rik Juli 2018

blumediengruppe

JULI 2018 | AUSGABE 394

KÖLN

PRIDE WEEKENDER

Künstler,

Partys und

Parolen

TRAUMZIELE

Reisetipps

de luxe

COVER-STERN

RICK ASTLEY

Poppiges Comeback mit

„Beautiful Life“

INTERVIEWS: YEARS & YEARS, JUGEND GEGEN AIDS, AMY SHARK


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INTRO 3

Inhalt

REGIONAL

04 Köln

06 CSD

14 Kultur

16 Cityradar

epaper.blu.fm

Alle Magazine

online und als App!

Kostenlos

CSD: Cologne Pride

Special: Reise

Kunst:

Daniel M. Schmude

LEBEN

Reise

KULTUR

Film

Musik

Kunst

Mode

Buch

VIP

Shopping

KALENDER

54 Termine

62 Stadplan

66 Horoskop

66 Impressum

Liebe Leser,

jedes Jahr im Sommer gedenkt die Szene mit ihren CSD-

Paraden und Straßenfesten (fast) weltweit den Aufständen

und Demonstrationen auf der Christopher Street 1969 in

New York. Nachdem sich damals mutige Queers in der Szenebar

„Stonewall Inn“ tagelang aus Protest gegen andauernde

Polizeirazzien verschanzt hatten, ging alles los, was wir heute

feiern. Bundesweit werden wir dich im Internet (www.blu.fm!)

sowie im Heft während der kommenden Wochen begleiten

und dich mit allen Informationen versorgen, die du brauchst,

um mit der bunten und vielfältigen Szene zusammen zu

demonstrieren. Und wir werden dich mit vielen Bildern

verwöhnen, die dich vielleicht auch zum Schmunzeln bringen.

Unsere Kulturseiten sind nicht weniger gehaltvoll: Neben

angesagten Künstlern aus den Musikcharts haben wir auch

wieder jede Menge Spannendes aus dem Untergrund.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken,

Deine rik Redaktion

www.blu.fm, www.facebook.com/rikmagazin


4 KÖLN

Community

Im Positionspapier „Ältere

Lesben und Schwule fordern

gesellschaftliche Teilhabe“

appelliert der BISS bei

den Verantwortlichen in Seniorenpolitik

und Seniorenarbeit,

an der Herstellung der

Rahmenbedingungen für ein

diskriminierungsfreies Altern

von Lesben und Schwulen

mitzuarbeiten. Viele heterosexuell

lebende Menschen

über 60 Jahre haben wenig

Erfahrung im Umgang mit

Lesben und Schwulen und

werten diese deshalb öfter

ab als Jüngere. Unterstützer

Klaus Nierhoff sagt dazu:

„Die Generation der älteren

Schwulen und Lesben, die

sich seit den Zeiten der

Frauen- und Schwulenbewegung

für Gleichberechtigung

einsetzt, steht für ein

selbstbestimmtes, würdiges

Bild des Alterns.“

KG Regenbogen

Die Jahreshauptversammlung

ist für die Karnevalsgesellschaft

Regenbogen e.V. traditionell

der Startschuss in die nächste Session.

Denn auch wenn der 11.11. noch

rund fünf Monate auf sich warten

lässt, hat die KG Regenbogen bereits

das neue Motto bekannt gegeben.

Nach einer sehr erfolgreichen Session

unter dem Motto „Jeck erst Recht

- Traumschiff, Tunten, Takelage“ verschlägt

es die Narren nun in die Welt

von Griechen, Römern und Ägyptern.

Die KG Regenbogen macht sich 2019

auf den Weg „Schrill durch die Antike“.

Geführt wird die inzwischen 503 mitgliederstarke

Karnevalsgesellschaft dabei von

einem teilweise neugewählten Vorstand.

Nach drei Jahren im Amt trat Schriftführer

Nene Nooij bei der Mitgliederversammlung

nicht erneut zur Wahl an. Seine Aufgaben

übernimmt ab sofort Jan Flintrop (30).

Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stellte sich,

nach zwei Jahren, Kassenwart Sebastian

Trebing. Während er sich als Gardetänzer

wieder stärker dem Showprogramm der

KG Regenbogen widmen wird, übernimmt

Klaus-Detlef Gründel-Schützeichel (66) den

Posten des Beisitzers Kasse. In ihren Ämtern

bestätigt wurden am Donnerstagabend

außerdem Peter Krapp (Beisitzer Wagenbau)

und Andreas Mauska als Präsident.

Wie es seit 2011 Tradition ist, konnte die KG

Regenbogen auch bei dieser Mitgliederversammlung

wieder einen Spendenscheck

an die Aidshilfe Düsseldorf überreichen.

Stolz gaben Präsident Andreas Mauska und

Vorsitzender Klaus Berger die Summe von

6.666,- Euro aus den Einnahmen von „Tunte

Lauf“ an Sebastian Welke und Marco Grober

von der Aidshilfe Düsseldorf e.V. weiter. Die

Spenden sollen dort in die Beratung und die

HIV- und STI-Prävention fließen.

Phoenix Circus Cologne

Kölns heißeste CSD-Party kommt 2018 zurück. Die erfolgreichen Macher der Phoenix-

Sauna um Bernt Ide haben sich mit Manuel Pfeiffer (Flying Circus) zusammengeschlossen.

Gemeinsam laden sie alle Lesben, Schwulen, Trans-, Inter- Bi-Menschen und ihre Heterofreunde

ins neue Tivoli Köln ein – die zurzeit schickste Location mitten im Zentrum der

Domstadt.

Im Club Z im Zimmermanns

ist am 6. Juli der Queer-

Rapper Jeza da Pedra aus

den Favelas von Rio de

Janeiro zum ersten Mal in

Europa. Der Musiker ist der

erste offen schwule Rapper

und begeistert das Publikum

mit seiner musikalischen

Mischung aus Humor, Erotik,

coolem Sound und Texten,

die wichtige Themen der

LGBTIQ*-Community unter

dem Motto Favela Gay

aufgreifen. Begleitet wird er

von Matthew Wood, der geballten

Fusion von Glamour,

Funk, Dance, Rock und Pop.

„Phoenix Circus Cologne“ bedeutet perfektes

Entertainment aus der Partywelt. Akrobaten

und Aktionskünstler zünden

zusammen mit den Top-DJs der

Dance-House-Szene und internationalen

Gaststars ein verzückendes

Show-Feier-Werk der Nacht.

Phoenix Circus Cologne fesselt

alle Sinne. Vollendete Körperbeherrschung,

ein atemberaubender

Sieg über die Schwerkraft:

Artisten und Akrobaten von drei

Kontinenten balancieren, schweben

und jonglieren in der Tradition

bester Zirkuskunst. Kostümierte

Animateure teilen ihre kosmische

Energie mit dem Feier-Publikum. Endlich

wieder Partyzauber und grenzenlos

feiern bis in den frühen CSD-Morgen!


Hardy ist neuer

Mister Fetish NRW 2018

KÖLN 5

Im Mai veranstaltete Rheinfetisch

e.V. zum 13. Mal

die Cologne Fetish Pride (CFP).

Zahlreiche Gäste aus nah und fern

feierten fünf Tage lang, trafen alte

und neue Freunde und wählten am

Ende einen neuen Mister Fetish

NRW. Reinhard Hümke, vielen als

Barmann aus dem Jail bekannt

unter seinem Spitznamen Hardy,

wird nun als Nachfolger von Robby

Schnabl ein Jahr lang die nordrhein-westfälische

Fetischszene im

In- und Ausland vertreten.

Nach der offiziellen Eröffnung präsentierten

sich die drei Kandidaten

zur Wahl des Mister Fetish NRW

am Freitagabend erstmals live

dem Publikum im Pullermanns.

Schon seit Anfang

Mai hatten sich Hardy, Nino

und Robby von Colonia

rund zwei Wochen lang

einem Onlinevoting gestellt -

eine Neuerung in diesem Jahr, dessen

Ergebnis zu 25% in das finale

Wahlergebnis einfloss. Weitere 25%

zum Endresultat trug das Votum

einer ebenfalls erstmals eingerichteten

Jury bei: Didier Moatty von

Rheinfetisch, Jack Menhard aus

Angers (Frankreich) und Michael

Kon-Killing vom Partnerclub Rothe

Erde aus Dortmund fühlten den

Kandidaten in persönlichen Interviews

auf den Zahn. Die Hälfte der

Stimmen vergab schließlich aber

das Livepublikum am Sonntag auf

dem Fetish Boat.

Nach Auszählung der Publikumsstimmen

stand fest: Hardy ist

neuer Träger der NRW-Schärpe.

Rheinfetisch-Präsident Stefan

Casper war kraft seines Amtes der

erste von zahlreichen Gratulanten.

Er dankte allen offiziellen Sponsoren,

dem scheidenden Mister Fetish

NRW 2017, Robby Schnabl, für

seinen unermüdlichen Einsatz im

In- und Ausland und zollte den

beiden anderen großartigen

Kandidaten Respekt für ihre

Teilnahme.

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6 CSD

Höhepunkte des

COLOGNE PRIDE

Das diesjährige Motto „coming

out in DEINEM style“ soll alle

LGBTIQ* in einem wichtigen Lebensabschnitt

positiv unterstützen. Denn

immer noch ist die Selbsttötungsabsicht

und die Selbstmordrate

siebenmal höher unter LGBTIQ*-

Jugendlichen als unter gleichaltrigen

Heterosexuellen. Aber auch Ältere,

die sich nicht zumindest ihrem

engsten Freundeskreis offenbaren,

sind häufiger anfällig für psychosomatische

Erkrankungen,

Drogenmissbrauch, Depression

oder Alkoholismus.

Mit über 70 Veranstaltungen wie politischen

Runden, Aufklärungsarbeit, Informationsabenden

und Gedenkveranstaltungen

zeigt die Community im Rahmen des

Cologne Pride ab dem 23. Juni Präsenz

und verschafft unseren diesjährigen 13

politischen Forderungen Nachdruck. Auch

in diesem Jahr wird am Samstag, um 23 Uhr

traditionell das Gedenken „Kerzenlichter

gegen das Vergessen“ stattfinden, mit

dem den an HIV und AIDS Verstorbenen

gedacht wird. Am Sonntag ab 12 Uhr zieht

dann die CSD-Demo von der Deutzer Brücke

aus durch die Innenstadt Kölns, um für

die vollständige rechtliche Gleichstellung und

gesellschaftliche Akzeptanz zu kämpfen.

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS)

bietet den Besuchern des Christopher

Street Day (CSD) ein ganz besonderes

Ticketangebot. Mit dem CSD-Ticket können

sie an allen drei Tagen sorgenfrei mit Bus

und Bahn unterwegs sein. Der Clou: Das

Ticket gilt nicht nur im Kölner Stadtgebiet

sondern darüber hinaus sogar im erweiterten

VRS-Netz. Das CSD-Ticket kostet 18,13 Euro

und kann bereits seit dem 29. Mai 2018

gekauft werden. Es ist entweder als

HandyTicket oder als Online-Ticket im

Ticketshop der VRS-Verkehrsunternehmen

zu erwerben. Gültig ist das CSD-Ticket von

Freitag, 6. Juli, ab 14 Uhr bis Sonntag,

8. Juli (Betriebsschluss/3 Uhr nachts).

#SHOWYOURPRIDE

Am ersten Juli-Wochenende zelebriert

Wella mit seiner neuen EIMI Love Edition

das vorurteilsfreie Ausleben von individueller

Vielfalt auf der Cologne Pride. Unter

dem Motto #ShowYourPride nimmt Wella

auch mit einem eigenen Paradewagen

teil und setzt sich dafür ein, die Akzeptanz

in der Gesellschaft voranzutreiben.

Zusätzlich werden 10 Cent pro verkauftem

Produkt der EIMI Love Edition einem

gemeinnützigen Zweck gespendet. „Für

uns ist es eine Herzensangelegenheit, dass

alle Menschen sich authentisch ausdrücken

können. Wir sehen Pride als eine Feier der

Individualität – unabhängig davon wer du

bist oder woher du kommst“, sagt Veronika

Rost, General Manager Coty Professional

Beauty Deutschland, Österreich und

Schweiz.

Eingebettet ist die Aktion in die globale

Vision von Coty, die Vielfalt der Schönheit

zu feiern und diese von Konventionen

zu befreien. Das Unternehmen steht

für ein Verständnis von ‚Beauty’, das

auf freie Selbstentfaltung, Individualität

und Inklusion abzielt. Menschen werden

dabei jedoch viel zu oft von Normen und

Unterdrückung zurückgehalten. „Deshalb

setzen wir uns dafür ein, Vorurteile und

Diskriminierung aufgrund von ethnischer

Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder

sexueller Orientierung zu bekämpfen“, so

Rost weiter.

Die limitierte Love Edition ist ab Juni

erhältlich und besteht aus zwei beliebten

EIMI Styling-Produkten. Zusammen ist

das Styling-Duo der perfekte Begleiter für

ausgelassene Partytage und das Ausleben

der individuellen Schönheit. Wer Lust auf

ein kleines Touch-Up hat, findet vor Ort auf

der Cologne Pride die Wella Styling Lounge,

in der die Wella Stylisten Looks auffrischen

oder einen ganz neuen kreieren – der

Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.


Foto: Matthias Baus

»Köln ist vieles.

Nur nicht schwarzweiß.

Willkommen in der

Kölner Philharmonie«

Louwrens Langevoort,

Intendant der Kölner Philharmonie

koelner-philharmonie.de

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8 CSD

Hauptbühne auf dem

HEUMARKT

Das CSD-Straßenfest rund um den Heumarkt vereint

eine bunte Party mit ausgefallenen Bühnenauftritten,

engagierten Reden und emotionalen Momenten. Über drei

Tage hinweg gibt es insgesamt rund 60 Stunden Programm.

Echtes Open-Air-Feeling mit deutschen und internationalen

Künstlern, gepaart mit Liveauftritten von Politikern.

FR 6. JULI | 18-22 UHR

Eröffnung durch den Vorstand des Kölner

Lesben- und Schwulentag e.V. als Veranstalter

des Cologne Pride und des CSD Köln, mit Politik

und Aktivisten der Community weltweit. Im

Anschluss laufen die heißesten Disco-Klassiker

aus den 70er und 80ern. „I will survive“ trifft auf

„I wanna dance with somebody“. Der norwegische

Eurovision-Song-Contest-Teilnehmer

Tom Hugo begeistert nicht nur mit seinem

Look, sondern auch mit seinem skandinavischen

Charme.

Die Band GrooveJet besticht vor allem durch

die Sounds der 70er bis 90er, Tanzflächenklassiker

und tanzbare Charthits.

SA 7. JULI | 15-23:30 UHR

Das Kölner Kollektiv Bermooda überzeugt

durch eigenen Sound. Deutscher Reggae in

neuem Gewand! Bermooda liefert ein freudiges

Feuerwerk an Musik, gepaart mit bewussten

und aussagekräftigen Texten.

Die Koblenzer Divva stehen für energiegeladene

Rhythmen und deutschsprachige Texte direkt

aus dem Leben. Dabei ist jeder Song ein kleines

Gesamtkunstwerk mit eigenem Stil.

Lukas Rieger erinnerte auf seiner ausverkauften

Europatour seine jungen Anhänger immer

wieder daran, Respekt und Toleranz zu leben.

Um 16.00 Uhr erfolgt die Verleihung des

21. Felix-Rexhausen-Preises. Der Preis würdigt

ein besonderes journalistisches Engagement

bei der Berichterstattung, wenn sie jenseits von

Klischees die Vielfalt queerer Lebenswelten

abbildet.

Giulia Wahn ist für viele kein unbekanntes

Gesicht. Seit 2013 ist sie Star der Reality-

Doku-Soap „Köln 50667“. Von ihr stammt die

Cologne Pride Hymne 2016.

Jay Oh war Gewinner und wohl nachhaltigste

Stimme des RTL-Supertalents.

Der Ausnahmekünstler und DSDS-Gewinner

Alphonso Williams bringt echtes Las-Vegas-

Feeling aus Soul, Funk und R’n‘B auf die Bühne.


SO 8. JULI | 15-22 UHR

Die Singer-Songwriterin Steffi List aus

Bayern kommt mit einem Querschnitt

aus ihren zahlreichen Alben nach Köln. Ob

deutsch- oder englischsprachig,

rockig, poppig oder „balladig“ – in Steffis

Gitarrenkoffer passt alles.

Die neue Erfolgsband Palaver des Kölsch-

Rocks ist nicht nur im Karneval zuhause,

sondern überzeugt auch außerhalb der

Session.

Mit Markus Barth gibt es Stand-Up-

Comedy mit der gewissen Note: immer

ehrlich und auf den Punkt.

Die Echo-Preisträgerin Franka Morgano

ist mit ihrer Formation „MagicAffair“ eine

absolute Sympathieträgerin und nicht das

erste Mal auf dem Kölner CSD zu Gast.

Gegen 18 Uhr findet der politische Schlagabtausch

mit hochkarätigen Gästen aus

der Politik statt, bevor im Anschluss daran

die besten Wagen und Fußgruppen der

CSD-Demonstration gekürt werden.

Im Anschluss erweist die ESC-Ikone

Conchita Wurst Köln noch einmal

die Ehre. Der Ex-Frontmann der Band

Voxxclub, Julian David, ist solo noch viel

überzeugender und packt sein Publikum

mit modernstem Pop-Schlager-Sound.

Damae wurde bekannt mit internationalen

Top-10-Platzierungen wie zum Beispiel

„Toca me“, „You are alive“, „Memory“ und

vielen anderen Hits.


10 CSD

Politur-Bühne auf dem

ALTER MARKT

In diesem Jahr kommt die traditionelle

Politur erstmals als gebaute Großbühne

auf den Alter Markt. Nicht umsonst

heißt die Bühne auf dem Alter

„Politur-Bühne“ (Politik und Kultur).

Von Freitag bis Sonntag gibt es

mehrere Bühnenblöcke, die sich

politischen Themen widmen.

TRANS PRIDE COLOGNE –

FR | 18:30 UHR

Die Organisatoren des ersten

Trans Pride Cologne im September

bringen am Abend eine bunte Mischung

auf die Bühne: aktuelle trans-

Themen, Comedy, Performance und

kritische Diskussionen zur Sichtbarkeit

von trans-Menschen auf dem CSD.

ENOUGH IS ENOUGH – SA | 15:45 UHR

Thematisiert werden das Coming-out damals

und heute, auch auf dem Land und in Kleinstädten

sowie Rechtspopulismus und Auswirkungen auf

die LGBTIQ*-Community.

FR 6. JULI | 18-22 UHR

Cassy Carrington – Die Kölner Drag-Ikone

Cassy Carrington moderiert mit viel Herz,

Witz und musikalischer Poesie.

Pink Poms – Seit 1993 puscheln, springen

und werfen sich die Mitglieder von

Europas erster männlichen Cheerleadergruppe

gegenseitig durch die Luft und

werden auch in diesem Jahr auf der

Bühne mächtig einheizen.

Kery Fay – Pulsierend, mitreißend und

hundert Prozent persönlich: Die Wahl-

Hamburgerin liefert ihre ganz eigene

Interpretation von Electro-Pop ab. Ein

mitreißendes Potpourri aus Synthie-

Elementen und heißen Beats, die direkt

ins Ohr gehen.

90s Delight – Das Party Revival mit den

ultimativen Dance-Hits und Euro-Pop-

Klassikern aus den legendären 90ern.

2TheUniverse – Der Party-Höhepunkt

am Freitag: Frontmann Ray Scott

beeindruckt mit seiner Performance

und unverwechselbaren Stimme.

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CSD 11

SA 7. JULI | 15-23 UHR

Schwerelos – Authentischer

Deutsch-Rock-Pop aus dem Herzen

Hessens. Fünf Jungs, ihre Liebe zur

Musik und zahlreiche Facetten.

Rosa Funken – Ganz nach dem Motto

„feiern, tanzen, singen“: Schon seit

über 20 Jahren ist der älteste schwullesbische

Karnevalsverein Deutschlands

auf den Bühnen unterwegs.

Finka – Die Band mit modernem und

zeitgemäßem Rock im Gepäck, der

durch seine authentische Art berührt

und dennoch nichts an Energie

vermissen lässt.

Pinski – Sie schreit! Sie singt! Sie

verzehrt ihre Gitarre! Mit ihrer besonderen

Art bringt Pinski ihre Message

mit Herz und Mund in die Köpfe des

Publikums.

Toya Delazy – Die in London lebende

Unicef-Botschafterin Toya Delazy gilt

als absolutes Multitalent. Producerin,

Sängerin, Pianistin, Rapperin – die

Liste ihrer Talente ist lang. Mit einer

Mischung aus Jazz über Electro bis

hin zu Hip-Hop begeistert sie ihr

Publikum mit immer neuen Sounds.

SO 8. JULI | 15-22 UHR

Jordan Hanson – Das Multipoptalent

aus Halle ist zurück in Köln.

Zusammen mit seiner Crew präsentiert

er eine energiegeladene Show

aus Chartstürmern und eigenen

Songs.

2xLeben – Das Elektro-Pop-Duo

aus Köln, welches sich gesucht und

gefunden hat. Mit einer Kombination

aus fetten Beats und metaphorischen

Lyrics schaffen sie eine

perfekte Mischung zum Mitfeiern.

Lila – Girlpower vs. Zerbrechlichkeit:

Deutsche Texte treffen auf poppige

Melodien und harte Beats, ohne

Blabla, immer ehrlich.

Tim Schulz & Band – Der Kölner

Ausnahmemusiker begeistert mit

einer gekonnten Mischung aus

deutschem Pop, Hip-Hop und R’n‘B.

Meine Zeit – Mit Elementen wie

einem Cello, einer Ukulele oder

Chorgesängen feierten die drei

Twens bereits deutschlandweit

große Erfolge und heben sich von

der restlichen Elektro-Pop-Szene

deutlich ab.


12 CSD

INTERVIEW

FOTO: BENHAMMER

DEPARTURE CSD

INTERNATIONAL

Aus dem Köln-Bonner Flughafen

CGN International

Airport wird zum Pride für zwei

Wochen ganz offiziell CSD International

Airport. Dass wir in der

Überschrift zu dieser Aktion der

Flughafenbetreiber und Jugend

gegen AIDS (JGA) den Abflug in den

Vordergrund gestellt haben, hat

natürlich einen Grund. Welchen,

erklärte uns JGA-Vorstandsmitglied

Marlon Jost im Gespräch.

Ihr seid viel im Ausland unterwegs,

habe ich gesehen. Was hat es damit

auf sich?

Wir waren 2017 in Paris bei der „IAS

Conference on HIV Science“ zu Gast. Wir

dachten, wir könnten dort gleichgesinnte

junge Leute treffen, die sich engagieren. Wir

haben aber relativ wenige davon gefunden

und uns daher für dieses Jahr das Ziel gesetzt,

junge Menschen aus der ganzen Welt

nach Amsterdam zur AIDS 2018 zu holen.

Wir wollen sicherstellen, dass nicht nur über

Jugendarbeit und Jugend-Involvement

geredet wird, sondern dass das auch passiert.

Und wie macht ihr das?

Wir haben uns zusammen mit starken

Partnern wie der Weltgesundheitsorganisation

WHO und UNAIDS auf den

Weg gemacht und einige Kernregionen der

AIDS-Epidemie besucht. Vor Ort haben

wir junge Aktivisten aus Brasilien, den USA,

Indien, Argentinien, Südafrika und verschiedenen

europäischen Ländern zur Konferenz

nach Amsterdam in unser eigenes Youth-

Headquarter eingeladen.

Euer was?

Ja, wir haben ein komplettes Hotel für uns,

in das wir rund 300 Menschen aus aller Welt

einquartieren und für die wir ein eigenes

Konferenzprogramm haben. Als Redner und

Vortragende haben wir viele der Top-Gäste

der Hauptkonferenz gewinnen können.

Zusätzlich haben wir Ärzte, Gesundheitsminister,

Wissenschaftler und Aktivisten

eingeladen, um mit der Jugend gemeinsam

Ideen und Konzepte zu entwickeln, die die

Teilnehmer dann in den Heimatländern

umsetzen können, um neue „Youth against

AIDS“-Gruppen zu gründen und vor Ort mit

der Aufklärung zu beginnen.

Seid ihr offizieller Teil der

Konferenz?

Ja, wir kooperieren mit der International

AIDS Society, dem Veranstalter von AIDS

2018. Außerdem werden Jugendliche aus

der ganzen Welt als Volunteers arbeiten.

Traumüberleitung: Wer in die Welt

will, muss fliegen. Der Flughafen

Köln-Bonn wird zum CSD Köln seit

mehreren Jahren von euch und den

Betreibern zu einem Tor zur

Toleranz. Was gibt es in diesem Jahr

für Aktionen?

Wir starten unsere Trips in die Welt natürlich

immer von unserem Lieblingsflughafen

CGN International Airport, der wieder zwei

Wochen lang in CSD International Airport

umgebrandet wird. Unser Ziel ist, dass wir

möglichst viele Reisende erreichen. Wir

haben auch evaluieren können, dass viele

Gäste des CSD Köln unserer Kampagne

schon kennen, wenn sie uns auf dem

CSD sehen, weil sie am CSD International

Köln-Bonn angekommen sind. Wichtig ist

es aber, auch die zu erreichen, die man

mit CSDs oder Prides nicht erreicht. Deswegen

ist diese Kampagne so gut, weil sie

die Menschen da abholt, wo sie so etwas

gar nicht erwarten. Menschen, die gerade

auf den Flug oder ihr Gepäck warten und

die dann die großen Plakate und Werbebanner

wahrnehmen. Die Betreiber des

Flughafens haben tatsächlich für dieses

Jahr noch mehr Werbefläche zugesagt,

sodass eigentlich keine Chance besteht,

durch den Flughafen zu kommen, ohne

uns gesehen zu haben.

Was plant ihr für den Cologne Pride?

Wir schlagen die Brücke vom Internationalen

zurück ins Regionale und wollen

erstmals eine kölsche Band auf dem Truck

dabeihaben. So eine Band auf dem Truck

zu platzieren, wo sonst nur ein DJ steht, ist

eine Herausforderung. Ich hoffe, es klappt!

*Interview: Christian Knuth

www.jugend-gegen-aids.de /

www.koeln-bonn-airport.de


Gay Lesbian Bisexual Transgender+

@Daimler

Jeder anders. Alle gleich.

Weil wir als Arbeitgeber für eine Kultur der Toleranz stehen. Weil wir jedem Einzelnen mit

Wertschätzung begegnen. Unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Weil es egal ist, woher man kommt oder wen man liebt. Für diese Überzeugung zeigen wir Flagge.

Mit der Daimler Pride Tour gehen unsere Mitarbeiter*innen in vielen Städten auf die Straße und

tragen unser Engagement nach außen. Weltweit. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Toleranz

und Vielfalt. Mehr Informationen: www.daimler.com/pride oder #daimlerpride


14 KULTUR

Malentes Theater Palast

Seit fast 15 Jahren steht Familie

Malente für erfolgreiches, musikalisches

Unterhaltungstheater und begeistert

mit immer neuen Shows das Publikum

der Komödienhäuser in München, Frankfurt,

Düsseldorf und Braunschweig, im

Ohnsorg-Theater in Hamburg sowie auf

großen Tourneen von Westerland auf Sylt

bis Basel in der Schweiz.

Die seit zehn Jahren ausverkauften Vorstellungen

in Bonn, die positiven Pressekritiken

und die großartige Resonanz des

Publikums haben Familie Malente dazu

bewogen, im September dort ein eigenes

Theater zu eröffnen.

Belgische Spiegelzelte sind seit über 100

Jahren als Unterhaltungsstätten bekannt.

Ob auf Kulturfestivals weltweit oder als

Event-Location, diese fantastischen

Bauten sind überall ein Blickfang und

bestechen durch ihren unglaublichen

Charme. Die wunderbaren Theaterbauten

haben eine fast 100-jährige Tradition und

werden heute noch von ein und derselben

belgischen Familie weitgehend in Handarbeit

gefertigt. Das einzigartige Ambiente

in diesen Bauten zieht einen sofort in den

Bann. Die warmen Holztöne, die wunderschönen

roten Samtvorhänge und die

fantastische Beleuchtung begeistern die

Besucher sofort.

Die besondere Atmosphäre eines Spiegelzelts

– in Verbindung mit den populären

Shows der Familie Malente – wird zu einem

Highlight der Bonner Kulturszene. Vorhang

auf für ein neues Theatererlebnis!

www. theaterpalast.de

BERLIN

CSD-Party mit Monika Kruse

Auch 2018 schickt sich die UNITY wieder an, die erfolgreichste

und größte Party zum CSD in der Hauptstadt zu werden.

Die LGBTIQ*-Szene zeigt heute nicht nur auf der Demonstration,

dass man gemeinsam Großes erreichen kann. Auch nachts

werden die Kräfte und Ideen gebündelt. Gleich sieben Partys

machen unter Federführung von Bob Young gemeinsame

Klubsache: die technoide MEMBERS, das housige GMF, die

wilde Goys’n’Birls (KaterBlau), die avantgardistische TrashEra

(Renate), das glamouröse Chantals House of Shame (Suicide

Circus), die kerlige MALE und die queere The Real Housewives of

Neukölln.

Musikalisch beglücken dich im legendären Funkhaus Berlin unter

anderem die Star-DJanes Monika Kruse und Katy Bähm, live gibt

es Aerea Negrot – und auch MEMBERS-Star-DJ Marc Miroir wird

mit seinem Set für satte Bass Drums und beste Vibes sorgen. *rä

28.7., UNITY, Funkhaus Berlin, Nalepastr., Berlin, 22 Uhr,

www.funkhaus-berlin.de


16 CITYRADAR

T-DANCE COLOGNE

Eine Schifffahrt unter Männern ist immer lustig. Besonders dann, wenn eine bunte Mischung

aus der Kölner Szene sonntags einen T-dance auf der MS Rheinfantasie verbringt.

CITYRADAR

Fotos: Stefan Kraushaar

MALE PARTY

Male Party war so heiß, dass fast alle Hüllen fielen. Nach der Sommerpause geht's im Herbst in

alter Frische weiter.

WILD:X

FREAK OPENING

Grandiose Premiere der Freak Party: Markus und

Dragana maßen Kräfte im Gloria - Puppy Artjom war

gespannt auf das Ergebnis. Im Oktober geht's weiter.

Die DJ's Alejandro Alvarez und Mister Mola heizten im

Domhof den Wild:X Gästen ein, bis es von der Decke

tropfte.

GYM PARTY

Veranstalter Tom Fasshauer war begeistert über das erfolgreiche Comeback von Gym. Loulou

Blue beeindruckte mit ihrem heißen Outfit so sehr, dass der Barkeeper sich auszog.


REISE

FRANKREICH

PARIS

FREUT SICH AUF DICH!

Die Gelegenheit für einen Kurztrip

nach Paris ist in diesem Jahr besonders

günstig: Zu den Gay Games im

August werden in Paris rund 10.000

Athleten und eine Vielzahl an Zuschauern

erwartet. Doch auch jenseits des Sportereignisses

lohnt die Stadt eine Neuentdeckung,

wie unsere vier Tipps zeigen.

SEHNSUCHTSORT PARIS

Als Alex, unser schwuler Stadtführer, den

Weg in Richtung des neugestalteten,

sehr populären Nelson-Mandela-Parks

im Zentrum von Paris einschlägt, kann

er sich eines Anflugs von Pathos nicht

erwehren. „Paris, das ist schon ein Traum“,

sagt er, während er über kopfsteingepflasterte

Straßen schreitet, die vom

Duft der hiesigen Schokoladen- und

Teegeschäfte erfüllt sind, und deren

Häuser stolz ihre schmiedeeisernen

Balkone präsentieren. Vor 15 Jahren ist

Alex aus Reims nach Paris gezogen.

Seither hat ihn die Stadt nicht mehr

losgelassen, wie so viele Schwule und

Lesben vor ihm. An Anekdoten mangelt

es dem Guide also nicht: Von den

Markthallen Les Halles weiß er etwa zu

berichten, die einst auf dem Gelände des

Parks standen – und deren Toiletten bei

schwulen Männern zum Cruisen äußerst

beliebt waren. „Jeden Abend stopfen

wir die Löcher in den Zwischenwänden“,

klagte frustriert ein Polizist in einem

Bericht, den Alex zitiert, „und jeden Tag

werden sie aufs Neue durchbohrt!“

Touren mit schwul-lesbischem Fokus gibt

es mittlerweile in einigen Stadtvierteln,

organisiert etwa von Paris Gay Village

(www.parisgayvillage.com/english-tours/)

oder Meeting the French

(www.meetingthefrench.com).

DEN MARAIS ERLEBEN

Einfach ein Glas Wein oder Bier zu trinken,

das ist im Regenbogenviertel Marais nicht

einfach nur ein Feierabendvergnügen. Es

ist vielmehr ein Statement, ja ein Akt des

Widerstands. Nicht gegen fundamentalistische

Attentäter, die in Paris in den

letzten Jahren mehrfach zugeschlagen

haben, derer sich die Stadt aber mit

Polizeipatrouillen erwehrt. Sondern gegen

Großkonzerne, die im Marais gerne ihre

Luxuswaren an Touristen bringen wollen.

Viele Barbetreiber aber bleiben hart. So

hat der Besitzer des Open Café schon

mehrere hohe Kaufangebote abgelehnt,

berichtet stolz Pascal, ein langjähriger

Marais-Bewohner. Sein Fazit: „Die Gentrifizierung

kommt. Aber nur langsam.“ Zeit

genug also, hier noch ausgiebig ins queere

Nachtleben einzutauchen.

Informationen zum Marais bietet Paris

Marais (www.parismarais.com/de).

DIE GAY GAMES BESUCHEN

Spätestens im August ist Paris sowieso

fest in schwul-lesbischer Hand. Zu

den alle vier Jahre stattfindenden Gay

Games erwartet die Stadt rund 10.000

Teilnehmer aus 80 Ländern, die sich in

36 Sportarten messen. Für eine intimere

Atmosphäre – und auch, um die Kosten

im Rahmen zu halten – finden viele

Wettkämpfe in kleineren aber dennoch

hochklassigen Stadien statt. Ein umfangreiches

Kulturprogramm garantiert

abwechslungsreiche Abendunterhaltung.

Eröffnet werden die Spiele mir einer Party

im eleganten Grand Palais, einem beeindruckenden

Gebäude der Belle Époque,

das mit seinen riesigen Glasdächern eine

magische Lichtatmosphäre schafft.

Gay Games, 4. bis 12. August,

www.paris2018.com

EINFACHE ANREISE MIT THALYS

Mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys

ist Paris von Nordrhein-Westfalen einfach

zu erreichen. Der Thalys verbindet die

französische Hauptstadt fünf Mal pro Tag

mit Aachen, Köln, Düsseldorf, Duisburg und

Essen, täglich drei Züge fahren weiter bis

Dortmund. Von Köln aus beträgt die Fahrtzeit

rund 3:15 Stunden, die Preise beginnen

bei 35 Euro. An Bord vertreiben WLAN

und ein Restaurant die Zeit, während der

mehrsprachige Service alle offenen Fragen

beantwortet. Informationen:

www.thalys.com/de *ts

www.parisinfo.com


Chicago empfängt dich

mit offenen Armen -

komm und sei dabei.

Chicago Pride Fest

2018 ILLINOIS DEPARTMENT OF COMMERCE AND ECONOMIC OPPORTUNITY, OFFICE OF TOURISM

Chicago, das ist Boystown, Andersonville und so viel mehr - eine Stadt voller Überraschungen.

Von den legendären LGBTQ-Vierteln bis hin zum Lake Michigan, den fantastischen Museen

und Stränden - Chicago ist unverwechselbar. Die Stadt lädt dazu ein, das mitreißende

Nachtleben und die hervorragende Kultur zu entdecken und natürlich Chicago Pride.

In Chicago findet im Juni eines der bedeutendsten Pride Festivals statt und mit den North

Halsted Market Days im August eines der größten Street Festivals des Mittleren Westens.

ENJOYILLINOIS.DE


REISE

KANADA

FOTO: TOURISM TORONTO

NAH AM WASSER

Diese Stadt ist Kanadas Wirtschaftszentrum und Boomtown schlechthin. Mit seinen Museen, Universitäten und unterschiedlichen Stadtvierteln ist

Toronto der Prototyp einer nordamerikanischen Metropole. Die Lage am Ontariosee, nicht weit von den spektakulären Niagarafällen entfernt, lässt

auch das The-ma Natur nicht zu kurz kommen. Und dann ist da natürlich noch Torontos bunte LGBTIQ*-Szene, der die Dreharbeiten zur amerikanischen

Version der TV-Serie „Queer As Folk“ ein Denkmal setzten und die Jahr für Jahr eines der größten Pride-Festivals Nordamerikas feiert. Wir

haben uns in einigen der beliebtesten Stadtviertel umgesehen.

DOWNTOWN

Nervenkitzel, Shopping und mehr. Torontos

Innenstadt ist in den letzten Jah-ren um

etliche glitzernde Wolkenkratzer gewachsen.

Neue Hotels wie das Bisha, dessen Zimmer

von Musiklegende Lenny Kravitz designt

wurden, prägen heute ebenso die Skyline

wie der alles überragende CN Tower. Diesen

kann man per „Edge Walk“ auch in luftiger

Höhe von außen umrunden, nur gehalten

von einem Sicherungsseil. Entspannter ist es

in Ripley’s Aquarium of Canada zu, wo man

neben Haifischen, Meeresschildkröten und

bunten Riffbewohnern auch faszinierende

Quallenarten bestaunen kann. Und zum

Shoppen geht es auf die Yonge Street, deren

Herz das Einkaufszentrum Eaton Centre

bildet.

RIVERSIDE & LESLIEVILLE

Torontos neuste Trendviertel heißen Riverside

und Leslieville und schließen sich im

Osten an die Downtown von Toronto an. Hier

hat sich vor allem eine lebendige Restaurantund

Food-Szene entwickelt. Frei nach dem

Motto „Jeder Biss erzählt eine Geschichte“

bietet Culinary Adventure Co. kulinarische

Spaziergänge durch die beiden Stadtteile an.

Rund um das hippe Broadview Hotel finden

sich in alten Fabrikhallen nun Kaffeeröstereien

wie die Merchants of Green Coffee,

Backstuben wie die St. John’s Bakery, die

Fleischerei Butchers of Distinction sowie gefeierte

Restaurants wie das Ruby Wacho oder

das für seine orientalische Küche bekannte

Tabule.

WEST QUEEN WEST

Mit seinen Galerien, coolen Bars und kleinen

Boutiquen ist das Viertel entlang der West

Queen Street längst kein Geheimtipp mehr.

Hier trifft Kunst auf Kitsch, neustes Design

auf Secondhand und kulinarische Highlights

auf einfaches Streetfood. Dreh- und Angelpunkt

ist das 2004 eröffnete The Drake

Hotel, das mit seinen queeren Partys immer

wieder für Furore sorgt.

FOTO: DAX

DISTILLERY DISTRICT

Viktorianisches Industriedesign trifft auf Design

des 21. Jahrhunderts. 2003 wurde dem

alten Industriegelände unweit des Stadtzentrums

neues Leben eingehaucht. Die 47 Gebäude

der ehemaligen Gooderham & Worts

Distillery beherbergen heute eine Vielzahl

von Restaurants, Boutiquen und Kreativagenturen.

Das autofreie Gelände lädt ein zum

Shoppen, Schlendern und Schlemmen.

TORONTO ISLANDS

Sie sind das Naherholungsgebiet Torontos

und in nur wenigen Minuten mit der Fähre zu

erreichen. Die Toronto Islands bieten Platz

für Picknicks und ausgedehnte Spaziergänge.

Von hier aus eröffnet sich bei Sonnenuntergang

ein spektakulärer Blick auf die

erleuchtete Skyline. Im Sommer zieht es

zudem tausende Großstädter an die Strände

wie Centre Island Beach, Ward’s Island Beach

und den FKK-Strand Hanlan’s Point.

THE VILLAGE

Rund um die Kreuzung Church und Wellesley

Street liegt Kanadas größtes LGBTIQ*-Viertel

im Herzen von Toronto. Unzählige Bars, Restaurants

und Geschäfte locken zu jeder Tagesund

Nachtzeit zahlreiche Besucher an, und ein

Besuch in Torontos größter Gay Bar „Woody’s“

ist fast schon ein Muss. Richtig voll wird es

auf den Straßen während des Gay Pride im

Juni oder zu Halloween am 31. Oktober. Dann

drängeln sich Tausende auf den Straßen und

feiern eine Straßenparty, die man so schnell

nicht wieder vergisst. *dax

www.seetorontonow.com


·

NINA QUEER

SEX SHOOTERS

EDUARDO DE LA TORRE

09.-

12.08/

2018

Play Well,

Sleep Well

Mitten im Herzen von

Frankfurt und nur 50m vom

Festplatz entfernt liegt das

Westin Grand Frankfurt!

Ob auf dem Paradewagen

oder im Heavenly Bed -

“Simply the Best” for you!

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www.beachpridefestival.de

CSD Frankfurt

20. - 22. Juli 2018


REISE

ILLINOIS

FOTOS: ILLINOIS OFFICE OF TOURISM

ON THE ROAD AGAIN …

Gleich zwei attraktive Straßenrouten führen ab Chicago durch den amerikanischen Bundesstaat Illinois. Während sich die Great River Road entlang

des Mississippi schlängelt, ist die legendäre Route 66 mit ihren am Rande liegenden historischen Tankstellen, Diners und Motels ein echtes Highlight

für alle Fans des vergangenen American Way of Life.

GALENA: KLEIN, ABER FEIN

Das kleine Städtchen im Westen von Illinois,

knapp drei Autostunden von Chicago entfernt,

blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Seinen Wohlstand verdankte Galena vor

allem reichen Bleierzvorkommen in der Umgebung.

Zudem avancierte das Nahe an der

Mündung in den Mississippi gelegene Städtchen

als Anlegestelle für die großen Dampfer

und diente als zentraler Handelsposten.

Gut 85 Prozent aller Gebäude gehören zum

historischen Bezirk und machen einen Spaziergang

oder eine Rundfahrt mit einem der

„Trolleys“ genannten Busse besonders reizvoll.

Galena ist es gelungen, seinen Charme als

Kleinstadt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts

zu bewahren. Die für amerikanische Städte

typischen Fast-Food- und Kaffeehausketten

sind in der der gesamtem Stadt nicht zu

finden. Stattdessen wird die Hauptstraße

von kleinen Boutiquen und Läden gesäumt

wie dem American Old Fashioned Ice Cream

Parlor mit seinen leckeren Eiskreationen oder

der Great American Popcorn Company, die

den gepufften Mais in Geschmacksvarianten

wie Cheddar Cheese, Pfeffer & Kräuter oder

Speck anbietet.

Darüber hinaus hat sich die gut 3.500

Einwohner zählende Stadt innerhalb der

LGBTIQ*-Community einen Namen als liberaler

Urlaubsort („Gaylina“) gemacht. „Unser

Schwulsein ist hier überhaupt kein Thema“,

erzählen Robert und Douglas, die seit 2014

das Aldrich Guest House, ein historisches Bed

& Breakfast, führen. Mit viel Liebe zum Detail

haben sie das über 170 Jahre alte Herrschaftshaus,

das zwischenzeitlich als Country

Club für die Gemeinde diente, behutsam

modernisiert. Neben Spaziergängen durch

die Stadt empfehlen die beiden Mittdreißiger

Kanufahrten auf dem Galena River oder einen

Ausflug auf den etwa 45 Minuten entfernten

Chestnut Mountain. „Im Winter kann man dort

sogar Ski fahren, und rund um Weihnachten

ist die Hauptstraße mit ihrer Weihnachtsdekoration

besonders stimmungsvoll“, so Robert.

An einem Abend im Dezember wird die Main

Street von an die 5.000 Laternen beleuchtet

und die Schaufenster erwachen mit Schauspielern

darin zum Leben. Galena ist zudem

der Ausgangspunkt für eine Fahrt entlang

der Great River Road in Richtung Süden: Dem

Mississippi folgend erreicht man Städte wie

Moline, in der man einen Flussdampfer besteigen

kann, das von Mormonen gegründete

Nauvoo sowie Alton, wo sich das National

Great Rivers Museum befindet.

FOTO: ALDRICH GUEST HOUSE

Gastgeber Robert und Douglas


PONTIAC: WILLKOMMEN IN DER AUTO-

STADT

Sie ist der erste Pflichtstopp während einer

Fahrt auf der historischen Route 66, die

knapp 4.000 Kilometer von Chicago nach

Santa Monica bei Los Angeles führt: In

Pontiac findet sich vor dem Gebäude der

Route 66 Hall of Fame & Museum nicht nur

ein riesiges Wandgemälde mit einer „66“, das

ausdrücklich dazu einlädt, mit dem eigenen

Wagen vorzufahren, um dort ein Selfie zu

schießen. Das Museum selbst beherbergt

eine sehenswerte Sammlung an Memorabilien

rund um die als Mother Road bekannte

Straße. Rund um das Route 66 Museum

findet sich jeden Menge Street Art und bei

bei einem Besuch im benachbarten Pontiac

Oakland Automobile Museum schlägt das

Herz eines jeden Autofans ein wenig höher.

Die hier gezeigten Fahrzeuge der einst von

General Motors hergestellten Sportwagenmarke

spiegeln die glanzvolle Geschichte von

der Gründung 1899 bis zum Produktionsende

2010 wider.

Sowohl der Marken- als auch der Stadtname

beziehen sich übrigens auf einen Häuptling

vom Stamm der Ottawa-Indianer und

Führer des nach ihm benannten Pontiac-

Aufstandes gegen die britische Kolonialmacht.

Im etwa eine Stunde nördlich von

Pontiac gelegenen Starved Rock State Park

begegnet man dem Namen des Indianerhäuptlings

wieder: Der Legende nach wurde

Pontiac ganz in der Nähe von anderen

Stämmen ermordet, und in den darauf

folgenden Auseinandersetzungen wurden

Mitglieder des Stammes der Illinois auf dem

Gipfel eines Felsens ausgehungert. Rund um

den Starved Rock befindet sich heute einer

der schönsten Naturparks in Illinois, der

sich von der sonst flachen Prärielandschaft

des Staates deutlich abhebt. Flüsse und

Bäche haben insgesamt 18 Canyons in den

Sandstein gegraben. Umgeben von grünen

Wäldern mit unzähligen Wanderwegen liegt

die in den 1930er-Jahren ganz aus Holz gebaute

Starved Rock Lodge, die sowohl über

Hotelzimmer als auch Blockhütten verfügt.

In nur zwei Autostunden von Chicago

erreichbar, ist der State Park auch ideal für

einen Kurztrip in die Natur.

SPRINGFIELD: GESCHICHTE ZUM

ANFASSEN

Fährt man stattdessen von Pontiac entlang

der historischen Route 66 in Richtung

Süden, erreicht man nach etwa 60 Minuten

Illinois’ Hauptstadt Springfield. Auch hier

gibt es legendäre Stopps wie das Cozy Dog

Drive In, dessen Spezialität eine Art Hotdog

am Stiel ist, oder der gerade neu eröffnete

Motorheads Bar & Grill, der mit jeder Menge

Ausstellungsstücken wie beispielsweise

historischen Zapfsäulen und Neonreklamen

lockt. Wesentlich bekannter ist die Stadt

jedoch für ihren Bezug zu Abraham Lincoln.

Einerseits wohnte dieser bis zu seiner Wahl

zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten

in Springfield, andererseits ist auch sein

riesiges begehbares Grabmal hier zu finden.

In der Abraham Lincoln Presidential Library

erfährt man anhand eines beeindruckenden

Nachbaus des Weißen Hauses und mittels

Film- und Showvorführungen alles über

einen der bedeutendsten US-Präsidenten,

den amerikanischen Bürgerkrieg sowie das

Attentat, dem Lincoln am 15. April 1865

erlag.

Während der Sommermonate tummeln sich

rund um den zu den Nationalparks gehörenden

Straßenblock, in dem Lincoln mit seiner

Familie einst wohnte, Lincoln-Doppelgänger

und Schauspieler in historischen Kostümen

an Springfields geschichtsträchtigen Orten.

Dazu gehört auch das alte Kapitol, in dem

sowohl Abraham Lincoln als auch Barack

Obama ihre Präsidentschaftskanditaturen

REISE

verkündeten. Nicht weit davon entfernt liegt

das zwischen 1868 und 1888 erbaute neue

Illinois State Capitol mit seiner eindrucksvollen

Kuppel, die an Höhe selbst das Kapitol in

Washington, D.C. überragt. In unmittelbarer

Umgebung findet alljährlich im Mai auch das

Springfield Pride Fest statt, dessen Logo die

Kuppel des Kapitols in Regenbogenfarben

zeigt. Doug Mayol, Besitzer des Geschenkkarten-

und Sockenladens The Cardologist,

macht sich für gewöhnlich um diese Zeit

aus dem Staub. „Zu viel Rummel“, sagt der

Anfang 60-Jährige bei einem Gespräch

in seinem Laden im Stadtzentrum. Als

schwuler Mann fühlt er sich in Springfield

wohl, genießt die Ruhe und freut sich über

Kunden aus aller Welt, die sich aufgrund

ihres Geschichtsinteresses nach Springfield

begeben. Vor allem an den Wochenenden

schauen Touristen wie Einheimische in

Springfields mitten in der Stadt gelegenem

Station House vorbei, der einzigen Bar für

die lokale LGBTIQ*-Community. Einen

wahren Schatz hält Springfield zudem für

Architekturfans bereit. Das von Frank Lloyd

Wright entworfene und von 1902 bis 1904

gebaute Dana-Thomas House ist eines der

wenigen, dessen originale Innenausstattung

so gut wie komplett erhalten ist, und lohnt

auf alle Fälle einen Besuch. Möbel, Lampen

und Glasfenster gehen hier eine einzigartige

Symbiose ein, die Wrights „Prairie

Style“ unmittelbar erfahrbar machen. Das

Dana-Thomas House ist zugleich einer der

Höhepunkte des neuen Frank Lloyd Wright

Trail, der innerhalb Illinois’ zu 13 von der

Architekturlegende entworfenen Gebäude

führt, die öffentlich zugänglich sind. Wrights

ehemaliges Wohnhaus und Studio kann

ebenfalls besichtigt werden und ist ein guter

Grund, sich von Springfield wieder auf den

gut 320 Kilometer langen Rückweg nach

Chicago bzw. dessen Vorort Oak Park zu

machen. *dax

www.enjoyillinois.de

Starved Rock State Park

Springfield


REISE

ALLES

ISLAND HOUSE

KEY WEST

ERLAUBT

Key West ist eines der traditionsreichsten schwulen Reiseziele der USA. Das kleine Städtchen am südlichsten Ende der „Keys“ genannten Inselkette

ist näher an Havanna als das auf dem Festland liegende Metropole Miami. Die Abgeschiedenheit nutzten vor allem Künstler wie Ernest Hemingway

oder Tennessee Williams, um dort in Ruhe arbeiten und lieben zu können – wen immer sie wollten. Vor allem Williams, der 1941 nach Key West zog,

prägte den Ruf der Insel als schwules Mekka, indem er befreundete Künstler zu sich einlud, die sich dann dort ebenfalls niederließen.

Es gab eine Zeit, da ließ es sich kein schwuler

Promi nehmen, zumindest seine Ferien auf

der tropischen Insel zu verbringen: von Gore

Vidal über Truman Capote bis zu Leonard

Bernstein und Calvin Klein. Zwischen den

1950ern und 1970ern waren es vor allem

Schwule und Lesben, die die teils heruntergekommenen

Holzhäuser kauften und

renovierten. Das Tourismusbüro der Florida

Keys geht davon aus, dass in jener Zeit bis zu

achtzig Prozent aller Restaurierungen innerhalb

der Altstadt von Schwulen und Lesben

bewältigt wurden.

LEGENDÄRES GAY-RESORT

Legendär als schwules Urlaubsziel wurde

Key West vor allem dank seiner unzähligen

„Men only“-Resorts, in denen so gut wie alles

erlaubt war. Wer auch heute noch das Gefühl

jener Zeit sucht, sollte einmal in Key Wests

bekanntestem schwulen Resort vorbeischauen.

Das in den späten 1970er-Jahren

FOTOS: ISLAND HOUSE

als Hotel für schwule Männer eröffnete

Island House gehört heute zu den am längsten

bestehenden Gay-Resorts der Erde. Die

insgesamt 39 Zimmer sind auf fünf historische

Gebäude verteilt. Seinen Ruf als bestes

schwules Resort der Welt verdiente sich das

Island House nach einem Besitzerwechsel im

Jahr 1999 und einer darauf folgenden, 3 Millionen

Dollar schweren Renovierung. Seitdem

haben die Investitionen nicht nachgelassen,

und so verfügen die Zimmer über leise Klimaanlagen,

große Flachbildschirme und Betten

von einer Qualität, wie man sie aus großen

Luxushotels kennt. Dazu kommen Beauty-

Produkte von Aveda, kostenloses WLAN

sowie gratis Kaffee oder Tee von Starbucks

bzw. Tazo. Zum Resort gehören ebenfalls

ein kleines, aber feines Sportstudio, zwei

Whirlpools, eine Trocken- und Dampfsauna

sowie ein Videoraum. Neben den Liegen

rund um den großen Pool steht besonders

Sonnenhungrigen ein großes Sonnendeck

mit Raucherecke zur Verfügung. Eines ist

klar: Im Island House stehen der schwule

Mann und all seine Bedürfnisse während

eines entspannten Urlaubs im Zentrum aller

Bemühungen.

SEI, WIE DU BIST!

Die Gäste sind so verschieden wie die

schwule Szene selbst. Von eher schüchternen

Männern, die sich gerne mit einem Buch

und in ihrer Badehose auf eine Sonnenliege

zurückziehen, bis zu Kerlen, die sich, sobald

sie das Island House betreten, ihrer Klamotten

entledigen. Vorwurfsvolle Blicke, weil der

eigene Körper etwa nicht den Idealen eines

20-jährigen Models entspricht, wird hier

niemand ernten. Kurz: Hier darf und soll jeder

so sein, wie er ist, und während der für Gäste

kostenlosen Happy Hour am frühen Abend

kommt man auch als Single leicht mit anderen

Gästen ins Gespräch. Dank seiner Bar

und eines eigenen Restaurants am Pool ist

das Island House auch ein fester Anlaufpunkt

für Einheimische, die vor allem während der

beiden Poolparty-Tage am Mittwoch und

Sonntag dort vorbeischauen. Für eine gute

Mischung verschiedener Altersgruppen sorgen

auch diverse Angebote, die vom Zimmer

mit Gemeinschaftsbad über Ermäßigungen

für Studenten und Stammgäste bis zu

einem besonders für Florida-Fans attraktiven

Paket reichen: Wer in den Wintermonaten

vier Nächte regulär bucht, erhält in der

darauffolgenden Sommersaison drei Nächte

kostenlos. *dax

www.islandhousekeywest.com


SAFER SEX 3.0

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REISE

FOTOS: VISIT TAMPA BAY

NEUER GAY GUIDE FÜR

TAMPA

Visit Tampa Bay, das offizielle

Tourismusbüro für die an der

Westküste Floridas gelegene

Metropole, hat kurz vor der

Pride-Saison einen neuen Gay Guide veröffentlicht.

Unter dem Titel „Visit Tampa Gay“

informiert die Broschüre über die unterschiedlichen

Stadtviertel und Attraktionen

und gibt Insider-Tipps von prominenten

Mitgliedern der lokalen LGBTIQ*-Community.

Seit langem gilt Tampa mit seiner vielfältigen

Szene und den nahe gelegenen Stränden als

bei Schwulen und Lesben beliebter Stopp

während einer Rundreise durch Florida. „Wir

haben Barrieren niedergerissen und wurden

bekannt als ein Ort, der die LGBTIQ*-Community

willkommen heißt“, so Kevin Beckner,

der als erster offen schwuler Mann in ein

offizielles Amt im Hillsborough County, zu

dem Tampa gehört, gewählt wurde. Zur jährlichen

Tampa Pride Parade kommen mehrere

zehntausend Besucher, und der östlich von

Downtown gelegene Stadtteil Ybor City ist

Tampas ultimatives Szeneviertel („GaYbor“)

mit dutzenden Bars, Nachtklubs, Restaurants

und Geschäften. Wo einst kubanische

Einwanderer in kleinen und großen Fabriken

Zigarren herstellten, finden sich heute trendige

Agenturen, Kleinbrauereien und Boutique-

Hotels. Geht es nach Nick Cardello, der mit

seinem Ehemann Kurt seit 31 Jahren in

Tampa lebt, sollte man als Tourist auf keinen

Fall einen Besuch im Tampa Theatre verpassen:

„Das Theater ist einer der letzten noch

existierenden Kinopaläste, von John Eberson

gebaut wurden. Hier wird vor der Vorstellung

noch auf einer

Wurlitzer-Orgel

gespielt!“, so Nick.

Für Fans von Freizeitparks

gehört

ein Besuch von

Busch Gardens

mit seinen atemberaubenden

Achterbahnen zum absoluten

Pflichtprogramm, und wer am Strand des

Golfs von Mexiko entspannen möchte, fährt

an die nur wenige Autominuten entfernten

weißen Sandstrände von St. Petersburg und

Clearwater. Den Visit Tampa Gay Guide gibt

es auch als Download auf der Homepage des

Tourismusbüros unter der Rubrik „Events –

LGBT Pride“. *dax

www.visittampabay.com

PROUD

BUSINESS WIESN

MÜNCHEN

Erstmals findet im Rahmen

des Münchner Oktoberfests

eine Veranstaltung für

LGBTIQ* Business Professionals

statt.

Auf Initiative der BMW

Group DIVERSE und unter

Teilnahme weiterer LGBTIQ*-

Netzwerkgruppen aus

Münchner Unternehmen

findet zum ersten Mal die

PROUD Business Wiesn

während des Oktoberfests

am Sonntag, dem 30. September

2018 in München

statt. Die Münchner Diversity

Tourism GmbH hat hierfür

eigens ein neues Veranstaltungskonzept

entwickelt. Zur

Vertiefung der Vernetzung

von LGBTIQ*-Netzwerkgruppen

startet die Veranstaltung

mit dem „Dirndl & Lederhosn

Get-together“ am

Nachmittag im Münchner

Aloft Hotel am Hauptbahnhof.

Alle Teilnehmer

sind zu einem interaktiven

Wiesn-Erlebnis mit Drinks

und Snacks eingeladen und

können bei Gesprächen in

ausgelassener Atmosphäre

neue Kontakte knüpfen oder

bestehende vertiefen. Die

eigentliche Hauptveranstaltung

ist anschließend der

gemeinsame Besuch des

Münchner Oktoberfests am

Abend. Hier konnte für die

PROUD Business Wiesn im

Armbrustschützenzelt ein

Boxenkontingent reserviert

werden. Mit traditionellen

Wiesnschmankerln und

einer frischen Wiesnmaß

können sich die Teilnehmer

dann auf einen zünftigen

Wiesn-Abend einstimmen.

Neben den Mitgliedern der

LGBTIQ*-Netzwerkgruppen

sind auch LGBTIQ* Business

Professionals aus anderen

Unternehmen, selbstständige

Unternehmer oder auch

Freiberufler herzlich eingeladen,

sich der Reservierung

anzuschließen.

www.proud.business


L‘AMOUR

TOUJOURS:

FRENCH CONNECTION

IM 25HOURS HOTEL

DAS TOUR

Seit Mai hat das neue 25hours Hotel Das Tour im Düsseldorfer

Stadtteil Le Quartier Central seine Türen geöffnet. Das trendige

Designhotel verfügt über 198 Zimmer in unterschiedlichen

Kategorien und gegensätzlichen Themenwelten. Mit insgesamt

17 Etagen bildet Das Tour den Mittelpunkt eines der größten

innerstädtischen Entwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen.

Die Rheinmetropole mit ihrer Nähe zu Frankreich inspirierte das

schwedische Kreativteam Stylt Trampoli zu einem Designkonzept

zwischen deutscher Funktionalität und französischer Finesse.

Das Tour lebt von der Inszenierung zweier gegensätzlicher Welten

und spielt mit den unterschiedlichen Charakteren und Tugenden

der beiden großen europäischen Nationen. Ein besonderes Extra

bieten die 25 Zimmer auf der Südseite des Gebäudes: Hier gibt

es eigene Balkone mit französischer Badewanne. Den Höhepunkt

bilden Restaurant und Bar: The Paris Club erstreckt sich über

die zwei oberen Etagen und lockt mit einmaligem Blick über die

Stadt. Im Gegensatz zum eleganten Restaurant verströmt die Bar

des Paris Club die ungezwungene Atmosphäre eines Künstler-

Ateliers und bietet von dem über 20 Meter langen Tresen einen

fantastischen Blick über die Stadt.

www.25hours-hotels.com

DÜSSELDORF

WIR VERLOSEN ein Wochenende im 25hours Hotel Das

Tour mit zwei Nächten im Doppelzimmer mit Frühstück.

Lust auf Düsseldorf? Einfach eine E-Mail mit dem Betreff

25HOURS IN DÜSSELDORF und deinen Kontaktdaten an

contact@25hours-hotels.com schicken!

Der Gewinner wird persönlich per E-Mail benachrichtigt.


REISE

DEMO

DAIMLER PRIDE TOUR 2018

2018 beteiligt sich Daimler erstmals

im Rahmen der Daimler

Pride Tour mit einem einheitlichen

Erscheinungsbild in

insgesamt 17 europäischen und außereuropäischen

Städten bei Pride-Paraden.

Daimler steht als Arbeitgeber für eine

Kultur der Wertschätzung und des

Respekts – auch in puncto sexueller

Orientierung. In enger Zusammenarbeit

zwischen Unternehmensleitung, Mitarbeitervertretung

und Mitarbeiternetzwerken

fördert das Unternehmen den Dialog

mit seinen Mitarbeiter*innen, um diese

Kultur zu fördern. Die Teilnahme an den

Christopher-Street-Day-Paraden (CSD)

in Deutschland und den Pride-Paraden in

den USA ist aus diesen Dialogen heraus

geboren und in enger Zusammenarbeit

mit den Mitarbeiternetzwerken GL@D

(Gay Lesbian Bisexual Transgender+ at

Daimler) in Deutschland sowie Spectrum

und Equal in den USA entstanden.

„Wir stehen für eine Kultur der Anerkennung,

die sich nicht nach Herkunft, Geschlecht,

Alter oder sexueller Orientierung

richtet, sondern das Individuum in den

Vordergrund stellt. Wir fordern und fördern

eine Kultur der Wertschätzung und

des Respekts – auch in puncto sexueller

Orientierung“, verrät das Unternehmen

dazu. Klasse!

Den Auftakt der weltweiten Daimler

Pride Tour bildete Detroit am 10. Juni,

am 16. Juni wurde mit Wien der erste

Tourtermin in Europa angefahren.

Den Abschluss findet die Daimler Pride

Tour in Fort Worth, USA,

www.daimler.com/karriere/das-sind-wir/

diversity/csd

KOSMETIK

#LiebeIstAlles

Show your pride! Wella Professionals setzt ein Zeichen

für Toleranz und feiert mit der EIMI Love Edition auf der

Cologne Pride.

Die LGBTIQ*-Szene zeigt auf den CSD-Paraden und weltweiten

Prides Gesicht, Vielfalt und Stärke. Wir sind da, wir

sind viele, wir sind für dich da! Denn in einer mehrheitlich

heterosexuellen Gesellschaft ist es immer noch wichtig, sich

als anders zu outen – und so Mut zu machen. Unter dem

Motto #ShowYourPride nimmt auch Wella Professionals

mit einem eigenen Paradewagen in Köln teil und setzt sich

dafür ein, die Akzeptanz in der Gesellschaft voranzutreiben.

Zusätzlich werden 10 Cent pro verkauftem Produkt der EIMI

Love Edition einem gemeinnützigen Zweck gespendet, um

Diskriminierung und Vorurteile langfristig abzubauen. Mit

dem Launch der EIMI Love Edition im knalligen Rainbow-

Look setzt Wella als erste Professional Brand von Coty ein

Zeichen für die Akzeptanz aller Lebensformen.

www.wella.de


was

andere auch

Es ist deine Entscheidung, mit einer

erfolgreichen Behandlung kannst du

leben, wie du es willst.

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Eine Initiative von

für ein positives Leben mit HIV.


FILM

INTERVIEW

NICK ROBINSON

„...seine sexuelle Identität ...“

Schon als Jugendlicher

begann Nick Robinson seine

Schauspielkarriere und spielte in der

Sitcom „Melissa & Joey“ den Neffen

von Melissa Joan Hart (alias Teenie-

Hexe Sabrina). Im Kino gelang dem

Amerikaner dann der Durchbruch

mit „Jurassic World“, außerdem war

er in Filmen wie „Die 5. Welle“ oder

„Du neben mir“ mit von der Partie.

Als schwuler Schüler ist der 23-Jährige

in „Love, Simon“ (ab 28. Juni im

Kino) nun nicht nur in seiner bisher

größten, sondern auch schönsten

Rolle zu sehen.

Mr. Robinson, haben Sie als heterosexueller

Schauspieler einen

persönlichen Bezug zur Geschichte

von „Love, Simon“?

Auf jeden Fall. In meiner Familie und

meinem engeren Umfeld gibt es mehrere

Leute, die in ähnlichen Situationen waren

wie Simon. Mein Bruder zum Beispiel hat

sich vor einiger Zeit geoutet. Ich weiß

deswegen sehr gut, was es heißt, diesen

Schritt zu gehen. Und vor allem weiß ich,

wie wichtig es ist, sich als junger homosexueller

Mensch auf der Leinwand wiederzufinden

und repräsentiert zu sehen.

Wie erinnern Sie sich an Ihre eigene

Schulzeit?

Ich glaube, ganz viele, wenn nicht fast alle

Schülerinnen und Schüler in einer Highschool

verstecken ihr wahres Ich oder zumindest

Teile ihrer Persönlichkeit. Einfach

weil sie Angst haben, nicht akzeptiert und

womöglich sogar dafür fertiggemacht zu

werden. Sie fürchten die Konsequenzen,

die es mit sich bringt, ganz sie selbst zu

sein. Vollkommen unabhängig von sexueller

Identität. Es ist immer leichter, sich

zu verstellen und anzupassen. Auch ich

erinnere mich daran, was für eine emotional

anstrengende Zeit die Highschooljahre

waren, voller Verunsicherung und Ungewissheiten

und nicht zuletzt Hormone.

Kein Wunder, dass so viele Filme darüber

gedreht werden. Ich selbst war an drei

verschiedenen Highschools und nicht

zuletzt deswegen immer total bemüht

darum, dazuzugehören und gut anzukommen.

Und trotzdem habe ich mich

manchmal allein und einsam gefühlt, weil

ich eben noch nicht genau wusste, wer

ich bin und wo ich nun wirklich hingehöre.

Haben Sie eine besondere Verantwortung

verspürt, die Hauptrolle in

„Love, Simon“ zu übernehmen?

Ja und nein. Ich habe schon gemerkt, dass

mit dieser Rolle eine gewisse Verantwortung

einhergeht. Nicht nur, weil ich

einen schwulen Teenager spiele und das

wirklich etwas Besonderes und gerade für

die LGBT-Community eine große Sache

in einem Mainstream-Film wie diesem

ist. Sondern auch, weil ich weiß, dass die

Romanvorlage viele Fans hat, die ich nicht

enttäuschen wollte. Aber gleichzeitig

gelang es mir ganz gut, mich von diesem

Druck auch freizumachen, denn der

Regisseur Greg Berlanti, für den der Film

ja eine besondere persönliche Bedeutung

hat, hat mir immer wieder versichert, dass

ich genau der Richtige bin für die Rolle.

Was blieb mir also anderes übrig, als ihm

so zu vertrauen wir er mir vertraute?

War Berlanti, der ja selbst schwul ist,

Ihnen dabei behilflich, sich in diese


Rolle und Geschichte einzufinden?

Oh ja, Greg und ich haben natürlich

im Vorfeld der Dreharbeiten lange

Gespräche geführt. Ich war wahnsinnig

dankbar dafür, wie sehr er sich mir

geöffnet hat. Klar, es ist inzwischen

zwanzig und mehr Jahre her, dass er

sich gegenüber seiner Familie geoutet

hat. Aber diese ganzen Erinnerungen

und Emotionen sind trotzdem ja auch

heute noch unglaublich intim. Das ist

nichts, was man jedem dahergelaufenen

Fremden erzählt. Mich hat das

jedenfalls sehr berührt, was er mit mir

geteilt hat. Und geholfen für den Film

hat es mir sowieso ganz viel, denn

Gregs Erfahrungen waren denen von

Simon ja nicht unähnlich. Auch er war in

der Highschool noch ungeoutet und ist

erst im College zusehends offener mit

seiner Homosexualität umgegangen.

Ein paar Kritiker werfen „Love, Simon“

vor, er zeige eine utopische

Idylle und blende Themen wie

Mobbing oder homophobe Gewalt

zu sehr aus. Was antworten Sie

darauf?

Sicherlich zeigt unser Film eine leicht

idealisierte Realität. Vermutlich läuft bei

vielen Highschool-Kids das Comingout

nicht ganz so glatt ab, wie es bei

Simon letztlich der Fall ist. Aber „Love,

Simon“ sollte eben auch dezidiert

kein Problemfilm sein, sondern wir

wollten eine Geschichte erzählen, die

Mut macht und ein positives Beispiel

setzt. Uns war es wichtig, Optimismus

und Hoffnung zu verbreiten, statt

die Ängste von den Kids zu

schüren, denen beim Gedanken

ans Coming-out

ohnehin mulmig wird.

Gerade weil im Kino

homosexuelle Figuren

sonst eher tragische

Schicksale haben.

Apropos Comingout:

Haben Sie

den Eindruck, dass

junge Schauspieler

heutzutage mehr

denn je gezwungen

sind, Ihre sexuelle

Identität öffentlich zu

machen?

Ich glaube nicht, dass man als Schauspieler

dazu gezwungen sein sollte,

seine sexuelle Identität öffentlich zu

machen. Schon weil es doch für eine

Rolle das Beste ist, wenn das Publikum

so wenig wie möglich über die Privatperson

des Schauspielers weiß – schließlich

spielt sie für die Geschichte eines Films

keine Rolle. Gleichzeitig haben heutzutage

alle Menschen, nicht nur Schauspieler,

anscheinend das Bedürfnis, über

soziale Netzwerke der Welt mitzuteilen,

wer sie sind. Aber seine Identität nicht

nur zur Schau zu stellen, sondern wirklich

zu offenbaren, ist trotzdem immer

noch eine unglaublich persönliche

Angelegenheit. Deswegen würde ich es

schlimm finden, wenn sich jemand dazu

genötigt fühlen würde.

Einige Ihrer Kollegen sind unglaublich

präsent in diversen sozialen

Netzwerken. Sie selbst dagegen

nutzen Twitter kaum noch und

auch Instagram eher unregelmäßig.

Warum eigentlich?

Früher war ich deutlich aktiver in

Sachen Social Media. Aber als damals

„Jurassic World“ in die Kinos kam und

plötzlich die Aufmerksamkeit für meine

Person deutlich größer wurde, machte

mich das irgendwie nervös. In der Öffentlichkeit

zu stehen und online Persönliches

zu teilen, das verunsicherte

mich, also habe ich mich zurückgezogen.

Und irgendwie ist es größtenteils

dabei geblieben, einfach weil ich auch

nicht will, dass soziale Medien eine zu

große Präsenz in meinem Leben haben.

Was es immerhin ab und zu online

von Ihnen zu entdecken gibt, sind

klare politische Statements ...

Ja, in Zeiten wie diesen kann man nicht

unpolitisch sein. Eigentlich habe ich

nicht das Bedürfnis, private Aussagen

in die Welt hinauszuposaunen. Aber

bei allem, was in unserem Land gerade

vorgeht, darf man nicht schweigen. Ich

hoffe, dass wir nach der nächsten Wahl

vielleicht wieder besseren Zeiten entgegenblicken,

und dann halte ich auch

wieder den Mund. Doch bis es so weit

ist, kommt das eben nicht infrage ...

*Interview: Jonathan Fink

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FILM

FOTOS: EDITION SALZGEBER

KINO

Marvin – Die Geschichte einer Wiedergeburt

Die Regisseurin Anne Fontaine

(„Nathalie“, „Coco Chanel – Der

Beginn einer Leidenschaft“) versucht sich

mit ihrem neusten Film „Marvin“ an einer

queeren Coming-of-Age-Geschichte, in

der die sogenannte „vierte Wand“ häufig

durchbrochen wird und in der Isabelle

Huppert („Elle“) sich selbst spielt.

Hauptperson ist der junge Marvin Bijou

(gespielt von Jules Porier), bei dem von

Anfang an klar ist, dass er in seiner Umgebung

völlig fehl am Platze ist. Er wächst

in einer Arbeiterfamilie in ländlicher Umgebung

in Frankreich auf und leidet stark

unter dem aggressiven Mobbing, das er

als leicht feminin wirkender Junge von Familie

und Gleichaltrigen erfährt. Gleichzeitig

(durch die ausgiebige Verwendung von

Zeitsprüngen) erleben wir mit, wie Marvin,

der sich jetzt Martin Clément nennt (und

von Finnegan Oldfield dargestellt wird),

in seinen Zwanzigern in Paris Erfolge als

Theaterschauspieler feiert, sich dort aber

auch nicht 100%ig zu Hause fühlt.

In den 115 Minuten, die der Film dauert,

lernen wir Marvin/Martin, sein Umfeld und

seine Entwicklung sehr genau kennen und

verstehen. Wirklich sehenswert! *am

FOTOS: SONY

DVD

Sommer, Liebe, Pfirsiche

„Call Me by Your Name“ war DER queere Erfolgsfilm des letzten Jahres und

gewann unter anderem den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch (James

Ivory). Jetzt erscheint der Film auf DVD und Blu-Ray.

Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen dem 17-jährigen

Elio (Timothée Chalamet) und dem sieben Jahre älteren Oliver (Armie

Hammer), die vor dem opulenten Hintergrund eines Sommers in der

italienischen Po-Ebene im Jahre 1983 spielt, gehört zu den faszinierendsten

schwulen Romanzen, die wir bisher auf der

großen Leinwand erleben durften – eine Fortsetzung

ist bereits geplant.

Die DVD/BD-Version enthält nicht nur den Film

selbst (inkl. Originalversion), sondern auch

umfangreiches Bonusmaterial wie ein Makingof,

Interviews, Begleitkommentare von den

Darstellern Timothée Chalamet und Michael

Stuhlbarg sowie von Regisseur Luca Guadagnino.

Gehört ganz selbstverständlich in deine

Sammlung! *am


VOD

QUEER EYE:

Die zweite Staffel ist da

Als Netflix im vergangenen Jahr ankündigte, die

15 Jahre alte Lifestyle-Sendung

„Queer Eye for the Straight Guy“ wiederzubeleben,

fragten sich noch viele, ob das wirklich nötig sei.

FILM

Fünf – natürlich nach Unterschiedlichkeit

gecastete

– Schwule, die unbedarfte

Hetero-Männer

unter ihre Fittiche nehmen

und nicht nur deren

Kleiderschrank, Küche und

Wohnzimmer auf Vordermann

bringen, sondern

nebenbei Toleranz lehren?

Braucht es so etwas im

Jahre 2018 noch? Ein

halbes Jahr später scheint

die Antwort klar zu sein,

zumindest wenn man sich

die begeisterten Reaktionen

auf die erste neue

Staffel von „Queer Eye“ (so

der neue, verkürzte Titel,

denn es geht nicht mehr

nur um Hetero-Männer)

ansieht. Schuld an der

Begeisterung sind natürlich

die neuen Fab Five:

Jonathan (zuständig für

Körperpflege), Tan (Mode),

Antoni (Ernährung), Bobby

(Design) und Karamo

(Kultur). Die fünf sind

charmant, witzig, sexy und

durch und durch schwul,

was auch in der zweiten

Staffel, die es ab 15. Juni

bei Netflix zu sehen gibt,

wieder viel Spaß macht.

Ganz zu schweigen davon,

dass Emotionalität großgeschrieben

wird, damit

– wir sind schließlich im

Reality-TV – immer wieder

Tränen der Rührung kullern

können. Statt bloß um Toleranz

geht es heute – so

sagt es beispielsweise Tan

– vielmehr um „Akzeptanz

und Selbstverständlichkeit

jenseits aller Labels“.

Und auch wenn das eine

Binsenweisheit sein mag,

lassen wir sie uns so unglaublich

sympathisch wie

in „Queer Eye“ gerne noch

einmal näherbringen.

*Jonathan Fink

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MUSIK

„Wir können

uns wegen allem

schlecht fühlen“

FOTO: RANKIN

INTERVIEW

RICK

ASTLEY


MUSIK

Dabei geht es Rick Astley großartig – kein Wunder,

hat er doch ein „Beautiful Life“!

Als Rick Astley vor zwei Jahren in Berlin aufgetreten ist, haben

alle Besucher seine Hits mitgesungen und sich von seinem

Charme und seiner Freude anstecken lassen. Man grinste über

das ganze Gesicht … und war gleichzeitig verblüfft, wie viele

junge Menschen im Publikum waren, die ebenfalls jede Zeile

auswendig konnten: mehrere Gruppen von 19-Jährigen, die

aussahen, als wären sie mehr Gucci-Gang als alles andere, aber

nicht aufhören könnten, auf Instagram zu posten, dass sie

gerade bei Rick Astley waren.

„Das ist so eigenartig“, findet Rick auch. „Vor

ein paar Monaten waren wir für einige Auftritte

in den USA und dort scheint es sogar

noch mehr von ihnen zu geben! Vielleicht

liegt das ja am Rickrolling …“ Was gar nicht

mal unwahrscheinlich ist, denn als vor zehn

Jahren der Spaß begann, verschiedenste

Links auf sein Video zu „Never Gonna Give

You Up“ zu setzen, wurden der Song und

Rick selbst eines der größten Internetmemes.

Und was eigentlich dazu gedacht

war, Menschen zu nerven und zu veralbern,

wurde stattdessen Kult. Jemand hatte ungewollt

Werbung für einen der spaßigsten Hits

der 80er und einen seiner sympathischsten

Stars gemacht. Aber nicht nur deshalb

kommt Rick gut mit dem Netz klar. „Das

Internet hat für uns, die früher erfolgreich

waren, viel geändert. Es geht heutzutage

nämlich nicht nur um neue Musik. Wenn

jemand, während er für die Uni arbeitet, im

Hintergrund ein Video auf YouTube anmacht,

ist er, ohne es zu wissen, plötzlich bei Depeche

Modes erstem Album oder Fleetwood

Mac oder vielleicht sogar bei mir gelandet.“

Und wer so auf den Geschmack gekommen

ist oder neugierig wird, kann einen Klick

weiter ganze Alben sofort hören. Außerdem

identifizieren sich viel weniger junge Leute

mit einem oder zwei bestimmten Genres.

„Sie hängen immer noch an ihren Lieblingskünstlern,

aber niemand verurteilt sie, wenn

sie nach Def Leppard Kanye West hören. Sie

müssen sich nicht erklären.“

Und so, mit vereinter Hilfe aller Generationen

und der modernen Medienwelt,

passierte es dann auch, dass Rick Astleys

letztes Album „50“ von 2016 plötzlich auf

Nummer eins der britischen Charts landen

konnte. Was Rick dann doch arg überrascht

hat, denn eigentlich hat er seine Karriere

Anfang der 90er-Jahre beendet, bevor sie

ihn zerbrechen konnte oder bevor es peinlich

wurde. „Aber es kam damals sowieso

zu einem Ende. Es war ja nicht so, dass ich

noch überall Nummer-eins-Platten hatte,

weiß du? Ich nahm mir erst einmal ein Jahr

frei und war einfach Vater.“ Eigentlich wollte

er dann anfangen, Platten zu produzieren,

„aber es war schwer. Ich kann Songs schreiben.

Aber es war eine Phase, in der Künstler

einfach an eine Platte geklebt wurden

– das war ja auch schon in den 80ern so,

in unserer Stock-Aitken-Waterman-Welt:

,Du singst jetzt diesen Song.‘“ Mit dem

Unterschied, dass Rick auch wirklich singen

konnte. „Einige Manager – und ich habe das

gehasst – haben gefragt, ob ich für dieses

Mädchen oder jenen Jungen arbeiten will,

und wenn sie sie vorbeigeschickt haben,

konnten sie einfach nicht singen! Bei den

Plattenlabels damals spielte das gar keine

Rolle. Und für mich, der singt und es liebt,

war das purer Wahnsinn.“ Darum mag er die

gegenwärtige Musikwelt viel mehr, denn es

gibt eine Fülle an talentierten Stimmen. Da

sich heute niemand mehr von Plattenverkäufen

ernähren kann, muss jeder Künstler

eben auch auf der Bühne bestehen können.

„Man muss dann nur noch glaubwürdig

sein, auch wenn es nur ein Popsong ist, in

dem man ,I really love you‘ singt. Ed Sheeran

kann das so gut, und Adele glaubst du, dass

sie in ihren Kaffee geweint hat.“

Er selbst pflegt zurzeit vor allem eine entspannte

Herangehensweise an die Musik.

„Mein kleines Studio ist hinten im Haus, direkt

hinter der Küche. Ich mach mir auf dem

Weg einen Kaffee und setze mich rein. Ich

denke nicht darüber nach, was auf YouTube

funktionieren würde oder fürs Streaming

passt, ich will einfach rumspielen, denn es

ist mein kleines Studio – und wenn ich es

verwerfe, hat es mich nichts gekostet, außer

meiner Zeit.“ Er braucht nicht viel, um aufzunehmen.

„Du kannst heute so ein kleines

Set-up haben und damit großartige Sachen

machen. Mein Studio könntest du im Kofferraum

eines Autos unterbringen – wenn

ich nicht so viele Gitarren hätte“, lacht er.

Doch der Erfolg von „50“ hat seine kleine

Welt ganz schön durcheinandergewirbelt.

„Es ist eine Sache, Musik zu machen, wenn

du an einem Album arbeitest, und eine

andere, wenn du einfach nur rumspielst.“

Als er an „50“ gearbeitet hat, war er einfach

nur ohne Ansprüche oder große Ziele am

Werkeln. Er dachte, „das wird kaum jemand

hören, vielleicht ein paar Fans. Ich habe

nicht erwartet, dass es zehntausende

oder sogar hunderttausende Leute kaufen

würden!“ Jetzt hat er versucht, nicht darüber

nachzudenken, dass all diese Menschen auf

neue Musik warten. Zwischenzeitlich hat er

auch überlegt, sich jemanden zu holen, der

produziert, und sich mit anderen Songwritern

zusammenzusetzen. Aber nach ein

paar Wochen hatte er bereits viele Songs

geschrieben. „Ich dachte, ich mache ein paar

fertig und gehe dann zu einem Produzenten.

Doch dann machte ich noch eines

und noch eines … und irgendwann war ich

sowieso kurz davor, die Platte wieder allein

gemacht zu haben.“

Die Texte sind natürlich allein seine Sache,

wie auch das Titelstück „Beautiful Life“, das

er so erklärt: „Ich habe ein schönes Leben.

Mit der Zeile war das Lied eigentlich schon

fertig“, lacht er. „Aber du kannst nicht

erwarten, dass es von selbst so wird, du

musst dafür sorgen. Oft bist du mental und

emotional weit davon weg.“ Und das betrifft

sogar Rick selbst, der eigentlich immer wie

ein Sonnenschein wirkt. „Ja, ich habe ein

unglaubliches Leben – aber ich komme aus

dem Norden Englands, und wir können uns

wegen allem schlecht fühlen. Ich bin nicht

weit weg von der Gegend aufgewachsen,

in der Morrissey groß wurde, wenn du

verstehst, was ich meine! Oder schau dir die

Gallagher-Brüder an. Das ist ,northern‘!“ *fis


MUSIK

INTERVIEW

YEARS & YEARS

„Ich bin froh, dass ich das tun kann!“

2015 war „King“ eine extrem

erfolgreiche Single, und der

Erfolg kam, wie heute so oft, aus dem

Nichts. Sänger Olly Alexander sieht es

als Segen – nur, dass er die Nummer

wieder und wieder singen muss,

beginnt zu nerven, aber: „Jetzt lass

ich ihn einfach das Publikum singen“,

lacht er. Damals bezeichnete NME

Years & Years als die wichtigste Pop-

Band, vor allem weil Olly ohne Angst

von seinem Leben sprach – ob über

sein Schwulsein, seine Probleme mit

Depressionen oder den Kampf gegen

Angstzustände. Doch wenn man mit

ihm in der Sonne Berlins über das

neue Album spricht, wirkt er zunächst

selbst wie ein Sonnenschein.

Drei Jahre zwischen zwei Veröffentlichungen

sind eine lange Zeit heutzutage.

Oh ja. Du denkst dir, ein Album sind 45

Minuten, zehn Songs – wie schwer kann

das sein? Aber das ist herausfordernder, als

man meint. Ich kann auch nicht gut schreiben,

wenn ich unterwegs bin, ich bin gern

allein mit meinem Piano. Doch vor allem

brauchte ich neue Erfahrungen – man kann

nicht über den Touralltag singen.

Wie war denn die erste große Tour?

Wir haben alle ein wenig den Verstand

verloren. Ich war an so vielen Orten, aber

ich erinnere mich an nichts. Wir waren nur

auf den Bühnen, spielten die Shows und

verschwanden wieder.

Ich höre einen ziemlichen „junger

Justin Timberlake“-Vibe auf einigen

Tracks, besonders „Karma“. Zufall

oder Absicht?

Absicht! Ich liebe diese Ära des Pop – die

frühen Neptunes und Timberland, Britney

und Christina …

„Karma“ klingt auch glatt wie eine

zweite Single für mich …

Es wurde diskutiert. Die researchen ja alles

aus den Liedern, um herauszufinden, was

die risikoloseste Single ist. Es ist ein bisschen

deprimierend – aber anderseits mag

ich alle Songs, darum ist es auch wieder in

Ordnung.

Wenn man bedenkt, wie offen du

über alles sprichst, hätte man erwarten

können, dass sich das auch direkt

in deinen Texten widerspiegelt …

Egal wer du bist und was du tust, es ist

automatisch politisch. Besonders als ein

offen schwuler Künstler, der einfach nur

aus seinem speziellen schwulen, queeren

Blickwinkel schreibt – auch wenn ich das

nicht direkt thematisiere. Wenn ich Musik

mache, kann ich nicht anders, als das

Persönliche zu übersetzen, all das, was

mir durch den Kopf geht, ob Dinge aus

meiner Kindheit, aus meinen Beziehungen,

meine geistige Gesundheit – das alles

hat seinen Weg auf das Album gefunden.

Aber nicht explizit, nicht als deutliches

Statement. Ich möchte in meine Lieder

flüchten können.

Fühlst du mittlerweile eine Verantwortung,

die du vielleicht gar nicht

wolltest?

Ich bin froh, eine Plattform zu haben.

Offen über meine geistige Gesundheit zu

reden, hat mir geholfen, damit umzugehen

und meinen Platz in der Welt besser zu bestimmen.

Für mich war es einfach hilfreich.

Und ich glaube auch: Ja, ich habe jetzt ein

gewisses Maß an Verantwortung, weiter

darüber zu sprechen. Ich bin froh, dass ich

das tun kann – ich meine, du kannst auch

nur bis zu einem gewissen Punkt immer

nur darüber reden, wie es im Studio war.

Das interessiert doch die meisten nicht!

(lacht)

*Interview: Christian K.L. Fischer


MUSIK

Wir

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NATURE-ONE-Truck beim

CSD in Köln

sowie

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auf www.blu.fm/

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HAPPENING

Auf zur Raketenbasis!

Vier Tage und drei Nächte grenzenloses Wir-

Gefühl bei NATURE ONE „all you need to be“.

350 international bekannte DJs & Live-

Acts aus so unterschiedlichen Genres wie

Techno, House, Trance, Harder Styles,

Goa, Drum ’n‘ Bass uvm. werden dich

mehrere Tage lang auf dem Gelände der

Raketenbasis Pydna im Hunsrück

beglücken. Auf vier Main- und 19 Clubfloors

spielen Top-Acts wie Lexy &

K-Paul („Love Me Babe“, „The Greatest

DJ“, ...), DJ-Legende Sven Väth, Moonbootica

(„Shine“, „Mopedgang“, ...) und

Trance-Meister Paul van Dyk! Das 100

Hektar große „CampingVillage“ mit dem

DASDING-Opening am Donnerstag rundet

das NatureOne-Wochenende ab. Besser

kann man nicht in den August starten! *rä

3. – 5.8., NATURE ONE „all you need to be“,

Raketenbasis Pydna, Kastellaun/Hunsrück,

www.nature-one.de


MUSIK

NACHGEFRAGT

AMY SHARK

Großer Fisch

Einen leibhaftigen Hai hat sie

bislang noch nie zu Gesicht bekommen.

Und das, obwohl Amy Shark,

die eigentlich Billings mit Nachnamen

heißt, an der australischen Gold Coast

nahe Brisbane aufwuchs und dort

immer noch ansässig ist.

„Eigentlich wimmelt es bei uns an der Küste

ja vor Haien“, so die 32-jährige Indie-Pop-

Musikerin, die jetzt ihr erstes Album „Love

Monster“ veröffentlicht, „aber ich bin wirklich

noch keinem begegnet.“ Ihren Namen

wählte Shark, weil sie die Haie als solche

sehr liebe und sich zugleich furchtbar vor

ihnen grusele. „Sie sind kluge und außergewöhnliche

Tiere, weitaus vielschichtiger als

ihr Ruf. Trotzdem habe ich tierisch Angst

vor ihnen.“ Die enge Verbindung zwischen

Amy Billings und den Raubfischen bestehe

schon ewig, das Mädchen war sechs oder

sieben Jahre alt, als es zum ersten Mal „Der

weiße Hai“ im Fernsehen anschaute. Noch

sehr lange Zeit nach diesem TV-Abend

mied Amy den Pool (das Meer sowieso),

„selbst die Badewanne hat mich Überwindung

gekostet.“ Inzwischen traue sie sich

aber wieder, regelmäßig zu surfen.

Amy Shark gelang an der Gold Coast vor

zwei Jahren so eine Art Blitzkarriere. Seit

ihrer Jugend verfasst sie Songs, meist an

der akustischen Gitarre, und „oft ließ ich

die Worte dazu rauslaufen wie in einer

Therapiesitzung“, doch obwohl es anfänglich

ganz vielversprechend aussah mit einer

Karriere als Musikerin, „machte ich den

Fehler, zu sehr auf andere Leute zu hören

und Lieder aufzunehmen, die mir selbst

nicht besonders gut gefielen.“ Anderen

auch nicht, und so war Amy irgendwann

entmutigt und hatte sich schon fast mit

einem Leben als Videoredakteurin beim

örtlichen Rugby-Club Gold Coast Titans abgefunden,

„und dann hörte ich auf, mir den

Kopf beim Komponieren zu zermartern.“

Heraus kam unter anderem „Adore“, jenes

köstliche, selbstironische Stück Pop, das

davon handelt, wie sich Amy Shark einen

Typen schönsäuft („Get me a drink. I get

drunk off one sip / Just so I can adore you“).

„Die Jungs, die ‚Adore‘ hören, glauben alle,

es ist ein Liebeslied. Und die Mädels sind

überzeugt, dass es ein „Fuck Männer“-Song

ist. Die Wahrheit ist: Alle liegen daneben.

„‚Adore‘ ist ein Stück, das von meinen

Unsicherheiten handelt, vor allem als junges

Mädchen. Ich war scheu und brauchte Zeit,

mich jemandem zu öffnen. Und wenn ich

wegging, habe ich immer was getrunken,

weil ich mich sonst zu gehemmt fühlte und

Lust darauf hatte, die Kontrolle zu verlieren.“

Der ehrliche, verletzliche und auch lustige

Song der unbekannten Amy kletterte sensationell

bis auf Platz drei der australischen

Singlecharts, 2017 gewann sie den Preis als

„Künstlerin des Jahres“ bei den Gold Coast

Awards, sie trat schon in den US-Late-

Shows von Jimmy Fallon und James Corden

auf. „Nicht schlecht für eine ehemalige

Rugby-Redakteurin, die ihre Freunde und

Kollegen mit Bier und Pizza bestechen

musste, damit sie ihr beim Schneiden ihrer

Musikvideos helfen“, so Amy lachend.

Nun stehen Shark, die Silverchair, Tegan &

Sara, Pearl Jam und New Found Glory zu

ihren Lieblingsbands zählt, alle Türen offen.

Auf „Love Monster“, das ein Stück weit die

goldene Power-Pop-Frauen-Phase um

Alanis Morissette, Fiona Apple oder Sheryl

Crow wieder aufleben lässt, finden sich

noch weitaus mehr Hits, „I Said Hi“ oder „I

Got You“ zum Beispiel. Und das Publikum

ist auch außerhalb Australiens inzwischen

so groß, „dass ich meine komplette Band

mitbringen kann“. Sehr viel Spaß habe

Amy, mit der Truppe und dem Bus quer

durch Europa zu gurken, auf Konzerten

und Sommerfestivals zu spielen und auf

den Fahrten Filme zu gucken. „Der weiße

Hai“ ist auch mit an Bord. „Aber ich habe

der Band verboten, ihn in meiner Gegenwart

anzumachen.“

*Steffen Rüth


MUSIK

FOTO: N. CONSTANTINESCU

TIPP

Kiddo Kat!

Im April 2016, landet die

Wahlhamburgerin Kiddo Kat

über Nacht einen viralen Megahit

im Internet, als sie mit

einer Kollegin (Heidi Joubert)

in eine Frankfurter S-Bahn steigt und mit nichts als einer

Gitarre und einer Cajon innerhalb weniger Minuten den

Wagon in ein Party-Abteil verwandelt. Seitdem ist viel passiert

und es ging steil nach oben. Dieser Tage erscheint ihr

Debüt-Album trägt den Titel „Piece of Cake“ – alle Zeichen

stehen auf Erfolg. Am 12.7. ist sie live in Hamburg in der

Hebebühne zu sehen.

www-kiddo-kat.de

04.12.2018

KÖLN

PALLADIUM

05.12.2018

BERLIN

VERTI MUSIC HALL

TICKETS UNTER: WWW.ADTICKET.DE

(HOTLINE 0180-60 50 400)

FOTO: J. ROWLAND

INDIE

Musikalische

Wikinger

Gekonnt spielen die

drei Kerle von ÁRSTÍÐIR

mit den durch ihre Herkunft

geweckten Erwartungen.

Wer aus Island kommt, muss natürlich Bilder vor brausender

See oder auf windumwehten Flechtenflächen in petto haben.

Haben sie. Aber ÁRSTÍÐIR machen dann eben doch nicht die

Musik, die man von ihnen dank Björk erwartet. Nicht alles,

was aus Island kommt, muss Kunst-Pop-Elektro sein. Die

Langhaarigen von ÁRSTÍÐIR machen Indie, Rock, Neo-Klassik

und mitunter auch Chamber-Folk. Unsere Anspieltipps auf

„Nivalis“ sind „Þar sem enginn fer (sjálfviljugur)“ und „In the

Wake of You“. *rä


KUNST

INTERVIEW

DANIEL

M.

Anfang des Jahres

besuchten wir den

Fotografen, der unlängst in der

Münchner Kunstbehandlung

ausstellte, in seinem Studio in

Berlin und waren sofort begeistert

von seiner Umsetzung des

Themas „Regenbogenfahne“.

Ein guter Anlass, dir den Künstler

in der CSD-Saison einmal

vorzustellen. *rä

Wie kamst du zur Fotografie?

Schon als Teenager hatte ich

Schwierigkeiten, mich mit Worten

auszudrücken, zu beschreiben, wie

ich mich fühlte oder Dinge sah.

Irgendwie wurden mir mit Worten

immer Grenzen gesetzt. Bis ich die

Fotografie entdeckte, und somit

eine Sprache entdeckte, ohne Worte

benutzen zu müssen. Mit 15 habe

ich das als Hobby angefangen, und

mit 24 habe ich mich entschlossen,

die Ausbildung zum Fotografen zu

machen. Seit dem Abschluss 2004

hab ich mich mit dem Launch Fotostudio

selbstständig gemacht bis

zum heutigen Tag.

Worauf legst du dabei Wert?

Unter meinen vielseitigen Interessen

fasziniert mich der menschliche Körper

am meisten – seine Individualität,

seine Ästhetik und seine Ausdrucksmöglichkeiten.

Wenn ich Menschen

betrachte, sei es auf der Straße oder

etwa in der Bahn, schaue ich auf ihre

unterschiedliche Charakteristik und

stelle mir vor, wie ich die betreffende

Person fotografieren würde.

Jeder Mensch hat eine spannende

Geschichte zu erzählen, die sich auch

in der Körpersprache ausdrückt, und

jeder Mensch hat seine eigene ästhetische

Schönheit.

Im Spiel von Licht und Schatten

offenbaren sich versteckte Besonderheiten,

die meist übersehen oder

nicht erkannt werden. Es fasziniert

mich immer wieder, wenn meine

Models sich bei der Arbeit vor der Kamera

bewusst werden oder (wieder-)

erkennen, über welche ästhetischen

Reize sie verfügen. Insbesondere

der Zusammenhang von Identität

und Sexualität treibt mich in meiner

Arbeit an. Dabei interessiert mich

die Perfektion weniger, gerade das

Unperfekte liefert die interessanten

Bilder. Darüber hinaus gibt mir

SEX LIFE HEALTH SUNLIGHT


SCHMUDE

KUNST

Fotografie die Möglichkeit, meine

Gedanken auszudrücken, auf soziale

Schieflagen aufmerksam zu machen

und die Welt aus einem anderen

Blickwinkel zu betrachten – vielleicht

auch zu provozieren.

Und wie kommst du an deine

Models?

Früher waren es Freunde und Familie,

später halfen die sozialen Medien

wie PlanetRomeo und heutzutage

Facebook und Instagram. Nach über

14 Jahren fotografischer Arbeit werde

ich jetzt oft von den Models angesprochen,

die anbieten, in meinen

Projekten mitzumachen.

Wie entstand die Idee zu der hier

abgebildeten Bildstrecke?

Drei Faktoren haben mich dazu

bewegt, diese Bildstrecke zu kreieren.

Es war in der Zeit, in der verstärkt die

schrecklichen Berichte über Polizeierschießungen

von dunkelhäutigen

Menschen in den USA in den Medien

zu sehen waren, die politischen Unruhen

vieler Länder, in der konservative

Parteien an Stärke gewonnen, und der

Mord an einem Bekannten. Als Fotograf,

der seine Kamera oft auf dunkelhäutige

Menschen richtet, musste

ich auf die Darstellung von Bildern

zurückgreifen, um mir einen Sinn über

diese Themen zu geben. Das Projekt

begann mit einer einfachen Frage:

Was ist Farbe? Ist eine Hautfarbe

überhaupt eine Farbe? Angefangen

habe ich damit, dunkelhäutige Männer

vor acht „echte“ Farben zu setzen.

Danach habe ich mich mit diesen

acht Farben beschäftigt und musste

feststellen, dass der Künstler Gilbert

Baker dieselben Farben für den Gay

Freedom Day 1978 verwendet hatte.

Die Bedeutung der acht ursprünglichen

Farben der Pride-Flagge haben

auch heute ihre Bedeutung für

LGBTQ* nicht verloren, insbesondere

nicht, da mir bewusst wurde, dass

erkämpfte Rechte auch Gefahr laufen

können, wieder weggenommen zu

werden. Da alle meiner Models dieser

Bildstrecke sich als schwul oder bisexuell

identifizieren, wurde dadurch

die ursprüngliche Bedeutung für mich

erweitert und setzt diese mehr in den

Fokus.

www.danielmschmude.com

Instagram/danielmschmude

photography

NATURE ART SERENITY SPIRITUALITY


KUNST

INTERVIEW

STEFANO

LABATE

Ein Meister

des Queeren

Durch Facebook stießen wir auf

seine sinnlichen Bilder, die den

Mann so ehrlich inszenieren, wie man

es dank besch*ssener Instagram-Filter

schmerzlich vermisst. Hier ist unser

Interview mit dem Künstler.

Wann hast du deine Leidenschaft für

die Fotografie entdeckt?

Ehrlich gesagt habe ich mich das auch oft

schon gefragt, ohne auf eine Antwort zu

kommen! Man kann sagen, dass ich meine

Interessen niemals zeitlich eingeordnet habe.

Ich bin ein Eklektiker, der schon immer ein

starkes Interesse an Kunst und generell an

Bildsprache gehabt hat und dieses Interesse

in den letzten fünf Jahren stetig weiterentwickelt

und ausgebaut hat – und zwar mit

der Fotografie als wichtigstem Kommunikationswerkzeug

meiner Seele. Ich kann

mit Sicherheit behaupten, dass ich ohne

die Fotografie niemals den richtigen Weg

gefunden, geschweige denn die Eier gehabt

hätte, mir meine eigene Identität vor Augen

zu führen. Ich hätte stattdessen sicherlich

einen Nervenzusammenbruch bekommen.

Du scheinst dich auf queere Männer zu

konzentrieren …

Meine Fotoprojekte fokussieren sich in der

Regel auf eine kontinuierliche Recherche

experimenteller und im Trend liegender

Bildsprache, die dem

Heute in ständiger

sozialer Evolution verbunden

ist.

Meine Vision und Produktion

zeigen die Sprache der

Fotografie durch ein persönliches

Empfinden des Körpers und der postmodernen

Menschheit, die sich in einer „Krise“

befindet, in der Formen, Konzepte, Werte

und soziales Erbe umdefiniert werden, um

dem Betrachter eine neue Art zu vermitteln,

seine postmoderne Existenz zu sehen.

Ein weiterer großer Teil deiner Kunst

ist die Modefotografie. Was waren

dabei bisher deine größten Projekte?

Wenn du mit „größtes Projekt“ das meinst,

was mich am meisten befriedigt hat (und

für mich für Modefotografie im Jahre 2018

steht), dann ist es das letzte, das ich in

Berlin realisiert habe, als ich für einen sehr

coolen Modedesigner ein Grunge-Glam-

Rock-Outfit-Shooting umsetzte.

Wer hat dich am meisten beeinflusst?

Gute Frage. Es gibt viele Faktoren, die mich

beeinflusst haben und mein Leben als

Fotograf immer noch beeinflussen. Ohne

jetzt in schlimme Klischees verfallen zu

wollen: Ohne all das, was ich in meinem

Leben mitgemacht habe, angefangen bei

dem sozialen Erbe, das ich jeden Tag mit

mir herumtrage (Freunde oder sogenannte

Freunde, Traumata

und andere Lebenserlebnisse,

Probleme

und Familienangelegenheiten),

würde ich heute

sicher etwas völlig anderes

machen. Wahrscheinlich etwas

weniger psychologisch Herausforderndes,

aber man kann daraus ablesen, dass die

Fotografie und das Leben für mich zwei

untrennbar miteinander verbundene Dinge

sind.

Abgesehen davon hat mir das Studium von

Fotografen wie Nan Goldin, Jürgen Teller

und Wolfgang Tillmans (und vielen anderen)

dabei geholfen zu verstehen, was die Basis

postgegenwärtiger Fotografie ist, und es

inspiriert meine Arbeit und meine Vision

ständig.

Warum bist du nach Deutschland

gezogen?

Meine Liebe zur Stadt Berlin, aus historischer

und künstlerischer Sicht, und die

zahlreichen Subkulturen machten mir die

Entscheidung leicht hierherzuziehen. Ich

habe einfach den Sprung ins Ungewisse

gewagt und versuche, in dieser verrückten

Stadt künstlerisch zu wachsen.

*Interview: Michael Rädel und

Andreas Müller

www.labatestefano.com


DESIGNMÖBEL UND WOHNACCESSOIRES SEIT 1964

CSD

WARM UP

SEKT & SHOPPEN

IN UNSEREN

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07.07. HABITAT KÖLN | 07.07. HABITAT DÜSSELDORF

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laufenden Bestellungen kombinierbar. Mindesteinkaufswert 10€. Pro Person und pro Einkauf nur ein Gutschein einlösbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

HABITAT.DE


MODE

Fotos: Ozgur Sahin

(www.ozgursahin.at),

Modelle: Lukas Sauer

(Hall Entertainment),

Joel (Louisa Models),

Haare & Make-up:

Gabriela Caio,

aufgenommen im

Grand Hyatt Berlin


MODE

SCHICK

DARKOH

Bespoke Tailoring ist das Handwerk, das hier meisterhaft

zum Einsatz kommt.

Das alte Kunsthandwerk soll die „Übersetzung der körperlichen

Gegebenheiten in den perfekt sitzenden Anzug“ sein,

und so die Persönlichkeit des Trägers hervorheben. Das klingt

nicht nur gut, es schaut beim 2014 gegründeten Label

DARKOH auch hervorragend aus!

Die Designerin Joyce Darkoh, Tochter eines Ghanaers und einer

Deutschen, hat die Vision, dass „Suitwear zur Streetwear“

wird. Die amerikanische Popkultur zeigt elegante und stilvolle

Männer in äußerst gut sitzenden Anzügen. „Justin Timberlake

oder Jay-Z definieren einen neuen Trend“, und an dem kannst

du teilhaben, DARKOH sei Dank.

„Ich lasse mich gerne von bestimmten Personen inspirieren;

das kann ein Schauspieler im letzten Film sein, den ich

gesehen habe, oder auch einfach nur ein cooler Typ auf der

Straße. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Trendsettern“,

so die Designerin, die wir unter anderem bei der Fashion

Week an der Seite von Lukas Sauer trafen, einem ihrer

Models. Aber auch andere Stars wie Roman Knizka, Mousse T.

oder auch Jo Weil tragen ihre Mode. Weil die gut ist. *rä

www.darkoh.net


MODE


TREND

#BODYPOSITIVITY

Erfreut zu erkennen, dass man besonders, einzigartig

und schön ist, ist ein befreiendes Geschenk.

Aber wie viele von uns trauen sich nicht ins Freibad, weil

sie denken, sie sind zu dick? Wer hat nicht schon lieber

nicht getanzt, weil man der Erste auf der Tanzfläche

wäre? Und wer hatte nicht Angst vorm Coming-out? Dabei

kann dir keiner was! „Express Yourself“ because you

were „Born this Way“ – Madonna und Lada Gaga singen

das Richtige.

Deine Einzigartigkeit kannst du auch in deiner Mode ausdrücken.

Selbstgemacht ist geil, aber Labels wie ASOS

– unterstützt die queere Organisation GLAAD – haben

tolle Teile, die dich strahlen lassen. *rä

www.asos.de


MODE

Levi’s

H&M

KOMMENTAR

KINDERARBEIT

UNTERM REGENBOGEN

H&M

Was haben Levi’s, H&M, Nike und

adidas gemeinsam? Sie alle spielen

seit neustem Trittbrettfahrer

bei der LGBTIQ*-Community,

indem sie sich queere Symbole wie den

Regenbogen für meist ideenlose Billigmode

aneignen.

Zu der kreativen Ideenlosigkeit kommt

meistens noch die völlige Unkenntnis über

die Zielgruppe, die gerne mit weiblichen

sogenannten Influencern in nichtssagenden

Bildern angesprochen wird. Meistens werden

diese Aktionen mit blumigen Phrasen

begleitet. So lässt H&M verlauten, dass sie

die „Botschaft von Liebe“ feiern wollen. Als

sei der Regenbogen der Hippie-Bewegung

entsprungen und nicht ein Zeichen mühsam

erkämpfter Gleichberechtigung.

Das Fashionblog „Dandy Diary“ weist in diesem

Zusammenhang darauf hin, dass große

Firmen auf „unabhängige Bewegungen“

setzen, um damit „Profit zu generieren“.

Eine Nähe, auf die die schwule Community

gerne verzichten kann, weil sie sich immer

als Teil einer Befreiungsbewegung verstanden

hat und sich mit anderen Diskriminierten

solidarisiert.

Dazu gehören auch die ausgebeuteten Mädchen,

die laut einer Studie („The Myanmar

Dilemma“) in Birma bis zu 14 Stunden am

Tag als „Modesklaven“ für H&M schuften

müssen. Der Konzern ließ dazu verlauten,

dass es in Birma erlaubt sei, Kinder ab 14

Jahren in Fabriken arbeiten zu lassen. Ob

diese die neuen „Fun Pieces“ auch zu würdigen

wissen?

Ähnlich unkreativ geht auch die Opa-Marke

Levi’s vor, die ebenfalls eine „Pride Collection“

auf den Markt bringt. Hier geht angeblich der

Reinerlös an zwei amerikanische Stiftungen.

Weshalb hier nicht europäische Strukturen

Berücksichtigung finden, kann nur mit mangelndem

Verständnis des hiesigen Marktes

begründet werden, was sich auch an den in

Europa völlig unbekannten ausgewählten

Models der Kampagne zeigt. Ein echter

Beitrag zur Unterstützung wäre es, wenn in

Ländern mit staatlicher Unterdrückung von

Homosexuellen stattdessen Selbsthilfeprojekte

unterstützt würden – denn in vielen

arabischen, afrikanischen und asiatischen

Staaten wird es weiterhin ein Problem bleiben,

die mit Regenbogenfahnen dekorierten

Jeansfummel von Levi’s öffentlich zu tragen.

Ein typischer Fall von „Rainbowwashing“. *oa


abo

*Nur gültig für unwiderrufene Bestellungen eines Abos der deutschen Ausgabe von Neukunden oder Kunden die mind. 6 Monate Mate nicht im Abonnement bezogen haben. Versand der Aboprämie erfolgt nach Zahlungseingang des Bezugspreises zusammen mit der

ersten Ausgabe des bestellten Abos. Abo verlängert sich automatisch um jeweils eine Folgefrequenz von 4 Ausgaben, wenn es nicht spätestens 2 Wochen vor Ablauf schriftlich per Brief (mate. | Rosenthaler Str. 36 | 10178 Berlin),

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1 2 3

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FASHION,

DESIGN, BODY,

TRAVEL

/// 1


BUCH

KINDERBUCH

Anderssein ist

nicht schlecht

Eine Stinkwanze hat den beiden

Kaninchen nicht zu sagen,

wen sie lieben und heiraten

dürfen!

Marlon** und Wesley, zwei

putzige Klopfer, lieben sich und

wollen „nie wieder ohne den

anderen hoppeln“. Doch die

Stinkwanze will es ihnen verbieten!

Denn „Kaninchenjungs

müssen Kaninchenmädchen

heiraten.“ Auch wenn Wesley

beteuert, dass Marlon „das Kaninchen

seines Lebens ist.“ Die

Stinkwanze mit Mike-Pence-

Frisur interessiert das wenig:

„Ich bin der größte Stinker und

ich bin die Nummer eins. Ich

bin der größte Stinker und ich

habe das Kommando. Ihr. Seid.

Anders. Und Anderssein ist

schlecht.“ Zeit, die Verhältnisse

umzudrehen! Der größte Stinker

muss nicht der mächtigste

sein!

Ein hervorragendes (Kinder-)

Buch, das keinen schwul,

lesbisch oder trans* macht

(beruhigt euch, liebe Angst-

Wutbürger!), aber ein Buch, das

zeigt, das man Systeme ändern

kann und muss, wenn sie Leid

verursachen. Zu Recht ein

Bestseller in den USA. *rä

www.rivaverlag.de

**Das gleichnamige Haustier

von US-Vizepräsident Mike

Pence war ursprünglich die

Hauptfigur eines Bilderbuches,

das seine Tochter veröffentlichte.

Dann brachte der

US-Comedian John Oliver eine

furios erfolgreiche Parodie auf

das Buch heraus. Mit einem

schwulen Karnickel.

PSYCHOLOGIE

Erfüllung kommt von innen

Ja, Gelassenheit kann man lernen. Ja, Stress führt zu Burnout.

Doch wie entkommt man der Tretmühle aus Kollegendruck

und Kundenmeckern?

Manchmal nervt und stresst die Arbeitswelt. Oder die Familie,

die, so lieb man sie hat, auch jede Menge Ansprüche an einen

stellt („Warum bist du denn auch weggezogen, wir renovieren

gerade ...“). Da fällt es mitunter schwer, gesund zu leben, einmal

durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen. Aber es geht!

Denn eigentlich will einem ja niemand etwas Böses (Ausnahme

ist die Arbeitswelt, aber auch da gilt: Dein Leben endet nicht mit einer Auszeit vom

Arbeitsleben!). Das Buch „Finde deinen inneren Mönch – 12 Wege zu mehr Gelassenheit“

von Tim Schlenzig gibt Hilfestellung, besser zu leben, glücklicher zu werden. Auch der

Autor fühlte sich einst gefangen. Eine innere Stimme – Schlenzig nennt sie den „inneren

Mönch“ – verlangte immer lauter nach Veränderung, nach Kündigung statt Karriere. Also

schmiss er alles hin und teilt seitdem seine Erfahrungen in dem Blog myMONK, den

heute Hunderttausende lesen. Es gibt also immer einen Plan B, auch wenn der manchmal

nicht gleich zu entdecken ist. Ein tolles, tolles Buch! *rä

Tim Schlenzig: Finde deinen inneren Mönch – 12 Wege zu mehr Gelassenheit,

Dudenverlag

SEXUALITÄT

Weg vom Druck, hin zur Freude

Männer haben es schwer, sexuelle

Erregung können sie nicht vortäuschen.

Und der/die Partner erwarten immer volle

Befriedigung.

FOTO: EUROCREME.COM

Stress? Ein abturnend kreischender Bossy

Bottom? Einfach kein Interesse mehr?

Oder einfach zu viel selbst gemachten

Druck im Kopf, dass man der Größte, Beste

und Ausdauerndste sein muss? Jeder

Mann war in seinem Leben schon einmal

in der Situation, dass er – egal ob passiv

oder aktiv dabei – keine Erektion beim

Sex hatte. Eigentlich keine Katastrophe,

doch genau dann merkt ein Mann, wie viel

Stress er sich eigentlich selbst macht. „Mir

ist es wichtig, alle einzubeziehen, denn

je weiter Mann sich vom Mainstream der

Männlichkeits- und Beziehungsvorstellungen

entfernt, umso härter trifft einen

die Beziehung zwischen Männlichkeit und

Penisproblemen, um die es in diesem Buch

geht“, verrät Autor Michael Sztenc über

sein Buch „Klappt’s? Vom Leistungssex

zum Liebesspiel – Ein Übungsbuch für

Männer“. „Ich habe Übungen zusammengestellt,

die dabei helfen, ein besseres Gespür

für den Körper und die eigene Erotik

zu entwickeln. Somit ist es auch ein Buch

für Männer, die keine Probleme haben, sich

aber besser kennenlernen und wohlfühlen

wollen.“ Wir verlosen das Buch auf www.

blu.fm/gewinne. *rä

Michael Sztenc: „Klappt’s? Vom

Leistungssex zum Liebesspiel – Ein

Übungsbuch für Männer“, Hirzel Verlag,

ISBN 978-3-7776-2714-4


VIP 51

& KLATSCH

STERNE

LUKAS SAUER LIVE

Alle Besucher des Kölner CSD

können sich freuen: Deutschlands

Szenestar und Schauspieler Lukas Sauer

moderiert am 6. Juli die Hauptbühne beim

dortigen CSD. *rä

www.facebook.com/official.lukas.sauer,

www.instagram.com/official.lukas.sauer

FOTO: FACEBOOK.COM/OFFICIAL.LUKAS.SAUER

TIM GIBT DEN FANS, WAS SIE WOLLEN

Vor etwa einem Jahr erschien das erste Buch

aus der „Fynn Phönix“-Fantasy-Buchreihe, jetzt

kommt ein neuer Teil der Saga auf den Markt. „Fynn Phönix

und der Schatz der himmlischen Steppe“ heißt das neue

Werk des Autors aus Baden-Württemberg, der auch schon

recht erfolgreich bei „Mr. Gay“ antrat. Mit seinen Fantasy-

Romanen beweist Tim, dass er auch was im Kopf hat. Klar,

man muss solche Literatur mögen; wenn man allerdings Lust

auf Teufelsmonster, Erzengel und Zauberei hat, dann sind

seine Bücher genau das Richtige! Sein neustes Buch spinnt

die Geschichte weiter von Fynn, dem einst als Baby eines der

acht Teufelsmonster „eingepflanzt“ wurde, um so die Gefahr

zu bannen. Doch eine böse Organisation versucht nun, die

Monster in ihm und in den anderen Babys zu wecken ... *rä

www.sadwolf-verlag.de

ERFOLGREICH ZURÜCK: U96

Nachdem ihre Zusammenarbeit „Zukunftsmusik“

mit Ex-Kraftwerk Wolfgang Flür unter anderem

in Japan zu Charts-Ehren kam, folgt jetzt der nächste

Streich. Der ist weniger Elektro, mehr Eurodance: „Angels“

mit Soulsängerin Terri B! – der catchy Klubhit ist Vorbote

des Comeback-Albums „Reboot“, das bald erscheinen soll.

„Reboot erscheint am 29. Juni und umfasst 17 neue Songs

(plus acht weitere Nummern auf der Bonus-CD)“, verraten

U96 aka Hayo Lewerentz und Ingo Hauss. Für 2019 ist

eine Tour geplant – in den Ländern der ehemaligen

Sowjetunion sind U96 schon länger höchst erfolgreich live

unterwegs: „Als optischer Mittelpunkt der Shows wurden

zu jedem Song spezielle Visuals im Stile von Acts wie The

Chemical Brothers entwickelt ...“ *rä

www.facebook.com/U96reboot

BERLIN PRIDE GUIDE

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aus der facettenreichen Berliner

LSBTTIQ*-Community.

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52 SHOPPING

PRADA

ZIP SHIRTS

GENERAL IDEA

N. HOLLYWOOD

HERMÈS

Attribute aus der

Sports- und Streetwear

bleiben auch in

2018 wichtig für die

Modeindustrie, und

so werden beispielsweise

Knöpfe durch

funktionale Reißverschlüsse

ersetzt. Das

Zip Shirt ist eines der

Key Items für den

kommenden Sommer

– egal ob als Baumwollvariante,

aus

leichtem Nylon, mit

oder ohne Print, mit

langen oder kurzen

Ärmeln. *Joe Lin


SHOPPING 53

CSD Opening Party

6. Juli 2018 | ab 21 Uhr

Wolkenburg Köln

(nur 200 m von der Schaafenstraße)

3 Floors

Main: DJ Bo Monde

Tropical House: Sean Baker

80s: Manic Maidana

Official

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54

TERMINE

JULI

SONNTAG

WÖCHENTLICH:

HIGHLIGHTS:

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

16:00 Phoenix, Wellnesstag,

Bis 20

Uhr stündliche

Aufgüsse mit viel

frischem Obst

zur Erfrischung,

Richard-Wagner-

Straße 12

DÜSSELDORF

Party

21:00 silq, a.m., House,

Disco und Elektro

für Girls, Guys, Gays

& Toys., Mertensgasse

2

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

29.7. SONNTAG

A.M.

Nach einem grandiosen

Start zum CSD geht es

jeden Sonntag weiter mit

der Partyreihe a.m. im silq

in Düsseldorf, so auch

heute. Nach dem Motto:

„Wer früher kommt, kann

länger tanzen“, stehen ab

21:30 Uhr Dr. Love und

Gregor Wagner hinter

den Plattentellern

und spielen House,

Disco und Elektro.

Übrigens: „Freaks“

zahlen keinen Eintritt

– das klingt

spannend! *nj

29.7., a.m., silq,

Mertensgasse 4,

Düsseldorf, 21 Uhr

SO 1.7.

KÖLN

Kultur

16:00 Philharmonie,

Magie der Oper.

Chöre und Arien

von Wagner, Verdi

und Puccini, B. Pinter,

P. Lodahl, Bonner

Operisten, Collegium

Cantandi,

Deutz-Chor Köln,

Nordwestdeutsche

Philharmonie, H.

Florin, Bischofsgartenstr.

1

18:00 Schauspiel Köln,

Don Quijote, Nach

Miguel de Cervantes,

Schanzenstr.

6-20

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

Szene

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

15:00 Jail, naked-jail,

bukkake welcum,

nasty nakedparty,

Mühlenbach 53

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos. Ab 14

Uhr bereits Babylon

Island bei schönem

Wetter, Friesenstr.

23

21:00 Station 2B, Midnight

Fun, HAPPY

HOUR 2 for 1,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

FOTO: CC0/PUBLIC DOMAIN

14:00 Phoenix Sauna

(D), Twink Sunday,

Freier Eintritt bei

10 Euro MVZ für

Jungs bis 28, Platanenstr.

11a

SO 8.7.

KÖLN

Kultur

18:00 Philharmonie,

Sommerkonzert

2018, Kölner

Jugendchor St.

Stephan, M. Kokott,

Bischofsgartenstr. 1

19:30 Schauspiel Köln,

Woyzeck, Von

Georg Büchner,

Schanzenstr. 6-20

Party

20:00 Diamonds Club,

NAUGHTYCON-

TROL, Hohenzollernring

90

21:00 Clip Cologne,

CSD Special:

Schaumparty, Mit

DJ Hendrixx, Stephanstr.

4

6:00 Nachtflug, GRE-

ENKOMM PRIDE

EDITION, After Hour

auf 2 Floors mit den

DJs Chris Bekker,

Skipo, Jon Doe,

Alan Joe, Stephan

Fischer und Tezz,

Hohenzollernring 89

Szene

0:00 Phoenix, CSD

Twinks Monday,

Richard-Wagner-

Straße 12

12:00 Altstadt, CSD-

Straßenfest, Das

CSD-Straßenfest

rund um den Heumarkt

umfasst

mehr als zwei

Hektar Eventfläche.

Drei Bühnen, viele

Informationsstände

und rund 60 Stunden

Liveprogramm

ziehen jährlich mehr

als 1 Millionen Gäste

aus aller Welt an,

Heumarkt

12:00 Baustelle4U, CSD-

Wochenendfinale,

Pipinstr. 5

15:00 Jail, CSD 2018

pride-jail, No dresscode,

clubmusic &

cruising, Mühlenbach

53

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag, Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos. Ab 14

Uhr bereits Babylon

Island bei schönem

Wetter, Friesenstr.

23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16

- 20 Uhr stündliche

Aufgüsse mit

unterschiedlichen

Aromen in der

finnischen Sauna.,

Platanenstr. 11a

SO 15.7.

KÖLN

Party

15:00 Station 2B, Schlager

& Nackt Party,

Pipinstr. 2

Szene

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

15:00 Jail, naked-jail,

bukkake welcum,

nasty nakedparty,

Mühlenbach 53

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos. Ab 14

Uhr bereits Babylon

Island bei schönem

Wetter, Friesenstr.

23

21:00 Station 2B, Midnight

Fun, HAPPY

HOUR 2 for 1,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse mit

unterschiedlichen

Aromen in der

finnischen Sauna.,

Platanenstr. 11a

SO 22.7.

KÖLN

Kultur

17:00 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

19:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

19:30 Lanxess Arena

(Kölnarena), Justin

Timberlake Zusatzshow,

Konzert,

Willy-Brandt-Platz

Szene

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

15:00 Jail, naked-jail,

bukkake welcum,

nasty nakedparty,

Mühlenbach 53

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag /

Youngster Special,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und Erfrischungen

kostenlos.

Unter 28 Jahren

freier Eintritt bei 10

Euro MVZ, Friesenstr.

23

21:00 Station 2B, Midnight

Fun, HAPPY

HOUR 2 for 1,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse mit

unterschiedlichen

Aromen in der

finnischen Sauna.,

Platanenstr. 11a

SO 29.7.

KÖLN

Kultur

14:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

17:00 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

Party

15:00 Station 2B,

EREXION, Mit DJ,

Pipinstr. 2

Szene

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

15:00 Jail, naked-jail,

bukkake welcum,

nasty nakedparty,

Mühlenbach 53

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos. Ab 14

Uhr bereits Babylon

Island bei schönem

Wetter, Friesenstr.

23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse mit

unterschiedlichen

Aromen in der

finnischen Sauna.,

Platanenstr. 11a


TERMINE 55

MONTAG

JULI

WÖCHENTLICH:

HIGHLIGHTS:

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna,

Men only, Heute

bleibt die Pansauna

ausschliesslich

Männern vorbehalten,

Händelstr. 31

19:00 Station 2B,

BLUE Monday op

Kölsch, DICE Day,

Kölsch ab 1EUR,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Phoenix Sauna

(D), Monday Cruising,

10 - 0 Uhr nur

10 Euro Eintritt,

Platanenstr. 11a

16:00 K1 Club, Flirts &

Drinks, Bismarckstr.

93

17:00 Aids Hilfe

Düsseldorf e.V.,

Kreativ-Gruppe,

Johannes-Weyer-

Str. 1

20:00 Aids Hilfe

Düsseldorf e.V.,

Sport HIV,

Turnhalle an der

Gemeinschaftsgrundschule

Helmholtzstraße

16.

Nicht in den Schulferien!,

Johannes-

Weyer-Str. 1

ESSEN

Szene

23:59 Pluto Sauna

Essen,

PLUTO für Sparfüchse,

12 – 24 Uhr

ist 2-4-1 Eintritt,

Viehofer Straße 49

MO 2.7.

KÖLN

Szene

12:00 Phoenix,

Partnertag, 2 Personen

zusammen

für nur 25 Euro,

Richard-Wagner-

Straße 12

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

18:00 Rubicon,

Golden Gays

Stammtisch,

Gespräch und/oder

Filmabend, Rubensstr.

8-10

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

ESSEN

Szene

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62

MO 9.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

E. Pahud, Gürzenich-Orchester

Köln, F. Roth, Beethoven,

Manoury,

Mendelssohn Bartholdy,

Bischofsgartenstr.

1

Party

10:00 Babylon,

Babylon CSD Pool

Party, Friesenstr. 23

Szene

14:00 Baustelle4U,

Feierabendlounge,

21 – 22 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

18:00 Zum Pitter,

Golden Gays

Stammtisch, Alter

Markt 58

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

DÜSSELDORF

Kultur

21:00 Bambi,

Retake, Filmreihe

homochrom, Klosterstr.

78

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

MO 16.7.

KÖLN

Szene

12:00 Babylon, App-

Monday, Mit dem

Passwort aus der

Babylon App Eintritt

für günstige 11

Euro, Friesenstr. 23

12:00 Phoenix, Partnertag,

2 Personen

zusammen für nur

25 Euro, Richard-

Wagner-Straße 12

18:00 Casino-Eck, Golden

Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a

ESSEN

Szene

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62

MO 23.7.

KÖLN

Szene

12:00 Phoenix, Partnertag,

2 Personen

zusammen für nur

25 Euro, Richard-

Wagner-Straße 12

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

MO 30.7.

KÖLN

Szene

12:00 Phoenix, Partnertag,

2 Personen

zusammen für nur

25 Euro, Richard-

Wagner-Straße 12

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

18:00 Kattwinkel, Golden

Gays, Stammtisch,

Greesbergstr.

2

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62


56 TERMINE

JULI

DIENSTAG

HIGHLIGHTS:

WÖCHENTLICH:

DI 3.7.

KÖLN

Szene

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, Friesenstr.

23

Szene

ESSEN

Szene

18:00 Pluto Sauna Essen,

youngSTARS, Freier

Eintritt bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße 49

DI 10.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie, E.

Pahud, Gürzenich-

Orchester Köln, F.

Roth, Beethoven,

Manoury, Mendelssohn

Bartholdy,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Checkpoint

Düsseldorf,

HIV-Tests und STI-

Checks für schwule

und bisexuelle

Männer*. Anonym

und ohne Anmeldung,

Johannes-

Weyer-Str. 1

DI 17.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival

- Preview,

Bischofsgartenstr. 1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau

mysterieux 1707

– Premiere, Große

Neugasse 2

21:00 Filmpalette,

Retake, Filmreihe

homochrom, Lübecker

Str. 15

Szene

12:00 Phoenix, Planet

Day, Für alle Planetromeo-Phoenixclub-Mitglieder

nur

12 Euro Eintritt mit

Passwort, Richard-

Wagner-Straße 12

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, Friesenstr.

23

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Checkpoint

Düsseldorf,

HIV-Tests und STI-

Checks für schwule

und bisexuelle

Männer*. Anonym

und ohne Anmeldung,

Johannes-

Weyer-Str. 1

DI 24.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

18:00 Phoenix, Twinksnight,

Freier Eintritt

bis 28 Jahre bei 10

Euro MVZ., Richard-

Wagner-Straße 12

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Checkpoint

Düsseldorf,

HIV-Tests und STI-

Checks für schwule

und bisexuelle

Männer*. Anonym

und ohne Anmeldung,

Johannes-

Weyer-Str. 1

DI 31.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie, Che

Malambo - Preview,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31

19:00 Station 2B,

FORCE 4.0, SM/

Fetish-Event

(no dresscode),

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Dienstags-

Frühstück, Unkostenbeitrag

1,50

Euro, Johannes-

Weyer-Str. 1

16:00 K1 Club, Flirts &

Drinks, Bismarckstr.

93

18:00 Phoenix Sauna

(D), Partnertag,

Zwei Personen 25

Euro Eintritt, Platanenstr.

11a

ESSEN

Szene

18:00 Metropol Sauna,

Martin kocht für

dich!, Eintopf gratis

ab etwa 18 Uhr,

Maxstr. 62

17.7. DIENSTAG

VARIETESPEKTAKEL –

LE CHATEAU MYSTERIEUX

Was wäre ein Sommer in Köln ohne das kultige

Varietespektakel im Senftöpfchen? Dieses Jahr

geht es so richtig schaurig zu. Wie findet das verirrte

Geschwisterpärchen im alten Schloss Zuflucht und

was ist mit seinen Bewohnern los? Welche Geheimnisse

verbirgt der Graf? Fragen über Fragen, die im

Laufe des Abends die Wahrheit ans Licht bringen! *nj

17.7., Premiere: Varietespektakel – Le Chateau

mysterieux, Senftöpfchen-Theater, Große

Neugasse 2–4, Köln, 20:15 Uhr

17.7. DIENSTAG

RETAKE

Nach einigen Reinfällen scheint der Mittvierziger

Jonathan mit Brandon endlich einen Stricher

gefunden zu haben, der bereit ist, bei seinem

Rollenspiel mitzumachen. Jonathan benutzt den

jüngeren Mann, um die Vergangenheit nachzustellen

und hat sehr konkrete Vorstellungen,

wie es abzulaufen hat. Doch Brandon gelingt es,

den Spieß immer wieder umzudrehen. Schnell

verschwimmen die Grenzen zwischen Macht und

Unterwerfung und ein gewagtes Spiel beginnt. *nj

17.7., homochrom: Retake, Filmpalette,

Köln, 21 Uhr


TERMINE 57

MITTWOCH

HIGHLIGHTS:

JULI

WÖCHENTLICH:

MI 4.7.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Winterreise, Von

Elfriede Jelinek,

Schanzenstr. 6-20

20:00 Jot Jelunge, ICH

HAB JA NICHTS

GEGEN SCHWULE,

ABER …, Lesung von

Johannes Krams

mit Gästen und

Diskussion, Lindenstraße

53

Party

23:00 Die Mumu, Mittwochsparty

CSD

Warm-up, Mit

DJane Miss Lana

Delicious, Schaafenstraße

51

Szene

18:00 Babylon, Relax @

Babylon, Mit stündlichen

Aufgüssen

und Obst, Friesenstr.

23

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

19:00 Rubicon, Die dritte

Option, Aktivist_

innen der Aktion

Standesamt 2018

berichten von ihrer

Arbeit und zeigen

Möglichkeiten der

politischen Einflussnahme

auf den

parlamentarischen

Entscheidungsprozess

auf, Rubensstr.

8-10

20:00 Exile, Bitchy

Bingo – Happy 3rd

Birthday, Schaafenstr.

61A

MI 11.7.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Don Quijote, Nach

Miguel de Cervantes,

Schanzenstr.

6-20

Party

23:00 Die Mumu, Mittwochsparty,

Mit DJ

Tunar, Schaafenstraße

51

Szene

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

9:00 Babylon, Planetromeo-Tag,

bis

24 Uhr. Ab 18 Uhr

Relax @ Babylon,

Friesenstr. 23

MI 18.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival

- Preview,

Bischofsgartenstr. 1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Party

23:00 Die Mumu, Mittwochsparty,

Mit DJ

CK, Schaafenstraße

51

Szene

18:00 Babylon, Relax @

Babylon, Mit stündlichen

Aufgüssen

und Obst, Friesenstr.

23

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Phoenix Sauna

(D), Twinks Night ,

Bis 28 Jahre Eintritt

frei, 10 EUR MVZ.

Von 19 - 23 Uhr

stündliche Aufgüsse,

XXL-Schaumparty,

günstige

Probemassagen

und einen kostenfreien

Prosecco,

Platanenstr. 11a

MI 25.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Party

23:00 Die Mumu, Mittwochsparty,

Mit DJ

Tunar, Schaafenstraße

51

Szene

10:00 Babylon, Facebook

Tag, Like us

on Facebook und

erfahre mehr. Ab

12 Early @ Babylon.

Ab 18 Uhr Relax @

Babylon, Friesenstr.

23

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31

12:00 Phoenix, Two for

one, Erneuter gratis

Eintritt an einem

weiteren Mittwoch

innerhalb von 30

Tagen, Richard-

Wagner-Straße 12

14:00 Baustelle4U,

Wochenteilungskölsch,

21 – 22

Uhr Kölsch 2 für 1,

Pipinstr. 5

19:00 Jail, naked-jail,

nakedparty, Mühlenbach

53

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum,

sportswear, underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Flirts &

Drinks, Bismarckstr.

93

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Gratiseintritt, Am

nächsten Mittwoch

gratis in die Sauna,

Maxstr. 62

23:59 Pluto Sauna

Essen, PLUTO

für Männer mit

Vollbart, Viehofer

Straße 49

4.7. MITTWOCH

ICH HAB JA NICHTS GEGEN

SCHWULE, ABER …

Nach der Buchpräsentation im Berliner Tipi am Kanzleramt

kommt Blogger (Nollendorfblog) und Autor

Johannes Kram nun in Zusammenarbeit mit dem

Colognepride nach Köln, um sein heiß diskutiertes Buch

vorzustellen. Neben der Lesung mit anschließender

Diskussion wird es mit Highlights aus der „Operette für

zwei schwule Tenöre“ auch noch musikalisch. *nj

4.7., Johannes Kram und Gäste: „Ich hab ja nichts

gegen Schwule, aber …“, Lesung mit Diskussion,

Jot Jelunge, Lindenstraße 53, Köln, 20 Uhr

4.7. MITTWOCH

MITTWOCHSPARTY

CSD WARM-UP

Man(n) kann ja nicht früh genug anfangen

zu feiern! Warum also nicht heute schon in

der Mumu für den CSD aufwärmen? DJane

Lana Delicious verbringt die Nacht hinter

dem DJ-Pult und versorgt Stammgäste

und die ersten Touristen mit heißen Beats.

Es ist zwar erst Mittwoch, aber eigentlich

ist doch schon Wochenende, oder? *nj

4.7., Mittwochsparty CSD Warm-up,

Mumu, Schaafenstr. 51, Köln, 23 Uhr


58 TERMINE

JULI

DONNERSTAG

HIGHLIGHTS:

WÖCHENTLICH:

DO 5.7.

KÖLN

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten,

Die schwule Doppelkopf-Gruppe,

Zülpicher Str. 48

Kultur

19:30 Jot Jelunge,

Herbst in der Hose,

Lesung, Lindenstraße

53

19:30 Schauspiel Köln,

Winterreise, Von

Elfriede Jelinek,

Schanzenstr. 6-20

20:00 Mittelblond, THE-

RAPIE INKLUSIVE,

Soloprogramm von

Marcos Schlüter,

Schwalbengasse 2

Szene

18:30 VHS Studienhaus,

Gleiche Rechte –

Gleicher Schutz?,

Vortrag von Klaus

Jetz, Geschäftsführer

des Lesben- und

Schwulenverbandes

LSVD mit

anschließender

Diskussion, Cäcilienstraße

35

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

19:00 Rubicon, Angekommen

in

Deutschland und

Community?,

Zur Situation von

LGBTIQ+ Geflüchteten.

Diskussion

mit: Ibrahim Mokdad,

Katja Schröder

und Marlen Vahle.

Moderation: Sina

Vogt, Rubensstr.

8-10

9:00 Babylon, Lucky Day,

Würfel deinen Eintritt,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Phoenix Sauna

(D), Community

Day, Mit dem Codewort

aus APP oder

GR nur 15 Euro inkl.

4 Euro MVZ, Platanenstr.

11a

DO 12.7.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Don Quijote, Nach

Miguel de Cervantes,

Schanzenstr.

6-20

20:00 Philharmonie, 10.

Kölner Kino Nächte

- Eröffnungsveranstaltung,

„Shut Up

and Play the Piano“

von Philipp Jedicke,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

9:00 Babylon, Club 500

Tag /// Lucky Day,

Ab 11 Uhr Club

500 Tag: Club 500

Mitglieder haben

freien Eintritt., Friesenstr.

23

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Phoenix Sauna

(D), Community

Day, Mit dem Codewort

aus APP oder

GR nur 15 Euro inkl.

4 Euro MVZ, Platanenstr.

11a

DO 19.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival

- Premiere,

Bischofsgartenstr. 1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Szene

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

9:00 Babylon, Lucky Day,

Würfel deinen Eintritt,

Friesenstr. 23

DO 26.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Szene

19:00 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

9:00 Babylon, Lucky Day,

Würfel deinen Eintritt,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Phoenix Sauna

(D), Community

Day, Mit dem Codewort

aus APP oder

GR nur 15 Euro inkl.

4 Euro MVZ, Platanenstr.

11a

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

18:00 Phoenix, Waschtag,

Bis 22 Uhr

Aufgüsse mit Kalle

& Co zu jeder vollen

Stunde. 20 - 23

Uhr Schaum in

der Dampfsauna,

Richard-Wagner-

Straße 12

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2

20:00 Jail, chill-out-jail,

21 – 23 Uhr: Kölsch

als 2-4-1; Wodka-/

Jägermeister-

RedBull im Special,

Mühlenbach 53

DÜSSELDORF

Szene

11:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Frühstück

für Menschen mit

Drogenerfahrung,

Kostenlos und

lecker, Johannes-

Weyer-Str. 1

16:00 K1 Club, Flirts &

Drinks, Bismarckstr.

93

20:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Gayrobic,

Turnhalle an der

Hauptschule Charlottenstraße.

Nicht

in den Schulferien!,

Johannes-Weyer-

Str. 1

ESSEN

Szene

22:00 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis 4

Uhr, Maxstr. 62


TERMINE 59

FREITAG

JULI

HIGHLIGHTS:

WÖCHENTLICH:

FR 6.7.

KÖLN

Kultur

12:00 Jot Jelunge, Ausstellung:

Ralf König,

Originalzeichnungen,

Skizzen

und Seiten aus den

beliebten Comicbüchern,

farbig

oder schwarz-weiß,

grösser oder kleiner:

Ralf König ist im Juli

käuflich, Lindenstraße

53

20:00 Mittelblond, THE-

RAPIE INKLUSIVE,

Soloprogramm von

Marcos Schlüter,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie, Le

Sacre du printemps,

P. Kuusisto, WDR

Sinfonieorchester

Köln, J. Saraste:

Lindberg, Strawinsky,

Bischofsgartenstr.

1

Party

20:00 Exile, Pride Weekend

2018, Mit den

DJs Lana Deliciosa,

U-Go-Boy und Miss

Mo, Schaafenstr.

61A

21:00 Clip Cologne, CSD

Party Weekend, Mit

DJ Scampi, Stephanstr.

4

21:00 Zimmermann‘s,

Favela Gay – Heiße

40 Grad in Köln, Mit

Queer-Rapper Jeza

da Pedra aus den

Favelas von Rio de

Janeiro. Im Club Z,

Venloer Str. 39

22:00 Essigfabrik,

Xtreme! the sleazy

fetish experience,

Auch 2018 präsentiert

Xtreme! wieder

ein DJ-Line-Up der

Extraklasse. Für

eine volle Tanzfläche

bis in die frühen

Morgenstunden

sorgen in diesem

Jahr: Nicolas Nucci,

Paris’Topher & Trippy

Gonzales und

Mike J., Siegburger

Str. 110

22:00 Station 2B,

Sk8erboyparty,

Europas angesagteste

Sneaker-

Fetisch-Party.

Dresscode beachten!,

Pipinstr. 2

22:00 Tivoli,

Phoenix-Circus:

Suck my Lolly,

Star-djs, aufwändige

Dekoration,

Artistik und Show

und Give Aways,

Hohe Straße 14

23:00 ARTheater,

BEATZ&BOYZ

– Pride Edition,

Mainfloor

mit Deejay Marquez

und DjCK mit

Dance & Electro.

Im Basement Black

Music von Da Wood

Entmt, Ehrenfeldgürtel

127

23:00 Gloria-Theater,

ANGELS Presents

BLACK PARTY, Die

offizielle Opening

Party des Pride

Festival Cologne

2018! Mit 3 Star

DJs, Apostelnstr. 11

23:45 Zimmermann‘s,

GRAVITY, Im Club

Z im Zimmermanns

mit den DJs Card

Mercier, Jon Doe

und AM3D, Venloer

Str. 39

Szene

14:00 Baustelle4U,

CSD Begrüßung,

Pipinstr. 5

17:00 Altstadt,

CSD-Straßenfest,

Das CSD-Straßenfest

rund um den

Heumarkt umfasst

mehr als zwei Hektar

Eventfläche.

Drei Bühnen, viele

Informationsstände

und rund 60

Stunden Liveprogramm

ziehen

jährlich mehr als

1 Millionen Gäste

aus aller Welt an,

Heumarkt

18:00 Jail,

CSD 2018 warmup

zur Xtreme

& pride-jail, No

dresscode, clubmusic

& cruising,

Mühlenbach 53

19:00 Rubicon,

Büffet der Vielfalt,

Der Klassiker vorm

CSD, Rubensstr.

8-10

4:00 Station 2B,

XTND, Official

Xtreme After Party.

Mit DJ, Pipinstr. 2

FR 13.7.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Die Weber, Von

Gerhart Hauptmann,

Schanzenstr.

6-20

Szene

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

20:00 Jail, friday-jail,

Drinks, Gin special,

clubmusic, Mühlenbach

53

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2

MANNHEIM

FR 20.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Szene

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

20:00 Jail, friday-jail,

Drinks, Gin special,

clubmusic, Mühlenbach

53

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2

FR 27.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Szene

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

20:00 Jail, friday-jail,

Drinks, Gin special,

clubmusic, Mühlenbach

53

22:00 Station 2B, Sin-

Friday ULTIMO,

HOT SHOTs 2 Euro,

Bier & Soft 1 Euro,

Pipinstr. 2

KÖLN

Szene

9:00 Babylon, Partnertag,

Zwei Personen

- 24€, Friesenstr.

23

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

14:30 AIDS-Hilfe Köln,

Traudels Stammtisch,

Beethovenstr.

1

19:00 Phoenix, Naked

Party, Ab 19 Uhr

Handtuchfreie

Zone in der Special

Area, Richard-Wagner-Straße

12

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Phoenix Sauna

(D), XXL Schaumparty,

Platanenstr.

1^1a

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

6.7. FREITAG

PHOENIX-

CIRCUS: SUCK

MY LOLLY

Die Phoenix Sauna kann

mehr als nur heißen Dampf!

Man hat sich mit dem Flying

Circus zusammengetan

und zum CSD ein fettes

Event im Tivoli auf die Beine

gestellt. Akrobaten und

Aktionskünstler zünden

zusammen mit den Top-

DJs der Dance-House-

Szene und internationalen

Gaststars

ein verzückendes

Show-Feier-Werk.

Ziemlich heiß! *nj

6.7., Phoenix-Circus:

Suck my Lolly, Tivoli,

Hohe Str. 14, Köln,

22 Uhr


60 TERMINE

JULI

SAMSTAG

HIGHLIGHTS:

SA 7.7.

KÖLN

Kultur

16:00 Brunnen am

Waidmarkt, Warme

Meilen, Führungen

durch das schwule

Köln und seine

Geschichte. Anmeldung

nicht erforderlich,

Waidmarkt

20:00 Philharmonie, Le

Sacre du printemps,

P. Kuusisto, WDR

Sinfonieorchester

Köln, J. Saraste:

Lindberg, Strawinsky,

Bischofsgartenstr.

1

Party

21:00 Clip Cologne, CSD

Party Weekend, Mit

DJ Hendrixx, Stephanstr.

4

22:00 Bootshaus, SEXY

PRIDE LAND –

Official COLOGNE

PRIDE Main Party,

SEXY PRIDE LAND,

mit 4 Dancefloors,

diversen Indoorund

Outdoor-Areas

und einem eigenen

Vergnügungspark.

ESC-Gewinnerin

Netta live auf der

Bühne, Auenweg

173

22:00 The Cage,

Sneax’n’Sox Party,

Mit DJ Tunar.

Dresscode: Sneax,

Sox, Proll, Sportswear,

Harness,

Rubber, Military,

Worker, Urban

Streetwear, Lycra,

Rathenauplatz 6

22:00 Heinz Gaul,

Discokid Loves

Uniqorn Presents

Pride Party Cologne,

Main Floor:

DD Henkwart, Miss

Aldivas und DJ

Direct mit Reggaeton,

Oldschool, RnB

und Latin Beats.

Uniqorn Floor:

Payman, Olga O und

Marko Schneider

mit Elektro, Techund

Deep-House.,

Vogelsanger Str.

197

22:30 Helios 37,

My Secret Garden

feat. Suspiria -CSD

Special 2018,

Mainfloor: Elektronisches

mit Tobias

Thomas, Luuk und

Tho mas Gebhard.

STAPEL.BAR: Indie,

Elektropop, 80er

mit Petra und Gregor.

, Heliosstr. 37

23:00 Club Bahnhof

Ehrenfeld, LIEBE-

MACHEN. (CSD

SPECIAL) + HIP-

HOP AREA, Mainfloor:

Indietronic

und Pop von den

DJs Tobi Tellers

und Der Junge aus

Berlin. Yuca Floor:

Hip Hop und R‘n‘B

von den DJs Jazzmin

und AT-80.

Lounge Floor:

Indie und Hits

von den DJs David

Kosslowski & Chris

Hell und Bow3000,

Bartholomäus-

Schink-Str 67

Party

23:00 Tivoli,

HomOriental CSD-

Special, Turkish-

Pop, Oriental &

House Music im

Mix, Hohe Straße

14

Szene

13:00 Altstadt, CSD-

Straßenfest, Das

CSD-Straßenfest

rund um den Heumarkt

umfasst

mehr als zwei

Hektar Eventfläche.

Drei Bühnen, viele

Informationsstände

und rund 60 Stunden

Liveprogramm

ziehen jährlich

mehr als 1 Millionen

Gäste aus aller Welt

an, Heumarkt

14:00 Baustelle4U, Endlich

CSD Samstag,

Pipinstr. 5

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

ie Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

17:00 Station 2B, Stosszeit,

Mit DJs,

Pipinstr. 2

18:00 Jail, CSD 2018

pride-jail, No dresscode,

clubmusic &

cruising, Mühlenbach

53

22:00 Station 2B,

Heaven vs Hell,

Pipinstr. 2

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

SA 14.7.

KÖLN

Szene

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

pro Gast gratis.,

Richard-Wagner-

Straße 12

20:00 Jail, fetish-jail, No

dresscode, fetishoutfits

welcome,

Mühlenbach 53

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

SA 21.7.

KÖLN

Kultur

19:30 Lanxess Arena

(Kölnarena), Justin

Timberlake, Konzert,

Willy-Brandt-

Platz

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Szene

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

ie Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

20:00 Jail, fetish-jail, No

dresscode, fetishoutfits

welcome,

Mühlenbach 53

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

Party

23:00 The Cage, 7hills

- Turkish Clubbing

for Gays, Lesbians &

Friend. Kölns Party

mit dem Sound of

Istanbul. Türkische

Pop Musik im Mix

mit internationalen

Hits mit DJ Malik

(Köln). Eintritt 10

EUR, kein MVZ.

Weitere Infos:

www.7hillsParty.de,

Rathenauplatz 6

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

RHEIN/RUHR

Party

22:00 Druckluft,

bang!, Floors:

Indie(tronic)/

Popkultur, Techno,

Punk/Indie-Rock,

Ambient/Dub, Am

Förderturm 27,

Oberhausen

SA 28.7.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

7.7. SAMSTAG

MY SECRET GARDEN

CSD SPECIAL

FOTO: CC0/PUBLIC DOMAIN

Zum CSD tun sich „My Secret Garden“ und

„Suspiria“ endlich wieder zusammen und stellen

ein Special auf die Beine, das die Freunde der

gepflegten Mischung von Elektro und Indie begeistern

wird. Elektronisches kommt von Tobias

Thomas, Luuk und Thomas Gebhard. Dazu Indie,

Elektro und Pop von Petra, Gregor und Rajko.

Cool! *nj

7.7., My Secret Garden CSD Special 2018,

Helios37, Heliosstraße 37, Köln, 22:30 Uhr


TERMINE 61

WÖCHENTLICH:

20:00 Philharmonie,

Carmen La Cubana,

31. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

Le Chateau mysterieux

1707, Große

Neugasse 2

Party

23:00 Tivoli, HomOriental,

Orientalparty

für Schwule, Lesben

und Freunde,

Hohe Straße 14

Szene

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

ie Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

20:00 Jail, fetish-jail, No

dresscode, fetishoutfits

welcome,

Mühlenbach 53

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

MANNHEIM

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

16:00 Babylon, Relax @

Babylon, Mit stündlichen

Aufgüssen

und Obst, Friesenstr.

23

DÜSSELDORF

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

Szene

9:00 Phoenix Sauna (D),

Wellnesstag, In den

Saunapausen gibt

es reichlich Obst

und kleine Erfrischungsgetränke,

Platanenstr. 11a

ESSEN

Szene

12:00 Pluto Sauna

Essen, PLUTO für

den kleinen Hunger,

Viehofer Straße 49

23:55 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis 4

Uhr, Maxstr. 62

7.7. SAMSTAG

SEXY

Am Samstag steigt mit

der „SEXY“ die offizielle

ColognePride Main Party,

die traditionell im Bootshaus

stattfindet. Auf dem 4.000 m 2

großen Areal entsteht dort das SEXY

PRIDE LAND, mit 4 Dancefloors, diversen Indoor- und Outdoor-

Areas und einem eigenen Vergnügungspark. Weltstar-DJs

stehen an den Turntables und heizen den erwarteten 5.000

Gästen musikalisch ein. Ein weiteres Highlight: ESC-Gewinnerin

Netta live auf der Bühne! *nj

7.7., Sexy, Bootshaus, Auenweg 173, Köln, 22 Uhr

16.6. • SAMSTAG

DURCHGEBANGT!

Heute kann sich der geneigte Partygänger

im Druckluft in Oberhausen wieder gepflegt

durchbangen lassen! Auf nicht weniger als 4

Floors wartet musikalische Abendbegleitung

von Indie über Techno bis Wave. Es ist also

genug Tanzbares für alle da. Los geht es wie

immer ab 22 Uhr, wobei die DJs ab 23 Uhr ans

Werk gehen. *njj

16.6., bang!, Druckluft, Am Förderturm 27,

Oberhausen, 22 Uhr


Moltkestraße

62 STADTPLAN

Christophstraße Gereonstraße

Kamekestraße

Venloer Straße

U

Moltkestraße

Lütticher Straße

Roonstraße

Aachener Straße

Richard-Wagner-Straße

91

29

7

55

64

10

73

Lindenstraße

71

115

Mozartstraße

113

U

Friesenplatz

Beethovenstraße

65

111

36

67

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

69

105

70

66

Friesenwall

U

Rudolfplatz

14

Schaafenstraße

27

U

Zülpicher

Platz

Mauritiuswall

Friesenstraße

Magnusstraße

Ehrenstraße Breite Straße

12 90

Kettengasse

33

64

45

Pfeilstraße

77

Mittelstraße

18 26

22 35

13

34

19

Rubensstraße

Hahnenstraße

114

20

57

Marsilstein

21

U

Mauritiuskirche

76

81

37

dem Berlich

Auf

Neumarkt

Thieboldsgasse

Zeughausstraße

U

Neumarkt

110

Krebsgasse

Cäcilienstraße

Poststraße

U

Appellhofplatz/

Zeughaus

U

Appellhofplatz/

Breite Straße

107

Glockengasse

72

Schildergasse

U

Poststraße

Tunisstraße

Blaubach

Neuköllner Straße

103

106

108

Mauritiussteinweg

Perlengraben

Zülpicher Straße

U

Barbarossaplatz

Waisenhausgasse


STADTPLAN 63

Marzellenstraße

HbF

U

Breslauer Platz/

Hauptbahnhof

U

Dom/

Hauptbahnhof

Komödienstraße

Kölner Dom

Hohenzollernbrücke

104 109

Am Hof

Große Budengasse

Hohe Straße

Obenmarspforten

Gürzenichstraße

51

75

Pipinstraße

Augustinerstraße

15

Alter Markt

31

2

U

Rathaus

2

U

3

112

17

Heumarkt

Heumarkt

4

1

Deutzer Brücke

Michael Philip Henderson, Olga Hartman und Partner

Fachärzte für Allgemeinmedizin, Suchtmedizin,

Immunologie, Infektiologie und Reisemedizin

Hausarztpraxis mit Schwerpunkten:

• HIV- / AIDS-Therapie • Reisemedizin

• Geschlechtskrankheiten • Gesundheitsvorsorge

• Hepatitis

• Krebsvorsorge

• sämtliche Impfungen

Paxis-Telefon:

0221 • 570 8100

Hohenzollernring 48, 50672 Köln

info@merea.de, www.merea.de

Stephanstr. Marienplatz

Hohe Pforte

8

58

11

9

23

63

Mathiasstraße

An der Malzmühle

49

Mühlenbach Filzengraben

60

50

Am Leystapel

•Mietrecht

•Verkehrsunfallrecht

•Antidiskriminierung

•Arbeitsrecht

•Strafrecht

•u.a.

U

Severinstraße

Severinsbrücke

Braugasse 12

50859 Köln

Tel: 02234/405769

www.bergmann-anwalt.de

Severinstraße

Bayenstraße


64 STADTPLAN

Bars

SZENE

1. Altstadt-Pub,

Unter Käster 5-7

2. Barcelon,

Vor St. Martin 10

3. Baustelle 4U,

Vor St. Martin 12

4. Beim Sir,

Heumarkt 27-29

7. Café Berlin,

Richard-Wagner-Str. 25

8. Casino Eck,

Kasinostr. 1a

9. Club 21,

Hohe Pforte 13-17

10. Coco Schmitz,

Aachener Str. 28

12. Era Bar,

Friesenwall 26

13. Ex-Corner,

Schaafenstr. 57-59

14. Exile on Mainstreet,

Schaafenstr. 61a

15. Gentle-Bears,

Vor Sankt Martin 12,

gentlebearscologne.de

17. Hühnerfranz,

Hühnergasse 5-7

18. Iron, Schaafenstr. 45

19. Ixbar,

Mauritiuswall 84

20. Mariechen,

Am Rinkenpfuhl 51

21. Marsil, Marsilstein 27

22. Die Mumu,

Schaafenstr. 51

23. My Lord,

Mühlenbach 57

26. Ruhrpott,

Balduinstraße 20/ Ecke

Schaafenstraße

27. Schampanja,

Mauritiuswall 43

29. Wirtz-Haus,

Roonstr. 78

31. Zum Pitter,

Alter Markt 58-60

Cafés/Bistros

33. Café Rico,

Mittelstr. 31

34. inSide Cafe,

Am Rinkenpfuhl 46,

www.inside-cafe.com

35. Zentral Garderobe,

Schaafenstr. 49

36. Regenbogen-Café,

Beethovenstr. 1

• Saint Louis,

Deutzer Freiheit 89

37. Diner‘s,

Neumarkt 16

Party-Locations

45. Sartory Säle,

Friesenstr. 44

• Wartesaal im

Zollhafen,

Im Zollhafen 2

Cruising-Bars

48. Jail – Cologne,

Mühlenbach 53

49. Pullerman,

Mathiasstr. 22

50. Deck 5,

Mathiasstr. 5

51. Station 2b, Pipinstr. 2

Saunen

52. Sauna Babylon

Cologne,

Friesenstr. 23-25

53. Sauna Vulcano,

Marienplatz 3-5

Sexshops/-Kinos

60. Gay Sex Messe,

Mathiasstr. 13

61. MGW.Cologne,

Händelstr. 53

62. Sex- & Gay Center,

Mathiasstr. 23

63. Sex- und Gay Shop,

Pfeilstr. 10

64. Cologne DOME

House of Fetish,

Händelstr. 27,

dome-fetish.de

BUSINESS

Apotheken

65. Birken-Apotheke,

Hohenstaufenring 59,

Tel. 2402242

• Paradies Apotheke,

Severinstr. 162a,

Tel. 329215,

www.paradies-apo.de

66. Westgate-Apotheke,

Habsburgerring 2,

Tel. 2402243

Ärzte

67. Dr. med.

Jochem Hay,

Allgemeinmedizin,

Hohenstaufenring

55,Tel. 2717870

• Dr. med. Mark

Porath, Wilhelm-

Schlombs-Allee 1,

50858 Köln, www.

arztpraxis-porath.de

Tel. 0221 9386580

• Dr. Jochen May,

Zahnarzt, Sülzburgstr.

21-23, Tel. 9411222,

www.praxis-may.com

69. mereaPraxis,

Michael Henderson

& Partner,

Hohenzollernring 48,

Tel. 443872,

www.merea.de

70. Michael Schlamp,

Zahnarzt,

Hohenzollern-ring 12,

Tel. 255535

• Praxis am Eberplatz,

Dres. med.

Kümmerle, Theisen,

Wyen, Voigt, Ebertplatz

1, Tel. 7604648,

www.praxis-ebertplatz.de

71. Dr. Stefan Scholten,

HIV-Schwerpunktpraxis,

Richard-

Wagner-Str. 9-11, Tel.

35505450

• HIV Schwerpunktpraxis

Dr. med.

Stephan Schölzel,

Kölner Straße 78,

53840 Troisdorf

Automobile

• Procar Automobile,

Bayerische Allee 1

Tel. 02234 915-0

procar-automobile.de

Fahrrad

• Radius,

Neusserstraße 188,

50733 Köln,

www.radius-koeln.de

Fitness

• Just Fit, Fitness-

Studios in NRW,

Tel. 02234 - 3345120,

www.justfit-clubs.de

72. Fitness First,

Schildergasse 94-96,

Tel. 0221 272620,

www.fitnessfirst.de

Handwerker

• Dirk Eßer,

Malermeister,

Niehler Str. 93,

50733 Köln,

Tel. 0173 3792233,

www.maler-esser.de

• Felix Forsbeck,

Tischlermeister,

Bachstraße 27,

50354 Hürth,

Tel. 0176/40301844,

www.felix- forsbeck.de

Hotels

75. Dorint am Heumarkt,

Pipinstr. 1,

Tel. 28060, www.dorint.

com/koeln-city

76. Hotel Pullman

Cologne, Helenenstr.

14, Tel. 2750,

www.pullmanhotels.com

• Hyatt, Kennedy-Ufer

2A, 50679 Köln, 0221

8281234

77. Mercure Hotel,

Friesenstr. 44-48,

Tel. 16140,

www.mercure.com

Möbel

• Bettenwelten

GmbH,

Hansaring 53, 50670

Köln, 0221 91394410,

www.bettenwelten.de

• bulthaup am

mediapark,

Spichernstr. 77

• bulthaup kölnbraunsfeld,

Aachenerstrase,

524-528

• COR interlübke

Studio Köln,

Kaiser-Wilhelm-

Ring, 34

• Güney Möbel GmbH,

Küchentraum, Kerem

Menemenci, Händelstr.

17, 50674 Köln,

kuechentraum.com

• Hans Segmüller

Polstermöbel

GmbH und Co. KG,

Segmüller-Allee 1,

50259 Pulheim

• Küchen Konzept

Köln, Neusser Straße

731-733, 50737 Köln,

0221 29757370,

www.kuechenkonzept-koeln.de

• Ron Lion Köln,

Max Planck-Str. 13,

50858 Köln

• SieMatic am Ring,

Kaiser-Wilhelm-

Ring, 40

• SieMatic im Stilwerk

Düsseldorf,

Grünstrasse, 15

• Vianden - Die

Einrichtung,

Aachenerstrasse,

524-528

Mode

90. Bruno‘s, Kettengasse

20, Tel. 2725637

• Tailormadesuites,

Maßkleidung, Breite

Str. 6-26,

Tel. 0221-27260850,

tailormadesuites.de

Optiker

• Hesse & Holländer,

Venloer Str. 363,

Tel. 0221-50608780,

hesseundhollaender.de

• Optik Niederprün,

Hahnenstr. 2,

Tel. 0221-256858,

optik-niederpruem.de

• Simply Kontaktlinsen

Station Köln

GmBH,

Constantinstr. 90-92,

simply-station.de

Rechtsanwälte

• Ralf Bergmann,

Braugasse 12,

Tel. 02234-405769,

bergmann-anwalt.de

• Guiseppe Landucci,

Hohenstaufenring 72,

Tel. 0221 34 66 5598,

info@kanzleilanducci.de,

www.kanzleilanducci.de

• Dr. Jur. Werner

Sundermann,

Hohenzollernring 47,

50672 Köln,

Tel. 0221-2728280,

www.sundermannrechtswanwaltmediator.de

Bühne

KULTUR

• Atelier Theater,

Roonstr. 78,

Tel. 0221 24 24 85,

www.ateliertheater.de

• Horizont Theater,

Thürmchenswall 25.

• Opernhaus,

Rheinparkweg 1,

Tel. 0221 22128400

104. Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1

105. Scala,

Hohenzollernring 48

• Schauspielhaus:

Depot 1, Depot 2,

Grotte,

Schanzenstraße 6-20

107. Theater am Dom,

Glockengasse 11,

Opern Passagen

• Theater im

Bauturm,

Aachener Str. 24

Museen

108. Museum für Angewandte

Kunst Köln,

An der Rechtschule,

Tel. 22123860,

www.makk.de

109. Museum Ludwig,

Bischofsgartenstr. 1,

Tel. 22122370

• Rosa Archiv,

Salierring 4,

Tel. 78 98 60 19,

Mo-Fr nach Vereinbarung,

rosa-archiv.de

RAT & TAT

Gesundheit

• Lebensberatung,

Volker Schmidt,

Gestaltseelsorger,

Türnicher Str. 5, 50969

Köln,

Tel. 16 826 410,

freiheitswege.de

110. Aids- und STD-

Beratung,

Gesundheitsamt,

Neumarkt 15-21,

Tel. 22124602

111. Aidshilfe Köln,

Beethovenstr. 1

111. Lebenshaus-

Stiftung,

Beethovenstr. 1,

Tel. 202030,

www.lebenshausstiftung.de

112. Looks e.V.,

Beratung und

Unterstützung für

Jungs, die

anschaffen,

Pipinstr. 7,

Tel. 2405650,

www.looks-ev.de

112. Checkpoint der

Aidshilfe Köln, HIV

Schnelltest sowie

Syphilis, Tripper, Chlamydien

und Hep-C.

Wir sind für euch da:

Montag bis Donnerstag

von 19 Uhr bis 22 Uhr,

Pipinstr. 7,

Tel. 0221 99 57 12-17,

www.schnell-test.de

• Schwestern der

perpetuellen

Indulgenz, Adam-

Stegerwald-Str. 32,

Tel. 8874314,

sisters-news-cologne.de

Info

113. Anyway,

Jugendzentrum,

Kamekestr. 14,

Tel. 5777760,

anyway-koeln.de

114. Rubicon, Beratungszentrum

für Lesben &

Schwule (Sozialwerk

e.V.), Rubensstr. 8-10,

Tel. 27669990,

www.rubicon-koeln.de

115. Schwules Netzwerk

NRW, Lindenstr.

20, Tel. 2572847,

www.schwul-nrw.de

• Schwules Überfalltelefon

Köln, Pipinstr.

7, Mo 19-21 Uhr,

Tel. 19228,

www.koeln19228.de

• Erziehungsbüro

Rheinland GmbH,

Christophstraße 50-

52, 50670 Köln,

Tel. 0221- 720 26 226

ESSEN

Segerothstraße

9

Maxstr.

Gladbecker Straße

Friedrich-Ebert-Straße

7

4

6

11

3

Hindenburgstraße

10

12

Vereinstr.

Hachestraße

2

Kettwiger Str.

5

8

Schützenbahn

Gerlingstraße

1

Herzogstraße

Steeler Straße

SZENE

ESSEN

Bars

1. Barbados, Steeler

Str. 83

2. Briefkasten,

Hachestr. 21

3. C4-Klub, Hindenburgstr.

82-86

4. Colors, Lindenallee 89

5. Dampflock, Viehofer

Platz 14

6. Wilder Karl-Heinz,

Kettwigerstr. 60

7. Zum Pümpchen,

Kopstadtplatz 23

Party-Locations

• Studio, Schützenbahn

31

• Zeche Carl,

Wilhelm-Nieswandt-

Allee 100

Saunen

8. Pluto Sauna Essen,

Viehoferstr. 49

9. Metropol Sauna

Essen, Maxstr. 62

Sexshops und

-Kinos

10. Eros Boutique Gay

Shop, Klarastr. 19

11. Man Moviethek,

Vereinstr. 22

12. Wiscot, Friedrich-

Ebert-Str. 70

BUSINESS

Fitness

• CityFitness Essen,

Altendorfer Str. 97-101

Mode

• Blue Point Underwear,

Vereinstr. 18

• Rechtsanwälte

Anwaltskanzlei

Titze & Rodriguez,

Alfredstr. 108

KULTUR

Bühne

• Aalto-Theater,

Opernplatz 10

• GOP Varieté,

Rottstr. 30

• Grillo Theater,

Theaterplatz 11

• Philharmonie

Essen,

Huyssenallee 53

• Theater im Rathaus,

Porscheplatz 1

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Caritas-verbandes

für die Stadt Essen

e.V., Niederstr. 12-16

• AIDS-Hilfe Essen

e.V., Varnhorststr. 17

Community

• Café Vielfalt, Kleine

Stoppenberger Str.

13-15

• Essen X-Point,

Varnhorststr. 17


STADTPLAN 65

DÜSSELDORF

9

11

5

14

Hafenstr.

7

Berliner Allee

Bahnstr.

12

Graf-Adolf-Straße

8

6

3

4

1

Karlstraße

Kölner Straße

16

15

13

Reichsstraße

2

10

Herzogstraße

Jahnstr.

Corneliusstraße

17

DÜSSELDORF

SZENE

Bars

1. Bistro Levent,

Grupellostr. 32

2. Café Piranha,

Bilker Allee 11

3. Comeback,

Charlottenstr. 60

4. K1, Bismarckstr. 93

5. Ludwigs Bier & Brot,

Mertensgasse 11

6. Musk,

Charlottenstr. 47

7. Nähkörbchen,

Hafenstr. 11

8. Queenz,

Charlottenstr. 62

9. Sternschnuppe,

Sternstr. 2

10. Studio 1, Jahnstr. 2a

11. Zum goldenen Einhorn,

Ratinger Str. 18

Cafés / Bistros

• ARTCafé, Im Dahlacker

70 (Ecke Aachener

Str.)

• Wilma,

Charlottenstr. 60

Party-Locations

12. Nachtresidenz,

Bahnstr. 13

13. Stahlwerk,

Ronsdorfer Str. 134

14. Ufer 8, Rathausufer 8

15. Zakk, Fichtenstr. 40

Restaurants

• Hirschchen,

Alt-Pempelfort 2

• Laurens Restaurant,

Bismarckstr. 62

• Nooij Restaurant,

Hoffeldstr. 37

Saunen

16. Phoenix Sauna

Düsseldorf,

Platanenstr. 11a

BUSINESS

Ärzte

• Dr. med Martin

& Anselm K.

Gottstein, Werdener

Straße 8

• Tim Oliver Flettner,

Kaiserswertherstr. 55

• Zahnarztpraxis

Dr. Stolley, Berliner

Allee 56

Autohäuser

• Auto-Park Rath,

Oberhausener Str. 2

• smart Vertriebs

GmbH, Mercedesstr. 11

Dienstleistungen

• CJ-Sieben, Postfach

24 02 30

• Düsseldorf Tourismus,

Marktstr./

Ecke Rheinstr. bzw.

Immermannstr. 65b

• Stadtwerke Düsseldorf

AG, Höherweg 100

Finanzen & Recht

• Laureus AG Privat

Finanz, Ludwig-

Erhard-Allee 15

• Parilis, Hansaallee 249

Fitness

• Bodystreet Berliner

Allee, Berliner

Allee 56

• Bodystreet Düsseldorf

Münsterplatz,

Ulmenstr. 270

• EisenhauerTraining,

Münsterstr.

334-336

• Fit IN Düsseldorf,

Ringelsweide 14

• Olymp-Fitness-

Center,

Pempelforther Str. 47

Möbel &

Einrichtung

• Maßlos, Steinstr. 32

Optiker

• Hesse und Holländer

Augenoptik,

Ackerstraße 158,

Tel. 0211 63962200,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Rechtsanwalt

Gelbke,

Königsallee 61

• Semra Sanliünal,

Kaiser-Friedrich-

Ring 45

Sexshops

• book&xxx,

Bismarckstr. 86

Schulen

• Sprachcaffe, Grafenberger

Allee 78-80

Sport

• My Beauty Fit,

Rethelstr. 98

KULTUR

Bühne

• Capitol Theater,

Erkrather Str. 30

• Jazz Schmiede, Himmelgeister

Str. 107g

• Komödie Steinstr.

• Takelgarn, Philipp-

Galerie

Reis-Str. 10

• Fonis Galerie, Lindenstraße

90, 40233

Düsseldorf

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Gesundheitsamts,

Kölner Str. 180

• AIDS-Hilfe Düsseldorf

e.V., Johannes-

Weyer-Str. 1

Beratung

• Schwules Überfalltelefon,

Tel.

0211-19228

17. PULS - Treff für junge

Lesben, Schwule

& Bisexuelle,

Corneliusstr. 28

• SchLAu Düsseldorf

c/o Aidshilfe

Düsseldorf

Wirtschaft

• TARGOBANK,

Nordstr. 14

SZENE

Bars

BONN

• GAP Bonn, Obere Wilhelmstraße

29 53225

Bonn Beuel, Telefon:

+49 228 94909-77,

E-Mail: info@gap-inbonn.de

Community

• Boba‘s Gay N°1 Club,

Josefstr. 17, 53111 Bonn,

0228-650685


66 HOROSKOP

FOTO: SHIVER_SHI, CREATIVE-COMMONS 2.0, FLICKR

Geburtstagskind des Monats:

MARC ALMOND, 9.7.1957

Weltberühmt wurde der britische Popstar als

Sänger des Duos Soft Cell mit der Elektropop-Version

des 60er-Songs „Tainted

Love”. Solo widmete er sich dem

Chanson und theatralischem Pop.

Wie viele Stars der 80er-Pop-Dekade

war auch Almond anfangs nicht geoutet;

auch später vermied er die Diskussion,

weil er sich als „schwuler Künstler” nicht in eine

Schublade stecken lassen wollte. *bjö

JULI 2018

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Eine Trennung muss keine

Katastrophe sein. Das Leben und alles darin

hat Anfang und Ende. Schmerz ist auch ein

Zustand der Klärung – und des Loslassens.

Es ist schwer, aber zuweilen notwendig.

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Du solltest versuchen, die Umstände

mit etwas Abstand zu betrachten.

Es bringt nichts, sich immer weiter in

Konflikte hineinzusteigern. Auch du möchtest

nur Frieden.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Im Juli wird einigen Fischen klar,

dass auch sie nicht immer die Weisheit mit

Löffeln gegessen haben können. Trübselige

Erinnerungen kommen wieder an die Oberfläche

und verlangen Auflösung.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Die Arbeit geht den Löwen im Juli

leicht von der Hand. Vielleicht arbeitet der

eine oder andere etwas zu verbissen an der

Karriere. Man sollte nie vergessen, dass kein

irdischer Besitz von Dauer ist.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

Neben der Arbeit, die nun einmal

geleistet werden muss, fühlen die Schützen

im Juli einen fast heiligen inneren Frieden

in sich, der sich einfach von allein einstellt.

Verdient.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Es wird Zeit, sich einmal zu

entspannen und zum Beispiel das Wochenende

einfach mal abzuhauen. Das

macht die Birne frei und verschafft den

nötigen Abstand, um genießen zu können.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Es wird Zeit einen Ausflug zu

planen und zu entspannen. Die Sterne

stehen günstig, einen neuen Menschen kennenzulernen,

nachdem der Alltagsballast von

dir abgefallen ist. Das wäre schön, oder?

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

In der CSD-Saison lassen es die

Steinböcke gerne mal krachen. An und wann

müssen die Hörner abgestoßen werden.

Das ist ganz natürlich, pflegt und kräftigt das

Gehörn und stärkt das Ego. Wohlan!

STIER

21. APRIL – 20. MAI

„Große Dinge werden sich auftun ...“

– kennt man ja aus dem Illu-Horoskop.

Tatsächlich meinen es die Sterne aber gut

mit unseren Stieren im Juli. Du hast den

nötigen Drive voranzugehen.

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Der Sinn von Freundschaft

und Partnerschaft liegt im Ausgleich der

Interessen. Kennt man sich, verlangt die

Liebe ihren Tribut: sie möchte nach ihrem

Vorschuss weiter erarbeitet werden.

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

Nun, im Juli angekommen, mag

es sein, dass du etwas nachdenklich und

melancholisch wirst. Das sind wertvolle

Momente der Reflexion, die dein Geist

benötigt, um dich auf Spur zu halten.

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Wenn sich Zwillinge verlieben,

ist das ein fast magischer Zustand. Auf der

Suche nach der zweiten Hälfte ihres Daseins

schweben sie in Sphären, die vollkommene

Erfüllung versprechen. Lass dich ein!

IMPRESSUM

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

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