Die sozialdemokratische Personal- vertretung ... - SLÖ - Steiermark

sloe.steiermark.at

Die sozialdemokratische Personal- vertretung ... - SLÖ - Steiermark

SLÖ

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HR Dr. Dietmar Dragaric

4-5 Bildung in der Krise

INHALT

LAbg. Walter Kröpfl

6 Noch bessere Ausbildung für

noch bessere Bildung

7-10 Beilage: SPRINT:43

PV-Wahl 2009

11 Berufsschulen

LEITARTIKEL

STR Dipl. Päd. Franz Sachernegg

SLÖ/FSG -

Die einzig richtige Personalvertretung

Langsam geht das Schuljahr 2008/09 seinem Ende zu. SchülerInnen

erhalten ihre Jahresabschlussnoten und in den Lehrerkollegien wird an

gewisse kritische Diskussionen über heiße und entbehrliche Themen

seitens des Dienstgebers erinnert. Rückblickend kann man sagen, dass

einige “heiße” Eisen dabei waren.

Dank Personalvertretung und Gewerkschaft konnte durch geschlossenes

Auftreten so manche Verschlechterung abgewendet werden.

Im kommenden Schuljahr werden die Gremien der Personalvertretung

für weitere fünf Jahre neu gewählt. Als Wahltermin ist der 25. und

26.11.2009 vorgesehen.

Die Personalvertretung vertritt die Bediensteten innerbetrieblich.

Sie hat festgelegte Organe:

- Dienststellenversammlung

- Dienststellenausschuss

- Fachausschuss

- Zentralausschuss

Der Wirkungsbereich der Personalvertretung endet im Ministerium,

also beim Minister/der Ministerin. Mit dem Bundeskanzleramt und Finanzministerium

hingegen verhandelt nur die Gewerkschaft.

PV-Wahl 2009

12 Hartberg

PV-Wahl 2009

13 Voitsberg

PV-Wahl 2009

14 Weiz

Landesvorsitzender

STR Dipl. Päd.

Franz Sachernegg

Die wesentliche Pflicht der Personalvertretung ist, den KollegenInnen mit Rat und Hilfe zur Seite

zu stehen. Service in dienst-, besoldungs-, pensions-, sozial-, und schulrechtlichen Belangen ist

besonders wichtig und wird in schriftlicher Form (Rundschreiben), bei Schulbesuchen, bei diversen

INFO-Veranstaltungen und bei persönlichen Beratungsgesprächen geleistet!

Diese Informationsarbeit steht in der Steiermark mit zwei Personen in unmittelbarem Zusammenhang.

Fritz JAKI und Ingrid PÖLTL leisten in direkter Zusammenarbeit mit den SLÖ/FSG-Teams

der einzelnen Bezirke wertvollste Arbeit!

Derzeitiger Mandatsstand im Zentralausschuss:

5 ÖLB/FCG : 2 SLÖ/FSG : 2 PULL/UG

Speziell die PULL-Vertreter haben in den letzten fünf Jahren nichts getan (keine INFO-Arbeit, kein

Service, keine Beratung), aber tauchen knapp vor der PV-Wahl bestimmt wieder auf.

Das Ziel des SLÖ ist klar - Fritz Jaki und sein SLÖ/FSG-Team stärken!

Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen vorab eine erholsame unterrichtsfreie Zeit und ersuche

bei den bevorstehenden Personalvertretungswahlen höflichst um die Stimme für SLÖ/FSG.

Euer

STR Franz Sachernegg

Berufsschuldirektor i. R. Peter Vogrinec

15 Berufsschulzentrum St. Peter


Mag. Wolfgang Erlitz

Turbulentes Jahr geht zu Ende

Mag. Wolfgang Erlitz

Amtsführender Präsident

des Landesschulrates für

Steiermark

BILDUNGSPOLITIK SLÖ

Man muss es schon ganz deutlich sagen: Das vergangene

Schuljahr war für die LehrerInnen besonders strapaziös,

ging es doch außerordentlich turbulent zu. Zu den Herausforderungen

im täglichen Unterricht, im Umgang mit den

SchülerInnen, die sich oft gerade die Hörner abstoßen und

in so vielen anderen Bereichen - zu all diesen Dingen kam

heuer die Diskussion um die Pläne von Claudia Schmied. In

dieser wurde oft auf das Miteinander, dass im Bildungsbereich

so wichtig ist, vergessen. Da wurden der jeweils anderen

Seite Dinge gesagt, die im gepflegten Umgang miteinander

nichts zu suchen haben. Da wurden in der Kommunikation

Fehler gemacht, die den Partner erzürnten.

Da wurde viel Frust erzeugt!

Dieser sitzt noch immer tief, auch wenn der erste Ärger ob

des Kompromisses abgeklungen sein mag. Ich habe stets

betont, Schmieds Grundidee - LehrerInnen sollten mehr

Zeit mit ihren SchülerInnen verbringen - grundsätzlich zu

befürworten. Ich bleibe aber dabei, dass dadurch keine

stärkere Belastung der LehrerInnen entstehen darf, keine

Lehrerposten eingespart werden und die Unterrichtenden

keine zusätzlichen Klassen übernehmen dürfen.

Gerade weil der gesamte Bildungsbereich in den vergangenen

Monaten nach Außen hin so zerstritten gewirkt hat,

möchte ich aber auch an etwas ganz Großartiges erinnern,

das uns in diesem Schuljahr gelungen ist: Die Neue Mittelschule

hat einen perfekten Start hingelegt. In mehr als 60

Klassen konnten rund 1500 steirische SchülerInnen diese

neue Form der Schule beginnen. Ohne einer gründlichen

Evaluierung vorgreifen zu wollen ist aber schon jetzt erkennbar,

dass sich das Modell als sehr zukunftsreich erweist.

Im kommenden Schuljahr wird es noch ein wenig ausgeweitet,

um eine Verdichtung des Angebotes in jenen Gebieten

zu erreichen, die als Modellregionen festgelegt wurden.

So werden ab Herbst insgesamt fünf weitere Schulen die

Neue Mittelschule anbieten. Solch positive Entwicklungen

darf man ob anderer medienwirksamer Diskussionen nicht

aus dem Auge verlieren. Und dass die Umsetzung der NMS

so gut funktioniert, ist in erster Linie dem Einsatz der beteiligten

LehrerInnen und Schulen zuzuschreiben.

Verbunden mit Dank für Ihr Engagement möchte ich

Ihnen nun noch einen schönen Sommer

und erholsame Ferien wünschen!

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SLÖ

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BILDUNGSPOLITIK

HR Dr. Dietmar Dragaric

Bildung in der Krise: Schule zum Minustarif

Vorsitzender Stellvertreter

HR Dr. Dietmar Dragaric

Seit Jahren sind sich viele Eltern,

LehrerInnen und SchulexpertInnen

einig: Das an sich nicht

schlechte österreichische Bildungs-

und Schulsystem muss in

einigen wesentlichen Punkten

neu gedacht und verändert werden.

Dabei tauchen über Jahrzehnte

in regelmäßigen Abständen

immer die gleichen Themen

auf.

Beispielsweise titelte das Profil

vom 15. Oktober 1979 (!) zum

Bild des damaligen Unterrichtsministers

Sinowatz:

“Was ist die:

1) Gesamtschule?

2) Tagesheimschule?

3) Ganztagsschule?

4) Neue Mittelschule?

Was beweisen Schulversuche?

Was geschieht im Ausland?”

Fast dreißig Jahre später sind wir

keinen Schritt weiter gekommen.

Im Gegenteil! Waren vor drei

Jahrzehnten LehrerInnen noch

geschätzte und gesuchte PädagogInnen,

gibt es seit den Bundesministern

Busek und Gehrer

den Vorwurf, die österreichischen

LehrerInnen seien überbezahlt

und arbeitsunwillig. Einen traurigen

Höhepunkt erreicht diese

Kampagne unter der jetzigen Unterrichtsministerin

Schmied. Das

News vom 5. März 2009 titelt:

“Lehrer unter Druck. Der Report:

Faul & unmotiviert? Unsere Lehrer

im Kreuzfeuer. Exklusiv: Die

Details zur Schulreform. Alle

Pläne der Ministerin!”

Die österreichischen Finanzminister

als heimliche Unterrichtsminister

Wieso tritt unser Bildungswesen

im Vergleich zu anderen Ländern

derart auf der Stelle, wird alles

ohne Nachhaltigkeit, zögernd

und zaghaft in die Wege geleitet?

Seit Jahren gilt in Österreich die

Formel: Veränderungen und Reformen

im Schulwesen sind möglich,

aber sie dürfen nichts kosten!

Diese Forderung kommt

vom jeweiligen Finanzminister

und wird im Unterrichtsministerium

getreu und ergeben vollzogen.

Auf diese Art und Weise kam

es unter der Ministerschaft von

Elisabeth Gehrer zur so genannten“Schülerentlastungsverordnung”

und jetzt sollte es unter

der Ministerin Claudia Schmied

zur “Lehrerbelastungsregelung”

kommen. Im Klartext heißt das:

Die letzte Regierung, die tatsächlich

zusätzliches Geld für die

österreichischen Schulen ausgegeben

hat, war die Regierung

Kreisky (1970 - 1983). Ein besonders

belastendes Erbe der

späteren Regierungen ist die

Bundesimmobiliengesellschaft

(BIG). So wurde die Republik

Österreich 2001 zum Mieter der

eigenen Schulgebäude, was eine

steigende und zusätzliche Mietbelastung

für das Unterrichtsbudget

ergibt. Der Verkauf der

Gebäude brachte der Republik

einmalig eine schöne Stange

Geld, dem Unterrichtsministerium

aber auf Dauer Mietrückzahlungen,

für 2009 und 2010 allein

240 Millionen Euro! Diese

Summe wird nun gestundet.

Auch die immer wieder groß angekündigte

Verwaltungsreform

im Schulbereich wurde nie durchgeführt.

Im Gegenteil: Mit dem

BIFIE (Bundesinstitut für Bildungsforschung,

Innovation und

Entwicklung) wurde eine weitere

das Unterrichtsbudget belastende

Organisation geschaffen.

Ebenso muss der Ausfall der Studiengebühren

an den Pädagogischen

Hochschule aus dem Unterrichtsbudget

abgedeckt werden.

Zum Ausgleich für diese Belastungen

holt sich der Finanzmi-


nister von uns LehrerInnen schlussendlich doch

180 Millionen Euro (Streichung von Zulagen

etc.).

Uneinigkeit zwischen SPÖ und ÖVP

in Bildungsfragen

Wie ein roter bzw. schwarzer Faden zieht sich

der fundamentale Streit der großen politischen

Lager um das österreichische Bildungssystem

von der Ersten Republik bis heute durch. Das

bereits zitierte Profil von 1979 beweist, dass in

den Grundpositionen der Parteien sich über

Jahrzehnte nichts verändert hat. Heute wie damals

tritt die SPÖ für eine gemeinsame Schule

der 10 bis 14 -jährigen sowie für die Ganztagsschule

ein. Heute wie damals lehnt die ÖVP

eine Organisation unserer Schule in dieser

Form ab. So blieb bereits Unterrichtsminister

Sinowatz nichts anderes übrig, als an der Gesamtschule

als “bildungspolitischem SPÖ-Fernziel”

festzuhalten und für die tagespolitische

Realität nur den punktuellen Schulversuch

“Neue Mittelschule” umzusetzen. Der neueste

Vorstoß von Wissenschaftsminister Johannes

Hahn in Richtung einer radikalen Umstrukturierung

des österreichischen Bildungswesens ist

wohl nur ein vager und tagespolitischer Versuchsballon,

der keineswegs die erstarrte ÖVP-

Bildungsposition widerspiegelt. Am deutlichsten

wurde der ÖVP Schulreformunwille in jüngster

Zeit bei der Umwandlung der Pädagogischen

Akademien zu Pädagogischen Hochschulen.

Auch hier musste sich die SPÖ bildungspolitisch

geschlagen geben und so bleibt die zweigliedrige

LehrerInnenausbildung (Hochschule / Universität)

als weltweites Unikat erhalten.

Als neue Front tut sich die unterschwellig schon

immer vorhandene Ablehnung von generellen

Testverfahren (PISA) auf, der Kampf gegen

PISA wird so zum politischen Muskelspiel für

die Schülerunion. Ebenso gerät nun die Streichung

der autonomen Tage ins Sperrfeuer von

SchülerInnen, Eltern und Fremdenverkehrsverbänden.

Das Gebot der Stunde: Lehrerentlastung

statt Lehrerbelastung

Die Alterspyramide der österreichischen LehrerInnen

ist durch eine sehr geringe Zahl von

jungen PädagogInnen geprägt. An Österreichs

Schulen unterrichten gerade einmal 6,9% LehrerInnen

unter 30, 23,7% sind im Alter zwischen

30 und 39 Jahren, 40,1% sind 40 - 49

Jahre und 29,3% über 50 Jahre alt. (Die Presse,

3.4.2009, S.4) Burnout-Studien der letzten

BILDUNGSPOLITIK SLÖ

zehn Jahre haben gezeigt, dass gerade die

Gruppe der über 50-jährigen LehrerInnen prozentuell

sehr stark von einer krankheitsfördernden

Krisendynamik betroffen ist. Schon Ende

der neunziger Jahre wurden Arbeitserleichterungen

und Übergangsregelungen für den Ruhestand

gefordert.

Im Gegensatz dazu haben sich die Bedingungen

für unsere älteren KollegInnen kontinuierlich

verschlechtert. Das Pensionsalter wurde rigoros

hinaufgesetzt, die berufliche und schulische

Belastung hat ständig zugenommen. Neue

Aufgabenfelder für ältere KollegInnen wurden

zwar versprochen, aber nie erschlossen. Das

schulisch-pädagogische Unterstützungssystem

ist weiterhin rudimentär und oft nur von der Initiative

einzelner LehrerInnen und DirektorInnen

abhängig. Die skandinavischen Länder und

Kanada zeigen, wie ein gut funktionierendes

System, das LehrerInnen für den Unterricht

freispielt, aussieht. Als Vorbild für einen gleitenden

Übergang in die Pension kann Frankreich

gelten. Der wesentliche Punkt dabei ist,

dass eine reduzierte Lehrverpflichtung sich

nicht pensionsmindernd auswirkt. Hier wenigstens

scheint die ausverhandelte Lösung (Altersteilzeit)

zu stimmen.

Schulreform als gordischer Knoten

Aus den oben angeführten Gründen erweist

sich die notwendige Weiterentwicklung des

österreichischen Bildungssystems “als hartnäkkiges

Bohren von dicken Brettern” und als Aufgabe,

die höchste Lösungskompetenz verlangt.

Das Zerschlagen des gordischen Bildungsknotens

mit dem Schwertstreich der Lehrpflichterhöhung

konnte nicht zum gewünschten Resultat

führen. Im Gegenteil, die dadurch provozierten

politischen und medialen Auseinandersetzungen,

die giftige Kommentare und Leserbriefe

gegen die LehrerInnen schockieren und

lähmen das österreichische Bildungsgeschehen

nachhaltig. Positiv am ausgehandelten Kompromiss

ist, dass junge LehrerInnen ihren Arbeitsplatz

nicht verlieren und LehramtsabsolventInnen

weiter in den Schuldienst eintreten

können.

Für das österreichische Schulsystem bleibt zu

hoffen, dass zukünftige Reformen mit den notwendigen

budgetären Ressourcen ausgestattet

werden und nicht von den LehrerInnen und

SchülerInnen selbst erwirtschaftet werden

müssen. Dass es dieses Mal nicht zur Budgetsanierung

auf dem Rücken der LehrerInnen gekommen

ist, verdanken wir der Gewerkschaft

und allen mit der Gewerkschaft solidarischen

KollegInnen.

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SLÖ

6

BILDUNGSPOLITIK

LAbg. Walter Kröpfl

Noch bessere Ausbildung für noch bessere

Bildung

Aus der derzeitigen Wirtschaftskrise mit all

den dramatischen Auswirkungen bis hinein in

alle Gesellschaftsschichten müssen wir vor

allem eine Lehre ziehen: Die Bildung in all

ihren Facetten ist das Um und Auf für die weitere

Entwicklung auf unserem Planeten. Globale

Bildung und lokale Bildung stehen da

gleichberechtigt nebeneinander.

Was die lokale Bildung in unserem Land betrifft,

muss gerade in Zeiten wie diesen mit

Nachdruck unterstrichen werden: Wir brauchen

eine noch bessere Ausbildung unseres

Lehrpersonals für eine noch bessere Bildung

unserer jungen Menschen! Wobei die Bildung

in diesem Zusammenhang von der Geburt bis

hin zum Abschluss des Bildungsweges zu

sehen ist - ja darüber hinaus: Auch das sogenannte

lebensbegleitende bzw. lebenslange

Lernen und die Erwachsenenbildung müssen

noch mehr verstärkt werden.

Einen zentralen Stellenwert in einem zukunftsorientierten

Bildungssystem nimmt natürlich

das Lehrpersonal ein. Deshalb ist eine

umfassende und gemeinsame Ausbildung

aller im Bildungssystem tätigen Pädagoginnen

und Pädagogen eine der größten Herausforderungen

für die Verantwortlichen in der Politik.

Nur wenn die Ausbildung zukunftsorientiert

und modern ausgerichtet wird, kann auch in

LAbg. Walter Kröpfl

weitere Folge die Bildung in diese Richtung

gestaltet werden.

Junge Menschen werden mit einer guten Bildung

in ihrem weiteren Lebensweg nicht nur

im Wirtschafts- und Erwerbsleben erfolgreicher

sein, sondern überhaupt mit ihrem Leben

als Ganzes zufriedener.

Für uns sozialdemokratischen Lehrerinnen

und Lehrer sollten deshalb Ausbildung und

Bildung gleichermaßen wichtig sein, damit

letztlich die derzeitige Krise gemeistert werden

kann.

Veranstaltungen der ElternAkademie

Veranstaltung

Neue Medien: GRENZEN-Los?

Kommunikation: GEWALT-Frei?

Familie: SPRACH-Los?

Zusammenleben: KULTUR-Reich?

Kinder: BEGEISTERUNGS-Fähig?

Ort: Pädagogische Hochschule Steiermark, Aula

Termin

Do, 05. 11. 2009 19:00 Uhr

Sa, 07. 11. 2009 08:30 Uhr

Do, 14. 01. 2010 19:00 Uhr

Sa, 16. 01. 2010 08:30 Uhr

Do, 11. 03. 2010 19:00 Uhr

Sa, 13. 03. 2010 08:30 Uhr

Do, 06. 05. 2010 19:00 Uhr

Sa, 08. 05. 2010 08:30 Uhr

Do, 10. 06. 2010 19:00 Uhr

Sa, 12. 06. 2010 08:30 Uhr


Jahrgang 11, Nr.43 GZ 02Z031195M P.b.b. Verlagspostamt: 8010 Graz

Juni 2009

Informationen der sozialdemokratischen Fraktion im Zentralausschuss der PflichtschullehrerInnen Steiermark

Ihre Anliegen sind in guten Händen ...

... durch meine tägliche Arbeit für Sie

� Beantworten telefonischer und email-Anfragen

� Auskünfte und Beratung in Rechtsfragen

� Pensionsberatung und Pensionsberechnung

� Interventionen und Einholen von Informationen im Auftrag von KollegInnen

� Begutachtung von Gesetzesentwürfen und Studium von Gesetzen

� Schulbesuche und Sprechstunden

� Verfassen von Informationsschriften (Zeitung sprint, LehrerInnenkalender,

email-Aussendungen an Schulen, Plakate)

� Verfassen von Leserbriefen und von Artikel für Fachzeitschriften

� Vorbereiten und Abhalten von Pressekonferenzen zu schulaktuellen Themen

� Informationen für die SLÖ-Homepage aufbereiten

� Aufbereitung und Weitergabe von Informationen an die PersonalvertreterInnen

in den Bezirken

� Verhandlungen mit Landesregierung und Landesschulrat

� Organisation von Veranstaltungen

� Teilnahme an Sitzungen im Kollegium des Landesschulrates, des SLÖ, der

Landesschulratsfraktion, der Gewerkschaft

� Referate bei Lehrerveranstaltungen

� Teilnahme und Referate an Gewerkschaftsseminaren in Bund und Land

� Aufgreifen von Anregungen aus der Kollegenschaft und Weitergabe an die

zuständigen Stellen (Landesrätin, LSR-Präsident, Gewerkschaft)

� Beratung in Konfliktsituationen

� Teilnahme bei Konfliktgesprächen

� Inserate beschaffen

� Zusammenarbeit mit der MERKUR-Lehrergruppenversicherung


Seite 2

Ihr Partner in

Bildungsfragen:

� AK-Bibliothek

� AK-Volkshochschule

� AK-Schul- und Studienberatung

� Arbeitswelt und Schule

Hans-Resel-Gasse 8-14, 8020 Graz,

Tel.05/7799-0

Gesetzliche Neuerungen

Fragen an Oberschulrat N.

Sprint: 43

“Altersteilzeit”

Auf Antrag können ab 1.9.2009 pragmatische LehrerInnen Zeiten einer Teilbeschäftigung bei Entrichtung des vollen

Pensionsbeitrages als vollbeschäftigte Zeiten in die Pensionsbemessung einbeziehen lassen. Der Antrag gilt jeweils

für ein Jahr und es gibt keine Altersbeschränkung. Für VertragslehrerInnen gibt es die Altersteilzeit mit Zuzahlung

durch das Arbeitsmarktservice, diese ist jedoch altersabhängig.

Einführung eines Zeitkontos

LehrerInnen können bis 30. September eines Schuljahres erklären, ob sie die Mehrdienstleistungsstunden eines Schuljahres zur Gänze

oder teilweise nicht ausbezahlt, sondern auf ein Zeitkonto gutgeschrieben haben wollen. Ab dem 50. Lebensjahr kann diese Zeitgutschrift

durch eine Verminderung der Unterrichtsverpflichtung verbraucht werden.

Schulautonome Tage

Die Zwickeltage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam sind schulfrei. Die restlichen Tage können wie bisher an der Schule schulautonom

schulfrei erklärt werden. Sie können z. B. für „Schulinterne Lehrer/innenfortbildung“ oder „Pädagogische Tage“ oder „Konferenzen“

usw. verwendet werden oder es kann normaler Unterricht stattfinden. Die am Schulstandort schulfrei erklärten Tage sind spätestens

mit der Schulnachricht des vorangehenden Schuljahres bekannt zu geben.

Supplierstunden

Ab nächstem Schuljahr 20 statt bisher 10 unbezahlte Supplierstunden

Zulagen

Entfall der Bildungszulage (7,30 € monatlich) und der pädagogisch-administrativen Zulage (ca. 100 € einmal jährlich)

Mehrdienstleistungszuschlag

Senkung des Mehrdienstleistungszuschlags von 1,432% auf 1,3%

Jahresnorm

Die Jahresnorm wird künftig mit 1776 Stunden (unter 25 Dienstjahre) und 1736 (über 25 Dienstjahre) fixiert. Auch wurde eine Regelung

für 53 Kalenderwochen dauernde Schuljahre getroffen.

Ganztägige Schulen

Zustimmung des Lehrers zu den individuellen Lernzeiten an ganztägigen Schulformen bleibt erhalten.

Pflegefreistellung

Das Ausmaß der Pflegefreistellung wird auch auf regelmäßig anfallende Überstunden ausgeweitet. Auch Schulleiterinnen können künftig

Pflegefreistellung in Anspruch nehmen.

Werklehrerinnen

Möglichkeit der Überstellung von Werklehrerinnen in L2a1 bei Ablegung der Reifeprüfung und einer Zusatzprüfung über die Bereiche

1. Gebrauchsgut und Design (Produktgestaltung)

2. Wohnen und Umweltgestaltung

3. Material- und Werkzeugkunde einschl. Unfallverhütung

Leitung zweier Schulen

Anhebung der Obergrenze bei der Leitung zweier Schulen von 8 auf 12 Klassen

Berechnungen des Nettobezuges

bei Altersteilzeit finden Sie auf

www.sloe-steiermark.at

Das neue Schuljahr in Zahlen

Im kommenden Schuljahr gibt es voraussichtlich ein Minus von 2.253

SchülerInnen an den steirischen Pflichtschulen, was entsprechend

der Maßzahlen einen Verlust von 236 Planstellen ergibt.

Zur Umsetzung des dritten Jahres der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl

auf 25 wurden vom Bund zusätzlich zu den bisher 316

für das heurige Jahr weitere 100 Dienstposten bewilligt. Aus dem

Landesbudget kommen weitere 39 Dienstposten für die “Neue Mittelschule

Steiermark”.

Mit rund 250 Pensionierungen, Tendenz steigend, ist im Laufe des

Jahres zu rechnen, 147 Dekrete wurden bis Mitte Juni bereits ausgestellt.

Durch die Altersteilzeit ist mit weiteren frei werdenden Stunden

zu rechnen. Allerdings wirken sich die in den einzelnen Bezirken

unterschiedlich starken Schülerrückgänge entsprechend regional auf

die Beschäftigungssituation aus.

1. Wenn ich Versicherungszeiten nachkaufe, kann ich

dann vor dem 60. Lebensjahr in Pension gehen?

2. Was versteht man unter der “Durchrechnung”?

Antworten auf Seite 4


Sprint: 43 Seite 3

Aus dem Ministerium:

Verbesserungen im Bildungsbereich

gesichert

Neben der Stundung von BIG-Mieten

wurden durch Zulagenkürzungen

rund 126 Millionen Euro und 57

Millionen Euro durch Altersteilzeitmodelle

bereitgestellt. Dieses

umfassende Paket bringt 422,5 Millionen

Euro für die Verbesserungen

an unseren Schulen.

Folgende Projekte können durch

die Einigung in den kommenden

Jahren in den Pflichtschulen durchgeführt

werden:

+ 270 Mio. Euro für kleinere Klassen

(SCHOG-Novelle):

� Konsequente Weiterführung der

Senkung der Klassenschülerhöchstzahl

auf 25 in den Volksschulen,

Hauptschulen, Sonderschulen

und Polytechnischen

Schulen.

+ 21 Mio. Euro für mehr und bessere

Tagesbetreuung:

� Qualitative Verbesserung durch

Umsetzung der "Tagesbetreuung

Neu":

� Im Schuljahr 2009/10 Umsetzung

der "Tagesbetreuung Neu"

in 200 Schulen und weiterer

Ausbau in den nächsten Jahren

+ 43,5 Mio. Euro für eine bessere

Sprachförderung:

� Förderung von ordentlichen

SchülerInnen in der Zweitsprache

Deutsch an Volksschulen,

Hauptschulen und Polytechnischen

Schulen

� Förderprogramm "Muttersprach-

licher Unterricht": gezielte Fördermaßnahme

für Regionen mit

einem hohen Anteil an Kindern

mit mangelnden Deutschkenntnissen

+ 26 Mio. Euro für den Ausbau

der Neuen Mittelschule

� Bereits im kommenden Schuljahr

können über 240 Standorte starten.

+ 19 Mio. Euro für den Ausbau

von Lehre und Matura

+ 7 Mio. Euro für die Umsetzung

der Bildungsstandards

� Für die Qualitätssicherung an

unseren Schulen. Erste flächendeckende

Überprüfung in ganz

Österreich im Schuljahr

2011/12.

+ 1,7 Mio. Euro für standardisierte

kompetenzorientierte Reifeprüfung

+ 2,5 Mio. Euro für den Ausbau

der Programme zur Gewaltprävention

� Ausbau der Schulpsychologie

� Schwerpunktprogramme (z.B.

"Faustlos") werden deutlich ausgebaut.

� Pilotprojekte zur Schulsozialarbeit

(ESF-Mittel)

+ 5 Mio. Euro für Privatschulen in

freier Trägerschaft

� Verdoppelung der bisherigen

Förderung und fairer Ausgleich

zwischen Waldorf-, Netzwerkund

Montessorischulen

Ferien 2009/10

Beginn d. Schuljahres Montag 14. September 2009

Nationalfeiertag Montag 26. Oktober 2009

Allerheiligen Sonntag 1. November 2009

Allerseelen Montag 2. November 2009

Maria Empfängnis Dienstag 8. Dezember 2009

Weihnachtsferien Donnerstag 24. Dezember 2009

bis Mittwoch 6. Jänner 2010

Semesterferien Montag 15. Februar 2010

bis Samstag 20. Februar 2010

Landespatron Freitag 19. März 2010

Osterferien Samstag 27. März 2010

bis Dienstag 6. April 2010

Staatsfeiertag Samstag 1. Mai 2010

Christi Himmelfahrt Donnerstag 13.Mai 2010

vom Amt schulfrei erklärt Freitag 14. Mai 2010

Pfingstferien: Samstag 22. Mai 2010

bis Dienstag 25. Mai 2010

Fronleichnam Donnerstag 3. Juni 2010

vom Amt schulfrei erklärt Freitag 4. Juni 2010

Ende d. Unterrichtsjahres Freitag 9. Juli 2010

Schulbeginn 2010/2011 Montag 13. September 2010

Unbestritten ist, dass Frau Minister

Schmied nach den kargen

Gehrer-Jahren eine Wende in

Österreichs Bildungspolitik eingeleitet

hat. Nicht Streichen von

F. JAKI

Ich meine

Dienstposten stand am Programm,

sondern Reformen

(Senkung der Klassenschülerhöchstzahl

auf 25, Einführung

der Neuen Mittelschule, Einführung

von Sprachförderkursen

etc.). Dass vieles am Widerstand

des Koalitionspartners

scheiterte, steht auf einem

anderen Blatt.

Was sie zu ihren Aussagen am

Aschermittwoch bewogen hat,

wird wohl ungeklärt bleiben. Der

Schaden, den sie mit ihrer Forderung

nach der unbezahlten

Verlängerung der Lehrerarbeitszeit

angerichtet hat, ist nachhaltig.

Ihre Reputation in der

Lehrerschaft ist schwer angeschlagen.

Wie sie mit einer

demotivierten Kollegenschaft

Reformen umsetzen will, ist

fragwürdig.

Das Ergebnis des Kompromisses

ist eine absolute Nullnummer.

Das Angebot der schulautonomen

Tage wurden von der

Wirtschaft, den Eltern und den

Schülern “nicht angenommen”,

sodass unterm Strich alles beim

Alten bleibt. Auf der Negativseite

steht der Verlust von Zulagen,

positiv ist die Umsetzung

der lange geforderte Altersteilzeit

und des Zeitkontos.

Der Großteil der fehlenden Budgetmittel

wurde durch eine

Umschichtung (Stundung von

Mieten) im Budget aufgebracht.

Wann und womit diese bezahlt

werden, steht noch in den Strenen.


Erholsame Ferien wünschen Ihnen die

sozialdemokratischen PersonalvertreterInnen

Antworten von

Oberschulrat N.

1. Ein Nachkauf von Zeiten ist nur

im Ausmaß der Ausbildungszeiten

bei der Hacklerregelung möglich.

Ansonsten ist es nur bei

Dienstunfähigkeit möglich, vor

dem 60. Geburtstag in Pension

zu gehen.

2. Unter Durchrechnung versteht

man die Berechnung der Pensionsbemessungsgrundlage.

Sie

ist der Durchschnitt der besten

Monatsgehälter eines bestimmten

Zeitraums. Der Zeitraum hängt ab

vom Jahr der Ruhestandsversetzung.

2009 sind es 84 Monate (=

7 Jahre), 2010 sind es 96 Monate

und 2011 bereits 110 Monate.

Eigentümer, Herausgeber und Verleger:

Sozialdemokratische Fraktion des Zentralausschusses der

PflichtschullehrerInnen in der Steiermark

8010 Graz, Mandellstraße 38/II

Telefon: 0 31 6 / 83 27 17 oder 0676 / 866 60 195

Fax: 0 31 6 / 83 27 17 DW 6392

E-Mail: fjaki@members.at

Redaktion, Layout und für den Inhalt verantwortlich:

Friedrich Jaki, stv. Vorsitzender des ZA der APS-LehrerInnen


1.

PV-WAHL 2009 SLÖ

Unsere KandidatInnen

des Zentralausschuss Steiermark

für die PV - Wahlen Berufsschulen 2009/10

2.

3.

4.

Vtl. Dipl. Päd. Rumpf Ina

Fachgruppe I

1965

LBS Mureck

Tel.: 0664/ 53 55 787

ina.rumpf@gmx.at

BL Dipl. Päd. Ing. Wiedner Andreas

Fachgruppe II

1971

LBS Graz 8

andreas.wiedner@gmx.at

BOL Dipl. Päd. Mag. Pichler Ernst

Fachgruppe I,

Pädagogische Hochschule

1959

LBS Knittelfeld

ernst.pichler@lbs-knittelfeld.ac.at

Vtl. Dipl. Päd. Neubinger Andreas

Fachgruppe I+II

1964

LBS Hartberg

a.neubinger@lbs-hartberg.ac.at

5. Vtl. Dipl. Päd. Ing. Wronski Bernhard

1966 FG II LBS Graz 8

6. Vtl. Bac (FH) Ing. Machler Robert

1979 FG II LBS Knittelfeld

7. Vtl. Dipl. Päd. Ing. Kobald Edwin

1969 FG II LBS Knittelfeld

8. Vtl. Dipl. Päd. Berghold Hermann

1964 FG III LBS Graz 8

11


SLÖ

12

PV-WAHL 2009

PersonalvertreterInnen Sozialdemokratischer LehrerInnen Österreichs -

Bezirksorganisation Hartberg

Eure BezirksvertreterInnen in Hartberg

Andreas Neubinger

SLÖ-Obmann-Hartberg

LBS Hartberg

0664 45 57 57 1

Monika Del Medico

VS Vorau

Telefon Schule:

03337 33 200

Ingeborg Meinolf

Personalvertreterin

HS Friedberg

Telefon Schule:

03339 25 154

Regina Ganster

Personalvertreterin

HS Rohrbach/L

Telefon Schule:

03338 26 09

Sigrun Hirschegger

Personalvertreterin

VS Pöllau

Telefon Schule:

03335 23 78

v.l.n.r.: Del Medico, Meinolf, Neubinger, Ganster, Hirschegger

Wir setzen uns ein für:

- Aufwertung des Lehrberufes

- Mehr Transparenz bei der Stellenbesetzung

- Verlängerung des Altersteilzeitmodelles

weiters:

- Einheitliche LehrerInnenausbildung

- Gleiches Dienstrecht für Alle

- Verbesserte Bedingungen bei der Integration


PV-WAHL 2009 SLÖ

Der sozialdemokratische Spitzenkandidat

im Bezirk Voitsberg

Steckbrief

Name: Dipl. Päd. Michael Kaucic

Alter: 43 Jahre

Beruf: Lehrer für HS und PTS

Fächer: Bewegung und Sport, Mathematik,

Deutsch für AusländerInnen / Interkulturelles

Lernen

Außerschulische Ausbildungen: Schi- und Jugendhandballtrainer

Familie: Verheiratet, Vater eines 17 jährigen

Sohnes

Hobbies: Sport und Reisen

Laufbahntelegramm

1984 Matura. 1984 - 1987 Pädak Hasnerplatz.

Neuorganisation des SLÖ-StudentInnenclubs.

Wahl zum Vorsitzenden der StudentInnenvertretung.

Nach Abschluss des Studiums keine

Anstellung in Aussicht. Sportstudium an der

Universität Graz, Referent am BFI Köflach,

Schilehrer in Amerika.

1990 - 1992: Lehrer an der HS Herzgasse in

Wien Favoriten. Arbeit mit Kriegsflüchtlingskindern

(Jugoslawienkrieg) und ImmigrantInnen

unterschiedlichster Herkunft und sozialer Verhältnisse.

1992: Geburt von Sohn Jan. Zurück in die Steiermark.

Anstellung an SHS Feldbach. 1993

durch Diensttausch an Sonderschulpoly St.

Andrä nach Graz.

Von Oktober 1994 - 2001 für sieben Jahre (IIL

Vertrag mit den üblichen Unterbrechungen und

Wartezeiten) IKL/DFA Lehrer an der NMS Kepler

als Stammschule. An sieben Schulen in Graz

gleichzeitig tätig.

2001: Musiklehrer und DFA/IKL an der NMS

Puntigam.

Ab 2002 durch Diensttausch in den Heimatbezirk

Voitsberg zurück. Tätig an PTS und teilweise

als BPR. Ab 2002 Mitarbeit in der PV, seit

2008 Vorsitzender des DA. Seit 2009 Lehrer an

NMS/RS/HS Köflach mit meinen Fächern Mathematik

und Bewegung und Sport!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gemeinsam mit einem motivierten Team trete

ich im Herbst 2009 an, die Personalvertretungswahlen

im Bezirk Voitsberg für den SLÖ-FSG zu

gewinnen! In meiner beinahe 20 jährigen Lehrerlaufbahn

unzählige Male erfahren zu müssen,

was es heißt “zu jung” zu sein und durch undurchsichtige

Stellenvergaben beziehungsweise

politische Willkür benachteiligt zu werden,

haben meine “personalpolitischen Sinne” geschärft.

Mehr als fünfzehn Jahre Zittern um Jobs von

KollegInnen und den eigenen Job, Verträge, die

es nicht verdienen als solche bezeichnet zu

werden, nicht nachvollziehbare rigide Entscheidungen

bei Umstellungen in unbefristete Verträge,

usw. bestärken mich auch heute noch

um so mehr in meinem Engagement für KollegInnen

bestmögliche Arbeitsbedingungen und

Vertragssicherheit zu erreichen.

Ich freue mich auf ein Gespräch mit

Ihnen/Dir!

Glück auf!

Das Service - Eck

Landessekretariat des SLÖ Steiermark

Eggenberger Allee 49, 4. Stock, 8020 Graz

Landessekretärin: DL in Marianne Baumann

Telefonfax: 0316 / 24 22 98

Mobil: 0676 / 510 54 80

E-Mail: baumanns@gmx.at

Redaktion: nici120@gmx.at

Homepage: www.sloe-steiermark.at

Dipl. Päd. Michael Kaucic

E-Mail: m.kaucic@inode.at

Tel.: 0664/1401611

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 31. Oktober 2009

13


SLÖ

14

PV-WAHL 2009

Die sozialdemokratische Personalvertretung

vom Bezirk Weiz (SLÖ)

Dipl. Päd. Sabine Pichler

Ich bin Volksschullehrerin in der VS Mortantsch und

bin nun schon 20 Jahre im Dienst. Ich bin verheiratet

und habe 2 Kinder im Alter von 18 und 12 Jahren.

In der Personalvertretung arbeite ich seit 2003 und

war dort bis zum vorigen Jahr Schriftführer. Mir

macht die Arbeit im Dienststellenausschuss viel Freude,

vor allem dann, wenn ich KollegInnen weiterhelfen

kann. Durch die enge Zusammenarbeit und mit

Hilfe unseres stv. Vorsitzenden der Personalvertretung

der steirischen PflichtschullehrerInnen Friedrich

Jaki habe ich Einblick in die verschiedenen PV-Arbeiten

und versuche sie bestmöglichst zu lösen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns bei

den bevorstehenden Wahlen wieder Ihr Vertrauen

schenken würden!

Dipl. Päd. Peter Beichtbuchner

Geboren am 20.5.1960.

Verheiratet mit 2 Kindern - 9 und 13 Jahre alt.

Wohnort: Markt Hartmannsdorf

Lehrer seit 18.2.1985.

Schule: Europa-Hauptschule-Gleisdorf,

Alois Grogger-Gasse 12

Tel.: 0664/9109669

Hobbies: Familie, Radfahren, Schwimmen, Skifahren,

Reisen, Lesen und Land und Leute kennen lernen.

Persönliche Vorstellungen als Personalvertreter:

Miteinander statt gegeneinander - Für unsere

Rechte eintreten und sich sinnvollen und zielorientierten

Reformen nicht verschließen - Ausdauernd

an der Sache dranbleiben.


Ein weiterer Lehrwerkstätten-Neubau, der zum

Wirkungsbereich der Landesberufschule 6 gehört,

ist für einen, aus zwei alten Lehrberufen

zusammengeführten neuen Lehrberuf entstanden.

Der Lehrberuf Karosseriebautechniker entstand

im Jahr 2000 durch die Vereinigung der alten

Lehrberufe Lackierer und Karosseur. Ihm stan-

den anfänglich zur provisorisch adaptierte

Werkstätten zur Verfügung, denen auch die

technischen Voraussetzungen (neue Maschinen

und Arbeitsplätze) fehlten. Nach dem Schutzpatron

der KarosseriebautechnikerInnen wurde

es Christophorushalle benannt und im Frühjahr

2008 in Betrieb genommen. In dem Neubau,

der eine Grundfläche von 600 m2 aufweist,

sind sowohl Labors als auch drei Arbeitsinseln

untergebracht. Diese Arbeitsinseln dienen

der Erfüllung des praktischen Arbeitsunterrichtes

und sind mit Autogenschweißanlagen,

Punktschweißanlagen, Richtplatten, Schneidwerkzeugen

sowie Mess- und Richtwerkzeugen

ausgestattet. Neben der Blechbearbeitungswerkstätte

befindet sich eine gesonderte Aluminiumwerkstätte,

die multifunktional auch als

Karosseriemesslabor eingesetzt werden kann.

In diesem Labor können Fahrzeuge mit hoch-

BERUFSSCHULEN SLÖ

Berufsschuldirektor i. R. Peter Vogrinec

Berufsschulzentrum St. Peter -

Ausbildungsstätte für KarosserietechnikerInnen und

BodenlegerInnen

elektronischen Messsystemen auf Verzug,

Knick oder Verdrehung untersucht werden.

Weiters gib es Labors für Elektronik, Pneumatik

und Hydraulik, in denen das Basiswissen für

die Ausübung dieses Berufes vermittelt wird.

Nicht vergessen werden darf auch die neue

Ausbildungsstätte für BodenlegerInnen, die in

modern ausgestatteten Werkstätten die Erfordernisse

ihres Berufes erlernen.

In solch modernen, best eingerichteten Lehrwerkstätten

muss es ja direkt eine Freude sein,

die Erfordernisse seines Berufes zu erlernen.

15


03Z035208S P.b.b.

Verlagspostamt 8020 Graz, Erscheinungsort Graz

Eigentümer, Herausgeber und Verleger:

Sozialdemokratischer LehrerInnenverein, Landesgruppe Steiermark

Redaktion: Dipl. Päd. Nicole Koch, MA

Layout und Produktion: Markus Baumann

Titelbild: Markus Baumann

Für den Inhalt ist die/der jeweilige Autor/in verantwortlich.

alle: Eggenberger Allee 49, 4. Stock, 8020 Graz,

Telefon: 0676 / 510 54 80

Druck: Thaler-Druck, Graz

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