Epps 14

katholischejugendooe

Epps

fia di!

SOMMER 2018

DIE INNVIERTLER

JUGENDZEITSCHRIFT

Wer nie vom Weg abkommt

bleibt auf der Strecke!


?

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INHALT

4 Wer nie vom Weg abkommt -

bleibt auf der Strecke!

6 Was will ich ausprobieren? Was

hab ich mich noch nie getraut?

Was hält dich am Boden?

8 Whats Epp ;-)

9 face to faith

12 Sophies Blog

13 Epps Wichtig‘s

14 Erzähl mir was!

18 Termine

VORWORT

?

Spirinight

Eggelsberg

Andorf

Eini ins leben

Emmaasgang

Maria schmolln

Jugenddings

Mauerkirchen

Steh auf

Mut zum Leben

H

allo!

Herzlich Willkommen den rund 150

neuen AbonnentInnen! Schön, dass ihr

euch in Zukunft von uns „Epps fia di!“

mitgeben lässt.

Und diesmal geht es gleich darum, dass

es manchmal im Leben sein muss bzw.

sein darf, dass man mal einen Umweg

geht, dass man mal vom Weg abkommt,

um dann wieder zurückzufinden, einen

anderen – vielleicht sogar besseren –

Weg zu finden oder einfach mal querfeldein

im Leben auf Entdeckungstour

geht.

Dort kann man viel erleben, da kann

einem viel Überraschendes begegnen.

Und man kann sich weiterentwickeln,

was vielleicht nicht geschehen würde,

wenn man „auf der Strecke bleibt“.

Denn es ist nicht immer gleich schlecht,

mal vom „Weg abzukommen“…

So wünsche ich dir viel Spaß mit unserer

neuen Ausgabe der Epps fia di!,

viele gute Stunden des Lesens und Weiterdenkens

– und dann vielleicht des

VomWegAbkommens und damit des

NichtAufDerStreckeBleibens.

Liebe Grüße

Florian

Baumgartner

Regionskoordinator der KJ

Region Innviertel Ost

2 3


Wer nie vom

Weg abkommt

- bleibt auf der Strecke!

" Es geht darum, ob du die richtige Richtung

einschlägst und nicht, auf welchem

Weg du ein Ziel erreichst.“ "

Was ist das Verrückteste, dass ihr

bisher gemacht habt – oder vielleicht

noch machen wollt? Habt

ihr schon mal gedacht: Wahnsinn,

dass ich da jetzt dabei bin? Oder:

Wie bin ich denn hier gelandet?

Am Anfang von jedem Weg steht

immer eine Entscheidung, die

dann den Streckenverlauf grundlegend

bestimmt. Wenn du am

Morgen in die Schule sollst, macht

es einen Unterschied, ob du mit

dem Bus fährst oder zu Fuß gehst,

wo du wahrscheinlich den direkteren

Weg nehmen kannst, und

du kommst trotzdem ans Ziel.

Ein Navi beim Auto schlägt dir

auch mehrere Möglichkeiten vor:

schnellste Route, kürzeste Route,

Route ohne Maut, …

Bei einem Rennen wirst du disqualifiziert,

wenn du dich verfährst

oder verläufst, aber deiner Freundin

oder deinem Freund wird es

egal sein, wie du zum Treffpunkt

gekommen bist, Hauptsache, du

bist da. Du hast selbst entschieden,

wie du ans Ziel gelangst.

Manchmal ist es gut, im positiven

Sinn „auf der Strecke zu bleiben“,

dabei fühlt man sich sicher, weil

man die Umgebung kennt. Aber

es kann passieren, dass man es

nicht selbst in der Hand hat, neue

Wege zu gehen. Das kann anfangs

verunsichernd sein, weil man gewohntes

verlassen muss – bei

einem Umzug oder einem Schulwechsel

zum Beispiel. Es warten

aber auch neue spannende Erfahrungen

und Welten, wenn man

sich überwindet und sich auf die

neue Situation einlässt. Es kann

auch sein, dass ihr etwas neues

für euch entdeckt, an das ihr bisher

noch nicht gedacht habt, wie

die eine weiter entfernte spezielle

Höhere Schule, ein Auslandssemester

oder –jahr oder eine

Chance auf eine besondere sportliche

oder musikalische Karriere.

Die Entscheidung, den ursprünglichen

Weg zu verlassen, braucht

ebenfalls Mut, weil sie von Familie

und/oder FreundINNen oft nicht

verstanden wird. Für mich gehört

auch immer das Vertrauen dazu,

dass ich den Weg nicht allein gehe

– zumindest Gott ist mit dabei,

wenn man auch sonst vielleicht

von anderen für verrückt gehalten

wird: etwa wegen der Anmeldung

am Bundessingwettbewerb, ob-

wohl man kein Musikgymnasium

besucht hat; oder der Teilnahme

seines Turnvereins an einem Wettbewerb

in Südafrika; oder dem

Musizieren in einem Blasorchester

bei einer Parade mitten durch

Los Angeles; oder der Übernachtung

unter freiem Himmel mit 1,5

Millionen Jugendlichen bei einem

Weltjugendtag. Dazu kommt, dass

sich manche Gelegenheiten nur

einmal bieten – und wer sich am

Ende zu den meisten „Umleitungen“

‚Nein‘ gesagt hat, wünscht

sich nicht selten, nicht immer „auf

der Strecke geblieben“ zu sein.

Traut euch zu, einen Umweg zu

gehen, etwas Neues entdecken zu

wollen, denn mit einem dürft ihr

rechnen: jede Erfahrung, die ihr

macht, kann euer Leben verändern.

Ihr könnt aktiv mitentscheiden,

welche Wege ihr einschlagt.

Manchmal wird man dabei die

gewohnte Umgebung verlassen

und einer Umleitung folgen müssen.

Möglicherweise gehen der

Freundeskreis oder die Familie ein

Stück des Weges mit, ein anderes

Mal findet ihr eine Abkürzung, die

ihr allein gehen müsst. Das wichtigste

dabei ist, dass ihr euer Ziel

nicht aus den Augen verliert. Es

kann sein, dass sich das, was ihr

ursprünglich erreichen wolltet,

ändert oder dass ihr euch einfach

etwas anderes wünscht: sei es bei

den Hobbies (Sport, Musik, …)

oder auch bei Schule oder beim

„Traumberuf“. Nicht alles werdet

ihr erreichen können, aber ihr

könnt eurem Leben die richtige

Richtung geben.

Ich selbst glaube, dass Gott jede

und jeden durch‘s Leben begleitet,

aber bei manchen Situationen, die

ich erlebt habe, denke ich mir im

Nachhinein: was hat er sich da

nur dabei gedacht! Mein Plan war

es nie, von zu Hause weg zu gehen:

ich hatte dort meine Freunde

und meine Familie, auf die ich

mich verlassen konnte. Trotzdem

habe ich einige Entscheidungen

getroffen, die mich in viele verschiedene

Länder (und sogar auf

einen anderen Kontinent) geführt

haben. Deshalb mein Wunsch für

euch: wenn euch überraschenderweise

Möglichkeiten geboten werden,

mit denen ihr nicht gerechnet

habt, überlegt erst einmal, ob

das gut für euch wäre, auch wenn

es eine Veränderung eures bisherigen

Lebens bedeutet. Holt euch

Rat von den Menschen, denen ihr

etwas bedeutet bzw. euch wichtig

sind und entscheidet, ob ihr auf

der Strecke bleibt oder den Weg

verlasst – ich traue es euch zu,

dass ihr eure Orientierung dabei

behaltet.

René

„Umleitung bedeutet, einen Weg zu gehen,

den man sonst zu dem Ziel, wo man hinwollte,

nie gegangen wäre.“

„Lass dein Leben Fahrt aufnehmen!“

Jugendbeauftragter,

Dekanat Schärding

4 5


Sabrina

Statements

Was will ich ausprobieren?

Was habe ich mich noch nicht getraut?

Ich wollte schon immer mal Fallschirm springen!

Auch wenn ich Höhenangst habe oder

vielleicht gerade deswegen würde ich es toll

finden meine Angst zu überwinden und die

Welt einmal von oben zu sehen. Für mich bedeutet

der Sprung einfach grenzenlose Freiheit,

dort oben kannst alles sein was du willst!

Lucia

Johanna

15 Jahre,

Mauerkirchen

Ich möchte gerne mal in einem Korallenriff tauchen,

um die wundervolle Unterwasserwelt näher

kennenzulernen. Ich fände es toll, die Fische und

Pflanzen zu beobachten oder auch mit Delfinen zu

schwimmen.

Ich hab mich noch nie getraut jemanden

Fremden in der Öffentlichkeit, dem Unrecht

getan wird, zu verteidigen oder ihm zu helfen.

Meist fällt mir das mit Freunden aber

leichter, obwohl man seine Meinung eigentlich

alleine vertreten können sollte, aber

wem fällt das in so einer Situation schon

leicht?

15 Jahre,

Mauerkirchen

Jennifer

16 Jahre,

Ottnang

Angi

Was will ich ausprobieren?

Zum Flughafen fahren und in das nächste Flugzeug

steigen, ganz gleich wohin es geht.

Was habe ich mich noch nicht getraut?

Ich bin noch nie alleine weggefahren und habe

die Zeit für mich genossen. Ich brauche immer

jemanden der mich dazu animiert etwas

zu erleben oder neue Leute kennen zu lernen.

Alleine kann ich nicht über meinen Schatten

springen.

Anna

17 und 16 Jahre,

Lengau

Anna

Von Zuhause bis über die Musik bis hin zur Weltreise.

Es gibt tausende Dinge, die ich in meinem

Leben noch machen möchte. Deshalb auch mein

derzeitiges Motto Lebe. Reise. Erobere. Genieße.

Und bereue niemals.

16 Jahre,

Ottnang

Sabrina

16 Jahre,

Münzkirchen

Ich habe mich noch nie getraut, Fallschirm zu

springen. Das möchte ich auf jeden Fall einmal

ausprobieren.

Was ich noch in meinem Leben machen möchte? Diese Frage fragen

sich glaube ich viele Menschen. Ich habe viele Träume, jedoch

sind die meisten weit aus der Ferne geholt. Trotzdem nütze ich die

Zeit, um auch welche zu verwirklichen. Die Musik war einmal ein

Traum, den ich verwirklicht habe und nicht bereue. Und auch wenn

ich schon einen meiner Träume verwirklicht habe, werde ich noch

viele erleben, die mein Leben glücklicher machen.

Ich möchte einmal Fallschirmspringen. Dieses Gefühl vom

Fliegen möchte ich erleben - einfach einmal keinen Boden

unter den Füßen zu spüren und ganz frei zu sein.

13 Jahre,

Ostermiething

13 Jahre,

Ostermiething

Bungee-Jumping ist ein Ziel in meinem

Leben. Sich einfach fallen lassen

zu können und alles hinter sich

zu lassen, ganz im Moment zu sein

- das stelle ich mir schön vor!

15 Jahre,

Münzkirchen

Ich würde sehr gerne einmal Fallschirmspringen

und Bungeejumping

ausprobieren, doch ich weiß nicht, ob

ich mich das je trauen werde bzw. ob

ich nicht kurz davor einen Rückzieher

mache. Oft ist es bei mir so, dass ich

bis kurz vor etwas nicht einmal nervös

bin und erst, wenn es kein Zurück

mehr gibt, wünsche ich mir, dass ich

mich nie dazu hätte überreden lassen.

6 7

Lisa

Rosa

16 Jahre,

Waldzell

Was ich schon immer mal machen

wollte, ist vor vielen Leuten zu

singen. Ich habe zwar schon öfters

in der Kirche gesungen, aber nie

alleine und auch nicht vor großem

Publikum. Ich singe sehr gerne

und viel, und begleite mich dabei

auch gerne mit dem Klavier oder

mit der Gitarre. Deshalb fände ich

es spannend, mal vor mehreren

Leuten zu singen. Ich habe das

noch nie gemacht, weil ich Angst

habe, ausgelacht zu werden oder

schief zu singen.

Philipp


Whats epp

"Die gewonnene

Stunde"

Vor sieben Jahren wagte ich den Jakobsweg

und habe bei verschiedenen

Gelegenheiten schon viel berichtet

über Wegdetails, Motivation, Erlebnisse

und Ergebnisse.

Einiges blieb dabei auf der Strecke.

Jene Dinge, die nicht reibungslos verliefen

und aus denen ich auf den ersten

Blick keinen Profit ziehen konnte.

Belangloses eben, wie das sich Verlaufen,

was einem in 5 Wochen-Dauer-Wanderung

schon mal passiert. In

den jeweiligen Situationen habe ich

mich geärgert, über mich, über meine

aktuelle Begleitung, irgendwer oder

irgendwas war schuld und ohne das

Verlaufen wäre ich schneller am Ziel

angelangt.

Ein banaler „Verlaufer“ war zum Beispiel

als ich mit Klaus, einem pensionierten

Holländer, der ein Jahr zuvor

Witwer wurde, unterwegs war. Mit

ihm konnte ich wie mit einem guten

Freund über sehr tiefgründige Dinge

reden, der Altersunterschied (ich war

damals 27) störte nicht im Geringsten.

Dann, in einer kurzen Sprechpause,

wurde uns plötzlich klar, dass die

Veronika Assigal

FACE TO FAITH

letzte Wegmarkierung schon etwas

zurücklag, außerdem standen wir

plötzlich in einem Feld. Es blieb uns

nichts anderes übrig und wir mussten

zurück, bis zur letzten Markierung um

wieder auf den rechten Weg zu kommen.

Ich ärgerte mich, da wir fast eine

Stunde verloren hatte, Klaus meinte

damals nur – „ach diese Stunde haben

wir wohl gebraucht und sie hätte

uns sonst gefehlt“. Damals kam es mir

wie ein jämmerlicher Versuch vor aus

diesem Ärgernis was Gutes zu ziehen,

heute weiß ich, er lag vollkommen

richtig. Nicht nur das tiefe Gespräch,

das wir in der Zeit führten blieb mir

fast Wort für Wort auch nach sieben

Jahren noch im Gedächtnis, nein, eigenartigerweise

kann ich mich auch

an diesen Teil des Jakobsweges, obwohl

er gar nicht dazugehörte, relativ

gut erinnern. Ich sehe noch den schönen

Holzzaun einer Weide zu meiner

Linken und die unwegsamen aber

wirklich schönen weißen Steine unter

meinen Füßen, das Feld, das eigentlich

übersät war mit Sonnenblumen

und diese Ruhe, die sonst nicht immer

auf der „richtigen“ Route zu finden

ist, noch bevor mir bewusst war,

dass wir uns verlaufen hatten, war ich

vom Gefühl vollkommener Zufriedenheit

erfüllt. Im Nachhinein möchte

ich diese Stunde wirklich nicht mehr

missen.

8

Neugierig? Diese Geschichte könnt ihr auch im

Lukasevangelium, Kapitel 24, 13 – 35, nachlesen.

Maria Schmolln, was?

9


Gefühl oder der tolle Moment, der sich einem nach der Überwindung darbietet.

Sophies Blog

Epps wichtig's

18 Jahre, Ried

Mein Weg zur Selbstorganisation

Es ist soweit

Ich bin umgezogen, wohne und studiere seit 3 Monaten in Wien. Wien – eine im Vergleich

zu Ried riesengroße Stadt. Und auch wenn ich mich mittlerweile schon ein wenig

eingelebt habe und einen gewissen Rhythmus gefunden habe, stehe ich ständig vor neuen

Herausforderungen, die sich wie Hindernisse in den Weg legen.

»Umweltfreundlicher

Urlaub«

DIE 3 FORTBEWEGUNGSMITTELN IM URLAUB, DIE AUCH DIE

UMWELT NICHT BELASTEN.

Reisen mit dem Flugzeug oder dem Schiff, aber auch mit dem Auto sind bekanntlich

nicht so gut für den „ökologischen Fußabdruck“. Hier nun ein paar Tipps, wie

du deinen Urlaub/deine Ferien verbringen könntest…

Do one thing everyday, thats scares you

Zugegebenermaßen habe ich in der Vergangenheit ziemlich oft Routen vermieden, die

Hindernisse beinhalten. Oder ich bin vom Weg abgekommen, weil ich Hindernissen ausgewichen

bin. Warum auch nicht einfach immer den leichteren Pfad gehen, sich vor Verantwortung

drücken und Probleme jemand anderen lösen lassen? Nun diese Philosophie

ist jetzt ziemlich schwer umzuzusetzen. Ich wohne zum ersten Mal alleine und noch dazu

# zu Fuß: Das Ursprünglichste überhaupt. Ein besonderer Tipp: nachschauen, ob

ein Weitwander- oder Pilgerweg in Nähe weggeht und einfach ab der Haustüre

losgehen. Man kann sich eine bestimmte Etappe vornehmen und dann einfach

wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zurückreisen. Beim

nächsten Mal beginnt man wieder dort, wo man aufgehört hat. Ein Pilgerweg

durchs Innviertel wär z.B.

in einer Stadt die ich nur als Touristin kenne. Ich habe noch nie studiert (hatte ehrlich gesagt

gar keine Ahnung wie studieren funktioniert), geschweige denn all die notwendigen

Erwachsenendinge wie Wohnsitzanmeldung und Co erledigt. Dem konnte ich nun einfach

nicht entweichen, da musste ich durch.Gleichzeitig hab’ ich ein schon etwas älteres Lied

entdeckt: „Everybody's Free (to Wear Sunscreen) von Baz Luhrman, und eine Zeile ist in

meinem Kopf wie ein Ohrwurm stecken geblieben. „Do one thing everyday, thats scares

# mit dem Rad: sehr beliebt sind auch Radurlaube. Mit dem Rad geht’s schneller

voran als zu Fuß, trotzdem ist es noch langsam genug, um die Landschaft in

einer besonderen Art und Weise kennenzulernen. In vielen Ländern gibt es

auch schon die Möglichkeit, sich problemlos ein Rad vor Ort zu mieten. Wer

gerne Sportliches & Natur mit Sightseeing verbindet, ist z.B. auf dem Radweg

entlang der Loire (schöne Natur und noch schönere Schlösser) gut aufgehoben.

you“(dt. Mache täglich eine Sache, die dich verängstigt.) Diese Zeile wurde in den ersten

Wochen Wien wie ein Mantra für mich. Jeden Tag ein Hindernis, das mir Unbehagen bereitet,

auf meinem Weg zu überwinden.

Wirklich schöne Momente

Mittlerweile kann ich sagen, dass ich meine ersten 3 Monate sehr gut gemeistert habe

und darauf bin ich auch wirklich stolz. Vielleicht hat es anfangs nach einem langen, holprigen

Weg ausgesehen, bis ich mich endlich hier zuhause fühle und vielleicht waren mir

# mit dem Zug: ein Klassiker oder vielleicht schon ein bisschen „old school“ ist

auch die Reise mit dem Zug. Eine super Möglichkeit dafür ist das „Interrail-

Ticket“. Noch dazu startet die EU jetzt das Projekt „Discover EU“, bei dem im

Jahr 2018 15.000 18jährige EU-BürgerInnen ein gratis Interrailticket bekommen

sollen. Anscheinend wird dieses Projekt in den nächsten Jahren noch weiter

ausgebaut.

die Hindernisse auf der Strecke anfangs zu groß, aber Schritt für Schritt habe ich mich ein

Stückchen weitergehantelt und dabei so viele schöne Momente erlebt. Wer hätte gedacht,

dass es nur ein bisschen Überwindung gekostet hat, mich bei einer Gruppe von Studies anzuschließen,

um die schönsten Koch- und Spieleabende verbringen zu können. Oder nur ein

bisschen Mut, um Hilfe von meinen Nachbarn zu bitten, um die lustigste Gruppe an griechischen

Austauschstudies kennen zu lernen. Ihr könnt es euch vorstellen, die Liste geht ewig,

und jeden Tag kommt eine neue Etappe dazu. Doch das Schönste daran ist das unglaubliche

12 13

Foto: thank god! gibt es Suchmaschinen, meine letzten Anfragen haben nämlich meistens

so ausgesehen.


Erzähl mir was

Chris und sei Wöd!

»72 Stunden ohne Kompromiss – Challenge your limits«

Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke…

72 Stunden ohne Kompromiss ist Österreichs größte Jugendsozialaktion. Viele von euch haben vielleicht schon

von dieser Aktion gehört, wissen aber nicht worum es dabei eigentlich geht.

72 Stunden ohne Kompromiss ist DAS Projekt für junge Menschen, die bereit sind über ihren eigenen Tellerrand

hinaus zu blicken, Neues zu wagen und sich auf Unbekanntes einzulassen.

Es ist großartig mitzuerleben was gemeinsam alles erreicht werden kann und mit was für einer Selbstverständlichkeit

die Jugendlichen bereit sind über ihren Schatten zu springen. Die Teilnahme erfordert nämlich ganz

schön viel Mut. Die Jugendlichen wissen bis kurz vor Beginn der Aktion nicht welches Projekt sie durchführen

werden. Sie müssen sich also auf etwas Unbekanntes einlassen und das ist oft gar nicht so leicht. Es ist eine

Herausforderung in 72 Stunden eine Aufgabe zu lösen, es ist eine Herausforderung mit den unterschiedlichen

Personengruppen zusammenzuarbeiten und es ist eine Herausforderung seine eigene Komfortzone zu verlassen.

Oft funktionieren die Aufgaben dann nicht so, wie man sich das am Anfang gedacht hat. Manchmal spielt das

Wetter nicht mit, manchmal fehlen die nötigen Ressourcen. Es sind die kreativen Umwege die 72 Stunden ohne

Kompromiss zu dem Projekt machen das es ist. Sich nie unterkriegen lassen und sich der gegebenen Situation

immer wieder neu anpassen – das ist etwas, dass ich sehr bewundere an den 72h TeilnehmerInnen.

Wie bist du unterwegs?

Erfahrungen entstehen beim Gehen von Umwegen…

Ich erlebe 72 Stunden ohne Kompromiss 2018 zum dritten Mal. Vieles ist mir aus den letzten Jahren noch in

Erinnerung geblieben. Bei meinem ersten Durchgang 2014 sind im letzten Moment in einem Projekt die Jugendlichen

ausgefallen. Ich habe dann ein paar Mädls aus Steyr kennen gelernt und sie gefragt ob sie nicht spontan

einspringen wollen. Wie durch ein Wunder haben sie sich tatsächlich bereit erklärt mitzumachen. Sie sind einfach

ins kalte Wasser gesprungen und haben sich auf etwas Unbekanntes eingelassen. Das Projekt war ein voller

Erfolg.

START

ja

Kommst du

aus einer

aktiven

Familie?

Lieber

daheimbleiben

oder wegfahren?

Träumst du

gerne?

nein

Aktiv oder

chillen?

Fällt es dir leicht

abzuschalten?

Bist du mehr

allein oder bei

Freunden?

Bist du zufrieden

mit deinem

Leben?

Stell dich auch du der Herausforderung: Challenge your limits…

2018 steht die Aktion unter dem Motto „Challenge your limits“ also stell dich deinen Herausforderungen. Von

17. – 20. Oktober 2018 werden über 4000 Jugendliche in ganz Österreich wieder mit viel Power und Kreativität

ans Werk gehen. Also nutze deine Chance, sei einer/eine von ihnen und melde dich unter www.72h.at an.

Judith Zeitlhofer

72 Stunden ohne Kompromiss, OÖ

0676 8776 3315

judith.zeitlhofer@dioezese-linz.at

www.72h.at

Judith

ja

Machst du auch

alleine was, wenn

keiner Zeit hat??

Der Weltbesichtiger

Du spürst in dir den Drang unterwegs zu

sein. Du möchtest etwas erleben; die Welt

sehen. Vielleicht planst du sogar schon auch

einmal länger wegzugehen!?

Du musst aufpassen, dass du nicht vergisst

den Moment zu genießen, weil du schon

das Nächste planst. Ansonsten Viel Spaß! :D

ja

Hast du schon mal

etwas gemacht,

einfach weil du es

wolltest?

Der Reisende im Geiste

Träumt ihr vom

gemeinsamen

Urlaub?

Im Kopf warst du schon an vielen Orten.

Du genießt das richtig, aber hin und

wieder setzt du es dann auch in die Tat

um.

Pass auf, dass du die Wirklichkeit nicht vor

lauter Träumen übersiehst. Dann kann das

was du erlebst auch ein Traum sein :)

ja

Der Daheimbleiber

Gefällts dir

daheim?

Für dich gilt: lieber doch daheimbleiben, auch

wenn du manchmal gern „da draußen“ und

„anders“ wärst. Obwohl du damit unzufrieden

bist, ist es schwer da dran was zu ändern.

Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, lieber

wär es dir anders, dann steh auf der Stelle auf und

geh raus. Dann schaut die Welt gleich anders aus!

ja

14

was?,

wo?

15


Das Epps-Team Unterwegs...

Patricia

DIE

INDIVIDUELLSTE

" Ich mache demnächst eine ziemlich große Reise. Für mich und eine Freundin geht es diesem Sommer

für drei Monate nach Irland. Leider sind die drei Monate nicht nur Urlaub, denn wir arbeiten beide

als Köchinnen in einem Hotel. Trotzdem freue mich schon auf die irische Kultur, auf wunderschöne

Landschaften, naturbelassene Strände und viele Abenteuer. "

Va

lid Thru

Gültig bis

KARTE

So schaut‘s aus!

René

Christina

Franziskus

Schachreiter

raiffeisenclub-ooe.at

Mit einer Bankomatkarte

im Wunsch-Design.

Einfach Foto in ELBA-internet uploaden

und deine individuelle Bankomatkarte

gestalten.

" Liebe jugendliche Leserinnen und Leser!

Einige von euch werden mich bereits von den SpiriNights in Eggelsberg und Andorf kennen, andere

von meiner Tätigkeit in der Pfarre Ostermiething. Josef Hangöbl hat mich gebeten, mich in Epps fia di!

kurz vorzustellen. Mein Name ist Franziskus Schachreiter, ich bin Pastoralpraktikant in der Pfarre Ostermiething

und bereite mich auf den Priesterberuf vor. Ich komme aus der Pfarre Atzbach im Norden

des Bezirkes Vöcklabruck und wuchs in einer großen, gläubigen Familie auf. Nach dem Gymnasium

in Vöcklabruck und Zivildienst im Behindertendorf Altenhof a.H. studierte ich Theologie, Geographie

und Gesang in Salzburg. Danach absolvierte ich das Unterrichtspraktikum in Wels und bewirtschaftete

mehrere Jahre die elterliche Landwirtschaft, weil ich gerne in der Natur arbeite. Im Herbst 2016

begann ich das Propädeutikum in Linz, das erste Jahr der Priesterausbildung. Diesen neuen Weg habe

ich begonnen, weil ich den Eindruck hatte, dass Gott das von mir möchte.

Der Weg mit Gott lohnt sich, davon bin ich überzeugt. Er hat Ewigkeitswert. Wo echte Liebe ist, ist

Gott. Freude, die die Welt nicht geben kann, Friede und Freiheit können dann wachsen. Ich bin der

Weg, die Wahrheit und das Leben, sagt Jesus selbst. Es ist ein faszinierender Weg, den Jesus uns

gezeigt hat. "

" Eine meiner genialsten Reisen war die Fahrt

zum Weltjugendtag nach Köln. Die Stimmung

dort in den Straßen war wie bei einer Weltmeisterschaft:

Leute aus der ganzen Welt waren

mit Flaggen unterwegs, haben die ganze Nacht

gesungen und musiziert. Die Tatsache, mich mit

mehr als einer Million auf diese Reise gemacht

zu haben, hat mein Leben verändert. "

" Ich bin schon ziemlich viel gereist, am meisten

mit meinen Freundinnen. Heuer war es mal

ganz anders. Mit einer Gruppe voll unbekannten

(sehr viel älteren) Leuten habe ich mich auf eine

Pilgerreise nach Israel/Palästina begeben. Eine

Region voller Gegensätze und sehr berührend in

vieler Hinsicht: vier verschiedene Klimazonen auf

kleinstem Raum, die Spannung zwischen Israel und

Palästina, die Mauern und Grenzzäune, die Armut

auf der einen Seite und die vielen Orte, bei denen

die Bibel richtig „begreifbar“ wird. "

Ella

" ???? "

" An dem Reisen liebe ich, dass man raus aus dem Alltag kommt und

Menschen der ganzen Welt kennenlernen kann. Zudem finde ich es wichtig,

dass eine Reise nur bis zu einem gewissen Grad geplant ist, da durch

Spontanität die größten Abenteuer entstehen. Trotz der vielen tollen und

unvergesslichen Erinnerungen und Momente, wird mir wohl ein Erlebnis

stets besonders im Gedächtnis bleiben: das Paragleiten. Ich habe mich die

ganze Zeit darauf gefreut, doch etwas Mut gehörte schlussendlich auch

dazu. Jetzt würde ich es auf der Stelle wieder machen, denn das Gefühl

während des Fliegens ist einfach unbezahlbar. "

Verena

" Verenas Reisetipp: Willst du eine Stadt erobern?

Dann am Besten zu Fuß oder mit dem Rad, denn nur

so tauchst du ein in die Atmosphäre und erlebst die

Menschen, die Gerüche und die Geräusche der Stadt

ganz unmittelbar -> Flairfaktor garantiert. "

Johanna

Medieninhaberin und Herausgeberin:

Diözese Linz, Katholische Jugend OÖ

Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz

Redaktionsleitung:

Florian Baumgartner

Redaktionsteam:

Florian Baumgartner, Lukas Baumgartner (Comic),

René Koppenberger-Drenik, Carina Haas,

Josef Hangöbl, Patricia Horlacher, Karl Gesswagner,

Sophie Kele, Elisabeth Kronreif, Johanna

Maringer, Verena Plainer, Christina Rockenschaub

Redaktion:

Florian Baumgartner

Regionskoordinator KJ Innviertel Ost

Riedholzstr. 15a, 4910 Ried

Tel: 0676/ 8776 3303

Email: epps@dioezese-linz.at

Druck:

IMpressum

Bildnachweis:

Titelfoto: Shutterstock.com

Privat: S. 2, 3, 6, 7, 12, 14, 18, 19

Pixabay: S. 4, 5, 9, 10, 11, 13, 18, 19

Musicallyamusing: S. 4, 5

Shutterstock: S. 1, 20

Abo-Spende:

IBAN: At62 3445 5500 0420 7841

(KJ Innviertel Ost)

Mediengestaltung:

Nicole Schuler


JUgenddings

fia di!

Termine

24. Juni 2018, 17.00, Veranstaltungszentrum Mauerkirchen

Gottesdienst einmal ganz anders erleben. Mit viel buntem Licht,

cooler Musik und Themen, die etwas mit deinem

Leben zu tun haben.

kj - Dekanat Braunau gemeinsam

mit Evangelischer Gemeinde Mauerkirchen

Plenum

6. - 7. Oktober 2018, KIM-Zentrum Weibern

Das Diözesanplenum ist das oberste Entscheidungsgremium

der Katholischen Jugend OÖ. Gemeinsam werden

Weichen für die zukünftige Ausrichtung der kj oö gestellt.

Auch diesmal gibt’s jede Menge Begegnung

und ein tolles Programm!

Infos&Anmeldung: kj@dioezese-linz.at.

Reise nach Kroatien -

spirisplash

5. - 11. August 2018, Lanterna/Poreč

Die Reise nach Kroatien steht für einen chilligen Urlaub

mit FreundInnen. Freut euch auf eine abwechslungsreiche

Woche mit jede Menge Strand, Spaß und Meer.

Infos&Anmeldung: spirisplash.kj-salzburg.at

kj - oö und Salzburg

72h ohne Kompromiss

27. - 20. Oktober 2018, 16.00, in ganz Österreich

Österreichs größte Jugendsozialaktion!

Im Herbst werden wieder die Ärmel hochgekrempelt und

angepackt. Die Idee ist so einfach wie bestechend:

72 Stunden, in denen die Realität verändert wird!

www.72h.at

kj - ö gemeinsam mit youngcaritas und Hitradio Ö3

Queer-Gottesdienst

4. Oktober 2018, 19.00, Ursulinenkirche Linz

Als ChristInnen ein offenes Zeichen setzen und

gemeinsam Gottesdienst feiern - ganz egal

welcher sexuellen Orientierung man auch ist.

Infos unter 0767/87763303

DAHOP - Diözesaner Arbeitskreis

Homosexuellenpastoral

Jugendwallfahrt ins

Heilige Land

15. - 22. Feburar 2019, 14.00, Israel/Palästina

Wir besuchen jene Stätten, an denen das Volk

Gottes unterwegs war und Jesus gelebt hat, lassen

die biblischen Erzählungen vor unseren Augen

lebendig werden und begreifen neu die

Bedeutung der Botschaft Jesu.

Anmeldeschluss: 31. Oktober 2018. Für junge

Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren.

kj - oö

kj - oö

Nacht der Lichter

27. Oktober 2018, 19.00, Maria Schmolln

Kerzenlabyrinth und Stationen zum Nachdenken,

Still werden, Beten, Bitten, Danken, Singen… Komm

vorbei und erleb die Kirche einmal anders und nimm

dir eine Auszeit vom Alltag!

kj - Dekanat Mattighofen

Jugendkreuzweg?????

30. März 2018, 18.00, Pfarrkirche Hochburg

Gemeinsam in einigen Stationen den Kreuzweg

gehen – und über den eigenen Glauben und

das eigene Leben nachdenken.

kj - Dekanat Ostermiething

Taizé-Gebet

25. September 2018, 30. Oktober 2018,

27. November 2018, 18. Dezember 2018

19.30, Pfarrheim Suben

Eine Stunde für sich Zeit haben - mit den meditativen

Liedern aus Taizé. Anschließend gemütliches Beisammensein.

kj - Region Innviertel Ost

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How to...

Navigier durchs Leben

GLücklilch sein

# „Aufstehen – an etwas Schönes

denken – lächeln – glücklich

sein“.

Glück ist kein Ziel. Glück ist eine

Art zu leben. Also probier heute

einfach glücklich zu sein – ohne

einen Grund!

aktiv sein

# Jede Reise beginnt mit einem einzelnen

Schritt. Niemand kann dir abnehmen,

deinen ersten Schritt zu machen. Ob

kleine oder große Ziele, mach deinen

ersten Schritt jetzt, es lohnt sich.

positiv sein

# Wir müssen ja sowieso denken,

also wieso nicht gleich positiv?

Auch wenn du einmal in eine

schwierige Situation kommst,

frage dich: Was würde der

stärkste, mutigste, liebevollste Teil

meiner Persönlichkeit jetzt tun?

Und dann tue es.

mutig sein

# Am Anfang braucht man oft

Mut, um am Ende glücklich zu

sein.

Drum probier einfach mal aus,

was du dir schon immer er

träumt hast. Wenn du gewinnst,

macht es dich glücklich

und wenn du verlierst, bist du

um eine Erfahrung weiser.

spontan sein

# Spontanität ist die beste Art

des Abenteuers! Also riskiere

lieber etwas mit deiner

spontanen Entscheidung, als

dass du dann ewig bereust,

dich nicht getraut zu haben.

Es gibt oftmals kein Fundbüro

für verpasste Gelegenheiten.

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