Seniorenratgeber Kamenz

MediaLight

Seniorenratgeber der Stadt Kamenz, Informationen für Senioren. + Pflegegrade + Informationsstellen in Kamenz + Kultureinrichtungen + u.v.m.

Im Herbst

des Lebens!

SENIOREN-RATGEBER Kamenz & Schönteichen

Informationen - Hinweise - Ansprechpartner


INHALTSVERZEICHNIS / IMPRESSUM

Vorwort Oberbürgermeister

& Vorsitz Seniorenvertretung 3

Wichtige Rufnummern 4

1. Vertreter von Senioreninteressen 5

- Seniorenvertretung der Stadt Kamenz

und der Verwaltungsgemeinschaft

Schönteichen 5

- Ziele und Tätigkeiten der

Seniorenvertretung 5

- Seniorengruppen und

Ansprechpartner 5

2. Aktiv im Alter 6

- Kulturelle Einrichtungen 6

- Fitness & Bildung im Alter 7

- Vereine 9

- Frühlingsseniorenfest 9

3. Beratung und Information 10

- Informations- und Beratungsstellen

der Stadtverwaltung und des

Landratsamtes 10

- Informations- und Beratungsstellen

der Vereine und Verbände 12

- weitere Beratungsstellen 12

4. Sozialleistungen und

Versicherungen 13

- Sozialhilfe/ Grundsicherung 13

- Pflegeversicherung 13

- Krankenversicherung 15

- Rentenversicherung 16

- Witwenrente 16

- Besteuerung von Altersrenten 16

5. Medizinische Versorgung 18

6. Wohnen im Alter 19

- Alten- und Pflegeheime 20

- Hospize 20

- Betreutes und altengerechtes

Wohnen 20

7. Hilfen im Alltag 21

- Tages- /Kurzzeitpflege /

Ambulante Pflege 21

- Mahlzeitendienste /

Essen auf Rädern 22

- Fahr-/ Begleit-/ Servicedienste 23

- Sicherheit und Ordnung 24

8. Betreuung und Vorsorge 25

- Vorsorgevollmacht &

Patientenverfügung 27

- Sterbefall 28

- Testament 29

- Dokumentenmappe 29

9. Stadtplan 30

Herausgeber:

Werbeagentur Media-Light Löbau

Ernst-Thälmann-Straße 63

02708 Großschweidnitz,

Telefon 03585 401967, Fax 03585 468887

E-Mail: post@media-light-loebau.de

Web: www.media-light-loebau.de

Texte: Stadt Kamenz, Christian Lindner (S. 17)

Fotos: Titel - (Herrental) Stadtverwaltung Kamenz, Fotolia

© Noam; siehe Bildurheber

Satz & Gestaltung: Werbeagentur Media-Light Löbau

Anzeigenakquise: Werbeagentur Media-Light Löbau,

Barbara Steudtner

Für die Richtigkeit der Werbeaussagenübernimmt

die Werbeagentur keine Gewähr. Haftungsausschluss

besteht auch für redaktionelle und technische Fehler. Der

Nachdruck, auch auszugsweise sowie die Nutzung der

Broschüre zu werblichen und kommerziellen Zwecken sind

nicht zulässig. ©2018 Media-Light Löbau

© Stadtverwaltung Kamenz

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VORWORT

Oberbürgermeister

Liebe Seniorinnen

und Senioren,

sehr geehrte Damen

und Herren,

werte Kamenzerinnen

und Kamenzer,

nun schon zum dritten

Mal wird eine Broschüre

aufgelegt, die sich speziell an unsere älteren Mitbürger

richtet. Trotz der auch für diesen Lebensabschnitt

in den elektronischen Medien vorhandenen

Angebote hatte sich vor sechs Jahren die

Stadt Kamenz sowie die Seniorenvertretung der

Stadt Kamenz und der Gemeinde Schönteichen

gemeinsam entschlossen, solch eine Broschüre

herauszugeben. Schon damals war es das Ziel,

in möglichst konzentrierter Form Informationen

von Behörden, Institutionen und Firmen bereitzustellen

bzw. zusammenzufassen, die für ältere

Menschen in ihrer aktuellen Lebensphase wichtig

sind. Sowohl der „Seniorenratgeber 2012“

als auch der „Seniorenratgeber 2015“ erwiesen

sich als Erfolg und so konnte es folgerichtig

keine andere Entscheidung geben, als eine

Neuauflage zu veranlassen. Nicht nur, dass die

vorhergehende Auflage des Ratgebers nahezu

vergriffen ist, inzwischen haben sich verständlicherweise

die damals zusammengestellten

Angaben und Informationen z.T. verändert.

Insofern war eine Neuauflage sowohl wünschenswert

als auch erforderlich. Wie die vorangegangenen

Seniorenratgeber liefert der vorliegende

wieder kompakte Informationen, klar

und deutlich formuliert, so dass man sich sehr

schnell einen Überblick verschaffen kann. Sicher

kann er nicht alle Dinge bis ins letzte Detail klären

oder auf ganz spezielle Fragen antworten.

Er bietet aber als Ratgeber einen sehr guten Einstieg

zur Bewältigung der vielen kleinen, aber

auch mitunter großen Alltagsprobleme. Dabei

wendet er sich nicht nur an die Kamenzer Seniorinnen

und Senioren bzw. die Seniorinnen

und Senioren aus Schönteichen, sondern auch

jüngere Menschen finden hier Hinweise, wie

sie ihren Eltern oder Großeltern in bestimmten

Situationen zur Seite stehen können. Mit einer

Vielzahl von Ansprechpartnern und Kontaktadressen

kann weitergehende Unterstützung

gegeben werden, die dann im Einzelfall mit

Rat und Tat weiterhelfen können. Ich bin mir

sicher, auch dieser Ratgeber wird seine Leserschaft

finden. Cicero mag ja mit seinem Spruch,

dass es auf die Einstellung zum Alter ankommt,

prinzipiell Recht haben, aber dass diese Phase

ihre Besonderheiten hat und anderer Unterstützungsmöglichkeiten

bedarf, als beispielsweise

in der Kinder- und Jugendzeit eines Menschen,

wird sicherlich niemand bestreiten. Dies umso

mehr als wir heute das Privileg haben, viel älter

werden zu können als die Generationen vor uns.

Deswegen auch diese Broschüre und die darin

enthaltenen Informationen, die Lebenshilfe oder

den Anstoß dahingehend zu geben vermögen.

Allen, die zum Gelingen der Informationsbroschüre

beigetragen haben, möchte ich an

dieser Stelle ausdrücklich danken. Sie haben

damit auf ihre Weise dazu beigetragen, dass

Kamenz auch für unsere älteren Bürgerinnen

und Bürger ein lebens- und liebenswerter Ort

ist und bleibt.

Mit den besten Wünschen für unser aller

Wohlergehen

Ihr Roland Dantz

Oberbürgermeister der Lessingstadt Kamenz

Seniorenvertretung

Kamenz & Schönteichen

Ja, älter sind wir geworden

– und damit

auch unser Senioren-

Ratgeber.

Veränderungen treten

überall auf und das

ist auch bei uns so.

Angebote für ältere

Menschen sind erweitert

worden, Pflegedienste hinzugekommen.

Beratungen in den verschiedenen Lebensbereichen

haben sich in Kamenz etabliert. Aus

all diesen Gründen ergab sich die Aufgabe,

einen neuen aktuellen Senioren-Ratgeber für

die Jahre 2018 bis 2020 zu erarbeiten.

Für die Senioren und Seniorinnen unserer

Stadt, als auch der Gemeinde Schönteichen

– auch mit anderen Zukunftsgedanken – haben

wir jährlich zwei Großveranstaltungen

mit interessanten Themen für sie durchgeführt.

Wir danken in diesem Zusammenhang den

Verwaltungen für die Unterstützung bei der

Erarbeitung des neuen Senioren-Ratgebers.

Nehmen Sie, sehr geehrte Senioren und Seniorinnen,

den Ratgeber zur Hand, wenn Sie

Ratschläge, die das Senioren-Umfeld betreffen,

benötigen. Das Aktuellste ist inhaltlich

für alle verständlich.

Allen ein gutes Leben und beste Gesundheit!

Margot Sarink

Vorsitzende

Seniorenvertretung

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WICHTIGE RUFNUMMERN

Einrichtungen:

Polizei-Notruf 110

Feuerwehr / Rettungsdienst / Notarzt 112

Polizeirevier Kamenz 03578/ 3520

Leitstelle Hoyerswerda:

Krankentransport/

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst 03571/ 19 222

Auskünfte zur Feuerwehr 03571/ 19 296

Giftnotruf 0361 730 730

Telefonseelsorge

0800 111 0 111 (evangelisch)


0800 111 0 222 (katholisch)

Kinder- und Jugendtelefon 0800 111 0 333 /

0800 008 0 080

Elterntelefon 0800 111 0 550

Frauenschutzhaus Bautzen 03591/ 45120

Stadtverwaltung Kamenz – Bürgerservice 03578/ 379-0

Stör- und Pannendienste / Havarie:

Stromversorgung:

ewag Kamenz 03578/ 377 377

ENSO Energie Sachsen Ost AG 0180 278 79 02

Gasversorgung:

ENSO Energie Sachsen Ost AG 0180 278 79 01

Wasser- / Abwasserversorgung; Wärmeversorgung;

öffentlicher Verkehrsraum:

Ewag Kamenz 03578/ 377 377

ADAC 0180 2222 222

Kreditkartensperrung (EC-Kartensperrung) 116 116

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4


1. VERTRETER VON SENIORENINTERESSEN

Seniorenvertretung der Stadt Kamenz

und der Verwaltungsgemeinschaft

Schönteichen

Aus den Seniorengruppen haben sich zusammengefunden

und wurden vom Stadt- bzw.

Gemeinderat bestätigt:

Vorsitzende: Margot Sarink,

Schönteichen

Tel.: 03578/ 30 24 02

stell. Vorsitzender: Ernst-Ferdinand Egel,

Kamenz,

Tel.: 03578/ 30 03 32

Stellvertreter: Dr. Christian Dittrich,

Kamenz,

Tel.: 03578/ 30 42 50

Ziele und Tätigkeiten

der Seniorenvertretung

• Verbinden und Beraten mit allen aktiven

Seniorengruppen und -vereinen, mit den

Wohlfahrtsverbänden und Organisationen

der Stadt Kamenz und Schönteichen

• Informationen zum Ehrenamt, sowie Rat

und Hilfe bei der Ausübung einer ehrenamtlichen

Tätigkeit

• Aktivieren der Seniorinnen und Senioren für

ehrenamtliche Tätigkeiten, Unterstützen bei

der Realisierung von Ideen und Hobbies und

zum Tätig werden bei städtischen und kommunalen

Belangen

• Verbindung zum Oberbürgermeister der

Stadt Kamenz, dem Stadtrat und zu den

Vertretern der Kommunen

• Herstellen von Kontakten zu sozialen Trägern

oder engagierten Menschen

• Vermittlung von Vorträgen zu verschiedenen

Wissensgebieten

Senioren wollen aktiv sein und gebraucht

werden.

• Sie sind im Ruhestand?

• Ihre Kinder sind selbstständig?

• Sie haben Zeit für sich und andere?

• Sie verfügen über Lebenserfahrung, beruflichen

Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten?

• Sie sind voller Elan und wollen sinnvoll tätig

Ursula Debniak,

werden?

Kamenz,

Sie werden gebraucht! Unsere Seniorenvertretung

ist offen für jeden.

Tel.: 03578/ 30 07 66

Dr. Klaus Strickert,

Kamenz, ➦ Ansprechpartnerin: Frau Margot Sarink

Tel.: 03578/ 30 24 02

Tel.: 03578/ 30 40 28

Seniorengruppen und

Ansprechpartner

Seniorengruppe Deutschbaselitz

Herr Frank Barchmann

Piskowitzer Str. 27, 01917 Kamenz

Seniorengruppe Kamenz Ost

Frau Roswitha Hentschel

Blücherstr. 6, 01917 Kamenz

Seniorengruppe Thonberg

Frau Anita Adam

Elsterweg 26, 01917 Kamenz

Seniorengruppe Lückersdorf

Frau Christa Großmann

Kamenzer Straße 44, 01917 Kamenz

Seniorenclub Kamenz/Jesau

Herr Volkhardt Schlevogt

Neschwitzer Straße 25 E, 01917 Kamenz

Seniorengruppe Technikum Kamenz

Herr Dr. Klaus Strickert

Nebelschützer Str. 34, 01917 Kamenz

Seniorengruppe Biehla u.

BRH-KV-Kamenz

Frau Margot Sarink

Bergstraße 5, 01920 Schönteichen

Seniorengruppe Liebenau

Frau Rosemarie Noack

Bernbrucher Str. 3, 01920 Schönteichen

Seniorengruppe Schönbach

Frau Ursula Plaettner

Dorfstraße 24, 01920 Schönteichen

Seniorengruppe Hausdorf

Frau Elke Gaide

Am Storchennest 3, 01920 Schönteichen

Seniorengruppe Petershain u. Rohrbach

Frau Christa Franke

Ringweg 8, 01920 Schönteichen

Seniorengruppe Schwosdorf

Frau Annerose Gräfe

Landstr. 33, 01920 Schönteichen

Seniorengruppe Brauna

Frau Brigitte Regenstein

Schwosdorfer Str. 6, 01920 Schönteichen

Ev.-Lutherische Kirchgemeinde

Frau Birgitt Baumann

Ulmenweg 4, 01917 Kamenz

Katholisches Pfarramt

Pater Dr. Johannes Müller

Talstr. 14, 01917 Kamenz

5


2. AKTIVE IM ALTER

Lessing-Museum

© Anne Hasselbach

„Alter ist nur eine Zahl”, denn alt sein ist keine

Frage der Anzahl der Lebensjahre. Es beginnt

auch nicht mit dem Ruhestand. Oft ist

der erste Schritt für ein „neues“ Leben eine

neue Zeiteinteilung. Hing doch früher die Tagesplanung

ab von der Arbeitszeit bzw. von

der Schulzeit der Kinder, so ist der Senior nun

gefordert, sein ganzes Leben selbst zu bestimmen

und einen neuen Tagesrhythmus zu

finden, den er mit diversen Aktivitäten füllen

kann, z. B. ins Theater gehen, handwerklich

arbeiten oder basteln, in einen Chor eintreten

oder sich ehrenamtlich betätigen. Hier bietet

sich das Kennenlernen anderer Menschen an,

um die Sozialkontakte zu intensivieren.

Kulturelle Einrichtungen

Erstaunlich umfangreich und vielfältig ist die

Museumslandschaft von Kamenz für eine

Stadt dieser Größe. Das Angebot reicht vom

Literaturmuseum über das Sakralmuseum bis

zum Landschaftsmuseum. Alle diese Einrichtungen

bewahren nicht nur Schätze vergangener

Zeiten, sondern tragen ebenfalls zum

heutigen Verständnis bei.

6

Museen

Lessing-Museum

Lessingplatz 1-3, 01917 Kamenz

Öffnungszeiten:

Di–Fr: 10.00–17.00 Uhr,

Sa/ So und an Feiertagen 13.00–17.00 Uhr

Tel.: 03578/ 379-111

E-Mail: kontakt@lessingmuseum.de

Internet: www.lessingmuseum.de

Klosterkirche und Sakralmuseum

St. Annen

Schulplatz 5, 01917 Kamenz

Öffnungszeiten:

Mo–Fr: 10.00–18.00 Uhr, Sa/So und an Feiertagen

10.00–13.00 und 14.00–18.00 Uhr

(1.11.–31.03.: Sa/So und an Feiertagen nur

11.00 bis 16.00 Uhr, 24.12.–01.01. geschlossen)

Tel.: 03578/ 379-205

E-Mail: kontakt@sakralmuseumkamenz.de

Internet: www.sakralmuseumkamenz.de

Museum der Westlausitz /

Elementarium & Sammelsurium

Elementarium:

Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz,

Tel.: 03578/ 78 83 10

Öffnungszeiten:

Di–So und an Feiertagen 10.00–18.00Uhr

(geschlossen am 24.12., 31.12. und 1.1.)

Sammelsurium:

Macherstraße 140, 01917 Kamenz,

Tel.: 03578/ 78 79 41 20

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 8.00–16.00 Uhr

E-Mail: info@museum-westlausitz.de

Internet: www.museum-westlausitz.de

Stadtgeschichte im Malzhaus

Zugang über das Museum der Westlausitz:

Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz

Öffnungszeiten: Di-So und an Feiertagen

10.00–18.00 Uhr (geschlossen am 24.12.,

31.12. und 1.1.)

Tel.: 03578/ 78 44 31

E-Mail: kontakt@stadtgeschichtekamenz.de

Internet: www.stadtgeschichtekamenz.de


Theater/ Bühne / Bibliothek

Stadttheater Kamenz

Das Theater liegt im Herzen der Stadt Kamenz.

Die beliebte Kultur- und Begegnungsstätte

wurde am 3. Oktober 1999 wiedereröffnet.

Seit 1824 schon gibt es in diesem ehemaligen

Brauhaus Theaterveranstaltungen, klassische

Konzerte, Kabarett, interessante Dia-Vorträge,

Kunstausstellungen und vieles mehr. Das

Haus ist also mehr, als „nur“ ein Theater! Es

bietet Kultur für alle Interessierten, egal ob

jung oder alt!

Pulsnitzer Straße 11, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 379-201

E-Mail: kulturdezernat@stadt.kamenz.de;

kamenzinformation@kamenz.de

Internet: www.stadttheater-kamenz.de

Theateranrecht

Mit der Entscheidung für ein Theateranrecht

sichern Sie sich viele Vorteile:

• regelmäßige Theaterbesuche in der gesamten

Spielzeit von September bis April

• garantierter Eintritt und reservierter Sitzplatz

zu den gewählten Veranstaltungen

durch Erhalt eines Theaterausweises

• Preisvorteil gegenüber dem Einzelerwerb

der Eintrittskarten

• Kombination aus sechs Veranstaltungen

zu allen Genres möglich, egal ob Konzert,

Kabarett oder Schauspiel (ausgenommen

Sonderveranstaltungen)

Informationen zur Spielzeit und zum Anrecht

erhalten Sie in der Kamenz-Information:

Schulplatz 5, Tel.: 03578/ 379-205, E-Mail:

kamenzinformation@kamenz.de

Hutbergbühne Kamenz

Eingebettet in eine Parkanlage mit seltenen

Nadelgehölzen sowie umgeben von tausenden

Rhododendren und Azaleen bietet die

Hutbergbühne bereits den Ankommenden

erste Erlebnisse. Da sie die Charakteristik eines

Amphitheaters aufweist, gewährleistet

sie bis zu 10.000 Zuschauern ausgezeichnete

Akustik- und Sichtbedingungen. Die seit

1992 regelmäßig in dieser einzigartigen Naturkulisse

stattfindenden Konzerte haben die

Hutbergbühne zu einem der beliebtesten und

bekanntesten Open-Air-Orte in Sachsen werden

lassen.

Tel.: 03578/ 379-205

E-Mail: kamenzinformation@kamenz.de

Internet: www.hutbergbuehne-kamenz.de

Stadtbibliothek G. E. Lessing

Hier finden Sie rund 35.000 Bücher, Zeitschriften,

Filme, Spiele, Hörbücher und E-Books –

für Schule und Beruf, für Freizeit und Hobby.

Zum Ausleihen für alle!

Lessingplatz 3

Tel.: 03578/ 379-288

E-Mail: bibliothek@stadt.kamenz.de

Öffnungszeiten Erwachsenenbibliothek:

Mo–Fr: 10.00–18.00 Uhr, Mi: geschlossen

Fitness & Bildung

➦ Wandern / Radfahren

Ob zu Fuß oder auf dem Drahtesel – Kamenz

bietet den idealen Ausgangspunkt

für Aktiv-Ausflüge jeder Art

Hutberg Kamenz – Gartenkulturpfad

Die weithin bekannte Parkanlage „Hutberg

Kamenz“ umfasst ein Areal von ca. 18 ha

und befindet sich unmittelbar am Westrand

der Altstadt. Ihre Anfänge liegen um 1900.

Für die Bepflanzung der ältesten Teile engagierte

sich der Königlich Sächsische Hoflieferant

und Gärtnereibesitzer Wilhelm Weiße

Spazieren auf dem Hutberg

durch Stiftung von ihm gezüchteter Rhododendren

und Azaleen. Der Stadtgartenmeister

Ernst Hilscher beeinflusste die Gestaltung der

Hutberganlagen maßgeblich weiter. Neben

dieser Parkanlage sind die weiteren städtischen

Grünanlagen entlang des Gartenkulturpfades

einen Spaziergang wert: u.a.

Volkspark, Herrental, Wilhelm-Weiße-Garten,

Bönischpark.

Naherholungsgebiet Großteich

Deutschbaselitz

Im Kamenzer Ortsteil Deutschbaselitz, nur

rund 5 km vom Stadtzentrum entfernt, befindet

sich der gleichnamige Großteich. Zum direkt

am Ufer gelegenen Campingplatz gehören

u.a. eine Strandklause (Bistro) und eine

Liegewiese. Rund um den Großteich bzw.

das Teichgebiet gibt es ruhige Wanderwege

mit nahezu unberührter Flora und Fauna.

Geheimtipp ist der Deutsch-Baselitz-Rundweg,

der dem im Ortsteil geborenen weltberühmten

Maler und Bildhauer Georg Baselitz

gewidmet ist.

Frosch-Radweg

Unweit des Großteiches liegt eine Radroute

für Naturliebhaber. Die Beschilderung

mit einem winkenden grünen Frosch

7

© Stadtverwaltung Kamenz


FITNESS IM ALTER

symbolisiert Ihnen den Frosch-Radweg.

Dieser ca. 260km lange Rundkurs führt Sie

durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft,

Sachsens UNESCO-Biosphärenreservat,

in dem sich neben Weißstörchen und

Graureihern auch Fischotter und Seeadler heimisch

fühlen – über das entstehende Lausitzer

Seenland, welches mit attraktiven Aktivitäten

im und auf dem Wasser lockt bis ins Neißeland

nach Bad Muskau und Niesky.

Krabat-Radweg

Kamenz liegt unmittelbar an vielen touristischen

Radwanderwegen: Folgen Sie z. B.

dem Krabat-Radweg bis ins Stadtzentrum zur

Hauptkirche St. Marien, an deren Spitze der

sorbische Zaubermeister mit seiner fliegenden

Kutsche hängengeblieben sein soll. Diese 80

km lange Route gibt Einblicke in den ländlichen

Alltag und die Kultur der Sorben in der

Oberlausitz. Zudem führt sie überwiegend

durch leicht hügeliges bzw. flaches Land und

ist vollständig ausgeschildert. Beschilderung:

schwarzer Rabe

der Europastadt Görlitz gelangt man über Löbau

und das 1000-jährige Bautzen bis in die

Lessingstadt Kamenz. Ausgeschildert ist die

leicht hügelige Strecke mit einem roten „S“.

Radwandern und Wandern im

Dresdner Heidebogen

Unter dem Titel „Radeln zwischen Elbe und

Spree“ sind im Dresdner Heidebogen über

400 km Radwege zwischen Sachsen und

Brandenburg, zwischen Elbland und Oberlausitz

ausgewiesen. Naturlehrpfade, Gipfelpfade

und Themenwanderwege gibt es von

Großenhain bis nach Kamenz zu entdecken.

Radwander- und Wanderkarten sind erhältlich

in der Kamenz-Information: Schulplatz 5,

Tel.: 03578/ 379-205.

➦ Schwimmen

Das Kamenzer Hallenbad macht Sie unabhängig

vom Wetter. In den heißen

Sommermonaten können Sie sich natürlich

auch im Freibad „Wiesengrund“ in

Haselbachtal OT Bischheim erfrischen

und entspannen.

Hallenbad Kamenz

Friedensstraße 1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 31 55 15

E-Mail: kontakt@hallenbad-kamenz.de

Internet: www.hallenbad-kamenz.de

Freibad „Wiesengrund“ Bischheim

Jahnstraße 15, 01920 Haselbachtal

Tel.: 03578/ 71 263

➦ Sport / Tanz

INJOY Kamenz

Auenstr. 10, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 55 66

Internet: www.injoy-kamenz.de

Fit For Life Kamenz

Wiesenstraße 10, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 20 92

Internet: www.fitforlife-kamenz.de

Sport- und Freizeitzentrum

TOMOGARA Ryu e.V.

Bautzner Str. 122, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 78 07

Internet: www.tomogara.de

Kreisvolkshochschule Bautzen

Regionalstelle Kamenz

Macherstraße 144a, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 3090-210 und -213

Spezielle Angebote für Seniorentanz

1. Tanzclub der Lessingstadt Kamenz e.V.

Kurs: „Fit 50+“,

Mo: 19.00–20.00 + 20.15–21.15 Uhr,

Di: 8.30–10.30 Uhr, Do: 9.30–11.30 Uhr

Andreas-Günther-Str. 1, 01917 Kamenz

Sächsische Städteroute

Oder Sie radeln entlang der Sächsischen Städteroute.

Im Jahr 1346 schlossen sich sechs

Oberlausitzer Städte zu einem Schutzbündnis,

genannt „Oberlausitzer Sechsstädtebund“,

zusammen. Vier von ihnen können Sie auf

diesem Teilstück der Route entdecken: Von

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Großteich, Deutschbaselitz

© Stadtverwaltung Kamenz


BILDUNG / VEREINE

Ansprechpartner: Jens Drechsler

Mobil: 0173 597 90 15

Internet: www.tanzclub-kamenz.de

Hutberggaststätte Kamenz

Wir bieten verschiedene gesellige Seniorentanzveranstaltungen

im Jahresverlauf.

Am Hutberg 25, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 37 733

Internet: www.hutberggaststaette-kamenz.de

Seniorentanz in Fissel´s Gasthof

1 x im Monat, Sonntag am 1. oder 2. Wochenende

Oststr. 7, 01920 Schönteichen OT Cunnersdorf

Tel.: 03578/ 31 42 65

DRK Tanzgruppe Kamenz

Mo: 15.30–17.00 Uhr

Gymnastikraum der Lessingschule Kamenz,

Henselstraße 14

Sport- und Freizeitzentrum TOMOGARA

Ryu e.V.

Kurs: „Tanzkreis 50+“, Mo: 14.30 Uhr

Tanzleiterin: Reingart Wähner,

Tel.: 03578/ 30 27 62

reiche Kurse besuchen.

Kreisvolkshochschule Bautzen

Regionalstelle Kamenz

Macherstraße 144a, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 3090-210 und -213

Internet: www.kvhsbautzen.de

Vereine

Kreissportbund Landkreis Bautzen e.V.

Sparkassen „Fit 50 +“ Kreissportspiele

Ansprechpartner: Herr Tittel

Tel.: 03591/ 27 06 317

E-Mail: c.tittel@sportbund-bautzen.de

Koordinatorin KOMM! In den Sportverein

Ansprechpartnerin: Anja Schuppan

Tel.: 03591/ 27 06 315

Mehr als 130 Vereine sowie Initiativ- und

Interessengruppen aus den Bereichen Sport,

Kunst/Kultur, Geschichte/Heimat, Tier/Natur,

Familie/Jugend oder Gesundheit/Soziales sind

in Kamenz organisiert aktiv. Sie bereichern

mit ihrer Tätigkeit das gesellschaftliche Leben

der Lessingstadt und bieten interessante Angebote

für die Freizeitgestaltung. Eine Vereinsübersicht

erhalten Sie im Internet unter

www.kamenz.de/vereinsleben-vereinsverzeichnis

oder im Sachgebiet Jugend/Soziales

bei Frau Jannasch (Tel.: 03578/ 379-232).

Frühlingsseniorenfest

Die Arbeitsgruppe Soziales führt seit 2006

jährlich im Mai im großen Saal des „Hotel

Stadt Dresden“ das beliebte „Frühlingsseniorenfest“

durch. In gemütlicher Runde erleben

rund 300 aus Kamenz und Schönteichen eingeladene

Senioren einen schönen Nachmittag

bei Kaffee und Kuchen. Zur Umrahmung

bzw. für gute Stimmung wird ein buntes Unterhaltungsprogramm

organisiert und dargeboten,

in das die Kinder der städtischen

Kitas und Schulen eingebunden sind. Auch

für kleinere Überraschungen wird gesorgt.

Neben Blumensträußen gibt es ein Kaffeetrinken

mit dem Oberbürgermeister Roland

Dantz zu gewinnen.

➦ Bildung

Die KVHS bietet ein breites Spektrum an Angeboten.

Aus den Bereichen

• Kultur/ Gestalten (u.a. Floristik, Maltreff,

Töpfern uvm.),

• Gesundheit (u.a. Erlebnistanz, Rückentraining,

Heilkunde und gesunde Ernährung

uvm.),

• Sprachen,

• Umwelt/ Politik/ Gesellschaft,

• Computer/ neue Medien

können Sie verschiedene und abwechslungs-

Frühlingsseniorenfest

9

© Stadtverwaltung Kamenz


3. BERATUNG UND INFORMATION

Diese Übersicht soll es Ihnen erleichtern, bei

dem großen Umfang der bestehenden gesetzlichen

Bestimmungen und der Vielzahl der sozialen

Leistungen, Dienste und Einrichtungen

herauszufinden, wofür und durch wen Sie Hilfe,

Beratung und Information zu Ihren Fragen

und Problemen in Kamenz und Umgebung

erhalten können.

Informations- & Beratungsstellen

der Stadtverwaltung und des Landratsamtes

Stadtverwaltung Kamenz, Rathaus

Bürgerservice – Allgemeine Beratung

Postadresse: Postfach 1149, 01911 Kamenz

Hausanschrift: Markt 1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 90

Fax: 03578/ 37 92 99

E-Mail: stadtverwaltung@kamenz.de

Internet: www.kamenz.de

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Kamenz:

Für alle Sachgebiete der Dezernate 1 (Service

und Finanzen einschließlich des Einwohnermelde-

und Gewerbeamtes) und 2 (Stadtentwicklung

und Soziales) gelten folgende Öffnungszeiten:

Mo/ Fr: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr

Di: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr und

13:00 Uhr – 18:00 Uhr

Mi: geschlossen

Do: 9:00 Uhr – 12:00 Uhr und

13:00 Uhr – 16:00 Uhr

Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde

Schönteichen

Die Stadt Kamenz übernimmt in Anlehnung

an den Aufgabenverteilungsplan der Stadtverwaltung

Kamenz (§§7 und 8 SächsKomZG) die

Erledigung aller Verwaltungsaufgaben nach

Weisung durch die Gemeinde Schönteichen.

Ausgenommen sind dabei:

• Abwasserbeseitigung

• Protokolldienst bei Gemeinderatssitzungen

• Sekretariatsaufgaben für den Bürgermeister

Sie erreichen die Gemeindeverwaltung Schönteichen

unter:

Gemeinde Schönteichen

Schulstraße 11, 01920 Biehla

Tel.: 03578/ 38 510

Fax: 03578/ 38 51 16

E-Mail: gemeinde@schoenteichen.de

Internet: www.schoenteichen.de

Landratsamt Bautzen –

Bürgeramt Kamenz

Besucheradresse: Macherstraße 55,

01917 Kamenz

Ansprechpartnerin: Kathrin Runge

Tel.: 03591/ 5251-10371

E-Mail: buergeramt@lra-bautzen.de

Gleichstellungsbeauftragte

des Landkreises

Besucheradresse: Bahnhofstraße 9,

02625 Bautzen

Ansprechpartnerin: Frau Ina Körner

Tel.: 03591/ 5251-87600

E-Mail: gleichstellung@lra-bautzen.de

Fotolia © Dean Mitchell

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Ehrenamtlicher Seniorenbeauftragter

LRA-Bautzen, Sozialamt

Tauchstraße 23, 02625 Bautzen

Ansprechpartner: Hans-Michael Rentsch

Tel.: 03591/ 5251-50016; 035951/ 50 384

E-Mail: seniorenbeauftragter@lra-bautzen.de

Sprechzeit: jeden 1. Dienstag im Monat,

10.00–12.00 Uhr

Beauftragte für die Belange von Menschen

mit Behinderungen im Landkreis

Bautzen

Postanschrift: Bahnhofstraße 9,

02625 Bautzen

Ansprechpartnerin: Franziska Pohling

Tel.: 03591/ 5251-87300

E-Mail: behindertenbeauftragte@lra-bautzen.de

Patientenfürsprecherin des Landkreises

Bautzen

Ansprechpartnerin: Kerstin Rendke

Tel.: 0174 8919823

E-Mail: mail-an-patientenfuersprecher@web.de

Kontakt und Sprechzeiten in Kamenz:

Sozialtherapeutische Wohnstätte für chronisch

kranke Menschen

„Eulenhof“, Franz-Mehring-Straße 1,

01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 34 040

Jeden 1. Mittwoch im Monat, 16.00–17.00 Uhr

Ausländerbeauftragte

Besucheranschrift: Bahnhofstraße 9,

02625 Bautzen

Ansprechpartnerin:

Frau Anna Pietak-Malinowska

Tel.: 03591/5251-87700

E-Mail: auslaenderbeauftragte@lra-bautzen.de

Jobcenter Landkreis Bautzen

Standort Kamenz

Garnisionsplatz 4/5, 01917 Kamenz

Tel.: 03591/ 5251-43101

E-Mail: leistung-km@lra-bautzen.de

Gesundheitsamt

Postanschrift: Bahnhofstraße 9,

02625 Bautzen

Besucheranschrift: Schlossplatz 2,

02977 Hoyerswerda

Tel.: 03591/ 5251-53000

E-Mail: gesundheitsamt@lra-bautzen.de

Fotolia © floshots

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Pflegedienst Sperling

Jahnstraße 9 • 01917 Kamenz

Tel.: 03578 - 3 99 99 62

Fax: 03578 - 3 53 23 33

Tagespflege • Behandlungspflege

Palliative Care • Hauswirtschaftliche Versorgung

Grundpflege • 24h Notruf • u.v.m.

Gerne besuchen wir

Sie auch zu Hause!

info@pflegedienst-sperling.de

www.pflegedienst-sperling.de

Wir helfen

hier und jetzt.

Arbeiter-Samariter-Bund

Arbeiter-Samariter-Bund

Kreisverband Kamenz e.V.

Fahrdienste für Senioren und Behinderte

Seniorenclubs

Jesauer Straße 37a • 01917 Kamenz

Tel.: 03578 38 00 21 • Fax: 03578 38 00 40

Internet: www.asb-kamenz.de

11


Informations- & Beratungsstellen

der Verbände und Vereine

ASB Kreisverband Kamenz e.V.

Jesauer Str. 37A, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 38 00 21

Arbeiterwohlfahrt KV Bautzen e.V.

Macherstr. 5, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 80 75

Caritasverband Oberlausitz e.V.

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 43 20

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Kreisverband Westlausitz e.V.

Haydnstr. 4, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 38 280

Diakonisches Werk Kamenz e.V.

Fichtestr. 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 38 540

E-Mail: gs.dw-kamenz@evlks.de

Blinden- und Sehbehindertenverband

Regionalstelle Kamenz – Beratungsstelle:

Stadtinformation

Schulplatz 5, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 31 55 94

Deutscher Bundeswehrverband e.V.

Kameradschaft Kamenz

Macherstr. 110, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 03 32

Arbeitslosen-Selbsthilfe Kamenz e.V.

Oswald-Kahnt-Str. 3, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 74 170

Suchtkrankenhilfe e.V. Kamenz

Ansprechpartnerin: Frau Rayczyk

Fichtestraße 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 38 54 35

Internet: www.suchthilfe-kamenz.de

Sozialverband Vdk – KV Bautzen

Verband für behinderte und chronisch kranke

Menschen, Rentner, sozial Benachteiligte

und für alle Menschen mit sozialen Fragen

Beratungsstelle Kamenz

Pulsnitzer Str. 11, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 70 36 936

Fax: 03578/ 70 36 937

Sprechzeit: Di/ Do 9.00–12.00 Uhr und

13.00–15.00 Uhr

Mehrgenerationshaus Bernsdorf

Ansprechpartner: Herr Silvio Thieme

Eisenwerkstr. 1d, 02994 Bernsdorf

Tel.: 035723/ 92 270

Schuldner- und Insolvenzberatung

Caritasverband Oberlausitz e.V.

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 43 20

Weitere Beratungsstellen

Rechtsberatung

Das Beratungshilfegesetz sichert Menschen

mit niedrigem Einkommen Rechtsberatung

und Rechtsvertretung zu. Dafür müssen die

Betroffenen nur einen kleinen Beitrag selbst

aufbringen. Erste Anlaufstelle sind die Amtsgerichte.

Bestimmte Interessenverbände unterhalten

für ihre Mitglieder Rechtsauskunftsstellen.

Amtsgericht Kamenz

Macherstraße 49

Tel. 03578/ 33 81 00

Friedenrichter: Jens-Uwe Madlung

Stellvertreterin: Carmen Kutsche

Postanschrift:

Stadtverwaltung Kamenz Schiedsstelle

Markt 1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 91 21

E-Mail: jens-uwe.madlung@friedensrichter.de

Friedensrichter für Kamenz und Schönteichen

Friedenrichter: Jens-Uwe Madlung

Stellvertreterin: Carmen Kutsche

Postanschrift:

Stadtverwaltung Kamenz Schiedsstelle

Markt 1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 91 21

E-Mail: jens-uwe.madlung@friedensrichter.de

Agentur für Arbeit

Nordstraße 33, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 356445

Fax: 03578/ 356377

E-Mail: Kamenz@arbeitsagentur.de

Fotolia © Picture Factory / Michaela Rofeld

12


4. SOZIALLEISTUNGEN UND VERSICHERUNGEN

Sozialhilfe/Grundsicherung

Auch wenn man ein Leben lang gearbeitet

hat, kann es sein, dass die Rente nicht reicht.

Für diesen Fall gibt es das Sozialhilfesystem

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Unter der Voraussetzung, dass die

eigenen Kinder nicht zur Unterstützung verpflichtet

sind, kein Vermögen vorhanden ist

und auch sonstige Versorgungssysteme oder

Versicherungen keine Leistungen zu erbringen

haben, gibt es als Regelaltersrentner einen

Rechtsanspruch auf Grundsicherung. Diese ist

beim zuständigen Sozialamt zu beantragen.

Das Antragsdatum ist wichtig für den Beginn

der Grundsicherung.

Sozialamt Bautzen – Standort Kamenz

Besucheradressen:

Garnisionsplatz 9, 01917 Kamenz

Tel.: 03591/ 52 51 50 200

Taucherstr. 23, 02625 Bautzen

Tel.: 03591/ 52 51 50 100

Fax: 03591/ 52 51 50 100

E-Mail: sozialamt@lra-bautzen.de

Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII –

Sozialhilfe und Grundsicherung

Das Gesetz unterscheidet verschiedene Arten

der Sozialhilfe:

• Hilfe zum Lebensunterhalt

• Hilfen zur Gesundheit und Pflege

• Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

• Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

• Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer

Schwierigkeiten

• Hilfe in anderen Lebenslagen

• Auskünfte und Beratung zum Sozialversicherungsrecht

Sozialhilfe ist eine Hilfe, auf die derjenige,

der in Not geraten ist, einen Rechtsanspruch

hat. Das muss im Einzelfall geprüft werden.

Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegeversicherung

Seit dem 01.01.2017 wird die Pflegebedürftigkeit

neu definiert und anders begutachtet.

Neu ist, dass der Gesamtumfang der Abhängigkeit

des Pflegebedürftigen von der Hilfe

durch andere Personen beurteilt wird. Ermittelt

wird dementsprechend als Punktwert der

Umfang der Selbstständigkeit:

• selbstständig: allein, ohne Hilfe, mit Hilfsmitteln

– 0 Punkte

• überwiegend selbstständig: geringer Hilfebedarf

durch Zurechtlegen, Richten von

Gegenständen, Vorbereitungsarbeiten, Anstöße

geben durch Aufforderung, einzelne

Handreichungen, Anwesenheit aus Sicherheitsgründen

– 1 Punkt

• überwiegend unselbstständig: geringer

Selbstständigkeitsanteil erreichbar durch

ständige Anleitung und aufwändige Motivation,

Teilschritte müssen übernommen

werden, Zurechtlegen, auffordern und unterstützen

reichen nicht aus – 2 Punkte

• unselbstständig: nahezu alle Teilhandlungen

müssen übernommen werden – 3

Punkte.

In welcher Lebenssituation ist es deshalb

sinnvoll, einen Antrag auf Pflegebedürftigkeit

zu stellen?

Das ist der Fall, wenn folgende Lebensbereiche

vom Versicherten nicht mehr allein bewältigt

werden und deshalb Hilfe durch andere

Personen in Anspruch genommen werden

muss:

1. Mobilität: Sitz- und Bettpositionen einnehmen,

Fortbewegen, Treppen steigen – 10%

2. Gedächtnis, Kommunikation: erinnern, orientieren,

verstehen, mitteilen

3. Verhaltensweisen: aggressiv, auffällig, Hilfe

abwehren, antriebslos, Ängste – 15%

4. Selbstversorgung: Körperpflege, An- und

Auskleiden, Essen und Trinken, Ausscheiden,

Kontinenz – 40%

5. Krankheit: Körperzustände messen, Medikamente,

Wundversorgung – 20%

6. Alltagsleben: Tagesablauf, Kontakte, sich

beschäftigen, ruhen, schlafen – 15%

Die bei 1 – 6 durch den Gutachter des Medizinischen

Dienstes der Krankenversicherung

(MDK) ermittelten Punkte bei der

Beurteilung von mehr als 60 Selbstständigkeiten

werden gewichtet und gehen mit den genannten

Prozentanteilen in das Gesamtergebnis

ein. Der Hilfebedarf bei Haushaltsführung

und bei außerhäuslichen Aktivitäten wird bei

der Beurteilung des Gesamtergebnisses berücksichtigt.

Deshalb folgende Empfehlung:

1. Pflegetagebuch führen (Vordrucke im Internet

oder bei den Pflegekassen)

2. Antrag rechtzeitig stellen (auch wegen der

Inhalte des Pflegegrades 1).

Außerdem haben Ärzte, Krankenhäuser,

Reha-Einrichtungen und Sozialleistungsträger

mit Einwilligung des Versicherten die zuständige

Pflegekasse unverzüglich über eine sich

abzeichnende Pflegebedürftigkeit zu benachrichtigen.

Neu ist auch, dass die Mitarbeiter der Pflege-

13


kassen die Versicherten seit 01.01.2016 nicht

mehr über die Inhalte der Pflege im konkreten

Fall beraten, das haben jetzt qualifizierte

Pflegeberater zu leisten. Die Pflegekassen

informieren die Versicherten nur über alle mit

einer sich andeutenden Pflegebedürftigkeit

zusammenhängenden Fragen. Erst nach Eingang

des Antrages auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit

werden folgende Ansprüche

des Versicherten rechtswirksam:

• Beratungstermin und Bestimmung eines

persönlichen Pflegeberaters sind von der

Pflegekasse innerhalb von 14 Tagen sicherzustellen.

Bei Abwesenheit des Beraters ist

eine Vertretung zu gewährleisten. Ein Beratungsgutschein

kann ausgestellt werden.

• Auf Anforderung sind Leistungs- und

Preisvergleichslisten von ambulanten und

stationären Pflegeeinrichtungen und von

Anbietern der Betreuungs- und Entlastungsleistungen

zu übergeben.

• Über integrierte Versorgungsangebote ist zu

informieren.

• Die Pflegekassen sind verpflichtet, Pflegekurse

für Angehörige und ehrenamtliche

Pflegepersonen als Gruppen-und Einzelschulungen

durchzuführen, auf Wunsch der

Pflegenden und mit Zustimmung des Pflegebedürftigen

bei ihm zu Hause.

Die Pflegekasse entscheidet über den Antrag

innerhalb von 25 Arbeitstagen nach Antragseingang

auf der Grundlage eines Gutachtens

des MDK (innerhalb 1 Woche bei Krankenhausaufenthalt,

2 Wochen bei zur Pflege

freigestellten Angehörigen). Das Gutachten

enthält die Empfehlungen für den Pflegegrad,

den Pflegeumfang für eine Pflegeperson und

ob Pflege in geeigneter Weise zu Hause sichergestellt

werden kann, sowie für einen Pflegeplan

zur Förderung der Selbstständigkeit. Neu

ist, dass dieses Gutachten dem Versicherten

vom Gutachter verständlich zu erläutern ist.

Gegen die Entscheidung der Pflegkasse hat

der Versicherte Widerspruchsrecht. Dadurch

hat der Erstgutachter seine Begutachtungen

noch einmal zu überprüfen. Sieht er keine

neuen Aspekte, ist eine Zweitbegutachtung

durch einen anderen Gutachter vorzunehmen.

Aufgaben der Pflegeberatung sind:

• Erfassen des Hilfebedarfs nach dem Gutachten

und Empfehlungen des MDK und auf

Wunsch mit den Angehörigen und weiteren

PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5

geringe erhebliche schwere schwerste schwerste*

Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit und Fähigkeitsstörungen

* und besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Punkte 12,5–27 27–47,5 47,5–70 70–90 90–100

Pflegegeld (€) 316 545 728 901

Sachleistungen amb. (€) 689 1298 1612 1995

Tages/Nachtpflege (€) 689 1298 1612 1995

Entlastungsbeitrag (€) 125 125 125 125 125

Stationär (€) 125 770 1262 1775 2005

sxc.hu, © Kurhan

14


PFLEGENETZWERK / KRANKEN- U. PFLEGEVERSICHERUNG

Personen beim Versicherten in der eigenen

Häuslichkeit

• Verwendung der Ergebnisse des erfassten

Hilfebedarfs (mit Zustimmung des Pflegebedürftigen)

zur Beantragung weiterer Unterstützungsleistungen

• Erfassen, Anpassen, Umsetzen und Überwachen

aller pflegerischen, medizinischen,

rehabilitativen, präventiven, gesundheitsfördernden

Maßnahmen und sozialen Hilfen

in einem individuellen Versorgungsplan

• Informieren über Leistungen zur Entlastung

von Pflegepersonen

Die häusliche Pflege kann als Kombination

von Pflegegeld und Sachleistungen vereinbart

werden. Auf die Tages- und Nachtpflege

hat der Pflegebedürftige einen Rechtsanspruch.

Sie wird bei Erfordernis zusätzlich zum

Pflegegeld oder zu Sachleistungen gewährt.

Um pflegende Angehörige zu unterstützen:

• erhalten Angehörige, die als Arbeitnehmer

eine „Auszeit“ für die kurzfristige Organisation

der Pflege übernehmen, als Lohnersatzleistung

Pflegeunterstützungsgeld,

• haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch

auf Familienpflegezeit und die Inanspruchnahme

von zinslosen Darlehen zur Sicherung

des Lebensunterhalts,

• werden Pflegekurse unentgeltlich auch zu

Hause angeboten,

• müssen viertel- oder halbjährlich unentgeltliche

Beratungen durch eine Pflegeeinrichtung

in Anspruch genommen werden,

• kann nach 6 Monaten Pflege für 6 Wochen

Verhinderungspflege bis zu 2418 € unter

Anrechnung von 2 Wochen Kurzzeitpflege

abgerufen werden,

• kann bei Erfordernis für 8 Wochen im Jahr

Kurzzeitpflege bis zu 3224 € unter Anrechnung

von 4 Wochen Verhinderungspflege

beantragt werden,

• haben Pflegebedürftige den Anspruch auf

Versorgung mit Pflegehilfsmitteln bis zu

monatl. 40 €,

• können Zuschüsse zur baulichen Anpassung

der eigenen Häuslichkeit an die Pflegebedürftigkeit

bis zu 4000 € pro Maßnahme

beantragt werden. Bei Mittellosigkeit übernimmt

den Eigenanteil die Sozialhilfe.

Der neue Pflegegrad 1 – führt bereits zu folgenden

Leistungen:

• unentgeltliche Pflegeberatung durch einen

persönlichen Pflegeberater

• Anspruch auf halbjährliche Beratung zu

Pflegeinhalten durch professionelle Pflegekräfte,

• Anspruch auf Pflegehilfsmittel und Zuschüsse

für bauliche Veränderungen,

• unentgeltliche Pflegekurse,

• Zuschlag von 214 € in für das Wohnen in

ambulant betreuten Wohngruppen,

• Entlastungsbetrag von 125 € monatlich zur

Kostenerstattung von Pflegeleistungen

Pflegenetzwerk in Sachsen

Sachsen organisiert für die Pflegeberatung

keine Pflegestützpunkte, sondern hat eine

vernetzte Pflegeberatung eingerichtet. Ansprechpartner

ist dafür die eigene Pflegekasse,

die den Pflegeberater vermittelt oder

• der Versicherte ruft das Netzwerk im Internet

auf www.pflegenetz.sachsen.de,

• er wendet sich an die Bürgerbeauftragte des

Sächsischen Staatsministeriums für Soziales

und Verbraucherschutz, Frau Heike Köser,

Albertstraße 10, 01097 Dresden, Tel.: 0351/

564-5800.

Weiterhin wurden in den Landkreisen und

kreisfreien Städten Pflegekoordinatoren eingesetzt.

Sie haben die Aufgabe, alle an der

Pflege „Beteiligten“ so zu lenken, dass Pflege

dort geleistet wird, wo sie gebraucht wird.

Zuständig für den Landkreis Bautzen ist Frau

Kerstin Janke, Bahnhofstraße 9, 02625 Bautzen,

Tel.: 03591/5251-50014.

Kranken- und Pflegeversicherungen

AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen

und Thüringen

Filiale Kamenz

Macherstr. 51, 01917 Kamenz

Tel.: 0800/ 24 71 001

Internet: www.aok.de

BARMER GEK Kundencenter

Tel.: 0800/ 332060226300

Fax: 01850/ 02 26 349

Internet: www.barmer.de

DAK-Gesundheit Servicezentrum Kamenz

Tel.: 040/ 325 325 555

Internet: www.dak.de

IKK classic, Geschäftsstelle Kamenz

Macherstr. 53, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 11 55

Fax: 03578/ 30 14 47

Internet: www.ikk-classic.de

Barmenia Versicherungen

Ansprechpartner: Bernd Piechotta

Markt 11

01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 59 21

Mobil.: 0172 435 34 81

Internet: www.barmenia.de

15


RENTENVERSICHERUNG

Rentenversicherung

Die Renten der gesetzlichen Rentenversicherungen

werden nur auf Antrag gezahlt. Dabei

ist zu beachten, dass jede Rentenart (z.B. Altersrente,

Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit)

unterschiedliche Anspruchsvoraussetzungen

hat. Sie sollten deshalb einen

vollständigen Nachweis aller Ihrer Beitragszeiten

gut aufbewahren. Bei Fragen zur Rente,

Kontenklärung und Antragsstellung wenden

Sie sich an Ihren Rentenversicherungsträger.

Deutsche Rentenversicherung

Macherstraße 53, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 38 100

Witwenrente

Das Recht zur Witwenrente wurde 2002 geändert.

Die alten Regelungen gelten für die vor

dem 01.01.2002 erworbenen Renten weiter.

Anspruch auf Witwenrente hat, wer nach

dem Tod des Ehepartners nicht mehr heiratet,

wenn der verstorbene Ehepartner mindestens

5 Jahre versicherungspflichtig gearbeitet oder

Kinder erzogen hat und wenn die Ehe mindestens

1 Jahr bestanden hat (Ausnahme Unfall).

Die Große Witwenrente von 55% der Rente

des Verstorbenen erhält die Witwe/r, wenn sie

das 47. Lebensjahr (wird bis 2029 von 45 auf

47 Jahre angehoben) vollendet hat, erwerbsgemindert

ist, 1 Kind unter 18 Jahren erzieht

oder für ein behindertes Kind sorgt. Sind diese

Voraussetzungen nicht gegeben, wird die

Kleine Witwenrente von 25% der Rente des

Verstorbenen für die Dauer von 24 Monaten

gezahlt. Auf die Witwenrente wird das eigene

Einkommen angerechnet, wenn es einen jährlich

veränderten Freibetrag übersteigt.

Besteuerung von Altersrenten

Das Bundesverfassungsgericht urteilte am

06.03.2002, auf eine Klage, dass Altersrenten

zu versteuern sind. Deshalb besagt das seit

01.01.2005 gültige Alterseinkünfte-Gesetz,

dass unter anderem Altersrenten ab 2005 zu

50% besteuert werden. Dieser Prozentsatz

steigt bis 2020 jährlich um 2%, danach bis

2040 um 1%, so dass ab 2040 die gesamte

Altersrente versteuert wird. Übergangsweise

ergeben sich folgende Rentenfreibeträge:

Renten vor 2006 50%, Renten ab 2006 48%,

ab 2007 46% usw. Bei Rentenerhöhungen

darf aber nur der Freibetrag des Renteneintrittsjahres

abgezogen werden. Das bedeutet,

dass von Jahr zu Jahr der zu besteuernde

Teil der Rente ansteigt.

Ob Steuern zu zahlen sind, hängt von dem

jährlich veränderten Steuergrundfreibetrag

ab, der regierungsamtlich veröffentlicht

wird. Er beträgt für das Steuerjahr 2017 für

Alleinstehende 9.000 €. Zu beachten ist, dass

Witwenrenten und übrige Einkünfte (Mieten,

Pachten, Zinsen) das zu versteuernde Einkommen

erhöhen.

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Flexirente

Die Flexirente ist keine neue Rentenart,

sondern gemeint mit diesem Begriff sind

die Änderungen der Hinzuverdienstmöglichkeiten

für die vorzeitige Altersrente seit

1. Juli 2017. Betroffen sind alle Altersrentner,

die die Regelaltersgrenze (siehe Übersicht am

Schluss) noch nicht erreicht haben. Ab Erreichen

der Regelaltersgrenze gibt es für den

Hinzuverdienst keine Einschränkungen.

Durch die Flexirente soll die Vereinbarkeit

von Erwerbstätigkeit und vorzeitigem Rentenbezug

verbessert werden. So funktioniert

das neue Recht: Jeder Versicherte kann

künftig einen Jahreshinzuverdienst von bis

zu 6.300,00 € erzielen, ohne dass dieser den

Rentenanspruch mindert. Hinzuverdienst über

dieser Grenze wird in Höhe von 40 % auf die

Rente angerechnet. Die Rente wird dann als

Teilrente gezahlt. Verdient z. B. ein Rentner

monatlich 600,00 €, ergibt das einen jährlichen

Hinzuverdienst von 7.200,00 €. Der

Grenzbetrag wird also um 900,00 € überschritten.

40 % davon, das sind 360,00 €,

werden auf die Rente angerechnet, der monatliche

Rentenanspruch vermindert sich somit

um 30,00 € (ein Zwölftel von 360,00 €).

Im Vergleich zum bisherigen Recht, bei dem

derselbe Hinzuverdienst zu einer monatlichen

Rentenkürzung von mehreren Hundert Euro

geführt hätte, ist das eine deutliche Verbesserung.

Teilrente und Hinzuverdienst dürfen zusammen

den so genannten Hinzuverdienstdeckel

nicht übersteigen. Das ist der Betrag, der sich

ergibt, wenn die höchsten Entgeltpunkte aus

den letzten 15 Kalenderjahren vor Rentenbeginn

mit der Bezugsgröße, einem von Statistikern

ermittelten Wert, multipliziert werden.

Bei einem Durchschnittsverdiener ist das derzeit

ein Monatsbetrag von 3.045,00 € – für

die meisten arbeitenden Teilrentenbezieher

dürfte der Hinzuverdienstdeckel damit keine

praktische Bedeutung haben.

Interessante Möglichkeiten ergeben sich

auch für Versicherte, die nach Rentenbeginn

nicht auf längere Dauer weiterarbeiten wollen.

Da der anrechnungsfreie Hinzuverdienst

von 6.300,00 € ein Jahresbetrag ist und auch

dann voll zur Verfügung steht, wenn die Rente

erst im Jahresverlauf beginnt, ist es in der

Regel sinnvoll, diesen Betrag zunächst auszuschöpfen

die Beschäftigung erst einige Monate

nach Rentenbeginn aufzugeben. Beispiel:

Eine Versicherte ist am 24.09.1955 geboren

und will am 01.10.2018 mit 63 in die Altersrente

für langjährig Versicherte gehen. In ihrer

derzeitigen Beschäftigung erhält sie einen

monatlichen Bruttoverdienst von 2.100,00 €.

Bis Ende 2018 hat sie mit ihrem Arbeitsentgelt

(3 x 2.100,00 €) die Hinzuverdienstgrenze von

6.300,00 € nicht überschritten, bekommt also

ihre volle Altersrente. Im Januar 2019 beginnt

ein neues Kalenderjahr. Wieder steht ihr ein

anrechnungsfreier Hinzuverdienstbetrag von

6.300,00 € zur Verfügung.

Sie kann

damit weitere drei

Monate voll berufstätig

bleiben, ohne

dass ihre Altersrente

gekürzt wird.

Einen zusätzlichen

Vorteil erzielt die

Versicherte dadurch,

dass sie in

den sechs Monaten

ihrer Beschäftigung

neben dem Rentenbezug

weiter rentenversicherungspflichtig

bleibt. Der sich dadurch ergebende zusätzliche

Rentenanspruch erhöht ab dem Erreichen

der Regelaltersgrenze (bei der 1955 geborenen

Versicherten mit 65 und 9 Monaten) die

Rente um etwa monatlich 10,00 €.

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Übersicht Regelaltersgrenze

Geburts- Regelaltersgrenze

jahrgang Jahre Monate

1952 65 6

1953 65 7

1954 65 8

1955 65 9

1956 65 1

1957 65 11

1958 66 0

1959 66 2

1960 66 4

1961 66 6

1962 66 8

1963 66 10

1964 u. jünger 67 0

Bearbeitungsstand: 07.03.2018

● Vertretung in Widerspruchsund

Sozialverfahren

● DDR-Zusatzversorgung

(„Intelligenzrente“)

● Flexirente

Rentenberatung LINDNER

Diplom-Verwaltungswirt Christian Lindner – Rentenberater

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Tel.: 035201 / 7 07 97 • Fax 7 07 98 • www.rentenberatung-lindner.de

17


5. MEDIZINISCHE VERSORGUNG

© Malteser Krankenhaus Kamenz

Malteser Krankenhaus St. Johannes

Das Malteser Krankenhaus St. Johannes

ist ein Krankenhaus der Malteser Sachsen-

Brandenburg gemeinnützige GmbH mit Sitz in

Kamenz, die ein weiteres Krankenhaus in Görlitz

und Altenhilfeeinrichtungen in Kamenz,

Bautzen, Leipzig, Cottbus, Wittichenau sowie

einen ambulanten Pflegedienst in Kamenz unterhält.

Eckdaten:

Mitarbeiter: rund 320

Betten: 160

Schwerpunkte: Grund- und Regelversorgung,

Mitglied im Lausitzer Brustzentrum

Gründung: unter Trägerschaft der Malteser im

Jahr 2000

18

Träger: Malteser Sachsen-Brandenburg

gGmbH

Fachbereiche:

• Chirurgie

• Innere Medizin

• Palliativstation

• Anästhesie und Intensivmedizin

• Gynäkologie und Geburtshilfe

Ambulante Leistungen:

• Ambulante Operationen

• Notfallambulanz

• Physiotherapie

Besondere Leistungsangebote:

• Kontinenz-Training

• Vermittlung von Raucherentwöhnungs-

programmen

• Geburtsvorbereitungskurse

• Babyschwimmen

• Kurzzeitpflege

Kontakt:

Malteser Krankenhaus St. Johannes

Nebelschützer Straße 40, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 786-0

E-Mail: krankenhaus.kamenz@malteser.org

Internet:

www.malteser-krankenhaus-stjohannes.de

Darüber hinaus gibt es in Kamenz zahlreiche

niedergelassene Ärzte bzw. Facharztpraxen.


6. WOHNEN IM ALTER

Wenn das Treppe steigen beschwerlicher wird

und sich gesundheitliche Einschränkungen

bemerkbar machen, wird es Zeit, einige Jahre

voraus zu denken. Die bisherige Wohnsituation

ermöglicht eine weitgehend selbstständige

Haushaltsführung. Diese kann durch ambulante

Dienste, hauswirtschaftliche Hilfe, Pflege

und Betreuung, Essen auf Rädern unterstützt

werden. Außerdem besteht die Möglichkeit,

bei der Pflegeversicherung die Finanzierung

von pflegebedingten Umbaumaßnahmen zu

beantragen, z.B. Barrierefreiheit, Badumbau,

Haltegriffe, Eingänge verbreitern. Pro Maßnahme

kann die Pflegeversicherung 4000 €

bewilligen. Bei Mittellosigkeit kann der nötige

Eigenanteil von der Sozialhilfe übernommen

werden. Bei Mietverhältnissen ist dazu das

Einverständnis des Vermieters erforderlich.

Seniorenfreundliche Wohnungen werden

durch den Bauherrn den Bedürfnisasen älterer

Menschen angepasst. Bevor man sich jedoch

für einen Umzug entscheidet, sollten die höheren

Mietkosten überlegt, Anbindungen an

öffentliche Verkehrsmittel geprüft, Einkaufsmöglichkeiten

und medizinische Versorgungen

aufgeklärt sowie Aufenthaltsmöglichkeiten im

Freien wahrgenommen werden. Seniorengerechte

Wohnungen sind vom Bau her an bestimmte

Vorgaben gebunden.

Betreutes- oder Servicewohnen ist so organisiert,

dass jede erforderliche Hilfe vereinbart

und abgerufen werden kann. Diese Wohnform

unterliegt aber dann den Heimgesetzen,

wenn die pflegerische und hauswirtschaftliche

Versorgung nicht frei vertraglich vereinbart

werden kann, sondern beim Vermieter liegt.

Deshalb wird die Gründung ambulant betreuter

Wohngruppen gefördert. Hier leben bis zu

12 Personen selbst organisiert in einer gemeinsamen

Wohnung, kümmern sich selbst um ihre

pflegerische Versorgung und haben einen von

ihnen mit der Wahrnehmung organisatorischer

und verwaltender Aufgaben betraut. Unterstützungen

sind:

• Absicherung des Organisationsaufwandes

mit zusätzlich 214 € pro Bewohner. Bei 12

Bewohnern lässt sich aus diesen Zuschlägen

eine 2/3-Sozialarbeiterstelle finanzieren.

• befristete Anschubfinanzierung zur Gründung

der Wohngruppen bis zu 10.000 €.

• Zuschüsse zur Verbesserung des Wohnumfeldes

mit bis zu 16.000 €.

Diese Möglichkeit wird in Kamenz derzeit noch

nicht angeboten.

Als neue Wohnform stellen sich Mehrgenerationenhäuser

dar, deren Bau von der Bundesregierung

besonders gefördert wird. Hier

soll der Grundsatz „jung hilft alt“ wiederbelebt

werden.

Beim Wohnen im Pflegeheim soll die bisherige

„Rundum-Versorgung“ durch kleinteilige,

individuelle Wohnformen ersetzt werden. Im

Pflegeheim der 4. Generation stehen deshalb

Hausgemeinschaften im Mittelpunkt, in denen

bis zu 8 Personen zusammenleben. Häufig ist

die Idee vom Leben um den „gemeinsamen

Herd“ tragend.

19


ALTEN- UND PFLEGEHEIME / HOSPIZE / BETREUTES WOHNEN

Heimbewohner auch nachts und am Wochenende?

• Wie viele MitarbeiterInnen sind für den

Wohnbereich des Pflegebedürftigen zuständig,

wie viele Pflegepersonen leben dort?

• Gibt es einen Arzt in der Nähe/ im Haus?

• Können die Heimbewohner eigene Möbel,

Teppiche, Gardinen usw. oder ihr Tier mitbringen?

• Wie viele Heimbewohner müssen sich Nebenräume,

wie Bad und Toilette teilen?

• Wie oft und zu welcher Tageszeit wird saubergemacht?

Alten- und Pflegeheime

Caritasheim – Wohn-Pflegegemeinschaft

APH St. Georg

Ansprechpartner: Herr Bresan Bernhardweg 2

01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 350-60 Fax: 03578/ 350-699

E-Mail: info@st-georg-kamenz.de Internet:

www.st-georg-kamenz.de

Malteserstift St. Monika

Ansprechpartnerin: Frau Spittank

Christian-Weißmantel-Str. 27, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 50

Internet: www.malteser-altenhilfe-sachsen.de

20

DRK Seniorenzentrum Herbstsonne

DRK Seniorenzentrum „Herbstsonne Kamenz

Altenpflegeheim

Ansprechpartnerin: Frau Holling

Ulmenweg8, 01917 Kamenz

Tel.n: 03578/ 30 91 600

Internet: www.drkfreital.de

AZURIT Seniorenzentrum Bautzner Berg

Ansprechpartnerin: Frau Hanschke

Hohe Straße 20 01917 Kamenz Tel.: 03578/

37339-901 Fax.: 03578/ 37339-999 E-Mail:

szbautznerberg@azurit-gruppe.de

Internet: www.azurit-gruppe.de

Heimauswahlkriterien:

• Sind die Mitarbeiter sympathisch?

• Gibt es eine ausreichende Betreuung der

Hospize

Stationäre Hospize

Im Hospiz werden unheilbare kranke Patienten

in ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet

und betreut. Pflegekräfte, Seelsorger

und Sozialarbeiter schaffen eine liebevolle

Umgebung und helfen Sterbenden und ihren

Angehörigen, Trauer, Angst und Schmerz zu

bewältigen.

Hospiz „Siloah“

Comeniusstraße 12, 02747 Herrnhut

Telefon: 035873/ 36 20 60

Hospiz Radebeul

Augustusweg 101 f, 01445 Radebeul

Tel.: 0351/ 83 08 673

Hospiz Friedensberg

Kirchstraße 23, 01979 Lauchhammer

Tel.: 03574/ 46 79 70

Palliativstation

Malteserkrankenhaus St. Johannes (6 Plätze)

Nebelschützer Straße 40, 01917 Kamenz


7. HILFEN IM ALLTAG

Ansprechpartnerin:

Dr. med. Cornelia Meißner

Tel.: 03578/ 78 61 91

Ambulanter Hospizdienst:

Caritasverband Oberlausitz e.V.

Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Haydnstraße 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 43 12

Diakonisches Werk Bautzen e.V.

Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst

Karl-Liebknecht-Str. 16, 02625 Bautzen

Tel.: 03591/ 48 160

Betreutes und altengerechtes

Wohnen

DRK KV Freital e.V. Betreutes Wohnen

Ulmenweg 2-6, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 91 500

Christliches Sozialwerk gGmbH

Ambulantes Wohnen

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 87 29

Lebenshilfe e.V. für Menschen mit geistiger

Behinderung

Feigstr. 21, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 20 89

Residenz Westlausitz „VergissMeinNicht“

Nebelschützer Str. 11, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 77 07

ASB Seniorenwohnanlage

Jesauerstr. 37 A, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/380028

Therapie- u. Pflegezentrum Westlausitz GmbH

Oststr. 13, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 99 727

Weitere Einrichtungen und Informationen

finden Sie unter: www.wohnen-im-alter.de


Tages- / Kurzzeit- / Ambulante

Pflege

Eine Auswahl lokaler Pflegedienste:

Malteser Ambulanter Pflegedienst

Kranken- und Altenpflege

Christian-Weißmantel-Str. 12, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 44 110

Malteser Kurzzeitpflege St. Johannes

Nebelschützer Str. 40, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 786-0

E-Mail: krankenhaus.kamenz@malteser.org

Therapie- u. Pflegezentrum Westlausitz GmbH

Oststr. 13, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 99 727

St.-Monika, Malteserstift

ASB Arbeiter-Samariter-Bund Dresden & Kamenz

gGmbH

Pflegezentrum Kamenz

Fichtestr. 15, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 93 911

E-Mail: info@asb-dresden-kamenz.de

Caritas-Sozialstation Bautzen- Kamenz

Haydnstr. 8, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 37 43 10

E-Mail: hospiz@caritas-oberlausitz.de

Pflegedienst Sperling

Jahnstr. 9, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 39 99 962

E-Mail: info@pflegedienst-sperling.de

OSC Pflegedienst Lausitz UG

Nebelschützer Str. 11, 01917 Kamenz

Tel.: 035722/ 93 110

E-Mail: info@pflegedienst-lausitz.de

Hauskrankenpflege Sonnenschein

Andreas-Günther-Str.1, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 89 680

E-Mail: hauskrankenpflege-sonnenschein@

web.de

21


ESSEN AUF RÄDERN

Essen auf Rädern

Wenn das Essen kochen beschwerlich wird

oder sich für alleinstehende Senioren nicht

mehr lohnt, kann ein Mahlzeitendienst, vor

allem für ältere und behinderte Menschen, die

in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben

möchten, eine tägliche Hilfe sein und zum

Erhalt der Eigenständigkeit beitragen.

Malteser Menüservice

Tel.: 0800/ 30 20 103

Internet: www.malteser-menueservice.de

OSC Pflegedienst Lausitz UG

Nebelschützer Str. 11, 01917 Kamenz

Tel.: 035722/ 93 110

E-Mail: info@pflegedienst-lausitz.de

Pflegedienst Sperling

Jahnstr. 9, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 39 99 962

E-Mail: info@pflegedienst-sperling.de

Hutberggaststätte Kamenz

Tel.: 03578/ 37 37 733

E-Mail: info@hutberggaststaette-kamenz.de

© Pixabay

Selber kochen

oder kochen lassen?

Wollen und können

Sie noch selbst kochen?

Ja

Nein

Möchten Sie

zuhause essen?

Ja

Nein

IStock © Vanja Ivosevic

Kaufen Sie noch

selbst ein?

Ja

Nein

Geht jemand für

Sie einkaufen?

Nein

Ja

Kocht jemand für Sie?

Ja

Nein

Darf das Essen auch

mal mehr kosten?

Ungern

Nein

Ja

Essen auf Rädern / Lieferservice

Fahrdienst

Begleitdienst

Gaststätte

22


FAHRSERVICE / SCHLÜSSELDIENSTE

Fahr-/ Begleit-/ Servicedienste

ASB Kreisverband Kamenz e.V.

Jesauer Str. 37A, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 38 00 21

OSC Pflegedienst Lausitz UG

Nebelschützer Str. 11, 01917 Kamenz

Tel.: 035722/ 93 110

E-Mail: info@pflegedienst-lausitz.de

Therapie- und Pflegezentrum Westlausitz

GmbH

Bauhofgässchen 2, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 78 76 93

E-Mail: info@tz-westlausitz.de

Taxi & Bus Robel

Nebelschützer Str. 61

Tel.: 03578/ 30 17 17

E-Mail: kontakt@taxi-robel.de

Schlüsseldienste

Schlüssel & Schuh EXPRESS Kamenz

Inhaber: Thomas Schöps

Siedlungsweg 2a, 01917 Kamenz

Tel.: 24h unter 0177 516 32 32

Sämann GmbH

Bauschlosserei – Schlüsseldienst

Hoyerswerdaer Str. 25, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 78 93

Fahrservice Uwe Seidel

Jesauer Str. 48, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 39 75 99, Mobil: 0172 352 46 83

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23


SICHERHEIT UND ORDNUNG

Sicherheit und Ordnung

Gerade auf ältere Menschen haben es Gauner

und Trickbetrüger häufig abgesehen. Die Palette

der Betrügereien reicht von völlig überteuerten

Notruftelefonaten über „Enkeltricks“

bis zu Kaffeefahrten oder Verträgen, die an

der Haustür abgeschlossen werden.

Um sich vor diesen Betrugsmaschen zu schützen,

rät die Polizei:

• Keine Fremden in die Wohnung lassen

• Nicht auf Mitleidsmaschen oder vermeintliche

Umfragen hereinfallen

• Nichts an der Haustür unterschreiben (am

Telefon oder an der Haustür abgeschlossene

Verträge können widerrufen werden)

• Wenn „Verwandte“, z.B. der angebliche Enkel,

in der finanziellen Not sind: nicht gleich

die Geldkarte zücken, sondern Rücksprache

zu anderen Verwandten halten

• Wenn Gewinne oder Geschenke im Briefkasten

oder im Email-Postfach liegen: Vorsicht

vor kommerziellen Adresssammlern oder

kostenpflichtigen Bestellungen; niemals die

Kontodaten an dubiose Anfragen herausgeben,

Firmen mit nur einer Postfachanschrift

meiden, immer das Kleingedruckte lesen!

Kaffeefahrten mit Vorsicht genießen: Kaffeefahrten

sind überwiegend Busreisen auf denen

Ihnen zumeist überteuerte Waren zum

Kauf angeboten werden. Lassen Sie sich nie

zu einem Kauf nötigen!

• Prüfen Sie die Ware, den Kaufvertrag, die

Adresse der Firma und achten Sie auf ein

Widerrufsrecht! – nur für deutsche Firmen

gilt das deutsche Widerrufsrecht! Lassen Sie

die Widerrufsfrist nicht verstreichen (i.d.R.

2-4 Wochen)

Sollten Sie doch einmal in eine Falle getappt

sein oder dem Charme einer Stimme bzw. dem

Anblick einer Person erlegen sein, können Sie

sich bei der Verbraucherschutzzentrale in Ihrer

Nähe beraten und informieren lassen.

Verbraucherzentralen

Beratungsstelle Bautzen

Martin-Hoop-Str. 1, 02625 Bautzen

Tel.: 03591/ 491036

Öffnungszeiten: Mo 10.00–12.00 Uhr, Di/Do

9.00–12.00 und Di/Mi 13.00–18.00 Uhr

Beratungsstelle Hoyerswerda

Albert-Einstein-Str. 47 Haus D,

02977 Hoyerswerda

Tel.: 03571/ 40 64 92

Öffnungszeiten: Mo/Mi/Do: 13.00–16.00 Uhr,

Di 9.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr

Fotolia © Elisabeth Klein

24


8. BETREUUNG UND VORSORGE

Auch unangenehme Dinge brauchen Vorsorge

Dass für das Alter vorgesorgt werden muss,

weiß jeder. Üblicherweise denken die meisten

dabei an eine Rentenversicherung, eine altersgerechte

Wohnung und Ähnliches. Unangenehme

Eventualitäten, die mit Hilflosigkeit

und Tod zusammenhängen, werden hingegen

gern ausgeblendet. Dabei sollten Sie gerade

diese Angelegenheiten rechtzeitig regeln.

Wer darf über meine Angelegenheiten bestimmen?

Viele Menschen sind der Meinung, wenn sie

im Falle schwerwiegender Erkrankung (z.B.

Demenz) ihrer Willenskraft beraubt sind,

könnten der Partner oder die Kinder für sie

entscheiden. - Weit gefehlt, denn im Krankheitsfall

besteht keine gesetzliche Vertretungsmacht

von Eheleuten untereinander oder

Eltern gegenüber Kindern und umgekehrt. Haben

Sie sich diesbezüglich nie geäußert, muss

ein Gericht entscheiden, wer Sie zukünftig

vertreten darf. In der Regel fallen solche Urteile

in ihrem Sinne aus, doch das muss nicht

sein. Wollen Sie verhindern, dass unliebsame

Personen die Oberhand über Sie gewinnen,

müssen Sie noch im Vollbesitz ihrer geistigen

Kräfte schriftlich eine Vorsorgevollmacht

ausstellen. Es können auch mehrere sein,

wenn Sie Bereiche wie Finanzen und andere

persönliche Angelegenheiten in verschiedene

Hände legen möchten. Ein Notar muss diese

Schriftstücke nur in Ausnahmefällen beurkunden,

jedoch ist ratsam, diese beim Zentralen

Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer

(BNotK) zu hinterlegen. Sollte sich Ihr Wille

einmal ändern, können Sie die Vollmacht(en)

jederzeit, auch mündlich, widerrufen.

Selber über Leben und Tod entscheiden

In welcher Art und Weise Sie bei Krankheit

vom Arzt behandelt werden möchten, entscheiden

Sie selber. Schwierig wird es, können

Sie Ihren Willen nicht mehr äußern. Bei sofort

notwendigen Maßnahmen gibt es keine Frage:

Die Ärzte müssen unverzüglich handeln,

und zwar im Sinne des mutmaßlichen Patientenwillens.

Nach einem Unfall oder plötzlichen

Zusammenbruch gehen sie selbstverständlich

davon aus, dass Sie Wert auf Rettung legen.

Handelt es sich jedoch um langfristige oder

nicht eilbedürftige Therapien, muss das Vormundschaftsgericht

einen gesetzlichen Vertreter

berufen. Dieser bestimmt stellvertretend

in Ihrem Interesse alles Weitere. Wenn Sie Ihre

Meinung diesbezüglich nie geäußert haben,

ist das allerdings eine schwere Entscheidung.

Um Ihr Schicksal nicht dem Gewissen anderer

zu überlassen, ist es zweckmäßig, eine sogenannte

Patientenverfügung abzufassen. Diese

ist für den Arzt rechtsverbindlich, bei Zuwiderhandlungen

macht er sich strafbar. Auch dieses

Dokument ist schriftlich aufzusetzen und

idealerweise mit religiösen sowie ethischen

Wertvorstellungen zu ergänzen. Ändern sich

Ihre Ansichten, setzen Sie einfach eine neue

Verfügung auf.

Den Letzten Willen in sichere Hände geben

Ein erfülltes, erfolgreiches Leben führen, heißt

auch, über den Tod hinausblicken.

Im übertragenen Sinne leben Sie sogar weiter.

Sie bleiben in ihren Kindern, den Erinnerungen

anderer und hinterlassen ideelle sowie materielle

Werte. Über Ihr geistiges Vermächtnis

wird die Nachwelt individuell entscheiden,

das Materielle regelt die gesetzliche Erbfolge.

Wer sie ändern, einen Teil vielleicht wohltätigen

Zwecken zukommen lassen will, muss in

jedem Fall ein Testament aufsetzen. Dazu ist

keine besondere Form von Nöten, nur muss

es handschriftlich erfolgen und kann (muss

aber nicht) von einem Notar beurkundet

werden. Vergessen Sie bitte nicht die Überschrift

– sie kann „Testament” oder „Letzter

Wille” lauten - sowie Ort und Datum anzugeben.

Natürlich müssen Sie das Testament am

Ende auch unterschreiben. Bemühen Sie sich

außerdem, Ihre Absichten klar und verständlich

aufzuschreiben. Sollten Sie unsicher sein,

können Sie gern einen Anwalt zurate ziehen.

Dieser kann das Testament auch gleich für Sie

aufbewahren. Niemals sollten Sie es einfach

in der Schublade liegen lassen. Leicht könnte

Ihr letzter Wille durch hinterlistige Tat übergangen

werden. Sie sehen also, es ist wichtig,

noch zu Lebzeiten zu klären, wie die Beerdigungsmodalitäten

zu regeln sind. Benennen

Sie jemanden aus Ihrem vertrauten Umfeld,

der sich im Notfall sofort die wichtigen Unterlagen

zu finden weiß.

Gesetzliche Betreuung

Wenn volljährige Menschen ihre rechtlichen

Angelegenheiten wegen körperlichen, psychischen

oder geistigen Krankheiten oder

Behinderungen nicht mehr selbst entscheiden

können, weil sie deren Sinn nicht verstehen

oder bei Institutionen nicht mehr

persönlich erscheinen können, brauchen sie

einen Stellvertreter, der Entscheidungen, wie

Mietangelegenheiten, Verträge, Vermögensverwaltung,

die Einwilligung in medizinische

Behandlungen oder die Anwendung von freiheitsentziehenden

Maßnahmen für sie trifft.

Der Ehepartner, die volljährigen Kinder oder

beste Freunde sind zu dieser Stellvertretung

nicht befugt. In solchen Fällen kann der Be-

25


GESETZLICHE BETREUUNG

Fotolia © floshots

troffene selbst oder Verwandte, Bekannte,

Krankenhäuser, Pflegedienste beim Betreuungsgericht

die Bestellung eines Betreuers

beantragen. Das Gericht entscheidet das in

einem Verfahren, in dem der Betreffende

persönlich und andere Personen aus seinem

Umfeld, auch Pflegekräfte, angehört werden,

ein Sachverständigengutachten vorliegt

und bei Erfordernis ein Verfahrenspfleger zur

Wahrnehmung der Rechte des Betreffenden

hinzugezogen wird. Weil der Richter seine

Entscheidung zum Wohl des zu Betreuenden

26

treffen und der Betreuer geeignet sein muss,

ist es hilfreich, wenn in einer Betreuungsverfügung

schon vorher aufgeführt wird, welche

Personen man in diesem Fall als Betreuer

wünscht und welche nicht.

Der vom Betreuungsgericht eingesetzte Betreuer

erhält eine Urkunde, in der genau aufgeführt

ist, für welche Angelegenheiten er für

seinen zu Betreuenden die Entscheidungen

als gesetzlicher Vertreter zu treffen hat. Alle

Angelegenheiten, die in der Urkunde nicht

aufgeführt sind, entscheidet der Betreffende

weiterhin selbst,

Eheschließungen,

Testamente und

das Wahlrecht

ohnehin. Damit

wird deutlich, dass

Betreuung keine

„Entrechtung“ ist

und dass die früher

übliche Entmündigung

durch das

Betreuungsgesetz

abgeschafft wurde.

Der Betreuer ist

verpflichtet, alle

Entscheidungen

zum Wohl des zu

Betreuenden zu

treffen. Dieser soll

sein Leben nach

seinen Wünschen

und Gewohnheiten

weiterführen

können. Dabei hat

der Betreuer nur

die Position seines

zu Betreuenden zu

vertreten und nicht

die der Verwandten oder Pflegepersonen. Das

Gericht hat den Betreuer bei Nichteignung zu

entlassen. Das ist der Fall, wenn Abrechnungen

o.ä. vorsätzlich falsch erstellt werden, der

persönliche Kontakt nicht ausreichend ist oder

der Betreuende nicht mehr mit dem Betreuer

zusammenarbeiten will. Nahe Angehörige

haben eine Beschwerdebefugnis, wenn das

Gericht einem beantragten Betreuerwechsel

nicht nachkommt.

Das Betreuungsgesetz verpflichtet den Betreuer

zum persönlichen Kontakt und dazu,

jede Entscheidung mit seinem zu Betreuenden

zu besprechen. Auch bei der Bestimmung des

mutmaßlichen Willens, wenn Gespräche nicht

mehr möglich sind, ist der persönliche Kontakt

unerlässlich. Bei Entscheidungen mit gesundheitlichen

oder sozialen Konsequenzen, in

Vermögensangelegenheiten und bei der Anwendung

von freiheitsentziehenden Maßnahmen

hat der Betreuer die Zustimmung des

Gerichts einzuholen.

Zum Schutz des zu Betreuenden kann das

Gericht einen Einwilligungsvorbehalt für Vermögens-

und Mietentscheidungen festlegen.

Entscheidungen des zu Betreuenden gelten

in diesem Fall erst dann, wenn der Betreuer

zustimmt. Betreuung heißt auch nicht Aufhebung

der Geschäftsfähigkeit. Nur dann,

wenn der zu Betreuende aus gesundheitlichen

Gründen seinen Willen nicht mehr frei bilden

kann, spricht das Gericht durch die „Betreuung

in allen Angelegenheiten“ Geschäftsunfähigkeit

aus. Aber auch geschäftsunfähige

Bürger haben entsprechend Bürgerlichen

Gesetzbuch (BGB) das Recht, Geschäfte des

täglichen Lebens, die mit geringen Mitteln bewirkt

werden, rechtswirksam abzuschließen.


VORSORGEVOLLMACHT

Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung

Die Bestellung eines Betreuers kann im Rahmen

der Wahrung des Rechts auf Selbstbestimmung

vermieden werden, wenn rechtzeitig

in einer Vorsorgevollmacht ein oder

mehrere Bevollmächtigte zur Stellvertretung

eingesetzt werden. Die Vorsorgevollmacht

geht der Betreuerbestellung vor. Deshalb besteht

auch eine unverzügliche Vorlagepflicht

beim Betreuungsgericht.

Der Bevollmächtigte kann für den Vollmachtgeber

entscheiden, sobald er die Vorsorgevollmacht

in der Hand hat. Ab diesem Moment ist

er der gesetzliche Vertreter für die Entscheidung

aller in der Vollmacht aufgeführten Lebensangelegenheiten.

Daraus ist ersichtlich,

dass für die Bevollmächtigung ein ganz besonderes

Vertrauensverhältnis zwischen den

handelnden Personen bestehen muss. Trotzdem

sollte in der Vollmacht bestimmt werden,

dass der Bevollmächtigte erst dann von der

Vollmacht Gebrauch machen darf, wenn der

Vollmachtgeber nicht mehr handlungsfähig ist

und der Vollmachtgeber dem Bevollmächtigten

weiterhin Weisungen erteilen kann.

Die Vollmacht muss alle Lebensbereiche konkret

aufführen, die der Bevollmächtigte entscheiden

darf. Eine „Generalvollmacht zur

Vertretung in allen Angelegenheiten“ reicht

nicht, weil für Heilbehandlungen, Unterbringungen,

freiheitsentziehende Maßnahmen

oder Vermögen ausdrückliche Befugnisse

verlangt werden. Sollten nicht alle Entscheidungsbereiche

in der Vollmacht aufgeführt

sein, muss das Gericht für diese Gebiete einen

Betreuer bestimmen. Hilfreich ist es, wenn in

die Vorsorgevollmacht eine Betreuungsverfügung

aufgenommen wird, durch die der

Bevollmächtigte dazu empfohlen wird.

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und Weinböhla liegt das Revier Urnenbegräbnisses möglich. In zwischen einem Partnerbaum (2

Zwischen den Großen Kreisstädten Coswig und In dem Bestattungswald „NATURRUHE Friedewald“

ist die Naturbestattung in Form des einem Familienbaum (5 Urnenplätze, erweiter-

Partnerbaum (2 Urnenplätze, nicht Kreyern, in dem sich der Bestattungswald

„NATURRUHE Friede-

den Bestattungswald wurden einem Familienbaum (5 Urnen-

langjähriger Vorbereitung auf Urnenplätze, nicht erweiterbar),

Radebeul und den Gemeinden Moritzburg und

Weinböhla liegt das Revier Kreyern, in dem sich Urnenbegräbnisses möglich. In langjähriger bar auf 9) und einem Freundschaftsbaum mit

wald“ befindet. Als komplexes zukünftige Bestattungsbäume plätze, erweiterbar auf 9) und

der Bestattungswald „NATURRUHE Friedewald“ Vorbereitung auf den Bestattungswald wurden 8 Urnenplätzen (erweiterbar auf 12). Mit den

Ökosystem ist der Friedewald heraus gepflegt.

einem Freundschaftsbaum mit

befindet. Als komplexes Ökosystem ist der zukünftige Bestattungsbäume heraus gepflegt. Pflanzbäumen (2 Urnenplätze, auf

der Lebensraum einer Vielzahl Diese sind vornehmlich Buchen 8 Urnenplätzen (erweiterbar auf

Friedewald der Lebensraum

von

einer

Pflanzen

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und

Diese

Tieren.

sind

Sein

vornehmlich

und Eichen

Buchen

im

und

Alter

Eichen

zwischen

im 12) wird

50

die 12). Möglichkeit Mit den geboten Pflanzbäumen einen Baum zu (2

NATURRUHE Friedewald GmbH

Pflanzen und Tieren. Sein kann bis ins Mittelalter

zurückverfolgt werden. zurückverfolgt Damals war der werden. marten Damals werden weit werden über 200 weit Jahre über alt 200 und Jahre Bei einem alt wird Spaziergang die Möglichkeit kann ein Baum geboten oder ein ei-

Telefon: www.naturruhe-friedewald.de

(0351) 32 35 05 29

Alter zwischen 50 Bau-

pflanzen.

Telefon: (0351) 32 35 05 29

Name kann bis ins Mittelalter und 70 Jahren. Beide Baumarten Urnenplätze, erweiterbar auf 12) NATURRUHE kontakt@naturruhe-friedewald.de

Friedewald GmbH

Friedewald ein unbewohnter war Grenzwald. der Friedewald Hier weisen ein eine unbewohnter

Handlungen Grenzwald. ausgenüber

Hier durften äußeren und Schadfaktoren Resistenz auf. gegenüber In dem äußefür

sollte Bei die Nummer einem auf Spaziergang der angebrachten kann www.naturruhe-friedewald.de

hohe und Stabilität weisen und Resistenz eine hohe ge-

Stabilität Landschaftselement nen Baum ausgesucht zu pflanzen. werden. Hier-

kontakt@naturruhe-friedewald.de

Besucheranschrift

(Termine nach Vereinbarung)

durften keine kriegerischen

Mittlere Bergstraße 85, 01445 Radebeul

geübt werden und so wurde keine er zum kriegerischen Zufluchtsort

vieler Menschen. Heute schenkt uns der einem Gemeinschaftsbaum, einem Wahlbaum, mitgeteilt werden. Interessenten können auch

Bestattungswald Handlungen wird ren unterschieden Schadfaktoren zwischen auf. In Ronde dem notiert ein und Baum der NATURRUHE oder ein Landschaftselement

ausgesucht werden.

Friedewald

Besucheranschrift

Besucheranschrift

Bestattungswald

(Termine nach (Parkplatz) Vereinbarung)

ausgeübt werden und so wurde Bestattungswald wird unterschieden

und zwischen einem Landschafts-

einem Gemein-

gerne an Hierfür einer öffentlichen sollte die Waldführung Nummer zu auf

01445 Radebeul

Mittlere Kreyernweg Bergstraße (Höhe 85, Hausnummer 01445 Radebeul 91)

Friedewald Ruhe und Erholung, er zum Naturerlebnisse Zufluchtsort einem vieler Pflanzbaum Menschen.

Alltag. Heute Neben der schenkt element uns (bspw. der Findling). schaftsbaum, Bei einem einem Gemein-

Wahlbaum, festen Terminen der angebrachten teilnehmen oder Ronde einen persön-

notiert

Besucheranschrift Bestattungswald

und einen Ausgleich zum

(Parkplatz)

Schutz- und Erholungsfunktion Friedewald bietet er nun Ruhe als und schaftsbaum Erholung, und einem Pflanzbaum Landschaftselement und einem lichen Termin und zur der Auswahl NATURRUHE eines Baumes/Landschaftselementes

Friedewald Kreyernweg (Höhe Hausnummer 91)

Find-

mitgeteilt vereinbaren. werden. Gerne Interessenten beraten

Bestattungswald eine neue Naturerlebnisse und doch zugleich und stehen einen 12 Ausgleich

Urnenplätze Landschaftselement zur Verfügung. Es kann (bspw.

01445 Radebeul

alte Nutzungsform. zum Alltag. ein Neben Anrecht der für einen ling). Urnenplatz Bei einem oder mehrere Gemeinschafts-

Sie die Mitarbeiter können der auch NATURRUHE gerne an Friedewald einer öf-

mehrere Tausend Jahre

Schutz- und Erholungsfunktion baum und einem Landschaftselement

fentlichen Waldführung zu festen

stehen 12 Urnenplätze Terminen teilnehmen oder einen

bietet er nun als Bestattungswald

eine neue und doch zugleich zur Verfügung. Es kann ein Anrecht

persönlichen Termin zur Auswahl

mehrere Tausend Jahre alte Nutzungsform.

für einen Urnenplatz oder eines Baumes/Landschaftsele-

mehrere Urnenplätze erworben mentes vereinbaren. Gerne bera-

27


Darlehensfragen sowie im Handelsgewerbe

vom Notar zu beurkunden. Trotzdem sollte

sich jeder, der eine Vorsorgevollmacht

schreibt, umfänglich informieren. Dazu eignen

sich schriftliche Handreichungen oder

auch die Hilfe bei der Formulierung durch die

Mitarbeiter eines Betreuungsvereins. In Fällen

des Zweifels an der Zuverlässigkeit eines Bevollmächtigten

kann vom Gericht ein Kontrollbetreuer

bestimmt werden.

Gegenwärtig hat sich als sinnvoll erwiesen,

die Patientenverfügung mit in die Vorsorgevollmacht

aufzunehmen. In der Patientenverfügung

kann für den Fall der eigenen Einwilligungsunfähigkeit

festgelegt werden, wieviel

und welche medizinische Versorgung der Verfügende

als Sterbender wünscht. Auf Grund

des persönlichen Selbstbestimmungsrechts

kann der Sterbende statt Lebensverlängerung

und Apparatemedizin nur Schmerz- und Beschwerdelinderung

verlangen. Seit 2009 sind

Betreuer, Bevollmächtigter, behandelnder Arzt

und Betreuungsgericht an den in der Patientenverfügung

niedergelegten Willen rechtlich

gebunden. Auch hier gilt, dass die Festlegungen

in der Patientenverfügung eindeutig, klar

und unmissverständlich sein müssen. Ein Gespräch

mit Ihrem Hausarzt ist hierzu hilfreich.

Beratung zum Betreuungsrecht, Betreuungs-

und Patientenverfügung, sowie

Vorsorgevollmacht:

Betreuungsverein Landkreis Kamenz e.V.

Ansprechpartner: Herr Gradel

Heinrich-Heine-Str. 2, 01917 Kamenz

Tel.: 03578/ 30 59 39

Fax: 03578/ 30 60 67

E-Mail: betreuungsverein@btvkm.de

Internet: www.btvkm.de

Sterbefall

Bei einem Todesfall erschwert oft die persönliche

Trauer klare Gedanken zu fassen.

Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen bei

der Erledigung der notwendigen Formalitäten

helfen:

• (Haus-) Arzt verständigen und sich von ihm

den Totenschein ausstellen lassen

• nächsten Angehörigen informieren

• Bestattungsunternehmen beauftragen

• Grabstelle aussuchen, Trauerfeierlichkeiten

anmelden

• Kündigung laufender Verträge, Versicherungen

etc.

Anzeige des Sterbefalls

Die Anzeige erfolgt beim zuständigen Standesamt.

Die Anzeige muss spätestens am dritten

Werktag nach dem Todestag erfolgen. Der

Sterbefall muss grundsätzlich persönlich angezeigt

werden. Haben Sie als anzeigenpflichtige

Person ein Bestattungsunternehmen mit

der Bestattung beauftragt, wird dieses alle

Formalitäten erledigen.

Erforderliche Unterlagen zur Ausstellung der

Sterbeurkunde:

• Personalausweis oder Reisepass der/ des

Verstorbenen

• Personalausweis oder Reisepass der Person,

die den Sterbefall anzeigt

• Todesbescheinigung, welche vom (Haus-)

Arzt ausgestellt wird

• Name und Anschrift der Kinder

• ggf. geforderte Unterlagen: Geburtsurkunde,

Eheurkunde/ Lebenspartnerschaftsurkunde,

rechtskräftiges Scheidungsurteil,

Sterbeurkunde des früheren Ehepartners

Was zu tun ist, was Sie beachten müssen und

woran Sie im Vorfeld bzw. nach einer Bestattung

denken sollten, ist im Folgenden anhand

einer Liste aufgeführt:

• Auswahl eines Sarges / einer Urne

• Bestattungstermin vereinbaren

• Trauerfeier organisieren, Traueranzeige in

Zeitung schalten

• Pfarrer / Trauerredner bestellen

• Grabstelle anfordern, Grabpflege vertraglich

regeln

• Abgeben vorhandene Testamente des Verstorbenen

beim Nachlassgericht / Amtsgericht,

Nachlass-Sicherstellung, Testamentseröffnung

• ggf. Erbschein ausstellen lassen (Erfragen

beim Nachlassgericht / Amtsgericht)

• Meldung bei der Rentenstelle/beim Arbeitgeber

• Ab- oder Ummelden von Kraftfahrzeugen

(auch Anhänger)

• Auflösen/ Kündigen von: Versicherungen

(z.B. Sozial-, Rentenversicherung, Haftpflicht,

Hausrat, Kfz, Lebensversicherung),

Konten und (Dauer-)Aufträgen bei Geldinstituten,

Mietverträgen, Mitgliedschaften bei

Vereinen, Organisationen, Gewerkschaften

• Antrag auf Rentenfortzahlung an den Ehepartner

• Versicherungsansprüche bei Krankenkasse,

Lebens- oder Sterbegeldversicherungen geltend

machen

• Widerruf von Einzugsermächtigungen

• Änderung / Einlösung von Sparverträgen

• Abmelden / Abbestellen von: Rundfunk- und

Fernsehgeräten (GEZ und private), Gas- und

Strombezug, Telefon (Mobiltelefon, Privatnetzanbieter),

Abonnements von Zeitungen

und Zeitschriften

28


TESTAMENT UND DOKUMENTENMAPPE

• Benachrichtigen der Kirche/Religionsgemeinschaft,

behandelnden Ärzten, Finanzamt

• Postnachsendeauftrag an Erben/Bevollmächtigte

Das Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens

hilft Ihnen bei allen auftretenden Fragen.

Testament

Im Falle des Todes ist schließlich auch der persönliche

Nachlass zu klären. Mit einem Testament

wird sichergestellt, dass bei der Aufteilung

des Nachlasses nach den Wünschen des

Verstorbenen verfahren wird. Der Begünstigte

muss sich bewusst sein, Vermögen als auch

Schulden vererbt zu bekommen, kann das

Erbe aber auch ausschlagen. Empfehlenswert

ist vorher eine sachkundige Beratung.

Testamente können entweder zur Niederschrift

bei einem Notar erstellt oder eigenhändig

geschrieben werden. Sie müssen als

Testament gekennzeichnet sein und klar aussagen,

wer die Erben sind und wieviel jeder

erbt. Sie sind mit Ort, Datum und Unterschrift

zu versehen und zwar so, dass der Erblasser

eindeutig zu erkennen ist. Wer Testamente

findet, hat diese beim Nachlassgericht einzureichen.

Das Nichteinreichen ist strafbar.

Im deutschen Erbrecht erbt der Ehepartner

neben den eigenen Kindern oder wenn diese

verstorben sind, deren Kinder und wenn

kein Ehevertrag oder anderes besteht, in der

Wirtschaftsform der Zugewinngemeinschaft

je 50% des Nachlasses. Zu beachten ist, dass

in der Zugewinngemeinschaft dieser Nachlass

nur die Hälfte des seit Eheschließung

gemeinsam erwirtschafteten Vermögens sein

kann. Gibt es keine Kinder, sind die Eltern

oder deren Abkömmlinge

die gesetzlichen Erben.

Will beispielsweise der

Ehepartner die Kinder

enterben und seine Ehepartnerin

als Alleinerbin

einsetzen, muss er ein

Testament errichten. Im

deutschen Erbrecht erben

jedoch alle so „enterbten“

einen Pflichtteil, auf den

sie verzichten können.

Der Pflichtteil beträgt die

Hälfte des gesetzlichen

Erbteils und kann nur in Ausnahmefällen entzogen

werden. Er ist den Erben in Geld aus

dem Erbe auszuzahlen.

Gemeinsames Testament von Ehegatten

Das Gesetz ermöglicht es, Ehegatten ein gemeinsames

Testament, das für den Tod eines

jeden Ehegatten gilt, entweder in öffentlicher

oder eigenhändiger Form zu verfassen. Es

reicht aus, wenn ein Ehegatte das Testament

eigenhändig niederschreibt und beide Eheleute

mit Vor- und Zunamen unterschreiben. Um

auszuschließen, dass Kinder, die beim Erstversterbenden

ihren Pflichtteil verlangen und

dadurch beim Letztversterbenden bevorteilt

werden, kann verfügt werden, dass sie dann

auch nur den Pflichtteil erhalten. Möglich ist

der notarielle Abschluss eines Erbvertrages,

in dem eine Leistung z.B. Pflege, Betriebsübergabe

mit dem Einsatz als Erbe verfügt

wird.

Dokumentenmappe

Viele wichtige Unterlagen und Papiere sind

schwer zu ersetzen. Deshalb ist es gut, diese

übersichtlich in einer sogenannten „Dokumentenmappe“

an einem festen Platz aufzubewahren.

So können Sie jederzeit zu Regelung

von Behördenangelegenheiten und in

einem Notfall darauf zurückgreifen.

Folgende Unterlagen sollten in dieser Mappe

sein:

• Geburtsurkunde

• Heiratsurkunde/ Scheidungsunterlagen

• Stammbuch

• Arbeitsverträge, Zeugnisse

• Sozial-, Renten- und Krankenversicherungsunterlagen

• Versicherungspolicen (z.B. Hausrat-, Lebensversicherung

usw.)

• Bankverbindung, Wertpapiere, Sparbücher,

Schuldurkunden

• Mietverträge; Grundbuchauszug bei Eigentum

• Testament

• Adressen nächster Angehöriger bzw. Freunde

29

sxc.hu © shho


9. STADTPLAN KAMENZ

30


– Anzeige –

caritas

Menschen würdig pflegen.

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Gut zu wissen,

dass alles geregelt ist.

Sparkassen-

Sterbegeld.

Die Sozialstation Bautzen-Kamenz ist für Sie da:

• Hauskrankenpflege sowie häusliche Versorgung

nach Krankenhausaufenthalten

• Betreuung und Pflege Schwerstkranker

• Begleitung und Anleitung pflegender Angehöriger

• Betreuungs- und Entlastungsleistungen sowie

Unterstützung im Haushalt

• Pflegeberatungsbesuche

ostsächsische-sparkassedresden.de

Mit unserer neuen, zeitgemäßen

Versicherung für den Todesfall

bauen Sie sich ein Vermögen

für Ihre letzte Ruhestätte auf

und sichern Ihre Angehörigen

finanziell ab.

Caritas-Sozialstation

Bautzen-Kamenz

Pflegeteam Kamenz

Haydnstraße 8

01917 Kamenz

Telefon: 0 35 91 / 498 288

www.caritas-oberlausitz.de

Die Caritas

in Bautzen,

Kamenz und

Kleinwelka

Blick vom Hutberg

© Stadtverwaltung Kamenz

31


Mit Dauergrabpflege: ein Zeichen gegen das Vergessen

Gepflegte Gräber für Jahre und Jahrzehnte

Dauergrabpflege…

• ist das Angebot, die Betreung eines Grabes über

einen vereinbarten Zeitraum (mindestens 5 Jahre)

in die Hände von Fachleuten zu legen

• ist die Möglichkeit, die eigene Grabstätte nach

dem Tode durch Steinmetze und Gärtner ständig

betreuen zu lassen

• gibt den Hinterbliebenen die Sicherheit, dass das

zu betreuende Grab über Jahre hinaus in einem

gepflegten Zustand bleibt

• erspart Ihnen viel Zeit und Mühe (Bepflanzen,

Gießen, Pflege)

• bietet die Möglichkeit, individuelle Wünsche für

den Grabstein und für die Grabbepflanzung zu

verwirklichen

• ermöglicht Ihnen eine sichere Vorsorge

• ist die richtige Entscheidung, wenn Sie ein würdevolles

Gedenken über einen längeren Zeitraum

bewahren und finanziell absichern wollen

Dauergrabpflegegesellschaft

Sächsischer Friedhofsgärtner GmbH

In Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband

des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks Sachsen

Die Dauergrabpflegegesellschaft

Sächsischer Friedhofsgärtner GmbH

garantiert durch regelmäßige Kontrollen

die Ausführung der vereinbarten

Leistungen.

Sollte ein Friedhofsgärtner nicht

mehr in der Lage sein, die von

Ihnen beauftragten Leistungen

auszuführen, sucht die Gesellschaft

einen kompetenten Nachfolger.

So haben Sie die Sicherheit,

dass das Grab über die vereinbarte

Laufzeit in guten Händen

ist.

Scharfenberger Straße 67 · 01139 Dresden

Telefon 0351 - 849 16 19 · Fax 0351 - 849 16 23

www.dauergrabpflege-sachsen.de

E-Mail: info@dauergrabpflege-sachsen.de

Kein Ort wie jeder Andere

Die Sonne blinzelt durch die Blätter. Ein Eichhörnchen sitzt am Fuße einer

alten Kastanie. Durch das bunte Laub raschelt ein stacheliger Freund und in

den schattenspendenden Baumkronen zwitschern die unterschiedlichsten

Singvögel.

Und das mitten in der Stadt. Der Friedhof. Mit seinem Baumbestand,

Hecken, Büschen und Wiesen gleicht er eher einem Park oder einem Wäldchen

als einem Hof.

Ein besonderer Ort für das Andenken an unsere Verstorbenen und ein grüner

Ruhepol für uns Hinterbliebene. Ein Ort, der Kraft, Hoffnung und Trost

spendet, der zur Begegnung und zur Kommunikation einlädt, der uns die

Möglichkeit gibt, Blumen und Gestecke an den Ruhestätten niederzulegen.

Der Friedhof ist eine grüne Oase - ohne Hektik und Stress. Zu einer Bereicherung

der grünen Oasen tragen auch die Friedhofsgärtner bei, die sich

das ganze Jahr um die Grabpflege kümmern und die Gräber den Jahreszeiten

entsprechend mit neuen Farbtupfern versehen (Frühjahr-, Sommer- und

Herbstbepflanzung). Alternative Bestattungsformen wie naturnahe Bestattungen

am Baum sowie anspruchsvoll gestaltete Urnengemeinschaftsanlagen

finden Sie ebenfalls auf verschiedenen Friedhöfen Sachsens. Als grüner

Kulturraum löst der Friedhof positive Signale zum Wohlbefinden, zur Identifikation

und zum Heimatgefühl aus.

Der Friedhof ist kein Ort wie jeder Andere.

Vertragsgärtner der Dauergrabpflegegesellschaft

Gartenbaubetrieb Rolf Petasch 03578 - 316412

Herrental 3 u. 7, 01917 Kamenz

Friedhofsgärtnerei Weiße 035795 - 30081

Gartenstr. 7, 01936 Königsbrück

Blumenhaus Baumann 035797 - 63045

Dresdner Straße 5, 01936 Schwepnitz

Gartenbau E. Sommer 035931 - 21415

Gärtnerweg 5, 02699 Königswartha

32

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Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot, der ist nur fern;

tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant

Vertragssteinmetz des Landesinnungsverbandes

Steinmetzmeister Hans-Jürgen Protze 035955 - 72749

Bahnhofstraße 2, 01896 Pulsnitz

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