im Grundstücksrecht,

Bau- und Mietrecht oder Steuer- und Kaufvertragsrecht.

Die Profis für Grundstücke, Wohnungen

und Häuser arbeiten in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft.

Sie verwalten Wohnungen und Gebäude,

vermitteln, vermieten oder verpachten Immobilien

oder kümmern sich um die Finanzierung beim Kauf. Sie

beraten Kaufinteressenten, Mieter und Vermieter und

wickeln alle Geschäfte rund um Haus und Grundstück ab.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten selbständig und verantwortungsbewusst

arbeiten und gut rechnen können. Beim

Einholen und Bewerten von Angeboten für den Kauf oder

Verkauf von Immobilien sind Sorgfalt und kaufmännisches

Denken erforderlich. Flexibilität, Verhandlungsgeschick,

Kommunikationsfähigkeit sowie Kunden- und Serviceorientierung

spielen beim Führen von Kaufverhandlungen

oder in der Beratung der Kunden hinsichtlich der Sanierung

von Bauobjekten eine große Rolle. Um vorhandene Mängel

bei der Bauabnahme zu erkennen und deren Beseitigung

zu planen, sind Beobachtungsgabe und organisatorische

Fähigkeiten nötig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Immobilienkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Maklergeschäft oder

Vertragsrecht, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur IT Immobilienfachwirt/in oder

als Immobilienbetriebswirt/in anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Immobilienwirtschaft

oder Betriebswirtschaftslehre zu erwerben.

55


56

Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau

für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.


Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

Kaufmann/frau für Verkehrsservice

Tätigkeit:

Wer sich nach Bahnverbindungen oder Fahrpreisen

erkundigen will, erhält zum Beispiel in den Reisezentren

der Deutschen Bahn Auskunft. Hier erklären die

Kaufleute für Verkehrsservice ihren Fahrgästen, wie

sie am besten zu ihrem Reiseziel kommen. Aber auch

in anderen Verkehrsunternehmen, wie Schifffahrts- und

Reisebusunternehmen oder Unternehmen des öffentlichen

Nahverkehrs betreuen sie Kunden, wirken bei

Werbemaßnahmen des Unternehmens mit und bearbeiten

beispielsweise Zahlungsvorgänge. Dabei arbeiten

sie entweder in den Service- und Verkaufsstellen oder

in den Verkehrsmitteln selbst, z. B. als Zugbegleiter.

Neben der Fachrichtung Verkauf und Service kann die

Ausbildung auch mit dem Schwerpunkt Sicherheit und

Service absolviert werden. Hier achten Kaufleute für

Verkehrsservice im Bahnhof oder Hafen z. B. darauf,

dass mit gefährlichen Arbeitsstoffen sorgfältig umgegangen

wird und sich Personal und Fahrgäste sicher

auf dem Bahnhof bewegen können. Der Einsatzort im

Sicherheitsdienst umfasst Sicherheits- bzw. Leitzentralen,

Fahrzeuge, Bahnsteige oder Bahnhofsgelände, wo

sie – meist zu zweit – Kontrollgänge durchführen und

Sicherheitseinrichtungen bedienen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, gern mit Menschen zu tun haben und auch

in schwierigen Situationen einen klaren Kopf behalten.

Das verantwortungsbewusste Handeln in der täglichen

Teamarbeit wird vorausgesetzt. Kaufleute für Verkehrsservice

sind die ersten Ansprechpartner für ihre Kunden

und beraten sie sachlich und höflich. Hierfür benötigen

sie auch gute kommunikative Fähigkeiten. In der Fachrichtung

Sicherheit und Service benötigen sie eine gute

Beobachtungsgabe, um mögliche Gefahrensituationen zu

erkennen. Für die Bedienung bzw. Kontrolle von Sicherheitseinrichtungen

ist technisches Verständnis wichtig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Verkehrsservice können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Transportlogistik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für Personenbeförderung

und Mobilität anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Verkehrsbetriebswirtschaft zu

erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit ist z. B. Mit

einer Autovermietung oder einem Unternehmen der

Personen- oder Güterbeförderung, möglich.

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Kaufmann/frau für Versicherungen

und Finanzen

Tätigkeit:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten

Neu- und Bestandskunden bei der Wahl ihrer Finanzprodukte

und Versicherungen, bearbeiten Schadensund

Leistungsfälle, planen Marketingmaßnahmen und

arbeiten im Innen oder Außendienst. Im Außendienst

geht es in erster Linie um die persönliche Betreuung

privater und gewerblicher Kunden sowie um die Neukunden-Akquise.

Im Innendienst liegt der Schwerpunkt

auf Verwaltungsaufgaben: Hier bearbeitet man Vertragsabschlüsse

der Außendienst-Kollegen, verwaltet

existierende Verträge und kalkuliert Versicherungsprämien

mithilfe spezieller Software. Die Ausbildung

wird in den Fachrichtungen „Finanzberatung“ und

„Versicherung“ angeboten. Die Hauptaufgaben in der

Finanzberatung liegen darin, Kunden zu Kapitalanlagen,

zur Altersvorsorge und zu anderen Finanzierungsthemen

zu beraten. In der Fachrichtung Versicherung betreut

man Versicherungsnehmer, bearbeitet Schaden- und

Leistungsfälle und erarbeitet Versicherungskonzepte.

In beiden Fachrichtungen übernimmt man Tätigkeiten

im Bereich Controlling und Rechnungswesen.

Anforderungen:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen können sich

mündlich und schriftlich gut ausdrücken, besitzen Überzeugungskraft

und mathematische Sicherheit. Auch

logisches Denkvermögen ist wichtig. Dabei gehen sie mit

Vermögenswerten von Kunden verantwortungsbewusst

um. Außerdem sollte man Flexibilität mitbringen und

kundenorientiert denken. Denn die Kundengespräche

führen Kaufleute für Versicherung und Finanzen oft auch

in den Abendstunden oder am Wochenende, je nach den

zeitlichen Möglichkeiten der Kunden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Versicherung und Finanzen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Anlage- und Vermögensberatung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Versicherungen und Finanzen anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft

zu erwerben.

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u. s. w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen

Quittungen und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und

gestalten z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren,

organisieren Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.


Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

internationale Wirtschaft zu erwerben.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

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Verkäufer/in

Verwaltungsfachangestellte/r

60

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/

in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder

durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder

Handelsmakler/in.

Tätigkeit:

Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung

erledigen Verwaltungsaufgaben kundenorientiert und

nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, stellen

Urkunden aus, z. B. Reisepässe, Personalausweise, beschaffen

und bewirtschaften Material und langlebige

Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und ökologischen

Gesichtspunkten, planen und organisieren Arbeitsprozesse

in ihrem Aufgabenbereich, bearbeiten Vorgänge

mithilfe moderner Informations- und Kommunikationssysteme

und wirken bei der Erstellung und Ausführung

von Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit und bearbeiten

Zahlungsvorgänge.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben, gerne Texte

formulieren und Briefe schreiben, Verantwortung übernehmen,

zuverlässig sein, sorgfältig und konzentriert

arbeiten, Spaß an der Arbeit am Computer haben sowie

gerne mit Menschen umgehen. Von Anfang an müssen

die Auszubildenden die Datenschutzbestimmungen

genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Bereich, spezieller

Bürokommunikation, Rechnungswesen oder auch Buchführung

und Bilanzangeboten. Folgende Weiterbildungen

sind je nach landesrechtlicher Regelung möglich: Verwaltungsfachwirt/in,

Sozialwirt/in, Verwaltungsbetriebswirt/in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


#girl

power

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62

Unternehmen in erfurt und im Ilm-kreis

Seite

August Storck KG, Ohrdruf 89

JUNG Bonbonfabrik GmbH & Co. KG, Arnstadt 102

Ospelt food GmbH, Apolda 113

REWE Markt GmbH, Erfurt, Gotha und Weimar 117

Sauels frische Wurst GmbH Fleischwaren & Co. KG, Arnstadt 119


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

63


64

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit Ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder

als Handelsfachwirt/in ablegen. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Fleischer/in

Süßwarentechnologe/in

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große Fleischstücke

zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter, Fleischwolf,

Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse an Ernährungs-

und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen sind beim Umgang mit

Lebensmitteln eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

Tätigkeit:

Süßwarentechnologe/innen sind den ganzen Tag von

Leckereien wie Zucker, Kakaobohnen, Sirup und Nüssen

umgeben. Je nach Einsatzgebiet liegt der Schwerpunkt

bei „Bonbons und Zuckerwaren“, bei „Feine Backwaren“,

bei „Knabberartikel“, bei „Schokoladewaren und Konfekt“,

oder bei „Speiseeis“. Süßwarentechnologen/-innen

arbeiten an speziellen Maschinen und Produktionsanlagen,

um zum Beispiel Füllungen für Kekse herzustellen,

Teige zu kneten, Schokolade mit Nüssen zu vermischen,

Pralinen und Bonbons zu formen, Konfekt zu gestalten

oder Speiseeis zu produzieren und zu verpacken. Dabei

achten sie darauf, dass die Maschinen einwandfrei laufen,

die Qualität der Ware stimmt und Verpackungen,

Lagerung und Transport der Produkte ordnungsgemäß

erfolgen. Die Spezialisten für Süßes sind Experten für

Produktionsprozesse und Hygiene.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

eigenverantwortlich und zuverlässig arbeiten, viel Sinn

für Hygiene und Sauberkeit mitbringen sowie gerne

im Team arbeiten. An das oft gleichförmige, aber hoch

konzentrierte Bedienen von Steuerpulten müssen sich

die angehenden Fachkräfte dabei ebenso gewöhnen

wie an den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

oder die Temperaturschwankungen zwischen

klimatisierten Lagerräumen und Produktionshallen.

Sicherheits- und Hygienevorschriften beachten sie bereits

während der Ausbildung verantwortungsbewusst

und genau. Um Verunreinigungen der Lebensmittel zu

verhindern, tragen sie Arbeitskleidung, z. B. Handschuhe

und Haarnetz.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Süßwarentechnologe/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Bedienung und Überwachung der Anlagen oder

der Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Süßwaren anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

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66

Unternehmen In erfurt und im Ilm-kreis

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Bildungswerk für Gesundheitsberufe e. V., Erfurt 95


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

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Altenpflegehelfer/in

Altenpfleger/in

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Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben. Sie

müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am Abend

oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante Altenhilfe,

Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege

von alten Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise Fachwirt/in

in der Alten- und Krankenpflege anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.


Masseur/in und medizinische/r

Bademeister/in

Tätigkeit:

Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in ist eine

bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung

an Berufsfachschulen. Masseure/innen und medizinische

Bademeister/innen helfen Menschen mit Bewegungseinschränkungen

ein schmerzfreies Leben zu führen. Sie

behandeln ihre Patienten mit verschiedenen Therapiemethoden

der physikalischen Therapie und konzipieren

entweder nach ärztlicher Diagnose oder dem Wunsch

des Patienten eine individuelle Behandlungsplanung.

Diese können beispielsweise die klassische Massage,

Reflexions- oder Bewegungstherapien sein. Sie behandeln

auch Patienten mit rheumatischen Erkrankungen

sowie Sport- und Unfallverletzungen. Auch die Therapie

von gesunden Menschen und deren Fitness- bzw. Wellness-Beratung

im Rahmen der Gesundheitsvorsorge

kann zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern anderen Menschen, auch

alten und kranken bzw. verletzten Personen, zu tun

haben. Sie sollten keine Ängste haben, offen mit Anderen

umzugehen und sie anzufassen. Gerade in Kliniken

und Krankenhäusern kann es dabei auch vorkommen,

dass einige Patienten nicht gut gelaunt sind. Zukünftige

Masseure/innen und medizinische Bademeister/innen

arbeiten aktiv daran die Beschwerden ihrer Patienten

auf Dauer zu lindern und sie zu motivieren. Das kann

sehr anstrengend werden, da gerade die Massage eine

körperlich anstrengende Arbeit wird, wenn man sie täglich

ausführt. Psychische Stabilität hilft, professionelle

Distanz zu Patienten zu wahren.

Ausbildungsdauer:

2,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Masseure/innen und medizinische Bademeister/innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Massage oder Bäderwesen, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fitnessfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Physiotherapie zu erwerben. Auch

eine berufliche Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit

der Eröffnung einer Massagepraxis oder eines medizinischen

Bades.

Medizinisch-technische/r Assistent/in

für den Operationsdienst

Tätigkeit

Medizinisch-technische/r Assistent/in für den Operationsdienst

ist eine durch die Empfehlung der Deutschen

Krankenhausgesellschaft (DKG) oder eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Der/die MTA-O ist für den gesamten Prozessablauf einer

Operation mit verantwortlich. Die Vorbereitung des

Patienten auf die Operation, die Assistenz während der

Operation sowie die Nachsorge und Dokumentation

des Patienten gehören zu den Hauptaufgaben. Eine

enge und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den

Chirurgen sowie die hohe fachliche Kompetenz runden

das Berufsbild ab. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die

Patientenbetreuung, die vor und nach der Operation übernommen

wird. Dazu gehören die genaue Dokumentation,

die fachkundige Auswahl, Bereitstellung und Wartung

des Instrumentariums und der medizinischen Geräte.

Anforderungen:

Als MTA-O sollten die Auszubildenden flexibel, kooperationsbereit

sowie team- und kritikfähig sein. An den

meisten Berufsfachschulen wird der Realschulabschluss

oder ein gleichwertiger Abschluss verlangt, ebenso wie

ein dermatologisches und orthopädisches Gutachten für

die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes.

Die Auszubildenden müssen mit wechselnden Schichten

auch am Abend oder am Wochenende rechnen, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt. Des Weiteren

sollten die Auszubildenden vertrauenswürdig und einfühlsam

sein sowie genau und konzentriert arbeiten,

um den hohen Anforderungen im OP und gegenüber

den Patienten gerecht zu werden. Die Umsetzung der

Hygienerichtlinien hat höchste Priorität.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

MTA-O können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. im Bereich chirurgische Ambulanz, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fachkrankenschwester/pfleger im Operations- und

Endoskopiedienst oder Fachwirt/in in der Alten- und

Krankenpflege anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Humanmedizin zu erwerben.

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Pharmazeutisch-technische/r-

Assistent/in

Tätigkeit:

Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in (PTA) ist eine

bundesweit einheitliche geregelte schulische Ausbildung

an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Die ersten zwei

Jahre verbringt die/der PTA an der Schule, daran anschließend

ist ein halbjähriges Praktikum in einer Apotheke

abzuleisten. Pharmazeutisch-technische Assistenten/

innen greifen Apothekern und Apothekerinnen tatkräftig

unter die Arme. Zu ihren Aufgaben zählt, Arzneimittel

herzustellen, abzupacken sowie Lagerbestände zu verwalten.

Arzneimittel wie Salben, Tropfen usw. stellt

die/der PTA im Labor unter Aufsicht her. Dazu dosieren

sie die einzelnen Bestandteile nach den Vorgaben des

Arzneibuches und kontrollieren die zu verwendenden

Wirk- und Hilfsstoffe. Ebenso unter Aufsicht geben PTAs

verschreibungspflichtige Medikamente an den Kunden

ab und verkaufen rezeptfreie Arzneimittel. Damit die

Kunden bei der Einnahme der Medikamente nichts falsch

machen, steht die Kundenberatung vorab an erster Stelle.

Anforderungen:

Da Krankheiten und deren Heilung biologische Vorgänge

sind, müssen sich PTAs damit auskennen. Auch Latein

ist ein wichtiges Unterrichtsfach. Kenntnisse in Latein

erleichtern das Verständnis der wissenschaftlichen

Pflanzennamen und die Anwendung von Fachterminologie.

Bewerber/innen sollten wegen des häufigen

Kundenkontaktes freundlich und serviceorientiert mit

Menschen umgehen. Für die Ausbildung vorausgesetzt

wird ein mittlerer Bildungsabschluss. In Apotheken ist

Arbeit an Samstagen üblich, bei Not- oder Bereitschaftsdienst

auch Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit.

Ausbildungsdauer:

2,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Pharmazeutisch-technische/r Assistenten/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Pharmazie oder Verkaufstraining, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Pharmazie

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Pharmatechnik zu erwerben.

Physiotherapeut/in

Tätigkeit:

Physiotherapeuten/innen behandeln vor allem Menschen,

deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten aufgrund

hohen Alters oder einer Krankheit, Verletzung oder

Behinderung eingeschränkt sind. Auch vorbeugende Therapiemaßnahmen

führen sie durch. Physiotherapeuten

und Physiotherapeuten/innen werden an den Lernorten

Schule und Krankenhaus ausgebildet. Das Lernspektrum

ist breit. Es reicht von Grundlagen der Anatomie über

Pädagogik bis hin zu physiotherapeutischen Befund- und

Untersuchungstechniken. Die praktische Ausbildung in

Krankenhäusern konzentriert sich auf die fachmedizinischen

Abteilungen, vor allem der Chirurgie, inneren

Medizin, Orthopädie, Neurologie, Pädiatrie, Psychiatrie

und Gynäkologie.

Anforderungen:

Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss

vorausgesetzt oder der Hauptschulabschluss mit einer

mindestens 2-jährigen abgeschlossenen Berufsausbildung.

Vor Ausbildungsbeginn sind ein ärztliches Attest

über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des

Berufs sowie der Nachweis einer Berufsunfall- bzw.

Haftpflichtversicherung erforderlich. Mitunter wird auch

ein polizeiliches Führungszeugnis oder die Teilnahme

an einem Erste-Hilfe-Kurs verlangt. Empfehlenswert

ist auch ein Krankenpflegepraktikum vor Beginn der

Ausbildung. An den Umgang mit Patienten/innen verschiedener

Altersstufen – vom Kleinkind bis zum älteren

Menschen – muss sich manche/r erst gewöhnen, ebenso

an die Konfrontation mit deren Problemen (zum Beispiel

Behinderungen, Unfallfolgen).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Physiotherapeut/innen können sich je nach angewandter

Therapieform sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Manuelle Therapie, Lymphdrainage,

Entspannungstechniken, Gesundheits- und Wellnesstraining

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fitnessfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Physiotherapie, Rehabilitations-/

Sonderpädagogik oder Humanmedizin zu erwerben.


Sozialassistent/in

Tätigkeit:

Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Sozialassistenten/innen arbeiten in der Familien-,

Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie hilfsbedürftige

Personen betreuen, unterstützen und fördern. Sie

arbeiten in Wohnheimen für alte und junge Menschen,

in Kindergärten und -horten sowie in Einrichtungen

zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung.

Sie sind auch bei ambulanten sozialen Diensten,

Familienberatungsstellen, diakonischen Diensten oder

Sozialämtern beschäftigt.

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Anforderungen:

Vorausgesetzt wird in der Regel ein Hauptschulabschluss

(3-jährige Ausbildung) oder ein mittlerer Bildungsabschluss

(2-jährige Ausbildung). Die Anforderungen an

das Personal beim Umgang mit Lebensmitteln nach dem

Infektionsschutzgesetz müssen erfüllt sein. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen

oder den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

müssen die persönliche Zuverlässigkeit (mittels

Führungszeugnis) und die gesundheitliche Eignung als

Aufnahmevoraussetzungen nachgewiesen werden.

Ausbildungsdauer:

2 bis 3 Jahre, je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Sozialassistenten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in bestimmten

Einrichtungen wie Kindergärten, Jugendheime und

Werkstätten, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Erzieher/in, Haus- und Familienpfleger/in

oder Betriebswirt/in für Sozialwesen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach soziale Arbeit

zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


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Unternehmen in erfurt und im Ilm-kreis

Seite

ALDI GmbH & Co. KG, Erfurt, Gotha und Weimar 87

AVT Arnstädter Verzahnungstechnik GmbH, Arnstadt 90

BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH, Ilmenau 92

IBYKUS Aktiengesellschaft für Informationstechnologie, Erfurt 108

Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Erfurt, Gotha und Weimar 110

Ospelt food GmbH, Apolda 113

REWE Markt GmbH, Erfurt, Gotha und Weimar 117

SAE Schaltanlagenbau Erfurt GmbH, Erfurt 118

Sparkasse Mittelthüringen, Erfurt

Umschlag

Strassing GmbH, Erfurt 126

Stadtwerke Erfurt Gruppe, Erfurt 127

Thales Transportation Systems GmbH, Arnstadt 129


Studiengänge

Duales Studium und Ausbildung

für Abiturienten

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Bachelor of Arts

Bankwirtschaft und Bankmanagement

(BA Glauchau) (3)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen Bedarf an Spezialisten

in Banken, Finanzabteilungen von Unternehmen, Beratungsgesellschaften

und Verbänden. In den branchenbezogenen

Pflichtmodulen der Studienrichtung Bankwirtschaft

werden spezielle berufsbezogene Kenntnisse,

Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Die Module in

der Studienrichtung orientieren sich an den aktuellen

Geschäftsfeldstrukturen der Banken. In 6 Semestern

werden solide Fachkenntnisse und betriebspraktische

Handlungskompetenz vermittelt. Jedes Semester besteht

aus einem Halbsemester in der Studienakademie

(Theorie) und einem Halbsemester im Unternehmen

(Praxis). Diese Studienabschnitte sind eng miteinander

verzahnt: Inhaltlich sind sie so aufeinander abgestimmt,

dass wissenschaftlich-theoretische Studieninhalte auf

praktische Problemstellungen transferiert und vertieft

werden können. Gleichzeitig wird dieser Reflexionsprozess

durch Dozenten der BA Sachsen und Mentoren

aufseiten der Praxispartner begleitet und betreut.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein besonderes Interesse an den

Studieninhalten des gewählten Fachgebietes haben. Sie

sollten über Fähigkeiten im logischen Denken und zur

Anwendung des erworbenen Wissens bei komplexen

Problemlösungen verfügen. Dem Charakter eines dualen

Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern

zunächst ein Ausbildungsvertrag mit einem fachlich

geeigneten Unternehmen abzuschließen. Bewerber/innen

ohne allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder

Fachhochschulreife können die Zugangsvoraussetzung

über eine Zugangsprüfung erwerben. Es existieren keine

Bewerbungsfristen. Aufgrund der kompakten Studienorganisation

fallen im Studienbetrieb der staatlichen

Studienakademie Leipzig keine Semesterferien im herkömmlichen

Sinn an, den Studierenden steht jedoch ihr

individueller Urlaub beim Praxispartner zu.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

(DHGE Eisenach) (4)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden immer

seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und der Markterfolg

von Unternehmen und Einrichtungen werden somit

ausgeprägt durch deren Dienstleistungskompetenz

bestimmt. Gleichzeitig erfordert die Spezifika von Dienstleistungen

ein darauf abgestimmtes Management durch

dafür speziell ausgebildete Führungs- und Fachkräfte. Die

Struktur des Studiums entspricht dieser Entwicklung.

Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Basisgebieten

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Wirtschaftsmathematik/-statistik, Wirtschaftsrecht,

Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik vermittelt.

Diese werden ergänzt durch berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen

wie Service-Engineering, Vertriebsmanagement,

Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement,

Service-Excellence, Social-/Mobil- und E-Business sowie

Kooperationsmanagement. Im Sinne einer umfassenden

Herausbildung von Führungskompetenzen werden Management

und Consultingtechniken, Kommunikations-,

Konflikt- und Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und

Fremdsprachen integriert.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

(DHGE Eisenach) (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Groß- und Einzelhandel vermittelt

den Studierenden ökonomisches und juristisches

Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen und

Methoden der berufsorientierten Praxis. Über die Arbeit

in Kleingruppen und praxisorientiertes Lernen erwerben

die Studenten gezielt fachliche Schlüsselqualifikationen

für neue Logistik-, Planungs- und Steuerungssysteme

oder auch E-Commerce in Unternehmen des Großund

Einzelhandels. Angebote wie Zeitmanagement,

Arbeitsplanung, Rhetorik, Moderation von Gruppen und

Fremdsprachen ergänzen das Studium. Absolventen der

Studienrichtung Groß- und Einzelhandel sind mit dem

praxisintegrierenden Studium, ihren übergreifenden

Fachkenntnissen, hoher Flexibilität und Vertrautheit mit

den branchenspezifischen Problemen als Führungskräftenachwuchs

im mittleren und gehobenen Management

bestens geeignet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

neben der Hochschulreife das Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten,

analytisches und mathematisches Denkvermögen, Motivation,

Leistungswille und Teamgeist sowie Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben der Praxis. Gute

Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie

Kompetenz im Umgang mit neuen Medien sind weitere

Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Handel (DHGE Eisenach) (6)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Handel vermittelt die Grundlagen der

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht,

Statistik, Personalmanagement, Handelsmarketing,

Handelsmanagement sowie Technik der Finanzbuchführung.

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in verschiedenen Märkten sowie z. T.

im Vertriebsaußendienst. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels, Warendisposition, Warenkontrolle,

Warenpflege und Lagerung, Verkaufs- und

Beratungstätigkeiten, Mitarbeiterführung, allgemeine

Marktorganisation, Verwaltungsabteilungen (z. B. Category

Management, Logistik, Revision, Personalwesen,

Marktorganisation, Controlling, Rechnungswesen etc.).

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Logistik (DHGE Eisenach) (7)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Logistik vermittelt die Grundlagen

der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Recht, Statistik, Handelslogistik, Personalmanagement,

Güterwirtschaft, Logistik, Technik der Finanzbuchführung

gleichzeitig durchlaufen die Studenten im Rahmen der

betrieblichen Ausbildung alle relevanten Bereiche des

Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet dabei der

Einsatz in mehreren Lagern, im Fuhrpark und in der

Logistikverwaltung. Während der praktischen Phasen

lernen die Studenten folgende Bereiche kennen: Grundlagen

des Einzelhandels/Logistik, Warendisposition,

Warenkontrolle, Warenpflege und Lagerung, Warenversand,

Fuhrparkmanagement, Mitarbeiterführung,

Verwaltungsabteilungen (z. B. Category Management,

Rechnungswesen, Reklamation, Personalorganisation,

Marktorganisation, Logistik-Controlling etc.), Einsatz

in einem Supermarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(THM Bad Hersfeld) (8)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z. B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen. Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Elektro-/Automatisierungstechnik

(DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

werden wesentliche Grundlagen der

Elektrotechnik ebenso wie mathematisch-physikalische

Grundkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig erwerben die

studierenden Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik. Dabei wird

die Gesamtfunktionalität eines Gerätes, eines Prozesses

oder einer Anlage stets ganzheitlich im Zusammenhang

mit Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit,

Umwelt- und Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement,

Qualitätsmanagement und Komplexpraktika vermitteln

neben den fachspezifischen Lehrveranstaltungen fachübergreifendes

Denken und Handeln. In regelmäßigen

Praxisphasen in den Unternehmen der Praxispartner

lernen die studierenden Prozessabläufe und die komplexen

Zusammenhänge zwischen Funktionalität, Kosten und

Zertifizierung kennen. Zusätzlich erwerben sie praktische

Fertigkeiten durch die Lösung von Laboraufgaben an

industrienahen Geräten und Anlagen der Berufsakademie

Gera. Die Absolventen des Studiengangs zeichnen sich

durch die Fähigkeit aus, sich effizient in Technologien

einarbeiten, geeignete Methoden auf zu lösende Fälle

übertragen und als Spezialist in einem interdisziplinären

Team arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

(DHGE Gera) (10)

Studieninhalte:

Eine einwandfreie Produktion und das damit verbundene,

professionelle Qualitätsmanagement spielen in den Unternehmen

der Industrie eine entscheidende Rolle zur

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Zu den Aufgaben

der Fertigungsmesstechnik zählen die Feststellung von

Abweichungen zu den gestellten Anforderungen an die

erzeugten Produkte, die Erkennung der Ursachen dieser

Abweichungen und eine Lösungsfindung. Dieses Studienangebot

richtet sich vor allem an junge Menschen mit

vielseitigen Interessen. Es umfasst ein breites Spektrum

an Themen aus den Bereichen der Naturwissenschaften

und Technik. Neben den Grundlagenfächern werden

spezifische Inhalte wie Fertigungsmesstechnik, Konstruktion/CAD,

Fertigungstechnik, Werkstoffkunde,

Qualitätsplanung, Qualitätssicherung und Zertifizierungsmanagement

sowie viele weitere Themen gelehrt.

Ergänzt wird das Studium durch betriebswirtschaftliche

Fächer, Informatik, und Fachenglisch. Die theoretische

Wissensvermittlung wird durch fachspezifische und

fachübergreifende Laborarbeiten gefestigt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern,

insbesondere Physik und Mathematik, Sinn für technische

Zusammenhänge, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der Praxis

nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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Bachelor of Engineering

Informations- und Kommunikationstechnologien

(DHGE Gera) (11)

Studieninhalte:

Im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologien

werden zunächst klassische Themen der

Informatik, wie Softwareentwicklung, Datenbanken,

Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme sowie Grundlagen

der Informatik vermittelt. In einer vertiefenden

Schwerpunktausbildung stehen Themen der technischen

Informatik, wie Mikroprozessortechnik und hardwarenahe

Programmierung und Themen der Kommunikationstechnik

und Datenübertragung im Vordergrund. Das

Spektrum der Ausbildungsthemen wird durch Inhalte

aus den Gebieten der Ingenieurmathematik, der Elektrotechnik

und Elektronik, der Digitaltechnik und des

Projektmanagements abgerundet. Die Studierenden

werden befähigt, konzeptionell zu denken, technische

Problemstellungen zu analysieren, Lösungskonzepte

zu entwickeln sowie damit verbundene wirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Die Absolventen/

innen des Studiengangs können als Softwareentwickler

oder Systemadministratoren, als Projektleiter oder im

Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen

verschiedensten komplexen IT-Systemen eingesetzt

werden. Als praxisorientierte Ingenieure sind sie in der

Lage, als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (12)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher praxisorientierter

Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (13)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Praktische Informatik

(DHGE Gera) (14)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium praktische Informatik macht

die Studierenden umfassend mit den Grundlagen der

Informatik vertraut, mit der Konzeption, dem Entwurf

und dem Einsatz von IT-Systemen. Sie erwerben Fähigkeiten

zur Teamarbeit bei der Problemanalyse, Kompetenzen

in der Projektarbeit und dabei auch betriebswirtschaftliche

Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein

Schwerpunkt der Ausbildung ist die Software-Technik.

In regelmäßigen Praxisphasen in den Unternehmen der

Praxispartner lernen die Studierenden fachbezogene

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich werden Praktika angeboten, die an

Beispielsystemen anwendungsorientierte Erfahrungen

der Softwareentwicklung und der Administration vermitteln.

Die Absolventen des Studiengangs praktische

Informatik sind in der Lage, methodisch geeignete Lösungen

für jede Problemstellung zu finden und effizient

umzusetzen. Damit sind sie als Fach- und Führungskräfte

im Unternehmen auf jede Betriebssituation und neueste

Entwicklungen am Markt vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in den

naturwissenschaftlichen Fächern (v. a. Mathematik und

Physik), die Fähigkeit zur Abstraktion und zu algorithmischem

Denken sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

79


80

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(FOM Kassel + EAM) (15)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Mit der Wahl einer Vertiefungsrichtung

wie E-Business Management können Sie Ihr Studium

verstärkt informationstechnisch ausrichten. Ergänzend

hierzu werden Sie dabei unterstützt, Ihre fachlichen und

persönlichen Kompetenzen systematisch weiterzuentwickeln.

Am Ende Ihrer Ausbildungszeit legen Sie Ihre

Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer

(IHK) ab. So sind Sie nach drei Jahren ausgebildete Industriekauffrau

bzw. ausgebildeter Industriekaufmann.

Mit der erfolgreichen Fertigstellung Ihrer Bachelorarbeit

halten Sie auch den Abschluss zum Bachelor of Science

– Wirtschaftsinformatik in Ihren Händen.

Anforderungen:

Sie besitzen das Abitur bzw. die Fachhochschulreife mit

sehr guten Leistungen in Mathe, Deutsch und Englisch.

Darüber hinaus verfügen Sie über ein hohes Maß an

Mobilität, Selbständigkeit sowie Eigeninitiative.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Handelsfachwirt/in – ALDI

(16)

Studieninhalte:

Die Ausbildung Handelsfachwirt/in ist eine doppelt qualifizierende

Erstausbildung für Abiturienten. Sie führt zu

einem Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen

Ausbildungsberuf (Kaufmann/frau im Einzelhandel) und

parallel dazu zu dem bundesweit einheitlich geregelten

Abschluss Handelsfachwirt/in. Neben den Inhalten

des/der Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben die

Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Darüber hinaus schließen die

Auszubildenden die Ausbildereignungsprüfung ab. Alles

mit dem Ziel der Übernahme einer ersten Position mit

Führung, um Verantwortung für eine Verkaufsstelle zu

übernehmen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zukünftige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter nach 30 Monaten (Handelsfachwirt/in)

sowie ein dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat)

nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten drei Teile

der Ausbildung, d. h. der Ausbildung zum/r Kaufmann/

frau im Einzelhandel, der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

und der Ausbilder-Eignung, bestehen

die besten Voraussetzungen, für eine Karriere bei ALDI.


Lidl Abiturientenprogramm

Vertrieb (17)

Studieninhalte:

Im Rahmen des Abiturientenprogramms im Vertrieb bei

LIDL haben Bewerber die Chance, nach 18 Monaten mit

dem Kaufmann im Einzelhandel abzuschließen, nach

weiteren 18 Monaten als geprüfter Handelsfachwirt IHK

zu gelten und zusätzlich eine Fortbildung zum Ausbilder

zu absolvieren. Damit lernen die Auszubildenden den

Einzelhandel von Grund auf kennen und somit auch das

eigenverantwortliche Führen einer Filiale, schon nach

drei Jahren. Neben den Inhalten des/der Kaufmanns/

frau im Einzelhandel erwerben die Auszubildenden im

Rahmen der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und Steuerung der

betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Marktes.

Sie lernen Verkaufsstatistiken und Erfolgskontrollen auszuwerten

ebenso wie das Erstellen von Abrechnungen.

Die Steuerung des Warenflusses sowie der Warenlagerung

und -kontrolle, Beratung und Verkauf im Markt,

Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung von Waren

gehören gleichermaßen in den Lehrplan. Alles mit dem

Ziel der Übernahme einer ersten Position mit Führung,

um Verantwortung für eine Verkaufsstelle mit bis zu 15

Mitarbeitern zu übernehmen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im

Team arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte

einbringen, analytisches Denken und kaufmännischen

Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren sollten.

Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und das

(Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) sowie ein

dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat) nach 36 Monaten.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Schon nach drei Jahren besteht die Möglichkeit die

Leitung einer eigenen Filiale mit rund 15 Mitarbeitern

zu übernehmen – inklusive der Möglichkeit, sich zum/

zur Verkaufsleiter/in weiterzuentwickeln.

REWE Abiturientenprogramm

(18)

Studieninhalte:

REWE bietet ein spezielles mehrstufiges Programm

für Abiturienten an, das dessen Teilnehmer unter bestimmten

Voraussetzungen befähigt, sich innerhalb

von 3 Jahren zum Marktmanager oder langfristig zum

selbstständigen REWE Kaufmann zu qualifizieren. Neben

den Inhalten des Kaufmanns im Einzelhandel erwerben

die Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum

Handelsfachwirt zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Zusätzlich nehmen sie an internen

Fachseminaren zu Inhalten des Ausbildungsberufes teil,

erhalten Unterstützung und Entwicklung im Team und

werden in die Mitarbeiterführung eingewiesen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zukünftige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann im Einzelhandel)

und ein zweiter nach 22 Monaten (Handelsfachwirt).

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten beiden

Teile des Abiturientenprogramms, d. h. der Ausbildung

zum Kaufmann im Einzelhandel und der Weiterbildung

zum Handelsfachwirt, bestehen die besten Voraussetzungen,

in einem REWE-Markt als Marktmanager einzusteigen

und/oder im weiteren Verlauf der Karriere bei

der REWE selbstständiger Partnerkaufmann zu werden.

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Schweißtechnik

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• Praktiker für Floristik (IHK)

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ERFURT: Grone-Bildungszentrum Erfurt

– Franckestraße 4 • 99084 Erfurt

) 0361 77820-77 • erfurt@grone.de

ILMENAU: Grone-Bildungszentrum Ilmenau

– Schwanitzer Straße 2c • 98693 Ilmenau

) 03677 46865-78 • ilmenau@grone.de

WEIMAR: Grone-Bildungszentrum Weimar

– Otto-Schott-Straße 2 • 99427 Weimar

) 03643 4800-10 • weimar@grone.de

Grone-Gesundheitsakademie Thüringen

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KONTAKT: Grone-Gesundheitsakademie

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101

Eisenbahner im Betriebsdienst

Fachrichtung Lokführer und Transport (m/w)

Ausbildungsdauer? 3 Jahre

Mechatroniker (m/w)

Ausbildungsdauer? 3,5 Jahre

Ausbildungsart?

Was lernt ein Eisenbahner/in im

Betriebsdienst?

duale Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz mit IHK-Abschluss

Am Anfang werden Grundlagen des Eisenbahnwesens

vermittelt wie Technologien, Organisation und

Kommunikation. Nach der Spezialisierung steht das

praktische Zugfahren im Personen- und Güterverkehr

im Vordergrund.

Was sollte ein Azubi mitbringen?

Erfurter Bahn GmbH

Frau Karina Oehlwein

Am Rasenrain 16

99086 Erfurt

bewerbung@erfurter-bahn.de

Tel. 03 61/ 34 16 20 10

Was lernt ein Mechatroniker/in?

Dieser Beruf vereinigt die Aufgaben Mechaniker,

Elektriker und Elektroniker im Allgemeinen mit

der Spezialisierung für Schienenfahrzeuge.

Guter Realschulabschluss

Verantwortungsbewusstsein

Entscheidungsfähigkeit

Sorgfalt und Lernbereitschaft

logisches Denkvermögen

Konzentrationsfähigkeit

schnelle Auffassungsgabe

Teamfähigkeit

gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Deutsch

Was bieten wir?

Wir bieten eine interessante und anspruchsvolle Ausbildung in einem anerkannten Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Unser Unternehmen sichert in der Ausbildungszeit eine angemessene Entlohnung mit

späterer Übernahmeoption.

Willst Du auf unseren Zug aufspringen?

Dann sende Deine Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen bitte an:

Erfurter Bahn GmbH | 0361 74207-0 | info@erfurter-bahn.de | www.erfurter-bahn.de


102

WIR VERSUSSEN IHRE AUSBILDUNG!

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Fachlagerist/-in

Fachkraft für Lagerlogistik

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

..

Die JUNG BONBONFABRIK GmbH & Co. KG produziert seit 1828 leckere Bonbonspezialitäten am

Firmenstandort in Vaihingen/Enz und entwickelte sich in ihrer über 190-jährigen Firmengeschichte vom

klassischen Süßwarenhersteller zum europaweiten Experten für Werbesüßigkeiten. Am Standort Arnstadt

(ehemals foodvertising GmbH & Co. KG) sind moderne Verpackungsmaschinen mit angeschlossenem

digitalen Druckzentrum angesiedelt. Hier werden seit 2006 innovative und originelle Verpackungslösungen

entwickelt.

Die foodvertising GmbH & Co. KG hat ab Mitte 2018 einen neuen Namen. Aus foodvertising wird JUNG.

Durch die Übernahme kommt zusammen, was zusammen gehört. Die zwei Unternehmensstandorte treten

nun gestärkt mit einem einheitlichen Auftritt nach außen auf.

Als mittelständisches Familienunternehmen bieten wir jungen Menschen die Chance, an unserer erfolgreichen

Expansion mitzuwirken.

Aus

wird

JUNG Bonbonfabrik GmbH & Co. KG

Wilhelm-Höpken-Str. 2/3

99310 Arnstadt

Phone +49 3628 58880-800

Fax +49 3628 58880-809

www.jung-europe.de

zukunft@jung-europe.de

Bewerbercode: dru/food


Starte Deine Karriere

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103

Du willst werden:

Mechatroniker (m/w)

Elektroniker für

Betriebstechnik (m/w)

Industriekaufmann (m/w)

Holzmechaniker (m/w)

Fachlagerist (m/w)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Wir bieten dir:

eine attraktive Ausbildungsvergütung

(ab 715 € im 1. Lehrjahr)

Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Betriebliche Altersvorsorge

eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre,

in der du dich ganz sicher wohlfühlen wirst

zahlreiche und aktive Möglichkeiten

an überbetrieblichen Lehrgängen zu

fachlichen und individuellen Themen

regelmäßige Feedbackgespräche für

dein persönliches Weiterkommen

Prämie bei sehr gutem IHK-Abschluss

Hohe Übernahmechancen bei einem

zukunftsorientierten Arbeitgeber

mit 500 Mitarbeitern

Deine Ansprechpartnerin: Lisa Deckert

T +49 (0) 36202/91-0

E personal@garant.de

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Ausbildung

GEWES

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Gelenkwellenwerk Stadtilm GmbH

Lerne einen Metallberuf bei GEWES!

104

Industriemechaniker

(w/m)

gefragt

vielseitig

interessant

Fertigungsmechaniker

(w/m)

Zerspanungsmechaniker

(w/m)

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solide

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aus Tradition

mit Hand und Herz

Werkstoffprüfer

(w/m)

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Direkt bewerben unter: bewerbung@gewes.de

Gelenkwellenwerk Stadtilm GmbH • Weimarische Str. 62 • 99326 Stadtilm • Ilm-Kreis


105

WERDE TEIL

DES TEAMS!

01

02

Industriekaufmann/frau

Maschinen- &

Anlagenführer/in

Die Gonvauto Thüringen GmbH ist die deutsche

Tochtergesellschaft eines international agierenden

Konzerns mit Sitz in Madrid. Als weltweit modernstes

und leistungsfähigstes Stahl-Service-Center

möchten wir auch in Zukunft der steigenden Auftragslage

gerecht werden und vergrößern deshalb

unseren Standort in Thüringen. Um die anspruchsvollen

Ziele unseres Unternehmen weiterhin erfolgreich

erreichen zu können, suchen wir für das

kommende Ausbildungsjahr Verstärkung unseres

Teams.

03

Mechatroniker/in

Als Mitglied unseres Teams erwarten Sie freundliche,

erfahrene Kolleginnen und Kollegen sowie

ein sicherer Ausbildungsplatz. Gonvauto gibt Ihnen

gleichzeitig die Chance in unserem weltweit

vernetzten und erfolgreichen Unternehmen maßgeblich

mitzuwirken.

Gonvauto Thüringen GmbH · Wolff-Knippenberg-Straße 3 · 99334 Amt Wachsenburg · Fon 0 36 28 58 180 · Fax 0 36 28 58 180 10 ·

bewerbung@gonvauto.de · www.gonvauto.de


106

Azubi für Rohrleitungsbau gesucht!

Du hast bestimmt schon öfter beobachtet, wie ganze Straßen

aufgerissen und viele verschiedene Rohre darin verlegt werden.

Aber was genau machen die denn da eigentlich?

Die Antwort ist ganz einfach: Hier sind Rohrleitungsbauer am Werk, die

Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, oder auch Fernwärme herstellen.

Wenn auch du gerne im Freien arbeiten möchtest und du Spaß daran

hast, in Teamarbeit etwas Neues zu schaffen, dann könnte die

Ausbildung zum Rohrleitungsbauer genau das Richtige für dich sein.

Dieser Beruf ist sehr vielfältig und du lernst Tätigkeiten aus ganz

verschiedenen Bereichen. Neben mathematischen Kenntnissen solltest

du Interesse am Fach Physik und einen guten Hauptschulabschluss

mitbringen.

Wir freuen uns

auf deine Bewerbung!

Helmar GmbH

Wandersleber Straße 13

99192 Nesse-Apfelstädt, OT Apfelstädt

Tel. 036202 78700

Email: info@helmar-online.de

Internet: www.helmar-tg.de


Jetzt Ausbildung

für 2019 sichern!

107

Tradition mit Zukunft

Als weltweit erfolgreiches Familienunternehmen im Markt der

Tore, Türen, Zargen und Antriebe bietet Hörmann auch im Bereich

der Berufsausbildung „Qualität ohne Kompromisse“.

Ab 1.8.2019 bieten wir an unserem Standort Ichtershausen

folgende Ausbildungs berufe an:

• Fachlagerist m/w

• Industriemechaniker m/w

• Elektroniker für Betriebstechnik m/w

• Kaufmann für Büromanagement m/w

Bitte bewerben Sie sich direkt, einfach

und schnell über unser Online-Karriere-Portal

www.hoermann.de/karriere

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Seit 25 Jahren Ausbildungsbetrieb

Kompetenz in Neubau und Sanierung

108

Seit der Gründung unserer Firma steht die Sanierung historisch wertvoller Gebäude

aus allen baugeschichtlichen Epochen des vergangenen Jahrtausends im Mittelpunkt

unserer Arbeit.

Die präzise Beherrschung traditioneller Handwerkstechniken unter Anwendung

moderner und innovativer Bautechniken sind wichtige Voraussetzungen für eine

nachhaltige Unternehmensentwicklung. Aus diesem Grund werden auch zukünftig

Aus- und Weiterbildung immer einen wichtigen Stellenwert für uns haben.

63 Lehrlinge haben in unserem Unternehmen ihre Ausbildung erhalten. Wir wollen

auch weiterhin Jugendlichen die Möglichkeit bewahren, den interessanten und

traditionsreichen Beruf des Zimmermanns zu erlernen.

Wer Interesse für eine Ausbildung in unserem Unternehmen hat, kann sich unter

ausbildung@holzbau-pappe.de bei uns melden. Wir freuen uns auf Euere Bewerbung.

Holzbau Gebrüder Pappe GmbH

Pergamentergasse 17 | 99084 Erfurt

Telefon: 0361 2115195

ausbildung@holzbau-pappe.de

www.holzbau-pappe-de

Zimmermann

ein Beruf mit Tradition und Zukunft

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109

Azubis (m/w) zum Kaufmann/-frau für

Speditionen und Logistikdienstleistungen

Die Meidel Logistik-Gruppe setzt

sich aus fünf Logistik-Unternehmen in

Deutschland zusammen.

Jedes unserer Unternehmen ist hoch

spezialisiert. Im Verbund sind wir ein

starker, zuverlässiger Partner für unsere

internationalen Kunden.

Wir entwickeln kundenspezifische

Produkte und optimieren somit logistische

Prozesse unserer Kunden.

Unser Familienunternehmen wurde

1903 gegründet.

Wir bieten einen abwechslungsreichen Ausbildungsplatz mit Zukunftschancen.

Wenn Du Wert auf ein angenehmes Betriebsklima in einem engagiertem Team,

auf eine überdurchschnittliche Bezahlung sowie auf vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten

legst, dann komm zu und an Bord!

Deine Bewerbung richte per E-Mail bitte an kvg.sek@meidel-gruppe.de

Bei Fragen vorab stehen wir gerne telefonisch zur Verfügung.

Alte Mittelhäuser Str.11

D-99091 Erfurt

+49 361 7396-0

www.meidel-gruppe.de


110

Wir werden nicht nur täglich besser.

Wir fühlen uns dabei auch

ernst genommen.

Immer was los, ständig etwas zu tun – das ist die Welt des Handels. Was für uns unbedingt dazugehört: gemeinsam anpacken,

offen miteinander reden, voneinander lernen und den Spaß am Erfolg gemeinsam erleben.

Ausbildung zum Kaufmann (w/m)

im Einzelhandel

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

3-jährige Ausbildungsdauer

Du unterstützt bei der Inventur und prüfst den Wareneingang.

Im dritten Ausbildungsjahr erstellst du Personaleinsatzpläne

und leitest erste eigene Schichten.

Weitere Ausbildungsinhalte sind z. B. Kassiertätigkeit,

Kundenkontakt, Warenpräsentation sowie Gewährleistung

von Frische, Qualität und Sauberkeit.

Dein Profil

Erfolgreicher Schulabschluss (Hauptschule oder Mittlere

Reife)

Engagement und Begeisterung für den Handel

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. Jahr: 950 €, 2. Jahr:

1.050 €, 3. Jahr: 1.200 €)

Abiturientenprogramm

Vertrieb

Deine Ausbildung

Start jeweils am 1.8.

In drei Jahren erhältst du drei Abschlüsse: Nach der Ausbildung

zum Kaufmann (w/m) im Einzelhandel, folgt die

Weiterbildung zum geprüften Handelsfachwirt (w/m) inkl.

der Weiterbildung zum Ausbilder (w/m)

Dein Profil

Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Begeisterungsfähigkeit, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit

Dein Mehrwert

Überdurchschnittliche Vergütung (1. – 6. Monat: 1.050 €,

7. – 18. Monat: 1.200 €, ab dem 19. Monat: übertarifliche

Bezahlung).

Lidl lohnt sich.

Lidl ist eines der erfolgreichsten Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel – und hat als Arbeitgeber viel zu

bieten. Wir legen Wert darauf, dass sich dein Einstieg bei uns lohnt! Du wirst bestens betreut, findest tolle

Perspektiven, viel Abwechslung und Freiraum zu wachsen. Und auch deine Bezahlung kann sich sehen lassen.

Wir freuen uns auf dich und deinen Start im Verkauf, in der Logistik oder in unserer Verwaltung!

Jetzt bewerben auf jobs.lidl.de


Verwaltungsfachangestellte

gesucht!

So vielfältig sind deine Aufgaben:

Autos zulassen, Anträge für Sozialhilfe oder Bundeselterngeld

bearbeiten, gegen wilde Müllablagerungen

vorgehen, Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen

vornehmen, Waffenscheine ausstellen, Jäger- und

Fischereiprüfungen abnehmen, Führerscheine ausfertigen

oder auch wieder entziehen und Vieles mehr ...

Gesucht wirst Du! Wir freuen uns auf Dich!

111

Weitere Informationen unter www.ilm-kreis.de

im Bereich „Karriere“

ILM-KREIS

in Thüringen

Landratsamt Ilm-Kreis

Personalamt

Ritterstraße 14

99310 Arnstadt

Tel.: 03628 738 - 277

E-Mail: psa@ilm-kreis.de

www.ilm-kreis.de

Wir suchen dich als

Glasapparatebauer/in

Egal ob in der Medizin, der Chemie oder sogar in der Schule

– ohne Erlenmeyerkolben und Reagenzgläsern wäre man im

Labor aufgeschmissen. Und um das zuverhindern bilden wir

dich zum/zur Glasapparatebauer/in aus, wo du diese und

noch viele weitere Glasapparate erstellst.

Laborgeräte herstellen

Über das Standardprogramm hinaus sind wir auch in der Lage

Kundenwünsche zu erfüllen z.B schleifen, Reparaturarbeiten oder

Sandstrahlarbeiten.

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Mit über 10.000 Artikeln bieten wir ein umfassendes Produktsortiment

an. Vom Laborglas bis zu Chemikalien ist alles dabei.

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Bewirb dich!

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Fon: +49-3 62 05 / 72 64 80,Fax: +49-3 62 05/72 64 82

Mail: info@neubert-glas.de


112

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EINSTEIGEN &

Ausbildung DURCHSTARTEN

bei N3

Ausbildung bei N3

Ausbildung zum Fluggerätmechaniker

Fachrichtung Triebwerkstechnik (m/w)

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Die PETKUS Technologie GmbH mit Sitz in Wutha-Farnroda,

gehört zu den weltmarktführenden Anbietern für Saatgutaufbereitungsanlagen

und Getreidetechnologien. Mit den

mehr als 350 Mitarbeitern und unseren 23 Auslandsbüros,

wird die Mission „Strong Seed. Healthy Grain. PETKUS.“

auch international stark vorangetrieben.

Deine berufliche Zukunft mit PETKUS:

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Du hast die Möglichkeit schon als Azubi

in einem internationalen Team tätig zu sein

und ein Auslandspraktikum zu absolvieren.

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Wir suchen Dich!

Zum Ausbildungsbeginn 2018 und 2019 kannst

Du mit packenden Ideen und Begeisterung für

neue Herausforderungen bei uns durchstarten

als:

Kaufmann/-frau

im Groß- und Außenhandel

115

Fachlagerist/-in bzw.

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Adresse für eine qualifizierte

Ausbildung mit tollen Perspektiven!

Eine packende Ausbildung mit Zukunftsperspektiven!

Mit mehr als 90 Jahren Markterfahrung

und über 450 Mitarbeitern gilt das inhabergeführte

Familienunternehmen als

kompetenter Partner in allen Fragen der

Verpackung. Mit aktuell 11 Auszubildenden

am Standort Erfurt und 44 Auszubildenden in

der Prodinger-Gruppe sind wir auf der Suche

nach jungen hochmotivierten Persönlichkeiten

mit Kompetenz, Charme und Biss.

Bei PRODINGER Verpackung kannst Du eigenverantwortlich

arbeiten und Dich in einem

engagierten Team mit Deinen Kolleginnen

und Kollegen offen austauschen.

Es erwartet Dich ein abwechslungsreicher

und spannender Weg, der Dich während

Deiner Ausbildungszeit durch alle relevanten

Unternehmensbereiche führt. Unsere

erfahrenen Ausbilder stehen Dir während

der gesamten Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Möchtest auch Du bei PRODINGER Verpackung

durchstarten und gemeinsam mit

uns die Zukunft der Verpackungswelt mitgestalten?

Auf unserer Website findest Du Azubi-

Videos mit allen wichtigen Fragen und

Antworten zur Ausbildung bei PRODINGER

Verpackung sowie hilfreiche Bewerbungstipps.

Weitere Fragen zu Deiner Ausbildung

beantwortet Dir jederzeit:

Yvonne Böringer

Fichtenweg 48

99098 Erfurt

Telefon: +49 (0) 36203 697-82

E-Mail: yvonne.boeringer@prodinger.de


116

AUSBILDUNG

IMMOBILIENKAUF-

FRAU-/MANN

GEWOHNT wird immer -

am besten in Genossenschaften!

Immobilienkaufleute sind in allen

Bereichen der Immobilienwirtschaft

tätig. Zu ihren Aufgaben gehört

der Verkauf, die Vermietung und

Verpachtung von Wohnungen.

Außerdem betreuen sie Neu- und

Umbauprojekte und sind beteiligt

an der Buchhaltung sowie der allgemeinen

Verwaltung.

Der Berufsschulunterricht findet

in der Berufsschule in Gispersleben

statt (Blockunterricht im dualen

System).

VORAUSSETZUNGEN:

• gutes Abitur, Fachabitur oder guter

bis sehr guter Realschulabschluss

• kaufmännisches Interesse

• Interesse am Thema „Wohnen“

• Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit

DU SUCHST EINEN SICHEREN BERUF?

DU BIST ZUVERLÄSSIG UND NEUGIERIG?

DU SUCHST EINE HERAUSFORDERUNG?

...dann bewirb dich als Auszubildende/r bei einer

unserer Wohnungsbaugenossenschaften, denn:

GEWOHNT wird immer.

Wir freuen uns auf dein Interesse und stellen für dich

den Kontakt zum Ausbildungsunternehmen her!

Bewerbungsschluss ist im Frühjar 2019.

Melde dich unter (0361) 51 80 50 23 oder per Mail

info@erfurter-genossenschaften.de!

www.erfurter-genossenschaften.de


Für Druckfehler keine Haftung

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UBERNAHME

IST HIER BEI GUTEN LEISTUNGEN

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117

AUSBILDUNG, WO DAS LEBEN SPIELT.

Timm S., Abiturientenprogramm

Eine sichere berufliche Zukunft ist bei REWE kein Zufall. Die Gründe: Eine bewusste und gesunde

Ernährung wird im Leben vieler Menschen immer wichtiger. Und jemand, der sich damit auskennt, wird

deshalb immer gefragter. Der Lebensmittelhandel gehört damit zu den krisensichersten Branchen.

Und bei REWE gehe ich sogar extra auf Nummer sicher: Denn bei guten Leistungen ist meine Übernahme

nach der Ausbildung garantiert.

Gute Gründe für deine Ausbildung bei REWE:

Sichere Branche

Schnelle Karrierewege

Viele Weiterbildungsprogramme

Du suchst eine Ausbildung, die dich weiterbringt? Dann bist du ganz nah dran:

Bewirb dich online unter REWE.DE/ausbildung


118


119

AUSBILDUNGSPLÄTZE BEI SPIE

Die Ausbildung von jungen Menschen gehört zu den elementaren

Punkten in unserem Unternehmen. Wer heute am Markt bestehen

will, braucht motivierten Nachwuchs, der bei uns die Chance

bekommt, in einem modernen und doch traditionsreichen

Unternehmen seinen Traumberuf zu erlernen und somit seine

Zukunft aktiv mitzugestalten.

WIR DENKEN HEUTE

SCHON AN MORGEN.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an:

SPIE VERSORGUNGSTECHNIK GMBH

Heinrich-Credner-Straße 18 | 99087 Erfurt

T: (03 61) 7 78 48 17 | F: (03 61) 7 78 48 34

Gerne auch per Mail an: andrea.baehr@spie.com

www.spie-sag.com

Wir suchen Auszubildende:

• Tiefbauer/in

• Rohrleitungsbauer/in

• Straßenbauer/in

• Baugeräteführer/in

• Elektroanlagenmonteur/in


Mannschaftsspieler

120

Schatzmeister

Gipfelstürmer

Kein Job wie jeder andere:

Azubi bei DB Schenker.

DB Schenker ist ein weltweit agierender Arbeitgeber. Als das Transport- und Logistik-

Ressort der Deutschen Bahn suchen wir Jahr für Jahr begeisterte Mitarbeiter für mehr

als 2.000 Standorte in 130 Ländern, die mit uns grenzüberschreitend Menschen

und Märkte bewegen. Egal welchen Hintergrund du hast, hier kannst du einsteigen,

umsteigen, aufsteigen. Mit anderen Worten – Ein Job bei DB Schenker ist:

Kein Job wie jeder andere.

Als einer der führenden Dienstleister für integrierte Logistik bietet die Schenker

Deutschland AG ihren Kunden aus der Wirtschaftsregion Thüringen umfassende und

individuelle logistische Lösungen. Unmittelbar gelegen am Autobahnkreuz Erfurt

verfügt die Geschäftsstelle in Arnstadt über ein hochmodernes Logistikterminal

mit 46 Verladetoren. Im Jahr 2012 konnte zudem das neue Logistikzentrum in Amt

Wachsenburg in Betrieb genommen werden, welches als Shared Logistics Center für

verschiedene Kunden konzipiert ist.

Für unseren Standort Arnstadt suchen wir Auszubildende in folgenden Berufen:

Berufskraftfahrer (m/w) im Nah-, Linien- oder Europaverkehr

Fachlagerist (m/w) oder Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) im Umschlagsterminal

oder Shared Logistics Center

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w) über alle Verkehrsträger –

Landverkehr, Luft- und Seefracht

Interessiert? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung. Schenker Deutschland AG,

Aniela Burgold, August-Broemel-Strasse 2, 99310 Arnstadt

E-Mail: Aniela.Burgold@dbschenker.com

www.dbschenker.com/de/karriere

Delivering Solutions.

Bewirb dich bei unserer

Geschäftsstelle in Arnstadt


25

JAHRE

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Senger-Kraft GmbH & Co. KG | Apolda | Erfurt | Sömmerda | Leipzig | Leipzig-Radefeld | Naumburg | Weimar | Weißenfels

Senger-Kraft Automobile GmbH | Bad Salzungen | Schwabhausen | Schmalkalden

Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Holzdorfer Allee 2, 99428 Weimar, info@senger-kraft.de

www.senger-kraft.de


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Deutschlands innovativstes Sanierungsunternehmen

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SANIERUNGSUNTERNEHMEN SUCHT

AUSSERGEWÖHNLICHE AZUBIS

123

ALS KAUFMANN/-FRAU FÜR BÜROMANAGEMENT

UND MALER/LACKIERER (M/W) IN IHRER REGION

Wir sind Deutschlands innovativster Sanierungsdienstleister

und suchen in ganz Deutschland Azubis mit Lust

am Neuen, Ideen und Biss. Bei uns erwarten Sie beste

Perspektiven in einer zukunfts orientierten Branche und

um fangreiche Sozialleistungen von Anfang an – bei einer

spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung in

unserer Niederlassung Erfurt.

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Hauptverwaltung

Düsseldorfer Straße 334

51061 Köln

Frau Braun, Telefon: 0221·96 68-144

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www.sprint.de

JETZT BEWERBEN


Mit Energie in die Zukunft .

Mit Energie in die Zukunft

124

Mit Energie in die Zukunft

Haben Sie schon einmal über eine Berufsausbildung in der Energieversorgung

nachgedacht?

Die Stadtwerke Arnstadt Netz GmbH & Co. KG bietet einen Ausbildungsplatz

als

Elektroniker (-in) für Betriebstechnik

Zusatzmodul: Gastechnik

an. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Bitte bewerben Sie sich bei uns.

Sie sind kontaktfreudig und haben Interesse an technischen Aufgabenstellungen,

zum Ausbildungsbeginn sollten Sie einen guten Realschulabschluss

vorweisen können und über handwerkliches Geschick verfügen.

Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, dann könnten Sie

bei uns richtig sein.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung :-)

Senden Sie diese bitte an:

Stadtwerke Arnstadt Netz GmbH & Co. KG

Elxlebener Weg 8

99310 Arnstadt E-Mail: bewerbung@arnstadt-netz.de


125

Ausbildung zum Werkzeugmechaniker (m/w)

Als Auszubildende/r bei uns lernen Sie

alle wichtigen technischen Aufgabenbereiche

wie das Werkzeugmanagement,

die Herstellung, Wartung und Instandhaltung

von Werkzeugen und Vor-

richtungen kennen.

Im Rahmen Ihrer Ausbildung werden Sie

in spannende Projekte einbezogen, wobei

Sie u.a. unsere Fertigungsprozesse,

Produkte und die internen sowie exter-

nen Schnittstellenkennenlernen. Darüber

hinaus erhalten Sie Einblicke in die

betriebswirtschaftlichen Prozesse im Bereich

Werkzeugbau bezüglich Arbeitsabläufe,

Auswahl von Hilfs- und Werkstoffen,

Auswahl der Fertigungsverfahren

und das Dokumentationswesen.

Das theoretische Wissen wird den

Auszubildenden an der Gewerblich-

Technischen Berufsschule in Gotha ver-

mittelt.

Mehr Informationen finden Sie auf

www.standexmeder.com

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Standex-Meder Electronics ist weltweiter

Marktführer in Design, Entwicklung

und Produktion von Standardversionen

und Sonderanfertigungen

elektromagnetischer Bauteile und

Innovationen auf der Grundlage von

Reed Schaltern. Wir bieten technische

Produktlösungen für ein breites

Spektrum von Anwendungen in einer

Vielzahl von Märkten wie Automotive,

Haushaltsgeräte, Test- & Messtechnik

sowie erneuerbare Energien.

Standex-Meder hat weltweit mehr

als 1.300 Mitarbeiter und ist mit

neun Standorten in sechs Ländern

vertreten.

StandexMeder Electronics GmbH

Ilmenauer Strasse 7i

98701 Grossbreitenbach

career@standexmeder.com

standexmeder.com


Ein Unternehmen der MHI Gruppe

126

Bereit für ein Unternehmen,

in dem Erfolg TEAMWORK ist?

Wir bieten Ausbildungsplätze für:

• Straßenbauer/-in

• Tiefbaufacharbeiter/-in

• Baugeräteführer/-in

• Industriemechaniker/-in

• Landmechatroniker/-in

• Industriekaufmann/-frau

• Kaufmann/-frau für

und Baumaschinen-

Büromanagement

Wir bieten Studienplätze für:

• BA-Student Bauingenieurwesen

Strassing GmbH Ansprechpartner:

Windmühlenweg 15 Frau Weis E-Mail: info@strassing.de

99090 Erfurt Telefon: 036208 /763-543 Internet: www.strassing.de

Für unsere Infrastruktur.


127

ENTSCHEIDE DICH JETZT!

Ausbildungsberufe 2019 der Stadtwerke Erfurt Gruppe

Duale Ausbildungsberufe

· Berufskraftfahrer/-in

· Fachkraft im Fahrbetrieb

· Elektroniker/-in für Betriebstechnik

· Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe

· Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

· Gärtner/-in (Fachrichtung Zierpflanzenbau)

· IT-Systemelektroniker/-in

· Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

(Fachrichtung Nutzfahrzeuge)

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Deine Notizen


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134

Deine Notizen


Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_Schulabgaengerndata.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe, wurden

teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe: http://bmwi.de/BMWi/Navigation

/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe.html,

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit: http://

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.html, Stand: 27. 2. 2014

(3) BA Bankwirtschaft & -management

http://www.ba-glauchau.de/cms/duales-studium/

studienplanung-und-organisation.html,

Stand: 16. 04. 2018

(4) BA Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html, Stand: 16. 04. 2018

(5) BA Betriebswirtschaft FR Groß- & Einzelhandel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Gross_und_Einzelhandel.html, Stand: 16. 04. 2018

(6) BA Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft & Handel

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-warenwirtschaft-handel.html,

Stand: 16. 04. 2018

(7) BA Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft & Logistik

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(8) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.fh-erfurt.de/fhe/studieninteressierte/

duales-studium/bauingenieurwesen-dual/,

Stand: 16. 04. 2018

(9) B. Eng. Elektro-/Automatisierungstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Elektrotechnik_Automatisierungstechnik.html,

Stand: 16. 04. 2018

(10) B. Eng. Fertigungstechnik & Qualitätsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Fertigungsmesstechnik-und-Qualitaetsmanagement.

html, Stand: 16. 04. 2018

(11) B. Eng. Informations- & Kommunikationstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.html,

Stand: 16. 04. 2018

(12) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand: 16. 04. 2018

(13) B. Eng. Mechatronik & Automation

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html, Stand: 16. 04. 2018

(14) B. Eng. Praktische Informatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Praktische_Informatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(15) B. Eng. Wirtschaftsinformatik

http://www.studiumplus.de/wps/splus/home/studiumplus/bw_fachrichtung_wirtschaftsinformatik/,

Stand:16. 04. 2018

(16) Handelsfachwirt/in – Aldi

https://www.aldi-nord.de/karriere/auszubildende/ausbildung-bei-aldi-nord.html,

Stand: 16. 04. 2018

(17) Lidl Abiturientenprogramm Vertrieb

https://jobs.lidl.de/de/3993.htm, Stand: 16. 04. 2018

(18) REWE Abiturientenprogramm

https://karriere.rewe.de/ausbildung/rewe-markt/

abiturientenprogramm.html, Stand: 16. 04. 2018

135


136

Impressum

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Firmenausbildungsverbund

Wartburgregion e. V.

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Redaktion

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Gabi Ifland

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