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Wir müssen Rahmenbedingungen

für Arbeitsplätze schaffen

Liebe Deutschfeistritzerinnen!

Liebe Deutschfeistritzer!

Weil’s so schön ist, möchte ich es im

sommerlichen Hochgefühl vorweg

gleich einmal sagen: Es ist für mich eine

echte Freude, Bürgermeister unserer

Gemeinde sein zu dürfen. Das Arbeitsklima

in der Gemeindestube und im

Gemeinderat ist hervorragend, rundum

verspürt man positive Energie und Zielorientiertheit.

Es wäre vielleicht vermessen,

von einer Aufbruchsstimmung zu

sprechen, aber allen ist bewusst, dass

wir gemeinsam etwas schaffen können,

um die Lebensqualität in unserem Ort

zu erhalten bzw. zu verbessern. Auch

das Engagement seitens der Bürgerinnen

und Bürger ist großartig.

Ich danke allen, die sich Gedanken

machen, wie man durch Selbstverantwortung

seinen Teil zur Gesellschaft

beitragen kann. Wie es Wilhelm Röpke

in seinem Klassiker „Jenseits von Angebot

und Nachfrage“ postulierte, kann

UNSER BÜRGERMEISTER

MICHAEL VIERTLER

AM WORT

eine menschenwürdige Gesellschaft nur

dort bestehen, wo der Mensch als Individuum,

in der Familie und in freiwilligen

Gemeinschaften in Selbstbestimmung

und Selbstverantwortung handeln

kann und nicht der Bevormundung

durch einen allmächtigen Planungsapparat

ausgesetzt ist. Und wie

ich es im Augenblick sehe, sind wir

Deutschfeistritzer hier auf einem guten

Weg.

Weg mit der Gesetzesflut

„Eine menschenwürdige Gesellschaft kann nur

dort bestehen, wo der Mensch als Individuum,

in der Familie und in freiwilligen Gemeinschaften

in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung

handeln kann und nicht der

Bevormundung durch einen allmächtigen

Planungsapparat ausgesetzt ist.“

Wilhelm Röpke, „Jenseits von Angebot und Nachfrage“,

ein Klassiker der sozialen Marktwirtschaft

Sprechstunden des Bürgermeisters:

Dienstag: 16 – 19 Uhr

Nach einem Jahr als Bürgermeister

erscheint es mir als eine zentrale Aufgabe,

bei den Rahmenbedingungen zur

Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen

mitzuwirken. Was mich dabei

seitens der Behörden von Land und

Bund so sehr stört, kann ich nur immer

wiederholen: Es ist diese enorme Gesetzesflut

und Überfülle an Bürokratie und

Verordnungen, die

dem Kleingewerbe

und den Kleinbauern

unentwegt Prügel vor

die unternehmerischen

Füße werfen.

Gerade das Beispiel

der Bauern ist signifikant:

Über Jahrhunderte

wurde unser

bäuerliches Kulturland

bestmöglich

genutzt – aber jetzt wird der Bauer mit

Gesetzen und Auflagen von oben überhäuft.

Waren Schwalbennester im Stall

früher gang und gäbe, so sind sogar

diese jetzt verboten.

Aufgrund der für Landwirte und Kleinunternehmer

immer prekärer werdenden

Situation wird die Landflucht

immer größer. Der Mangel an Arbeitsplätzen

lässt die Bevölkerung abwandern,

die hohen Energiekosten machen

ein Pendeln kaum leistbar.

Meiner Meinung nach ist die verwaltete

Bevormundung der Gewerbetreibenden

– und auch der Konsumenten – eines

der größten Hemmnisse an der wirtschaftlichen

Entwicklung einer

Gemeinde und einer Region. Zu viele

Gesetze sind arbeitsplatzmindernd.

Ich bin überzeugt: Man kann uns Kommunalpolitikern,

den Wirtschaftstreibenden

und den Konsumenten viel

mehr Verantwortung geben. Eigen -

initiativen, Kreativität und Engagement

würden dadurch mit Sicherheit steigen.

Daher fordern wir: Selbstbestimmung

und Selbstverantwortung – und nicht

Bevormundung. Wie es eben einst

schon Wilhelm Röpke sagte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

allen einen schönen Sommer, erholsame

Ferien und viel Energie für den kommenden

Herbst.

Ihr Bürgermeister Michael Viertler

2 | UNSERE GEMEINDE – Juli 2012 AMTLICHES MITTEILUNGSBLATT DER MARKTGEMEINDE DEUTSCHFEISTRITZ

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