rostfrei2018_Sommer-Ausgabe

busch.bettina

NR.13| SOMMER 2018

KOSTENLOS ZUR MITNAHME

Das Magazin für

die aktive Generation 40+

in Ingolstadt und Umgebung

Dahoam ist´s am schönsten!

Zwischen Bayerischem Lebensgefühl, Bergwelten, Bier und

Urlaub im schönen Bayern


Mei, hams mia schee bei uns!

3

Editorial

Das müssen wir uns wirklich immer mal wieder vor Augen

halten! Bayern ist schön und unsere Region mit am

schönsten. So. Punkt. Vielleicht blendet die strahlende

Frühsommersonne auch gerade meine Urteilsfähigkeit, meine

Objektivität schmilzt dahin wie Erdbeereis. Aber ist das nicht

auch gut so? Schließlich soll man sich dort, wo man wohnt,

auch am wohlsten fühlen. Und in den wenigen Augenblicken

des Jahres, in denen das nicht so ist, kann man ja seine Koffer

packen und einen Ort seiner Träume ansteuern. Mir geht das

oft im vernebelten November oder nasskalten Dezember oder

im verregneten Januar oder im feuchten Februar so. Aber jetzt

gerade? Raus an die Seen, in die Biergärten, aufs Radl und ab

zum Ausflug in die Region!

Manchmal kann man

nicht viel machen.

Bekannte und Freunde aus nah und fern machen mich sogar regelmäßig

auf die Schönheit unserer Heimat aufmerksam. „Schau

mal wie hügelig es bei uns ist! Bei Euch kann man wenigstens

anständig Radl fahren!“, so beschwert sich meine Freundin aus

der Schwäbischen Alb, die ich um ihre bewaldeten Steigungen

beneide. „Was habt Ihr für tolle Seen! Das ist ja malerisch hier“,

schwärmt mir eine andere Freundin vor. Dabei profitiert sie doch

von der einmalig gelassenen Kölner Lebensweise! Und sogar

von einer ehemaligen Schulfreundin, die seit vielen Jahren in

Downunder ihr Glück gefunden hat, hör ich: „Es mangelt hier

in Australien immens ans Möglichkeiten, mein Dirndl zu tragen! Und: Bei euch

hat jeder sein eigenes kleines Paradies direkt vor der Haustür! Grüne Gärten

mit Schaukel, Rutsche, Sandkasten und vor allem einem Zaun drum rum. Wir

können unsere Kids nicht einfach vor der Tür spielen lassen! “ Und dabei hab ich

immer neiderfüllt auf die Fotos geblickt, auf denen sie mit ihren Kindern einen

Nachmittag am Strand quasi vor ihrer Haustür verbracht hat.

Also, ausg´macht! Wir halten uns ab sofort jeden Tag vor Augen, in welch wunderbarer

Umgebung wir leben. Arbeiten gehört da nun mal dazu. Das Ergebnis

unserer Arbeit der letzten Wochen und Monate halten Sie gerade in Händen.

Gegen Darmkrebs schon.

Gehe jetzt zur Vorsorge.

felix-burda-stiftung.de

Viel Spaß beim Lesen!

Eure

Geschäftsführerin Bettina Busch

Redaktionsleitung Susanne Puppele

I M P R E S S U M

Herausgeber: BJB Medien&Events

Adresse: Marsstraße 17

85080 Gaimersheim

www.rostfrei-ingolstadt.de

Telefon: 0176/64840258

E-Mail:

info@rostfrei-ingolstadt.de

V.i.S.d.P. und Anzeigenleitung:

Bettina Busch

Grafik:

Redaktion:

Titel:

Druck:

Mandy Horbas

Susanne Puppele

s.puppele@

rostfrei-ingolstadt.de

0162/3926061,

privat

Strube Druck & Medien

Auflage: 10.000 Exemplare kostenlos zur

Mitnahme an über 500 Auslegestellen in

Ingolstadt und Umgebung. Wir übernehmen

keine Haftung bzgl. zugesandter Texte,

Anzeigen und Fotos. Der Einsender muss

alle Copyrightrechte oder die Erlaubnis zur

Veröffentlichung bzw. Verwendung besitzen.

Ausgabe 03/18 erscheint im September 2018.


INHALT5

DAHOAM IS AM SCHÖNSTEN 10

32

GESUNDHEIT & VORSROGE

Der Ausflugstipp: Hundertwasserturm 10

Der ADAC empfiehlt: Sicher unterwegs 11

Mythos Holiday INN 12

Was zum Schmökern: Englisch für Bayern 14

Bustouren liegen im Trend 15

Radeln in Gemeinschaft. Sei dabei! 16

Darf ich mal Ihren Wirtshauspass sehen? 17

Brauerreiradeln: ein Genuss 17

Wandern in und um Weißenburg 18

Abendmarkt in Ingolstadt 19

Praktikum auf der Alm 20

Leihen Sie sich doch einfach eine Tracht 22

Mein Herzschlag für Bayern-Liebhaber 23

Herrlicher Hopfenschmuck 24

Kurz und wissenswert: Die Tracht 26

GARTEN & NATUR 27

Wasser: Mein Element 32

Lebensträume verwirklichen 34

Das Kreuz mit dem Rücken 35

Zecken auf dem Vormarsch 38

Der Apothekentipp: Insektenschutz 39

TCM, Osteopathie und Schulmedizin vereint 40

48 MEDIZIN & PFLEGE

Klinik im Porträt: veramed 48

Herzrhythmusstörung: Das Interview 50

Eine neue Hüfte braucht gute Versorgung 52

Erfolgreicher Ingenium-Fachtag 53

Organspende – Ihre Hilfe ist gefragt! 56

58

LEBEN & NATUR

Fleißige Bienchen: 150 Jahre BZV 27

Raus ins Grüne 28

Neues von den Stadtwerken Ingolstadt 29

Hortensien – beliebt bei allen Gärtnern 30

Schwimmen im Biopool 31

Fermentieren kann man auch selbst!58

Gisela Harrer liebt Kräuter und arbeitet damit 60


6 7

Schon gehört, dass...

... die Aktion Stadtradeln am 30. Juni bis

20. Juli wieder läuft?

Rauf auf´s Rad! Sich und der Umwelt

etwas Gutes tun. ©Klima-Bündnis.

Schon gehört, dass...

Wer in Ingolstadt

wohnt

oder arbeitet,

in einem Ingolstädter

Verein

ist, in Ingolstadt

zur Schule geht

oder studiert, der

kann an der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln

teilnehmen. Anmelden und losradeln – der Umwelt

und Ihrer Gesundheit zuliebe!

Auf www.stadtradeln.de/ingolstadt können Sie sich anmelden

und im Aktionszeitraum so viele Strecken wie

möglich mit dem Rad zurück legen und dabei Kilometer

für unsere Stadt sammeln. Ob im Team oder als Einzelperson,

Hauptsache sie haben Spaß am Rad fahren

und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Der positive Nebeneffekt auf Wadeln und Waage, den

nehmen wir doch gerne mit, oder?

Schenken Sie Kindern

eine liebevolle Familie.

Helfen ab

1 €

pro Tag

SOS-Kinderdorf gibt in Deutschland und weltweit

Kindern in Not ein liebevolles Zuhause und fördert

ihre Entwicklung nachhaltig. Wenden auch Sie die

Geschichte eines Kindes zum Guten.

Helfen Sie mit! Als SOS-Pate!

Jetzt Pate werden: sos-kinderdorf.de

... am Parkfreitag der Tauschhandel in

Ingolstadt floriert?

Denn wer am so genannten Parkfreitag am

Stand des Stadtmarketingvereins IN-City in

der Ludwigstraße, Höhe Mauthstraße, zwischen

17 und 19 Uhr, seinen Kassenzettel vorlegt,

kann diesen gegen City-Tickets tauschen. Diese

können dann am Parkautomaten eingelöst oder als

Busfahrschein genutzt werden. Am 8. Juni fand der

2. Parkfreitag statt.

„Mit dem Parkfreitag wollen wir die City-Tickets die

in mittlerweile 114 Innenstadteschäften ausgegeben

werden noch bekannter machen. Unser Ziel ist es,

dass kein Kunde mehr ohne City-Ticket die Innenstadt

verlässt, egal ob mit dem Auto oder mit dem Bus.“, so

Judith Gebhart de Ginsberg, IN-City Geschäftsführerin.

Dass dieses Ziel Schritt für Schritt erreicht wird,

sieht man an den Abnahmezahlen der City-Tickets.

„Im ersten Quartal 2018 haben wir um die 25000 City-

Tickets an die Geschäfte weitergegeben – im gesamten

Jahr 2017 waren es hingegen um die 45000 Stück.“, so

Thomas Deiser, Vorsitzender von IN-City. Der Termin für

den nächsten Parkfreitag ist am 6. Juli 2018.

... längst medizinisch anerkannt -

mit Hypnose zu neuem Lebensgefühl!

Hypnose kann bei nahezu allen belastenden

Themen eingesetzt werden.

Besonders effektiv ist die Hypnose zur

Gewichtsreduktion, bei der Raucherentwöhnung,

der Reduzierung von Stress,

Ängsten, Schlafstörungen und Bornout.

Aufgrund der nebenwirkungsfreien Einsatzweise

wird die Hypnose auch bei Schmerzen immer

populärer.

Manchmal muss man die Perspektive

wechseln, um den Himmel zu sehen!

Jurastr. 16c

85139 Wettstetten

Telefon 08 41 / 99 20 10

mobil 0 15 77 / 1 89 09 68

... auf dem Neuburger Spitalplatz ein

öffentlicher Bücherschrank steht?

Lesen ist betreutes Träumen – sagt ein Sprichwort

und ist das nicht einfach ein schöner

Gedanke? Man nimmt ein Buch zur Hand

und taucht für kurze Zeit (oder auch länger) ab in

andere Welten, erlebt Abenteuer mit neuen Freunden

oder – für die Sachbuchliebhaber unter uns

– erfährt allerhand Neues und Wissenswertes über

die unterschiedlichsten Themen. Für die meisten

ist das Lesen eines Buches einfach ein kurzweiliger

Zeitvertreib. Seit April lädt ein öffentlicher Bücherschrank

auf dem Neuburger Spitalplatz zum Stöbern

in Schmökern ein!

Eine öffentliche Bibliothek für alle Gäste und Bürger

der Stadt. Bücher für jedermann, jederzeit und kostenlos.

Ein tolles Projekt, initiiert von der Stadt Neuburg,

des Stadtmarketingvereins und der Stadtbücherei.

Die Büchertauschbörse soll zur kulturellen Bereicherung

im öffentlichen Raum beitragen. Der Schrank ist

jederzeit zugänglich und kann von allen Altersgruppen

genutzt werden. Die Stadtbücherei kümmert sich um

die Bücherauswahl und Pflege, gerne darf aber auch

von den Bürgern das ein oder andere Buch selbst hineingestellt

werden. Finanziell unterstützt wird das Projekt

vom Rotary Club Neuburg, die sich seit sehr vielen

Jahren um das Thema Lesen und Literatur kümmern.

Einfach ein Buch aus dem Schrank holen, es sich auf

der Bank gemütlich machen oder im Café verweilen

und die ein oder andere Seite lesen – das kann man

auch anderswo in der Region z.B. in einem Bushäusl

in Pondorf, in der Stadtmitte von Schrobenhausen

oder in einer alten Telefonzelle bei der Jugendherberge

in Eichstätt. Alle Orte weltweit, an denen Bücher

gelesen und getauscht werden können, finden Sie

auf https://openbookcase.org/

www.lbv.de/vogel-des-jahres

Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Eisvogelweg 1 • 91161 Hilpoltstein

Pressesprecher der Stadt Neuburg

Bernhard Mahler (Mitte) präsentiert

das Projekt der Büchertauschbörse.

Foto: Stadt Neuburg

/ Dominik Weiss

... Nahverkehr zum Nulltarif keine Utopie ist?

Davon träumen die Menschen in den Ballungszentren

– im Alltag und im Urlaub:

vom unbeschwerten Fahren ohne Stau, vom

Nebeneinander von Autos, Radfahrern und Fußgängern,

von freien Parkplätzen in Hülle und Fülle

und dazu möglichst noch eine Freifahrkarte für den

öffentlichen Nahverkehr. Für Urlaubs- und Kurgäste

in Bad Füssing ist dieser Traum Wirklichkeit.

Kostenlos Bus fahren, so oft und so viel man will: In

Bad Füssing ist das mit gültiger elektronischer Kurund

Gästekarte 365 Tage im Jahr Selbstverständlichkeit.

Und das seit bereits 30 Jahren! Damit setzt der

Kurort Maßstäbe! Der kostenlose Busverkehr in Bad

Füssing ist eine Erfolgsgeschichte: 500.000 Mal im

Jahr nutzen Gäste und Einheimische dieses Angebot.

Ebenfalls erfreulich für Gäste, die mit dem Auto nach

Bad Füssing kommen: In Bad Füssing gibt es keine

Parkplatzprobleme. Einer der über 2.000 überwiegenden

Tiefgaragenparkplätze ist immer frei. Und

auch Verkehrsampeln gibt es in Bad Füssing keine:

Der Kreuzungsverkehr fließt schon seit Jahren flüssig

über blumengeschmückte Verkehrskreisel.

Unser Star!

Der Star ist Vogel

des Jahres 2018

Was Sie wissen müssen:

Broschüre für 6 Briefmarken

à 70 ct (incl. Porto) anfordern beim

Schon gehört, dass...


8 9

Der Buchtipp

Schon gehört, dass...

ANZEIGE

Schon gehört, dass...

Informierten über Drogenmissbrauch: v.l. Dr. Roland Ebner, die zehn Clowns

des Elternkreises und Moderator Ferdinand Maier, Round Table 96.

... Clowns im Altstadttheater gegen Drogenmissbrauch kämpfen?

Glücklich und gesund erwachsen werden, unter diesem Titel war die Veranstaltung im Altstadttheater,

organisiert vom Round Table 96, der Anziehungspunkt für rund 70 Interessierte. Auf Einladung des Elternkreises

Ingolstadt für Eltern drogengefährdeter und drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher

sprach der Facharzt für Kinder- und Jugendspsychiatrie und Familientherapeut Dr. Roland Ebner.

Überrascht waren die Zuschauer, als sich auf der

Bühne der rote Vorhang öffnete und den Blick auf

zehn Clowns freigab: verkleidete Väter und Mütter

des Elternkreises Ingolstadt. Der Einstieg des Abends

gelang mit der Audioaufnahme eines Kindes, das

von den Problemen mit der drogenkonsumierenden

drei Jahre älteren Schwester erzählte. Denn nicht

nur die Drogensüchtigen selbst kämpfen mit ihrer

Abhängigkeit, sondern alle in der Familie, Freunde

und die engere Umgebung.

Der Abend war ein voller Erfolg. In dem lebhaften

Dialog zwischen Referenten und Zuschauern kamen

sowohl die Sorgen als auch Lösungsstrategien

von Eltern offen zur Sprache. Dr. Ebner fand in der

anschließend Diskussion, dank seiner Jahrelangen

Erfahrung in der Suchtarbeit, immer kompetente

und persönliche Antworten.

Viele Blutkrebspatienten auch.

Rette Leben und registrier’ Dich auf dkms.de

Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!

Im Foyer standen auch Eltern des Elternkreises Ingolstadt

zum Gespräch zur Verfügung mit dem man seit

18 Jahren offen seine Nöte und Erfahrungen teilen

kann. Wöchentlich donnerstags ab 20 Uhr findet das

offene Treffen im Bürgerhaus in Ingolstadt Kreuzstraße

12, und hier spielt die Anonymität eine entscheidende

Rolle. (Tel. 0841 9312476)

Ein altes Motel und die große Liebe

Es gibt viele Frauen, die einfach kein Glück mit

Männern haben. BeBe ist eine davon. Sie lässt

sich vom Charme eines Mannes einlullen und

der Dandy erleichtert sie um ihr ganzes Vermögen.

Liebe macht halt blind! Das Einzige, was ihr

noch übrig geblieben ist, ist ein renovierungsbedürftiges

Motel.Mit Eloise, ihrer besten Freundin,

versuchen sie dem Motel einen neuen Look

zu verpassen. Eine unerwartete Hilfe bekommen

sie von Harry, einem Ex-Kapitän. Das Renovieren

scheint romantisch zu werden!

Mary Katy Andrews „Auf Liebe gebaut“

Fischer Verlag ISBN 978-3-596-03195-5 € 10,99

Wir verlosen ein Exemplar unter allen richtigen

Einsendungen unseres Kreuzworträtsels!

verleiht den

Kurios, witzig, zum Kopf schütteln oder die Hände

über demselbigen zusammen schlagen – so sind die

Geschichten, die unsere Auszeichnung verdienen.

Sie haben etwas erlebt, das den rostigen Nagel verdient

hat? Schreiben Sie uns: info@rostfrei-ingolstadt.de.

Diesmal geht der rostige Nagel an eine Münchener Fachklinik.

Stellen Sie sich vor, Sie liegen im Aufwachraum eines Krankenhauses,

noch leicht benebelt von der Narkose, doch

mit der festen Annahme, Sie wären eben am Knie operiert

worden. Eine Teilknieprothese sollte implantiert werden.

Der Termin stand seit Wochen fest, in ein paar Tagen geht´s

auf Reha. Doch eine Schwester informiert Sie: „Frau XY, Sie

konnten nicht operiert werden. Alles weitere erklärt Ihnen

der Arzt.“ Nach der ersten Schrecksekunde, quälen Sie Fragen:

Waren meine Werte zu schlecht? Bin ich schwer krank

und keiner wusste davon? Doch die Aufklärung: die Teilprothese

war schlichtweg nicht da. Lieferschwierigkeiten! Anreise

– völlig umsonst. Narkose – auch für die Katz. Nächster

Termin – erst einmal ungewiss. Doch die Geschichte nahm

ein gutes Ende: der neue Termin war schnell gefunden und

als Frau XY sich erneut auf Station anmelden wollte, komplimentierte

man sie huldvoll auf die Privat-Station. Einzelzimmer,

Minibar, toller Ausblick auf die Stadt. Doch das Beste:

das für eine gelungene OP so dringend benötigte Ersatzteil

war mittlerweile auch wirklich geliefert worden.

Wenn ich mal

alt bin...

Laurin Sygulla,

8 Jahre,

aus Denkendorf.

...möchte ich folgendes tun:

Ich möchte Dinoforscher sein und viele

unbekannte Dinosaurier entdeckt haben.

Dann möchte ich gerne nach Afrika reisen

und einen Elefanten streicheln und armen

Menschen helfen.

Wann beginnt für Dich denn „Alt sein“.

Und wie merkt man, dass man alt ist?

Wenn einem langsam der Rücken weh tut

und man weiße Haare hat.

Was ist am älter werden gut?

Was findest Du nicht so gut?

Gut finde ich, dass man nicht mehr arbeiten

muss und dass man Enkel hat. Nicht so

gut ist, dass die Haarfarbe verschwindet.

Was meinst Du war anders, als Deine

Großeltern so alt waren wie Du?

Es gab noch keine Technik und Kinder

konnten nur mit Holzspielzeug spielen.

Es gab auch keine Lampen, man musste

Kerzen anzünden.

Wenn Du Deinen Großeltern einen Tipp

fürs Leben geben könntest, was würdest

Du Ihnen raten?

Sie sollten auf jeden Fall noch viel mit mir

unternehmen!

Was findest Du voll cool an Deiner Oma

oder Deinem Opa?

Dass sie viel Zeit haben, um mit mir was

zu machen. Z.B. Geisterbahn auf dem

Volksfest fahren.

Was würdest Du mit demjenigen unbedingt

mal machen wollen?

Ich würde sehr gerne mal mit allen mal in

ein anderes Land reisen!

Von Lesern & für Leser


10 ANZEIGE 11

Titel: Dahoam is am schönsten!

Der Ausflugstipp

Auf zum Hundertwasserturm!

ANZEIGE

Günstig Golfen

Traumhafte Golfplätze in

Deutschland und Österreich

kostengünstig entdecken mit

dem grünen Gutscheinbuch

Entspannte Fahranfänger-Zeit

für Eltern

Cool bleiben auf den Straßen mit dem ADAC Junge Fahrer-Training

Wer gerade erst den Führerschein in der

Tasche hat, der freut sich auf grenzenlose

Freiheit auf vier Rädern. Die erste große

Tour alleine oder mit Freunden im Auto ist schon

ein kleines Abenteuer. Allerdings sind Fahranfänger

im Straßenverkehr besonders gefährdet. Es

fehlt einfach an Erfahrung, wenn es zu Situationen

kommt, die man bisher noch nicht meistern musste.

Kein Problem, der ADAC Fahrsicherheitsplatz

Ingolstadt hat die Lösung für eine entspannte

Fahranfänger-Zeit.

Führerschein mit 17?

Übrigens: Auch wer bereits den Führerschein mit

17 in der Tasche hat (begleitetes Fahren), kann an

einem solchen Fahrsicherheitstraining teilnehmen.

Einzige Voraussetzung ist, dass die eingetragene

Begleitperson mit an Bord ist.

Bestens vorbereitet

Das ADAC Junge Fahrer-Training dauert einen ganzen

Tag (8 Stunden) und wird auf dem Fahrsicherheitsplatz

Ingolstadt in der Marie-Curie-Straße 15 in

unmittelbarer Nähe zum Ingolstadt-Village angeboten.

ADAC-Mitglieder zahlen ab 99 Euro, Nichtmitglieder

sind ab 115 Euro am Start.

Titel: Dahoam is am schönsten!

Im Stil des verstorbenen Künstlers Friedensreich Hundertwasser

ist in Abensberg ein typisches „Hundertwasser-

Haus" entstanden: farbenfroh, ohne Ecken und Kanten,

mit Säulen und Türmen. Foto: obx-news/Kuchlbauer

In Abensberg hatte der vor 18 Jahren verstorbene

österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser

einen Seelenverwandten gefunden: den Besitzer

der Traditionsbrauerei Kuchlbauer, Leonhard

Salleck. Gemeinsam erträumten der Brauerei-Chef

und der wohl berühmteste „Gegner der geraden

Linie" eine Hundertwasser-Welt für das Industriegelände

am Stadtrand von Abensberg, wo jedes

Jahr allein mehr als 100.000 Hektoliter Weißbier

gebraut werden. Nach dem Tod Hundertwassers im

Jahr 2000 setzte der Brauereichef alles daran, den

gemeinsamen Traum in die Tat umzusetzen – mit

überwältigendem Erfolg. Seit der Fertigstellung des

Hundertwasserturms und des Kunsthauses lassen

sich jedes Jahr bis zu einer halben Million Menschen

von der bunten Architektur faszinieren.

Wer Golfsport zu unschlagbaren Preisen

genießen möchte, greift zum Golf-Guide

„Golfen mit Gutscheinbuch.de“. Das grüne

Original lädt mit 131 hochwertigen Golf-Gutscheinen

zu sportlichen Höhenflügen in den schönsten

Anlagen in Deutschland und Österreich ein.

Nach Herzenslust das edle Grün bespielen, inmitten

schöner Landschaften am Handicap arbeiten und

nebenbei das Portemonnaie schonen: Golfbegeisterte

können mit den Greenfee-Gutscheinen im

Buch ihr Spiel abwechslungsreich gestalten und

neue Anlagen kennenlernen.

Jeder teilnehmende Golfplatz wird ausführlich

beschrieben und seine besondere Charakteristik

vorgestellt. „Golfen mit Gutscheinbuch.de“ lädt den

Flight-Partner zum Greenfee ein oder Einzelspieler

golfen häufig 50 Prozent günstiger.

Viel mehr wert als sein Preis

Durchschnittlich sparen Sportler mit jedem der

hochwertigen Gutscheine 30 Euro. Die Anschaffung

hat sich meist schon mit dem zweiten eingelösten

Gutschein gelohnt. Damit ist das grüne Gutscheinbuch

für alle Golfer das perfekte Accessoire, das in

keiner Golftasche fehlen darf.

Golfen mit Gutscheinbuch.de 2018 – 39,95 Euro UVP

Der ADAC bietet speziell für Fahranfänger ein Training auf

dem Fahrsicherheitsplatz in Ingolstadt an.

Brenzlige Situationen üben

Früh übt sich, wer ein Fahrprofi werden will. Genau

darauf zielt das Junge Fahrer-Training. Das Programm

ist speziell auf Fahranfänger im Alter zwischen 17 und

25Jahren abgestimmt. Wie reagiere ich auf rutschigen

Straßen richtig? Wie wichtigist es, sich auf das Fahren

zu konzentrieren und nicht durch Smartphone und Co.

ablenken zu lassen? Diese und viele weitere, wichtige

Sicherheitsaspekte werden in diesem Fahrsicherheitstraining

vermittelt.

Sichern Sie sich Ihren Trainingsplatz zum Wunschtermin

direkt online hier www.sicherheitstraining.net

oder kostenfrei unter 0800 89 800 88.

Damit Sie gut schlafen.

Das ADAC Junge-Fahrer-Training. ab 99,– €

Mit dem ADAC Junge-Fahrer-Training sammeln Führerscheinanfänger wichtige

Erfahrungen, um sicher zu fahren. Professionelle Fahr -Trainer bringen ihnen bei,

wie man in Gefahrensituationen und im Alltag optimal reagiert. So sind Ihre

Liebsten für den Straßenverkehr bestens vorbereitet und Sie können beruhigt

schlafen. Das ADAC Junge-Fahrer-Training. Besser fahren ist sicherer fahren.

PARTNER

FÜR MEHR FAHRSICHERHEIT

ADAC Trainings können gebucht werden:

K in allen Geschäftsstellen und Reisebüros des ADAC

K per Telefon unter: 0 800 89 800 88 (gebührenfrei)

K im Internet: Standort Ingolstadt

Gutschein wählen oder Training buchen

Mehr Informationen zu Trainingsinhalt,

Terminen oder Gutscheinen finden Sie unter:

www.sicherheitstraining.net


12 13

Titel: Dahoam is am schönsten!

Der Mythos Holiday Inn

Zehn Jahre wehte ein Hauch des American Way of Life durch

Ingolstadt – mit einer gehörigen Brise bayerischem Lebensgfui

Das heutige nh Hotel war

vom 6. Juni 1975 bis zum 30.

März 1985 Ingolstadts erstes

und einziges Holiday Inn.

Ein Gruß aus der Küche!

Titel: Dahoam is am schönsten!

Was für ein Wiedersehen! Das zweite Ehemaligentreffen der Belegschaft des Ingolstädter Holiday Inn,

organisiert von Marcus Schärfl, wurde im Gasthaus Daniel gefeiert.

l.: Für das damalige Direktorenehepaar Adelheid und Hans Moser war es ein sehr emotionales Treffen:

viele Mitarbeiter von damals hatten sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Beide sind ihrer Passion

treu geblieben und führen ein kleines, aber sehr feines Hotel in Österreich: „Die Hotelbranche wird uns

wohl bis zum Ende unseres Lebens begleiten“, sind sich die Hoteliers mit Leib und Seele sicher.

Holiday Inn-Direktor Hans Moser (r.) und

die Servicemannschaft des Jahres 1979.

Was war das für eine aufregende Zeit! Zehn Jahre von 1975 bis 1985 lebte der

„Mythos Holiday Inn“ auch in Ingolstadt und versprühte den American Spirit

in der Bayerischen Provinz. Das darf man getrost so sagen, denn Ingolstadt

wurde erst 1989 Großstadt. Heuer trafen sich Ehemalige vom Housekeeping bis zu

den Köchen zum zweiten Mal. Auch Adelheid und Hans Moser waren gerne mit

dabei. Sie waren damals mit 26 Jahren das wohl jüngste Direktorenehepaar der über

1700 Häusern der bekanntesten Hotelkette weltweit. Sie schafften es, das amerikanische

Kult-Label mit ihrem ganz eigenen, traditionell-bayerischen Stil zu verbinden.

Und durch ihre familiäre Unternehmensführung haben sie dazu beigetragen, dass das Hotel bei

Gästen und Mitarbeitern mehr als nur geschätzt wurde.

Oben: ein schönes Miteinander

aus Küche und Service

Marcus, Michael, Helga, Rudi

und Gino.

rechts: die Servicemannschaft

1978.

„Es war ein wirklich aufregender Lebensabschnitt den

wir damals in Ingolstadt verbracht haben. Das Treffen

mit unseren Mitarbeitern ist ein bisschen wie heim

kommen“, erzählen der ehemalige Chef und die Chefin

des Ingolstädter Holiday Inns. Das Hotel – heute nh

Hotel an der Goethestraße – war aufgrund der guten

Anbindung zur A9 bereits damals als Tagungshotel

bekannt. Audi und andere Automobilfirmen quartierten

ihre Gäste hier ein: auch der ehem. finnische

Ralleyfahrer Rauno Aaltonen, Hans-Joachim „Strietzel“

Stuck oder die ehem. französische Ralleyfahrerin

Michèle Mouton waren zu Gast. Großzügige Zimmer,

Schwimmbad und Sauna, Top-Restaurant und angesagt

Bar – alles im bayerischen Ambiente machten es

auch bei Stars und Sternchen beliebt: Udo Jürgens,

Marika Röck, Marianne Rosenberg und viele mehr

genossen den Service des Hotels. Reiseveranstalter

setzten auf das Haus in der Stadt an der Donau, Urlauber

aus Holland verbrachten ihren Zwischenstopp

im Holiday Inn bevor es weiter in den Süden ging.

„Teilweise mussten bei den 200 Betten, die wir hatten,

bis zu 350 Personen an einem Tag verköstigt werden“,

erinnern sich Adelheid und Hans Moser.

In den zehn Jahren machte sich das Haus auch einen

Ruf als Top-Ausbilder: rund 200 Hotelkaufmänner und

-fachfrauen, Köche, Köchinnen und Servicepersonal

absolvierten ihre Ausbildung im Ingolstädter Holiday

Inn. Die Anekdoten dieser wunderbaren Zeit sind

unzählig. Kein Wunder, dass die Ehemaligen bis spät

in die Nacht ihr Wiedersehen gefeiert haben. Nächstes

Jahr sieht man sich bestimmt wieder!

Direktor Hans Moser legt

selbst Hand an.

Helga, Marcus und Irene.

Als „eingeschworene Gemeinschaft“ bezeichnen

sich die ehemaligen Mitarbeiter gerne.

Ein gutes Team: Marcus, Max, Norbert und ein

Praktikant im Jahre 1981.


14 ANZEIGEN

ANZEIGE 15

Titel: Dahoam is am schönsten!

Mia San Mia

So versteht man das auch auf Englisch:

Wie erklärt man einem Amerikaner die

bayerische „Mia-san-Mia-Mentalität"? Und

wie lässt sich die Redewendung „Ich bin

fei nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen"

übersetzen? Antworten liefert ein mit viel Liebe zum

Detail zusammengetragenes Sprachwerk, das der

gebürtige Straubinger und heute bei Regensburg

lebende Dialektautor Andreas Dick herausgegeben

hat – und inzwischen zum Standardwerk avanciert:

Sein „Bairisch-Englisches Wörterbuch" übersetzt auf

knapp 200 Seiten die wichtigsten Dialekt-Vokabeln

in die Sprache Shakespeares.

Das bayerische Lebensgefühl lässt sich am besten

mit „We-are-as-we-are-and-so-shall-we-be mentality"

ins Englische übertragen. Und derjenige, der mit der

Brennsuppe-Redewendung deutlich machen will, ihn

nicht für dumm zu verkaufen, sagt auf Englisch am

besten „I wasn´t born yesterday". Selbstverständlich

fehlen in der Sammlung auch weitere Begriffe nicht,

die für beinahe jede Konversation südlich des Weißwurstäquators

unerlässlich sind: der Oachkatzlschwoaf

("squirrel bushytail") und das Noagerl ("backwash")

oder das Betthupferl ("beddy-bye goody").

Die Grundlagenarbeit für das Sprachwerk hat der mittlerweile

leider verstorbene Anglistikprofessor Dr. Otto

Hietsch geleistet. Er veröffentlichte mit „Bavarian into

English" das erste Standardwerk. Im Laufe der Jahre

wuchs die Kollektion an Wörtern, Idiomen und Redewendungen

immer weiter heran. Professor Hietsch

war es eine Herzensangelegenheit, seine inzwischen

zur Trilogie gereifte Sammlung in einem Band zu

vereinen. In Erinnerung an den großen Bayern-Erklärer

fügte Andreas Dick die drei Bände zusammen, bearbeitete

sie und veröffentlichte das Wörterbuch im

Regenstaufer SüdOst-Verlag.

Wörterbuch Bairisch-English: Von Apfelbutzen bis

Zwickerbusserl, SüdOst-Verlag, 19,90 Euro.

Viele kleine

Abenteuer

erleben mit dem bayerisch-blauen

Freizeitreise-Gutscheinbuch

Es ist Wochenende

oder Ferienzeit

und nichts

Besonderes steht

auf dem Programm.

Die Lösung gegen

Langeweile und fade

Tage hat die Neuauflage

der „Freizeitreise

mit Gutscheinbuch.

de Bayern“ parat.

Der Freizeit-Guide

gibt mit 2für1- und

Wert-Gutscheinen

viele Anregungen für

schöne Ausflüge und

Unternehmungen.

Mit Vollgas über die Kartbahn heizen, in der Therme

die Seele baumeln lassen oder einen tollen

Tag im Freizeitpark verbringen: Unter dem Motto

2x Freizeitspaß, 1x zahlen und viele Rabatte ist die

„Freizeitreise mit Gutscheinbuch.de Bayern“ die

Eintrittskarte mit Sparpotenzial zu den beliebtesten

Freizeit-Hotspots des Freistaats. Hochwertige 2für1-

und Wert-Gutscheine aus Bereichen wie Thermen &

Spaßbäder, Freizeitparks, Tierparks, Action & Sport,

Kunst & Kultur und Ausflüge & mehr laden zu unvergesslichen

Kurzurlauben vom Alltag ein. Hochseilgärten

spendieren etwa den zweiten Eintritt, der

Partner muss nichts für den Museumsbesuch bezahlen

oder bei der Segway-Tour, beim Lasertag und bei

vielem mehr winken satte Rabatte. Die „Freizeitreise

mit Gutscheinbuch.de Bayern“ entführt nicht nur zu

den schönsten Freizeitzielen des Freistaats, sondern

schont auch den Geldbeutel. Der Wert der Gutscheine

liegt bei mehreren Hundert Euro pro Buch.

Bereits mit dem zweiten eingelösten Gutschein hat

sich die Anschaffung meist schon gelohnt. Viel Freizeitgenuss

für wenig Geld!

Freizeitreise mit Gutscheinbuch.de Bayern 2016-

2018 – 19,95 Euro statt 25,95 Euro (Code BLAU16

bei telefonischen und Online-Bestellungen angeben

und Sonderpreis nutzen)

Busreise-Boom

Auch für Sie interessant?

Reiseverkehrskaufmann

Thomas

Felbier, Spangler-

Touristik

Reisen mit dem Bus haben

einige unschlagbare Vorteile.

Auch für Sie!

Thomas Felbier, Reiseverkehrskaufmann

bei Spangler-Touristik

stellt Ihnen vier Fragen:

1. Reisen Sie gerne komfortabel?

Dann ab in den Bus! Gerade bei den

Luxuslinern steht dem Gast eine jede

Annehmlichkeit zur Verfügung. Klimaanlage,

WC, Getränke, Mediennutzung –

gestalten Sie Ihre Reise so kurzweilig

wie möglich! Zurücklehnen und genießen

– auch das können Sie in bequemen

Reisesitzen.

2. Reisen Sie gerne sicher?

Verlassen Sie sich auf unsere bestens ausgebildeten

Busfahrer! Wie angenehm, nicht auf den Verkehr,

die Streckenführung, Baustellen und andere Verkehrsteilnehmer

achten zu müssen. Lehnen Sie

sich zurück, mit einem kühlen Getränk in der Hand,

genießen Sie die vorbeiziehende Landschaft und

unterhalten Sie sich mit ihren Mitreisenden, wenn

Sie möchten.

3. Reisen Sie gerne in Gesellschaft?

Das gehört mit zu den Hauptargumenten unserer

Kunden für eine Busreise: die Geselligkeit! Gemeinsam

zu reisen verbindet und ist oft die Basis für neue

Freundschaften. Oder gibt älteren Bekanntschaften

neuen Schwung durch gemeinsame Erlebnisse.

Vor Ort können Sie auf bestens organisierte Touren

zurückgreifen oder Sie verbringen Ihren Urlaub ganz

individuell – Sie entscheiden!

4. Reisen Sie gerne umweltschonend?

Busreisen sind viel umweltschonender als Flugreisen.

Busse sparen Platz auf den Straßen. Im Vergleich

zur gleichen Anzahl Pkw-Reisender wird weniger

Lärm erzeugt und es werden viel weniger Ressourcen

verbraucht als beim Pkw oder der Bahn.

Titel: Dahoam is am schönsten!


16 17

Titel: Dahoam is am schönsten!

Mit dem Rad unterwegs

rund um Ingolstadt

Mit den Ingo Radlern macht´s gleich noch mehr Spaß - seid dabei!

Radfahren ist schön! Radfahren ist Sport. Radfahren bringt dich an jeden Ort.

Radfahren macht Laune, Radfahren macht Spaß, Radfahren ist für jeden was.

Radfahren auf dem Asphalt, Radfahren im Wald. Nichts anderes ist so ideal für Jung und Alt.

So gut gelaunt formuliert es Franz

Blank auf www.ingoradler.de. Seit

der Ingolstädter sein Geschäft im

Jahr 2001 verkauft hat, gehört

das Radfahren zu seinen großen

Leidenschaften. Und weil radeln in

der Gruppe gleich noch viel mehr

Spaß macht, hat er die Ingo Radler

ins Leben gerufen.

Dabei treffen sich in den Sommermonaten

jeden Dienstag um

15 Uhr Genuss-Radler in Haunwöhr

bei der Feuerwehr, Nähe Berliner

Straße. Franz Blank als Tourenleiter

ist immer bestens vorbereitet und

führt die Radl-Truppe bis zu 50 km

rund um Ingolstadt.

Eine Einkehr zum Eisessen, in einen

Biergarten oder ein Gasthaus

gehören zu einer erfolgreichen

Radltour einfach dazu. Auch Blank

achtet natürlich darauf, denn nach

einer kleinen Stärkung tritt es sich

gleich lockerer in die Pedale.

Wie viele Kilometer er schon weg

gestrampelt hat, kann er nicht

sagen. „Jede Menge sind es jedenfalls“,

lacht der ambitionierte Hobbyradler.

Und ambitioniert, aber

nicht athletisch durchtrainiert,

sind seine Mitradler. Eine gewisse

Grundkondition ist zwar nötig,

doch es ist jeder Radler willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht nötig

– wer mit seinem Drahtesel am

Treffpunkt erscheint, ist mit von

der Partie. Wer es nicht geschafft

hat, kann auf www.ingoradler.de

sehen, was er verpasst hat!

Genussradeln

Brauereitouren im Chiemgau und Berchtesgadener Land

Aktivsein und Genießen – diese reizvolle Kombination bieten

die Brauerei-Radtouren im Chiemgau und im Berchtesgadener

Land. Foto: rgz/Chiemgau Tourismus e.V./Thomas Kujat

In der Gegend rund um den Chiemsee und Königssee

lohnt es sich ganz besonders, auf den Sattel

zu steigen – und das nicht nur, weil der Chiemgau

eine vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club

(ADFC) ausgezeichnete Radreiseregion ist. Fünf

ganz besondere Radtouren führen durch die Bilderbuchlandschaft

und machen die Radler nebenbei

auch mit der oberbayerischen Gastlichkeit und der

heimischen Braukunst bekannt. Etappenziele sind

kulturelle Sehenswürdigkeiten wie etwa die Klöster

Frauenchiemsee, Baumburg und Seeon, das Salzbergwerk

in Berchtesgaden und die Saline in Bad

Reichenhall sowie die mittelalterliche Höhlenburg in

Stein an der Traun, die zu den größten und am besten

erhaltenen ihrer Art in Deutschland zählt.

Auf den Brauereitouren, die in einer Fahrtzeit von zwei

bis dreieinhalb Stunden zu bewältigen sind, laden

die „Privaten Heimatbrauer" zu Erfrischungspausen

und kulinarischer Stärkung in ihren historischen

Bräustüberln und schattigen Biergärten ein. Jeder der

elf Betriebe ist auf seine Weise für eine Überraschung

gut. So ist der Schornstein der Privatbrauerei M.C.

Wieninger höher als der Kirchturm von Teisendorf, die

Biere des Baderbräus Schnaitsee werden in Einliterflaschen

abgefüllt und der Privatbrauerei Schnitzlbaumer

in Traunstein hat eine Braumeisterin den World Beer

Award eingebracht. Einige Heimatbrauer haben eigene

„bierige" Mitbringsel, ein Biermuseum oder können

im Dreierpack bei „Bier-Stadt-Führungen" entdeckt

werden. Unter www.chiemsee-chiemgau.info gibt es

ausführliche Informationen zu den Brauereitouren

inklusive Führungen und zur ganzen Region.

Alle Genussrouten sind – je nach Zahl der Pausen –

als Halbtages- oder Tagestouren zu schaffen. Die 63

Kilometer lange Radtour „Chiemsee und Alz, Hopfen

und Malz" etwa startet in der „Bierstadt" Traunstein mit

gleich drei Brauereien und führt dann unter anderem

zur Schlossbrauerei Stein, die sich im Rahmen einer

kombinierten Führung (Mai bis Oktober, täglich außer

Montag) zusammen mit der Höhlenburg kennenlernen

lässt. Insgesamt bieten die Brauereien eine breite

Palette von 120 Sorten des flüssigen Goldes – vom

klassischen Hellen über spritziges Weißbier bis zu

Spezialitäten wie Bayrisch Pale Ale und Grünhopfen

Pils, die ein amerikanischer Braumeister in der Schönramer

Brauerei komponiert, oder der Weiße Bock Barrique

von der Brauerei Schwendl, der zehn Monate in

Eichenholz-Whiskyfässern lagert. Verantwortungsvolle

Radfahrer erfrischen sich während der Tour jedoch

besser mit alkoholfreiem Bier oder einer Radler-Maß

und genießen erst am Ende des Tages die Bandbreite

der typisch bayerischen Braukunst.

Wirtshauspass

neu aufgelegt

Foto: itk Ingolstadt

Für alle Liebhaber des goldenen Gerstensaftes

bietet die Ingolstadt Tourismus und Kongress

GmbH zusammen mit Partnern aus der Gastronomie

ein themenspezifisches Gutscheinheft

an. Der „Ingolstädter Wirtshaus-Pass“ enthält in

seiner nunmehr zweiten Ausgabe insgesamt acht

Gutscheine für exklusive Vergünstigungen und

außergewöhnliche Sonderangebote in behaglichen

Gaststuben und gemütlichen Biergärten der

Donaustadt. Der Wirtshaus-Pass ist in den beiden

Tourist Informationen am Rathausplatz und am

Hauptbahnhof zum Preis von 3,50 Euro erhältlich –

bei einem Warenwert von mehr als 30 Euro.

Titel: Dahoam is am schönsten!


18 ANZEIGE 19

Titel: Dahoam is am schönsten!

Geschichte auf Schritt und Tritt

Genusswanderer entdecken das fränkische Weißenburg

Genusswanderer sind keine

ehrgeizigen Sportler, sie

wollen stattdessen auf

ihren Wanderungen die Region

mit allen Sinnen erleben. Kultur

am Wegesrand ist ihnen dabei

ebenso wichtig wie schöne

Landschaften und nette Einkehrmöglichkeiten.

Ein ideales Wanderrevier

für aktive Genießer

ist zum Beispiel das fränkische

Weißenburg.

Am Abendmarkt zieht der

Sommer ein

In den kommenden Monaten stehen auf dem Abendmarkt

sommerliche Produkte wie der Radi im Vordergrund

Der Abendmarkt in der Ludwigstraße ist erfolgreich

in seine zweite Saison gestartet.

Nachdem im Mai der Spargel und im Juni

die Erdbeere als Produkte im Vordergrund stand,

verlagert sich dieser weiter auf sommerliche

Themenschwerpunkte.

Titel: Dahoam is am schönsten!

In der ehemaligen Römer- und

Reichsstadt im Herzen des Altmühltals

sind viele Entdeckertouren

möglich – ob als gemütliche

Nachmittagswanderung oder

stattliche Tagestour. Auch Fernwanderwege

wie der Main-Donau-Weg

oder der Frankenweg tangieren

die geschichtsträchtige Stadt. Als

Geheimtipp für Wanderer gilt der

große Stadtwald, der 2017 als

Erholungswald zertifiziert wurde.

Die ausgeschilderten Wanderwege,

darunter kurzweilige Lehr- und

Erlebnispfade, führen mit unterschiedlicher

Länge und Schwierigkeitsgrad

durch den weitläufigen

Mischwald. Der Stadtwald lässt sich

auch bei einer Planwagenfahrt mit

zwei Pferdestärken erkunden.

Wer sich für römische Geschichte

interessiert, folgt auf der „Via Biriciana"

den Spuren römischer Legionäre.

Startpunkt der 24 Kilometer

langen Rundtour ist am Limesturm

in Burgsalach. Am besten plant

man für den Ausflug genügend

Zeit ein – auf dem Weg locken Sehenswürdigkeiten

wie das Römer-

Museum mit dem bedeutendsten

römischen Schatzfund Deutschlands,

die Römischen Thermen und

das Kastell Biriciana in Weißenburg.

Das rekonstruierte Nordtor des

Militärlagers mit seinen mächtigen

Wachtürmen zeigt anschaulich, wie

Das imposante Kastell Biriciana ist nur

eines der wichtigen Baudenkmäler, das

Wanderer auf ihren Touren rund um

Weißenburg erkunden können.

Foto: djd/Tourist-Information Weißenburg/Andreas

Hub

sich die Römer einst gegen Feinde

wappneten. Zur kulinarischen

Stärkung kann es unterwegs ins

Naturfreundehaus gehen. Da der

Weg direkt in den Limeswanderweg

einmündet, sind auch längere

Touren entlang der antiken Grenze

möglich. Informationen gibt es

unter www.weissenburg.de.

Rundweg zur Wülzburg

Ebenso empfehlenswert ist der

Wülzburgweg, auf dem Wanderer

vom Parkplatz Seeweiher über die

Ludwigshöhe mit weitem Blick

auf die Stadt zur stolzen Hohenzollernfestung

gelangen, wo der

„Burgwirt" zu einer genussvollen

Rast einlädt. Auf dem Rückweg

sollte man am Bismarckturm eine

kleine Pause machen – die Aussicht

Der „Burgwirt" auf der Wülzburg lädt zu

einer genussvollen Rast ein.

Foto: djd/Tourist-Information Weißenburg/

Andreas Hub

Am Wanderfeierabend kann man auf der

Freilichtbühne des Bergwaldtheaters in

Weißenburg Kultur genießen.

Foto: djd/Tourist-Information Weißenburg/Kulturamt

Weißenburg/F. Föhlinger

ist grandios. Interessant ist zudem

ein Rundgang entlang der nahezu

vollständig erhaltenen Stadtmauer

mit ihren 38 Türmen. Anschließend

locken in der Stadt zahlreiche

historische Wirtshäuser mit original

fränkischer Küche. Und am Wanderfeierabend

kann man auf der

Freilichtbühne des Bergwaldtheaters

Kultur genießen.

Radifest am 6. Juli

Den Anfang macht dabei passend zur Erntezeit das

Radifest am 6. Juli. Begleitend zum 100. Geburtstag

des Freistaats Bayern dreht sich alles rund um das

Gemüse das nicht von einer traditionellen bayerischen

Brotzeit wegzudenken ist. Neben den Radieschen

zählt der Radi zu den Klassikern und Lieblingen

im Biergarten. Diese Atmosphäre soll dank

Radiverkauf und bayerischer Blasmusik auch am

Abendmarkt mitten in der Ingolstädter Innenstadt

entstehen.

Das Radieserl gilt als die kleine Schwester des Radi. Beide

gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse und zur Gattung

der Rettiche. Verantwortlich für die Schärfe bei Radi

und Radieserl ist das Senföl.

Gesund und regional

Der Food- und Frischemarkt findet bis auf Feiertage

und im August an jedem Donnerstag bis Ende Oktober

von 15 bis 20 Uhr statt. Zwischen Schliffelmarkt

und Mauthstraße bieten Direktvermarkter aus der

Region und Bayern ihre Produkte zum Verkauf an.


20

Titel: Dahoam is am schönsten!

Praktikum auf der Alm

Meinem Lebenstraum ganz nah... Aber da geht noch was!

Als Vorbereitung auf mein Praktikum auf der

Alm habe ich mir anständige Gummistiefel

gekauft. Bei meiner Ankunft auf der auf rund

1000 Meter liegenden Alm von Robert Scheck bei

Salzburg wird mir klar: Moonboots wären auch

nicht verkehrt gewesen. Es ist kurz vor Ostern und

der Schnee hat das Land hier noch fest im Griff. Ich

hingegen lasse mich sofort von der Bergkulisse und

der Bilderbuch-Almhütte gefangen nehmen. So hat

schon mein Kindheitstraum ausgesehen...

Bereits im Kindergartenalter wollte ich rauf auf den

Berg. Und dort bleiben. Umso besser, dass Bekannte

von uns eine Hütte hatten. Da habe ich als kleiner

Stöpsel meine kompletten Sommerferien verbracht.

Ohne Mama, dafür mit Kühen, frischer Kuhmilch

und Stallgeruch. Sogar melken hab ich damals

gelernt. Mit Tieren aufm Berg leben und arbeiten,

im Einklang mit der Natur – das war und ist meine

Erfüllung. Eines vorweg: nach meinem Praktikum

kann ich sagen: Es ist vor allem ein Haufen harter

Arbeit. Aber trotzdem wundervoll.

Auf die Berge scheint

die Sonne zuerst...

Mein „Praktikums-Vater“ ist Robert Scheck, der Sohn

des Sport-Scheck-Gründers Otto Scheck. Fast 20 Jahre

arbeitete der Sohn im elterlichen Betrieb. Doch sein

Herz blieb in der Natur, auf den Bergen und bei den

Tieren. Mittlerweile hat er sich ganz der Landwirtschaft

und der Natur verschrieben. Rund um die Benediktiner-Erzabtei

St. Peter in Salzburg züchtet er gefährdete

Nutztierrassen, wie das Waldviertler Blondvieh und das

Schwäbisch-Hällische Landschwein. Auf den umliegenden

Weihern stelzen von ihm gezüchtete Flamingos,

um die dünnen Beinchen schwimmen Störe.

Auf seiner Alm leben Rinder, Schweine, allerlei Federvieh,

Katzen, Hunde, seine Frau Mickey und auf

Zeit jetzt auch ich, Nadine, 30jährige Flachlandtirolerin

mit einem Herz für Tiere und der Leidenschaft

für die Berge. Und einer Ausbildung zur Hauswirtschafterin.

Denn das soll meine Aufgabe sein: den

Haushalt der Almhütte führen und für das leibliche

Wohl der Gäste sorgen. Wanderer kehren keine ein

auf der Alm im Tennengau. Aber es war trotzdem

immer volle Hütte, denn Übernachtungsbesuch aus

Salzburg kam gerne zu uns rauf.

Mein Tag war schnell strukturiert. Total unromantisch

eigentlich, aber ich war ja schließlich zum Arbeiten

hier. Frühstück vorbereiten, die Vorräte checken, die

nächsten Mahlzeiten planen, (wer kommt überhaupt

und haben wir noch genügend Lebensmittel oder

muss ich Michael aus dem Tal anrufen, damit er mir

was bestimmtes mit hoch bringt?), zwischendurch

raus zu den Tieren und mit anpacken, das Haus

sauber halten, backen, Eier färben (es ist schließlich

Ostern!), ist der Ofen noch an? Oder Holz nachlegen,

sonst wird´s ziemlich schnell, ziemlich kalt. Und

genauso schnell wie die nächtliche Kälte durch mein

kleines Zimmer über der Küche kriecht, wird klar:

Das ist richtig harte Arbeit hier. Doch ein jeder kleine

Sonnenschein, den ich in meinen freien Minuten mit

einer Tasse dampfendem Tee auf der Holzbank vor

der Hütte erhaschen kann, lässt mich das vergessen.

Wege zwischen Kühen und Küche,

Hühnern und Herd sind weitläufig.

Das merkst schnell in den Beinen!

Und trotzdem...

Nach meiner Zeit im Tennengau

weiß ich: das war nur der erste

Schritt zur Erfüllung meines Lebenstraums!

Für die Sommermonate

habe ich eine neue Heimat auf Zeit

im Auge. Ich möchte auf eine Alm,

auf der ich nur für´s Kasen und Buttern

zuständig bin. Wia i mi gfrei!

Redakteurin Susanne Puppele hat Nadines

Geschichte aufgeschrieben und freut

sich auf die Fortsetzung.

Im Uhrzeigersinn:

La Lausmadl Nadine Rieger ist eigentlich Flachlandtirolerin aus Baar-Ebenhausen,

wo sie mit ihrem Freund Christoph gerade am Eigenheim werkelt.

Robert Scheck bewirtschaftet seine Alm im Tennengau und eine Landwirtschaft in

Salzburg. Er beschäftigt regelmäßig Praktikanten, die ihm und seiner Frau Mickey

auf der Alm helfen.

Nadine in ihrem Element: die gelernte Hauswirtschafterin liebt das Kochen und Backen.

Wer schon einmal in den Genuss ihres Könnens gekommen ist, weiß das!

Auch die neu erworbenen Gummistiefel kamen zum Einsatz.

Auf den Weihern der Benediktiner-Erzabtei hat Robert Scheck Flamingos beheimatet

und züchtet sie erfolgreich.

Drei Herzen schlagen in Nadines Brust: eines für die Berge und die Natur und eines

für gutes Essen. Ach ja und das größte natürlich für ihren Freund Christoph.

21

Titel: Dahoam is am schönsten!

Die Kulisse ist atemberaubend. Wer hier lebt und arbeitet,

sieht sie vielleicht gar nicht mehr so bewusst. Viel

zu anstrengend ist die Arbeit, das Leben nicht einfach.

Schnell ein Lebensmittel fürs Abendessen besorgen

– frühestens morgen ist es da! Mit Wasser und Strom

wird sparsam umgegangen. Da hab ich zweimal überlegt,

ob ich das Radio jetzt wirklich einschalte. Die Mikrowelle

hab ich mir gar nicht getraut zu benutzen. Die


22

23

Titel: Dahoam is am schönsten!

Jeder Oktoberfest-Besucher hat sie schon

einmal gesehen: die knapp den Allerwertesten

bedeckenden, aufgerüschten Faschings-

Dirndl und die Fleece-Lederhosen die den Blick

auf Männerhaxen in Flipflops frei geben. Und das

Problem ist hierbei definitiv nicht die Auswahl

des Schuhwerks! Bitte nicht! Wenn Sie noch keine

Tracht im Schrank haben und sich mangels Gelegenheiten

auch keine eigene zulegen möchten

– es gibt eine wunderbare Lösung! Das Münchner

Unternehmen Bavarian Outfitters verleiht seit acht

Jahren Drindl und Lederhosen, komplett mit Blusen,

Schürzen, Hemd und Haferlschuhen.

Mit 30 Lederhosen und fünf Dirndln hat Constantin

von Günther damals begonnen. Mittlerweile hat der

Gründer von Bavarian Outfitters rund 500 Lederhosen

und 250 Dirndl im Sortiment. „Für die Mädels

achten wir bei der Dirndl-Auswahl darauf, dass es

eine angemessene Länge hat, klassisch geschnitten

ist ohne bieder oder konservativ zu wirken“, beschreibt

es Constantin. Wer eine Lederhose leihen

möchte, der bekommt im Laden in der Auenstraße

31 im Münchner Glockenbachviertel auch eine

eingehende Beratung. Nur während des Oktoberfestes

hat das Ladengeschäft feste Öffnungszeiten.

Die restlichen knapp 50 Wochen des Jahres können

Termine vereinbart werden oder man nutzt völlig

problemlos und einfach das Buchungssystem im

Online-Shop.

Tracht zum

Ausleihen?

Bavarian Outfitters aus München

bieten das standesgemäße

bayerische Trachtenoutfit auch

auf Zeit an. Eine grandiose Idee

für alle, die noch keine Tracht im

Schrank haben!

Der Online-Trachtenverleih

Auf www.bavarian-outfitters.de können Sie sich

nach Angabe des gewünschten Abholtermins ein

Dirndl oder eine Lederhose und Accessoires reservieren.

Beim Besuch im Laden kann dann das

Modell ausgesucht werden. Und wissen Sie was?

Auf Wunsch verschicken Constantin und sein mittlerweile

zehnköpfiges Team die gewünschte Tracht

auch weltweit. „Gerade Firmenkunden finden diese

Option interessant“, erzählt der Inhaber. So kann

ein Firmenfest in Hamburg mit original Trachten

aus Bayern für die geladenen Gäste ausgestattet

werden. Oder Sie planen einen Gruppenausflug aufs

Oktoberfest oder ein anderes Volksfest in Bayern?

Bavarian Outfitters liefert die Trachten ins Hotel, so

dass sich Ihre Gäste optimal auf das Fest vorbereiten

können.

Selbst passionierte Trachtenliebhaber zählen zu den

Stammkunden von Bavarian Outfitters. Denn auch

wer schon fünf Dirndl im Schrank hat, möchte vielleicht

eine ausgefallene Farbe oder einen anderen

Schnitt nur für einen ganz bestimmten Volksfestbesuch

– warum die Tracht dann nicht vergleichsweise

günstig leihen, bevor man sie gleich komplett selbst

kauft? Schauen Sie doch einfach einmal bei Bavarian

Outfitters vorbei!

Mei Herz schlogt boarisch!

Wie ein vormals kleines Familienunternehmen bayerisches

Heimatgefühl und weiß-blaue Lebensfreude verschickt!

Puppeles Familienurlaub: War die Breze nicht im Wasser im

Einsatz, diente sie als „Aufbewahrungsort“ für´s Baby. Mit

rostfrei können Sie eine von drei Brezen gewinnen. Lösen Sie

einfach unser Kreuzworträtsel.

Daniel und Annika Wildfeuer.

Auch in meiner Familie hat es mit einem

Button begonnen, der mich und meinen

Mann als Bayer mit bayerischem Herzschlag

ausgewiesen hat. Es folgten diverse Baby-Utensilien

von der ersten Tracht auf dem Babybody bis

hin zum Maßkrugflascherl. Mit der Badebrezen

und der „krachledernen“ Badehose schafften es

die Produkte des Online-Shops „MeinHerzschlag“

sogar bis nach Thailand und sorgten für viele fröhliche

Gesichter am Strand. Doch woher kommen

die liebevoll ausgesuchten und in einem wirklich

angenehmen Online-Shop zum Verkauf angebotenen

Produkte für alle, die Bayern lieben? Wir

haben uns mit dem Macher Daniel Wildfeuer von

„MeinHerzschlag“ unterhalten:

Herr Wildfeuer, man könnte sagen, Ihre Idee eines Online-Shops mit bayerischen

„Wohlfühl“-Artikeln, läuft, oder?

Wildfeuer: Ich bin selbst noch ganz überwältigt! Zum Start ins neue Jahr

durften wir uns über mehrere Jubiläen freuen: Mitte Januar bestellte bei

uns der 150.000ste Kunde. Kurz darauf ging bei Trusted Shops die 10.000ste

Bewertung unseres Shops ein – knapp 3.000 davon allein in den vergangenen

12 Monaten –, wobei uns unsere Kunden mit sensationellen 4,94 von 5 möglichen

Sternen bewertet haben! Das hätte ich nie gedacht, als ich vor genau

sechs Jahren mit einer kleinen Idee gestartet bin. Auf der Facebookseite meiner

Frau und mir „Mein Herz schlogt boarisch“ haben wir Aufkleber mit eben

diesem Spruch verkauft. 250 haben wir bestellt, nach nur einer Woche hatten

wir über 1000 verkauft. Und im August 2012 sind wir schon mit dem Shop

meinherzschlag.de online gegangen. Am ersten Tag trudelten drei Bestellungen

ein. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind!

Wie ging es dann weiter? Mittlerweile haben Sie 700 Artikel im Sortiment.

Wildfeuer: Zuerst haben wir im heimatlichen Wohnzimmer gelagert und verpackt. Ich bin aus dem Bayerischen

Wald und habe mit meiner Frau und unserem Sohn damals noch in Schönberg gewohnt. Mittlerweile

sind wir in den Heimatort meiner Frau Annika gezogen. Nicht lachen, aber wir verschicken unsere

Artikel für das Bayerische Lebensgefühl jetzt von Hamburg aus. Unser erster Weihnachts-Bestseller 2012

war die Handy-Lederhose. Im Sommer war die Badelederhose der Renner. Ein Jahr später haben wir bereits

150 Vorbestellungen für die Schwimmbreze. Schön, dass auch Sie ein Exemplar haben. Weihnachten 2014

trudelten teilweise mehr als 100 Bestellungen pro Stunde ein. Acht Mitarbeiter packten mit an, die rund

4500 Bestellungen in der Vorweihnachtszeit zu versenden. Mittlerweile haben wir den Onlineshop mit der

exilbayer GmbH auf sichere Hax´n gestellt und sind der größte bayerische Online-Shop in Deutschland mit

rund 150.000 Kunden und monatlich bis zu 5.000 versendeten Paketen.

Titel: Dahoam is am schönsten!

Was sind neben der Schwimmbreze die Dauerbrenner?

Wildfeuer: Im Herbst 2016 hat unsere Quietsch-Leberkäs-Semmel, unser erstes Spielzeug für den Hund,

eingeschlagen wie eine Bombe. Außerdem personalisieren wir mitterweile unsere Gscheid-Haferl-Tasse und

vieles mehr. Für den Sommer 2018 setzen wir vor allem auf die ausgebaute Bade-Palette mit Breze, Weißwurscht,

Dirndl und vielem mehr. Schaut´s einfach vorbei auf meinherzschlag.de!


24

Titel: Dahoam is am schönsten!

Heimatschmuck

Christian Köhler macht Hopfen

zum einzigartigen Schmuckstück!

Da war die Idee, Hopfen als

Schmuckstück anzufertigen

irgendwie nur noch die logische

Weiterentwicklung seiner früh entstandenen

Leidenschaft. Der Ursprungsgedanke

kam ihm jedoch

nicht beim Genuss des Hopfensaftes,

sondern beim Betrachten einer

Holztafel mit original Hallertauer

Hopfensiegeln.

Das Handwerkszeug hatte der

Werklehrer bereits. Im Studium erlernte

er die Grundlagen des Goldschmiedens.

Vom ersten Hopfenzupfergeld

erwarb er damals auch

die Grundausstattung, mit der er

heute noch arbeitet. Im November

2009 zeigte er Freunden die ersten

Schmuckstücke. Seither wollen

vom Taufkind bis zum Großvater

alle ihre Heimatverbundenheit

durch das Tragen des detailverliebten

HopfenSchmuckes zeigen.

„Alter oder Geschlecht sind dabei

wirklich egal, das finde ich sehr

schön“, freut sich Köhler, der viel

Zeit, Liebe und natürlich auch

finanzielle Mittel in seine kleine

Schmuckmanufaktur steckt.

Und um auch Schmuckliebhaber

außerhalb des Hopfenanbaugebietes

von seiner Arbeit zu überzeugen,

spukt ihm seit geraumer

Zeit eine wunderschöne Idee für

eine neue Kollektion, abseits des

Grünen Goldes der Hallertau, im

Kopf herum. Doch nur Geduld,

denn bis aus der Idee des Perfektionisten

Köhler das erste neue

silberne Schmuckstück entsteht,

gehen bestimmt noch einige Hopfenernten

ins Land.

25

Titel: Dahoam is am schönsten!

Seine Schmuckstücke können Sie nicht nur in seinem Verkaufsraum

in der Hubensteinstraße 4 in Gosseltshausen erwerben,

sondern auch in begrenzter Auswahl z.B. im Deutschen Hopfenmuseum.

Oder Sie besuchen Christian Köhler auf einem der

Märkte in der Region. Am 5. August ist er mit seinem Stand auf

dem Hopfen-Siegelfest in Geisenfeld, vom 10. bis 20. August

auf dem Hallertauer Volksfest in Wolnzach und am 9. 9. auf dem

Hopfakranzlfest in Au.

Vom Charivari über Hopfensiegel aller

Hallertauer Siegelbezirke sowie natürlich

Dolden, Blätter und Gerätschaften

in Silber bis hin zu exklusiven Gürtelschnallen

in individueller Gestaltung –

die Kollektion umfasst derzeit rund 130

HopfenSchmuck-Stücke.

Auf dem Weg zu Christian Köhler nach Gosseltshausen

weißt die Natur schon die Richtung:

Erst vereinzelt säumen Hopfenfelder den

Weg, bis sich kurz vor Wolnzach Stange an Stange

schmiegt. „Der Bezug zum Hopfen ergibt sich automatisch,

wenn man quasi zwischen Hopfengärten

und Hopfenbauern aufwächst und von Kindesbeinen

an beim Hopfenzupfen mithilft“, erzählt Christian

Köhler lachend. Bereits mit 14 Jahren – erst als Hilfe

beim Hopfendarren und an der Zupfmachine, später

beim Einhängen des Hopfens und beim Einbringen

der Reben – war der Wolnzacher dem Wahrzeichen

der Holledau ganz nah.

Ein ruhiges Händchen, ein gutes Auge

und Fingerspitzengefühl sind nötig,

um die filigranen Schmuckstücke herzustellen.

Eine Portion Heimatliebe

macht es noch einfacher, Hopfen zum

Schmuckstück umzuformen.

Es waren diese Hopfensiegel-Tafeln im

Haus seiner Eltern, die Christian Köhler

zum ersten Schmuckstück inspirierten.

Mittlerweile ist er auch der einzige, der

diese Tafeln noch herstellt.


26 ANZEIGE 27

Titel: Dahoam is am schönsten!

Wer hat´s erfunden?

Die weiß-blauen Rauten sind

seit mehr als 750 Jahren

Symbol für die Einheit des

Freistaats und auch offizieller Bestandteil

des Bayerischen Staatswappens.

Mit dem weiß-blauen

Himmel über Oberbayerns Bergen

und Seen haben die Rauten aber

nichts zu tun.

Die Idee dazu stammt von den

Grafen von Bogen. Bereits vor

mehr als 900 Jahren führten die

niederbayerischen Adeligen die

Rauten als Wappen auf ihrem

Schild. Das mächtige Geschlecht

beherrschte große Gebiete, vom

fruchtbaren Gäuboden, über den

Bayerischen Wald bis nach Böhmen.

Die letzte Gräfin von Bogen,

die böhmische Herzogstochter

Ludmilla, heiratete im Jahr 1204

in zweiter Ehe den Wittelsbacher

Ludwig den Kelheimer. Weil das

Paar kinderlos starb, erbte das

Geschlecht der Wittelsbacher in

diesem Jahr vor genau 770 Jahren

nicht nur immensen Landbesitz

der Grafschaft, sondern auch das

Rautenwappen. Während der

ganzen Regentschaft der Wittelsbacher

blieb der Rautenschild das

Symbol für das gesamte Herzogtum

und später für das Königreich

Bayern.

Im heutigen großen Staatswappen

des Freistaates Bayern,

das seit 1950 gilt, verlegte der

Münchner Maler und Grafiker

Eduard Ege die Rauten als Herzschild

in die Mitte. Als kleines

Staatswappen dient der Rautenschild

allein. Im aktuellen großen

Staatswappen, das den gesamten

Freistaat symbolisiert, stehen die

vier Felder für die verschiedenen

Stämme Bayerns.

Kurz & wissenswert

Rund um Tracht und Tradition

Was ist eine Krachlederne?

Gemeinhin wird eine Lederhose allgemein

gerne als Krachlederne bezeichnet.

Die Literatur konkretisiert jedoch:

meist ist mit dem Begriff „Krachlederne“

lediglich die kurze Lederhose gemeint, die

sich am besten zum Schuhplatteln eignet.

Denn wenn man sich dabei fest auf die

Oberschenkel klatscht, soll es natürlich auch

so richtig krachen. Gerade Musikgruppen

tragen gerne kurze Lederhosen. Doch damit

der Begriff auch wirklich gut passt, muss die

Krachlederne Patina und Standfestigkeit

beweisen: eine gut eingetragene Lederhose

steht von alleine, wenn sie ausgezogen wird!

Was ist denn das hier für ein Charivari?

Der Begriff „Charivari“

bedeutet

ursprünglich so

viel wie Lärm, Katzenmusik,

Durcheinander. wie

passend: Ist doch auch

wirklich viel los an den

massiven Silberketten, die

das Trachtenoutfit zieren!

Früher war es eine Art Talisman der Jäger. Darum auch die

Tierpfoten und andere Jagdtrophäen, die am Charivari befestigt

sind. Außerdem konnte man ein Charivari nicht kaufen,

man bekam es höchstens geschenkt oder vererbt. Ein

Schmuckstück, das oft über Generationen weitergegeben

wurde! Und es war ein Statussymbol – je behangener, desto

wohlhabender war sein Träger. Oder seine Trägerin: auch

Dirndl-Charivaris sind voll im Trend! Heute muss niemand

mehr sterben, damit man ein Charivari sein Eigen nennen

kann. Das abgebildete Schmuckstück gehört übrigens zur

Kollektion von Christian Köhler, der uns für dieses Heft seinen

einmaligen Hopfenschmuck gezeigt hat.

Herzlich willkommen beim

großen Jubiläumsfest !

Der Bezirks-Bienenzuchtverein Ingolstadt e.V. feiert sein 150jähriges

Bestehen und lädt zum Imkerfest für die ganze Familie

Herzlich willkommen am Lehrbienenstand! Wo alljählich zum

Honigfest geladen wird, feiert der Traditionsverein heuer sein

150jähriges Bestehen.

Ein buntes Programm erwartet Groß und Klein an

beiden Festtagen in der Kleingartenanlage „Moosgärten“

im Westen Ingolstadts.

Am Samstag eröffnet der 1. Vorstand des BZV-

Ingolstadt Josef Kaufmann um 14 Uhr das Fest. Ab

14.30 Uhr startet das Kinder- und Unterhaltungsprogramm

mit Musik, Honigverkostung, dem Zauberkünstler

Sven Castello (15 Uhr) sowie dem Vogelstimmen-Imitator

Helmut Wolferstetter. Ab 19 Uhr

wird zum Abendessen geladen und im Anschluss bis

in die Nachtstunden bei Tanz und Musik gefeiert.

Am Sonntag startet der zweite Festtag bereits

um 9 Uhr mit einem Festgottesdienst und einem

Weißwurstfrühstück um 10 Uhr. Mittagessen gibt es

ab 12.30 Uhr. Wie tags zuvor startet ab 14 Uhr das

Kinder- und Unterhaltungsprogramm, diesmal mit

Informationen zum Thema „Süße Medizin – Gesundheitswirkung

von Honig, Propolis & Co“ (14 Uhr) und

einem Vortrag von Dr. Stefan Berg, dem Leiter des

Instituts für Bienenkunde und Imkerei (15.30 Uhr).

Natürlich können Sie auch an Führungen durch den

Lehrbienenstand teilnehmen und von der bayerischen

Honigkönigin viel Wissenswertes rund um die

Imkerei und den Honig erfahren.

Das Leben unserer heimischen Bienen ist

bedroht – die Ausrichtung unserer Landwirtschaft

und Nahrungsmittelproduktion

macht es Wildbienen schwer, zu überleben. Zwar

sind die Lebensbedingungen von Honig- und

Wildbienen unterschiedlich, doch sich über das

Leben, Zucht und Pflege der Honigbiene zu

informieren, macht es einfacher, den Schutz der

Wildbienen besser zu verstehen. Wer die Arbeit

und das Wirken des Bezirks-Bienenzuchtvereins

Ingolstadt e.V. näher kennenlernen möchte, der

ist herzlich eingeladen bei einem ganz besonderen

Imkerfest für die ganze Familie dabei zu sein.

Am Samstag, den 4. und Sonntag, den 5. August

2018 wird am Lehrbienenstand im Mooshäuslweg

in Ingolstadt das 150jährige Bestehen des

Vereins gefeiert.

Titel: Dahoam is am schönsten!


28

Garten & Natur

Foto: rgz/Brazel Berry

Foto: rgz/JOKA SYSTEM

Zwewohnzier

Mit einem Glasschiebedach

ist man auf der Terrasse

für jedes Weer gewappnet.

Wer möchte, kann

das System wie etwa die

Version Vacanza-Flex nach

eigenen Wünschen weiter

ausbauen, beispielsweise

mit Ganzglaswänden, mit

einer Stoffmarkise oder mit

Heizstrahlern. Infos unter

www.joka-system.de

Schön und lecker

Blumen und Zierpflanzen haben

auf Balkon, Terrasse und im

Garten durch Naschobst fruch-

ge Konkurrenz bekommen:

mit neuen Beerensorten wie

den schön belaubten BrazelBerry-Blaubeeren

Jelly

Bean, Peach Sorbet und

Pink Breeze. Tipps und

Infos unter www.

brazelberry.de

Fotos: rgz/SBM Life Science GmbH/www.mwendrich.com

Ganz natürlich

Foto: thx Hintergrundgrafik: thx

Innovativ in die Zukunft

SWI gehen neue Wege: Stromspeicher, E-Mobilität und mehr

Die Stadtwerke Ingolstadt stehen seit Jahrzehnten

für die zuverlässige Versorgung mit Strom,

Erdgas und Fernwärme. Daran wird sich auch

künftig nichts ändern. Darüber hinaus gehen die

SWI jetzt einen wichtigen Schritt in die Zukunft.

Als moderner und innovativer Energiedienstleister

erweitern die Stadtwerke ihr Produktportfolio

in der Elektromobilität und im Bereich dezentrale

Energielösungen für zu Hause. Zudem kann der

Ingolstädter Versorger Interessierten eine Erdgas-

Brennstoffzelle als Referenzanlage bieten.

ANZEIGE

Stromspeicher plus Photovoltaik

Solarstrom selbst nutzen, auch wenn die Sonne nicht

mehr scheint – das ermöglicht SWI SmartSolar, die

Kombination aus Photovoltaikanlage und Stromspeicher,

die die Stadtwerke Ingolstadt zusammen

mit einem Energiemanagementsystem seit Kurzem

anbieten. Dies senkt die Stromrechnung, ist mittlerweile

auch ökonomisch sinnvoll und macht unabhängig.

Das Energiemanagementsystem optimiert den

Energiefluss im Haus und entscheidet, ob der gerade

erzeugte Strom verbraucht wird, in den Speicher

gelangt oder doch ins Stromnetz eingespeist wird.

Das System kann perspektivisch mit Smart-Home-

Lösungen ergänzt werden und um zusätzliche Komponenten

erweitert werden. Unter bauen-wohnen.sw-i.

de/swi-smartsolar/ finden Sie einen Rechner, der Ihre

möglichen Erträge mit SWI SmartSolar berechnet.

Nachdem die Stadtwerke bereits kräftig in öffentliche

Ladeinfrastruktur investiert haben, folgen nun Lösungen

für Unternehmen und später auch Privathaushalte.

Denn der Großteil der Ladungen von Elektroautos wird

künftig am Arbeitsplatz oder zu Hause stattfinden. In

einem ersten Schritt bieten die SWI Elektroladesäulen

für Unternehmen im Rundum-sorglos-Paket an – für

Mitarbeiter, Kunden oder den firmeneigenen E-Fuhrpark.

Wallboxen für zu Hause werden folgen.

Strom und Wärme selbst erzeugen

Erdgas ist seit jeher als zuverlässiger, sicherer und

effizienter Wärmeerzeuger bekannt. Doch der fossile

Brennstoff mit den geringsten CO 2

-Emissionen beweist

auch, wie innovativ er ist. Ein Beispiel dafür ist

die Erdgas-Brennstoffzelle, die gleichzeitig Wärme und

Strom erzeugt und für die es hohe staatliche Fördergelder

gibt. Die Stadtwerke Ingolstadt beraten aktuell

an einer Referenzanlage und können dabei über erste

Erfahrungen im Echtbetrieb berichten.

Die Besichtigungstermine finden Sie online unter:

bauen-wohnen.sw-i.de/erdgas-brennstoffzelle/.

29

Garten & Natur

Raus ins Grüne !

Garten, Balkon und Terrasse in vollen Zügen genießen

– das bedeutet für die meisten Entspannung pur.

Die neuen Solabiol Pflanzenstärkungsmiel zum Gießen

und Spritzen sind sofort einsatzbereit und an allen

Pflanzen anwendbar. Sie basieren ausschließlich auf

fermenerten, rein natürlichen Bestandteilen und sind

daher auch für Biogärtner ideal. Viele weitere Tipps gibt

es unter www.bayergarten.de.

Holen Sie die

Sonne in Ihr Haus.

Mit SWI SmartSolar von

den Stadtwerken Ingolstadt.

Fotos: rgz/megawood.com

Attraktive Lösung

Holzterrassen liegen mit

ihrem ursprünglichen

Charme im Trend. Eine

Thermobehandlung macht

Holzdielen besonders

strapazierfähig – ganz ohne

Chemie oder Kunststoffzusätze.

Eine unsichtbare

Verlegetechnik mit Clips

unterstreicht den besonderen

Charakter:

www.holzterrassen-renz.de.

Photovoltaik,

Stromspeicher

& Energiemanager

Ein Zaun mit individuellem Look: Das Holzverbundmaterial,

das etwa beim megawood

Zaunsystem LIMES verwendet wird,

bringt mit seiner lebendigen Marmorierung

besondere Akzente in jeden Garten. Einen

Zaunkonfigurator für die eigene Planung

gibt es unter planer.megawood.com/limes.

Ki Ki

Fotos: rgz/swero.de

www.sw-i.de


30

31

Garten & Natur

Leben in voller Blüte

Hortensien: Blumenpracht für Beet und Kübel

Hortensien haben im Garten mittlerweile

einen ähnlichen hohen Stellenwert wie

Orchideen auf der Fensterbank. Gartencenter

verzeichnen in den letzten Jahren eine ständig

steigende Nachfrage nach diesen romantischen

Gehölzen. Der Boom bringt immer mehr neue Sorten

auf den Markt. Kein Wunder, denn nur wenige

Ziersträucher entwickeln solch strahlende, üppige

Blüten, die sogar beim Verblühen noch wunderschön

aussehen.

Blühstark und vielseitig

Durch ihre schlichte Eleganz passen Hortensien zu

jeder Architektur, vom traditionellen Landhaus bis

zum puristischen Bauhaus-Kubus. Außerdem arrangieren

sie sich mit fast jedem Gartenstil: In modernen

Gärten, die sich durch kühne und klare Formgebung

auszeichnen, kommt die Hortensie besonders

gut als ausdrucksstarke Solistin zur Geltung. Im

Bauern- oder romantischen Mauergarten verkörpert

sie bis heute ursprüngliches ländliches Gartenglück.

Hortensien gedeihen allerdings nicht nur im grünen

Wohnzimmer, sondern machen auch im Kübel vor

dem Hauseingang oder auf Balkon und Terrasse eine

gute Figur.

Hortensie ist nicht gleich Hortensie

In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Züchtungen

auf den Markt gekommen. Doch nur wenige

Sorten blühen garantiert jedes Jahr und setzen den

ganzen Sommer immer wieder neue Blüten an.

Dazu gehören zum Beispiel die Endless-Summer-

Hortensien, die weltweit ersten Sorten, die am

neuen und am alten Holz blühen. Mit dieser bahnbrechenden

Züchtung hat der Hortensienliebhaber

eine Blühgarantie – nicht nur, wie der Name schon

sagt, den ganzen Sommer – sondern jedes Jahr aufs

Neue. Anders als gewöhnliche Bauernhortensien

blühen diese Sorten nämlich auch nach besonders

harten Wintern, da sie nicht auf die Triebe des

Vorjahres angewiesen sind. Durch ihre enorme

Frosthärte gedeihen sie sogar in Skandinavien und

erfreuen auch in kalten Regionen zuverlässig jedes

Jahr mit ihrer herrlichen Blütenpracht. Pflegetipps

und einen Händler in der Nähe findet man unter

www.hortensie-endless-summer.de.

Im Bauern- oder romantischen Mauergarten verkörpern Hortensien

bis heute ursprüngliches ländliches Gartenglück.

Foto: rgz/Endless Summer

Abkühlung in reinem Wasser

Sogenannte Biopools kommen komplett ohne Chlor aus

An warmen Tagen ist jede Abkühlung im

eigenen Garten willkommen. Einfach ins

kühle Nass springen und sich im eigenen

Schwimmbecken erfrischen, davon träumen viele

Hausbesitzer. Doch Vorsicht: Nicht in jedem Fall

ist das Wasser so rein, wie es auf den ersten Blick

scheint. Chemische Zusätze wie Chlor, die bei konventionellen

Pools üblich sind, können zu trockener

Haut oder gar zu gereizten, geröteten Augen

führen. Gerade empfindliche Menschen oder

Familien mit Kindern legen auf die Wasserqualität

deshalb hohen Wert. Sogenannte Biopools halten

das Wasser auf vollkommen natürliche Weise sauber,

Chlor und Chemie haben hier nichts verloren.

Wasserqualität steigt, Kosten sinken

Die sogenannten Biopools verbinden zwei Prinzipien in

einem: Die klare Optik eines klassischen Pools und dazu

die natürliche Wasseraufbereitung ohne Chlor, wie sie

eher von Schwimmteichen bekannt ist. Doch anstelle

der bei Schwimmteichen notwendigen Regenerationszone

mit Pflanzen und Tieren sorgen beispielsweise

beim Living-Pool von Biotop ein unterirdischer Biofilter

Abtauchen in klares Nass: Rein und natürlich

wie in einem Bergsee ist das Wasser eines

sogenannten Biopools.

Foto: rgz/www.bio.top

und ein eigens entwickelter Phosphatfilter für die biologische

und physikalische Aufbereitung des Wassers. So

bleibt es immer klar, gesund und lebendig. Der Pflegeaufwand

hält sich dank der automatischen Filterung

in Grenzen, zudem muss der Biopool nur ein Mal mit

Wasser befüllt werden. Da das jährliche Entleeren und

der Wassertausch entfallen, senkt das die laufenden

Kosten enorm. Und auch der Stromverbrauch ist deutlich

niedriger als bei einem Chlorpool.

Individuelle Planung für jeden Garten

Bei der Gestaltung des Biopools haben Gartenbesitzer

alle Freiheiten. Neben der reinen Form, ganz ohne

Pflanzen, ist es etwa auch möglich, ein Extrabecken

mit einer Pflanzenzone wie etwa einer Seerosenzone

neben dem Badebecken anzulegen. Entscheidend

für einen optisch ansprechenden Pool ist neben der

einwandfreien Funktionsweise auch die Planung durch

einen erfahrenen Fachmann. Durch ein bundesweites

Netzwerk aus Garten- und Landschaftsbauern können

passende Ideen für fast jeden Garten entwickelt und

umgesetzt werden, unter www.bio.top findet man

örtliche Ansprechpartner.

Garten & Natur


32 33

Gesundheit & Vorsorge

Im kühlen Nass, da bin ich voll

Sport und Wasser – das ist heißt nicht immer nur Schwimmen. Im

und auf dem Wasser lassen sich noch viele andere Sachen machen.

Stand up Paddeling

Wellenreiten

und ganz in meinem Element

Für die Sommermonate haben wir Ihnen mal vier Aktivitäten zum

Ausprobieren auf die To-Do-Liste gesetzt:

Aqua Gym

Tauchen

Gesundheit & Vorsorge

Für wen ist das?

Bei der trendigen Mischung aus Kajak fahren und surfen

kommen Kinder wie Erwachsene auf ihre Kosten.

Es ist auch egal, in welchem Trainingszustand Sie sich

befinden. Anfänger oder Supersportler – wie intensiv

Sie SUPen bleibt Ihnen überlassen. Perfekt auch: Wer

gerne die Ruhe auf dem Wasser genießt kann das

tun. Wer sich gerne im Wettkampf mit anderen misst,

auch! Voraussetzung: Sie können gut schwimmen und

haben keine Angst, auch mal ins Wasser zu fallen.

Brauch ich einen Kurs und Ausrüstung?

Ein Anfänger-Kurs bei einem erfahrenen SUP-Lehrer

ist auf jeden Fall zu empfehlen. Bestimmte Dinge, wie

eine effiziente Paddeltechnik, sollte man von Anfang

an richtig erlernen, damit man Spaß hat. Außerdem

sollten gewisse Sicherheitsaspekte und Vorfahrtsregeln

erlernt werden. Anfänger leihen sich Brett und Co.

am besten bei einem Verleiher am Wasser. Später kann

die Ausrüstung natürlich erworben werden.

Was macht das mit mir?

SUPen ist gelenkschonendes Ganzkörpertraining. Anfänger

warten meist nach ihrer ersten SUP-Einheit auf

Muskelkater in den Armen und wundern sich dann,

wenn die Beine schmerzen. Die Kraft zum Paddeln

kommt aus der Rumpfmuskulatur sowie den vorderen

und seitlichen Bauchmuskeln, die Beine sind die ganze

Zeit über angespannt. Neben einem Bauch-Beine-Po-

Training, sorgt Stehpaddeln auch für eine Verbesserung

der Koordination, fördert das Gleichgewicht und

die Ausdauer.

Spaßfaktor?

Für wen ist das?

Wellenreiten gehört neben Windsurfen (mit Segel)

zu den beliebtesten Surf-Stilen. Beim Wellenreiten

paddeln Sie mit den Händen auf einem Surfbrett ein

Stück weit aufs Meer hinaus und nutzen dann die ans

Ufer heranrollenden Wellen, um auf ihnen „zu reiten“.

Bei dieser Sportart sind Sie also auf Wellen und Meer

angewiesen. Ausnahme: Künstliche Wellen, wie Im

Eisbach im Englischen Garten in München. Surfen ist

in der Regel für alle geeignet, die schwimmen können

und deren Gesundheit in einem guten Zustand ist.

Brauch ich einen Kurs und Ausrüstung?

Neben dem richtigen Brett, schützt ein Neopren-Anzug

Sie nicht nur vor Kälte, sondern auch vor intensiven

Sonnenstrahlen. Außerdem ist es sinnvoll, beim

Surfen geeignete Surfschuhe und gegebenenfalls

einen Helm zu tragen. Surfschulen verleihen in der

Regel das gesamte Equipment. Ohne Anleitung wird

das gerade beim Wellenreiten nichts. Wie stehe ich auf

dem Brett, wie bewege ich mich auf dem Wasser, wie

stelle ich mich zur Welle? Diese Fragen sollte man sich

am besten vom Profi beantworten lassen. Das kann

schon mal einige Tage dauern, bis sich erste Erfolge

einstellen. (Ein Punkt Abzug beim Spaßfaktor).Anfänger

absolvieren ihren ersten Kurs meist im Urlaub.

Was macht das mit mir?

Flexibilität, Ausdauer, Kraft und Balance werden gleichzeitig

trainiert. Und es gibt coole Urlaubsfotos. Oder

lustige, je nach Trainingsstand.

Spaßfaktor?

Für wen ist das?

Für jeden, aber vor allem für diejenigen, die Probleme

mit Gelenken und der Wirbelsäule haben. Wer z.B. bis

zum Hals im Wasser steht, dessen Sehen und Bänder

müssen nur ein Zehntel des Körpergewichtes tragen.

Dem Auftrieb sei Dank!

Brauch ich einen Kurs und Ausrüstung?

Am meisten Spaß macht Wassergymnastik in der

Gruppe unter professioneller Anleitung. In vielen

Hallenbädern werden Kurse angeboten oder es finden

Einheiten zu festen Zeiten statt, an denen man einfach

teilnehmen kann. Wie´s funktioniert ist schnell gezeigt.

Sollten Hilfsmittel wie Paddel oder Schwimmnudeln

benötigt werden, stellt der Veranstalter diese meist.

Oder man kann sie sich beim Bademeister ausleihen.

Wer die richtigen Übungen dann kennt, kann natürlich

auch alleine trainieren. Aber unterschätzen Sie diese

Sportart nicht! So sanft die Übungen für den Körper

sind, Ihre Ausdauer wird stark beansprucht!

Was macht das mit mir?

Sie stärken nicht nur Ihren gesamten Bewegungsapparat,

sondern trainieren darüber hinaus Ihr Herz-

Kreislauf-System. Des Weiteren schweben Sie durch

den Wasserauftrieb. Das schult Ihren Gleichgewichtssinn

und regt Ihre Konzentration an. Wassergymnastik

bringt einen fünfmal so starken Trainingseffekt mit sich

wie vergleichbare Übungen an Land. Muskelkater ist

da keine Seltenheit!

Spaßfaktor?

Für wen ist das?

Wer seine Flasche nicht tragen kann, der kann auch

nicht tauchen. Und wirklich: wer tauchen möchte, sollte

fit sein und dies am besten vorher von einem Arzt

bestätigen lassen. Wer schwerwiegende Lungenerkrankungen

wie Asthma, Epilepsie oder schwere kardiale

Krankheiten hat, muss auf das Tauchen verzichten.

Als Vorübung empfiehlt es sich zu schnorcheln und

mit Flossen zu schwimmen.

Brauch ich einen Kurs und Ausrüstung?

Ein Kurs ist unbedingt nötig, schließlich darf auch nur

mit Tauchschein getaucht werden. Im Verein ist die

Ausbildung meist umfassender als bei einem Tauchkurs

im Urlaub. Die unterschiedlichen Anbieter nähern

sich in ihren Kursinhalten immer mehr an. Die Ausrüstung

wird für Anfänger gestellt. Im Internet sollte man

vorab die Tauchbasis auf Seriosität prüfen. Löcher in

den Anzügen, verrostete Ventile? Lassen Sie lieber die

Finger davon. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!

Was macht das mit mir?

Sporttauchen ist eine Freizeitbeschäftigung, bei der

Spaß und das Erleben der Unterwasserwelt im Vordergrund

steht. Seine körperliche Fitness aufzubauen,

eher weniger. Dabei wird der Körper jedoch nicht zu

unterschätzenden Belastungen unterzogen. Eine Lungenüberdehnung

oder ein Riss im Trommelfell ist keine

Seltenheit. Doch bei einer fundierten Ausbildung

und dem nötigen Respekt vor dem Element Wasser,

gehört tauchen zu den beliebtesten Hobbys.

Spaßfaktor?


34 ANZEIGE 35

Gesundheit & Vorsorge

Wovon träumen Sie?

Heidi Weißlein begann erst nach ihrem 50. Geburtstag ihren Traum

zu leben – jetzt inspiriert sie andere, diesen Schritt auch zu wagen.

Heidi Weißlein ist eine Powerfrau, die erkannt hat, dass es sinnlos ist, alles auf später zu schieben.

Man hat nur ein Leben und das soll man so verbringen, wie man es sich erträumt. Als

Coach, Referentin und Moderatorin möchte sie das weitergeben. Am 12. Juni referierte sie

deswegen beim 2. get together der Kolping Akademie im Spiegelsaal.

Und warum „tut“ man seine Träume nicht? Das ist oft eine Frage der

Erlaubnis. Heidi Weißlein hat sich vor einigen Jahren diese Erlaubnis

erteilt. Unter dem Motto „Träumen - Erlauben - Tun“ teilt sie ihre

Erfahrungen und motiviert es ihr nachzutun.

Frei nach Star-Haar-Schnippler Udo Walz, der sagte: „Das Leben ist keine Generalprobe“,

animiert Heidi Weißlein als zertifizierter ASGODOM-Coach und

DiSG®-Trainerin, den ersten Schritt in Richtung Traumverwirklichung zu gehen.

Wann? JETZT! „Durchbrecht dieses starre „Schule-Ausbildung-Betrieb- Rente“,

am Schluss ist man eigentlich nur eins: alt“. Als Weißlein nach über 35 Jahren

in einem großen Automobilkonzern am 4. Juli 2015 ihr ASGODOM-Zertifikat in

Händen hielt, wurde der amerikanische Unabhängigkeitstag auch der ihre. Seither

begleitet sie Menschen auf dem Weg, Lebensträume Wirklichkeit werden zu

lassen. Rückschläge gehören dazu, aber: „Wenn Babys nach Zehnmal Hinfallen

beim Laufenlernen aufgeben würden, dann würde die Menschheit nur kriechen.“

Aufstehen und wieder versuchen lautet die Devise!

Für Interessierte Ü50-Jährige bietet die engagierte Lentingerin auch ganz

besondere Workshops zum Thema Social Media und hilft beim Einstieg z.B. ins

große Facebook-Netzwerk. Alle Termine und viele weitere Infos finden Sie auf

ihrer Homepage www.heidi-weisslein.de

Das Projekt der Kolping Akademie

IN.TRA-WORK steht vor dem Abschluss

Zweimal jährlich möchte die Kolping Akademie zum

get together in den Spiegelsaal einladen und Referenten

aus den unterschiedlichsten Themenbereichen

vor einem interessierten Publikum zu Wort kommen

lassen. Gleichzeitig informiert Kolping jeweils über ein

Projekt. Am 12. Juni lag der Fokus auf IN.TRA-WORK.

Ziel des internationalen Ansatzes ist die Weiterentwicklung

von Methoden beruflicher Bildung und wie ein

Übergang ins Berufsleben erfolgreich gestaltet werden

kann. Der Projektabschluss steht kurz bevor.

Liedermacher Eric Damster

folgte gerne der Einladung von

Heidi Weißlein und gestaltete

einen musikalischen Abschluss

für ihren Impulsvortrag. Dabei

erfüllte er spontan sogar Liederwünsche

aus dem Publikum

und sorgte mit Johnny Cash für

Applaus.

Im historischen Ambiente des Spiegelsaals des Kolping Hauses

fand das 2. get together der Kolping Akademie statt.

Dr. med Antje

Radandt-Obermaier

Der Expertentipp:

Wenn die Halswirbelsäule schmerzt

Ein Bandscheibenvorfall oder eine Wirbelkanalverengung

(Spinalstenose) können an

jeder Stelle der Wirbelsäule auftreten. Im

Nackenbereich sind erste Anzeichen nicht nur

Schmerzen im Nacken, sondern auch in den Armen.

Taubheitsgefühle oder ein Kribbeln sollten

also unbedingt ernst genommen werden!

In Höhe des 4/5 Halswirbels

(siehe Pfeil) liegt eine Stenose

durch einen Bandscheibenvorfall

vor.

Wer hier nichts unternimmt,

der geht das

Risiko einer Druckschädigung

des Rückenmarkes

ein. Beschwerden

in den Beinen bis

hin zu einer Gangunsicherheit

und Kontrollverlust

über Stuhl- und

Urinabgang können

die Folge sein. Letztlich

kann sich sogar eine

Querschnittlähmung

entwickeln! Der natürliche

„Schutzraum“

des Rückenmarks im

Wirbelkanal ist aufgehoben.

Schon ein

unglücklicher Sturz oder ein banaler Auffahrunfall

können reichen, zu einer Verletzung des Rückenmarks

zu führen. Derartige Schädigungen des

Rückenmarks können nicht mit Sicherheit wieder

rückgängig gemacht werden. Scheuen Sie nicht

den Weg zum Arzt!

Die Diagnose

Nach einer vollständigen Untersuchung des Nackenbereichs,

der Arme und der Beine empfiehlt

sich eine Röntgenuntersuchung oder eine Magnetresonanztomographie.

Solange noch keine Funktionsstörung

des Rückenmarkes oder eine Armlähmung

vorliegt, können die Symptome mit einer

Injektionstherapie, Medikamenten und anderen

nichtchirurgischen Maßnahmen gelindert werden.

Eine Rückbildung des Bandscheibenvorfalls kann

nur die Zeit erreichen, nicht die Therapie! Bestehen

bereits Lähmungserscheinungen sollte zeitnah eine

Operation erfolgen.

Bei der knöchernen Verengung des Wirbelkanals ist

eigentlich immer zu einer Operation zu raten. Die Ursache

einer Spinalkanalstenose lässt sich konservativ

nicht beheben und ist auch nicht rückbildungsfähig.

Krankengymnastik, Osteopathie, Spritzen und Tabletten

verwalten, aber lösen das Problem nie.

Die Operation an der Halswirbelsäule

Die Operation an der Halswirbelsäule erfolgt über

einen minimalen, schonenden Zugang von vorne.

Über einen kleinen Hautschnitt am Hals wird die

kranke Bandscheibe und darüber hinaus die den

Wirbelkanal verengenden Spondylosen unter mikroskopischer

Sicht entfernt.

Anschließend wird ein Bandscheibenersatz implantiert.

Hierdurch werden das Rückenmark und die

austretenden Nerven entlastet der Schmerz gelindert.

Eventuell vorliegende Nerven- oder Rückenmarksfunktionsstörungen

können sich so erholen. In

einigen Fällen ist auch die Implantation einer Bandscheibenprothese

indiziert. Eine Prothese erhebt

immer den Anspruch, auch die Funktion einer Bandscheibe

als bewegliches Segment und Stoßdämpfer

zu ersetzen.

Die Operation führt in der Regel zu hervorragenden

Ergebnissen und ist für einen geübten Neurochirurgen

einfach durchzuführen.

Lassen Sie sich beraten. Die Entscheidung zu einer

Operation treffen letztendlich immer Sie!

Dr. med Antje Radandt-Obermeier

Pfarrgasse 9 • 85049 Ingolstadt •Telefon: 0841/17044

info@neurochirurgie-ingolstadt.de

www.neurochirurgie-ingolstadt.de

Gesundheit & Vorsorge


36 ANZEIGE

ANZEIGE 37

Gesundheit & Vorsorge

Der Expertentipp:

Gewichtsreduktion im Schlaf

Wie sie mit Hypnose schlank und fit in den

Sommer starten!

Das Geheimnis, wie sie aus Vorsätzen schlanke

Ergebnisse produzieren.

Gewichtsreduktion - Ein Thema, bei dem

ganz viele aufstöhnen. Doch mit Hypnose

geht es ganz einfach.

Gehören auch Sie zu den Menschen, die schon lange

auf der Suche sind nach einer effektiven Lösung,

um abzunehmen?

Möchten Sie wissen, wie Sie als organisch gesunder

Mensch schaffen, dauerhaft und langfristig überflüssiges

Gewicht zu reduzieren?

Interessiert es Sie, weshalb es bisher mit all den vielen

Diäten, Eiweißpulvern und Wunderpillen nicht

gelungen ist, Gewicht zu reduzieren, um dies dann

auch dauerhaft zu halten?

Verrückt, aber die meisten Menschen denken immer

wieder, Ihr fehlender Wille wäre für das ständige

Scheitern verantwortlich. Fakt ist aber: Das ist nicht

der Fall.

Es gibt viele Gründe für Übergewicht und wissenschaftliche

Studien haben längst bewiesen, dass

nicht Ihr Wille dafür verantwortlich ist, sondern Ihr

Unterbewusstsein. Leider verfolgt dieses aber nur all

zu oft einen völlig anderen Plan, als Ihr Bewusstsein

(oder Ihr bewusster Wille). Kollidiert Ihr bewusster

Wille mit Ihrem Unterbewusstsein, so gewinnt immer

Ihr Unterbewusstsein. IMMER!

Annette Meier

Ihr Unterbewusstsein folgt immer wieder alten

Programmen, die aus Ihrer frühesten Kindheit

stammen.

Erinnern Sie sich z. B. an Situationen aus Ihrer Kindheit,

wo Sie mit Süßigkeiten belohnt wurden, wenn

Sie ein braves Kind waren oder gute Schulnoten

nach Hause gebracht haben?

Oder mussten Sie als Kind möglicherweise Ihren

Teller immer leer essen, damit Sie ein artiges Kind

waren?

Und kann das sein, dass es Ihnen auch heute noch

schwer fällt, etwas auf dem Teller liegen zu lassen?

Oder belohnen Sie sich noch immer heute in den

Abendstunden vor dem Fernseher mit Naschereien

oder Süßigkeiten?

Dann folgt Ihr Unterbewusstsein noch immer Ihren

frühkindlichen Konditionierungen.

Diese Verhaltensmuster entsprechen lediglich

einem Suchtverhalten nach guten Gefühlen, die

im Moment noch außerhalb Ihres Kontrollbereichs

liegen.

Sie essen also nicht aus physischem Hunger, sondern

weil Sie sich emotional befriedigen müssen.

Und solange dieses unbewusste Programm nicht

verändert wird, so lange werden Sie diesem ganzen

Diätenwahnsinn unterliegen und möglicherweise

den Rest Ihres Lebens mit diesem so gehassten

Jojo-Effekt zu kämpfen haben. Und jedes Mal, wenn

Sie z. B. Schokolade essen, dann schüttet Ihr Gehirn

das Glückshormon Dopamin aus und sofort spüren

Sie dieses Gefühl von emotionaler Befriedigung und

fühlen sich vermeintlich besser.

Das ist übrigens mit Nikotin, Alkohol und Drogen

genau das Gleiche.

Wie also diesen Irrsinn unterbrechen?

Vorausgesetzt Ihr Körper ist organisch gesund, habe

ich jetzt eine gute Nachricht für Sie:

Mit Hilfe von Hypnose ist es überraschend einfach

möglich, Ihr Unterbewusstsein umzuprogrammieren.

Die Folge dieser Umprogrammierung ist dann,

dass Sie nur noch dann essen, wenn Sie wirklich

physischen Hunger haben und nicht mehr, um emotionale

Belastungen zu kompensieren. Nach diesem

Prozess wäre Ihr Unterbewusstsein so programmiert,

wie das eines „natürlich schlanken Menschen“.

Anja N. schreibt:

„Völlig frustriert und mit letzter Hoffnung war ich

bei Annette, um meine letzte Chance zu nutzen und

mit Hypnose mein Gewicht zu reduzieren. Ich kann

es noch immer kaum glauben. 8 kg in den ersten 5

Wochen und es hört nicht auf. Ich habe keine Fressattacken

mehr und bin nach kleinsten Portionen

bereits satt. Ich bin überglücklich und möchte dieses

Erlebnis nicht missen. Nochmals Danke“.

> Abnehmen mit Hypnose ist extrem angenehm

und unfassbar einfach.

> In einem tiefenentspannten Zustand wird Ihr Unterbewusstsein

auf schlank programmiert.

> In weniger als 3 Stunden ist die Hauptarbeit erledigt

ohne dass Sie weitere Zusatzmittelchen, Pillen

oder anderes benötigen.

> Nebenwirkungen ausgeschlossen.

> Die Kraft der Hypnose gilt schon lang als wissenschaftlich

gesichert, deshalb wird auch im medizinischen

Bereich Hypnose mit großem Erfolg eingesetzt.

Aber Achtung:

Es gibt grundsätzlich 5 entscheidende Erfolgskriterien,

soll diese Neukonditionierung erfolgreich

gelingen (diese können Sie sich jetzt sofort auf der

Homepage: www.hypnosepraxis-annette-meier.

de/erfolgskriterien GRATIS herunterladen).

Und nun stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten nie

mehr das zwingende Verlangen nach Süßigkeiten,

fetten Speisen oder Mehlprodukten? Und Sie hätten

Ihr Wunschgewicht erreicht und könnten dies

spielerisch und dauerhaft halten. Ich bin mir sicher,

dieses Leben wäre mit Ihrem heutigen nicht mehr

vergleichbar.

Nutzen Sie JETZT die Kraft der Hypnose und starten

Sie ins neue Jahr mit Ihrem Wunschgewicht.

Wollen Sie mehr über Hypnose erfahren und wissen,

welche Chancen und Möglichkeiten die Hypnose

bietet, aber auch, wo die Grenzen der Hypnose sind,

dann holen Sie sich völlig GRATIS den Hypnose-

Crashkurs unter

www.hypnosepraxis-annette-meier.de

Jetzt GRATIS anfordern:

Hypnose-Crashkurs!

www.hypnosepraxis-annette-meier.de

Nutzen auch Sie diese sanfte Abnehmmethode und

sichern Sie sich jetzt sofort Ihren ersten Termin.

Annette Meier

Praxis für Hypnose und Mentalcoaching

Jurastr. 16c

85139 Wettstetten

Gesundheit & Vorsorge

Tel.: 0841/992010

annette@meier-praxis.de

www.hypnosepraxis-annette-meier.de


38 ANZEIGE 39

Gesundheit & Vorsorge

Impfen schützt vor FSME

Mitten im Risikogebiet: Hier sind Zecken besonders aktiv

Die Gefahr, die von Zecken ausgeht, ist bekannt: Sie können durch einen Stich verschiedene Erreger

übertragen, darunter die FSME-Viren. In den Risikogebieten für FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

sollte daher unbedingt an den Impfschutz gegen FSME gedacht werden.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert auf ihrem Internetportal www.impfeninfo.de

über die FSME-Impfung und gibt mit dem Plakat „FSME-Risikogebiete in Deutschland“ Auskunft über

die aktuellen Gefahrenzonen. So ist das Risiko einer Infektion mit FSME in Deutschland vor allem in Baden-

Württemberg und Bayern, besonders hoch. Hierzu erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Ein Impfschutz

gegen FSME wird allen Menschen empfohlen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder arbeiten

und sich in der Natur aufhalten. Auch wer Urlaub in einem solchen Gebiet plant, sollte sich rechtzeitig impfen

lassen.“ Im letzten Jahr wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) mehr als 480 FSME-Fälle in Deutschland gemeldet,

so viele wie seit 2007 nicht mehr. FSME-Viren können eine Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute oder

des Rückenmarks hervorrufen. Erwachsene erkranken meist schwerer als Kinder.

Der Apothekentipp

Der richtige Insekten- und Zeckenschutz

das rät Vita Sauerbrei-Krusche der Eichenwald Apotheke

Welche Ansprüche haben Sie an einen guten Insekten-Schutz? Natürlich soll er zuallererst wirken und

die lästigen Plagegeister fern halten. Umso besser, wenn das Produkt gesundheitlich völlig unbedenklich

ist, keine Allergien auslöst und keine Flecken auf der Kleidung hinterlässt.

Gesundheit & Vorsorge

Impfschutz gegen FSME

Der Aufbau eines länger anhaltenden

Schutzes gegen FSME erfolgt mit drei

Impfungen. Nach dem üblichen Impfschema

wird ein bis drei Monate nach der

ersten Impfung die zweite verabreicht.

Ein kurzzeitiger Impfschutz besteht ab

etwa 14 Tagen nach der zweiten Impfung.

Für einen längeren Schutz ist eine dritte

Impfung nötig. Sie erfolgt – je nach Impfstoff

– nach weiteren fünf bzw. neun bis

zwölf Monaten. Eine erste Auffrischung

wird nach drei Jahren empfohlen, weitere

abhängig vom Alter alle drei bis fünf

Jahre. Kinder können ab ihrem ersten

Geburtstag geimpft werden.

Zusätzlicher Schutz

Da Zecken deutschlandweit zum Beispiel

auch Borreliose übertragen können,

sollten sich alle – auch außerhalb von

FSME-Risikogebieten – bei Aufenthalt in

der Natur zusätzlich vor Zecken schützen.

Damit Zecken, die im Gras, Gebüsch oder

Unterholz sitzen, möglichst nicht zustechen

können, sollten lange Hosen und

langärmlige Oberteile, Strümpfe sowie

festes Schuhwerk getragen werden. Auch

zeckenabweisende Mittel bieten einen

gewissen Schutz, allerdings nur kurzzeitig.

Nach einem Aufenthalt im Freien und

möglichem Kontakt mit Zecken sollten

Körper und Kleidung sorgfältig abgesucht

und gefundene Zecken rasch entfernt

werden.

Laue Sommerabende und ausgedehnte Wanderungen

– die Sommerzeit ist herrlich! Doch nicht nur für

uns, auch Mücken, Zecken und anderes Getier fühlen

sich bei warmen Temperaturen wohl. Mückensprays

haben jetzt genauso Hochkonjunktur wie das Ungeziefer

selbst. Stiftung Warentest hat die verschiedensten

Produkte getestet. Und das auf relativ simple

Weise: Die Probanden sprühten auf festgelegte

und farblich abgetrennte Stellen am Unterarm die

verschiedenen Produkte. Eine Zecke wurde auf den

unbehandelten Unterarm gesetzt. Blieb die Zecke

dort und überquerte den behandelten Teil des Arms

innerhalb von fünf Minuten nicht, galt der Test als

bestanden. Die Gegenprobe mussten die Probanden

ebenfalls über sich ergehen lassen: auf den anderen

Arm wurde ebenfalls eine Zecke gesetzt. Diese biss

meist auch prompt zu. Der Mosquito-Test lief ähnlich

ab: die Testpersonen wurden mit stechfreudigen

Weibchen in einen tropischen Raum gesperrt, ein Unterarm

wurde mit Repellenzien behandelt, der andere

nicht. Anhand der Anzahl der Stiche wurden dann

Rückschlüsse über die Wirksamkeit gezogen.

Der Testsieger bei den Kombiprodukten war Autan

Protection Plus, knapp vor dem Pendant aus der Drogerie.

Ebenfalls sehr guten Schutz bietet Mosquito

Protect. Wirkstoff ist hier Icaridin. Auch empfehlenswert

sind die beiden Diethyltoluamid-haltigen (DEET)

Produkte Nobite Hautspray und Anti Brumm forte.

Der Wirkstoff DEET wird seit vielen Jahren verwendet

und es liegen zahlreiche praktische Erfahrungswerte

vor. Gerade bei Reisen in die Tropen wird er

empfohlen, während Icaridin eher für nichttropische

Gebiete eingesetzt werden sollte. Außerdem reagiert

es nicht mit Kunstfasern und -stoffen, wie in

Sonnenbrillen enthalten.

Lassen Sie sich über den für Sie passenden Mücken-

und Zeckenschutz von Ihrem Apotheker

beraten!


40 ANZEIGE

ANZEIGE 41

Gesundheit & Vorsorge

Mehr als nur eine Praxis:

RENMED – nehmen Sie sich Zeit für gute Medizin!

Die Energie muss fließen

„Dabei verbindet TCM und Osteopathie der gleiche

Grundgedanke!“, bringt es Dr. Dikdur auf den Punkt.

„In der TCM nennt man es Chi, der Osteopath spricht

vom „Breath of Life“. Gemeint ist das Gleiche. In einem

gesunden Körper und Geist herrscht ein Energiefluss.

Beschwerden entstehen, wenn Blockaden diesen behindern.

In unserer Praxis haben wir mehrere Möglichkeiten,

diese Blockaden zu lösen.“

Gesundheit & Vorsorge

Bereits im liebevoll gestalteten Wartebereich bei einer Tasse

Tee beginnt bei RENMED die Entspannung. Der Patient soll

sich während seines ganzen Aufenthaltes wohl fühlen.

Platz und Zeit für ausführliche Anamnese-Gespräche bieten

die Räumlichkeiten am Brückenkopf. Einen Großteil des Mobiliars

hat Dr. Alexandra Dikdur von ihren China-Aufenthalten

mit nach Ingolstadt gebracht.

Nancy Seifert, Dr. Alexandra Dikdur und Michael Rau

© Foto: www.lz-photodesign.de

Die Praxis am Brückenkopf ist in dreierlei

Hinsicht etwas ganz besonderes: Dr. med.

Alexandra Dikdur ist promovierte Ärztin

und Absolventin der University of Traditional Chinese

Medicine in Changchun. Sie verbindet in ihrer

Person bereits TCM und Schulmedizin. Zusammen

mit Michael Rau, Physiotherapeut und Osteopath,

bieten die beiden Experten ihren Patienten eine

ganzheitliche Behandlung, wie sie in Ingolstadt

und Umgebung einzigartig ist. Ergänzt wird dieser

umfassende Ansatz durch eine wunderbar entspannende

Atmosphäre in der asiatisch anmutenden

Praxis im architektonischen Vorzeigebau

Brückenkopf 8 1/2. Ein Avantgardist der medizinischen

Praxis, der den Menschen absolut in den

Mittelpunkt stellt!

Frisch und lichtdurchflutet – die Praxisräume versprühen

ein angenehmes asiatisches Lebensgefühl. Körper und Geist

kommen zur Ruhe.

Bin ich hier richtig?

Wer als Patient zu Dr. Dikdur und Michael Rau kommt,

hat meist einen längeren, oft beschwerlichen Weg

durch eine Vielzahl von medizinischen Einrichtungen

hinter sich. Die Beschwerden reichen von Magen-

Darm-Erkrankungen über Bluthochdruck bis zu

Migräne und Erschöpfungszuständen. Immer mehr

Schwangere, Babys und kleine Kinder gehören zu

den Patienten von RENMED. „Auch das Thema Kinderwunsch

wird immer häufiger“, weiß Dr. Dikdur. Außerdem

ist der Wille des Patienten, selbst aktiv zu werden,

BEVOR der Körper rebelliert, größer geworden. Aus

diesem Grund bietet Dr. Dikdur auch einen ausführlichen

Check-up mit Blutentnahme und körperlicher Untersuchung

an, bei dem auch die persönliche Lebenssituation

und Ernährung berücksichtigt werden.

Keine Standardbehandlung!

Nach einer ausgiebigen Anamnese mit einer körperlichen

Untersuchung sowie Puls- und Zungenbefund,

kann Dr. Dikdur meist bereits erste Maßnahmen aus

der Kräutermedizin verordnen. Doch die Medizinerin

scheut sich auch nicht, Patienten an ihre Kollegen zu

verweisen: „Wenn beispielsweise ein bildgebendes

Verfahren wie MRT oder CT von Nöten ist oder ich hormonelle

Auffälligkeiten feststelle.“ Rau dazu weiter: „Ich

behandle anschließend über den externen Bereich“.

Vom festen Druck bis zu einem sanften Spüren – der

ausgebildete Osteopath weiß, wonach der zu behandelnde

Körper verlangt. Eine Besonderheit: die Wave

Motion Liege, die durch ihre oszillierende Wirkung eine

wahre Tiefenentspannung herbeiführt. Vor jeder Behandlung

besprechen Dr. Dikdur und Rau gemeinsam

das weitere Vorgehen. Um Innen und Außen zu verbinden

nutzt Dr. Dikdur Akupunktur, Moxen, Schröpfen,

ernährungsmedizinische Ansätze und Mentaltherapie:

„Jeder Behandlungsablauf ist anders, weil jeder Patient

anders ist. Wir nehmen uns die Zeit, jeden der zu uns

kommt, kennenzulernen um eine individuelle Therapie

erarbeiten zu können“, so Dr. Dikdur weiter. Standardbehandlungen

und Zeitmangel durch ein Zuviel an

Bürokratie – ein Problem vieler westlicher Arztpraxen

– kennt man in der Privatpraxis RENMED nicht.


42

Gesundheit & Vorsorge

ANZEIGE

Der Expertentipp

Knieschmerzen - was tun?

Den Sommer ohne Knieschmerzen genießen!

Der Sommer rückt immer näher, Zeit für

Wanderausflüge, Radfahren, die Natur in

vollen Zügen genießen. Wenn da nicht

der Schmerz im Knie wäre, der jeden Schritt zur

Qual werden lässt.

Das Knie ist eines der am meisten

beanspruchten Gelenke!

Deswegen sind Knieschmerzen und

Verschleißerkrankungen, wie zum Beispiel die

Kniegelenksarthrose keine Seltenheit.

Anja Borger

Heilpraktikerin

ANZEIGE

Für Notfälle

Bestens informiert durch die Notfall- und

Vorsorgemappe der Stadt Ingolstadt

In Notsituationen zählt

oft jede Minute! Umso

wichtiger ist es dann auch,

dass Ersthelfer alle nötigen

Informationen gebündelt

und schnell vorfinden. Die

Notfall- und Vorsorgemappe

der Stadt Ingolstadt ist ein

wertvolles Instrument, um

alle wichtigen Informationen

rund um den Betroffenen

sofort griffbereit zu

haben. Jeder Haushalt sollte

über eine solche Notfallmappe

verfügen!

43

Stadt Ingolstadt

Amt für Soziales

Vorbereitet für

einen Notfall

Mein Tipp: Knieschmerzen so

bald wie möglich behandeln!

Durch eine rasche Schmerzbehandlung vermeiden Sie

einen Teufelskreis aus Fehlbelastung und chronischen

Schmerzzuständen. Hierfür eignet sich hervorragend

die Knie Regenerations Therapie.

Was ist die Knie Regenerations Therapie

(KRT) ?

Die KRT beinhaltet ein spezielles Akupunktur Konzept,

das in Verbindung mit naturheilkundlichen

Arzneimitteln, eine sehr erfolgreiche Behandlungsform

in meiner Praxis darstellt. Dieses Therapieverfahren

kann bei akuten und chronischen Knieschmerzen

angewandt werden.

ANJA BORGER, Heilpraktikerin

Praxis für Naturheilverfahren

Bergstraße 19, 85049 Ingolstadt / Irgertsheim

Tel.: 0152 / 23997822

Vorteile der Akupunktur

• sehr sanfte und wirkungsvolle Therapiemethode

• Wirksamkeit durch vielzählige Studien belegt

• nahezu schmerzfrei - aufgrund spezieller feiner Nadeln

• wenig Zeitaufwand

• keine Nebenwirkungen

Verbesserung der Beschwerden

Nach 5 –15 Sitzungen können sich die Beschwerden

erheblich verbessern oder sogar vollständig abklingen.

Beginnen Sie jetzt mit der Knie

Regenerations Therapie und genießen Sie

den Sommer!

Patienten Erfahrung

Gerlinde S. 65 Jahre:

Vor der Knie Regenerations Therapie konnte ich aufgrund

der starken Knieschmerzen meinen Alltag, ohne der

Einnahme von Schmerzmitteln, nicht mehr bewältigen. Die

einfachsten Tätigkeiten, wie das Treppensteigen, waren

eine Qual. Nach der Knie Regenerations Therapie kann ich

nun wieder den Alltag ohne Schmerzen und Medikamente

genießen.

Wie verlief die Therapie:

• bereits nach der 4 Sitzung spürte ich eine deutliche

Linderung der Schmerzen

• nach der 10 Sitzung war ich nahezu schmerzfrei.

Naturheilpraxis

ANJA BORGER

Naturheilpraxis

ANJA BORGER

Ihre Gesundheit im Mittelpunkt

Ihre Gesundheit im Mittelpunkt

Besuchen Sie mich auch online:

naturheilpraxis-borger.de

Das Ausfüllen der umfangreiche Mappe bedarf ein

wenig Zeit. Die Sie sich aber unbedingt nehmen

sollten! Denn eine gut geführte, vollständige Mappe

mit eigenen zusätzlichen Unterlagen kann Leben

retten – und zwar Ihres! Bewahren Sie die Mappe an

einem gut sichtbaren Ort in Ihrer Wohnung auf. Eine

immer aktuell gehaltene Notfallmappe gibt unter

anderem Auskunft, wer zuerst benachrichtigt werden

soll, welche Grunderkrankungen vorliegen, welche

Medikamente genommen werden, ob Allergien

existieren, Hörgeräte oder andere Hilfsmittel genutzt

werden, es einen Implantat-, Blut- und Organspendeoder

einen anderen Ausweis gibt und vieles mehr.

Enthalten ist eine Übersicht über wichtige Adressen,

Telefonnummern, Versicherungs- oder Bankdaten,

Vorsorge, Verbindlichkeiten, Vermögen und Erbschaft.

Ergänzt zum Beispiel durch eine Krankenhauseinweisungs-

oder Todesfall-Checkliste und persönliche

Wünsche für den Todesfall und die Bestattung. Das

gibt den Angehörigen im Notfall die Sicherheit, die

nötigen Informationen zu haben und die richtigen

Entscheidungen treffen zu können. Weiter sind ein

Fragebogen für nicht-ansprechbare Patienten und

weitere persönliche Dokumente enthalten. Bei einer

notfallmäßigen Krankenhauseinweisung verhindert

die Mappe ein Informationsdefizit.

Den Vordruck gibt es kostenfrei im Amt für Soziales in

der Adolf-Kolping-Str. 10, Telefon: 0841/305-1648, im

Bürgeramt im Neuen Rathaus, im Bürgerhaus und im

Klinikum Ingolstadt. Als PDF können Sie die Mappe

auf www.ingolstadt.de/Notfallmappe downloaden.

Eine Notfallmappe kann Leben retten und sollte

deshalb in jedem Haushalt vorhanden sein. Die

Notfall- und Vorsorgemappe der Stadt Ingolstadt

ist als Loseblattsammlung konzipiert und sollte

durch persönliche Unterlagen erweitert werden.

Die Dokumente in der Notfallmappe liefern Notärzten,

Ersthelfern und Angehörigen einen schnellen

Überblick. Aktuell gehaltene Informationen geben

z.B. Auskunft, wer zuerst benachrichtigt werden

soll, welche Grunderkrankungen vorliegen oder

welche Medikamente genommen werden.

Diese Informationen geben den Angehörigen im

Notfall die Sicherheit, die richtigen Entscheidungen

treffen zu können.

Die Mappe ist kostenlos im Bürgeramt, im

Bürgerhaus, im Amt für Soziales und im Klinikum

erhältlich.

Eine barrierefreie PDF-Version sowie weitere

wichtige Vordrucke und Formulare sind

online auf www.ingolstadt.de/Notfallmappe

zum Download bereit gestellt.


44

Gesundheit & Vorsorge

ANZEIGE

Der Expertentipp:

Dein Tag am Meer

Es sind nicht nur Allergiker, die um die äußerst

wohltuende Wirkung einer frischen Meeresbrise

wissen. Ob Sie nun an einer Atemwegserkrankung

leiden oder sich einfach eine Auszeit mit Mehrwert

gönnen möchten – es muss nicht immer gleich

die Reise ans Meer sein, die die positiven Effekte

salzhaltiger Luft auf Körper und Geist bringt. Salzwasser,

Brandung, Frischer Wind – der teilweise starke

Wind macht das Seeklima jedoch recht rau und ist

für manche Menschen deswegen nicht unbedingt

förderlich. Deswegen: warum in die Ferne schweifen,

wenn´s zuhause doch am schönsten ist!

Ein Besuch der Salzoase ist dabei eine Alternative,

die Zeit und Kosten spart. Bei vergleichbarem

Entspannungseffekt! Sie können Ihre Mittagspause

oder den Feierabend für eine Stippvisite nutzen,

ohne gleich Koffer packen zu müssen. Genießen Sie

die wohltuende Wirkung des reinstem Himalaya-

Salzes und lassen Sie sich von den einzigartigen

Lichtspielen und der angenehmen Temperatur

begeistern. Bei jedem Atemzug steicheln feinste

Salzpartikel über Ihre Schleimhäute und Atemwege.

Das vernebelte Salz findet in der Haut Flüssigkeit

und sorgt für ein frsiches, erholtes Aussehen, wie

Ulrike Ahrend

es sonst nur ein Tag am Meer schafft! Die Wirkung

von Kristall-Salz-Sole besteht außerdem darin, dass

die Ablagerung von Säuren vermindert, Gifte und

Schwermetalle aufgelöst werden. Der Säure-Basen-

Haushalt wird harmonisiert – so kann vielen Zivilisationskrankheiten,

deren Ursache Gewebeübersäuerung

ist, vorgebeugt werden!

Die Luft in der der Salzoase ist staub- und feinstaubfrei.

Die Abwehrkräfte erfahren eine Stärkung,

die Infektanfälligkeit sinkt. Salz wirkt auch entzündungshemmend,

antiallergisch und pilzhemmend!

In der Salzoase in Gaimersheim wird das seltenste

Salz der Welt – Persiensalz – verwendet! Außerdem

profitieren Besucher von der Anbindung an die Praxis

für Physiotherapie und Energiearbeit, wo andere

körperliche und seelische Probleme ebenfalls besprochen

werden können. Wichtig ist nur: Energiearbeit

dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Es werden keine Diagnosen gestellt. Es handelt sich

bei keiner dieser Behandlungen um eine ärztliche

Behandlung und ersetzt diese auch nicht.

Viel Vergnügen bei Ihrem Tag am Meer!

Am

bleiben

Einsauen für den guten Zweck: Muddy Angel Run in München

Fotos: XLETIX GmbH/Philip Buron

Muddy was? Angela? Nein, wer jetzt meint

bei „Muddy Angel“ handelt es sich um ein

Socialmedia Pseudonym unserer Kanzlerin,

der täuscht. Vielmehr ist die Rede von einer

ziemlich schmutzigen Veranstaltung... Wer sich

also mal so richtig einsauen möchte, der ist am

7. Juli in München genau richtig. Der „Muddy Angel

Run“ ist die größte Hindernislaufserie Europas

für Frauen aller Fitnesslevel. Ob Laufen, Joggen

oder Gehen – beim Muddy Angel Run erwarten die

Teilnehmerinnen viel Schlamm, Hindernisse, jede

Menge Teamgeist und gute Laune.

„Ja sind die denn alle verrückt?“, mögen so manche

unter Ihnen denken. Mitnichten! Denn Hindernisläufe

durch Schlamm und Matsch oder auch richtig anspruchsvolle

Kraftparcourwettkämpfe a la Takeshi´s

Castle sind der absolute Renner. Und bevor einer

„5 Euro in die Wortwitzkasse“ schreit, überlegen Sie

lieber, ob es nicht einfach mal ein Riesen Spaß wäre,

für den Guten Zweck den inneren Schweinehund zu

überwinden und sich im Anschluss gleich mit ihm

im Dreck zu suhlen? Denn auf den Muddy Angel-

Rennen, die in 19 unterschiedlichen Locations in

Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien,

Österreich und der Schweiz an den Start gehen, wird

im lockeren Rahmen auf das Thema Brustkrebs aufmerksam

gemacht. In Kooperation mit unterschiedlichen

Partnern, konnten seit dem ersten Muddy Angel

Run so insgesamt bereits über 80.000 Euro gespendet

werden. Die Teilnehmerinnen haben Spaß, betreiben

aktive Prävention durch Sport und tun Gutes. Seit

März 2017 wird ein Euro von jedem verkauften Ticket

und Merchandisingartikel gespendet.

Spaß und Teamgeist im Vordergrund

Fünf Kilometer Laufstrecke, 15 witzige Hindernisse

und viel Schlamm warten auf die Teilnehmerinnen.

Es gibt keine Zeitnahme und jede Läuferin bewältigt

den Parcours in ihrem eigenen Tempo. Viele der

Frauen gehen mit einem Team aus Freundinnen, Kolleginnen,

mit ihrer Schwester, Tochter oder Mutter

an den Start. Viele Teilnehmerinnen laufen allerdings

nicht nur für sich selbst, sondern um eine Freundin

oder Bekannte, die gegen Brustkrebs kämpft oder

gekämpft hat, moralisch zu unterstützen und um ein

Zeichen zu setzen. Wer zwischen 12 und 99 Jahren

ist, kann am 7. Juli in München dabei sein. Mehr auf

https://de.muddyangelrun.com.

45

Am Ball bleiben

Salzoase Gaimersheim und Private Physiotherapie Ulrike Ahrend

Beethovenstraße 25

85080 Gaimersheim

info@salzoase-gaimersheim.de

Tel.: 0151-54771502

www.salzoase-gaimersheim.de


46 47

Sozial & caritativ

ANZEIGE

Respekt, Vertrauen und

Freundschaft sind die Basis

Das Projekt „Jobpaten“ der Freiwilligen

Agentur hilft Schülerinnen und Schülern

auf ihrem Weg in die Ausbildung

Hubert Meisinger ist als ehemaliger Schulrektor

der perfekte Leiter für das Projekt „Jobpaten“

der Freiwilligen Agentur. Seit fünf Jahren

organisiert er den Einsatz der Ehrenamtlichen

und ist auch selbst als Jobpate tätig.

Beim Speeddating beschnuppern sich Pate

und Schüler zum ersten Mal. Die Chemie muss

stimmen!

Jeder Mensch kann irgendetwas besonders gut. Davon ist

Hubert Meisinger überzeugt. Man muss nur herausfinden,

was das genau ist und wie man dieses Können am besten

in seinem Leben einbaut. Der ehemalige Lehrer war in seiner

beruflichen Laufbahn auch als Rektor einer Ingolstädter Grundschule

tätig. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht

ihm Spaß, mehr noch. Er geht darin auf. Kein Wunder also, dass

er sich nach seiner Pensionierung nur ein paar Monate Zeit ließ,

bevor er sich wieder ein neues Betätigungsfeld suchte. Heute ist

er in Großmehring in der Asylarbeit beschäftigt und leitet das

Projekt „Jobpaten“ der Freiwilligen Agentur. Und wissen Sie, was

das Beste daran ist? Er ist einfach richtig gut, in dem was er tut!

Wie schön für alle Kinder, die seine Unterstützung benötigen!

„Schüler mit guten Noten und einem engagierten Elternhaus

brauchen unsere Hilfe kaum“, beschreibt Meisinger. Meist sind es

Jugendliche mit sprachlichen Schwächen, die bisher aus welchen

Gründen auch immer, geringere schulische Erfolge verbuchen

konnten. Das Projekt richtet sich an die 8. und 9. Jahrgangsstufe an

derzeit fünf Haupt- und Mittelschulen in Ingolstadt. In Auftaktveranstaltungen

mit Speeddating lernen sich die Jugendlichen und

ihre potentiellen Paten kennen. Meist merkt man schnell, wo die

Chemie stimmt. Vorher werden Eltern und Lehrer über die Patenschaft

informiert. Pate und Schüler treffen sich meist einmal pro

Woche, doch grundsätzlich liegt das in den Händen der beiden

Projektpartner selbst. Die eigentlich auch mehr werden sollen.

Eine freundschaftliche Beziehung mit beiderseitigem Vertrauen

wäre die optimale Basis. Dann geht es weiter:

Das Projekt

Meisinger spricht von vier Säulen auf denen das Projekt fußt: als

erstes werden die Stärken und Schwächen des Schülers analysiert.

„Ich hatte einmal ein Mädchen, das ungemein fröhlich und

immer gut gelaunt war. Nach einem Praktikum im Verkauf hat sie

gemerkt, wie toll ihre offene Art bei Kunden ankommt.“ Die zweite

Säule führt dies weiter aus: realistische Fremd- und Selbsteinschätzung.

„Wir machen ihnen oft auch erst einmal klar, dass sie mit

4ern manche Berufe erst gar nicht ins Auge fassen können.“ In der

Bewerbungsphase helfen die Paten beim Erstellen der Unterlagen

und bereiten aufs Bewerbungsgespräch vor. Und schließlich wird

gemeinsam an den Sozialkompetenzen wie Pünktlichkeit, Engagement

oder Zuverlässigkeit gearbeitet.

Die Jobpaten Martin Rung und XX Gumplinger

auf der Ingolstädter Jobbörse im Oktober des

vergangenen Jahres.

Yasmin Seiraffi ist Studentin und noch ganz neu bei den Jobpaten. Ehrenamtliche

Arbeit gehört für die gebürtige Heidelbergerin einfach dazu.

Sie freut sich, auch ein Patenkind gefunden zu haben, bei dem sie sofort

gemerkt hat, dass die Beziehung funktionieren kann. „Er zieht mich auch

bei privaten Dingen ins Vertrauen, das ehrt mich sehr“, erzählt die junge

Frau. Gerade arbeiten beide an seinen Bewerbungsunterlagen. Insgesamt

sieben Schüler an drei Schulen betreut derzeit Jobpate Martin Rung. Einen

Jungen konnte er in den letzten drei Jahren bereits in Ausbildung vermitteln,

bei einem zweiten fällt die Entscheidung über seine Ausbildung in

den nächsten Wochen. Rung ist guter Dinge. Und zielstrebig. „Wer kämpft,

kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“ lautet sein Lebensmotto

und das gibt er seinen Schützlingen weiter. Der in Rumänien geborene

Mitte 60-Jährige kann auf ein erfülltes Berufsleben zurückblicken, das

von Kollegialität und Freundschaften geprägt war. Das wünscht er sich für

seine Patenkinder auch. „Den Glauben, dass man es schaffen kann, möchte

ich nicht nur den Kindern, sondern der ganzen Familie vermitteln!“, so

Rung weiter. Bei seinem Schützling Tarek aus der Türkei hat das bestens

funktioniert. Jedes Familienmitglied fördert ihn in einem anderen Bereich:

„Mit dem Vater übt er Mathe, mit der Mutter Deutsch, die große Schwester

kümmert sich um die restlichen Fächer“, erzählt Rung, der selbst schon bei

der Familie eingeladen war.

Für Projektleiter Meisinger, der auch selbst Patenschaften übernimmt,

wenn Not am Mann ist, und sein Team sind die Erfolgsgeschichten Lohn

für die ehrenamtliche Arbeit. „Wenn alles gut läuft, entsteht eine Win-Win-

Situation für beide. Das wäre natürlich die wünschenswerteste Konstellation!“

Und Paten werden immer gesucht! Wer sich unverbindlich informieren

möchte, kann dies gerne online auf www.freiwilligenagentur-in.de tun

oder sich direkt mit der Freiwilligen Agentur unter Telefon: 0841/9516755

in Verbindung setzen.

oben: Bei der Auftaktveranstaltung

stellt Meisinger das Projekt vor und die

potentiellen Partner lernen sich kennen.

links: Auch die Jobpaten selbst brauchen

Einweisung und Hilfestellung.

Hubert Meisinger bringt nicht nur Pate

und Schüler zusammen, sondern steht

während des kompletten Betreuungsprozesses

zur Seite wenn gewünscht.

© olezzo - fotolia.com

FREIWILLIGEN

AGENTUR INGOLSTADT

www.ehrenamt-in.de

Sie suchen eine ehrenamtliche

Betätigung?

Sie wollen mit Menschen zusammen

und für sie da sein?

Dann melden Sie sich und

wir suchen gemeinsam ein

passendes Angebot für Sie.

Kreuzstraße 12 | 85049 Ingolstadt

Tel. 08 41 – 9 51 67 55


48 49

Medizin & Pflege

ANZEIGE

Komplementär-Medizin für die Seele

Die Diagnose Krebs ist für die betroffenen Patienten

und deren Angehörige ein Schock, eine existentielle

Bedrohung für Körper, Seele und Geist. Wenn der Körper

kämpft, leidet auch die Seele. Was hilft, ist ein offenes

Umfeld, das den Patienten mit all seinen Ängsten

und Nöten ernst nimmt, aber auch die Selbstheilungskräfte

der Patienten anregt. „Für viele unserer Patienten

sind die ganzheitlichen Therapien eine wichtige

Strategie zur Krankheitsbewältigung“ , weiß Dr. Martin

Müller-Stahl, Chefarzt der Veramed-Klinik. Die Therapien

wirken zweifach, psychisch und physisch, und

sollen die verlorene Lebensqualität wieder erwecken.

Gut versorgt

Fachklinik für Frauen, Jugendliche und

Kinder seit einem Jahr auch in Neuburg

Medizin & Pflege

Das Klinik-Portät

Die Veramed-Klinik am Wendelstein

Chefarzt und Krebsspezialist

Dr. Martin

Müller-Stahl ist auch

Experte für Naturheilverfahren.

An den einen Abend

im November, der ihr

Leben auf den Kopf

gestellt hat, kann sich Astrid

Weber* noch gut erinnern.

Ihre Gynäkologin bestätigte

den schrecklichen Verdacht:

Brustkrebs. Für die damals

42-Jährige aus Köln begann

eine Odyssee, von Arzt zu

Arzt, zahlreiche Untersuchungen,

fehlgeschlagene

Therapien. Bis die Zuversicht

sie verließ. Fünf Jahre ist das

jetzt her. Heute hat sie den

Krebs in die Schranken verwiesen. Der Tumor ist

verschwunden. Doch bis dahin war es ein langer

Weg. „Als ich schon beinahe aufgegeben hatte,

hat mich mein Hausarzt auf die Veramed-Klinik

am Wendelstein aufmerksam gemacht. Für eine

letzte Chemotherapie ins Voralpenland? Das war

die beste Entscheidung, die ich treffen konnte“,

erzählt sie.

*Name von der Redaktion geändert

Klinikphilosophie: Schulmedizin plus!

Die Veramed-Klinik im oberbayerischen Brannenburg

ist eine Klinik für internistische Onkologie und

Naturheilverfahren. Geschichten wie die von Astrid

Weber kennen die Mitarbeiter der Krebsklinik am

Wendelstein zu Hauf. Etwa 1.000 Patienten werden

pro Jahr in der Klinik bereut. „Schulmedizin plus“

könnte man das Behandlungskonzept beschreiben,

das die 45 Mitarbeiter seit 1985 engagiert umsetzen:

„Die internistischen, medikamentösen Standardverfahren

der Schulmedizin bilden die Grundlage unserer

Tumortherapie. Dazu gehören die verschiedenen

Chemotherapien, die Hormontherapie und die

Behandlung mit Zytokinen oder die neuen Immuntherapien

mit Antikörpern. In diese wissenschaftlich

fundierte Behandlung werden anerkannte Verfahren

aus der Komplementärmedizin, wie Hyperthermie,

Naturheilverfahren, Homöopathie oder der Traditionellen

Chinesischen Medizin, integriert“, erklärt

Klinikchefin Anita Bayersdorfer. „Die Veramed-Klinik

ist ein Versorgungskrankenhaus für gesetzlich und

privat versicherte Patienten.“

Hoffnungsträger Hyperthermie

Heilsame Wärme unterstützt im Kampf gegen den

Krebs. In Brannenburg verzeichnet man gute Erfolge

mit der Hitzebehandlung. Tumorzellen sind hitzeempfindlich

– durch die gezielte Überwärmung von

Gewebe sterben sie ab. Über spezielle Applikatoren

wirken bei der regionalen Tiefenhyperthermie gebündelte

Kurzwellen mit 40 bis 43 Grad Celsius auf

die Tumorzellen. „Gesunde Zellen können sich durch

spezielle, zelleigene Schutzsysteme, den Hitzeschockproteinen,

schützen und werden so durch die

Radiofrequenztherapie nicht geschädigt“, so Müller-

Stahl. Ein Vorteil in doppelter Hinsicht: auch bei

Tumoren oder Metastasen in komplexen Strukturen,

etwa im Gehirn oder Rückenmark, kann die Methode

angewandt werden.

Kälte gegen Haarverlust: Kopfhautkühlung

Astrid Weber kam nach verschiedenen Behandlungszyklen

zum Team um Dr. Müller-Stahl. Sie hatte

Angst vor einem erneuten Therapieversuch, war körperlich

geschwächt. „Ich wollte nicht, dass man mir

den Krebs ansah. Eine erneute Chemotherapie lehnte

ich zuerst ab, aus Angst, ich würde meine Haare

verlieren“, erzählt sie. Die Ärzte in der Veramed Klinik

nutzen ein neues Verfahren, um den Haarverlust bei

einer Chemotherapie zu vermindern oder gar zu

verhindern: Über eine spezielle Silikonkappe, die die

Patienten während der Infusion der Chemotherapie

tragen, wird die Kopfhaut sensorgesteuert und

auf 19 Grad abgekühlt (siehe Foto linke Seite oben

rechts). „Der Erhalt der Haare bedeutet für viele

Patienten Normalität und Kontrolle und fördert eine

positive Lebenseinstellung der Patienten. Die Wirksamkeit

dieser Kühlhauben wurde in internationalen

Studien bereits nachgewiesen.“

Veramed-Klinik am Wendelstein

Mühlenstraße 60 | 83098 Brannenburg

Telefon: 08034/3020 | www.veramed.de

Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender der KJF Augsburg, mit

der Geschäftsführung der Kliniken St. Elisabeth in Neuburg an

der Donau: Ulrike Kömpe und Dr. Bernhard Hoch.

Foto: KJF/Thomas Bauch

Zu den KJF Fachkliniken gehören das Josefinum

Augsburg mit seinen weiteren Standorten in

Kempten (Allgäu) und Nördlingen sowie seit

1. Juni 2017 die Kliniken St. Elisabeth in Neuburg

an der Donau.

In beiden Krankenhäusern werden Frauen, Kinder

und Jugendliche unter einem Dach medizinisch

betreut: Die Kombination aus Frauenklinik, Krankenhaus

für Kinder und Jugendliche sowie einer Klinik

für Kinder- und Jugendpsychiatrie ist einzigartig.

Beide Fachkliniken verfügen über ein Perinatalzentrum

der höchsten Versorgungsstufe (Level I).

Besonders bekannt sind die Kliniken St. Elisabeth

und das Josefinum als Geburtsklinik mit mehr als

4.200 Geburten pro Jahr. Seit April 2018 ist Ulrike

Kömpe neue Geschäftsführerin der KJF Fachklinik in

Neuburg. Zusammen mit Dr. Bernhard Hoch, der zugleich

Medizinischer Direktor der KJF ist, übernimmt

sie die Geschäftsleitung der Vereinigte Ordenskrankenhäuser

GmbH und ihrer Beteiligungen.

Fachärztin für Neurochirurgie

Tätigkeitsschwerpunkte nach eigenem Angebot

● Konservative und operative

Wirbelsäulentherapie

● Schmerztherapie

Dr. med. Antje Radandt-Obermaier

Pfarrgasse 9, 85049 Ingolstadt

Tel. 08 41−1 70 44 oder 1 70 45, Fax 08 41−1 70 11

info@neurochirurgie-ingolstadt.de

www.neurochirurgie-ingolstadt.de

Öffnungszeiten:

Mo.−Fr. 8−13 Uhr / Mo., Di., Do. 14−17.30 Uhr

oder nach Vereinbarung


50 51

Medizin & Pflege

Immer im Takt?

Herzrhythmusstörungen: Prof. Dr. Karlheinz Seidl im Interview

Prof. Dr. Karlheinz Seidl ist Direktor der Medizinischen Klinik I

am Klinikum Ingolstadt.

Was genau sind Herzrhythmusstörungen?

Prof. Seidl: Die Herzrhythmusstörung gibt es nicht.

Vielmehr ist sie ein Überbegriff für viele verschiedene

Formen eines unregelmäßigen, von der normalen

Abfolge abweichenden, Herzschlags.

Von sehr schnellen Herzrhythmusstörungen spricht

man beispielsweise, wenn das Herz über 100 Mal in

der Minute schlägt. Das muss jedoch nicht krankhaft

sein, so steigt die Herzfrequenz bei Belastung automatisch

und kann so schon auch mal bei 150-180

Schlägen pro Minute liegen. Ein deutliches Zeichen,

dass es sich um Herzrhythmusstörungen handelt ist

allerdings, wenn der Puls von 50 oder 60 in Ruhe,

plötzlich und ohne irgendeine Belastung auf über

100/min. ansteigt.

Von langsamen Herzrhythmusstörungen spricht

man, wenn der Puls unter 50 Schläge pro Minute

absinkt. Patienten bemerken das oft daran, dass sie

weniger belastbar sind, Lutftnot haben, oder unter

Schwindel, ja sogar Ohnmachtsanfällen leiden.

Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist bei diesen

Patienten der Herzschrittmacher. Doch auch hier

gilt, die Zahl der Herzschläge allein, bestimmt noch

nicht, ob die Rhythmusstörung behandelt werden

muss. So gibt es viele Betroffene, die einen Puls von

40-45 pro Minute haben, aber keinerlei Beschwerden.

Dies bedeutet, dass dieser langsame Herzrhythmus

nicht behandelt werden muss.

Daneben gibt es noch die unregelmäßigen Herzrhythmusstörungen.

Sie kommen am häufigsten vor

und werden zum Beispiel durch Extraschläge ausgelöst,

aber auch durch Vorhofflimmern.

Wie kann ein Patient abklären, ob seine Herzrhythmusstörungen

lebensbedrohlich sind?

Prof. Seidl: Zunächst sollte versucht werden, die

Rhythmusstörung im EKG aufzuzeichnen. Das Ruhe-

EKG erfasst jedoch nur den Herzrhythmus über wenige

Sekunden, deshalb lassen sich neu aufgetretene

Herzrhythmusstörungen damit eher selten erfassen.

Bessere Ergebnisse erzielt man häufiger mit einem

Langzeit-EKG: hier wird der Herzrhythmus über ein

bis zwei Tage aufgezeichnet. Aber auch hier kann es

vorkommen, dass genau zu diesem Zeitpunkt keine

Rhythmusstörungen auftreten und damit auch nicht

aufgezeichnet werden können. Deshalb sind oft mehrere

Langzeit-EKGs sinnvoll.

Eine dritte Möglichkeit sind die Ereignisrekorder. Sie

werden fest am Körper getragen oder sogar unter die

Haut implantiert, um Störungen gut zu erfassen.

Was kann ich also tun, um meine Herzrhythmusstörungen

in den Griff zu bekommen?

Prof. Seidl: Zunächst gilt zu sagen, dass viele der

Herzrhythmusstörungen nicht lebensgefährlich sind

und auch nicht alle behandelt werden müssen. Man

muss bedenken, das Herz schlägt am Tag etwa 100.000

Mal und dabei darf es ab und zu auch einmal stolpern.

Ob eine Therapie angebracht ist, entscheidet

sich, einerseits danach, wie beeinträchtigt der Patient

durch seinen unregelmäßigen Herzschlag im Alltag ist,

welche Symptome er hat und wie häufig diese auftreten.

Andererseits auch danach, ob eine strukturelle

Herzerkrankung, wie ein Infarkt, vorliegt, die behandelt

werden muss. Denn 90 Prozent aller Patienten, die

lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen haben,

erlitten – oft schon viele Jahre zuvor – einen Herzinfarkt

oder leiden unter einer Herzmuskelschwäche.

Tatsächlich ist es wichtig, den Kalium- und den Magnesiumhaushalt

in Ordnung zu halten, da ein Mangel

Herzrhythmusstörungen nicht nur verstärken, sondern

auch auslösen kann. Gerade beim „Vorhofflimmern“,

einer der häufigen Herzrhythmusstörung, spielt auch

der Lebensstil eine wichtige Rolle. Hoher Blutdruck,

salzreiche Ernährung und Übergewicht zählen zu den

Risikofaktoren, genauso wie ein übermäßiger Genuss

von Alkohol, Kaffee und Nikotin. Eine ausgewogene

Ernährung, ein normales Gewicht und regelmäßige

Bewegung hingegen können Rhythmusstörungen

lindern. Generell gilt: Alle Patienten mit Herzrhythmusstörung,

ob langsam oder schnell, sollten versuchen,

diese in einem EKG aufzuzeichnen und zusammen mit

dem Kardiologen weitere Maßnahmen besprechen.

Was ist die Katheterablation?

Prof. Seidl: Während Medikamente Herzrhythmusstörungen

nur unterdrücken, lassen sich mit der

Katheterablation eine ganze Reihe von Herzrhythmusstörungen

heilen. Da es sich hierbei um elektrische

Phänomene handelt, wird zunächst die Stelle gesucht,

die die Störungen verursacht und diese dann entweder

mit Kälte vereist oder mit Hitze verödet. Allerdings

darf hierbei nicht unerwähnt gelassen werden, dass

die Erfolgsraten je nach Art der Rhythmusstörung

sehr unterschiedlich sein können. Bei den harmlosen,

aber lästigen Herzrhythmusstörungen, besteht eine

Heilungschance von 95 Prozent, ebenso beim Vorhofflattern.

Beim Vorhofflimmern liegen diese nur noch

bei 70 bis 80 Prozent, wobei hier jeder dritte Patient

zwei Eingriffe benötigt. Noch geringer sind die Erfolgsaussichten

bei Patienten mit den lebensbedrohlichen

Herzrhythmusstörungen, wie Kammertachykardien.

Wann raten Sie zu einem Defibrillator oder anderen

technischen Geräten?

Prof. Seidl: Patienten mit der Neigung zur lebensgefährlichen

Herzrhythmusstörung brauchen einen Defibrillator.

Bei den lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen,

wie Kammertachykardien, muss innerhalb

weniger Minuten gehandelt werden. Hat man noch

keinen implantierten Defibrillator, ist eine Defibrillation

von außen erforderlich. Durch diese Defibrillation

wird ein Elektroschock abgegeben. Ähnlich wie beim

Computer wird das Herz auf null gestellt und fängt

dann wieder normal an zu schlagen. Patienten, die

solche Rhythmusstörungen mehrmals hatten, oder

zur Risikogruppe gehören, brauchen einen implantierbaren

Defibrillator. Er überwacht den Herzrhythmus

kontinuierlich: 24 Stunden, sieben Tage die Woche und

365 Tage im Jahr. Sollte eine gefährliche Rhythmusstörung

auftreten, erkennt er diese und gibt einen Elektroschock

ab. Damit ist der Defi der Lebensretter.

Bei den lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen

bleibt zur Behandlung nur die Implantation eines Defibrillators

als Option. Bei den harmlosen, aber deutlich

Beschwerden machenden Herzrhythmusstörungen

stehen Medikamente, ein Herzschrittmacher und die

Katheterablation zur Wahl, wobei nur die Katheterablation

die einzige Methode mit der Chance auf Heilung

der Rhythmusstörung ist.

Neues vom VdK

Versorgungslücken schließen

Referenten, Gastgeber und Moderatorin des

zweitägigen Forums des Vdks in München.

Foto: VdK Bayern/Johann Schwepfinger, Text: Sozialverband

VdK Bayern/Annette Liebmann & Sebastian Heise

Die Mehrzahl der VdK-Mitglieder wohnt

in ländlichen Regionen, berichtete VdK-

Landesgeschäftsführer Michael Pausder in

seiner Begrüßungsrede des zweitätigen Forums

„Allein auf weiter Flur? Altwerden im ländlichen

Raum“ des Sozialverbandes in München.

Wer in kleinen Orten lebt, hat im Alter oft zu kämpfen.

Der Hausarzt hat seine Praxis schon lange aufgegeben,

Apotheke, Lebensmittelladen und Wirtshaus gibt es

nicht mehr, die Pflegeangebote sind überschaubar,

und der Bus in die nächste größere Ortschaft kommt

nur alle paar Stunden.

Doch es gibt Gemeinden, die mit findigen Projekten

helfen: In Ramsau versorgt ein Dorfladen, entstanden

aus einer Bürgerinitiative, die Einwohner mit dem

nötigsten. Im Landkreis Günzburg wurden flexible

Kleinbusse eingeführt, die die Bürger auch kurzfristig

an ihr Ziel bringen. Wie eine umfassende medizinische

Betreuung von älteren oder mehrfach erkrankten Menschen

aussehen kann, zeigten Waltraud und Lisa Mader.

Bei „LiA – Lebensqualität im Alter“, einem Projekt

im Bayerwald, arbeiten Hausarzt, Krankengymnasten,

Ergotherapeuten, Altenpfleger und die medizinischen

Fachangestellten eng zusammen, entwickeln gemeinsam

Therapiepläne für die Patienten. Nina Gremme

stellte die „Initiative Demenzfreundliche Kommune

Mittelfranken“ vor, die die Kooperation der Gemeinden

in der Arbeit mit Demenzpatienten fördert. Um Angebote

für ältere Menschen kümmert sich Hubert Plepla

im Landkreis Unterallgäu. Gremme und Plepla entwickeln

mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern

von Kommunen, Kirchen und Vereinen Projekte für ein

gutes und abwechslungsreiches Leben auf dem Land.


52 53

Medizin & Pflege

Neues Hüftgelenk „all inclusive"

Behandlungsmodell „Operation und Reha unter einem Dach“ des Klinikums Bad

Abbach für mehr Behandlungssicherheit und ohne belastende Ortswechsel

Heute ein neues Hüftgelenk,

morgen wieder auf den Beinen:

Durch ausgefeilte OP-Techniken

werden die Liegezeiten in den Kliniken

nach einem Gelenkersatz immer kürzer.

Schon am Tag nach der OP beginnt der

aktive Teil der Rehabilitation. Das bringt

Patienten viele Vorteile. Der frühzeitige

Übergang der frisch Operierten in externe

Rehakliniken aber birgt Risiken und

Belastungen für die Betroffenen. Das im

Orthopädischen Uniklinikum Bad Abbach erprobte

„Alles unter einem Dach"-Modell löst das Problem.

Operationssäle, Akutklinik und Reha-Einrichtungen

sind Teil eines einzigen Klinikzentrums. Die Operationsärzte

bleiben deshalb bei Bedarf auch während

der Reha verfügbar. Die Behandlung der Patienten

kann sich jederzeit ohne Terminplandruck individuell

am Genesungsverlauf orientieren.

Vor allem der Gewinn an medizinischer Sicherheit ist

ein Plus sowohl für operierende Ärzte wie für Patienten:

Der Patient geht im Anschluss an seine Akutbehandlung

zur Reha praktisch nur eine Tür weiter. Hat

er nachträglich Probleme, kann er auf kurzem Weg

wieder zurück in die orthopädische Universitätsklinik

kommen. Noch wichtiger: Der Patient kann bei Bedarf

jederzeit aus der Reha heraus bei seinem Operateur

vorstellig werden. Denn niemand kennt seine individuelle

Situation besser als der Arzt, der ihn operierte.

Professor Joachim Grifka, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen

Universitätsklinik: „Bei einer externen Reha-

Einrichtung kann sich der operierende Arzt dagegen

– anders als bei uns – nicht so einfach mit den Kollegen

der Reha-klinik kurzschließen und den Patienten unmittelbar

nochmals sehen oder untersuchen."

Wichtig auch für den Heilungsprozess: Beim „Alles

unter einem Dach"-Konzept wird der Patient erst in

die Reha verlegt, wenn es sein Zustand zulässt. In der

Asklepios-Klinik Bad Abbach gehen im Vergleich dazu

Patienten, die sich mit der Mobilisierung nach dem Gelenkersatz

schwer tun, später zur Reha. Patienten, die

sehr schnell und gut mit Gehstützen zurechtkommen,

können früher mit der zweiten Phase des Heilungsprozesses

beginnen. Probleme mit oft fixen Einweisungsterminen,

die beim Wechsel zwischen zwei fremden

Kliniken unverzichtbar sind, gibt es nicht.

Das Konzept der integrierten Versorgung steht im

Orthopädischen Universitätsklinikum Bad Abbach auf

stabilen Säulen: In der deutschlandweiten Krankenhaus-Bewertung

des Magazins Focus werden Herr Prof.

Grifka und die Uniklinik vor den Toren Regensburgs

seit Jahren mit Bestnoten ausgezeichnet. Ganz aktuell

stellten die Focus-Experten kürzlich parallel dazu Reha-

Einrichtungen in der Bundesrepublik auf den Prüfstand.

Auch hier erhielt das Asklepios Reha-Zentrum

unter anderem in der Rubrik „ärztliche Reputation"

Bestnoten. Positiv herausgestellt wurden außerdem

von den Testern die Transparenz des Reha-Betriebs

sowie das breite Therapiespektrum und der hohe Hygienestandard

in Bad Abbach.

Digitalisierung und Demenz

Ingenium-Stiftung informierte am Fachtag über technische

Möglichkeiten zur Erleichterung des (Pflege)-Alltags

Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel

(l.) saß bereits tags zuvor auf dem Podium

bei „Mensch in Bewegung“ in der

Technischen Hochschule Ingolstadt und

war somit perfekt auf das Thema am Ingenium-Fachtag

vorbereitet. In seinem

Grußwort versprach er z.B., das Thema

des autonomen Fahrens in Ingolstadt

noch mehr zu etablieren. Dr. Winfried

Teschauer freute sich über die zahlreichen

Besucher, die sich aktiv in die Diskussion

einbrachten.

Es waren auch diese Bilder, mit denen Dr. Winfried

Teschauer, wissenschaftlicher Leiter der

Ingenium-Stiftung, einen Blick in die Zukunft

unseres Pflegealltags warf: Pflege 4.0 beinhaltet

demnach den Einsatz künstlicher Intelligenzen wie

der Babyrobbe Paro oder des Roboters Pepper, der

bereits in den Niederlanden im Einsatz ist.

Teschauer selbst konnte sich in einer Studienreise

nach Norwegen und in die Niederlande von der

Arbeit des kleinen Helfers überzeugen. Doch Digitalisierung

hält auf verschiedenen Wegen Einzug in die

Pflege. Dezentrale Systeme öffnen Rollläden automatisch,

Mobilitätshilfen halten Menschen in Bewegung,

tragbare Geräte wie Smartphones oder Uhren mit

Zusatzfunktionen lassen uns Angehörige orten. „Es ist

nicht die Frage, ob wir diese Hilfsmittel in der Pflege

Dr. Teschauer (r.) führte als erster Referent alle Anwesenden in das Thema ein, indem

er einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Einsatzmöglichkeiten

neuer Technologien im (Pflege-)Alltag gab. Auf ihn folgte Dr. Felix Segmiller,

der als Facharzt an der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie

im Bezirkskrankenhaus Günzburg über ein bei Betroffenen mit viel Emotionen behaftetes

Thema sprach: Wie verhält es sich mit der Fahreignung bei demenziellen

Syndromen. Nach der Pause referierten Dr. Miklós Kiss, Leiter der Vorentwicklung

Automatisiertes Fahren bei Audi und Prof. Dr. Andreas Riener, Professor für Human-

Machine Interface and Virtual Reality der THI. Abschluss des Fachtags bildete ein

von Jan Christopher Kolb, Versuchsleiter CARISSMA, geleiteter Rundgang durch das

Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der THI.

wollen, denn der Markt dafür ist bereits vorhanden.

Bisher wird die Technik entwickelt und dann überlegt,

ob sie für die Betroffenen nützlich ist. Das muss

umgekehrt laufen: Die Verantwortlichen müssen

zuerst durch die Kooperation mit Interessengruppen

die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Demenzkranken

erkennen und dann einen sinnvollen Einsatz für den

Patienten zu entwickeln.“

Mit großem Interesse seitens des Auditoriums wurde

auch der Vortrag Dr. Felix Segmillers erwartet. Der

Facharzt für Forensische Psychiatrie ist am Bezirkskrankenhaus

Günzburg auch für die Begutachtung

der Fahreignung bei Demenzkranken zuständig. „Vorneweg

eines: bei Pkw-Unfällen mit Personenschäden

sind Hauptverursacher nicht die älteren Verkehrsteilnehmer,

sondern der 18-jährige männliche Fahrer.

Ältere sind eher gefährdet, als gefährlich!“ Außerdem

stelle er fest, dass ältere Verkehrsteilnehmer im Auto

sicherer sind, als z.B. als Fußgänger oder Radfahrer.

Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass Menschen mit

Frontotemporaler Demenz früher nicht mehr aktiv

am Verkehr teilnehmen können, als Patienten mit anderen

demenziellen Syndromen. Angehörigen rät er

zur Überprüfung der Fahreignung des Angehörigen

durch eine offizielle Stelle.

Medizin & Pflege


54 55

Medizin & Pflege

Mühelos mobil

Elektromobile erhalten Unabhängigkeit

Es ist gerade die ältere Generation, die vom

Boom der Elektromobil-Branche profitiert.

Nie war es einfacher, relativ umweltfreundlich

und mühelos diverse Strecken zurückzulegen.

Freunde treffen, einkaufen fahren, Arztbesuche

– mit einem elektronisch angetriebenen Gefährt

kein Problem mehr!

Aktiv sein und selbst bestimmen, wohin man wann

fährt, ohne Überanstrengung. Das sind die größten

Vorteile, die Elektromobile gerade der älteren

Generation bieten. Parkplatzsuche und Fahrpläne

checken gehören der Vergangenheit an. Neben

Fahrrädern mit Elektromotor, die natürlich auch bei

jüngeren Verkehrsteilnehmern hoch im Kurs sind,

erfreuen sich der E-Scooter und das E-Dreirad bei

Personen mit Handicap besonderer Beliebtheit. Und

die Branche hat sich darauf eingestellt: die Aufmachung

wird immer ansehnlicher, der Krankenfahrstuhlcharakter

schwindet.

Welche Variante für einen selbst die passende ist,

das kann man auch mit Hilfe des Arztes heraus

finden. Außerdem helfen Sanitätshäuser kompetent

bei der Auswahl, die Krankenkassen bei der möglichen

finanziellen Unterstützung. Wichtig ist auf

jeden Fall, jedes Modell ausgiebig und in Ruhe zu

testen.

Der E-Scooter

Für wen? Für Personen, die

sich nicht mehr Radfahren

trauen oder einen komfortablen

Ersatz für das Auto

suchen.

Wohin geht die Fahrt? Ausflüge,

Einkaufen, Besuche. Ein

Scooter schafft bis zu 70 Kilometer.

Gibt es Unterschiede? Krankenfahrstühle, deren

Kosten die Krankenkassen übernehmen oder die

als Leihmobil gestellt werden, fahren 6 km/h und

erfordern ein Arztrezept. Schnellere Modelle über 6

km/h benötigen ein Kennzeichen und eine Betriebserlaubnis.

Gefahren wird auf Gehwegen, in Fußgängerzonen.

Führerschein? Nein.

Achtung! Der Akku bleibt am Scooter, dh. Sie benötigen

eine Lademöglichkeit in der Nähe des Mobils.

Kosten? Ein hochwertiger Scooter mit guter Ausstattung

bis 6 km/h kostet ab ca. 2000 Euro.

Das E-Dreirad

Für wen? Für Personen, die

aktiv sind, aber Unterstützung

beim Gleichgewicht

brauchen.

Wohin geht die Fahrt?

Super für kürzere Fahrten zur Apotheke oder zum

Supermarkt.

Gibt es Unterschiede? Modelle mit zwei Rädern

hinten werden von Experten empfohlen. Ist der

Schwerpunkt niedrig, wird die Kippstabilität verbessert.

Gerne genommen auch Sesseldreiräder, bei

denen man bequem zurückgelehnt radelt. Gefahren

wird dort, wo auch Radfahren erlaubt ist.

Führerschein? Nein.

Achtung! Probefahren wichtig, da Dreiräder andere

Fahreigenschaften haben als Zweiräder. Unbedingt

auch die verschiedenen Varianten unter die Lupe

nehmen. Ein Sicherheitstraining wäre sinnvoll.

Kosten? ab ca. 3000 Euro.

Tagesklinisches Zentrum

Münchener Straße: Angebot für Psychiatrie, Psychosomatik,

Kinder- und Jugendpsychatrie sowie Geriatrie erweitert

Es ist eine Reaktion auf die stetig steigende Zahl psychisch erkrankter Patienten: das Klinikum

Ingolstadt und das kbo-Heckscher-Klinikum erweitern ihr Therapieangebot und bündeln dieses

nun in einem tagesklinischen Zentrum in den ehemaligen Räumen der Reiser-Klinik.

Tagsüber nutzen Patienten das Therapieangebot

der Tagesklinik, bleiben aber die restliche Zeit in

ihrem gewohnten Umfeld. Sie sollen schrittweise

einen Weg zurück in einen geregelten Alltag gehen

können und durch das Fachpersonal der Tagesklinik

vor allem Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. Alle Patienten

werden ärztlich, psychotherapeutisch und

fachpflegerisch betreut. Spezialisierte Therapeuten

bieten zudem verschiedene Physio-, Bewegungs-,

Ergo- und Kreativtherapien an. Logopädische und

neuropsychologische Diagnostik und Therapie ergänzen

das Angebot am Zentrum. Qualifizierte Fachpflegekräfte

und Sozialarbeiter arbeiten zusätzlich

intensiv mit den Patienten. Die Aufnahme erfolgt

nach Absprache mit dem behandelnden Arzt oder

Psychologen.

Für Kinder und Jugendliche wurde eine psychiatrische

Ambulanz und eine Tagesklinik mit Klinikschule

eingerichtet.

Für Patienten ab 70 Jahren entsteht im zweiten Halbjahr

2018 im Tagesklinischen Zentrum eine Abteilung

für geriatrische Therapieangebote. Mehrfacherkrankungen

sind gerade im höheren Alter keine

Seltenheit und erfordern eine optimale Abstimmung

verschiedener medizinischer Experten. Neben Fachärzten

und Fachpflegekräften stehen speziell geschultes

Personal aus den Bereichen Logopädie, Sprach-,

Ergo- und Bewegungstherapie sowie der Sozialdienst

zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass die häusliche

Versorgung nachts, an Wochenenden und Feiertagen

geregelt ist und die täglichen Fahrten keine Belastung

für den Patient sind.

Medizin & Pflege


56 57

Medizin & Pflege

Können Sie sich ausweisen?

Werden Sie Organspender! Tag der Organspende war am 2. Juni

Das Thema Organspende mag mancher kritisch betrachten.

Grundsätzlich sind die Vorraussetzungen

als Organspender in frage zu kommen jedoch recht

einfach: Es muss eine Zustimmung vorliegen und

der Tod muss nach den Richtlinien der Bundesärztekammer

eindeutig festgestellt worden sein.

Die Organspende ermöglicht die Organtransplantation.

Niere, Leber, Herz, Lunge, Pankreas und Dünndarm

können von einem verstorbenen Spender auf

einen Empfänger übertragen werden. Außerdem

lassen sich Gewebe wie z.B. Hornhaut oder Knochen

verpflanzen.

Durch die Organspende gelingt es, schwer kranken

Menschen zu helfen, deren eigene Organe versagen

– etwa durch einen Unfall oder eine Krankheit.

Die Transplantation ist häufig die einzige Therapie,

die das Leben dieser Menschen noch retten kann

oder deren Lebensqualität deutlich verbessert.

Bundesweit stehen mehr als 10.000 Patienten auf

der Warteliste für eine Transplantation. Doch viele

warten vergebens. Täglich sterben statistisch gesehen

drei von ihnen, weil für sie nicht rechtzeitig ein

passendes Organ verfügbar ist. In Deutschland gibt

es einen akuten Organmangel.

Tag der Organspende

2. Juni 2018 in Saarbrücken

Alle Jahre wieder: Seit

nunmehr 34 Jahren ist

der Tag der Organspende

ein guter Grund, sich den ersten

Samstag im Juni im Kalender

rot anzustreichen. Der Tag der

Organspende findet jedes Jahr

in einem anderen Bundesland

statt; in diesem Jahr wurde er

in Saarbrücken ausgerichtet.

Schirmherrin war die Saarländische

Ministerpräsidentin Annegret

Kramp-Karrenbauer.

Infois rund um das Thema

Organspende, wo Sie einen

Organspendeausweis bekommen

können und viel mehr

auf www.bzga.de bzw. www.

organspende-info.de

Laut Umfragen stehen die meisten Bundesbürger

der Organspende positiv gegenüber. Aber nur

etwa 35 Prozent haben ihre Entscheidung in einem

Organspendeausweis festgehalten. In den Krankenhäusern

entscheiden in neun von zehn Fällen

die Angehörigen über eine Organspende, weil der

Verstorbene seine Entscheidung nicht mitgeteilt

oder dokumentiert hat. Dies ist für viele Angehörige

sehr belastend in einer ohnehin schon schwierigen

Situation.

Neben der Spende nach dem Tod ist es möglich,

eine Niere oder einen Teil der Leber bereits zu

Lebzeiten zu spenden. Nach dem Transplantationsgesetz

sind Lebendspenden nur unter nahen

Verwandten und einander persönlich eng verbundenen

Personen zulässig.

Sie wollen Organspender werden?

Auf www.bzga.de können Sie Flyer mit Ausweis

beantragen. Auch Ihre Krankenkasse kann Ihnen

weiterhelfen.

Mein Mann war Organspender

Sein Tod muss doch einen Sinn haben!

Marilen Feichtinger weiß, dass ihre Entscheidung richtig war.

© Reinhard Rosendahl . Text: BZgA

Anfang August 2007: Bei Familie Feichtinger

ist alles in bester Ordnung. Die Eltern Marilen

und Detlef planen einen Ausflug mit Freunden

an den Bodensee. Die Söhne Tobias, Fabian und

Simon kommen übers Wochenende nach Hause zum

Wäschewaschen und Freunde treffen, darauf freuen

sich die Studenten schon seit langem. Dann kommt

alles anders: Plötzlich erleidet Detlef Feichtinger

Hirnblutungen. Neun Tage kämpfen die Ärzte auf

der Intensivstation im Bundeswehrkrankenhaus in

Ulm um sein Leben.

Die Familie ist bestürzt. Marilen Feichtinger erinnert

sich: „Wir wechselten uns an seinem Bett ab, wir waren

immer zu zweit, zu dritt bei ihm, hielten seine Hand,

flehten: Bitte, mach Deine Augen auf – komm zu uns

zurück – wir brauchen Dich – wir haben Dich lieb!“

Doch alle Therapieversuche sind vergebens. Der behandelnde

Arzt eröffnet die schreckliche Diagnose: „Ihr

Mann wird nicht überleben. Der Durchblutungsausfall

hat einen großflächigen Hirninfarkt ausgelöst und wir

befürchten den Hirntod.“ Am 13. August 2007 stirbt

Detlef Feichtinger mit 61 Jahren.

Die Entscheidung zur Organspende

Behutsam und mitfühlend spricht der Arzt mit der

Ehefrau und den Söhnen über eine mögliche Organspende.

Er sagt: „Lassen Sie sich Zeit, sprechen Sie

miteinander darüber.“ Die Ärzte beantworten alle

Fragen der Familie. Sie möchten wissen, wie die Organspende

ablaufen wird. Und wieso Detlef künstlich

beatmet wird, obwohl er doch bereits verstorben ist.

Der Krankenhausarzt und ein Arzt der Deutschen Stiftung

Organtransplantation (DSO) erklären den Ablauf

der Operation zur Entnahme der Organe. Und weisen

darauf hin, dass der tote Ehemann und Vater bis zu den

Hirnblutungen bei guter Gesundheit gewesen sei, so

dass die Organe sehr wahrscheinlich für schwerkranke

Menschen nützlich sein können. Schon nach einer

Stunde Bedenkzeit und ernsten Gesprächen steht fest:

Marilen Feichtinger wird als nächste Angehörige von

Detlef Feichtinger einer Organspende zustimmen. Gemeinsam

mit den Söhnen hat sie diese Entscheidung

getroffen, wohl wissend, dass der Verstorbene ein sehr

sozialer Mensch war, der gerne geholfen hat und gerne

sein Leben mit anderen geteilt hat. „Einen Sinn musste

dieses Sterben doch haben“, so empfindet sie es heute

noch. Und weiter: „Mein Mann besaß zwar keinen

Spenderausweis, aber wir hatten gerade in letzter Zeit

hin und wieder über das Thema Organspende gesprochen.

Ich hege überhaupt keine Zweifel, im Sinne meines

Mannes entschieden zu haben. Wir und alle, die

ihn kannten, schätzten ihn als ungemein lebensbejahenden,

großherzigen, verständnisvollen und gutmütigen

Menschen, dem das Wohl des Nächsten immer

ganz besonders am Herzen lag. Für mich war, trotz all

dem Schmerz und Leid, die Hoffnung tröstlich, dass

Menschen durch die Organspende meines Mannes

lebenswertere Lebenszeit geschenkt werden konnte.“

Die Familie verabschiedet sich vom Vater bei einem gemeinsam

gebeteten ‚Vater Unser’ Hand in Hand. Bis zur

Organentnahme am anderen Morgen bleiben sie alle

bei ihm. Sie beten, weinen, lachen und erinnern sich

an die schöne Zeit mit ihm. Dann ist für die Frau und

die Söhne der richtige Zeitpunkt gekommen „Adieu“

zu sagen. Der Leichnam von Detlef Feichtinger wird

eingeäschert. Vier Tage später ist die Beerdigung auf

dem heimischen Friedhof in Donaueschingen.

Eine gute Entscheidung

Marilen Feichtinger ist eine fröhliche und gesellige

Frau, die die Musik liebt. Sie berichtet in ihrem Freundes-

und Bekanntenkreis, aber auch bei Gottesdiensten

zum Tag der Organspende über ihre Erlebnisse.

Wenn sie spricht, merkt jeder, dass sie damals für ihren

Mann eine richtige Entscheidung getroffen hat, die sie

heute wieder genau so treffen würde. Seit diesem Tag

hat jeder in der Familie einen Organspendeausweis

in der Tasche. Über die DSO nahm Marilen Feichtinger

anonym Kontakt zu den Organempfängern auf.

Ein junger Familienvater hat zurück geschrieben und

erzählt, dass er durch die schwere Erkrankung arbeitslos

geworden war, doch nun, dank der Transplantation,

kann er wieder zum Familieneinkommen beitragen.

„Das ist einfach gigantisch“, sagt sie voller Freude.

Medizin & Pflege


58

Leben & Natur

Lassen Sie uns doch einmal tief

ins (Einmach-)Glas schauen!

Fermentationsworkshop mit Philip Kunisch in Birgit Obermeiers

Bistro „Liebe vegan“: ein Abend für Kopf, Hand und Herz

Gemüse via Milchsäuregärung haltbar zu machen, ist eine uralte Methode, auch in der kalten Jahreszeit

auf vitaminreiche Kost zurückgreifen zu können. Zugegeben, aus der Not heraus fermentiert heutzutage

in Deutschland niemand mehr. Jetzt werden Kraut & Co. eingelegt, weil fermentierte Lebensmittel

ein wichtiger Teil einer ausgewogenen Ernährung sind und wir uns immer mehr mit einer nachhaltigen

sowie gesundheitsbewussten Lebensweise auseinander setzen. Und weil´s halt einfach super schmeckt.

Davon überzeugen konnte ich mich bei einem unterhaltsamen Abend

mit Philip Kunisch. Über sich selbst sagt der 26-Jährige: „Ich bin Aufklärer,

Wahrheitssucher, Visionär sowie Natur- und Menschenfreund.“ Auf

dem Papier ist er studierter Lebensmitteltechnologe und angehender

Gesundheitsberater. Und er isst gerne gut und gesund. Auf seiner

Homepage mehrgesundheit.org gibt es weitere Infos über den engagierten

Wahlallgäuer, der auch Kräuterwanderungen im Münchner

Raum durchführt. Sein Wissen über das Wirken der Mikroorganismen

die bei der Milchsäuregärung dafür sorgen, dass wir letztlich ein hochwertiges

Lebensmittel auf dem Tisch bzw. im Vorratsschrank haben,

gibt er auf Workshops wie hier in Birgit Obermeiers Bistro „Liebe vegan“

in der Kupferstraße 3 in Ingolstadt weiter. Die Veganerin aus Überzeugung

öffnet die Türen ihres kleines Tagescafés im Herzen der Stadt

gerne für Veranstaltungen rund um das Thema Ernährung und Wohlbefinden.

Ihre Devise lautet „biologisch, vollwertig, rein pflanzlich, regional

und nachhaltig“. Sich Wissen anzueignen, wie man diese Schlagwörter

in seinem eigenen Leben umsetzt, gehört für Philip und Birgit mit dazu.

Ein Abend für Kopf, ...

Bevor es also dem Kohl an den Kragen geht, kommt die Theorie. „Wer

in seinem Leben das Zepter selbst in die Hand nehmen und eigenverantwortlich

leben will, der braucht das nötige Wissen!“, bringt es Philip

auf den Punkt. Deswegen langsam und zum Mitschreiben: Fermentation

oder Gärung ist die enzymatische Umsetzung organischen

Materials, meist unter der Einwirkung von Mikroorganismen. Noch

langsamer für mich: Bakterien, Pilze oder Enzyme spalten Nahrung

zum Energiegewinn auf, es beginnt zu gären. Man kennt das von der

Weinherstellung. Doch es ist heute nicht die alkoholische Gärung

– auch ein spannendes Betätigungsfeld – sondern die Milchsäuregärung,

die uns interessiert. Philip führt aus: „Seit Jahrtausenden oder

gar Millionen von Jahren leben die Milchsäurebakterien in unserem

v.l.: Jetzt weiß rostfrei-Redakteurin Susanne Puppele, dass der Holzstößel nicht nur für die Zubereitung

von Caipis sinnvoll ist. • Die Kreativität mancher Teilnehmer war beeindruckend: auch Brennnesseln

kamen ins Glas. • Farbenspiel: Blaukraut und Blumenkohl. • Ein toller Abend mit Birgit und Philip!

Darmtrakt und unterstützen uns bei unserer Verdauung.

Im Gegenzug versorgen wir sie mit Nahrung.

Wie so oft in der Natur zu beobachten, herrscht, hier

eine Symbiose. Win-Win-Situation sozusagen. Jeder

unterstützt den anderen, und keiner geht leer aus. Es

geht also darum, dafür zu sorgen, dass die Milchsäurefermentation

und keine der anderen Fermentationen

stattfindet. Das Stichwort ist: das richtige Milieu.“

„Le microbe n´est rien, le terrain c´est tout“ sagte

dazu der französische Wissenschaftler Antoine

Béauchamps irgendwann im 19. Jahrhundert. Wir

müssen also in uns und in unserem Einmachglas das

richtige Milieu schaffen. Unsere Medizin basiert seit

fast 200 Jahren jedoch darauf, möglichst viele Keime

abzutöten. Dabei tauchen diese sogenannten Krankheitserreger

und Fäulnisbakterien erst auf, wenn

bereits bestimmte Umweltbedingungen geschaffen

wurden. Sie sind lediglich eine Folgereaktion und

ihr Abtöten beseitigt nicht die Ursache. Ein Vergleich

hilft zu verstehen: Ein Kripobeamter wird auch nicht

beschuldigt, den Mord begangen zu haben, nur weil

er am Tatort auftaucht. Bakterien und andere Mikroorganismen

in unserem Körper sorgen dafür, totes

Zellmaterial und überschüssige Säuren abzubauen.

Eine gesunde Zelle und der vermeintlich böse Mikroorganismus

treten nachweislich in keinerlei Wechselwirkung

miteinander. Für uns bedeutet das: „Unsere

Gesundheit liegt zu 100% in unserer Hand!“

Fermentierte Nahrung stellt aufgrund ihrer positiven

Eigenschaften einen wichtigen Teil einer gesunden

Ernährungsweise dar:

Wir entlasten den Körper durch die schonend vorverdaute

Nahrung. Googeln Sie mal Sickerdarm. Das

braucht wirklich keiner!

Bei der Gärung entstehen die Vitamine der B-Reihe

und Vitamin K.

Es werden übersäuernder Zucker, Toxine und Antinährstoffe

abgebaut.

Es findet ein Gentransfer statt. Ihre Darmflora wird

intelligenter!

Ihre Darmflora wird zudem gestärkt, das Immunsystem

bekommt neue Power.

Ergo: Darm gesund, alles gesund.

... Hand...

Gut zu wissen, aber jetzt will

ich loslegen! Die Einmachgläser

stehen bereit, Brett, Messer,

Hobel und Stampfer ebenfalls. Als erstes wird der

Kohl gehobelt und in einer Schüssel mit ordentlich

Salz vermengt. Ich entscheide mich für die Variante

mit Kurkuma und Pfeffer. Mein Tipp: Wer das Kraut

bereits jetzt mit den Händen kräftig knetet, der spart

sich später viel Zeit und Kraft. Denn nun soll das Kraut

Schicht für Schicht ins Glas geschichtet und dazwischen

mit dem Stößel kräftig zerdrückt werden. Dabei

tritt der Pflanzensaft aus, der nötig ist, damit das

Gemüse nachher komplett in der Flüssigkeit liegt, kein

Sauerstoff mehr ran kommt und die Milchsäuregärung

statt finden kann. Optimal wäre ein Schuss milchsäurebakterienhaltige

Lösung wie z.B. Kanne Brottrunk.

Noch ein Kohlblatt oben drauf, mit einem gewaschenen

großen Kiesel aus Mutters Beeteinfassung als

Gewicht beschweren und für drei Wochen bei Raumtemperatur

vor sich hin fermentieren lassen. Danach

hält es sich kühl und dunkel gelagert mehrere Jahre.

Nach dem selben Prinzip hoble ich noch Gelbe Rüben

(mit Kümmel) und Rote Bete (mit Fenchelsamen). Für

die Zubereitung der Rana oder Roderuam habe ich

Einweghandschuhe benutzt. Beim Kurkumakraut habe

ich darauf verzichtet, was mir zwei Tage gelbe Fingerkuppen

beschert hat. Again what learned! Auch beim

abschließenden Quiz rund um Antinährstoffe und

Mikrozyma war bei mir noch Luft nach oben. Als Philip

der Gewinnerin ein Glas Kombucha mit den Worten

„Dein neues Haustier“ überreichte, fand ich das gar

nicht mehr so schlimm.

... und Herz!

Philip ist hin- und mitreißend. Sein fundiertes Wissen

überzeugt. Außerdem ist er einfach ein cooler, sympathischer

Typ, dem man gerne zuhört. Und in Kombination

mit der heimeligen Atmosphäre, die Birgit

Obermeier in ihrem kleinen Bistro geschaffen hat, war

der Abend perfekt zum Wohlfühlen mit Bildungs- und

Genuss-Benefit. Denn das ist schließlich irgendwie

das Wichtigste, oder? Dass das, was man mit seinen

eigenen Händen fabriziert hat, auch noch wirklich gut

schmeckt!


60 61

Leben & Natur

Leben & Natur

Hausgemachte Köstlichkeiten – frisch aus der Kräuterküche

Gisela Harrer verarbeitet ihr Kräuterwissen in genussvolle Naturprodukte

Das Vieh geht blindlings auf der Trift

die heilsamen Kräuter weiden.

Aber der Mensch lernt Heil und Gift

nur durch Erfahrung unterscheiden.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), deutscher Dichter

Erfahrung – das ist es auch, worauf Gisela Harrers

Schaffen basiert. Ihr Kräuterwissen, das sie von

Kindesbeinen an schon von ihrer Mutter vermittelt

bekam, bildet den Grundstock ihres Unternehmertums.

Ihre einmaligen Sirupe und Limonaden, ihre

ausgefallenen Kräuter- und Fruchtessige, ihre heilsamen

Essenzen, Salze und genussvollen Aufstriche mit

Kräutern, wilden und weniger wilden, entstehen in

ihrer Kräuterküche in Hemau und sind die Ergebnisse

ihres immer breiteren Wissens um die Produkte aus

der Natur und ihrer feinfühligen Art, immer das Beste

aus dem zu machen, was man hat. Und das war bei

der tatkräftigen 70Jährigen auch mal ganz wenig.

Begonnen hat Gisela Harrer ihr „Kräuter-Business“ vor

fast 20 Jahren aus der Not heraus.

gut drauf bin, höre ich mit dem Kochen auf. Ich möchte

ein in allen Bereichen wertvolles Produkt anbieten

können!“ Für die Zubereitung ihrer Sirupe hat sie eine

Kochmethode entwickelt, die die sekundären Pflanzenstoffe

erhält, mit ganz wenig Zucker auskommt

und somit Wirkung und Wohlfühlfaktor kombiniert.

Orange-Ingwer, Erdbeer-Rhabarber, 7-Kräuter – das

sind gerade ihre Bestseller.

Alles vor der Tür

Vor drei Jahren hat sie Hemau zur Wahlheimat erkoren

und sich dort häuslich eingerichtet. In ihrem kleinen

Laden vertreibt sie ihre Naturprodukte, die sie nach

überlieferten Rezepten aus regionalen Zutaten zubereitet.

Auf Märkten ist sie gerne auch mit einem Stand

vertreten. Auf einem ehemaligen Pferdehof hat sie

ihren Kräutergarten angelegt. Doch spazieren gehen

ohne ständig am Boden nach verwertbaren Pflanzen

Ausschau zu halten, das kann sie kaum. Ihre Liebe

Sirup

Salze

Aufstriche

Essige

Limonaden

zum Kraut ist stark, schließlich verdankt sie der Natur

alles. „Man muss Gutes tun, damit´s in der Welt ist!“,

beschreibt sie ihr Lebensmotto; sie bleibt positiv ihren

Mitmenschen gegenüber, auch wenn die es nicht

immer waren. Denn eigentlich geht es ihr heute viel

besser, als damals. Der Natur sei Dank...

Auf dem Weg lagen auch Steine...

Erfahrungen machte Gisela Harrer nicht nur mit Kräutern

und Co., sondern auch mit den Widrigkeiten der

Welt und ihren Bewohnern. Doch die sympathische

Kräuterexpertin ist ein wahres Stehaufmännchen. „20

Jahre war ich überall – von Kalifornien bis Italien, von

der Schweiz bis zum Iran“, erinnert sie sich. Die Juwelierlehre

hat sie absolviert, doch das junge Mädchen

zog es weiter. Ins Hotelgewerbe und die gehobene

Gastronomie, zu Münchens Schickeria, bis zum Jahr

1999. Da stand sie plötzlich vor dem finanziellen Aus.

Schon damals wie heute, der Fels in der Brandung, an

ihrer Seite: ihr Lebensgefährte Günter. Und die Natur.

„Ich durfte Sträucher und Hecken einer Aldi-Filiale pflegen

und habe abends daraus Kränze gebunden, die

ich in Grünwald verkauft habe. Ich habe Bärlauch und

Brennnesseln gesammelt und die Top-Gastronomie

in München beliefert. So fing das an...“ blickt Gisela

zurück. Und sie betont: „Wir haben nie jemandem

etwas genommen. Alles wuchs wild auf Wiesen und

Wegen. Andere stiegen drüber, ich machte was draus.“

Eine Macherin war und bleibt Gisela Harrer auch mit

mittlerweile 70 Jahren. Von ihrem unbändigen Willen,

Neues zu lernen und anzupacken, können sich viele

eine Scheibe abschneiden. Und alle wollen dabei sein!

Gerade knüpft sie erneut Kontakte zur Club-Szene.

Allerdings diesmal als Lieferant, denn ihre Sirupe sind

bei Münchens Barkeepern, die immer auf der Suche

nach neuen Cocktail-Kreationen sind, äußerst gefragt.

„Der Getränkemarkt befindet sich weltweit in einem

Wandel. Cola & Co. werden langsam durch gesunde

Alternativen, ohne Konservierungsstoffe, Aromen,

Farbstoffe und Geschmacksverstärker ersetzt.“ In ihre

Sirupe kommt natürlich nichts davon. Und sie geht

sogar noch weiter: „In meine Flaschen kommt nicht

einmal ein schlechter Gedanke! Wenn ich mental nicht

Fotos Heike Niedermeier

In ihrem Laden in Hemau findet der

Genießergaumen wertvolle Produkte

aus der Natur. Gisela Harrer

erreicht man am besten telefonisch

unter 0151/55900570


62 63

Mit Herz & Hand

Mit Herz & Hand

Gegen das Elend

Shahista Saleh verlässt nach über 30

Jahren Deutschland, um in Afghanistan

für Frauenrechte, Bildung und

Gesundheitsversorgung zu kämpfen

Shahista Saleh lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Doch

das Leid in ihrer Heimat Afghanistan lastet schwer auf ihr.

Deswegen engagiert sie sich gegen Korruption, Kinderarbeit,

Zwangsehe und engagiert sich in vielen Bereichen.

Sie tun, was ihnen

am Herzen liegt.

Für mehr Miteinander,

mehr Menschlichkeit,

mehr Nächstenliebe,

mehr Nachhaltigkeit!

Sie hilft hungernden Waisenkindern und verzweifelten

Witwen, erkundigt sich bei schwer

schuftenden Müllmänner nach ihren Arbeitsbedingungen

und pflanzt Hunderte von Bäumen.

Sie versorgt Drogenabhängige mit Lebensmitteln

und dokumentiert – nennen wir es Engpässe – in

der medizinischen Versorgung. Oder wie nennt

man die Tatsache, dass es an lebensnotwendigen

Medikamenten schlichtweg fehlt und Ärzte im Kerzenschein

operieren, wenn während der OP mal

wieder der Strom ausfällt? Kurz und grausam: sie

kämpft gegen das Elend in ihrem ursprünglichen

Heimatland Afghanistan. Shahista Saleh ist eine

starke Frau, aus einem Land, in dem starke Frauen

nicht allzu gern gesehen werden. Doch 1986 als

Zehnjährige kam sie aus Kabul nach Ingolstadt.

Über 30 Jahre Frau sein in Deutschland, das verändert.

Macht stärker. Saleh kann das Elend in ihrer

Heimat nicht mehr ertragen und hat deswegen

beschlossen, aktiv zu werden. Im Oktober stehen

Parlamentswahlen in Kabul an und Shahista Saleh

wird auf der Kandidatenliste stehen!

Armut, ungenügende medizinische Versorgung, das Müllproblem – es

gibt so viele Fronten, an denen Shahista Saleh kämpfen möchte. Darum

zieht es die seit über 30 Jahren in Deutschland lebende Afghanin auch

in die Politik ihres Heimatlandes.

In ihrer zweiten Heimat Deutschland kann ihren

Schritt nicht jeder verstehen. Warum ein sicheres Leben

aufgeben? Als kleines Mädchen floh sie mit ihrer

Familie vor dem drohenden Krieg. In Deutschland

folgte ein geregeltes Leben, ein gutes wie sie sagt:

Grund- und Realschule in Ingolstadt, Ausbildung zur

pharmazeutisch-technischen Assistentin, Fachabi an

der BOS. Saleh ist Apothekerin und Ernährungsberaterin.

Außerdem Dolmetscherin für die Sprachen

Persisch, Farsi und Paschtu für die Kriminalpolizei

und am Gericht. Seit Jahren engagiert sie sich

ehrenamtlich in der Hilfsorganisation Friedensdorf-

International. Doch das reichte ihr nicht mehr. „Ich

verlasse nach über 30 Jahren meine Ingolstädter

Heimat und kehre in ein Land zurück, aus dem immer

noch viele fliehen“, so Saleh. Dazu reiste sie die

letzten Jahre regelmäßig nach Afghanistan. Immer

mehr „Baustellen“, an denen sie arbeiten möchte,

immer mehr Schreckensbilder, im Gepäck. „Afghanistan

braucht mich und ich brauche Deutschland,

um meine Ziele zu erreichen“, beschreibt es die

41-Jährige.

Mehr als sechs Millionen Menschen leben derzeit in Kabul.

Früher waren es 100.000. Die Zustände nach den

Kriegsjahren sind dramatisch. Zusammengezimmerte

Verschläge bieten den Geflüchteten nur wenig Schutz.

Viele Kriegswitwen mit ihren Kindern vegetieren oft

auch nur auf der Straße dahin. Und bald kommt der

Winter. Nähmaschinen möchte Saleh anschaffen und

Bäckereien einrichten und – ihr engagiertestes Vorhaben

– eine Müllverbrennungsanlage bauen. Vielleicht

mit Ingolstädter Unterstützung? Denn Müllberge

beherrschen das Stadtbild. Schafe fressen ihn, die

Menschen verheizen ihn. Giftige Dämpfe rauben in

der Hauptstadt den Atem und machen krank. Wer ins

Krankenhaus muss, trifft auf den nächsten Missstand:

fehlende Medikamente, unvorstellbare hygienische Bedingungen.

Shahista Saleh kämpft. Gegen Korruption,

Drogen, Kinderarbeit und Zwangsehen. Und für mehr

Frauenrechte, eine bessere Gesundheitsversorgung,

bessere Schulbildung sowie Sauberkeit auf den Straßen

und medizinischen Einrichtungen. Der Wahltermin

wurde schon mehrmals verschoben. Doch Salehs ist

geduldig und ihr Wille stark.

Schreckliche Zustände in afghanischen Krankenhäusern. Armut und Drogen beherrschen die Städte. Shahista Saleh erfährt bei ihren Aufenthalten in Afghanistan viel aus persönlichen Gesprächen mit der dort lebenden Bevölkerung.


64 65

Veranstaltungen & Termine

WAS IST DENN HIER LOS?

30. Ingolstädter Gesundheitstag

Samstag, 14. Juli 2018 von 9 bis 15 Uhr in der

Fußgängerzone und auf dem Rathausplatz

Erklärtes Ziel des Ingolstädter

Gesundheitstags ist ein

breit gefächertes Angebot

an Informationen zur Förderung,

Erhaltung und Wiederherstellung

der Gesundheit

für alle Altersgruppen

zur Verfügung zu stellen.

Gleichzeitig schafft er Transparenz

im vielfältigen Angebot gesundheitsfördernder

Dienstleistungen. Im Jahre 1989 wurde

der erste Ingolstädter Gesundheitstag vom

damaligen Arbeitskreis Gesundheitsvorsorge

durchgeführt. Im ersten Jahr präsentierten sich

etwa zwanzig Selbsthilfegruppen und die Ingolstädter

Krankenkassen. Seitdem ist die Anzahl

der Aussteller und auch der Selbsthilfegruppen

kontinuierlich gestiegen. Viele der inzwischen

mehr als 100 Selbsthilfegruppen in Ingolstadt

sind regelmäßig beim Gesundheitstag vertreten.

Das Motto heuer lautet: IN Balance.

Neuburger Töpfermarkt

Samstag, 15. / Sonntag, 16. September 2018

von 10 bis 18 Uhr in der Neuburger Altstadt

In Neuburg an der Donau

hat das Keramikhandwerk

eine lange Tradition. Kein

Wunder das der Töpfermarkt

heuer bereits sein 38.jähriges

Bestehen feiert. Die historischen

Räume der Renaissance-Altstadt Neuburgs

werden an den beiden Tagen wieder von

Sammlern, Keramikliebhabern und Freunden des

besonderen Gebrauchsgeschirrs bevölkert. Wer

Wert auf Qualität legt und die Vielfalt sucht ist

hier genau richtig. Jedes Stück ist ein Unikat das

für gehobenen Lebensstil steht. Hier trifft moderne

Kunst auf traditionelles Töpferhandwerk.

Mehr auf www.neuburger-toepfermarkt.de.

Herbstzauber im Altmühltal

Eichstätter Wanderwochen von Samstag,

22. September bis Sonntag, 14. Oktober

Zum Saisonstart im Frühjahr

und zum Ende der Wanderzeit

lädt Eichstätt traditionell

zu seinen Wanderwochen

ein. Die abswechslungsreichen Touren unter

dem Motto „Herbstzauber“ versprechen genau

das: einmalige Wanderungen mit ausgebildeten

Naturparkführern, die viel über Geschichte,

Natur und Kultur des Altmühltals erzählen. Auf

www.eichstaett.de finden Sie eine Übersicht

über die einzelnen Wanderungen. Ob entlang

des Panoramaweges, zum Pilgern auf dem

Jakobsweg, vom Figurenfeld zur Mammuthöhle

oder bei einem Stadtrundgang inklusive Eichstätter

Mythen und Geschichten.

4. Weinschmecker Weinfest(e)

6.-8. September und 13. - 15. September im

Schutterhof Biergarten in

Ingolstadt

An zwei Wochenenden wird

heuer das 4. Weinschmecker

Weinfest im Schutterhof Biergarten

in Ingolstadt gefeiert.

Während am ersten Festwochenende

beste deutsche

und österreichische Tropfen

ausgeschenkt werden, steht

das zweite Wochenende

ganz im Zeichen von „Bella Italia“. Los geht es

täglich ab 17 Uhr, ab 18 Uhr unterhält Sie Live-

Musik. Natürlich erhält der Besucher zum guten

Tropfen auch die jeweiligen Informationen über

das Weingebiet. Kostproben helfen, sich für den

richtigen Wein zu entscheiden. Die passenden

„Weinschmeckereien“ dürfen natürlich auch

nicht fehlen. Zelte stehen bereit, falls das Wetter

nicht mitspielen sollte. Der gute Laune tut das

sicher aber keinen Abbruch!

Foto: Stadt Eichstätt

Jede Familie hat

doch ein dunkles

Geheimnis, das

seit Jahrzehnten auf

sämtlichen Familienfeiern

tot geschwiegen

wird. Eines, für

das man verschämt

den Kopf einzieht

oder selbigen ungläubig schüttelt. Auch wir haben

eines. Meine Mutter war ein Öko. Man hat es ihr

kaum angesehen, weil sie nicht Batikrock tragend

mit langen Wallehaaren durch unseren Ort spaziert

ist. Aber ich als ihre Tochter habe die Untiefen ihrer

grünen Seele am vollen Leibe zu spüren bekommen.

An meinem ersten Schultag trug ich ein handmade

Voll-Strick-Outfit. DIY war so total ihr Ding, da hieß

DIY noch handarbeiten. Meine Mutter hat nicht nur

Socken und Pullis gestrickt, sondern auch Röcke und

Jäckchen, Mützen, Schals und Handschuhe. Ich war

also wirklich von Kopf bis Fuß auf Wolle eingestellt.

Nur bei selbst gestrickten Leggings war ich raus. Noch

heute hält sich meine Liebe zu dicken Strickpullis in

Grenzen. Die meiner Mutter aber auch. Irgendwann

kam ihr die Wolle wohl auch zu den Ohren raus. Heute

erledigt sie vor allem Auftragsarbeiten: sie fertigt

lediglich Socken in den wildesten Farben. Die gehen

weg wie warme Semmeln.

Apropos Semmeln. Die wurden uns irgendwann vom

Speiseplan gestrichen, denn dann kam die Zeit, in

der man plötzlich sein Brot wieder selbst buk. Oder

backte? Mittlerweile, sagt sie abgebrüht, erlebt sie

bereits das dritte Brot-Back-Revival. Heute find ich

das klasse. Als Kind fand ich das kerndlige Brot mit

selbst gemachtem Bärlauch-Aufstrich ungenießbar.

Jaha, meine Mum hat damals schon Bärlauch, Brennnesseln

und Löwenzahn gesammelt. Und uns ins

Essen gemischt. Blumen essen zu müssen machte

mich als Kind misstrauisch und wenn es nach einer

ausgiebigen Tour durch unsere Wälder dann panierte

Schwammerl-Schnitzel statt Schweineschnitzel gab,

waren die Sorgen meinerseits groß: nagen wir bald

am Hungertuch? Mitnichten! Meine Eltern nagen nur

einfach gern an selbstgezogenen Karotten!

Unter uns gesagt...

Öko von Kopf bis... also vor allem am Kopf

Meine langen blonden Haare waren ebenfalls regelmäßig

Opfer der öke-möke Experimentierfreude

meiner Mutter. Nachdem es damals kein Internet

gab, weiß ich nicht woher sie ihre Informationen gezogen

hat. Denn wo bitte könnte sie gelesen haben,

dass blondes Haar weicher und strahlender wird,

wenn man ein rohes Ei drüber schlägt? Ich kann

mich an das Resultat nicht mehr erinnern und ich

möchte meine Mutter nicht mehr nach ihrer damaligen

Intention fragen, nicht dass sie zu einer Wiederholung

drängt, aber es war widerlich. Gestrahlt hat

da niemand, am wenigsten ich.

Dann folgte das Projekt „Saurer Regen“! Meine Mutter

hat Regenwasser im Garten aufgefangen, um mir

damit meine Haare zu waschen. Das war mir noch

egal. Doch nachdem das wohl nicht die gewünschte

Wirkung erzielt hat (es ging wieder um die Weihheit

meiner Stohhaare), mischte sie zum Regenwasser

Essig, wusch abends meine Haare damit und föhnte

sie trocken. Noch ahnte ich nichts. Als ich am nächsten

Tag zur Schulbushaltestelle ging und es zu regnen

anfing, offenbarten meine nun feuchten Haare

das olfaktorische Geheimnis des Essig-Shampoos:

ich roch den kompletten Schultag lang wie ein frisch

geöffnetes Glas Essiggurken. Mitschüler wie Lehrer

gingen mit gerümpften Nasen und gerunzelten

Augenbrauen an mir vorüber.

Getoppt wurde das nur noch durch das „Henna-Massaker“.

Meine Mutter färbte sich ihre Haare eine Zeitlang

gerne mit Henna. In braun, schwarz oder auch

mal rot. Das sah toll aus. Für Blondinen wie mich gab

es auch ein Pendant. Selbstverständlich musste das

auf meinem Kopf zur Anwendung kommen. Doch

anstatt das grünliche Pulver erst einmal an einer

Strähne unauffällig zu testen, klatschte sie mir den

kompletten Matsch aufs Haar. Die gute Nachricht

zuerst: Meine Haare rochen nicht all zu streng. Und

endlich: es strahlte! Doch das war eher die schlechte

Nachricht, denn an diesem Tag ging ich mit gackerlgelben

Haaren gen Bushaltestelle, da wäre selbst

Lisa Simpson blass vor Neid geworden. Ich sehe immer

noch meine Mutter entschuldigend lächelnd in

der Haustür stehen. Das war das Ende ihrer damaligen

Öko-Phase. Schwammerl-Schnitzel gibt´s immer

noch. Aber die schmecken halt einfach... saugut.

rostfrei-Redaktionsleiterin Susanne Puppele verzichtet bei

ihrer Tochter auf Öko-Experimente und hat ihr auch erst ein

einziges Kleidungsstück selbst gemacht.

Der Kommentar


66 67

Rätsel & Gewinnspiel

Meine liebsten Rezepte

Nadines Alm-Topfen-Traum

Zutaten:

Teig:

75g Butter

1 Ei

75g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

150g Mehl

1/2 Pck. Backpulver

1 Prise Salz

Fett und Semmelbrösel für die

Form

Füllung:

125g Butter

750 Topfen

200g Zucker

50g Grieß

5 Eier getrennt

Saft einer Zitrone

Für Köche & Feinschmecker

Mitmachen und gewinnen:

Schicken Sie das Lösungswort an: raetsel@rostfrei-ingolstadt.de

oder per Post an:

rostfrei, BJB Medien & Events, Marsstr. 17, 85080 Gaimersheim.

Einsendeschluss ist der 20. August 2018.

Wir verlosen:

2 Karten für die Salzoase in Gaimersheim

Drei Schwimmbrezen von meinherzschlag.de

Ein Wörterbuch Bairisch-Englisch

Viel Spaß beim Rätseln und viel Glück!

Roman von Mary Katy Andrews „Auf Liebe gebaut“

10 Gutscheinbücher „Golfen“

10 Gutscheinbücher „Freizeitreisen“

Zubereitung:

Die Butter mit Ei, Zucker, Vanillezucker, Salz, Mehl und Backpulver verrühren. Den Teig in eine

gefettetet, mit Paniermehl bestreute Springform füllen. Den Boden einstechen und acht Minuten

vorbacken.

Für die Füllung die Butter schaumig rühren, den Topfen unterrühren und den Zucker nach und nach

einrieseln lassen. Grieß, Eigelb und Zitronensaft unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Die Topfenmasse auf den Teig streichen und den Kuchen bei 200 Grad 50 Minuten backen.


Guten Appetit!!!!

Die Gewinner der letzten Ausgabe wurden schriftlich benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch!


Gesundheit im Fokus

Kostenlose Vortragsreihe für alle Interessierten

11.07.2018, 17:30 Uhr

Nie wieder Blasenentzündung: Was hilft wirklich?

Prof. Dr. Andreas Manseck, Direktor der Klinik für Urologie

Dr. Friedrich Lazarus, Direktor der Medizinischen Klinik III

08.08.2018, 17:30 Uhr

Probleme mit den Knien – immer gleich ein

neues Gelenk?

Dr. Markus Peyerl, Leiter der Sektion Orthopädische

Chirurgie und Endoprothetik

22.08.2018, 17:30 Uhr

Arthrose der Hüfte – neue Therapieformen im Überblick

Dr. Markus Peyerl, Leiter der Sektion Orthopädische ‚

Chirurgie und Endoprothetik

26.09.2018, 17:30 Uhr

Wenn es mal klemmt – konservative Maßnahmen

bei Rücken- und Gelenkbeschwerden bei Kindern und

Jugendlichen

Dr. Micha Bahr, Direktor der Klinik für Kinder und

Jugendchirurgie, Manualmediziner

10.10.2018, 17:30 Uhr

Bauchaorten-Aneurysma: Wann ist eine Therapie mit

Stent möglich und notwendig?

Prof. Dr. Dierk Vorwerk, Direktor des Zentrums für Radiologie und

Neuroradiologie

PD Dr. Volker Ruppert, Direktor der Gefäßchirurgischen Klinik

21.11.2018, 17:30 Uhr

Multiple Sklerose – eine Krankheit mit 1.000 Gesichtern

Dr. Julia Collado Seidel, Fachärztin, Klinik für Neurologie

Stefan Brenner, Facharzt, Praxis für Neurologie

12.12.2018, 17:30 Uhr

Die Parkinson-Erkrankung:

Erscheinungsbild und Behandlungsmöglichkeiten

Dr. Victor Collado Seidel, Oberarzt, Klinik für Neurologie

Ursula Brandl, Sozialpädagogin

KLINIKUM INGOLSTADT GmbH

Krumenauerstraße 25 | 85049 Ingolstadt

Tel.: (08 41) 8 80-0

info@klinikum-ingolstadt.de

www.klinikum-ingolstadt.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine